Am Wochenende rund um den Nationalfeiertag 2019, baute die glorreiche ,,Igonta Pass‘‘ in der Alten Saline auf der Halleiner Perner-Insel Österreichs größte (!) Krampus-, Perchten- und Hexenschau auf. Man erkennt, auch im Zeitalter von Computer, Internet und Horrorfilmen, haben die höllischen Gesellen nichts von ihrer schaurigen Anziehungskraft eingebüßt. Vom Anfang bis zum Ende der Ausstellung konnten sich die Veranstalter über massiven Publikums-Andrang freuen. Am Pernerinsel-Parkplatz leuchtete beim Eingangsschranken die Ampel permanent in Rot, die Umgebung rundum war mit Autos zugeparkt. Die Ausstellung zeigte, dass die ausstellenden Gruppen Schwerarbeit geleistet hatten, um den Besuchern eine unvergessliche Attraktion zu bieten. Das strahlende Wetter, normaler Weise eine Gefahr für die Besucherfrequenz derartiger Ausstellungen, konnte dem Besucherstrom nichts anhaben. Die Anziehungskraft der schaurig-schönen Ausstellung war auch deshalb so groß, weil man sich den gehörnten Höllenfürsten ganz nach Belieben nähern konnte, ohne dafür einen Peitschenhieb zu riskieren. Den Veranstaltern ist für den verdienten Erfolg ihrer fantastischen Ausstellung jedenfalls aufrichtig zu gratulieren.

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FOTO 1:
Während der Krampus-, Perchten- und Hexenschau der ,,Igonta Pass‘‘ herrschte permanenter Besucherandrang. FOTOS 2 bis 13: Aus der gezeigten Fülle der schier zahllosen Krampus-, Perchten- und Hexenmasken haben wir versucht, eine bunte Auswahl zu treffen. Auf alle Fälle kann man schon gespannt sein, welche Krampusgruppen heuer beim traditionsreichen Halleiner Krampuslauf bewundert werden können.

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Der Nationalfeiertag 2019 ging bei prachtvollem Wetter über die Bühne. Dieser Festtag Österreichs, der seit dem 26. September 1955 den Tag der Fahne ersetzt, ist auch mit dem Hissen der rotweißroten Österreich-Fahnen verbunden. Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde, Bezirksgericht, Bayrhamerplatz, Kornsteinplatz und Schöndorferplatz sowie das Gebäude von Arbeiterkammer/ÖGB zeigten schönen Fahnenschmuck. Die Bewohner der Altstadt hingegen, verzichteten bedauerlicher Weise auf jeden Fahnenschmuck. Beim Rundgang durch die Stadt war kein einziges rotweißrotes Fähnchen zu entdecken. So zeigten sich die Hausfassaden peinlicher Weise durchgehend stimmungslos, fad und leer. Vielleicht klappt es im kommenden Jahr besser, wenn die Gemeindepolitiker im Vorfeld des Nationalfeiertages 2020 – immerhin der 65. seiner Art – einen eindringlichen Appell an die Halleinerinnen und Halleiner richten, ein sichtbares Zeichen für ihr Heimatland Österreich zu setzen.

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FOTOS 1 bis 3:
Der Fahnenschmuck vor der Bezirkshauptmannschaft, vor dem Bezirksgericht und vor dem Gebäude Arbeiterkammer/ÖGB. FOTOS 4 bis 6: Auch Schöndorferplatz, Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz waren mit schönen Fahnen geschmückt. FOTOS 7 bis 10: Der Preis für die schönste und repräsentativste Beflaggung anlässlich des Nationalfeiertages geht natürlich wieder an das Halleiner Rathaus. Inmitten des prachtvollen Fassaden-Blumenschmucks wehten drei prächtige Fahnen: Die Fahne in der Mitte der Rathausfassade und etwas erhöht, trug das Staatswappen, die Fahne links zeigte das Landeswappen und die Fahne rechts war mit dem  Halleiner Stadtwappen geschmückt. Fürwahr – eine gelungene Inszenierung! Weil wir schon bei der eindrucksvollen Rathausfassade sind: Die Halleiner Hausbesitzer und Hausbewohner demonstrieren gleich auf zweifache Art ihre Sturheit, bzw. ihren Widerwillen, der Stadt Hallein ein farbenfrohes Gesicht zu geben: Erstens sträuben sich nach wie vor, dem begeisternden Beispiel des Rathauses zu folgen und auch ihre Hausfassaden am Nationalfeiertag mit schönen Fahnen  zu schmücken. Zweitens: Zweitens sträuben sie sich nach wie vor, am Nationalfeiertag für Fahnenschmuck an ihren Hausfassaden zu sorgen, so wie er mustergültig seit Jahrzehnten (!) an der Rathausfassade inszeniert wird. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die private Kinderbetreuungs-Einrichtung Mobile ist seit 16 Jahren eine wichtige Institution in Oberalm. Gegründet wurde sie 2003 als Elterninitiative. Inzwischen erweiterte die  Initiative Mobile ihr Angebot und so gibt es nun auch im Halleiner Ortsteil Rif zwei Krabbelgruppen für Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Bei Mobile wird den Kindern Geborgenheit vermittelt, und sie werden in ihrer Entwicklung gefördert“, betonte Landesrätin Andrea Klambauer bei ihrem Besuch in Rif. Und: „Mit der Erweiterung kommen wir dem Ziel einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Betreuung einen Schritt näher, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.“ Die Besonderheit im Kinderhaus Mobile bildet das familiennahe Konzept. Unter der Leitung von Gerlinde Sucher begleiten etwa in Oberalm fünf pädagogische Mitarbeiterinnen derzeit 28 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahre. Der niedrige Betreuungsschlüssel und der enge Kontakt zu den Familien ermöglichen eine bedürfnisorientierte Begleitung. „Diese Qualität werden wir auch in der neuen Einrichtung in Rif anbieten“, unterstreicht Gerlinde Sucher. „Im Mittelpunkt stehen der Kontakt zu den Familien und die pädagogische Haltung mit Begegnung auf Augenhöhe für alle Standorte. Jedes Haus wird aber auch seinen eigenen Charakter entwickeln.“ – Das oben stehende Foto entstand, als der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger dem Kinderhaus Mobile im Stadtteil Rif einen Besuch abstattete. – Vater Roland Schober und sein Sohn Xaver (vorne rechts) freuen sich über das neue Mobile-Haus in Rif gemeinsam mit (hinten von links) Corona Rettenbacher (Forum Familie Tennengau), Ulrike Kendlbacher (Leiterin Referat Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien), Mobile-Leiterin Gerlinde Sucher sowie Bürgermeister Alexander Stangassinger und Landesrätin Andrea Klambauer.

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Jahrhunderte lang wurden die Salzbestände des Halleiner Dürrnberges durch die Salzburger Erzbischöfe geplündert. Das jährliche Landesbudget der auch weltlich regierenden Fürsterzbischöfe wurde durch ihre Salz-Raubzüge in Hallein um bis zu zwei Drittel zusätzlich aufgefettet! Nur so war es möglich, die Stadt Salzburg architektonisch auf so sensationelle Weise auszugestalten. Die Stadt Hallein ging in diesen Jahrhunderten des Salz-Raubes völlig leer aus. Die Erzbischöfe bezahlten skandalöser Weise an Hallein Null Steuern aus den massiven Salz-Gewinnen, bezahlten nur Schand-Löhne im Salzbergwerk und in den Salinen und nahmen in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgend ein gefälliges Bauwerk zu errichten. Die kleine Stadt Hallein wurde von 11 Salinen permanent in Rauch und Dampf gehüllt. Wie es in Hallein aussah, berichtet Franz Schubert in einem Brief: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Kinder aus Halleins Umgebung begannen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu weinen, wenn ein Besuch in der Stadt Hallein bevorstand, so sehr fürchteten sie sich vor dieser schrecklichen Stadt.

Salzburg hingegen verzeichnete immer wieder neue Besuchsrekorde, wurde wegen seiner Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt und stöhnte immer mehr unter den Touristen-Massen, die sich durch die Stadt wälzten. Nun langte der weltgrößte Reiseverlag ,,Lonely Planet‘‘ nochmals kräftig zu: Er erklärte kurzerhand die Stadt Salzburg auch noch zum ,,Besten Reiseziel der Welt‘‘ und sorgte in der ohnehin überlaufenen Stadt Salzburg vorerst eher für Bestürzung und Ratlosigkeit. Schließlich rang man sich in der Weltkulturerbe-Stadt trotz des ungeliebten ,,Overtourism‘‘, eher gequält dazu durch, doch noch ein wenig stolz auf die Ernennung zur weltbesten Top-Destination zu sein. Solche Probleme sollte man haben…

Es ist also höchste Zeit, dass sich die uneinsichtigen Salzburger gefälligst einmal darauf besinnen, woher eigentlich die enormen Geldsummen kamen, welche die Schönheit der Stadt Salzburg überhaupt erst ermöglichten. Schon 15 Kilometer salzachaufwärts würden sie fündig – in Hallein. Es ist zumindest erstaunlich, dass die Salzburger Politik den Kontakt zu Hallein scheut wie der Teufel das Weihwasser, dass die Salzburger Politik so tut, als ob Hallein überhaupt nicht existieren würde. Jeder Salzburger Bürgermeister hütete sich bislang voll Arroganz davor, das heiße Thema des jahrhundertelangen Salz-Raubzuges in Hallein zugunsten der Landeshauptstadt in irgend einer Form anzusprechen. Und kein Halleiner Bürgermeister wagte sich daran, das überfällige Thema mit seinem Salzburger Amtskollegen zu erörtern. Dabei gibt es, 30 Jahre nach Ende der Salzproduktion in Hallein, einen brennend aktuellen Anlass, um dieses Gespräch endlich in Gang zu bringen.

Das letzte Zeugnis der historischen – für die Stadt Salzburg so unvorstellbar wertvollen – Salzproduktion in Hallein, die Salzsiedepfanne in der Alten Saline auf der Pernerinsel, steht in einem einsturzgefährdeten Gebäude. Nur ein Wald von Holzstützen im Parterre und im 1. Stock, verhinderte bislang die Katastrophe. Diese Siedepfanne ist das letzte Erinnerungs-Symbol an den unfassbaren Geldsegen, der sich aufgrund der Plünderung der Halleiner Salzbestände durch die Salzburger Fürsterzbischöfe jahrhundertelang über die Stadt Salzburg ergoss. Diese Siedepfanne müsste eigentlich noch heute von einer dankbaren Stadt Salzburg vergoldet werden. So weit wird es wohl nicht kommen, aber die Stadt Hallein kann bei der Stadt Salzburg mit bestem Gewissen eine finanzielle Hilfeleistung für die Sanierung des einsturzgefährdeten Siedepfannen-Gebäudes einfordern.

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FOTO 1:
,,Salzburg zum besten Reiseziel der Welt gekürt‘‘, lautete die triumphierende Titelseiten-Schlagzeile der SN-Lokalbeilage vom 23. 10. 2019. Auf Seite 2 wurde gründlich nachgelegt mit der Schlagzeile ,,Salzburg stellt weltweit alle Städte in den Schatten.‘‘ Natürlich fehlte jeder Hinweis auf die einstigen Salz-Raubzüge, die das Wunder Stadt Salzburg erst ermöglichten. FOTO 2: Die Stadt Salzburg, wie wir sie alle kennen und lieben, konnte nur durch die fürsterzbischöflichen Salz-Plünderungen in Hallein zu solch prachtvollem Aussehen gelangen. FOTO 3: Ohne Salz aus Hallein hätte die Stadt Salzburg ein deutlich weniger attraktives Aussehen erhalten. – (Odo Stierschneider. FOTO 1: OST, FOTO 2: TVB Salzburg, FOTO 3: Das vom ,,Salzschreiber‘‘ überarbeitete Foto 2.)

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Wieder kommt aus der HAK Hallein eine großartige Erfolgsmeldung. Die HAK Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019 durch Bundesministerin Iris Rauskala und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union in Wien zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde nun in Wien mit der besonderen Auszeichnung „Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments“ geehrt. Damit ist die HAK Hallein eine zertifizierte ,,Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (die Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen.


STATEMENTS VON MINISTERIN IRIS RAUSKALA
UND EU-PARLAMENTS-VIZEPRÄSIDENT OTHMAR KARAS

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassadeur der Botschafter-Schulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. EP-Vizepräsident Othmar Karas sieht in den jungen Botschafterinnen und Botschaftern ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘


STATEMENTS VON HAK-DIREKTOR WERNER HUBER
UND EU-KOORDINATORIN ELKE AUSTERHUBER AN DER HAK

,,Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschafts-Partnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen‘‘, erläutert HAK-Direktor Werner Huber. ,,Durch die enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern‘‘, ergänzt EU-Koordinatorin Elke Austerhuber. ,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Strassburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. – Das oben stehende Foto zeigt von links Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, Dir. Werner Huber und Othmar Karas (EU-Parlament). – (Text und Foto: HAK Hallein)

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Bei der Eröffnung der neuen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone (der SALZSCHREIBER berichtete), war Bürgermeister Alexander Stangassinger verhindert. Der Halleiner Stadtchef holte seine Gratulation zur Eröffnung der Palmers-Filiale jedoch nach. Er gratulierte dem Ehepaar Ganzer als Palmers-Franchisenehmer und betonte dazu: „Qualität und Vielfalt sind für Hallein wichtig – die Familie Ganzer steht seit 39 Jahren für diese Qualität und diese Vielfalt und ich bin froh, dass ein bodenständiges Unternehmen die Palmers-Filiale übernommen hat. Der Branchenmix muss erhalten bleiben und wir bemühen uns, dass wir als attraktive Altstadt diesen Branchenmix auch erweitern, denn es stehen noch immer zu viele Geschäfte leer. Ich bin überzeugt, dass wir mit neuen Fördermodellen zu mehr Geschäften, mehr Vielfalt und mehr Attraktivität kommen.“ Auch die neue Parkgebühren-Regelung helfe, die Stadt attraktiver zu gestalten und somit auch der Wirtschaft, ist sich der Bürgermeister sicher: „Die neuen Parkgebühren sind in Wahrheit eine Wirtschafts-Förderung der Stadt. Denn ein derart günstiges Parkmodell lockt Besucher an, wodurch mehr Kaufkraft in der Stadt entsteht, was sowohl den Bewohnern, den Kaufleuten, dem Tourismusverband als auch der Stadt Hallein zugutekommt.“

 

95 Quadratmeter Verkaufsfläche, eine moderne Geschäfts-Einrichtung und ein mächtiges Eingangsportal sind die Merkmale der neuen und eindrucksvollen Palmers-Filiale in Hallein. Die architektonische Arbeit und die Leitung der Bauarbeiten gehen auf Felix Ganzer zurück. Kalk, Holz, Stein wurden verwendet, um möglichst natürliche Materialien einzusetzen. Doch wie kam es für den seit 39 Jahren in Hallein ansässigen Mode-Spezialisten Ganzer, den Palmers Store zu übernehmen? „Ein Zufall“, wie Peter Ganzer erklärt, „wir haben erfahren, dass Palmers einen neuen Franchisepartner in Hallein sucht.  Da wir einen passendes Geschäftslokal anbieten konnten und über ausreichende Branchen-Erfahrung verfügen, waren wir uns schnell einig.“ Für Ehefrau Irmgard Ganzer ist der Weiterbestand der Palmers-Filiale wichtig für Hallein: „Viele Frauen und Männer wollen nicht in ein Einkaufszentrum fahren, weil sie Socken oder Unterwäsche brauchen, sondern schätzen es, ein entsprechend attraktives Angebot in Hallein zu finden.  Für uns war es auch wichtig, dass Hallein weiterhin ein Palmers Standort bleibt. Deshalb haben wir uns so schnell dazu entschlossen.“ – Das oben stehende Foto zeigt Peter und Irmgard Ganzer mit dem Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger, der auch eine kleine Willkommensgabe überreicht hatte. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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2017 plante die Halleiner Arbeitsinitiative HAI noch den Ausbau bzw. die Aufstockung des ehemaligen Rhode-Objektes in Hallein-Neualm. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Der Mietvertrag wurde nicht mehr verlängert und das Objekt verkauft. Im zeitgemäßen Gewerbe- und Industriepark des Dietfried Kurz, Geschäftsführer von 4plus Management, wurde die HAI schließlich fündig. Dietfried Kurz hatte vor fünf Jahren Teile der einstigen Papierfabrik, östlich entlang der Salzachtalstraße angekauft und sorgte für eine Wiederbelebung der leerstehenden Hallen durch interessierte Betriebe. Die letzte verfügbare Halle wurde, mit Unterstützung von AMS und LAND SALZBURG, auf die Anforderungen der HAI zugeschnitten und zum neuen HAI-Standort. Nach der Übersiedlung wurde am 1. Juli 2019 der Secondhand-Shop ,,fair kauf‘‘ am Standort Salzachtalstraße 45 eröffnet. Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und ihr Team freuen sich jedenfalls sehr über die neuen Räumlichkeiten und auch darüber, dass die Kunden und Kundinnen den neuen Standort so gut angenommen haben. Die offizielle Eröffnungsfeier, verbunden mit einem Tag der Offenen Tür bei der Halleiner Arbeitsinitiative HAI, fand am 15. Oktober 2019 statt. Dazu hatten sich auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, AMS-Landesgeschäftsführerin Jaqueline Beyer sowie Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn eingefunden.
 

Seit über 30 Jahren bietet die Halleiner Arbeitsinitiative HAI befristete Jobs für Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind und wird dadurch zum Sprungbrett in ein Arbeitsverhältnis. Im Rahmen der Eröffnungsfeier berichteten einige Mitarbeiter/innen von ihren Erfahrungen. Zitat 1: ,,Ich bin viel selbstbewusster geworden und gehe offener in die Welt!‘‘ Zitat 2: ,,Vor meiner Beschäftigung bei der HAI habe ich viele Bewerbungen geschrieben, hier habe ich eine Chance bekommen!‘‘ Zitat 3: ,,In der HAI fühle ich mich zum ersten Mal voll akzeptiert und aufgenommen – ich bin so dankbar für diese Chance!‘‘ Dass Arbeitslosigkeit alle treffen kann, betonte auch der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger: „Mir ist die HAI ein wichtiges Anliegen, weil ich immer wieder Menschen treffe, die es aufgrund verschiedener Umstände nicht in die erste Arbeitsstelle schaffen und die HAI erfüllt hier eine wichtige Funktion – in einer Gesellschaft in der die Menschen immer mehr unter Druck geraten.“     

 

Die Finanzpartner AMS und LAND SALZBURG unterstützten die HAI bei den Investitions-Kosten am neuen Standort. AMS-Geschäftsführerin  Jaqueline Beyer über die Notwendigkeit der Arbeitsinitiative HAI: ,,Die Halleiner Arbeitsinitiative ist seit ihrer Gründung im Jahr 1986 ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik im Bundesland Salzburg und ein wichtiger Partner des AMS bei der Integration arbeitsloser Personen in die erste Arbeitsstelle. Durch die Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten ist ein weiterer wichtiger Professionalisierungs-Schritt gelungen, der eine Fortsetzung der guten Arbeitsmarkt-Ergebnisse der letzten Jahre erwarten lässt.‘‘ Die AMS-Geschäftsführerin unterstrich auch die erfreuliche Vermittlungs-Quote von 61 Prozent im letzten Jahr.

,,Menschen, die Unterstützung beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben brauchen, finden diese in sozialökonomischen Betrieben wie HAI. Die Halleiner Arbeitsinitiative ist mit ihrer Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Soziallandschaft von Salzburg. Ich möchte mich bei HAI für ihren Einsatz bedanken. Seit über drei Jahrzehnten begleitet  die Arbeitsinitiative Hallein Menschen hin zu einem Arbeitsplatz‘‘, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Sozialreferent Heinrich Schellhorn, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HAI weiterhin so gutes Gelingen am neuen Standort wünschte und auch, dass dieser Standort für die Tennengauer Bevölkerung zu einem Fixpunkt wird. –– HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr weiß aus Erfahrung: ,,Von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen, fehlt nicht nur der Job, sondern auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Meist leiden soziale Kontakte und die Gesundheit darunter. Ein Arbeitsverhältnis hilft, die Lebens-Verhältnisse zu stabilisieren: wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich.‘‘ –– Das erste der oben stehenden Fotos, die bei der Eröffnungsfeier entstanden, zeigt von links Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn, AMS-Geschäftsführerin Jaqueline Beyer, HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und Bürgermeister Alexander Stangassiger. –– (Text und Fotos: HAI).

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Am 17. Oktober 2019 fanden die TES Awards im Rahmen der Europäischen Woche der Berufsbildung in Helsinki / FIN statt. Dabei wurden die Besten der allgemein- und berufsbildenden Schulen aus 22 Ländern Europas für ihre nachhaltige Umsetzung von Entrepreneurship Education Programmen ausgezeichnet – darunter auch die HAK Hallein als Vertreter Österreichs! Besonders hob die Jury das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der European Entrepreneurship Education hervor. Bei zahlreichen EU-Projekten nahm dabei die Tennengauer Wirtschaftsschule stets die Vorreiterrolle ein und ermöglichte spannende Praxisprojekte zwischen Schulen, Universitäten und Betrieben in zahlreichen europäischen Ländern.

ANERKENNUNG FÜR DIE ERSTMALIG
GEGRÜNDETE EUROPEAN JUNIOR COMPANY

Besonders würdigte die Jury die erstmalig in Europa gegründete European Junior Company. ,,Dabei gründeten die Schüler der HAK Hallein gemeinsam mit Jugendlichen aus Schweden, Italien, Litauen und Spanien gemeinsam ein europäisches Unternehmen. Damit dieses internationale Joint-Venture gelang, bedurfte es vieler Koordinationsarbeiten, der Entwicklung neuer Unterrichts-Materialien sowie großen Engagements, bis sich der unternehmerische Erfolg einstellte‘‘, erläutert Elke Austerhuber (HAK Hallein), die auch in Finnland für ihr persönliches Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet wurde und betont: ,,Es ist schön zu sehen, welch enormes unternehmerisches Potential Jugendliche haben und faszinierend, sie bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Vision zu begleiten.‘‘


HAK HALLEIN IST ZU VERSCHIEDENEN
EUROPAWEITEN KONFERENZEN EINGELADEN

Dieser Award ist für die HAK Hallein neben dem Erasmus+ Award im letzten Jahr eine weitere bedeutsame europäische Auszeichnung. „Gerade solche europäischen Kooperationen sind es, die sich nachhaltig auf eine moderne Bildungspolitik der Zukunft in einem vernetzten Europa auswirken.“, betonte auch Joao Santos seitens der EU-Kommission bei der Preisverleihung. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass auch die HAK Hallein als ,,Botschafterschule bzw. Best-Practice-Schule zur Förderung des Unternehmergeists‘‘ bereits zu verschiedenen europaweiten Konferenzen eingeladen ist. Dabei werden die vielseitigen Konzepte, die schulintern entwickelt wurden und inzwischen an verschiedenen Schulstandorten europaweit implementiert wurden, weiter multiplizieren und zu mehr „Entrepreneurial Spirit“ motivieren“, führt Elke Austerhuber weiter aus.

 

DIE NÄCHSTE AUSZEICHNUNG FÜR DIE
HAK HALLEIN STEHT IM NOVEMBER 2019 BEVOR

Auch die nationale Jury, die sich aus den Vertretern der Wirtschaftskammer Österreich, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zusammensetzte, zeigte sich sehr beeindruckt. ,,Die europaweite Förderung von Entrepreneurship Education ist auf die Initiativen engagierter Schulen zurückzuführen, die jede Chance nützen, um ihren Schülern zu helfen, sich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Schüler und Schülerinnen, die an solchen Bildungsprogrammen teilnehmen, fördern ihre Kreativität, verbessern ihr Selbstbewusstsein und ihren Einfallsreichtum. Mit dieser Auszeichnung möchten wir ihre hervorragende Arbeit anerkennen und ihnen für ihre Visionen und Hingabe danken‘‘, so Caroline Jenner, CEO JA Europe. ,,Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Damit wird das jahrelange Engagement der unternehmerischen Ausbildung an unserer Schule von höchster Ebene, seitens der Europäischen Kommission, gewürdigt‘‘, unterstreicht Direktor Werner Huber die große Bedeutung dieses Preises abschließend. – Für die HAK Hallein steht der nächste erfreuliche Termin bereits fest: Am 13. November 2019 wird die HAK Hallein in Wien auch auf nationaler Ebene mit dem Auszeichnung ,,Entrepreneurship Education für schulische Innovationen Advanced Level‘‘ in Wien ausgezeichnet!


INFORMATIONEN ZUR
EUROPÄISCHEN WOCHE DER BERUFSBILDUNG

Abschließend noch Informationen zur Europäischen Woche der Berufsbildung: Sie stellt eine Initiative der Europäischen Kommission dar und soll die Exzellenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (BAW) hervorheben und ihre Attraktivität steigern. Mit der Woche möchte man verdeutlichen, dass die Berufsbildung eine ebenso gute Wahl für eine qualitativ hochwertige Karriere sein kann und den Jugendlichen sowie Erwachsenen helfen, ihr volles Potential zu entfalten. Events und Aktivitäten in ganz Europa – lokale, regionale und nationale – zeigen die zahlreichen Möglichkeiten der Berufsbildung für Jugendliche, Erwachsene und Unternehmen auf. Das Motto der Initiative ist „Entdecke dein Talent!“ und sollte auf das Talent jeder Einzelperson hinweisen sowie darauf, dass die Berufsbildung die Vermittlung notwendiger praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen bietet, um in der Berufswelt sowie in der gesamten Gesellschaft erfolgreich zu sein. Das diesjährige Thema lautet „Berufsbildung für alle – Kompetenzen fürs Leben“ wobei die inklusiven und lebenslangen Aspekte der Berufsbildung im Mittelpunkt stehen.

https://ec.europa.eu/social/vocational-skills-week/ – (MMag. Elke Austerhuber, MSc.)

 

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Elke Austerhuber von der HAK Hallein, konnte die Auszeichnung ,,European Entrepreneurial School’’ in Helsinki während der Europäischen Woche der Berufsbildung von Joao Santos (EU-Kommission) und Caroline Jenner (JA Europe) entgegennehmen. – (Fotos: JA Europe).

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Die längsten Gebäude-Fassaden in Hallein weist die Alte Saline auf der Pernerinsel auf, obwohl nur noch etwa 50 Prozent ihrer einstigen Baumasse vorhanden sind. Nun wird die zur Altstadt hin gerichtete Salinen-Fassade erfreulicher Weise einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sie wurde bereits zur Gänze eingerüstet. Damit erhält dieser Bereich gemeinsam mit dem neu errichteten Salinensteg ein makelloses und gepflegtes Aussehen. Diese wichtige Fassaden-Sanierung wirft natürlich die Frage auf, wie es hinter einem Teil dieser ausgedehnten Fassade überhaupt weitergehen soll. Denn dort findet man im 1. Stock, Europas letzte historische Salzsole-Siedepfanne. In dieser wurde einst die Salzsole vom Dürrnberg erhitzt und verdampft, so dass man vom Boden der Sudpfanne das Salz herausziehen konnte. Es wurde unmittelbar neben der Sudpfanne auf einer großen erhitzten Eisenfläche getrocknet. Heute ist dieser Gebäudeteil einsturzgefährdet!  Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stock verhindert seit Jahren den drohenden Gebäude-Einsturz! Ein europaweit beispielloser Tatbestand, unfassbar angesichts der Tatsache, dass das Halleiner Salzwesen 800 Jahre lang dazu diente, um der Stadt Salzburg ihre städtebauliche Schönheit einschließlich der Festung Hohensalzburg zu verleihen. Die Stadt Salzburg hätte bezüglich dieses Themenbereiches, in Hallein längst schon in Erscheinung treten müssen.

 

DIE STADT SALZBURG WURDE NUR DURCH EINEN
JAHRHUNDERTE DAUERNDEN SALZ-RAUB IN HALLEIN
STRAHLENDES ,,KULTURERBE DER MENSCHHEIT‘‘

In Hallein nahmen die regierenden Salzburger Erzbischöfe keinen einzigen Ziegel in die Hand, um auch hier irgend ein markantes Bauwerk zu errichten. Per Erlass verfügten die kirchlichen Landesherren, dass sie für ihren Jahrhunderte langen Salz-Raub auf dem Dürrnberg, keine Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Dafür bezahlten die Salzbischöfe im Salzbergwerk und in den Salinen nur Schandlöhne. Entsetzt berichteten die damaligen Besucher Halleins, wie aggressiv sie von Frauen und Kindern angebettelt wurden. Franz Schubert schildete in einem Brief an seinen Bruder eindringlich und brutal den Unterschied zwischen den Städten Hallein und Salzburg: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Dramatischer lässt sich nicht mehr darlegen, wie sehr die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein profitierte, während Hallein 600 Jahre lang völlig leer ausging! Daher: Nicht die Stadt Hallein, sondern die Stadt Salzburg, weltweit berühmt für ihre Schönheit, die sie dem Jahrhunderte währenden Salz-Raub in Hallein verdankt – sie müsste in erster Linie größtes Interesse daran haben, dass jener Salinen-Gebäudeteil, in dem sich die letzte historische Sudpfanne befindet, renoviert und vor dem Einsturz bewahrt wird.

 

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Unsere FOTOS 1 bis 5 zeigen die eingerüstete West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel. Auf dem 1. FOTO ist die gesamte eingerüstete Fassade vom Bereich des Salinensteges flussabwärts bis zum Pernerinsel-Parkplatz zu sehen. Die FOTOS 2 bis 5 zeigen in umgekehrter Richtung die Salinen-Fassade abschnittsweise vom Pernerinsel-Parkplatz flussaufwärts bis zum Bereich des Salinensteges. Die FOTOS 6 bis 11 liefern einen dramatischen Einblick in die entsetzliche, für die Öffentlichkeit gesperrte Welt, unterhalb der letzten historischen Sudpfanne. Hier befinden sich die gemauerten Brennöfen, welche einst die darüber befindliche Sole-Siedepfanne erhitzten. Überall finden sich die zahlreichen Holzstützen, die bisher den Einsturz des Gebäudes verhinderten. Das letzte Foto entstand im 1. Stock des Gebäudes und zeigt die historische Salz-Siedepfanne. Im Hintergrund bräunlich die Siedepfanne, davor schwarzblau die Eisenfläche, auf der das Salz aus der Siedepfanne getrocknet wurde. Auch hier sind die zahlreichen Holzstützen zu sehen. Die Stadt Salzburg hätte die moralische, vor allem aber die finanzielle Verpflichtung, die längst überfällige Instandsetzung des Gebäudes mit der letzten historischen Salz-Siedepfanne maßgeblich zu unterstützen. Schließlich befinden sich in dem Gebäude die letzten Zeugnisse der Halleiner Salzepoche, die der Stadt Hallein überhaupt nichts brachte, dafür aber die Stadt Salzburg, in vergleichsweise unfassbarem Ausmaß, bereicherte. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Das historische Schloss Wiespach bietet, als herausragender kultureller Brennpunkt, eine landesweit angesehene Kunst-Galerie. Hier wird auch wertvolle Kunstförderung betrieben und es gibt hier einen einzigartigen Rahmen für Veranstaltungen, Meetings und Hochzeiten. Nun wird diese anspruchsvolle Palette im Schloss Wiespach nochmals erweitert – durch das Café PurPur. Dieses verwöhnt seit 17. Oktober 2019, im vermutlich reizvollsten Raum der ganzen Stadt Hallein, einem stimmungsvollen, historischen Gewölberaum mit markanten Säulen, seine Gäste. (Dazu unsere oben stehenden Fotos). Sandra Neureiter und Romana Schieferer bilden die sympathischen Feen im neuen Café PurPur und sind engagiert um die Zufriedenheit ihrer Gäste bemüht, egal ob beim Frühstück, einem Snack zwischendurch oder bei Kaffee und Kuchen nach einer Veranstaltung. Die Gäste im Café PurPur haben auch die Möglichkeit, die jeweils aktuell im Schloss Wiespach gezeigten Kunst-Ausstellungen zu besuchen. Geöffnet ist das Café Purpur im Schloss Wiespach Donnerstag von 8,30 bis 13,30 Uhr, Freitag von 8,30 bis 17 Uhr und Samstag von 8,30 bis 13,30 Uhr. Tisch-Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0660 / 1144 506 entgegen genommen. Ab Spätherbst ist die Reservierung auch per Mail möglich: www.schloss-wiespach.at/schloss/cafe

 

Bei der Eröffnung waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger, Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher anwesend. Bürgermeister Stangassinger zeigte sich vom neuen Café begeistert: ,,Die Galerie Schloss Wiespach zeichnet sich durch eine ganz spezielle Ausstrahlung aus. Dass hier jetzt auch Kaffee, Getränke, Frühstück und Snacks in besonderer Qualität serviert werden, freut mich, denn damit werden das Schloss Wiespach, dessen Umgebung und somit auch unsere Stadt, aufgewertet. Ich wünsche den beiden Café-Betreiberinnen alles Gute und hoffe, dass sowohl die Kunst als auch die Kulinarik immer mehr Gäste anlocken werden.‘‘ Die offizielle Eröffnung wurde von Bürgermeister Alexander Stangassiger und den beiden Lokal-Betreiberinnen Sandra Neureiter und Romana Schieferer vollzogen. Die beiden PurPur-Ladies sind mit ihrem ,,Kuchlwerk OG‘‘ Catering-Service schon seit Mai 2019 für das Hauscatering im Schloss Wiespach zuständig und begleiten die verschiedenen Veranstaltungen des Hauses mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Hinsichtlich der Lieferanten für das Café Purpur zeigte man sich besonders  wählerisch und so kommen die Besucherinnen und Besucher des Café PurPur in den Genuss ausgesuchter Spezialitäten. Zum Beispiel: Die Heumilch-Käseprodukte aus der traditionsreichen Dorfkäserei Pötzelsberger. Die Fleischwaren vom Familienbetrieb Fleischerei Gumpold Gallus, bereits in 3. Generation in Kuchl. Die Hühnereier vom Oberhofbauer in Kuchl, dessen glückliche Hühner sich in einem großen Freilaufgelände wohlfühlen. Der Prosecco Le Zitelle di Ron kommt von der Familie Mion, mit dieser wurde der ideale Prosecco-Lieferant gefunden. Und der Kaffee stammt aus der ,,Herr Werner Rösterei‘‘. Ihr Inhaber ist Kaffee-Röster aus Leidenschaft. Er bringt aus den geschmackvollsten Ecken der Welt die besten Bohnen mit und röstet diese schonend mit viel Liebe: Für´s Genießen im Café PurPur. Abschließend noch ein Blick auf die Getränkekarte: Kaffee, Heiße Schokolade, Kinder-Kakao, Bio-Tee, Prosecco und antialkoholische Getränke. Somit ist das Café PurPur ein neuer, erlesener Bestandteil der Halleiner Gastronomie.

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FOTOS 1 bis 4:
Der SALZSCHREIBER fotografierte noch vor der offiziellen Eröffnung im neuen Café PurPur, welches sich im Erdgeschoß des Schlosses Wiespach befindet. Das mit sichtbarer Hingabe geschaffene Ambiente im überaus reizvollen Gewölberaum mit seinen Säulen, wird sicher seine spezielle Anziehungskraft für alle, die eine besondere Atmosphäre zu schätzen wissen, nicht verfehlen. FOTO 5: Die beiden strahlenden PurPur-Ladies Romana Schieferer (links) und Sandra Neureiter (2. von rechts) eröffneten mit Bürgermeister Alexander Stangassiger und Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock das neue Café. Wer weiß, vielleicht wird es einmal in Schloss-Café PurPur umbenannt? – (Odo Stierschneider und Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Der neue Obmann des Reinhalteverbandes Tennengau Nord, Bürgermeister Helmut Klose aus Puch und dessen Stellvertreter, Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, informierten sich über Tätigkeiten und Aufgaben sowie über die technische Ausrüstung des Reinhalteverbandes. Anschließend erfolgte eine  Besichtigung der Anlagen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord wurde 1974 von 7 Gemeinden gegründet. Die damalige Hauptaufgabe bildete die Beseitigung und Reinigung von Abwässern, sowie die Errichtung und Betreuung der erforderlichen Anlagen. Aktuell zählt der Verband 35 Abwasser-Pumpwerke, 10.500 Schächte, 310 Kilometer Kanal-Leitungen und etwa 11.000 Hausanschlüsse. Derzeit besteht der Verband aus den 9 Mitglieds-Gemeinden Adnet, Anif, Ebenau, Grödig, Hallein, Krispl, Oberalm, Puch und Bad Vigaun.

 

Im Jahr 2000 wurde auch der komplette Betrieb der Wasser-Versorgung der Stadtgemeinde Hallein mit 3 Brunnen, 4 Hochbehältern und 104 Kilometern Wasser-Leitungsnetz, an den Verband übergeben. 2010 wurde mit der Planung der Hochwasser-Schutzanlagen für die Altstadt von Hallein begonnen. Der Betrieb und die Instandhaltung dieser weiteren 6 Pumpwerke einschließlich der Notstrom-Versorgung, wurde 2014 ebenfalls an den Verband übertragen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord ist somit ein umfangreicher Dienstleistungs-Betrieb für seine Mitglieds-Gemeinden. Bürgermeister Helmut Klose und Bürgermeister Alexander Stangassinger, überzeugten sich hiervon in der Zentrale des Verbandes in Anif, wo eine moderne, nach dem Stand der Technik gebaute Leitstelle, jede Störung im System erkennt, womit die 31 Mitarbeiter sofort die erforderlichen Maßnahmen einleiten können.

 

Für das erst kürzlich ausgebaute Abwasser-Pumpwerk in Adnet, wurde die Leistung für die Erfordernisse der Zukunft angepasst und die Bürgermeister lobten den hohen Sicherheitsstandard. Beim Hochwasser-Pumpwerk im Stadtpark Hallein wurde das stationäre Notstrom-Aggregat mit einer Leistung von 490 kVA, dies entspricht einer Versorgungs-Leistung für rund 120 Haushalte, besichtigt. Diese Notstrom-Versorgung wurde so ausgelegt, dass im Notfall auch das in der Nachbarschaft gelegene Senioren-Wohnheim versorgt werden könnte. Abschließend zeigten sich beide Bürgermeister sichtlich zufrieden, dass der Abwasser-Betrieb, die Wasser-Versorgung und der Hochwasser-Schutz beim Reinhalteverband Tennengau Nord in besten und verantwortungsvollen Händen liegt und das engagierte Team mit seinen 31 bemühten Mitarbeitern unverzichtbare Arbeit für die Mitglieds-Gemeinden leistet.
Dazu meinte ein humorbegabtes Belegschafts-Mitglied: ,,Wir sorgen dafür, dass unser Wasser nicht Baden geht!‘‘

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FOTO 1:
Die Zentrale des Reinhalteverbandes in Anif mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Breinlinger, Bereichsleiter Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose und Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Alexander Stangassinger. FOTO 2: Von links: Bürgermeister Helmut Klose, Bereichsleiter Wolfgang Haslauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Pumpwerk in Adnet. FOTO 3: Das Notstrom-Aggregat des Hochwasser-Pumpwerkes neben dem Halleiner Stadtpark. Von links die beiden Bürgermeister Alexander Stangassinger und Helmut Klose. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Die hervorragend geführte Stadtbücherei Hallein, erfreut zahlreiche Halleinerinnen und Halleiner mit Literatur aus allen Bereichen und dient als beliebte Servicestelle für Jung und Alt. Über 20.000 Romane, Kinder-, Jugend- und Sach-Bücher aus allen Bereichen und Wissens-Gebieten sowie DVDs und Zeitschriften stehen den Halleinerinnen und Halleinern auf 360 Quadratmetern zur Verfügung. Da sich die dynamische Welt der Bücher rasant weiterentwickelt, muss die Bücherei immer wieder diverse Werke aussortieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Michaela Hasenauer, engagierte Leiterin der stadteigenen Bücher-Servicestelle, ist laufend darum bemüht, dass neue Werke den Einzug in ihr Bücherei-Reich finden. Die aussortierten Bücher sollen nun bei einem großen Bücher-Flohmarkt der Stadtbücherei vom 18. bis 31. Oktober 2019 ihren Weg zur interessierten Bevölkerung der Stadt Hallein finden.

Dabei werden zahlreiche unterschiedliche Werke zu günstigen Preisen angeboten. Vorbeischauen lohnt sich! Für Bürgermeister Alexander Stangassinger zählt die Bücher-Servicestelle zu einer der wichtigsten Einrichtungen der Stadt Hallein: ,,Bildung ist ein wichtiges Thema und lesen gehört einfach dazu. In der heutigen Zeit wird vieles schon digital erledigt, aber ein Buch in der Hand zu halten und zu lesen – das ist für mich das bessere, intensivere Gefühl. Die Stadtbücherei bietet nicht nur Lesestoff für alle Interessen, sondern ist auch Rückzugsort und Ruheort für die Bevölkerung. Ich schätze das Angebot und die Arbeit hier ganz besonders und der Zustrom aus der Bevölkerung bestätigt, dass die Bücherei ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt ist.‘‘ Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, freut sich schon auf viele Interessenten beim Bücher-Flohmarkt: ,,In den letzten Jahren war der Zuspruch beim Bücher-Flohmarkt immer groß. Die Bücher, die wir anbieten, sind auch nicht unbedingt alt oder beschädigt. Wir müssen aber Platz schaffen für aktuellere Werke. Deshalb verkaufen wir die Bücher zu günstigen Preisen, damit sie nicht im Lager verstauben oder gar entsorgt werden müssen.‘‘


Die Stadtbücherei am Schöndorferplatz 6, mit ihren gemütlichen Leseplätzen, der großzügig gestalteten Kinderbücherei, dem stark erweiterten Sachbuch-Bereich und einem ausgewählten Bestand an Filmen, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr; Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr; Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr; Freitag 10.00 – 14.30 Uhr. Die Stadtbücherei ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 06245-84979. –  Auf dem oben stehenden Foto halten Michaela Hasenauer (links), Barbara Stadlmann und Bürgermeister Stangassinger die neuesten Werke der Stadtbücherei in Händen und freuen sich auf zahlreiche Bücher-Freunde beim Flohmarkt vom 18. bis 31. Oktober 2019, damit noch mehr Platz für neue Bücher geschaffen wird. – (Presse-Mitteilung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Seit DER SALZSCHREIBER über das Blauglocken-Baumwunder vor der ehemaligen (und jetzt brachliegenden) Bezirkshauptmannschaft Hallein berichtete, ist schon einiges passiert in der Stadt. Sie müssen also deshalb hier, im Anschluss an diesen Artikel, 15 Beiträge weit hinunterscrollen, dann stehen Sie am Ausgangspunkt einer völlig unverständlichen Tragödie. Den prächtigen und wackeren Blauglocken-Baum mit seinen riesigen Blättern, der sich neben der einstigen  Bezirksbehörde den engen Spalt zwischen Trottoir-Randstein und Fahrbahn-Asphalt ausgesucht hatte, – ihn gibt es nicht mehr. Man kann nur schockiert über so viel Rücksichtslosigkeit, Stumpfsinn, Geistlosigkeit und Brutalität sein, die zur Vernichtung des noch kleinen, aber bereits beeindruckenden Blauglocken-Baumes geführt haben. Doch haben wir Erbarmen: Das herrliche Pflanzenwunder störte wahrscheinlich den unheimlich ausgeprägten Ordnungssinn des oder der Täter. Zwischen dem so schön ungepflegten  Gehsteig- und Fahrbahn-Asphalt war das herrliche Grün des nun Gefällten natürlich ein extremer optischer Störfaktor. Der oder die Täter dürften jedoch kurz nach ihrer Wahnsinntat erblindet sein. Denn an weiteren grün gefärbten Störfaktoren rund um den einstigen Standplatz des sinnlos vernichteten Blauglocken-Baumes, die schon längst hätten entfernt werden müssen, herrscht wahrlich kein Mangel. Es lässt sich erahnen, wann die grünen Truppen zum Angriff auf das leblose Gebäude der einstigen Bezirksbehörde schreiten und dieses völlig überwuchert haben.

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FOTOS 1 und 2:
Solche Pflanzenwunder haben natürlich in Hallein keine Chance. In jeder anderen Stadt hätte man sich gefreut und bemüht, dem großblättrigen Kleinen das Überleben zu sichern. FOTOS 3 bis 5: Das Unfassbare: Der unglaubliche Schandakt ist vollbracht, nur noch kurze Stammteile mit den Schnittflächen sind sichtbar. Eine Schande für Hallein! Man erkennt, dass die dünnen Stämme des Wackeren sogar in der Lage waren, den umgebenden Asphalt zu sprengen. FOTOS 6 bis 10: Die rücksichtslosen und brutalen Täter sind, seit sie den Blauglocken-Baum niedermachten, offenbar erblindet. Sonst hätten sie schon längst den wilden Grünwuchs, nur wenige Meter vom Standort des vernichteten Blauglocken-Baumes entfernt, sehen und beseitigen müssen. Solch ungehemmtes Grün-Wachstum findet sich nirgendwo sonst auf den Gehsteigen inmitten einer Stadt und stellt natürlich eine peinliche Schande für Hallein dar. Was sich die Besucher der Stadt Hallein, die mit der Bahn ankommen, hier wohl denken werden? FOTO 11: Mit der sinnlosen Vernichtung des Blauglocken-Baumes, wurde im Halleiner Bahnhofsviertel das Entstehen eines fantastischen Naturwunders verhindert. Wie das letzte Foto oben zeigt, ist man anderswo doch wesentlich klüger und erfolgreicher vorgegangen. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es noch dauert, bis die Baummörder sich dazu bequemen, endlich die grüne Wildnis beim Standort ihres Opfers zu beseitigen. Dazu kursiert mittlerweile in der SALZSCHREIBER-Redaktion das schlimme Horror-Gerücht, dass die blindwütigen Täter eigentlich den Wildwuchs auf dem Asphalt und nicht den Baumglocken-Baum hätten beseitigen sollen… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Halleiner Fußgängerzone blüht auf. Die jahrelangen düsteren Zeiten nach der Schließung des einstigen Glaswaren-Fachgeschäftes Hickade inmitten der Halleiner Fußgängerzone sind vorbei. Unternehmer Peter Ganzer, in Hallein vielfältig engagiert in mehreren Modegeschäften, im Tourismusverband Hallein und im Rahmen des Vereines der Halleiner Kaufmanns- und Kauffrauenschaft, hatte das Geschäftslokal übernommen, doch neue Mieter ließen vorerst auf sich warten. Nachdem nun die Palmers-Filiale in der Thunstraße geschlossen wurde, trat Peter Ganzer als neuer Franchisenehmer auf und eröffnete in seinen Räumlichkeiten in der Fußgängerzone – nach umfassender Innen- und Außenrenovierung – die neue Palmers-Filiale in Hallein. Erfreulich, dass damit die angesehene Firma Palmers für Hallein erhalten werden konnte. Geschäfts-Fassade, Auslage, Eingang und Innenräume vermitteln städtische Eleganz und stellen eine enorm wichtige Initiative für das Image der Einkaufsstadt Hallein dar.

Die Firma Palmers, in Hallein seit Jahrzehnten mit einer Filiale präsent, tritt auf ihrer Homepage mit folgendem Grundsatz-Statement in Erscheinung: ,,Wir sind eine der Traditionsmarken Österreichs mit einer großen Geschichte. Heute verstehen wir uns als ein 105-jähriges Startup. Denn wir stehen am Start einer neuen Ära. Warum? Die Zeiten haben sich zum Besseren verändert. Die Tage von „Sex Sells“ und Unterwäschewerbung für Ehemänner sind vorbei. Wir leben in einer Welt, in der wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir leben in einer Welt, in der jede Figur als Bikinifigur gilt. Eine Welt, in der Frauen Frauen lieben. Eine Welt, in der die Wahl keine Qual ist und Models Ecken und Kanten haben. Und Kurven. Eine Welt, in der Männer und Marken Haltung zeigen müssen. Das ist die neue Welt von Palmers.‘‘ Der SALZSCHREIBER wünscht Peter Ganzer mit der schönen, neuen Palmers-Filiale in Hallein, alles Gute für eine erfolgreiche Entwicklung. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Der ,,Molnar-Platz‘‘ in der Halleiner Altstadt müsste eigentlich in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt werden. Höchst erfreulich, wie intensiv sich hier, sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen bunter Blumenschmuck zeigt. In Blumenbehältern, an Hauseingängen, entlang von Hausfassaden und auf der Blumeninsel rund um den historischen Marmorbrunnen in der Mitte des Platzes, entfaltet sich eine großartige Blumenpracht. Die Halleiner Hausbesitzer scheuen Blumen vor den Fenstern wie die Pest, nur den (viel zu wenigen) Aller-Mutigsten und Aller-Tapfersten gelingt es, ihre Hausfassaden vorbildlich mit buntem Blumenschmuck zu verschönern. Natürlich findet sich auch am Blumen-Molnar-Platz eine blumengeschmückte Hausfassade, eine echte Attraktion unter den leeren und kahlen Hausfassaden der Halleiner Altstadt. Als der Fotograf des SALZSCHREIBER am Molnar-Platz seine Kamera auf die zahlreichen Blumenmotive richtete, da wurde er von einer Hausbewohnerin im südlichen Bereich des Molnar-Platzes eingeladen, einen Blick hinter ein verschlossenes, natürlich mit Blumen geschmücktes, Eingangstor zu werfen. Die Überraschung war perfekt. Es tat sich ein kleiner, stimmungsvoller Innenhof auf, in dem ein herrliches, völlig unerwartetes Pflanzen-Paradies den Beschauer begeistert. Und ganz nebenbei, hier findet sich wohl Halleins größte Hauswand, die vollständig und dicht mit Grün bewachsen ist – schon für sich eine spezielle Attraktion. – Wenn in Hallein vom Blumenschmuck der Hausfassaden die Rede ist, dann muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass das Rathaus am Schöndorfer-Platz seit Jahren vorbildlichen Blumenschmuck an seiner großen Fassade zeigt. Seit Jahren? Seit Jahrzehnten! Und nahezu alle Hausbesitzer gehen an der blumengeschmückten Rathausfassade ungerührt vorbei, ohne diese als Anregung zu empfinden. Seit Jahren schon. Wir korrigieren: Seit Jahrzehnten schon!

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FOTO 1:
Natürlich gibt es auf dem Molnar-Platz auch den in Hallein so extrem seltenen Hausfassaden-Blumenschmuck. FOTOS 2 und 3: Schöne Blumentröge verschönern den öffentlichen Raum des Molnar-Platzes. FOTOS 4 bis 6: Üppige Blütenpracht entlang von Hausfassaden. FOTO 7: Schöne Blumenbehälter vor einem Eingangstor. FOTO 8: Prächtiges Blumen-Arrangement vor einem weiteren Eingangstor am Molnar-Platz. FOTOS 9 bis 13: Eines der Eingangstore am Molnar-Platz öffnete sich für den SALZSCHREIBER, dahinter tat sich eine beeindruckende Pflanzen-Wunderwelt auf. Auf dem Foto 13 ist links oben nur ein kleiner Teil der wahrscheinlich größten Hauswand in Hallein zu sehen, die völlig unter grünem Pflanzenschmuck verborgen ist. FOTOS 14 bis 18: Rund um den historischen Stadtbrunnen in der Mitte des Molnar-Platzes, herrscht ein begeisterndes Blumen- und Blüten-Paradies. Also: Ab sofort wird der Molnar-Platz in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt! – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Drei Halleiner Volksschulen luden Clown Hugo ein, um die Kinder für das Thema  Fair Trade zu sensibilisieren. Mit Erfolg. Die 45-minütige Show von Fair-Trade-Clown Thomas Wackerlig hatte es in sich. Humor und Klamauk, verknüpfte der Komiker gekonnt mit der Botschaft einer besseren Welt mit Fair-Trade-Produkten. Der Clown brachte auch eine Weltkugel mit, als Symbol dafür, dass die Menschen nur eine einzige Erde zur Verfügung haben und dass auch bereits alle Kinder mit dieser achtsam umgehen müssen. Obst und Gemüse sollten so gut wie möglich unter fairen Bedingungen geerntet werden. Die Bauern und Bäuerinnen in den Ländern, in denen Kaffee, Kakao, Bananen oder Orangen angebaut werden, wollen ja schließlich auch gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen – so die Botschaft in den vergangenen Tagen in den Halleiner Volksschulen Burgfried, Rif-Rehhof und Stadt. Die Kinder lauschten dem Clown, antworteten gut vorbereitet auf seine Fragen und arbeiteten engagiert mit – vom Lachen über die Slapstick-Einlagen ganz zu schweigen. Und am Ende? Am Ende steht die Botschaft, dass hunderte Produkte mit dem FairTrade-Zeichen nicht nur vorzüglich schmecken, sondern gleichzeitig Lebensfreude bringen – und die Kinder haben diese wichtige Botschaft verstanden.


Dass Clown Hugo ausgerechnet in Hallein auftritt ist kein Zufall. Seit 2013 ist Hallein Fair-Trade-Gemeinde. Dies ist einer Initiative des mittlerweile verstorbenen Vizebürgermeisters Walter Reschreiter zu verdanken. Bei der Vorstellung in der Volksschule Stadt, waren auch Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP) zu Gast. Rosa Bock betonte: ,,Es ist gut, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh für das Thema Fair Trade  sensibilisiert werden. Sie greifen die Botschaft auf und tragen das Fair-Trade-Credo auch in die Familien. Jeder Schritt in diese Richtung und jedes gekaufte Fair-Trade-Produkt mehr ist gut für die Zukunft unserer Erde – wir haben ja nur diesen Planeten und auf den müssen wir alle aufpassen!‘‘ Vizebürgermeister Florian Scheicher unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Fair Trade: ,,Die Stadt Hallein steht voll und ganz hinter Fair Trade. Diese Initiative ist wichtig und es gilt, das allgemeine Bewusstsein in diese Richtung erkennbar zu schärfen.  Wir bekennen uns als Stadtgemeinde weiterhin zu unserem Status als Fair-Trade-Gemeinde und werden auch in Zukunft immer wieder entsprechende Projekte realisieren. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei sind, dass sie die Botschaft verstehen und diese auch nach draußen tragen können.‘‘ – Auf dem 1. Foto oben Fair-Trade-Clown Hugo mit Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Vizebürgermeister Florian Scheicher und mit seinen jungen Zuhörern, die im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft unsere Welt in Händen halten. Das 2. Foto zeigt Fair-Trade-Clown Hugo und sein begeistertes Schüler-Publikum. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ wurde 1983 in Bad Dürrnberg gegründet. In den 36 Jahren seines Bestehens, konnte der Club in Hallein und im Tennengau in zahllosen Notfällen helfen und dringend benötigte finanzielle Unterstützungen leisten. Im Mittelpunkt seiner Hilfeleistungen stehen bedürftige Familien, in denen Kinder und Jugendliche dringend Unterstützung benötigen. Nun lädt der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ am Samstag, 12. Oktober 2019, um 19:30 Uhr, alle Freunde schwungvoller und stimmungsvoller Musik, zu einem Charity-Abend mit Tanz und Musik aus den 70er und 80er Jahren, in den Neuwirt am Dorfplatz von Bad Vigaun ein. Die ,,Thursday Band‘‘ mit Bandleader Gerhard Kuppelwieser, stellt sich dankenswerter Weise unentgeltlich in Dienst der guten Sache. Als besondere Attraktion dieses Abends gilt schon jetzt die Amerikanische Versteigerung, bei der ganz Spezielles ersteigert werden kann, etwa ein Wochenende mit einem Porsche oder 2 Karten von Red Bull für ein Bundesliga-Heimspiel nach Wahl, gültig bis 31. 5. 2020. Der Reingewinn dieses Abends kommt den Hilfsprojekten des Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ zugute. Der Lions Club ,,Salina Tennengau‘‘ freut sich schon darauf, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen bunten und abwechslungsreichen Abend verbringen zu können. – (Odo Stierschneider, Foto: Repro vom Veranstaltungsplakat).

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Nach der Neu-Errichtung des Pfannhauser-Steges, nach Reparatur-Arbeiten an der Kotbachbrücke in Bad Dürrnberg, nach Reparatur-Arbeiten an der Torbrücke am Beginn der Dürrnbergstraße, ist nun die größte und wichtigste aller Brücken in Hallein, die Stadtbrücke, an der Reihe. Gearbeitet wird an der Nordseite jener Brückenhälfte, die von der Stadt bis zur Abzweigung zur Pernerinsel reicht. Die dadurch bedingte Änderung der Verkehrsführung betrifft vor allem jene Autofahrer, die von Salzburg kommend, über die Pernerinsel Richtung Süden weiter fahren wollen. Für sie ist die Pernerinsel-Durchfahrt nicht möglich, auf Höhe des Billa-Einkaufsmarktes ist Schluss. Deshalb wird der von Salzburg kommende Verkehrsstrom durch die Altstadt bis zur Stadtbrücke geleitet. Die Brücke kann problemlos befahren werden. Auch von allen, die aus der Tiefgarage kommen. Nur die Abzweigung in der Mitte der Brücke nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Besser haben es alle Autolenker, die aus Richtung Bahn-Überführung kommen. Sie können wie gewohnt die Pernerinsel Richtung Nord passieren, nur die Geradeaus-Fahrt auf der Mitte der Stadtbrücke zur Tiefgarage ist durch die Baustelle nicht möglich. Wer zur Tiefgarage möchte, muss derzeit die Weiterfahrt über Pernerinsel und dann zurück durch die Altstadt in Kauf nehmen.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2;
Die Brücken-Baustelle in ihrer gesamten Ausdehnung und als Nahaufnahme, auf der die Arbeits-Plattform unter der Brücke erkennbar ist. FOTOS 3 und 4: Die Baustelle auf Höhe der Stadtbrücke. FOTOS 5 und 6: Die Fahrt Richtung Nord ist entlang der Baustelle über die Pernerinsel problemlos möglich. Durchaus erfreulich: es gibt keine Ampelregelung, es herrscht freie Fahrt. FOTOS 7, 8 und 9: Die Autolenker, die aus der Altstadt heraus auf die Stadtbrücke fahren, können diese in ihrer ganzen Länge, geradeaus fahrend, passieren. Aber die Abzweigung in der Brückenmitte nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Abbiege-Verbotstafeln zu beiden Seiten der Fahrbahn machen dies deutlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Am 29. September 2019 feierte der Ast-Club Hallein im Ruperti-Gwölb in Kaltenhausen sein stolzes 125-jähriges Bestehen. Im Gründungsjahr 1894 dieses ,,Vereins-Bollwerkes‘‘, wie Bürgermeister Alexander Stangassinger den Ast-Club bezeichnet, zählte Hallein etwa 6500 Einwohner, verfügte also lediglich über ein Drittel der heutigen Einwohnerzahl. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Mitglied des Ast-Clubs, stellte in seinem Vorwort für die repräsentative Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs unter anderem fest: ,,Was im Jahr 1894 mit einer geselligen Tischrunde im Herzen der Halleiner Altstadt begann, hat sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution im Halleiner Vereinsleben entwickelt. 125 Jahre Ast-Club bedeuten 125 Jahre gelebte Männer-Freundschaft und einen unverzichtbaren Beitrag zum wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt. Für mich ist es eine große Ehre und ich bin sehr stolz darauf, seit vielen Jahren dem Ast-Club anzugehören. Es ist immer wieder eine Freude, mit den Mitgliedern des Ast-Clubs in einen angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treten, interessante Gespräche zu führen oder in fröhlicher Runde die verschiedensten Anlässe zu feiern. Ich gratuliere dem Ast-Club Hallein unter Präsident Dr. Arno Gattinger ganz herzlich zum 125-jährigen Jubiläum und wünsche dem Ast-Club, dass die Freundschaft und das Engagement auch in den kommenden Jahrzehnten so stark ausgeprägt sind, so wie bisher in Vergangenheit und Gegenwart.‘‘

DAS GRÜNDUNGSJAHR 1894 DES AST-CLUBS
WAR VON GROSSER DYNAMIK GEPRÄGT

Der Halleiner Stadthistoriker Prof. Wintersteller verfasste in der Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs einen Beitrag über das Gründungsjahr des Ast-Clubs 1894. Der SALZSCHREIBER zitiert daraus markante Passagen: ,,Das Jahr 1894 fiel in die Amtszeit des Bürgermeisters Josef Schöndorfer (1892–1899), der mit großer Energie den Weg Halleins in die moderne Zeit beschritt. Als erklärter Freund der Industrie setzte er sich, gegen den Widerstand anderer, für die Errichtung der Zellulosefabrik ein. 1893 begann die Firma mit der Produktion und wurde in kürzester Zeit ein Leitbetrieb im Herzogtum Salzburg. Im Hinblick auf die zukünftigen Möglichkeiten Halleins, das Stadtgebiet zu erweitern und Zentralort des Tennengaus zu werden, war 1894 ein Schicksalsjahr. So bemühte sich Hallein intensiv um die Eingemeindung der beiden damals selbständigen Gemeinden Burgfried und Taxach. Deren Widerstand führte schließlich zu einem zwangsweisen Zusammenschluss mit Hallein durch den Salzburger Landtag im Jänner 1895. Im November 1894 berichtete Bürgermeister Schöndorfer dem Gemeinde-Ausschuss, dass im Tennengau eine Bezirkshauptmannschaft eingerichtet werden sollte – und zwar in Golling. Hallein intervenierte energisch und erfolgreich in Wien, so dass 1896 tatsächlich die Bezirksbehörde in Hallein einzog. Bürgermeister Schöndorfer hatte am Mühlbach in Oberalm / Hammer ein Elektrizitätswerk eingerichtet und wollte Ende 1894 die Durchführung der elektrischen Straßen-Beleuchtung gegen Ausgabe von Aktien zu finanzieren. In der Bevölkerung gab es dafür jedoch kaum Interesse, so dass der tatkräftige Bürgermeister die Elektrifizierung der Halleiner Straßen-Beleuchtung in Eigenregie übernahm. – Wenn man sich die Dynamik des Jahres 1864 vor Augen hält, dann wird verständlich, dass sich die bürgerlichen Kreise in Hallein gerne zusammenfanden und in gemütlicher Atmosphäre die politischen Ereignisse und Entscheidungen besprachen. So ist es verständlich, dass gerade 1894 der bedeutende Bürgerklub Ast-Club entstand.‘‘

 

EIN AST-STÜCK ALS WICHTIGES KENNZEICHEN
DER MITGLIEDSCHAFT IM HALLEINER AST-CLUB

Die Gründung des ,,Ast-Club‘‘ ist auf zwanglose Zusammenkünfte der befreundeten Ehepaare Moldan, Brandl, Holztrattner und Hemm, meist im Gasthaus ,,Zur Sonne‘‘ des Josef Brandl zurückzuführen. Zu diesen stadtbekannten Persönlichkeiten gesellten sich oft Freunde und Bekannte in gemütlicher Runde. Irgendwann entstand schließlich die Idee, einen Club zu gründen. Der Ast-Club wurde, im Gegensatz zur Situation bei seiner Gründung, im Laufe der Jahre zu einem reinen Männer-Club, dem auch immer wieder die Bürgermeister der Stadt Hallein angehörten. Stellt man einem Vorstands-Mitglied die Frage, wieso es in den Reihen der Club-Mitglieder nicht schon längst 50 Prozent Frauen gibt, so wird man mit der einfachen Antwort darauf hingewiesen, dass sich bislang noch kein weibliches Wesen für eine Aufnahme in den Club interessiert habe. Also Halleinerinnen – heraus mit Euch und hinein in den Ast-Club! Wie der Name Ast-Club schon besagt, sind alle Clubmitglieder Inhaber eines kleinen Ast-Stückes, das sie als Zeichen der Club-Zughörigkeit, stets bei sich tragen müssen. Kommt es etwa auf dem Flughafen New York zur Begegnung zweier Ast-Mitglieder und einer von ihnen kann seinen Ast nicht vorweisen, dann ist die Einladung zu Wein oder Schnitzel fällig. Einen Ast bei sich zu tragen, war schon bei den einstigen Schiffs-Schoppern, die undichte Stellen an den Salzschiffen abdichteten, üblich. Einen Ast, egal in welcher Größe, mit den eingeprägten Ast-Club-Initialen AC als Freundschafts-Zeichen, im neu gegründeten Ast-Club einzuführen und stets bei sich zu tragen, war jedenfalls eine glänzende Idee. Als der SALZSCHREIBER-Fotograf bei der Jubiläumsfeier im Kaltenhausener Ruperti-Gwölb den prominentesten Gast dieses Abends, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, hinterhältig ersuchte, ihn mit seinem Ast fotografieren zu dürfen, da wurde er in seinen geheimen, dunklen und finsteren Hoffnungen enttäuscht: Denn Christian Stöckl griff lässig in die Hosentasche und hielt seinen Ast freundlich vor das Objektiv des Fotoapparates. Als Landeshauptmann-Stellvertreter ist Christian Stöckl das politisch höchststehende Mitglied in der 125-jährigen Geschichte des Ast-Clubs.

 

DER JUBILÄUMS-FESTAKT NAHM
EINEN BEEINDRUCKENDEN VERLAUF

Der Festakt des 125-jährigen Ast-Club-Bestandsjubiläums am 29. September 2019 gestaltete sich zu einem triumphalen Ereignis. Alleine die Wahl des großräumigen Ruperti-Gwölb signalisierte stolzes Selbstbewusstsein des Ast-Clubs: Wer kann schon mit seinen Mitgliedern die mächtige Säulenhalle füllen? Nach einer Darbietung der sieben Mitglieder umfassenden Musikantengruppe, wandten sich Club-Präsident Arno Gasteiger, Vizepräsident Swidbert Seywald und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit herzlichen, rückblickenden und optimistischen, vorausblickenden Worten an die zahlreichen Anwesenden. Die Jubiläumsfeier bildete auch den schönen Anlass, um eine herausragende Halleiner Persönlichkeit in den glorreichen Kreis der Ast-Club-Mitglieder aufzunehmen: Bürgermeister Alexander Stangassinger, der gemeinsam mit seiner fantastischen Gattin zur großartigen Jubiläumsfeier des Ast-Clubs erschienen war. Seit seinem Bestehen residiert der Ast-Club in den schönen Gasthöfen von Hallein. Die Jahres-Hauptversammlung findet stets am Faschings-Sonntag in der ,,Herberge‘‘ statt. Erst vier Herbergen gab es im Bestehen des Ast-Clubs: Herberge 1 und Gründungslokal: Gasthaus zur Sonne. Herberge 2: Gasthaus ,,Grüblbräu (Gasthaus ,,Auböck). Herberge 3: Großgasthof Scheicher. Derzeitige Herberge 4: Gasthof ,,Hager‘‘. An jedem Sonntag eines Monats finden die Ast-Sitzungen in einem anderen Gasthaus statt, es gab auch schon Ausrückungen zu einem Gasthof in Berchtesgaden. Das Präsidium des 125 Jahre lang jung und dynamisch gebliebenen Ast-Clubs, umfasst im Jubiläumsjahr 2019 folgende Persönlichkeiten: Präsident Dr. Arno Gattinger, Vizepräsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Schriftführer Ing. Eberhard Illmer, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Archivar Wilfried Westerholt, Ast-Kontrolle Martin Grießbeck und Reinhardt Raup, Großsprecher Alfred Zenger, Großsprecher-Stv. Thomas Neureiter.

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FOTO 1:
Die Titelseite der repräsentativen Jubiläums-Publikation des Ast-Clubs, die sogar mit festem Bucheinband ausgestattet wurde. FOTO 2: Die Jubiläumsfeier des Ast-Clubs wurde von schwungvollen Musik-Darbietungen umrahmt. FOTO 3: Blick in das mächtige Ruperti-Gwölb während der Jubiläumsfeier. FOTO 4: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und der Präsident des Ast-Clubs Dr. Arno Gattinger. FOTO 5: Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher. FOTO 6: Ein fantastischer, erhellender Anblick in der normalerweise eher männlich-maskulin abgedunkelten Welt des glorreichen Ast-Clubs: Gattin Claudia des Halleiner Bürgermeisters. FOTO 7: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl präsentiert dem SALZSCHREIBER-Fotografen seinen Ast, das unverzichtbare Zeichen der Mitgliedschaft zum Halleiner Ast-Club. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Bundeshandelsakademie Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019, durch Bundesministerin Iris Rauskala und den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde am 30. September 2019 mit der besonderen Auszeichnung „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ geehrt.

 

BUNDESMINISTERIN RAUSKALA:

,,EIN LEBENDIGER TEIL EUROPAS!‘‘

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der SchülerInnen und Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassador der Botschafterschulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas sieht in den BotschafterInnen ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘ HAK-Direktor Werner Huber erläutert: „Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschaftspartnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen“. EU-Koordinatorin Elke Austerhuber ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit den verschiedensten EU-Institutionen profitieren beide Seiten: Unsere SchülerInnen erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung, internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern“.

HAK HALLEIN IST NUN ZERTIFIZIERTE

BOTSCHAFTERSCHULE DES EU-PARLAMENTS

,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere SchülerInnen mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Straßburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. Die Bundeshandelsakademie Hallein gilt nun als zertifizierte ,,Botschafterschule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen. – Auf unserem Foto oben von links: Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, HAK-Direktor Werner Huber, und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas. – (Text und Foto: HAK Hallein).

ANMERKUNG DES SALZSCHREIBER
Zu dieser großartigen und beeindruckenden Erfolgsmeldung aus der HAK Hallein, ist den Lehrkräften mit Dir. Werner Huber und EU-Koordinatorin Elke Austerhuber sowie den SchülerInnen herzlichst zu gratulieren. Internationaler Erfolg und Ansehen der HAK Hallein bleiben nicht nur auf die Schule beschränkt, sie heben vielmehr auf wertvollste Art das Image der Stadt Hallein. So gratuliert der SALZSCHREIBER auch Bürgermeister Anzengruber dazu, dass in seiner Stadt eine derart erfolgreiche Handelsakademie ihre Tätigkeit entfaltet. – OST.

