Zum festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungs-Ablauf der Stadt Hallein, zählt der traditionelle Kunsthandwerksmarkt. Dessen Gründer, Alois Frauenhuber (er ist auch Herausgeber der Gratiszeitung ,,Hallo Hallein‘‘), veranstaltete diese Samstag-Sonntag-Attraktion heuer bereits zum 26. Mal. Im Gespräch mit Alois Frauenhuber, wird erfreulicherweise klar, dass diese sympathische und anspruchsvolle Initiative der Stadt Hallein auch im 2. Vierteljahrhundert ihres Bestehens wohl noch längere Zeit erhalten bleibt. Auch heuer wurde wieder ein vielfältiges, qualitativ hochstehendes Angebot aus zahlreichen Branchen des anspruchsvollen Kunsthandwerks geboten. Die zahlreichen interessierten Besucher kamen jedenfalls voll auf ihre Rechnung und konnten kunsthandwerkliche Meisterstücke erwerben, an denen man sich viele Jahre erfreuen kann. Es zeigte sich wiederum, dass die stimmungsvolle Halleiner Altstadt den idealen Rahmen für derartige Veranstaltungen bietet. Unsere oben stehenden Fotos sollen allen, die den Kunsthandwerksmarkt 2019 nicht besuchen konnten, einen Eindruck vom reichhaltigen Angebot vermitteln. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Als die einst sensationelle Salzachbucht in Hallein offiziell eröffnet wurde, da offenbarte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Herbert Moritz (2018 im Alter von 92 Jahren verstorben), als Festredner maßloses Erstaunen: ,,Man hätte nie gedacht, dass dieses unvergleichliche Bauwerk jemals in Hallein errichtet werden könnte. Wenn überhaupt, dann hätte man angenommen, dass nur in der Landeshauptstadt Salzburg etwas derart Sensationelles entstehen kann.‘‘ Folgerichtig sollte die hinreißende Wasserbucht auch zu einer weiteren Spielstätte der Salzburger Festspiele werden. Als Bürgermeister Franz Kurz Festspielleiter Gerard Mortier zur Besichtigung der Wasserbucht einlud, da hatte er auch den Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Odo Stierschneider ersucht, mit dabei zu sein. Deshalb ist Folgendes verbürgt: Als Gerard Mortier von der Bucht-Brücke auf das grandiose Bauwerk hinunterblickte, da erklärte er voll Begeisterung: ,,Ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘

BRUTALER VERNICHTUNGSSCHLAG
GEGEN DIE EINSTIGE WASSERBUCHT

Folgerichtig finanzierten auch die Salzburger Festspiele die erste schwimmende Plattform für die Salzachbucht, auf der auch mehrere Konzerte geboten wurden. Zum offiziellen Festspielort wurde die Salzachbucht aber doch nicht. Denn die Wasserfläche versandete immer wieder durch die Strömung der Salzach. Die Beseitigung der unerwünschten Sandmengen ging schließlich in Hallein allen damit Beteiligten so sehr auf die Nerven, dass der damalige Bürgermeister schließlich zum brutalen Vernichtungsschlag gegen die einzigartige Wasserbucht ausholte. Noch heute unfassbar – die einzigartige Wasserfläche wurde einfach zugeschüttet. Um das erforderliche Schüttmaterial an den Ort des grauenvollen Geschehens karren zu können, wurde auch noch brutal ein Fahrweg über die Böschung hinunter zur Wasserfläche geschlagen. Insgesamt war dies der größte Schandakt in der Geschichte der Kulturstadt Hallein.

DIE PROPORTIONEN DER BUCHT
WURDEN FÜR IMMER RUINIERT

Die Zuschüttung geriet zum Wahnsinnsakt. Der schöne Gehweg rund um die Wasserfläche sowie mehrere Sitzstufen verschwanden unter dem Füllmaterial. Damit waren die bei Errichtung der Bucht festgelegten Proportionen für immer ruiniert. Besonders krass wirkte sich dies bei den beiderseitigen Zugangsstufen aus. Sie führen heute, sichtbar verkürzt, einfach unter die Oberfläche des Schüttmaterials. Solch einen Horror findet man auf unserem Planeten kein zweites Mal. (Heißer Tip an den Tourismusverein. Diese Ungeheuerlichkeit wäre doch ein heißes Werbeargument für – ja wofür eigentlich?) Seit dem historischen Vandalenakt gab  es in der so sehr missbrauchten Salzachbucht noch einige bemerkenswerte Veranstaltungen. 2015 fand hier überhaupt nichts statt und schließlich wurde die einst sensationelle Anlage zur Salzach hin mit Netzen verhängt und zum Kinderspielplatz degradiert. Oh Gott!

DER ANBLICK DER ANLAGE
IST DEPRIMIEREND UND ENTNERVEND

Die zu Beginn so stolze und begeisternde Anlage, gammelt derzeit nur noch verwahrlost vor sich hin. War man einst unfähig, die schöne Wasserfläche in bestimmen Zeitabstände vom Salzachsand zu befreien, so ist man heute unfähig, deren zunehmende Verwilderung zu unterbinden. Gras wächst ungehindert und breitet sich immer weiter aus, sogar ein erster Weidenstrauch ist hier in den vergangenen Jahren entstanden. Man erkennt: Dieses einst grandiose und hinreißende Bauwerk, geht heute offensichtlich den zuständigen Entscheidungsträgern nur noch auf die Nerven. Na klar, der Anblick, den die Anlage heute bietet, ist ja tatsächlich deprimierend und entnervend. Was tun? Ganz einfach, also ganz einfach wird das Ganze nicht: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren fantastischen, ursprünglichen Zustand versetzt. Das Schüttmaterial gehört entfernt, die beidseitigen Treppenstufen, der vergrabene Rundweg und die zugeschütteten Sitzreihen gehören wieder ans Tageslicht zurückgeholt. Dann kann wieder das Wasser eingelassen werden und man kann dieses herrliche Bauwerk wieder so nützen, so wie es ursprünglich geplant war. Der Fahrweg über die Böschung hinunter in die Bucht gehört mit Erdreich renaturiert und bepflanzt. Und die Stadt Hallein wäre ihren Ruf als internationale Schildbürger-Hauptstadt dieses Planeten endlich wieder los.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN SCHAND-FOTOS
SCHAND-FOTOS 1 und 2:
Die beiden Treppen bilden die süd- und nordseitige Begrenzung der schönen, gerundeten Sitzreihen. Heute enden die Treppen völlig irrwitzig im aufgeschütteten Füllmaterial. Spezielle Kuriosität, als neben der Nord-Treppe der verhängnisvolle Fahrweg hinunter in die Bucht getrieben wurde: Es wurden weitere Stufen und auch das Endstück der seitlichen Treppen-Betonwände begraben. Deshalb bieten die beiden im Untergrund verschwindenden Treppen derzeit einen so unterschiedlichen Anblick. SCHAND-FOTOS 3 und 4: Details von der seitlichen Innenmauer der Nord-Treppe. SCHAND-FOTO 5: Freundliches Grün beginnt sich hoffnungsfroh auf dem Schüttmaterial auszubreiten. SCHAND-FOTO 6: An der Außenseite der Nord-Treppe konnte sich bereits eine erste Weiden-Staude entfalten. SCHAND-FOTOS 7 und 8: Salzachseitig wuchert das Grün bereits auf geradezu begeisternde Art und Weise. Bleibende Erkenntnis: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren prachtvollen, ursprünglichen Zustand mit der bezaubernden Wasserfläche versetzt. Alles andere ist, wie wir schmerzlich erfahren mussten, nur Ärgernis und Peinlichkeit erregendes, dem Ruf der Stadt Hallein nicht gerade förderliches Pfusch-Provisorium. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer blickt auf vier wertvolle Jahrzehnte engagierter Tätigkeit im Immobilienbereich der Stadt Hallein zurück. Er scheut sich nicht, mit deutlichen Worten auf Fakten hinzuweisen, die für die Stadt Hallein schädlich sind und deshalb beseitigt gehören und unterbereitet immer wieder Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein positive Auswirkungen haben. Nun wendet sich Markus Springer mit einem Schreiben an den Halleiner Bürgermeister und an die Fraktionsleiter/innen der politischen Parteien in der Halleiner Gemeindevertretung. Thema: Es geht um das nördlich an das Rathaus anschließende Gebäude, Schöndorferplatz 13, das von der Stadtgemeinde nur teilweise genützt wird. Wertvolle Flächen für wichtige Altstadtwohnungen stehen somit leer.

Das Haus umfasst vier Etagen, davon  stehen über zweieinhalb Etagen leer. Springer: ,,Eine kleine Teilfläche wird vom Bauamt genutzt, eine Ebene wird für Wohnzwecke genutzt. Der Rest steht leer und ist gebundenes Kapital auf Kosten der Steuerzahler‘‘. Und ergänzt: ,,Dieses Haus wurde von der Stadt ohne Beantwortung der Sinnhaftigkeit gekauft, denn es ist für Bürozwecke ungeeignet, aber für Wohnzwecke sehr wohl geeignet. Daher: Es wäre ein unverzüglicher Verkaufsstart zu Bestpreisen an Sanierungswillige, mit terminisierter Wohnnutzungs-Aufnahme, zu veranlassen.‘‘ Denn, so Springer nachdrücklich: ,,Wir brauchen Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen!‘‘

Markus Springer spricht in seinem Schreiben auch ein zweites heißes Eisen an. Zitat: ,,Die Landesregierung hat trotz unserer Bedenken den Verkauf des seinerzeitigen Objektes der Bezirkshauptmannschaft vollzogen, ohne terminisierte Nutzungsaufnahme für Wohnungen in den oberen Etagen. Jetzt steht das Gebäude ohne Wohnungs-Nutzende da. Wie lange noch?‘‘ Neuer Eigentümer des  Objektes ist eine Baufirma im Lammertal, die bereits bei mehreren Bauvorhaben in Hallein im Einsatz stand.


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Das 1. FOTO oben zeigt die Fassade des Hauses Schöndorferplatz 13 unmittelbar neben dem Halleiner Rathaus. Von den 4 Geschoßen stehen mehr als zweieinhalb Geschoße leer. Das 2. FOTO zeigt die einstige Bezirkshauptmannschaft aus Süd-West. Ganz links im Bild ist noch immer das Hinweisschild auf die Bezirkshauptmannschaft zu sehen. Auf dem 3. FOTO zeigt sich das erhebliche Ausmaß des Gebäudes. Es ist zu hoffen, dass hier schon bald wieder die Räumlichkeiten sinnvoll genutzt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die anspruchsvolle Gestaltung der Geschäftsfronten und Auslagen ist eines der wichtigsten  Erfordernisse für eine attraktive, frequentierte und somit erfolgreiche Einkaufsstadt. Zwei Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen führen dies mustergültig vor – als unbedingt nachahmenswerte Beispiele für die anderen Ge­schäfte: Danja Schorn in der Fußgängerzone und Petra Schauer am Kornsteinplatz – zwei großartige und herausragenden Gestalterinnen von Geschäftsfronten und Geschäftsauslagen. Da ergeht der dringende Appell an die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaber/innen, bezüglich Geschäfts-Girlanden eine wichtige, unbedingt  notwendige, gemeinsame Aktivität zu starten. Wenn zahlreiche Geschäfte bei einer gemeinsamen Girlanden-Einkaufsaktion mitmachen, dann wirkt sich dies auch auf den Einkaufspreis aus. Wichtig ist, dass künftig eine attraktive Vielfalt an Blütenformen und Blütenfarben in die Einkaufsstadt Hallein einzieht und diese zum farbenfrohen Anziehungspunkt macht.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die großartige  Geschäftsinhaberin  Danja Schorn hat in der Hall­einer Fußgängerzone ein Wunder vollbracht. Sie verdoppelte die Pracht und Herrlichkeit ihrer hinreißenden Blumengirlanden und macht damit noch deutlicher, wie wichtig ein möglichst zahlreicher  Girlanden-Schmuck auch an den anderen Ge­schäften wäre. Eine wahre Großtat! FOTOS 3 bis 5: Danja Schorn gelang mit der Auswahl ihrer Blumengirlanden ein Meisterstück, woran man sich einfach nicht sattsehen kann. Die Detailaufnahmen zeigen, wie prachtvoll dieser Girlanden-Schmuck gestaltet und ausgeführt wurde. Einfach sensationell! – Petra Schauer, die fantastische Inhaberin des Modegeschäftes ,,Herzerl Fashion‘‘ am Kornsteinplatz, hat schon längst ihre grandiosen Blumenbehälter vor den Auslagen neu bepflanzt und ein völlig neues Erscheinungsbild ihres Geschäftes herbeigezaubert. Dieser begeisternde Auslagen-Blumenschmuck ist absolut einzigartig. FOTO 6: Das ge­schmackvolle Firmenschild von ,,Herzerl Fashion‘‘. FOTO 7: Rückblick auf die erste Bepflanzung im Frühjahr. FOTO 8: Eine der Auslagen mit dem derzeitigen Blumenschmuck. Das Foto zeigt auch, dass erheblicher Arbeitsaufwand erforderlich war, um für die formschönen Blumenbehälter vor den Auslagen Platz zu schaffen. FOTO 9: Der begeisternde Blumenbehälter in seiner beeindruckenden Eleganz. FOTO 10: Die Blütenpracht vor den Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ im Detail. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Nordeinfahrt zur Stadt Hallein wird entscheidend durch die Wohngebäude des Bauprojektes ,,Neues Ufer‘‘ geprägt. Südlich schließt sich jenes markante Objekt an, welches durch seine mit Metallteilen gestalteten Fassaden besonders ins Auge sticht. Es wurde von Immobilienmakler Andreas Pilz und Dietfried Kurz, Geschäftsführer der Firma 4plus management GmbH, errichtet und steht im Eigentum der beiden Genannten. Dietfried Kurz verfügt über das Erdgeschoß. Es sollte ursprünglich auf mehrere Geschäftsflächen aufgeteilt werden, doch Dietfried Kurz wollte schließlich die große Fläche nur an einen Mieter überantworten. Dies gestaltete sich nicht ganz einfach, da der ursprüngliche Plan, hier einen Lebensmittelmarkt anzusiedeln, an den fehlenden Autoabstellflächen scheiterte.

Doch nun trat das Unternehmen WIN WIN (Motto: Café, Bar, Spiel) in Erscheinung. Es will hier bis zum Jahresende seine 5. Filiale im Bundesland Salzburg, nach Bi­schofshofen, Eugendorf, Stadt Salzburg und Zell am See, eröffnen. In Niederösterreich, Salzburg und Tirol gibt es bereits 19 Standorte. Hinter WIN WIN stehen die Casinos Austria sowie die Österreichischen Lotterien. Die WIN WIN Standorte teilen sich in einen Gastronomie-Bereich, in dem kleine schmackhafte Speisen und Getränke konsumiert werden können und in den Spielbereich. Hier können 80 unterschied­liche Slot-Spiele gespielt werden, es gibt moderne Video Lottery Terminals, man kann die wichtigsten Sportereignisse live auf Full HD-Bildschirmen verfolgen und Live-Wetten an den tipp3-Terminals platzieren. Schließlich dienen die WIN WIN Niederlassungen auch als Annahmestelle für alle österreichischen Lotteriespiele. Doch nun gibt es erste Bedenken seitens der Bewohner aus dem angrenzenden Wohnbereich ,,Neues Ufer‘‘, die noch immer die zweifelhaften Wettbüros vor Augen haben.

Das Halleiner Stadtzentrum litt jahrelang unter der Präsenz der berüchtigten Wettbüros, die das Lebensgefühl in ihrer Umgebung nachhaltig beeinträchtigten. Rund um die schummrigen Lokalen herrschte durchwegs eine unangenehme Atmosphäre. Damit ist es schon seit geraumer Zeit vorbei und so soll es auch bleiben. ,,Die WIN WIN Standorte kann man mit den schmuddeligen Wettbüros von einst überhaupt nicht vergleichen,‘‘ betont Immobilienmakler Andreas Pilz, der im Immobilienbereich schon zahlreiche wichtige und erfreuliche Vorhaben für die Stadt Hallein realisieren konnte. Ihm liegt Hallein am Herzen, eine Präsenz der unerträglichen Wettbüros in der Stadt Hallein ist für ihn ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Dietfried Kurz, der in den vergangenen Jahren das leer stehende Areal der Halleiner Papierfabrik östlich entlang der Landesstraße in ein hervorragend funktionierendes Gewerbegebiet umwandelte und in diesem Bereich die Stadteinfahrt auf markante Art neu gestaltete und aufwertete: ,,Wettbüros, wie wir sie in Hallein kennen gelernt haben, sind für unser Objekt neben den Wohnbauten ,,Neues Ufer‘‘ absolut ausgeschlossen!‘‘

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4:
Blick in verschiedene WIN WIN Lokale. FOTO 5: Im gesamten Erdgeschoß soll hier eine WIN WIN Niederlassung entstehen. FOTOS 6 und 7: Blick einmal von Nord und einmal von Süd in das zur Zeit noch völlig leere Erdgeschoß. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Rote Kreuz Tennengau lud zur Jahres-Hauptversammlung in das Halleiner Kolpinghaus. Unter den rund 150 Gästen befanden sich mit Florian Koch (Sozialstadtrat, SPÖ) und Kimbie Humer-Vogl (Stadträtin für Integration und Zusammenleben, Grüne) auch zwei Vertreter der Stadt Hallein. Wie jedes Jahr, wurde in diesem Rahmen der Jahresbericht für das vergangene Jahr präsentiert. Dieser beeindruckt mit imposanten Zahlen: Fast 68.765 freiwillige Einsatzstunden, 198 freiwillige Helfer, 10 hauptberufliche Mitarbeiter, 29 Zivildiener und Mit­arbeiter im freiwilligen, sozialen Jahr – man erkennt, das Rote Kreuz Tennengau, mit Bezirksstellen in Hallein und Golling, ist bestens gerüstet für die täglichen Herausforderungen. Damit befinden sich im Ernstfall auch alle Hallein­er­innen und Halleiner in den besten Händen. Das Leistungsspektrum des Roten Kreuzes Tennengau umfasst unter anderem Hilfeleistung in Notfällen, Rettungs- und Krankentransporte, Ambulanzdienste bei Veranstaltungen, Erste Hilfe-Ausbildung für die Bevölkerung, Blutspende-Aktionen, Behinderten-Fahrdienst, die Belieferung der städtischen Kindergärten und Tagesbetreuungs-Einrichtungen in Hallein.

 

Stadtrat Florian Koch erklärte nach der Jahreshauptversammlung unter anderem: „Ein rotes Kreuz auf weißem Grund steht für Schutz und Hoffnung in Zeiten der Not. Es steht für den Schutz von Schwachen und Bedürftigen. Dafür stehen auch die vielen Mitglieder des Roten Kreuzes im Tennengau. Jung und Alt. Vor einiger Zeit wurde auch eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe ins Leben gerufen. Ihnen allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Sie sind stets dort zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. Eine vitale Bürgergesellschaft wie unsere lebt von diesem Engagement.“ Koch bedankte sich auch bei Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy und bei Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner für ihre langjährige Arbeit: „Ein gutes Team mit guten Führungskräften: Genau das braucht es für eine so erfolgreiche Arbeit wie bei unserem Roten Kreuz um Tennengau.“

 

Auch Integration-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl bekundete ihren Respekt und dankte den vielen engagierten Helfern: „Das Rote Kreuz Tennengau hat bei der Jahreshauptversammlung einen beeindruckenden Einblick in seine wertvolle Arbeit 2018 geboten. In fast 70.000 Stunden waren die überwiegend ehrenamtlichen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter aus Liebe zum Menschen im Einsatz. Ich bin von dieser Leistung zutiefst beeindruckt und bedanke mich für den unschätzbar wertvollen Einsatz an der Gesellschaft.“

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger, der bei der Jahreshauptversammlung entschuldigt war, sind es gerade die ehrenamtlichen Helfer, die das Fundament der Gesellschaft bilden: „Das freiwillige Engagement bei allen Einsatzkräften ist vorbildlich, gerade beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Menschen helfen Menschen – genau das ist es, was unsere soziale und solidarische Gesellschaft auszeichnet. Ich stehe auch dafür, dass das Ehrenamt in Zukunft belohnt werden muss, denn gerade in Zeiten, wo alles schneller wird, gewinnt die Freizeit immer mehr Wert und darum muss man über Belohnungsmodelle für freiwillige Helfer nachdenken.“ – Auf dem oben stehenden Foto von links: Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner, Sozialstadtrat Florian Koch, Stadträtin für Integration und Zusammenleben Dr. Kimbie Humer-Vogl und Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wenn Sie hier im Ressort AKTUELLES, um zwei Beiträge weiter nach diesem Bericht hinunterscrollen, so gelangen Sie zum Bildbericht ,,40 Jahre Immobilien Springer‘‘. Dort stand auch ein Schreiben von Markus Springer an den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mittelpunkt, in dem verschiedene Kritikpunkte und Vorschläge zur Stadt Hallein angeführt sind. Markus Springer kündigte auch einen weiteren Brief an das Stadtoberhaupt bezüglich der höchst unerfreulichen Verschmutzung der Pflasterfugen im Stadtzentrum mit unzähligen Zigarettenstummeln an. Mittlerweile sind der Bürgermeister, die Vize-Bürgermeisterin und die Fraktionschefs der in der Gemeindevertretung präsenten Parteien im Besitz dieses Schreibens. Darin wird ein wichtiger Vorschlag unterbreitet, wie die Stadt sich vom Horror der auf  die Straßen gespuckten Zigarettenkippen befreien könnte. Die einfachste Methode wäre natürlich, im Stadtgebiet für die öffentlichen Straßen und Plätze ein Rauchverbot zu erlassen. Doch wäre dies wohl nur mit massiven Mitteln wirksam durchzusetzen. Markus Springer schlägt deshalb einen anderen Weg vor, um die Stadt von den reichlich unschönen und unhygienischen Zigarettenstummeln zu befreien.

Markus Springer führt in seinem Schreiben an, wie man in Japan eine einfache und für die öffentliche Hand völlig kostenfreie Methode gegen das rücksichtslose Wegwerfen der Zigarettenstummel im öffentlichen Bereich fand, die längst als selbstverständlich etabliert ist. Die Lösung dazu lautet: Aschenbecher im Hosentaschenformat. Darin findet sowohl die beim Rauchen entstehende Zigarettenasche als auch der abgerauchte Zigarettenrest Platz. Wenn also künftig jemand unbedingt im Halleiner Stadtzentrum einen Nikotinschub nötig hat, dann hält er oder sie in der einen Hand den kleinen, verschließbaren Aschenbecher und in der anderen Hand das Objekt der Begierde – die Zigarette. Die Zigarettenasche kommt ebenso in den kleinen Aschenbecher wie schließlich der Zigarettenstummel. Nur mit dem Aschenbecher in der Hand wäre also auch künftig in Hallein auf den öffentlichen Straßen und Plätzen das Rauchen erlaubt. Der kleine, handliche und mit Deckel versehene Aschenbecher müsste in allen Zigarettengeschäften bei jedem Zigarettenkauf mit angeboten werden. Damit wird mit einfachen Mitteln in Zukunft das rücksichtslose und skandalöse Verhalten der Raucherinnen und Raucher im öffentlichen Bereich unterbunden. Auch die Reinigungskräfte, die bisher mit der Hand oder mit einer Zange die unzähligen Zigarettenkippen beseitigen mussten, wären damit künftig von dieser entwürdigenden Arbeit befreit.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Es ist tatsächlich unfassbar, in welchem Ausmaß das Halleiner Stadtzentrum durch die unglaubliche Rücksichtslosigkeit der Nikotinsüchtigen in Mitleidenschaft gezogen wird. Man kann sich vorstellen, wie es bei den Verursachern zu Hause aussieht. Vermutlich waten sie in knietiefen Massen von Zigarrenkippen umher… FOTO 4: Immobilien-Spezialist Markus Springer schlägt nun vor, dass alle Raucherinnen und Raucher, die von ihrem gesundheitsschädlichen Glimmstängel in Hallein nicht lassen können, die anfallende Zigarettenasche und den übrig bleibenden Zigarettenstummel in einem kleinen handlichen und verschließbaren Aschenbecher unterbringen. Rauchen ohne Mini-Aschenbecher geht nicht mehr. Somit bleiben Straßen und Plätze künftig vom Horror der weggeworfenen Zigarettenkippen verschont. Was in Japan funktioniert, sollte doch wohl auch in Hallein zu realisieren sein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist erfreulich, dass es in Hallein doch mehrere Geschäfts-Inhaber und Ge­schäfts-Inhaberinnen gibt, die durch Waren-Präsentation vor ihrem Geschäft das Stadtbild ganz entscheidend beleben und deutlich einladender gestalten. Ein großartiges Musterbeispiel dazu liefert das immer wieder faszinierende Blumengeschäft Gerald Tannenberger in der Griesgasse Nr. 1. Hier liegt gewissermaßen für alle das Eingangstor zur Halleiner Innenstadt, die aus der (gerade erst mustergültig renovierten) Griestor-Tiefgarage in die Stadt kommen. Vom frühen Frühjahr bis zum späten Spätherbst ist das Ehepaar Tannenberger bemüht, zu den Geschäftszeiten die Front ihres schönen Geschäftes mit einem immer wieder überraschenden und begeisternden Blumen- und Gewächs-Arrangement nochmals aufzuwerten. Wie unsere Fotos zeigen, gelingt das immer wieder auf überzeugende und fantastische Art. Ein täglicher, ehrenamtlicher Einsatz, welcher das Erscheinungsbild der Stadt sympathischer, gefälliger, bunter und fröhlicher macht. Dieser Ansicht schließen sich sicher auch der Tourismusverband  und die Stadtgemeinde an. Beide Institutionen könnten dafür sorgen, dass der tägliche Arbeitseinsatz jener Geschäfte, die durch Präsentation ihrer Waren auch vor dem Geschäft für eine reizvollere Stadt Hallein sorgen, auch eine offizielle Anerkennung findet. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer, Halleins herausragende Persönlichkeit im Immobilien-Bereich, feiert heuer voll Elan und motiviert, das 40jährige Bestehen seines Unternehmens ,,Springer Immobilien‘‘, das mittlerweile von seiner Tochter Marlene mit eindrucksvollem Engagement geführt wird. Bereits vor 42 Jahren, 1977, wurde das ,,Maklerbüro Springer‘‘ gegründet. Markus Springer verfolgte stets mit scharfem Gespür die Entwicklung verschiedenster Bereiche der Stadt Hallein und meldete sich bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit hohem Sachverstand zu Wort, wenn es um elementare Fragen der Stadt ging. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie sein scharfsichtiger Brief an Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mai des heurigen Jahres dokumentiert. Darin stellt Markus Springer vor allem fest, dass die Halleiner Innenstadt mehr Bewohner, mehr Gäste und mehr Kinder aufweisen müsste. Wir zitieren aus dem Schreiben mehrere Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein von besonderer Bedeutung wäre.

BEHINDERTEN-GERECHTER KLEINBUS
Wo ist der kostenfreie, behinderten-gerechte Kleinbus geblieben, der im Stundentakt
Gemeindebürger von Rif, Rehhof, Neualm, Burgfried Ost, Burgfried Süd, Griesrechen, Adneter Gries und eventuell Bad Dürrnberg ins Zentrum bringt? In St. Johann kann man sich das anschauen, wie das funktioniert – natürlich kostenlos. In Hallein wurde diskutiert, ob die Fahrt mit dem Kleinbus 1 Euro oder 1,50 Euro kosten solle. Aber es ist nach wie vor in Hallein kein behinderten-gerechter Kleinbus zu se­hen.

KEINE BÄUME UND SITZGELEGENHEITEN
Die neue Altstadt-Pflasterung ist eine große Erleichterung für Rollstuhlfahrer, Personen mit Kinderwagen, für Rollatorbenutzer und Stöckelschuh-Ladies. Aber zählen Sie bitte, wie viele Bäume, Sträucher und Bäume Sie sehen, wenn Sie von der Stadtbrücke hinauf zum Oberen Markt blicken. Zählen Sie dann gleich die öffentlichen Sitzgelegenheiten dazu, auf welchen man kostenlos verweilen, sich anlehnen und ausruhen kann. (Die neu gestaltete Wiener Mariahilfer-Straße ist dazu ein positives Beispiel).

EIN SAUBERES STADTZENTRUM
Dank der fleißigen Reinigungskräfte, die von Markus Springer wiederholt gelobt und bedankt wurden, wird das Schlimmste unterbunden. Wer ist dafür zuständig, dass Verschmutzungen erst gar nicht entstehen? Die Stadtpolizei? Markus Springer: ,,Ich sehe häufig die Stadtpolizei mit Doppelbesetzung durch die Stadt fahren, sehe wie sie stehenbleibt und der Beifahrer einem falsch geparkten Kraftfahrzeug ein Strafmandat hinter den Scheibenwischer klemmt. Der Lenker steigt bei dieser Amtshand­lung gar nicht aus. Wann  haben Sie zwei Stadtpolizisten oder Stadtpolizistinnen zu Fuß auf Streife in der Stadt gese­hen, die beispielsweise gegen jene Personen, die Abfälle oder Zigarettenstummel einfach wegwerfen, einschreiten? Ich gehe täglich mehrmals durch die Innenstadt, Doppelstreifen zu Fuß habe ich noch keine gese­hen.‘‘

EIN FREUNDLICHES TRANSPARENT FÜR DIE GÄSTE DER STADT
Markus Springer hat angeboten, auf eigene Kosten am Beginn  der Fußgängerzone zwischen Grabner-Gebäude und Volksbank-Gebäude, ein wetterfestes Transparent zu spannen. Auf der Vorderseite sollten die Besucher willkommen geheißen und auf der Rückseite verabschiedet werden – zumindst in zwei Sprachen. Die Amtsleitung der Stadtgemeinde müsste wissen, was aus diesem Vorschlag, der vom früheren Bürgermeister als sehr gut geheißen wurde, geworden ist. Ein derartiges Transpa­rent hätte auch am Ende der Eder-Straße und bei der nördlichen Stadteinfahrt am Grafinger-Haus seine Wirkung nicht verfehlt.

BEIM NÄCHSTEN MAL WEITERE ANREGUNGEN
Das nächste Mal informiert Markus Springer über den multifunktionalen Zwillingsturm auf der Pernerinsel, über die verwahrlosten Häuser in der Innenstadt, zu denen auch Objekte der Stadtgemeinde gehören, auch darüber, wie Zigarettenkippen aus den Pflasterfugen in der Altstadt entfernt werden. Weiters wird dargelegt, dass das Ortsbild-Schutzgesetz (eine sehr gute Einrichtung), von den Zuständigen nicht umfassend angewandt wird. Dass es von der früheren Stadtgemeinde-Vertretung rechtswidrig ausgehebelt wurde und die städtischen Juristen untätig zusahen. Schließ­lich geht es noch um das nahezu 18 Monate andauernde Bemühen, eine bestehende, baubehördlich genehmigte Wohnung in der Eder-Straße, ausreichend mit Licht und Luft zu versorgen und dass diese Bemühungen nun auf Kosten der Steuerzahler und des Wohnungs-Eigentümers, beim Landes-Verwaltungsgericht anhängig sind. – Abschließender Kernsatz: ,,Herr Bürgermeister, Sie haben versprochen es besser zu machen, dazu haben Sie meine Unterstützung.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Foyer des Stadtkinos Hallein wurde das stolze Firmen-Jubiläum ,, 40 Jahre Springer Immobilien‘‘ in bester Stimmung gemeinsam mit Freunden, Weggefährten und Kunden gefeiert und auf eine erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘ angestoßen. Das Ziel des Unternehmens ist in erster Linie, auch weiterhin, Wohnungs-Suchenden zu einem auf ihre individuellen Wünsche abgestimmten Zuhause zu verhelfen und andererseits, Wohnungs-Vermietern die passenden Mieter zu vermitteln. Mit der engagierten Tochter Marlene an der Spitze und dem fachlich hervorragenden Mitarbeiter-Team, ist jedenfalls die weitere, erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘, auch in der 2. Generation gesichert. FOTO 1: Links: Tochter Marlene Springer, Mitte: Markus Springer, Rechts: Silvia Springer. FOTOS 2 bis 6: Die Fotos dokumentieren anschaulich den regen Besucherandrang bei der Jubiläumsfeier ,,40 Jahre Springer Immobilien‘‘. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Josef Wind, Fotos 2 bis 6: OST).

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Bei der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, waren in Hallein 13.927 Personen wahlberechtigt. Gegenüber der EU-Wahl 2014 erhöhte sich 2019 diese Zahl nur um 6 Stimmen auf 13.927. Hier die Ergebnisse noch ohne Wahlkarten-Wähler. In Hallein wurde die ÖVP mit 31,3% Wahlsieger. Die Grünen sind nun wieder an dritter Position, die FPÖ wurde damit auf Platz 4 zurückgedrängt. ,,Europa jetzt‘‘ erhielt 78 Stimmen. Kuriosität am Rande: Die KPÖ, die bei der EU-Wahl 2014 nicht angetreten war und in der Regel nur lächerliche einstellige Ergebnisse erzielte, erreichte in Hallein erdrückende 53 Stimmen bzw. 0,8% der Stimmen. Und wurde noch übertroffen: ,,Europa Jetzt‘‘ räumte in Hallein sogar 78 Stimmen ab. Die Ergebnisse für die fünf Parteien, die in der Halleiner Gemeindevertretung präsent sind, lauten folgendermaßen:

ÖVP 2031 (31,3%) +9,5%
SPÖ 1659 (25,6%) - 0,7%
GRÜ 1066 (16,4%) +1,5%
FPÖ  1039 (16,0%) - 4,2%
NEOS 566 (  8,7%)

 

Noch einige Spezialitäten aus den Wahlergebnissen der Gemeinden im Tennengau: Die mächtigste Trutzburg der ÖVP ist traditionell die Berggemeinde St. Koloman, die mit gloriosen 65,2% der Stimmen die Tennengauer Goldmedaille für die Kanzler-Partei abräumte. Auch Krispl überschritt die 60-Prozent-Grenze für die ÖVP mit glanzvollen 62,9% der Stimmen, gewann also die Silber-Medaille. Die Bronze-Medaille holte sich Abtenau mit 57,1% der Stimmen für die ÖVP. Bezüglich SPÖ war die einstige Industriestadt Hallein jahrzehntelang zuverlässiges Bollwerk. Auch jetzt bei der EU-Wahl, kommt das beste SPÖ-Ergebnis mit 25,6% aus der Bezirkshauptstadt. Die schlechteste Prozentzahl für die SPÖ im Tennengau kommt natürlich aus der unbeirrbaren ÖVP-Festung St. Koloman. Mit 8,4% Stimmenanteil bietet die SPÖ nur noch ein bemitleidenswertes Bild. Auch die langjährige SPÖ-Gemeinde Oberalm beschert der SPÖ lediglich 17,7 Prozent. Dafür entschieden sich in Russbach gleich 21,2% der Wähler für die SPÖ, gefolgt von Golling mit 19,1%.

Die Grünen eroberten in der Halleiner Gemeindevertretung mit 16,4% Platz 3, von dem die FPÖ nun auf Platz 4 verwiesen wurde. Die Grünen finden naturgemäß in den kleinen, ,,grünen‘‘ Gemeinden ohne gravierende Umweltprobleme weniger Rückhalt. Daher nur 5,2% in Annaberg (schlechtester Wert im Tennengau). Auch St. Koloman mit 5,9% oder Krispl mit 6,3% bestätigen dies. Den besten Wert erzielten die Grünen in Oberalm mit 18,5%, gefolgt vom benachbarten Puch mit 14,7%. Als grüne Ergebniszwillige präsentieren sich Adnet und Bad Vigaun mit jeweils 13.8% Stimmenanteil der Grünen. Die FPÖ verzeichnet mit 16% der Stimmen, in Hallein auch ihre Bestmarke, gefolgt von Scheffau mit 15,8%. Den tiefsten FPÖ-Absturz gibt es in Krispl mit nur 6,5%, gefolgt von Abtenau mit 9,6%. Auch hier ein Zwillingsergebnis: In Golling und Annaberg-Lungötz kam die FPÖ jeweils auf 14,8 Prozent. Die Ergebnisse für die NEOS erbrachten in Puch mit 10,2% die Bestmarke im Tennengau. Alle anderen Gemeinden liegen im einstelligen Bereich: Oberalm 9,1%, Hallein 8,7%, Kuchl 8%. Schlusslichter sind Abtenau 7,3%, Rußbach 5,1% und Annaberg mit 3,5%.

Die Ergebnisse für die glorreiche KPÖ: Zuerst die Hiobsbotschaft, denn In Rußbach trat die KPÖ sicherheitshalber gar nicht an, deshalb 0 Stimmen. Dafür schlug Putins Tennengau-Leibgarde in Scheffau erbarmungslos zu und eroberte nach heftigem Wüten 1 (eine ganze) Stimme. Doch schon in Bad Vigaun verdoppelten die KPÖ-Kämpfer ihr Wahlergebnis auf 2 Stimmen. Zweitbestes Ergebnis wurde in Puch mit 15 Stimmen erreicht, Sieger im Wettstreit um KPÖ-Stimmen wurde Hallein mit bewundernswerten 53 Stimmen. Abschließend noch die Stimmen-Ausbeute für ,,Europa Jetzt‘‘. Man sollte annehmen, dass die Ergebnisse aus Krispl mit 2 Stimmen, Annaberg-Lungötz mit 3 Stimmen, St. Koloman mit 3 Stimmen und Adnet mit 4 Stimmen für den gesamten Tennengau gültig sind. Irrtum. ,,Europa Jetzt‘‘ erhielt in Golling 13, in Oberalm 17, in Puch 20 und in Hallein sogar erstaunliche 78 Stimmen. – (Odo Stierschneider).

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Kürzlich übergab die Leiterin des Halleiner Standesamtes, Berta Aschauer, an Bürgermeister Alexander Stangassinger den eindrucksvollen Jahresbericht 2018. Die wichtigsten Daten: 2018 gab es 91 Trauungen, Steigerung von 30 Prozent. 817 Geburten (2017: 846), 151 Sterbefälle und insgesamt 10.564 Personenstands-Fälle. Für den Halleiner Bürgermeister ist der Bericht zufriedenstellend: ,,Im Standesamt wird generell gut gearbeitet. Die Steigerung bei den Hochzeiten zeigt, das Hallein ein attraktiver Ort ist, um zu heiraten.‘‘ Generell sieht Stangassinger nach wie vor Bedarf, die Verwaltung in ihren Abläufen effizienter zu gestalten: ,,In den nächsten Monaten werden die ersten Schritte erfolgen.‘‘

 

Eheschließungen: Insgesamt 91 Verlobte schenkten den Halleiner Standesbeamtinnen und dem Standesbeamten das Vertrauen und „trauten sich“, in Hallein trauen zu lassen. Damit konnte die Anzahl der Trauungen um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die jüngste Ehefrau war 20 Jahre alt, die älteste 68. Jahre. Der jüngste Ehemann war 20 Jahre alt, der älteste 71 Jahre. Der größte Altersunterschied zwischen Ehemann und Ehefrau betrug 25 Jahre.

Geburten: Gegenüber 2018 gingen die Geburten zwar leicht zurück. Dennoch wurde die 800-Marke überschritten. So beurkundeten die Halleiner Standesbeamtinnen respektable 812 Geburten (2017: 846 Geburten). Mit österreichischer Staatsbürgerschaft wurden 677 Kinder beurkundet. Bei den beliebtesten Vornamen der Mädchen gibt es folgende Reihung: Lara, Sarah, Emma, Johanna, Magdalena und Julia. Die Burschen führt Tobias an, danach folgen Maximilian, Jakob, Felix, Lukas und Florian.

 

Sterbefälle: In Hallein sind im Jahr 2018 151 Personen verstorben. 68 der beurkundeten Todesfälle waren Frauen und 83 waren Männer. Die älteste Frau starb im Alter von 101 Jahren (der Durchschnitt betrug 80,41 Jahre), der älteste Mann wurde 83 Jahre alt (Durchschnitt: 75,6 Jahre). Sechs Verstorbene kamen aus dem Ausland.

 

Personenstands-Fälle: Das Halleiner Standesamt hatte im Jahr 2018 sage und schreibe 10.564 Personenstands-Fälle, also mehr als 40 pro Arbeitstag,  zu bearbeiten. Exakt statistisch erfasst sind 297 gemeinsame Obsorge-Erklärungen und 53 Obsorgen bei Gericht, 325 Vaterschafts-Anerkennungen, 174 Scheidungsfälle und 642 Staatsbürgerschafts-Nachweise. Zusätzlich hat das Standesamt Hallein 2832 Personenstands-Fälle von anderen Gemeinden nacherfasst, geprüft und freigegeben. Zahlreiche Nacherfassungen des Geburtenbuches, des Ehebuches, des Sterbebuches, das Führen der Staatsbürgerschafts-Evidenz, das Ausstellen von Staatsbürgerschafts-Nachweisen oder das Ausscheiden aus dem Staatenverband usw. gehören dazu. – Das Foto oben zeigt von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, die leitende Standesbeamtin Berta Aschauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Kürzlich stellte Rudolf Steinbichler das Konzept seines Mobilen Pflege-Fachdienstes Bürgermeister Alexander Stangassinger vor: „Wenn ein Familienmitglied aus Altersgründen plötzlich pflegebedürftig wird, stoßen viele Angehörige an ihre Grenzen. Oft sind sie im Berufsleben gebunden und können zu wenig Zeit für eine angemessene Versorgung aufbringen. Dennoch möchte man dem geliebten Menschen den Wunsch nach einem Leben in seinem vertrauten Zuhause erfüllen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen nach Hause und bieten Hilfestellung in all jenen Situationen, die sie auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht mehr alleine bewältigen können“. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger bedeuten derartige soziale Service-Unternehmen einen erheblichen Mehrwert für die Bewohner der Stadt Hallein. Dazu ergänzte der Bürgermeister: „Würdevolles Leben im Alter muss gesichert sein. Der Staat ist hier zu wenig aktiv. Das Thema Pflege ist dem Bund und dem Land Salzburg nur offiziell wichtig, getan wird effektiv wenig. Deshalb benötigen wir private Initiativen, die den Menschen vor Ort helfen. Der Mobile Pflege-Fachdienst ist eine echte Bereicherung für Hallein.“


Rudolf Steinbichler besitzt umfangreiche Erfahrung in allen Facetten der Pflege: Lang-, Kurzzeit- und Akut-Pflege, Hauskranken-Pflege, Palliativ-Pflege, demenzielle Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen. Arbeit (psycho – sozial) mit und Pflege von Menschen, die schwerst geistig und körperlich beeinträchtigt sind. Ebenso besitzt Rudolf Steinbichler umfassende Erfahrungen in den medizinischen und pflegerischen Spezialbereichen Geriatrie, Dermatologie, Onkologie, Urologie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Psychiatrie und forensische Psychiatrie. Der Mobile Pflege- Fachdienst beinhaltet die Pflegebetreuung, die Hauskrankenpflege, die Heimhilfe, den Besuchs-/Begleit- und Bringdienst, die Palliativ-Pflege sowie die Pflege von Wachkoma-Patienten. Rudolf Steinbichler gewährleistet die bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Versorgung, Betreuung sowie Unterstützung zu Hause in vertrauter Umgebung und das in jedem Lebensalter. Weiters wird den Menschen die Möglichkeit geboten, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, um Krankenhaus-Aufenthalte zu verkürzen oder sogar zu vermeiden. Abschließend betonte Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Den Mut und die Bereitschaft, ein solches Unternehmen auf die Beine zu stellen, muss man erst einmal aufbringen. Ich freue mich, dass Rudolf Steinbichler es gewagt hat und wünsche ihm alles Gute.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto Bürgermeister Alexander Stangassinger und DGKP Rudolf Steinbichler. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Allzu lange bildete Halleins reizvollste Auslagenfront mitten in der Fußgängerzone einen trostlosen Anblick. Seit das Fachgeschäft Hickade, welches einst Glaswaren und Haushaltsartikel führte, geschlossen wurde, fand sich in dieser erstklassigen Geschäftslage jahrelang kein Mieter. Verschuldet wurde die Situation auch durch das immer massivere Auftreten der Internet-Handelsgiganten, allen voran natürlich Amazon. Der Handelsriese bezahlt in Österreich keine Steuern, ganz im Gegensatz zu allen Geschäftsinhabern in Hallein. Während die Steuerleistungen der heimischen Unternehmen sicherstellen, dass die Stadt Hallein auch weiterhin Straßen reparieren, Kanalleitungen bauen, die Wasserversorgung sicherstellen und Tiefgaragen erneuen kann, ist jede Summe, die an Amazon bezahlt wird, für Österreich, für das Land Salzburg und für die Stadt Hallein zur Gänze für immer verloren. Und in Hallein sind zahlreiche leerstehende Geschäftslokale der Beweis für den grassierenden Amazon-Wahnsinn. Doch nun wird, zumindest das einstige Geschäftslokal Hickade, wieder mit neuem Leben erfüllt. Die Firma Palmers übersiedelt mittelfristig von der Thunstraße in die Fußgängerzone. Die Anzahl der Geschäfte bleibt damit in Hallein zwar gleich, aber endlich wird der jahrelange Schandfleck in der Fußgängerzone beseitigt, was sich ganz entscheidend auf das Stadtbild auswirken wird. Die Räumlichkeit der bestehenden Palmers-Filiale wäre groß genug, um hier endlich einen dringend benötigten Nahversorger im Stadtzentrum anzusiedeln.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Allzu lange verschandelte das Objekt des einstigen Fachgeschäfts Hickade nach seiner Schließung das Halleiner Stadtzentrum. FOTO 3: Doch nun tut sich der berühmte Silberstreif am Horizont auf. Die Palmers-Filiale übersiedelt von der Thunstrasse in die Räumlichkeiten hierher mitten in die Fußgängerzone. Es ist erstaunlich, dass so lange niemand für diese Geschäftsräume mit Halleins markantester Auslagenfront, die noch dazu perfekten Schutz bei Regen bietet, ernsthaftes Interesse zeigte. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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JES Elektrotechnik-Geschäftsführer René Jung lud kürzlich zum Richtfest seines neuen Standortes in Hallein. Bei der Gleichenfeier bedankte sich der Auftraggeber bei allen bauausführenden Firmen für die bisher erfolgreiche, unfallfreie Arbeit sowie für den raschen, termingerechten Baufortschritt. Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger war zur Feier eingeladen. Er gratulierte dem Geschäftsführer zur Firstfeier und zeigte sich erfreut, dass das erfolgreiche High-Tech-Unternehmen in Hallein präsent bleibt: „Hallein hat einige attraktive Standorte für Unternehmen, so auch das ehemalige Almbacharena-Gelände. Es freut mich, dass JES Elektrotechnik die neue Unternehmens-Zentrale bei uns errichtet. Derartige Unternehmen stärken den Wirtschaftsstandort Hallein, das ist von größter Bedeutung für die Stadt.“

 

Für Bürgermeister Stangassinger ist die Stadt Hallein als Wirtschaftsstandort aber noch nicht dort, wo es seiner Meinung nach sein könnte: „Wir müssen als Stadt generell attraktiver werden, ich denke, in der Vergangenheit ist hier zu wenig passiert. Ein Beispiel: Es dauert teilweise noch zu lange, Genehmigungen zu erteilen – hier müssen wir effizienter werden, denn auch eine rasche und fundierte Abwicklung der Genehmigungen zählt zur guten Serviceleistung einer Stadt und für alle Unternehmen ist dieses Service wichtig: Wer bauen will und darf, der soll nicht vor unnötige, bürokratische Blockaden gestellt werden“, gibt Stangassinger die Richtung für seine Amtsperiode vor.

 

René Jung sagt über seinen neuen Standort: „Wir investieren hier 2,6 Millionen Euro in unsere Unternehmens-Entwicklung. Sämtliche Bauaufträge haben wir an zuverlässige regionale Firmen vergeben. Eine ganz besondere Freude macht uns der Eingangsbereich: Er ist einem Tunnelportal nachgebildet. So verbinden wir die neue Unternehmenszentrale mit unserem Kerngeschäft.“ Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Es freut mich, dass JES die Bauarbeiten an regionale Unternehmen vergeben hat, denn solch ein regionales Engagement stärkt gezielt auch die heimische Wirtschaft“.


ZAHLEN – DATEN – FAKTEN
ZUR FIRMA JES ELEKTRONIK

JES Elektrotechnik ist ein führender Anbieter von Umweltsensorik-Lösungen für Verkehrs-Anwendungen wie Tunnels, Tiefgaragen und Straßen-Wetterstationen. In fast allen Straßentunneln Österreichs sorgen Lösungen von JES für saubere Luft und ausreichende Beleuchtung und ermöglichen damit ein sicheres Durchfahren der Tunnel. Dafür steht die Marke „JES tunnelsicherheit.at“, mit der JES Marktführer im deutschen Sprachraum ist. Tunnelsicherheit aus Österreich wird aber auch in anderen Ländern geschätzt. In den letzten Jahren konnten JES Sensoren nach China, Vietnam, Brasilien und Norwegen verkauft werden. Dieser internationale Wachstumskurs wird konsequent fortgesetzt. Dazu ist JES Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger DURAG GROUP eingegangen, die intelligente Lösungen in den Bereichen Feuerungstechnik, Umweltmesstechnik und Prozessdaten-Management anbietet und über eine weltweite Vertriebs-Organisation verfügt.

 

JES wurde 1990 in Hallein gegründet und war seither in Räumlichkeiten der Eugen-Grill-Werke in der Davisstraße untergebracht. Diese Räumlichkeiten wurden im Laufe der Jahre zu klein. Die Unternehmens-Entwicklung führte bei Firmenchef René Jung zur Erkenntnis, dass ein weiteres Wachstum nur an einem anderen Standort stattfinden könne. Dieser wurde erfreulicher Weise an der Almbacharena gefunden. Die Übersiedlung in die neue Unternehmens-Zentrale ist für Ende September dieses Jahres geplant. Das oben stehende Foto zeigt Geschäftsführer René Jung, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Baumeister Ing. Andreas Waldmann und Wolfgang Buchegger vom Architekturbüro Salmhofer vor dem an einen Tunnel erinnernden Eingangsbereich der neuen JES-Unternehmens-Zentrale. (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Die Nationalrats-Abgeordnete und EU-Wahl-Kandidatin Muna Duzdar und ihre Nationalrats-Kollegin Conny Ecker (beide SPÖ) besuchten die Stadt Hallein. Wichtigster Programmpunkt: Eine Führung durch den Halleiner Leitbetrieb AustroCel. Das Zellstoff-Unternehmen gilt hinsichtlich erneuerbarer Energienutzung als Vorzeige-Betrieb. Ein eigenes Kraftwerk, eigene Biogas- und Bioethanol-Verwertung, eine Photovoltaik-Anlage zum Einspeisen in das Stromnetz – dieser Mix an Energieträgern beeindruckte die SPÖ-Energiesprecherin Muna Duzdar. Sie betonte: „Genau diese modernen und diversifizierten Energieanlagen sind es, die Österreich und darüber hinaus ganz Europa braucht. Ich kann solche Betriebe mit zeitgemäßen Anlagen nur begrüßen und andere Firmen auffordern, ebenfalls solche oder ähnliche Wege zu gehen. Wir sind es unserer Gesellschaft und den nächsten Generationen schuldig, nachhaltige und effiziente Wege im Umgang mit unseren Ressourcen zu beschreiten.“

 

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt und lobt ebenfalls die Strategie, die AustroCel bei der Energiegewinnung beschreitet: „AustroCel holt so ziemlich alles aus dem Werkstoff Holz heraus, was möglich ist: modern, nachhaltig und umweltschonend. Und 20.000 Haushalte in Hallein und Umgebung profitieren von der Energieanlage des Betriebes: Auch darauf kann man als Bürgermeister stolz sein.“ Doch nicht nur die Methoden in der Energie-Gewinnung und -Nutzung sind bei AustroCel laut Stangassinger vorbildlich. Das Stadtoberhaupt betont: „Hallein hat mit dem Wegfall der alten Papierfabrik einen fatalen Einschnitt im Wirtschaftsbereich hinnehmen müssen. Hunderte Arbeitsplätze gingen damals verloren. Jetzt, mit 250 Beschäftigten, ist die AustroCel wieder ein wichtiger Arbeitgeber unserer Stadt.“

 

Nationalrats-Abgeordnete Muna Duzdar erkundigte sich bei ihrem Besuch auch über die Beschäftigungspolitik des Unternehmens AustroCel. Die Antworten der Geschäftsführung waren für die SPÖ-Politikerin äußerst zufriedenstellend: „AustroCel ist vom Standort Hallein überzeugt und investiert weiter in den Standort in Hallein. Damit verbunden wird es wohl auch wieder mehr Arbeitsplätze geben.“ Die Flachgauer Nationalrats-Abgeordnete Conny Ecker verfolgte stets mit großem Interesse die historische Entwicklung der Halleiner Papierindustrie. Für sie ist klar: „Man sieht, dass AustroCel es geschafft hat, mit neuen Ideen und modernen Techniken wieder Arbeitsplätze in der so gebeutelten Halleiner Industrie zu schaffen. Dieser Weg ist vorbildlich und nach unseren Gesprächen heute bin ich zuversichtlich, dass diese hochwertigen Arbeitsplätze weiterbestehen beziehungsweise ausgebaut werden können.“

AustroCel-Fakten: An der Spitze von AustroCel Hallein steht CEO Dipl. Ing. Jörg Harbring. Das Unternehmen erzeugt jährlich aus 850.000 Festmetern Holz 155.000 Tonnen Zellstoff. Für 2020–2021 ist eine Produktions-Erhöhung auf 170.000 Tonnen geplant. AustroCel Hallein liefert auch 96 GWH Grünstrom und 110 GWH Fernwärme sowie  umweltfreundlichen Strom aus insgesamt 10.000 Quadratmetern Photovoltaik. !4.000 Haushalte werden mit Fernwärme und 29.000 Haushalte mit Grünstrom versorgt. Darüber hinaus bemüht sich das Unternehmen, vorwiegend Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu beziehen und wo immer es möglich ist, die Eisenbahn als Transportmittel einzusetzen. AustroCel wurde in Österreich mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet. Das Halleiner Unternehmen ist mit seinem Textilzellstoff aus Nadelholz (Viskosezellstoff) in China Marktführer. Lehrlinge, Fachkräfte und Ingenieure werden laufend gesucht. CEO Jörg Harbring: ,,Wir sind ein High-Tech-Betrieb!‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto Nationalrats-Abgeordnete und EU-Wahl-Kandidatin Muna Duzdar, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Nationatrats-Abgeordnete Conny Ecker. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein, Text-Ergänzungen: Odo Stierschneider).

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Am Freitag, 10. Mai 2019, fand im Beisein von rund 150 Gästen, im Halleiner Kolpinghaus am Schöndorferplatz, die Jahres-Hauptversammlung des Roten Kreuzes Tennengau statt. Unter den Gästen waren mit Florian Koch (Sozialstadtrat, SPÖ) und Kimbie Humer-Vogl (Stadträtin für Integration und Zusammenleben, Grüne) auch zwei Vertreter der Stadt Hallein dabei. Wie jedes Jahr wurde in diesem Rahmen der Jahresbericht für das vergangene Jahr präsentiert. Dieser beeindruckt mit imposanten Zahlen: 68.765 freiwillige Einsatzstunden, 198 freiwillige Helfer, zehn hauptberufliche Mitarbeiter, 29 Zivildiener und Mitarbeiter im freiwilligen, sozialen Jahr – man erkennt, das Rote Kreuz Tennengau, mit Bezirksstellen in Hallein und Golling, ist bestens gerüstet für die tagtägliche Arbeit: damit wissen sich alle Halleinerinnen und Halleiner auch im Ernstfall in besten Händen. Das Leistungs-Spektrum des Roten Kreuzes im Tennengau reicht vom Rettungs- und Kranken-Transport über Ambulanzdienste bei Veranstaltungen und Erste-Hilfe-Ausbildung für die Bevölkerung bis hin zum Behinderten-Fahrdienst oder zur Belieferung der städtischen Kindergärten und Tagesbetreuungs-Einrichtungen in Hallein, zu Blutspende-Aktionen und vielem mehr.

 

Stadtrat Florian Koch lobte nach der Jahres-Hauptversammlung vor allem die Jugendarbeit: „Ein rotes Kreuz auf weißem Grund steht für Schutz und Hoffnung in Zeiten der Not. Es steht für den Schutz von Schwachen und Bedürftigen. Dafür stehen auch die vielen Mitglieder im Tennengau, Jung und Alt. Vor einiger Zeit wurde ja auch eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe ins Leben gerufen, ihnen allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Sie sind stets dort zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. Eine vitale Bürgergesellschaft wie unsere lebt von diesem Engagement.“ Koch bedankte sich auch bei Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy und bei Bezirksrettungs-Kommandant Peter Steiner für ihre langjährige Arbeit: „Ein gutes Team mit guten Führungskräften: Genau das braucht es für ein solch erfolgreiche Arbeit wie bei unserem Roten Kreuz um Tennengau.“

 

Auch Integrations-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl bekundete ihren Respekt und dankte den vielen engagierten Helfern: „Das Rote Kreuz Tennengau hat bei der Jahres-Hauptversammlung einen beeindruckenden Einblick in seine wertvolle Arbeit 2018 geboten. In fast 70.000 Stunden waren die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Liebe zum Menschen im Einsatz. Ich bin von dieser Leistung zutiefst beeindruckt und bedanke mich für den unschätzbar wertvollen Einsatz an der Gesellschaft.“

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ), der bei der Jahres-Hauptversammlung entschuldigt war, sind es gerade die ehrenamtlichen Helfer, die das Fundament der Gesellschaft bilden: „Das freiwillige Engagement bei allen Einsatzkräften ist vorbildlich, gerade beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Menschen helfen Menschen – genau das ist es, was unsere soziale und solidarische Gesellschaft auszeichnet. Ich stehe auch dafür, dass das Ehrenamt in Zukunft belohnt werden muss, denn gerade in Zeiten, wo alles schneller wird, gewinnt die Freizeit immer mehr Wert und darum muss man über Belohnungsmodelle für freiwillige Helfer nachdenken.‘‘ – Das oben stehende Foto zeigt Bezirks-Rettungs-Kommandant Peter Steiner, Sozialstadtrat Florian Koch, Stadträtin für Integration und Zusammenleben Dr. Kimbie Humer-Vogl und Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Für die Stadtpolizei Hallein wird wieder eine Jungpolizistin ausgebildet. Pia Hofer hat sich im Bewerbungsverfahren durchgesetzt und startet am Montag, 13. Mai 2019, ihre Polizei-Grundausbildung am Bildungszentrum Großgmain. Diese Grundausbildung an der Sicherheits-Akademie dauert zwei Jahre. Während dieser Ausbildungsphase absolviert die Aspirantin  auch ein 7-monatiges Berufspraktikum an ihrer zukünftigen Dienststelle. Vor ihrem Ausbildungsstart stattete Hofer dem neuen Bürgermeister Alexander Stangassinger einen Besuch ab und zeigte sich höchst motiviert für ihren künftigen Weg.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte, dass eine funktionierende Stadtpolizei unverzichtbar für die Stadt Hallein sei. „Wir setzen uns schon lange für mehr Stellen bei der Stadtpolizei ein. In Hallein hat man es verabsäumt, die Stadtpolizei für die Stadt angemessen aufzustellen. Wir erfüllen zwar jetzt unsere Planstellen, mit Pia Hofer als Aspirantin haben wir da kurzfristig sogar einen Überhang und können mehr Nachtdienste leisten. Trotzdem werden wir versuchen, in den nächsten Jahren in kleinen Schritten mehr Planstellen zu realisieren, damit auch hier unsere Mit­arbeiter entlastet werden und die Präsenz erhöht wird‘‘, sagt der Bürgermeister. – Das Foto oben zeigt von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Aspirantin Pia Hofer und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Das zehnjährige Bestehen feierte das Halleiner Büro für Interkulturelles Zusammenleben im Rahmen der IKU-Festivaltage von 8. bis 11. Mai. Am ersten Tag wurde die Ausstellung "50 Jahre Migration als Teil der Stadtgeschichte Halleins" im Keltenmuseum eröffnet. Dazu gab es Melodien und Tänze aus verschiedenen Ländern vom Tanzorchester des Musikums Hallein. Weiters wurde der Film "Geteiltes Glück" von Hans-Peter Traunig gezeigt. An den weiteren Festivaltagen gab es unter anderem ein Theaterstück zum Thema Integration im Theaterobjekt zu sehen. Dazu kamen zahlreiche kulinarische Grenzgänge, Workshops, Lesungen und vieles mehr. Drei Frauen sind im Büro für Interkulturelles Zusammenleben tätig: Leiterin Gerlinde Ulucinar und die Beraterinnen Salina Özdemir und Neda Kuric. Mit dem Café Braun, dem Café Klappacher, der Café Bar Sole und dem GelatOK konnten gleich vier Halleiner Betriebe als Kooperationspartner des Festivals gewonnen werden.

 

Musik, Theater, Tanz, Kulinarik und das Thema Vielfalt bestimmten die IKU- Festivaltage in Hallein. An die 30 Veranstaltungen und Initiativen fanden von Mittwoch, 8. Mai 2019 bis Samstag, 11. Mai 2019 in Hallein statt. „IKU steht für vorbildliche Integrationsarbeit. Es ist zentrale Drehscheibe und zugleich Netzwerk im interkulturellen Zusammenleben der Tennengauer Bezirkshauptstadt“, so Landesrätin Andrea Klambauer (NEOS), die unter anderem für Integration zuständig ist, bei der Eröffnung. „Das Büro für interkulturelles Zusammenleben leistet seit zehn Jahren einen großen Beitrag für ein gutes Miteinander aller Menschen“, betonte Klambauer weiter, die sich bei den Mitarbeiterinnen für deren Engagement und die vielen Ideen, die diese Vielfalt positiv erlebbar machen, bedankte. „Dazu zählt dieses Festival mit einem bunten Programm für die ganze Familie. Migrationsbewegungen gehören seit jeher zu Europa und haben auch Hallein, wo mittlerweile Angehörige aus 30 Nationen leben, immer wieder unterschiedlich geprägt. Das IKU Festival bietet erlebnisreiche Tage und gemeinsamen Spaß und Freude“, zeigte sich die Landesrätin überzeugt.

Bei IKU, der Integrations-, Anlauf- und Servicestelle der Stadtgemeinde Hallein, werden mehr als 3.000 Beratungen von einem interkulturellen Team, das aus Neda Kuric, Saliha Özdemir und Gerlinde Ulucinar besteht, durchgeführt. Menschen aus rund 30 verschiedenen Herkunftsstaaten werden informiert, begleitet und vermittelt. Darüber hinaus gibt es Projekte und Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und Frauen zu verschiedenen Themenschwerpunkten im Bereich Integration. Finanziert wird das IKU-Büro für interkulturelles Zusammenleben vom Land Salzburg und der Stadtgemeinde Hallein. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger wies darauf hin, dass die Integration in Hallein eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte sei. Die weitere Zusammenarbeit mit dem IKU-Büro sei zum Wohl der Stadt unerlässlich. Mitbürger aus fremden  Kulturkreisen  leben bereits in der 4. Generation in Hallein. Eine weitere Zusammenarbeit mit IKU zum Wohl unserer Stadt sei unabdingbar. Per Video-Film überbrachte Landtagsabgeordnete und Integrations-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) eine ausführliche Grußbotschaft anlässlich des 10jährigen Bestehens des IKU-Büros in Hallein. – (LK, OST).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Landesrätin Andrea Klambauer (mit gelber Jacke), Bürgermeister Alexander Stangassinger sowie Vizebürgermeisterin und Kultur-Stadträtin Rosa Bock vor demn Keltenmuseum inmitten von Mitwirkenden an der Eröffnung des viertägigen IKU-Festivals. FOTOS 2, 3 und 4: Am Rednerpult Landesrätin Andrea Klambauer, Bürgermeister Stangassinger und die Leiterin des IKU-Büros Gerlinde Ulucinar. FOTOS 5 und 6: Die Jüngsten unter den Mitwirkenden am Eröffnungsfest beherrschten vorzüglich das Geigenspiel. – (Foto 1: Odo Stierschneider, alle anderen Fotos: Adi Aschauer).

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Am 8. Mai 2019 stimmte sich Verkehrslandesrat Stefan Schnöll mit den Gemeinden Hallein, Grödig, Anif, und Stadt Salzburg bezüglich eines gemeinsamen Verkehrskonzepts für diesen Korridor ab. „Wir werden gemeinsam ein überregionales Verkehrskonzept erarbeiten, das den Bedürfnissen der Bürger und insbesondere auch der Pendler entspricht. Wir treffen einander im Herbst zu einem Anschlusstermin und arbeiten gemeinsam Hand in Hand für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs“, sagte Landesrat Schnöll. „Dieser heutige Termin war ein wichtiger Informationsaustausch. Dabei wurden die betroffenen Gemeinden über die anstehenden und geplanten Änderungen und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr in Kenntnis gesetzt. Ich bedanke mich beim Verkehrslandesrat für diese Initiative, denn ich bin sicher, dass dadurch in Zukunft eine noch bessere gemeinsame Abstimmung untereinander sichergestellt wird. Denn es geht nur gemeinsam“, ergänzte Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner.

 

Die Linien 170 (Hallein – Taxach – Anif – Salzburg Hauptbahnhof) und 175 (Rif – Anif – Salzburg Hauptbahnhof) fahren künftig von Montag bis Freitag im 15-Minuten-Takt und an Wochenenden im 30-Minuten-Takt. Die Linie 170 fuhr bisher halbstündlich unter der Woche und teilweise zweistündlich an Wochenenden. Hallein profitiert von einer Verdichtung des Takts aufgrund der zusätzlichen Einführung der neuen Linie 175 (Rif – Salzburg). Davon profitiert besonders die Rifer Bevölkerung. Es wird in Kombination mit dem bestehenden Angebot dadurch ein 15-Minuten-Takt in die Stadt Salzburg möglich. Als innerstädtisches Verkehrsmittel wird in Hallein voraussichtlich im Herbst 2019 die Stadtbuslinie L45 eingerichtet. Sie verbessert das innerstädtische Verkehrsangebot von Rif über Rehhof bis Hallein (Krankenhaus). Der Takt ist stündlich geplant.

 

"Das öffentliche Verkehrsangebot zu verbessern, ist mir ein wichtiges politisches Anliegen. Zum einen müssen wir den öffentlichen Verkehr über die Gemeindegrenzen hinausdenken. Zum anderen wollen wir die Stadtteile in Hallein mit attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen besser anbinden. Es freut mich, dass wir bereits erste Erfolge aufweisen können", so Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger. Der Salzburger Verkehrsverbund ist bereits beauftragt, weitere Verbesserungen in der Infrastruktur, zum Beispiel Haltestellen, und im Angebot zu entwickeln. Diese werden gemeinsam mit den Bürgermeistern und dem Land anschließend beraten. Alle Partner waren sich einig, dass die vom Land eingeleitete Tarifreform und die Einführung von Regionen-Tickets ein richtiger und wichtiger Schritt ist. "Ich danke den Bürgermeistern für ihre Unterstützung bei der Tarifreform. Es ist wichtig, dass wir hier alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die neuen Tickets ordentlich bewerben. Wir wollen mehr Leute dazu bewegen, vom Auto auf Öffis umzusteigen“, betonte Landesrat Schnöll. – (Salzburger Landeskorrespondenz. Foto: Odo Stierschneider).

