Allzu viele Jahre schockierten die beiden sog. Frank-Gebäude durch ihre grobe Vernachlässigung. Dass der Gebäude-Komplex ausgerechnet an einem der wichtigsten Stadtplätze im Zentrum der Halleiner Altstadt steht, machte das Ganze nur noch schlimmer. Doch mittlerweile wurden Verbesserungs-Maßnahmen eingeleitet. Unübersehbar ist der große Baukran, mit dessen Hilfe im Inneren des großen Gebäudes Renovierungs-Maßnahmen eingeleitet wurden. Die Eingangstür an der Fassade zum Bayrhamerpatz, verwandelte sich bereits zum ersten, permanent zugänglichen Getränke-Automaten in der Stadt Hallein. Die kleine, seit Jahren völlig unzumutbare, total verwilderte und verwahrloste Grünfläche, neben den beiden Frank-Gebäuden an der Nordost-Seite des Bayrhamerplatzes, ist nun endlich Geschichte. Optisch wurde dieser Bereich zusätzlich durch Beseitigung der beiden Telefonzellen aufgewertet.

Bekanntlich erwarb das gegenüber liegende Restaurant ,,Stadtkrug‘‘ das kleinere der beiden Frank-Gebäude. Hier wird von den neuen Eigentümern unter anderem eine ebenerdige Küche eingerichtet. Dadurch gestaltet sich künftig die Bewirtung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz deutlich einfacher und rascher. Bisher mussten die Speisen vom 1. Stock der Stadtkrug-Küche auf den Platz hinunter getragen werden. Besonders erfreulich: Die kleine, seit Jahren skandalös verwilderte und verwahrloste Grünfläche neben den beiden Frank-Gebäuden, wurde nun endlich beseitigt. Stattdessen wurde hier eine kleine Terrasse geschaffen, auf der nun ebenfalls vom Restaurant ,,Stadtkrug‘‘ Speisen und Getränke serviert werden. Eine sehr erfreuliche optische und funktionelle Verbesserung für den Bayrhamerplatz an dieser wichtigen Position und ein Gewinn für die ganze Stadt Hallein. Wenn die wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Krise wieder einigermaßen bewältigt sind, dann lässt sich die neue Restaurant-Terrasse sicherlich in eine optisch besonders reizvoll gestaltete, gastronomische Attraktion verwandeln – etwa durch Einsatz anspruchsvoller Ausstattungs-Materialien, durch Blumen rundum auf dem Geländer, mit stilvollen Sonnenschirmen und stimmungsvoller abendlicher Beleuchtung, – (Odo Stierschneider, Fotos OST).

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Normalerweise findet alle drei Monate eine Sitzung der Gemeindevertretung der Stadt Hallein statt. Heuer wurde dieser Rhythmus – natürlich durch das winzige, mit freiem Auge nicht erkennbare Corona-Virus, – deutlich gestört. Statt im März 2020, konnte die erste Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung erst am 7. Mai 2020, unter Wahrung des aktuell erforderlichen Sicherheits-Abstands, über die Bühne gehen. Einen markanten Abschnitt in dieser Sitzung bildete die Angelobung von gleich drei neuen Mitgliedern der Gemeindevertretung. Dazu unser 1. Foto oben: Als Nachfolger für Marco Sampl, der nach Elsbethen übersiedelte und damit aus der Halleiner Gemeindevertretung austrat, wurde der Unternehmer Harald Wasserbacher für die ÖVP-Fraktion angelobt. Er übt künftig die Funktion des Jugend-Stadtrates aus. Weiters wurden als Gemeindevertreter angelobt: Pädagoge Christian Bruckmüller (2. Foto oben) ist künftig Mitglied der Fraktion der Grünen. Er löst Gemeindevertreterin Christine Helene Seemann ab. Hans Schleimecker, (3. Foto oben), von Beruf Busfahrer, wurde neues Mitglied der BASIS-Fraktion. – Die Stadt Hallein ließ sich lange Zeit, um diese wichtigen Veränderungen auch auf ihrer Homepage zu dokumentieren. Eineinhalb Wochen nach der Sitzung der Gemeindevertretung, in deren Verlauf die neuen drei Mitglieder angelobt worden waren, wurde die Zusammensetzung der Gemeindevertretung noch immer in der alten Form wie vor dem 7. Mai 2020 präsentiert. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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„Die medialen Aussagen des Bürgermeisters sind erschütternd, denn er verkennt die aktuelle Situation. Es ist höchst an der Zeit, über die finanzielle Situation der Stadt Hallein zu sprechen. Unsere Kritikpunkte zum Budget 2020 vom Dezember 2019 bestätigen sich nun vollinhaltlich. Die viel zu optimistische Prognose der Ertragsanteile, die fehlenden Sach-Aufwendungen und schlussendlich die außerordentlich hohe Zuführung von Rücklagen, machen uns mittelfristig große Sorgen. Anstatt zu einer Finanzklausur zu laden um gemeinsam Lösungen zu erörtern, sucht der Bürgermeister die Schuld nahezu ausschließlich bei anderen und nützt die Corona-Krise, um über Fehlentwicklungen in seinem ersten Budget hinwegzutäuschen. Es braucht jetzt ein kluges und mutiges Handeln, um auf der einen Seite die Finanzkraft der Stadt sicherzustellen und auf der anderen Seite die lokale Wirtschaft und somit die Arbeitsplätze zu sichern. Dem Land oder einem Virus die Schuld umzuhängen ist einfach – aber dafür wurden wir nicht gewählt“, so ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher.


,,Aus dem Jahresabschluss 2019 ist klar ersichtlich – die Stadt Hallein hat Rücklagen von knapp 16 Millionen Euro. Der Bürgermeister zeichnet jetzt ein Bild, als ob nur Corona schuld daran ist, dass man jetzt Ausgaben und Projekte überdenken soll. Wir haben das im Dezember bereits gesagt, ehrliche und klare Budgetpolitik sieht anders aus. Hier wurde speziell im mittelfristigen Finanzhaushalt geschummelt. Es braucht jetzt drei Dinge: Erstens, eine sofortige Finanzklausur, um einen Prognosekorridor zu

bekommen, in dem wir uns wahrscheinlich bewegen werden. Zweitens, ein Überdenken der prognostizierten Einnahmen und Ausgaben im mittelfristigen Haushalt und drittens, einen Projektfahrplan, was wann kommen wird und welche Gelder dadurch zu verschieben und welche für Investition freizugeben sind. Das ist Finanzwirtschaft – so investiert man in Krisenzeiten. Der Bürgermeister wählt jedoch einen anderen Weg und hat sich mit seinem ersten Budget neue Stellen genehmigen lassen und gibt für alles weitere den Brücken die Schuld. Der einzige Unterschied, die Brücken waren schon immer im Haushalt vorgesehen, Luxus-Planstellen hingegen nicht. Das Muster ist immer gleich, es wird nie über ein Problem und eine Lösung nachgedacht, sondern sofort ein Schuldiger und eine Ausrede gesucht. War es bis jetzt die ÖVP die mit 16 Millionen zu wenige Rücklagen hinterlassen hat um Brücken zu sanieren, so hat man in Zukunft auch noch Corona, um die Plan- und

Visionslosigkeit zu kaschieren‘‘, zeigt sich ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer verärgert.


,,Wir werden einfach täglich bestätigt, dass wir mit unserer Kritik im Herbst goldrichtig lagen. Die Planungen und Prognosen haben damals schon nicht gestimmt, die Corona-Zeit beschleunigt diesen Prozess einfach. Ich finde es nahezu erstaunlich, wie beharrlich der Bürgermeister den Medien berichtet, wie gern er das Keltenmuseum ausbauen möchte, aber dies aufgrund von Corona nicht möglich sei. Bereits im Dezember 2019 hat er keine budgetäre Vorsorge dafür getroffen, wie man dem Finanzplan entnehmen kann. Dies jeglicher Vereinbarung mit dem Land Salzburg zum Trotz“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher, der oben auf dem Foto gemeinsam mit  Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer abgebildet ist, abschließend. – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Nach gut zwei Monaten, fährt die Stadt Hallein ihre Verwaltung etappenweise wieder in den Normal-Betrieb hoch. Am Montag, 18. Mai 2020, werden gewisse Bereiche wie das Rathaus, die Bücherei oder das Jugendzentrum Zone 11, wieder öffnen. Auch der Wertstoff-Sammelplatz Neualm wird für die Ablieferung von Sonderabfällen wieder zu gewissen Zeiten geöffnet sein. Bürgermeister Alexander Stangassinger sieht allmählich wieder Normalität einkehren: „Ich hoffe, dass wir Schritt für Schritt wieder unseren gewohnten Alltag aufnehmen können. Ein Blick ins Kleinwalsertal zeigt, dass sich manche leider über die eigenen Gesetze stellen. Für unsere Stadt kann ich allerdings sagen: Die Halleinerinnen und Halleiner haben sich in den vergangenen zwei Monaten vorbildlich verhalten und ich bin stolz, dass wir uns gemeinsam solidarisch und verantwortungsvoll gezeigt haben. Wir haben am 15. Mai unseren Einsatzstab vorerst zum  letzten Mal abgehalten. Wir müssen uns nun darauf konzentrieren, dass wir unter bestmöglicher Einhaltung der Hygiene-Vorschriften, den Normalbetrieb hochfahren und gleichzeitig jede potenzielle Ansteckungsgefahr schon im Vorfeld minimieren.“

 

Der Bürgermeister spart aber, neben der Freude über die Rückkehr in den Normalbetrieb, auch nicht mit Kritik: ,,Das Land und der Bund waren in vielen Bereichen uneinig. Was in den Verordnungen stand – das hat oft zu Chaos geführt. (Anmkg.: Auf unserem Foto demonstriert der Bürgermeister zwei, mit unterschiedlichen Covid-19-Erlässen, Covid-19-Verordnungen und Covid-19-Informationen von Bund und Land gefüllte Ordner). Zudem fühlen sich viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Stich gelassen, wenn es um konkrete, finanzielle Prognosen und Hilfestellungen geht. Wir benötigen jedoch konkrete Zahlen und Fakten sowie Hilfspakete, damit wir weiterhin in die regionale Wirtschaft investieren können, um so viele Projekte wie möglich, auf Schiene zu bringen. Der Bundesregierung und auch der Salzburger Landesregierung, scheint es in der gesamten Krisenzeit, nur um gut inszenierte Botschaften zu gehen. Was jedoch konkret bei den Menschen, den normalen, anständigen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie in den Gemeinden ankommt, das ist bislang recht dürftig. Deshalb werden wir als Gemeinde, eben nicht jetzt mit der Gießkanne Geld verteilen, sondern uns ganz genau überlegen, wie wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Unternehmerinnen und Unternehmer, zielgerichtet im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten, unterstützen können. Gleichzeitig müssen wir sensibel darauf achten, dass wir das Notwendigste an Projekten umsetzen können, ohne dabei unser Budget komplett zu sprengen. Schnellschüsse bringen da nichts, wir müssen behutsam und sensibel vorgehen und werden das gemeinsam mit allen Fraktionen, die auch wirklich zusammenarbeiten möchten, angehen.‘‘


DIE ÖFFNUNG
DES HALLEINER RATHAUSES

Die Stadtverwaltung nimmt ab Montag, 18. Mai 2020, wieder ihren Betrieb auf. Dabei wird großer Wert auf die Einhaltung der Abstandsregeln gelegt sowie Hände-Desinfektion und Mundschutz beim Betreten des Rathauses von den Kundinnen und Kunden eingefordert. Zudem sollten möglichst alle Termine mit den jeweiligen Abteilungen telefonisch vereinbart werden. Im Foyer des Rathauses werden die Kundinnen und Kunden angehalten, sich beim Bürgerservice anzumelden, um von dort aus in sicherem Abstand an die jeweiligen Abteilungen weitergeleitet zu werden. Besprechungen finden, wenn möglich, in größeren Räumen statt. Weiters werden die Parteien-Verkehrszeiten von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und Montag zusätzlich von 16 bis 18 Uhr, streng eingehalten.


DIE ÖFFNUNG
DER STADTBÜCHEREI

Auch die Stadtbücherei öffnet ab Montag wieder ihre Pforten. Die Einhaltung der von der Bundesregierung vorgegebenen Abstands- und Hygiene-Bestimmungen, ermöglicht derzeit nur Ausleihe und Rückgabe der Medien. Längere Aufenthalte in den Leseecken und Veranstaltungen sind bis 30. Juni 2020 leider noch nicht möglich. Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, ist bezüglich der Öffnung zuversichtlich: ,,Wir freuen uns nun schon sehr, wenn sich die Stadtbücherei wieder mit Leben füllt und die Leute wieder zu uns kommen. Es lohnt sich, wir haben viele neue Bücher angekauft. Die zurückgegebenen Medien werden übrigens gereinigt, wir wollen, dass sich alle wohl und sicher fühlen.‘‘ (http://www.hallein.gv.at/buecherei)


DIE ÖFFNUNG
WERTSTOFF-SAMMELPLATZ NEUALM FÜR PROBLEMSTOFFE

Für die Halleiner Bürgerinnen und Bürger wird ab nächstem Montag, 18. 5. 2020, der Wertstoff-Sammelplatz Neualm zur Übernahme von Problem-Stoffen aus Haushalten wieder geöffnet sein. Die Termine dafür sind jeweils Dienstag 12.00-18.00 Uhr sowie Freitag, 12.00-18.00 Uhr und gelten bis auf weiteres. Entgegengenommen werden ausschließlich Problemstoffe (Gifte und Chemikalien) aus Halleiner Haushalten unter Vorweis der Hallein Kommunal Karte. Der Zugang ist reglementiert und die Mitarbeiter werden den Besucherinnen und Besuchern die Entsorgung per Blockabfertigung ermöglichen. Am Wertstoff-Sammelplatz ist eine Mund- und Nasen-Schutzmaske zu tragen und ein freiwilliger Sicherheits-Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten! Dazu Helmut Timin, Abfallberater der Stadt Hallein: ,,Die Problemstoff-Annahme wird durch fachlich geschultes Personal der HAI (Halleiner Arbeitsinitiative, Anm.) abgewickelt. Dieses Angebot wird durch erhöhten Personal-Einsatz der HAI ermöglicht und soll den Normalbetrieb am Wertstoff-Sammelplatz ein Stück näher rücken.‘‘


DIE ÖFFNUNG
JUGENDZENTRUM ZONE 11

Aufgrund der geltenden Regelung, die vom Sozialministerium ausgegeben wurde, ist es nun auch möglich, den Betrieb im Jugendzentrum ZONE11 ab Dienstag, den 19. Mai 2020, wieder aufzunehmen. Selbstverständlich erfolgt dies unter Einhaltung der geltenden Hygiene-Vorschriften, wie sie im Hygiene-Handbuch zu COVID-19 zum Schutz vor einer COVID-19 Ansteckung in elementar-pädagogischen Einrichtungen und Schulen vorgegeben sind.

Die Öffnung wird in Absprache mit anderen Salzburger Jugendzentren ablaufen:

O  Die Öffnung der ZONE11 (ab dem 19.5.2020) wird an die räumlichen Möglichkeiten angepasst (Größe der Einrichtung, Anzahl der Ein- und Ausgänge, Fenster, unterschiedliche Räume, Personal, etc.)

O  Aktivitäten im Freien (z.B. Stadtpark, Pflegarten, etc.) sind besonders anzustreben, soweit dies möglich ist.

O  Weitere Vorgaben von Bund und Land werden natürlich in das bestehende Konzept aufgenommen.

O  Sollte sich die COVID-19 Situation in Österreich wieder ändern, behält sich der Vereins-Vorstand das Recht vor, den offenen Betrieb, zur Minimierung der Ansteckungs-Gefahr, wieder zu schließen.

Bisherige Rahmenbedingungen Zone 11:

O  Es gilt das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Jugendzentrum (die Jugendlichen müssen ihre Maske selbst mitbringen)

O  Es gilt die Beschränkung auf 10m² pro Person

O  Zentrale Einschränkung: einen Meter Abstand zu Personen halten, die nicht im gleichen Haushalt wohnen. Es dürfen sich nur maximal zehn Personen im öffentlichen Raum versammeln.

O  Hygiene-Maßnahmen angelehnt an jene, die in Schulen gelten (ausreichende Hygiene-Maßnahmen für Personen und die Einrichtung z.B. Billardtische und Equipment). – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Vor 75 Jahren fand der Wahnsinn des 2. Weltkrieges mit insgesamt 55 Millionen Todesopfern in Europa und Asien sein Ende. Wäre es jedoch nach dem Halleiner Bürgermeister Anton Neumayr gegangen, dann wäre der Welt ein machtbesessener Adolf Hitler und der 2. Weltkrieg erspart geblieben. Denn: Am 2. Oktober 1920, also vor 100 Jahren, konnte Adolf Hitler bei einer Versammlung der Nationalsozialisten im Halleiner Gasthof Scheicher nicht zu Ende sprechen. Es wurden ,,Schluß!‘‘-Rufe laut und als auch noch das Wort ,,Schuft!‘‘ fiel, zog es Hitler vor, das Rednerpult zu verlassen. Nach Hitler ergriff Bürgermeister Anton Neumayr das Wort. Er fertigte den Unsinn seines Vorredners Adolf Hitler kurz ab und sprach dann über jene Dinge, die die Nationalsozialisten gar nicht gerne hörten. Als er schließlich unter stürmischem Beifall schloss, forderte er seine Parteigenossen auf, den Saal zu verlassen, denn es lohne sich nicht, mit Hitler und dessen Anhängern noch länger sinnlos herumzustreiten.

In Erzählungen betagter Halleiner erscheint immer wieder die Geschichte, dass Hitler nach der stürmischen Versammlung und der immer drohender werdenden Haltung der meisten Anwesenden, über die Dächer des Schöndorferplatzes flüchtete und so zum Hohen Weg gelangte, von wo er schließlich die Grenze zu Bayern erreichte. Es erstaunt noch heute, dass Hitler nach seinem Aufstieg an die Spitze Deutschlands, die Stadt seiner peinlichen Niederlage nicht durch ein Bomber-Geschwader in Trümmer legen ließ.

Anton Neumayr war von 1911 bis 1934 Bürgermeister der Stadt Hallein. In dieser Zeit wurden zahlreiche Wohnbauten errichtet, das Theater- und Kino-Gebäude gebaut, die Salzach-Regulierung vorgenommen und der Neumayr-Steg über der Salzach errichtet. Von 1946 bis 1951 war Anton Neumayr sogar Bürgermeister der Stadt Salzburg. 1920 kam sein Sohn Anton zur Welt. Dieser wurde ein berühmter Arzt, ein international renommierter Internist und Präsentator beliebter Fernseh-Sendungen zu medizinischen Themen. Er besuchte auch als angesehener Arzt mehrere Male die Stadt Hallein, in der er aufgewachsen war. – (Odo Stierschneider. Foto: press-com)

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,,Als Klubobmann freut es mich, dass die ÖVP-Fraktion der Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung seit der letzten Sitzung dieses Gremiums, wieder vollständig besetzt ist und durch einen lokalen Unternehmer bereichert wurde. Harald Wasserbacher folgt Marco Sampl, der aufgrund seines Umzuges nach Elsbethen, kein Mitglied der Gemeinde-Vertretung mehr sein kann, in der Funktion als Stadtrat und somit auch als Gemeinde-Vertreter nach. Dazu das oben stehende Foto:  Es zeigt Harald Wasserbacher mit dem Bürgermeister. Die ÖVP-Fraktion hat in der vergangenen Sitzung bewiesen, dass sie ein hoch motiviertes und engagiertes Team darstellt. Wir wollen laufend durch mutige und klare Entscheidungen das Beste für die Halleiner Bevölkerung und in Zeiten wie diesen selbstverständlich auch für die Halleiner Kaufmannschaft und Unternehmer bewirken und uns einbringen. In der zurückliegenden Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, hat sich die ÖVP Hallein unter anderem für drei wesentliche Bereiche eingesetzt – für die Halleiner Vereine, den Zinkenkogel als Freizeitberg und das durch die neue Gemeinde-Ordnung nun mögliche Live-Streaming der öffentlichen Sitzungen der Stadt Hallein‘‘, zeigt sich Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer erfreut.


,,Die Halleiner Vereine leisten Großartiges – egal ob im Kultur-, Sozial-, Sport- oder

Brauchtums-Bereich. Für die breite Bevölkerung sind zwar nun erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen spürbar, allerdings haben die Vereine – zumindest aus jetziger Sicht – bis in den Herbst große Hürden und somit auch große finanzielle Herausforderungen zu meistern. Wir haben daher den Antrag eingebracht, dass die geplanten Projekt- und Jahres-Förderungen in voller Höhe – auch ohne die erbrachten Ausgaben – ausbezahlt werden. Nötigenfalls nicht unter dem Titel ´Förderung` sondern eben als ´Krisen-Zuschuss`. Die SPÖ zeigt sich

gesprächsbereit, wir hoffen, dass ihr so oft erwähntes klares Bekenntnis zu den Halleiner Vereinen und Institutionen auch hier Anwendung findet. Alleine schon aus dem Grund, weil die SPÖ für den Vereins-Ausschuss zuständig ist und damit die entsprechenden Entscheidungen trifft. Wir sehen das Bemühen von SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock darüber hinaus sehr positiv, für eine einheitliche Subventions-Richtlinie – auch für die so wichtigen digitalen Services – einzutreten. Unsere Unterstützung dazu hat sie‘‘, so die stellvertretende ÖVP-Klubobfrau Katharina Seywald.


,,Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Die digitalen Plattformen, egal ob es um

Informations-Beschaffung oder Kommunikation geht, sind aus unserem Leben nicht

wegzudenken. In Krisenzeiten sind sie umso wichtiger – ich denke das sieht man angesichts der aktuellen Corona-Pandemie eindeutig. Durch den Salzburger Landtag wurde eine neue Gemeinde-Ordnung beschlossen, die uns Möglichkeiten gibt, digitale Optionen zu entwickeln, so dass die öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse und der Gemeinde-Vertretung live gestreamt werden können. Wir möchten diese rechtliche Möglichkeit nützen und auch in Hallein zur Anwendung bringen. Für die Halleiner SPÖ ist dies nicht mehr wichtig, im Gegensatz dazu, als sie noch Oppositions-Partei war. Der Antrag wurde der Gemeinde-Vorstehung zugewiesen – die Zeit drängt auf jeden Fall, denn die neue Geschäfts-Ordnung muss am 1. Juli 2020 beschlossen werden“, so ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Daniela Gehwolf abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Seit Beginn der Corona-Pandemie wird nahezu täglich über wirtschaftliche, politische und soziale Auswirkungen auf die Gesellschaft in den Medien berichtet. Selbstverständlich ist auch die Halleiner Wirtschaft davon ausnahmslos betroffen. Geschäfte mussten zusperren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt oder schlimmstenfalls sogar arbeitslos gemeldet. Es ist der Halleiner Volkspartei selbstverständlich klar, dass die Stadt Hallein nicht den gesamten Einnahmen-Ausfall der Wirtschaftsbetriebe eins zu eins decken kann – aber die ÖVP Hallein ist der Meinung, dass auch die Stadt Hallein einen wesentlichen Beitrag zum Ankurbeln der lokalen Wirtschaft leisten soll und muss. Das Erlassen der Gastgarten-Gebühr wird hier nicht ausreichen.


Deshalb stellte die Fraktion der Halleiner Volkspartei der Stadt Hallen in der letzten Sitzung der Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung den dringlichen Antrag, die Stadtgemeindevertretung der Stadt Hallein möge beschließen:


O Der Bürgermeister, in seiner Funktion als Finanzreferent, wird beauftragt umgehend – längstens innerhalb der kommenden zehn Tagen - eine „Finanzklausur“ einzuberufen. Bei dieser Zusammenkunft soll der Fahrplan der Stadt Hallein zur Bewältigung etwaiger Corona-Budgetauswirkungen auf die kommenden Jahre bestmöglich besprochen und geplant werden. Darüber hinaus sollen möglich – aufgrund von Zeitplanverschiebungen bzw. anderen Gründen der Projektverschiebung – freiwerdende Budgetvoranschlagsstellen ermittelt und zur direkten Investition in die Halleiner Kaufmannschaft und somit auch für die Arbeitsplätze herangezogen und freigegeben werden. Die aktuellen Maßnahmen der Salzburger Landesregierung gehören hier ebenfalls eingearbeitet.
O Der Bürgermeister wird beauftragt umgehend Gespräche mit möglichen Partnern (wie zum Beispiel dem Land Salzburg oder der Wirtschaftskammer Salzburg) – unter Beteiligung des Tourismus-Verbands Hallein / Bad Dürrnberg – aufzunehmen, um eine mögliche Installierung einer eigenen digitalen (Handels-)Plattform, sowohl zu Informations- als auch Bestellzwecken für Kundinnen und Kunden der Halleiner Betriebe alsbald zu realisieren. Die notwendige Bedeckung soll entweder aus den oben beschrieben freiwerdenden Budgetvoranschlagsstellen bzw. aus Rücklagen oder Verstärkungsmitteln der Stadt Hallein erfolgen. – (Die oben stehenden Fotos zeigen von links Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer).

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,,Fehlen dem Halleiner Bürgermeister die Visionen? Gerade in Zeiten wie diesen, zeigt sich in der Gemeinde-Politik, wer es mit klugen und mutigen Entscheidungen versteht, den lokalen und regionalen Projekt- und Wirtschafts-Motor am Laufen zu halten. Sich zurückzulehnen, Prognose-Rechnungen zu verheimlichen und die Schuld an das Land oder den Bund abzuschieben, wird keinem einzigen Projekt zur Realisierung verhelfen. Am gleichen Tag über die Medien den Rotstift-Einsatz zu verkünden und namhafte Projekte zu streichen und sich in der Gemeindevertretung mit einem Rücklagenstand von 15 Millionen – wohl gemerkt Rücklagen aus ÖVP Zeiten – feiern zu lassen, halte ich für einen seltsamen Führungsstil des Bürgermeisters. Unser Antrag, innerhalb der nächsten Wochen eine Finanzklausur durchzuführen, um strukturelle Überarbeitungen, bedingt durch die geänderten Rahmen-Bedingungen zu besprechen, wurde abgelehnt – obwohl die Finanz-Experten eindeutig darauf hingewiesen haben, dass eine Berechnung binnen Minuten möglich wäre. Unsere Kritik bleibt somit unverändert. Das Budget 2020 wird kein Problem, Probleme bereiten die kommenden Jahre aber mit Sicherheit“, zeigt sich Vizebürgermeister Florian Scheicher überzeugt.

 

„Die Unternehmen brauchen jetzt Aufträge, die Kaufmannschaft braucht finanzielle Unterstützung – das sichert nicht nur die Betriebe sondern auch die Arbeitsplätze in der Halleiner Region. Unsere Ideen, in die Halleiner Wirtschaft zu investieren wurden eiskalt weggewischt und mit Inserat-Kampagnen aufgewogen. Der Verein Gemeinsam für Hallein leistet Gutes im Sinne der Kaufmannschaft der Altstadt – unser Ansinnen hätte jedoch alle Betriebe, speziell im EPU- und KMU-Bereich, auch außerhalb der Altstadt, betroffen. Wir sollten uns auch treffsicherere Maßnahmen überlegen, aus dieser Pandemie lernen und zusammenrücken. Die Menschen sollten nicht nur regional kaufen, sondern die öffentliche Hand auch regional ausschreiben – das Billigstbieter-Prinzip muss ausgedient haben. In Zeiten wie diesen muss die Regionalität allen anderen Prinzipien vorgereiht werden“, ist sich Stadtrat und Unternehmer Harald Wasserbacher sicher.

 

„Das Land Salzburg hat nun seine Strategie zur Unterstützung der Gemeinden auf der einen Seite, aber auch das klare Bekenntnis, zur Investition in Projekte und somit auch in die Wirtschaft, präsentiert. Mittel aus dem GAF stehen bereit – dazu braucht es Projekte und eben solche außerhalb des operativen Haushaltes. Der Einbruch der Bundes-Ertragsanteile wird zu 50 Prozent ausgeglichen. Man sieht, es gibt Parameter für Prognoserechnungen – aber es zeigt sich erneut, wie schon in unseren Ausführungen zum Budget 2020 im Dezember 2019 aufgezeigt, dass der Bürgermeister keine Entscheidungen treffen will. Offenbar hat er den Mut verloren, sich als Stadtchef vor wichtige Investitionen – wie das Keltenmuseum – zu stellen und um dessen Ausbau zu kämpfen. Die Schuld sucht man ausschließlich bei Vorgängern oder Dritten. Die Dreistigkeit, über die Medien auszurichten, Projekte nicht zu machen, die ohnehin in keinem Finanzplan waren, fehlt dem Bürgermeister hingegen nicht“, zeigt sich der Vizebürgermeister verärgert.

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Durch die Corona-Pandemie wurde Österreich, unser Bundesland und auch unsere Stadt Hallein, von einem Tag auf den anderen, vor bis dahin unbekannte und sich täglich ändernde Herausforderungen gestellt. Nicht nur für die breite Bevölkerung gab es plötzlich täglich spürbare, massive Einschränkungen. Geschäfte wurden geschlossen, soziale Kontakte mussten auf ein Minimum eingeschränkt werden und Ausgangs-Beschränkungen gehörten zum Alltag. In den vergangenen Tagen waren und in den kommenden Wochen werden die ersten „Lockerungen“ zu spüren sein und ein mit Sicherheit „anderer Alltag“ hält Einzug in unser Leben.


Allerdings, die für unsere Gesellschaft so wichtigen Vereine – aus allen Bereichen, wie beispielsweise der Kultur, dem Sport oder dem Brauchtum – stehen vor besonders massiven, grundsätzlichen Herausforderungen. Veranstaltungen sind abgesagt, Feste fallen aus, Projekte können nicht wie geplant umgesetzt oder auch Mitgliedsbeiträge nicht eingehoben werden. Diese Situation trägt  in keiner Weise dazu bei, um in dieser schwierigen Situation, ehrenamtlich Mitwirkende zu finden und für eine Funktion zu begeistern, um die Existenz von wertvollen Vereinen und Institutionen zu sichern und zu fördern. Deshalb beantragte die Fraktion der Halleiner Volkspartei der Stadt Hallein in der Mai-Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein:

Die Stadtgemeinde möge beschließen, dass bereits genehmigte und eingereichte Projekte und Vorhaben der Vereine – auch im Zuge einer Jahresförderung – in vollem Umfang ausbezahlt werden. Der Bürgermeister wird beauftragt, in seiner Funktion als Finanzreferent, dafür Sorge zu tragen, dass solche „Krisen-Zuschüsse“ rechtlich gedeckt sind. Dementsprechende Gespräche sind aufzunehmen und die Fraktionen sowie die dafür zuständigen Stadträte in vollem Umfang einzubinden.

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Zur Unterstützung des Krankenhauses Hallein angesichts der Corona-Pandemie, spendete der Hersteller von Textil-Zellstoff und Bio-Energie AustroCel, 2.000 Schutzmasken der Schutzklasse FFP2. Die Beschaffung war keineswegs einfach. Dazu Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: „AustroCel Hallein hat für das gesamte Bundesland seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Funktion als verlässlicher Arbeitgeber und gilt als Leitbetrieb unserer Industrie. Das Unternehmen übernimmt immer wieder regionale Verantwortung und es freut mich, dass AustroCel in dieser extrem herausfordernden Zeit der Pandemie die Landesklinik Hallein unterstützt. Schutzmasken sind derzeit am Weltmarkt nur sehr schwer zu bekommen“.

 

AustroCel Hallein verfügt über ausgezeichnete Geschäfts-Beziehungen in China. So trafen Ende April die Schutzmasken mit dem Flugzeug in Wien ein und wurden nach Hallein transportiert. „Als wichtiges Unternehmen in der Region wollen wir mithelfen und die Landesklinik Hallein sowie die Menschen, die dort Außergewöhnliches leisten, unterstützen“, erklärte Bernhard Krill, CFO AustroCel Hallein. Die 2.000 Masken der Schutzklasse FFP2 sind CE-zertifiziert, können sterilisiert und damit wiederverwendet werden. „Ich möchte mich im Namen der Patientinnen und Patienten, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Halleiner Landesklinik, für die Spende bedanken. Mit der zusätzlichen Schutz-Ausrüstung sind wir noch besser vorbereitet bei unseren Anstrengungen gegen das Corona-Virus“, so Primar Michael Reschen, Ärztlicher Direktor der Landesklink Hallein. Das oben stehende Foto zeigt Bernhard Krill (CFO AustroCel Hallein), Michael Reschen (Ärztlicher Direktor der Landesklinik Hallein), Asmira Abazovic (Stv. Pflegedirektorin der Landesklinik Hallein), Landeshauptmann-Stellvertreter Christian  Stöckl und Reinhard Baumgartinger (Wirtschaftsdirektor der Landesklinik Hallein) mit den von AustroCel für die Kandesklinik Hallein gespendeten Schutzmasken. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Am 16. April 2020 erfolgte in Hallein der Spatenstich für das neue Betriebsgelände der VEIT – DER GERÜSTBAUER GmbH. Realisiert wird das ambitionierte Bauvorhaben am Gelände des ehemaligen Halleiner Sportplatzes am Almbach an der Wiestal-Landstraße. Die Bauarbeiten sollen bis November 2020 abgeschlossen und das neue Betriebsgelände bezugsfertig sein. Es ist außerdem vorgesehen, 200 und 400 Quadratmeter der Fläche auch an andere Unternehmen zu vermieten. Für Geschäftsführer Marc Veit bringt die Entscheidung für den Standort Hallein zahlreiche Vorteile mit sich. Die wichtigsten Argumente für ihn sind dabei die gute Lage im Zentralraum, sowie die perfekte Verkehrs-Anbindung mit unmittelbarer Nähe zur Autobahn.

Mit der Firma Steiner Bau GmbH aus Radstadt konnte ein starker Salzburger Partner für die Umsetzung gefunden werden. „Besonders wichtig ist für uns, die laufenden Betriebskosten so gering wie möglich zu halten. Dank modernster Bauweise werden wir dieses Ziel auch erreichen“, so Veit. Die großzügige Fläche bietet außerdem genug Raum, sodass auch andere Unternehmen die Möglichkeit haben werden, sich am Standort einzumieten. Das Angebot umfasst Betriebsflächen von 200 oder 400 Quadratmeter. Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigt sich über den neuen Betrieb höchst erfreut. Er betont: „Sichere Arbeitsplätze sind es, die eine Stadt braucht – gerade jetzt in dieser Krisenzeit. Wir freuen uns, dass ein weiteres Unternehmen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Hallein erkannt hat und nun von unserer Stadt aus agiert.“

Anfragen zur Vermietung der Betriebsflächen an:

 

info@veit-geruest.at

Ansprechpartner: Marc Veit (Geschäftsführer) Tel: +43 650 5353000

Mail: info@veit-geruest.at

 

Auf dem oben stehenden Foto von links: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Marc und Ivancica Veit, Baumeister Wilfried Steiner und Alois Kirchner (Steiner Bau) beim Spatensich unter dem Corona-Motto „ein Spaten Abstand.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Vor 31 Jahren endete die seit etwa 1200 n. Chr. in Hallein ohne Unterbrechung bis 1989 andauernde Salzproduktion. Heute noch erinnert an diese lange Salzepoche, von der die Landeshauptstadt durch die cleveren Fürsterzbischöfe in unverschämtem Übermaß profitierte, während Hallein praktisch leer ausging, eine Reihe von Objekten: Die Alte Saline auf der Pernerinsel, das Salzbergwerk auf dem Dürrnberg, die Fürstenzimmer im Keltenmuseum mit ihren Gemälden zur Solegewinnung und Salzproduktion, jene Räume im Keltenmuseum, die der Halleiner Salzgeschichte gewidmet sind, die lebensgroße Bronzestatue des Salzträgers an der Nordeinfahrt nach Hallein, das Halleiner Stadtwappen mit dem Salzträger, die neue Schausaline auf dem Dürrnberg neben dem Keltendorf Salina und ein lebensgroß geschnitzter, vom Verwitterungs-Tod gezeichneter Salzschiffer mit beladenem Salzschiff auf der Kühbrücke zwischen Seniorenheim und Pernerinsel.

Dieser einst prachtvolle, in der Fachschule geschaffene Salzschiffer und sein mit Salzfässern beladenes Schiff, fahren mittlerweile dem hoffnungslosen Verfall entgegen. Das Kunstwerk wurde kaum gegen die Zerstörungskraft der Witterung geschützt, die mittlerweile entstandenen Schäden sind schon seit Jahren unübersehbar und nehmen ständig zu. Schon jetzt gilt diese großartige künstlerische Arbeit nur noch als Schandobjekt, welches auf peinliche Art den Ruf der Stadt Hallein als Kulturstadt beschädigt. Dazu unsere oben stehenden Fotos: Auf dem 1. Foto der sichtlich in Mitleidenschaft gezogene Salzschiffer. Das 2. und 3. Foto zeigen den unerfreulichen Zustand des Salzschiffes. Auf dem 4. Foto schließlich das beschädigte Haupt des Salzschiffers, dem übrigens Scherzbolde eine Atemschutz-Maske umgehängt haben. Im Interesse des Rufes der Stadt Hallein, müssten der angeschlagene Salzschiffer und sein ebensolches Salzschiff so rasch wie möglich entfernt werden. Natürlich sollte dieses Kunstwerk nochmal in der Fachschule angefertigt werden. Dann aber müsste die fachgerechte Pflege gesichert sein. Das grandiose Werk müsste jedoch auf der Stadtbrücke aufgestellt werden, dort, wo derzeit noch ein völlig überflüssiger, ohnehin monatelang gesperrter, völlig sinnloser Mini-Steg die Stadtbrücke verschandelt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Tatort: Der geheimnisvolle, rätselhafte, unerklärliche, immer wieder für verständliche Verärgerung sorgende Schotter-Gehweg auf der Pernerinsel entlang eines Teiles der Südfassade der Alten Saline. Dieses seltsame und eigenartige Kuriosum sorgt immer wieder für berechtigte Verärgerung. Denn das Schotter-Kies-Sand-Material wird ständig auf die umliegende Asphaltfläche vertragen und verschmutzt diese erheblich. Das Ganze ist außerdem völlig unverständlich. Wieso wurde dieser seltsame Schotter-Gehweg nicht schon längst asphaltiert oder besser, mit Naturstein-Platten befestigt? So wie der übrige, große Teil des Gehweges entlang der ausgedehnten Südfassade des historischen Salinengebäudes?

 

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die durch das Schottermaterial ständig unansehnliche Asphaltfläche rund um die südliche, salzachseitige Gebäude-Ecke der Alten Saline. FOTO 2: Von der anderen Seite ergibt sich das gleiche, unerfreuliche Bild. FOTO 3: Als besondere Sehenswürdigkeit, sind diese beiden, seit Jahren aus dem Boden ragenden, säuberlich mit Schottermaterial gefüllten (?) Kabel-Umhüllungen, künftig als Fixpunkt in jede Stadtführung aufzunehmen. Dieses Foto steht für den nächsten Stadtprospekt kostenlos zur Verfügung. FOTO 4: Ein Teil des unverständlichen, seine Umgebung immer wieder verschmutzenden, Schotterweges entlang der Südfassade der Alten Saline. FOTO 5: Eine Nahaufnahme von Halleins einzigem Schotterweg sowohl auf der Pernerinsel als auch in der gesamten Altstadt. Sorgt diese Einzigartigkeit für die rätselhafte Noch-immer-Existenz dieses, für die Stadt eher peinlichen Ärgernisses? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Staats-Grenze zwischen Hallein, Berchtesgaden und Schellenberg war noch nie ein Hindernis, wenn es um Herzens-Angelegenheiten ging. Immer schon wurde zwischen Hallein und Bayern hin und her geheiratet. Folgerichtig gibt es seit Schließung der Staatsgrenze aufgrund der Corona-Situation, die allermeisten Fragen zu Herzens-Angelegenheiten und persönlichen Schicksalen. Bekanntlich sind neben Fahrten von Einsatz-Organisationen und Berufspendlern auch Grenz-Übertritte für medizinisch notwendige Untersuchungen und Therapien bei Ärzten und Spitälern möglich. Dasselbe gilt für Selbstständige und Warentransporte. Die mit Abstand meisten Fragen drehen sich jedoch – nach wie vor – um Herzens-Angelegenheiten.

 

Wo die Liebe hinfällt – manchmal eben auch auf die andere Seite der Staats-Grenze. Und in diesen Fällen steht die grenzenlose Liebe in Zeiten der Coronakrise unter besonders harten Bewährungs-Proben. Kompetente Auskunft auch in dieser Frage gibt die Covid-Hotline des Landes unter 0662-8042-4450. Ein Beispiel von hunderten: Besucht ein Deutscher seine Lebenspartnerin in Hallein und kehrt er innerhalb von 48 Stunden wieder zurück, braucht er bei der Rückkehr nach Bayern weder ein ärztliches Attest über einen negativen Covid-19-Test, noch muss er sich in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben. Was benötigt wird: Meldezettel und eine Kopie des Ausweises der Lebenspartnerin in Salzburg sowie das Formular ,,Eigenerklärung Familie‘‘ und der eigene Meldezettel. Tipp: Beim Grenzübergang ein Foto von der Einreise machen, damit stehen Uhrzeit und Datum fest. Im umgekehrten Fall, also wenn die Lebenspartnerin aus Hallein nach Bayern möchte, geben die bayerischen Stellen unter den Hotlines +49 8654 77060 und +49 89 122220 Auskunft.

 

Auch Fragen zu grenzüberschreitenden Arztbesuchen werden häufig gestellt. Die Covid-Hotline des Landes gibt Auskunft für Deutsche, die in Österreich einen Arzt besuchen müssen. Dazu brauchen sie das entsprechende Formular auf der Landes-Webseite. Auch hier eine Empfehlung: Am besten das Formular schon vom Arzt bestätigt zuschicken lassen, ausdrucken und mitnehmen, und bei der Rückreise auch die Bestätigung des erledigten Arztbesuches mitnehmen.Nach wie vor gilt: Für Übertritte über die Grenze ist immer ein entsprechendes Formular mitzuführen, wie zum Beispiel die Pendler-Bescheinigung oder eine Bestätigung über eine notwendige medizinische Leistung. Aus dem Formular muss auch der jeweilige Zielort hervorgehen. Zwischenstopps dürfen keine eingelegt werden. Und: Für Freizeitfahrten ist der Grenzübertritt weiterhin nicht möglich. Antworten auf die drängendsten Fragen sowie die wichtigsten Formulare sind kompakt unter www.salzburg.gv.at/grenzverkehr zusammengefasst. Fragen auf Salzburger Seite beantwortet die Corona-Hotline des Landes unter 0662-8042-4450. Für Bayern lauten die Telefonnummern +49 8654 77060 und die bayerische Corona-Hotline +49 89 122220. – (Text und Foto: Salzburger Landeskorrespondenz, OST).)

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Nun erstrahlt das dreifache Blumen-Wunder vor den drei Auslagen des Mode-Fachgeschäftes ,,Herzerl-Fashion‘‘ auf dem Kornsteinplatz in all seiner Pracht und Herrlichkeit. Diese österreichweit einzigartige Attraktion findet man in keiner anderen Landeshauptstadt – nicht einmal in Österreichs prominentester Einkaufsstraße, der berühmten Kärntnerstraße in Wien. So freuen sich nicht nur die Kunden von ,,Herzerl-Fashion‘‘ sondern alle Freunde der Stadt Hallein über diese großartige und sehenswerte Initiative, die dem gesamten Kornsteinplatz optisch und stimmungsmäßig zugutekommt. Nachdem derartige Aktivitäten in der Halleiner Geschäftswelt leider noch immer hohen Seltenheitswert besitzen, sollten sich die Stadt Hallein und der Tourismusverband Hallein dazu entschließen, einen Wettbewerb unter der Geschäftswelt der Stadt Hallein zu veranstalten, bei dem alle gelungenen Initiativen ausgezeichnet werden, die dem Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein zugutekommen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST.)

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Alles neu macht der Mai. Speziell in Zeiten einer sich offenbar abschwächenden Corona-Aggression. Am 1. Mai endete die allgemeine Ausgangssperre. Outdoor-Sportarten sind wieder erlaubt. Allerdings: Atemschutz-Masken und Abstand halten bleiben  weiterhin aufrecht! Auch beim Besuch von Bio-Markt und Grünmarkt, die bis auf weiteres zu den gewohnten Zeiten auf der Pernerinsel auf Höhe des Salinensteges stattfinden. – Ab 2. Mai öffneten Geschäfte, Friseure, Nagelstudios, Fußpflege, Masseure und Beautysalons. Das Halleiner Rathaus ist Montag von 8 bis 12 und 16 bis 18 Uhr geöffnet, von Dienstag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr. – Ab 4. Mai begann der Schulunterricht für Maturanten. In der Bezirkshauptmannschaft Hallein ist wieder eingeschränkter Kundenverkehr möglich. Dabei gilt grundsätzlich, dass alle Anfragen, Anträge und Sonstiges möglichst in elektronischer Form eingebracht werden sollen. Persönliche Vorsprachen sind bis auf weiteres nur nach vorheriger Termin-Vereinbarung oder über Ladung möglich. Während des gesamten Aufenthalts im Amtsgebäude besteht für die Kunden die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Maske zu tragen sowie den Hygieneanweisungen Folge zu leisten. – Am 15. Mai gibt es wieder Gottesdienste. Die Gastronomie öffnet bis 23 Uhr. Bibliotheken und Museen sind nun geöffnet. – Am 18. Mai starten Volksschule und Unterstufe. – Anfang Juni beginnt für die Oberstufe der Schulbetrieb. – (Odo Stierschneider, Foto: Huber.)

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Der Reinhalte-Verband Tennengau Nord ist unter anderem auch für die Sanierung der Wasser-Leitungen der Stadt Hallein verantwortlich. Im heurigen Jahr 2020 ist geplant, die Leitungen in der Kuffergasse zu sanieren. Diese Baustelle wird ab Montag, 4. April in Betrieb genommen und für gut einen Monat die Durchfahrt durch die Stadt verhindern. Trotz der erforderlichen Arbeiten, gelten natürlich besonders benutzerfreundliche Rahmen-Bedingungen. Für Fußgänger ist die Kuffergasse jederzeit begehbar. Bis zur Kuffergasse 5 (Lokal Buena Vista) ist die Zufahrt über die Stadtbrücke wochentags möglich. An Wochenenden, von Freitag 17 Uhr bis Montag 7 Uhr, ist die Durchfahrt trotz Baustelle für den allgemeinen Verkehr möglich. Die Linie 45 wird in der Baustellenzeit über die Thunstraße ausgeleitet. Der Anrainer-Verkehr ist aufgrund der dringend notwendigen Leitungs-Arbeiten für die Zeit der Arbeiten nicht möglich.

Bürgermeister Alexander Stangassinger ersucht um Verständnis und betont: „Der Erhalt der Infrastruktur ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Stadt und in Zuge dessen wird auch die Oberfläche erneuert. Natürlich kommt es für die Anrainer zu Erschwernissen. Die Anrainer wurden allerdings zeitgerecht durch den Reinhalte-Verband informiert und wir sind überzeugt, dass wir auch diese Baustelle gut hinter uns bringen werden.“ Die geplante Baustellenzeit erstreckt sich von Montag, 4. Mai bis Freitag, 5. Juni 2020. Außerdem weist Bürgermeister Stangassinger darauf hin, dass auch weiterhin zahlreiche, wichtige Instandhaltungen und Investitionen in der Stadt notwendig sind, wie etwa die Brücken-Sanierungen, der Brandschutz, der Hochwasser-Schutz oder der dringend nötige Ausbau der Kinder-Betreuung und der Schulausbau in Rif. Aufgrund der Corona-Krise und der prognostizierten budgetären Belastungen wird sich die Stadt allerdings nur auf die dringendst notwendigen Projekte, wie Kinder-Betreuung und Brücken-Sicherheit konzentrieren können. „Wir schaffen heuer 25 neue Kindergarten-Plätze für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gamp. Wir werden auch die Heidebrücke um 1,8 Millionen Euro sanieren, um weiterhin deren Sicherheit zu gewährleisten. Das sind alles Hausaufgaben einer Stadt, die allem Anschein nach, in den vergangenen zwei Jahrzehnten vernachlässigt wurden,“ so der SPÖ-Bürgermeister mit kritischem Blick auf seine ÖVP-Amtsvorgänger. – (Presse-Ausendung Stadt Hallein, Ergänzungen: OST).

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Die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ berichteten, dass sich Gegner des Garagen-Ausbaus im Mönchsberg an den Papst um hilfreiche Unterstützung wandten.
In dem Beitrag wird jedoch verschwiegen, dass die Idee, sich bei speziellen öffentlichen Problemen an  das Kirchen-Oberhaupt zu wenden, in Hallein längst schon perfektioniert wurde. Die hier ausnahmsweise auch ein wenig satirische Redaktion des SALZSCHREIBER, dokumentiert nachstehend die wichtigsten Halleiner Probleme, die bereits dem Papst mit der Bitte um Unterstützung übermittelt wurden.


PROBLEM 1:
Aus aktuellem Anlass wurde seine Heiligkeit, der Papst, darum ersucht, die Corona-Krise einzudämmen – natürlich nicht nur in Hallein sondern insgesamt auf unserem Planeten.

PROBLEM 2:
Angesichts der bevorstehenden extremen finanziellen Belastungen, die sich vor der Stadt Hallein auftürmen werden, wurde seine Heiligkeit, der Papst um ein kleines Wunder ersucht, durch welches die finanziellen Reserven der Stadt Hallein sich nicht um das Tausendfache (wir sind ja nicht unverschämt), aber doch um  das 999fache vergrößern.
 

PROBLEM 3:
Angesichts des grassierenden unverantwortlichen Amazon-Einkaufs-Wahnsinns, wurde seine Heiligkeit, der Papst ersucht, bei allen Unbelehrbaren und Unvernünftigen, das Licht der Erkenntnis zu entzünden, damit es endlich allen dämmert, dass es von allergrößter Wichtigkeit ist, dass die Halleiner in erster Linie in Hallein einkaufen – jetzt erst recht!

PROBLEM 4:
Nachdem die Salzburger Erzbischöfe 600 Jahre lang Salz aus Hallein plünderten, um damit ihre Residenzstadt Salzburg fürstlich auszugestalten, während Hallein ein ärmlicher Ort des Schreckens blieb, wird seine Heiligkeit, der Papst ersucht, dass er die Stadt Salzburg auffordert, endlich eine Wiedergutmachung  in die Wege zu leiten.

PROBLEM 5:
Seine Heiligkeit, der Papst wurde auch gebeten dafür Sorge zu tragen, dass die Stadt Hallein endlich durch Umbenennung des ekelerregenden, grauenhaften, Brechreiz erregenden ,,Kotbach‘‘ in ,,Salzbach‘‘, von einer grandiosen und unfassbaren Widerwärtigkeit befreit wird.

PROBLEM 6:
Angesichts des eher  traurigen als erhebenden Anblicks von Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Grubers Schaugrab, wurde seine Heiligkeit, der Papst gebeten, seinen Einfluß dahin geltend zu machen, dass diese kleine, bescheidene, unauffällige Grabanlage künftig durch mustergültigen, vorbildlichen, großartigen und begeisternden Blumenschmuck wenigstens ein wenig der Bedeutung von Franz Xaver Gruber entspricht.

PROBLEM 7:
In diesem Zusammenhang wurde an seine Heiligkeit, den Papst das Ersuchen gerichtet, die Verantwortlichen zu veranlassen, dass die übermächtigen, brutalen, aus ortsfremdem, rotbraunem Gestein aufgetürmten Seitenmauern der Stiege, die sich unmittelbar neben dem Schaugrab Grubers befindet, endlich entfernt werden.

 

PROBLEM 8:
Angesichts des heuer im Sommer 2020 bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele, wurde seine Heiligkeit, der Papst darum ersucht, im Halleiner Rathaus der Erkenntnis zum Durchbruch zu verhelfen, dass die mächtige, weithin sichtbare Grau-in-Grau-Festspiel-Fassade auf der Pernerinsel optisch aufgewertet und dass der entsetzliche Auto-Unterstand entlang dieser Fassade endlich entfernt wird.

PROBLEM 9:
In Erinnerung an den einzigartigen Weltrekord im Handstandgehen des Halleiners Siegfried Waslberger, der auf seinen Händen die Strecke Salzburg–Wien bewältigte, wird seine Heiligkeit, der Papst ersucht, bei den Halleiner Stadtpolitikern die Einsicht zu verankern, dass eine repräsentative Skulptur oder ein entsprechendes Kunstwerk im öffentlichen Raum der Stadt Hallein längst schon an diese weltweit einzigartige und beispiellose sportliche Großtat erinnern müsste.

PROBLEM 10:
Auch das unfassbare, den Ruf der Stadt Hallein enorm schädigende Problem der total vergammelten Salzachbucht, die heute nur noch als größte Schlamm-Ansammlung des Landes schockiert, wurde an seine Heiligkeit, den Papst mit der Bitte herangetragen um zu fordern, dass die Stadt Hallein entweder den ursprünglichen Zustand der faszinierenden und hinreißenden Wasserbucht wieder herstellt, oder dass der ganze Krempel einfach zugeschüttet wird.

DAS ALLERGRÖSSTE PROBLEM:
Angesichts der gegenwärtigen finanziellen Unwägbarkeiten als Folge der noch immer dominierenden Corona-Krise, sind derzeit natürlich auch die besten Vorschläge und Anregungen, von vornherein völlig sinn- und zwecklos. Der SALZSCHREIBER präsentiert sie dennoch und wird dies wiederum tun, wenn sich die allgemeinen Verhältnisse gebessert haben. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass die Realisierung der oben dargelegten Vorschläge unbedingt notwendig ist und für die Stadt Hallein enorme Vorteile mit sich brächte. –
(Odo Stierschneider, Foto: alamy).

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Besonders Erfreuliches ist aus der Wichtlhuberstraße zu berichten. Exakt: von ihrer rechten Straßenseite (mit den geraden Hausnummern), dort wo die Wichtlhuberstraße in den Bruckhäuserplatz einmündet. Das letzte Gebäude, lange Jahre unansehnlich, welches an das Musikum Hallein anschließt, konnte nun von seinen Besitzern grundlegend renoviert werden. Das weiß strahlende Ergebnis – die Arbeiten sind im Inneren noch nicht abgeschlossen – ist auf unserem 1. Foto oben festgehalten. Es wird nun richtig hell in der Wichtlhuberstraße! Jedenfalls auf der rechten Straßenseite. Auf der linken Straßenseite, schräg gegenüber, sieht es dafür besonders düster und schrecklich aus.

Ein verwahrlostes, grauenvolles Gebäude mit der Haus-Nummer Wichtlhuberstraße 11, siehe 2. Foto oben. Es erinnert an die schlimmsten Zeiten der Stadt Hallein, als einst Franz Schubert sich nach Hallein verirrte und zutiefst schockiert in einem Brief an seinen Bruder festhielt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, mitten in einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘ Es ist absolut unverständlich, dass der Besitzer dieses Albtraums nicht schon längst von der Halleiner Stadtverwaltung aufgefordert wurde, hier endlich für Ordnung zu sorgen. Es ist ebenso unverständlich, dass der Tourismusverband Hallein nicht schon längst angesichts dieser entsetzlichen Bruchbude Alarm geschlagen hat. Schließlich ist es höchst peinlich für Hallein, wenn nichts ahnende auswärtige Besucher sich hierher verirren und daraufhin sogleich entsetzt die Flucht ergreifen. Ebenso unverständlich ist, dass die geschätzten Gemeinde-Vertreterinnen und Gemeinde-Vertreter nicht schon längst Protest gegen diesen Horror erhoben haben. In den Glanzzeiten des Schreckens-Objektes Wichtlhuberstraße 11 waren hier sogar zwei Geschäfte geöffnet. (Siehe Fotos 3 und 4 oben). Heute sind sie verkommen, widerwärtig und ruinös. An der straßenseitigen Fassade des Gebäude-Wahnsinns findet sich schließlich (siehe 5. Foto oben), noch eine schadhafte, schäbige und total vergammelte Türe. Kein Zweifel, es ist das abstoßendste Objekt in der Halleiner Altstadt! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vor 4 Tagen keine Corona-Neuinfektion innerhalb 24 Stunden im ganzen Land Salzburg. Vor 3 Tagen genau das gleiche erfreuliche Ergebnis. Vor 2 Tagen und heute jeweils nur zwei Neuerkrankungen – das Geschehen rund um das Corona-Virus verliert zusehends an Dramatik, die vielfältigen klugen Einschränkungen und Maßnahmen waren sichtbar von Erfolg gekrönt. Zu den auffälligsten Folgen des Corona-Horrors zählt die Einstellung der insgesamt sechs lokalen ,,SN‘‘-Wochenzeitungen der ,,Salzburger Woche‘‘ für die Stadt Salzburg, für Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau. Deren Chefredakteur begründete (wie berichtet) die Einstellung der 6 Lokalblätter am Beginn der Corona-Krise, angesichts der Unvereinbarkeit des wöchentlichen Erscheinungs-Termines mit der permanent hereinbrechenden Nachrichten-Flut von der heißen Corona-Front. Doch einen Totalverzicht wollte man doch vermeiden. So  erschien seit dem Verzicht auf die 6 Lokalzeitungen, ein für das gesamte Bundesland einheitlich gestaltetes, erschreckend leichtgewichtiges Produkt unter dem Titel ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Bis dahin wiesen die 6 Lokalzeitungen zumindest jeweils einen Umfang von 20 Seiten auf, das ergibt wöchentlich mindestens 120 Seiten, wobei der Zeitungsumfang tatsächlich immer wieder  erheblich darüber lag. Die erste Ausgabe der ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ für das gesamte Bundesland umfasste lediglich peinliche 8 Seiten.

Mittlerweile halten die Leserinnen und Leser des Ersatzproduktes für die 6 lokalen Wochenzeitungen, 16 Zeitungs-Seiten in Händen. Besser: 8 plus 8 Seiten, denn die Hälfte des neuen Zeitungs-Produktes ist stets einem speziellen Werbe-Thema gewidmet, welches der Inseraten-Abteilung die Möglichkeit gibt, sich auch in diesen Zeiten erfolgreich um bezahlte Einschaltungen zu bemühen. Nun liegt die 4. Ausgabe des Ersatz-Produktes für die einstigen Wochen-Zeitungen vor. Der Zeitungskopf zeigt sich geordneter, verändert und signalisiert eine fundamentale Weiter-Entwicklung. (Siehe Foto oben). Nun heißt es nur noch ,,Salzburger Woche‘‘ (ohne ,,Spezial‘‘) und es werden darunter nur noch die drei einstigen Wochen-Zeitungen des nördlichen Bundeslandes ,.Stadt Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘ und ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ angeführt. Solches signalisiert eine wichtige Entwicklung – es gibt nun zeitgleich eine zweite Ausgabe für die südlichen Landesgaue Pongau, Pinzgau und Lungau.

Wir im Tennengau, erhalten gemeinsam mit der Stadt Salzburg und dem Flachgau, 7 Seiten Text + Werbung und ab Seite 9 das Sonder-Werbethema ,,Wieder geöffnet – Langsam kehrt die Kauflust zurück‘‘. Am erfolgreichsten agierte auch in dieser Ausgabe die Inseraten-Abteilung, der zu insgesamt 7 ½ Werbeseiten zu gratulieren ist. Inhaltlich tritt auch in der 4. Ausgabe der ,,Salzburger Woche‘‘ die Stadt Hallein, immerhin zweitgrößte Kommune des Landes, praktisch nicht in Erscheinung. Lediglich in einer einspaltigen 27-Zeilen-Meldung wird das Uralt-Thema ,,Das Keltenmuseum wird wohl noch (auf den Dachboden-Ausbau) warten müssen‘‘ behandelt. Aber auch der gesamte Tennengau wird nur mit einer Meldung aus Adnet berücksichtigt. Wirtschaftlich wichtig: Die 7 Seiten des Lokalteiles bieten stolze 2 ¾ Seiten Werbung.

Es folgt die Seite 8 mit dem entbehrlichen Kreuzworträtsel (eine halbe Seite groß!) und dem ebenso großen, in einer derartigen Publikation gleichfalls entbehrlichen Wetterbericht. Die Seite 9 ist gewalttätig mit einem ganzseitigen Kommentar plus Karikatur gefüllt, beides hätte auch auf einer halben Seite Platz, womit eine halbe Seite für Meldungen aus Hallein gewonnen wäre. Von Seite 10 bis Seite 13 reicht der Text-Werbung-Block ,,Wieder geöffnet‘‘, die letzten 3 Seiten sind durchgehend mit Werbung belegt. Insgesamt haben sich die Werbefritzen der ,,Salzburger Woche‘‘ ein großes Lob  verdient: Es ist ihnen gelungen, etwa 7 ½ Seiten der insgesamt 16 Seiten mit Werbung zu belegen. Dies entspricht der bewährten Formel 50 % Text und 50 % Werbung, um eine Gratiszeitung wirtschaftlich führen zu können. So freuen wir uns schon auf die Wiedergeburt der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ (deren Einstellung im Internet bisher nicht dokumentiert ist) und der anderen 5 Lokalzeitungen als beliebte Beilage in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Denn rund um Corona gibt es längst nicht mehr die täglich anbrandende Nachrichtenflut, die ein wöchentliches Medium überfordern würde. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Angesichts der erfolgreichen Maßnahmen im Kampf gegen den Corona-Albtraum, angesichts der erfreulichen Disziplin der Bevölkerung, ist im bevorstehenden Mai eine ganze Reihe von Erleichterungen für die derzeit geltenden Einschränkungen vorgesehen. Dazu gehört auch, dass die ,,Rollenden Herzen‘‘ wieder ab Donnerstag, 14. Mai 2020, in Hallein ihre wichtige Initiative ,,Gratis eine Einkaufstasche füllen‘‘ entfalten werden. Die ,,Rollenden Herzen‘‘ kommen zu den unten angeführten Terminen mit ihrem Bus nach Hallein, um sozial Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, gratis eine Einkaufstasche mit verschiedenen Waren füllen zu können. Die Einkaufszentren, Geschäfte und andere Spender, überlassen Waren kostenlos den ,,Rollenden Herzen‘‘ und diese schenken sie gerne an Bedürftige weiter. Regelmäßig werden die ,,Rollenden Herzen‘‘ von Merkur, Billa, Spar, Hofer, Maximarkt, Unimarkt, Bäckerei Andexlinger, Landleben, Recheis und vielen privaten Spendern unterstützt.

Falls es keine Rückschläge Im Kampf gegen das Corona-Virus gibt, gelten folgende Termine ab 14. Mai, im Juni und im Juli 2020 für den Bus der ,,Rollenden Herzen‘‘ in Hallein:
14.05.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus
19.05.2020: 14.30 – 14.45  Parkplatz Salzberghalle
04.06.2020: 15.10 – 15.30  Parkplatz Römerstraße beim Jugendbus
09.06.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus
18.06.2020: 14.30 – 14.45  Parkplatz Salzberghalle
02.07.2020: 15.10 – 15.30  Parkplatz Römerstraße beim Jugendbus
09,07.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus   
Bitte halten Sie Abstand und verwenden Sie eine Atemschutzmaske!

(Odo Stierschneider, Foto: OST)

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Ursprünglich sollte bereits am 10. April 2020 die Sanierung des Pfannhauser-Platzes und der angrenzend entlang verlaufenden Schiemer-Straße abgeschlossen sein. Doch die Corona-Krise verzögerte, wie der SALZSCHREIBER bereits berichtete, die Bauarbeiten der Firma Porr. Der Zeitverlust betrug zwei Wochen, so dass die Sanierungs-Arbeiten erst am 23. April 2020 fertiggestellt werden konnten. Damit ist die Altstadt-Durchfahrt über die Schiemer-Straße wieder möglich. (Dazu unsere beiden Fotos oben). Bürgermeister Alexander Stangassinger informierte sich vor Ort über das Ergebnis der Sanierungs-Arbeiten und erklärte: „Optisch ist der Platz nun extrem aufgewertet und sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger wesentlich attraktiver geworden.“ Damit wurde in der Stadt Hallein ein erstes wichtiges Sanierungs-Projekt des heurigen Jahres abgeschlossen.


Eine ganze Reihe weiterer Projekte, steht allerdings derzeit aufgrund der Corona-Pandemie in der Schwebe. Bürgermeister Stangassinger erklärt: ..Es ist eine echte Herausforderung. Wir haben ohnehin nur solche Projekte im Budget, die eigentlich schon längst erledigt hätten werden müssen: Brücken-Sanierungen, Sanierungen im Brandschutz-Bereich, Ausbau der Kindergarten-Plätze. Das sind Hausaufgaben einer Stadt, mit denen ich seit meinem Amtsbeginn vor einem Jahr, ständig zu tun habe und die dringend erforderlich sind. Was wir heuer davon auch umsetzen werden, steht nun wegen der Corona-Krise in den sprichwörtlichen Sternen. Wir werden die dringend notwendigen Projekte nun auf die Allernotwendigsten reduzieren müssen. Die Mindest-Standards einer Stadt hinsichtlich Brücken-Sicherheit und Kindergarten-Plätze, werden wir jedenfalls erfüllen.‘‘ Der Ausbau des Kindergartens in Gamp und der Schulausbau in Rif sollen wie geplant stattfinden – ob alles zeitgerecht fertig wird, könne noch nicht genau vorhergesagt werden. Aber: ,,Manuel Dürager, der Leiter der Liegenschafts-Verwaltung, arbeitet mit Hochdruck daran“, so der Bürgermeister.


Generell reißt die Corona-Krise massive Löcher ins Budget der Stadt Hallein. Der Bürgermeister muss deshalb, bei hohen Investitionen, noch sorgsamer mit dem Steuergeld umgehen. Stangassinger ist allerdings überzeugt, dass dennoch wichtige Vorhaben für die Stadt Hallein finanziert werden müssen: ,,Die Corona-Krise bietet jetzt die Chance, kleinere, aber ebenfalls dringend notwendige Projekte, wie etwa die Änderung der Organisations-Struktur im Rathaus, endlich anzugehen.‘‘ Unabhängig davon, wieviel in der Stadt Hallein heuer noch realisiert werden kann. nimmt Stangassinger das Land Salzburg und den Bund in die Pflicht: ,,Auf die Gemeinden kommen derart große finanzielle Probleme zu, dass sie nur durch Bund und Länder abgefangen werden können. Da muss schon bald ein Hilfspaket geschnürt werden, das den Gemeinden zugutekommt. Sonst sieht es für viele Gemeinden düster aus. Die Kommunen sind wichtige Investoren für die heimische Wirtschaft, was der Region, der Kaufkraft und den Menschen zugutekommt – diese Stärke müssen wir behalten und nicht zum Einsparen gezwungen werden.‘‘ – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Angesichts der in allen Bereichen stattfindenden Eindämmungs-Maßnahmen gegen  das grassierende Corona-Virus, wurde der Halleiner Bio-Markt vom Kornsteinplatz auf die Pernerinsel verlegt. Er findet hier zur gewohnten Zeit am Freitagnachmittag von 14 bis 17 Uhr statt. Das Marktareal am Pernerinsel-Brückenkopf des Salinensteges ist mit Absperrungen umgeben. Zugänge sind von Nord und von Süd möglich. Die Stadtpolizei achtet darauf, dass nur Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen mit aufgesetzten Atemschutz-Masken das Areal des Bio-Marktes betreten. Droht zu dichtes Gedränge, wird der Markbereich von der Stadtpolizei kurzfristig geschlossen. Dies wäre am Kornsteinplatz mit dem Durchzugs-Verkehr erheblich schwieriger zu realisieren gewesen. Auch der Grünmarkt übersiedelt, solange die Corona-Bedrohung akut ist, auf die Pernerinsel und findet hier jeden Samstagvormittag statt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Hinweistafeln mit humoristischer Note informieren die Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen. FOTOS 2 und 3: Hat man den Salinensteg, von der Stadt kommend Richtung Pernerinsel überquert, wird man durch Absperrungen zum nördlichen Markteingang geleitet. FOTO 4: Der SALZSCHREIBER fotografierte, knapp vor Markt-Geschäftsschluss vom nördlichen Markteingang aus, noch einige Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen. FOTOS 5 bis 8: Die vier Marktstände des kleinen aber feinen Bio-Marktes, welcher derzeit bis auf weiteres auf der Pernerinsel stattfindet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Schuh- und Zubehör-Geschäft Danja Schorn in der Halleiner Fußgängerzone, begeisterte im vergangenen Jahr mit sensationellem Blumendekor rund um Eingang und Auslage des Geschäftes. (Der SALZSCHREIBER berichtete – dazu unser 1. Foto oben). Zahlreiche Besucherinnen der Stadt Hallein ließen sich sogar inmitten dieser Blütenpracht fotografieren. Nun überraschte uns Danja Schorn mit einer neuen, vorbildlichen Gestaltungs-Initiative. Sie platzierte voluminöses, herrliches, elegantes Grün im Bereich ihres Geschäftes – eine großartige Initiative, die das Stadtbild auf angenehme und sympathische Art bereichert. Es ist zu hoffen, dass sich davon im Halleiner Stadtzentum auch andere Geschäfts-Inhaber und -Inhaberinnen zu ähnlichen Initiativen anregen lassen. Man muss sich nur vorstellen, wie hinreißend es wäre, wenn der Großteil der Halleiner Geschäfte mit ähnlich attraktiven Initiativen die Einkaufsstadt verschönern würden – Hallein wäre eine echte, grandiose Attraktion! – (Text & Foto: OST).

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Eigentlich unfassbar. Jahrelang fehlte im Stadtzentrum von Hallein, immerhin zweitgrößte Stadt  im Bundesland Salzburg, ein Lebensmittel-Nahversorger. Alle mussten immer wieder raus aus der Stadt und zu den Großmärkten an der Peripherie. Seit Ende des vergangenen Jahres hat sich die Situation jedoch grundlegend geändert. Mitten im Zentrum der Altstadt, zwischen Oberem und Unterem Markt, inmitten der kleinen, idyllischen Halleiner Fußgängerzone, eröffnete Stefanie Vorderleitner im Leisederhaus ihr fantastisches Nahversorger-Lebensmittelgeschäft. (Der SALZSCHREIBER berichtete). Die sympathische und tüchtige Stefanie Vorderleitner stammt vom Wörndlgut auf dem Dürrnberg – daher erhielt ihr Geschäft auch die Bezeichnung Wördlgut-Greißlerei. Die Kundinnen und Kunden können hier auf 120 m2 Verkaufsfläche unter etwa 1000 (tausend) verschiedenen Artikeln ihre Wahl treffen.  So findet man hier unter anderem Obst, Gemüse, Gebäck, Käse, Fleisch, Wurst, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, selbstgebackene Kekse und Kuchen sowie Getränke wie verschiedene Wein- und Spirituosen-Sorten und schließlich noch die tollen Spezialitäten von 30 Lieferanten aus ganz Österreich. Auch Mittagessen wird geboten, Vorbestellungen dazu unter Telefon 0650 / 2716437. Die Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 7 bis 18 Uhr. Dienstag: 7 bis 14 Uhr und Samstag 7 bis 12 Uhr.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Ein Teil der Geschäftsfassade der Greißlerei Wörndlgut in der Halleiner Fußgängerzone. Angesichts der FOTOS 2 bis 4 erkennt man, dass die Greißlerei Wörndlgut von Stefanie Vorderleitner auch ein hinreißender täglicher Grünmarkt ist, der frisches Obst und Gemüse in ausgezeichneter Qualität bietet. Auf dem 5. FOTO die herrlichen Kaspressknödel der großartigen Geschäftsinhaberin und fantastischen Köchin Stefanie Vorderleitner. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Homepage Greißlerei Wörndlgut).