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Ergänzend zur Berichterstattung über die Wahlergebnisse der Nationalratswahl 2019 aus Stadt und Bezirk Hallein, (zum Bericht hier im Ressort AKTUELLES ein wenig zurückscrollen), veröffentlichen wir an dieser Stelle auch noch die  Ergebnisse aus den einzelnen Halleiner Wahlsprengeln. Diese sind für die Halleinerinnen und Halleiner natürlich von besonderem Interesse. Die Stadtgemeinde Hallein veröffentlicht diese Ergebnisse jeweils vorbildlich auf ihrer Startseite. Oben abgebildet, haben wir die Ergebnis-Tabellen sowohl von der Nationalratswahl am 29. September 2019, als auch von der Nationalratswahl am 15. 10. 2017, als Vergleichsmöglichkeit, übernommen. Aus Platzgründen haben wir in beiden Tabellen auf die Ergebnisse jener unbedeutenden Wahlwerber verzichtet, die durchwegs nur einstellige Ergebnisse erzielen konnten. In der Tabelle 2017 sind dies KPÖ, GILT und WEISS, in der Tabelle 2019 haben wir KPÖ und WANDEL gestrichen. Das schöne Wetter am zurückliegenden Wahl-Sonntag forderte seine Opfer unter den Wählern. Waren in Hallein 2017 noch 9.508 Personen zur Wahl gegangen, reduzierte sich diese Zahl 2019 um mehr als 1000 Wählerinnen und Wähler auf
8.417 Personen. Dafür konnten die Ungültig-Wähler eine Steigerung ihrer Gesinnungs-Genossen von 107 (2017) auf 129 (2019) verbuchen. Frage: Von welcher Art sind jene Personen, die sich bei Schönwetter in die Wahlzelle drängen, um ungültig zu wählen? – Dazu abschließend noch zwei, von den zuständigen Stellen streng geheim gehaltene Prognosen für das politische Hallein. Erstens: Steigt die Zahl der Ungültig-Wähler weiterhin jährlich um etwa 10, (2017: 107, 2019: 128), dann wählen in Hallein die bis dahin etwa 15.000 Wähler (derzeit etwa 9.000), ab dem Jahr 3520 alle nur noch ungültig! Zweitens: 2017 betrug die Wahlbeteiligung 87,8 %, 2019 waren es nur noch 80,7 %. Setzt sich dieser Trend fort, so geht in Hallein etwa ab dem Jahr 2040 am Wahltag keiner mehr hin…
(Odo Stierschneider. Tabellen: Stadtgemeinde Hallein)

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Der Kuscheltrend von SPÖ, FPÖ und ÖVP in Hallein ist beendet. Deren Wahl-Ergebnisse unterschieden sich bei der Nationalratswahl 2017 mit 27.9 %, 27.8 % und 27.5 % um höchstens 0.4 % voneinander. Der bundesweite Trend zur ÖVP bei der Nationalratswahl am 29. September 2019, blieb auch in Hallein ungebrochen. Mit 3.046 Stimmen (36.5 %), liegt die Siegerpartei ÖVP mit 999 Stimmen vor der zweitplatzierten SPÖ (2.047, 24.5 %). Damit konnte die ÖVP sogar die heiße 3.000-Stimmen-Grenze überschreiten. Die SPÖ musste einen Verlust von 577 Stimmen hinnehmen. An 3. Stelle liegt in Hallein die FPÖ (1.267), die einen herben Verlust von 1.348 Stimmen zu verkraften hat – sie wurde damit praktisch halbiert. An glorreicher 4. Stelle landeten die Grünen, die ihre Stimmen von 411 (2017) mit einem Zuwachs von 658 auf 1.069 Stimmen mehr als verdoppeln konnten. Auch die NEOS legten im Vergleich zu 2017 (570 Stimmen) zu und konnten sich bei der aktuellen Nationalratswahl über 635 Stimmen freuen. Der Kuriosität halber erwähnen wir auch die KPÖ. Allgemein als vom Aussterben bedroht angesehen, verbesserte sie sich landesweit in zahlreichen Gemeinden. Für Hallein bedeutet dies einen Anstieg von 69 Stimmen (2017) auf 78 Stimmen (2019), also ein Plus von 9 Stimmen oder 0.2 %. Mit 0.9 % Stimmenanteil, hat die KPÖ somit die Traummarke von 1 % Stimmenanteil in Hallein nur noch knapp verfehlt.

Noch einige bemerkenswerte Ergebnisse aus dem Tennengau: Den Siegeszug der ÖVP bei dieser Nationalratswahl führte, wie gewohnt, die Tennengauer ÖVP-Trutzburg St. Koloman mit beeindruckenden 68.1 % an: Zweidrittel-Mehrheit! Im Tennengau gab es neben Hallein, auch in vier Gemeinden für die ÖVP Ergebnisse über der 1.000er-Marke: Abtenau 1.870, Adnet 1.073, Kuchl 1.854 und Puch 1.039. Keine andere Partei erreichte in den Tennengauer Landgemeinden irgendwo die 1.000er-Marke. In Abtenau vervielfachten sich die Grünen von 1.4 % auf 6,1 %. In Krispl wurde die glorreiche KPÖ glatt halbiert: Von 2 Stimmen 2017 auf 1 Stimme 2019 – das einzige Wahlergebnis im Tennengau mit der gezählten, überprüften und kontrollieren Ziffer 1. Dafür legte die KPÖ am stärksten in Abtenau zu: von 2 auf sagenhafte 5 Stimmen! Unter den insgesamt 208 Tennengauer Wahl-Einzelergebnissen des Jahres 2017 und den 208 Einzelergebnissen aus dem Jahr 2019, waren die meisten unterschiedlich, manche kamen einander auch ziemlich nahe. Aber nur in einem einzigen Fall herrschte totale Stimmen-Gleichheit im Tennengau. Und schon wieder die KPÖ:  2017 und 2019 räumte sie bei den Nationalratswahlen in Golling jeweils 14 Stimmen ab. In Hallein steht seit dem Frühjahr 2019 ein SPÖ-Bürgermeister an der Spitze des Stadtparlaments. Obwohl die ÖVP jetzt mit 1.000 minus 1 Stimme die SPÖ überrundete? Das sind eben die Feinheiten des politischen Alltags: Bei der nächsten Bürgermeister-Wahl können die Dinge wieder auf den Kopf gestellt werden… – Unsere beiden Fotos zeigen den Alt-Bundeskanzler und künftigen Bundeskanzler Österreichs Sebastian Kurz. Auf dem zweiten Foto ist er mit seiner Freundin Susanne Thier auf dem Weg ins Wahllokal zu sehen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Münchner Merkur).

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Die Akademie Hallein vertiefte das Jahresthema der Schmiede19 ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘:  Im Rahmen der zweiten Inselgespräche trafen sich auf Einladung der beiden Schmiede-Heroen Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer (Fotos oben), sieben erfolgreiche Rednerinnen und Redner aus 5 Nationen und unterschiedlichsten Genres in der Alten Saline auf der Pernerinsel, um ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ sowohl miteinander, als auch mit dem Publikum auszutauschen. Die Kernfragen, welche die Moderatoren Wassibauer und Förg voranstellten, lauteten bei den Inselgesprächen 2019: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Der Bürgermeister von Hallein, Alexander Stangassinger, hielt in seiner Begrüßung fest, dass es im Kern darum gehe, nichts unversucht zu lassen. Das gelte auch für die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg: Unermüdlich werde daran gearbeitet, um die Stadt zu einem besseren Ort für die Menschen zu entwickeln. Moderator Förg stellte sich in der Einführung die Fragen: ,,Warum sind einige erfolgreich, andere nicht? Welche Rolle spielt Glück?‘‘ Er kam zu dem Schluss: „Der Drang zum Besseren ist die Suche nach dem Besonderen“ und zitierte Franz Kardinal König: „Ich habe mir gedacht, ich darf nicht hadern und fragen, warum ist mir das passiert? Sondern, wozu ist mir das passiert?“

 

Der erste Redner, Star-Violinist Yuri Revich, machte auf dem Weg nach Athen auf der Schmiede19 Zwischenstation. Yuri Revich ist ehemaliges Wunderkind und mittlerweile Star der Musikbranche, ausgezeichnet mit dem ECHO KLASSIK und dem ICMA (International Classical Music Awards) und Sprössling einer alten russischen Geiger-Dynastie. Er steht auf der Bühne seit er fünf ist, mit elf spielte er Paganini-Konzerte. Aktuell konzertiert er auf einer Golden Period Stradivari „Princess Aurora“, zur Verfügung gestellt von der Goh Foundation, die mit etwa 8 Millionen Euro bewertet wird. Auf dieser Geige spielte er auch für das Publikum der Inselgespräche exklusiv den 3. Satz „Sturm“, aus dem Vivaldis „Vier Jahreszeiten, Sommer“. 2015 rief der Star-Violonist mit knapp 22 Jahren die Konzertreihe „Friday Nights with Yuri Revich“ in Wien ins Leben, bei der es um die Vernetzung junger Künstler auf nationaler und internationaler Ebene geht. Auch Benefiz-Veranstaltungen für hilfsbedürftige Menschen und Personengruppen stehen auf dem Programm. Die Konzerte, die jungen Künstlerinnen verschiedener Genres eine Bühne bieten, verbinden klassische Musik mit Bildender und Angewandter Kunst, Theater, Tanz, aber auch mit Mode. Unterstützt werden die ,,Friday Nights‘‘ durch renommierte Persönlichkeiten der Kulturszene wie Christiane und Maresa Hörbiger, Angelika Kirchschlager, Ute Lemper, Sumi Jo sowie der Kunsthalle Wien, dem Konzerthaus und Theater an der Wien – um nur einige zu nennen. Revichs Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“: Er vergleicht seine Projekte nur untereinander, aber niemals mit denen anderer. Gefragt, wieviel er täglich übe, um sich zu verbessern schmunzelt er: ,,Zwischen 0 und 9 Stunden. Diesbezüglich lügen so gut wie alle Musiker.‘‘ Sein Traum: ,,Alles was ich gerade mache weiterhin machen, aber in einem größeren Rahmen und auch in anderen Ländern.‘‘ Denn: ,,Bigger is better.‘‘ Und er stellt in Aussicht, dass die ,,Friday Nights‘‘ vielleicht 2020 im Rahmen der Inselgespräche nach Hallein kommen! 

 

Der nächste Beitrag kam von Chun Shao, Medien-Künstlerin, die traditionelle Kulturgüter ihrer Heimat China mit zeitgenössischer Kunst verbindet. Ihr besonderes Interesse gehört E-Textilien für Kunst und Design sowie der Verbindung von Technologie und Kunst. Als Beispiel für ihre Arbeit stellte sie ihr Projekt „Her Finger“ vor: Im ersten Schritt stellt sie Silikongewebe aus Organza, flüssigem Silikon und Farbpartikeln her. Im zweiten Schritt wird das Gewebe mit der Hand zu kleinen Objekten vernäht. Die Rillen und Rüschen, die das Gewebe bildet werden im dritten Schritt durch Gleichstrom-Motoren in „organähnliche Teile“ verwandelt, die sich bewegen. Und ihre Gedanken zu ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘? Chun Shao möchte ,,die Idee, besser zu werden, einfach vergessen.‘‘ Das Tun müsse im Zentrum stehen, es gehe darum, einzigartig zu sein und den eigenen Weg gehen. 

 

Robert Praxmarer, mit der Schmiede vernetzt seit 2004, Zukunftsforscher im Bereich ,,Mixed Realities‘‘ und Gründer von Polycular, präsentierte seinen durchaus nicht linearen Werdegang: Aufgewachsen am Bauernhof der Großeltern, hatte er viele Freiheiten und konnte so auch vieles ausprobieren. Mit dem ,,Unternehmertum‘‘ kam er früh in Berührung, als er die Pfadfinder-Lose der Schwester kopierte und an die Nachbarn verkaufte – um mit den Einnahmen einen Computer zu finanzieren. Seine Mutter fand diese Idee jedoch nicht so charmant – das Geld ging retour an die Nachbarn. Mit zehn Jahren kam dann endlich der erste Computer, ein Amstrad. Keine Spiele dabei, aber ein Handbuch zur Programmierung. Die Folge der jahrelangen eigenen Programmierung von Computerspielen war das Hacken des Schulnetzwerks in der vierten Klasse Gymnasium. Die Konsequenz war zunächst Androhung von Rausschmiss, dann aber folgte doch der Wechsel in die Begabtenklasse. Die Studienzeit verbrachte Praxmarer statt im Hörsaal an der Universität, im Future Lab des Ars Electronica Centers in Linz, „weil ich ja schon alles wusste.“ Dann wollte er „andere Menschen besser machen“ und unterrichtete an der FH Salzburg. Alles erreicht? Nein, denn Praxmarer entscheidet sich nun für die Selbständigkeit und gründet gemeinsam mit Thomas Layer Wagner „Polycular“ in Hallein. Das Unternehmen beschäftigt sich damit, wie Wissen vermittelt werden kann, damit Lernen besser funktioniert – Stichwort: Bildung 4.0. Polycular stellt ,,Escape Rooms” her, einsetzbar für Kinder aber auch für Manager und beschäftigt sich mit Augmented Reality. Auch interaktive Computerspiele gehören zum Portfolio des Unternehmens. In „Fallen Angels“, einem Lieblingsprojekt von Praxmarer, malträtiert der Spieler die Populisten dieser Welt, indem er sie durch einen Flipperautomaten schickt. Besonders stolz ist Praxmarer auf seinen Mitarbeiter Abdullah aus Syrien. Dieser arbeitet inzwischen als PR Manager für Polycular und programmiert nebenbei sein eigenes Computerspiel über die Flucht aus Syrien. Was heißt für Praxmarer „Besser!‘‘ / ,,Better!“? ,,Besser ist man jedenfalls in der Gruppe. Es ist wichtig, das eigene Ego auf die Seite zu stellen.‘‘ Sein Lieblingsmotto stammt von Alan Watts: “You can’t have something without first having nothing.” 

 

Christian Bauer, Bauer & Associates, Consultant und Projekt-Manager von André Heller, bezeichnet sich schlicht als ,,Projektentwickler‘‘. Bereits im Alter von acht Jahren stieg er ins Erfolgsleben ein – zunächst als viertbester Nachwuchsfußballer Tirols und Anwärter auf den C-Kader der Ski-Nationalmannschaft. Sein weiterer Weg führte ihn zu Silicon Graphics in den USA. Dort passierte ihm eine der wenigen Fehl-Einschätzungen seines Lebens: Er nahm die Einladung zu einer Party bei Google nicht an, weil für ihn Grafik interessanter als Suchmaschinen-Entwicklung war. Irgendwann beschloss er, dass er nicht für den Rest des Lebens in einen Monitor schauen möchte und heuerte als Assistent bei André Heller an, den er seit 21 Jahren begleitet. Als er eingeladen wurde, den Masterplan für ein Kraftwerk zu entwickeln, sagte er nicht nein. Es wurde ein Solar-Kraftwerk Nähe St. Veit, Kärnten, das neue Wege in der Energiewirtschaft einschlägt. Es gibt keinen Zaun, dafür aber etwa 600 Rosensträucher und seltene Pflanzen sowie einen Hügel, von dem aus Interessierte das Kraftwerksareal überblicken können. „Besser!‘‘ / ,,Better!“ bedeutet für ihn Evolution – aber nicht im Darwinistischen Sinn auf reinen Wettbewerb beschränkt. Es geht um die Suche nach Synergien und Kooperation. Bauer illustriert das mit dem Beispiel der Müll-Entsorgung auf einem öffentlichen Grillplatz: ,,Sagt ihnen: Leute räumt bitte auf. Und wenn ihr Müll seht, den andere nicht entsorgt haben, nehmt ein Stück davon mit. So entsteht Kooperation, das Problem ist gelöst.‘‘ Und zur Erweiterung des Kategorischen Imperativs, der sinngemäß lautet: Gestalte Dein Handeln so, dass es zum allgemeinen Gesetz werden könnte: „Es geht nicht ums Resultat. Wichtig ist, dass man sich bemüht!“ 

 

Die nächste im Bunde ist Eva-Maria Kampel, Mindful Leadership – Trainerin & Coach. Sie beschäftigt sich damit, was Achtsam-SEIN mit Besser-WERDEN zu tun hat. Sie beschreibt dazu die Sinnkrise, die sie als Bankerin eines Abends allein im Büro überkam: Umgeben von unbearbeitetem Material und dräuenden Deadlines beschlich sie ein Gefühl von Verzweiflung: Wie soll ich das schaffen? Und soll das noch in den nächsten vierzig Jahren so weitergehen? Also orientierte sie sich um: Weg von den Zahlen und hin zu den Menschen. Sie wird Trainerin und Coach, vermittelt nun anderen, dass – die bei uns kulturell so hoch bewerteten – Anstrengungen zwar zu mehr führen, aber auch Grenzen haben. Der Mensch wird Opfer eines Gehirn-Mechanismus, der Denken, Tun und Fühlen entkoppelt, wenn der Stress zu groß ist. Anhand von Übungen zeigt sie den Ausweg: Wir müssen uns wieder selbst spüren und mit Achtsamkeit auf eine Aufgabe fokussieren. ,,Besser‘‘ / ,,Better!“ beschreibt Kampel so: ,,Wenn ich mich spüre, kann ich besser sein und mich ganz auf ein Gegenüber einlassen.“ Das wirkt sich vor allem im Führungs-Verhalten aus: ,,Ich kann mit den Menschen viel fokussierter sein. So vermittle ich Leichtigkeit und Gemeinsamkeit. Darin liegt die Kraft. Wenn ich freundlich zu mir selber bin, dann kann ich auch auf die anderen zugehen.“

 

Bernhard Wladkowski, Krypto-Anarchist und Blockchain-Experte tritt dem Gedanken entgegen, dass Angst die Währung der Zukunft sei. Er stellt ein Credo zu „Besser! / Better!“ gleich an den Anfang seiner Ausführungen: ,,Der Austausch mit anderen Personen macht mich besser. Es geht um die vorurteilsfreie und achtsame Vernetzung.“ Warum? Nun, es gibt heutzutage keine Universal-Gelehrten mehr. Auf Grund der Tatsache, dass ein Mensch nicht mehr überall Experte sein kann, ist es extrem wichtig geworden, sich ständig auf Neues einzulassen. Wladkowski illustriert das am Beispiel von Bill Gates, der das Internet als vorübergehenden Hype bezeichnete, da er sich dessen Entwicklung einfach nicht vorstellen konnte. Doch, zu jeder neuen Technologie gibt es differenzierte Aussagen, weil die Entwicklungen immer schwerer überschaubar sind. Der Mensch löst nicht mehr nur Primärprobleme wie Überleben, sondern steht vor globalen Anforderungen. Wie sehen wir die Welt und ihre Krisen wie etwa Schulden, Migration, Umweltverschmutzung? Wladkowski weist darauf hin, dass allein schon der Blick, der Winkel, wie wir die Krisen ansehen, eine große Rolle spielt. Im Bereich der Technologien ist die Blockchain die nächste große Herausforderung mit Wachstums-Potential, ,,the next big thing,“ wie Wladkowski es nennt. Nur Wenigen sei dies bisher klar geworden. Wladkowski zieht einen Vergleich: Internet ist die Technologie, E-Mail eine Applikation dafür. Blockchain ist die Technologie, BitCoin eine Applikation dafür. Blockchain kann also sehr viel mehr, als nur Träger für Zahlungsverkehr zu sein. 

Wladkowskis Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ lautet: Die Arbeit in einer Genossenschaft, die Entwicklung neuer Modelle für Blockchain, um die Gesellschaft zu verbessern. Und die Offenheit für Phantasie: ,,Nur was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Ein positives Bild für die Zukunft ist wichtig!‘‘ 

 

Der letzte Vortragende war ein Vermittler zwischen den Kulturen: Anwar Akhtar, Regisseur, Filmemacher, Journalist, The Samosa Media Project, SGS Mentor, Dara. Anwar Akhtar begannt seine Analyse zu Multikultur, zu ihren Licht- und Schattenseiten, mit Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“, dem politisch-theoretischen Hauptwerk des Philosophen aus 1762: Vertrauen ist das zentrale Element. Die Herausforderung heute: Wie bringt man Vertrauen mit populistischen Strömungen und dem zunehmenden Extremismus unter einen Hut? Wie geht man am besten mit extremistischen Strömungen um? ,,Besser!‘‘ / ,,Better!‘‘ heißt für Anwar: Wissen über die Geschichte des „Empire“ und über Diversität bzw. die unterschiedlichen Volksgruppen, die es vereint. Denn: Wissen über Geschichte macht eine bessere Gesellschaft. 

 

Das Inselgespräch 2019 wird auf Video im Stil eines Pageflow zur späteren Veröffentlichung dokumentiert und ist auf der Website www.akademiehallein.at zu sehen. Darüber hinaus gibt es das jährliche INSELBUCH, in dem nicht nur die Teilnehmer des Gespräches einen Artikel zum Thema „BETTER“ verfassen, vielmehr lautet der Ansatz: „Let`s write a book together“. Jeder kann seine Erfahrungen zu diesem Thema in einem Artikel einbringen. Artikel aus zahlreihen Ländern, aber auch aus Hallein und Umgebung, sind bereits eingetroffen. Ziel ist es, ein Geschichten-Buch der Impulse ohne Belehrungen vorzulegen, welches wichtige Inspirationen für verschiedene Wege darstellt, ,,Besser!‘‘ zu werden. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Der Ortsteil Rif-Taxach wuchs in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten unter allen Halleiner Stadtteilen. Mit dem Wachstum stiegen auch die Herausforderungen an die ansässige Bevölkerung. Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereins am 21. September 2019, erinnerten sich dessen Mitglieder  daran zurück, wie mit dem „Bauboom“ auch die Aufgaben des Siedlungsvereins eine neue Dimension erreichten. Arnold Schmidt ist seit 1991 Obmann des Siedlungsvereins. Bereits als 22-jähriger trat er die Nachfolge des jetzigen Ehrenobmanns Hans Kerschbaum an, der sich nach 25 Jahren an der Spitze des Vereins, zurückgezogen hatte. Schmidt hatte einen einwandfreien Verein übernommen: Haus und Anlage schuldenfrei sowie die Mitgliederzahl solide. Arnold Schmidts erste Berührungspunkte mit dem Siedlungsverein stammen noch aus dessen Kinderjahren, als seine Eltern ihn zu diversen Veranstaltungen des Vereins mitnahmen. Schmidts Vater war damals im Vorstand des Siedlungsvereins.

 

Angesichts der zahlreichen Zuzüge in den Ortsteil Rif-Taxach, galt es, auch die Neuen  aufzunehmen und ihre Interessen zu vertreten. Arnold Schmidt musste „Neues annehmen, aber auch Bewährtes verteidigen.“ Der Verein gründete neue Sektionen, wie Fußball, Eisstockschießen oder Zimmergewehrschießen – neue Mitglieder konnten dadurch gewonnen werden. Die Jausenstation am Rifer Spitz, wichtigste Einnahmequelle des Vereins, wurde nach einigen Fehlgriffen, wieder in gute Pächter-Hände gelegt und besticht durch eine exzellente Küche. Die Betreuung des Spielplatzes ist eine der Hauptaufgaben des Vereins – Sauberkeit und Sicherheit stehen ganz oben. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spielgeräte angekauft. Der jährliche Vereins-Ausflug erfreut sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Diese Initiativen wurden unter Arnold Schmidt eingeführt und ausgebaut – aus den Reihen der Feiernden hört man am 21. September 2019 immer wieder: „Ohne Arnold würde es den Verein nicht mehr geben.“ Beim Vereinsausflug chauffiert Arnold Schmidt „seine“ Rifer übrigens selbst – als Busfahrer im Fernverkehr, ist dies seit 30 Jahren für ihn eine Herzens-Angelegenheit.

Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereines Rif-Taxach, waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher geladen. Das Stadtoberhaupt überreichte Obmann Arnold Schmidt für seine Verdienste den Ehrenbecher des Bürgermeisters der Stadt Hallein mit Ehrenurkunde (dazu das oben stehende Foto) und ergriff das Wort: ,,Das Ehrenamt ist wichtiger denn je. Das Engagement, die Zeit, das Herzblut, also alles, was unsere Halleinerinnen und Halleiner in den Vereinen an den Tag legen, ist einfach unbezahlbar. Darum schätze ich jeden, der sich in seiner Freizeit einer Herzens-Angelegenheit widmet, Verantwortung übernimmt und so einen wichtigen Beitrag für die Stabilität unserer Gesellschaft leistet. Arnold Schmidt ist wohl eines der besten Beispiele dafür, dass man gemeinsam mit beständiger Arbeit auch durch neue, herausfordernde Zeiten gehen kann.“ Bürgermeister Stangassinger überreichte auch Ehrenobmann Hans Kerschbaum ein Präsent der Stadt Hallein. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Intensive Vorbereitungen und große Vorfreude herrschen in Hallein: 21 ambitionierte Jugendliche starteten in der Industrial Business HAK ihre Karriere mit Zukunft, die in ganz West-Österreich einzigartig ist. Digitalisierung, Globalisierung, Smarte Technologien, Online-Marketing, etc. mit all diesen Themen sind die Industriebetriebe der Zukunft konfrontiert. Damit auch zukünftig das Fachpersonal diese unternehmerischen Herausforderungen optimal meistern kann, wurde an der HAK Hallein die Industrial Business HAK an der Schnittstelle Wirtschaft–Technik geschaffen.


INDUSTRIAL BUSINESS HAK HALLEIN
BAUT BRÜCKE IN DIE UNTERNEHMERISCHE PRAXIS

Das Interesse für diese einzigartige Ausbildung ist dabei nicht nur bei den Salzburger Industrie-Unternehmen groß, sondern auch bei den Schülern. „Wir haben uns ganz bewusst für die Industrial Business HAK entschieden, da man hier eng mit bekannten Industriebetrieben zusammenarbeitet, ein Schwerpunkt auf Sprachen gelegt wird und wir uns in Zukunft eine Wirtschafts-Karriere vorstellen können“, so Noah und Felix. Michaela und Leonie ergänzen: „Dadurch, dass man bereits in der ersten Klasse so viele Praxiseinblicke in international agierende Industriebetriebe erhält, sind wir überzeugt, dass wir eine Ausbildung mit Zukunft machen.“ Dies unterstrich auch IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler bei seinem Besuch in der HAK Hallein, wo er die Schüler der neuen Ausbildung im Namen der Salzburger Industrie offiziell begrüßte. Dabei wies er auch auf die hohe Bedeutung der Bildungspolitik für eine positive Entwicklung des Industrie-Standortes hin. „Ausbildungen wie die spezielle Industrial Business HAK in Hallein, bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte für die Zukunft.“, so IV-Präsident Dr. Unterkofler.


GROSSE UNTERSTÜTZUNG DURCH
DIE UNTERNEHMEN DER REGION

Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit international agierenden Industriebetrieben wie Sony DADC, Bosch, Liebherr, Schlotterer, Binder Holz und Claro sowie durch die enge Kooperation mit der Industriellenvereinigung bzw. Jungen Industrie Salzburg gewährleistet. „Dadurch werden wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schüler spannend und praxisnah erlebbar. Einblicke in Unternehmen wie beispielsweise Betriebsbesuche, Innovations-Workshops, Projektarbeiten und Vorträge, runden das vielseitige Programm ab und ermöglichen einen spannenden Unterrichtsalltag“, führt Klassenvorständin Elke Austerhuber aus. Der erste Jahrgang schließt 2024 ab – „die Industrie freut sich bereits heute auf Euch, die Absolventen der Industrial Business HAK!“, erläuterte IV-Präsident Peter Unterkofler das enorme Zukunftspotential dieser einzigartigen Ausbildung den Jugendlichen. – Auf dem stimmungsvollen 1. Foto oben begrüßt IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler die Schüler der Industrial Business HAK im Namen der Salzburger Industrie. 2. Foto: Schüler Filip freut sich über den Start seiner Ausbildung in der Industrial Business HAK und das ,,Welcome-Geschenk‘‘ von IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler. – (Elke Austerhuber, Fotos: HAK Hallein).

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Die überaus beeindruckende Vielfalt, der im Rahmen der Schmiede realisierten und öffentlich zugänglichen Projekte, machen die Schmiede immer wieder zu einer imponierenden Groß-Veranstaltung in der Alten Saline auf der Pernerinsel. Größter Respekt und Anerkennung gebührt den Schmiede-Gründern und Antriebsmotoren Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer. Ihnen und ihrem einsatzgetriebenen Team ist zu danken, dass die umfangreichen Vorbereitungen und der komplexe Ablauf für das Schmiede- Großereignis immer wieder von Erfolg gekrönt sind. Heuer fand die Schmiede, dieser auf- und anregende ,,Playground of ideas‘‘, bereits zum 17. Mal statt – wir werten dies als Signal einer für alle Beteiligten und auch für die Stadt Hallein besonders erfreulichen, standfesten  Beständigkeit. Nachstehend ein Blick auf die Projekt-Vielfalt der SCHMIEDE19 ,,BESSER!‘‘.  

 

ZUM AUFTAKT
DIE 3. MINI-SCHMIEDE

Auch 2019 fand – noch vor Beginn der eigentlichen Schmiede - am 6. und 7. 9. wieder das Pendant des Work-in-progress Festivals Schmiede für Kinder statt. Bei der MiniSchmiede trafen sich heuer dreizehn angehende Viertklassler der VS Hallein in der Alten Saline und rackerten und arbeiteten wie die erwachsenen Smiths: Unter dem Motto „Wir spielen Zukunft“ entwickelten die Minis auf Teufel komm’ raus, mit fachlicher Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein und den Mini-Tutoren Oskar und Valens, ihre bestechenden Mini-Roboter. Aus den dekonstruierten Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern, aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstanden selbst gebaute Roboter. Beim abschließenden Roboter-Wettkampf, dem Hebocon, am 7. 9., traten zwölf Mini-Roboter gegen einander an.

 

DIE SCHMIEDE-VERNISSAGE BLICKTE
200 JAHRE IN DIE ZUKUNFT

UND VON DORT WIEDER ZURÜCK

Die öffentlichen Programmpunkte der Schmiede19 starteten am 11. 9. mit der offiziellen Eröffnung des Festivals, wie immer im kunstraum pro arte mit der – gut besuchten – Vernissage zur Ausstellung „2219. gold extra – Arbeiten für unser Land“. Bis 12. Oktober gibt es einen Querschnitt aus den Arbeiten von gold extra der letzten 20 Jahre in Form einer Zeitreise zu sehen. Aus der Sicht des Jahres 2219 betrachtet man die Arbeiten in Form von Ausgrabungen, die Artefakte aus einer vermeintlich lang vergessenen Epoche zeigen. An Hand derer kann rekonstruiert werden, was die Künstlergruppe aus Salzburg und Wien zum Beginn des 21. Jahrhunderts geschaffen hat.

 

LH-STV. HEINRICH SCHELLHORN
ÜBERREICHTE AN KARIN FISSLTHALER
DAS LANDES-STIPENDIUM MEDIENKUNST

Am Donnerstag, 19. 9., zeichnete Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die Oberndorferin Karin Fisslthaler mit dem Landes-Stipendium Medienkunst aus. Mit dem damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 10.000 Euro kann das prämierte Konzept „* Women“, ein musikalisch-visuelles Projekt, umgesetzt werden. Es befasst sich mit weiblichen Vorbildern der Medienkünstlerin, die prägend für ihre persönliche Entwicklung waren und sind. Im Anschluss daran präsentierte die Stipendiatin des vergangenen Jahres 2018, Marlies Pöschl, ihre „Aurore“. Es handelt sich dabei um eine künstliche Intelligenz, die in einem Pflegeheim südlich von Paris den Bewohnerinnen Gesellschaft leistet und den Tag angenehmer macht. 

 

DIE DREHSCHEIBE DER SCHMIEDE:
NEUE LABORE VOICELAB UND FERALLAB SOWIE DIE PROJEKTE
HERO-MATCH, TECHNO SHAMAN UND SALINE - DARK FACTORY

Am Donnerstag, 12. 9., Tag 2 der Schmiede19, stellten sich die Labore vor: Alte Bekannte wie JamIsland, Tinkerlab, Studio 3, AdhocLab und SudhausLab wurden 2019 durch VoiceLab und FeralLab ergänzt. Im Anschluss daran präsentierten sich drei Work-in-Progress Projekte, die – zum Teil unter Mitarbeit der anwesenden Schmiede-Teilnehmerinnen – vorangetrieben werden sollten: Hero-Match, die Game/Talk Show zum Thema Nachhaltigkeit und Gemeinschaft von Christian Schratt, das Projekt Techno Shaman, das Künstlerinnen unterschiedlichster Disziplinen einlud, während der Schmiede-Tage mit einer künstlichen Intelligenz zusammen die Grundlage für technologisch basierte schamanistische Rituale zu schaffen. – Den Abschluss und Höhepunkt des langen Tages stellte die erste Präsentation von ,,Saline - Dark Factory‘‘ aus dem Schmiede-Projektzyklus ,,Cinema Vertigo im Leuchtturm‘‘ dar. Erstmals wurde dabei der Verdampferturm in Form einer gut besuchten Live Performance als spezieller Raum inszeniert, der im wahrsten Sinn des Wortes „alle Sinne adressiert“. An den darauf folgenden Tagen wurde „Saline“ zu einer von Computern autonom betriebenen Installation.

 

DIE ,,AKADEMIE HALLEIN‘‘ UND DIE INSELGESPRÄCHE:

ZUKUNFT SELEKTIERT BESSER, WIE VERBESSERN WIR DIE WELT,
WAS ACHTSAM-SEIN MIT BESSER WERDEN ZU TUN HAT

Der Samstag, 14.9. stand im Zeichen der AKADEMIE HALLEIN, die im Rahmen der Inselgespräche „Zukunft selektiert besser!“ ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „besser / better“ sowohl miteinander als auch mit dem Publikum austauschte. Sieben Vertreterinnen aus fünf Nationen und unterschiedlichsten Genres, Disziplinen und Berufungen beschäftigten sich mit den Kernfragen: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Star-Violinist Yuri Revich stellte sein Erfolgsprojekt „Friday Nights with Yuri Revich“ vor, Medienkünstlerin Chun Shao präsentierte E-Textilien, Robert Praxmarer (Polycular) sprach über seinen vielfältigen Werdegang, Christian Bauer (Consultant und Projektmanager von André Heller) erzählte aus seiner Erfolgsgeschichte als Sportler, Computergrafiker und Kraftwerksentwickler, Eva-Maria Kampel (Mindful Leadership) beschäftigte sich damit, was Achtsam-SEIN mit besser werden zu tun hat, Bernhard Wladkowski (Krypto Anarchist und Blockchain-Experte) stellte Blockchain als nächste Herausforderung mit Wachstums-Potenzial vor und Regisseur und Filmemacher Anwar Akhtar wies darauf hin, dass nur Wissen über Geschichte eine bessere Gesellschaft ausmacht. – Moderiert wurden die Inselgespräche wieder von den beiden Akademie-Initiatoren Bernhard G. Förg (Bestseller Autor) und Rüdiger Wassibauer (künstlerischer Leiter Schmiede Hallein). Die Inselgespräche 2019 werden vollständig auf Video dokumentiert und bilden die Grundlage für ein Buch. Bereits am 13.9. war das Buch über die Inselgespräche 2018 präsentiert worden: „No Plan.“ Zukunft plant nicht. 

 

DIE VIELSEITIGE WERKSCHAU ZUM GAMEJAM:
SCHMIEDE-BESUCHER TESTETEN 9 PROTOTYPEN,
DIE VON 30 ENTWICKLERN IN 48 STUNDEN KREIERT WURDEN

Der Sonntag-Nachmittag stand im Zeichen der Werkschau von JamIsland. Rund 50 interessierte Besucher probierten jene neun Prototypen aus, die von den 30 Entwicklern in 48 Stunden zum Thema: "You really shouldn't mix those!" kreiert wurden. Im Shooter “VROOM – A Segway Shooter” strandet ein Segway-Fahrer auf einer kleinen, ziemlich unwirtlichen Insel und versucht so lange als möglich zu überleben. Magnetisierend im wahrsten Sinn des Wortes: „MAGNETS! How do they work?!“ bei dem die Spielerinnen in die Rolle von Magneten schlüpfen, die sich gegenseitig aus dem Bildschirm stoßen sollen. „Overdosed“, ein kooperatives, satirisches Simulations-Lernspiel gibt die – wohl nicht ernstzunehmende – Kochanleitung für die Droge Crystal Meth. Beim Multiplayer Action Spiel „Don’t mix those“ werfen vier Spielerinnen und Spieler Farbkübel aufeinander und rufen dadurch unterschiedliche Effekte hervor. Beim 3D Multiplayer Spiel “CowARD Space Police” geht es nach dem Motto: „Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Held“ nicht um heftige Verteidigungs­kämpfe gegen das Space-Monster, sondern um die gelungene Flucht vor ihm. Das Puzzle “Greg's Garbage Garage” greift das Thema Müll und dessen Trennung auf. Der Augmented Reality Shooter “ARmor Simulator” findet, dass auch hässliche Monster das Recht darauf haben sollten, sich zu verlieben: Der/die Spieler/in verschießt als Amor Liebespfeile. Im Spiel “Keep the Juices flowing” treten Spielerinnen und Spieler einander als Flüssigkeiten gegenüber, die sich in einem Labyrinth schneller als der/die andere ausbreiten sollen. „Magneting Over It” lässt zwei Spielerinnen und Spieler zusammenarbeiten, um gemeinsam durch mit Magneten gefüllte Levels zu manövrieren. Alle Prototypen konnten während der Werkschau nach Herzenslust getestet werden.

 

MUSIK & PERFORMANCE, TALKS-TALKS-TALKS,

KUNSTWERKE FÜR EINE MARS-EXPEDITION,

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER DIE SCHMIEDE WISSEN WOLLTEN

Bei der SmithWelcomeParty am Freitag, 13.9. im Jugendzentrum ZONE 11 spielten Angela Aux und Band auf. Um 23.00 stand „Still gelegt, ein Nachtkonzert“ von BachWerkVokal in Zusammenarbeit mit frei_stadt_hallein im Ziegelstadel auf dem Programm. Dort fand am Samstag auch die zweite Kooperation mit frei_stadt_hallein in Form der Trampolin-Performance von a_bcd „The moon looks different tonight“ statt. – Unterschiedliche Medien-Künstler und Medien-Wissenschafter, gaben in Form von Talks Einblick in ihre Arbeiten: Den Anfang machten am Freitag Pete Bennett und Jordi Solsana vom FeralLab. Sie stellten u.a. mit Tangibles, das sind Schnittstellen, die über Berührung und Biodaten funktionieren, analoge Spiel-Umgebungen für Gorillas und den „Post Truth Museum Guide“ vor. Bei Letzterem werden Zettel mit Klartext-Anweisungen ausgedruckt, sobald der Museumsbesucher seine Handflächen in dafür vorgesehene berührungssensible Ausnehmungen auf einem Pult gelegt hat. – Am Samstag präsentierte Kirsten Johannsen ihre „Artworks in Capsule Spaces“, Kunstwerke, die eine Marsexpedition für die Astronauten angenehmer gestalten sollten - eine Kooperation der Schmiede mit subnet. Am Montag hieß es “Meet the Artist”: Michaela Schwentner zeigte ihre Arbeiten im Rahmen ihrer subnetAIR (Artist in Residency). – Am Sonntag waren die Schmiede-Teilnehmerinnen zu Gast bei Kunst im Ziegenstall. Volker Pflüger gab einen Einblick in den Design Prozess einer Yamaha-Gitarre. Dann ging es um Musik-Musik-Musik, die in einer abendlichen Jamsession gipfelte. – Ab Montag, 16. 9. stand vor der Alten Saline auch wieder Fusuma, das mobile work-in-progress Teehaus von Gerhard Feldbacher. Dieses versteht sich als augenzwinkernde Parodie der japanischen Tradition der Teezeremonie und diente während der Werkschau als Ausstellungsraum für zwei Video-Installationen. – Und last but not least, öffnete die Schmiede 2019 unter dem Motto „Was Sie schon immer über die Schmiede wissen wollten“ zweimal die Tore für interessierte Besucherinnen. Rüdiger Wassibauer führte durch die Alte Saline. Die Besucherinnen hatten dabei natürlich die Gelegenheit, den Schmiede-Teilnehmern und Schmiede-Teilnehmerinnen bei ihrer Arbeit zuzusehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  – Der abschließende Gesamteindruck der 17. Schmiede: Wieder hat sich die Alte Saline auf der Pernerinsel als besonders anregende Umgebung für die Kreativen in der Schmiede bewährt. Deshalb: ,,Auf Wiedersehen 2020‘‘, wenn es wieder vielversprechend heißen wird: ,,Welcome to the Playground of Ideas‘‘! – (Text und Fotos: Gabriele Krisch)

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Als begeisternder Höhepunkt des 17. MedienKulturFestivals ,,Schmiede19: Besser!‘‘, gestaltete sich auch heuer wieder die eindrucksvolle, abschließende Schmiede-Werkschau am Freitag, 20. September 2019. Zum letzten Mal öffneten sich die Schmiede-Tore der Alten Saline, um dem interessierten Publikum unter dem Motto ,,Schauen – hören – erleben – – mit allen Sinnen genießen‘‘,  Interessantes, Spannendes und Erstaunliches aus den Bereichen Medienkunst, Medienkultur, Videos, Visuals, Fotografien, Lesungen, Installationen und Performances zu präsentieren. Das interessierte Publikum konnte sich davon überzeugen, wie vielfältig die rund 200 Smiths aus der ganzen Welt, ihre Kreativität im inspirierenden Ambiente der Alten Saline entfalteten. Der Werkschau-Abend bot eine Fülle an  Erlebnissen für Augen, Ohren und Geist: rundum leuchtete und tönte es auf vielfältige Art und Weise in den ehrwürdigen, historischen Räumen der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. „Die Alte Saline ist ein Raum mit vielen Möglichkeiten. Auf der Werkschau ist zu sehen, was die Smiths mit ihren Ideen und Umsetzungen daraus gemacht haben“, so Rüdiger Wassibauer, der engagierte, kreative und verdienstvolle künstlerische Leiter der Schmiede Hallein. Die Schmiede schließt damit wieder für ein Jahr ihre Tore. Nun wird intensiv im virtuellen Netzwerk weitergearbeitet, bis es 2020 wieder heißt: Auf zum nächsten Schmiede, den „Playground of Ideas“.

 

BEGRÜSSUNG DURCH
RÜDIGER WASSIBAUER UND

STADTRAT JOSEF SAILER
Im Rahmen seiner Begrüßung, bedankte sich Rüdiger Wassibauer bei den Schmiede-Förderern Republik Österreich, Land Salzburg, Stadt Hallein, weiters bei den Unterstützern und Sponsoren und natürlich bei seinem engagierten Team. Das Jahresthema war „Besser!“, dazu Rüdiger Wassibauer: „Wir wissen: ,,Besser‘‘ geht immer. Aber was wir in diesem Jahr zeigen können, ist wirklich bemerkenswert!“ Stadtrat Josef Sailer – in Vertretung von Kultur-Stadträtin Rosa Bock – war überrascht von der Schmiede-Vielfalt, und riet in seinen Grußworten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern: „Bleiben Sie stehen, hören und sehen Sie zu. Lassen Sie das Gezeigte auf sich einwirken!“

 

BEMERKENSWERTE
BEISPIELE AUS DEN ZAHLREICHEN

PUBLIKUMS-MAGNETEN

Das Projekt des FeralLab: Martin Murer, Pete Bennett und Jordi Solsona Belenguer luden die Besucher ein, am „Schmiede Project Generator“ ihre – hoffentlich möglichst ver-rückt-kreativen – Ideen mit drei Bots (künstliche Intelligenzen) zu teilen, die nach Zufallsprinzip entweder sehr konservativ, sehr schmiede-kreativ oder auch sehr vergesslich reagierten. Im Rahmen der FeralAIR zeigte Chun Shao ihre weinenden e-Textilien. Antoni Rayzhekov stellte die Weiter-Entwicklung von „BOREOUT“ vor: die Werkschau-Besucher waren eingeladen, sich so sehr in Langeweile fallen zu lassen, dass ihre Gehirnströme, ein anfangs verzerrtes verwackeltes Bild, immer ruhiger und klarer wurden. Wieder zu sehen und begehbar war „Saline - Dark Factory“, eine ton-, bild- und Licht-gewaltige Inszenierung des Verdampferturms durch das audiovisuelle Kollektiv APNOA (Tobias Feldmeier, Sebastian und Valerian Drack) und die experimentelle Medienkünstlerin Claudia Rohrmoser. Schließlich die Gesangs-Performance des VoiceLab von Christina Goerke, die gemeinsam mit einem kleinen Chor, ,,Seligkeit‘‘ aus der ,,Winterreise‘‘ von Schubert darbot. Unterlegt mit einem gemeinsam erarbeiteten Text über die Schmiede, wurde das Publikum zum Mitsingen animiert.


WEITERE BEISPIELE:
TÄUSCHENDE OPTIK IM AMES-RAUM, RITUAL ,,TECHNO SHAMAN‘‘,
TEST DER VIRTUAL REALITY-BRILLE UND COMPUTER-SPIELAUTOMATEN

Der Ames-Raum „We‘re All Mad Here“, dessen Wände und Texturen so verzerrt sind, dass verschiedene optische Täuschungen hervorgerufen werden, lud ein, nach Herzenslust bespielt zu werden – von Groß und Klein. Entworfen und gebaut wurde die Installation unter Leitung von Kathi Macheiner, Lilo Krebernik und Mac Krebernik, unterstützt vom Künstler-Kollektiv ,,Die drei Dramas‘‘. Faszinierend das interaktive Ritual “Techno Shaman”, welches das Team Cenk Güzelis, Schamanick Hanzo, Helvijs Savickis, Jolyane Langlois und Nicholas Eckl erarbeitet hatten: Eine Tänzerin in multisensorischem Anzug interagierte mit Musik und Visuals. Die Besucherinnen waren eingeladen, den Anzug und die Virtual Reality-Brille selbst zu testen.

WEITERE BEISPIELE:
COMPUTERSPIEL-PROTOTYPEN, TANZPERFORMANCE,
STORYTELLING, INTERVENTIONEN UND MUSIK

Die HERO MATCH Installation, die Christian Schratt und sein Team bereits am 19.9. mit Witz und Esprit präsentiert hatten, war in an diesem Abend in einer Videoinstallation zu sehen und lud die Werkschau-Besucherinnen und Werkschau-Besucher zum Mitradeln ein. Und natürlich die neuen Computerspiel-Prototypen von JamIsland, die im Publikum viel Anklang und etliche Tester fanden. Es gab aber auch auf der Schmiede hergestelltes veganes Nougat von Philip Egerman zu verkosten, eine Performance mit Latex von Alex Reichart, die die Verbundenheit der Schmiede-Teilnehmer und Schmiede-Teilnehmerinnen verkörpern sollte, eine Installation aus gedrechselten Holztropfen und verstricktem Plastikmaterial „Tears of Trash“ von Hannes Bernhofer, Tanzperformances wie das „Puppet Ritual Laboratory“, Storytelling „Die Masken der Götter“ und Interventionen wie „Drei Schnitzel“ von Beate Ronacher, bei der eine Menge Porzellanteller dran glauben mussten. Lesungen, Kurzfilme, Installationen und natürlich Musik, Musik, Musik in allen nur erdenklichen Nischen der Alten Saline, rundeten das Programm ab, das Besucher und Besucherinnen bis weit nach Mitternacht faszinierte. – (Gabriele Krisch. Fotos: Odo Stierschneider).

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Nach dem Neubau des Pfannhauser-Steges, nach der Sanierung der Kotbach-Brücke auf dem Dürrnberg, steht in Hallein mit der Stadtbrücke die dritte Brücken-Sanierung in Folge bevor. Diesmal werden an Halleins wichtigster Brücke ab 30. September 2019 das Tragwerk und die Brücken-Anbindung zur Pernerinsel saniert. Damit sind natürlich einschneidende Änderungen im Verkehrsablauf verbunden.

 

Während der Sanierungs-Arbeiten an der Stadtbrücke, wird der von Norden kommende Verkehr, der normalerweise Richtung Süden über die Pernerinsel fließt, nun durch die Halleiner Altstadt über Schiemer-Straße und Kuffer-Gasse bis zur Stadtbrücke umgeleitet. Dieser Bereich der Altstadt ist somit während der Brücken-Reparatur mit dem Durchzugs-Verkehr belastet. Die Zufahrt zur Pernerinel ist, von Norden kommend, zum Pernerinsel-Parkplatz und bis zum Billa-Parkplatz möglich. Aber Achtung! Die Weiterfahrt über die Stadtbrücke ist NICHT möglich! Die gesamte Pernerinsel und damit auch der Pernerinsel-Parkplatz, sind also von Norden her, mit Ausnahme der gesperrten Ausfahrt im Süden (!), erreichbar. Wichtig: Von Süden kommend, kann man ungehindert, wie gewohnt, die Stadtbrücke zur Weiterfahrt Richtung Salzburg benutzen. – Durch eine Verstärkung können das Brücken-Tragwerk der Stadtbrücke mit dem zur Pernerinel führenden Tragwerk mit Beton verbunden werden. Damit gibt es keinen Spalt mehr, womit sichergestellt wird, dass künftig keine Rollgeräusche an der Brücken-Anbindung entstehen. Mit Baubeginn am 30. September wird der Verkehr in der beschriebenen Form bis voraussichtlich 10. November 2019 umgeleitet. Restarbeiten werden bis zum Jahresende erledigt und ermöglichen ein unbehindertes Verkehrs-Geschehen. – Die Abbildung zeigt von unten nach oben zuerst in Gelb die neue Route für alle, die von Norden kommen. Die Fahrt erfolgt ab 30. September 2019 nicht mehr über die Pernerinsel (Totalsperre der Weiterfahrt vor der Stadtbrücke) sondern durch die Halleiner Altstadt und weiter über die Stadtbrücke. Die punktierte Linie zeigt, dass die Zufahrt zur Pernerinsel von Norden kommend bis zum Billa-Markt möglich ist. Die grüne Linie schließlich verweist darauf, dass der von Süden kommende Verkehr auch während der Brücken-Bauarbeiten unbehindert über die Pernerinsel, so wie gewohnt, verlaufen wird.(Bild & Text: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Seit rund drei Wochen laufen die Arbeiten zur Sanierung der Torbrücke an der L256 Dürrnberg Landesstraße in Hallein auf den Dürrnberg. Deshalb kam es dort in der Nacht von Dienstag, 17. September, auf Mittwoch, 18. September 2019, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, zur Komplett-Sperre für den Verkehr. In dieser Zeit erfolgte der Einhub einer neuen Brücken-Teilkonstruktion. Diese wurde auf der talseitigen Fahrspur mit Schutz-Elementen abgedeckt, so dass ab 5,30 Uhr die Torbrücke einspurig und ampelgeregelt wieder befahrbar war. Während der Sperre erfolgte die Umleitung des Verkehrs auf und vom Dürrnberg über die Winterstallstraße in Hallein. Die Fertigstellung aller Arbeiten, einschließlich der Neuasphaltierung der Torbrücke, ist für Ende Oktober geplant, Wunschtermin wäre, falls keine unvorhersehbaren Verzögerungen eintreten, der Montag, 28. Oktober 2019. – Unsere oben stehenden Nachtaufnahmen (FOTOS 1 bis 7) entstanden am Mittwoch zwischen Mitternacht und 1 Uhr früh und zeigen Sanierungsarbeiten an der Torbrücke gleich am Beginn der Dürrnbergstraße. Die darauf folgenden Aufnahmen bei Tageslicht (FOTOS 8 bis 14) zeigen den Beginn der Auffahrt entlang der befahrbaren talseitigen Fahrspur. Dann wird auch schon die Baustelle auf der Mitte der Torbrücke sichtbar, wir kommen näher und erkennen die Schutzelemente auf der Fahrbahn, die den einspurigen und ampelgesteuerten Verkehr auf der Torbrücke trotz laufender Bauarbeiten ermöglichen. Auf dem letzten Foto schließlich die gut einsehbare Baustelle auf der gesperrten bergseitigen Fahrspur. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider).

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Der vorletzte Tag der Schmiede 2019 stand im Zeichen des Landes-Stipendiums für Medienkunst: Die Preisträgerin 2019 und das bereits umgesetzte Siegerprojekt von Vorjahres-Siegerin Marlies Pöschl wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Aus sieben eingereichten Projekten hatte die Jury das Projekt „* Women“ der Oberndorferin Karin Fisslthaler ausgewählt. Fisslthaler absolvierte das Studium der Experimentellen Gestaltung am Institut für bildende Kunst und Kultur-Wissenschaften an der Kunst-Universität Linz. Seit 2003 produziert, veröffentlicht und performt sie elektronische Musik unter ihrem Künstlerinnen-Namen Cherry Sunkist. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der medialen Präsentation von Körpern und Identitäten, mit Körpersprache und nonverbaler Kommunikation. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn überreichte das Stipendium im Gegenwert von 10.000 Euro: „Ich gratuliere Karin Fisslthaler herzlich. Mit dem Jahres-Stipendium Medienkunst will das Land Salzburg den Künstlerinnen und Künstlern einen Freiraum zur künstlerischen Weiter-Entwicklung geben. Dazu wünsche ich Karin Fisslthaler viel Freude an der Produktivität und freue mich bereits auf ihre Projekt-Präsentation im kommenden Jahr“, so der Kulturreferent.

 

„* Women“ ist laut Fisslthaler ein musikalisch-visuelles Projekt, das sich mit weiblichen Vorbildern beschäftigt, die prägend für ihre „quer-feministische, künstlerisch/musikalische sowie persön­liche Sozialisation waren und sind“. Sie setzt damit ihre Arbeit “18 Women” fort, in der sie den Versuch eines Selbstporträts unternommen hat, ohne selbst als Person direkt in Erscheinung zu treten. Die Suche nach ihrer Identität findet durch die Reflexion von unterschiedlichen Persönlichkeiten, statt, die Fisslthaler als gleichwertig ansieht – seien es mediale Konstruktionen, persönliche Beziehungen oder Vorbilder des gesellschaftspolitischen Widerstands. Mit dem Stipendium möchte sie die biografische Recherche aber auch Filmdreh- und Schnittarbeiten, Soundproduktion und Live-Umsetzung fortführen und freut sich bereits sehr auf die Präsentation ihres Projekts im Rahmen der Schmiede 2020.

 

Im Anschluss an die Vergabe des Jahresstipendiums 2019 an Karin Fisslthaler, stellte Marlies Pöschl ihren Film „Screening Aurore / LecturePerformance“ vor, den sie mit dem Jahresstipendium Medienkunst 2018 umsetzte. „Aurore“ ist eine künstliche Intelligenz, die laut Pöschl in Form einer Stimme im „Dazwischen“ lebt: „In einem Pflegeheim südlich von Paris leistet sie den Bewohnerinnen Gesellschaft. Wo Aurore auftaucht, kommt Wärme in die nüchternen Räume, wo sie ist, erkennt man ein leichtes Strahlen in die Augen der Menschen. Müdigkeit kennt sie nicht.“ Ihre in drei Kapitel strukturierte, semi-dokumentarische Fiktion „Über die Zukunft der Pflege und die Automatisierung von Affekt“ ist während einer Artist in Residency am CAC Brétigny, Paris und in Zusammenarbeit mit Volksschulkindern, Gymnasiasten und SeniorInnen entstanden. Im ersten Teil stellt sie „Les Maintenants“, die – etwas anderen – „Instandhalter“ vor: Jugendliche, die liebenswerte Roboter bauen, die Kurzweil und Emotionen in das Leben von Altersheim-Insassen bringen. Im zweiten Teil bezieht Pöschl auch den Komponisten Peter Kutin und die Stimmkünstlerin Agnes Hvizdalek mit ein. „Aurore“ tritt dabei in Dialog mit Mme. Madeleine, fragt sie nach ihrem Befinden und zieht sie ins Gespräch. Der dritte Teil führt „Aurore“ in eine Auszeit in der Natur, auch eine künstliche Intelligenz ist in Gefahr, in den Burn-Out zu fallen! – 1. FOTO oben: Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Preisträgerin Karin Fisslthaler mit der Urkunde des Salzburger Landes-Stipendiums 2019. 2. FOTO oben: Marlies Pöschl, Landes-Stipendiatin 2018. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Die beiden fantastischen Ladies Sophie Netzer und Kerstin Reyer haben sich zur MIDCB Group zusammengeschlossen. MIDCB steht als Abkürzung für ,,Mobile Immobilien Daten Center Beraterinnen‘‘. Im Rahmen des Festivals frei-stadt-hallein 2019 starteten die beiden Damen jeweils von RBM (Realitäten-Vermittlung Büro Mayr) in der Postgasse eine umfangreiche Besichtigungstour zu leer stehenden und bereits erfolgreich vermieteten Objekten in Hallein. Das Ganze war so bestechend professionell aufgezogen, so dass mehrere Besucher des RBM-Büros und Rundgang-Teilnehmer das Gebotene tatsächlich als völlig realistisch empfanden. Daran änderte sich auch nichts, als die forschen Ladies kurzerhand eine große Terrasse mitten in der Altstadt als neuen Hubschrauber-Landeplatz vorstellten.

Es gilt noch eine Attraktion  zu würdigen, die allen  Kundinnen und Kunden des Realitäten-Vermittlung Büros Mayr überreicht wurde: Ein kostenloser, grafisch und textlich hervorragend gestalteter, 16 Seiten umfassender, vierfarbig gedruckter Sonderprospekt zum brennend heissen Thema ,,Hallein – located in the heart of Europe. Connected to the world.‘‘ Dazu ein Textzitat von Seite 6: ,,Mit der direkten Lage an der Salzach als Kühlung und Stromerzeuger, bietet Hallein ideale Voraussetzungen für den optimalen und effizienten Betrieb von IT-Infrastrukturen. Die innerstädtischen Freiflächen sind ein wichtiges Potential und können Hallein als erstes öffentlich sichtbares Rechenzentrum Europas zu einem Global Player in Wirtschaft und Tourismus werden lassen. Darüber hinaus formt die zukunftsfähige Realitäten-Nutzung, nach dem Motto ,,Daten sind das neue Salz‘‘, als Hauptarbeitsgeber eine moderne Identität der Stadt Hallein.‘‘ (Zitat-Ende).

 

Zurück zu unseren beiden hinreißenden Damen: SOPHIE NETZER, in Landshut (D) geboren, studiert seit 2017 im Masterstudium space & design Stategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor absolvierte sie das Studium Textildesign und zahlreiche Praktika an renommierten Theaterhäusern. Ob Rauminstallation, Workshops oder Skulptur – Sophie Netzers Arbeiten fordern stets zur Interaktion mit Raum und Objekt auf. Sie arbeitet interdisziplinär in zahlreichen Formensprachen. KERSTIN REYER, geboren in Geislingen an der Steige (D), studiert im  Masterstudium space & design Strategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor Mitarbeiterin bei Werner Aisslinger (Berlin) sowie Studium Innenarchitektur. Kerstin Reyer will mit ihren Arbeiten der geradlienigen Welt entfliehen und andersartige Räume schaffen, die den Blickwinkel auf die Umgebung ändern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Firmenschild des Realitäten-Büros Mayr (RBM) in der Halleiner Postgasse. FOTO 2: Das RBM-Geschäftslokal in der Postgasse, an der Frontscheibe brandaktuelle News von der Halleiner Immo-Front. FOTO 3: Professionelle Beratung
im RBM-Büro für Interessenten an leerstehenden Immobilien in Hallein. FOTO 4 bis 6: Bestechend war das professionelle Immo-Informationsmaterial. FOTOS 7 und 8: Aufschlussreiche Informationen aus einer vermieteten und zu einer noch leerstehenden Immobilie. FOTO 9: Der neue Hubschrauber-Landeplatz inmitten der Halleiner Altstadt. FOTO 10: Den krönenden Abschluss dieser Fotoserie bilden die beiden Damen Sophie Netzer und Kerstin Reyer, welche alle Interessierten professionell durch Hallein zu noch leer stehenden und bereits vergebenen Immobilien führten. Ihr Zusammenwirken als Beraterinnen im Mobile Immobilien Daten Center kommt schon auf den ersten Blick optisch unübersehbar und überzeugend zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein mutiger, aber wahrscheinlich allzu vertrauensseliger Blauglocken-Baum, hat sich ausgerechnet vor der ehemaligen Halleiner Bezirkshauptmannschaft in der Spalte zwischen Gehweg-Randstein und Fahrbahn-Asphalt angesiedelt und erfreut und beeindruckt alle Vorübergehenden mit seinem üppigen und mächtigen Blätterwerk. (Dazu oben die Fotos 1 und 2). Hat er erst seine Pubertät hinter sich gebracht, dann begeistert er mit einer überaus üppigen Blütenpracht. (Fotos 3 und 4). In seinen besten Jahren wird er den gesamten Bahnhofsbezirk mit seiner herrlichen Blüten-Baumkrone auf faszinierende Art aufwerten. Damit es auch tatsächlich dazu kommt, hat der grüne Geselle noch einiges an sinnloser Zerstörungswut und pflanzenfeindlicher Asphalt-Sucht zu überstehen. Doch er hat mittlerweile mächtige Verbündete gefunden: die Belegschaft der gleich daneben befindlichen Polizei-Inspektion Hallein. Von dieser wurde auch bereits – professionell getarnt – eine Überwachungs-Kamera installiert, die jeden, der dem herrlichen Jung-Baum allzu nahe kommt, zuverlässig im Bild festhält. Außerdem: Wer den Baum anfasst, gerät in eine Kurzschluss-Falle, die einen schrillen, andauernden Signalton auslöst. Und schon ist die nur wenige Meter entfernte Polizei zur Stelle… (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: Ost, Fotos 3 und 4: Garten-Ratgeber).

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Fotos sagen immer noch mehr als tausend Worte. So auch bezüglich der Parkgebühren-Anzeige auf dem Parkplatz Pernerinsel, die auch bei bedecktem Himmel durch den unerträglich blinden Bildschirm längst schon berüchtigt ist. Katastrophal gestaltet sich die Bildschirm-Entzifferung, wenn hier erfreulicher Weise ab Mittag die Sonne scheint. Dann herrschen hier unerfreulicher Weise vorerst noch ungläubige Verblüffung, anschließend aber, nach zeitraubenden vergeblichen Bildschirm-Entzifferungs-Bemühungen, nur noch wilder Ärger und echte Verzweiflung. Hat man nicht allzu lange geparkt, dann kommt man ohne Gebühren davon und die Parkkarte wird vom Parkgebühren-Anzeiger wieder retourniert. Problematisch und völlig unzumutbar wird es bei längeren Parkzeiten. Tipp 1: Gefinkelte Routiniers stecken einfach, ohne die Parkgebühr zu kennen, so lange Münzen in den Geld-Einwurfs-Schlitz, bis sie ihre Parkkarte wieder zurückbekommen. Tipp 2: Schneller geht es mit einer niedrig dotierten Banknote. Grundsätzlich aber gilt es, diese lästige und unangenehme Situation so rasch als möglich zu beenden – mit einem passenden Schattenspender oder einem lichtstarken Bildschirm. Denn die gegenwärtige Situation ist alles andere als schmeichelhaft für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nach Abschluss der Neuerrichtung des Salinen-Steges wurden auf der Perner-Insel auch die anschließenden Straßenflächen saniert und mit einer neuen Asphalt-Decke versehen. Das Ganze macht einen sehr erfreulichen Eindruck – auch das Äußere der Perner-Insel wandelt sich immer mehr zur herzeigbaren Festspiel-Insel. Unsere ersten beiden Fotos zeigen anschaulich, wie sehr das Erscheinungsbild der Perner-Insel gewonnen hat. Und auf dem 3. Foto wird es geradezu idyllisch: Der entsetzliche, völlig funktionslose Gitterrest – unrühmliches Erinnerungs-Objekt an jene Zeiten, als die Halleinerinnen und Halleiner keinen Zutritt auf das Insel-Gelände hatten – wurde dankenswerter Weise von der Stadt Hallein entfernt, es entstand eine höchst erfreuliche Neugestaltung dieses Bereiches. Ein wirklich erfreulicher Anblick! Sichtbar ist auch das runde Ruhe-Podest unweit des Salinensteges. Und hier entstand eines der erfreulichsten Fotos in der nun bereits 10-jährigen Geschichte des SALZSCHREIBER: Lassen Sie sich von unserem 3. Foto erfreuen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bei der Parkplatz-Gebühren-Anpassung dürfe auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vergessen werden. Es könne nicht sein, dass Lieferwagen gratis parken während die Stadtbewohner und die Mitarbeiter der Halleiner Geschäfte und Betriebe unverändert hohe Parkgebühren bezahlen müssten. Daher: „Die Halleiner ÖVP steht zu den vereinbarten Ergebnissen des Mobilitäts-Treffens im Juli diesen Jahres. Für uns hat sich klar gezeigt, dass die Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 genau richtig war. Nur durch diese Maßnahmen konnten Dauerparker und zu langes Abstellen von Lieferwagen unterbunden und die Parkfläche den Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern zurückgegeben werden. Wir bleiben dennoch dabei – Einzel-Maßnahmen sind auf lange Sicht nicht sinnvoll, Hallein benötigt ein umfassendes Mobilitäts-Konzept und ein stadteigenes Micro-System des öffentlichen Personen-Nahverkehrs“, so ÖVP-Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger MIM.


„Die wesentliche Verbilligung der Gebühren auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen wird dazu führen, dass nahezu niemand mehr sich eine Monatskarte oder Jahreskarte kaufen wird. Von der Tarifänderung profitieren Anrainer und Gäste dadurch, dass Parken in der Nacht und am Wochenende nun gratis ist. Menschen, die in Hallein arbeiten und die Parkplätze am Tag nutzen, profitieren davon nicht. Es braucht daher auch noch ein Drehen der Tarifschraube für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Hallein. Mit einem Jahresticket von EUR 50,- könnte man den Wirtschaftsstandort Hallein noch besser unterstützen. Wenn man schon verbilligt, dann bei allen“, fordert der ÖAAB-Stadtobmann.

Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger ergänzt dazu abschließend: „Die Zeit wird uns lehren, ob unsere Bedenken sich bewahrheiten. Denn aus unserer Sicht wird sich, durch das wesentlich umfangreichere Gratis-Parken, der Parkplatzdruck erhöhen und die Lieferwagen werden am Wochenende und abends wieder das Bild der Oberflächen-Parkplätze prägen. Der Amtsbericht zur Vergebührung in der Altstadt wurde ausgesetzt, da es noch Klärungsbedarf bei einigen Punkten gibt. Inhaltlich geht es dabei um die Parkschein-Automaten, ob in Zukunft kostenfreies Halten für eine gewisse Zeit weiterhin möglich ist und vor allem, ob für die Überwachung der Gebührenpflicht ein privater Sicherheitsdienst beauftragt werden soll. Damit würde die Stadtpolizei für wichtigere Aufgaben freigespielt werden.“ – (Medien-Info: ÖVP Hallein. Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Auch im August begrüßte Bürgermeister Alexander Stangassinger die Alters-Jubilare der Stadt Hallein, lud sie zu einem Geburtstags-Essen in das Gasthaus Hager und gratulierte zum „Runden“.  Diesmal feierten bereits acht „Geburtstagskinder“ mit dem Bürgermeister der Salinenstadt. Stangassinger sagt erfreut: „Das Geburtstagsessen für Altersjubilare wird immer besser angenommen. Es ist mir eine Freude und Ehre, dass die Halleinerinnen und Halleiner das Angebot der Stadt annehmen. Die Stimmung ist gut, die Gespräche sind wirklich interessant und aufschlussreich. Viele Probleme der älteren Semester nimmt man natürlich mit eigenen Augen nicht so unmittelbar wahr, darum freut es mich ganz besonders, dass unsere Mitbewohner die Gelegenheit wahrnehmen und neben dem Feiern auch wichtige Dinge thematisieren.“ Allen Altersjubilaren, die aufgrund des körperlichen Befindens im Seniorenheim bleiben mussten, stattete der Bürgermeister persönlich einen Besuch ab, um ein Geschenk zu überreichen und zum „Runden“ zu gratulieren.  – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger im gemütlichen Stüberl des Gasthauses Hager mit seinen Ehrengästen. – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“ waren am 6. und 7. September 2019 dreizehn Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren der Volksschulen Hallein und Fuschl in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel  mit Feuereifer mit der Herstellung von Mini-Robotern beschäftigt.  Unterstützt von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein, der MINT-Initiative Salzburg, den Mini-Tutoren Oskar und Valens, von subnet und Claasen & Partner, wurde im Rahmen dieses Projekts, mit von Do!Lab beigestelltem Material, geschnitten, gelötet, gefeilt und gebogen, was das Zeug hielt.

 

„Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten bezieht sich aber auf den Umgang mit Benutzer-Oberflächen.“ analysierten Birkmayer und Claassen den Alltag der jungen Generation Multimedia. „Uns geht es bei der MiniSchmiede nicht um diese Medienkompetenz, sondern um das Verstehenlernen der technischen Hintergründe. Wir glauben, dass nicht Laptops und Tablets, sondern Löten, Motoren und kleine selbst gebaute Roboter der Weg sind. Wir setzen gezielt Impulse - weg vom Bildschirm hin zur physischen Technik und zum Handwerk. Damit fördern wir spielerisch technisches Verständnis und mittelbar auch das kooperative Arbeiten.“

 

Daher gab es zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteilkunde. Wer weiß denn schon, was ein Seitenschneider ist? Dann durfte der vom Do!Lab mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus Bauteilen von Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstehen. Als Hilfsmittel und Anregung brachte Tammo Claassen die „dritte Hand“ mit: an beweglichen Kühlmittel-Zuleitungen waren Klemmen, eine Lupe für genaues Arbeiten und ein kleiner Ventilator zum Beseitigen der Lötdämpfe angebracht.

 

Dann ging es los. Das Entwickeln einer Idee und eines Namens, das Suchen der einzelnen Elemente und das handfeste Werken standen im Vordergrund. Während der zwei Tage wurde den Kindern vom Team Birkmayer/Claassen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, im Arbeitsprozess miteinander zu kommunizieren und Ordnung am Arbeitsplatz zu halten. Auch ist es wichtig, sich darauf zu einigen, wer welche Teile für seinen Roboter beansprucht und wer gerade den elektronischen Schrauber, den Seitenschneider, die Klebepistole oder den Lötkolben benötigt. „Die wichtigste Erfahrung für die Kinder ist jedoch, dass „es geht“, dass sie etwas zum Laufen gebracht haben. Das ist wichtig und befriedigend.“ erklärt Sophie Birkmayer.

 

Und natürlich sollte der Roboter beim abschließenden MiniSchmiede-Hebocon möglichst viele Gegner im Sumo-Ringer-Stil aus dem Ring, sprich: von der Tischplatte bugsieren. Am 7. September ging es unter reger Publikumsbeteiligung heiß her, als es „Ring frei!“ für 12 Roboter-Kreationen hieß. Der Sieg ging an Roboter „Turm“, gebaut von Abdul, der noch knapp vor dem Auftritt, aus lauter Euphorie und Engagement, beinahe seinen Roboter zerstört hätte. „Turm“ war im Finale gegen „Lucky“ von Melissa erfolgreich. Auch einen Publikumsliebling gab es: Das war eindeutig „Maus Flummi“ von Juna. – Auch diesmal stellten die Kinder unter Beweis, dass der Schmiede-Prozess des gemeinsamen Arbeitens ihre Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Also – wir sind schon gespannt auf die MiniSchmiede 2020!

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FOTO 1:
Rüdiger Wassibauer mit Sophie Birkmayer und Tanno Claarssen vom Do!Lab Saalfelden. FOTOS 2 bis 5: Die jungen Roboter-Konstrukteure und Konstrukteurinnen an der Arbeit. FOTOS 6 und 7: Die ausgeschlachteten Geräte zeigen, mit welchem Einsatz und mit welcher Power hier gearbeitet wurde. FOTO 8: Die abschließende Entscheidungsrunde zwischen den beiden besten Robotern: Roboter ,,Turm‘‘ von Abdul gegen Roboter ,,Lucky‘‘ von Melissa. FOTOS 9 und 10: Im Rahmen dieser Mini-Schmiede entstanden auch der großartige Gitarren-Roboter und die hinreißende Roboter-Schönheit mit ihren betörend schlanken Beinen und ihren traumhaft großen Augen. – (Text und Fotos: Claasen & Partner / Gabriele Krisch.