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Wie DER SALZSCHREIBER hier im Ressort AKTUELLES bereits berichtete, investierte die Stadt Hallein 960.000 Euro in die umfassende Renovierung ihrer beiden Tiefgaragen – Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der Geschäftsführerin der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft Gabriele Pichler zum erfolgreichen Projektabschluss. Nach nur 4 Monaten Bauzeit stehen In den beiden Parkgaragen seit 2. Mai 2019, auf insgesamt drei Ebenen nun 549 unterirdische Parkplätze für die Bevölkerung bereit. Die Tiefgaragen haben, wie unsere obenstehenden Fotos zeigen, ein freundliches, helles und übersichtliches Erscheinungsbild bekommen. Dem immer stärker werdenden Trend zum umweltfreundlichen Elektro-Auto wurde ebenfalls entsprochen. So gibt es nun im Obergeschoß der Altstadtgarage vier völlig in grüner Farbe gehaltene E-Tankstellenplätze, an deren Fertigstellung noch gearbeitet wird. (Siehe dazu oben die beiden letzten Fotos). Die E-Tankstellenplätze befinden sich zu beiden Seiten der Ab- bzw. Auffahrt zwischen den beiden Parkdecks. Sie sind je nach Bedarf jederzeit erweiterbar. Auch in der Zentrumsgarage an der Zufahrt zur Salzberghalle wurden vier E-Ladestationen errichtet. (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadtpolizei Hallein erhält eine erfreuliche Verstärkung. Seit 2. Mai 2019, zählt nun Melanie Santin als Inspektorin zum Team der Stadtpolizei. Beachtlich, erfreulich und respektabel: Sie absolvierte die Sicherheits-Akademie als eine der drei Lehrgangsbesten mit Auszeichnung! Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer gratulierten der neuen Stadtpolizistin und waren sichtlich stolz über diesen großartigen Ausbildungserfolg. „Sicherheit ist eine unserer politischen Kernaufgaben. Deshalb ist für uns eine bestens ausgebildete und ausgestattete Stadtpolizei ein wichtiges kommunalpolitisches Anliegen,“ so Bürgermeister Alexander Stangassinger, der weiters, übereinstimmend mit Stadtamtsdirektor Erich Angerer, feststellte: „Engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Markenzeichen einer exzellenten Verwaltung. Melanie Santin zeigte uns bereits in ihrer Polizeiausbildung, dass sie alle Voraussetzungen dafür mitbringt.“ Das oben stehende Foto zeigt Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Stadtpolizistin Inspektorin Melanie Santin und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Von der Sanierung der beiden Halleiner Parkgaragen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, profitierte auch die damit beschäftigte Bauwirtschaft. Ab jetzt stehen den Benützern zwei generalsanierte und zeitgemäße Parkgaragen zur Verfügung. Ganz besonders freut mich die professionelle Abwicklung, bei der auf die Bedürfnisse der Garagen-Benützer  eingegangen und zeitlich eine Punktlandung erreicht wurde.“ Mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Alexander Stangassinger der Geschäftsführerin der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft Gabriele Pichler (siehe Foto oben) zu dem erfolgreichen Projektabschluss in der Rekordzeit von nur vier Monaten. Die Stadtgemeinde Hallein stellt nun, nach einem Investitions-Volumen von 960.000 Euro für die Parkgaragen-Sanierung, der Bevölkerung zwei moderne Tiefgaragen mit insgesamt 549 Parkplätzen zur Verfügung.

 

Die Halleiner Parkgaragen mit der seit 30 Jahren bestehenden Zentrumsgarage nahe der Salzberghalle und der vor 28 Jahren errichteten Altstadtgarage beim Griesplatz, können nach nur viermonatiger Bauzeit, bereits die gelungene Generalsanierung beider Tiefgaragen bekanntgeben. Seit 2. Mai 2019 stehen die Tiefgaragen wieder in Vollbetrieb. Die Lüftungs- und Brandmelde-Zentralen wurden komplett erneuert, die Notbeleuchtung auf modernsten Stand gebracht, die Tiefgaragen-Beleuchtung auf LED umgestellt und ein neues, helles Beleuchtungskonzept umgesetzt. Brandneu: Vorerst vier optisch wirksam gekennzeichnete E-Tankstellenplätze in der Altstadtgarage im oberen Parkdeck und vier E-Ladestationen in der Zentrumsgarage wurden von der Salzburg AG errichtet. Diese E-Tankstellenplätze sind je nach Bedarf erweiterbar. Die Stromversorgung für diese Pkw Ladestationen erfolgt über ein eigenes Versorgungsnetz und wird von der Salzburg AG direkt mit den Fahrzeughaltern verrechnet. Einen weiteren wichtigen Bestandteil der Garagen-Sanierung bildeten die umfangreichen Maler- und Mauerwerkarbeiten. Sie tragen für ein freundliches und übersichtliches Erscheinungsbild der Tiefgaragen bei.

 

„Wir sind unserem Besitz verpflichtet“, so Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es ist uns ein Anliegen, dass unsere infrastrukturellen Anlagen am Stand der Technik sind und vor allem auch die Sicherheits-Standards allen Anforderungen entsprechen. Wir achten auch sorgfältig auf eine sparsame, wirtschaftliche und zweckmäßige Instandhaltung“. Während der Renovierungsarbeiten in den Tiefgaragen gab es auch eine Premiere: Erstmals in Hallein wurde ein Shuttledienst für Besucher von Veranstaltungen in der Salzberghalle eingerichtet, um den Entfall der Parkplätze in der Zentrumsgarage aufzufangen. Im Februar und März 2019 wurde dazu ein Ersatzparkplatz beim Thomas-Stangassinger-Sportplatz in Gamp eingerichtet. Ein Shuttledienst brachte die Ball- oder Kabarettbesucher direkt vor die Salzberghalle und nach der Veranstaltung zurück zum Pkw beim Sportplatz. Dieses Service wurde sehr gut angenommen und die zahlreichen Rückmeldungen dazu waren äußerst positiv. – Die Bürozeiten der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft: Die Mitarbeiter der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft stehen von Montag bis Samstag von 9:00 bis 11:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung, (Telefon 06245 83654), den Benützern der Parkgaragen zur Verfügung. Internet: www.halleiner-parkgaragen.at(Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen SPRINGER IMMOBILIEN, feiert nun sein 40jähriges Bestehen. 1979 hatte Markus Springer ein Immobilienbüro gegründet. In den darauf folgenden 40 Jahren glühte seine Begeisterung für den Immobilienbereich. Mittlerweile hat Markus Springer seine Leidenschaft für Immobilien und sein Unternehmen an seine jüngste Tochter Marlene weitergegeben, die das Immobilienbüro nun in der 2. Generation weiterführt. Mit großem Engagement, unterstützt von den Eltern und einem kleinen Team, engagiert sie sich für alles, was mit Immobilien zu tun hat. Das 40jährige Bestehen des Unternehmens SPRINGER IMMOBILIEN wird am 4. Mai 2019 im Foyer des Halleiner Stadtkinos entsprechend gefeiert. Firmengründer Markus Springer ist mittlerweile Geschäftsführer und Immobilienbeauftragter des Halleiner Unternehmens Immobilien-Treuhandunion, dessen Eigentümer Wirtschaftstreuhänder Robert Kuhar aus Hallein ist. Die Immobilien-Treuhandunion entfaltete mit Geschäftsführer Markus Springer nun eine für die Stadt Hallein enorm wichtige, geradezu unschätzbare Initiative: Sie erwarb den Großteil des Frank-Hauses, das aus dem Hauptgebäude und einem vorgelagerten Anbau besteht und in idealer Zentrumslage in der Halleiner Altstadt situiert ist. Mit den beiden, seit Jahren ungepflegten Fassaden an der Thun-Straße und am Bayrhamer-Platz, ist die Optik dieses Objektes niemandem länger zumutbar, weder den Halleinern noch den Gästen von Hallein. Die beiden ersten konkreten Sanierungsschritte für das Frank-Haus betreffen erfreulicher Weise die Fassade und das Dach.

WICHTIG: DAS FRANK-HAUS
IST BEREITS ENTRÜMPELT

An keinem Hauptplatz einer österreichischen Bezirkshauptstadt findet sich ein optisch so unerfreuliches, sichtlich ungepflegtes Objekt wie das Frank-Haus in Hallein. Der Salzschreiber kritisierte in den vergangenen Jahren immer wieder anhand erschreckender Fotos den unhaltbaren Zustand dieses Schandobjektes. Ein einziges Mal keimte Hoffnung auf, als plötzlich die Fassade an der Thun-Straße hinter einem Baugerüst verschwand. Doch es ging um keine Sanierung des Objektes sondern lediglich um die Abdichtung an einigen Stellen des Daches. Umso unfassbarer, umso wichtiger, umso erfreulicher ist nun die bevorstehende Sanierung dieses für das Erscheinungsbild der Stadt so ungemein wichtigen Gebäudes. Mittlerweile wurden – ein mächtiger Container vor dem Frank-Haus kündigte die entsprechenden Aktivitäten an – sämtliche Räumlichkeiten, die sich in der Verfügungsgewalt der Immobilien-Treuhandunion befinden, entrümpelt und von nicht genehmigten Einbauten befreit. Besonders erfreulich: Die Optik der zum Bayrhamerplatz hin gerichteten Fassade, des an das Hauptgebäude angefügten Anbaues, wird künftig ganz entscheidend durch eine geplante Fußgänger-Arkade aufgewertet!

ERFREULICH: FRANK-HAUS KÜNFTIG  
MIT ARKADEN-GANG UND GESCHÄFTEN

Die Kunden der Halleiner Geschäfte hetzen an Regentagen praktisch ungeschützt von einem Einkauf zum anderen. So sind es am Robertplatz, am Unteren Markt und von der Thunstraße hinauf durch die Fußgängerzone bis zum Oberen Markt, gezählte sieben  Geschäfte, die Regen-Markisen ausfahren. Umso erfreulicher, dass es künftig entlang der zum Bayrhamerplatz gerichteten Fassade des Frank-Haus-Anbaues (siehe Foto oben) eine neue Fußgänger-Arkade geben wird! Dazu werden im Erdgeschoß die bestehenden Türen und Fenster aufgebrochen und zu offenen Bögen erweitert. Dahinter entsteht ein Arkaden-Gang für die Fußgänger. Gegenüber den Mauerbögen auf der anderen Seite des Arkaden-Ganges, werden mehrere kleine Geschäfte angesiedelt, so dass man entlang dieser neuen Arkade künftig auch Einkäufe vornehmen kann. Der rechts an den Anbau anschließende Garten soll geöffnet und völlig einsehbar, zu einem kleinen gepflegten Kleinod werden. Jedenfalls erfolgt nun eine wichtige funktionelle Aufwertung des Frank-Hauses, verbunden mit einer entscheidenden optischen Verbesserung, die auch das Altstadtzentrum deutlich aufwertet. Dazu wünscht Der Salzschreiber allseits ein gutes Gelingen! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Schockstarre: Österreichs Konsumenten warfen 2018 dem ausländischen Handelsriesen Amazon, vorsätzlich und wie von Sinnen, 7,2 Milliarden bzw. 7.200 Millionen Euro in den Rachen! Noch schockierender: Die 7,2 Milliarden sind für immer verloren. Denn Amazon bezahlt – im Gegensatz zum heimischen Handel – in Österreich keine Steuern. Damit kommt von Amazon kein Geld für den Straßenbau, kein Geld für die Trinkwasserversorgung, kein Geld für den öffent­lichen Wohnungsbau. Diese Aufzählung lässt sich endlos fortsetzen. Dazu kommt, dass diese 7,2 Milliarden in den Bilanzen des heimischen Handels fehlen. Immer mehr Geschäfte sperren zu, der deprimierende Leerstand von Ge­schäftslokalen ist auch in Hallein unübersehbar. In früheren Jahren warteten Unternehmer nur darauf, dass irgendwo in Hallein ein Geschäftsinhaber seine Tätigkeit beendet, sein Lokal war innerhalb kürzester Zeit wieder neu belegt. Jetzt stehen in Halleins bester Verkaufslage seit Jahren Geschäftslokale leer. Und jeder Amazon-Kunde in Hallein trägt mit Schuld daran.

Es ist ja so ungeheuer bequem, speziell bei Schlechtwetter, von zu Hause und sogar vom Bett aus, jederzeit am Smartphone oder Computer Einkäufe zu erledigen, die dann auch noch ins Haus gekarrt werden. Erfreulicher Weise bieten immer mehr heimische Händler ebenfalls die Möglichkeit des Einkaufes per PC. Aber der, den Markt beherrschenden Gigant Amazon, bietet günstige Preise, womit die Konsumenten sogleich mit Blindheit geschlagen sind. Sie kaufen bei Amazon, obwohl Amazon im Gegensatz zu den Geschäftsinhabern am Kornsteinplatz oder in der Thunstraße keine Steuern bezahlt. Wieso Amazon nicht schon längst durch die Bundesregierung aus Österreich ausgesperrt wurde, ist ohnehin ein skandalöses Rätsel. Je mehr bei Amazon eingekauft wird, desto geringer sind die Steuern des heimischen Handels. Womit sollen einst in Hallein neue Wohnungen gebaut werden? Womit soll einst die Halleiner Altstadt neu gepflastert werden? Womit soll einst das Skigebiet rund um den Zinkenkogel erhalten werden? Womit sollen einst Keltenmuseum und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum unterstützt werden? Jeder, der bei Amazon einkauft, schädigt ganz bewusst die Finanzkraft Österreichs, seines Bundeslandes und seiner Heimatgemeinde. Damit wird das Einkaufen bei Amazon zum perfekten, selbstzerstörerischen Irrsinn.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Der verhängnisvolle Amazon-Wahn der Konsumenten schädigt die heimische Wirtschaft. Noch vor Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass in prominenter Lage mitten in der Halleiner Fußgängerzone (FOTO 1) oder am Bayrhamerplatz (FOTO 2) Geschäftslokale auffallend lange leer stehen. Das 3. FOTO, ein Beispiel aus dem bereits zur Randlage zählenden Beginn der Wichtlhuberstraße, demonstriert, dass leer stehende Geschäftslokale außerhalb des Stadtkerns überhaupt keine Mieter mehr finden und somit dem Verfall preisgegeben sind. Sieht so die Zukunft der Stadt Hallein aus? Amazon lässt grüßen und dankt seinen blindwütigen und kritiklosen Kunden in der Stadt Hallein. Österreichs Amazon-Fanatiker machten gemeinsam bislang Undenkbares zur alarmierenden Realität. Das größte Handels-Unternehmen in Österreich ist der SPAR-Konzern mit 6,88 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018. Falsch. Das größte Handelsunternehmen in Österreich ist mittlerweile kein (!) österreichisches Unternehmen mehr, sondern Amazon mit – siehe ganz oben – 7,2 Milliarden Umsatz im Geschäftsjahr 2019. Und bezahlt, im Gegensatz zu SPAR, keine Steuern! Zusätzliche Probleme wirft der Versandhandel im Bereich der Abfall-Ent­sorgung auf. Immer früher schon (FOTOS 4, 5 und 6) sind die Papier-Abfallcontainer durch immer mehr Verpackungs-Kartons aus dem Versandhandel hoffnungslos überfüllt, in den Wohnungen stapeln sich mit Altpapier gefüllte Taschen oder Säcke.  Frage: Was tun? Antwort: Ganz einfach, man hinterlässt den ganzen Krempel einfach neben dem Papiercontainer. Unser 7. FOTO zeigt ganz genau, wie das geht. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die größte und schönste Geschäftsauslagen-Front in der Halleiner Altstadt. Sie zieht sich von den drei oben abgebildeten Auslagen am Beginn der Postgasse (gegenüber der Raiffeisenbank), weiter nach rechts mit Geschäftseingang und mehreren Auslagen, hinein in die Ruprecht-Gasse. Jahrelang litt das Image der Einkaufsstadt Hallein, weil hier im Stadtzentrum, ein von allen Freunden der Stadt Hallein abgelehntes Sportwetten-Geschäft hinter unfreundlich zugehängten Auslagenscheiben agierte. Daher auch allseits ein großes Aufatmen, als es endlich geschlossen wurde. Der Weg war frei für tüchtige Geschäftsleute, welche mit den großen Auslagen eine optische Attraktion und damit einen wichtigen Anziehungspunkt schaffen konnten. Ein unschätzbarer Beitrag für die Attraktivität der Einkaufsstadt Hallein. Doch das Leben ist grausam. Auch unter den neuen Mietern, verströmen die nach wie vor ziemlich lieblos verhängten Auslagen, höchstens den spröden Charme eines ungeliebten Sportwetten-Lokals.

Auslagen bilden grundsätzlich das wichtigste Werbemedium eines Geschäftes. Abgedeckte Auslagen wirken deprimierend und stellen genau das Gegenteil dar. Die Aktivitäten der Medical Beauty Skin Revolution GmbH in den dahinter befindlichen Geschäftsräumen verlangen selbstverständlich Diskretion. Denn es geht um modernste medizinische Schönheits-Behandlungen wie Face Lifting, High-tech-Haarentfernung, Non-invasive Hautverjüngung und das alles schmerzfrei und sicher. Es liegt sicher nicht im Interesse des Unternehmens, mit den großflächigen Auslagen-Abdeckungen, die optisch absolut unzureichend sind, einen unerfreulichen Beitrag zum Erscheinungsbild der Halleiner Altstadt zu leisten. Ein wenig guter Wille – und schon geht es los. Zuerst müsste die Auslagen-Abdeckung sauber und elegant durchgeführt werden. Dann geht es um das optische Erscheinungsbild (nicht nur der Kundinnen des Hauses sondern auch der großen Abdeckungsflächen). Einfachste Version: Mit unkomplizierten, farbigen, geometrischen Mustern könnten die Abdeckungen mit geringstem Aufwand optisch aufgerüstet werden. Besser wären natürlich, passend zu den Kundinnen des Hauses, attraktive Großfotos von üppigen Blumen-Arrangements in leuchtenden Farben. Oder Großfotos von wunderschönen Landschaften, vom wilden Gebirge bis hin zu romantischen Seen. Oder Großfotos aus dem vielfältigen Bezirk Hallein, dem reizvollen Tennengau. Oder man zeigt, was naheliegend wäre, Großfotos von schönen Frauen. Wie auch immer, die derzeitigen, keinesfalls anziehend wirkenden Auslagen-Abdeckungen gehören entfernt. Ihre Erneuerung sollte das Unternehmen Medical Beauty Skin Revolution GmbH zum Objekt begeisterter Stadtgespräche machen. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nach dem leidenschaftlich für Hallein kämpfenden SPÖ-Bürgermeister Franz Kurz (1987 bis 1995), wurde nun mit Alexander Stangassinger (SPÖ) ein weiterer Politiker des Halleiner Stadtteils Bad Dürrnberg zum Bürgermeister der Stadt Hallein gewählt. Nach den gewonnenen Wahlen im März, wurde SPÖ-Spitzenkandidat Alexander Stangassinger im Rahmen der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2019 von Bezirkshauptmann Helmut Fürst angelobt. In den zurückliegenden 21 Jahren hatte im Halleiner Rathaus stets ein ÖVP-Bürgermeister das Sagen – im  komfortablen Umfeld einer absoluten Mehrheit. Alexander Stangassinger schaffte nun die Wende. Mit einem Stimmenvorsprung von 3,1 Prozent vor der ÖVP sieht sich die SPÖ des Alexander Stangassinger infolge der Wahlarithmetik mit ihren 9 Mandaten in der Gemeindevertretung ebenso vielen ÖVP-Mandatar/innen gegenüber. Es steht 9 : 9. Damit hat keine der beiden Großparteien eine Mehrheit, Bei Kampfabstimmungen müssen sie sich um Unterstützung der kleineren Parteien bemühen. Die Grünen haben drei Sitze, die FPÖ ebenfalls 3 Sitze, die Neos sind mit 1 Mandatarin vertreten.

Bürgermeister Alexander Stangassinger, SPÖ, wird künftig auch für die Bereiche Finanzen, Wirtschaft, Stadteigene Betriebe und Liegenschaften zuständig sein. Erster Vizebürgermeister wurde ÖVP-Stadtpartei-Obmann Florian Scheicher, er ist in  Zukunft für die Raumordnung zuständig. Zweite Vizebürgermeisterin ist nun SPÖ-Partei-Vorsitzende Rosa Bock, die künftig das Kulturressort führen wird. Die 6 neuen Stadträte der Stadt Hallein: Florian Koch, SPÖ (Soziales und Wohnungsvergabe), Josef Sailer, SPÖ (Sport), zwischen Gottfried Aschauer (ÖVP) und Marco Sampl (ÖVP) werden noch die Bereiche Stadtmarketing, Entwicklung, Jugend und Ehrenamt aufgeteilt, Kimbie Humer-Vogl, Grüne, (Integration, Zusammenleben, Energie) und Peter Mitterlechner, FPÖ, (Verkehr und Sicherheit), Sohn Oliver Mitterlechner, FPÖ, leitet den Überprüfungs-Ausschuss. Seine Stellvertreterin ist Neos-Mandatarin Anita Eisenmann.

Nach seiner Angelobung betonte Bürgermeister Alexander Stangassinger die Wichtigkeit der Zusammenarbeit aller in die Gemeindevertretung gewählten Parteien: ,,Unser Ziel ist es, gemeinsam für die Bevölkerung zu arbeiten. Wir werden künftig nicht nach unseren Worten, sondern nach unseren Taten gemessen. Was hier ge­schieht, jeden  geht’s an, Gemeinsinn helfe mit daran.‘‘ Stangassinger forderte, dass das Parteiengeplänkel der Vergangenheit angehören müsse. Es gehe um einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe miteinander. Er habe in mehr als zehn Jahren als Angestellten-Betriebsrat wertvolle Erfahrung in der Bewältigung unterschiedlicher Standpunkte gesammelt. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist 51 Jahre alt, verheiratet. Das Ehepaar hat einen 26jährigen Sohn, Stefan, der mit Mutter Claudia das Geschehen der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung verfolgte. Seit 1988 ist Alexander Stangassinger in der Salzburger Beschlägefabrik Mayer & Co. Beschäftigt. Als im April 2006 die SPÖ-Sektion Bad Dürrnberg neu gegründet wurde, wählte man Stangassinger zu deren Vorsitzenden. Nach der Wahl 2009 zog Stangassinger in die Gemeindevertretung Hallein ein und wurde im selben Jahr SPÖ-Klubvorsitzender. 10 Jahre später wurde er 2019 zum Bürgermeister gewählt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bürgermeister Alexander Stangassinger wird durch Bezirkshauptmann Helmut Fürst angelobt. FOTO 2: Der neue Bürgermeister in Amt und Würden bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Hallein. FOTO 3: Bürgermeister Alexander Stangassinger mit 2. Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und 1. Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP). – (Odo Stierschneider, Fotos: Adi Aschauer).

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Den entscheidenden Faktor sowohl für das Erscheinungsbild als auch für die Lebensqualität einer Stadt stellen die Geschäfte dar. Ihre Auslagen prägen entscheidend das Stadtbild. Werden diese auch noch mit Blumengirlanden oder Blumenschmuck versehen, dann ist das Stadtbild perfekt – vorausgesetzt, die Mehrheit der Geschäftsinhaber entschließt sich, derartige Initiativen zu entfalten. In der Halleiner Altstadt sind es derzeit zwei hinreißend vorbildliche, großartig engagierte und bestechend beeindruckende Geschäfte, die hier wahre Meilensteine setzten. Diese beiden Geschäfte wären auch in Österreichs prominentester Geschäftsstraße, der Wiener Kärntnerstraße, herausragende Blickfänge. So ist nachdrücklich zu hoffen, dass das Modege­schäft Herzerl-Fashion am Kornsteinplatz mit seinen geradezu unfassbaren, herrlichen Oval-Blumentrögen vor jeder der drei Auslagen und das Geschäft von Danja Schorn in der Fußgängerzone mit den begeisternden und farbenfrohen Blumengirlanden, den Ehrgeiz der übrigen Halleiner Geschäftsinhaber anfeuern, um auf ähnliche Weise einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des eigenen Erscheinungsbildes und damit zur Aufwertung der Halleiner Altstadt beizutragen.

Wenn man, siehe oben, unsere ersten zwei Fotos von dem unfassbaren Blumen-Arrangement vor den Auslagen von ,,Herzerl-Fashion‘‘ betrachtet, dann erkennt man, welche Gestaltungs-Potentiale die Auslagen eines Geschäftes bieten. Dieses Wunder war nur durch spezielle Baumaßnahmen möglich, unser Respekt gehört Geschäftsinhaberin Petra Schauer, welche die entsprechenden Kosten auf sich nahm. Diese fantastischen, niveauvolle Auslagen, stellen für Hallein eine echte, eigentlich eine unfassbare Attraktion dar. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten ergibt sich hier immer wieder ein völlig neues Blumen-Erlebnis. Unser großer Respekt und unser großer Dank gilt der fantastischen Geschäftsinhaberin Petra Schauer, der wir weiterhin alles Gute für ihr schönes, vielfältiges und reichhaltiges Modegeschäft am Kornsteinplatz wünschen.

Mit ihren großzügigen, farblich ins Auge springenden, prächtigen Blumengirlanden an der Geschäftsfassade in der Fußgängerzone, setzt Danja Schorn hoffentlich einen Entwicklungsprozess in Gange, der die Halleiner Altstadt auf enorme Weise aufwerten könnte. Jeder Halleiner Geschäftsinhaber, der vor dem Geschäft von Danja Schorn steht, muss einsehen, dass auch sein Geschäft durch schöne, großzügige Blumengirlanden ganz erheblich aufgewertet werden könnte. Welcher Ge­schäftsinhaber möchte das nicht? Es müssten jedoch großzügige, optisch wirksame Blumengirlanden sein, dann entsteht die Pracht und Herrlichkeit wie rund um das Geschäft von Danja Schorn.

Es ist absolut unmöglich, anhand der faszinierenden Vorgaben der Ge­schäftsinhaberinnen Petra Schauer und Danja Schorn, reaktionslos wieder in den Alltag zurückzukehren. Die beiden Vorbild-Ladies haben sich zumindest Auszeichnungen der Stadt Hallein, des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg der Wirtschaftskammer und der Vereinigung der Halleiner Geschäftsinhaber verdient. Und speziell die Blumengirlanden von Danja Schorn müssten die große Mehrheit der Halleiner Geschäftsinhaber dazu animieren, endlich, endlich auch ihr Geschäftsportal auf ähnliche Art optisch aufzuwerten. Welch einen traumhaften Anblick böte die Hall­einer Altstadt, wenn sich tatsächlich zahlreiche Geschäftsinhaber dazu entschließen könnten, nach dem Vorbild von Danja Schorn, endlich wichtige und erfreuliche Akzente für ihr Geschäft sowie für ein farbenfrohes Stadtbild zu setzen! Also Freunde – los geht’s, packen wir es an! Der SALZSCHREIBER wird über jedes Geschäft be­richten, das sich dem Beispiel der beiden Geschäftsinhaberinnen Petra Schauer und Danja Schorn anschließt.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Petra Schauer, Inhaberin des Modegeschäftes ,,Herzerl-Fashion‘‘ am Kornsteinplatz vollbrachte Sensationelles: In edlen, ovalförmigen Blumenbehältern, jeweils so breit wie eine Auslagenscheibe, blüht es prachtvoll und je nach Jahreszeit immer wieder neu und wunderschön. Dazu waren Baumaßnahmen erforderlich, die sogar die Tiefe der Auslagen verringerten – Petra Schauer ist zu dieser fantastischen Hallein-Einstellung herzlich zu gratulieren. FOTOS 3 bis 8: Einen wichtigen, höchst erfreulichen Farbakzent im dominierenden Grau-Einerlei der Hall­einer Altstadt, setzte Danja Schorn mit ihren begeisternden Blumengirlanden an ihrem Geschäftslokal in der Fußgängerzone. Ab sofort gelten keine Ausreden mehr für fade, ungeschmückte Geschäftsportale und Geschäftsauslagen. Außerdem wäre es möglich, durch gemeinsamen Einkauf, die Kosten für schöne, farbenfrohe Blumengirlanden weiter zu senken… (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ziemlich unerfreulich: Für den Osterhasen war es heuer besonders schwer, sich in den Geschäfts-Auslagen der Halleiner Altstadt bemerkbar zu machen. Wenige Tage vor dem Osterfest startete DER SALZSCHREIBER zur Suche nach dem großohrigen Ostereier-Schlepper. Die Thunstraße entlang bis hinauf durch die Fußgängerzone zum Oberen Markt sowie vom Robertplatz bis rund um den Kornsteinplatz. Auf der gesamten Strecke durch das Stadtzentrum war lediglich ein Dutzend vorbildlicher Geschäfte zu entdecken, in deren Auslagen Osterhasen oder österliche Symbole zu entdecken waren. Im Großteil der Halleiner Geschäfte fand heuer Ostern NICHT statt. Entsprechend kahl und unfestlich präsentierte sich die Stadt. Dabei wären etwa die reizvollen Hütten des Adventmarktes hervorragend geeignet, um an verschiedenen Stellen der Altstadt als Oster-Verkaufsstände sichtbare Osterstimmung in die Stadt zu zaubern. Ein echter Ostermarkt auf dem Bayrhamerplatz ist indessen undenkbar, da um diese Jahreszeit der Platz längst durch die Gäste des Eissalons GelatOK und des Gasthofes Stadtkrug erfreulicher Weise dicht besetzt ist.

Zurück zur Suche nach dem Osterhasen in Hallein. Wo DER SALZSCHREIBER schließlich fündig wurde, zeigen unsere oben stehenden Tatort-Fotos. FOTO 1: Der Wunsch ,,Frohe Ostern‘‘ war in Hallein nur ein einziges Mal zu entdecken: In der kleinen Bäckerei rechts neben der Volksbank lenkte der Osterhase eine Lokomotive, die Waggons mit dem Wunsch ,,Frohe Ostern‘‘ hinter sich nachzog. FOTO 2: Die einzige Geschäfts-Auslage, die zur Gänze Ostern gewidmet war, konnte man entlang der Auslagenfront des Papier-Fachgeschäftes Kirschnek am Robertplatz entdecken. In einer weiteren Auslage des Geschäftes fanden sich nochmals österliche Objekte. FOTO 3: Der größte Osterhase von Hallein war in einer Auslage der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ auf dem Bayrhamerplatz zu sehen. FOTO 4: Gleich daneben fanden wir den etwas verschämten Osterhasen in der Auslage von United Colors of Benetton. FOTO 5: Insgesamt drei Osterhasen fanden den Weg in die beiden Auslagen der Stadtapotheke. FOTO 6: Dieser Osterhase wurde in der Auslage vom Fachgeschäft Zilli in der Fußgängerzone fotografiert. FOTO 7: Schräg gegenüber präsentierte die Bäckerei (und Spezialitäten-Geschäft) Rosenmayr ein breites, auf Ostern zugeschnittenes Angebot. FOTOS 8 und 9: In den Auslagen des Edelglaswaren-Spezialgeschäftes Alfare in der Fußgängerzone entdeckten wir unter anderem diese Eier-Glasscheibe mit einem Glashuhn in der Mitte sowie den eiförmigen Eierbehälter. FOTOS 10 und 11: In den beiden Geschäfts-Auslagen der Drogerie Charlie auf dem Kornsteinplatz konnte man insgesamt drei Osterhasen (einer davon im Bild) sowie einen eiförmigen Blickfang entdecken. FOTO 12: Am anderen Ende des Kornsteinplatzes stand vor dem Herrenmode-Geschäft ,,Johannes‘‘ der einzige Trog-Zierbaum in Hallein, der passend zum Osterfest geschmückt war. FOTO 13: Kein reines Ostersymbol, aber die grandiosen Riesenblüten in den Geschäfts-Auslagen von Elektro-Ebner an der Schiemer-Straße sind es wert, gezeigt zu werden. FOTOS 14, 15 und 16: Ergebnis der vorösterlichen Sight-Seeing-Tour: Nur in der Café-Konditorei Braun findet Ostern auf mustergültige und prachtvolle Art und Weise statt. Wirklich sehr erfreulich! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Im Rahmen der Feier des 80. Geburtstages von Odo Stierschneider, (wenn Sie ein wenig zurückscrollen, dann finden Sie hier im Ressort AKTUELLES die beiden Berichte dazu), überreichte der Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Klaus Knopp, wie bereits berichtet, dem Jubilar den ,,Goldenen Salzstreuer am roten Bande‘‘. Mag. Florian Klaus Knopp verfasste dazu ein Begleitschreiben, das auch als Grundlage für seine Rede bei der Geburtstagsfeier diente.  Darin erweist sich der fantastische Leiter des Keltenmuseums als derart wortgewaltig, dass es für den SALZSCHREIBER eine Selbstverständlichkeit ist, auch seine Leserschaft daran teilhaben zu lassen. Nachstehend die Ausführungen von Mag. Florian Klaus Knopp:

,,Im Zuge der Feierlichkeiten zum erstaunlichen, viel zu schnell wahr gewordenen 80. Geburtstag des nimmermüden Tastentippers und Federzückers Odo Stierschneider, wird selbigem der erstmals vergebene ,,Goldene Salzstreuer am roten Bande‘‘ verliehen. Bei der Auszeichnung für den Betroffenen handelt es sich um eine Wandertrophäe, die dem Ausgezeichneten so lange zusteht, bis dessen Errungenschaften von zukünftigen Koryphäen nochmals übertroffen werden. In Anbetracht der unaufzählbaren  Verdienste für das gesellschaftliche Zusammenleben
und Zusammenraufen, – deren Fülle unsere Vorstellungskraft dermaßen übersteigt, sodass wir uns der Peinlichkeit des Scheiterns, beim Versuch, nur die wichtigsten Verdienste aufzuzählen, nicht aussetzen wollen – kann nach der Verleihung davon ausgegangen werden, dass die Trophäe immerwährend im Besitz des großartigen, feinfühligen und zugleich bissigen, freundlichsten und angriffslustigsten  Berichtverfassers übergeht. Odo Stierschneider versieht seine pointierten Artikel und Kommentare in Print, Media oder im Rahmen seiner legendären Liveauftritte bei nahezu allen Gelegenheiten, stets mit einer gehörigen Prise Salz. Dem Vorstandsmitglied des Museumsvereines ,,Celic Heritage – Freunde des Keltenmuseums Hallein‘‘ seit der ersten Stunde, dürfen wir auf das Allerherzlichste gratulieren. Lieber Odo, deine salzige Spur hat uns über viele Jahre die Fugen des vormals desolaten Granitsteinpflasters gefüllt, uns in den Augen gebrannt, wenn wir diese deinem Eindruck nach nicht offen genug gehalten haben und hat und wird uns hoffentlich noch lange daran erinnern, dass ein kritischer Geist zugleich auch ein durch und durch humorvoller Zeitgenosse sein kann. Alles Gute und nur das Beste zum 80er!‘‘

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STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Die reizvolle Holzkassette, in welcher der ,,Goldene Salzstreuer‘‘ durch Museums-Leiter Mag. Florian Klaus Knopp  überreicht wurde, in geschlossenem  Zustand. FOTO 2: Die Kassette in geöffnetem Zustand mit dem ,,Goldenen Salzstreuer am roten Band‘‘. – (Fotos: J. Gutenberg).

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Zwei Jungunternehmern stattete Bürgermeister Maximilian Klappacher kürzlich einen Besuch ab. Mit ,,Simple Solution‘‘ erfüllten sich Matthias Lang (20 Jahre) und Maximilian Hölzl (21 Jahre) ihren lang gehegten Traum der Selbstständigkeit. Nach einem rasanten Start mit Schwerpunkt in der Entwicklung von Webseiten stellten die Beiden innerhalb kurzer Zeit fest, dass ihre Kunden großen Wert auf eine Zusammenarbeit im Bereich Werbung und Marketing in allen Bereichen legen. So erfolgte die Umstellung auf die „Full-Service-Agentur“. Neben Webseiten bieten sie seither auch das Erstellen von Entwürfen für Printmedien und Grafikdesign sowie die Betreuung auf diversen Social-Media-Kanälen an.


„Wir begleiten diverse Unternehmen mit Hauptaugenmerk in Hallein, da uns der Standort am Herzen liegt und wir beide in Hallein aufgewachsen sind“, so das Credo der Jungunternehmer und weiter: „Begonnen haben wir in einem Zimmer zu Hause. Seit 1. Jänner 2019 sind wir mit unserer Firma in ein großes Büro im Celtic City Center mitten in der Altstadt übersiedelt. Im Laufe des Jahres 2019 sollen die ersten Vollzeitkräfte für Grafik und Programmierung eingestellt werden.“


Zu den Arbeiten von ,,Simple Solution‘‘ zählen:

• Projektbasierte Zusammenarbeit mit Tourismusverband Hallein

• Mit Druckerei Colordruck Hallein für Plakate, Flyer, Folder, Hefte, Broschüren, Einladungskarten, Speisekarten, Büroausstattung u.v.m.
• Zusammenarbeit mit diversen Fotografen und Grafikern in Hallein

• Hauptsächlich Business-2-Business

• Projekte im Hotellerie-Sektor

 

„Mit ihren 20 und 21 Jahren gehören Matthias und Maximilian zu unseren jungen, wenn nicht jüngsten Unternehmern Halleins. Dieser Mut zur Selbstständigkeit gepaart mit dem Gespür der Angebotserweiterung zur richtigen Zeit und ihrer Kundenorientierung, begeistern mich bei diesen zielstrebigen und vielseitigen Jungunternehmern enorm,“ lobt Bürgermeister Maximilian Klappacher. Auf dem oben stehenden Foto von links Maximilian Hölzl, Matthias Lang und Bürgermeister Maximilian Klappacher. – (Presse-Info der Stadt Hallein, Foto: Simple Solution).

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600 Jahre lang plünderten die auch weltlich regierenden Salzburger Erzbischöfe die unterirdischen Salzbestände des Halleiner Dürrnberges. Mit dem Erlös ihrer Salz-Beutezüge statteten sie die Salzburger Altstadt mit jener architektonischen Pracht aus, die folgerichtig mit der Auszeichnung ,,Kulturerbe der Menschheit‘‘ bedacht wurde. In der kleinen Halleiner Altstadt errichteten die Kirchenfürsten ab 1200 insgesamt ein Dutzend Salinengebäude, dazu kamen weitere 23 Gebäude, die als Salzfass-Produktionsstätten, Schmiedewerkstätten, Salz-Dörrhäuser etc. dem Salzwesen dienten. Die kleine Stadt wurde zur von den Salzburger Erzbischöfen ausgebeuteten Salzkolonie. In Hallein nahmen die, in der Stadt Salzburg so bauwütigen Erzbischöfe, keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgendein schönes und repräsentatives Objekt zu errichten. So wurde die durch Rauchgewölk und Dampfsäulen aus den Salinen und Dörrhäusern permanent verfinsterte Stadt Hallein für nichtsahnende auswärtige Besucher zum Ort des Schreckens. Franz Schubert berichtete 1825 in einem Brief an seinen Bruder Ferdinand: ,,Von Salzburg mit der Postkutsche kommend, gelangten wir in die äußerst schmutzige und grausliche Stadt Hallein. Es ist, als ob man vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) fiele.‘‘ Zahlreiche andere Reiseberichte äußern sich entsetzt über ,,die blassen Gesichter der von Armut und Kummer gezeichneten Bewohner. Kaum kann man sich durch die Menge bettelnder Weiber und Kinder durchdrängen, die den Besucher mit Ungestüm verfolgen.‘‘ Ursache der großen Armut: Die Erzbischöfe bezahlten nur Schandlöhne für die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen. Und sie setzten gleich noch nach: Per Erlass verfügten sie, dass die gesamten Erträge aus dem Salzverkauf dem steuerlichen Zugriff der Stadt Hallein entzogen wurden. Über Jahrhunderte hindurch erhielt die Stadt Hallein aus der enormen Salzproduktion Nichts. Absolut Nichts.

DIE SALZBURGER ALTSTADT-ARCHITEKTUR
IST OHNE SALZ AUS HALLEIN UNDENKBAR

Dafür ist in der Stadt Salzburg bis heute niemand auf die Idee gekommen, dass es längst überfällig wäre, Kontakt mit Hallein aufzunehmen, um zumindest einen winzigen Bruchteil der enormen historischen Schuld gegenüber Hallein auf sinnvolle Weise abzutragen. Alles, was die Stadt Salzburg heute zur architektonischen Touristen-Attraktion macht, (siehe Foto oben), ist nur dem in Hallein geplünderten Salz zu verdanken. Nur eine Handvoll Beispiele: Die Salzburger Kirchenfürsten hätten ohne das Salz aus Hallein niemals eine derart gigantische Festung Hohensalzburg – vermutlich die größte ihrer Art in Mitteleuropa – errichten können. Der Dom wäre ohne Salz aus Hallein deutlich weniger imposant geworden, auf manchen Kirchenbau der Salzburger Altstadt hätte man ohne Salz aus Hallein überhaupt verzichten müssen. Luxusobjekte wie Schloss und Garten Mirabell oder Wasserschloss und Parkgelände Hellbrunn wären nie entstanden, die großzügige Stadtentwicklung mit Alter und Neuer Residenz und den schönen Stadtbrunnen wäre in der bestehenden Form, ohne Salz aus Hallein, nicht möglich gewesen.

STADT SALZBURG LIESS SOMMERAKADEMIE IM STICH –
DEREN RETTUNG EROLGTE DURCH DIE STADT HALLEIN

Dafür wurde Hallein durch die Stadt Salzburg immer reichlich unfreundlich behandelt. Als die Sommerakademie Salzburg einst aus ihrem Salzburger Quartier wegen umfassender Renovierungen weichen musste, wurde vergeblich in der gesamten Stadt Salzburg nach einer passenden Unterkunft gesucht. Echte Verzweiflung machte sich breit. Der großartige Halleiner Bürgermeister Franz Kurz erwies sich schließlich als Retter dieser Kunst- und Kultur-Institution und bot ihr Räumlichkeiten in der Alten Saline auf der Pernerinsel an. Mit großer Erleichterung und Begeisterung wurde das Angebot angeboten, der Halleiner Bürgermeister Franz Kurz wurde zu Recht als Retter der Salzburger Sommerakademie, auch im Rahmen einer Pressekonfedrenz, gefeiert. Als Jahre später Räumlichkeiten auf der Salzburger Festung frei wurden, beeilten sich die Salzburger Politiker, die Sommerakademie so rasch wie möglich aus Hallein wieder abzuziehen. Keine feine Art gegenüber der Stadt Hallein, der man über Jahrhunderte hinweg so viel zu verdanken hatte.

SALZBURGS VERTRETER IM FESTSPIEL-KURATORIUM
POLEMISIERTE GEGEN FESTSPIELE IN HALLEIN

Star-Regisseur Peter Stein begründete in der damaligen Industrie-Ruine der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel eine neue Spielstätte der Salzburger Festspiele. Natürlich entstanden im Zuge der Renovierungen und der baulichen Adaptierungen für die Herstellung der Bühne und für die Ausgestaltung des   
Publikumraumes entsprechende Anfangskosten. In all diesen Jahren gab es im Kuratorium der Salzburger Festspiele ausgerechnet vom Vertreter der Stadt Salzburg immer wieder heftigen Widerstand und Kritik gegen diese Maßnahmen auf der Halleiner Pernerinsel. Hallein-feindliches Argument: Man hätte doch auch in der Stadt Salzburg noch irgendwo eine neue Spielstätte schaffen können, die Besucher wären damit auch als Konsumenten für Geschäfte und Gastronomie für die Stadt Salzburg erhalten geblieben. Man erkennt: In Salzburg soll alles, was mit der Stadt Hallein zu tun hat, der man über Jahrhunderte hinweg so viel zu verdanken hatte,
möglichst unterdrückt werden. Daher ein ganz großes Dankeschön an Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, die sich stets engagiert für den Verbleib der Salzburger Festspiele auf der Halleiner Pernerinsel einsetzte.

HALLEINER RETTET SALZBURGER STADT-INSTITUTION –
KEIN SALZBURGER TAT GLEICHES BISHER IN HALLEIN

Der Halleiner Notar und große Kunstfreund Claus Spruzina begründete, gemeinsam mit Gattin Gabriele, die großartige Kunstgalerie im Schloss Wiespach, welches auch Künstler-Ateliers enthält. Mittlerweile ist der Halleiner Claus Spruzina Obmann des Vereins ,,Salzburger Marionettentheater‘‘, der sich die Rettung und Bestands-Sicherung dieser international berühmten Puppenbühne zum Ziel gesetzt hat! Für das heurige Jahr wird der Betrieb des Marionettentheaters, dessen Bestand noch zu Beginn dieses Jahres am berühmten ,,seidenen Faden‘‘ hing, durch Zuschüsse von Land und Stadt Salzburg gewährleistet. Vereinsobmann Claus Spruzina wird durch eine Reihe Salzburger Persönlichkeiten unterstützt. Wichtigstes Ziel ist es, die Puppenbühne wieder stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Verschiedenste Werbeaktivitäten wie Ausstellungen, Patenschaften, spezielle Kinderstücke und völlig neue Produktionen sind geplant. In der erstklassigen Bildhauer-Abteilung der HTL Hallein sollen Schüler neue Puppenköpfe schnitzen, so wie dies vor Jahrzehnten bereits für die in den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Kärnten sowie im benachbarten Bayern beliebten ,,Halleiner Puppenspiele‘‘ des Ehepaares Prof. Stierschneider geschah. In der fantastischen Modeschule Hallein sollen zukünftig die Kostüme für die Puppen geschneidert werden. Fazit: Eine herausragende Halleiner Persönlichkeit trägt Entscheidendes zur Rettung einer Salzburger Kultur-Institution bei. Umgekehrt ist bislang noch kein Fall bekannt, wonach ein Vertreter der Stadt Salzburg in Erscheinung trat, um eine unverzichtbare Halleiner Kultur-Institution zu retten.

WANN UNTERNIMMT DIE STADT SALZBURG
DEN ERSTEN SCHRITT ZUR WIEDERGUTMACHUNG?

Insgesamt ein heikles Thema also, das durchaus das Selbstwertgefühl der Salzburger Stadtpolitik in die Klemme nimmt. Dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein kaltblütig so tut, als ob man keinerlei Schulden abzutragen hätte, zeigt sich tagtäglich an deren provokanter Reaktionslosigkeit. Wir sind gespannt, welcher Politiker, (wahrscheinlich eher eine Politikerin) es auf sich nimmt, endlich den ersten, unbedingt notwendigen Schritt zur Bereinigung der absolut klärungsbedürftigen Situation zu tun. Womit für die Salzburger Stadtpolitik ab jetzt nur noch die Parole gilt: ,,Auf nach Hallein! Wir sind denen noch etwas schuldig. Packen wir’s an!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: FVW Salzburg).

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Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeister-Wahlen im zurückliegenden März, beginnt für die Stadt Hallein eine neue politische Epoche. Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) wird durch Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) abgelöst. Nun wurde für Mittwoch, 17. April 2019 mit Beginn um 13.00 Uhr, im Kolpinghaus Hallein, gegenüber dem Rathaus, die konstituierende Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein einberufen. Auf der Tagesordnung stehen diesmal die Angelobung des neuen Halleiner Bürgermeisters Alexander Stangassinger durch den Bezirkshauptmann, die Angelobung der Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung, Fraktionswahlen und die anschließende Angelobung der Vizebürgermeister und Stadträte durch den neuen Bürgermeister. Die vollständige Tagesordnung kann auf der Website der Stadtgemeinde Hallein unter www.hallein.gv.at (Aktuelles) eingesehen werden.  – (Presse-Information der Stadt Hallein).

ZU DEN OBEN STEHENDEN
FOTOS UND KARIKATUREN
FOTO 1:
Alt-Bürgermeister Gerhard Anzengruber (ÖVP) beendete vorzeitig seine auslaufende Amtsperiode mit dem Jahreswechsel 2018 / 2019. FOTO 2: Ihm folgte in den drei Monaten bis zur Bürgermeisterwahl im März 2019 Maximilian Klappacher (ÖVP) nach. FOTO 3: Halleins künftiger Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). KARIKATUREN 1 und 2: Die beiden Bürgermeister Anzengruber und Klappacher waren bereits Opfer von spitzen Karikaturenstiften. LEERES KARIKATURENBLATT: Alexander Stangassinger steht dieses Schicksal noch bevor. Merke: Nur wer von Karikaturisten mit dem Zeichenstift festgehalten wird, ist wirklich populär! – (Fotos: OST).

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Im Saal der Fürstenzimmer im Halleiner Keltenmuseum waren zahlreiche Vitrinen aufgebaut. Sie enthielten aufgeschlagene Jahresbände der ,,Halleiner Zeitung‘‘ aus dem Sammlungsbestand des Museums. Der Grund für diese Präsentation: Es galt, mit Freunden und Wegbegleitern, den 80. Geburtstag des einstigen ,,HZ‘‘-Herausgebers Odo Stierschneider zu feiern, organisiert und vorbereitet von Caroline Hubble. Halleins unermüdlicher Bürgermeister Maximilian Klappacher, die 1. Vizebürgermeisterin und engagierte Kultur-Arbeiterin für die Stadt Hallein, Dr. Sampl-Schiestl, Erdal-Generaldirektor i. R. und Präsident der ,,Freunde der Festspielstadt Hallein‘‘ Herbert Schallenberg, weiters Journalist Josef Wind, Mitarbeiter der ,,Halleiner Zeitung‘‘ von der ersten bis zur letzten Ausgabe und nun Redakteur der Gratiszeitung ,,Hallo Hallein‘‘ sowie der Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Knopp – sie alle traten zu Ehren von Odo Stierschneider an das Rednerpult. Die Veranstaltung wurde vom Duo Martina Mathur und Peter Imanuel Krafft musikalisch stimmungsvoll umrahmt.

Mag. Florian Knopp überreichte am Ende seiner Ausführungen an Odo Stierschneider eine neu geschaffene Auszeichnung: den ,,Salzstreuer in Gold‘‘. Von Caroline Hubble, Herausgeberin der ,,Halleiner Stadt-Zeitung‘‘, erhielt der Jubilar ein reich illustriertes Gratulations-Buch. Darin übermitteln prominente Persönlichkeiten wie Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer oder Festspiel-Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler an Odo Stierschneider ihre Geburtstags-Wünsche. Anschließend wurden die Gäste zu einem großzügigen und reichhaltigen Büffet geladen, erstellt von der Spezialitäten-Manufaktur Caroline Hubble. Deren Inhaberin hatte, gemeinsam mit dem Keltenmuseum, auch die in jeder Hinsicht gelungene Geburtstagsfeier vorbereitet und organisiert. In zwei Ausgaben berichteten die ,,Tennengauer Nach­richten‘‘ (Thomas Strübler) ausführlich in Wort und Bild sowohl über Odo Stierschneider als auch über die Geburtstagsfeier im Keltenmuseum, die ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ widmeten zusätzlich zu ihrem Bericht, auf der 1. Seite die Titelzeile ,,Halleiner Legende ist 80 Jahre jung‘‘ dem Jubilar. Nachstehend einige Zitate aus der sehr persönlich gehaltenen Rede von Erdal-Generaldirektor i.R. Herbert Schallenberg.

,,Meine sehr verehrten Damen und Herren, Odo Stierschneider hat zur Feier seines 80. Geburtstages eingeladen und wie man unschwer erkennen kann, viele Persönlichkeiten sind gekommen. Wen wundert es auch, gilt es doch heute, eine große Persönlichkeit dieser Stadt zu ehren, Odo Stierschneider von Herzen zu diesem großartigen Geburtstag zu gratulieren und vor allem persönliches Wohlergehen zu wünschen, was ich hiermit im Namen aller tun möchte. Ich möchte Dir, lieber Odo für Deine Einladung danken, zumal Du heute ja noch ein zweites ebenso bedeutendes Jubiläum feiern kannst, nämlich das Fest der Goldenen Hochzeit. Umso mehr bedauern wir, dass Deine Frau Elfie aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Feier hier im Keltenmuseum teilnehmen kann. Eine Partnerin lieber Odo, die Dich in all diesen 50 Jahren begleitet hat und Dir stets eine große Stütze war, die Du für Dein Wirken gebraucht hast.

Meine Damen und Herren, meine Ausführungen beanspruchen nicht, eine vollständige Auflistung des gesamten Schaffens von Odo Stierschneider zu sein. Ich möchte mich auf einige Beispiele konzentrieren, die ich mit ihm gemeinsam in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren erlebt habe, in dem ich ihn als eine außergewöhnliche Persönlichkeit kennenlernen durfte, wie ich das vorher nie erlebt habe. Ich möchte die drei großen Kultursäulen Halleins und deren selbstlose Unterstützung durch Odo Stierschneider erwähnen, weil sich daraus auch die Antwort ableitet, warum wir ihn immer das ,,Kulturelle Gewissen der Stadt Hallein‘‘ genannt haben. Diese drei Säulen sind: Das Erbe von Franz Xaver Gruber – Das Keltenmuseum – Die Salzburger Festspiele auf der Pernerinsel. Noch mit einem weiteren Beispiel möchte ich versuchen, Ihnen ein komplettes Bild diese außergewöhnlichen Mannes zu vermitteln. Ich begleitete einmal ausnahmsweise meine Frau zum Einkaufen in den Merkur-Markt Oberalm. Vor dem Markt stand Odo Stierschneider mit Freunden aus der LIONS-Organisation. Er wies die Kunden des Merkurmarktes auf die finanzielle Not zahlreicher Personen im Tennengau hin und bat darum, beim bevorstehenden Einkauf zusätzlich ein beliebiges Produkt zu erstehen und ihm bzw. der LIONS-Organisation zu Weitergabe an Bedürftige zu überlassen.

Das ist die große Persönlichkeit Odo Stierschneider. Unsere Gesellschaft wäre um ein Vielfaches ärmer, wenn es nicht Menschen wie Odo geben würde. Menschen, deren Handeln uns Vorbild sind und die uns Hoffnung, Zuversicht und Mut vermitteln können. Unsere Gesellschaft hat solche Menschen immer gebraucht und es hat sie auch immer gegeben, aber wir brauchen sie jetzt dringender denn je. Ich würde mir wünschen, dass einige Herrschaften unserer Bundesregierung, besonders die einer gewissen Couleur, Menschen wie Odo Stierschneider kennenlernen würden, um sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und zu verstehen, dass man nicht jegliche Humanitas den eigenen machtpolitischen Zielen opfern kann. Lieber Odo, Du bist für Hallein und seine Menschen ein unglaublicher Glücksfall. Ich verneige respektvoll mein Haupt vor Dir.‘‘ – (J. Gutenberg).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Gruppenfoto der Gäste bei der Feier zum 80. Geburtstag von Odo Stierschneider. FOTO 2: Für die musikalische Umrahmung sorgte dass Duo Martina Mathur und Peter Imanuel Krafft. FOTO 3: Odo Stierschneider vor einer der Vitrinen, in denen die ,,Halleiner Zeitung‘‘ präsentiert wurde. FOTO 4: Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit der dramatischen Meldung vom Ende der Salzproduktion in Hallein. FOTO 5: Im Saal der Fürstenzimmer des Keltenmuseums fand der Festakt der Geburtstagsfeier statt. Ausschnitt aus der ersten Reihe: von links die engagierte Fest-Organisatorin Caroline Hubble, Halleins Vizebürgermeisterin und längst Halleins unverzichtbare Kultur-Lady Eveline Sampl-Schiestl mit Odo Stierschneider. FOTOS 6 bis 10: Als Redner traten zu Ehren von Odo Stierschneider Bürgermeister Maximilian Klappacher, Erdal-GD i.R. Herbert Schallenberg, Vizebürgermeisterin Eveline Sampl-Schiestl, Journalist Josef Wind und der Leiter des Keltenmuseums Florian Knopp mit eindrucksvollen Beiträgen vor die Anwesenden. FOTO 11: Das 60 Seiten umfassende Gratulations-Buch, überreicht durch Caroline Hubble. FOTO 12: Die begnadete Torten-Künstlerin Katharina Mongelli mit ihrem beeindruckenden, ganz auf Odo Stierschneider ausgerichteten Kunstwerk. Darauf hatte sie meisterhaft die wichtigsten Arbeitsgeräte eines Journalisten aus der Zeit der ,,Halleiner Zeitung‘‘ platziert: Unter anderem eine Schreibmaschine und eine Film-Fotokamera, alles perfekt gestaltet. FOTO 13: Erst nach erheblicher Überwindung ging Odo Stierschneider mit dem Messer auf das Torten-Prachtwerk los. FOTO 14: Odo Stierschneider mit weiteren süßen Erinnerungen an die glorreiche Zeit der ,,Halleiner Zeitung‘‘. FOTO 15: Das bürgermeisterliche Ehepaar Susanne und Maximilian Klappacher mit Odo Stierschneider in der Mitte. FOTO 16: Odo Stierschneider mit Stadtamtsdirektor Erich Angerer. FOTO 17: Die Klubobfrau der Grünen in der Salzburger Landesregierung, Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl und Odo Stierschneider. FOTO 18: Neos-Gemeindevertreterin Anita Eisenmann mit Odo Stierschneider. FOTO 19: Odo Stierschneider mit Kultur-Baumeister Friedl Bahner und mit dessen Gattin. FOTO 20: Michael Neureiter, Präsident der ,,Stille Nacht‘‘-Gesellschaft, die 2018 mit unfassbarem Einsatz das Jubiläum 200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘ beging, seine Gattin und Odo Stierschneider. FOTO 21: Christopher Patrick Habersatter, Obmann des initiativen Halleiner Kulturvereines ,,Sudhaus‘‘ mit Odo Stierschneider. FOTO 22: Drei Journa­listen auf einen Streich: Josef Wind, Odo Stierschneider und Thomas Strübler. – (Fotos: Harald Zeilinger).

Redaktioneller Hinweis: Unmittelbar anschließend an diesen Beitrag, finden Sie aus Aktualitätsgründen einen weiteren Artikel über Odo Stierschneider, der schon Anfang März im SALZSCHREIBER erschien. Er enthält unter anderem, in ähnlicher Form, auch Fakten über den Jubilar, die bei der Geburtstagsfeier im Keltenmuseum, in den beiden Gratulations-Reden von Vizebürgermeisterin Eveline Sampl-Schiestl und Josef Wind, einprägsam zum Ausdruck gebracht wurden.

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Am Freitag, 1. März 2019, feiert Odo Stierschneider seinen 80. Geburtstag. Geboren in Leoben, aufgewachsen bis zum 5. Lebensjahr in Bruck an der Mur, wo der Vater, Prof. Edmund Stierschneider, an der Mittelschule unterrichtete. 1944 Übersiedlung per Wehrmachts-Lkw nach Oberalm. Besuch der Volksschule Oberalm und der Realschule Salzburg, in der jahrelang seine Deutsch-Aufsätze von  den Professoren stets der ganzen Klasse vorgelesen wurden. 1952 Übersiedlung nach Hallein-Rehhof. Noch im gleichen Jahr gründete Prof. Edmund Stierschneider die ,,Halleiner Zeitung‘‘, um mit ihrer Hilfe erfolgreich die Gründung des Bundesgymnasiums Hallein durchzusetzen. Nach dem Dienst im Bundesheer absolvierte Odo Stierschneider die Ausbildung als Buchdrucker und Setzer bei der Tageszeitung ,,Berchtesgadener Anzeiger‘‘, besuchte anschließend die Meisterklasse für Druck- und Reproduktions-Technik an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und beendete sie als Klassenbester mit Auszeichnung. In Wien absolvierte Odo Stierschneider auch einen Presse-Praxiskurs für aktiv tätige Journalisten, veranstaltet vom legendären Chefredakteur der Wiener Tageszeitung ,,Die Presse‘‘, Dr. Otto Schulmeister.

Im Rahmen eines Presse-Fluges nach Mallorca, mit Medienvertretern aus ganz Österreich, lernte Odo Stierschneider seine Frau Elfi kennen, deren intensive Mitwirkung für den Erfolg der ,,Halleiner Zeitung‘‘ von entscheidender Bedeutung wurde. Vor genau 50 Jahren fand 1969 in Linz die Hochzeit statt. Odo Stierschneider hatte neben dem Wohnhaus seiner Eltern in Rehhof ein eigenes Gebäude für die Redaktion und Druckerei der ,,Halleiner Zeitung‘‘ errichtet und übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ im Jahr 1971. Gemeinsam mit seiner Gattin, die Tochter Karin und Sohn Odo zur Welt brachte, führte er die Zeitung erfolgreich bis Ende 1996. Ein Kopftumor erzwang Ende 1996 die Einstellung der allseits beliebten und geschätzten ,,Halleiner Zeitung‘‘, mehrere Abonnentinnen begannen zu weinen, als sie vom Ende der Zeitung erfuhren. Die Operation wurde 1997 erfolgreich in Erlangen durchgeführt. Zwei Tage vor der Operation ehrte die Stadtgemeinde Hallein ihren ,,Medien-Zar‘‘ vor geladenen Gästen im Rahmen einer Sondersitzung im Keltenmuseum, in deren Verlauf Odo Stierschneider die Wappenmedaille der Stadt Hallein in Gold überreicht wurde. Der solcherart Geehrte ließ publikumswirksam ein Holzfass mit 10.000 1-Schilling-Münzen auf das Podium entleeren – eine Spende für soziale Zwecke. An dieser Stelle muss auch Josef Wind, dem treuen, immer wieder engagierten journalistischen Mitarbeiter gedankt werden, der Odo Stierschneider von Anbeginn an bis zum Ende der ,,Halleiner Zeitung‘‘ begleitete.

Ab 1997 verfasste Odo Stierschneider 12 Jahre lang bis 2009, einen wöchentlichen Kommentar für die Tennengau-Beilage ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. 1999 gründete er das ,,Kultur- und Festspiel-Magazin Hallein‘‘, welches grafisch besonders anspruchsvoll gestaltet war. Nach 10 Jahren erfolgte dessen plangemäße Einstellung 2009. Im gleichen Jahr gründete Odo Stierschneider das Internet-Medium ,,Salzschreiber‘‘, das im März 2017 ein Opfer der Cyber-Attacke ,,WannaCry‘‘ wurde. Man befand sich mit 186.000 weiteren Betroffenen in über 100 Ländern in guter Gesellschaft. Odo Stierschneider verweigerte jede Lösegeldzahlung und gründete noch im Herbst des gleichen Jahres das Internet-Medium ,,Der Salzschreiber‘‘, das bis heute in den Ressorts ,,Aktuelles‘‘, ,,Kultur‘‘, ,,Visionen‘‘ und ,,Satire‘‘ über die Stadt Hallein informiert.


Zurück in die Jahre der ,,Halleiner Zeitung‘‘, für die Odo Stierschneider den Begriff des ,,konstruktiven Journalismus‘‘ prägte. Dazu in weiterer Folge nur einige Beispiele. In ihren ersten Jahren erschien die ,,Halleiner Zeitung‘‘ noch im Kleinformat und wurde im Keller des Einfamilienhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt, das angrenzend errichtete ,,HZ‘‘-Gebäude war noch in Bau. Da versagte einmal in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, in der jeweils die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gedruckt wurde, der Elektromotor der Druckmaschine. Das Moped, mit dem Odo Stierschneider 4 Jahre lang täglich nach Berchtesgaden gefahren war, war die Rettung. Den Hinterreifen an die Antriebsscheibe des Druckmaschinen-Motors gepresst – und los ging es im 1. und 2. Gang. Zeitungsdruck auf diese Art, das war und ist bis heute ein weltweites Unikum. Österreichs unvergessene Journalisten-Ikone Alfred Worm be­zeichnete Odo Stierschneider im Nachrichten-Magazin PROFIL als ,,Medien-Zar von Hallein‘‘, Star-Journalist Michael Doujak nannte Odo Stierschneider im Wirtschafts-Magazin TREND den ,,Schreib-Halloren, der sein Schreibmaschinen-Farbband mit Salzsole statt mit Farbe tränkt, so sehr konzentriert er sich auf seine Salzstadt Hallein‘‘.

Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ erschien nur in den ersten vier Jahren als Kleinformat, wurde aber im weiteren Verlauf auf das Großformat umgestellt und 1971 von Odo Stierschneider übernommen. Neben der wöchentlich erscheinenden Hauptausgabe erschien nun auch monatlich eine kleinformatige Gratis-Ausgabe für alle Haushalte des Tennengaues. Zu besonderen Anlässen wurde ein ,,HZ-Magazin‘‘ mit farbig gedrucktem Umschlag produziert, das der Wochenzeitung beigelegt wurde. Als 1989 die Salzproduktion eingestellt wurde, erschien ab diesem Zeitpunkt die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit geändertem Zeitungskopf. Die Buchstaben ,,Hall‘‘ (Salz) wurden nur noch mit einer dünnen Umrisslinie dargestellt, um den großen Verlust jede Woche neu in Erinnerung zu rufen.

,,Ohne Halleiner Zeitung gäbe es heute kein Kurzentrum Vigaun!‘‘ Diese starken Worte sprach dessen Gründer Ing. Karl Rödhammer bei besonderen Anlässen als Vortragender wiederholt in der Öffentlichkeit aus. Denn: Wie bei jedem großen Bauvorhaben formierten sich auch in Vigaun die Projektgegner des Kurzentrums und fanden in den Salzburger Medien breite Unterstützung. Nur die ,,Halleiner Zeitung‘‘ stellte sich mit allem Nachdruck hinter das Projekt in Vigaun, was dessen enga­gierten Betreiber nach eigenen Angaben schließlich davon abhielt zu resignieren und das Projekt des Kurzentrums fallen zu lassen. Heute ist das Kurzentrum in Bad Vigaun  eine großartige und erfolgreiche Einrichtung. Ing. Rödhammer hat sich damit in das Geschichtsbuch des Landes Salzburg unauslöschlich eingetragen. Als dies die ,,Halleiner Zeitung‘‘ leidenschaftlich zum Ausdruck brachte, rief Ing. Rödhammer zutiefst gerührt Odo Stierschneider an und kämpfte am Telefon mit den Tränen.

Um die Errichtung des Gewerbegebietes ,,Brennhoflehen‘‘ in Kuchl entbrannte eine jahrelange, mit besonderer Erbitterung geführte Schlacht. Feindschaften beendeten Freundschaften und brachen Familien entzwei. Die Salzburger Medien hatten ihr Gaudium bei den oft spektakulären, oft lächerlichen Einlagen der Projektgegner. Nur die ,,Halleiner Zeitung‘‘ stellte sich von Anbeginn an entschieden hinter das Vorhaben der Gemeinde Kuchl, ein längst notwendiges Gewerbegebiet zu schaffen. Sogar Landeshauptmann Dr. Katschthaler bedankte sich bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘ für deren positive Berichterstattung. Das Brennhoflehen ist längst für Kuchl eine unverzichtbare Institution geworden.

Als in Hallein-Nord die Salzach-Sohlstufe gebaut wurde, drängte die ,,Halleiner Zeitung‘‘ vorerst vergeblich darauf, dass hier gleich ein Kraftwerk gebaut werden sollte. Als dieser Vorschlag schließlich angenommen wurde, formierten sich sogleich Gegner des Vorhabens. Mit Unterstützung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ sollte eine Bürgerinitiative gegründet werden, um so unter Umständen auch noch vor dem Obersten Gerichtshof das Kraftwerk niederzukämpfen. In einer nahezu zur Gänze durchdiskutierten Nacht in der ,,HZ‘‘-Redaktion, konnte Odo Stierschneider die aufgebrachten Gemüter besänftigen und von der Sinnhaftigkeit des Kraftwerkes überzeugen. Der damaligen SAFE wurde damit ein hoher Geldbetrag erspart.

Odo Stierschneider lud als Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ ein Sänger-Sängerin-Paar des Salzburger Mozarteums zum Probesingen am unterirdischen See des Salzbergwerkes Dürrnberg. Der überaus faszinierende Verlauf  veranlasste die ,,Halleiner Zeitung‘‘, die Nutzung des Salzbergwerkes auch für kulturelle Veranstaltungen zu fordern, Nach anfänglicher Skepsis geschah dies in weiterer Folge auf glanzvolle Weise. Behördliche Verschärfungen der Sicherheits-Bestimmungen beendete leider die überaus reizvollen Veranstaltungen am und auf dem unterirdischen Salzsee. – Als 1995 das Keltenmuseum, wieder einmal wegen finanzieller Nöte der Stadt Hallein gesperrt (!) werden sollte, unterstützte die ,,Halleiner Zeitung‘‘ ein ganzes Jahr lang eine Museums-Bausteinaktion. Bei deren Präsentation im Keltenmuseum erwarb der Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, nach Landeshauptmann Dr. Schausberger und LAbg. Lienbacher, die Museums-Bausteinaktie Nummer 3. – Das Gruber-Gedenkgrab vor dem Wohn- und Sterbehaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten wurde 1936 errichtet. 51 Jahre lang,  befand sich an der Erinnerungsstätte keine einzige Grablaterne. Dies änderte sich erst, als Odo Stierschneider 1987 zwei Grablaternen anbringen ließ. Als nach der Jahrtausendwende das Gedenkgrab renoviert wurde, veranlasste Odo Stierschneider die Anbringung einer dritten Laterne. – Jahrelang sorgte Odo Stierschneider für schönen Blumenschmuck auf der Wiesenfläche des Franz-Xaver-Gruber-Platzes und übernahm dafür die Kosten. –  Nördlich an die Rehhofsiedlung angrenzend, befand sich ein mehrere Jahre hindurch nicht genütztes, nicht gedüngtes  Wiesengrundstück. So entstand ein beispiellos prachtvolles Biotop an Wiesenblumen aller Art. Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ pachtete für mehrere Jahre diese letzte Blumenwiese des Tennengauer Salzachtales, die damit weiterhin vor jeder Düngung bewahrt wurde. Das angebrachte Schild ,,Blumenwiese der Halleiner Zeitung‘‘ lockte Wanderer, Naturfreunde und ganze Schulklassen an, die hier lebendigen Botanik-Unterricht erhielten. – Anlässlich des 60jährigen Bestandes der Bausparkasse Wüstenrot konnte Odo Stierschneider diese dazu veranlassen, den südlichen Teil der Rifer Schlossallee wieder aufzuforsten. –

Auf ungeheure Resonanz stießen die Barmstein-Beleuchtungen der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Bei besonderen persönlichen Anlässen wie etwa Auszeichnungen, Hochzeitsjubiläen oder runden Geburtstagen, wurde dieses Ereignis in einem Inserat in der ,,Halleiner Zeitung‘‘ bekanntgegeben. Dafür erfolgte als kostenlose Draufgabe jeweils für mehrere Stunden, an einem von den Inserenten gewünschten Abend, die Beleuchtung des Kleinen Barmsteins.

