Grundsätzlich gilt: Die Stadt Hallein als zweitgrößte Kommune unseres Bundeslandes, ist generell in den Medien Presse (ausgenommen die Lokal-Presse), Rundfunk und Fernsehen unterrepräsentiert. Umso erfreulicher, wenn hin und wieder doch das Gegenteil der Fall ist. Und umso-umso erfreulicher, wenn ein Bericht in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ über Hallein auch noch durch eine Wizany-Karikatur geadelt wird. So wie am 12. Februar 2020. Dieses bemerkenswerte Medienereignis erschien unter dem Titel ,,Die Stadt Salzburg setzt beim Putzen auf den Frosch‘‘. Die wichtigste Aussage des Beitrages: Die Halleiner Firma Erdal liefert künftig unter anderem 800 Liter ökologische Glas-Reinigungsmittel an die Stadt Salzburg und schulte 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Reinigungs-Bereich für den Umgang mit den Öko-Reinigungsmitteln.

Die Salzburger Stadträtin Martina Berthold zeigte sich begeistert: ,,Ich bin froh, dass wir auf eine strengere Regelung umsteigen. Die neuen Reinigungsmittel aus Hallein sind nicht nur umwelt-, sondern auch benutzerfreundlich. Es wird nicht nur auf Mikroplastik verzichtet, sondern auch auf übermäßige Duftstoffe und Verpackungen. Das beugt Hautreizungen und Allergien bei Reinigungskräften vor.‘‘ Mit dieser ,,Liebeserklärung‘‘ an den Halleiner Frosch, lieferte die Stadträtin dem hinreißenden, begeisternden, bestechenden und glorreichen Karikatur-Artisten, Architekt Thomas Wizany, ausreichend Munition, um eine seiner fantastischen Karikaturen unter dem Titel ,,Neue Frosch-Perspektiven‘‘ zu Papier zu bringen: Als flotte Raumpflegerin küsst Martina Berthold hingebungsvoll den Frosch, das Markenzeichen der Firma Erdal.

Auch Geschäftsführer Franz Studener von der Erdal GmbH, kam in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zu Wort: ,,Momentan läuft es sehr gut. Das Ökothema ist topaktuell – bei den Konsumenten, in der Wirtschaft und auch in der Politik. Viele Ziele, die jetzt formuliert werden sollen, haben wir schon längst umgesetzt.‘‘ Ein Beispiel dafür sei der Umstieg auf Altplastik. Erdal hat das Projekt schon im Jahr 2008 gestartet. Seit 2016 bestehen die Kunststoff-Flaschen beim ,,Roten Frosch‘‘ zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik. Die Erdal GmbH in Hallein mit 160 Mitarbeitern gehört zur Werner & Mertz-Gruppe in Mainz. – Der Artikel in der ,,SN‘‘-Lokalausgabe war leider nicht mit Namen gekennzeichnet. Also gilt unsere Anerkennung dem derzeit unbekannten Autor. – (Odo Stierschneider. Karikatur: Thomas Wizany,)

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Mit Stolz blickt die Stadt Hallein auf das Vorzeige-Unternehmen AustroCel.
Mit dem Bau der neuen Bio-Ethanol-Anlage rückt die Produktion von Bio-Treibstoff aus Holz bei AustroCel immer näher. Eine Vision zum Ersatz von fossilen Brennstoffen wird damit Wirklichkeit. Der Standort wird zur Bio-Raffinerie. Mit der OMV AG wurde ein Belieferungs-Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, wird 42 Millionen Euro kosten, Arbeitsplätze für zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen und bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol jährlich produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein gilt als speziell umweltfreundlich, da er aus Reststoffen der Zellstoff-Erzeugung hergestellt wird. In Hallein wird Bio-Ethanol aus Holzzucker gewonnen, der fermentiert und destilliert wird. Das Endprodukt wird bei der OMV Benzin beigemischt und rund ein Prozent des jährlichen Benzin-Verbrauchs in Österreich ersetzen. Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff, werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Die ersten Kessel-Waggons mit Bio-Ethanol werden Anfang 2021 die Fahrt von Hallein zur OMV antreten.

BIO-ETHANOL AUS HALLEIN WIRD NUR AUF BASIS
VON CELLULOSE-RESTSTOFFEN HERGESTELLT
AustroCel Hallein bekennt sich zur kaskadischen Nutzung von Rohstoffen: Aus Fichtenholz, welches Restholz aus der Sägeindustrie darstellt, wird reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in China zu Textilfasern verarbeitet wird. Knapp 96 Prozent der Cellulose-Produktion in Hallein gehen nach China! Dazu betont Jörg Harbring, Geschäftsführer der AustroCel Hallein GmbH: „Reststoffe sind wertvolle Rohstoffe. Mit dem Bio-Ethanol-Projekt schaffen wir nicht nur weitere Arbeitsplätze in Hallein, wir entwickeln mit kreativen Lösungen interessante neue Produkte, die auch ökonomisch neue Chancen eröffnen“. Bio-Ethanol aus Hallein wird ausschließlich auf Basis von Cellulose-Reststoffen hergestellt, Österreich bekommt in Hallein die erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt es zur Kategorie der „fortschrittlichen Bio-Kraftstoffe“. So kann es in Zukunft die gesetzliche Substitutions-Pflicht der OMV erfüllen und Benzin-Kraftstoffen beigemengt werden.

DERZEIT WIRD AN DER ERRICHTUNG DER NEUEN
PRODUKTIONS-ANLAGE FÜR BIO-ETHANOL GEARBEITET
Bio-Ethanol aus Hallein wird künftig einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios liefern und somit die OMV Nachhaltigkeits-Ziele unterstützen. Thomas Gangl, OMV-Vorstandsmitglied, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: „Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Somit leitet die OMV einen wertvollen Schritt ein, um die Versorgung von Bio-Kraftstoffen sicherzustellen und um die Erfüllung von internationalen Klimazielen zu unterstützen. Wir freuen uns, mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperations-Partner gefunden zu haben und damit auch den Industrie-Standort Österreich zu stärken.“ Die ersten Vorarbeiten für die Anlage auf dem Betriebs-Gelände der AustroCel GmbH wurden im September 2019 gestartet. Für die erste Bauetappe bis zum Winter, standen Aushub-Arbeiten, Boden-Verdichtung sowie die Errichtung eines neuen Gleises sowie die Verlängerung eines bereits bestehenden Gleises an. Bio-Ethanol wird zukünftig umweltschonend auf der Schiene transportiert. Derzeit wird an der Erstellung der neuen Produktions-Anlage für Bio-Ethanol gearbeitet.

AUSTROCEL HALLEIN IST MARKTFÜHRER IN CHINA
FÜR TEXTILZELLSTOFF AUS NADELHOLZ
Die AustroCel Hallein GmbH beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Marktführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz mit einem Gesamtumsatz von 146 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden mehr als 157.000 Tonnen Viskosezellstoff abgesetzt und 105 GWh Fernwärme und 95 GWh Grünstrom produziert. Damit versorgt das Halleiner HighTech-Unternehmen nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 30.000 Haushalte mit Grünstrom und 14.000 Haushalte mit Fernwärme. AustroCel ist einer der größten Produzenten von Bio-Energie in Österreich. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoff-Herstellung sowie bei etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energie-Erzeugung. Das Unternehmen verwertet Restholz aus der Säge-Industrie, das nicht mehr für höherwertige Produkte geeignet ist. Daraus gewinnt AustroCel hochreinen Zellstoff für die Textilindustrie. Wenn dieser Zellstoff gekocht wird, bildet sich als Nebenprodukt auch Holzzucker. Dieser wird fermentiert und destilliert: es entsteht Bio-Ethanol. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Arbeiten an der neuen Produktionsanlage für Bio-Ethanol bei AustroCel. – (Odo Stierschneider, Presse-Informationen der AustroCel GmbH. Fotos: AustroCel.)

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Seit 27. Jänner 2020 zieht ein imposanter Kran in der Halleiner Altstadt alle Blicke auf sich, denn das Gebäude Thunstraße 6 wird innen umfassend saniert. Bekannt ist dieses Gebäude mit seinen imposanten Arkadenbögen vor allem, weil hier einst über Jahrzehnte, der landesweit bekannte und angesehene Fleischwaren-Produzent Stefanitsch und anschließend eine großzügige Palmers-Filiale bis 2019 ihren Standort hatten. Konkret ist nun geplant, dass bis 31. März 2020 Arbeiten in den Wohnräumen der Ober-Geschosse andauern werden und der Kran so lange in der Thunstraße in Aktion ist. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger sind bei solchen Vorhaben zwei Faktoren von großer Bedeutung: „Ich freue mich natürlich, wenn die Bewohner unserer Stadt ihren Wohnraum sanieren. Dies beweist, dass sie gerne in unserer Stadt wohnen und damit ein Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt ablegen. Aber es müssen natürlich, gerade an so sensiblen Orten wie die Thunstraße, Auflagen eingehalten werden, damit die Bevölkerung nicht unnötige Herausforderungen zu stemmen hat und nicht übermäßig belastet wird.“


Die Verkehrswege für alle Fahrzeuge, die berechtigt sind hier durchzufahren, sind zwar enger, aber weiterhin befahrbar. Für die Fußgänger und Radfahrer ist ohnehin genügend Platz vorhanden. Gearbeitet wird jeweils Montag bis Freitag von 6.00 bis 20.00 Uhr sowie Samstag von 7.00 bis 15.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ruhen die Arbeiten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann sämtliche Arbeiten ungehindert durchführen. Alle Anrainer und Gewerbetreibenden wurden im Vorfeld über die geplanten Bau-Maßnahmen informiert. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Informations-Kette funktioniert gut, wir sind bemüht, den Betroffenen so früh wie möglich alle nötigen Informationen zu liefern, damit es keine Probleme gibt. Auch informieren wir über die Medien zu diesen Bau-Maßnahmen an so einem prominenten und hochfrequentierten Platz, damit möglichst wenige Menschen mit Überraschungen zu kämpfen haben.“ Derzeit wird übrigens nur der Wohnraum in den Ober-Geschossen des Gebäudes saniert. Die freistehende, großzügige Geschäftsfläche im Erdgeschoss, bleibt laut Eigentümer bedauerlicher Weise vorerst leer. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger bei der Baustellen-Besichtigung: Im Hintergrund der Baukran, der in der Thunstraße bis Ende März 2020 für die Sanierungs-Arbeiten benötigt wird. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein großartiges Geschwister-Paar, zwei Firmen und viele freudige Kinderherzen: Günther Weiss, Geschäftsführer von Schrott- und Metallhandel Weiss sowie seine Schwester Daniela Walkner, Geschäftsführerin des Halleiner Unternehmens RWS, bereiteten den Kindern im Kindergarten Rif eine unerwartete und deshalb umso größere Freude. Gemeinsam unterstützten die erfolgreichen Unternehmer-Geschwister die Bewegungsfreude der Kinder mit modernen Rikschas und Tretrollern. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank war dies natürlich ein willkommenes Geschenk.

Dazu betonte der Bürgermeister: „Unsere Kindergärten sind gut ausgestattet, aber natürlich gibt es von den Pädagoginnen, den Eltern und auch den Kindern Wünsche ,,ohne Ende‘‘. Wir versuchen so gut es geht, alles zu erfüllen, müssen uns aber nach unseren Möglichkeiten richten. Da freut es mich natürlich, wenn wir zusätzliches soziales Engagement von Unternehmen wie Weiss und RWS erhalten, um unseren Kids eine ganz spezielle Freude bereiten.“


Noch eine erfreuliche Meldung: Vom Elternverein des Kindergartens wurden neue Sets der beliebten Matador-Baukästen gesponsert. Obmann Christoph Mitterberger initiierte und organisierte sechs Baukästen. „Auch ihm und dem Elternverein gilt großer Dank für die Unterstützung“, zeigte sich Bürgermeister Stangassinger abschließend stolz auf die Solidarität und den Zusammenhalt unter den Eltern. – Auf dem oben stehenden Foto testen (von links) Daniela Walkner, Sabine Auer-Frank, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Günther Weiss die Spielzeuge gemeinsam mit den glücklichen Kindern. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Samstag, 8. Februar 2020, präsentierte der ORF im Rahmen der Sendung ,,Salzburg heute‘‘ einen der ohnehin viel zu seltenen Berichte aus Hallein, der immerhin zweitgrößten Stadt des Bundeslandes. Es ging um das heiße Thema entweder Baugenehmigung für bis zu 10 Chalets am Dürrnberg oder sonst Durchgangs-Sperre der Ski-Aufstiegsroute durch Grundeigentümer und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer. Dazu der ORF: ,,Die Skitouren-Route auf den Zinkenkogel scheint zu einem Faustpfand für geplante Chalets am Halleiner Dürrnberg zu werden. Der Klubobmann der Halleiner ÖVP will bis zu 10 Chalets für Urlauber errichten. Die dazu notwendige Grund-Umwidmung ist am Widerstand der SPÖ gescheitert.‘‘ Der ORF filmte oben im Dürrnberger Skigebiet und bat auch die Meinungs-Kontrahenten Bürgermeister Stangassinger und Stadtrat ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer vor die Kamera.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) betonte vor der Kamera, dass es wichtiger sei, für die einheimische Bevölkerung Gründe zur Verfügung zu stellen als für Auswärtige in Chalets. Wörtlich: ,,Ich will keine Chalet-Dörfer mit Fremden!‘‘ Sollte der Grundeigentümer aus Protest wegen der Nichtgenehmigung des Chalets-Projektes die Trasse der Skitouren-Route sperren, wäre dies ein schwerer Schlag für den Skitourenbetrieb und damit für das gesamte Dürrnberger Skigebiet. Wörtlich: ,,Es wäre das Aus für Skitourengeher auf dem Dürrnberg‘‘. Stadtrat und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer (2. Foto oben) betonte dazu in diesem Fernseh-Beitrag, dass es sich bei den geplanten Chalets nicht um Zweitwohnsitze sondern um zusätzliche Nächtigungs-Möglichkeiten für Gäste handle. Die Nutzung der Skitouren-Route auf seinem Grund stehe nach dem Aus für die geplanten Chalets nicht mehr zur Verfügung. Nun müssten entsprechende Verhandlungen folgen. – (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Der Begriff Chalet kommt aus dem Französischen und  bedeutet ursprünglich Senn- oder Almhütte. Mittlerweile mutierte das Chalet im deutschen Sprachgebrauch zum Ferien- oder Landhaus in den Bergen.)

 

Die ÖVP Hallein reagierte prompt auf diesen Bericht im ORF-Fernsehen. Kurzfristig wurde den Medien die nachfolgende Klarstellung (einschließlich der Titelzeilen) von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (3. Foto oben) übermittelt:


„Die SPÖ Hallein unter Bürgermeister Alexander Stangassinger muss endlich beim Thema Wohnen ihre Panikmache bei den Menschen beenden und auf eine sachliche Diskussionsbasis zurückkehren. Die ORF-Berichte vom Samstag, 8. Februar 2020 beweisen erneut, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger mit den Ängsten der Bevölkerung spielt. Eine Chalet-Anlage zum Wohnen für Zweitwohnsitze ist aus rein rechtlicher Sicht in Hallein gar nicht möglich. Die Stadtgemeindevertretung hat einstimmig eine Zweitwohnsitz-Beschränkung für das gesamte Gemeindegebiet beschlossen. Am Dürrnberg und in der erwähnten Bauausschuss-Sitzung ist es konkret um eine reine Möglichkeit der touristischen Weiter-Entwicklung für die kommenden 25 Jahre gegangen. Es gibt weder eine Plan- noch Projekt-Unterlage dazu. Es handelt sich um eine Idee, der Bereitstellung von Nächtigungs-Kapazitäten für Gäste – nicht um Zweitwohnsitze! Aus der Aussage, dass der Bürgermeister keine fremden Menschen in Hallein haben will, die hier wohnen, muss ich daher schließen, dass Alexander Stangassinger den Tourismus in Hallein nicht weiterentwickeln möchte.“, so  Vizebürgermeister Florian Scheicher zum Bericht im ORF-Fernsehen.

 

„Wir brauchen Nächtigungs-Möglichkeiten in Hallein, da sind sich alle Experten einig und auch der Tourismusverband hat das in einer vergangenen Sitzung bekräftigt. Bei der erwähnten Idee, handelt es sich um eine von über 300 Anregungen im Zuge der REK-Revision. Konkret ging es darum, die Sinnhaftigkeit einer touristischen Nutzung auf dieser Fläche innerhalb der kommenden 25 Jahre vom Land vorab bewerten zu lassen. Dieser Zug ist jetzt abgefahren, denn die Aufnahme in das Übermittlungs-Paket an das Land, für die unerlässlichen Untersuchungen, wurde verweigert. Eine andere Nutzung als Grünland ist somit für den Zeitraum des kommenden REKs ausgeschlossen. Nicht nur wir als ÖVP hätten dazu gerne die Meinung der Fachdienststellen (zum Beispiel Naturschutz) eingeholt, heißt es ja nicht unbegründet seitens des Landes, dass kleine Skigebiete wichtig sind und weiterentwickelt gehören.“, betont Scheicher.

 

„Ich persönlich finde es einfach schade, dass der Bürgermeister hier absichtlich bei der Bevölkerung den Anschein erweckt, dass aufgrund der Ablehnung des Antrages zur Aufnahme in den Differenzplan, er Bauflächen für Halleinerinnen und Halleiner schafft und womöglich auch die Mietpreise reguliert. Faktum ist, man hätte hier eine Vorprüfung starten können, bei der eine – sehr abgesteckte – touristische Nutzung für Gäste in Zukunft möglich gewesen wäre. Über eine tatsächliche Baulandwidmung ist noch gar nicht gesprochen worden. Abschließend darf noch einmal festgehalten werden, dass die Weiterentwicklung des Tourismus in Hallein ganz klar auf der Agenda der Halleiner Volkspartei steht. Gerade der Klubobmann unterstützt diesen Weg voll und ganz. Es braucht sicher nicht den Herrn Bürgermeister, um hier den Klubobmann davon zu überzeugen. Damit die touristische Nutzung auch unter anderem für die Tourengeher weiterhin sichergestellt ist, benötigt es eine vertragliche Klarheit – hier liegt der Ball jetzt bei der Zinkenlifte GmbH, der Bitte des Grund-Eigentümers nachzukommen und endlich die vertragslose Situation zu beenden.“, so Vizebürgermeister Scheicher abschließend. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: ORF, Foto 3: Salzschreiber-Archiv).

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Das ist Auslagen-Gestaltung der besonders schönen, attraktiven und eleganten  Art. Sie macht es möglich, dass auf dem Kornsteinplatz in der Halleiner Altstadt, sich eine Fülle von prachtvollen Schneerosen ausbreitet, die absolut einzigartig ist. (Dazu unser 1. Foto oben). Das Modegeschäft ,,Herzerl Fashion‘‘ glänzt mit einer ungemein großzügigen Auslagen-Gestaltung. Vor jeder Auslage wurde ein schön gestalteter Blumenbehälter angebracht, in denen sich derzeit eine nur hier zu bewundernde Schneerosen-Pracht entfaltet. Ein besonders schönes und nachahmenswertes Beispiel dafür, wie eine engagierte Geschäfts-Inhaberin in ihrem Bereich das Erscheinungsbild der Stadt attraktiv gestalten kann. Der SALZSCHREIBER fotografierte noch weitere Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ (dazu unsere Fotos 2 bis 4 oben) und natürlich ist auch vor jeder dieser Auslagen eine beeindruckende Schneerosen-Pracht zu bewundern. Angesichts solch grandioser Auslagen- und der damit verbundenen Geschäftsfassaden-Gestaltung schöpft man Hoffnung, dass es in Hallein wieder regelmäßige Auslagen-Wettbewerbe geben könnte. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein starkes Signal kommt aus dem Banken-Bereich: Die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm-Puch werden bis Herbst 2020 zu einer neuen, zukunftsorientierten und leistungsstarken Regionalbank zusammengeführt, die künftig unter dem Namen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in Erscheinung tritt. Die neue Regionalbank umfasst die Gemeinden Hallein, Oberalm, Puch, Bad Vigaun, Adnet und Krispl-Gaissau mit insgesamt 37.000 Einwohneren. Die Verschmelzung der beiden Banken bündelt die Kräfte: Eine große Bank agiert erfolgreicher als zwei kleinere.

Die ersten Sondierungsgespräche bezüglich einer Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm in eine leistungsfähige Regionalbank erfolgten 2018. Es erschien logisch, dass durch Bündelung der gemeinsamen Kräfte unter einem gemeinsamen Dach, die organisatorischen und fachlichen Anforderungen künftig besser und kostengünstiger gelöst werden können. Die Bank-Mitarbeiter in Hallein und Oberalm – es kommt zu keinen Freistellungen – werden entlastet, um sich intensiver und qualitativ besser um die Kunden kümmern zu können. Durch die Bündelung der Kräfte von Raiffeisenkasse Hallein und Raiffeisenkasse Oberalm entstehen die Vorteile eines größeren Bankhauses, welches aber auch die speziellen Qualitäten einer kleineren Bank bieten wird.

Als Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sind vorgesehen: Dir. Josef Peter Holztrattner, Herbert Weiß (Raiffeisenbank Hallein) sowie Peter Mairer und Alois Innerhofer (Raiffeisenkasse Oberalm). In die neue Raiffeisenbank Hallein-Oberalm bringt die Raiffeisenbank Hallein 1.470 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 384 Millionen Euro ein, die Raiffeisenbank Oberalm-Puch 745 Mitglieder und 134 Millionen Euro Bilanzsumme. Daraus ergeben sich die erfreulichen Daten für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm: 2.215 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 518 Millionen Euro.

Die Raiffeisenbank Hallein informierte ihre Mitglieder über die bevorstehende Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm zur künftigen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm, umfassend im Rahmen einer Informations-Veranstaltung im Stadtkino Hallein. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner vom Raiffeisenverband Salzburg sowie die Führungs-Crew der Raiffeisenbank Hallein mit Obmann Josef Russegger, Direktor Josef Peter Holztrattner und Geschäftsleiter Herbert Weiß, informierten ausführlich über die im kommenden Herbst bevorstehende  Zusammenführung der beiden Banken, auch unter Einsatz von Projektionen auf der Kino-Leinwand. Abschließend lud die Raiffeisenbank Hallein zu Speis und Trank. Alle Anwesenden erhielten noch einen repräsentativ gestalteten, sechsseitigen Informations-Prospekt zum Thema Raiffeisenbank Hallein-Oberalm überreicht. Auf der Titelseite ist fotografisch dargestellt, wie perfekt die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm künftig in der neuen, gemeinsamen Regionalbank zusammenpassen werden (dazu das 1. Foto oben) und es gab auch eine kleine, aber bedeutsame Attraktion. Zum ersten Mal fand sich auf der Titelseite der Name der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in gedruckter Form (dazu das 2. Foto oben). Damit wird dieser Prospekt zum heißen Sammler-Objekt, welches Jahr für Jahr an Symbolkraft und Sammler-Wert zunimmt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Nach 2 Jahren in der ,,SALK-Familie‘‘, wird in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen. Unter anderem konnte eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und die Landesklinik Hallein ist mittlerweile mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgs-Geschichte geworden. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert, die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet und die Geburten-Zahlen sind weiter angestiegen. Auch der Personalstand bei Ärzten und Pflege ist stabil. In Kooperation mit dem Uniklinikum, findet insbesondere im Ausbildungs-Bereich eine intensive Rotation statt. Insgesamt also eine erfreuliche Situation nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT –
AUSLASTUNG LAG BEI NUR 40 PROZENT

Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein, insbesondere in den Jahren 2014 und 2015, extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durchschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Hauptproblem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – als zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet dazu Gesundheits- und Spitals-Referent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

 

LANDESKLINIK HALLEIN SETZT AUF
TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg, auf Spezialisierung und tages-klinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler. Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+ 10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark frequentiert.

 

LANDESKLINIK HALLEIN WURDE
STARKER ARBEITGEBER IN DER REGION

Die Landesklinik Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grund-Versorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. – Das oben stehende Foto zeigt von links: LH-Stv. Dr. Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch (Gynäkologe) und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskilinken). – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Obwohl das letzte Jahr dieses Jahrzehnts bereits vor mehr als zwei Wochen begann, fand sich Bezirks-Rauchfangkehrermeister Horst Feichtner als Glücksbringer im Halleiner Rathaus ein, um Bürgermeister Alexander Stangassinger seine besten Wünsche für das neue Jahr 2020 zu überbringen. Ob der Bürgermeister an das Rauchfangkehrer-Glückssymbol glaubt? Dazu der Rathaus-Chef: ,,Ich bin ein pragmatischer Mensch, der die Dinge gut organisiert und gut strukturiert anpackt, da verlasse ich mich nicht nur auf das Glück. Aber natürlich wünsche ich mir, dass uns im Rathaus das Glück zur Seite steht – und nach dem Besuch von Horst Feichtner haben wir dazu die besten Voraussetzungen.‘‘

Rauchfangkehrer werden seit Jahrhunderten als Glückssymbole angesehen.
Denn verlegte Kamine galten einst als Katastrophen. Gesundheitsschädlicher Rauch breitete sich in der Stube aus, der Ofen wurde nicht warm, das Essen konnte nicht zubereitet werden. Erst die professionelle Reinigung des Rauchfangs stellte die gewohnte Gemütlichkeit wieder her. Dies brachte den Rauchfangkehrern den Ruf als Glücksbringer ein. Trotz der neuen Heiztechniken und fortschrittlichen Heizmöglichkeiten müssen Kamine weiterhin gereinigt (gekehrt), Heizanlagen, Dächer und Gebäude müssen fachmännisch überprüft werden. Dazu stellt der Bürgermeister fest: ,,Sicherheit und Umwelt besitzen für uns einen hohen Stellenwert. Fachgerechte Überprüfungen von Heizanlagen bewahren uns vor Schäden durch technische Defekte. Fachgerechte Einstellung von Heizungsanlagen verhindern die Verpestung unserer Umwelt.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Wirtschaftshof Hallein freut sich über einen neuen Koloss in seinem Fuhrpark: 26 Tonnen Gesamtgewicht, angetrieben von einem Dieselmotor der umweltschonenden Euro 6 Emissionsklasse mit 420 Pferdestärken – das sind die Eckdaten des neuen MAN Abrollkippers B15, der seit Mitte Jänner 2020 im Einsatz auf den Halleiner Straßen unterwegs ist. Die Wirtschaftshof- Mitarbeiter Thomas Kloiber und Johann Palzenberger, werden den neuen Titanen im Dienste der Stadt durch Hallein lenken und stehen für die Bevölkerung sowohl im Winterdienst als auch auf den Wertstoff-Sammelplätzen im Einsatz.

 

Die Einsatz-Bereiche des neuen imposanten Abrollkippers sind vielseitig: Im Winterdienst wird er im Streudienst und bei Schneeräum-Arbeiten auf den großen Gemeinde-Straßen eingesetzt. Die wichtigste Aufgabe erfüllt der 3-achsige LKW mit gelenkter Nachlauf-Achse, im Container-Dienst des Wertstoff-Sammelplatzes: Der Hakenwagen ist für den Transport der Abfall-Container und Müllpressen im Wirtschaftshof unabdingbar. Auch Schnee und Eis sollen mit dem Kipper abtransportiert werden. Für Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger war es ein großes Anliegen, dass seine Abteilung dieses Fahrzeug schon 2020 in den Fuhrpark aufnehmen konnte: „Wir hatten immer zwei Abrollkipper im Einsatz. Vor eineinhalb Jahren ist der Ältere, nach 25 Jahren, ausgeschieden. Der Zweite war 2018, nach 11 Jahren im Dienst, leider zu anfällig für Ausfälle und die Reparatur-Kosten sind dauernd gestiegen. So mussten wir um das neue Einsatz-Fahrzeug ansuchen und wir sind natürlich alle froh, dass es uns schon jetzt für dringend notwendige Einsätze zur Verfügung steht.“ 

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt nach 35 Jahren in der Privatwirtschaft und nach 30 Jahren bei einem global erfolgreichen Unternehmen, die physische Arbeitswelt in- und auswendig. Er verfolgt eine ganz klare These: „Wer erfolgreich arbeiten will, braucht dazu das richtige Werkzeug. Wo immer es wirtschaftlich machbar ist, werde ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen dafür bieten, damit sie ihre Arbeit auch in hoher Qualität erledigen können. Das kann einerseits gutes Werkzeug oder im aktuellen Fall, ein spezielles Fahrzeug sein oder eine gute Struktur mit gesunden Rahmen-Bedingungen. Egal ob im Wirtschaftshof oder im Rathaus: Es geht um erfolgreiche, hochwertige Arbeit für unsere Stadt und für ihre Bewohner. Wir müssen das Steuergeld so einsetzen, dass sich die Halleinerinnen und Halleiner in ihrer Stadt wohlfühlen und guten Service geboten bekommen. Unsere dafür zuständigen Mitarbeiter, müssen dafür die entsprechenden Rahmen-Bedingungen erhalten.“ 

 

Die Kosten für das neue Einsatz-Fahrzeug liegen bei rund 150.000 Euro. Außerdem mussten für den Winterdienst ein Schneepflug sowie ein Steuergerät im Gesamtwert von rund 51.000 Euro angeschafft werden. „Eine Investition in die Zukunft und die Qualität unserer Stadt, damit unser Wirtschaftshof qualitativ hochwertig arbeiten kann“, wie Bürgermeister Stangassinger betont. Er führt dazu weiter aus: „Im Wirtschaftshof haben wir jetzt mit diesem Fahrzeug für Modernisierung und bessere Qualität gesorgt. Generell sind wir auf einem sehr guten Weg, haben aber noch viele Aufgaben zu erledigen, um noch effizienter, hochwertiger und kundenfreundlicher zu werden – das haben sich die Menschen in Hallein schließlich verdient.“ –  Auf dem oben stehenden Foto von links: Thomas Kloiber und Johann Palzenberger freuen sich mit Bürgermeister Stangassinger und Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger über das beeindruckende neue Einsatzfahrzeug. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Absolut unfassbar, mit welcher Zähigkeit sich der unansehnliche Schandfleck Frank-Objekt, unangefochten durch die vergangenen Jahre schleppten konnte. Unfassbar deshalb, weil das ungepflegte Frank-Gebäude-Monster, bestehend aus Hauptgebäude und Anbau-Objekt, in bester Lage des Halleiner Stadtzentrums, das Erscheinungsbild Halleins auf peinliche und nachhaltige beschädigte. Gleich mit doppeltem Effekt: Sowohl mit der Fassade des Hauptgebäudes in der Thunstraße, als auch mit der Fassade des Anbau-Objekts am Bayrhamerplatz. Immer wieder konnte man erleben, dass Besucher der Stadt Hallein entsetzt zur Seite wichen, wenn sie der besonders vergammelten Fassade entlang der Thunstraße zu nahe kamen. Der jahrelange Albtraum wurde erst im vergangenen Jahr 2019 durch Immobilien-Spezialist Markus Springer beendet. Die beiden Frank-Gebäude erhielten eine neu gefärbelte Fassade. Das Anbau-Objekt am Bayrhamerplatz, sollte an seiner Bayrhamerplatz-Fassade im Erdgeschoß einen Arkadengang mit Geschäften erhalten. Doch nach allzu vielen Jahren des ungestörten Gebäude-Niedergangs, überschlugen sich nun die Ereignisse. Springers Arkadengang und Geschäfte im Anbau-Objekt sind nun kein Thema mehr. Denn: Der Gebäude-Anbau und das Erdgeschoß des großen Frank-Gebäudes wurden nun von den tüchtigen Inhabern des gegenüberliegenden Gastronomie-Betriebes ,,Stadtkrug‘‘, von Vera und David Bogner, erworben. Einschließlich der kleinen dazugehörenden, ebenfalls schwer vernachlässigten Gartenfläche.

Der Bayrhamerplatz und der Beginn der Thunstraße erhalten durch das erfreuliche Engagement der sympathischen Wirtsleute Vera und David Bogner eine fantastische und wichtige Aufwertung. Die Tatsache, dass künftig das Frank-Objekt an so herausragender Position als Gaststätte zur Verfügung steht, kommt jedenfalls voll und ganz der Atmosphäre im Stadtzentrum zugute. Möglicherweise kann das neue Lokal, nach entsprechenden Umbauarbeiten, bis Weihnachten 2020 eröffnet werden. Der Name der neuen Gaststätte, sowie dessen präzise gastronomische Ausrichtung, sind derzeit Gegenstand intensiver Überlegungen. Entschieden ist bereits, dass der neue Gastronomie-Betrieb ein Gasthaus und kein Nachtlokal werden soll –
hinsichtlich eines Barbetriebes wollen sich Vera und David Bogner auf den
,,Freysitz‘‘ beschränken. Die Küche der neuen Gaststätte wird im Erdgeschoß des Frank-Anbauobjektes eingerichtet. Dies erspart künftig lange Wege, wenn es um die Bedienung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz geht. Die bestehende Gartenfläche neben dem Frank-Anbau, könnte in einen heimeligen, stimmungsvollen Gastgarten umgewandelt werden. Dazu muss für die bestehende Telefonzelle ein anderer Standort gefunden werden. Alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt, werden nach dem sich jahrelang dahinziehenden, skandalösen Zustand des Frank-Objektes, mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass hier künftig eine neue, positive und gastfreundliche Atmosphäre herrschen wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER Vera und David Bogner natürlich nur das Allerbeste! – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor der Skandal-Fassade des Frank-Objektes am Beginn der Thunstraße, so wie sich diese über allzu viele Jahre dem schockierten Betrachter darbot. Deshalb ein respektvolles Dankeschön an Immobilien-Spezialist Markus Springer, der sogleich diese schreckliche Skandal-Fassade mit neuem Anstrich versehen ließ. – (Odo Stierschneider. Foto: SPÖ Hallein).

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Im ältesten Teil der Halleiner Altstadt sind sie noch zu finden: die Schwibbogen oder Schwebebogen in ihrer einfachsten Form als Stützelemente zweier gegenüberliegender Hausmauern. Anspruchsvoller und voluminöser gestaltet, dienen sie zum Überqueren der darunter liegenden Gasse oder Straße und können sogar als Teil einer Wohnung gestaltet sein. Halleins größter Schwibbogen überspannte einst – ältere Halleiner werden sich noch daran erinnern – die Nordeinfahrt zur Halleiner Altstadt. Er diente der damals dort ansässigen Textilfabrik als verkehrsfreier Straßenübergang und als Verbindung zwischen den beidseitig der Straße angeordneten Fabriks-Räumlichkeiten. Als die Fabrik unter Bürgermeister Rudolf Müller geschlossen wurde, wurden sowohl der düstere Schwibbogen als auch der in unmittelbarer Nähe hochragende hässliche Fabriksschlot abgetragen – damit konnte der Norden der Altstadt endlich zeitgemäß gestaltet werden. In italienischen und französischen Fremdenverkehrsorten werden übrigens Schwebebogen immer wieder mit Blumenschmuck versehen. Eine grandiose Idee, die auch an manchem Halleiner Schwebebogen für eine reizvolle Bereicherung sorgen würde. Die oben stehenden Fotos zeigen Schwibbögen in der Halleiner Altstadt. Auf dem letzten Foto die Wiedergabe einer Handzeichnung von Prof. Edmund Stierschneider, welche den großen, bewohnbaren Schwibbogen in der Salzgasse zeigt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein unterstützt den Umstieg auf die neuen Jahreskarten des Salzburger Verkehrs-Verbundes. 130 Euro Förderung gibt es in Zukunft für die myRegio-Jahreskarten (ausgenommen 1-Zonen-Jahreskarten) – dabei können sogar Ansuchen um aliquote Förderung von stornierten Jahreskarten aus dem Jahr 2019 nach den Förder-Richtlinien der Stadt Hallein abgegeben werden. Dies wurde von der Gemeinde-Vertretung Hallein einstimmig beschlossen.

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER FORDERT
FLÄCHENDECKENDE ÖPNV-INVESTITIONEN
VON BUND UND LAND

Die Zwei-Zonen-Jahreskarte kostet für die Halleiner Bevölkerung aufgrund der neuen Förderung nur 365 Euro. Zusätzlich wird auch das landesweit gültige Jahresticket seitens der Stadtgemeinde Hallein gefördert und kostet somit nur 465 Euro statt 595 Euro. Die Förderungen gelten in gleicher Höhe auch für die übertragbaren myRegio- Jahreskarten. Somit fahren die Halleinerinnen und Halleiner im gesamten Land um nur 1,28 Euro am Tag! Für den Bürgermeister ein stolzes Preisangebot: „Wir müssen als Stadt unseren Beitrag leisten, damit die Bevölkerung den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr leichter vollziehen kann – dieser Verantwortung kommen wir mit dieser Förderung nach. Um einen Euro am Tag in zwei Zonen zu fahren und um nicht mal 1,30 Euro am Tag im ganzen Land: Ich denke, das ist völlig in Ordnung‘‘. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: „Ich begrüße zwar die aktuelle Tarifsenkung bei den Jahreskarten, aber das kann aus meiner Sicht nur ein erster Schritt zu einem 365-Euro-Jahresticket für das ganze Land sein‘‘.

 

Zu bedenken gibt Stangassinger, dass nicht nur der Ticket-Preis beim Umstieg auf öffentliche, klimafreundliche Verkehrsmittel hilft. Es müsse auch das Angebot deutlich erhöht und attraktiver werden. Dazu der Stadtchef: „Der Bund und das Land Salzburg sind gefordert, endlich den öffentlichen Verkehr flächendeckend auszubauen. Billig-Preise bringen nichts, wenn nur alle 30 Minuten Busse von den Landgemeinden in die Städte fahren – das ist für die Bedürfnisse der Bevölkerung einfach zu wenig. Die ländlichen Gebiete gehören besser erschlossen und an die Zentren angebunden. Preis-Anpassungen, vereinzelte Linien-Erweiterungen, ein neuer Bus hier und ein neuer Bus da – das alles ist ja ganz nett: Aber auf Dauer wird das nicht die Lösung sein. Es sind endlich spürbare Veränderungen erforderlich. Flächendeckende Investitionen in den Personen-Nahverkehr sind unerlässlich – dafür stehen Bund und Land Salzburg in der Pflicht. Die Gemeinden können dies unmöglich schultern. Ich denke, Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll ist ambitioniert und die geplanten zwei ‚Öffi-Milliarden‘ der neuen Bundesregierung klingen gut. Aber im Interesse der Bevölkerung und des Klimas, müssen den Worten jedoch rasch spürbare Taten folgen. Und zwar sobald wie möglich.“

 

SCHON DIE ERSTEN TAGE IM NEUEN JAHR
SIND FÜR DAS BÜRGERSERVICE DER STADT
INTENSIV UND FORDERND

Bürgermeister Stangassinger geht trotz des ausbaufähigen Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Steigerung beim Verkauf der neuen Jahreskarten aus und erwartet sich somit auch steigende Förderansuchen. Dabei gibt es viele Fragen, die im Halleiner Rathaus gestellt werden: Ab wann gilt die neue Förderung? Wie klappt der Umstieg? Wie komme ich zu meiner Förderung? Schon die ersten Tage im neuen Jahr waren und sind für das Bürgerservice der Stadtgemeinde intensiv und fordernd.

 

Gefördert werden, nach den aktuell geltenden Förder-Richtlinien, natürlich auch die regulär ausgelaufenen Jahreskarten – die Förderhöhe beträgt dafür ebenfalls 130 Euro. Diese Förderung läuft im heurigen Jahr aus. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Ich verstehe, dass der Umstieg auf die neuen Jahreskarten für Verwirrung sorgt, denn gerade im heurigen Jahr, wo sich ‚Förderung alt‘ und ‚Jahreskarten neu‘ überschneiden, tauchen viele Fragen auf. Unser Bürgerservice steht hier mit Rat und Tat zur Seite und hilft bei den Herausforderungen.“  Die aktuellen Förder-Richtlinien finden die Halleiner und Halleinerinnen online auf der Stadt-Homepage www.hallein.gv.at > Bürgerservice > Förderungen.

 

DER EINFACHE WEG
ZUM UMSTIEG AUF DIE
NEUEN JAHRESKARTEN

Der Umstieg auf die neuen Jahreskarten ist einfach und unkompliziert. Dazu ist von  den bisherigen Jahreskarten-Besitzern lediglich auf der SVV-Seite der Online-Antrag auszufüllen und sie können tagesaktuell abrechnen und umsteigen. Wer umsteigt, sollte auch eine Storno-Rechnung beantragen, damit diese bei der Stadtgemeinde Hallein dem Ansuchen für die aliquote Förderung (mehr Details: siehe weiter unten) beigelegt werden kann. Die Storno-Rechnung erhalten die Besitzer und Besitzerinnen unter E-Mail: jahreskarte@salzburg-verkehr.at – dabei sind Name und Geburtsdatum sowie der Wunsch nach einer Storno-Rechnung anzugeben.

 

Die „neue 130-Euro-Förderung“ gilt für myRegio-Jahreskarten (zwei Zonen und alle Zonen) ab dem 1. Jänner 2020. Der Förderantrag für diese Tickets ist seit 1. Jänner 2021 möglich. Nachstehend finden Sie die neuen Richtlinien für die Förderungen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV).

 

DIE MODALITÄTEN FÜR UMSTEIGER
AUF DIE NEUE MYREGIO-JAHRESKARTE

O  Umstieg auf die neue myRegio-Jahreskarte beim SVV beantragen (nähere Infos dazu: salzburg-verkehr.at/tickets-preise/zeitkarten/jahreskarten/)
O  Aliquote Förderung von Seiten der Stadtgemeinde Hallein und tagesaktuelle Abrechnung
O  Vorlage der Rechnungen (alte und neue Karte) sowie Storno-Rechnung (erhalten Sie per E-Mail an: jahreskarte@salzburg-verkehr.at unter Angabe von Name und Geb. Datum)

DIE MODALITÄTEN FÜR KÄUFER
DER NEUEN MYREGIO-JAHRESKARTE

O   Gültig ab 1. Jänner 2020
O   Antragstellung nach Ablauf der Jahreskarte frühestens ab 1. Jänner 2021
O   Förderung nur für myRegio-Jahreskarte und myRegio-Jahreskarte PLUS – Zwei                Regionen und alle Regionen
O   Förderhöhe EUR 130,00 pro Person und Jahr
O   Förderung bis zur Ausschöpfung der Förderungsmittel
O   Die Förderung darf nur einmal im Jahr beantragt werden
O   Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung der Förderung
O   Das vollständig ausgefüllte Formular muss binnen drei Monaten nach Ablauf der    Gültigkeit bei der Bürger-Servicestelle einlangen (Postweg wird nicht eingerechnet)
O   Nachweis durch Vorlage einer Kopie der Rechnung

 

GEFÖRDERT WERDEN
reguläre (keine vergünstigten) Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel im Land Salzburg, lautend auf natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Hallein (mindestens ein halbes Jahr in Hallein gemeldet)

 

NICHT GEFÖRDERT WERDEN
vorzeitig zurückgegebene Jahreskarten (nach Ablauf der Gültigkeit) mit Ausnahme von Jahreskarten, die aufgrund des Umstieges auf eine neue, günstigere Jahreskarte zurückgegeben werden, sowie bereits geförderte oder unterstützte Jahreskarten

 

ACHTUNG! Falsche Angaben berechtigen die Stadtgemeinde Hallein, die Förderung zurückzufordern

Das oben stehende FOTO zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit dem
Bürgerservice-Team. Von links: Verica Gajic, Bürgermeister Stangassinger, Alexander Sapciyan und Michelle Messner. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Stadt und Bezirk Hallein sollen in ihrer Funktion als hochwertige Produktions- und Wirtschafts-Standorte für den gesamten Salzburger Zentralraum gesichert und gestärkt werden. Das jetzige Arbeitsplatz-Verhältnis soll deutlich verbessert und das Ziel einer ausgewogenen regionalen Arbeitsplatz-Versorgung angestrebt werden. Standort-Qualitäten für künftige Gewerbe-Gebiete bzw. betriebliche Nutzungen, sollen gesichert werden. Gleichzeitig ist die Weiter-Entwicklung der vorhandenen lokalen Gewerbe-Gebiete zu sichern. Weiters sollen zur Umsetzung dieser Ziele und für Zwecke des angestrebten Neuansiedlungs-, Erweiterungs- und Umnutzungs-Bedarfes in der Region, auch regionale Vorrang-Bereiche für betriebliche Nutzungen gesichert werden.

Dabei gelten folgende Kriterien:

O Zusammenhängende Flächen von mindestens 4 ha
O Mit Erweiterungs-Möglichkeit
O Im Nahbereich der Entwicklungsachsen

O Möglichkeit einer Bahnanbindung und/oder Direktanschluß
O Direkter bzw. kurzer Anschluss an das hochrangige Straßennetz
O Unter Geringhaltung von Orts-Durchfahrten

O Mit vorhandener bzw. herzustellender Versorgungs-Infrastruktur
 

In der Stadt Hallein zählt der etwa 9 Hektar große Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn in Burgfried (nordöstlich der Bahntrasse, südöstlich des Porsche-Areals) mit seinem Potential für eine gute Verkehrs-Erschließung (Bahn und Autobahn in unmittelbarer Nähe) aus Sicht der Raumplaner der Salzburger Landesregierung zu den regionalen Vorrang-Bereichen für betriebliche Nutzungen. (Siehe rote Markierungen im Foto oben). Allerdings ist hier, vor einer endgültigen Verfügbarkeit, noch der Ausbau des Hochwasser-Schutzes (Überflutungs-Flächen des Feldbachs) erforderlich. Diese Maßnahmen halten sich aber im Vergleich zu Hochwasserschutz-Maßnahmen für andere Gebiete in Grenzen. Im Süden dieses Vorrang-Bereiches ist der Übergang zur Wohnnutzung „Burgfried Süd“ zu berücksichtigen. Geeignete Alternativen für regionale Vorrang-Bereiche sind in Hallein derzeit nicht vorhanden, da auch das Restareal der ehemaligen Papierfabrik bereits genutzt wird.


Nachgeordnet sind folgende Maßnahmen für den Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn zu berücksichtigen:

O Spezifizierung allfällig erforderlicher funktionsbezogener Maßnahmen zum Boden-schutz in den nachgeordneten Verfahren (REK, FWP, Bebauungsplan).

O Berücksichtigung der Nähe zu Wohngebieten bei der Wahl der Widmungs-Kategorie, allfällige Festlegung von Schallschutz-Maßnahmen.

O Berücksichtigung des Gefahrenzonen-Planes für den Ledererbach.

(Text und Foto: Pressedienst der Salzburger Landesregierung).

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Der 2. Halleiner Verkehrsgipfel, Ende 2019 im Kolpinghaus Hallein, hatte ein beachtliches Programm abzuarbeiten. Den Ergebnissen kommt größte Aktualität zu. Dieses wichtige Verkehrsforum fand unter Teilnahme folgender Persönlichkeiten statt: Bürgermeister Alexander Stangassinger, BASIS Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Moderatorin Rosemarie Fuchshofer, Leiter der Rechts-Abteilung Oliver Längauer, SPÖ-Gemeindevertreter Martin Bock, ÖVP-Gemeindevertreter Werner Eibenberger, Gemeindevertreter der Grünen Wilfried Vogl, Stadtbewohnerin Gudrun Grießner (in Vertretung von Gerhard Angerer), Stadtbewohner Aaron Zimmerling, Stadtbewohner Hans Schleimecker, Rainer Candido (Tourismus-Verband), Wilfried Grundtner (Tourismus-Verband), Peter Ganzer (Tourismus-Verband), Joe Schauer (Kaufmannschaft), Josef Alfare (Kaufmannschaft), Thomas Hagenauer (Bauabteilung) und Jakob Hilzensauer, Assistent der Stadtamtsdirektion. Nachstehend sind die Ergebnisse des 2. Verkehrsgipfels in 12 Punkten dargestellt:


1. Verkehrsberuhigung Robertplatz: In einer ersten Begrüßungs-Runde erkundigte sich der Bürgermeister nach Rückmeldungen zur Verkehrsberuhigung Robertplatz, die Rahmen des 1. Halleiner Verkehrsgipfels testweise beschlossen worden war. Alle Stellungnahmen dazu seitens Politik, Bewohner, Tourismusverband und Kaufmannschaft waren ausschließlich positiv. Nach einer Diskussionsrunde zur „Verkehrs-Beruhigung Robertplatz“ einigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, noch 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren, um von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr, die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig zu beruhigen und um den Kfz-Verkehr, wie in der Testphase gehabt, umzuleiten. (Anwohner dürfen über die Raitenaustraße und die Griesgasse zufahren). Die Lösung mit den flexiblen Pollern bleibt somit erhalten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann, je nach Witterungs-Verhältnissen, an den verkehrsberuhigten Tagen, die Durchfahrt mit einem Scherengitter verhindern, um die Winterdienst-Arbeiten möglichst effizient ausführen zu können. Eine Fahrverbotstafel wird dauerhaft auf die Verkehrs-Beruhigung von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr hinweisen und die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge in diesem Zeitraum untersagen.


2. Parkgebühren Außenparkplätze: Der Bürgermeister forschte auch nach den Reaktionen auf die Park-Regelungen auf den Außen-Parkplätzen. Auch hier gibt es ausschließlich positive Rückmeldungen. Einzig an der Kommunikation nach innen und außen, an der Bewerbung und an der Beschilderung sollte nachgebessert werden. Oliver Längauer und Dietmar Krammer sagten zu, eine mögliche, bessere Beschilderung an den Stadt-Einfahrten zu prüfen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Positionierung der Park-Automaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.


3. Parkgebühren-Verordnung: Aus der weiteren Diskussion heraus, einigten sich alle, dass in der Gemeinde-Vertretung der Stadt Hallein folgende Punkte zur Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden sollten:
A) Die Park-Gebührenzeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 bis 19 Uhr.

B) Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Dazu werden Dietmar Krammer und Oliver Längauer, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem TVB, einen möglichen Grenzverlauf der Zonen prüfen.

C) Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt 2 Stunden.

D) Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro.

E) Parkgebühren sind ab der ersten Minute zu bezahlen.
F)  Das Halten bis zu 10 Minuten ist kostenlos.

G) In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro halbe Stunde 30 Cent.

H) Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt.

I)   Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert.

 

4. Parkplatz Pfleggarten: Einstimmige Festlegung auf folgende Maßnahme: Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz auf der Pernerinsel) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.


5. Technische Voraussetzungen für Parkomaten: In der Diskussion einigte man sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, welche die neuen Parkomaten erfüllen müssen:

A) Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion.

B) NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten).

C) Sprachvielfalt (DE/EN/ITA und weitere, wenn der Preis angemessen ist).

 

6. Handy-Parken: Nach eingehender, eher ablehnender Diskussion über das System des Handy-Parkens, wird nach einer Evaluierungs-Phase offengehalten, ob dieses System parallel zu den Parkomaten eingeführt wird. Voraussetzung dafür wäre jedenfalls dessen Forderung auf breiterer Basis.

7. Poller auf dem Kornsteinplatz: Nach eingehender Diskussion einigten sich alle Teilnehmer des Verkehrsgipfels auf folgende Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung auf dem Kornsteinplatz. (Es darf dabei aber zu keiner Beeinträchtigung des Grünmarktes kommen):

A) Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt.

B) Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden.

C) In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein gleichartiger Poller eingesetzt.