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Es war ein grandioses Zweifach-Fest, das die Stadt Hallein zu feiern hatte: Das Sommerfest im beliebten Restaurant Bella Palma und gleichzeitig den 60. (absolut korrekt: den sechzigsten!) Geburtstag des angesehenen, beneidenswert jung gebliebenen Optikermeisters Joe Schauer. Der Andrang der Besucherinnen und Besucher war enorm. An ihrer Spitze standen Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher, welche die fantastische Festtags-Stimmung, genauso wie zahlreiche andere prominente Halleinerinnen und Halleiner auch, in vollen Zügen genossen. Der Sechziger Joe Schauer demonstrierte an Ziehharmonika und am großen Blasinstrument eindrucksvoll, dass er auch als Profi-Musiker eine glanzvolle Karriere hingelegt hätte. So reiht sich auch der SALZSCHREIBER unter die Gratulanten ein und wünscht Optikermeister Joe Schauer für seine Zukunft selbstverständlich nur das Allerbeste. – Die oben stehenden Fotos stammen vom Halleiner Super-Fotografen Adi Aschauer, der den Abzugshebel seiner Maschinengewehr-Kamera beim Bella-Palma-Sommerfest auf Dauerfeuer gestellt hatte. Das Ergebnis: Sie können auf seiner Homepage an die 250 Fotos vom überwältigenden Zweifach-Fest bewundern. – (Odo Stierschneider. Fotos: Adi Aschauer.)

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Am Montag, 9. September 2019, starteten in Hallein gleich zwei neue Buslinien. Die Linie 175 verbindet Rif direkt mit der Stadt Salzburg und zwar im 30-Minuten-Takt. Die neue städtische Buslinie 45 bildet die Direkt-Verbindung der beiden nördlichen Ortsteile Rif und Rehhof mit dem Halleiner Stadtzentrum. ,,Die neue Buslinie 175 verbindet Rif jetzt umsteigefrei im Halbstunden-Takt mit der Stadt Salzburg. Mit Einführung dieser neuen Direkt-Verbindung wird das Sportzentrum Rif endlich an die Öffis angebunden‘‘ erklärt dazu Landesrat Stefan Schnöll. ,,Die Linie 175 ist die ideale Ergänzung zur bestehenden Linie 179 (Salzburg – Niederalm – Hallein – Golling). Ab der Haltestelle Brückenwirt entsteht sogar ein 15-Minuten-Takt bis in die Stadt Salzburg. Davon profitieren neben Hallein auch Niederalm und Anif enorm‘‘, betonte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund GmbH.

,,Für Hallein war es immer eine Herausforderung, die nördlichen Stadtteile Rehhof und Rif mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Halleiner Stadtzentrum anzubinden. Mit der neuen städtischen Buslinie 45 schaffen wir eine neue Direkt-Verbindung. Damit wächst Hallein nun noch mehr zusammen. Zudem werden durch die Linienführung bis zum Krankenhaus auch wichtige Nahversorger, Dienstleister und das Krankenhaus selbst für die Bewohner von Rif und Rehhof deutlich besser erreichbar‘‘, unterstrich der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger.

Hallein besitzt nun drei städtische Buslinien, die über den Salzburger Verkehrs-Verbund organisiert werden:
Die Linie 41:  Krankenhaus – Zentrum – Bad Dürrnberg im Stunden-Takt.
Die Linie 42:  Neualm – Pernerinsel – Burgfried – Bad Vigaun im Stunden-Takt.
Die neue Linie 45:  Krankenhaus – Zentrum – Rehhof – Rif im Halb-Stunden-Takt.

,,Das Sportzentrum Rif ist ab 9. September 2019 endlich an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Alle beiden neuen Linien, der 175er aus Salzburg und der 45er aus Hallein, machen nun Halt vor dem Sportzentrum‘‘ freut sich Wolfgang Becker, Direktor des Universitäts- und Landes-Sportzentrums Salzburg/Rif. Das neue Maßnahmen-Paket für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Hallein, wird vom Salzburger Verkehrs-Verbund erstellt. Die Gesamtkosten für beide Buslinien betragen im Jahr rund 1,1 Millionen Euro. Den Hauptanteil übernimmt das Land Salzburg, die Stadt Hallein beteiligt sich an den Gesamtkosten mit rund 310.000 Euro pro Jahr. Noch einige beeindruckende Zahlen aus dem Salzburger Verkehrs-Verbund: Er umfasst 23 Verkehrs-Unternehmen, die gemeinsam pro Jahr eine Gesamtstrecke von 28 Millionen Kilometern befahren. Das sind täglich etwa zwei Äquator-Umrundungen. Jährlich werden 68 Millionen Kunden befördert. Durchschnittlich steigen also pro Sekunde zwei Fahrgäste in einen Bus oder einen Zug.

Der Halleiner Vizebürgermeister Florian Scheicher betont in einer ausführlichen Stellungnahme, dass die nun eingeführte Stadtbuslinie 45 keine Einzel-Maßnahme bleiben dürfe. Alle weiteren Halleiner Stadtteile müssten angebunden und in einem Micro-Nahverkehrs-System gebündelt werden: ,,Es freut mich, dass die noch unter Bürgermeister Max Klappacher ausverhandelten Maßnahmen zur Entlastung des Pendler-Verkehrs in Rif einerseits und die innerstädtische Öffi-Anbindung Rif nach Hallein andererseits, mit 9. September 2019 auf die Straße kommen. Die beiden Linien 175 und 45 bieten  der Bevölkerung einen Mehrwert im täglichen Berufsleben und die Linie 45 bindet das nördliche Stadtgebiet noch besser an Hallein an. Die ÖVP Hallein hat immer betont, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen lediglich ein Anfang sein kann, um das wichtige Thema Mobilität neu zu entwickeln. Der unter Max Klappacher eingeschlagene Weg der eigenen Stadtbuslinien, darf jetzt nicht als Einzelmaßnahme gelten. Jetzt gehören alle weiteren Stadtteile untereinander und vor allem an das Stadtzentrum angebunden. Ein ordentliches und abgestimmtes Angebot in Verbindung mit dem 365-Euro-Ticket bieten uns jetzt die Chance, den städtischen Öffi-Verkehr zukunftsfit zu gestalten und die Bevölkerung zum Umsteigen zu bewegen‘‘, so Florian Scheicher und ergänzt: ,,Durch die ausverhandelte zweijährige Anschub-Finanzierung des Landes für die Stadtbuslinie ergibt sich ein geeignetes Fenster für die umfassende Erstellung eines intelligenten und nachhaltigen Mobilitäts-Konzeptes für die Stadt Hallein. Kaum ein Thema in der Gemeindepolitik gehört breiter gedacht als das Thema Mobilität. Es braucht ein abgestimmtes Konzept vom Kinderwagen bis zur Gehhilfe. Beim Öffentlichen Verkehr ist aus unserer Sicht ein eigenes Micro-Nahverkehrs-System erforderlich, als perfekte Ergänzung zum regionalen Öffi-Angebot. Diese zwei Jahre sind unsere Chance. Nach Rücksprache mit Landesrat Stefan Schnöll ist uns seine Unterstützung dabei gewiss‘‘, freut sich Vizebürgermeister Scheicher. ,,Abschließend möchte ich mich bei Landesrat Stefan Schnöll dafür bedanken, dass er seit seiner Angelobung Schritt für Schritt die Angebote des öffentlichen Verkehrs verbessert und damit attraktiver macht. Das erkennt man auch daran, dass durch die aktuellen Maßnahmen in Hallein, jetzt endlich auch das Sportzentrum Rif mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist. Ein absoluter Mehrwert für die Sportlerinnen und Sportler sowie für den Stadtteil Rif‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

Zum Fahrplan-Download der Linie 45:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/stadtbus-45-rif-rehhof-hallein-zentrum- krankenhaus/
Zum Fahrbahn-Download der Linie 175:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/regionalbus-175-salzburg-anif-niederalm-rif/

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FOTO 1: Presse-Information beim Hohlwegwirt zum Thema ,,Hallein bekommt 2 neue Buslinien‘‘. Im Bild von links: Wolfgang Becker, Direktor des Landes-Sportzentrums Rif, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Landesrat Stefan Schnöll und Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund Gmbh. FOTOS 2 und 3: Die vorhin Genannten präsentieren das Informations-Plakat und Fahrpläne zu den neuen Halleiner Buslinien, wobei nur Dir. Wolfgang Becker seine Position von links außen nach rechts außen veränderte. – (Presse-Infos: Salzburg Verkehr und ÖVP Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Über 570 offene Lehrstellen gibt es laut der aktuellsten Analyse des Arbeitsmarkt-Service Salzburg im Bundesland Salzburg – der Mangel an Lehrstellen-Suchenden ist in dieser Dimension höchst unerfreulich. Die Stadt Hallein kann sich demnach glücklich schätzen, dass in den Bereichen Bürokauffrau und Informations-Technologie/Systemtechnik vier neue Lehrlinge mit ihrer Berufsausbildung beginnen.

 

Am 2. September begann für drei junge Frauen und einen jungen Mann ihre Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein. Die drei weiblichen Lehrlinge starten in der Stadtverwaltung ihre Lehre zur Bürokauffrau. Sabrina Wähner (23) beginnt im städtischen Wirtschaftshof, Teresa Walkner (20) in der Stadtbuchhaltung und Lydia Müller (18) im Bürgerservice. Alle drei sind gebürtige Halleinerinnen und freuen sich laut eigenen Angaben auf die vielfältige Ausbildung. In der dreijährigen Lehrzeit erleben die Lehrlinge nahezu jede Abteilung der Stadtverwaltung hautnah, lernen Rechnungswesen oder Buchhaltung und werden zu wahren Allroundern im Rathaus ausgebildet. Michael Tikvic (15) ist der neue EDV-Lehrling in der Stadtverwaltung. Er zeigte schon in der Hauptschule und in der Polytechnischen Schule seine Begeisterung für IT und Systemtechnik. Der junge Gollinger wird in der stadteigenen EDV-Abteilung sein Fachwissen sammeln und lernen, wie man das erlernte Wissen lösungsorientiert anwendet.

 

Alle vier Lehrlinge werden im Rahmen ihrer Ausbildung auch die Berufsschule absolvieren. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die Lehrlinge an ihrem ersten Arbeitstag: ,,Ich bin froh, dass wir keine Sorgen bei der Lehrstellen-Besetzung hatten. Ich bin ein Befürworter von Lehrberufen, denn wir brauchen einfach mehr Fachkräfte – nicht nur in Hallein, sondern im ganzen Land. Ein Studium ist etwas Gutes, aber die Lehrberufe sind mindestens genauso wichtig. Darum freut es mich, dass wir vier neue Lehrlinge aufnehmen, ausbilden und ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere geben können.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto von links Bürgermeister Alexander Stangassinger, Teresa Walkner, die Leiterin der Personalverwaltung Margit Siller, Sabrina Wähner, Michael Tikvic, Lydia Müller und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Als die imposante Salzachbucht am Griesplatz feierlich eröffnet wurde, da zeigte sich Festredner Kultur-Landesrat Dr. Othmar Raus zutiefst beeindruckt und brachte dies auch in einem markanten Satz zum Ausdruck: ,,Ein derart begeisterndes Bauwerk hätte man sich eigentlich in der Stadt Salzburg erwartet!‘‘ Kurz danach standen Bürgermeister Franz Kurz, Festspiel-Intendant Gérard Mortier und Odo Stierschneider, Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, auf der Brücke, welche die Salzachbucht überspannt und ein begeisterter Gérard Mortier erklärte spontan: ,,Ich höre hier schon im Rahmen der Salzburger Festspiele die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Die bezaubernde Salzachbucht sollte also zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Folgerichtig finanzierten die Salzburger Festspiele die auf der Wasserfläche schwimmende Plattform, auf der in weiterer Folge in der warmen Jahreszeit Musikanten und Entertainer in Erscheinung traten.

DER PERFEKTE WAHNSINN: WASSERBUCHT
WURDE ZUR VERGAMMELTEN SCHOTTERGRUBE
Dann jedoch geschah das Unvorstellbare, das Unglaubliche, das Unfassbare. Die Salzachbucht wurde, weil sie zwischendurch immer wieder versandete und von der Feuerwehr mit kräftigen Wasserstrahlen freigelegt werden musste, in einem beispiellos kulturfeindlichen Schandakt, in ihrem untersten Teil brutal zugeschüttet (!) und damit völlig trockengelegt (!). Aus der hinreißenden Salzachbucht wurde eine deprimierende Schottergrube. Sie verschlang den einst mit Platten belegten, schönen Gehweg rund um die Wasserfläche der Bucht sowie die ersten zwei der insgesamt 13 Sitz-Stufen. Die beiden seitlichen Treppen, die einst am rundum laufenden Gehweg endeten, bohren sich jetzt blödsinnig und sinnlos in den Schotter hinein – der reine Wahnsinn, einzigartig in der zivilisierten Welt. Damit waren die ausgefeilten Proportionen des einstigen Prachtbauwerkes perfekt ruiniert.

BESEITIUNG DER RUFSCHÄDIGENDEN SCHRECKENSSTÄTTE,
DAFÜR WIEDER-HERSTELLUNG DER GRANDIOSEN WASSERBUCHT
Als völlig unpassende Draufgabe wurde auch noch am nördlichen Ende der Bucht ein  breiter Weg über die seitliche Böschung hinunter zur Schottergrube geschlagen. Von da an ging es steil bergab bis zur heute skandalös vergammelten Schreckensstätte. Bei Schönwetter ist ihr nun eine neue Rolle zugedacht: Dann spielen hier Kinder – auf dem teuersten Kinderspielplatz einer manchmal schon sehr verrückten Welt. Die Stadt Hallein wird sich diesen unfassbaren Ort ihres peinlichen Versagens, imagemäßig wohl nicht mehr lange leisten können. Dann bahnt sich der erhellende Lichtstrahl der Erkenntnis den Weg ins Halleiner Rathaus und dann – wird das einzig Richtige getan, weil es getan werden muss: die Wieder-Herstellung des begeisternden Urzustandes mit der einstigen Wasserfläche. Der architektonische Schöpfer der einst prachtvollen Wasserbucht wird gerne hilfreich zur Verfügung stehen.   

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FOTOS 1 bis 4: Nachdem sich niemand mehr um die skandalöse Schottergrube kümmert, hat die Natur freies Spiel und sorgt dafür, dass die vergammelte Schottergrube allmählich mit Grün überwachsen wird. Ein wahrer Horror! FOTO 5: Die umlaufenden Sitzreihen sind stellenweise total verdreckt und damit nicht mehr benützbar. Ein wahrer Horror! FOTOS 6 und 7: An den  Stellen, an denen Holz zusammengetragen wurde, dürften schon bald romantische Lagerfeuer entstehen. Ein wahrer Horror! FOTOS 8 und 9: Schon zeigen erste Abfälle, dass die einstige Wasserbucht, die eigentlich Festspielstätte hätte werden sollen, in ihrer neuen Funktion als Schottergrube, auch als bequeme (widerrechtliche) Ablagerungsstätte für Unrat dient. Ein wahrer Horror! FOTO 10: An nicht überwachsenen Stellen verschlammt die entstzliche Schottergrube zusehens, wie die Fußspuren zeigen. Ein wahrer Horror! FOTO 11: Die reichlich lieblos, durch angeschwemmten Sand hindurch  angelegte, mehr als unschöne Abfluss-Öffnung, transportiert das Regenwasser Richtung Salzach. FOTOS 12 und 13: Die vergammelte, vernächlässigte, ungepflegte Schottergrube dient bei Schönwetter als Kinderspielplatz. Es ist der teuerste Kinderspielplatz der Welt. Ein wahrer Horror! –
(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ganze Kirchen sind schon eingestürzt – mit allen sich daraus ergebenden dramatischen Folgen. Derartige Ereignisse sind längst undenkbar geworden, (so hofft man zumindest), doch die irdische Erosion nagt dennoch permanent an der Bausubstanz religiöser Bauwerke. Der Wiener Stephansdom wurde deshalb längst schon zur permanenten Reparatur-Baustelle. Und in Hallein warnten kürzlich Hinweisplakate neben der Stadtpfarrkirche vor herabfallenden Dachziegeln. Doch der Besuch der Gottesdienste war jederzeit gesichert. Hielt man auch rund um die Kirche respektvollen Abstand, um nicht von einem unliebsamen Geschoß getroffen zu werden, so sicherte der mächtige, aus dem Kirchengebäude herausragende Beton-Kirchturm mit seinem Eingang jederzeit gefahrlosen Zutritt ins Gotteshaus. Das hätte sogar dann noch funktioniert, wenn der neun Mal geschwänzte Teufel des Islam mit einem gewaltigen Streich das gesamte Kirchendach leergefegt hätte. Auf unseren oben stehenden Fotos die enormen Dach-Dimensionen der Halleiner Stadtpfarrkirche. Zuerst die imposante Gesamtansicht, dann holt das Teleobjektiv die Dachlandschaft immer näher heran, bis man erkennt, dass fleißige Hände immer schon damit beschäftigt waren, einzelne schadhafte oder fehlende Dachziegel zu ersetzen. Das letzte Foto zeigt einige, bei Nacht und Nebel erbeutete Dachziegel-Bruchstücke. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In Hallein wurden die drei Kreisverkehre auf der Europastraße – von der Autobahnabfahrt bis zur Hager-Kreuzung – neu markiert. Damit entstanden aus zweispurigen Kreisverkehr-Lösungen moderne Turbokreise. Pfeile am Boden der beiden Bahnüberführungs-Kreisverkehre zeigen nun bereits vor der Einfahrt an, in welcher Spur man sich für welche Ausfahrt einordnen muss. „Damit beseitigen wir neuralgische Stellen, an denen bisher unterschiedliche Regelungen gegolten haben. Die Markierungen bringen mehr Sicherheit für die Autofahrer und sollen den Verkehr flüssiger gestalten“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Der Kreisverkehr an der Autobahn-Auf- und Abfahrt blieb hingegen optisch unverändert – nicht existierende Pfeile verweisen weder auf die Auffahrt zur Autobahn noch auf die Ausfahrt zur Stadt Hallein.

 

Experten von Land, Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde und Polizei haben die neue Lösung erarbeitet. Diese sieht einheitliche Regelungen für alle drei Kreisverkehre auf der Europastraße vor. Sie werden nicht mehr isoliert gesehen, sondern es gibt ein einheitliches Konzept für alle drei Kreuzungs-Bereiche. Bei den bisherigen zweispurigen Lösungen kam es vor allem beim Spurwechsel vermehrt zu Unfällen. ,,Der Vorteil der neuen Lösung: Sie bringt eine höhere Übersichtlichkeit, ohne dass auf die Mehrspurigkeit verzichtet werden muss‘‘, ist Landesrat Schnöll überzeugt.

 

KÜNFTIG WENIGER STAUS
ZU DEN STOSSZEITEN

Für Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ist damit ein leidiges Thema endlich vom Tisch: ,,Es kommt Fahrt in unsere Kreisverkehre. Die langen Staus zu Stoßzeiten sollten nun aufgelockert werden. Die Stauabgase an den neuralgischen Stellen, die Lärmbelastung und die Unfallgefahr nehmen nun ab und entlasten alle Halleiner Betroffenen und die Umwelt.‘‘ Auch Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner zeigt sich froh über die neuen Markierungen: ,,Die neue Regelung ist wichtig, weil die Halleiner an diesen neuralgischen Punkten ziemlich leidgeplagt sind. Wir sind überzeugt, diese Lösung wird alles flüssiger machen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass wir gemeinsam noch viele verkehrstechnische Herausforderungen in Hallein lösen werden.‘‘

 

ACHTUNG! KEINE FAHRSTREIFEN-WECHSEL
IN DEN HAUPTRICHTUNGEN!

Der Turbokreisverkehr regelt hohes Verkehrs-Aufkommen effizienter und sicherer. In Hallein frequentieren bis zu 35.000 Fahrzeuge pro Tag die Europastraße. Wichtig: Im Gegensatz zu den ,,traditionellen‘‘ Lösungen müssen sich Autofahrer an einem solchen Kreisverkehr schon  v o r  der Einfahrt dafür entscheiden, welche Ausfahrt sie nehmen wollen und sich dementsprechend einordnen! ,,Fahrstreifen-Wechsel sind nun zumindest für die Hauptrichtungen nicht mehr möglich und nötig. Die neue Lösung bildet das bisherige Verhalten der meisten Verkehrs-Teilnehmer ab‘‘, erklärt Michael Lindner vom Referat Straßenbau und Verkehrsplanung des Landes. – (Salzburger Landeskorrespondenz).

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Die Umwandlung des Kreisverkehrs vor dem Gasthof Hager in einen Turbokreis war mit erheblichem Einsatz der Markierungs-Farbe Weiß verbunden. Nicht immer ist die Sinnhaftigkeit mancher Details auf den ersten Blick erkennbar. FOTO 1: Warum für die Zweiteilung der Zufahrt aus Richtung Stadtbrücke derart viel Platz verschwendet wurde ist unklar. Es hätte wohl eine dicht beisammen liegende Doppellinie auch genügt – oder auch nur eine einzige Linie. FOTO 2: Ein optisch nicht gerade gelungener Doppelpfeil. Unschön und eher dürftig windet sich das Doppel-Pfeilgebilde links Richtung Südausfahrt des Turbokreises. Rechts gibt es eine Überraschung: Der mächtige rechte Pfeil zeigt, eher verwirrend, auf den Parkplatz des Gasthofes Hager. Wo blieb bei der Nordausfahrt der Pfeil Richtung Sport-Mode-Reyer? FOTO 3: Auch nur Platz-Verschwendung auf Kosten der frei befahrbaren Verkehrsflächen und Verschwendung von Markierungsfarbe auf Kosten der Steuerzahler stellt dieses Gebilde dar. Es nimmt seinen Anfang am südseitig angrenzenden Fußgänger-Übergang. Eine einzelne Linie hätte weniger optischen Wirrwarr bedeutet und auch hier als Trennung der beiden Fahrbahnen genügt. FOTO 4: Die Ausfahrt vom Turbokreis Richtung Stadtbrücke stellt ein spezielles Problem dar. Ideal wäre es, die Ausfahrt durch eine Mittellinie zu teilen, so dass auf der linken Fahrbahn zur Stadtbrücke und auf der rechten zum Bahnhof, zur Bezirkshauptmannschaft u.s.w. gefahren werden kann. Immer wieder glauben Fahrzuglenker, so wie auf unserem Foto, dass diese Mittellinie schon existiert. Doch es handelt sich nur um die linke Fahrbahn-Begrenzung der einspurigen Ausfahrt. Denn es gibt ein Problem, das schon längst hätte behoben werden müssen. Auf Höhe von Sportmoden Reyer gibt eine kleine, zu schmale Brücke, welche die Fahrbahn einengt. Hätte man den überbreiten Gehsteig endlich schmäler gestaltet und wäre die verschwenderische, platzraubende  Doppellinie auf der Gegenfahrt nur eine normale Doppellinie, müssten endlich zwei Fahrbahnen durchgehend zu realisieren sein. FOTO 5: Auch der Kreisverkehr am östlichen Ende der Bahn-Überführung wurde überarbeitet. Markantestes Detail: die beiden Richtungspfeile. Nach links geht es Richtung Oberalm, nach rechts Richtung Krankenhaus und Autobahn. Auch hier gilt: rechtzeitig beim Überqueren der Bahn-Überführung vor Einfahrt in den Kreisverkehr die linke Spur wählen! Denn die rechte Spur dient den Abbiegern Richtung McDonalds, DM Markt, Interspar. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Besonders schwierig ist es, im Alter oder mit einer körperlichen Beeinträchtigung, den Alltag zu bewältigen: Wie komme ich ins Geschäft, zum Arzt oder unter die Leute? Individuelle Mobilität, speziell im Alter, trotz körperlicher Beeinträchtigung, trotz geringem Einkommen, stellt einen wichtigen Teil der Lebensqualität dar. Nun werden von der Stadtgemeinde Hallein entsprechende Akzente gesetzt. Pensionisten und behinderte Personen mit geringem Einkommen, erhalten Gutscheine für kostenlose Taxifahrten. Pro Monat können Taxi-Gutscheine im Gesamtwert von 25 Euro – im Kalenderjahr somit für 300 Euro – bezogen und bei den teilnehmenden Taxi-Unternehmen eingelöst werden. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Einführung des „Senioren-Taxis“ eine wichtige Maßnahme für die Halleiner Gesellschaft: „Es haben uns immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger darauf hingewiesen, dass sie zu wenig Möglichkeiten hätten, wichtige Einkäufe oder notwendige Arztbesuche zu erledigen. Ältere, gebrechliche oder beeinträchtigte Menschen – gerade mit geringen Einkommen – sind auf jede Hilfe angewiesen. Diese Unterstützung kann jedoch nicht nur innerhalb der eigenen Familien oder des Freundeskreises geleistet werden. Es ist die Aufgabe einer Stadt und der Gesellschaft, den Schwächsten unter die Arme zu greifen.“


Vizebürgermeisterin Rosa Bock, auch zuständig für Generationen-Angelegenheiten, war mit der Umsetzung beauftragt. Die Einführung der Gutscheine ist auch für sie ein lang ersehnter Erfolg: ,,Mit dem Seniorentaxi und dem Gutscheinsystem haben wir gemeinsam eine neue Richtung eingeschlagen, um den Betroffenen zu helfen. Nach vielen Jahren, in denen das Thema Seniorentaxi in den Schubladen der Bürgermeister gelegen ist und nie umgesetzt wurde, ist mir die Realisierung jetzt wichtig gewesen und es freut mich, dass dies auch durch die gute Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung im Rathaus so rasch erledigt werden konnte.‘‘ Sozialstadtrat Florian Koch fügt dem hinzu: ,,Man sieht: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wir haben uns immer für die Mobilitäts-Steigerung für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung eingesetzt, weil wir es als unsere ureigenste Aufgabe sehen, für alle Menschen da zu sein. Als Sozialstadtrat bin ich froh, dass wir nun einstimmig zu einem ersten Ergebnis mit den Taxi-Gutscheinen gekommen sind und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch viele weitere soziale Akzente in der

Stadt setzen werden.‘‘ – Auf dem Foto oben Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozial-Stadtrat Florian Koch, der auch bereits einen Seniorentaxi-Gutschein präsentiert.


Anträge für Taxi-Gutscheine können im Sozial‐ und Wohnungs-Amt der Stadtgemeinde Hallein ab Mitte September abgegeben werden. Die Ausgabe bzw. das Versenden der Gutscheine erfolgt ab Anfang Oktober 2019.


Folgende Personen sind zur Antragsstellung berechtigt:

Pensionisten: Personen ab dem Erreichen des 65. Lebensjahres, mit einer Einkommensgrenze von monatlich maximal EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen), bzw. EUR 1.653 netto (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften/gemeinsam im Haushalt lebende Personen). Siehe auch die Rathaus-Publikation STADT|HALLEIN, Seite 2.

Menschen mit Behinderung: Körperlich beeinträchtigte Personen inkl. Behinderte und Sehbehinderte mit Behindertenpass und dem Eintrag ,,Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung‘‘, ebenfalls bis zu einer Einkommensgrenze von nicht mehr als monatlich EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen) bzw. EUR 1.653 netto. (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften / gemeinsam im Haushalt lebende Personen).


Folgende Unterlagen werden zur Ausstellung eines Berechtigungs-Ausweises benötigt:

Pensionisten-Ausweis / Ausweis-Dokument

Behinderten-Ausweis des Bundessozialamtes mit dem Vermerk: „Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung aufgrund einer Behinderung“. (Der Antrag zum Erlangen des Berechtigungs-Ausweises ist beim Sozialministerium-Service zu stellen.)

Aktuelles Lichtbild im Passfotoformat

Einkommensnachweis (Pensionsbescheid, Lohnzettel, auch der Ehegatten und Partner, wenn sie im gemeinsamen Haushalt leben).

Haushaltsbestätigung (Bestätigung für die Anzahl der Personen, die insgesamt im Haushalt gemeldet sind).


ACHTUNG: Zulassungs-Besitzer/innen eines PKW erhalten keine Taxigutscheine. Die Taxi-Gutscheine dürfen weder entgeltlich noch unentgeltlich an dritte Personen  weitergegeben werden. Auch die Barablöse ist nicht möglich.

Bei der persönlichen Verwendung der Gutscheine muss der ausgegebene Berechtigungs-Ausweis dem Taxilenker vorgezeigt werden und die Ausweis-Nummer mit jener auf den Gutscheinen übereinstimmen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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,,Einfach fantastisch!‘‘ – Unglaublich beeindruckend!‘‘ – ,,Ein unvergessliches Erlebnis!‘‘ – ,,Das stärkste Kunst-Erlebnis meines Lebens!‘‘ – ,,Die Präsentation dieser herrlichen Kunstwerke ist perfekt gelungen!‘‘ – ,,Unbeschreiblich schön!‘‘ –  ,,Das muss man gesehen haben!‘‘ – Das sind nur einige Zitate aus den schriftlichen Kommentaren, welche von Besuchern der Gemälde-Ausstellung ,,IM FLUSS‘‘ des Künstlers Wang Jixin in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel zu Papier gebracht wurden. Dieser hatte etwa 4 Monate lang, Tag für Tag an den 25 begeisternden, großformatigen Gemälden zum Thema Salz gearbeitet und dabei Motive sowohl aus der vor 30 Jahren beendeten Salzproduktion in Hallein als auch aus dem Salz-Schaubergwerk Dürrnberg thematisiert. Die Großgemälde wurden raffiniert in abgedunkelten Räumen präsentiert, in denen nur die Gemälde beleuchtet wurden. Ein elementarer optischer Gesamteindruck, zu dem in ganz Österreich kein Gegenstück existiert. Verständlich, dass alle Besucher der Gemäldeschau ,,IM FLUSS‘‘ restlos begeistert waren.

STADT HALLEIN UND LAND SALZBURG:
KEIN GELD FÜR DIE GRANDIOSE GEMÄLDESCHAU

Diese monumentale Schau an Ölgemälden müsste als einzigartiges Zeugnis der 700jährigen Salz-Geschichte der Stadt Hallein unbedingt in der Alten Saline erhalten bleiben. Folgerichtig kam es zur Vorsprache einer kleinen Gruppe rund um Künstler Wang Jixin bei Bürgermeister Alexander Stangassiger, um Möglichkeiten für einen ständigen Verbleib dieser unvergleichlichen Gemäldeschau auszuloten. Auch Vizebürgermeisterin und Kultur-Stadträtin Rosa Bock nahm an dem Gespräch teil, in dem es vor allem darum ging, mögliche Geldquellen für den Ankauf der ,,Salzgemälde‘‘ zu erörtern. Das Ergebnis war leider vorhersehbar. Die Stadt Hallein, die das größte Interesse daran haben müsste, die Pernerinsel mit dieser hinreißenden Gemäldeschau als ständige Kultur-Attraktion aufzuwerten, winkte sogleich ab – es gibt zu viele andere Vorhaben, die finanziell noch gar nicht abgedeckt sind. Ein Vorstoß der Stadt Hallein bei Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Schellhorn ging gleichfalls ins Leere. Damit schwand auch vorläufig die Hoffnung aller Kunstfreunde in Hallein, die entschieden dafür eintreten, dass die
einzigartigen Salz-Gemälde weiterhin dort präsentiert werden, wo sie unbedingt hingehören: in der Alten Saline auf der Pernerinsel!

EIN KULTURELLES SCHAND-EREIGNIS
VON NOCH NIE GEKANNTER DIMENSION

Inzwischen war die Alte Saline Schauplatz einer unfassbaren Kultur-Katastrophe. Am 28. August 2019 wurden die 25 großformatigen Gemälde wieder abgebaut, um außerhalb von Hallein eingelagert zu werden. Das Ganze war ein historisch- kulturelles Schand-Ereignis von noch nie gekannter Dimension für die Stadt Hallein.
Verheerend und peinlich, unfassbar und katastrophal, eingebrannt für immer in das kulturelle Gewissen der Stadt Hallein. Doch wichtige Persönlichkeiten der Stadt Hallein schockierte der Abbau der Gemälde so sehr, dass sie fest entschlossen sind, alles zu unternehmen, um die fantastischen Gemälde wieder auf die Pernerinsel zurück zu holen. Denn die dauerhafte Präsentation der monumentalen Ölgemälde zum Thema Salz – das  wäre ein enorm wichtiger Schritt der Pernerinsel hin zur bedeutungsvollen, attraktiven, innovativen und inspirierenden Kultur-Insel und damit zu einer weiteren Aufwertung der Kulturstadt Hallein. Als erster Schritt dazu wurde, auch mit Unterstützung des SALZSCHREIBER, Fotograf Ulrich Ghezzi engagiert, um von allen Salzgemälden professionelle Fotos herzustellen. Sie sind unverzichtbar bei künftigen Finanzierungs-Gesprächen mit möglichen Spender-Persönlichkeiten.

ZU DEN OBEN
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FOTOS 1 und 2:
Die beeindruckende Pracht und Herrlichkeit der unvergesslichen Salzgemälde-Schau. Ihre Wiedererstehung ist, im Interesse der Kulturstadt Hallein,
dringendst erforderlich und dafür muss finanzielle Mithilfe eingefordert werden. FOTOS 3, 4 und 5: Das ist die unfassbare Realität. Einige der abgebauten Bilder, sowie die zu Stoffballen zusammengelegten schwarzen Stoffbahnen, mit denen die fantastische Raum-Dunkelheit geschaffen wurde. FOTO 6: Mit einer Super-Kamera wurden die Bilder der Ausstellung vor ihrer Einlagerung von Fotograf Ulrich Ghezzi professionell fotografiert. FOTOS 7 und 8: Extreme Foto-Vergrößerungen auf dem Bildschirm zeigen auch das kleinste Detail in brillanter Schärfe. FOTO 9: Was bleibt vom fantastischen Ausstellungs-Wunder? Ein leerer Raum… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Hallein wird künftig im Bereich rund um die auf den Dürrnberg führende Torbrücke deutlich leiser sein – die drei, bei jeder Kfz-Passage polternden Metall-Dehnungsfugen, werden nun saniert. Aufgrund einer neuartigen Konstruktion der Metall-Dehnungsfugen an beiden Enden der Brücke und einer neuen, speziellen Oberfläche des Stahl-Übergangs in der Mitte der Brücke, können sich die Anrainerinnen und Anrainer auf leisere Überquerungen freuen. Die Arbeiten zur Lärm-Reduzierung beginnen am Montag, 2. September 2019. Die Baustelle wird bereits ab Donnerstag, 29. August, eingerichtet. Achtung: In der Nacht von Dienstag, 17. September auf Mittwoch, 18. September, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, ist die Brücke komplett gesperrt. In diesem Zeitraum erfolgt der Einhub der neuen Konstruktion. Bei extremem Schlechtwetter verschiebt sich die Sperre auf die nächste Nacht. Die Umleitung während der Sperre erfolgt über die Winterstallstraße. Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für Montag, 28. Oktober, vorgesehen.

 

,,Diese spezielle Vorgangsweise bringt gleich drei Vorteile: Zeit- und Kosten-Ersparnis sowie eine höhere Qualität in der Ausführung‘‘, betont Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll. Und weiter: ,,Das bringt eine langfristige Reduzierung des Verkehrslärms.‘‘ Die Kosten belaufen sich auf 330.000 Euro, ausführende Firma ist die GTB Bau GmbH aus Anif. Die Halleiner Torbrücke ist das erste Brücken-Bauwerk entlang der L 256, der Dürrnberg-Landesstraße. Sie wurde 1981 errichtet. Dabei handelt es sich um eine Spannbeton-Brücke, die aus zwei Tragwerken besteht. Die Tragwerks-Längen betragen 81 und 53 Meter. Die Torbrücke weist drei Metall-Fahrbahn-Übergänge auf: sowohl an den beiden Brückenenden als auch in der Mitte zwischen den beiden Tragwerken. Derzeit sind an den Übergängen einfache Stahlprofile verbaut, diese erzeugen ein lautes Geräusch beim Fahren. Die neuen Konstruktionen schaffen hier Abhilfe: An den Brücken-Enden werden die Schlepp-Platten erneuert und an das Tragwerk angehängt. Schlepp-Platten gleichen Bewegungen zwischen zwei Bauteilen aus. Die Übergangs-Konstruktionen entfallen somit. In der Mitte der Brücke wird ein neuer Stahlübergang verbaut. Dieser „schluckt“ durch eine spezielle Oberfläche den Lärm. Während der Arbeiten bleibt die Brücke einspurig befahrbar – außer in der Nacht von 17. auf 18. September. Eine zusätzliche Ampel dient dazu, dass Fahrzeuge von der L256 in die B159 Salzachtal-Straße einfahren können.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die Torbrücke von ihrer Mitte aus fotografiert: Einmal Richtung hinunter, bis zu ihrem Anfang, einmal Richtung hinauf, bis zu ihrem oberen Ende. FOTOS 3, 4 und 5: Die sogenannten Übergangs-Konstruktionen aus Metall, besser die Metall-Dehnungsfugen auf der Torbrücke, die quer über die Fahrbahn verlaufen. Zuerst wurde unten am Beginn der Brücke fotografiert, dann  in deren Mitte und schließlich an ihrem oberen Ende. Beim Fotografieren war nachzuempfinden, welch enorme Belästigung das sechsfache Ta-Tam, das jeder Autofahrer bei seiner Fahrt über die Torbrücke verursacht, (jeweils poltern die Vorderräder und Hinterräder hörbar über die drei Metallkonstruktionen), für die geplagten Anrainer darstellt. FOTO 6: Die Metall-Dehnungsfuge in der Mitte der Brücke, wo die beiden Brücken-Tragwerke aneinander gefügt sind. – (Salzburger Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vor 30 Jahren wurde im Juli 1989, in Hallein die Salzproduktion eingestellt. Die Stadt Hallein versuchte daraufhin, von der Salinen AG eine kleine Schausaline für touristische Zweck zu erhalten. Die Salinen AG jedoch wollte immer nur oben auf dem Dürrnberg eine derartige Anlage schaffen. Dieses Vorhaben  stieß in Hallein verständlicher Weise auf Ablehnung, gab es doch in den insgesamt 700 Jahren der Halleiner Salzproduktion keine einzige Saline auf dem Dürrnberg. Bereits Bürgermeister Franz Kurz, ein echter Dürrnberger, unter dessen Amtsführung die letzte Saline auf der Perner-Insel stillgelegt wurde, lehnte den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg als historisch überhaupt nicht gerechtfertigt, entschieden ab. So wurde der Bau einer Schausaline vorerst stillgelegt. Exakt 30 Jahre lang. Mit dem Dürrnberger Alexander Stangassinger als neuer Halleiner Bürgermeister, änderte sich die Situation grundlegend. Er hatte nichts gegen den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg einzuwenden, nach dem durchaus verständlichen Motto: Besser eine Schausaline auf dem Dürrnberg als überhaupt keine. Warum es der Stadt Hallein nicht gelang, in den vergangenen 30 Jahren eine kleine Schausaline in der Altstadt, also dort, wo sie hingehört, zu errichten, ist eine ungeklärte Frage.

AUCH INNERHALB VON  30 JAHREN GELANG ES NICHT,
EINE SCHAUSALINE IN HALLEIN ZU ERRICHTEN

Die Saline auf der Pernerinsel wurde am 29. Juli 1989 stillgelegt. In der darauf folgenden Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ bildete das Salinen-Ende die Hauptmeldung auf der Titelseite und wurde in einem weiteren ausführlichen Beitrag im Inneren der Zeitung behandelt. Bereits auf der Titelseite wurde darauf verwiesen, dass die Salinen AG. der Stadt Hallein die Errichtung einer Schausaline als Mini-Trostpflaster zugesagt hatte. Dass die künftige Schausaline unbedingt in Hallein errichtet werden müsse, diese Forderung wurde ebenfalls in dieser ,,HZ‘‘-Ausgabe erhoben – schließlich waren die anders lautenden Absichten der Salinen AG. in  Hallein bereits heftig diskutiert worden. Seit damals sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, in denen die Stadt Hallein Zeit genug gehabt hätte, um in Hallein eine Schausaline zu realisieren. Seit damals sind 360 Monate über Hallein hinweggezogen, ohne dass die Stadt Hallein bezüglich einer Schausaline aktiv geworden wäre. Seit damals waren es 1.440 Wochen und in keiner einzigen wurde das Thema Schausaline für die Stadt Hallein angesprochen. Seit damals sind 10.080 Tage und 10.080 Nächte vergangen, ohne dass wirksame Aktivitäten in Richtung Halleiner Schausaline gab. Seit damals sind 241.920 Stunden vergangen, ohne dass eine Schausaline für Hallein im Halleiner Rathaus oder in der Gemeindevertretung auch nur erörtert worden wäre. Seit damals waren es 14,515.200 Minuten …. aber lassen wir das.

SCHAUBERGWERK, KELTENDORF SALINA UND
SCHAUSALINE IM DÜRRNBERGER SALZREICH

Nun also wird die Schausaline im Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg errichtet. Sogar ein bestehendes Gebäude wurde abgerissen  und vom Gebäude für die Schausaline steht bereits das 1. Geschoß im Rohbau. Hier ist ein starker Wille zur Errichtung einer überzeugenden Schausaline erkennbar. Damit besteht das Dürrnberger Salzreich künftig aus dem grandiosen Schaubergwerk, aus dem sehenswerten Keltendorf Salina und nun aus der neuen Schausaline, die noch heuer im Herbst eröffnet werden soll. Über 200.000 Besucher verzeichnet das Schaubergwerk. Während an schönen, warmen oder heißen Tagen, sich noch immer nicht so richtig die angenehm kühlen Temperaturen im Bergesinneren herumgesprochen haben, wird das Schaubergwerk an regnerischen Tagen regelrecht gestürmt. So etwa am Mittwoch, 21. August, an dem es den Anschein hatte, dass auch ein doppelt so großer Parkplatz für die zahlreichen Fahrzeuge nicht ausgereicht hätte. (Also muss nicht nur ein zusätzliches Parkdeck her sondern mindestens zwei!) So wurde an allen möglichen und unmöglichen Stellen rund um den gerammelt vollen Parkplatz der fahrbare Untersatz abgestellt. Der Ansturm wird noch größer werden, wenn die Schausaline in Betrieb geht. In der zitierten Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ vor 30 Jahren wurde auch im Interesse der Stadt Hallein davor gewarnt, sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt des Schaubergwerkes nach oben auf den Dürrnberg zu verlegen. Die Verantwortlichen wussten es besser. Damit bewegt sich der Besucherstrom zum Schaubergwerk zuverlässig für immer an der Stadt Hallein vorbei – mit eine der Ursachen dafür, wieso heute in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes die Besucherfrequenz unzureichend ist und warum so viele Geschäftslokale leer stehen.


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Wenn man noch vor wenigen Wochen das Keltendorf Salina in Bad Dürrnberg betrat, dann bildete dieses Gebäude einen markanten Bestandteil des Eingangsbereiches. Mittlerweile wurde es zur Gänze abgetragen, um dem, bereits in Bau befindlichen Gebäude für die Schausaline, Platz zu machen. FOTOS 3 bis 5: Derzeit bietet der Eingangsbereich des Keltendorfes einen völlig ungewohnten Anblick. Hier herrscht echte Baustellen-Atmosphäre. FOTOS 6 und 7: Weiter rückwärts stehen wir im Zentrum der Baustelle für die neue Schausaline. Auf den Fotos ist die Decke des Erdgeschoßes zu sehen. FOTO 8: Ein Standpunkt unterhalb der Baustelle zeigt das im Rohbau bereits fertiggestellte Erdgeschoß der künftigen Schausaline. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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,,Die kürzlich stattgefundene Zinkenlifte-Beiratssitzung erbrachte das Bekenntnis für die wichtige Sommer-Rodelbahn. Aber der tatsächliche politische Wille, die Zukunft rund um den Zinken nachhaltig und engagiert zu gestalten, fehlte. Es braucht Klarheit am Dürrnberg – es braucht ein Konzept für die Zukunft. In der Beiratssitzung wurde zwar viel über Kleinigkeiten diskutiert, die von uns geforderten klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung konnten jedoch nicht formuliert werden. Ein Gesamt-Konzept oder eine politische Willensäußerung wurde in der Vergangenheit oftmals gefordert und hat den Beirat auch im Detail beschäftigt. Konzepte wurden in Auftrag gegeben und bewertet. Doch jetzt wäre es an der Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bevor man Investitionen tätigt, die im Nachhinein nicht mehr passen,“ zeigt sich ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer enttäuscht.

„Es war unheimlich wichtig, dass wir den Beschluss gefasst haben, dass die Sommer-Rodelbahn weiterhin bestehen soll und konkrete Angebote dazu kommen. Das bringt eine gewisse Sicherheit bei den Einnahmen. Unser Vorschlag, darüber nachzudenken, die Liftzeiten für den Sessellift unter der Woche einzuschränken und sich auf Tourengeher und das Kinderskifahren am unteren Schlepplift zu konzentrieren, wird jetzt geprüft. Ein wirklich breites Bekenntnis, solche Maßnahmen für eine sichere und finanziell machbare Zukunft zu ergreifen, konnten wir leider nicht erkennen. Aber vielleicht kommt da ja noch Bewegung hinein.“, so Stadtrat Gottfried Aschauer weiter und ergänzt: „Selbstverständlich wurde uns erneut vorgeworfen, dass wir die Zinkenlifte zusperren wollen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wir, als Halleiner Volkspartei, wollen den Zinken stabil in die Zukunft führen, mit Maßnahmen und Angeboten die für die zeitgerechte Bespielung des Berges sinnvoll sind. Es ist immer die Rede davon, speziell nach dem Kassasturz des Bürgermeisters, dass es um die Finanzen der Stadt nicht gut stehe. Wenn das wirklich so wäre, dann müsste es erst recht größtes Interesse daran geben, die Abgänge der Zinkenlifte, für die Zukunft durch die Entwicklung alternativer Standbeine, im Winter wie im Sommer, zu senken.“

„Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, klare und mutige Entscheidungen zu treffen. Der Winter gehört zeit- und klimagerecht bespielt und der Sommer ausgebaut. Grundsätzlich muss über alternative Standbeine nachgedacht werden. Vom Schließen kann da keine Rede sein. Es muss möglich +sein, darüber nachzudenken, ob man Angebote, die nicht genützt werden, aufrechterhalten oder für eine andere Bespielung freigeben soll. Knappe 60 Prozent der wöchentlichen Skifahrer-Zutritte finden am Wochenende statt. Wir sind der Meinung, dass man den Trend zum Tourengehen nicht links liegen lassen darf, sondern den Tourengehern unter der Woche freie Bahn gewähren soll. Ausgenommen sind selbstverständlich die Ferien. Darüber hinaus wäre noch zu überlegen, weitere Wochen für das Skifahren den Salzburger Schulen anzubieten. Dies würde noch stärker den Stellenwert dieses wichtigen Naherholungs-Gebietes unterstreichen. Die Geschäftsführung ist jetzt beauftragt, diverse Angebote – unter anderem auch für die Parkplatz-Erweiterung – einzuholen, die im kommenden Beirat weiter behandelt werden sollen. Wichtig ist uns dabei auf jeden Fall die gastronomische Versorgung im Bereich der Talstation des Zinkenliftes, denn ohne diese ist auch das Kinder-Skifahren kaum realisierbar. Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, um den Zinken verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen,“ unterstreicht Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein, Foto TVB Hallein / Bad Dürrnberg)

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Sichtlich stolz und erleichtert sind die beiden jungen Halleinerinnen Pia Koberger (18) und Munira Kropp (19), nachdem sie am 31. Juli 2019 die schriftliche und am 5. August 2019 die mündliche Lehrabschluss-Prüfung absolviert hatten. Durchatmen war angesagt, das Lernen hat vorerst ein Ende. Pia Koberger fasst kurz und bündig zusammen: „Es war richtig schwierig, ich habe fast Tag und Nacht gelernt – jetzt bin ich froh, bestanden zu haben.“ Die beiden dürfen sich jetzt Bürokauffrauen nennen, haben ausgelernt und sind hungrig nach dem weiteren Berufsleben.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist natürlich stolz auf die neuen Fach-Ladies: „Ich war immer überzeugt, dass die Lehre einer der wichtigsten Ausbildungswege ist. Jetzt zwei neue Fachkräfte in der Berufswelt willkommen zu heißen, die in unserer Stadtgemeinde gelernt haben, freut michganz besonders. Ich selbst habe mich auch über die Lehre zu 35 erfolgreichen Jahren in der Privatwirtschaft hochgearbeitet. Ich sage immer wieder, dass wir generell wieder viel mehr Bekenntnis zu guten Fachkräften brauchen.“

 

Pia Koberger und Munira Kropp sind gebürtige Halleinerinnen. Pia Koberger absolvierte die Sport-NMS Neualm, Munira Kropp die Musik-NMS in Burgfried. Beide Jungfachfrauen besuchten anschließend die Polytechnische Schule in Gamp, ehe sie ihre dreijährige Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein zur Bürokauffrau angingen. Nach vielen Monaten in den unterschiedlichsten Abteilungen der Gemeinde und der Ausbildung  unter anderem in Rechnungswesen, Buchhaltung oder Wirtschaftskunde, haben die jungen Frauen am 5. August 2019 ihre Lehre erfolgreich beendet. Bürgermeister Alexander Stangassinger hofft darauf, die beiden weiterhin in den Dienst der Gemeinde übernehmen zu können: „Wir schauen, dass wir für beide eine Stelle finden. Ich setze mich dafür ein, dass wir sie übernehmen können – zumindest bei einer Stelle sieht es schon sehr gut aus.“ Auf dem Foto präsentieren Pia Koberger (links) und Munira Kropp stolz dem Halleiner Bürgermeister ihre Lehrabschluss-Zeugnisse. (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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,,Wir sind froh, dass Bürgermeister Stangassinger unserem Antrag vom 12. Juli dieses Jahres gefolgt ist und nun eine Beiratssitzung der Zinkenlifte angesetzt hat. Den wichtigsten Punkt auf der Tagesordnung bildet die Beschlussfassung für eine neue Sommer-Rodelbahn. Hier drängt die Zeit, sonst fährt die Rodelbahn 2020 nicht mehr. Der Umstand, dass die Rodeln gewechselt werden müssen, beschäftigt den Beirat schon lange. Darum ist es jetzt so wichtig, die Anschaffung neuer Rodeln zu beschließen, um damit Liefer- und Betriebs-Sicherheit zu gewährleisten,‘‘ so

Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Auf dem Dürrnberg braucht es jetzt Klarheit wohin die Reise geht. Die Diskussions-Phase über die Ausrichtung sollte nun abgeschlossen und ein Maßnahmenpaket für eine zeitgemäße, adäquate und finanziell sichere Zukunft auf dem Zinken beschlossen werden. Aus unserer Sicht heißt das, verstärkt im Sommer neue Angebote zu schaffen und den Erlebnisberg auszubauen und im Winter sich auf machbare und finanzierbare Lösungen und Adaptierungen zu konzentrieren. Den Winterbetrieb zu attraktivieren ist wesentlich teurer und aufwendiger, als den funktionierenden Sommerbetrieb auszubauen. Alternative Standbeine im Sommer sind wesentlich zielführender als die Abhängigkeit von Schnee und Kälte im Winter.
Dies bestätigt auch die vorliegende ZAMG-Studie aus dem Jahr 2017. Für uns als Halleiner Volkspartei ist eines klar, wir müssen so investieren, dass die Abgänge der Zinkenlifte in Zukunft geringer werden, und dies erreicht man nur mit Investitionen in den Sommerbetrieb,‘‘ betont Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

Das ZAMG-Gutachten, stellt fest, dass das aktuelle Klima eine künstliche Beschneiung grundsätzlich zulässt. Allerdings wird es wieder passieren, dass über längere Zeit, auch im Früh- und Hochwinter, nicht oder nur sehr eingeschränkt, künstlich beschneit werden kann. Ein Problem der künstlichen Beschneiung sieht das Gutachten bei der Grund-Beschneiung im November und Dezember. Lediglich die Hochwintermonate Jänner und Februar werden wohl auch in Zukunft über ein ausreichend hohes Beschneiungs-Potenzial verfügen. Weiters heißt es im Gutachten, dass eine Verkürzung der Saison im Spätwinter aufgrund höherer Temperaturen als wahrscheinlich erscheint. Denn: Einerseits schmilzt die bestehende Schneedecke rascher ab, andererseits bieten sich immer weniger Möglichkeiten einer Nachbeschneiung. Zusammenfassend stellt das Gutachten fest, dass bei Fortsetzung des bestehenden Erwärmungstrends, eine laufende Reduktion des aktuellen Beschneiungs-Potenziales anzunehmen ist – bis 2050 auf bis zu 80 Prozent des aktuellen Potenzials.

,,Wir haben mit dem Zinken kein High-end Skigebiet. Der Zinken ist perfekt für Kinder zum Erlernen des Skifahrens, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Sobald die Eltern sehen, dass das Kind Skifahren kann und sicher am Lift ist, werden sie gemeinsam ein umliegendes Skigebiet aufsuchen. Unser Auftrag ist somit klar. Der Winterbetrieb braucht aus unserer Sicht drei Adaptierungs-Maßnahmen. Erstens braucht es eine Investition für die Herstellung eines zeitgemäßen Kinderlandes inkl. Gastronomie im Talbereich. Zweitens, speziell in der Vor- und Nachsaison, soll die künstliche Beschneiung auf die untere Zinkenwiese konzentriert werden. Und drittens müssen wir zum Tourengeher-Berg werden und das Parkplatz-Chaos muss der Vergangenheit angehören,‘‘ so Vizebürgermeister Florian Scheicher.


,,Durch den Ankauf der neuen Rodeln, ist der Betrieb der Sommer-Rodelbahn und somit ein wesentlicher Anteil der Jahres-Einnahmen auf dem Zinken gesichert. Mit weiteren Highlights vom Frühjahr bis in den Herbst – wie eine (Kinder)-Mountainbike-Strecke  oder Wanderwege – ist dies noch gut zu ergänzen. Bei jeder weiteren Schraube, die man im Winterbetrieb auf Ausbau dreht, sieht das gänzlich anders aus. Hier haben wir eindeutig ein Auslastungs- bzw. Ausgabenproblem. Es muss gelingen, die laufenden Kosten zu senken. Wir werden im Beirat die Idee einbringen, die täglichen Betriebszeiten des Sesselliftes in den Wintermonaten anzupassen und stattdessen den Tourengehern freie Bahn zu geben. Das würde unter anderem auch bedeuten, dass nächtliche Pisten-Präparierungen in dem bestehenden Ausmaß nicht mehr nötig sind. Da reden wir doch von einem wesentlichen Kostentreiber,‘‘ so Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

,,Mit unserem Antrag in der Gemeindevertretung haben wir bereits unsere Idee für eine Parkplatz-Erweiterung inkl. moderner Abschrankungs- und Zutritts-Technik kundgetan. Das wollen wir noch einmal klar unterstreichen. Nur mit einer solchen Maßnahme können wir die Anrainer entlasten und das Wildparken im Winter unter Kontrolle bringen. Diese Investition ist auch eine, die sich amortisiert,‘‘ betont Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Alles in allem braucht es bei der Zinkenlifte-Beiratssitzung ein breites Bekenntnis für eine stabile Zukunft am Zinken, mit klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung. Die komplette Umsetzung wird sich über eine gewisse Zeitspanne erstrecken, daher ist es wichtig, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und den Zinken zukunftsorientiert auszurichten. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, sicherzustellen, dass die Kinder und Familien in Hallein und Umgebung über ein geeignetes Naherholungs-Gebiet verfügen – im Sommer wie im Winter. Das alles darf der Stadt durchaus auch etwas kosten, immerhin ist es Steuergeld der Bürger, das sinnvoll und zu deren Wohl eingesetzt werden soll – nur in einem geringeren finanziellen Ausmaß als bisher‘‘, unterstreichen Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Information der ÖVP Hallein. Foto: TVB Hallein / Bad Dürrnberg).

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Bereits zum zweiten Mal trafen sich am 6. August 2019, in bester Stimmung, frisch gebackene Alters-Jubilare dr Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger zum gemeinsamen Geburtstag-Essen. Seit kurzem gestaltet der Halleiner Bürgermeister seine Jubiläums-Gratulationen so, dass die Seniorinnen und Senioren der Stadt von ihm zum Essen, Trinken und Plaudern eingeladen werden – diesmal erfolgte das Beisammensein wieder beim Gasthaus Hager. Dazu erklärt der Stadtchef: „Die Gäste finden es ungezwungener und stressfreier, wenn sie in ein Gasthaus eingeladen werden, anstatt für den Bürgermeister-Besuch im eigenen Haus die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu müssen. Es muss genau umgekehrt sein: Die Jubilare gehören bewirtet – daher lade ich sie zum gemeinsamen Essen.“


Bei Eierschwammerl mit Rahmsauce und Semmelknödel, Schnitzerl oder Palatschinken, alkoholfreiem Bier und Kaffee, saßen die Jubilare über drei Stunden lang mit dem Bürgermeister beisammen, schilderten ihre individuellen Geschichten, erzählten über die Stadt Hallein von einst und sparten auch nicht mit Lob oder Kritik an der Politik. Bürgermeister Alexander Stangassinger abschließend: „Es ist einfach spannend, die vielfältigen Geschichten aus Hallein zu hören. Diese neu geschaffene Runde zum runden Geburtstag, kommt gut an, es herrscht eine lockere und gesprächige Stimmung. Unsere älteren Bürgerinnen und Bürgern haben sich wahrlich einen würdigen Rahmen für ihre Jubiläumsfeier verdient – darum werden wir auch weiterhin jeden Jubilar und jede Jubilarin einladen, um gemeinsam im persönlichen Rahmen zu feiern.“ – Auf dem oben stehenden Foto bei Speis und Trank im Gasthaus Hager: Von links Brunhilde Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hermann Wallner, Maria Gambs, Annemarie Tackner und Johann Göllner. Alle Jubilare hatten eines gemeinsam: Sie alle feierten ihren 80. Geburtstag. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das Halleiner Keltenmuseum und der Museumsverein laden heuer bereits zum 15. Mal zu den beliebten Ferien-Kinderwochen, die heuer von 17. bis 31. August 2019 sowohl im Keltenmuseum als auch im ,,Stille-Nacht“-Museum stattfinden. Dazu erklärt Florian Knopp, Leiter des Keltenmuseums: „Die Kinderwochen sind ein Fixpunkt im Sommer-Kalender. Bereits zum fünfzehnten Mal widmet sich das Museum mit speziellen Vermittlungs-Formaten und Workshops den Kindern und Familien. Diese Tradition unterstreicht auch den hohen Stellenwert, den Kinder und Familien für das Keltenmuseum Hallein bei der Programm-Entwicklung besitzen. Dabei stehen nicht nur die Kelten, sondern auch die Stadtgeschichte im Mittelpunkt.“ Florian Knopp ist stolz, dass das heurige Programm um weitere spannende Angebote erweitert werden konnte: „Wir bieten heuer einen Geschichtentag zu Franz Xaver Gruber im Stille Nacht Museum Hallein. Eine Besonderheit sind auch die Workshops im Museumsgarten, vom Bronzeguss-, Trickfilm- bis zum Glas-Workshop. Insgesamt ist es ein buntes Programm zum Mitmachen, inklusive Ausflug zum Keltendorf Salina.“


Auch für Kulturstadträtin und Vizebürgermeisterin Rosa Bock sind die Kinderwochen eine tolle Sache: „Die Betreuung der Kinder in den Ferien ist für viele Eltern oft nicht einfach zu bewältigen. Mit den Kinderwochen schaffen wir einerseits Unterhaltung für unseren Nachwuchs, wir liefern Einblicke in das kulturelle Geschehen und wir bringen den Kindern spielerisch und spannend unsere Stadt ein Stück näher.“ Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger steht voll und ganz hinter diesem Projekt: „Als Stadt ist es unsere Aufgabe, für unseren Nachwuchs zu sorgen. Bildung und Kultur sind da wichtige Eckpfeiler. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen auch in den Ferien einiges bieten können und wir arbeiten daran, auch über zeitlich beschränkte Projekte hinaus noch einiges zu schaffen. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen noch eine schöne Ferienzeit und ich werde bei Gelegenheit bei einem der Workshops dabei sein.“ – Weitere Infos zu den Kinderwochen gibt es unter www.keltenmuseum.at(Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Keltenmuseum / Bryan Reinhart).

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Dass der Amtsantritt im Halleiner Rathaus nicht einfach sein würde, das war dem neuen Bürgermeister Alexander Stangassinger von Anbeginn an klar. Doch entgegen seiner Annahme, dass Anstand und Respekt zumindest in den Antrittsmonaten vorherrschen würden, wurde der neugewählte Stadtchef eines Besseren belehrt: „Schon in den ersten 100 Tagen – und das ist wirklich etwas Neues seit ich in der Politik bin – schon seit der Angelobung weht uns ein eisiger politischer Wind entgegen. Wenn wir uns diese Zeit der ersten Monate rückblickend und nüchtern anschauen, frage ich mich, ob das wirklich sein muss.“ Bürgermeister Stangassinger nennt dazu einige Beispiele.


ZUR KINDERBETREUUNG GAMP

Dazu der Bürgermeister: ,,Die Grünen kritisierten nach einem einstimmigen Be­schluss in der Gemeindevertretung, voreilig über die Medien und nicht im direkten Gespräch das Vorhaben, obwohl die Grüne Fraktion genau wusste, dass dringender Handlungsbedarf herrschte, weil das Thema Kinderbetreuung über Jahre hinweg vernachlässigt worden war. Angesichts des minimalen Zeitrahmens, der uns zur Verfügung stand, kann niemand erwarten, dass bereits alles perfekt läuft. Außerdem weiß die grüne Fraktion seit Jahren, dass in diesem Amt normalerweise nichts rasch erledigt wird – und sie hat oft genug in der Vergangenheit die Amtsleitung kritisiert und das Vorgehen der ehemaligen Mehrheitspartei auf das Schärfste zurückge­wiesen. Die Kritik der Grünen erwies sich als haltlos: Der neue Kindergarten wurde von der Kindergarten-Aufsicht genehmigt, bewilligt und sogar die Aufhebung des jahrelangen Provisoriums zugesagt. Somit wird jetzt nicht nur Neues geschaffen, sondern es werden vor allem alte Fehler und Versäumnisse bereinigt.‘‘

 

ZUM KONSTRUKTIVEN VERKEHRSGIPFEL

Bürgermeister Stangassinger: ,,Auch hier konnte es die ÖVP nicht lassen, auf die anderen loszuschlagen. Außerdem versucht der Herr Vizebürgermeister jetzt, jahrelange Oppositions-Forderungen als seine eigenen zu verkaufen.‘‘ Fakt sei aber: ,,Wir haben uns beim Verkehrsgipfel zum ersten Mal während der letzten 20 Jahre in einer breiten Runde zusammengesetzt und gemeinsam eine neue Richtung be­schlossen. Es wäre mir niemals eingefallen, nach diesem konstruktiven Gipfel auf die Gegenseite loszugehen, denn nach diesem Gipfel hat es für mich nur eine gewinnende Seite  a l l e r  Beteiligten gegeben. Das haben nach diesem Gipfel auch die anderen Parteien so gesehen und begrüßt. Ich denke, die ÖVP ringt noch immer mit ihrer Wahlniederlage und ist ein schlechter Verlierer.‘‘


,,WER WILL, FINDET WEGE.

WER NICHT WILL, ERFINDET AUSREDEN‘‘

Der Bürgermeister: ,,Wie jeder weiß, gibt es in Hallein nicht nur politische Mächte, sondern auch Bürokratische‘‘: Dieser Umstand ist laut Bürgermeister Alexander Stangassinger insofern eine Herausforderung, ,,weil der Bürgermeister den führenden Beamten im Rathaus vertrauen muss – kein Bürgermeister der Welt ist zugleich Experte im Baurecht, Verkehrsrecht, Vergaberecht, bei Finanz-Angelegenheiten usw. Somit ist Vertrauen in die oberste Führungsetage eine Grundbedingung, um für die Halleinerinnen und Halleiner gute Arbeit leisten zu können. In Hallein haben sich Strukturen aufgebaut, die leider auf nur eine Position zusammenlaufen, woraus sich logischerweise Fehler ergeben.‘‘ Der Bürgermeister nennt auch dazu einige Beispiele – die schon in den ersten 100 Tagen zum Vorschein kamen – wobei teilweise sogar gravierende finanzielle Kosten auf die Stadt zukommen:


O Keine Ausschreibung der Stromlieferverträge


O Die Zweitwohnsitz-Beschränkung wäre schon aktiv, wenn hier nicht Fehler in der entsprechenden Kundmachung gemacht worden wären.


O Die Brücken der Stadt Hallein wurden jahrelang nicht überprüft. Das Ergebnis: Erneut sind zwei Brücken am Ende ihrer Lebensdauer – ohne in den vergangenen Jahren begutachtet oder gewartet zu werden. Rund 500.000 Euro wird die Reparatur kosten. Von 20 Brücken hat die Stadt noch kein Überprüfungsergebnis.


O Die Zinkenlifte wurden jahrelang stiefmütterlich behandelt. Schäden an Schnei-Leitungen, Schnei-Lanzen, ein fehlendes Pistengerät und Sommerrodeln, die am Ende ihrer Lebenszeit sind. Dies wurde erst vor wenigen Wochen bekannt. Kostenpunkt: 800.000 Euro bis 1,3 Millionen Euro.

 

Zusammengefasst heißt das: In den ersten 100 Tagen sieht Bürgermeister Alexander Stangassinger grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung. Zitat: „Die vielen Mitarbeiter sind gut, denen mache ich überhaupt keinen Vorwurf. Aber irgendwo hakt es, denn es geht alles zu langsam. Und es wird oft nach Ausreden gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.“ Worauf der Stadtchef hinaus will: „Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen. Aber ich bitte die Halleiner Bevölkerung auch in diesem Punkt noch um Geduld: Wir haben überall, wo dringender Handlungsbedarf gegeben war, bereits viel auf den Weg gebracht. Manches dauert eben etwas länger, die Halleiner werden aber feststellen: Ich bin einer, der den Willen hat, Wege zu finden, um die erforderlichen Dinge auch umzusetzen. Für Hallein. Für die Menschen.“ – Das obenstehende Foto zeigt mit anschaulicher Symbolik, dass auch das Dasein eines engagierten Bürgermeisters nicht immer nur durch strahlende Helligkeit sondern auch durch Schattenlinien geprägt ist. – (Presse-Unterlagen mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Die ersten 100 Tage stellen für jeden neuen Halleiner Bürgermeister eine enorme Herausforderung dar. Die Einarbeitung in die Arbeitsbereiche eines Bürgermeisters der immerhin zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg ist eine vielschichtige und zeitaufwendige Aufgabe. Dennoch legte Bürgermeister Alexander Stangassinger über seine ersten 100 Tage im Halleiner Rathaus, im Rahmen einer Pressekonferenz bereits einen schriftlichen Arbeitsbericht vor. Dabei handelte es sich nicht um 2 oder 3 Seiten, der Bürgermeister verblüffte die Journalisten gleich mit 6 Seiten, in dem es um Zusagen, Erfolge und Hindernisse ging. Der 3. SALZSCHREIBER-Beitrag zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Stangassinger‘‘ bietet einen Blick auf die mittelfristige Zukunft der Stadt Hallein, so wie sie das Stadtoberhaupt gestalten möchte. Drei große Themen, zerlegt in 9 wichtige Aufgabenbereiche, streicht der Bürgermeister besonders hervor.

 

ERSTENS:

DIE HALLEINER ALTSTADT BELEBEN

X Der erfolgreiche Verkehrsgipfel
war ein erster wichtiger Schritt, um die Altstadt für Besucher attraktiver zu machen, zu längerer Verweildauer einzuladen und wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.

X Das Halleiner Stadtfest
erhält in der jetzigen Form weiter Unterstützung und soll noch besser abgestimmt werden.

X Ein neues Förderungskonzept für Unternehmen
die sich in der Altstadt ansiedeln, wird erarbeitet. Ziel ist es, nicht nur zu fördern, sondern die Unternehmen nachhaltig in Hallein zu halten.

X Die Öffnung des Forstgartens
für die Öffentlichkeit, als zentrales Erholungsgebiet, ist nach wie vor ein Ziel des Bürgermeisters. Hierzu hat es bereits ein erstes Gespräch gegeben – weitere Gespräche folgen, konkrete Schritte werden geplant.


ZWEITENS:
WOHNEN NEU DENKEN

X Bürgermeister Alexander Stangassinger führte bereits erste Gespräche, um die Häuser Kuffergasse 4 und Oberhofgasse 3 (zwei gemeindeeigene Objekte) zu sanieren und den Halleinern günstig zur Verfügung zu stellen. Die Planungen laufen bereits. Ergebnisse wird man in den kommenden Monaten erwarten können.
X Eine stadteigene Wohnbau-Genossenschaft
kann noch nicht realisiert werden. Die Finanzierung des Projektes ist derzeit nicht möglich. Als langfristiges Ziel steht sie jedoch auf der Agenda des Bürgermeisters.

 

DRITTENS:
UNSERE JUGEND FÖRDERN

X 1 Million für die Jugend: so lautete das Versprechen im Wahlkampf.
X Zum derzeitigen Stand ist nach vielen, unerwartet hohen Kosten (Zinkenlifte, neuerliche Brücken-Sanierungen) die heurige Umsetzung der „Million für die Jugend“ noch kein Thema.
X Ziel ist es, im nächsten Jahr die ersten Schritte zu setzen, damit dieses Versprechen ebenfalls umgesetzt werden kann. Laut Alexander Stangassinger wäre das heuer möglich gewesen, wenn nicht, Zitat: ,,in der Vergangenheit zahlreiche Schlampereien in der Verwaltung stattgefunden hätten‘‘. – (Presse-Unterlage des Bürgermeisters. Ergänzungen: OST).

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Reichen 100 Tage? Reichen 100 Tage, um sich als neuer Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg,  umfassend in die vielfältigen städtischen Aufgaben-Bereiche einzuarbeiten? Reichen 100 Tage, um sich über die Finanzlage der Stadt einen fundierten Überblick zu schaffen? Reichen 100 Tage, um sich über die dringendsten Erfordernisse der Stadt ausreichend zu informieren? Reichen 100 Tage, um für dringende Anliegen erste Lösungs-Vorschläge zu erarbeiten? Reichen 100 Tage, um die Wahl-Versprechen einzulösen? Reichen 100 Tage, um auch nur ein anstehendes, aktuelles Stadt-Problem zu lösen? Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden in den ersten 100 Tagen seiner ,,Regierungszeit‘‘ 9 brennend aktuelle Problem-Themenkreise aufgegriffen und dafür insgesamt 17 Lösungen erarbeitet.

 

DAS AKTUELLE VERKEHRS-PROBLEM

X Erfolgreicher Verkehrsgipfel. Im Wahlkampf wurde ein Verkehrsgipfel angekündigt, um die wichtigsten kurz-, mittel- und langfristigen Brennpunkte zu diskutieren. Am 19. Juli 2019 ging dieser Mobilitätsgipfel über die Bühne, zusammengesetzt aus Vertretern der Wirtschaft, Touristikern, Bewohnern und Politikern. Rasch kristallisierte sich die Parkgebühren-Ordnung als besonderes Problem aus Sicht der Teilnehmer heraus. Diese wurde intensiv diskutiert und einstimmig einigten sich alle Teilnehmer auf folgende Punkte:
X Gebührenpflichtiges Parken in der Altstadt rund um die Uhr mit einer maximalen Parkdauer von zwei Stunden und einem Tarif von 50 Cent pro halber Stunde.

X Das Parken auf den Oberflächenparkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle wird im Gegenzug günstiger bzw. kostenlos. Die kostenlose Parkdauer tagsüber beträgt drei Stunden. Der 24-Stunden-Tarif reduziert sich von 12 auf 4 Euro. Zudem parkt man in Zukunft werktags ab 20 Uhr bis 6 Uhr früh, an Samstagen ab 12 Uhr und an Sonn- sowie Feiertagen kostenlos.