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Etwa 10 Kilometer lang ist die Staatsgrenze zwischen Hallein und dem Landkreis Berchtesgadener Land. Dabei grenzen die bayrischen Orte Berchtesgaden und Marktschellenberg entlang dieser Distanz unmittelbar an Hallein. Angesichts der aktuellen Corona-Krise ist natürlich wichtig zu wissen, wie es ,,drüben‘‘ bei den Nachbarn aussieht. Der Landkreis Berchtesgadener Land besitzt etwa 106.000 Einwohner, davon 7700 in Berchtesgaden und ca. 1900 in Schellenberg. Der Landkreis weist insgesamt 15 Gemeinden auf, darunter Bad Reichenhall, und wird im Norden von Laufen und im Süden von  Schönau am Königssee begrenzt.

Bis Freitag, 17. April 2020, gab es im Landkreis 249 bestätigte Coronafälle. Dies bedeutete einen Anstieg von 16 Infektionsfällen im Vergleich zum Vortag. 123 Personen sind mittlerweile genesen. Die Zahl der Covid-Todesfälle erhöhte sich auf 9. Der Tennengau, bzw. der Bezirk Hallein mit seinen über 60.000 Einwohnern, wies bis 21. April 2020, 68 positiv getestete Coronafälle auf, Bis dahin waren 2 Todesfälle zu beklagen. In den vergangenen 24 Stunden gab es erfreulicher Weise im Bezirk Hallein keine Neuerkrankungen mehr. Wie auch immer – hüben und drüben freuen sich schon alle auf den Zeitpunkt, an dem der derzeit mit Corona-Beton fest vermauerte Grenzbalken zwischen beiden Ländern wieder ganz nach Belieben passiert werden kann. – (Odo Stierschneider, Foto: Berchtesgadener Anzeiger)

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Der Einsatzstab der Stadt Hallein passt sich ständig, Schritt für Schritt, an die aktuelle Corona-Krise an und ist bemüht, der Bevölkerung wie auch den Unternehmen, mit Maßnahmen entgegen zu kommen. Mit 20. April 2020 öffneten die Wertstoff-Sammelplätze in Gamp und Rif wieder ihre Pforten. Zu deren Benützung verweist Bürgermeister Alexander Stangassinger auf die Regeln, die beim Abliefern von Abfällen gelten: „Wer seinen Müll abladen will, braucht aktuell einen Mundschutz, den er selbst mitnehmen muss. Die Leute werden nur einzeln in die Sammel-Plätze vorgelassen. Gewartet werden muss im Auto. Zudem gibt es einige weitere Benützungs-Regeln, wodurch wir die MitarbeiterInnen und auch die KundInnen bestmöglich schützen und einer neuerlichen Ausbreitungs-Welle vorbeugen wollen.“ Detail-Infos zu den Benützungs-Regeln finden Sie auf www.hallein.gv.at unter „Aktuelle Informationen“.


Eine weitere Maßnahme wurde durch den Bürgermeister am 20. April veranlasst. Die Wochenende-Durchfahrts Sperre auf dem Robertplatz, wird ab 25. April 2020, vorübergehend für die Krisenzeit außer Kraft gesetzt. Dazu Bürgermeister Stangassinger: ,,Es haben sich mehrere Gastronomie-Betriebe gemeldet, die sich der Krise angepasst haben und jetzt außerordentlich Liefer- und Abhol-Dienste anbieten. Um diesen Betrieben den Weg durch die Altstadt zu erleichtern, ermöglichen wir bis auf weiteres, wieder die Durchfahrt am Wochenende über den Robertplatz. Derzeit herrscht nur geringer Verkehr in der Stadt, weil der Großteil der Bevölkerung diszipliniert und verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation umgeht.‘‘

Der Bürgermeister weiter zur aktuellen Situation: ,,Die Gastgärten dürfen derzeit noch nicht öffnen. Für einige Wirtschaftstreibende wird dies in dieser schwierigen Zeit eine kurzzeitige Erleichterung mit sich bringen. Sobald die Bundesregierung die Benutzung der Gastgärten wieder erlaubt, soll auch die Beruhigung der Altstadt durch die Poller wieder aktiv werden.‘‘ Die Altstadt-Beruhigung wurde 2019 in einem Verkehrs-Gipfel beschlossen und trug signifikant zur Verkehrs-Entlastung in der Altstadt bei. Die Lebens- und Erholungs-Qualität am Wochenende wurde deutlich  erhöht. Die Durchfahrt der Altstadt war ab Robertplatz mittels Poller von Samstag, 13 Uhr bis Montag, 6.30 Uhr, untersagt. – Im Einsatzstab wurde auch festgelegt, dass im Halleiner Freibad die Vorbereitungs-Arbeiten soweit abgeschlossen sind, dass nach Freigabe durch den Bund, jederzeit geöffnet werden könnte. – Auch die Kontrollen durch die Stadtpolizei in der Kurzparkzone, werden durch die Stadtpolizei, in den nächsten Wochen wieder verstärkt durchgeführt. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Was auch immer man benötigte. Bisher war das Einkaufen eine reichlich mühsame Angelegenheit. Meist am späten Abend noch, anstatt es sich auf dem Sofa bequem zu machen, galt es, den Computer anzuwerfen und Websites zu studieren. Was sich bisweilen zu durchaus harter Arbeit auswuchs. Schließlich galt es Versand-Händler hinsichtlich Zuverlässigkeit zu kontrollieren (schickt er das Original-Produkt oder doch nur eine Fälschung?) sowie Kunden-Bewertungen kritisch zu prüfen (ist das Lob echt oder wurde dafür bezahlt?). Der Preisvergleich artete zur Wissenschaft aus, denn man wurde mit unterschiedlichen Steuersätzen, unterschiedlichen Bearbeitungs-Kosten und unterschiedlichen Versand-Kosten konfrontiert. Eine schwierige Aufgabe war es auch, sich das gewünschte Ding realistisch vorzustellen. Wie liegt es in der Hand, wie schwer ist es und wie weich? Passt es oder zwickt es? Ist es zu kurz oder zu weit? Schmeichelt es oder schaut man darin total bescheuert aus? Dann, nach der Bestellung, die Phase des tagelangen, bangen Wartens, der fehlgeschlagenen Zustellversuche. Anrufe beim Kundenservice, routinierte Abwimmlerinnen am Telefon. Onlinetracking des Sendungs-Verlaufs. Mitfiebern mit dem Boten, hoffen dass er einen guten Tag hat, in der Nähe einen Parkplatz findet, dass sein Knie nicht gerade schmerzt, so dass er sich in den ersten Stock hinauftraut. Schließlich ging es ans Auspacken, Anprobieren, Wieder-Einpacken und Zurück-Senden. Denn obwohl man verschiedene Größen und Farben gleichzeitig bestellt hatte, um das Richtige zu finden – das richtig Passende war eben doch wieder nicht dabei.

Aber jetzt gibt es für uns geplagte Konsumenten in Hallein das berühmte Licht am Horizont. Ein völlig neues Vertriebs-Modell verbreitet sich immer stärker in unserer schönen Stadt, welches das Einkaufen auf einen Schlag effizienter, bequemer, erlebnisreicher, erfolgreicher und schneller macht. Es eignet sich praktisch für alle Konsumgüter. Wie es funktioniert? Auf spezielle Branchen spezialisierte Händler, haben in unserer schönen Stadt ebenerdig gelegene Räume gemietet und bieten die Produkte verschiedener Hersteller zur Auswahl an. Dies bedeutet für die Kunden eine ganze Reihe bestechender Vorteile. Sie können alle Waren und Produkte, die sie interessieren, anschauen, eingehend prüfen, miteinander vergleichen. Besonders wichtig: der fachkundige Händler steht bei allen Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Verfügung! Und nach dem Kauf kann man das erbeutete Glanzstück gleich mit nach Hause nehmen! So schnell geht das, so praktisch und einfach! Man kann dieses völlig neue Vertriebs-Modell, diesen neuen Trend auch als Analog-Shopping bezeichnen, als stationären Real-Life-Retail. Oder einfach als problemloses, reichhaltiges Fachgeschäft. Denn ihm gehört die Zukunft! Nicht zu vergessen all die Dinge, die das Einkaufen in Hallein zusätzlich anregend und angenehm machen. Vom entspannten Einkaufsbummel bis zum Speisen in einem der Restaurants, vom Besuch einer Sehenswürdigkeit bis zum Spaziergang Hand in Hand in der stimmungsvollen Altstadt, um sich zu verlieben: Ineinander ebenso wie in die romantische Stadt Hallein. – (Sybille Hamann, Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Kreuzigungs-Gruppe an der Salzburger-Straße, zwischen Hallein und Kaltenhausen, verharrt längst schon in der weltweit absurdesten Position einer derart dimensionierten religiösen Besinnungs-Stätte. Als sie errichtet wurde, waren hier auf dem ungepflasterten Fahrweg, nur vereinzelt Fußgänger, landwirtschaftliche Pferde-Gespanne, von Pferden gezogene Kutschen und Reiter unterwegs. Damals mochte mancher Benützer des Fahrweges vor der Kreuzigungs-Gruppe noch für ein kurzes oder längeres Gebet angehalten haben. Aber der technische Fortschritt, der für zunehmend schnellere und zahlreichere Beförderungs-Mittel sorgte, rückte die Kreuzigungs-Gruppe immer weiter ins Abseits. Der Fahrweg wurde verbreitert und zu einer asphaltierten Verkehrs-Schlagader des Salzburger Zentralraums. Der intensive Verkehr donnert seit Jahren unmittelbar an der Kreuzigungs-Gruppe vorbei. Wer hier im dichten Verkehrs-Geschehen sein Fahrzeug anhält, um Andacht zu halten, kassiert, angezeigt durch wütende Verkehrsteilnehmer, eine saftige Geldstrafe oder wird überhaupt für verrückt erklärt. Fußgänger, die sich den derzeit leeren drei Kreuzen nähern wollen, haben hier absolut keine Chance, da es keinen Gehweg gibt und eine Mauer jeden Zugang unmöglich macht.

Ursprünglich waren Jesus und die beiden Schächer am Kreuz von einem vorzüglichen Barock-Meister auf prachtvolle Art geschnitzt und von einem Maler in Farben gefasst worden. Kein geschmackloser Scherz sondern unfassbare Realität: Die künstlerisch wertvollen Barock-Figuren (auf unserem 1. schlechten historischen Foto oben nur undeutlich zu sehen), wurden schließlich von ihrem Privat-Besitzer kurzerhand verhöckert. Der reine Horror! Jahrelang standen hier nur drei leere Kreuze (siehe das 2. schlechte historische Foto oben). Schließlich entschloss sich der Halleiner Bildhauer Prähauser, neue Figuren für die leeren Kreuze anzufertigen. Der Zustand dieser neuen Figuren wurde nie kontrolliert, so dass sie schließlich verwitterten und vom Kreuz herabstürzten. (Auf unserem 3. schlechten historischen Foto ist links auf dem Kreuz noch schemenhaft die letzte Schächer-Figur vor ihrem Absturz zu sehen). Die drei Prähauser-Figuren wurden von der Stadt Hallein, als neuer Besitzer der Kreuzigungs-Gruppe  eingelagert – und vergessen. Seither stehen hier seit Jahren nur noch die drei leeren Kreuze. (Siehe unser 4. Foto, entstanden in der Osterwoche 2020).

Die in ihren Autos vorbei fahrenden Gläubigen, haben vermutlich in all den Jahren das Fehlen der drei Figuren überhaupt nicht bemerkt. (Dazu unsere letzten drei Fotos  5, 6 und 7). Die Kreuzigungs-Gruppe an ihrer gegenwärtig reichlich unglücklichen Position, ist hier absolut fehl am Platz. Jede Investition an diesem mittlerweile völlig unpassenden Standort, wäre nur mutwillig hinausgeworfenes Geld. Die Suche nach einem neuen Standort ist, wenn man der Kreuzigungs-Gruppe ihren Sinn und Zweck zurückgeben möchte, absolut unumgänglich. Schon eigenartig, dass aus Kreisen der Kirche und ihrer Gläubigen, diese Forderung nicht schon längst erhoben wurde. – (Odo Stierschneider. Historische Fotos 1 bis 3: Neureiter, Fotos 4 bis 7:  OST).

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Nur wenige Beiträge nach diesem weiter unten anschließend (einfach hinunterscrollen), finden unsere Leserinnen und Leser Darlegungen von Immobilien-Spezialist Markus Springer. Unter anderem zur optisch verheerenden Ent­sorgung von Karton-Verpackungen (dazu das oben stehende Foto), oder zur Unerreichbarkeit von Halleiner Gemeinde-Vertretern und Gemeinde-Vertreterinnen. Die gleichzeitig wiedergegebene Antwort von Bürgermeister Alexander Stangassinger, veranlasste Markus Springer zu den hier nachstehend wiedergegebenen Darlegungen:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
 
danke für Ihre Antwort, mit der Sie auf die Thematik de facto nicht eingegangen sind. 
 
Wenn alle Geschäftsleute, Unternehmer und Private, den unliebsamen Abfall einfach vor der Hausfront auf öffentlichem Boden abstellen könnten, dann würden die wenigen Menschen, die noch in die Stadt kommen, auch noch wegbleiben. 
 
Warum ein Unternehmer zwar die Emballagen im Geschäft auspacken kann, nicht jedoch selbst entsorgen kann, falten kann, bündeln kann, würde ich gerne wissen. Und wer bezahlt die Fa. Struber? Es bedarf nicht, den Urknall neu zu entdecken – wir brauchen uns nur in anderen Städten umzuschauen, wie das dort funktioniert.
 
Ich habe in meiner Halleiner Berufszeit rund acht Bürgermeister erlebt und unterschiedliche Kontakte gehabt. Keiner von ihnen hat mir nahegelegt, in welcher Form ich mich äußern soll. Keiner hat mir nahegelegt, es wäre ungünstig, eine größere Gruppe mit anstehenden Themen zu befassen, von denen es leider sehr viele gibt.
 
Was die Erreichbarkeit einzelner Gemeinde-Vertreter/innen anlangt, dürfte einigen die Rechts-Grundlage der Salzburger Gemeinde-Ordnung nicht gesamthaft bewusst sein. In § 13 ist angeführt, wer zu den Gemeinde-Mitgliedern gehört. In § 20 heißt es unter anderem: ,,Ich gelobe ..... Gesetze gewissenhaft zu beachten, unparteiisch und uneigennützig tätig zu sein, das Gemeindewohl nach bestem Wissen zu fördern.‘‘ Jetzt erklären Sie mir bitte, Herr Bürgermeister, wie das gehen soll, wenn die Mitglieder der Gemeinde-Vertretung für die Gemeinde-Mitglieder gem. § 13 gar nicht, oder zum Teil nicht erreichbar sind? Wie soll der nicht transportierbare Wunsch und Wille an die Gemeinde-Vertretung herangetragen werden? Wie soll denn die Gemeinde-Vertretung die Anliegen an den Gemeinde-Vorstand bzw. an die Gemeinde-Vorstehung und an den Bürgermeister weiterleiten, wenn die Anliegen nicht umfassend mitgeteilt werden können? Auch der Bürgermeister kann nicht sicher sein, ob er seinen Erfüllungsgehilfen des Gemeindeamtes Richtiges und Gewolltes übermittelt.
 
Das Wichtigste in einer Gemeinde ist die Gemeinde-Vertretung. Es sollte eine Auszeichnung sein, für jeden, der dazu erkoren ist. Was der Datenschutz mit der Verweigerung der Adressangabe zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Wessen Daten sollen vor wem geschützt werden? Die der Gemeinde vor den Gemeinde-Vertretern, die der Gemeinde-Vertreter vor der Gemeinde oder fallen Ihnen dazu noch weitere Möglichkeiten ein?
 
Einmal mehr zitieren Sie, Herr Bürgermeister, Ihr viel gebrauchtes Vokabel ,,das Gemeinsame‘‘ sei dienlicher. Bitte erklären Sie mir, wann und mit wem Sie das Gemeinsame gesucht haben, als veranlasst wurde, von Samstagmittag bis Montagfrüh Altstadtteile zu sperren, für Leute, die ihre Wohn-, Eigentums- und Geschäfts-Adresse mit einem PKW oder Kleinlieferwagen erreichen, anliefern, abholen, übersiedeln wollen? Die Leute vom Unteren Markt, Oberen Markt, Schöndorfer Platz, Pfarrgasse, Griestorgasse, Bayrhamerplatz, Sigmund Thunstraße, Raitenaustraße, Florianiplatz, Gamperstraße usw., können oder müssen jetzt über die Davisstraße, Neumayrbrücke, Dorrekstraße usw. fahren. Dort wohnt eine Vielzahl von Menschen, die an einer zusätzlichen Co2-Belastung nicht interessiert sind oder können Sie in diesem Punkt auch nicht konform gehen?
 
Ich und viele weitere Unternehmer arbeiten täglich auf eigenes Risiko und mit eigenem Geld für Hallein. Orientieren Sie sich bitte daran. Lassen Sie durch anonyme Personen die Altstadtgeschäfte abklappern und herausfinden, wie die Stimmung der Altstadt-Unternehmer ist. 
 
Sie haben ein schwieriges und wichtiges Amt übernommen. Tragen Sie die Last nicht allein, lassen Sie sich dabei helfen – das ist keine Schande!
 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Springer

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Absolut unverständlich: Weder die Gemeinden noch die Bürgermeister erhalten Informationen über Corona-Krankheitsfälle in ihren Orten. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger kann dieser Vorgangseise nichts abgewinnen, schließlich hätten die jeweiligen Ortsbewohner das Recht zu erfahren, wo und wie sich in ihrer Gemeinde das Corona-Virus ausbreitet. Das Argument, dass es sich hier um Datenschutz handelt und deshalb die Informationen zurückgehalten werden, ist nicht haltbar. Name und Wohnadresse der vom Corona-Virus betroffenen Personen sind selbstverständlich tabu. Aber es wäre hilfreich zu wissen, in welchen Stadtteilen die Krankheitsfälle auftreten. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist deshalb vollinhaltlich beizupflichten, wenn er betont: ,,Die Bürger haben ein Recht auf Information!‘‘

Die Corona-Krise hatte bislang umfassende Auswirkungen auf das Geschehen in der Stadt Hallein. Reduzierter Betrieb in der Bezirkshauptmannschaft und im Rathaus, zeitweise Einschränkungen in der Halleiner Landesklinik, geschlossene Geschäfte. Auch Keltenmusum und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum hatten geschlossen. Deshalb zeigte sich die Stadt durchgehend menschenleer. Der Stadtpark war gesperrt (siehe 1. Foto oben), Baustellen wie jene entlang der Schiemerstraße im Bereich Keltenmuseum und weiter Richtung Nord (siehe 2. und 3. Foto oben) wurden eingestellt, da von den Arbeitern der erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. An den Eingangstüren der geschlossenen Geschäfte waren die unterschiedlichsten Hinweise für etwaige Kunden angebracht, denn zahlreiche Geschäfte boten Einkaufsmöglichkeiten über das Internet oder Telefon. Ebenso wurden Zustelldienste angeboten. In diesem Zusammenhang kritisierte der SALZSCHREIBER massiv die behördlichen Vorgaben, wonach die kleinen Geschäfte geschlossen halten mussten, während die großen Einkaufszentren geöffnet waren und auch noch den bisherigen Umsatz der Kleinen mitkassierten. Es ist zu fordern, dass die Einkaufszentren sich an der Unterstützung der benachteiligten Kleinen finanziell beteiligen. Nun wurde diese unakzeptable Benachteiliung der kleinen Geschäfte nach Ostern beendet – die meisten dürfen nun wieder aufsperren. Die Corona-Krise beherrschte auch die Berichterstattung des SALZSCHREIBER. Wenn Sie hier im Ressort AKTUELLES 26 Beiträge weit zurückscrollen, dann stoßen Sie unterwegs auf insgesamt 17 Beiträge, die sich dem Thema Corona widmen! Und im Ressort SATIRE finden Sie unter den letzten 8 Beiträgen 5 Corona-Artikel. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wir vermissen also weiterhin die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, nachdem wir nun die 3. Ersatz-Ausgabe ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ in Händen halten. Ein von Selbst-Überschätzung getragenes Zeitungsprodukt, tritt es doch als Ersatz für 6 lokale Wochenzeitungen, darunter die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, vor die Leserschaft. Es hat sich nichts geändert am Gestaltungs-Wirrwarr. Nach dem lächerlichen Seitenumfang von 8 Seiten der 1. Ausgabe von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘, die immerhin als lokale Wochenzeitung für alle Salzburger Gaue (!) angedient wird, wurde die 2. Ausgabe noch immer beängstigend dünn, aber immerhin mit 16 Seiten produziert. Das ließ auf 24 Seiten der 3. Ausgabe hoffen. Fehlanzeige. ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ erscheint diesmal wieder mit kargen 8 Seiten, dafür gibt es als Beilage plötzlich wieder eine neue Zeitung mit dem Titel ,,Serviceland Salzburg‘‘, ebenfalls dürftige 8 Seiten dünn. Der Zeitungskopf gleicht völlig jenem der ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Wie der Titel ,,Serviceland Salzburg‘‘ ahnen lässt, wird zum Großteil über Service-Leistungen verschiedenster Art berichtet, aber es gibt auch allgemein gehaltene Sensations-Beiträge wie ,,Das große Garteln startet‘‘ oder ,,Es bleibt hart für den Arbeitsmarkt‘‘.

Die 8 Seiten von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ bieten auf der 1. Seite ein ganzseitiges, wenig aussagekräftiges Foto mit einem kurzen, aber prägnanten, auf die Corona-Krise bezogenen Text von Chefredakteur Heinz Bayer. Dann geht es wieder wild und ohne System durch alle 5 Salzburger Gaue. Seite 2: Pinzgau. 7 Achtel der Seite mit einem Artikel plus Foto, das letzte Achtel belegt ein Inserat. Seite 3: Lungau. Eine halbe Seite Text plus Foto und ein halbseitiges Inserat. Seite 4: Flachgau. Die obere größere Hälfte ist mit Text belegt. Links außen der Kommentar des Chefredakteurs in der Spalte ,,Wochenschau‘‘, daneben ein dreispaltiger Text mit Foto. Darunter ein großes 3-spaltiges Inserat, daneben ein einspaltiger Text. Seite 5: Belegt mit Impressum und Inseraten, Seite 6: Pongau und Tennengau. Halbe Seite mit Inseraten, eine Viertelseite mit einem Beitrag aus dem Pongau, eine Viertelseite mit einem Beitrag aus dem Tennengau. Seite 7: Kommentar mit Illustration und Kreuzworträtsel. Seite 8: Ganzseitiges Inserat. Also: Auf den 16 Seiten gibt es nur 7 Text-Beiträge, die insgesamt lediglich 3 Seiten füllen. Für den Tennengau gab es in der gesamten Ausgabe nur einen Beitrag in Größe einer Viertelseite.

Unter dem Sammelbetriff ,,Salzburger Woche‘‘ erschienen einst die 6 lokalen Wochenblätter ,,Stadt-Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘, ,,Pinzgauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘ und ,,Lungauer Nachrichten‘‘ als Beilage in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Angesichts der Corona-Krise sah sich Chefredakteur Heinz Bayer außerstande, mit den wöchentlichen Medien, bei den sich täglich überschlagenden Corona-News, auf eine für die Leser zufriedenstellende Art und Weise mitzuhalten. So wurden die 6 lokalen Blätter – vorläufig – eingestellt. Komplett wollte man jedoch offenbar die Erinnerung an die Wochenblätter nicht löschen. Deshalb kam es zur extrem dünnen Zeitung ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Der niedrige Seitenumfang ließ eigentlich erwarten, dass das Blatt entweder täglich oder zumindest mehrere Male pro Woche erscheinen würde, um damit den von Chefredakteur Heinz Bayer problematisch gesehenen wöchentlichen Erscheinungs-Rhythmus zu entschärfen. Doch es blieb bei der gewohnten wöchentlichen Erscheinungsweise. Das Ergebnis: Statt der 6 Wochenzeitungen mit insgesamt mindestens 120 Seiten für die 5 Gaue und die Stadt Salzburg, gibt es jetzt nur noch ein dünnes lokales Wochenblatt für Stadt und Land Salzburg. Die Vorteile liegen für den Herausgeber auf der Hand. Eine einzige dünne Zeitung wird deutlich billiger produziert als 6 stärkere verschiedene Blätter. Der Zeitungsvertrieb ist deutlich entlastet, weil es nur noch eine Zeitungsbeilage durchgehend für Stadt und Land gibt. In dieser Situation stellt sich freilich die Frage, ob der Inhalt des allzu dünnen Produktes nicht besser in der täglichen kleinformatigen Lokalbeilage ,,Salzburger Nachrichten für Stadt und Land‘‘ untergebracht wäre. Schlussbemerkung: In den drei Ausgaben des neuen Blattes ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ gab es bisher noch keine einzige Meldung direkt aus Hallein, der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Gleich für vier leer stehende Geschäftslokale in bester Lage, werden in der kleinen Halleiner Fußgängerzone und am noch kleineren Oberen Markt, neue Mieter gesucht. Dabei handelt es sich keineswegs um Auswirkungen der verhängnisvollen behördlichen Schließung der Geschäfte in der Altstadt angesichts der Corona-Krise. Die Auswirkungen dieser aktuellen Geschäfts-Schließungen – während die Einkaufszentren geöffnet haben – sind noch gar nicht abzusehen. Die nicht begründbare einseitige Bevorzugung der Großmärkte, die jetzt auch noch die bisherigen Umsätze der lokalen Geschäfte einräumen, kann nicht ohne Folgen bleiben. Es ist zu fordern, dass die derzeit einseitig bevorzugten Großen, nach Ende des Corona-Horrors, unbedingt zu Gunsten der Kleinen zur Kasse gebeten werden. Bezüglich der leer stehenden Geschäftslokale in Hallein – sie sind leider in allen Halleiner Stadtteilen zu finden – ist nur zu hoffen, dass die Eigentümer auf attraktive Mieter Wert legen, die zu einer Aufwertung der Einkaufsstadt Hallein beitragen. Deshalb müsste unbedingt auch in überregionalen Medien nach den richtigen Mietern gesucht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die weltweit grassierende Corona-Krise fegt auch die Halleiner Altstadt leer. Dazu unser 1. Foto oben vom Kornsteinplatz. Es ist nach wie vor unverständlich, wieso das Kaufpublikum ungehinderten Zugang zu den großen Einkaufs-Zentren hat, während die kleinen, ortsansässigen Geschäfte geschlossen bleiben müssen. Sowohl Politiker als auch die Funktionäre der Wirtschafts-Kammer, werden die Großmärkte zwingen müssen, in einen Unterstützungs-Fonds für die existenziell bedrohten Kleinen einzuzahlen. Schließlich räumen sie derzeit auch den gesamten, bisherigen Umsatz der ortsansässigen, jetzt geschlossenen Geschäfte kaltblütig ab. Die Benachteiligten bemühen sich indessen, über die Vertriebswege Onlineshop, Telefon-Bestellung, Liefer-Service und Telefon-Verkauf, ihren Kunden weiterhin zur Verfügung zu stehen. Beachten Sie dazu auch die beiden Beiträge zum heißen Thema hier im SALZSCHREIBER-Ressort AKTUELLES. Dazu einfach zu den Beiträgen an 4. und 6. Position weiter hinunter scrollen.

Mittlerweile findet man auf beinahe jeder Eingangstür, der auch zu Ostern (!) zwangsweise geschlossenen Halleiner Geschäfte, entsprechende Hinweiszettel, welche auf deren verschiedene Service-Leistungen verweisen. Siehe dazu unsere oben stehenden Fotos 2 bis 6. Ganz nebenbei: Diese schriftlichen Mitteilungen werden einst wichtige Zeugnisse für die hoffentlich zumindest mittelfristig überstandene Corona-Krise darstellen. Daher die Bitte an die Geschäftsinhaber: Bei Abnahme ihrer Hinweise für die Kunden, diese bitte an das Keltenmuseum übergeben!

 

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus machen zahlreichen Unternehmen zu schaffen. Vor allem kleine Betriebe leiden massiv unter der Schließung ihrer Lokale und Geschäfte. Aus diesem Grund startete der Tourismus-Verband Hallein/Bad Dürrberg in Kooperation mit dem Verein ,,Gemeinsam für Hallein‘‘, die stadtweite Initiative ,,Miteinander. Füreinander‘‘ zur Unterstützung heimischer Betriebe. (Siehe dazu auch die beiden oben erwähnten Beiträge im SALZSCHREIBER). Im Zuge der Kooperation bieten ab sofort insgesamt 50 Halleiner Unternehmen aus allen Branchen Online-Shopping, Liefer-Service sowie telefonische Beratung und Telefon-Verkauf an. Die Initiative soll in Zeiten der Coronakrise die regionale Wirtschaft unterstützen und gleichzeitig das Wir-Gefühl stärken. ,,Wir wollen mit dieser Kampagne dazu aufrufen, in der Region einzukaufen – besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen‘‘, so Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismus-Verbandes Hallein. So haben sich die Halleiner Betriebe im Zuge dieser Initiative zusammengetan und sind trotz ,,Social Distancing‘‘ für ihre Kunden da.

 

Die teilnehmenden Unternehmen bieten unterschiedliche Leistungen an – von telefonischer Beratung oder Verkauf via Telefon bis hin zum Lieferservice. Einige Betriebe sind auch mit eigenen Onlineshops vertreten. ,,Diese lokalen Dienste sind meist auch schneller als die Angebote der internationalen Internet-Riesen. Und extrem wichtig, die Wertschöpfung bleibt in Hallein‘‘, so Rainer Candido. Auch die Tatsache, dass sich Betriebe aus verschiedenen Branchen – von Mode über Elektro bis Lebensmittel – an der Aktion beteiligen, ist einzigartig. ,,Wir freuen uns, dass sich die Halleiner Betriebe in dieser Zeit konsolidieren und gemeinsam an die Öffentlichkeit treten‘‘, unterstreicht Rainer Candido. ,,Es ist ein wichtiges Zeichen in dieser, für alle extrem schwierigen Phase.‘‘ Noch etwas ganz Entscheidendes: Es ist gerade in dieser Zeit besonders wichtig, den großen, internationalen Internet-Riesen wie Amazon auszuweichen. Diese schaffen es unverständlicher Weise (ein grandioses Armutszeugnis für die Politik!) noch immer, in Österreich keine Steuern zu zahlen – ganz im Gegensatz zu unseren heimischen Geschäften! Wer Verantwortungs-Bewusstsein und Weitsicht besitzt, ist sich darüber im Klaren, dass die Amazon-Taktik, auf alle Wirtschafts-Betriebe angewandt, zum finanziellen Ruin unserer Ortschaften, Städte, Bundesländer und schließlich Österreichs führen muss! Kann da noch jemand ein, die Gemeinschaft schädigender Amazon-Kunde sein? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Markus Springer, ein ganzes Berufsleben lang mit hohem Engagement im Immobilien-Bereich tätig, war immer wieder an Verbesserungen des Halleiner Stadtbildes interessiert und auch aktiv daran beteiligt. Zu unserem oben stehenden Foto stellt er fest: ,,So sah das Halleiner Ortsbild am 6. 4. und 7. 4. 2020 im Kreuzungs-Bereich Fußgängerzone / Gollingertor-Gasse aus.“ Markus Springer registriert auch mit scharfem Auge das Fehlverhalten der Raucher und entschloss sich zu einer Initiative, zu der bisher noch kein Bewohner unserer Stadt bereit war. Am 6. 4. 2020 sammelte er im Bereich der Volksbank-Passage sowie auf dem Parkplatz Kuffergasse 1 etwa 60 abgerauchte Zigaretten-Stummel und entsorgte sie. Nikotingeschädigte Raucher sind eben skrupellos. Sie werfen ihre Zigarettenreste nicht daheim auf den abgetretenen Fußboden sondern auf das schöne Halleiner Naturstein-Pflaster. Nikotinsucht forciert offensichtlich die Rücksichtslosigkeit allzu vieler Raucher. Markus Springer wechselt zu noch einem wichtigen Thema: ,,Es ist für uns Bürger kein Problem, mit den Abgeordneten des Nationalrates in Kontakt zu treten. Dies gilt auch für die Mitglieder des Salzburger Landtages, die per Mail immer für die Bürger und Steuerzahler erreichbar sind. Weshalb ist das bei verschiedenen Mitgliedern der Halleiner Gemeindevertretung nicht möglich und warum werden deren Postzustell-Adressen nicht herausgegeben?“

Bürgermeister Alexander Stangassinger sandte dazu an Markus Springer das folgende Schreiben, aus dem hier die wichtigsten Passagen wiedergegeben sind: ,,Als erstes möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die in diesen herausfordernden Zeiten das gemeinsame Ziel in der Vordergrund stellen, das Beste für unsere Stadt und die Halleiner Bevölkerung zu erreichen! Weiters: Die Geschäftsstraßen-Entsorgung für Kartonagen, wird durch Abholung der Fa. Struber durchgeführt. Die Bereitstellung der Kartonagen erfolgt jeweils durch die Geschäfte und läuft nicht über die Stadtgemeinde. Hier gibt es eine Vereinbarung zwischen dem jeweiligen Geschäft und der Fa. Struber, welche dies für die ARA durchführt. Die Geschäfte stellen meist am Vorabend die Verpackung (Kartonagen) für die Abholung bereit und am nächsten Vormittag wird die Verpackung (Kartonagen) vom Entsorger der Fa. Struber abgeholt. Ich werde versuchen, dass der Tourismus-Verband oder der Verein ,,Gemeinsam für Hallein‘‘ mit seinen Mitgliedern, den Geschäftsinhabern spricht und dass mit der Fa. Struber eine zeitliche Optimierung der Kartonagen-Abholung ausgearbeitet werden kann. – Bezüglich des Kontaktes zu den Mitgliedern der Gemeindevertretung Hallein, darf ich auf die Homepage der Stadtgemeinde Hallein verweisen. Welche Daten dort angegeben werden, liegt am jeweiligen Mitglied, zusätzlich darf ich auf die Datenschutz-Bestimmungen verweisen. – (Odo Stierschneider, Foto: Springer).

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Im Bundesland Salzburg wurden bisher in 19 der 119 Gemeinden keine Covid-positiven Personen registriert. Im Bezirk Hallein sind dies mit Stand 5. 4. 2020, 19 Uhr: Annaberg, Rußbach, Scheffau und St. Koloman. Eingebettet in die schöne Natur, etwas abseits vom hektischen Getriebe der größeren Gemeinden, konnten sich die vier reizvollen Orte bisher den Coronavirus-Attacken erfolgreich entziehen. Bis jetzt wurden im Bezirk Hallein 62 Personen positiv auf COVID-19 getestet. In Österreich waren bis 6. 4. 2020 282 Corona-Todesopfer zu beklagen. Im benachbarten Deutschland wurden zum gleichen Zeitpunkt 1584 Todesopfer registriert. Jedes Todesopfer ist eines zu viel. Dennoch seien hier Vergleichszahlen angeführt: Die schwere Grippewelle 2017-2018 forderte in Österreich über 2800 (!) Tote, in Deutschland waren es über 25.000 (!).

Die bestehende Ausgangs-Sperre führt mittlerweile zu unerwartet unerfreulichem Corona-Nachbeben. Um die Langweile zu überbrücken, machen sich immer mehr unserer hochgeschätzten Mitbürger an Entrümpelungs-Aktionen. Doch sie vergessen dabei, dass derzeit auch die Abfall-Entsorger geschlossen halten. Wohin also mit dem ungeliebten Gerümpel? Studier – studier – studier. Ha! Die Idee! Weg damit in den nahe gelegenen Wald! (Siehe das oben stehende Foto). Die hochgeschätzten Mitbürger vergessen blitzartig alles, was sie jemals über Umweltschutz und gute Manieren gehört und gelesen haben (können diese Typen überhaupt lesen?) und laden ihren Unrat einfach in der Natur ab. Es besteht kein Zweifel – diese nichtgeschätzten Mitbürger sind offensichtlich alle komplett verrückt geworden. Corona macht eben vieles möglich.

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger erklärt dazu präzise: ,,Zum derzeitigen Stand bleiben die Wertstoffsammelplätze aus Sicherheitsgründen noch zu. Für Gewerbebetriebe stehen Terminmöglichkeiten im Notbetrieb zur Verfügung. Für Private gibt es in dringenden und begründeten Notfällen (wie Auszug aus Wohnungen etc.) die Möglichkeit, die Situation individuell mit Not-Terminen zu lösen. Grünschnitt kann mittlerweile auch entsorgt werden. Die Müllabfuhr fährt wie gewohnt, Wertstoffsammelinseln haben geöffnet. Wir wissen natürlich um die Schwierigkeit für die Menschen. Da Hallein eine relativ große Stadt ist, gestaltet sich das schwieriger als in kleineren Gemeinden, die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten. Vorrang haben derzeit eben die Sicherheit und Gesundheit der Menschen, darum bitten wir noch um Geduld und Verständnis bzw. bitten wir darum, etwaigen privaten Sonder- und Sperrmüll (Altmetall, Holz etc.) derzeit zwischenzulagern. Der Wirtschaftshof ist ebenfalls im Notbetrieb und wir dürfen auf keinen Fall riskieren, das Team der Mitarbeiter zu gefährden, um die Notversorgung weiterhin in gewohnter Qualität aufrecht zu halten.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: Landes-Pressedienst).

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,,Seit dem 3. April 2020 ist nun, angesichts der herrschenden Trockenheit, die Waldbrand-Verordnung im Bezirks Hallein in Kraft. Die anderen Bezirks-Hauptmannschaften und die Stadt Salzburg, werden bis Anfang kommender Woche, ebenfalls entsprechende Verordnungen erlassen. Jegliches Hantieren mit offenem Feuer, das Abbrennen von Materialien jeglicher Art wie Holz, Äste und Laub, aber auch das Anzünden einer Zigarette im Wald ist untersagt“, betont Landes-Forstdirektor Michael Mitter.

 

In Zeiten der Corona-Krise, sollen Einsätze für die ohnehin massiv überlasteten Blaulicht-Organisationen, so weit wie möglich vermieden werden. „Ich zähle auf die große Disziplin der Bevölkerung, sodass Waldbrände erst gar nicht entstehen. Im Einsatzfall binden derartige Ereignisse eine große Anzahl an Einsatzkräften über einen längeren Zeitraum. Der Waldbrand am Untersberg Ende Oktober 2018, machte beispielsweise mehrere Tage Löscharbeiten und viele Hubschrauber-Flugstunden erforderlich. Ressourcen, die momentan woanders weitaus dringender benötigt werden“, so bringt es Landesrat Schwaiger eindringlich auf den Punkt.

 

Auch in der Natur gelten die Corona-Verhaltensregeln um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen:
O Zu Hause bleiben
O Husten und Niesen in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge
O Kein Händeschütteln, kein Begrüßungsbussi
O Mindestens einen Meter Abstand halten, aber füreinander da sein
O Kein direkter Kontakt zu Risikogruppen
O Telefon-Hotline für Fragen zum Corona-Virus: 0800 555 621 (AGES)
O Telefon-Hotline wenn man Symptome hat, und bei medizinischen Fragen: 1450
O Alle Infos auf einen Blick, auch in Englisch: www.salzburg.gv.at/corona-virus
(Landes-Pressezentrum, Foto: LPZ

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Nach fünf Corona-Fällen am 22. März 2020 mit darauf folgender Selbstisolation und Aufnahme-Sperre, der Wiedereröffnung des Stations-Betriebes am 25. März und erneuter Isolation nach einem weiteren positiven Test am 27. März 2020, gehen die Abteilung für Chirurgie, die Palliativstation sowie die Abteilung für Innere Medizin sowie das Satellitendepartment für Unfallchirurgie an der Landesklinik Hallein jetzt wieder seit Anfang April schrittweise in Betrieb. Auf der Geburtenstation kamen seither bereits 23 Babys zur Welt. Das Krankenhaus ist nun nicht mehr isoliert, Covid-19-frei und wird Schritt für Schritt wieder hochgefahren. Nach wie vor gibt es nur einen eingeschränkten Betrieb, da sich etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere aus dem Pflegebereich, noch in Quarantäne befinden.

 

Mittlerweile erfolgen auch wieder Transfers von Patienten aus dem Uniklinikum Salzburg, um dort den Nicht-Covid-Bereich zu entlasten. Zudem werden seit 2.April 2020 wieder Operationen bei ausgewählten Patienten mit akut notwendigen Eingriffen durchgeführt. Auf der Chirurgie der Inneren Medizin und der Intensivstation werden alle Patienten weiter betreut. Nach und nach werden jetzt die Leistungen ausgeweitet, je nachdem wie viel Personal zur Verfügung steht. Die Lage wird täglich neu beurteilt. Die Ambulanzen bleiben nach wie vor geschlossen. Erfreuliche Nachrichten gibt es von der Geburtenstation, die durchgehend im Normalbetrieb gelaufen ist. Seit dem 22. März 2020 haben dort 23 Babys das Licht der Welt erblickt, sieben davon alleine am 1. und 2. April 2020. Es werden auch laufend werdende Mütter aufgenommen. – (Landes-Pressedienst, Odo Stierschneider. Foto: LPD).

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Die Stadt Hallein verfügt, als zweitgrößte Gemeinde des Bundeslandes, im Rathaus noch immer über die Strukturen einer Landgemeinde. Dies soll sich nun, auch mit Blick auf die Landeshauptstadt, deutlich ändern. Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben), mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Privatwirtschaft, ortete sogleich nach Antritt als Bürgermeister, dass sich im Rathaus einiges ändern müsse. Deshalb engagierte er einen ehemaligen Spitzenbeamten des Landes, um die Strukturen des Rathauses zu durchleuchten und zu verbessern. Wichtige Verantwortungs-Bereiche werden auf mehrere Personen aufgeteilt, es werden 12 neue Mitarbeiter im Rathaus angestellt. Damit kann jetzt auch der fleißige, permanent überlastete Amtsdirektor Erich Angerer (2. Foto oben), mit über 800 Überstunden in 24 Monaten, ab Ende März seine zusätzlichen Tätigkeiten als Ko-Geschäftsführer der Zinkenlifte und als Konsulent der Parkgaragen GmbH zur Verfügung stellen.

Als Rathaus-Durchleuchter machte sich auf Wunsch von Bürgermeister Alexander Stangassinger, der in Pension stehende Hofrat Herbert Prucher, einst Chef der Sozial-Abteilung und anschließend Chef der Finanz-Abteilung der Salzburger Landesregierung, an die Arbeit, um die Strukturen des Halleiner Rathauses offen zu legen. Hofrat Prucher wurde rasch fündig. So blickt die Gestaltung der internen Geschäftsführung im Rathaus auf ein horribles Alter zurück – sie stammt aus dem Jahre 2001. Deshalb laufen im Halleiner Rathaus noch immer alle Fäden an einer Stelle, bei Amtsdirektor Erich Angerer zusammen. Die solcherart auf eine Person ausgerichtete Arbeitslast, gehört künftig auf mehrere Stellen aufgeteilt. Die Stadt Hallein verfügt über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie müsste sich längst schon etwa an den Strukturen der Stadt Salzburg orientieren – auch die Verantwortung gehört auf mehrere Personen verteilt. Unter den 12 neuen Rathaus-Mitarbeitern wird es einen Personalchef, einen Controller, einen Projektmanager und einen Koordinator der Kinderbetreuung geben. Diese Positionen können auch weiblich besetzt werden. Hofrat Herbert Prucher empfiehlt auch, künftig jeweils Anfang Mai und Mitte Oktober, die Vorlage verpflichtender Finanzberichte sowie neue, zeitgemäße Stellen-Beschreibungen für die wichtigsten Positionen im Halleiner Rathaus. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Immer problematischer erscheint die Entscheidung der Politik, österreichweit und damit auch in Hallein, angesichts der Corona-Krise die Geschäfte zu schließen, während die Einkaufs-Zentren weiterhin geöffnet haben. So klingeln in den Großmärkten am Stadtrand die Kassen wie noch nie. Doch bei den Kaufleuten im Stadtzentrum machen sich Ärger und Verzweiflung, Wut und Unverständnis über die von oben herab angeordnete Existenz-Vernichtung der kleinen Geschäfte durch die aufgezwungene Nicht-Öffnung breit. Nicht nur die Ausgangs-Sperre, sondern vor allem die durchgehend geschlossenen Geschäfte, machen Hallein zur Geisterstadt – siehe Foto oben. Nach Ende des Corona-Horrors, müsste die Politik die Einkaufs-Zentren, die jetzt auch noch den Umsatz der zwangsweise Geschlossenen mitkassieren, zu Entschädigungs-Zahlungen an die Geschädigten zwingen. Dazu kommt noch die allgemeine Verärgerung im Handel darüber, dass die Politik noch immer nicht imstande ist, den ausländischen Internet-Handelsriesen Amazon endlich dazu zu zwingen, genauso Steuern zu bezahlen, so wie jeder Geschäftsinhaber in Hallein dies tut. Dass die Europäische Union Amazon nicht schon längst vom europäischen Markt ausgesperrt hat, ist ein grandioser Skandal!

Mit einem Plus von satten 11,2 Prozent im Vorjahr, ist der äußerst problematische Onlinehandel mit Amazon gleich acht Mal (!) so stark gewachsen wie jener im stationären Handel, der sich mit eher kargen 1,4 Prozent Plus zufrieden geben musste. Das bedeutet einen Zuwachs von 40 Prozent bei Amazon seit dem Jahr 2015. Seit 2006 mussten aufgrund der grassierenden Amazon-Epidemie bei den Kunden, 1.000 (tausend!) Geschäfte in Österreich schließen, darunter befinden sich auch die Amazon-Opfer der Stadt Hallein. Einige Zahlen verdeutlichen, wie hoch die Anteile des erfolgreichen Steuern-Verweigerers Amazon an gängigen Verkaufsprodukten bereits sind. Vom in Österreich verkauften Elektro-Spielzeug wurden bereits unvorstellbare 52,5 % bei Amazon geordert. Und weiter: Bücher 41,6 %, Computer 35,1 %, Damenbekleidung 35,1 %. Der blanke, selbstzerstörerische Wahnsinn.

Amazon bezahlt also in Österreich keine Steuern und ist damit der Todfeind jedes intelligenten Bewohner unseres Landes und unserer Stadt Hallein. Denn: Auch der heimische Handel in Hallein sorgt mit seinen Steuerleistungen dafür, dass die Republik Österreich, das Land Salzburg und die Stadt Hallein ihre vielfältigen öffentlichen Aufgaben erfüllen können. Im neuen, schönen Naturstein-Pflaster der Halleiner Altstadt oder im neuen Pfannhauser-Steg neben dem Keltenmuseum hinüber zur Pernerinsel, stecken hohe Steuergelder unserer heimischen Geschäftswelt – aber kein einziger Cent von Amazon! Wenn die sturen und verbohrten Amazon-Kunden erst  die heimische Geschäftswelt umgebracht haben, dann werden sich die Herrschaften noch wundern. Dann gibt es keine neuen Straßen mehr, auch keine Straßen-Reparaturen, keine neuen Stromleitungen, keine Müllabfuhr, keine Computerleitungen und keine Reparaturen von Telefonleitungen, keine Instandhaltung von Brücken, keinen Bau von Schulen u.s.w. Daher, nichts wie hin zum Computer und bei Amazon kaufen, kauffen, kaufffen, kauffffen! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Es war ein klares, übersichtliches und souveränes Zeitungs-Konzept: Täglich die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ mit Meldungen aus aller Welt. Dazu die kleinformatige Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ mit der  täglichen Portion landesweiter lokaler Meldungen. Zusätzlich gab es wöchentlich in der Stadt Salzburg und in den Salzburger Gauen mit den ,,Stadt-Nachrichten‘‘, den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ usw. eine eigene Lokalzeitung sowohl für die Landeshauptstadt als auch jeweils für die 5 Salzburger Gaue. Angesichts der hektischen Ereignisfülle rund um das bedrohlich grassierende Coronavirus, sah sich der Chefredakteur der lokalen SN-Wochen-Gauzeitungen jedoch außerstande, im Rahmen deren wöchentlichen Erscheinens, eine aktuelle, zeitnahe Berichterstattung sicherzustellen. Außerdem besonders dramatisch: Die Werbe-Einschaltungen der Inserenten blieben aus, da deren Kunden praktisch unter Hausarrest stehen. Zwei entscheidende Gründe also, um das Weiterbestehen des lokalen Gauzeitungs-Ringes nicht nur in Frage zu stellen, sondern am Donnerstag, 12. März 2020, vorläufig zu beenden. Eine Woche später hielten die Leser der SN-Gauzeitungen ein neues Zeitungsprodukt in Händen:  Die ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Das ausgedünnte Produkt umfasste jedoch insgesamt nur 8 dürftige Seiten. Zielvorstellung: Erscheinungstag jeweils Donnerstag, mit Meldungen aus dem gesamten Bundesland, einheitlich für das gesamte Bundesland. Eine Woche später trat die zweite Ausgabe der SN-Beilage ,,Salzburger Woche Spezial‘‘mit wenig  beeindruckenden 16 Seiten vor ihre Leser. Genauso viele, besser gesagt genau so wenig Seiten, hatte an diesem Tag die tägliche kleinformatige SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘.

Die Titelseite von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ Nr. 2 (siehe Foto oben), zeigte sich wieder mit einem ganzseitigen Foto. Im unteren Bereich nur noch der Titel für den dazugehörigen ,,Aufmacher‘‘. Oben links der Zeitungskopf, darunter als optischer Untertitel nebeneinander gereiht die 5 Zeitungsköpfe der vorläufig eingestellten Gau-Zeitungen. Der Zeitungskopf der ,,Stadt Nachrichten‘‘ fehlte jedoch. Bedeutet dies im Falle einer Wiederbelebung der Gau-Zeitungen, dass es keine ,,Stadt Nachrichten‘‘ mehr geben wird? Durchaus möglich, dass diese kostensparend in die SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ integriert werden. Womit natürlich die Spekulation naheliegt, dass dies auch mit den übrigen Gauzeitungen passieren könnte.

Die ,,Salzburger Woche  Spezial‘‘ Nr. 2 zeigte das gleiche inhaltliche Durcheinander wie die 1. Ausgabe. Die Seite 2 trug den Seitentitel ,,Salzburger Woche‘‘, die Seite 3 war durch ein ganzseitiges Inserat belegt – Gratulation! – Die Seite 4 präsentierte den Seitentitel ,,Pongauer Woche‘‘, die Seite 5 war mit ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ übertitelt: Ein Bericht auf einer Dreiviertelseite aus Bad Dürrnberg, deren Gottesdienst aus aktuellem Anlass auf Youtube übertragen wurde. Ein Viertelseiten-Inserat komplettierte diese Seite aus dem Tennengau. Die Seite 6 wurde in zwei Hälften geteilt, eine trug den Seitentitel ,,Pongauer Nachrichten‘‘, die andere den Seitentitel ,,Flachgauer Nachrichten‘‘. Auf Seite 7 wurde über die obere Hälfte der Seite der Flachgau-Beitrag fortgesetzt, darunter ein halbseitiges Inserat. Der Seitenkopf  (eigentlich dem Flachgau zugehörig) fehlte jedoch, ebenso die Seiten-Paginierung. Das gleiche Bild auf Seite 8: Kein Seitenkopf und keine Paginierung. Die Seite war, mit humorvoller Illustration, zur Gänze der Rubrik ,,Zuckergoscherl‘‘ mit dem bemerkenswerten Titel ,,Ihnen hängt das Klopapier aus der Hose‘‘ gewidmet.

Die 9. Seite trug den Seitenkopf ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Die linke Hälfte war unter dem Titel ,,Kuchl spinnt Zukunftsvisionen‘‘ dem Kuchler Ortskern-Impulsprogramm mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Ortes gewidmet. Die 2. halbe Seite daneben wurde mit einem Inserat belegt. Die Seite 10 von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ zeigte den Seitenkopf ,,Lungauer Nachrichten‘‘. Die Seite 11, wieder ohne Seitenkopf, und ohne Paginierung, wurde (aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) ganzseitig mit einem deftigen historischen Rückblick auf den einstigen Chef der Staatspolizei Rambousek belegt, dessen Weg von Verbrechen, Unterschlagung, Kooruption und Spionage gezeichnet war. Auf Seite 12 gab es keinen  Seitenkopf, keine Paginierung, die Seite wurde mit drei Gebirgsfotos ausgefüllt. (Aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) Seite 13: Seitenkopf ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, drei Viertel der Seite waren mit Text, das unterste Viertel mit Kleininseraten belegt. Die Seite 14 wies den Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘ auf. Eine halbe Seite Text und eine halbe Seite Inserat. Die vorletzte Seite 15, mit Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘, wurde mit Text belegt und auf der letzten Seite 16 prangte ein ganzseitiges Inserat – Gratulation!

Man erkennt, bezüglich der inhaltlichen Gliederung der neuen Zeitung ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ ist noch einiges aufzuholen. Eine Unterteilung in Ressorts wie Aktuelles, Kultur, Chronik und Sport fehlt völlig. Offenbar ist es noch ein steiler Weg bis zu einem optisch professionell gestalteten Produkt mit übersichtlichem Inhalts-Ablauf. Bis sich hier die Dinge entscheidend zum Positiven ändern, ist vermutlich auch die durch das Coronavirus provozierte Krise bewältigt. Dann erhalten wir entweder die gewohnten Gauzeitungen wieder zurück oder man wird sich entschließen, nur noch die tägliche Lokalbeilage in der Tageszeitung SN, künftig mit größerem Seitenumfang, zu publizieren. Ein erster Beitrag zu diesem Thema ist bereits im SALZSCHREIBER erschienen. Einfach hier sechs Beiträge weiter nach unten scrollen. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die einprägsame Antwort auf den gegenwärtig aufglühenden Corona-Horror kann nur lauten: ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ Unter diesem erfreulichen, positiven und vorbildlichen Motto, entfaltete der Tourismusverband Hallein die wichtige und erfreuliche ,,Initiative von Hallein für Hallein‘‘. Eine ganze Reihe Halleiner Betriebe und Geschäfte aus verschiedenen Branchen, haben sich für ein gemeinsames Angebot zusammengeschlossen, um auch in der jetzigen Situation, der ans Haus gebundenen und damit ausbleibenden Kunden, bestmöglichen Service zu bieten. Der kürzeste Weg dorthin erfolgt über die Google-Eingabe ,,Miteinander. Füreinander. Tourismusverband Hallein‘‘. Und schon ist man am Ziel. (Dazu auch unsere beiden Fotos oben). 42 Halleiner Unternehmen, die entweder ein Onlineshop oder Verkauf am Telefon bieten, also perfekt auf die derzeitge Situation eingestellt sind, wurden übersichtlich angeführt. Mit jedem Einkauf bei den Halleiner Betrieben wird außerdem unsere wichtige regionale Wirtschaft gestärkt. Denn besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen gilt: Miteinander. Füreinander. Ein totales Gegeneinander ist nur mit Blick auf Steuern-Verweigerer Amazon angesagt. Im Gegensatz zu unseren heimischen Geschäfts-Inhabern, die mit ihren Steuern die Stadt Hallein, das Bundesland Salzburg und den österreichischen Staat bei ihren öffentlichen Aufgaben unterstützen, kam von Amazon noch kein einziger Steuer-Cent nach Österreich! Amazon räumt und räumt nur schamlos ab. Jeder, der bei Amazon einkauft, unterstützt vorsätzlich diesen Wahnsinn zum massiven Nachteil unserer heimischen Wirtschaft, unserer Stadt, unseres Bundeslandes und unserer Republik.

Insgesamt 42 Halleiner Betriebe scheinen in der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander‘‘ des Tourismusverbandes Hallein auf. Darunter bieten 32 Geschäfte einen Lieferservice an! 9 Unternehmen glänzen bereits mit einem eigenen Onlineshop! Nachstehend sind die glorreichen 42 in alphabetischer Reihenfolge angeführt: Augenoptik Schauer, Bäckerei Klappacher, Benetton Hallein, Blumen Tannenberger, Bottega Mattilia, Brillen Binder, Buchhandlung Leseträume, Cleitzlers Pizza, Conceptblue, Confiserie Braun, Dahoam, Danja Schorn, Der Dorfladen, Einzigartig bei Silvia, Elektro Ebner Red Zac, Esprit Hallein, Expert Wolfgang Ebner, Favors, Fine Juwelery Stöllner, Ganzer Moden, Gehma Cityshop, Genusskrämerei, Gruber-Schuhe, Grundtner Fahrräder, Grundtner & Söhne, Halleiner Kisterl / Vom Fass, Herzerl Fashion, Johannes Herrenmode, Keltenbuchhandlung, Kirchtag, Kirschnek, Lass Dir’s schmecken, Neuroth, Ninatur, Optik Stöckl, Palmers Hallein, Parfümerie Charlie, Pizzeria Bella Palma, Schaufenster / Piccolino, Viktoria Zuckerbäckerei, Würadlgut Greisslerei, Zilli Schorn, Zöggler Uhren-Schmuck. Man erkennt sehr Erfreuliches: Auch wenn nur Internet und Telefon zur Verfügung stehen, sorgen die heimischen Geschäfte dafür, dass die Bevölkerung ausreichend und vielfältig versorgt werden kann. Daher: Amazon go to hell! Amazon fahr‘ zur Hölle! – Auf den oben stehenden Fotos Ausschnitte aus der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ des Tourismusverbandes Hallein. Dessen Obmann, Rainer Candido, ersuchen wir vor den Vorhang zu treten, um den ihm gebührenden Beifall und Anerkennung entgegenzunehmen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Na endlich! Jetzt haben wir genug Zeit zum Lesen und genug Zeit, um auch andere zum Lesen zu bringen. Dazu zitiert Jaqueline Brabec, die kluge und freundliche Inhaberin der Halleiner Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, drei Aussprüche prominenter Persönlichkeiten über das Kulturgut Buch: Heinrich Heine: ,,Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste!‘‘ Marie Ebner von Eschenbach: ,,In einem gute Buche stehen viel mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hinein schreiben wollte!‘‘ Ludwig Feuerbach: ,,Immer, wenn der Fernseher eingeschaltet wird, gehe ich in ein anderes Zimmer, nehme mir ein Buch und lese!‘‘ Seit 16. März 2020 ist auch die Buchhandlung Leseträume angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise geschlossen. Aber: Dennoch bekommen alle Bücherfreunde auch jetzt ihre gewünschten Bücher! Denn: Entweder via Homepage oder E-Mail unter info@lesetraeume.at kann man rund um die Uhr Bücher bestellen!

BÜCHER AUS DER BUCHHANDLUNG LESETRÄUME
ABER NICHT VOM STEUER-VERWEIGERER AMAZON!

Jede Bücher-Bestellung wird von der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ umgehend bearbeitet und kostenlos zugesandt, egal ob Bücher der Bereiche Reisen, Krimis, Romane, Liebesromane, Kochen oder Spirituelles etc. gewünscht werden. Auch antiquarische Bücher werden besorgt, einfach Titel und wenn möglich auch den Verlag oder Autorin/Autor angeben. Jaqueline Brabec kennt auch die aktuellen Belletristik-Bestseller: ,,Die Passage‘‘ von Monika Helfer, ,,Kopftuchmafia‘‘ von Thomas Stipsits und ,,Steirerstern‘‘ von Claudia Rossbacher. Und das Schöne dabei: Alle bestellten Bücher werden kostenlos zugesandt! Daher: Bücher aus der Buchhandlung Leseträume und nicht vom Internetriesen Amazon! Jaqueline Brabec bezahlt alle ihre Steuern, während Amazon sich skandalöser Weise jeder Steuerleistung entzieht. Jeder Amazon-Kunde schädigt also unsere Steuern zahlenden heimischen Geschäftsinhaber und unterstützt die skandalöse Steuern-Verweigerung von Amazon. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Geschäfts-Fassade und Ausschnitte aus dem Inneren der Bücherei ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Noch ein großes Lob verdient Bücherei-Inhaberin Jaqueline Brabec: Sie sorgt vorbildlich dafür, dass das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein vor ihrem Geschäft während der Öffnungszeiten mit verschiedensten Angeboten attraktiv gestaltet wird. Leider noch immer ein nachahmenswertes Vorbild für den Großteil der Halleiner Geschäfte!

 

BÜCHER-SERVICE DER STADTBÜCHEREI
WÄHREND DER CORONAVIRUS-KRISE

Auch die Stadtbücherei Hallein musste wegen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen werden. Nicht alle LeserInnen, konnten sich in den turbulenten Tagen davor noch mit Lesestoff eindecken. Viele würden aber gerade jetzt Bücher und Medien benötigen. Zum Beispiel Eltern, die ihre Schul- und Kindergarten-Kinder in den kommenden Wochen zu Hause betreuen. Schulkinder müssen beim Home-Schooling betreut werden und benötigen Bücher oder Lern-Materialien, Kindergarten-Kinder müssen beschäftigt werden und brauchen Bilderbücher, Hörspiele oder Kinderfilme.

Deshalb bietet die Stadtbücherei ab Montag, 30. März 2020 bis auf weiteres einen Bücher-Abhol-Service an:

 

Telefonische Bestellung: täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr nimmt die Stadtbücherei unter 06245-84979 telefonisch die Wünsche der LeserInnen entgegen. Benötigen Sie eine bunte Zusammenstellung von Bilderbüchern? Lernhilfen und Kinder-Sachbücher oder Sach-DVDs für Schulkinder? Oder gibt es konkrete Bücherwünsche? Die Stadtbücherei kümmert sich um die Anliegen der LeserInnen und stellt die gewünschte Bestellung zusammen.

 

Sichere Abwicklung: Die benötigten Medien (Bücher, Zeitschriften, Hörbücher oder DVDs) werden für die LeserInnen bereitgestellt.. Die Übergabe-Modalitäten klären die KundInnen direkt mit der Leitung der Stadtbücherei bei der telefonischen Bestellung. Um die Abwicklung zu vereinfachen und auch entsprechend sicher zu gestalten, werden für Ausleihen in Zeiten von Corona keine sofortigen Leihgebühren eingehoben. Diese werden erst bei Rückgabe der Bücher oder DVDs fällig. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei bemühen sich, Ihren Leserinnen und Lesern auch während der Schließzeit Medien zur Verfügung zu stellen, aber natürlich ist dieser Service nur in einem bestimmten Rahmen möglich. Die Stadtbücherei bittet darum, das Angebot verantwortungsvoll zu nutzen. Diese Initiative wurde von Michaela Hasenauer, Leiterin der Stadtbücherei und Bürgermeister Alexander Stangassinger ins Leben gerufen. Für Bürgermeister Stangassinger ist diese Aktion ein weiterer, wichtiger Schritt, im Umgang mit der Coronakrise: ,,Wir versuchen das Leben der Menschen so gut es geht, in dieser schwierigen Zeit zu erleichtern. Es gab viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die gerade jetzt auf das Service und die Auswahl der Stadtbücherei angewiesen sind. Wenn Schulen und Kindergärten schon geschlossen sein müssen, versuchen wir nun so, in einem kleinen Ausmaß unserem Bildungsauftrag nachzukommen und stellen unsere Medien eben im Rahmen einer alternativen, aber sicheren Abwicklung zur Verfügung.‘‘ – (Odo Stierschneider, Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Nachdem im Landesklinikum Hallein am Sonntag, 22. 3. 2020, fünf Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, (siehe auch den an diesen Beitrag hier im Ressort AKTUELLES unten anschließenden SALZSCHREIBER-Kurzbericht vom Montag, 23. 3.), wurden zwei betroffene Stationen unter Quarantäne gestellt. Jedoch die Geburtenstation und Chirurgie bleiben weiterhin offen. Zudem wurden am Montag Patientinnen und Patienten in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. Bei den infizierten Personen handelt es sich um vier Pfleger und einen Mitarbeiter aus der Administration. 56 Personen aus dem Landesklinikum Hallein – 30 Mitarbeiter und 26 Patienten der internistischen Abteilung – sind derzeit in Isolation. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden nach Hause zu ihren Familien entlassen, die Isolation gilt auch für alle Personen, die mit ihnen zusammenleben. Die Betreuung im Landesklinikum Hallein ist jedoch weiterhin sichergestellt. Die Patientinnen und Patienten werden von insgesamt von 31 Ärzten und Pflegern weiterhin gut versorgt. Die Station 2 (bestehend aus Innere Medizin, Palliativstation und Intensivstation) wird von einem verkleinerten Team betreut. Auf den Stationen 3 (Chirurgie) und 4 (Gynäkologie) wird personell im normalen Betrieb weitergearbeitet. Zusätzlich wurden am Montag, 23. 3., (siehe Foto oben), 13 Patienten aus dem Landesklinikum Hallein in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. – (Landes-Pressedienst, OST. Foto: Rotes Kreuz).

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Drei Mitarbeiter des Pflege-Personals aus dem Landesklinikum (früher: Krankenhaus) Hallein, (Foto oben), wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Aus diesem Grund werden alle Abteilungen bis auf die Geburtshilfe, unter Quarantäne gestellt. ,,Alle Verantwortliche der Spitalsführung haben gemeinsam mit den Gesundheits-Behörden umgehend reagiert und die nötigen Maßnahmen durchgeführt. Der für die Versorgung wichtige Geburtshilfe-Bereich ist abgeschirmt. Hier sind alle Vorkehrungen zur größtmöglichen Sicherheit getroffen worden‘‘, erklärt dazu Gesundheits-Referent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Patienten, die bereits im Landesklinikum Hallein anwesend sind, werden weiterhin bestens versorgt und bleiben dort in Quarantäne. Bis auf weiteres werden, mit Ausnahme bei der Geburtshilfe, keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben. – Zur personellen  Unterstützung der Halleiner Einkaufsmärkte stehen 8 Helfer aus der Heeres-Munitionsanstalt Buchberg bei Bischofshofen im Einsatz. Dafür wird in Einkaufsmärkten von Traun  (OÖ)  durch 12 Mann des Heeres-Sport- und Leistungs-Zentrums Rif ausgeholfen. – (Text Landes-Pressedienst, OST. Foto: Landes-Pressedienst).

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Nach zwei Jahren Mitglied der „SALK-Familie“, kann in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen werden: Seither konnte unter anderem eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie sowie Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und ist mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgsgeschichte. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert. Die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet, die Geburten-Zahlen angestiegen. Auch der Personal-Stand bei Ärzten und Pflege ist stabil, in Kooperation mit dem Uni-Klinikum findet, insbesondere im Ausbildungs-Bereich, eine intensive Rotation statt. Ein erfreulicher Stand nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT
Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Haupt-Problem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen- und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – ein zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet Gesundheits- und Spitals-Referent Christian Stöckl.

 

TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN
Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg auf Spezialisierung und tagesklinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler.

 

ZEHN PROZENT MEHR GEBURTEN
Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark.

 

WICHTIGER ARBEITGEBER IN DER REGION
Die Landesklinik Hallein, stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfall-Chirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. -–  Auf dem oben stehenden Foto ziehen für die Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz: Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskliniken). –- (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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POSITIV: ABGASE DURCH CORONA-KRISE AUF DER
AUTOBAHN BEI HALLEIN DRASTISCH VERMINDERT

Unter den zahlreichen tragischen, negativen und unerfreulichen Folgewirkungen der Coronavirus-Krise, gibt es für die Umwelt auch eine erfreuliche Nachricht. Durch die verschiedensten Einschränkungen vermindert sich auch das Verkehrs-Geschehen auf der Autobahn entscheidend. Das erfreuliche Ergebnis: Die Belastung durch Kraftfahrzeug-Abgase auf der Autobahn in Hallein ging, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, drastisch um 40 Prozent zurück. 

 

HILFSPAKET DES LANDES
FÜR DIE WIRTSCHAFT

„Das erste Wirtschaftspaket hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger in einem Gespräch vorgeschlagen und das Land Salzburg setzt diese Maßnahme jetzt um“, so der Landeshauptmann. 36 Monate Laufzeit und ein Kreditrahmen von bis zu 500.000 pro Betrieb. Das sind die Eckdaten des ersten Hilfspaketes, welches das Land gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus umsetzt. Für 80 Prozent des Kredites wird es eine Bundes-Haftung geben, den Banken bleibt ein Restrisiko von 20 Prozent. Das erste Jahr wird tilgungsfrei, das Land Salzburg übernimmt die Zinsen. „Wir müssen die Liquidität der Betriebe jetzt aufrechterhalten und die Jobs über das sehr flexible Kurzarbeits-System zu halten versuchen. Damit kann nach der Krise die Wirtschaft wieder schrittweise hochgefahren werden“, betonte Haslauer.

 

PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG
DURCH BERATUNGS-EINRICHTUNGEN DES LANDES

„Alle Halleinerinnen und Halleiner, die Fragen und Sorgen haben, brauchen in diesen zusätzlich herausfordernden Zeiten eine professionelle Unterstützung. Zögern Sie nicht, sich telefonisch an unsere Beratungs-Einrichtungen zu wenden“, so Sozialreferent Schellhorn und Landesrätin Klambauer ergänzt: „Die nächsten Wochen werden für alle Familien eine Ausnahme-Situation bringen. Die Kinder gehen weder in den Kindergarten noch in die Schule. Zahlreiche Eltern arbeiten von zuhause aus. Es ist normal, dass es hierbei zu Spannungen kommen kann. Ich ersuche, unsere Unterstützungs-Angebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.“

 

O Elternberatung des Landes
Dieses kostenlose Angebot richtet sich vor allem an werdende Mütter und Väter oder Eltern von Säuglingen und Kindern bis zur Schulpflicht (7. Lebensjahr). Die Elternberatung bietet Informationen, Unterstützung sowie Begleitung bei Belastungen, Ängsten, Unsicherheiten oder bei familiären Konfliktsituationen. Das Expertenteam steht für Informationen und Beratungen per Telefon +43 662 8042-2888 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) und E-Mail elternberatung@salzburg.gv.at zur Verfügung.

 

O Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija)
„Gerade für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kann die Situation mit den verminderten sozialen Kontakten, den Bewegungs-Einschränkungen im Freien und der Ungewissheit belastend sein. Wenn die Beziehungen zu Hause ohnehin angespannt sind, ist es besonders wichtig, zusätzlich auch noch die Kinder und Jugendlichen zu stärken. Das Beratungsteam der kija Salzburg kann hier eine Stütze sein“, sagt Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt zu den aktuellen Herausforderungen und betont die Bedeutung von psychosozialen Diensten und Angeboten gerade in dieser Zeit.

 

O Kija-Beratungstelefon
Das kija-Beratungstelefon ist unter +43 662-430 550 (Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, sowie am Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr) zu erreichen. E-mail: kija@salzburg.gv.at. Darüber hinaus arbeitet die kija Salzburg aktuell an einer weiteren Möglichkeit der Chat-Beratung. Aktuelle Infos dazu und Informationen generell dazu rund um den Themenbereich der Kinderrechte sind unter www.kija-sbg.at oder www.facebook.com/kijasalzburg zu finden. Weiters: Not- und Krisen-Telefonnummern, Corona-Hotlines, Infos, Aktuelles und Tipps zu Corona.

 

BIOMARKT UND GRÜNMARKT
IN HALLEIN WURDEN GESPERRT

Die Stadt Hallein sperrt ab sofort den Biomarkt (jedem Freitag) und den Grünmarkt (jeden Samstag) auf dem Kornsteinplatz. Anlässlich der Corona-Krise sind noch Möglichkeiten geprüft worden, die Märkte unter besonderen Sicherheits-Voraussetzungen stattfinden zu lassen. Im Sinne des verantwortlichen Umgangs mit der Krise, zum Schutz der Halleinerinnen und Halleiner sowie zum Schutz der Marktfahrer bleibt Bürgermeister Alexander Stangassinger keine andere Wahl, als auch diese beliebten Märkte vorerst auf unbestimmte Zeit abzusagen.