8. Generelle Kurzparkzone in Halleins Innenstadt: Diese soll zu einer verstärkten Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Parkraums führen, weshalb auf eine gesonderte Ausweisung von Haltezonen verzichtet werden kann. Dadurch erreicht man eine übersichtliche, einheitliche und einfache Boden-Markierung. Es einigten sich nach reger Diskussion einstimmig alle Anwesenden darauf, in der Halleiner Innenstadt eine generelle Kurzparkzone einzuführen, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. 10 Minuten „Halten“ sei ohnehin, wie in Diskussionspunkt 3. beschrieben, erlaubt. Rechtsexperte Längauer betont, dass auch Lade-Tätigkeiten erlaubt sind. Zudem soll geprüft werden, ob auf der Bushaltestelle weitere Kfz-Abstellplätze geschaffen werden können. Das Amt der Salzburger Landesregierung soll mit der Prüfung beauftragt werden.


9. Ausweisung von Parkplätzen vor der Raiffeisenbank: Einstimmig einigt man sich auch darauf, vor dem Halleiner Bankinstitut keine weiteren Parkplätze auszuweisen. (Halten bleibt dort erlaubt).


10. Prüfung Verkehrs-Beruhigung Oberer und Unterer Markt: Man verständigte sich darauf, dass eine Prüfung der Verkehrs-Beruhigung Oberer  und Unterer Markt wünschenswert sei und dass mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung geprüft werden sollen.


11. Prüfung der Kosten für Auslagerung der Parkraum-Überwachung: Nach eingehender Diskussion einigten sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen einstimmig darauf, dass seitens der Stadtgemeinde die Kosten für die Auslagerung an ein Unternehmen geprüft werden und anschließend damit die Kosten für eine neue Planstelle in der Stadtpolizei verglichen werden sollen.


12. Sichere Parkplätze für Bewohner: Aus der Bewohnerschaft wird nachgefragt, ob trotz Attraktivierung der Außen-Parkplätze, den Anrainern ausreichend Parkflächen im Stadtzentrum, auf dem Pernerinsel-Parkplatz sowie in den Parkgaragen zur Verfügung stehen werden. Verkehrsplaner Dietmar Krammer versichert, dass mittelfristig genügend Kapazitäten vorhanden seien. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Odo Stierschneider).

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Der Wertstoff-Sammelplatz beim Wirtschaftshof in Neualm ist bei vielen Halleinerinnen und Halleinern beliebt. Aufgrund des steigenden Andrangs sind Staus und Verzögerung beim Müll-Entladen leider keine Seltenheit. Dieser Dienstleistungs-Betrieb der Stadt Hallein wird täglich von unzähligen Besuchern angefahren, um sperrige Abfälle, Problem-Stoffe, Flaschen oder Grünabfälle zu entsorgen. Die hohe Frequenz erschwert natürlich auch den Abtransport der gefüllten Container – so entstehen Verzögerungen und Staus. Um dies in Zukunft zu verhindern, wurden die Öffnungszeiten des Wertstoff-Sammelplatzes Wirtschaftshof Neualm und des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp optimiert. Vormittags wird in Gamp von 8-13 Uhr und Nachmittags in Neualm von 12-18 Uhr geöffnet.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zu den Vorteilen der neuen Regelung: ,,Der Stadtteil Neualm mit seinem Gewerbe- und Industriegebiet und natürlich mit dem Wirtschaftshof, ist ein hochfrequentierter Ortsteil und stark vom Verkehr betroffen. Zumindest am Vormittag werden wir mit den neuen Öffnungszeiten hier für Entlastung sorgen und den Verkehr reduzieren können. Wir schaffen aber auch Sicherheit für unsere Halleinerinnen und Halleiner. Denn der Austausch der Container ist auf diesem engen Areal nicht ungefährlich. Deshalb erfolgt künftig der Container-Austausch außerhalb der Kundenzeiten.‘‘


Der Halleiner Wirtschaftshof steht seit Dezember 2019 unter neuer Führung. Der Halleiner und ehemalige Wirtschaftshofleiter-Stellvertreter Michael Stangassinger, hat hier Anfang Dezember das Zepter von Christian Indinger übernommen. Für Bürgermeister Stangassinger, (trotz Namens-Gleichheit weder verwandt noch verschwägert mit dem neuen Abteilungsleiter), ist die Nachfolge ein echter Gewinn: ,,Michael hat jahrelange Erfahrung, weist viele Zusatz-Ausbildungen auf und gilt schon lange als Wunsch-Kandidat für die Nachfolge von Christian Indinger. Seine Kenntnisse bezüglich der Abläufe im Wirtschaftshof und der Mitarbeiter sind hervorragend.‘‘ Christian Indinger wird in Zukunft seine Erfahrung für spezielle Projekte einsetzen. ,,Christian Indinger hat in den vergangenen Jahren enorm viel geleistet und sich aufopferungsvoll für den Wirtschaftshof eingesetzt. Er wollte selbst aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Die professionelle Abwicklung von Einzel-Projekten der Stadt Hallein, ist für ihn künftig sicher eine willkommene, neue Aufgabe‘‘, so der Bürgermeister. – Auf dem oben stehenden 1. Foto von links der neue Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger, Lehrling Sabrina Wähner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Abfallberater Helmut Timin. Auf dem 2. Foto sind die neuen Öffnungszeiten der beiden Halleiner Wertstoff-Sammelplätze einprägsam dargestellt.– (Presse-Aussendung und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Es war rund um die Halleiner Altstadt die ruhigste, angenehmste und beschaulichste Silvesternacht seit Jahren. Kein närrischer Böllerlärm, kein die Atmosphäre vergiftender Raketenstart. Nun ja, unsere besonnenen und vernünftigen Mitbürger haben aus den ständigen Warnungen und Belehrungen eben doch noch gelernt. Sie wissen mittlerweile ganz genau. wie sehr Böllerschüsse Kleinkinder, Kranke und Tiere schockieren und sind sich dessen bewusst, wie massiv die abgefeuerten Raketen unsere Atemluft (und die der Tiere) belasten. Wie schön, dass endlich rundum die Vernunft ihre erfreulichen und wichtigen Triumphe feiern konnte. – Korrekter Weise müssen wir unsere Leserinnen und Leser aber doch noch auf eine nicht unwichtige Kleinigkeit aufmerksam machen. Denn: Alle hier aufgestellten Behauptungen weisen einen winzigen Schönheitsfehler auf – sie alle sind falsch, unrichtig und erlogen. Daher: Genau das Gegenteil einer angenehmen und stimmungsvollen Silvesternacht war heuer der Fall!

Wumm! Krach! Päng! Knatter! Zisch! Donnerschlag! Auch heuer wieder wurden wir zu Silvester mit Kanonen-Schüssen aus Böllern und sonstigen Lärm-Utensilien belästigt. Kranke Personen litten unter dem aggressiven Krach besonders, aber auch kleine Kinder reagierten geschockt auf diese sinnlose und überflüssige Lärmerei. Dazu gesellten sich als umweltschädliche Zugabe auch noch gewaltige Wolken von Pulverdampf. Auf ähnliche Art belästigten auch die Raketenstarter ihre Umgebung. Deutlich schöner und weniger laut zwar, jedoch erheblich gefährlicher für Menschen und Umwelt. Das massive Feinstaub-Gestankgewölk, das sich beispielsweise rund um die Halleiner Altstadt, in Neualm oder Oberalm auftürmte, wäre außerhalb der Silvester-Narrenfreiheit reif für eine Anzeige gewesen. Die Wenigen, die noch um diese Zeit zu Fuß unterwegs waren, mussten sich ungeschützt durch die gefährliche Abgasfracht hindurchkämpfen. Nach dem ganzem Wirbel kam dann das große Aufräumen – oder auch nicht. Ausgebrannte Raketenteile landeten auf Dächern und Bäumen, auf Balkonen und Terrassen, auf Autos und in Burgfried sogar in einen, glücklicherweise leeren Kinderwagen. Brände und Verletzte gab es erfreulicherweise – im Gegensatz zu anderen Landesteilen und der Stadt Salzburg – im Bezirk Hallein keine.

Im dicht verbauten  Halleiner Stadtzentrum war es deutlich ruhiger als rundum. Flächendeckende Raketenstarts wurden vor allem in Siedlungsgebieten mit Privatgärten vollzogen. Die alljährlich zum Schaden unserer Umwelt, mutwillig und gegen besseres Wissen, veranstalteten Böller- und Raketen-Exzesse, werden alljährlich durch Feinstaub-Messgeräte in Mikrogramm pro Kubikmeter dokumentiert. Silvesternacht 2018: Stadt Salzburg 320, Hallein 536 (!), 2019: Stadt Salzburg 81, Hallein 83 (da haben in beiden Städten reinigende Windböen das Ergebnis geschönt), 2020: Stadt Salzburg 165, Hallein: 235. Also: Sieg! Sieg! Sieg! Endlich überflügelt Hallein die Stadt Salzburg! Was wäre folgerichtig mit Blick auf Silvester 2021 zu tun? Böller gehören künftig total verboten und Raketen zumindest für den Privatgebrauch untersagt. Das unvermeidliche Silvester-Feuerwerk, soweit es nicht ohnehin verboten wird, sollte künftig jeweils für eine Gemeinde oder einen größere Region, mit festgelegtem Limit an Raketenstarts, organisiert werden. Eines ist sicher: Was sich in den vergangenen Jahren an Umwelt- und Gesundheits-Gefährdung im Bereich der Raketen-Feuerwerke und Böller-Schüsse abspielte, muss ab nächstem Jahr unbedingt verhindert werden. – Auf unserem Foto die unkontrollierte Flugbahn einer Rakete, die in Neualm in der Nähe der Eisenbahn-Schienen gestartet wurde und völlig außer Kontrolle, einen spiralförmigen Kurs einschlug. Sie landete schließlich im leeren Waggon eines vorbeifahrenden Lastzuges. (Odo Stierschneider. Foto: Ernat Dhalsen).

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Der weltberühmte Blick über die schöne Stadt Salzburg, vom Schloss Mirabell über den Mirabellgarten, über die Kirchen und den Dom in der Altstadt bis hinauf zur Festung Hohensalzburg, ist auf dem 1. Foto oben festgehalten. Er ist nur möglich, weil die auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe von etwa 1330 bis 1800 die Salzbestände des Dürrnberges plünderten und mit deren Erlös den prächtigen Ausbau ihrer Residenz-Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg vorantrieben. Die Salinenstadt Hallein, in deren kleiner Altstadt bis zu 11 Salinen die Sole vom Dürrnberg zu Salz verdampften, ging jedoch völlig leer aus. Per Erlass legten die regierenden Kirchen-Fürsten sogar fest, dass sie aus den enormen Salz-Erlösen keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. So einfach ging das damals! Dafür bezahlten sie an die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen nur dürftige Schandlöhne. Reisende, die zur Zeit der Fürsterzbischöfe Hallein besuchten, zeigten sich übereinstimmend entsetzt über die vom Rauch und Dampf der Salinen ständig verfinsterte Stadt, über die vernachlässigten Gebäude (2. Foto oben), über die rußgeschwärzten Hausfassaden, über die abgemagerten (wörtlich: ,,die spindeldürren und hohlwangigen‘‘) Kinder und Frauen, welche die Besucher aggressiv anbettelten. In einem Brief schilderte Franz Schubert seinen Besuch in der Stadt Hallein auf drastische Weise: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘

Heute trägt die weltbekannte Stadt Salzburg, aufgrund der regen Bautätigkeit ihrer Fürsterzbischöfe, denen die Stadt unter anderem ihre sehenswerten Kirchen und den
grandiosen Dom verdankt, längst schon den Ehrentitel ,,Weltkulturerbe‘‘. So ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, nur aufgrund der sprudelnden Einkünfte aus dem Halleiner Salz, 1606 das imponierende Schloss Mirabell samt Mirabellgarten für seine Geliebte und Mutter seiner 15 Kinder, Salome Alt errichten. Freilich in einer wesentlich größeren und luxuriöseren Form als der heutige Gebäudekomplex. Denn der ursprüngliche Prachtbau wurde ein Raub der Flammen. Heute schlagen das im Vergleich zum Vorgängerbau abgespeckte Schloss Mirabell und der großartige Mirabellgarten, noch immer mit 23 Millionen Euro (!) zu Buche. Das ist nur ein Beispiel für die unter den Salzburger Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg errichteten Prachtbauten – und alles war nur möglich durch die massiven Einkünfte aus dem Halleiner Salz.

Aufgrund dieser Feststellungen, müsste die Stadt Salzburg besonders daran interessiert sein, die letzten historischen Zeugnisse der für sie so entscheidenden Salzproduktion in Hallein zu renovieren und zu bewahren. Konkret geht es um die Rettung der letzten historischen Salzsiedepfanne in ganz Europa. Sie rostet auf der Halleiner Pernerinsel im 1. Stock eines einsturzgefährdeten (!) Gebäudes vor sich hin. Nur ein Wald von Holzpfeilern im Erdgeschoß und im 1. Stock verhinderte bisher die Einsturz-Katastrophe (3. Foto oben). Hallein verfügt auch in absehbarer Zeit über keine Möglichkeiten, die finanziellen Mittel für eine Sanierung des Sudpfannen-Gebäudes alleine aufzubringen. Moment! Wer hat denn über Jahrhunderte hinweg einzig und allein vom Halleiner Salz profitiert? Nur die Stadt Salzburg! So wäre es nur ein Zeichen der Fairness und der politischen Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg der Stadt Hallein finanzielle Hilfestellung für die Rettung des Sudpfannen-Gebäudes anbieten würde.(Odo Stierschneider. Foto: Wikipedia).

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Die Einstellung einer Zeitung stellt ein besonders unerfreuliches Ereignis dar. Speziell wenn Lokalmedien betroffen sind. Nach dem Ende von ,,Hallein Magazin Hallo‘‘ im Jahr 2018, erschien nun im Dezember 2019, nach genau 20 Jahren, die letzte Ausgabe der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. (Dazu oben im Foto die obere Hälfte der letzten Titelseite). Die 1. Ausgabe der monatlich produzierten Zeitung, wurde im November 1999, noch im Kleinformat ausgeliefert. Bereits ab der Jänner-Ausgabe 2000 wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ im Großformat der österreichischen  Tageszeitungen (sog. Berliner Format) gedruckt. Doch für die ehrgeizige Herausgeberin Caroline Hubble, geschult im Kuratorium für Journalisten-Ausbildung in Wien und danach Mitarbeiterin bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘, war dies nicht ausreichend: Ihre Zeitung erschien noch größer und eleganter im sog. Rheinischen Format. Da dieses Zeitungsformat in Österreich nicht gedruckt werden konnte, wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ von nun an, bis zu ihrer letzten Ausgabe, in der Augsburger Druckerei produziert. Caroline Hubble war 20 Jahre lang eine engagierte und begeisterte Zeitungs-Herausgeberin. Natürlich war das Ende der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘in deren letzter Ausgabe ein herausragendes Thema. Auch Rundfunk und Fernsehen berichteten ausführlich über die bedauerliche Einstellung der Zeitung.

Nachstehend Zitate aus den Ausführungen von Herausgeberin Caroline Hubble bezüglich der Einstellung ihrer Zeitung:  Es blutet mir das Herz, als Herausgeberin und Verlegerin, die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ einstellen zu müssen. Doch es war mir nicht mehr möglich, die Zeitung regelmäßig erscheinen zu lassen. Verstärkte Inanspruchnahme durch Pflege meiner Mutter bis zu ihrem Ableben, meine entzückende dreijährige Enkelin, die natürlich Zuwendung und volle Aufmerksamkeit einfordert, der Umzug nach Abtenau und die Gründung der ,,Halleiner Spezialitäten-Manufaktur‘‘, die mich nun besonders intensiv in Anspruch nimmt – das alles bewog mich, nach 20 Jahren die schmerzliche Einstellung der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ zu vollziehen. So danke ich Grafikerin Doris Pichler, die in den letzten 7 Jahren die Grafik-Arbeiten für meine Zeitung übernahm. Ich bedanke mich bei meinen Kunden, ohne deren Werbe-Einschaltungen es keine ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ gegeben hätte, die im Tennengau und im benachbarten Berchtesgadener Land an insgesamt 50.000 Haushalte zugestellt wurde. Schließlich danke ich meinen Leserinnen und Lesern für ihren Zuspruch und für ihre Treue, denn zahlreiche Projekte hätten ohne deren Mittun nicht erfolgreich umgesetzt werden können. Ganz werde ich mich von der journalistischen Bühne jedoch nicht verabschieden. Das ,,Halleiner Festspiel-Magazin‘‘ und der ,,Halleiner Stadtkalender‘‘ werden weiterhin von mir herausgegeben. – So weit ein Auszug aus den Darlegungen von Caroline Hubble in der letzten Ausgabe ihrer ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘.

Angesichts der unerfreulichen Geschehnisse in der Halleiner Zeitungs-Branche, noch ein kurzer Rückblick auf die wichtigsten Medien, die bisher in der Stadt Hallein erschienen. Für eine eigene Tageszeitung war Hallein stets zu klein, außerdem liegt die Landeshauptstadt als Tageszeitungs-Standort nur 15 Kilometer entfernt. In Hallein erschienen nur Wochen-Zeitungen sowie Periodika mit größeren Erscheinungs-Abständen. – Der Halleiner Bothe. Die Wochenzeitung erschien zum ersten Mal am 2. Juli 1805. Nach 52 Ausgaben musste Herausgeber Johann Karl Laurent das Blatt wieder einstellen. – Der Volksfreund. Organ der deutsch-konservativen Volkspartei. Das Wochenblatt startete mit der Ausgabe vom 4. Dezember 1890, hatte hintereinander mehrere Besitzer und wurde schließlich vom Druckereibesitzer Franz Reyer als echte Halleiner Wochenzeitung geführt. Nach respektablen 48 Jahren erfolgte am 1. Juli 1939 die zwangsweise Einstellung im Zuge der nationalsozialistischen Durchgriffe auf dem Presse-Sektor. Teure Heimat. Illustriertes Heimatblatt mit unregelmäßiger Erscheinungsweise. Herausgeber und Verleger: der Halleiner Karl Kirchbauer. Das Blatt erschien nur von Juni 1937 bis Mai 1939. – Der Halleiner Stadtbote. Das unpolitische Wochenblatt erschien ab November 1948, nur 3 Jahre nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges. Zuerst im Kopierverfahren vervielfältigt, wurde später der ,,Halleiner Stadtbote‘‘ in der Oberndorfer Druckerei hergestellt. Der Halleiner Karl Angermayr war Herausgeber und Verleger. Nach 3 Jahren erfolgte 1951 die Einstellung. – Tennengauer Zeitung. Das unpolitische Wochenblatt wurde ab 1951 von Günther Meister herausgegeben. Vorerst Zusammenarbeit mit Karl Angermayr, später mit der ,,Pinzgauer Pongauer Post‘‘. Das Blatt, welches im Miniformat Din A5 (!) erschien, wurde mit 2. Februar 1953 eingestellt. Halleiner Zeitung. Die politisch unabhängige Wochenzeitung wurde gemeinsam von Karl Angermayr und Prof. Edmund Stierschneider ab Dezember 1952 im Kleinformat herausgegeben. Im Oktober 1953 übernahm Prof. Stierschneider alle Anteile der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Sie wurde vorerst in der kleinen eigenen Hausdruckerei im Keller des Wohnhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt. Mittlerweile wurde das Format der Zeitung auf das übliche Tageszeitungs-Format vergrößert. Sohn Odo Stierschneider übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gemeinsam mit seiner Gattin Elfi 1970 und errichtete neben dem Wohnhaus in Rehhof ein eigenes Druckerei-Gebäude für die ,,Halleiner Zeitung‘‘. Immer wieder wurde die Zeitung auch in Farbe gedruckt, bei besonderen Anlässen wurde der ,,Halleiner Zeitung‘‘ das vierfarbig auf Kunstdruckpapier erstellte ,,HZ-Magazin‘‘ beigelegt. Schließlich wurde, zusätzlich zur im Zeitungshandel und im Abonnement erhältlichen großformatigen Wochenausgabe, eine kleinformatige ,,Halleiner Zeitung‘‘ alle drei Monate als Gratiszeitung für alle Haushalte des Tennengaus produziert. Ein als bedrohlich diagnostiziertes Gesundheitsproblem von Odo Stierschneider, hatte nach 44 Jahren, Ende 1996, die Einstellung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ zur Folge. Odo Stierschneider verfasste daraufhin mehrere Jahre lang wöchentlich einen Kommentar für die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. 2009 gründete er im Internet das lokale Halleiner Medium Der-Salzschreiber.at welches sich 2019 seines10jährigen Bestehens erfreuen konnte. Tennengauer Nachrichten. Die angesehene Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘, entschloss sich 1983 zur Gründung eines lokalen Wochenzeitungs-Ringes im Kleinformat für die Stadt Salzburg und für die fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Seither sind die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ bemüht, Stadt und Bezirk Hallein mit aktuellen lokalen Nachrichten zu versorgen. Einmal monatlich erscheinen die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, die heuer auf ein 37jähriges Bestehen zurückblicken, als Gratiszeitung für alle Haushalte im Tennengau. Kein Medium bietet derzeit, sowohl in Print als auch im Internet, mehr Nachrichten aus dem Tennengau als die ,,TN‘‘. – Hallo Hallein. Die im Kleinformat erscheinende Gratiszeitung erschien ursprünglich monatlich und war sowohl als Printprodukt als auch im Internet verfügbar. 2010 und 2012 sogar mit 13 Ausgaben pro Jahr. Dafür wurden in den Jahren 2006 nur vier, 2007 nur sechs, 2010 nur acht und 2019 nur noch 2 Ausgaben produziert. Herausgeber Alois Frauenhuber ist mittlerweile mit  seinen Initiativen Italienischer Markt ,,Bella Italia‘‘ und ,,Italienische Nacht‘‘ nicht nur in Hallein sondern in zahlreichen anderen Gemeinden und Städten so erfolgreich (und zeitraubend) unterwegs, dass er sich 2019 zur Einstellung von ,,Hallo Hallein‘‘ entschloss. Halleiner Stadtzeitung. Herausgeberin und Verlegerin: Caroline Hubble. Die Zeitung erschien 20 Jahre lang von 1999 bis 2019. Ausführliches dazu oben im 1. Absatz. (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im 13. (!) Jahr des Bestehens der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft, fand am 23. Dezember 2019 die erste (!) General-Versammlung statt, in welcher die Jahres-Abschlüsse 2018 und der Jahre davor nun doch noch korrekt beschlossen werden konnten. Die Gesellschafter – 96 Prozent Stadtgemeinde Hallein, 4 Prozent Tourismusverband Hallein – sind per Gesetz verpflichtet, jährlich eine General-Versammlung einzuberufen. In der Parkgaragen-Gesellschaft wurde dies jedoch nie vollzogen. Erst ein Wirtschafts-Prüfbericht aus dem Jahre 2017 kritisierte unter anderem diesen Sachverhalt. Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste, nachdem er über diesem Prüfbericht informiert wurde, einen umfassenden Reinigungs-Prozess: fehlerhafte Abrechnungen, buchhalterische Mängel, besoldungsrechtliche Fragen ließ der Bürgermeister von einem Rechtsanwalt und einem Wirtschaftsprüfer korrigieren.

Ein weiteres Problem: seit Bestehen der Parkgaragen-Gesellschaft liegen auch keine rechtlich gültigen Jahres-Abschlüsse vor. Dafür wäre laut Gesetz, ein Beschluss der jährlichen Gesellschafter-Versammlung erforderlich gewesen, die es jedoch 13 Jahre lang nicht gab. Die 13 Jahre lang nicht stattgefundenen General-Versammlungen waren einer der Hauptkritikpunkte im aktuellen Prüfbericht. Nach dem eingeleiteten Reinigungs-Prozess war nun die Basis für eine erste General-Versammlung gelegt und der Jahresabschluss konnte durch die Vertreter der Gesellschaft, Bürgermeister Stangassinger für die Stadtgemeinde und Christian Halwa für den Tourismusverband, abgesegnet werden. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Mir war ein sauberer und korrekter Abschluss wichtig. In die Parkgaragen fließen die hart erarbeiteten Steuergelder der Halleinerinnen und Halleiner. Damit gilt es sorgsam und korrekt umzugehen – da dulde ich derartige Mängel nicht. Deshalb habe ich veranlasst, diese Fehler rasch zu bereinigen.“ Also: die Fehler der Vergangenheit unter mehreren Bürgermeistern sind bereinigt, es geht nun in eine neue Zukunft.


In der Gesellschafter-Versammlung 2019 wurde auch die Geschäftsführerin entlastet, jedoch mit einer Einschränkung. Die Stadtgemeinde und der TVB einigten sich auf folgenden Beschluss: „Die Entlastung der Geschäftsführerin für das Jahr 2018 und die Vorjahre wird erteilt, allerdings mit der Einschränkung, dass die Entlastung nicht allfällige Mehr-Belastungen/Schadens-Ersätze aus einer abgabenrechtlichen Prüfung umfasst, die sich aus den Werkverträgen der Geschäftsführung ergeben.“ Im genannten Prüfbericht von 2017 wurde das Dienstverhältnis der Geschäftsführerin genauer unter die Lupe genommen. In diesem Punkt gehen die Rechtsmeinungen von Experten auseinander, weshalb die „Entlastung mit Einschränkung“ für die beiden Gesellschaftsvertreter der einzig gangbare Weg war. Einer korrekten Zukunft der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft steht nun nichts mehr im Wege. Wie diese Zukunft im Detail aussieht, will Bürgermeister Stangassinger in den nächsten Monaten abklären: „Der erste Schritt war, die Mängel zu bereinigen und einen einwandfreien Abschluss zu bekommen. Im nächsten Schritt werden wir uns alle stadteigenen Betriebe – die Zinkenlifte, das Kino, die Parkgaragen – genauer ansehen, eine Neustrukturierung prüfen und den Weg in eine effiziente und steuergeldschonende Zukunft gehen.“


Auch der Vertreter des Halleiner Tourismusverbandes, Christian Halwa, blickt einer Neuorientierung positiv entgegen: „Uns vom TVB war es wichtig, endlich einen ordnungsgemäßen Abschluss zu erhalten. Wie genau die Stadtgemeinde die Gesellschaften in Zukunft aufstellt, ist Sache des Bürgermeisters. Wir stehen jederzeit für Gespräche bereit und bieten auch gerne an, konstruktiv mitzuarbeiten.“ Fest steht nun, dass die bisherige Geschäftsführerin mit 31. März 2020 ihre Agenden zurücklegt. Stadtamtsdirektor Erich Angerer wird seine Konsulenten-Tätigkeiten ebenfalls per 31. März 2020 abgeben. Die Nachfolge will Bürgermeister Stangassinger in den kommenden Wochen klären. Derzeit finden mit dem Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, Gespräche statt, ob dieser die Agenden mitübernehmen kann. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Christian Halwa bei der Unterzeichnung des Gesellschafter-Beschlusses. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).

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Alexander Stangassinger ist seit März 2019 mit hohem Engagement bemüht, als Bürgermeister das Beste für die Stadt Hallein zu erreichen. Er beschreitet bewährte Pfade ebenso, wie er völlig neue Wege wählt, um seine Vorstellungen zu realisieren. Dennoch ist er kein beinharter Managertyp, sondern trägt nach wie vor das Herz am rechten Fleck. So ist er bisher der einzige Bürgermeister von Hallein, der sich angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Jahreswechsels auch an die Medien mit einem Glückwunsch-Schreiben wandte. Jakob Hilzensauer, Redakteur der Pressestelle des Halleiner Rathauses, übermittelte dazu die folgenden Zeilen:

 

Sehr geehrte Medien-VertreterInnen,

ich darf Ihnen von Bürgermeister Alexander Stangassinger alles Gute zu Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen. Wir wünschen Ihnen eine ruhige, angenehme und friedliche Zeit im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Wegbegleiter. Und wir hoffen, Sie rutschen auch in ein erfolgreiches neues Jahrzehnt. Bedanken möchten wir uns für die objektive Berichterstattung und auch die kritische Betrachtung der Politik – unabhängige Medien waren, sind und bleiben auch hoffentlich in Zukunft eine der wichtigsten Säulen unseres Landes. In diesem Sinne hoffen wir auch in Zukunft auf ihre kritische Objektivität, freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und schließen mit einem Zitat, das Albert Camus zugeschrieben wird: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“

 

Mit freundlichen Grüßen,

für den Bürgermeister

Jakob Hilzensauer
 

Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Dass die Festtagsgrüße des Halleiner Bürgermeisters an die Medien mit einem scharfsinnigen Zitat über die Presse beendet werden, ist absolut bemerkenswert, weil Zitate über die Presse im Regelfall negativ ausfallen – nur wenige Promille der existierenden Zitate über die Presse bieten eine positive Aussage. Beispiele gefällig? Negativ: Tabak rauchen verdirbt die Lunge, Medienkonsum verdirbt den Charakter (Gustav Freitag). Oder: Ich fürchte 3 Zeitungen mehr als 100 Bajonette (Napoleon I.) Positiv: Die Medien sind die Artillerie der Gedanken. (Karl Kraus). Oder: Die Presse muss alles sagen können, damit gewissen Leuten es unmöglich wird, alles zu tun. (Luis Terrenoire). Wie auch immer – der ,,Salzschreiber‘‘ wünscht jedenfalls dem Bürgermeister der Stadt Hallein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Festtage und ein erfolgreiches Hallein-Jahr 2020. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zwei historische, einander ähnelnde reizvolle Ansichtskarten, zum Gedenken an die Entstehung des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, die vor etwa 100 Jahren um das Jahr 1920 entstanden, präsentierte Mag. Michael Neureiter, Beirat der ,,Stille-Nacht‘‘-Gesellschaft im Rahmen einer Presse-Aussendung. Dazu betont Neureiter, der im einstigen Halleiner Wohnhaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten aufwuchs: ,,Die beiden Blätter bzw. Ansichtskarten sind auf den ersten Blick als verwandt anzusehen. Sie sind ein Indiz für die nach dem Ersten Weltkrieg (1914 –1918) und der 100jährigen Erinnerung an das erste Erklingen des Liedes wachsende ,,Stille-Nacht‘‘-Gedenkkultur. Diese Ansichtskarten waren noch über einen längeren Zeitraum hinweg in Gebrauch‘‘.

 

Gerade bekannt geworden ist der Entwurf für eine Stille-Nacht-Ansichtskarte: Richard Ruhland, der Kustos des Heimatmuseums Rupertiwinkel in Tittmoning, berichtet über dieses Motiv, welches das alte „Oberndorf b. Laufen“ mit der Kirche St. Nicola (mit drei Fenstern) zeigt, darüber eine Krippendarstellung, darunter die ersten Takte des Stille-Nacht-Lieds sowie die Portraits von „Vikar Mohr“ und „Lehrer Gruber“. Es ist nicht signiert. Siehe dazu das 1. Foto oben von Richard Roland.

Michael Neureiter verweist auf ein anderes Bild, das dieselbe Kernszene aufweist und mit „Hans Spitz“ signiert ist: Es zeigt ebenfalls das alte Oberndorf, hier steht die Kirche St. Nicola richtig mit dem Turm rechts und den historischen vier Fenstern. Die Szene wird von Joseph Mohr (links) und Franz Xaver Gruber mit Geige (!) (rechts) begleitet, über den beiden die Portraits. Dieses querformatige Bild hat keine Bezeichnungen, aber eine Widmung: „Gedenkblatt an die Geburtsstätte der (sic!) schönsten aller deutschen Lieder“. Siehe dazu das 2. Foto oben von Michael Neureiter. Der Laubkranz erinnert an den 1936 von Max Domenig gestalteten Laubkranz am Altar der Stille-Nacht-Kapelle. – (Presse-Aussendung von Michael Neureiter).

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Ende November tagte die Bezirksgruppe der Tennengauer Standesbeamten im Rahmen einer Schulungs-Veranstaltung. Im Rahmen dieser Schulung findet auch alle vier Jahre die Wahl der Bezirksleitung statt. Bereits 2015 wurde Berta Aschauer zur Leiterin der Tennengauer Standesbeamten gewählt. Nun stellte sie sich der Wiederwahl und wurde neuerlich einstimmig von den Mitgliedern in ihrer Funktion bestätigt. Die Bezirksgruppe wählte zudem Christian Quehenberger vom Standesamt Annaberg-Lungötz zu Aschauers Stellvertreter – auch er hatte bereits seit 2015 diese Funktion inne. Die Bezirksleitung (Leiterin und Stellvertreter) der Standesbeamten ist zuständig für Schulungen sowie die Betreuung der Standesbeamten und pflegt regelmäßigen Kontakt zur Landesgruppe. Die ehrenamtliche Funktion wird jeweils für vier Jahre ausgeübt.

Seit 20 Jahren steht Berta Aschauer bereits in Diensten der Stadtgemeinde Hallein. Im Jahr 2015 wurde sie als Leiterin des Halleiner Standesamtes bestellt. Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der langgedienten Gemeinde-Mitarbeiterin und unterstreicht: „Berta Aschauer ist eine der vielen verdienten und fleißigen Mitarbeiterinnen im Rathaus. Sie genießt einerseits in der Stadt Hallein enormes Vertrauen und die Wahl zeigt, dass sie andererseits auch außerhalb bei ihren Kolleginnen und Kollegen hohes Ansehen genießt. Ich schätze ihr Engagement in der Bezirksgruppe sehr und freue mich, dass wir eine so fachkundige und freundliche Mitarbeiterin für die vielen Hochzeiten in unserer Stadt haben.“ Auf dem Foto oben gratuliert Bürgermeister Alexander Stangassinger seiner tüchtigen Mitarbeiterin zur Wiederwahl. 2019 fanden in der Stadt Hallein bis Ende November 99 Hochzeiten statt. Viermal wurden Partnerschaften eingetragen – die Zeremonie ist bei beiden Lebens-Gemeinschaften gleich. An folgenden vier Halleiner Standorten kann man sich das „Ja-Wort“ geben: Im historischen Sitzungssaal im Rathaus, im Marmorsaal des Kolpinghauses, im Schloss Wiespach und im Fürstenzimmer des Keltenmuseums. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Derzeit noch ein Provisorium – und dennoch eine wichtige Maßnahme: die Querungs-Hilfe der Wiestal-Landesstraße im Bereich des Adneter Riedl. Seit mehreren Jahren fordern die Anrainer, dass die Überquerung der Straße zur Bus-Haltestelle sicherer gestaltet wird. Heuer war es Ende November soweit. Vom Straßen-Eigentümer, dem Land Salzburg, wurde eine provisorische Querungs-Hilfe installiert. Dazu gibt es die Zusage des Landes, Abteilung 6, dass im kommenden Jahr eine fixe Querungs-Hilfe beim Adneter Riedl und eine Querungs-Hilfe auf Höhe des Hammerstegs gebaut werden sollen.

Dazu betont Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Ich habe mich schon als Verkehrsstadtrat um diese Maßnahmen bemüht und bin natürlich froh, dass nach neuerlicher Intervention beim Land, nun die erste Querungs-Hilfe provisorisch installiert wurde. Im nächsten Jahr werden beide Querungs-Hilfen errichtet. Die Sorgen der Bewohner sind mehr als verständlich, schließlich geht es hier auch um die Sicherheit ihrer Kinder. Neben den beiden Querungs-Hilfen ist noch ein weiterer, wichtiger Schritt geplant – die Erschließung des Geh- und Rad-Weges an der Wiestal-Landesstraße.‘‘ Der Bürgermeister erklärt dazu: „Wir haben dort einen erheblichen Engpass: Der Lkw-Verkehr nimmt zu, die Geschwindigkeits-Beschränkung wird offenbar immer wieder überschritten, also müssen Geh- und Rad-Wege dort sicherer werden. Darum haben wir benötigte Grundstücke gekauft und an das Land übertragen. Das Land übernimmt jetzt den Bau des Lückenschlusses und wir werden uns danach wie üblich um die Wege-Erhaltung kümmern – es freut mich, dass wir die Basis dafür in der vergangenen Gemeindevertretungs-Sitzung einstimmig gelegt haben.“ Der Geh- und Radweg wird nach Errichtung durch das Land, von der Autobahnbrücke bis zur Hammerbrücke verbreitert und schließlich auch lückenlos befahrbar sein. Somit soll neben der Querungshilfe und einer neuen Beleuchtung durch moderne LED-Lampen, auch der Geh- und Radweg für mehr Sicherheit sorgen. Bürgermeister Stangassinger, auf dem Foto oben mit der provisorischen Querungshilfe, betont abschließend: „Ich bin überzeugt, dass wir hier eine Gefahrenstelle entschärfen werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein besseres Gefühl auch hinsichtlich ihrer Kinder vermitteln können. Das war mir immer wichtig und deshalb bin ich froh, dass heuer zumindest eine provisorische Lösung und im kommenden Jahr die endgültigen Bau-Maßnahmen kommen.“ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Der kleine, feine traditionelle Halleiner Adventmarkt in der Altstadt, vermittelt liebenswerten Adventzauber auf dem Bayrhamerplatz. Das gehaltvolle, reichhaltige Advent-Angebot fand regen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Inmitten der kleinen, reizvollen Adventhütten herrschte eine wunderbare Atmosphäre, man kam sich vor wie in einer großen, gemütlichen Adventstube. Weihnachtliche Stimmung vermittelten zusätzlich der große, prächtig beleuchtete Weihnachtsbaum sowie der kleine Christbaum-Markt unmittelbar neben dem Adventmarkt. Lebhaften Zuspruch findet die schneeunabhängige Eisstockbahn, ebenfalls direkt an den Adventmarkt angrenzend. Der Adventmarkt ist am letzten Wochenende vor Weihnachten zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 14 bis 19 Uhr. – (Text und Fotos: OST).

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DER SALZSCHREIBER, noch immer Halleins einziges, nur im Internet verbreitetes, lokales Medium, steht heuer vor einem kleinen, bescheidenen Jubiläum. Er ist nun seit 10 Jahren, seit 2009, im Internet präsent. Das folgenschwerste Ereignis, das in diesen 10 Jahren über den SALZSCHREIBER hereinbrach, war die internationale Cyber-Attacke WannaCry im Mai 2017. Ministerien, Behörden, Rüstungs-Konzerne, Spitäler, Flughäfen, Strom-Versorger, Groß-Unternehmen, und – DER SALZSCHREIBER verloren teilweise komplett ihre Computerdaten. Natürlich forderten die WannaCry-Attentäter von den Betroffenen Geldbeträge, um im Gegenzug ihre Computer-Blockaden zu beseitigen. DER SALZSCHREIBER bezahlte aus Prinzip nicht, Über 1600 Berichte und ein Vielfaches an Fotos waren für immer verloren. Aber schon kurze Zeit später war DER SALZSCHREIBER wieder präsent. So steht den Leserinnen und Lesern inzwischen wieder ein umfangreicher Bestand an Bild-Berichten zur Verfügung, Und DER SALZSCHREIBER wird immer wichtiger. Denn immer weniger lokale Medien gibt es für die Stadt Hallein. Nachdem ,,Hallo Hallein‘‘ bereits eingestellt wurde, ereilte das gleiche Schicksal jetzt im Dezember 2019, auch die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. In fünf Ressorts berichtet DER SALZSCHREIBER über wichtige Facetten der Stadt Hallein. Über AKTUELLES ebenso, wie aus den Bereichen KULTUR, PLUS & MINUS oder VISIONEN. Und schließlich widmet sich DER SALZSCHREIBER auch der SATIRE.

Besonderen Stellenwert misst der SALZSCHREIBER ganz bewusst jenen Anregungen und Vorschlägen zu, die zu einer positiven Entwicklung der Stadt Hallein beitragen würden. So wurden an dieser Stelle 10 ausgewählt – symbolhaft für die 10 Bestandsjahre des SALZSCHREIBER. Sie alle sind im SALZSCHREIBER-Ressort KULTUR ausführlich nachzulesen, unter den folgenden Titelzeilen: Horror Salzachbucht. Vom abstoßenden Albtraum zur hinreißenden Attraktion. – Gestaltung der grauen Riesen-Fassade auf der Pernerinsel ist seit 50 Jahren überfällig. – Statue des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber müsste längst schon errichtet sein. – Wichtig vor allem für die Stadt Salzburg, die über Jahrhunderte vom Halleiner Salz profitierte: Denkmal der Halleiner Salzproduktion steht in einsturzgefährdetem Teil der Alten Saline. – Passt der widerwärtige Name Kotbach noch zum Selbstverständnis der immer reizvoller werdenden Stadt Hallein? – Hallein unterließ unverständlicher Weise die offizielle Anerkennung und Ehrung einer weltmeistlichen Großtat: Waslbergers Gang auf den Händen nach Wien. – Der bisher größte existierende Gemäldebestand großformatiger und hinreißender Salzbilder musste Hallein unfassbarer Weise wieder verlassen. – Eine kleine Schausaline gehört endlich in die einst über 800 Jahre Salz produzierende Salinenstadt Hallein. – Das Thema Salzburger Festspiele in Hallein muss auf mehreren Säulen stehen. – Das bescheidene Schaugrab des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber schockiert immer wieder durch sein Aussehen. –– Eine Realisierung dieser Vorschläge würde Hallein jedenfalls in vielfacher Weise zugutekommen. –
(Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen Springer-Immobilien bietet Kompetenz seit  40 Jahren – und das in der zweiten Generation. 1978 gegründet von Markus Springer und nun von seiner Tochter übernommen, ist die Firma durch die Unternehmer-Familie geprägt. Seit jeher konnte das Unternehmen das Vertrauen seiner Kunden erwerben, bewahren und erweitern. Service steht bei Springer-Immobilien an erster Stelle. Auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Unternehmen besonders stolz. Neben einer geprüften Immobilien-Maklerin, arbeiten eine diplomierte Juristin und eine diplomierte Immobilien-Managerin bei Springer-Immobilien. Für Großprojekte und Gewerbe-Immobilien ist nach wie vor Markus Springer zuständig und berät die Kunden kompetent und gewissenhaft. – Das Motto von Immobilien-Springer lautet: ,,Hier sind wir daheim". Das Unternehmen kennt seine Kunden bestens, besitzt einen ausgezeichneten professionellen Überblick auf den Markt und hört genau hin, wenn es um die Wünsche der Kunden geht. Das ist das Erfolgsgeheimnis, die Leidenschaft, die Profession – und der Erfolgsgarant für die Kunden von Springer-Immobilien. Ob Miet- und Kauf-Angelegenheiten oder auch gewerbliche Immobilien – bei Springer-Immobilien ist man auch in der zweiten Generation an der richtigen Stelle.

Nun wendet sich das angesehene Unternehmen Springer-Immobilien, das sich dankenswerter Weise stets engagiert um altstadtgerechte Baumaßnahmen im Stadtzentrum und um die Bewahrung eines gepflegten Stadtbildes bemüht, große und kleine Probleme einer Lösung zuführte, mit einem aufschlussreichen Schreiben an die Halleiner Ortsbild-Schutzkommission und an das Bundesdenkmalamt. Zitat:

,,Vom Bauamt wurde uns mitgeteilt, dass die Absicht besteht, das in der Gollingertor-Gasse eingebaute Portal zur Belichtung des hinteren Geschäftslokales zu entfernen. Teilen Sie uns diesen Termin zeitgerecht mit, damit wir die ehemalige Fichtenholz-Verbretterung wieder aufbringen können. Falls es für Sie vorstellbar ist, bringen wir die ehemalige Verbretterung gleich wieder auf, sodass das Portal nicht mehr sichtbar ist. Was Ihnen offenbar in Vergessenheit geraten ist, ist unsere wiederholte schriftliche Anfrage, wie die Spalten zwischen Mauerwerk und Konglomerat-Einfassung und wie die Fassadenfläche über dem Torbogen gestaltet werden sollen. Die Empfehlung des Herrn Architekten Wagner, er könne sich eine Verblechung vorstellen und beim Bauamt wüsste man darüber Bescheid, ging ins Leere, zumal sich dort niemand zuständig fühlte. Im Übrigen werden Sie gesehen haben, dass das Portal noch nicht das handwerkliche Ende darstellt und von uns noch nicht abgenommen wurde.

 

Gehen Sie jedenfalls nicht davon aus, dass wir immer wieder neue Vorschläge einreichen, bis Ihnen ggfs. einer gefällt. Mit dieser Vorgangsweise wurde unser Kunde, Herr Alexander Weiss, mehrere Jahre hingehalten. Drei Bauansuchen wurden eingebracht, ein Gutachten von Wien angefordert, beim LGV wurde eine zweifelhafte Entscheidung getroffen, mit der Konsequenz, dass der positive Bescheid des BDA ausgehebelt werden soll. Die Mieter haben keine annähernd ausreichende Belichtung/Belüftung und leben in einer Baustelle. Den gegen mich erhobenen Vorwurf, ich hätte vor Umbaubeginn mit dem Bauamt Kontakt aufnehmen sollen, weise ich zurück. Das habe ich selbstverständlich gemacht und ein äußerst freundlicher Akademiker hat mir nicht nur den Etagenplan, den Schnittplan und den Plan der Dachansicht ausgehändigt, sondern auch mündlich mitgeteilt, er wüsste nicht, weshalb bei einer bereits vorhandenen Öffnung der Neben-Wohnung eine weitere Öffnung bei meinem Kunden nicht mehr möglich sein sollte.
 

Das Ortsbildschutz-Gesetz hat nach meinem Dafürhalten eine hohe Qualität. Die Art und Weise, wie es angewendet wird und alle fünf Jahre neu interpretiert wird, kann mit der Qualität des OBSG nicht mithalten. – Was hat der Dachaufbau beim Leisederhaus mit dem Ortsbildschutz-Gesetz gemeinsam? – Wie ist es erklärbar, dass beim ehemaligen "Schmied Otty Haus", in der Wichtlhuber-Straße/ Neugoldegg-Gasse, die gesamte Dachhaut um ca. 2 Meter zurückgenommen werden durfte und zwar auf einer Länge von rund zehn Metern, zum Zwecke der Wohnungsbelichtung? – Haben Sie bei Ihren Rundgängen schon die Müll- und Altpapier-Depots wahrgenommen, z. B. beim Ex-Billa-Eingang, Gollingertor-Gasse und zwischen den Häusern Robert-Platz 4 und Salz-Gasse 2? Wer hat diese Mülldepots abgesegnet oder ist das nicht mehr genehmigungspflichtig? Kann also jetzt jeder Innenstadt-Unternehmer seinen Müll und die Kartonagen im Freien der Altstadt deponieren? – Freundliche Grüße Markus Springer eh.
Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Das oben stehende Foto, eines permanent in der Ederstraße aufgestellten und das Stadtbild beschädigenden Altpapier-Containers, unterstreicht die Wichtigkeit der letzten, abschließenden Frage in den Darlegungen von Markus Springer. (Foto: ,,Salzschreiber‘‘/OST).

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In der einstigen Industriestadt Hallein der Jahre 1945 bis 1998, hatten durchwegs SPÖ-Bürgermeister das Sagen. Die ÖVP stand stets an 2. Stelle. Bis Christian Stöckl – heute Landeshauptmann-Stellvertreter – die Machtverhältnisse im Halleiner Rathaus zugunsten der ÖVP umdrehte. Ihm folgten noch zwei weitere ÖVP-Bürgermeister, bis Alexander Stangassinger im Frühjahr 2019 wieder den Bürgermeistersessel für die SPÖ erobern konnte. Natürlich hat die ÖVP ein wachsames Auge auf die Amtsführung des neuen SPÖ-Bürgermeisters. Vor allem richtet sich ihre Kritik auf das erste von der SPÖ ausgearbeitete Budget der Stadt Hallein für das Jahr 2020. In einer Pressekonferenz präsentierten ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (Siehe Foto oben) und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer ihre zahlreichen Kritikpunkte und Einwendungen zum Budgetentwurf. In der jüngsten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, demonstrierte Klubobmann Gottfried Aschauer, dass die ÖVP das umfangreiche Budget-Zahlenmaterial intensiv durchgearbeitet hatte und präsentierte eine Fülle von Kritikpunkten. Einen Tag später kritisierte die ÖVP, im Rahmen einer Presse-Aussendung, die Sitzungsführung des Bürgermeisters und warf ihm unter anderem ,,Demokratiepolitisches Versagen‘‘ vor. Nachstehend der Wortlaut dieser ÖVP-Presse-Aussendung:

In der Gemeindevertretungs-Sitzung am 12. 12. 2019, zum Budget 2020 der Stadt Hallein, hat der Bürgermeister nicht nur die Geschäftsordnung missachtet, sondern eines der wesentlichen demokratischen Grundprinzipien mit Füßen getreten. ,,Einem gewählten Mandatar im Rahmen einer ordentlichen Gemeindevertretungs-Sitzung nicht das Wort zu erteilen und sofort zur Abstimmung zu kommen und noch dazu bei so einem so wichtigen Thema wie dem Jahresvoranschlag 2020, ist nicht nur mehr als bedenklich sondern unterstreicht den holprigen Führungs- und Arbeitsstil und die Unkenntnisse der Geschäftsordnung von Alexander Stangassinger. Hier tritt ein SPÖ-Bürgermeister, der noch im September mit ´Menschlichkeit` Wahlwerbung betrieben hat und sich mit den Schlagworten ´Gemeinsam` und ´Miteinander` bestens zu verkaufen versucht, das ureigenste demokratische Recht von gewählten Mandataren, nämlich das Rederecht, mit Füßen‘‘, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der Budgetsitzung entrüstet.

,,Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Bürgermeister Stangassinger meine Redewunsch-Anmeldung absichtlich – an allen rechtlichen und moralischen Grundsätzen vorbei – negiert und das Budget zur Beschlussfassung bringen lässt. Nachdem unser Klubobmann Gottfried Aschauer – mit seiner fachlichen Expertise als Steuerberater – Fragen zum Budget und der Tischvorlage stellte, hätte ich abschließend die Dinge zusammengefasst und die Haltung der ÖVP-Fraktion bekannt gegeben. Aber offenbar hatte der Bürgermeister zu viel Angst, eine zweite fundierte rechnerische Kritik zu ´seinem Werk` zu hören und zeigte sodann sein wahres Gesicht im Führen einer Sitzung und im Führen der zweitgrößten Stadt. Dass jedoch die SPÖ insgesamt drei Wortmeldungen dazu hatte, sei hier ebenso erwähnt‘‘, so Vizebürgermeister Scheicher weiter.

,,Dem Budget haben wir schlussendlich – nach all diesen Vorkommnissen – nicht zugestimmt, im Wissen, dass es aufgrund der anwesenden Mandatare positiv beschlossen wird. Es geht uns nicht ums Verhindern, es ist lediglich unser Anspruch Dinge, die aus unserer Sicht falsch laufen, aufzuzeigen und zu belegen. Wir sind seit heuer rechtlich nach der VRV dazu verpflichtet, nicht nur das Folgejahr abzubildend, sondern auch die Vorausschau für die kommenden fünf Jahre konkret zu planen. Das heißt, dieses vorgelegte Zahlen- und Planungswerk baut quasi die Wegstrecke bis 2025 voraus. Wir sind rechnerisch und sachlich der Meinung, dass diese mittelfristige Finanzvorschau falsch und lückenhaft ist, weil sie den bereits bekannten Größen und Projekten (z.B. Keltenmuseum, ÖPNV, Zinken, etc.) nicht entspricht. Für uns schlägt die Stadt Hallein hier einen finanziell falschen Weg ein‘‘, betont Florian Scheicher.