X Verkehrsberuhigung der Altstadt. Von Samstag ab 13 Uhr, bis Montag früh, 6.30 Uhr, wird der die Altstadt mittels einer Durchfahrtssperre ab dem Robertplatz verkehrsberuhigt. Die Testphase wurde einstimmig beschlossen und wird zeitnah umgesetzt.

X Analyse der Altstadt-Parkplätze. Ebenfalls analysiert werden die aktuellen Parkplätze in der Altstadt. Ziel ist es, hier ein einfaches, klares und übersichtliches Parksystem zu schaffen, das den Nutzern Rechtssicherheit einerseits und einfache Handhabung andererseits garantiert.

TURBO-KREISVERKEHRE
Die Markierungen werden nach Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und der Firma Andata nun bereits im August angebracht. Somit soll ein rascheres Vorankommen ermöglicht werden und man geht davon aus, die Staubildungen zur Rush-Hour minimieren zu können.

DIE NEUEN BUSLINIEN
X Von Rif über Anif nach Salzburg wird ab September eine neue Buslinie fahren. Die 175er-Linie soll die Anbindung an die Stadt Salzburg deutlich verbessern.
X Kleinbus nach Hallein. In Schwebe stand das Projekt „Kleinbus nach Hallein“. Die Verträge mit dem Salzburger Verkehrsverbund wurden nochmals nach Auftrag von Bürgermeister Alexander Stangassinger überprüft. Nun liegt das Ergebnis vor: Ab Herbst wird die Linie 45 mit einem Kleinbus für 30 Leute von Rif über den Kornsteinplatz bis zum Krankenhaus fahren.

 

SENIOREN-TAXI
Das Seniorentaxi ist mittlerweile beschlossen und auf Schiene gebracht. Schon im kommenden Herbst werden die Halleinerinnen und Halleiner die Möglichkeit haben, per Abholdienst Erledigungen zu tätigen. Die Rechtsabteilung des Rathauses ist gerade dabei, das Seniorentaxi auch umzusetzen.

 

KINDER-BETREUUNGSPLÄTZE SCHAFFEN

X Kindergarten  Gamp wird erweitert.  Als echtes „Mammut-Projekt“ wurde das Thema Kinderbetreuung angegangen. 100 Plätze fehlten beim Amtsantritt des Bürgermeisters. Zumindest für ein Drittel des Bedarfs hat Alexander Stangassinger noch heuer eine Lösung gefunden. Der Kindergarten Gamp wird erweitert. Dies gelang nur durch die planerische Meisterleistung von Manuel Dürager, der direkt mit dem Bürgermeister arbeitete und das Projekt so bei der Kindergarten-Aufsichtsbehörde auf volle Zustimmung stieß. So werden heuer 8 Krabbel-Gruppenplätze und 25 neue Kindergartenplätze geschaffen.

X Weitere 25 Plätze. 2020 sollen am selben Ort in Gamp 25 weitere Kindergartenplätze Plätze geschaffen werden. Somit werden innerhalb von zwei Jahren mehr als 50 Prozent der 100 dringend notwendigen Plätze abgedeckt.

 

DAS HALLEINER STADTFEST

2019 fand erstmals wieder ein Stadtfest in Hallein statt. Rainer Candido stellte in der Kürze der Zeit ein gutes und vielfältiges Stadtfest auf die Beine. Unter den gegebenen Umständen eine wahre Meisterleistung, laut Bürgermeister. Sicher gäbe es einzelne Verbesserungs-Wünsche, angesichts der verkürzten Sperrstunde sei es aber eine mehr als gelungene Veranstaltung gewesen.

X Zur Sperrstunde: Um ein Fest dieser Größe bis 01.00 Uhr mit Musik, mit Ausschank bis 02.00 Uhr und einer Sperrstunde bis 03.00 Uhr abzuhalten, wird ein Lärmschutz-Gutachten benötigt, welches dem Bundesgesetz entspricht und wonach längere Sperrstunden möglich sein können. Hallein hatte ein derartiges Gutachten bislang nicht. Alexander Stangassinger gab dieses in Auftrag und das Gutachten hat ergeben: Es ist derzeit keine Verlängerung der Sperrstunde möglich. Der Bürgermeister hätte Amtsmissbrauch begehen müssen, um die versprochene Sperrstunde bis 03.00 Uhr zu erlassen. Im kommenden Jahr will man die Festivitäten in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Verband überarbeiten, um vielleicht dem Stadtfest doch noch einen größeren Zeitrahmen zu geben.

PARKGEBÜHEN DAVISSTRASSE

Wie schön – diese sind nach einstimmigem Beschluss in der Gemeindevertretungs-Sitzung mit 1. August 2019 Geschichte.

 

VERLEGUNG DES BIOMARKTES

In einer breiten Diskussion mit allen Beteiligten, sprachen sich die Teilnehmer mit großer Mehrheit (8 von 9 Stimmen) für eine Verlegung aus. Diese Verlegung wird nach der nächsten Gemeindevertretungs-Sitzung beschlossen und anschließend umgesetzt.

 

NEUER POLITISCHER STIL DER GEMEINSAMKEIT

Hallein war in den letzten Jahren durch die absolute Regentschaft der ÖVP dominiert. Anfragen, Vorschläge oder Anregungen wurden schubladiert. Die neuen Verhältnisse lassen laut Bürgermeister nur einen neuen Weg zu: Einen gemeinsamen. Der Wille, über die Parteigrenzen hinaus agieren zu wollen, wurde von Alexander Stangassinger immer bekräftigt. Dass er diesen Willen auch umsetzt, belegen schon jetzt folgende Beispiele:

X Die Grünen beantragen einen Inklusionsbeirat, der dem Integrations-Ausschuss zugeordnet wird. Der Bürgermeister begrüßt den Vorschlag und alle Fraktionen einigen sich darauf, dass dies, mit Prüfung der personellen Ressourcen, gewünscht wird.

X Die ÖVP beantragt Nichtraucher-Zonen im Halleiner Freibad – diese wurden bereits umgesetzt.

X Die FPÖ beantragt die Entsendung von EU-Gemeinderäten – auch dies wird von Bürgermeister Alexander Stangassinger geprüft und dann umgesetzt.

,,Zuhören, Zusammensetzen und dann das Beste für Hallein auf den Weg bringen,‘‘ so lautet nach wie vor das Bekenntnis von Alexander Stangassinger. Nicht nur für nächsten 100 Tage sondern so lange der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger heißt. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Noch nie in der Geschichte der Stadt Hallein, gab ein neu gewählter Bürgermeister, anlässlich der ersten 100 Tage seiner Amtszeit, eine Presse-Konferenz. Bürgermeister Alexander Stangassinger tat es. Am gleichen Tag eines Ereignisses, das für die Stadt Hallein über Jahrzehnte hinaus von herausragender Bedeutung ist:  Der offiziellen Eröffnung und Weihe des neu errichteten Pfannhauser-Steges, der neben dem Keltenmuseum die Salzach überbrückt, um die Halleiner Altstadt mit der Perner-Insel zu verbinden. Die Bilanz der ersten ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ kann sich wahrlich sehen lassen. Sie findet ihren Ausdruck in der 6 Seiten füllenden und damit umfangreichsten Presse-Aussendung, die jemals im Halleiner Rathaus verfasst wurde. DER SALZSCHREIBER veröffentlicht die darin enthaltenen Darlegungen, in 4 aufeinander folgenden, unterschiedlich langen Beiträgen.

Hier startet die Nummer 1 mit komprimiertem Polit-Rückblick: Die Gemeinderats-Wahlen am 10. März 2019 und die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2019 sorgten für neue politische Konstellationen in der Stadt Hallein. Nach jahrelanger absoluter ÖVP-Mehrheit, herrschen nun politisch ausgeglichene Verhältnisse. Jeweils 9 Mandate halten SPÖ und ÖVP in der Gemeinde-Vertretung, jeweils 3 Mandate fallen auf FPÖ und ,,Grüne‘‘, über 1 Mandat verfügen die NEOS. An der Spitze der Stadt steht seit der Angelobung am 18. April 2019 SPÖ-Kandidat Alexander Stangassinger, der sich mit 56,29 Prozent in der Stichwahl gegen Maximilian Klappacher von der ÖVP durchsetzen konnte. Der 1. Vizebürgermeister wird mit Florian Scheicher von der ÖVP gestellt, die 2. Vizebürgermeisterin Rosa Bock kommt aus den Reihen der SPÖ.

Im Wahlkampf stellte Alexander Stangassiger eine Reihe von Forderungen auf: Den Verkehr entknoten, gemeinsame Lösungen finden. – Weitere Kinder-Betreuungs-Plätze schaffen. – Verbessertes Stadtfest realisieren. – Die Parkgebühren in der Davisstraße aufheben. – Den Biomarkt vom Griestorplatz auf den Kornsteinplatz verlegen. – Einen neuen, gemeinsamen politischen Stil realisieren. – Die Halleiner Altstadt mit erforderlichen Maßnahmen beleben. – Wohnen neu denken durch Renovierung gemeindeeigener Objekte und langfristig durch Gründung einer stadteigenen Wohnbau-Genossenschaft. – In  den ersten 100 Tagen hat sich bei den aufgezählten Themenbereichn bereits Beachtliches getan. DER SALZSCHREIBER wird in den nächsten drei Folgen zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ noch ausführlich berichten.   

Bemerkenswert ist, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger unter der Devise ,,Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Ausreden‘‘, sich mit der bürokratischen Ebene des Halleiner Rathauses auseinandersetzt. In den ersten 100 Tagen sieht der Bürgermeister grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung: ,,Es wird oft nach Gründen gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.‘‘ Der Bürgermeister nannte bei der Presse-Konferenz mehrere Beispiele, aus denen heraus sogar gravierende finanzielle Folgen für die Stadt entstanden. Und betonte: ,,Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen!‘‘

,,Kaum ein Tag, an dem keine Hiobsbotschaft hereinkommt‘‘ meint der Bürgermeister sarkastisch und betont: ,,Es gibt täglich neue Herausforderungen‘‘. In den vergangenen 100 Tagen wurde klar: ,,Es gibt mehr Schulden und weniger Rücklagn, als bisher stets behauptet wurde. Inzwischen betragen die Fixkosten 50 Millionen Euro. Von den finanziellen Mitteln stehen nur noch 10 Prozent zur freien Verfügung. Im Herbst gibt es deshalb ein großes Streichkonzert!‘‘ Erfreulich aus SPÖ-Sicht: ,,Wir haben es geschafft, eine jahrelang zerstrittene SPÖ zu einigen. Anders formuliert: Aus einem zerstrittenen Haufen wurde eine verschworene Gemeinschaft‘‘. Weniger erfreulich ist, dass in Hallein in den vergangenen Jahren an notwenigen Ausgaben gespart wurde. Etwa an der regelmäßigen Überprüfung der Brücken. So musste überraschend der Pfannhauser-Steg neu errichtet werden und die Sanierung der 2. Brücke nach Neualm mit Kosten von etwa 4 Millionen steht nun auch ins Haus. Bei der Presse-Konferenz zeigte sich der Bürgermeister dennoch optimistisch: ,,Es gibt keine Problme, es gibt nur Lösungen!‘‘ Von Journalisten auf die respektablen 6 Informations-Seiten zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ angesprochen, meinte das Halleiner Stadtoberhaupt lässig: ,,Es gäbe eine noch viel längere Liste meiner ersten 100 Tage!‘‘ – Es folgen im SALZSCHREIBER noch 3 weitere Beiträge. – (Odo Stierschneider plus Auszüge aus der Presse-Aussendung der Stadt Hallein).

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Eines der größten, wichtigsten und für die Stadt Hallein entscheidenden Ereignisse des Jahres 2019, ging am Freitag, 26. Juli, über die Bühne. Mit seiner Eröffnungs-Ansprache und Durchtrennung des berühmten Roten Bandes, übergab Bürgermeister Alexander Stangassinger, am Freitag, 26. Juli 2019, den neuen, 90 Tonnen schweren Pfannhauser-Steg, nach einem halben Jahr Bauzeit und 1,8 Millionen Euro Kosten, seiner Bestimmung. In der Brücke zur Pernerinsel sieht der Bürgermeister ein Symbol für Verbindungen unterschiedlichster Art: „Diese Brücke verbindet die Pernerinsel mit unserer wunderschönen Altstadt. Zigtausende Menschen, die auf der Insel parken oder mit dem Rad in die Stadt wollen, nutzen diese Brücke. Sie verbindet im wahrsten Sinne des Wortes. Und genauso will ich mit meiner politischen Arbeit Verbindungen schaffen. In den ersten drei Monaten im Amt ist mir schon einiges gelungen, wie man etwa in der neuen, positiven Kooperation mit dem Tourismusverband sieht, der heute die Eröffnungs-Zeremonie mit Künstlern des Straßen-Kunst- und Musik-Festivals unterstützt – frei nach dem Motto: Hallein bringt’s zusammen.“

 

Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, lieferte einen komprimierten und spannenden Einblick in die Geschichte des Pfannhauser-Steges. Der erste durch schriftliche Aufzeichnungen verbürgte Steg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1620, war zur Gänze überdacht. Insgesamt sind 7 verschiedene Steg-Konstruktionen bekannt. Einmal führte der Steg direkt aus dem Gebäude des heutigen Keltenmuseums heraus auf die Pernerinsel, auf der sich damals nur die Salinenkapelle und eine Gartenanlage zur Entspannung des Erzbischofs befanden. – Architekt Marte und Bauingenieur Galehr schilderten den Eröffnungsgästen ihre Ideen und Konzepte, die für die Gestaltung und Errichtung des neuen Pfannhauer-Steges maßgeblich waren. – Schließlich hatte Bürgermeister Alexander Stangassinger noch eine anspruchsvolle Rolle zu übernehmen. Er agierte als Assistent von Dechant Johann Schreilechner, der die kirchliche Weihe der neuen Brücke vornahm. Der Dechant appellierte an alle Anwesenden, nicht nur Orte zu verbinden, sondern auch zwischen den Menschen wieder mehr Brücken zu bauen.

 

Zwei Akrobaten umrahmen die Feier mit spektakulären Einlagen, sehr zur Freude der Eröffnungsgäste. An deren  Spitze befanden sich neben Bürgermeister Alexander Stangassinger und Dechant Johann Schreilechner, auch Projektleiter und Wirtschaftshof-Chef Christian Indinger, Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP), Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Vertreter der ausführenden Baufirmen, die Tourismusverband-Chefs Willi Grundtner und Rainer Candido sowie Josef Alfaré, Obmann  der Gemeinschaft der Halleiner  Geschäftsinhaber. – Am 2. September 2019 beginnen die Arbeiten für die neue Pflasterung des Pfannhauserplatzes. Dieser wird, ganz der Altstadt entsprechend, mit dem gleichen schönen Pflaster versehen, welches im Halleiner Stadtzentrum auf drei Stadtplätzen und in der Fußgängerzone, verlegt wurde. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein J. H., Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bürgermeister Alexander Stangassinger bei seiner Eröffnungs-Ansprache. FOTOS 2 und 3: Architekt Stefan Marte und Bauingenieur Josef Galehr informierten über technische Details der neuen Brücke. FOTO 4: Die kirchliche Weihe der Brücke durch Dechant Johann Rasp. FOTO 5: Ein symbolträchtiger Akt: Bürgermeister Alexander Stangassinger durchschneidet das berühmte Band, um damit offiziell die Brücke freizugeben. FOTO 6: Das Siegerfoto mit (von links) Architekt Stefan Marte, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Wirtschaftshof-Leiter Christian Indinger, Bauingenieur Josef Galehr, Georg Russegger, Dechant Johann Schreilechner und Ziviltechniker Andreas Bammer. Ganz vorne die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes, das am 26. und 27. Juli 2019, in der Halleiner Altstadt erfolgreich über die Bühne ging. FOTOS 7 und 8: Jeweils der neue Pfannhauser-Steg, der deutlich schlanker ist als die Vorgänger-Konstruktion. Damit ist höhere Sicherheit bei Hochwasser gegeben. Auch großes Treibgut findet nun ausreichend Platz unter der Brücke und bleibt nicht mehr hängen. FOTOS 9 und 10: Die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes beeindruckten mit ihren Darbietungen. Die Lady demonstrierte, wie beweglich der menschliche Körper ist, wenn er komplett mit Kugelgelenken ausgestattet ist und die Knochen weich und elastisch wie Gummi sind. Ihre zahlreichen Verdrehungen waren unfassbar. Der Sir zeigte artistische Einlagen mit seinem großen Metallreifen. Er überzeugte die Zuschauer, dass das enorme Ding so leicht wie eine Feder ist, mit dem man spielerisch und lässig ein Turn-Programm der Spitzenklasse präsentieren kann. FOTO 11: Natürlich war bei der Eröffnungsfeier für den neuen Pfannhauser-Steg auch die Presse anwesend. Unser Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Interview mit einem Fernseh-Team.

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Zwei junge Salzburger haben sich entschlossen, in Hallein Fuß zu fassen. Horst Lackner und Robert Sterrer bereichern seit 7. Juni 2019 die idyllische Altstadt. Unter dem vielversprechenden Namen ,,Die Schleckerei‘‘ sind die Beiden am Oberen Markt zu finden. Bürgermeister Alexander Stangassinger hat das neue Lokal bereits besucht, die Speisen probiert und auch die amerikanischen „Sweets“ verkostet. (Dazu unser oben stehendes Foto: Von links Robert Sterrer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Horst Lackner). Der Stadtchef resümiert: „Für unsere Stadt ist das wieder etwas Neues und entspricht ganz meiner Vorstellung, das Angebot in Hallein mit noch mehr Vielfalt und Nachhaltigkeit zu bereichern.‘‘

Horst Lackner aus Anif und Robert Sterrer aus Leopoldskron, sind seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig. Beide haben die Tourismus-Fachschule absolviert, Lackner in Wien, Sterrer in Kleßheim. Die Gastronomen absolvierten auch gemeinsam in Wien ihr Studium. Beide haben bereits, neben Schule und Studium, in der Gastronomie Erfahrungen gesammelt. „Wir haben durch Zufall von diesem Halleiner Lokal gehört. Der Platz für den Gastgarten am Oberen Markt hat uns sofort gefallen, der Innenraum mit seinem Charme ist ideal für uns, weil wir nur zu zweit sind. Generell sehen wir in der Altstadt von Hallein viel Potenzial, darum haben wir den Schritt gewagt.“ Robert Sterrer kümmert sich im Lokal um die kulinarischen Wünsche, Horst Lackner bedient die Gäste. 

 

Das Angebot im Lokal ,,Die Schleckerei‘‘ klingt vielversprechend: Prosciutto-Rucola- oder Tomaten-Mozzarella-Sandwiches, jeweils mit selbst gebackenem Brot. Selbst gefertigtes Ciabatta-Brot beim Frühstück jeweils Freitag und Samstag; Pulled-Pork- und exklusive Pastrami-Sandwiches im selbst hergestellten Brioche-Brot; Hühnerfleisch-Wraps mit Salsa Roja und Cheddar Cheese; eigene Limonade-Kreationen; regionale und saisonale Zutaten aus Salzburg und Umgebung; Kaffee aus einer kleinen Privatrösterei in Traunstein; Bier aus dem Gusswerk; Frozen Yoghurt mit diversen Toppings; Brownies und Cheesecake. Und: Exklusive amerikanische Süßwaren wie Butterfinger (kleine Schokoriegel mit Erdnussbutter und Karamell) oder Reeses – alles Süßwaren, die im regulären Handel nicht erhältlich sind. Alle diese Köstlichkeiten gibt es im Lokal, im Gastgarten oder zum Mitnehmen.

Ab sofort bieten die zwei Unternehmer auch täglich ein Mittagsmenü an und variierende Suppen-Angebote. ,,Bei unserem Mittagsmenü setzen wir auf österreichische Hausmannskost, von Schinkenfleckerl bis zum Gulasch. Unser Angebot wechselt ständig, der rote Faden aus Nachhaltigkeit, Regionalität und hoher Qualität zieht sich aber durch‘‘, betonen Lackner und Sterrer. Bürgermeister Stangassinger wünscht den beiden Unternehmern jedenfalls viel Erfolg: ,,Mir gefällt der Mut der Beiden und auch, dass sie auf Nachhaltigkeit Wert legen. Genau das braucht unsere Stadt. Nur der Mut von jungen Unternehmern belebt die Altstadt und damit können wir langfristig noch mehr Menschen zum Flanieren und Genießen in die Stadt bringen. Wir erarbeiten gerade ein neues Miet-Förderungskonzept für Neugründungen, um noch mehr Unternehmen langfristig in der Altstadt anzusiedeln und den Branchenmix zu erweitern. Hierzu gibt es in wenigen Monaten weitere Neuigkeiten.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unerfreuliche Botschaft für die Einkaufsstadt Hallein: ,,Liebe Kunden und Freunde unseres Hauses, wir bedanken uns für die jahrelange Treue und blicken auf schöne Zeiten mit Ihnen / Euch zurück. Herzlichst das Alfaré-Team.‘‘ – Mit diesen Worten wird vom Ehepaar Alfaré das Ende einer stadtbekannten, geschätzten und beliebten Institution eingeläutet: des Glaskunst-Fachgeschäftes Alfaré in der Halleiner Fußgängerzone. Die Nachkommen haben sich außerhalb des elterlichen Geschäftes beruflich anderweitig positioniert und die langjährigen Geschäftsinhaber treten nun in den wohlverdienten Ruhestand. Sollten die schönen Geschäftsräume künftig privat genützt werden, dann wird in die nördliche Geschäftszeile der Fußgängerzone eine markante und unerfreuliche Lücke gerissen. Deshalb ist zu hoffen, dass hier baldmöglichst ein passender Nachfolger einziehen kann. Bei Glaskunst Alfaré konnte man aus einer unglaublichen Vielfalt seine Wahl treffen, denn  hier gab es alles, was aus Glas gefertigt werden kann. Im Bereich Verglasung wurde ein breites Spektrum geboten, wie etwa Glas-Schaufenster, Glas-Vitrinen und Glas-Geländer. Auch Spezialgläser wie gehärtetes Glas, Brandschutzglas oder Sonderglas für Küchen war ein Angebots-Bereich bei Alfaré.  Nicht zu vergessen die etwa 2000 verschiedenen Rahmenleisten, die bei der Bilder-Rahmung keinen Wunsch offen ließen. Natürlich war das Fachgeschäft Glaskunst auch im Internet präsent. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit dem Glaskunst-Fachgeschäft Alfaré, das durch seine beiden extravaganten Geschäftsräume – einer stilvoll modern, der andere als historischer Gewölberaum (Foto oben) – zum schönsten Geschäft in Hallein wurde, einen besonders markanten und vielfältigen Anziehungspunkt. Durch den Verlust der attraktiven, künstlerisch gestalteten Verkaufsobjekte, geht viel an anspruchsvoller Atmosphäre in der Fußgängerzone verloren. Außerdem: Die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts-Inhaber verliert mit Josef Alfaré demnächst auch ihren langjährigen Obmann. – (Odo Stierschneider, Foto: Alfaré-Homepage).

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„Hallein bringt’s zusammen“ – so lautet seit 2016 der über Allem stehende Werbeslogan des Halleiner Tourismus-Verbandes. Der Pfannhauser-Steg gilt als bauliches Element, das durchaus unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ zu sehen ist. Denn: er bringt nun wieder Pernerinsel und Halleiner Altstadt ,,zusammen‘‘. Zehntausende Menschen im Jahr nutzen die kleine Brücke, um auf schnellstem Weg, ohne Autoverkehr, in die Altstadt zu kommen – egal ob per Rad, zu Fuß oder ganz modern mit E-Scootern. Unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ steht auch in mehrfacher Hinsicht die Eröffnungsfeier für den neu errichteten Pfannhauser-Steg. Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger arbeiten Stadtgemeinde und Tourismusverband (geleitet von Rainer Candido) auch bei der Brücken-Eröffnung wieder eng zusammen. Das Straßen-Kunst- und Musik-Festival, das am 26. und 27. Juli 2019 in Hallein gastiert, wird bei der Brücken-Eröffnungs- und Einweihungs-Feier mit einer Akrobaten-Gruppe um 10.30 Uhr (nur bei Schönwetter) präsent sein. Am Abend wird eine Feuershow den neuen Steg in ein spektakuläres Licht rücken.


Ein großes Lob dem, dem Lob gebührt: Christian Indinger, Leiter des Halleiner Wirtschaftshofes, ist es in Kooperation mit den Architekten, Ingenieuren und Baufirmen, trotz unvorhergesehener Herausforderungen gelungen, die neue Brücke zeitgerecht für die Öffentlichkeit freizugeben. Bei der Eröffnung sind die beiden Architekten Stefan Marthe und Josef Galehr, die Planer, die ausführenden Firmen, die Politik, die Kirche und der Tourismusverband vertreten. Gemeinsam wird der Steg eingeweiht und eröffnet.

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Eröffnung der neuen Brücke einerseits ein Symbol der Verbindung, andererseits unterstreicht er mit der Eröffnungsfeier erneut seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit: ,,Es ist doch naheliegend, wenn das Straßen-Kunst- und Musik-Festival in Hallein stattfindet, dass es die  hier die Verbindung zur Steg-Eröffnung zu suchen. Darum bin ich an Rainer Candido herangetreten und habe mit ihm die gemeinsame Eröffnung geplant. Ich denke, die Show mit den Akrobaten wird eine spektakuläre und spannende Sache am Vormittag. Und die Feuershow am Abend ist sicherlich auch für die Besucherinnen und Besucher des Festivals ein reizvolles Highlight.‘‘

Rainer Candido selbst freut sich natürlich über die nun bestehende positive Kooperation: ,,Das Ziel muss es sein und mein Ziel war es auch immer, die Synergie-Möglichkeiten zu nutzen, die wir in Hallein haben. Die Stadtgemeinde und der Tourismusverband können am besten funktionieren, wenn sie bestmöglich zusammenarbeiten. Dann profitiert die Stadt Hallein am meisten.‘‘
Christian Indinger vom Wirtschaftshof ist froh, dass die Brücken-Sanierung endlich abgeschlossen ist. Er betont: ,,Nach einem halben Jahr Bauzeit und vielen Schwierigkeiten bei der Errichtung, können wir nun endlich dieses Projekt abschließen. Es freut mich, dass der Bürgermeister die Fertigstellung auch entsprechend zelebriert und alle Beteiligten noch einmal eingeladen hat. Das unterstreicht, welche enorme Bedeutung diese Brücke für Hallein hat.‘‘  


ZUR ERÖFFNUNG

DES PFANNHAUSER-STEGES

Nach der ersten akrobatischen Einlage um 10.30 Uhr wird Bürgermeister Alexander Stangassinger die Teilnehmer begrüßen, Florian Knopp wird einen kurzen historischen Rückblick zum Pfannhauser-Steg und seiner Bedeutung für Hallein geben, ehe der ausführende Architekt Stefan Marthe und Bauingenieur Josef Galehr einen Einblick in die Konzeption und Idee der neuen Brücke liefern werden. Halleins Pfarrer, Dechant Josef Schreilechner, wird die Brücke schließlich einweihen und Bürgermeister Stangassinger eröffnet diese. Im Anschluss können alle Verantwortlichen beim Café am Steg ein kleines Catering genießen.


DATEN UND FAKTEN RUND
UM DEN NEUEN PFANNHAUSER-STEG

O  Im Frühjahr 2018 wurde ein Wettbewerb durchgeführt.
O  Das Siegerprojekt stammt vom Team „Marthe.Marthe Architekten ZT GmbH sowie M+G INGENIEURE, Dipl.-Ing. Josef Galehr ZT-GmbH“ aus Feldkirch in Vorarlberg.

O  Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres erfolgte die Einreich-Planung zur wasserrechtlichen Bewilligung und es wurde die Ausführungs-Planung vorbereitet.

O  Das Tragwerk der Brücke ist ein Stahlhohlkasten, der auf Stahlbeton-Widerlagern aufgelegt bzw. eingespannt wird, wodurch eine schlanke, elegante und leicht wirkende architektonische Umsetzung möglich wird. Die Kräfte aus der Einspannung werden über Druck- bzw. Zugpfähle in den Untergrund abgeleitet.

O  Das Brückentragwerk besteht aus wetterfestem Baustahl. Pro Jahr wird mit einem Korrosionsverlust von 0,01 mm gerechnet. Durch einen Materialzuschlag von 1-2 mm wird die übliche Nutzungsdauer von Brückenbauwerken erreicht, die 80 bis 100 Jahre beträgt. Der wetterfeste Stahl erfordert während der geplanten Nutzungsdauer keine Behandlung.

O  Die Infrastruktur-Leitungen werden In den beiden seitlichen Kammern im Brücken-Hohlkasten geführt.


ECKDATEN DER NEUEN
FUSS- UND RADWEG-BRÜCKE

Lichte Weite der Brücke zwischen den Ufermauern 36,9 Meter – Breite des Stahlholkasten 4,8 Meter – Gehweg und Fahrbahnbreite 4,55 Meter –
Brücken-Tragwerkhöhe 58,0 Zentimeter – Gewicht, eigentlich Masse ca. 100 Tonnen – Nutzung für Sonderfahrzeuge z.B. Feuerwehr bis 16 Tonnen – Kosten zirka 1,830.000 Euro inkl. barrierefreier Rampe – Fertigstellung geplant Ende Juli 2019.

 

ZUR FERTIGSTELLUNG
DES PFANNHAUSER-STEGES

Das Brückentragwerk wurde in zwei Teilen von der Fa. Raffl Stahlbau GmbH in Steinach am Brenner gefertigt. Am 10. April 2019 wurden die beiden Brückenteile mittels zweier Autokräne eingehoben und anschließend in der Brückenmitte mit einer Schweißnaht verbunden. In weiterer Folge wurden die elektrischen Infrastrukturkabel in die neue Brücke verlegt. Weiters wurde eine barrierefreie Rampe am Treppelweg errichtet. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das letzte in Hallein noch bestehende historische Stadttor, das Griestor, weist an seiner Außenseite einen sichtlich in die Jahre gekommenen Bewuchs auf, der sich in reichlich jämmerlichem und durchaus abstoßendem  Zustand präsentiert. Er verschandelt nur noch das historische Bauwerk und stellt eine peinliche Blamage für die Stadt Hallein  dar. Dieses pflanzliche Durcheinander gehört endlich entfernt und durch eine Neupflanzung ersetzt. Schön wären hochwachsende Rosenstöcke an der linken und rechten Seite des Stadttores. DER SALZSCHREIBER entdeckte solch ein Prachtstück in einem Privatgarten, wie unser 3. Foto eindrucksvoll es zeigt. Ein derartiger Bewuchs mit Rosen wäre ein fantastischer Willkommensgruß für alle, die durch das Griestor in die Stadt kommen. Der derzeitige Zustand ist jedenfalls höchst unerfreulich und nicht zu akzeptieren. Bei der Finanzierung der beiden, möglichst großen Rosenstöcke, müssen sich selbstverständlich der Tourismusverband Hallein und die Stadtgemeinde Hallein beteiligen: 1 Drittel der private Besitzer, 1 Drittel STG Hallein und 1 Drittel TVB Hallein. So einfach geht das. Wenn die 33,33 % Kostenanteil allen drei hier Genannten zu hoch ist, dann würde sich auch DER SALZSCHREIBER finanziell einbringen, womit die Mitglieder dieser glorreichen Quadriga jeweils nur noch 25 % der Kosten zu übernehmen hätten.– (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist das seit Jahren erfreulichste Erignis bezüglich des Halleiner Stadtbildes. Das Schreckens-Objekt Frank-Haus – DER SALZSCHREIBER berichtete, – wird endlich umfassend saniert. Der bisherige Schandfleck im Zentrum der Halleiner Altstadt wird künftig zu einem wichtigen Bestandteil der Stadt. Die Fassade entlang des Bayrhamerplatzes wird durch Arkaden neu gestaltet. Im Erdgeschoß geplante Geschäfte erhöhen die Attraktivität der Einkaufsstadt Hallein, in den oberen Geschoßen entstehen zeitgemäße Wohnungen samt Liftanlage. In schriftlichen Informationen an beiden Fassaden heißt es dazu aber auch: ,,Sofern die erforderlichen Genehmigungen für die weiteren Arbeiten am Dach und an den Fassaden wieder rund 2 Jahre von der Stadtgemeinde/Bauamt blockiert werden, – wie dies in der Ederstraße der Fall ist – wird die gesamte Fertigstellung noch lange dauern.‘‘ Jedenfalls erfreulich: Die bislang völlig vernachlässigte kleine Grünfläche entlang des Bayrhamerplatzes wird neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht. In diesen Zusammenhang fiel der durchaus positiv gewertete Ausdruck ,,Affeninsel‘‘, der nur den älteren Halleinerinnen und Halleinern noch ein Begriff ist: Als das schöne Gebäude der Sparkasse noch nicht errichtet war, trafen sich hier auf der damaligen freien Fläche immer wieder Pensionisten zum gemütlichen Beisammensein – der damals wenig schmeichelhafte Ausdruck ,,Affeninsel‘‘ war geboren. Wird auch noch die bestehende Telefonzelle an einen anderen Ort in der Altstadt verlegt, dann könnte hier eine reizvolle, öffentlich zugängliche Fläche entstehen. – Auf dem 1. FOTO ist links die schäbige, verrostete Zugangsstür und daneben die Grün-Abschirmung zu sehen. Beides wird im Zuge der Öffnung der dahinter liegenden  Fläche beseitigt. Das 2. FOTO liefert einen Blick auf die verwilderte Grünfläche, die neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht wird. (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (auf dem oben stehenden Foto) und ÖVP-Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer übermittelten der Presse die folgende Stellungnahme zum ersten Halleiner Verkehrsgipfel. Wir zitieren nachstehend vollinhaltlich: ,,Das eingeführte Park-Management hat sich bewährt – Dauerparker gehören der Vergangenheit an.  Der Verkehrsgipfel vom 19. Juli 2019 muss der Diskussionsstart eines umfassenden Mobilitäts-Konzeptes und eines stadteigenen, öffentlichen Micro-Personen-Nahverkehr-Systems sein. Das jetzt vorliegende Maßnahmen-Bündel benötigt nun die finanzielle und rechtliche Abklärung. Der Verkehrsgipfel hat gezeigt, dass wir als Halleiner Volkspartei mit der Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 nicht falsch lagen. Durch die, unter sehr viel Kritik, eingeführte Abschrankung gehören die Dauerparker und Lieferwägen der Vergangenheit an. Aufbauend auf diese Maßnahmen kann man jetzt evaluieren und die nötigen Schrauben für die Zukunft anziehen,“ freut sich Vizebürgermeister Florian Scheicher.

In der Altstadt wird das Parken kostenpflichtig, bei einem zeitlichen Limit von 2 Stunden. Die Auflösung der Begegnungszone wird rechtlich auf Alternativen geprüft. Auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghallen-Parkplatz ist das Parken künftig 3 Stunden lang gratis möglich, 24 Stunden kosten 4 Euro. Für die Bewohner wird eine Priorisierung der Parkflächen auf dem Salzberghallen-Parkplatz geschaffen.

 

„Das Maßnahmen-Bündel, das jetzt auf dem Tisch liegt, ist eine abgestimmte und nach einer guten Diskussion aller Teilnehmer, eine gemeinsame erste Variante, wie die Zukunft des Parkens in der Halleiner Altstadt aussehen kann. In nahezu allen Punkten konnten wir unsere Zugänge für diese erste Phase umsetzen. Wir haben immer gesagt, dass wir Parkraum-Möglichkeiten für schnelle Erledigungen in der Stadt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Frequenz, haben wollen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der nun anstehenden Prüfung durch die Juristen und die Verkehrsplaner, solche Möglichkeiten geschaffen werden.“ betont  Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die noch im Wahlkampf von der SPÖ und ihrem Bürgermeister geforderte Totalsperre ab dem Kornstein-Platz, fand in der Diskussion keine Mehrheit. Auch hier sind wir froh, dass unsere Idee nach einer Verkehrs-Beruhigung ab dem Robert-Platz am Wochenende, aufgegriffen wurde und somit in Zukunft das Herz der Stadt noch lebendiger gestaltet werden kann‘‘, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

 

,,Für mich ist es jetzt wichtig, dass weiterhin rasch und vor allem abgestimmt, das Thema Mobilität in Hallein verfolgt wird. Bei diesem ersten Treffen haben wir die Schraube der Verkehrs-Beruhigung an- und die des zentrumnahen Parkens ganzheitlich gedreht. Jetzt heißt es weiterhin, die Auswirkungen auf die Neustadt einzudämmen, Park-&-Ride-Möglichkeiten außerhalb des Stadtzentrums zu schaffen und eine bessere Anbindung des Rad- und öffentlichen Verkehrs umzusetzen. Unsere Vorschläge liegen dazu bereits auf dem Tisch,‘‘ unterstreicht Vizebürgermeister Scheicher und Klubobmann Aschauer ergänzt: ,,Wir sehen es – auch in unserer neuen politischen Rolle – als weiterhin wichtig an, konstruktiv und ehrlich für Hallein zu arbeiten. Dazu gehört ganz klar auch die Positionierung als Diskussions-Partner auf Augenhöhe. Aber bei all der Veränderung ist eines auch gewiss, die Budget-Verantwortung hat der Finanzreferent und wir gehen davon aus, dass der Herr Bürgermeister diese Vergünstigungs-Maßnahmen budgetär verantworten kann. Die Aussagen zum Kassasturz ließen das jedoch in der Vergangenheit anders vermuten.‘‘

 

,,Als Halleiner Volkspartei, stehen wir zu den nun am Tisch liegenden Vorhaben. Jetzt gilt es, die Umsetzung rechtlich und finanziell zu prüfen. Uns ist es wichtig, dass alle Maßnahmen klar kommuniziert werden und für die Besucher und Bewohner einfach und treffsicher sind. Jetzt müssen alle weiteren Ideen einer gewissen ,Verträglichkeits-Prüfung‘ unterzogen werden. Nach anschließender Diskussion muss ein umfassendes Mobilitäts-Konzept für ganz Hallein geschaffen werden – mit Beteiligung des Landes,“ so beide Herren abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein. Foto: Startseite Hallein).

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Bunt gemischte Teilnehmer folgten Bürgermeister Alexander Stangassingers Aufruf zu einem ersten Halleiner Verkehrsgipfel: Bewohner, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband sowie alle politischen Mandatare, haben sich am 19. Juli 2019 zu einem ersten „Runden Tisch“ getroffen, um breit über Mobilitäts-Maßnahmen für Hallein zu diskutieren. Rosemarie Fuchshofer moderierte die konstruktive Diskussion, Verkehrsplaner Dietmar Krammer begleitete als Experte die Runde. Aus den Wortmeldungen wurde schnell ersichtlich, dass die Parkgebühren-Verordnung in Hallein abgeändert werden muss – nahezu jeder Teilnehmer ist mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Darum wurde Schritt für Schritt an einer Lösung gearbeitet. Der ruhende Verkehr beherrschte den ersten Mobilitätsgipfel, der Fließverkehr wird in einem der nächsten Termine thematisiert und auch in voller Übereinstimmung langfristig angegangen.


DIE ERSTEN EINSTIMMIG
FESTGELEGTEN MASSNAHMEN

1. Die Oberflächenparkplätze auf der Pernerinsel und bei der Salzberghalle werden in Zukunft in den ersten drei Stunden gratis sein. Der 24-Stunden-Tarif beträgt künftig statt 12 Euro nur noch 4 Euro. Von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens sind die Parkplätze kostenlos. Ebenso an Samstagen ab 13 Uhr bis Montag 6 Uhr sowie an Feiertagen.


2. Auf den Altstadt-Parkflächen werden wieder per Parkautomaten Gebühren verlangt: Die maximale Parkdauer auf den Innenstadt-Parkflächen beträgt zwei Stunden, ab der ersten halbe Stunde kostet das Abstellen des Fahrzeuges 50 Cent. Die neue Vergebührung gilt rund um die Uhr.


3. Zudem wird ein Bewohnersystem sowohl in den Tiefgaragen als auch auf den Oberflächenparkplätzen geprüft, damit alle Dauerparkkarten-Besitzer auch bei Veranstaltungen Parkplatzsicherheit haben.


4. Zeitnah wird ein Treffen zwischen Politik, Sprechern der Kaufmannschaft und Bewohnern stattfinden, um die unübersichtlichen Parkflächen in der Altstadt zu analysieren. Eine Aufhebung der Begegnungszone wird geprüft, dafür soll über eine Tempoverordnung für Schrittgeschwindigkeit gesorgt werden. Aus der Analyse soll ein klares, einfaches und leicht verständliches Parkflächensystem erarbeitet werden.


5. Ebenfalls eine Einigung erzielten die Teilnehmer bezüglich einer Testphase „Sperre Robertplatz“: Um den Bayrhamerplatz an Wochenenden zu entlasten, wird in den Sommermonaten die Altstadtdurchfahrt von Samstagmittag 12 Uhr bis Montagfrüh 6 Uhr nicht ermöglicht. Die Umsetzung dieser Sperre erfolgt direkt nach der Machbarkeitsprüfung und im Sinne aller Teilnehmer möglichst zeitnah.


STELLUNGSNAHME DES  BÜRGERMEISTERS
ZUM ERSTEN HALLEINER MOBILITÄTSGIPFEL

,,Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Parken in der Innenstadt nicht kostenlos sein kann und nicht andauernd Autofahrer Runde um Runde durch die Stadt fahren sollen, um einen Parkplatz zu finden. Darum haben wir die Zeit für das Innenstadt-Parken mit zwei Stunden beschränkt und die Kosten auf 50 Cent pro halbe Stunde festgelegt. Diese Vergebührung gilt rund um die Uhr. Im Gegenzug dazu haben wir die Gebühren auf den Außenparkplätzen so attraktiv gestalten können, dass einerseits drei Stunden kostenlos geparkt werden kann, der 24-Stunden-Tarif nur 4 Euro beträgt und abends und nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen ebenfalls kostenfrei geparkt werden kann. Damit hebt sich Hallein von vielen anderen Städten ab. Es war immer mein Ziel, in gemeinsamen Gesprächen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Das haben wir jetzt – nach der Verlegung des Biomarktes – erneut geschafft. Alle Teilnehmer sind mit einem guten Gefühl aus dem Mobilitätsgipfel gegangen und werden weiterhin die Stadt mitgestalten.‘‘


ERARBEITETE GEBÜHREN-NEUERUNGEN
WERDEN IM HERBST BESCHLOSSEN

In den nächsten Mobilitätstreffen sollen alternative Verkehrsführungen und mittel- bzw. langfristige Ziele erarbeitet werden, im Rahmen eines, ebenfalls einheitlich befürworteten Gesamt-Mobilitätskonzeptes. Die erarbeiteten Neuerungen bei den Gebühren werden spätestens von der Gemeindevertretung im Herbst beschlossen. – Auf dem oben stehenden Foto von links Bewohner-Sprecher Gerhard Angerer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner (FPÖ), Bürgermeister Alexander Stangassinger, Peter Ganzer und Willi Grundtner. Die beiden Letztgenannten sind sowohl in der Halleiner Kaufmannschaft als auch im Tourismusverband Hallein vertreten. – (Presseaussendung der Stadt Hallein mit Foto).

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Ungelesene Bücher sind für die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, kein schöner Anblick. Findig wie die Büchereichefin jedoch ist, ruft sie in Abstimmung mit dem Halleiner Wirtschaftshof und Herbert Wahrstätter vom Halleiner Freibad, eine neue Aktion ins Leben: „Bücher gehen baden“. Michaela Hasenauer erklärt: „Wir kaufen laufend neue und aktuelle Bücher für unsere Leserinnen und Leser. Dafür müssen wir leider ältere Exemplare, die nicht mehr so häufig entliehen werden oder beschädigt sind, aussortieren. Diese wandern ins Magazin und warten auf den nächsten Bücherflohmarkt. Es ist doch schade, wenn Bücher ungelesen herumliegen.“ Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist Hasenauers Einfall eine tolle Möglichkeit, die Bücher doch noch rasch und unkompliziert an Lesefreudige zu bringen. Dazu das Stadtoberhaupt: „Diese Idee hat mir von Anfang an gut gefallen und ich habe sie sofort umsetzen lassen. Die Aktion macht einerseits die Bücher länger für die Öffentlichkeit zugänglich und nebenbei wird unser Freibad aufgewertet.“


Die Freibad-Besucher können jetzt in der Schwimmpause im Regal nach Büchern stöbern, ausleihen und lesen, sie mit nach Hause nehmen, fertiglesen, behalten oder an einem anderen Tag wieder zurückstellen. Herbert Wahrstätter ist von Anfang an von Hasenauers Idee begeistert gewesen und freut sich: „Das ist eine tolle Sache für das Freibad und ein zusätzlicher Service, den wir unseren Badegästen anbieten können.“ Die Bücherleihe ist kostenlos und entspricht in vollen Zügen der Philosophie von Bürgermeister Stangassinger: „Wir werfen etwas Aussortiertes nicht einfach weg, ganz im Gegenteil – wir schaffen sogar einen Mehrwert in einem stadteigenen Betrieb.“ Für alle, die sich Sorgen machen, dass die 200 Bücher nicht ausreichen würden, betont Stadtbücherei-Leiterin Hasenauer abschließend: „Niemand muss sich Sorgen machen: Bei großer Nachfrage kommt Nachschub aus der Stadtbücherei.“ Die Bücher sind bei den Fundsachen, unmittelbar nach dem Badeingang auf der rechten Seite zu finden, wie gesagt, alles zur freien Entnahme. – Auf unseren beiden Fotos Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bücherei-Leiterin Michaela Hasenauer und Herbert Wahrstätter vom Freibad. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).  

 

Bildquelle: Stadtgemeinde Hallein / kurz: STG HA
Im Bild: Michaela Hasenauer, Alexander Stangassinger, Herbert Wahrstätter.

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Nachdem sich das seinerzeit bestehende Österreichische Salz-Monopol ganz auf das Salzkammergut konzentrierte, wurde Hallein immer mehr zum ungeliebten, fernab liegenden Satelliten-Betrieb, den man so bald wie möglich schließen und loswerden wollte. Vor 30 Jahren war es schließlich so weit, die Halleiner Salzproduktion, die bis in die Zeit der Kelten vor 2500 Jahren zurückreichte, wurde am 30. Juli 1989 eingestellt. Dieses doch sehr markante Datum, wie wird es in der einstigen Salinenstadt Hallein begangen? Wichtigstes Ereignis in diesem Zusammenhang ist natürlich die großartige Bilder-Ausstellung des chinesischen, nun in Salzburg lebenden Künstlers Wang Jixin, der mit noch nie dagewesenen Großgemälden das Halleiner Salzwesen in der Alten Saline auf der Perner-Insel zur Schau stellt. Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen Gemäldereigen für immer auf der Perner-Insel zu erhalten. Darüber hinaus sollten die Halleiner Gemeinde-Politiker ihre Stadt intensiver ins Auge fassen und das Wenige, was noch an das einstige Salzwesen erinnert, wieder verstärkt in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stellen.

 

IN DER KLEINEN ALTSTADT VON HALLEIN PRODUZIERTEN
BIS ZU 11 SALINEN DAS SALZ DER ERZBISCHÖFE

In der kleinen Halleiner Altstadt waren einst bis zu 11 Salinen damit beschäftigt, die vom Dürrnberg herabgeleitete Salzsole zu erhitzen und zu verdampfen, um so das Salz zu gewinnen. Wo heute der Bayrhamerplatz das heimliche Stadtzentrum bildet, stand in den Jahren von 1200 bis knapp 1620 die platzfüllende Saline ,,Werch‘‘. Erst deren Abriß machte die Schaffung des Platzes möglich. Wo heute das Gebäude der Raiffeisenbank steht, wurde einst in der Saline ,,Abtess‘‘ um das Jahr 1200 Salz bis ins 18. Jahrhundert erzeugt. Gegenüber, am Platz der heutigen Sparkasse, stand die Saline ,,Zistel‘‘, wie die meisten Salinen um die Jahrhundertwende 12./13. Jahrhundert erbaut und wurde erst 1860 aufgelassen. Gleich daneben erstreckte sich die Saline ,,Oberhof‘‘ bis hinüber zum heutigen Florianiplatz, erbaut 1201 und aufgelassen um 1600. Von den genannten Salinen im Stadtzentrum ist heute nichts mehr zu erkennen.

COLLOREDO-SUDHAUS UND DIE KHUENBURG-UMFASSUNGSMAUER
ALS DIE MARKANTESTEN ARCHITEKTONISCHEN ZEITZEUGEN

Dafür erstrahlt die jüngste Saline, das Colloredo-Sudhaus, erbaut 1796-99, noch in ihrer ganzen Pracht (FOTO 1 oben), bei der man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass sich hier einst eine Salzproduktion befand. Nur noch eine zweite Saline ist, allerdings nur noch anhand eines mannshohen Restes der ausgedehnten Umfassungs-Mauer mit schönem Eingangs-Torbogen deutlich erkennbar: Die Saline ,,Wieting‘‘, erbaut 1242, wurde 1670 durch die Saline ,,Khuenburg‘‘ ersetzt und war bis 1826 in Betrieb. Sie befindet sich am  nördlichen Ende der Wiesengasse, die hier in den Bürgerspitalplatz mündet. Von hier aus nimmt auch der Khuenburg-Weg seinen Anfang, verläuft entlang der ehemaligen Saline Khuenburg hinauf zum Schöndorferplatz. Heuer, im Gedenkjahr 30 an die einstige Halleiner Salzproduktion sollten das Colloredo-Sudhaus und der Rest der Umfassungsmauer der Saline Khuenburg zumindest durch Informationstafeln als einstige Salinen gekennzeichnet werden. Speziell der Khuenburg-Mauerrest hat eine derartige Aufwertung dringendst nötig. 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das einstige Colloredo-Sudhaus erinnert eher an einen fürstlichen Bau als an eine Saline. Es ist wohl das architektonisch anspruchsvollste Gebäude in der Halleiner Altstadt. FOTO 2: Die Umrundung der Khuenburg-Umfassungsmauer beginnt am Khuenburg-Weg oberhalb des beeindruckenden Torbogens, dessen Rückseite hier zu sehen ist. FOTO 3: Ein schmaler Weg zweigt vom Khuenburg-Weg ab und verläuft immer weiter entlang der Umfassungsmauer bis zurück zum schönen Torbogen. FOTO 4: Es geht hinunter über eine Treppe und weiter entlang der Umfassungsmauer. FOTO 5: Noch ein Blick zurück auf die Treppe. FOTO 6: Die Umfassungsmauer verläuft nun entlang der nördlichen Wiesengasse. FOTO 7: Wir sind an der nördlich gelegenen Eingangsfront angelangt, Grünwuchs verdeckt die Umfassungsmauer komplett. FOTO 8: Wir stehen wieder vor dem schönen Torbogen, wir haben die einstige Saline Khuenburg umrundet. – FOTOS 9, 10 und 11: Einst wurde unter den Fürsterzbischöfen eine schöne Marmor-Schrifttafel am linken Teil des Torbogens angebracht. Mit Teleobjektiv und unter erheblichen Verrenkungen ist sie, zumindest teilweise unter dem Grünwuchs noch auszumachen. – FOTOS 12 und 13: Im Fotoarchiv des SALZSCHREIBER finden sich noch ältere Aufnahmen, die den Bewuchs in geringerer Höhe zeigen und damit noch den Blick auf die beeindruckende Schrifttafel freigeben. Entweder wird der Bewuchs wieder zurückgedrängt um den Blick auf die dringend renovierungsbedürftige Schrifttafel zu ermöglichen oder man versetzt die Schrifttafel, so dass sie nicht durch Bewuchs verdeckt werden kann. Oder man tut einfach gar nichts, weil ja Hallein bekanntlich auf Schritt und Tritt geradezu erstickt an üppigen Erinnerungs-Objekten, die aus der Zeit der Halleiner Salzproduktion stammen… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Kein Straßenabschnitt in der Halleiner Altstadt, zeigte sich in den vergangenen Jahren derartig schäbig wie das nördliche Ende der Wichtlhuber-Straße. Doch damit ist es jetzt auf der rechten Straßenseite vorbei. Die Fassade des großen, stattlichen Gebäudes Wichtlhuber-Straße 16, wurde bereits komplett eingerüstet. Nach Beendigung der Arbeiten wird dieser Bereich der Wichtlhuber-Straße deutlich heller und attraktiver sein als bisher. Eine Kuriosität am Rande: Auf der Hausnummern-Tafel heißt es ,,16 – Wichtelhuber-Str.‘‘ Wichtelhuber-Straße klingt zwar besser als Wichtlhuber-Straße, diese Schreibweise ist jedoch falsch. Die Wichtlhuber-Straße scheint korrekt mit dieser Schreibweise auch in den verschiedensten Halleiner Stadtplänen auf. Dass ausgerechnet die Hausnummern-Tafeln in der Wichtlhuber-Straße die falsche Bezeichnung Wichtelhuber-Straße tragen, das ist natürlich eine ausgesuchte Spezialität für sich. Das Gebäude Wichtlhuber-Straße 16, weist noch eine andere Eigenheit auf. Es trägt zusätzlich noch die Uralt- Hausnummer 32. Allein daran erkennt man, dass eine Fassaden-Renovierung durchaus angebracht ist. Es wäre eine schöne Geste der Hausbesitzer, wenn sie diese ungültige Hausnummer dem Keltenmuseum, das ja auch das Halleiner Stadtmuseum ist, überlassen würden. Es ist zu hoffen, dass schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite, das wohl schäbigste Gebäude der Halleiner Altstadt, möglichst bald ebenfalls renoviert werden kann. – Unsere beiden ersten Fotos zeigen aus zwei Richtungen das eingerüstete Gebäude Wichtlhuber-Straße 16. Das 3. Foto zeigt über dem Hauseingang die kuriose Situation mit den beiden verschiedenen Hausnummern. Auf dem 4. Foto schräg gegenüber, ein Detail des schrecklichsten Gebäudes in der Halleiner Altstadt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein unbekannter Täter hat die Säule des Einfahrts-Schrankens auf dem gebührenpflichtigen Pernerinsel-Parkplatz beschädigt. (Siehe Foto oben). Dadurch entfallen bis zur Wieder-Inbetriebnahme die dortigen Gebühren. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Ich habe mich immer schon für günstigere Gebühren auf den großen Außenparkplätzen eingesetzt, aber so einfach geht das natürlich nicht. Der Schranken geht nach der Reparatur wieder ganz normal in Betrieb und das bisherige Gebührensystem bleibt vorerst aufrecht. Beim Verkehrsgipfel am 19. Juli 2019 werden wir allerdings ein neues Gebührensystem diskutieren.“

Der verursachte Schaden beträgt rund 10.000 Euro. Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits erstattet, das Verfahren läuft. Der Bürgermeister abschließend: ,,Die Reparaturen kosten Zeit und Geld und gerade beim Geld steht die Stadt, wie sich nun herausgestellt hat, nicht so gut da, wie uns das jahrelang erzählt wurde. Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir nächste Woche eine neue Säule erhalten und diese relativ kleine Baustelle bald abschließen werden. In der Zwischenzeit können die Besucher gebührenfrei mehr Zeit als sonst in unserer schönen Stadt verbringen“. – (Presse-Ausendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Im Bildbericht unmittelbar an diesen hier unten anschließend, hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘: Der SALZSCHREIBER erinnert daran, dass die Stadt Salzburg nur deshalb mit ihrer berühmten architektonischen Pracht ausgestattet werden konnte, weil die diktatorisch regierenden Fürsterzbischöfe 600 Jahre lang, die Salzvorkommen auf dem Dürrnberg ausgiebig plündern ließen. Per Erlass, so einfach ging das damals, verfügten die kirchlichen Diktatoren, dass sie für den enormen Erlös aus dem Salzverkauf, keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Es handelte sich dabei um gewaltige Beträge. Bis zu zwei Drittel (!) der finanziellen Mittel, die den fürsterzbischöflichen Regenten jährlich zur Verfügung standen, kamen nur aus dem Verkaufserlös des Halleiner Salzes. Ohne Plünderung der Salzkolonie Hallein, wären die Geldmittel der kirchlichen Alleinherrscher somit auf dürftige 33 Prozent geschrumpft. Kein Wunder, daß die kirchlichen Landesherren die gewaltige Geldmaschine Halleiner Salz nicht aus ihren Händen ließen.

Wie die Stadt Salzburg ohne Salz aus Hallein ausgesehen hätte, demonstriert das zweite Foto oben: Salzburg ohne Prachtbauten wie Dom und ohne Kirchen, ohne Klosterbauten und ohne repräsentative Bauten wie die Residenz und natürlich ohne Festung Hohensalzburg! Außerhalb der Salzburger Altstadt sei nur noch an zwei Luxus-Objekte erinnert: Mirabell-Schloss und Mirabell-Garten sowie Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen und dem großen Parkgelände. Wenn Sie die beiden Fotos oben etwas rascher auf und ab bewegen, dann ist der Unterschied besonders deutlich zu erkennen. Die Stadt Salzburg hat also gegenüber der Stadt Hallein einiges gutzumachen. Wann werden die Salzburger Stadtpolitiker wohl dieses heiße Eisen ansprechen? Freiwillig ganz sicher nicht. Da wird man wohl ein wenig nachhelfen müssen. Auch mit den beiden Fotos oben.

Die Stadt Salzburg müsste aufgrund der historischen Tatsachen, als mittlerweile weltberühmte Kulturstadt, größtes Interesse daran haben, die Erinnerung an die vor 30 Jahren eingestellte Salzproduktion in Hallein aufrecht zu erhalten. Die Alte Saline auf der Perner-Insel ist in jenem Gebäudeteil, der die älteste historische Salz-Siedepfanne der Welt enthält, einsturzgefährdet. Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stockwerk verhinderte bislang eine Katastrophe. Die Sanierung dieses Denkmals der  Salzproduktion nach historischem Vorbild, wäre teuer. Wie einst Bürgermeister Christian Stöckl in einer öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung erklärte, würde eine Sanierung um die 2 Millionen Euro erfordern. Hier könnte eine finanzielle Unterstützung der Stadt Salzburg eine sinnvolle Hilfe bedeuten. Wir dürfen nicht vergessen: Mehr als ein halbes Jahrtausend profitierte nur die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein. Es müsste deshalb in erster Linie für die Stadt Salzburg von vorrangiger Bedeutung sein, die letzten Strukturen der einstigen Salzproduktion in Hallein zu erhalten. Hallein war 600 Jahre lang nur eine ausgeraubte Salzkolonie. Die unerfreuliche Erinnerung daran fördert in nur geringem Ausmaß die Bereitschaft, in die letzten historischen Anlagen der für Hallein so unerfreulichen Salzproduktion, namhafte Summen zu investieren. –
(Odo Stierschneider. Fotos und Bildbearbeitung: OST).

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Jetzt ist das dritte Gedenk-Jahrzehnt des Endes der Halleiner Salzproduktion im Juli 1989, über uns hereingebrochen. Bereits um 1200 n. Chr. setzte die Salzgewinnung auf dem Dürrnberg mit dem Laugen-Verfahren ein. Die cleveren, auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe sicherten sich den kompletten Zugriff auf das Halleiner Salzwesen. Die Folge: Hallein blieb eine ärmliche, ausgebeutete Salzkolonie. Mit den enormen Erträgen aus dem Salzverkauf, wurde die erzbischöfliche Regentenstadt Salzburg, 600 Jahre lang fürstlich und üppig mit Residenzgebäuden, dem prächtigen Dom, mit Kirchen, neuen Altstadt-Gebäuden, der Festung Hohensalzburg, mit Schloss und Park Mirabell, mit Schloss und Park Hellbrunn etc. ausgestattet. In Hallein nahmen die kirchlichen Landesherren keinen einzigen Ziegel in die Hand, um irgend ein repräsentatives Objekt zu errichten.

Dafür entstanden mitten in Hallein insgesamt 11 Salinengebäude, in denen das Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen wurde. Dadurch war natürlich eine harmonische Stadtentwicklung erheblich behindert. Die Fürsterzbischöfe zelebrierten ausgiebig ihre Hallein-feindliche Haltung: Per Erlass wurde das gesamte Salzwesen, dessen Erlöse bis zu zwei Drittel (!) des Landesbudgets der Landesregenten ausmachte, der Steuerhoheit der Stadt Hallein entzogen. Über ein halbes Jahrtausend erhielt die Stadt Hallein aus der Salzproduktion in den Salinen keinen einzigen Heller. Dafür zahlten die regierenden Kirchenfürsten nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen. Zeitgenössische Reisende berichteten immer wieder schockiert aus Hallein, dass die Bewohner ,,ausgemergelt, blassgesichtig und spindeldürr‘‘ waren und dass Frauen und Kinder die Besucher der Stadt aggressiv anbettelten.

 

Franz Schubert war mit der Postkutsche von Salzburg nach Gastein unterwegs und besuchte auch die Stadt Hallein. Seinen Eindruck aus der Stadt, die permanent durch Rauch- und Dampfwolken aus den Salinen verfinstert war, schilderte er dramatisch: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die vernachlässigte Stadt Hallein mit ihren teils baufälligen Gebäuden und den rußgeschwärzten Fassaden in einem so schrecklichen Zustand, dass Kinder in den umliegenden Orten aus Angst zu weinen begannen, wenn ein Besuch der Stadt Hallein bevorstand.

 

Also: Während Hallein als Salz-Produktionsstätte über Jahrhunderte missbraucht und vernachlässigt wurde, erblühte die Stadt Salzburg auf prachtvolle Weise. Zu Recht wurde ihre Schönheit mit der Ernennung zum Weltkulturerbe anerkannt. Wir warten jedoch bis heute vergeblich darauf, dass maßgebliche Politikerinnen und Politiker der Stadt Salzburg endlich ein Gespräch mit ihren Kollegen in Hallein suchen, um eine entsprechende Wiedergutmachung oder Entschädigung für den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein einzuleiten. – Unser oben stehendes Foto zeigt die Pracht und Herrlichkeit der Salzburger Landeshauptstadt, die in erster Linie dem Salz aus Hallein zu danken ist. Wie die Stadt Salzburg heute ohne den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein aussehen würde? Ganz einfach: entfernen Sie alle Kirchtürme und Kuppeln aus dem oben stehenden Foto und reißen Sie auch die Festung ab, so dass nur noch ein grüner, unverbauter Stadtberg übrig bleibt. Weil Sie schon beim Abräumen sind: Eliminieren Sie auch die im Foto nicht sichtbaren Kirchen der Altstadt, die Dombögen, den Residenzbrunnen, das Schloß Mirabell mit seinem Garten und natürlich Schloß Hellbrunn mit seinem Park. Alles Luxus-Symbole, die ohne das Salz aus Hallein niemals entstanden wären. Daher: Wann beginnt die Wiedergutmachung aus Salzburg in Richtung Hallein? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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„Die Husch-Pfusch-Aktionen, wie sie derzeit Bürgermeister Stangassinger und sein Amtsleiter planen, bringen uns nicht weiter. Hallein braucht endlich einen Masterplan für die Kinderbetreuung, an dem wir die Halleiner beteiligen, wie es in vielen Orten schon State-of-the-Art ist“, fordert die Grünen-Stadträtin für Zusammenleben, Integration und Energie, Kimbie Humer-Vogl, die auch Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag ist. Sie kritisiert, dass die Stadt Hallein bei den Einrichtungen für die Kinderbetreuung von „einem Provisorium zum nächsten hoppt“ und keinen Gesamtplan vorweisen kann. „Wer die Halleiner Kinderbetreuungs-Einrichtungen kennt, weiß, dass wir hier dringend Handlungsbedarf haben: Die Räume sind zum Teil völlig veraltet und vielfach platzen die Einrichtungen aus allen Nähten. Wir brauchen in der Kinderbetreuung jeden Cent, das müssen uns unsere Kinder wert sein“, hält sie fest.

 

KRITIK AN FALSCH-INFORMATION UND AN
FEHLENDER KOMMUNIKATION MIT BETROFFENEN
 

Hintergrund für Humer-Vogls Forderung ist unter anderem die Diskussion rund um die geplanten Plätze in den Räumlichkeiten der Polytechnischen Schule in Gamp. „Abgesehen davon, dass der Bürgermeister und sein Amtsleiter die Gemeindevertretung mehrfach falsch informiert haben, sehe ich in dieser Aktion nur eine weitere Husch-Pfusch-Aktion auf dem Rücken der Kinder. Wie mir das Kindergartenreferat bestätigt hat, sind die Räumlichkeiten dort alles andere als adäquat. Moderne Kinderbetreuung sieht anders aus“, so Humer-Vogl. Außerdem kritisiert sie, dass der Bürgermeister weder mit dem Polytechnikum noch mit der Elternberatung kooperiert hat, obwohl beide von den Plänen betroffen sind: „Beide Einrichtungen wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Elternberatung muss aus den bisherigen Räumlichkeiten ausziehen und das Poly muss ein bisher genutztes Stockwerk räumen. Informiert wurden sie nicht!“ – (Presse-Info der Halleiner Grünen)

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30 verschiedene Programmpunkte ,,und Vieles mehr‘‘ waren für das Halleiner Stadtfest 2019 am letzten Juni-Samstag auf neun verschiedenen Plätzen angekündigt, die jeweils unter einem speziellen Motto  bespielt und kulinarisch bedient wurden. Zwei große Bühnen wurden am Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz aufgebaut, von denen aus die musikalischen Wogen die Altstadt durchfluteten. Auf dem Schöndorferplatz bot die US-amerikanische Pianistin Katie Mahan ein Mozart-Gershwin-Programm. Eine spezielle Attraktion bildete das mächtige Ketten-Karussel auf dem Florianiplatz – eine echte Attraktion! Die Sonne sorgte vorerst unbarmherzig für aggressive Sommerhitze und so blieb das Halleiner Stadtzentrum bis in den Nachmittag hinein ziemlich leergefegt. Als die Temperaturen doch etwas zurückgingen, da waren die Halleinerinnen und Halleiner sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher von auswärts nicht mehr zu halten und strömten massenhaft zum Halleiner Stadtfest, welches nach einer durchaus peinlichen Pause von zwei Jahren, einen erfreulichen Neustart hinlegte.

Die unerfreuliche Flut von Getränkeständen, die in den letzten Jahren das Stadtfest ruiniert hatte, wurde klugerweise vermieden. Es gab deutlich mehr Action von professionellen Künstlern und seitens der Halleiner Vereine. Die Besuchermassen drängten sich durch die Altstadt – mit ein erfreulicher Beweis dafür, dass den beiden Veranstaltern Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg, der Neustart des Halleiner Stadtfestes überzeugend gelungen ist. Jetzt gilt es eisern, ein Anschwellen der Getränkestände mit allen Mitteln zu verhindern und die Vielfalt des Geboteten weiter auszubauen. Vor Jahrzehnten, in den glorreichen Zeiten des Halleiner Stadtfestes, war am unteren Ende der Fußgängerzone eine Bergwerks-Rutsche aufgebaut, zu der man über eine Leiter hinauf kletterte, um dann schwungvoll hinab zu rutschen. Das Ding war so sensationell, dass sogar der damalige Landeshauptmann Dr. Haslauer sen. sich in Hallein einfand, um sich, unter Beifall der zahlreichen Zuschauer, dem köstlichen Rutsch-Gaudium hinzugeben. Diese Rutsche hätte eine Wiederbelebung wahrlich verdient.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Ein erster Besuch des Stadtfestes gegen 13 Uhr ergab überall noch leere Bankreihen. Die beiden Fotos entstanden in der Kuffergasse und auf dem Kornsteinplatz vor dem Modehaus Ganzer. FOTO 3: Besucher und Besucherinnen hatten zu Mittag noch Seltenheitswert. FOTO 4: Sogar das grandiose Ketten-Karussell auf dem Florianiplatz war zur Mittagszeit nur spärlich besetzt. FOTOS 5 bis 7: Besucherströme am späten Nachmittag in der Thunstraße und in der Fußgängerzone. FOTO 8: Die große Musikbühne auf dem Bayrhamerplatz. FOTOS 9 bis 11: Besuchermassen drängten sich auf dem Kornsteinplatz. FOTO 12: Die imposante Musikbühne auf dem Kornsteinplatz. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Zementwerk LEUBE GmbH und die Rieder Infra Solutions GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. So steigt LEUBE mit 50 Prozent beim Spezialisten für Betonfertigteile und Marktführer im hochwertigen Lärmschutz aus Maishofen ein und wird die künftige Ausrichtung des Teilunternehmens maßgeblich steuern. Die anderen Bereiche bleiben zu 100 % im Familienbesitz. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde werden die beiden erfolgreichen Unternehmen ihre Kräfte im Bereich Infrastruktur bündeln, um die Chancen für große Lärmschutzprojekte an Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen.

Intensive Gespräche und Verhandlungen waren der Entscheidung vorausgegangen. Für Eigentümer Wolfgang Rieder war schnell klar, dass LEUBE der ideale strategische Partner für die Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Wolfgang Rieder: „Mit LEUBE als Partner sind wir in der Lage, unsere erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen. Lärmschutz an der Bahn ist ein großer Wachstumsmarkt, insbesondere in Deutschland.“

„Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoffproduzenten entwickelt, der neben Zement & Kalk in den Bereichen Transportbeton, Sand & Kies und Betonfertigteilen tätig ist“, so LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost. Vor allem mit dem erst im vergangenen Jahr erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht LEUBE durch den Einstieg bei Rieder großes Synergiepotential, besonders in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Bereich Infrastruktur.

Rieder Infra Solutions ist Teil der Rieder Gruppe und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter in den Werken in Maishofen, Iglau (CZ) und Gaggenau (D). Rieder hat einen großen Namen bei Beton-Lärmschutzelementen und bietet verschiedene Systeme zum Schutz des Menschen vor Lärm. „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freilandstrecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutzmaßnamen an Straßen.

Wolfgang Rieder wird sich bei Rieder Infra Solutions in den Gesellschafter-Beirat zurückziehen, die beiden Geschäftsführer Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Vanja (Iglau) bleiben im Management-Team, das durch Heimo Berger, LEUBE-Geschäftsführer, verstärkt wird. „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergiepotential innerhalb der LEUBE in der Sparte Betonfertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Vor allem aber sehen wir vielversprechende Zukunftsperspektiven beim Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werkserweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger.

RIEDER GRUPPE AUF EINEN BLICK
Die Rieder Gruppe hat sich auf die Herstellung von lösungsorientierten, umweltfreundlichen und dabei wirtschaftlichen Betonprodukten spezialisiert. Das österreichische Familienunternehmen ist vor allem durch laufende Innovationen in den Bereichen Infrastruktur, Hochbau und Architektur im europäischen Spitzenfeld fest verankert. Das Unternehmen wurde 1958 gegründet und wird heute in dritter Generation von Wolfgang Rieder geführt. Es produziert an vier Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 43 Millionen Euro.

LEUBE AUF EINEN BLICK
LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familienunternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard / Gartenau mit Produktionsstätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Bayern und einer umfangreichen und vielschichtigen Produktpalette eines der führenden Unternehmen der Baustoffindustrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Seit 2018 gehört auch der Schwellenspezialist SSL, ein Vorzeigeunternehmen im Betonfertigteilbau zur LEUBE Gruppe und eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken wurde fixiert. Im Jahr 2018 erwirtschafteten 274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 92 Millionen Euro. – (Presse-Aussendung LEUBE).

Das oben stehende Foto zeigt das LEUBE Führungsduo Mag. Rudolf Zrost (links außen) und Mag. Heimo Berger (rechts außen) gemeinsam mit Rieder-Beirat Ludwig Nickl (links innen) und Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (rechts innen) nach der Vertrags-Unterzeichnung.  – (Foto: LEUBE / Herman Seidl).