 

WEITERE ERLEICHTERUNGEN
FÜR HALLEINER UNTERNEHMER

Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden, im Zuge der Corona-Krise, Entlastungen für Halleiner Unternehmer in Auftrag gegeben. Vorbehaltlich der Zusage aller anderen Fraktionen, plant der Bürgermeister zwei wesentliche Erleichterungen: Der Stadtkern-Fonds soll allen Unternehmen, die Anspruch haben, auch in den Monaten zugestanden werden, in denen sie aufgrund der Corona-Krise ihren Betrieb geschlossen haben müssen. Die Mieten für Straßen-Flächen (Gastgärten oder Verkaufsflächen) sollen für die Krisenzeit erlassen werden. Dazu betont Bürgermeister Stangassinger: „Wir haben nur wenig Handlungs-Spielraum als Stadtgemeinde, den Betrieben und der Bevölkerung zu helfen. Aber wir bemühen uns tagtäglich, Hilfestellungen anzubieten. Jetzt würde ich gerne die Miete für die Straßen-Flächen erlassen und den Stadtkern-Fonds auch dann auszahlen, wenn ein Betrieb wegen der Krise nicht offen haben kann. Nach dem Erlass der Kindergarten-Gebühren, sollen auch diese Maßnahmen den Menschen in unserer Stadt helfen.“ – (Presse-Infos von Stadtgemeinde Hallein und Landes-Pressezentrum. Ergänzungen: OST).

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Das Corona-Virus fegte nun auch die wöchentlichen Lokalzeitungen, normaler Weise den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jeden Donnerstag beigelegt, vom Zeitungsmarkt. Als Ersatz für die ,,Stadt Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, ,,Pinzgauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘ und ,,Lungauer Nachrichten‘‘, erschien  am Donnerstag, 19. 3. 2020, das neue Blatt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. (Dessen Titelseite finden Sie auf dem Foto oben). Die genannten sechs lokalen Wochenzeitungen traten mit einem Mindestumfang von jeweils 24 Seiten an ihre Leserschaft heran – oftmals auch mit doppeltem Seitenumfang und darüber. Das waren insgesamt mindestens 144 Seiten Lokal-Berichterstattung pro Woche. Da nimmt sich das aufgrund der Coronavirus-Probleme erzwungene Einheits-Ersatzprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ für das gesamte Bundesland mit ganzen 8 (!) Seiten doch wohl eher dürftig aus.

Grund für den rüden Umgang mit den wöchentlichen SN-Lokalblättern dürften  drohende Einnahmen-Verluste im Bereich der Werbung sein. Das derzeitige Ausgangsverbot führt zu deutlich weniger Kunden in den Geschäften, Publikums-Veranstaltungen sind verboten und alle Initiativen, die ein Massenpublikum ansprechen. Dies ist tödlich für das Anzeigen-Aufkommen in den Zeitungen. Der Marketing Club Österreich (MCÖ) verfügt über knapp 200 Mitglieder: Werbe-Agenturen, werbetreibende Unternehmen, Marketing-Dienstleister und  Marketing/Werbeberater.  Nun wurden die MCÖ-Mitglieder befragt, wie sich die Entwicklungen rund um das Coronavirus auf kurzfristige sowie mittel- und langfristige Kommunikations/Werbe-Ausgaben auswirkt.

 

Der MCÖ fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen: ,,Trotz massiver Umsatzeinbrüche ist die Stimmung in den befragten Unternehmen noch leicht positiv. 32 Prozent der Befragten gehen mittlerweile von einem durch die Coronakrise bedingten Umsatz-Rückgang von 50 Prozent aus. Es denken zwar einige über Kündigungen nach oder haben bereits Kündigungen ausgesprochen, ein Großteil baut aber auf Kurzarbeit, Urlaubs-Abbau und Überstunden-Abbau. Es kommt zu deutlichen Reduktionen bei kurzfristigen Werbe-Maßnahmen und Projekten. Produkt-Entwicklungen und Markt-Einführungen werden verschoben. Die Marketing-Community geht zu 85 Prozent davon aus, dass die Coronakrise spätestens in sechs Monaten vergessen ist und wir wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt sind. Eine pessimistische Minderheit von 10 Prozent der MCÖ-Mitglieder geht sogar von einer Zwangspause für die heimische Wirtschaft zwischen 7 und 12 Monaten aus‘‘.

Heinz Bayer ist Chefredakteur der ,,Salzburger Woche‘‘ (gemeinsame Bezeichnung für die bisherigen sechs kleinformatigen Gau-Beilagen in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘). Er schreibt in seinem Editorial  für die erste Ausgabe des neuen ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ unter dem Titel ,,Wir lassen uns nicht unterkriegen‘‘ folgenden Beitrag: ,,Das Coronavirus und seine Auswirkungen – unserer Gesellschaft werden Grenzen aufgezeigt. Auf einschneidende Art und Weise. Niemand ist davor gefeit. Nichts ist mehr so, wie es noch vor wenigen Tagen war. Neue Entwicklungen ergeben sich teils im Stundentakt. Und über allem scheint eine schwarze Wolke zu schweben. Beklemmung hat sich breit gemacht. Zugleich aber ist eine enorme, wunderbare Solidarität in der Gesellschaft und zwischen den Generationen zu spüren. Die Devise lautet: Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir Journalisten des Salzburger Verlagshauses müssen zur Kenntnis nehmen, mit den aktuellen Geschehnissen dieser Tage nicht mithalten zu können. Das erlaubt der Wochen-Rhythmus unserer Gau-Zeitungen nicht, das lässt der Redaktions-Schluss nicht zu. Und da ist noch etwas. Die wirtschaftlichen Rahmen-Bedingungen. Sie sind für viele Betriebe, für viele unserer langjährigen Kunden und Partner, existenziell bedrohend. Eine Regionalzeitung zu machen, wie es vor drei Wochen noch Alltag war, funktioniert deshalb nicht mehr – derzeit. Sie finden uns ab sofort in diesem Format. (,,Salzburger Woche Spezial‘‘). Jeden Donnerstag in den SN. Und hoffentlich schon bald wieder in altbewährter Form. Ihnen von Herzen alles Gute! Achten Sie auf sich! Bleiben Sie gesund!‘‘

Das neue, für alle Salzburger Gaue einheitlich gestaltete, kleinformatige Zeitungsprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘, scheint mit seinen kargen 8 Seiten nicht gerade ein langlebiges Produkt zu werden. Dem ausgezeichneten Image der ,,Salzburger Nachrichten‘‘, ist es in der vorliegenden Form wohl kaum zuträglich. Eine Titelseite mit ganzseitigem Foto und kurzen Hinweisen auf einige Themen im Inneren. Auf den folgenden 7 Seiten ein Nachrichten-Gemisch ohne jede Ordnung. Ein Durcheinander aus der Stadt Salzburg und den 5 Gauen unseres Bundeslandes. Dass der Tennengau ebenfalls mit einer (!) Meldung vertreten ist, verdanken wir einer Skilehrerin und einem Skilehrer aus Annaberg, die einen speziellen Schutz für Skibrillen entwickelten. Sonst findet sich nichts in ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ aus dem Tennengau. Und natürlich gibt es auch keine Meldung aus der Bezirkshauptstadt Hallein, der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes.

 

Entweder legt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ an Seiten zu und präsentiert sich mit einem übersichtlichen Nachrichten- und Seitenkonzept und einer klaren Blattordnung, oder das Ganze wird eingestellt. Es ist schon richtig, dass den Wochenzeitungen bei der Bewältigung der enormen Fülle der aktuellen Geschehnisse rund um das Coronavirus mal der Atem ausgehen kann. Aber kein Mensch verlangt von Wochenzeitungen die jüngsten, tagesaktuellen Meldungen. Da ist vielmehr Hintergrund-Information gefragt, für die in der Tageszeitung kein Platz ist. Wenn man aber bei den lokalen SN-Wochenzeitungen das Gefühl hat, ,,mit den aktuellen Geschehnissen nicht mithalten zu können‘‘ (Zitat Heinz Bayr), dann muss es eben einen zweimaligen Erscheinungs-Termin pro Woche geben. Zweimal 8 Seiten, also 16 Seiten pro Woche, das sieht schon ganz anders aus und hinkt aber dennoch dem bisherigen Mindestseiten-Umfang von 24 Seiten, deutlich hinterher. Daher: entweder zweimal wöchentlich erscheinen mit jeweils 12 Seiten pro Ausgabe oder dreimal mit 8 Seiten, um dem bisherigen Mindestumfang einer Wochenausgabe zu entsprechen. Dies würde natürlich die Aktualität wesentlich erhöhen. Von einem ,,nicht mithalten‘‘ kann dann keine Rede mehr sein. Oder man integriert die Meldungen aus den Gau-Zeitungen gleich in die tägliche, kleinformatige, lokale Beilage ,,Salzburger Nachrichten - Aus Stadt und Land‘‘. Damit sichert man künftig allen lokalen Meldungen aus den Salzburger Gauen Tagesaktualität. – (Odo Stierschneider, Foto OST)

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WERTSTOFF-SAMMELPLÄTZE
GESPERRT

Ab Mittwoch, 18. März 2020, wurden alle Halleiner Wertstoff-Sammelplätze  in Neualm, Gamp, Rif und Rehhof gesperrt. Diese Wertstoff-Sammelplätze sind grundsätzlich für Sonder-Abfälle wie Grünschnitt, Sperrmüll, Alteisen und dergleichen vorgesehen. Die Stadtgemeinde Hallein ersucht um Verständnis, dass angesichts der aktuellen Lage, die Sonder-Abfälle derzeit nicht abgeliefert werden können. Weiterhin geöffnet sind jedoch die Wertstoff-Sammelinseln. Diese stehen wie gewohnt zur Verfügung.

BAUSTELLE SCHIEMER-STRASSE
EINGESTELLT
Aufgrund einer Verordnung des Bundes-Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-Schutz vom 16. März 2020, musste die Baustelle „Schiemer-Straße“ (Pfannhauser-Platz) eingestellt werden. Der Sicherheits-Abstand von einem Meter –unverzichtbar angesichts der aktuellen Corona-Krise –   kann nicht eingehalten werden, deshalb wurde die Baustelle eingestellt.

 

CORONA-ABFÄLLE GEHÖREN
IN DIE RESTMÜLL-TONNE
Bei Quarantäne-Bestimmungen und Corona-Verdacht stellt sich die Frage, wie man mit Haushaltsmüll richtig umgeht. Die gute Nachricht: Sachgerecht entsorgte Abfälle, die mit dem Virus verunreinigt sein könnten, haben kein höheres Infektionsrisiko als üblicher Restmüll.  „In einem Haushalt mit infizierten Personen sammelt man den Restmüll am besten in kleineren Portionen in reißfesten Kunststoff-Müllsäcken, verschließt sie und entsorgt sie über die Restmüll-Tonne“, informiert Angelika Brunner vom Referat Abfall-Wirtschaft und Umweltrecht des Landes. Dies gilt besonders für Abfälle mit Körper-Sekreten von infizierten Personen, also beispielsweise Papier-Taschentücher oder benutzte Wundverbände. „Aus medizinischer Sicht gilt für ‚Corona-Abfall‘ wie Schutz-Kleidung, Masken dasselbe wie für den Restmüll, auch für benutzte Papier-Taschentücher von isolierten Personen. Das Risiko, das von diesem Restmüll ausgeht, ist grundsätzlich dasselbe wie für alle Abfälle. Es gelten die üblichen Regeln der Trennung und Hygiene wie beim Restmüll“, so Umweltmediziner Gerd Oberfeld von der Landes-(LK)  Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt.

 

MASSVOLLE BEWEGUNG AN DER FRISCHEN LUFT

ABER KEINE ABENTEUER AM BERG
Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt. „Die Lage ist ernst, ich appelliere an die Salzburger Bevölkerung, den Weg des Bundes mitzugehen und das Haus nicht zu verlassen. Ganz wichtig dabei ist auch, dass man nun nicht zu einer riskanten Ski-, Rad- oder Wandertour in die Berge aufbricht“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Das sieht auch Harald Wieser, Geschäftsführer vom Salzburger Alpenverein so: „Maßvolle Bewegungen an der frischen Luft sind ok, aber keine Abenteuer am Berg.“ „Alle Einsatzkräfte müssen sich auf die Bewältigung und Eindämmung des Corona-Virus konzentrieren. In der aktuellen Situation wäre es alles andere als optimal, wenn etwa Blaulichtorganisationen bei Einsätzen am Berg gebunden sind und dadurch nicht für dringend benötigte Einsätze zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung stehen können“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Auch die Einsatzorganisationen wie Bergrettung, ÖAMTC-Notarzthubschrauber, Rotes Kreuz, Alpenverein, Naturfreunde oder Alpinpolizei Salzburg appellieren an die Vernunft, jedes Risiko in den Bergen und beim Sport zu minimieren. –
(Informationen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes-Pessezentrums).

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Natürlich ist auch die Bezirkshauptmannschaft Hallein intern komplett auf die derzeitige, durch die Bedrohung durch das Corona-Virus geprägte Situation fokussiert. Das Gesundheitsamt wurde durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Dienststellen verstärkt. In den übrigen Sachbereichen sind nur jene Landes-Bediensteten anwesend, die erforderlich sind, um einen Notbetrieb aufrechterhalten. Parteien-Verkehr findet nur in sehr dringenden Ausnahme-Fällen statt.

 

In der Bezirkshauptmannschaft Hallein wurde der Parteien-Verkehr stark eingeschränkt. Das Schlüssel-Personal ist im Amt anwesend, die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus. ,,Persönliche Kontakte mit Kunden gibt es nur mehr, wenn absolut notwendige Amtshandlungen durchgeführt werden müssen. Und auch diese Ausnahmefälle für den Parteienverkehr sollen unbedingt vorab telefonisch vereinbart werden‘‘, erklärt Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

Im Tennengau steht zudem der verkleinerte Bezirks-Katastrophenstab im Einsatz. „Damit unterstützen wir intern unsere Gesundheits-Behörde bei der strukturierten Abarbeitung und gewährleisten extern, dass die Gemeinden im Bezirk eine ständig erreichbare Kontaktstelle haben“, betont der Bezirkshauptmann und appelliert auch
eindringlich an die Bevölkerung, die nun geltenden Ausgangs-Beschränkungen zu befolgen und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Spazieren-Gehen sollte man alleine oder nur mit Begleit-Personen, mit denen man im gemeinsamen Haushalt lebt.

 

Nach wie vor gelten, dies betont Bezirkshauptmann Helmut Fürst, die wichtigen Verhaltens-Regeln, um ein Ansteckungs-Risiko mit dem Corona-Virus zu minimieren:
O Regelmäßig Hände gründlich waschen, mit warmem Wasser und Seife.
O Wenn das nicht möglich ist, Desinfektionsmittel verwenden.
O Händeschütteln und Begrüßungsbussi vermeiden.
O Große Menschenansammlungen meiden.
O Besondere Rücksicht und sorgfältige Handhygiene bei Kontakt mit älteren   Menschen, chronisch kranken oder immunschwachen Personen.
O Niemanden anhusten oder anniesen, sondern in ein Papiertaschentuch oder wenn nötig in die Ellenbeuge.
O Nicht in betroffene Gebiete reisen.
O Bei Symptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Hausarzt telefonisch kontaktieren, nicht gleich in die Praxis gehen.
O Corona-Hotline des Landes Salzburg für allgemeine Fragen: 0662 8042-4450
Telefonhotline für allgemeine Fragen zum Corona-Virus: 0800 555 621 (AGES)
O Telefon-Hotline wenn man Symptome hat oder in einem Risikogebiet war sowie bei medizinischen Fragen: 1450
O Alle Informationen erhalten Sie auf einen Blick und auch in der Sprache Englisch: www.salzburg.gv.at/corona-virus(Text und Foto: Landespressedienst).

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Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste angesichts der aktuellen Bedrohung durch das Corona-Virus, dass während des Notbetriebes der Stadtgemeinde, eine Einkaufs-Vermittlung sowohl für Hilfsbedürftige als auch für die älteren Stadtbewohner installiert wird. Zwei Rufnummern stehen hierfür bereit, um freiwillige Helfer und Hilfsbedürftige zu vernetzen und dadurch Einkäufe von Lebensmitteln oder Medizin-Produkten für die Risikogruppe abzuwickeln.

 

Die beiden Service-Hotlines

+43 6245 8988 – 157 und
+43 6245 8988 – 288

sind bis auf weiteres von Montag bis Freitag von 8–12 Uhr erreichbar.

Zudem können Interessierte sich bei einkaufsvermittlung@hallein.gv.at melden.


ZUM ABLAUF

Die ehrenamtlich Helfenden und die Hilfsbedürftigen werden von der Stadtgemeinde an den beiden Hotlines und per E-Mail an einkaufsvermittlung@hallein.gv.at erfasst.

Anschließend werden die Helfenden mit den Hilfsbedürftigen vernetzt und können die Einkäufe von Lebensmitteln und/oder Medizin-Produkten selbst organisieren. (Dafür wird ausdrücklich folgende Vorgangsweise empfohlen: Bargeld für die Abwicklung verwenden, vorab das Geld abzuholen, den Einkauf zu tätigen und beim Abliefern das Retourgeld mit dem Einkauf abzugeben.) Die Gemeinde trägt keine Verantwortung für eventuelle Ungereimtheiten beim Ablauf. Zur Sicherheit aller Beteiligten wird von den Helfenden ein Identitäts-Nachweis (Foto, Reisepass, Führerschein etc.) per E-Mail gefordert. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: OST).

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Der Corona-Virus Covid-19 ist weiterhin das beherrschende Thema.  Deshalb tagte auch am 14. März wieder der Krisenstab der Stadt Hallein. Konkret ging es dabei um weitere wichtige Maßnahmen, beispielsweise um eine sozial verträgliche Lösung für Eltern, die ihre Kinderbetreuungs-Kinder zuhause versorgen müssen.

 

STREICHUNG BEI DEN
KINDERBETREUUNGS-GEBÜHREN

Bürgermeister Stangassinger informierte am Samstag-Nachmittag die politischen Parteien im Rathaus per E-Mail, dass er eine sozial verträgliche Lösung für Kinderbetreuungs-Gebühren empfiehlt. Dabei soll ein Modell entwickelt werden, wie man Eltern, deren Kinder während der Krise zuhause bleiben können, die Gebühren bis zur Gänze erlässt. Bürgermeister Stangassinger sagt hierzu: ,,Ich will eine solche Entscheidung mit allen Parteien gemeinsam treffen und hoffe auf deren Schulterschluss. Die Bewohner unserer Stadt müssen in dieser Zeit viel ertragen, haben Sorgen und Ängste. Die Stadtgemeinde Hallein ist deshalb bemüht, eine konkrete Unterstützung für ihre Bürgerinnen und Bürger in die Wege zu leiten. Die Senkung der Kinderbetreuungs-Gebühren bis zum Ende der Krisenzeit für alle Eltern, die der Empfehlung des Bundes nachkommen können, dass sie die Kinder zuhause betreuen, wäre sehr wünschenswert. Ich könnte zwar, will diese Entscheidung aber nicht alleine treffen und warte derzeit auf die Antwort der anderen politischen Fraktionen.‘‘ Wie das Modell konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit das Krisenteam der Stadtgemeinde.


SITZUNGEN UND AUSSCHÜSSE
WERDEN AUF EIN MINIMUM REDUZIERT

Derzeit sind zwar keine Ausschüsse bis 3. April 2020 geplant, doch Bürgermeister Alexander Stangassinger empfiehlt allen Ausschuss-Vorsitzenden, auch die nach 3. April geplanten Sitzungen zu verschieben bzw. rechtzeitig zu reagieren. Am 26. März 2020 ist allerdings eine Sitzung der Gemeindevertretung geplant. Die Öffentlichkeit wird aufgerufen, daran nicht teilzunehmen, obwohl es sich um eine öffentliche Sitzung handelt. Eine komplette Absage plant Bürgermeister Stangassinger nicht und erklärt: ,,Trotz Einschränkungen in der gesamten Gemeinde, trotz großer Eingriffe und Einschnitte in das Leben der Menschen dürfen wir nicht in den Stillstand verfallen. Mein Plan ist es, trotzdem die unaufschiebbaren Beschlüsse gemeinsam mit allen Parteien für das Wohl unserer Stadt zu fassen – ob in einer Sitzung oder über eine Notfallvariante. Die Stadt darf nicht in den Stillstand verfallen, wir haben schließlich viel zu tun.‘‘ Dazu soll etwa die Tagesordnung bereinigt werden und auf das Notwendigste beschränkt werden.

 

SPORTSTÄTTEN UND SPIELPLÄTZE MEIDEN!

Der Krisenstab der Stadt Hallein empfiehlt, öffentliche Spielplätze, Parks, Ausflugziele oder öffentlich zugängliche Sportplätze NICHT zu frequentieren.

 

SPERRE DER SALZWELTEN
Die Salzwelten schließen ab Montag ihre Türen.

 

GRÜNMARKT UND BIOMARKT BLEIBEN GEÖFFNET

Nach derzeitigem Stand, sind der Halleiner Grünmarkt am Samstag und der Biomarkt am Freitag, weiterhin geöffnet. Diese zählen zu den Lebensmittel-Händlern und dürfen derzeit noch offen haben. Der Bürgermeister empfiehlt allerdings, sich auch beim Besuchen der Märkte strikt an die Empfehlungen des Bundes zu halten:

o   Kein Händeschütteln

o   Kein Angreifen des Gesichtes

o   Abstand halten

o   Vorab Händewaschen

 

GOTTESDIENSTE

o   Die evangelische Pfarre hat laut Homepage alle Gottesdienste und        
    Veranstaltungen abgesagt

o   Die Pfarre Bad Dürrnberg stellt ebenfalls alle Gottesdienste ein

o   Pfarre Hallein (Stadtpfarrkirche und Neualm) plant alle Gottesdienste wie gewohnt.                                            
   (Stand: 14. März 2020, 16 Uhr).


AUFRUF DES BÜRGERMEISTERS
ZU VERNUNFT UND ZUM KAUF VOR ORT

Der Bürgermeister der Stadt Hallein ruft auch in seiner Gemeinde zu Vernunft bei Einkäufen auf: „Hamsterkäufe bringen nichts, die Lebensmittel-Hersteller haben uns mehrmals informiert, dass die Versorgung aufrechterhalten werden kann.“

Ebenso ruft der Bürgermeister zu einer Art ,,Qualitativ hochwertiger Selbsthilfe für die lokale Wirtschaft‘‘ auf – die abgesehen von der Pandemie-Eindämmung noch weitere Vorteile bringen könnte.

Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,An alle Gastro-Betriebe, Nahrungsmittel- und Lebensmittel-Geschäfte, Apotheken, Vertreiber von Medizin-Produkten! Bitte versuchen Sie, so gut wie möglich auf Abholung oder, wenn erlaubt, auf Lieferdienst umzustellen. Einerseits ist die Waren-Qualität der hier Genannten hervorragend, auch der Genuss darf in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen. Andererseits könnte so in der Krisen-Situation ein eventueller Verlust minimiert werden.‘‘

An die Verbraucher appelliert Stangassinger: ,,Liebe Halleinerinnen, liebe Halleiner. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, zusammenzustehen. Das bedeutet auch, dass wir die heimischen Betriebe nicht im Stich lassen dürfen. Milch beim Bauern zu holen, Essen bei den Gasthöfen bestellen, notwendige Lebensmittel in den heimischen Geschäften besorgen – das alles bringt meiner Überzeugung nach zwei Vorteile: Einerseits erhält man hochwertige Produkte unserer Landwirte, der Gastro- und Lebensmittel-Betriebe sowie der heimischen Apotheken und Vertreiber von Medizin-Produkten. Andererseits leistet man einen Beitrag zur Hilfe für diese wichtigen lokalen Notversorger.

Der Krisenstab wird die Halleiner Bevölkerung weiterhin auf dem Laufenden halten. Bürgermeister  Alexander Stangassinger abschließend: ,,Nicht Hände halten, aber zusammenhalten. Das ist jetzt wichtig. Und wir werden gemeinsam zeigen, dass wir diese Krise bewältigen werden!“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: pixabay).

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Unsere obenstehenden Fotos könnten in jedem der Halleiner Einkaufsmärkte aufgenommen worden sein. Angesichts der fatalen Einkaufwut zahlreicher Kunden und Kundinnen, waren in den Einkaufsmärkten innerhalb kurzer Zeit, die verschiedensten Regale mit unterschiedlichsten Warengruppen leergekauft. Mit der grassierenden Coronavirus-Angst im Nacken, ging jede mehr oder weniger vorhandene Vernunft rettungslos verloren. Ergebnis: Zahlreiche Einkaufsmarkt-Kunden demonstrierten nachdrücklich, wie sehr sie von blindwütigem Egoismus besessen sind. Dabei wäre die Einkaufssituation völlig unverändert, alle Waren gäbe es nach wie vor im Überfluss, wenn nicht eine verrückt gewordene Minderheit die Warenregale leergefegt hätte. Nun sitzen die Raffgierigen auf ihren erbeuteten Waren-Beständen, die ihre Kellerabteile bis zur Decke hin füllen. Zwei verhängnisvolle Möglichkeiten tun sich auf. Entweder werden sie sich in den kommenden Wochen und Monaten vorsätzlich zu Tode fressen. Oder sie sorgen, nach Ablauf der Genießbarkeit ihrer Beutestücke, durch hektische Entsorgung der verdorbenen Warenmassen, für übervolle Abfall-Container. Da werden sich aber alle anderen, die ebenfalls diesen Container benützen, so richtig herzlich darüber freuen. Für den Höhepunkt blindwütiger Rücksichtslosigkeit und widerwärtiger Raffgier sorgte schließlich ein schwabbeliger Fettbauch. Er kam, wild schnaufend, gleich mit zwei völlig überladenen, aneinander geketteten Einkaufswägen, vollgepackt mit Dutzenden gleichartiger Waren, aus einem Halleiner Einkaufsmarkt. DER SALZSCHREIBER ersuchte den Nimmersatt um ein Interview. Dessen Verlauf gestaltete sich jedoch so, dass es sinnvoller erscheint, dem Gespräch in der SALZSCHREIBER-Rubrik ,,Satirisches‘‘ den erforderlichen Platz einzuräumen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Freitag, 13. März 2020, ein Krisenstab einberufen, um Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zu beschließen. Angesichts der ständigen Veränderungen der Lage, tagt täglich ein Krisenstab unter Vorsitz von Bürgermeister Alexander Stangassinger, der die Situation laufend bewerten und auf Veränderungen reagieren wird.. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Wir bitten um Verständnis in der Bevölkerung, dass es angesichts der außerordentlichen Lage zu Verzögerungen der Service-Leistungen im Rathaus kommen kann. Wir sind stets aktuell am Geschehen dran, bewerten die Situationen ständig neu und halten die Bevölkerung über alle Maßnahmen am Laufenden. Es ist wichtig, dass wir ruhig und sachlich die Lage analysieren und bestmöglichen Schutz für unsere Mitarbeiter sowie für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Gleichzeitig werden wir den Betrieb in eingeschränkter Form weiterführen, dringliche Aufträge ausführen und so weit wie möglich den Parteienverkehr per Telefon, E-Mail oder On-line abwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam diese Situation meistern werden, wenn wir alle zusammenhalten.“

FOLGENDE MASSNAHMEN GELTEN IN HALLEIN
AB MONTAG, 16. MÄRZ 2020, BIS MONTAG, 3. APRIL 2020

RATHAUS und VERWALTUNG

• Im Halleiner Rathaus wird der Parteienverkehr eingestellt. • Der Betrieb wird eingeschränkt weitergeführt. • Service-Hotlines werden eingeführt, die von 8-12 Uhr, wochentags für diverse Hilfestellungen für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.• Systemrelevante Stellen werden in eingeschränkter Form selbstverständlich für individuelle Fälle weiter besetzt sein. Telefonische Voranmeldung erforderlich.
• Detaillierte Informationen werden ab Montag, 16. März 2020, veröffentlicht.

 

SENIORENHEIM
• Ab SOFORT gibt es keine Besuche mehr im Seniorenheim Hallein. • Nähere Informationen erhalten betroffene Angehörige direkt im Seniorenheim Hallein unter der Telefonnummer: +43 6245 83214

 

STADTBETRIEBE - VERANSTALTUNGSSTÄTTEN
STADTBÜCHEREI - SPORTHALLEN

• Schließung Stadtkino. • Schließung Stadtbücherei. • Alle städtischen Veranstaltungs-Stätten werden geschlossen. • Alle stadteigenen Sporthallen und Räume, die außerschulisch von Vereinen oder Institutionen genützt werden, stehen nicht mehr zu Verfügung.

 

WIRTSCHAFTSHOF HALLEIN
• Der Wirtschaftshof wird in Notbetrieb versetzt. • Die Leistungen des Wirtschaftshofes werden reduziert weitergeführt, wie Straßen-Reinigungen, Grünflächen-Bewirtschaftung etc. • Bei der Müllabfuhr wurden zur Ausfalls-Sicherheit zwei weitere Teams als Reserve eingeteilt. • Die Öffnungszeiten der Wertstoff-Sammelplätze werden für die Zeit der Krise überarbeitet. • Nähere Informationen erfolgen am Montag, 16. März 2020 unter Tel.: +43 6245 8988-300.

 

SCHULEN und KINDERGÄRTEN
• Die Stadtgemeinde Hallein informiert in einer gesonderten Aussendung über die Maßnahmen bezüglich der Kindergärten und Schulen. • Prinzipiell gilt, dass jegliche Informationen zu Betreuung und Veränderungen DIREKT bei den LeiterInnen der Schulen und Kindergärten einzuholen sind. • Die Telefonnummern der jeweiligen Schul- und Kindergartenleitungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Hallein. www.hallein.gv.at • Die Halleiner Schulen und Kindergärten halten sich gänzlich an die Vorgaben des Bundes, der Bildungsdirektion und der Gesundheitsbehörden.

 

KELTENMUSEUM und STILLE NACHT MUSEUM
• Die Museen der Stadt Hallein werden geschlossen.

 

IKU – BÜRO FÜR INTERKULTURELLES ZUSAMMENLEBEN
• Das IKU Hallein wird den Personenverkehr in eingeschränkter Form weiterführen. • Detail-Informationen erhalten Sie per E-Mail an iku@hallein.gv.at oder per Telefon unter +43 6245 70 136. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

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Absolut unglaublich und nicht zu fassen. Im Haus Ederstraße 6 befinden sich zwei Mansarden-Wohnungen, bei denen erst durch Dachhaut-Öffnungen die gesetzlich vorgeschriebenen Werte für Belichtung und Belüftung hergestellt werden konnten. Nun wird bereits seit drei Jahren intensiv versucht, eine dritte Mansarden-Wohnung, in der noch immer das Licht ganztägig (!) eingeschaltet werden muss, ebenfalls durch eine Dachhaut-Öffnung, in einen zeitgemäß bewohnbaren Zustand zu versetzen. Trotz unterschiedlichster Bemühungen verschiedenster Fachleute, wird das Vorhaben, völlig unverständlich, vom Halleiner Bauamt abgelehnt. Die verheerende und absolut falsche Begründung: Die dritte Dachhaut-Öffnung würde das Stadtbild beeinträchtigen!

DACH-AUFBAUTEN, DACH-EINBAUTEN UND DACH-AUSSTIEGE
GENEHMIGT, ABER NICHT DIE UNBEDEUTENDE DACHHAUT-ÖFFNUNG

Von wo immer man auch das Halleiner Stadtbild betrachtet, die beiden bereits bestehenden Dachhaut-Öffnungen des Hauses Ederstraße 6 bleiben unsichtbar. Dies gilt natürlich auch für die vorgesehene dritte Dachhaut-Öffnung. Nur wer sich in einen Hubschrauber setzt, um für den SALZSCHREIBER zu fotografieren, wird die Dachhaut-Öffnungen am Haus Ederstraße 6 entdecken – und auch gleich zahlreiche weitere an anderen Gebäude-Dächern. Wenn jedoch dem Bauamt die Ansicht der Halleiner Dachlandschaft aus der Vogelperspektive so sehr am Herzen liegt, dann steht ihm künftig ein Haufen Arbeit ins Haus. Denn das hellblaue Dach des Hauses Ederstraße 6, sticht geradezu hervor aus seinem von unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dach-Gärten und Dach-Ausstiegen geprägten Umfeld – siehe unsere Fotos oben. Hier wäre im Interesse des Stadtbildes längst schon Schwerarbeit fällig gewesen.

BEISPIELLOS: EINE WOHNUNG OHNE GENÜGEND
TAGESLICHT UND OHNE AUSREICHENDE BELÜFTUNG

Die Halleiner Firma Springer-Immobilien wurde vom Eigentümer der Mansarden-Wohnung im Haus Ederstraße 6, per Vollmacht beauftragt, für die Vermietung und die laufende Qualitäts-Verbesserung dieser Mansarden-Wohnung zu sorgen, um darin auch anspruchsvolles Wohnen in der Halleiner Altstadt zu ermöglichen. Seit Jahren schon wurde immer wieder von den wechselnden Mietern dieser Mansarden-Wohnung kritisiert, dass sie über völlig unzureichende Belüftungs-Möglichkeiten (!) verfügt. Dies gilt ebenso für die völlig ungenügende Belichtung – in der Wohnung muss deshalb ganztägig künstliches Licht eingeschaltet bleiben! Ein einzigartiger Fall in der Halleiner Altstadt. Grundsätzlich gilt: Der Gesetzgeber fordert zwischen 10% und 12% Lichteinfalls-Fläche im Verhältnis zum dahinterliegenden Raum. In der verbesserungsbedürftigen Mansarden-Wohnung wird dieser Wert, völlig unzureichend, nämlich gerade noch zur Hälfte erreicht!

SACHVERSTÄNDIGER: WO ZWEI DACHHAUT-ÖFFNUNGEN GENEHMIGT
WURDEN, GIBT ES KEINEN GRUND, EINE DRITTE ZU VERBIETEN

Anlässlich eines Mieter-Wechsels in der Mansarden-Wohnung im Jahr 2017, wurde die Firma Springer-Immobilien vom Wohnungs-Eigentümer beauftragt, bei der Baubehörde prüfen zu lassen, in welcher Form ein Verfahren für die erforderliche Dachhaut-Öffnung einzuleiten wäre. Die Vorsprache bei einem, leider inzwischen verstorbenen Bausachverständigen (Dipl.-Ing. und Architekt) des Bauamtes Hallein, ergab folgendes:
A) Der erwähnte Bausachverständige übergab eine Kopie des Geschoßplanes der Mansarden-Ebene des Hauses Ederstraße 6, auf dem bereits die beiden Dachhaut-Öffnungen aus früherer Zeit eingezeichnet waren.
B) Der Bausachverständige des Bauamtes Hallein erklärte auf Befragen, dass er keinen Grund wüsste, wenn bei zwei Dachgeschoß-Wohnungen die Dachhaut-Öffnungen genehmigt wurden, warum dies bei der jetzt zur Debatte stehenden Mansarden-Wohnung nicht der Fall sein sollte.
Anschließend reichte der Eigentümer der Mansarden-Wohnung, mit Unterstützung der Firma Springer-Immobilien und auf Grundlage des vom Bauamt zur Verfügung gestellten Geschoßplanes, das Ansuchen zur Dachhaut-Öffnung ein.

EINFACH LÄCHERLICH: EINE KLEINE DACHHAUT-ÖFFNUNG
SOLL DAS ERSCHEINUNGSBILD DER STADT HALLEIN SCHÄDIGEN?

Unverständlicher Weise gab es jedoch im Jahr 2018 eine negative Reaktion des Bauamtes. Die völlig unerwartete und absurde Begründung: Diese dritte Dachhaut-Öffnung würde das Halleiner Stadtbild stören! Wie lächerlich diese Begründung war, erkennt man auf unseren oben stehenden drei Fotos. Es folgten nun mehrere Gespräche, die nach weiteren Monaten zu einem Anruf des juristisch ausgebildeten Bauamtsleiters führte: ,,Sagen Sie dem Wohnungs-Eigentümer, er soll nochmals die gleiche Einreichung vornehmen, aber diesmal signiert von einem Baumeister.‘‘ Dann werde das Ansuchen positiv erledigt. Die Firma Immobilien-Springer beauftragte daraufhin einen Baumeister – und blieb auf den Kosten sitzen, weil dem Ansuchen wiederum nicht (!) entsprochen wurde.

EINE PEINLICHE FEHLENTSCHEIDUNG
DURCH DIE HALLEINER GEMEINDEVERTRETUNG

Also kam es zur Vorlage an die nächste Instanz, die Gemeindevertretung der Stadt Hallein. Hier kam es ebenfalls zu einer völlig unverständlichen Ablehnung der dritten Dachhaut-Öffnung am Haus Ederstraße 6. Details zur Abstimmung wurden weder der Firma Springer-Immobilien noch dem inzwischen beauftragten Rechtsanwalt mitgeteilt. Auch das beigebrachte Gutachten eines der renommiertesten, international tätigen Architekten aus Wien, der aus Salzburg stammt, konnte die Halleiner Baubehörde nicht dazu veranlassen, die Bewilligung zur Herstellung normaler Licht- und Belüftungs-Verhältnisse in der Mansarden-Wohnung zu erteilen.
Daraufhin wurden das Landes-Verwaltungsgericht mit den Fakten befasst. Dieses befasste sich jedoch überhaupt nicht mit der Frage, ob das Erscheinungsbild der Stadt Hallein durch die geplante Dachhaut-Öffnung beeinträchtigt wird oder nicht, es beschäftigte sich lediglich mit der nebensächlichen Frage, ob die Höhe der Tür, die zur Dachhaut-Öffnung führt, ausreicht oder nicht…

DAS LETZTE ANSUCHEN UM ERRICHTUNG DER DACHHAUT-ÖFFNUNG
LIEGT AUCH SCHON WIEDER SEIT MONATEN BEIM BAUAMT

Dann kam es in Hallein, etwa vor einem Jahr, zum Bürgermeister-Wechsel. Bereits der frühere Vizebürgermeister hätte die abenteuerlichen Aussagen der Ortsbildschutz-Kommission zum Thema Dachhaut-Öffnung zurückweisen können – er tat es aber nicht. Jetzt ist ein anderer Vizebürgermeister für den Baubereich und die Raumordnung zuständig, mit dem das Thema auch ausführlich erörtert wurde. Es wurde daraufhin ein neuerliches Ansuchen eingebracht, bei dem sogar die Dachhaut-Öffnung geringfügig reduziert worden war. Damit sollte es der Behörde möglich sein, das Gesicht zu wahren und positiv zu entscheiden. Dieses Ansuchen liegt nun bereits seit mehreren Monaten im Bauamt – ohne jede Reaktion. Inzwischen steht in der, weder mit Tageslicht noch mit Luft ausreichend versorgten (!) Mansarden-Wohnung in der Ederstraße 6, ein Mieterwechsel bevor. Als zusätzliche ,,Attraktion‘‘, blickt man in dieser Wohnung vom Wohnzimmer, vom Esszimmer und von der Küche aus, auf eine rohe Dachschalung und auf einen nicht begehbaren Boden unter der Dachschalung…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick auf einen Teil der Halleiner Altstadt. In der Mitte des rechten Bildrandes, das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Das Dach weist bereits zwei Dachhaut-Öffnungen auf, nun soll eine Dritte für eine Mansarden-Wohnung mehr Licht und Frischluft sichern. Man muss schon ein Sachverständiger des Bauamtes sein um zu begreifen, dass diese 3. Dachhaut-Öffnung natürlich das gesamte Erscheinungsbild der Stadt Hallein komplett ruinieren würde. FOTO 2: Im Mittelpunkt des Fotos steht das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Rechts sind auf dem Dach die beiden schon längst bestehenden Dachhaut-Öffnungen sichtbar, links oben ist die geplante 3. Dachhaut-Öffnung eingezeichnet. Man muss kein Spezialist des Bauamtes sein um zu begreifen, dass die dritte Dachhaut-Öffnung selbstverständlich nicht den geringsten Einfluss auf das Erscheinungsbild der Stadt Hallein hätte. FOTO 3: Am linken Bildrand ist ein Teil des blauen Daches des Gebäudes Ederstraße 6 sichtbar. Das Foto zeigt die Wirrnis der unmittelbaren Umgebung. Die unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dachgärten, Dachausstiege etc. stören, offenbar aus Sicht des Bauamtes, das Erscheinungsbild der Stadt Hallein nicht im Geringsten. Im Gegensatz zu der vergleichsweise völlig bedeutungslosen Dachhaut-Öffnung auf dem Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Beneidenswert, wer solches auch nur ansatzweise verstehen kann. – (Odo Stierschneider, Fotos: Springer).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Mittwoch, 11. März 2020, eine Notfall-Sitzung zum Thema Corona-Virus einberufen. Teilnehmer waren Mitarbeiter, Einsatzkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger, die alle zur bestmöglichen Zusammenarbeit aufgefordert wurden. Dazu wurden Maßnahmen für die nachfolgend anführten Bereiche aufgelistet. Gültigkeits-Zeitraum vorerst ab sofort bis zum 3. April 2020.

 

VERANSTALTUNGEN
Abgesagt werden alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 100 Personen in Innenräumen und ab 500 Personen in Außenbereichen – also Konzerte, Kabaretts, Theater, Hochzeiten. Bürgermeister Stangassinger beauftragte den Tourismusverband Hallein und den Verwalter der Veranstaltungsstätten der Stadt, Mattäus Leitner, umgehend alle betroffenen Veranstaltungen zu erfassen, Absagen und Verschiebungen zu dokumentieren. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist vorgesehen. Der Bürgermeister erklärt dazu, dass gebuchte Veranstaltungsstätten für den Zeitraum des Erlasses und auch im Falle einer Erlass-Verlängerung, KOSTENFREI storniert werden können.

SCHULEN UND KINDERGÄRTEN
Zwischen Schulen, Kindergärten und Stadtgemeinde herrscht ein regelmäßiger Austausch. Verdachtsfälle müssen umgehend an die Stadtgemeinde gemeldet werden. Der Bürgermeister hat allen Schulen Desinfektionsmittel zugesagt, vorbehaltlich ihrer Verfügbarkeit. Zudem werden die Eltern aufgefordert, bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Schnupfen, Husten, Atmungsprobleme, Fieber und sonstigen Infekten, ihre Kinder vorsorglich zuhause zu lassen. Dies dient dem Schutz der eigenen Kinder, dem Schutz der übrigen Schüler, dem Schutz der Eltern und schließlich dem Schutz der Bevölkerung. Sollten bei den Eltern Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Probleme bei ihren Kindern bestehen, sollte NICHT zum Arzt oder ins Krankenhaus gefahren werden sondern die Notrufnummer 1450 angerufen und dort Rat eingeholt werden. Bei bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus gibt es einen Maßnahmenplan des Unterrichts-Ministeriums, der von den Schulen eingehalten werden muss.

STADTKINO HALLEIN
Im Stadtkino werden für Kino-Vorführungen und alle anderen Veranstaltungen jeweils nur noch 99 Karten ausgegeben. Zudem wird beim Kartenverkauf darauf geachtet, dass alle Personen, die nicht unbedingt nebeneinander sitzen müssen, nur Karten mit gewissen Sitzabständen erhalten.

SENIORENHEIM
Die Bevölkerung wird aufgerufen, nur unbedingt notwendige Besuche im Seniorenheim durchzuführen. Für alle Besucher und Besucherinnen steht ein Desinfektionsmittel-Spender zu Verfügung. Die Leiterin des Seniorenheims Magdalena Steiner, ersucht, dass die Besucher zum Schutz der Insassen des Seniorenheims, unbedingt Abstand halten sollen. Hygienepläne wurden im Seniorenheim bereits ausgegeben.

VERWALTUNG UND RATHAUS
Bürgermeister Stangassinger betont, dass ein Notfallplan für das Rathaus bereits ausgearbeitet wird. Diverse Varianten mit Home-Office-Vertretungen etc. werden geprüft, um einen Notbetrieb bei eventueller Schließung des Rathauses aufrecht zu erhalten. Die Bewohner der Stadt werden jedenfalls zeitgerecht über etwaige Änderungen im Dienstleistungs-Bereich seitens der Stadtgemeinde über die Facebook-Seite des Bürgermeisters, über die Homepage und über die Gem2Go-App informiert. Derzeit läuft der Betrieb im Rathaus wie gewohnt – es kommt zu keinen Einschränkungen bei den Serviceleistungen für die GemeindebürgerInnen.

FREIWILLIGE FEUERWEHR
Die Freiwillige Feuerwehr Hallein wurde bereits mit einem Notfallplan ausgestattet. Derzeit finden keine Übungen statt und es gibt keine größeren internen Versammlungen. Der Einsatzbetrieb ist dennoch gesichert und die Feuerwehr steht, so wie immer, jederzeit für Einsätze bereit.

KELTENMUSEM HALLEIN
Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, informiert, dass er in enger Abstimmung mit dem Salzburg Museum stehe und von dort einheitliche Schritte für eine etwaige Museums-Schließung gesetzt werden.

 

HINWEIS VON SPRENGELARZT DR. FRANZ PUTTINGER
Dr. Puttinger betont, dass als wichtigste Vorsichts-Maßnahme gegen eine eventuelle Ansteckung, nach wie vor das Händewaschen mit Seife und warmem Wasser zählt. Er rät auch den Leitern von Kindergärten und Schulen, dies von den Kindern sowie von den Schülern und Schülerinnen einzufordern.

Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte am Ende der Informations-Sitzung, dass die Stadtgemeinde angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus gut vorbereitet sei, dass die Kommunikationswege klar und deutlich seien, und alle erforderlichen Informationsketten bestehen bleiben würden. Dazu unterstrich er: ,,Es gilt jetzt, mit einer gewissen Gelassenheit die Situation zu bewerten sowie sachlich und ruhig zu agieren. Wir sind gut vorbereitet, es gibt keinen Grund zur Panik und wir werden diese Situation gemeinsam meistern.‘‘ – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: AGES).

WICHTIGE TELEFON-NUMMERN
Gesundheitsberatung: 1450.
Corona-Virus-Hotline der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungs-Sicherheit (AGES): 0800 555 621.
Experten der Arbeiterkammer für arbeitsrechtliche Fragen: 01 50 165 – 1343.
Arbeiterkammer Konsumenten-Schutz rund ums Reisen: 01 50 165 – 1209
Infos für Betriebe zum Corona-Virus bei der Wirtschaftskammer: 05 909 00 - 4352

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47 Minuten lang geisterte am 11. März 2020, die Meldung über den ersten Corona-Krankheitsfall in Hallein durch die Redaktionen der verschiedenen Medien. Um 12,43 Uhr war die dramatische Nachricht aus dem Halleiner Rathaus eingetroffen: ,,Um 9 Uhr morgens wurde am heutigen Tag der erste Fall einer Corona-Infektion in Hallein bekannt…‘‘ Der dramatischen Meldung folgte der Bericht über eine Corona-Notfallsitzung in Hallein, die, unabhängig davon, bereits am 10. März für den 11. März um 9,30 Uhr für Mitarbeiter, Einsatzkräfte und sonstige Organisationen und Entscheidungsträger einberufen worden war. Der SALZSCHREIBER veröffentlicht dazu einen gesonderten Beitrag. 47 Minuten nach der Alarmmeldung kam die Entwarnung, denn um 13,30 Uhr traf vom Pressedienst des Landes Salzburg unter dem Titel ,,Kein Corona-Fall im Tennengau‘‘ die erfreuliche Nachricht ein, dass es sich in Hallein um keinen bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung handle. Aber: ,,Es werden zur Zeit Verdachtsfälle im Tennengau abgeklärt.‘‘ 62 Minuten später, um 13,45 Uhr, bestätigte auch das Halleiner Rathaus, dass der Bürgermeister unrichtig über den angeblichen Corona-Fall informiert worden war. Diese positive Nachricht war von der erleichterten Übermittlerin im Rathaus gleich mit 20 (!) Rufzeichen versehen worden. So hoffen wir, dass sich auch alle künftigen Meldungen über einen Corona-Fall in Stadt und Bezirk Hallein, erfreulicher Weise als unrichtig erweisen. Natürlich ebenfalls mit 20 Rufzeichen! – (Odo Stierschneider, Foto: AGES).

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Schwimmtalent Luca Karl ist der zwölfmillionste Sportler im Universitäts- und Landes-Sportzentrum (ULSZ) Rif. Auf unserem Foto oben, wird er von Sport-Landesrat Stefan Schnöll (links) und ULSZ-Direktor Wolfgang Becker (rechts) im Sportzentrum Rif begrüßt. ,,Die gute Auslastung unseres Aushänge-Schilds im Salzburger Sport beweist, dass wir ein perfektes Angebot für unsere Sportlerinnen und Sportler bereitstellen. Wir möchten aber ständig am Puls der Zeit bleiben und investieren daher weiterhin kräftig in die Weiter-Entwicklung unserer Anlagen‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll, der Luca Karl im Salzburger Schulsport-Modell (SSM) in Rif begrüßte. 470.000 Sportlerinnen und Sportler kommen jährlich nach Hallein-Rif um hier zu trainieren. ,,Das große Interesse am Sportzentrum Rif ist auch nach 34 Betriebsjahren ungebrochen. Breiten-, Leistungs- und Behinderten-Sport sind, so wie die Universität Salzburg, unsere wichtigsten Eckpfeiler und das soll auch in Zukunft so bleiben‘‘, freut sich ULSZ-Direktor Wolfgang Becker über den zwölfmillionsten Sportler, der ,,eingecheckt‘‘ hat.

Dieser große, beeindruckende Zustrom hat viele Gründe. Die universitäre Ausbildung im Fachbereich für Sport- und Bewegungs-Wissenschaft ist nach wie vor sehr gefragt. Das Heeres-Leistungssportzentrum (HLSZ) und das Olympia-Zentrum Rif (OZR) sind die Heimat von etwa 130 Spitzen-Sportlerinnen und Spitzen-Sportlern. Die großartigen Erfolge aktuell von Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger oder Skisprung-Weltmeister Stefan Kraft, sind die beste Werbung für das Universitäts- und Landes-Sportzentrum und locken auch viele Breiten-Sportlerinnen und Breiten-Sportler und vor allem Jugendliche an. Zusätzlich führt die Ansiedlung zahlreicher Verbände dazu, dass immer mehr Sportlerinnen und Sportler das vielfältige Angebot in Rif nützen. Ein weiterer Pluspunkt im ULSZ Rif besteht im öffentlichen Zugang zu zahlreichen Sport-Anlagen. Im vergangenen Sommer 2019 wurde das Sportzentrum um einen Rodelhügel samt kleiner Sprungschanze und einer Pumptrack-Anlage erweitert. Im Juni des heurigen Jahres 2020 wird das Tribünen-Gebäude auf der Leichtathletik-Anlage fertiggestellt. Damit wächst das Sportzentrum um 5 Umkleide-Einrichtungen, einen Hörsaal für 70 Personen und die Büros sowohl für das Salzburger Schulsport-Modell (SSM) als auch für den Salzburger Fußballverband. Auch das neue Sportler-und Studentenheim soll ebenfalls im Frühsommer 2020 fertiggestellt werden. ,,Mit all diesen infrastrukturellen Maßnahmen, ist Rif für die kommenden Jahre gut gerüstet‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll abschließend. – (Landes-Korrespondenz/sm/mel, OST. Foto: ULSZ Rif).

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Sehr geehrte Frau Frauen-Landesrätin Klambauer,

schon seit mehreren Tagen verfolge ich nun  die Berichterstattung über Ihr Vorhaben, die Frauenhäuser in Hallein und der Stadt Salzburg neu ausschreiben zu lassen. In unserer Stadt regt sich derzeit erheblicher Widerstand über Ihre Entscheidung und es scheint, als ob Sie (1. Foto oben), sich durch nichts und niemanden von Ihrem Weg abbringen lassen. Ich schätze Ihren Willen und Ihre Zielstrebigkeit, beides scheint eine besondere Stärke von Ihnen zu sein. Gerade für eine Landesrätin, die unter anderem für Frauen-Angelegenheiten zuständig ist, tragen Sie eine große Verantwortung für die vielen Frauen in unserem Bundesland – Wille und Zielstrebigkeit sind da wichtige Eigenschaften im Kampf gegen die noch immer vorhandene Schlechterstellung der Frauen, gegen fehlende Unterstützung der Frauen im Alltag und gegen Repression und Gewalt an Frauen.

Dass Sie allerdings mit Ihrem Willen und Ihrer Zielstrebigkeit nun das Ende der bestehenden Frauenhäuser riskieren, sehen ein Großteil der Halleiner Bevölkerung und ich sehr kritisch. Es sind genau diese Frauenhäuser, die jenen Frauen Schutz bieten, die sonst keinen sicheren Hafen vorfinden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die unter Drohungen leiden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, bei denen Misshandlung und Gewalt an der Tagesordnung stehen. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die vielleicht in einem ,,normalen Leben‘‘ sogar ebenfalls den Willen und die Zielstrebigkeit wie Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin hätten – die Betroffenen können aber diese Eigenschaften aufgrund der an ihnen ausgeübten Repression und Gewalt nicht ausleben.

Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, klagen darüber, dass die Frauenhäuser Geld verschlingen. Ja, das ist richtig, diese Frauenhäuser müssen finanziell kräftig vom Land unterstützt werden – denn die Gefahr ist groß, dass Gewalt und Repression sonst diese Frauen verschlingen.

Sie klagen darüber, sehr geehrte Frau Landesrätin, dass Ihnen die Arbeit in den Frauenhäusern zu intransparent ist. Ja, das ist möglich. Aber in einer solchen Institution spielt Transparenz ausnahmsweise keine übergeordnete Rolle, denn dort geht es nicht um Missbrauch von Geldern, sondern um den Missbrauch von Frauen und die damit verbundene Demütigung und das damit verbundene Leid. Ich befürworte natürlich eine lückenlose Abrechnung von Steuergeldern und es dürfen sehr wohl Verbesserungen in der Organisation stattfinden. Aber der Fortbestand dieser Organisation darf keinesfalls riskiert werden. Auch zählt in so sensiblen Bereichen ein gewisses Vertrauen in die professionelle Arbeit für die Betroffenen.

Ich lade Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, herzlich zu einem ,,Runden Tisch‘‘ in das Halleiner Rathaus ein, damit Sie sich vor Ort einmal mit mir als Bürgermeister (2. Foto oben), mit anderen politischen Vertretern der Stadtgemeinde und den Verantwortlichen aus dem Frauenhaus zusammensetzen. Ich bitte Sie auch, dass Sie uns Ihre Entscheidung direkt im Gespräch begründen und belegen. Vielleicht erkennen wir dann in diesem Gespräch, warum Sie so willensstark und zielstrebig für die Ausschreibung auftreten? Oder Sie erkennen vielleicht, dass die hier im Halleiner Frauenhaus Mirjam geleistete Arbeit wichtig dafür ist, damit gepeinigte Frauen vielleicht wieder einmal willensstark und zielstrebig mit ihrer Situation umgehen können.

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und hoffe, Sie nehmen sich die Zeit und schlagen uns einen Termin vor.

Hochachtungsvoll
Alexander Stangassinger
Bürgermeister der Stadt Hallein

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Bereits zum 9. Mal findet heuer das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival statt. Es geht vom 11. bis 25. März 2020 in der neuen Musikmittelschule Hallein Burgfried (Davisstraße) und im Musikum Hallein (Bürgerspitalplatz) über die Bühne. Somit wird im kommenden Jahr das stolze 10jährige Jubiläum gefeiert. Die Veranstalter – Künstlerischer Leiter Ivan Mancinelli, Christina Schorn-Mancinelli (Gitarre), Doris Pichler (Grafik) und Iris Moosleitner (Bühnendekoration) – präsentieren während dieser 15 rhythmusbetonten Tage eine abwechslungsreiche Bandbreite an Schlag-Instrumenten. Das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival bietet sowohl Profis als auch jungen Musikern eine attraktive Plattform. Dies gelingt heuer nicht nur durch verschiedene spannende Konzerte. Es werden auch attraktive Workshops und ein erstmals stattfindender internationaler Wettbewerb geboten, der für 12- bis 15jährige und für 16- bis 19jährige in den Kategorien Trommel und Mallet-Instrumenten in Szene gehen wird.

Das Schlagzeug-Festival startet mit dem Workshop ,,Trommel mit!‘‘, in dessen Verlauf auch kleine Kinder die Instrumente ausprobieren können. Als letzte Veranstaltung steht die Schüleraufführung ,,Graf Wenzelslaus, der Geräusche-Sammler, ein selbst verfasstes, selbst komponiertes und selbst gestaltetes Objekt- und Musiktheater auf dem Programm. Dabei kommt ein weltweites Unikum, der einzigartige und großartige, selbst gebaute Geräusche-Sammler zum Einsatz, von dem bereits an die 13.000 Geräusche eingesaugt und gesammelt wurden. Alles, was sich zwischen den beiden, oben erwähnten Veranstaltungen, an weiteren mitreißenden, spannenden und begeisternden Schlagzeug-Ereignissen im Verlauf des Internationalen Halleiner Schlagzeugfestivals ereignet, finden Sie hier anschließend in der Programm-Übersicht klar ersichtlich dargestellt. – Auf dem 2. Foto (von links) die Veranstalter Doris Pichler, Ivan Mancinelli (mit dem grandiosen Geräusche-Sammler) und Christina Schorn-Mancinelli. – (Odo Stierschneider, Fotos OST).

 

Programm-Übersicht 2020
für die beiden Veranstaltungsorte Musikmittelschule, Davisstraße 17 [1] und Musikum Hallein, Bürgerspitalplatz 7 [2].

MITTWOCH 11.03. 17:00 [1] Trommel mit! Workshop mit Philipp Lamprecht und Studenten des Orff-Instituts Salzburg. Eine Veranstaltung des Salzburger Bildungswerks Hallein.

DONNERSTAG 12.03. 19:30 [2] MDC Drumline Hallein unter der Leitung von Henry Chou (Musikum Hallein). Sax & Smile: Andrea Ballwein, Andrea Bican, Bettina Huber, Ingrid Riepler-Reisecker, Thomas Herdin, Iris Moosleitner.
Jean-Luc Remey-MeilleDer renommierte französische Vibraphonist Jean-Luc Remey-Meille (Conservatoire du Lyon) tritt beim heurigen Festival mit seinem Trio TRÂ in Erscheinung. Das Publikum darf auf Werke von JL Remey-Maile, D. Arango, JS Bach und anderen gespannt sein.

SAMSTAG 14.03. 19:30 [2] Halleiner Kammerorchester, Teil 1: Mozart und Benjamin Britten. Teil 2: Uraufführung „Concerto für Schlagzeug und Streichorchester“. Dirigent: Luigi Morleo, Komponist: Mattia Morleo, Solist: Jakob Mancinelli. Projektionen des Italienischen Künstlers Tarshito.

MITTWOCH 18.03. + DO 19.03. 10:00 [1] Schülerkonzerte mit 4our Beats, Leitung: Thomas Grubinger (Musikum Salzburg).

FREITAG 20.03. 19:30 [2] Duo Flying Sticks: Bastian Mühlbacher, Johannes Gruber. Solo: Flavio Vitelli, Christoph Brandtner und Elias Krainbucher.
Filippo Lattanzi. 
Der gefeierte italienische Multipercussionist interpretiert Werke von Keiko Abe, Andy Akiho, Tomasz Goliński, Per Norgard, Andrew Thomas und Iannis Xenakis.

SAMSTAG 21.03. 19:30 [2] „PercuMania“, Tobias Guttmann. Der bekannte gebürtige Halleiner Schlagzeuger präsentiert das Projekt PercuMania. Gemeinsam mit Schülern des Musikum Saalfelden und der LMS Kitzbühel werden unter anderem Werke von N. J. Zivkovic, M. Schmitt, W. Reifeneder, M. Miki und E. Kopetzki präsentiert. Besonders gespannt sein darf das Publikum auf den Auftritt der Basler Fastnachtstrommeln, in Zusammenarbeit mit der Pfeifergruppe Musikum Pinzgau. 

SONNTAG 22.03. 16:00 [2] Premiere des musikalisch-literarischen Projekts „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“.
Text: Thomas J. Hauck, Musik: Agustín Castilla Ávila. Mit Thomas J. Hauck und dem El Cimarrón Ensemble, Christina Schorn-Mancinelli und Ivan Mancinelli. Bühnenbild: Iris Moosleitner.

MONTAG 23.03 + MI 25.03 10:00 [1] Schüleraufführung „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“

 

Workshops
14.03. Luigi Morleo (Dozent für Percussion-Instrumente am Konservatorium
„N. Piccini“) Workshop für Percussion

15.03. Rainer Furthner (Schlagzeuger „Percussion Planet Ensemble“) Workshop für kleine Trommel

19.03. Filippo Lattanzi (Marimba, Conservatorio N. Piccinni, Bari), Workshop für Marimba

20.03. Ivana Bilic (Marimba, Zagreb Music Academy), Workshop für Marimba 

Wettbewerb
1st International Percussion Competition Hallein: 13. + 14.03. und 20. + 21.03.

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In der Sendereihe ,,Heimatleuchten‘‘ brachte ,,Servus-TV‘‘ auch eine kurze Sequenz über die neue Schausaline neben dem Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg. Diese soll, nach derzeitigem Stand der Dinge, im kommenden April eröffnet werden. Damit ist der Dürrnberg, so wie schon zur Zeit der Kelten, wieder ein Ort, an dem Salz direkt gewonnen wird. In der, für die bauliche Ausgestaltung der Stadt Salzburg, unter den weltlich regierenden Fürsterzbischöfen, so eminent wichtigen Salzperiode von etwa 1200 bis etwa 1800, wurde Sole vom Dürrnberg hinunter nach Hallein zu den insgesamt 11 Salinen geleitet. Dort wurde in beheizten Sudpfannen das Wasser der Sole verdampft, zurück blieb das nasse Salz. Nach den Erzbischöfen waren die Habsburger tonangebend, sie errichteten auf der Pernerinsel eine moderne Großsaline mit vier Sudpfannen. Auf der Pernerinsel wurde bis 1989 Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen. Nun wird, 31 Jahre nach dem Ende der Salzproduktion in Hallein, ab April 2020, auf dem Dürrnberg in einer kleinen, technisch modernen Schausaline, wieder Salz erzeugt.

In der Stadt Hallein war man – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit, das bedauerliche 30jährige Jubi-läum (besser: Trauer-läum) des Endes der Salzproduktion mit einer ähnlichen Initiative zu würdigen. Hier steht man noch immer einigermaßen ratlos vor der letzten, noch in der Alten Saline existierenden historischen Salzsiede-Pfanne. Dieser Gebäudeteil der Alten Saline ist einsturzgefährdet. Ein unerfreuliches Kuriosum: Sowohl im Erdgeschoß, in dem einst die Befeuerung der Salzsiede-Pfanne situiert war, als auch im 1. Stock mit der Salzsiede-Pfanne, verhindert nur ein Wald von Holzstützen die Einsturz-Katastrophe. Es wäre ein Akt politischer Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg, die über ein halbes Jahrtausend hinweg alleiniger Nutznießer des Dürrnberger Salzvorkommens war, die Stadt Hallein bei der Sanierung des Salinen-Gebäudes finanziell unterstützen würde. Wie krass sich die beiden Städte noch zu Zeiten von Komponist Franz Schubert voneinander unterschieden, hielt dieser, nach einem Besuch in Hallein, in einem Brief an seinen Bruder fest: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘ Also – deutlicher geht es wohl nicht mehr.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Als erstes Medium veröffentlichte DER SALZSCHREIBER bereits im vergangenen Jahr Fotos vom modernen Erscheinungsbild der damals noch in Bau befindlichen neuen Schausaline auf dem Dürrnberg. FOTOS 2 bis 6: Ausschnitte aus dem Bericht über die neue Schausaline in ,,Servus-TV‘‘. FOTO 7: In der neuen Schausaline wird auch das edle Salz ,,Fleur de Sel‘‘ gewonnen. Die an der Oberfläche der erwärmten Sole schwimmenden, schönen Salzkristalle werden abgeschöpft, unbehandelt getrocknet und abgepackt. ,,Fleur de Sel‘‘ eignet sich nicht für den Salzstreuer oder eine Salzmühle. Am besten streut man die zarten Kristallflocken mit den Fingern über die Speisen. FOTO 8: Die sympathische ,,Servus-TV‘‘-Lady erhielt natürlich vom galanten Salinateur ein Glas mit Salz aus der neuen Schausaline überreicht. – (Odo Stierschneider. Foto 1: OST / Salzschreiber. FOTOS 2 bis 8: ,,Servus-TV‘‘).

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Die Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ (Präsident: Mag. Helmut Reisinger aus Hallein) und ,,Pongau Höch‘‘, (Präsident: Ing. Herbert Wieser aus Bischofshofen), besichtigten gemeinsam eine einzigartige Attraktion unseres Bundeslandes: Die Vega Sternwarte des Salzburger Hauses der Natur auf dem Haunsberg, etwa 200 Meter vom Gasthof Kaiserbuche entfernt. Die ,,Vega-Sternwarte Haus der Natur‘‘ erfüllt modernste technische Ansprüche. Sie verfügt über zwei Hochleistungs-Spiegelteleskope sowie Beobachtungs-Terrassen am Dach des Gebäudes. Dazu bietet das Observatorium einen kombinierten Vortrags- und Veranstaltungs-Saal mit audiovisueller Medien-Ausstattung inklusive Direkt-Übertragung der Teleskopbilder.

 

Die Vega Sternwarte, übrigens eine der leistungsstärksten, öffentlich zugänglichen Sternwarten Europas, ermöglicht allen Interessierten das persönliche, atemlose Erleben und Erfahren des Weltalls. Im Gegensatz zu reinen Forschungs-Observatorien, stehen hier also neben dem wissenschaftlichen Auftrag, von Anfang an die Vermittlung an alle Interessierten im Fokus. Mit dieser Zielsetzung möchte das Haus der Natur Salzburg möglichst viele Menschen für Astronomie, Astrophysik und Weltraum-Forschung begeistern sowie die Interaktion und Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Gesellschaft fördern.

Dass dies auf überzeugende Weise gelingt, erlebten die Mitglieder der beiden Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ und ,,Pongau Höch‘‘ auf beeindruckende Weise. Dafür gilt größter Dank den beiden Astronomen Rochus Hess und Bernhard Jaroch, die mit beeindruckender Fachkenntnis und mitreißender Begeisterung, die Mitglieder der beiden Lions-Clubs zu faszinieren wussten. Die Finanzierung der großartigen Vega Sternwarte erfolgte zu 70% durch private Sponsoren und Spender. Dabei ragt die Größzügigkeit der Firma Vegatrans besonders heraus: Vorerst spendete sie 100.000 Euro für die Vega Sternwarte. Dann erhöhte sie schließlich den Beitrag großzügig und beeindruckend auf eine Million Euro! Die Gesamtkosten betrugen für die Vega Sternwarte 3,4 Millionen Euro.

 

Die Vega Sternwarte verfügt über zwei leistungsstarke Teleskope, die sowohl für Forschung als auch bei öffentlichen Sternführungen im Einsatz sind. Das größere Teleskop ist ein sogenanntes Ritchey-Chrétien-Cassegrain-Teleskop und bietet einen Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimetern. Es steht in einer All-Sky-Kuppel, die sich vollständig öffnen lässt. Die Brennweite beträgt 7.000 Millimeter, je nach verwendetem Okular ergibt sich eine bis zu tausendfache Vergrößerung. (Eine kleine 2-mm-Ameise wäre noch in einer Entfernung von 1 Kilometer zu sehen). Die Verwendung dieses Teleskops ermöglicht das Beobachten und Fotografieren weit entfernter Himmelskörper. Das kleinere Teleskop, auch ein RC-Teleskop, weist einen Spiegel-Durchmesser von 400 Millimetern auf und ermöglicht eine bis zu 300fache Vergrößerung. Es wird für die Erforschung und Fotografie näher liegender Himmelskörper genutzt. Bei weniger starker Vergrößerung kann dieses Teleskop auch diese Himmelsobjekte noch ganz darstellen oder fotografieren.

Interessenten haben die Möglichkeit, die Vega Sternwarte jeden Montag am Abend zu besichtigen. Es wird ein Kurzvortrag und ein Blick durch die Teleskope geboten. Natürlich ist dies immer nur bei klarem Himmel möglich. – Die beiden ersten Fotos oben zeigen die Vega Sternwarte aus zwei verschiedenen Perspektiven. Die beiden Teleskop-Kuppeln prägen nachhaltig das Erscheinungsbild der Vega Sternwarte. Auf dem dritten Foto der Stolz des Hauses: Das große Teleskop mit einem Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimeter Durchmesser. – (Haus der Natur, Peter Moser, Odo Stierschneider. 1. und 2. Foto: Vega Sternwarte. 3. Foto: Peter Moser).

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Der Faschings-Dienstag des Jahres 2020 bleibt in Hallein unvergessen. Während rundum der Fasching nochmals richtig hochschäumte, herrschte in der zweitgrößten Stadt des Landes Totenstille. Hatte der SALZSCHREIBER über den Faschings-Dienstag 2019 noch drei (!) Berichte hintereinander mit insgesamt 27 Fotos veröffentlicht, so gab es heuer aus der deprimierend leeren Stadt nichts zu berichten. Tourismus-Chef Rainer Candido hatte das Unglaubliche bereits im Herbst und im Dezember wegen fehlender finanzieller Mittel angekündigt. Das Desaster wurde auch in der jüngsten Sitzung des Tourismusverbandes bekanntgegeben, als Draufgabe erfolgte die Mitteilung, dass der ,,Slowenische Markt‘‘ heuer (im Programmheft des TVB noch angeführt) nicht stattfinden wird. Dafür scheint im TVB-Programmheft die ,,Italienische Nacht‘‘ nun nicht mehr auf – doch erfreulicher Weise findet sie dennoch statt. Ebenso der ,,Italienische Markt‘‘, wie Veranstalter Alois Frauenhuber betont.
 

Offensichtlich erfordert die Durchführung eines stimmungsvollen Faschings-Dienstags in Hallein mittlerweile einen allzu hohen finanziellen Einsatz. Denn finanzielle Mittel dafür in Höhe von 90.000 Euro, wurden mit Bürgermeister Alexander Stangassinger schon längst beschlossen. Als weiteren Grund für den Verzicht auf den Faschings-Dienstag wurde vom TVB der Mangel an Mitarbeitern angegeben. Inzwischen wurde der gescheiterte Faschings-Dienstag in Hallein auch vom ORF aufgegriffen, wobei einige Halleiner Geschäftsinhaber/innen, die alle vom Gesetz her, ohne Ausnahme, Zwangsmitglieder des TVB sind, ihre Verärgerung äußerten. Diese geht über den gescheiterten Faschings-Dienstag noch hinaus: So wird bezüglich des Moonlight-Shoppings kritisiert, dass Shopping in den Hintergrund gerückt ist: ,,Hier geht es nicht mehr ums Shoppen, sondern ums Saufen!‘‘ Früher wurden Geschäftshäuser und Banken bei Abend-Veranstaltungen stimmungsvoll in verschiedenen Farben beleuchtet. Dies gibt es längst nicht mehr. Ein Alarmzeichen müsste für den TVB sein, dass sich bei den alljährlichen Sitzungen immer weniger Mitglieder einfinden. Schließlich gab es jedoch auch versöhnliche Stimmen: ,,Der Tourismusverband sollte sich vor Augen führen, dass sein Wirken durch jedes einzelne Mitglied finanziert wird. Nur wenn alle an einem gemeinsamen Strang ziehen, lässt sich für die Stadt Hallein etwas erreichen und etwas Positives bewirken.“
 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der leere Bayrhamerplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 2: Beste Stimmung vor einem Jahr am Faschings-Dienstag 2019 in Hallein. FOTO 3: Der leere Kornsteinplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 4: Die roten Teufel und Teufelinnen mit dem (damals noch künftigen) Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger in ihrer Mitte, in bester Stimmung am Faschings-Dienstag 2019. FOTO 5: Die leere Halleiner Fußgängerzone am Faschings-Dienstag 2020. Aus den Fotos ergibt sich die deprimierende Erkenntnis, dass die Halleiner heuer den Faschings-Ausklang nicht in ihrer Stadt sondern ganz wo anders gefeiert haben… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Auch im Jahr 2020 setzen sich die erfreulichen Meldungen aus der Zementwerk LEUBE GmbH weiter fort. Das auf bestechende Weise erfolgreich agierende Unternehmen, ist seit Juli 2019 mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei der angesehenen Rieder Infra Solutions GmbH strategischer Partner. Nun übernimmt LEUBE den Spezialisten für innovative Lösungen für Lärmschutz aus Maishofen zur Gänze. Die anderen Sparten der Rieder Gruppe bleiben weiterhin im Besitz von Wolfgang Rieder. LEUBE wird das bisher erfolgreiche Unternehmen mit großem Elan weiterführen, um die Chancen für Lärmschutz- und Infrastruktur-Projekte an der Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen. Somit ist der Standort Maishofen für die Zukunft bestens abgesichert.