,,Die Wortmeldungen der ´Regierungsfraktion SPÖ-Basis`, wir sollten unserer Verantwortung als Politiker nachkommen und vollinhaltlich zustimmen, darf ich zurückweisen. Denn erstens kommen wir unserer Verantwortung nach und zeigen rechnerische Lücken auf und zweitens, wo war denn die SPÖ-Verantwortung in den letzten Jahren bei den Budgetbeschlüssen? Von den Inszenierungen und dem Ausziehen sei hier noch gar nicht gesprochen. Abschließend darf ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass ich es ebenfalls als eigenartigen Führungsstil empfinde, wenn ein Bürgermeister es als notwendig erachtet, die Vergangenheit – wider besseres Wissen – schlechtzureden. Es steht zweifelsohne fest, dass unter den ÖVP-Bürgermeistern die Stadt finanziell saniert, viele große Projekte verwirklicht und zum Beispiel im Bereich der Kinderbetreuung, die Plätze und das Personal mehr als verdoppelt wurden. Mir scheint, dass der Bürgermeister diese Vergleiche medial braucht, um von seiner Überforderung im Amt der zweitgrößten Stadt des Landes abzulenken‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

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Das einst schöne Wassergerinne in der Mitte der Salzachbucht-Zuschauerreihen (siehe 1. Foto oben), gibt es nicht mehr. Durch dessen unverständliche Trockenlegung, wurde wirksam die Selbstreinigung des Gerinnes unterbunden. Zusätzlich nagte der Zahn der Zeit an den einzelnen kleinen Stufen der Wasserrinne. Heute ist die Anlage teilweise ein Trümmerhaufen, teilweise widerwärtig verschlammt und nur stellenweise lässt sich noch erahnen, wie die einst wasserüberflossenen Stufen wohl ausgesehen haben könnten. Das Ganze symbolisiert den völlig misslungenen Umgang mit der Anlage, durch den Eigentümer Stadt Hallein. So wie sich dieses vormals reizvolle Wassergerinne in verheerendem Zustand zeigt, so wurde mit der gesamten, Salzachbucht-Anlage umgegangen.

Ursprünglich umspannten die prächtigen Zuschauer-Sitzreihen eine Wasserbucht, die von der untersten Sitzreihe durch einen großzügig dimensionierten, ebenfalls mit Plattenmaterial gestalteten Gehweg getrennt war. Bis es zur grandiosen Fehlentscheidung kam. Die Wasserfläche, der Gehweg und noch drei darüberliegende Sitzreihen, sowie die letzten 6 Stufen der beiden Seitentreppen, wurden brutal zugeschüttet. Dort, wo heute die ungepflegte, teils zugewachsene, zum größten Teil verschlammte Schotterfläche den Betrachter schockiert, dort ruhte auf der Wasserfläche eine schwimmende Bühne, die noch von den Salzburger Festspielen bezahlt worden war – die wunderschöne Salzachbucht sollte eigentlich zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Doch die verheerende Zuschüttung der Wasserbucht machte alles zunichte. – Der Bewohner eines der umliegenden Gebäude hatte den SALZSCHREIBER beim Fotografieren beobachtet. Als der Mann gefragt wurde, wie er den schrecklichen Zustand der Salzachbucht sehe, erklärte er herzhaft: ,,Am bestn, de schüttn den Scheiß bis auffi zua Bruckn zua!‘‘

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Gerinne noch in besseren Zeiten. FOTO 2: Der Blick auf die Stufen des Gerinnes lässt nur stellenweise den ursprünglichen Zustand erahnen. FOTO 3: Die Vegetation blüht und gedeiht ungehindert. FOTO 4: Stellenweise gibt es hier nur noch einen Trümmerhaufen. Einfach unfassbar. FOTO 5: Derart zugeschlammte Stufen gelten durchaus als Sehenswürdigkeit. FOTO 6: Ein widerwärtiges, grausliches, unhygienisches und abstoßendes Detail aus dem vorhergehenden Foto. FOTO 7: Das Absperrgitter am Ende des Gerinnes wächst unaufhaltsam zu und wird schon bald nicht mehr zu sehen sein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zu den beliebten Dürrnberg-Attraktionen Salzwelten und Keltendorf Salina, gesellt sich nun als weitere Sehenswürdigkeit, die neu errichtete, vor ihrer Fertigstellung stehende Schausaline. Für ihre Etablierung musste sogar ein bestehendes Gebäude abgerissen werden. Der Neubau zeigt sich optisch offenherzig, der an zwei Seiten herausragende Gebäudeteil erinnert stilgerecht an einen riesigen, würfelförmigen Salzkristall. Damit wird zum ersten Mal, seit der über 2000 Jahre zurückliegenden Keltenzeit, wieder Salz direkt auf dem Dürrnberg hergestellt. In der Halleiner Salzepoche von etwa 1200 bis exakt 1989, wurde im Berges-Inneren in große, künstlich hergestellte Hohlräume, Wasser eingeleitet. Dieses löste das Salz aus den Wänden. Das mit Salz gesättigte Wasser, die sogenannte Sole, wurde anschließend über Rohrleitungen zu den Salinen hinunter in der Halleiner Altstadt geleitet, wo die Sole in großen Sudpfannen verdampft wurde, so dass schließlich nur noch das Salz übrigblieb. Auf dem Dürrnberg gab es bisher noch nie eine Saline, in der historischen Halleiner Altstadt drängten sich zeitweise bis zu 11 großflächige Salinen mit ihren Nebengebäuden.

Bereits Mag. Kurt Zeller, der 2009 viel zu früh verstorbene Direktor des Halleiner Keltenmuseums, wälzte Pläne für eine kleine Schausaline in seinem Museum auf handwerklicher Basis. Als das Ende der Salzherstellung in Hallein beschlossene Sache war, wollten die Salinenbosse der Stadt Hallein eine Schausaline auf dem Dürrnberg andienen. Bürgermeister Franz Kurz, geboren und wohnhaft auf dem Dürrnberg, lehnte dies als historisch völlig falsch ab forderte die Errichtung einer historisch richtigen Schausaline in der Altstadt von Hallein. Es kam damals zu keiner Einigung. Eigentlich hätte die Stadt Hallein, spätestens heuer, anlässlich des genau 30 Jahre zurückliegenden Endes der Halleiner Salzproduktion, Vorbereitungen für die historisch richtige Errichtung einer kleinen aber feinen Schausaline in der Altstadt treffen müssen. Damit hätte Hallein eine historisch korrekte Sehenswürdigkeit erhalten. Nun aber wurden die cleveren Salzherren auf dem Dürrnberg aktiv und realisierten das wichtige Vorhaben. DER SALZSCHREIBER wird über die Dürrnberger Schausaline nach ihrer Eröffnung ausführlich berichten. Erst in Zukunft wird sich herausstellen, ob die Schausaline auf dem Dürrnberg, den endgültigen Todesstoß für eine Schausaline in Hallein darstellt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Unser Foto stammt aus dem Spätsommer 2019. Es zeigt die Situation rund um den Eingangs-Bereich zum Keltendorf Salina. Das im Hintergrund der Länge nach stehende Gebäude wurde abgerissen, um Platz für das neue Gebäude der Schausaline zu schaffen. FOTOS 2 und 3: Die Schausaline ragt an der Süd- und Westfassade aus der Konstruktion des Gebäudes heraus. Speziell auf dem 3. Foto wird man dadurch an einen riesigen würfelförmigen Salzkristall erinnert. FOTO 4: Hier ist auch schon das Prachtstück eines Salzkristalls zu sehen. FOTO 5: Die im Bild sichtbare, bergwärts gerichtete Westfassade des Schausalinen-Gebäudes, wurde ganz in Holz gestaltet, das Gleiche gilt für die an der linken Seite verlaufende Nord-Fassade. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider.)

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In der Fußgängerzone der Stadt Hallein erstrahlt ein neuer Stern. Und alle strahlten mit, als die Eröffnung gefeiert wurde. Ob Bürgermeister Alexander Stangassinger oder Geschäftsinhaberin Stefanie Vorderleitner, ob Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg oder Sozial-Stadtrat Florian Koch – sie alle waren sich darüber einig, dass mit der Eröffnung der neuen Wörndlgut-Greißlerei im Leisederhaus neben der Café-Konditorei Braun, die Stadt Hallein um eine wichtige und gediegene Attraktion bereichert wurde. Zu danken ist dieser neue Anziehungspunkt in der Einkaufsstadt Hallein der sympathischen und tüchtigen Stefanie Vorderleitner. Aufgewachsen am Wörndlgut auf dem Dürrnberg/Winterstall, übersiedelte sie schließlich nach Puch, Und kehrt nun als Geschäfts-Inhaberin der großartigen Wörndlgut-Greißlerei wieder nach Hallein zurück. Wer die Wörndlgut-Greißlerei betritt, denkt im ersten Moment an eine Filiale des Salzburger Heimatwerkes, so gediegen und stimmungsvoll ist der 120 Quadratmeter große Geschäftsraum, mit seinem umfangreichen Warenangebot, eingerichtet. Man kann hier auch Getränke und Imbisse konsumieren und zu Mittag, von 11,30 Uhr bis etwa 13,30 Uhr, serviert Stefanie Vorderleitner ein selbst zubereitetes Mittagsgericht.
 

Die Fülle des Angebotes im neuen und in Hallein dringend benötigten Lebensmittel-Nahversorger Wörndlgut-Greißlerei, ist bestechend. Wobei besonders erfreulich ist, dass Stefanie Vorderleitner großen Wert auf regionale Produkte legt. Wir können hier nur einige Beispiele der begeisternden Angebots-Palette in der Wörndlgut-Greißlerei anführen: Milch, Wurst, Käse, Brot, Obst, Gemüse, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, Knusper-Müsli, Spekulatius, Florentiner, Premium-Öle von Walnüssen, Oliven oder Kürbiskernen, selbstgebackene Kekse und Kuchen, diverse Weinsorten, Spirituosen wie Dörrbirnen-Schnaps, Nuss-Schnaps, Zirben-Schnaps, Kriecherl-Schnaps, (teilweise aus eigener Produktion), Vogelbeer-, Marillen-, Zwetschken- und Walnuss-Brand. Es gibt auch Guglhof-Produkte wie Vogelbeer und Williams. Es ist dies nur einer von 30 ausgesucht qualitätsvollen, Lieferanten, die zahlreiche exklusive Produkte in die Wörndlgut-Greißlerei liefern, die man überall sonst wo vergeblich suchen wird. Also: Das Einkaufen im Halleiner Stadtzentrum ist jetzt endlich auch am Lebensmittel-Sektor wieder anregend und spannend geworden. Viel schöner und persönlicher als in den großen Einkaufszentren an der Peripherie. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls der engagierten Stefanie Vorderleitner den verdienten Erfolg mit ihrer beeindruckenden Wörndlgut-Greißlerei. Deren Bedeutung als erster umfassender Lebensmittel-Nahversorger im Halleiner Stadtzentrum, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bei der offiziellen Eröffnung der Wörndlgut-Greißlerei: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Geschäfts-Inhaberin Stefanie Vorderleitner, Sozial-Stadtrat Florian Koch und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass nun im Zentrum seiner Stadt wieder Lebensmittel besonderer Qualität angeboten werden, für Sozial-Stadtrat Florian Koch bedeutet der Lebensmittel-Nahversorger eine eminent wichtige Einrichtung für die Bevölkerung, und Tourismus-Chef Rainer Candido ist glücklich darüber, dass auch die Gäste der Stadt nun direkt im Stadtzentrum ihren Bedarf an Lebensmittel decken können. FOTO 2: Die Inhaberin der Greißlerei wenige Tage nach der Geschäfts-Eröffnung mit edlem Zirben- und Kriecherl-Schnaps aus eigener Erzeugung. FOTOS 3 bis 16: Die Aufnahmen zeigen die freundliche Atmosphäre in der Wörndlgut-Greißlerei und Ausschnitte aus der beeindruckenden Vielfalt in Halleins neuem Lebensmittel-Nahversorger. Dazu noch ein Hinweis: Auf der Homepage von Fotograf Adi Aschauer, gibt es eine Fülle toller Fotos von der neuen Wörndlgut-Greißlerei! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 16: OST).

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Auch im Halleiner Kulturtempel Schloss Wiespach gibt die anheimelnde, bezaubernde Adventzeit den Ton an. Schon im Bereich vor den beiden elegant gestaffelten Eingangstreppen, verbreitet ein weihnachtlich geschmückter Baum (dazu unser 1. Foto oben) ahnungsvolle Vorweihnachts-Stimmung. Denn in den Galerie-Räumen des Schlosses Wispach wurde ein erlesener Weihnachtsmarkt aufgebaut, den eine große und geschmackvolle Vielfalt auszeichnet. (Dazu die Fotos 2 bis 6 oben). Man findet hier ein umfangreiches Angebot an schönen, weihnachtlichen Dingen, vom einfachen und geschmackvollen Kerzen-Gesteck bis zu künstlerisch gestalteten Geschenks-Objekten. Wer geschmackvolle Weihnachts-Geschenke sucht, der ist hier gut aufgehoben. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind höflich und entgegenkommend. (Wir betonen dies deshalb, weil es jüngst mehrere Beschwerden in den Print- und Internet-Medien über unfreundliche Adventmarkt-Verkäufer gab.) Gegenüber den großen Adventmärkten kann der Adventmarkt im schönen Schloss Wiespach mit einem unschlagbaren Vorteil aufwarten, der speziell bei Regen, Schnee und Kälte entscheidend ist: Alles befindet sich unter Dach und in beheizten Räumen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die ausgedehnte salzachseitige West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel, zeigt sich nun in neuem, prachtvollem Farbenkleid. Drei von insgesamt vier Bauobjekt-Fassaden sind von der erfreulichen Erneuerung betroffen. FOTO 1: Leider war auch diesmal die unschöne Nord-Fassade von jeder Verschönerung ausgenommen. Sie zeigt ihr deprimierendes Grau-in-Grau seit dem Jahr 1968 – also seit unfassbaren 51 Jahren! So lange schon wollte kein Entscheidungs-Träger in Hallein sich mit der Verbesserung des Erscheinungs-Bildes dieser entsetzlichen Festspiel(!)-Fassade auch nur irgendwie auseinandersetzen. Im kommenden Jahr feiern die Salzburger Festspiele ihr 100jähriges Bestehen – vielleicht entschließt man sich dann doch in Hallein, dieser rufschädigenden Fassaden-Peinlichkeit ein Ende zu bereiten? Doch wir wollen uns an dieser Stelle mit der erneuerten Salinen-Fassade befassen. Angesichts ihrer Ausdehnung, beeinflusst sie nun auf positive Weise das Stadtbild von Hallein. FOTO 2: Ein ungewohnter Anblick des nördlichsten Teils der salzseitigen Salinenfassade. Er wird in dieser Form kaum wahrgenommen, da die Passanten viel zu knapp an der Fassade entlang gehen, um das Gesamtbild zu erfassen. Der Dachgiebel markiert die Mitte der einstigen, unter den Habsburgern errichteten Großsaline. Beide Hälften des Bauwerks waren gleich groß. Während sich die Saline seit ihrer Errichtung von hier Richtung Süden ausdehnt, fehlt von der Nord-Hälfte, wenige Meter links vom Giebel, jede Bausubstanz. Nach dem verheerenden Großbrand in der Skibobfabrik Brenter, musste 1968 die Nord-Hälfte der Saline komplett abgetragen werden. Erhalten blieb der reichlich unschöne ,,Durchschnitt‘‘ durch das Salinen-Gebäude. FOTOS 3 und 4: Die renovierten Fassaden des zweiten und dritten Gebäudeteiles. FOTO 5: Die nun strahlende Gesamt-Ansicht der erneuerten Fassade. FOTO 6: Die weit über die Fassade hinausragenden Dachflächen werden durch eine überreich verzierte Holz-Konstruktion gestützt und fixiert. Fürwahr eine kleine, feine Sehenswürdigkeit! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Für Donnerstag, 12. Dezember 2019, wird plangemäß die letzte Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein, für das heurige Jahr 2019, mit nachstehender Tagesordnung einberufen. Die Sitzung findet um 17.00 Uhr im Kolpingsaal. Schöndorferplatz 3, 5400 Hallein statt. Die Mitglieder der Stadtgemeinde-vertretung haben insgesamt 39 Punkte der Tagesordnung zu behandeln.

 

1          ÖFFENTLICHER TEIL
1.1       Eröffnung der Sitzung
1.1.1    Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
1.1.2    Feststellung der Beschlussfähigkeit (abwesende bzw entschuldigte Mitglieder)
1.1.3    Tagesordnung (Fragen, Änderungen, Beschlussfassung)
1.2       Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 17. Oktober 2019
1.3       Fragestunde für Gemeindebürger
Fragen sind nur zu einzelnen Punkten dieser Tagesordnung an den Bürgermeister oder beauftragte Mitglieder der Gemeindevorstehung (Dauer: maximal 1 Stunde) möglich. Sollten keine Gemeindebürger anwesend sein oder keine Fragen stellen, so wird mit der Tagesordnung fortgesetzt und gilt die Fragestunde als beendet.
1.4       Bericht des Bürgermeisters
1.4.1    Erledigungen der Anfragen aus der Sitzung der Stadtgemeindevertretung vom 18. Juni 2019
1.4.2    Erledigungen aller Anfragen der vergangenen Sitzung der Stadtgemeinde- vertretung vom 17. Oktober 2019
1.4.3    Jahresberichte / Geschäftsberichte / Tätigkeitsberichte
1.5       Dringliche Anträge, Anfragen, Anregungen u. Beschwerden der Mitglieder der Stadtgemeindevertretung (Zeitlimit: 60 Minuten)
1.6       Anträge an die Gemeindevertretung
1.6.1    Parkgebührenverordnung 2020
1.6.2    Geh- und Radweg Wiestal-Landesstraße Vereinbarung zur Übertragung der Wegehaltung
1.6.3    Straßenerhaltung 2020 – Grundsatzbeschluss
1.6.4    Straßenerhaltung 2020 (mit GAF-Finanzierung) – Grundsatzbeschluss
1.6.5    Jahreskarten öffentlicher Verkehrsmittel – Förderung
1.6.6    Franz Schwab - Grundtausch Errichtung Oberflächenwassersammler sowie Verbreiterung des Hancarwegs
1.6.7    Abänderung des Bebauungsplanes der Grundstufe "ULSZ Rif - Studentenwohnheim", TA14G2, KG Taxach
1.7       Anträge aus den Sitzungen der Stadtgemeindevorstehung vom 20. November 2019
1.7.1    Finanzierung fischpassierbare Sohlrampe unter der Leubebrücke bei der Königsseeache
1.7.2    Übernahme einer Teilfläche des Knappensteiges in das öffentliche Gut der Stadtgemeinde Hallein (Lückenschluss) samt Dienstbarkeit zum Zwecke der Schneeräumung
1.7.3    Durchführung  eines Vergabe-Verfahrens samt Zuschlag für den Bestbieter zum Ankauf von Parkscheinautomaten
1.8       Anträge aus dem Bau- und Raumordnungsausschuss
1.8.1    Planungskosten-Beitragsverordnung
1.8.2    96. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Kennzeichnung Zweitwohnung-Beschränkungsgebiet"
1.8.3    98. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Betriebsstandort Süd-AustroCel Hallein GmbH" - Kennzeichnung des Auswirkungsbereiches vom Seveso-Betrieb "AustroCel Hallein GmbH" im Flächenwidmungsplan
1.9       Anträge aus dem Ausschuss Stadtmarketing, Stadtentwicklung und Umwelt
1.10     Anträge aus dem Sozialausschuss
1.11     Anträge aus dem Finanzausschuss
1.11.1  Jahresvoranschlag der Stadtgemeinde Hallein 2020
1.11.2  Jahresvoranschlag Stadttheater/-kino Hallein 2020
1.12     Anträge aus dem Überprüfungsausschuss
1.13     Anträge aus dem Verkehrsausschuss
1.14     Anträge aus dem Kulturausschuss
1.15     Anträge aus dem Sportausschuss
1.16     Anträge aus dem Integrationsausschuss
1.17     Anträge aus dem Jugendausschuss
1.18     Sonstige aktuelle Themata
1.19     Berichte verschiedener Ausschüsse
1.20     Allfälliges:
(Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: SPÖ Hallein).

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Die Stadt Hallein hätte ja noch ein wenig Zeit. Um Versäumtes doch noch nachzuholen. Sagen wir mal etwa 3 Jahre. Also bis 2022. Dann sind bereits unfassbare 65 Jahre seit der unglaublichen, weltmeisterlichen Sport-Großtat vergangen. Die erhebliches internationales Aufsehen verursachte. Die von der Stadt Hallein nie durch irgendeine öffentliche Maßnahme gewürdigt wurde. Die Rede ist natürlich von Siegfried Waslberger. Er vollbrachte eine weltweit einzigartige, nie wieder erreichte, sportliche Großtat. Am 15. Mai 1957 startete er von Salzburg aus, um auf seinen Händen, im Handgang also, die über 300 Kilometer bis nach Wien für einen guten Zweck zurückzulegen. Drei Monate später im August, nach exakt 327 Kilometern, erreichte Siegfried Waslberger, auf den Händen gehend, die Bundeshauptstadt Wien. Die Bevölkerung bereitete dem heldenhaften Sportler aus Hallein einen derart stürmischen Empfang, dass schon im Bereich von Schönbrunn der öffentliche Verkehr hoffnungslos zusammenbrach. Die Exekutive sah sich außerstande, Siegfried Waslberger, wie ursprünglich geplant, auf den Händen bis zum Stephansdom gehen zu lassen. So fand die Gewalt-Tour des Halleiners vor dem Schloss Schönbrunn, unter Anwesenheit höchster Politiker und unter dem Jubel der andrängenden Massen, ihr stolzes, triumphales Ende.

In der ,,Halleiner Zeitung‘‘, wurde Waslbergers unglaubliche Leistung von Anbeginn an bis zum triumphalen Ende, mit wöchentlichen Berichten gewürdigt. Die ,,HZ‘‘ unterbreitete den Vorschlag, Siegfried Waslbergers Großtat mit einer überlebensgroßen Statue in der Altstadt, die ihn im Handstand zeigt, für immer festzuhalten. In der Stadt Hallein des Jahres 1957 hatten jedoch solche Vorschläge keine Chance auf Verwirklichung. Auch 10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre später auch nicht, im Jubiläumsjahr 50 Jahre danach nicht und 60 Jahre später, im Jahre 2017, ebenfalls nicht. In 3 Jahren sind es also 65 Jahre her, dass Siegfried Waslberger seine weltweit einzigartige Leistung vollbrachte. Eine perfekte Chance und Gelegenheit, Siegfried Waslberger endlich, endlich mit einer Statue zu würdigen. Siegfried Waslberger selbst wird diese Ehrung nicht mehr erleben. Er starb im Jahr 1978. Einziges Erinnerungsstück in Hallein an den großartigen und willensstarken Sportler ist im Keltenmuseum ein Paar seiner zahlreichen verschlissenen Handschuhe, die er zum Schutz seiner Hände während der Gewalt-Tour trug.

Der Tourismusverband müsste das Vorhaben einer Waslberger-Statue aus vollen Kräften unterstützen, die Halleiner Geschäftsinhaber ebenso. Die Statue könnte sich zu einem Besucher-Magnet entwickeln, bei der sich nicht nur die Gäste der Stadt gerne fotografieren lassen würden. Den Kontakt zu einheimischen Bildhauern, die für eine Realisierung in Frage kämen, müsste der Halleiner Kulturverein ,,Sudhaus‘‘ herstellen. Als Aufstellungsort der Statue käme jede schöne Stelle in der Altstadt in Frage, ganz besonders attraktiv wäre die Aufstellung der Statue jedoch auf der Stadtbrücke. Dort, wo derzeit ein ungeliebter, ungenützter, nun wieder für Monate versperrter Mini-Steg sein Dasein fristet. Der Mini-Steg, der überhaupt keine Beziehung zur Stadt Hallein besitzt,  gehört entfernt, und könnte, falls wirklich gewünscht, an der Salzach-Ufermauer vor dem Stadtkino wieder aufgebaut werden. Die überlebensgroße Statue Waslbergers auf der Stadtbrücke wäre jedenfalls eine echte Sehenswürdigkeit, eine erfreuliche und bedeutende Aufwertung für die Stadt Hallein. Auf dem Sockel der Statue müssten in Kurzform die wichtigsten Daten zu Waslbergers grandioser Leistung aufscheinen. Eine neue, konkurrenzlose Sehenswürdigkeit wäre damit in Hallein geschaffen. Denn: Kirchen, Altstadtgebäude, Festungsbauten oder Ziergärten und Museen gibt es auf dieser Welt unendlich viele. Eine Statue, des mit seiner Leistung weltweit alleine dastehenden Siegfried Waslberger, gäbe es jedoch weltweit nur in Hallein! – (Odo Stierschneider. Foto: Brandauer).

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Trotz wildester Albtraum-Horrorfilme im Kino, am PC, am Laptop und am Handy, haben Krampus und Percht nichts von ihrer kribbeligen Gänsehaut-Faszination verloren. Die glorreiche Igonta Pass (nahezu 2700 Mitglieder!) pflegt das Brauchtum der nervenkitzligen Krampus-Auftritte dankenswerter Weise schon seit Jahren und hat sich in allen Bereichen der gehörnten und zotteligen Höllenfürsten einen hervorragenden Ruf erworben. Auch heuer wieder, pünktlich am 1. Dezember 2019, dem Beginn der Adventzeit, trat die Igonta-Pass in der Halleiner Altstadt beeindruckend in Erscheinung und sorgte, trotz des Sonntagabend-Termins, für einen massiven Publikums-Andrang. Die gespannten Zuschauerinnen und Zuschauer drängten sich entlang der beidseitigen Straßensperren von der Thunstraße über den Bayrhamerplatz bis zum Unteren Markt. Solch einen Publikumserfolg würden sich auch andere Veranstalter in Hallein wünschen, doch das Erscheinungsbild der wilden Höllengesellen der Igonta-Pass ist eben unwiderstehlich. Mitten drin unter den Teuflischen natürlich der ehrwürdige Nikolaus. Es gab für die Zuschauer nicht nur Peitschenhiebe auf die Wadln, sondern es wurden auch Süßigkeiten verteilt. Den erfreulichen Publikumsandrang beim Krampuslauf der Igonta-Pass lassen die oben stehenden Fotos erahnen. Wer unbedingt Fotos wilder Krampusse sehen möchte, auch dem kann geholfen werden: Einfach an die 25 Beiträge weit hier im Ressort AKTUELLES zurückscrollen und es tut sich eine fantastische Krampus- und Perchten-Parade auf! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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,,Ist Euch recht kalt dort oben?‘‘ Die Frage kam von der Salzach unter der Stadtbrücke herauf zu den zahlreichen winterlich gekleideten Zuschauern, die sich oben auf der Brücke drängten. Der Fragende schwamm mit nacktem Oberkörper im kalten Wasser, gemeinsam mit Begleitern und Begleiterinnen rund um die schwimmende Lichter-Pyramide des Halleiner Tauchclubs Delphin. Dieser veranstaltet alljährlich sein traditionelles Advent-Schwimmen in der Salzach. Gestartet wird bei der Neumayrbrücke und dann geht es stromabwärts, unter der Stadtbrücke und dem Salinensteg hindurch, bis zum einstigen Colloredo-Sudhaus knapp vor der Colloredobrücke. Nach der Anlandung am linken Salzachufer gab es, nachdem die Schwimm-Ausrüstung gegen warme Kleidung getauscht worden war, noch musikalische Darbietungen für die wackeren Delphiner und Delphininnen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Von der Stadtbrücke aus gesehen, waren es vorerst nur Lichtpunkte, die sich unterhalb der Neumayrbrücke in der Finsternis auf der Salzach bewegten. Sie kamen immer näher und nahmen allmählich Gestalt an: Eine sechsseitige Lichter-Pyramide auf einer sternförmigen Basis als nachhaltiger Hinweis auf das in vier Wochen bevorstehende Weihnachtsfest. Die Lichtpunkte im Hintergrund stammen von der Neumayrbrücke. FOTOS 2 und 3: Auf einer Distanz von wenigen Metern, bevor die beeindruckende Konstruktion für wenige Augenblicke unter der Stadtbrücke verschwand, entstanden diese Fotos. Man erkennt rundum die im Wasser schwimmenden Mitglieder des Tauchclubs Delphin. FOTO 4: Die Lichter-Pyramide konnte, auf Höhe des einstigen Colloredo-Sudhauses, sicher an Land gebracht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die AustroCel Hallein GmbH und die OMV, das international tätige Öl- und Gas-Unternehmen in Wien, unterzeichneten einen mehrjährigen Belieferungs-Vertrag für fortschrittliches Bio-Ethanol aus Hallein. Es handelt sich dabei um eine Treibstoff-Komponente, die von AustroCel ausschließlich auf Basis cellulosehältiger Abfälle hergestellt wird. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt Bio-Ethanol zur Kategorie der „fortschrittlichen Biokraftstoffe“ und kann als solcher künftig den OMV- Benzinkraftstoffen beigemengt werden. Das Produkt wird zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios beitragen. Aus Fichtenholz, (Restholz aus der Säge-Industrie), wird bei AustroCel besonders reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in Asien zu Textilfasern verarbeitet wird. Während das Holz gekocht wird, entsteht die sogenannte Braunlauge. Diese wurde bisher eingedampft und verbrannt. Braunlauge ent­hält aber auch wertvolle Holzzucker, welche künftig mittels Hefe fermentiert und zu Bio-Ethanol destilliert werden.


Thomas Gangl, OMV, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: ,,Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Biokraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Damit kann die OMV einen weiteren wertvollen Schritt setzen, um die CO2-Intensität ihrer Kraftstoffe zu senken. Neben der Erfüllung von internationalen Klimazielen ist es uns auch wichtig, die Wertschöpfung in Österreich weiter auszubauen. Wir freuen uns mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben und damit auch den Industrie­standort Österreich zu stärken.‘‘ – Dazu erklärt Jörg Harbring, AustroCel-Ge­schäftsführer: ,,In Hallein entsteht Österreichs erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Als Rohstoff kommen keine potenziellen Nahrungs- oder Futtermittel zum Einsatz, sondern Holzzucker. Im Endausbau können wir in Österreich rund ein Prozent des Benzinverbrauchs ersetzen und den CO2-Ausstoß um rund 50.000 Tonnen reduzieren.‘‘ AustroCel Hallein investiert 42 Millionen Euro in die Errichtung der Bio-Ethanol-Anlage und wird damit zu einem der ,,grünsten‘‘ Vorzeigebetriebe der Zellstoffindustrie weltweit!

Vorbereitende Bauarbeiten am Standort Hallein wurden bereits gestartet und die ersten Kontingente Bio-Ethanol werden die Anlage im ersten Quartal 2021 verlassen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, schafft 10 zusätzliche Arbeitsplätze und wird bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein wird Benzin beigemischt, damit wird ein Prozent des jährlichen Benzinverbrauchs in Österreich ersetzt. Durch diesen Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Bio-Ethanol wird künftig umweltschonend auf der Schiene transportiert.

 

Als Markt- und Qualitätsführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz sowie als nachhaltiger Produzent nicht nur für den eigenen Bedarf von Fernwärme (für 14.000 Haushalte) und Grünstrom (für 26.000 Haushalte), ist AustroCel eines der gewinnstärksten Industrie-Unternehmen in Österreich, präzise: mit seinen knapp 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das zweit-ertragreichste Industrie-Unternehmen Österreichs. Damit ist dessen Bestand in Hallein auf Jahrzehnte gesichert. Die einzige Begrenzung des Unternehmens-Wachstums verursacht der Mangel an Fachkräften. Diesem begegnet das Unternehmen nun durch die grenzübergreifende Suche nach Lehrlingen, Fachkräften und Ingenieuren.

Auch mit dem Land Salzburg wurde von AustroCel Hallein eine Partnerschaft ge­schlossen. Denn bis 2050 will das Bundesland energieautonom und klimaneutral dastehen. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht nun das Land Salzburg Kontakt zu bekannten Betrieben, die glaubwürdig die Rolle als ,,Klimaschutz-Verbündete‘‘ übernehmen können. So will AustroCel Hallein gemeinsam mit der Salzburg AG eine neue Wärmepumpe installieren, um zusätzlich 1.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen zu können. Schließlich geht es auch noch um die umweltgerechte Verwendung von Lauge, die als eines der Abfallprodukte bei der Zellstoff-Erzeugung anfällt. Sie soll künftig verbrannt werden. Der dabei entstehende Dampf könnte Turbinen antreiben. Damit könnten statt bisher 26.000 Haushalte, in Zukunft 33.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Wann gibt es wohl die ersten offiziellen Auszeichnungen für das Vorzeige-Unternehmen AustroCel? – (Odo Stierschneider. Foto: Neumayr).

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Nach einem Monat intensiver Bauarbeiten, konnten die ersten Erneuerungs-Investitionen auf dem Zinkenkogel realisiert werden. 750 Meter Leitungsrohre für die Beschneiungs-Anlagen am Dürrnberg mussten neu verlegt werden. Die Gefahr einer Hangrutschung bei einer Unterspülung aufgrund der defekten Rohre stand im Raum – diese Gefahr ist jetzt gebannt. Mitte Oktober lieferte bereits die unterstützende Baufirma das Material an und stellte dem Team der Zinkenlifte zwei Baggerfahrer zur Seite. Alle weiteren Arbeiten mussten die Mitarbeiter der Zinkenlifte in teils steilstem Gelände durchführen: Das Entfernen der alten Rohre und Stromleitungen, das händische Verlegen der insgesamt 17 Tonnen an neuen Leitungsrohren und dazu die Montage der neuen Stromleitungen. Eine wahre Mammutaufgabe für das achtköpfige Team von Betriebsleiter Josef Klein, der nicht nur die Verantwortung und die Aufsicht innehatte, sondern auch selbst am Wochenende anpackte.

 

Zu den Grabungs- und Verlegungs-Arbeiten, kam noch der Austausch von fünf funktionsunfähigen  Schneilanzen durch moderne und effizientere Geräte. Somit sind laut Betriebsleiter Klein wieder alle 13 Lanzen und acht Schneekanonen bereit für den Einsatz im bevorstehenden Winter. Klein betont dazu: „Die fünf Lanzen waren schon seit über zwei Jahren defekt. Wir haben immer wieder nur reparieren können obwohl wir neue gebraucht hätten. Mit der aktuellen Investition – den neuen Rohren, Leitungen und Lanzen – haben wir nun eine höhere Leistung bei den Beschneiungs-Anlagen.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger besuchte das Team der Zinkenlifte am Dienstag, 26. November 2019, um die fertiggestellte Baustelle zu besichtigen. Er fasste zusammen: „Was hier geleistet wurde, ist wirklich enorm. Der Zeitdruck war extrem hoch, weil wir noch vor dem dauernden Frost fertig werden mussten. Aber das Wetter war uns einigermaßen gnädig und unsere Mitarbeiter haben es rechtzeitig geschafft. Ich bin froh, dass wir in die Saison starten können.“  Der Rathaus-Chef wies auch darauf hin, dass durch die Investition von 213.500 Euro nicht nur die Beschneiung für den startenden Winterbetrieb gesichert wurde, sondern dass ebenso die Sicherheit der Anrainer und Skifahrer verbessert werden konnte.  „Wir mussten diese Investitionen durchführen, denn die Leitungen waren defekt und das Risiko von Hang-Rutschungen durch Unterspülungen war zu groß. Die Reparatur der Rohre wurde in der Vergangenheit vernachlässigt, so waren wir jetzt zum Handeln gezwungen.‘‘ Somit sind die Hänge nun laut Betriebsleiter Klein gesichert, die Beschneiung ist dank der neuen Leitungen und der neuen Lanzen ebenfalls verbessert – der Winter kann nun jederzeit  kommen. Dazu das oben stehende Foto: Von links: Peter Kitz, Betriebsleiter Josef Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hans Egger und Georg Hafner besichtigen  die Baustelle.

 

Abschließend unterstrich Bürgermeister Stangassinger: „Wir stehen zu unserem Erlebnisberg, der sowohl im Sommer, aber auch im Winter großes Potenzial hat. Wir haben bereits die ersten Schritte in Richtung Neukonzipierung eingeleitet und wir müssen langfristig im Sinne der Mitarbeiter, des Tourismus und vor allem der Wirtschaftlichkeit eine neue Idee für die Gesamtnutzung entwickeln. Das können aber nur Experten erledigen und genau diese Experten werden wir uns holen. Die Politiker sind nicht dazu da, um Konzepte zu erarbeiten, sondern sie haben die Verantwortung, über erarbeitete Konzepte zu entscheiden und zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Dafür braucht es auch Partner, Investoren und Unterstützer. Die Richtung ist für mich klar: Ich stehe dazu, dass wir im Sommer und im Winter attraktiv sein können. Wir müssen schauen, dass wir den Erlebnisberg für alle Halleinerinnen und Halleiner sowie für unsere Gäste zu einem Abenteuer-, Erholungs- und Rückzugsort machen können. In Stadtnähe und trotzdem mitten in der Natur: besser geht es eigentlich nicht.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Reifen-Wechseln für einen guten Zweck“, so könnte man die erfreuliche Aktion der Halleiner Fachwerkstätte „Auto und Motorrad Cates“ zusammenfassen. Geschäftsführer Manuel Cates und sein Team stellten für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung, um für einen guten Zweck Reifen umzustecken. Insgesamt wechselten Cates und seine Mitarbeiter für 31 Autos die Reifen und machten die Autos fit für den Winter. Den gesamten Reinerlös spendete Cates schließlich an das Jugend-Wohnhaus der Pro Juventute am Hochgerichtweg Hallein zwischen der Halleiner Nordeinfahrt und Kaltenhausen. Beim abschließenden Oktoberfest im Rahmen dieser Aktion, wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt und so konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein kulinarischen Genüssen hingeben. Daimlers Food Truck bot seine Spezialitäten zum Selbstkostenpreis an und das Lagerhaus Hallein stellte die Getränke zur Verfügung.


Respektable 2.095 Euro kamen aus der Reifen‐Umsteck‐Aktion zusammen und sollen den Bewohnern des Jugend-Wohnhauses der Pro Juventute am Hochgerichtweg einen Camping-Urlaub und neue Fußballtore für die Jugendlichen finanzieren. Zur Spenden-Übergabe waren auch der Leiter des Pro-Juventute- Wohnhauses Hallein-Hochgerichtweg Gerold Fritz und der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, eingeladen. Dabei betonte der Bürgermeister: ,,Gerade die sozialen Einrichtungen brauchen im Prinzip jeden Cent, um kleinere Projekte finanzieren zu können. Der Staat unterstützt zwar, aber im sozialen Bereich kann es nie genug sein. Da sind privates Engagements oder Aktionen wie diese, einfach unersetzlich. Ein derartiges Engagement ist auch ein Zeichen der Solidarität, der heutzutage ein besonderer Stellenwert zukommt. Ein herzliches Dankeschön an Manuel Cates, dass er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern ein so erfreuliches und vorbildliches Zeichen setzt und damit unsere Jugendlichen im Pro‐Juventute‐Wohnhaus unterstützt.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto übergeben Bürgermeister Stangassinger und Kfz-Werkstätten-Geschäftsführer Manuel Cates den Scheck über 2.095 Euro an Gerold Fritz, Leiter des Pro-Juventute-Wohnhauses am Hochgerichtsweg. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Cates).

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Unser ständig komplexer werdendes Lebensumfeld wird immer anfälliger gegen Stromausfälle. Computer und die ganze übrige stromgesteuerte, technische Aufrüstung sind großartig und beindruckend, solange Strom zur Verfügung steht. Umso nachhaltiger die Folgen, wenn auch nur aus nur einer der zahllosen möglichen Ursachen, die Stromversorgung kippt. So wie flächendeckend am Sonnntagabend, 24. November 2019, im nördlichsten Halleiner Stadtteil Rif, nach einem Kurzschluss in einem 110-KV-Kabel. Gleich 900 Haushalte und Betriebe sowie die Straßenbeleuchtung waren vom Blackout betroffen. Dazu zählte auch das Sportzentrum Rif, in dessen Schwimmhalle es plötzlich und völlig unerwartet stockdunkel wurde. Dass es zu keinem folgenschweren Zwischenfall kam, ist zweierlei zu danken. Erstens schalteten Badbesucher außerhalb des Schwimmbeckens ihre Handy-Lampen ein, sodass sich die im Wasser Befindlichen orientieren konnten. Zweitens – ein besonders erfreulicher Zufall – hielten sich die Kinder eines Schwimmkurses noch außerhalb des Wasserbeckens auf, als es finster wurde. Der totale Stromausfall im Stadtteil Rif – der größte in Hallein seit Jahrzehnten – dauerte etwa eine Stunde, danach war der Großteil der Haushalte in Rif wieder mit Strom versorgt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST)

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Das ist die herrliche Anderswelt des Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Anderswo lösen Starkregen, heftiger Hagelschlag und stürmisches Schneegestöber, eine wilde Flucht der Adventmarkt-Besucher aus. Nicht so auf der Halleiner Pernerinsel. Denn hier findet der bezaubernde Weihnachtsmarkt zur Gänze unter Dach statt. Während draußen in der Kälte die Unwetter rumoren, treffen drinnen in der Wärme die Besucher des Pernerinsel-Weihnachtsmarktes, unbeschwert bei Tannen- und Weihnachtskekse-Duft, ihre Auswahl aus dem überreichen Angebot der über 60 Aussteller. Alles wurde liebevoll drapiert und dekoriert. Üppiger und großzügiger Weihnachts-Schmuck, sichert in den zahlreichen Verkaufs-Räumlichkeiten eine festliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel ist eine sehenswerte Attraktion, die man einfach nicht versäumen darf. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag, bis zum 22. Dezember 2019, ist diese Weihnachts-Wunderwelt auch für Sie geöffnet.

Diese Pracht und Herrlichkeit ist dem tüchtigen und engagierten Weihnachtsmarkt-Betreiber Matthäus Leitner zu danken. Er realisiert das alljährliche Weihnachtswunder mit kluger Zielstrebigkeit, zäher Ausdauer und sympathischer Begeisterung. Matthäus Leitner im Halleiner Weihnachtsmarkt-Journal: ,,Schon in den Sommer-Monaten freue ich mich auf die Vorbereitungen. Immer wieder kommen neue Ideen, Veranstalter und Aussteller dazu, somit werden das Angebot und die Qualität jährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer wieder haben zahlreiche helfende Hände die geschichtsträchtige Alte Saline dekoriert, weihnachtlich geschmückt und in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Den Besucherinnen und Besuchern des sehenswerten Weihnachtsmarktes  auf der Pernerinsel wird auch Gelegenheit geboten, die nähere Umgebung kennenzulernen. Dies beginnt bei jenen Räumlichkeiten der Alten Saline, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. So kann als besondere Attraktion die letzte der historischen Sudpfannen besichtigt werden, aber auch der Generatoren-Raum und der Kessel-Raum. Aber es geht noch weiter über die gesamte Pernerinsel mit Salinenkapelle und weiter entlang der großen Gebäudefronten, hinter denen die Salzburger Festspiele nun schon seit nahezu 30 Jahren mit ihren Aufführungen begeistern. Und es geht noch weiter, es werden auch verschiedene Rundgänge durch die Stadt Hallein angeboten. Informationen dazu gibt es entweder telefonisch unter Tel. 0664 3013790 oder per Mail unter halleinergschichten@gmail.com oder auf der Webseite halleinergschichten.com. – Es folgt hier im Ressort AKTUELLES noch ein zweiter Bericht über den sehenswerten Weihnachtsmarkt auf der Pernerinsel mit nochmals 15 Fotos. Einfach ein Stück weiter hinunter scrollen.    

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Gleich zu Beginn werden die Besucher des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel von diesem stimmungsvollen Weihnachtsbaum empfangen, unter dem verheißungsvolle Pakete aufgetürmt wurden. FOTOS 3, 4 und 5: Drei unterschiedliche Krippen-Versionen. FOTO 6: Mit Holzfolien ummantelte Leuchten. FOTO 7: Auch im Zeitalter von Computer und Handy gibt es noch herrliches Holzspielzeug. FOTO 8: Natürlich gibt es eine reiche Auswahl an Adventkränzen. FOTOS 9 bis 15: Die Angebotsvielfalt des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel ist besonders beeindruckend. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel, wurde unter seinem Veranstalter, dem engagierten Matthäus Leitner, zu einer echten vorweihnachtlichen Publikums-Attraktion. Halleins Bürgermeister Alexander Anzengruber findet dazu anerkennende Worte: ,,Matthäus Leitner hat sein Ziel erreicht, seinen Weihnachtsmarkt weit über die Grenzen unserer schönen Stadt hinaus, bekannt zu machen und zu etablieren. Er hat es geschafft, mit dem eindrucksvollen Weihnachtsmarkt unserer Pernerinsel für sechs Wochen eine Atmosphäre und ein neues Gesicht zu verleihen. Eingehüllt in stimmiges Ambiente, verwandelt sich die Pernerinsel in einen Ort der Besinnlichkeit, der vorweihnachtlichen Gemütlichkeit und der Vorfreude auf das große Fest. Die Ausstellerinnen und Aussteller verzaubern mit Kunsthandwerk, Accessoires und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten.‘‘ Und der Herr des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel, Matthäus Leitner ergänzt: ,,Das Angebot und die Qualität des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel werden alljährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und mit welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer haben wieder zahlreiche helfende Hände die Alte Saline weihnachtlich geschmückt und dekoriert und mit viel Arbeit in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Im Außenbereich der Alten Saline, im 1. Untergeschoß, im 2. Untergeschoß,
im Salzmagazin-Obergeschoß 3, im Salzmagazin-Obergeschoß 4, im Salzmagazin-Obergeschoß 5, im Innenhof/Generatorenraum und im Verdampferturm, finden Waren-Präsentationen, Besichtigungs-Rundgänge und gastronomische Aktivitäten statt. Ein attraktives Rahmenprogramm  bietet Alpakawanderungen, Kinderprogramm in der Wichtelstube, Darbietungen von Schülern des Musikums Hallein, Adventkranz-Binden, Führungen zur letzten historischen Sudpfanne und in die Salinenkapelle, den Besuch von Nikolaus und Krampus, Balsamico-Verkostung und Schaupressen an einer bäuerlichen Ölpresse: Vom Kürbiskern bis zum Kürbiskernöl.

Heuer wartet der Weihnachtmarkt auf der Pernerinsel mit einer besonderen Überraschung auf. Der Salzburger Kunstverein ,,artforum Salzburg‘‘ ist mit zahlreichen Kunstwerken vertreten. Dazu der Betreiber des Weihnachtsmarktes Matthäus Leitner: ,,Als Schulterschluss zwischen Salzburg und Hallein, ist dieses Projekt über mehrere Jahre gereift. Heuer ist es nun soweit und wir konnten unser Vorhaben umsetzen. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen stellen die unterschiedlichsten Werke aus. Im Flair der Alten Saline entsteht damit etwas ganz Besonderes.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Baum-Lichterdekoration auf dem Freigelände vor der Eingangsfront zum Pernerinsel-Weihnachtsmarkt. FOTOS 2 und 3: So viele Krippenfiguren auf eine Streich sieht man nur in der Adventzeit auf der Pernerinsel. FOTOS 4, 5 und 6: Einige Beispiele aus dem reichen Krippen-Angebot des Weihnachtsmarktes. FOTO 7: Natürlich darf auch Christbaumschmuck nicht fehlen. FOTOS 8, 9 und 10: Eine reiche Auswahl an Köstlichkeiten wird angeboten. FOTO 11: Ein traditionelles Symbol des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel: Hirsch und Lichterbaum. FOTOS 12, 13 und 14: Werke des Kunstvereines artforum Salzburg bilden eine neue, attraktive Facette des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel. FOTO 15: Das große Angebot an Keks-Ausstechformen erinnert an eine moderne Skulptur. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Einmal im Politik-Alltag der EU den Spieß umdrehen – das praktizierten 32 Schülerinnen und Schüler der HAK Hallein in Brüssel. Sie diskutierten als Botschafterschule in Brüssel mit EU-Abgeordneten über den „European Way of Life“: Bei Fragen wie „Was soll die EU tun, um Europas Werte zu schützen? Wie denkt die Bevölkerung der EU-Länder darüber?“ schlüpften die Jugendlichen in die Expertenrolle. „Die jungen Botschafterinnen und Botschafter des Europäischen Parlaments mussten gemeinsame Entscheidungen darüber fällen, welche Fragen auf die Tagesordnung gesetzt bzw. besprochen werden sollen und welche konkreten Veränderungs-Vorschläge sie vorbringen möchten“, berichtet Lehrerin Christina Fabianitsch, die die Gruppe auf ihrer Reise ins Herz der EU-Institutionen begleitete.

 

Ebenfalls auf dem Reiseplan: Das Verbindungsbüro des Landes Salzburg zur EU. Von Leiterin Michaela Petz-Michez erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie EU-Förderungen zuerkannt werden und wer ein Praktikum in den EU-Institutionen machen kann. „Natürlich ging es auch um die großen politischen Fragen, insbesondere darum, worin sich die EU von den USA oder auch von China unterscheidet. Mit Experten der EU-Kommission und von der Wirtschaftsuni Wien diskutierten die Jugendlichen außerdem über die Unions-Bürgerschaft und darüber, ob die EU ohne Einstimmigkeits-Prinzip handlungsfähiger wäre“, so Petz-Michez. Zu dem Seminar hatte das Europäische Parlament die HAK Hallein als eine seiner „Botschafterschulen“ eingeladen, die bei der Vermittlung des Verständnisses der Europäischen Union im Unterreicht besonders engagiert sind. Ende September 2019 (der SALZSCHREIBER berichtete), wurde durch Bildungsministerin Iris Rauskala und EP-Vizepräsident Othmar Karas, der HAK Hallein sowie 19 weiteren österreichischen Schulen, die Auszeichnung als Botschafterschule überreicht. – Unser 1. Foto oben zeigt die jungen Botschafterinnen und Botschafter der HAK Hallein im Verbindungsbüro des Landes Salzburg in Brüssel. 2. und 3. Foto: Diskussion mit Othmar Karas, Vizepräsident des EU-Parlaments. – (Text & Fotos: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Sportlerinnen und Sportler aus Hallein wurden am 19. November 2019 im Rahmen eines Ehrungs-Festaktes in der Salzburger Residenz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrat Stefan Schnöll ausgezeichnet.  „Hinter vielen Karrieren im Sportbereich steht der große persönliche Einsatz vieler engagierter Frauen und Männer. Ihr langjähriger Einsatz verdient größte Anerkennung“, zeigte sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer überzeugt. Und Landesrat Schnöll ergänzte: „Unsere heute ausgezeichneten Sportler aus Hallein haben in den vergangenen Jahren vieles für den Salzburger Sport getan und Respektables erreicht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“ Das Salzburger Sportehrenzeichen in Gold erhielten Thomas Neureiter und Matthias Singer überreicht, mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Silber wurde Michaela Egger und mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Bronze wurde Andrea Lindenthaler (siehe oben stehendes Foto) geehrt. Der SALZSCHREIBER gratuliert allen Ausgezeichneten sehr herzlich! – (Salzburger Landeskorrespondenz, Foto Neumayr).

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Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget der Stadt Hallein für 2020 zu sprechen, verlangte Bürgermeister Stangassinger in einer Alibisitzung am 15. November 2020, die völlige Steichung von Budget-Voransätzen. Wir benötigen für die Stadt Hallein jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes.