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Allzulange bot das einstige Geschirr- und Gläser-Fachgeschäft Hickade in der Halleiner Fußgängerzone nach seiner Schließung einen herabgekommenen, trostlosen Anblick. Von totaler Auslagen-Abdeckung bis zu einem gut gemeinten, aber in dieser Form inhaltlich und optisch völlig unpassenden Ausflug in die Welt der Dichtkunst, blieb dem Zentrum der Einkaufstadt Hallein an dieser Stelle nichts erspart. Das Ganze war umso unerfreulicher, umso schmerzlicher, als sich das Geschäft mitten in der Fußgängerzone der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg befindet. In den vergangenen Jahren wurde hier der Ruf der Einkaufstadt Hallein einigermaßen strapaziert. Doch nun soll, nun wird hier doch endlich alles besser werden.

Die Franchise-Nehmerin der Palmers-Filiale in der Thunstraße geht in Pension. Neuer Halleiner Franchise-Nehmer (Franchise: Vertriebsform im Einzelhandel, bei der ein Unternehmen seine Produkte durch einen Einzelhändler in Lizenz verkaufen lässt), ist Kaufmann Peter Ganzer, der auch Eigentümer des einstigen Hickade-Objektes ist. Damit ist auch die Gewähr gegeben, dass hier etwas Vernünftiges, und etwas Attraktives entstehen wird. Peter Ganzer stellte nicht nur als Inhaber des größten Mode-Fachgeschäftes in Hallein am Kornsteinplatz sondern auch in verschiedenen Funktionen immer wieder seine herausragenden Qualitäten unter Beweis. So sind wir sicher, dass auch die neue Palmers-Filiale unter Führung von Peter Ganzer zu einem erfreulichen Anziehungspunkt für alle wird, die in der Halleiner Altstadt ihre Einkäufe erledigen. – Die ersten zwei oben stehenden Fotos zeigen (zum letzten Mal) das jahrelange Elend inmitten der Halleiner Fußgängerzone. Doch jetzt wird alles neu und besser. Wenn man durch die Baustellen-Abdeckung hindurch fotografiert (unsere beiden letzten Fotos), dann erkennt man, dass hier großzügig und umfassend umgebaut und renoviert wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER gutes Gelingen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Am 14. Juni 2019, dem ,,Trinkwassertag 2019‘‘, nahm Bürgermeister Alexander Stangassinger die Trinkwasser-Versorgung von Hallein genauer unter die Lupe. Seit den 1940er-Jahren wird das Trinkwasser von Gamp aus in alle Halleiner Haushalte gepumpt. Mittlerweile gibt es zwei Brunnenanlagen in unmittelbarer Nähe im Stadtteil Gamp. Rund 21.000 Halleinerinnen und Halleiner versorgt der Reinhalte-Verband Tennengau Nord mit Wasser. Alle Anlagen befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Hallein.

 

Norbert Karl, der Bereichsleiter für die Wasserversorgung und sein Team von insgesamt zehn Mitarbeitern, sind dafür zuständig, dass die Halleinerinnen und Halleiner 365 Tage im Jahr, ohne Unterbrechung, rund um die Uhr, mit Wasser versorgt werden. Dabei wird oft vergessen, wie hochwertig unser Wasser ist. Norbert Karl erklärt: „Wir haben durch die Lage und die besondere Situation der Umgebung eine der besten Trinkwassersorten der ganzen Welt! Das belegen unzählige Trinkwasserberichte. Calcium und Magnesium sind in idealem Verhältnis vorhanden. Wir können richtig stolz darauf sein, dass wir so ein kostbares Gut in unseren Leitungen haben!“ Dabei wird das Wasser ohne Behandlung in die Haushalte gepumpt, so rein und klar ist es. Staatliche Umweltlabore überprüfen mit laufenden chemischen und bakteriologischen Untersuchungen die Qualität. Die Ergebnisse sind jedes Mal eindeutig: Hallein besitzt bestes Trinkwasser, chemische Zusätze sind nicht erforderlich.

 

Für alle Quellen- und Grundwasser-Felder wurden bei ihrer Errichtung Wasserschutz- und Schongebiete eingerichtet. Alle Maßnahmen unterliegen der strengen Überwachung durch die Wasserrechts-Behörde. Dass auch wirklich alle Haushalte, Hydranten, etc. mit Wasser versorgt werden, liegt an Bereichsleiter Norbert Karl und an den beiden Wassermeistern Markus Radauer und Herwig Reich. Alle Schäden an den Wasserrohren, alle Probleme und alle sonstigen Herausforderungen werden von dem Dreigespann analysiert und selbst behoben. Generell steht die Trinkwasser-Versorgung der Stadt Hallein auf perfekten Beinen und ist laut Bereichsleiter Norbert Karl gesichert: „Auf Versorgungs-Sicherheit wird bei uns besonders großer Wert gelegt. Wir garantieren beim derzeitigen Stand eine langfristige Versorgung. Die Kapazität unserer Brunnen und Hochbehälter ist so dimensioniert, dass sich die Bevölkerung nahezu verdoppeln könnte und es würden noch immer alle Bewohner der Stadt versorgt werden können.“

 

Dieses Thema war auch Bürgermeister Alexander Stangassinger wichtig. „Hallein ist eine wachsende Stadt und ich wollte mich auch vergewissern, dass wir für alle Situationen gerüstet sind. Ich bin beeindruckt, mit welcher Wasser-Qualität wir in Hallein versorgt werden. Dieses Gut ist nicht hoch genug einzuschätzen.“ Auch beim Thema Privatisierung hat Stangassinger eine klare Linie: „Unser Wasser darf nicht privatisiert werden. Wir müssen uns mit allen Kräften dagegen wehren, dass irgendwer unser Wasser, unser Lebenselixier, an irgendwelche Konzerne oder Unternehmen verscherbelt.“

 

Abschließend lobt Stangassinger noch die exzellente Arbeit des Teams und sagt: „Wir nehmen das alle so selbstverständlich hin, dass Wasser jederzeit problemlos aus der Leitung fließt. Wir vergessen aber, dass ein enormer Arbeitseinsatz dahintersteht und sollten dies entsprechend anerkennen. Denn ohne die besten Arbeiter dahinter – vom Leiter über die Techniker bis zum Lehrling – könnten wir unser Wasser in dieser Qualität nicht genießen.“ –

Das 1. FOTO oben zeigt Wassermeister Herwig Reich und Markus Radauer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Bereichsleiter Ing. Norbert Karl. Auf dem 2. FOTO oben Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bereichsleiter Ing. Norbert Karl und Wassermeister Markus Radauer beim Brunnen Gamp II. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Fotos: Jakob Hilzensauer).

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Die wackeren Rifer Minihelden des Sports, messen sich ganz wie die großen Vorbilder, aber eben spielerisch: Der Kindergarten Rif veranstaltete bereits zum fünften Mal die glorreiche, hauseigene Kindergarten-Olympiade am Universitäts- und Landes-Sportzentrum Rif. Das Dream-Team um die tüchtige Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank, sorgte gemeinsam mit dem Elternverein um Christoph Mitterberger für beste „Wettbewerbs-Bedingungen“ und für eine tolle Stimmung. 150 Kinder absolvierten sieben Olympia-Stationen: Weitsprung, Hindernislauf, Elfmeter-Schießen, Geschicklichkeits-Parcours mit Fußball-Nachwuchstrainer, Weitwurf, Sackhüpfen, und 50-Meter-Lauf. Daneben konnten sich die Kinder mit einem Fallschirmtuch vergnügen und fanden bei einer Pausenstation die passende Stärkung. Für die großartige Initiatorin Sabine Auer-Frank, gilt die Motivation des olympischen Gedankens: ,,Dabei sein ist alles – und alle sind Sieger!“ Und: „Diese Veranstaltung bringt die Freude von Kindern an der Bewegung sehr erfreulich zum Ausdruck“, so die Kindergartenleiterin.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger war bei diesen „Olympischen Spielen“ in Hallein mitten drin und nicht nur dabei. Zur Freude des Organisationsteams und auch der Mitwirkenden hatte er sich Zeit genommen und besuchte die Veranstaltung. „Hallein ist auch eine Sportstadt. Deshalb wollen wir unsere Kinder so früh wie möglich für Sport und Bewegung begeistern. Immerhin werden im Kleinkindalter die entscheidenden Weichen für ein sportliches und gesundes Leben gestellt. Wenn wir den Bewegungsdrang der Kinder gezielt fördern, können auch Koordination und Bewegungsabläufe trainiert werden. Dabei Spiel und Sport zu verbinden, ist ideal für Freude und Motivation.“ 

 

Die beiden Nachwuchstrainer Hubert Putz (Union Sport Leichtathletik) und Atilla Piskin (Fußball) sorgten für professionelle Wettkampfleitung und halfen an den Stationen, so wie zahlreiche engagierte Eltern auch. Erfreulich: Manchmal entdecken die Nachwuchstrainer bei der Kindergarten-Olympiade auch Talente und Zukunftshoffnungen für Fußball und Leichtathletik. – Eine derartige Veranstaltung benötigt natürlich auch Sponsoren. Neben dem Elternverein, der die Kappen und Jause spendierte, stellten sich auch die Firmen EMCO, Leube und der Brückenwirt als Unterstützer ein. Damit die Leistungen auch „bildhaft“ in Erinnerung bleiben, konnte Elternvertreter Christoph Mitterberger den professionellen Fotografen Wolfgang Seifert (www.wolfphotography.at) gewinnen. – Zu den oben stehenden Fotos: Das 1. FOTO oben zeigt Elternvertreter Christoph Mitterberger und Bürgermeister Alexander Stangassinger in der Mitte mit Kindergarten-Pädagoginnen und Kindern des Kindergarten Rifs. Auf dem 2. FOTO oben Elternvertreter Christoph Mitterberger, die Leiterin des Kindergarten Rifs Sabine Auer-Frank und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehren, blickte in der ersten Maihälfte mit besonderer Freude auf die Stadt Hallein. Am 4. Mai, dem Florianitag, feierte der Löschzug Bad Dürrnberg seinen Schutzpatron und am 11. Mai ging die groß angelegte Florianifeier der Stadtfeuerwehr-Hauptwache über die Bühne, bei der wie jedes Jahr die Betriebsfeuerwehr der AustroCel und eine Abordnung des Roten Kreuzes Hallein teilnahmen.

 

In der Dürrnberger Kirche lobte Bürgermeister Alexander Stangassinger vor allem die Feuerwehr als Rückgrat unserer Gesellschaft und sagte: „Ihr, liebe Feuerwehrleute, seid es, die bei brutalen Stürmen ausrücken und zusammenräumen. Ihr seid es, die bei Hochwassern die Menschen schützen. Ihr seid es, die Wespennester entfernen, die Tiere retten und die Menschen in ihrem Verband einen Mehrwert geben. Und ihr seid es, die bei Brandfällen, bei Unfällen euer Leben riskiert und dabei auch Schreckliches selbst erlebt. Kurz: Die freiwilligen Einsatzkräfte sind für mich das Rückgrat unserer Gesellschaft.“

 

Der Festakt der Feuerwehr-Hauptwache Hallein fand heuer wegen Schlechtwetter zur Gänze in der Stadtpfarrkirche statt. Nach dem Festgottesdienst, welcher durch Dechant Mag. Johann Schreilechner zelebriert wurde, konnte Ortsfeuerwehr-Kommandant BR Josef Tschematschar beim anschließenden Festakt eine große Anzahl von Ehrengästen aus Politik und dem Feuerwehrwesen begrüßen, unter anderen Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Salzburgs designierten Landesfeuerwehr-Kommandanten OBR Günter Trinker.

Auch hier ließ es sich Bürgermeister Stangassinger nicht nehmen, den Feuerwehrleuten seine Anerkennung für deren Leistung auszudrücken: „Viele Menschen sehen bei Unfällen oder Katastrophen gleich eine Sensation, bleiben stehen und fotografieren, anstatt zu helfen. Doch die eigentliche Sensation ist, dass die freiwilligen Helfer der Feuerwehren immer wieder raschest am Unfallort einsatzbereit sind. Sie helfen, wo andere nur zuschauen. Das ist die wahre Sensation und ganz besonders anzuerkennen. Alle Menschen, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen, das sind die Heldinnen und Helden der Gegenwart, egal ob sie bei einem Brand, anlässlich eines Unfalls oder wegen eines lästigen Wespennests ausrücken.‘‘

 

Einen wesentlichen Bestandteil der Florianifeier 2019 bildete die Segnung eines neuen Rüstlöschfahrzeugs und eines neuen Feuerwehr-Rettungsbootes durch Dechant Schreilechner. Nach Abschluss der Segnung, konnte Bürgermeister Alexander Stangassinger symbolisch den Fahrzeugschlüssel an die Verantwortlichen der Feuerwehr überreichen. Nach den vorgelegten Rechenschafts-Berichten der Feuerwehr Hallein, der Betriebsfeuerwehr AustroCel und des Roten Kreuzes, wurden zwei neue Kameraden angelobt und zahlreiche Mitglieder befördert und ausgezeichnet. Für die musikalische Gestaltung der Festveranstaltung sorgte die großartige Bürgerkorpskapelle der Stadt Hallein.

 

Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann:

PFM Lukas Ebenschweiger

PFM Peter Josef Hager

Zum Oberfeuerwehrmann:

FM Markus Höllbacher

FM Markus Krainbucher

Zum Hauptfeuerwehrmann:

OFM Stefan Maxones

OFM Michael Nocker

Zum Löschmeister als Gruppenkommandant:

OFM Christoph Engelsberger

Zum Oberlöschmeister:

LM Thomas Milles

Zum Verwalter:

FM Alexander Hofer

Zum Oberverwalter:

HFM Christoph Mooslechner

Zum Hauptverwalter:

LM Thomas Herbst

LM Michael Stangassinger

OV Sebastian Wass

 

Florianifeiern liefern immer wieder den festlichen Rahmen und den würdigen Anlass, um verdiente Mitglieder von Feuerwehr und Rettung auszuzeichnen. Für ihre Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungs-Wesens wurden folgende Kameraden ausgezeichnet:

 

Verdienstmedaille LFV Salzburg:

HFM Christian Elixhauser

OFM Lea Prähauser

HFM Christophe Kasperer (BTF AustroCel)

Verdienstzeichen 2. Stufe LFV Salzburg:

BR Josef Tschematschar

BI Arno Kropf

OVI Alexander Sapciyan

OBM Thomas Krispler

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV:

HLM Michael Dorfmeister

Ehrenurkunde für 50-jährige Tätigkeit:

LM Walter Kummerer

Ehrenurkunde für 70-jährige Tätigkeit:

HBM August Bock

Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit LFV Salzburg:

Alexander Stangassinger, Bürgermeister

Silvia Moser, Abteilungskommandant Österreichisches Rotes Kreuz

Florian Brunauer, Kapellmeisterstellvertreter

 

Das oben stehende Foto zeigt von links: Den designierten Landesfeuerwehr-Kommandant OBR Günter Trinker, Josef Ganglmayr, Ing. Christian Reisl, BI Arno Kropf, Bürgermeister Alexander Stangassinger, OFK BR Josef Tschematschar, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, OFK-Stellvertreter und HBI Josef Nocker. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hallein).

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Kürzlich lud das Zementwerk Leube, anlässlich der Inbetriebnahme der neu installierten DeCONOx-Abgasreinigungs-Anlage, zu einem Tag der Offenen Tür. Das Unternehmen ist mit seinen beeindruckenden Fabrikations-Anlagen auf dem nordwestlichsten Teil des Halleiner Gemeindegebietes situiert. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nützten die Gelegenheit, um die imposante Industrielandschaft unter fachmännischer Führung zu besichtigen. Der Rundgang durch das Werk umfasste markante Stationen wie das Labor mit zentralem Leitstand, die Rohsteinhalle, den Wärmetauschturm und den Drehofen, den Klinkerkühler, die neu in Betrieb genommene DeCONOx-Anlage, die Zementmühlen und die Zement-Silos. Mit einem Minizug konnte man auch eine Werksrundfahrt absolvieren und im Bus ging es 1,5 Kilometer hinauf in das Tagbau-Areal. Eine Kinderecke war mit dem Verein Kinderfreunde  eingerichtet und vor dem Nachhauseweg konnte man sich noch mit einem Imbiss stärken.

Die neue DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage erforderte einen Investitionsaufwand von 10 Millionen Euro. Sie vereint zwei erprobte Technologien in einem System: das Reinigen der Abluft durch Verbrennen und das Säubern der Abluft mithilfe eines Katalysators. Die Anlage, im März des heurigen Jahres errichtet, nutzt die Energie aus der Abluft, um Stickoxide und organische Verbindungen zu filtern und in Stickstoff, Wasser und eine geringe Menge CO2 umzuwandeln. Die Abgase strömen im Minutentakt abwechselnd in eine der DeCONOx-Kammern. Beim Aufwärtsströmen nehmen sie Wärme auf, beim Abwärtsströmen geben sie diese wieder ab. Im unteren Wärmeüberträger, einem sogenannten Regenerator, wird das Gas auf mindestens 240 Grad Celsius erwärmt, bevor es durch den Ammoniak-Katalysator strömt. Der obere Generator erhitzt das Gas auf 850 Grad Celsius, wodurch Kohlenstoff-Verbindungen praktisch vollständig verbrennen. NOx wird zu über 50 Prozent beseitigt, CO und TOC jeweils über 90 Prozent.

Diese jüngste Groß-Investition im Interesse der Luft-Reinhaltung, baut auf den jahrelangen, vorbildlichen und extrem erfolgreichen Aktivitäten der Firma Leube zur ständigen Abluft-Verbesserung auf. Um die heutigen exzellenten Werte noch einprägsamer vor Augen zu führen, ein kurzer Blick mehrere Jahrzehnte zurück. Damals, als es den Begriff Umweltschutz noch nicht gab, da reichte mächtige die Zementstaub-Abgaswolke des Werkes bei Südwind bis nach Golling und staute sich am Tennengebirge. Bei Nordwind strömte die sichtbare Abgasfahne bis nach Oberndorf. Das alles gibt es heute nicht mehr, das Unternehmen Leube glänzt als Vorzeigebetrieb, wann und wo immer es um die Luft-Reinhaltung geht. Eine wahrlich respektable und eindrucksvolle Leistung!

Seit 165 Jahren wird unter dem Namen Leube in Hallein/Gartenau Zement produziert. Apotheker  Dr. Gustav E. Leube hatte bereits vor 181 Jahren eine Zementproduktion in Ulm/BRD begründet, erwarb 1864 die seit 1854 in Gartenau bestehende Zementproduktion und verlegte den Hauptsitz seines Unternehmens hierher. Die Firma Leube ist heute das älteste Zement-Unternehmen der Welt, welches nach wie vor von der Gründerfamilie geführt wird. Das Unternehmen entfaltete sich durch kluge und erfolgreiche Unternehmensführung zur Leube-Gruppe mit einer vielschichtigen Produktpalette und zu einem der führenden Baustoff-Produzenten im Land. Reinste Rohstoff-Vorkommen, modernste Technik und fundiertes Know-how, bilden die Grundlage für die hochwertigen Leube-Zemente. Zur beeindruckenden Leube-Gruppe gehören mittlerweile das Kalkwerk in Golling, das Transportbeton-Werk Mayrwies, Quarzsande GmbH in Eferding/OÖ, das SSL Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz OÖ, das Paltentaler Betonwerk in Lassing/ST sowie Hafner-Beton in Bruckmühl/Bayern.

Abschließend noch rasch für alle ambitionierten Köche das Rezept zur Zementherstellung: Das im Steinbruch gewonnene Schottermaterial zu Rohmehl zerkleinern. Das Rohmehl mit Ofenabluft im Wärmetauscher-Turm auf 1.100° C vorwärmen. Dann wird im Drehrohrofen bei 1.450° C gebrannt bzw. gesintert. Wie wird aus dem nun gewonnen Klinker Zement? Man nehme 75% Zementklinker, 5% Gips, 15% Hüttensand und 5% Steinmehl. Diese Zement-Rohmischung wird in der Zementmühle gemahlen und abgekühlt. Und fertig!  
 
ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bereits der Eingangsbereich in das Fabriksgelände bot einen beeindruckenden Anblick. FOTOS 2 bis 4: Jetzt wissen wir, was Gigantomanie bedeutet. Die imposanten Schwergewichte verrichten normalerweise ihre Arbeit im  Tagbau-Areal und bringen bis zu 75.000 Kilogramm auf die Waage. Die große Schubschaufel fasst 7 Kubikmeter Material und stemmt bis zu 15 Tonnen. Das im Steinbruch geförderte Material, 600.000 Tonnen Mergelgestein pro Jahr, wird auf ein Förderband verladen und gelangt unterirdisch in die Zementfabrik. FOTO 5: Neben diesen Giganten nahm sich der fröhliche Minizug, mit dem die Besucher Rundfahrten durch das Leube-Fabriksgelände unternehmen konnten, richtig zierlich aus. FOTOS 6 und 7: Ausschnitte aus dem zentralen Leitstand. FOTO 8: Das Labor, in dem permanent Qualitäts-Kontrollen durchgeführt werden. FOTO 9: Grafisch vereinfachte Darstellung der Funktionsweise der weiter oben beschriebenen DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage. FOTO 10: Imponierender Ausschnitt aus der zutiefst beeindruckenden Industriearchitektur der Zementfabrik Leube. FOTO 11: Der 100 Meter hohe  Wärmetauscher-Turm. FOTO 12: Der mächtige Drehofen, 45,5 Meter lang und mit 3,6 Meter Durchmesser. FOTO 13: Ein begehbares Stück des Drehofens. FOTOS 14 und 15: Die Temperatur von 1.450° C im Drehofen erfordert den Einsatz entsprechender Brennstoffmengen. Es ist äußerst erfreulich, dass die Firma Leube, statt der klassischen Brennstoffe Öl und Kohle, Alternativ-Brennstoffe wie alte Autoreifen einsetzt. Diese werden vor ihrer Verbrennung noch zerkleinert. – (Info-Unterlagen Fa. Leube. Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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38 Jahre alt geworden, also gewissermaßen im besten Alter für ein Rundum-Erneuerungs-Service, ist die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Wann wird endlich die widerwärtige Bezeichnung ,,Kotbach‘‘ auf ,,Salzbach‘‘ geändert?) auf der Dürrnberg-Landesstraße L256 direkt unterhalb der Salzwelten Hallein. In diesem Sommer wird das 65 Meter lange Bauwerk nun mit Kosten von 700.000 Euro grundlegend saniert. Die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Bad Dürrnberg ist der einzige Kurort weltweit, in dem es einen Kotbach gibt),  entstand 1981 beim Neubau der Dürrnberg-Straße. Mehr als 3.600 Fahrzeuge rollen täglich darüber. „Bei der Sanierung der Brücken-Übergänge haben die Bauspezialisten des Landes vor zwei Jahren größere Schäden an der Kotbach-Brücke festgestellt. Nun folgt die General-Instandsetzung inklusive der Erneuerung der gesamten Brückenabdichtung, der Asphaltschichten sowie der Randbalken“, informiert Landesrat Stefan Schnöll. Baustart war Anfang Juni 2019,  in der zweiten Septemberwoche soll alles fertig sein. Bis 19. August wird der Verkehr einspurig über die Brücke geführt und mit einer Ampel geregelt. (Im Originaltext dieses Beitrages, der vom Pressedienst des Landes Salzburg an die Medien weitergereicht wurde, wird die Kotbach-Brücke zur Kothbach-Brücke entschärft. In der Hoffnung, dass die Wirkung nicht mehr ganz so grauenvoll und widerlich ist. Aber die entsetzliche Bezeichnung Kotbach findet sich in Landkarten und in Büchern aller Art. Zu diesem herzerfrischenden Thema gibt es demnächst einen speziellen Beitrag im SALZSCHREIBER).  

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Kennen Sie diese Brücke? Nur die Wenigsten unter unseren Leser/innen werden auf Anhieb eine Antwort parat haben. Es handelt sich um die bergseitige Ansicht jener sanierungsbedürftigen Kotbach-Brücke in Bad Dürrnberg, die auf dem FOTO 2, von der Talseite aus gesehen, in das vertraute Bild der Salzwelten und der Dürrnberger Kirche geradezu romantisch eingebettet ist. FOTOS 3 und 4: Zwei Drohnen-Fotos vom Beginn der Bauarbeiten an der Dürrnberger Kotbach-Brücke.  FOTO 5: Schweres Gerät steht an der Baustelle im Einsatz. – (Pressedienst des Landes Salzburg. Anmerkungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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Zum festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungs-Ablauf der Stadt Hallein, zählt der traditionelle Kunsthandwerksmarkt. Dessen Gründer, Alois Frauenhuber (er ist auch Herausgeber der Gratiszeitung ,,Hallo Hallein‘‘), veranstaltete diese Samstag-Sonntag-Attraktion heuer bereits zum 26. Mal. Im Gespräch mit Alois Frauenhuber, wird erfreulicherweise klar, dass diese sympathische und anspruchsvolle Initiative der Stadt Hallein auch im 2. Vierteljahrhundert ihres Bestehens wohl noch längere Zeit erhalten bleibt. Auch heuer wurde wieder ein vielfältiges, qualitativ hochstehendes Angebot aus zahlreichen Branchen des anspruchsvollen Kunsthandwerks geboten. Die zahlreichen interessierten Besucher kamen jedenfalls voll auf ihre Rechnung und konnten kunsthandwerkliche Meisterstücke erwerben, an denen man sich viele Jahre erfreuen kann. Es zeigte sich wiederum, dass die stimmungsvolle Halleiner Altstadt den idealen Rahmen für derartige Veranstaltungen bietet. Unsere oben stehenden Fotos sollen allen, die den Kunsthandwerksmarkt 2019 nicht besuchen konnten, einen Eindruck vom reichhaltigen Angebot vermitteln. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Als die einst sensationelle Salzachbucht in Hallein offiziell eröffnet wurde, da offenbarte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Herbert Moritz (2018 im Alter von 92 Jahren verstorben), als Festredner maßloses Erstaunen: ,,Man hätte nie gedacht, dass dieses unvergleichliche Bauwerk jemals in Hallein errichtet werden könnte. Wenn überhaupt, dann hätte man angenommen, dass nur in der Landeshauptstadt Salzburg etwas derart Sensationelles entstehen kann.‘‘ Folgerichtig sollte die hinreißende Wasserbucht auch zu einer weiteren Spielstätte der Salzburger Festspiele werden. Als Bürgermeister Franz Kurz Festspielleiter Gerard Mortier zur Besichtigung der Wasserbucht einlud, da hatte er auch den Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Odo Stierschneider ersucht, mit dabei zu sein. Deshalb ist Folgendes verbürgt: Als Gerard Mortier von der Bucht-Brücke auf das grandiose Bauwerk hinunterblickte, da erklärte er voll Begeisterung: ,,Ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘

BRUTALER VERNICHTUNGSSCHLAG
GEGEN DIE EINSTIGE WASSERBUCHT

Folgerichtig finanzierten auch die Salzburger Festspiele die erste schwimmende Plattform für die Salzachbucht, auf der auch mehrere Konzerte geboten wurden. Zum offiziellen Festspielort wurde die Salzachbucht aber doch nicht. Denn die Wasserfläche versandete immer wieder durch die Strömung der Salzach. Die Beseitigung der unerwünschten Sandmengen ging schließlich in Hallein allen damit Beteiligten so sehr auf die Nerven, dass der damalige Bürgermeister schließlich zum brutalen Vernichtungsschlag gegen die einzigartige Wasserbucht ausholte. Noch heute unfassbar – die einzigartige Wasserfläche wurde einfach zugeschüttet. Um das erforderliche Schüttmaterial an den Ort des grauenvollen Geschehens karren zu können, wurde auch noch brutal ein Fahrweg über die Böschung hinunter zur Wasserfläche geschlagen. Insgesamt war dies der größte Schandakt in der Geschichte der Kulturstadt Hallein.

DIE PROPORTIONEN DER BUCHT
WURDEN FÜR IMMER RUINIERT

Die Zuschüttung geriet zum Wahnsinnsakt. Der schöne Gehweg rund um die Wasserfläche sowie mehrere Sitzstufen verschwanden unter dem Füllmaterial. Damit waren die bei Errichtung der Bucht festgelegten Proportionen für immer ruiniert. Besonders krass wirkte sich dies bei den beiderseitigen Zugangsstufen aus. Sie führen heute, sichtbar verkürzt, einfach unter die Oberfläche des Schüttmaterials. Solch einen Horror findet man auf unserem Planeten kein zweites Mal. (Heißer Tip an den Tourismusverein. Diese Ungeheuerlichkeit wäre doch ein heißes Werbeargument für – ja wofür eigentlich?) Seit dem historischen Vandalenakt gab  es in der so sehr missbrauchten Salzachbucht noch einige bemerkenswerte Veranstaltungen. 2015 fand hier überhaupt nichts statt und schließlich wurde die einst sensationelle Anlage zur Salzach hin mit Netzen verhängt und zum Kinderspielplatz degradiert. Oh Gott!

DER ANBLICK DER ANLAGE
IST DEPRIMIEREND UND ENTNERVEND

Die zu Beginn so stolze und begeisternde Anlage, gammelt derzeit nur noch verwahrlost vor sich hin. War man einst unfähig, die schöne Wasserfläche in bestimmen Zeitabstände vom Salzachsand zu befreien, so ist man heute unfähig, deren zunehmende Verwilderung zu unterbinden. Gras wächst ungehindert und breitet sich immer weiter aus, sogar ein erster Weidenstrauch ist hier in den vergangenen Jahren entstanden. Man erkennt: Dieses einst grandiose und hinreißende Bauwerk, geht heute offensichtlich den zuständigen Entscheidungsträgern nur noch auf die Nerven. Na klar, der Anblick, den die Anlage heute bietet, ist ja tatsächlich deprimierend und entnervend. Was tun? Ganz einfach, also ganz einfach wird das Ganze nicht: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren fantastischen, ursprünglichen Zustand versetzt. Das Schüttmaterial gehört entfernt, die beidseitigen Treppenstufen, der vergrabene Rundweg und die zugeschütteten Sitzreihen gehören wieder ans Tageslicht zurückgeholt. Dann kann wieder das Wasser eingelassen werden und man kann dieses herrliche Bauwerk wieder so nützen, so wie es ursprünglich geplant war. Der Fahrweg über die Böschung hinunter in die Bucht gehört mit Erdreich renaturiert und bepflanzt. Und die Stadt Hallein wäre ihren Ruf als internationale Schildbürger-Hauptstadt dieses Planeten endlich wieder los.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN SCHAND-FOTOS
SCHAND-FOTOS 1 und 2:
Die beiden Treppen bilden die süd- und nordseitige Begrenzung der schönen, gerundeten Sitzreihen. Heute enden die Treppen völlig irrwitzig im aufgeschütteten Füllmaterial. Spezielle Kuriosität, als neben der Nord-Treppe der verhängnisvolle Fahrweg hinunter in die Bucht getrieben wurde: Es wurden weitere Stufen und auch das Endstück der seitlichen Treppen-Betonwände begraben. Deshalb bieten die beiden im Untergrund verschwindenden Treppen derzeit einen so unterschiedlichen Anblick. SCHAND-FOTOS 3 und 4: Details von der seitlichen Innenmauer der Nord-Treppe. SCHAND-FOTO 5: Freundliches Grün beginnt sich hoffnungsfroh auf dem Schüttmaterial auszubreiten. SCHAND-FOTO 6: An der Außenseite der Nord-Treppe konnte sich bereits eine erste Weiden-Staude entfalten. SCHAND-FOTOS 7 und 8: Salzachseitig wuchert das Grün bereits auf geradezu begeisternde Art und Weise. Bleibende Erkenntnis: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren prachtvollen, ursprünglichen Zustand mit der bezaubernden Wasserfläche versetzt. Alles andere ist, wie wir schmerzlich erfahren mussten, nur Ärgernis und Peinlichkeit erregendes, dem Ruf der Stadt Hallein nicht gerade förderliches Pfusch-Provisorium. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer blickt auf vier wertvolle Jahrzehnte engagierter Tätigkeit im Immobilienbereich der Stadt Hallein zurück. Er scheut sich nicht, mit deutlichen Worten auf Fakten hinzuweisen, die für die Stadt Hallein schädlich sind und deshalb beseitigt gehören und unterbereitet immer wieder Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein positive Auswirkungen haben. Nun wendet sich Markus Springer mit einem Schreiben an den Halleiner Bürgermeister und an die Fraktionsleiter/innen der politischen Parteien in der Halleiner Gemeindevertretung. Thema: Es geht um das nördlich an das Rathaus anschließende Gebäude, Schöndorferplatz 13, das von der Stadtgemeinde nur teilweise genützt wird. Wertvolle Flächen für wichtige Altstadtwohnungen stehen somit leer.

Das Haus umfasst vier Etagen, davon  stehen über zweieinhalb Etagen leer. Springer: ,,Eine kleine Teilfläche wird vom Bauamt genutzt, eine Ebene wird für Wohnzwecke genutzt. Der Rest steht leer und ist gebundenes Kapital auf Kosten der Steuerzahler‘‘. Und ergänzt: ,,Dieses Haus wurde von der Stadt ohne Beantwortung der Sinnhaftigkeit gekauft, denn es ist für Bürozwecke ungeeignet, aber für Wohnzwecke sehr wohl geeignet. Daher: Es wäre ein unverzüglicher Verkaufsstart zu Bestpreisen an Sanierungswillige, mit terminisierter Wohnnutzungs-Aufnahme, zu veranlassen.‘‘ Denn, so Springer nachdrücklich: ,,Wir brauchen Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen!‘‘

Markus Springer spricht in seinem Schreiben auch ein zweites heißes Eisen an. Zitat: ,,Die Landesregierung hat trotz unserer Bedenken den Verkauf des seinerzeitigen Objektes der Bezirkshauptmannschaft vollzogen, ohne terminisierte Nutzungsaufnahme für Wohnungen in den oberen Etagen. Jetzt steht das Gebäude ohne Wohnungs-Nutzende da. Wie lange noch?‘‘ Neuer Eigentümer des  Objektes ist eine Baufirma im Lammertal, die bereits bei mehreren Bauvorhaben in Hallein im Einsatz stand.


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Das 1. FOTO oben zeigt die Fassade des Hauses Schöndorferplatz 13 unmittelbar neben dem Halleiner Rathaus. Von den 4 Geschoßen stehen mehr als zweieinhalb Geschoße leer. Das 2. FOTO zeigt die einstige Bezirkshauptmannschaft aus Süd-West. Ganz links im Bild ist noch immer das Hinweisschild auf die Bezirkshauptmannschaft zu sehen. Auf dem 3. FOTO zeigt sich das erhebliche Ausmaß des Gebäudes. Es ist zu hoffen, dass hier schon bald wieder die Räumlichkeiten sinnvoll genutzt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die anspruchsvolle Gestaltung der Geschäftsfronten und Auslagen ist eines der wichtigsten  Erfordernisse für eine attraktive, frequentierte und somit erfolgreiche Einkaufsstadt. Zwei Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen führen dies mustergültig vor – als unbedingt nachahmenswerte Beispiele für die anderen Ge­schäfte: Danja Schorn in der Fußgängerzone und Petra Schauer am Kornsteinplatz – zwei großartige und herausragenden Gestalterinnen von Geschäftsfronten und Geschäftsauslagen. Da ergeht der dringende Appell an die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaber/innen, bezüglich Geschäfts-Girlanden eine wichtige, unbedingt  notwendige, gemeinsame Aktivität zu starten. Wenn zahlreiche Geschäfte bei einer gemeinsamen Girlanden-Einkaufsaktion mitmachen, dann wirkt sich dies auch auf den Einkaufspreis aus. Wichtig ist, dass künftig eine attraktive Vielfalt an Blütenformen und Blütenfarben in die Einkaufsstadt Hallein einzieht und diese zum farbenfrohen Anziehungspunkt macht.

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FOTOS 1 und 2:
Die großartige  Geschäftsinhaberin  Danja Schorn hat in der Hall­einer Fußgängerzone ein Wunder vollbracht. Sie verdoppelte die Pracht und Herrlichkeit ihrer hinreißenden Blumengirlanden und macht damit noch deutlicher, wie wichtig ein möglichst zahlreicher  Girlanden-Schmuck auch an den anderen Ge­schäften wäre. Eine wahre Großtat! FOTOS 3 bis 5: Danja Schorn gelang mit der Auswahl ihrer Blumengirlanden ein Meisterstück, woran man sich einfach nicht sattsehen kann. Die Detailaufnahmen zeigen, wie prachtvoll dieser Girlanden-Schmuck gestaltet und ausgeführt wurde. Einfach sensationell! – Petra Schauer, die fantastische Inhaberin des Modegeschäftes ,,Herzerl Fashion‘‘ am Kornsteinplatz, hat schon längst ihre grandiosen Blumenbehälter vor den Auslagen neu bepflanzt und ein völlig neues Erscheinungsbild ihres Geschäftes herbeigezaubert. Dieser begeisternde Auslagen-Blumenschmuck ist absolut einzigartig. FOTO 6: Das ge­schmackvolle Firmenschild von ,,Herzerl Fashion‘‘. FOTO 7: Rückblick auf die erste Bepflanzung im Frühjahr. FOTO 8: Eine der Auslagen mit dem derzeitigen Blumenschmuck. Das Foto zeigt auch, dass erheblicher Arbeitsaufwand erforderlich war, um für die formschönen Blumenbehälter vor den Auslagen Platz zu schaffen. FOTO 9: Der begeisternde Blumenbehälter in seiner beeindruckenden Eleganz. FOTO 10: Die Blütenpracht vor den Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ im Detail. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Nordeinfahrt zur Stadt Hallein wird entscheidend durch die Wohngebäude des Bauprojektes ,,Neues Ufer‘‘ geprägt. Südlich schließt sich jenes markante Objekt an, welches durch seine mit Metallteilen gestalteten Fassaden besonders ins Auge sticht. Es wurde von Immobilienmakler Andreas Pilz und Dietfried Kurz, Geschäftsführer der Firma 4plus management GmbH, errichtet und steht im Eigentum der beiden Genannten. Dietfried Kurz verfügt über das Erdgeschoß. Es sollte ursprünglich auf mehrere Geschäftsflächen aufgeteilt werden, doch Dietfried Kurz wollte schließlich die große Fläche nur an einen Mieter überantworten. Dies gestaltete sich nicht ganz einfach, da der ursprüngliche Plan, hier einen Lebensmittelmarkt anzusiedeln, an den fehlenden Autoabstellflächen scheiterte.

Doch nun trat das Unternehmen WIN WIN (Motto: Café, Bar, Spiel) in Erscheinung. Es will hier bis zum Jahresende seine 5. Filiale im Bundesland Salzburg, nach Bi­schofshofen, Eugendorf, Stadt Salzburg und Zell am See, eröffnen. In Niederösterreich, Salzburg und Tirol gibt es bereits 19 Standorte. Hinter WIN WIN stehen die Casinos Austria sowie die Österreichischen Lotterien. Die WIN WIN Standorte teilen sich in einen Gastronomie-Bereich, in dem kleine schmackhafte Speisen und Getränke konsumiert werden können und in den Spielbereich. Hier können 80 unterschied­liche Slot-Spiele gespielt werden, es gibt moderne Video Lottery Terminals, man kann die wichtigsten Sportereignisse live auf Full HD-Bildschirmen verfolgen und Live-Wetten an den tipp3-Terminals platzieren. Schließlich dienen die WIN WIN Niederlassungen auch als Annahmestelle für alle österreichischen Lotteriespiele. Doch nun gibt es erste Bedenken seitens der Bewohner aus dem angrenzenden Wohnbereich ,,Neues Ufer‘‘, die noch immer die zweifelhaften Wettbüros vor Augen haben.

Das Halleiner Stadtzentrum litt jahrelang unter der Präsenz der berüchtigten Wettbüros, die das Lebensgefühl in ihrer Umgebung nachhaltig beeinträchtigten. Rund um die schummrigen Lokalen herrschte durchwegs eine unangenehme Atmosphäre. Damit ist es schon seit geraumer Zeit vorbei und so soll es auch bleiben. ,,Die WIN WIN Standorte kann man mit den schmuddeligen Wettbüros von einst überhaupt nicht vergleichen,‘‘ betont Immobilienmakler Andreas Pilz, der im Immobilienbereich schon zahlreiche wichtige und erfreuliche Vorhaben für die Stadt Hallein realisieren konnte. Ihm liegt Hallein am Herzen, eine Präsenz der unerträglichen Wettbüros in der Stadt Hallein ist für ihn ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Dietfried Kurz, der in den vergangenen Jahren das leer stehende Areal der Halleiner Papierfabrik östlich entlang der Landesstraße in ein hervorragend funktionierendes Gewerbegebiet umwandelte und in diesem Bereich die Stadteinfahrt auf markante Art neu gestaltete und aufwertete: ,,Wettbüros, wie wir sie in Hallein kennen gelernt haben, sind für unser Objekt neben den Wohnbauten ,,Neues Ufer‘‘ absolut ausgeschlossen!‘‘

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FOTOS 1 bis 4:
Blick in verschiedene WIN WIN Lokale. FOTO 5: Im gesamten Erdgeschoß soll hier eine WIN WIN Niederlassung entstehen. FOTOS 6 und 7: Blick einmal von Nord und einmal von Süd in das zur Zeit noch völlig leere Erdgeschoß. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Rote Kreuz Tennengau lud zur Jahres-Hauptversammlung in das Halleiner Kolpinghaus. Unter den rund 150 Gästen befanden sich mit Florian Koch (Sozialstadtrat, SPÖ) und Kimbie Humer-Vogl (Stadträtin für Integration und Zusammenleben, Grüne) auch zwei Vertreter der Stadt Hallein. Wie jedes Jahr, wurde in diesem Rahmen der Jahresbericht für das vergangene Jahr präsentiert. Dieser beeindruckt mit imposanten Zahlen: Fast 68.765 freiwillige Einsatzstunden, 198 freiwillige Helfer, 10 hauptberufliche Mitarbeiter, 29 Zivildiener und Mit­arbeiter im freiwilligen, sozialen Jahr – man erkennt, das Rote Kreuz Tennengau, mit Bezirksstellen in Hallein und Golling, ist bestens gerüstet für die täglichen Herausforderungen. Damit befinden sich im Ernstfall auch alle Hallein­er­innen und Halleiner in den besten Händen. Das Leistungsspektrum des Roten Kreuzes Tennengau umfasst unter anderem Hilfeleistung in Notfällen, Rettungs- und Krankentransporte, Ambulanzdienste bei Veranstaltungen, Erste Hilfe-Ausbildung für die Bevölkerung, Blutspende-Aktionen, Behinderten-Fahrdienst, die Belieferung der städtischen Kindergärten und Tagesbetreuungs-Einrichtungen in Hallein.

 

Stadtrat Florian Koch erklärte nach der Jahreshauptversammlung unter anderem: „Ein rotes Kreuz auf weißem Grund steht für Schutz und Hoffnung in Zeiten der Not. Es steht für den Schutz von Schwachen und Bedürftigen. Dafür stehen auch die vielen Mitglieder des Roten Kreuzes im Tennengau. Jung und Alt. Vor einiger Zeit wurde auch eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe ins Leben gerufen. Ihnen allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Sie sind stets dort zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. Eine vitale Bürgergesellschaft wie unsere lebt von diesem Engagement.“ Koch bedankte sich auch bei Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy und bei Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner für ihre langjährige Arbeit: „Ein gutes Team mit guten Führungskräften: Genau das braucht es für eine so erfolgreiche Arbeit wie bei unserem Roten Kreuz um Tennengau.“

 

Auch Integration-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl bekundete ihren Respekt und dankte den vielen engagierten Helfern: „Das Rote Kreuz Tennengau hat bei der Jahreshauptversammlung einen beeindruckenden Einblick in seine wertvolle Arbeit 2018 geboten. In fast 70.000 Stunden waren die überwiegend ehrenamtlichen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter aus Liebe zum Menschen im Einsatz. Ich bin von dieser Leistung zutiefst beeindruckt und bedanke mich für den unschätzbar wertvollen Einsatz an der Gesellschaft.“

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger, der bei der Jahreshauptversammlung entschuldigt war, sind es gerade die ehrenamtlichen Helfer, die das Fundament der Gesellschaft bilden: „Das freiwillige Engagement bei allen Einsatzkräften ist vorbildlich, gerade beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Menschen helfen Menschen – genau das ist es, was unsere soziale und solidarische Gesellschaft auszeichnet. Ich stehe auch dafür, dass das Ehrenamt in Zukunft belohnt werden muss, denn gerade in Zeiten, wo alles schneller wird, gewinnt die Freizeit immer mehr Wert und darum muss man über Belohnungsmodelle für freiwillige Helfer nachdenken.“ – Auf dem oben stehenden Foto von links: Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner, Sozialstadtrat Florian Koch, Stadträtin für Integration und Zusammenleben Dr. Kimbie Humer-Vogl und Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wenn Sie hier im Ressort AKTUELLES, um zwei Beiträge weiter nach diesem Bericht hinunterscrollen, so gelangen Sie zum Bildbericht ,,40 Jahre Immobilien Springer‘‘. Dort stand auch ein Schreiben von Markus Springer an den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mittelpunkt, in dem verschiedene Kritikpunkte und Vorschläge zur Stadt Hallein angeführt sind. Markus Springer kündigte auch einen weiteren Brief an das Stadtoberhaupt bezüglich der höchst unerfreulichen Verschmutzung der Pflasterfugen im Stadtzentrum mit unzähligen Zigarettenstummeln an. Mittlerweile sind der Bürgermeister, die Vize-Bürgermeisterin und die Fraktionschefs der in der Gemeindevertretung präsenten Parteien im Besitz dieses Schreibens. Darin wird ein wichtiger Vorschlag unterbreitet, wie die Stadt sich vom Horror der auf  die Straßen gespuckten Zigarettenkippen befreien könnte. Die einfachste Methode wäre natürlich, im Stadtgebiet für die öffentlichen Straßen und Plätze ein Rauchverbot zu erlassen. Doch wäre dies wohl nur mit massiven Mitteln wirksam durchzusetzen. Markus Springer schlägt deshalb einen anderen Weg vor, um die Stadt von den reichlich unschönen und unhygienischen Zigarettenstummeln zu befreien.

Markus Springer führt in seinem Schreiben an, wie man in Japan eine einfache und für die öffentliche Hand völlig kostenfreie Methode gegen das rücksichtslose Wegwerfen der Zigarettenstummel im öffentlichen Bereich fand, die längst als selbstverständlich etabliert ist. Die Lösung dazu lautet: Aschenbecher im Hosentaschenformat. Darin findet sowohl die beim Rauchen entstehende Zigarettenasche als auch der abgerauchte Zigarettenrest Platz. Wenn also künftig jemand unbedingt im Halleiner Stadtzentrum einen Nikotinschub nötig hat, dann hält er oder sie in der einen Hand den kleinen, verschließbaren Aschenbecher und in der anderen Hand das Objekt der Begierde – die Zigarette. Die Zigarettenasche kommt ebenso in den kleinen Aschenbecher wie schließlich der Zigarettenstummel. Nur mit dem Aschenbecher in der Hand wäre also auch künftig in Hallein auf den öffentlichen Straßen und Plätzen das Rauchen erlaubt. Der kleine, handliche und mit Deckel versehene Aschenbecher müsste in allen Zigarettengeschäften bei jedem Zigarettenkauf mit angeboten werden. Damit wird mit einfachen Mitteln in Zukunft das rücksichtslose und skandalöse Verhalten der Raucherinnen und Raucher im öffentlichen Bereich unterbunden. Auch die Reinigungskräfte, die bisher mit der Hand oder mit einer Zange die unzähligen Zigarettenkippen beseitigen mussten, wären damit künftig von dieser entwürdigenden Arbeit befreit.

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FOTOS 1 bis 3:
Es ist tatsächlich unfassbar, in welchem Ausmaß das Halleiner Stadtzentrum durch die unglaubliche Rücksichtslosigkeit der Nikotinsüchtigen in Mitleidenschaft gezogen wird. Man kann sich vorstellen, wie es bei den Verursachern zu Hause aussieht. Vermutlich waten sie in knietiefen Massen von Zigarrenkippen umher… FOTO 4: Immobilien-Spezialist Markus Springer schlägt nun vor, dass alle Raucherinnen und Raucher, die von ihrem gesundheitsschädlichen Glimmstängel in Hallein nicht lassen können, die anfallende Zigarettenasche und den übrig bleibenden Zigarettenstummel in einem kleinen handlichen und verschließbaren Aschenbecher unterbringen. Rauchen ohne Mini-Aschenbecher geht nicht mehr. Somit bleiben Straßen und Plätze künftig vom Horror der weggeworfenen Zigarettenkippen verschont. Was in Japan funktioniert, sollte doch wohl auch in Hallein zu realisieren sein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist erfreulich, dass es in Hallein doch mehrere Geschäfts-Inhaber und Ge­schäfts-Inhaberinnen gibt, die durch Waren-Präsentation vor ihrem Geschäft das Stadtbild ganz entscheidend beleben und deutlich einladender gestalten. Ein großartiges Musterbeispiel dazu liefert das immer wieder faszinierende Blumengeschäft Gerald Tannenberger in der Griesgasse Nr. 1. Hier liegt gewissermaßen für alle das Eingangstor zur Halleiner Innenstadt, die aus der (gerade erst mustergültig renovierten) Griestor-Tiefgarage in die Stadt kommen. Vom frühen Frühjahr bis zum späten Spätherbst ist das Ehepaar Tannenberger bemüht, zu den Geschäftszeiten die Front ihres schönen Geschäftes mit einem immer wieder überraschenden und begeisternden Blumen- und Gewächs-Arrangement nochmals aufzuwerten. Wie unsere Fotos zeigen, gelingt das immer wieder auf überzeugende und fantastische Art. Ein täglicher, ehrenamtlicher Einsatz, welcher das Erscheinungsbild der Stadt sympathischer, gefälliger, bunter und fröhlicher macht. Dieser Ansicht schließen sich sicher auch der Tourismusverband  und die Stadtgemeinde an. Beide Institutionen könnten dafür sorgen, dass der tägliche Arbeitseinsatz jener Geschäfte, die durch Präsentation ihrer Waren auch vor dem Geschäft für eine reizvollere Stadt Hallein sorgen, auch eine offizielle Anerkennung findet. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer, Halleins herausragende Persönlichkeit im Immobilien-Bereich, feiert heuer voll Elan und motiviert, das 40jährige Bestehen seines Unternehmens ,,Springer Immobilien‘‘, das mittlerweile von seiner Tochter Marlene mit eindrucksvollem Engagement geführt wird. Bereits vor 42 Jahren, 1977, wurde das ,,Maklerbüro Springer‘‘ gegründet. Markus Springer verfolgte stets mit scharfem Gespür die Entwicklung verschiedenster Bereiche der Stadt Hallein und meldete sich bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit hohem Sachverstand zu Wort, wenn es um elementare Fragen der Stadt ging. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie sein scharfsichtiger Brief an Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mai des heurigen Jahres dokumentiert. Darin stellt Markus Springer vor allem fest, dass die Halleiner Innenstadt mehr Bewohner, mehr Gäste und mehr Kinder aufweisen müsste. Wir zitieren aus dem Schreiben mehrere Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein von besonderer Bedeutung wäre.

BEHINDERTEN-GERECHTER KLEINBUS
Wo ist der kostenfreie, behinderten-gerechte Kleinbus geblieben, der im Stundentakt
Gemeindebürger von Rif, Rehhof, Neualm, Burgfried Ost, Burgfried Süd, Griesrechen, Adneter Gries und eventuell Bad Dürrnberg ins Zentrum bringt? In St. Johann kann man sich das anschauen, wie das funktioniert – natürlich kostenlos. In Hallein wurde diskutiert, ob die Fahrt mit dem Kleinbus 1 Euro oder 1,50 Euro kosten solle. Aber es ist nach wie vor in Hallein kein behinderten-gerechter Kleinbus zu se­hen.

KEINE BÄUME UND SITZGELEGENHEITEN
Die neue Altstadt-Pflasterung ist eine große Erleichterung für Rollstuhlfahrer, Personen mit Kinderwagen, für Rollatorbenutzer und Stöckelschuh-Ladies. Aber zählen Sie bitte, wie viele Bäume, Sträucher und Bäume Sie sehen, wenn Sie von der Stadtbrücke hinauf zum Oberen Markt blicken. Zählen Sie dann gleich die öffentlichen Sitzgelegenheiten dazu, auf welchen man kostenlos verweilen, sich anlehnen und ausruhen kann. (Die neu gestaltete Wiener Mariahilfer-Straße ist dazu ein positives Beispiel).

EIN SAUBERES STADTZENTRUM
Dank der fleißigen Reinigungskräfte, die von Markus Springer wiederholt gelobt und bedankt wurden, wird das Schlimmste unterbunden. Wer ist dafür zuständig, dass Verschmutzungen erst gar nicht entstehen? Die Stadtpolizei? Markus Springer: ,,Ich sehe häufig die Stadtpolizei mit Doppelbesetzung durch die Stadt fahren, sehe wie sie stehenbleibt und der Beifahrer einem falsch geparkten Kraftfahrzeug ein Strafmandat hinter den Scheibenwischer klemmt. Der Lenker steigt bei dieser Amtshand­lung gar nicht aus. Wann  haben Sie zwei Stadtpolizisten oder Stadtpolizistinnen zu Fuß auf Streife in der Stadt gese­hen, die beispielsweise gegen jene Personen, die Abfälle oder Zigarettenstummel einfach wegwerfen, einschreiten? Ich gehe täglich mehrmals durch die Innenstadt, Doppelstreifen zu Fuß habe ich noch keine gese­hen.‘‘

EIN FREUNDLICHES TRANSPARENT FÜR DIE GÄSTE DER STADT
Markus Springer hat angeboten, auf eigene Kosten am Beginn  der Fußgängerzone zwischen Grabner-Gebäude und Volksbank-Gebäude, ein wetterfestes Transparent zu spannen. Auf der Vorderseite sollten die Besucher willkommen geheißen und auf der Rückseite verabschiedet werden – zumindst in zwei Sprachen. Die Amtsleitung der Stadtgemeinde müsste wissen, was aus diesem Vorschlag, der vom früheren Bürgermeister als sehr gut geheißen wurde, geworden ist. Ein derartiges Transpa­rent hätte auch am Ende der Eder-Straße und bei der nördlichen Stadteinfahrt am Grafinger-Haus seine Wirkung nicht verfehlt.

BEIM NÄCHSTEN MAL WEITERE ANREGUNGEN
Das nächste Mal informiert Markus Springer über den multifunktionalen Zwillingsturm auf der Pernerinsel, über die verwahrlosten Häuser in der Innenstadt, zu denen auch Objekte der Stadtgemeinde gehören, auch darüber, wie Zigarettenkippen aus den Pflasterfugen in der Altstadt entfernt werden. Weiters wird dargelegt, dass das Ortsbild-Schutzgesetz (eine sehr gute Einrichtung), von den Zuständigen nicht umfassend angewandt wird. Dass es von der früheren Stadtgemeinde-Vertretung rechtswidrig ausgehebelt wurde und die städtischen Juristen untätig zusahen. Schließ­lich geht es noch um das nahezu 18 Monate andauernde Bemühen, eine bestehende, baubehördlich genehmigte Wohnung in der Eder-Straße, ausreichend mit Licht und Luft zu versorgen und dass diese Bemühungen nun auf Kosten der Steuerzahler und des Wohnungs-Eigentümers, beim Landes-Verwaltungsgericht anhängig sind. – Abschließender Kernsatz: ,,Herr Bürgermeister, Sie haben versprochen es besser zu machen, dazu haben Sie meine Unterstützung.‘‘

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Im Foyer des Stadtkinos Hallein wurde das stolze Firmen-Jubiläum ,, 40 Jahre Springer Immobilien‘‘ in bester Stimmung gemeinsam mit Freunden, Weggefährten und Kunden gefeiert und auf eine erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘ angestoßen. Das Ziel des Unternehmens ist in erster Linie, auch weiterhin, Wohnungs-Suchenden zu einem auf ihre individuellen Wünsche abgestimmten Zuhause zu verhelfen und andererseits, Wohnungs-Vermietern die passenden Mieter zu vermitteln. Mit der engagierten Tochter Marlene an der Spitze und dem fachlich hervorragenden Mitarbeiter-Team, ist jedenfalls die weitere, erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘, auch in der 2. Generation gesichert. FOTO 1: Links: Tochter Marlene Springer, Mitte: Markus Springer, Rechts: Silvia Springer. FOTOS 2 bis 6: Die Fotos dokumentieren anschaulich den regen Besucherandrang bei der Jubiläumsfeier ,,40 Jahre Springer Immobilien‘‘. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Josef Wind, Fotos 2 bis 6: OST).

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Bei der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, waren in Hallein 13.927 Personen wahlberechtigt. Gegenüber der EU-Wahl 2014 erhöhte sich 2019 diese Zahl nur um 6 Stimmen auf 13.927. Hier die Ergebnisse noch ohne Wahlkarten-Wähler. In Hallein wurde die ÖVP mit 31,3% Wahlsieger. Die Grünen sind nun wieder an dritter Position, die FPÖ wurde damit auf Platz 4 zurückgedrängt. ,,Europa jetzt‘‘ erhielt 78 Stimmen. Kuriosität am Rande: Die KPÖ, die bei der EU-Wahl 2014 nicht angetreten war und in der Regel nur lächerliche einstellige Ergebnisse erzielte, erreichte in Hallein erdrückende 53 Stimmen bzw. 0,8% der Stimmen. Und wurde noch übertroffen: ,,Europa Jetzt‘‘ räumte in Hallein sogar 78 Stimmen ab. Die Ergebnisse für die fünf Parteien, die in der Halleiner Gemeindevertretung präsent sind, lauten folgendermaßen:

ÖVP 2031 (31,3%) +9,5%
SPÖ 1659 (25,6%) - 0,7%
GRÜ 1066 (16,4%) +1,5%
FPÖ  1039 (16,0%) - 4,2%
NEOS 566 (  8,7%)

 

Noch einige Spezialitäten aus den Wahlergebnissen der Gemeinden im Tennengau: Die mächtigste Trutzburg der ÖVP ist traditionell die Berggemeinde St. Koloman, die mit gloriosen 65,2% der Stimmen die Tennengauer Goldmedaille für die Kanzler-Partei abräumte. Auch Krispl überschritt die 60-Prozent-Grenze für die ÖVP mit glanzvollen 62,9% der Stimmen, gewann also die Silber-Medaille. Die Bronze-Medaille holte sich Abtenau mit 57,1% der Stimmen für die ÖVP. Bezüglich SPÖ war die einstige Industriestadt Hallein jahrzehntelang zuverlässiges Bollwerk. Auch jetzt bei der EU-Wahl, kommt das beste SPÖ-Ergebnis mit 25,6% aus der Bezirkshauptstadt. Die schlechteste Prozentzahl für die SPÖ im Tennengau kommt natürlich aus der unbeirrbaren ÖVP-Festung St. Koloman. Mit 8,4% Stimmenanteil bietet die SPÖ nur noch ein bemitleidenswertes Bild. Auch die langjährige SPÖ-Gemeinde Oberalm beschert der SPÖ lediglich 17,7 Prozent. Dafür entschieden sich in Russbach gleich 21,2% der Wähler für die SPÖ, gefolgt von Golling mit 19,1%.

Die Grünen eroberten in der Halleiner Gemeindevertretung mit 16,4% Platz 3, von dem die FPÖ nun auf Platz 4 verwiesen wurde. Die Grünen finden naturgemäß in den kleinen, ,,grünen‘‘ Gemeinden ohne gravierende Umweltprobleme weniger Rückhalt. Daher nur 5,2% in Annaberg (schlechtester Wert im Tennengau). Auch St. Koloman mit 5,9% oder Krispl mit 6,3% bestätigen dies. Den besten Wert erzielten die Grünen in Oberalm mit 18,5%, gefolgt vom benachbarten Puch mit 14,7%. Als grüne Ergebniszwillige präsentieren sich Adnet und Bad Vigaun mit jeweils 13.8% Stimmenanteil der Grünen. Die FPÖ verzeichnet mit 16% der Stimmen, in Hallein auch ihre Bestmarke, gefolgt von Scheffau mit 15,8%. Den tiefsten FPÖ-Absturz gibt es in Krispl mit nur 6,5%, gefolgt von Abtenau mit 9,6%. Auch hier ein Zwillingsergebnis: In Golling und Annaberg-Lungötz kam die FPÖ jeweils auf 14,8 Prozent. Die Ergebnisse für die NEOS erbrachten in Puch mit 10,2% die Bestmarke im Tennengau. Alle anderen Gemeinden liegen im einstelligen Bereich: Oberalm 9,1%, Hallein 8,7%, Kuchl 8%. Schlusslichter sind Abtenau 7,3%, Rußbach 5,1% und Annaberg mit 3,5%.

Die Ergebnisse für die glorreiche KPÖ: Zuerst die Hiobsbotschaft, denn In Rußbach trat die KPÖ sicherheitshalber gar nicht an, deshalb 0 Stimmen. Dafür schlug Putins Tennengau-Leibgarde in Scheffau erbarmungslos zu und eroberte nach heftigem Wüten 1 (eine ganze) Stimme. Doch schon in Bad Vigaun verdoppelten die KPÖ-Kämpfer ihr Wahlergebnis auf 2 Stimmen. Zweitbestes Ergebnis wurde in Puch mit 15 Stimmen erreicht, Sieger im Wettstreit um KPÖ-Stimmen wurde Hallein mit bewundernswerten 53 Stimmen. Abschließend noch die Stimmen-Ausbeute für ,,Europa Jetzt‘‘. Man sollte annehmen, dass die Ergebnisse aus Krispl mit 2 Stimmen, Annaberg-Lungötz mit 3 Stimmen, St. Koloman mit 3 Stimmen und Adnet mit 4 Stimmen für den gesamten Tennengau gültig sind. Irrtum. ,,Europa Jetzt‘‘ erhielt in Golling 13, in Oberalm 17, in Puch 20 und in Hallein sogar erstaunliche 78 Stimmen. – (Odo Stierschneider).

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Kürzlich übergab die Leiterin des Halleiner Standesamtes, Berta Aschauer, an Bürgermeister Alexander Stangassinger den eindrucksvollen Jahresbericht 2018. Die wichtigsten Daten: 2018 gab es 91 Trauungen, Steigerung von 30 Prozent. 817 Geburten (2017: 846), 151 Sterbefälle und insgesamt 10.564 Personenstands-Fälle. Für den Halleiner Bürgermeister ist der Bericht zufriedenstellend: ,,Im Standesamt wird generell gut gearbeitet. Die Steigerung bei den Hochzeiten zeigt, das Hallein ein attraktiver Ort ist, um zu heiraten.‘‘ Generell sieht Stangassinger nach wie vor Bedarf, die Verwaltung in ihren Abläufen effizienter zu gestalten: ,,In den nächsten Monaten werden die ersten Schritte erfolgen.‘‘

 

Eheschließungen: Insgesamt 91 Verlobte schenkten den Halleiner Standesbeamtinnen und dem Standesbeamten das Vertrauen und „trauten sich“, in Hallein trauen zu lassen. Damit konnte die Anzahl der Trauungen um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die jüngste Ehefrau war 20 Jahre alt, die älteste 68. Jahre. Der jüngste Ehemann war 20 Jahre alt, der älteste 71 Jahre. Der größte Altersunterschied zwischen Ehemann und Ehefrau betrug 25 Jahre.

Geburten: Gegenüber 2018 gingen die Geburten zwar leicht zurück. Dennoch wurde die 800-Marke überschritten. So beurkundeten die Halleiner Standesbeamtinnen respektable 812 Geburten (2017: 846 Geburten). Mit österreichischer Staatsbürgerschaft wurden 677 Kinder beurkundet. Bei den beliebtesten Vornamen der Mädchen gibt es folgende Reihung: Lara, Sarah, Emma, Johanna, Magdalena und Julia. Die Burschen führt Tobias an, danach folgen Maximilian, Jakob, Felix, Lukas und Florian.

 

Sterbefälle: In Hallein sind im Jahr 2018 151 Personen verstorben. 68 der beurkundeten Todesfälle waren Frauen und 83 waren Männer. Die älteste Frau starb im Alter von 101 Jahren (der Durchschnitt betrug 80,41 Jahre), der älteste Mann wurde 83 Jahre alt (Durchschnitt: 75,6 Jahre). Sechs Verstorbene kamen aus dem Ausland.

 

Personenstands-Fälle: Das Halleiner Standesamt hatte im Jahr 2018 sage und schreibe 10.564 Personenstands-Fälle, also mehr als 40 pro Arbeitstag,  zu bearbeiten. Exakt statistisch erfasst sind 297 gemeinsame Obsorge-Erklärungen und 53 Obsorgen bei Gericht, 325 Vaterschafts-Anerkennungen, 174 Scheidungsfälle und 642 Staatsbürgerschafts-Nachweise. Zusätzlich hat das Standesamt Hallein 2832 Personenstands-Fälle von anderen Gemeinden nacherfasst, geprüft und freigegeben. Zahlreiche Nacherfassungen des Geburtenbuches, des Ehebuches, des Sterbebuches, das Führen der Staatsbürgerschafts-Evidenz, das Ausstellen von Staatsbürgerschafts-Nachweisen oder das Ausscheiden aus dem Staatenverband usw. gehören dazu. – Das Foto oben zeigt von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, die leitende Standesbeamtin Berta Aschauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Kürzlich stellte Rudolf Steinbichler das Konzept seines Mobilen Pflege-Fachdienstes Bürgermeister Alexander Stangassinger vor: „Wenn ein Familienmitglied aus Altersgründen plötzlich pflegebedürftig wird, stoßen viele Angehörige an ihre Grenzen. Oft sind sie im Berufsleben gebunden und können zu wenig Zeit für eine angemessene Versorgung aufbringen. Dennoch möchte man dem geliebten Menschen den Wunsch nach einem Leben in seinem vertrauten Zuhause erfüllen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen nach Hause und bieten Hilfestellung in all jenen Situationen, die sie auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht mehr alleine bewältigen können“. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger bedeuten derartige soziale Service-Unternehmen einen erheblichen Mehrwert für die Bewohner der Stadt Hallein. Dazu ergänzte der Bürgermeister: „Würdevolles Leben im Alter muss gesichert sein. Der Staat ist hier zu wenig aktiv. Das Thema Pflege ist dem Bund und dem Land Salzburg nur offiziell wichtig, getan wird effektiv wenig. Deshalb benötigen wir private Initiativen, die den Menschen vor Ort helfen. Der Mobile Pflege-Fachdienst ist eine echte Bereicherung für Hallein.“


Rudolf Steinbichler besitzt umfangreiche Erfahrung in allen Facetten der Pflege: Lang-, Kurzzeit- und Akut-Pflege, Hauskranken-Pflege, Palliativ-Pflege, demenzielle Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen. Arbeit (psycho – sozial) mit und Pflege von Menschen, die schwerst geistig und körperlich beeinträchtigt sind. Ebenso besitzt Rudolf Steinbichler umfassende Erfahrungen in den medizinischen und pflegerischen Spezialbereichen Geriatrie, Dermatologie, Onkologie, Urologie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Psychiatrie und forensische Psychiatrie. Der Mobile Pflege- Fachdienst beinhaltet die Pflegebetreuung, die Hauskrankenpflege, die Heimhilfe, den Besuchs-/Begleit- und Bringdienst, die Palliativ-Pflege sowie die Pflege von Wachkoma-Patienten. Rudolf Steinbichler gewährleistet die bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Versorgung, Betreuung sowie Unterstützung zu Hause in vertrauter Umgebung und das in jedem Lebensalter. Weiters wird den Menschen die Möglichkeit geboten, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, um Krankenhaus-Aufenthalte zu verkürzen oder sogar zu vermeiden. Abschließend betonte Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Den Mut und die Bereitschaft, ein solches Unternehmen auf die Beine zu stellen, muss man erst einmal aufbringen. Ich freue mich, dass Rudolf Steinbichler es gewagt hat und wünsche ihm alles Gute.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto Bürgermeister Alexander Stangassinger und DGKP Rudolf Steinbichler. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Allzu lange bildete Halleins reizvollste Auslagenfront mitten in der Fußgängerzone einen trostlosen Anblick. Seit das Fachgeschäft Hickade, welches einst Glaswaren und Haushaltsartikel führte, geschlossen wurde, fand sich in dieser erstklassigen Geschäftslage jahrelang kein Mieter. Verschuldet wurde die Situation auch durch das immer massivere Auftreten der Internet-Handelsgiganten, allen voran natürlich Amazon. Der Handelsriese bezahlt in Österreich keine Steuern, ganz im Gegensatz zu allen Geschäftsinhabern in Hallein. Während die Steuerleistungen der heimischen Unternehmen sicherstellen, dass die Stadt Hallein auch weiterhin Straßen reparieren, Kanalleitungen bauen, die Wasserversorgung sicherstellen und Tiefgaragen erneuen kann, ist jede Summe, die an Amazon bezahlt wird, für Österreich, für das Land Salzburg und für die Stadt Hallein zur Gänze für immer verloren. Und in Hallein sind zahlreiche leerstehende Geschäftslokale der Beweis für den grassierenden Amazon-Wahnsinn. Doch nun wird, zumindest das einstige Geschäftslokal Hickade, wieder mit neuem Leben erfüllt. Die Firma Palmers übersiedelt mittelfristig von der Thunstraße in die Fußgängerzone. Die Anzahl der Geschäfte bleibt damit in Hallein zwar gleich, aber endlich wird der jahrelange Schandfleck in der Fußgängerzone beseitigt, was sich ganz entscheidend auf das Stadtbild auswirken wird. Die Räumlichkeit der bestehenden Palmers-Filiale wäre groß genug, um hier endlich einen dringend benötigten Nahversorger im Stadtzentrum anzusiedeln.

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FOTOS 1 und 2:
Allzu lange verschandelte das Objekt des einstigen Fachgeschäfts Hickade nach seiner Schließung das Halleiner Stadtzentrum. FOTO 3: Doch nun tut sich der berühmte Silberstreif am Horizont auf. Die Palmers-Filiale übersiedelt von der Thunstrasse in die Räumlichkeiten hierher mitten in die Fußgängerzone. Es ist erstaunlich, dass so lange niemand für diese Geschäftsräume mit Halleins markantester Auslagenfront, die noch dazu perfekten Schutz bei Regen bietet, ernsthaftes Interesse zeigte. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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JES Elektrotechnik-Geschäftsführer René Jung lud kürzlich zum Richtfest seines neuen Standortes in Hallein. Bei der Gleichenfeier bedankte sich der Auftraggeber bei allen bauausführenden Firmen für die bisher erfolgreiche, unfallfreie Arbeit sowie für den raschen, termingerechten Baufortschritt. Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger war zur Feier eingeladen. Er gratulierte dem Geschäftsführer zur Firstfeier und zeigte sich erfreut, dass das erfolgreiche High-Tech-Unternehmen in Hallein präsent bleibt: „Hallein hat einige attraktive Standorte für Unternehmen, so auch das ehemalige Almbacharena-Gelände. Es freut mich, dass JES Elektrotechnik die neue Unternehmens-Zentrale bei uns errichtet. Derartige Unternehmen stärken den Wirtschaftsstandort Hallein, das ist von größter Bedeutung für die Stadt.“

 

Für Bürgermeister Stangassinger ist die Stadt Hallein als Wirtschaftsstandort aber noch nicht dort, wo es seiner Meinung nach sein könnte: „Wir müssen als Stadt generell attraktiver werden, ich denke, in der Vergangenheit ist hier zu wenig passiert. Ein Beispiel: Es dauert teilweise noch zu lange, Genehmigungen zu erteilen – hier müssen wir effizienter werden, denn auch eine rasche und fundierte Abwicklung der Genehmigungen zählt zur guten Serviceleistung einer Stadt und für alle Unternehmen ist dieses Service wichtig: Wer bauen will und darf, der soll nicht vor unnötige, bürokratische Blockaden gestellt werden“, gibt Stangassinger die Richtung für seine Amtsperiode vor.