Odo Stierschneider ist Gründungsmitglied und Vizepräsident der ,,Freunde der Festspielstadt Hallein sowie der ,,Freunde des Keltenmuseums Hallein.‘‘ Er ist Gründungsmitglied und Ehrenpräsident des Lions-Clubs Salina-Tennengau und Ehrenmitglied des Lions-Clubs Salzburg-Paracelsus. Die Salzburger Landesregierung ehrte sein jahrzehntelanges Wirken als Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Insgeheim wurde diese Auszeichnung von Odo Stierschneider längst schon in zwei Hälften geteilt, um sie mit seiner fantastischen, treusorgenden Gattin Elfi zu teilen. Mit der großen Weih­nachtsausgabe 1996 war auch das Ende der ,,Halleiner Zeitung‘‘ gekommen. Medienvertreter drängten sich in Druckerei, Setzerei und Redaktion, sie interviewten, filmten, fotografierten und notierten. Auch ein Videofilm entstand. Dessen Schlußszene gestaltete Odo Stierschneider, nachdem auch über Druckverfahren gesprochen worden war, auf sehr persönliche Weise. Sein letzter Satz dazu lautete: ,,Der schönste Druck auf dieser Welt, wird Rot auf Rot und mündlich hergestellt!“. Daraufhin zog er seine Gattin Elfi, die in all den Jahren treu an seiner Seite stand und deren kluge und engagierte Mithilfe unverzichtbar für den Erfolg der ,,Halleiner Zeitung‘‘ war, an sich und beide vollzogen, vor laufender Kamera, das schönste Druckverfahren der Welt. – Das oben stehende Foto lädt zu Spekulationen ein: Wieviel Bleistifte, Füllfedern, Kugelschreiber und Schreibmaschinen-Farbbänder wurden wohl von Odo Stierschneider in 25 Jahren für für die insgesamt 1300 Ausgaben seiner ,,Halleiner Zeitung‘‘ verbraucht? – (Johannes Gutenberg. Foto: Graphische Druckpresse).

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In der 2. Republik dominierte in der Industriestadt Hallein bis zur Jahrtausendwende unangefochten die SPÖ. Erst unter Bürgermeister Christian Stöckl wendete sich das Blatt entscheidend. Bis zum Jahr 2009 erkämpfte er schließlich unfassbare 73,71 Prozent für die ÖVP. Im gleichen Jahr wechselte Stöckl als Finanzgenie nach Salzburg, um das Land aus seiner Finanzmisere herauszuholen. Unter seinem Nachfolger Gerhard Anzengruber verlor die ÖVP, aber es konnte mit 59,16 % souverän die absolute Mehrheit gehalten werden. Anzengruber trat mit Jahresende 2018 zurück. Der neue Bürgermeister-Kandidat der ÖVP, Maximilian Klappacher, ist ein politisches Urgestein, seit 1993 in der Gemeindevertretung präsent. Mit wichtigen Aufgabenbereichen als Stadtrat in den vergangenen Jahren betraut, leitete er die Stadt Hallein seit Beginn 2019 zwei Monate lang als Bürgermeister.

In dieser Zeit zeigte er sich in allen Bereichen der Aufgaben eines Bürgermeisters umfassend engagiert und schonte sich nicht, wenn es um das Wohl der Stadt ging. Aus dieser Sicht ist seine Wahl-Niederlage unverständlich, jeder andere Politiker hätte es wohl nicht besser machen können. Im Wahlkampf zeigte sich die SPÖ intensiv bemüht und setzte auch auf die Hilfe von großzügigen Inseraten, was die ÖVP eindeutig versäumte. Wie auch immer, Klappacher verlor überraschend die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März gegen SPÖ-Kandidat Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger, der nun Bürgermeister von Hallein wird.

Am Wahlabend ließ Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl durch seine Kritik an Alt-Bürgermeister Gerhard Anzengruber aufhorchen. Dieser habe sich in seiner Amtszeit unglücklich verhalten: ,,Anzengruber war nicht unter den Leuten und hat nicht die Arbeitsleistung erbracht, die man von einem Oberhaupt der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg erwarten würde‘‘, so wird Stöckl in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zitiert.  Anzengruber hätte seinen Posten viel früher an Klappacher abgeben müssen. Stöckl gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich Klappacher nicht aus der Politik zurückziehen werde. Stöckl hatte sich in einem ÖVP-Inserat (DER SALSCHREIBER berichtete) massiv für Maximilian Klappacher eingesetzt. Doch die Stichwahl ist geschlagen und DER SALZSCHREIBER veröffentlicht nachstehend die detaillierten Wahldaten aus den Halleiner Wahlkreisen. – (Odo Stierschneider).
 

1 ALTSTADT (Wahllokal Rathaus). Wahlbeteiligung 39,07%,
Wahlberechtigte 1469,  Abgegebene Stimmen 574,  Ungültig 16,  Gültig 558.
Stangassinger 306  und Klappacher 252.


2 GRIESRECHEN (Sonderpädagogisches Zentrum). Wahlbeteiligung 56,11%, Wahlberechtigte 1301,  Abgegebene Stimmen 730, Ungültig 9, Gültig 721.
Stangassinger 398  und Klappacher 323.


3 NEUSTADT (HTBLA). Wahlbeteiligung 46,47%, Wahlberechtigte 934, Abgegebene Stimmen 434, Ungültig 4, Gültig 430
Stangassinger 254 und Klappacher 176.


4 ALT-BURGFRIED (NMS Burgfried Zw-Trakt). Wahlbeteiligung 50,44%,
Wahlberechtigte 1130,  Abgegebene Stimmen 570, Ungültig 9,  Gültig 561.
Stangassinger 350 und Klappacher 211.

5 BURGFRIED SÜD (Kindergarten Burgfried Süd).
Wahlbeteiligung 49,04%,
Wahlberechtigte 1193, Abgegebene Stimmen 585, Ungültig 7, Gültig 578.
Stangassinger 333 und Klappacher 245.


6 BURGFRIED OST (Straßenmeisterei). Wahlbeteiligung 48,76%,
Wahlberechtigte 1860, Abgegebene Stimmen 907, Ungültig 7, Gültig 900.
Stangassinger 468 und Klappacher 432.


7 NEUALM (Wirtschaftshof). Wahlbeteiligung 52,96%, Wahlberechtigte 1350,
Abgegebene Stimmen 715, Ungültig 9,  Gültig 706.
Stangassinger
424 und Klappacher 282.


8 MITTERAU (Pfarrzentrum Neualm). Wahlbeteiligung 57,35%,
Wahlberechtigte 1109, Abgegebene Stimmen 636, Ungültig 11, Gültig 625.
Stangassinger 367 und Klappacher 258.


9 REHHOF (Pfarre Rehhof). Wahlbeteiligung 54,59%, Wahlberechtigte 1101,
Abgegebene Stimmen 601, Ungültig 6, Gültig 595.
Klappacher 319 und Stangassinger 276.


10 TAXACH (Volksschule Rif-Rehhof). Wahlbeteiligung 44,58%,
Wahlberechtigte 1375,  Abgegebene Stimmen 613, Ungültig 10, Gültig 603.
Stangassinger 328 und Klappacher 275.


11 RIF (Gemeindezentrum Rif). Wahlbeteiligung 54,89%, Wahlberechtigte 1585, Abgegebene Stimmen 870, Ungültig 21, Gültig 849.
Stangassinger
487 und Klappacher 362.


12 BAD DÜRRNBERG (Volksschule Bad Dürrnberg). Wahlbeteiligung 69,69%,
 Wahlberechtigte 673, Abgegebene Stimmen 469, Ungültig 12, Gültig 457.
Stangassinger 280 und Klappacher 177.

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Im März 2009 trat Alexander Stangassinger in die SPÖ-Fraktion der Stadt Hallein ein. Nun, 10 Jahre später, wurde er am 24. März 2019, in der Bürgermeister- Stichwahl, zum Stadtoberhaupt von Hallein gewählt. Schon bei der Gemeindevertretungs-Wahl zuvor am 10. März 2019, erreichte die SPÖ 243 Stimmen mehr als die ÖVP: SPÖ: 2988 (27,26 %), ÖVP 2745 (24,23 %). Damit sind beide Parteien jeweils mit 9 Mandaten in der Gemeindevertretung präsent. Auch bei der Bürgermeisterwahl am 10. März erhielt Stangassinger bereits eine hauchdünne Mehrheit von 70 Stimmen oder 0,89 %. Präzise: Stangassinger 3014 (38,45 %), Klappacher 2944 (37,56 %). Seit 24. März 2019 sind jedoch die Fronten klar. Die SPÖ konnte mit Alexander Stangassinger sicher den Bürgermeistersessel in Hallein zurückerobern. Durchaus sensationell: Halleins neuer Bürgermeister heisst damit Alexander Stangassinger. Nach SPÖ-Bürgermeister Franz Kurz wird Hallein nun zum zweiten Mal von einem Bewohner aus dem Stadtteil Bad Dürrnberg regiert.

Hallein ist nun politisch wieder rot eingefärbt. Dabei hatte Alexander Stangassinger (im Foto oben) enorme Aufholjagd zu leisten. Im März 2009 hatte ÖVP-Bürgermeister Christian Stöckl bei der Bürgermeisterwahl ein atemberaubendes Allzeit-Hoch von 73,71 % der ÖVP-Stimmen erzielt. Im Juni 2013 trat er als Bürgermeister zurück, um als genialer Finanzsanierer in die Landesregierung einzutreten. Ihm folgte Gerhard Anzengreuber als ÖVP-Bürgermeister, dieser konnte bei der Bürgermeisterwahl 2014 mit 59,16 % nochmals die absolute ÖVP-Mehrheit sicherstellen. Doch nun kandidierte Alexander Stangassigner am 24. März 2019 für die SPÖ – und gewann die entscheidende Bürgermeister-Stichwahl mit 12,6 % mehr Stimmen als ÖVP-Kontrahent und Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher. Alexander Stangassinger erreichte 56,3 %, Maximilian Klappacher 43,7 % der Stimmen.

Vor der im Halleiner Rathaus versammelten Presse dankte Alexander Stangassinger seinen Wählerinnen und Wählern, seiner Familie und seinem Wahlkampf-Team. Er werde mit der übertragenen Verantwortung als Bürgermeister verantwortungsvoll umgehen. Ab morgen werde weitergearbeitet für Hallein und seine Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam mit den anderen Parteien. Halleins neuer Bürgermeister Alexander Stangassinger steht vor einem enormen Arbeitsprogramm, das er in seiner Wahlwerbung für sich und seine politischen Mitstreiter vorgegeben hat. Das angekündigte Zehner-Paket ist finanziell anspruchsvoll und arbeitsintensiv: 1. Ein Million für die Jugend. – 2. Allen Kindern die erforderliche Betreuung bieten. – 3. Altstadt beleben und Stadtteile vitalisieren. – 4. Gemeindewohnungen sanieren. – 5. Rathaus zum Service-Center umgestalten. – 6. Verkehr entwirren und in moderne Zukunft führen. – 7. Freunderlwirtschaft (?) beenden und besseren Stil einführen. – 8. Hallein zur echten Bezirkshauptstadt machen. – 9. Echtes Miteinander leben. – 10. Umsetzen, was für Hallein gut ist.
 

Angesichts dieser 10 Punkte lautet jedenfalls im Halleiner Rathaus die allgemeine Devise künftig folgendermaßen: ,,Leute, es gibt viel zu tun. Packen wir es also an. Denn es ist schon später, als man denkt – der nächste Wahltermin rückt unbarmherzig näher: Sekunde um Sekunde, Minute um Minute. Stunde um Stunde. Tag um Tag.‘‘ – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Halleins künftiger Bürgermeister Alexander Stangassinger oder: So sehen Wahlsieger aus. FOTO 2: Diese berührende Aufnahme gelang SN-Fotograf Anton Prlic. Sie zeigt den Augenblick, als Alexander Stangassinger von seiner begeisterten Gattin Claudia zum Sieg bei der Bürgermeister-Stichwahl gratuliert wird. – (Foto 1: SPÖ Hallein, Foto 2: SN / Anton Prlic.)

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Da langte in der kleinformatigen SaNa-Ausgabe der Interviewer und Berichterstatter Krampus Missklang aber kräftig hin. In einem gemeinsamen Interview hatte er Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) und Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) 9 Fragen gestellt, Die Antworten hinterließen insgesamt bei dem Fragesteller einen besonders nachhaltigen Eindruck. Denn: In einem kurzen Interview-Hinweis auf der Titelseite der SaNa-Lokalbeilage legte er, noch immer beeindruckt, ungeniert los. Heißes Zitat: ,,Zwischen den beiden Bürgermeister-Kandidaten fliegen ordentlich die Fetzen.‘‘ Im Titel über dem Interview legte er nach: ,,Zum Finale gehen in Hallein die Wogen hoch‘‘. Im kurzen Vorspann zum Interview auf den Seiten 2 und 3 legte der Interview-Führer schließlich nochmals nach: ,,Klappacher und Stangassinger lieferten sich im Doppelinterview einen verbalen Schlagabtausch.‘‘ Wie auch immer, kein anderes Kandidaten-Duo für die bevorstehende Bürgermeister-Stichwahl im Bundesland handelte sich derart negative Zuschreibungen ein wie die Kandidaten der Stadt Hallein. Dabei gingen Klappacher und Stangassinger angesicht der bevorstehenden Stichwahl vergleichsweise zahm miteinander um. Offenbar hat der SaNa-Interviewer und Berichterstatter noch kein Interview erlebt, in dem tatsächlich ,,ordentlich die Fetzen flogen.‘‘ Wir wünschen ihm aufrichtig, dass es dabei bleiben möge. Noch eine Korrektur: Wenn Fetzen fliegen, dann fliegen sie nicht ordentlich sondern ungehindert wild umher. Die Landung ergibt ein unkontrolliertes Durcheinander. So wie auf unserem oben stehenden Tatort-Symbol-Foto.

SPÖ-WAHL-INSERAT IN DEN
,,BEZIRKSBLÄTTERN TENNENGAU‘‘

In der letzten Ausgabe der ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ vor der Wahl durfte sich die Anzeigen-Abteilung über ein ganzseitiges SPÖ-Inserat freuen. Neben der Schlagzeile ,,Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten‘‘ lächelte (mit flott auf Alex verkürztem Vornamen) Halleins Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger an den Leserinnen und Lesern vorbei. Darunter wurden unter der Überschrift ,,Mit mir als Bürgermeister‘‘ 9 Punkte aufgezählt:
1 Million Euro für unsere Jugend, damit unsere Jugend Zukunft hat.
Allen Kindern jene Betreuung bieten, die sie brauchen.
Die Altstadt beleben und die Halleiner Stadtteile vitalisieren.
Gemeindewohnungen sanieren und der Bevölkerung zurückgeben.
Das Rathaus vom Bittsteller-Ort zum Service-Center umgestalten.
Den Verkehr entknoten und in eine moderne Zukunft führen.
Freunderlwirtschaft beenden und endlich guten Stil einführen.
Hallein wieder zur echten Bezirkshauptstadt machen.
ECHTES Miteinander leben – umsetzen, was gut für Hallein ist.

ÖVP-WAHL-INSERAT IN DEN
,,BEZIRKSBLÄTTERN TENNENGAU‘‘

Doch auch die ÖVP hatte eine Einschaltung geordert, freilich in der Größe um 75 Prozent bescheidener, auf eine Viertelseite im Querformat reduziert. Links ein Foto mit Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Alt-Bürgermeister von Hallein, der einst für die ÖVP die absolute Mehrheit im Halleiner Rathaus eingefahren hatte und Bürgermeister Maximilian Klappacher beim festen Händedruck. Rechts die Statements ,,Miteinander in Hallein. Miteinander reden. Miteinander gestalten.‘‘ Und die Empfehlung: Am 24. März (den flott auf Max verkürzten) Bürgermeister Maximilian Klappacher in der Bürgermeisterwahl ankreuzen!

Den Großteil der ÖVP-Anzeige nimmt ein Aufruf von Dr. Christian Stöckl ein. Zitat:
Liebe Halleinerinnen und Halleiner!
Bürgermeister Klappacher hat in seiner bisher kurzen Amtszeit schon vieles umgesetzt und bewiesen, dass er in Politik und Verwaltung die beste Führungskompetenz für diese Aufgabe mitbringt:
Er ist hoch motiviert, erfahren und zukunftsorintiert.
Er ist teamfähig und gleichzeitig führungsstark.
Er steht für einen stabilen Weg und ist konstruktiv und verbindend.
Er ist ehrlich und macht keine Versprechungen, die nicht umsetzbar sind.
Bürgermeister Max Klappacher führt meinen Halleiner Weg wieder fort
und bringt unsere Stadt dynamisch auf die Überholspur!

Bitte geben Sie am Sonntag Bürgermeister Klappacher Ihre Stimme.
Ihr
Christian Stöckl

GROSSES INSERAT: GROSSER ARTIKEL?
KLEINES INSERAT: KLEINER ARTIKEL?

Hoffentlich nur ein perfekt passender Zufall: Exakt entsprechend der jeweiligen Größe des Inserates fiel auch die Berichterstattung im redaktionellen Teil der ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ aus. Unter dem Titel ,,Wer wird künftig der neue Bürgermeister?‘‘ wurden Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger 40 einspaltige Zeilen gewidmet, während Bürgermeister Maximilian Klappacher mit nur 10 Zeilen zufrieden sein musste…

WAHL-INSERATE IN DEN
,,TENNENGSAUER NACHRICHTEN‘‘

Auch die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ erhielten das ganzseitige Inserat von Vize-Bürgermeister Alex Stangassinger – werbewirksam auf der letzten Seite platziert. Die SPÖ ging jedenfalls sichtbar, angesichts des greifbaren Erfolges, auch finanziell auf’s Ganze. Eine Vierfarbseite kostet in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ etwa 2500 Euro.
Die ÖVP begnügte sich auch in den ,,TN‘‘ mit einer Viertelseite, der farblich grün unterlegte Bürgermeister Maximilian Klappacher verkündete nur das Wichtigste: ,,Jede Stimme zählt! Für Max Klappacher ein X am 24. März. Jetzt geht’s um den Bürgermeister!

KLEINGEISTER TOBTEN SICH
IN DEN HORROR-MEDIEN AUS

In den Horror-Medien wie Facebook war die kommende Bürgermeister-Stichwahl willkommene Gelegenheit, um sich wieder einmal auszutoben. Dazu Mag. Matthias Petry in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘: ,,…in der zweiten Reihe auf beiden Seiten ist die Rede von Fake News, gefälschten Facebook-Profilen, Denunziation. Sogar gerichtliche Nachspiele stehen schon im Raum. … Davon abgesehen weiß man, dass ernst gemeinte Diskussionen auf Facebook noch sinnloser sind als zu später Stunde an einem alkoholgetränkten Stammtisch – es gibt immer zumindest eine/n, der/die jedes konstruktive Gespräch zerstört.‘‘ (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Kein Wunder, wer hätte je von einem intelligenten, spannenden, lehrreichen, interessanten, aufschlussreichen, sensationellen, epochalen Beitrag in einem der Horror-Medien gehört? Immer mehr prominente Persönlichkeiten kehren den horriblen Medien, zumindest offiziell, den Rücken. DER SALZSCHREIBER erspart sich dieses Rückzugsmanöver: Er war erst gar nicht mit dabei.)

 

HÖHERE WAHLBETEILIGUNG
WÄRE DRINGEND ERFORDERLICH

Doch zurück zum Thema Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2018. Angesichts der nicht gerade berauschenden Beteiligung von 8303 Wähler/innen bei immerhin 15.291 Wahlberechtigten (!) am 10. März, ist dringend zu hoffen, dass die Wahlbereitschaft der Halleinerinnen und Halleiner am 24. März deutlich weniger blamabel ausfällt. Alle fünf Jahre sollte für einen Wahlberechtigten der Gang zur Wahlurne wichtiger sein als alles andere. Ebenso sollten jene 464 Wähler, die am 10. März ungültig wählten, diesmal doch vernunftbezogener handeln. Bei der Bürgermeisterwahl wählten die meisten Wahlsprengel Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger. Am engsten lagen die Kandidaten in Taxach beieinander: 207 für Klappacher, 200 für Stangassinger. Für die größte Differenz sorgten die Rehhofer und Rehhoferinnen: 309 für Klappacher, 162 für Stangassinger. Ein bis heute ungeklärtes Ergebnis, das nur durch überirdische Einflussnahme entstanden sein kann, lieferten ausgerechnet die Bewohner/innen des Seniorenheimes: Ihre Wahlbeteiligung betrug vorbildliche 600,76 Prozent! Oder hat sich da in die Wahlergebnis-Tabelle auf der Homepage der Stadtgemeinde Hallein vielleicht doch nur eine Null zu viel hineingedrängt?(Odo Stierschneider, Foto: Remondis).

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Die Brücken-Fundamente an den beiden Brückenköpfen für den neuen Salinensteg werden abschnittsweise abwechselnd an beiden Salzachufern aufgebaut. Damit ist die nahezu gleichzeitige Fertigstellung der beiden Brückenköpfe sichergestellt. Weil das nur 55 Zentimeter hohe Brückentragewerk fix eingespannt wird, benötigt man keine Brückenlager. Spektakulär geht es am 11. April zu, wenn weiterhin der Bau-Zeitplan eingehalten werden kann und wenn auch das Wetter mitspielt: An diesem Tag wird der neue Salinensteg in die bis dahin fertiggestellten Brücken-Fundamente eingehoben. Der neue Steg wird breiter ausgeführt als der Bestehende. Der Grund: bislang machte sich jeder Radfahrer strafbar, der über den Steg hinwegradelte, anstatt sein Rad zu schieben, da der Steg laut der gesetzlichen Bestimmungen für einen Radfahrer-Gegenverkehr zu schmal angelegt ist. Dennoch wurde in den vergangenen Jahrzehnten kein einziges Fahrrad über den Salinensteg geschoben. Jetzt ist es damit vorbei, da der alte Steg zwar von Fußgängern aber nicht mehr von Radfahrern benützt werden darf. Das ändert sich erst wieder Anfang Juli 2019, wenn der neue Steg, der etwa 1,4 Millionen Euro (ohne Treppelweg-Rampe) kostet, wird, feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Unsere oben stehenden Fotos zeigen, dass erhebliche Mengen an Baustahl in den Brücken-Fundamenten verbaut wurden. (Siehe dazu FOTOS 1 und 2.) FOTO 3: Wir sind mitten drin in der ,,Eisenzeit‘‘, man erkennt die umfangreiche Stützkonstruktion aus Stahl. FOTO 4: Die Stahlkonstruktion auf dem Pernerinsel-Ufer ist bereits von Beton bedeckt, nur noch der oberste Teil ragt heraus. FOTO 5: Das gleiche Bild bietet sich auf dem gegenüber liegenden Ufer vor dem Keltenmuseum. FOTO 6: Eine Detailaufnahme aus diesem Baustadium. FOTO 7: Eine weitere Betonschicht führt zu entscheidender Veränderung. FOTOS 8 und 9: Diese Betonschicht wirkt sich entscheidend auf das Erscheinungbild der Brücken-Fundamente aus, Wir zeigen das Beispiel auf der Pernerinsel. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Für die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2919 zwischen ÖVP-Bürgermeister Maximilian Klappacher (1. Foto) und SPÖ-Vize-Bürgermeister Alexander Stangassiger (2. Foto) werden durch das Stadtamt Hallein – Meldeamt/Wahlamt – Wahlkarten ausgestellt, persönlich übergeben oder per Post zugestellt. Wahlkartenanträge sind bis längstens Donnerstag, 21. März 2019, 15.00 Uhr, möglich und sind schriftlich, online, per E-Mail oder mündlich, nicht jedoch telefonisch, durchzuführen. Das Stadtamt empfiehlt, die Wahlkarte ab Dienstag, 19. März 2019, persönlich abzuholen. Sollte nämlich die Wahlkarte am Postweg nicht rechtzeitig zugestellt werden, hat man keine Möglichkeit mehr, an der Bürgermeister-Stichwahl teilzunehmen.

 

AM STADTAMT SOFORT
PER BRIEFWAHL WÄHLEN

Alle Wählerinnen und Wähler, die die Wahlkarte am Stadtamt persönlich abholen, können auch sofort per Briefwahl wählen. Dazu sind im Rathaus, im Foyer des Erdgeschoßes, optisch abgetrennte Bereiche eingerichtet, um vertraulich wählen zu können. Anschließend kann man die Wahlkarte in der Bürgerservicestelle abgeben. Wichtig ist, dass auf dem Wahlkartenkuvert auf der dafür vorgesehenen Stelle unterschrieben wird, sonst ist die Briefwahl ungültig. Die Wahlkarte ist ein beiges Kuvert mit aufgedruckter Rücksendeadresse. Es enthält ein Wahlkuvert und einen weißen Stimmzettel mit den Namen der beiden Bürgermeister-Kandidaten. Alle Wählerinnen und Wähler erhalten eine Wähler-Verständigungskarte. Diese wurde bereits in einem Kuvert als amtliche Mitteilung versandt. Sie enthält den Namen des Wählers, das zuständige Wahllokal, die Wahlzeit, die fortlaufende Nummer im Wählerverzeichnis und das Geburtsjahr der Wählerinnen und Wähler. Wichtig: Die Wählerverständigungskarte ersetzt nicht den amtlichen Lichtbildausweis. Alle Wählerinnen und Wähler sollten deshalb zur Identitäts-Feststellung unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis in das Wahllokal mitnehmen!

Noch Unwesentliches zum Abschluss: Dieser Beitrag, eine Presseaussendung des Stadtamtes Hallein, wurde mit den beiden Titelzeilen ,,Wahlkarten und Wählerverständigung zur Stichwahl‘‘ sowie ,,Engere Wahl des Bürgermeisters am 24. März 2019‘‘ versehen. Offenbar gab es nach Abfassung der ersten Titelzeile massive Bedenken wegen des blutrünstigen Ausdruckes ,,Stichwahl‘‘ (Wähler dürfen nur mit einer mindestens 30 Zentimeter langen Stichwaffe bewaffnet, in die Wahlzelle eindringen). Deshalb gab es in der zweiten Titelzeile statt ,,Stichwahl‘‘ den wesentlich friedlicheren Ausdruck ,,Engere Wahl‘‘ des Bürgermeisters. Das Stadtamt sollte sich diesen Begriff urheberrechtlich schützen lassen und in Wien darauf drängen, dass der Ausdruck ,,Stichwahl‘‘ für immer in der politischen Mottenkiste versenkt wird. – (Odo Stierschneider, Presse-Aussendung des Stadtamtes Hallein. Fotos: OST).

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In der Bezirkshauptmannschaft Hallein, Schwarzstraße 14, gibt es am 25. März 2018 von 14 bis 18 Uhr einen weiteren Masern-Impf- und -Informationstag. Die Impfung ist kostenlos, bitte den Impfpass mitnehmen! Die Anzahl der im Tennengau gegen Masern Geimpften wird von Ärzten als alarmierend niedrig bezeichnet. Bisher traten im Land Salzburg seit 8. März 2019 in 12 Fällen Masern auf, 1x im Tennengau, 1x im Flachgau und 10x im Pinzgau. Masern, das ist weit mehr als eine Kinderkrankheit, die man eben durchmachen muss. Landessanitäts-Direktorin Petra Juhasz hat die wichtigsten Antworten auf die brisantesten Fragen rund um das Virus zusammengestellt:

 

  • Wie ansteckend sind Masern? Hoch ansteckend, eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Fast 100 Prozent der Exponierten erkrankt.

  • Wie stecke ich mich an? Per Tröpfcheninfektion aber auch über die Luft, es ist also kein direkter Kontakt nötig. In dem Raum, in dem sich eine infizierte Person befunden hat, ist eine Ansteckung bis zu zwei Stunden danach möglich. Das Virus „schwebt“ sozusagen so lange herum.

  • Wie lange bin ich ansteckend? Vier bis fünf Tage bevor der typische Ausschlag kommt, dann noch vier Tage nach Auftreten der Flecken. Man ist also schon ansteckend bevor man überhaupt weiß, dass man Masern hat. Am größten ist die Ansteckungsgefahr kurz bevor der Ausschlag auftritt.

  • Können Masern tödlich sein? Können sie. Besonders gefährlich sind sie für Säuglinge sowie Kinder bis zu fünf Jahren und dann wieder für Erwachsene. Das besonders Tückische: Haben Säuglinge Masern, kann sechs bis sieben Jahre danach als Komplikation eine Hirnentzündung auftreten. Diese kommt nicht oft vor, ist aber gefürchtet, weil sie fast immer tödlich endet. Man kann aber auch während der Masernerkrankung sterben, da das gesamte Immunsystem geschwächt ist und Superinfektionen auftreten können, wie Lungenentzündung oder auch hier Hirnentzündung (Gefahr von neurologischen Folgeschäden).

  • Sind Masern eine reine Kinderkrankheit? Nein, man kann sie in jedem Alter bekommen.

  • Wie lange ist die Inkubationszeit? Acht bis zehn Tage nach der Ansteckung beginnt das Vorstadium mit Fieber, Bindehautentzündung, Husten, Schnupfen und so weiter. Nach 14 Tagen kommt der typische Ausschlag, im Extremfall auch erst nach 21 Tagen. Darum diese drei Wochen, in denen man zum Beispiel nicht in die Schule, an den Arbeitsplatz oder zu Veranstaltungen darf.

  • Wie sehen die Symptome aus? Zuerst unspezifisch wie Husten, Schnupfen, Bindehautentzündung, Fieber oder auch weiße Flecken auf der Mundschleimhaut. Diese klingen dann oft vorübergehend ab bevor der Ausschlag kommt, typischerweise hinter den Ohren als erstes und dann am ganzen Körper.

  • Was mache ich, wenn ich die Masern habe? Zu Hause bleiben und telefonisch Kontakt mit einem Arzt aufnehmen. Dieser klärt dann die weitere Vorgangsweise. Gegen die Masern gibt es direkt keine Therapie, nur lindernde Maßnahmen und Bettruhe. Kommt eine bakterielle Superinfektion dazu, müssen eventuell Antibiotika verabreicht werden. Die helfen aber nur gegen die Superinfektion, nicht gegen die Masern direkt.

  • Welche Personen sind besonders gefährdet? Die Krankheit ist gefährlich vor allem für Säuglinge und Schwangere, die nicht geimpft werden können. Auch Menschen, die aufgrund einer Immunschwäche oder immunhemmenden Therapie diese Impfung nicht erhalten dürfen, sind einem hohen Risiko ausgesetzt.

  • Ab wann können Kinder geimpft werden? Laut Impfplan ab dem zehnten Lebensmonat das erste Mal. Die zweite Dosis folgt dann im 13. Monat. Es sind jedenfalls zwei Impfdosen nötig.

  • Ist eine nachträgliche Impfung sinnvoll? Ja, wenn sie innerhalb von 72 Stunden nach dem Erstkontakt mit einer infizierten Person verabreicht wird. Auch, wenn man später dran ist, kann der Krankheitsverlauf eventuell zumindest abgemildert werden. Impfen macht also immer Sinn.

  • Können sich auch chronisch kranke Menschen impfen lassen? Manche ja, das sollte man auf jeden Fall mit dem Arzt abklären.

  • Wie kann ich mich schützen? Nur durch die zweimalige Impfung. – (Presse-Aussendung Salzburger Medienzentrum, Foto: Onmeda)

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Die dramatische Doppel-Wahlschlacht am 10. März 2019 – Bürgermeister-Wahl und Gemeindevertretungs-Wahl – ist geschlagen. Das entscheidende Ergebnis für Hallein: Die ÖVP verlor ihre absolute Mehrheit, die SPÖ wurde mit 243 Stimmen Überhang zur stärksten Partei bei der Gemeindevertretung-Wahl. Damit trägt die Stadt Hallein nun wieder die politische Farbe Rot. Bei der Bürgermeister-Wahl errang Alexander Stangassinger (SPÖ) mit 3014 Stimmen (38,45 %) den 1. Platz, gefolgt von Maximilian Klappacher (ÖVP) mit 2944 Stimmen (37,56 %). Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) erhielt 858 Stimmen (10,95 %),  Mitterlechner Peter (FPÖ) kam auf 747 Stimmen (9,53 %) und Neueinsteigerin Anita Eisenmann (Neos) erreichte 276 Stimmen (3,52 %).
Jedenfalls ist es sehr erfreulich, dass alle fünf im Halleiner Rathaus vertretenen Parteien einen Kandidaten bzw. eine Kandidatin für die Bürgermeister-Wahl nominierten.

Bei der Gemeindevertretungs-Wahl erreichte die SPÖ mit 2988 Stimmen (27,26 %) den 1. Platz (243 Stimmen Überhang), die ÖVP erhielt 2745 Stimmen (24,23 %). Die beiden Großparteien verfügen nun in der Halleiner Gemeindevertretung jeweils über die gleiche Anzahl von Mandataren bzw. Mandatarinnen. Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) erhielt 975 Stimmen (12,16 %), Mitterlechner Peter (FPÖ) kam auf 948 Stimmen (11,82 %9), Anita Eisenmann erreichte 364 Stimmen (4,54 %). Nachdem keiner der Bürgermeister-Kandidaten die absolute Stimmen-Mehrheit erhielt, werden am Sonntag, 24. März 2019, die Halleinerinnen und Halleiner zur Bürgermeister-Stichwahl zwischen Stangassinger und Klappacher gebeten. Wahlkarten können persönlich oder schriftlich aber auch per
www.wahlkartenantrag.at ab sofort bis 21. März 2019 beantragt werden.

Insgesamt
wurden in Hallein von den 15.211 Wahlberechtigten 8303 Stimmen (54,59 %) abgegeben, davon waren bei der Bürgermeister-Wahl 464 Stimmen und bei der Gemeindevertretungs-Wahl 283 Stimmen ungültig. (Die ewig gleiche Frage: ,,Was veranlasst mehrere hundert Halleiner und Halleinerinnen, an einem Sonntag eine Wahlzelle aufzusuchen, nur um dort ungültige Stimmen einzuwerfen?‘‘) Die wenigsten ungültigen Stimmen gab es bei der Bürgermeister-Wahl in Neualm mit nur 9 von 698 abgegebenen Stimmen. Die meisten ungültigen Stimmen steuerte Mitterau mit 78 von 647 abgegebenen Stimmen bei. Bei der Gemeindevertretungs-Wahl lieferte wiederum Neualm mit 6/698 die wenigsten ungültigen Stimmen. Alt Burgfried lag mit 61/578 Stimmen an der Spitze. Die Wahlbeteiligung schwankte am 10. März 2019 von absolut unverständlichen 37,17 % (niedrigster Wert) bei den Altstadt-Bewohnern bis zur Rekordbeteiligung von 64,64 % bei den wackeren Dürrnbergern.

Nun blickt alles gespannt auf die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2019. Noch ist der Blick auf das Halleiner Rathaus hinsichtlich des neuen Bürgermeisters erheblich eingetrübt. (Siehe dazu unser Foto oben). Vermutungen dazu stellten bereits die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ in den Raum. Dort wurde darüber spekuliert, ob Maximilian Klappacher nicht doch die Wahl gewonnen hätte, wenn sein Vorgänger früher zurückgetreten wäre. Dann hätte Klappacher mehr als nur zwei Monate Zeit gehabt, um sich als Stadtoberhaupt zu profilieren. Klappacher entfaltete in dieser kurzen Zeit eine Fülle wichtiger Aktivitäten, war in unterschiedlichsten Bereichen präsent und stellte sich den verschiedensten Anforderungen. Alle konnten sich davon überzeugen, dass er ein ausgezeichneter Bürgermeister ist. Sein Kontrahend Alexander Stangassinger musste aus der Position des Vizebürgermeisters heraus die Bürgermeister-Wahl bestreiten. Und erzielte den unbezahlbaren Vorsprung von 70 Stimmen. Klappacher und Stangassinger hoffen auf eine höhere Wahlbeteiligung der Halleiner/innen beim bevorstehenden Wahlgang. (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Der glorreiche Halleiner Ast-Club ist im reifen Mannesalter angekommen – er blickt nun, in bester Verfassung, auf stolze 125 Jahre seines Bestehens zurück. Dies ist durchaus erstaunlich, denn die einzelnen Mitglieder stehen, mit dem Tag ihrer Aufnahme in den Verein, ihr ganzes Leben lang, unter massivem psychologischem Druck. Denn seit dem Gründungsjahr 1894 herrscht unter den Mitgliedern ein strenges, unabänderliches Gebot. Jeder ,,Astler‘‘ ist verpflichtet, permanent ein kleines Aststück mit sich zu führen. Egal ob in der Kirche, am Sportplatz, bei der Bergtour, im Theater oder in der Sauna. Kontrolliert wird dies durch ein strenges Ritual. Erblickt ein Mitglied des Ast-Clubs ein anders, zieht es sein Aststück aus der Tasche und beginnt damit auf einer Tischplatte oder einer Schranktür oder einer Fensterscheibe laut und vernehmlich zu klopfen. Wenn das andere Mitglied nicht imstande ist, seinen ,,Ast‘‘ hervorzuholen und ebenfalls zu klopfen, dann muss als Strafe dem ,,Herausforderer‘‘ ein Getränk bezahlt werden.

Falls zwei Ast-Club-MItglieder einander gleichzeitig erblicken, dann geht es um Hundertstel-Sekunden. Wer als erster klopft, kassiert ein Getränk. Diese für alle Ewigkeit festgeschriebene Regel gilt nicht nur auf Halleiner Gemeindegebiet oder nur im Tennengau, sie wurde unerbittlich für unseren gesamten Planeten erlassen. So kam es in den vergangenen Jahren am Flughafen in Frankfurt, im Kunstmuseum Louvre in Paris oder auf der Aussichtsplattform des Empire State Building in New York zu historischen Begegnungen zwischen Ast-Club-Mitgliedern. Dem Gesetz des Ast-Clubs folgend, wurde auch bei diesen so prominenten Orten, blitzschnell der Ast hervorgeholt und mit dem Klopfen begonnen…

Die Jahreshauptversammlung des Ast-Club Hallein findet traditioneller Weise stets am Faschings-Sonntag statt. Heuer stand sie, geleitet von Ast-Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, natürlich ganz im Zeichen des markanten  und großartigen Bestandsjubiläums. Der Präsident, er wurde auch diesmal in seiner Funktion bestätigt, verwies in seinem Rückblick auf markante Ereignisse der Vereinsgeschichte und konnte Bürgermeister Maximilian Klappacher und Markus Schorn als stolze neue Mitglieder in den Ast-Club aufnehmen. Auch zwei wackere Vereins-Jubilare konnten geehrt werden: Drogist Karl Weichenberger und Buchbinder Jakob Wohlmuther, die ein Berufsleben lang eine wichtige Rolle in der Halleiner Geschäftswelt eingenommen hatten, gehören der glorreichen Ast-Vereinigung bereits seit 30 Jahren an. Der Ast-Club, mittlerweile einer der ältesten Vereine der Stadt Hallein, geht mit folgenden Vorstands-Mitgliedern sein neues Vereinsjahr: Präsident Arno Gattinger, Vize-Präsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Großsprecher Alfred Zenger bzw. Thomas Neureiter, Archivar Willi Westerhold, Kontrolle Martin Griesbeck und Reinhardt Raup, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer. – (OST, J.W.)

Die  oben stehenden Fotos zeigen den gestrengen Ast-Club-Präsidenten Dr. Arno Gattinger, der den Ast-Club Hallein routiniert und zielsicher durch das grandiose Jubiläumsjahr führt. Darunter ein zugegeben groß dimensionierter ,,Ast‘‘. In der Praxis bewahren die schlauen und gefinkelten Ast-Club-Mitglieder ihr unverzichtbares Erkennungszeichen in Form eines kleinen Aststückes sicherheitshalber in der Geldbörse oder in der Brieftasche auf. – (Foto 1: Ast-Club Hallein, Foto 2: Pixabay).

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Wir beginnen den 3. Teil unserer Bildberichte vom Faschings-Dienstag in Hallein genau dort, wo der 2. Bildbericht endete: beim Zeiserlbrunnen auf dem Bayrhamerplatz. Das Zeiserl ganz oben auf dem Käfig sah sich rundum von Kindern und Jugendlichen auf der Brunnen-Abdeckung belagert. So auch hier auf unserem 1. FOTO, das diesmal von der Sparkasse in Richtung Albtraum ,,Frank-Haus‘‘ aufgenommen wurde. Die Hausfassade dieses Schreckens-Objektes im Zentrum (!) der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg, zeigt im oberen Teil des Fotos und auf der rechten oberen Bildhälfte abstoßende Verfalls-Erscheinungen. Es ist höchste Zeit, dass dieses verwahrloste Gemäuer endlich in verantwortungsbewusste Hände kommt, damit dieses skandalöse Verhalten der derzeitigen  Besitzer endlich sein Ende findet. Rund um den Zeiserlbrunnen herrschte fantastisches Gedränge, wie unsere FOTOS 2, 3 und 4 es anschaulich dokumentieren.

Das 3. FOTO zeigt bemerkenswerte Details. Da ist einmal die Sträflingsgruppe, die erfolgreich aus den Gefängniszellen der Halleiner Stadtpolizei ausbrechen konnte und sich sogleich in das Faschingsgeschehen auf dem Bayrhamerplatz einbrachte. Daneben präsentierte ein männliches Wesen auf seinem Rücken den tiefgründigen Spruch ,,Mei Hallein isNed Deppat‘‘. Angeblich sind Rechtsanwälte, Staatsanwaltschaft und Justizministerium damit beschäftigt, den wahren Sinn dieser Aussage zu erforschen: Trägt sie zum positiven Image der Stadt Hallein bei oder bewirkt sie das Gegenteil? Wie auch immer, DER SALZSCHREIBER ist jedenfalls restlos von den vier traumhaften, fantastischen, hinreißenden und aufregenden Halleinerinnen begeistert, die auf den FOTOS 5 bis 8 abgebildet sind. Da müssen natürlich als Ausgleich sofort zwei unwiderstehliche Rauschebart-Mannsbilder her (9. FOTO), die jedes Frauenherz nicht nur brechen sondern richtiggehend zerbröseln. Auf dem letzten FOTO 10 Halleins Super-Fotograf Adi Aschauer. Der souveräne Meister aller Fotoklassen ließ sich durch die zahlreichen Knöpfe seines Outfits nicht verwirren und betätigte zielsicher in der richtigen Hundertstel-Sekunde präzise den Auslöseknopf seiner großkalibrigen Fotokanone. Das Ergebnis: An die 150 großartige Fotos vom Faschings-Dienstag 2019 in Hallein! Unter aschauer.zenfolio.com können sie bewundert werden. (Odo Stierschneider, Fotos: 1 bis 4 und 10 OST, 5 bis 9 Adi Aschauer).

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Wohin sich die Eule Frieda der Halleiner Kinderfreunde am Faschings-Dienstag in der Halleiner Altstadt auch bewegte, stets war sie von einer Welle der Begeisterung umgeben. Ihr knallfarbiges Federkleid leuchtete unübersehbar in den Farben rot, orange und gelb und vermittelte ausgelassene Faschingsstimmung. Dieses herrliche, fantastische, hinreißende Vogelvieh hätte bei jeder Masken-Prämiierung alle Mitbewerber weit hinter sich gelassen. So ist es nur der Eule Frieda zu verdanken, dass wir mit dem 1. FOTO oben unseren Leserinnen und Lesern wohl das herrlichste und fröhlichste Faschingsfoto des Jahres 2019 bieten können. Auch die anderen Eule-Frieda-Fotos haben es in sich. Da ist auf den FOTOS 2 und 3 ihre bestechende Figur, einmal von vorne, einmal von der Seite festgehalten und auf dem 4. Foto zeigt uns die Eule Frieda, dass sie sogar mit den Flügeln schlagen kann.

Am Faschings-Dienstag kamen in der Halleiner Altstadt auch die Kleinen und noch Kleineren auf ihre Rechnung. So wie auf unserem 5. FOTO, wo ein trichterförmiges Objekt sich um seine Achse drehte und die junge ,,Passagierin‘‘ kräftig durcheinander wuzzelte. An  anderer Stelle galt es (6. FOTO), rechteckige Kunststoff-Objekte kunstvoll aufzutürmen – die kleine Amelie war mit großem Einsatz mit dabei. Der Faschings-Dienstag in Hallein begeisterte Jung und Alt gleichermaßen, und so konnten wir auch jene Dame im Bild festhalten (FOTO 7), die mit ihrem steilen Super-Boliden und buntem Mantel- und Schlapphut-Blumenschmuck frohgemut unterwegs war. Die Halleiner Jugend entdeckte am Faschings-Dienstag für sich noch ein anderes Betätigungsfeld: Das Erklimmen der Brunnenbecken-Abdeckung des Zeiserlbrunnens. Dazu oben unser FOTO 8, es wurde vom Schreckensobjekt ,,Frank-Haus‘‘ in Richtung Sparkasse Hallein aufgenommen. Der Zeisig hoch oben auf seinem Käfig ließ sich nicht beirren und dachte nicht im Traum daran, angesichts des Gedränges rund um ihn herum, schleunigst fortzufliegen. – (Odo Stierschneider, Fotos 1, 2, 3, 5, 6, 8: OST, Fotos 4, 7: Adi Aschauer).

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Am Faschings-Dienstag war das Halleiner Stadtzentrum fest in Händen aller, die das Ende der Faschingszeit in ausgelassener Stimmung feiern wollten. Der hauptschuldige Organisator des bunten Geschehens war ein junger, blonder Mann, der auf unserem 1. FOTO festgehalten ist: Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg. Schon am Vormittag besetzten rekordverdächtige 400 Schüler den Kornsteinplatz und für den Nachmittag war ein Faschingszug in der Altstadt angesagt. Dieser bewegte sich unter Musikbegleitung und mit Bürgermeister Maximilian Klappacher an der Spitze vom Unteren Markt durch die Fußgängerzone und vom Oberen Markt über Molnar-Platz und Floriani-Platz bis zum Bayrhamer-Platz. Hier herrschte bei Musik sowie bei Getränke- und Imbiss-Ständen dichtes Gedränge und großartige Faschingsstimmung. – (Es folgen noch zwei weitere Bildberichte vom Faschingsdienstag in Hallein).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der blond gelockte Jüngling Rainer Candido. FOTO 2: Der Faschingszug auf seinem Weg durch die Fußgängerzone. FOTO 3: Die Spitzengruppe des Faschingszuges hat den Florianiplatz passiert und bewegt sich auf den Bayrhamerplatz zu. FOTO 4: Die letzten Teilnehmer des Faschingszuges auf dem Oberen Markt. – Erfreulicher Weise zeigten sich auch Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen faschingsgerecht kostümiert. Dazu die nachstehenden Fotos. FOTO 5: Bürgermeister Maximilian Klappacher, ÖVP-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 10. März 2019. FOTO 6: ÖVP-Gemeindevertreterin Therese Tschematschar. FOTO 7: SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Stangassinger, Kandidat bei der Bürgermeisterwahl. FOTO 8: Die SPÖ-Mannschaft und Frauen-schaft mit Hörnern und Dreizack bewaffnet, in der schönsten Farbe der Welt: Rot. FOTO 9: Landtags-Abgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl, Kandidatin der Grünen bei der Bürgermeisterwahl. FOTO 10: Die Grün-Kämpfer und Grün-Kämpferinnen bestachen durch ihre herrlichen Perücken, natürlich alle in der schönsten Farbe der Welt: Grün. Sogar der Hund von Kimbie Humer-Vogl (nicht im Bild) trabte hocherhobenen Hauptes mit grünem Halstuch durch die Faschingsstadt Hallein. – (Odo Stierschneider, Fotos 1, 7, 9 und 10: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 4, 6 und 8: OST).

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Wir freuen uns über das vielfältige und hochwertige Angebot im neuen Halleiner MPREIS-Markt. Ausgehend von Tirol über den Pinzgau und den Pongau ist das Unternehmen MPREIS nun auch in Hallein bzw. im Tennengau präsent. MPREIS ist als exzellenter Nahversorger bekannt und bereichert das Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt und der Altstadt“, mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Maximilian Klappacher, den Geschäftsführer von MPREIS, Peter Paul Mölk, bei der Eröffnung des neuen MPREIS-Marktes in der Schwarzstraße bei der Bezirkshauptmannschaft. Bürgermeister Maximilian Klappacher betonte auch die enorme Bedeutung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen für die Lebens- und Wohnqualität: ,,Ein Nahversorger in Zentrumsnähe ist von unschätzbarem Wert für das Leben und Wohnen in der Altstadt. Das gilt nicht nur für das Einkaufen, sondern auch für die gesellschaftlichen Begegnungen und den sozialen Austausch. Hier hat MPREIS mit der Bistro-Ecke ein zusätzliches und sehr wertvolles Angebot.‘‘

 

Geschäftsführer Mag. Peter Paul Mölk zeigte sich erfreut, dass es nun doch mit dem Markt in der Tennengauer Bezirkshauptstadt geklappt hat: ,,Wir haben die Rahmenbedingungen und die Marktgröße sehr sorgfältig geprüft und abgewogen. Letztlich hat uns die Lage des Standortes überzeugt. Sie ist ideal, um sich gegen die großen Märkte am Stadtrand zu behaupten – und inhaltlich können wir das sowieso.‘‘ Geschäftsführer Mölk vermittelte auch die Philosophie des Familienunternehmens: ,,Früher war der Marktplatz der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Daran wollen wir mit unseren kleinen und großen MPREIS-Märkten anknüpfen. Wir wollen Orte der Begegnung schaffen, an denen man sich wohlfühlt, einkauft und auch in Kontakt kommt. Seien es Kunden untereinander oder wir mit unseren Kunden‘‘.

Geschäftsführer Mölk weiter: ,,Für uns ist jeder Standort eine spannende Herausforderung, um zu verstehen, wie der Ort funktioniert, wie sich die Verkehrsflüsse leiten, welch‘ großes Potenzial am Standort vorhanden ist. Vor allem geht es uns aber auch um die historische Verortung des Marktes. Jede Filiale wird individuell gestaltet. In Hallein haben wir uns in vielfältiger Weise dem Thema Salz und Salzbergbau gewidmet. Damit bieten wir unseren Kunden eine einzigartige und angenehme Einkaufsatmosphäre.‘‘ Verortung und Regionalität spiegeln sich bei MPREIS aber auch im Sortiment. Die Produktvielfalt beinhaltet selbstverständlich auch regionale Erzeugnisse und BIO Produkte wie BIO von BERG. Geschäftsführer Mölk fand abschließend eine reizvolle Verbindung zwischen MPREIS und der Salinenstadt Hallein sowie dem Salzabbau am Dürrnberg: ,,Mit Salz würzt man die Speisen, mit MPREIS die Lebens- und Wohnqualität.‘‘

 

Die Eigentümer des Gebäudekomplexes Hillebrand und Schmölzl, betonten die gute Gesprächsbasis zur Stadtgemeinde Hallein sowie zu Bürgermeister Maximilian Klappacher sowie die konsequenten und fairen Verhandlungen mit MPREIS: ,,Gut Ding braucht Weile‘‘, so Geschäftsführer Baumeister Ing. Bernd Hillebrand und weiter: ,,Wir hatten viele Interessenten, aber MPREIS hat unsere Philosophie verstanden. Das machte die Verhandlungen angenehm. Als wichtigen Teil unseres Projektes ‚An der Alm‘ galt stets, hier einen Nahversorger anzusiedeln. Auch die Gespräche mit Bürgermeister Maximilian Klappacher und die Haltung der Stadt waren dazu immer klar und fair. Nun können wir unser Versprechen mit einem hochwertigen Nahversorger halten und beweisen, dass unser Wort auch gilt. Handschlag-Qualität gehört zu unserem Wertekompass.‘‘

 

Dipl.-Ing. (FH) Werner Schmölzl formulierte seine guten Wünsche an MPREIS mit folgenden Worten: ,,Ich wünsche der Familie Mölk geschäftlichen Erfolg, viele zufriedene und zahlungskräftige Kunden, den Mitarbeitern von MPREIS einen guten Arbeitsplatz mit erfüllendem Schaffen. Nur so kann ein Betrieb dauerhaft wirtschaften und einen Mehrwert für die Stadt Hallein erbringen.‘‘ MPREIS ist ein Familienbetrieb mit Wurzeln in Tirol, der bis in die 1920er Jahre zurückreicht. Dazu einige beeindruckende Zahlen: 277 Märkte in der Alpenregion, 23 Märkte im Bundesland Salzburg. Über 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesamt, davon 12 bereits in Hallein. Großer Wert wird auf die Lehrlings-Ausbildung gelegt, wobei MPREIS, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Unternehmen, erfreulicher Weise keine Probleme bei der Lehrlingssuche hat. Derzeit werden bei MPREIS insgesamt 270 Lehrlinge ausgebildet, darunter Bürokaufleute, Informationstechniker, Bäcker, Fleischhauer usw. Mehr als 150.000 Kunden kaufen täglich in den MPREIS-Märkten ein. MPREIS-Supermärkte umfassen eine Verkaufsfläche von bis zu 1.500m². Der MPREIS-Nahversorger in Hallein bietet auf 500m² ein Sortiment von 11.000 Produkten, wobei mit mehr als 250 lokalen Lieferanten zusammengearbeitet wird. – Auf dem oben stehenden Foto Baumeister Ing. Bernd Hillebrand (Baufirma Hillebrand), Mag. Peter Paul Mölk (MPREIS), Halleins Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Dr. Ulrike Dengg (Bezirkshauptmannschaft Hallein), Dipl.-Ing. (FH) und Werner Schmölzl (Baufirma Schmölzl). – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Hillebrand).

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Alltäglich baut sich in Hallein an Arbeitstagen zum Arbeitsschluss zuverlässig ein massives Stau-Chaos auf der Salzachtal-Straße von der Zellstoff-Fabrik bis zum Kreisverkehr vor der Bahn-Überführung auf. Die Folgen: Ärger, Stau, Umweltvergiftung, Zeitverlust, Behinderung im Fall des Falles von Rettung und Feuerwehr, Verminderung der Wohnqualität der Anrainer durch das giftige Abgasgewölk, gesundheitliche Gefährdung der Fußgänger auf den beidseitigen Gehsteigen im Staubereich. Diese nicht nur problematischen sondern durchaus gefährlichen Auswirkungen, veranlassten die SPÖ Hallein zu einer ungewöhnlichen, unübersehbaren und wirkungsvollen Plakataktion entlang des Gehsteiges vor dem Ärztezentrum bis hinauf zur Mitte der Bahnüberführung, wo auch SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Stangassinger als Plakatträger agierte. 9 Plakatträger/innen hatten sich positioniert, unübersehbar für die Autofahrer, die sich im entnervenden Stop-and-Go meterweise neben ihnen vorankämpften. In teilweise lockeren Formulierungen (siehe unsere Fotos oben) wurde die unerträgliche Situation thematisiert und fand den ungeteilten Zuspruch der geplagten Fahrzeuglenker: freundliches Winken und anerkennende Zurufe waren die Folge und unterstrichen, dass die Rot-Aktion voll ins Schwarze getroffen hatte. (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Bürgermeister Maximilian Klappacher lud ein kompetentes Team von Fachleuten zu einem sehr speziellen städtebaulichen Thema: Zur Projekt-Entwicklung der ehemaligen Reisinger-Gründe. Dabei wurden im ersten Schritt die zahlreichen Facetten und Potenziale dieses stadtteilprägenden Projektes erörtert. „Ich möchte das Projekt vorantreiben, weil sich großartige Chancen bieten. Dabei denken wir an attraktiven Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, weiters an Gewerbebetriebe als kommunale Nahversorger sowie an die Absicherung des Schulstandortes der HTL Hallein“, betonte der Bürgermeister, der auch die wichtigsten Punkte aus Sicht der Stadt Hallein darlegte: „Sowohl der fließende als auch ruhende Verkehr haben bei einem derartigen Projekt oberste Priorität. Natürlich haben wir auch eine Einrichtung für die Kinder-Betreuung im Fokus und sehen das Projekt als große Chance, wichtige städtische Angebote zu erweitern. Infrastrukturelle Begleit-Maßnahmen und innovative bauliche Lösungen stehen für uns ebenfalls auf der Agenda.“

 

Das Projekt ist facettenreich und liefert in einer Stadtteil-Betrachtung enorme Chancen für die Neustadt. Darüber sind sich Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Bürgermeister Maximilian Klappacher einig: „Geplante neue Wege für Fußgänger und Radfahrer sichern kurze Wegstrecken für den gesamten Stadtteil sowie eine ideale Verbindung zur Altstadt. Das Projekt steht für eine zeitgemäße Nachverdichtung in absoluter Nähe zum Stadtzentrum. Dafür könnte man Grün- und Freizeit-Flächen gewinnen, welche die Lebensqualität beträchtlich erhöhen“.
 

Die ehemaligen Reisiger-Gründe umfassen eine Fläche von 10.730 Quadratmetern. Eigentümer sind zu jeweils 50 Prozent die Firma Russegger und die SWB. Das vorgesehene Nutzungs-Programm sieht Wohnen (Miete, Eigentum, betreutes Wohnen), Gewerbe (kommunale Nahversorgung) und Bildung (HTL Turnsaal, Labor, Bauhof) vor. Das Jahr 2019 soll dazu das Jahr der Entwicklung werden. Im Fokus steht ein Architektur-Wettbewerb, um städtebauliche Ansätze für eine Bebauungs-Grundlage zu finden.

 

Die nächsten Projektgespräche hinsichtlich der ehemaligen Reisiger-Gründe sind bereits geplant, um möglichst rasch eine Planungsstudie dem Raumordnungs-Ausschuss und der Stadtgemeindevertretung präsentieren zu können. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).
 

Das oben stehende Foto zeigt von links Baumeister Dipl.-Ing. Thomas Gruber (Leiter Projektentwicklung Salzburg Wohnbau), Dipl. Ing. (BA) Christian Struber MBA, Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Architekt Dipl.-Ing. Christian Salmhofer und Stadtrat Florian Scheicher. – (Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Am 10. Februar 2019, ging, wie berichtet, vom Steilhang des Zinkenkogels eine Gleitschicht-Lawine ab und beschädigte eine Stütze. Daraufhin musste der Betrieb des Doppelsesselliftes – unmittelbar vor den Semesterferien – eingestellt werden. „Realistischer Weise mussten wir damit rechnen, in dieser Saison nicht mehr in Betrieb gehen zu können“, beschrieb Bürgermeister Maximilian Klappacher das Ausgangsszenario. Allerdings gingen Geschäftsführer Andreas Klimitsch und Betriebsleiter Josef Klein mit dem gesamten Team der Zinkenlifte höchst engagiert und konsequent an die Schadensbehebung heran. „Ich muss Betriebsleiter Josef Klein und Geschäftsführer Andreas Klimitsch sowie dem gesamten Team der Zinkenlifte wirklich gratulieren. Sie haben Großartiges geleistet. Niemand hätte gedacht, dass der Schaden so rasch behoben werden kann‘‘, lobte Bürgermeister Maximilian Klappacher und dieser weiter: „Unsere Mitarbeiter haben alles richtiggemacht. Bereits einen Monat vor dem Lawinenabgang wurde der Steilhang wegen der Risse in der Schneedecke gesperrt. Danach versuchte Betriebsleiter Josef Klein mit einem Experten, die Lawine zu sprengen. Allerdings löste sich die Gleitschicht-Lawine nicht. Daraufhin kontrollierten die Betriebsleiter mehrmals täglich den Steilhang. Dank dieser Umsichtigkeit konnte größerer Schaden vermieden werden. Wir sind sehr froh und dankbar, dass vor allem keine Menschen zu Schaden gekommen sind.“

 

Zahlen – Daten – Fakten

Bereits am Tag des Lawinenabganges wurden die betroffenen Stützen freigegraben, um allfällige Schäden an den Fundamenten festzustellen.

 

X   Am 11. Februar 2019 wurden die Stützen und die Fundamente vermessen, um den Schaden zu beurteilen. Am selben Tage begutachteten Sachverständige den Schaden. Es wurden Messmarken gesetzt.

 

X   Am 14. Februar 2019 wurde die restliche Lawine mit einem Schreitbagger (einer „Spinne“) abgetragen, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen.

 

X   Am 16. und 17. Februar 2019 wurde der Vergussmörtel zwischen Fundament und Fußplatte der beschädigten Stütze herausgeschremmt und die Kontaktoberfläche gereinigt.

 

X   Am 19. Februar 2019 wurden – erfolgreich – die acht Anker der beschädigten Stütze einer hydraulischen Prüfung unterzogen. Danach wurde die Hauptachse gefluchtet und die Rollenbatterien eingestellt.

 

X   Am 20. Februar 2019 wurde der Hohlraum zwischen Fundament und Fußplatte der Stütze mit einem selbstfließenden Vergussmörtel ausgegossen.

 

X   Am 21. Februar 2019 wurden die Stützen 9 und 10 fein gespurt, sämtliche Ankerschrauben der Stütze 10 hydraulisch nachgezogen und die Ankerschrauben der Stütze 9 überprüft. Weiters wurden Bremsversuche mit Teillast bei der Stütze 10 berg- und talseitig durchgeführt und die Rollenbatterien sowie das Fundament nochmals überprüft.

 

X   Am 22. Februar 2019 ergeht schriftliche Anfrage der Seilbahnbehörde bezüglich . der Betriebsaufnahme.

 

X   Am 23. Februar 2019 kann der Doppelsessellift wieder in Betrieb gehen.

Auf dem obenstehenden Foto Geschäftsführer Andreas Klimitisch, Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher und Betriebsleiter Josef Klein. (Presse-Aussendung mit Foto der Stadtgemeinde Hallein).

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Kommandant Abteilungsinspektor Alfred Hallinger überbrachte kürzlich Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamts-Direktor Erich Angerer den Leistungsbericht 2018 der Stadtpolizei Hallein. Dieser liefert wiederum einen eindrucksvollen Beweis für die Leistungsvielfalt des Wachkörpers bezüglich der Sicherheit in der Stadt Hallein. Die Stadtpolizei sorgt vor allem für die örtliche Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und stellt eine wichtige Säule des Stadtamtes dar. Die Leistungen der Stadtpolizei sind sowohl für die objektive Sicherheit als auch für das subjektive Sicherheitsgefühl enorm wichtig. Damit leistet die Stadtpolizei einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität in der Stadt Hallein.

,,Wir sind stolz auf unsere Stadtpolizei“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher. Neben der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs, dazu zählt unter anderem die Geschwindigkeits-Messung vor allem in Siedlungsgebieten, sorgt sie für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit (Sperrstunden, Groß-Veranstaltungen, Gewerbeordnung und Jugendschutz). Zum Aufgabenbereich der Stadtpolizei zählen auch Assistenzleistungen für die Bezirksverwaltungsbehörde, z. B. in der Vollziehung des Fremden-, Niederlassungs- und Aufenthalts-Gesetzes sowie die Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen und die Betreuung des Fundamtes. Weiters ist die Stadtpolizei Hallein zuständig für Strafregister-Bescheinigungen (Leumund-Zeugnisse) und die Überprüfung der Leinenpflicht.

 

An 230 Tagen wurden von der Halleiner Stadtpolizei die Schulwege bei den Volksschulen Burgfried, Neualm, Stadt und Rif gesichert bzw. überwacht. Es wurden 4.852 Verwaltungs-Übertretungen und 152 Übertretungen nach dem Parkgebühren-Gesetz geahndet, 1.441 Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft erstattet, die tägliche Überwachung der Bescheide für die Straßenrechts- und Veranstaltungs-Behörde durchgeführt, 11 Amtshilfen bzw. Hilfeleistungen für andere Behörden übernommen sowie 33 Kfz-Abschleppungen veranlasst. Außerdem wurden 496 Fundgegenstände entgegengenommen, aufbewahrt und bearbeitet und 78 Verlustanzeigen festgehalten. Auf dem oben stehenden Foto links Stadtamtsdirektor Mag. Erich Angerer, rechts Kommandant Abteilungsinspektor Alfred Hallinger und in der Mitte Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Countdown läuft. Am Sonntag, 10. März 2019, wählen die Halleinerinnen und Halleiner sowohl den neuen Bürgermeister bzw. die neue Bürgermeisterin, als auch die neue Gemeindevertretung der Stadt Hallein. Bezüglich des Stadtoberhauptes für die nächste Amtsperiode stellen sich 2 Frauen und 3 Männer zur Wahl – eine erfreuliche Mischung von 40 Prozent Frauen und 60 Prozent Männern. Die Kandidatur von 5 Kandidatinnen und Kandidaten zeigt anschaulich, dass in Hallein die Gemeindepolitik engagiert, aktiv und lebendig ist. Ganz im Gegensatz zu anderen Gemeinden unseres Bundeslandes, in denen auch die großen Parteien nicht mehr fähig waren, eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu präsentieren. Zweifellos ein politisches Armutszeugnis der besonderen Art. In Hallein kandidieren:

Für die ÖVP:
MAG. MAXIMILIAN KLAPPACHER
(Amtierender Bürgermeister)


Für die SPÖ:
ALEXANDER STANGASSINGER
(Vizebürgermeister)


Für die Neos:
ANITA EISENMANN

Für die Grünen:
MAG. DR. KIMBIE HUMER-VOGL
(Landtagsabgeordnete)


Für die FPÖ:
PETER MITTERLECHNER

Die letzte Bürgermeisterwahl in Hallein Anfang März 2014, führte zu folgendem Ergebnis: 1. ÖVP mit 4.629 Stimmen und absolute Mehrheit für Gerhard Anzengruber (59,16 %), 2. SPÖ mit 1.652 Stimmen (21,11 %), 3. Neos mit 564 Stimmen (7,21 %), 4. Grüne mit 561 Stimmen (7,17 %, nur 3 Stimmen weniger als die Neos), 5. FPÖ mit 419 Stimmen (5,35 %). Für den 10. März 2019 lautet daher die große Frage: ,,Wird die ÖVP ihre absolute Mehrheit behalten können?‘‘ Verliert die ÖVP mehr als 460 Stimmen, dann wird sie sich einen Koalitionspartner suchen müssen.


Im Rahmen von zwei öffentlichen Wahl-Diskussionen hatten die Halleinerinnen und Halleiner Gelegenheit, sich ein Bild von den fünf Kandidatinnen und Kandidaten zu machen: Am 14. Februar im Rahmen der Wahl-Diskussion der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ im Stadtkino Hallein und am 20. Februar bei der gemeinsam vom ORF-Landesstudio Salzburg und dem ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘ im Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen veranstalteten Wahl-Diskussion. Die Veranstaltung im Stadtkino war sehr gut besucht, jene in Kaltenhausen fand in der überfüllten Pfeiler-Gewölbe-Halle, dem sog. ,,Ruperti-Gwölb‘‘ statt. Bemerkenwert gestaltete sich die Wahl-Diskussion in Kaltenhausen durch die Präsentation einer Wählerbefragung und der daraus erstellten Hochrechnungen für die Bürgermeisterwahl und für die Gemeindevertretungs-Wahl durch die GMK (Gesellschaft für Marketing und Kommunikation). 400 Befragungen per Telefon im Zeitraum 5. bis 7. Februar 2019, ergaben das nachstehend angeführte Ergebnis in Prozenten, bei einer Schwankungsbreite von maximal Plus-Minus 5 %.

HOCHRECHNUNG
BÜRGERMEISTER-WAHL
Maximilian Klappacher
Tiefstwert 42, Höchstwert 46, Mittel 44, Von-bis: 39–49%
Alexander Stangassinger Tiefstwert 29, Höchstwert 33, Mittel 31, Von-bis: 26–36%
Anita Eisenmann Tiefstwert 5, Höchstwert 7, Mittel 6, Von-bis: 1–11%
Kimbie Humer-Vogl Tiefstwert 10, Höchstwert 12, Mittel 11, Von-bis: 6–16%
Peter Mitterlechner Tiefstwert 7, Höchstwert 9, Mittel 8, Von-bis: 3–13%

 

HOCHRECHNUNG
GEMEINDEVERTRETUNGS-WAHL
ÖVP
Minimum 35 %, Maximum 39 %, Mittelwert 38 %, Schwankungsbreite 33–43 %
SPÖ
Minimum 29 %, Maximum 32 %, Mittelwert 32 %, Schwankungsbreite 27–37 %
FPÖ
Minimum 10 %, Maximum 13 %, Mittelwert 12 %, Schwankungsbreite 7–17 %
Neos
Minimum 6 %, Maximum 8 %, Mittelwert 7 %, Schwankungsbreite 2–12 %
Grüne Minimum 9 %, Maximum12 %, Mittelwert 11 %, Schwankungsbreite 6–16 %

Falls diese Befragung ernstzunehmende Fakten bietet, dann stünde der ÖVP ein negativer Erdrutsch im Maximalfall von derzeit 59 % hinab auf bis zu 33 % ins Haus. (Minus 25 %). Im besten Fall würde sie demnach 43 % (Minus 16 %) erreichen, womit in beiden Fällen das Ende ihrer absoluten Mehrheit vorausgesagt wird. Die SPÖ wäre der große Gewinner im Maximalfall von derzeit 21 % hinauf auf bis zu 37 %. (Plus 16 Prozent). Womit diese Befragung ab 10. März 2019 die Koalition der ÖVP mit einer anderen Partei erforderlich machen würde. Die SPÖ wäre, egal wie das Wahlergebnis auch lauten wird, als Koalitionspartner geeignet. Erreicht die ÖVP den hier genannten möglichen Bestwert von 43 Prozent, könnte sie auch entweder mit Neos, Grünen oder FPÖ eine Koalition der absoluten Mehrheit bilden. Vorausgesetzt, dass auch die genannten 3 kleinen Parteien ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Die Voraussage sagt auch eine Verschiebung unter den drei kleinen Parteien voraus: Die Neos würden von derzeit Platz 3 auf Platz 4 verschoben, die Grünen von derzeit Platz 4 auf Platz 5 und die FPÖ, bislang Schlusslicht, würde sich von Platz 5 auf Platz 3 verbessern, bei einer hochgerechneten Stimmen-Verdoppelung von 5 auf 10 Prozent. Man kann gespannt sein, wie das Wahlergebnis nach dem 10. März 2019 tatsächlich aussehen wird.