 

„Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich, welche Punkte man weglassen sollte. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sehen  definitiv anders aus“, zeigte sich ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung am 15. 11. 2019, verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet, den Bürgermeister zu stellen oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann, es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungs-Möglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungs-Verpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

„Da es heute zum ersten Budget-Gespräch der Klubobleute gekommen ist, haben wir dem Bürgermeister unsere ÖVP-Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, übergeben. Wir müssen in Hallein visionär die Zukunft gestalten und den guten Ist-Stand sichern. Aus unserer Sicht darf die Landes-Mobilitätsoffensive nicht an der Gemeindegrenze stoppen – wir müssen den Anschlusszug nehmen und unser Möglichstes dazu beitragen, den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen und im Angebot entsprechend nachlegen. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich, wir müssen deshalb in den Stadtteilen nachziehen – es ist jetzt ein Gebot der Stunde, Gesellschaftsräume in den Stadtteilen zu planen und zu realisieren. Des Weiteren wollen wir Schwerpunkt-Initiativen im Bereich des Ehrenamtes und der Nachhaltigkeit setzen“, umreißt Vizebürgermeister Florian Scheicher die Budgetwünsche der Halleiner Volkspartei.

 

„Ein Blick in die Jahres-Abschlüsse der vergangenen Jahre sowie in das aktuelle Budget 2019 zeigt eindeutig, dass sich die Stadt bestens entwickelt hat und definitiv auf soliden Beinen steht. Dass Alexander Stangassinger behauptet, die ehemaligen Finanzreferenten hätten eine falsche Darstellung der Finanzlage vorgenommen ist lächerlich und falsch. Allen Mandataren wurde sowohl im Finanzausschuss als auch in der Gemeindevertretung das gesamte Budgetwerk vorgelegt und Zahlen lügen bekanntlich nicht. Ich bin es gewohnt, als Steuerberater, tagtäglich mit Zahlen zu arbeiten – wenn der Bürgermeister dabei Unterstützung benötigt, steht die gesamte Fraktion der Halleiner Volkspartei jederzeit bereit. Wir erachten es jedoch als nicht angebracht, dem Bürgermeister in seiner Zuständigkeit als Finanzreferent, die unguten Entscheidungen abzunehmen. Der Kassasturz wurde groß angekündigt – dem entsprechende, klare und mutige Initiativen, sind zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht erkennbar“, schließt Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein.)

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Lieber Alexander!


Aufgrund des Umstandes, dass Du trotz mehrmaliger Urgenz (seit Oktober dieses Jahres) erst am 15. November zu einer fraktionellen Besprechung über das Budget 2020 geladen hast, nehmen wir dies zum Anlass Dir unsere Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, zu übermitteln.

Im Mai dieses Jahres hast Du medienwirksam verkündet, einen Kassasturz gemacht zu haben (den Du bis heute unserer Fraktion nicht zukommen hast lassen) und daraus abgeleitet, wirfst Du den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein eine falsche Darstellung der Finanzlage vor. Wir nehmen das mit Verwunderung zur Kenntnis und weisen drauf hin, dass Du jedes Budget vorgelegt bekommen hast und im Rahmen der Finanzausschuss-Sitzungen die Budgetposten besprochen wurden. Die Argumentation führst Du darüber hinaus durch Deinen Wahlspruch „Hallein wurde zu Tode gespart“ selbst ad absurdum.


Als Bürgermeister und vor allem als Finanzreferent ist es Deine Zuständigkeit, durch geschickte Budgetierung alle Pflichtaufgaben (wie zum Beispiel Personalaufwand, der Straßenbau und Straßensanierung, der laufende Betriebsaufwand, die Sozial- und Gesellschaftsleistungen) sicherzustellen, ausgeglichen hauszuhalten und gleichzeitig freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen zu ermöglichen.


Aus diesem Anlass dürfen wir Dir hiermit unsere Budgetwünsche bekannt geben und bitten um Veranschlagung im Budgetentwurf nach der VRV.

 

1. JUGEND & EHRENAMT

o Wir gehen davon aus, dass Du Deinem medienwirksamen Wahlversprechen, im Falle einer gewonnen Bürgermeisterwahl, für Jugendprojekte im Jahr 2020 und 2021 jeweils EUR 500.000,- zu reservieren, entsprochen hast.

o Wir möchten Euren fraktionellen Gemeindevertretungs-Antrag vom April 2015 aufgreifen und bitten um budgetäre Vorsorge für die Einrichtung eines Jugendbeirates der mindestens 2-mal jährlich tagen soll.

Für die Einrichtung (mit Partnern und aufgrund der Erfahrungen) EUR 15.000,-

Jährliches maximales Realisierungsbudget EUR 20.000,-

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Jugendbereich bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich des Ehrenamtes, bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


2. BAU- UND RAUMORDNUNG

o In der Raumordnung ist zweifelsohne das Thema der Nachverdichtung ein Gebot der Stunde. Um die Potenziale besser auf das Raum- und Stadtbild umlegen zu können, ersuchen wir um Budgetmittel in Höhe von EUR 10.000,- für die Erstellung eines 3D-Modells des gesamten Stadt- und Ortsbildes.


3. STADTENTWICKLUNG UND STADTMARKETING

o Wir sind uns alle einig, dass die Stadtteile besser vitalisiert gehören. Damit sich der Ausschuss für Stadtentwicklung dieses Themas auch annehmen kann, bitten wir um die Vorsorge von jährlichen Projektmitteln von EUR 45.000,-. Sodann wäre es möglich, in den nächsten drei Jahren die Stadtteile schrittweise zu vitalisieren – Hand in Hand mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen.

o Der Stadtkernfonds gehört evaluiert und angepasst. Es braucht nicht nur eine wirtschaftliche Ansiedelungs-Förderung, sondern auch eine für bestehende Betriebe – nach Vorbild der KMU – Investitions-Zuwachsprämie. Wir ersuchen um eine jährliche Dotierung der dementsprechenden Voranschlagsstelle mit EUR 200.000,-.

o Um die bereits bestehende positive Ausschuss-Diskussion zum Thema Standort-Management auch 2020 weiter zu betreiben und abzuschließen, bitten wir um die Vorsorge von EUR 150.000,- im Jahr 2020 und mittelfristig um Anhebung auf EUR 300.000,- bis ins Jahr 2023.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Stadtmarketing und Stadtentwicklung bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


4. UMWELT UND NACHHALTIGKEIT

o Der Budgetansatz 1/529000-757000 soll mittelfristig bis 2023 auf jährlich EUR 50.000,- erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass durch das steigende Umweltbewusstsein der Menschen, die Förderungen für neue Energie und umweltschonende Maßnahmen im privaten Bereich, höher werden müssen.

o Der Budgetansatz „Fair-Trade“ soll mittelfristig bis 2022 auf EUR 10.000,- erhöht werden. Das ist nötig, um den einstimmigen Beschluss des Ausschusses, dieses Thema zu behandeln, auch wirksam in die Tat umsetzen zu können.

o Das Klima ändert sich und daraus resultieren auch ein Anstieg der Dürre und somit auch Ausfälle im Bereich der Landwirtschaft. Um hier ein Zeichen der Unterstützung setzen zu können, bitten wir um die jährlichen Budgetmitteln von EUR 30.000,-, um so die Prämienzahlung für die bestehenden Landwirte abdecken zu können.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, bitten wir um die jährliche budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


5. FREIZEIT- UND GESELLSCHAFTSLEBEN

o Wir gehen davon aus, dass Du als neuer Bürgermeister Deiner jährlichen SPÖ-Forderung, die Projektförderung für Vereine zu verdoppeln, hinlänglich nachgekommen bist.

o Die Veränderungen in der Arbeitswelt zeigen eindeutig, dass für die Bürgerinnen und Bürger Freizeit- und Erholungsflächen immer wichtiger werden. Wir bitten daher, um das Angebot zu ergänzen, um die finanzielle Vorsorge für einen Sport- und Fitness-Parcours in der Höhe von EUR 50.000,- (inkl. jährlicher Instandhaltung).

o Wir gehen ebenfalls davon aus, dass Du den Eislaufplatz als fixen Bestandteil im Budget aufgenommen hast.


6. SCHULBAU UND INFRASTRUKTUR

o Die aktuelle Bausubstanz der Schule in Neualm stellt uns vor großen Herausforderungen. Alle Fraktionen sind sich einig, dass hier gehandelt werden muss. In der letzten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung hast Du von einem Realisierungs-Zeitraum von sechs Jahren gesprochen. Hier ist es unsere Verpflichtung als Stadt Hallein, umgehend mit den Planungsarbeiten anzufangen. Wir bitten um budgetäre Vorsorge von den im Angebot angegebenen Kosten in der Höhe von EUR 120.000,- und die Sicherstellung von personellen Kapazitäten im Stadtamt.

o Ebenfalls in der vergangenen Sitzung der Stadtgemeindevertretung hast Du zum Ausdruck gebracht, dass das Rathaus platztechnisch „aus allen Nähten platzt“. Wir dürfen davon ausgehen, dass Du im Budget 2020 und folgend genügend Mitteln für die Erweiterung und Sanierung von Büroräumlichkeiten inkl. aller Instandhaltungs-Maßnahmen vorgesehen hast. Ebenso die Planungen und Umsetzung eines barrierefreien Zuganges für die Stockwerke.

o Du hast den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein vorgeworfen, die Sanierung gemeindeeigener Wohnungen sträflich vernachlässigt zu haben. Wir gehen daher davon aus, dass Du den Budget-Voranschlag von 2019 in der Höhe von EUR 850.000,- für das Jahr 2020 und folgend auf mindestens EUR 1.700.000,- erhöht hast.


7. SOZIALPOLITISCHE AUFGABEN

o Die Stadtteile gehören nicht nur, wie bereits oben beschrieben, revitalisiert sondern wir müssen diese auch auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur „vorbereiten“. Wir brauchen Gesellschaftsräume in allen Stadtteilen. Wir bitten daher für die Realisierung, um die budgetäre Vorsorge von jährlich EUR 80.000,- (mittelfristig mit einer Steigerung).


8. KULTUR, MUSEEN UND TOURISMUS

o Unserem Beschluss in der Stadtgemeindevertretung – den Ausbau des Keltenmuseums betreffend – folgend, bitten wir um die budgetäre Vorsorge der geteilten Kosten mit dem Land Salzburg wie folgt:

 2020 EUR 275.000,-

 2021 EUR 830.000,-

 2022 EUR 124.000,-

o Die Entwicklung des Kultur- und Museumsstandortes Hallein ist in den vergangenen Jahren bestens vorangetrieben worden. Als Stadt Hallein darf man hier nicht „lockerlassen“ – aus diesem Grund bitten wir um die ausreichende finanzielle Vorsorge von Werbemitteln in diesem Bereich.

o Dass eine Stadt kein Hotel selbst bauen wird, ist hinlänglich bekannt. Wir brauchen – auch parallel zu bestehenden Hotelplanungen – budgetäre Mitteln für die thematische Auseinandersetzung und Planung eines geeigneten und visionären Tourismus-, Veranstaltungs- und Nächtigungs-Standortes Hallein. Eine zusätzliche budgetäre Vorsorge ist aus unserer Sicht nicht nötig – das decken die Ansätze unter Punkt 3 dieses Papiers bereits ab.


9. ÖFFENTLICHER VERKEHR UND MOBILITÄT

o Wir geben Dir und Deinem ehemaligen Wahlprogramm vollinhaltlich recht, dass der Verkehr in eine neue Zukunft geführt werden muss. Aufgrund der Mobilitäts-Offensive des Landes Salzburg, ist Bewegung in diese Sache gekommen. Wir dürfen nur jetzt als Stadt Hallein „den Anschlusszug“ nicht versäumen. Aus diesem Grund bitten wir um die dementsprechende Abbildung folgender budgetärer Ansätze:

•  Erhöhung der Voranschlagstelle der Bezuschussung der Öffi-Jahreskarten

   (mit EUR 130,-) von EUR 50.000,- auf

x  EUR 100.000,- im Jahr 2020.

x  EUR 150.000,- im Jahr 2021.

x  EUR 200.000,- im Jahr 2022.

x  EUR 300.000,- im Jahr 2023.

 Nützen wir die zweijährige Landes-Anschubfinanzierung für ein eigenes Micro-ÖPNV-System, um endlich ein Kleinbus-Stadtlinien-System zu entwickeln. Wir bitten in diesem Zusammenhang für die budgetäre Vorsorge eines Mobilitäts-Konzeptes in der Höhe von EUR 35.000,-.

 Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Bürgerinnen und Bürger sofort alle ein Öffi-Jahresticket erwerben und nahtlos auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr umsteigen. Mit der Linie 45 (als erster „Stadtkleinbus“) haben wir den Anfang gemacht. Nützen wir auch hier die „vergünstigte Kostensituation“ – aufgrund der Anschubfinanzierung – den Kleinbus um EUR 1,- pro Fahrt zur Verfügung zu stellen. Es bräuchte dazu eine jährliche finanzielle Bezuschussung in der Höhe von EUR 100.000,-.


10. ORGANISATORISCHES

o Dem Jugendausschuss sind jetzt Voranschlagstellen zugeordnet – zwar in der Höhe von ca. EUR 130.000,-, die jedoch schon jährlich fix vergeben sind. Wir bitten analog zu Punkt 1 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.

o Dem Stadt-Marketingbudget (sodann Ausschuss) von gesamt EUR 147.000,- sind unter anderem die Jahresförderung des TVB, die Stadtfest-Kooperation und die Kosten für die Informationen aus dem Rathaus zugeordnet. Wir bitten analog zu Punkt 3 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.


Für die Rathausfraktion der Halleiner Volkspartei:

Der Klubobmann

Mag. Gottfried Aschauer e.h.

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Unter den auch weltlich regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfen, spielte Paris Graf Lodron (1586 bis 1653) aus Sicht der Stadt Salzburg eine herausragende Rolle. Vor genau 400 Jahren, 1619, wurde er Fürst-Erzbischof in Salzburg. Lodron konnte Salzburg aus dem 30jährigen Krieg heraushalten,  ist Vollender des Salzburger Doms und gründete 1622 die Salzburger Universität. Aus Sicht der Stadt Hallein war er lediglich, wie alle anderen Fürst-Erzbischofe vor ihm und nach ihm auch, lediglich ein Salzräuber, der das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg hemmungslos plünderte. Dafür bezahlte er, wie alle anderen Fürst-Erzbischöfe auch, Null Steuern und Null Abgaben an die Stadt Hallein – und nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen.

DER HIMMEL: DIE STADT SALZBURG
DER MISTHAUFEN: DIE STADT HALLEIN

In einem unverschämten erzbischöflichen Erlass, so einfach war das einst, wurde diese kriminelle Vorgangsweise ausdrücklich sanktioniert. Während die Fürst-Erzbischöfe ihre Regierungsstadt Salzburg mit architektonischem Prunk ausstatteten, nahmen sie in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier auch nur ein einziges herzeigbares Gebäude zu errichten. Die Einkünfte der kirchlichen Landes-Regenten aus den Steuer-Leistungen der Bewohner ihres Fürst-Erzbistums, wurden durch die Erträge ihrer Salz-Raubzüge in Hallein verdoppelt und verdreifacht. Wen wundert es also, dass die Stadt Salzburg aufgrund ihrer Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt wurde? Franz Schubert brachte, nach einem Besuch der Stadt Hallein, die unerfreulichen Dinge, drastisch und einprägsam auf den Punkt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘    

KINDER BEGANNEN VOR ANGST ZU WEINEN,
WENN EIN BESUCH DER STADT HALLEIN BEVORSTAND

Hallein war eine schäbige, herabgekommene Kommune, in der insgesamt 11 Salinen mit ihrem Dampf aus den Salz-Siedepfannen und ihrem Rauch aus den großen Feuerungs-Anlagen unter den Salz-Siedpfannen, die Sonne verfinsterten. Bis nach dem 2. Weltkrieg  war Hallein das ,,Schwarze Hallein“ mit seinen rauchgeschwärzten Hausfassaden. Noch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Kinder aus den Umgebungs-Gemeinden zu weinen, wenn es hieß, die Stadt Hallein wird aufgesucht – so sehr fürchteten sie sich vor dieser entsetzlichen Stadt! Unter den Fürst-Erzbischöfen entfaltete sich die Stadt Salzburg zum Welt-Kulturerbe, während Hallein nur eine geplünderte Salzkolonie war. Das war’s dann auch schon. War’s das wirklich? Oder kommt da vielleicht irgendjemand doch noch auf die glorreiche Idee, dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein, angesichts der 600 Jahre andauernden Salzplünderung, irgendetwas gutzumachen hätte?

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfe konnten angesichts ihrer enormen Einkünfte aus dem Halleiner Salz, die Stadt Salzburg mit ihrer heute weltberühmten Pracht ausstatten. Selbstgefällig errichteten die Fürst-Erzbischöfe nicht nur Dom, Kirchen und Residenzen, sie leisteten sich auch die wahrscheinlich größte Festung von ganz Mitteleuropa. FOTO 2: In der ausgebeuteten Salinenstadt Hallein sahen die Dinge doch ein wenig anders aus.
Zwischen der Stadtbrücke und dem Keltenmuseum drängten sich, wie die zeitgenössische Darstellung es eindringlich zeigt, die schmalbrüstigen Kuffergassen-Häuser an der Salzach entlang. Die hygienischen Verhältnisse? Abfälle und Ausscheidungen wurden durch Schächte entlang der Fassaden Richtung Salzach entsorgt. Hochwasser war immer willkommen, denn  dann wurden die ekeligen braunen Ansammlungen kostenlos beseitigt… – (Odo Stierschneider. Fotos: Wikipedia und Begleitbuch der Landesausstellung ,,Salz‘‘.)

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Die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen eröffnete die Saison der winterlichen Bier-Spezialitäten mit einem geselligen Festakt und einem Bier-Kulinarium voller außergewöhnlicher Geschmacks-Erlebnisse. Traditionell läutet die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen die kalte Jahreszeit mit einem Bockbier-Anstich im Ruperti Gwölb des Braugasthofes ein. Bierkultur wird in der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen gefördert und gelebt, so auch beim Bier-Kulinarium, mit dem die Gäste verwöhnt wurden. Dies ließen sich zahlreiche Bier-Liebhaber natürlich nicht entgehen und folgten der Einladung in die älteste Brauerei Salzburgs.

 

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HOPFEN UND MALZ – GOTT ERHALT’S!“

Mit diesem traditionellen Brauspruch und dem Anstich des ersten Kaltenhauser Winterbockbier-Fasses eröffnete Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger die Bockbier-Saison 2019. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Braumeister Martin Simion, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Brau Union Österreich), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – Der heurige Winterbock zeigt sich in einer satt honigfarbenen Optik und ist ungefiltert. In der Nase entwickelt sich ein Bukett aus Aromen nach frischem Biskuit, unterlegt mit zarten Hopfenaromen. Im Trunk fällt sofort der eher schlanke Körper auf. Er kommt erfrischend, eher trocken und ein klein wenig harzig. Das Bittere ist moderat und rasch abklingend. Er verfügt über einen Alkoholgehalt von 7,1 Prozent und eine Stammwürze von 16,2 Grad. Der Kaltenhauser Winterbock passt hervorragend zu Wildgerichten, Steaks und würzigen Braten. Ebenso gut harmoniert der Kaltenhauser Winterbock mit würzigen Käsesorten, nussigen Desserts und Lebkuchen. Der Kaltenhauser Winterbock ist jährlich ab Herbst verfügbar – solange der Vorrat reicht.

 

GRUSS AUS KALTENHAUSER BOTSCHAFT FÜNFHAUS WIEN
UND SONDEREDITION SIGISMUND BARLEY WINE

Beim Bier-Kulinarium, einem 5-Gänge-Menü mit passender Bierbegleitung, zeigte sich einmal mehr die Bierkultur-Kompetenz der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Zu genießen gab es regionale kulinarische Feinheiten aus der Küche des Kaltenhauser Braugasthofs, passend begleitet mit den Kaltenhauser Bier-Spezialitäten. Dabei mischte sich mit dem Wiener Lager ein Gruß aus der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in der Wiener Mariahilfer-Straße unter die Bierauswahl. – Zum abschließenden Dessert wurde die Sonderedition 2019 in der 0,75l Großflasche präsentiert: ein Barley Wine namens Sigismund. Barley Wine („Gerstenwein“) ist ein englischer Bierstil, der im 18. Jahrhundert für den Adel als Alternative zu französischem Wein gebraut wurde und heute – nicht nur in England – wieder gerne gebraut wird. Den Namen verdankt dieses obergärige Bier seinem hohen Alkoholgehalt. Amerikanische Ale-Hefe und Pale Ale-Malz verleihen ihm seinen süßlich-fruchtigen und malzbetonten Charakter. Eine hohe Stammwürze von 20,9° Plato, der hohe Alkoholgehalt von 9,5 % und die dezente Bittere des Taurus-Hopfen machen dieses Bier zu einem vollmundigen und wärmenden Trinkgenuss, der Bierkenner nicht nur an kalten Wintertagen erfreut. Sigismund ist eine ideale Ergänzung zu intensiven Blauschimmel-Käsesorten wie Stilton und Roquefort, aber auch harmonisch zu süßen Desserts wie Tiramisu oder Crème Caramel. Optimal zu servieren ist Sigismund mit einer Trink-Temperatur von 8 bis 10 Grad.

 

SPEZIALITÄTEN-MANUFAKTUR UND SCHULUNGSZENTRUM
SICHERN DIE BIERKULTUR IM HOFBRÄU KALTENHAUSEN

Nach dem kulinarischen Hochgenuss ließen die zahlreichen Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Kultur den Abend in Kaltenhausen mit Musik der Gimpelinsel-Saitenmusi in geselliger Runde ausklingen. Abschließend noch bemerkenswerte Fakten zur Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen: Gegründet 1475, ist die Brauerei in Kaltenhausen die Älteste Salzburgs. Klarstes Felsquell-Wasser von den Barmsteinen und unterirdische Kalträume begünstigten in Kaltenhausen die Herstellung und Lagerung von Bier in besonderer Weise. Seit 2011 widmet sich der Standort mit einer feinen Spezialitäten-Manufaktur und einem Schulungs-Zentrum besonders intensiv der Bierkultur. Mit der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus bekommt das Hofbräu Kaltenhausen eine zweite Heimat in Wien. – Das oben stehende Foto zeigt die glorreichen Bierkämpfer, denen der Bockbier-Anstich auf perfekte Weise gelang: Von links Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, Braumeister Martin Simon, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Region West, Brau Union), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – (Text und Foto: Brau Union Presse, Mag. Dr. Gabriela Maria Straka).

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Am 8. November 2019 tagte zum zweiten Mal der ,,Halleiner Verkehrsgipfel‘‘. Dieses Treffen von Politik, Bewohnern, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband, erbrachte zahlreiche Neuerungen für die Verkehrs-Situation in der Halleiner Altstadt. So einigte man sich nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen auf eine ganzjährige Verkehrs-Beruhigung ab dem Robertplatz. Die Parkgebühren in der Altstadt wurden konkretisiert, sie werden nach Beschluss der Gemeindevertretung und Anschaffung der Parkomaten eingeführt. Welche Anforderungen die Parkomaten zu erfüllen haben wurde ausdiskutiert, ebenso die Vereinfachung der zahlreichen unterschiedlichen Boden-Markierungen und Beschilderungen, die neue Regelung für den Parkplatz Pfleggarten (Billa-Parkplatz) oder eine Lösung für einen ganzjährig verkehrsberuhigten Kornsteinplatz.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigte sich auch nach dem zweiten Verkehrsgipfel mit dem Ergebnis zufrieden: ,,Wir haben wieder alle den Tisch geholt, ausführlich diskutiert und anschließend durchwegs einstimmige Kompromisse gefunden, die mit Sicherheit die Lebensqualität erhöhen.‘‘ Stangassinger betont, dass er Wert auf die Beteiligung aller Betroffenen legt: ,,Gerade in Verkehrsfragen darf nicht nur die Politik entscheiden. Es müssen bei diesem sensiblen Thema mit derart vielen Facetten, Lösungen gefunden werden, die eine große Mehrheit und Zustimmung finden. Und ich denke, wir haben wieder einmal bewiesen, dass dies möglich ist.‘‘ Für den Bürgermeister ist es aber auch klar, dass manche Auswirkungen der Beschlüsse noch nicht absehbar sind und abgeändert werden könnten: ,,Wir haben nichts in Stein gemeißelt. Wir werden beobachten und die Neuerungen beurteilen. Wahrscheinlich werden wir bei einem der nächsten Verkehrsgipfel wieder an ein paar Schrauben nachjustieren.‘‘

 

Zur Verkehrs-Beruhigung am Robertplatz gab es nur positive Reaktionen: Man einigte sich darauf, ab 22. November 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren: Von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr wird die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig beruhigt und der Kfz-Verkehr, wie in der Testphase, umgeleitet. (Anwohner dürfen über die Raitenau-Straße und die Gries-Gasse zufahren). Die flexiblen Poller werden beibehalten. Eine Fahrverbotstafel wird künftig auf die Verkehrs-Beruhigung hinweisen. – Auch auf die Reform der Parkgebühren auf den Außen-Parkplätzen gab es von den Sitzungs-Teilnehmern nur zustimmende Rückmeldungen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Aufstellung der Parkautomaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.

 

Durch die Gemeindevertretung der Stadt Hallein sollen folgende Punkte im Zuge der Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden: Die Parkgebühren-Zeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 – 19 Uhr. Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Hierzu soll, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem Tourismusverband, der mögliche Grenzverlauf zwischen beiden  Zonen geprüft werden. Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt zwei Stunden. Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro. In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro 30 Minuten 0,30 Euro. Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt. Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert. Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.

 

Die Anwesenden einigten sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, der neuen Parkomaten: Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion. NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten). Sprachvielfalt: Deutsch, Englisch, Italienisch und weitere, wenn die Kosten angemesen sind. – Handy-Parken: Die Teilnehmer/innen entschieden dagegen, halten sich aber nach einer Überprüfungs-Phase offen, dieses System parallel zu den Parkomaten einführen zu können, wenn dafür Bedarf besteht. – Poller auf dem Kornsteinplatz:

Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung ab 22. November, ohne Behinderung des Grünmarktes. Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie am Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt. Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie auf dem Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden. – In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt.

 

Bodenmarkierungen auf Kornsteinplatz und Robertplatz: In der Halleiner Innenstadt wird eine generelle Kurzparkzone eingeführt, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. – Parkplätze vor der Raiffeisenbank: Vor der Raiffeisenbank Hallein werden keine weiteren Parkplätze ausgewiesen. Halten bleibt dort erlaubt – Prüfung Verkehrsberuhigung Oberer/Unterer Markt: Eine Beruhigung des Oberen und Unteren Marktes ist wünschenswert. Mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung sollen geprüft werden. – Prüfung der Kosten für die Überwachung der Parkflächen: Diese Kosten sollen erfasst und einer eventuell neuen Planstelle bei der Stadtpolizei gegenübergestellt werden. – Der nächste Halleiner Verkehrsgipfel wird im Frühjahr 2020 stattfinden. – Das oben stehende Foto zeigt Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Gudrun Grießner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Willi Grundtner. Die Genannten halten, symbolisch für die beschlossenen Neuerungen, einen Plan der Halleiner Altstadt in ihren Händen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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In der Nacht auf Sonntag, 10. November 2019, huschte die Reif-Göttin, die zarte Gespielin des muskelbepackten Winters, über die Stadt Hallein und bedeckte sie mit einem feinen, weiß-glänzenden Schimmerkleid. Zum ersten Mal wurden in Hallein in diesem Spätherbst Minusgrade gemessen. Es besteht also kein Zweifel: Der nächste Winter kommt ganz bestimmt! Doch noch konnte sich die Sonne durchsetzen und brachte das weiße Reif-Kleid der Stadt wieder zum Schmelzen. Allerdings strahlte sie nur kurze Zeit vom Himmel, dann brach der Nebel herein und verdeckte wieder die Sonne und ringsum die Berge. DER SALZSCHREIBER nützte die kurze Zeit, um Untersberg und Schlenken mit ihrer Schneedecke zu fotografieren. Als der Nebel wieder hereinbrach, gab es für kurze Augenblicke ein attraktives Wolkenspiel bei Großem und Kleinen Barmstein. Dann dominierte wieder rundum flächendeckend der weiße Nebel eines typischen Novembertages.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
In der nur kurz scheinenden Sonne vermittelten Untersberg und Schlenken echte Winterstimmung. FOTOS 3, 4 und 5: Der hereinbrechende Nebel gab vorerst noch die Barmsteine frei. Dann hob sich die Nebeldecke, die Barmsteine verschwanden und schließlich gab es überall nur noch weißen Nebel. Ein richtiger, nebeliger Novembertag eben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eines der beeindruckendsten Firmengebäude in der Stadt Hallein, entsteht gegenwärtig nördlich anschließend an das Betriebsgelände der Brauerei Kaltenhausen und unweit der Firma Jacoby GM Pharma. Bauherr ist die derzeit noch in Grödig ansässige Firma Spagyra GmbH & Co KG. Das Unternehmen ist seit 1953 prominenter Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Die Firma Jacoby GM Pharma hält Anteile am Unternehmen Spagyra. Nachstehend Informationen zur Firma Spagyra, der künftig im Wirtschafts-Geschehen der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes, eine wichtige Rolle zukommen wird.

Seit über 65 Jahren widmet man sich im Unternehmen Spagyra GmbH & Co KG der Gesunderhaltung des Menschen auf natürlichem Wege. Das bedeutet sanfte und nachhaltige Therapien ohne Nebenwirkungen. Dazu spezialisierte sich Spagyra seit 1953 auf die Herstellung von homöopathischen Arzneien. So entstand schließlich aus einer Apotheke ein modernes Unternehmen, das einen wichtigen Beitrag zur alternativen Medizin leistet und weit über die Landesgrenzen hinaus einen außerordentlichen Ruf als Spezialist genießt. Heute arbeiten die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter täglich mit Engagement und Leidenschaft daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Unternehmen Spagyra potenziert die hauseigenen homöopathischen Arzneimittel bis zur zweihundertsten Potenz klassisch von Hand. Insbesondere bei Hoch- und Höchstpotenzen arbeitet das Unternehmen mit einer speziell entwickelten pneumatischen Potenzier-Anlage. Darüber hinaus stellt die Lohnfertigung für unterschiedliche homöopathische Unternehmen nach individuellen Rezepturen einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit bei Spagyra dar. – Um das wertvolle Wissen rund um die Homöopathie weiter zu verbreiten, wurde von Spagyra eine Veranstaltungs-Reihe begründet, die sich bei Apothekerinnen und Apothekern großer Beliebtheit erfreut. Erfahrene Homöopathen führen dabei auf kurzweilige Art in die Homöopathie ein.

Abschließend noch die kurzgefasste Geschichte des Unternehmens: 1953 wurde die Firma Spagyra von Mag. Josef Sedlar in Anif gegründet. Schwerpunkt der Produktion: Spagyrik und homöopathische Komplexe. Mag. Heinrich Sedlar wurde 1971 neuer Gesellschafter und übernahm 1978 die Geschäftsführung. 1983 wurde der Firmensitz von Anif nach Grödig verlegt und 1987 erfolgte der Beginn der Hand-Potenzierung von homöopathischen Einzelmittel-Reihen. In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten Umbau und Erweiterung des Betriebs. Weitere Betriebs- und Lager-Flächen wurden angemietet. 1997 kam es zur Inbetriebnahme des ersten Labors. Mit einer selbst entworfenen Potenzier-Maschine erfolgte 1998 der Einstieg in die Höchst-Potenzen. 1999 übersiedelte Spagyra in das gegenwärtig genützte Gebäude in Grödig am Marktplatz 5a. Mag. Heinrich Sedlar schied 2008 aus dem Unternehmen. Mag. Friedrich Wieser übernahm die Geschäftsführung und ist in dieser Position bis heute tätig. – (Odo Stierschneider unter Verwendung veröffentlichter Informationen des Unternehmens).

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Eingangsfront des derzeitigen Firmengebäudes der Firma Spagyra in Grödig. FOTO 2: Das Firmenschild des Unternehmens. FOTO 3: Das beeindruckende, in Bau befindliche neue Firmengebäude der Firma Spagyra in Hallein-Kaltenhausen. (Weitere Fotos dazu finden Sie, indem Sie einfach ein Stück weiter hinunterscollen). – (Fotos: OST)

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Bereits seit 54 Jahren veranstaltet der im Sozialbereich verdienstvoll tätige Lions-Club Hallein, seinen großen Flohmarkt, dessen Reinerlös für Hilfsbedürftige – in Not geratene Familien, beeinträchtigte und hilfsbedürftige Personen, kranke Kinder und diverse sozialen Hilfsprojekte – gespendet wird. Bisher konnten aus den Erlösen der Flohmärkte des Lions-Clubs Hallein, beeindruckende und respektable, mehr als 450.000 Euro, an Hilfsbedürftige übergeben und somit rasch und unbürokratisch geholfen werden. Der weitum, auch jenseits der Grenze zu Bayern bekannte Flohmarkt, findet heuer am Samstag, 23. November 2019, von 9 bis 16 Uhr, in der Salzberghalle Hallein statt. Rund 70 Helferinnen und Helfer mit Präsident Michael Angerer und Flohmarkt-Meister Peter Dioszeghy an der Spitze, werden auch heuer wieder im Verkauf tätig sein und für einen geregelten Ablauf sorgen. Auch heuer wird wieder ein großer Andrang erwartet und die Schnäppchenjäger werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen, da wie immer das Angebot enorm groß sein wird. Kleidung, Wäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Gürtel, Sportgeräte, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleinmöbel, Bücher, Bilder, Modeaccessoires, Schmuck und vieles andere mehr, stehen wieder für die Flohmarkt-Besucher zum Kauf bereit.  Bitte vormerken: Waren, sauber und in gebrauchsfähigem Zustand, können am Donnerstag, 21. November und Freitag, 22. November, jeweils von 13 bis 19 Uhr, in der Salzberghalle abgegeben werden. – (Josef Wind. Fotos: Helmut Kronewitter).

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Die Halleinerin Victoria Duft verstärkt seit 4. November 2019 das Team der Stadtamts-Direktion. Die gelernte Bürokauffrau war bis zu ihrer neuen Aufgabe im Halleiner Rathaus bei der Porsche Holding in Salzburg angestellt und der Reklamations-Abteilung zugeteilt. Die 24-Jährige wird ab sofort als Sekretärin der Stadtamts-Direktion zugeordnet sein. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die neue Fachkraft ein neues, wichtiges Glied in der Kette der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Halleiner Rathaus: „Victoria Duft wird in der Amtsdirektion für Entlastung sorgen. Wir haben seit Mai heurigen Jahres einen Personal-Engpass, weil von vier Stellen nur zwei besetzt waren. Nun sind wir wieder bezüglich unserer Personal-Engpässe um einen Schritt weiter gekommen. Nach der Einlern-Phase wird Victoria Duft sicherlich spürbar für mehr Effizienz sorgen.“ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit der neuen Mitarbeiterin in der Stadtamts-Direktion. – (Text & Foto: Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Die Kulturstadt Hallein in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich durch das engagierte Wirken von Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl mitgeprägt. Ob sie sich in der Gemeindevertretung immer wieder für die Belange der wichtigsten Kultur-Institutionen einsetzte, ob sie als Gründungs-Mitglied der ,,Freunde des Keltenmuseums‘‘ entscheidend mithalf, diese wichtigste Kultur-Einrichtung Halleins von europäischer Strahlkraft  zu unterstützen, ob sie die Neugestaltung des ,,Stille Nacht“-Museums förderte, ob sie im Rahmen der privaten Spendenorganisation ,,Neue ,Stille Nacht‘-Orgel Hallein‘‘ mit dazu beitrug, dass das gesteckte Spendenziel von 150.000 Euro erreicht werden konnte, ob ihre zahlreichen Ansprachen oder ihre Moderatoren-Tätigkeit bei kulturellen Veranstaltungen immer wieder mit großem Applaus quittiert wurden, ob sie bei der Gründung des Kulturvereines SUDHAUS wertvolle Unterstützung leistete – Dr. Eveline Sampl-Schiestl war stets eine hoch geschätzte Anwältin und Repräsentantin des Kulturgeschehens der Stadt Hallein. In die letzte Phase ihrer Tätigkeit als Kultur-Stadträtin der Stadt Hallein fiel das großartige 200jährige Jubiläum des weltweit verbreiteten, unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, das in Hallein in Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Dr. Franz Lackner und des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer gefeiert werden konnte. Dr. Eveline Sampl-Schiestl war nicht mehr Kultur-Stadträtin, als sie entscheidende Mitarbeit leistete für das Zustandekommen der grandiosen und unvergesslichen Ausstellung von Gemälden des chinesischen Künstlers Wang Jixin, rund um das Halleiner Salzwesen, in der Alten Saline. In  der Salzburger Residenz, wurde nun Dr. Eveline Sampl-Schiestl, im Rahmen eines Ehrenfestaktes, für ihr auch touristisch wirksames Wirken für die Kulturstadt Hallein, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Salzburger Tourismus-Verdienstzeichen geehrt.

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STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Bei ihren Ansprachen im Rahmen zahlreicher Kultur-Veranstaltungen beeindruckte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl immer wieder ihre Zuhörer. FOTO 2: Ein stolzer Tag für Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl: Die Salzburger Landesausstellung zum 200jährigen Bestand des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ wurde offiziell im ,,Stille-Nacht‘‘-Museum Hallein eröffnet. In der Bildmitte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, links neben ihr Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, rechts von ihr Landtags-Präsidentin Dr. Brigitta Pallauf. FOTO 3: Wenn es notwendig war, konnte die einstige Halleiner Kultur-Stadträtin auch handfest zupacken. Im Bild hilft Dr. Eveline Sampl-Schiestl beim Abladen von Bestandteilen der neuen Halleiner Kirchenorgel, die mittlerweile die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche musikalisch umrahmt und eine ganze Reihe glanzvoller Orgelkonzerte ermöglichte. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Harald Zeilinger, Fotos 2 und 3: OST).

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Im Wirtschafts-Magazin ,,Die Besten‘‘ listen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jährlich die Top-500-Unternehmen im Bundesland Salzburg auf. Auf Rang 1 lag demnach im Jahr 2018 die Porsche Holding GmbH mit einem Umsatz von 20 Milliarden und 400 Millionen Umsatz. Auf Position 500 landete das Salzburger Unternehmen Woolf Sports Promotion mit einem Umsatz von 9 Millionen und 300.000 Euro. Dazwischen liegen auch 8 Unternehmen der Stadt Hallein auf folgenden Rängen: Rang 22 für Jacoby GM Pharma GmbH, Umsatz 417.000.000 Euro. Rang 38 für EMCO GmbH, Umsatz 205.100.000 Euro. Rang 49 für Austrocel Hallein GmbH, Umsatz 146.450.000 Euro. Rang 86 für Zementwerk Leube GmbH, Umsatz 92.000.000 Euro. Rang 120 für Werner & Mertz Hallein, Umsatz 61.800.000 Euro. Rang 369 für Electric Love GmbH & Co. KG, Umsatz 14.230.000 Euro. Rang 389 für List Salzhandel GmbH, Umsatz 13.000.000 Euro. Rang 466 Emco Privatklinik, Umsatz 10.300.000 Euro. Wie sehr sich umsatzstarke Betriebe mittlerweile auch auf kleinere Gemeinden verteilen, zeigen zwei Beispiele aus der nahen Umgebung der Stadt Hallein. Die Gemeinde Kuchl scheint bereits ebenfalls mit 8 Betrieben unter den besten 500 des Bundeslandes Salzburg auf und die Gemeinde Puch liegt mit 7 Best-of-500 Unternehmen nur ganz knapp dahinter. – (Odo Stierschneider. Daten aus SN-Magazin ,,Die Besten‘‘).

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FOTO 1:
Das Stammhaus des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH in Hallein-Kaltenhausen. Das Unternehmen steht umsatzmäßig in Hallein an der Spitze. FOTO 2: Unweit vom jetzigen Standort errichtet die Jacoby GM Pharma GmbH ein neues Gebäude mit beeindruckenden Dimensionen. Das Bauobjekt wurde von der Salzburger Straße aus fotografiert. FOTO 3: Links die salzachseitige Fassade, rechts die Nordfassade des Bauobjektes. FOTO 4: Links die Südfassade, rechts die salzachseitige Fassade. FOTO 5: Das beeindruckende Bauobjekt aus erhöhter Position fotografiert.  – Die Geschäftsführung des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH liegt in Händen von vier Geschäftsführern: Dr. Sonja Jacoby, Dr. Peter Unterkofler, Karl Fischer MA und Mag. Bernd Grabner. Die Jacoby GM Pharma GmbH verfügt über ein halbes Dutzend Standorte in Österreich, beschäftigt 380 Mitarbeiter, verfügt über 30.000 verschiedene Lagerartikel, hält 35 LKW bis 3,5 Tonnen in Betrieb und versendet täglich 170.000 Packungen. – (OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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,,Es ist schon ein Novum in der Stadt Hallein, dass ein Bürgermeister seine Personal-Differenzen mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Medien diskutieren lässt, anstatt diese in persönlichen Gesprächen zu lösen. Mit Begriffen wie ,Sauhaufen‘, ,Ineffizienz‘ und dass ,Dinge einfach zu langsam gehen‘, stößt der Bürgermeister – als deren oberster Chef – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf, die täglich nach bestem Gewissen im Sinne der Stadt arbeiten. Da braucht es keinen Zuruf des Herrn Bürgermeisters aus der Zeitung‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die Herangehensweise des Bürgermeisters an Problemstellungen und der aufgezeigte Lösungsweg dazu sind sonderbar. Der erste Versuch – mittels Bürgermeisteranstellung – parteipolitisches Denken direkt in der Amtsdirektion zu verwirklichen, reichte wohl noch nicht aus. Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,Strukturreform‘ den Amtsdirektor loswerden. Ob das wohl der so oft propagierte ,Neue Stil‘ ist?‘‘, fragt sich Klubobmann Gottfried Aschauer verwundert.

 

,,Ich halte es durchaus für legitim, dass man in regelmäßigen Abständen die Verwaltungsstruktur überprüft und quasi zu einem Relaunch greift. Die Themen und Herausforderungen in der Kommunalpolitik ändern sich, da ist es die Aufgabe eines Stadtoberhauptes Abläufe regelmäßig zu durchleuchten. Aber den jetzt in Hallein eingeschlagenen Weg, abseits einer politischen Diskussion und Planung, halte ich für eine eigenartige Alibiaktion, um Parteipolitik zu betreiben“, betont der Vizebürgermeister.

 

„Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters durchaus zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen und nicht intern zu lösen, ist für mich nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden. Wie soll eine ganzheitliche Strukturreform in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes auf breite Beine gestellt werden und für die Zukunft auch greifen, wenn schon beim Start an der Gemeindevorstehung und den Fraktionen vorbeigearbeitet wird. Der Bürgermeister ist aus unserer Sicht gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen. Das Image der Stadt wird von einem ewigen Hick-Hack in den Medien mit Sicherheit nicht steigen. Der Bürgermeister agiert immer noch so wie in der Vergangenheit. Er sollte aber allmählich beginnen seine Hausaufgaben zu erledigen und sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, anstatt sich nur auf Überschriften zu beschränken und Streitigkeiten über Medien auszutragen“, so der Klubobmann abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein, Fotos: Stadtamt Hallein). – Noch Hinweis des SALZSCHREIBER: Gleich unten anschließend, finden Sie hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘, einen Beitrag über jenen SN-Bericht, auf den Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer in ihren oben stehenden Darlegungen Bezug nehmen.

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Karin Portenkirchner, ,,SN‘‘-Edelfeder und vom Branchen-Magazin ,,Der Österreichische Journalist‘‘ zu Österreichs bester Lokal-Journalistin gewählt, absolvierte ihre ersten Berufsjahre bei den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, bevor sie zur täglichen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wechselte. So widmet sie sich immer wieder ausführlich auch den aktuellen Themen aus der Stadt Hallein. Ihr jüngster, besonders markanter Beitrag aus der einstigen Salinenstadt, behandelt ein durchaus heißes Eisen – den ,,schwelenden Machtkampf‘‘ zwischen den Rathaus-Giganten SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. Karin Portenkirchner breitete das heikle Thema großzügig aus: Auf der gesamten Titelseite, auf der gesamten zweiten Seite und mit einem Kommentar auf der dritten Seite. Noch am Erscheinungstag des Artikels, langte dazu bei den Medien eine Stellungnahme der ÖVP Hallein ein. Deren Verfasser: ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

Unter den beiden Titelzeilen ,,Machtkampf im Rathaus‘‘ und ,,Es brodelt in Hallein‘‘ griff Karin Portenkirchner das Bestreben des SPÖ-Bürgermeisters auf, im Machtkampf mit dem Stadtamtsdirektor ,,das alte System zu durchbrechen‘‘. Unter den ÖVP-Bürgermeistern der vergangenen 20 Jahre sei im Halleiner Rathaus Erich Angerers ,,Einfluss weiter gewachsen‘‘. Dieser Machtfülle will nun Bürgermeister Stangassinger mit allen Mitteln entgegentreten, sogar mit Hilfe eines externen Experten. Stangassinger, der aus der Privatwirtschaft kommt, hat nach gut einem halben Jahr als Stadtchef, Probleme mit den Arbeits-Abläufen im Stadtamt. Karin Portenkirchner zitiert ihn dazu: ,,Die Abläufe kommen mir nicht sehr effizient vor‘‘ und ,,Angerer ist ein Flaschenhals, durch den vieles nicht durchpasst.‘‘ Dazu liefert Karin Portenkirchner natürlich auch die Sicht des Stadtamtsdirektors: ,,Wer Qualität will, muss eben Zeit opfern,‘‘ und ,,Man kann die öffentliche Verwaltung nicht eins zu eins mit der Privatwirtschaft vergleichen.‘‘ Der Bürgermeister erklärt auch, so Karin Portenkirchner, er wolle seinen obersten Beamten entlasten, da sich dieser um zu viele Dinge kümmere. Auch dazu gibt es eine Aussage von Erich Angerer: Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Beamten in Führungsposition viele Fäden zusammenlaufen.

,,Es brodelt in Hallein‘‘ stellte also Karin Portenkirchner fest. Ob das ,,Brodeln‘‘ zu einem Feuerwerk wird oder doch wieder verebbt? Der Halleiner Amtsdirektor, ein leidenschaftliches Arbeitstier, sitzt fest und einbetoniert an seinem Arbeitsplatz. Dies bestätigt auch der Bürgermeister. Der große Crash bleibt Hallein damit im Machtkampf der beiden wichtigsten Persönlichkeiten im Halleiner Rathaus erspart. Beim großen Aufräumen im Rathaus, bei dem der Bürgermeister ,,die Strukturen und Abläufe im Stadtamt durchleuchten lassen will‘‘, so Karin Portenkirchner, verbucht der Bürgermeister einen ersten Punktegewinn. Dazu Karin Portenkirchner: ,,Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Stadtchef dem Amtsdirektor schon entzogen.‘‘ Wie auch immer sich die Dinge im Halleiner Rathaus entwickeln, es gibt da einen pikanten Spruch, den der Amtsdirektor dem jungen und optimistischen Bürgermeister entgegenhalten kann – auch aufgrund seiner sehr persönlichen Erfahrungen: ,,Bürgermeister kommen und Bürgermeister gehen, doch Amtsdirektoren bleiben bestehen.‘‘ Zumindest in den nächsten viereinhalb Jahren dieser Amtsperiode wird sich diese Aussage nicht bestätigen. Wahrscheinlich auch in den anschließenden fünf Jahren noch nicht.

ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer kritisieren in einer Presse-Aussendung das Vorgehen des Bürgermeisters. An dieser Stelle veröffentlicht DER SALZSCHREIBER daraus nur drei Zitate. (Die Veröffentlichung der gesamten Aussendung erfolgt in einem eigenen Beitrag.) Zitat 1: ,,Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,,Strukturreform‘‘ den Amtsdirektor loswerden.‘‘ Zitat 2: ,,Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters schon zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen, ist nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden.‘‘ Zitat 3: Der Bürgermeister ist gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die klobigen seitlichen Mauern der kleinen Stiege, die vom Gruber-Platz hinauf zur Ferchl-Straße führt, gehören endlich entfernt. Das rötliche Marmor-Gestein bildet materialmäßig und farblich gleichermaßen einen absoluten Fremdkörper auf dem hellen, schön renovierten Gruberplatz vor dem Stille-Nacht-Museum. Jahrelang vergammelten die mächtigen Seitenmauern (siehe FOTOS 1 und 2 oben), schon machte sich die Hoffnung auf deren Entfernung breit. Anstatt angesichts des Jubiläums 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ die Mauern-Ungetüme zu beseitigen, wurden sie saniert und auch noch mit großen Abdeckplatten versehen (siehe FOTOS 3 und 4 oben). Das Ganze ist ein ärgerlicher Horror, der längst schon die Ausmaße eines peinlichen Schildbürger-Streiches angenommen hat.

Denn die brutalen Seitenmauern sind so groß und mächtig, dass sie keinerlei Funktion besitzen. Ihre wichtigste Aufgabe wäre, als Hand-Stütze beim Benützen der Stiege zu dienen. Doch nicht einmal dazu langt es. Die protzigen Mauern sind so gewaltig geraten, dass sie für nichts mehr zu gebrauchen sind. Deshalb war die Stadt Hallein zu einem grandiosen Schildbürgerstreich gezwungen. An der Innenseite der gewaltigen Stiegen-Festungsmauern musste ein Eisengeländer montiert werden, um den Benützern der Stiege den erforderlichen Halt zu geben und um damit die Sicherheit der Stiegenbenützer sicherzustellen (auf allen Fotos oben deutlich zu sehen). Dieses Kuriosem ist so irrwitzig, dass immer wieder auswärtige Besucher des Stille-Nacht-Museums die brutale Mauer mit dem filigranen Eisengeländer fotografieren – eine sehr spezielle, jedenfalls aber höchst unerfreuliche und peinliche Art, mit der hier für die Stadt Hallein geworben wird.