 

René Jung sagt über seinen neuen Standort: „Wir investieren hier 2,6 Millionen Euro in unsere Unternehmens-Entwicklung. Sämtliche Bauaufträge haben wir an zuverlässige regionale Firmen vergeben. Eine ganz besondere Freude macht uns der Eingangsbereich: Er ist einem Tunnelportal nachgebildet. So verbinden wir die neue Unternehmenszentrale mit unserem Kerngeschäft.“ Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Es freut mich, dass JES die Bauarbeiten an regionale Unternehmen vergeben hat, denn solch ein regionales Engagement stärkt gezielt auch die heimische Wirtschaft“.


ZAHLEN – DATEN – FAKTEN
ZUR FIRMA JES ELEKTRONIK

JES Elektrotechnik ist ein führender Anbieter von Umweltsensorik-Lösungen für Verkehrs-Anwendungen wie Tunnels, Tiefgaragen und Straßen-Wetterstationen. In fast allen Straßentunneln Österreichs sorgen Lösungen von JES für saubere Luft und ausreichende Beleuchtung und ermöglichen damit ein sicheres Durchfahren der Tunnel. Dafür steht die Marke „JES tunnelsicherheit.at“, mit der JES Marktführer im deutschen Sprachraum ist. Tunnelsicherheit aus Österreich wird aber auch in anderen Ländern geschätzt. In den letzten Jahren konnten JES Sensoren nach China, Vietnam, Brasilien und Norwegen verkauft werden. Dieser internationale Wachstumskurs wird konsequent fortgesetzt. Dazu ist JES Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger DURAG GROUP eingegangen, die intelligente Lösungen in den Bereichen Feuerungstechnik, Umweltmesstechnik und Prozessdaten-Management anbietet und über eine weltweite Vertriebs-Organisation verfügt.

 

JES wurde 1990 in Hallein gegründet und war seither in Räumlichkeiten der Eugen-Grill-Werke in der Davisstraße untergebracht. Diese Räumlichkeiten wurden im Laufe der Jahre zu klein. Die Unternehmens-Entwicklung führte bei Firmenchef René Jung zur Erkenntnis, dass ein weiteres Wachstum nur an einem anderen Standort stattfinden könne. Dieser wurde erfreulicher Weise an der Almbacharena gefunden. Die Übersiedlung in die neue Unternehmens-Zentrale ist für Ende September dieses Jahres geplant. Das oben stehende Foto zeigt Geschäftsführer René Jung, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Baumeister Ing. Andreas Waldmann und Wolfgang Buchegger vom Architekturbüro Salmhofer vor dem an einen Tunnel erinnernden Eingangsbereich der neuen JES-Unternehmens-Zentrale. (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Die Nationalrats-Abgeordnete und EU-Wahl-Kandidatin Muna Duzdar und ihre Nationalrats-Kollegin Conny Ecker (beide SPÖ) besuchten die Stadt Hallein. Wichtigster Programmpunkt: Eine Führung durch den Halleiner Leitbetrieb AustroCel. Das Zellstoff-Unternehmen gilt hinsichtlich erneuerbarer Energienutzung als Vorzeige-Betrieb. Ein eigenes Kraftwerk, eigene Biogas- und Bioethanol-Verwertung, eine Photovoltaik-Anlage zum Einspeisen in das Stromnetz – dieser Mix an Energieträgern beeindruckte die SPÖ-Energiesprecherin Muna Duzdar. Sie betonte: „Genau diese modernen und diversifizierten Energieanlagen sind es, die Österreich und darüber hinaus ganz Europa braucht. Ich kann solche Betriebe mit zeitgemäßen Anlagen nur begrüßen und andere Firmen auffordern, ebenfalls solche oder ähnliche Wege zu gehen. Wir sind es unserer Gesellschaft und den nächsten Generationen schuldig, nachhaltige und effiziente Wege im Umgang mit unseren Ressourcen zu beschreiten.“

 

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt und lobt ebenfalls die Strategie, die AustroCel bei der Energiegewinnung beschreitet: „AustroCel holt so ziemlich alles aus dem Werkstoff Holz heraus, was möglich ist: modern, nachhaltig und umweltschonend. Und 20.000 Haushalte in Hallein und Umgebung profitieren von der Energieanlage des Betriebes: Auch darauf kann man als Bürgermeister stolz sein.“ Doch nicht nur die Methoden in der Energie-Gewinnung und -Nutzung sind bei AustroCel laut Stangassinger vorbildlich. Das Stadtoberhaupt betont: „Hallein hat mit dem Wegfall der alten Papierfabrik einen fatalen Einschnitt im Wirtschaftsbereich hinnehmen müssen. Hunderte Arbeitsplätze gingen damals verloren. Jetzt, mit 250 Beschäftigten, ist die AustroCel wieder ein wichtiger Arbeitgeber unserer Stadt.“

 

Nationalrats-Abgeordnete Muna Duzdar erkundigte sich bei ihrem Besuch auch über die Beschäftigungspolitik des Unternehmens AustroCel. Die Antworten der Geschäftsführung waren für die SPÖ-Politikerin äußerst zufriedenstellend: „AustroCel ist vom Standort Hallein überzeugt und investiert weiter in den Standort in Hallein. Damit verbunden wird es wohl auch wieder mehr Arbeitsplätze geben.“ Die Flachgauer Nationalrats-Abgeordnete Conny Ecker verfolgte stets mit großem Interesse die historische Entwicklung der Halleiner Papierindustrie. Für sie ist klar: „Man sieht, dass AustroCel es geschafft hat, mit neuen Ideen und modernen Techniken wieder Arbeitsplätze in der so gebeutelten Halleiner Industrie zu schaffen. Dieser Weg ist vorbildlich und nach unseren Gesprächen heute bin ich zuversichtlich, dass diese hochwertigen Arbeitsplätze weiterbestehen beziehungsweise ausgebaut werden können.“

AustroCel-Fakten: An der Spitze von AustroCel Hallein steht CEO Dipl. Ing. Jörg Harbring. Das Unternehmen erzeugt jährlich aus 850.000 Festmetern Holz 155.000 Tonnen Zellstoff. Für 2020–2021 ist eine Produktions-Erhöhung auf 170.000 Tonnen geplant. AustroCel Hallein liefert auch 96 GWH Grünstrom und 110 GWH Fernwärme sowie  umweltfreundlichen Strom aus insgesamt 10.000 Quadratmetern Photovoltaik. !4.000 Haushalte werden mit Fernwärme und 29.000 Haushalte mit Grünstrom versorgt. Darüber hinaus bemüht sich das Unternehmen, vorwiegend Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu beziehen und wo immer es möglich ist, die Eisenbahn als Transportmittel einzusetzen. AustroCel wurde in Österreich mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet. Das Halleiner Unternehmen ist mit seinem Textilzellstoff aus Nadelholz (Viskosezellstoff) in China Marktführer. Lehrlinge, Fachkräfte und Ingenieure werden laufend gesucht. CEO Jörg Harbring: ,,Wir sind ein High-Tech-Betrieb!‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto Nationalrats-Abgeordnete und EU-Wahl-Kandidatin Muna Duzdar, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Nationatrats-Abgeordnete Conny Ecker. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein, Text-Ergänzungen: Odo Stierschneider).

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Am Freitag, 10. Mai 2019, fand im Beisein von rund 150 Gästen, im Halleiner Kolpinghaus am Schöndorferplatz, die Jahres-Hauptversammlung des Roten Kreuzes Tennengau statt. Unter den Gästen waren mit Florian Koch (Sozialstadtrat, SPÖ) und Kimbie Humer-Vogl (Stadträtin für Integration und Zusammenleben, Grüne) auch zwei Vertreter der Stadt Hallein dabei. Wie jedes Jahr wurde in diesem Rahmen der Jahresbericht für das vergangene Jahr präsentiert. Dieser beeindruckt mit imposanten Zahlen: 68.765 freiwillige Einsatzstunden, 198 freiwillige Helfer, zehn hauptberufliche Mitarbeiter, 29 Zivildiener und Mitarbeiter im freiwilligen, sozialen Jahr – man erkennt, das Rote Kreuz Tennengau, mit Bezirksstellen in Hallein und Golling, ist bestens gerüstet für die tagtägliche Arbeit: damit wissen sich alle Halleinerinnen und Halleiner auch im Ernstfall in besten Händen. Das Leistungs-Spektrum des Roten Kreuzes im Tennengau reicht vom Rettungs- und Kranken-Transport über Ambulanzdienste bei Veranstaltungen und Erste-Hilfe-Ausbildung für die Bevölkerung bis hin zum Behinderten-Fahrdienst oder zur Belieferung der städtischen Kindergärten und Tagesbetreuungs-Einrichtungen in Hallein, zu Blutspende-Aktionen und vielem mehr.

 

Stadtrat Florian Koch lobte nach der Jahres-Hauptversammlung vor allem die Jugendarbeit: „Ein rotes Kreuz auf weißem Grund steht für Schutz und Hoffnung in Zeiten der Not. Es steht für den Schutz von Schwachen und Bedürftigen. Dafür stehen auch die vielen Mitglieder im Tennengau, Jung und Alt. Vor einiger Zeit wurde ja auch eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe ins Leben gerufen, ihnen allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Sie sind stets dort zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. Eine vitale Bürgergesellschaft wie unsere lebt von diesem Engagement.“ Koch bedankte sich auch bei Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy und bei Bezirksrettungs-Kommandant Peter Steiner für ihre langjährige Arbeit: „Ein gutes Team mit guten Führungskräften: Genau das braucht es für ein solch erfolgreiche Arbeit wie bei unserem Roten Kreuz um Tennengau.“

 

Auch Integrations-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl bekundete ihren Respekt und dankte den vielen engagierten Helfern: „Das Rote Kreuz Tennengau hat bei der Jahres-Hauptversammlung einen beeindruckenden Einblick in seine wertvolle Arbeit 2018 geboten. In fast 70.000 Stunden waren die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Liebe zum Menschen im Einsatz. Ich bin von dieser Leistung zutiefst beeindruckt und bedanke mich für den unschätzbar wertvollen Einsatz an der Gesellschaft.“

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ), der bei der Jahres-Hauptversammlung entschuldigt war, sind es gerade die ehrenamtlichen Helfer, die das Fundament der Gesellschaft bilden: „Das freiwillige Engagement bei allen Einsatzkräften ist vorbildlich, gerade beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Menschen helfen Menschen – genau das ist es, was unsere soziale und solidarische Gesellschaft auszeichnet. Ich stehe auch dafür, dass das Ehrenamt in Zukunft belohnt werden muss, denn gerade in Zeiten, wo alles schneller wird, gewinnt die Freizeit immer mehr Wert und darum muss man über Belohnungsmodelle für freiwillige Helfer nachdenken.‘‘ – Das oben stehende Foto zeigt Bezirks-Rettungs-Kommandant Peter Steiner, Sozialstadtrat Florian Koch, Stadträtin für Integration und Zusammenleben Dr. Kimbie Humer-Vogl und Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Für die Stadtpolizei Hallein wird wieder eine Jungpolizistin ausgebildet. Pia Hofer hat sich im Bewerbungsverfahren durchgesetzt und startet am Montag, 13. Mai 2019, ihre Polizei-Grundausbildung am Bildungszentrum Großgmain. Diese Grundausbildung an der Sicherheits-Akademie dauert zwei Jahre. Während dieser Ausbildungsphase absolviert die Aspirantin  auch ein 7-monatiges Berufspraktikum an ihrer zukünftigen Dienststelle. Vor ihrem Ausbildungsstart stattete Hofer dem neuen Bürgermeister Alexander Stangassinger einen Besuch ab und zeigte sich höchst motiviert für ihren künftigen Weg.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte, dass eine funktionierende Stadtpolizei unverzichtbar für die Stadt Hallein sei. „Wir setzen uns schon lange für mehr Stellen bei der Stadtpolizei ein. In Hallein hat man es verabsäumt, die Stadtpolizei für die Stadt angemessen aufzustellen. Wir erfüllen zwar jetzt unsere Planstellen, mit Pia Hofer als Aspirantin haben wir da kurzfristig sogar einen Überhang und können mehr Nachtdienste leisten. Trotzdem werden wir versuchen, in den nächsten Jahren in kleinen Schritten mehr Planstellen zu realisieren, damit auch hier unsere Mit­arbeiter entlastet werden und die Präsenz erhöht wird‘‘, sagt der Bürgermeister. – Das Foto oben zeigt von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Aspirantin Pia Hofer und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Das zehnjährige Bestehen feierte das Halleiner Büro für Interkulturelles Zusammenleben im Rahmen der IKU-Festivaltage von 8. bis 11. Mai. Am ersten Tag wurde die Ausstellung "50 Jahre Migration als Teil der Stadtgeschichte Halleins" im Keltenmuseum eröffnet. Dazu gab es Melodien und Tänze aus verschiedenen Ländern vom Tanzorchester des Musikums Hallein. Weiters wurde der Film "Geteiltes Glück" von Hans-Peter Traunig gezeigt. An den weiteren Festivaltagen gab es unter anderem ein Theaterstück zum Thema Integration im Theaterobjekt zu sehen. Dazu kamen zahlreiche kulinarische Grenzgänge, Workshops, Lesungen und vieles mehr. Drei Frauen sind im Büro für Interkulturelles Zusammenleben tätig: Leiterin Gerlinde Ulucinar und die Beraterinnen Salina Özdemir und Neda Kuric. Mit dem Café Braun, dem Café Klappacher, der Café Bar Sole und dem GelatOK konnten gleich vier Halleiner Betriebe als Kooperationspartner des Festivals gewonnen werden.

 

Musik, Theater, Tanz, Kulinarik und das Thema Vielfalt bestimmten die IKU- Festivaltage in Hallein. An die 30 Veranstaltungen und Initiativen fanden von Mittwoch, 8. Mai 2019 bis Samstag, 11. Mai 2019 in Hallein statt. „IKU steht für vorbildliche Integrationsarbeit. Es ist zentrale Drehscheibe und zugleich Netzwerk im interkulturellen Zusammenleben der Tennengauer Bezirkshauptstadt“, so Landesrätin Andrea Klambauer (NEOS), die unter anderem für Integration zuständig ist, bei der Eröffnung. „Das Büro für interkulturelles Zusammenleben leistet seit zehn Jahren einen großen Beitrag für ein gutes Miteinander aller Menschen“, betonte Klambauer weiter, die sich bei den Mitarbeiterinnen für deren Engagement und die vielen Ideen, die diese Vielfalt positiv erlebbar machen, bedankte. „Dazu zählt dieses Festival mit einem bunten Programm für die ganze Familie. Migrationsbewegungen gehören seit jeher zu Europa und haben auch Hallein, wo mittlerweile Angehörige aus 30 Nationen leben, immer wieder unterschiedlich geprägt. Das IKU Festival bietet erlebnisreiche Tage und gemeinsamen Spaß und Freude“, zeigte sich die Landesrätin überzeugt.

Bei IKU, der Integrations-, Anlauf- und Servicestelle der Stadtgemeinde Hallein, werden mehr als 3.000 Beratungen von einem interkulturellen Team, das aus Neda Kuric, Saliha Özdemir und Gerlinde Ulucinar besteht, durchgeführt. Menschen aus rund 30 verschiedenen Herkunftsstaaten werden informiert, begleitet und vermittelt. Darüber hinaus gibt es Projekte und Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und Frauen zu verschiedenen Themenschwerpunkten im Bereich Integration. Finanziert wird das IKU-Büro für interkulturelles Zusammenleben vom Land Salzburg und der Stadtgemeinde Hallein. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger wies darauf hin, dass die Integration in Hallein eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte sei. Die weitere Zusammenarbeit mit dem IKU-Büro sei zum Wohl der Stadt unerlässlich. Mitbürger aus fremden  Kulturkreisen  leben bereits in der 4. Generation in Hallein. Eine weitere Zusammenarbeit mit IKU zum Wohl unserer Stadt sei unabdingbar. Per Video-Film überbrachte Landtagsabgeordnete und Integrations-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) eine ausführliche Grußbotschaft anlässlich des 10jährigen Bestehens des IKU-Büros in Hallein. – (LK, OST).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Landesrätin Andrea Klambauer (mit gelber Jacke), Bürgermeister Alexander Stangassinger sowie Vizebürgermeisterin und Kultur-Stadträtin Rosa Bock vor demn Keltenmuseum inmitten von Mitwirkenden an der Eröffnung des viertägigen IKU-Festivals. FOTOS 2, 3 und 4: Am Rednerpult Landesrätin Andrea Klambauer, Bürgermeister Stangassinger und die Leiterin des IKU-Büros Gerlinde Ulucinar. FOTOS 5 und 6: Die Jüngsten unter den Mitwirkenden am Eröffnungsfest beherrschten vorzüglich das Geigenspiel. – (Foto 1: Odo Stierschneider, alle anderen Fotos: Adi Aschauer).

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Am 8. Mai 2019 stimmte sich Verkehrslandesrat Stefan Schnöll mit den Gemeinden Hallein, Grödig, Anif, und Stadt Salzburg bezüglich eines gemeinsamen Verkehrskonzepts für diesen Korridor ab. „Wir werden gemeinsam ein überregionales Verkehrskonzept erarbeiten, das den Bedürfnissen der Bürger und insbesondere auch der Pendler entspricht. Wir treffen einander im Herbst zu einem Anschlusstermin und arbeiten gemeinsam Hand in Hand für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs“, sagte Landesrat Schnöll. „Dieser heutige Termin war ein wichtiger Informationsaustausch. Dabei wurden die betroffenen Gemeinden über die anstehenden und geplanten Änderungen und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr in Kenntnis gesetzt. Ich bedanke mich beim Verkehrslandesrat für diese Initiative, denn ich bin sicher, dass dadurch in Zukunft eine noch bessere gemeinsame Abstimmung untereinander sichergestellt wird. Denn es geht nur gemeinsam“, ergänzte Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner.

 

Die Linien 170 (Hallein – Taxach – Anif – Salzburg Hauptbahnhof) und 175 (Rif – Anif – Salzburg Hauptbahnhof) fahren künftig von Montag bis Freitag im 15-Minuten-Takt und an Wochenenden im 30-Minuten-Takt. Die Linie 170 fuhr bisher halbstündlich unter der Woche und teilweise zweistündlich an Wochenenden. Hallein profitiert von einer Verdichtung des Takts aufgrund der zusätzlichen Einführung der neuen Linie 175 (Rif – Salzburg). Davon profitiert besonders die Rifer Bevölkerung. Es wird in Kombination mit dem bestehenden Angebot dadurch ein 15-Minuten-Takt in die Stadt Salzburg möglich. Als innerstädtisches Verkehrsmittel wird in Hallein voraussichtlich im Herbst 2019 die Stadtbuslinie L45 eingerichtet. Sie verbessert das innerstädtische Verkehrsangebot von Rif über Rehhof bis Hallein (Krankenhaus). Der Takt ist stündlich geplant.

 

"Das öffentliche Verkehrsangebot zu verbessern, ist mir ein wichtiges politisches Anliegen. Zum einen müssen wir den öffentlichen Verkehr über die Gemeindegrenzen hinausdenken. Zum anderen wollen wir die Stadtteile in Hallein mit attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen besser anbinden. Es freut mich, dass wir bereits erste Erfolge aufweisen können", so Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger. Der Salzburger Verkehrsverbund ist bereits beauftragt, weitere Verbesserungen in der Infrastruktur, zum Beispiel Haltestellen, und im Angebot zu entwickeln. Diese werden gemeinsam mit den Bürgermeistern und dem Land anschließend beraten. Alle Partner waren sich einig, dass die vom Land eingeleitete Tarifreform und die Einführung von Regionen-Tickets ein richtiger und wichtiger Schritt ist. "Ich danke den Bürgermeistern für ihre Unterstützung bei der Tarifreform. Es ist wichtig, dass wir hier alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die neuen Tickets ordentlich bewerben. Wir wollen mehr Leute dazu bewegen, vom Auto auf Öffis umzusteigen“, betonte Landesrat Schnöll. – (Salzburger Landeskorrespondenz. Foto: Odo Stierschneider).

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Wie DER SALZSCHREIBER hier im Ressort AKTUELLES bereits berichtete, investierte die Stadt Hallein 960.000 Euro in die umfassende Renovierung ihrer beiden Tiefgaragen – Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der Geschäftsführerin der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft Gabriele Pichler zum erfolgreichen Projektabschluss. Nach nur 4 Monaten Bauzeit stehen In den beiden Parkgaragen seit 2. Mai 2019, auf insgesamt drei Ebenen nun 549 unterirdische Parkplätze für die Bevölkerung bereit. Die Tiefgaragen haben, wie unsere obenstehenden Fotos zeigen, ein freundliches, helles und übersichtliches Erscheinungsbild bekommen. Dem immer stärker werdenden Trend zum umweltfreundlichen Elektro-Auto wurde ebenfalls entsprochen. So gibt es nun im Obergeschoß der Altstadtgarage vier völlig in grüner Farbe gehaltene E-Tankstellenplätze, an deren Fertigstellung noch gearbeitet wird. (Siehe dazu oben die beiden letzten Fotos). Die E-Tankstellenplätze befinden sich zu beiden Seiten der Ab- bzw. Auffahrt zwischen den beiden Parkdecks. Sie sind je nach Bedarf jederzeit erweiterbar. Auch in der Zentrumsgarage an der Zufahrt zur Salzberghalle wurden vier E-Ladestationen errichtet. (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadtpolizei Hallein erhält eine erfreuliche Verstärkung. Seit 2. Mai 2019, zählt nun Melanie Santin als Inspektorin zum Team der Stadtpolizei. Beachtlich, erfreulich und respektabel: Sie absolvierte die Sicherheits-Akademie als eine der drei Lehrgangsbesten mit Auszeichnung! Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer gratulierten der neuen Stadtpolizistin und waren sichtlich stolz über diesen großartigen Ausbildungserfolg. „Sicherheit ist eine unserer politischen Kernaufgaben. Deshalb ist für uns eine bestens ausgebildete und ausgestattete Stadtpolizei ein wichtiges kommunalpolitisches Anliegen,“ so Bürgermeister Alexander Stangassinger, der weiters, übereinstimmend mit Stadtamtsdirektor Erich Angerer, feststellte: „Engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Markenzeichen einer exzellenten Verwaltung. Melanie Santin zeigte uns bereits in ihrer Polizeiausbildung, dass sie alle Voraussetzungen dafür mitbringt.“ Das oben stehende Foto zeigt Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Stadtpolizistin Inspektorin Melanie Santin und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Von der Sanierung der beiden Halleiner Parkgaragen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, profitierte auch die damit beschäftigte Bauwirtschaft. Ab jetzt stehen den Benützern zwei generalsanierte und zeitgemäße Parkgaragen zur Verfügung. Ganz besonders freut mich die professionelle Abwicklung, bei der auf die Bedürfnisse der Garagen-Benützer  eingegangen und zeitlich eine Punktlandung erreicht wurde.“ Mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Alexander Stangassinger der Geschäftsführerin der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft Gabriele Pichler (siehe Foto oben) zu dem erfolgreichen Projektabschluss in der Rekordzeit von nur vier Monaten. Die Stadtgemeinde Hallein stellt nun, nach einem Investitions-Volumen von 960.000 Euro für die Parkgaragen-Sanierung, der Bevölkerung zwei moderne Tiefgaragen mit insgesamt 549 Parkplätzen zur Verfügung.

 

Die Halleiner Parkgaragen mit der seit 30 Jahren bestehenden Zentrumsgarage nahe der Salzberghalle und der vor 28 Jahren errichteten Altstadtgarage beim Griesplatz, können nach nur viermonatiger Bauzeit, bereits die gelungene Generalsanierung beider Tiefgaragen bekanntgeben. Seit 2. Mai 2019 stehen die Tiefgaragen wieder in Vollbetrieb. Die Lüftungs- und Brandmelde-Zentralen wurden komplett erneuert, die Notbeleuchtung auf modernsten Stand gebracht, die Tiefgaragen-Beleuchtung auf LED umgestellt und ein neues, helles Beleuchtungskonzept umgesetzt. Brandneu: Vorerst vier optisch wirksam gekennzeichnete E-Tankstellenplätze in der Altstadtgarage im oberen Parkdeck und vier E-Ladestationen in der Zentrumsgarage wurden von der Salzburg AG errichtet. Diese E-Tankstellenplätze sind je nach Bedarf erweiterbar. Die Stromversorgung für diese Pkw Ladestationen erfolgt über ein eigenes Versorgungsnetz und wird von der Salzburg AG direkt mit den Fahrzeughaltern verrechnet. Einen weiteren wichtigen Bestandteil der Garagen-Sanierung bildeten die umfangreichen Maler- und Mauerwerkarbeiten. Sie tragen für ein freundliches und übersichtliches Erscheinungsbild der Tiefgaragen bei.

 

„Wir sind unserem Besitz verpflichtet“, so Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es ist uns ein Anliegen, dass unsere infrastrukturellen Anlagen am Stand der Technik sind und vor allem auch die Sicherheits-Standards allen Anforderungen entsprechen. Wir achten auch sorgfältig auf eine sparsame, wirtschaftliche und zweckmäßige Instandhaltung“. Während der Renovierungsarbeiten in den Tiefgaragen gab es auch eine Premiere: Erstmals in Hallein wurde ein Shuttledienst für Besucher von Veranstaltungen in der Salzberghalle eingerichtet, um den Entfall der Parkplätze in der Zentrumsgarage aufzufangen. Im Februar und März 2019 wurde dazu ein Ersatzparkplatz beim Thomas-Stangassinger-Sportplatz in Gamp eingerichtet. Ein Shuttledienst brachte die Ball- oder Kabarettbesucher direkt vor die Salzberghalle und nach der Veranstaltung zurück zum Pkw beim Sportplatz. Dieses Service wurde sehr gut angenommen und die zahlreichen Rückmeldungen dazu waren äußerst positiv. – Die Bürozeiten der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft: Die Mitarbeiter der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft stehen von Montag bis Samstag von 9:00 bis 11:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung, (Telefon 06245 83654), den Benützern der Parkgaragen zur Verfügung. Internet: www.halleiner-parkgaragen.at(Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen SPRINGER IMMOBILIEN, feiert nun sein 40jähriges Bestehen. 1979 hatte Markus Springer ein Immobilienbüro gegründet. In den darauf folgenden 40 Jahren glühte seine Begeisterung für den Immobilienbereich. Mittlerweile hat Markus Springer seine Leidenschaft für Immobilien und sein Unternehmen an seine jüngste Tochter Marlene weitergegeben, die das Immobilienbüro nun in der 2. Generation weiterführt. Mit großem Engagement, unterstützt von den Eltern und einem kleinen Team, engagiert sie sich für alles, was mit Immobilien zu tun hat. Das 40jährige Bestehen des Unternehmens SPRINGER IMMOBILIEN wird am 4. Mai 2019 im Foyer des Halleiner Stadtkinos entsprechend gefeiert. Firmengründer Markus Springer ist mittlerweile Geschäftsführer und Immobilienbeauftragter des Halleiner Unternehmens Immobilien-Treuhandunion, dessen Eigentümer Wirtschaftstreuhänder Robert Kuhar aus Hallein ist. Die Immobilien-Treuhandunion entfaltete mit Geschäftsführer Markus Springer nun eine für die Stadt Hallein enorm wichtige, geradezu unschätzbare Initiative: Sie erwarb den Großteil des Frank-Hauses, das aus dem Hauptgebäude und einem vorgelagerten Anbau besteht und in idealer Zentrumslage in der Halleiner Altstadt situiert ist. Mit den beiden, seit Jahren ungepflegten Fassaden an der Thun-Straße und am Bayrhamer-Platz, ist die Optik dieses Objektes niemandem länger zumutbar, weder den Halleinern noch den Gästen von Hallein. Die beiden ersten konkreten Sanierungsschritte für das Frank-Haus betreffen erfreulicher Weise die Fassade und das Dach.

WICHTIG: DAS FRANK-HAUS
IST BEREITS ENTRÜMPELT

An keinem Hauptplatz einer österreichischen Bezirkshauptstadt findet sich ein optisch so unerfreuliches, sichtlich ungepflegtes Objekt wie das Frank-Haus in Hallein. Der Salzschreiber kritisierte in den vergangenen Jahren immer wieder anhand erschreckender Fotos den unhaltbaren Zustand dieses Schandobjektes. Ein einziges Mal keimte Hoffnung auf, als plötzlich die Fassade an der Thun-Straße hinter einem Baugerüst verschwand. Doch es ging um keine Sanierung des Objektes sondern lediglich um die Abdichtung an einigen Stellen des Daches. Umso unfassbarer, umso wichtiger, umso erfreulicher ist nun die bevorstehende Sanierung dieses für das Erscheinungsbild der Stadt so ungemein wichtigen Gebäudes. Mittlerweile wurden – ein mächtiger Container vor dem Frank-Haus kündigte die entsprechenden Aktivitäten an – sämtliche Räumlichkeiten, die sich in der Verfügungsgewalt der Immobilien-Treuhandunion befinden, entrümpelt und von nicht genehmigten Einbauten befreit. Besonders erfreulich: Die Optik der zum Bayrhamerplatz hin gerichteten Fassade, des an das Hauptgebäude angefügten Anbaues, wird künftig ganz entscheidend durch eine geplante Fußgänger-Arkade aufgewertet!

ERFREULICH: FRANK-HAUS KÜNFTIG  
MIT ARKADEN-GANG UND GESCHÄFTEN

Die Kunden der Halleiner Geschäfte hetzen an Regentagen praktisch ungeschützt von einem Einkauf zum anderen. So sind es am Robertplatz, am Unteren Markt und von der Thunstraße hinauf durch die Fußgängerzone bis zum Oberen Markt, gezählte sieben  Geschäfte, die Regen-Markisen ausfahren. Umso erfreulicher, dass es künftig entlang der zum Bayrhamerplatz gerichteten Fassade des Frank-Haus-Anbaues (siehe Foto oben) eine neue Fußgänger-Arkade geben wird! Dazu werden im Erdgeschoß die bestehenden Türen und Fenster aufgebrochen und zu offenen Bögen erweitert. Dahinter entsteht ein Arkaden-Gang für die Fußgänger. Gegenüber den Mauerbögen auf der anderen Seite des Arkaden-Ganges, werden mehrere kleine Geschäfte angesiedelt, so dass man entlang dieser neuen Arkade künftig auch Einkäufe vornehmen kann. Der rechts an den Anbau anschließende Garten soll geöffnet und völlig einsehbar, zu einem kleinen gepflegten Kleinod werden. Jedenfalls erfolgt nun eine wichtige funktionelle Aufwertung des Frank-Hauses, verbunden mit einer entscheidenden optischen Verbesserung, die auch das Altstadtzentrum deutlich aufwertet. Dazu wünscht Der Salzschreiber allseits ein gutes Gelingen! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Schockstarre: Österreichs Konsumenten warfen 2018 dem ausländischen Handelsriesen Amazon, vorsätzlich und wie von Sinnen, 7,2 Milliarden bzw. 7.200 Millionen Euro in den Rachen! Noch schockierender: Die 7,2 Milliarden sind für immer verloren. Denn Amazon bezahlt – im Gegensatz zum heimischen Handel – in Österreich keine Steuern. Damit kommt von Amazon kein Geld für den Straßenbau, kein Geld für die Trinkwasserversorgung, kein Geld für den öffent­lichen Wohnungsbau. Diese Aufzählung lässt sich endlos fortsetzen. Dazu kommt, dass diese 7,2 Milliarden in den Bilanzen des heimischen Handels fehlen. Immer mehr Geschäfte sperren zu, der deprimierende Leerstand von Ge­schäftslokalen ist auch in Hallein unübersehbar. In früheren Jahren warteten Unternehmer nur darauf, dass irgendwo in Hallein ein Geschäftsinhaber seine Tätigkeit beendet, sein Lokal war innerhalb kürzester Zeit wieder neu belegt. Jetzt stehen in Halleins bester Verkaufslage seit Jahren Geschäftslokale leer. Und jeder Amazon-Kunde in Hallein trägt mit Schuld daran.

Es ist ja so ungeheuer bequem, speziell bei Schlechtwetter, von zu Hause und sogar vom Bett aus, jederzeit am Smartphone oder Computer Einkäufe zu erledigen, die dann auch noch ins Haus gekarrt werden. Erfreulicher Weise bieten immer mehr heimische Händler ebenfalls die Möglichkeit des Einkaufes per PC. Aber der, den Markt beherrschenden Gigant Amazon, bietet günstige Preise, womit die Konsumenten sogleich mit Blindheit geschlagen sind. Sie kaufen bei Amazon, obwohl Amazon im Gegensatz zu den Geschäftsinhabern am Kornsteinplatz oder in der Thunstraße keine Steuern bezahlt. Wieso Amazon nicht schon längst durch die Bundesregierung aus Österreich ausgesperrt wurde, ist ohnehin ein skandalöses Rätsel. Je mehr bei Amazon eingekauft wird, desto geringer sind die Steuern des heimischen Handels. Womit sollen einst in Hallein neue Wohnungen gebaut werden? Womit soll einst die Halleiner Altstadt neu gepflastert werden? Womit soll einst das Skigebiet rund um den Zinkenkogel erhalten werden? Womit sollen einst Keltenmuseum und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum unterstützt werden? Jeder, der bei Amazon einkauft, schädigt ganz bewusst die Finanzkraft Österreichs, seines Bundeslandes und seiner Heimatgemeinde. Damit wird das Einkaufen bei Amazon zum perfekten, selbstzerstörerischen Irrsinn.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Der verhängnisvolle Amazon-Wahn der Konsumenten schädigt die heimische Wirtschaft. Noch vor Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass in prominenter Lage mitten in der Halleiner Fußgängerzone (FOTO 1) oder am Bayrhamerplatz (FOTO 2) Geschäftslokale auffallend lange leer stehen. Das 3. FOTO, ein Beispiel aus dem bereits zur Randlage zählenden Beginn der Wichtlhuberstraße, demonstriert, dass leer stehende Geschäftslokale außerhalb des Stadtkerns überhaupt keine Mieter mehr finden und somit dem Verfall preisgegeben sind. Sieht so die Zukunft der Stadt Hallein aus? Amazon lässt grüßen und dankt seinen blindwütigen und kritiklosen Kunden in der Stadt Hallein. Österreichs Amazon-Fanatiker machten gemeinsam bislang Undenkbares zur alarmierenden Realität. Das größte Handels-Unternehmen in Österreich ist der SPAR-Konzern mit 6,88 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018. Falsch. Das größte Handelsunternehmen in Österreich ist mittlerweile kein (!) österreichisches Unternehmen mehr, sondern Amazon mit – siehe ganz oben – 7,2 Milliarden Umsatz im Geschäftsjahr 2019. Und bezahlt, im Gegensatz zu SPAR, keine Steuern! Zusätzliche Probleme wirft der Versandhandel im Bereich der Abfall-Ent­sorgung auf. Immer früher schon (FOTOS 4, 5 und 6) sind die Papier-Abfallcontainer durch immer mehr Verpackungs-Kartons aus dem Versandhandel hoffnungslos überfüllt, in den Wohnungen stapeln sich mit Altpapier gefüllte Taschen oder Säcke.  Frage: Was tun? Antwort: Ganz einfach, man hinterlässt den ganzen Krempel einfach neben dem Papiercontainer. Unser 7. FOTO zeigt ganz genau, wie das geht. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die größte und schönste Geschäftsauslagen-Front in der Halleiner Altstadt. Sie zieht sich von den drei oben abgebildeten Auslagen am Beginn der Postgasse (gegenüber der Raiffeisenbank), weiter nach rechts mit Geschäftseingang und mehreren Auslagen, hinein in die Ruprecht-Gasse. Jahrelang litt das Image der Einkaufsstadt Hallein, weil hier im Stadtzentrum, ein von allen Freunden der Stadt Hallein abgelehntes Sportwetten-Geschäft hinter unfreundlich zugehängten Auslagenscheiben agierte. Daher auch allseits ein großes Aufatmen, als es endlich geschlossen wurde. Der Weg war frei für tüchtige Geschäftsleute, welche mit den großen Auslagen eine optische Attraktion und damit einen wichtigen Anziehungspunkt schaffen konnten. Ein unschätzbarer Beitrag für die Attraktivität der Einkaufsstadt Hallein. Doch das Leben ist grausam. Auch unter den neuen Mietern, verströmen die nach wie vor ziemlich lieblos verhängten Auslagen, höchstens den spröden Charme eines ungeliebten Sportwetten-Lokals.

Auslagen bilden grundsätzlich das wichtigste Werbemedium eines Geschäftes. Abgedeckte Auslagen wirken deprimierend und stellen genau das Gegenteil dar. Die Aktivitäten der Medical Beauty Skin Revolution GmbH in den dahinter befindlichen Geschäftsräumen verlangen selbstverständlich Diskretion. Denn es geht um modernste medizinische Schönheits-Behandlungen wie Face Lifting, High-tech-Haarentfernung, Non-invasive Hautverjüngung und das alles schmerzfrei und sicher. Es liegt sicher nicht im Interesse des Unternehmens, mit den großflächigen Auslagen-Abdeckungen, die optisch absolut unzureichend sind, einen unerfreulichen Beitrag zum Erscheinungsbild der Halleiner Altstadt zu leisten. Ein wenig guter Wille – und schon geht es los. Zuerst müsste die Auslagen-Abdeckung sauber und elegant durchgeführt werden. Dann geht es um das optische Erscheinungsbild (nicht nur der Kundinnen des Hauses sondern auch der großen Abdeckungsflächen). Einfachste Version: Mit unkomplizierten, farbigen, geometrischen Mustern könnten die Abdeckungen mit geringstem Aufwand optisch aufgerüstet werden. Besser wären natürlich, passend zu den Kundinnen des Hauses, attraktive Großfotos von üppigen Blumen-Arrangements in leuchtenden Farben. Oder Großfotos von wunderschönen Landschaften, vom wilden Gebirge bis hin zu romantischen Seen. Oder Großfotos aus dem vielfältigen Bezirk Hallein, dem reizvollen Tennengau. Oder man zeigt, was naheliegend wäre, Großfotos von schönen Frauen. Wie auch immer, die derzeitigen, keinesfalls anziehend wirkenden Auslagen-Abdeckungen gehören entfernt. Ihre Erneuerung sollte das Unternehmen Medical Beauty Skin Revolution GmbH zum Objekt begeisterter Stadtgespräche machen. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nach dem leidenschaftlich für Hallein kämpfenden SPÖ-Bürgermeister Franz Kurz (1987 bis 1995), wurde nun mit Alexander Stangassinger (SPÖ) ein weiterer Politiker des Halleiner Stadtteils Bad Dürrnberg zum Bürgermeister der Stadt Hallein gewählt. Nach den gewonnenen Wahlen im März, wurde SPÖ-Spitzenkandidat Alexander Stangassinger im Rahmen der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2019 von Bezirkshauptmann Helmut Fürst angelobt. In den zurückliegenden 21 Jahren hatte im Halleiner Rathaus stets ein ÖVP-Bürgermeister das Sagen – im  komfortablen Umfeld einer absoluten Mehrheit. Alexander Stangassinger schaffte nun die Wende. Mit einem Stimmenvorsprung von 3,1 Prozent vor der ÖVP sieht sich die SPÖ des Alexander Stangassinger infolge der Wahlarithmetik mit ihren 9 Mandaten in der Gemeindevertretung ebenso vielen ÖVP-Mandatar/innen gegenüber. Es steht 9 : 9. Damit hat keine der beiden Großparteien eine Mehrheit, Bei Kampfabstimmungen müssen sie sich um Unterstützung der kleineren Parteien bemühen. Die Grünen haben drei Sitze, die FPÖ ebenfalls 3 Sitze, die Neos sind mit 1 Mandatarin vertreten.

Bürgermeister Alexander Stangassinger, SPÖ, wird künftig auch für die Bereiche Finanzen, Wirtschaft, Stadteigene Betriebe und Liegenschaften zuständig sein. Erster Vizebürgermeister wurde ÖVP-Stadtpartei-Obmann Florian Scheicher, er ist in  Zukunft für die Raumordnung zuständig. Zweite Vizebürgermeisterin ist nun SPÖ-Partei-Vorsitzende Rosa Bock, die künftig das Kulturressort führen wird. Die 6 neuen Stadträte der Stadt Hallein: Florian Koch, SPÖ (Soziales und Wohnungsvergabe), Josef Sailer, SPÖ (Sport), zwischen Gottfried Aschauer (ÖVP) und Marco Sampl (ÖVP) werden noch die Bereiche Stadtmarketing, Entwicklung, Jugend und Ehrenamt aufgeteilt, Kimbie Humer-Vogl, Grüne, (Integration, Zusammenleben, Energie) und Peter Mitterlechner, FPÖ, (Verkehr und Sicherheit), Sohn Oliver Mitterlechner, FPÖ, leitet den Überprüfungs-Ausschuss. Seine Stellvertreterin ist Neos-Mandatarin Anita Eisenmann.

Nach seiner Angelobung betonte Bürgermeister Alexander Stangassinger die Wichtigkeit der Zusammenarbeit aller in die Gemeindevertretung gewählten Parteien: ,,Unser Ziel ist es, gemeinsam für die Bevölkerung zu arbeiten. Wir werden künftig nicht nach unseren Worten, sondern nach unseren Taten gemessen. Was hier ge­schieht, jeden  geht’s an, Gemeinsinn helfe mit daran.‘‘ Stangassinger forderte, dass das Parteiengeplänkel der Vergangenheit angehören müsse. Es gehe um einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe miteinander. Er habe in mehr als zehn Jahren als Angestellten-Betriebsrat wertvolle Erfahrung in der Bewältigung unterschiedlicher Standpunkte gesammelt. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist 51 Jahre alt, verheiratet. Das Ehepaar hat einen 26jährigen Sohn, Stefan, der mit Mutter Claudia das Geschehen der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung verfolgte. Seit 1988 ist Alexander Stangassinger in der Salzburger Beschlägefabrik Mayer & Co. Beschäftigt. Als im April 2006 die SPÖ-Sektion Bad Dürrnberg neu gegründet wurde, wählte man Stangassinger zu deren Vorsitzenden. Nach der Wahl 2009 zog Stangassinger in die Gemeindevertretung Hallein ein und wurde im selben Jahr SPÖ-Klubvorsitzender. 10 Jahre später wurde er 2019 zum Bürgermeister gewählt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bürgermeister Alexander Stangassinger wird durch Bezirkshauptmann Helmut Fürst angelobt. FOTO 2: Der neue Bürgermeister in Amt und Würden bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Hallein. FOTO 3: Bürgermeister Alexander Stangassinger mit 2. Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und 1. Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP). – (Odo Stierschneider, Fotos: Adi Aschauer).

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Den entscheidenden Faktor sowohl für das Erscheinungsbild als auch für die Lebensqualität einer Stadt stellen die Geschäfte dar. Ihre Auslagen prägen entscheidend das Stadtbild. Werden diese auch noch mit Blumengirlanden oder Blumenschmuck versehen, dann ist das Stadtbild perfekt – vorausgesetzt, die Mehrheit der Geschäftsinhaber entschließt sich, derartige Initiativen zu entfalten. In der Halleiner Altstadt sind es derzeit zwei hinreißend vorbildliche, großartig engagierte und bestechend beeindruckende Geschäfte, die hier wahre Meilensteine setzten. Diese beiden Geschäfte wären auch in Österreichs prominentester Geschäftsstraße, der Wiener Kärntnerstraße, herausragende Blickfänge. So ist nachdrücklich zu hoffen, dass das Modege­schäft Herzerl-Fashion am Kornsteinplatz mit seinen geradezu unfassbaren, herrlichen Oval-Blumentrögen vor jeder der drei Auslagen und das Geschäft von Danja Schorn in der Fußgängerzone mit den begeisternden und farbenfrohen Blumengirlanden, den Ehrgeiz der übrigen Halleiner Geschäftsinhaber anfeuern, um auf ähnliche Weise einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des eigenen Erscheinungsbildes und damit zur Aufwertung der Halleiner Altstadt beizutragen.

Wenn man, siehe oben, unsere ersten zwei Fotos von dem unfassbaren Blumen-Arrangement vor den Auslagen von ,,Herzerl-Fashion‘‘ betrachtet, dann erkennt man, welche Gestaltungs-Potentiale die Auslagen eines Geschäftes bieten. Dieses Wunder war nur durch spezielle Baumaßnahmen möglich, unser Respekt gehört Geschäftsinhaberin Petra Schauer, welche die entsprechenden Kosten auf sich nahm. Diese fantastischen, niveauvolle Auslagen, stellen für Hallein eine echte, eigentlich eine unfassbare Attraktion dar. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten ergibt sich hier immer wieder ein völlig neues Blumen-Erlebnis. Unser großer Respekt und unser großer Dank gilt der fantastischen Geschäftsinhaberin Petra Schauer, der wir weiterhin alles Gute für ihr schönes, vielfältiges und reichhaltiges Modegeschäft am Kornsteinplatz wünschen.

Mit ihren großzügigen, farblich ins Auge springenden, prächtigen Blumengirlanden an der Geschäftsfassade in der Fußgängerzone, setzt Danja Schorn hoffentlich einen Entwicklungsprozess in Gange, der die Halleiner Altstadt auf enorme Weise aufwerten könnte. Jeder Halleiner Geschäftsinhaber, der vor dem Geschäft von Danja Schorn steht, muss einsehen, dass auch sein Geschäft durch schöne, großzügige Blumengirlanden ganz erheblich aufgewertet werden könnte. Welcher Ge­schäftsinhaber möchte das nicht? Es müssten jedoch großzügige, optisch wirksame Blumengirlanden sein, dann entsteht die Pracht und Herrlichkeit wie rund um das Geschäft von Danja Schorn.

Es ist absolut unmöglich, anhand der faszinierenden Vorgaben der Ge­schäftsinhaberinnen Petra Schauer und Danja Schorn, reaktionslos wieder in den Alltag zurückzukehren. Die beiden Vorbild-Ladies haben sich zumindest Auszeichnungen der Stadt Hallein, des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg der Wirtschaftskammer und der Vereinigung der Halleiner Geschäftsinhaber verdient. Und speziell die Blumengirlanden von Danja Schorn müssten die große Mehrheit der Halleiner Geschäftsinhaber dazu animieren, endlich, endlich auch ihr Geschäftsportal auf ähnliche Art optisch aufzuwerten. Welch einen traumhaften Anblick böte die Hall­einer Altstadt, wenn sich tatsächlich zahlreiche Geschäftsinhaber dazu entschließen könnten, nach dem Vorbild von Danja Schorn, endlich wichtige und erfreuliche Akzente für ihr Geschäft sowie für ein farbenfrohes Stadtbild zu setzen! Also Freunde – los geht’s, packen wir es an! Der SALZSCHREIBER wird über jedes Geschäft be­richten, das sich dem Beispiel der beiden Geschäftsinhaberinnen Petra Schauer und Danja Schorn anschließt.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Petra Schauer, Inhaberin des Modegeschäftes ,,Herzerl-Fashion‘‘ am Kornsteinplatz vollbrachte Sensationelles: In edlen, ovalförmigen Blumenbehältern, jeweils so breit wie eine Auslagenscheibe, blüht es prachtvoll und je nach Jahreszeit immer wieder neu und wunderschön. Dazu waren Baumaßnahmen erforderlich, die sogar die Tiefe der Auslagen verringerten – Petra Schauer ist zu dieser fantastischen Hallein-Einstellung herzlich zu gratulieren. FOTOS 3 bis 8: Einen wichtigen, höchst erfreulichen Farbakzent im dominierenden Grau-Einerlei der Hall­einer Altstadt, setzte Danja Schorn mit ihren begeisternden Blumengirlanden an ihrem Geschäftslokal in der Fußgängerzone. Ab sofort gelten keine Ausreden mehr für fade, ungeschmückte Geschäftsportale und Geschäftsauslagen. Außerdem wäre es möglich, durch gemeinsamen Einkauf, die Kosten für schöne, farbenfrohe Blumengirlanden weiter zu senken… (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ziemlich unerfreulich: Für den Osterhasen war es heuer besonders schwer, sich in den Geschäfts-Auslagen der Halleiner Altstadt bemerkbar zu machen. Wenige Tage vor dem Osterfest startete DER SALZSCHREIBER zur Suche nach dem großohrigen Ostereier-Schlepper. Die Thunstraße entlang bis hinauf durch die Fußgängerzone zum Oberen Markt sowie vom Robertplatz bis rund um den Kornsteinplatz. Auf der gesamten Strecke durch das Stadtzentrum war lediglich ein Dutzend vorbildlicher Geschäfte zu entdecken, in deren Auslagen Osterhasen oder österliche Symbole zu entdecken waren. Im Großteil der Halleiner Geschäfte fand heuer Ostern NICHT statt. Entsprechend kahl und unfestlich präsentierte sich die Stadt. Dabei wären etwa die reizvollen Hütten des Adventmarktes hervorragend geeignet, um an verschiedenen Stellen der Altstadt als Oster-Verkaufsstände sichtbare Osterstimmung in die Stadt zu zaubern. Ein echter Ostermarkt auf dem Bayrhamerplatz ist indessen undenkbar, da um diese Jahreszeit der Platz längst durch die Gäste des Eissalons GelatOK und des Gasthofes Stadtkrug erfreulicher Weise dicht besetzt ist.

Zurück zur Suche nach dem Osterhasen in Hallein. Wo DER SALZSCHREIBER schließlich fündig wurde, zeigen unsere oben stehenden Tatort-Fotos. FOTO 1: Der Wunsch ,,Frohe Ostern‘‘ war in Hallein nur ein einziges Mal zu entdecken: In der kleinen Bäckerei rechts neben der Volksbank lenkte der Osterhase eine Lokomotive, die Waggons mit dem Wunsch ,,Frohe Ostern‘‘ hinter sich nachzog. FOTO 2: Die einzige Geschäfts-Auslage, die zur Gänze Ostern gewidmet war, konnte man entlang der Auslagenfront des Papier-Fachgeschäftes Kirschnek am Robertplatz entdecken. In einer weiteren Auslage des Geschäftes fanden sich nochmals österliche Objekte. FOTO 3: Der größte Osterhase von Hallein war in einer Auslage der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ auf dem Bayrhamerplatz zu sehen. FOTO 4: Gleich daneben fanden wir den etwas verschämten Osterhasen in der Auslage von United Colors of Benetton. FOTO 5: Insgesamt drei Osterhasen fanden den Weg in die beiden Auslagen der Stadtapotheke. FOTO 6: Dieser Osterhase wurde in der Auslage vom Fachgeschäft Zilli in der Fußgängerzone fotografiert. FOTO 7: Schräg gegenüber präsentierte die Bäckerei (und Spezialitäten-Geschäft) Rosenmayr ein breites, auf Ostern zugeschnittenes Angebot. FOTOS 8 und 9: In den Auslagen des Edelglaswaren-Spezialgeschäftes Alfare in der Fußgängerzone entdeckten wir unter anderem diese Eier-Glasscheibe mit einem Glashuhn in der Mitte sowie den eiförmigen Eierbehälter. FOTOS 10 und 11: In den beiden Geschäfts-Auslagen der Drogerie Charlie auf dem Kornsteinplatz konnte man insgesamt drei Osterhasen (einer davon im Bild) sowie einen eiförmigen Blickfang entdecken. FOTO 12: Am anderen Ende des Kornsteinplatzes stand vor dem Herrenmode-Geschäft ,,Johannes‘‘ der einzige Trog-Zierbaum in Hallein, der passend zum Osterfest geschmückt war. FOTO 13: Kein reines Ostersymbol, aber die grandiosen Riesenblüten in den Geschäfts-Auslagen von Elektro-Ebner an der Schiemer-Straße sind es wert, gezeigt zu werden. FOTOS 14, 15 und 16: Ergebnis der vorösterlichen Sight-Seeing-Tour: Nur in der Café-Konditorei Braun findet Ostern auf mustergültige und prachtvolle Art und Weise statt. Wirklich sehr erfreulich! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Im Rahmen der Feier des 80. Geburtstages von Odo Stierschneider, (wenn Sie ein wenig zurückscrollen, dann finden Sie hier im Ressort AKTUELLES die beiden Berichte dazu), überreichte der Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Klaus Knopp, wie bereits berichtet, dem Jubilar den ,,Goldenen Salzstreuer am roten Bande‘‘. Mag. Florian Klaus Knopp verfasste dazu ein Begleitschreiben, das auch als Grundlage für seine Rede bei der Geburtstagsfeier diente.  Darin erweist sich der fantastische Leiter des Keltenmuseums als derart wortgewaltig, dass es für den SALZSCHREIBER eine Selbstverständlichkeit ist, auch seine Leserschaft daran teilhaben zu lassen. Nachstehend die Ausführungen von Mag. Florian Klaus Knopp:

,,Im Zuge der Feierlichkeiten zum erstaunlichen, viel zu schnell wahr gewordenen 80. Geburtstag des nimmermüden Tastentippers und Federzückers Odo Stierschneider, wird selbigem der erstmals vergebene ,,Goldene Salzstreuer am roten Bande‘‘ verliehen. Bei der Auszeichnung für den Betroffenen handelt es sich um eine Wandertrophäe, die dem Ausgezeichneten so lange zusteht, bis dessen Errungenschaften von zukünftigen Koryphäen nochmals übertroffen werden. In Anbetracht der unaufzählbaren  Verdienste für das gesellschaftliche Zusammenleben
und Zusammenraufen, – deren Fülle unsere Vorstellungskraft dermaßen übersteigt, sodass wir uns der Peinlichkeit des Scheiterns, beim Versuch, nur die wichtigsten Verdienste aufzuzählen, nicht aussetzen wollen – kann nach der Verleihung davon ausgegangen werden, dass die Trophäe immerwährend im Besitz des großartigen, feinfühligen und zugleich bissigen, freundlichsten und angriffslustigsten  Berichtverfassers übergeht. Odo Stierschneider versieht seine pointierten Artikel und Kommentare in Print, Media oder im Rahmen seiner legendären Liveauftritte bei nahezu allen Gelegenheiten, stets mit einer gehörigen Prise Salz. Dem Vorstandsmitglied des Museumsvereines ,,Celic Heritage – Freunde des Keltenmuseums Hallein‘‘ seit der ersten Stunde, dürfen wir auf das Allerherzlichste gratulieren. Lieber Odo, deine salzige Spur hat uns über viele Jahre die Fugen des vormals desolaten Granitsteinpflasters gefüllt, uns in den Augen gebrannt, wenn wir diese deinem Eindruck nach nicht offen genug gehalten haben und hat und wird uns hoffentlich noch lange daran erinnern, dass ein kritischer Geist zugleich auch ein durch und durch humorvoller Zeitgenosse sein kann. Alles Gute und nur das Beste zum 80er!‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Die reizvolle Holzkassette, in welcher der ,,Goldene Salzstreuer‘‘ durch Museums-Leiter Mag. Florian Klaus Knopp  überreicht wurde, in geschlossenem  Zustand. FOTO 2: Die Kassette in geöffnetem Zustand mit dem ,,Goldenen Salzstreuer am roten Band‘‘. – (Fotos: J. Gutenberg).

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Zwei Jungunternehmern stattete Bürgermeister Maximilian Klappacher kürzlich einen Besuch ab. Mit ,,Simple Solution‘‘ erfüllten sich Matthias Lang (20 Jahre) und Maximilian Hölzl (21 Jahre) ihren lang gehegten Traum der Selbstständigkeit. Nach einem rasanten Start mit Schwerpunkt in der Entwicklung von Webseiten stellten die Beiden innerhalb kurzer Zeit fest, dass ihre Kunden großen Wert auf eine Zusammenarbeit im Bereich Werbung und Marketing in allen Bereichen legen. So erfolgte die Umstellung auf die „Full-Service-Agentur“. Neben Webseiten bieten sie seither auch das Erstellen von Entwürfen für Printmedien und Grafikdesign sowie die Betreuung auf diversen Social-Media-Kanälen an.


„Wir begleiten diverse Unternehmen mit Hauptaugenmerk in Hallein, da uns der Standort am Herzen liegt und wir beide in Hallein aufgewachsen sind“, so das Credo der Jungunternehmer und weiter: „Begonnen haben wir in einem Zimmer zu Hause. Seit 1. Jänner 2019 sind wir mit unserer Firma in ein großes Büro im Celtic City Center mitten in der Altstadt übersiedelt. Im Laufe des Jahres 2019 sollen die ersten Vollzeitkräfte für Grafik und Programmierung eingestellt werden.“


Zu den Arbeiten von ,,Simple Solution‘‘ zählen:

• Projektbasierte Zusammenarbeit mit Tourismusverband Hallein

• Mit Druckerei Colordruck Hallein für Plakate, Flyer, Folder, Hefte, Broschüren, Einladungskarten, Speisekarten, Büroausstattung u.v.m.
• Zusammenarbeit mit diversen Fotografen und Grafikern in Hallein

• Hauptsächlich Business-2-Business

• Projekte im Hotellerie-Sektor

 

„Mit ihren 20 und 21 Jahren gehören Matthias und Maximilian zu unseren jungen, wenn nicht jüngsten Unternehmern Halleins. Dieser Mut zur Selbstständigkeit gepaart mit dem Gespür der Angebotserweiterung zur richtigen Zeit und ihrer Kundenorientierung, begeistern mich bei diesen zielstrebigen und vielseitigen Jungunternehmern enorm,“ lobt Bürgermeister Maximilian Klappacher. Auf dem oben stehenden Foto von links Maximilian Hölzl, Matthias Lang und Bürgermeister Maximilian Klappacher. – (Presse-Info der Stadt Hallein, Foto: Simple Solution).

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600 Jahre lang plünderten die auch weltlich regierenden Salzburger Erzbischöfe die unterirdischen Salzbestände des Halleiner Dürrnberges. Mit dem Erlös ihrer Salz-Beutezüge statteten sie die Salzburger Altstadt mit jener architektonischen Pracht aus, die folgerichtig mit der Auszeichnung ,,Kulturerbe der Menschheit‘‘ bedacht wurde. In der kleinen Halleiner Altstadt errichteten die Kirchenfürsten ab 1200 insgesamt ein Dutzend Salinengebäude, dazu kamen weitere 23 Gebäude, die als Salzfass-Produktionsstätten, Schmiedewerkstätten, Salz-Dörrhäuser etc. dem Salzwesen dienten. Die kleine Stadt wurde zur von den Salzburger Erzbischöfen ausgebeuteten Salzkolonie. In Hallein nahmen die, in der Stadt Salzburg so bauwütigen Erzbischöfe, keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgendein schönes und repräsentatives Objekt zu errichten. So wurde die durch Rauchgewölk und Dampfsäulen aus den Salinen und Dörrhäusern permanent verfinsterte Stadt Hallein für nichtsahnende auswärtige Besucher zum Ort des Schreckens. Franz Schubert berichtete 1825 in einem Brief an seinen Bruder Ferdinand: ,,Von Salzburg mit der Postkutsche kommend, gelangten wir in die äußerst schmutzige und grausliche Stadt Hallein. Es ist, als ob man vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) fiele.‘‘ Zahlreiche andere Reiseberichte äußern sich entsetzt über ,,die blassen Gesichter der von Armut und Kummer gezeichneten Bewohner. Kaum kann man sich durch die Menge bettelnder Weiber und Kinder durchdrängen, die den Besucher mit Ungestüm verfolgen.‘‘ Ursache der großen Armut: Die Erzbischöfe bezahlten nur Schandlöhne für die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen. Und sie setzten gleich noch nach: Per Erlass verfügten sie, dass die gesamten Erträge aus dem Salzverkauf dem steuerlichen Zugriff der Stadt Hallein entzogen wurden. Über Jahrhunderte hindurch erhielt die Stadt Hallein aus der enormen Salzproduktion Nichts. Absolut Nichts.

DIE SALZBURGER ALTSTADT-ARCHITEKTUR
IST OHNE SALZ AUS HALLEIN UNDENKBAR

Dafür ist in der Stadt Salzburg bis heute niemand auf die Idee gekommen, dass es längst überfällig wäre, Kontakt mit Hallein aufzunehmen, um zumindest einen winzigen Bruchteil der enormen historischen Schuld gegenüber Hallein auf sinnvolle Weise abzutragen. Alles, was die Stadt Salzburg heute zur architektonischen Touristen-Attraktion macht, (siehe Foto oben), ist nur dem in Hallein geplünderten Salz zu verdanken. Nur eine Handvoll Beispiele: Die Salzburger Kirchenfürsten hätten ohne das Salz aus Hallein niemals eine derart gigantische Festung Hohensalzburg – vermutlich die größte ihrer Art in Mitteleuropa – errichten können. Der Dom wäre ohne Salz aus Hallein deutlich weniger imposant geworden, auf manchen Kirchenbau der Salzburger Altstadt hätte man ohne Salz aus Hallein überhaupt verzichten müssen. Luxusobjekte wie Schloss und Garten Mirabell oder Wasserschloss und Parkgelände Hellbrunn wären nie entstanden, die großzügige Stadtentwicklung mit Alter und Neuer Residenz und den schönen Stadtbrunnen wäre in der bestehenden Form, ohne Salz aus Hallein, nicht möglich gewesen.

STADT SALZBURG LIESS SOMMERAKADEMIE IM STICH –
DEREN RETTUNG EROLGTE DURCH DIE STADT HALLEIN

Dafür wurde Hallein durch die Stadt Salzburg immer reichlich unfreundlich behandelt. Als die Sommerakademie Salzburg einst aus ihrem Salzburger Quartier wegen umfassender Renovierungen weichen musste, wurde vergeblich in der gesamten Stadt Salzburg nach einer passenden Unterkunft gesucht. Echte Verzweiflung machte sich breit. Der großartige Halleiner Bürgermeister Franz Kurz erwies sich schließlich als Retter dieser Kunst- und Kultur-Institution und bot ihr Räumlichkeiten in der Alten Saline auf der Pernerinsel an. Mit großer Erleichterung und Begeisterung wurde das Angebot angeboten, der Halleiner Bürgermeister Franz Kurz wurde zu Recht als Retter der Salzburger Sommerakademie, auch im Rahmen einer Pressekonfedrenz, gefeiert. Als Jahre später Räumlichkeiten auf der Salzburger Festung frei wurden, beeilten sich die Salzburger Politiker, die Sommerakademie so rasch wie möglich aus Hallein wieder abzuziehen. Keine feine Art gegenüber der Stadt Hallein, der man über Jahrhunderte hinweg so viel zu verdanken hatte.

SALZBURGS VERTRETER IM FESTSPIEL-KURATORIUM
POLEMISIERTE GEGEN FESTSPIELE IN HALLEIN

Star-Regisseur Peter Stein begründete in der damaligen Industrie-Ruine der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel eine neue Spielstätte der Salzburger Festspiele. Natürlich entstanden im Zuge der Renovierungen und der baulichen Adaptierungen für die Herstellung der Bühne und für die Ausgestaltung des   
Publikumraumes entsprechende Anfangskosten. In all diesen Jahren gab es im Kuratorium der Salzburger Festspiele ausgerechnet vom Vertreter der Stadt Salzburg immer wieder heftigen Widerstand und Kritik gegen diese Maßnahmen auf der Halleiner Pernerinsel. Hallein-feindliches Argument: Man hätte doch auch in der Stadt Salzburg noch irgendwo eine neue Spielstätte schaffen können, die Besucher wären damit auch als Konsumenten für Geschäfte und Gastronomie für die Stadt Salzburg erhalten geblieben. Man erkennt: In Salzburg soll alles, was mit der Stadt Hallein zu tun hat, der man über Jahrhunderte hinweg so viel zu verdanken hatte,
möglichst unterdrückt werden. Daher ein ganz großes Dankeschön an Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, die sich stets engagiert für den Verbleib der Salzburger Festspiele auf der Halleiner Pernerinsel einsetzte.

HALLEINER RETTET SALZBURGER STADT-INSTITUTION –
KEIN SALZBURGER TAT GLEICHES BISHER IN HALLEIN

Der Halleiner Notar und große Kunstfreund Claus Spruzina begründete, gemeinsam mit Gattin Gabriele, die großartige Kunstgalerie im Schloss Wiespach, welches auch Künstler-Ateliers enthält. Mittlerweile ist der Halleiner Claus Spruzina Obmann des Vereins ,,Salzburger Marionettentheater‘‘, der sich die Rettung und Bestands-Sicherung dieser international berühmten Puppenbühne zum Ziel gesetzt hat! Für das heurige Jahr wird der Betrieb des Marionettentheaters, dessen Bestand noch zu Beginn dieses Jahres am berühmten ,,seidenen Faden‘‘ hing, durch Zuschüsse von Land und Stadt Salzburg gewährleistet. Vereinsobmann Claus Spruzina wird durch eine Reihe Salzburger Persönlichkeiten unterstützt. Wichtigstes Ziel ist es, die Puppenbühne wieder stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Verschiedenste Werbeaktivitäten wie Ausstellungen, Patenschaften, spezielle Kinderstücke und völlig neue Produktionen sind geplant. In der erstklassigen Bildhauer-Abteilung der HTL Hallein sollen Schüler neue Puppenköpfe schnitzen, so wie dies vor Jahrzehnten bereits für die in den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Kärnten sowie im benachbarten Bayern beliebten ,,Halleiner Puppenspiele‘‘ des Ehepaares Prof. Stierschneider geschah. In der fantastischen Modeschule Hallein sollen zukünftig die Kostüme für die Puppen geschneidert werden. Fazit: Eine herausragende Halleiner Persönlichkeit trägt Entscheidendes zur Rettung einer Salzburger Kultur-Institution bei. Umgekehrt ist bislang noch kein Fall bekannt, wonach ein Vertreter der Stadt Salzburg in Erscheinung trat, um eine unverzichtbare Halleiner Kultur-Institution zu retten.

WANN UNTERNIMMT DIE STADT SALZBURG
DEN ERSTEN SCHRITT ZUR WIEDERGUTMACHUNG?

Insgesamt ein heikles Thema also, das durchaus das Selbstwertgefühl der Salzburger Stadtpolitik in die Klemme nimmt. Dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein kaltblütig so tut, als ob man keinerlei Schulden abzutragen hätte, zeigt sich tagtäglich an deren provokanter Reaktionslosigkeit. Wir sind gespannt, welcher Politiker, (wahrscheinlich eher eine Politikerin) es auf sich nimmt, endlich den ersten, unbedingt notwendigen Schritt zur Bereinigung der absolut klärungsbedürftigen Situation zu tun. Womit für die Salzburger Stadtpolitik ab jetzt nur noch die Parole gilt: ,,Auf nach Hallein! Wir sind denen noch etwas schuldig. Packen wir’s an!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: FVW Salzburg).

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Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeister-Wahlen im zurückliegenden März, beginnt für die Stadt Hallein eine neue politische Epoche. Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) wird durch Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) abgelöst. Nun wurde für Mittwoch, 17. April 2019 mit Beginn um 13.00 Uhr, im Kolpinghaus Hallein, gegenüber dem Rathaus, die konstituierende Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein einberufen. Auf der Tagesordnung stehen diesmal die Angelobung des neuen Halleiner Bürgermeisters Alexander Stangassinger durch den Bezirkshauptmann, die Angelobung der Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung, Fraktionswahlen und die anschließende Angelobung der Vizebürgermeister und Stadträte durch den neuen Bürgermeister. Die vollständige Tagesordnung kann auf der Website der Stadtgemeinde Hallein unter www.hallein.gv.at (Aktuelles) eingesehen werden.  – (Presse-Information der Stadt Hallein).

ZU DEN OBEN STEHENDEN
FOTOS UND KARIKATUREN
FOTO 1:
Alt-Bürgermeister Gerhard Anzengruber (ÖVP) beendete vorzeitig seine auslaufende Amtsperiode mit dem Jahreswechsel 2018 / 2019. FOTO 2: Ihm folgte in den drei Monaten bis zur Bürgermeisterwahl im März 2019 Maximilian Klappacher (ÖVP) nach. FOTO 3: Halleins künftiger Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). KARIKATUREN 1 und 2: Die beiden Bürgermeister Anzengruber und Klappacher waren bereits Opfer von spitzen Karikaturenstiften. LEERES KARIKATURENBLATT: Alexander Stangassinger steht dieses Schicksal noch bevor. Merke: Nur wer von Karikaturisten mit dem Zeichenstift festgehalten wird, ist wirklich populär! – (Fotos: OST).

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Im Saal der Fürstenzimmer im Halleiner Keltenmuseum waren zahlreiche Vitrinen aufgebaut. Sie enthielten aufgeschlagene Jahresbände der ,,Halleiner Zeitung‘‘ aus dem Sammlungsbestand des Museums. Der Grund für diese Präsentation: Es galt, mit Freunden und Wegbegleitern, den 80. Geburtstag des einstigen ,,HZ‘‘-Herausgebers Odo Stierschneider zu feiern, organisiert und vorbereitet von Caroline Hubble. Halleins unermüdlicher Bürgermeister Maximilian Klappacher, die 1. Vizebürgermeisterin und engagierte Kultur-Arbeiterin für die Stadt Hallein, Dr. Sampl-Schiestl, Erdal-Generaldirektor i. R. und Präsident der ,,Freunde der Festspielstadt Hallein‘‘ Herbert Schallenberg, weiters Journalist Josef Wind, Mitarbeiter der ,,Halleiner Zeitung‘‘ von der ersten bis zur letzten Ausgabe und nun Redakteur der Gratiszeitung ,,Hallo Hallein‘‘ sowie der Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Knopp – sie alle traten zu Ehren von Odo Stierschneider an das Rednerpult. Die Veranstaltung wurde vom Duo Martina Mathur und Peter Imanuel Krafft musikalisch stimmungsvoll umrahmt.

Mag. Florian Knopp überreichte am Ende seiner Ausführungen an Odo Stierschneider eine neu geschaffene Auszeichnung: den ,,Salzstreuer in Gold‘‘. Von Caroline Hubble, Herausgeberin der ,,Halleiner Stadt-Zeitung‘‘, erhielt der Jubilar ein reich illustriertes Gratulations-Buch. Darin übermitteln prominente Persönlichkeiten wie Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer oder Festspiel-Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler an Odo Stierschneider ihre Geburtstags-Wünsche. Anschließend wurden die Gäste zu einem großzügigen und reichhaltigen Büffet geladen, erstellt von der Spezialitäten-Manufaktur Caroline Hubble. Deren Inhaberin hatte, gemeinsam mit dem Keltenmuseum, auch die in jeder Hinsicht gelungene Geburtstagsfeier vorbereitet und organisiert. In zwei Ausgaben berichteten die ,,Tennengauer Nach­richten‘‘ (Thomas Strübler) ausführlich in Wort und Bild sowohl über Odo Stierschneider als auch über die Geburtstagsfeier im Keltenmuseum, die ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ widmeten zusätzlich zu ihrem Bericht, auf der 1. Seite die Titelzeile ,,Halleiner Legende ist 80 Jahre jung‘‘ dem Jubilar. Nachstehend einige Zitate aus der sehr persönlich gehaltenen Rede von Erdal-Generaldirektor i.R. Herbert Schallenberg.