Es ist zu hoffen, dass die Wahlbeteiligung in der Stadt Hallein sich drastisch verbessert. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 9. März 2014, waren gerade mal beschämende 55,46 % der wahlberechtigten Halleinerinnen und Halleiner bereit, zur Wahl zu gehen. Darunter befanden sich noch dazu 359 ungültige Stimmen – nur der Himmel weiß, was jemanden antreibt, seine wertvolle Sonntags-Freizeit zu opfern, nur um eine ungültige Stimme abzugeben. – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahl bei der Präsentation durch die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ im Stadtkino Hallein. Dort entstanden auch unsere Einzelaufnahmen. FOTO 2: Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher (ÖVP). FOTO 3: Vizebürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). FOTO 4: Anita Eisenmann (Neos). FOTO 5: Landtags-Abgeordnete Dr. Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen). FOTO 6: Peter Mitterlechner (FPÖ). Die Reihung der Kandidatinnen und Kandidaten entspricht der gegenwärtigen Reihung ihrer Parteien in der Gemeindevertreteng. FOTO 7: Die Kandidaten und Kandidatinnen bei der Präsentation durch ORF und ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘ im Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen. – (Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Arbeiten zur Errichtung des neuen Salinensteges vom Pfleger-Platz hinüber auf die Perner-Insel laufen planmäßig und ohne Verzögerung. An den beiden Brückenköpfen wird nach Bedarf gleichzeitig oder abwechselnd gearbeitet. Das schöne Wetter der vergangenen Tage beschleunigte den Baufortschritt. Das 1. FOTO oben zeigt die Brückenkopf-Baugrube auf der Pernerinsel. Die FOTOS 2 und 3 erlauben einen Blick in die Baugrube hinunter, in der ein Minibagger im Einsatz steht. Die FOTOS 4 bis 9 zeigen den Baufortschritt beim Brückenkopf gegenüber auf dem Pflegerplatz vor dem Keltenmuseum. Auf den Fotos 4 bis 6 wühlten sich die Arbeiter und auch der Minibagger noch durch nacktes Erdreich, auf den FOTOS 7 bis 9 ist der Baufortschritt deutlich erkennbar. Das 10. Foto zeigt den alten Salinensteg, dessen stromaufwärts gerichtetes Brücken-Geländer bereits abmontiert wurde. Der Steg kann auch während der Bauarbeiten von Fußgängern benützt werden und wird nur im Bedarfsfall kurzfristig gesperrt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Wer derzeit in das 1. Tiefgeschoß der Griestor-Tiefgarage hinein will, der steht nach dem Öffen der Eingangstüre inmitten totaler Finsternis. Kein Lichtschimmer weit und breit, hier herrscht absolute, schwarze Finsternis. Erst im 2. Tiefgeschoß (dazu unsere beiden Fotos oben) wird es hell und freundlich. Hier wurde bereits eine komplette Renovierung durchgeführt, neue Kabelstränge verlegt, Schäden an  Boden, Decke und den tragenden Säulen ausgebessert, die räumliche farbliche Gestaltung, die Leitlinien auf der Fahrbahn und die Nummern an den einzelnen Abstellplätzen  erneuert. Angesichts der hellen, freundlichen Atmospäre wird erst klar, wie sehr die Garage bereits in Mitleidenschaft gezogen worden war. Es gilt hier nur noch kleinere Arbeiten zu erledigen, in wenigen Tagen ist die Renovierung des 2. Tiefgeschoßes abgeschlossen. Anschließend beginnen die Renovierungsarbeiten im 1. Tiefgeschoß. Deren Abschluss ist mit Ende des Frühjahrs vorgesehen.(Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am Donnerstag, 31. 1. 2019, kamen nun bereits zum dritten Mal die Salzburger Standesbeamten im Halleiner Kolpinghaus zusammen, um sich über die aktuellen Neuerungen im Personenstands- und Staatsbürgerschafts-Wesen zu informieren und fit für die neuen Aufgaben und Umsetzung der jüngsten Judikatur des Bundes-Gesetzgebers im Standesamt zu sein. Die Bezirksleiterin der Tennengauer Standesbeamten und Leiterin der Halleiner Standesbeamten, Berta Aschauer, begrüßte im Auftrag des Halleiner Bürgermeisters Mag. Maximilian Klappacher und des Stadtamtsdirektors Mag. Erich Angerer, rund 120 Kolleginnen und Kollegen in der Bezirkshauptstadt Hallein.


Der Landesleiter der Salzburger Standesbeamten, Gerhard Kendlbacher, gab seiner großen Freude über das große Interesse an dieser landesweiten Schulung Ausdruck. Besonderer Dank gilt den Vortragenden und Experten Ministerialrat Dr. Norbert Kutscher und Mag. Oliver Reithofer vom Bundesministerium für Inneres. In sieben Stunden Schulung wurde den anwesenden Kolleginnen und Kollegen alles „NEUE“ für die tägliche Praxis vermittelt. Alle Tagungs-Teilnehmer waren wieder von der Veranstaltung und von der besonderen gastfreundlichen Rundumbetreuung durch die Mitarbeiter des Kolpinghauses angetan.

 

Neuerungen im Personenstandsrecht

*   Ehe und Eingetragene Partnerschaft für Alle

*   Varianten der Geschlechtsentwicklung und Bearbeitung dieser

*   Auffrischung personenstandsrechtlicher Basics

 

Auf dem oben stehenden Foto: Landesleiter und Standesbeamter von Bad Gastein Gerhard Kendlbacher, Ministerialrat Dr. Norbert Kutscher, Mag Oliver Reithofer, Schulungs-Beauftragter und Bezirksleiter Flachgau Stefan Spöcklberger sowie Bezirks-Standesbeamtin und Leiterin des Halleiner Standesamtes Berta Aschauer. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der heurige massive Schneewinter führte erstmals zu einem folgenreichen Lawinenabgang am Nord-Steilhang des Zinkenkogels. Eine gewaltige Naßschnee-Lawine umfasste Sonntag früh den gesamten Steilhang des Zinkenkogels unterhalb des Sesselliftes und traf voll die Liftstütze 10. Das Fundament der Stütze wurde durch die Schneemassen verschoben. Der Sessellift und der oberste Schlepplift (,,Kogel-Blitz‘‘) wurden sofort gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden. Der betroffene Bereich war schon vorher vorsorglich gesperrt worden, da sich am obersten Steilhang unterhalb der Bergstation auf dem Zinkenkogel bereits erste Abrisse auf der Schneedecke gezeigt hatten. Trotz der täglichen Kontrollen, waren Zeitpunkt und Ausmaß der Lawine für alle doch überraschend.

Noch am Sonntag wurden die gefrorenen Schneemassen im Bereich der betroffenen mit Motorsägen in Stücke zersägt, um den Bereich rund um die Stütze freizubekommen. Denn schon Montagnachmittag waren Experten der Firma Doppelmayr aus Vorarlberg angesagt, um die Statik der Liftstütze zu untersuchen. Eine unbedingt erforderliche Maßnahme, um das weitere Vorgehen festlegen zu können. Bürgermeister Maximilian Klappacher, der sich vor Ort informierte, erklärte, man werde die Lawinensicherung am Zinken-Steilhang weiter ausbauen, Sicherungs-Maßnahmen werde es weiter in den Hang hinein geben. Sprengmeister Philipp Knab erklärte, mit Sprengungen sei es nicht möglich gewesen, eine kontrollierte Lawine am Steilhang auszulösen. Der Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, betonte, dass der Lawinenabgang trotz täglicher Kontrollen nicht vorhersehbar war. Der untere Schlepplift und der Kinderlift stehen weiterhin uneingeschränkt in Betrieb. – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Die gesamte Lawine von der oberen Abrisskante am Steilhang bis zum letzten Schneewall am unteren Ende des Bildes. FOTO 2: Eine Informationstafel, die über derzeitige Sperrgebiete aufgrund des Lawinenabganges informiert. FOTO 3: Die Abrisskante der Lawine, die seit Wochen kontrolliert wurde und keinen Hinweis auf den unmittelbar bevorstehenden Lawinenabgang lieferte. FOTOS 4 bis 6: Am Ort des Geschehens Bürgermeister Maximilian Klappacher, Zinkenlifte-Geschäftsführer Andreas Klimitsch und Sprengmeister Philipp Knab. – (Fotos: ORF-FS ,,Salzburg heute‘‘).

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Der Personalstand der Stadtpolizei Hallein wurde durch zwei Sicherheitswachbeamte verstärkt. Im November trat Revierinspektor Gottfried Mandl seinen Dienst an. Er war früher – mit hervorragendem Ausbildungserfolg – bei der Bundespolizei tätig und wechselte nun zur Stadtpolizei Hallein. Ende Jänner beendete Inspektor Oliver Hasler seine zweijährige Ausbildung an der Sicherheitsakademie (SIAK) in Linz mit der sogenannten „Ausmusterung“. Beide Stadtpolizisten versehen nun voll motiviert ihren Dienst in Hallein. Dazu betont Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher: „Die Stadtpolizei Hallein ist eine unverzichtbare Abteilung der Stadtverwaltung. Das Aufgabengebiet ist vielfältig, fordernd, verantwortungsvoll und interessant. Unsere Stadtpolizisten genießen eine erstklassige Ausbildung an der Sicherheitsakademie. Die Tendenzen in anderen Städten und Gemeinden geben Hallein Recht. Die Stadt Hallein vertraut bereits seit 1862, also seit 157 Jahren, auf die hervorragenden Leistungen ihrer eigenen Stadtpolizei.‘‘

 

Die Stadtpolizei darf sich auch über ein neues Polizeiauto freuen. Das alte Einsatz-fahrzeug hatte nach acht Einsatzjahren seinen „Dienst quittiert“ und musste ersetzt werden. „Die Polizei sorgt Tag für Tag für die Sicherheit der Menschen. Voraussetzung dafür sind hervorragend ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie eine solide Ausrüstung. Dazu gehört auch die notwendige Erneuerung der ‚mobilen Arbeitsplätze‘ der Stadtpolizisten“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher bei der Schlüsselübergabe. Zur Grundausstattung des Fahrzeuges gehören neben den aktuellsten Sicherheits- und Assistenzsystemen, eine Ladegutsicherung, Klimaanlage, rückenfreundliche Sitze, Motorweiterlauf und natürlich ein Navigationsgerät. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein)


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FOTO 1:
Von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Inspektor Oliver Hasler, Bürger-meister Maximilian Klappacher, Revier-Inspektor Gottfried Mandl und Abteilungs-Inspektor Alfred Hallinger. FOTO 2: Abteilungs-Inspektor Alfred Hallinger, Bürger-meister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor-Stellvertreterin Johanna Weißenbacher. – (Fotos: Stadtgemeinde Hallein)

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Repräsentanten der Halleiner Gärtner und Floristen statteten Bürgermeister Maximilian Klappacher anlässlich des bevorstehenden Valentinstages am 14. Februar einen Besuch ab und überbrachten ihm bunte Blumengrüße der Halleiner Wirtschaft. Bürgermeister Maximilian Klappacher bedankte sich für die traditionelle und aufmerksame Geste und wünschte seinen Besuchern einen schönen und glücklich verlaufenden Valentinstag. ,,Der Valentinstag ist auch der erste Botschafter des näher kommenden Frühlings, ich wünsche allen Halleinerinnen und Halleinern an diesem besonderen Tag ein buntes Blumenmeer‘‘, so Bürgermeister Klappacher.

 

Weltweit wird der 14. Februar als „Tag der Liebenden“ mit blühenden Boschaftern begangen. Er ist der Tag der Jugend, der Familie, der Liebenden und des Blumenschenkens. Die Wurzeln gehen bis ins Mittelalter zurück. Vor allem der Brauch, diesen Tag als Gedenktag des heiligen Valentin von Terni zu begehen ist weit verbreitet. Der heilige Valentin von Terni war ein römischer Priester, dem nachgesagt wird, dass er Kranke und Verkrüppelte heilen konnte, Blumen an Verliebte verschenkte sowie gegen den staatlichen Willen Trauungen vollzog. Der 14. Februar soll der Todestag des heiligen Valentin von Terni sein. Der Valentinstag wird rund um den Globus in unterschiedlichen Ausprägungen gefeiert. Nur in einigen islamischen Staaten wird der Valentinstag als christlich-höllisches Teufelszeug verdammt, an diesem Tag werden alle roten Rosen durch die Behörden beschlagnahmt. – Auf dem oben stehenden Foto von links Gerald Tannenberger von Blumen Tannenberger, Therese Tschematschar von Blumen Ruhnau, Bürgermeister Maximilian Klappacher und Bernhard Pleitner von der Gärtnerei Pleitner. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Bürgermeister Maximilian Klappacher lud am 5. Jänner 2019 zu einer Bürgerinformation in den Ziegelstadel ein. Unter den interessierten Anwesenden befanden sich auch zwei Konkurrenten Klappachers bei der kommenden Bürgermeisterwahl am 10. März 2018: SPÖ-Kandidat Vizebürgermeister Alexander Stangassinger sowie Bürgermeister-Kandidatin Landtagsabgeordnete und Gemeindevertreterin Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl von den Grünen. Bürgermeister Klappacher hielt zuerst sein Impulsreferat über wichtige Fakten der Stadt Hallein, anschließend folgte eine moderierte Publikums-Diskussion zu allgemeinen Anliegen. Abschließend fanden noch Tischgespräche bei Getränken und Imbissen statt.

Der Bürgermeister widmete sich vorerst dem wichtigen Bereich der städtischen Finanzen und präsentierte umfangreiches Zahlenmaterial. Daraus einige Beispiele für das Jahr 2019: Räumliches Entwicklungskonzept: 310.000 Euro. Feuerwehr: 636.000 Euro für Fahrzeugtausch und Instandhaltung der Feuerwehr-Zeugstätte. Schulen: 974.000 Euro für Betriebsausstattung, Instandhaltung, EDV-Betreuung, EDV-Konzepte, Brandschutz, Sachaufwand. Ausbau Volksschule Rif-Rehhof: 1,980.000 Euro. Planungen für das Schulzentrum Neualm: 200.000 Euro. Hochwasserschutz: 1,280.000 Euro. Betriebsausstattung Wirtschaftshof: 866.000 Euro. WC und Spielplatz Griesrechen: 40.000 Euro. Straßenbeleuchtung: 160.000 Euro. Gemeindeeigene Wohnungen, Hausverwaltung, Sanierung von diversen Gemeindewohnungen: 850.000 Euro. Projekt Smart City: 730.000 Euro. Wasserversorgung und Kanal: 2,100.000 Euro. Sanierung Parkgaragen: 960.000 Euro.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen widmete sich Bürgermeister Maximilian Klappacher insgesamt 10 wichtigen Themen betreffend die Stadt Hallein. Thema Ortsbildschutz: Unter anderem sind Gespräche zur strategischen Altstadt-Entwicklung geplant.  Thema Hochwasserschutz: Umfangreiche (auch kritisierte) Maßnahmen mit Staumauer und ausgedehntem Rückhaltebecken im Kirchental. Dazu gibt es hier im ,,Salzschreiber‘‘ im Ressort ,,Aktuelles‘‘ einen eigenen Beitrag, weitere Schwerpunkte bilden der Raingraben und Taxach-Rif. Thema Jugend: Es gibt drei Jugendtreffs. Zone 11 auf der Perner-Insel sowie den Jugendtreff Rif (übersiedelt 2020 in das neue Studentenheim) und den Jugendtreff Burgfried (Übersiedlung in das ehemalige Café Plauscherl abgeschlossen). Thema ,,Stille Nacht‘‘: Der Bürgermeister konnte einen erfreulichen Bericht über das komplett erneuerte ,,Stille-Nacht‘‘-Museum vorlegen, das bekanntlich einen Schwerpunkt der dezentralen Landesausstellung ,,200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ bildete. Das Museum wurde bereits von 10.000 Besuchern aufgesucht. Thema Gruber-Orgel: Für die neue Gruber-Orgel in der Stadtpfarrkirche (Kosten 560.000 Euro) spendete die Stadt Hallein, ebenso wie das Land Salzburg und der private Spendenverein ,,Neue Gruber-Orgel‘‘, 150.000 Euro. Auf die Pfarre Hallein entfielen demnach für die Orgel noch 110.000 Euro. Thema Seniorenheim: Es ist mit seinen 128 Zimmern voll ausgelastet. Vier Betten sind für Beatmungspatienten reserviert, die durchgängig das Beatmungsgerät benötigen. Das Seniorenheim bietet auch Pallativbetreuung an, um Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. Thema Wohnbau: Im Bereich Wohnbau sorgte die Stadt Hallein mit dem Projekt ,,Wohnen findet Stadt‘‘ österreichweit für Schlagzeilen. 12 Wohneinheiten wurden in Burgfried in einem Altobjekt an der Salzachtal-Bundesstraße in bewohntem Zustand saniert, 7 Wohneinheiten entstanden neu durch Aufstockung. Zwei Liftanlagen, Balkone und eine Photovoltaikanlage wurden zusätzlich geschaffen. Thema Ausflugsziel Zinkenkogel: Bei den Zinkenliften arbeitet der neue Geschäftsführer Andreas Klimitsch an einem Zukunftsprojekt, das den Zinkenkogel sowohl im Winter als auch im Sommer als attraktives Naherholungsgebiet für die Bevölkerung aus der Region positionieren soll. Thema Winter: Der heurige Jahrhundert-Winter bescherte der Stadt außerplanmäßige Kostensteigerungen. Der Bürgermeister wörtlich: ,,Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes leisteten Übermenschliches!‘‘ Thema Stadtfest: Sehr erfreulich, heuer wird es wieder, in Veranstaltungs-Kooperation mit dem Tourismusverband Hallein, ein anspruchsvolles und unterhaltsames Halleiner Stadtfest geben. – Zu unserem oben stehenden Foto: Bürgermeister Maximilian Klappacher zieht souverän alle Register seiner Orgel, seiner Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider, Foto: Stadt Hallein).

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Der Hochwasser-Schutz entlang der Salzach ist abgeschlossen. Nun müssen die Wildbäche, die vom Dürrnberg hinunter ins Tal und durch Hallein fließen, durch enorme Schutzbauten entsprechend entschärft werden. Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) lud den Projekt-Verantwortlichen Anton Pichler, weiters Gutacher Thomas Fischer von der Wildbach- und Lawinen-Verbauung, Naturschutz-Organisationen sowie Anrainer und Stadtbewohner zu einem „Runden Tisch“ ein, um über die geplanten umfangreichen Projekte bzw. Baumaßnahmen im Kirchental-Graben zu diskutieren und dazu auch Vorschläge einzubringen. Heftige Diskussionen lösten die gewaltigen Dimensionen der Hochwasser-Schutzbauten im kleinräumigen Kirchental aus.

Oberhalb des Kirchental-Grabens sind eine massive Staumauer sowie ein riesiges Retentionsbecken geplant, welches laut Gesetz auf ein 100-jähriges Hochwasser auszurichten ist. „Der Kotbach in der Altstadt kann maximal 19 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abführen. Bei Hochwasser schießen aber 42 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Kotbach. Also müssen wir in einem entsprechend großen Retentionsbecken die Wassermassen zurückhalten und den Abfluss aus dem betreffenden Gebiet auf rund 18 Kubikmeter Wasser pro Sekunde reduzieren“, so Anton Pichler. Er widerlegte weiters, dass vorhandene Geschiebesperren – auch wenn sie ausgebaggert sind – das Wasser wirksam zurückhalten bzw. eine Staumauer ersetzen könnten. Sein vorerst reichlich unerfreuliches Resümee:  „Es gibt keine Alternative zu den geplanten Baumaßnahmen.“

Die wasserrechtlichen Verhandlungen zu dem einigermaßen fragwürdigen Bauvorhaben sind abgeschlossen, auch mit den Grund-Eigentümern wurde Einigung erzielt. Im Zuge der gigantischen Hochwasserverbauung wird auch eine 30 Prozent steile Zufahrtsstraße zu zwei Gehöften umgelegt und entschärft. Ein zweites Projekt betrifft den Hochwasserschutz im Raingraben. Das anfallende Wasser  soll künftig über den stillgelegten Eggl-Riedl-Stollen hinunter nach Hallein-Gamp und anschließend in die Salzach geleitet werden. Wie Bürgermeister Maximilian Klappacher betont, würden diese Schutz-Maßnahmen im Raingraben und im Kirchental (sprich: die massive Beeinträchtigung des Kirchentals) etwa 6,3 Millionen Euro erfordern. Davon kämen 58 Prozent vom Bund, 14,5 Prozent vom Land, der Rest von 27,5 Prozent müsste von der Stadt Hallein getragen werden.

Bei der Diskussionsrunde präsentierte ein Anrainer eine geniale Idee, um das reizvolle Kirchental doch noch vor der beschlossenen brutalen Verbauung zu retten. Er schlug vor, das Wasser vom Ende des Kirchental-Grabens, bei Auftreten von Hochwasser, mittels einer 800 Meter langen Rohrleitung entlang der Dürrnbergstraße in die Salzach zu leiten. Zweifellos eine bestechende Variante. Anton Pichler sagte bezüglich dieser vorgeschlagenen Verrohrung erfreulicher Weise eine Prüfung zu. Es ist nachdrücklichst zu fordern, dass alles unternommen wird, damit dieses landschaftsschonende Projekt zur Rettung des reizvollen Kirchentales realisiert werden kann. – Unser Archiv-Foto oben zeigt, dass die Feuerwehr immer wieder gefordert wird, wenn der Kotbach bei Hochwasser Teile der Altstadt unter Wasser setzt. Verschärfend kommt dazu, dass der Kotbach bei Hochwasser große Mengen an Treibgut transportiert, das sich im engen Gerinne verfängt, womit der Wasseraustritt zusätzlich beschleunigt wird. –  (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Ergänzungen: Odo Stierschneider).

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Die entscheidenden Trends der Zukunft womöglich frühzeitig zu erkennen und auf die Chancen sowie Notwendigkeiten des Standorts zu reagieren: Genau das realisiert die innovative Handelsakademie Hallein auf bestechende Art und Weise mit dem neuen, zeitgemäßen Schulzweig „Industrial Business“. In Hallein, im Tennengau, in Stadt und Land Salzburg sind zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt. Die enorm wichtige Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik erfordert hochqualifiziertes Personal, das vernetzt und fächerübergreifend agiert – und nun auch in der Handelsakademie Hallein ausgebildet wird. Der Stellenwert der Schulstadt Hallein gewinnt damit einen
markanten Bedeutungs-Schub, welcher der Jugend hilft, sich sehr präzise auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen ihres künftigen Berufslebens vorzubereiten.

Als erste und einzige kaufmännische Schule im Bundesland Salzburg (!) konzipierte die HAK Hallein einen bestechenden Schulzweig, der eine fundierte wirtschaftliche und technische Ausbildung mit umfassender betrieblicher Praxis in den Salzburger Industriebetrieben kombiniert. Fremdsprachen-Unterricht sowie fächerübergreifende Projektarbeiten ergänzen dieses Bildungsangebot. Der Start zu diesem wichtigen Vorhaben erfolgt im Herbst 2019. Möglich wird dies durch erfreuliche und wichtige Kooperationen mit prominenten Unternehmen aus der Region, wie etwa Sony DADC, Bosch, Liebherr und Schlotterer, sowie durch die Zusammenarbeit mit dem Land (Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer begrüßte dieses Vorhaben ausdrücklich), der Bildungsdirektion und der Industriellen-Vereinigung Salzburg. – Nachstehend komprimierte Auszüge aus den wichtigen Statements jener fünf hochkarätigen Persönlichkeiten, die im Rahmen einer Pressekonferenz das stolze und anspruchsvolle Vorhaben der HAK Hallein präsentierten.

 

BILDUNGS-LANDESRÄTIN
MARIA HUTTER:
SCHULE UND PRAXIS!

„Diese neue, auf die Zukunft ausgerichtete Ausbildung schafft den Spagat zwischen Schule und Unternehmen. Sie vermittelt Wissen und Fertigkeiten, die auf die digitale Wende und kommunikative Arbeitsmethoden ausgerichtet sind“, ist Bildungsreferentin Landesrätin Maria Hutter überzeugt: „Die jungen Leute werden so optimal auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereitet und haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

 

PRÄSIDENT DER INDUSTRIELLEN-VEREINIGUNG SALZBURG
PETER UNTERKOFLER:
HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSKRÄFTE!

Präsident Peter Unterkofler betont den Modellcharakter des neuen Zweigs der HAK Hallein: „Ausbildungen wie diese bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis. Sie bieten jungen Menschen ein qualitativ hochwertiges Angebot und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte. Unerlässlich ist auch weiterhin die verstärkte Förderung von Wirtschafts-Kompetenzen und Fähigkeiten in den MINT-Fächern.“

BILDUNGS-DIREKTOR
RUDOLF MAIR:
AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN!

„Unser Ziel ist es, junge Talente für die Herausforderungen der Praxis fit zu machen und wir setzten dabei vermehrt auch auf Bildungsangebote wie dieses“, bekräftigt Bildungsdirektor Rudolf Mair und er fügt hinzu: „Hier gibt es eine umfassende Wissensvermittlung auf dem aktuellen Stand der Dinge, mit innovativen Unterrichtsmethoden und digitalem Medieneinsatz.“ 

 

SCHULDIREKTOR
WERNER HUBER:
VERNETZUNG IN DER REGION!

„Wir haben hier ein Vorzeigeprojekt für ganz Österreich entwickelt“, weiß Schuldirektor Werner Huber: „Industrial Business der HAK Hallein ist Vorreiter, vier weitere Standorte in Österreich ziehen nach. Die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit Betrieben aus Salzburg hat bereits in der Vorbereitungsarbeit eine optimale Vernetzung gebracht.“

 

DIRECTOR HUMAN RESOURCES BEI SONY DADC
ROLAND LECHNER:
IDEALE VORBEREITUNG!

Roland Lechner, Director Human Resources bei Sony DADC, sieht im neuen HAK-Zweig den großen Vorteil, zukünftige Talente auszubilden, die in Salzburg arbeiten und global erfolgreich tätig sind: „Die Kombination von betriebswirtschaftlichen Inhalten und zwei lebenden Fremdsprachen mit der Praxis ist eine ideale Vorbereitung für die betrieblichen Herausforderungen.“

Während des sich an die Pressekonferenz anschließenden Smalltalks, zeigten sich auch die Pressevertreterinnen und Pressevertreter im persönlichen Gespräch sichtlich beeindruckt vom Engagement, mit dem die HAK Hallein den neuen Ausbildungsweg ,,Industrial Business‘‘, im Zusammenwirken mit Unternehmen aus der Region, verwirklicht. Schließlich sei an dieser Stelle noch Karin Gföllner für ihre angenehme und sachkundige Moderation der Pressekonferenz gedankt.

ZU UNSEREM
OBEN STEHENDEN FOTO

Fünf prominente Persönlichkeiten präsentierten den neuen Schulzweig ,,Industrial Business‘‘ an der Handelsakademie Hallein – daraus ist dessen enorme Bedeutung ablesbar. Auf dem Foto von links: Direktor der Handelsakademie Hallein, Werner Huber; Präsident der Industriellen-Vereinigung Salzburg, Peter Unterkofler; Bildungs-Landesrätin Maria Hutter; Bildungsdirektor Rudolf Mair und Director Human Ressources bei Sony DADC, Roland Lechner.– (Landes-Medienzentrum, Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Seit etwa 14 Tagen laufen die ersten Arbeiten für die Errichtung des neuen Salinensteges. Die bestehende Brückenkonstruktion hat nach über 50 Jahren bekanntlich ausgedient. Bis die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung steht, dauert es noch etwa ein halbes Jahr. Im Sommer soll der neue Steg feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Zu Beginn der Arbeiten wurden alle Kabelstränge kontrolliert, die von der Stadt entlang des bestehenden Steges über die Salzach auf die Pernerinsel führen. Bekanntlich bleibt der alte Steg bis zur Fertigstellung der Nachfolgekonstruktion bestehen und kann in dieser Zeit von Fußgängern, aber nicht (!) von Radfahrern benützt werden. Der neue Steg überspannt künftig stromaufwärts, unmittelbar neben dem bestehenden Steg, die Salzach. Der Fußgänger- und Radfahrer-Verkehr rückt damit künftig um eine Stegbreite flußaufwärts näher zum Keltenmuseum.
Knapp 1,400.000 Euro kostet der neue Steg, der in Leichtbauweise ausgeführt wird. Der Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum wird nach dem Ende der Bauarbeiten neu gestaltet.

 

RADFAHRER ÜBERQUERTEN JAHRZEHNTELANG
GESETZWIDRIG DEN SALINENSTEG

Ein Kuriosum darf jetzt kundgemacht werden: Das entsprechende Hinweisschild am Beginn des Salinensteges zeigt ein leeres (!) Fahrrad und Fußgänger – ihnen war in den vergangenen Jahres die Passage des Steges erlaubt. Wie gelangt ein leeres Fahrrad über den Steg? In dem man es schiebt. (Ferngesteuerte Fahrräder werden gerade erst entwickelt). In der Praxis war freilich alles ganz anders, die Radfahrer fuhren fröhlich über den für solche Manöver eigentlich zu schmalen Salinensteg. Die Stadtpolizei übte Milde und ersparte in den vergangenen Jahrzehnten den zahlreichen täglichen Radfahrern insgesamt eine atemberaubende Summe an Strafgeldern. Ob sich wohl dafür einer der Drahtesel-Reiter jemals dafür bedanken wird? Falls dies tatsächlich der Fall sein sollte, dann raten wir sicherheitshalber zu einer unauffälligen Unkenntlichmachung, etwa mit Hilfe einer Burka, um sich nicht im allerletzten Augenblick doch noch kostenwirksam in den Maschen des Gesetzes zu verfangen. Der neue Salinensteg wird entsprechend breiter gebaut, um in Zukunft den Radfahrer-Gegenverkehr unter gesetzlich korrekten Bestimmungen sicherzustellen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTOS 1 bis 3: Die Passanten werden mit mobilen Gitterelementen um die Baustellen an den beiden Brückenköpfen geführt – besonders aufwendig ist dies auf der Pernerinsel erforderlich. Wer sich aus Richtung Seniorenheim der Stegbaustelle nähert, sieht sich mit jener Situation konfrontiert, die wir oben auf den ersten drei Fotos festgehalten haben. Auch für Fußgänger aus Richtung des (zwar kostenpflichtigen, aber noch immer nicht vollständig vom Schnee geräumten) Parkplatzes auf der Perner-Insel, gibt es einen durch mobile Gitterelemente festgelegten Korridor, siehe oben FOTO 4. Schließlich gelangen Radfahrer und Fußgänger zu dem durch die Baustelle eingeengten Brückenkopf des Salinensteges. Dazu oben das FOTO 5. Die FOTOS 6 bis 9 zeigen Details der Erdarbeiten im Vorfeld des bestehenden Salinensteges vor dem Keltenmuseum. Das 6. FOTO entstand übrigens am ersten Tag der Arbeiten. Die FOTOS 10 bis 14 entstanden auf der gegenüberliegenden Seite auf der Pernerinsel. Das 14. FOTO stammt vom 31.Jänner und zeigt, dass bereits wieder mit der Zuschüttung der Kabelstränge (wie auch auf dem gegenüberliegen Ufer), begonnen wurde. Auf dem letzten FOTO 15 startet eine neue Bauphase. Auf dem Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum wurde am 31. Jänner 2019 im Bereich des neuen Salinensteges mit Entfernung des Straßenbelages begonnen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Halleiner Bürgermeister Maximilian Klappacher lädt alle Halleinerinnen und Halleiner zu wichtigen und interessanten Ortsteilgesprächen ein. Dabei informiert der Bürgermeister sowohl über allgemein aktuelle Angelegenheiten aus der Stadtverwaltung als auch insbesondere über jene Fakten, welche die einzelnen Stadtteile betreffen. Besonders wichtig aus Sicht der Bevölkerung: im Anschluss an seine Ausführungen nimmt Bürgermeister Klappacher gerne Wünsche, Anregungen (aber auch Beschwerden) der Anwesenden entgegen. Es sind zwei Ortsteilgespräche geplant: Am DIENSTAG, 5. Februar 2019 um 19,30 Uhr im Ziegelstadl, Pernerweg 1, für die Ortsteile Gries – Hühnerau – Adneter Riedl – Burgfried-Ost – Burgfried-Süd. Am DIENSTAG, 12. Februar 2019 um 19,30 Uhr im Gemeindezentrum Rif, Rifer Hauptstraße 37, für die Ortsteile Hagerau – Rehhof – Taxach – Rif. – Der ,,Rifer Spitz‘‘ zwischen Salzach und Königsseeache (FOTO 1) bildet den nördlichsten Punkt der Stadt Hallein. Von hier geht es Richtung Süden hinunter durch das langgestreckte Halleiner Gemeindegebiet zu den Streusiedlungen (Foto 2) in Gamp, die den südlichsten besiedelten Teil der Stadt Hallein bilden. Das Gemeindegebiet der Stadt Hallein, deren westliche Gemeindegrenze in ihrer gesamten Länge auch die Staatsgrenze zu Bayern bildet, reicht noch weiter ein Stück Richtung Süden hinein in ein Waldgebiet, dem östlichen Abhang des Roßfeldes. Hallein endet ziemlich genau auf Höhe der weiter östlich liegenden Brücke der Tauernautobahn auf Kuchler Gebiet. Dazwischen liegt auf dieser Linie der Schleierfall. – (Odo Stierschneider. Satelliten-Fotos: Digital-Globe Google.)

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Am Freitag, 1. Februar 2019, öffnet die Stadtgemeinde Hallein von 10.00 bis 16.00 Uhr für alle Halleinerinnen und Halleinern ihre Pforten. Nachstehend eine Übersicht über das Gebotene.


Impulsgespräche
mit Bürgermeister Maximilian Klappacher

Die Türen des Bürgermeisterbüros stehen für Anregungen offen. Jedes Anliegen ist dem Bürgermeister wichtig. Sehen Sie, wo und wie der Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburgs arbeitet und sprechen Sie offen über Themen, die Ihnen am Herzen liegen.


Führungen zur Geschichte des Rathauses
und Kurzvorträge über den Sitzungssaal der Stadtgemeinde

Stündlich, zwischen 10.00 und 16.00 Uhr finden Führungen bzw. Kurzvorträge zur einzigartigen Ausgestaltung des Sitzungssaales im zweiten Stock und zur Baugeschichte des Rathauses statt. Im Sitzungssaal befindet sich ein großflächiges Panorama der Stadt Hallein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Maler Anton Eggl schuf dieses Ölgemälde ursprünglich als zusammenhän-gendes Panorama. Bei einer Umgestaltung des Saales wurde das Panorama in 12 Teile zerschnit-ten. Neben den Panoramabildern, die spannende landschaftliche Details illustrieren, sind Porträts verdienstvoller Bürgermeister und Bürger sowie Detailansichten der Stadt Hallein zu sehen.

Im Auftrag der Stadtgemeinde Hallein hat der Restaurator Alexander Lassnig das Panorama von Anton Eggl und die weiteren Stadtansichten umfassend restauriert. Diese Arbeiten wurden zum Jahreswechsel abgeschlossen und die Bilder präsentieren sich nun wieder in einem konservatorisch perfekten Zustand. Am Tag der offenen Tür laden exklusive Führungen und Kurzvorträge zu einer Zeit- und Entdeckungsreise im Herzen der Altstadt ein.


Anna Holzner
wird die spannende baugeschichtliche Entwicklung des Rathauses und die unter-schiedliche räumliche Nutzung beleuchten. Im Rathaus waren einst u.a. Feuerwehr und Polizei, ein Tanzboden und ein Theater, sowie Wohnungen untergebracht.


Wolfgang Wintersteller
geht auf die Entstehung des Eggl-Panoramas und die heutige Ausgestaltung des Sitzungssaales ein. Nicht nur die Stadtentwicklung kann an diesem Gemälde erläutert werden, es ergeben sich auch Rückschlüsse auf die Umlandgemeinden und zum Entstehungsort des Panoramas.


Alexander Lassnig
berichtet von seiner Restaurierungstätigkeit an den Ölgemälden. Dabei werden Fragen zur Technik und zum Zustand der Bilder angesprochen und Erkenntnisse über frühere Restaurierungs- und Manipulationsarbeiten vorgestellt. Hinter dem Panorama sind im Zuge der Restaurierung zudem weitere Wandbemalungen aufgetaucht.


Die Programmübersicht
über Führungen und Kurzvorträge
von 10.00 bis 16.00 Uhr:

10.00 Anna Holzner

11.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig

12.00 Anna Holzner

13.00 Anna Holzner

14.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig

15.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig


Heiraten in Hallein:
Vorstellung der Trauungsörtlichkeiten

Die freundlichen Standesbeamtinnen und der sympathische Standesbeamte entführen Sie in stilvolle Räumlichkeiten, mit einem einzigartigen Ambiente, die für den wichtigsten Moment der Zweisamkeit in Hallein zur Verfügung stehen. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das ärmliche Gruber-Leergrab vor dem neu gestalteten Halleiner ,,Stille-Nacht‘‘-Museum stammt aus der wirtschaftlichen Notzeit der 30er-Jahre (eingeweiht 1938). Unverständlicher Weise wurde es nur als einfaches, gewöhnliches Privatgrab gestaltet. Grubers leeres Symbolgrab wird vornehmer als Kenotaph (leeres Grabmal) bezeichnet. Es ist natürlich eine unkorrekte Übertreibung, wenn das in seiner Bescheidenheit geradezu rührende Gedenkgrab als Grabmal bezeichnet wird. 1936 fehlte es so sehr an finanziellen Mitteln, dass das Leergrab nicht einmal mit einer Grablaterne ausgestattet werden konnte. Daran änderte sich auch nichts in den anschließenden Jahrzehnten. Sie führten mit dem Zweiten Weltkrieg in den absoluten Tiefpunkt, dem mit den darauf folgenden Jahren die allmähliche wirtschaftliche Erholung folgte. In all diesen Jahren kam in Hallein niemand auf die Idee, das Gedenkgrab wenigstens mit einer Grablaterne auszustatten.

Bis schließlich dem damaligen Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Odo Stierschneider die Geduld riss und er, obwohl nicht religiös, auf eigene Kosten, zwei Laternen anbringen ließ. Für die dritte Laterne sorgte er, als nach der Jahrtausendwende die Stadt Hallein das einfache Gedenkgrab einer Sanierung unterzog. Nun brach das Jubiläum 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ herein. Im Zuge der Sanierung des Gruber-Platzes zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum war erfreulicher Weise geplant, Grubers Leer-Grab endlich durch ein künstlerisch gestaltetes Objekt zu ersetzen. Doch dieses so ungemein wichtige Vorhaben scheiterte am Kleingeist übertriebenen Denkmalschutzes: Die Behauptung machte die Runde, Grubers höchst bescheidenes Leergrab stünde unter Denkmalschutz und dürfe nicht verändert, geschweige durch ein Kunstobjekt ersetzt werden. Muss jetzt Odo Stierschneider auch für die Entfernung seiner erst nachträglich angebrachten drei Grablaternen sorgen?

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Die ersten drei Fotos zeigen anschaulich, wie Komponisten mit beeindruckenden Grabanlagen geehrt werden. Nur ein Bruchteil dessen wäre für ein Kunstobjekt für Hallein, wo ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nahezu 30 Jahre lang in der Stadtpfarrkirche als Chorregent, Organist und Komponist sowie in der Pfarrkanzlei als Stiftungsverwalter wirkte, völlig ausreichend. FOTO 4: Doch die Realität ist erbarmungslos grausam. So besteht bei der gegenwärtigen Schneelage Grubers Scheingrab nur aus drei Grablaternen und einem Grabkreuz. In dessen Mitte wird das Leergrab anhand der eingeprägten Inschrift ,,Hier ruhet Franz Xaver Gruber…‘‘ zum peinlichen Lügengrab gestempelt wird. Denn Gruber wurde einst irgendwo entlang der Hausfassade seines Wohn- und Sterbehauses (heute ,,Stille-Nacht‘‘-Museum) bestattet, aber ganz sicher nicht an der Stelle, wo 1936 sein ärmliches Gedenkgrab angelegt wurde. Sie vermuten richtig, geschätzte Leserinnen und Leser: Auch die vorhin zitierte Falschinformation steht natürlich unter Denkmalschutz! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Klassikforum, Foto 2: Wikipedia, Foto 3: Pikbee. Foto 4: Die brutalen Steinmauern zu beiden Seiten der kleinen Treppe hinauf zur Ferchl-Straße, die das armselige Gruber-Leergrab förmlich erschlagen, gehören entfernt und durch optisch wesentlich unauffälligere Metallgeländer ersetzt. OST).

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Bis zum Erbrechen wurde es in allen Medien vorgekaut: Gehsteige entlang von Straßen in verbautem Gebiet, sind von den Besitzern der angrenzenden Grundstücke zu säubern. Und zwar in der ganzen Breite. Das heißt, nur mit einem Schäufelchen eine allzu enge Schneise durch die Schneemassen freizuschieben ist eindeutig zu wenig. Dann passiert nämlich folgendes: Zwei Passanten begegnen einander in dem engen tiefen Schneetal. Beide sind höflich und steigen jeweils in die seitlichen Schneemauern hinein, um dem anderen den Weg freizugeben. Da stehen sie nun beide links und rechts in den Schneemassen, in der Mitte zwischen ihnen der viel zu schmale, schneefreie Wegstreifen… Außerdem stellen die Schneewälle zu beiden Seiten des geräumten Eng-Streifens ein unangenehmes Hindernis dar – für alle Frauen die mit jeweils gefüllten Einkaufstasche links und rechts in ihren Händen nur zwei Möglichkeiten haben. Entweder schleifen die Taschen im Schnee dahin oder sie müssen, was durchaus einen Kraftakt erfordert, entsprechend in die Höhe gestemmt werden.

Dass die Schneeräumung entlang von Gehsteigen stellenweise überhaupt nicht funktioniert, zeigt wie kaltblütig und rücksichtslos manche der zur Räumung verpflichteten Grundeigentümer sind. Unsere Fotos oben entstanden entlang der Esterhazy.Straße, die gegenüber liegenden Seite grenzt an das Freibad-Areal. FOTO 1: Hier ist die Welt der Esterhazy-Straße noch in Ordnung, hier wird regelmäßig geräumt. FOTOS 2 bis 6: So bietet sich der Gehsteig im weiteren Verlauf der Esterhazy-Straße dar. Dazu noch einige Feinheiten: Der Schneeberg auf dem 2. Foto entstand, weil hier der Schnee einer Garagenzufahrt einfach auf den Gehsteig geschaufelt wurde. Gleiches geschah bei einem Hauseingang auf den FOTOS 5 und 6. Es folgt ein Positionswechsel an den Beginn der Schloßstraße, nahe dem Merkur-Kreisverkehr an der Grenze Hallein–Oberalm. Hier treffen die Welten der perfekt Räumenden und der Gehsteig-Räumungs-Verweigerer brutal aufeinander. (Dazu FOTO 7). Diese Beispiele einer total auf den Kopf gestellten Welt der Nicht-Räumung wurden erst am 17. Jänner 2019 fotografisch dokumentiert. Es wäre sicher sinnvoll, dass die Stadtpolizei bei ihren dankenswerten Kontrollfahrten durch das Halleiner Stadtgebiet auch verstärkt ihr Auge auf die allzu bequemen und rücksichtslosen Schneeräumungs-Sünder lenkt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der heurige Winter stellt unseren Wirtschaftshof vor gewaltige Herausforderungen“, betonten Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer bei einem Besuch der Mitarbeiter. „Wir hatten nicht nur gewaltige Schneemengen am Dürrnberg zu bewältigen, auch in der Stadt schneite es pausenlos. Deshalb hatten wir zusätzlich fünf Lader, acht Lkw und einen Traktor mit Anhänger von Privatunternehmen im Einsatz, um die Schneeräumung und den Ab-transport der Schneeberge zügig und optimiert durchführen zu können“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher. „Unsere Mitarbeiter waren fast rund um die Uhr im Einsatz und leisteten schier Übermenschliches. Wir bewundern, mit welch‘ großer Motivation sie an ihre Leistungsgrenze gingen. Dafür gilt Ihnen – wie auch allen Einsatz-Organisationen – unser Dank und unsere Wertschätzung,“ lobten und bedankten sich Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer.


Was mit einer langen Weihnachtstauwetterphase begann hat sich mit rasanter Geschwindigkeit in eine Schnee- aber auch Matschschlacht entwickelt. Mit Beginn der Schneefälle – samt Sturm und Verwehungen – Anfang Jänner waren alle Winterdienst- und Einsatzorganisationen extrem gefordert. Von den 60 Mitarbeitern des Städtischen Wirtschaftshofes standen rund 30 im Winterdiensteinsatz. Normalerweise sind diese Mitarbeiter in drei Bereitschaftsgruppen eingeteilt. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge und der großen Schneemengen waren aber alle Mitarbeiter faktisch im Dauereinsatz. Ihnen standen 24 Fahrzeuge zum Räumen und Streuen, für den Abtransport, für den händischen Winterdienst und die Einsatzleitung zur Verfügung. Von den 13 Räumfahrzeugen kamen zehn große auf den Verbindungsstraßen und drei kleine für die Gehsteige und die schmalen, verwinkelten Gassen der Halleiner Altstadt zum Einsatz. Zwei Salzsilos mit einem Depotvolumen von 205 m³ sorgten für Sicherheit durch Vorrat und kurze Wege beim Wiederbefüllen der Räum- und Streufahrzeuge.


Die vier Einsatzleiter Michael Stangassiger, Gottfried Schörghofer, Adi Aschauer und Alois Schnöll treffen auch weiterhin alle organisatorischen Vorbereitungen und koordinieren rund um die Uhr den Winterdienst. Damit leisten sie gemeinsam mit den Mitarbeitern einen ganz wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit auf dem rund 100 km langen Straßennetz. – Zum 1. FOTO oben: Bürgermeister Maximilian Klappacher und der Leiter des Wirtschaftshofes, Christian Indinger, mit den Einsatzleitern des Wirtschaftshofes Michael Stangassinger, Gottfried Schörghofer, Adi Aschauer und Alois Schnöll. 2. FOTO: Bürgermeister Maximilian Klappacher mit Mitarbeitern des städtischen Wirtschaftshofes. – (Text & Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Wir wenden uns sogleich den oben stehenden Fotos zu. FOTOS 1 bis 3: Schneereiche Details von den Adventmarkt-Hütten auf dem Bayrhamerplatz. Fotos 4 bis 6: Schneeberge auf dem Schöndorferplatz, in der Fußgängerzone zwischen Raiffeisenbank und Sparkasse sowie in der Metzgergasse neben der Brücke über den Kotbach (diese widerwärtige Bezeichnung ist eine Schande für die Stadt Hallein und müsste längst schon Salzbach oder Hallbach lauten!). FOTOS 7 und 8: Der Schneefall verrät auch Langzeitparker im öffentlichen Raum. Hier Beispiele aus der Ederstraße und gegenüber dem Halleiner Bahnhof. FOTO 9: Wenn Neuschnee nur mit Salz bekämpft wird, ohne eine Räumung durchzuführen, versinken die Fußgänger in tiefem Schnee-Salz-Wasser-Brei, so wie hier auf der Pernerinsel vor dem Fußgänger-Übergang zur Ziegelstadel-Brücke über die Kleine Salzach. FOTO 10: Auf dem perfekt gereinigten Gehweg entlang der alten Saline warten Tauben auf besseres Wetter. FOTO 11: Die Taubengruppe aus der Nähe. FOTOS 12 und 13: Die pyramidenförmige Schutzabdeckung über dem Kriegerdenkmal vor dem Halleiner Rathaus bietet bei starkem Schneefall einen ungewöhnlichen Anblick. Ob hier wohl noch eine völlig von Schnee bedeckte Pyramide entsteht? FOTO 14: In der Fußgängerzone am Oberen Markt war der Abdruck einer mächtigen LKW-Schneekette zu fotografieren. Ob Schneeketten wohl gut sind für den schönen Steinplatten-Fahrbahnbelag? Ob das Befahren der Fußgängerzone mit LKWs, die Schneeketten montiert haben, nicht verboten werden sollte? Hinweis: Wenn Sie weiter nach unten scrollen, finden Sie weitere Bildberichte aus der tief winterlichen Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wir widmen uns sogleich den oben stehenden Fotos. FOTO 1: Die Schneekappe von ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nimmt, obwohl sein in Stein gehauenes Haupt von einem vorragenden Dach geschützt ist, in diesem schneereichen Winter immer stattlichere Ausmaße an. FOTO 2: Auch das Grabkreuz des Gruber-Gedenkgrabes setzt immer mehr weiße Pracht an. FOTO 3: Das Gedenkgrab mit seinen Grablaternen-Öffnungen. FOTO 4: Die Kerzen in den Grablaternen und die daneben befindliche Lichtquelle liefern genügend Wärme, um auch dem starken Schneefall des heurigen Winters standzuhalten. FOTO 5: Lawinen gehen nicht nur von Steilhängen in der Natur sondern auch vom Steildach des Turmes der Stadtpfarrkirche Hallein ab. FOTOS 6 und 7: In der Halleiner Altstadt sorgt das herabgekommene Frankhaus am Bayrhamerplatz wieder einmal für gehörigen Ärger. Entlang der beiden Gehwege vor den Fassaden des großen Eckgebäudes türmt sich der Schnee, die für Fußgänger reservierten Gehstreifen sind völlig unbegehbar. So viel skandalöse Faulheit, Ignoranz und Bequemlichkeit der Bewohner veranlasst hoffentlich die Stadtpolizei zu einem konstruktiven und nachhaltigen Eingreifen. Die Stadt Hallein wäre völlig unbegehbar, falls sich alle Hausbesitzer derart unverfroren und rücksichtslos verhielten. FOTO 8: Nochmals Skandalobjekt Frankhaus: Hier findet man die einzige Eingangstür der Halleiner Altstadt, die durch Schnee derart blockiert ist, dass sie nicht mehr benützt werden kann! FOTOS 9 bis 11: Auch auf dem Pflegerplatz gab es für die Fußgänger und Fußgängerinnen erhebliche Probleme. Die Schneemassen türmten sich teilweise vor der Fassade des Keltenmuseums und blockierten völlig den gegenüber liegenden Gehweg entlang der Umfassungsmauer der großen Grünfläche. FOTO 12: Idyllisch schön zeigen sich die neuen Stadtbäume im weißen Schneekleid. Deshalb müssten die drei, viel zu weit auseinander stehenden Bäume aus der Ederstraße, hierher zum Keltenmuseum gebracht werden, um jene Lücken zu schließen, die bislang durch parkende Autos völlig verschandelt werden. Es würde eine prachtvolle, geschlossene Baumreihe entstehen und in der Ederstraße stünden weitere drei Parkplätz zur Verfügung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der schneereiche Winter umkrallt mittlerweile auch das vergleichsweise kleindimensionierte Skigebiet rund um den Dürrnberger Zinkenkogel samt seinen technischen Einrichtungen. Die Ski-Tourengeher-Route auf dem Zinkenkogel musste bereits vor einigen Tagen wegen umgestürzter Bäume und angesichts von Bäumen, die noch umzustürzen drohen, gesperrt werden. Aus diesem Grund wurde auch der Betrieb sowohl des Doppel-Sessellifts als auch des oberen Zinkenlifts „Kogelblitz“ eingestellt. Inzwischen hat sich jedoch die Situation weiter verschärft. Vom Zinkenkogel sind zwei Lawinen abgegangen. Eine dritte Lawine droht nach einem zwei Meter tiefen Riss in der Schneedecke abzugehen. Darüber hinaus sind zahlreiche Bäume umgestürzt, die Sicherheit für Ski-Tourengeher ist nicht mehr gegeben. Bürgermeister Maximilian Klappacher appelliert daher an die Vernunft aller Wintersportler und Wintersportlerinnen, aus Sicherheitsgründen das begründete Verbot unbedingt zu beachten. Das 1. FOTO oben zeigt den Lawinenabgang unterhalb des Doppel-Sesselliftes. Die Schneemassen ziehen sich quer von links durch das ganze Bild bis nach rechts vorne. Schnee plastisch zu fotografieren ist in einer Weiß-Weiß-Schneewüste immer problematisch. Daher die doch recht beeindruckende Detailvergrößerung auf dem 2. FOTO. Die beiden FOTOS 3 und 4 zeigen weitere dramatische Details vom Lawinenabgang, eigentlich sollte hier überall eine glatte Schnee- bzw. Pisten-Oberfläche herrschen. Auf dem 4. FOTO vor dem Wald auf dem oberen Bildteil sind die Stützen des Liftes ,,Kogelblitz‘‘ zu erkennen. Das 5. FOTO schließlich verströmt Unheilvolles: Ein Detail aus dem bedrohlichen, zwei Meter tiefen Riss in der Schneedecke, hier muss jedenfalls mit einem weiteren Lawinenabgang gerechnet werden. – Text & Fotos: Stadtgemeinde Hallein, Textergänzungen: OST).

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In der Zeit von 6.00 bis 22.00 Uhr müssen Eigentümer von Grundstücken, die im Ortsgebiet liegen und an öffentliche Verkehrsflächen grenzen, dafür sorgen, dass Gehwege und Gehsteige grundsätzlich in ihrer gesamten Breite frei von Schnee und Glatteis sind. Ist kein Gehsteig vorhanden, ist der Straßenrand in einer Breite von einem Meter entsprechend zu räumen und zu bestreuen. Diese Pflicht besteht unabhängig davon, ob auf dem Grundstück ein Gebäude steht oder nicht. Bei anhaltenden Schnee- oder gefrierenden Regenfällen ist ein einmaliger Winterdienst morgens nicht ausreichend, sondern er muss mehrmals am Tag erfolgen. Einen Mieter oder Pächter treffen diese Pflichten nur, wenn dies mit dem Vermieter beziehungsweise Verpächter vereinbart wurde. Und noch ein wichtiger Punkt: Nicht nur der Schnee ist ein Problem, gerade in tieferen Lagen unter 600 Meter Seehöhe ist auch mit Regen zu rechnen, der sehr ergiebig sein kann. Hausbesitzern und Straßenerhaltern wird daher empfohlen, die Einlaufschächte der für die Entsorgung der Oberflächenwässer vom Schnee freizuräumen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1 und 2:
Am schlimmsten betroffen sind die älteren Fußgängerinnen und Fußgänger und alle Passanten, die nach dem Einkauf eine schwere Einkaufstasche schleppen müssen. Völlig undiskutabel war der Zustand des Gehweges entlang des großen Radständers beim Autoabstellplatz des Halleiner Bahnhofes an der Praschstraße. Unsere beiden Fotos zeigen die Schneemassen, die den Fußgängerweg unter sich begraben hatten. Ein Wahnsinn! FOTO 3: Schräg gegenüber funktionierte hingegen die Schneeräumung entlang des Fußgängerweges. FOTO 4: Nachdem die Almbrücke an der Halleiner Landesstraße lange Zeit nur einen nicht geräumten Trampelpfad darstellte, folgte schließlich der Befreiungsschlag mit maschinellem Einsatz, wobei die Räumung gleich durchgehend bis zum Merkur-Einkaufsmarkt erfolgte. FOTO 5: Unweit der Almbrücke findet sich bei Expert-Ebner Halleins einziges Beispiel einer ,,Pflasterheizung‘‘. Die eingebauten Glaskörper liefern Licht für das darunter befindliche Geschoß, gleichzeitig reicht die Wärme aus den unterirdischen Räumen in den Glaskörpern, um die Gehfläche schneefrei zu halten. FOTO 6: Im Bereich des Halleiner Bahnhofes sind nur die Eisenbahnschienen sichtbar und vermitteln ein ruhiges, friedliches Bild. FOTO 7: Gegenüber dem Bahnhofsgebäude entlang der Bahnhofstraße funktionierte die Schneeräumung vorbildlich. FOTO 8: In der Altstadt an der Thunstrasse sorgte Palmers für perfekte Schneeräumung. FOTO 9: Gleich daneben residiert in der warmen Jahreszeit das bekannte Eisgeschäft. Da es nur in der warmen Jahreszeit geöffnet ist und die Besitzer während der Schließung in Südtirol leben, galt es, Nachbarschaftshilfe zu aktivieren. Immerhin ein schmaler Weg machte die Passage durch die Schneemassen möglich. FOTO 10: Die wohl perfekteste Gehsteig-Schneeräumung erfolgt pünktlich und zuverlässig entlang des ausgedehnten Areals des Halleiner Freibades. Den dafür Verantwortlichen gebührt dafür Dank und Anerkennung. FOTOS 11 bis 14: In der Schloßstraße zwischen Freibad und Merkur-Einkaufsmarkt wechseln positive und negative Beispiele. Grundsätzlich gilt hier, dass die Hauseigentümer am Beginn der Straße beim Kreisverkehr oftmals ziemlich nachlässig bei der Schneeräumung sind, während die Hauseigentümer Nr. 11, Nr. 13 und Nr. 15 am Straßenende hier absolut vorbildlich agieren. FOTO 15: Eine fragwürdige Methode, um der Schneemassen auf dem Gehsteig Herr zu werden, ließ sich ein Grundbesitzer am Hauserhofweg unweit der Neualmer Bahnunterführung einfallen: Er machte die Schneemassen mit schwerem Gerät platt. Glücklich alle, die hier bei Tauwetter nicht herumwaten müssen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das große Transparent auf dem Kirchturm der Stadtpfarrkirche Hallein mit der Schlagzeile ,,Jesus der Retter ist da‘‘ (siehe FOTO 1 oben) war auch auf Kritik gestoßen. Das Transparent passe in dieser Form einfach nicht zum Kirchturm, lautete einer der Kritikpunkte. Die farbliche und grafische Gestaltung des Transparentes sei missglückt und wirke altmodisch, wurde kritisch festgestellt. Marktschreierische Brutalwerbung habe Jesus nicht nötig, so tönten weitere kritische Stimmen. Nun hat sich überraschend das Problem vorerst einmal gelöst. Ob von selbst, ob durch Witterungseinflüsse, ob durch kletterfreudige Attentäter oder gar durch einen Wink von ganz oben, sei einmal dahingestellt. Nur eines ist klar. In der bestehenden zerrissenen Form (siehe FOTO 2 oben) ist das Transparent in jeder Hinsicht unerträglich und bildet einen Schandfleck, der so rasch wie möglich beseitigt gehört. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wir haben ja schon beinahe vergessen, wie ein schneereicher Winter sich anfühlt. Zwar bekam die Region rund um Hallein im Vergleich zu anderen Bereichen unseres Bundeslandes nur eine bescheidene Portion des weißen Segens ab. Sie genügte aber, um zu demonstrieren, wie entlang der Zufahrtstraßen nach Hallein die Schneeräumung der Gehsteige in den meisten Fällen überhaupt nicht funktionierte. Speziell ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sahen sich am Sonntag völlig unzumutbaren und skandalösen Wegverhältnissen ausgesetzt. Umso mehr gilt das Lob jenen viel zu wenigen Hausbesitzern, die den Gehsteig entlang ihres Grundstückes vorbildlich freischaufelten. Das Freischaufeln führte in der Halleiner Altstadt, im oberen Teil der Fußgängerzone, zu einem kuriosen Ergebnis. Vor den einzelnen Geschäften wurde der Schnee großzügig bis zur Straßenmitte weggeschoben. Auf der gegenüberliegenden Seite geschah das Gleiche – was einen langen Schneegebirgskamm in der Mitte der Fahrbahn zur Folge hatte.

Die Stadtverwaltung brachte schweres Gerät zum Einsatz, um der Schneemassen Herr zu werden. So wurden an zahlreichen Stellen in der Stadt wahre Schneegebirge aufgetürmt, womit wir auch schon bei unseren Fotos sind, die dazu drei Beispiele zeigen: Schneeberge hinter den Adventmarktshütten (FOTO 1), am Beginn der Thunstraße bei der Stadtbrücke (FOTO 2) und neben der Treppe zum Stille-Nacht-Bezirk (FOTO 3). Lawinenabgänge gab es an der pyramidenförmigen Schutzkonstruktion des Kriegerdenkmals vor dem Halleiner Rathaus (FOTOS 4 und 5). Das Halleiner Zeiserl am Zeiserlbrunnen hat derzeit Startschwierigkeiten anhand der aktuellen Schneelast (FOTO 6). Das Haupt von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber, oberhalb des Einganges in das ,,Stille-Nacht‘‘-Museum, zeigt sich nun mit vergänglicher weißer Haarpracht. Eine fachmännische Reinigung täte jedenfalls dem Komponisten-Haupt sichtlich gut (FOTO 7). Das Grabkreuz von Grubers Gedenkgrab zeigt gleichfalls weißen Schneeschmuck (FOTO 8). Aus dem Gedenkgrab wurde nun ein beachtlicher Schneehügel (FOTO 9). Nur wenige Tage nach dem stolzen 200-Jahre-Jubiläum des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ findet es niemand mehr für notwendig, in den drei schmiedeeisernen Grablaternen ein Kerze anzuzünden. Das schockierte offensichtlich auch jenen großartigen Täter, der neben den beiden vorderen Laternen jeweils eine kleine Lichtquelle anbrachte. Ein großes Lob dem braven Mann – oder war es gar eine von Mitgefühl angetriebene Frau? Dazu unsere beiden letzten FOTOS 10 und 11. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Zum Jahreswechsel 2018-2019 herrschte der traditionelle Kriegszustand. Aus allen Rohren wurde gefeuert, vom Handböller bis zur Salutkanone. Das fragwürdige Ergebnis: Gewaltiger Lärm und massive Umweltbelastung. Noch herrschte klare Sicht, als die Dürrnberger Weihnachtsschützen (FOTO 1) auf unserem (historischen) Bild vom Leder zogen und gewaltig donnernde Feuerzungen die Finsternis hinein feuerten. Doch schon bald legte sich an allen Abschussbasen rundum im Lande mächtiges Pulverdampf-Gewölk um die Schützen mit ihren Handböllern, Böllerstutzen und Böllerkanonen (FOTOS 2 bis 5). Lärmvermeidung zum Schutz von Kleinstkindern und Kranken? Nichts da! Vermeidung von Luftverschmutzung? Nichts da! Zu Weihnachten wird das wehrlose und unbewaffnete Christkindl erbarmungslos angeschossen (oder gar erschossen?) und zum Jahreswechsel demonstrieren Böller-Schützen und Feuerwerks-Fanatiker mit ihrem Waffenarsenal bzw. Raketen-Abschussbasen, dass an wichtigen Feiertagen Lärm und Luftverschmutzung wichtiger sind als Vernunft, Rücksichtnahme und Umweltschutz. Aber wir haben jetzt ohnehin 365 Tage Zeit, um über sinnvolle Maßnahmen, nicht gegen die Klimaerwärmung (Problem von gestern) sondern gegen die sich mittlerweile messbar aufbauende Klimakatastrophe (schon längst Problem von heute), intensiv nachzudenken. Und dann vielleicht auch etwas zu tun. Eigentlich sind es nur 363 Tage, denn zu Weihnachten 2019 und am 31. Jänner 2019 wird wieder drauflos gelärmt und gefeuert. So lautstark und intensiv, so raffiniert und umweltschädigend wie noch nie zuvor. Nur so nebenbei: Ist da jemand, der das noch versteht? – (Odo Stierschneider. Fotos: Fotolia, Pixapay).

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200 Jahre Lied ,,Stille Nacht, heilige Nacht‘‘. Hallein war gewillt, dieses Jubiläum nach besten Kräften mitzugestalten und mitzufeiern und so brachen die einzelnen Phasen des Jubiläums mit elementarer Wucht über die Stadt herein. Dabei wurden enorme bleibende Werte geschaffen, die auch in Zukunft die ,,Stille-Nacht‘‘-Stadt Hallein prägen werden. 1. Die Neupflasterung der Altstadt wurde entlang der Pfarrgasse bis hin zur Stadtpfarrkirche ausgeweitet. 2. Das Gebäude neben der Stadtpfarrkirche, in dem ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber in seiner Funktion als Organist und Chorregent 28 Jahre lang bis zu seinem Tod lebte, wurde zur Gänze renoviert. 3. In Grubers Wohnhaus wurde das Halleiner ,,Stille-Nacht‘‘-Museum auf vergrößerter Fläche völlig neu gestaltet. 4. Das neue Museum wurde Teil der dezentral angelegten Salzburger Landesausstellung 200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘. An der Eröffnungsfeier der Landesausstellung in der Stadtpfarrkirche Hallein nahmen auch Alterzbischof Alois Kothgasser und Landeshauptmann Wilfried Haslauer teil. 5. Der Gruber-Platz zwischen Grubers Wohnhaus und der Stadtpfarrkirche wurde neu gestaltet und gepflastert. 6. In der Stadtpfarrkirche wurde die Gruber-Orgel mit Ausnahme des historischen Gehäuses komplett erneuert und wurde zum Glanzstück unter den Kirchenorgeln im gesamten Land Salzburg. Die Stadt Hallein kann jedenfalls stolz auf diese grandiosen Leistungen sein.

Erstaunlich, dass in diesem hinreißenden und begeisternden Umfeld das Erscheinungsbild von Grubers Kenotaph (leeres Grab), das in den wirtschaftlichen Notzeiten der 30er Jahres des vergangenen Jahrhunderts in Form eines gewöhnlichen Privatgrabes vor seinem Wohn-und Sterbehaus errichtet wurde, keinerlei Aufwertung erhielt. Auch der Blumenschmuck des Leergrabes blieb so unerfreulich durchschnittlich wie in den vergangenen Jahren schon. Dabei wurde anhand jener Blumenkränze, die schon vor einem Jahr, am 25. November 2017, anlässlich des 230. Geburtstages von Franz Xaver Gruber an seinem Kenotaph positioniert wurden, vorbildlich demonstriert, mit welcher Art von Blumenschmuck der Komponist zu ehren wäre. Doch heuer zu Weihnachten im Jubiläumsjahr verfiel der Blumenschmuck wieder zu einem grün-braunem Tarnjacken-Effekt, bei dem lediglich die drei großen Kerzen als akzeptabel zu bezeichnen sind. – Gleich noch ein weiterer Kritikpunkt: Die gewaltigen Gestein-Seitenmauern der Treppe neben dem Gruber-Gedenkgrab hinauf zur Ferchlstraße, stellen einen optischen Albtraum dar, der die allzu bescheidene Gruber-Gedenkstätte förmlich erschlägt. Die brutalen Seitenmauern gehören entfernt. Dafür müsste das Eisengeländer, das jetzt schon auf einer Seite innerhalb der gewalttätigen Mauern angebracht werden musste, auch auf der anderen Seite montiert werden. Ohne Mauern-Wahnsinn wäre die Treppe deutlich schmalen und wesentlich zierlicher, was dem Erscheinungsbild von Grubers Gedenk-Grab in entscheidender Weise zugute käme.
 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Im Rahmen der Gestaltung des Gruber-Platzes war Grubers Gedenk-Grab von Baumaschinen umtost, dennoch gab es einen hübschen Grab-Schmuck. FOTOS 2, 3 und 4: Von welcher Seite man Grubers Gedenk-Grab während der Weihnachts-Feiertage im Jubiläumsjahr 200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘ auch fotografierte, der Anblick war angesichts des großen Jubiläums enttäuschend. FOTOS 5 und 6: Das ist umso unerfreulicher, als es ein Jahr zuvor, bei der Feier des 230. Geburtstages von Franz Xaver Gruber am 25. November 2017, bereits prachtvolle, vorbildlich gestaltete Kränze bei Grubers Gedenk-Grab zu bewundern gab. Also vorwärts! Wir müssen bei der Blumengestaltung für Grubers Gedenk-Grab zurück ins Jahr 2017! FOTO 7: Im Ensemble von Weihnachtsbaum und Grubers feingliedrigem Gedenkgrab bildet die Treppe mit ihren mächtigen Brutal-Mauern einen entsetzlichen Fremdkörper. FOTO 8: Schon im frühen Herbst 2018 fotografierte der SALZSCHREIBER das abschreckende Miteinander von zartgliedrigem Gruber-Gedenkgrab und den Brutalmauern der Stiege zur Ferchlstraße. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Mit dem Ankauf der 10.730 m² großen Reisinger-Gründe durch Salzburg-Wohnbau und die Baufirma Russegger zu gleichen Teilen, kann mit der Stadtgemeinde Hallein die fortschrittliche Weiterentwicklung im Bereich der Neustadt erfolgen. Im Rahmen der Nachnutzung der Grundstücke ist auch ein Ausbau der HTL geplant. Der Stadtgemeinde gelingt es auf diese Weise den Schulstandort zeitgemäß zu sichern. Ein weiterer Schritt, weg vom Gewerbegebiet und hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, liegt in der Nachverdichtung. Zu den Maßnahmen zählen hier die Wohnraumschaffung in einer ausgesprochen attraktiven Lage sowie der Ausbau der Nahversorgung in diesem Stadtteil. Durch die Ansiedelung von Kleingeschäften soll die optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet werden.