Also: Die brutalen Stiegen-Seitenmauern verschandeln den ganzen Gruber-Platz. Sie haben keinerlei Sinn oder Funktion. Also gehören sie endlich entfernt. Die Stiege müsste beidseitig ein Eisengeländer erhalten. Damit wäre der Gesamteindruck wesentlich zierlicher, die Stiege wäre nicht mehr der ärgerliche und unangenehme optische Störfaktor für den gesamten Gruber-Platz. Außerdem erschlägt die Stiege mit ihren Festungsmauern optisch auch das äußerst bescheidene Schau-Grab des Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber (siehe FOTO 5 oben), welcher in der Stadtpfarrkirche nahezu 30 Jahre lang tätig war. Daher: Je früher die unseligen Stiegen-Seitenmauern beseitigt werden, umso besser. Besser für das Erscheinungsbild des Gruber-Platzes, besser für die optische Wirkung des äußerst bescheidenen Schau-Grabes unseres Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber. Das Ganze hätte eigentlich schon anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Lied Stille Nacht, im Rahmen der Renovierung des Gruber-Platzes, passieren müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Geschichte der Mode-Familien Schorn/Schauer/Weißenbacher beginnt eigentlich schon vor 23 Jahren. Zilli Schorn und ihre Schwester Petra Schauer eröffneten 1996 die Herzerlstube am Kornsteinplatz. Die Nachfrage war groß und so wurde 1999, also vor 20 Jahren, gleich das zweite Geschäft eröffnet: Das heutige Geschäft „Zilli“ am Unteren Markt. Bis 2003 führten die Schwestern die beiden Geschäfte gemeinsam, dann übernahm Petra Schauer die Herzerlstube und Zilli Schorn widmete sich dem Geschäft Zilli am Unteren Markt. Dort bietet sie Dessous, Bademode und Nachtwäsche in höchster Qualität an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch Bettwäsche, Handtüchern, Seifen und Babygewand. Doch auch Männer werden bei Zilli fündig: Unterwäsche und Bademode gibt’s dort nämlich auch für die Herrenwelt. Wichtig: Solange der Vorrat reicht, gibt es bei Zilli Schorn einen Jubiläums-Schnäppchenmarkt mit Top-Produkten zu besonders günstigen Preisen. Doch die erfreuliche Familien-Saga lässt sich noch fortsetzen: Zilli Schorns Tochter Danja leitet seit 2011 ihr Schuhgeschäft, ebenfalls am Unterem Markt und Petra Schauers Sohn Johannes Weißenbacher, bietet seit 2011 urbane Männermode in seinem Herrenmode-Fachgeschäft ,,Johannes‘‘ am Kornsteinplatz.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte Zilli Schorn herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Geschäftes. Dazu unser oben stehendes Foto, auf dem Geschäfts-Inhaberin Zilli Schorn und Bürgermeister Alexander Stangassiger auf den runden Geburtstag des Geschäftes Zilli anstoßen. Hinsichtlich des Standortes Hallein sind sich die beiden einig. Zilli Schorn betont: ,,Hallein begeistert mit kleinen Geschäften, mit Persönlichkeit, mit individuellem und menschlichem Service. So etwas gibt es fast nirgends mehr, das ist eine echte Besonderheit hier in unserer Stadt.‘‘ Dem kann Bürgermeister Stangassinger nur zustimmen: ,,Unser Hallein ist ein echtes Juwel mit vielen Alleinstellungs-Merkmalen: Wir haben eine historische Altstadt mit vielen kleinen, persönlichen Geschäften. Mir ist immer der Branchenmix wichtig gewesen und diesen gilt es noch auszuweiten. Dann werden wir in Zukunft noch mehr Menschen zu uns nach Hallein bringen.‘‘ Zilli Schorn ist für den Bürgermeister eine echte Institution in Hallein und er führt weiter aus: ,,Genau dieses individuelle Einkaufserlebnis mit guter Beratung und hoher Qualität – so wie bei Zilli Schorn – schätzen die Menschen immer mehr. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr derartige Geschäfte wieder mehr Lebendigkeit in unserer Stadt bekommen und dadurch – neben den neuen, günstigen Parkgebühren – weiter an Attraktivität gewinnen.‘‘ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Wochenende rund um den Nationalfeiertag 2019, baute die glorreiche ,,Igonta Pass‘‘ in der Alten Saline auf der Halleiner Perner-Insel Österreichs größte (!) Krampus-, Perchten- und Hexenschau auf. Man erkennt, auch im Zeitalter von Computer, Internet und Horrorfilmen, haben die höllischen Gesellen nichts von ihrer schaurigen Anziehungskraft eingebüßt. Vom Anfang bis zum Ende der Ausstellung konnten sich die Veranstalter über massiven Publikums-Andrang freuen. Am Pernerinsel-Parkplatz leuchtete beim Eingangsschranken die Ampel permanent in Rot, die Umgebung rundum war mit Autos zugeparkt. Die Ausstellung zeigte, dass die ausstellenden Gruppen Schwerarbeit geleistet hatten, um den Besuchern eine unvergessliche Attraktion zu bieten. Das strahlende Wetter, normaler Weise eine Gefahr für die Besucherfrequenz derartiger Ausstellungen, konnte dem Besucherstrom nichts anhaben. Die Anziehungskraft der schaurig-schönen Ausstellung war auch deshalb so groß, weil man sich den gehörnten Höllenfürsten ganz nach Belieben nähern konnte, ohne dafür einen Peitschenhieb zu riskieren. Den Veranstaltern ist für den verdienten Erfolg ihrer fantastischen Ausstellung jedenfalls aufrichtig zu gratulieren.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Während der Krampus-, Perchten- und Hexenschau der ,,Igonta Pass‘‘ herrschte permanenter Besucherandrang. FOTOS 2 bis 13: Aus der gezeigten Fülle der schier zahllosen Krampus-, Perchten- und Hexenmasken haben wir versucht, eine bunte Auswahl zu treffen. Auf alle Fälle kann man schon gespannt sein, welche Krampusgruppen heuer beim traditionsreichen Halleiner Krampuslauf bewundert werden können.

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Der Nationalfeiertag 2019 ging bei prachtvollem Wetter über die Bühne. Dieser Festtag Österreichs, der seit dem 26. September 1955 den Tag der Fahne ersetzt, ist auch mit dem Hissen der rotweißroten Österreich-Fahnen verbunden. Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde, Bezirksgericht, Bayrhamerplatz, Kornsteinplatz und Schöndorferplatz sowie das Gebäude von Arbeiterkammer/ÖGB zeigten schönen Fahnenschmuck. Die Bewohner der Altstadt hingegen, verzichteten bedauerlicher Weise auf jeden Fahnenschmuck. Beim Rundgang durch die Stadt war kein einziges rotweißrotes Fähnchen zu entdecken. So zeigten sich die Hausfassaden peinlicher Weise durchgehend stimmungslos, fad und leer. Vielleicht klappt es im kommenden Jahr besser, wenn die Gemeindepolitiker im Vorfeld des Nationalfeiertages 2020 – immerhin der 65. seiner Art – einen eindringlichen Appell an die Halleinerinnen und Halleiner richten, ein sichtbares Zeichen für ihr Heimatland Österreich zu setzen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Der Fahnenschmuck vor der Bezirkshauptmannschaft, vor dem Bezirksgericht und vor dem Gebäude Arbeiterkammer/ÖGB. FOTOS 4 bis 6: Auch Schöndorferplatz, Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz waren mit schönen Fahnen geschmückt. FOTOS 7 bis 10: Der Preis für die schönste und repräsentativste Beflaggung anlässlich des Nationalfeiertages geht natürlich wieder an das Halleiner Rathaus. Inmitten des prachtvollen Fassaden-Blumenschmucks wehten drei prächtige Fahnen: Die Fahne in der Mitte der Rathausfassade und etwas erhöht, trug das Staatswappen, die Fahne links zeigte das Landeswappen und die Fahne rechts war mit dem  Halleiner Stadtwappen geschmückt. Fürwahr – eine gelungene Inszenierung! Weil wir schon bei der eindrucksvollen Rathausfassade sind: Die Halleiner Hausbesitzer und Hausbewohner demonstrieren gleich auf zweifache Art ihre Sturheit, bzw. ihren Widerwillen, der Stadt Hallein ein farbenfrohes Gesicht zu geben: Erstens sträuben sich nach wie vor, dem begeisternden Beispiel des Rathauses zu folgen und auch ihre Hausfassaden am Nationalfeiertag mit schönen Fahnen  zu schmücken. Zweitens: Zweitens sträuben sie sich nach wie vor, am Nationalfeiertag für Fahnenschmuck an ihren Hausfassaden zu sorgen, so wie er mustergültig seit Jahrzehnten (!) an der Rathausfassade inszeniert wird. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die private Kinderbetreuungs-Einrichtung Mobile ist seit 16 Jahren eine wichtige Institution in Oberalm. Gegründet wurde sie 2003 als Elterninitiative. Inzwischen erweiterte die  Initiative Mobile ihr Angebot und so gibt es nun auch im Halleiner Ortsteil Rif zwei Krabbelgruppen für Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Bei Mobile wird den Kindern Geborgenheit vermittelt, und sie werden in ihrer Entwicklung gefördert“, betonte Landesrätin Andrea Klambauer bei ihrem Besuch in Rif. Und: „Mit der Erweiterung kommen wir dem Ziel einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Betreuung einen Schritt näher, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.“ Die Besonderheit im Kinderhaus Mobile bildet das familiennahe Konzept. Unter der Leitung von Gerlinde Sucher begleiten etwa in Oberalm fünf pädagogische Mitarbeiterinnen derzeit 28 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahre. Der niedrige Betreuungsschlüssel und der enge Kontakt zu den Familien ermöglichen eine bedürfnisorientierte Begleitung. „Diese Qualität werden wir auch in der neuen Einrichtung in Rif anbieten“, unterstreicht Gerlinde Sucher. „Im Mittelpunkt stehen der Kontakt zu den Familien und die pädagogische Haltung mit Begegnung auf Augenhöhe für alle Standorte. Jedes Haus wird aber auch seinen eigenen Charakter entwickeln.“ – Das oben stehende Foto entstand, als der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger dem Kinderhaus Mobile im Stadtteil Rif einen Besuch abstattete. – Vater Roland Schober und sein Sohn Xaver (vorne rechts) freuen sich über das neue Mobile-Haus in Rif gemeinsam mit (hinten von links) Corona Rettenbacher (Forum Familie Tennengau), Ulrike Kendlbacher (Leiterin Referat Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien), Mobile-Leiterin Gerlinde Sucher sowie Bürgermeister Alexander Stangassinger und Landesrätin Andrea Klambauer.

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Jahrhunderte lang wurden die Salzbestände des Halleiner Dürrnberges durch die Salzburger Erzbischöfe geplündert. Das jährliche Landesbudget der auch weltlich regierenden Fürsterzbischöfe wurde durch ihre Salz-Raubzüge in Hallein um bis zu zwei Drittel zusätzlich aufgefettet! Nur so war es möglich, die Stadt Salzburg architektonisch auf so sensationelle Weise auszugestalten. Die Stadt Hallein ging in diesen Jahrhunderten des Salz-Raubes völlig leer aus. Die Erzbischöfe bezahlten skandalöser Weise an Hallein Null Steuern aus den massiven Salz-Gewinnen, bezahlten nur Schand-Löhne im Salzbergwerk und in den Salinen und nahmen in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgend ein gefälliges Bauwerk zu errichten. Die kleine Stadt Hallein wurde von 11 Salinen permanent in Rauch und Dampf gehüllt. Wie es in Hallein aussah, berichtet Franz Schubert in einem Brief: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Kinder aus Halleins Umgebung begannen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu weinen, wenn ein Besuch in der Stadt Hallein bevorstand, so sehr fürchteten sie sich vor dieser schrecklichen Stadt.

Salzburg hingegen verzeichnete immer wieder neue Besuchsrekorde, wurde wegen seiner Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt und stöhnte immer mehr unter den Touristen-Massen, die sich durch die Stadt wälzten. Nun langte der weltgrößte Reiseverlag ,,Lonely Planet‘‘ nochmals kräftig zu: Er erklärte kurzerhand die Stadt Salzburg auch noch zum ,,Besten Reiseziel der Welt‘‘ und sorgte in der ohnehin überlaufenen Stadt Salzburg vorerst eher für Bestürzung und Ratlosigkeit. Schließlich rang man sich in der Weltkulturerbe-Stadt trotz des ungeliebten ,,Overtourism‘‘, eher gequält dazu durch, doch noch ein wenig stolz auf die Ernennung zur weltbesten Top-Destination zu sein. Solche Probleme sollte man haben…

Es ist also höchste Zeit, dass sich die uneinsichtigen Salzburger gefälligst einmal darauf besinnen, woher eigentlich die enormen Geldsummen kamen, welche die Schönheit der Stadt Salzburg überhaupt erst ermöglichten. Schon 15 Kilometer salzachaufwärts würden sie fündig – in Hallein. Es ist zumindest erstaunlich, dass die Salzburger Politik den Kontakt zu Hallein scheut wie der Teufel das Weihwasser, dass die Salzburger Politik so tut, als ob Hallein überhaupt nicht existieren würde. Jeder Salzburger Bürgermeister hütete sich bislang voll Arroganz davor, das heiße Thema des jahrhundertelangen Salz-Raubzuges in Hallein zugunsten der Landeshauptstadt in irgend einer Form anzusprechen. Und kein Halleiner Bürgermeister wagte sich daran, das überfällige Thema mit seinem Salzburger Amtskollegen zu erörtern. Dabei gibt es, 30 Jahre nach Ende der Salzproduktion in Hallein, einen brennend aktuellen Anlass, um dieses Gespräch endlich in Gang zu bringen.

Das letzte Zeugnis der historischen – für die Stadt Salzburg so unvorstellbar wertvollen – Salzproduktion in Hallein, die Salzsiedepfanne in der Alten Saline auf der Pernerinsel, steht in einem einsturzgefährdeten Gebäude. Nur ein Wald von Holzstützen im Parterre und im 1. Stock, verhinderte bislang die Katastrophe. Diese Siedepfanne ist das letzte Erinnerungs-Symbol an den unfassbaren Geldsegen, der sich aufgrund der Plünderung der Halleiner Salzbestände durch die Salzburger Fürsterzbischöfe jahrhundertelang über die Stadt Salzburg ergoss. Diese Siedepfanne müsste eigentlich noch heute von einer dankbaren Stadt Salzburg vergoldet werden. So weit wird es wohl nicht kommen, aber die Stadt Hallein kann bei der Stadt Salzburg mit bestem Gewissen eine finanzielle Hilfeleistung für die Sanierung des einsturzgefährdeten Siedepfannen-Gebäudes einfordern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
,,Salzburg zum besten Reiseziel der Welt gekürt‘‘, lautete die triumphierende Titelseiten-Schlagzeile der SN-Lokalbeilage vom 23. 10. 2019. Auf Seite 2 wurde gründlich nachgelegt mit der Schlagzeile ,,Salzburg stellt weltweit alle Städte in den Schatten.‘‘ Natürlich fehlte jeder Hinweis auf die einstigen Salz-Raubzüge, die das Wunder Stadt Salzburg erst ermöglichten. FOTO 2: Die Stadt Salzburg, wie wir sie alle kennen und lieben, konnte nur durch die fürsterzbischöflichen Salz-Plünderungen in Hallein zu solch prachtvollem Aussehen gelangen. FOTO 3: Ohne Salz aus Hallein hätte die Stadt Salzburg ein deutlich weniger attraktives Aussehen erhalten. – (Odo Stierschneider. FOTO 1: OST, FOTO 2: TVB Salzburg, FOTO 3: Das vom ,,Salzschreiber‘‘ überarbeitete Foto 2.)

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Wieder kommt aus der HAK Hallein eine großartige Erfolgsmeldung. Die HAK Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019 durch Bundesministerin Iris Rauskala und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union in Wien zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde nun in Wien mit der besonderen Auszeichnung „Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments“ geehrt. Damit ist die HAK Hallein eine zertifizierte ,,Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (die Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen.


STATEMENTS VON MINISTERIN IRIS RAUSKALA
UND EU-PARLAMENTS-VIZEPRÄSIDENT OTHMAR KARAS

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassadeur der Botschafter-Schulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. EP-Vizepräsident Othmar Karas sieht in den jungen Botschafterinnen und Botschaftern ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘


STATEMENTS VON HAK-DIREKTOR WERNER HUBER
UND EU-KOORDINATORIN ELKE AUSTERHUBER AN DER HAK

,,Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschafts-Partnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen‘‘, erläutert HAK-Direktor Werner Huber. ,,Durch die enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern‘‘, ergänzt EU-Koordinatorin Elke Austerhuber. ,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Strassburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. – Das oben stehende Foto zeigt von links Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, Dir. Werner Huber und Othmar Karas (EU-Parlament). – (Text und Foto: HAK Hallein)

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Bei der Eröffnung der neuen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone (der SALZSCHREIBER berichtete), war Bürgermeister Alexander Stangassinger verhindert. Der Halleiner Stadtchef holte seine Gratulation zur Eröffnung der Palmers-Filiale jedoch nach. Er gratulierte dem Ehepaar Ganzer als Palmers-Franchisenehmer und betonte dazu: „Qualität und Vielfalt sind für Hallein wichtig – die Familie Ganzer steht seit 39 Jahren für diese Qualität und diese Vielfalt und ich bin froh, dass ein bodenständiges Unternehmen die Palmers-Filiale übernommen hat. Der Branchenmix muss erhalten bleiben und wir bemühen uns, dass wir als attraktive Altstadt diesen Branchenmix auch erweitern, denn es stehen noch immer zu viele Geschäfte leer. Ich bin überzeugt, dass wir mit neuen Fördermodellen zu mehr Geschäften, mehr Vielfalt und mehr Attraktivität kommen.“ Auch die neue Parkgebühren-Regelung helfe, die Stadt attraktiver zu gestalten und somit auch der Wirtschaft, ist sich der Bürgermeister sicher: „Die neuen Parkgebühren sind in Wahrheit eine Wirtschafts-Förderung der Stadt. Denn ein derart günstiges Parkmodell lockt Besucher an, wodurch mehr Kaufkraft in der Stadt entsteht, was sowohl den Bewohnern, den Kaufleuten, dem Tourismusverband als auch der Stadt Hallein zugutekommt.“

 

95 Quadratmeter Verkaufsfläche, eine moderne Geschäfts-Einrichtung und ein mächtiges Eingangsportal sind die Merkmale der neuen und eindrucksvollen Palmers-Filiale in Hallein. Die architektonische Arbeit und die Leitung der Bauarbeiten gehen auf Felix Ganzer zurück. Kalk, Holz, Stein wurden verwendet, um möglichst natürliche Materialien einzusetzen. Doch wie kam es für den seit 39 Jahren in Hallein ansässigen Mode-Spezialisten Ganzer, den Palmers Store zu übernehmen? „Ein Zufall“, wie Peter Ganzer erklärt, „wir haben erfahren, dass Palmers einen neuen Franchisepartner in Hallein sucht.  Da wir einen passendes Geschäftslokal anbieten konnten und über ausreichende Branchen-Erfahrung verfügen, waren wir uns schnell einig.“ Für Ehefrau Irmgard Ganzer ist der Weiterbestand der Palmers-Filiale wichtig für Hallein: „Viele Frauen und Männer wollen nicht in ein Einkaufszentrum fahren, weil sie Socken oder Unterwäsche brauchen, sondern schätzen es, ein entsprechend attraktives Angebot in Hallein zu finden.  Für uns war es auch wichtig, dass Hallein weiterhin ein Palmers Standort bleibt. Deshalb haben wir uns so schnell dazu entschlossen.“ – Das oben stehende Foto zeigt Peter und Irmgard Ganzer mit dem Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger, der auch eine kleine Willkommensgabe überreicht hatte. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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2017 plante die Halleiner Arbeitsinitiative HAI noch den Ausbau bzw. die Aufstockung des ehemaligen Rhode-Objektes in Hallein-Neualm. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Der Mietvertrag wurde nicht mehr verlängert und das Objekt verkauft. Im zeitgemäßen Gewerbe- und Industriepark des Dietfried Kurz, Geschäftsführer von 4plus Management, wurde die HAI schließlich fündig. Dietfried Kurz hatte vor fünf Jahren Teile der einstigen Papierfabrik, östlich entlang der Salzachtalstraße angekauft und sorgte für eine Wiederbelebung der leerstehenden Hallen durch interessierte Betriebe. Die letzte verfügbare Halle wurde, mit Unterstützung von AMS und LAND SALZBURG, auf die Anforderungen der HAI zugeschnitten und zum neuen HAI-Standort. Nach der Übersiedlung wurde am 1. Juli 2019 der Secondhand-Shop ,,fair kauf‘‘ am Standort Salzachtalstraße 45 eröffnet. Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und ihr Team freuen sich jedenfalls sehr über die neuen Räumlichkeiten und auch darüber, dass die Kunden und Kundinnen den neuen Standort so gut angenommen haben. Die offizielle Eröffnungsfeier, verbunden mit einem Tag der Offenen Tür bei der Halleiner Arbeitsinitiative HAI, fand am 15. Oktober 2019 statt. Dazu hatten sich auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, AMS-Landesgeschäftsführerin Jaqueline Beyer sowie Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn eingefunden.
 

Seit über 30 Jahren bietet die Halleiner Arbeitsinitiative HAI befristete Jobs für Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind und wird dadurch zum Sprungbrett in ein Arbeitsverhältnis. Im Rahmen der Eröffnungsfeier berichteten einige Mitarbeiter/innen von ihren Erfahrungen. Zitat 1: ,,Ich bin viel selbstbewusster geworden und gehe offener in die Welt!‘‘ Zitat 2: ,,Vor meiner Beschäftigung bei der HAI habe ich viele Bewerbungen geschrieben, hier habe ich eine Chance bekommen!‘‘ Zitat 3: ,,In der HAI fühle ich mich zum ersten Mal voll akzeptiert und aufgenommen – ich bin so dankbar für diese Chance!‘‘ Dass Arbeitslosigkeit alle treffen kann, betonte auch der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger: „Mir ist die HAI ein wichtiges Anliegen, weil ich immer wieder Menschen treffe, die es aufgrund verschiedener Umstände nicht in die erste Arbeitsstelle schaffen und die HAI erfüllt hier eine wichtige Funktion – in einer Gesellschaft in der die Menschen immer mehr unter Druck geraten.“     

 

Die Finanzpartner AMS und LAND SALZBURG unterstützten die HAI bei den Investitions-Kosten am neuen Standort. AMS-Geschäftsführerin  Jaqueline Beyer über die Notwendigkeit der Arbeitsinitiative HAI: ,,Die Halleiner Arbeitsinitiative ist seit ihrer Gründung im Jahr 1986 ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik im Bundesland Salzburg und ein wichtiger Partner des AMS bei der Integration arbeitsloser Personen in die erste Arbeitsstelle. Durch die Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten ist ein weiterer wichtiger Professionalisierungs-Schritt gelungen, der eine Fortsetzung der guten Arbeitsmarkt-Ergebnisse der letzten Jahre erwarten lässt.‘‘ Die AMS-Geschäftsführerin unterstrich auch die erfreuliche Vermittlungs-Quote von 61 Prozent im letzten Jahr.

,,Menschen, die Unterstützung beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben brauchen, finden diese in sozialökonomischen Betrieben wie HAI. Die Halleiner Arbeitsinitiative ist mit ihrer Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Soziallandschaft von Salzburg. Ich möchte mich bei HAI für ihren Einsatz bedanken. Seit über drei Jahrzehnten begleitet  die Arbeitsinitiative Hallein Menschen hin zu einem Arbeitsplatz‘‘, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Sozialreferent Heinrich Schellhorn, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HAI weiterhin so gutes Gelingen am neuen Standort wünschte und auch, dass dieser Standort für die Tennengauer Bevölkerung zu einem Fixpunkt wird. –– HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr weiß aus Erfahrung: ,,Von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen, fehlt nicht nur der Job, sondern auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Meist leiden soziale Kontakte und die Gesundheit darunter. Ein Arbeitsverhältnis hilft, die Lebens-Verhältnisse zu stabilisieren: wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich.‘‘ –– Das erste der oben stehenden Fotos, die bei der Eröffnungsfeier entstanden, zeigt von links Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn, AMS-Geschäftsführerin Jaqueline Beyer, HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und Bürgermeister Alexander Stangassiger. –– (Text und Fotos: HAI).

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Am 17. Oktober 2019 fanden die TES Awards im Rahmen der Europäischen Woche der Berufsbildung in Helsinki / FIN statt. Dabei wurden die Besten der allgemein- und berufsbildenden Schulen aus 22 Ländern Europas für ihre nachhaltige Umsetzung von Entrepreneurship Education Programmen ausgezeichnet – darunter auch die HAK Hallein als Vertreter Österreichs! Besonders hob die Jury das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der European Entrepreneurship Education hervor. Bei zahlreichen EU-Projekten nahm dabei die Tennengauer Wirtschaftsschule stets die Vorreiterrolle ein und ermöglichte spannende Praxisprojekte zwischen Schulen, Universitäten und Betrieben in zahlreichen europäischen Ländern.

ANERKENNUNG FÜR DIE ERSTMALIG
GEGRÜNDETE EUROPEAN JUNIOR COMPANY

Besonders würdigte die Jury die erstmalig in Europa gegründete European Junior Company. ,,Dabei gründeten die Schüler der HAK Hallein gemeinsam mit Jugendlichen aus Schweden, Italien, Litauen und Spanien gemeinsam ein europäisches Unternehmen. Damit dieses internationale Joint-Venture gelang, bedurfte es vieler Koordinationsarbeiten, der Entwicklung neuer Unterrichts-Materialien sowie großen Engagements, bis sich der unternehmerische Erfolg einstellte‘‘, erläutert Elke Austerhuber (HAK Hallein), die auch in Finnland für ihr persönliches Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet wurde und betont: ,,Es ist schön zu sehen, welch enormes unternehmerisches Potential Jugendliche haben und faszinierend, sie bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Vision zu begleiten.‘‘


HAK HALLEIN IST ZU VERSCHIEDENEN
EUROPAWEITEN KONFERENZEN EINGELADEN

Dieser Award ist für die HAK Hallein neben dem Erasmus+ Award im letzten Jahr eine weitere bedeutsame europäische Auszeichnung. „Gerade solche europäischen Kooperationen sind es, die sich nachhaltig auf eine moderne Bildungspolitik der Zukunft in einem vernetzten Europa auswirken.“, betonte auch Joao Santos seitens der EU-Kommission bei der Preisverleihung. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass auch die HAK Hallein als ,,Botschafterschule bzw. Best-Practice-Schule zur Förderung des Unternehmergeists‘‘ bereits zu verschiedenen europaweiten Konferenzen eingeladen ist. Dabei werden die vielseitigen Konzepte, die schulintern entwickelt wurden und inzwischen an verschiedenen Schulstandorten europaweit implementiert wurden, weiter multiplizieren und zu mehr „Entrepreneurial Spirit“ motivieren“, führt Elke Austerhuber weiter aus.

 

DIE NÄCHSTE AUSZEICHNUNG FÜR DIE
HAK HALLEIN STEHT IM NOVEMBER 2019 BEVOR

Auch die nationale Jury, die sich aus den Vertretern der Wirtschaftskammer Österreich, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zusammensetzte, zeigte sich sehr beeindruckt. ,,Die europaweite Förderung von Entrepreneurship Education ist auf die Initiativen engagierter Schulen zurückzuführen, die jede Chance nützen, um ihren Schülern zu helfen, sich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Schüler und Schülerinnen, die an solchen Bildungsprogrammen teilnehmen, fördern ihre Kreativität, verbessern ihr Selbstbewusstsein und ihren Einfallsreichtum. Mit dieser Auszeichnung möchten wir ihre hervorragende Arbeit anerkennen und ihnen für ihre Visionen und Hingabe danken‘‘, so Caroline Jenner, CEO JA Europe. ,,Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Damit wird das jahrelange Engagement der unternehmerischen Ausbildung an unserer Schule von höchster Ebene, seitens der Europäischen Kommission, gewürdigt‘‘, unterstreicht Direktor Werner Huber die große Bedeutung dieses Preises abschließend. – Für die HAK Hallein steht der nächste erfreuliche Termin bereits fest: Am 13. November 2019 wird die HAK Hallein in Wien auch auf nationaler Ebene mit dem Auszeichnung ,,Entrepreneurship Education für schulische Innovationen Advanced Level‘‘ in Wien ausgezeichnet!


INFORMATIONEN ZUR
EUROPÄISCHEN WOCHE DER BERUFSBILDUNG

Abschließend noch Informationen zur Europäischen Woche der Berufsbildung: Sie stellt eine Initiative der Europäischen Kommission dar und soll die Exzellenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (BAW) hervorheben und ihre Attraktivität steigern. Mit der Woche möchte man verdeutlichen, dass die Berufsbildung eine ebenso gute Wahl für eine qualitativ hochwertige Karriere sein kann und den Jugendlichen sowie Erwachsenen helfen, ihr volles Potential zu entfalten. Events und Aktivitäten in ganz Europa – lokale, regionale und nationale – zeigen die zahlreichen Möglichkeiten der Berufsbildung für Jugendliche, Erwachsene und Unternehmen auf. Das Motto der Initiative ist „Entdecke dein Talent!“ und sollte auf das Talent jeder Einzelperson hinweisen sowie darauf, dass die Berufsbildung die Vermittlung notwendiger praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen bietet, um in der Berufswelt sowie in der gesamten Gesellschaft erfolgreich zu sein. Das diesjährige Thema lautet „Berufsbildung für alle – Kompetenzen fürs Leben“ wobei die inklusiven und lebenslangen Aspekte der Berufsbildung im Mittelpunkt stehen.

https://ec.europa.eu/social/vocational-skills-week/ – (MMag. Elke Austerhuber, MSc.)

 

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Elke Austerhuber von der HAK Hallein, konnte die Auszeichnung ,,European Entrepreneurial School’’ in Helsinki während der Europäischen Woche der Berufsbildung von Joao Santos (EU-Kommission) und Caroline Jenner (JA Europe) entgegennehmen. – (Fotos: JA Europe).

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Die längsten Gebäude-Fassaden in Hallein weist die Alte Saline auf der Pernerinsel auf, obwohl nur noch etwa 50 Prozent ihrer einstigen Baumasse vorhanden sind. Nun wird die zur Altstadt hin gerichtete Salinen-Fassade erfreulicher Weise einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sie wurde bereits zur Gänze eingerüstet. Damit erhält dieser Bereich gemeinsam mit dem neu errichteten Salinensteg ein makelloses und gepflegtes Aussehen. Diese wichtige Fassaden-Sanierung wirft natürlich die Frage auf, wie es hinter einem Teil dieser ausgedehnten Fassade überhaupt weitergehen soll. Denn dort findet man im 1. Stock, Europas letzte historische Salzsole-Siedepfanne. In dieser wurde einst die Salzsole vom Dürrnberg erhitzt und verdampft, so dass man vom Boden der Sudpfanne das Salz herausziehen konnte. Es wurde unmittelbar neben der Sudpfanne auf einer großen erhitzten Eisenfläche getrocknet. Heute ist dieser Gebäudeteil einsturzgefährdet!  Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stock verhindert seit Jahren den drohenden Gebäude-Einsturz! Ein europaweit beispielloser Tatbestand, unfassbar angesichts der Tatsache, dass das Halleiner Salzwesen 800 Jahre lang dazu diente, um der Stadt Salzburg ihre städtebauliche Schönheit einschließlich der Festung Hohensalzburg zu verleihen. Die Stadt Salzburg hätte bezüglich dieses Themenbereiches, in Hallein längst schon in Erscheinung treten müssen.

 

DIE STADT SALZBURG WURDE NUR DURCH EINEN
JAHRHUNDERTE DAUERNDEN SALZ-RAUB IN HALLEIN
STRAHLENDES ,,KULTURERBE DER MENSCHHEIT‘‘

In Hallein nahmen die regierenden Salzburger Erzbischöfe keinen einzigen Ziegel in die Hand, um auch hier irgend ein markantes Bauwerk zu errichten. Per Erlass verfügten die kirchlichen Landesherren, dass sie für ihren Jahrhunderte langen Salz-Raub auf dem Dürrnberg, keine Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Dafür bezahlten die Salzbischöfe im Salzbergwerk und in den Salinen nur Schandlöhne. Entsetzt berichteten die damaligen Besucher Halleins, wie aggressiv sie von Frauen und Kindern angebettelt wurden. Franz Schubert schildete in einem Brief an seinen Bruder eindringlich und brutal den Unterschied zwischen den Städten Hallein und Salzburg: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Dramatischer lässt sich nicht mehr darlegen, wie sehr die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein profitierte, während Hallein 600 Jahre lang völlig leer ausging! Daher: Nicht die Stadt Hallein, sondern die Stadt Salzburg, weltweit berühmt für ihre Schönheit, die sie dem Jahrhunderte währenden Salz-Raub in Hallein verdankt – sie müsste in erster Linie größtes Interesse daran haben, dass jener Salinen-Gebäudeteil, in dem sich die letzte historische Sudpfanne befindet, renoviert und vor dem Einsturz bewahrt wird.

 

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Unsere FOTOS 1 bis 5 zeigen die eingerüstete West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel. Auf dem 1. FOTO ist die gesamte eingerüstete Fassade vom Bereich des Salinensteges flussabwärts bis zum Pernerinsel-Parkplatz zu sehen. Die FOTOS 2 bis 5 zeigen in umgekehrter Richtung die Salinen-Fassade abschnittsweise vom Pernerinsel-Parkplatz flussaufwärts bis zum Bereich des Salinensteges. Die FOTOS 6 bis 11 liefern einen dramatischen Einblick in die entsetzliche, für die Öffentlichkeit gesperrte Welt, unterhalb der letzten historischen Sudpfanne. Hier befinden sich die gemauerten Brennöfen, welche einst die darüber befindliche Sole-Siedepfanne erhitzten. Überall finden sich die zahlreichen Holzstützen, die bisher den Einsturz des Gebäudes verhinderten. Das letzte Foto entstand im 1. Stock des Gebäudes und zeigt die historische Salz-Siedepfanne. Im Hintergrund bräunlich die Siedepfanne, davor schwarzblau die Eisenfläche, auf der das Salz aus der Siedepfanne getrocknet wurde. Auch hier sind die zahlreichen Holzstützen zu sehen. Die Stadt Salzburg hätte die moralische, vor allem aber die finanzielle Verpflichtung, die längst überfällige Instandsetzung des Gebäudes mit der letzten historischen Salz-Siedepfanne maßgeblich zu unterstützen. Schließlich befinden sich in dem Gebäude die letzten Zeugnisse der Halleiner Salzepoche, die der Stadt Hallein überhaupt nichts brachte, dafür aber die Stadt Salzburg, in vergleichsweise unfassbarem Ausmaß, bereicherte. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Das historische Schloss Wiespach bietet, als herausragender kultureller Brennpunkt, eine landesweit angesehene Kunst-Galerie. Hier wird auch wertvolle Kunstförderung betrieben und es gibt hier einen einzigartigen Rahmen für Veranstaltungen, Meetings und Hochzeiten. Nun wird diese anspruchsvolle Palette im Schloss Wiespach nochmals erweitert – durch das Café PurPur. Dieses verwöhnt seit 17. Oktober 2019, im vermutlich reizvollsten Raum der ganzen Stadt Hallein, einem stimmungsvollen, historischen Gewölberaum mit markanten Säulen, seine Gäste. (Dazu unsere oben stehenden Fotos). Sandra Neureiter und Romana Schieferer bilden die sympathischen Feen im neuen Café PurPur und sind engagiert um die Zufriedenheit ihrer Gäste bemüht, egal ob beim Frühstück, einem Snack zwischendurch oder bei Kaffee und Kuchen nach einer Veranstaltung. Die Gäste im Café PurPur haben auch die Möglichkeit, die jeweils aktuell im Schloss Wiespach gezeigten Kunst-Ausstellungen zu besuchen. Geöffnet ist das Café Purpur im Schloss Wiespach Donnerstag von 8,30 bis 13,30 Uhr, Freitag von 8,30 bis 17 Uhr und Samstag von 8,30 bis 13,30 Uhr. Tisch-Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0660 / 1144 506 entgegen genommen. Ab Spätherbst ist die Reservierung auch per Mail möglich: www.schloss-wiespach.at/schloss/cafe

 

Bei der Eröffnung waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger, Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher anwesend. Bürgermeister Stangassinger zeigte sich vom neuen Café begeistert: ,,Die Galerie Schloss Wiespach zeichnet sich durch eine ganz spezielle Ausstrahlung aus. Dass hier jetzt auch Kaffee, Getränke, Frühstück und Snacks in besonderer Qualität serviert werden, freut mich, denn damit werden das Schloss Wiespach, dessen Umgebung und somit auch unsere Stadt, aufgewertet. Ich wünsche den beiden Café-Betreiberinnen alles Gute und hoffe, dass sowohl die Kunst als auch die Kulinarik immer mehr Gäste anlocken werden.‘‘ Die offizielle Eröffnung wurde von Bürgermeister Alexander Stangassiger und den beiden Lokal-Betreiberinnen Sandra Neureiter und Romana Schieferer vollzogen. Die beiden PurPur-Ladies sind mit ihrem ,,Kuchlwerk OG‘‘ Catering-Service schon seit Mai 2019 für das Hauscatering im Schloss Wiespach zuständig und begleiten die verschiedenen Veranstaltungen des Hauses mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Hinsichtlich der Lieferanten für das Café Purpur zeigte man sich besonders  wählerisch und so kommen die Besucherinnen und Besucher des Café PurPur in den Genuss ausgesuchter Spezialitäten. Zum Beispiel: Die Heumilch-Käseprodukte aus der traditionsreichen Dorfkäserei Pötzelsberger. Die Fleischwaren vom Familienbetrieb Fleischerei Gumpold Gallus, bereits in 3. Generation in Kuchl. Die Hühnereier vom Oberhofbauer in Kuchl, dessen glückliche Hühner sich in einem großen Freilaufgelände wohlfühlen. Der Prosecco Le Zitelle di Ron kommt von der Familie Mion, mit dieser wurde der ideale Prosecco-Lieferant gefunden. Und der Kaffee stammt aus der ,,Herr Werner Rösterei‘‘. Ihr Inhaber ist Kaffee-Röster aus Leidenschaft. Er bringt aus den geschmackvollsten Ecken der Welt die besten Bohnen mit und röstet diese schonend mit viel Liebe: Für´s Genießen im Café PurPur. Abschließend noch ein Blick auf die Getränkekarte: Kaffee, Heiße Schokolade, Kinder-Kakao, Bio-Tee, Prosecco und antialkoholische Getränke. Somit ist das Café PurPur ein neuer, erlesener Bestandteil der Halleiner Gastronomie.

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FOTOS 1 bis 4:
Der SALZSCHREIBER fotografierte noch vor der offiziellen Eröffnung im neuen Café PurPur, welches sich im Erdgeschoß des Schlosses Wiespach befindet. Das mit sichtbarer Hingabe geschaffene Ambiente im überaus reizvollen Gewölberaum mit seinen Säulen, wird sicher seine spezielle Anziehungskraft für alle, die eine besondere Atmosphäre zu schätzen wissen, nicht verfehlen. FOTO 5: Die beiden strahlenden PurPur-Ladies Romana Schieferer (links) und Sandra Neureiter (2. von rechts) eröffneten mit Bürgermeister Alexander Stangassiger und Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock das neue Café. Wer weiß, vielleicht wird es einmal in Schloss-Café PurPur umbenannt? – (Odo Stierschneider und Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Der neue Obmann des Reinhalteverbandes Tennengau Nord, Bürgermeister Helmut Klose aus Puch und dessen Stellvertreter, Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, informierten sich über Tätigkeiten und Aufgaben sowie über die technische Ausrüstung des Reinhalteverbandes. Anschließend erfolgte eine  Besichtigung der Anlagen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord wurde 1974 von 7 Gemeinden gegründet. Die damalige Hauptaufgabe bildete die Beseitigung und Reinigung von Abwässern, sowie die Errichtung und Betreuung der erforderlichen Anlagen. Aktuell zählt der Verband 35 Abwasser-Pumpwerke, 10.500 Schächte, 310 Kilometer Kanal-Leitungen und etwa 11.000 Hausanschlüsse. Derzeit besteht der Verband aus den 9 Mitglieds-Gemeinden Adnet, Anif, Ebenau, Grödig, Hallein, Krispl, Oberalm, Puch und Bad Vigaun.

 

Im Jahr 2000 wurde auch der komplette Betrieb der Wasser-Versorgung der Stadtgemeinde Hallein mit 3 Brunnen, 4 Hochbehältern und 104 Kilometern Wasser-Leitungsnetz, an den Verband übergeben. 2010 wurde mit der Planung der Hochwasser-Schutzanlagen für die Altstadt von Hallein begonnen. Der Betrieb und die Instandhaltung dieser weiteren 6 Pumpwerke einschließlich der Notstrom-Versorgung, wurde 2014 ebenfalls an den Verband übertragen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord ist somit ein umfangreicher Dienstleistungs-Betrieb für seine Mitglieds-Gemeinden. Bürgermeister Helmut Klose und Bürgermeister Alexander Stangassinger, überzeugten sich hiervon in der Zentrale des Verbandes in Anif, wo eine moderne, nach dem Stand der Technik gebaute Leitstelle, jede Störung im System erkennt, womit die 31 Mitarbeiter sofort die erforderlichen Maßnahmen einleiten können.

 

Für das erst kürzlich ausgebaute Abwasser-Pumpwerk in Adnet, wurde die Leistung für die Erfordernisse der Zukunft angepasst und die Bürgermeister lobten den hohen Sicherheitsstandard. Beim Hochwasser-Pumpwerk im Stadtpark Hallein wurde das stationäre Notstrom-Aggregat mit einer Leistung von 490 kVA, dies entspricht einer Versorgungs-Leistung für rund 120 Haushalte, besichtigt. Diese Notstrom-Versorgung wurde so ausgelegt, dass im Notfall auch das in der Nachbarschaft gelegene Senioren-Wohnheim versorgt werden könnte. Abschließend zeigten sich beide Bürgermeister sichtlich zufrieden, dass der Abwasser-Betrieb, die Wasser-Versorgung und der Hochwasser-Schutz beim Reinhalteverband Tennengau Nord in besten und verantwortungsvollen Händen liegt und das engagierte Team mit seinen 31 bemühten Mitarbeitern unverzichtbare Arbeit für die Mitglieds-Gemeinden leistet.
Dazu meinte ein humorbegabtes Belegschafts-Mitglied: ,,Wir sorgen dafür, dass unser Wasser nicht Baden geht!‘‘

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FOTO 1:
Die Zentrale des Reinhalteverbandes in Anif mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Breinlinger, Bereichsleiter Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose und Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Alexander Stangassinger. FOTO 2: Von links: Bürgermeister Helmut Klose, Bereichsleiter Wolfgang Haslauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Pumpwerk in Adnet. FOTO 3: Das Notstrom-Aggregat des Hochwasser-Pumpwerkes neben dem Halleiner Stadtpark. Von links die beiden Bürgermeister Alexander Stangassinger und Helmut Klose. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Die hervorragend geführte Stadtbücherei Hallein, erfreut zahlreiche Halleinerinnen und Halleiner mit Literatur aus allen Bereichen und dient als beliebte Servicestelle für Jung und Alt. Über 20.000 Romane, Kinder-, Jugend- und Sach-Bücher aus allen Bereichen und Wissens-Gebieten sowie DVDs und Zeitschriften stehen den Halleinerinnen und Halleinern auf 360 Quadratmetern zur Verfügung. Da sich die dynamische Welt der Bücher rasant weiterentwickelt, muss die Bücherei immer wieder diverse Werke aussortieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Michaela Hasenauer, engagierte Leiterin der stadteigenen Bücher-Servicestelle, ist laufend darum bemüht, dass neue Werke den Einzug in ihr Bücherei-Reich finden. Die aussortierten Bücher sollen nun bei einem großen Bücher-Flohmarkt der Stadtbücherei vom 18. bis 31. Oktober 2019 ihren Weg zur interessierten Bevölkerung der Stadt Hallein finden.

Dabei werden zahlreiche unterschiedliche Werke zu günstigen Preisen angeboten. Vorbeischauen lohnt sich! Für Bürgermeister Alexander Stangassinger zählt die Bücher-Servicestelle zu einer der wichtigsten Einrichtungen der Stadt Hallein: ,,Bildung ist ein wichtiges Thema und lesen gehört einfach dazu. In der heutigen Zeit wird vieles schon digital erledigt, aber ein Buch in der Hand zu halten und zu lesen – das ist für mich das bessere, intensivere Gefühl. Die Stadtbücherei bietet nicht nur Lesestoff für alle Interessen, sondern ist auch Rückzugsort und Ruheort für die Bevölkerung. Ich schätze das Angebot und die Arbeit hier ganz besonders und der Zustrom aus der Bevölkerung bestätigt, dass die Bücherei ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt ist.‘‘ Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, freut sich schon auf viele Interessenten beim Bücher-Flohmarkt: ,,In den letzten Jahren war der Zuspruch beim Bücher-Flohmarkt immer groß. Die Bücher, die wir anbieten, sind auch nicht unbedingt alt oder beschädigt. Wir müssen aber Platz schaffen für aktuellere Werke. Deshalb verkaufen wir die Bücher zu günstigen Preisen, damit sie nicht im Lager verstauben oder gar entsorgt werden müssen.‘‘


Die Stadtbücherei am Schöndorferplatz 6, mit ihren gemütlichen Leseplätzen, der großzügig gestalteten Kinderbücherei, dem stark erweiterten Sachbuch-Bereich und einem ausgewählten Bestand an Filmen, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr; Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr; Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr; Freitag 10.00 – 14.30 Uhr. Die Stadtbücherei ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 06245-84979. –  Auf dem oben stehenden Foto halten Michaela Hasenauer (links), Barbara Stadlmann und Bürgermeister Stangassinger die neuesten Werke der Stadtbücherei in Händen und freuen sich auf zahlreiche Bücher-Freunde beim Flohmarkt vom 18. bis 31. Oktober 2019, damit noch mehr Platz für neue Bücher geschaffen wird. – (Presse-Mitteilung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Seit DER SALZSCHREIBER über das Blauglocken-Baumwunder vor der ehemaligen (und jetzt brachliegenden) Bezirkshauptmannschaft Hallein berichtete, ist schon einiges passiert in der Stadt. Sie müssen also deshalb hier, im Anschluss an diesen Artikel, 15 Beiträge weit hinunterscrollen, dann stehen Sie am Ausgangspunkt einer völlig unverständlichen Tragödie. Den prächtigen und wackeren Blauglocken-Baum mit seinen riesigen Blättern, der sich neben der einstigen  Bezirksbehörde den engen Spalt zwischen Trottoir-Randstein und Fahrbahn-Asphalt ausgesucht hatte, – ihn gibt es nicht mehr. Man kann nur schockiert über so viel Rücksichtslosigkeit, Stumpfsinn, Geistlosigkeit und Brutalität sein, die zur Vernichtung des noch kleinen, aber bereits beeindruckenden Blauglocken-Baumes geführt haben. Doch haben wir Erbarmen: Das herrliche Pflanzenwunder störte wahrscheinlich den unheimlich ausgeprägten Ordnungssinn des oder der Täter. Zwischen dem so schön ungepflegten  Gehsteig- und Fahrbahn-Asphalt war das herrliche Grün des nun Gefällten natürlich ein extremer optischer Störfaktor. Der oder die Täter dürften jedoch kurz nach ihrer Wahnsinntat erblindet sein. Denn an weiteren grün gefärbten Störfaktoren rund um den einstigen Standplatz des sinnlos vernichteten Blauglocken-Baumes, die schon längst hätten entfernt werden müssen, herrscht wahrlich kein Mangel. Es lässt sich erahnen, wann die grünen Truppen zum Angriff auf das leblose Gebäude der einstigen Bezirksbehörde schreiten und dieses völlig überwuchert haben.

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FOTOS 1 und 2:
Solche Pflanzenwunder haben natürlich in Hallein keine Chance. In jeder anderen Stadt hätte man sich gefreut und bemüht, dem großblättrigen Kleinen das Überleben zu sichern. FOTOS 3 bis 5: Das Unfassbare: Der unglaubliche Schandakt ist vollbracht, nur noch kurze Stammteile mit den Schnittflächen sind sichtbar. Eine Schande für Hallein! Man erkennt, dass die dünnen Stämme des Wackeren sogar in der Lage waren, den umgebenden Asphalt zu sprengen. FOTOS 6 bis 10: Die rücksichtslosen und brutalen Täter sind, seit sie den Blauglocken-Baum niedermachten, offenbar erblindet. Sonst hätten sie schon längst den wilden Grünwuchs, nur wenige Meter vom Standort des vernichteten Blauglocken-Baumes entfernt, sehen und beseitigen müssen. Solch ungehemmtes Grün-Wachstum findet sich nirgendwo sonst auf den Gehsteigen inmitten einer Stadt und stellt natürlich eine peinliche Schande für Hallein dar. Was sich die Besucher der Stadt Hallein, die mit der Bahn ankommen, hier wohl denken werden? FOTO 11: Mit der sinnlosen Vernichtung des Blauglocken-Baumes, wurde im Halleiner Bahnhofsviertel das Entstehen eines fantastischen Naturwunders verhindert. Wie das letzte Foto oben zeigt, ist man anderswo doch wesentlich klüger und erfolgreicher vorgegangen. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es noch dauert, bis die Baummörder sich dazu bequemen, endlich die grüne Wildnis beim Standort ihres Opfers zu beseitigen. Dazu kursiert mittlerweile in der SALZSCHREIBER-Redaktion das schlimme Horror-Gerücht, dass die blindwütigen Täter eigentlich den Wildwuchs auf dem Asphalt und nicht den Baumglocken-Baum hätten beseitigen sollen… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Halleiner Fußgängerzone blüht auf. Die jahrelangen düsteren Zeiten nach der Schließung des einstigen Glaswaren-Fachgeschäftes Hickade inmitten der Halleiner Fußgängerzone sind vorbei. Unternehmer Peter Ganzer, in Hallein vielfältig engagiert in mehreren Modegeschäften, im Tourismusverband Hallein und im Rahmen des Vereines der Halleiner Kaufmanns- und Kauffrauenschaft, hatte das Geschäftslokal übernommen, doch neue Mieter ließen vorerst auf sich warten. Nachdem nun die Palmers-Filiale in der Thunstraße geschlossen wurde, trat Peter Ganzer als neuer Franchisenehmer auf und eröffnete in seinen Räumlichkeiten in der Fußgängerzone – nach umfassender Innen- und Außenrenovierung – die neue Palmers-Filiale in Hallein. Erfreulich, dass damit die angesehene Firma Palmers für Hallein erhalten werden konnte. Geschäfts-Fassade, Auslage, Eingang und Innenräume vermitteln städtische Eleganz und stellen eine enorm wichtige Initiative für das Image der Einkaufsstadt Hallein dar.

Die Firma Palmers, in Hallein seit Jahrzehnten mit einer Filiale präsent, tritt auf ihrer Homepage mit folgendem Grundsatz-Statement in Erscheinung: ,,Wir sind eine der Traditionsmarken Österreichs mit einer großen Geschichte. Heute verstehen wir uns als ein 105-jähriges Startup. Denn wir stehen am Start einer neuen Ära. Warum? Die Zeiten haben sich zum Besseren verändert. Die Tage von „Sex Sells“ und Unterwäschewerbung für Ehemänner sind vorbei. Wir leben in einer Welt, in der wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir leben in einer Welt, in der jede Figur als Bikinifigur gilt. Eine Welt, in der Frauen Frauen lieben. Eine Welt, in der die Wahl keine Qual ist und Models Ecken und Kanten haben. Und Kurven. Eine Welt, in der Männer und Marken Haltung zeigen müssen. Das ist die neue Welt von Palmers.‘‘ Der SALZSCHREIBER wünscht Peter Ganzer mit der schönen, neuen Palmers-Filiale in Hallein, alles Gute für eine erfolgreiche Entwicklung. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Der ,,Molnar-Platz‘‘ in der Halleiner Altstadt müsste eigentlich in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt werden. Höchst erfreulich, wie intensiv sich hier, sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen bunter Blumenschmuck zeigt. In Blumenbehältern, an Hauseingängen, entlang von Hausfassaden und auf der Blumeninsel rund um den historischen Marmorbrunnen in der Mitte des Platzes, entfaltet sich eine großartige Blumenpracht. Die Halleiner Hausbesitzer scheuen Blumen vor den Fenstern wie die Pest, nur den (viel zu wenigen) Aller-Mutigsten und Aller-Tapfersten gelingt es, ihre Hausfassaden vorbildlich mit buntem Blumenschmuck zu verschönern. Natürlich findet sich auch am Blumen-Molnar-Platz eine blumengeschmückte Hausfassade, eine echte Attraktion unter den leeren und kahlen Hausfassaden der Halleiner Altstadt. Als der Fotograf des SALZSCHREIBER am Molnar-Platz seine Kamera auf die zahlreichen Blumenmotive richtete, da wurde er von einer Hausbewohnerin im südlichen Bereich des Molnar-Platzes eingeladen, einen Blick hinter ein verschlossenes, natürlich mit Blumen geschmücktes, Eingangstor zu werfen. Die Überraschung war perfekt. Es tat sich ein kleiner, stimmungsvoller Innenhof auf, in dem ein herrliches, völlig unerwartetes Pflanzen-Paradies den Beschauer begeistert. Und ganz nebenbei, hier findet sich wohl Halleins größte Hauswand, die vollständig und dicht mit Grün bewachsen ist – schon für sich eine spezielle Attraktion. – Wenn in Hallein vom Blumenschmuck der Hausfassaden die Rede ist, dann muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass das Rathaus am Schöndorfer-Platz seit Jahren vorbildlichen Blumenschmuck an seiner großen Fassade zeigt. Seit Jahren? Seit Jahrzehnten! Und nahezu alle Hausbesitzer gehen an der blumengeschmückten Rathausfassade ungerührt vorbei, ohne diese als Anregung zu empfinden. Seit Jahren schon. Wir korrigieren: Seit Jahrzehnten schon!