,,Meine sehr verehrten Damen und Herren, Odo Stierschneider hat zur Feier seines 80. Geburtstages eingeladen und wie man unschwer erkennen kann, viele Persönlichkeiten sind gekommen. Wen wundert es auch, gilt es doch heute, eine große Persönlichkeit dieser Stadt zu ehren, Odo Stierschneider von Herzen zu diesem großartigen Geburtstag zu gratulieren und vor allem persönliches Wohlergehen zu wünschen, was ich hiermit im Namen aller tun möchte. Ich möchte Dir, lieber Odo für Deine Einladung danken, zumal Du heute ja noch ein zweites ebenso bedeutendes Jubiläum feiern kannst, nämlich das Fest der Goldenen Hochzeit. Umso mehr bedauern wir, dass Deine Frau Elfie aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Feier hier im Keltenmuseum teilnehmen kann. Eine Partnerin lieber Odo, die Dich in all diesen 50 Jahren begleitet hat und Dir stets eine große Stütze war, die Du für Dein Wirken gebraucht hast.

Meine Damen und Herren, meine Ausführungen beanspruchen nicht, eine vollständige Auflistung des gesamten Schaffens von Odo Stierschneider zu sein. Ich möchte mich auf einige Beispiele konzentrieren, die ich mit ihm gemeinsam in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren erlebt habe, in dem ich ihn als eine außergewöhnliche Persönlichkeit kennenlernen durfte, wie ich das vorher nie erlebt habe. Ich möchte die drei großen Kultursäulen Halleins und deren selbstlose Unterstützung durch Odo Stierschneider erwähnen, weil sich daraus auch die Antwort ableitet, warum wir ihn immer das ,,Kulturelle Gewissen der Stadt Hallein‘‘ genannt haben. Diese drei Säulen sind: Das Erbe von Franz Xaver Gruber – Das Keltenmuseum – Die Salzburger Festspiele auf der Pernerinsel. Noch mit einem weiteren Beispiel möchte ich versuchen, Ihnen ein komplettes Bild diese außergewöhnlichen Mannes zu vermitteln. Ich begleitete einmal ausnahmsweise meine Frau zum Einkaufen in den Merkur-Markt Oberalm. Vor dem Markt stand Odo Stierschneider mit Freunden aus der LIONS-Organisation. Er wies die Kunden des Merkurmarktes auf die finanzielle Not zahlreicher Personen im Tennengau hin und bat darum, beim bevorstehenden Einkauf zusätzlich ein beliebiges Produkt zu erstehen und ihm bzw. der LIONS-Organisation zu Weitergabe an Bedürftige zu überlassen.

Das ist die große Persönlichkeit Odo Stierschneider. Unsere Gesellschaft wäre um ein Vielfaches ärmer, wenn es nicht Menschen wie Odo geben würde. Menschen, deren Handeln uns Vorbild sind und die uns Hoffnung, Zuversicht und Mut vermitteln können. Unsere Gesellschaft hat solche Menschen immer gebraucht und es hat sie auch immer gegeben, aber wir brauchen sie jetzt dringender denn je. Ich würde mir wünschen, dass einige Herrschaften unserer Bundesregierung, besonders die einer gewissen Couleur, Menschen wie Odo Stierschneider kennenlernen würden, um sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und zu verstehen, dass man nicht jegliche Humanitas den eigenen machtpolitischen Zielen opfern kann. Lieber Odo, Du bist für Hallein und seine Menschen ein unglaublicher Glücksfall. Ich verneige respektvoll mein Haupt vor Dir.‘‘ – (J. Gutenberg).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Gruppenfoto der Gäste bei der Feier zum 80. Geburtstag von Odo Stierschneider. FOTO 2: Für die musikalische Umrahmung sorgte dass Duo Martina Mathur und Peter Imanuel Krafft. FOTO 3: Odo Stierschneider vor einer der Vitrinen, in denen die ,,Halleiner Zeitung‘‘ präsentiert wurde. FOTO 4: Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit der dramatischen Meldung vom Ende der Salzproduktion in Hallein. FOTO 5: Im Saal der Fürstenzimmer des Keltenmuseums fand der Festakt der Geburtstagsfeier statt. Ausschnitt aus der ersten Reihe: von links die engagierte Fest-Organisatorin Caroline Hubble, Halleins Vizebürgermeisterin und längst Halleins unverzichtbare Kultur-Lady Eveline Sampl-Schiestl mit Odo Stierschneider. FOTOS 6 bis 10: Als Redner traten zu Ehren von Odo Stierschneider Bürgermeister Maximilian Klappacher, Erdal-GD i.R. Herbert Schallenberg, Vizebürgermeisterin Eveline Sampl-Schiestl, Journalist Josef Wind und der Leiter des Keltenmuseums Florian Knopp mit eindrucksvollen Beiträgen vor die Anwesenden. FOTO 11: Das 60 Seiten umfassende Gratulations-Buch, überreicht durch Caroline Hubble. FOTO 12: Die begnadete Torten-Künstlerin Katharina Mongelli mit ihrem beeindruckenden, ganz auf Odo Stierschneider ausgerichteten Kunstwerk. Darauf hatte sie meisterhaft die wichtigsten Arbeitsgeräte eines Journalisten aus der Zeit der ,,Halleiner Zeitung‘‘ platziert: Unter anderem eine Schreibmaschine und eine Film-Fotokamera, alles perfekt gestaltet. FOTO 13: Erst nach erheblicher Überwindung ging Odo Stierschneider mit dem Messer auf das Torten-Prachtwerk los. FOTO 14: Odo Stierschneider mit weiteren süßen Erinnerungen an die glorreiche Zeit der ,,Halleiner Zeitung‘‘. FOTO 15: Das bürgermeisterliche Ehepaar Susanne und Maximilian Klappacher mit Odo Stierschneider in der Mitte. FOTO 16: Odo Stierschneider mit Stadtamtsdirektor Erich Angerer. FOTO 17: Die Klubobfrau der Grünen in der Salzburger Landesregierung, Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl und Odo Stierschneider. FOTO 18: Neos-Gemeindevertreterin Anita Eisenmann mit Odo Stierschneider. FOTO 19: Odo Stierschneider mit Kultur-Baumeister Friedl Bahner und mit dessen Gattin. FOTO 20: Michael Neureiter, Präsident der ,,Stille Nacht‘‘-Gesellschaft, die 2018 mit unfassbarem Einsatz das Jubiläum 200 Jahre ,,Stille Nacht‘‘ beging, seine Gattin und Odo Stierschneider. FOTO 21: Christopher Patrick Habersatter, Obmann des initiativen Halleiner Kulturvereines ,,Sudhaus‘‘ mit Odo Stierschneider. FOTO 22: Drei Journa­listen auf einen Streich: Josef Wind, Odo Stierschneider und Thomas Strübler. – (Fotos: Harald Zeilinger).

Redaktioneller Hinweis: Unmittelbar anschließend an diesen Beitrag, finden Sie aus Aktualitätsgründen einen weiteren Artikel über Odo Stierschneider, der schon Anfang März im SALZSCHREIBER erschien. Er enthält unter anderem, in ähnlicher Form, auch Fakten über den Jubilar, die bei der Geburtstagsfeier im Keltenmuseum, in den beiden Gratulations-Reden von Vizebürgermeisterin Eveline Sampl-Schiestl und Josef Wind, einprägsam zum Ausdruck gebracht wurden.

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Am Freitag, 1. März 2019, feiert Odo Stierschneider seinen 80. Geburtstag. Geboren in Leoben, aufgewachsen bis zum 5. Lebensjahr in Bruck an der Mur, wo der Vater, Prof. Edmund Stierschneider, an der Mittelschule unterrichtete. 1944 Übersiedlung per Wehrmachts-Lkw nach Oberalm. Besuch der Volksschule Oberalm und der Realschule Salzburg, in der jahrelang seine Deutsch-Aufsätze von  den Professoren stets der ganzen Klasse vorgelesen wurden. 1952 Übersiedlung nach Hallein-Rehhof. Noch im gleichen Jahr gründete Prof. Edmund Stierschneider die ,,Halleiner Zeitung‘‘, um mit ihrer Hilfe erfolgreich die Gründung des Bundesgymnasiums Hallein durchzusetzen. Nach dem Dienst im Bundesheer absolvierte Odo Stierschneider die Ausbildung als Buchdrucker und Setzer bei der Tageszeitung ,,Berchtesgadener Anzeiger‘‘, besuchte anschließend die Meisterklasse für Druck- und Reproduktions-Technik an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und beendete sie als Klassenbester mit Auszeichnung. In Wien absolvierte Odo Stierschneider auch einen Presse-Praxiskurs für aktiv tätige Journalisten, veranstaltet vom legendären Chefredakteur der Wiener Tageszeitung ,,Die Presse‘‘, Dr. Otto Schulmeister.

Im Rahmen eines Presse-Fluges nach Mallorca, mit Medienvertretern aus ganz Österreich, lernte Odo Stierschneider seine Frau Elfi kennen, deren intensive Mitwirkung für den Erfolg der ,,Halleiner Zeitung‘‘ von entscheidender Bedeutung wurde. Vor genau 50 Jahren fand 1969 in Linz die Hochzeit statt. Odo Stierschneider hatte neben dem Wohnhaus seiner Eltern in Rehhof ein eigenes Gebäude für die Redaktion und Druckerei der ,,Halleiner Zeitung‘‘ errichtet und übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ im Jahr 1971. Gemeinsam mit seiner Gattin, die Tochter Karin und Sohn Odo zur Welt brachte, führte er die Zeitung erfolgreich bis Ende 1996. Ein Kopftumor erzwang Ende 1996 die Einstellung der allseits beliebten und geschätzten ,,Halleiner Zeitung‘‘, mehrere Abonnentinnen begannen zu weinen, als sie vom Ende der Zeitung erfuhren. Die Operation wurde 1997 erfolgreich in Erlangen durchgeführt. Zwei Tage vor der Operation ehrte die Stadtgemeinde Hallein ihren ,,Medien-Zar‘‘ vor geladenen Gästen im Rahmen einer Sondersitzung im Keltenmuseum, in deren Verlauf Odo Stierschneider die Wappenmedaille der Stadt Hallein in Gold überreicht wurde. Der solcherart Geehrte ließ publikumswirksam ein Holzfass mit 10.000 1-Schilling-Münzen auf das Podium entleeren – eine Spende für soziale Zwecke. An dieser Stelle muss auch Josef Wind, dem treuen, immer wieder engagierten journalistischen Mitarbeiter gedankt werden, der Odo Stierschneider von Anbeginn an bis zum Ende der ,,Halleiner Zeitung‘‘ begleitete.

Ab 1997 verfasste Odo Stierschneider 12 Jahre lang bis 2009, einen wöchentlichen Kommentar für die Tennengau-Beilage ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. 1999 gründete er das ,,Kultur- und Festspiel-Magazin Hallein‘‘, welches grafisch besonders anspruchsvoll gestaltet war. Nach 10 Jahren erfolgte dessen plangemäße Einstellung 2009. Im gleichen Jahr gründete Odo Stierschneider das Internet-Medium ,,Salzschreiber‘‘, das im März 2017 ein Opfer der Cyber-Attacke ,,WannaCry‘‘ wurde. Man befand sich mit 186.000 weiteren Betroffenen in über 100 Ländern in guter Gesellschaft. Odo Stierschneider verweigerte jede Lösegeldzahlung und gründete noch im Herbst des gleichen Jahres das Internet-Medium ,,Der Salzschreiber‘‘, das bis heute in den Ressorts ,,Aktuelles‘‘, ,,Kultur‘‘, ,,Visionen‘‘ und ,,Satire‘‘ über die Stadt Hallein informiert.


Zurück in die Jahre der ,,Halleiner Zeitung‘‘, für die Odo Stierschneider den Begriff des ,,konstruktiven Journalismus‘‘ prägte. Dazu in weiterer Folge nur einige Beispiele. In ihren ersten Jahren erschien die ,,Halleiner Zeitung‘‘ noch im Kleinformat und wurde im Keller des Einfamilienhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt, das angrenzend errichtete ,,HZ‘‘-Gebäude war noch in Bau. Da versagte einmal in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, in der jeweils die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gedruckt wurde, der Elektromotor der Druckmaschine. Das Moped, mit dem Odo Stierschneider 4 Jahre lang täglich nach Berchtesgaden gefahren war, war die Rettung. Den Hinterreifen an die Antriebsscheibe des Druckmaschinen-Motors gepresst – und los ging es im 1. und 2. Gang. Zeitungsdruck auf diese Art, das war und ist bis heute ein weltweites Unikum. Österreichs unvergessene Journalisten-Ikone Alfred Worm be­zeichnete Odo Stierschneider im Nachrichten-Magazin PROFIL als ,,Medien-Zar von Hallein‘‘, Star-Journalist Michael Doujak nannte Odo Stierschneider im Wirtschafts-Magazin TREND den ,,Schreib-Halloren, der sein Schreibmaschinen-Farbband mit Salzsole statt mit Farbe tränkt, so sehr konzentriert er sich auf seine Salzstadt Hallein‘‘.

Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ erschien nur in den ersten vier Jahren als Kleinformat, wurde aber im weiteren Verlauf auf das Großformat umgestellt und 1971 von Odo Stierschneider übernommen. Neben der wöchentlich erscheinenden Hauptausgabe erschien nun auch monatlich eine kleinformatige Gratis-Ausgabe für alle Haushalte des Tennengaues. Zu besonderen Anlässen wurde ein ,,HZ-Magazin‘‘ mit farbig gedrucktem Umschlag produziert, das der Wochenzeitung beigelegt wurde. Als 1989 die Salzproduktion eingestellt wurde, erschien ab diesem Zeitpunkt die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit geändertem Zeitungskopf. Die Buchstaben ,,Hall‘‘ (Salz) wurden nur noch mit einer dünnen Umrisslinie dargestellt, um den großen Verlust jede Woche neu in Erinnerung zu rufen.

,,Ohne Halleiner Zeitung gäbe es heute kein Kurzentrum Vigaun!‘‘ Diese starken Worte sprach dessen Gründer Ing. Karl Rödhammer bei besonderen Anlässen als Vortragender wiederholt in der Öffentlichkeit aus. Denn: Wie bei jedem großen Bauvorhaben formierten sich auch in Vigaun die Projektgegner des Kurzentrums und fanden in den Salzburger Medien breite Unterstützung. Nur die ,,Halleiner Zeitung‘‘ stellte sich mit allem Nachdruck hinter das Projekt in Vigaun, was dessen enga­gierten Betreiber nach eigenen Angaben schließlich davon abhielt zu resignieren und das Projekt des Kurzentrums fallen zu lassen. Heute ist das Kurzentrum in Bad Vigaun  eine großartige und erfolgreiche Einrichtung. Ing. Rödhammer hat sich damit in das Geschichtsbuch des Landes Salzburg unauslöschlich eingetragen. Als dies die ,,Halleiner Zeitung‘‘ leidenschaftlich zum Ausdruck brachte, rief Ing. Rödhammer zutiefst gerührt Odo Stierschneider an und kämpfte am Telefon mit den Tränen.

Um die Errichtung des Gewerbegebietes ,,Brennhoflehen‘‘ in Kuchl entbrannte eine jahrelange, mit besonderer Erbitterung geführte Schlacht. Feindschaften beendeten Freundschaften und brachen Familien entzwei. Die Salzburger Medien hatten ihr Gaudium bei den oft spektakulären, oft lächerlichen Einlagen der Projektgegner. Nur die ,,Halleiner Zeitung‘‘ stellte sich von Anbeginn an entschieden hinter das Vorhaben der Gemeinde Kuchl, ein längst notwendiges Gewerbegebiet zu schaffen. Sogar Landeshauptmann Dr. Katschthaler bedankte sich bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘ für deren positive Berichterstattung. Das Brennhoflehen ist längst für Kuchl eine unverzichtbare Institution geworden.

Als in Hallein-Nord die Salzach-Sohlstufe gebaut wurde, drängte die ,,Halleiner Zeitung‘‘ vorerst vergeblich darauf, dass hier gleich ein Kraftwerk gebaut werden sollte. Als dieser Vorschlag schließlich angenommen wurde, formierten sich sogleich Gegner des Vorhabens. Mit Unterstützung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ sollte eine Bürgerinitiative gegründet werden, um so unter Umständen auch noch vor dem Obersten Gerichtshof das Kraftwerk niederzukämpfen. In einer nahezu zur Gänze durchdiskutierten Nacht in der ,,HZ‘‘-Redaktion, konnte Odo Stierschneider die aufgebrachten Gemüter besänftigen und von der Sinnhaftigkeit des Kraftwerkes überzeugen. Der damaligen SAFE wurde damit ein hoher Geldbetrag erspart.

Odo Stierschneider lud als Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ ein Sänger-Sängerin-Paar des Salzburger Mozarteums zum Probesingen am unterirdischen See des Salzbergwerkes Dürrnberg. Der überaus faszinierende Verlauf  veranlasste die ,,Halleiner Zeitung‘‘, die Nutzung des Salzbergwerkes auch für kulturelle Veranstaltungen zu fordern, Nach anfänglicher Skepsis geschah dies in weiterer Folge auf glanzvolle Weise. Behördliche Verschärfungen der Sicherheits-Bestimmungen beendete leider die überaus reizvollen Veranstaltungen am und auf dem unterirdischen Salzsee. – Als 1995 das Keltenmuseum, wieder einmal wegen finanzieller Nöte der Stadt Hallein gesperrt (!) werden sollte, unterstützte die ,,Halleiner Zeitung‘‘ ein ganzes Jahr lang eine Museums-Bausteinaktion. Bei deren Präsentation im Keltenmuseum erwarb der Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, nach Landeshauptmann Dr. Schausberger und LAbg. Lienbacher, die Museums-Bausteinaktie Nummer 3. – Das Gruber-Gedenkgrab vor dem Wohn- und Sterbehaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten wurde 1936 errichtet. 51 Jahre lang,  befand sich an der Erinnerungsstätte keine einzige Grablaterne. Dies änderte sich erst, als Odo Stierschneider 1987 zwei Grablaternen anbringen ließ. Als nach der Jahrtausendwende das Gedenkgrab renoviert wurde, veranlasste Odo Stierschneider die Anbringung einer dritten Laterne. – Jahrelang sorgte Odo Stierschneider für schönen Blumenschmuck auf der Wiesenfläche des Franz-Xaver-Gruber-Platzes und übernahm dafür die Kosten. –  Nördlich an die Rehhofsiedlung angrenzend, befand sich ein mehrere Jahre hindurch nicht genütztes, nicht gedüngtes  Wiesengrundstück. So entstand ein beispiellos prachtvolles Biotop an Wiesenblumen aller Art. Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ pachtete für mehrere Jahre diese letzte Blumenwiese des Tennengauer Salzachtales, die damit weiterhin vor jeder Düngung bewahrt wurde. Das angebrachte Schild ,,Blumenwiese der Halleiner Zeitung‘‘ lockte Wanderer, Naturfreunde und ganze Schulklassen an, die hier lebendigen Botanik-Unterricht erhielten. – Anlässlich des 60jährigen Bestandes der Bausparkasse Wüstenrot konnte Odo Stierschneider diese dazu veranlassen, den südlichen Teil der Rifer Schlossallee wieder aufzuforsten. –

Auf ungeheure Resonanz stießen die Barmstein-Beleuchtungen der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Bei besonderen persönlichen Anlässen wie etwa Auszeichnungen, Hochzeitsjubiläen oder runden Geburtstagen, wurde dieses Ereignis in einem Inserat in der ,,Halleiner Zeitung‘‘ bekanntgegeben. Dafür erfolgte als kostenlose Draufgabe jeweils für mehrere Stunden, an einem von den Inserenten gewünschten Abend, die Beleuchtung des Kleinen Barmsteins.

Odo Stierschneider ist Gründungsmitglied und Vizepräsident der ,,Freunde der Festspielstadt Hallein sowie der ,,Freunde des Keltenmuseums Hallein.‘‘ Er ist Gründungsmitglied und Ehrenpräsident des Lions-Clubs Salina-Tennengau und Ehrenmitglied des Lions-Clubs Salzburg-Paracelsus. Die Salzburger Landesregierung ehrte sein jahrzehntelanges Wirken als Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Insgeheim wurde diese Auszeichnung von Odo Stierschneider längst schon in zwei Hälften geteilt, um sie mit seiner fantastischen, treusorgenden Gattin Elfi zu teilen. Mit der großen Weih­nachtsausgabe 1996 war auch das Ende der ,,Halleiner Zeitung‘‘ gekommen. Medienvertreter drängten sich in Druckerei, Setzerei und Redaktion, sie interviewten, filmten, fotografierten und notierten. Auch ein Videofilm entstand. Dessen Schlußszene gestaltete Odo Stierschneider, nachdem auch über Druckverfahren gesprochen worden war, auf sehr persönliche Weise. Sein letzter Satz dazu lautete: ,,Der schönste Druck auf dieser Welt, wird Rot auf Rot und mündlich hergestellt!“. Daraufhin zog er seine Gattin Elfi, die in all den Jahren treu an seiner Seite stand und deren kluge und engagierte Mithilfe unverzichtbar für den Erfolg der ,,Halleiner Zeitung‘‘ war, an sich und beide vollzogen, vor laufender Kamera, das schönste Druckverfahren der Welt. – Das oben stehende Foto lädt zu Spekulationen ein: Wieviel Bleistifte, Füllfedern, Kugelschreiber und Schreibmaschinen-Farbbänder wurden wohl von Odo Stierschneider in 25 Jahren für für die insgesamt 1300 Ausgaben seiner ,,Halleiner Zeitung‘‘ verbraucht? – (Johannes Gutenberg. Foto: Graphische Druckpresse).

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In der 2. Republik dominierte in der Industriestadt Hallein bis zur Jahrtausendwende unangefochten die SPÖ. Erst unter Bürgermeister Christian Stöckl wendete sich das Blatt entscheidend. Bis zum Jahr 2009 erkämpfte er schließlich unfassbare 73,71 Prozent für die ÖVP. Im gleichen Jahr wechselte Stöckl als Finanzgenie nach Salzburg, um das Land aus seiner Finanzmisere herauszuholen. Unter seinem Nachfolger Gerhard Anzengruber verlor die ÖVP, aber es konnte mit 59,16 % souverän die absolute Mehrheit gehalten werden. Anzengruber trat mit Jahresende 2018 zurück. Der neue Bürgermeister-Kandidat der ÖVP, Maximilian Klappacher, ist ein politisches Urgestein, seit 1993 in der Gemeindevertretung präsent. Mit wichtigen Aufgabenbereichen als Stadtrat in den vergangenen Jahren betraut, leitete er die Stadt Hallein seit Beginn 2019 zwei Monate lang als Bürgermeister.

In dieser Zeit zeigte er sich in allen Bereichen der Aufgaben eines Bürgermeisters umfassend engagiert und schonte sich nicht, wenn es um das Wohl der Stadt ging. Aus dieser Sicht ist seine Wahl-Niederlage unverständlich, jeder andere Politiker hätte es wohl nicht besser machen können. Im Wahlkampf zeigte sich die SPÖ intensiv bemüht und setzte auch auf die Hilfe von großzügigen Inseraten, was die ÖVP eindeutig versäumte. Wie auch immer, Klappacher verlor überraschend die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März gegen SPÖ-Kandidat Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger, der nun Bürgermeister von Hallein wird.

Am Wahlabend ließ Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl durch seine Kritik an Alt-Bürgermeister Gerhard Anzengruber aufhorchen. Dieser habe sich in seiner Amtszeit unglücklich verhalten: ,,Anzengruber war nicht unter den Leuten und hat nicht die Arbeitsleistung erbracht, die man von einem Oberhaupt der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg erwarten würde‘‘, so wird Stöckl in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zitiert.  Anzengruber hätte seinen Posten viel früher an Klappacher abgeben müssen. Stöckl gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich Klappacher nicht aus der Politik zurückziehen werde. Stöckl hatte sich in einem ÖVP-Inserat (DER SALSCHREIBER berichtete) massiv für Maximilian Klappacher eingesetzt. Doch die Stichwahl ist geschlagen und DER SALZSCHREIBER veröffentlicht nachstehend die detaillierten Wahldaten aus den Halleiner Wahlkreisen. – (Odo Stierschneider).
 

1 ALTSTADT (Wahllokal Rathaus). Wahlbeteiligung 39,07%,
Wahlberechtigte 1469,  Abgegebene Stimmen 574,  Ungültig 16,  Gültig 558.
Stangassinger 306  und Klappacher 252.


2 GRIESRECHEN (Sonderpädagogisches Zentrum). Wahlbeteiligung 56,11%, Wahlberechtigte 1301,  Abgegebene Stimmen 730, Ungültig 9, Gültig 721.
Stangassinger 398  und Klappacher 323.


3 NEUSTADT (HTBLA). Wahlbeteiligung 46,47%, Wahlberechtigte 934, Abgegebene Stimmen 434, Ungültig 4, Gültig 430
Stangassinger 254 und Klappacher 176.


4 ALT-BURGFRIED (NMS Burgfried Zw-Trakt). Wahlbeteiligung 50,44%,
Wahlberechtigte 1130,  Abgegebene Stimmen 570, Ungültig 9,  Gültig 561.
Stangassinger 350 und Klappacher 211.

5 BURGFRIED SÜD (Kindergarten Burgfried Süd).
Wahlbeteiligung 49,04%,
Wahlberechtigte 1193, Abgegebene Stimmen 585, Ungültig 7, Gültig 578.
Stangassinger 333 und Klappacher 245.


6 BURGFRIED OST (Straßenmeisterei). Wahlbeteiligung 48,76%,
Wahlberechtigte 1860, Abgegebene Stimmen 907, Ungültig 7, Gültig 900.
Stangassinger 468 und Klappacher 432.


7 NEUALM (Wirtschaftshof). Wahlbeteiligung 52,96%, Wahlberechtigte 1350,
Abgegebene Stimmen 715, Ungültig 9,  Gültig 706.
Stangassinger
424 und Klappacher 282.


8 MITTERAU (Pfarrzentrum Neualm). Wahlbeteiligung 57,35%,
Wahlberechtigte 1109, Abgegebene Stimmen 636, Ungültig 11, Gültig 625.
Stangassinger 367 und Klappacher 258.


9 REHHOF (Pfarre Rehhof). Wahlbeteiligung 54,59%, Wahlberechtigte 1101,
Abgegebene Stimmen 601, Ungültig 6, Gültig 595.
Klappacher 319 und Stangassinger 276.


10 TAXACH (Volksschule Rif-Rehhof). Wahlbeteiligung 44,58%,
Wahlberechtigte 1375,  Abgegebene Stimmen 613, Ungültig 10, Gültig 603.
Stangassinger 328 und Klappacher 275.


11 RIF (Gemeindezentrum Rif). Wahlbeteiligung 54,89%, Wahlberechtigte 1585, Abgegebene Stimmen 870, Ungültig 21, Gültig 849.
Stangassinger
487 und Klappacher 362.


12 BAD DÜRRNBERG (Volksschule Bad Dürrnberg). Wahlbeteiligung 69,69%,
 Wahlberechtigte 673, Abgegebene Stimmen 469, Ungültig 12, Gültig 457.
Stangassinger 280 und Klappacher 177.

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Im März 2009 trat Alexander Stangassinger in die SPÖ-Fraktion der Stadt Hallein ein. Nun, 10 Jahre später, wurde er am 24. März 2019, in der Bürgermeister- Stichwahl, zum Stadtoberhaupt von Hallein gewählt. Schon bei der Gemeindevertretungs-Wahl zuvor am 10. März 2019, erreichte die SPÖ 243 Stimmen mehr als die ÖVP: SPÖ: 2988 (27,26 %), ÖVP 2745 (24,23 %). Damit sind beide Parteien jeweils mit 9 Mandaten in der Gemeindevertretung präsent. Auch bei der Bürgermeisterwahl am 10. März erhielt Stangassinger bereits eine hauchdünne Mehrheit von 70 Stimmen oder 0,89 %. Präzise: Stangassinger 3014 (38,45 %), Klappacher 2944 (37,56 %). Seit 24. März 2019 sind jedoch die Fronten klar. Die SPÖ konnte mit Alexander Stangassinger sicher den Bürgermeistersessel in Hallein zurückerobern. Durchaus sensationell: Halleins neuer Bürgermeister heisst damit Alexander Stangassinger. Nach SPÖ-Bürgermeister Franz Kurz wird Hallein nun zum zweiten Mal von einem Bewohner aus dem Stadtteil Bad Dürrnberg regiert.

Hallein ist nun politisch wieder rot eingefärbt. Dabei hatte Alexander Stangassinger (im Foto oben) enorme Aufholjagd zu leisten. Im März 2009 hatte ÖVP-Bürgermeister Christian Stöckl bei der Bürgermeisterwahl ein atemberaubendes Allzeit-Hoch von 73,71 % der ÖVP-Stimmen erzielt. Im Juni 2013 trat er als Bürgermeister zurück, um als genialer Finanzsanierer in die Landesregierung einzutreten. Ihm folgte Gerhard Anzengreuber als ÖVP-Bürgermeister, dieser konnte bei der Bürgermeisterwahl 2014 mit 59,16 % nochmals die absolute ÖVP-Mehrheit sicherstellen. Doch nun kandidierte Alexander Stangassigner am 24. März 2019 für die SPÖ – und gewann die entscheidende Bürgermeister-Stichwahl mit 12,6 % mehr Stimmen als ÖVP-Kontrahent und Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher. Alexander Stangassinger erreichte 56,3 %, Maximilian Klappacher 43,7 % der Stimmen.

Vor der im Halleiner Rathaus versammelten Presse dankte Alexander Stangassinger seinen Wählerinnen und Wählern, seiner Familie und seinem Wahlkampf-Team. Er werde mit der übertragenen Verantwortung als Bürgermeister verantwortungsvoll umgehen. Ab morgen werde weitergearbeitet für Hallein und seine Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam mit den anderen Parteien. Halleins neuer Bürgermeister Alexander Stangassinger steht vor einem enormen Arbeitsprogramm, das er in seiner Wahlwerbung für sich und seine politischen Mitstreiter vorgegeben hat. Das angekündigte Zehner-Paket ist finanziell anspruchsvoll und arbeitsintensiv: 1. Ein Million für die Jugend. – 2. Allen Kindern die erforderliche Betreuung bieten. – 3. Altstadt beleben und Stadtteile vitalisieren. – 4. Gemeindewohnungen sanieren. – 5. Rathaus zum Service-Center umgestalten. – 6. Verkehr entwirren und in moderne Zukunft führen. – 7. Freunderlwirtschaft (?) beenden und besseren Stil einführen. – 8. Hallein zur echten Bezirkshauptstadt machen. – 9. Echtes Miteinander leben. – 10. Umsetzen, was für Hallein gut ist.
 

Angesichts dieser 10 Punkte lautet jedenfalls im Halleiner Rathaus die allgemeine Devise künftig folgendermaßen: ,,Leute, es gibt viel zu tun. Packen wir es also an. Denn es ist schon später, als man denkt – der nächste Wahltermin rückt unbarmherzig näher: Sekunde um Sekunde, Minute um Minute. Stunde um Stunde. Tag um Tag.‘‘ – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Halleins künftiger Bürgermeister Alexander Stangassinger oder: So sehen Wahlsieger aus. FOTO 2: Diese berührende Aufnahme gelang SN-Fotograf Anton Prlic. Sie zeigt den Augenblick, als Alexander Stangassinger von seiner begeisterten Gattin Claudia zum Sieg bei der Bürgermeister-Stichwahl gratuliert wird. – (Foto 1: SPÖ Hallein, Foto 2: SN / Anton Prlic.)

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Da langte in der kleinformatigen SaNa-Ausgabe der Interviewer und Berichterstatter Krampus Missklang aber kräftig hin. In einem gemeinsamen Interview hatte er Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) und Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) 9 Fragen gestellt, Die Antworten hinterließen insgesamt bei dem Fragesteller einen besonders nachhaltigen Eindruck. Denn: In einem kurzen Interview-Hinweis auf der Titelseite der SaNa-Lokalbeilage legte er, noch immer beeindruckt, ungeniert los. Heißes Zitat: ,,Zwischen den beiden Bürgermeister-Kandidaten fliegen ordentlich die Fetzen.‘‘ Im Titel über dem Interview legte er nach: ,,Zum Finale gehen in Hallein die Wogen hoch‘‘. Im kurzen Vorspann zum Interview auf den Seiten 2 und 3 legte der Interview-Führer schließlich nochmals nach: ,,Klappacher und Stangassinger lieferten sich im Doppelinterview einen verbalen Schlagabtausch.‘‘ Wie auch immer, kein anderes Kandidaten-Duo für die bevorstehende Bürgermeister-Stichwahl im Bundesland handelte sich derart negative Zuschreibungen ein wie die Kandidaten der Stadt Hallein. Dabei gingen Klappacher und Stangassinger angesicht der bevorstehenden Stichwahl vergleichsweise zahm miteinander um. Offenbar hat der SaNa-Interviewer und Berichterstatter noch kein Interview erlebt, in dem tatsächlich ,,ordentlich die Fetzen flogen.‘‘ Wir wünschen ihm aufrichtig, dass es dabei bleiben möge. Noch eine Korrektur: Wenn Fetzen fliegen, dann fliegen sie nicht ordentlich sondern ungehindert wild umher. Die Landung ergibt ein unkontrolliertes Durcheinander. So wie auf unserem oben stehenden Tatort-Symbol-Foto.

SPÖ-WAHL-INSERAT IN DEN
,,BEZIRKSBLÄTTERN TENNENGAU‘‘

In der letzten Ausgabe der ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ vor der Wahl durfte sich die Anzeigen-Abteilung über ein ganzseitiges SPÖ-Inserat freuen. Neben der Schlagzeile ,,Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten‘‘ lächelte (mit flott auf Alex verkürztem Vornamen) Halleins Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger an den Leserinnen und Lesern vorbei. Darunter wurden unter der Überschrift ,,Mit mir als Bürgermeister‘‘ 9 Punkte aufgezählt:
1 Million Euro für unsere Jugend, damit unsere Jugend Zukunft hat.
Allen Kindern jene Betreuung bieten, die sie brauchen.
Die Altstadt beleben und die Halleiner Stadtteile vitalisieren.
Gemeindewohnungen sanieren und der Bevölkerung zurückgeben.
Das Rathaus vom Bittsteller-Ort zum Service-Center umgestalten.
Den Verkehr entknoten und in eine moderne Zukunft führen.
Freunderlwirtschaft beenden und endlich guten Stil einführen.
Hallein wieder zur echten Bezirkshauptstadt machen.
ECHTES Miteinander leben – umsetzen, was gut für Hallein ist.

ÖVP-WAHL-INSERAT IN DEN
,,BEZIRKSBLÄTTERN TENNENGAU‘‘

Doch auch die ÖVP hatte eine Einschaltung geordert, freilich in der Größe um 75 Prozent bescheidener, auf eine Viertelseite im Querformat reduziert. Links ein Foto mit Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Alt-Bürgermeister von Hallein, der einst für die ÖVP die absolute Mehrheit im Halleiner Rathaus eingefahren hatte und Bürgermeister Maximilian Klappacher beim festen Händedruck. Rechts die Statements ,,Miteinander in Hallein. Miteinander reden. Miteinander gestalten.‘‘ Und die Empfehlung: Am 24. März (den flott auf Max verkürzten) Bürgermeister Maximilian Klappacher in der Bürgermeisterwahl ankreuzen!

Den Großteil der ÖVP-Anzeige nimmt ein Aufruf von Dr. Christian Stöckl ein. Zitat:
Liebe Halleinerinnen und Halleiner!
Bürgermeister Klappacher hat in seiner bisher kurzen Amtszeit schon vieles umgesetzt und bewiesen, dass er in Politik und Verwaltung die beste Führungskompetenz für diese Aufgabe mitbringt:
Er ist hoch motiviert, erfahren und zukunftsorintiert.
Er ist teamfähig und gleichzeitig führungsstark.
Er steht für einen stabilen Weg und ist konstruktiv und verbindend.
Er ist ehrlich und macht keine Versprechungen, die nicht umsetzbar sind.
Bürgermeister Max Klappacher führt meinen Halleiner Weg wieder fort
und bringt unsere Stadt dynamisch auf die Überholspur!

Bitte geben Sie am Sonntag Bürgermeister Klappacher Ihre Stimme.
Ihr
Christian Stöckl

GROSSES INSERAT: GROSSER ARTIKEL?
KLEINES INSERAT: KLEINER ARTIKEL?

Hoffentlich nur ein perfekt passender Zufall: Exakt entsprechend der jeweiligen Größe des Inserates fiel auch die Berichterstattung im redaktionellen Teil der ,,Bezirksblätter Tennengau‘‘ aus. Unter dem Titel ,,Wer wird künftig der neue Bürgermeister?‘‘ wurden Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger 40 einspaltige Zeilen gewidmet, während Bürgermeister Maximilian Klappacher mit nur 10 Zeilen zufrieden sein musste…

WAHL-INSERATE IN DEN
,,TENNENGSAUER NACHRICHTEN‘‘

Auch die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ erhielten das ganzseitige Inserat von Vize-Bürgermeister Alex Stangassinger – werbewirksam auf der letzten Seite platziert. Die SPÖ ging jedenfalls sichtbar, angesichts des greifbaren Erfolges, auch finanziell auf’s Ganze. Eine Vierfarbseite kostet in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ etwa 2500 Euro.
Die ÖVP begnügte sich auch in den ,,TN‘‘ mit einer Viertelseite, der farblich grün unterlegte Bürgermeister Maximilian Klappacher verkündete nur das Wichtigste: ,,Jede Stimme zählt! Für Max Klappacher ein X am 24. März. Jetzt geht’s um den Bürgermeister!

KLEINGEISTER TOBTEN SICH
IN DEN HORROR-MEDIEN AUS

In den Horror-Medien wie Facebook war die kommende Bürgermeister-Stichwahl willkommene Gelegenheit, um sich wieder einmal auszutoben. Dazu Mag. Matthias Petry in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘: ,,…in der zweiten Reihe auf beiden Seiten ist die Rede von Fake News, gefälschten Facebook-Profilen, Denunziation. Sogar gerichtliche Nachspiele stehen schon im Raum. … Davon abgesehen weiß man, dass ernst gemeinte Diskussionen auf Facebook noch sinnloser sind als zu später Stunde an einem alkoholgetränkten Stammtisch – es gibt immer zumindest eine/n, der/die jedes konstruktive Gespräch zerstört.‘‘ (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Kein Wunder, wer hätte je von einem intelligenten, spannenden, lehrreichen, interessanten, aufschlussreichen, sensationellen, epochalen Beitrag in einem der Horror-Medien gehört? Immer mehr prominente Persönlichkeiten kehren den horriblen Medien, zumindest offiziell, den Rücken. DER SALZSCHREIBER erspart sich dieses Rückzugsmanöver: Er war erst gar nicht mit dabei.)

 

HÖHERE WAHLBETEILIGUNG
WÄRE DRINGEND ERFORDERLICH

Doch zurück zum Thema Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2018. Angesichts der nicht gerade berauschenden Beteiligung von 8303 Wähler/innen bei immerhin 15.291 Wahlberechtigten (!) am 10. März, ist dringend zu hoffen, dass die Wahlbereitschaft der Halleinerinnen und Halleiner am 24. März deutlich weniger blamabel ausfällt. Alle fünf Jahre sollte für einen Wahlberechtigten der Gang zur Wahlurne wichtiger sein als alles andere. Ebenso sollten jene 464 Wähler, die am 10. März ungültig wählten, diesmal doch vernunftbezogener handeln. Bei der Bürgermeisterwahl wählten die meisten Wahlsprengel Vize-Bürgermeister Alexander Stangassinger. Am engsten lagen die Kandidaten in Taxach beieinander: 207 für Klappacher, 200 für Stangassinger. Für die größte Differenz sorgten die Rehhofer und Rehhoferinnen: 309 für Klappacher, 162 für Stangassinger. Ein bis heute ungeklärtes Ergebnis, das nur durch überirdische Einflussnahme entstanden sein kann, lieferten ausgerechnet die Bewohner/innen des Seniorenheimes: Ihre Wahlbeteiligung betrug vorbildliche 600,76 Prozent! Oder hat sich da in die Wahlergebnis-Tabelle auf der Homepage der Stadtgemeinde Hallein vielleicht doch nur eine Null zu viel hineingedrängt?(Odo Stierschneider, Foto: Remondis).

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Die Brücken-Fundamente an den beiden Brückenköpfen für den neuen Salinensteg werden abschnittsweise abwechselnd an beiden Salzachufern aufgebaut. Damit ist die nahezu gleichzeitige Fertigstellung der beiden Brückenköpfe sichergestellt. Weil das nur 55 Zentimeter hohe Brückentragewerk fix eingespannt wird, benötigt man keine Brückenlager. Spektakulär geht es am 11. April zu, wenn weiterhin der Bau-Zeitplan eingehalten werden kann und wenn auch das Wetter mitspielt: An diesem Tag wird der neue Salinensteg in die bis dahin fertiggestellten Brücken-Fundamente eingehoben. Der neue Steg wird breiter ausgeführt als der Bestehende. Der Grund: bislang machte sich jeder Radfahrer strafbar, der über den Steg hinwegradelte, anstatt sein Rad zu schieben, da der Steg laut der gesetzlichen Bestimmungen für einen Radfahrer-Gegenverkehr zu schmal angelegt ist. Dennoch wurde in den vergangenen Jahrzehnten kein einziges Fahrrad über den Salinensteg geschoben. Jetzt ist es damit vorbei, da der alte Steg zwar von Fußgängern aber nicht mehr von Radfahrern benützt werden darf. Das ändert sich erst wieder Anfang Juli 2019, wenn der neue Steg, der etwa 1,4 Millionen Euro (ohne Treppelweg-Rampe) kostet, wird, feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Unsere oben stehenden Fotos zeigen, dass erhebliche Mengen an Baustahl in den Brücken-Fundamenten verbaut wurden. (Siehe dazu FOTOS 1 und 2.) FOTO 3: Wir sind mitten drin in der ,,Eisenzeit‘‘, man erkennt die umfangreiche Stützkonstruktion aus Stahl. FOTO 4: Die Stahlkonstruktion auf dem Pernerinsel-Ufer ist bereits von Beton bedeckt, nur noch der oberste Teil ragt heraus. FOTO 5: Das gleiche Bild bietet sich auf dem gegenüber liegenden Ufer vor dem Keltenmuseum. FOTO 6: Eine Detailaufnahme aus diesem Baustadium. FOTO 7: Eine weitere Betonschicht führt zu entscheidender Veränderung. FOTOS 8 und 9: Diese Betonschicht wirkt sich entscheidend auf das Erscheinungbild der Brücken-Fundamente aus, Wir zeigen das Beispiel auf der Pernerinsel. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Für die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2919 zwischen ÖVP-Bürgermeister Maximilian Klappacher (1. Foto) und SPÖ-Vize-Bürgermeister Alexander Stangassiger (2. Foto) werden durch das Stadtamt Hallein – Meldeamt/Wahlamt – Wahlkarten ausgestellt, persönlich übergeben oder per Post zugestellt. Wahlkartenanträge sind bis längstens Donnerstag, 21. März 2019, 15.00 Uhr, möglich und sind schriftlich, online, per E-Mail oder mündlich, nicht jedoch telefonisch, durchzuführen. Das Stadtamt empfiehlt, die Wahlkarte ab Dienstag, 19. März 2019, persönlich abzuholen. Sollte nämlich die Wahlkarte am Postweg nicht rechtzeitig zugestellt werden, hat man keine Möglichkeit mehr, an der Bürgermeister-Stichwahl teilzunehmen.

 

AM STADTAMT SOFORT
PER BRIEFWAHL WÄHLEN

Alle Wählerinnen und Wähler, die die Wahlkarte am Stadtamt persönlich abholen, können auch sofort per Briefwahl wählen. Dazu sind im Rathaus, im Foyer des Erdgeschoßes, optisch abgetrennte Bereiche eingerichtet, um vertraulich wählen zu können. Anschließend kann man die Wahlkarte in der Bürgerservicestelle abgeben. Wichtig ist, dass auf dem Wahlkartenkuvert auf der dafür vorgesehenen Stelle unterschrieben wird, sonst ist die Briefwahl ungültig. Die Wahlkarte ist ein beiges Kuvert mit aufgedruckter Rücksendeadresse. Es enthält ein Wahlkuvert und einen weißen Stimmzettel mit den Namen der beiden Bürgermeister-Kandidaten. Alle Wählerinnen und Wähler erhalten eine Wähler-Verständigungskarte. Diese wurde bereits in einem Kuvert als amtliche Mitteilung versandt. Sie enthält den Namen des Wählers, das zuständige Wahllokal, die Wahlzeit, die fortlaufende Nummer im Wählerverzeichnis und das Geburtsjahr der Wählerinnen und Wähler. Wichtig: Die Wählerverständigungskarte ersetzt nicht den amtlichen Lichtbildausweis. Alle Wählerinnen und Wähler sollten deshalb zur Identitäts-Feststellung unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis in das Wahllokal mitnehmen!

Noch Unwesentliches zum Abschluss: Dieser Beitrag, eine Presseaussendung des Stadtamtes Hallein, wurde mit den beiden Titelzeilen ,,Wahlkarten und Wählerverständigung zur Stichwahl‘‘ sowie ,,Engere Wahl des Bürgermeisters am 24. März 2019‘‘ versehen. Offenbar gab es nach Abfassung der ersten Titelzeile massive Bedenken wegen des blutrünstigen Ausdruckes ,,Stichwahl‘‘ (Wähler dürfen nur mit einer mindestens 30 Zentimeter langen Stichwaffe bewaffnet, in die Wahlzelle eindringen). Deshalb gab es in der zweiten Titelzeile statt ,,Stichwahl‘‘ den wesentlich friedlicheren Ausdruck ,,Engere Wahl‘‘ des Bürgermeisters. Das Stadtamt sollte sich diesen Begriff urheberrechtlich schützen lassen und in Wien darauf drängen, dass der Ausdruck ,,Stichwahl‘‘ für immer in der politischen Mottenkiste versenkt wird. – (Odo Stierschneider, Presse-Aussendung des Stadtamtes Hallein. Fotos: OST).

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In der Bezirkshauptmannschaft Hallein, Schwarzstraße 14, gibt es am 25. März 2018 von 14 bis 18 Uhr einen weiteren Masern-Impf- und -Informationstag. Die Impfung ist kostenlos, bitte den Impfpass mitnehmen! Die Anzahl der im Tennengau gegen Masern Geimpften wird von Ärzten als alarmierend niedrig bezeichnet. Bisher traten im Land Salzburg seit 8. März 2019 in 12 Fällen Masern auf, 1x im Tennengau, 1x im Flachgau und 10x im Pinzgau. Masern, das ist weit mehr als eine Kinderkrankheit, die man eben durchmachen muss. Landessanitäts-Direktorin Petra Juhasz hat die wichtigsten Antworten auf die brisantesten Fragen rund um das Virus zusammengestellt:

 

  • Wie ansteckend sind Masern? Hoch ansteckend, eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Fast 100 Prozent der Exponierten erkrankt.

  • Wie stecke ich mich an? Per Tröpfcheninfektion aber auch über die Luft, es ist also kein direkter Kontakt nötig. In dem Raum, in dem sich eine infizierte Person befunden hat, ist eine Ansteckung bis zu zwei Stunden danach möglich. Das Virus „schwebt“ sozusagen so lange herum.

  • Wie lange bin ich ansteckend? Vier bis fünf Tage bevor der typische Ausschlag kommt, dann noch vier Tage nach Auftreten der Flecken. Man ist also schon ansteckend bevor man überhaupt weiß, dass man Masern hat. Am größten ist die Ansteckungsgefahr kurz bevor der Ausschlag auftritt.

  • Können Masern tödlich sein? Können sie. Besonders gefährlich sind sie für Säuglinge sowie Kinder bis zu fünf Jahren und dann wieder für Erwachsene. Das besonders Tückische: Haben Säuglinge Masern, kann sechs bis sieben Jahre danach als Komplikation eine Hirnentzündung auftreten. Diese kommt nicht oft vor, ist aber gefürchtet, weil sie fast immer tödlich endet. Man kann aber auch während der Masernerkrankung sterben, da das gesamte Immunsystem geschwächt ist und Superinfektionen auftreten können, wie Lungenentzündung oder auch hier Hirnentzündung (Gefahr von neurologischen Folgeschäden).

  • Sind Masern eine reine Kinderkrankheit? Nein, man kann sie in jedem Alter bekommen.

  • Wie lange ist die Inkubationszeit? Acht bis zehn Tage nach der Ansteckung beginnt das Vorstadium mit Fieber, Bindehautentzündung, Husten, Schnupfen und so weiter. Nach 14 Tagen kommt der typische Ausschlag, im Extremfall auch erst nach 21 Tagen. Darum diese drei Wochen, in denen man zum Beispiel nicht in die Schule, an den Arbeitsplatz oder zu Veranstaltungen darf.

  • Wie sehen die Symptome aus? Zuerst unspezifisch wie Husten, Schnupfen, Bindehautentzündung, Fieber oder auch weiße Flecken auf der Mundschleimhaut. Diese klingen dann oft vorübergehend ab bevor der Ausschlag kommt, typischerweise hinter den Ohren als erstes und dann am ganzen Körper.

  • Was mache ich, wenn ich die Masern habe? Zu Hause bleiben und telefonisch Kontakt mit einem Arzt aufnehmen. Dieser klärt dann die weitere Vorgangsweise. Gegen die Masern gibt es direkt keine Therapie, nur lindernde Maßnahmen und Bettruhe. Kommt eine bakterielle Superinfektion dazu, müssen eventuell Antibiotika verabreicht werden. Die helfen aber nur gegen die Superinfektion, nicht gegen die Masern direkt.

  • Welche Personen sind besonders gefährdet? Die Krankheit ist gefährlich vor allem für Säuglinge und Schwangere, die nicht geimpft werden können. Auch Menschen, die aufgrund einer Immunschwäche oder immunhemmenden Therapie diese Impfung nicht erhalten dürfen, sind einem hohen Risiko ausgesetzt.

  • Ab wann können Kinder geimpft werden? Laut Impfplan ab dem zehnten Lebensmonat das erste Mal. Die zweite Dosis folgt dann im 13. Monat. Es sind jedenfalls zwei Impfdosen nötig.

  • Ist eine nachträgliche Impfung sinnvoll? Ja, wenn sie innerhalb von 72 Stunden nach dem Erstkontakt mit einer infizierten Person verabreicht wird. Auch, wenn man später dran ist, kann der Krankheitsverlauf eventuell zumindest abgemildert werden. Impfen macht also immer Sinn.

  • Können sich auch chronisch kranke Menschen impfen lassen? Manche ja, das sollte man auf jeden Fall mit dem Arzt abklären.

  • Wie kann ich mich schützen? Nur durch die zweimalige Impfung. – (Presse-Aussendung Salzburger Medienzentrum, Foto: Onmeda)

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Die dramatische Doppel-Wahlschlacht am 10. März 2019 – Bürgermeister-Wahl und Gemeindevertretungs-Wahl – ist geschlagen. Das entscheidende Ergebnis für Hallein: Die ÖVP verlor ihre absolute Mehrheit, die SPÖ wurde mit 243 Stimmen Überhang zur stärksten Partei bei der Gemeindevertretung-Wahl. Damit trägt die Stadt Hallein nun wieder die politische Farbe Rot. Bei der Bürgermeister-Wahl errang Alexander Stangassinger (SPÖ) mit 3014 Stimmen (38,45 %) den 1. Platz, gefolgt von Maximilian Klappacher (ÖVP) mit 2944 Stimmen (37,56 %). Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) erhielt 858 Stimmen (10,95 %),  Mitterlechner Peter (FPÖ) kam auf 747 Stimmen (9,53 %) und Neueinsteigerin Anita Eisenmann (Neos) erreichte 276 Stimmen (3,52 %).
Jedenfalls ist es sehr erfreulich, dass alle fünf im Halleiner Rathaus vertretenen Parteien einen Kandidaten bzw. eine Kandidatin für die Bürgermeister-Wahl nominierten.

Bei der Gemeindevertretungs-Wahl erreichte die SPÖ mit 2988 Stimmen (27,26 %) den 1. Platz (243 Stimmen Überhang), die ÖVP erhielt 2745 Stimmen (24,23 %). Die beiden Großparteien verfügen nun in der Halleiner Gemeindevertretung jeweils über die gleiche Anzahl von Mandataren bzw. Mandatarinnen. Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen) erhielt 975 Stimmen (12,16 %), Mitterlechner Peter (FPÖ) kam auf 948 Stimmen (11,82 %9), Anita Eisenmann erreichte 364 Stimmen (4,54 %). Nachdem keiner der Bürgermeister-Kandidaten die absolute Stimmen-Mehrheit erhielt, werden am Sonntag, 24. März 2019, die Halleinerinnen und Halleiner zur Bürgermeister-Stichwahl zwischen Stangassinger und Klappacher gebeten. Wahlkarten können persönlich oder schriftlich aber auch per
www.wahlkartenantrag.at ab sofort bis 21. März 2019 beantragt werden.

Insgesamt
wurden in Hallein von den 15.211 Wahlberechtigten 8303 Stimmen (54,59 %) abgegeben, davon waren bei der Bürgermeister-Wahl 464 Stimmen und bei der Gemeindevertretungs-Wahl 283 Stimmen ungültig. (Die ewig gleiche Frage: ,,Was veranlasst mehrere hundert Halleiner und Halleinerinnen, an einem Sonntag eine Wahlzelle aufzusuchen, nur um dort ungültige Stimmen einzuwerfen?‘‘) Die wenigsten ungültigen Stimmen gab es bei der Bürgermeister-Wahl in Neualm mit nur 9 von 698 abgegebenen Stimmen. Die meisten ungültigen Stimmen steuerte Mitterau mit 78 von 647 abgegebenen Stimmen bei. Bei der Gemeindevertretungs-Wahl lieferte wiederum Neualm mit 6/698 die wenigsten ungültigen Stimmen. Alt Burgfried lag mit 61/578 Stimmen an der Spitze. Die Wahlbeteiligung schwankte am 10. März 2019 von absolut unverständlichen 37,17 % (niedrigster Wert) bei den Altstadt-Bewohnern bis zur Rekordbeteiligung von 64,64 % bei den wackeren Dürrnbergern.

Nun blickt alles gespannt auf die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2019. Noch ist der Blick auf das Halleiner Rathaus hinsichtlich des neuen Bürgermeisters erheblich eingetrübt. (Siehe dazu unser Foto oben). Vermutungen dazu stellten bereits die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ in den Raum. Dort wurde darüber spekuliert, ob Maximilian Klappacher nicht doch die Wahl gewonnen hätte, wenn sein Vorgänger früher zurückgetreten wäre. Dann hätte Klappacher mehr als nur zwei Monate Zeit gehabt, um sich als Stadtoberhaupt zu profilieren. Klappacher entfaltete in dieser kurzen Zeit eine Fülle wichtiger Aktivitäten, war in unterschiedlichsten Bereichen präsent und stellte sich den verschiedensten Anforderungen. Alle konnten sich davon überzeugen, dass er ein ausgezeichneter Bürgermeister ist. Sein Kontrahend Alexander Stangassinger musste aus der Position des Vizebürgermeisters heraus die Bürgermeister-Wahl bestreiten. Und erzielte den unbezahlbaren Vorsprung von 70 Stimmen. Klappacher und Stangassinger hoffen auf eine höhere Wahlbeteiligung der Halleiner/innen beim bevorstehenden Wahlgang. (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Der glorreiche Halleiner Ast-Club ist im reifen Mannesalter angekommen – er blickt nun, in bester Verfassung, auf stolze 125 Jahre seines Bestehens zurück. Dies ist durchaus erstaunlich, denn die einzelnen Mitglieder stehen, mit dem Tag ihrer Aufnahme in den Verein, ihr ganzes Leben lang, unter massivem psychologischem Druck. Denn seit dem Gründungsjahr 1894 herrscht unter den Mitgliedern ein strenges, unabänderliches Gebot. Jeder ,,Astler‘‘ ist verpflichtet, permanent ein kleines Aststück mit sich zu führen. Egal ob in der Kirche, am Sportplatz, bei der Bergtour, im Theater oder in der Sauna. Kontrolliert wird dies durch ein strenges Ritual. Erblickt ein Mitglied des Ast-Clubs ein anders, zieht es sein Aststück aus der Tasche und beginnt damit auf einer Tischplatte oder einer Schranktür oder einer Fensterscheibe laut und vernehmlich zu klopfen. Wenn das andere Mitglied nicht imstande ist, seinen ,,Ast‘‘ hervorzuholen und ebenfalls zu klopfen, dann muss als Strafe dem ,,Herausforderer‘‘ ein Getränk bezahlt werden.

Falls zwei Ast-Club-MItglieder einander gleichzeitig erblicken, dann geht es um Hundertstel-Sekunden. Wer als erster klopft, kassiert ein Getränk. Diese für alle Ewigkeit festgeschriebene Regel gilt nicht nur auf Halleiner Gemeindegebiet oder nur im Tennengau, sie wurde unerbittlich für unseren gesamten Planeten erlassen. So kam es in den vergangenen Jahren am Flughafen in Frankfurt, im Kunstmuseum Louvre in Paris oder auf der Aussichtsplattform des Empire State Building in New York zu historischen Begegnungen zwischen Ast-Club-Mitgliedern. Dem Gesetz des Ast-Clubs folgend, wurde auch bei diesen so prominenten Orten, blitzschnell der Ast hervorgeholt und mit dem Klopfen begonnen…

Die Jahreshauptversammlung des Ast-Club Hallein findet traditioneller Weise stets am Faschings-Sonntag statt. Heuer stand sie, geleitet von Ast-Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, natürlich ganz im Zeichen des markanten  und großartigen Bestandsjubiläums. Der Präsident, er wurde auch diesmal in seiner Funktion bestätigt, verwies in seinem Rückblick auf markante Ereignisse der Vereinsgeschichte und konnte Bürgermeister Maximilian Klappacher und Markus Schorn als stolze neue Mitglieder in den Ast-Club aufnehmen. Auch zwei wackere Vereins-Jubilare konnten geehrt werden: Drogist Karl Weichenberger und Buchbinder Jakob Wohlmuther, die ein Berufsleben lang eine wichtige Rolle in der Halleiner Geschäftswelt eingenommen hatten, gehören der glorreichen Ast-Vereinigung bereits seit 30 Jahren an. Der Ast-Club, mittlerweile einer der ältesten Vereine der Stadt Hallein, geht mit folgenden Vorstands-Mitgliedern sein neues Vereinsjahr: Präsident Arno Gattinger, Vize-Präsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Großsprecher Alfred Zenger bzw. Thomas Neureiter, Archivar Willi Westerhold, Kontrolle Martin Griesbeck und Reinhardt Raup, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer. – (OST, J.W.)

Die  oben stehenden Fotos zeigen den gestrengen Ast-Club-Präsidenten Dr. Arno Gattinger, der den Ast-Club Hallein routiniert und zielsicher durch das grandiose Jubiläumsjahr führt. Darunter ein zugegeben groß dimensionierter ,,Ast‘‘. In der Praxis bewahren die schlauen und gefinkelten Ast-Club-Mitglieder ihr unverzichtbares Erkennungszeichen in Form eines kleinen Aststückes sicherheitshalber in der Geldbörse oder in der Brieftasche auf. – (Foto 1: Ast-Club Hallein, Foto 2: Pixabay).

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Wir beginnen den 3. Teil unserer Bildberichte vom Faschings-Dienstag in Hallein genau dort, wo der 2. Bildbericht endete: beim Zeiserlbrunnen auf dem Bayrhamerplatz. Das Zeiserl ganz oben auf dem Käfig sah sich rundum von Kindern und Jugendlichen auf der Brunnen-Abdeckung belagert. So auch hier auf unserem 1. FOTO, das diesmal von der Sparkasse in Richtung Albtraum ,,Frank-Haus‘‘ aufgenommen wurde. Die Hausfassade dieses Schreckens-Objektes im Zentrum (!) der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg, zeigt im oberen Teil des Fotos und auf der rechten oberen Bildhälfte abstoßende Verfalls-Erscheinungen. Es ist höchste Zeit, dass dieses verwahrloste Gemäuer endlich in verantwortungsbewusste Hände kommt, damit dieses skandalöse Verhalten der derzeitigen  Besitzer endlich sein Ende findet. Rund um den Zeiserlbrunnen herrschte fantastisches Gedränge, wie unsere FOTOS 2, 3 und 4 es anschaulich dokumentieren.

Das 3. FOTO zeigt bemerkenswerte Details. Da ist einmal die Sträflingsgruppe, die erfolgreich aus den Gefängniszellen der Halleiner Stadtpolizei ausbrechen konnte und sich sogleich in das Faschingsgeschehen auf dem Bayrhamerplatz einbrachte. Daneben präsentierte ein männliches Wesen auf seinem Rücken den tiefgründigen Spruch ,,Mei Hallein isNed Deppat‘‘. Angeblich sind Rechtsanwälte, Staatsanwaltschaft und Justizministerium damit beschäftigt, den wahren Sinn dieser Aussage zu erforschen: Trägt sie zum positiven Image der Stadt Hallein bei oder bewirkt sie das Gegenteil? Wie auch immer, DER SALZSCHREIBER ist jedenfalls restlos von den vier traumhaften, fantastischen, hinreißenden und aufregenden Halleinerinnen begeistert, die auf den FOTOS 5 bis 8 abgebildet sind. Da müssen natürlich als Ausgleich sofort zwei unwiderstehliche Rauschebart-Mannsbilder her (9. FOTO), die jedes Frauenherz nicht nur brechen sondern richtiggehend zerbröseln. Auf dem letzten FOTO 10 Halleins Super-Fotograf Adi Aschauer. Der souveräne Meister aller Fotoklassen ließ sich durch die zahlreichen Knöpfe seines Outfits nicht verwirren und betätigte zielsicher in der richtigen Hundertstel-Sekunde präzise den Auslöseknopf seiner großkalibrigen Fotokanone. Das Ergebnis: An die 150 großartige Fotos vom Faschings-Dienstag 2019 in Hallein! Unter aschauer.zenfolio.com können sie bewundert werden. (Odo Stierschneider, Fotos: 1 bis 4 und 10 OST, 5 bis 9 Adi Aschauer).

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Wohin sich die Eule Frieda der Halleiner Kinderfreunde am Faschings-Dienstag in der Halleiner Altstadt auch bewegte, stets war sie von einer Welle der Begeisterung umgeben. Ihr knallfarbiges Federkleid leuchtete unübersehbar in den Farben rot, orange und gelb und vermittelte ausgelassene Faschingsstimmung. Dieses herrliche, fantastische, hinreißende Vogelvieh hätte bei jeder Masken-Prämiierung alle Mitbewerber weit hinter sich gelassen. So ist es nur der Eule Frieda zu verdanken, dass wir mit dem 1. FOTO oben unseren Leserinnen und Lesern wohl das herrlichste und fröhlichste Faschingsfoto des Jahres 2019 bieten können. Auch die anderen Eule-Frieda-Fotos haben es in sich. Da ist auf den FOTOS 2 und 3 ihre bestechende Figur, einmal von vorne, einmal von der Seite festgehalten und auf dem 4. Foto zeigt uns die Eule Frieda, dass sie sogar mit den Flügeln schlagen kann.

Am Faschings-Dienstag kamen in der Halleiner Altstadt auch die Kleinen und noch Kleineren auf ihre Rechnung. So wie auf unserem 5. FOTO, wo ein trichterförmiges Objekt sich um seine Achse drehte und die junge ,,Passagierin‘‘ kräftig durcheinander wuzzelte. An  anderer Stelle galt es (6. FOTO), rechteckige Kunststoff-Objekte kunstvoll aufzutürmen – die kleine Amelie war mit großem Einsatz mit dabei. Der Faschings-Dienstag in Hallein begeisterte Jung und Alt gleichermaßen, und so konnten wir auch jene Dame im Bild festhalten (FOTO 7), die mit ihrem steilen Super-Boliden und buntem Mantel- und Schlapphut-Blumenschmuck frohgemut unterwegs war. Die Halleiner Jugend entdeckte am Faschings-Dienstag für sich noch ein anderes Betätigungsfeld: Das Erklimmen der Brunnenbecken-Abdeckung des Zeiserlbrunnens. Dazu oben unser FOTO 8, es wurde vom Schreckensobjekt ,,Frank-Haus‘‘ in Richtung Sparkasse Hallein aufgenommen. Der Zeisig hoch oben auf seinem Käfig ließ sich nicht beirren und dachte nicht im Traum daran, angesichts des Gedränges rund um ihn herum, schleunigst fortzufliegen. – (Odo Stierschneider, Fotos 1, 2, 3, 5, 6, 8: OST, Fotos 4, 7: Adi Aschauer).

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Am Faschings-Dienstag war das Halleiner Stadtzentrum fest in Händen aller, die das Ende der Faschingszeit in ausgelassener Stimmung feiern wollten. Der hauptschuldige Organisator des bunten Geschehens war ein junger, blonder Mann, der auf unserem 1. FOTO festgehalten ist: Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg. Schon am Vormittag besetzten rekordverdächtige 400 Schüler den Kornsteinplatz und für den Nachmittag war ein Faschingszug in der Altstadt angesagt. Dieser bewegte sich unter Musikbegleitung und mit Bürgermeister Maximilian Klappacher an der Spitze vom Unteren Markt durch die Fußgängerzone und vom Oberen Markt über Molnar-Platz und Floriani-Platz bis zum Bayrhamer-Platz. Hier herrschte bei Musik sowie bei Getränke- und Imbiss-Ständen dichtes Gedränge und großartige Faschingsstimmung. – (Es folgen noch zwei weitere Bildberichte vom Faschingsdienstag in Hallein).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der blond gelockte Jüngling Rainer Candido. FOTO 2: Der Faschingszug auf seinem Weg durch die Fußgängerzone. FOTO 3: Die Spitzengruppe des Faschingszuges hat den Florianiplatz passiert und bewegt sich auf den Bayrhamerplatz zu. FOTO 4: Die letzten Teilnehmer des Faschingszuges auf dem Oberen Markt. – Erfreulicher Weise zeigten sich auch Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen faschingsgerecht kostümiert. Dazu die nachstehenden Fotos. FOTO 5: Bürgermeister Maximilian Klappacher, ÖVP-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 10. März 2019. FOTO 6: ÖVP-Gemeindevertreterin Therese Tschematschar. FOTO 7: SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Stangassinger, Kandidat bei der Bürgermeisterwahl. FOTO 8: Die SPÖ-Mannschaft und Frauen-schaft mit Hörnern und Dreizack bewaffnet, in der schönsten Farbe der Welt: Rot. FOTO 9: Landtags-Abgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl, Kandidatin der Grünen bei der Bürgermeisterwahl. FOTO 10: Die Grün-Kämpfer und Grün-Kämpferinnen bestachen durch ihre herrlichen Perücken, natürlich alle in der schönsten Farbe der Welt: Grün. Sogar der Hund von Kimbie Humer-Vogl (nicht im Bild) trabte hocherhobenen Hauptes mit grünem Halstuch durch die Faschingsstadt Hallein. – (Odo Stierschneider, Fotos 1, 7, 9 und 10: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 4, 6 und 8: OST).

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Wir freuen uns über das vielfältige und hochwertige Angebot im neuen Halleiner MPREIS-Markt. Ausgehend von Tirol über den Pinzgau und den Pongau ist das Unternehmen MPREIS nun auch in Hallein bzw. im Tennengau präsent. MPREIS ist als exzellenter Nahversorger bekannt und bereichert das Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt und der Altstadt“, mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Maximilian Klappacher, den Geschäftsführer von MPREIS, Peter Paul Mölk, bei der Eröffnung des neuen MPREIS-Marktes in der Schwarzstraße bei der Bezirkshauptmannschaft. Bürgermeister Maximilian Klappacher betonte auch die enorme Bedeutung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen für die Lebens- und Wohnqualität: ,,Ein Nahversorger in Zentrumsnähe ist von unschätzbarem Wert für das Leben und Wohnen in der Altstadt. Das gilt nicht nur für das Einkaufen, sondern auch für die gesellschaftlichen Begegnungen und den sozialen Austausch. Hier hat MPREIS mit der Bistro-Ecke ein zusätzliches und sehr wertvolles Angebot.‘‘

 

Geschäftsführer Mag. Peter Paul Mölk zeigte sich erfreut, dass es nun doch mit dem Markt in der Tennengauer Bezirkshauptstadt geklappt hat: ,,Wir haben die Rahmenbedingungen und die Marktgröße sehr sorgfältig geprüft und abgewogen. Letztlich hat uns die Lage des Standortes überzeugt. Sie ist ideal, um sich gegen die großen Märkte am Stadtrand zu behaupten – und inhaltlich können wir das sowieso.‘‘ Geschäftsführer Mölk vermittelte auch die Philosophie des Familienunternehmens: ,,Früher war der Marktplatz der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Daran wollen wir mit unseren kleinen und großen MPREIS-Märkten anknüpfen. Wir wollen Orte der Begegnung schaffen, an denen man sich wohlfühlt, einkauft und auch in Kontakt kommt. Seien es Kunden untereinander oder wir mit unseren Kunden‘‘.

Geschäftsführer Mölk weiter: ,,Für uns ist jeder Standort eine spannende Herausforderung, um zu verstehen, wie der Ort funktioniert, wie sich die Verkehrsflüsse leiten, welch‘ großes Potenzial am Standort vorhanden ist. Vor allem geht es uns aber auch um die historische Verortung des Marktes. Jede Filiale wird individuell gestaltet. In Hallein haben wir uns in vielfältiger Weise dem Thema Salz und Salzbergbau gewidmet. Damit bieten wir unseren Kunden eine einzigartige und angenehme Einkaufsatmosphäre.‘‘ Verortung und Regionalität spiegeln sich bei MPREIS aber auch im Sortiment. Die Produktvielfalt beinhaltet selbstverständlich auch regionale Erzeugnisse und BIO Produkte wie BIO von BERG. Geschäftsführer Mölk fand abschließend eine reizvolle Verbindung zwischen MPREIS und der Salinenstadt Hallein sowie dem Salzabbau am Dürrnberg: ,,Mit Salz würzt man die Speisen, mit MPREIS die Lebens- und Wohnqualität.‘‘

 

Die Eigentümer des Gebäudekomplexes Hillebrand und Schmölzl, betonten die gute Gesprächsbasis zur Stadtgemeinde Hallein sowie zu Bürgermeister Maximilian Klappacher sowie die konsequenten und fairen Verhandlungen mit MPREIS: ,,Gut Ding braucht Weile‘‘, so Geschäftsführer Baumeister Ing. Bernd Hillebrand und weiter: ,,Wir hatten viele Interessenten, aber MPREIS hat unsere Philosophie verstanden. Das machte die Verhandlungen angenehm. Als wichtigen Teil unseres Projektes ‚An der Alm‘ galt stets, hier einen Nahversorger anzusiedeln. Auch die Gespräche mit Bürgermeister Maximilian Klappacher und die Haltung der Stadt waren dazu immer klar und fair. Nun können wir unser Versprechen mit einem hochwertigen Nahversorger halten und beweisen, dass unser Wort auch gilt. Handschlag-Qualität gehört zu unserem Wertekompass.‘‘

 

Dipl.-Ing. (FH) Werner Schmölzl formulierte seine guten Wünsche an MPREIS mit folgenden Worten: ,,Ich wünsche der Familie Mölk geschäftlichen Erfolg, viele zufriedene und zahlungskräftige Kunden, den Mitarbeitern von MPREIS einen guten Arbeitsplatz mit erfüllendem Schaffen. Nur so kann ein Betrieb dauerhaft wirtschaften und einen Mehrwert für die Stadt Hallein erbringen.‘‘ MPREIS ist ein Familienbetrieb mit Wurzeln in Tirol, der bis in die 1920er Jahre zurückreicht. Dazu einige beeindruckende Zahlen: 277 Märkte in der Alpenregion, 23 Märkte im Bundesland Salzburg. Über 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesamt, davon 12 bereits in Hallein. Großer Wert wird auf die Lehrlings-Ausbildung gelegt, wobei MPREIS, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Unternehmen, erfreulicher Weise keine Probleme bei der Lehrlingssuche hat. Derzeit werden bei MPREIS insgesamt 270 Lehrlinge ausgebildet, darunter Bürokaufleute, Informationstechniker, Bäcker, Fleischhauer usw. Mehr als 150.000 Kunden kaufen täglich in den MPREIS-Märkten ein. MPREIS-Supermärkte umfassen eine Verkaufsfläche von bis zu 1.500m². Der MPREIS-Nahversorger in Hallein bietet auf 500m² ein Sortiment von 11.000 Produkten, wobei mit mehr als 250 lokalen Lieferanten zusammengearbeitet wird. – Auf dem oben stehenden Foto Baumeister Ing. Bernd Hillebrand (Baufirma Hillebrand), Mag. Peter Paul Mölk (MPREIS), Halleins Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Dr. Ulrike Dengg (Bezirkshauptmannschaft Hallein), Dipl.-Ing. (FH) und Werner Schmölzl (Baufirma Schmölzl). – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Hillebrand).