WOLFGANG RIEDER: ,,LEUBE WIRD UNSERE
ERFOLGS-GESCHICHTE IN 3 LÄNDERN FORTSETZEN!‘‘

Der bisherige Eigentümer Wolfgang Rieder erkannte, dass LEUBE der ideale Partner für die nachhaltige Weiter-Entwicklung des Betonwerkes ist und legt die Zukunft des Unternehmens in erfahrene Hände. Als erster Österreicher des Loeb Fellowship in Harvard, stellt er Weichen für den ökologischen Umbau der Rieder Gruppe. Wolfgang Rieder betont: „Ich habe großes Vertrauen in die LEUBE-Gruppe, die unsere Erfolgs-Geschichte des Betonwerkes in Österreich, Tschechien und Deutschland fortsetzen wird“. Die Werks-Grundstücke, die Firmen-Gebäude sowie die Marke Rieder bleiben im Besitz der Familie. „Diese weitere Um-Strukturierung der Rieder Gruppe wird die kommenden Jahre prägen, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten zu können. Immobilien und touristische Projekte mit nachhaltigem Nutzen in Österreich und Kanada werden in Zukunft eine neue Säule im Unternehmen bilden“, ergänzt Rieder.

LEUBE-GESCHÄFTSFÜHRER RUDOLF ZROST
UNTERSTREICHT WANDEL ZUM BAUSTOFF-PRODUZENT

LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost ist erfreut über diese Neuerwerbung: „Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoff-Produzenten entwickelt, der neben Zement und Kalk in den Bereichen Transport-Beton, Sand und Kies sowie Beton-Fertigteilen tätig ist“. Vor allem mit dem erst 2018 erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht Zrost durch die Übernahme von Rieder großes Synergie-Potential, besonders in der gemeinsamen Markt-Bearbeitung im Bereich Infrastruktur. Das Betonwerk Rieder mit den Standorten Maishofen (Ö), Iglau (CZ) und Gaggenau (BRD) beschäftigt rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet verschiedene Systeme zum Schutz vor Lärm. Das Baukasten-System „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freiland-Strecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. Das Produkt-Portfolio „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutz-Maßnamen an Straßen.

HEIMO BERGER FUNGIERT KÜNFTIG
ALS SPRECHER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG 

Heimo Berger wird das Unternehmen als Sprecher der Geschäfts-Führung führen, unterstützt von den beiden bisherigen Geschäfts-Führern Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Váňa (Iglau). „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergie-Potential innerhalb der LEUBE-Gruppe in der Sparte Beton-Fertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Betonwerkes Rieder werden übernommen. Vor allem sehen wir vielversprechende Zukunfts-Perspektiven im Bereich Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werks-Erweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger. Momentan befindet sich ein Fertigteilwerk in Berlin in Bau.

 

DIE BEEINDRUCKENDE ZEMENTWERK LEUBE GMBH
ÜBERSICHTLICH AUF EINEN BLICK DARGESTELLT

LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familien-Unternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard/Gartenau mit Produktions-Stätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark und Bayern sowie einer umfangreichen und vielschichtigen Produkt-Palette eines der führenden Unternehmen der Baustoff-Industrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Im Jahr 2018 wurde der Eisenbahnschwellen-Spezialist SSL, ein Vorzeige-Unternehmen im Beton-Fertigteilbau in Linz, übernommen  sowie eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken fixiert. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die LEUBE-Gruppe inklusive der Rieder Sparte Infrastruktur mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 133 Millionen Euro. – Auf dem Foto oben das LEUBE Führungs-Duo Mag. Heimo Berger (links außen) und Mag. Rudolf Zrost (rechte außen) mit Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (Mitte) nach der Vertrags-Unterzeichnung. – (IKP-Presse-Information, Odo Stierschneider. Foto: LEUBE / Hermann Seidl).

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Für große Irritationen sorgen die Pläne der Frauen-Landesrätin Andrea Klambauer von den Neos, die Frauenhäuser europaweit auszuschreiben, sowohl bei der Halleiner SPÖ als auch bei den Grünen: ,,Diese Vorgangsweise ist mit uns nicht abgestimmt und wird so auch nicht gutgeheißen", sagt die Klubobfrau der Grünen, Landtags-Abgeordnete Kimbie Humer-Vogl, die auch Stadträtin in Hallein ist. Rosa Bock, Halleiner SPÖ-Vizebürgermeisterin und Stadträtin Humer-Vogl fordern nun einen Runden Tisch, um gemeinsam mit der Frauen-Landesrätin eine Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erarbeiten.

 

"Die erschreckende Anzahl an Frauenmorden sollte keinen Zweifel daran lassen, dass Frauenhäuser wichtiger denn je sind", so Humer-Vogl. Ihre Erfahrung in Hallein zeige, dass "das Haus Mirjam ein Teil der Stadt ist und seit vielen Jahre hohe Solidarität genießt". Eine Neu-Ausschreibung sei ein Schock für die Träger sowie die betroffenen Frauen. Für Humer-Vogl ist nicht nachvollziehbar, warum auf diese wertvollen Synergie-Effekte zwischen Bevölkerung und Haus Mirjam verzichtet werden soll – womöglich gar "zugunsten eines Trägers, der absolut keine Erfahrung bei der Führung eines Frauenhauses vorweisen kann.".

 

Halleins SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock: ,,Über die Wichtigkeit einer Institution wie Frauenhäuser, für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder, ist in Zeiten wie diesen nicht zu diskutieren. Dass eine Neu-Strukturierung vielleicht nötig ist, mag sein. Aber dass, ohne mit den Leiterinnen der Einrichtungen gesprochen wurde, ein Neustart geplant wird, ist aus meiner Sicht eine völlig unsensible Vorgangsweise von Frau Landesrätin Klambauer. Wie mir scheint, sind wieder die Schwächsten der Gesellschaft die Leidtragenden.‘‘ Kimbie Humer-Vogl und Rosa Bock sind sich einig: ,,Fürs erste muss sichergestellt sein, dass niemand um einen Platz im Frauenhaus fürchten muss. Alle von Gewalt betroffenen Frauen müssen die Sicherheit haben, dass es auch weiterhin in Hallein einen Zufluchtsort gibt.‘‘
 

Jeder Frau steht im Halleiner Frauenhaus Mirjam mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Küche, Wohnzimmer sowie die Nasszellen werden gemeinschaftlich benützt. Kindern stehen zusätzlich ein gemütliches Spielzimmer und ein Toberaum zur Verfügung. Jede Frau gestaltet den Alltag für sich und ihre Kinder eigenständig und ist verantwortlich für die Haushaltsführung und die Versorgung ihrer Kinder. Um das Zusammenleben der Frauen und ihren Kindern zu organisieren, gibt es für die Bewohnerinnen einige verbindliche Regeln. Bei regelmäßig stattfindenden Hausversammlungen werden mit den Bewohnerinnen und einer Mitarbeiterin die Belange des Hauses besprochen und die Reinigungsaufgaben im Rahmen der Hausgemeinschaft verteilt. Darüber hinaus wird jede Frau bei den Hausversammlungen ermutigt, sich mit ihren Wünschen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen, in der Gruppe einzubringen.

 

Neben den oben erwähnten Regeln, die für ein angenehmes Zusammenleben und eine gemütliche Atmosphäre sorgen, gibt es im Frauenhaus Anweisungen, die den Schutz und die Sicherheit jeder Bewohnerin gewährleisten. Diese sind unbedingt von jeder Frau einzuhalten. Das Zusammenleben mit anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, so zeigt es sich immer wieder, kann entlastend und unterstützend sein. Das Angebot des Frauenhauses versteht sich als „Hilfe zur Selbsthilfe“, unterstützt die Frauen und stärkt ihre Kompetenzen. So können sie neue Perspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln und dadurch ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben ohne Gewalt führen. Die Führung des Hauses Mirjam ist finanziell auf Spenden angewiesen, so kann etwa der unbedingt erforderliche Nachtdienst nur aus Spenden bezahlt werden. Spendenkonto bei der Salzburger Sparkasse: IBAN AT 18 20 40 40 600 90 10 844. – (Odo Stierschneider. Foto: Sgt bilko).

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Eine neue Autostraße soll den etwa drei Kilometer langen Auwald entlang der Salzach zwischen Rehhofsiedlung und Rifer Spitz durchqueren. Dazu kommen  gleich zwei Salzachbrücken. Eine führt vom Neualmer Industriegebiet hinüber in den Auwald bei Rehhof. Die andere, am nördlichen Ende von Rif, führt zum Autobahn-Anschluss in Puch-Urstein. Damit soll das künftige Verkehrs- Aufkommen der im Neualmer Industriegebiet geplanten Firma b-solution, ein Teil der Bindergruppe, gebändigt und von der ohnehin verkehrsmäßig überlasteten Stadt Hallein ferngehalten werden. 74 LKW-Transporte täglich durch Hallein sind geplant. Gearbeitet wird bei der Firma b-solition rund um die Uhr von 0 bis 24 Uhr. Auch am Samstag.

Vor Jahren produzierte die Firma Binderholz in Hallein im Neualmer Industriegebiet mitteldichte Faserplatten. Als das Unternehmen geschlossen wurde, verloren über 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun entdeckt das als Bindergruppe firmierende Unternehmen, den Halleiner Standort neu und will gleich mit 200 Mitarbeitern unter dem Firmennamen b-solution, künftig Fertigteile aus Massivholz für den Bausektor produzieren. Vorerst sei jedoch bei den ersten Gesprächen, so Bürgermeister Alexander Stangassinger, nur die Rede von etwa 20 bis 30 täglichen LKW-Fahrten gewesen, da die Bindergruppe umweltschonend das bestehende Anschluss-Bahngleis wieder in Betrieb nehmen wollte. Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bindergruppe ist derzeit nicht bereit, im Interesse der Umwelt und der Bevölkerung, einen wesentlichen Teil ihres Transport-Aufkommens von täglich 74 LKWs, auf die Schiene zu verlagern.

Deshalb sollen die Straße durch den Auwald und die zwei Brücken den LKW-Verkehr der Firma b-solution von der Stadt fernhalten und zur Autobahn leiten. Bürgermeister Stangassinger, der sich natürlich über jede Betriebsansiedlung freut, behält sich vor, bei der Bauverhandlung in dieser Woche eine ablehnende Position einzunehmen, falls die Bindergruppe sich weiterhin weigert, zumindest einen Teil ihrer Transporte umweltfreundlich auf die Schiene zu verlegen. Denn der Stadtverkehr ist bereits jetzt immer wieder auf hoffnungslose Art überlastet. Zusätzlich 74 LKW pro Tag – bekanntlich herrscht in der Nacht Fahrverbot für die Kolosse – sind für den Verkehr in der Stadt Hallein absolut unzumutbar.

Inzwischen meldeten sich auch politische Repräsentant*innen der Stadt Hallein zum geplanten Autobahn-Zubringer durch den Rehhofer und Rifer Salzach-Auwald zu Wort. Erwartungsgemäß kommt scharfe Kritik von den Grünen. Grün-Lady Landtags-Abgeordnete in Salzburg und Halleiner Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl betont, dass ,,diese völlig absurde Idee‘‘ für die Grünen überhaupt nicht in Frage komme. Sie verweist darauf, dass in dem betroffenen Auwald auch Biber angesiedelt sind. Streng geschützte Pflanzen wie Türkenbundlilien, wären ebenso betroffen. ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher weist auf die bestehende Gleisanlage hin und fordert, dass diese künftig von der Firma b-solution für ihre Transporte genützt werde. Verkehrs-Stadtrat  Peter Mitterlechner von der BASIS (früher FPÖ), urgiert ebenfalls eine Verlegung der Transporte von b-solution auf die Schiene. Schließlich regt ÖVP-Vizebürgermeister Scheicher noch an, dass die Bindergruppe den einstigen Bürger-Beirat wieder auf die Beine stellen sollte, der aktiv war, als Binder in Hallein noch mitteldichte Faserplatten produziert hatte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Der Auwald zwischen Rehhof und Rif entlang der Salzach. Durch den Wald soll die neue Straße verlegt werden. Am südlichen und am nördlichen Ende des Auwaldes soll jeweils eine Brücke über die Salzach errichtet werden. Ganz unten im Bild die nördlichsten Häuser der Rehhofsiedlung, ganz oben ist der Autobahn-Anschluss Puch-Urstein zu sehen. FOTO 2: Eine weitere Überraschung durch die Bindergruppe: 50.000 Quadratmeter vorwiegend Wald, südlich anschließend an das Neualmer Industriegebiet, sollen in erweitertes Wohngebiet umgewidmet werden. Die Bindergruppe plant hier sowohl die Errichtung einer Muster-Wohnanlage als auch den Bau von Mitarbeiter-Wohnungen. Ein weiteres Faustpfand also für Bürgermeister Stangassinger, um die Bindergruppe doch noch zur teilweisen Verlegung ihrer Transporte auf die Schiene zu veranlassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Google-Maps.)

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Bis zu zehn Chalets für Touristen im Stil von Almhütten mit insgesamt 60 bis 80 Betten hätten auf dem Dürrnberg errichtet werden sollen. (Siehe dazu den Beitrag weiter unten, an 5. Stelle hier im Ressort AKTUELLES. Dazu einfach hinunter scrollen.) Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) lehnte das Vorhaben strikt ab: „Mir ist es wichtig, dass wir der einheimischen Bevölkerung Grundstücke und Wohnungen zur Verfügung stellen können. Ich will nicht, dass künftig da oben Leute wohnen, die von irgendwo her kommen.“ Der Antrag auf die Errichtung der Chalets sei als touristisches Angebot gedacht, sagte Grundeigentümer und ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer: „Bauland verbrauchen, das wollen auch ich und die ÖVP nicht. Es wäre um Hütten gegangen, die von Gästen als eine Art Hotel genützt werden.‘‘

Das betreffende Grundstück wird beim Aufstieg auf den Zinken seit Jahrzehnten von vielen Schitouren-Gehern genutzt. Aus diesen Reihen gab es bereits vehemente Kritik, bezüglich einer möglichen Sperre. Dazu Aschauer: „Ich habe den Zinkenliften eine E-Mail geschrieben, dass das Grundstück unter den gegebenen Umständen nun nicht mehr zur Verfügung steht. Ich werde es aufforsten. Aber ich glaube, wenn sich die Zinkenlifte bei mir melden, dann finden wir sicher eine gute Lösung.“ Auch der Bürgermeister wollte mit dem Grundeigentümer verhandeln. Denn für den weiteren Bestand der Zinkenlifte sei auch die Schitouren-Route eine wichtige Voraussetzung, argumentierte Stangassinger.

Inzwischen sorgte Grundeigentümer Gottfried Aschauer mit einer Stellungnahme für eine deutliche Entspannung der Situation. Zentrale Aussage: Die Tourengeher seien im Winter die sportliche Lebensader für den Dürrnberg, die er nicht aufs Spiel setzen werde. Wieviel Platz künftig der Tourengehern zur Verfügung stünde, sei jedoch noch Verhandlungssache. Der bisher bestehende vertragslose Zustand müsse beendet werden und einen Teil der bisher von den Tourengehern genützten Fläche werde er aufforsten. Er warte darauf, dass die Zinken-Liftgesellschaft in dieser Angelegenheit Kontakt mit ihm aufnehme.
 

Dazu Bürgermeister Stangassinger belehrend: ,,Es gibt auch mit den anderen Grund-Eigentümern, über deren Besitz die Tourengeher-Route verläuft, keinerlei Verträge. Ein Stadtrat sollte eigentlich zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten und nicht für seinen eigenen Vorteil. Noch dazu gräbt er seiner Parteikollegin ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Sandra Lindner, die gemeinsam mit ihrem Mann oben auf dem Zinken das Zinkenstüberl betreibt, das Wasser ab. Denn hier kehren immer wieder viele Tourengeher ein.‘‘ Von den Betreibern des Zinkenstüberls kam indessen der überraschende Vorschlag, das Grundstück mit der Tourengeher-Route zu pachten. Dazu erklärte Grundbesitzer ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer, auch diese Variante wäre für ihn akzeptabel.  – (Odo Stierschneider. Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Grundsätzlich gilt: Die Stadt Hallein als zweitgrößte Kommune unseres Bundeslandes, ist generell in den Medien Presse (ausgenommen die Lokal-Presse), Rundfunk und Fernsehen unterrepräsentiert. Umso erfreulicher, wenn hin und wieder doch das Gegenteil der Fall ist. Und umso-umso erfreulicher, wenn ein Bericht in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ über Hallein auch noch durch eine Wizany-Karikatur geadelt wird. So wie am 12. Februar 2020. Dieses bemerkenswerte Medienereignis erschien unter dem Titel ,,Die Stadt Salzburg setzt beim Putzen auf den Frosch‘‘. Die wichtigste Aussage des Beitrages: Die Halleiner Firma Erdal liefert künftig unter anderem 800 Liter ökologische Glas-Reinigungsmittel an die Stadt Salzburg und schulte 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Reinigungs-Bereich für den Umgang mit den Öko-Reinigungsmitteln.

Die Salzburger Stadträtin Martina Berthold zeigte sich begeistert: ,,Ich bin froh, dass wir auf eine strengere Regelung umsteigen. Die neuen Reinigungsmittel aus Hallein sind nicht nur umwelt-, sondern auch benutzerfreundlich. Es wird nicht nur auf Mikroplastik verzichtet, sondern auch auf übermäßige Duftstoffe und Verpackungen. Das beugt Hautreizungen und Allergien bei Reinigungskräften vor.‘‘ Mit dieser ,,Liebeserklärung‘‘ an den Halleiner Frosch, lieferte die Stadträtin dem hinreißenden, begeisternden, bestechenden und glorreichen Karikatur-Artisten, Architekt Thomas Wizany, ausreichend Munition, um eine seiner fantastischen Karikaturen unter dem Titel ,,Neue Frosch-Perspektiven‘‘ zu Papier zu bringen: Als flotte Raumpflegerin küsst Martina Berthold hingebungsvoll den Frosch, das Markenzeichen der Firma Erdal.

Auch Geschäftsführer Franz Studener von der Erdal GmbH, kam in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zu Wort: ,,Momentan läuft es sehr gut. Das Ökothema ist topaktuell – bei den Konsumenten, in der Wirtschaft und auch in der Politik. Viele Ziele, die jetzt formuliert werden sollen, haben wir schon längst umgesetzt.‘‘ Ein Beispiel dafür sei der Umstieg auf Altplastik. Erdal hat das Projekt schon im Jahr 2008 gestartet. Seit 2016 bestehen die Kunststoff-Flaschen beim ,,Roten Frosch‘‘ zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik. Die Erdal GmbH in Hallein mit 160 Mitarbeitern gehört zur Werner & Mertz-Gruppe in Mainz. – Der Artikel in der ,,SN‘‘-Lokalausgabe war leider nicht mit Namen gekennzeichnet. Also gilt unsere Anerkennung dem derzeit unbekannten Autor. – (Odo Stierschneider. Karikatur: Thomas Wizany,)

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Mit Stolz blickt die Stadt Hallein auf das Vorzeige-Unternehmen AustroCel.
Mit dem Bau der neuen Bio-Ethanol-Anlage rückt die Produktion von Bio-Treibstoff aus Holz bei AustroCel immer näher. Eine Vision zum Ersatz von fossilen Brennstoffen wird damit Wirklichkeit. Der Standort wird zur Bio-Raffinerie. Mit der OMV AG wurde ein Belieferungs-Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, wird 42 Millionen Euro kosten, Arbeitsplätze für zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen und bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol jährlich produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein gilt als speziell umweltfreundlich, da er aus Reststoffen der Zellstoff-Erzeugung hergestellt wird. In Hallein wird Bio-Ethanol aus Holzzucker gewonnen, der fermentiert und destilliert wird. Das Endprodukt wird bei der OMV Benzin beigemischt und rund ein Prozent des jährlichen Benzin-Verbrauchs in Österreich ersetzen. Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff, werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Die ersten Kessel-Waggons mit Bio-Ethanol werden Anfang 2021 die Fahrt von Hallein zur OMV antreten.

BIO-ETHANOL AUS HALLEIN WIRD NUR AUF BASIS
VON CELLULOSE-RESTSTOFFEN HERGESTELLT
AustroCel Hallein bekennt sich zur kaskadischen Nutzung von Rohstoffen: Aus Fichtenholz, welches Restholz aus der Sägeindustrie darstellt, wird reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in China zu Textilfasern verarbeitet wird. Knapp 96 Prozent der Cellulose-Produktion in Hallein gehen nach China! Dazu betont Jörg Harbring, Geschäftsführer der AustroCel Hallein GmbH: „Reststoffe sind wertvolle Rohstoffe. Mit dem Bio-Ethanol-Projekt schaffen wir nicht nur weitere Arbeitsplätze in Hallein, wir entwickeln mit kreativen Lösungen interessante neue Produkte, die auch ökonomisch neue Chancen eröffnen“. Bio-Ethanol aus Hallein wird ausschließlich auf Basis von Cellulose-Reststoffen hergestellt, Österreich bekommt in Hallein die erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt es zur Kategorie der „fortschrittlichen Bio-Kraftstoffe“. So kann es in Zukunft die gesetzliche Substitutions-Pflicht der OMV erfüllen und Benzin-Kraftstoffen beigemengt werden.

DERZEIT WIRD AN DER ERRICHTUNG DER NEUEN
PRODUKTIONS-ANLAGE FÜR BIO-ETHANOL GEARBEITET
Bio-Ethanol aus Hallein wird künftig einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios liefern und somit die OMV Nachhaltigkeits-Ziele unterstützen. Thomas Gangl, OMV-Vorstandsmitglied, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: „Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Somit leitet die OMV einen wertvollen Schritt ein, um die Versorgung von Bio-Kraftstoffen sicherzustellen und um die Erfüllung von internationalen Klimazielen zu unterstützen. Wir freuen uns, mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperations-Partner gefunden zu haben und damit auch den Industrie-Standort Österreich zu stärken.“ Die ersten Vorarbeiten für die Anlage auf dem Betriebs-Gelände der AustroCel GmbH wurden im September 2019 gestartet. Für die erste Bauetappe bis zum Winter, standen Aushub-Arbeiten, Boden-Verdichtung sowie die Errichtung eines neuen Gleises sowie die Verlängerung eines bereits bestehenden Gleises an. Bio-Ethanol wird zukünftig umweltschonend auf der Schiene transportiert. Derzeit wird an der Erstellung der neuen Produktions-Anlage für Bio-Ethanol gearbeitet.

AUSTROCEL HALLEIN IST MARKTFÜHRER IN CHINA
FÜR TEXTILZELLSTOFF AUS NADELHOLZ
Die AustroCel Hallein GmbH beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Marktführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz mit einem Gesamtumsatz von 146 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden mehr als 157.000 Tonnen Viskosezellstoff abgesetzt und 105 GWh Fernwärme und 95 GWh Grünstrom produziert. Damit versorgt das Halleiner HighTech-Unternehmen nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 30.000 Haushalte mit Grünstrom und 14.000 Haushalte mit Fernwärme. AustroCel ist einer der größten Produzenten von Bio-Energie in Österreich. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoff-Herstellung sowie bei etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energie-Erzeugung. Das Unternehmen verwertet Restholz aus der Säge-Industrie, das nicht mehr für höherwertige Produkte geeignet ist. Daraus gewinnt AustroCel hochreinen Zellstoff für die Textilindustrie. Wenn dieser Zellstoff gekocht wird, bildet sich als Nebenprodukt auch Holzzucker. Dieser wird fermentiert und destilliert: es entsteht Bio-Ethanol. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Arbeiten an der neuen Produktionsanlage für Bio-Ethanol bei AustroCel. – (Odo Stierschneider, Presse-Informationen der AustroCel GmbH. Fotos: AustroCel.)

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Seit 27. Jänner 2020 zieht ein imposanter Kran in der Halleiner Altstadt alle Blicke auf sich, denn das Gebäude Thunstraße 6 wird innen umfassend saniert. Bekannt ist dieses Gebäude mit seinen imposanten Arkadenbögen vor allem, weil hier einst über Jahrzehnte, der landesweit bekannte und angesehene Fleischwaren-Produzent Stefanitsch und anschließend eine großzügige Palmers-Filiale bis 2019 ihren Standort hatten. Konkret ist nun geplant, dass bis 31. März 2020 Arbeiten in den Wohnräumen der Ober-Geschosse andauern werden und der Kran so lange in der Thunstraße in Aktion ist. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger sind bei solchen Vorhaben zwei Faktoren von großer Bedeutung: „Ich freue mich natürlich, wenn die Bewohner unserer Stadt ihren Wohnraum sanieren. Dies beweist, dass sie gerne in unserer Stadt wohnen und damit ein Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt ablegen. Aber es müssen natürlich, gerade an so sensiblen Orten wie die Thunstraße, Auflagen eingehalten werden, damit die Bevölkerung nicht unnötige Herausforderungen zu stemmen hat und nicht übermäßig belastet wird.“


Die Verkehrswege für alle Fahrzeuge, die berechtigt sind hier durchzufahren, sind zwar enger, aber weiterhin befahrbar. Für die Fußgänger und Radfahrer ist ohnehin genügend Platz vorhanden. Gearbeitet wird jeweils Montag bis Freitag von 6.00 bis 20.00 Uhr sowie Samstag von 7.00 bis 15.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ruhen die Arbeiten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann sämtliche Arbeiten ungehindert durchführen. Alle Anrainer und Gewerbetreibenden wurden im Vorfeld über die geplanten Bau-Maßnahmen informiert. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Informations-Kette funktioniert gut, wir sind bemüht, den Betroffenen so früh wie möglich alle nötigen Informationen zu liefern, damit es keine Probleme gibt. Auch informieren wir über die Medien zu diesen Bau-Maßnahmen an so einem prominenten und hochfrequentierten Platz, damit möglichst wenige Menschen mit Überraschungen zu kämpfen haben.“ Derzeit wird übrigens nur der Wohnraum in den Ober-Geschossen des Gebäudes saniert. Die freistehende, großzügige Geschäftsfläche im Erdgeschoss, bleibt laut Eigentümer bedauerlicher Weise vorerst leer. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger bei der Baustellen-Besichtigung: Im Hintergrund der Baukran, der in der Thunstraße bis Ende März 2020 für die Sanierungs-Arbeiten benötigt wird. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein großartiges Geschwister-Paar, zwei Firmen und viele freudige Kinderherzen: Günther Weiss, Geschäftsführer von Schrott- und Metallhandel Weiss sowie seine Schwester Daniela Walkner, Geschäftsführerin des Halleiner Unternehmens RWS, bereiteten den Kindern im Kindergarten Rif eine unerwartete und deshalb umso größere Freude. Gemeinsam unterstützten die erfolgreichen Unternehmer-Geschwister die Bewegungsfreude der Kinder mit modernen Rikschas und Tretrollern. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank war dies natürlich ein willkommenes Geschenk.

Dazu betonte der Bürgermeister: „Unsere Kindergärten sind gut ausgestattet, aber natürlich gibt es von den Pädagoginnen, den Eltern und auch den Kindern Wünsche ,,ohne Ende‘‘. Wir versuchen so gut es geht, alles zu erfüllen, müssen uns aber nach unseren Möglichkeiten richten. Da freut es mich natürlich, wenn wir zusätzliches soziales Engagement von Unternehmen wie Weiss und RWS erhalten, um unseren Kids eine ganz spezielle Freude bereiten.“


Noch eine erfreuliche Meldung: Vom Elternverein des Kindergartens wurden neue Sets der beliebten Matador-Baukästen gesponsert. Obmann Christoph Mitterberger initiierte und organisierte sechs Baukästen. „Auch ihm und dem Elternverein gilt großer Dank für die Unterstützung“, zeigte sich Bürgermeister Stangassinger abschließend stolz auf die Solidarität und den Zusammenhalt unter den Eltern. – Auf dem oben stehenden Foto testen (von links) Daniela Walkner, Sabine Auer-Frank, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Günther Weiss die Spielzeuge gemeinsam mit den glücklichen Kindern. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Samstag, 8. Februar 2020, präsentierte der ORF im Rahmen der Sendung ,,Salzburg heute‘‘ einen der ohnehin viel zu seltenen Berichte aus Hallein, der immerhin zweitgrößten Stadt des Bundeslandes. Es ging um das heiße Thema entweder Baugenehmigung für bis zu 10 Chalets am Dürrnberg oder sonst Durchgangs-Sperre der Ski-Aufstiegsroute durch Grundeigentümer und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer. Dazu der ORF: ,,Die Skitouren-Route auf den Zinkenkogel scheint zu einem Faustpfand für geplante Chalets am Halleiner Dürrnberg zu werden. Der Klubobmann der Halleiner ÖVP will bis zu 10 Chalets für Urlauber errichten. Die dazu notwendige Grund-Umwidmung ist am Widerstand der SPÖ gescheitert.‘‘ Der ORF filmte oben im Dürrnberger Skigebiet und bat auch die Meinungs-Kontrahenten Bürgermeister Stangassinger und Stadtrat ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer vor die Kamera.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) betonte vor der Kamera, dass es wichtiger sei, für die einheimische Bevölkerung Gründe zur Verfügung zu stellen als für Auswärtige in Chalets. Wörtlich: ,,Ich will keine Chalet-Dörfer mit Fremden!‘‘ Sollte der Grundeigentümer aus Protest wegen der Nichtgenehmigung des Chalets-Projektes die Trasse der Skitouren-Route sperren, wäre dies ein schwerer Schlag für den Skitourenbetrieb und damit für das gesamte Dürrnberger Skigebiet. Wörtlich: ,,Es wäre das Aus für Skitourengeher auf dem Dürrnberg‘‘. Stadtrat und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer (2. Foto oben) betonte dazu in diesem Fernseh-Beitrag, dass es sich bei den geplanten Chalets nicht um Zweitwohnsitze sondern um zusätzliche Nächtigungs-Möglichkeiten für Gäste handle. Die Nutzung der Skitouren-Route auf seinem Grund stehe nach dem Aus für die geplanten Chalets nicht mehr zur Verfügung. Nun müssten entsprechende Verhandlungen folgen. – (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Der Begriff Chalet kommt aus dem Französischen und  bedeutet ursprünglich Senn- oder Almhütte. Mittlerweile mutierte das Chalet im deutschen Sprachgebrauch zum Ferien- oder Landhaus in den Bergen.)

 

Die ÖVP Hallein reagierte prompt auf diesen Bericht im ORF-Fernsehen. Kurzfristig wurde den Medien die nachfolgende Klarstellung (einschließlich der Titelzeilen) von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (3. Foto oben) übermittelt:


„Die SPÖ Hallein unter Bürgermeister Alexander Stangassinger muss endlich beim Thema Wohnen ihre Panikmache bei den Menschen beenden und auf eine sachliche Diskussionsbasis zurückkehren. Die ORF-Berichte vom Samstag, 8. Februar 2020 beweisen erneut, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger mit den Ängsten der Bevölkerung spielt. Eine Chalet-Anlage zum Wohnen für Zweitwohnsitze ist aus rein rechtlicher Sicht in Hallein gar nicht möglich. Die Stadtgemeindevertretung hat einstimmig eine Zweitwohnsitz-Beschränkung für das gesamte Gemeindegebiet beschlossen. Am Dürrnberg und in der erwähnten Bauausschuss-Sitzung ist es konkret um eine reine Möglichkeit der touristischen Weiter-Entwicklung für die kommenden 25 Jahre gegangen. Es gibt weder eine Plan- noch Projekt-Unterlage dazu. Es handelt sich um eine Idee, der Bereitstellung von Nächtigungs-Kapazitäten für Gäste – nicht um Zweitwohnsitze! Aus der Aussage, dass der Bürgermeister keine fremden Menschen in Hallein haben will, die hier wohnen, muss ich daher schließen, dass Alexander Stangassinger den Tourismus in Hallein nicht weiterentwickeln möchte.“, so  Vizebürgermeister Florian Scheicher zum Bericht im ORF-Fernsehen.

 

„Wir brauchen Nächtigungs-Möglichkeiten in Hallein, da sind sich alle Experten einig und auch der Tourismusverband hat das in einer vergangenen Sitzung bekräftigt. Bei der erwähnten Idee, handelt es sich um eine von über 300 Anregungen im Zuge der REK-Revision. Konkret ging es darum, die Sinnhaftigkeit einer touristischen Nutzung auf dieser Fläche innerhalb der kommenden 25 Jahre vom Land vorab bewerten zu lassen. Dieser Zug ist jetzt abgefahren, denn die Aufnahme in das Übermittlungs-Paket an das Land, für die unerlässlichen Untersuchungen, wurde verweigert. Eine andere Nutzung als Grünland ist somit für den Zeitraum des kommenden REKs ausgeschlossen. Nicht nur wir als ÖVP hätten dazu gerne die Meinung der Fachdienststellen (zum Beispiel Naturschutz) eingeholt, heißt es ja nicht unbegründet seitens des Landes, dass kleine Skigebiete wichtig sind und weiterentwickelt gehören.“, betont Scheicher.

 

„Ich persönlich finde es einfach schade, dass der Bürgermeister hier absichtlich bei der Bevölkerung den Anschein erweckt, dass aufgrund der Ablehnung des Antrages zur Aufnahme in den Differenzplan, er Bauflächen für Halleinerinnen und Halleiner schafft und womöglich auch die Mietpreise reguliert. Faktum ist, man hätte hier eine Vorprüfung starten können, bei der eine – sehr abgesteckte – touristische Nutzung für Gäste in Zukunft möglich gewesen wäre. Über eine tatsächliche Baulandwidmung ist noch gar nicht gesprochen worden. Abschließend darf noch einmal festgehalten werden, dass die Weiterentwicklung des Tourismus in Hallein ganz klar auf der Agenda der Halleiner Volkspartei steht. Gerade der Klubobmann unterstützt diesen Weg voll und ganz. Es braucht sicher nicht den Herrn Bürgermeister, um hier den Klubobmann davon zu überzeugen. Damit die touristische Nutzung auch unter anderem für die Tourengeher weiterhin sichergestellt ist, benötigt es eine vertragliche Klarheit – hier liegt der Ball jetzt bei der Zinkenlifte GmbH, der Bitte des Grund-Eigentümers nachzukommen und endlich die vertragslose Situation zu beenden.“, so Vizebürgermeister Scheicher abschließend. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: ORF, Foto 3: Salzschreiber-Archiv).

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Das ist Auslagen-Gestaltung der besonders schönen, attraktiven und eleganten  Art. Sie macht es möglich, dass auf dem Kornsteinplatz in der Halleiner Altstadt, sich eine Fülle von prachtvollen Schneerosen ausbreitet, die absolut einzigartig ist. (Dazu unser 1. Foto oben). Das Modegeschäft ,,Herzerl Fashion‘‘ glänzt mit einer ungemein großzügigen Auslagen-Gestaltung. Vor jeder Auslage wurde ein schön gestalteter Blumenbehälter angebracht, in denen sich derzeit eine nur hier zu bewundernde Schneerosen-Pracht entfaltet. Ein besonders schönes und nachahmenswertes Beispiel dafür, wie eine engagierte Geschäfts-Inhaberin in ihrem Bereich das Erscheinungsbild der Stadt attraktiv gestalten kann. Der SALZSCHREIBER fotografierte noch weitere Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ (dazu unsere Fotos 2 bis 4 oben) und natürlich ist auch vor jeder dieser Auslagen eine beeindruckende Schneerosen-Pracht zu bewundern. Angesichts solch grandioser Auslagen- und der damit verbundenen Geschäftsfassaden-Gestaltung schöpft man Hoffnung, dass es in Hallein wieder regelmäßige Auslagen-Wettbewerbe geben könnte. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein starkes Signal kommt aus dem Banken-Bereich: Die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm-Puch werden bis Herbst 2020 zu einer neuen, zukunftsorientierten und leistungsstarken Regionalbank zusammengeführt, die künftig unter dem Namen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in Erscheinung tritt. Die neue Regionalbank umfasst die Gemeinden Hallein, Oberalm, Puch, Bad Vigaun, Adnet und Krispl-Gaissau mit insgesamt 37.000 Einwohneren. Die Verschmelzung der beiden Banken bündelt die Kräfte: Eine große Bank agiert erfolgreicher als zwei kleinere.

Die ersten Sondierungsgespräche bezüglich einer Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm in eine leistungsfähige Regionalbank erfolgten 2018. Es erschien logisch, dass durch Bündelung der gemeinsamen Kräfte unter einem gemeinsamen Dach, die organisatorischen und fachlichen Anforderungen künftig besser und kostengünstiger gelöst werden können. Die Bank-Mitarbeiter in Hallein und Oberalm – es kommt zu keinen Freistellungen – werden entlastet, um sich intensiver und qualitativ besser um die Kunden kümmern zu können. Durch die Bündelung der Kräfte von Raiffeisenkasse Hallein und Raiffeisenkasse Oberalm entstehen die Vorteile eines größeren Bankhauses, welches aber auch die speziellen Qualitäten einer kleineren Bank bieten wird.

Als Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sind vorgesehen: Dir. Josef Peter Holztrattner, Herbert Weiß (Raiffeisenbank Hallein) sowie Peter Mairer und Alois Innerhofer (Raiffeisenkasse Oberalm). In die neue Raiffeisenbank Hallein-Oberalm bringt die Raiffeisenbank Hallein 1.470 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 384 Millionen Euro ein, die Raiffeisenbank Oberalm-Puch 745 Mitglieder und 134 Millionen Euro Bilanzsumme. Daraus ergeben sich die erfreulichen Daten für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm: 2.215 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 518 Millionen Euro.

Die Raiffeisenbank Hallein informierte ihre Mitglieder über die bevorstehende Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm zur künftigen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm, umfassend im Rahmen einer Informations-Veranstaltung im Stadtkino Hallein. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner vom Raiffeisenverband Salzburg sowie die Führungs-Crew der Raiffeisenbank Hallein mit Obmann Josef Russegger, Direktor Josef Peter Holztrattner und Geschäftsleiter Herbert Weiß, informierten ausführlich über die im kommenden Herbst bevorstehende  Zusammenführung der beiden Banken, auch unter Einsatz von Projektionen auf der Kino-Leinwand. Abschließend lud die Raiffeisenbank Hallein zu Speis und Trank. Alle Anwesenden erhielten noch einen repräsentativ gestalteten, sechsseitigen Informations-Prospekt zum Thema Raiffeisenbank Hallein-Oberalm überreicht. Auf der Titelseite ist fotografisch dargestellt, wie perfekt die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm künftig in der neuen, gemeinsamen Regionalbank zusammenpassen werden (dazu das 1. Foto oben) und es gab auch eine kleine, aber bedeutsame Attraktion. Zum ersten Mal fand sich auf der Titelseite der Name der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in gedruckter Form (dazu das 2. Foto oben). Damit wird dieser Prospekt zum heißen Sammler-Objekt, welches Jahr für Jahr an Symbolkraft und Sammler-Wert zunimmt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Nach 2 Jahren in der ,,SALK-Familie‘‘, wird in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen. Unter anderem konnte eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und die Landesklinik Hallein ist mittlerweile mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgs-Geschichte geworden. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert, die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet und die Geburten-Zahlen sind weiter angestiegen. Auch der Personalstand bei Ärzten und Pflege ist stabil. In Kooperation mit dem Uniklinikum, findet insbesondere im Ausbildungs-Bereich eine intensive Rotation statt. Insgesamt also eine erfreuliche Situation nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT –
AUSLASTUNG LAG BEI NUR 40 PROZENT

Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein, insbesondere in den Jahren 2014 und 2015, extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durchschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Hauptproblem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – als zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet dazu Gesundheits- und Spitals-Referent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

 

LANDESKLINIK HALLEIN SETZT AUF
TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg, auf Spezialisierung und tages-klinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler. Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+ 10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark frequentiert.

 

LANDESKLINIK HALLEIN WURDE
STARKER ARBEITGEBER IN DER REGION

Die Landesklinik Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grund-Versorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. – Das oben stehende Foto zeigt von links: LH-Stv. Dr. Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch (Gynäkologe) und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskilinken). – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Obwohl das letzte Jahr dieses Jahrzehnts bereits vor mehr als zwei Wochen begann, fand sich Bezirks-Rauchfangkehrermeister Horst Feichtner als Glücksbringer im Halleiner Rathaus ein, um Bürgermeister Alexander Stangassinger seine besten Wünsche für das neue Jahr 2020 zu überbringen. Ob der Bürgermeister an das Rauchfangkehrer-Glückssymbol glaubt? Dazu der Rathaus-Chef: ,,Ich bin ein pragmatischer Mensch, der die Dinge gut organisiert und gut strukturiert anpackt, da verlasse ich mich nicht nur auf das Glück. Aber natürlich wünsche ich mir, dass uns im Rathaus das Glück zur Seite steht – und nach dem Besuch von Horst Feichtner haben wir dazu die besten Voraussetzungen.‘‘

Rauchfangkehrer werden seit Jahrhunderten als Glückssymbole angesehen.
Denn verlegte Kamine galten einst als Katastrophen. Gesundheitsschädlicher Rauch breitete sich in der Stube aus, der Ofen wurde nicht warm, das Essen konnte nicht zubereitet werden. Erst die professionelle Reinigung des Rauchfangs stellte die gewohnte Gemütlichkeit wieder her. Dies brachte den Rauchfangkehrern den Ruf als Glücksbringer ein. Trotz der neuen Heiztechniken und fortschrittlichen Heizmöglichkeiten müssen Kamine weiterhin gereinigt (gekehrt), Heizanlagen, Dächer und Gebäude müssen fachmännisch überprüft werden. Dazu stellt der Bürgermeister fest: ,,Sicherheit und Umwelt besitzen für uns einen hohen Stellenwert. Fachgerechte Überprüfungen von Heizanlagen bewahren uns vor Schäden durch technische Defekte. Fachgerechte Einstellung von Heizungsanlagen verhindern die Verpestung unserer Umwelt.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Wirtschaftshof Hallein freut sich über einen neuen Koloss in seinem Fuhrpark: 26 Tonnen Gesamtgewicht, angetrieben von einem Dieselmotor der umweltschonenden Euro 6 Emissionsklasse mit 420 Pferdestärken – das sind die Eckdaten des neuen MAN Abrollkippers B15, der seit Mitte Jänner 2020 im Einsatz auf den Halleiner Straßen unterwegs ist. Die Wirtschaftshof- Mitarbeiter Thomas Kloiber und Johann Palzenberger, werden den neuen Titanen im Dienste der Stadt durch Hallein lenken und stehen für die Bevölkerung sowohl im Winterdienst als auch auf den Wertstoff-Sammelplätzen im Einsatz.

 

Die Einsatz-Bereiche des neuen imposanten Abrollkippers sind vielseitig: Im Winterdienst wird er im Streudienst und bei Schneeräum-Arbeiten auf den großen Gemeinde-Straßen eingesetzt. Die wichtigste Aufgabe erfüllt der 3-achsige LKW mit gelenkter Nachlauf-Achse, im Container-Dienst des Wertstoff-Sammelplatzes: Der Hakenwagen ist für den Transport der Abfall-Container und Müllpressen im Wirtschaftshof unabdingbar. Auch Schnee und Eis sollen mit dem Kipper abtransportiert werden. Für Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger war es ein großes Anliegen, dass seine Abteilung dieses Fahrzeug schon 2020 in den Fuhrpark aufnehmen konnte: „Wir hatten immer zwei Abrollkipper im Einsatz. Vor eineinhalb Jahren ist der Ältere, nach 25 Jahren, ausgeschieden. Der Zweite war 2018, nach 11 Jahren im Dienst, leider zu anfällig für Ausfälle und die Reparatur-Kosten sind dauernd gestiegen. So mussten wir um das neue Einsatz-Fahrzeug ansuchen und wir sind natürlich alle froh, dass es uns schon jetzt für dringend notwendige Einsätze zur Verfügung steht.“ 

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt nach 35 Jahren in der Privatwirtschaft und nach 30 Jahren bei einem global erfolgreichen Unternehmen, die physische Arbeitswelt in- und auswendig. Er verfolgt eine ganz klare These: „Wer erfolgreich arbeiten will, braucht dazu das richtige Werkzeug. Wo immer es wirtschaftlich machbar ist, werde ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen dafür bieten, damit sie ihre Arbeit auch in hoher Qualität erledigen können. Das kann einerseits gutes Werkzeug oder im aktuellen Fall, ein spezielles Fahrzeug sein oder eine gute Struktur mit gesunden Rahmen-Bedingungen. Egal ob im Wirtschaftshof oder im Rathaus: Es geht um erfolgreiche, hochwertige Arbeit für unsere Stadt und für ihre Bewohner. Wir müssen das Steuergeld so einsetzen, dass sich die Halleinerinnen und Halleiner in ihrer Stadt wohlfühlen und guten Service geboten bekommen. Unsere dafür zuständigen Mitarbeiter, müssen dafür die entsprechenden Rahmen-Bedingungen erhalten.“ 

 

Die Kosten für das neue Einsatz-Fahrzeug liegen bei rund 150.000 Euro. Außerdem mussten für den Winterdienst ein Schneepflug sowie ein Steuergerät im Gesamtwert von rund 51.000 Euro angeschafft werden. „Eine Investition in die Zukunft und die Qualität unserer Stadt, damit unser Wirtschaftshof qualitativ hochwertig arbeiten kann“, wie Bürgermeister Stangassinger betont. Er führt dazu weiter aus: „Im Wirtschaftshof haben wir jetzt mit diesem Fahrzeug für Modernisierung und bessere Qualität gesorgt. Generell sind wir auf einem sehr guten Weg, haben aber noch viele Aufgaben zu erledigen, um noch effizienter, hochwertiger und kundenfreundlicher zu werden – das haben sich die Menschen in Hallein schließlich verdient.“ –  Auf dem oben stehenden Foto von links: Thomas Kloiber und Johann Palzenberger freuen sich mit Bürgermeister Stangassinger und Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger über das beeindruckende neue Einsatzfahrzeug. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Absolut unfassbar, mit welcher Zähigkeit sich der unansehnliche Schandfleck Frank-Objekt, unangefochten durch die vergangenen Jahre schleppten konnte. Unfassbar deshalb, weil das ungepflegte Frank-Gebäude-Monster, bestehend aus Hauptgebäude und Anbau-Objekt, in bester Lage des Halleiner Stadtzentrums, das Erscheinungsbild Halleins auf peinliche und nachhaltige beschädigte. Gleich mit doppeltem Effekt: Sowohl mit der Fassade des Hauptgebäudes in der Thunstraße, als auch mit der Fassade des Anbau-Objekts am Bayrhamerplatz. Immer wieder konnte man erleben, dass Besucher der Stadt Hallein entsetzt zur Seite wichen, wenn sie der besonders vergammelten Fassade entlang der Thunstraße zu nahe kamen. Der jahrelange Albtraum wurde erst im vergangenen Jahr 2019 durch Immobilien-Spezialist Markus Springer beendet. Die beiden Frank-Gebäude erhielten eine neu gefärbelte Fassade. Das Anbau-Objekt am Bayrhamerplatz, sollte an seiner Bayrhamerplatz-Fassade im Erdgeschoß einen Arkadengang mit Geschäften erhalten. Doch nach allzu vielen Jahren des ungestörten Gebäude-Niedergangs, überschlugen sich nun die Ereignisse. Springers Arkadengang und Geschäfte im Anbau-Objekt sind nun kein Thema mehr. Denn: Der Gebäude-Anbau und das Erdgeschoß des großen Frank-Gebäudes wurden nun von den tüchtigen Inhabern des gegenüberliegenden Gastronomie-Betriebes ,,Stadtkrug‘‘, von Vera und David Bogner, erworben. Einschließlich der kleinen dazugehörenden, ebenfalls schwer vernachlässigten Gartenfläche.

Der Bayrhamerplatz und der Beginn der Thunstraße erhalten durch das erfreuliche Engagement der sympathischen Wirtsleute Vera und David Bogner eine fantastische und wichtige Aufwertung. Die Tatsache, dass künftig das Frank-Objekt an so herausragender Position als Gaststätte zur Verfügung steht, kommt jedenfalls voll und ganz der Atmosphäre im Stadtzentrum zugute. Möglicherweise kann das neue Lokal, nach entsprechenden Umbauarbeiten, bis Weihnachten 2020 eröffnet werden. Der Name der neuen Gaststätte, sowie dessen präzise gastronomische Ausrichtung, sind derzeit Gegenstand intensiver Überlegungen. Entschieden ist bereits, dass der neue Gastronomie-Betrieb ein Gasthaus und kein Nachtlokal werden soll –
hinsichtlich eines Barbetriebes wollen sich Vera und David Bogner auf den
,,Freysitz‘‘ beschränken. Die Küche der neuen Gaststätte wird im Erdgeschoß des Frank-Anbauobjektes eingerichtet. Dies erspart künftig lange Wege, wenn es um die Bedienung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz geht. Die bestehende Gartenfläche neben dem Frank-Anbau, könnte in einen heimeligen, stimmungsvollen Gastgarten umgewandelt werden. Dazu muss für die bestehende Telefonzelle ein anderer Standort gefunden werden. Alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt, werden nach dem sich jahrelang dahinziehenden, skandalösen Zustand des Frank-Objektes, mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass hier künftig eine neue, positive und gastfreundliche Atmosphäre herrschen wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER Vera und David Bogner natürlich nur das Allerbeste! – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor der Skandal-Fassade des Frank-Objektes am Beginn der Thunstraße, so wie sich diese über allzu viele Jahre dem schockierten Betrachter darbot. Deshalb ein respektvolles Dankeschön an Immobilien-Spezialist Markus Springer, der sogleich diese schreckliche Skandal-Fassade mit neuem Anstrich versehen ließ. – (Odo Stierschneider. Foto: SPÖ Hallein).

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Im ältesten Teil der Halleiner Altstadt sind sie noch zu finden: die Schwibbogen oder Schwebebogen in ihrer einfachsten Form als Stützelemente zweier gegenüberliegender Hausmauern. Anspruchsvoller und voluminöser gestaltet, dienen sie zum Überqueren der darunter liegenden Gasse oder Straße und können sogar als Teil einer Wohnung gestaltet sein. Halleins größter Schwibbogen überspannte einst – ältere Halleiner werden sich noch daran erinnern – die Nordeinfahrt zur Halleiner Altstadt. Er diente der damals dort ansässigen Textilfabrik als verkehrsfreier Straßenübergang und als Verbindung zwischen den beidseitig der Straße angeordneten Fabriks-Räumlichkeiten. Als die Fabrik unter Bürgermeister Rudolf Müller geschlossen wurde, wurden sowohl der düstere Schwibbogen als auch der in unmittelbarer Nähe hochragende hässliche Fabriksschlot abgetragen – damit konnte der Norden der Altstadt endlich zeitgemäß gestaltet werden. In italienischen und französischen Fremdenverkehrsorten werden übrigens Schwebebogen immer wieder mit Blumenschmuck versehen. Eine grandiose Idee, die auch an manchem Halleiner Schwebebogen für eine reizvolle Bereicherung sorgen würde. Die oben stehenden Fotos zeigen Schwibbögen in der Halleiner Altstadt. Auf dem letzten Foto die Wiedergabe einer Handzeichnung von Prof. Edmund Stierschneider, welche den großen, bewohnbaren Schwibbogen in der Salzgasse zeigt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein unterstützt den Umstieg auf die neuen Jahreskarten des Salzburger Verkehrs-Verbundes. 130 Euro Förderung gibt es in Zukunft für die myRegio-Jahreskarten (ausgenommen 1-Zonen-Jahreskarten) – dabei können sogar Ansuchen um aliquote Förderung von stornierten Jahreskarten aus dem Jahr 2019 nach den Förder-Richtlinien der Stadt Hallein abgegeben werden. Dies wurde von der Gemeinde-Vertretung Hallein einstimmig beschlossen.

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER FORDERT
FLÄCHENDECKENDE ÖPNV-INVESTITIONEN
VON BUND UND LAND

Die Zwei-Zonen-Jahreskarte kostet für die Halleiner Bevölkerung aufgrund der neuen Förderung nur 365 Euro. Zusätzlich wird auch das landesweit gültige Jahresticket seitens der Stadtgemeinde Hallein gefördert und kostet somit nur 465 Euro statt 595 Euro. Die Förderungen gelten in gleicher Höhe auch für die übertragbaren myRegio- Jahreskarten. Somit fahren die Halleinerinnen und Halleiner im gesamten Land um nur 1,28 Euro am Tag! Für den Bürgermeister ein stolzes Preisangebot: „Wir müssen als Stadt unseren Beitrag leisten, damit die Bevölkerung den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr leichter vollziehen kann – dieser Verantwortung kommen wir mit dieser Förderung nach. Um einen Euro am Tag in zwei Zonen zu fahren und um nicht mal 1,30 Euro am Tag im ganzen Land: Ich denke, das ist völlig in Ordnung‘‘. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: „Ich begrüße zwar die aktuelle Tarifsenkung bei den Jahreskarten, aber das kann aus meiner Sicht nur ein erster Schritt zu einem 365-Euro-Jahresticket für das ganze Land sein‘‘.

 

Zu bedenken gibt Stangassinger, dass nicht nur der Ticket-Preis beim Umstieg auf öffentliche, klimafreundliche Verkehrsmittel hilft. Es müsse auch das Angebot deutlich erhöht und attraktiver werden. Dazu der Stadtchef: „Der Bund und das Land Salzburg sind gefordert, endlich den öffentlichen Verkehr flächendeckend auszubauen. Billig-Preise bringen nichts, wenn nur alle 30 Minuten Busse von den Landgemeinden in die Städte fahren – das ist für die Bedürfnisse der Bevölkerung einfach zu wenig. Die ländlichen Gebiete gehören besser erschlossen und an die Zentren angebunden. Preis-Anpassungen, vereinzelte Linien-Erweiterungen, ein neuer Bus hier und ein neuer Bus da – das alles ist ja ganz nett: Aber auf Dauer wird das nicht die Lösung sein. Es sind endlich spürbare Veränderungen erforderlich. Flächendeckende Investitionen in den Personen-Nahverkehr sind unerlässlich – dafür stehen Bund und Land Salzburg in der Pflicht. Die Gemeinden können dies unmöglich schultern. Ich denke, Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll ist ambitioniert und die geplanten zwei ‚Öffi-Milliarden‘ der neuen Bundesregierung klingen gut. Aber im Interesse der Bevölkerung und des Klimas, müssen den Worten jedoch rasch spürbare Taten folgen. Und zwar sobald wie möglich.“

 

SCHON DIE ERSTEN TAGE IM NEUEN JAHR
SIND FÜR DAS BÜRGERSERVICE DER STADT
INTENSIV UND FORDERND

Bürgermeister Stangassinger geht trotz des ausbaufähigen Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Steigerung beim Verkauf der neuen Jahreskarten aus und erwartet sich somit auch steigende Förderansuchen. Dabei gibt es viele Fragen, die im Halleiner Rathaus gestellt werden: Ab wann gilt die neue Förderung? Wie klappt der Umstieg? Wie komme ich zu meiner Förderung? Schon die ersten Tage im neuen Jahr waren und sind für das Bürgerservice der Stadtgemeinde intensiv und fordernd.

 

Gefördert werden, nach den aktuell geltenden Förder-Richtlinien, natürlich auch die regulär ausgelaufenen Jahreskarten – die Förderhöhe beträgt dafür ebenfalls 130 Euro. Diese Förderung läuft im heurigen Jahr aus. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Ich verstehe, dass der Umstieg auf die neuen Jahreskarten für Verwirrung sorgt, denn gerade im heurigen Jahr, wo sich ‚Förderung alt‘ und ‚Jahreskarten neu‘ überschneiden, tauchen viele Fragen auf. Unser Bürgerservice steht hier mit Rat und Tat zur Seite und hilft bei den Herausforderungen.“  Die aktuellen Förder-Richtlinien finden die Halleiner und Halleinerinnen online auf der Stadt-Homepage www.hallein.gv.at > Bürgerservice > Förderungen.

 

DER EINFACHE WEG
ZUM UMSTIEG AUF DIE
NEUEN JAHRESKARTEN

Der Umstieg auf die neuen Jahreskarten ist einfach und unkompliziert. Dazu ist von  den bisherigen Jahreskarten-Besitzern lediglich auf der SVV-Seite der Online-Antrag auszufüllen und sie können tagesaktuell abrechnen und umsteigen. Wer umsteigt, sollte auch eine Storno-Rechnung beantragen, damit diese bei der Stadtgemeinde Hallein dem Ansuchen für die aliquote Förderung (mehr Details: siehe weiter unten) beigelegt werden kann. Die Storno-Rechnung erhalten die Besitzer und Besitzerinnen unter E-Mail: jahreskarte@salzburg-verkehr.at – dabei sind Name und Geburtsdatum sowie der Wunsch nach einer Storno-Rechnung anzugeben.

 

Die „neue 130-Euro-Förderung“ gilt für myRegio-Jahreskarten (zwei Zonen und alle Zonen) ab dem 1. Jänner 2020. Der Förderantrag für diese Tickets ist seit 1. Jänner 2021 möglich. Nachstehend finden Sie die neuen Richtlinien für die Förderungen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV).

 

DIE MODALITÄTEN FÜR UMSTEIGER
AUF DIE NEUE MYREGIO-JAHRESKARTE

O  Umstieg auf die neue myRegio-Jahreskarte beim SVV beantragen (nähere Infos dazu: salzburg-verkehr.at/tickets-preise/zeitkarten/jahreskarten/)
O  Aliquote Förderung von Seiten der Stadtgemeinde Hallein und tagesaktuelle Abrechnung
O  Vorlage der Rechnungen (alte und neue Karte) sowie Storno-Rechnung (erhalten Sie per E-Mail an: jahreskarte@salzburg-verkehr.at unter Angabe von Name und Geb. Datum)

DIE MODALITÄTEN FÜR KÄUFER
DER NEUEN MYREGIO-JAHRESKARTE

O   Gültig ab 1. Jänner 2020
O   Antragstellung nach Ablauf der Jahreskarte frühestens ab 1. Jänner 2021
O   Förderung nur für myRegio-Jahreskarte und myRegio-Jahreskarte PLUS – Zwei                Regionen und alle Regionen
O   Förderhöhe EUR 130,00 pro Person und Jahr
O   Förderung bis zur Ausschöpfung der Förderungsmittel
O   Die Förderung darf nur einmal im Jahr beantragt werden
O   Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung der Förderung
O   Das vollständig ausgefüllte Formular muss binnen drei Monaten nach Ablauf der    Gültigkeit bei der Bürger-Servicestelle einlangen (Postweg wird nicht eingerechnet)
O   Nachweis durch Vorlage einer Kopie der Rechnung

 

GEFÖRDERT WERDEN
reguläre (keine vergünstigten) Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel im Land Salzburg, lautend auf natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Hallein (mindestens ein halbes Jahr in Hallein gemeldet)

 

NICHT GEFÖRDERT WERDEN
vorzeitig zurückgegebene Jahreskarten (nach Ablauf der Gültigkeit) mit Ausnahme von Jahreskarten, die aufgrund des Umstieges auf eine neue, günstigere Jahreskarte zurückgegeben werden, sowie bereits geförderte oder unterstützte Jahreskarten

 

ACHTUNG! Falsche Angaben berechtigen die Stadtgemeinde Hallein, die Förderung zurückzufordern

Das oben stehende FOTO zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit dem
Bürgerservice-Team. Von links: Verica Gajic, Bürgermeister Stangassinger, Alexander Sapciyan und Michelle Messner. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Stadt und Bezirk Hallein sollen in ihrer Funktion als hochwertige Produktions- und Wirtschafts-Standorte für den gesamten Salzburger Zentralraum gesichert und gestärkt werden. Das jetzige Arbeitsplatz-Verhältnis soll deutlich verbessert und das Ziel einer ausgewogenen regionalen Arbeitsplatz-Versorgung angestrebt werden. Standort-Qualitäten für künftige Gewerbe-Gebiete bzw. betriebliche Nutzungen, sollen gesichert werden. Gleichzeitig ist die Weiter-Entwicklung der vorhandenen lokalen Gewerbe-Gebiete zu sichern. Weiters sollen zur Umsetzung dieser Ziele und für Zwecke des angestrebten Neuansiedlungs-, Erweiterungs- und Umnutzungs-Bedarfes in der Region, auch regionale Vorrang-Bereiche für betriebliche Nutzungen gesichert werden.

Dabei gelten folgende Kriterien:

O Zusammenhängende Flächen von mindestens 4 ha
O Mit Erweiterungs-Möglichkeit
O Im Nahbereich der Entwicklungsachsen

O Möglichkeit einer Bahnanbindung und/oder Direktanschluß
O Direkter bzw. kurzer Anschluss an das hochrangige Straßennetz
O Unter Geringhaltung von Orts-Durchfahrten

O Mit vorhandener bzw. herzustellender Versorgungs-Infrastruktur
 

In der Stadt Hallein zählt der etwa 9 Hektar große Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn in Burgfried (nordöstlich der Bahntrasse, südöstlich des Porsche-Areals) mit seinem Potential für eine gute Verkehrs-Erschließung (Bahn und Autobahn in unmittelbarer Nähe) aus Sicht der Raumplaner der Salzburger Landesregierung zu den regionalen Vorrang-Bereichen für betriebliche Nutzungen. (Siehe rote Markierungen im Foto oben). Allerdings ist hier, vor einer endgültigen Verfügbarkeit, noch der Ausbau des Hochwasser-Schutzes (Überflutungs-Flächen des Feldbachs) erforderlich. Diese Maßnahmen halten sich aber im Vergleich zu Hochwasserschutz-Maßnahmen für andere Gebiete in Grenzen. Im Süden dieses Vorrang-Bereiches ist der Übergang zur Wohnnutzung „Burgfried Süd“ zu berücksichtigen. Geeignete Alternativen für regionale Vorrang-Bereiche sind in Hallein derzeit nicht vorhanden, da auch das Restareal der ehemaligen Papierfabrik bereits genutzt wird.


Nachgeordnet sind folgende Maßnahmen für den Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn zu berücksichtigen:

O Spezifizierung allfällig erforderlicher funktionsbezogener Maßnahmen zum Boden-schutz in den nachgeordneten Verfahren (REK, FWP, Bebauungsplan).

O Berücksichtigung der Nähe zu Wohngebieten bei der Wahl der Widmungs-Kategorie, allfällige Festlegung von Schallschutz-Maßnahmen.

O Berücksichtigung des Gefahrenzonen-Planes für den Ledererbach.

(Text und Foto: Pressedienst der Salzburger Landesregierung).

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Der 2. Halleiner Verkehrsgipfel, Ende 2019 im Kolpinghaus Hallein, hatte ein beachtliches Programm abzuarbeiten. Den Ergebnissen kommt größte Aktualität zu. Dieses wichtige Verkehrsforum fand unter Teilnahme folgender Persönlichkeiten statt: Bürgermeister Alexander Stangassinger, BASIS Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Moderatorin Rosemarie Fuchshofer, Leiter der Rechts-Abteilung Oliver Längauer, SPÖ-Gemeindevertreter Martin Bock, ÖVP-Gemeindevertreter Werner Eibenberger, Gemeindevertreter der Grünen Wilfried Vogl, Stadtbewohnerin Gudrun Grießner (in Vertretung von Gerhard Angerer), Stadtbewohner Aaron Zimmerling, Stadtbewohner Hans Schleimecker, Rainer Candido (Tourismus-Verband), Wilfried Grundtner (Tourismus-Verband), Peter Ganzer (Tourismus-Verband), Joe Schauer (Kaufmannschaft), Josef Alfare (Kaufmannschaft), Thomas Hagenauer (Bauabteilung) und Jakob Hilzensauer, Assistent der Stadtamtsdirektion. Nachstehend sind die Ergebnisse des 2. Verkehrsgipfels in 12 Punkten dargestellt:


1. Verkehrsberuhigung Robertplatz: In einer ersten Begrüßungs-Runde erkundigte sich der Bürgermeister nach Rückmeldungen zur Verkehrsberuhigung Robertplatz, die Rahmen des 1. Halleiner Verkehrsgipfels testweise beschlossen worden war. Alle Stellungnahmen dazu seitens Politik, Bewohner, Tourismusverband und Kaufmannschaft waren ausschließlich positiv. Nach einer Diskussionsrunde zur „Verkehrs-Beruhigung Robertplatz“ einigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, noch 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren, um von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr, die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig zu beruhigen und um den Kfz-Verkehr, wie in der Testphase gehabt, umzuleiten. (Anwohner dürfen über die Raitenaustraße und die Griesgasse zufahren). Die Lösung mit den flexiblen Pollern bleibt somit erhalten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann, je nach Witterungs-Verhältnissen, an den verkehrsberuhigten Tagen, die Durchfahrt mit einem Scherengitter verhindern, um die Winterdienst-Arbeiten möglichst effizient ausführen zu können. Eine Fahrverbotstafel wird dauerhaft auf die Verkehrs-Beruhigung von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr hinweisen und die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge in diesem Zeitraum untersagen.


2. Parkgebühren Außenparkplätze: Der Bürgermeister forschte auch nach den Reaktionen auf die Park-Regelungen auf den Außen-Parkplätzen. Auch hier gibt es ausschließlich positive Rückmeldungen. Einzig an der Kommunikation nach innen und außen, an der Bewerbung und an der Beschilderung sollte nachgebessert werden. Oliver Längauer und Dietmar Krammer sagten zu, eine mögliche, bessere Beschilderung an den Stadt-Einfahrten zu prüfen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Positionierung der Park-Automaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.


3. Parkgebühren-Verordnung: Aus der weiteren Diskussion heraus, einigten sich alle, dass in der Gemeinde-Vertretung der Stadt Hallein folgende Punkte zur Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden sollten:
A) Die Park-Gebührenzeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 bis 19 Uhr.

B) Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Dazu werden Dietmar Krammer und Oliver Längauer, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem TVB, einen möglichen Grenzverlauf der Zonen prüfen.

C) Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt 2 Stunden.

D) Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro.

E) Parkgebühren sind ab der ersten Minute zu bezahlen.
F)  Das Halten bis zu 10 Minuten ist kostenlos.

G) In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro halbe Stunde 30 Cent.

H) Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt.

I)   Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert.

 

4. Parkplatz Pfleggarten: Einstimmige Festlegung auf folgende Maßnahme: Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz auf der Pernerinsel) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.


5. Technische Voraussetzungen für Parkomaten: In der Diskussion einigte man sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, welche die neuen Parkomaten erfüllen müssen:

A) Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion.

B) NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten).

C) Sprachvielfalt (DE/EN/ITA und weitere, wenn der Preis angemessen ist).

 

6. Handy-Parken: Nach eingehender, eher ablehnender Diskussion über das System des Handy-Parkens, wird nach einer Evaluierungs-Phase offengehalten, ob dieses System parallel zu den Parkomaten eingeführt wird. Voraussetzung dafür wäre jedenfalls dessen Forderung auf breiterer Basis.

7. Poller auf dem Kornsteinplatz: Nach eingehender Diskussion einigten sich alle Teilnehmer des Verkehrsgipfels auf folgende Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung auf dem Kornsteinplatz. (Es darf dabei aber zu keiner Beeinträchtigung des Grünmarktes kommen):

A) Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt.

B) Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden.

C) In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein gleichartiger Poller eingesetzt.

8. Generelle Kurzparkzone in Halleins Innenstadt: Diese soll zu einer verstärkten Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Parkraums führen, weshalb auf eine gesonderte Ausweisung von Haltezonen verzichtet werden kann. Dadurch erreicht man eine übersichtliche, einheitliche und einfache Boden-Markierung. Es einigten sich nach reger Diskussion einstimmig alle Anwesenden darauf, in der Halleiner Innenstadt eine generelle Kurzparkzone einzuführen, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. 10 Minuten „Halten“ sei ohnehin, wie in Diskussionspunkt 3. beschrieben, erlaubt. Rechtsexperte Längauer betont, dass auch Lade-Tätigkeiten erlaubt sind. Zudem soll geprüft werden, ob auf der Bushaltestelle weitere Kfz-Abstellplätze geschaffen werden können. Das Amt der Salzburger Landesregierung soll mit der Prüfung beauftragt werden.


9. Ausweisung von Parkplätzen vor der Raiffeisenbank: Einstimmig einigt man sich auch darauf, vor dem Halleiner Bankinstitut keine weiteren Parkplätze auszuweisen. (Halten bleibt dort erlaubt).


10. Prüfung Verkehrs-Beruhigung Oberer und Unterer Markt: Man verständigte sich darauf, dass eine Prüfung der Verkehrs-Beruhigung Oberer  und Unterer Markt wünschenswert sei und dass mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung geprüft werden sollen.


11. Prüfung der Kosten für Auslagerung der Parkraum-Überwachung: Nach eingehender Diskussion einigten sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen einstimmig darauf, dass seitens der Stadtgemeinde die Kosten für die Auslagerung an ein Unternehmen geprüft werden und anschließend damit die Kosten für eine neue Planstelle in der Stadtpolizei verglichen werden sollen.


12. Sichere Parkplätze für Bewohner: Aus der Bewohnerschaft wird nachgefragt, ob trotz Attraktivierung der Außen-Parkplätze, den Anrainern ausreichend Parkflächen im Stadtzentrum, auf dem Pernerinsel-Parkplatz sowie in den Parkgaragen zur Verfügung stehen werden. Verkehrsplaner Dietmar Krammer versichert, dass mittelfristig genügend Kapazitäten vorhanden seien. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Odo Stierschneider).