 

Halleins neuer Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher freut sich besonders über diese Fortschritte in seiner Stadt: „Es ist uns gelungen, mit Salzburg-Wohnbau und Baufirma Russegger, zwei zuverlässige Projektpartner aus der Region zu gewinnen. Die Entwicklung der Reisinger-Gründe hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner ist ein Schritt in die richtige Richtung. Besonders freut mich der Ausbau der HTL. Wir wollen unseren Kindern bestmögliche Zukunftschancen ermöglichen. Die Sicherung des Schulstandortes Hallein spielt hier eine wesentliche Rolle.“

 

Die Geschäftsführer von Salzburg-Wohnbau Dr. Roland Wernik und DI Christian Struber bringen gemeinsam zu Ausdruck: „Das Areal des ehemaligen Baumarktes Reisinger liegt im Herzen des Stadtteils Burgfried in Hallein und hat ein sehr großes Entwicklungspotential. Auf dieser Liegenschaft sollen öffentliche Einrichtungen, wie ein Neubau einer Turnhalle für die HTL Hallein ebenso entstehen, wie auch Wohnungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein soll ein Beitrag zur Optimierung der Verkehrssituation, als auch die Neuanlage von Fußwegen und Radwegen erfolgen“. Die Umsetzung und Realisierung der einzelnen Bauvorhaben wird unter Einbindung der Anrainer erfolgen. – Auf dem oben stehenden Foto der Geschäftsführer von Salzburg-Wohnbau Dipl.-Ing. Christian Struber, Bürgermeister Maximilian Klappacher und Baumeister Ing. Georg Russegger jun. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Seit wenigen Wochen läuft der Bau der neuen CONOVA-Rechenzentren am Standort Hallein auf Hochtouren. Nun informierte sich – woraus die herausragende Bedeutung dieser CONOVA-Erweiterung erkennbar wird – bei einem Lokalaugenschein sogar Landeshauptmann Wilfried Haslauer gemeinsam mit Halleins neuem Bürgermeister Maximilian Klappacher über den Verlauf des Baufortschritts. Beauftragt werden bei der Errichtung des Neubaus zum Großteil lokale Unternehmen, um die Wertschöpfung in der Region zu erhalten. Die Investitions-Summe liegt im zweistelligen Millionenbereich.

 

Das Unternehmen CONOVA realisiert seit 30 Jahren komplexe IT-Lösungen made in austria für Firmenkunden und sorgt für den hochverfügbaren Betrieb von Servern und Applikationen. Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, entschied sich der IT-Spezialist für den Bau von zwei weiteren Rechenzentren: Data Center 6 und Data Center 7. Mit dieser Erweiterung wird CONOVA nun insgesamt Platz für mehr als 20.000 Server auf höchster Versorgungs- und Sicherheitsebene zur Verfügung stellen. „Unsere Kunden und potentiellen Neukunden profitieren künftig von allen Vorteilen eines Hochsicherheits-Rechenzentrums made in Austria und gleichzeitig von noch mehr Georedundanz, durch die Verteilung auf mehrere Standorte innerhalb des Bundeslandes Salzburg. Darüber hinaus wissen unsere Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit, wo ihre Daten sind, nämlich gut geschützt im Herzen von Österreich“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Haider.

Salzburgs Glücksfall, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, zeigt sich über den Neubau der beiden CONOVA-Rechenzentren in Hallein erfreut und unterstreicht: „Informations- und Kommunikations-Technologien haben enorme Bedeutung für Salzburg als Wirtschaftsstandort. Daher ist IKT einer von fünf Entwicklungs-Schwerpunkten in der Wissenschafts- und Innovations-Strategie des Landes Salzburg. Zudem wird dieser Bereich auch immer wichtiger in anderen Branchen wie im Tourismus, im Handel oder im Gesundheitsbereich. Um als innovations- und qualitätsorientierter Wirtschaftsstandort konkurrenzfähig zu bleiben, sind auch die Themen Wohnen und verfügbare Gewerbeflächen besonders wichtig. Daher freue ich mich, dass die CONOVA communications GmbH ihre topmodernen Data Center in Hallein errichtet“. Halleins neuer Bürgermeister Maximilian Klappacher betont: „Hallein entwickelt sich immer mehr zur High-Tech-Schmiede. Die beiden neuen CONOVA-Rechenzentren bieten eine wichtige Infrastrukturleistung. Sie stellen sozusagen das Backup für den Wirtschaftsstandort Hallein dar. Wir freuen uns, wenn nach den Servern auch Mitarbeiter in Hallein angesiedelt werden“. Abgeschlossen soll der Bau für die beiden CONOVA-Rechenzentren bereits Mitte 2019 sein.


Auch beim Bau der neuen Rechenzentren in Hallein wird durch State-of-the-art-Technologien größter Wert auf die Bereiche Sicherheit, höchste Verfügbarkeit und Erfüllung neuester Normen gelegt, um die sensiblen Daten und die IT-Infrastruktur der zahlreichen namhaften Kunden zu schützen. So kommen hier unter anderem biometrische Zutrittssysteme, Brandmelde-/Löschanlagen und redundante (mehrfache) Versorgungswege zum Einsatz. Darüber hinaus wird das Rechenzentrum nach der Europanorm EN50600 ausgerichtet. Für eine hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sorgen dabei moderne Kühlsysteme sowie eine Gebäudeheizung auf Basis von Wärme-Rückgewinnung. Das Experten-Team von CONOVA überwacht dabei alle Systemparameter, die für den Betrieb der Rechenzentren relevant sind – und das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Claudia Thiem / Conova).

 

ZU UNSEREN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Informations-Austausch über den CONOVA-Neubau und Lokalaugenschein in Hallein. Auf dem Foto von links: Halleins Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, CONOVA-Geschäftsführer Ing. Mag. (FH) Gerhard Haider sowie Projektleiter DI (FH) Stefan Kaltenbrunner, Head of Consulting & Businessdevelopment von CONOVA. FOTO 2: Das Firmensignet von CONOVA. – (Foto 1: Stadtamt Hallein, FOTO 2: OST).

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Erfreuliches für die Anrainer der seit Ende Oktober 2017 gesperrten Winterstallstraße! Am Montag 17. Dezember 2018, gab Bürgermeister Maximilian Klappacher die Winterstallstraße wieder für den Verkehr frei. Damit haben die lästigen und zeitraubenden Umfahrungen endlich ihr Ende gefunden. Nachdem er im Spätsommer die notwendigen Forstarbeiten und Sicherheitseinrichtungen erfolgreich verhandelt hatte, drückte Bürgermeister Kappacher auch bei der Umsetzung aufs Tempo. Deshalb konnte die Straße noch vor Weihnachten wieder geöffnet werden. Ausgelöst hatte die Straßensperre im Herbst 2017 der Sturm ,,Herwart‘‘. Im Anfangsbereich der Straße unweit des Gymnasiums, hatte der Sturm im Wald am bergseitigen Abhang entlang zur Straße gewütet, zahlreiche Bäume stürzten um und versperren die Straße, wobei das Straßengeländer mit der Leitschiene massiv beschädigt wurde. (Dazu die ersten drei Fotos oben).

Untersuchungen ergaben, dass der Wald im betroffenen Abhang sich im Zerfallsstadium befindet und dass eine Verjüngung des Baumbestandes zwingend erforderlich war. Außerdem galt es, großflächig vom Abhang lockeres Gesteinsmaterial abzuräumen. Wie wichtig dies war, wurde auf dramatische Weise augenscheinlich. Aus einer Höhe von 50 Metern krachte ein unstabiler, etwa 1 Tonne schwerer Felsbrocken auf die Winterstallstraße, beschädigte den Straßenbelag und wiederum die Leitschiene. „Ein großes Lob gilt dem städtischen Wirtschaftshof, vor allem Christian Indinger und Michael Stangassinger, sowie den ausführenden Firmen für die rasche Umsetzung des Projektes. Für die Anrainer ist die Winterstallstraße eine wichtige Verkehrsverbindung. Deshalb sind wir froh, die Straße nun wieder für den Verkehr freigeben zu können. Ich bedanke mich bei den Anrainern für ihre Geduld. Das Projekt hat uns alle bis an die Leistungsgrenze gefordert,“ so Bürgermeister Maximilian Klappacher.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Sturm Herwart fällte zahlreiche Bäume an einem Berghang entlang der Winterstallstraße und schleuderte etwa ein Dutzend bis auf die Fahrbahn der Winterstallstraße hinunter. Straßengeländer und Leitschiene wurden total demoliert. FOTO 4: Ein stattlicher Felsbrocken stürzte Monate später in diesem Bereich auf die Winterstallstraße und machte deutlich, wie gefährlich lockeres Gesteinsmaterial sein kann. Im Bild links Amtsdirektor Erich Angerer, rechts Bürgermeister Maximilian Klappacher. FOTO 5: Der Triumph der Straßenfreigabe. Im Bild von links Michael Stangassinger, Bürgermeister Maximilian Klappacher und Christian Indinger. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 3: Odo Stierschneider. Fotos 4 und 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein besonders bemerkenswertes und erfreuliches Jubiläum: Bereits seit zwanzig Jahren (!) sorgen die Firmen Weiß Metallhandel GmbH und RWS GmbH für leuchtende Kinderaugen und Glückseligkeit in Halleiner Kinderbetreuungs-Einrichtungen. Karin Walkner (RWS GmbH) und ihr Bruder Günter Weiß (Weiss Metallhandel GmbH) schlüpfen alljährlich gewissermaßen in die Rolle des Christkindes bzw. des Nikolauses und spenden großzügig und zuverlässig einen namhaften Bedarf für eine Halleiner Kinderbetreuungs-Einrichtung. Dieses Jahr war die Tagesbetreuung Niedertorplatz an der Reihe. Karin Walkner und Günter Weiß überbrachten eine LED-Kugel sowie eine Erlebnispyramide. Die Spielgeräte haben einen enormen pädagogischen Wert.

„Durch den Lichtwechsel entstehen immer wieder neue Stimmungen“, informierte Tagesbetreuungsleiterin Petra Sulzbacher und weiter: „Diese Stimmungen wirken für die Kinder sowohl anregend als auch entspannend. Die sensitive Wahrnehmung wird geschult und die Aufmerksamkeit der Kinder gefördert.“ Die Erlebnispyramide bietet etliche Spielmöglichkeiten. Ausprobieren und erforschen, greifen, tasten, drehen, begreifen… spielerisch wird die Auge-Hand-Koordination sowie die Feinmotorik gefördert. Das gemeinsame Spielen unterstützt besonders das Sozialverhalten. Petra Sulzbacher bedankte sich gemeinsam mit Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer für die großzügige Spende und für die qualitativ hochwertigen Spielgeräte: „Wir können damit die Qualität unserer Elementarpädagogik beträchtlich steigern“, stellte der Bürgermeister mit seinem Team fest. Geschäftsführerin Karin Walkner und die RWS GmbH sowie Geschäftsführer Günter Weiß und die Weiss Metallhandel GmbH wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2019. – Auf dem Foto oben die Leiterin der Tagesbetreuung Petra Sulzbacher, Günter Weiß, Karin Walkner und Bürgermeister Maximilian Klappacher mit Kindern der Tagesbetreuung Niedertorplatz. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: Petra Sulzbacher).

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Die letzte Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung in diesem Jahr, entfaltete sich zu einem Sitzungs-Monster bis in die Abendstunden hinein. Nicht nur wegen der 49 angesetzten Tagesordnungs-Punkte, die zu behandeln waren. Sondern vor allem wegen mehrerer Neubesetzungen in der Stadtgemeinde-Vertretung, die alle per Wahlgang fixiert werden mussten. Worauf auch noch jeweils eine Angelobung folgte. Darunter befand sich, als wichtigstes Ereignis, die Wahl des neuen Bürgermeisters von Hallein. Das bisher amtierende Stadtoberhaupt Gerhard Anzengruber wollte eigentlich schon im Sommer vorzeitig zurücktreten, vollzog diesen Schritt dann aber doch erst jetzt, 18 Tage vor Ende des Jahres 2018. Zu seinem Nachfolger wurde ÖVP-Kandidat 1. Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher mit 15 Stimmen gewählt. Sein Konkurrent SPÖ-Kandidat 2. Vizebürgermeister Alexander Stangassinger, erhielt 6 Stimmen, das entspricht der Mandatsstärke der SPÖ-Fraktion. Es galt auch, den 1. Vize-Bürgermeister neu zu besetzen, da diese Funktion bisher Bürgermeister Klappacher innehatte. Das Ergebnis stellt eine reizvolle Sensation dar: Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Hallein wird die Position des 1. Vize-Bürgermeisters durch eine Frau besetzt! Die bisherige Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl ist Halleins erste Vizebürgermeisterin! Also: Hallein hat endlich eine Frau innerhalb der Führungsriege des Halleiner Rathauses. – Ergänzende Informationen finden Sie in zwei weiteren SALZSCHREIBER-Beiträgen: An 3. Position (Titel: Halleiner Stadt-Zeitung bringt ausführliches Interview mit Vizebürgermeister Klappacher) und an 4. Position (Titel: Am 13. Dezember wird Mag. Maximilian Klappacher neuer Halleiner Bürgermeister) unter diesem Beitrag hier im Ressort AKTUELLES. Einfach runterscollen auf die Positionen 3 und 4!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Angelobung von Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher durch Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst. FOTO 2: Die Angelobung von 1. Vizebürgermeisterin Dr. Eveline Sampl-Schiestl durch Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. FOTO 3: Die Angelobung von Stadtrat Harald Wasserbacher durch Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. FOTO 4: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl hatte es sich nicht nehmen lassen, bei dieser denkwürdigen Sitzung der Stadtgemeinde Hallein anwesend zu sein. FOTO 5: Alt-Bürgermeister Gerhard Anzengruber war nicht anwesend, hier nochmals ein Foto von ihm. Seine wichtigsten Verdienste um die Stadt Hallein wurden im SALZSCHREIBER hier im Ressort AKTUELLES bereits in dem auf der 4. Position zurückliegenden Beitrag aufgelistet. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 bis 4: Adi Aschauer. Foto 5: OST).

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Dort wo die Muskeln brennen, wo man uns Survival-Tipps für die Wildnis liefert, wo die Besten ihre Fitness-Tipps abliefern, wo der Motorsport wie die Extremkletterei in spektakulären Bildern serviert werden, wo Yoga, Akrobatik, Rock ‘n‘ Roll und Frauen-Power heiße Themen sind, dort wo Spitzensportler alltagstaugliche Tipps aus der Gefahrenzone liefern, da ist immer wieder das Extrem-Magazin THE RED BULLETIN mit vollem Einsatz zur Stelle. Natürlich stach den Magazin-Machern schon längst das Pisten-Wunder Marcel Hirscher ins Auge, der in Hallein am 2. März 1989 geborene Ski-Star. Seine grandiosen Erfolge führten zu einer völlig neuen Gangart bei THE RED BULL MAGAZIN. Man wollte ihm nicht nur eine großartige Story widmen, sondern gleich ein ganzes, neues Magazin. Diese glühend heiße Idee wurde tatsächlich realisiert. Das durchaus sensationelle Ergebnis halten wir jetzt in Händen: ,,HEROES – Menschen abseits des Alltäglichen‘‘. Über dem Magazin-Titel der Name: Marcel Hirscher. Neben dem Foto des Ski-Erfolgshelden acht aufregende Worte: MEIN MAGAZIN. VON MIR. ÜBER MICH. FÜR EUCH. Und darunter sein Autogramm.

Der sympathische und optisch beeindruckende Ski-Artist, den sich nicht nur der Raiffeisenverband für seine Werbung gesichert hat, der auch schon als blendend aussehender Dressman agierte, Marcel Hirscher also, präsentiert sich nun auch als Magazin-Macher, der im Impressum von ,,HEROES‘‘ an 1. Stelle als Herausgeber firmiert. So wie Marcel Hirscher mit voller Power ins Rennen geht – seine sportliche Erfolgsbilanz ist nahezu unfassbar – genau so wurde mit ebensolcher Power an dem neuen Magazin gearbeitet. Bis die Leser ,,HEROES‘‘ in die Hand nehmen konnten, waren immerhin 42 Personen mit der Herstellung befasst. Nun ist für alle am Skisport und an dessen Ski-Held Marcel Hirscher Interessierten, das respektable, 140 Seiten umfassende Magazin, im Zeitschriftenhandel für 4,20 Euro erhältlich.

Unter dem Titel ,,Willkommen in meinem Magazin‘‘ wendet sich Marcel Hirscher am Beginn des Magazins an seine Leserinnen und Leser. Wir zitieren daraus: ,,Marcel, das Magazin THE RED BULLETIN will ein Magazin nur über dich machen – und du sollst der Kapitän des Ganzen sein, du sollst selbst bestimmen, welche Stories und Fotos ins neue Heft kommen und welche nicht.‘‘ Ähem. Wie bitte? Für einen Aprilscherz passte das Datum nicht: Wir hatten schon Juni. Seither ist viel passiert. Ich habe geheiratet, bin Vater geworden. Und parallel zu dieser aufregenden, einzigartigen Zeit, ist über Monate eben dieses Heft entstanden. Wir haben das Motto ,,Wo Hirscher draufsteht, ist auch Hirscher drin‘‘, ernst genommen. Und was soll ich sagen? Ich habe viel über mich gelernt, bis die 140 Seiten voll waren. Denn mich, mein Leben, meine Stärken und Schwächen, die vergangenen verrückten sieben Jahre meiner Karriere: Ich habe sie nie zuvor so intensiv reflektiert wie für dieses Heft. Das war nicht immer leicht, aber ich musste es tun. Denn wenn ich schon so etwas mache, dann will ich es gescheit machen. Und, ist es gelungen? Das entscheidest jetzt du. Ich kann nur sagen: Es war eine einzigartige Erfahrung dank eines einzigartigen Teams. Danke an alle, die es möglich gemacht haben – und euch wünsche ich viel Freude beim Lesen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Repro: OST).

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Herr Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Sie wurden von Ihrer Partei als Spitzenkandidat der ÖVP für die Bürgermeister-Wahl gewählt. War dies eine Überraschung für Sie?

Nein, als Gerhard Anzengruber öffentlich bekannt gegeben hat, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren werde, haben mich mehrere Halleiner/innen angesprochen, mich gebeten für den Bürgermeister zu kandidieren und mir ihre Unterstützung zugesagt. Da es mehrere Kandidaten in der Fraktion gab, war mir ein transparentes Auswahlverfahren sehr wichtig. Ich freue mich jetzt auf meine umfassende Aufgabe, die Hauptverantwortung für unsere tolle Stadt mit einem super Team im Rücken zu übernehmen.


Sie waren lange Zeit Leiter der Wirtschaftskammer in Hallein, sind gebürtiger Halleiner, Ihre Familie ist eine Unternehmerfamilie mit Tradition. Erzählen Sie uns doch ein bisschen…

Ich bin in Hallein geboren und aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und habe dann in Salzburg Rechtswissenschaften studiert. Noch vor Ablauf meiner Rechts-Praktikantenzeit am Landesgericht Salzburg, wechselte ich in die Wirtschaftskammer Salzburg und war dort ca. 10 Jahre u.a. als Innungs-Geschäftsführer für die Metaller und die graphischen Gewerbe, zuständig. Von 1990 bis Ende 2016 habe ich die WK-Bezirksstelle in Hallein geleitet. In den letzten beiden Jahren oblag es mir, den neuen Bereich der Ingenieurs-Zertifizierung in der Bildungspolitischen Abteilung in Salzburg aufzubauen. Diese spannende Aufgabe ist nunmehr – vor meinem Wechsel – auch erfolgreich abgeschlossen. In all meinen Funktionen innerhalb der Wirtschafts-kammer konnte ich mich im Rahmen der Interessenvertretung für die Anliegen speziell der Klein- und Mittelbetriebe einsetzen. In meiner Zeit als Bezirksstellenleiter war es mir ein besonderes Anliegen, Projekte wie das Work-Life-Balance-Projekt oder den Masterplan Tennengau in Zusammenarbeit mit den regional Verantwortlichen und unserer Wirtschaft umzusetzen und Jungunternehmer im Rahmen der vielen Gründungs-Beratungen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. In meiner Jugend habe ich in unserer Bäckerei und im Kaffeehaus mitgearbeitet und mein Studium mit Brotausfahren und als Fremdenführer im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg mitfinanziert. Sowohl beruflich als auch privat ist mir der Kontakt und das persönliche Gespräch mit Menschen sehr wichtig. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie (Frau Susanne, Sohn Maximilian, 20 Jahre, und Tochter Corina, 18 Jahre). Zum Ausgleich ist für mich die Bewegung in der Natur sehr wichtig – Radfahren, Schifahren und immer schon das Schitourengehen. In den letzten Jahren habe ich die Faszination des Klettersteiges für mich entdeckt. Außerdem mache ich gerne mit meiner Frau und Freunden Ausfahrten mit dem Motorrad – letzten Sommer mit meinem Sohn sogar bis nach Montenegro.


Wie reagierte Ihre Familie, als Ihre Kandidatur für die Bürgermeister-Wahl aktuell wurde?

Ich erhielt ich von Anfang an die volle Zustimmung und Unterstützung meiner gesamten Familie.


Der noch amtierende Bürgermeister Gerhard Anzengruber hat sich bereits etwas zurückgezogen, um Ihnen die Chance zur Einarbeitung zu geben. Was waren Ihre ersten Aufgaben?
Ich bin schon sehr lange in der Kommunalpolitik engagiert. Meine primäre Aufgabe in der Vergangenheit war der Vorsitz im Bau- und Raumplanungsausschuss und in fraktioneller Hinsicht, als langjähriger Klubobmann, für den Zusammenhalt in der Gemeinderatsfraktion  der ÖVP zu sorgen. Mit der Wahl zum 1. Vizebürgermeister

habe ich im Sommer das Sozialressort übernommen und mich in die Materien Kinderbetreuung, Pflichtschulen, Seniorenheim, soziale Vereine und die Wohnungs-Vergaben eingearbeitet. Es ist mir dabei sehr wichtig, mich für die Anliegen jedes Einzelnen einzusetzen – oft ist hier schnelles Handeln und Hilfe  gefragt. Gerhard Anzengruber hat mir auch im Rahmen der Budgetberatung genügend Möglichkeiten gegeben, mich einzubringen und Schwerpunkte zu setzen. Wir konnten hier gemein-sam mit dem Stadtamt ein weiteres stabiles, gutes Budget auf den Weg bringen. Es gibt uns Spielraum für Investitionen und durch eine vernünftige Finanzpolitik in der Vergangenheit brauchen wir auch erneut keine Gebührenerhöhung vornehmen.


Wie empfinden Sie den derzeitigen Status der Stadt hinsichtlich der Bereiche Wirtschaft/Handel, Sozialbereich/Wohnungsbau, Senioren/Jugend und Tourismus?

In den letzten fast 20 Jahren unter Führung der ÖVP, hat sich die Stadt Hallein hervorragend entwickelt. Mein Anspruch an mich selbst ist es, diese gute Arbeit federführend weiter fortzuführen und dennoch immer aktuelle Herausforderungen und Veränderungen im Auge zu behalten und bestmöglich mit realisierbaren Lösungswegen anzupacken. Eine solch große Herausforderung ist es zum Beispiel, die Stabilität der Finanzen weiterhin zu gewährleisten und gleichzeitig in den Bereichen Soziales (weiterer Ausbau der Tagesbetreuungs-Einrichtungen bis zur Schaffung von weiteren Senioren-Betreuungszentren), Verkehr (Mobilität gewährleisten) und leistbarem Wohnen effektive Maßnahmen zu setzen. In diesen Bereichen sind Investitionen einfach immer mit hohen Kosten verbunden, deshalb braucht es eine klare und vernünftige Finanzpolitik.


Welche kurzfristigen und langfristigen Ziele möchten Sie für die Stadt Hallein umsetzen, sollten Sie am 10. März 2019 zum Bürgermeister gewählt werden?

STABILE FINANZEN auch weiterhin, denn das ist die politische Verantwortung für unsere Nachkommen.

BILDUNG damit unsere Kinder Zukunftschancen ergreifen können – beim Angebot schon bei den Krabbel- und Kindergarten-Einrichtungen und natürlich bei den schulischen Bildungsangeboten ständig am Puls der Zeit zu bleiben. Gleichzeitig braucht unsere Jugend auch den notwendigen Freiraum um sich entwickeln zu können. Es ist wichtig mit ruhiger und dennoch zukunftsorientierter Hand Politik zu machen.

WOHNEN UND ARBEIT sind zwei Grundbedürfnisse in unserer Gesellschaft. Dazu zählen auch Naherholung und Freizeitangebote. Es ist eine gute Balance zwischen der historischen Stadtgeschichte und frischem, neuen Leben in der Altstadt und allen Stadtteilen herzustellen.

MOBILITÄT: Es braucht entsprechende Angebote, die bestmöglich auf die unterschiedlichen Alters- und Lebensstrukturen unserer Bevölkerung abgestimmt sind. Die so oft angesprochene „Mobilitätswende“ ist absolut wichtig und gehört gemeinsam, sowohl durch das Land als auch durch die Gemeinden, weiterentwickelt und umgesetzt.

ZUVERLÄSSIGKEIT in den Infrastruktur- und Dienstleitungen der gesamten Stadtverwaltung. Die Stärke der Stadtverwaltung ist es, dienstleistungsorientiert Lösungsansätze zu entwickeln und vor allem die Umsetzung im Sinne eines guten und gemeinsamen Miteinanders zu betreiben.

SENIOREN: Unsere Aufgabe ist es. die Bedürfnisse unserer älteren Menschen zu erkennen und ihnen das bestmögliche Lebensumfeld zu ermöglichen.

IN DER GEMEINSCHAFT LEBEN leben und sich wohlfühlen, weil wir eine Kultur des Miteinanders, der Freiwilligkeit und der Integration aller Generationen und Nationen brauchen. Dazu haben wir selbstverständlich das Ehrenamt zu würdigen sowie das Vereins- und Gesellschafts-Leben finanziell hinreichend zu fördern und zu unter-stützen.


Sie haben bereits unzählige Termine wahrgenommen. Wie bereits aus der Bevölkerung zu hören ist, kommen Sie bei allen sehr gut an.
Als 1. Vizebürgermeister habe ich in Vertretung des Bürgermeisters schon zahlreiche repräsentative Aufgaben wahrgenommen. Der persönliche Kontakt mit den Menschen ist mir hier ein besonders Anliegen – es gilt zuzuhören, um zu erkennen, was für den Einzelnen und die Gemeinschaft wichtig ist, um dann die entsprechenden Handlungen zu setzen.


Als letzte Frage: Was wäre Ihre Vision für die Stadt?

Dass die Stadt Hallein sich in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt weiterhin so gut entwickelt und die Bevölkerung sich mit gegenseitiger Wertschätzung begegnet. Für die Gemeindepolitik gilt der Spruch an unserem Rathaus: „Was hier geschieht, jeden geht’s an, Gemeinsinn helfe mit daran“. – (Foto: Josef Wind).

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Ausgerechnet am herannahenden 13. Dezember steht in der Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein die wichtigste personelle Entscheidung an, die in diesem Gremium überhaupt möglich ist – die Wahl des nächsten Bürgermeisters. Die ÖVP ist als stärkste Partei in der Stadtgemeinde-Vertretung mit 13 Mitgliedern, einschließlich des Bürgermeisters, vertreten und stellt auch den Bürgermeister. Zweitstärkste Fraktion ist die SPÖ mit 6 Mitgliedern, die Freiheitlichen und die Grünen stellen jeweils 2 Mitglieder, die Neos verfügen über 1 Mitglied und schließlich gibt es 1 parteifreie Mandatarin. Insgesamt verfügen die Oppositionsparteien also über 12 Mandate. Somit steht das Ergebnis bereits fest: Der Kandidat der ÖVP, Mag. Maximilian Klappacher, wird zum künftigen ÖVP-Bürgermeister der Stadt Hallein gekürt und anschließend von Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst angelobt. Doch diese Wahl hat ein kurzes Ablaufdatum. Bereits am 10. März 2019, also in drei Monaten, steht die Bürgermeisterwahl durch die Halleiner Bevölkerung ins Haus.

1. VIZE-BÜRGERMEISTER WIRD
ZUM STADTOBERHAUPT GEWÄHLT

Bürgermeister-Kandidat Mag. Maximilian Klappacher wurde in Hallein geboren. Hier wuchs er auf, studierte an der Universität Salzburg Rechtswissenschaften und trat nach der Gerichtspraxis in den Dienst der Wirtschaftskammer Salzburg. Dort wurde er Geschäftsführer der Innung der Metaller und Drucker und übernahm schließlich die Leitung der Bezirksstelle Hallein der Wirtschaftskammer Salzburg. Seine politische Laufbahn begann Klappacher in der Jungen ÖVP. Als knapp 30-jähriger trat er 1993 in die Stadtgemeinde-Vertretung Hallein ein. Damit erlebte er noch 2 Jahre der Amtszeit von Bürgermeister Franz Kurz, 3 Jahre mit Bürgermeister Franz Zambelli, 1 Jahr mit Bürgermeister Ernst Scheichl, 14 Jahre mit Bürgermeister Dr. Christian Stöckl und nahezu 6 Jahre mit Bürgermeister Gerhard Anzengruber. Mag. Maximilian Klappacher war also in der ,,Regierungszeit‘‘ von 6 Bürgermeistern Mitglied der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein – ein echtes, routiniertes Urgestein. Unter Bürgermeister Dr. Christian Stöckl war er mehrere Jahr Klubobmann der ÖVP und im Vorfeld des Rückzuges von Bürgermeister Gerhard Anzengruber wurde Mag. Maximilian Klappacher Stadtrat für Bau- und Planungs-Angelegenheiten sowie für Stadtentwicklung. Schließlich wurde er, als Bürgermeister Gerhard Anzengruber seinen Rückzug mit Ende 2018 bekanntgab, vom ÖVP-Stadtparteivorstand als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. Als ÖVP-Vize-Bürgermeister Josef Russegger heuer seine Funktion zurücklegte, wurde Mag. Maximilian Klappacher neuer 1. Halleiner Vize-Bürgermeister. Klappacher leitet nun zusätzlich das Ressort für Sozial- und Wohnungswesen und führt auch den Sozialausschuss. Im Zivilberuf ist Klappacher in der bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Salzburg tätig.

BÜRGERMEISTER GERHARD ANZENGRUBER
BEWÄLTIGTE ZAHLREICHE WICHTIGE VORHABEN

Der scheidende Bürgermeister Gerhard Anzengruber schrieb sich mit der grandiosen Neupflasterung des Halleiner Altstadt-Zentrums für immer in das Geschichtsbuch der Stadt Hallein ein. Die komplette Renovierung von Franz Xaver Grubers Wohnhaus neben der Stadtpfarrkirche, das darin völlig neu gestaltete Stille-Nacht-Museum, die Neugestaltung des Gruber-Platzes, ein Beitrag von 150.000 Euro für die Mitfinanzie-rung der neuen Gruber-Orgel, die abgeschlossene Ausschreibung für den neuen Salinensteg beim Keltenmuseum, der Beginn einer Begrünung der Altstadt durch Bäume in Trögen, die Sicherung der Salzburger Festspiele für Hallein durch finanzielle Unterstützung, die Anlage umfangreicher Hochwasserschutz-Einrichtun-gen, die Sanierung der Stadtfinanzen – das sind wesentliche Maßnahmen, die unter Bürgermeister Gerhard Anzengruber zum Wohle der Stadt Hallein vorbildlich realisiert werden konnten. – Das FOTO oben zeigt Bürgermeister Gerhard Anzengruber mit seinem künftigen Amtsnachfolger 1. Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. – (Odo Stierschneider, Wikipedia. Foto: Josef Wind).

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Der Halleiner Unternehmer Paul Hagenauer feierte kürzlich ein dreifaches Jubiläum. Seit 30 Jahren ist er selbstständig und erfüllt als Fenster- und Türenspezialist Wohnträume in Stadt und Land. Seit nunmehr 25 Jahren macht er dies als Vertriebspartner der Firma „Josko“ und vor fünf Jahren übersiedelte er ins „Josko-Center“ in der Innsbrucker Bundesstraße in Salzburg. Nachdem Paul Hagenauer die Fachschule für Tischlerei und Raumgestaltung in Hallein abgeschlossen hatte, begann er individuelle Wohn(t)räume für die Menschen zu verwirklichen. Gemeinsam mit seinem Team bestehend aus Michael Hager, Maria Klappacher, Norbert Krizmanic, Stefan Huka, Ehefrau Brigitte Hagenauer und jetzt auch Sohn Lukas, bringt Hagenauer den qualitätsbewussten Bauherrn auf 400 Quadratmetern die Welt des Josko Smart Mix näher. „Gute Architektur ist die Summe stimmiger Details. Gerade die charaktergebenden, verbindenden Elemente wie Fenster, Haus- und Innentüren, Ganzglas-Systeme, Holzböden und Sonnenschutz machen die ganzheitliche Harmonie in den eigenen vier Wänden aus, nach der sich Menschen beim Bauen und Renovieren sehnen“, so Jubilar Paul Hagenauer. „Wir sind stolz, solch eine Unternehmerpersönlichkeit in unserer Stadt zu haben, die mit viel Pioniergeist ein Unternehmen aufgebaut hat, das weit über die Grenzen bekannt ist. Paul Hagenauer ist aber auch im Vereins- und Gesellschaftsleben stark engagiert und ein Vorbild für das Ehrenamt“, so Vizebürgermeister Maximilian Klappacher. – Auf dem FOTO oben Stadträtin Eveline Sampl-Schiestl, Paul und Brigitte Hagenauer sowie Vizebürgermeister Maximilian Klappacher. (Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: Hagenauer/Neumayr).

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Anrainer der Schloßallee im Halleiner Stadtteil Rif waren an Bürgermeister Gerhard Anzengruber mit dem Vorschlag herangetreten, auf diesem Straßenteil eine Straßenbeleuchtung installieren zu lassen. Nun ist es soweit. Nach Planung und Vorbereitung konnte kürzlich eine entsprechende Beleuchtung in der Schloßallee in Betrieb genommen werden. Es war jedoch ein mühsames Unterfangen, da die Allee in einem geschützten Landschaftsteil liegt und dadurch eine naturschutzbehördliche Ausnahmebewilligung durch die Landes-Umweltanwaltschaft erforderlich ist. Es wurden 12 Beleuchtungskörper mit warmweißen LED-Lampen montiert. Die Kosten dafür betrugen 12.000 Euro. Neben der Straßenbeleuchtung wurden auch die Bodenmarkierungen nachgezogen und die Sicht auf die Verkehrszeichen (Beschränkung 30 km/h) verbessert. Außerdem werden in der Schloßallee Geschwindigkeits-Messgeräte aufgestellt. „Es freut mich, dass es uns nun gelungen ist, die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt der Schloßallee deutlich zu verbessern, um vor allem den Schulweg sicherer zu gestalten“, so Vizebürgermeister Maximilian Klappacher, der allerdings das Verkehrsaufkommen zum Teil selbst verursacht sieht: „Es sind überwiegend die Eltern, die ihre Kinder in die Schule fahren und dadurch für viel Verkehr sorgen.“ An die Eltern und an die Direktion gerichtet, appelliert Vizebürgermeister Maximilian Klappacher, die Kinder nicht bis vor die Schultüre zu fahren. – Auf dem Foto oben: Vizebürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer freuen sich, dass nun die Schloßallee sicherer gemacht werden konnte. – (Presseaussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Alljährlich veröffentlichen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ auf Kunstdruckpapier und in Vierfarbendruck das heuer 124 Seiten umfassende Edel-Wirtschaftsmagazin ,,DIE BESTEN‘‘. Hier werden die besten 500 Unternehmen des Landes Salzburg gekürt – gewertet wird jeweils der Jahres-Nettoumsatz. An 1. Stelle findet sich die seit Jahren an der Spitze liegende Porsche Holding GmbH mit einem Jahresumsatz von 22.400.000.000 Euro, an 500. Stelle liegt diesmal das Halleiner Unternehmen Elektro Ebner mit einem Jahresumsatz von 7.713.000 Euro. Insgesamt 9 Betriebe aus Hallein werden im SN-Magazin DIE BESTEN mit Jahresumsätzen zwischen 412,8 Euro Millionen und 7,7 Millionen Euro unter die Besten 500 im Land Salzburg gereiht. (Aus Puch sind es ebenfalls 9 Unternehmen, aus Kuchl sind es 7). Die 9 Unternehmen aus Hallein werden nachstehend angeführt. In Klammer die korrigierten Jahresumsatz-Veränderungen von 2017 im Vergleich zu 2016. Die Jahresumsätze 2018 liegen selbstverständlich noch nicht vor.

Rang   22: Jacoby Pharma Holding GmbH mit 412.803.369 Euro Jahresumsatz
           (+4,1%)
Rang   38: EMCO GmbH mit 177.490.000 Euro Jahresumsatz (+14,5%)
Rang   44: Austrocel Hallein GmbH mit 149.791.627 Euro Jahresumsatz (+4,5%)
Rang   90: Leube-Gruppe mit 74.683.000 Euro Jahresumsatz (+1%)
Rang 115: Werner & Mertz Hallein mit 60.000.000 Euro Jahresumsatz (–9,1%)
Rang 267: Deisl Beton GmbH mit 21.100.000 Euro Jahresumsatz (+1,4%)
Rang 431: List Salzhandel GmbH mit 11.157.000 Euro Jahresumsatz (+15,5%)
Rang 477: Electric Love GmbH & Co. KG mit 10.000.000 Euro Jahresumsatz (k.A.)
Rang 500: Elektro Ebner GmbH mit 7.713.000 Euro Jahresumsatz (+12,2%)

Das ,,SN‘‘-Magazin DIE BESTEN, veröffentlichte im Bemühen um besonders detaillierte Informationen, weiteres Zahlenmaterial wie etwa Mitarbeiter/innen-Anzahl, Umsatz pro Mitarbeiter/in, Veränderung der Mitarbeiter/innen-Anzahl, Umsatz-Plus oder Umsatz-Minus im Vergleich zum Vorjahr. Den vorerst überraschten Lesern der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wurde kurzfristig eine weitere Ausgabe des Magazins DIE BESTEN nachgeliefert – in verringertem Seitenumfang und auf Zeitungspapier gedruckt. Der Druckfehlerteufel hatte den ,,SN‘‘-Profis einen grausamen Streich gespielt. Dazu lieferten die ,,SN‘‘ folgende Erklärung: ,,Die Datensätze der Kategorien Entwicklung Mitarbeiter und Entwicklung Umsatz wurden falsch berechnet. Alle anderen Daten sind korrekt. Zur Richtigstellung dient der vorliegende Sonderdruck.‘‘ Dieser enthielt, reduziert von 124 auf 24 Seiten, keine redaktionellen Beiträge mehr sondern nur nochmals das komplette Ranking der 500 Betriebe mit den korrigierten Zahlen. Bei den Umsatz-Werten 2017 im Vergleich zu 2016 dominierte im Wesentlichen ein falsches Minus-Zeichen anstelle von Plus, doch bei einigen Betriebe gab es deutliche Unterschiede.

So etwa bei EMCO GmbH. Vorerst wurde bei der Umsatz-Entwicklung der Wert von –12,7 % veröffentlicht, welcher auf erfreuliche +14,5% berichtigt werden musste. Ähnlich bei der Firma List Salzhandel GmbH. Ursprünglich wurde ein Umsatz-Rückgang von –13,4% veröffentlicht, tatsächlich gab es einen beachtlichen Umsatz-Zuwachs von +15,5%. Man erkennt: Auch in einem führenden Zeitungs-Unternehmen schlägt der Druckfehlerteufel, hochgerüstet durch die Computer-Technologie, noch immer hinterhältig zu. – Weil hier von Druckfehlern die Rede ist: Passiert dieser, dann wird von der Presse üblicher Weise an den Anfang der Berichtigung der Begriff ERRATUM (vornehm klingender Ersatz für Irrtum bzw. Druckfehler) gestellt. So landete der Begriff auch auf der Titelseite des korrigierten und nachgedruckten ,,SN‘‘-Magazins. Der Begriff wurde jedoch nicht korrekt verwendet. Denn angesichts von etwa 1.000 falschen Zahlen (in zwei Rubriken mit jeweils etwa 500 unrichtigen Werten) hätte auch die Mehrzahl von Erratum angewendet werden müssen: ERRATA! – (Odo Stierschneider).

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Der kleine, feine, heimelige Adventmarkt in der Halleiner Altstadt, dessen reizvolle Verkaufshütten sich kreisförmig um den Zeiserlbrunnen auf dem Bayrhamerplatz anordnen, stimmt auch heuer wieder auf liebenswürdige Art und Weise auf die Weihnachtszeit ein. Die Angebote sind vielfältig und geschmackvoll und sind durchwegs auch als Weihnachts-Geschenke geeignet. Zur Stärkung gibt es die passende Palette von Maroni bis zu verschiedensten Mehlspeisen und Fleisch-Spezialitäten, selbstverständlich dürfen auch  Getränke-Verkaufsstände nicht fehlen. Das schöne optische Gesamtbild wird durch viele Lichter und den großen Adventbaum perfekt gestaltet. (Dazu unsere oben stehenden Fotos). Wenn man jedoch den Adventmarkt außen umrundet, fallen die leeren Rückwände der Adventhütten unangenehm ins Auge. (Dazu das letzte Foto oben). Hier gehören entweder rationell mit Siebdruck einfache Weihnachtsmotive angebracht. Oder man schmückt die leeren Rückwände mit Tannengirlanden, die entweder in bogenförmigen, kreisförmigen oder quadratischen Formen angebracht werden könnten. Oder die Rückwände werden mit Strohsternen geschmückt. Auch wäre es durchaus sinnvoll, an jeder Rückwand eine beleuchtete Laterne anzubringen. Egal, wofür man sich auch immer entscheidet – der Horror der faden, leeren Rückwände der Adventhütten gehört endlich (endlich!) beseitigt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die traditionelle Feier des Bockbier-Anstichs im Hofbräu Kaltenhausen war auch mit dem Abschied des langjährigen Braumeisters DI Dr. Günther Seeleitner und der Begrüßung seines Nachfolgers Braumeister Martin Simion verbunden. Dieser werkt bereits seit Sommer in der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Mit den Worten ,,meine drei liebsten Zutaten sind Tradition, Hingabe und Mut zu Neuem‘‘ stellte sich der neue Braumeister den Anwesenden vor. Braumeister DI Dr. Günther Seeleitner überreichte seinem Nachfolger einen großen sechszackigen Brauer-Stern, dessen sechs Spitzen sowohl die Elemente Luft, Feuer und Erde als auch die wichtigsten Bestandteile des Bieres darstellen: Wasser, Malz und Hopfen. Braumeister Martin Simion erhielt schließlich von seinem Vorgänger symbolisch auf einem Kissen die Schlüssel für das Hofbräu Kaltenhausen überreicht.

Mit Braumeister DI Dr. Günther Seeleitner, in Hallein allgemein bekannt als ,,Mister Kaltenhausen‘‘ oder als ,,Bierkönig von Kaltenhausen‘‘ oder auch als ,,Der 3. Barmstein‘‘, (nachdem natürliche Kaltluft unter den beiden Barmsteinen von der Brauerei genützt wird), tritt eine verdienstvolle und vielschichtige Persönlichkeit als Braumeister der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen zurück. Geboren 1953 in Salzburg, war DI Dr. Günther Seeleitner Braumeister für Craftbier, Bierspezialitäten und Innovationen bei der Brau Union Österreich AG und seit 1990 Braumeister der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen. Diese wurde aufgebaut, als 2011 die großindustrielle Brauerei in Kaltenhausen mit einer Jahresproduktion von 400.000 Hektoliter Bier geschlossen wurde. In der kleinen aber feinen Spezialitäten-Manufaktur konnte der Biertüftler seine Kreativität voll ausleben: Biersorten mit den Geschmacksnoten Schoko oder Kaffee, das Maroni-Bier oder Pale Ales sind nur einige Beispiele dafür.

Seit 2002 ist DI Dr. Braumeister Günther Seeleitner Präsident des Bundes Österreichischer Braumeister und Brautechniker. Von 2004 bis 2016 war DI Dr. Günther Seeleitner auch Braumeister der öberösterreichischen Brauerei Zipf. Er leitete außerdem die Ausbildungskurse zum Biersommelier, die autorisiert und unter Schirmherrschaft durch den Verband der Brauereien Österreichs, in der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen abgehalten werden. Zahlreiche beliebte Biersorten wurden von Braumeister DI Dr. Günther Seeleitner komponiert, darunter befand sich auch das Ruperti-Bier, welches seinerzeit anlässlich des 20-jährigen Braugasthof-Pächter-Jubiläums von Edith und Anton Haas gebraut wurde. Die unter Braumeister DI Dr. Günther Seeleitner geschaffenen Biersorten wurden mit zahlreichen wichtigen Auszeichnungen durch die Institutionen ,,European Beer Star‘‘ und ,,World Beer Cup‘‘ bedacht.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
DI Dr. Günther Seeleitner. FOTO 2: Nachfolger Braumeister Martin Simion, er ist, perfekt passend für die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen, Braumeister für Spezialitäten und Innovationen. FOTO 3: DI Dr. Günther Seeleitner mit dem Brauerstern. FOTO 4: DI Dr. Günther Seeleitner mit den Brauerei-Schlüsseln. FOTO 5: Die Übergabe von Brauerstern und Brauerei-Schlüsseln an Braumeister Martin Simion. Die beiden Herren verstehen einander offensichtlich prächtig. FOTO 6: Ein fester Händedruck besiegelte die symbolträchtige Übergabe. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen eröffnete die Saison ihrer winterlichen Bierspezialitäten mit dem traditionellen Bockbier-Anstich, einem geselligen Festabend, einem Bier-Kulinarium voller außergewöhnlicher Geschmacks-Erlebnisse. Im Hofbräu Kaltenhausen wird bekanntlich seit Jahrhunderten Bierkultur gefördert und gelebt. Zahlreiche Bierliebhaber ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und folgten der Einladung in die älteste Brauerei Salzburgs. ,,Hopfen und Malz – Gott erhalt’s!‘‘ Mit diesem traditionellen Brauspruch und dem Anstich des ersten Kaltenhauser Winterbockbier-Fasses eröffnete Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl in gekonnter Manier die Bockbiersaison. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei vom Österreich-Vorstands-Vorsitzenden der Brau Union Magne Setnes, vom neuen Braumeister in Kaltenhausen Diplom-Braumeister Martin Simion (Braumeister für Spezialitäten und Innovationen), vom Kaltenhauser Urgestein Braumeister Günther Seeleitner und von Günter Hinterholzer, Regionaler Verkaufsdirektor der Brau Union Österreich. Dass Braumeister Günther Seeleitner seinem Nachfolger im Rahmen des Bockbier-Festabends offiziell die Brauerei-Schlüssel überreichte, wird vom SALZSCHREIBER in einem gesonderten Beitrag gewürdigt.

 

DAS NEUE WINTERBOCKBIER BESTICHT
MIT ATTRAKTIVEN EIGENSCHAFTEN

Nach der souverän bewältigten Schwerarbeit rund um den Bieranstich wurden, fachgerecht wie immer, die wichtigsten Eigenschaften des neuesten Winterbockbieres aus Kaltenhausen vor den Anwesenden ausgebreitet. Der heurige Winterbock zeigt sich in einer satt honigfarbenen Optik und ist ungefiltert. In der Nase entwickelt sich ein Bukett aus Aromen nach frischem Biskuit, unterlegt mit zarten Hopfenaromen. Im Trunk fällt sofort der eher schlanke Körper auf. Er kommt erfrischend, eher trocken und ein klein wenig harzig. Das Bittere ist moderat und rasch abklingend. Er verfügt über einen Alkoholgehalt von 7,1 Prozent und eine Stammwürze von 16,2 Grad. Der Kaltenhauser Winterbock passt hervorragend zu Wildgerichten, Steaks und würzigen Braten. Ebenso gut harmoniert der Kaltenhauser Winterbock mit würzigen Käsesorten, nussigen Desserts und Lebkuchen. Der Kaltenhauser Winterbock ist jährlich ab Herbst verfügbar – solange der Vorrat reicht. Also rasch zugreifen und dann ein herzhaftes Prost auf Kaltenhausen und seine Bier-Hexenmeister!

 

DAS FEST FÜR ALLE SINNE WURDE
BIS IN DEN FRÜHEN MORGEN GEFEIERT

„Bierspezialitäten sind für die Österreicher ein wichtiger Bestandteil der Bierkultur des Landes. Die Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen trägt mit ihrer Innovationskraft wesentlich zu dieser Biervielfalt bei. Ich wünsche Martin Simion als neuen Braumeister in Kaltenhausen viele kreative Brauideen, die wir hoffentlich bald verkosten können“, begrüßt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, den neuen Braumeister in der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die zahlreichen Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Kultur in geselliger Runde bei frisch gezapftem Bockbier im Ruperti Gwölb des Braugasthofes in Kaltenhausen. Das 5-Gänge-Menü mit passender Bierbegleitung bewies einmal mehr die Bierkultur-Kompetenz der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Zu genießen gab es regionale kulinarische Feinheiten aus der Küche des Kaltenhauser Braugasthofs, passend begleitet mit den Kaltenhauser Bierspezialitäten wie der Edition „200 Jahre Stille Nacht“ oder der 2018er Sonderedition „Hieronymous Blonde“. Für Unterhaltung sorgte gekonnt die Altbadseer Musi aus dem Ausseerland. – Rasch noch Kaltenhausen-Facts in aller Kürze: Gegründet 1475, ist die Brauerei in Kaltenhausen die älteste Brauerei Salzburgs. Klarstes Felsquellwasser von den Barmsteinen und unterirdische Kalträume begünstigten in Kaltenhausen die Herstellung und Lagerung von Bier in besonderer Weise. Seit 2011 widmet sich der Standort mit einer feinen, edlen Spezialitäten-Manufaktur und einem Schulungszentrum ganz der Bierkultur.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Blick in den grandiosen Festsaal von Kaltenhausen, der als ,,Ruperti-Gwölb‘‘ im Bewusstsein aller Bierliebhaber unauslöschlich verankert ist. FOTO 4: Die Altbadseer Musi sorgte für beste Stimmung unter den Gästen. FOTOS 5 bis 10: Der herzerfrischende Kampf mit dem Bierfass, der schließlich siegreich endete. Kein Wunder – den mächtigen Holzhammer schwang routiniert kein Geringerer als Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl. So konnte schließlich die glorreiche Kampfmannschaft verdientermaßen ihren Siegestrunk in vollen Zügen aus mächtigen Steingut-Krügen genießen. – (Odo Stierschneider / PA-BU. Fotos: OST).

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Mit insgesamt 20 Fotos verweist auch DER SALZSCHREIBER auf den hohen Stellenwert des grandiosen Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Dessen Veranstalter, der großartige Matthäus Leitner, begeistert mit seinem restlosen Einsatz für diese vorweihnachtliche Attraktion. Schon bei der Eröffnung waren die ersten Gäste von auswärts anwesend. So konnte bereits bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes DER SALZSCHREIBER persönlich Bekannte aus Kärnten und Oberösterreich willkommen heißen. Die Reaktion der auswärtigen Besucher, die zum ersten Mal einen Weihnachtsmarkt komplett unter Dach besuchten, war eindeutig: ,,Im nächsten Jahr kommen wir wieder und bringen unsere Freunde mit!‘‘ Na also, mehr kann sich auch Veranstalter Matthäus Leitner nicht wünschen! So können wir unseren Leserinnen und Lesern nur empfehlen, bei einem Besuch des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel die herrliche Vorweihnachts-Stimmung zu genießen und das vielfältige Angebot zu einem Weihnachts-Einkauf zu nützen. Das 1. Foto oben zeigt Halleins wirkungsvollste Weihnachtsdekoration. Für das weithin sichtbare Wahrzeichen des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel musste gleich eine ganze Baumkrone herhalten. FOTOS 2 und 3: Ein rekordverdächtiger Aufmarsch an Krippenfiguren. Foto 4: Eine Batterie an Weihrauch-Fiolen, insgesamt 10 verschiedene Sorten. Fotos 5 bis 8: Beispiele aus dem umfassenden Angebot des Weihnachtsmarktes. Foto 9: Auch im Verdampferturm gibt es Einkaufsmöglichkeiten. Sehr verdächtig: Der rätselhafte rote Punkt in der oberen Bildmitte. Foto 10: Des Rätsels Lösung: Der Weihnachtsmann kennt erfreulicher Weise keine Hindernisse, wenn es darum geht, uns seine Geschenke (die er natürlich am Weihnachtsmarkt erworben hat) rechtzeitig unter den Lichterbaum zu legen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der Weihnachtsmann hat einen Namen: Matthäus Leitner, begeisterter und engagierter Veranstalter des grandiosen Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Seine totale Hingabe an den prachtvollen Weihnachtsmarkt kam bei dessen Eröffnung auf beeindruckende Art und Weise zum Ausdruck. Bei diesem festlichen Anlass traten auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und Bürgermeister Gerhard Anzengruber als Redner vor das Publikum. Über das gesamte vielfältige Angebot im und rund um den Halleiner Weihnachtsmarkt berichtete der Salzschreiber bereits. Oben finden Sie die ersten 10 Fotos vom Weihnachtsmarkt. FOTO 1: Der festlich gestaltete Eingangsbereich. FOTO 2: Verkaufsstände rund um den Eingangsbereich. FOTO 3: Ein Sextett der Bürgerkorps-Musikkapelle Hallein umrahmte musikalisch die Eröffnung des Weihnachtsmarktes. FOTOS 4 bis 10: Nun geht es mitten hinein in die Pracht und Herrlichkeit des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Seit Freitag, dem 16. November 2018, ist der Halleiner Weihnachtsmarkt auf der Pernerinsel wieder für sechs Wochenenden geöffnet. Dazu unser oben stehendes Foto mit Veranstalter Matthäus Leitner und Bürgermeister Gerhard Anzengruber. Im rustikalen und geschichtsträchtigen Ambiente der Alten Saline veranstaltet Matthäus Leitner wiederum seinen traditionellen Weihnachtsmarkt. Dieser gilt als einer der schönsten im Land Salzburg und als einer der größten Indoor-Weihnachtsmärkte in ganz Österreich. Schon das Betreten der alten Salzlagerstätten, aufwändig und liebevoll geschmückt mit Weihnachtsdekoration, Tannenbäume, Riesenkerze und einer überdimensionalen Kopie der Originalpartitur des Stille-Nacht-Liedes, vermitteln einen einzigartigen Adventzauber. Die Besucher tauchen in eine regionale, traditionelle Weihnachtswelt ein, die niemanden unberührt lässt.

 

BÜRGERMEISTER ANZENGRUBER:
25.000 BESUCHER WERDEN ERWARTET

Bürgermeister Gerhard Anzengruber überzeugte sich bei einem Besuch der Vorbereitungsarbeiten von der Qualität dieses Weihnachtsmarktes. „Mit viel Feingefühl, Leidenschaft und zündenden Ideen konnte Matthäus Leitner nicht nur 60 traditionelle Aussteller gewinnen, sondern auch ein tolles Gesamtkonzept entwickeln, das sich nicht nur auf die Pernerinsel beschränkt. Neben Führungen durch die historische Sudpfanne, durch die Salinenkapelle, bietet Matthäus Leitner auch Stadtführungen an. Es werden 25.000 Besucher erwartet. Damit setzt Matthäus Leitner einen bedeutenden touristischen Akzent und einen mächtigen Impuls für die Wertschöpfung in unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Gerhard Anzengruber.

 

ATTRAKTIVE NEUHEITEN UND
SPEZIELLE BESONDERHEITEN

Ganz besonders stolz ist Matthäus Leitner auf das neue Kinder-Betreuungsangebot. Im sogenannten „Salzlager 5“ basteln Kinder an Samstagen und Sonntagen Krampusmasken und Weihnachtsgeschenke. Die Mutigen dürfen sogar mit ihren selbstgebastelten Krampusmasken am 1. Dezember an einem Krampuslauf der Igonta-Pass auf der Pernerinsel teilnehmen. Matthäus Leitner bietet auch zwölf Alpaka-Wanderungen durch die Halleiner Altstadt an, bei denen die Teilnehmer Wissenswertes und historisch Interessantes über Hallein erfahren (Teilnahme kostenlos). Zahlreiche Workshops, wie Honigkerzen basteln, Brot backen, Fische räuchern usw. bereichern den Weihnachtsmarkt. Den kleinen oder großen Hunger können die Besucher mit regionalen Schmankerl, wie Fleischkrapfen, Kaspressknödeln etc. stillen. Musikdarbietungen lokaler Ensembles sorgen für stimmungsvolle Untermalung. Christbäume werden vom Loimerbauer aus Adnet, frisch gefällt, angeboten. Der Weihnachtsmarkt ist komplett überdacht und damit völlig wind- wetter-unabhängig sowie barrierefrei. Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt unter www.weihnachtsmarkt-hallein.at.

 

Öffnungszeiten des Halleiner Weihnachtsmarktes in der Alten Saline

An den Wochenenden

16. November – 18. November,

23. November – 25. November

30. November – 02. Dezember

07. Dezember – 09. Dezember

14. Dezember – 16. Dezember

21. Dezember – 23. Dezember

JEWEILS

Freitags: 13.00 - 19.00 Uhr

Samstags und Sonntags: von 10.00 – 19.00 Uhr.

(TEXT UND FOTO: STADTGEMEINDE HALLEIN)

 

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Bisher wurden die viel zu geringen persönlichen Verbindungen zwischen dem Halleiner Rathaus und dem Salzburger Landtag fallweise auf Ebene der amtierenden Bürgermeister oder Gemeindevertreter hergestellt. So waren die Halleiner Bürgermeister Josef Brandauer, Franz Kurz und Franz Zambelli auch als Landtags-Abgeordnete tätig, Josef Brandauer brachte es sogar bis zum Landtagspräsidenten. Finanzgenie Dr. Christian Stöckl, der bekanntlich als Bürgermeister die finanziell angeschlagene Stadt Hallein sanierte, wurde als Finanz-Landesrat nach Salzburg berufen, beendete aber damit seine Tätigkeit als Bürgermeister. (Inzwischen ist er sogar Landeshauptmann-Stellvertreter. Aber nicht Landesobmann-Stellvertreter, wie es unrichtig auf der Homepage der Stadtgemeinde Hallein heißt.) Mit der am 10. März 2019 stattfindenden Bürgermeisterwahl in Hallein wird jedoch alles anders. Nun bewirbt sich erstmals eine Persönlichkeit aus dem Salzburger Landtag für die Position des Bürgermeisters der Stadt Hallein. Ganz korrekt: für die Position der Bürgermeisterin der Stadt Hallein. Mit Kandidatin Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl (siehe Foto oben) von den Grünen, tritt zum ersten Mal eine amtierende Landtagsabgeordnete zu einer BürgermeisterInnenwahl in Hallein an.

Erst zweimal stellten sich bisher in der Stadt Hallein entschlossene Frauen bei einer BürgermeisterInnenwahl dem Wahlvolk. Bis zum Sommer des heurigen Jahres war auch offen, ob nicht doch ÖVP-Kulturstadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin in die Schlacht zieht. Schließlich entschied sich die ÖVP Hallein doch für das Polit-Urgestein Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher. Er nimmt diese Berufung ernst und vertritt mittlerweile engagiert und flächendeckend Bürgermeister Gerhard Anzengruber, der nicht mehr zur Wahl antreten wird. Verständlich: Mit Errichtung der Hochwasserschutz-Anlagen, mit der Neupflasterung der Halleiner Altstadt, mit der kompletten Renovierung des Gebäudes für das ,,Stille-Nacht‘‘-Museum, mit der umfassenden Neugestaltung des ,,Stille-Nacht‘‘-Museums, mit der ersten punktuellen Begrünung der Altstadt mit Trog-Bäumen, mit dem erfreulichen Verhältnis zu den Salzburger Festspielen, mit Vorarbeiten zur Errichtung eines neuen Salinen-Steges, mit Erledigung der alltäglichen und jahreszeitlich bedingten Erfordernisse für die Stadt sowie mit der grundsätzlich wichtigen finanziellen Sanierung der Stadt Hallein, wurden unter Bürgermeister Anzengruber echte Großtaten vollbracht. Und damit für seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin im Halleiner Rathaus, die Latte durchaus hoch gelegt…

Die vormaligen Halleiner Bürgermeister Brandauer, Kurz und Zambelli waren deshalb bestrebt in den Landtag einzuziehen, weil sie die Möglichkeit sahen, in diesem hochrangigen Gremium persönlich für die Interessen der Stadt Hallein einzutreten. Dazu wäre die Forderung aufzustellen, dass im Salzburger Landtag künftig die zweitgrößte Stadt des Landes permanent vertreten sein müsste. So gesehen, fasziniert die Kandidatur der Landtagsabgeordneten Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl in zweierlei Hinsicht: Zum ersten Mal könnte eine Frau im Sessel der Bürgermeisterin Platz nehmen, die außerdem durch ihre Präsenz im Salzburger Landtag den Halleiner Anliegen verstärkt Nachdruck verleihen könnte. Man kann gespannt sein, wie die Halleinerinnen auf die Chance reagieren, eine Frau an die Spitze der Halleiner Stadtpolitik zu heben. Dazu noch Persönliches: Die Halleinerin Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl maturierte am Bundesgymnasium Hallein, beendete ihr Studium an der Universität Salzburg mit Mag. phil (1994) und Dr .phil. (1999). Sie war u. a. Lektorin für Einrichtungen der Universität Salzburg und ist seit 2000 selbständig (Projektorganisation für pro mente Salzburg, Bildungsmanagement für die pro mente Akademie). Seit 2011 ist Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl Bezirks-Sprecherin der Grünen im Tennengau. – (Odo Stierschneider, Homepage K. H.-V.)

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Im Sportzentrum Rif geben sich nach wie vor die Weltklasse-Sportstars die Klinke in die Hand. Damit das auch weiterhin so bleibt, wird kräftig gebaut. Kürzlich konnten, wie DER SALZSCHREIBER bereits berichtete, der Eingangsbereich und die Büros behindertengerecht eröffnet werden. Und die Arbeiten an den Tribünen schreiten zügig voran. „Mit der Modernisierung der Tribünen bringen wir das ULSZ Rif, das große Juwel der Salzburger Sportinfrastruktur, wieder auf den neuesten Stand“, so Landesrat Stefan Schnöll. „In naher Zukunft werden hier wieder viele Zuschauerinnen und Zuschauer bei zahlreichen Wettkämpfen jubeln können. Das ist vor allem in Hinblick auf den Höhepunkt des nächsten Jahres, die Europäischen Betriebssportspiele nächsten Juni in Salzburg, besonders erfreulich.“ Das perfekte Wetter bis weit in den November hinein hilft natürlich, dass bei den Bauarbeiten viel weitergeht. Clever dabei: Tonnenweises Aushubmaterial wurde sofort wiederverwertet und ein Rodelhügel mit zwei kleinen Sprungschanzen errichtet. Außerdem ging sich noch ein Pump-Track aus, das sind kleine Hügel für die Cross-Biker. „Und das alles steht der Bevölkerung offen zur Verfügung“, ist ULSZ-Rif-Direktor Wolfgang Becker stolz. Die Arbeiten sollten bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die geplanten Kosten belaufen sich auf knapp 4,3 Millionen Euro. – (Salzburger Landeskorrespondenz. Fotos:SLK).

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Der Eingangsbereich im Sportzentrum Rif erstrahlt in neuem Glanz und heißt in modernem Ambiente die Trainingsgäste willkommen. Und: Sowohl Eingang als auch die Büros sind ab sofort behindertengerecht erreichbar. „Es ist echt motivierend, in dieser neuen Umgebung arbeiten zu können“, sind sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einig.Das Universitäts- und Landes-Sportzentrum Rif in Hallein ist das Aushängeschild im Salzburger Sport“, so Sportlandesrat Stefan Schnöll. „Mit der Fertigstellung des erweiterten Verwaltungsgebäudes haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt, um die beste Infrastruktur für die Betreuung der Athletinnen und Athleten zu bieten.“ Und ULSZ-Direktor Wolfgang Becker ergänzt: „Der Umbau zeigt, dass sich das Sportzentrum ständig weiterentwickelt. Die Barrierefreiheit ist ein sehr wichtiges Thema, das hier sehr gut umgesetzt wurde.

 

Nach fünf Monaten Umbauphase stehen die neuen Räumlichkeiten nun behindertengerecht zur Verfügung. Der Eingangsbereich ist mit einem automatischen Eingangstor ausgestattet. Der Bürotrakt erhielt eine Zugangsrampe für Rollstuhlfahrende und einen Besprechungsraum. Insgesamt entstanden rund 180 Quadratmeter modernisierte Räume, die Kosten belaufen sich auf knapp 680.000 Euro. Bei der Eröffnung wurden auch die Teamweltmeister im Sportschießen geehrt. Bernhard Pickl und die Brüder Stefan und Gernot Rumpler gewannen bei der WM in Korea im Dreistellungsmatch mit dem Gewehr die Goldmedaille. Direktor Becker und Landesrat Schnöll stellten sich bei den Weltmeistern mit Geschenken ein. „Die Erfolge der drei Schützen zeigen, dass die Adaptierung der Schießhalle im Jahr 2017 schon Früchte trägt“, so Becker. Das Beispiel von Bernhard Pickl zeigt auch die guten Synergien, die im Sportzentrum Rif ineinandergreifen. Pickl ist als Heeres-Leistungszentrums-Soldat in Rif stationiert und wird im Olympiazentrum betreut. Auch Gernot Rumpler wird im Olympiazentrum betreut und genießt das professionelle Ambiente in Rif. –- Das oben stehende Foto zeigt den Direktor des Universitäts- und Landes-Sportzentrums Rif Wolfgang Becker, Landesrat Stefan Schnöll und Andreas Suntinger vom Referat Landeshochbau. Die Genannten präsentieren den neuen Eingangsbereich des Sportzentrums Rif. -- (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Franz Wieser).

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Wenn Sie hier im SALZSCHREIBER-Ressort AKTUELLES um drei Artikel weiter nach unten scrollen, finden Sie bereits einen ersten Bildbericht zur Firstfeier der innovativen Wohnhaus-Sanierung in Hallein, Salzachtalstraße 32-34. Hier folgt nun eine besonders ausführliche Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein zu diesem richtungsweisenden Wohnhaus-Sanierungsprojekt. Wir zitieren: Wenige Monate vor Fertigstellung im April 2019 sind die Arbeiten an diesem Leuchtturm-Projekt technischer und sozialer Innovationen bereits sehr weit fortgeschritten. Bürgermeister Gerhard Anzengruber und der ressortführende Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher lobten das Forschungs- und Projektteam um Architekt Paul Schweizer sowie die bauausführenden Firmen. Sie bedankten sich bei den Mietern für ihr Verständnis und ihre Geduld.

„Wir sind stolz, diese Wohnanlage aus den 1950er-Jahren mit ganz neuen technischen Ansätzen zu renovieren. Ein solches Projekt birgt große Herausforderungen: Die Bauteilaktivierung der Fassade, mit der geheizt und gelüftet wird und die den Schall des Verkehrs von der B159 und andere Lärmbelästigungen absorbiert sowie den nachträglichen Einbau von zwei Liftanlagen, von Balkonen, einer Photovoltaik-Anlage und den Aufbau von Dachgeschoß-Wohnungen. Aber auch die Einbindung der Mieter, die ja während der Bauzeit in ihren Wohnungen bleiben, erfordert ein sensibles Gespür für die Situation aller Beteiligten. Dank einer hinreichenden Planungsphase über drei Jahre, kann die Bauzeit kurz gehalten werden. Insgesamt ein gelungenes Projekt nach zeitgemäßen Maßstäben, bei dem die öffentlichen Gelder gut investiert sind. Hallein setzt damit neue und zukunftsweisende Maßstäbe“, betonen Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher. Letzterer bedankte sich bei Bürgermeister Gerhard Anzengruber, von dem die Initialzündung zu diesem Projekt stammte. „Dieses Projekt steht für Nachhaltigkeit und Entwicklung und trägt die Handschrift von Bürgermeister Gerhard Anzengruber“, so Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher. 