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Alltäglich baut sich in Hallein an Arbeitstagen zum Arbeitsschluss zuverlässig ein massives Stau-Chaos auf der Salzachtal-Straße von der Zellstoff-Fabrik bis zum Kreisverkehr vor der Bahn-Überführung auf. Die Folgen: Ärger, Stau, Umweltvergiftung, Zeitverlust, Behinderung im Fall des Falles von Rettung und Feuerwehr, Verminderung der Wohnqualität der Anrainer durch das giftige Abgasgewölk, gesundheitliche Gefährdung der Fußgänger auf den beidseitigen Gehsteigen im Staubereich. Diese nicht nur problematischen sondern durchaus gefährlichen Auswirkungen, veranlassten die SPÖ Hallein zu einer ungewöhnlichen, unübersehbaren und wirkungsvollen Plakataktion entlang des Gehsteiges vor dem Ärztezentrum bis hinauf zur Mitte der Bahnüberführung, wo auch SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Stangassinger als Plakatträger agierte. 9 Plakatträger/innen hatten sich positioniert, unübersehbar für die Autofahrer, die sich im entnervenden Stop-and-Go meterweise neben ihnen vorankämpften. In teilweise lockeren Formulierungen (siehe unsere Fotos oben) wurde die unerträgliche Situation thematisiert und fand den ungeteilten Zuspruch der geplagten Fahrzeuglenker: freundliches Winken und anerkennende Zurufe waren die Folge und unterstrichen, dass die Rot-Aktion voll ins Schwarze getroffen hatte. (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Bürgermeister Maximilian Klappacher lud ein kompetentes Team von Fachleuten zu einem sehr speziellen städtebaulichen Thema: Zur Projekt-Entwicklung der ehemaligen Reisinger-Gründe. Dabei wurden im ersten Schritt die zahlreichen Facetten und Potenziale dieses stadtteilprägenden Projektes erörtert. „Ich möchte das Projekt vorantreiben, weil sich großartige Chancen bieten. Dabei denken wir an attraktiven Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, weiters an Gewerbebetriebe als kommunale Nahversorger sowie an die Absicherung des Schulstandortes der HTL Hallein“, betonte der Bürgermeister, der auch die wichtigsten Punkte aus Sicht der Stadt Hallein darlegte: „Sowohl der fließende als auch ruhende Verkehr haben bei einem derartigen Projekt oberste Priorität. Natürlich haben wir auch eine Einrichtung für die Kinder-Betreuung im Fokus und sehen das Projekt als große Chance, wichtige städtische Angebote zu erweitern. Infrastrukturelle Begleit-Maßnahmen und innovative bauliche Lösungen stehen für uns ebenfalls auf der Agenda.“

 

Das Projekt ist facettenreich und liefert in einer Stadtteil-Betrachtung enorme Chancen für die Neustadt. Darüber sind sich Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Bürgermeister Maximilian Klappacher einig: „Geplante neue Wege für Fußgänger und Radfahrer sichern kurze Wegstrecken für den gesamten Stadtteil sowie eine ideale Verbindung zur Altstadt. Das Projekt steht für eine zeitgemäße Nachverdichtung in absoluter Nähe zum Stadtzentrum. Dafür könnte man Grün- und Freizeit-Flächen gewinnen, welche die Lebensqualität beträchtlich erhöhen“.
 

Die ehemaligen Reisiger-Gründe umfassen eine Fläche von 10.730 Quadratmetern. Eigentümer sind zu jeweils 50 Prozent die Firma Russegger und die SWB. Das vorgesehene Nutzungs-Programm sieht Wohnen (Miete, Eigentum, betreutes Wohnen), Gewerbe (kommunale Nahversorgung) und Bildung (HTL Turnsaal, Labor, Bauhof) vor. Das Jahr 2019 soll dazu das Jahr der Entwicklung werden. Im Fokus steht ein Architektur-Wettbewerb, um städtebauliche Ansätze für eine Bebauungs-Grundlage zu finden.

 

Die nächsten Projektgespräche hinsichtlich der ehemaligen Reisiger-Gründe sind bereits geplant, um möglichst rasch eine Planungsstudie dem Raumordnungs-Ausschuss und der Stadtgemeindevertretung präsentieren zu können. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).
 

Das oben stehende Foto zeigt von links Baumeister Dipl.-Ing. Thomas Gruber (Leiter Projektentwicklung Salzburg Wohnbau), Dipl. Ing. (BA) Christian Struber MBA, Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher, Architekt Dipl.-Ing. Christian Salmhofer und Stadtrat Florian Scheicher. – (Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Am 10. Februar 2019, ging, wie berichtet, vom Steilhang des Zinkenkogels eine Gleitschicht-Lawine ab und beschädigte eine Stütze. Daraufhin musste der Betrieb des Doppelsesselliftes – unmittelbar vor den Semesterferien – eingestellt werden. „Realistischer Weise mussten wir damit rechnen, in dieser Saison nicht mehr in Betrieb gehen zu können“, beschrieb Bürgermeister Maximilian Klappacher das Ausgangsszenario. Allerdings gingen Geschäftsführer Andreas Klimitsch und Betriebsleiter Josef Klein mit dem gesamten Team der Zinkenlifte höchst engagiert und konsequent an die Schadensbehebung heran. „Ich muss Betriebsleiter Josef Klein und Geschäftsführer Andreas Klimitsch sowie dem gesamten Team der Zinkenlifte wirklich gratulieren. Sie haben Großartiges geleistet. Niemand hätte gedacht, dass der Schaden so rasch behoben werden kann‘‘, lobte Bürgermeister Maximilian Klappacher und dieser weiter: „Unsere Mitarbeiter haben alles richtiggemacht. Bereits einen Monat vor dem Lawinenabgang wurde der Steilhang wegen der Risse in der Schneedecke gesperrt. Danach versuchte Betriebsleiter Josef Klein mit einem Experten, die Lawine zu sprengen. Allerdings löste sich die Gleitschicht-Lawine nicht. Daraufhin kontrollierten die Betriebsleiter mehrmals täglich den Steilhang. Dank dieser Umsichtigkeit konnte größerer Schaden vermieden werden. Wir sind sehr froh und dankbar, dass vor allem keine Menschen zu Schaden gekommen sind.“

 

Zahlen – Daten – Fakten

Bereits am Tag des Lawinenabganges wurden die betroffenen Stützen freigegraben, um allfällige Schäden an den Fundamenten festzustellen.

 

X   Am 11. Februar 2019 wurden die Stützen und die Fundamente vermessen, um den Schaden zu beurteilen. Am selben Tage begutachteten Sachverständige den Schaden. Es wurden Messmarken gesetzt.

 

X   Am 14. Februar 2019 wurde die restliche Lawine mit einem Schreitbagger (einer „Spinne“) abgetragen, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen.

 

X   Am 16. und 17. Februar 2019 wurde der Vergussmörtel zwischen Fundament und Fußplatte der beschädigten Stütze herausgeschremmt und die Kontaktoberfläche gereinigt.

 

X   Am 19. Februar 2019 wurden – erfolgreich – die acht Anker der beschädigten Stütze einer hydraulischen Prüfung unterzogen. Danach wurde die Hauptachse gefluchtet und die Rollenbatterien eingestellt.

 

X   Am 20. Februar 2019 wurde der Hohlraum zwischen Fundament und Fußplatte der Stütze mit einem selbstfließenden Vergussmörtel ausgegossen.

 

X   Am 21. Februar 2019 wurden die Stützen 9 und 10 fein gespurt, sämtliche Ankerschrauben der Stütze 10 hydraulisch nachgezogen und die Ankerschrauben der Stütze 9 überprüft. Weiters wurden Bremsversuche mit Teillast bei der Stütze 10 berg- und talseitig durchgeführt und die Rollenbatterien sowie das Fundament nochmals überprüft.

 

X   Am 22. Februar 2019 ergeht schriftliche Anfrage der Seilbahnbehörde bezüglich . der Betriebsaufnahme.

 

X   Am 23. Februar 2019 kann der Doppelsessellift wieder in Betrieb gehen.

Auf dem obenstehenden Foto Geschäftsführer Andreas Klimitisch, Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher und Betriebsleiter Josef Klein. (Presse-Aussendung mit Foto der Stadtgemeinde Hallein).

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Kommandant Abteilungsinspektor Alfred Hallinger überbrachte kürzlich Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamts-Direktor Erich Angerer den Leistungsbericht 2018 der Stadtpolizei Hallein. Dieser liefert wiederum einen eindrucksvollen Beweis für die Leistungsvielfalt des Wachkörpers bezüglich der Sicherheit in der Stadt Hallein. Die Stadtpolizei sorgt vor allem für die örtliche Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und stellt eine wichtige Säule des Stadtamtes dar. Die Leistungen der Stadtpolizei sind sowohl für die objektive Sicherheit als auch für das subjektive Sicherheitsgefühl enorm wichtig. Damit leistet die Stadtpolizei einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität in der Stadt Hallein.

,,Wir sind stolz auf unsere Stadtpolizei“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher. Neben der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs, dazu zählt unter anderem die Geschwindigkeits-Messung vor allem in Siedlungsgebieten, sorgt sie für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit (Sperrstunden, Groß-Veranstaltungen, Gewerbeordnung und Jugendschutz). Zum Aufgabenbereich der Stadtpolizei zählen auch Assistenzleistungen für die Bezirksverwaltungsbehörde, z. B. in der Vollziehung des Fremden-, Niederlassungs- und Aufenthalts-Gesetzes sowie die Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen und die Betreuung des Fundamtes. Weiters ist die Stadtpolizei Hallein zuständig für Strafregister-Bescheinigungen (Leumund-Zeugnisse) und die Überprüfung der Leinenpflicht.

 

An 230 Tagen wurden von der Halleiner Stadtpolizei die Schulwege bei den Volksschulen Burgfried, Neualm, Stadt und Rif gesichert bzw. überwacht. Es wurden 4.852 Verwaltungs-Übertretungen und 152 Übertretungen nach dem Parkgebühren-Gesetz geahndet, 1.441 Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft erstattet, die tägliche Überwachung der Bescheide für die Straßenrechts- und Veranstaltungs-Behörde durchgeführt, 11 Amtshilfen bzw. Hilfeleistungen für andere Behörden übernommen sowie 33 Kfz-Abschleppungen veranlasst. Außerdem wurden 496 Fundgegenstände entgegengenommen, aufbewahrt und bearbeitet und 78 Verlustanzeigen festgehalten. Auf dem oben stehenden Foto links Stadtamtsdirektor Mag. Erich Angerer, rechts Kommandant Abteilungsinspektor Alfred Hallinger und in der Mitte Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Countdown läuft. Am Sonntag, 10. März 2019, wählen die Halleinerinnen und Halleiner sowohl den neuen Bürgermeister bzw. die neue Bürgermeisterin, als auch die neue Gemeindevertretung der Stadt Hallein. Bezüglich des Stadtoberhauptes für die nächste Amtsperiode stellen sich 2 Frauen und 3 Männer zur Wahl – eine erfreuliche Mischung von 40 Prozent Frauen und 60 Prozent Männern. Die Kandidatur von 5 Kandidatinnen und Kandidaten zeigt anschaulich, dass in Hallein die Gemeindepolitik engagiert, aktiv und lebendig ist. Ganz im Gegensatz zu anderen Gemeinden unseres Bundeslandes, in denen auch die großen Parteien nicht mehr fähig waren, eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu präsentieren. Zweifellos ein politisches Armutszeugnis der besonderen Art. In Hallein kandidieren:

Für die ÖVP:
MAG. MAXIMILIAN KLAPPACHER
(Amtierender Bürgermeister)


Für die SPÖ:
ALEXANDER STANGASSINGER
(Vizebürgermeister)


Für die Neos:
ANITA EISENMANN

Für die Grünen:
MAG. DR. KIMBIE HUMER-VOGL
(Landtagsabgeordnete)


Für die FPÖ:
PETER MITTERLECHNER

Die letzte Bürgermeisterwahl in Hallein Anfang März 2014, führte zu folgendem Ergebnis: 1. ÖVP mit 4.629 Stimmen und absolute Mehrheit für Gerhard Anzengruber (59,16 %), 2. SPÖ mit 1.652 Stimmen (21,11 %), 3. Neos mit 564 Stimmen (7,21 %), 4. Grüne mit 561 Stimmen (7,17 %, nur 3 Stimmen weniger als die Neos), 5. FPÖ mit 419 Stimmen (5,35 %). Für den 10. März 2019 lautet daher die große Frage: ,,Wird die ÖVP ihre absolute Mehrheit behalten können?‘‘ Verliert die ÖVP mehr als 460 Stimmen, dann wird sie sich einen Koalitionspartner suchen müssen.


Im Rahmen von zwei öffentlichen Wahl-Diskussionen hatten die Halleinerinnen und Halleiner Gelegenheit, sich ein Bild von den fünf Kandidatinnen und Kandidaten zu machen: Am 14. Februar im Rahmen der Wahl-Diskussion der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ im Stadtkino Hallein und am 20. Februar bei der gemeinsam vom ORF-Landesstudio Salzburg und dem ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘ im Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen veranstalteten Wahl-Diskussion. Die Veranstaltung im Stadtkino war sehr gut besucht, jene in Kaltenhausen fand in der überfüllten Pfeiler-Gewölbe-Halle, dem sog. ,,Ruperti-Gwölb‘‘ statt. Bemerkenwert gestaltete sich die Wahl-Diskussion in Kaltenhausen durch die Präsentation einer Wählerbefragung und der daraus erstellten Hochrechnungen für die Bürgermeisterwahl und für die Gemeindevertretungs-Wahl durch die GMK (Gesellschaft für Marketing und Kommunikation). 400 Befragungen per Telefon im Zeitraum 5. bis 7. Februar 2019, ergaben das nachstehend angeführte Ergebnis in Prozenten, bei einer Schwankungsbreite von maximal Plus-Minus 5 %.

HOCHRECHNUNG
BÜRGERMEISTER-WAHL
Maximilian Klappacher
Tiefstwert 42, Höchstwert 46, Mittel 44, Von-bis: 39–49%
Alexander Stangassinger Tiefstwert 29, Höchstwert 33, Mittel 31, Von-bis: 26–36%
Anita Eisenmann Tiefstwert 5, Höchstwert 7, Mittel 6, Von-bis: 1–11%
Kimbie Humer-Vogl Tiefstwert 10, Höchstwert 12, Mittel 11, Von-bis: 6–16%
Peter Mitterlechner Tiefstwert 7, Höchstwert 9, Mittel 8, Von-bis: 3–13%

 

HOCHRECHNUNG
GEMEINDEVERTRETUNGS-WAHL
ÖVP
Minimum 35 %, Maximum 39 %, Mittelwert 38 %, Schwankungsbreite 33–43 %
SPÖ
Minimum 29 %, Maximum 32 %, Mittelwert 32 %, Schwankungsbreite 27–37 %
FPÖ
Minimum 10 %, Maximum 13 %, Mittelwert 12 %, Schwankungsbreite 7–17 %
Neos
Minimum 6 %, Maximum 8 %, Mittelwert 7 %, Schwankungsbreite 2–12 %
Grüne Minimum 9 %, Maximum12 %, Mittelwert 11 %, Schwankungsbreite 6–16 %

Falls diese Befragung ernstzunehmende Fakten bietet, dann stünde der ÖVP ein negativer Erdrutsch im Maximalfall von derzeit 59 % hinab auf bis zu 33 % ins Haus. (Minus 25 %). Im besten Fall würde sie demnach 43 % (Minus 16 %) erreichen, womit in beiden Fällen das Ende ihrer absoluten Mehrheit vorausgesagt wird. Die SPÖ wäre der große Gewinner im Maximalfall von derzeit 21 % hinauf auf bis zu 37 %. (Plus 16 Prozent). Womit diese Befragung ab 10. März 2019 die Koalition der ÖVP mit einer anderen Partei erforderlich machen würde. Die SPÖ wäre, egal wie das Wahlergebnis auch lauten wird, als Koalitionspartner geeignet. Erreicht die ÖVP den hier genannten möglichen Bestwert von 43 Prozent, könnte sie auch entweder mit Neos, Grünen oder FPÖ eine Koalition der absoluten Mehrheit bilden. Vorausgesetzt, dass auch die genannten 3 kleinen Parteien ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Die Voraussage sagt auch eine Verschiebung unter den drei kleinen Parteien voraus: Die Neos würden von derzeit Platz 3 auf Platz 4 verschoben, die Grünen von derzeit Platz 4 auf Platz 5 und die FPÖ, bislang Schlusslicht, würde sich von Platz 5 auf Platz 3 verbessern, bei einer hochgerechneten Stimmen-Verdoppelung von 5 auf 10 Prozent. Man kann gespannt sein, wie das Wahlergebnis nach dem 10. März 2019 tatsächlich aussehen wird.

Es ist zu hoffen, dass die Wahlbeteiligung in der Stadt Hallein sich drastisch verbessert. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 9. März 2014, waren gerade mal beschämende 55,46 % der wahlberechtigten Halleinerinnen und Halleiner bereit, zur Wahl zu gehen. Darunter befanden sich noch dazu 359 ungültige Stimmen – nur der Himmel weiß, was jemanden antreibt, seine wertvolle Sonntags-Freizeit zu opfern, nur um eine ungültige Stimme abzugeben. – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahl bei der Präsentation durch die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ im Stadtkino Hallein. Dort entstanden auch unsere Einzelaufnahmen. FOTO 2: Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher (ÖVP). FOTO 3: Vizebürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). FOTO 4: Anita Eisenmann (Neos). FOTO 5: Landtags-Abgeordnete Dr. Kimbie Humer-Vogl (Die Grünen). FOTO 6: Peter Mitterlechner (FPÖ). Die Reihung der Kandidatinnen und Kandidaten entspricht der gegenwärtigen Reihung ihrer Parteien in der Gemeindevertreteng. FOTO 7: Die Kandidaten und Kandidatinnen bei der Präsentation durch ORF und ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘ im Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen. – (Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Arbeiten zur Errichtung des neuen Salinensteges vom Pfleger-Platz hinüber auf die Perner-Insel laufen planmäßig und ohne Verzögerung. An den beiden Brückenköpfen wird nach Bedarf gleichzeitig oder abwechselnd gearbeitet. Das schöne Wetter der vergangenen Tage beschleunigte den Baufortschritt. Das 1. FOTO oben zeigt die Brückenkopf-Baugrube auf der Pernerinsel. Die FOTOS 2 und 3 erlauben einen Blick in die Baugrube hinunter, in der ein Minibagger im Einsatz steht. Die FOTOS 4 bis 9 zeigen den Baufortschritt beim Brückenkopf gegenüber auf dem Pflegerplatz vor dem Keltenmuseum. Auf den Fotos 4 bis 6 wühlten sich die Arbeiter und auch der Minibagger noch durch nacktes Erdreich, auf den FOTOS 7 bis 9 ist der Baufortschritt deutlich erkennbar. Das 10. Foto zeigt den alten Salinensteg, dessen stromaufwärts gerichtetes Brücken-Geländer bereits abmontiert wurde. Der Steg kann auch während der Bauarbeiten von Fußgängern benützt werden und wird nur im Bedarfsfall kurzfristig gesperrt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Wer derzeit in das 1. Tiefgeschoß der Griestor-Tiefgarage hinein will, der steht nach dem Öffen der Eingangstüre inmitten totaler Finsternis. Kein Lichtschimmer weit und breit, hier herrscht absolute, schwarze Finsternis. Erst im 2. Tiefgeschoß (dazu unsere beiden Fotos oben) wird es hell und freundlich. Hier wurde bereits eine komplette Renovierung durchgeführt, neue Kabelstränge verlegt, Schäden an  Boden, Decke und den tragenden Säulen ausgebessert, die räumliche farbliche Gestaltung, die Leitlinien auf der Fahrbahn und die Nummern an den einzelnen Abstellplätzen  erneuert. Angesichts der hellen, freundlichen Atmospäre wird erst klar, wie sehr die Garage bereits in Mitleidenschaft gezogen worden war. Es gilt hier nur noch kleinere Arbeiten zu erledigen, in wenigen Tagen ist die Renovierung des 2. Tiefgeschoßes abgeschlossen. Anschließend beginnen die Renovierungsarbeiten im 1. Tiefgeschoß. Deren Abschluss ist mit Ende des Frühjahrs vorgesehen.(Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am Donnerstag, 31. 1. 2019, kamen nun bereits zum dritten Mal die Salzburger Standesbeamten im Halleiner Kolpinghaus zusammen, um sich über die aktuellen Neuerungen im Personenstands- und Staatsbürgerschafts-Wesen zu informieren und fit für die neuen Aufgaben und Umsetzung der jüngsten Judikatur des Bundes-Gesetzgebers im Standesamt zu sein. Die Bezirksleiterin der Tennengauer Standesbeamten und Leiterin der Halleiner Standesbeamten, Berta Aschauer, begrüßte im Auftrag des Halleiner Bürgermeisters Mag. Maximilian Klappacher und des Stadtamtsdirektors Mag. Erich Angerer, rund 120 Kolleginnen und Kollegen in der Bezirkshauptstadt Hallein.


Der Landesleiter der Salzburger Standesbeamten, Gerhard Kendlbacher, gab seiner großen Freude über das große Interesse an dieser landesweiten Schulung Ausdruck. Besonderer Dank gilt den Vortragenden und Experten Ministerialrat Dr. Norbert Kutscher und Mag. Oliver Reithofer vom Bundesministerium für Inneres. In sieben Stunden Schulung wurde den anwesenden Kolleginnen und Kollegen alles „NEUE“ für die tägliche Praxis vermittelt. Alle Tagungs-Teilnehmer waren wieder von der Veranstaltung und von der besonderen gastfreundlichen Rundumbetreuung durch die Mitarbeiter des Kolpinghauses angetan.

 

Neuerungen im Personenstandsrecht

*   Ehe und Eingetragene Partnerschaft für Alle

*   Varianten der Geschlechtsentwicklung und Bearbeitung dieser

*   Auffrischung personenstandsrechtlicher Basics

 

Auf dem oben stehenden Foto: Landesleiter und Standesbeamter von Bad Gastein Gerhard Kendlbacher, Ministerialrat Dr. Norbert Kutscher, Mag Oliver Reithofer, Schulungs-Beauftragter und Bezirksleiter Flachgau Stefan Spöcklberger sowie Bezirks-Standesbeamtin und Leiterin des Halleiner Standesamtes Berta Aschauer. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der heurige massive Schneewinter führte erstmals zu einem folgenreichen Lawinenabgang am Nord-Steilhang des Zinkenkogels. Eine gewaltige Naßschnee-Lawine umfasste Sonntag früh den gesamten Steilhang des Zinkenkogels unterhalb des Sesselliftes und traf voll die Liftstütze 10. Das Fundament der Stütze wurde durch die Schneemassen verschoben. Der Sessellift und der oberste Schlepplift (,,Kogel-Blitz‘‘) wurden sofort gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden. Der betroffene Bereich war schon vorher vorsorglich gesperrt worden, da sich am obersten Steilhang unterhalb der Bergstation auf dem Zinkenkogel bereits erste Abrisse auf der Schneedecke gezeigt hatten. Trotz der täglichen Kontrollen, waren Zeitpunkt und Ausmaß der Lawine für alle doch überraschend.

Noch am Sonntag wurden die gefrorenen Schneemassen im Bereich der betroffenen mit Motorsägen in Stücke zersägt, um den Bereich rund um die Stütze freizubekommen. Denn schon Montagnachmittag waren Experten der Firma Doppelmayr aus Vorarlberg angesagt, um die Statik der Liftstütze zu untersuchen. Eine unbedingt erforderliche Maßnahme, um das weitere Vorgehen festlegen zu können. Bürgermeister Maximilian Klappacher, der sich vor Ort informierte, erklärte, man werde die Lawinensicherung am Zinken-Steilhang weiter ausbauen, Sicherungs-Maßnahmen werde es weiter in den Hang hinein geben. Sprengmeister Philipp Knab erklärte, mit Sprengungen sei es nicht möglich gewesen, eine kontrollierte Lawine am Steilhang auszulösen. Der Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, betonte, dass der Lawinenabgang trotz täglicher Kontrollen nicht vorhersehbar war. Der untere Schlepplift und der Kinderlift stehen weiterhin uneingeschränkt in Betrieb. – (Odo Stierschneider).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Die gesamte Lawine von der oberen Abrisskante am Steilhang bis zum letzten Schneewall am unteren Ende des Bildes. FOTO 2: Eine Informationstafel, die über derzeitige Sperrgebiete aufgrund des Lawinenabganges informiert. FOTO 3: Die Abrisskante der Lawine, die seit Wochen kontrolliert wurde und keinen Hinweis auf den unmittelbar bevorstehenden Lawinenabgang lieferte. FOTOS 4 bis 6: Am Ort des Geschehens Bürgermeister Maximilian Klappacher, Zinkenlifte-Geschäftsführer Andreas Klimitsch und Sprengmeister Philipp Knab. – (Fotos: ORF-FS ,,Salzburg heute‘‘).

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Der Personalstand der Stadtpolizei Hallein wurde durch zwei Sicherheitswachbeamte verstärkt. Im November trat Revierinspektor Gottfried Mandl seinen Dienst an. Er war früher – mit hervorragendem Ausbildungserfolg – bei der Bundespolizei tätig und wechselte nun zur Stadtpolizei Hallein. Ende Jänner beendete Inspektor Oliver Hasler seine zweijährige Ausbildung an der Sicherheitsakademie (SIAK) in Linz mit der sogenannten „Ausmusterung“. Beide Stadtpolizisten versehen nun voll motiviert ihren Dienst in Hallein. Dazu betont Bürgermeister Mag. Maximilian Klappacher: „Die Stadtpolizei Hallein ist eine unverzichtbare Abteilung der Stadtverwaltung. Das Aufgabengebiet ist vielfältig, fordernd, verantwortungsvoll und interessant. Unsere Stadtpolizisten genießen eine erstklassige Ausbildung an der Sicherheitsakademie. Die Tendenzen in anderen Städten und Gemeinden geben Hallein Recht. Die Stadt Hallein vertraut bereits seit 1862, also seit 157 Jahren, auf die hervorragenden Leistungen ihrer eigenen Stadtpolizei.‘‘

 

Die Stadtpolizei darf sich auch über ein neues Polizeiauto freuen. Das alte Einsatz-fahrzeug hatte nach acht Einsatzjahren seinen „Dienst quittiert“ und musste ersetzt werden. „Die Polizei sorgt Tag für Tag für die Sicherheit der Menschen. Voraussetzung dafür sind hervorragend ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie eine solide Ausrüstung. Dazu gehört auch die notwendige Erneuerung der ‚mobilen Arbeitsplätze‘ der Stadtpolizisten“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher bei der Schlüsselübergabe. Zur Grundausstattung des Fahrzeuges gehören neben den aktuellsten Sicherheits- und Assistenzsystemen, eine Ladegutsicherung, Klimaanlage, rückenfreundliche Sitze, Motorweiterlauf und natürlich ein Navigationsgerät. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein)


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, Inspektor Oliver Hasler, Bürger-meister Maximilian Klappacher, Revier-Inspektor Gottfried Mandl und Abteilungs-Inspektor Alfred Hallinger. FOTO 2: Abteilungs-Inspektor Alfred Hallinger, Bürger-meister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor-Stellvertreterin Johanna Weißenbacher. – (Fotos: Stadtgemeinde Hallein)

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Repräsentanten der Halleiner Gärtner und Floristen statteten Bürgermeister Maximilian Klappacher anlässlich des bevorstehenden Valentinstages am 14. Februar einen Besuch ab und überbrachten ihm bunte Blumengrüße der Halleiner Wirtschaft. Bürgermeister Maximilian Klappacher bedankte sich für die traditionelle und aufmerksame Geste und wünschte seinen Besuchern einen schönen und glücklich verlaufenden Valentinstag. ,,Der Valentinstag ist auch der erste Botschafter des näher kommenden Frühlings, ich wünsche allen Halleinerinnen und Halleinern an diesem besonderen Tag ein buntes Blumenmeer‘‘, so Bürgermeister Klappacher.

 

Weltweit wird der 14. Februar als „Tag der Liebenden“ mit blühenden Boschaftern begangen. Er ist der Tag der Jugend, der Familie, der Liebenden und des Blumenschenkens. Die Wurzeln gehen bis ins Mittelalter zurück. Vor allem der Brauch, diesen Tag als Gedenktag des heiligen Valentin von Terni zu begehen ist weit verbreitet. Der heilige Valentin von Terni war ein römischer Priester, dem nachgesagt wird, dass er Kranke und Verkrüppelte heilen konnte, Blumen an Verliebte verschenkte sowie gegen den staatlichen Willen Trauungen vollzog. Der 14. Februar soll der Todestag des heiligen Valentin von Terni sein. Der Valentinstag wird rund um den Globus in unterschiedlichen Ausprägungen gefeiert. Nur in einigen islamischen Staaten wird der Valentinstag als christlich-höllisches Teufelszeug verdammt, an diesem Tag werden alle roten Rosen durch die Behörden beschlagnahmt. – Auf dem oben stehenden Foto von links Gerald Tannenberger von Blumen Tannenberger, Therese Tschematschar von Blumen Ruhnau, Bürgermeister Maximilian Klappacher und Bernhard Pleitner von der Gärtnerei Pleitner. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Bürgermeister Maximilian Klappacher lud am 5. Jänner 2019 zu einer Bürgerinformation in den Ziegelstadel ein. Unter den interessierten Anwesenden befanden sich auch zwei Konkurrenten Klappachers bei der kommenden Bürgermeisterwahl am 10. März 2018: SPÖ-Kandidat Vizebürgermeister Alexander Stangassinger sowie Bürgermeister-Kandidatin Landtagsabgeordnete und Gemeindevertreterin Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl von den Grünen. Bürgermeister Klappacher hielt zuerst sein Impulsreferat über wichtige Fakten der Stadt Hallein, anschließend folgte eine moderierte Publikums-Diskussion zu allgemeinen Anliegen. Abschließend fanden noch Tischgespräche bei Getränken und Imbissen statt.

Der Bürgermeister widmete sich vorerst dem wichtigen Bereich der städtischen Finanzen und präsentierte umfangreiches Zahlenmaterial. Daraus einige Beispiele für das Jahr 2019: Räumliches Entwicklungskonzept: 310.000 Euro. Feuerwehr: 636.000 Euro für Fahrzeugtausch und Instandhaltung der Feuerwehr-Zeugstätte. Schulen: 974.000 Euro für Betriebsausstattung, Instandhaltung, EDV-Betreuung, EDV-Konzepte, Brandschutz, Sachaufwand. Ausbau Volksschule Rif-Rehhof: 1,980.000 Euro. Planungen für das Schulzentrum Neualm: 200.000 Euro. Hochwasserschutz: 1,280.000 Euro. Betriebsausstattung Wirtschaftshof: 866.000 Euro. WC und Spielplatz Griesrechen: 40.000 Euro. Straßenbeleuchtung: 160.000 Euro. Gemeindeeigene Wohnungen, Hausverwaltung, Sanierung von diversen Gemeindewohnungen: 850.000 Euro. Projekt Smart City: 730.000 Euro. Wasserversorgung und Kanal: 2,100.000 Euro. Sanierung Parkgaragen: 960.000 Euro.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen widmete sich Bürgermeister Maximilian Klappacher insgesamt 10 wichtigen Themen betreffend die Stadt Hallein. Thema Ortsbildschutz: Unter anderem sind Gespräche zur strategischen Altstadt-Entwicklung geplant.  Thema Hochwasserschutz: Umfangreiche (auch kritisierte) Maßnahmen mit Staumauer und ausgedehntem Rückhaltebecken im Kirchental. Dazu gibt es hier im ,,Salzschreiber‘‘ im Ressort ,,Aktuelles‘‘ einen eigenen Beitrag, weitere Schwerpunkte bilden der Raingraben und Taxach-Rif. Thema Jugend: Es gibt drei Jugendtreffs. Zone 11 auf der Perner-Insel sowie den Jugendtreff Rif (übersiedelt 2020 in das neue Studentenheim) und den Jugendtreff Burgfried (Übersiedlung in das ehemalige Café Plauscherl abgeschlossen). Thema ,,Stille Nacht‘‘: Der Bürgermeister konnte einen erfreulichen Bericht über das komplett erneuerte ,,Stille-Nacht‘‘-Museum vorlegen, das bekanntlich einen Schwerpunkt der dezentralen Landesausstellung ,,200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ bildete. Das Museum wurde bereits von 10.000 Besuchern aufgesucht. Thema Gruber-Orgel: Für die neue Gruber-Orgel in der Stadtpfarrkirche (Kosten 560.000 Euro) spendete die Stadt Hallein, ebenso wie das Land Salzburg und der private Spendenverein ,,Neue Gruber-Orgel‘‘, 150.000 Euro. Auf die Pfarre Hallein entfielen demnach für die Orgel noch 110.000 Euro. Thema Seniorenheim: Es ist mit seinen 128 Zimmern voll ausgelastet. Vier Betten sind für Beatmungspatienten reserviert, die durchgängig das Beatmungsgerät benötigen. Das Seniorenheim bietet auch Pallativbetreuung an, um Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. Thema Wohnbau: Im Bereich Wohnbau sorgte die Stadt Hallein mit dem Projekt ,,Wohnen findet Stadt‘‘ österreichweit für Schlagzeilen. 12 Wohneinheiten wurden in Burgfried in einem Altobjekt an der Salzachtal-Bundesstraße in bewohntem Zustand saniert, 7 Wohneinheiten entstanden neu durch Aufstockung. Zwei Liftanlagen, Balkone und eine Photovoltaikanlage wurden zusätzlich geschaffen. Thema Ausflugsziel Zinkenkogel: Bei den Zinkenliften arbeitet der neue Geschäftsführer Andreas Klimitsch an einem Zukunftsprojekt, das den Zinkenkogel sowohl im Winter als auch im Sommer als attraktives Naherholungsgebiet für die Bevölkerung aus der Region positionieren soll. Thema Winter: Der heurige Jahrhundert-Winter bescherte der Stadt außerplanmäßige Kostensteigerungen. Der Bürgermeister wörtlich: ,,Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes leisteten Übermenschliches!‘‘ Thema Stadtfest: Sehr erfreulich, heuer wird es wieder, in Veranstaltungs-Kooperation mit dem Tourismusverband Hallein, ein anspruchsvolles und unterhaltsames Halleiner Stadtfest geben. – Zu unserem oben stehenden Foto: Bürgermeister Maximilian Klappacher zieht souverän alle Register seiner Orgel, seiner Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider, Foto: Stadt Hallein).

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Der Hochwasser-Schutz entlang der Salzach ist abgeschlossen. Nun müssen die Wildbäche, die vom Dürrnberg hinunter ins Tal und durch Hallein fließen, durch enorme Schutzbauten entsprechend entschärft werden. Bürgermeister Maximilian Klappacher (ÖVP) lud den Projekt-Verantwortlichen Anton Pichler, weiters Gutacher Thomas Fischer von der Wildbach- und Lawinen-Verbauung, Naturschutz-Organisationen sowie Anrainer und Stadtbewohner zu einem „Runden Tisch“ ein, um über die geplanten umfangreichen Projekte bzw. Baumaßnahmen im Kirchental-Graben zu diskutieren und dazu auch Vorschläge einzubringen. Heftige Diskussionen lösten die gewaltigen Dimensionen der Hochwasser-Schutzbauten im kleinräumigen Kirchental aus.

Oberhalb des Kirchental-Grabens sind eine massive Staumauer sowie ein riesiges Retentionsbecken geplant, welches laut Gesetz auf ein 100-jähriges Hochwasser auszurichten ist. „Der Kotbach in der Altstadt kann maximal 19 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abführen. Bei Hochwasser schießen aber 42 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Kotbach. Also müssen wir in einem entsprechend großen Retentionsbecken die Wassermassen zurückhalten und den Abfluss aus dem betreffenden Gebiet auf rund 18 Kubikmeter Wasser pro Sekunde reduzieren“, so Anton Pichler. Er widerlegte weiters, dass vorhandene Geschiebesperren – auch wenn sie ausgebaggert sind – das Wasser wirksam zurückhalten bzw. eine Staumauer ersetzen könnten. Sein vorerst reichlich unerfreuliches Resümee:  „Es gibt keine Alternative zu den geplanten Baumaßnahmen.“

Die wasserrechtlichen Verhandlungen zu dem einigermaßen fragwürdigen Bauvorhaben sind abgeschlossen, auch mit den Grund-Eigentümern wurde Einigung erzielt. Im Zuge der gigantischen Hochwasserverbauung wird auch eine 30 Prozent steile Zufahrtsstraße zu zwei Gehöften umgelegt und entschärft. Ein zweites Projekt betrifft den Hochwasserschutz im Raingraben. Das anfallende Wasser  soll künftig über den stillgelegten Eggl-Riedl-Stollen hinunter nach Hallein-Gamp und anschließend in die Salzach geleitet werden. Wie Bürgermeister Maximilian Klappacher betont, würden diese Schutz-Maßnahmen im Raingraben und im Kirchental (sprich: die massive Beeinträchtigung des Kirchentals) etwa 6,3 Millionen Euro erfordern. Davon kämen 58 Prozent vom Bund, 14,5 Prozent vom Land, der Rest von 27,5 Prozent müsste von der Stadt Hallein getragen werden.

Bei der Diskussionsrunde präsentierte ein Anrainer eine geniale Idee, um das reizvolle Kirchental doch noch vor der beschlossenen brutalen Verbauung zu retten. Er schlug vor, das Wasser vom Ende des Kirchental-Grabens, bei Auftreten von Hochwasser, mittels einer 800 Meter langen Rohrleitung entlang der Dürrnbergstraße in die Salzach zu leiten. Zweifellos eine bestechende Variante. Anton Pichler sagte bezüglich dieser vorgeschlagenen Verrohrung erfreulicher Weise eine Prüfung zu. Es ist nachdrücklichst zu fordern, dass alles unternommen wird, damit dieses landschaftsschonende Projekt zur Rettung des reizvollen Kirchentales realisiert werden kann. – Unser Archiv-Foto oben zeigt, dass die Feuerwehr immer wieder gefordert wird, wenn der Kotbach bei Hochwasser Teile der Altstadt unter Wasser setzt. Verschärfend kommt dazu, dass der Kotbach bei Hochwasser große Mengen an Treibgut transportiert, das sich im engen Gerinne verfängt, womit der Wasseraustritt zusätzlich beschleunigt wird. –  (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Ergänzungen: Odo Stierschneider).

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Die entscheidenden Trends der Zukunft womöglich frühzeitig zu erkennen und auf die Chancen sowie Notwendigkeiten des Standorts zu reagieren: Genau das realisiert die innovative Handelsakademie Hallein auf bestechende Art und Weise mit dem neuen, zeitgemäßen Schulzweig „Industrial Business“. In Hallein, im Tennengau, in Stadt und Land Salzburg sind zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt. Die enorm wichtige Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik erfordert hochqualifiziertes Personal, das vernetzt und fächerübergreifend agiert – und nun auch in der Handelsakademie Hallein ausgebildet wird. Der Stellenwert der Schulstadt Hallein gewinnt damit einen
markanten Bedeutungs-Schub, welcher der Jugend hilft, sich sehr präzise auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen ihres künftigen Berufslebens vorzubereiten.

Als erste und einzige kaufmännische Schule im Bundesland Salzburg (!) konzipierte die HAK Hallein einen bestechenden Schulzweig, der eine fundierte wirtschaftliche und technische Ausbildung mit umfassender betrieblicher Praxis in den Salzburger Industriebetrieben kombiniert. Fremdsprachen-Unterricht sowie fächerübergreifende Projektarbeiten ergänzen dieses Bildungsangebot. Der Start zu diesem wichtigen Vorhaben erfolgt im Herbst 2019. Möglich wird dies durch erfreuliche und wichtige Kooperationen mit prominenten Unternehmen aus der Region, wie etwa Sony DADC, Bosch, Liebherr und Schlotterer, sowie durch die Zusammenarbeit mit dem Land (Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer begrüßte dieses Vorhaben ausdrücklich), der Bildungsdirektion und der Industriellen-Vereinigung Salzburg. – Nachstehend komprimierte Auszüge aus den wichtigen Statements jener fünf hochkarätigen Persönlichkeiten, die im Rahmen einer Pressekonferenz das stolze und anspruchsvolle Vorhaben der HAK Hallein präsentierten.

 

BILDUNGS-LANDESRÄTIN
MARIA HUTTER:
SCHULE UND PRAXIS!

„Diese neue, auf die Zukunft ausgerichtete Ausbildung schafft den Spagat zwischen Schule und Unternehmen. Sie vermittelt Wissen und Fertigkeiten, die auf die digitale Wende und kommunikative Arbeitsmethoden ausgerichtet sind“, ist Bildungsreferentin Landesrätin Maria Hutter überzeugt: „Die jungen Leute werden so optimal auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereitet und haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

 

PRÄSIDENT DER INDUSTRIELLEN-VEREINIGUNG SALZBURG
PETER UNTERKOFLER:
HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSKRÄFTE!

Präsident Peter Unterkofler betont den Modellcharakter des neuen Zweigs der HAK Hallein: „Ausbildungen wie diese bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis. Sie bieten jungen Menschen ein qualitativ hochwertiges Angebot und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte. Unerlässlich ist auch weiterhin die verstärkte Förderung von Wirtschafts-Kompetenzen und Fähigkeiten in den MINT-Fächern.“

BILDUNGS-DIREKTOR
RUDOLF MAIR:
AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN!

„Unser Ziel ist es, junge Talente für die Herausforderungen der Praxis fit zu machen und wir setzten dabei vermehrt auch auf Bildungsangebote wie dieses“, bekräftigt Bildungsdirektor Rudolf Mair und er fügt hinzu: „Hier gibt es eine umfassende Wissensvermittlung auf dem aktuellen Stand der Dinge, mit innovativen Unterrichtsmethoden und digitalem Medieneinsatz.“ 

 

SCHULDIREKTOR
WERNER HUBER:
VERNETZUNG IN DER REGION!

„Wir haben hier ein Vorzeigeprojekt für ganz Österreich entwickelt“, weiß Schuldirektor Werner Huber: „Industrial Business der HAK Hallein ist Vorreiter, vier weitere Standorte in Österreich ziehen nach. Die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit Betrieben aus Salzburg hat bereits in der Vorbereitungsarbeit eine optimale Vernetzung gebracht.“

 

DIRECTOR HUMAN RESOURCES BEI SONY DADC
ROLAND LECHNER:
IDEALE VORBEREITUNG!

Roland Lechner, Director Human Resources bei Sony DADC, sieht im neuen HAK-Zweig den großen Vorteil, zukünftige Talente auszubilden, die in Salzburg arbeiten und global erfolgreich tätig sind: „Die Kombination von betriebswirtschaftlichen Inhalten und zwei lebenden Fremdsprachen mit der Praxis ist eine ideale Vorbereitung für die betrieblichen Herausforderungen.“

Während des sich an die Pressekonferenz anschließenden Smalltalks, zeigten sich auch die Pressevertreterinnen und Pressevertreter im persönlichen Gespräch sichtlich beeindruckt vom Engagement, mit dem die HAK Hallein den neuen Ausbildungsweg ,,Industrial Business‘‘, im Zusammenwirken mit Unternehmen aus der Region, verwirklicht. Schließlich sei an dieser Stelle noch Karin Gföllner für ihre angenehme und sachkundige Moderation der Pressekonferenz gedankt.

ZU UNSEREM
OBEN STEHENDEN FOTO

Fünf prominente Persönlichkeiten präsentierten den neuen Schulzweig ,,Industrial Business‘‘ an der Handelsakademie Hallein – daraus ist dessen enorme Bedeutung ablesbar. Auf dem Foto von links: Direktor der Handelsakademie Hallein, Werner Huber; Präsident der Industriellen-Vereinigung Salzburg, Peter Unterkofler; Bildungs-Landesrätin Maria Hutter; Bildungsdirektor Rudolf Mair und Director Human Ressources bei Sony DADC, Roland Lechner.– (Landes-Medienzentrum, Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Seit etwa 14 Tagen laufen die ersten Arbeiten für die Errichtung des neuen Salinensteges. Die bestehende Brückenkonstruktion hat nach über 50 Jahren bekanntlich ausgedient. Bis die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung steht, dauert es noch etwa ein halbes Jahr. Im Sommer soll der neue Steg feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Zu Beginn der Arbeiten wurden alle Kabelstränge kontrolliert, die von der Stadt entlang des bestehenden Steges über die Salzach auf die Pernerinsel führen. Bekanntlich bleibt der alte Steg bis zur Fertigstellung der Nachfolgekonstruktion bestehen und kann in dieser Zeit von Fußgängern, aber nicht (!) von Radfahrern benützt werden. Der neue Steg überspannt künftig stromaufwärts, unmittelbar neben dem bestehenden Steg, die Salzach. Der Fußgänger- und Radfahrer-Verkehr rückt damit künftig um eine Stegbreite flußaufwärts näher zum Keltenmuseum.
Knapp 1,400.000 Euro kostet der neue Steg, der in Leichtbauweise ausgeführt wird. Der Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum wird nach dem Ende der Bauarbeiten neu gestaltet.

 

RADFAHRER ÜBERQUERTEN JAHRZEHNTELANG
GESETZWIDRIG DEN SALINENSTEG

Ein Kuriosum darf jetzt kundgemacht werden: Das entsprechende Hinweisschild am Beginn des Salinensteges zeigt ein leeres (!) Fahrrad und Fußgänger – ihnen war in den vergangenen Jahres die Passage des Steges erlaubt. Wie gelangt ein leeres Fahrrad über den Steg? In dem man es schiebt. (Ferngesteuerte Fahrräder werden gerade erst entwickelt). In der Praxis war freilich alles ganz anders, die Radfahrer fuhren fröhlich über den für solche Manöver eigentlich zu schmalen Salinensteg. Die Stadtpolizei übte Milde und ersparte in den vergangenen Jahrzehnten den zahlreichen täglichen Radfahrern insgesamt eine atemberaubende Summe an Strafgeldern. Ob sich wohl dafür einer der Drahtesel-Reiter jemals dafür bedanken wird? Falls dies tatsächlich der Fall sein sollte, dann raten wir sicherheitshalber zu einer unauffälligen Unkenntlichmachung, etwa mit Hilfe einer Burka, um sich nicht im allerletzten Augenblick doch noch kostenwirksam in den Maschen des Gesetzes zu verfangen. Der neue Salinensteg wird entsprechend breiter gebaut, um in Zukunft den Radfahrer-Gegenverkehr unter gesetzlich korrekten Bestimmungen sicherzustellen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTOS 1 bis 3: Die Passanten werden mit mobilen Gitterelementen um die Baustellen an den beiden Brückenköpfen geführt – besonders aufwendig ist dies auf der Pernerinsel erforderlich. Wer sich aus Richtung Seniorenheim der Stegbaustelle nähert, sieht sich mit jener Situation konfrontiert, die wir oben auf den ersten drei Fotos festgehalten haben. Auch für Fußgänger aus Richtung des (zwar kostenpflichtigen, aber noch immer nicht vollständig vom Schnee geräumten) Parkplatzes auf der Perner-Insel, gibt es einen durch mobile Gitterelemente festgelegten Korridor, siehe oben FOTO 4. Schließlich gelangen Radfahrer und Fußgänger zu dem durch die Baustelle eingeengten Brückenkopf des Salinensteges. Dazu oben das FOTO 5. Die FOTOS 6 bis 9 zeigen Details der Erdarbeiten im Vorfeld des bestehenden Salinensteges vor dem Keltenmuseum. Das 6. FOTO entstand übrigens am ersten Tag der Arbeiten. Die FOTOS 10 bis 14 entstanden auf der gegenüberliegenden Seite auf der Pernerinsel. Das 14. FOTO stammt vom 31.Jänner und zeigt, dass bereits wieder mit der Zuschüttung der Kabelstränge (wie auch auf dem gegenüberliegen Ufer), begonnen wurde. Auf dem letzten FOTO 15 startet eine neue Bauphase. Auf dem Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum wurde am 31. Jänner 2019 im Bereich des neuen Salinensteges mit Entfernung des Straßenbelages begonnen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Halleiner Bürgermeister Maximilian Klappacher lädt alle Halleinerinnen und Halleiner zu wichtigen und interessanten Ortsteilgesprächen ein. Dabei informiert der Bürgermeister sowohl über allgemein aktuelle Angelegenheiten aus der Stadtverwaltung als auch insbesondere über jene Fakten, welche die einzelnen Stadtteile betreffen. Besonders wichtig aus Sicht der Bevölkerung: im Anschluss an seine Ausführungen nimmt Bürgermeister Klappacher gerne Wünsche, Anregungen (aber auch Beschwerden) der Anwesenden entgegen. Es sind zwei Ortsteilgespräche geplant: Am DIENSTAG, 5. Februar 2019 um 19,30 Uhr im Ziegelstadl, Pernerweg 1, für die Ortsteile Gries – Hühnerau – Adneter Riedl – Burgfried-Ost – Burgfried-Süd. Am DIENSTAG, 12. Februar 2019 um 19,30 Uhr im Gemeindezentrum Rif, Rifer Hauptstraße 37, für die Ortsteile Hagerau – Rehhof – Taxach – Rif. – Der ,,Rifer Spitz‘‘ zwischen Salzach und Königsseeache (FOTO 1) bildet den nördlichsten Punkt der Stadt Hallein. Von hier geht es Richtung Süden hinunter durch das langgestreckte Halleiner Gemeindegebiet zu den Streusiedlungen (Foto 2) in Gamp, die den südlichsten besiedelten Teil der Stadt Hallein bilden. Das Gemeindegebiet der Stadt Hallein, deren westliche Gemeindegrenze in ihrer gesamten Länge auch die Staatsgrenze zu Bayern bildet, reicht noch weiter ein Stück Richtung Süden hinein in ein Waldgebiet, dem östlichen Abhang des Roßfeldes. Hallein endet ziemlich genau auf Höhe der weiter östlich liegenden Brücke der Tauernautobahn auf Kuchler Gebiet. Dazwischen liegt auf dieser Linie der Schleierfall. – (Odo Stierschneider. Satelliten-Fotos: Digital-Globe Google.)

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Am Freitag, 1. Februar 2019, öffnet die Stadtgemeinde Hallein von 10.00 bis 16.00 Uhr für alle Halleinerinnen und Halleinern ihre Pforten. Nachstehend eine Übersicht über das Gebotene.


Impulsgespräche
mit Bürgermeister Maximilian Klappacher

Die Türen des Bürgermeisterbüros stehen für Anregungen offen. Jedes Anliegen ist dem Bürgermeister wichtig. Sehen Sie, wo und wie der Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburgs arbeitet und sprechen Sie offen über Themen, die Ihnen am Herzen liegen.


Führungen zur Geschichte des Rathauses
und Kurzvorträge über den Sitzungssaal der Stadtgemeinde

Stündlich, zwischen 10.00 und 16.00 Uhr finden Führungen bzw. Kurzvorträge zur einzigartigen Ausgestaltung des Sitzungssaales im zweiten Stock und zur Baugeschichte des Rathauses statt. Im Sitzungssaal befindet sich ein großflächiges Panorama der Stadt Hallein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Maler Anton Eggl schuf dieses Ölgemälde ursprünglich als zusammenhän-gendes Panorama. Bei einer Umgestaltung des Saales wurde das Panorama in 12 Teile zerschnit-ten. Neben den Panoramabildern, die spannende landschaftliche Details illustrieren, sind Porträts verdienstvoller Bürgermeister und Bürger sowie Detailansichten der Stadt Hallein zu sehen.

Im Auftrag der Stadtgemeinde Hallein hat der Restaurator Alexander Lassnig das Panorama von Anton Eggl und die weiteren Stadtansichten umfassend restauriert. Diese Arbeiten wurden zum Jahreswechsel abgeschlossen und die Bilder präsentieren sich nun wieder in einem konservatorisch perfekten Zustand. Am Tag der offenen Tür laden exklusive Führungen und Kurzvorträge zu einer Zeit- und Entdeckungsreise im Herzen der Altstadt ein.


Anna Holzner
wird die spannende baugeschichtliche Entwicklung des Rathauses und die unter-schiedliche räumliche Nutzung beleuchten. Im Rathaus waren einst u.a. Feuerwehr und Polizei, ein Tanzboden und ein Theater, sowie Wohnungen untergebracht.


Wolfgang Wintersteller
geht auf die Entstehung des Eggl-Panoramas und die heutige Ausgestaltung des Sitzungssaales ein. Nicht nur die Stadtentwicklung kann an diesem Gemälde erläutert werden, es ergeben sich auch Rückschlüsse auf die Umlandgemeinden und zum Entstehungsort des Panoramas.


Alexander Lassnig
berichtet von seiner Restaurierungstätigkeit an den Ölgemälden. Dabei werden Fragen zur Technik und zum Zustand der Bilder angesprochen und Erkenntnisse über frühere Restaurierungs- und Manipulationsarbeiten vorgestellt. Hinter dem Panorama sind im Zuge der Restaurierung zudem weitere Wandbemalungen aufgetaucht.


Die Programmübersicht
über Führungen und Kurzvorträge
von 10.00 bis 16.00 Uhr:

10.00 Anna Holzner

11.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig

12.00 Anna Holzner

13.00 Anna Holzner

14.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig

15.00 Wolfgang Wintersteller und Alexander Lassnig


Heiraten in Hallein:
Vorstellung der Trauungsörtlichkeiten

Die freundlichen Standesbeamtinnen und der sympathische Standesbeamte entführen Sie in stilvolle Räumlichkeiten, mit einem einzigartigen Ambiente, die für den wichtigsten Moment der Zweisamkeit in Hallein zur Verfügung stehen. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das ärmliche Gruber-Leergrab vor dem neu gestalteten Halleiner ,,Stille-Nacht‘‘-Museum stammt aus der wirtschaftlichen Notzeit der 30er-Jahre (eingeweiht 1938). Unverständlicher Weise wurde es nur als einfaches, gewöhnliches Privatgrab gestaltet. Grubers leeres Symbolgrab wird vornehmer als Kenotaph (leeres Grabmal) bezeichnet. Es ist natürlich eine unkorrekte Übertreibung, wenn das in seiner Bescheidenheit geradezu rührende Gedenkgrab als Grabmal bezeichnet wird. 1936 fehlte es so sehr an finanziellen Mitteln, dass das Leergrab nicht einmal mit einer Grablaterne ausgestattet werden konnte. Daran änderte sich auch nichts in den anschließenden Jahrzehnten. Sie führten mit dem Zweiten Weltkrieg in den absoluten Tiefpunkt, dem mit den darauf folgenden Jahren die allmähliche wirtschaftliche Erholung folgte. In all diesen Jahren kam in Hallein niemand auf die Idee, das Gedenkgrab wenigstens mit einer Grablaterne auszustatten.

Bis schließlich dem damaligen Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Odo Stierschneider die Geduld riss und er, obwohl nicht religiös, auf eigene Kosten, zwei Laternen anbringen ließ. Für die dritte Laterne sorgte er, als nach der Jahrtausendwende die Stadt Hallein das einfache Gedenkgrab einer Sanierung unterzog. Nun brach das Jubiläum 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ herein. Im Zuge der Sanierung des Gruber-Platzes zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum war erfreulicher Weise geplant, Grubers Leer-Grab endlich durch ein künstlerisch gestaltetes Objekt zu ersetzen. Doch dieses so ungemein wichtige Vorhaben scheiterte am Kleingeist übertriebenen Denkmalschutzes: Die Behauptung machte die Runde, Grubers höchst bescheidenes Leergrab stünde unter Denkmalschutz und dürfe nicht verändert, geschweige durch ein Kunstobjekt ersetzt werden. Muss jetzt Odo Stierschneider auch für die Entfernung seiner erst nachträglich angebrachten drei Grablaternen sorgen?

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Die ersten drei Fotos zeigen anschaulich, wie Komponisten mit beeindruckenden Grabanlagen geehrt werden. Nur ein Bruchteil dessen wäre für ein Kunstobjekt für Hallein, wo ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nahezu 30 Jahre lang in der Stadtpfarrkirche als Chorregent, Organist und Komponist sowie in der Pfarrkanzlei als Stiftungsverwalter wirkte, völlig ausreichend. FOTO 4: Doch die Realität ist erbarmungslos grausam. So besteht bei der gegenwärtigen Schneelage Grubers Scheingrab nur aus drei Grablaternen und einem Grabkreuz. In dessen Mitte wird das Leergrab anhand der eingeprägten Inschrift ,,Hier ruhet Franz Xaver Gruber…‘‘ zum peinlichen Lügengrab gestempelt wird. Denn Gruber wurde einst irgendwo entlang der Hausfassade seines Wohn- und Sterbehauses (heute ,,Stille-Nacht‘‘-Museum) bestattet, aber ganz sicher nicht an der Stelle, wo 1936 sein ärmliches Gedenkgrab angelegt wurde. Sie vermuten richtig, geschätzte Leserinnen und Leser: Auch die vorhin zitierte Falschinformation steht natürlich unter Denkmalschutz! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Klassikforum, Foto 2: Wikipedia, Foto 3: Pikbee. Foto 4: Die brutalen Steinmauern zu beiden Seiten der kleinen Treppe hinauf zur Ferchl-Straße, die das armselige Gruber-Leergrab förmlich erschlagen, gehören entfernt und durch optisch wesentlich unauffälligere Metallgeländer ersetzt. OST).

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Bis zum Erbrechen wurde es in allen Medien vorgekaut: Gehsteige entlang von Straßen in verbautem Gebiet, sind von den Besitzern der angrenzenden Grundstücke zu säubern. Und zwar in der ganzen Breite. Das heißt, nur mit einem Schäufelchen eine allzu enge Schneise durch die Schneemassen freizuschieben ist eindeutig zu wenig. Dann passiert nämlich folgendes: Zwei Passanten begegnen einander in dem engen tiefen Schneetal. Beide sind höflich und steigen jeweils in die seitlichen Schneemauern hinein, um dem anderen den Weg freizugeben. Da stehen sie nun beide links und rechts in den Schneemassen, in der Mitte zwischen ihnen der viel zu schmale, schneefreie Wegstreifen… Außerdem stellen die Schneewälle zu beiden Seiten des geräumten Eng-Streifens ein unangenehmes Hindernis dar – für alle Frauen die mit jeweils gefüllten Einkaufstasche links und rechts in ihren Händen nur zwei Möglichkeiten haben. Entweder schleifen die Taschen im Schnee dahin oder sie müssen, was durchaus einen Kraftakt erfordert, entsprechend in die Höhe gestemmt werden.

Dass die Schneeräumung entlang von Gehsteigen stellenweise überhaupt nicht funktioniert, zeigt wie kaltblütig und rücksichtslos manche der zur Räumung verpflichteten Grundeigentümer sind. Unsere Fotos oben entstanden entlang der Esterhazy.Straße, die gegenüber liegenden Seite grenzt an das Freibad-Areal. FOTO 1: Hier ist die Welt der Esterhazy-Straße noch in Ordnung, hier wird regelmäßig geräumt. FOTOS 2 bis 6: So bietet sich der Gehsteig im weiteren Verlauf der Esterhazy-Straße dar. Dazu noch einige Feinheiten: Der Schneeberg auf dem 2. Foto entstand, weil hier der Schnee einer Garagenzufahrt einfach auf den Gehsteig geschaufelt wurde. Gleiches geschah bei einem Hauseingang auf den FOTOS 5 und 6. Es folgt ein Positionswechsel an den Beginn der Schloßstraße, nahe dem Merkur-Kreisverkehr an der Grenze Hallein–Oberalm. Hier treffen die Welten der perfekt Räumenden und der Gehsteig-Räumungs-Verweigerer brutal aufeinander. (Dazu FOTO 7). Diese Beispiele einer total auf den Kopf gestellten Welt der Nicht-Räumung wurden erst am 17. Jänner 2019 fotografisch dokumentiert. Es wäre sicher sinnvoll, dass die Stadtpolizei bei ihren dankenswerten Kontrollfahrten durch das Halleiner Stadtgebiet auch verstärkt ihr Auge auf die allzu bequemen und rücksichtslosen Schneeräumungs-Sünder lenkt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der heurige Winter stellt unseren Wirtschaftshof vor gewaltige Herausforderungen“, betonten Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer bei einem Besuch der Mitarbeiter. „Wir hatten nicht nur gewaltige Schneemengen am Dürrnberg zu bewältigen, auch in der Stadt schneite es pausenlos. Deshalb hatten wir zusätzlich fünf Lader, acht Lkw und einen Traktor mit Anhänger von Privatunternehmen im Einsatz, um die Schneeräumung und den Ab-transport der Schneeberge zügig und optimiert durchführen zu können“, so Bürgermeister Maximilian Klappacher. „Unsere Mitarbeiter waren fast rund um die Uhr im Einsatz und leisteten schier Übermenschliches. Wir bewundern, mit welch‘ großer Motivation sie an ihre Leistungsgrenze gingen. Dafür gilt Ihnen – wie auch allen Einsatz-Organisationen – unser Dank und unsere Wertschätzung,“ lobten und bedankten sich Bürgermeister Maximilian Klappacher und Stadtamtsdirektor Erich Angerer.


Was mit einer langen Weihnachtstauwetterphase begann hat sich mit rasanter Geschwindigkeit in eine Schnee- aber auch Matschschlacht entwickelt. Mit Beginn der Schneefälle – samt Sturm und Verwehungen – Anfang Jänner waren alle Winterdienst- und Einsatzorganisationen extrem gefordert. Von den 60 Mitarbeitern des Städtischen Wirtschaftshofes standen rund 30 im Winterdiensteinsatz. Normalerweise sind diese Mitarbeiter in drei Bereitschaftsgruppen eingeteilt. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge und der großen Schneemengen waren aber alle Mitarbeiter faktisch im Dauereinsatz. Ihnen standen 24 Fahrzeuge zum Räumen und Streuen, für den Abtransport, für den händischen Winterdienst und die Einsatzleitung zur Verfügung. Von den 13 Räumfahrzeugen kamen zehn große auf den Verbindungsstraßen und drei kleine für die Gehsteige und die schmalen, verwinkelten Gassen der Halleiner Altstadt zum Einsatz. Zwei Salzsilos mit einem Depotvolumen von 205 m³ sorgten für Sicherheit durch Vorrat und kurze Wege beim Wiederbefüllen der Räum- und Streufahrzeuge.


Die vier Einsatzleiter Michael Stangassiger, Gottfried Schörghofer, Adi Aschauer und Alois Schnöll treffen auch weiterhin alle organisatorischen Vorbereitungen und koordinieren rund um die Uhr den Winterdienst. Damit leisten sie gemeinsam mit den Mitarbeitern einen ganz wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit auf dem rund 100 km langen Straßennetz. – Zum 1. FOTO oben: Bürgermeister Maximilian Klappacher und der Leiter des Wirtschaftshofes, Christian Indinger, mit den Einsatzleitern des Wirtschaftshofes Michael Stangassinger, Gottfried Schörghofer, Adi Aschauer und Alois Schnöll. 2. FOTO: Bürgermeister Maximilian Klappacher mit Mitarbeitern des städtischen Wirtschaftshofes. – (Text & Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Wir wenden uns sogleich den oben stehenden Fotos zu. FOTOS 1 bis 3: Schneereiche Details von den Adventmarkt-Hütten auf dem Bayrhamerplatz. Fotos 4 bis 6: Schneeberge auf dem Schöndorferplatz, in der Fußgängerzone zwischen Raiffeisenbank und Sparkasse sowie in der Metzgergasse neben der Brücke über den Kotbach (diese widerwärtige Bezeichnung ist eine Schande für die Stadt Hallein und müsste längst schon Salzbach oder Hallbach lauten!). FOTOS 7 und 8: Der Schneefall verrät auch Langzeitparker im öffentlichen Raum. Hier Beispiele aus der Ederstraße und gegenüber dem Halleiner Bahnhof. FOTO 9: Wenn Neuschnee nur mit Salz bekämpft wird, ohne eine Räumung durchzuführen, versinken die Fußgänger in tiefem Schnee-Salz-Wasser-Brei, so wie hier auf der Pernerinsel vor dem Fußgänger-Übergang zur Ziegelstadel-Brücke über die Kleine Salzach. FOTO 10: Auf dem perfekt gereinigten Gehweg entlang der alten Saline warten Tauben auf besseres Wetter. FOTO 11: Die Taubengruppe aus der Nähe. FOTOS 12 und 13: Die pyramidenförmige Schutzabdeckung über dem Kriegerdenkmal vor dem Halleiner Rathaus bietet bei starkem Schneefall einen ungewöhnlichen Anblick. Ob hier wohl noch eine völlig von Schnee bedeckte Pyramide entsteht? FOTO 14: In der Fußgängerzone am Oberen Markt war der Abdruck einer mächtigen LKW-Schneekette zu fotografieren. Ob Schneeketten wohl gut sind für den schönen Steinplatten-Fahrbahnbelag? Ob das Befahren der Fußgängerzone mit LKWs, die Schneeketten montiert haben, nicht verboten werden sollte? Hinweis: Wenn Sie weiter nach unten scrollen, finden Sie weitere Bildberichte aus der tief winterlichen Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wir widmen uns sogleich den oben stehenden Fotos. FOTO 1: Die Schneekappe von ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nimmt, obwohl sein in Stein gehauenes Haupt von einem vorragenden Dach geschützt ist, in diesem schneereichen Winter immer stattlichere Ausmaße an. FOTO 2: Auch das Grabkreuz des Gruber-Gedenkgrabes setzt immer mehr weiße Pracht an. FOTO 3: Das Gedenkgrab mit seinen Grablaternen-Öffnungen. FOTO 4: Die Kerzen in den Grablaternen und die daneben befindliche Lichtquelle liefern genügend Wärme, um auch dem starken Schneefall des heurigen Winters standzuhalten. FOTO 5: Lawinen gehen nicht nur von Steilhängen in der Natur sondern auch vom Steildach des Turmes der Stadtpfarrkirche Hallein ab. FOTOS 6 und 7: In der Halleiner Altstadt sorgt das herabgekommene Frankhaus am Bayrhamerplatz wieder einmal für gehörigen Ärger. Entlang der beiden Gehwege vor den Fassaden des großen Eckgebäudes türmt sich der Schnee, die für Fußgänger reservierten Gehstreifen sind völlig unbegehbar. So viel skandalöse Faulheit, Ignoranz und Bequemlichkeit der Bewohner veranlasst hoffentlich die Stadtpolizei zu einem konstruktiven und nachhaltigen Eingreifen. Die Stadt Hallein wäre völlig unbegehbar, falls sich alle Hausbesitzer derart unverfroren und rücksichtslos verhielten. FOTO 8: Nochmals Skandalobjekt Frankhaus: Hier findet man die einzige Eingangstür der Halleiner Altstadt, die durch Schnee derart blockiert ist, dass sie nicht mehr benützt werden kann! FOTOS 9 bis 11: Auch auf dem Pflegerplatz gab es für die Fußgänger und Fußgängerinnen erhebliche Probleme. Die Schneemassen türmten sich teilweise vor der Fassade des Keltenmuseums und blockierten völlig den gegenüber liegenden Gehweg entlang der Umfassungsmauer der großen Grünfläche. FOTO 12: Idyllisch schön zeigen sich die neuen Stadtbäume im weißen Schneekleid. Deshalb müssten die drei, viel zu weit auseinander stehenden Bäume aus der Ederstraße, hierher zum Keltenmuseum gebracht werden, um jene Lücken zu schließen, die bislang durch parkende Autos völlig verschandelt werden. Es würde eine prachtvolle, geschlossene Baumreihe entstehen und in der Ederstraße stünden weitere drei Parkplätz zur Verfügung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der schneereiche Winter umkrallt mittlerweile auch das vergleichsweise kleindimensionierte Skigebiet rund um den Dürrnberger Zinkenkogel samt seinen technischen Einrichtungen. Die Ski-Tourengeher-Route auf dem Zinkenkogel musste bereits vor einigen Tagen wegen umgestürzter Bäume und angesichts von Bäumen, die noch umzustürzen drohen, gesperrt werden. Aus diesem Grund wurde auch der Betrieb sowohl des Doppel-Sessellifts als auch des oberen Zinkenlifts „Kogelblitz“ eingestellt. Inzwischen hat sich jedoch die Situation weiter verschärft. Vom Zinkenkogel sind zwei Lawinen abgegangen. Eine dritte Lawine droht nach einem zwei Meter tiefen Riss in der Schneedecke abzugehen. Darüber hinaus sind zahlreiche Bäume umgestürzt, die Sicherheit für Ski-Tourengeher ist nicht mehr gegeben. Bürgermeister Maximilian Klappacher appelliert daher an die Vernunft aller Wintersportler und Wintersportlerinnen, aus Sicherheitsgründen das begründete Verbot unbedingt zu beachten. Das 1. FOTO oben zeigt den Lawinenabgang unterhalb des Doppel-Sesselliftes. Die Schneemassen ziehen sich quer von links durch das ganze Bild bis nach rechts vorne. Schnee plastisch zu fotografieren ist in einer Weiß-Weiß-Schneewüste immer problematisch. Daher die doch recht beeindruckende Detailvergrößerung auf dem 2. FOTO. Die beiden FOTOS 3 und 4 zeigen weitere dramatische Details vom Lawinenabgang, eigentlich sollte hier überall eine glatte Schnee- bzw. Pisten-Oberfläche herrschen. Auf dem 4. FOTO vor dem Wald auf dem oberen Bildteil sind die Stützen des Liftes ,,Kogelblitz‘‘ zu erkennen. Das 5. FOTO schließlich verströmt Unheilvolles: Ein Detail aus dem bedrohlichen, zwei Meter tiefen Riss in der Schneedecke, hier muss jedenfalls mit einem weiteren Lawinenabgang gerechnet werden. – Text & Fotos: Stadtgemeinde Hallein, Textergänzungen: OST).

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