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Der Wertstoff-Sammelplatz beim Wirtschaftshof in Neualm ist bei vielen Halleinerinnen und Halleinern beliebt. Aufgrund des steigenden Andrangs sind Staus und Verzögerung beim Müll-Entladen leider keine Seltenheit. Dieser Dienstleistungs-Betrieb der Stadt Hallein wird täglich von unzähligen Besuchern angefahren, um sperrige Abfälle, Problem-Stoffe, Flaschen oder Grünabfälle zu entsorgen. Die hohe Frequenz erschwert natürlich auch den Abtransport der gefüllten Container – so entstehen Verzögerungen und Staus. Um dies in Zukunft zu verhindern, wurden die Öffnungszeiten des Wertstoff-Sammelplatzes Wirtschaftshof Neualm und des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp optimiert. Vormittags wird in Gamp von 8-13 Uhr und Nachmittags in Neualm von 12-18 Uhr geöffnet.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zu den Vorteilen der neuen Regelung: ,,Der Stadtteil Neualm mit seinem Gewerbe- und Industriegebiet und natürlich mit dem Wirtschaftshof, ist ein hochfrequentierter Ortsteil und stark vom Verkehr betroffen. Zumindest am Vormittag werden wir mit den neuen Öffnungszeiten hier für Entlastung sorgen und den Verkehr reduzieren können. Wir schaffen aber auch Sicherheit für unsere Halleinerinnen und Halleiner. Denn der Austausch der Container ist auf diesem engen Areal nicht ungefährlich. Deshalb erfolgt künftig der Container-Austausch außerhalb der Kundenzeiten.‘‘


Der Halleiner Wirtschaftshof steht seit Dezember 2019 unter neuer Führung. Der Halleiner und ehemalige Wirtschaftshofleiter-Stellvertreter Michael Stangassinger, hat hier Anfang Dezember das Zepter von Christian Indinger übernommen. Für Bürgermeister Stangassinger, (trotz Namens-Gleichheit weder verwandt noch verschwägert mit dem neuen Abteilungsleiter), ist die Nachfolge ein echter Gewinn: ,,Michael hat jahrelange Erfahrung, weist viele Zusatz-Ausbildungen auf und gilt schon lange als Wunsch-Kandidat für die Nachfolge von Christian Indinger. Seine Kenntnisse bezüglich der Abläufe im Wirtschaftshof und der Mitarbeiter sind hervorragend.‘‘ Christian Indinger wird in Zukunft seine Erfahrung für spezielle Projekte einsetzen. ,,Christian Indinger hat in den vergangenen Jahren enorm viel geleistet und sich aufopferungsvoll für den Wirtschaftshof eingesetzt. Er wollte selbst aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Die professionelle Abwicklung von Einzel-Projekten der Stadt Hallein, ist für ihn künftig sicher eine willkommene, neue Aufgabe‘‘, so der Bürgermeister. – Auf dem oben stehenden 1. Foto von links der neue Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger, Lehrling Sabrina Wähner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Abfallberater Helmut Timin. Auf dem 2. Foto sind die neuen Öffnungszeiten der beiden Halleiner Wertstoff-Sammelplätze einprägsam dargestellt.– (Presse-Aussendung und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Es war rund um die Halleiner Altstadt die ruhigste, angenehmste und beschaulichste Silvesternacht seit Jahren. Kein närrischer Böllerlärm, kein die Atmosphäre vergiftender Raketenstart. Nun ja, unsere besonnenen und vernünftigen Mitbürger haben aus den ständigen Warnungen und Belehrungen eben doch noch gelernt. Sie wissen mittlerweile ganz genau. wie sehr Böllerschüsse Kleinkinder, Kranke und Tiere schockieren und sind sich dessen bewusst, wie massiv die abgefeuerten Raketen unsere Atemluft (und die der Tiere) belasten. Wie schön, dass endlich rundum die Vernunft ihre erfreulichen und wichtigen Triumphe feiern konnte. – Korrekter Weise müssen wir unsere Leserinnen und Leser aber doch noch auf eine nicht unwichtige Kleinigkeit aufmerksam machen. Denn: Alle hier aufgestellten Behauptungen weisen einen winzigen Schönheitsfehler auf – sie alle sind falsch, unrichtig und erlogen. Daher: Genau das Gegenteil einer angenehmen und stimmungsvollen Silvesternacht war heuer der Fall!

Wumm! Krach! Päng! Knatter! Zisch! Donnerschlag! Auch heuer wieder wurden wir zu Silvester mit Kanonen-Schüssen aus Böllern und sonstigen Lärm-Utensilien belästigt. Kranke Personen litten unter dem aggressiven Krach besonders, aber auch kleine Kinder reagierten geschockt auf diese sinnlose und überflüssige Lärmerei. Dazu gesellten sich als umweltschädliche Zugabe auch noch gewaltige Wolken von Pulverdampf. Auf ähnliche Art belästigten auch die Raketenstarter ihre Umgebung. Deutlich schöner und weniger laut zwar, jedoch erheblich gefährlicher für Menschen und Umwelt. Das massive Feinstaub-Gestankgewölk, das sich beispielsweise rund um die Halleiner Altstadt, in Neualm oder Oberalm auftürmte, wäre außerhalb der Silvester-Narrenfreiheit reif für eine Anzeige gewesen. Die Wenigen, die noch um diese Zeit zu Fuß unterwegs waren, mussten sich ungeschützt durch die gefährliche Abgasfracht hindurchkämpfen. Nach dem ganzem Wirbel kam dann das große Aufräumen – oder auch nicht. Ausgebrannte Raketenteile landeten auf Dächern und Bäumen, auf Balkonen und Terrassen, auf Autos und in Burgfried sogar in einen, glücklicherweise leeren Kinderwagen. Brände und Verletzte gab es erfreulicherweise – im Gegensatz zu anderen Landesteilen und der Stadt Salzburg – im Bezirk Hallein keine.

Im dicht verbauten  Halleiner Stadtzentrum war es deutlich ruhiger als rundum. Flächendeckende Raketenstarts wurden vor allem in Siedlungsgebieten mit Privatgärten vollzogen. Die alljährlich zum Schaden unserer Umwelt, mutwillig und gegen besseres Wissen, veranstalteten Böller- und Raketen-Exzesse, werden alljährlich durch Feinstaub-Messgeräte in Mikrogramm pro Kubikmeter dokumentiert. Silvesternacht 2018: Stadt Salzburg 320, Hallein 536 (!), 2019: Stadt Salzburg 81, Hallein 83 (da haben in beiden Städten reinigende Windböen das Ergebnis geschönt), 2020: Stadt Salzburg 165, Hallein: 235. Also: Sieg! Sieg! Sieg! Endlich überflügelt Hallein die Stadt Salzburg! Was wäre folgerichtig mit Blick auf Silvester 2021 zu tun? Böller gehören künftig total verboten und Raketen zumindest für den Privatgebrauch untersagt. Das unvermeidliche Silvester-Feuerwerk, soweit es nicht ohnehin verboten wird, sollte künftig jeweils für eine Gemeinde oder einen größere Region, mit festgelegtem Limit an Raketenstarts, organisiert werden. Eines ist sicher: Was sich in den vergangenen Jahren an Umwelt- und Gesundheits-Gefährdung im Bereich der Raketen-Feuerwerke und Böller-Schüsse abspielte, muss ab nächstem Jahr unbedingt verhindert werden. – Auf unserem Foto die unkontrollierte Flugbahn einer Rakete, die in Neualm in der Nähe der Eisenbahn-Schienen gestartet wurde und völlig außer Kontrolle, einen spiralförmigen Kurs einschlug. Sie landete schließlich im leeren Waggon eines vorbeifahrenden Lastzuges. (Odo Stierschneider. Foto: Ernat Dhalsen).

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Der weltberühmte Blick über die schöne Stadt Salzburg, vom Schloss Mirabell über den Mirabellgarten, über die Kirchen und den Dom in der Altstadt bis hinauf zur Festung Hohensalzburg, ist auf dem 1. Foto oben festgehalten. Er ist nur möglich, weil die auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe von etwa 1330 bis 1800 die Salzbestände des Dürrnberges plünderten und mit deren Erlös den prächtigen Ausbau ihrer Residenz-Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg vorantrieben. Die Salinenstadt Hallein, in deren kleiner Altstadt bis zu 11 Salinen die Sole vom Dürrnberg zu Salz verdampften, ging jedoch völlig leer aus. Per Erlass legten die regierenden Kirchen-Fürsten sogar fest, dass sie aus den enormen Salz-Erlösen keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. So einfach ging das damals! Dafür bezahlten sie an die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen nur dürftige Schandlöhne. Reisende, die zur Zeit der Fürsterzbischöfe Hallein besuchten, zeigten sich übereinstimmend entsetzt über die vom Rauch und Dampf der Salinen ständig verfinsterte Stadt, über die vernachlässigten Gebäude (2. Foto oben), über die rußgeschwärzten Hausfassaden, über die abgemagerten (wörtlich: ,,die spindeldürren und hohlwangigen‘‘) Kinder und Frauen, welche die Besucher aggressiv anbettelten. In einem Brief schilderte Franz Schubert seinen Besuch in der Stadt Hallein auf drastische Weise: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘

Heute trägt die weltbekannte Stadt Salzburg, aufgrund der regen Bautätigkeit ihrer Fürsterzbischöfe, denen die Stadt unter anderem ihre sehenswerten Kirchen und den
grandiosen Dom verdankt, längst schon den Ehrentitel ,,Weltkulturerbe‘‘. So ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, nur aufgrund der sprudelnden Einkünfte aus dem Halleiner Salz, 1606 das imponierende Schloss Mirabell samt Mirabellgarten für seine Geliebte und Mutter seiner 15 Kinder, Salome Alt errichten. Freilich in einer wesentlich größeren und luxuriöseren Form als der heutige Gebäudekomplex. Denn der ursprüngliche Prachtbau wurde ein Raub der Flammen. Heute schlagen das im Vergleich zum Vorgängerbau abgespeckte Schloss Mirabell und der großartige Mirabellgarten, noch immer mit 23 Millionen Euro (!) zu Buche. Das ist nur ein Beispiel für die unter den Salzburger Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg errichteten Prachtbauten – und alles war nur möglich durch die massiven Einkünfte aus dem Halleiner Salz.

Aufgrund dieser Feststellungen, müsste die Stadt Salzburg besonders daran interessiert sein, die letzten historischen Zeugnisse der für sie so entscheidenden Salzproduktion in Hallein zu renovieren und zu bewahren. Konkret geht es um die Rettung der letzten historischen Salzsiedepfanne in ganz Europa. Sie rostet auf der Halleiner Pernerinsel im 1. Stock eines einsturzgefährdeten (!) Gebäudes vor sich hin. Nur ein Wald von Holzpfeilern im Erdgeschoß und im 1. Stock verhinderte bisher die Einsturz-Katastrophe (3. Foto oben). Hallein verfügt auch in absehbarer Zeit über keine Möglichkeiten, die finanziellen Mittel für eine Sanierung des Sudpfannen-Gebäudes alleine aufzubringen. Moment! Wer hat denn über Jahrhunderte hinweg einzig und allein vom Halleiner Salz profitiert? Nur die Stadt Salzburg! So wäre es nur ein Zeichen der Fairness und der politischen Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg der Stadt Hallein finanzielle Hilfestellung für die Rettung des Sudpfannen-Gebäudes anbieten würde.(Odo Stierschneider. Foto: Wikipedia).

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Die Einstellung einer Zeitung stellt ein besonders unerfreuliches Ereignis dar. Speziell wenn Lokalmedien betroffen sind. Nach dem Ende von ,,Hallein Magazin Hallo‘‘ im Jahr 2018, erschien nun im Dezember 2019, nach genau 20 Jahren, die letzte Ausgabe der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. (Dazu oben im Foto die obere Hälfte der letzten Titelseite). Die 1. Ausgabe der monatlich produzierten Zeitung, wurde im November 1999, noch im Kleinformat ausgeliefert. Bereits ab der Jänner-Ausgabe 2000 wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ im Großformat der österreichischen  Tageszeitungen (sog. Berliner Format) gedruckt. Doch für die ehrgeizige Herausgeberin Caroline Hubble, geschult im Kuratorium für Journalisten-Ausbildung in Wien und danach Mitarbeiterin bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘, war dies nicht ausreichend: Ihre Zeitung erschien noch größer und eleganter im sog. Rheinischen Format. Da dieses Zeitungsformat in Österreich nicht gedruckt werden konnte, wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ von nun an, bis zu ihrer letzten Ausgabe, in der Augsburger Druckerei produziert. Caroline Hubble war 20 Jahre lang eine engagierte und begeisterte Zeitungs-Herausgeberin. Natürlich war das Ende der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘in deren letzter Ausgabe ein herausragendes Thema. Auch Rundfunk und Fernsehen berichteten ausführlich über die bedauerliche Einstellung der Zeitung.

Nachstehend Zitate aus den Ausführungen von Herausgeberin Caroline Hubble bezüglich der Einstellung ihrer Zeitung:  Es blutet mir das Herz, als Herausgeberin und Verlegerin, die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ einstellen zu müssen. Doch es war mir nicht mehr möglich, die Zeitung regelmäßig erscheinen zu lassen. Verstärkte Inanspruchnahme durch Pflege meiner Mutter bis zu ihrem Ableben, meine entzückende dreijährige Enkelin, die natürlich Zuwendung und volle Aufmerksamkeit einfordert, der Umzug nach Abtenau und die Gründung der ,,Halleiner Spezialitäten-Manufaktur‘‘, die mich nun besonders intensiv in Anspruch nimmt – das alles bewog mich, nach 20 Jahren die schmerzliche Einstellung der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ zu vollziehen. So danke ich Grafikerin Doris Pichler, die in den letzten 7 Jahren die Grafik-Arbeiten für meine Zeitung übernahm. Ich bedanke mich bei meinen Kunden, ohne deren Werbe-Einschaltungen es keine ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ gegeben hätte, die im Tennengau und im benachbarten Berchtesgadener Land an insgesamt 50.000 Haushalte zugestellt wurde. Schließlich danke ich meinen Leserinnen und Lesern für ihren Zuspruch und für ihre Treue, denn zahlreiche Projekte hätten ohne deren Mittun nicht erfolgreich umgesetzt werden können. Ganz werde ich mich von der journalistischen Bühne jedoch nicht verabschieden. Das ,,Halleiner Festspiel-Magazin‘‘ und der ,,Halleiner Stadtkalender‘‘ werden weiterhin von mir herausgegeben. – So weit ein Auszug aus den Darlegungen von Caroline Hubble in der letzten Ausgabe ihrer ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘.

Angesichts der unerfreulichen Geschehnisse in der Halleiner Zeitungs-Branche, noch ein kurzer Rückblick auf die wichtigsten Medien, die bisher in der Stadt Hallein erschienen. Für eine eigene Tageszeitung war Hallein stets zu klein, außerdem liegt die Landeshauptstadt als Tageszeitungs-Standort nur 15 Kilometer entfernt. In Hallein erschienen nur Wochen-Zeitungen sowie Periodika mit größeren Erscheinungs-Abständen. – Der Halleiner Bothe. Die Wochenzeitung erschien zum ersten Mal am 2. Juli 1805. Nach 52 Ausgaben musste Herausgeber Johann Karl Laurent das Blatt wieder einstellen. – Der Volksfreund. Organ der deutsch-konservativen Volkspartei. Das Wochenblatt startete mit der Ausgabe vom 4. Dezember 1890, hatte hintereinander mehrere Besitzer und wurde schließlich vom Druckereibesitzer Franz Reyer als echte Halleiner Wochenzeitung geführt. Nach respektablen 48 Jahren erfolgte am 1. Juli 1939 die zwangsweise Einstellung im Zuge der nationalsozialistischen Durchgriffe auf dem Presse-Sektor. Teure Heimat. Illustriertes Heimatblatt mit unregelmäßiger Erscheinungsweise. Herausgeber und Verleger: der Halleiner Karl Kirchbauer. Das Blatt erschien nur von Juni 1937 bis Mai 1939. – Der Halleiner Stadtbote. Das unpolitische Wochenblatt erschien ab November 1948, nur 3 Jahre nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges. Zuerst im Kopierverfahren vervielfältigt, wurde später der ,,Halleiner Stadtbote‘‘ in der Oberndorfer Druckerei hergestellt. Der Halleiner Karl Angermayr war Herausgeber und Verleger. Nach 3 Jahren erfolgte 1951 die Einstellung. – Tennengauer Zeitung. Das unpolitische Wochenblatt wurde ab 1951 von Günther Meister herausgegeben. Vorerst Zusammenarbeit mit Karl Angermayr, später mit der ,,Pinzgauer Pongauer Post‘‘. Das Blatt, welches im Miniformat Din A5 (!) erschien, wurde mit 2. Februar 1953 eingestellt. Halleiner Zeitung. Die politisch unabhängige Wochenzeitung wurde gemeinsam von Karl Angermayr und Prof. Edmund Stierschneider ab Dezember 1952 im Kleinformat herausgegeben. Im Oktober 1953 übernahm Prof. Stierschneider alle Anteile der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Sie wurde vorerst in der kleinen eigenen Hausdruckerei im Keller des Wohnhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt. Mittlerweile wurde das Format der Zeitung auf das übliche Tageszeitungs-Format vergrößert. Sohn Odo Stierschneider übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gemeinsam mit seiner Gattin Elfi 1970 und errichtete neben dem Wohnhaus in Rehhof ein eigenes Druckerei-Gebäude für die ,,Halleiner Zeitung‘‘. Immer wieder wurde die Zeitung auch in Farbe gedruckt, bei besonderen Anlässen wurde der ,,Halleiner Zeitung‘‘ das vierfarbig auf Kunstdruckpapier erstellte ,,HZ-Magazin‘‘ beigelegt. Schließlich wurde, zusätzlich zur im Zeitungshandel und im Abonnement erhältlichen großformatigen Wochenausgabe, eine kleinformatige ,,Halleiner Zeitung‘‘ alle drei Monate als Gratiszeitung für alle Haushalte des Tennengaus produziert. Ein als bedrohlich diagnostiziertes Gesundheitsproblem von Odo Stierschneider, hatte nach 44 Jahren, Ende 1996, die Einstellung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ zur Folge. Odo Stierschneider verfasste daraufhin mehrere Jahre lang wöchentlich einen Kommentar für die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. 2009 gründete er im Internet das lokale Halleiner Medium Der-Salzschreiber.at welches sich 2019 seines10jährigen Bestehens erfreuen konnte. Tennengauer Nachrichten. Die angesehene Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘, entschloss sich 1983 zur Gründung eines lokalen Wochenzeitungs-Ringes im Kleinformat für die Stadt Salzburg und für die fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Seither sind die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ bemüht, Stadt und Bezirk Hallein mit aktuellen lokalen Nachrichten zu versorgen. Einmal monatlich erscheinen die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, die heuer auf ein 37jähriges Bestehen zurückblicken, als Gratiszeitung für alle Haushalte im Tennengau. Kein Medium bietet derzeit, sowohl in Print als auch im Internet, mehr Nachrichten aus dem Tennengau als die ,,TN‘‘. – Hallo Hallein. Die im Kleinformat erscheinende Gratiszeitung erschien ursprünglich monatlich und war sowohl als Printprodukt als auch im Internet verfügbar. 2010 und 2012 sogar mit 13 Ausgaben pro Jahr. Dafür wurden in den Jahren 2006 nur vier, 2007 nur sechs, 2010 nur acht und 2019 nur noch 2 Ausgaben produziert. Herausgeber Alois Frauenhuber ist mittlerweile mit  seinen Initiativen Italienischer Markt ,,Bella Italia‘‘ und ,,Italienische Nacht‘‘ nicht nur in Hallein sondern in zahlreichen anderen Gemeinden und Städten so erfolgreich (und zeitraubend) unterwegs, dass er sich 2019 zur Einstellung von ,,Hallo Hallein‘‘ entschloss. Halleiner Stadtzeitung. Herausgeberin und Verlegerin: Caroline Hubble. Die Zeitung erschien 20 Jahre lang von 1999 bis 2019. Ausführliches dazu oben im 1. Absatz. (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im 13. (!) Jahr des Bestehens der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft, fand am 23. Dezember 2019 die erste (!) General-Versammlung statt, in welcher die Jahres-Abschlüsse 2018 und der Jahre davor nun doch noch korrekt beschlossen werden konnten. Die Gesellschafter – 96 Prozent Stadtgemeinde Hallein, 4 Prozent Tourismusverband Hallein – sind per Gesetz verpflichtet, jährlich eine General-Versammlung einzuberufen. In der Parkgaragen-Gesellschaft wurde dies jedoch nie vollzogen. Erst ein Wirtschafts-Prüfbericht aus dem Jahre 2017 kritisierte unter anderem diesen Sachverhalt. Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste, nachdem er über diesem Prüfbericht informiert wurde, einen umfassenden Reinigungs-Prozess: fehlerhafte Abrechnungen, buchhalterische Mängel, besoldungsrechtliche Fragen ließ der Bürgermeister von einem Rechtsanwalt und einem Wirtschaftsprüfer korrigieren.

Ein weiteres Problem: seit Bestehen der Parkgaragen-Gesellschaft liegen auch keine rechtlich gültigen Jahres-Abschlüsse vor. Dafür wäre laut Gesetz, ein Beschluss der jährlichen Gesellschafter-Versammlung erforderlich gewesen, die es jedoch 13 Jahre lang nicht gab. Die 13 Jahre lang nicht stattgefundenen General-Versammlungen waren einer der Hauptkritikpunkte im aktuellen Prüfbericht. Nach dem eingeleiteten Reinigungs-Prozess war nun die Basis für eine erste General-Versammlung gelegt und der Jahresabschluss konnte durch die Vertreter der Gesellschaft, Bürgermeister Stangassinger für die Stadtgemeinde und Christian Halwa für den Tourismusverband, abgesegnet werden. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Mir war ein sauberer und korrekter Abschluss wichtig. In die Parkgaragen fließen die hart erarbeiteten Steuergelder der Halleinerinnen und Halleiner. Damit gilt es sorgsam und korrekt umzugehen – da dulde ich derartige Mängel nicht. Deshalb habe ich veranlasst, diese Fehler rasch zu bereinigen.“ Also: die Fehler der Vergangenheit unter mehreren Bürgermeistern sind bereinigt, es geht nun in eine neue Zukunft.


In der Gesellschafter-Versammlung 2019 wurde auch die Geschäftsführerin entlastet, jedoch mit einer Einschränkung. Die Stadtgemeinde und der TVB einigten sich auf folgenden Beschluss: „Die Entlastung der Geschäftsführerin für das Jahr 2018 und die Vorjahre wird erteilt, allerdings mit der Einschränkung, dass die Entlastung nicht allfällige Mehr-Belastungen/Schadens-Ersätze aus einer abgabenrechtlichen Prüfung umfasst, die sich aus den Werkverträgen der Geschäftsführung ergeben.“ Im genannten Prüfbericht von 2017 wurde das Dienstverhältnis der Geschäftsführerin genauer unter die Lupe genommen. In diesem Punkt gehen die Rechtsmeinungen von Experten auseinander, weshalb die „Entlastung mit Einschränkung“ für die beiden Gesellschaftsvertreter der einzig gangbare Weg war. Einer korrekten Zukunft der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft steht nun nichts mehr im Wege. Wie diese Zukunft im Detail aussieht, will Bürgermeister Stangassinger in den nächsten Monaten abklären: „Der erste Schritt war, die Mängel zu bereinigen und einen einwandfreien Abschluss zu bekommen. Im nächsten Schritt werden wir uns alle stadteigenen Betriebe – die Zinkenlifte, das Kino, die Parkgaragen – genauer ansehen, eine Neustrukturierung prüfen und den Weg in eine effiziente und steuergeldschonende Zukunft gehen.“


Auch der Vertreter des Halleiner Tourismusverbandes, Christian Halwa, blickt einer Neuorientierung positiv entgegen: „Uns vom TVB war es wichtig, endlich einen ordnungsgemäßen Abschluss zu erhalten. Wie genau die Stadtgemeinde die Gesellschaften in Zukunft aufstellt, ist Sache des Bürgermeisters. Wir stehen jederzeit für Gespräche bereit und bieten auch gerne an, konstruktiv mitzuarbeiten.“ Fest steht nun, dass die bisherige Geschäftsführerin mit 31. März 2020 ihre Agenden zurücklegt. Stadtamtsdirektor Erich Angerer wird seine Konsulenten-Tätigkeiten ebenfalls per 31. März 2020 abgeben. Die Nachfolge will Bürgermeister Stangassinger in den kommenden Wochen klären. Derzeit finden mit dem Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, Gespräche statt, ob dieser die Agenden mitübernehmen kann. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Christian Halwa bei der Unterzeichnung des Gesellschafter-Beschlusses. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).

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Alexander Stangassinger ist seit März 2019 mit hohem Engagement bemüht, als Bürgermeister das Beste für die Stadt Hallein zu erreichen. Er beschreitet bewährte Pfade ebenso, wie er völlig neue Wege wählt, um seine Vorstellungen zu realisieren. Dennoch ist er kein beinharter Managertyp, sondern trägt nach wie vor das Herz am rechten Fleck. So ist er bisher der einzige Bürgermeister von Hallein, der sich angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Jahreswechsels auch an die Medien mit einem Glückwunsch-Schreiben wandte. Jakob Hilzensauer, Redakteur der Pressestelle des Halleiner Rathauses, übermittelte dazu die folgenden Zeilen:

 

Sehr geehrte Medien-VertreterInnen,

ich darf Ihnen von Bürgermeister Alexander Stangassinger alles Gute zu Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen. Wir wünschen Ihnen eine ruhige, angenehme und friedliche Zeit im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Wegbegleiter. Und wir hoffen, Sie rutschen auch in ein erfolgreiches neues Jahrzehnt. Bedanken möchten wir uns für die objektive Berichterstattung und auch die kritische Betrachtung der Politik – unabhängige Medien waren, sind und bleiben auch hoffentlich in Zukunft eine der wichtigsten Säulen unseres Landes. In diesem Sinne hoffen wir auch in Zukunft auf ihre kritische Objektivität, freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und schließen mit einem Zitat, das Albert Camus zugeschrieben wird: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“

 

Mit freundlichen Grüßen,

für den Bürgermeister

Jakob Hilzensauer
 

Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Dass die Festtagsgrüße des Halleiner Bürgermeisters an die Medien mit einem scharfsinnigen Zitat über die Presse beendet werden, ist absolut bemerkenswert, weil Zitate über die Presse im Regelfall negativ ausfallen – nur wenige Promille der existierenden Zitate über die Presse bieten eine positive Aussage. Beispiele gefällig? Negativ: Tabak rauchen verdirbt die Lunge, Medienkonsum verdirbt den Charakter (Gustav Freitag). Oder: Ich fürchte 3 Zeitungen mehr als 100 Bajonette (Napoleon I.) Positiv: Die Medien sind die Artillerie der Gedanken. (Karl Kraus). Oder: Die Presse muss alles sagen können, damit gewissen Leuten es unmöglich wird, alles zu tun. (Luis Terrenoire). Wie auch immer – der ,,Salzschreiber‘‘ wünscht jedenfalls dem Bürgermeister der Stadt Hallein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Festtage und ein erfolgreiches Hallein-Jahr 2020. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zwei historische, einander ähnelnde reizvolle Ansichtskarten, zum Gedenken an die Entstehung des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, die vor etwa 100 Jahren um das Jahr 1920 entstanden, präsentierte Mag. Michael Neureiter, Beirat der ,,Stille-Nacht‘‘-Gesellschaft im Rahmen einer Presse-Aussendung. Dazu betont Neureiter, der im einstigen Halleiner Wohnhaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten aufwuchs: ,,Die beiden Blätter bzw. Ansichtskarten sind auf den ersten Blick als verwandt anzusehen. Sie sind ein Indiz für die nach dem Ersten Weltkrieg (1914 –1918) und der 100jährigen Erinnerung an das erste Erklingen des Liedes wachsende ,,Stille-Nacht‘‘-Gedenkkultur. Diese Ansichtskarten waren noch über einen längeren Zeitraum hinweg in Gebrauch‘‘.

 

Gerade bekannt geworden ist der Entwurf für eine Stille-Nacht-Ansichtskarte: Richard Ruhland, der Kustos des Heimatmuseums Rupertiwinkel in Tittmoning, berichtet über dieses Motiv, welches das alte „Oberndorf b. Laufen“ mit der Kirche St. Nicola (mit drei Fenstern) zeigt, darüber eine Krippendarstellung, darunter die ersten Takte des Stille-Nacht-Lieds sowie die Portraits von „Vikar Mohr“ und „Lehrer Gruber“. Es ist nicht signiert. Siehe dazu das 1. Foto oben von Richard Roland.

Michael Neureiter verweist auf ein anderes Bild, das dieselbe Kernszene aufweist und mit „Hans Spitz“ signiert ist: Es zeigt ebenfalls das alte Oberndorf, hier steht die Kirche St. Nicola richtig mit dem Turm rechts und den historischen vier Fenstern. Die Szene wird von Joseph Mohr (links) und Franz Xaver Gruber mit Geige (!) (rechts) begleitet, über den beiden die Portraits. Dieses querformatige Bild hat keine Bezeichnungen, aber eine Widmung: „Gedenkblatt an die Geburtsstätte der (sic!) schönsten aller deutschen Lieder“. Siehe dazu das 2. Foto oben von Michael Neureiter. Der Laubkranz erinnert an den 1936 von Max Domenig gestalteten Laubkranz am Altar der Stille-Nacht-Kapelle. – (Presse-Aussendung von Michael Neureiter).

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Ende November tagte die Bezirksgruppe der Tennengauer Standesbeamten im Rahmen einer Schulungs-Veranstaltung. Im Rahmen dieser Schulung findet auch alle vier Jahre die Wahl der Bezirksleitung statt. Bereits 2015 wurde Berta Aschauer zur Leiterin der Tennengauer Standesbeamten gewählt. Nun stellte sie sich der Wiederwahl und wurde neuerlich einstimmig von den Mitgliedern in ihrer Funktion bestätigt. Die Bezirksgruppe wählte zudem Christian Quehenberger vom Standesamt Annaberg-Lungötz zu Aschauers Stellvertreter – auch er hatte bereits seit 2015 diese Funktion inne. Die Bezirksleitung (Leiterin und Stellvertreter) der Standesbeamten ist zuständig für Schulungen sowie die Betreuung der Standesbeamten und pflegt regelmäßigen Kontakt zur Landesgruppe. Die ehrenamtliche Funktion wird jeweils für vier Jahre ausgeübt.

Seit 20 Jahren steht Berta Aschauer bereits in Diensten der Stadtgemeinde Hallein. Im Jahr 2015 wurde sie als Leiterin des Halleiner Standesamtes bestellt. Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der langgedienten Gemeinde-Mitarbeiterin und unterstreicht: „Berta Aschauer ist eine der vielen verdienten und fleißigen Mitarbeiterinnen im Rathaus. Sie genießt einerseits in der Stadt Hallein enormes Vertrauen und die Wahl zeigt, dass sie andererseits auch außerhalb bei ihren Kolleginnen und Kollegen hohes Ansehen genießt. Ich schätze ihr Engagement in der Bezirksgruppe sehr und freue mich, dass wir eine so fachkundige und freundliche Mitarbeiterin für die vielen Hochzeiten in unserer Stadt haben.“ Auf dem Foto oben gratuliert Bürgermeister Alexander Stangassinger seiner tüchtigen Mitarbeiterin zur Wiederwahl. 2019 fanden in der Stadt Hallein bis Ende November 99 Hochzeiten statt. Viermal wurden Partnerschaften eingetragen – die Zeremonie ist bei beiden Lebens-Gemeinschaften gleich. An folgenden vier Halleiner Standorten kann man sich das „Ja-Wort“ geben: Im historischen Sitzungssaal im Rathaus, im Marmorsaal des Kolpinghauses, im Schloss Wiespach und im Fürstenzimmer des Keltenmuseums. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Derzeit noch ein Provisorium – und dennoch eine wichtige Maßnahme: die Querungs-Hilfe der Wiestal-Landesstraße im Bereich des Adneter Riedl. Seit mehreren Jahren fordern die Anrainer, dass die Überquerung der Straße zur Bus-Haltestelle sicherer gestaltet wird. Heuer war es Ende November soweit. Vom Straßen-Eigentümer, dem Land Salzburg, wurde eine provisorische Querungs-Hilfe installiert. Dazu gibt es die Zusage des Landes, Abteilung 6, dass im kommenden Jahr eine fixe Querungs-Hilfe beim Adneter Riedl und eine Querungs-Hilfe auf Höhe des Hammerstegs gebaut werden sollen.

Dazu betont Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Ich habe mich schon als Verkehrsstadtrat um diese Maßnahmen bemüht und bin natürlich froh, dass nach neuerlicher Intervention beim Land, nun die erste Querungs-Hilfe provisorisch installiert wurde. Im nächsten Jahr werden beide Querungs-Hilfen errichtet. Die Sorgen der Bewohner sind mehr als verständlich, schließlich geht es hier auch um die Sicherheit ihrer Kinder. Neben den beiden Querungs-Hilfen ist noch ein weiterer, wichtiger Schritt geplant – die Erschließung des Geh- und Rad-Weges an der Wiestal-Landesstraße.‘‘ Der Bürgermeister erklärt dazu: „Wir haben dort einen erheblichen Engpass: Der Lkw-Verkehr nimmt zu, die Geschwindigkeits-Beschränkung wird offenbar immer wieder überschritten, also müssen Geh- und Rad-Wege dort sicherer werden. Darum haben wir benötigte Grundstücke gekauft und an das Land übertragen. Das Land übernimmt jetzt den Bau des Lückenschlusses und wir werden uns danach wie üblich um die Wege-Erhaltung kümmern – es freut mich, dass wir die Basis dafür in der vergangenen Gemeindevertretungs-Sitzung einstimmig gelegt haben.“ Der Geh- und Radweg wird nach Errichtung durch das Land, von der Autobahnbrücke bis zur Hammerbrücke verbreitert und schließlich auch lückenlos befahrbar sein. Somit soll neben der Querungshilfe und einer neuen Beleuchtung durch moderne LED-Lampen, auch der Geh- und Radweg für mehr Sicherheit sorgen. Bürgermeister Stangassinger, auf dem Foto oben mit der provisorischen Querungshilfe, betont abschließend: „Ich bin überzeugt, dass wir hier eine Gefahrenstelle entschärfen werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein besseres Gefühl auch hinsichtlich ihrer Kinder vermitteln können. Das war mir immer wichtig und deshalb bin ich froh, dass heuer zumindest eine provisorische Lösung und im kommenden Jahr die endgültigen Bau-Maßnahmen kommen.“ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Der kleine, feine traditionelle Halleiner Adventmarkt in der Altstadt, vermittelt liebenswerten Adventzauber auf dem Bayrhamerplatz. Das gehaltvolle, reichhaltige Advent-Angebot fand regen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Inmitten der kleinen, reizvollen Adventhütten herrschte eine wunderbare Atmosphäre, man kam sich vor wie in einer großen, gemütlichen Adventstube. Weihnachtliche Stimmung vermittelten zusätzlich der große, prächtig beleuchtete Weihnachtsbaum sowie der kleine Christbaum-Markt unmittelbar neben dem Adventmarkt. Lebhaften Zuspruch findet die schneeunabhängige Eisstockbahn, ebenfalls direkt an den Adventmarkt angrenzend. Der Adventmarkt ist am letzten Wochenende vor Weihnachten zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 14 bis 19 Uhr. – (Text und Fotos: OST).

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DER SALZSCHREIBER, noch immer Halleins einziges, nur im Internet verbreitetes, lokales Medium, steht heuer vor einem kleinen, bescheidenen Jubiläum. Er ist nun seit 10 Jahren, seit 2009, im Internet präsent. Das folgenschwerste Ereignis, das in diesen 10 Jahren über den SALZSCHREIBER hereinbrach, war die internationale Cyber-Attacke WannaCry im Mai 2017. Ministerien, Behörden, Rüstungs-Konzerne, Spitäler, Flughäfen, Strom-Versorger, Groß-Unternehmen, und – DER SALZSCHREIBER verloren teilweise komplett ihre Computerdaten. Natürlich forderten die WannaCry-Attentäter von den Betroffenen Geldbeträge, um im Gegenzug ihre Computer-Blockaden zu beseitigen. DER SALZSCHREIBER bezahlte aus Prinzip nicht, Über 1600 Berichte und ein Vielfaches an Fotos waren für immer verloren. Aber schon kurze Zeit später war DER SALZSCHREIBER wieder präsent. So steht den Leserinnen und Lesern inzwischen wieder ein umfangreicher Bestand an Bild-Berichten zur Verfügung, Und DER SALZSCHREIBER wird immer wichtiger. Denn immer weniger lokale Medien gibt es für die Stadt Hallein. Nachdem ,,Hallo Hallein‘‘ bereits eingestellt wurde, ereilte das gleiche Schicksal jetzt im Dezember 2019, auch die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. In fünf Ressorts berichtet DER SALZSCHREIBER über wichtige Facetten der Stadt Hallein. Über AKTUELLES ebenso, wie aus den Bereichen KULTUR, PLUS & MINUS oder VISIONEN. Und schließlich widmet sich DER SALZSCHREIBER auch der SATIRE.

Besonderen Stellenwert misst der SALZSCHREIBER ganz bewusst jenen Anregungen und Vorschlägen zu, die zu einer positiven Entwicklung der Stadt Hallein beitragen würden. So wurden an dieser Stelle 10 ausgewählt – symbolhaft für die 10 Bestandsjahre des SALZSCHREIBER. Sie alle sind im SALZSCHREIBER-Ressort KULTUR ausführlich nachzulesen, unter den folgenden Titelzeilen: Horror Salzachbucht. Vom abstoßenden Albtraum zur hinreißenden Attraktion. – Gestaltung der grauen Riesen-Fassade auf der Pernerinsel ist seit 50 Jahren überfällig. – Statue des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber müsste längst schon errichtet sein. – Wichtig vor allem für die Stadt Salzburg, die über Jahrhunderte vom Halleiner Salz profitierte: Denkmal der Halleiner Salzproduktion steht in einsturzgefährdetem Teil der Alten Saline. – Passt der widerwärtige Name Kotbach noch zum Selbstverständnis der immer reizvoller werdenden Stadt Hallein? – Hallein unterließ unverständlicher Weise die offizielle Anerkennung und Ehrung einer weltmeistlichen Großtat: Waslbergers Gang auf den Händen nach Wien. – Der bisher größte existierende Gemäldebestand großformatiger und hinreißender Salzbilder musste Hallein unfassbarer Weise wieder verlassen. – Eine kleine Schausaline gehört endlich in die einst über 800 Jahre Salz produzierende Salinenstadt Hallein. – Das Thema Salzburger Festspiele in Hallein muss auf mehreren Säulen stehen. – Das bescheidene Schaugrab des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber schockiert immer wieder durch sein Aussehen. –– Eine Realisierung dieser Vorschläge würde Hallein jedenfalls in vielfacher Weise zugutekommen. –
(Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen Springer-Immobilien bietet Kompetenz seit  40 Jahren – und das in der zweiten Generation. 1978 gegründet von Markus Springer und nun von seiner Tochter übernommen, ist die Firma durch die Unternehmer-Familie geprägt. Seit jeher konnte das Unternehmen das Vertrauen seiner Kunden erwerben, bewahren und erweitern. Service steht bei Springer-Immobilien an erster Stelle. Auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Unternehmen besonders stolz. Neben einer geprüften Immobilien-Maklerin, arbeiten eine diplomierte Juristin und eine diplomierte Immobilien-Managerin bei Springer-Immobilien. Für Großprojekte und Gewerbe-Immobilien ist nach wie vor Markus Springer zuständig und berät die Kunden kompetent und gewissenhaft. – Das Motto von Immobilien-Springer lautet: ,,Hier sind wir daheim". Das Unternehmen kennt seine Kunden bestens, besitzt einen ausgezeichneten professionellen Überblick auf den Markt und hört genau hin, wenn es um die Wünsche der Kunden geht. Das ist das Erfolgsgeheimnis, die Leidenschaft, die Profession – und der Erfolgsgarant für die Kunden von Springer-Immobilien. Ob Miet- und Kauf-Angelegenheiten oder auch gewerbliche Immobilien – bei Springer-Immobilien ist man auch in der zweiten Generation an der richtigen Stelle.

Nun wendet sich das angesehene Unternehmen Springer-Immobilien, das sich dankenswerter Weise stets engagiert um altstadtgerechte Baumaßnahmen im Stadtzentrum und um die Bewahrung eines gepflegten Stadtbildes bemüht, große und kleine Probleme einer Lösung zuführte, mit einem aufschlussreichen Schreiben an die Halleiner Ortsbild-Schutzkommission und an das Bundesdenkmalamt. Zitat:

,,Vom Bauamt wurde uns mitgeteilt, dass die Absicht besteht, das in der Gollingertor-Gasse eingebaute Portal zur Belichtung des hinteren Geschäftslokales zu entfernen. Teilen Sie uns diesen Termin zeitgerecht mit, damit wir die ehemalige Fichtenholz-Verbretterung wieder aufbringen können. Falls es für Sie vorstellbar ist, bringen wir die ehemalige Verbretterung gleich wieder auf, sodass das Portal nicht mehr sichtbar ist. Was Ihnen offenbar in Vergessenheit geraten ist, ist unsere wiederholte schriftliche Anfrage, wie die Spalten zwischen Mauerwerk und Konglomerat-Einfassung und wie die Fassadenfläche über dem Torbogen gestaltet werden sollen. Die Empfehlung des Herrn Architekten Wagner, er könne sich eine Verblechung vorstellen und beim Bauamt wüsste man darüber Bescheid, ging ins Leere, zumal sich dort niemand zuständig fühlte. Im Übrigen werden Sie gesehen haben, dass das Portal noch nicht das handwerkliche Ende darstellt und von uns noch nicht abgenommen wurde.

 

Gehen Sie jedenfalls nicht davon aus, dass wir immer wieder neue Vorschläge einreichen, bis Ihnen ggfs. einer gefällt. Mit dieser Vorgangsweise wurde unser Kunde, Herr Alexander Weiss, mehrere Jahre hingehalten. Drei Bauansuchen wurden eingebracht, ein Gutachten von Wien angefordert, beim LGV wurde eine zweifelhafte Entscheidung getroffen, mit der Konsequenz, dass der positive Bescheid des BDA ausgehebelt werden soll. Die Mieter haben keine annähernd ausreichende Belichtung/Belüftung und leben in einer Baustelle. Den gegen mich erhobenen Vorwurf, ich hätte vor Umbaubeginn mit dem Bauamt Kontakt aufnehmen sollen, weise ich zurück. Das habe ich selbstverständlich gemacht und ein äußerst freundlicher Akademiker hat mir nicht nur den Etagenplan, den Schnittplan und den Plan der Dachansicht ausgehändigt, sondern auch mündlich mitgeteilt, er wüsste nicht, weshalb bei einer bereits vorhandenen Öffnung der Neben-Wohnung eine weitere Öffnung bei meinem Kunden nicht mehr möglich sein sollte.
 

Das Ortsbildschutz-Gesetz hat nach meinem Dafürhalten eine hohe Qualität. Die Art und Weise, wie es angewendet wird und alle fünf Jahre neu interpretiert wird, kann mit der Qualität des OBSG nicht mithalten. – Was hat der Dachaufbau beim Leisederhaus mit dem Ortsbildschutz-Gesetz gemeinsam? – Wie ist es erklärbar, dass beim ehemaligen "Schmied Otty Haus", in der Wichtlhuber-Straße/ Neugoldegg-Gasse, die gesamte Dachhaut um ca. 2 Meter zurückgenommen werden durfte und zwar auf einer Länge von rund zehn Metern, zum Zwecke der Wohnungsbelichtung? – Haben Sie bei Ihren Rundgängen schon die Müll- und Altpapier-Depots wahrgenommen, z. B. beim Ex-Billa-Eingang, Gollingertor-Gasse und zwischen den Häusern Robert-Platz 4 und Salz-Gasse 2? Wer hat diese Mülldepots abgesegnet oder ist das nicht mehr genehmigungspflichtig? Kann also jetzt jeder Innenstadt-Unternehmer seinen Müll und die Kartonagen im Freien der Altstadt deponieren? – Freundliche Grüße Markus Springer eh.
Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Das oben stehende Foto, eines permanent in der Ederstraße aufgestellten und das Stadtbild beschädigenden Altpapier-Containers, unterstreicht die Wichtigkeit der letzten, abschließenden Frage in den Darlegungen von Markus Springer. (Foto: ,,Salzschreiber‘‘/OST).

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In der einstigen Industriestadt Hallein der Jahre 1945 bis 1998, hatten durchwegs SPÖ-Bürgermeister das Sagen. Die ÖVP stand stets an 2. Stelle. Bis Christian Stöckl – heute Landeshauptmann-Stellvertreter – die Machtverhältnisse im Halleiner Rathaus zugunsten der ÖVP umdrehte. Ihm folgten noch zwei weitere ÖVP-Bürgermeister, bis Alexander Stangassinger im Frühjahr 2019 wieder den Bürgermeistersessel für die SPÖ erobern konnte. Natürlich hat die ÖVP ein wachsames Auge auf die Amtsführung des neuen SPÖ-Bürgermeisters. Vor allem richtet sich ihre Kritik auf das erste von der SPÖ ausgearbeitete Budget der Stadt Hallein für das Jahr 2020. In einer Pressekonferenz präsentierten ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (Siehe Foto oben) und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer ihre zahlreichen Kritikpunkte und Einwendungen zum Budgetentwurf. In der jüngsten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, demonstrierte Klubobmann Gottfried Aschauer, dass die ÖVP das umfangreiche Budget-Zahlenmaterial intensiv durchgearbeitet hatte und präsentierte eine Fülle von Kritikpunkten. Einen Tag später kritisierte die ÖVP, im Rahmen einer Presse-Aussendung, die Sitzungsführung des Bürgermeisters und warf ihm unter anderem ,,Demokratiepolitisches Versagen‘‘ vor. Nachstehend der Wortlaut dieser ÖVP-Presse-Aussendung:

In der Gemeindevertretungs-Sitzung am 12. 12. 2019, zum Budget 2020 der Stadt Hallein, hat der Bürgermeister nicht nur die Geschäftsordnung missachtet, sondern eines der wesentlichen demokratischen Grundprinzipien mit Füßen getreten. ,,Einem gewählten Mandatar im Rahmen einer ordentlichen Gemeindevertretungs-Sitzung nicht das Wort zu erteilen und sofort zur Abstimmung zu kommen und noch dazu bei so einem so wichtigen Thema wie dem Jahresvoranschlag 2020, ist nicht nur mehr als bedenklich sondern unterstreicht den holprigen Führungs- und Arbeitsstil und die Unkenntnisse der Geschäftsordnung von Alexander Stangassinger. Hier tritt ein SPÖ-Bürgermeister, der noch im September mit ´Menschlichkeit` Wahlwerbung betrieben hat und sich mit den Schlagworten ´Gemeinsam` und ´Miteinander` bestens zu verkaufen versucht, das ureigenste demokratische Recht von gewählten Mandataren, nämlich das Rederecht, mit Füßen‘‘, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der Budgetsitzung entrüstet.

,,Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Bürgermeister Stangassinger meine Redewunsch-Anmeldung absichtlich – an allen rechtlichen und moralischen Grundsätzen vorbei – negiert und das Budget zur Beschlussfassung bringen lässt. Nachdem unser Klubobmann Gottfried Aschauer – mit seiner fachlichen Expertise als Steuerberater – Fragen zum Budget und der Tischvorlage stellte, hätte ich abschließend die Dinge zusammengefasst und die Haltung der ÖVP-Fraktion bekannt gegeben. Aber offenbar hatte der Bürgermeister zu viel Angst, eine zweite fundierte rechnerische Kritik zu ´seinem Werk` zu hören und zeigte sodann sein wahres Gesicht im Führen einer Sitzung und im Führen der zweitgrößten Stadt. Dass jedoch die SPÖ insgesamt drei Wortmeldungen dazu hatte, sei hier ebenso erwähnt‘‘, so Vizebürgermeister Scheicher weiter.

,,Dem Budget haben wir schlussendlich – nach all diesen Vorkommnissen – nicht zugestimmt, im Wissen, dass es aufgrund der anwesenden Mandatare positiv beschlossen wird. Es geht uns nicht ums Verhindern, es ist lediglich unser Anspruch Dinge, die aus unserer Sicht falsch laufen, aufzuzeigen und zu belegen. Wir sind seit heuer rechtlich nach der VRV dazu verpflichtet, nicht nur das Folgejahr abzubildend, sondern auch die Vorausschau für die kommenden fünf Jahre konkret zu planen. Das heißt, dieses vorgelegte Zahlen- und Planungswerk baut quasi die Wegstrecke bis 2025 voraus. Wir sind rechnerisch und sachlich der Meinung, dass diese mittelfristige Finanzvorschau falsch und lückenhaft ist, weil sie den bereits bekannten Größen und Projekten (z.B. Keltenmuseum, ÖPNV, Zinken, etc.) nicht entspricht. Für uns schlägt die Stadt Hallein hier einen finanziell falschen Weg ein‘‘, betont Florian Scheicher.

,,Die Wortmeldungen der ´Regierungsfraktion SPÖ-Basis`, wir sollten unserer Verantwortung als Politiker nachkommen und vollinhaltlich zustimmen, darf ich zurückweisen. Denn erstens kommen wir unserer Verantwortung nach und zeigen rechnerische Lücken auf und zweitens, wo war denn die SPÖ-Verantwortung in den letzten Jahren bei den Budgetbeschlüssen? Von den Inszenierungen und dem Ausziehen sei hier noch gar nicht gesprochen. Abschließend darf ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass ich es ebenfalls als eigenartigen Führungsstil empfinde, wenn ein Bürgermeister es als notwendig erachtet, die Vergangenheit – wider besseres Wissen – schlechtzureden. Es steht zweifelsohne fest, dass unter den ÖVP-Bürgermeistern die Stadt finanziell saniert, viele große Projekte verwirklicht und zum Beispiel im Bereich der Kinderbetreuung, die Plätze und das Personal mehr als verdoppelt wurden. Mir scheint, dass der Bürgermeister diese Vergleiche medial braucht, um von seiner Überforderung im Amt der zweitgrößten Stadt des Landes abzulenken‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

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Das einst schöne Wassergerinne in der Mitte der Salzachbucht-Zuschauerreihen (siehe 1. Foto oben), gibt es nicht mehr. Durch dessen unverständliche Trockenlegung, wurde wirksam die Selbstreinigung des Gerinnes unterbunden. Zusätzlich nagte der Zahn der Zeit an den einzelnen kleinen Stufen der Wasserrinne. Heute ist die Anlage teilweise ein Trümmerhaufen, teilweise widerwärtig verschlammt und nur stellenweise lässt sich noch erahnen, wie die einst wasserüberflossenen Stufen wohl ausgesehen haben könnten. Das Ganze symbolisiert den völlig misslungenen Umgang mit der Anlage, durch den Eigentümer Stadt Hallein. So wie sich dieses vormals reizvolle Wassergerinne in verheerendem Zustand zeigt, so wurde mit der gesamten, Salzachbucht-Anlage umgegangen.

Ursprünglich umspannten die prächtigen Zuschauer-Sitzreihen eine Wasserbucht, die von der untersten Sitzreihe durch einen großzügig dimensionierten, ebenfalls mit Plattenmaterial gestalteten Gehweg getrennt war. Bis es zur grandiosen Fehlentscheidung kam. Die Wasserfläche, der Gehweg und noch drei darüberliegende Sitzreihen, sowie die letzten 6 Stufen der beiden Seitentreppen, wurden brutal zugeschüttet. Dort, wo heute die ungepflegte, teils zugewachsene, zum größten Teil verschlammte Schotterfläche den Betrachter schockiert, dort ruhte auf der Wasserfläche eine schwimmende Bühne, die noch von den Salzburger Festspielen bezahlt worden war – die wunderschöne Salzachbucht sollte eigentlich zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Doch die verheerende Zuschüttung der Wasserbucht machte alles zunichte. – Der Bewohner eines der umliegenden Gebäude hatte den SALZSCHREIBER beim Fotografieren beobachtet. Als der Mann gefragt wurde, wie er den schrecklichen Zustand der Salzachbucht sehe, erklärte er herzhaft: ,,Am bestn, de schüttn den Scheiß bis auffi zua Bruckn zua!‘‘

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Gerinne noch in besseren Zeiten. FOTO 2: Der Blick auf die Stufen des Gerinnes lässt nur stellenweise den ursprünglichen Zustand erahnen. FOTO 3: Die Vegetation blüht und gedeiht ungehindert. FOTO 4: Stellenweise gibt es hier nur noch einen Trümmerhaufen. Einfach unfassbar. FOTO 5: Derart zugeschlammte Stufen gelten durchaus als Sehenswürdigkeit. FOTO 6: Ein widerwärtiges, grausliches, unhygienisches und abstoßendes Detail aus dem vorhergehenden Foto. FOTO 7: Das Absperrgitter am Ende des Gerinnes wächst unaufhaltsam zu und wird schon bald nicht mehr zu sehen sein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zu den beliebten Dürrnberg-Attraktionen Salzwelten und Keltendorf Salina, gesellt sich nun als weitere Sehenswürdigkeit, die neu errichtete, vor ihrer Fertigstellung stehende Schausaline. Für ihre Etablierung musste sogar ein bestehendes Gebäude abgerissen werden. Der Neubau zeigt sich optisch offenherzig, der an zwei Seiten herausragende Gebäudeteil erinnert stilgerecht an einen riesigen, würfelförmigen Salzkristall. Damit wird zum ersten Mal, seit der über 2000 Jahre zurückliegenden Keltenzeit, wieder Salz direkt auf dem Dürrnberg hergestellt. In der Halleiner Salzepoche von etwa 1200 bis exakt 1989, wurde im Berges-Inneren in große, künstlich hergestellte Hohlräume, Wasser eingeleitet. Dieses löste das Salz aus den Wänden. Das mit Salz gesättigte Wasser, die sogenannte Sole, wurde anschließend über Rohrleitungen zu den Salinen hinunter in der Halleiner Altstadt geleitet, wo die Sole in großen Sudpfannen verdampft wurde, so dass schließlich nur noch das Salz übrigblieb. Auf dem Dürrnberg gab es bisher noch nie eine Saline, in der historischen Halleiner Altstadt drängten sich zeitweise bis zu 11 großflächige Salinen mit ihren Nebengebäuden.

Bereits Mag. Kurt Zeller, der 2009 viel zu früh verstorbene Direktor des Halleiner Keltenmuseums, wälzte Pläne für eine kleine Schausaline in seinem Museum auf handwerklicher Basis. Als das Ende der Salzherstellung in Hallein beschlossene Sache war, wollten die Salinenbosse der Stadt Hallein eine Schausaline auf dem Dürrnberg andienen. Bürgermeister Franz Kurz, geboren und wohnhaft auf dem Dürrnberg, lehnte dies als historisch völlig falsch ab forderte die Errichtung einer historisch richtigen Schausaline in der Altstadt von Hallein. Es kam damals zu keiner Einigung. Eigentlich hätte die Stadt Hallein, spätestens heuer, anlässlich des genau 30 Jahre zurückliegenden Endes der Halleiner Salzproduktion, Vorbereitungen für die historisch richtige Errichtung einer kleinen aber feinen Schausaline in der Altstadt treffen müssen. Damit hätte Hallein eine historisch korrekte Sehenswürdigkeit erhalten. Nun aber wurden die cleveren Salzherren auf dem Dürrnberg aktiv und realisierten das wichtige Vorhaben. DER SALZSCHREIBER wird über die Dürrnberger Schausaline nach ihrer Eröffnung ausführlich berichten. Erst in Zukunft wird sich herausstellen, ob die Schausaline auf dem Dürrnberg, den endgültigen Todesstoß für eine Schausaline in Hallein darstellt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Unser Foto stammt aus dem Spätsommer 2019. Es zeigt die Situation rund um den Eingangs-Bereich zum Keltendorf Salina. Das im Hintergrund der Länge nach stehende Gebäude wurde abgerissen, um Platz für das neue Gebäude der Schausaline zu schaffen. FOTOS 2 und 3: Die Schausaline ragt an der Süd- und Westfassade aus der Konstruktion des Gebäudes heraus. Speziell auf dem 3. Foto wird man dadurch an einen riesigen würfelförmigen Salzkristall erinnert. FOTO 4: Hier ist auch schon das Prachtstück eines Salzkristalls zu sehen. FOTO 5: Die im Bild sichtbare, bergwärts gerichtete Westfassade des Schausalinen-Gebäudes, wurde ganz in Holz gestaltet, das Gleiche gilt für die an der linken Seite verlaufende Nord-Fassade. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider.)

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In der Fußgängerzone der Stadt Hallein erstrahlt ein neuer Stern. Und alle strahlten mit, als die Eröffnung gefeiert wurde. Ob Bürgermeister Alexander Stangassinger oder Geschäftsinhaberin Stefanie Vorderleitner, ob Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg oder Sozial-Stadtrat Florian Koch – sie alle waren sich darüber einig, dass mit der Eröffnung der neuen Wörndlgut-Greißlerei im Leisederhaus neben der Café-Konditorei Braun, die Stadt Hallein um eine wichtige und gediegene Attraktion bereichert wurde. Zu danken ist dieser neue Anziehungspunkt in der Einkaufsstadt Hallein der sympathischen und tüchtigen Stefanie Vorderleitner. Aufgewachsen am Wörndlgut auf dem Dürrnberg/Winterstall, übersiedelte sie schließlich nach Puch, Und kehrt nun als Geschäfts-Inhaberin der großartigen Wörndlgut-Greißlerei wieder nach Hallein zurück. Wer die Wörndlgut-Greißlerei betritt, denkt im ersten Moment an eine Filiale des Salzburger Heimatwerkes, so gediegen und stimmungsvoll ist der 120 Quadratmeter große Geschäftsraum, mit seinem umfangreichen Warenangebot, eingerichtet. Man kann hier auch Getränke und Imbisse konsumieren und zu Mittag, von 11,30 Uhr bis etwa 13,30 Uhr, serviert Stefanie Vorderleitner ein selbst zubereitetes Mittagsgericht.
 

Die Fülle des Angebotes im neuen und in Hallein dringend benötigten Lebensmittel-Nahversorger Wörndlgut-Greißlerei, ist bestechend. Wobei besonders erfreulich ist, dass Stefanie Vorderleitner großen Wert auf regionale Produkte legt. Wir können hier nur einige Beispiele der begeisternden Angebots-Palette in der Wörndlgut-Greißlerei anführen: Milch, Wurst, Käse, Brot, Obst, Gemüse, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, Knusper-Müsli, Spekulatius, Florentiner, Premium-Öle von Walnüssen, Oliven oder Kürbiskernen, selbstgebackene Kekse und Kuchen, diverse Weinsorten, Spirituosen wie Dörrbirnen-Schnaps, Nuss-Schnaps, Zirben-Schnaps, Kriecherl-Schnaps, (teilweise aus eigener Produktion), Vogelbeer-, Marillen-, Zwetschken- und Walnuss-Brand. Es gibt auch Guglhof-Produkte wie Vogelbeer und Williams. Es ist dies nur einer von 30 ausgesucht qualitätsvollen, Lieferanten, die zahlreiche exklusive Produkte in die Wörndlgut-Greißlerei liefern, die man überall sonst wo vergeblich suchen wird. Also: Das Einkaufen im Halleiner Stadtzentrum ist jetzt endlich auch am Lebensmittel-Sektor wieder anregend und spannend geworden. Viel schöner und persönlicher als in den großen Einkaufszentren an der Peripherie. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls der engagierten Stefanie Vorderleitner den verdienten Erfolg mit ihrer beeindruckenden Wörndlgut-Greißlerei. Deren Bedeutung als erster umfassender Lebensmittel-Nahversorger im Halleiner Stadtzentrum, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bei der offiziellen Eröffnung der Wörndlgut-Greißlerei: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Geschäfts-Inhaberin Stefanie Vorderleitner, Sozial-Stadtrat Florian Koch und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass nun im Zentrum seiner Stadt wieder Lebensmittel besonderer Qualität angeboten werden, für Sozial-Stadtrat Florian Koch bedeutet der Lebensmittel-Nahversorger eine eminent wichtige Einrichtung für die Bevölkerung, und Tourismus-Chef Rainer Candido ist glücklich darüber, dass auch die Gäste der Stadt nun direkt im Stadtzentrum ihren Bedarf an Lebensmittel decken können. FOTO 2: Die Inhaberin der Greißlerei wenige Tage nach der Geschäfts-Eröffnung mit edlem Zirben- und Kriecherl-Schnaps aus eigener Erzeugung. FOTOS 3 bis 16: Die Aufnahmen zeigen die freundliche Atmosphäre in der Wörndlgut-Greißlerei und Ausschnitte aus der beeindruckenden Vielfalt in Halleins neuem Lebensmittel-Nahversorger. Dazu noch ein Hinweis: Auf der Homepage von Fotograf Adi Aschauer, gibt es eine Fülle toller Fotos von der neuen Wörndlgut-Greißlerei! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 16: OST).

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Auch im Halleiner Kulturtempel Schloss Wiespach gibt die anheimelnde, bezaubernde Adventzeit den Ton an. Schon im Bereich vor den beiden elegant gestaffelten Eingangstreppen, verbreitet ein weihnachtlich geschmückter Baum (dazu unser 1. Foto oben) ahnungsvolle Vorweihnachts-Stimmung. Denn in den Galerie-Räumen des Schlosses Wispach wurde ein erlesener Weihnachtsmarkt aufgebaut, den eine große und geschmackvolle Vielfalt auszeichnet. (Dazu die Fotos 2 bis 6 oben). Man findet hier ein umfangreiches Angebot an schönen, weihnachtlichen Dingen, vom einfachen und geschmackvollen Kerzen-Gesteck bis zu künstlerisch gestalteten Geschenks-Objekten. Wer geschmackvolle Weihnachts-Geschenke sucht, der ist hier gut aufgehoben. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind höflich und entgegenkommend. (Wir betonen dies deshalb, weil es jüngst mehrere Beschwerden in den Print- und Internet-Medien über unfreundliche Adventmarkt-Verkäufer gab.) Gegenüber den großen Adventmärkten kann der Adventmarkt im schönen Schloss Wiespach mit einem unschlagbaren Vorteil aufwarten, der speziell bei Regen, Schnee und Kälte entscheidend ist: Alles befindet sich unter Dach und in beheizten Räumen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die ausgedehnte salzachseitige West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel, zeigt sich nun in neuem, prachtvollem Farbenkleid. Drei von insgesamt vier Bauobjekt-Fassaden sind von der erfreulichen Erneuerung betroffen. FOTO 1: Leider war auch diesmal die unschöne Nord-Fassade von jeder Verschönerung ausgenommen. Sie zeigt ihr deprimierendes Grau-in-Grau seit dem Jahr 1968 – also seit unfassbaren 51 Jahren! So lange schon wollte kein Entscheidungs-Träger in Hallein sich mit der Verbesserung des Erscheinungs-Bildes dieser entsetzlichen Festspiel(!)-Fassade auch nur irgendwie auseinandersetzen. Im kommenden Jahr feiern die Salzburger Festspiele ihr 100jähriges Bestehen – vielleicht entschließt man sich dann doch in Hallein, dieser rufschädigenden Fassaden-Peinlichkeit ein Ende zu bereiten? Doch wir wollen uns an dieser Stelle mit der erneuerten Salinen-Fassade befassen. Angesichts ihrer Ausdehnung, beeinflusst sie nun auf positive Weise das Stadtbild von Hallein. FOTO 2: Ein ungewohnter Anblick des nördlichsten Teils der salzseitigen Salinenfassade. Er wird in dieser Form kaum wahrgenommen, da die Passanten viel zu knapp an der Fassade entlang gehen, um das Gesamtbild zu erfassen. Der Dachgiebel markiert die Mitte der einstigen, unter den Habsburgern errichteten Großsaline. Beide Hälften des Bauwerks waren gleich groß. Während sich die Saline seit ihrer Errichtung von hier Richtung Süden ausdehnt, fehlt von der Nord-Hälfte, wenige Meter links vom Giebel, jede Bausubstanz. Nach dem verheerenden Großbrand in der Skibobfabrik Brenter, musste 1968 die Nord-Hälfte der Saline komplett abgetragen werden. Erhalten blieb der reichlich unschöne ,,Durchschnitt‘‘ durch das Salinen-Gebäude. FOTOS 3 und 4: Die renovierten Fassaden des zweiten und dritten Gebäudeteiles. FOTO 5: Die nun strahlende Gesamt-Ansicht der erneuerten Fassade. FOTO 6: Die weit über die Fassade hinausragenden Dachflächen werden durch eine überreich verzierte Holz-Konstruktion gestützt und fixiert. Fürwahr eine kleine, feine Sehenswürdigkeit! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Für Donnerstag, 12. Dezember 2019, wird plangemäß die letzte Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein, für das heurige Jahr 2019, mit nachstehender Tagesordnung einberufen. Die Sitzung findet um 17.00 Uhr im Kolpingsaal. Schöndorferplatz 3, 5400 Hallein statt. Die Mitglieder der Stadtgemeinde-vertretung haben insgesamt 39 Punkte der Tagesordnung zu behandeln.

 

1          ÖFFENTLICHER TEIL
1.1       Eröffnung der Sitzung
1.1.1    Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
1.1.2    Feststellung der Beschlussfähigkeit (abwesende bzw entschuldigte Mitglieder)
1.1.3    Tagesordnung (Fragen, Änderungen, Beschlussfassung)
1.2       Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 17. Oktober 2019
1.3       Fragestunde für Gemeindebürger
Fragen sind nur zu einzelnen Punkten dieser Tagesordnung an den Bürgermeister oder beauftragte Mitglieder der Gemeindevorstehung (Dauer: maximal 1 Stunde) möglich. Sollten keine Gemeindebürger anwesend sein oder keine Fragen stellen, so wird mit der Tagesordnung fortgesetzt und gilt die Fragestunde als beendet.
1.4       Bericht des Bürgermeisters
1.4.1    Erledigungen der Anfragen aus der Sitzung der Stadtgemeindevertretung vom 18. Juni 2019
1.4.2    Erledigungen aller Anfragen der vergangenen Sitzung der Stadtgemeinde- vertretung vom 17. Oktober 2019
1.4.3    Jahresberichte / Geschäftsberichte / Tätigkeitsberichte
1.5       Dringliche Anträge, Anfragen, Anregungen u. Beschwerden der Mitglieder der Stadtgemeindevertretung (Zeitlimit: 60 Minuten)
1.6       Anträge an die Gemeindevertretung
1.6.1    Parkgebührenverordnung 2020
1.6.2    Geh- und Radweg Wiestal-Landesstraße Vereinbarung zur Übertragung der Wegehaltung
1.6.3    Straßenerhaltung 2020 – Grundsatzbeschluss
1.6.4    Straßenerhaltung 2020 (mit GAF-Finanzierung) – Grundsatzbeschluss
1.6.5    Jahreskarten öffentlicher Verkehrsmittel – Förderung
1.6.6    Franz Schwab - Grundtausch Errichtung Oberflächenwassersammler sowie Verbreiterung des Hancarwegs
1.6.7    Abänderung des Bebauungsplanes der Grundstufe "ULSZ Rif - Studentenwohnheim", TA14G2, KG Taxach
1.7       Anträge aus den Sitzungen der Stadtgemeindevorstehung vom 20. November 2019
1.7.1    Finanzierung fischpassierbare Sohlrampe unter der Leubebrücke bei der Königsseeache
1.7.2    Übernahme einer Teilfläche des Knappensteiges in das öffentliche Gut der Stadtgemeinde Hallein (Lückenschluss) samt Dienstbarkeit zum Zwecke der Schneeräumung
1.7.3    Durchführung  eines Vergabe-Verfahrens samt Zuschlag für den Bestbieter zum Ankauf von Parkscheinautomaten
1.8       Anträge aus dem Bau- und Raumordnungsausschuss
1.8.1    Planungskosten-Beitragsverordnung
1.8.2    96. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Kennzeichnung Zweitwohnung-Beschränkungsgebiet"
1.8.3    98. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Betriebsstandort Süd-AustroCel Hallein GmbH" - Kennzeichnung des Auswirkungsbereiches vom Seveso-Betrieb "AustroCel Hallein GmbH" im Flächenwidmungsplan
1.9       Anträge aus dem Ausschuss Stadtmarketing, Stadtentwicklung und Umwelt
1.10     Anträge aus dem Sozialausschuss
1.11     Anträge aus dem Finanzausschuss
1.11.1  Jahresvoranschlag der Stadtgemeinde Hallein 2020
1.11.2  Jahresvoranschlag Stadttheater/-kino Hallein 2020
1.12     Anträge aus dem Überprüfungsausschuss
1.13     Anträge aus dem Verkehrsausschuss
1.14     Anträge aus dem Kulturausschuss
1.15     Anträge aus dem Sportausschuss
1.16     Anträge aus dem Integrationsausschuss
1.17     Anträge aus dem Jugendausschuss
1.18     Sonstige aktuelle Themata
1.19     Berichte verschiedener Ausschüsse
1.20     Allfälliges:
(Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: SPÖ Hallein).

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Die Stadt Hallein hätte ja noch ein wenig Zeit. Um Versäumtes doch noch nachzuholen. Sagen wir mal etwa 3 Jahre. Also bis 2022. Dann sind bereits unfassbare 65 Jahre seit der unglaublichen, weltmeisterlichen Sport-Großtat vergangen. Die erhebliches internationales Aufsehen verursachte. Die von der Stadt Hallein nie durch irgendeine öffentliche Maßnahme gewürdigt wurde. Die Rede ist natürlich von Siegfried Waslberger. Er vollbrachte eine weltweit einzigartige, nie wieder erreichte, sportliche Großtat. Am 15. Mai 1957 startete er von Salzburg aus, um auf seinen Händen, im Handgang also, die über 300 Kilometer bis nach Wien für einen guten Zweck zurückzulegen. Drei Monate später im August, nach exakt 327 Kilometern, erreichte Siegfried Waslberger, auf den Händen gehend, die Bundeshauptstadt Wien. Die Bevölkerung bereitete dem heldenhaften Sportler aus Hallein einen derart stürmischen Empfang, dass schon im Bereich von Schönbrunn der öffentliche Verkehr hoffnungslos zusammenbrach. Die Exekutive sah sich außerstande, Siegfried Waslberger, wie ursprünglich geplant, auf den Händen bis zum Stephansdom gehen zu lassen. So fand die Gewalt-Tour des Halleiners vor dem Schloss Schönbrunn, unter Anwesenheit höchster Politiker und unter dem Jubel der andrängenden Massen, ihr stolzes, triumphales Ende.

In der ,,Halleiner Zeitung‘‘, wurde Waslbergers unglaubliche Leistung von Anbeginn an bis zum triumphalen Ende, mit wöchentlichen Berichten gewürdigt. Die ,,HZ‘‘ unterbreitete den Vorschlag, Siegfried Waslbergers Großtat mit einer überlebensgroßen Statue in der Altstadt, die ihn im Handstand zeigt, für immer festzuhalten. In der Stadt Hallein des Jahres 1957 hatten jedoch solche Vorschläge keine Chance auf Verwirklichung. Auch 10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre später auch nicht, im Jubiläumsjahr 50 Jahre danach nicht und 60 Jahre später, im Jahre 2017, ebenfalls nicht. In 3 Jahren sind es also 65 Jahre her, dass Siegfried Waslberger seine weltweit einzigartige Leistung vollbrachte. Eine perfekte Chance und Gelegenheit, Siegfried Waslberger endlich, endlich mit einer Statue zu würdigen. Siegfried Waslberger selbst wird diese Ehrung nicht mehr erleben. Er starb im Jahr 1978. Einziges Erinnerungsstück in Hallein an den großartigen und willensstarken Sportler ist im Keltenmuseum ein Paar seiner zahlreichen verschlissenen Handschuhe, die er zum Schutz seiner Hände während der Gewalt-Tour trug.