 

INNOVATIVES FORSCHUNGS-PROJEKT MIT

SOZIALWISSENSCHAFTLICHER BEGLEITUNG

Architekt Paul Schweizer sieht in diesem Forschungsprojekt wichtige Innovationen. Zum einen nennt er die Fassade. „Diese Bauteilaktivierung mit Schallabsorber ist nicht nur für eine Sanierung neu, sondern auch in dieser Kombination. Wir setzten nämlich von Anfang an auf eine sozialwissenschaftliche Begleitung. Wir wollten einerseits erfahren, wo ‚drückt den Mietern der Schuh‘, andererseits wollten wir allfällige Emotionen, die bei einem solchen Projekt entstehen könnten, herausnehmen“, informierte Architekt Paul Schweizer. Auch das interdisziplinäre Team, bestehend aus Architekt, Statiker, Haustechniker, Raumplaner, Verkehrsplaner, Freiraumplaner, Sozialwissenschaftlerin, sowie FH Salzburg, steht nach den Erfahrungen von Paul Schweizer für Innovation und für den Erfolg des Projektes. „Natürlich mussten wir uns erst zusammenfinden. Jedes Teammitglied sieht zunächst sein Gewerk, hat quasi eine eigene Sprache. Die FH Salzburg moderierte unermüdlich und exzellent“, beschrieb Paul Schweizer den Team-Entwicklungsprozess.

 

ZAHLEN – DATEN –FAKTEN ZU DEN

BEIDEN SANIERUNGSOBJEKTEN
Der große Gebäudekomplex stammt aus den 1950er-Jahren. Es ist symmetrisch angelegt und besteht eigentlich aus zwei Gebäuden. Folgerichtig gibt es zwei voneinander getrennte Eingänge, bei jedem der Eingänge wird eine Liftanlage errichtet. In den Bestandsobjekten befinden sich insgesamt 12 Wohneinheiten (6 Wohnungen pro Objekt). Diese erhalten je nach Größe ein oder zwei Balkone, neue Fenster und barrierefreie Bäder. Zusätzlich wird das Dachgeschoß ausgebaut. Es werden sieben barrierefreie Zweizimmerwohnungen mit ca. 50 m² geschaffen, wobei die drei mittleren Wohnungen jeweils eine Loggia und die vier außenliegenden Wohnungen je einem Balkon erhalten. Die Heizung erfolgt über die multifunktionale Fassade, die Warmwasseraufbereitung über eine zentrale Warmwasserversorgung. Im Jänner 2019 wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Weiters werden 15 Parkplätze geschaffen und ein Kinderspielplatz.

 

Projektkosten für beide Gebäude                ca. 3,2 Millionen Euro

Wohnbauförderung                                      ca. 1,037 Millionen Euro

FFG (Forschungsförderungsgesellschaft)   ca. 165.000,00 Euro

KIP (Kommunales Investitionsprogramm)   ca. 426.000,00 Euro

Kostenanteil der Stadt                                 ca. 1,6 Millionen Euro

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Architekt Paul Schweizer, der sich mit großem Engagement den vielfältigen Herausforderungen des richtungsweisenden Projektes ,,Smart City‘‘ in Hallein widmet. FOTOS 2 bis 5: Details aus dem großen Wohnobjekt Salzachtalstraße 32 – 34, wobei das neue oberste Stockwerk im Mittelpunkt steht. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Ergänzungen: Odo Stierschneider. Foto 1: Josef Wind, Fotos 2 bis 5: OST).

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Das durch den Nationalfeiertag verlängerte Wochenende stand in Hallein ganz im Zeichen des aufregenden, teuflisch gehörnten Brauchtums: Die glorreiche Igonta Pass lud zur größten Krampus-Ausstellung Österreichs (!) in die Alte Saline auf der Halleiner Pernerinsel. Der furchtlose Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher stattete der umtriebigen Igonta Pass, die heuer ihr stolzes 20-jähriges Vereinsjubiläum feiert, einen Besuch ab und war schwer beeindruckt: „Die Igonta Pass entwickelte diese Ausstellung von einer Insider-Veranstaltung zur mittlerweile größten Krampus-Ausstellung Österreichs. Die Pernerinsel bietet dazu den idealen Rahmen.‘‘ Für den überaus engagierten „Chef-Organisator“ Stefan Windhofer, Obmann der Igonta Pass, laufen die umfangreichen Vorbereitungen indessen schon seit Monaten. So konnte er beeindruckende 132 Aussteller, Schnitzer und Krampuspassen aus Österreich, Bayern und Südtirol für diese Masken-Ausstellung gewinnen. Sie präsentierten über 1.000 Masken, dazu schier unzählige Gewänder, Felle und sonstige „Krampus-Utensilien“. Diese wahrlich beeindruckende Veranstaltung entfaltet eine enorme Anziehungskraft. Unfassbar: Rund 8.000 Besucherinnen und Besucher kamen auf die Pernerinsel, um sich auf die Krampus- und Perchtenzeit einzustimmen! Ganz klar: Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 2023 verdient die wackere Igonta-Pass eine Auszeichnung der Stadt Hallein!

 

Österreichs größte Krampus-Maskenausstellung hinterlässt auch einen respektablen wirtschaftlichen Fußabdruck sowohl in Hallein als auch in den Umlandgemeinden. „Wir haben beeindruckende Nächtigungszahlen an diesem Wochenende, nicht nur in Hallein, sondern auch in der Region“, konnte deshalb Vize-Bürgermeister Klappacher erfreut feststellen. Die enorme Sogkraft der Krampus-Maskenausstellung sorgt für eine beträchtliche Wertschöpfung und Umwegrentabilität. Davon profitieren nicht nur die Beherbergungs-Betriebe, sondern auch die Gastronomie-Unternehmen. ,,Die Igonta Pass setzt mit ihrer Krampus-Maskenausstellung einen signifikanten Impuls für Hallein und die Region. Ich bedanke mich bei der Igonta Pass mit Obmann Stefan Windhofer und seinem Team für dieses beeindruckende Engagement. Alle arbeiten hier hochprofessionell“, lobte Vize-Bürgermeister Klappacher den Veranstalter. Auch in diesem Jahr beweist die Igonta Pass ihr soziales Engagement. Einen Teil des Reinerlöses aus der Maskenausstellung spendet sie für das Haus Mirjam, das Frauenhaus in Hallein. – Am Sonntag, 2. Dezember 2018, steht die Stadt Hallein erneut im Zeichen der gehörnten Höllengestalten im Rahmen des 14. Halleiner Krampus-Altstadtlaufes. Die unermüdliche Igonta Pass lädt wiederum zu diesem traditionellen und einem der größten (!) Krampusläufe Österreichs ein. Daran werden 60 Passen und rund 650 Mitwirkende teilnehmen. Diesen Termin müssen sich alle am Krampus-Brauchtum Interessierten unbedingt vormerken! – (Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein, Ergänzungen Odo Stierschneider. FOTO 1: Stadtgemeinde Hallein. Im Bild von links: Igonta-Pass-Kassier Helmut Kummerer, Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher, ein Ausstellungskrampus und Igonta-Pass-Obmann Stefan Windhofer.)

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Das Ehrenzeichen des Landes erhielt gestern der Halleiner Professor Josef Strobl bei einem Festakt in der Salzburger Residenz. „Prof. Josef Strobl leistete Pionierarbeit bei der Umsetzung von geografischen Karten zur Bevölkerungsentwicklung für das Bundesland Salzburg“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, der das Ehrenzeichen in Vertretung des Landeshauptmannes überreichte. 1988 wurden durch Prof. Strobls Engagement mehrere geographische Informationssysteme unter der Dachmarke Z–GIS (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik an der Universität Salzburg) gebündelt. Heuer feiert das Zentrum sein 30-jähriges Bestehen. Prof. Josef Strobl hat außerdem maßgeblich an der Konzeption des Salzburger Geographischen Informationssystems SAGIS mitgewirkt. Mit seinen Aktivitäten in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und in anderen Funktionen hat er sich in der Salzburger Innovationslandschaft vielfältig engagiert.

 

Das Z–GIS hat sich als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik international etabliert, verbindet Grundlagenforschung und angewandte Forschung und hat eine führende Position in der postgradualen Ausbildung inne. Derzeit laufen 24 internationale und regionale Forschungsprojekte unter Prof. Strobls Kontrolle. Allein im Fachbereich Geoinformatik und an dem von Prof. Strobl gegründeten Research Studio iSpace arbeiten rund 110 Beschäftigte. Davon sind etwa 90 hochqualifizierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter über Drittmittel tätig. Zahlreiche Firmengründungen durch Absolventinnen und Absolventen gingen bereits daraus hervor. – Prof. Josef Strobl wurde 1958 in Wien geboren und lebt mittlerweile in Hallein. Er studierte Geographie, Meteorologie und Geologie an der Universität Wien. Seit 1985 forscht und lehrt er an der Universität Salzburg, an der er 1993 in Geographie habilitierte. Seit August 2012 ist Prof. Josef Strobl Leiter des Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik an der Universität Salzburg. – (Salzburger Landeskorrespondenz, Foto: Land Salzburg / Hans Christian Gruber).

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Eine Firstfeier in Hallein, wie es sie noch nie gab und bei der auch Rektor Prof. Mag. Dr. Gerhard Blechinger von der Fachhochschule Salzburg, Campus Puch-Urstein, anwesend war. Denn: Ein wahrlich beeindruckendes, in seiner Art bislang einzigartiges Vorzeigeprojekt wird derzeit in Hallein, Salzachtalstraße 32-34 realisiert. Das aus den 1940er Jahren stammende große Wohnobjekt, wird auf völlig neue Art saniert und im bisherigen Dachgeschoß um insgesamt sieben Zwei- bzw. Drei-Zimmer-Wohnungen erweitert. Glanzstück und völlig neuartig ist künftig die ,,bauteilaktivierte‘‘ Fassade. Sie ist schallabsorbierend und dient der Beheizung und Belüftung. ,,Eine derartige Fassade gibt es nirgendwo sonst‘‘ betont dazu der zuständige Architekt Paul Schweizer. Im Rahmen dieses Bauvorhabens werden auch zwei Lifte und Balkone errichtet, die neuen Wohnungen werden nahezu völlig barrierefrei sein. Neben Architekt Paul Schweizer waren in die Planung die Stadt Hallein, die Fachhochschule Salzburg, Salzburg Research und der Tischler Kurt Fallast eingebunden. Halleins erstes Nachverdichtungs-Projekt soll bis Ende April 2019 fertig-gestellt werden.

SMART-CITY UND NACHVERDICHTUNG:
ZWEI NEUE BEREICHE IM WOHNUNGSBAU

Dieses Vorzeigeprojekt beschert uns zwei neue Begriffe: ,,Smart City‘‘ und ,,Nach­verdichtung‘‘. Der Begriff ,,smart‘‘, fehlte bisher völlig im Sprachgebrauch der Wohnbaubranche. ,,Smart City‘‘ ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, mehr begrünt und sozial inklusiver zu gestalten. Diese Konzepte beinhalten technische, wirtschaftliche und soziale Innovationen. Mittlerweile findet die Idee der Nach­verdichtung bestehender Wohnanlagen immer größeren Widerhall. Denn es ist wahrlich smart, bestehende Wohnobjekte auszubauen, anstatt immer nur Wiesen- und Wald-Areale für eine Verbauung zu opfern. Smart Cities bremsen durch Nach­verdichtung den alarmierend hohen Bodenverbrauch erstmals wirksam ein. Das gelungene Nach­verdichtungs-Projekt in Hallein war auch Grund dafür, dass in Hallein das vom Klima- und Energiefonds organisierte Vernetzungstreffen der Wiener ,,Smart-Cities-Initiative‘‘ in Hallein stattfand.

 

TREFFEN DER WIENER SMART-CITY-INITIATIVE
ERSTMALS AUSSERHALB VON WIEN – IN HALLEIN

Dazu Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher: „Ich freue mich, dass unsere schöne Stadt auserkoren wurde, um das erste Vernetzungstreffen außerhalb von Wien zu veranstalten. Die Stadt Hallein verfügt über 400 gemeindeeigene Wohnungen und schafft zusätzlichen Wohnraum unter den Vorgaben leistbares Wohnen durch sinnvolle Nach­verdichtung: Klimabewusst, energieeffizient – modernster Stand der Technik, unter Einbindung der Bewohner von Beginn an“. Ziel des Zusammentreffens: Bildung, Aufrechterhaltung und Stärkung einer vernetzten und starken Smart-Cities-Community aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Kommune. An zwei Tagen hatten rund 50 Vertreterinnen und Vertreter Gelegenheit, sich gemeinsam mit den inhaltlichen und organisatorischen Themen zu Smart-Cities-Projekten auseinanderzusetzen.

 

WOHNSIEDLUNGEN DER 1930ER BIS 1980ER JAHRE
BIETEN EUROPAWEIT NACHVERDICHTUNGS-POTENZIALE

Das Programm führte unter anderem zum Halleiner Vorzeigeprojekt „Wohnen findet Stadt“. Mehrgeschoßige urbane Wohnsiedlungen in offener Bauweise, welche in den 1930er bis 1980er Jahren in ganz Europa entstanden sind, bergen viele Verbesserungs- und Nachverdichtungs-Potenziale in sich, welche häufig nicht genutzt werden. Die Stadt Hallein hat sich der smarten Modernisierung und Umsetzung mit der Zustimmung der Bewohnerinnen und Bewohner angenommen. Gebäudesanierungen, Aufwertungen und Ausstattung der Wohnungen mit Balkonen, Nachverdichtung durch eingeschossige Aufstockung, Errichtung von barrierefreien Wohnungen, sowie Errichtung von Liftanlagen steigern die Lebensqualität der Bewohner enorm.

DAS PROJEKT SMART CITIES SPIELT
KÜNFTIG EINE GANZ WESENTLICHE ROLLE

Mit dem Projekt Smart Cities hat die Stadt Hallein zusätzlich einen Antrieb bekommen, um innovative Konzepte (multifunktionale Fassade) in ihre Sanierungsvorhaben einfließen zu lassen. Alte Wohnobjekte werden nicht nur einfach abgerissen, sondern mit der bestehenden Substanz wird pfleglich umgegangen und durch optimierte Verfahrenstechniken kann neuer Wohnraum (nachwachsende Baumaterialien) durch zusätzliche Nachverdichtung geschaffen werden, bestehende Strukturen bleiben erhalten. Großzügig angelegte Grünanlagen innerhalb bestehender Objekte werden nicht für Neubauten geopfert. Durch diese Eingriffe steigt die Wohn- und Lebensqualität (Balkon, Lift, optimierte Heizungsanlagen) für die Mieter enorm – und wichtig – ohne dass diese ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen! „Das Projekt Smart Cities wird in Österreich künftig eine wesentliche Rolle bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben spielen“, ist Vizebürgermeister Maximilian Klappacher überzeugt.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Dem Firstbaum auf dem ersten nachverdichteten Wohnobjekt Salzachtal-straße 32-34 kommt historische Bedeutung zu. FOTOS 2 und 3: Zwei Ansichten der östlich ausgerichteten Eingangsfassade des Wohnobjektes. Gut erkennbar das neue Stockwerk anstelle des alten Dachbodens. FOTO 4: Die Nordfassade. FOTO 5: Die Südfassade. FOTO 6: Die westlich ausgerichtete Rückseite des Wohnobjektes. FOTO 7: Halleins Bürgermeister Gerhard Anzengruber, Architekt Paul Schweizer und Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher bei der Firstfeier des Smart-City-Projektes. FOTOS 8 und 9: In den Abendstunden des Firstfeier-Tages brach kurz­zeitig ein himmlisches Föhn-Sonnenuntergangs-Szenario los – ein würdiger Abschluss dieses zukunftsweisenden Tages. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Ergänzungen: Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In der letzten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein am 18. Oktober 2018, kam es zu personellen Veränderungen sowohl in der SPÖ-Fraktion als auch in der Fraktion der Grünen in der Stadtgemeinde-Vertretung. MAXIMILIAN STOCK (SPÖ) folgt Alexander Lienbacher als Gemeindevertreter nach, der aus beruflichen Gründen sein Mandat niederlegte. Ebenso schied Marlies Rabenberger von den Grünen aus, ihr Mandat als Gemeindevertreterin übernimmt die Landtags-Abgeordnete MAG. DR. KIMBIE HUMER-VOGL. Das 1. FOTO oben zeigt Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher und die neue Gemeindevertreterin der Grünen, Landtags-Abgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl. Auf dem 2. FOTO oben Vizebürgermeister Maximilian Klappacher mit dem neuen Gemeindevertreter der SPÖ, Maximilian Stock. (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos: Josef Wind).

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Auf den unterschiedlichsten Ebenen formiert sich immer stärker der Widerstand gegen den ausufernden Bau von Schuhschachtel-Gebäuden ohne jede Dachkonstruktion. In einem halben Dutzend Salzburger Gemeinden gibt es bereits ein entsprechendes Bauverbot. Die mittlerweile berüchtigten, seelenlosen Würfel verschandeln sowohl natürliche Landschaften als auch dicht verbaute Stadtlandschaften. Die Stadt Hallein ist an ihrer Nordeinfahrt besonders massiv betroffen. Im Zuge des großen Wohnbau-Vorhabens ,,Neues Ufer‘‘ entstand hier zwischen Colloredo-Salzachbrücke im Süden und der Dürrnberg-Auffahrt im Norden, zwischen B 159 im Westen und der Salzach im Osten ein neuer, kleinräumiger Stadtbereich. Seine Schauseiten sind gegen Süden und Osten ausgerichtet, gegen Norden bildet eine große Gebäudefassade die Grenze und im Bereich der Abgrenzung entlang der B 156 gegen Westen, herrscht der blanke städtebauliche Horror. Das Bauvorhaben ,,Neues Ufer‘‘ sollte eigentlich die lange vernachlässigte Nordeinfahrt zur Halleiner Altstadt aufwerten. Tatsächlich eingetreten ist das genaue Gegenteil.

Die Anhäufung praktisch fensterloser Schuhschachtel-Fassaden. die nur mit einigen an Schießscharten erinnernden Öffnungen versehen sind, liefert den verheerenden Eindruck eines völlig reizlosen, ausgedehnten Gewerbe- oder Fabriks-Areals. Tatsächlich handelt es sich um die optisch misslungene Abwehrfront gegen den Straßenlärm, die den Bewohnern der Wohnanlage ,,Neues Ufer‘‘ zweifellos zugutekommt. Aber aus städtebaulicher Sicht, stellt dieser ungehemmte Schuhschachtel-Auftritt an der Einfahrt in die Altstadt von Hallein eine einzige Katastrophe dar. Man kann sich nur über die Rücksichtslosigkeit der Planverfasser der Wohnanlage ,,Neues Ufer‘‘ wundern. Es ist unfassbar, mit welch verheerender Optik sie ihre Bauwerke gegen die B 156 abschotteten. Genauso unverständlich erscheint, dass diese Zumutung überhaupt genehmigt werden konnte. Da wurde gleich von zwei verschiedenen Seiten aus das optische Erscheinungsbild der Stadt Hallein massiv beschädigt.

Es muss ein Gestaltungs-Wettbewerb her, dessen Teilnehmer Vorschläge zu erarbeiten haben, wie mit möglichst geringem finanziellem Aufwand, diese optische Zumutung weitestgehend zu entschärfen ist. Dazu gehört sicherlich eine Begrünung der straßenseitigen Fassaden, oder davor ein großräumiges Netz, an dem sich Kletterpflanzen entfalten können oder, wie wir mit Hilfe unseres letzten Fotos darstellen, die Anpflanzung von Bäumen zwischen den entsetzlichen Schuhschachtel-Fassaden und der B159. Um den Blick auf das ,,Fabriksgelände‘‘ etwas zu mildern, könnten auch Fahnenmasten mit den Flaggen aller EU-Staaten vor den Schuhschachtel-Fassaden entlang der B 159 aufgestellt werden. Im Falle eines Gestaltungs-Wettbewerbes werden Fachleute sicher auch geringfügige, aber optisch wirksame Veränderungen an den Schuhschachtel-Fassaden vorschlagen. Wie auch immer gegen die schrecklichen, straßenseitigen Fassaden vorgegangen wird, jede einzelne Verbesserung kommt sowohl der Wohnanlage ,,Neues Ufer‘‘ als auch der Stadt Hallein zugute.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4:
Zuerst werfen wir von der Dürrnbergstraße herab einen Blick auf die grandiose Schuhschachtel-Provokation und auf deren ernüchternd unattraktive Nicht-Dachlandschaft. Ein erschreckendes Erlebnis vor den Toren einer mittelalterlichen Altstadt. FOTOS 5 bis 11: Das Ganze nochmals von der B159 aus gesehen. Bei der Dürrnbergstraßen-Überführung steht das erste (weiße) Gebäude des ,,Neues Ufer‘‘-Ensembles, dann geht es Richtung Altstadt. FOTOS 10 und 11: Der Gegensatz zwischen Schuhschachtel-Architektur und dem prächtigen Altstadtgebäude aus dem einstigen historischen Stadttor-Ensemble konnte nicht größer sein. Hier prallen zwei völlig unterschiedliche Formen- und Geschmackswelten aufeinander. FOTO 12: Falls der Untergrund entsprechend geeignet ist, könnten hier an Stelle der Mini-Grünflächen Bäume gesetzt werden, um den brutalen Anblick der Schuhschachtel-Fassaden etwas abzumildern. Falls der Untergrund nicht geeignet ist, müssten die Bäume passende Behälter erhalten – ähnlich den neuen Stadtbäumen in der Ederstraße und auf dem Pfleger-Platz neben dem Keltenmuseum. Ausreden gibt es jedenfalls keine! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Unternehmen ,,Salzburg Wohnbau‘‘ warb kürzlich mit dem 1. Foto oben für ein zeitgemäßes Wohnen im Wohnpark ,,Neues Ufer‘‘ bei der Nord-Einfahrt in die Halleiner Altstadt direkt an der Salzach. Dieses Traumfoto von C. Reich war in seiner ganzen Schönheit nur möglich, weil sich der Fotograf bis an die öffentlich nicht zugängliche Nordspitze der Pernerinsel vorkämpfte. So stand er genau gegenüber der Wohnanlage, die sich auf geradezu romantische Art vor ihm im Dunkel der Nacht ausbreitete. Ein richtiges Traumfoto also. – Normaler Weise machen es sich die Fotografen einfacher. Sie fotografieren bei Tag und bequem von der mühelos erreichbaren Colloredo-Salzachbrücke aus den Baubestand ,,Neues Ufer‘‘. Von dort ist freilich nur eine Schrägsicht auf die vier dominierenden Wohnobjekte möglich, der Abstand zwischen ihnen verringert sich extrem. Wer dann noch mit einem Teleobjektiv die Bauobjekte zusätzlich heranholt und sie dadurch massiv aneinander presst, wie auf dem 2. Foto oben, erhält ein völlig anderes Ergebnis. Zwei derart unterschiedliche Fotos vom gleichen Objekt: Man erkennt, in extremen Fällen ist auch Fotos nicht zu trauen. Aber ein Tatbestand ist auf beiden Fotos erkennbar: Die Schuhschachtel-Architektur, die Gebäude ohne Dach einfach in die Landschaft stellt. Erfreulicher Weise regt sich der Widerstand dagegen immer stärker. Schon ein halbes Dutzend Gemeinden in unserem Bundesland haben bereits ein Schuhschachtel-Bauverbot erlassen. Es ist höchste Zeit, dass auch Hallein in dieser Hinsicht aktiv wird. Eigentlich hätte schon die katastrophale Gestaltung der Altstadt-Einfahrt entlang des groß angelegten Bauvorhabens ,,Neues Ufer‘‘ im Halleiner Rathaus wie eine Bombe einschlagen und massivsten Widerstand dagegen provozieren müssen. Dazu gibt es demnächst einen Bildbericht im SALZSCHREIBER. – (Odo Stierschneider. Foto 1: C. Reich, Foto 2: OST).

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Hier wird nicht lange rauf oder runter, hin oder her geschrieben – wir stürzen uns gleich auf die oben stehenden Fotos. FOTO 1: So hinreißend könnte sich die Ederstraße mit ihren Trog-Bäumen präsentieren. Könnte! Wenn da nur nicht die Autofahrer wären: Egal ob man auf dem Gehsteig (FOTOS 2 und 3) oder auf der Fahrbahn (FOTOS 4 und 5) in der Ederstraße unterwegs ist, von den Bäumen ist nicht mehr viel zu sehen, da die abgestellten Fahrzeuge jede Sicht verstellen. Erst wenn man unmittelbar neben einem der Trog-Bäume steht, bekommt man sie auch tatsächlich zu Gesicht (FOTO 6). Den gleichen Horror inszenieren die Autofahrer auf dem Pflegerplatz entlang des Keltenmuseums. Die Bäume schaffen hier eine erfreuliche und angenehme Atmosphäre (FOTO 7), doch durch die abgestellten Karrossen (FOTO 8) wird auch hier wieder alles ruiniert und gerät zur peinlichen und blödsinnigen Lachnummer. Na klar: Die gehfaulen Autofahrer sind ja nicht einmal mehr fähig, sich von der Pernerinsel oder von den Tiefgaragen in die Altstadt zu schleppen. Sie ziehen hemmungslos ihre zahlreichen Wahnsinns-Runden zur Parkplatzsuche durch die Stadt und verbreiten dabei völlig unnötigen Lärm und die Gesundheit schädigenden Gestank. Und missbrauchen, da ihnen jedes Gefühl für die historische Altstadt fehlt, wild entschlossen jede Lücke zwischen den Trog-Bäumen als Abstellplatz für ihre Karre. Wie lässt sich dieser Horror zufriedenstellend lösen?

Die attraktivste Lösung des Dilemmas ist klar. Im Interesse des Halleiner Stadtbildes und des Wohlbefindens der betroffenen Bewohner, müssten in der Ederstraße und entlang des Keltenmuseums auf dem Pflegerplatz so viele Bäume platziert werden, dass dazwischen keine Autos mehr abgestellt werden können. So einfach ist das. Nachdem aber klare und einfache Lösungen in der Praxis nur äußerst selten realisierbar sind, hier ein Kompromiss-Vorschlag: Man überlässt die Ederstraße wieder komplett den nach einem Parkplatz in der Altstadt gierenden Autofahrern. Dafür werden die Bäume aus der Ederstraße zusätzlich auf dem Pflegerplatz entlang des Keltenmuseums aufgestellt. Ergebnis: an der bestehenden Zahl der Parkplätze ändert sich nichts. Das Gleiche gilt für die Bäume. Außerdem: Die zentrumsnähere Ederstraße ist als Parkmöglichkeit für die gehfaulen Autofahrer noch um ein Stück bequemer als der Pflegerplatz. Denn es darf nicht vergessen werden: Am liebsten wollen die blödsinnigen Rundendreher mit ihrer Karre mitten hinein in die Raiffeisenbank bis zum Schalter, am liebsten würden sie sich in der Apotheke vom Auto aus bedienen lassen, am liebsten würden sie mitten in den Gastgärten der Gastronomie parken, um gleich im Auto die Zufuhr von Speis‘ und Trank zu erledigen. Wie auch immer – hoffentlich können wir uns schon bald über eine schöne Baumreihe entlang des Keltenmuseums freuen, als Ausgleich für die wieder total zugeparkte Ederstraße. Denn das derzeit entsetzliche Miteinander von Bäumen und Autos muss raschest sein Ende finden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Für Verärgerung sorgte in Hallein die Lokalbeilage der SN. Unter dem Titel ,,Wieder Überraschung in Hallein: Vater tritt statt Sohn an‘‘ wurde eine Kandidaten-Rochade der FPÖ, (die mit ganzen 2 Mandaten unter insgesamt 25 Mandaten der Stadtgemeinde-Vertretung kaum wahrnehmbar erscheint), auf eineinhalb Seiten zum glühendheißen ,,Ereignis‘‘ hochstilisiert. Gähn! Dazu kann man sich nur mit dem satirisch, kabarettistisch, frech und humorreich um sich beißenden SN-Löwen Leo solidarisieren. Dieser mokierte sich genüsslich: Weil die 26-jährige FPÖ-Landespartei-Obfrau verkündete, dass der Listenführer der FPÖ Hallein, 31, (5 Jahre älter als sie) wegen zu geringer Erfahrung seinem Vater weichen musste, da er noch als zu jung für die Halleiner Bürgermeisterwahl am 10. März 2019 erschien. Dazu knurrt Löwe Leo insgeheim: Sammeln in der FPÖ die Frauen deutlich rasanter ihre Erfahrungen als die Männer?

 

SN-ZITAT 1: Salzburgs zweitgrößte Stadt hat jeden Offensivgeist verloren, der abtretende Bürgermeister Gerhard Anzengruber hat es nie geschafft, Schlagkraft im Sinn der Stadt und ihrer Bürger zu entwickeln. Wie wahr doch, oh Gott! Dazu einige Beispiele, das erste findet sich gleich in den SN: ,,Halleins Finanzen sind stabilisiert‘‘. Mehr noch! Die Stadt wurde in eine herzeigbare finanzielle Verfassung gebracht! Was alles in der SN-Hallein-Attacke nicht erwähnt wird: Die grandiose Neu-Pflasterung der Altstadt. Die komplette Renovierung des ,,Gruber-Hauses‘‘. Die völlige Neugestaltung des ,,Stille Nacht‘‘-Museums. Die offizielle Eröffnung der überregionalen Landesausstellung 200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘ in Hallein mit Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Erzbischof Dr. Franz Lackner. Der kurzfristig beginnende Neubau des Salinensteges. Die bestechende Ausstellung rund um die Scheibe von Nebra im Keltenmuseum. Die fünf Diskussionsrunden der Stadtpolitik mit der Halleiner Bevölkerung zum Start der Überarbeitung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes. Usw, usw.

SN-ZITAT 2: Hallein weiß nicht so recht, was es werden will – Kulturstadt, Einkaufszentrum, Bio-Hochburg oder Touristenmagnet? Kulturstadt: Ist Hallein längst schon mit dem europaweit anerkannten und geschätzten Keltenmuseum, das auch ein Salzmuseum und die einzige Urgeschichte-Sammlung aus dem Bundesland Salzburg bietet. Weiters mit dem neuen ,,Stille-Nacht‘‘-Museum, das den größten Bestand an Originalen aus der Zeit des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber präsentiert. Hallein ist Kulturstadt mit den Kunst-Galerien Plan B, Freiräume, Pro Arte, Schloss Wiespach und mit den Salzburger Festspielen auf der Pernerinsel. Hallein ist Kulturstadt mit den Kulturvereinen Sudhaus, Kulturforum, Just in Art, mit der Kultur-Initiative ,,Schmiede‘‘ auf der Pernerinsel und mit dem Theater Bodi end Sole. – Einkaufszentrum: Ist Hallein für den Tennengau zweifellos. – Touristenmagnet: Trotz der übermächtigen Landeshauptstadt durchaus erstrebenswert, es wird daran gearbeitet. – Bio-Hochburg: In Hallein gibt es immer mehr Bio-Produkte zu kaufen. Daher zusammenfassend: Die Stadt Hallein weiß, im Gegensatz zur oben stehenden SN-Behauptung, ganz genau, was sie ist und noch werden will: Nämlich alles!

SN-ZITAT 3: Die Stadtpolitik ist heillos zerstritten. Der aggressive SN-Phantast stellt damit eine skandalöse Behauptung in den Raum, die in dieser Form entschieden zurückgewiesen werden muss. Er sollte bei den Sitzungen der Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung (laut SN ,,Hochamt der Demokratie‘‘) endlich persönlich anwesend sein, um sich davon zu überzeugen, wie verheerend er die Tatsachen verdreht. Falls es auf Halleins kommunalen Ebene tatsächlich einmal ,,kracht und knirscht‘‘, dann sollte sich der aggressive SN-Redaktionärist gefälligst seiner eigenen Worte erinnern: ,,Auseinandersetzung ist ja ein wichtiger Bestandteil der Demokratie‘‘. Na also.

SN-ZITAT 4: Die SN stellen heute die spannende Ausgangslage zur Gemeindewahl in Salzburgs zweitgrößter Stadt Hallein dar. Dieser Falschbehauptung gingen sicher viele Leser auf den Leim und sie alle haben diesen Beitrag intensiv gesucht. Freilich vergeblich, denn der Beitrag war einfach nicht zu finden. Da gab es vorerst zwei Kommentare. Einer eher innerredaktionell, der andere zur Schriftzeile ,,Was hier geschieht, jeden geht’s an, Gemeinsinn helfe mit daran‘‘ oberhalb der Fassade des Halleiner Rathauses. Und dann war da noch der Hauptartikel ,,Wieder Überraschung in Hallein: Vater tritt statt Sohn an.‘‘ (,,Hallein‘‘ wurde in einem geradezu beleidigend farblos blassen und unattraktiven Beige-Ton gedruckt). Aber in keinem dieser Beiträge wurde ,,die spannende Ausgangslage zur Gemeindewahl in Salzburgs zweitgrößter Stadt Hallein‘‘ dargestellt. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht erscheint der Beitrag zur ,,spannenden Ausgangslage in Hallein hinsichtlich der Gemeindewahl‘‘ ja doch noch bis zum 9. März 2019. Am 10. März wäre es zu spät und am 11. März wäre schon wieder alles vorbei… Anzufügen ist nur noch, dass die SN es sich mit dem Foto zum Hauptartikel gar zu leicht machten. Es wurde ein Uralt-Foto vom Halleiner Rathaus hervorgekramt und ins Blatt gestellt, welches noch das grässliche Uralt-Pflaster vor dem Rathaus zeigt. Daneben droht den windschief verzerrten Hausfassaden der unweigerliche Einsturz. Was werden wohl die SN der Stadt Hallein insgesamt als Wiedergutmachung anbieten? – Zu den beiden Fotos oben. FOTO 1: Bezüglich uralter Fotos stellt DER SALZSCHREIBER mit dem historischen Foto oben die SN in den tiefsten Schatten. Sogar die Aufschrift ,,Was hier geschieht, jeden geht’s an, Gemeinsinn helfe mit daran‘‘ fehlt hier noch! Hätte man auch in weiterer Folge darauf verzichtet, dann wäre uns zumindest jetzt der SN-Kommentar mit dem gleichen Titel erspart geblieben. – (Odo Stierschneider, Foto: Schandalik).

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Am Montag, 1. Oktober 2018, übergab Geschäftsführer MMag. Dr. Philipp Radlegger von der Wohnbau-Genossenschaft Bergland, gemeinsam mit dem ressortführenden Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, mit Landesrätin Mag. Andrea Klambauer sowie mit Zweitem Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger, 28 neue Wohnungen im Halleiner Stadtteil Burgfried Süd. ,,Im Herzen der neuen Bewohner lacht die Sonne, denn sie alle erhielten Wohnungen mit hervorragendem Standard“, lobte Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher das Bauprojekt und die Wohnbau-Genossenschaft Bergland. „Die Wohnungen sind größtenteils nach Süden ausgerichtet, sie haben helle, freundliche Räumlichkeiten in hoher Qualität. Und die Miete ist erschwinglich. Leistbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales politisches Anliegen und eine ebensolche Zielvorgabe der Stadt Hallein. Diesen Auftrag hat die Wohnbau-Genossenschaft Bergland mustergültig erfüllt. Seitens der Stadt ist uns natürlich auch wesentlich, im Stadtteil die notwendige Infrastruktur anzubieten.“

Direkt an die Mieter richtete der ressortführende Vize-Bürgermeister seine Wünsche für ein harmonisches Zusammenleben: „Wichtig ist mir, dass Sie sich im Halleiner Stadtteil Burgfried-Süd und in Ihren neuen Wohnungen wohlfühlen.“ Abschließend bedankte sich Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher bei den bauausführenden Firmen, die hervorragend zusammengearbeitet und damit einen wesentlichen Beitrag für einen reibungslosen Bauablauf geleistet hatten.


Landesrätin Andrea Klambauer sowie der zweite Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger lobten in ihren Ansprachen das gelungene Wohnbau-Vorhaben, die perfekte Koordination des Baustellen-Betriebes und wünschten den Mietern ein gutes Miteinander. Geschäftsführer Philipp Radlegger informierte über die Vorzüge des Projektes: „Die Wohnungen sind alle sehr hochwertig ausgestattet, die Bäder und Böden entsprechen dem neuesten Standard. Jede Wohnung hat einen großzügigen Balkon (mit Holzdielen) mit etwa 12 Quadratmetern, die Vier-Zimmer-Wohnungen haben eine Dachterrasse mit einer Größe von etwa 23 Quadratmetern. Ebenso ist jeder Wohneinheit ein Kellerabteil mit einer Größe von etwa 5 Quadratmetern zugeordnet. Vom Kellergeschoß und vom Tiefgaragenplatz führt ein Lift in die einzelnen Etagen.“

 

ZAHLEN – DATEN – FAKTEN
ZU DEN 28 NEUEN WOHNUNGEN

• Bauvorhaben Brennerhofstraße 10 bis 12 (zwei Objekte zu je 14 Wohnungen).

• Grundstücks-Erwerb im Oktober 2016, Gesamtgröße 3.454 m².

• Baubeginn im April 2017, Bauzeit: 18 Monate.

• Errichtet wurden 28 Wohnungen mit fast 2.000 m² Wohnfläche (von rund 58 m² bis rund 92 m²) und 28 Tiefgaragen-Plätze sowie 34 Oberflächen-Parkplätze (inklusive ein Behinderten-Parkplatz).

• Herstellungskosten: rund 5,9 Millionen Euro inklusive Tiefgarage. (WBF: 1,685 Millionen Euro).

• Jedes der beiden Objekte enthält sechs 2-Zimmer-Wohnungen, sechs 3-Zimmer-Wohnungen sowie zwei 4-Zimmer-Wohnungen.

• Durchschnittliche Warmmiete: 9,70 Euro brutto je m² (inklusive ein Oberflächen-Parkplatz) zuzüglich ein Tiefgaragen-Parkplatz (60,97 Euro brutto).

• Wohnungs-Vergaberecht: 26 von insgesamt 28 Wohnungen darf die Stadt Hallein vergeben.

 

Auf dem oben stehenden Foto: Baumeister Anton Posch, Baumeister Franz Innerhofer, Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher, Architekt Christian Salmhofer, Landesrätin Andrea Klambauer, Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger, zwei Bewohner der neuen Wohnanlage und Geschäftsführer Philipp Radlegger. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Bergland Wohnbau).

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Das Halleiner Stadtfest soll wieder stattfinden. Darüber waren sich alle politischen Parteien in der öffentlichen Oktober-Sitzung der Gemeindevertretung Hallein einig. Nicht zur Sprache kam, warum überhaupt das Stadtfest dem langjährigen Veranstalter entzogen wurde: Das Halleiner Stadtfest entartete immer mehr zur reinen Gastronomie-Veranstaltung, bei der die Teilnehmer nur noch darauf fixiert waren, möglichst hohe Einnahmen durch Speisen und Getränke zu lukrieren. Brutal formuliert: das Stadtfest geriet zum Schluss zur noch zur berüchtigten ,,Fress- und Sauf-Meile‘‘. Deshalb wurde auch die Durchführung des Stadtfestes dem langjährigen Betreiber entzogen. Nun aber soll er doch wieder mit der Veranstaltung des Stadtfestes betraut werden. Das kann nur gutgehen, wenn das Halleiner Stadtfest unter völlig neuen Bedingungen stattfindet. Die Stadtgemeinde müsste also vorerst versuchen, im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung, einen geeigneten Stadtfest-Veranstalter zu finden. Ganz entscheidend: Für das neue Stadtfest sind bindende Vorgaben festzulegen, nach denen sich das Konzept der Veranstalter zu orientieren hat. Eine Entartung des Stadtfestes in Form einer Aneinanderreihung von Bewirtungs-Ständen darf es nicht mehr geben. Stadtfest-Teilnehmer, die lediglich als bloße Speise- und Getränkebuden-Betreiber ihre Kasse auffetten wollen, gehören aus dem Stadtfest entfernt. Alle Teilnehmer des Stadtfestes müssen künftig das Stadtfest aktiv mitgestalten. Daher sind konstruktive Auflagen für den künftigen Veranstalter unverzichtbar. Damit das Stadtfest endlich wieder zu einem echten Halleiner Stadtfest wird.

JEDER STADTFEST-TEILNEHMER MUSS
ZUM GESAMT_PROGRAMM BEITRAGEN

Das ideale Halleiner Stadtfest sollte Facetten der Stadt widerspiegeln. Jeder, der beim Stadtfest mitmacht, muss sich verpflichten, durch eine spezielle Präsentation aktiv zum Gesamtprogramm des Stadtfestes beizutragen. Wenn beispielweise der Halleiner Turnverein teilnimmt, dann sollte er auf Matten das Bodenturnen demonstrieren oder zeigen, wie man auf Pferd oder Barren turnt. Ein Kulturverein könnte beim Stadtfest Maler oder Bildhauer bei ihrer Arbeit präsentieren. Das Keltenmuseum sollte mit großen, optisch wirksam nebeneinander und übereinander aufgestellten Würfeln, deren Seitenflächen Großfotos von spektakulären keltischen Funden zeigen, die Besucher auf sich aufmerksam machen. Auch die Stadtgemeinde Hallein müsste mit interessanten Informationstafeln in Erscheinung treten. Das Gleiche gilt für die Bezirkshauptmannschaft. Das Dürrnberger Salzbergwerk könnte gleich zweifach in Erscheinung treten: Einmal mit einem Verkaufsstand von Salz-Spezialitäten, so wie sie leider nur oben im Eingangsbereich zum Bergwerk angeboten werden und dann mit dem Nachbau einer funktionstüchtigen Holzrutsche aus dem Bergwerk. Dies war schon vor Jahrzehnten, in den glorreichen Anfangsjahren des Stadtfestes, eine echte Attraktion – sogar Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer sen. ließ es sich nicht nehmen, diese Rutsche zu benützen. (Das entsprechende Foto dazu erschien in der ,,Halleiner Zeitung‘‘.) Diese beeindruckende Rutsche, bergmännisch genannt ,,Rolle‘‘, wurde unter Leitung von Ing. Anton Kurz von Schülern und Schülerinnen der HTL Hallein erbaut. Natürlich müssten beim Halleiner Stadtfest auch verstärkt Musikanten und Musikgruppen mit ihren Darbietungen in Erscheinung treten. Und wer wagt sich wohl wieder an die Wiederbelebung des historischen Schifferstechens durch die Halleiner Bürgergarde auf der Salzach?

PFLICHTLEKTÜRE: DER LEHRREICHE
BILDBAND VON HERBERT STRUBER

Was das Halleiner Stadtfest aber wirklich sein könnte, und auch schon in seinen ersten Jahren bereits war, das schildert eindringlich der Bildband ,,Kulturstadt Hallein – Zur Geschichte der Kultur- und Stadtfeste 1985 bis 1990‘‘ von Herbert Struber. Struber unterrichtete 40 Jahre lang Mathematik und Physik an Gymnasien in Salzburg und Hallein und war 11 Jahre lang Bürgermeister von Oberalm. Seiner drängenden Energie waren die Gründung des Kulturforums Hallein, der Stadtfestwoche und des Halleiner Stadtfestes zu danken. In seinem Bildband beschreibt Struber ausführlich als Insider die ersten sechs Stadtfeste – ein unverzichtbares Anregungs- und Nachschlagewerk für alle, die an einer sinnvollen, umfassenden, gehaltreichen und anspruchsvollen Wiederbelebung des Halleiner Stadtfestes interessiert sind. Zahlreiche Persönlichkeiten kommen zu Wort, sinngebend für das neue Halleiner Stadtfest wollen wir aus Strubers Bildband Manfred Baumann zitieren: ,,Das war damals ein unheimlicher Sog, der da entstanden ist. Mit Beginn des 1. Halleiner Stadtfestes explodierte etwas, ein vielgestaltiges Spektrum an Möglichkeiten tat sich auf. Auf den Plätzen wurde gespielt und gefeiert. In den Gaststätten erlebte man Musik, Kabarett, Literatur, Performance. Neue Spielstätten in der Stadt wurden gefunden, zum Leben erweckt, vor allem durch kreative Menschen aus der Stadt, der Region, aber auch durch Künstler, die von außen kamen. Kulturelle Begegnung und das Gemeinschaftsgefühl des miteinander Feierns wurden zu einem Motor für die positive Stimmung in der Stadt.‘‘ Die Lektüre des Bildbandes von Herbert Struber müsste eine unerlässliche Pflichtlektüre für alle sein, die sich maßgeblich mit der Neuausrichtung des Halleiner Stadtfestes befassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wie die Stadtgemeinde Hallein in einer Aussendung feststellt, kommt es zwischen 15. Oktober 2018 und 24. November 2018 am Gampertor- und Molnar-Platz sowie im Bereich von Edtwerk- und Zatloukal-Straße wegen dringend erforderlicher Asphaltierungs-Arbeiten zu Verkehrs-Beeinträchtigungen. Der Fahrzeugverkehr bzw. die Zufahrt zu den betroffenen Objekten wird durch wechselnde lokale Umleitungen aufrechterhalten. Aufgrund der schwierigen Anlagenverhältnisse im Kreisverkehr können baustellenbedingte Verkehrs-Verzögerungen bzw. kurzfristige Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden. Das oben stehende Satelliten-Foto zeigt etwa in der Mitte den Gampertor-Kreisverkehr. Von hier geht aufwärts (Richtung Norden) bis zum dreieckigen Molnarplatz vor dem oberen Bildrand. Vom Kreisverkehr zweigen nach unten (Richtung Süden) die Gamperstraße und daneben die Zatloukalstraße ab. Nach rechts (Richtung Ost) führt die Edtwerkstraße. – (Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Satelliten-Foto: Google Maps / Google Earth).

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Oberschützenmeister Thomas KLAUS lud seine Kolleginnen und Kollegen der Schützengilde Hallein zum traditionellen Abschluss-Schießen sowie zur Vereinsmeisterschaft mit dem Kleinkalibergewehr. Die Siegerehrung nahm Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher gemeinsam mit Oberschützenmeister Thomas KLAUS vor. „Die Schützengilde Hallein hat eine jahrhundertelange Tradition. Sie ist neben Enns der älteste Schießverein in Österreich, existiert seit 1277 und ist ein wichtiger Faktor im Vereins- und Gesellschaftsleben unserer Stadt. Ich bedanke mich bei allen Vereinsmitgliedern für ihr Engagement. Den Siegerinnen und Siegern gratuliere ich ganz herzlich zu ihren imposanten Leistungen“, mit diesen Worten eröffnete der Vizebürgermeister die Siegerehrung. Rund 40 Mitglieder und Gäste der Stadtgemeinde Hallein nahmen am „Duell der besten Schützinnen und Schützen“ teil. Die erzielten Ergebnisse waren beeindruckend.

 

ABSCHLUSS-SCHIESSEN 2018

Nadia Juriga gewann die Bewerbe
Kreise liegend mit Riemen (104,4 Ringe) und
Kreise stehend (95,8 Ringe).

                                                                                                                                

Kreise aufgelegt:
1. Elmar Schörghofer 103,5 Ringe

Kreise Frauen:
1. Manuela Klüber 97,3 Ringe

Kreise Sen. 3:
1. Werner Schörghofer 102,7 Ringe

Kreise liegend:
1. Gregor Tischberger 82,9 Ringe

Kranzlscheibe:
1. Walter Kummerer 80,0 Teiler

VEREINSMEISTERSCHAFT 2018:

Gregor Tischberger gewann die Bewerbe
Kreise liegend (244,5 Ringe) und
Kreise liegend mit Riemen (279,1 Ringe).

 

Kreise stehend:
1. Bauernhansl Franz 229,4 Ringe

Kreise aufgelegt:
1. Schörghofer Elmar 302,6 Ringe
Kreise Frauen:
1. Berghammer Anita 292,1 Ringe

Senioren 3:
1. Schörghofer Werner 295,8 Ringe

 

Vor der Siegerehrung gab es das traditionelle Essen, anschließend wurden die Preise und Medaillen an die Siegerinnen und Sieger überreicht. Mit einem geselligen Beisammensein klang das Abschlussschießen aus.

DIE SCHÜTZENGILDE HALLEIN
wurde 1277 gegründet und zählt mit ihren 741 Bestandsjahren zu den ältesten

Schützenvereinen Österreichs. Die Schützengilde wurde zeitnah zur Bürgergarde Hallein gegründet und hatte ebenfalls die Aufgabe, die Stadt Hallein zu verteidigen. Der Verein umfasst derzeit 140 Mitglieder. Jungschützinnen und Jungschützen sind herzlich willkommen. Das Abschluss-Schießen beendet die „Sommersaison“ mit dem Kleinkaliber-Gewehrschießen. Während der „Wintersaison“ wird auf Luftgewehr-schießen umgestellt. Die Organisation von „Preisschießen“ obliegt dem Schützenrat.
 

Vor zwei Jahren erhielt die Schützengilde, mit kräftiger finanzieller Unterstützung der Stadt Hallein, eine elektronische Schießanlage der Firma Meyton. Die Anlage wurde im Frühjahr 2017 in Betrieb genommen und ersetzt das jahrzehntelange Scheibenschießen. Der Schießbetrieb kann damit zeitlich erheblich zügiger abgewickelt werden. – Auf dem oben stehenden Foto Schriftführerin Anita Berghammer, Schützin Therese Tschematschar und Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: OSM Thomas KLAUS).

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Die Tennengauer Messe 2018 bescherte den interessierten Besuchern bei freiem Eintritt (!) eine sehenswerte, informative und spannende Wirtschaftsschau aus allen wichtigen Branchen. Etwa 30 Unternehmen aus der Stadt Hallein, ebenso viele aus dem Tennengau und nochmals über 60 aus dem angrenzenden Flachgau und aus anderen Bundesländern boten eine grandiose und kompakte Angebotsvielfalt. Das intensive Messe-Geschehen auf dem Freigelände, in den beiden Zelthallen und auf zwei Geschoß-Ebenen im Gebäude der Alten Saline, machte die Tennengauer Messe wieder zum Hotspot des Wirtschaftsjahres 2018 in Hallein und im Tennengau. Angesichts der weltweit agierenden Verkaufs-Monster wie beispielsweise Amazon, gewinnt die Tennengauer Messe als Partner der heimischen Wirtschaft einen völlig neuen, extrem wichtigen Stellenwert.

Während Amazon noch nie auch nur einen einzigen Steuer-Cent in Hallein oder in den Gemeinden des Tennengaus bezahlte, sorgen die Steuerleistungen der heimischen Wirtschaft dafür, daß die Gemeinden die Trinkwasser-Versorgung sicherstellen, Straßen-Neupflasterungen durchführen und alle anderen unverzichtbaren Aufgaben im Interesse einer hohen Lebensqualität der Bewohner, erledigen können. Also – wer beim heimischen Handel und Gewerbe einkauft, sichert deren, für uns alle wichtigen Steuerleistungen. Und vergessen wir nicht die enorm wichtige Rolle der heimischen Wirtschaft als Arbeitgeber in der Nähe. Wer bei Amazon einkauft, schädigt die heimische Wirtschaft,,seine Wohngemeinde und gefährdet die Arbeitsplätze in der Region mit dazu. Deshalb ist die Tennengauer Messe als Plattform der heimischen Wirtschaft, für uns alle unverzichtbar geworden.

Markus Hofmann, Leiter der Bezirksstelle Tennengau der Wirtschaftskammer, fand für die Tennengauer Messe erfreulich starke Worte. Zitat: „Die Tennengauer Messe ist im Bezirk eine wahre Größe und auch unter den zahlreichen Wirtschaftsmessen im Land Salzburg eine Benchmark und sorgt somit auch weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit. Regionalmessen sind ein hervorragendes Instrument, um die Stärken und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen aus der Region hervorzuheben. Zudem wird die Wirtschaft als Eckpfeiler der Gemeinden, in ihrer Funktion als lebenswichtiger Nahversorger und ebenso lebenswichtiger Arbeitgeber, in den Brennpunkt gerückt.‘‘ (Zitatende).

Die Tennengauer Messe entstand aus den seinerzeitigen Tennengauer Messetagen, die in der Halleiner Salzberghalle und auf dem umgebenden Freigelände stattfanden, gegründet vom Vater Frank Drechslers. Schon damals agierte die ORION Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft als Veranstalter. Sie wird heute von den vier 25%-Gesellschaftern Frank Drechsler (alleinvertretungsberechtigt), Esther Auer-Drechsler, Dirk Drechsler und Johanna Drechsler mit hohem Engagement geführt. Den genannten Persönlichkeiten gebührt längst schon eine öffentliche Anerkennung.

Am Donnerstag nach dem Messe-Wochenende veröffentlichten die Tennengauer Nachrichten einen halbseitigen Textbeitrag zur Tennengauer Messe, der nach einem Gespräch mit Frank Drechsler entstand und eine erstaunliche durchgehende Negativ-Färbung zeigt. Demnach ist die Tennengauer Messe mit ihren weit über 100 Ausstellern ,,finanziell fast nicht machbar‘‘. Im Gegensatz zur Messe in St. Pölten, die mit 450 Ausstellern das Paradepferd unter den drei jährlichen Messen der ORION Ges.m.b.H. & Co.KG ist: ,,Mit der halten wir uns über Wasser, die anderen machen wir halt dazu.‘‘ Und: ,,Wenn ich jemanden finde, der es machen möchte, war das meine letzte Tennengauer Messe.‘‘ Irgend eine positive Passage über die Tennengauer Messe sucht man in diesem Artikel der Tennengauer Nachrichten vergebens.

Angesichts der tödlichen Konkurrenz durch die Internet-Riesen wie Amazon, müssten logisch denkende Unternehmer eigentlich froh darüber sein, dass sie sich in der Tennengauer Messe mit ihren Waren und Erzeugnissen einer breiten Öffentlichkeit, die praktisch ihre Kunden darstellt, präsentieren können. Sie müssten brennend an einer Messe-Teilnahme interessiert sein und müssten längst schon die jährliche Durchführung der Tennengauer Messe gefordert und durchgesetzt haben und Unternehmer-Kollegen längst schon zur Teilnahme an der Tennengauer Messe veranlasst haben. Uneinsichtigen Unternehmern müssten längst schon die jeweiligen Bürgermeister und die Wirtschaftskammer in intensiven Gesprächen die Wichtigkeit und Vorteile einer Präsenz bei der Tennengauer Messe dargelegt haben. Es ist doch für einen Bürgermeister unakzeptabel, wenn er auf der Tennengauer Messe nur einige der Wirtschaftstreibenden seines Ortes entzdecken kann. Die Tennengauer Messe verdient es wahrlich, von allen Vernünftigen und Vorausblickenden im Tennengauer Wirtschaftsbereich, (in deren ureigensten Interesse), durch eine verstärkte Teilnahme zu einer noch breiter angelegeten Attraktion ausgestaltet zu werden. – DER SALZSCHREIBER (Der-Salzschreiber.at) freut sich jedenfalls, dass er die enorme und unverzichtbare Bedeutung der Tennengauer Messe durch drei positive (!) Beiträge mit insgesamt 37 Fotos dokumentieren konnte. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider).

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Die interessierten Besucherinnen und Besucher erwartete am Messe-Wochenende vom 5. bis 7. Oktober 2018 bei der Tennengauer Messe auf der Halleiner Perner-Insel ein attraktives, sehenswertes und breit gefächertes Ausstellungsprogramm: In der Halle 1 (Salinengebäude im 1. Stock) drehte sich alles um Gesundheit, Schönheit, Fahrräder und Kulinarik. Im Erdgeschoss der Saline und im Pfleggarten (Halle 2 und Halle 3) lag der Schwerpunkt im Bereich „Bauen und Wohnen“. Das Freigelände war wieder voll belegt, der Autosalon (siehe SALZSCHREIBER-Bildbericht Nr. 1) wurde auch heuer im Pfleggarten, in der Halle 4. etabliert. Die Gastronomie war im Erdgeschoss der Saline untergebracht. Hier wurden die Besucher mit regionalen Schmankerln und diversen Bierspezialitäten aus der Region verwöhnt.

 

Es ist immer wieder erfreulich, und von hohem Stellenwert für die Stadt Hallein, dass die ORION-Messe- und Ausstellungsgesellschaft, getragen von der Familie Drechsler, in Hallein ihre für die Region so wichtige Tennengauer Messe veranstaltet. Bei der Messe-Eröffnung ergriffen Organisator Frank Drechsler, Halleins Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher, Kommerzialrat Konrad Steidl und Landtagsabgeordneter sowie Bürgermeister Ing. Johann Schnitzhofer das Wort. Auch der traditionelle Festbier-Anstich funktionierte prächtig und alsbald konnte die Prominentenrunde ihre mächtigen Stein-Bierkrüge auf das Wohl der Tennengauer Messe, ihrer Aussteller und ihrer Besucher erheben. Das ,,größte Schaufenster der regionalen Wirtschaft‘‘ bringt immer wieder eine großartige Stimmung nach Hallein und stellt einen wichtiger Impuls für die ausstellenden Unternehmen dar. Die Vielfalt der nahezu 150 Aussteller (unsere Fotos oben zeigen dazu 13 Beispiele) machte für alle Besucherinnen und Besucher die sehenswerten Tennengauer Messetage zu einem spannenden Erlebnis. Im SALZSCHREIBER erscheint zur Tennengauer Messe 2018 noch ein dritter Bildbericht. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Tennengauer Messe wurde 1987 gegründet und ist damit seit über 30 Jahren die bedeutendste Leistungsschau der heimischen Wirtschaft und ein wichtiger Impulsgeber für den gesamten Tennengau. Wir freuen uns, wieder vom 5. bis 7. Oktober 2018 Messe-Stadt zu sein. Diese Messe auf der Pernerinsel bestätigt Hallein in seiner überregionalen Bedeutung, wir erfüllen eine wichtige zentralörtliche Funktion“, mit diesen Worten eröffnete Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, in Vertretung von Bürgermeister Gerhard Anzengruber, die Tennengauer Messe 2018 auf der Pernerinsel in Hallein. Das Angebot der rund 150 Aussteller auf 10.000 m² beeindruckte durch seine große und attraktive Vielfalt. In diesem Beitrag präsentiert DER SALZSCHREIBER Fotos aus dem Messe-Freigelände mit schwerem Baugerät, Landmaschinen und Schneefräsen sowie aus dem Autosalon in der Zelthalle II im Pernerinsel-Pfleggarten, wo die Tennengauer Kraftfahrzeug-Branche ihre unterschiedlichen Automodelle einem wissbegierigen Publikum präsentierte. Wir zitieren nochmals Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher: ,,Die Tennengauer Messe demonstriert die Strahlkraft der regionalen Wirtschaft. Sie präsentiert die Kompetenz und Vielfalt der heimischen Unternehmen. Wir sind stolz auf unsere regionalen Betriebe, die hier eine sehenswerte Leistungsschau bieten.‘‘ Die Tennengauer Messe wird von Frank Drechsler und dem Team seiner ORION Messe- und Ausstellungs-Ges.m.b.H. durchgeführt und immer wieder weiterentwickelt. Es folgen im SALZSCHREIBER noch zwei weitere Bildberichte. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Im Beisein prominenter Festgäste, feierte der Lions-Club Salina-Tennengau am 6. Oktober 2018, in seinem Stammlokal Neuwirt in Bad Vigaun, sein 35-jähriges Bestehen. Am 14. April 1983, wurde mit freundschaftlicher Unterstützung des Patenclubs Pongau-Höch, der Lions-Club Salina-Hallein oben auf dem Dürrnberg gegründet. Der Club residierte vorerst auf dem Dürrnberg, dann im Gasthof Scheicher gegenüber dem Halleiner Rathaus. Mit Rücksicht auf den seit 1965 bestehenden Lions-Club Hallein, zog sich der Lions-Club Salina aus der Stadt Hallein zurück, änderte seinen Namen auf Lions-Club Salina-Tennengau und bezog sein neues Stammlokal beim Neuwirt in Bad Vigaun. Um den Club-Mitgliedern aus Salzburg die Anfahrt zu verkürzen, wurde das Club-Lokal vorübergehend zum Schützenwirt in St. Jakob am Thurn verlegt. Doch schon seit vielen Jahren, hält der Lions-Club Salina-Tennengau wieder beim Neuwirt in Bad Vigaun seine Club-Abende ab – nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt vom Hotel-Restaurant Langwies, wo der Lions-Club Hallein residiert. Zwischen den beiden Clubs herrscht selbstverständlich ein besonders freundschaftliches Verhältnis.

35 JAHRE UNTERSTÜTZUNG FÜR
HILFSBEDÜRFTIGE KINDER UND JUGENDLICHE

Der wichtigsten Zielsetzung des Lions-Clubs Salina-Tennengau, vor allem hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen bzw. deren Eltern zu helfen, wurde in den vergangenen 35 Jahren, aufgrund des großen Engagements aller Mitglieder, erfolgreich entsprochen. Ob es darum ging, oben bei einem Bergbauern im Lammertal finanziell zu helfen oder einer Mutter mit 3 kleinen Kindern, die im abgelegenen Abtenau-Schorn von ihrem Mann verlassen worden war, finanziell beizustehen, ob es darum ging, nach dem Tod einer Mutter in Vigaun, den Mann mit den zwei kleinen Kindern zu unterstützen, oder ob es notwendig war, ein Behinderten-Fahrzeug mitzufinanzieren, – in diesen 35 Jahren war der Lions-Club Salina-Tennengau stets mit großem Einsatz intensiv bemüht, im Geiste der Lions-Idee, in zahllosen Fällen sinnvolle, und dringend benötigte Hilfe zu leisten. Auch in Zukunft wird das seine große, vorrangige Aufgabe darstellen.

 

GRÜNDUNGS-MITGLIED MUSEUMSDIREKTOR
MAG. KURT ZELLER BLEIBT UNVERGESSEN

Das dramatischste Ereignis, das über den Lions-Club Salina-Tennengau in den vergangenen 35 Jahren hereinbrach, war der viel zu frühe Tod des unvergessenen Gründungs-Mitgliedes Mag. Kurt Zeller, der das Keltenmuseum Hallein erfolgreich als Direktor leitete. Mit seiner markanten und prägenden Art, nahm er immer wieder nachhaltig Einfluss auf das positive Geschehen im Lions-Club Salina-Tennengau. So ist ihm unter anderem der Clubname Salina, das Clubsymbol in Form einer runden keltischen Gewandfibel und auch die bis heute bestehende positive Verbindung des Lions-Club Salina-Tennengau zum Keltenmuseum Hallein, zu danken. Seine vorbildliche Führung des Keltenmuseums, seine internationale Vortragstätigkeit und seine wissenschaftlichen Publikationen wurden mit mehreren hohen Auszeichnungen bedacht. Er und seine geliebte Gattin Helga konnten sich über drei prächtige Söhne freuen. Doch am 7. Jänner 2009, verstarb Museums-Direktor Mag. Kurt Zeller nach schwerer Krankheit. 2012 wurde im Halleiner Stadtteil Burgfried, im Beisein von Mag. Helga Zeller, eine Straße nach Mag. Kurt Zeller benannt. Er bleibt unvergessen und wird in den Herzen aller, die ihn kannten, weiterleben – dies stellte auch Salina-Ehrenpräsident Odo Stierschneider an diesem Festabend in einer Würdigung des Verstorbenen vor den Anwesenden fest.

ZUM 35-JÄHRIGEN CLUB-JUBILÄUM WURDE
ZUM ERSTEN MAL EINE FRAU AUFGENOMMEN

Im Rahmen der Jubiläumsfeier konnten auch zwei neue Mitglieder für den Lions-Club Salina-Tennengau aufgenommen werden. Mag. Helga Zeller und MAS Mario Morandini. Mag. Helga Zeller hatte schon immer eine enge Verbindung mit dem Lions-Club Salina-Tennengau. Dessen 35-jähriges Bestehen war nun der würdige Anlass, um zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs, eine Frau in seine Reihen aufzunehmen. Als Pharmazeutin in der Halleiner Stadtapotheke, ist sie allseits geschätzt und beliebt. MAS Mario Morandini sammelte wertvolle Erfahrungen in mehreren beruflichen Stationen und ist Inhaber eines Unternehmens der Sparte ,,Schlüssellose Zutritts-Systeme‘‘. – Am Ende des offiziellen Teiles folgten ein gemeinsames Abendessen und musikalische Darbietungen der Gruppe ,,Karin und die Greyhounds‘‘. Das frohgestimmte Beisammensein dauerte bis in die späten Abendstunden. Das finanzielle Sammelergebnis dieses Festabends in Höhe von 1.000 Euro wird den Eltern eines kleinen behinderten Jungen in Bad Vigaun gespendet.

BÜRGERMEISTER FRIEDRICH HOLZTRATTNER UND
SLOWENISCHE LIONS-FREUNDE UNTER DEN FESTGÄSTEN

Im Rahmen der Jubiläumsfeier konnte das Club-Führungs-Duo Club-Präsident Ing. Peter Moser und Club-Sekretär Peter Mlakar (Short cut: ,,Peter & Peter‘‘) auch wichtige Festgäste begrüßen: Unter anderen mit großer Freude den immer wieder um seine Gemeinde bemühten Bürgermeister von Bad Vigaun, Friedrich Holztrattner, das Lions-Urgestein GST-Koordinator und PDG Franz Polst, die beiden Lions-Ladies Regions-Sekretärin Sabine Orliczek und Zonenleiterin Sabine Zippe von der Lions-Landesorganisation, Club-Präsident Mag. Dr. Michael Sorgo, Vizepräsident Ing. Herbert Wieser und Clubmeister sowie Gründungsmitglied Mag. Rudolf Lanzenberger vom Patenclub Pongau-Höch, mit großem Respekt die am weitesten angereiste Lions-Club-Präsidentin Vesna Valenticic mit Gatten vom slowenischen Lions-Club ,,Dobrovo‘‘ in Kojsko (der Lions-Club ,,Dobrovo‘‘ war im Mai 2018 von Mitgliedern des Lions-Club Salina-Tennengau besucht worden), vom Lions-Club Großgmain den GMT-Beauftragten Hans Schaffer mit Gattin und schließlich die Eltern des kleinen behinderten Buben.

ZU UNSEREN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Mitglieder des seit 35 Jahren bestehenden Lions-Clubs Salina-Tennengau. FOTO 2: Hier haben sich mit den Mitgliedern auch deren Frauen und einige der Gäste um den herrlich bunten Lions-Löwen versammelt. FOTO 3: Der Präsident des Lions-Clubs Salina-Tennengau Ing. Peter Moser. FOTO 4: Der Club-Sekretär des Lions-Clubs Salina-Tennengau Peter Mlakar. FOTO 5: Salina-Präsident Ing. Peter Moser mit dem verdienstvollen Lions-Urgestein Franz Polst. FOTO 6: Lions-Lady Regions-Sekretärin Sabine Orliczek, Salina-Präsident Ing. Peter Moser, Lions-Lady Zonenleiterin Sabine Zippe und Lions-Club-Sekretär Peter Mlakar. FOTO 7: Vom Lions-Patenclub Pongau Höch waren Präsident Mag. Dr. Michael Sorgo, Vize-Präsident Ing. Herbert Wieser und Clubmeister sowie Gründungs-Mitglied Mag. Rudolf Lanzenberger zur Salina-Jubiläumsfeier gekommen, im Bild mit Salina-Präsident Ing. Peter Moser und Salina-Sekretär Peter Mlakar. FOTO 8: Präsidentin Vesna Valenticic vom slowenischen Lions-Club ,,Dobrovo‘‘ zwischen Salina-Präsident Ing. Peter Moser und Salina-Sekretär Peter Mlakar. Ganz links der Gatte von ,,Dobrovo‘‘-Präsidentin Vesna Valenticic. Auch an dieser Stelle einen respektvollen Dank für die lange Anreise! FOTO 9: Das 35jährige Salina-Jubiläum war der passende festliche Rahmen dafür, um die Aufnahme der ersten Frau in die Reihen der Salina-Mitglieder zu vollziehen: Pharmazeutin Mag. Helga Zeller mit Clubpräsident Ing.Peter Moser. FOTO 10: Als zweites neues Mitglied wurde Unternehmer Mario Morandini von Salina-Präsident Ing. Peter Moser bei der Jubiläumsfeier in den Lions-Club Salina-Tennengau aufgenommen. FOTO 11: Von links Lions-Urgestein Franz Polst, die drei neuen Salina-Mitglieder Mag. Helga Zeller, Mario Morandini und Baumeister Ing. Christian Nutzenberger sowie Johann Schaffer vom Lions-Club Großgmain. FOTO 12: Salina-Präsident Ing. Peter Moser, ganz rechts seine Gattin Sieglinde, in der Mitte die Töchter Claudia und Nicole, zwei ganz großartige junge Damen. FOTO 13: Für den musikalischen Rahmen des Salina-Festabends sorgte die Gruppe ,,Karin und die Greyhounds‘‘. – (Odo Stierschneider, Fotos: Hannes Rosner).