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FOTO 1:
Natürlich gibt es auf dem Molnar-Platz auch den in Hallein so extrem seltenen Hausfassaden-Blumenschmuck. FOTOS 2 und 3: Schöne Blumentröge verschönern den öffentlichen Raum des Molnar-Platzes. FOTOS 4 bis 6: Üppige Blütenpracht entlang von Hausfassaden. FOTO 7: Schöne Blumenbehälter vor einem Eingangstor. FOTO 8: Prächtiges Blumen-Arrangement vor einem weiteren Eingangstor am Molnar-Platz. FOTOS 9 bis 13: Eines der Eingangstore am Molnar-Platz öffnete sich für den SALZSCHREIBER, dahinter tat sich eine beeindruckende Pflanzen-Wunderwelt auf. Auf dem Foto 13 ist links oben nur ein kleiner Teil der wahrscheinlich größten Hauswand in Hallein zu sehen, die völlig unter grünem Pflanzenschmuck verborgen ist. FOTOS 14 bis 18: Rund um den historischen Stadtbrunnen in der Mitte des Molnar-Platzes, herrscht ein begeisterndes Blumen- und Blüten-Paradies. Also: Ab sofort wird der Molnar-Platz in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt! – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Drei Halleiner Volksschulen luden Clown Hugo ein, um die Kinder für das Thema  Fair Trade zu sensibilisieren. Mit Erfolg. Die 45-minütige Show von Fair-Trade-Clown Thomas Wackerlig hatte es in sich. Humor und Klamauk, verknüpfte der Komiker gekonnt mit der Botschaft einer besseren Welt mit Fair-Trade-Produkten. Der Clown brachte auch eine Weltkugel mit, als Symbol dafür, dass die Menschen nur eine einzige Erde zur Verfügung haben und dass auch bereits alle Kinder mit dieser achtsam umgehen müssen. Obst und Gemüse sollten so gut wie möglich unter fairen Bedingungen geerntet werden. Die Bauern und Bäuerinnen in den Ländern, in denen Kaffee, Kakao, Bananen oder Orangen angebaut werden, wollen ja schließlich auch gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen – so die Botschaft in den vergangenen Tagen in den Halleiner Volksschulen Burgfried, Rif-Rehhof und Stadt. Die Kinder lauschten dem Clown, antworteten gut vorbereitet auf seine Fragen und arbeiteten engagiert mit – vom Lachen über die Slapstick-Einlagen ganz zu schweigen. Und am Ende? Am Ende steht die Botschaft, dass hunderte Produkte mit dem FairTrade-Zeichen nicht nur vorzüglich schmecken, sondern gleichzeitig Lebensfreude bringen – und die Kinder haben diese wichtige Botschaft verstanden.


Dass Clown Hugo ausgerechnet in Hallein auftritt ist kein Zufall. Seit 2013 ist Hallein Fair-Trade-Gemeinde. Dies ist einer Initiative des mittlerweile verstorbenen Vizebürgermeisters Walter Reschreiter zu verdanken. Bei der Vorstellung in der Volksschule Stadt, waren auch Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP) zu Gast. Rosa Bock betonte: ,,Es ist gut, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh für das Thema Fair Trade  sensibilisiert werden. Sie greifen die Botschaft auf und tragen das Fair-Trade-Credo auch in die Familien. Jeder Schritt in diese Richtung und jedes gekaufte Fair-Trade-Produkt mehr ist gut für die Zukunft unserer Erde – wir haben ja nur diesen Planeten und auf den müssen wir alle aufpassen!‘‘ Vizebürgermeister Florian Scheicher unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Fair Trade: ,,Die Stadt Hallein steht voll und ganz hinter Fair Trade. Diese Initiative ist wichtig und es gilt, das allgemeine Bewusstsein in diese Richtung erkennbar zu schärfen.  Wir bekennen uns als Stadtgemeinde weiterhin zu unserem Status als Fair-Trade-Gemeinde und werden auch in Zukunft immer wieder entsprechende Projekte realisieren. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei sind, dass sie die Botschaft verstehen und diese auch nach draußen tragen können.‘‘ – Auf dem 1. Foto oben Fair-Trade-Clown Hugo mit Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Vizebürgermeister Florian Scheicher und mit seinen jungen Zuhörern, die im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft unsere Welt in Händen halten. Das 2. Foto zeigt Fair-Trade-Clown Hugo und sein begeistertes Schüler-Publikum. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ wurde 1983 in Bad Dürrnberg gegründet. In den 36 Jahren seines Bestehens, konnte der Club in Hallein und im Tennengau in zahllosen Notfällen helfen und dringend benötigte finanzielle Unterstützungen leisten. Im Mittelpunkt seiner Hilfeleistungen stehen bedürftige Familien, in denen Kinder und Jugendliche dringend Unterstützung benötigen. Nun lädt der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ am Samstag, 12. Oktober 2019, um 19:30 Uhr, alle Freunde schwungvoller und stimmungsvoller Musik, zu einem Charity-Abend mit Tanz und Musik aus den 70er und 80er Jahren, in den Neuwirt am Dorfplatz von Bad Vigaun ein. Die ,,Thursday Band‘‘ mit Bandleader Gerhard Kuppelwieser, stellt sich dankenswerter Weise unentgeltlich in Dienst der guten Sache. Als besondere Attraktion dieses Abends gilt schon jetzt die Amerikanische Versteigerung, bei der ganz Spezielles ersteigert werden kann, etwa ein Wochenende mit einem Porsche oder 2 Karten von Red Bull für ein Bundesliga-Heimspiel nach Wahl, gültig bis 31. 5. 2020. Der Reingewinn dieses Abends kommt den Hilfsprojekten des Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ zugute. Der Lions Club ,,Salina Tennengau‘‘ freut sich schon darauf, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen bunten und abwechslungsreichen Abend verbringen zu können. – (Odo Stierschneider, Foto: Repro vom Veranstaltungsplakat).

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Nach der Neu-Errichtung des Pfannhauser-Steges, nach Reparatur-Arbeiten an der Kotbachbrücke in Bad Dürrnberg, nach Reparatur-Arbeiten an der Torbrücke am Beginn der Dürrnbergstraße, ist nun die größte und wichtigste aller Brücken in Hallein, die Stadtbrücke, an der Reihe. Gearbeitet wird an der Nordseite jener Brückenhälfte, die von der Stadt bis zur Abzweigung zur Pernerinsel reicht. Die dadurch bedingte Änderung der Verkehrsführung betrifft vor allem jene Autofahrer, die von Salzburg kommend, über die Pernerinsel Richtung Süden weiter fahren wollen. Für sie ist die Pernerinsel-Durchfahrt nicht möglich, auf Höhe des Billa-Einkaufsmarktes ist Schluss. Deshalb wird der von Salzburg kommende Verkehrsstrom durch die Altstadt bis zur Stadtbrücke geleitet. Die Brücke kann problemlos befahren werden. Auch von allen, die aus der Tiefgarage kommen. Nur die Abzweigung in der Mitte der Brücke nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Besser haben es alle Autolenker, die aus Richtung Bahn-Überführung kommen. Sie können wie gewohnt die Pernerinsel Richtung Nord passieren, nur die Geradeaus-Fahrt auf der Mitte der Stadtbrücke zur Tiefgarage ist durch die Baustelle nicht möglich. Wer zur Tiefgarage möchte, muss derzeit die Weiterfahrt über Pernerinsel und dann zurück durch die Altstadt in Kauf nehmen.

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FOTOS 1 und 2;
Die Brücken-Baustelle in ihrer gesamten Ausdehnung und als Nahaufnahme, auf der die Arbeits-Plattform unter der Brücke erkennbar ist. FOTOS 3 und 4: Die Baustelle auf Höhe der Stadtbrücke. FOTOS 5 und 6: Die Fahrt Richtung Nord ist entlang der Baustelle über die Pernerinsel problemlos möglich. Durchaus erfreulich: es gibt keine Ampelregelung, es herrscht freie Fahrt. FOTOS 7, 8 und 9: Die Autolenker, die aus der Altstadt heraus auf die Stadtbrücke fahren, können diese in ihrer ganzen Länge, geradeaus fahrend, passieren. Aber die Abzweigung in der Brückenmitte nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Abbiege-Verbotstafeln zu beiden Seiten der Fahrbahn machen dies deutlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Am 29. September 2019 feierte der Ast-Club Hallein im Ruperti-Gwölb in Kaltenhausen sein stolzes 125-jähriges Bestehen. Im Gründungsjahr 1894 dieses ,,Vereins-Bollwerkes‘‘, wie Bürgermeister Alexander Stangassinger den Ast-Club bezeichnet, zählte Hallein etwa 6500 Einwohner, verfügte also lediglich über ein Drittel der heutigen Einwohnerzahl. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Mitglied des Ast-Clubs, stellte in seinem Vorwort für die repräsentative Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs unter anderem fest: ,,Was im Jahr 1894 mit einer geselligen Tischrunde im Herzen der Halleiner Altstadt begann, hat sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution im Halleiner Vereinsleben entwickelt. 125 Jahre Ast-Club bedeuten 125 Jahre gelebte Männer-Freundschaft und einen unverzichtbaren Beitrag zum wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt. Für mich ist es eine große Ehre und ich bin sehr stolz darauf, seit vielen Jahren dem Ast-Club anzugehören. Es ist immer wieder eine Freude, mit den Mitgliedern des Ast-Clubs in einen angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treten, interessante Gespräche zu führen oder in fröhlicher Runde die verschiedensten Anlässe zu feiern. Ich gratuliere dem Ast-Club Hallein unter Präsident Dr. Arno Gattinger ganz herzlich zum 125-jährigen Jubiläum und wünsche dem Ast-Club, dass die Freundschaft und das Engagement auch in den kommenden Jahrzehnten so stark ausgeprägt sind, so wie bisher in Vergangenheit und Gegenwart.‘‘

DAS GRÜNDUNGSJAHR 1894 DES AST-CLUBS
WAR VON GROSSER DYNAMIK GEPRÄGT

Der Halleiner Stadthistoriker Prof. Wintersteller verfasste in der Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs einen Beitrag über das Gründungsjahr des Ast-Clubs 1894. Der SALZSCHREIBER zitiert daraus markante Passagen: ,,Das Jahr 1894 fiel in die Amtszeit des Bürgermeisters Josef Schöndorfer (1892–1899), der mit großer Energie den Weg Halleins in die moderne Zeit beschritt. Als erklärter Freund der Industrie setzte er sich, gegen den Widerstand anderer, für die Errichtung der Zellulosefabrik ein. 1893 begann die Firma mit der Produktion und wurde in kürzester Zeit ein Leitbetrieb im Herzogtum Salzburg. Im Hinblick auf die zukünftigen Möglichkeiten Halleins, das Stadtgebiet zu erweitern und Zentralort des Tennengaus zu werden, war 1894 ein Schicksalsjahr. So bemühte sich Hallein intensiv um die Eingemeindung der beiden damals selbständigen Gemeinden Burgfried und Taxach. Deren Widerstand führte schließlich zu einem zwangsweisen Zusammenschluss mit Hallein durch den Salzburger Landtag im Jänner 1895. Im November 1894 berichtete Bürgermeister Schöndorfer dem Gemeinde-Ausschuss, dass im Tennengau eine Bezirkshauptmannschaft eingerichtet werden sollte – und zwar in Golling. Hallein intervenierte energisch und erfolgreich in Wien, so dass 1896 tatsächlich die Bezirksbehörde in Hallein einzog. Bürgermeister Schöndorfer hatte am Mühlbach in Oberalm / Hammer ein Elektrizitätswerk eingerichtet und wollte Ende 1894 die Durchführung der elektrischen Straßen-Beleuchtung gegen Ausgabe von Aktien zu finanzieren. In der Bevölkerung gab es dafür jedoch kaum Interesse, so dass der tatkräftige Bürgermeister die Elektrifizierung der Halleiner Straßen-Beleuchtung in Eigenregie übernahm. – Wenn man sich die Dynamik des Jahres 1864 vor Augen hält, dann wird verständlich, dass sich die bürgerlichen Kreise in Hallein gerne zusammenfanden und in gemütlicher Atmosphäre die politischen Ereignisse und Entscheidungen besprachen. So ist es verständlich, dass gerade 1894 der bedeutende Bürgerklub Ast-Club entstand.‘‘

 

EIN AST-STÜCK ALS WICHTIGES KENNZEICHEN
DER MITGLIEDSCHAFT IM HALLEINER AST-CLUB

Die Gründung des ,,Ast-Club‘‘ ist auf zwanglose Zusammenkünfte der befreundeten Ehepaare Moldan, Brandl, Holztrattner und Hemm, meist im Gasthaus ,,Zur Sonne‘‘ des Josef Brandl zurückzuführen. Zu diesen stadtbekannten Persönlichkeiten gesellten sich oft Freunde und Bekannte in gemütlicher Runde. Irgendwann entstand schließlich die Idee, einen Club zu gründen. Der Ast-Club wurde, im Gegensatz zur Situation bei seiner Gründung, im Laufe der Jahre zu einem reinen Männer-Club, dem auch immer wieder die Bürgermeister der Stadt Hallein angehörten. Stellt man einem Vorstands-Mitglied die Frage, wieso es in den Reihen der Club-Mitglieder nicht schon längst 50 Prozent Frauen gibt, so wird man mit der einfachen Antwort darauf hingewiesen, dass sich bislang noch kein weibliches Wesen für eine Aufnahme in den Club interessiert habe. Also Halleinerinnen – heraus mit Euch und hinein in den Ast-Club! Wie der Name Ast-Club schon besagt, sind alle Clubmitglieder Inhaber eines kleinen Ast-Stückes, das sie als Zeichen der Club-Zughörigkeit, stets bei sich tragen müssen. Kommt es etwa auf dem Flughafen New York zur Begegnung zweier Ast-Mitglieder und einer von ihnen kann seinen Ast nicht vorweisen, dann ist die Einladung zu Wein oder Schnitzel fällig. Einen Ast bei sich zu tragen, war schon bei den einstigen Schiffs-Schoppern, die undichte Stellen an den Salzschiffen abdichteten, üblich. Einen Ast, egal in welcher Größe, mit den eingeprägten Ast-Club-Initialen AC als Freundschafts-Zeichen, im neu gegründeten Ast-Club einzuführen und stets bei sich zu tragen, war jedenfalls eine glänzende Idee. Als der SALZSCHREIBER-Fotograf bei der Jubiläumsfeier im Kaltenhausener Ruperti-Gwölb den prominentesten Gast dieses Abends, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, hinterhältig ersuchte, ihn mit seinem Ast fotografieren zu dürfen, da wurde er in seinen geheimen, dunklen und finsteren Hoffnungen enttäuscht: Denn Christian Stöckl griff lässig in die Hosentasche und hielt seinen Ast freundlich vor das Objektiv des Fotoapparates. Als Landeshauptmann-Stellvertreter ist Christian Stöckl das politisch höchststehende Mitglied in der 125-jährigen Geschichte des Ast-Clubs.

 

DER JUBILÄUMS-FESTAKT NAHM
EINEN BEEINDRUCKENDEN VERLAUF

Der Festakt des 125-jährigen Ast-Club-Bestandsjubiläums am 29. September 2019 gestaltete sich zu einem triumphalen Ereignis. Alleine die Wahl des großräumigen Ruperti-Gwölb signalisierte stolzes Selbstbewusstsein des Ast-Clubs: Wer kann schon mit seinen Mitgliedern die mächtige Säulenhalle füllen? Nach einer Darbietung der sieben Mitglieder umfassenden Musikantengruppe, wandten sich Club-Präsident Arno Gasteiger, Vizepräsident Swidbert Seywald und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit herzlichen, rückblickenden und optimistischen, vorausblickenden Worten an die zahlreichen Anwesenden. Die Jubiläumsfeier bildete auch den schönen Anlass, um eine herausragende Halleiner Persönlichkeit in den glorreichen Kreis der Ast-Club-Mitglieder aufzunehmen: Bürgermeister Alexander Stangassinger, der gemeinsam mit seiner fantastischen Gattin zur großartigen Jubiläumsfeier des Ast-Clubs erschienen war. Seit seinem Bestehen residiert der Ast-Club in den schönen Gasthöfen von Hallein. Die Jahres-Hauptversammlung findet stets am Faschings-Sonntag in der ,,Herberge‘‘ statt. Erst vier Herbergen gab es im Bestehen des Ast-Clubs: Herberge 1 und Gründungslokal: Gasthaus zur Sonne. Herberge 2: Gasthaus ,,Grüblbräu (Gasthaus ,,Auböck). Herberge 3: Großgasthof Scheicher. Derzeitige Herberge 4: Gasthof ,,Hager‘‘. An jedem Sonntag eines Monats finden die Ast-Sitzungen in einem anderen Gasthaus statt, es gab auch schon Ausrückungen zu einem Gasthof in Berchtesgaden. Das Präsidium des 125 Jahre lang jung und dynamisch gebliebenen Ast-Clubs, umfasst im Jubiläumsjahr 2019 folgende Persönlichkeiten: Präsident Dr. Arno Gattinger, Vizepräsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Schriftführer Ing. Eberhard Illmer, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Archivar Wilfried Westerholt, Ast-Kontrolle Martin Grießbeck und Reinhardt Raup, Großsprecher Alfred Zenger, Großsprecher-Stv. Thomas Neureiter.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Titelseite der repräsentativen Jubiläums-Publikation des Ast-Clubs, die sogar mit festem Bucheinband ausgestattet wurde. FOTO 2: Die Jubiläumsfeier des Ast-Clubs wurde von schwungvollen Musik-Darbietungen umrahmt. FOTO 3: Blick in das mächtige Ruperti-Gwölb während der Jubiläumsfeier. FOTO 4: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und der Präsident des Ast-Clubs Dr. Arno Gattinger. FOTO 5: Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher. FOTO 6: Ein fantastischer, erhellender Anblick in der normalerweise eher männlich-maskulin abgedunkelten Welt des glorreichen Ast-Clubs: Gattin Claudia des Halleiner Bürgermeisters. FOTO 7: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl präsentiert dem SALZSCHREIBER-Fotografen seinen Ast, das unverzichtbare Zeichen der Mitgliedschaft zum Halleiner Ast-Club. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Bundeshandelsakademie Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019, durch Bundesministerin Iris Rauskala und den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde am 30. September 2019 mit der besonderen Auszeichnung „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ geehrt.

 

BUNDESMINISTERIN RAUSKALA:

,,EIN LEBENDIGER TEIL EUROPAS!‘‘

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der SchülerInnen und Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassador der Botschafterschulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas sieht in den BotschafterInnen ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘ HAK-Direktor Werner Huber erläutert: „Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschaftspartnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen“. EU-Koordinatorin Elke Austerhuber ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit den verschiedensten EU-Institutionen profitieren beide Seiten: Unsere SchülerInnen erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung, internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern“.

HAK HALLEIN IST NUN ZERTIFIZIERTE

BOTSCHAFTERSCHULE DES EU-PARLAMENTS

,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere SchülerInnen mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Straßburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. Die Bundeshandelsakademie Hallein gilt nun als zertifizierte ,,Botschafterschule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen. – Auf unserem Foto oben von links: Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, HAK-Direktor Werner Huber, und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas. – (Text und Foto: HAK Hallein).

ANMERKUNG DES SALZSCHREIBER
Zu dieser großartigen und beeindruckenden Erfolgsmeldung aus der HAK Hallein, ist den Lehrkräften mit Dir. Werner Huber und EU-Koordinatorin Elke Austerhuber sowie den SchülerInnen herzlichst zu gratulieren. Internationaler Erfolg und Ansehen der HAK Hallein bleiben nicht nur auf die Schule beschränkt, sie heben vielmehr auf wertvollste Art das Image der Stadt Hallein. So gratuliert der SALZSCHREIBER auch Bürgermeister Anzengruber dazu, dass in seiner Stadt eine derart erfolgreiche Handelsakademie ihre Tätigkeit entfaltet. – OST.

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Ergänzend zur Berichterstattung über die Wahlergebnisse der Nationalratswahl 2019 aus Stadt und Bezirk Hallein, (zum Bericht hier im Ressort AKTUELLES ein wenig zurückscrollen), veröffentlichen wir an dieser Stelle auch noch die  Ergebnisse aus den einzelnen Halleiner Wahlsprengeln. Diese sind für die Halleinerinnen und Halleiner natürlich von besonderem Interesse. Die Stadtgemeinde Hallein veröffentlicht diese Ergebnisse jeweils vorbildlich auf ihrer Startseite. Oben abgebildet, haben wir die Ergebnis-Tabellen sowohl von der Nationalratswahl am 29. September 2019, als auch von der Nationalratswahl am 15. 10. 2017, als Vergleichsmöglichkeit, übernommen. Aus Platzgründen haben wir in beiden Tabellen auf die Ergebnisse jener unbedeutenden Wahlwerber verzichtet, die durchwegs nur einstellige Ergebnisse erzielen konnten. In der Tabelle 2017 sind dies KPÖ, GILT und WEISS, in der Tabelle 2019 haben wir KPÖ und WANDEL gestrichen. Das schöne Wetter am zurückliegenden Wahl-Sonntag forderte seine Opfer unter den Wählern. Waren in Hallein 2017 noch 9.508 Personen zur Wahl gegangen, reduzierte sich diese Zahl 2019 um mehr als 1000 Wählerinnen und Wähler auf
8.417 Personen. Dafür konnten die Ungültig-Wähler eine Steigerung ihrer Gesinnungs-Genossen von 107 (2017) auf 129 (2019) verbuchen. Frage: Von welcher Art sind jene Personen, die sich bei Schönwetter in die Wahlzelle drängen, um ungültig zu wählen? – Dazu abschließend noch zwei, von den zuständigen Stellen streng geheim gehaltene Prognosen für das politische Hallein. Erstens: Steigt die Zahl der Ungültig-Wähler weiterhin jährlich um etwa 10, (2017: 107, 2019: 128), dann wählen in Hallein die bis dahin etwa 15.000 Wähler (derzeit etwa 9.000), ab dem Jahr 3520 alle nur noch ungültig! Zweitens: 2017 betrug die Wahlbeteiligung 87,8 %, 2019 waren es nur noch 80,7 %. Setzt sich dieser Trend fort, so geht in Hallein etwa ab dem Jahr 2040 am Wahltag keiner mehr hin…
(Odo Stierschneider. Tabellen: Stadtgemeinde Hallein)

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Der Kuscheltrend von SPÖ, FPÖ und ÖVP in Hallein ist beendet. Deren Wahl-Ergebnisse unterschieden sich bei der Nationalratswahl 2017 mit 27.9 %, 27.8 % und 27.5 % um höchstens 0.4 % voneinander. Der bundesweite Trend zur ÖVP bei der Nationalratswahl am 29. September 2019, blieb auch in Hallein ungebrochen. Mit 3.046 Stimmen (36.5 %), liegt die Siegerpartei ÖVP mit 999 Stimmen vor der zweitplatzierten SPÖ (2.047, 24.5 %). Damit konnte die ÖVP sogar die heiße 3.000-Stimmen-Grenze überschreiten. Die SPÖ musste einen Verlust von 577 Stimmen hinnehmen. An 3. Stelle liegt in Hallein die FPÖ (1.267), die einen herben Verlust von 1.348 Stimmen zu verkraften hat – sie wurde damit praktisch halbiert. An glorreicher 4. Stelle landeten die Grünen, die ihre Stimmen von 411 (2017) mit einem Zuwachs von 658 auf 1.069 Stimmen mehr als verdoppeln konnten. Auch die NEOS legten im Vergleich zu 2017 (570 Stimmen) zu und konnten sich bei der aktuellen Nationalratswahl über 635 Stimmen freuen. Der Kuriosität halber erwähnen wir auch die KPÖ. Allgemein als vom Aussterben bedroht angesehen, verbesserte sie sich landesweit in zahlreichen Gemeinden. Für Hallein bedeutet dies einen Anstieg von 69 Stimmen (2017) auf 78 Stimmen (2019), also ein Plus von 9 Stimmen oder 0.2 %. Mit 0.9 % Stimmenanteil, hat die KPÖ somit die Traummarke von 1 % Stimmenanteil in Hallein nur noch knapp verfehlt.

Noch einige bemerkenswerte Ergebnisse aus dem Tennengau: Den Siegeszug der ÖVP bei dieser Nationalratswahl führte, wie gewohnt, die Tennengauer ÖVP-Trutzburg St. Koloman mit beeindruckenden 68.1 % an: Zweidrittel-Mehrheit! Im Tennengau gab es neben Hallein, auch in vier Gemeinden für die ÖVP Ergebnisse über der 1.000er-Marke: Abtenau 1.870, Adnet 1.073, Kuchl 1.854 und Puch 1.039. Keine andere Partei erreichte in den Tennengauer Landgemeinden irgendwo die 1.000er-Marke. In Abtenau vervielfachten sich die Grünen von 1.4 % auf 6,1 %. In Krispl wurde die glorreiche KPÖ glatt halbiert: Von 2 Stimmen 2017 auf 1 Stimme 2019 – das einzige Wahlergebnis im Tennengau mit der gezählten, überprüften und kontrollieren Ziffer 1. Dafür legte die KPÖ am stärksten in Abtenau zu: von 2 auf sagenhafte 5 Stimmen! Unter den insgesamt 208 Tennengauer Wahl-Einzelergebnissen des Jahres 2017 und den 208 Einzelergebnissen aus dem Jahr 2019, waren die meisten unterschiedlich, manche kamen einander auch ziemlich nahe. Aber nur in einem einzigen Fall herrschte totale Stimmen-Gleichheit im Tennengau. Und schon wieder die KPÖ:  2017 und 2019 räumte sie bei den Nationalratswahlen in Golling jeweils 14 Stimmen ab. In Hallein steht seit dem Frühjahr 2019 ein SPÖ-Bürgermeister an der Spitze des Stadtparlaments. Obwohl die ÖVP jetzt mit 1.000 minus 1 Stimme die SPÖ überrundete? Das sind eben die Feinheiten des politischen Alltags: Bei der nächsten Bürgermeister-Wahl können die Dinge wieder auf den Kopf gestellt werden… – Unsere beiden Fotos zeigen den Alt-Bundeskanzler und künftigen Bundeskanzler Österreichs Sebastian Kurz. Auf dem zweiten Foto ist er mit seiner Freundin Susanne Thier auf dem Weg ins Wahllokal zu sehen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Münchner Merkur).

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Die Akademie Hallein vertiefte das Jahresthema der Schmiede19 ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘:  Im Rahmen der zweiten Inselgespräche trafen sich auf Einladung der beiden Schmiede-Heroen Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer (Fotos oben), sieben erfolgreiche Rednerinnen und Redner aus 5 Nationen und unterschiedlichsten Genres in der Alten Saline auf der Pernerinsel, um ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ sowohl miteinander, als auch mit dem Publikum auszutauschen. Die Kernfragen, welche die Moderatoren Wassibauer und Förg voranstellten, lauteten bei den Inselgesprächen 2019: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Der Bürgermeister von Hallein, Alexander Stangassinger, hielt in seiner Begrüßung fest, dass es im Kern darum gehe, nichts unversucht zu lassen. Das gelte auch für die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg: Unermüdlich werde daran gearbeitet, um die Stadt zu einem besseren Ort für die Menschen zu entwickeln. Moderator Förg stellte sich in der Einführung die Fragen: ,,Warum sind einige erfolgreich, andere nicht? Welche Rolle spielt Glück?‘‘ Er kam zu dem Schluss: „Der Drang zum Besseren ist die Suche nach dem Besonderen“ und zitierte Franz Kardinal König: „Ich habe mir gedacht, ich darf nicht hadern und fragen, warum ist mir das passiert? Sondern, wozu ist mir das passiert?“

 

Der erste Redner, Star-Violinist Yuri Revich, machte auf dem Weg nach Athen auf der Schmiede19 Zwischenstation. Yuri Revich ist ehemaliges Wunderkind und mittlerweile Star der Musikbranche, ausgezeichnet mit dem ECHO KLASSIK und dem ICMA (International Classical Music Awards) und Sprössling einer alten russischen Geiger-Dynastie. Er steht auf der Bühne seit er fünf ist, mit elf spielte er Paganini-Konzerte. Aktuell konzertiert er auf einer Golden Period Stradivari „Princess Aurora“, zur Verfügung gestellt von der Goh Foundation, die mit etwa 8 Millionen Euro bewertet wird. Auf dieser Geige spielte er auch für das Publikum der Inselgespräche exklusiv den 3. Satz „Sturm“, aus dem Vivaldis „Vier Jahreszeiten, Sommer“. 2015 rief der Star-Violonist mit knapp 22 Jahren die Konzertreihe „Friday Nights with Yuri Revich“ in Wien ins Leben, bei der es um die Vernetzung junger Künstler auf nationaler und internationaler Ebene geht. Auch Benefiz-Veranstaltungen für hilfsbedürftige Menschen und Personengruppen stehen auf dem Programm. Die Konzerte, die jungen Künstlerinnen verschiedener Genres eine Bühne bieten, verbinden klassische Musik mit Bildender und Angewandter Kunst, Theater, Tanz, aber auch mit Mode. Unterstützt werden die ,,Friday Nights‘‘ durch renommierte Persönlichkeiten der Kulturszene wie Christiane und Maresa Hörbiger, Angelika Kirchschlager, Ute Lemper, Sumi Jo sowie der Kunsthalle Wien, dem Konzerthaus und Theater an der Wien – um nur einige zu nennen. Revichs Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“: Er vergleicht seine Projekte nur untereinander, aber niemals mit denen anderer. Gefragt, wieviel er täglich übe, um sich zu verbessern schmunzelt er: ,,Zwischen 0 und 9 Stunden. Diesbezüglich lügen so gut wie alle Musiker.‘‘ Sein Traum: ,,Alles was ich gerade mache weiterhin machen, aber in einem größeren Rahmen und auch in anderen Ländern.‘‘ Denn: ,,Bigger is better.‘‘ Und er stellt in Aussicht, dass die ,,Friday Nights‘‘ vielleicht 2020 im Rahmen der Inselgespräche nach Hallein kommen! 

 

Der nächste Beitrag kam von Chun Shao, Medien-Künstlerin, die traditionelle Kulturgüter ihrer Heimat China mit zeitgenössischer Kunst verbindet. Ihr besonderes Interesse gehört E-Textilien für Kunst und Design sowie der Verbindung von Technologie und Kunst. Als Beispiel für ihre Arbeit stellte sie ihr Projekt „Her Finger“ vor: Im ersten Schritt stellt sie Silikongewebe aus Organza, flüssigem Silikon und Farbpartikeln her. Im zweiten Schritt wird das Gewebe mit der Hand zu kleinen Objekten vernäht. Die Rillen und Rüschen, die das Gewebe bildet werden im dritten Schritt durch Gleichstrom-Motoren in „organähnliche Teile“ verwandelt, die sich bewegen. Und ihre Gedanken zu ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘? Chun Shao möchte ,,die Idee, besser zu werden, einfach vergessen.‘‘ Das Tun müsse im Zentrum stehen, es gehe darum, einzigartig zu sein und den eigenen Weg gehen. 

 

Robert Praxmarer, mit der Schmiede vernetzt seit 2004, Zukunftsforscher im Bereich ,,Mixed Realities‘‘ und Gründer von Polycular, präsentierte seinen durchaus nicht linearen Werdegang: Aufgewachsen am Bauernhof der Großeltern, hatte er viele Freiheiten und konnte so auch vieles ausprobieren. Mit dem ,,Unternehmertum‘‘ kam er früh in Berührung, als er die Pfadfinder-Lose der Schwester kopierte und an die Nachbarn verkaufte – um mit den Einnahmen einen Computer zu finanzieren. Seine Mutter fand diese Idee jedoch nicht so charmant – das Geld ging retour an die Nachbarn. Mit zehn Jahren kam dann endlich der erste Computer, ein Amstrad. Keine Spiele dabei, aber ein Handbuch zur Programmierung. Die Folge der jahrelangen eigenen Programmierung von Computerspielen war das Hacken des Schulnetzwerks in der vierten Klasse Gymnasium. Die Konsequenz war zunächst Androhung von Rausschmiss, dann aber folgte doch der Wechsel in die Begabtenklasse. Die Studienzeit verbrachte Praxmarer statt im Hörsaal an der Universität, im Future Lab des Ars Electronica Centers in Linz, „weil ich ja schon alles wusste.“ Dann wollte er „andere Menschen besser machen“ und unterrichtete an der FH Salzburg. Alles erreicht? Nein, denn Praxmarer entscheidet sich nun für die Selbständigkeit und gründet gemeinsam mit Thomas Layer Wagner „Polycular“ in Hallein. Das Unternehmen beschäftigt sich damit, wie Wissen vermittelt werden kann, damit Lernen besser funktioniert – Stichwort: Bildung 4.0. Polycular stellt ,,Escape Rooms” her, einsetzbar für Kinder aber auch für Manager und beschäftigt sich mit Augmented Reality. Auch interaktive Computerspiele gehören zum Portfolio des Unternehmens. In „Fallen Angels“, einem Lieblingsprojekt von Praxmarer, malträtiert der Spieler die Populisten dieser Welt, indem er sie durch einen Flipperautomaten schickt. Besonders stolz ist Praxmarer auf seinen Mitarbeiter Abdullah aus Syrien. Dieser arbeitet inzwischen als PR Manager für Polycular und programmiert nebenbei sein eigenes Computerspiel über die Flucht aus Syrien. Was heißt für Praxmarer „Besser!‘‘ / ,,Better!“? ,,Besser ist man jedenfalls in der Gruppe. Es ist wichtig, das eigene Ego auf die Seite zu stellen.‘‘ Sein Lieblingsmotto stammt von Alan Watts: “You can’t have something without first having nothing.” 

 

Christian Bauer, Bauer & Associates, Consultant und Projekt-Manager von André Heller, bezeichnet sich schlicht als ,,Projektentwickler‘‘. Bereits im Alter von acht Jahren stieg er ins Erfolgsleben ein – zunächst als viertbester Nachwuchsfußballer Tirols und Anwärter auf den C-Kader der Ski-Nationalmannschaft. Sein weiterer Weg führte ihn zu Silicon Graphics in den USA. Dort passierte ihm eine der wenigen Fehl-Einschätzungen seines Lebens: Er nahm die Einladung zu einer Party bei Google nicht an, weil für ihn Grafik interessanter als Suchmaschinen-Entwicklung war. Irgendwann beschloss er, dass er nicht für den Rest des Lebens in einen Monitor schauen möchte und heuerte als Assistent bei André Heller an, den er seit 21 Jahren begleitet. Als er eingeladen wurde, den Masterplan für ein Kraftwerk zu entwickeln, sagte er nicht nein. Es wurde ein Solar-Kraftwerk Nähe St. Veit, Kärnten, das neue Wege in der Energiewirtschaft einschlägt. Es gibt keinen Zaun, dafür aber etwa 600 Rosensträucher und seltene Pflanzen sowie einen Hügel, von dem aus Interessierte das Kraftwerksareal überblicken können. „Besser!‘‘ / ,,Better!“ bedeutet für ihn Evolution – aber nicht im Darwinistischen Sinn auf reinen Wettbewerb beschränkt. Es geht um die Suche nach Synergien und Kooperation. Bauer illustriert das mit dem Beispiel der Müll-Entsorgung auf einem öffentlichen Grillplatz: ,,Sagt ihnen: Leute räumt bitte auf. Und wenn ihr Müll seht, den andere nicht entsorgt haben, nehmt ein Stück davon mit. So entsteht Kooperation, das Problem ist gelöst.‘‘ Und zur Erweiterung des Kategorischen Imperativs, der sinngemäß lautet: Gestalte Dein Handeln so, dass es zum allgemeinen Gesetz werden könnte: „Es geht nicht ums Resultat. Wichtig ist, dass man sich bemüht!“ 

 

Die nächste im Bunde ist Eva-Maria Kampel, Mindful Leadership – Trainerin & Coach. Sie beschäftigt sich damit, was Achtsam-SEIN mit Besser-WERDEN zu tun hat. Sie beschreibt dazu die Sinnkrise, die sie als Bankerin eines Abends allein im Büro überkam: Umgeben von unbearbeitetem Material und dräuenden Deadlines beschlich sie ein Gefühl von Verzweiflung: Wie soll ich das schaffen? Und soll das noch in den nächsten vierzig Jahren so weitergehen? Also orientierte sie sich um: Weg von den Zahlen und hin zu den Menschen. Sie wird Trainerin und Coach, vermittelt nun anderen, dass – die bei uns kulturell so hoch bewerteten – Anstrengungen zwar zu mehr führen, aber auch Grenzen haben. Der Mensch wird Opfer eines Gehirn-Mechanismus, der Denken, Tun und Fühlen entkoppelt, wenn der Stress zu groß ist. Anhand von Übungen zeigt sie den Ausweg: Wir müssen uns wieder selbst spüren und mit Achtsamkeit auf eine Aufgabe fokussieren. ,,Besser‘‘ / ,,Better!“ beschreibt Kampel so: ,,Wenn ich mich spüre, kann ich besser sein und mich ganz auf ein Gegenüber einlassen.“ Das wirkt sich vor allem im Führungs-Verhalten aus: ,,Ich kann mit den Menschen viel fokussierter sein. So vermittle ich Leichtigkeit und Gemeinsamkeit. Darin liegt die Kraft. Wenn ich freundlich zu mir selber bin, dann kann ich auch auf die anderen zugehen.“

 

Bernhard Wladkowski, Krypto-Anarchist und Blockchain-Experte tritt dem Gedanken entgegen, dass Angst die Währung der Zukunft sei. Er stellt ein Credo zu „Besser! / Better!“ gleich an den Anfang seiner Ausführungen: ,,Der Austausch mit anderen Personen macht mich besser. Es geht um die vorurteilsfreie und achtsame Vernetzung.“ Warum? Nun, es gibt heutzutage keine Universal-Gelehrten mehr. Auf Grund der Tatsache, dass ein Mensch nicht mehr überall Experte sein kann, ist es extrem wichtig geworden, sich ständig auf Neues einzulassen. Wladkowski illustriert das am Beispiel von Bill Gates, der das Internet als vorübergehenden Hype bezeichnete, da er sich dessen Entwicklung einfach nicht vorstellen konnte. Doch, zu jeder neuen Technologie gibt es differenzierte Aussagen, weil die Entwicklungen immer schwerer überschaubar sind. Der Mensch löst nicht mehr nur Primärprobleme wie Überleben, sondern steht vor globalen Anforderungen. Wie sehen wir die Welt und ihre Krisen wie etwa Schulden, Migration, Umweltverschmutzung? Wladkowski weist darauf hin, dass allein schon der Blick, der Winkel, wie wir die Krisen ansehen, eine große Rolle spielt. Im Bereich der Technologien ist die Blockchain die nächste große Herausforderung mit Wachstums-Potential, ,,the next big thing,“ wie Wladkowski es nennt. Nur Wenigen sei dies bisher klar geworden. Wladkowski zieht einen Vergleich: Internet ist die Technologie, E-Mail eine Applikation dafür. Blockchain ist die Technologie, BitCoin eine Applikation dafür. Blockchain kann also sehr viel mehr, als nur Träger für Zahlungsverkehr zu sein. 

Wladkowskis Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ lautet: Die Arbeit in einer Genossenschaft, die Entwicklung neuer Modelle für Blockchain, um die Gesellschaft zu verbessern. Und die Offenheit für Phantasie: ,,Nur was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Ein positives Bild für die Zukunft ist wichtig!‘‘ 

 

Der letzte Vortragende war ein Vermittler zwischen den Kulturen: Anwar Akhtar, Regisseur, Filmemacher, Journalist, The Samosa Media Project, SGS Mentor, Dara. Anwar Akhtar begannt seine Analyse zu Multikultur, zu ihren Licht- und Schattenseiten, mit Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“, dem politisch-theoretischen Hauptwerk des Philosophen aus 1762: Vertrauen ist das zentrale Element. Die Herausforderung heute: Wie bringt man Vertrauen mit populistischen Strömungen und dem zunehmenden Extremismus unter einen Hut? Wie geht man am besten mit extremistischen Strömungen um? ,,Besser!‘‘ / ,,Better!‘‘ heißt für Anwar: Wissen über die Geschichte des „Empire“ und über Diversität bzw. die unterschiedlichen Volksgruppen, die es vereint. Denn: Wissen über Geschichte macht eine bessere Gesellschaft. 

 

Das Inselgespräch 2019 wird auf Video im Stil eines Pageflow zur späteren Veröffentlichung dokumentiert und ist auf der Website www.akademiehallein.at zu sehen. Darüber hinaus gibt es das jährliche INSELBUCH, in dem nicht nur die Teilnehmer des Gespräches einen Artikel zum Thema „BETTER“ verfassen, vielmehr lautet der Ansatz: „Let`s write a book together“. Jeder kann seine Erfahrungen zu diesem Thema in einem Artikel einbringen. Artikel aus zahlreihen Ländern, aber auch aus Hallein und Umgebung, sind bereits eingetroffen. Ziel ist es, ein Geschichten-Buch der Impulse ohne Belehrungen vorzulegen, welches wichtige Inspirationen für verschiedene Wege darstellt, ,,Besser!‘‘ zu werden. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Der Ortsteil Rif-Taxach wuchs in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten unter allen Halleiner Stadtteilen. Mit dem Wachstum stiegen auch die Herausforderungen an die ansässige Bevölkerung. Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereins am 21. September 2019, erinnerten sich dessen Mitglieder  daran zurück, wie mit dem „Bauboom“ auch die Aufgaben des Siedlungsvereins eine neue Dimension erreichten. Arnold Schmidt ist seit 1991 Obmann des Siedlungsvereins. Bereits als 22-jähriger trat er die Nachfolge des jetzigen Ehrenobmanns Hans Kerschbaum an, der sich nach 25 Jahren an der Spitze des Vereins, zurückgezogen hatte. Schmidt hatte einen einwandfreien Verein übernommen: Haus und Anlage schuldenfrei sowie die Mitgliederzahl solide. Arnold Schmidts erste Berührungspunkte mit dem Siedlungsverein stammen noch aus dessen Kinderjahren, als seine Eltern ihn zu diversen Veranstaltungen des Vereins mitnahmen. Schmidts Vater war damals im Vorstand des Siedlungsvereins.

 

Angesichts der zahlreichen Zuzüge in den Ortsteil Rif-Taxach, galt es, auch die Neuen  aufzunehmen und ihre Interessen zu vertreten. Arnold Schmidt musste „Neues annehmen, aber auch Bewährtes verteidigen.“ Der Verein gründete neue Sektionen, wie Fußball, Eisstockschießen oder Zimmergewehrschießen – neue Mitglieder konnten dadurch gewonnen werden. Die Jausenstation am Rifer Spitz, wichtigste Einnahmequelle des Vereins, wurde nach einigen Fehlgriffen, wieder in gute Pächter-Hände gelegt und besticht durch eine exzellente Küche. Die Betreuung des Spielplatzes ist eine der Hauptaufgaben des Vereins – Sauberkeit und Sicherheit stehen ganz oben. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spielgeräte angekauft. Der jährliche Vereins-Ausflug erfreut sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Diese Initiativen wurden unter Arnold Schmidt eingeführt und ausgebaut – aus den Reihen der Feiernden hört man am 21. September 2019 immer wieder: „Ohne Arnold würde es den Verein nicht mehr geben.“ Beim Vereinsausflug chauffiert Arnold Schmidt „seine“ Rifer übrigens selbst – als Busfahrer im Fernverkehr, ist dies seit 30 Jahren für ihn eine Herzens-Angelegenheit.

Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereines Rif-Taxach, waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher geladen. Das Stadtoberhaupt überreichte Obmann Arnold Schmidt für seine Verdienste den Ehrenbecher des Bürgermeisters der Stadt Hallein mit Ehrenurkunde (dazu das oben stehende Foto) und ergriff das Wort: ,,Das Ehrenamt ist wichtiger denn je. Das Engagement, die Zeit, das Herzblut, also alles, was unsere Halleinerinnen und Halleiner in den Vereinen an den Tag legen, ist einfach unbezahlbar. Darum schätze ich jeden, der sich in seiner Freizeit einer Herzens-Angelegenheit widmet, Verantwortung übernimmt und so einen wichtigen Beitrag für die Stabilität unserer Gesellschaft leistet. Arnold Schmidt ist wohl eines der besten Beispiele dafür, dass man gemeinsam mit beständiger Arbeit auch durch neue, herausfordernde Zeiten gehen kann.“ Bürgermeister Stangassinger überreichte auch Ehrenobmann Hans Kerschbaum ein Präsent der Stadt Hallein. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Intensive Vorbereitungen und große Vorfreude herrschen in Hallein: 21 ambitionierte Jugendliche starteten in der Industrial Business HAK ihre Karriere mit Zukunft, die in ganz West-Österreich einzigartig ist. Digitalisierung, Globalisierung, Smarte Technologien, Online-Marketing, etc. mit all diesen Themen sind die Industriebetriebe der Zukunft konfrontiert. Damit auch zukünftig das Fachpersonal diese unternehmerischen Herausforderungen optimal meistern kann, wurde an der HAK Hallein die Industrial Business HAK an der Schnittstelle Wirtschaft–Technik geschaffen.


INDUSTRIAL BUSINESS HAK HALLEIN
BAUT BRÜCKE IN DIE UNTERNEHMERISCHE PRAXIS

Das Interesse für diese einzigartige Ausbildung ist dabei nicht nur bei den Salzburger Industrie-Unternehmen groß, sondern auch bei den Schülern. „Wir haben uns ganz bewusst für die Industrial Business HAK entschieden, da man hier eng mit bekannten Industriebetrieben zusammenarbeitet, ein Schwerpunkt auf Sprachen gelegt wird und wir uns in Zukunft eine Wirtschafts-Karriere vorstellen können“, so Noah und Felix. Michaela und Leonie ergänzen: „Dadurch, dass man bereits in der ersten Klasse so viele Praxiseinblicke in international agierende Industriebetriebe erhält, sind wir überzeugt, dass wir eine Ausbildung mit Zukunft machen.“ Dies unterstrich auch IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler bei seinem Besuch in der HAK Hallein, wo er die Schüler der neuen Ausbildung im Namen der Salzburger Industrie offiziell begrüßte. Dabei wies er auch auf die hohe Bedeutung der Bildungspolitik für eine positive Entwicklung des Industrie-Standortes hin. „Ausbildungen wie die spezielle Industrial Business HAK in Hallein, bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte für die Zukunft.“, so IV-Präsident Dr. Unterkofler.


GROSSE UNTERSTÜTZUNG DURCH
DIE UNTERNEHMEN DER REGION

Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit international agierenden Industriebetrieben wie Sony DADC, Bosch, Liebherr, Schlotterer, Binder Holz und Claro sowie durch die enge Kooperation mit der Industriellenvereinigung bzw. Jungen Industrie Salzburg gewährleistet. „Dadurch werden wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schüler spannend und praxisnah erlebbar. Einblicke in Unternehmen wie beispielsweise Betriebsbesuche, Innovations-Workshops, Projektarbeiten und Vorträge, runden das vielseitige Programm ab und ermöglichen einen spannenden Unterrichtsalltag“, führt Klassenvorständin Elke Austerhuber aus. Der erste Jahrgang schließt 2024 ab – „die Industrie freut sich bereits heute auf Euch, die Absolventen der Industrial Business HAK!“, erläuterte IV-Präsident Peter Unterkofler das enorme Zukunftspotential dieser einzigartigen Ausbildung den Jugendlichen. – Auf dem stimmungsvollen 1. Foto oben begrüßt IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler die Schüler der Industrial Business HAK im Namen der Salzburger Industrie. 2. Foto: Schüler Filip freut sich über den Start seiner Ausbildung in der Industrial Business HAK und das ,,Welcome-Geschenk‘‘ von IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler. – (Elke Austerhuber, Fotos: HAK Hallein).

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Die überaus beeindruckende Vielfalt, der im Rahmen der Schmiede realisierten und öffentlich zugänglichen Projekte, machen die Schmiede immer wieder zu einer imponierenden Groß-Veranstaltung in der Alten Saline auf der Pernerinsel. Größter Respekt und Anerkennung gebührt den Schmiede-Gründern und Antriebsmotoren Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer. Ihnen und ihrem einsatzgetriebenen Team ist zu danken, dass die umfangreichen Vorbereitungen und der komplexe Ablauf für das Schmiede- Großereignis immer wieder von Erfolg gekrönt sind. Heuer fand die Schmiede, dieser auf- und anregende ,,Playground of ideas‘‘, bereits zum 17. Mal statt – wir werten dies als Signal einer für alle Beteiligten und auch für die Stadt Hallein besonders erfreulichen, standfesten  Beständigkeit. Nachstehend ein Blick auf die Projekt-Vielfalt der SCHMIEDE19 ,,BESSER!‘‘.  

 

ZUM AUFTAKT
DIE 3. MINI-SCHMIEDE

Auch 2019 fand – noch vor Beginn der eigentlichen Schmiede - am 6. und 7. 9. wieder das Pendant des Work-in-progress Festivals Schmiede für Kinder statt. Bei der MiniSchmiede trafen sich heuer dreizehn angehende Viertklassler der VS Hallein in der Alten Saline und rackerten und arbeiteten wie die erwachsenen Smiths: Unter dem Motto „Wir spielen Zukunft“ entwickelten die Minis auf Teufel komm’ raus, mit fachlicher Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein und den Mini-Tutoren Oskar und Valens, ihre bestechenden Mini-Roboter. Aus den dekonstruierten Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern, aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstanden selbst gebaute Roboter. Beim abschließenden Roboter-Wettkampf, dem Hebocon, am 7. 9., traten zwölf Mini-Roboter gegen einander an.

 

DIE SCHMIEDE-VERNISSAGE BLICKTE
200 JAHRE IN DIE ZUKUNFT

UND VON DORT WIEDER ZURÜCK

Die öffentlichen Programmpunkte der Schmiede19 starteten am 11. 9. mit der offiziellen Eröffnung des Festivals, wie immer im kunstraum pro arte mit der – gut besuchten – Vernissage zur Ausstellung „2219. gold extra – Arbeiten für unser Land“. Bis 12. Oktober gibt es einen Querschnitt aus den Arbeiten von gold extra der letzten 20 Jahre in Form einer Zeitreise zu sehen. Aus der Sicht des Jahres 2219 betrachtet man die Arbeiten in Form von Ausgrabungen, die Artefakte aus einer vermeintlich lang vergessenen Epoche zeigen. An Hand derer kann rekonstruiert werden, was die Künstlergruppe aus Salzburg und Wien zum Beginn des 21. Jahrhunderts geschaffen hat.