Der Tourismusverband müsste das Vorhaben einer Waslberger-Statue aus vollen Kräften unterstützen, die Halleiner Geschäftsinhaber ebenso. Die Statue könnte sich zu einem Besucher-Magnet entwickeln, bei der sich nicht nur die Gäste der Stadt gerne fotografieren lassen würden. Den Kontakt zu einheimischen Bildhauern, die für eine Realisierung in Frage kämen, müsste der Halleiner Kulturverein ,,Sudhaus‘‘ herstellen. Als Aufstellungsort der Statue käme jede schöne Stelle in der Altstadt in Frage, ganz besonders attraktiv wäre die Aufstellung der Statue jedoch auf der Stadtbrücke. Dort, wo derzeit ein ungeliebter, ungenützter, nun wieder für Monate versperrter Mini-Steg sein Dasein fristet. Der Mini-Steg, der überhaupt keine Beziehung zur Stadt Hallein besitzt,  gehört entfernt, und könnte, falls wirklich gewünscht, an der Salzach-Ufermauer vor dem Stadtkino wieder aufgebaut werden. Die überlebensgroße Statue Waslbergers auf der Stadtbrücke wäre jedenfalls eine echte Sehenswürdigkeit, eine erfreuliche und bedeutende Aufwertung für die Stadt Hallein. Auf dem Sockel der Statue müssten in Kurzform die wichtigsten Daten zu Waslbergers grandioser Leistung aufscheinen. Eine neue, konkurrenzlose Sehenswürdigkeit wäre damit in Hallein geschaffen. Denn: Kirchen, Altstadtgebäude, Festungsbauten oder Ziergärten und Museen gibt es auf dieser Welt unendlich viele. Eine Statue, des mit seiner Leistung weltweit alleine dastehenden Siegfried Waslberger, gäbe es jedoch weltweit nur in Hallein! – (Odo Stierschneider. Foto: Brandauer).

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Trotz wildester Albtraum-Horrorfilme im Kino, am PC, am Laptop und am Handy, haben Krampus und Percht nichts von ihrer kribbeligen Gänsehaut-Faszination verloren. Die glorreiche Igonta Pass (nahezu 2700 Mitglieder!) pflegt das Brauchtum der nervenkitzligen Krampus-Auftritte dankenswerter Weise schon seit Jahren und hat sich in allen Bereichen der gehörnten und zotteligen Höllenfürsten einen hervorragenden Ruf erworben. Auch heuer wieder, pünktlich am 1. Dezember 2019, dem Beginn der Adventzeit, trat die Igonta-Pass in der Halleiner Altstadt beeindruckend in Erscheinung und sorgte, trotz des Sonntagabend-Termins, für einen massiven Publikums-Andrang. Die gespannten Zuschauerinnen und Zuschauer drängten sich entlang der beidseitigen Straßensperren von der Thunstraße über den Bayrhamerplatz bis zum Unteren Markt. Solch einen Publikumserfolg würden sich auch andere Veranstalter in Hallein wünschen, doch das Erscheinungsbild der wilden Höllengesellen der Igonta-Pass ist eben unwiderstehlich. Mitten drin unter den Teuflischen natürlich der ehrwürdige Nikolaus. Es gab für die Zuschauer nicht nur Peitschenhiebe auf die Wadln, sondern es wurden auch Süßigkeiten verteilt. Den erfreulichen Publikumsandrang beim Krampuslauf der Igonta-Pass lassen die oben stehenden Fotos erahnen. Wer unbedingt Fotos wilder Krampusse sehen möchte, auch dem kann geholfen werden: Einfach an die 25 Beiträge weit hier im Ressort AKTUELLES zurückscrollen und es tut sich eine fantastische Krampus- und Perchten-Parade auf! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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,,Ist Euch recht kalt dort oben?‘‘ Die Frage kam von der Salzach unter der Stadtbrücke herauf zu den zahlreichen winterlich gekleideten Zuschauern, die sich oben auf der Brücke drängten. Der Fragende schwamm mit nacktem Oberkörper im kalten Wasser, gemeinsam mit Begleitern und Begleiterinnen rund um die schwimmende Lichter-Pyramide des Halleiner Tauchclubs Delphin. Dieser veranstaltet alljährlich sein traditionelles Advent-Schwimmen in der Salzach. Gestartet wird bei der Neumayrbrücke und dann geht es stromabwärts, unter der Stadtbrücke und dem Salinensteg hindurch, bis zum einstigen Colloredo-Sudhaus knapp vor der Colloredobrücke. Nach der Anlandung am linken Salzachufer gab es, nachdem die Schwimm-Ausrüstung gegen warme Kleidung getauscht worden war, noch musikalische Darbietungen für die wackeren Delphiner und Delphininnen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Von der Stadtbrücke aus gesehen, waren es vorerst nur Lichtpunkte, die sich unterhalb der Neumayrbrücke in der Finsternis auf der Salzach bewegten. Sie kamen immer näher und nahmen allmählich Gestalt an: Eine sechsseitige Lichter-Pyramide auf einer sternförmigen Basis als nachhaltiger Hinweis auf das in vier Wochen bevorstehende Weihnachtsfest. Die Lichtpunkte im Hintergrund stammen von der Neumayrbrücke. FOTOS 2 und 3: Auf einer Distanz von wenigen Metern, bevor die beeindruckende Konstruktion für wenige Augenblicke unter der Stadtbrücke verschwand, entstanden diese Fotos. Man erkennt rundum die im Wasser schwimmenden Mitglieder des Tauchclubs Delphin. FOTO 4: Die Lichter-Pyramide konnte, auf Höhe des einstigen Colloredo-Sudhauses, sicher an Land gebracht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die AustroCel Hallein GmbH und die OMV, das international tätige Öl- und Gas-Unternehmen in Wien, unterzeichneten einen mehrjährigen Belieferungs-Vertrag für fortschrittliches Bio-Ethanol aus Hallein. Es handelt sich dabei um eine Treibstoff-Komponente, die von AustroCel ausschließlich auf Basis cellulosehältiger Abfälle hergestellt wird. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt Bio-Ethanol zur Kategorie der „fortschrittlichen Biokraftstoffe“ und kann als solcher künftig den OMV- Benzinkraftstoffen beigemengt werden. Das Produkt wird zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios beitragen. Aus Fichtenholz, (Restholz aus der Säge-Industrie), wird bei AustroCel besonders reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in Asien zu Textilfasern verarbeitet wird. Während das Holz gekocht wird, entsteht die sogenannte Braunlauge. Diese wurde bisher eingedampft und verbrannt. Braunlauge ent­hält aber auch wertvolle Holzzucker, welche künftig mittels Hefe fermentiert und zu Bio-Ethanol destilliert werden.


Thomas Gangl, OMV, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: ,,Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Biokraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Damit kann die OMV einen weiteren wertvollen Schritt setzen, um die CO2-Intensität ihrer Kraftstoffe zu senken. Neben der Erfüllung von internationalen Klimazielen ist es uns auch wichtig, die Wertschöpfung in Österreich weiter auszubauen. Wir freuen uns mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben und damit auch den Industrie­standort Österreich zu stärken.‘‘ – Dazu erklärt Jörg Harbring, AustroCel-Ge­schäftsführer: ,,In Hallein entsteht Österreichs erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Als Rohstoff kommen keine potenziellen Nahrungs- oder Futtermittel zum Einsatz, sondern Holzzucker. Im Endausbau können wir in Österreich rund ein Prozent des Benzinverbrauchs ersetzen und den CO2-Ausstoß um rund 50.000 Tonnen reduzieren.‘‘ AustroCel Hallein investiert 42 Millionen Euro in die Errichtung der Bio-Ethanol-Anlage und wird damit zu einem der ,,grünsten‘‘ Vorzeigebetriebe der Zellstoffindustrie weltweit!

Vorbereitende Bauarbeiten am Standort Hallein wurden bereits gestartet und die ersten Kontingente Bio-Ethanol werden die Anlage im ersten Quartal 2021 verlassen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, schafft 10 zusätzliche Arbeitsplätze und wird bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein wird Benzin beigemischt, damit wird ein Prozent des jährlichen Benzinverbrauchs in Österreich ersetzt. Durch diesen Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Bio-Ethanol wird künftig umweltschonend auf der Schiene transportiert.

 

Als Markt- und Qualitätsführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz sowie als nachhaltiger Produzent nicht nur für den eigenen Bedarf von Fernwärme (für 14.000 Haushalte) und Grünstrom (für 26.000 Haushalte), ist AustroCel eines der gewinnstärksten Industrie-Unternehmen in Österreich, präzise: mit seinen knapp 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das zweit-ertragreichste Industrie-Unternehmen Österreichs. Damit ist dessen Bestand in Hallein auf Jahrzehnte gesichert. Die einzige Begrenzung des Unternehmens-Wachstums verursacht der Mangel an Fachkräften. Diesem begegnet das Unternehmen nun durch die grenzübergreifende Suche nach Lehrlingen, Fachkräften und Ingenieuren.

Auch mit dem Land Salzburg wurde von AustroCel Hallein eine Partnerschaft ge­schlossen. Denn bis 2050 will das Bundesland energieautonom und klimaneutral dastehen. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht nun das Land Salzburg Kontakt zu bekannten Betrieben, die glaubwürdig die Rolle als ,,Klimaschutz-Verbündete‘‘ übernehmen können. So will AustroCel Hallein gemeinsam mit der Salzburg AG eine neue Wärmepumpe installieren, um zusätzlich 1.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen zu können. Schließlich geht es auch noch um die umweltgerechte Verwendung von Lauge, die als eines der Abfallprodukte bei der Zellstoff-Erzeugung anfällt. Sie soll künftig verbrannt werden. Der dabei entstehende Dampf könnte Turbinen antreiben. Damit könnten statt bisher 26.000 Haushalte, in Zukunft 33.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Wann gibt es wohl die ersten offiziellen Auszeichnungen für das Vorzeige-Unternehmen AustroCel? – (Odo Stierschneider. Foto: Neumayr).

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Nach einem Monat intensiver Bauarbeiten, konnten die ersten Erneuerungs-Investitionen auf dem Zinkenkogel realisiert werden. 750 Meter Leitungsrohre für die Beschneiungs-Anlagen am Dürrnberg mussten neu verlegt werden. Die Gefahr einer Hangrutschung bei einer Unterspülung aufgrund der defekten Rohre stand im Raum – diese Gefahr ist jetzt gebannt. Mitte Oktober lieferte bereits die unterstützende Baufirma das Material an und stellte dem Team der Zinkenlifte zwei Baggerfahrer zur Seite. Alle weiteren Arbeiten mussten die Mitarbeiter der Zinkenlifte in teils steilstem Gelände durchführen: Das Entfernen der alten Rohre und Stromleitungen, das händische Verlegen der insgesamt 17 Tonnen an neuen Leitungsrohren und dazu die Montage der neuen Stromleitungen. Eine wahre Mammutaufgabe für das achtköpfige Team von Betriebsleiter Josef Klein, der nicht nur die Verantwortung und die Aufsicht innehatte, sondern auch selbst am Wochenende anpackte.

 

Zu den Grabungs- und Verlegungs-Arbeiten, kam noch der Austausch von fünf funktionsunfähigen  Schneilanzen durch moderne und effizientere Geräte. Somit sind laut Betriebsleiter Klein wieder alle 13 Lanzen und acht Schneekanonen bereit für den Einsatz im bevorstehenden Winter. Klein betont dazu: „Die fünf Lanzen waren schon seit über zwei Jahren defekt. Wir haben immer wieder nur reparieren können obwohl wir neue gebraucht hätten. Mit der aktuellen Investition – den neuen Rohren, Leitungen und Lanzen – haben wir nun eine höhere Leistung bei den Beschneiungs-Anlagen.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger besuchte das Team der Zinkenlifte am Dienstag, 26. November 2019, um die fertiggestellte Baustelle zu besichtigen. Er fasste zusammen: „Was hier geleistet wurde, ist wirklich enorm. Der Zeitdruck war extrem hoch, weil wir noch vor dem dauernden Frost fertig werden mussten. Aber das Wetter war uns einigermaßen gnädig und unsere Mitarbeiter haben es rechtzeitig geschafft. Ich bin froh, dass wir in die Saison starten können.“  Der Rathaus-Chef wies auch darauf hin, dass durch die Investition von 213.500 Euro nicht nur die Beschneiung für den startenden Winterbetrieb gesichert wurde, sondern dass ebenso die Sicherheit der Anrainer und Skifahrer verbessert werden konnte.  „Wir mussten diese Investitionen durchführen, denn die Leitungen waren defekt und das Risiko von Hang-Rutschungen durch Unterspülungen war zu groß. Die Reparatur der Rohre wurde in der Vergangenheit vernachlässigt, so waren wir jetzt zum Handeln gezwungen.‘‘ Somit sind die Hänge nun laut Betriebsleiter Klein gesichert, die Beschneiung ist dank der neuen Leitungen und der neuen Lanzen ebenfalls verbessert – der Winter kann nun jederzeit  kommen. Dazu das oben stehende Foto: Von links: Peter Kitz, Betriebsleiter Josef Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hans Egger und Georg Hafner besichtigen  die Baustelle.

 

Abschließend unterstrich Bürgermeister Stangassinger: „Wir stehen zu unserem Erlebnisberg, der sowohl im Sommer, aber auch im Winter großes Potenzial hat. Wir haben bereits die ersten Schritte in Richtung Neukonzipierung eingeleitet und wir müssen langfristig im Sinne der Mitarbeiter, des Tourismus und vor allem der Wirtschaftlichkeit eine neue Idee für die Gesamtnutzung entwickeln. Das können aber nur Experten erledigen und genau diese Experten werden wir uns holen. Die Politiker sind nicht dazu da, um Konzepte zu erarbeiten, sondern sie haben die Verantwortung, über erarbeitete Konzepte zu entscheiden und zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Dafür braucht es auch Partner, Investoren und Unterstützer. Die Richtung ist für mich klar: Ich stehe dazu, dass wir im Sommer und im Winter attraktiv sein können. Wir müssen schauen, dass wir den Erlebnisberg für alle Halleinerinnen und Halleiner sowie für unsere Gäste zu einem Abenteuer-, Erholungs- und Rückzugsort machen können. In Stadtnähe und trotzdem mitten in der Natur: besser geht es eigentlich nicht.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Reifen-Wechseln für einen guten Zweck“, so könnte man die erfreuliche Aktion der Halleiner Fachwerkstätte „Auto und Motorrad Cates“ zusammenfassen. Geschäftsführer Manuel Cates und sein Team stellten für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung, um für einen guten Zweck Reifen umzustecken. Insgesamt wechselten Cates und seine Mitarbeiter für 31 Autos die Reifen und machten die Autos fit für den Winter. Den gesamten Reinerlös spendete Cates schließlich an das Jugend-Wohnhaus der Pro Juventute am Hochgerichtweg Hallein zwischen der Halleiner Nordeinfahrt und Kaltenhausen. Beim abschließenden Oktoberfest im Rahmen dieser Aktion, wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt und so konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein kulinarischen Genüssen hingeben. Daimlers Food Truck bot seine Spezialitäten zum Selbstkostenpreis an und das Lagerhaus Hallein stellte die Getränke zur Verfügung.


Respektable 2.095 Euro kamen aus der Reifen‐Umsteck‐Aktion zusammen und sollen den Bewohnern des Jugend-Wohnhauses der Pro Juventute am Hochgerichtweg einen Camping-Urlaub und neue Fußballtore für die Jugendlichen finanzieren. Zur Spenden-Übergabe waren auch der Leiter des Pro-Juventute- Wohnhauses Hallein-Hochgerichtweg Gerold Fritz und der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, eingeladen. Dabei betonte der Bürgermeister: ,,Gerade die sozialen Einrichtungen brauchen im Prinzip jeden Cent, um kleinere Projekte finanzieren zu können. Der Staat unterstützt zwar, aber im sozialen Bereich kann es nie genug sein. Da sind privates Engagements oder Aktionen wie diese, einfach unersetzlich. Ein derartiges Engagement ist auch ein Zeichen der Solidarität, der heutzutage ein besonderer Stellenwert zukommt. Ein herzliches Dankeschön an Manuel Cates, dass er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern ein so erfreuliches und vorbildliches Zeichen setzt und damit unsere Jugendlichen im Pro‐Juventute‐Wohnhaus unterstützt.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto übergeben Bürgermeister Stangassinger und Kfz-Werkstätten-Geschäftsführer Manuel Cates den Scheck über 2.095 Euro an Gerold Fritz, Leiter des Pro-Juventute-Wohnhauses am Hochgerichtsweg. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Cates).

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Unser ständig komplexer werdendes Lebensumfeld wird immer anfälliger gegen Stromausfälle. Computer und die ganze übrige stromgesteuerte, technische Aufrüstung sind großartig und beindruckend, solange Strom zur Verfügung steht. Umso nachhaltiger die Folgen, wenn auch nur aus nur einer der zahllosen möglichen Ursachen, die Stromversorgung kippt. So wie flächendeckend am Sonnntagabend, 24. November 2019, im nördlichsten Halleiner Stadtteil Rif, nach einem Kurzschluss in einem 110-KV-Kabel. Gleich 900 Haushalte und Betriebe sowie die Straßenbeleuchtung waren vom Blackout betroffen. Dazu zählte auch das Sportzentrum Rif, in dessen Schwimmhalle es plötzlich und völlig unerwartet stockdunkel wurde. Dass es zu keinem folgenschweren Zwischenfall kam, ist zweierlei zu danken. Erstens schalteten Badbesucher außerhalb des Schwimmbeckens ihre Handy-Lampen ein, sodass sich die im Wasser Befindlichen orientieren konnten. Zweitens – ein besonders erfreulicher Zufall – hielten sich die Kinder eines Schwimmkurses noch außerhalb des Wasserbeckens auf, als es finster wurde. Der totale Stromausfall im Stadtteil Rif – der größte in Hallein seit Jahrzehnten – dauerte etwa eine Stunde, danach war der Großteil der Haushalte in Rif wieder mit Strom versorgt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST)

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Das ist die herrliche Anderswelt des Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Anderswo lösen Starkregen, heftiger Hagelschlag und stürmisches Schneegestöber, eine wilde Flucht der Adventmarkt-Besucher aus. Nicht so auf der Halleiner Pernerinsel. Denn hier findet der bezaubernde Weihnachtsmarkt zur Gänze unter Dach statt. Während draußen in der Kälte die Unwetter rumoren, treffen drinnen in der Wärme die Besucher des Pernerinsel-Weihnachtsmarktes, unbeschwert bei Tannen- und Weihnachtskekse-Duft, ihre Auswahl aus dem überreichen Angebot der über 60 Aussteller. Alles wurde liebevoll drapiert und dekoriert. Üppiger und großzügiger Weihnachts-Schmuck, sichert in den zahlreichen Verkaufs-Räumlichkeiten eine festliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel ist eine sehenswerte Attraktion, die man einfach nicht versäumen darf. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag, bis zum 22. Dezember 2019, ist diese Weihnachts-Wunderwelt auch für Sie geöffnet.

Diese Pracht und Herrlichkeit ist dem tüchtigen und engagierten Weihnachtsmarkt-Betreiber Matthäus Leitner zu danken. Er realisiert das alljährliche Weihnachtswunder mit kluger Zielstrebigkeit, zäher Ausdauer und sympathischer Begeisterung. Matthäus Leitner im Halleiner Weihnachtsmarkt-Journal: ,,Schon in den Sommer-Monaten freue ich mich auf die Vorbereitungen. Immer wieder kommen neue Ideen, Veranstalter und Aussteller dazu, somit werden das Angebot und die Qualität jährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer wieder haben zahlreiche helfende Hände die geschichtsträchtige Alte Saline dekoriert, weihnachtlich geschmückt und in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Den Besucherinnen und Besuchern des sehenswerten Weihnachtsmarktes  auf der Pernerinsel wird auch Gelegenheit geboten, die nähere Umgebung kennenzulernen. Dies beginnt bei jenen Räumlichkeiten der Alten Saline, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. So kann als besondere Attraktion die letzte der historischen Sudpfannen besichtigt werden, aber auch der Generatoren-Raum und der Kessel-Raum. Aber es geht noch weiter über die gesamte Pernerinsel mit Salinenkapelle und weiter entlang der großen Gebäudefronten, hinter denen die Salzburger Festspiele nun schon seit nahezu 30 Jahren mit ihren Aufführungen begeistern. Und es geht noch weiter, es werden auch verschiedene Rundgänge durch die Stadt Hallein angeboten. Informationen dazu gibt es entweder telefonisch unter Tel. 0664 3013790 oder per Mail unter halleinergschichten@gmail.com oder auf der Webseite halleinergschichten.com. – Es folgt hier im Ressort AKTUELLES noch ein zweiter Bericht über den sehenswerten Weihnachtsmarkt auf der Pernerinsel mit nochmals 15 Fotos. Einfach ein Stück weiter hinunter scrollen.    

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Gleich zu Beginn werden die Besucher des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel von diesem stimmungsvollen Weihnachtsbaum empfangen, unter dem verheißungsvolle Pakete aufgetürmt wurden. FOTOS 3, 4 und 5: Drei unterschiedliche Krippen-Versionen. FOTO 6: Mit Holzfolien ummantelte Leuchten. FOTO 7: Auch im Zeitalter von Computer und Handy gibt es noch herrliches Holzspielzeug. FOTO 8: Natürlich gibt es eine reiche Auswahl an Adventkränzen. FOTOS 9 bis 15: Die Angebotsvielfalt des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel ist besonders beeindruckend. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel, wurde unter seinem Veranstalter, dem engagierten Matthäus Leitner, zu einer echten vorweihnachtlichen Publikums-Attraktion. Halleins Bürgermeister Alexander Anzengruber findet dazu anerkennende Worte: ,,Matthäus Leitner hat sein Ziel erreicht, seinen Weihnachtsmarkt weit über die Grenzen unserer schönen Stadt hinaus, bekannt zu machen und zu etablieren. Er hat es geschafft, mit dem eindrucksvollen Weihnachtsmarkt unserer Pernerinsel für sechs Wochen eine Atmosphäre und ein neues Gesicht zu verleihen. Eingehüllt in stimmiges Ambiente, verwandelt sich die Pernerinsel in einen Ort der Besinnlichkeit, der vorweihnachtlichen Gemütlichkeit und der Vorfreude auf das große Fest. Die Ausstellerinnen und Aussteller verzaubern mit Kunsthandwerk, Accessoires und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten.‘‘ Und der Herr des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel, Matthäus Leitner ergänzt: ,,Das Angebot und die Qualität des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel werden alljährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und mit welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer haben wieder zahlreiche helfende Hände die Alte Saline weihnachtlich geschmückt und dekoriert und mit viel Arbeit in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Im Außenbereich der Alten Saline, im 1. Untergeschoß, im 2. Untergeschoß,
im Salzmagazin-Obergeschoß 3, im Salzmagazin-Obergeschoß 4, im Salzmagazin-Obergeschoß 5, im Innenhof/Generatorenraum und im Verdampferturm, finden Waren-Präsentationen, Besichtigungs-Rundgänge und gastronomische Aktivitäten statt. Ein attraktives Rahmenprogramm  bietet Alpakawanderungen, Kinderprogramm in der Wichtelstube, Darbietungen von Schülern des Musikums Hallein, Adventkranz-Binden, Führungen zur letzten historischen Sudpfanne und in die Salinenkapelle, den Besuch von Nikolaus und Krampus, Balsamico-Verkostung und Schaupressen an einer bäuerlichen Ölpresse: Vom Kürbiskern bis zum Kürbiskernöl.

Heuer wartet der Weihnachtmarkt auf der Pernerinsel mit einer besonderen Überraschung auf. Der Salzburger Kunstverein ,,artforum Salzburg‘‘ ist mit zahlreichen Kunstwerken vertreten. Dazu der Betreiber des Weihnachtsmarktes Matthäus Leitner: ,,Als Schulterschluss zwischen Salzburg und Hallein, ist dieses Projekt über mehrere Jahre gereift. Heuer ist es nun soweit und wir konnten unser Vorhaben umsetzen. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen stellen die unterschiedlichsten Werke aus. Im Flair der Alten Saline entsteht damit etwas ganz Besonderes.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Baum-Lichterdekoration auf dem Freigelände vor der Eingangsfront zum Pernerinsel-Weihnachtsmarkt. FOTOS 2 und 3: So viele Krippenfiguren auf eine Streich sieht man nur in der Adventzeit auf der Pernerinsel. FOTOS 4, 5 und 6: Einige Beispiele aus dem reichen Krippen-Angebot des Weihnachtsmarktes. FOTO 7: Natürlich darf auch Christbaumschmuck nicht fehlen. FOTOS 8, 9 und 10: Eine reiche Auswahl an Köstlichkeiten wird angeboten. FOTO 11: Ein traditionelles Symbol des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel: Hirsch und Lichterbaum. FOTOS 12, 13 und 14: Werke des Kunstvereines artforum Salzburg bilden eine neue, attraktive Facette des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel. FOTO 15: Das große Angebot an Keks-Ausstechformen erinnert an eine moderne Skulptur. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Einmal im Politik-Alltag der EU den Spieß umdrehen – das praktizierten 32 Schülerinnen und Schüler der HAK Hallein in Brüssel. Sie diskutierten als Botschafterschule in Brüssel mit EU-Abgeordneten über den „European Way of Life“: Bei Fragen wie „Was soll die EU tun, um Europas Werte zu schützen? Wie denkt die Bevölkerung der EU-Länder darüber?“ schlüpften die Jugendlichen in die Expertenrolle. „Die jungen Botschafterinnen und Botschafter des Europäischen Parlaments mussten gemeinsame Entscheidungen darüber fällen, welche Fragen auf die Tagesordnung gesetzt bzw. besprochen werden sollen und welche konkreten Veränderungs-Vorschläge sie vorbringen möchten“, berichtet Lehrerin Christina Fabianitsch, die die Gruppe auf ihrer Reise ins Herz der EU-Institutionen begleitete.

 

Ebenfalls auf dem Reiseplan: Das Verbindungsbüro des Landes Salzburg zur EU. Von Leiterin Michaela Petz-Michez erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie EU-Förderungen zuerkannt werden und wer ein Praktikum in den EU-Institutionen machen kann. „Natürlich ging es auch um die großen politischen Fragen, insbesondere darum, worin sich die EU von den USA oder auch von China unterscheidet. Mit Experten der EU-Kommission und von der Wirtschaftsuni Wien diskutierten die Jugendlichen außerdem über die Unions-Bürgerschaft und darüber, ob die EU ohne Einstimmigkeits-Prinzip handlungsfähiger wäre“, so Petz-Michez. Zu dem Seminar hatte das Europäische Parlament die HAK Hallein als eine seiner „Botschafterschulen“ eingeladen, die bei der Vermittlung des Verständnisses der Europäischen Union im Unterreicht besonders engagiert sind. Ende September 2019 (der SALZSCHREIBER berichtete), wurde durch Bildungsministerin Iris Rauskala und EP-Vizepräsident Othmar Karas, der HAK Hallein sowie 19 weiteren österreichischen Schulen, die Auszeichnung als Botschafterschule überreicht. – Unser 1. Foto oben zeigt die jungen Botschafterinnen und Botschafter der HAK Hallein im Verbindungsbüro des Landes Salzburg in Brüssel. 2. und 3. Foto: Diskussion mit Othmar Karas, Vizepräsident des EU-Parlaments. – (Text & Fotos: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Sportlerinnen und Sportler aus Hallein wurden am 19. November 2019 im Rahmen eines Ehrungs-Festaktes in der Salzburger Residenz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrat Stefan Schnöll ausgezeichnet.  „Hinter vielen Karrieren im Sportbereich steht der große persönliche Einsatz vieler engagierter Frauen und Männer. Ihr langjähriger Einsatz verdient größte Anerkennung“, zeigte sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer überzeugt. Und Landesrat Schnöll ergänzte: „Unsere heute ausgezeichneten Sportler aus Hallein haben in den vergangenen Jahren vieles für den Salzburger Sport getan und Respektables erreicht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“ Das Salzburger Sportehrenzeichen in Gold erhielten Thomas Neureiter und Matthias Singer überreicht, mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Silber wurde Michaela Egger und mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Bronze wurde Andrea Lindenthaler (siehe oben stehendes Foto) geehrt. Der SALZSCHREIBER gratuliert allen Ausgezeichneten sehr herzlich! – (Salzburger Landeskorrespondenz, Foto Neumayr).

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Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget der Stadt Hallein für 2020 zu sprechen, verlangte Bürgermeister Stangassinger in einer Alibisitzung am 15. November 2020, die völlige Steichung von Budget-Voransätzen. Wir benötigen für die Stadt Hallein jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes.

 

„Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich, welche Punkte man weglassen sollte. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sehen  definitiv anders aus“, zeigte sich ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung am 15. 11. 2019, verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet, den Bürgermeister zu stellen oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann, es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungs-Möglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungs-Verpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

„Da es heute zum ersten Budget-Gespräch der Klubobleute gekommen ist, haben wir dem Bürgermeister unsere ÖVP-Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, übergeben. Wir müssen in Hallein visionär die Zukunft gestalten und den guten Ist-Stand sichern. Aus unserer Sicht darf die Landes-Mobilitätsoffensive nicht an der Gemeindegrenze stoppen – wir müssen den Anschlusszug nehmen und unser Möglichstes dazu beitragen, den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen und im Angebot entsprechend nachlegen. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich, wir müssen deshalb in den Stadtteilen nachziehen – es ist jetzt ein Gebot der Stunde, Gesellschaftsräume in den Stadtteilen zu planen und zu realisieren. Des Weiteren wollen wir Schwerpunkt-Initiativen im Bereich des Ehrenamtes und der Nachhaltigkeit setzen“, umreißt Vizebürgermeister Florian Scheicher die Budgetwünsche der Halleiner Volkspartei.

 

„Ein Blick in die Jahres-Abschlüsse der vergangenen Jahre sowie in das aktuelle Budget 2019 zeigt eindeutig, dass sich die Stadt bestens entwickelt hat und definitiv auf soliden Beinen steht. Dass Alexander Stangassinger behauptet, die ehemaligen Finanzreferenten hätten eine falsche Darstellung der Finanzlage vorgenommen ist lächerlich und falsch. Allen Mandataren wurde sowohl im Finanzausschuss als auch in der Gemeindevertretung das gesamte Budgetwerk vorgelegt und Zahlen lügen bekanntlich nicht. Ich bin es gewohnt, als Steuerberater, tagtäglich mit Zahlen zu arbeiten – wenn der Bürgermeister dabei Unterstützung benötigt, steht die gesamte Fraktion der Halleiner Volkspartei jederzeit bereit. Wir erachten es jedoch als nicht angebracht, dem Bürgermeister in seiner Zuständigkeit als Finanzreferent, die unguten Entscheidungen abzunehmen. Der Kassasturz wurde groß angekündigt – dem entsprechende, klare und mutige Initiativen, sind zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht erkennbar“, schließt Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein.)

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Lieber Alexander!


Aufgrund des Umstandes, dass Du trotz mehrmaliger Urgenz (seit Oktober dieses Jahres) erst am 15. November zu einer fraktionellen Besprechung über das Budget 2020 geladen hast, nehmen wir dies zum Anlass Dir unsere Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, zu übermitteln.

Im Mai dieses Jahres hast Du medienwirksam verkündet, einen Kassasturz gemacht zu haben (den Du bis heute unserer Fraktion nicht zukommen hast lassen) und daraus abgeleitet, wirfst Du den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein eine falsche Darstellung der Finanzlage vor. Wir nehmen das mit Verwunderung zur Kenntnis und weisen drauf hin, dass Du jedes Budget vorgelegt bekommen hast und im Rahmen der Finanzausschuss-Sitzungen die Budgetposten besprochen wurden. Die Argumentation führst Du darüber hinaus durch Deinen Wahlspruch „Hallein wurde zu Tode gespart“ selbst ad absurdum.


Als Bürgermeister und vor allem als Finanzreferent ist es Deine Zuständigkeit, durch geschickte Budgetierung alle Pflichtaufgaben (wie zum Beispiel Personalaufwand, der Straßenbau und Straßensanierung, der laufende Betriebsaufwand, die Sozial- und Gesellschaftsleistungen) sicherzustellen, ausgeglichen hauszuhalten und gleichzeitig freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen zu ermöglichen.


Aus diesem Anlass dürfen wir Dir hiermit unsere Budgetwünsche bekannt geben und bitten um Veranschlagung im Budgetentwurf nach der VRV.

 

1. JUGEND & EHRENAMT

o Wir gehen davon aus, dass Du Deinem medienwirksamen Wahlversprechen, im Falle einer gewonnen Bürgermeisterwahl, für Jugendprojekte im Jahr 2020 und 2021 jeweils EUR 500.000,- zu reservieren, entsprochen hast.

o Wir möchten Euren fraktionellen Gemeindevertretungs-Antrag vom April 2015 aufgreifen und bitten um budgetäre Vorsorge für die Einrichtung eines Jugendbeirates der mindestens 2-mal jährlich tagen soll.

Für die Einrichtung (mit Partnern und aufgrund der Erfahrungen) EUR 15.000,-

Jährliches maximales Realisierungsbudget EUR 20.000,-

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Jugendbereich bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich des Ehrenamtes, bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


2. BAU- UND RAUMORDNUNG

o In der Raumordnung ist zweifelsohne das Thema der Nachverdichtung ein Gebot der Stunde. Um die Potenziale besser auf das Raum- und Stadtbild umlegen zu können, ersuchen wir um Budgetmittel in Höhe von EUR 10.000,- für die Erstellung eines 3D-Modells des gesamten Stadt- und Ortsbildes.


3. STADTENTWICKLUNG UND STADTMARKETING

o Wir sind uns alle einig, dass die Stadtteile besser vitalisiert gehören. Damit sich der Ausschuss für Stadtentwicklung dieses Themas auch annehmen kann, bitten wir um die Vorsorge von jährlichen Projektmitteln von EUR 45.000,-. Sodann wäre es möglich, in den nächsten drei Jahren die Stadtteile schrittweise zu vitalisieren – Hand in Hand mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen.

o Der Stadtkernfonds gehört evaluiert und angepasst. Es braucht nicht nur eine wirtschaftliche Ansiedelungs-Förderung, sondern auch eine für bestehende Betriebe – nach Vorbild der KMU – Investitions-Zuwachsprämie. Wir ersuchen um eine jährliche Dotierung der dementsprechenden Voranschlagsstelle mit EUR 200.000,-.

o Um die bereits bestehende positive Ausschuss-Diskussion zum Thema Standort-Management auch 2020 weiter zu betreiben und abzuschließen, bitten wir um die Vorsorge von EUR 150.000,- im Jahr 2020 und mittelfristig um Anhebung auf EUR 300.000,- bis ins Jahr 2023.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Stadtmarketing und Stadtentwicklung bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


4. UMWELT UND NACHHALTIGKEIT

o Der Budgetansatz 1/529000-757000 soll mittelfristig bis 2023 auf jährlich EUR 50.000,- erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass durch das steigende Umweltbewusstsein der Menschen, die Förderungen für neue Energie und umweltschonende Maßnahmen im privaten Bereich, höher werden müssen.

o Der Budgetansatz „Fair-Trade“ soll mittelfristig bis 2022 auf EUR 10.000,- erhöht werden. Das ist nötig, um den einstimmigen Beschluss des Ausschusses, dieses Thema zu behandeln, auch wirksam in die Tat umsetzen zu können.

o Das Klima ändert sich und daraus resultieren auch ein Anstieg der Dürre und somit auch Ausfälle im Bereich der Landwirtschaft. Um hier ein Zeichen der Unterstützung setzen zu können, bitten wir um die jährlichen Budgetmitteln von EUR 30.000,-, um so die Prämienzahlung für die bestehenden Landwirte abdecken zu können.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, bitten wir um die jährliche budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


5. FREIZEIT- UND GESELLSCHAFTSLEBEN

o Wir gehen davon aus, dass Du als neuer Bürgermeister Deiner jährlichen SPÖ-Forderung, die Projektförderung für Vereine zu verdoppeln, hinlänglich nachgekommen bist.

o Die Veränderungen in der Arbeitswelt zeigen eindeutig, dass für die Bürgerinnen und Bürger Freizeit- und Erholungsflächen immer wichtiger werden. Wir bitten daher, um das Angebot zu ergänzen, um die finanzielle Vorsorge für einen Sport- und Fitness-Parcours in der Höhe von EUR 50.000,- (inkl. jährlicher Instandhaltung).

o Wir gehen ebenfalls davon aus, dass Du den Eislaufplatz als fixen Bestandteil im Budget aufgenommen hast.


6. SCHULBAU UND INFRASTRUKTUR

o Die aktuelle Bausubstanz der Schule in Neualm stellt uns vor großen Herausforderungen. Alle Fraktionen sind sich einig, dass hier gehandelt werden muss. In der letzten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung hast Du von einem Realisierungs-Zeitraum von sechs Jahren gesprochen. Hier ist es unsere Verpflichtung als Stadt Hallein, umgehend mit den Planungsarbeiten anzufangen. Wir bitten um budgetäre Vorsorge von den im Angebot angegebenen Kosten in der Höhe von EUR 120.000,- und die Sicherstellung von personellen Kapazitäten im Stadtamt.

o Ebenfalls in der vergangenen Sitzung der Stadtgemeindevertretung hast Du zum Ausdruck gebracht, dass das Rathaus platztechnisch „aus allen Nähten platzt“. Wir dürfen davon ausgehen, dass Du im Budget 2020 und folgend genügend Mitteln für die Erweiterung und Sanierung von Büroräumlichkeiten inkl. aller Instandhaltungs-Maßnahmen vorgesehen hast. Ebenso die Planungen und Umsetzung eines barrierefreien Zuganges für die Stockwerke.

o Du hast den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein vorgeworfen, die Sanierung gemeindeeigener Wohnungen sträflich vernachlässigt zu haben. Wir gehen daher davon aus, dass Du den Budget-Voranschlag von 2019 in der Höhe von EUR 850.000,- für das Jahr 2020 und folgend auf mindestens EUR 1.700.000,- erhöht hast.


7. SOZIALPOLITISCHE AUFGABEN

o Die Stadtteile gehören nicht nur, wie bereits oben beschrieben, revitalisiert sondern wir müssen diese auch auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur „vorbereiten“. Wir brauchen Gesellschaftsräume in allen Stadtteilen. Wir bitten daher für die Realisierung, um die budgetäre Vorsorge von jährlich EUR 80.000,- (mittelfristig mit einer Steigerung).


8. KULTUR, MUSEEN UND TOURISMUS

o Unserem Beschluss in der Stadtgemeindevertretung – den Ausbau des Keltenmuseums betreffend – folgend, bitten wir um die budgetäre Vorsorge der geteilten Kosten mit dem Land Salzburg wie folgt:

 2020 EUR 275.000,-

 2021 EUR 830.000,-

 2022 EUR 124.000,-

o Die Entwicklung des Kultur- und Museumsstandortes Hallein ist in den vergangenen Jahren bestens vorangetrieben worden. Als Stadt Hallein darf man hier nicht „lockerlassen“ – aus diesem Grund bitten wir um die ausreichende finanzielle Vorsorge von Werbemitteln in diesem Bereich.

o Dass eine Stadt kein Hotel selbst bauen wird, ist hinlänglich bekannt. Wir brauchen – auch parallel zu bestehenden Hotelplanungen – budgetäre Mitteln für die thematische Auseinandersetzung und Planung eines geeigneten und visionären Tourismus-, Veranstaltungs- und Nächtigungs-Standortes Hallein. Eine zusätzliche budgetäre Vorsorge ist aus unserer Sicht nicht nötig – das decken die Ansätze unter Punkt 3 dieses Papiers bereits ab.


9. ÖFFENTLICHER VERKEHR UND MOBILITÄT

o Wir geben Dir und Deinem ehemaligen Wahlprogramm vollinhaltlich recht, dass der Verkehr in eine neue Zukunft geführt werden muss. Aufgrund der Mobilitäts-Offensive des Landes Salzburg, ist Bewegung in diese Sache gekommen. Wir dürfen nur jetzt als Stadt Hallein „den Anschlusszug“ nicht versäumen. Aus diesem Grund bitten wir um die dementsprechende Abbildung folgender budgetärer Ansätze:

•  Erhöhung der Voranschlagstelle der Bezuschussung der Öffi-Jahreskarten

   (mit EUR 130,-) von EUR 50.000,- auf

x  EUR 100.000,- im Jahr 2020.

x  EUR 150.000,- im Jahr 2021.

x  EUR 200.000,- im Jahr 2022.

x  EUR 300.000,- im Jahr 2023.

 Nützen wir die zweijährige Landes-Anschubfinanzierung für ein eigenes Micro-ÖPNV-System, um endlich ein Kleinbus-Stadtlinien-System zu entwickeln. Wir bitten in diesem Zusammenhang für die budgetäre Vorsorge eines Mobilitäts-Konzeptes in der Höhe von EUR 35.000,-.

 Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Bürgerinnen und Bürger sofort alle ein Öffi-Jahresticket erwerben und nahtlos auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr umsteigen. Mit der Linie 45 (als erster „Stadtkleinbus“) haben wir den Anfang gemacht. Nützen wir auch hier die „vergünstigte Kostensituation“ – aufgrund der Anschubfinanzierung – den Kleinbus um EUR 1,- pro Fahrt zur Verfügung zu stellen. Es bräuchte dazu eine jährliche finanzielle Bezuschussung in der Höhe von EUR 100.000,-.


10. ORGANISATORISCHES

o Dem Jugendausschuss sind jetzt Voranschlagstellen zugeordnet – zwar in der Höhe von ca. EUR 130.000,-, die jedoch schon jährlich fix vergeben sind. Wir bitten analog zu Punkt 1 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.

o Dem Stadt-Marketingbudget (sodann Ausschuss) von gesamt EUR 147.000,- sind unter anderem die Jahresförderung des TVB, die Stadtfest-Kooperation und die Kosten für die Informationen aus dem Rathaus zugeordnet. Wir bitten analog zu Punkt 3 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.


Für die Rathausfraktion der Halleiner Volkspartei:

Der Klubobmann

Mag. Gottfried Aschauer e.h.

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Unter den auch weltlich regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfen, spielte Paris Graf Lodron (1586 bis 1653) aus Sicht der Stadt Salzburg eine herausragende Rolle. Vor genau 400 Jahren, 1619, wurde er Fürst-Erzbischof in Salzburg. Lodron konnte Salzburg aus dem 30jährigen Krieg heraushalten,  ist Vollender des Salzburger Doms und gründete 1622 die Salzburger Universität. Aus Sicht der Stadt Hallein war er lediglich, wie alle anderen Fürst-Erzbischofe vor ihm und nach ihm auch, lediglich ein Salzräuber, der das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg hemmungslos plünderte. Dafür bezahlte er, wie alle anderen Fürst-Erzbischöfe auch, Null Steuern und Null Abgaben an die Stadt Hallein – und nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen.

DER HIMMEL: DIE STADT SALZBURG
DER MISTHAUFEN: DIE STADT HALLEIN

In einem unverschämten erzbischöflichen Erlass, so einfach war das einst, wurde diese kriminelle Vorgangsweise ausdrücklich sanktioniert. Während die Fürst-Erzbischöfe ihre Regierungsstadt Salzburg mit architektonischem Prunk ausstatteten, nahmen sie in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier auch nur ein einziges herzeigbares Gebäude zu errichten. Die Einkünfte der kirchlichen Landes-Regenten aus den Steuer-Leistungen der Bewohner ihres Fürst-Erzbistums, wurden durch die Erträge ihrer Salz-Raubzüge in Hallein verdoppelt und verdreifacht. Wen wundert es also, dass die Stadt Salzburg aufgrund ihrer Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt wurde? Franz Schubert brachte, nach einem Besuch der Stadt Hallein, die unerfreulichen Dinge, drastisch und einprägsam auf den Punkt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘    

KINDER BEGANNEN VOR ANGST ZU WEINEN,
WENN EIN BESUCH DER STADT HALLEIN BEVORSTAND

Hallein war eine schäbige, herabgekommene Kommune, in der insgesamt 11 Salinen mit ihrem Dampf aus den Salz-Siedepfannen und ihrem Rauch aus den großen Feuerungs-Anlagen unter den Salz-Siedpfannen, die Sonne verfinsterten. Bis nach dem 2. Weltkrieg  war Hallein das ,,Schwarze Hallein“ mit seinen rauchgeschwärzten Hausfassaden. Noch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Kinder aus den Umgebungs-Gemeinden zu weinen, wenn es hieß, die Stadt Hallein wird aufgesucht – so sehr fürchteten sie sich vor dieser entsetzlichen Stadt! Unter den Fürst-Erzbischöfen entfaltete sich die Stadt Salzburg zum Welt-Kulturerbe, während Hallein nur eine geplünderte Salzkolonie war. Das war’s dann auch schon. War’s das wirklich? Oder kommt da vielleicht irgendjemand doch noch auf die glorreiche Idee, dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein, angesichts der 600 Jahre andauernden Salzplünderung, irgendetwas gutzumachen hätte?

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfe konnten angesichts ihrer enormen Einkünfte aus dem Halleiner Salz, die Stadt Salzburg mit ihrer heute weltberühmten Pracht ausstatten. Selbstgefällig errichteten die Fürst-Erzbischöfe nicht nur Dom, Kirchen und Residenzen, sie leisteten sich auch die wahrscheinlich größte Festung von ganz Mitteleuropa. FOTO 2: In der ausgebeuteten Salinenstadt Hallein sahen die Dinge doch ein wenig anders aus.
Zwischen der Stadtbrücke und dem Keltenmuseum drängten sich, wie die zeitgenössische Darstellung es eindringlich zeigt, die schmalbrüstigen Kuffergassen-Häuser an der Salzach entlang. Die hygienischen Verhältnisse? Abfälle und Ausscheidungen wurden durch Schächte entlang der Fassaden Richtung Salzach entsorgt. Hochwasser war immer willkommen, denn  dann wurden die ekeligen braunen Ansammlungen kostenlos beseitigt… – (Odo Stierschneider. Fotos: Wikipedia und Begleitbuch der Landesausstellung ,,Salz‘‘.)

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Die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen eröffnete die Saison der winterlichen Bier-Spezialitäten mit einem geselligen Festakt und einem Bier-Kulinarium voller außergewöhnlicher Geschmacks-Erlebnisse. Traditionell läutet die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen die kalte Jahreszeit mit einem Bockbier-Anstich im Ruperti Gwölb des Braugasthofes ein. Bierkultur wird in der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen gefördert und gelebt, so auch beim Bier-Kulinarium, mit dem die Gäste verwöhnt wurden. Dies ließen sich zahlreiche Bier-Liebhaber natürlich nicht entgehen und folgten der Einladung in die älteste Brauerei Salzburgs.

 

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HOPFEN UND MALZ – GOTT ERHALT’S!“

Mit diesem traditionellen Brauspruch und dem Anstich des ersten Kaltenhauser Winterbockbier-Fasses eröffnete Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger die Bockbier-Saison 2019. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Braumeister Martin Simion, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Brau Union Österreich), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – Der heurige Winterbock zeigt sich in einer satt honigfarbenen Optik und ist ungefiltert. In der Nase entwickelt sich ein Bukett aus Aromen nach frischem Biskuit, unterlegt mit zarten Hopfenaromen. Im Trunk fällt sofort der eher schlanke Körper auf. Er kommt erfrischend, eher trocken und ein klein wenig harzig. Das Bittere ist moderat und rasch abklingend. Er verfügt über einen Alkoholgehalt von 7,1 Prozent und eine Stammwürze von 16,2 Grad. Der Kaltenhauser Winterbock passt hervorragend zu Wildgerichten, Steaks und würzigen Braten. Ebenso gut harmoniert der Kaltenhauser Winterbock mit würzigen Käsesorten, nussigen Desserts und Lebkuchen. Der Kaltenhauser Winterbock ist jährlich ab Herbst verfügbar – solange der Vorrat reicht.

 

GRUSS AUS KALTENHAUSER BOTSCHAFT FÜNFHAUS WIEN
UND SONDEREDITION SIGISMUND BARLEY WINE

Beim Bier-Kulinarium, einem 5-Gänge-Menü mit passender Bierbegleitung, zeigte sich einmal mehr die Bierkultur-Kompetenz der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Zu genießen gab es regionale kulinarische Feinheiten aus der Küche des Kaltenhauser Braugasthofs, passend begleitet mit den Kaltenhauser Bier-Spezialitäten. Dabei mischte sich mit dem Wiener Lager ein Gruß aus der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in der Wiener Mariahilfer-Straße unter die Bierauswahl. – Zum abschließenden Dessert wurde die Sonderedition 2019 in der 0,75l Großflasche präsentiert: ein Barley Wine namens Sigismund. Barley Wine („Gerstenwein“) ist ein englischer Bierstil, der im 18. Jahrhundert für den Adel als Alternative zu französischem Wein gebraut wurde und heute – nicht nur in England – wieder gerne gebraut wird. Den Namen verdankt dieses obergärige Bier seinem hohen Alkoholgehalt. Amerikanische Ale-Hefe und Pale Ale-Malz verleihen ihm seinen süßlich-fruchtigen und malzbetonten Charakter. Eine hohe Stammwürze von 20,9° Plato, der hohe Alkoholgehalt von 9,5 % und die dezente Bittere des Taurus-Hopfen machen dieses Bier zu einem vollmundigen und wärmenden Trinkgenuss, der Bierkenner nicht nur an kalten Wintertagen erfreut. Sigismund ist eine ideale Ergänzung zu intensiven Blauschimmel-Käsesorten wie Stilton und Roquefort, aber auch harmonisch zu süßen Desserts wie Tiramisu oder Crème Caramel. Optimal zu servieren ist Sigismund mit einer Trink-Temperatur von 8 bis 10 Grad.

 

SPEZIALITÄTEN-MANUFAKTUR UND SCHULUNGSZENTRUM
SICHERN DIE BIERKULTUR IM HOFBRÄU KALTENHAUSEN

Nach dem kulinarischen Hochgenuss ließen die zahlreichen Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Kultur den Abend in Kaltenhausen mit Musik der Gimpelinsel-Saitenmusi in geselliger Runde ausklingen. Abschließend noch bemerkenswerte Fakten zur Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen: Gegründet 1475, ist die Brauerei in Kaltenhausen die Älteste Salzburgs. Klarstes Felsquell-Wasser von den Barmsteinen und unterirdische Kalträume begünstigten in Kaltenhausen die Herstellung und Lagerung von Bier in besonderer Weise. Seit 2011 widmet sich der Standort mit einer feinen Spezialitäten-Manufaktur und einem Schulungs-Zentrum besonders intensiv der Bierkultur. Mit der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus bekommt das Hofbräu Kaltenhausen eine zweite Heimat in Wien. – Das oben stehende Foto zeigt die glorreichen Bierkämpfer, denen der Bockbier-Anstich auf perfekte Weise gelang: Von links Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, Braumeister Martin Simon, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Region West, Brau Union), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – (Text und Foto: Brau Union Presse, Mag. Dr. Gabriela Maria Straka).

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Am 8. November 2019 tagte zum zweiten Mal der ,,Halleiner Verkehrsgipfel‘‘. Dieses Treffen von Politik, Bewohnern, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband, erbrachte zahlreiche Neuerungen für die Verkehrs-Situation in der Halleiner Altstadt. So einigte man sich nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen auf eine ganzjährige Verkehrs-Beruhigung ab dem Robertplatz. Die Parkgebühren in der Altstadt wurden konkretisiert, sie werden nach Beschluss der Gemeindevertretung und Anschaffung der Parkomaten eingeführt. Welche Anforderungen die Parkomaten zu erfüllen haben wurde ausdiskutiert, ebenso die Vereinfachung der zahlreichen unterschiedlichen Boden-Markierungen und Beschilderungen, die neue Regelung für den Parkplatz Pfleggarten (Billa-Parkplatz) oder eine Lösung für einen ganzjährig verkehrsberuhigten Kornsteinplatz.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigte sich auch nach dem zweiten Verkehrsgipfel mit dem Ergebnis zufrieden: ,,Wir haben wieder alle den Tisch geholt, ausführlich diskutiert und anschließend durchwegs einstimmige Kompromisse gefunden, die mit Sicherheit die Lebensqualität erhöhen.‘‘ Stangassinger betont, dass er Wert auf die Beteiligung aller Betroffenen legt: ,,Gerade in Verkehrsfragen darf nicht nur die Politik entscheiden. Es müssen bei diesem sensiblen Thema mit derart vielen Facetten, Lösungen gefunden werden, die eine große Mehrheit und Zustimmung finden. Und ich denke, wir haben wieder einmal bewiesen, dass dies möglich ist.‘‘ Für den Bürgermeister ist es aber auch klar, dass manche Auswirkungen der Beschlüsse noch nicht absehbar sind und abgeändert werden könnten: ,,Wir haben nichts in Stein gemeißelt. Wir werden beobachten und die Neuerungen beurteilen. Wahrscheinlich werden wir bei einem der nächsten Verkehrsgipfel wieder an ein paar Schrauben nachjustieren.‘‘

 

Zur Verkehrs-Beruhigung am Robertplatz gab es nur positive Reaktionen: Man einigte sich darauf, ab 22. November 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren: Von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr wird die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig beruhigt und der Kfz-Verkehr, wie in der Testphase, umgeleitet. (Anwohner dürfen über die Raitenau-Straße und die Gries-Gasse zufahren). Die flexiblen Poller werden beibehalten. Eine Fahrverbotstafel wird künftig auf die Verkehrs-Beruhigung hinweisen. – Auch auf die Reform der Parkgebühren auf den Außen-Parkplätzen gab es von den Sitzungs-Teilnehmern nur zustimmende Rückmeldungen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Aufstellung der Parkautomaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.

 

Durch die Gemeindevertretung der Stadt Hallein sollen folgende Punkte im Zuge der Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden: Die Parkgebühren-Zeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 – 19 Uhr. Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Hierzu soll, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem Tourismusverband, der mögliche Grenzverlauf zwischen beiden  Zonen geprüft werden. Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt zwei Stunden. Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro. In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro 30 Minuten 0,30 Euro. Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt. Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert. Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.

 

Die Anwesenden einigten sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, der neuen Parkomaten: Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion. NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten). Sprachvielfalt: Deutsch, Englisch, Italienisch und weitere, wenn die Kosten angemesen sind. – Handy-Parken: Die Teilnehmer/innen entschieden dagegen, halten sich aber nach einer Überprüfungs-Phase offen, dieses System parallel zu den Parkomaten einführen zu können, wenn dafür Bedarf besteht. – Poller auf dem Kornsteinplatz:

Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung ab 22. November, ohne Behinderung des Grünmarktes. Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie am Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt. Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie auf dem Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden. – In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt.

 

Bodenmarkierungen auf Kornsteinplatz und Robertplatz: In der Halleiner Innenstadt wird eine generelle Kurzparkzone eingeführt, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. – Parkplätze vor der Raiffeisenbank: Vor der Raiffeisenbank Hallein werden keine weiteren Parkplätze ausgewiesen. Halten bleibt dort erlaubt – Prüfung Verkehrsberuhigung Oberer/Unterer Markt: Eine Beruhigung des Oberen und Unteren Marktes ist wünschenswert. Mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung sollen geprüft werden. – Prüfung der Kosten für die Überwachung der Parkflächen: Diese Kosten sollen erfasst und einer eventuell neuen Planstelle bei der Stadtpolizei gegenübergestellt werden. – Der nächste Halleiner Verkehrsgipfel wird im Frühjahr 2020 stattfinden. – Das oben stehende Foto zeigt Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Gudrun Grießner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Willi Grundtner. Die Genannten halten, symbolisch für die beschlossenen Neuerungen, einen Plan der Halleiner Altstadt in ihren Händen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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In der Nacht auf Sonntag, 10. November 2019, huschte die Reif-Göttin, die zarte Gespielin des muskelbepackten Winters, über die Stadt Hallein und bedeckte sie mit einem feinen, weiß-glänzenden Schimmerkleid. Zum ersten Mal wurden in Hallein in diesem Spätherbst Minusgrade gemessen. Es besteht also kein Zweifel: Der nächste Winter kommt ganz bestimmt! Doch noch konnte sich die Sonne durchsetzen und brachte das weiße Reif-Kleid der Stadt wieder zum Schmelzen. Allerdings strahlte sie nur kurze Zeit vom Himmel, dann brach der Nebel herein und verdeckte wieder die Sonne und ringsum die Berge. DER SALZSCHREIBER nützte die kurze Zeit, um Untersberg und Schlenken mit ihrer Schneedecke zu fotografieren. Als der Nebel wieder hereinbrach, gab es für kurze Augenblicke ein attraktives Wolkenspiel bei Großem und Kleinen Barmstein. Dann dominierte wieder rundum flächendeckend der weiße Nebel eines typischen Novembertages.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
In der nur kurz scheinenden Sonne vermittelten Untersberg und Schlenken echte Winterstimmung. FOTOS 3, 4 und 5: Der hereinbrechende Nebel gab vorerst noch die Barmsteine frei. Dann hob sich die Nebeldecke, die Barmsteine verschwanden und schließlich gab es überall nur noch weißen Nebel. Ein richtiger, nebeliger Novembertag eben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eines der beeindruckendsten Firmengebäude in der Stadt Hallein, entsteht gegenwärtig nördlich anschließend an das Betriebsgelände der Brauerei Kaltenhausen und unweit der Firma Jacoby GM Pharma. Bauherr ist die derzeit noch in Grödig ansässige Firma Spagyra GmbH & Co KG. Das Unternehmen ist seit 1953 prominenter Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Die Firma Jacoby GM Pharma hält Anteile am Unternehmen Spagyra. Nachstehend Informationen zur Firma Spagyra, der künftig im Wirtschafts-Geschehen der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes, eine wichtige Rolle zukommen wird.

Seit über 65 Jahren widmet man sich im Unternehmen Spagyra GmbH & Co KG der Gesunderhaltung des Menschen auf natürlichem Wege. Das bedeutet sanfte und nachhaltige Therapien ohne Nebenwirkungen. Dazu spezialisierte sich Spagyra seit 1953 auf die Herstellung von homöopathischen Arzneien. So entstand schließlich aus einer Apotheke ein modernes Unternehmen, das einen wichtigen Beitrag zur alternativen Medizin leistet und weit über die Landesgrenzen hinaus einen außerordentlichen Ruf als Spezialist genießt. Heute arbeiten die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter täglich mit Engagement und Leidenschaft daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Unternehmen Spagyra potenziert die hauseigenen homöopathischen Arzneimittel bis zur zweihundertsten Potenz klassisch von Hand. Insbesondere bei Hoch- und Höchstpotenzen arbeitet das Unternehmen mit einer speziell entwickelten pneumatischen Potenzier-Anlage. Darüber hinaus stellt die Lohnfertigung für unterschiedliche homöopathische Unternehmen nach individuellen Rezepturen einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit bei Spagyra dar. – Um das wertvolle Wissen rund um die Homöopathie weiter zu verbreiten, wurde von Spagyra eine Veranstaltungs-Reihe begründet, die sich bei Apothekerinnen und Apothekern großer Beliebtheit erfreut. Erfahrene Homöopathen führen dabei auf kurzweilige Art in die Homöopathie ein.

Abschließend noch die kurzgefasste Geschichte des Unternehmens: 1953 wurde die Firma Spagyra von Mag. Josef Sedlar in Anif gegründet. Schwerpunkt der Produktion: Spagyrik und homöopathische Komplexe. Mag. Heinrich Sedlar wurde 1971 neuer Gesellschafter und übernahm 1978 die Geschäftsführung. 1983 wurde der Firmensitz von Anif nach Grödig verlegt und 1987 erfolgte der Beginn der Hand-Potenzierung von homöopathischen Einzelmittel-Reihen. In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten Umbau und Erweiterung des Betriebs. Weitere Betriebs- und Lager-Flächen wurden angemietet. 1997 kam es zur Inbetriebnahme des ersten Labors. Mit einer selbst entworfenen Potenzier-Maschine erfolgte 1998 der Einstieg in die Höchst-Potenzen. 1999 übersiedelte Spagyra in das gegenwärtig genützte Gebäude in Grödig am Marktplatz 5a. Mag. Heinrich Sedlar schied 2008 aus dem Unternehmen. Mag. Friedrich Wieser übernahm die Geschäftsführung und ist in dieser Position bis heute tätig. – (Odo Stierschneider unter Verwendung veröffentlichter Informationen des Unternehmens).

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Eingangsfront des derzeitigen Firmengebäudes der Firma Spagyra in Grödig. FOTO 2: Das Firmenschild des Unternehmens. FOTO 3: Das beeindruckende, in Bau befindliche neue Firmengebäude der Firma Spagyra in Hallein-Kaltenhausen. (Weitere Fotos dazu finden Sie, indem Sie einfach ein Stück weiter hinunterscollen). – (Fotos: OST)

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Bereits seit 54 Jahren veranstaltet der im Sozialbereich verdienstvoll tätige Lions-Club Hallein, seinen großen Flohmarkt, dessen Reinerlös für Hilfsbedürftige – in Not geratene Familien, beeinträchtigte und hilfsbedürftige Personen, kranke Kinder und diverse sozialen Hilfsprojekte – gespendet wird. Bisher konnten aus den Erlösen der Flohmärkte des Lions-Clubs Hallein, beeindruckende und respektable, mehr als 450.000 Euro, an Hilfsbedürftige übergeben und somit rasch und unbürokratisch geholfen werden. Der weitum, auch jenseits der Grenze zu Bayern bekannte Flohmarkt, findet heuer am Samstag, 23. November 2019, von 9 bis 16 Uhr, in der Salzberghalle Hallein statt. Rund 70 Helferinnen und Helfer mit Präsident Michael Angerer und Flohmarkt-Meister Peter Dioszeghy an der Spitze, werden auch heuer wieder im Verkauf tätig sein und für einen geregelten Ablauf sorgen. Auch heuer wird wieder ein großer Andrang erwartet und die Schnäppchenjäger werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen, da wie immer das Angebot enorm groß sein wird. Kleidung, Wäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Gürtel, Sportgeräte, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleinmöbel, Bücher, Bilder, Modeaccessoires, Schmuck und vieles andere mehr, stehen wieder für die Flohmarkt-Besucher zum Kauf bereit.  Bitte vormerken: Waren, sauber und in gebrauchsfähigem Zustand, können am Donnerstag, 21. November und Freitag, 22. November, jeweils von 13 bis 19 Uhr, in der Salzberghalle abgegeben werden. – (Josef Wind. Fotos: Helmut Kronewitter).

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Die Halleinerin Victoria Duft verstärkt seit 4. November 2019 das Team der Stadtamts-Direktion. Die gelernte Bürokauffrau war bis zu ihrer neuen Aufgabe im Halleiner Rathaus bei der Porsche Holding in Salzburg angestellt und der Reklamations-Abteilung zugeteilt. Die 24-Jährige wird ab sofort als Sekretärin der Stadtamts-Direktion zugeordnet sein. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die neue Fachkraft ein neues, wichtiges Glied in der Kette der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Halleiner Rathaus: „Victoria Duft wird in der Amtsdirektion für Entlastung sorgen. Wir haben seit Mai heurigen Jahres einen Personal-Engpass, weil von vier Stellen nur zwei besetzt waren. Nun sind wir wieder bezüglich unserer Personal-Engpässe um einen Schritt weiter gekommen. Nach der Einlern-Phase wird Victoria Duft sicherlich spürbar für mehr Effizienz sorgen.“ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit der neuen Mitarbeiterin in der Stadtamts-Direktion. – (Text & Foto: Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Die Kulturstadt Hallein in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich durch das engagierte Wirken von Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl mitgeprägt. Ob sie sich in der Gemeindevertretung immer wieder für die Belange der wichtigsten Kultur-Institutionen einsetzte, ob sie als Gründungs-Mitglied der ,,Freunde des Keltenmuseums‘‘ entscheidend mithalf, diese wichtigste Kultur-Einrichtung Halleins von europäischer Strahlkraft  zu unterstützen, ob sie die Neugestaltung des ,,Stille Nacht“-Museums förderte, ob sie im Rahmen der privaten Spendenorganisation ,,Neue ,Stille Nacht‘-Orgel Hallein‘‘ mit dazu beitrug, dass das gesteckte Spendenziel von 150.000 Euro erreicht werden konnte, ob ihre zahlreichen Ansprachen oder ihre Moderatoren-Tätigkeit bei kulturellen Veranstaltungen immer wieder mit großem Applaus quittiert wurden, ob sie bei der Gründung des Kulturvereines SUDHAUS wertvolle Unterstützung leistete – Dr. Eveline Sampl-Schiestl war stets eine hoch geschätzte Anwältin und Repräsentantin des Kulturgeschehens der Stadt Hallein. In die letzte Phase ihrer Tätigkeit als Kultur-Stadträtin der Stadt Hallein fiel das großartige 200jährige Jubiläum des weltweit verbreiteten, unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, das in Hallein in Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Dr. Franz Lackner und des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer gefeiert werden konnte. Dr. Eveline Sampl-Schiestl war nicht mehr Kultur-Stadträtin, als sie entscheidende Mitarbeit leistete für das Zustandekommen der grandiosen und unvergesslichen Ausstellung von Gemälden des chinesischen Künstlers Wang Jixin, rund um das Halleiner Salzwesen, in der Alten Saline. In  der Salzburger Residenz, wurde nun Dr. Eveline Sampl-Schiestl, im Rahmen eines Ehrenfestaktes, für ihr auch touristisch wirksames Wirken für die Kulturstadt Hallein, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Salzburger Tourismus-Verdienstzeichen geehrt.

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STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Bei ihren Ansprachen im Rahmen zahlreicher Kultur-Veranstaltungen beeindruckte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl immer wieder ihre Zuhörer. FOTO 2: Ein stolzer Tag für Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl: Die Salzburger Landesausstellung zum 200jährigen Bestand des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ wurde offiziell im ,,Stille-Nacht‘‘-Museum Hallein eröffnet. In der Bildmitte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, links neben ihr Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, rechts von ihr Landtags-Präsidentin Dr. Brigitta Pallauf. FOTO 3: Wenn es notwendig war, konnte die einstige Halleiner Kultur-Stadträtin auch handfest zupacken. Im Bild hilft Dr. Eveline Sampl-Schiestl beim Abladen von Bestandteilen der neuen Halleiner Kirchenorgel, die mittlerweile die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche musikalisch umrahmt und eine ganze Reihe glanzvoller Orgelkonzerte ermöglichte. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Harald Zeilinger, Fotos 2 und 3: OST).

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Im Wirtschafts-Magazin ,,Die Besten‘‘ listen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jährlich die Top-500-Unternehmen im Bundesland Salzburg auf. Auf Rang 1 lag demnach im Jahr 2018 die Porsche Holding GmbH mit einem Umsatz von 20 Milliarden und 400 Millionen Umsatz. Auf Position 500 landete das Salzburger Unternehmen Woolf Sports Promotion mit einem Umsatz von 9 Millionen und 300.000 Euro. Dazwischen liegen auch 8 Unternehmen der Stadt Hallein auf folgenden Rängen: Rang 22 für Jacoby GM Pharma GmbH, Umsatz 417.000.000 Euro. Rang 38 für EMCO GmbH, Umsatz 205.100.000 Euro. Rang 49 für Austrocel Hallein GmbH, Umsatz 146.450.000 Euro. Rang 86 für Zementwerk Leube GmbH, Umsatz 92.000.000 Euro. Rang 120 für Werner & Mertz Hallein, Umsatz 61.800.000 Euro. Rang 369 für Electric Love GmbH & Co. KG, Umsatz 14.230.000 Euro. Rang 389 für List Salzhandel GmbH, Umsatz 13.000.000 Euro. Rang 466 Emco Privatklinik, Umsatz 10.300.000 Euro. Wie sehr sich umsatzstarke Betriebe mittlerweile auch auf kleinere Gemeinden verteilen, zeigen zwei Beispiele aus der nahen Umgebung der Stadt Hallein. Die Gemeinde Kuchl scheint bereits ebenfalls mit 8 Betrieben unter den besten 500 des Bundeslandes Salzburg auf und die Gemeinde Puch liegt mit 7 Best-of-500 Unternehmen nur ganz knapp dahinter. – (Odo Stierschneider. Daten aus SN-Magazin ,,Die Besten‘‘).

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FOTO 1:
Das Stammhaus des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH in Hallein-Kaltenhausen. Das Unternehmen steht umsatzmäßig in Hallein an der Spitze. FOTO 2: Unweit vom jetzigen Standort errichtet die Jacoby GM Pharma GmbH ein neues Gebäude mit beeindruckenden Dimensionen. Das Bauobjekt wurde von der Salzburger Straße aus fotografiert. FOTO 3: Links die salzachseitige Fassade, rechts die Nordfassade des Bauobjektes. FOTO 4: Links die Südfassade, rechts die salzachseitige Fassade. FOTO 5: Das beeindruckende Bauobjekt aus erhöhter Position fotografiert.  – Die Geschäftsführung des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH liegt in Händen von vier Geschäftsführern: Dr. Sonja Jacoby, Dr. Peter Unterkofler, Karl Fischer MA und Mag. Bernd Grabner. Die Jacoby GM Pharma GmbH verfügt über ein halbes Dutzend Standorte in Österreich, beschäftigt 380 Mitarbeiter, verfügt über 30.000 verschiedene Lagerartikel, hält 35 LKW bis 3,5 Tonnen in Betrieb und versendet täglich 170.000 Packungen. – (OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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,,Es ist schon ein Novum in der Stadt Hallein, dass ein Bürgermeister seine Personal-Differenzen mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Medien diskutieren lässt, anstatt diese in persönlichen Gesprächen zu lösen. Mit Begriffen wie ,Sauhaufen‘, ,Ineffizienz‘ und dass ,Dinge einfach zu langsam gehen‘, stößt der Bürgermeister – als deren oberster Chef – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf, die täglich nach bestem Gewissen im Sinne der Stadt arbeiten. Da braucht es keinen Zuruf des Herrn Bürgermeisters aus der Zeitung‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die Herangehensweise des Bürgermeisters an Problemstellungen und der aufgezeigte Lösungsweg dazu sind sonderbar. Der erste Versuch – mittels Bürgermeisteranstellung – parteipolitisches Denken direkt in der Amtsdirektion zu verwirklichen, reichte wohl noch nicht aus. Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,Strukturreform‘ den Amtsdirektor loswerden. Ob das wohl der so oft propagierte ,Neue Stil‘ ist?‘‘, fragt sich Klubobmann Gottfried Aschauer verwundert.

 

,,Ich halte es durchaus für legitim, dass man in regelmäßigen Abständen die Verwaltungsstruktur überprüft und quasi zu einem Relaunch greift. Die Themen und Herausforderungen in der Kommunalpolitik ändern sich, da ist es die Aufgabe eines Stadtoberhauptes Abläufe regelmäßig zu durchleuchten. Aber den jetzt in Hallein eingeschlagenen Weg, abseits einer politischen Diskussion und Planung, halte ich für eine eigenartige Alibiaktion, um Parteipolitik zu betreiben“, betont der Vizebürgermeister.

 

„Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters durchaus zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen und nicht intern zu lösen, ist für mich nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden. Wie soll eine ganzheitliche Strukturreform in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes auf breite Beine gestellt werden und für die Zukunft auch greifen, wenn schon beim Start an der Gemeindevorstehung und den Fraktionen vorbeigearbeitet wird. Der Bürgermeister ist aus unserer Sicht gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen. Das Image der Stadt wird von einem ewigen Hick-Hack in den Medien mit Sicherheit nicht steigen. Der Bürgermeister agiert immer noch so wie in der Vergangenheit. Er sollte aber allmählich beginnen seine Hausaufgaben zu erledigen und sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, anstatt sich nur auf Überschriften zu beschränken und Streitigkeiten über Medien auszutragen“, so der Klubobmann abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein, Fotos: Stadtamt Hallein). – Noch Hinweis des SALZSCHREIBER: Gleich unten anschließend, finden Sie hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘, einen Beitrag über jenen SN-Bericht, auf den Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer in ihren oben stehenden Darlegungen Bezug nehmen.