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Die Verkehrssicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen. Kinder haben sprichwörtlich Vorrang. Deshalb versuchen wir, an speziellen Straßenstellen mehr zu tun, als die Straßenverkehrs-Ordnung vorsieht und sensibilisieren die Verkehrsteilnehmer bezüglich Kinder im Straßenverkehr. Ich bedanke mich bei der Raiffeisenbank Hallein, die seit Jahren mit uns gemeinsam dieses Projekt unterstützt“. Mit diesen Worten nahm Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher sechs neue optisch wirkungsvolle „Achtung-Kinder‘‘-Tafeln von Raiffeisenbank-Direktor Josef Peter Holztrattner entgegen. Diese optisch besonders gut wahrnehmbaren Tafeln stehen an verschiedenen „verkehrsneuralgischen“ Standorten im Gemeindegebiet der Stadt Hallein. Sie sollen vor allem die Autofahrer bewusst auf Kinder aufmerksam machen. Die neuen sechs Tafeln ersetzen bestehende, bereits vergilbte Warntafeln. „Als regionale Bank ist es uns wichtig, speziell für Kinder und für die Sicherheit der Kinder, einen Beitrag an die Allgemeinheit zu leisten. Die Kinder sind unsere Zukunft. Wir setzen damit unsere Strategie zur Förderung von Kindern und Schülern fort“, bekennt sich Raiffeisenbankdirektor Josef Peter Holztrattner zu der schon seit vielen Jahren realisierten Partnerschaft. Auf dem oben stehenden Foto Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher und Direktor Josef Peter Holztrattner von der Raiffeisenbank Hallein. (Presse-Mitteilung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Von der zweiten Sommerhälfte bis weit hinein in den September des heurigen Jubiläumsjahres 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘, verärgerte die bräunlich verfärbte Blumen-Verschandelung des Gruber-Gedenk-Grabes zahllose Besucher. ,,Das kann man ja gar nicht fotografieren!‘‘ (siehe FOTO 1 oben), so lautete dazu noch einer der friedfertigsten Kommentare. Doch mit der bedrohlich näher kommenden Eröffnung des baulich umfassend sanierten und bezüglich seiner Objekt-Präsentation völlig neu gestalteten ,,Stille Nacht‘‘-Museums machte sich doch noch die Erkenntnis breit, dass hier wohl einiges geändert werden müsse. Und so erfreuen sich alle, denen eine würdige Erinnerung an den ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber am Herzen liegt, am neuen Blumenschmuck (siehe 2. Foto oben) für das, an sich doch recht bescheidene, Gedenk-Grab.

ÜBERWÄLTIGENDE BLUMENKRÄNZE
ALS VORBILD FÜR GRUBERS GEDENK-GRAB

Der neu gestaltete Gruberplatz zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille Nacht‘‘-Museum, verstört immer noch durch seine monotone Farblosigkeit. Bei der kirchlichen Segnung des neu gestalteten Platzes im vergangenen Jahr, wurden die drei prachtvollsten Blumenkränze, die in Hallein jemals zu sehen waren, von Blumenfee und Gemeindevertreterin Therese Tschematschar auf begeisternde Art geschaffen. Und schon tat sich dazu der unerfreuliche Gegensatz des in eintönigem Weiß geschmückten Gruber-Gedenk-Grabes auf. Dazu das 3. FOTO oben. Eines der fantastischen Kranz-Kunstwerke neben dem in monotonem Blumen-Weiß eingefärbten Gruber-Gedenk-Grab, da gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, dass Papst Franziskus jemals über diesen Horror informiert wird. Er würde sogleich entschieden durchgreifen und Anti-Weiß-Plakate an die Kirchentür und an die Tür des ,,Stille Nacht‘‘-Museums mit folgender Anordnung festnageln lassen: ,,Es ist ab sofort und für alle Zeiten verboten, das Gedenkgrab von Franz Xaver Gruber mit weißen Langweiler-Fadesse-Monotonie-Einschlaf-Blumen zu verunstalten. Nehmt Euch ein Beispiel an den herrlichen Blumenkränzen unserer lieben Elfriede!‘‘ Die drei hinreißenden Blumenkränze (siehe FOTO 4) waren anlässlich des 230. Geburtstages von ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Gruber von der Stadt Hallein und von der Stille-Nacht-Gesellschaft in Auftrag gegeben worden. Ein grandioses, unvergessliches Blumen-Farbenspiel – es müsste das begeisternde Vorbild für die künftige Gestaltung des Gruber-Gedenk-Grabes sein!

LÄNGST ÜBERFÄLLIG: WEG MIT DEN
ENTSETZLICHEN STIEGEN-SEITENMAUERN

Bezüglich der optischen Belebung des lediglich in verschiedenen Grautönen
von Dunkelgrau bis Weiß gehaltenen neuen Gruber-Platzes wird man wohl an Blumentrögen oder dergleichen als reizvolle Farbakzente nicht vorbeikommen. Zur Erinnerung (siehe FOTO 5) bringt DER SALZSCHREIBER nochmals ein Foto von den seinerzeitigen Blumenhügeln auf dem Gruber-Platz, welche über Jahre hindurch Odo Stierschneider in den Grünflächen auf seine Kosten anlegen ließ. Abschließend provozieren wir, wie immer wenn vom Gruber-Platz und von Grubers bescheidenem Gedenk-Grab die Rede ist, eine Konfrontation mit den übermächtigen und gewaltigen Seitenmauern der kleinen Stiege hinauf vom Gruber-Platz zur Ferchl-Straße. Sie erschlagen optisch das ärmliche Gedenk-Grab Grubers (siehe FOTO 6) und passen mit ihrer aggressiv-roten Steinfarbe überhaupt nicht in das Grau-in-Grau-Gefüge des renovierten Gruber-Platzes. Die ungefügen brutalen Seitenmauern sind absolut zwecklos. Sie sind als Stiegengeländer derart ungeeignet, dass man gezwungen war, an der Innenseite einer Mauer zusätzlich ein funktionsgerechtes Eisengeländer anzubringen. Wenn dieser Schildbürgerstreich erst in einer breiten Öffentlichkeit ruchbar wird, darf sich die Stadt Hallein nicht wundern, wenn von allen Seiten nur noch Hohn und Spott über sie hereinbrechen. Daher: Die gewaltigen Stiegenmauern gehören ersatzlos beseitigt, ein eisernes Stiegengeländer muss auch an der anderen Stiegenseite montiert werden. Damit wird dieser unerträgliche Fremdkörper neben dem Gruber-Gedenk-Grab in seinen Ausmaßen deutlich reduziert, damit unauffälliger und wesentlich weniger störend. Am besten wäre freilich die völlige Entfernung dieser Stiege. Denn: gleich nebenan, an der anderen Seite der schmalen Rückfront der Kirche, gibt es genau die gleiche Stiege zur Ferchl-Straße noch ein zweites Mal. Mit klobigen Seitenmauern und nachträglich montiertem eisernen Stiegengeländer… (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein Ende der Sperre der Winterstallstraße ist in Sicht“. Mit diesen, besonders von den zahlreichen, schwer betroffenen Anrainern der Straße, lange ersehnten Worten, schloss Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher die letzten Verhandlungen über die notwendigen Arbeiten und Sicherheits-Einrichtungen für die Winterstallstraße ab. Im Anschluss daran erteilte er alle Aufträge, die für eine rasche Verkehrsfreigabe notwendig sind. „Wenn das Wetter hält und keine unerwarteten Ereignisse eintreten, rechne ich mit einer Verkehrsfreigabe im Dezember“, umriss der Vizebürgermeister den vorgesehenen „Fahrplan“. 


STURM ,,HERWART‘‘ ERZWANG
SPERRE DER WINTERSTALLSTRASSE

Der Sturm ,,Herwart‘‘ hatte Ende Oktober 2017 einem Waldabschnitt oberhalb der Winterstallstraße arg zugesetzt. Die Straße musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. „Mein Ziel war es, die Straße so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freizugeben“, betonte Vizebürgermeister Maximilian Klappacher, „da hat es keinen Sinn, zu hinterfragen, wer ein Dekagramm mehr oder weniger Schuld daran trägt oder was man vor Monaten vielleicht hätte besser machen können.“ Für Vizebürgermeister Maximilian Klappacher gab es drei wichtige Fakten, die den Handlungsmaßstab bestimmten: „Der Wald wurde im Juni dieses Jahres zum Schutzwald erklärt. Ein zweites forstwirtschaftliches Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Wald sich im Zerfallsstadium befindet. Das insgesamt labile Baumkollektiv ist zu entfernen und zu verjüngen, also ein stabiler Schutzwald-Bestand ist aufzubauen. Schließlich ist ein Steinschlag-Schutznetz zu errichten.“

FREIGABE DER WINTERSTALLSTRASSE
IM LAUFE DES DEZEMBER 2018 GEPLANT

Auf Basis dieser Erkenntnisse verhandelte Vizebürgermeister Maximilian Klappacher in den letzten Wochen intensiv und erfolgreich. „Diese Klarheit war notwendig, sonst wäre wohl keine langfristige Lösung herausgekommen. Mir war wichtig, dass wir uns auf die wesentlichen Herausforderungen konzentrieren, um eine bestmögliche und vor allem eine nachhaltige Lösung zu erzielen, auch im Interesse der Anrainer. Das ist uns nun gelungen“, betonte Vizebürgermeister Maximilian Klappacher. Der vorgesehene „Fahrplan“: Anfang Oktober 2018 starten die Holzarbeiten. Anfang November wird vom felsigen Untergrund loses Gesteinsmaterial abgeräumt. Danach muss die Straße saniert werden. Bei einem guten Verlauf und wenn die Sachverständigen die Verkehrssicherheit bestätigen, kann Mitte / Ende Dezember die Winterstallstraße wieder geöffnet werden. Für nächstes Jahr ist die Errichtung eines Steinschlag-Schutznetzes geplant. Wie dringend diese Sanierungs-Maßnahmen sind, zeigt der SALZSCHREIBER-Bildbericht über den kürzlich erfolgten Absturz eines tonnenschweren Felsbrockens auf die Winterstallstraße. Hier im Ressort AKTUELLES vier Berichte weit zurückscrollen und Sie sind am Ziel. – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wie berichtet, wird das gültige Räumliche Entwicklungs-Konzept (REK) aus dem Jahr 2006 generell überarbeitet. Die Stadtgemeinde Hallein möchte bei der Überarbeitung des REK die Bürgerinnen und Bürger von Hallein bestmöglich in den Prozess einbinden und lädt daher alle ein, sich zu beteiligen. Durch die Bürgerbeteiligung sollen die Potenziale des Planungsinstrumentes REK bestmöglich ausgeschöpft werden und eine möglichst breite Akzeptanz dazu entstehen. Gemeinsam mit Ortsplaner Arch. Dipl.-Ing. Christian Salmhofer, erarbeitet ein erweiterter Expertenkreis (Verkehrsplanung, Geoinformatik, Bevölkerungs-Entwicklung, Soziologie) die notwendigen Grundlagen. Der Prozess unterteilt sich im Wesentlichen in drei Blöcke (Anregungsphase, Umweltprüfung und Auflage). Derzeit wird der Block „Anregungsphase“ bearbeitet. Unter dem Titel „Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten“ werden Ortsteilgespräche stattfinden, um Anregungen/Vorschläge von den „Experten vor Ort“, den Bewohnern, einzuholen. An darauffolgenden Sprechtagen (12.10.2018 und 19.10.2018) können Einzelanliegen und individuelle Belange mit dem Ortsplaner und seinem Team besprochen werden. Wichtig: Eine Anmeldung zu den Sprechtagen ist bei den Ortsteil-Veranstaltungen möglich.

 

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die reizvolle Altstadt von Hallein steht unter Denkmalschutz. Sie ist, im Gegensatz zu anderen Halleiner Stadtteilen, wie beispielsweise Rif, Rehhof, Neualm oder Burgfried Ost, ein relativ statisches Gebilde, das am wenigsten durch Maßnahmen des REK betroffen ist. FOTOS 2 und 3: Aber bereits auf der Pernerinsel zeigen historische Fotos aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, welch gravierende Veränderungen als Folge der Einstellung der Salzproduktion hier stattfanden. Die rücksichtslose und brutale Total-Verbauung der Insel, als Hallein die ausgebeutete Salzkolonie der Habsburger und schließlich des staatlichen Salz-Monopols war, hat ihr Ende gefunden. Die meisten Gebäude wurden abgerissen und die nördliche Hälfte der großen historischen Saline fiel einem Großbrand in der dort eingemieteten Skibob-Fabrik Brenter zum Opfer und wurde ebenfalls abgetragen. FOTO 4: Die frei gewordene Fläche diente vorerst als Sportplatz, später wurde daraus der, aus städtebaulicher Sicht verheerende, große Parkplatz. In den vergangenen Jahren befassten sich immer wieder Architekten mit Planungskonzepten für die Pernerinsel: siehe FOTO 5. Es muss endlich für die gesamte Pernerinsel ein umfassendes neues Räumliches Entwicklungskonzept geschaffen werden. Ein Lichtblick wäre schon die künstlerische Gestaltung der riesigen Gebäude-Fassade entlang des Parkplatzes und die Entfernung der schrecklichen, entlang der Fassade verlaufenden Autoparkplatz-Abdeckung. Außerdem: Der salzachseitige, an den Parkplatz anschließende Salinen-Gebäudeteil, mit der letzten, noch erhaltenen, historischen Salzsiedepfanne, ist vom Einsturz bedroht und eine Katastrophe verhindern nur noch die zahllosen Holz-Stützpfeiler sowohl im Erdgeschoß als auch im ersten Stock. Ein europaweit einzigartiges, äußerst peinliches Kuriosum. – (Presseaussendung des Stadtamtes Hallein. Fototexte: Odo Stierschneider. Foto 1: Helisky Oberalm. FOTOS 2 und 3: Keltenmuseum. Foto 4: OST).

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Eine knappe Woche vor der mit Freude und Spannung erwarteten Eröffnung des stolzen neuen Halleiner ,,Stille Nacht‘‘-Museums. Der Franz-Xaver-Gruber-Platz vor dem Museumsgebäude ist dicht mit Fahrzeugen verstellt. (Dazu die FOTOS 1 und 2). Eine offene Baugrube klafft unmittelbar neben Komponist Grubers ,,Ehrengrab‘‘, welches in den wirtschaftlichen Notzeiten der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts nur als schlichtes Privatgrab errichtet werden konnte. Seither vergingen über 80 Jahre (!), ohne dass es gelang, ein künstlerisch gestaltetes Erinnerungsobjekt anstelle des Notzeiten-Gedenkgrabes zu schaffen. (Dazu die FOTOS 3 und 4). Ebenso klafft eine Baugrube neben der allzu massiv ausgeführten Seitenmauer der Stiege zur Ferchl-Straße. Auch hier wurde an der unterirdischen Infrastruktur gearbeitet. (Dazu die FOTOS 5 und 6).

STIEGE ZUR FERCHL-STRASSE
GEHÖRT MASSIV ENTSCHÄRFT

Die massiven, an einen Festungsbau gemahnenden roten Naturstein-Seitenwände der Stiege, stellen einen extremen Fremdkörper in dem nun formal und farblich neu gestalteten ,,Stille Nacht‘‘-Bezirk dar. Sie erfüllen keinerlei Funktion und sind als Stiegengeländer dermaßen ungeeignet, dass man sich gezwungen sah, ein besser entsprechendes Eisengeländer zu montieren. Ein derartiges Geländer gehört auch auf der anderen Stiegenseite montiert und dann müssten die gewaltigen, aber völlig funktionslosen Stiegen-Seitenmauern ersatzlos entfernt werden. (Dazu FOTO 7). Noch besser: man beseitigt gleich komplett die gesamte Stiege. Denn kostenloser Ersatz steht schon ganz nahe bereit: Vorbei an der hinteren Schmalseite der Kirche, und schon steht man vor einer zweiten, gleichartigen Stiege, die zur Ferchl-Straße führt. Mit ebenso klobigen, unnützen Seitenwänden und funktionsgerechtem Eisengeländer. Jene Stiege, die den Gruber-Platz beeinträchtigt, wäre (falls sie doch nicht entfernt wird) ohne massive Seitenwände entscheidend zierlicher und optisch weniger aggressiv. Damit würde sie das Platzensemble nicht mehr derart brutal beeinträchtigen, so wie dies derzeit der Fall ist.

BLUMEN-,,SCHMUCK‘‘ AUF GRUBERS
GEDENK-GRAB IST SKANDALÖS

Als weiterer permanenter Albtraum stellt sich der verheerende Blumen-,,Schmuck‘‘ an Grubers ärmlichem Gedenk-Leergrab dar. Je näher das große ,,Stille Nacht‘‘ Jubiläum kommt, desto schäbiger, peinlicher und irrwitziger wird das, was man eigentlich als Blumenschmuck bezeichnen sollte. (Dazu FOTO 8). Eine unausrottbare Schande, die seit Jahren grassiert und nur für einige Monate heuer endlich besiegt schien. Doch was jetzt hier geboten wird, ist ein Skandal. Am besten, man entfernt aus der Konglomerat-Einfassung die Erde und den Pflanzen-Unrat und füllt das Ganze mit einer Granitstöckel-Pflasterung aus. So wie sie der umgebende Platz bereits aufweist. Dann hätte endlich dieser jahrelange Blumenschmuck-Horror sein Ende gefunden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Hoher Besuch in Hallein: Am Mittwoch legte Familienministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß auf ihrer Reise durch mehrere Bundesländer auch einen Zwischenstopp in Hallein ein, um sich über die Kinderbetreuung und das Angebot für Jugendliche zu informieren. Vize-Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher stellte der Familienministerin drei Einrichtungen vor, die er stellvertretend für das gesamte Betreuungsangebot präsentierte.

Der KINDERGARTEN und die TAGESBETREUUNG AM ALMBACH punkteten bei der Familienministerin mit ihrer Größe, dem Garten und den vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten, den mannigfachen Angeboten in den Gruppen- und Bewegungs-Räumlichkeiten und dem Bildungsschwerpunkt „Gesunder Kindergarten“. Der KINDERGARTEN BURGFRIED-SÜD überzeugte die Familienministerin mit seinen hellen, harmonischen Räumlichkeiten, der Individualität in der Betreuung – etwa durch die gelebte Gemeinsamkeit von Kindern mit Beeinträchtigungen und den Bildungsschwerpunkten „Selbstbewusstsein fördern; Stärken stärken; Förderung von Sprache und Mathematik unter anderem durch Rhythmus und Musikalität“. Feierlich gestalteten die Kinder den Empfang der Familienministerin. Die Trommelgruppe sorgte für „heiße Rhythmen“ und die Tanzgruppe begeisterte mit einer schwungvollen Darbietung. Als dritte Einrichtung stellte Vizebürgermeister Maximilian Klappacher Familienministerin Juliane Bogner-Strauß das JUGEND- UND KULTURZENTRUM ZONE11 auf der Pernerinsel vor. Es besteht seit 20 Jahren. Die ZONE11 definiert sich als frei zugänglicher und freier Kommunikationsraum für junge Menschen, in dem unterschiedliche Jugendkulturen, individuelle Bedürfnisse und vielseitige Interessen, ohne Konsumzwang, in einem geschützten Rahmen, ausgelebt werden können. An oberster Stelle steht die Beschäftigung mit den Jugendlichen und nicht bloß die Beschäftigung der Jugendlichen.

 

Die Familienministerin war von den Leistungen Halleins bei den vorgestellten Einrichtungen und vom Engagement der Mitarbeiter/innen sehr angetan. Vizebürgermeister Maximilian Klappacher nahm als Ressortführer die Wertschätzung und das Lob von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß gerne entgegen: „Als politisch Verantwortlicher für die Kinder- und Jugendbetreuung ist es mir eine Ehre und Freude, eine solche Gelegenheit zu nützen und der Bundesministerin einen Einblick in unsere Leistungen zu präsentieren. Die Wertschätzung der Bundesministerin durch ihren Besuch einerseits und durch ihr Lob andererseits, bestätigen unseren Einsatz auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendbetreuung,“ so Vizebürgermeister Maximilian Klappacher.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Angelika Prömer, Leiterin des Kindergartens Am Almbach, Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Vizebürgermeister Maximilian Klappacher. FOTO 2: Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher mit Kindern aus dem Kindergarten Burgfried-Süd. FOTO 3: Vizebürgermeister Maximilian Klappacher, Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Anna Habersatter, Leiterin der ZONE11. – (Presseaussendung und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Wieder eine erfreuliche Nachricht aus dem Wirtschaftsbereich der Stadt Hallein. Der zu den größten Gerüstbauern im Land Salzburg zählende Unternehmer, Marc Veit, verlegt nun den Sitz seines Unternehmens nach Hallein. An der ehemaligen Almbacharena wurde von ihm ein ideales Grundstück erworben, um seinen Betrieb zu modernisieren und zu erweitern. Als Spezialist der Gerüstbranche steht das Unternehmen von Marc Veit, derzeit mit Sitz in Puch bei Hallein, seit 2009 für Qualität und Professionalität. Er bietet, als professioneller Partner für Gerüste, zuverlässig und termingetreu maßgeschneiderte Lösungen an. Nicht nur die Gebäudesanierung verlangt nach besonderer Kompetenz und Verantwortung des Gerüstbauers – auch die moderne Architektur stellt mit ihren komplexen Fassaden-Gestaltungen zunehmend anspruchsvolle Aufgaben, die ohne das Know-how und die Flexibilität eines Spezialisten kaum noch zu realisieren sind. Mit hochmodernen Gerüstbauteilen im Ausmaß von 50.000 m² zählt Marc Veit zu den drei größten Unternehmen seiner Branche in Salzburg. Auf dem oben stehenden Foto von links: Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher, Bürgermeister Gerhard Anzengruber, Unternehmer Marc Veit und Notar Dr. Claus Spruzina. – (Pressetext und Foto: Stadtamt Hallein).

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Der Dreizehnte erwies sich als echter Glückstag für drei fantastisch-sportive Ladies aus dem Halleiner Rathaus. Am Donnerstag, den 13. September 2018, fand zum zweiten Mal der Salzburger Businesslauf in der Salzburger Altstadt statt. Dabei holte sich das Damen-Laufteam der Stadt Hallein, bestehend aus den konditionell hervorragenden Läuferinnen Angela Grundbichler, Danja Scheibner und Kader Can (alle Drei sind in der Kinderbetreuung tätig), den sensationellen zweiten Platz. Die großartigen weiblichen „Sportskanonen“ traten gegen 173 weitere Teams in der Kategorie Frauen-Firmenwertung an und konnten sich heuer sogar noch um einen Platz auf Rang 2 verbessern – im vergangenen Jahr erreichten die sympathischen Läuferinnen bereits den eindrucksvollen 3. Platz. Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Stadtamtsdirektor Erich Angerer gratulierten den erfolgreichen Sportlerinnen der Stadtverwaltung herzlich und drücken weiterhin die Daumen für die nächsten Wettkämpfe. Auf unserem Foto die drei glücklichen Halleiner Läuferinnen Angela Grundbichler, Danja Scheibner und Kader Can. Auch DER SALZSCHREIBER gratuliert respektvoll den drei liebenswürdigen Läuferinnen. – (Foto & Presseaussendung: Stadtamt Hallein, Ergänzungen: Odo Stierschneider).

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Und das im heurigen Schönwetter-Hitzesommer: Wegen der massiven Regenfälle in der vergangenen Woche, löste sich ungefähr 50 Meter oberhalb der Winterstallstraße ein etwa 1 Tonne schwerer Felsbrocken und donnerte auf die Straße hinab. Glück im Unglück: Die Winterstallstraße ist in diesem Abschnitt seit dem Sturm Herwart seit nahezu einem Jahr, präzise seit Ende Oktober 2017, gesperrt. Aktuell wurden der Asphaltbelag der Straße, die Leitschiene und die „Krainer-Wand“ beschädigt. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Welche Schäden werden hier im kommenden Winter starke Schneefälle oder schwerer Frost anrichten? Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, der erst jüngst um eine Lösung der ,,ewigen‘‘ Straßensperre mit Vertretern der Bezirkshauptmannschaft, des Landes und der Wildbach- und Lawinenverbauung verhandelte, ist erleichtert, dass niemand verletzt wurde: „Ich bin froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Jetzt kommt es darauf an, dass die für die Verkehrssicherheit notwendigen Arbeiten rasch umgesetzt werden, damit die Winterstallstraße ehestmöglich wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.“ Das 1. FOTO oben zeigt die Blockade der Winterstallstraße durch vom Sturm Herwart gefällte Bäume. Auf dem 2 FOTO: Stadtamtsdirektor Erich Angerer und Vizebürgermeister Maximilian Klappacher nehmen den 1.000-Kilo-Brocken in Augenschein. – (Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein, OST. Foto 1: Odo Stierschneider, Foto 2: Stadtgemeinde Hallein).

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Seit bedauerlicher Weise das traditionsreiche Glas- und Porzellan-Fachgeschäft Hickade in der Fußgängerzone in der Halleiner Altstadt ersatzlos geschlossen wurde, verschandelten die weithin sichtbaren, zugeklebten Geschäftsauslagen ( 1. FOTO oben) das Halleiner Stadtbild. Das hat sich nun mittlerweile geändert. In der rechten Auslage gibt es antiquarische Musikgeräte von der Gitarre bis zum Röhren-Radio zu sehen und mehrere Hinweise auf eine satirisch-humorvolle Veranstaltung. Das Plakat in der Auslagenecke links unten verdeckt ein hinter Karton verstecktes, etwa kopfgroßes Loch in der Auslagenscheibe. Die linke Auslagenvitrine zeigt links außen (auf dem Foto nicht sichtbar) ein durchaus originelles Spiegel-Herz mit der Bezeichnung ,,Selfie-Point‘‘ (2. FOTO). Eine nähere Erklärung erübrigt sich angesichts allgemeiner Selfie-Begeisterung. Vermutlich weniger Freude bereiten die übrigen Flächen der Auslagen-Vitrine (3. Foto). Sie zeigen in übergroßer, teilweise schlampig ausgeführter Schrift (Auslagen-Schriftenrekord für Hallein!) eine Aussage der heute 72jährigen USA- Schriftstellerin Judith Thurman:
JEDER TRÄUMER WEISS, DASS ES VOLLKOMMEN
MÖGLICH IST, HEIMWEH NACH EINEM ORT
ZU HABEN, AN DEM MAN NOCH NIE WAR:
WAHRSCHEINLICH NOCH STÄRKER ALS NACH
BEKANNTEM BODEN

Die Schriftstellerin Judith Thurman wurde 1946 geboren und lebt in New York. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören jene, die sich mit der französischen Skandal-Schriftstellerin Colette befassen. Deren Werke stellten ab 1900 alles auf den Kopf, was man bis dahin über Sexualität, die Lust und die Geschlechter zu wissen glaubte. Colette rauchte, stieg in den Boxring, war Tänzerin und teilte mit Männern und Frauen jeden Alters das Bett. Dennoch wurde sie in die Académie Goncourt aufgenommen und erhielt als erste Frau in Frankreich ein Staatsbegräbnis. Schriftstellerin Judith Thurman verfasste neben anderen Büchern auch Gedichte, sie wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet sowie für weitere Autoren-Preise nominiert. Nun gibt es hunderte hervorragende Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die geistreiche und blitzgescheite Aussprüche, Aphorismen, Zitate, Statements und Sinnsprüche schufen, unter denen zahllose Beispiele zu finden wären, die wohl entschieden besser in das Halleiner Altstadtzentrum gepasst hätten. Hier, mitten im Brennpunkt Halleins, wurde mit den gewaltigen Schriftzeilen allzu grob die große Chance verspielt, endlich eine hinreißende optische Attraktion in den nun derart verfremdeten Auslagen zu schaffen. Wahrscheinlich zum schenkelklopfenden Gaudium ihrer Verursacher, aber wohl auch zum Ärger der Freunde der Stadt Hallein. Wir hoffen auf einen deutlich besseren Versuch, um die Fußgängerzone Halleins stilvoll und anspruchsvoll zu beleben.– (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Entlang der verkehrsreichsten Straßen Halleins und des Tennengaues verweisen längst schon großflächige Werbetafeln auf die bevorstehende Tennengauer Messe auf der Halleiner Pernerinsel. Drei Tage lang, vom 5. bis 7. Oktober 2018, jeweils von 10 bis 18 Uhr, präsentieren auf insgesamt 10.000 m² Fläche an die 150 Aussteller bei freiem Eintritt ihr aktuelles Angebot. Die Er­öffnung der Tennengauer Messe 2018 erfolgt im Beisein prominenter Ehrengäste: In Vertretung des Salzburger Landeshauptmannes Landtags-Abgeordneter Bürgermeister Ing. Hans Schnitzhofer, Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg KR Konrad Steidl, Bürgermeister der Stadt Hallein Gerhard Anzengruber sowie Vertreterinnen und Vertreter der ausstellenden Firmen. An insgesamt fünf Brennpunkten findet die traditionsreiche Tennengauer Messe statt: Im 1. Stock der Saline (Halle 1), im Erdgeschoß der Saline (Halle 2) im Pfleggarten (Halle 3 und Halle 4) und im Freigelände rund um die Saline. Acht Fachvorträge während der Tennengauer Messe vermitteln durch Spezialisten wertvolle Informationen und Hinweise.

In der Halle 1 im 1. Stock der Saline, finden die Messebesucher das reichhaltige und vielfältige Angebot von 50 Firmen. Hier geht es beispielsweise um Gesundheit und Schönheit, hier findet man den richtigen Schuh oder das richtige Hörgerät. Es gibt fachmännische Ratschläge zum Abnehmen. Oder man kann sich sogar die Venen vermessen lassen. Weinkenner kommen bei einem reichen Angebot auf ihre Rechnung und alle, die gerne Kochen, können sich von Profis wertvolle Tips holen. Hier kann man auch Fahrräder, Mountainbikes oder E-Bikes testen.

In der Halle 2 im Erdgeschoß der Saline, wird den Messebesuchern viel Nützliches für den Hausbau oder für den Innenausbau vor Augen geführt. Da erhalten die Messebesucher umfassende Informationen über energiesparende Beleuchtung, oder barrierefreie Bäder und in allen Variationen Umfassendes zu den Themen Glas, Fenster, Türen, Kachelöfen oder Bodengestaltung. Hier finden Interessierte das echte Zirbenbett oder wunderschöne Einrichtungs-Gegenstände für jeden Bedarf und jeden Geschmack. Im Erdgeschoß der Saline ist auch die Gastronomie zu finden mit regionalen Schmankerln und Bierspezialitäten aus der Region, beispielsweise Bier aus der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen. Schließlich findet man hier auch die Salzburgerland-Alpakas mit Alpaka-Wollprodukten und lebende Alpakas.

 

In der Halle 3 im Pfleggarten ist der Einrichtungs-Bereich vertreten. Die Messebesucher finden hier farbenfrohe Gestaltungsmöglichkeiten für drinnen und draußen. Egal, ob es etwa um einen neuen Boden oder um eine energiesparende Wärmquelle für den bevorstehenden Winter geht, ob sich jemand für Fenster, Türen oder Zäune interessiert, die Produktpalette in der Halle bietet für alle Besucher der Tennengauer Messe ein buntes und vielfältiges Anschauungsmaterial. Im Wohn- und Küchen-Bereich zeigen Tischler ihr großes Können. Wer Größeres im Außenbereich im Sinn hat, für den werden Wintergärten, Pool-Varianten und Gartenlauben, die alle erheblich zum Wohlfühlerlebnis beitragen, von Spezialisten fachgerecht präsentiert. Übrigens: Elektro-Werkzeuge gibt es gleich zum Mitnehmen!

In der Halle 4 im Pfleggarten lockt der Autosalon mit seinen tollen Angeboten. An die 40 Automodelle können von den Besuchern der Tennengauer Messe auf Herz und Nieren geprüft werden. Selbstverständlich steht hier fachkundige Beratung an erster Stelle. Sie können auch gleich an Ort und Stelle einen Termin für die Probefahrt mit Ihrem Traumauto vereinbaren. Sehenswert ist natürlich auch die PS-Show mit spannenden Ausblicken auf die Zukunft des Autos. – Im Freigelände rund um die Saline gibt es ein buntes Angebot beispielsweise mit Autos und Anhängern, mit Landwirtschafts-Maschinen und Gartengeräten bis hin zu Schneefräsen zu besichtigen. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Wohin entwickelt sich die Stadt Hallein während der nächsten 25 Jahre? Die Antwort auf diese Frage soll sowohl unter Mitwirkung von Experten als auch der Stadtbewohner erfolgen. Gemeinsam mit Stadtplaner Dipl.-Ing Christian Salmhofer erarbeitet ein erweiterter Expertenkreis die notwendigen Grundlagen. Die Stadtgemeinde Hallein hat sich entschieden, diese Planungen auf eine breite Basis zu stellen und Bürgerinnen und Bürger daran aktiv zu beteiligen. Unter dem Titel ,,Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten‘‘ wird es im Oktober 2018 fünf Stadtteil-Veranstaltungen zur künftigen Entwicklung der Stadt Hallein geben. Insgesamt ein enormes Vorhaben, das ÖVP-Vizebürgermeister Klappacher, im Rahmen einer Pressekonferenz zu diesem großen Thema, vorausahnend als ,,eine Riesen-Herausforderung für Hallein‘‘ bezeichnete.

ZAHLREICHE FAKTOREN
BESTIMMEN DIE RAUMPLANUNG

Hallein ist eine wachsende Stadt. Aktuell teilen sich 21.150 Einwohner (Stand: 1. 1. 2018) die als Dauer-Siedlungsraum geeigneten 16,8 Quadratkilometer (Gesamtfläche 27 km²). Laut Landesstatistik kommen 784 Einwohner auf einen Quadratkilometer. Begrenzt und durchschnitten wird der Siedlungsraum von der Salzach, der Tauernautobahn A10, dem Schienenstrang der ÖBB und der Bundesstraße 159. Dazwischen und rund herum muss alles Platz haben: Ausreichende Bau- und Wohnflächen, soziale Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Seniorenheim, Krankenhaus, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen), Nahversorgung, Konsum und Gastronomie, geeignete Betriebsstandorte, genügend Spielraum für wirtschaftliche Entwicklung, Landwirtschaft, Gärten, Grün-und Freiflächen für Sport und Erholung. Die notwendigen Straßen, Wege, Parkplätze, Haltestellen, Geleise und Brücken sollen für gute Erreichbarkeit sorgen, alles optimal miteinander verbinden, dabei aber so wenig wie möglich Fläche verbrauchen – und so wenig wie möglich die Bewohner stören.

INFORMATIONS-VERFAHREN
IN VORBEREITUNG

Eine Herkulesaufgabe für die Raumplanung fürwahr. Ihre Bewältigung erfolgt im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzeptes, kurz REK genannt. Dieses Planungsinstrument von grundsätzlicher Bedeutung, ist allen Gemeinden gesetzlich vorgeschrieben. Es formuliert jeweils die Zielvorgaben für die nächsten 25 Jahre nach einem genau festgelegten Verfahren. Alle zehn Jahre wird es auf seine Aktualität geprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Über eine aktive Beteiligung der Stadtbewohner an diesem Prozess entscheidet die Stadtgemeinde. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Erfreulicher Weise hat die Stadtgemeinde Hallein entschieden, die nun anstehende Überarbeitung des REK auf ein breites Fundament zu stellen. Ortsplaner Dipl.-Ing. Christian Salmhofer und Experten der Bereiche Verkehrsplanung, Geoinformatik, Bevölkerungs-Entwicklung und Soziologie werden die notwendigen Grundlagen erarbeiten. Für die Bewohner der Stadt ist ein umfangreiches Informations- und Beteiligungs-Verfahren in Vorbereitung.

ABSTIMMUNG DER INTERESSEN
IN DEN EINZELNEN STADTTEILEN

Unter dem Titel ,,Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten‘‘ werden im kommenden Oktober insgesamt fünf Stadtteil-Gespräche stattfinden, um von den ,,Experten vor Ort‘‘, den Bewohnern, Vorschläge und Anregungen einzuholen. An darauffolgenden Sprechtagen können Einzelanliegen und individuelle Belange direkt mit dem Ortsplaner und seinem Team behandelt werden. Mit dieser Bürgerbeteiligung soll eine optimale Zielgenauigkeit und Akzeptanz der erforderlichen Maßnahmen erreicht werden. Wichtig ist auch die Abstimmung der Interessen in den einzelnen Stadtteilen.
Denn die Rahmenbedingungen, Erfordernisse und Bedürfnisse etwa in Neualm oder Rif, in Rehhof oder auf dem Dürrnberg unterscheiden sich stark voneinander und können nicht nach dem gleichen Schema behandelt und gelöst werden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hallein sollen die gleiche Chance erhalten, sich zu Wort zu melden und an der Gestaltung des neuen Entwicklungsrahmens mitzuwirken. Zu den Stadtteil-Gesprächen sind alle Bewohner eingeladen, egal ob sie routiniert oder wenig geübt darin sind, ihre Interessen und Anliegen vor anderen nachdrücklich zu vertreten. DI (FH) Patrick Lüftenegger vom Salzburger Institut für Raumplanung und Wohnen (SIR) und Soziologin Dr. Rosemarie Fuchshofer, die mit der Gestaltung des Beteiligungs-Verfahrens beauftragt wurden, werden den geeigneten Rahmen dafür schaffen.

DIE TERMINE
DER ORTSTEIL-VERANSTALTUNGEN

ZUM ENTWICKLUNGSKONZEPT HALLEIN
04.10.2018 Altstadt, Neustadt, Alt-Burgfried, Gamp
09.10.2018 Gries, Hühnerau, Riedl, Burgfried-Ost und Süd
11.10.2018 Hagerau bis Rif, Rehhof, Taxach
12.10.2018 Sprechtag
16.10.2018 Bad Dürrnberg
17.10.2018 Neualm, Heide, Mitterau
19.10.2018 Sprechtag

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Die enorme Bedeutung, die dem Räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt Hallein zukommt, wurde auch dadurch unterstrichen, dass sich bei der Pressekonferenz zum Thema ,,Räumliches Entwicklungskonzept‘‘ im Rathaus-Sitzungssaal immerhin fünf Persönlichkeiten (Stadtpolitiker und Raumplanungs-Spezialisten) einfanden, um Stellungsnahmen und Erklärungen gegenüber der Presse abzugeben. Auf unseren Fotos von oben nach unten: 1. Vize-Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP), 2. Vizebürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ), 3. Raumplanungs-Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer (ÖVP), 4. Soziologin Dr. Rosemarie Fuchshofer und 5. Stadtplaner Dipl.-Ing. Christian Salmhofer. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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Eine besonders erfreuliche Premiere für Hallein: Am Kornsteinplatz wird Mitte September Halleins erster Dorfladen eröffnet. „Die Befragung von 500 Salzburgerinnen und Salzburgern bestätigt: Immer mehr Konsumenten interessieren sich für Lebensmittel von Bauern aus der Region. Allerdings kauft nur ein Prozent direkt beim Bauern, 99 Prozent gehen ins Geschäft. Daher ist es unsere Aufgabe, dass wir eine Brücke zwischen den Landwirten und den Konsumenten schlagen“, bringt es der Obmann der Salzburger Landwirtschaft, Josef Schwaiger auf den Punkt. Dieser „Brückenschlag“ gelingt nun in Hallein, denn mit Hilfe des Salzburger Landwirtschaft-Teams wird am Kornsteinplatz ein regionales Vermarktungskonzept Realität: Der „Dorfladen“ von Fabian Steinhofer wird ab 14. September täglich regionale Produkte und Spezialitäten von heimischen Bauern verkaufen. Dazu schließt er sein bisher bestehendes, kleines Fleischwarengeschäft und übersiedelt in den unmittelbar daneben befindlichen, wesentlich größeren Geschäftsraum. „Eine klassische Win-Win-Situation. Die Konsumenten können ihre regionalen Produkte ganz unkompliziert einkaufen und für die Bauern erschließen sich neue Absatzmöglichkeiten“, so Schwaiger. Der neue Halleiner Dorfladen bietet neben frischen Fleischprodukten auch Milch und Käse, Holzofenbrot, Säfte und Edelbrände von heimischen Produzenten an. Dazu zählen die Bio-Hofkäserei Fürstenhof von Familie Rettenbacher aus Kuchl, der Obstbauernhof Buchegger aus Abtenau, das Seiwaldgut von Familie Harlander in Golling und weitere regionale Direktvermarkter.


DORFLADEN ALS NAHVERSORGER
MIT REGIONALEN PRODUKTEN

Dorfladen-Betreiber Steinhofer erklärt seine Motivation für dieses Projekt vor allem mit seiner Verbundenheit zu regionalen Produkten aus nachhaltiger Herstellung: „In Hallein gab es schon lange den Wunsch nach einem Nahversorger – im ‚Dorfladen‘ möchte ich vor allem die hochwertigen Produkte und deren Hersteller ins Rampenlicht stellen. Die Salzburger Landwirtschaft war mir bei der Konzeption und Umsetzung eine Riesenunterstützung und hat wertvolle Kontakte für mich hergestellt. Außerdem macht das Ganze sehr viel Spaß und man hat dabei das Gefühl, etwas Gutes zu tun.“ Begeistert zeigt sich auch die Halleiner Ortsbäuerin Katharina Seywald: „Projekte wie der neue ‚Dorfladen‘ in Hallein helfen uns Bauern, unsere regionalen Produkte auch im städtischen Raum noch besser präsentieren bzw. vermarkten zu können. Außerdem haben die Leute die Möglichkeit, aus dem großen Angebot an heimischen Lebensmitteln immer wieder etwas Neues für sich zu entdecken. Denn: Salzburg, der Tennengau und Hallein schmecken einfach echt gut.“


DER DORFLADEN ALS WICHTIGER BEITRAG
ZUR WEITEREN BELEBUNG DES STADTKERNS

Dass Hallein nun einen eigenen Bauernladen hat, freut natürlich auch Bürgermeister Gerhard Anzengruber: „Der neue ‚Dorfladen‘ ist ein echter Gewinn und Frequenzbringer für Hallein. Damit gibt es für die Bevölkerung neben den beiden Wochenmärkten am Freitag und Samstag nun auch während der Woche die Möglichkeit, täglich frische Lebensmittel von den Bauern aus unserer Region einzukaufen.“ Das bestätigt auch Vizebürgermeister Max Klappacher: „Der ‚Dorfladen‘ von Fabian Steinhofer ist eine perfekte Ergänzung für die Halleiner Innenstadt-Geschäfte. Gerade im Lebensmittelbereich, wo sich Einkaufs-möglichkeiten tendenziell eher am Stadtrand befinden, ist das ein wichtiger Beitrag zur weiteren Belebung des Stadtkerns.“

 

TREND ZU REGIONALITÄT
HÄLT UNGEBROCHEN AN

Der Trend zur Regionalität – vor allem im Bereich der Lebensmittel – hält ungebrochen an. „Wir wollen wieder wissen, von wem und von wo unsere Lebensmittel herkommen“, so Gerald Reisecker, Geschäftsführer der Salzburger Landwirtschaft. Was er in Salzburg feststellt, bestätigt Ernährungsexpertin und Food-Trendforscherin Hanni Rützler in ihrem Foodreport 2018. Der Regionalität wird sogar eine neue Dimension eröffnet, die man unter dem Begriff „hyper local“ zusammenfassen kann: Der Weg geht von „local“ hin zu „hyper local food“, denn viele Konsumenten wollen Produkte, die wirklich aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Der Hofladen oder Nahversorger in der Nachbarschaft steht beim kritischer gewordenen Kunden somit hoch im Kurs. Josef Schwaiger, Obmann der Salzburger Landwirtschaft: „Wir merken schon seit längerer Zeit, dass ein Umdenken bei der Bevölkerung stattfindet. Immer mehr Leute wollen wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. Man sehnt sich quasi nach Vertrautheit und Natürlichkeit. Aspekte, die von den Bauern aus unserer Umgebung voll erfüllt werden.‘‘


ZU UNSEREN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Landesrat und Obmann der Salzburger Landwirtschaft Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger, Ortsbäuerin Katharina Seywald, Jungunternehmer Fabian Steinhofer mit seiner Freundin Marie und Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. FOTO 2: Landesrat und Obmann der Salzburger Landwirtschaft Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger, Jungunternehmer Fabian Steinhofer, Ortsbäuerin Katharina Seywald und Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. – (Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos: Josef Wind).

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Hallein galt in den vergangenen Jahren in breiten Bevölkerungskreisen als die nördlichste Stadt der Türkei – man erkennt, welchen Horror Einbildung und Vorurteile auftürmen können. Nun aber bekommen wir es auf einer Grafik (Ausschnitt siehe oben), in der kleinformatigen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ beinhart in Dunkelbraun auf Weiß serviert: Hallein zählt zu jenen sechs Gemeinden des Bundeslandes Salzburg, die mit 20 bis 27% den höchsten Ausländeranteil aufweisen. Na also, wir haben es ja ohnehin schon immer gewusst. Die SN-Grafik zeigt das Bundesland Salzburg, unterteilt in die Farben Weiß (0,3 bis 4% Ausländer), Gelb, Orange, Orangerot, Rotbraun und Dunkelbraun (20 bis 27% Ausländer). In der nördlichen Hälfte des Bundeslandes Salzburg (Flachgau und Tennengau) erscheinen nur zwei Gemeinden in Dunkelbraun: Hallein und die Landeshauptstadt Salzburg. Im Text unter der Grafik unseres Bundeslandes sind auch die Ausländeranteile in den einzelnen Gauen angeführt. Demnach liegt der Tennengau landesweit auf Rang 3 mit 13,9%, (vor 10 Jahren waren es noch 10,8%). Salzburg-Umgebung mit 11,1% und der Lungau mit 7,7% weisen die niedrigsten Ausländeranteile auf. Nochmals zurück zu den Türken. Ihre Zahl ist trotz der steigenden Ausländerzahl in unserem Bundesland unerwartet rückläufig. Waren es vor 10 Jahren noch 6600, so sind es derzeit knapp 6400. Milchmädchen-Rechnung: Falls dieser Trend weiter anhält, dann gibt es in nur 33 Jahren im Land Salzburg und damit auch in Hallein keinen einzigen Türken mehr. – (Odo Stierschneider)

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Höchst unerfreulich: Die gesamte Halleiner Altstadt zeigt sich ohne Blumenschmuck an den kahlen Fenstern. Natürlich gibt es unter der Masse an Gebäuden der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg einige, allzu wenige Ausnahmen, die leider an nur einer Hand abzuzählen sind. Erstens: Die prachtvolle, blumengeschmückte Fassade des Rathauses. Zweitens und drittens: Zwei vorbildliche Blumenschmuck-Häuser am Bruckhäuserplatz, (dazu unser 1. und letztes Foto oben). Viertens: Die Blumen-Fensterreihe des Restaurants ,,Stadtkrug‘‘ am Bayrhamerplatz. Und schließlich fünftens: Der wunderschöne, leider ziemlich versteckte Blumen-Balkon am Beginn der Zechner-Straße gegenüber der Stadtpfarrkirche. Vom SALZSCHREIBER wurden diese großartigen, aber viel zu wenigen Vorbilder bereits alle im Ressort AKTUELLES dokumentiert. Was also ist zu tun, um den tristen Anblick der kahlen Häuserfronten endlich durch bunten Blumenschmuck zu verschöneren?

Stadtgemeinde und Tourismusverband müssten für 2019 das Halleiner Blumenjahr ausrufen. Dazu gehören die Hauseigentümer angeschrieben. Alle die mitmachen, müssten im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden und als Starthilfe einen gewissen Kostenanteil für Anschaffung und Montage der Blumenkästen und deren Erst-Bepflanzung erhalten. Ein Blumenschmuck-Wettbewerb könnte folgen. Mit Preisen, gespendet von der Halleiner Geschäftswelt. Denn diese wird auf alle Fälle von den blumengeschmückten Häuserfronten profitieren. Na klar – in einem schönen Umfeld kauft man viel lieber ein als angesichts unfreundlich-kahler Häuserfronten. Derzeit besteht die aus Halleiner Sicht unerfreuliche und peinliche Tatsache, dass in den deutlich kleineren Gemeinden des Tennengaues wesentlich mehr Blumenschmuck an den Häusern zu finden ist als in der Bezirkshauptstadt.

Eine besondere Rolle kommt dabei den Banken in der Halleiner Altstadt zu. Sie agieren in Gebäuden, die das Stadtbild auf besonders markante Art beeinflussen. Alle Bankgebäude der Stadt sind in ausgesuchter Lage besonders auffällig platziert. Sämtliche Bankgebäude der Stadt besitzen mehr als eine große, augenfällige Fassade. Der Reihe nach in alphabetischer Reihenfolge: Die Hypobank (FOTO 2) nimmt gleich die gesamte Südost-Seite des Kornsteinplatzers ein, das Gebäude weist insgesamt drei Fassaden auf. Die zweite Fassade verläuft entlang der Postgasse, die dritte parallel dazu in der Ruprechtgasse. Die Oberbank (FOTO 3) gestaltet mit ihren beiden Fassaden den Robertplatz und den Einfahrtsbereich in die Ederstraße. Die Raiffeisenbank (FOTO 4) prägt mit ihren drei markanten Fassaden die gegenüberliegende Seite des Robertplatzes, den Unteren Markt und den Beginn der Postgasse. Die Sparkasse (FOTO 4) bildet mit ihren schönen Fassaden die südwestliche Seite des Bayrhamerplatzes und die zweite Fassadenfront des Unteren Marktes. Die Volksbank (FOTO 5) beherrscht optisch die rechte Eingangsfront in die Altstadt von der Stadtbrücke aus gesehen, ihre Südwestfront an der Salzach bzw. am Beginn der Kuffergasse ist, so wie alle anderen Bankgebäude auch, für das Stadtbild von ganz entscheidender Bedeutung. Die Dichte der vergleichsweise groß dimensionierten Bankgebäude in der kleinen Halleiner Altstadt stellt sie automatisch in den Mittelpunkt einer geplanten Blumenaktion für Hallein. Wenn ,,nur‘‘ die fünf optisch besonders herausragenden Bankgebäude mit ihren insgesamt 12 markanten Fassaden mit Blumenschmuck versehen wären, dann hätte die Halleiner Altstadt bereits eine völlig andere Ausstrahlung als heute. Vielleicht geschieht das Wunder, dass die fünf Banken sich sogar zu einer gemeinsamen Fenster-Blumenschmuckaktion entschließen? Wer führt wohl das erste konstruktive Gespräch mit den jeweiligen Bankenchefs? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Halleins einzige Grün-Insel, der Stadtpark-Rest am rechten Ufer der Kleinen Salzach zwischen Seniorenheim und den Geschäfts-Gebäuden nahe der Stadtbrücke, hat deutlich an Atmosphäre verloren. Die kleinräumige Erholungsfläche wirkte bis zum Frühjahr erstaunlich großzügig, weil sie von Abzäunungen und Absperrungen freigehalten wurde. Doch nun ist alles völlig anders. Ein Bretter-Zaun, im Alpin-Look, umgibt nun rundum die Erholungsanlage, nur eine kleine Lücke vor dem Seniorenheim erinnert noch daran, wie es hier früher einmal aussah. Wer den winzigen ,,Stadtpark‘‘ aufsucht, hat, egal in welche Richtung er/sie/es auch blicken, immer einen Bretter-Zaun vor Augen. Die drei Zugänge von Nord, Süd und West zum Park wurden so verbarrikadiert, dass man sich nur noch hindurchschlängeln kann. Mütter mit Kinderwägen und Radfahrer werden so besonders behindert. Nur es ändert sich nichts: Nach der Barriere steigen die Radfahrer wieder auf ihr Gefährt und brettern nun erst recht, sichtlich mit Wut im Bauch, durch die ,,Park‘‘-Anlage hindurch.

Doch wir wenden uns nun den obenstehenden Fotos zu. Die FOTOS 1 bis 3 entstanden noch im Frühjahr des heurigen Jahres. Sie zeigen, wie angenehm die ,,Park‘‘-Anlage wirkte: weit und breit keine Bretter-Zäune. Doch nun ist alles anders. FOTO 4: Der Bretter-Zaun an der Ufer-Promenade entlang der Kleinen Salzach. Die letzte Zaunlücke ist gut erkennbar und zeigt eindrucksvoll die optische Brutalität der neuen Holzeinzäunung. Auf dem FOTO 5 ist der westliche Ein- bzw. Ausgang von der Uferpromenade in die ,,Park‘‘-Anlage zu sehen. Wenn man von hier aus die Anlage durchquert, steht man schließlich (FOTO 6) vor dem Aus- und Eingang Nord. Das FOTO 7 zeigt den Eingang Nord von außen – mit Holz wurde wahrlich nicht gespart. FOTO 8: Die Behinderungs-Verbauung des Ein- und Ausganges Süd. Von hier führt ein Gehweg (FOTOS 9 und 10) vorbei an der Anlage, die bei Hochwasser das Hinterland entwässert, bis hin zur Ufer-Promenade entlang der Kleinen Salzach. Auch entlang dieses Gehweges gibt es eine lückenlose Bretter-Umzäunung des ,,Stadtpark‘‘-Geländes. Abschließend ist noch (FOTO 11) das Bretter-Bauwerk an der Ost-Seite des Erholungs-Areals entlang der Parkstraße festgehalten.

Mittlerweile machen bei ,,Park‘‘-Stammgästen seltsame Geschichten über die ungewöhnliche ,,Park‘‘-Einzäunung die Runde. Version 1: ,,Die Bauern in Neualm sind schuld. Die haben ihre Kühe immer quer durch den Park getrieben, wenn sie die Viecher auf ihre Dürrnberger Almen gebracht haben. Damit ist jetzt Schluss!‘‘ Version 2: ,,Da hat halt ein gerissener Holzhändler seine guten Beziehungen ins Rathaus genützt. Der freut sich, dass er die Unmengen an Holz für die Park-Zäune losgeworden ist!‘‘ Version 3: ,,Kinder klettern immer wieder an den Holz-Zäunen herum. Für deren Eltern ist die Holz-Einzäunung rund um den Park ein einziger Kinder-Fitness-Parcour!‘‘ Version 4: ,,Ein Schafbauer hat früher, wie noch keine Umzäunung da war, manchmal ein junges Lamm an einer Halsleine in den Park mitgebracht. Jetzt, da die Zäune da sind, war er schon einmal mit zwei frei laufenden Lämmern hier. Die begeisterten Kinder spielten mit ihnen und die Mütter oder Väter spendeten ihm dafür sogar Futter-Geld!‘‘ Version 5: ,,Ah, Se woin wissn, wiaso do rumadum so vü Breda san? Owa geh, des wissen‘s do eh! Damit koana eini kimmt und damit koana aussi kimmt!‘‘ – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“ arbeiteten vom 27. August bis 28. August 2018 zuerst fünfzehn, am zweiten Tag sogar achtzehn Kinder zwischen 11 und 15 Jahren in der Alten Saline auf der Pernerinsel Hallein mit Feuereifer an der Herstellung von Minirobotern. Mit Unterstützung von Sophie Birkmayer und Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden wurde im Rahmen dieses Projekts, das auch zur MINT-Initiative Salzburg gehört, mit beigestelltem Material geschnitten, gelötet, gefeilt, gesteckt und geklebt was das Zeug hielt. „Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten beschränken sich aber auf den Umgang mit Benutzeroberflächen,“ analysieren Birkmayer und Claassen den Alltag der Generation Multimedia. „Uns geht es bei der MiniSchmiede nicht um diese Medienkompetenz, sondern um das Verstehenlernen der technischen Hintergründe. Wir glauben, dass nicht Laptops und Tablets, sondern Löten, Motoren und kleine selbst gebaute Roboter der Weg sind. Wir setzen gezielt Impulse – weg vom Bildschirm, hin zur physischen Technik und zum Handwerk. Damit fördern wir spielerisch technisches Verständnis und mittelbar auch das kooperative Arbeiten.“

 

Am Anfang der MiniSchmiede gab es daher für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteilkunde. Dann durfte der vom Do!Lab und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus genau diesen dekonstruierten Bauteilen von Computern, Druckern, Beamern, ferngesteuerten Modellautos und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Federn und anderen Materialien entstehen.

 

„Die Kinder kommen zu uns mit dem Anspruch, einen Roboter zu bauen. Diese Träume sind rasch ausgeträumt, wenn sie vor dem vorhandenen Material stehen. Dann aber beginnt die kindliche Kreativität so richtig zu arbeiten!“ weiß Rüdiger Wassibauer, künstlerischer Leiter der Schmiede und Mit-Initiator der MiniSchmiede, Die Kinder stellen sich sehr rasch darauf ein, dass ihre Roboter ganz anders aussehen wie ihre High Tech-Vorbilder. Dabei wird ihnen aber auch vom Team Birkmayer/Claassen vermittelt, wieviel Technik- und Programmier-Aufwand hinter so einem Profi-Roboter tatsächlich steckt. Schnell erfassen sie, dass ihr Do-It-Yourself-Roboter nur das Ziel hat, ganz einfach zu funktionieren. Das Zusammensuchen der Elemente, das Entwickeln einer Idee und eines Namens und dann das handfeste Werken stehen im Vordergrund. „Für die Kinder ist die Erfahrung, dass sie etwas zum Laufen gebracht haben, extrem wichtig und befriedigend,“ erklärt Sophie Birkmayer einen weiteren wesentlichen Aspekt, den die MiniSchmiede ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet. Auch über interessante Lerneffekte kann berichtet werden: Eine Teilnehmerin der ersten MiniSchmiede 2017 ist heuer bereits mit einem sehr ausführlichen Plan für einen Hunde-Roboter, der auch bellen (und noch mehr) können soll, angerückt…

 

Und natürlich soll der Roboter beim abschließenden MiniSchmiede-Hebocon möglichst viele Gegner im Sumo-Ringer-Stil aus dem Ring, sprich von der Tischplatte bugsieren. Am 28. August um 16.00 Uhr, hieß es unter reger Publikumsbeteiligung „Ring frei!“ für siebzehn Kreationen. Der Sieg ging an „Brummi“ von Valens, der „Dobby“ von Oscar im Finale schlug. – Auch diesmal haben die Kinder unter Beweis gestellt, dass der Schmiede-Prozess des gemeinsamen Arbeitens die Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Die zweitägige MiniSchmiede – ein Projekt der Schmiede Hallein in Kooperation mit Do!Lab, subnet und dem HCI – hat aber auch demonstriert, wie wichtig genügend Zeit ist, um sich auf einen Kreativ- und Arbeits-Prozess einlassen zu können. Wir sind schon gespannt auf die MiniSchmiede 2019!
 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Das Ausgangsmaterial für die Herstellung der Roboter. FOTO 2: Einer der Arbeitsplätze. FOTO 3: Intensive Arbeit an der Lötstation. FOTO 4: Der Roboter nimmt Gestalt an. FOTO 5: Ein erster Testlauf. FOTO 6: Tammo Claassen, Sophie Birkmayer und Rüdiger Wassibauer, künstlerischer Leiter der Schmiede. – (Text und Fotos: Gabriele Krisch)

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Kürzlich schlossen bei der Stadt Hallein vier Jugendliche ihre Lehre zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann bzw. zum Informationstechnologie-Techniker mit der Lehrabschluss-Prüfung an der Wirtschaftskammer erfolgreich ab. In zwei Fällen wurde sogar mit Auszeichnung abgeschlossen und einem Fall mit gutem Erfolg. Für den beruflichen Werdegang von jungen Menschen stellt die Lehre ein wichtiges und solides Fundament dar. Mit einer praxis-orientierten Ausbildung stehen die Lehrlinge bei der Stadt Hallein von Beginn an mitten im Berufsleben und können wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

„Sowohl am Arbeitsplatz als auch bei der Lehrabschlussprüfung haben die Lehrlinge sehr gute Leistungen erbracht. Den Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, ist eine wesentliche Aufgabe der Politik und der Gesellschaft. Eine abgeschlossene Berufsausbildung eröffnet den Jugendlichen ausgezeichnete Chancen am Arbeitsmarkt“, zeigten sich Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Stadtamtsdirektor Erich Angerer überzeugt. Einige der ausgebildeten Lehrlinge bleiben der Stadtgemeinde Hallein erhalten. „Soweit die Möglichkeit besteht, werden sie in den Verwaltungsdienst übernommen. Das klappt nicht immer. Wir bilden mehr Lehrlinge aus, als wir freie Stellen haben. Manche suchen auch neue Erfahrungen. In diesen Fällen freuen wir uns vor allem, den Jugendlichen eine Chance auf die Berufsausbildung gegeben zu haben“, so Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. – Auf dem oben stehenden Foto Bürgermeister Gerhard Anzengruber, die erfolgreichen Lehrlinge Paul Buchinger, Jenny Perschl, Michael Koch und Lisa Zollinger sowie Stadtamtsdirektor Erich Angerer. – (Presseaussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Mit der Unterfertigung des Kaufvertrages durch Bürgermeister Gerhard Anzengruber, Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher und Geschäftsführer René Jung von der JES Elektrotechnik GmbH, sichert sich die Firma JES 3.600 m² Betriebsgebiet in der Almbacharena, um eine neue Unternehmens-Zentrale zu errichten. Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher sind stolz, dass ein interessantes und hochtechnisches Unternehmen in Hallein gehalten werden und sich weiterentwickeln kann. „Bei der Verwertung der Almbacharena war es uns stets ein großes Anliegen, neue Arbeitsplätze zu schaffen oder Arbeitsplätze in Hallein halten zu können. Mit der Firma JES ist uns das doppelt gelungen. Einerseits bleibt das Unternehmen weiterhin in Hallein bestehen und andererseits entstehen durch die geplante respektable Unternehmensentwicklung weitere Arbeitsplätze“, so Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher überein-stimmend.


MARKE JES-TUNNELSICHERHEIT IST
MARKTFÜHRER IM DEUTSCHEN SPRACHRAUM

JES Elektrotechnik ist ein führender Anbieter von Umwelt-Sensoriklösungen für Verkehrs-Anwendungen wie in Tunnels, Tiefgaragen und Straßen-Wetterstationen. In fast allen Straßentunnels Österreichs sorgen Lösungen von JES für saubere Luft und ausreichende Beleuchtung und ermöglichen damit ein sicheres Durchfahren der Tunnels. Dafür steht die Marke „JES tunnelsicherheit.at“, mit der JES Marktführer im deutschen Sprachraum ist. Tunnelsicherheit aus Österreich wird aber auch in anderen Ländern geschätzt. In den letzten Jahren konnte JES Sensoren nach China, Vietnam, Brasilien und Norwegen verkaufen. Dieser internationale Wachstumskurs wird konsequent fortgesetzt. Dazu ist JES Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger DURAG GROUP eingegangen, die intelligente Lösungen in den Bereichen Feuerungstechnik, Umweltmesstechnik und Prozessdatenmanagement anbietet und über eine weltweite Vertriebsorganisation verfügt.

 

JES WURDE VOR 28 JAHREN GEGRÜNDET
UND ÜBERSIEDELT NUN IN DIE ALMBACHARENA

Das Unternehmen JES wurde 1990 in Hallein gegründet und fand seither in Räumlichkeiten der Eugen-Grill-Werke in der Davisstraße seine Heimat. „Für unsere 15 Mitarbeiter sind die mittlerweile zu kleinen und verteilten Räumlichkeiten eine tägliche Herausforderung. Ein weiteres Wachstum kann nur an einem anderen Standort stattfinden“, sagt René Jung, der geschäftsführende Gesellschafter von JES, der schon seit 2014 auf der Suche nach einem geeigneten Standort war. „Es freut mich umso mehr, dass wir nach einigen Enttäuschungen nun mit der Stadt Hallein einen verlässlichen Partner gefunden haben und ein Grundstück in der Almbacharena erwerben konnten. Wir fühlen uns als Halleiner Unternehmen und sind glücklich, dass wir unsere weitere Zukunft in Hallein finden“, so die erfreuliche Feststellung von René Jung. JES wird auf dem neuen Grundstück in der Almbacharena eine neue Unternehmenszentrale errichten. Produktion, Service, Entwicklung, Vertrieb, Projektmanagement und Administration werden in einem ansprechenden, modernen Gebäude ihre neue Heimat finden. Der Baubeginn ist schon für Herbst 2018 geplant. – Auf dem oben stehenden Foto Vizebürgermeister Maximilian Klappacher, Geschäftsführer René Jung, Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Notar Dr. Claus Spruzina. – (Pressemitteilung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Eine erfreuliche Meldung aus der Einkaufsstadt Hallein: Die Stadt wird mit dem Geschäftslokal ,,Gutes direkt vom Erzeuger‘‘ von Fabian Steinhofer um ein wichtiges Angebot mit regionalen Produkten reicher. Als Altstadtmetzger ist Fabian Steinhofer seit zwei Jahren bereits vielen bekannt. Nun erweitert der Jungunternehmer sein Angebot und übersiedelt in das unmittelbar daneben liegende Geschäftslokal Kornsteinplatz 11. Am neuen Standort wird Fabian Steinhofer vor allem regionale Produkte der Bauern anbieten. Die Umbau- und Adaptierungs-Arbeiten dazu laufen auf Hochtouren.

 

Volle Unterstützung für den neuen „Dorfladen“ kommt von der AgrarMarkt Austria (AMA), von der Wirtschaftskammer und von der Stadt Hallein. Dazu besuchte jüngst Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher in Vertretung des Bürgermeisters den geschäftstüchtigen Jungunternehmer. Dabei informierte er sich über den Umbaufortschritt sowie über die Besonderheiten dieses Vorzeigeprojekts. „Ein Dorfladen im Herzen der Halleiner Altstadt ist geradezu ein Musterbeispiel, wie man die Wertschöpfung in der Region behält. In Zeiten von Fastfood und Globalisierung besinnen sich immer mehr Menschen auf das Ursprüngliche, das Natürliche und Bodenständige und kaufen deshalb vom Direktvermarkter aus der Region“, so Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. Die Eröffnung des neuen Dorfladens ist für Freitag, den 14. September 2018 geplant. – Auf dem oben stehenden Foto Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Jochen Steinhofer und sein Sohn, Jungunternehmer Fabian Steinhofer. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Anfang August vor 10 Jahren übersiedelte der Friseursalon Werner in die Oberhofgasse 2 in der Halleiner Altstadt. Das Team rund um Helmut Graupner und Denan Sehic – „Hel & Gianni“ – entwickelte den Friseursalon dem Zeitgeist entsprechend regelmäßig weiter. Die Beiden nehmen sich gerne und professionell Frisurenwünschen aller Art an und sprechen dabei von der ,,Kunst der Vielfalt‘‘. Der kreative Friseursalon ,,Frisurenallerart‘‘ ist bekannt und punktet durch individuelle Beratung, kreative und verrückte Stylings. „Vorwiegend sprechen wir Männer mit unserem Angebot an, Frauen sind derzeit (noch) in der Minderzahl“, resümieren „Hel & Gianni“.

 

Der Wartebereich wurde zu einer Lounge verwandelt. Eine kleine Bar, sowie eine Bücherecke (!) verkürzen die Wartezeit. Möchten sich die Kunden in den bereitgestellten Literatur-Entdeckungen vertiefen, so können sie sich diese auch einfach für zu Hause ausleihen. „Die Salonmusik (Schwerpunkt Jazz Groove) wirkt für mich entschleunigend, lässt mich während des Pflege-Programms in angenehmster Atmosphäre meinen stressigen Alltag vergessen und eine kleine Auszeit gönnen“, so Stammgast Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, der im Namen von Bürgermeister Gerhard Anzengruber dessen Glückwünsche überbrachte und für die Treue in der Halleiner Altstadt dankte.

 

Der Salon ,,Frisurenallerart‘‘ bietet eine gute Sicht auf den Oberen Markt, sodass man bei einem Getränk den Blick schweifen lassen kann und damit die Wartezeit aufs Angenehmste verkürzt wird. ,,Frisurenallerart‘‘ verfügt über eine beeindruckende Präsenz im Internet und startet weiter durch mit einem neuen Logo, einer eigenen Webseite und einer App. Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher wünscht „Hel & Gianni“ weiterhin viel Erfolg für ihr „Hairstyling der besonderen Art“. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 8 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Samstag 8 – 12 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen. – Auf dem obenstehenden Foto Denan Sehic, Vizebürgermeister Mag. Maximilian Klappacher und Helmut Graupner. – (Presseaussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein, OST.)

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Eine besonders erfreuliche Initiative stellt die Aufstellung von Bäumen in Baumbehältern entlang der Ederstraße und des Keltenmuseums auf dem Pfleger-Platz dar. Absolut unerfreulich ist jedoch, dass es zwischen den Bäumen kein Halteverbot gibt. Damit wird der schöne Anblick der Bäume durch die brutal dazwischen parkenden Autos nachhaltig ruiniert. Mittlerweile wurde einer der Bäume in der Ederstraße wieder sang- und klanglos entfernt. Schuld daran sind natürlich die Kfz-Lenker. Alles weitere geht aus den oben stehenden Fotos hervor.  