 

LH-STV. HEINRICH SCHELLHORN
ÜBERREICHTE AN KARIN FISSLTHALER
DAS LANDES-STIPENDIUM MEDIENKUNST

Am Donnerstag, 19. 9., zeichnete Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die Oberndorferin Karin Fisslthaler mit dem Landes-Stipendium Medienkunst aus. Mit dem damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 10.000 Euro kann das prämierte Konzept „* Women“, ein musikalisch-visuelles Projekt, umgesetzt werden. Es befasst sich mit weiblichen Vorbildern der Medienkünstlerin, die prägend für ihre persönliche Entwicklung waren und sind. Im Anschluss daran präsentierte die Stipendiatin des vergangenen Jahres 2018, Marlies Pöschl, ihre „Aurore“. Es handelt sich dabei um eine künstliche Intelligenz, die in einem Pflegeheim südlich von Paris den Bewohnerinnen Gesellschaft leistet und den Tag angenehmer macht. 

 

DIE DREHSCHEIBE DER SCHMIEDE:
NEUE LABORE VOICELAB UND FERALLAB SOWIE DIE PROJEKTE
HERO-MATCH, TECHNO SHAMAN UND SALINE - DARK FACTORY

Am Donnerstag, 12. 9., Tag 2 der Schmiede19, stellten sich die Labore vor: Alte Bekannte wie JamIsland, Tinkerlab, Studio 3, AdhocLab und SudhausLab wurden 2019 durch VoiceLab und FeralLab ergänzt. Im Anschluss daran präsentierten sich drei Work-in-Progress Projekte, die – zum Teil unter Mitarbeit der anwesenden Schmiede-Teilnehmerinnen – vorangetrieben werden sollten: Hero-Match, die Game/Talk Show zum Thema Nachhaltigkeit und Gemeinschaft von Christian Schratt, das Projekt Techno Shaman, das Künstlerinnen unterschiedlichster Disziplinen einlud, während der Schmiede-Tage mit einer künstlichen Intelligenz zusammen die Grundlage für technologisch basierte schamanistische Rituale zu schaffen. – Den Abschluss und Höhepunkt des langen Tages stellte die erste Präsentation von ,,Saline - Dark Factory‘‘ aus dem Schmiede-Projektzyklus ,,Cinema Vertigo im Leuchtturm‘‘ dar. Erstmals wurde dabei der Verdampferturm in Form einer gut besuchten Live Performance als spezieller Raum inszeniert, der im wahrsten Sinn des Wortes „alle Sinne adressiert“. An den darauf folgenden Tagen wurde „Saline“ zu einer von Computern autonom betriebenen Installation.

 

DIE ,,AKADEMIE HALLEIN‘‘ UND DIE INSELGESPRÄCHE:

ZUKUNFT SELEKTIERT BESSER, WIE VERBESSERN WIR DIE WELT,
WAS ACHTSAM-SEIN MIT BESSER WERDEN ZU TUN HAT

Der Samstag, 14.9. stand im Zeichen der AKADEMIE HALLEIN, die im Rahmen der Inselgespräche „Zukunft selektiert besser!“ ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „besser / better“ sowohl miteinander als auch mit dem Publikum austauschte. Sieben Vertreterinnen aus fünf Nationen und unterschiedlichsten Genres, Disziplinen und Berufungen beschäftigten sich mit den Kernfragen: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Star-Violinist Yuri Revich stellte sein Erfolgsprojekt „Friday Nights with Yuri Revich“ vor, Medienkünstlerin Chun Shao präsentierte E-Textilien, Robert Praxmarer (Polycular) sprach über seinen vielfältigen Werdegang, Christian Bauer (Consultant und Projektmanager von André Heller) erzählte aus seiner Erfolgsgeschichte als Sportler, Computergrafiker und Kraftwerksentwickler, Eva-Maria Kampel (Mindful Leadership) beschäftigte sich damit, was Achtsam-SEIN mit besser werden zu tun hat, Bernhard Wladkowski (Krypto Anarchist und Blockchain-Experte) stellte Blockchain als nächste Herausforderung mit Wachstums-Potenzial vor und Regisseur und Filmemacher Anwar Akhtar wies darauf hin, dass nur Wissen über Geschichte eine bessere Gesellschaft ausmacht. – Moderiert wurden die Inselgespräche wieder von den beiden Akademie-Initiatoren Bernhard G. Förg (Bestseller Autor) und Rüdiger Wassibauer (künstlerischer Leiter Schmiede Hallein). Die Inselgespräche 2019 werden vollständig auf Video dokumentiert und bilden die Grundlage für ein Buch. Bereits am 13.9. war das Buch über die Inselgespräche 2018 präsentiert worden: „No Plan.“ Zukunft plant nicht. 

 

DIE VIELSEITIGE WERKSCHAU ZUM GAMEJAM:
SCHMIEDE-BESUCHER TESTETEN 9 PROTOTYPEN,
DIE VON 30 ENTWICKLERN IN 48 STUNDEN KREIERT WURDEN

Der Sonntag-Nachmittag stand im Zeichen der Werkschau von JamIsland. Rund 50 interessierte Besucher probierten jene neun Prototypen aus, die von den 30 Entwicklern in 48 Stunden zum Thema: "You really shouldn't mix those!" kreiert wurden. Im Shooter “VROOM – A Segway Shooter” strandet ein Segway-Fahrer auf einer kleinen, ziemlich unwirtlichen Insel und versucht so lange als möglich zu überleben. Magnetisierend im wahrsten Sinn des Wortes: „MAGNETS! How do they work?!“ bei dem die Spielerinnen in die Rolle von Magneten schlüpfen, die sich gegenseitig aus dem Bildschirm stoßen sollen. „Overdosed“, ein kooperatives, satirisches Simulations-Lernspiel gibt die – wohl nicht ernstzunehmende – Kochanleitung für die Droge Crystal Meth. Beim Multiplayer Action Spiel „Don’t mix those“ werfen vier Spielerinnen und Spieler Farbkübel aufeinander und rufen dadurch unterschiedliche Effekte hervor. Beim 3D Multiplayer Spiel “CowARD Space Police” geht es nach dem Motto: „Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Held“ nicht um heftige Verteidigungs­kämpfe gegen das Space-Monster, sondern um die gelungene Flucht vor ihm. Das Puzzle “Greg's Garbage Garage” greift das Thema Müll und dessen Trennung auf. Der Augmented Reality Shooter “ARmor Simulator” findet, dass auch hässliche Monster das Recht darauf haben sollten, sich zu verlieben: Der/die Spieler/in verschießt als Amor Liebespfeile. Im Spiel “Keep the Juices flowing” treten Spielerinnen und Spieler einander als Flüssigkeiten gegenüber, die sich in einem Labyrinth schneller als der/die andere ausbreiten sollen. „Magneting Over It” lässt zwei Spielerinnen und Spieler zusammenarbeiten, um gemeinsam durch mit Magneten gefüllte Levels zu manövrieren. Alle Prototypen konnten während der Werkschau nach Herzenslust getestet werden.

 

MUSIK & PERFORMANCE, TALKS-TALKS-TALKS,

KUNSTWERKE FÜR EINE MARS-EXPEDITION,

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER DIE SCHMIEDE WISSEN WOLLTEN

Bei der SmithWelcomeParty am Freitag, 13.9. im Jugendzentrum ZONE 11 spielten Angela Aux und Band auf. Um 23.00 stand „Still gelegt, ein Nachtkonzert“ von BachWerkVokal in Zusammenarbeit mit frei_stadt_hallein im Ziegelstadel auf dem Programm. Dort fand am Samstag auch die zweite Kooperation mit frei_stadt_hallein in Form der Trampolin-Performance von a_bcd „The moon looks different tonight“ statt. – Unterschiedliche Medien-Künstler und Medien-Wissenschafter, gaben in Form von Talks Einblick in ihre Arbeiten: Den Anfang machten am Freitag Pete Bennett und Jordi Solsana vom FeralLab. Sie stellten u.a. mit Tangibles, das sind Schnittstellen, die über Berührung und Biodaten funktionieren, analoge Spiel-Umgebungen für Gorillas und den „Post Truth Museum Guide“ vor. Bei Letzterem werden Zettel mit Klartext-Anweisungen ausgedruckt, sobald der Museumsbesucher seine Handflächen in dafür vorgesehene berührungssensible Ausnehmungen auf einem Pult gelegt hat. – Am Samstag präsentierte Kirsten Johannsen ihre „Artworks in Capsule Spaces“, Kunstwerke, die eine Marsexpedition für die Astronauten angenehmer gestalten sollten - eine Kooperation der Schmiede mit subnet. Am Montag hieß es “Meet the Artist”: Michaela Schwentner zeigte ihre Arbeiten im Rahmen ihrer subnetAIR (Artist in Residency). – Am Sonntag waren die Schmiede-Teilnehmerinnen zu Gast bei Kunst im Ziegenstall. Volker Pflüger gab einen Einblick in den Design Prozess einer Yamaha-Gitarre. Dann ging es um Musik-Musik-Musik, die in einer abendlichen Jamsession gipfelte. – Ab Montag, 16. 9. stand vor der Alten Saline auch wieder Fusuma, das mobile work-in-progress Teehaus von Gerhard Feldbacher. Dieses versteht sich als augenzwinkernde Parodie der japanischen Tradition der Teezeremonie und diente während der Werkschau als Ausstellungsraum für zwei Video-Installationen. – Und last but not least, öffnete die Schmiede 2019 unter dem Motto „Was Sie schon immer über die Schmiede wissen wollten“ zweimal die Tore für interessierte Besucherinnen. Rüdiger Wassibauer führte durch die Alte Saline. Die Besucherinnen hatten dabei natürlich die Gelegenheit, den Schmiede-Teilnehmern und Schmiede-Teilnehmerinnen bei ihrer Arbeit zuzusehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  – Der abschließende Gesamteindruck der 17. Schmiede: Wieder hat sich die Alte Saline auf der Pernerinsel als besonders anregende Umgebung für die Kreativen in der Schmiede bewährt. Deshalb: ,,Auf Wiedersehen 2020‘‘, wenn es wieder vielversprechend heißen wird: ,,Welcome to the Playground of Ideas‘‘! – (Text und Fotos: Gabriele Krisch)

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Als begeisternder Höhepunkt des 17. MedienKulturFestivals ,,Schmiede19: Besser!‘‘, gestaltete sich auch heuer wieder die eindrucksvolle, abschließende Schmiede-Werkschau am Freitag, 20. September 2019. Zum letzten Mal öffneten sich die Schmiede-Tore der Alten Saline, um dem interessierten Publikum unter dem Motto ,,Schauen – hören – erleben – – mit allen Sinnen genießen‘‘,  Interessantes, Spannendes und Erstaunliches aus den Bereichen Medienkunst, Medienkultur, Videos, Visuals, Fotografien, Lesungen, Installationen und Performances zu präsentieren. Das interessierte Publikum konnte sich davon überzeugen, wie vielfältig die rund 200 Smiths aus der ganzen Welt, ihre Kreativität im inspirierenden Ambiente der Alten Saline entfalteten. Der Werkschau-Abend bot eine Fülle an  Erlebnissen für Augen, Ohren und Geist: rundum leuchtete und tönte es auf vielfältige Art und Weise in den ehrwürdigen, historischen Räumen der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. „Die Alte Saline ist ein Raum mit vielen Möglichkeiten. Auf der Werkschau ist zu sehen, was die Smiths mit ihren Ideen und Umsetzungen daraus gemacht haben“, so Rüdiger Wassibauer, der engagierte, kreative und verdienstvolle künstlerische Leiter der Schmiede Hallein. Die Schmiede schließt damit wieder für ein Jahr ihre Tore. Nun wird intensiv im virtuellen Netzwerk weitergearbeitet, bis es 2020 wieder heißt: Auf zum nächsten Schmiede, den „Playground of Ideas“.

 

BEGRÜSSUNG DURCH
RÜDIGER WASSIBAUER UND

STADTRAT JOSEF SAILER
Im Rahmen seiner Begrüßung, bedankte sich Rüdiger Wassibauer bei den Schmiede-Förderern Republik Österreich, Land Salzburg, Stadt Hallein, weiters bei den Unterstützern und Sponsoren und natürlich bei seinem engagierten Team. Das Jahresthema war „Besser!“, dazu Rüdiger Wassibauer: „Wir wissen: ,,Besser‘‘ geht immer. Aber was wir in diesem Jahr zeigen können, ist wirklich bemerkenswert!“ Stadtrat Josef Sailer – in Vertretung von Kultur-Stadträtin Rosa Bock – war überrascht von der Schmiede-Vielfalt, und riet in seinen Grußworten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern: „Bleiben Sie stehen, hören und sehen Sie zu. Lassen Sie das Gezeigte auf sich einwirken!“

 

BEMERKENSWERTE
BEISPIELE AUS DEN ZAHLREICHEN

PUBLIKUMS-MAGNETEN

Das Projekt des FeralLab: Martin Murer, Pete Bennett und Jordi Solsona Belenguer luden die Besucher ein, am „Schmiede Project Generator“ ihre – hoffentlich möglichst ver-rückt-kreativen – Ideen mit drei Bots (künstliche Intelligenzen) zu teilen, die nach Zufallsprinzip entweder sehr konservativ, sehr schmiede-kreativ oder auch sehr vergesslich reagierten. Im Rahmen der FeralAIR zeigte Chun Shao ihre weinenden e-Textilien. Antoni Rayzhekov stellte die Weiter-Entwicklung von „BOREOUT“ vor: die Werkschau-Besucher waren eingeladen, sich so sehr in Langeweile fallen zu lassen, dass ihre Gehirnströme, ein anfangs verzerrtes verwackeltes Bild, immer ruhiger und klarer wurden. Wieder zu sehen und begehbar war „Saline - Dark Factory“, eine ton-, bild- und Licht-gewaltige Inszenierung des Verdampferturms durch das audiovisuelle Kollektiv APNOA (Tobias Feldmeier, Sebastian und Valerian Drack) und die experimentelle Medienkünstlerin Claudia Rohrmoser. Schließlich die Gesangs-Performance des VoiceLab von Christina Goerke, die gemeinsam mit einem kleinen Chor, ,,Seligkeit‘‘ aus der ,,Winterreise‘‘ von Schubert darbot. Unterlegt mit einem gemeinsam erarbeiteten Text über die Schmiede, wurde das Publikum zum Mitsingen animiert.


WEITERE BEISPIELE:
TÄUSCHENDE OPTIK IM AMES-RAUM, RITUAL ,,TECHNO SHAMAN‘‘,
TEST DER VIRTUAL REALITY-BRILLE UND COMPUTER-SPIELAUTOMATEN

Der Ames-Raum „We‘re All Mad Here“, dessen Wände und Texturen so verzerrt sind, dass verschiedene optische Täuschungen hervorgerufen werden, lud ein, nach Herzenslust bespielt zu werden – von Groß und Klein. Entworfen und gebaut wurde die Installation unter Leitung von Kathi Macheiner, Lilo Krebernik und Mac Krebernik, unterstützt vom Künstler-Kollektiv ,,Die drei Dramas‘‘. Faszinierend das interaktive Ritual “Techno Shaman”, welches das Team Cenk Güzelis, Schamanick Hanzo, Helvijs Savickis, Jolyane Langlois und Nicholas Eckl erarbeitet hatten: Eine Tänzerin in multisensorischem Anzug interagierte mit Musik und Visuals. Die Besucherinnen waren eingeladen, den Anzug und die Virtual Reality-Brille selbst zu testen.

WEITERE BEISPIELE:
COMPUTERSPIEL-PROTOTYPEN, TANZPERFORMANCE,
STORYTELLING, INTERVENTIONEN UND MUSIK

Die HERO MATCH Installation, die Christian Schratt und sein Team bereits am 19.9. mit Witz und Esprit präsentiert hatten, war in an diesem Abend in einer Videoinstallation zu sehen und lud die Werkschau-Besucherinnen und Werkschau-Besucher zum Mitradeln ein. Und natürlich die neuen Computerspiel-Prototypen von JamIsland, die im Publikum viel Anklang und etliche Tester fanden. Es gab aber auch auf der Schmiede hergestelltes veganes Nougat von Philip Egerman zu verkosten, eine Performance mit Latex von Alex Reichart, die die Verbundenheit der Schmiede-Teilnehmer und Schmiede-Teilnehmerinnen verkörpern sollte, eine Installation aus gedrechselten Holztropfen und verstricktem Plastikmaterial „Tears of Trash“ von Hannes Bernhofer, Tanzperformances wie das „Puppet Ritual Laboratory“, Storytelling „Die Masken der Götter“ und Interventionen wie „Drei Schnitzel“ von Beate Ronacher, bei der eine Menge Porzellanteller dran glauben mussten. Lesungen, Kurzfilme, Installationen und natürlich Musik, Musik, Musik in allen nur erdenklichen Nischen der Alten Saline, rundeten das Programm ab, das Besucher und Besucherinnen bis weit nach Mitternacht faszinierte. – (Gabriele Krisch. Fotos: Odo Stierschneider).

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Nach dem Neubau des Pfannhauser-Steges, nach der Sanierung der Kotbach-Brücke auf dem Dürrnberg, steht in Hallein mit der Stadtbrücke die dritte Brücken-Sanierung in Folge bevor. Diesmal werden an Halleins wichtigster Brücke ab 30. September 2019 das Tragwerk und die Brücken-Anbindung zur Pernerinsel saniert. Damit sind natürlich einschneidende Änderungen im Verkehrsablauf verbunden.

 

Während der Sanierungs-Arbeiten an der Stadtbrücke, wird der von Norden kommende Verkehr, der normalerweise Richtung Süden über die Pernerinsel fließt, nun durch die Halleiner Altstadt über Schiemer-Straße und Kuffer-Gasse bis zur Stadtbrücke umgeleitet. Dieser Bereich der Altstadt ist somit während der Brücken-Reparatur mit dem Durchzugs-Verkehr belastet. Die Zufahrt zur Pernerinel ist, von Norden kommend, zum Pernerinsel-Parkplatz und bis zum Billa-Parkplatz möglich. Aber Achtung! Die Weiterfahrt über die Stadtbrücke ist NICHT möglich! Die gesamte Pernerinsel und damit auch der Pernerinsel-Parkplatz, sind also von Norden her, mit Ausnahme der gesperrten Ausfahrt im Süden (!), erreichbar. Wichtig: Von Süden kommend, kann man ungehindert, wie gewohnt, die Stadtbrücke zur Weiterfahrt Richtung Salzburg benutzen. – Durch eine Verstärkung können das Brücken-Tragwerk der Stadtbrücke mit dem zur Pernerinel führenden Tragwerk mit Beton verbunden werden. Damit gibt es keinen Spalt mehr, womit sichergestellt wird, dass künftig keine Rollgeräusche an der Brücken-Anbindung entstehen. Mit Baubeginn am 30. September wird der Verkehr in der beschriebenen Form bis voraussichtlich 10. November 2019 umgeleitet. Restarbeiten werden bis zum Jahresende erledigt und ermöglichen ein unbehindertes Verkehrs-Geschehen. – Die Abbildung zeigt von unten nach oben zuerst in Gelb die neue Route für alle, die von Norden kommen. Die Fahrt erfolgt ab 30. September 2019 nicht mehr über die Pernerinsel (Totalsperre der Weiterfahrt vor der Stadtbrücke) sondern durch die Halleiner Altstadt und weiter über die Stadtbrücke. Die punktierte Linie zeigt, dass die Zufahrt zur Pernerinsel von Norden kommend bis zum Billa-Markt möglich ist. Die grüne Linie schließlich verweist darauf, dass der von Süden kommende Verkehr auch während der Brücken-Bauarbeiten unbehindert über die Pernerinsel, so wie gewohnt, verlaufen wird.(Bild & Text: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Seit rund drei Wochen laufen die Arbeiten zur Sanierung der Torbrücke an der L256 Dürrnberg Landesstraße in Hallein auf den Dürrnberg. Deshalb kam es dort in der Nacht von Dienstag, 17. September, auf Mittwoch, 18. September 2019, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, zur Komplett-Sperre für den Verkehr. In dieser Zeit erfolgte der Einhub einer neuen Brücken-Teilkonstruktion. Diese wurde auf der talseitigen Fahrspur mit Schutz-Elementen abgedeckt, so dass ab 5,30 Uhr die Torbrücke einspurig und ampelgeregelt wieder befahrbar war. Während der Sperre erfolgte die Umleitung des Verkehrs auf und vom Dürrnberg über die Winterstallstraße in Hallein. Die Fertigstellung aller Arbeiten, einschließlich der Neuasphaltierung der Torbrücke, ist für Ende Oktober geplant, Wunschtermin wäre, falls keine unvorhersehbaren Verzögerungen eintreten, der Montag, 28. Oktober 2019. – Unsere oben stehenden Nachtaufnahmen (FOTOS 1 bis 7) entstanden am Mittwoch zwischen Mitternacht und 1 Uhr früh und zeigen Sanierungsarbeiten an der Torbrücke gleich am Beginn der Dürrnbergstraße. Die darauf folgenden Aufnahmen bei Tageslicht (FOTOS 8 bis 14) zeigen den Beginn der Auffahrt entlang der befahrbaren talseitigen Fahrspur. Dann wird auch schon die Baustelle auf der Mitte der Torbrücke sichtbar, wir kommen näher und erkennen die Schutzelemente auf der Fahrbahn, die den einspurigen und ampelgesteuerten Verkehr auf der Torbrücke trotz laufender Bauarbeiten ermöglichen. Auf dem letzten Foto schließlich die gut einsehbare Baustelle auf der gesperrten bergseitigen Fahrspur. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider).

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Der vorletzte Tag der Schmiede 2019 stand im Zeichen des Landes-Stipendiums für Medienkunst: Die Preisträgerin 2019 und das bereits umgesetzte Siegerprojekt von Vorjahres-Siegerin Marlies Pöschl wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Aus sieben eingereichten Projekten hatte die Jury das Projekt „* Women“ der Oberndorferin Karin Fisslthaler ausgewählt. Fisslthaler absolvierte das Studium der Experimentellen Gestaltung am Institut für bildende Kunst und Kultur-Wissenschaften an der Kunst-Universität Linz. Seit 2003 produziert, veröffentlicht und performt sie elektronische Musik unter ihrem Künstlerinnen-Namen Cherry Sunkist. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der medialen Präsentation von Körpern und Identitäten, mit Körpersprache und nonverbaler Kommunikation. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn überreichte das Stipendium im Gegenwert von 10.000 Euro: „Ich gratuliere Karin Fisslthaler herzlich. Mit dem Jahres-Stipendium Medienkunst will das Land Salzburg den Künstlerinnen und Künstlern einen Freiraum zur künstlerischen Weiter-Entwicklung geben. Dazu wünsche ich Karin Fisslthaler viel Freude an der Produktivität und freue mich bereits auf ihre Projekt-Präsentation im kommenden Jahr“, so der Kulturreferent.

 

„* Women“ ist laut Fisslthaler ein musikalisch-visuelles Projekt, das sich mit weiblichen Vorbildern beschäftigt, die prägend für ihre „quer-feministische, künstlerisch/musikalische sowie persön­liche Sozialisation waren und sind“. Sie setzt damit ihre Arbeit “18 Women” fort, in der sie den Versuch eines Selbstporträts unternommen hat, ohne selbst als Person direkt in Erscheinung zu treten. Die Suche nach ihrer Identität findet durch die Reflexion von unterschiedlichen Persönlichkeiten, statt, die Fisslthaler als gleichwertig ansieht – seien es mediale Konstruktionen, persönliche Beziehungen oder Vorbilder des gesellschaftspolitischen Widerstands. Mit dem Stipendium möchte sie die biografische Recherche aber auch Filmdreh- und Schnittarbeiten, Soundproduktion und Live-Umsetzung fortführen und freut sich bereits sehr auf die Präsentation ihres Projekts im Rahmen der Schmiede 2020.

 

Im Anschluss an die Vergabe des Jahresstipendiums 2019 an Karin Fisslthaler, stellte Marlies Pöschl ihren Film „Screening Aurore / LecturePerformance“ vor, den sie mit dem Jahresstipendium Medienkunst 2018 umsetzte. „Aurore“ ist eine künstliche Intelligenz, die laut Pöschl in Form einer Stimme im „Dazwischen“ lebt: „In einem Pflegeheim südlich von Paris leistet sie den Bewohnerinnen Gesellschaft. Wo Aurore auftaucht, kommt Wärme in die nüchternen Räume, wo sie ist, erkennt man ein leichtes Strahlen in die Augen der Menschen. Müdigkeit kennt sie nicht.“ Ihre in drei Kapitel strukturierte, semi-dokumentarische Fiktion „Über die Zukunft der Pflege und die Automatisierung von Affekt“ ist während einer Artist in Residency am CAC Brétigny, Paris und in Zusammenarbeit mit Volksschulkindern, Gymnasiasten und SeniorInnen entstanden. Im ersten Teil stellt sie „Les Maintenants“, die – etwas anderen – „Instandhalter“ vor: Jugendliche, die liebenswerte Roboter bauen, die Kurzweil und Emotionen in das Leben von Altersheim-Insassen bringen. Im zweiten Teil bezieht Pöschl auch den Komponisten Peter Kutin und die Stimmkünstlerin Agnes Hvizdalek mit ein. „Aurore“ tritt dabei in Dialog mit Mme. Madeleine, fragt sie nach ihrem Befinden und zieht sie ins Gespräch. Der dritte Teil führt „Aurore“ in eine Auszeit in der Natur, auch eine künstliche Intelligenz ist in Gefahr, in den Burn-Out zu fallen! – 1. FOTO oben: Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Preisträgerin Karin Fisslthaler mit der Urkunde des Salzburger Landes-Stipendiums 2019. 2. FOTO oben: Marlies Pöschl, Landes-Stipendiatin 2018. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Die beiden fantastischen Ladies Sophie Netzer und Kerstin Reyer haben sich zur MIDCB Group zusammengeschlossen. MIDCB steht als Abkürzung für ,,Mobile Immobilien Daten Center Beraterinnen‘‘. Im Rahmen des Festivals frei-stadt-hallein 2019 starteten die beiden Damen jeweils von RBM (Realitäten-Vermittlung Büro Mayr) in der Postgasse eine umfangreiche Besichtigungstour zu leer stehenden und bereits erfolgreich vermieteten Objekten in Hallein. Das Ganze war so bestechend professionell aufgezogen, so dass mehrere Besucher des RBM-Büros und Rundgang-Teilnehmer das Gebotene tatsächlich als völlig realistisch empfanden. Daran änderte sich auch nichts, als die forschen Ladies kurzerhand eine große Terrasse mitten in der Altstadt als neuen Hubschrauber-Landeplatz vorstellten.

Es gilt noch eine Attraktion  zu würdigen, die allen  Kundinnen und Kunden des Realitäten-Vermittlung Büros Mayr überreicht wurde: Ein kostenloser, grafisch und textlich hervorragend gestalteter, 16 Seiten umfassender, vierfarbig gedruckter Sonderprospekt zum brennend heissen Thema ,,Hallein – located in the heart of Europe. Connected to the world.‘‘ Dazu ein Textzitat von Seite 6: ,,Mit der direkten Lage an der Salzach als Kühlung und Stromerzeuger, bietet Hallein ideale Voraussetzungen für den optimalen und effizienten Betrieb von IT-Infrastrukturen. Die innerstädtischen Freiflächen sind ein wichtiges Potential und können Hallein als erstes öffentlich sichtbares Rechenzentrum Europas zu einem Global Player in Wirtschaft und Tourismus werden lassen. Darüber hinaus formt die zukunftsfähige Realitäten-Nutzung, nach dem Motto ,,Daten sind das neue Salz‘‘, als Hauptarbeitsgeber eine moderne Identität der Stadt Hallein.‘‘ (Zitat-Ende).

 

Zurück zu unseren beiden hinreißenden Damen: SOPHIE NETZER, in Landshut (D) geboren, studiert seit 2017 im Masterstudium space & design Stategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor absolvierte sie das Studium Textildesign und zahlreiche Praktika an renommierten Theaterhäusern. Ob Rauminstallation, Workshops oder Skulptur – Sophie Netzers Arbeiten fordern stets zur Interaktion mit Raum und Objekt auf. Sie arbeitet interdisziplinär in zahlreichen Formensprachen. KERSTIN REYER, geboren in Geislingen an der Steige (D), studiert im  Masterstudium space & design Strategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor Mitarbeiterin bei Werner Aisslinger (Berlin) sowie Studium Innenarchitektur. Kerstin Reyer will mit ihren Arbeiten der geradlienigen Welt entfliehen und andersartige Räume schaffen, die den Blickwinkel auf die Umgebung ändern.

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FOTO 1:
Das Firmenschild des Realitäten-Büros Mayr (RBM) in der Halleiner Postgasse. FOTO 2: Das RBM-Geschäftslokal in der Postgasse, an der Frontscheibe brandaktuelle News von der Halleiner Immo-Front. FOTO 3: Professionelle Beratung
im RBM-Büro für Interessenten an leerstehenden Immobilien in Hallein. FOTO 4 bis 6: Bestechend war das professionelle Immo-Informationsmaterial. FOTOS 7 und 8: Aufschlussreiche Informationen aus einer vermieteten und zu einer noch leerstehenden Immobilie. FOTO 9: Der neue Hubschrauber-Landeplatz inmitten der Halleiner Altstadt. FOTO 10: Den krönenden Abschluss dieser Fotoserie bilden die beiden Damen Sophie Netzer und Kerstin Reyer, welche alle Interessierten professionell durch Hallein zu noch leer stehenden und bereits vergebenen Immobilien führten. Ihr Zusammenwirken als Beraterinnen im Mobile Immobilien Daten Center kommt schon auf den ersten Blick optisch unübersehbar und überzeugend zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein mutiger, aber wahrscheinlich allzu vertrauensseliger Blauglocken-Baum, hat sich ausgerechnet vor der ehemaligen Halleiner Bezirkshauptmannschaft in der Spalte zwischen Gehweg-Randstein und Fahrbahn-Asphalt angesiedelt und erfreut und beeindruckt alle Vorübergehenden mit seinem üppigen und mächtigen Blätterwerk. (Dazu oben die Fotos 1 und 2). Hat er erst seine Pubertät hinter sich gebracht, dann begeistert er mit einer überaus üppigen Blütenpracht. (Fotos 3 und 4). In seinen besten Jahren wird er den gesamten Bahnhofsbezirk mit seiner herrlichen Blüten-Baumkrone auf faszinierende Art aufwerten. Damit es auch tatsächlich dazu kommt, hat der grüne Geselle noch einiges an sinnloser Zerstörungswut und pflanzenfeindlicher Asphalt-Sucht zu überstehen. Doch er hat mittlerweile mächtige Verbündete gefunden: die Belegschaft der gleich daneben befindlichen Polizei-Inspektion Hallein. Von dieser wurde auch bereits – professionell getarnt – eine Überwachungs-Kamera installiert, die jeden, der dem herrlichen Jung-Baum allzu nahe kommt, zuverlässig im Bild festhält. Außerdem: Wer den Baum anfasst, gerät in eine Kurzschluss-Falle, die einen schrillen, andauernden Signalton auslöst. Und schon ist die nur wenige Meter entfernte Polizei zur Stelle… (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: Ost, Fotos 3 und 4: Garten-Ratgeber).

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Fotos sagen immer noch mehr als tausend Worte. So auch bezüglich der Parkgebühren-Anzeige auf dem Parkplatz Pernerinsel, die auch bei bedecktem Himmel durch den unerträglich blinden Bildschirm längst schon berüchtigt ist. Katastrophal gestaltet sich die Bildschirm-Entzifferung, wenn hier erfreulicher Weise ab Mittag die Sonne scheint. Dann herrschen hier unerfreulicher Weise vorerst noch ungläubige Verblüffung, anschließend aber, nach zeitraubenden vergeblichen Bildschirm-Entzifferungs-Bemühungen, nur noch wilder Ärger und echte Verzweiflung. Hat man nicht allzu lange geparkt, dann kommt man ohne Gebühren davon und die Parkkarte wird vom Parkgebühren-Anzeiger wieder retourniert. Problematisch und völlig unzumutbar wird es bei längeren Parkzeiten. Tipp 1: Gefinkelte Routiniers stecken einfach, ohne die Parkgebühr zu kennen, so lange Münzen in den Geld-Einwurfs-Schlitz, bis sie ihre Parkkarte wieder zurückbekommen. Tipp 2: Schneller geht es mit einer niedrig dotierten Banknote. Grundsätzlich aber gilt es, diese lästige und unangenehme Situation so rasch als möglich zu beenden – mit einem passenden Schattenspender oder einem lichtstarken Bildschirm. Denn die gegenwärtige Situation ist alles andere als schmeichelhaft für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nach Abschluss der Neuerrichtung des Salinen-Steges wurden auf der Perner-Insel auch die anschließenden Straßenflächen saniert und mit einer neuen Asphalt-Decke versehen. Das Ganze macht einen sehr erfreulichen Eindruck – auch das Äußere der Perner-Insel wandelt sich immer mehr zur herzeigbaren Festspiel-Insel. Unsere ersten beiden Fotos zeigen anschaulich, wie sehr das Erscheinungsbild der Perner-Insel gewonnen hat. Und auf dem 3. Foto wird es geradezu idyllisch: Der entsetzliche, völlig funktionslose Gitterrest – unrühmliches Erinnerungs-Objekt an jene Zeiten, als die Halleinerinnen und Halleiner keinen Zutritt auf das Insel-Gelände hatten – wurde dankenswerter Weise von der Stadt Hallein entfernt, es entstand eine höchst erfreuliche Neugestaltung dieses Bereiches. Ein wirklich erfreulicher Anblick! Sichtbar ist auch das runde Ruhe-Podest unweit des Salinensteges. Und hier entstand eines der erfreulichsten Fotos in der nun bereits 10-jährigen Geschichte des SALZSCHREIBER: Lassen Sie sich von unserem 3. Foto erfreuen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bei der Parkplatz-Gebühren-Anpassung dürfe auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vergessen werden. Es könne nicht sein, dass Lieferwagen gratis parken während die Stadtbewohner und die Mitarbeiter der Halleiner Geschäfte und Betriebe unverändert hohe Parkgebühren bezahlen müssten. Daher: „Die Halleiner ÖVP steht zu den vereinbarten Ergebnissen des Mobilitäts-Treffens im Juli diesen Jahres. Für uns hat sich klar gezeigt, dass die Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 genau richtig war. Nur durch diese Maßnahmen konnten Dauerparker und zu langes Abstellen von Lieferwagen unterbunden und die Parkfläche den Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern zurückgegeben werden. Wir bleiben dennoch dabei – Einzel-Maßnahmen sind auf lange Sicht nicht sinnvoll, Hallein benötigt ein umfassendes Mobilitäts-Konzept und ein stadteigenes Micro-System des öffentlichen Personen-Nahverkehrs“, so ÖVP-Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger MIM.


„Die wesentliche Verbilligung der Gebühren auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen wird dazu führen, dass nahezu niemand mehr sich eine Monatskarte oder Jahreskarte kaufen wird. Von der Tarifänderung profitieren Anrainer und Gäste dadurch, dass Parken in der Nacht und am Wochenende nun gratis ist. Menschen, die in Hallein arbeiten und die Parkplätze am Tag nutzen, profitieren davon nicht. Es braucht daher auch noch ein Drehen der Tarifschraube für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Hallein. Mit einem Jahresticket von EUR 50,- könnte man den Wirtschaftsstandort Hallein noch besser unterstützen. Wenn man schon verbilligt, dann bei allen“, fordert der ÖAAB-Stadtobmann.

Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger ergänzt dazu abschließend: „Die Zeit wird uns lehren, ob unsere Bedenken sich bewahrheiten. Denn aus unserer Sicht wird sich, durch das wesentlich umfangreichere Gratis-Parken, der Parkplatzdruck erhöhen und die Lieferwagen werden am Wochenende und abends wieder das Bild der Oberflächen-Parkplätze prägen. Der Amtsbericht zur Vergebührung in der Altstadt wurde ausgesetzt, da es noch Klärungsbedarf bei einigen Punkten gibt. Inhaltlich geht es dabei um die Parkschein-Automaten, ob in Zukunft kostenfreies Halten für eine gewisse Zeit weiterhin möglich ist und vor allem, ob für die Überwachung der Gebührenpflicht ein privater Sicherheitsdienst beauftragt werden soll. Damit würde die Stadtpolizei für wichtigere Aufgaben freigespielt werden.“ – (Medien-Info: ÖVP Hallein. Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Auch im August begrüßte Bürgermeister Alexander Stangassinger die Alters-Jubilare der Stadt Hallein, lud sie zu einem Geburtstags-Essen in das Gasthaus Hager und gratulierte zum „Runden“.  Diesmal feierten bereits acht „Geburtstagskinder“ mit dem Bürgermeister der Salinenstadt. Stangassinger sagt erfreut: „Das Geburtstagsessen für Altersjubilare wird immer besser angenommen. Es ist mir eine Freude und Ehre, dass die Halleinerinnen und Halleiner das Angebot der Stadt annehmen. Die Stimmung ist gut, die Gespräche sind wirklich interessant und aufschlussreich. Viele Probleme der älteren Semester nimmt man natürlich mit eigenen Augen nicht so unmittelbar wahr, darum freut es mich ganz besonders, dass unsere Mitbewohner die Gelegenheit wahrnehmen und neben dem Feiern auch wichtige Dinge thematisieren.“ Allen Altersjubilaren, die aufgrund des körperlichen Befindens im Seniorenheim bleiben mussten, stattete der Bürgermeister persönlich einen Besuch ab, um ein Geschenk zu überreichen und zum „Runden“ zu gratulieren.  – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger im gemütlichen Stüberl des Gasthauses Hager mit seinen Ehrengästen. – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“ waren am 6. und 7. September 2019 dreizehn Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren der Volksschulen Hallein und Fuschl in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel  mit Feuereifer mit der Herstellung von Mini-Robotern beschäftigt.  Unterstützt von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein, der MINT-Initiative Salzburg, den Mini-Tutoren Oskar und Valens, von subnet und Claasen & Partner, wurde im Rahmen dieses Projekts, mit von Do!Lab beigestelltem Material, geschnitten, gelötet, gefeilt und gebogen, was das Zeug hielt.

 

„Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten bezieht sich aber auf den Umgang mit Benutzer-Oberflächen.“ analysierten Birkmayer und Claassen den Alltag der jungen Generation Multimedia. „Uns geht es bei der MiniSchmiede nicht um diese Medienkompetenz, sondern um das Verstehenlernen der technischen Hintergründe. Wir glauben, dass nicht Laptops und Tablets, sondern Löten, Motoren und kleine selbst gebaute Roboter der Weg sind. Wir setzen gezielt Impulse - weg vom Bildschirm hin zur physischen Technik und zum Handwerk. Damit fördern wir spielerisch technisches Verständnis und mittelbar auch das kooperative Arbeiten.“

 

Daher gab es zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteilkunde. Wer weiß denn schon, was ein Seitenschneider ist? Dann durfte der vom Do!Lab mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus Bauteilen von Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstehen. Als Hilfsmittel und Anregung brachte Tammo Claassen die „dritte Hand“ mit: an beweglichen Kühlmittel-Zuleitungen waren Klemmen, eine Lupe für genaues Arbeiten und ein kleiner Ventilator zum Beseitigen der Lötdämpfe angebracht.

 

Dann ging es los. Das Entwickeln einer Idee und eines Namens, das Suchen der einzelnen Elemente und das handfeste Werken standen im Vordergrund. Während der zwei Tage wurde den Kindern vom Team Birkmayer/Claassen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, im Arbeitsprozess miteinander zu kommunizieren und Ordnung am Arbeitsplatz zu halten. Auch ist es wichtig, sich darauf zu einigen, wer welche Teile für seinen Roboter beansprucht und wer gerade den elektronischen Schrauber, den Seitenschneider, die Klebepistole oder den Lötkolben benötigt. „Die wichtigste Erfahrung für die Kinder ist jedoch, dass „es geht“, dass sie etwas zum Laufen gebracht haben. Das ist wichtig und befriedigend.“ erklärt Sophie Birkmayer.

 

Und natürlich sollte der Roboter beim abschließenden MiniSchmiede-Hebocon möglichst viele Gegner im Sumo-Ringer-Stil aus dem Ring, sprich: von der Tischplatte bugsieren. Am 7. September ging es unter reger Publikumsbeteiligung heiß her, als es „Ring frei!“ für 12 Roboter-Kreationen hieß. Der Sieg ging an Roboter „Turm“, gebaut von Abdul, der noch knapp vor dem Auftritt, aus lauter Euphorie und Engagement, beinahe seinen Roboter zerstört hätte. „Turm“ war im Finale gegen „Lucky“ von Melissa erfolgreich. Auch einen Publikumsliebling gab es: Das war eindeutig „Maus Flummi“ von Juna. – Auch diesmal stellten die Kinder unter Beweis, dass der Schmiede-Prozess des gemeinsamen Arbeitens ihre Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Also – wir sind schon gespannt auf die MiniSchmiede 2020!

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FOTO 1:
Rüdiger Wassibauer mit Sophie Birkmayer und Tanno Claarssen vom Do!Lab Saalfelden. FOTOS 2 bis 5: Die jungen Roboter-Konstrukteure und Konstrukteurinnen an der Arbeit. FOTOS 6 und 7: Die ausgeschlachteten Geräte zeigen, mit welchem Einsatz und mit welcher Power hier gearbeitet wurde. FOTO 8: Die abschließende Entscheidungsrunde zwischen den beiden besten Robotern: Roboter ,,Turm‘‘ von Abdul gegen Roboter ,,Lucky‘‘ von Melissa. FOTOS 9 und 10: Im Rahmen dieser Mini-Schmiede entstanden auch der großartige Gitarren-Roboter und die hinreißende Roboter-Schönheit mit ihren betörend schlanken Beinen und ihren traumhaft großen Augen. – (Text und Fotos: Claasen & Partner / Gabriele Krisch.

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Es war ein grandioses Zweifach-Fest, das die Stadt Hallein zu feiern hatte: Das Sommerfest im beliebten Restaurant Bella Palma und gleichzeitig den 60. (absolut korrekt: den sechzigsten!) Geburtstag des angesehenen, beneidenswert jung gebliebenen Optikermeisters Joe Schauer. Der Andrang der Besucherinnen und Besucher war enorm. An ihrer Spitze standen Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher, welche die fantastische Festtags-Stimmung, genauso wie zahlreiche andere prominente Halleinerinnen und Halleiner auch, in vollen Zügen genossen. Der Sechziger Joe Schauer demonstrierte an Ziehharmonika und am großen Blasinstrument eindrucksvoll, dass er auch als Profi-Musiker eine glanzvolle Karriere hingelegt hätte. So reiht sich auch der SALZSCHREIBER unter die Gratulanten ein und wünscht Optikermeister Joe Schauer für seine Zukunft selbstverständlich nur das Allerbeste. – Die oben stehenden Fotos stammen vom Halleiner Super-Fotografen Adi Aschauer, der den Abzugshebel seiner Maschinengewehr-Kamera beim Bella-Palma-Sommerfest auf Dauerfeuer gestellt hatte. Das Ergebnis: Sie können auf seiner Homepage an die 250 Fotos vom überwältigenden Zweifach-Fest bewundern. – (Odo Stierschneider. Fotos: Adi Aschauer.)

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Am Montag, 9. September 2019, starteten in Hallein gleich zwei neue Buslinien. Die Linie 175 verbindet Rif direkt mit der Stadt Salzburg und zwar im 30-Minuten-Takt. Die neue städtische Buslinie 45 bildet die Direkt-Verbindung der beiden nördlichen Ortsteile Rif und Rehhof mit dem Halleiner Stadtzentrum. ,,Die neue Buslinie 175 verbindet Rif jetzt umsteigefrei im Halbstunden-Takt mit der Stadt Salzburg. Mit Einführung dieser neuen Direkt-Verbindung wird das Sportzentrum Rif endlich an die Öffis angebunden‘‘ erklärt dazu Landesrat Stefan Schnöll. ,,Die Linie 175 ist die ideale Ergänzung zur bestehenden Linie 179 (Salzburg – Niederalm – Hallein – Golling). Ab der Haltestelle Brückenwirt entsteht sogar ein 15-Minuten-Takt bis in die Stadt Salzburg. Davon profitieren neben Hallein auch Niederalm und Anif enorm‘‘, betonte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund GmbH.

,,Für Hallein war es immer eine Herausforderung, die nördlichen Stadtteile Rehhof und Rif mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Halleiner Stadtzentrum anzubinden. Mit der neuen städtischen Buslinie 45 schaffen wir eine neue Direkt-Verbindung. Damit wächst Hallein nun noch mehr zusammen. Zudem werden durch die Linienführung bis zum Krankenhaus auch wichtige Nahversorger, Dienstleister und das Krankenhaus selbst für die Bewohner von Rif und Rehhof deutlich besser erreichbar‘‘, unterstrich der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger.

Hallein besitzt nun drei städtische Buslinien, die über den Salzburger Verkehrs-Verbund organisiert werden:
Die Linie 41:  Krankenhaus – Zentrum – Bad Dürrnberg im Stunden-Takt.
Die Linie 42:  Neualm – Pernerinsel – Burgfried – Bad Vigaun im Stunden-Takt.
Die neue Linie 45:  Krankenhaus – Zentrum – Rehhof – Rif im Halb-Stunden-Takt.

,,Das Sportzentrum Rif ist ab 9. September 2019 endlich an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Alle beiden neuen Linien, der 175er aus Salzburg und der 45er aus Hallein, machen nun Halt vor dem Sportzentrum‘‘ freut sich Wolfgang Becker, Direktor des Universitäts- und Landes-Sportzentrums Salzburg/Rif. Das neue Maßnahmen-Paket für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Hallein, wird vom Salzburger Verkehrs-Verbund erstellt. Die Gesamtkosten für beide Buslinien betragen im Jahr rund 1,1 Millionen Euro. Den Hauptanteil übernimmt das Land Salzburg, die Stadt Hallein beteiligt sich an den Gesamtkosten mit rund 310.000 Euro pro Jahr. Noch einige beeindruckende Zahlen aus dem Salzburger Verkehrs-Verbund: Er umfasst 23 Verkehrs-Unternehmen, die gemeinsam pro Jahr eine Gesamtstrecke von 28 Millionen Kilometern befahren. Das sind täglich etwa zwei Äquator-Umrundungen. Jährlich werden 68 Millionen Kunden befördert. Durchschnittlich steigen also pro Sekunde zwei Fahrgäste in einen Bus oder einen Zug.

Der Halleiner Vizebürgermeister Florian Scheicher betont in einer ausführlichen Stellungnahme, dass die nun eingeführte Stadtbuslinie 45 keine Einzel-Maßnahme bleiben dürfe. Alle weiteren Halleiner Stadtteile müssten angebunden und in einem Micro-Nahverkehrs-System gebündelt werden: ,,Es freut mich, dass die noch unter Bürgermeister Max Klappacher ausverhandelten Maßnahmen zur Entlastung des Pendler-Verkehrs in Rif einerseits und die innerstädtische Öffi-Anbindung Rif nach Hallein andererseits, mit 9. September 2019 auf die Straße kommen. Die beiden Linien 175 und 45 bieten  der Bevölkerung einen Mehrwert im täglichen Berufsleben und die Linie 45 bindet das nördliche Stadtgebiet noch besser an Hallein an. Die ÖVP Hallein hat immer betont, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen lediglich ein Anfang sein kann, um das wichtige Thema Mobilität neu zu entwickeln. Der unter Max Klappacher eingeschlagene Weg der eigenen Stadtbuslinien, darf jetzt nicht als Einzelmaßnahme gelten. Jetzt gehören alle weiteren Stadtteile untereinander und vor allem an das Stadtzentrum angebunden. Ein ordentliches und abgestimmtes Angebot in Verbindung mit dem 365-Euro-Ticket bieten uns jetzt die Chance, den städtischen Öffi-Verkehr zukunftsfit zu gestalten und die Bevölkerung zum Umsteigen zu bewegen‘‘, so Florian Scheicher und ergänzt: ,,Durch die ausverhandelte zweijährige Anschub-Finanzierung des Landes für die Stadtbuslinie ergibt sich ein geeignetes Fenster für die umfassende Erstellung eines intelligenten und nachhaltigen Mobilitäts-Konzeptes für die Stadt Hallein. Kaum ein Thema in der Gemeindepolitik gehört breiter gedacht als das Thema Mobilität. Es braucht ein abgestimmtes Konzept vom Kinderwagen bis zur Gehhilfe. Beim Öffentlichen Verkehr ist aus unserer Sicht ein eigenes Micro-Nahverkehrs-System erforderlich, als perfekte Ergänzung zum regionalen Öffi-Angebot. Diese zwei Jahre sind unsere Chance. Nach Rücksprache mit Landesrat Stefan Schnöll ist uns seine Unterstützung dabei gewiss‘‘, freut sich Vizebürgermeister Scheicher. ,,Abschließend möchte ich mich bei Landesrat Stefan Schnöll dafür bedanken, dass er seit seiner Angelobung Schritt für Schritt die Angebote des öffentlichen Verkehrs verbessert und damit attraktiver macht. Das erkennt man auch daran, dass durch die aktuellen Maßnahmen in Hallein, jetzt endlich auch das Sportzentrum Rif mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist. Ein absoluter Mehrwert für die Sportlerinnen und Sportler sowie für den Stadtteil Rif‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

Zum Fahrplan-Download der Linie 45:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/stadtbus-45-rif-rehhof-hallein-zentrum- krankenhaus/
Zum Fahrbahn-Download der Linie 175:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/regionalbus-175-salzburg-anif-niederalm-rif/

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FOTO 1: Presse-Information beim Hohlwegwirt zum Thema ,,Hallein bekommt 2 neue Buslinien‘‘. Im Bild von links: Wolfgang Becker, Direktor des Landes-Sportzentrums Rif, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Landesrat Stefan Schnöll und Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund Gmbh. FOTOS 2 und 3: Die vorhin Genannten präsentieren das Informations-Plakat und Fahrpläne zu den neuen Halleiner Buslinien, wobei nur Dir. Wolfgang Becker seine Position von links außen nach rechts außen veränderte. – (Presse-Infos: Salzburg Verkehr und ÖVP Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Über 570 offene Lehrstellen gibt es laut der aktuellsten Analyse des Arbeitsmarkt-Service Salzburg im Bundesland Salzburg – der Mangel an Lehrstellen-Suchenden ist in dieser Dimension höchst unerfreulich. Die Stadt Hallein kann sich demnach glücklich schätzen, dass in den Bereichen Bürokauffrau und Informations-Technologie/Systemtechnik vier neue Lehrlinge mit ihrer Berufsausbildung beginnen.

 

Am 2. September begann für drei junge Frauen und einen jungen Mann ihre Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein. Die drei weiblichen Lehrlinge starten in der Stadtverwaltung ihre Lehre zur Bürokauffrau. Sabrina Wähner (23) beginnt im städtischen Wirtschaftshof, Teresa Walkner (20) in der Stadtbuchhaltung und Lydia Müller (18) im Bürgerservice. Alle drei sind gebürtige Halleinerinnen und freuen sich laut eigenen Angaben auf die vielfältige Ausbildung. In der dreijährigen Lehrzeit erleben die Lehrlinge nahezu jede Abteilung der Stadtverwaltung hautnah, lernen Rechnungswesen oder Buchhaltung und werden zu wahren Allroundern im Rathaus ausgebildet. Michael Tikvic (15) ist der neue EDV-Lehrling in der Stadtverwaltung. Er zeigte schon in der Hauptschule und in der Polytechnischen Schule seine Begeisterung für IT und Systemtechnik. Der junge Gollinger wird in der stadteigenen EDV-Abteilung sein Fachwissen sammeln und lernen, wie man das erlernte Wissen lösungsorientiert anwendet.