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Karin Portenkirchner, ,,SN‘‘-Edelfeder und vom Branchen-Magazin ,,Der Österreichische Journalist‘‘ zu Österreichs bester Lokal-Journalistin gewählt, absolvierte ihre ersten Berufsjahre bei den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, bevor sie zur täglichen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wechselte. So widmet sie sich immer wieder ausführlich auch den aktuellen Themen aus der Stadt Hallein. Ihr jüngster, besonders markanter Beitrag aus der einstigen Salinenstadt, behandelt ein durchaus heißes Eisen – den ,,schwelenden Machtkampf‘‘ zwischen den Rathaus-Giganten SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. Karin Portenkirchner breitete das heikle Thema großzügig aus: Auf der gesamten Titelseite, auf der gesamten zweiten Seite und mit einem Kommentar auf der dritten Seite. Noch am Erscheinungstag des Artikels, langte dazu bei den Medien eine Stellungnahme der ÖVP Hallein ein. Deren Verfasser: ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

Unter den beiden Titelzeilen ,,Machtkampf im Rathaus‘‘ und ,,Es brodelt in Hallein‘‘ griff Karin Portenkirchner das Bestreben des SPÖ-Bürgermeisters auf, im Machtkampf mit dem Stadtamtsdirektor ,,das alte System zu durchbrechen‘‘. Unter den ÖVP-Bürgermeistern der vergangenen 20 Jahre sei im Halleiner Rathaus Erich Angerers ,,Einfluss weiter gewachsen‘‘. Dieser Machtfülle will nun Bürgermeister Stangassinger mit allen Mitteln entgegentreten, sogar mit Hilfe eines externen Experten. Stangassinger, der aus der Privatwirtschaft kommt, hat nach gut einem halben Jahr als Stadtchef, Probleme mit den Arbeits-Abläufen im Stadtamt. Karin Portenkirchner zitiert ihn dazu: ,,Die Abläufe kommen mir nicht sehr effizient vor‘‘ und ,,Angerer ist ein Flaschenhals, durch den vieles nicht durchpasst.‘‘ Dazu liefert Karin Portenkirchner natürlich auch die Sicht des Stadtamtsdirektors: ,,Wer Qualität will, muss eben Zeit opfern,‘‘ und ,,Man kann die öffentliche Verwaltung nicht eins zu eins mit der Privatwirtschaft vergleichen.‘‘ Der Bürgermeister erklärt auch, so Karin Portenkirchner, er wolle seinen obersten Beamten entlasten, da sich dieser um zu viele Dinge kümmere. Auch dazu gibt es eine Aussage von Erich Angerer: Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Beamten in Führungsposition viele Fäden zusammenlaufen.

,,Es brodelt in Hallein‘‘ stellte also Karin Portenkirchner fest. Ob das ,,Brodeln‘‘ zu einem Feuerwerk wird oder doch wieder verebbt? Der Halleiner Amtsdirektor, ein leidenschaftliches Arbeitstier, sitzt fest und einbetoniert an seinem Arbeitsplatz. Dies bestätigt auch der Bürgermeister. Der große Crash bleibt Hallein damit im Machtkampf der beiden wichtigsten Persönlichkeiten im Halleiner Rathaus erspart. Beim großen Aufräumen im Rathaus, bei dem der Bürgermeister ,,die Strukturen und Abläufe im Stadtamt durchleuchten lassen will‘‘, so Karin Portenkirchner, verbucht der Bürgermeister einen ersten Punktegewinn. Dazu Karin Portenkirchner: ,,Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Stadtchef dem Amtsdirektor schon entzogen.‘‘ Wie auch immer sich die Dinge im Halleiner Rathaus entwickeln, es gibt da einen pikanten Spruch, den der Amtsdirektor dem jungen und optimistischen Bürgermeister entgegenhalten kann – auch aufgrund seiner sehr persönlichen Erfahrungen: ,,Bürgermeister kommen und Bürgermeister gehen, doch Amtsdirektoren bleiben bestehen.‘‘ Zumindest in den nächsten viereinhalb Jahren dieser Amtsperiode wird sich diese Aussage nicht bestätigen. Wahrscheinlich auch in den anschließenden fünf Jahren noch nicht.

ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer kritisieren in einer Presse-Aussendung das Vorgehen des Bürgermeisters. An dieser Stelle veröffentlicht DER SALZSCHREIBER daraus nur drei Zitate. (Die Veröffentlichung der gesamten Aussendung erfolgt in einem eigenen Beitrag.) Zitat 1: ,,Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,,Strukturreform‘‘ den Amtsdirektor loswerden.‘‘ Zitat 2: ,,Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters schon zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen, ist nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden.‘‘ Zitat 3: Der Bürgermeister ist gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die klobigen seitlichen Mauern der kleinen Stiege, die vom Gruber-Platz hinauf zur Ferchl-Straße führt, gehören endlich entfernt. Das rötliche Marmor-Gestein bildet materialmäßig und farblich gleichermaßen einen absoluten Fremdkörper auf dem hellen, schön renovierten Gruberplatz vor dem Stille-Nacht-Museum. Jahrelang vergammelten die mächtigen Seitenmauern (siehe FOTOS 1 und 2 oben), schon machte sich die Hoffnung auf deren Entfernung breit. Anstatt angesichts des Jubiläums 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ die Mauern-Ungetüme zu beseitigen, wurden sie saniert und auch noch mit großen Abdeckplatten versehen (siehe FOTOS 3 und 4 oben). Das Ganze ist ein ärgerlicher Horror, der längst schon die Ausmaße eines peinlichen Schildbürger-Streiches angenommen hat.

Denn die brutalen Seitenmauern sind so groß und mächtig, dass sie keinerlei Funktion besitzen. Ihre wichtigste Aufgabe wäre, als Hand-Stütze beim Benützen der Stiege zu dienen. Doch nicht einmal dazu langt es. Die protzigen Mauern sind so gewaltig geraten, dass sie für nichts mehr zu gebrauchen sind. Deshalb war die Stadt Hallein zu einem grandiosen Schildbürgerstreich gezwungen. An der Innenseite der gewaltigen Stiegen-Festungsmauern musste ein Eisengeländer montiert werden, um den Benützern der Stiege den erforderlichen Halt zu geben und um damit die Sicherheit der Stiegenbenützer sicherzustellen (auf allen Fotos oben deutlich zu sehen). Dieses Kuriosem ist so irrwitzig, dass immer wieder auswärtige Besucher des Stille-Nacht-Museums die brutale Mauer mit dem filigranen Eisengeländer fotografieren – eine sehr spezielle, jedenfalls aber höchst unerfreuliche und peinliche Art, mit der hier für die Stadt Hallein geworben wird.

Also: Die brutalen Stiegen-Seitenmauern verschandeln den ganzen Gruber-Platz. Sie haben keinerlei Sinn oder Funktion. Also gehören sie endlich entfernt. Die Stiege müsste beidseitig ein Eisengeländer erhalten. Damit wäre der Gesamteindruck wesentlich zierlicher, die Stiege wäre nicht mehr der ärgerliche und unangenehme optische Störfaktor für den gesamten Gruber-Platz. Außerdem erschlägt die Stiege mit ihren Festungsmauern optisch auch das äußerst bescheidene Schau-Grab des Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber (siehe FOTO 5 oben), welcher in der Stadtpfarrkirche nahezu 30 Jahre lang tätig war. Daher: Je früher die unseligen Stiegen-Seitenmauern beseitigt werden, umso besser. Besser für das Erscheinungsbild des Gruber-Platzes, besser für die optische Wirkung des äußerst bescheidenen Schau-Grabes unseres Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber. Das Ganze hätte eigentlich schon anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Lied Stille Nacht, im Rahmen der Renovierung des Gruber-Platzes, passieren müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Geschichte der Mode-Familien Schorn/Schauer/Weißenbacher beginnt eigentlich schon vor 23 Jahren. Zilli Schorn und ihre Schwester Petra Schauer eröffneten 1996 die Herzerlstube am Kornsteinplatz. Die Nachfrage war groß und so wurde 1999, also vor 20 Jahren, gleich das zweite Geschäft eröffnet: Das heutige Geschäft „Zilli“ am Unteren Markt. Bis 2003 führten die Schwestern die beiden Geschäfte gemeinsam, dann übernahm Petra Schauer die Herzerlstube und Zilli Schorn widmete sich dem Geschäft Zilli am Unteren Markt. Dort bietet sie Dessous, Bademode und Nachtwäsche in höchster Qualität an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch Bettwäsche, Handtüchern, Seifen und Babygewand. Doch auch Männer werden bei Zilli fündig: Unterwäsche und Bademode gibt’s dort nämlich auch für die Herrenwelt. Wichtig: Solange der Vorrat reicht, gibt es bei Zilli Schorn einen Jubiläums-Schnäppchenmarkt mit Top-Produkten zu besonders günstigen Preisen. Doch die erfreuliche Familien-Saga lässt sich noch fortsetzen: Zilli Schorns Tochter Danja leitet seit 2011 ihr Schuhgeschäft, ebenfalls am Unterem Markt und Petra Schauers Sohn Johannes Weißenbacher, bietet seit 2011 urbane Männermode in seinem Herrenmode-Fachgeschäft ,,Johannes‘‘ am Kornsteinplatz.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte Zilli Schorn herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Geschäftes. Dazu unser oben stehendes Foto, auf dem Geschäfts-Inhaberin Zilli Schorn und Bürgermeister Alexander Stangassiger auf den runden Geburtstag des Geschäftes Zilli anstoßen. Hinsichtlich des Standortes Hallein sind sich die beiden einig. Zilli Schorn betont: ,,Hallein begeistert mit kleinen Geschäften, mit Persönlichkeit, mit individuellem und menschlichem Service. So etwas gibt es fast nirgends mehr, das ist eine echte Besonderheit hier in unserer Stadt.‘‘ Dem kann Bürgermeister Stangassinger nur zustimmen: ,,Unser Hallein ist ein echtes Juwel mit vielen Alleinstellungs-Merkmalen: Wir haben eine historische Altstadt mit vielen kleinen, persönlichen Geschäften. Mir ist immer der Branchenmix wichtig gewesen und diesen gilt es noch auszuweiten. Dann werden wir in Zukunft noch mehr Menschen zu uns nach Hallein bringen.‘‘ Zilli Schorn ist für den Bürgermeister eine echte Institution in Hallein und er führt weiter aus: ,,Genau dieses individuelle Einkaufserlebnis mit guter Beratung und hoher Qualität – so wie bei Zilli Schorn – schätzen die Menschen immer mehr. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr derartige Geschäfte wieder mehr Lebendigkeit in unserer Stadt bekommen und dadurch – neben den neuen, günstigen Parkgebühren – weiter an Attraktivität gewinnen.‘‘ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Wochenende rund um den Nationalfeiertag 2019, baute die glorreiche ,,Igonta Pass‘‘ in der Alten Saline auf der Halleiner Perner-Insel Österreichs größte (!) Krampus-, Perchten- und Hexenschau auf. Man erkennt, auch im Zeitalter von Computer, Internet und Horrorfilmen, haben die höllischen Gesellen nichts von ihrer schaurigen Anziehungskraft eingebüßt. Vom Anfang bis zum Ende der Ausstellung konnten sich die Veranstalter über massiven Publikums-Andrang freuen. Am Pernerinsel-Parkplatz leuchtete beim Eingangsschranken die Ampel permanent in Rot, die Umgebung rundum war mit Autos zugeparkt. Die Ausstellung zeigte, dass die ausstellenden Gruppen Schwerarbeit geleistet hatten, um den Besuchern eine unvergessliche Attraktion zu bieten. Das strahlende Wetter, normaler Weise eine Gefahr für die Besucherfrequenz derartiger Ausstellungen, konnte dem Besucherstrom nichts anhaben. Die Anziehungskraft der schaurig-schönen Ausstellung war auch deshalb so groß, weil man sich den gehörnten Höllenfürsten ganz nach Belieben nähern konnte, ohne dafür einen Peitschenhieb zu riskieren. Den Veranstaltern ist für den verdienten Erfolg ihrer fantastischen Ausstellung jedenfalls aufrichtig zu gratulieren.

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FOTO 1:
Während der Krampus-, Perchten- und Hexenschau der ,,Igonta Pass‘‘ herrschte permanenter Besucherandrang. FOTOS 2 bis 13: Aus der gezeigten Fülle der schier zahllosen Krampus-, Perchten- und Hexenmasken haben wir versucht, eine bunte Auswahl zu treffen. Auf alle Fälle kann man schon gespannt sein, welche Krampusgruppen heuer beim traditionsreichen Halleiner Krampuslauf bewundert werden können.

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Der Nationalfeiertag 2019 ging bei prachtvollem Wetter über die Bühne. Dieser Festtag Österreichs, der seit dem 26. September 1955 den Tag der Fahne ersetzt, ist auch mit dem Hissen der rotweißroten Österreich-Fahnen verbunden. Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde, Bezirksgericht, Bayrhamerplatz, Kornsteinplatz und Schöndorferplatz sowie das Gebäude von Arbeiterkammer/ÖGB zeigten schönen Fahnenschmuck. Die Bewohner der Altstadt hingegen, verzichteten bedauerlicher Weise auf jeden Fahnenschmuck. Beim Rundgang durch die Stadt war kein einziges rotweißrotes Fähnchen zu entdecken. So zeigten sich die Hausfassaden peinlicher Weise durchgehend stimmungslos, fad und leer. Vielleicht klappt es im kommenden Jahr besser, wenn die Gemeindepolitiker im Vorfeld des Nationalfeiertages 2020 – immerhin der 65. seiner Art – einen eindringlichen Appell an die Halleinerinnen und Halleiner richten, ein sichtbares Zeichen für ihr Heimatland Österreich zu setzen.

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FOTOS 1 bis 3:
Der Fahnenschmuck vor der Bezirkshauptmannschaft, vor dem Bezirksgericht und vor dem Gebäude Arbeiterkammer/ÖGB. FOTOS 4 bis 6: Auch Schöndorferplatz, Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz waren mit schönen Fahnen geschmückt. FOTOS 7 bis 10: Der Preis für die schönste und repräsentativste Beflaggung anlässlich des Nationalfeiertages geht natürlich wieder an das Halleiner Rathaus. Inmitten des prachtvollen Fassaden-Blumenschmucks wehten drei prächtige Fahnen: Die Fahne in der Mitte der Rathausfassade und etwas erhöht, trug das Staatswappen, die Fahne links zeigte das Landeswappen und die Fahne rechts war mit dem  Halleiner Stadtwappen geschmückt. Fürwahr – eine gelungene Inszenierung! Weil wir schon bei der eindrucksvollen Rathausfassade sind: Die Halleiner Hausbesitzer und Hausbewohner demonstrieren gleich auf zweifache Art ihre Sturheit, bzw. ihren Widerwillen, der Stadt Hallein ein farbenfrohes Gesicht zu geben: Erstens sträuben sich nach wie vor, dem begeisternden Beispiel des Rathauses zu folgen und auch ihre Hausfassaden am Nationalfeiertag mit schönen Fahnen  zu schmücken. Zweitens: Zweitens sträuben sie sich nach wie vor, am Nationalfeiertag für Fahnenschmuck an ihren Hausfassaden zu sorgen, so wie er mustergültig seit Jahrzehnten (!) an der Rathausfassade inszeniert wird. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die private Kinderbetreuungs-Einrichtung Mobile ist seit 16 Jahren eine wichtige Institution in Oberalm. Gegründet wurde sie 2003 als Elterninitiative. Inzwischen erweiterte die  Initiative Mobile ihr Angebot und so gibt es nun auch im Halleiner Ortsteil Rif zwei Krabbelgruppen für Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Bei Mobile wird den Kindern Geborgenheit vermittelt, und sie werden in ihrer Entwicklung gefördert“, betonte Landesrätin Andrea Klambauer bei ihrem Besuch in Rif. Und: „Mit der Erweiterung kommen wir dem Ziel einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Betreuung einen Schritt näher, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.“ Die Besonderheit im Kinderhaus Mobile bildet das familiennahe Konzept. Unter der Leitung von Gerlinde Sucher begleiten etwa in Oberalm fünf pädagogische Mitarbeiterinnen derzeit 28 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahre. Der niedrige Betreuungsschlüssel und der enge Kontakt zu den Familien ermöglichen eine bedürfnisorientierte Begleitung. „Diese Qualität werden wir auch in der neuen Einrichtung in Rif anbieten“, unterstreicht Gerlinde Sucher. „Im Mittelpunkt stehen der Kontakt zu den Familien und die pädagogische Haltung mit Begegnung auf Augenhöhe für alle Standorte. Jedes Haus wird aber auch seinen eigenen Charakter entwickeln.“ – Das oben stehende Foto entstand, als der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger dem Kinderhaus Mobile im Stadtteil Rif einen Besuch abstattete. – Vater Roland Schober und sein Sohn Xaver (vorne rechts) freuen sich über das neue Mobile-Haus in Rif gemeinsam mit (hinten von links) Corona Rettenbacher (Forum Familie Tennengau), Ulrike Kendlbacher (Leiterin Referat Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien), Mobile-Leiterin Gerlinde Sucher sowie Bürgermeister Alexander Stangassinger und Landesrätin Andrea Klambauer.

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Jahrhunderte lang wurden die Salzbestände des Halleiner Dürrnberges durch die Salzburger Erzbischöfe geplündert. Das jährliche Landesbudget der auch weltlich regierenden Fürsterzbischöfe wurde durch ihre Salz-Raubzüge in Hallein um bis zu zwei Drittel zusätzlich aufgefettet! Nur so war es möglich, die Stadt Salzburg architektonisch auf so sensationelle Weise auszugestalten. Die Stadt Hallein ging in diesen Jahrhunderten des Salz-Raubes völlig leer aus. Die Erzbischöfe bezahlten skandalöser Weise an Hallein Null Steuern aus den massiven Salz-Gewinnen, bezahlten nur Schand-Löhne im Salzbergwerk und in den Salinen und nahmen in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgend ein gefälliges Bauwerk zu errichten. Die kleine Stadt Hallein wurde von 11 Salinen permanent in Rauch und Dampf gehüllt. Wie es in Hallein aussah, berichtet Franz Schubert in einem Brief: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Kinder aus Halleins Umgebung begannen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu weinen, wenn ein Besuch in der Stadt Hallein bevorstand, so sehr fürchteten sie sich vor dieser schrecklichen Stadt.

Salzburg hingegen verzeichnete immer wieder neue Besuchsrekorde, wurde wegen seiner Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt und stöhnte immer mehr unter den Touristen-Massen, die sich durch die Stadt wälzten. Nun langte der weltgrößte Reiseverlag ,,Lonely Planet‘‘ nochmals kräftig zu: Er erklärte kurzerhand die Stadt Salzburg auch noch zum ,,Besten Reiseziel der Welt‘‘ und sorgte in der ohnehin überlaufenen Stadt Salzburg vorerst eher für Bestürzung und Ratlosigkeit. Schließlich rang man sich in der Weltkulturerbe-Stadt trotz des ungeliebten ,,Overtourism‘‘, eher gequält dazu durch, doch noch ein wenig stolz auf die Ernennung zur weltbesten Top-Destination zu sein. Solche Probleme sollte man haben…

Es ist also höchste Zeit, dass sich die uneinsichtigen Salzburger gefälligst einmal darauf besinnen, woher eigentlich die enormen Geldsummen kamen, welche die Schönheit der Stadt Salzburg überhaupt erst ermöglichten. Schon 15 Kilometer salzachaufwärts würden sie fündig – in Hallein. Es ist zumindest erstaunlich, dass die Salzburger Politik den Kontakt zu Hallein scheut wie der Teufel das Weihwasser, dass die Salzburger Politik so tut, als ob Hallein überhaupt nicht existieren würde. Jeder Salzburger Bürgermeister hütete sich bislang voll Arroganz davor, das heiße Thema des jahrhundertelangen Salz-Raubzuges in Hallein zugunsten der Landeshauptstadt in irgend einer Form anzusprechen. Und kein Halleiner Bürgermeister wagte sich daran, das überfällige Thema mit seinem Salzburger Amtskollegen zu erörtern. Dabei gibt es, 30 Jahre nach Ende der Salzproduktion in Hallein, einen brennend aktuellen Anlass, um dieses Gespräch endlich in Gang zu bringen.

Das letzte Zeugnis der historischen – für die Stadt Salzburg so unvorstellbar wertvollen – Salzproduktion in Hallein, die Salzsiedepfanne in der Alten Saline auf der Pernerinsel, steht in einem einsturzgefährdeten Gebäude. Nur ein Wald von Holzstützen im Parterre und im 1. Stock, verhinderte bislang die Katastrophe. Diese Siedepfanne ist das letzte Erinnerungs-Symbol an den unfassbaren Geldsegen, der sich aufgrund der Plünderung der Halleiner Salzbestände durch die Salzburger Fürsterzbischöfe jahrhundertelang über die Stadt Salzburg ergoss. Diese Siedepfanne müsste eigentlich noch heute von einer dankbaren Stadt Salzburg vergoldet werden. So weit wird es wohl nicht kommen, aber die Stadt Hallein kann bei der Stadt Salzburg mit bestem Gewissen eine finanzielle Hilfeleistung für die Sanierung des einsturzgefährdeten Siedepfannen-Gebäudes einfordern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
,,Salzburg zum besten Reiseziel der Welt gekürt‘‘, lautete die triumphierende Titelseiten-Schlagzeile der SN-Lokalbeilage vom 23. 10. 2019. Auf Seite 2 wurde gründlich nachgelegt mit der Schlagzeile ,,Salzburg stellt weltweit alle Städte in den Schatten.‘‘ Natürlich fehlte jeder Hinweis auf die einstigen Salz-Raubzüge, die das Wunder Stadt Salzburg erst ermöglichten. FOTO 2: Die Stadt Salzburg, wie wir sie alle kennen und lieben, konnte nur durch die fürsterzbischöflichen Salz-Plünderungen in Hallein zu solch prachtvollem Aussehen gelangen. FOTO 3: Ohne Salz aus Hallein hätte die Stadt Salzburg ein deutlich weniger attraktives Aussehen erhalten. – (Odo Stierschneider. FOTO 1: OST, FOTO 2: TVB Salzburg, FOTO 3: Das vom ,,Salzschreiber‘‘ überarbeitete Foto 2.)

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Wieder kommt aus der HAK Hallein eine großartige Erfolgsmeldung. Die HAK Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019 durch Bundesministerin Iris Rauskala und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union in Wien zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde nun in Wien mit der besonderen Auszeichnung „Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments“ geehrt. Damit ist die HAK Hallein eine zertifizierte ,,Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (die Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen.


STATEMENTS VON MINISTERIN IRIS RAUSKALA
UND EU-PARLAMENTS-VIZEPRÄSIDENT OTHMAR KARAS

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassadeur der Botschafter-Schulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. EP-Vizepräsident Othmar Karas sieht in den jungen Botschafterinnen und Botschaftern ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘


STATEMENTS VON HAK-DIREKTOR WERNER HUBER
UND EU-KOORDINATORIN ELKE AUSTERHUBER AN DER HAK

,,Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschafts-Partnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen‘‘, erläutert HAK-Direktor Werner Huber. ,,Durch die enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern‘‘, ergänzt EU-Koordinatorin Elke Austerhuber. ,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Strassburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. – Das oben stehende Foto zeigt von links Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, Dir. Werner Huber und Othmar Karas (EU-Parlament). – (Text und Foto: HAK Hallein)

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Bei der Eröffnung der neuen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone (der SALZSCHREIBER berichtete), war Bürgermeister Alexander Stangassinger verhindert. Der Halleiner Stadtchef holte seine Gratulation zur Eröffnung der Palmers-Filiale jedoch nach. Er gratulierte dem Ehepaar Ganzer als Palmers-Franchisenehmer und betonte dazu: „Qualität und Vielfalt sind für Hallein wichtig – die Familie Ganzer steht seit 39 Jahren für diese Qualität und diese Vielfalt und ich bin froh, dass ein bodenständiges Unternehmen die Palmers-Filiale übernommen hat. Der Branchenmix muss erhalten bleiben und wir bemühen uns, dass wir als attraktive Altstadt diesen Branchenmix auch erweitern, denn es stehen noch immer zu viele Geschäfte leer. Ich bin überzeugt, dass wir mit neuen Fördermodellen zu mehr Geschäften, mehr Vielfalt und mehr Attraktivität kommen.“ Auch die neue Parkgebühren-Regelung helfe, die Stadt attraktiver zu gestalten und somit auch der Wirtschaft, ist sich der Bürgermeister sicher: „Die neuen Parkgebühren sind in Wahrheit eine Wirtschafts-Förderung der Stadt. Denn ein derart günstiges Parkmodell lockt Besucher an, wodurch mehr Kaufkraft in der Stadt entsteht, was sowohl den Bewohnern, den Kaufleuten, dem Tourismusverband als auch der Stadt Hallein zugutekommt.“

 

95 Quadratmeter Verkaufsfläche, eine moderne Geschäfts-Einrichtung und ein mächtiges Eingangsportal sind die Merkmale der neuen und eindrucksvollen Palmers-Filiale in Hallein. Die architektonische Arbeit und die Leitung der Bauarbeiten gehen auf Felix Ganzer zurück. Kalk, Holz, Stein wurden verwendet, um möglichst natürliche Materialien einzusetzen. Doch wie kam es für den seit 39 Jahren in Hallein ansässigen Mode-Spezialisten Ganzer, den Palmers Store zu übernehmen? „Ein Zufall“, wie Peter Ganzer erklärt, „wir haben erfahren, dass Palmers einen neuen Franchisepartner in Hallein sucht.  Da wir einen passendes Geschäftslokal anbieten konnten und über ausreichende Branchen-Erfahrung verfügen, waren wir uns schnell einig.“ Für Ehefrau Irmgard Ganzer ist der Weiterbestand der Palmers-Filiale wichtig für Hallein: „Viele Frauen und Männer wollen nicht in ein Einkaufszentrum fahren, weil sie Socken oder Unterwäsche brauchen, sondern schätzen es, ein entsprechend attraktives Angebot in Hallein zu finden.  Für uns war es auch wichtig, dass Hallein weiterhin ein Palmers Standort bleibt. Deshalb haben wir uns so schnell dazu entschlossen.“ – Das oben stehende Foto zeigt Peter und Irmgard Ganzer mit dem Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger, der auch eine kleine Willkommensgabe überreicht hatte. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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2017 plante die Halleiner Arbeitsinitiative HAI noch den Ausbau bzw. die Aufstockung des ehemaligen Rhode-Objektes in Hallein-Neualm. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Der Mietvertrag wurde nicht mehr verlängert und das Objekt verkauft. Im zeitgemäßen Gewerbe- und Industriepark des Dietfried Kurz, Geschäftsführer von 4plus Management, wurde die HAI schließlich fündig. Dietfried Kurz hatte vor fünf Jahren Teile der einstigen Papierfabrik, östlich entlang der Salzachtalstraße angekauft und sorgte für eine Wiederbelebung der leerstehenden Hallen durch interessierte Betriebe. Die letzte verfügbare Halle wurde, mit Unterstützung von AMS und LAND SALZBURG, auf die Anforderungen der HAI zugeschnitten und zum neuen HAI-Standort. Nach der Übersiedlung wurde am 1. Juli 2019 der Secondhand-Shop ,,fair kauf‘‘ am Standort Salzachtalstraße 45 eröffnet. Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und ihr Team freuen sich jedenfalls sehr über die neuen Räumlichkeiten und auch darüber, dass die Kunden und Kundinnen den neuen Standort so gut angenommen haben. Die offizielle Eröffnungsfeier, verbunden mit einem Tag der Offenen Tür bei der Halleiner Arbeitsinitiative HAI, fand am 15. Oktober 2019 statt. Dazu hatten sich auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, AMS-Landesgeschäftsführerin Jaqueline Beyer sowie Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn eingefunden.
 

Seit über 30 Jahren bietet die Halleiner Arbeitsinitiative HAI befristete Jobs für Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind und wird dadurch zum Sprungbrett in ein Arbeitsverhältnis. Im Rahmen der Eröffnungsfeier berichteten einige Mitarbeiter/innen von ihren Erfahrungen. Zitat 1: ,,Ich bin viel selbstbewusster geworden und gehe offener in die Welt!‘‘ Zitat 2: ,,Vor meiner Beschäftigung bei der HAI habe ich viele Bewerbungen geschrieben, hier habe ich eine Chance bekommen!‘‘ Zitat 3: ,,In der HAI fühle ich mich zum ersten Mal voll akzeptiert und aufgenommen – ich bin so dankbar für diese Chance!‘‘ Dass Arbeitslosigkeit alle treffen kann, betonte auch der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger: „Mir ist die HAI ein wichtiges Anliegen, weil ich immer wieder Menschen treffe, die es aufgrund verschiedener Umstände nicht in die erste Arbeitsstelle schaffen und die HAI erfüllt hier eine wichtige Funktion – in einer Gesellschaft in der die Menschen immer mehr unter Druck geraten.“     

 

Die Finanzpartner AMS und LAND SALZBURG unterstützten die HAI bei den Investitions-Kosten am neuen Standort. AMS-Geschäftsführerin  Jaqueline Beyer über die Notwendigkeit der Arbeitsinitiative HAI: ,,Die Halleiner Arbeitsinitiative ist seit ihrer Gründung im Jahr 1986 ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik im Bundesland Salzburg und ein wichtiger Partner des AMS bei der Integration arbeitsloser Personen in die erste Arbeitsstelle. Durch die Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten ist ein weiterer wichtiger Professionalisierungs-Schritt gelungen, der eine Fortsetzung der guten Arbeitsmarkt-Ergebnisse der letzten Jahre erwarten lässt.‘‘ Die AMS-Geschäftsführerin unterstrich auch die erfreuliche Vermittlungs-Quote von 61 Prozent im letzten Jahr.

,,Menschen, die Unterstützung beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben brauchen, finden diese in sozialökonomischen Betrieben wie HAI. Die Halleiner Arbeitsinitiative ist mit ihrer Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Soziallandschaft von Salzburg. Ich möchte mich bei HAI für ihren Einsatz bedanken. Seit über drei Jahrzehnten begleitet  die Arbeitsinitiative Hallein Menschen hin zu einem Arbeitsplatz‘‘, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Sozialreferent Heinrich Schellhorn, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HAI weiterhin so gutes Gelingen am neuen Standort wünschte und auch, dass dieser Standort für die Tennengauer Bevölkerung zu einem Fixpunkt wird. –– HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr weiß aus Erfahrung: ,,Von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen, fehlt nicht nur der Job, sondern auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Meist leiden soziale Kontakte und die Gesundheit darunter. Ein Arbeitsverhältnis hilft, die Lebens-Verhältnisse zu stabilisieren: wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich.‘‘ –– Das erste der oben stehenden Fotos, die bei der Eröffnungsfeier entstanden, zeigt von links Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn, AMS-Geschäftsführerin Jaqueline Beyer, HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und Bürgermeister Alexander Stangassiger. –– (Text und Fotos: HAI).

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Am 17. Oktober 2019 fanden die TES Awards im Rahmen der Europäischen Woche der Berufsbildung in Helsinki / FIN statt. Dabei wurden die Besten der allgemein- und berufsbildenden Schulen aus 22 Ländern Europas für ihre nachhaltige Umsetzung von Entrepreneurship Education Programmen ausgezeichnet – darunter auch die HAK Hallein als Vertreter Österreichs! Besonders hob die Jury das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der European Entrepreneurship Education hervor. Bei zahlreichen EU-Projekten nahm dabei die Tennengauer Wirtschaftsschule stets die Vorreiterrolle ein und ermöglichte spannende Praxisprojekte zwischen Schulen, Universitäten und Betrieben in zahlreichen europäischen Ländern.

ANERKENNUNG FÜR DIE ERSTMALIG
GEGRÜNDETE EUROPEAN JUNIOR COMPANY

Besonders würdigte die Jury die erstmalig in Europa gegründete European Junior Company. ,,Dabei gründeten die Schüler der HAK Hallein gemeinsam mit Jugendlichen aus Schweden, Italien, Litauen und Spanien gemeinsam ein europäisches Unternehmen. Damit dieses internationale Joint-Venture gelang, bedurfte es vieler Koordinationsarbeiten, der Entwicklung neuer Unterrichts-Materialien sowie großen Engagements, bis sich der unternehmerische Erfolg einstellte‘‘, erläutert Elke Austerhuber (HAK Hallein), die auch in Finnland für ihr persönliches Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet wurde und betont: ,,Es ist schön zu sehen, welch enormes unternehmerisches Potential Jugendliche haben und faszinierend, sie bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Vision zu begleiten.‘‘


HAK HALLEIN IST ZU VERSCHIEDENEN
EUROPAWEITEN KONFERENZEN EINGELADEN

Dieser Award ist für die HAK Hallein neben dem Erasmus+ Award im letzten Jahr eine weitere bedeutsame europäische Auszeichnung. „Gerade solche europäischen Kooperationen sind es, die sich nachhaltig auf eine moderne Bildungspolitik der Zukunft in einem vernetzten Europa auswirken.“, betonte auch Joao Santos seitens der EU-Kommission bei der Preisverleihung. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass auch die HAK Hallein als ,,Botschafterschule bzw. Best-Practice-Schule zur Förderung des Unternehmergeists‘‘ bereits zu verschiedenen europaweiten Konferenzen eingeladen ist. Dabei werden die vielseitigen Konzepte, die schulintern entwickelt wurden und inzwischen an verschiedenen Schulstandorten europaweit implementiert wurden, weiter multiplizieren und zu mehr „Entrepreneurial Spirit“ motivieren“, führt Elke Austerhuber weiter aus.

 

DIE NÄCHSTE AUSZEICHNUNG FÜR DIE
HAK HALLEIN STEHT IM NOVEMBER 2019 BEVOR

Auch die nationale Jury, die sich aus den Vertretern der Wirtschaftskammer Österreich, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zusammensetzte, zeigte sich sehr beeindruckt. ,,Die europaweite Förderung von Entrepreneurship Education ist auf die Initiativen engagierter Schulen zurückzuführen, die jede Chance nützen, um ihren Schülern zu helfen, sich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Schüler und Schülerinnen, die an solchen Bildungsprogrammen teilnehmen, fördern ihre Kreativität, verbessern ihr Selbstbewusstsein und ihren Einfallsreichtum. Mit dieser Auszeichnung möchten wir ihre hervorragende Arbeit anerkennen und ihnen für ihre Visionen und Hingabe danken‘‘, so Caroline Jenner, CEO JA Europe. ,,Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Damit wird das jahrelange Engagement der unternehmerischen Ausbildung an unserer Schule von höchster Ebene, seitens der Europäischen Kommission, gewürdigt‘‘, unterstreicht Direktor Werner Huber die große Bedeutung dieses Preises abschließend. – Für die HAK Hallein steht der nächste erfreuliche Termin bereits fest: Am 13. November 2019 wird die HAK Hallein in Wien auch auf nationaler Ebene mit dem Auszeichnung ,,Entrepreneurship Education für schulische Innovationen Advanced Level‘‘ in Wien ausgezeichnet!


INFORMATIONEN ZUR
EUROPÄISCHEN WOCHE DER BERUFSBILDUNG

Abschließend noch Informationen zur Europäischen Woche der Berufsbildung: Sie stellt eine Initiative der Europäischen Kommission dar und soll die Exzellenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (BAW) hervorheben und ihre Attraktivität steigern. Mit der Woche möchte man verdeutlichen, dass die Berufsbildung eine ebenso gute Wahl für eine qualitativ hochwertige Karriere sein kann und den Jugendlichen sowie Erwachsenen helfen, ihr volles Potential zu entfalten. Events und Aktivitäten in ganz Europa – lokale, regionale und nationale – zeigen die zahlreichen Möglichkeiten der Berufsbildung für Jugendliche, Erwachsene und Unternehmen auf. Das Motto der Initiative ist „Entdecke dein Talent!“ und sollte auf das Talent jeder Einzelperson hinweisen sowie darauf, dass die Berufsbildung die Vermittlung notwendiger praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen bietet, um in der Berufswelt sowie in der gesamten Gesellschaft erfolgreich zu sein. Das diesjährige Thema lautet „Berufsbildung für alle – Kompetenzen fürs Leben“ wobei die inklusiven und lebenslangen Aspekte der Berufsbildung im Mittelpunkt stehen.

https://ec.europa.eu/social/vocational-skills-week/ – (MMag. Elke Austerhuber, MSc.)

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Elke Austerhuber von der HAK Hallein, konnte die Auszeichnung ,,European Entrepreneurial School’’ in Helsinki während der Europäischen Woche der Berufsbildung von Joao Santos (EU-Kommission) und Caroline Jenner (JA Europe) entgegennehmen. – (Fotos: JA Europe).

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Die längsten Gebäude-Fassaden in Hallein weist die Alte Saline auf der Pernerinsel auf, obwohl nur noch etwa 50 Prozent ihrer einstigen Baumasse vorhanden sind. Nun wird die zur Altstadt hin gerichtete Salinen-Fassade erfreulicher Weise einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sie wurde bereits zur Gänze eingerüstet. Damit erhält dieser Bereich gemeinsam mit dem neu errichteten Salinensteg ein makelloses und gepflegtes Aussehen. Diese wichtige Fassaden-Sanierung wirft natürlich die Frage auf, wie es hinter einem Teil dieser ausgedehnten Fassade überhaupt weitergehen soll. Denn dort findet man im 1. Stock, Europas letzte historische Salzsole-Siedepfanne. In dieser wurde einst die Salzsole vom Dürrnberg erhitzt und verdampft, so dass man vom Boden der Sudpfanne das Salz herausziehen konnte. Es wurde unmittelbar neben der Sudpfanne auf einer großen erhitzten Eisenfläche getrocknet. Heute ist dieser Gebäudeteil einsturzgefährdet!  Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stock verhindert seit Jahren den drohenden Gebäude-Einsturz! Ein europaweit beispielloser Tatbestand, unfassbar angesichts der Tatsache, dass das Halleiner Salzwesen 800 Jahre lang dazu diente, um der Stadt Salzburg ihre städtebauliche Schönheit einschließlich der Festung Hohensalzburg zu verleihen. Die Stadt Salzburg hätte bezüglich dieses Themenbereiches, in Hallein längst schon in Erscheinung treten müssen.

 

DIE STADT SALZBURG WURDE NUR DURCH EINEN
JAHRHUNDERTE DAUERNDEN SALZ-RAUB IN HALLEIN
STRAHLENDES ,,KULTURERBE DER MENSCHHEIT‘‘

In Hallein nahmen die regierenden Salzburger Erzbischöfe keinen einzigen Ziegel in die Hand, um auch hier irgend ein markantes Bauwerk zu errichten. Per Erlass verfügten die kirchlichen Landesherren, dass sie für ihren Jahrhunderte langen Salz-Raub auf dem Dürrnberg, keine Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Dafür bezahlten die Salzbischöfe im Salzbergwerk und in den Salinen nur Schandlöhne. Entsetzt berichteten die damaligen Besucher Halleins, wie aggressiv sie von Frauen und Kindern angebettelt wurden. Franz Schubert schildete in einem Brief an seinen Bruder eindringlich und brutal den Unterschied zwischen den Städten Hallein und Salzburg: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Dramatischer lässt sich nicht mehr darlegen, wie sehr die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein profitierte, während Hallein 600 Jahre lang völlig leer ausging! Daher: Nicht die Stadt Hallein, sondern die Stadt Salzburg, weltweit berühmt für ihre Schönheit, die sie dem Jahrhunderte währenden Salz-Raub in Hallein verdankt – sie müsste in erster Linie größtes Interesse daran haben, dass jener Salinen-Gebäudeteil, in dem sich die letzte historische Sudpfanne befindet, renoviert und vor dem Einsturz bewahrt wird.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Unsere FOTOS 1 bis 5 zeigen die eingerüstete West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel. Auf dem 1. FOTO ist die gesamte eingerüstete Fassade vom Bereich des Salinensteges flussabwärts bis zum Pernerinsel-Parkplatz zu sehen. Die FOTOS 2 bis 5 zeigen in umgekehrter Richtung die Salinen-Fassade abschnittsweise vom Pernerinsel-Parkplatz flussaufwärts bis zum Bereich des Salinensteges. Die FOTOS 6 bis 11 liefern einen dramatischen Einblick in die entsetzliche, für die Öffentlichkeit gesperrte Welt, unterhalb der letzten historischen Sudpfanne. Hier befinden sich die gemauerten Brennöfen, welche einst die darüber befindliche Sole-Siedepfanne erhitzten. Überall finden sich die zahlreichen Holzstützen, die bisher den Einsturz des Gebäudes verhinderten. Das letzte Foto entstand im 1. Stock des Gebäudes und zeigt die historische Salz-Siedepfanne. Im Hintergrund bräunlich die Siedepfanne, davor schwarzblau die Eisenfläche, auf der das Salz aus der Siedepfanne getrocknet wurde. Auch hier sind die zahlreichen Holzstützen zu sehen. Die Stadt Salzburg hätte die moralische, vor allem aber die finanzielle Verpflichtung, die längst überfällige Instandsetzung des Gebäudes mit der letzten historischen Salz-Siedepfanne maßgeblich zu unterstützen. Schließlich befinden sich in dem Gebäude die letzten Zeugnisse der Halleiner Salzepoche, die der Stadt Hallein überhaupt nichts brachte, dafür aber die Stadt Salzburg, in vergleichsweise unfassbarem Ausmaß, bereicherte. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Das historische Schloss Wiespach bietet, als herausragender kultureller Brennpunkt, eine landesweit angesehene Kunst-Galerie. Hier wird auch wertvolle Kunstförderung betrieben und es gibt hier einen einzigartigen Rahmen für Veranstaltungen, Meetings und Hochzeiten. Nun wird diese anspruchsvolle Palette im Schloss Wiespach nochmals erweitert – durch das Café PurPur. Dieses verwöhnt seit 17. Oktober 2019, im vermutlich reizvollsten Raum der ganzen Stadt Hallein, einem stimmungsvollen, historischen Gewölberaum mit markanten Säulen, seine Gäste. (Dazu unsere oben stehenden Fotos). Sandra Neureiter und Romana Schieferer bilden die sympathischen Feen im neuen Café PurPur und sind engagiert um die Zufriedenheit ihrer Gäste bemüht, egal ob beim Frühstück, einem Snack zwischendurch oder bei Kaffee und Kuchen nach einer Veranstaltung. Die Gäste im Café PurPur haben auch die Möglichkeit, die jeweils aktuell im Schloss Wiespach gezeigten Kunst-Ausstellungen zu besuchen. Geöffnet ist das Café Purpur im Schloss Wiespach Donnerstag von 8,30 bis 13,30 Uhr, Freitag von 8,30 bis 17 Uhr und Samstag von 8,30 bis 13,30 Uhr. Tisch-Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0660 / 1144 506 entgegen genommen. Ab Spätherbst ist die Reservierung auch per Mail möglich: www.schloss-wiespach.at/schloss/cafe

 

Bei der Eröffnung waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger, Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher anwesend. Bürgermeister Stangassinger zeigte sich vom neuen Café begeistert: ,,Die Galerie Schloss Wiespach zeichnet sich durch eine ganz spezielle Ausstrahlung aus. Dass hier jetzt auch Kaffee, Getränke, Frühstück und Snacks in besonderer Qualität serviert werden, freut mich, denn damit werden das Schloss Wiespach, dessen Umgebung und somit auch unsere Stadt, aufgewertet. Ich wünsche den beiden Café-Betreiberinnen alles Gute und hoffe, dass sowohl die Kunst als auch die Kulinarik immer mehr Gäste anlocken werden.‘‘ Die offizielle Eröffnung wurde von Bürgermeister Alexander Stangassiger und den beiden Lokal-Betreiberinnen Sandra Neureiter und Romana Schieferer vollzogen. Die beiden PurPur-Ladies sind mit ihrem ,,Kuchlwerk OG‘‘ Catering-Service schon seit Mai 2019 für das Hauscatering im Schloss Wiespach zuständig und begleiten die verschiedenen Veranstaltungen des Hauses mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Hinsichtlich der Lieferanten für das Café Purpur zeigte man sich besonders  wählerisch und so kommen die Besucherinnen und Besucher des Café PurPur in den Genuss ausgesuchter Spezialitäten. Zum Beispiel: Die Heumilch-Käseprodukte aus der traditionsreichen Dorfkäserei Pötzelsberger. Die Fleischwaren vom Familienbetrieb Fleischerei Gumpold Gallus, bereits in 3. Generation in Kuchl. Die Hühnereier vom Oberhofbauer in Kuchl, dessen glückliche Hühner sich in einem großen Freilaufgelände wohlfühlen. Der Prosecco Le Zitelle di Ron kommt von der Familie Mion, mit dieser wurde der ideale Prosecco-Lieferant gefunden. Und der Kaffee stammt aus der ,,Herr Werner Rösterei‘‘. Ihr Inhaber ist Kaffee-Röster aus Leidenschaft. Er bringt aus den geschmackvollsten Ecken der Welt die besten Bohnen mit und röstet diese schonend mit viel Liebe: Für´s Genießen im Café PurPur. Abschließend noch ein Blick auf die Getränkekarte: Kaffee, Heiße Schokolade, Kinder-Kakao, Bio-Tee, Prosecco und antialkoholische Getränke. Somit ist das Café PurPur ein neuer, erlesener Bestandteil der Halleiner Gastronomie.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4:
Der SALZSCHREIBER fotografierte noch vor der offiziellen Eröffnung im neuen Café PurPur, welches sich im Erdgeschoß des Schlosses Wiespach befindet. Das mit sichtbarer Hingabe geschaffene Ambiente im überaus reizvollen Gewölberaum mit seinen Säulen, wird sicher seine spezielle Anziehungskraft für alle, die eine besondere Atmosphäre zu schätzen wissen, nicht verfehlen. FOTO 5: Die beiden strahlenden PurPur-Ladies Romana Schieferer (links) und Sandra Neureiter (2. von rechts) eröffneten mit Bürgermeister Alexander Stangassiger und Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock das neue Café. Wer weiß, vielleicht wird es einmal in Schloss-Café PurPur umbenannt? – (Odo Stierschneider und Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Der neue Obmann des Reinhalteverbandes Tennengau Nord, Bürgermeister Helmut Klose aus Puch und dessen Stellvertreter, Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, informierten sich über Tätigkeiten und Aufgaben sowie über die technische Ausrüstung des Reinhalteverbandes. Anschließend erfolgte eine  Besichtigung der Anlagen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord wurde 1974 von 7 Gemeinden gegründet. Die damalige Hauptaufgabe bildete die Beseitigung und Reinigung von Abwässern, sowie die Errichtung und Betreuung der erforderlichen Anlagen. Aktuell zählt der Verband 35 Abwasser-Pumpwerke, 10.500 Schächte, 310 Kilometer Kanal-Leitungen und etwa 11.000 Hausanschlüsse. Derzeit besteht der Verband aus den 9 Mitglieds-Gemeinden Adnet, Anif, Ebenau, Grödig, Hallein, Krispl, Oberalm, Puch und Bad Vigaun.

 

Im Jahr 2000 wurde auch der komplette Betrieb der Wasser-Versorgung der Stadtgemeinde Hallein mit 3 Brunnen, 4 Hochbehältern und 104 Kilometern Wasser-Leitungsnetz, an den Verband übergeben. 2010 wurde mit der Planung der Hochwasser-Schutzanlagen für die Altstadt von Hallein begonnen. Der Betrieb und die Instandhaltung dieser weiteren 6 Pumpwerke einschließlich der Notstrom-Versorgung, wurde 2014 ebenfalls an den Verband übertragen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord ist somit ein umfangreicher Dienstleistungs-Betrieb für seine Mitglieds-Gemeinden. Bürgermeister Helmut Klose und Bürgermeister Alexander Stangassinger, überzeugten sich hiervon in der Zentrale des Verbandes in Anif, wo eine moderne, nach dem Stand der Technik gebaute Leitstelle, jede Störung im System erkennt, womit die 31 Mitarbeiter sofort die erforderlichen Maßnahmen einleiten können.

 

Für das erst kürzlich ausgebaute Abwasser-Pumpwerk in Adnet, wurde die Leistung für die Erfordernisse der Zukunft angepasst und die Bürgermeister lobten den hohen Sicherheitsstandard. Beim Hochwasser-Pumpwerk im Stadtpark Hallein wurde das stationäre Notstrom-Aggregat mit einer Leistung von 490 kVA, dies entspricht einer Versorgungs-Leistung für rund 120 Haushalte, besichtigt. Diese Notstrom-Versorgung wurde so ausgelegt, dass im Notfall auch das in der Nachbarschaft gelegene Senioren-Wohnheim versorgt werden könnte. Abschließend zeigten sich beide Bürgermeister sichtlich zufrieden, dass der Abwasser-Betrieb, die Wasser-Versorgung und der Hochwasser-Schutz beim Reinhalteverband Tennengau Nord in besten und verantwortungsvollen Händen liegt und das engagierte Team mit seinen 31 bemühten Mitarbeitern unverzichtbare Arbeit für die Mitglieds-Gemeinden leistet.
Dazu meinte ein humorbegabtes Belegschafts-Mitglied: ,,Wir sorgen dafür, dass unser Wasser nicht Baden geht!‘‘

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Zentrale des Reinhalteverbandes in Anif mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Breinlinger, Bereichsleiter Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose und Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Alexander Stangassinger. FOTO 2: Von links: Bürgermeister Helmut Klose, Bereichsleiter Wolfgang Haslauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Pumpwerk in Adnet. FOTO 3: Das Notstrom-Aggregat des Hochwasser-Pumpwerkes neben dem Halleiner Stadtpark. Von links die beiden Bürgermeister Alexander Stangassinger und Helmut Klose. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Die hervorragend geführte Stadtbücherei Hallein, erfreut zahlreiche Halleinerinnen und Halleiner mit Literatur aus allen Bereichen und dient als beliebte Servicestelle für Jung und Alt. Über 20.000 Romane, Kinder-, Jugend- und Sach-Bücher aus allen Bereichen und Wissens-Gebieten sowie DVDs und Zeitschriften stehen den Halleinerinnen und Halleinern auf 360 Quadratmetern zur Verfügung. Da sich die dynamische Welt der Bücher rasant weiterentwickelt, muss die Bücherei immer wieder diverse Werke aussortieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Michaela Hasenauer, engagierte Leiterin der stadteigenen Bücher-Servicestelle, ist laufend darum bemüht, dass neue Werke den Einzug in ihr Bücherei-Reich finden. Die aussortierten Bücher sollen nun bei einem großen Bücher-Flohmarkt der Stadtbücherei vom 18. bis 31. Oktober 2019 ihren Weg zur interessierten Bevölkerung der Stadt Hallein finden.

Dabei werden zahlreiche unterschiedliche Werke zu günstigen Preisen angeboten. Vorbeischauen lohnt sich! Für Bürgermeister Alexander Stangassinger zählt die Bücher-Servicestelle zu einer der wichtigsten Einrichtungen der Stadt Hallein: ,,Bildung ist ein wichtiges Thema und lesen gehört einfach dazu. In der heutigen Zeit wird vieles schon digital erledigt, aber ein Buch in der Hand zu halten und zu lesen – das ist für mich das bessere, intensivere Gefühl. Die Stadtbücherei bietet nicht nur Lesestoff für alle Interessen, sondern ist auch Rückzugsort und Ruheort für die Bevölkerung. Ich schätze das Angebot und die Arbeit hier ganz besonders und der Zustrom aus der Bevölkerung bestätigt, dass die Bücherei ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt ist.‘‘ Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, freut sich schon auf viele Interessenten beim Bücher-Flohmarkt: ,,In den letzten Jahren war der Zuspruch beim Bücher-Flohmarkt immer groß. Die Bücher, die wir anbieten, sind auch nicht unbedingt alt oder beschädigt. Wir müssen aber Platz schaffen für aktuellere Werke. Deshalb verkaufen wir die Bücher zu günstigen Preisen, damit sie nicht im Lager verstauben oder gar entsorgt werden müssen.‘‘


Die Stadtbücherei am Schöndorferplatz 6, mit ihren gemütlichen Leseplätzen, der großzügig gestalteten Kinderbücherei, dem stark erweiterten Sachbuch-Bereich und einem ausgewählten Bestand an Filmen, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr; Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr; Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr; Freitag 10.00 – 14.30 Uhr. Die Stadtbücherei ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 06245-84979. –  Auf dem oben stehenden Foto halten Michaela Hasenauer (links), Barbara Stadlmann und Bürgermeister Stangassinger die neuesten Werke der Stadtbücherei in Händen und freuen sich auf zahlreiche Bücher-Freunde beim Flohmarkt vom 18. bis 31. Oktober 2019, damit noch mehr Platz für neue Bücher geschaffen wird. – (Presse-Mitteilung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Seit DER SALZSCHREIBER über das Blauglocken-Baumwunder vor der ehemaligen (und jetzt brachliegenden) Bezirkshauptmannschaft Hallein berichtete, ist schon einiges passiert in der Stadt. Sie müssen also deshalb hier, im Anschluss an diesen Artikel, 15 Beiträge weit hinunterscrollen, dann stehen Sie am Ausgangspunkt einer völlig unverständlichen Tragödie. Den prächtigen und wackeren Blauglocken-Baum mit seinen riesigen Blättern, der sich neben der einstigen  Bezirksbehörde den engen Spalt zwischen Trottoir-Randstein und Fahrbahn-Asphalt ausgesucht hatte, – ihn gibt es nicht mehr. Man kann nur schockiert über so viel Rücksichtslosigkeit, Stumpfsinn, Geistlosigkeit und Brutalität sein, die zur Vernichtung des noch kleinen, aber bereits beeindruckenden Blauglocken-Baumes geführt haben. Doch haben wir Erbarmen: Das herrliche Pflanzenwunder störte wahrscheinlich den unheimlich ausgeprägten Ordnungssinn des oder der Täter. Zwischen dem so schön ungepflegten  Gehsteig- und Fahrbahn-Asphalt war das herrliche Grün des nun Gefällten natürlich ein extremer optischer Störfaktor. Der oder die Täter dürften jedoch kurz nach ihrer Wahnsinntat erblindet sein. Denn an weiteren grün gefärbten Störfaktoren rund um den einstigen Standplatz des sinnlos vernichteten Blauglocken-Baumes, die schon längst hätten entfernt werden müssen, herrscht wahrlich kein Mangel. Es lässt sich erahnen, wann die grünen Truppen zum Angriff auf das leblose Gebäude der einstigen Bezirksbehörde schreiten und dieses völlig überwuchert haben.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Solche Pflanzenwunder haben natürlich in Hallein keine Chance. In jeder anderen Stadt hätte man sich gefreut und bemüht, dem großblättrigen Kleinen das Überleben zu sichern. FOTOS 3 bis 5: Das Unfassbare: Der unglaubliche Schandakt ist vollbracht, nur noch kurze Stammteile mit den Schnittflächen sind sichtbar. Eine Schande für Hallein! Man erkennt, dass die dünnen Stämme des Wackeren sogar in der Lage waren, den umgebenden Asphalt zu sprengen. FOTOS 6 bis 10: Die rücksichtslosen und brutalen Täter sind, seit sie den Blauglocken-Baum niedermachten, offenbar erblindet. Sonst hätten sie schon längst den wilden Grünwuchs, nur wenige Meter vom Standort des vernichteten Blauglocken-Baumes entfernt, sehen und beseitigen müssen. Solch ungehemmtes Grün-Wachstum findet sich nirgendwo sonst auf den Gehsteigen inmitten einer Stadt und stellt natürlich eine peinliche Schande für Hallein dar. Was sich die Besucher der Stadt Hallein, die mit der Bahn ankommen, hier wohl denken werden? FOTO 11: Mit der sinnlosen Vernichtung des Blauglocken-Baumes, wurde im Halleiner Bahnhofsviertel das Entstehen eines fantastischen Naturwunders verhindert. Wie das letzte Foto oben zeigt, ist man anderswo doch wesentlich klüger und erfolgreicher vorgegangen. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es noch dauert, bis die Baummörder sich dazu bequemen, endlich die grüne Wildnis beim Standort ihres Opfers zu beseitigen. Dazu kursiert mittlerweile in der SALZSCHREIBER-Redaktion das schlimme Horror-Gerücht, dass die blindwütigen Täter eigentlich den Wildwuchs auf dem Asphalt und nicht den Baumglocken-Baum hätten beseitigen sollen… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Halleiner Fußgängerzone blüht auf. Die jahrelangen düsteren Zeiten nach der Schließung des einstigen Glaswaren-Fachgeschäftes Hickade inmitten der Halleiner Fußgängerzone sind vorbei. Unternehmer Peter Ganzer, in Hallein vielfältig engagiert in mehreren Modegeschäften, im Tourismusverband Hallein und im Rahmen des Vereines der Halleiner Kaufmanns- und Kauffrauenschaft, hatte das Geschäftslokal übernommen, doch neue Mieter ließen vorerst auf sich warten. Nachdem nun die Palmers-Filiale in der Thunstraße geschlossen wurde, trat Peter Ganzer als neuer Franchisenehmer auf und eröffnete in seinen Räumlichkeiten in der Fußgängerzone – nach umfassender Innen- und Außenrenovierung – die neue Palmers-Filiale in Hallein. Erfreulich, dass damit die angesehene Firma Palmers für Hallein erhalten werden konnte. Geschäfts-Fassade, Auslage, Eingang und Innenräume vermitteln städtische Eleganz und stellen eine enorm wichtige Initiative für das Image der Einkaufsstadt Hallein dar.

Die Firma Palmers, in Hallein seit Jahrzehnten mit einer Filiale präsent, tritt auf ihrer Homepage mit folgendem Grundsatz-Statement in Erscheinung: ,,Wir sind eine der Traditionsmarken Österreichs mit einer großen Geschichte. Heute verstehen wir uns als ein 105-jähriges Startup. Denn wir stehen am Start einer neuen Ära. Warum? Die Zeiten haben sich zum Besseren verändert. Die Tage von „Sex Sells“ und Unterwäschewerbung für Ehemänner sind vorbei. Wir leben in einer Welt, in der wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir leben in einer Welt, in der jede Figur als Bikinifigur gilt. Eine Welt, in der Frauen Frauen lieben. Eine Welt, in der die Wahl keine Qual ist und Models Ecken und Kanten haben. Und Kurven. Eine Welt, in der Männer und Marken Haltung zeigen müssen. Das ist die neue Welt von Palmers.‘‘ Der SALZSCHREIBER wünscht Peter Ganzer mit der schönen, neuen Palmers-Filiale in Hallein, alles Gute für eine erfolgreiche Entwicklung. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Der ,,Molnar-Platz‘‘ in der Halleiner Altstadt müsste eigentlich in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt werden. Höchst erfreulich, wie intensiv sich hier, sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen bunter Blumenschmuck zeigt. In Blumenbehältern, an Hauseingängen, entlang von Hausfassaden und auf der Blumeninsel rund um den historischen Marmorbrunnen in der Mitte des Platzes, entfaltet sich eine großartige Blumenpracht. Die Halleiner Hausbesitzer scheuen Blumen vor den Fenstern wie die Pest, nur den (viel zu wenigen) Aller-Mutigsten und Aller-Tapfersten gelingt es, ihre Hausfassaden vorbildlich mit buntem Blumenschmuck zu verschönern. Natürlich findet sich auch am Blumen-Molnar-Platz eine blumengeschmückte Hausfassade, eine echte Attraktion unter den leeren und kahlen Hausfassaden der Halleiner Altstadt. Als der Fotograf des SALZSCHREIBER am Molnar-Platz seine Kamera auf die zahlreichen Blumenmotive richtete, da wurde er von einer Hausbewohnerin im südlichen Bereich des Molnar-Platzes eingeladen, einen Blick hinter ein verschlossenes, natürlich mit Blumen geschmücktes, Eingangstor zu werfen. Die Überraschung war perfekt. Es tat sich ein kleiner, stimmungsvoller Innenhof auf, in dem ein herrliches, völlig unerwartetes Pflanzen-Paradies den Beschauer begeistert. Und ganz nebenbei, hier findet sich wohl Halleins größte Hauswand, die vollständig und dicht mit Grün bewachsen ist – schon für sich eine spezielle Attraktion. – Wenn in Hallein vom Blumenschmuck der Hausfassaden die Rede ist, dann muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass das Rathaus am Schöndorfer-Platz seit Jahren vorbildlichen Blumenschmuck an seiner großen Fassade zeigt. Seit Jahren? Seit Jahrzehnten! Und nahezu alle Hausbesitzer gehen an der blumengeschmückten Rathausfassade ungerührt vorbei, ohne diese als Anregung zu empfinden. Seit Jahren schon. Wir korrigieren: Seit Jahrzehnten schon!

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Natürlich gibt es auf dem Molnar-Platz auch den in Hallein so extrem seltenen Hausfassaden-Blumenschmuck. FOTOS 2 und 3: Schöne Blumentröge verschönern den öffentlichen Raum des Molnar-Platzes. FOTOS 4 bis 6: Üppige Blütenpracht entlang von Hausfassaden. FOTO 7: Schöne Blumenbehälter vor einem Eingangstor. FOTO 8: Prächtiges Blumen-Arrangement vor einem weiteren Eingangstor am Molnar-Platz. FOTOS 9 bis 13: Eines der Eingangstore am Molnar-Platz öffnete sich für den SALZSCHREIBER, dahinter tat sich eine beeindruckende Pflanzen-Wunderwelt auf. Auf dem Foto 13 ist links oben nur ein kleiner Teil der wahrscheinlich größten Hauswand in Hallein zu sehen, die völlig unter grünem Pflanzenschmuck verborgen ist. FOTOS 14 bis 18: Rund um den historischen Stadtbrunnen in der Mitte des Molnar-Platzes, herrscht ein begeisterndes Blumen- und Blüten-Paradies. Also: Ab sofort wird der Molnar-Platz in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt! – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Drei Halleiner Volksschulen luden Clown Hugo ein, um die Kinder für das Thema  Fair Trade zu sensibilisieren. Mit Erfolg. Die 45-minütige Show von Fair-Trade-Clown Thomas Wackerlig hatte es in sich. Humor und Klamauk, verknüpfte der Komiker gekonnt mit der Botschaft einer besseren Welt mit Fair-Trade-Produkten. Der Clown brachte auch eine Weltkugel mit, als Symbol dafür, dass die Menschen nur eine einzige Erde zur Verfügung haben und dass auch bereits alle Kinder mit dieser achtsam umgehen müssen. Obst und Gemüse sollten so gut wie möglich unter fairen Bedingungen geerntet werden. Die Bauern und Bäuerinnen in den Ländern, in denen Kaffee, Kakao, Bananen oder Orangen angebaut werden, wollen ja schließlich auch gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen – so die Botschaft in den vergangenen Tagen in den Halleiner Volksschulen Burgfried, Rif-Rehhof und Stadt. Die Kinder lauschten dem Clown, antworteten gut vorbereitet auf seine Fragen und arbeiteten engagiert mit – vom Lachen über die Slapstick-Einlagen ganz zu schweigen. Und am Ende? Am Ende steht die Botschaft, dass hunderte Produkte mit dem FairTrade-Zeichen nicht nur vorzüglich schmecken, sondern gleichzeitig Lebensfreude bringen – und die Kinder haben diese wichtige Botschaft verstanden.


Dass Clown Hugo ausgerechnet in Hallein auftritt ist kein Zufall. Seit 2013 ist Hallein Fair-Trade-Gemeinde. Dies ist einer Initiative des mittlerweile verstorbenen Vizebürgermeisters Walter Reschreiter zu verdanken. Bei der Vorstellung in der Volksschule Stadt, waren auch Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP) zu Gast. Rosa Bock betonte: ,,Es ist gut, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh für das Thema Fair Trade  sensibilisiert werden. Sie greifen die Botschaft auf und tragen das Fair-Trade-Credo auch in die Familien. Jeder Schritt in diese Richtung und jedes gekaufte Fair-Trade-Produkt mehr ist gut für die Zukunft unserer Erde – wir haben ja nur diesen Planeten und auf den müssen wir alle aufpassen!‘‘ Vizebürgermeister Florian Scheicher unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Fair Trade: ,,Die Stadt Hallein steht voll und ganz hinter Fair Trade. Diese Initiative ist wichtig und es gilt, das allgemeine Bewusstsein in diese Richtung erkennbar zu schärfen.  Wir bekennen uns als Stadtgemeinde weiterhin zu unserem Status als Fair-Trade-Gemeinde und werden auch in Zukunft immer wieder entsprechende Projekte realisieren. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei sind, dass sie die Botschaft verstehen und diese auch nach draußen tragen können.‘‘ – Auf dem 1. Foto oben Fair-Trade-Clown Hugo mit Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Vizebürgermeister Florian Scheicher und mit seinen jungen Zuhörern, die im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft unsere Welt in Händen halten. Das 2. Foto zeigt Fair-Trade-Clown Hugo und sein begeistertes Schüler-Publikum. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ wurde 1983 in Bad Dürrnberg gegründet. In den 36 Jahren seines Bestehens, konnte der Club in Hallein und im Tennengau in zahllosen Notfällen helfen und dringend benötigte finanzielle Unterstützungen leisten. Im Mittelpunkt seiner Hilfeleistungen stehen bedürftige Familien, in denen Kinder und Jugendliche dringend Unterstützung benötigen. Nun lädt der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ am Samstag, 12. Oktober 2019, um 19:30 Uhr, alle Freunde schwungvoller und stimmungsvoller Musik, zu einem Charity-Abend mit Tanz und Musik aus den 70er und 80er Jahren, in den Neuwirt am Dorfplatz von Bad Vigaun ein. Die ,,Thursday Band‘‘ mit Bandleader Gerhard Kuppelwieser, stellt sich dankenswerter Weise unentgeltlich in Dienst der guten Sache. Als besondere Attraktion dieses Abends gilt schon jetzt die Amerikanische Versteigerung, bei der ganz Spezielles ersteigert werden kann, etwa ein Wochenende mit einem Porsche oder 2 Karten von Red Bull für ein Bundesliga-Heimspiel nach Wahl, gültig bis 31. 5. 2020. Der Reingewinn dieses Abends kommt den Hilfsprojekten des Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ zugute. Der Lions Club ,,Salina Tennengau‘‘ freut sich schon darauf, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen bunten und abwechslungsreichen Abend verbringen zu können. – (Odo Stierschneider, Foto: Repro vom Veranstaltungsplakat).

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Nach der Neu-Errichtung des Pfannhauser-Steges, nach Reparatur-Arbeiten an der Kotbachbrücke in Bad Dürrnberg, nach Reparatur-Arbeiten an der Torbrücke am Beginn der Dürrnbergstraße, ist nun die größte und wichtigste aller Brücken in Hallein, die Stadtbrücke, an der Reihe. Gearbeitet wird an der Nordseite jener Brückenhälfte, die von der Stadt bis zur Abzweigung zur Pernerinsel reicht. Die dadurch bedingte Änderung der Verkehrsführung betrifft vor allem jene Autofahrer, die von Salzburg kommend, über die Pernerinsel Richtung Süden weiter fahren wollen. Für sie ist die Pernerinsel-Durchfahrt nicht möglich, auf Höhe des Billa-Einkaufsmarktes ist Schluss. Deshalb wird der von Salzburg kommende Verkehrsstrom durch die Altstadt bis zur Stadtbrücke geleitet. Die Brücke kann problemlos befahren werden. Auch von allen, die aus der Tiefgarage kommen. Nur die Abzweigung in der Mitte der Brücke nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Besser haben es alle Autolenker, die aus Richtung Bahn-Überführung kommen. Sie können wie gewohnt die Pernerinsel Richtung Nord passieren, nur die Geradeaus-Fahrt auf der Mitte der Stadtbrücke zur Tiefgarage ist durch die Baustelle nicht möglich. Wer zur Tiefgarage möchte, muss derzeit die Weiterfahrt über Pernerinsel und dann zurück durch die Altstadt in Kauf nehmen.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2;
Die Brücken-Baustelle in ihrer gesamten Ausdehnung und als Nahaufnahme, auf der die Arbeits-Plattform unter der Brücke erkennbar ist. FOTOS 3 und 4: Die Baustelle auf Höhe der Stadtbrücke. FOTOS 5 und 6: Die Fahrt Richtung Nord ist entlang der Baustelle über die Pernerinsel problemlos möglich. Durchaus erfreulich: es gibt keine Ampelregelung, es herrscht freie Fahrt. FOTOS 7, 8 und 9: Die Autolenker, die aus der Altstadt heraus auf die Stadtbrücke fahren, können diese in ihrer ganzen Länge, geradeaus fahrend, passieren. Aber die Abzweigung in der Brückenmitte nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Abbiege-Verbotstafeln zu beiden Seiten der Fahrbahn machen dies deutlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Am 29. September 2019 feierte der Ast-Club Hallein im Ruperti-Gwölb in Kaltenhausen sein stolzes 125-jähriges Bestehen. Im Gründungsjahr 1894 dieses ,,Vereins-Bollwerkes‘‘, wie Bürgermeister Alexander Stangassinger den Ast-Club bezeichnet, zählte Hallein etwa 6500 Einwohner, verfügte also lediglich über ein Drittel der heutigen Einwohnerzahl. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Mitglied des Ast-Clubs, stellte in seinem Vorwort für die repräsentative Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs unter anderem fest: ,,Was im Jahr 1894 mit einer geselligen Tischrunde im Herzen der Halleiner Altstadt begann, hat sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution im Halleiner Vereinsleben entwickelt. 125 Jahre Ast-Club bedeuten 125 Jahre gelebte Männer-Freundschaft und einen unverzichtbaren Beitrag zum wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt. Für mich ist es eine große Ehre und ich bin sehr stolz darauf, seit vielen Jahren dem Ast-Club anzugehören. Es ist immer wieder eine Freude, mit den Mitgliedern des Ast-Clubs in einen angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treten, interessante Gespräche zu führen oder in fröhlicher Runde die verschiedensten Anlässe zu feiern. Ich gratuliere dem Ast-Club Hallein unter Präsident Dr. Arno Gattinger ganz herzlich zum 125-jährigen Jubiläum und wünsche dem Ast-Club, dass die Freundschaft und das Engagement auch in den kommenden Jahrzehnten so stark ausgeprägt sind, so wie bisher in Vergangenheit und Gegenwart.‘‘

DAS GRÜNDUNGSJAHR 1894 DES AST-CLUBS
WAR VON GROSSER DYNAMIK GEPRÄGT

Der Halleiner Stadthistoriker Prof. Wintersteller verfasste in der Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs einen Beitrag über das Gründungsjahr des Ast-Clubs 1894. Der SALZSCHREIBER zitiert daraus markante Passagen: ,,Das Jahr 1894 fiel in die Amtszeit des Bürgermeisters Josef Schöndorfer (1892–1899), der mit großer Energie den Weg Halleins in die moderne Zeit beschritt. Als erklärter Freund der Industrie setzte er sich, gegen den Widerstand anderer, für die Errichtung der Zellulosefabrik ein. 1893 begann die Firma mit der Produktion und wurde in kürzester Zeit ein Leitbetrieb im Herzogtum Salzburg. Im Hinblick auf die zukünftigen Möglichkeiten Halleins, das Stadtgebiet zu erweitern und Zentralort des Tennengaus zu werden, war 1894 ein Schicksalsjahr. So bemühte sich Hallein intensiv um die Eingemeindung der beiden damals selbständigen Gemeinden Burgfried und Taxach. Deren Widerstand führte schließlich zu einem zwangsweisen Zusammenschluss mit Hallein durch den Salzburger Landtag im Jänner 1895. Im November 1894 berichtete Bürgermeister Schöndorfer dem Gemeinde-Ausschuss, dass im Tennengau eine Bezirkshauptmannschaft eingerichtet werden sollte – und zwar in Golling. Hallein intervenierte energisch und erfolgreich in Wien, so dass 1896 tatsächlich die Bezirksbehörde in Hallein einzog. Bürgermeister Schöndorfer hatte am Mühlbach in Oberalm / Hammer ein Elektrizitätswerk eingerichtet und wollte Ende 1894 die Durchführung der elektrischen Straßen-Beleuchtung gegen Ausgabe von Aktien zu finanzieren. In der Bevölkerung gab es dafür jedoch kaum Interesse, so dass der tatkräftige Bürgermeister die Elektrifizierung der Halleiner Straßen-Beleuchtung in Eigenregie übernahm. – Wenn man sich die Dynamik des Jahres 1864 vor Augen hält, dann wird verständlich, dass sich die bürgerlichen Kreise in Hallein gerne zusammenfanden und in gemütlicher Atmosphäre die politischen Ereignisse und Entscheidungen besprachen. So ist es verständlich, dass gerade 1894 der bedeutende Bürgerklub Ast-Club entstand.‘‘

 

EIN AST-STÜCK ALS WICHTIGES KENNZEICHEN
DER MITGLIEDSCHAFT IM HALLEINER AST-CLUB

Die Gründung des ,,Ast-Club‘‘ ist auf zwanglose Zusammenkünfte der befreundeten Ehepaare Moldan, Brandl, Holztrattner und Hemm, meist im Gasthaus ,,Zur Sonne‘‘ des Josef Brandl zurückzuführen. Zu diesen stadtbekannten Persönlichkeiten gesellten sich oft Freunde und Bekannte in gemütlicher Runde. Irgendwann entstand schließlich die Idee, einen Club zu gründen. Der Ast-Club wurde, im Gegensatz zur Situation bei seiner Gründung, im Laufe der Jahre zu einem reinen Männer-Club, dem auch immer wieder die Bürgermeister der Stadt Hallein angehörten. Stellt man einem Vorstands-Mitglied die Frage, wieso es in den Reihen der Club-Mitglieder nicht schon längst 50 Prozent Frauen gibt, so wird man mit der einfachen Antwort darauf hingewiesen, dass sich bislang noch kein weibliches Wesen für eine Aufnahme in den Club interessiert habe. Also Halleinerinnen – heraus mit Euch und hinein in den Ast-Club! Wie der Name Ast-Club schon besagt, sind alle Clubmitglieder Inhaber eines kleinen Ast-Stückes, das sie als Zeichen der Club-Zughörigkeit, stets bei sich tragen müssen. Kommt es etwa auf dem Flughafen New York zur Begegnung zweier Ast-Mitglieder und einer von ihnen kann seinen Ast nicht vorweisen, dann ist die Einladung zu Wein oder Schnitzel fällig. Einen Ast bei sich zu tragen, war schon bei den einstigen Schiffs-Schoppern, die undichte Stellen an den Salzschiffen abdichteten, üblich. Einen Ast, egal in welcher Größe, mit den eingeprägten Ast-Club-Initialen AC als Freundschafts-Zeichen, im neu gegründeten Ast-Club einzuführen und stets bei sich zu tragen, war jedenfalls eine glänzende Idee. Als der SALZSCHREIBER-Fotograf bei der Jubiläumsfeier im Kaltenhausener Ruperti-Gwölb den prominentesten Gast dieses Abends, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, hinterhältig ersuchte, ihn mit seinem Ast fotografieren zu dürfen, da wurde er in seinen geheimen, dunklen und finsteren Hoffnungen enttäuscht: Denn Christian Stöckl griff lässig in die Hosentasche und hielt seinen Ast freundlich vor das Objektiv des Fotoapparates. Als Landeshauptmann-Stellvertreter ist Christian Stöckl das politisch höchststehende Mitglied in der 125-jährigen Geschichte des Ast-Clubs.