1. FOTO:
Es zeigt die ursprünglich vier in der Ederstraße aufgestellten Bäume in ihren Behältern, dazwischen ist alles brutal von Autos zugeparkt. 2. FOTO: Drei der insgesamt vier Bäume ohne ein einziges dazwischen abgestelltes Fahrzeug – ein wunderschöner Anblick, der eindrucksvoll zeigt, wie optisch überzeugend  sich die Ederstraße künftig präsentieren könnte. Doch der Baum in der Mitte existiert nicht mehr, er wurde bereits ersatzlos samt Behälter entfernt. 3. FOTO: Das letzte Foto des nicht mehr existierenden Baumes. Ihm wurde die Ein- und Ausfahrt (rechts im Bild deren Konglomerat-Verkleidung) eines Innenhofes mit 10 Parkplätzen zum Verhängnis. 4. FOTO: Das jüngste Schand-Foto aus Hallein. Wo Baum und Baumbehälter standen, ist nur noch eine kleine, frisch angelegte Asphaltfläche zu sehen! 5. FOTO: Blick von der gegenüberliegenden Straßenseite zum Ein- und Ausfahrts-Tor. Rechts die an der Stelle des entfernten Baumes neu angelegte Asphaltfläche. Der Baum musste weichen, da der Kurvenradius beim Ausfahren für wenig geübte Fahrer vor allem dann eng wurde, wenn sie sich bei der Ausfahrt nicht so weit rechts wie möglich hielten und wenn die gegenüber liegende Straßenseite zugeparkt war. 6. FOTO: Die Situation vom Ein- und Ausfahrts-Tor heraus fotografiert: Links markiert die dunkle Asphaltfläche den nur allzu kurzfristigen Standort des nun entfernten Baumes. Nun stehen also nur noch drei der neu aufgestellten Bäume in ihren Behältern in der Ederstraße. In völlig unregelmäßigen Abständen, mit Autos rundum zugeparkt – ein verheerender optischer Eindruck. FOTO 7: Im optischen Gesamtbild der Ederstraße fehlt der entfernte Baum auf markante Art. Dafür dürfen wir frohlockend auf Nachwuchs anderer Art verweisen:
Gleichzeitig mit Beseitigung des Baumes wurde die Phalanx der Halteverbotstafeln am Beginn der Ederstraße um 50 Prozent aufgestockt – von zwei Exemplaren auf nunmehr drei.

Das jetzige sinnlose Durcheinander von Bäumen und parkenden Autos in der Ederstraße kann nur auf zwei Arten beendet werden. Erstens: Es werden auch die restlichen drei Bäume beseitigt, womit der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt ist. Oder zweitens: Es werden zusätzliche Bäume aufgestellt, in so kurzem Abstand, dass kein Parken dazwischen mehr möglich ist. Es wäre eine echte Traumlösung für die Ederstraße. Eine gleichartige Initiative täte auch der Baumreihe entlang des Keltenmuseums auf dem Pflegerplatz gut, wo derzeit ebenfalls ein unerträgliches Durcheinander von Bäumen und parkenden Autos herrscht.(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Halleiner Braukunst-Markt feierte erfolgreich seine Premiere, so dass er künftig wohl zu einem Fixpunkt im jährlichen Veranstaltungs-Ablauf der Stadt Hallein aufgebaut wird. Bayrhamerplatz, Unterer Markt, die halbe Fußgän-gerzone, Robert-Platz und Kornsteinplatz bildeten die Arena für den Auftritt unterschiedlichster Bierbrauer in der Halleiner Altstadt. An den Verkaufsstand von Platz-Hirsch Hofbräu Kaltenhausen in der Fußgängerzone, in dem Braumeister Günther Seeleitner höchstpersönlich mit Hand anlegte, reihten sich bis zum Kornsteinplatz zahlreiche große und kleine Brau-Künstler, die den 1. Halleiner Braukunst-Markt zu einer sehenswerten und gelungenen Veranstaltung machten. Zusätzlich zu den Produkten der Hopfen-Heroen gab es Imbisse und Live-Musik. Zu danken ist diese erfreuliche Attraktion Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein – Bad Dürrnberg, der das Konzept für den Halleiner Braukunst-Markt entwickelte.

Das 1. FOTO oben zeigt die sensationelle Liegestuhlreihe auf dem Bayrhamerplatz, die in erfrischendem Hallein-Design erstmals in dieser Form zum Einsatz kam. Als am späten Nachmittag des heißen Sommertages der Hauptstrom des Publikums anrollte, waren die angenehmen Sitzgelegenheiten im Nu besetzt, wie unsere FOTOS 2 und 3 es anschaulich zeigen. Es herrschte beste Bier-Strand-Stimmung! Das 4. FOTO zeigt den Verkaufsstand von Hofbräu Kaltenhausen. Besonders gemütlich waren (dazu das 5. und 6. FOTO) die Tische mit Sitzbänken auf dem Unteren Markt. Auf den FOTOS 7, 8 und 9 die ,,Bierstraße‘‘ am Unteren Markt und am Robertplatz. Die FOTOS 10 bis 15 entstanden auf dem Kornsteinplatz. Einfach sensationell: in welche Richtung man auch fotografierte, überall nur Besucher, Besucher, Besucher! Eine erfreuliche Feststellung: Dieses Mal bildete der Kornsteinplatz den Schwerpunkt des großartigen Halleiner Braukunst-Marktes. 16. FOTO: Zwischen Bayrhamerplatz und Unterem Markt wurde auffällig ein heikles Hinweisplakat positioniert. Der Hinweis darauf ,,Hallein bringts zusammen‘‘, entlockte so manchem Besucher ein amüsiertes Lächeln. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In den vergangenen Jahren hinterließ das Leer-Grab, das Schein-Grab, das Nicht-Grab des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber vor dessen einstigem Wohnhaus, bei allen seinen Betrachtern, einen fatalen und enttäuschenden Eindruck. Allzu dürftig und armselig fiel in all den Jahren der Blumenschmuck für das einfache, als schlichtes Privatgrab gestaltete Lügen-Grab aus. Wieso der harte Ausdruck? Ganz einfach. Auf der Bronzetafel des schlichten Grabkreuzes wurde wahrheitswidrig, gegen jedes bessere Wissen, die völlig unrichtige Behauptung ,,Hier ruhet Franz Xaver Gruber‘‘ eingraviert. Ein starkes Stück. Denn bis heute ist die genaue Stelle nicht bekannt, an welcher der Komponist, Kirchenchor-Regent und Organist in der Stadtpfarrkirche Hallein, im einstigen Friedhof rund um die Kirche, tatsächlich begraben liegt. Das ungewöhnliche Vorgehen, den berühmten ,,Stille Nacht‘‘-Komponist mit einem schlichten Privatgrab zu ehrten, anstatt einer künstlerisch hochwertig gestalteten Erinnerungsstätte, ist den Zwängen seiner Entstehungszeit, den wirtschaftlich ungeheuer schwierigen 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, geschuldet. Seither hätten die Verantwortlichen wahrlich Zeit genug gehabt, um dieses, als reines Provisorium anzusehende Gruber-Nicht-Grab, endlich in einer würdigeren Form zu ersetzen. Doch es reichte nicht einmal dazu, das armselige ,,Grab‘‘ mit Laternen zu versehen. Erst Odo Stierschneider, damals Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, ließ auf eigene Kosten zwei Laternen anfertigen. Später sorgte er noch dafür, dass eine dritte Grablaterne durch die Stadt Hallein angebracht wurde.

Zurück zum unerfreulichen Thema Blumenschmuck des Gruber-,,Grabes‘‘. Zumindest heuer im Jubiläumsjahr 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ hätte man sich, nach der Blumenschmuck-Tristesse der vergangenen Jahre, einen vorbildlichen, prachtvollen, schönen und begeisternden Blumenschmuck erwartet. Es wurde, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, auch tatsächlich merkbar besser, wie unsere FOTOS 1 bis 4 zeigen. Sogar als die reichlich unwürdige Mini-Erinnerungsanlage während der Neupflasterung des Gruber-Platzes von Baugerät und Baumaschinen rundum bedrängt wurde, da wurde sie mit bunten Blumen bepflanzt, wie auf unserem 5. FOTO ersichtlich. Doch dann ging es wieder bergab. Wie man auf die Idee kommt, nur weiße Blumen (FOTO 6) anzupflanzen, ist unverständlich. (Dazu ein wenig Farbenlehre: Weiß, Grau und Schwarz gehören zu den sogenannten unbunten Farben.) Das ärmliche ,,Grab‘‘ und der gesamte grau gepflasterte Gruberplatz verlangen dringendst nach einigen bunten Farb-Akzenten. Weißer Blumenschmuck ist hier eindeutig als Horror einzustufen.

Das letzte FOTO 7 schließlich entstand während der heurigen Hitzeperiode. Der Eindruck täuscht. Die entsetzliche deprimierende Braun-Farbe dokumentiert keine Dürre-Katastrophe auf Grubers ärmlichem Leer-Schein-Nicht-Lügen-Grab. Den Blumen geht es gut – wie es indessen den Besuchern ergeht, die heuer im ,,Stille-Nacht‘‘-Jubiläumsjahr aus der ganzen Welt nach Hallein kommen, das mögen sich gefälligst die Verantwortlichen ausmalen. Vielleicht gelingt es ja demnächst, den ,,Stille Nacht‘‘-Komponist sogar mit in Grau gefärbten Blumen zu ehren, passend zum umliegenden Granitpflaster des Gruber-Platzes. Die Vollendung dieser Überlegung: das ärmliche Grab-Objekt erhält statt des immer wieder Ärger verursachenden Blumenschmucks sicherheitshalber eine Granitstein-Pflasterung. Damit wäre es zumindest perfekt seiner Grau-in-Grau-Umgebung angepasst. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Unter der Masse der normalen und rücksichtsvollen Autofahrer stechen immer wieder die egoistischen und rücksichtslosen Autonarren hervor. Sie drehen mehrmals ihre Runden durch die kleine Altstadt, verpesten die Luft, würden mit ihren Karren am liebsten hinein in die Geschäfte oder über die Stufen hinauf und hinein in den Schalterraum der Raiffeisenbank oder Sparkasse fahren und verstellen beispielsweise immer wieder die gelb markierte Parkverbotszone des Kornsteinplatzes. Wenn sie auf der Pernerinsel oder in den Tiefgaragen geparkt hätten, wären die Besessenen schon längst mit ihren Erledigungen beschäftigt, so aber würgen sie schließlich ihre fahrbaren Untersätze tatsächlich hinein zwischen die neu aufgestellten Baum-Stahlbehälter entlang der Eder-Straße und entlang des Keltenmuseums. Dass darin auch noch Bäume gepflanzt wurden, empfinden sie als echtes Ärgernis: ,,Zum Teufel, schon wieder sind Parkplätze blockiert!‘‘

Die Stadt Hallein hat der Halleiner Altstadt mit dem schönen neuen Straßenbelag ein deulich helleres, freundlicheres und eleganteres Aussehen verliehen. Nun setzte sie nach und schuf mit buschigen Bäumen in Stahlbehältern entlang der Eder-Straße und entlang des Keltenmuseums auf dem Pflegerplatz eine hinreißend bezaubernde Atmosphäre. Diese ist besteht allerdings nur so lange, bis die ersten verständnislosen Autofahrer hier rücksichtslos und ohne jedes Verständnis für das schöne Stadtbild, ihre Blechkisten zwischen die neuen Bäume hineinpressen. Damit ist auch schon der bezaubernde Anblick mit den neuen Bäumen gründlich und vollständig verdorben. Um die Brutalität der uneinsichtigen Gashebel-Freaks abzuwehren, gibt es nur eine Möglichkeit: Absolutes Halte- und Parkverbot zwischen den neuen Baum-Behältern! Die zwei Sorten der Bäume sind übrigens perfekt an ihren neuen Standort in Hallein angepasst: Jene in der schattigen Ederstraße kommen auch mit weniger Sonnenschein gut über die Runden und die anderen an der sonnigen Keltenmuseums-Fassade freuen sich über intensive Sonnenbestrahlung.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Atem anhalten – eines der erfreulichsten Fotos der vergangenen Jahre aus der Halleiner Altstadt! Die Ederstraße erhielt durch die neuen Bäume, eine völlig neue, überaus angenehme Atmosphäre. Perfekt gelöst: Auf der einen Seite die Bäume, auf der anderen die abgestellten Autos. Durch ihre buschartige Form bieten die jungen Bäume der Sorte Asiatischer Ahorn schon von Anbeginn an einen sehr erfreulichen Anblick. Einfach großartig. Sollte man meinen. FOTOS 2 und 3: Denn die brutale Wirklichkeit schaut ganz anders aus. Autofahrer, ohne jedes Gespür für das Stadtbildaus, blind und stur, entblöden sich nicht, zwischen den Bäumen zu parken. Damit ist das neue Erscheinungsbild der Eder-Straße gründlich ruiniert. Wenn dieser Wahnsinn weiterhin erlaubt ist, ist es wohl besser, die Bäume mit ihren Behältern wieder zu entfernen – das ergibt mindestens zwei zusätzliche Parkplätze! Hurra! Also weg mit dem Baum-Unfug! Eine wesentlich klügere, bessere und dringend erforderliche Maßnahme wäre indessen ein totales Halte- und Parkverbot zwischen, vor und hinter der Baumreihe. Dies würde die neue, bezaubernde Atmosphäre in der Ederstraße zuverlässig absichern. FOTO 4: Auch vor der imposanten Gebäudefassade des Keltenmuseums am Pfleger-Platz wurden drei Bäume mit ihren Stahlbehältern platziert. Als DER SALZSCHREIBER fotografierte, standen bereits zwei Bäume an Ort und Stelle. FOTO 5: Der dritte Baum harrte noch seiner Einbringung in den Stahlbehälter. FOTOS 6 und 7: Die drei Bäume einmal von Norden und einmal von Süden fotografiert. Ob sich hier der Wahnsinn mit dazwischen abgestellten Autos wiederholen wird? Auch hier ist ein Halte- und Parkverbot unbedingt erforderlich. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Alljährlich wandelt sich die Stadt Hallein zur ,,nördlichsten Stadt Italiens‘‘. Dass diese sympathische und aufregend-anregende Wortmarke immer wieder zur stimmungsvollen Realität wird, dafür gibt es einen prominenten, schuldigen Täter: Alois Frauenhuber. Mit dem ,,Italienischen Markt‘‘ und der ,,Italienischen Nacht‘‘ schuf Alois Frauenhuber zwei fantastische Veranstaltungen, die schon seit Jahren nicht nur die Bewohner von Hallein und Umgebung begeistern, sondern längst schon Besucher aus dem Pongau, aus dem Flachgau mit der Stadt Salzburg und aus dem Berchtesgadener Land anziehen. Musikanten aus Italien verstärkten zusätzlich das südliche Flair in der ,,nördlichsten Stadt Italiens‘‘. Oh Gott, wie lange dauert es eigentlich noch bis zum nächsten ,,Italienischen Markt‘‘ und bis zur nächsten ,,Italienischen Nacht‘‘?

Auf unserem 1. FOTO oben Alois Frauenhuber – ihm sind die italienischen Attraktionen in Hallein zu verdanken. 2. und 3. FOTO: Zahlreiche fröhlich gestimmte Besucherinnen und Besucher genossen die großartige Stimmung in der ,,nördlichsten Stadt Italiens‘‘. FOTOS 4 bis 9: Einige Beispiele für die herrlichen italienischen Produkte wie Schinken, Käse, Würste, Wein, Oliven, Riesenbrot und Süßwaren. 11. und 12. FOTO: Reizvolle Holzwaren aus dem Holz von Oliven-Bäumen. Wunderbar gemasert und besonders intensiv alle Keime abweisend. 12. FOTO: Ein breites Angebot an bunten Luftballons aller Art darf in der nördlichsten Stadt Italien natürlich auch nicht fehlen. 13. FOTO: Die beiden jungen Schlaumeier fanden auf dem Rand des Zeiserlbrunnen-Beckens einen idealen Sitzplatz, von dem aus sie das bunte Geschehen rundum bequem verfolgen konnten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Anfang Juli 2018 wurde der Volksschul-Direktor von Bad Dürrnberg, Peter Mayer, in feierlichem und würdigem Rahmen vom Lehrkörper der Volksschule Bad Dürrnberg, den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und von Repräsentanten der Stadtgemeinde Hallein anerkennend und respektvoll in den Ruhestand verabschiedet. Das Lehrer-Kollegium um Nachfolger Konrad Krammer studierte mit Spiel, Tanz, Musik und Gesang Anekdoten über Peter Mayer und pädagogische Schwerpunkte von Peter Mayer ein und präsentierte diese eindrucksvoll und unterhaltsam.

 

Peter Mayer leitete sieben Jahre lang die Volksschule Bad Dürrnberg. Er war ein spätberufener, dafür sehr lange dienender Pädagoge, der sich mit Freude und Begeisterung für den Beruf und mit großem Engagement für seine Schule einsetzte. Er gilt als Schuldirektor vom „alten Schlag“ und würdiger Nachfolger der Langzeitdirektorin Ruth Loos (1984 bis 2011). Peter Mayer hielt die Tradition der Volksschule Dürrnberg aufrecht und setzte neue Schwerpunkte, vor allem im naturwissenschaftlich-technischen und im IT-Bereich. Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl (in Vertretung von Bürgermeister Gerhard Anzengruber) und Vizebürgermeister Alexander Stangassinger lobten seinen bildungspolitischen Einsatz, seinen Fleiß und seine Korrektheit sowie seine Beharrlichkeit, sich auch Widerständen zu stellen und für seine Überzeugungen einzustehen.

 

Der neue Schulleiter Konrad Krammer kann auf ein erfahrenes und eingespieltes Team vertrauen. Ihm zur Seite stehen Barbara Lindtner-Adlhart, Ingeborg Hillisch und Norbert Gruber. – Das oben stehende Foto zeigt Stadtamtsdirektor Mag. Erich Angerer, Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, Direktor Peter Mayer, Vizebürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wer die scharfe Demarkationslinie zwischen der gepflegten, neuen Stöckelpflasterwelt des Gruberplatzes und der Anderswelt an der Rückseite der Halleiner Stadtpfarrkirche überschreitet, sieht sich urplötzlich mit der Vergangenheit konfrontiert. Zwischen Stadtpfarrkirche und jener wuchtigen Mauer, die den Unterbau der Ferchl-Straße trägt, lassen sich alle wichtigen Straßenbeläge der Menschheits-Geschichte unmittelbar nebeneinander studieren – festgetrampelter Mutterboden, Schotter, Kieselstein-Befestigung, grobe Granitpflastersteine und schließlich Asphalt, der kleinräumig vor dem rückseitigen Eingangstor verlegt wurde. Dieses wilde, höchst unattraktive Durcheinander wird durch ungehindert wuchernde Vegetation entlang der Straßenmauer noch verschärft. Spätestens in diesem Jahr, in dem ,,200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ gefeiert wird, dessen Komponist immerhin 27 Jahre lang als Organist und Chorregent in der Stadtpfarrkirche tätig war, sollte dieser unansehnliche und peinliche Ort endlich ein einwandfreies Aussehen erhalten.

Dazu unsere oben stehenden Bilder. FOTO 1: Wer die hell markierte Demarkationslinie überschreitet, verlässt den gepflegten Gruber-Platz und tritt ein in eine längst schon vergessene Welt von vorgestern, entlang der Rückseite der Stadtpfarrkirche. FOTO 2: Auf Höhe des rückwärtigen Kirchen-Tores nochmals zurück Richtung Gruber-Platz fotografiert. Das Sammelsurium an Bodenbelägen wird erkennbar. FOTO 3: Vor dem rückwärtigen Eingangs-Tor zur Kirche wurde ein Stück Asphalt verlegt. FOTO 4: Die zweite Hälfte dieses seltsam rückständigen Bereiches entlang der Rückseite der Stadtpfarrkirche. FOTO 5: Schotter rund um ein Regenwasser-Abflussrohr an der Kirchen-Rückseite. FOTO 6: Gegenüber dem rückwärtigen Kirchen-Eingang wuchert ungehindert saftiges Grün. FOTO 7: Sogar an der rückwärtigen Kirchenmauer grünt es. Es gibt also noch einiges zu tun. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit Renovierung des Franz-Xaver-Gruber-Platzes zwischen ,,Stille Nacht‘‘-Museum und Stadtpfarrkirche, gedieh die kurze Treppe hinauf zur Ferchl-Straße endgültig zum unerträglichen Fremdkörper. Präzise: Nicht die Stufen sondern die unverhältnismäßig massiven und plumpen Seitenwände der kleinen Treppe, die aus klobigem, völlig unpassendem Rotmarmor-Gestein hingeklotzt wurden. (Fotos 1 und 2). Sie besitzen keine Funktion, als Handlauf dient längst ein zusätzlich angebrachtes Metall-Geländer. (Fotos 3 und 4). Die Seitenwände widersetzten sich bislang erfolgreich einer Renovierung, vor allem einer Abdeckung durch Plattenmaterial, so dass der optische Gesamteindruck absolut verheerend und beschämend ist. Dass gerade im Jubiläumsjahr ,,200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘ gegen diesen Krempel nicht eingeschritten wird, ist unfassbar. Speziell in einer Stadt, die mit der Neugestaltung des ,,Stille Nacht‘‘-Museums und des Gruber-Platzes sowie durch Mitfinanzierung der neuen ,,Stille-Nacht‘‘-Orgel Eindrucksvolles und Großartiges geleistet hat.

Um das Problem der völlig unpassenden Treppen-Seitenwände los zu werden, gibt es nur eine Lösung: Sie müssen entfernt werden. Ohne diese klobigen Monstren, nur noch mit einem zweiten Metall-Geländer auf der anderen Seite und mit einer passenden Verkleidung des übrig bleibenden kleinen Treppenkörpers, wäre die Treppe wesentlich zierlicher. Sie würde damit entscheidend besser in das optische Gefüge des ,,Stille-Nacht‘‘-Bezirkes passen. Aber auch all jenen, welche ohne hässliche Treppenwände keinen Sinn mehr in ihrem Leben finden, kann geholfen werden. Nur ein kurzes, ziemlich verwahrlostes Wegstück hinter der Stadtpfarrkirche vorbei, und schon stößt man auf ein Duplikat der derzeit entsetzlichen Treppe neben dem ,,Stille-Nacht‘‘-Museum. (Fotos 5 und 6). Hier sind die klobigen Seitenwände in Ordnung und mit Steinplatten abgedeckt. Aber auch hier wurde zusätzlich ein Metall-Handlauf montiert, da die mächtigen Seitenwände den Treppen-Benützern nur schlechten Halt bieten. Schließlich tut sich noch eine Möglichkeit auf. Die Treppe vor dem ,,Stille-Nacht‘‘-Museum, die optisch ohnehin die ärmliche und irreführende Leer-Grabstätte Grubers erschlägt, sollte überhaupt entfernt werden. Im Zeitalter zunehmender Bewegungs-Defizite in der Bevölkerung, ist der damit verbundene winzige Umweg zur zweiten Treppe für etwaige betroffene Fußgänger, nur als positiv anzusehen. Der als Durchgangsroute bisher sinnentleerte Gruber-Platz würde mehr Ruhe bekommen und wäre stimmungsvoller und viel mehr auf sich selbst bezogen. Auch die planenden Architeken würden am liebsten auf die störende Treppe verzichten. Folgerichtig ist in ihrer Darstellung des neu gestalteten Gruber-Platzes (Foto 7) die störende Treppe nur noch als schneeweißer Hauch dargestellt.(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Eisenbahnbrücke in Hallein, die den Almfluß überspannt, bietet allen mit dem Sprayer-Wahnsinn Infizierten die passende Arena, um sich ungehemmt auszutoben. Wie die oben stehenden Fotos zeigen, sind sowohl die Brückenkonstruktion als auch die Abgrenzungsfläche entlang des Gehweges massiv betroffen. Die überregional tätige Polizei, die Halleiner Stadtpolizei, die Bezirkshauptmannschaft Hallein, die Stadtgemeinde Hallein, die Stadtgemeinde-Vertretung Hallein, die unmittelbar betroffenen Bundesbahnen, sie alle verharren in heftiger Tatenlosigkeit, gehen in Deckung, hüllen sich in Schweigen und meiden das heiße Thema wie die Pest. Weder bei der verschmierten Eisenbahnbrücke noch bei einem der anderen zahllosen Sprayer-Attentate im Gemeindegebiet der Stadt Hallein, rafften sich die hier aufgezählten Institutionen jemals dazu auf, um die Stadt Hallein vor den permanenten Angriffen, der laufend an öffentlichen Einrichtungen Schaden stiftenden Spraydosen-Aktivisten zu schützen.

Aber doch ja, es gibt sie, die berühmte einzige Ausnahme. Vor Jahren schon stellte die Stadt Hallein die langgezogenen Betonwände an beiden Seiten der Durchfahrt unter der Burgfried-Eisenbahn-Unterführung hochoffiziell den Sprayern zur Verfügung. Hier sollten alle Spraydosen-Süchtigen sich austoben können. Und die übrigen freien Flächen in der Stadt verschonen. Nur – was ein echter Spraydosen-Spinner ist, der sprüht ungehemmt, so lange sich irgendwo auch nur eine einigermaßen glatte und leere Fläche findet. Angesichts der zahlreichen und rücksichtslosen Spray-Schmierereien ist die offensichtliche Hilflosigkeit oder Interesselosigkeit der eingangs erwähnten Institutionen ziemlich schockierend. Dabei gibt es, im Zeitalter der Weltraumforschung, der schon weit zurückliegenden Mond-Eroberung, der glühenden Hoch-Technologie, längst schon ein kaum überschaubares Angebot an Überwachungs-Kameras, die man an den besonders massiv attackierten Objekten in Hallein montieren könnte, um vielleicht doch noch einige der Spraydosen-Täter identifizieren zu können. Dass sich das offizielle Hallein den Sprayer-Horror einfach so bieten lässt, ist und bleibt absolut unverständlich. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wie DER SALZSCHREIBER bereits berichtete, fand kürzlich ein Architektur-Wettbewerb für den Neubau des Pfannhausersteges statt. Bürgermeister Gerhard Anzengruber und der Vorsitzende der Jury, Arch. DDipl.-Ing. Gunther Koppelhuber, präsentierten die sieben eingereichten Projekte (Fotos dazu ebenfalls im Beitrag des SALZSCHREIBER) und stellten das Siegerprojekt vor. Dazu veröffentlichte das Stadtamt Hallein nachfolgende Presse-Aussendung.

 

Die Teilnehmer am Architektur-Wettbewerb hatten die herausfordernde Aufgabenstellung, in gestalterischer, städtebaulicher und funktionaler Sicht den Neubau des Steges optimal zu lösen. Das Siegerprojekt stammt vom Team Marte.Marte Architekten ZT Gmbh und M+G INGENIEURE, Dipl.-Ing. Josef Galehr ZT-GmbH, jeweils aus Feldkirch in Vorarlberg. Der neue Steg wird als eine integrale Brücke errichtet. Das bedeutet man benötigt keine Brückenlager, das Stahltragwerk ist fix eingespannt und reguliert selbst sämtliche klimatisch bedingten Ausdehnungen. Dadurch ergeben sich auch große Vorteile in der Wartung, Instandsetzung und letztendlich auch hinsichtlich der Lebenszyklus-Kosten. Dieser reduzierte Ansatz wird konsequent in allen Projektbereichen weiterverfolgt: Gestaltung des Geländers (einfaches Stabgeländer) und Gestaltung der Brückenköpfe (werden zur Aussichtsplattform, laden zum Verweilen ein). Der Pfannhausersteg wird in Leichtbauweise hergestellt und ist nur 55 cm hoch. Als Material wurde wetterfester Baustahl in Rostoptik (Cortenstahl) gewählt. Der neue Steg wird einige Meter flussaufwärts neben dem alten Steg errichtet. „Dadurch ersparen wir uns die Herstellung eines Ersatzsteges. Die Verkehrsverbindung wird nur in den letzten zwei Wochen der Bauzeit (Ende Juli 2019) unterbrochen. Das lässt sich leider organisatorisch nicht anders lösen, weil die Brückenköpfe des alten Steges in den neuen integriert werden und die Beschichtung des gesamten Bauwerks in einem Arbeitsgang zur Vermeidung von Fugen erfolgen soll“, berichtet Projektleiter Ing. Christian Indinger.

 

„Vor einem Jahr wurde festgestellt, dass der 1965 errichtete Pfannhausersteg bauliche Mängel aufweist und aufgrund der unwirtschaftlichen Restnutzungsdauer zu erneuern ist“, informiert Bürgermeister Gerhard Anzengruber und erklärt weiter: „Der Steg ist für die wichtige Verkehrsverbindung von der Halleiner Neustadt zur Pernerinsel und weiter über die Salzach in die Altstadt unverzichtbar. Im Zuge dieses Projektes werden wir auch Verbesserungen realisieren. Der neue Steg ist breiter und ermöglicht somit gesetzeskonform den Gegenverkehr für Radfahrer, er trägt den gestiegenen Anforderungen des Hochwasserschutzes Rechnung (die Steg-Konstruktion reicht nicht mehr in den vom Hochwasser gefährdeten Bereich hinunter) und der Anschluss an den Treppelweg entlang der Salzach wird nun mit einer Rampe barrierefrei gestaltet. Nach Abschluss dieser Brücken-Bauarbeiten können wir auch die Neugestaltung des Pfannhauserplatzes – als letzten Bauabschnitt unseres Straßenraumprojektes – realisieren.“

 

Terminplan:

Neuerrichtung Pfannhausersteg                                          Jänner bis Juli 2019

Errichtung der barrierefreien Rampe zum Treppelweg       Jänner bis Juli 2019

Neugestaltung Pfannhauserplatz                                        Sept. bis Nov. 2019

 

Kostenziele:

Neubau Pfannhausersteg inkl. Nebenkosten          EUR    1.390.000,00

Rampe                                                                     EUR       280.000,00

Pfannhauserplatz                                                     EUR       600.000,00

Summe inkl. USt                                                    EUR    2.270.000,00

 

Zu den oben stehenden Fotos: Bild 1: Architekt Dipl.-Ing. Stefan Marte, Bürgermeister Gerhard Anzengruber, Architekt Erich Wagner (OBS) und Projektleiter Ing. Christian Indinger. Bild 2: Architekt Dipl.-Ing. Stefan Marte und Bürgermeister Gerhard Anzengruber. Bild 3: Symbolfoto des neuen Pfannhausersteges. – (Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Keine Stadt führt ohne dringende Erfordernisse die Neuerrichtung von Brücken durch. So auch im aktuellen Fall des Halleiner Pfannhauser-Steges. Erst als man bei dessen letzter Überprüfung nach einem Blick in sein Innenleben den Steg sofort sperren wollte, war es klar: Der Neubau war dringend erforderlich. Nach Überprüfung der Faktenlage sprachen schließlich vier Argumente für den Abriss statt Sanierung des bestehenden Steges: 1. Die gravierenden Schäden an der Brücken-Konstruktion. 2. Im Zuge des Klimawandels steigen Hochwässer immer mehr an, bei Hochwasser schlugen Wellen bereits an die Brücken-Konstruktion und größere Holzobjekte blieben am Steg hängen. Die zwei Meter hohe Brücken-Konstruktion muss deutlich niedriger werden. 3. Für die Optimierung des Radfahrer- und Fußgängerverkehrs im Gegenverkehr ist der bestehende Steg zu schmal, alle Radfahrer müssten eigentlich laut aktueller Gesetzeslage vom Rad absteigen und dieses über den Steg schieben! (Dass in den vergangenen Jahren keine Strafgebühren eingehoben wurden, dafür müssten die Zweiradler eigentlich eine Dank-Prozession zum Rathaus veranstalten). 4. Die Stadt Hallein ist der richtigen Ansicht, dass eine teure Sanierung des Steges angesichts der unwirtschaftlichen Rest-Nutzungsdauer nicht zu vertreten ist. Also wird ein neuer Steg errichtet. Stromaufwärts Richtung Keltenmuseum wird der neue Steg unmittelbar neben dem jetzt Bestehenden errichtet, so dass während der Bauzeit, die Passage über die Salzach, auf dem bestehenden Steg weiterhin möglich sein wird.

EIN SCHLANKE, ÄSTHETISCH
ÜBERZEUGENDE KONSTRUKTION

Als im Dezember 2017 die Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung einstimmig für den Neubau des Pfannhauser-Steges votierte, da wurde auch gleich ein Architekten-Wettbewerb beschlossen. Sieben Architektur-Büros nahmen daran teil. Die Jury traf am 27. Juni 2018 ihre Entscheidung und das Ergebnis wurde nun am Montag, 23. Juli, im Ziegelstadel der Presse präsentiert. Das Siegerprojekt stammt vom Team Marte.Marte Architekten ZH Gmbh und M+G INGENIEURE, Dipl.-Ing. Josef Galehr ZT-Gmbh. (Beide jeweils aus Feldkirch in Vorarlberg). Die wichtigste Änderung: Die Konstruktion des neuen Steges (eingespanntes Stahltragwerk) stellt ein schlankes, ästhetisch überzeugendes Konstruktionssystem dar und reicht von der Fahrbahn nur noch 50 Zentimeter weit hinunter zur Salzach. Seine Hochwasser-Sicherheit ist damit für die Zukunft garantiert. Der neue Steg wird im Vergleich zum bisher Bestehenden um 80 Zentimeter auf 4,55 Meter verbreitert. Damit wird der bisherige Radfahrer-Gegenverkehrs-Horror beendet und auf dem neuen Steg legalisiert.

 

KOSTENZIEL FÜR DEN NEUEN
PFANNHAUSER-STEG: 1,390.000 EURO

Die Bauarbeiten für den neuen Steg sind von Jänner bis Juli 2019 geplant. Währenddessen steht der bisherige Steg weiter zur Verfügung. Dadurch erspart sich die Stadt Hallein die Kosten für einen Ersatz-Steg. Nur in den letzten 14 Tagen muss auf Stadtbrücke oder Colloredobrücke ausgewichen werden, währenddessen der alte Steg abgerissen wird und die in ihm enthaltenen diversen Leitungssysteme, Verrohrungen und Stromkabel auf den neuen Steg verlagert werden. Die seitlichen Elemente des neuen Steges sollen in Cortenstahl ausgeführt werden. Dieser Stahl weist eine spezielle Rostschicht auf, die stabil ist und den Stahl vor weiterer Korrosion zuverlässig schützt. Schließlich sind noch die Kosten darzustellen. Insgesamt ist eine Summe von 1,390.000 Euro vorgesehen. Die beiden größten Kostenfaktoren: 990.000 Euro sind für den Steg vorgesehen, 280.000 Euro entfallen auf eine rollstuhlgerechte Rampe am linken Brückenkopf zum Treppelweg entlang der Salzach. Auch der Brückenkopf auf der Pernerinsel wird neu gestaltet. Damit wird der neue Steg mit den beiden neuen Brückenköpfen eine harmonische Einheit bilden. Schließlich muss nach Beendigung der Bauarbeiten der Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum neu gestaltet werden – dann aber ist Hallein wieder erkennbar schöner und attraktiver geworden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Im Ziegelstadel wurden der Presse alle eingereichten Vorschläge für den neuen Pfannhauser-Steg von Bürgermeister Gerhard Anzengruber und Wirtschaftshof-Leiter Christian Indinger präsentiert. FOTOS 2 bis 6: Alle Vorschläge waren qualitätsvoll, was von der Jury extra betont wurde. FOTO 7: Das Siegerprojekt. FOTO 8: Der Pfannhausersteg, so wie er sich derzeit präsentiert. Man erkennt den Unterschied zwischen der schweren Konstruktion des Steges und dem geradezu zierlichen Erscheinungsbild des Siegerprojektes. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Sogar der Pfannhauser-Steg, der vom Pfannhauser-Platz hinüber zur Pernerinsel führt (1. FOTO oben) wird durch die globale Klimaveränderung immer stärker bedroht. Die intensiver werdenden Niederschläge hatten zuletzt Salzach-Hochwässer zur Folge, welche bis an die untere Kante der Steg-Konstruktion heranreichten. Holzteile, die das Hochwasser heranförderte, blieben bereits an der viel zu tief hinunter reichenden, etwa zwei Meter hohen Brücken-Konstruktion hängen, da es für sie kein Durchkommen mehr gab. Die Stadt Hallein formuliert dies deutlich entspannter: ,,Der Steg muss auch aufgrund der gestiegenen Anforderungen des Hochwasser-Schutzes erneuert werden.‘‘

Wie auch immer, Hauptgrund für die Erneuerung des Pfannhauser-Steges ist sein schlechter Zustand. Der Zahn, besser formuliert, die Korrosion der Zeit, setzt der Eisenkonstruktion erheblich zu. Unsere FOTOS 2, 3 und 4 zeigen einige der von außen sichtbaren Korrosions-Schäden. Wie es innen aussieht? Richtiger Weise werden Fotos vom beschädigten Innenleben des Steges erst nach seinem Abriss veröffentlicht, ängstliche Gemüter würden es sonst wohl nicht mehr wagen, einen Fuß auf den Pfannhausersteg zu setzen. Wenn der Steg nicht wirklich abbruchreif wäre, hätte sich die Stadt Hallein nicht so rasch auf einen Neubau eingelassen. So wurde noch im Dezember des vergangenen Jahres in der Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung von allen Parteien einstimmig der Neubau beschlossen.

Gleichzeitig wurde für den neuen Steg von den Gemeinde-Vertreterinnen und Gemeinde-Vertretern ein Architekten-Wettbewerb beschlossen, zu dem sieben Architekturbüros geladen wurden. Der Gewinner wurde am 23. Juli 2018 im Ziegelstadel der Presse präsentiert. DER SALZSCHREIBER berichtet darüber, hier im Ressort AKTUELLES, in einem eigenen Beitrag. Bereits einen Tag später, am 24. JULI 2018, fuhr am Pfannhauser-Platz vor dem Keltenmuseum ein Bagger auf (FOTO 5) und grub sich in das Erdreich (FOTO 6) beim künftigen linken Brückenkopf des geplanten Steges. Es gilt die Bodenverhältnisse zu klären und sich über die unterirdisch verlegte Infrastruktur Klarheit zu verschaffen.. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wie DER SALZSCHREIBER bereits ankündigte, steht die Halleiner Altstadt vor einer optischen Aufwertung, die beispiellos ist in der Geschichte der Stadt Hallein. Erstmals plant man, Bäume entlang von Verkehrsflächen anzupflanzen. Drei Bäume sind am Pflegerplatz entlang des Keltenmuseums, vier weitere in der Ederstraße geplant. Für das Erdreich der Bäume werden quadratische Behälter aus Cortenstahl verwendet, deren Rostpatina stabil bleibt und nicht weiterrostet. (Aus dem gleichen Material wird auch der neue Pfannhausersteg errichtet). Damit entsteht entlang der Wegstrecke vom Pflegerplatz und durch die Ederstraße eine für Hallein völlig neue Atmosphäre.

Die drei Baumbehälter entlang des Keltenmuseums wurden bereits aufgestellt, dazu unser 1. Foto oben. Die Gehsteige des Pflegerplatzes werden mit den schönen Altstadt-Pflastersteinen versehen, die Fahrbahn wird mit einer Feinasphalt-Decke versehen. Somit erhält, wie es die Halleiner Stadtamtsdirektion in einer Presse-aussendung perfekt formulierte, ,,das europaweit angesehene Keltenmuseum eine adäquate Umgebung‘‘. Die Straßenbauarbeiten am Pflegerplatz sind bereits seit geraumer Zeit im Gange und laufen auf vollen Touren, wie unsere Fotos 2 und 3 es zeigen. In der 32. Kalenderwoche vom 6. bis 10. August sollen schließlich alle Arbeiten beendet werden. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Eines der wichtigsten Projekte der Stadtgemeinde Hallein findet 2018 mit dem vierten Bauabschnitt BA04 auf dem Pfleger-Platz seine Fortsetzung. Aufbauend auf die vorangegangenen Bauabschnitte, wird nun der Pfleger-Platz, zwischen dem Keltenmuseum und der Grüninsel mit der großen Linde, neu gestaltet. Damit erhält das europaweit angesehene Keltenmuseum eine adäquate Umgebung. Wie bereits in den ersten drei Bauabschnitten BA01 bis BA03, werden nicht nur die Infrastruktur-Einrichtungen erneuert und verbessert, sondern auch die neuen 16 cm dicken Pflastersteine auf eine ungebundene Tragschicht (Frostkoffer) und auf einer 20 cm starken Drainagebeton-Schicht in ein etwa 3 cm dickes Splittbett verlegt.

 

Als wichtiges Element sieht Bürgermeister Gerhard Anzengruber die drei großen Baumpflanzgefäße aus Cortenstahl direkt vor der Fassade des Keltenmuseums. Weitere vier Baumpflanzgefäße werden in der Eder-Straße, Anfang August, nach dem „Italienischen Markt“, aufgestellt. Der Besucher wird am Weg von der Perner-Insel in das Zentrum der Altstadt von Bäumen begleitet, so der gestalterische Ansatz der Architekten. Eine hinreißende Gestaltungs-Initiative, zu der man nur gratulieren kann! Mit der erstmaligen Verwendung von Cortenstahl im öffentlichen Raum der Stadt Hallein wird in der Bezirkshauptstadt des Tennengaues erstmals ein Baumaterial eingesetzt, welches weltweit in geradezu unendlichen Varianten Anwendung findet. Die Rostschicht schützt den darunter befindlichen Stahl vor jeder weiteren Korrosion, sogar Schnecken wehrt die Rostschicht erfolgreich ab.

 

Bei der Ausarbeitung des Terminplans wurde versucht, auf die verschiedensten Veranstaltungen wie beispielsweise die Festspiele und den „Italienischen Markt“ Rücksicht zu nehmen. So werden bis 1. August 2018 die wesentlichen Arbeiten auf dem Pfleger-Platz und auf den Anschlussbereichen in der Kuffer-Gasse, der Eder-Straße und dem Pfannhauser-Platz zumindest mit dem Grobasphalt und der Pflasterung fertig gestellt sein. Der Traditionsveranstaltung „Italienischer Markt“ mit der „Italienischen Nacht“ steht somit nichts mehr im Wege. In der Kalenderwoche 32 werden der Feinasphalt aufgetragen und die Bäume gepflanzt. Damit ist der Bauabschnitt BA04 abgeschlossen. – FOTO 1: Projektleiter Ing. Christian Indinger und Bürgermeister Gerhard Anzengruber vor einem der Baumpflanzgefäße aus Cortenstahl. FOTO 2: Gleich ganze Hausfassaden wurden in Wien aus Cortenstahl erstellt. Für Hallein wohl weniger geeignet. FOTO 3: Die vielseitigen Gestaltungs-Möglichkeiten mit Cortenstahl unterstreicht unser reizvolles Beispiel aus einer öffentlichen Parkanlage. – (Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein, Odo Stierschneider. Foto 1: Stadtgemeinde Hallein, Fotos 2 und 3: Wikipedia).

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Die aktuelle Ausgabe 2–18 des Firmen-Magazins LEUBE | NEWS, welches Informationen an Nachbarn, Freunde und Mitarbeiter des Unternehmens liefert, präsentiert diesmal (siehe Foto oben), eine besonders markante und beeindruckende Schlagzeile auf der Titelseite: 180 Jahre LEUBE Baustoffe! Dieses erfreuliche Firmenjubiläum wird sowohl im Vorwort von LEUBE-Ge­schäftsführer Rudolf Zrost, als auch auf einer redaktionellen Doppelseite ausführlich gewürdigt. Zitat Rudolf Zrost: ,,Wir feiern heuer ein ganz besonderes Jubiläum. Mein Urururgroßvater Gustav Ernst Leube gründete vor 180 Jahren das Zementunternehmen LEUBE. Das macht uns zum ältesten Zementunternehmen der Welt, das immer noch von der Gründerfamilie geführt wird. Diese erfolgreiche Firmengeschichte beeinflusst uns natürlich grundlegend: LEUBE denkt in langen Zeiträumen. Wir planen weit über meine Lebensspanne hinaus. Unser Ziel ist es, mindestens noch einmal 180 Jahre erfolgreich zu sein. Dabei verlieren wir nicht aus den Augen, dass ein hochwertiges Produkt, mit Weitblick handelnde Akteure und unsere enga­gierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Garantie für eine vielversprechende Zukunft sind.‘‘ (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Dieses markante und begeisternde Strategie-Statement geht in die Industriegeschichte unseres Landes ein).

 

Auf den Seiten 4 und 5 des LEUBE-Firmenmagazins, werden unter dem Titel ,,Seit 1838 in Familienbesitz – LEUBE feiert 180-Jahre Jubiläum‘‘ besonders herausragende Jahre aus der Firmengeschichte dargestellt. Wir zitieren daraus auszugsweise. 1838: Der 1808 in Ulm geborene Apotheker Dr. Gustav Ernst Leube hat neben seinem Beruf herausgefunden, dass der in der Region vor­kommende Kalkmergel sich für die Zementherstellung eignet. Gemeinsam mit zwei Brüdern gründet er in Ulm eine Zementfabrik, die Firma Gebr. LEUBE. Dr. Leube wird einer der Zementpioniere Deutschlands. 1864: Zu den mittlerweile fünf bestehenden Zementwerken kommt ein weiteres im nördlichen Halleiner Stadtteil Gartenau dazu. Dort erwirbt Dr. Gustav Ernst Leube am 1. Oktober die Zementfabrik und das Schloss Gartenau. Er wird von den Arbeitern des Unternehmens begeistert begrüßt, sichert die Übernahme doch einen vielversprechenden Neustart. 1880: Dr. Gustav Leube jun. wird Geschäftsführer in Gartenau. Unter seiner Führung wird die Hauptniederlassung der LEUBE-Gruppe nach Gartenau verlegt. 1970: LEUBE fusioniert mit dem Gollinger Familienunternehmen Kalkwerk Tagger und erwirbt das erstklassige Kalksteinvorkommen am Ofenauerberg. 1993: LEUBE übernimmt das Zementwerk Bernhofer in Golling sowie alle Mitarbeiter. 1997: Rudolf Zrost, der Urururenkel von Dr. Gustav Ernst Leube, wird Alleinge­schäftsführer. LEUBE ist damit das älteste Zementunternehmen der Welt, das bis heute von direkten Nachfahren des Firmengründers geführt wird. 2008: Leube engagiert sich verstärkt in den Bereichen Sand und Kies und ab 2012 im Bereich Transportbeton. Neben zahlreichen Beteiligungen übernimmt LEUBE im Laufe der Jahre unter anderem die Firmen Quarz-Sande, Hafner-Beton und das Transportbetonwerk Mayrwies. 2009/2010: LEUBE investiert 31 Millionen Euro in die neue Klinkerproduktion in St.Leonhard / Gartenau und wird dadurch zu einem der modernsten Zementwerke weltweit.

Zum laufenden Jahr 2018: Heute gehört LEUBE zu Österreichs führenden Unternehmen in der Bauwirtschaft und punktet mit modernster Technologie sowie vorbildlichem und bestechendem Umweltschutz. (Anmkg. des SALZSCHREIBER: Die Ältesten unter uns erinnern sich noch an die mächtigen und hartnäckigen Staubwolken, die im vergangenen Jahrhundert, entsprechend der Windrichtung, von Gartenau Richtung Süden über Hallein bis Golling reichten und sich schließlich vor dem Tennengebirge stauten oder Richtung Norden über die Stadt Salzburg hinweg bis nach Oberndorf trifteten. Und heute? Einfach unfassbar: Es ist mit Messgeräten nicht mehr feststellbar, ob das Zementwerk LEUBE in Betrieb ist oder nicht! Dazu erscheint im SALZSCHREIBER demnächst ein gesonderter Bericht, denn LEUBE investiert gerade wieder 10 Millionen in eine neue, innovative Abluftreinigungs-Anlage!) Leube ist eines der modernsten und saubersten Zementwerke der Welt. Dabei steht stets der Mensch im Mittelpunkt. Das Familienunternehmen ist ein attraktiver Arbeitgeber, der sichere Arbeitsplätze und beachtliche Initiativen wie etwa eine betriebliche Gesundheitsvorsorge, bietet. Seit mehr als 20 Jahren überzeugt LEUBE außerdem mit einem Bürger-Beteiligungs­projekt: Im Rahmen des Bürger-Beirats Gartenau setzt das Unternehmen auf ein partnerschaftliches Miteinander mit seinen Anrainern und bindet diese in wichtige Entscheidungen ein. – (Zitate aus dem Firmen-Magazin LEUBE NEWS mit Anmerkungen von Odo Stierschneider. Foto: OST).

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29 tüchtige Vorschulkinder des Kindergartens Hallein-Burgfried, feierten am Freitag, dem 29. Juni 2018, mit ihren Eltern und den Pädagoginnen des Kindergartens, rund um die engagierte Leitern Johanna Kobald, ihre erfolgreich bestandene „Reifeprüfung“. Sie alle sind somit fit für den besonders wichtigen Übergang in die Volksschule, welche die nächsten vier Jahre der Kinder entscheidend mitgestalten wird. „Unsere Kindergarten-Absolventen haben alle hervorragende Bildungsarbeit genossen und diese komplexen Aufgaben mit Bravour bestanden und gemeistert“, berichtet Johanna Kobald voller Stolz. Deutlich wurde bei der Feier die herzliche Gemeinschaft zwischen Eltern, Kindern und den Pädagoginnen sichtbar. Vizebürgermeister Maximilian Klappacher bedankte sich beim gesamten Team für das großartige Engagement: „Ihr habt über die Jahre ausgezeichnete elementar-pädagogische Betreuungsarbeit geleistet und damit zur Entwicklung und Schulreife der Kinder wesentlich beigetragen“.

 

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule stellt eine entscheidende Herausforderung für das Kind und seine Eltern dar. Es stehen große Veränderungen in den Rollen, den Beziehungen und der Identität an. Die Zeit dieser einschneidenden Veränderung dauert so lange, bis das Kind das „Gleichgewicht“ wiedergefunden hat und sein Leben wieder kontinuierlich verläuft. Das Abschiedsfest im Kindergarten ist ein Ritual, das mithilft, bewusst Abschied zu nehmen. Die Familien sind dazu eingeladen, auch Opa und Oma sind herzlich willkommen. Zumeist werden kleine Aufführungen, ein Gedicht oder ein Lied, das die Vorschulkinder einstudiert haben, dargeboten. Den Pädagoginnen und den Eltern wird die Möglichkeit gegeben, einen Rückblick auf die vergangenen Jahre zu halten, dabei wird auch gegenseitig Dank zum Ausdruck gebracht. – Unser Foto oben zeigt Vizebürgermeister Maximilian Klappacher mit stolzen Absolventen des Kindergartens Hallein-Burgfried. – (Text und Foto: Pressedienst der Stadtgemeinde Hallein).

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Online-Einkaufen ist eine mühsame und zeitraubende Belastung. Wer nach einem 8-Stunden-Arbeitstag sich entnervt an den Computer setzt um Einkäufe in die Wege zu leiten, der hat den viel diskutierten 12-Stunden-Arbeitstag für sich schon längst verwirklicht. Denn Online-Shopping wächst sich immer mehr zu harter Arbeit aus. (Siehe unsere beiden Fotos oben). Websites sind büschelweise zu durchblättern, um an den richtigen Duschvorhang oder die passenden Hosenträger zu gelangen. Zahllose Kunden-Bewertungen gilt es miteinander abzugleichen, die Frage ist zu klären, ob der Versandhändler tatsächlich das echte Produkt oder nicht doch nur eine billige Fälschung schickt. Preisvergleiche sind ohnehin eine Wissenschaft, denn diese schwanken bekanntlich nach Tageszeit und Computerstandort. Dazu kommen ärgerliche Bearbeitungs- und Versand-Kosten. Und immer wieder die beängstigende Frage: Passt nun die bestellte textile Körper-Verhüllung einigermaßen oder sieht man darin halt doch nur wieder total bescheuert aus?

Nach der Bestellung folgt die Phase des bangen Wartens. Und der fehlgeschlagenen Zustellversuche. Bedeutet ,,drei Tage Lieferfrist‘‘ tatsächlich ,,drei Tage‘‘ oder sollte man sich besser doch eine ganze Woche freinehmen, um den Zusteller ja nicht zu verpassen? Und dann – steckt halt doch wieder der verhasste gelbe Zettel im Briefkasten. Blanke Nerven, quengelnde Kinder, die wissen wollen wo ihr Geschenk bleibt. Genervte Anrufe beim Kundenservice. Schließlich fiebern wir dem Waren-zusteller entgegen, hoffen, dass er einen Parkplatz findet, nicht allzu schlecht gelaunt ist und dass uns damit die schriftliche Nachricht ,,Wir haben uns leider verpasst‘‘ erspart bleibt. Hat man das Paket schließlich von einem Postpartner, einem Copyshop oder einem sonstigen Paketbewahrer von weiß Gott wo am nächsten Werktag abgeholt, geht es endlich an das zermürbende Auspacken, Anprobieren, wieder Einpacken, zur Post fahren und Zurücksenden. Denn als blitzgescheite/r Kunde und Kundin, hatte man selbstverständlich verschiedene Größen und Farben gleichzeitig bestellt, um das Passende aussuchen zu können. Aber es sind nicht nur die elenden und mühsame Online-Einkaufs-Zeitverluste bei der blindwütigen Online-Kundschaft. Denn jeder Online-Käufer bei ausländischen Großkonzernen unterstützt deren skandalöse Steuer-Moral. Die internationalen Multis scheffeln Millionen in Österreich und haben hier noch keinen einzigen Cent Steuer gezahlt! Dass sie nur armselige Steuerbrösel in Steuerparadiesen absondern, ist längst zum blanken Horror geworden.

Doch jetzt gibt es für die geplagten und geschundenen Online-Käufer endlich Licht am Horizont. Ein völlig neuartiges Einkaufsmodell spricht sich immer mehr herum, Denn es macht das Einkaufen auf einen Schlag seriöser, effizienter, schneller und bequemer. Es eignet sich für alle Konsumgüter gleichermaßen. Sein Geheimnis: Spezialisierte Händler sitzen nicht mehr in weit entfernten, ausländischen Logistikzentren, sie kommen vielmehr aus der Region und mieten ebenerdige Verkaufsräume in der Stadt Hallein und in deren Umgebung. Dort halten sie attraktive Produkte von verschiedenen Produzenten zur Auswahl bereit. Das bietet natürlich ungeahnte Vorteile, denn man kann alle Produkte betrachten, in die Hand nehmen und miteinander vergleichen, sich fachgerecht beraten lassen (!), sogleich bezahlen und das herrliche Beutestück gleich mit nach Hause nehmen. So schnell ging das noch nie! Dieser brandneue Trend sorgt allseits unter der Bezeichnung Analog-Shopping für Furore. Es gibt auch eine andere Bezeichnung dafür: Einkaufen in den heimischen Geschäften im Ort. Auch Meinungsforscher bestätigen: Der unselige Online-Handel, der unsere heimischen Geschäfte (die alle in Hallein ihre Steuern zahlen!) extrem schädigt und dadurch auch die städtische Kasse von Hallein mit dazu, wird von immer mehr klugen, verantwortungsbewussten und vorausblickenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern abgelehnt. Deren herz-erfrischendes Motto lautet: Es lebe der Trend zum echten Geschäft im echten Leben von Hallein! Es lebe der Trend zum Echtzeit-Shoppen in Hallein! – (Sybille Hamann in der angesehenen Wiener Tageszeitung ,,Die Presse‘‘, Lokalkolorit: Odo Stierschneider. Fotos: Free Stock Fotos).

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Mit einem sommerlichen Abschlussfest am 30. Juni 2018 feierte der Fußballverein Union Hallein sein respektables 55-jähriges Vereinsjubiläum. Gleichzeitig wurde die zurückliegende Fußballsaison erfolgreich beendet und die neue Spielperiode eingeleitet. Insgesamt 400 Gäste folgten der Einladung von Union Hallein und besuchten das Jubiläums-Sommerfest. Beginnend mit einem Weißwurst-Frühstück, war ab Mittag der Union-Platz mit unzähligen Vereinsmitgliedern sowie mit deren Verwandten, Freunden und Sponsoren dicht besetzt. Ein sympathisches Highlight bildeten die Spiele der Mütter gegen ihre kleinen Sprosse der U7 und der U9.

 

Für Union-Hallein-Obmann Jurica Mustac ist mit dem Klassenerhalt der Saisonabschluss vorzüglich gelungen: „Wir haben wieder einmal gezeigt, dass ein Fußballverein definitiv mehr ist, als ein sportlicher Wettstreiter in irgendwelchen Ligen. Er ist Sammelpunkt für Menschen, ist ein Anker für die Kinder und Jugendlichen und ist wie eine große Familie.“ Der derzeit amtsführende Vizebürgermeister Maximilian Klappacher kam der Einladung gerne nach und stattete dem Union-Abschlussfest ebenfalls einen Besuch ab, wobei er anerkennende Worte fand: „Ich bedanke mich für die hervorragende Jugendarbeit und gratuliere der Kampfmannschaft zum Klassenerhalt. Das erfordert den Einsatz vieler Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit. Dafür gebühren besonderer Respekt und Anerkennung.“

 

Der Fußballverein Union Hallein wurde 1963 von Kurt Holztrattner sen. gegründet. Nach einigen turbulenten Jahren mit vielen Auf- und Abstiegen in den unteren Leistungsklassen, gelang in der Saison 2009/2010 erstmals der Aufstieg in die 1. Landesliga. Der Sprung in die höchste Salzburger Amateurliga, der Salzburger Liga, gelang der Union Hallein in der Saison 2013/2014. Entsprechend dem Motto „nach der Saison ist vor der Saison“, trainiert die Kampfmannschaft schon jetzt für die nächste Saison um das Ziel „Klassenerhalt“ sicher zu erreichen. – Auf dem Foto oben von links: Obmann Jurica Mustac, Landesrat Stefan Schnöll und Vizebürgermeister Maximilian Klappacher. – (Presseaussendung des Stadtamtes Hallein. Foto: Union Hallein).

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Zum 180-jährigen Firmenjubiläum gewinnt LEUBE den Bieterprozess um das Traditionsunternehmen SSL – Schwellenwerk und Steuerungstechnik Linz GmbH. Die Gruppe Hollitzer, ein im Jahr 1849 gegründetes Familienunternehmen aus Niederösterreich, hat sich Anfang 2018 entschlossen, das SSL – Schwellenwerk und Steuerungstechnik Linz GmbH – zu veräußern. SSL stellt seit 1953 Spannbetonschwellen für die ÖBB, U-Bahnen und zahlreiche Privatgleisanlagen her und arbeitet profitabel. Das Unternehmen beschäftigt in Linz 50 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit 10 Schwellentypen einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro. „Es fällt nicht leicht, ein Werk nach drei Generationen in neue Hände zu übertragen. Der ideale Nachfolger wäre ebenfalls ein Familienunternehmen, das Tradition mit Weitblick verbindet und – entscheidend – gewährleistet, SSL als eigenständiges Unternehmen an seinem Standort und mit seinem Team fortzuführen. Dies macht LEUBE zum bestmöglichen Nachfolger und ich freue mich für SSL auf eine erfolgreiche Zukunft in seiner neuen Familie“, sagt Dr. Hans Weidinger, der übergebende Eigentümer.

Die LEUBE-Baustoff-Gruppe beliefert SSL seit Jahrzehnten mit hochwertigem Zement, erzeugt weiters Kalk, Sand & Kies sowie Transportbeton und verfügt über ein breit gefächertes Know-how. LEUBE wurde 1838 in Ulm gegründet, ist seit 1864 im Land Salzburg ansässig, wird von der Gründerfamilie in sechster Generation geführt und beschäftigt derzeit 230 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 82 Millionen Euro erzielen. Die Gruppe Hollitzer hat einen sehr professionellen, transparenten Bieterprozess organisiert, aus dem LEUBE erfolgreich hervorgegangen ist. Der Verkaufsvertrag wurde am 29. Juni 2018 unterfertigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde soll SSL rückwirkend zum 01. Jänner 2018 übernommen werden. „Wir werden SSL am bisherigen Standort unter diesem Namen als eigenständiges Unternehmen weiterführen und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen übernehmen. Bis ein neuer Geschäftsführer gefunden ist, wird unser Herr Berger die Geschäfte interimistisch leiten. Wir freuen uns sehr über dieses neue Tochterunternehmen“, sagt Rudolf Zrost, Geschäftsführer LEUBE. „Das Spannbetonschwellenwerk SSL erweitert perfekt unser Produktportfolio, passt geographisch sehr gut zu uns und entspricht unserer Strategie im Bereich Infrastruktur. Wir glauben an das Zukunftspotential der Bahn, an dem wir mit SSL professionell mitarbeiten werden können“, fasst Heimo Berger, Geschäftsführer von LEUBE, zusammen. – Auf unseren beiden Fotos von links: Der übergebende Eigentümer, Gewerke Dr. Hans Weidinger, gemeinsam mit dem LEUBE-Führungsduo Heimo Berger und Rudolf Zrost, nach der Vertrags-Unterzeichnung.

LEUBE auf einen Blick: LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familienunternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard und Produktionsstätten im Halleiner Stadtteil Gartenau in Salzburg, in Oberösterreich, in der Steiermark und in Bayern sowie mit einer umfangreichen und vielschichtigen Produktpalette eines der führenden Unternehmen der Baustoffindustrie im Land. Insgesamt erwirtschafteten im Jahr 2017 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 82 Millionen Euro, produziert wurden 546.000 Tonnen Zement und Bindemittel, 97.000 Tonnen Branntkalk, 588.000 Tonnen Sand, Kies und Granit sowie 366.000 m3 Transportbeton. – (Presseaussendung ikp, OST. Fotos: LEUBE / Herman Seidl).

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Der Amazon-Wahn ist immer und überall: Oben, unten, links und rechts, in der Früh, zu Mittag und am Abend. Und im SALZSCHREIBER, hier 30 Beiträge weiter zurück unter dem Titel ,,Leere Geschäftslokale waren Thema in Gemeindevertretung.’’ Denn: Wer beim ausländischen Konzernriesen Amazon statt in Hallein einkauft, begeht Verrat an der Stadt Hallein. Begründung: Sie möchten doch weiterhin in Hallein auf gepflegten Straßen fahren, Sie legen Wert auf eine ausreichende Straßenbeleuchtung in Hallein. Sie erwarten auch in Zukunft eine ausreichende Wasserversorgung in Hallein. Sie legen Wert auf schöne Geschäfte und nicht auf leere, verfallende Geschäftslokale – und so weiter. Damit die Aufgaben der Stadt Hallein erfüllt werden können, werden Steuergelder benötigt. Der Großteil kommt aus der Wirtschaft. Wann immer Sie in Hallein einkaufen, sichern Sie damit die Existenz der Geschäfte mit ihren Mitarbeitern in der Stadt. Wichtig: Hallein profitiert von jedem Ihrer Einkäufe durch die Steuerleistung unserer heimischen Geschäftsinhaber. Amazon jedoch zahlt nur symbolische Ministeuern in den internationalen Skandal-Steuerparadiesen. Kein einziger Cent von Amazon hat jemals den Weg in die Halleiner Stadtkasse gefunden. Deshalb ist der folgende Slogan enorm wichtig: ,,Wer weiter denkt, kauft näher ein!”

 

Jeder Kauf der Halleinerinnen und Halleiner bei Amazon schädigt also sowohl die Halleiner Geschäftswelt als auch die Stadt Hallein. 24 Prozent der Salzburger Online-Konsument/innen kaufen bei ausländischen Großkonzernen Bücher ein. Wie intelligent: Dafür sperren im Bundesland überall Buchhandlungen zu! Jede Summe, die an Amazon bezahlt wird, geht zur Gänze ins Ausland und ist für immer verloren. Welcher vernünftige und verantwortungsbewusste Halleiner kauft da noch bei Amazon? Oh doch, es gibt sie noch, die sturen Unbelehrbaren, die mit jedem Einkauf bei Amazon folgenschweren Verrat an der Stadt Hallein begehen. Und die mit ihren Türmen an leeren Verpackungskartons immer mehr die Container für die Altpapier-Entsorgung vorzeitig vollstopfen. (Dazu unser Foto oben). Doch es ist für gehfaule Konsumenten viel einfacher, speziell bei Regenwetter, auf der Fernseh-Liege auf den Amazon-Zusteller zu warten, anstatt in einem Geschäft einzukaufen. Dickhäutig sind sie auch noch, alle die im Internet bei Amazon einkaufen, denn wer die zahlreichen negativen Kommentare auf der Amazon-Homepage liest, ist fassungslos, dass dennoch der Zulauf nicht markant abnimmt. Nun ja, Amazon ist ja auch kein Einmann-Mini-Greißler. Wer bei Google Amazon anwählt, dem werden nach 0,46 Sekunden 2,280.000.000, also zwei Milliarden und 280 Millionen Ergebnisse um die Ohren geschlagen.

Doch die unbelehrbaren Hallein-Verräter bleiben selbstverständlich nicht unter sich. In den anderen Gemeinden unseres Bundeslandes verstellt ebenso die Geldgier, der vermeintlich kostengünstigere Einkauf bei Amazon und Konsorten, den Blick auf dramatische, unfassbare Tatsachen: So kaufen mittlerweile an die 250.000 Einwohner unseres Bundeslandes zwischen 16 (!) und 74 Jahren bei digitalen ausländischen Großkonzernen wie Facebook, Amazon oder Google. Das stolze (?) Ergebnis: Jährlich werden 500,000.000 Euro, also 500 Millionen, sinnlos aus Österreich abgezogen und sind für Österreich zur Gänze für immer verloren (!), da die großen ausländischen Online-Händler in Österreich keine Steuern zahlen. Zum Unterschied zu unseren Geschäftsinhabern in Hallein! Abschließend eine Frage an alle andächtigen Halleiner Amazon-Fans: Wie gefallen Ihnen eigentlich die leer stehenden Geschäfte in Hallein? Sollten es mehr oder weniger werden? – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die ebenerdigen Fensteröffnungen des Halleiner Rathauses sind mit ihrer mächtigen Marmor-Auskleidung wohl bis ans Ende aller Zeiten gegen die Anfechtungen von Regen, Hagel, Schnee, Sonnenhitze und Frost geschützt. Deutlich weniger Abwehrkraft zeigen hingegen die hölzernen Fensterrahmen. (Fotos siehe oben). Deren Holzstruktur und einstige Lackierung zeigen sich an der Unterseite bereits durchgehend brüchig und vermorscht. Das Ganze ist äußerst unansehnlich und wirft kein gutes Licht auf die Stadt. Auch wenn eine Sanierung für alle, die in den betroffenen Räumlichkeiten tätig sind, reichlich unangenehm ist, gilt es, den Erfordernissen zu entsprechen. Die Stadt Hallein würde einen schrecklichen Anblick bieten, wenn alle Gebäude der Stadt mit ähnlich überalterten Fensterrahmen in Erscheinung treten würden. Bezüglich der sanierungsbedürftigen Holzrahmen sind wir optimistisch, dass mit der Sanierung begonnen wird, bevor noch die ersten Herbststürme sich durch die Schadstellen ihren Weg zu den Papierstapeln in den jeweiligen Arbeitsräumen schaffen.(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein müsste schon längst dafür geehrt und ausgezeichnet werden, dass sie seit mehr als einem halben Jahrhundert die Rathaus-Fassade alljähr-lich mit vorbildlichem Fenster-Blumenschmuck zu einer Sehenswürdigkeit macht. Dazu unsere beiden ersten Fotos oben. Diese nachahmenswerte Maß- nahme führt jedoch weder bei den Hausbesitzern noch bei den Hausbewoh-nern der Stadt zu einer ähnlichen Initiative. Die Hausfassaden der Stadt bleiben also schmucklos und leer. Ach ja, natürlich gibt es auch in Hallein die berühm-te Ausnahme. Das glorreiche Restaurant ,,Stadtkrug’’ sorgt dafür, dass zumin-dest eine Fensterreihe am Bayrhamerplatz regelmäßig mit schönem Fenster-Blumenschmuck aufgewertet wird. Nachahmer dieser schönen Initiative gibt es seit Jahren nicht, die Halleiner Altstadt ist durch völlig schmucklose Gebäude-reihen gekennzeichnet. Der fehlende Blumenschmuck in Hallein ist besonders schmerzhaft deutlich, wenn man die umliegenden, wesentlich kleineren Ge-meinden besucht. Dort wird Blumenschmuck weder als Belästigung noch als Ärgernis empfunden, dort zeigt man immer wieder, zu welch großartigen Er-gebnissen Blumenschmuck an Gebäuden führen kann. Dazu oben unsere Fotos 3 und 4. Doch die Hoffnung stirbt auch in Hallein zuletzt. Ein Blumen-schmuck-Wettbewerb – veranstaltet gemeinsam von Stadt Hallein und Touris-mus-Verband Hallein, unterstützt vom Verein der Halleiner Geschäftsinhaber ,,Gemeinsam für Hallein’’ – könnte vielleicht eine Bresche in die völlig kahlen und schmucklosen Gebäudezeilen der Altstadt schlagen. Ein breit angelegter Versuch wäre wohl dringend erforderlich. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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