 

DER JUBILÄUMS-FESTAKT NAHM
EINEN BEEINDRUCKENDEN VERLAUF

Der Festakt des 125-jährigen Ast-Club-Bestandsjubiläums am 29. September 2019 gestaltete sich zu einem triumphalen Ereignis. Alleine die Wahl des großräumigen Ruperti-Gwölb signalisierte stolzes Selbstbewusstsein des Ast-Clubs: Wer kann schon mit seinen Mitgliedern die mächtige Säulenhalle füllen? Nach einer Darbietung der sieben Mitglieder umfassenden Musikantengruppe, wandten sich Club-Präsident Arno Gasteiger, Vizepräsident Swidbert Seywald und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit herzlichen, rückblickenden und optimistischen, vorausblickenden Worten an die zahlreichen Anwesenden. Die Jubiläumsfeier bildete auch den schönen Anlass, um eine herausragende Halleiner Persönlichkeit in den glorreichen Kreis der Ast-Club-Mitglieder aufzunehmen: Bürgermeister Alexander Stangassinger, der gemeinsam mit seiner fantastischen Gattin zur großartigen Jubiläumsfeier des Ast-Clubs erschienen war. Seit seinem Bestehen residiert der Ast-Club in den schönen Gasthöfen von Hallein. Die Jahres-Hauptversammlung findet stets am Faschings-Sonntag in der ,,Herberge‘‘ statt. Erst vier Herbergen gab es im Bestehen des Ast-Clubs: Herberge 1 und Gründungslokal: Gasthaus zur Sonne. Herberge 2: Gasthaus ,,Grüblbräu (Gasthaus ,,Auböck). Herberge 3: Großgasthof Scheicher. Derzeitige Herberge 4: Gasthof ,,Hager‘‘. An jedem Sonntag eines Monats finden die Ast-Sitzungen in einem anderen Gasthaus statt, es gab auch schon Ausrückungen zu einem Gasthof in Berchtesgaden. Das Präsidium des 125 Jahre lang jung und dynamisch gebliebenen Ast-Clubs, umfasst im Jubiläumsjahr 2019 folgende Persönlichkeiten: Präsident Dr. Arno Gattinger, Vizepräsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Schriftführer Ing. Eberhard Illmer, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Archivar Wilfried Westerholt, Ast-Kontrolle Martin Grießbeck und Reinhardt Raup, Großsprecher Alfred Zenger, Großsprecher-Stv. Thomas Neureiter.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Titelseite der repräsentativen Jubiläums-Publikation des Ast-Clubs, die sogar mit festem Bucheinband ausgestattet wurde. FOTO 2: Die Jubiläumsfeier des Ast-Clubs wurde von schwungvollen Musik-Darbietungen umrahmt. FOTO 3: Blick in das mächtige Ruperti-Gwölb während der Jubiläumsfeier. FOTO 4: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und der Präsident des Ast-Clubs Dr. Arno Gattinger. FOTO 5: Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher. FOTO 6: Ein fantastischer, erhellender Anblick in der normalerweise eher männlich-maskulin abgedunkelten Welt des glorreichen Ast-Clubs: Gattin Claudia des Halleiner Bürgermeisters. FOTO 7: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl präsentiert dem SALZSCHREIBER-Fotografen seinen Ast, das unverzichtbare Zeichen der Mitgliedschaft zum Halleiner Ast-Club. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Bundeshandelsakademie Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019, durch Bundesministerin Iris Rauskala und den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde am 30. September 2019 mit der besonderen Auszeichnung „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ geehrt.

 

BUNDESMINISTERIN RAUSKALA:

,,EIN LEBENDIGER TEIL EUROPAS!‘‘

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der SchülerInnen und Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassador der Botschafterschulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas sieht in den BotschafterInnen ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘ HAK-Direktor Werner Huber erläutert: „Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschaftspartnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen“. EU-Koordinatorin Elke Austerhuber ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit den verschiedensten EU-Institutionen profitieren beide Seiten: Unsere SchülerInnen erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung, internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern“.

HAK HALLEIN IST NUN ZERTIFIZIERTE

BOTSCHAFTERSCHULE DES EU-PARLAMENTS

,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere SchülerInnen mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Straßburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. Die Bundeshandelsakademie Hallein gilt nun als zertifizierte ,,Botschafterschule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen. – Auf unserem Foto oben von links: Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, HAK-Direktor Werner Huber, und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas. – (Text und Foto: HAK Hallein).

ANMERKUNG DES SALZSCHREIBER
Zu dieser großartigen und beeindruckenden Erfolgsmeldung aus der HAK Hallein, ist den Lehrkräften mit Dir. Werner Huber und EU-Koordinatorin Elke Austerhuber sowie den SchülerInnen herzlichst zu gratulieren. Internationaler Erfolg und Ansehen der HAK Hallein bleiben nicht nur auf die Schule beschränkt, sie heben vielmehr auf wertvollste Art das Image der Stadt Hallein. So gratuliert der SALZSCHREIBER auch Bürgermeister Anzengruber dazu, dass in seiner Stadt eine derart erfolgreiche Handelsakademie ihre Tätigkeit entfaltet. – OST.

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Ergänzend zur Berichterstattung über die Wahlergebnisse der Nationalratswahl 2019 aus Stadt und Bezirk Hallein, (zum Bericht hier im Ressort AKTUELLES ein wenig zurückscrollen), veröffentlichen wir an dieser Stelle auch noch die  Ergebnisse aus den einzelnen Halleiner Wahlsprengeln. Diese sind für die Halleinerinnen und Halleiner natürlich von besonderem Interesse. Die Stadtgemeinde Hallein veröffentlicht diese Ergebnisse jeweils vorbildlich auf ihrer Startseite. Oben abgebildet, haben wir die Ergebnis-Tabellen sowohl von der Nationalratswahl am 29. September 2019, als auch von der Nationalratswahl am 15. 10. 2017, als Vergleichsmöglichkeit, übernommen. Aus Platzgründen haben wir in beiden Tabellen auf die Ergebnisse jener unbedeutenden Wahlwerber verzichtet, die durchwegs nur einstellige Ergebnisse erzielen konnten. In der Tabelle 2017 sind dies KPÖ, GILT und WEISS, in der Tabelle 2019 haben wir KPÖ und WANDEL gestrichen. Das schöne Wetter am zurückliegenden Wahl-Sonntag forderte seine Opfer unter den Wählern. Waren in Hallein 2017 noch 9.508 Personen zur Wahl gegangen, reduzierte sich diese Zahl 2019 um mehr als 1000 Wählerinnen und Wähler auf
8.417 Personen. Dafür konnten die Ungültig-Wähler eine Steigerung ihrer Gesinnungs-Genossen von 107 (2017) auf 129 (2019) verbuchen. Frage: Von welcher Art sind jene Personen, die sich bei Schönwetter in die Wahlzelle drängen, um ungültig zu wählen? – Dazu abschließend noch zwei, von den zuständigen Stellen streng geheim gehaltene Prognosen für das politische Hallein. Erstens: Steigt die Zahl der Ungültig-Wähler weiterhin jährlich um etwa 10, (2017: 107, 2019: 128), dann wählen in Hallein die bis dahin etwa 15.000 Wähler (derzeit etwa 9.000), ab dem Jahr 3520 alle nur noch ungültig! Zweitens: 2017 betrug die Wahlbeteiligung 87,8 %, 2019 waren es nur noch 80,7 %. Setzt sich dieser Trend fort, so geht in Hallein etwa ab dem Jahr 2040 am Wahltag keiner mehr hin…
(Odo Stierschneider. Tabellen: Stadtgemeinde Hallein)

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Der Kuscheltrend von SPÖ, FPÖ und ÖVP in Hallein ist beendet. Deren Wahl-Ergebnisse unterschieden sich bei der Nationalratswahl 2017 mit 27.9 %, 27.8 % und 27.5 % um höchstens 0.4 % voneinander. Der bundesweite Trend zur ÖVP bei der Nationalratswahl am 29. September 2019, blieb auch in Hallein ungebrochen. Mit 3.046 Stimmen (36.5 %), liegt die Siegerpartei ÖVP mit 999 Stimmen vor der zweitplatzierten SPÖ (2.047, 24.5 %). Damit konnte die ÖVP sogar die heiße 3.000-Stimmen-Grenze überschreiten. Die SPÖ musste einen Verlust von 577 Stimmen hinnehmen. An 3. Stelle liegt in Hallein die FPÖ (1.267), die einen herben Verlust von 1.348 Stimmen zu verkraften hat – sie wurde damit praktisch halbiert. An glorreicher 4. Stelle landeten die Grünen, die ihre Stimmen von 411 (2017) mit einem Zuwachs von 658 auf 1.069 Stimmen mehr als verdoppeln konnten. Auch die NEOS legten im Vergleich zu 2017 (570 Stimmen) zu und konnten sich bei der aktuellen Nationalratswahl über 635 Stimmen freuen. Der Kuriosität halber erwähnen wir auch die KPÖ. Allgemein als vom Aussterben bedroht angesehen, verbesserte sie sich landesweit in zahlreichen Gemeinden. Für Hallein bedeutet dies einen Anstieg von 69 Stimmen (2017) auf 78 Stimmen (2019), also ein Plus von 9 Stimmen oder 0.2 %. Mit 0.9 % Stimmenanteil, hat die KPÖ somit die Traummarke von 1 % Stimmenanteil in Hallein nur noch knapp verfehlt.

Noch einige bemerkenswerte Ergebnisse aus dem Tennengau: Den Siegeszug der ÖVP bei dieser Nationalratswahl führte, wie gewohnt, die Tennengauer ÖVP-Trutzburg St. Koloman mit beeindruckenden 68.1 % an: Zweidrittel-Mehrheit! Im Tennengau gab es neben Hallein, auch in vier Gemeinden für die ÖVP Ergebnisse über der 1.000er-Marke: Abtenau 1.870, Adnet 1.073, Kuchl 1.854 und Puch 1.039. Keine andere Partei erreichte in den Tennengauer Landgemeinden irgendwo die 1.000er-Marke. In Abtenau vervielfachten sich die Grünen von 1.4 % auf 6,1 %. In Krispl wurde die glorreiche KPÖ glatt halbiert: Von 2 Stimmen 2017 auf 1 Stimme 2019 – das einzige Wahlergebnis im Tennengau mit der gezählten, überprüften und kontrollieren Ziffer 1. Dafür legte die KPÖ am stärksten in Abtenau zu: von 2 auf sagenhafte 5 Stimmen! Unter den insgesamt 208 Tennengauer Wahl-Einzelergebnissen des Jahres 2017 und den 208 Einzelergebnissen aus dem Jahr 2019, waren die meisten unterschiedlich, manche kamen einander auch ziemlich nahe. Aber nur in einem einzigen Fall herrschte totale Stimmen-Gleichheit im Tennengau. Und schon wieder die KPÖ:  2017 und 2019 räumte sie bei den Nationalratswahlen in Golling jeweils 14 Stimmen ab. In Hallein steht seit dem Frühjahr 2019 ein SPÖ-Bürgermeister an der Spitze des Stadtparlaments. Obwohl die ÖVP jetzt mit 1.000 minus 1 Stimme die SPÖ überrundete? Das sind eben die Feinheiten des politischen Alltags: Bei der nächsten Bürgermeister-Wahl können die Dinge wieder auf den Kopf gestellt werden… – Unsere beiden Fotos zeigen den Alt-Bundeskanzler und künftigen Bundeskanzler Österreichs Sebastian Kurz. Auf dem zweiten Foto ist er mit seiner Freundin Susanne Thier auf dem Weg ins Wahllokal zu sehen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Münchner Merkur).

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Die Akademie Hallein vertiefte das Jahresthema der Schmiede19 ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘:  Im Rahmen der zweiten Inselgespräche trafen sich auf Einladung der beiden Schmiede-Heroen Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer (Fotos oben), sieben erfolgreiche Rednerinnen und Redner aus 5 Nationen und unterschiedlichsten Genres in der Alten Saline auf der Pernerinsel, um ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ sowohl miteinander, als auch mit dem Publikum auszutauschen. Die Kernfragen, welche die Moderatoren Wassibauer und Förg voranstellten, lauteten bei den Inselgesprächen 2019: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Der Bürgermeister von Hallein, Alexander Stangassinger, hielt in seiner Begrüßung fest, dass es im Kern darum gehe, nichts unversucht zu lassen. Das gelte auch für die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg: Unermüdlich werde daran gearbeitet, um die Stadt zu einem besseren Ort für die Menschen zu entwickeln. Moderator Förg stellte sich in der Einführung die Fragen: ,,Warum sind einige erfolgreich, andere nicht? Welche Rolle spielt Glück?‘‘ Er kam zu dem Schluss: „Der Drang zum Besseren ist die Suche nach dem Besonderen“ und zitierte Franz Kardinal König: „Ich habe mir gedacht, ich darf nicht hadern und fragen, warum ist mir das passiert? Sondern, wozu ist mir das passiert?“

 

Der erste Redner, Star-Violinist Yuri Revich, machte auf dem Weg nach Athen auf der Schmiede19 Zwischenstation. Yuri Revich ist ehemaliges Wunderkind und mittlerweile Star der Musikbranche, ausgezeichnet mit dem ECHO KLASSIK und dem ICMA (International Classical Music Awards) und Sprössling einer alten russischen Geiger-Dynastie. Er steht auf der Bühne seit er fünf ist, mit elf spielte er Paganini-Konzerte. Aktuell konzertiert er auf einer Golden Period Stradivari „Princess Aurora“, zur Verfügung gestellt von der Goh Foundation, die mit etwa 8 Millionen Euro bewertet wird. Auf dieser Geige spielte er auch für das Publikum der Inselgespräche exklusiv den 3. Satz „Sturm“, aus dem Vivaldis „Vier Jahreszeiten, Sommer“. 2015 rief der Star-Violonist mit knapp 22 Jahren die Konzertreihe „Friday Nights with Yuri Revich“ in Wien ins Leben, bei der es um die Vernetzung junger Künstler auf nationaler und internationaler Ebene geht. Auch Benefiz-Veranstaltungen für hilfsbedürftige Menschen und Personengruppen stehen auf dem Programm. Die Konzerte, die jungen Künstlerinnen verschiedener Genres eine Bühne bieten, verbinden klassische Musik mit Bildender und Angewandter Kunst, Theater, Tanz, aber auch mit Mode. Unterstützt werden die ,,Friday Nights‘‘ durch renommierte Persönlichkeiten der Kulturszene wie Christiane und Maresa Hörbiger, Angelika Kirchschlager, Ute Lemper, Sumi Jo sowie der Kunsthalle Wien, dem Konzerthaus und Theater an der Wien – um nur einige zu nennen. Revichs Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“: Er vergleicht seine Projekte nur untereinander, aber niemals mit denen anderer. Gefragt, wieviel er täglich übe, um sich zu verbessern schmunzelt er: ,,Zwischen 0 und 9 Stunden. Diesbezüglich lügen so gut wie alle Musiker.‘‘ Sein Traum: ,,Alles was ich gerade mache weiterhin machen, aber in einem größeren Rahmen und auch in anderen Ländern.‘‘ Denn: ,,Bigger is better.‘‘ Und er stellt in Aussicht, dass die ,,Friday Nights‘‘ vielleicht 2020 im Rahmen der Inselgespräche nach Hallein kommen! 

 

Der nächste Beitrag kam von Chun Shao, Medien-Künstlerin, die traditionelle Kulturgüter ihrer Heimat China mit zeitgenössischer Kunst verbindet. Ihr besonderes Interesse gehört E-Textilien für Kunst und Design sowie der Verbindung von Technologie und Kunst. Als Beispiel für ihre Arbeit stellte sie ihr Projekt „Her Finger“ vor: Im ersten Schritt stellt sie Silikongewebe aus Organza, flüssigem Silikon und Farbpartikeln her. Im zweiten Schritt wird das Gewebe mit der Hand zu kleinen Objekten vernäht. Die Rillen und Rüschen, die das Gewebe bildet werden im dritten Schritt durch Gleichstrom-Motoren in „organähnliche Teile“ verwandelt, die sich bewegen. Und ihre Gedanken zu ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘? Chun Shao möchte ,,die Idee, besser zu werden, einfach vergessen.‘‘ Das Tun müsse im Zentrum stehen, es gehe darum, einzigartig zu sein und den eigenen Weg gehen. 

 

Robert Praxmarer, mit der Schmiede vernetzt seit 2004, Zukunftsforscher im Bereich ,,Mixed Realities‘‘ und Gründer von Polycular, präsentierte seinen durchaus nicht linearen Werdegang: Aufgewachsen am Bauernhof der Großeltern, hatte er viele Freiheiten und konnte so auch vieles ausprobieren. Mit dem ,,Unternehmertum‘‘ kam er früh in Berührung, als er die Pfadfinder-Lose der Schwester kopierte und an die Nachbarn verkaufte – um mit den Einnahmen einen Computer zu finanzieren. Seine Mutter fand diese Idee jedoch nicht so charmant – das Geld ging retour an die Nachbarn. Mit zehn Jahren kam dann endlich der erste Computer, ein Amstrad. Keine Spiele dabei, aber ein Handbuch zur Programmierung. Die Folge der jahrelangen eigenen Programmierung von Computerspielen war das Hacken des Schulnetzwerks in der vierten Klasse Gymnasium. Die Konsequenz war zunächst Androhung von Rausschmiss, dann aber folgte doch der Wechsel in die Begabtenklasse. Die Studienzeit verbrachte Praxmarer statt im Hörsaal an der Universität, im Future Lab des Ars Electronica Centers in Linz, „weil ich ja schon alles wusste.“ Dann wollte er „andere Menschen besser machen“ und unterrichtete an der FH Salzburg. Alles erreicht? Nein, denn Praxmarer entscheidet sich nun für die Selbständigkeit und gründet gemeinsam mit Thomas Layer Wagner „Polycular“ in Hallein. Das Unternehmen beschäftigt sich damit, wie Wissen vermittelt werden kann, damit Lernen besser funktioniert – Stichwort: Bildung 4.0. Polycular stellt ,,Escape Rooms” her, einsetzbar für Kinder aber auch für Manager und beschäftigt sich mit Augmented Reality. Auch interaktive Computerspiele gehören zum Portfolio des Unternehmens. In „Fallen Angels“, einem Lieblingsprojekt von Praxmarer, malträtiert der Spieler die Populisten dieser Welt, indem er sie durch einen Flipperautomaten schickt. Besonders stolz ist Praxmarer auf seinen Mitarbeiter Abdullah aus Syrien. Dieser arbeitet inzwischen als PR Manager für Polycular und programmiert nebenbei sein eigenes Computerspiel über die Flucht aus Syrien. Was heißt für Praxmarer „Besser!‘‘ / ,,Better!“? ,,Besser ist man jedenfalls in der Gruppe. Es ist wichtig, das eigene Ego auf die Seite zu stellen.‘‘ Sein Lieblingsmotto stammt von Alan Watts: “You can’t have something without first having nothing.” 

 

Christian Bauer, Bauer & Associates, Consultant und Projekt-Manager von André Heller, bezeichnet sich schlicht als ,,Projektentwickler‘‘. Bereits im Alter von acht Jahren stieg er ins Erfolgsleben ein – zunächst als viertbester Nachwuchsfußballer Tirols und Anwärter auf den C-Kader der Ski-Nationalmannschaft. Sein weiterer Weg führte ihn zu Silicon Graphics in den USA. Dort passierte ihm eine der wenigen Fehl-Einschätzungen seines Lebens: Er nahm die Einladung zu einer Party bei Google nicht an, weil für ihn Grafik interessanter als Suchmaschinen-Entwicklung war. Irgendwann beschloss er, dass er nicht für den Rest des Lebens in einen Monitor schauen möchte und heuerte als Assistent bei André Heller an, den er seit 21 Jahren begleitet. Als er eingeladen wurde, den Masterplan für ein Kraftwerk zu entwickeln, sagte er nicht nein. Es wurde ein Solar-Kraftwerk Nähe St. Veit, Kärnten, das neue Wege in der Energiewirtschaft einschlägt. Es gibt keinen Zaun, dafür aber etwa 600 Rosensträucher und seltene Pflanzen sowie einen Hügel, von dem aus Interessierte das Kraftwerksareal überblicken können. „Besser!‘‘ / ,,Better!“ bedeutet für ihn Evolution – aber nicht im Darwinistischen Sinn auf reinen Wettbewerb beschränkt. Es geht um die Suche nach Synergien und Kooperation. Bauer illustriert das mit dem Beispiel der Müll-Entsorgung auf einem öffentlichen Grillplatz: ,,Sagt ihnen: Leute räumt bitte auf. Und wenn ihr Müll seht, den andere nicht entsorgt haben, nehmt ein Stück davon mit. So entsteht Kooperation, das Problem ist gelöst.‘‘ Und zur Erweiterung des Kategorischen Imperativs, der sinngemäß lautet: Gestalte Dein Handeln so, dass es zum allgemeinen Gesetz werden könnte: „Es geht nicht ums Resultat. Wichtig ist, dass man sich bemüht!“ 

 

Die nächste im Bunde ist Eva-Maria Kampel, Mindful Leadership – Trainerin & Coach. Sie beschäftigt sich damit, was Achtsam-SEIN mit Besser-WERDEN zu tun hat. Sie beschreibt dazu die Sinnkrise, die sie als Bankerin eines Abends allein im Büro überkam: Umgeben von unbearbeitetem Material und dräuenden Deadlines beschlich sie ein Gefühl von Verzweiflung: Wie soll ich das schaffen? Und soll das noch in den nächsten vierzig Jahren so weitergehen? Also orientierte sie sich um: Weg von den Zahlen und hin zu den Menschen. Sie wird Trainerin und Coach, vermittelt nun anderen, dass – die bei uns kulturell so hoch bewerteten – Anstrengungen zwar zu mehr führen, aber auch Grenzen haben. Der Mensch wird Opfer eines Gehirn-Mechanismus, der Denken, Tun und Fühlen entkoppelt, wenn der Stress zu groß ist. Anhand von Übungen zeigt sie den Ausweg: Wir müssen uns wieder selbst spüren und mit Achtsamkeit auf eine Aufgabe fokussieren. ,,Besser‘‘ / ,,Better!“ beschreibt Kampel so: ,,Wenn ich mich spüre, kann ich besser sein und mich ganz auf ein Gegenüber einlassen.“ Das wirkt sich vor allem im Führungs-Verhalten aus: ,,Ich kann mit den Menschen viel fokussierter sein. So vermittle ich Leichtigkeit und Gemeinsamkeit. Darin liegt die Kraft. Wenn ich freundlich zu mir selber bin, dann kann ich auch auf die anderen zugehen.“

 

Bernhard Wladkowski, Krypto-Anarchist und Blockchain-Experte tritt dem Gedanken entgegen, dass Angst die Währung der Zukunft sei. Er stellt ein Credo zu „Besser! / Better!“ gleich an den Anfang seiner Ausführungen: ,,Der Austausch mit anderen Personen macht mich besser. Es geht um die vorurteilsfreie und achtsame Vernetzung.“ Warum? Nun, es gibt heutzutage keine Universal-Gelehrten mehr. Auf Grund der Tatsache, dass ein Mensch nicht mehr überall Experte sein kann, ist es extrem wichtig geworden, sich ständig auf Neues einzulassen. Wladkowski illustriert das am Beispiel von Bill Gates, der das Internet als vorübergehenden Hype bezeichnete, da er sich dessen Entwicklung einfach nicht vorstellen konnte. Doch, zu jeder neuen Technologie gibt es differenzierte Aussagen, weil die Entwicklungen immer schwerer überschaubar sind. Der Mensch löst nicht mehr nur Primärprobleme wie Überleben, sondern steht vor globalen Anforderungen. Wie sehen wir die Welt und ihre Krisen wie etwa Schulden, Migration, Umweltverschmutzung? Wladkowski weist darauf hin, dass allein schon der Blick, der Winkel, wie wir die Krisen ansehen, eine große Rolle spielt. Im Bereich der Technologien ist die Blockchain die nächste große Herausforderung mit Wachstums-Potential, ,,the next big thing,“ wie Wladkowski es nennt. Nur Wenigen sei dies bisher klar geworden. Wladkowski zieht einen Vergleich: Internet ist die Technologie, E-Mail eine Applikation dafür. Blockchain ist die Technologie, BitCoin eine Applikation dafür. Blockchain kann also sehr viel mehr, als nur Träger für Zahlungsverkehr zu sein. 

Wladkowskis Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ lautet: Die Arbeit in einer Genossenschaft, die Entwicklung neuer Modelle für Blockchain, um die Gesellschaft zu verbessern. Und die Offenheit für Phantasie: ,,Nur was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Ein positives Bild für die Zukunft ist wichtig!‘‘ 

 

Der letzte Vortragende war ein Vermittler zwischen den Kulturen: Anwar Akhtar, Regisseur, Filmemacher, Journalist, The Samosa Media Project, SGS Mentor, Dara. Anwar Akhtar begannt seine Analyse zu Multikultur, zu ihren Licht- und Schattenseiten, mit Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“, dem politisch-theoretischen Hauptwerk des Philosophen aus 1762: Vertrauen ist das zentrale Element. Die Herausforderung heute: Wie bringt man Vertrauen mit populistischen Strömungen und dem zunehmenden Extremismus unter einen Hut? Wie geht man am besten mit extremistischen Strömungen um? ,,Besser!‘‘ / ,,Better!‘‘ heißt für Anwar: Wissen über die Geschichte des „Empire“ und über Diversität bzw. die unterschiedlichen Volksgruppen, die es vereint. Denn: Wissen über Geschichte macht eine bessere Gesellschaft. 

 

Das Inselgespräch 2019 wird auf Video im Stil eines Pageflow zur späteren Veröffentlichung dokumentiert und ist auf der Website www.akademiehallein.at zu sehen. Darüber hinaus gibt es das jährliche INSELBUCH, in dem nicht nur die Teilnehmer des Gespräches einen Artikel zum Thema „BETTER“ verfassen, vielmehr lautet der Ansatz: „Let`s write a book together“. Jeder kann seine Erfahrungen zu diesem Thema in einem Artikel einbringen. Artikel aus zahlreihen Ländern, aber auch aus Hallein und Umgebung, sind bereits eingetroffen. Ziel ist es, ein Geschichten-Buch der Impulse ohne Belehrungen vorzulegen, welches wichtige Inspirationen für verschiedene Wege darstellt, ,,Besser!‘‘ zu werden. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Der Ortsteil Rif-Taxach wuchs in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten unter allen Halleiner Stadtteilen. Mit dem Wachstum stiegen auch die Herausforderungen an die ansässige Bevölkerung. Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereins am 21. September 2019, erinnerten sich dessen Mitglieder  daran zurück, wie mit dem „Bauboom“ auch die Aufgaben des Siedlungsvereins eine neue Dimension erreichten. Arnold Schmidt ist seit 1991 Obmann des Siedlungsvereins. Bereits als 22-jähriger trat er die Nachfolge des jetzigen Ehrenobmanns Hans Kerschbaum an, der sich nach 25 Jahren an der Spitze des Vereins, zurückgezogen hatte. Schmidt hatte einen einwandfreien Verein übernommen: Haus und Anlage schuldenfrei sowie die Mitgliederzahl solide. Arnold Schmidts erste Berührungspunkte mit dem Siedlungsverein stammen noch aus dessen Kinderjahren, als seine Eltern ihn zu diversen Veranstaltungen des Vereins mitnahmen. Schmidts Vater war damals im Vorstand des Siedlungsvereins.

 

Angesichts der zahlreichen Zuzüge in den Ortsteil Rif-Taxach, galt es, auch die Neuen  aufzunehmen und ihre Interessen zu vertreten. Arnold Schmidt musste „Neues annehmen, aber auch Bewährtes verteidigen.“ Der Verein gründete neue Sektionen, wie Fußball, Eisstockschießen oder Zimmergewehrschießen – neue Mitglieder konnten dadurch gewonnen werden. Die Jausenstation am Rifer Spitz, wichtigste Einnahmequelle des Vereins, wurde nach einigen Fehlgriffen, wieder in gute Pächter-Hände gelegt und besticht durch eine exzellente Küche. Die Betreuung des Spielplatzes ist eine der Hauptaufgaben des Vereins – Sauberkeit und Sicherheit stehen ganz oben. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spielgeräte angekauft. Der jährliche Vereins-Ausflug erfreut sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Diese Initiativen wurden unter Arnold Schmidt eingeführt und ausgebaut – aus den Reihen der Feiernden hört man am 21. September 2019 immer wieder: „Ohne Arnold würde es den Verein nicht mehr geben.“ Beim Vereinsausflug chauffiert Arnold Schmidt „seine“ Rifer übrigens selbst – als Busfahrer im Fernverkehr, ist dies seit 30 Jahren für ihn eine Herzens-Angelegenheit.

Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereines Rif-Taxach, waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher geladen. Das Stadtoberhaupt überreichte Obmann Arnold Schmidt für seine Verdienste den Ehrenbecher des Bürgermeisters der Stadt Hallein mit Ehrenurkunde (dazu das oben stehende Foto) und ergriff das Wort: ,,Das Ehrenamt ist wichtiger denn je. Das Engagement, die Zeit, das Herzblut, also alles, was unsere Halleinerinnen und Halleiner in den Vereinen an den Tag legen, ist einfach unbezahlbar. Darum schätze ich jeden, der sich in seiner Freizeit einer Herzens-Angelegenheit widmet, Verantwortung übernimmt und so einen wichtigen Beitrag für die Stabilität unserer Gesellschaft leistet. Arnold Schmidt ist wohl eines der besten Beispiele dafür, dass man gemeinsam mit beständiger Arbeit auch durch neue, herausfordernde Zeiten gehen kann.“ Bürgermeister Stangassinger überreichte auch Ehrenobmann Hans Kerschbaum ein Präsent der Stadt Hallein. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Intensive Vorbereitungen und große Vorfreude herrschen in Hallein: 21 ambitionierte Jugendliche starteten in der Industrial Business HAK ihre Karriere mit Zukunft, die in ganz West-Österreich einzigartig ist. Digitalisierung, Globalisierung, Smarte Technologien, Online-Marketing, etc. mit all diesen Themen sind die Industriebetriebe der Zukunft konfrontiert. Damit auch zukünftig das Fachpersonal diese unternehmerischen Herausforderungen optimal meistern kann, wurde an der HAK Hallein die Industrial Business HAK an der Schnittstelle Wirtschaft–Technik geschaffen.


INDUSTRIAL BUSINESS HAK HALLEIN
BAUT BRÜCKE IN DIE UNTERNEHMERISCHE PRAXIS

Das Interesse für diese einzigartige Ausbildung ist dabei nicht nur bei den Salzburger Industrie-Unternehmen groß, sondern auch bei den Schülern. „Wir haben uns ganz bewusst für die Industrial Business HAK entschieden, da man hier eng mit bekannten Industriebetrieben zusammenarbeitet, ein Schwerpunkt auf Sprachen gelegt wird und wir uns in Zukunft eine Wirtschafts-Karriere vorstellen können“, so Noah und Felix. Michaela und Leonie ergänzen: „Dadurch, dass man bereits in der ersten Klasse so viele Praxiseinblicke in international agierende Industriebetriebe erhält, sind wir überzeugt, dass wir eine Ausbildung mit Zukunft machen.“ Dies unterstrich auch IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler bei seinem Besuch in der HAK Hallein, wo er die Schüler der neuen Ausbildung im Namen der Salzburger Industrie offiziell begrüßte. Dabei wies er auch auf die hohe Bedeutung der Bildungspolitik für eine positive Entwicklung des Industrie-Standortes hin. „Ausbildungen wie die spezielle Industrial Business HAK in Hallein, bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte für die Zukunft.“, so IV-Präsident Dr. Unterkofler.


GROSSE UNTERSTÜTZUNG DURCH
DIE UNTERNEHMEN DER REGION

Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit international agierenden Industriebetrieben wie Sony DADC, Bosch, Liebherr, Schlotterer, Binder Holz und Claro sowie durch die enge Kooperation mit der Industriellenvereinigung bzw. Jungen Industrie Salzburg gewährleistet. „Dadurch werden wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schüler spannend und praxisnah erlebbar. Einblicke in Unternehmen wie beispielsweise Betriebsbesuche, Innovations-Workshops, Projektarbeiten und Vorträge, runden das vielseitige Programm ab und ermöglichen einen spannenden Unterrichtsalltag“, führt Klassenvorständin Elke Austerhuber aus. Der erste Jahrgang schließt 2024 ab – „die Industrie freut sich bereits heute auf Euch, die Absolventen der Industrial Business HAK!“, erläuterte IV-Präsident Peter Unterkofler das enorme Zukunftspotential dieser einzigartigen Ausbildung den Jugendlichen. – Auf dem stimmungsvollen 1. Foto oben begrüßt IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler die Schüler der Industrial Business HAK im Namen der Salzburger Industrie. 2. Foto: Schüler Filip freut sich über den Start seiner Ausbildung in der Industrial Business HAK und das ,,Welcome-Geschenk‘‘ von IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler. – (Elke Austerhuber, Fotos: HAK Hallein).

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Die überaus beeindruckende Vielfalt, der im Rahmen der Schmiede realisierten und öffentlich zugänglichen Projekte, machen die Schmiede immer wieder zu einer imponierenden Groß-Veranstaltung in der Alten Saline auf der Pernerinsel. Größter Respekt und Anerkennung gebührt den Schmiede-Gründern und Antriebsmotoren Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer. Ihnen und ihrem einsatzgetriebenen Team ist zu danken, dass die umfangreichen Vorbereitungen und der komplexe Ablauf für das Schmiede- Großereignis immer wieder von Erfolg gekrönt sind. Heuer fand die Schmiede, dieser auf- und anregende ,,Playground of ideas‘‘, bereits zum 17. Mal statt – wir werten dies als Signal einer für alle Beteiligten und auch für die Stadt Hallein besonders erfreulichen, standfesten  Beständigkeit. Nachstehend ein Blick auf die Projekt-Vielfalt der SCHMIEDE19 ,,BESSER!‘‘.  

 

ZUM AUFTAKT
DIE 3. MINI-SCHMIEDE

Auch 2019 fand – noch vor Beginn der eigentlichen Schmiede - am 6. und 7. 9. wieder das Pendant des Work-in-progress Festivals Schmiede für Kinder statt. Bei der MiniSchmiede trafen sich heuer dreizehn angehende Viertklassler der VS Hallein in der Alten Saline und rackerten und arbeiteten wie die erwachsenen Smiths: Unter dem Motto „Wir spielen Zukunft“ entwickelten die Minis auf Teufel komm’ raus, mit fachlicher Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein und den Mini-Tutoren Oskar und Valens, ihre bestechenden Mini-Roboter. Aus den dekonstruierten Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern, aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstanden selbst gebaute Roboter. Beim abschließenden Roboter-Wettkampf, dem Hebocon, am 7. 9., traten zwölf Mini-Roboter gegen einander an.

 

DIE SCHMIEDE-VERNISSAGE BLICKTE
200 JAHRE IN DIE ZUKUNFT

UND VON DORT WIEDER ZURÜCK

Die öffentlichen Programmpunkte der Schmiede19 starteten am 11. 9. mit der offiziellen Eröffnung des Festivals, wie immer im kunstraum pro arte mit der – gut besuchten – Vernissage zur Ausstellung „2219. gold extra – Arbeiten für unser Land“. Bis 12. Oktober gibt es einen Querschnitt aus den Arbeiten von gold extra der letzten 20 Jahre in Form einer Zeitreise zu sehen. Aus der Sicht des Jahres 2219 betrachtet man die Arbeiten in Form von Ausgrabungen, die Artefakte aus einer vermeintlich lang vergessenen Epoche zeigen. An Hand derer kann rekonstruiert werden, was die Künstlergruppe aus Salzburg und Wien zum Beginn des 21. Jahrhunderts geschaffen hat.

 

LH-STV. HEINRICH SCHELLHORN
ÜBERREICHTE AN KARIN FISSLTHALER
DAS LANDES-STIPENDIUM MEDIENKUNST

Am Donnerstag, 19. 9., zeichnete Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die Oberndorferin Karin Fisslthaler mit dem Landes-Stipendium Medienkunst aus. Mit dem damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 10.000 Euro kann das prämierte Konzept „* Women“, ein musikalisch-visuelles Projekt, umgesetzt werden. Es befasst sich mit weiblichen Vorbildern der Medienkünstlerin, die prägend für ihre persönliche Entwicklung waren und sind. Im Anschluss daran präsentierte die Stipendiatin des vergangenen Jahres 2018, Marlies Pöschl, ihre „Aurore“. Es handelt sich dabei um eine künstliche Intelligenz, die in einem Pflegeheim südlich von Paris den Bewohnerinnen Gesellschaft leistet und den Tag angenehmer macht. 

 

DIE DREHSCHEIBE DER SCHMIEDE:
NEUE LABORE VOICELAB UND FERALLAB SOWIE DIE PROJEKTE
HERO-MATCH, TECHNO SHAMAN UND SALINE - DARK FACTORY

Am Donnerstag, 12. 9., Tag 2 der Schmiede19, stellten sich die Labore vor: Alte Bekannte wie JamIsland, Tinkerlab, Studio 3, AdhocLab und SudhausLab wurden 2019 durch VoiceLab und FeralLab ergänzt. Im Anschluss daran präsentierten sich drei Work-in-Progress Projekte, die – zum Teil unter Mitarbeit der anwesenden Schmiede-Teilnehmerinnen – vorangetrieben werden sollten: Hero-Match, die Game/Talk Show zum Thema Nachhaltigkeit und Gemeinschaft von Christian Schratt, das Projekt Techno Shaman, das Künstlerinnen unterschiedlichster Disziplinen einlud, während der Schmiede-Tage mit einer künstlichen Intelligenz zusammen die Grundlage für technologisch basierte schamanistische Rituale zu schaffen. – Den Abschluss und Höhepunkt des langen Tages stellte die erste Präsentation von ,,Saline - Dark Factory‘‘ aus dem Schmiede-Projektzyklus ,,Cinema Vertigo im Leuchtturm‘‘ dar. Erstmals wurde dabei der Verdampferturm in Form einer gut besuchten Live Performance als spezieller Raum inszeniert, der im wahrsten Sinn des Wortes „alle Sinne adressiert“. An den darauf folgenden Tagen wurde „Saline“ zu einer von Computern autonom betriebenen Installation.

 

DIE ,,AKADEMIE HALLEIN‘‘ UND DIE INSELGESPRÄCHE:

ZUKUNFT SELEKTIERT BESSER, WIE VERBESSERN WIR DIE WELT,
WAS ACHTSAM-SEIN MIT BESSER WERDEN ZU TUN HAT

Der Samstag, 14.9. stand im Zeichen der AKADEMIE HALLEIN, die im Rahmen der Inselgespräche „Zukunft selektiert besser!“ ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „besser / better“ sowohl miteinander als auch mit dem Publikum austauschte. Sieben Vertreterinnen aus fünf Nationen und unterschiedlichsten Genres, Disziplinen und Berufungen beschäftigten sich mit den Kernfragen: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Star-Violinist Yuri Revich stellte sein Erfolgsprojekt „Friday Nights with Yuri Revich“ vor, Medienkünstlerin Chun Shao präsentierte E-Textilien, Robert Praxmarer (Polycular) sprach über seinen vielfältigen Werdegang, Christian Bauer (Consultant und Projektmanager von André Heller) erzählte aus seiner Erfolgsgeschichte als Sportler, Computergrafiker und Kraftwerksentwickler, Eva-Maria Kampel (Mindful Leadership) beschäftigte sich damit, was Achtsam-SEIN mit besser werden zu tun hat, Bernhard Wladkowski (Krypto Anarchist und Blockchain-Experte) stellte Blockchain als nächste Herausforderung mit Wachstums-Potenzial vor und Regisseur und Filmemacher Anwar Akhtar wies darauf hin, dass nur Wissen über Geschichte eine bessere Gesellschaft ausmacht. – Moderiert wurden die Inselgespräche wieder von den beiden Akademie-Initiatoren Bernhard G. Förg (Bestseller Autor) und Rüdiger Wassibauer (künstlerischer Leiter Schmiede Hallein). Die Inselgespräche 2019 werden vollständig auf Video dokumentiert und bilden die Grundlage für ein Buch. Bereits am 13.9. war das Buch über die Inselgespräche 2018 präsentiert worden: „No Plan.“ Zukunft plant nicht. 

 

DIE VIELSEITIGE WERKSCHAU ZUM GAMEJAM:
SCHMIEDE-BESUCHER TESTETEN 9 PROTOTYPEN,
DIE VON 30 ENTWICKLERN IN 48 STUNDEN KREIERT WURDEN

Der Sonntag-Nachmittag stand im Zeichen der Werkschau von JamIsland. Rund 50 interessierte Besucher probierten jene neun Prototypen aus, die von den 30 Entwicklern in 48 Stunden zum Thema: "You really shouldn't mix those!" kreiert wurden. Im Shooter “VROOM – A Segway Shooter” strandet ein Segway-Fahrer auf einer kleinen, ziemlich unwirtlichen Insel und versucht so lange als möglich zu überleben. Magnetisierend im wahrsten Sinn des Wortes: „MAGNETS! How do they work?!“ bei dem die Spielerinnen in die Rolle von Magneten schlüpfen, die sich gegenseitig aus dem Bildschirm stoßen sollen. „Overdosed“, ein kooperatives, satirisches Simulations-Lernspiel gibt die – wohl nicht ernstzunehmende – Kochanleitung für die Droge Crystal Meth. Beim Multiplayer Action Spiel „Don’t mix those“ werfen vier Spielerinnen und Spieler Farbkübel aufeinander und rufen dadurch unterschiedliche Effekte hervor. Beim 3D Multiplayer Spiel “CowARD Space Police” geht es nach dem Motto: „Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Held“ nicht um heftige Verteidigungs­kämpfe gegen das Space-Monster, sondern um die gelungene Flucht vor ihm. Das Puzzle “Greg's Garbage Garage” greift das Thema Müll und dessen Trennung auf. Der Augmented Reality Shooter “ARmor Simulator” findet, dass auch hässliche Monster das Recht darauf haben sollten, sich zu verlieben: Der/die Spieler/in verschießt als Amor Liebespfeile. Im Spiel “Keep the Juices flowing” treten Spielerinnen und Spieler einander als Flüssigkeiten gegenüber, die sich in einem Labyrinth schneller als der/die andere ausbreiten sollen. „Magneting Over It” lässt zwei Spielerinnen und Spieler zusammenarbeiten, um gemeinsam durch mit Magneten gefüllte Levels zu manövrieren. Alle Prototypen konnten während der Werkschau nach Herzenslust getestet werden.

 

MUSIK & PERFORMANCE, TALKS-TALKS-TALKS,

KUNSTWERKE FÜR EINE MARS-EXPEDITION,

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER DIE SCHMIEDE WISSEN WOLLTEN

Bei der SmithWelcomeParty am Freitag, 13.9. im Jugendzentrum ZONE 11 spielten Angela Aux und Band auf. Um 23.00 stand „Still gelegt, ein Nachtkonzert“ von BachWerkVokal in Zusammenarbeit mit frei_stadt_hallein im Ziegelstadel auf dem Programm. Dort fand am Samstag auch die zweite Kooperation mit frei_stadt_hallein in Form der Trampolin-Performance von a_bcd „The moon looks different tonight“ statt. – Unterschiedliche Medien-Künstler und Medien-Wissenschafter, gaben in Form von Talks Einblick in ihre Arbeiten: Den Anfang machten am Freitag Pete Bennett und Jordi Solsana vom FeralLab. Sie stellten u.a. mit Tangibles, das sind Schnittstellen, die über Berührung und Biodaten funktionieren, analoge Spiel-Umgebungen für Gorillas und den „Post Truth Museum Guide“ vor. Bei Letzterem werden Zettel mit Klartext-Anweisungen ausgedruckt, sobald der Museumsbesucher seine Handflächen in dafür vorgesehene berührungssensible Ausnehmungen auf einem Pult gelegt hat. – Am Samstag präsentierte Kirsten Johannsen ihre „Artworks in Capsule Spaces“, Kunstwerke, die eine Marsexpedition für die Astronauten angenehmer gestalten sollten - eine Kooperation der Schmiede mit subnet. Am Montag hieß es “Meet the Artist”: Michaela Schwentner zeigte ihre Arbeiten im Rahmen ihrer subnetAIR (Artist in Residency). – Am Sonntag waren die Schmiede-Teilnehmerinnen zu Gast bei Kunst im Ziegenstall. Volker Pflüger gab einen Einblick in den Design Prozess einer Yamaha-Gitarre. Dann ging es um Musik-Musik-Musik, die in einer abendlichen Jamsession gipfelte. – Ab Montag, 16. 9. stand vor der Alten Saline auch wieder Fusuma, das mobile work-in-progress Teehaus von Gerhard Feldbacher. Dieses versteht sich als augenzwinkernde Parodie der japanischen Tradition der Teezeremonie und diente während der Werkschau als Ausstellungsraum für zwei Video-Installationen. – Und last but not least, öffnete die Schmiede 2019 unter dem Motto „Was Sie schon immer über die Schmiede wissen wollten“ zweimal die Tore für interessierte Besucherinnen. Rüdiger Wassibauer führte durch die Alte Saline. Die Besucherinnen hatten dabei natürlich die Gelegenheit, den Schmiede-Teilnehmern und Schmiede-Teilnehmerinnen bei ihrer Arbeit zuzusehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  – Der abschließende Gesamteindruck der 17. Schmiede: Wieder hat sich die Alte Saline auf der Pernerinsel als besonders anregende Umgebung für die Kreativen in der Schmiede bewährt. Deshalb: ,,Auf Wiedersehen 2020‘‘, wenn es wieder vielversprechend heißen wird: ,,Welcome to the Playground of Ideas‘‘! – (Text und Fotos: Gabriele Krisch)

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Als begeisternder Höhepunkt des 17. MedienKulturFestivals ,,Schmiede19: Besser!‘‘, gestaltete sich auch heuer wieder die eindrucksvolle, abschließende Schmiede-Werkschau am Freitag, 20. September 2019. Zum letzten Mal öffneten sich die Schmiede-Tore der Alten Saline, um dem interessierten Publikum unter dem Motto ,,Schauen – hören – erleben – – mit allen Sinnen genießen‘‘,  Interessantes, Spannendes und Erstaunliches aus den Bereichen Medienkunst, Medienkultur, Videos, Visuals, Fotografien, Lesungen, Installationen und Performances zu präsentieren. Das interessierte Publikum konnte sich davon überzeugen, wie vielfältig die rund 200 Smiths aus der ganzen Welt, ihre Kreativität im inspirierenden Ambiente der Alten Saline entfalteten. Der Werkschau-Abend bot eine Fülle an  Erlebnissen für Augen, Ohren und Geist: rundum leuchtete und tönte es auf vielfältige Art und Weise in den ehrwürdigen, historischen Räumen der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. „Die Alte Saline ist ein Raum mit vielen Möglichkeiten. Auf der Werkschau ist zu sehen, was die Smiths mit ihren Ideen und Umsetzungen daraus gemacht haben“, so Rüdiger Wassibauer, der engagierte, kreative und verdienstvolle künstlerische Leiter der Schmiede Hallein. Die Schmiede schließt damit wieder für ein Jahr ihre Tore. Nun wird intensiv im virtuellen Netzwerk weitergearbeitet, bis es 2020 wieder heißt: Auf zum nächsten Schmiede, den „Playground of Ideas“.

 

BEGRÜSSUNG DURCH
RÜDIGER WASSIBAUER UND

STADTRAT JOSEF SAILER
Im Rahmen seiner Begrüßung, bedankte sich Rüdiger Wassibauer bei den Schmiede-Förderern Republik Österreich, Land Salzburg, Stadt Hallein, weiters bei den Unterstützern und Sponsoren und natürlich bei seinem engagierten Team. Das Jahresthema war „Besser!“, dazu Rüdiger Wassibauer: „Wir wissen: ,,Besser‘‘ geht immer. Aber was wir in diesem Jahr zeigen können, ist wirklich bemerkenswert!“ Stadtrat Josef Sailer – in Vertretung von Kultur-Stadträtin Rosa Bock – war überrascht von der Schmiede-Vielfalt, und riet in seinen Grußworten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern: „Bleiben Sie stehen, hören und sehen Sie zu. Lassen Sie das Gezeigte auf sich einwirken!“

 

BEMERKENSWERTE
BEISPIELE AUS DEN ZAHLREICHEN

PUBLIKUMS-MAGNETEN

Das Projekt des FeralLab: Martin Murer, Pete Bennett und Jordi Solsona Belenguer luden die Besucher ein, am „Schmiede Project Generator“ ihre – hoffentlich möglichst ver-rückt-kreativen – Ideen mit drei Bots (künstliche Intelligenzen) zu teilen, die nach Zufallsprinzip entweder sehr konservativ, sehr schmiede-kreativ oder auch sehr vergesslich reagierten. Im Rahmen der FeralAIR zeigte Chun Shao ihre weinenden e-Textilien. Antoni Rayzhekov stellte die Weiter-Entwicklung von „BOREOUT“ vor: die Werkschau-Besucher waren eingeladen, sich so sehr in Langeweile fallen zu lassen, dass ihre Gehirnströme, ein anfangs verzerrtes verwackeltes Bild, immer ruhiger und klarer wurden. Wieder zu sehen und begehbar war „Saline - Dark Factory“, eine ton-, bild- und Licht-gewaltige Inszenierung des Verdampferturms durch das audiovisuelle Kollektiv APNOA (Tobias Feldmeier, Sebastian und Valerian Drack) und die experimentelle Medienkünstlerin Claudia Rohrmoser. Schließlich die Gesangs-Performance des VoiceLab von Christina Goerke, die gemeinsam mit einem kleinen Chor, ,,Seligkeit‘‘ aus der ,,Winterreise‘‘ von Schubert darbot. Unterlegt mit einem gemeinsam erarbeiteten Text über die Schmiede, wurde das Publikum zum Mitsingen animiert.


WEITERE BEISPIELE:
TÄUSCHENDE OPTIK IM AMES-RAUM, RITUAL ,,TECHNO SHAMAN‘‘,
TEST DER VIRTUAL REALITY-BRILLE UND COMPUTER-SPIELAUTOMATEN

Der Ames-Raum „We‘re All Mad Here“, dessen Wände und Texturen so verzerrt sind, dass verschiedene optische Täuschungen hervorgerufen werden, lud ein, nach Herzenslust bespielt zu werden – von Groß und Klein. Entworfen und gebaut wurde die Installation unter Leitung von Kathi Macheiner, Lilo Krebernik und Mac Krebernik, unterstützt vom Künstler-Kollektiv ,,Die drei Dramas‘‘. Faszinierend das interaktive Ritual “Techno Shaman”, welches das Team Cenk Güzelis, Schamanick Hanzo, Helvijs Savickis, Jolyane Langlois und Nicholas Eckl erarbeitet hatten: Eine Tänzerin in multisensorischem Anzug interagierte mit Musik und Visuals. Die Besucherinnen waren eingeladen, den Anzug und die Virtual Reality-Brille selbst zu testen.

WEITERE BEISPIELE:
COMPUTERSPIEL-PROTOTYPEN, TANZPERFORMANCE,
STORYTELLING, INTERVENTIONEN UND MUSIK

Die HERO MATCH Installation, die Christian Schratt und sein Team bereits am 19.9. mit Witz und Esprit präsentiert hatten, war in an diesem Abend in einer Videoinstallation zu sehen und lud die Werkschau-Besucherinnen und Werkschau-Besucher zum Mitradeln ein. Und natürlich die neuen Computerspiel-Prototypen von JamIsland, die im Publikum viel Anklang und etliche Tester fanden. Es gab aber auch auf der Schmiede hergestelltes veganes Nougat von Philip Egerman zu verkosten, eine Performance mit Latex von Alex Reichart, die die Verbundenheit der Schmiede-Teilnehmer und Schmiede-Teilnehmerinnen verkörpern sollte, eine Installation aus gedrechselten Holztropfen und verstricktem Plastikmaterial „Tears of Trash“ von Hannes Bernhofer, Tanzperformances wie das „Puppet Ritual Laboratory“, Storytelling „Die Masken der Götter“ und Interventionen wie „Drei Schnitzel“ von Beate Ronacher, bei der eine Menge Porzellanteller dran glauben mussten. Lesungen, Kurzfilme, Installationen und natürlich Musik, Musik, Musik in allen nur erdenklichen Nischen der Alten Saline, rundeten das Programm ab, das Besucher und Besucherinnen bis weit nach Mitternacht faszinierte. – (Gabriele Krisch. Fotos: Odo Stierschneider).

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Nach dem Neubau des Pfannhauser-Steges, nach der Sanierung der Kotbach-Brücke auf dem Dürrnberg, steht in Hallein mit der Stadtbrücke die dritte Brücken-Sanierung in Folge bevor. Diesmal werden an Halleins wichtigster Brücke ab 30. September 2019 das Tragwerk und die Brücken-Anbindung zur Pernerinsel saniert. Damit sind natürlich einschneidende Änderungen im Verkehrsablauf verbunden.

 

Während der Sanierungs-Arbeiten an der Stadtbrücke, wird der von Norden kommende Verkehr, der normalerweise Richtung Süden über die Pernerinsel fließt, nun durch die Halleiner Altstadt über Schiemer-Straße und Kuffer-Gasse bis zur Stadtbrücke umgeleitet. Dieser Bereich der Altstadt ist somit während der Brücken-Reparatur mit dem Durchzugs-Verkehr belastet. Die Zufahrt zur Pernerinel ist, von Norden kommend, zum Pernerinsel-Parkplatz und bis zum Billa-Parkplatz möglich. Aber Achtung! Die Weiterfahrt über die Stadtbrücke ist NICHT möglich! Die gesamte Pernerinsel und damit auch der Pernerinsel-Parkplatz, sind also von Norden her, mit Ausnahme der gesperrten Ausfahrt im Süden (!), erreichbar. Wichtig: Von Süden kommend, kann man ungehindert, wie gewohnt, die Stadtbrücke zur Weiterfahrt Richtung Salzburg benutzen. – Durch eine Verstärkung können das Brücken-Tragwerk der Stadtbrücke mit dem zur Pernerinel führenden Tragwerk mit Beton verbunden werden. Damit gibt es keinen Spalt mehr, womit sichergestellt wird, dass künftig keine Rollgeräusche an der Brücken-Anbindung entstehen. Mit Baubeginn am 30. September wird der Verkehr in der beschriebenen Form bis voraussichtlich 10. November 2019 umgeleitet. Restarbeiten werden bis zum Jahresende erledigt und ermöglichen ein unbehindertes Verkehrs-Geschehen. – Die Abbildung zeigt von unten nach oben zuerst in Gelb die neue Route für alle, die von Norden kommen. Die Fahrt erfolgt ab 30. September 2019 nicht mehr über die Pernerinsel (Totalsperre der Weiterfahrt vor der Stadtbrücke) sondern durch die Halleiner Altstadt und weiter über die Stadtbrücke. Die punktierte Linie zeigt, dass die Zufahrt zur Pernerinsel von Norden kommend bis zum Billa-Markt möglich ist. Die grüne Linie schließlich verweist darauf, dass der von Süden kommende Verkehr auch während der Brücken-Bauarbeiten unbehindert über die Pernerinsel, so wie gewohnt, verlaufen wird.(Bild & Text: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Seit rund drei Wochen laufen die Arbeiten zur Sanierung der Torbrücke an der L256 Dürrnberg Landesstraße in Hallein auf den Dürrnberg. Deshalb kam es dort in der Nacht von Dienstag, 17. September, auf Mittwoch, 18. September 2019, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, zur Komplett-Sperre für den Verkehr. In dieser Zeit erfolgte der Einhub einer neuen Brücken-Teilkonstruktion. Diese wurde auf der talseitigen Fahrspur mit Schutz-Elementen abgedeckt, so dass ab 5,30 Uhr die Torbrücke einspurig und ampelgeregelt wieder befahrbar war. Während der Sperre erfolgte die Umleitung des Verkehrs auf und vom Dürrnberg über die Winterstallstraße in Hallein. Die Fertigstellung aller Arbeiten, einschließlich der Neuasphaltierung der Torbrücke, ist für Ende Oktober geplant, Wunschtermin wäre, falls keine unvorhersehbaren Verzögerungen eintreten, der Montag, 28. Oktober 2019. – Unsere oben stehenden Nachtaufnahmen (FOTOS 1 bis 7) entstanden am Mittwoch zwischen Mitternacht und 1 Uhr früh und zeigen Sanierungsarbeiten an der Torbrücke gleich am Beginn der Dürrnbergstraße. Die darauf folgenden Aufnahmen bei Tageslicht (FOTOS 8 bis 14) zeigen den Beginn der Auffahrt entlang der befahrbaren talseitigen Fahrspur. Dann wird auch schon die Baustelle auf der Mitte der Torbrücke sichtbar, wir kommen näher und erkennen die Schutzelemente auf der Fahrbahn, die den einspurigen und ampelgesteuerten Verkehr auf der Torbrücke trotz laufender Bauarbeiten ermöglichen. Auf dem letzten Foto schließlich die gut einsehbare Baustelle auf der gesperrten bergseitigen Fahrspur. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider).

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Der vorletzte Tag der Schmiede 2019 stand im Zeichen des Landes-Stipendiums für Medienkunst: Die Preisträgerin 2019 und das bereits umgesetzte Siegerprojekt von Vorjahres-Siegerin Marlies Pöschl wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Aus sieben eingereichten Projekten hatte die Jury das Projekt „* Women“ der Oberndorferin Karin Fisslthaler ausgewählt. Fisslthaler absolvierte das Studium der Experimentellen Gestaltung am Institut für bildende Kunst und Kultur-Wissenschaften an der Kunst-Universität Linz. Seit 2003 produziert, veröffentlicht und performt sie elektronische Musik unter ihrem Künstlerinnen-Namen Cherry Sunkist. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der medialen Präsentation von Körpern und Identitäten, mit Körpersprache und nonverbaler Kommunikation. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn überreichte das Stipendium im Gegenwert von 10.000 Euro: „Ich gratuliere Karin Fisslthaler herzlich. Mit dem Jahres-Stipendium Medienkunst will das Land Salzburg den Künstlerinnen und Künstlern einen Freiraum zur künstlerischen Weiter-Entwicklung geben. Dazu wünsche ich Karin Fisslthaler viel Freude an der Produktivität und freue mich bereits auf ihre Projekt-Präsentation im kommenden Jahr“, so der Kulturreferent.

 

„* Women“ ist laut Fisslthaler ein musikalisch-visuelles Projekt, das sich mit weiblichen Vorbildern beschäftigt, die prägend für ihre „quer-feministische, künstlerisch/musikalische sowie persön­liche Sozialisation waren und sind“. Sie setzt damit ihre Arbeit “18 Women” fort, in der sie den Versuch eines Selbstporträts unternommen hat, ohne selbst als Person direkt in Erscheinung zu treten. Die Suche nach ihrer Identität findet durch die Reflexion von unterschiedlichen Persönlichkeiten, statt, die Fisslthaler als gleichwertig ansieht – seien es mediale Konstruktionen, persönliche Beziehungen oder Vorbilder des gesellschaftspolitischen Widerstands. Mit dem Stipendium möchte sie die biografische Recherche aber auch Filmdreh- und Schnittarbeiten, Soundproduktion und Live-Umsetzung fortführen und freut sich bereits sehr auf die Präsentation ihres Projekts im Rahmen der Schmiede 2020.

 

Im Anschluss an die Vergabe des Jahresstipendiums 2019 an Karin Fisslthaler, stellte Marlies Pöschl ihren Film „Screening Aurore / LecturePerformance“ vor, den sie mit dem Jahresstipendium Medienkunst 2018 umsetzte. „Aurore“ ist eine künstliche Intelligenz, die laut Pöschl in Form einer Stimme im „Dazwischen“ lebt: „In einem Pflegeheim südlich von Paris leistet sie den Bewohnerinnen Gesellschaft. Wo Aurore auftaucht, kommt Wärme in die nüchternen Räume, wo sie ist, erkennt man ein leichtes Strahlen in die Augen der Menschen. Müdigkeit kennt sie nicht.“ Ihre in drei Kapitel strukturierte, semi-dokumentarische Fiktion „Über die Zukunft der Pflege und die Automatisierung von Affekt“ ist während einer Artist in Residency am CAC Brétigny, Paris und in Zusammenarbeit mit Volksschulkindern, Gymnasiasten und SeniorInnen entstanden. Im ersten Teil stellt sie „Les Maintenants“, die – etwas anderen – „Instandhalter“ vor: Jugendliche, die liebenswerte Roboter bauen, die Kurzweil und Emotionen in das Leben von Altersheim-Insassen bringen. Im zweiten Teil bezieht Pöschl auch den Komponisten Peter Kutin und die Stimmkünstlerin Agnes Hvizdalek mit ein. „Aurore“ tritt dabei in Dialog mit Mme. Madeleine, fragt sie nach ihrem Befinden und zieht sie ins Gespräch. Der dritte Teil führt „Aurore“ in eine Auszeit in der Natur, auch eine künstliche Intelligenz ist in Gefahr, in den Burn-Out zu fallen! – 1. FOTO oben: Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Preisträgerin Karin Fisslthaler mit der Urkunde des Salzburger Landes-Stipendiums 2019. 2. FOTO oben: Marlies Pöschl, Landes-Stipendiatin 2018. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Die beiden fantastischen Ladies Sophie Netzer und Kerstin Reyer haben sich zur MIDCB Group zusammengeschlossen. MIDCB steht als Abkürzung für ,,Mobile Immobilien Daten Center Beraterinnen‘‘. Im Rahmen des Festivals frei-stadt-hallein 2019 starteten die beiden Damen jeweils von RBM (Realitäten-Vermittlung Büro Mayr) in der Postgasse eine umfangreiche Besichtigungstour zu leer stehenden und bereits erfolgreich vermieteten Objekten in Hallein. Das Ganze war so bestechend professionell aufgezogen, so dass mehrere Besucher des RBM-Büros und Rundgang-Teilnehmer das Gebotene tatsächlich als völlig realistisch empfanden. Daran änderte sich auch nichts, als die forschen Ladies kurzerhand eine große Terrasse mitten in der Altstadt als neuen Hubschrauber-Landeplatz vorstellten.

Es gilt noch eine Attraktion  zu würdigen, die allen  Kundinnen und Kunden des Realitäten-Vermittlung Büros Mayr überreicht wurde: Ein kostenloser, grafisch und textlich hervorragend gestalteter, 16 Seiten umfassender, vierfarbig gedruckter Sonderprospekt zum brennend heissen Thema ,,Hallein – located in the heart of Europe. Connected to the world.‘‘ Dazu ein Textzitat von Seite 6: ,,Mit der direkten Lage an der Salzach als Kühlung und Stromerzeuger, bietet Hallein ideale Voraussetzungen für den optimalen und effizienten Betrieb von IT-Infrastrukturen. Die innerstädtischen Freiflächen sind ein wichtiges Potential und können Hallein als erstes öffentlich sichtbares Rechenzentrum Europas zu einem Global Player in Wirtschaft und Tourismus werden lassen. Darüber hinaus formt die zukunftsfähige Realitäten-Nutzung, nach dem Motto ,,Daten sind das neue Salz‘‘, als Hauptarbeitsgeber eine moderne Identität der Stadt Hallein.‘‘ (Zitat-Ende).

 

Zurück zu unseren beiden hinreißenden Damen: SOPHIE NETZER, in Landshut (D) geboren, studiert seit 2017 im Masterstudium space & design Stategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor absolvierte sie das Studium Textildesign und zahlreiche Praktika an renommierten Theaterhäusern. Ob Rauminstallation, Workshops oder Skulptur – Sophie Netzers Arbeiten fordern stets zur Interaktion mit Raum und Objekt auf. Sie arbeitet interdisziplinär in zahlreichen Formensprachen. KERSTIN REYER, geboren in Geislingen an der Steige (D), studiert im  Masterstudium space & design Strategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor Mitarbeiterin bei Werner Aisslinger (Berlin) sowie Studium Innenarchitektur. Kerstin Reyer will mit ihren Arbeiten der geradlienigen Welt entfliehen und andersartige Räume schaffen, die den Blickwinkel auf die Umgebung ändern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Firmenschild des Realitäten-Büros Mayr (RBM) in der Halleiner Postgasse. FOTO 2: Das RBM-Geschäftslokal in der Postgasse, an der Frontscheibe brandaktuelle News von der Halleiner Immo-Front. FOTO 3: Professionelle Beratung
im RBM-Büro für Interessenten an leerstehenden Immobilien in Hallein. FOTO 4 bis 6: Bestechend war das professionelle Immo-Informationsmaterial. FOTOS 7 und 8: Aufschlussreiche Informationen aus einer vermieteten und zu einer noch leerstehenden Immobilie. FOTO 9: Der neue Hubschrauber-Landeplatz inmitten der Halleiner Altstadt. FOTO 10: Den krönenden Abschluss dieser Fotoserie bilden die beiden Damen Sophie Netzer und Kerstin Reyer, welche alle Interessierten professionell durch Hallein zu noch leer stehenden und bereits vergebenen Immobilien führten. Ihr Zusammenwirken als Beraterinnen im Mobile Immobilien Daten Center kommt schon auf den ersten Blick optisch unübersehbar und überzeugend zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein mutiger, aber wahrscheinlich allzu vertrauensseliger Blauglocken-Baum, hat sich ausgerechnet vor der ehemaligen Halleiner Bezirkshauptmannschaft in der Spalte zwischen Gehweg-Randstein und Fahrbahn-Asphalt angesiedelt und erfreut und beeindruckt alle Vorübergehenden mit seinem üppigen und mächtigen Blätterwerk. (Dazu oben die Fotos 1 und 2). Hat er erst seine Pubertät hinter sich gebracht, dann begeistert er mit einer überaus üppigen Blütenpracht. (Fotos 3 und 4). In seinen besten Jahren wird er den gesamten Bahnhofsbezirk mit seiner herrlichen Blüten-Baumkrone auf faszinierende Art aufwerten. Damit es auch tatsächlich dazu kommt, hat der grüne Geselle noch einiges an sinnloser Zerstörungswut und pflanzenfeindlicher Asphalt-Sucht zu überstehen. Doch er hat mittlerweile mächtige Verbündete gefunden: die Belegschaft der gleich daneben befindlichen Polizei-Inspektion Hallein. Von dieser wurde auch bereits – professionell getarnt – eine Überwachungs-Kamera installiert, die jeden, der dem herrlichen Jung-Baum allzu nahe kommt, zuverlässig im Bild festhält. Außerdem: Wer den Baum anfasst, gerät in eine Kurzschluss-Falle, die einen schrillen, andauernden Signalton auslöst. Und schon ist die nur wenige Meter entfernte Polizei zur Stelle… (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: Ost, Fotos 3 und 4: Garten-Ratgeber).

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Fotos sagen immer noch mehr als tausend Worte. So auch bezüglich der Parkgebühren-Anzeige auf dem Parkplatz Pernerinsel, die auch bei bedecktem Himmel durch den unerträglich blinden Bildschirm längst schon berüchtigt ist. Katastrophal gestaltet sich die Bildschirm-Entzifferung, wenn hier erfreulicher Weise ab Mittag die Sonne scheint. Dann herrschen hier unerfreulicher Weise vorerst noch ungläubige Verblüffung, anschließend aber, nach zeitraubenden vergeblichen Bildschirm-Entzifferungs-Bemühungen, nur noch wilder Ärger und echte Verzweiflung. Hat man nicht allzu lange geparkt, dann kommt man ohne Gebühren davon und die Parkkarte wird vom Parkgebühren-Anzeiger wieder retourniert. Problematisch und völlig unzumutbar wird es bei längeren Parkzeiten. Tipp 1: Gefinkelte Routiniers stecken einfach, ohne die Parkgebühr zu kennen, so lange Münzen in den Geld-Einwurfs-Schlitz, bis sie ihre Parkkarte wieder zurückbekommen. Tipp 2: Schneller geht es mit einer niedrig dotierten Banknote. Grundsätzlich aber gilt es, diese lästige und unangenehme Situation so rasch als möglich zu beenden – mit einem passenden Schattenspender oder einem lichtstarken Bildschirm. Denn die gegenwärtige Situation ist alles andere als schmeichelhaft für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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