 

Alle vier Lehrlinge werden im Rahmen ihrer Ausbildung auch die Berufsschule absolvieren. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die Lehrlinge an ihrem ersten Arbeitstag: ,,Ich bin froh, dass wir keine Sorgen bei der Lehrstellen-Besetzung hatten. Ich bin ein Befürworter von Lehrberufen, denn wir brauchen einfach mehr Fachkräfte – nicht nur in Hallein, sondern im ganzen Land. Ein Studium ist etwas Gutes, aber die Lehrberufe sind mindestens genauso wichtig. Darum freut es mich, dass wir vier neue Lehrlinge aufnehmen, ausbilden und ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere geben können.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto von links Bürgermeister Alexander Stangassinger, Teresa Walkner, die Leiterin der Personalverwaltung Margit Siller, Sabrina Wähner, Michael Tikvic, Lydia Müller und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Als die imposante Salzachbucht am Griesplatz feierlich eröffnet wurde, da zeigte sich Festredner Kultur-Landesrat Dr. Othmar Raus zutiefst beeindruckt und brachte dies auch in einem markanten Satz zum Ausdruck: ,,Ein derart begeisterndes Bauwerk hätte man sich eigentlich in der Stadt Salzburg erwartet!‘‘ Kurz danach standen Bürgermeister Franz Kurz, Festspiel-Intendant Gérard Mortier und Odo Stierschneider, Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, auf der Brücke, welche die Salzachbucht überspannt und ein begeisterter Gérard Mortier erklärte spontan: ,,Ich höre hier schon im Rahmen der Salzburger Festspiele die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Die bezaubernde Salzachbucht sollte also zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Folgerichtig finanzierten die Salzburger Festspiele die auf der Wasserfläche schwimmende Plattform, auf der in weiterer Folge in der warmen Jahreszeit Musikanten und Entertainer in Erscheinung traten.

DER PERFEKTE WAHNSINN: WASSERBUCHT
WURDE ZUR VERGAMMELTEN SCHOTTERGRUBE
Dann jedoch geschah das Unvorstellbare, das Unglaubliche, das Unfassbare. Die Salzachbucht wurde, weil sie zwischendurch immer wieder versandete und von der Feuerwehr mit kräftigen Wasserstrahlen freigelegt werden musste, in einem beispiellos kulturfeindlichen Schandakt, in ihrem untersten Teil brutal zugeschüttet (!) und damit völlig trockengelegt (!). Aus der hinreißenden Salzachbucht wurde eine deprimierende Schottergrube. Sie verschlang den einst mit Platten belegten, schönen Gehweg rund um die Wasserfläche der Bucht sowie die ersten zwei der insgesamt 13 Sitz-Stufen. Die beiden seitlichen Treppen, die einst am rundum laufenden Gehweg endeten, bohren sich jetzt blödsinnig und sinnlos in den Schotter hinein – der reine Wahnsinn, einzigartig in der zivilisierten Welt. Damit waren die ausgefeilten Proportionen des einstigen Prachtbauwerkes perfekt ruiniert.

BESEITIUNG DER RUFSCHÄDIGENDEN SCHRECKENSSTÄTTE,
DAFÜR WIEDER-HERSTELLUNG DER GRANDIOSEN WASSERBUCHT
Als völlig unpassende Draufgabe wurde auch noch am nördlichen Ende der Bucht ein  breiter Weg über die seitliche Böschung hinunter zur Schottergrube geschlagen. Von da an ging es steil bergab bis zur heute skandalös vergammelten Schreckensstätte. Bei Schönwetter ist ihr nun eine neue Rolle zugedacht: Dann spielen hier Kinder – auf dem teuersten Kinderspielplatz einer manchmal schon sehr verrückten Welt. Die Stadt Hallein wird sich diesen unfassbaren Ort ihres peinlichen Versagens, imagemäßig wohl nicht mehr lange leisten können. Dann bahnt sich der erhellende Lichtstrahl der Erkenntnis den Weg ins Halleiner Rathaus und dann – wird das einzig Richtige getan, weil es getan werden muss: die Wieder-Herstellung des begeisternden Urzustandes mit der einstigen Wasserfläche. Der architektonische Schöpfer der einst prachtvollen Wasserbucht wird gerne hilfreich zur Verfügung stehen.   

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FOTOS 1 bis 4: Nachdem sich niemand mehr um die skandalöse Schottergrube kümmert, hat die Natur freies Spiel und sorgt dafür, dass die vergammelte Schottergrube allmählich mit Grün überwachsen wird. Ein wahrer Horror! FOTO 5: Die umlaufenden Sitzreihen sind stellenweise total verdreckt und damit nicht mehr benützbar. Ein wahrer Horror! FOTOS 6 und 7: An den  Stellen, an denen Holz zusammengetragen wurde, dürften schon bald romantische Lagerfeuer entstehen. Ein wahrer Horror! FOTOS 8 und 9: Schon zeigen erste Abfälle, dass die einstige Wasserbucht, die eigentlich Festspielstätte hätte werden sollen, in ihrer neuen Funktion als Schottergrube, auch als bequeme (widerrechtliche) Ablagerungsstätte für Unrat dient. Ein wahrer Horror! FOTO 10: An nicht überwachsenen Stellen verschlammt die entstzliche Schottergrube zusehens, wie die Fußspuren zeigen. Ein wahrer Horror! FOTO 11: Die reichlich lieblos, durch angeschwemmten Sand hindurch  angelegte, mehr als unschöne Abfluss-Öffnung, transportiert das Regenwasser Richtung Salzach. FOTOS 12 und 13: Die vergammelte, vernächlässigte, ungepflegte Schottergrube dient bei Schönwetter als Kinderspielplatz. Es ist der teuerste Kinderspielplatz der Welt. Ein wahrer Horror! –
(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ganze Kirchen sind schon eingestürzt – mit allen sich daraus ergebenden dramatischen Folgen. Derartige Ereignisse sind längst undenkbar geworden, (so hofft man zumindest), doch die irdische Erosion nagt dennoch permanent an der Bausubstanz religiöser Bauwerke. Der Wiener Stephansdom wurde deshalb längst schon zur permanenten Reparatur-Baustelle. Und in Hallein warnten kürzlich Hinweisplakate neben der Stadtpfarrkirche vor herabfallenden Dachziegeln. Doch der Besuch der Gottesdienste war jederzeit gesichert. Hielt man auch rund um die Kirche respektvollen Abstand, um nicht von einem unliebsamen Geschoß getroffen zu werden, so sicherte der mächtige, aus dem Kirchengebäude herausragende Beton-Kirchturm mit seinem Eingang jederzeit gefahrlosen Zutritt ins Gotteshaus. Das hätte sogar dann noch funktioniert, wenn der neun Mal geschwänzte Teufel des Islam mit einem gewaltigen Streich das gesamte Kirchendach leergefegt hätte. Auf unseren oben stehenden Fotos die enormen Dach-Dimensionen der Halleiner Stadtpfarrkirche. Zuerst die imposante Gesamtansicht, dann holt das Teleobjektiv die Dachlandschaft immer näher heran, bis man erkennt, dass fleißige Hände immer schon damit beschäftigt waren, einzelne schadhafte oder fehlende Dachziegel zu ersetzen. Das letzte Foto zeigt einige, bei Nacht und Nebel erbeutete Dachziegel-Bruchstücke. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In Hallein wurden die drei Kreisverkehre auf der Europastraße – von der Autobahnabfahrt bis zur Hager-Kreuzung – neu markiert. Damit entstanden aus zweispurigen Kreisverkehr-Lösungen moderne Turbokreise. Pfeile am Boden der beiden Bahnüberführungs-Kreisverkehre zeigen nun bereits vor der Einfahrt an, in welcher Spur man sich für welche Ausfahrt einordnen muss. „Damit beseitigen wir neuralgische Stellen, an denen bisher unterschiedliche Regelungen gegolten haben. Die Markierungen bringen mehr Sicherheit für die Autofahrer und sollen den Verkehr flüssiger gestalten“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Der Kreisverkehr an der Autobahn-Auf- und Abfahrt blieb hingegen optisch unverändert – nicht existierende Pfeile verweisen weder auf die Auffahrt zur Autobahn noch auf die Ausfahrt zur Stadt Hallein.

 

Experten von Land, Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde und Polizei haben die neue Lösung erarbeitet. Diese sieht einheitliche Regelungen für alle drei Kreisverkehre auf der Europastraße vor. Sie werden nicht mehr isoliert gesehen, sondern es gibt ein einheitliches Konzept für alle drei Kreuzungs-Bereiche. Bei den bisherigen zweispurigen Lösungen kam es vor allem beim Spurwechsel vermehrt zu Unfällen. ,,Der Vorteil der neuen Lösung: Sie bringt eine höhere Übersichtlichkeit, ohne dass auf die Mehrspurigkeit verzichtet werden muss‘‘, ist Landesrat Schnöll überzeugt.

 

KÜNFTIG WENIGER STAUS
ZU DEN STOSSZEITEN

Für Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ist damit ein leidiges Thema endlich vom Tisch: ,,Es kommt Fahrt in unsere Kreisverkehre. Die langen Staus zu Stoßzeiten sollten nun aufgelockert werden. Die Stauabgase an den neuralgischen Stellen, die Lärmbelastung und die Unfallgefahr nehmen nun ab und entlasten alle Halleiner Betroffenen und die Umwelt.‘‘ Auch Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner zeigt sich froh über die neuen Markierungen: ,,Die neue Regelung ist wichtig, weil die Halleiner an diesen neuralgischen Punkten ziemlich leidgeplagt sind. Wir sind überzeugt, diese Lösung wird alles flüssiger machen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass wir gemeinsam noch viele verkehrstechnische Herausforderungen in Hallein lösen werden.‘‘

 

ACHTUNG! KEINE FAHRSTREIFEN-WECHSEL
IN DEN HAUPTRICHTUNGEN!

Der Turbokreisverkehr regelt hohes Verkehrs-Aufkommen effizienter und sicherer. In Hallein frequentieren bis zu 35.000 Fahrzeuge pro Tag die Europastraße. Wichtig: Im Gegensatz zu den ,,traditionellen‘‘ Lösungen müssen sich Autofahrer an einem solchen Kreisverkehr schon  v o r  der Einfahrt dafür entscheiden, welche Ausfahrt sie nehmen wollen und sich dementsprechend einordnen! ,,Fahrstreifen-Wechsel sind nun zumindest für die Hauptrichtungen nicht mehr möglich und nötig. Die neue Lösung bildet das bisherige Verhalten der meisten Verkehrs-Teilnehmer ab‘‘, erklärt Michael Lindner vom Referat Straßenbau und Verkehrsplanung des Landes. – (Salzburger Landeskorrespondenz).

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STEHENDEN FOTOS

Die Umwandlung des Kreisverkehrs vor dem Gasthof Hager in einen Turbokreis war mit erheblichem Einsatz der Markierungs-Farbe Weiß verbunden. Nicht immer ist die Sinnhaftigkeit mancher Details auf den ersten Blick erkennbar. FOTO 1: Warum für die Zweiteilung der Zufahrt aus Richtung Stadtbrücke derart viel Platz verschwendet wurde ist unklar. Es hätte wohl eine dicht beisammen liegende Doppellinie auch genügt – oder auch nur eine einzige Linie. FOTO 2: Ein optisch nicht gerade gelungener Doppelpfeil. Unschön und eher dürftig windet sich das Doppel-Pfeilgebilde links Richtung Südausfahrt des Turbokreises. Rechts gibt es eine Überraschung: Der mächtige rechte Pfeil zeigt, eher verwirrend, auf den Parkplatz des Gasthofes Hager. Wo blieb bei der Nordausfahrt der Pfeil Richtung Sport-Mode-Reyer? FOTO 3: Auch nur Platz-Verschwendung auf Kosten der frei befahrbaren Verkehrsflächen und Verschwendung von Markierungsfarbe auf Kosten der Steuerzahler stellt dieses Gebilde dar. Es nimmt seinen Anfang am südseitig angrenzenden Fußgänger-Übergang. Eine einzelne Linie hätte weniger optischen Wirrwarr bedeutet und auch hier als Trennung der beiden Fahrbahnen genügt. FOTO 4: Die Ausfahrt vom Turbokreis Richtung Stadtbrücke stellt ein spezielles Problem dar. Ideal wäre es, die Ausfahrt durch eine Mittellinie zu teilen, so dass auf der linken Fahrbahn zur Stadtbrücke und auf der rechten zum Bahnhof, zur Bezirkshauptmannschaft u.s.w. gefahren werden kann. Immer wieder glauben Fahrzuglenker, so wie auf unserem Foto, dass diese Mittellinie schon existiert. Doch es handelt sich nur um die linke Fahrbahn-Begrenzung der einspurigen Ausfahrt. Denn es gibt ein Problem, das schon längst hätte behoben werden müssen. Auf Höhe von Sportmoden Reyer gibt eine kleine, zu schmale Brücke, welche die Fahrbahn einengt. Hätte man den überbreiten Gehsteig endlich schmäler gestaltet und wäre die verschwenderische, platzraubende  Doppellinie auf der Gegenfahrt nur eine normale Doppellinie, müssten endlich zwei Fahrbahnen durchgehend zu realisieren sein. FOTO 5: Auch der Kreisverkehr am östlichen Ende der Bahn-Überführung wurde überarbeitet. Markantestes Detail: die beiden Richtungspfeile. Nach links geht es Richtung Oberalm, nach rechts Richtung Krankenhaus und Autobahn. Auch hier gilt: rechtzeitig beim Überqueren der Bahn-Überführung vor Einfahrt in den Kreisverkehr die linke Spur wählen! Denn die rechte Spur dient den Abbiegern Richtung McDonalds, DM Markt, Interspar. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Besonders schwierig ist es, im Alter oder mit einer körperlichen Beeinträchtigung, den Alltag zu bewältigen: Wie komme ich ins Geschäft, zum Arzt oder unter die Leute? Individuelle Mobilität, speziell im Alter, trotz körperlicher Beeinträchtigung, trotz geringem Einkommen, stellt einen wichtigen Teil der Lebensqualität dar. Nun werden von der Stadtgemeinde Hallein entsprechende Akzente gesetzt. Pensionisten und behinderte Personen mit geringem Einkommen, erhalten Gutscheine für kostenlose Taxifahrten. Pro Monat können Taxi-Gutscheine im Gesamtwert von 25 Euro – im Kalenderjahr somit für 300 Euro – bezogen und bei den teilnehmenden Taxi-Unternehmen eingelöst werden. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Einführung des „Senioren-Taxis“ eine wichtige Maßnahme für die Halleiner Gesellschaft: „Es haben uns immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger darauf hingewiesen, dass sie zu wenig Möglichkeiten hätten, wichtige Einkäufe oder notwendige Arztbesuche zu erledigen. Ältere, gebrechliche oder beeinträchtigte Menschen – gerade mit geringen Einkommen – sind auf jede Hilfe angewiesen. Diese Unterstützung kann jedoch nicht nur innerhalb der eigenen Familien oder des Freundeskreises geleistet werden. Es ist die Aufgabe einer Stadt und der Gesellschaft, den Schwächsten unter die Arme zu greifen.“


Vizebürgermeisterin Rosa Bock, auch zuständig für Generationen-Angelegenheiten, war mit der Umsetzung beauftragt. Die Einführung der Gutscheine ist auch für sie ein lang ersehnter Erfolg: ,,Mit dem Seniorentaxi und dem Gutscheinsystem haben wir gemeinsam eine neue Richtung eingeschlagen, um den Betroffenen zu helfen. Nach vielen Jahren, in denen das Thema Seniorentaxi in den Schubladen der Bürgermeister gelegen ist und nie umgesetzt wurde, ist mir die Realisierung jetzt wichtig gewesen und es freut mich, dass dies auch durch die gute Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung im Rathaus so rasch erledigt werden konnte.‘‘ Sozialstadtrat Florian Koch fügt dem hinzu: ,,Man sieht: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wir haben uns immer für die Mobilitäts-Steigerung für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung eingesetzt, weil wir es als unsere ureigenste Aufgabe sehen, für alle Menschen da zu sein. Als Sozialstadtrat bin ich froh, dass wir nun einstimmig zu einem ersten Ergebnis mit den Taxi-Gutscheinen gekommen sind und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch viele weitere soziale Akzente in der

Stadt setzen werden.‘‘ – Auf dem Foto oben Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozial-Stadtrat Florian Koch, der auch bereits einen Seniorentaxi-Gutschein präsentiert.


Anträge für Taxi-Gutscheine können im Sozial‐ und Wohnungs-Amt der Stadtgemeinde Hallein ab Mitte September abgegeben werden. Die Ausgabe bzw. das Versenden der Gutscheine erfolgt ab Anfang Oktober 2019.


Folgende Personen sind zur Antragsstellung berechtigt:

Pensionisten: Personen ab dem Erreichen des 65. Lebensjahres, mit einer Einkommensgrenze von monatlich maximal EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen), bzw. EUR 1.653 netto (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften/gemeinsam im Haushalt lebende Personen). Siehe auch die Rathaus-Publikation STADT|HALLEIN, Seite 2.

Menschen mit Behinderung: Körperlich beeinträchtigte Personen inkl. Behinderte und Sehbehinderte mit Behindertenpass und dem Eintrag ,,Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung‘‘, ebenfalls bis zu einer Einkommensgrenze von nicht mehr als monatlich EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen) bzw. EUR 1.653 netto. (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften / gemeinsam im Haushalt lebende Personen).


Folgende Unterlagen werden zur Ausstellung eines Berechtigungs-Ausweises benötigt:

Pensionisten-Ausweis / Ausweis-Dokument

Behinderten-Ausweis des Bundessozialamtes mit dem Vermerk: „Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung aufgrund einer Behinderung“. (Der Antrag zum Erlangen des Berechtigungs-Ausweises ist beim Sozialministerium-Service zu stellen.)

Aktuelles Lichtbild im Passfotoformat

Einkommensnachweis (Pensionsbescheid, Lohnzettel, auch der Ehegatten und Partner, wenn sie im gemeinsamen Haushalt leben).

Haushaltsbestätigung (Bestätigung für die Anzahl der Personen, die insgesamt im Haushalt gemeldet sind).


ACHTUNG: Zulassungs-Besitzer/innen eines PKW erhalten keine Taxigutscheine. Die Taxi-Gutscheine dürfen weder entgeltlich noch unentgeltlich an dritte Personen  weitergegeben werden. Auch die Barablöse ist nicht möglich.

Bei der persönlichen Verwendung der Gutscheine muss der ausgegebene Berechtigungs-Ausweis dem Taxilenker vorgezeigt werden und die Ausweis-Nummer mit jener auf den Gutscheinen übereinstimmen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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,,Einfach fantastisch!‘‘ – Unglaublich beeindruckend!‘‘ – ,,Ein unvergessliches Erlebnis!‘‘ – ,,Das stärkste Kunst-Erlebnis meines Lebens!‘‘ – ,,Die Präsentation dieser herrlichen Kunstwerke ist perfekt gelungen!‘‘ – ,,Unbeschreiblich schön!‘‘ –  ,,Das muss man gesehen haben!‘‘ – Das sind nur einige Zitate aus den schriftlichen Kommentaren, welche von Besuchern der Gemälde-Ausstellung ,,IM FLUSS‘‘ des Künstlers Wang Jixin in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel zu Papier gebracht wurden. Dieser hatte etwa 4 Monate lang, Tag für Tag an den 25 begeisternden, großformatigen Gemälden zum Thema Salz gearbeitet und dabei Motive sowohl aus der vor 30 Jahren beendeten Salzproduktion in Hallein als auch aus dem Salz-Schaubergwerk Dürrnberg thematisiert. Die Großgemälde wurden raffiniert in abgedunkelten Räumen präsentiert, in denen nur die Gemälde beleuchtet wurden. Ein elementarer optischer Gesamteindruck, zu dem in ganz Österreich kein Gegenstück existiert. Verständlich, dass alle Besucher der Gemäldeschau ,,IM FLUSS‘‘ restlos begeistert waren.

STADT HALLEIN UND LAND SALZBURG:
KEIN GELD FÜR DIE GRANDIOSE GEMÄLDESCHAU

Diese monumentale Schau an Ölgemälden müsste als einzigartiges Zeugnis der 700jährigen Salz-Geschichte der Stadt Hallein unbedingt in der Alten Saline erhalten bleiben. Folgerichtig kam es zur Vorsprache einer kleinen Gruppe rund um Künstler Wang Jixin bei Bürgermeister Alexander Stangassiger, um Möglichkeiten für einen ständigen Verbleib dieser unvergleichlichen Gemäldeschau auszuloten. Auch Vizebürgermeisterin und Kultur-Stadträtin Rosa Bock nahm an dem Gespräch teil, in dem es vor allem darum ging, mögliche Geldquellen für den Ankauf der ,,Salzgemälde‘‘ zu erörtern. Das Ergebnis war leider vorhersehbar. Die Stadt Hallein, die das größte Interesse daran haben müsste, die Pernerinsel mit dieser hinreißenden Gemäldeschau als ständige Kultur-Attraktion aufzuwerten, winkte sogleich ab – es gibt zu viele andere Vorhaben, die finanziell noch gar nicht abgedeckt sind. Ein Vorstoß der Stadt Hallein bei Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Schellhorn ging gleichfalls ins Leere. Damit schwand auch vorläufig die Hoffnung aller Kunstfreunde in Hallein, die entschieden dafür eintreten, dass die
einzigartigen Salz-Gemälde weiterhin dort präsentiert werden, wo sie unbedingt hingehören: in der Alten Saline auf der Pernerinsel!

EIN KULTURELLES SCHAND-EREIGNIS
VON NOCH NIE GEKANNTER DIMENSION

Inzwischen war die Alte Saline Schauplatz einer unfassbaren Kultur-Katastrophe. Am 28. August 2019 wurden die 25 großformatigen Gemälde wieder abgebaut, um außerhalb von Hallein eingelagert zu werden. Das Ganze war ein historisch- kulturelles Schand-Ereignis von noch nie gekannter Dimension für die Stadt Hallein.
Verheerend und peinlich, unfassbar und katastrophal, eingebrannt für immer in das kulturelle Gewissen der Stadt Hallein. Doch wichtige Persönlichkeiten der Stadt Hallein schockierte der Abbau der Gemälde so sehr, dass sie fest entschlossen sind, alles zu unternehmen, um die fantastischen Gemälde wieder auf die Pernerinsel zurück zu holen. Denn die dauerhafte Präsentation der monumentalen Ölgemälde zum Thema Salz – das  wäre ein enorm wichtiger Schritt der Pernerinsel hin zur bedeutungsvollen, attraktiven, innovativen und inspirierenden Kultur-Insel und damit zu einer weiteren Aufwertung der Kulturstadt Hallein. Als erster Schritt dazu wurde, auch mit Unterstützung des SALZSCHREIBER, Fotograf Ulrich Ghezzi engagiert, um von allen Salzgemälden professionelle Fotos herzustellen. Sie sind unverzichtbar bei künftigen Finanzierungs-Gesprächen mit möglichen Spender-Persönlichkeiten.

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FOTOS 1 und 2:
Die beeindruckende Pracht und Herrlichkeit der unvergesslichen Salzgemälde-Schau. Ihre Wiedererstehung ist, im Interesse der Kulturstadt Hallein,
dringendst erforderlich und dafür muss finanzielle Mithilfe eingefordert werden. FOTOS 3, 4 und 5: Das ist die unfassbare Realität. Einige der abgebauten Bilder, sowie die zu Stoffballen zusammengelegten schwarzen Stoffbahnen, mit denen die fantastische Raum-Dunkelheit geschaffen wurde. FOTO 6: Mit einer Super-Kamera wurden die Bilder der Ausstellung vor ihrer Einlagerung von Fotograf Ulrich Ghezzi professionell fotografiert. FOTOS 7 und 8: Extreme Foto-Vergrößerungen auf dem Bildschirm zeigen auch das kleinste Detail in brillanter Schärfe. FOTO 9: Was bleibt vom fantastischen Ausstellungs-Wunder? Ein leerer Raum… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Hallein wird künftig im Bereich rund um die auf den Dürrnberg führende Torbrücke deutlich leiser sein – die drei, bei jeder Kfz-Passage polternden Metall-Dehnungsfugen, werden nun saniert. Aufgrund einer neuartigen Konstruktion der Metall-Dehnungsfugen an beiden Enden der Brücke und einer neuen, speziellen Oberfläche des Stahl-Übergangs in der Mitte der Brücke, können sich die Anrainerinnen und Anrainer auf leisere Überquerungen freuen. Die Arbeiten zur Lärm-Reduzierung beginnen am Montag, 2. September 2019. Die Baustelle wird bereits ab Donnerstag, 29. August, eingerichtet. Achtung: In der Nacht von Dienstag, 17. September auf Mittwoch, 18. September, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, ist die Brücke komplett gesperrt. In diesem Zeitraum erfolgt der Einhub der neuen Konstruktion. Bei extremem Schlechtwetter verschiebt sich die Sperre auf die nächste Nacht. Die Umleitung während der Sperre erfolgt über die Winterstallstraße. Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für Montag, 28. Oktober, vorgesehen.

 

,,Diese spezielle Vorgangsweise bringt gleich drei Vorteile: Zeit- und Kosten-Ersparnis sowie eine höhere Qualität in der Ausführung‘‘, betont Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll. Und weiter: ,,Das bringt eine langfristige Reduzierung des Verkehrslärms.‘‘ Die Kosten belaufen sich auf 330.000 Euro, ausführende Firma ist die GTB Bau GmbH aus Anif. Die Halleiner Torbrücke ist das erste Brücken-Bauwerk entlang der L 256, der Dürrnberg-Landesstraße. Sie wurde 1981 errichtet. Dabei handelt es sich um eine Spannbeton-Brücke, die aus zwei Tragwerken besteht. Die Tragwerks-Längen betragen 81 und 53 Meter. Die Torbrücke weist drei Metall-Fahrbahn-Übergänge auf: sowohl an den beiden Brückenenden als auch in der Mitte zwischen den beiden Tragwerken. Derzeit sind an den Übergängen einfache Stahlprofile verbaut, diese erzeugen ein lautes Geräusch beim Fahren. Die neuen Konstruktionen schaffen hier Abhilfe: An den Brücken-Enden werden die Schlepp-Platten erneuert und an das Tragwerk angehängt. Schlepp-Platten gleichen Bewegungen zwischen zwei Bauteilen aus. Die Übergangs-Konstruktionen entfallen somit. In der Mitte der Brücke wird ein neuer Stahlübergang verbaut. Dieser „schluckt“ durch eine spezielle Oberfläche den Lärm. Während der Arbeiten bleibt die Brücke einspurig befahrbar – außer in der Nacht von 17. auf 18. September. Eine zusätzliche Ampel dient dazu, dass Fahrzeuge von der L256 in die B159 Salzachtal-Straße einfahren können.

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FOTOS 1 und 2:
Die Torbrücke von ihrer Mitte aus fotografiert: Einmal Richtung hinunter, bis zu ihrem Anfang, einmal Richtung hinauf, bis zu ihrem oberen Ende. FOTOS 3, 4 und 5: Die sogenannten Übergangs-Konstruktionen aus Metall, besser die Metall-Dehnungsfugen auf der Torbrücke, die quer über die Fahrbahn verlaufen. Zuerst wurde unten am Beginn der Brücke fotografiert, dann  in deren Mitte und schließlich an ihrem oberen Ende. Beim Fotografieren war nachzuempfinden, welch enorme Belästigung das sechsfache Ta-Tam, das jeder Autofahrer bei seiner Fahrt über die Torbrücke verursacht, (jeweils poltern die Vorderräder und Hinterräder hörbar über die drei Metallkonstruktionen), für die geplagten Anrainer darstellt. FOTO 6: Die Metall-Dehnungsfuge in der Mitte der Brücke, wo die beiden Brücken-Tragwerke aneinander gefügt sind. – (Salzburger Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vor 30 Jahren wurde im Juli 1989, in Hallein die Salzproduktion eingestellt. Die Stadt Hallein versuchte daraufhin, von der Salinen AG eine kleine Schausaline für touristische Zweck zu erhalten. Die Salinen AG jedoch wollte immer nur oben auf dem Dürrnberg eine derartige Anlage schaffen. Dieses Vorhaben  stieß in Hallein verständlicher Weise auf Ablehnung, gab es doch in den insgesamt 700 Jahren der Halleiner Salzproduktion keine einzige Saline auf dem Dürrnberg. Bereits Bürgermeister Franz Kurz, ein echter Dürrnberger, unter dessen Amtsführung die letzte Saline auf der Perner-Insel stillgelegt wurde, lehnte den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg als historisch überhaupt nicht gerechtfertigt, entschieden ab. So wurde der Bau einer Schausaline vorerst stillgelegt. Exakt 30 Jahre lang. Mit dem Dürrnberger Alexander Stangassinger als neuer Halleiner Bürgermeister, änderte sich die Situation grundlegend. Er hatte nichts gegen den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg einzuwenden, nach dem durchaus verständlichen Motto: Besser eine Schausaline auf dem Dürrnberg als überhaupt keine. Warum es der Stadt Hallein nicht gelang, in den vergangenen 30 Jahren eine kleine Schausaline in der Altstadt, also dort, wo sie hingehört, zu errichten, ist eine ungeklärte Frage.

AUCH INNERHALB VON  30 JAHREN GELANG ES NICHT,
EINE SCHAUSALINE IN HALLEIN ZU ERRICHTEN

Die Saline auf der Pernerinsel wurde am 29. Juli 1989 stillgelegt. In der darauf folgenden Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ bildete das Salinen-Ende die Hauptmeldung auf der Titelseite und wurde in einem weiteren ausführlichen Beitrag im Inneren der Zeitung behandelt. Bereits auf der Titelseite wurde darauf verwiesen, dass die Salinen AG. der Stadt Hallein die Errichtung einer Schausaline als Mini-Trostpflaster zugesagt hatte. Dass die künftige Schausaline unbedingt in Hallein errichtet werden müsse, diese Forderung wurde ebenfalls in dieser ,,HZ‘‘-Ausgabe erhoben – schließlich waren die anders lautenden Absichten der Salinen AG. in  Hallein bereits heftig diskutiert worden. Seit damals sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, in denen die Stadt Hallein Zeit genug gehabt hätte, um in Hallein eine Schausaline zu realisieren. Seit damals sind 360 Monate über Hallein hinweggezogen, ohne dass die Stadt Hallein bezüglich einer Schausaline aktiv geworden wäre. Seit damals waren es 1.440 Wochen und in keiner einzigen wurde das Thema Schausaline für die Stadt Hallein angesprochen. Seit damals sind 10.080 Tage und 10.080 Nächte vergangen, ohne dass wirksame Aktivitäten in Richtung Halleiner Schausaline gab. Seit damals sind 241.920 Stunden vergangen, ohne dass eine Schausaline für Hallein im Halleiner Rathaus oder in der Gemeindevertretung auch nur erörtert worden wäre. Seit damals waren es 14,515.200 Minuten …. aber lassen wir das.

SCHAUBERGWERK, KELTENDORF SALINA UND
SCHAUSALINE IM DÜRRNBERGER SALZREICH

Nun also wird die Schausaline im Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg errichtet. Sogar ein bestehendes Gebäude wurde abgerissen  und vom Gebäude für die Schausaline steht bereits das 1. Geschoß im Rohbau. Hier ist ein starker Wille zur Errichtung einer überzeugenden Schausaline erkennbar. Damit besteht das Dürrnberger Salzreich künftig aus dem grandiosen Schaubergwerk, aus dem sehenswerten Keltendorf Salina und nun aus der neuen Schausaline, die noch heuer im Herbst eröffnet werden soll. Über 200.000 Besucher verzeichnet das Schaubergwerk. Während an schönen, warmen oder heißen Tagen, sich noch immer nicht so richtig die angenehm kühlen Temperaturen im Bergesinneren herumgesprochen haben, wird das Schaubergwerk an regnerischen Tagen regelrecht gestürmt. So etwa am Mittwoch, 21. August, an dem es den Anschein hatte, dass auch ein doppelt so großer Parkplatz für die zahlreichen Fahrzeuge nicht ausgereicht hätte. (Also muss nicht nur ein zusätzliches Parkdeck her sondern mindestens zwei!) So wurde an allen möglichen und unmöglichen Stellen rund um den gerammelt vollen Parkplatz der fahrbare Untersatz abgestellt. Der Ansturm wird noch größer werden, wenn die Schausaline in Betrieb geht. In der zitierten Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ vor 30 Jahren wurde auch im Interesse der Stadt Hallein davor gewarnt, sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt des Schaubergwerkes nach oben auf den Dürrnberg zu verlegen. Die Verantwortlichen wussten es besser. Damit bewegt sich der Besucherstrom zum Schaubergwerk zuverlässig für immer an der Stadt Hallein vorbei – mit eine der Ursachen dafür, wieso heute in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes die Besucherfrequenz unzureichend ist und warum so viele Geschäftslokale leer stehen.


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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Wenn man noch vor wenigen Wochen das Keltendorf Salina in Bad Dürrnberg betrat, dann bildete dieses Gebäude einen markanten Bestandteil des Eingangsbereiches. Mittlerweile wurde es zur Gänze abgetragen, um dem, bereits in Bau befindlichen Gebäude für die Schausaline, Platz zu machen. FOTOS 3 bis 5: Derzeit bietet der Eingangsbereich des Keltendorfes einen völlig ungewohnten Anblick. Hier herrscht echte Baustellen-Atmosphäre. FOTOS 6 und 7: Weiter rückwärts stehen wir im Zentrum der Baustelle für die neue Schausaline. Auf den Fotos ist die Decke des Erdgeschoßes zu sehen. FOTO 8: Ein Standpunkt unterhalb der Baustelle zeigt das im Rohbau bereits fertiggestellte Erdgeschoß der künftigen Schausaline. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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,,Die kürzlich stattgefundene Zinkenlifte-Beiratssitzung erbrachte das Bekenntnis für die wichtige Sommer-Rodelbahn. Aber der tatsächliche politische Wille, die Zukunft rund um den Zinken nachhaltig und engagiert zu gestalten, fehlte. Es braucht Klarheit am Dürrnberg – es braucht ein Konzept für die Zukunft. In der Beiratssitzung wurde zwar viel über Kleinigkeiten diskutiert, die von uns geforderten klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung konnten jedoch nicht formuliert werden. Ein Gesamt-Konzept oder eine politische Willensäußerung wurde in der Vergangenheit oftmals gefordert und hat den Beirat auch im Detail beschäftigt. Konzepte wurden in Auftrag gegeben und bewertet. Doch jetzt wäre es an der Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bevor man Investitionen tätigt, die im Nachhinein nicht mehr passen,“ zeigt sich ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer enttäuscht.

„Es war unheimlich wichtig, dass wir den Beschluss gefasst haben, dass die Sommer-Rodelbahn weiterhin bestehen soll und konkrete Angebote dazu kommen. Das bringt eine gewisse Sicherheit bei den Einnahmen. Unser Vorschlag, darüber nachzudenken, die Liftzeiten für den Sessellift unter der Woche einzuschränken und sich auf Tourengeher und das Kinderskifahren am unteren Schlepplift zu konzentrieren, wird jetzt geprüft. Ein wirklich breites Bekenntnis, solche Maßnahmen für eine sichere und finanziell machbare Zukunft zu ergreifen, konnten wir leider nicht erkennen. Aber vielleicht kommt da ja noch Bewegung hinein.“, so Stadtrat Gottfried Aschauer weiter und ergänzt: „Selbstverständlich wurde uns erneut vorgeworfen, dass wir die Zinkenlifte zusperren wollen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wir, als Halleiner Volkspartei, wollen den Zinken stabil in die Zukunft führen, mit Maßnahmen und Angeboten die für die zeitgerechte Bespielung des Berges sinnvoll sind. Es ist immer die Rede davon, speziell nach dem Kassasturz des Bürgermeisters, dass es um die Finanzen der Stadt nicht gut stehe. Wenn das wirklich so wäre, dann müsste es erst recht größtes Interesse daran geben, die Abgänge der Zinkenlifte, für die Zukunft durch die Entwicklung alternativer Standbeine, im Winter wie im Sommer, zu senken.“

„Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, klare und mutige Entscheidungen zu treffen. Der Winter gehört zeit- und klimagerecht bespielt und der Sommer ausgebaut. Grundsätzlich muss über alternative Standbeine nachgedacht werden. Vom Schließen kann da keine Rede sein. Es muss möglich +sein, darüber nachzudenken, ob man Angebote, die nicht genützt werden, aufrechterhalten oder für eine andere Bespielung freigeben soll. Knappe 60 Prozent der wöchentlichen Skifahrer-Zutritte finden am Wochenende statt. Wir sind der Meinung, dass man den Trend zum Tourengehen nicht links liegen lassen darf, sondern den Tourengehern unter der Woche freie Bahn gewähren soll. Ausgenommen sind selbstverständlich die Ferien. Darüber hinaus wäre noch zu überlegen, weitere Wochen für das Skifahren den Salzburger Schulen anzubieten. Dies würde noch stärker den Stellenwert dieses wichtigen Naherholungs-Gebietes unterstreichen. Die Geschäftsführung ist jetzt beauftragt, diverse Angebote – unter anderem auch für die Parkplatz-Erweiterung – einzuholen, die im kommenden Beirat weiter behandelt werden sollen. Wichtig ist uns dabei auf jeden Fall die gastronomische Versorgung im Bereich der Talstation des Zinkenliftes, denn ohne diese ist auch das Kinder-Skifahren kaum realisierbar. Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, um den Zinken verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen,“ unterstreicht Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein, Foto TVB Hallein / Bad Dürrnberg)

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Sichtlich stolz und erleichtert sind die beiden jungen Halleinerinnen Pia Koberger (18) und Munira Kropp (19), nachdem sie am 31. Juli 2019 die schriftliche und am 5. August 2019 die mündliche Lehrabschluss-Prüfung absolviert hatten. Durchatmen war angesagt, das Lernen hat vorerst ein Ende. Pia Koberger fasst kurz und bündig zusammen: „Es war richtig schwierig, ich habe fast Tag und Nacht gelernt – jetzt bin ich froh, bestanden zu haben.“ Die beiden dürfen sich jetzt Bürokauffrauen nennen, haben ausgelernt und sind hungrig nach dem weiteren Berufsleben.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist natürlich stolz auf die neuen Fach-Ladies: „Ich war immer überzeugt, dass die Lehre einer der wichtigsten Ausbildungswege ist. Jetzt zwei neue Fachkräfte in der Berufswelt willkommen zu heißen, die in unserer Stadtgemeinde gelernt haben, freut michganz besonders. Ich selbst habe mich auch über die Lehre zu 35 erfolgreichen Jahren in der Privatwirtschaft hochgearbeitet. Ich sage immer wieder, dass wir generell wieder viel mehr Bekenntnis zu guten Fachkräften brauchen.“

 

Pia Koberger und Munira Kropp sind gebürtige Halleinerinnen. Pia Koberger absolvierte die Sport-NMS Neualm, Munira Kropp die Musik-NMS in Burgfried. Beide Jungfachfrauen besuchten anschließend die Polytechnische Schule in Gamp, ehe sie ihre dreijährige Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein zur Bürokauffrau angingen. Nach vielen Monaten in den unterschiedlichsten Abteilungen der Gemeinde und der Ausbildung  unter anderem in Rechnungswesen, Buchhaltung oder Wirtschaftskunde, haben die jungen Frauen am 5. August 2019 ihre Lehre erfolgreich beendet. Bürgermeister Alexander Stangassinger hofft darauf, die beiden weiterhin in den Dienst der Gemeinde übernehmen zu können: „Wir schauen, dass wir für beide eine Stelle finden. Ich setze mich dafür ein, dass wir sie übernehmen können – zumindest bei einer Stelle sieht es schon sehr gut aus.“ Auf dem Foto präsentieren Pia Koberger (links) und Munira Kropp stolz dem Halleiner Bürgermeister ihre Lehrabschluss-Zeugnisse. (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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,,Wir sind froh, dass Bürgermeister Stangassinger unserem Antrag vom 12. Juli dieses Jahres gefolgt ist und nun eine Beiratssitzung der Zinkenlifte angesetzt hat. Den wichtigsten Punkt auf der Tagesordnung bildet die Beschlussfassung für eine neue Sommer-Rodelbahn. Hier drängt die Zeit, sonst fährt die Rodelbahn 2020 nicht mehr. Der Umstand, dass die Rodeln gewechselt werden müssen, beschäftigt den Beirat schon lange. Darum ist es jetzt so wichtig, die Anschaffung neuer Rodeln zu beschließen, um damit Liefer- und Betriebs-Sicherheit zu gewährleisten,‘‘ so

Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Auf dem Dürrnberg braucht es jetzt Klarheit wohin die Reise geht. Die Diskussions-Phase über die Ausrichtung sollte nun abgeschlossen und ein Maßnahmenpaket für eine zeitgemäße, adäquate und finanziell sichere Zukunft auf dem Zinken beschlossen werden. Aus unserer Sicht heißt das, verstärkt im Sommer neue Angebote zu schaffen und den Erlebnisberg auszubauen und im Winter sich auf machbare und finanzierbare Lösungen und Adaptierungen zu konzentrieren. Den Winterbetrieb zu attraktivieren ist wesentlich teurer und aufwendiger, als den funktionierenden Sommerbetrieb auszubauen. Alternative Standbeine im Sommer sind wesentlich zielführender als die Abhängigkeit von Schnee und Kälte im Winter.
Dies bestätigt auch die vorliegende ZAMG-Studie aus dem Jahr 2017. Für uns als Halleiner Volkspartei ist eines klar, wir müssen so investieren, dass die Abgänge der Zinkenlifte in Zukunft geringer werden, und dies erreicht man nur mit Investitionen in den Sommerbetrieb,‘‘ betont Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

Das ZAMG-Gutachten, stellt fest, dass das aktuelle Klima eine künstliche Beschneiung grundsätzlich zulässt. Allerdings wird es wieder passieren, dass über längere Zeit, auch im Früh- und Hochwinter, nicht oder nur sehr eingeschränkt, künstlich beschneit werden kann. Ein Problem der künstlichen Beschneiung sieht das Gutachten bei der Grund-Beschneiung im November und Dezember. Lediglich die Hochwintermonate Jänner und Februar werden wohl auch in Zukunft über ein ausreichend hohes Beschneiungs-Potenzial verfügen. Weiters heißt es im Gutachten, dass eine Verkürzung der Saison im Spätwinter aufgrund höherer Temperaturen als wahrscheinlich erscheint. Denn: Einerseits schmilzt die bestehende Schneedecke rascher ab, andererseits bieten sich immer weniger Möglichkeiten einer Nachbeschneiung. Zusammenfassend stellt das Gutachten fest, dass bei Fortsetzung des bestehenden Erwärmungstrends, eine laufende Reduktion des aktuellen Beschneiungs-Potenziales anzunehmen ist – bis 2050 auf bis zu 80 Prozent des aktuellen Potenzials.

,,Wir haben mit dem Zinken kein High-end Skigebiet. Der Zinken ist perfekt für Kinder zum Erlernen des Skifahrens, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Sobald die Eltern sehen, dass das Kind Skifahren kann und sicher am Lift ist, werden sie gemeinsam ein umliegendes Skigebiet aufsuchen. Unser Auftrag ist somit klar. Der Winterbetrieb braucht aus unserer Sicht drei Adaptierungs-Maßnahmen. Erstens braucht es eine Investition für die Herstellung eines zeitgemäßen Kinderlandes inkl. Gastronomie im Talbereich. Zweitens, speziell in der Vor- und Nachsaison, soll die künstliche Beschneiung auf die untere Zinkenwiese konzentriert werden. Und drittens müssen wir zum Tourengeher-Berg werden und das Parkplatz-Chaos muss der Vergangenheit angehören,‘‘ so Vizebürgermeister Florian Scheicher.


,,Durch den Ankauf der neuen Rodeln, ist der Betrieb der Sommer-Rodelbahn und somit ein wesentlicher Anteil der Jahres-Einnahmen auf dem Zinken gesichert. Mit weiteren Highlights vom Frühjahr bis in den Herbst – wie eine (Kinder)-Mountainbike-Strecke  oder Wanderwege – ist dies noch gut zu ergänzen. Bei jeder weiteren Schraube, die man im Winterbetrieb auf Ausbau dreht, sieht das gänzlich anders aus. Hier haben wir eindeutig ein Auslastungs- bzw. Ausgabenproblem. Es muss gelingen, die laufenden Kosten zu senken. Wir werden im Beirat die Idee einbringen, die täglichen Betriebszeiten des Sesselliftes in den Wintermonaten anzupassen und stattdessen den Tourengehern freie Bahn zu geben. Das würde unter anderem auch bedeuten, dass nächtliche Pisten-Präparierungen in dem bestehenden Ausmaß nicht mehr nötig sind. Da reden wir doch von einem wesentlichen Kostentreiber,‘‘ so Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

,,Mit unserem Antrag in der Gemeindevertretung haben wir bereits unsere Idee für eine Parkplatz-Erweiterung inkl. moderner Abschrankungs- und Zutritts-Technik kundgetan. Das wollen wir noch einmal klar unterstreichen. Nur mit einer solchen Maßnahme können wir die Anrainer entlasten und das Wildparken im Winter unter Kontrolle bringen. Diese Investition ist auch eine, die sich amortisiert,‘‘ betont Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Alles in allem braucht es bei der Zinkenlifte-Beiratssitzung ein breites Bekenntnis für eine stabile Zukunft am Zinken, mit klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung. Die komplette Umsetzung wird sich über eine gewisse Zeitspanne erstrecken, daher ist es wichtig, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und den Zinken zukunftsorientiert auszurichten. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, sicherzustellen, dass die Kinder und Familien in Hallein und Umgebung über ein geeignetes Naherholungs-Gebiet verfügen – im Sommer wie im Winter. Das alles darf der Stadt durchaus auch etwas kosten, immerhin ist es Steuergeld der Bürger, das sinnvoll und zu deren Wohl eingesetzt werden soll – nur in einem geringeren finanziellen Ausmaß als bisher‘‘, unterstreichen Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Information der ÖVP Hallein. Foto: TVB Hallein / Bad Dürrnberg).

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Bereits zum zweiten Mal trafen sich am 6. August 2019, in bester Stimmung, frisch gebackene Alters-Jubilare dr Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger zum gemeinsamen Geburtstag-Essen. Seit kurzem gestaltet der Halleiner Bürgermeister seine Jubiläums-Gratulationen so, dass die Seniorinnen und Senioren der Stadt von ihm zum Essen, Trinken und Plaudern eingeladen werden – diesmal erfolgte das Beisammensein wieder beim Gasthaus Hager. Dazu erklärt der Stadtchef: „Die Gäste finden es ungezwungener und stressfreier, wenn sie in ein Gasthaus eingeladen werden, anstatt für den Bürgermeister-Besuch im eigenen Haus die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu müssen. Es muss genau umgekehrt sein: Die Jubilare gehören bewirtet – daher lade ich sie zum gemeinsamen Essen.“


Bei Eierschwammerl mit Rahmsauce und Semmelknödel, Schnitzerl oder Palatschinken, alkoholfreiem Bier und Kaffee, saßen die Jubilare über drei Stunden lang mit dem Bürgermeister beisammen, schilderten ihre individuellen Geschichten, erzählten über die Stadt Hallein von einst und sparten auch nicht mit Lob oder Kritik an der Politik. Bürgermeister Alexander Stangassinger abschließend: „Es ist einfach spannend, die vielfältigen Geschichten aus Hallein zu hören. Diese neu geschaffene Runde zum runden Geburtstag, kommt gut an, es herrscht eine lockere und gesprächige Stimmung. Unsere älteren Bürgerinnen und Bürgern haben sich wahrlich einen würdigen Rahmen für ihre Jubiläumsfeier verdient – darum werden wir auch weiterhin jeden Jubilar und jede Jubilarin einladen, um gemeinsam im persönlichen Rahmen zu feiern.“ – Auf dem oben stehenden Foto bei Speis und Trank im Gasthaus Hager: Von links Brunhilde Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hermann Wallner, Maria Gambs, Annemarie Tackner und Johann Göllner. Alle Jubilare hatten eines gemeinsam: Sie alle feierten ihren 80. Geburtstag. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das Halleiner Keltenmuseum und der Museumsverein laden heuer bereits zum 15. Mal zu den beliebten Ferien-Kinderwochen, die heuer von 17. bis 31. August 2019 sowohl im Keltenmuseum als auch im ,,Stille-Nacht“-Museum stattfinden. Dazu erklärt Florian Knopp, Leiter des Keltenmuseums: „Die Kinderwochen sind ein Fixpunkt im Sommer-Kalender. Bereits zum fünfzehnten Mal widmet sich das Museum mit speziellen Vermittlungs-Formaten und Workshops den Kindern und Familien. Diese Tradition unterstreicht auch den hohen Stellenwert, den Kinder und Familien für das Keltenmuseum Hallein bei der Programm-Entwicklung besitzen. Dabei stehen nicht nur die Kelten, sondern auch die Stadtgeschichte im Mittelpunkt.“ Florian Knopp ist stolz, dass das heurige Programm um weitere spannende Angebote erweitert werden konnte: „Wir bieten heuer einen Geschichtentag zu Franz Xaver Gruber im Stille Nacht Museum Hallein. Eine Besonderheit sind auch die Workshops im Museumsgarten, vom Bronzeguss-, Trickfilm- bis zum Glas-Workshop. Insgesamt ist es ein buntes Programm zum Mitmachen, inklusive Ausflug zum Keltendorf Salina.“


Auch für Kulturstadträtin und Vizebürgermeisterin Rosa Bock sind die Kinderwochen eine tolle Sache: „Die Betreuung der Kinder in den Ferien ist für viele Eltern oft nicht einfach zu bewältigen. Mit den Kinderwochen schaffen wir einerseits Unterhaltung für unseren Nachwuchs, wir liefern Einblicke in das kulturelle Geschehen und wir bringen den Kindern spielerisch und spannend unsere Stadt ein Stück näher.“ Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger steht voll und ganz hinter diesem Projekt: „Als Stadt ist es unsere Aufgabe, für unseren Nachwuchs zu sorgen. Bildung und Kultur sind da wichtige Eckpfeiler. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen auch in den Ferien einiges bieten können und wir arbeiten daran, auch über zeitlich beschränkte Projekte hinaus noch einiges zu schaffen. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen noch eine schöne Ferienzeit und ich werde bei Gelegenheit bei einem der Workshops dabei sein.“ – Weitere Infos zu den Kinderwochen gibt es unter www.keltenmuseum.at(Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Keltenmuseum / Bryan Reinhart).

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Dass der Amtsantritt im Halleiner Rathaus nicht einfach sein würde, das war dem neuen Bürgermeister Alexander Stangassinger von Anbeginn an klar. Doch entgegen seiner Annahme, dass Anstand und Respekt zumindest in den Antrittsmonaten vorherrschen würden, wurde der neugewählte Stadtchef eines Besseren belehrt: „Schon in den ersten 100 Tagen – und das ist wirklich etwas Neues seit ich in der Politik bin – schon seit der Angelobung weht uns ein eisiger politischer Wind entgegen. Wenn wir uns diese Zeit der ersten Monate rückblickend und nüchtern anschauen, frage ich mich, ob das wirklich sein muss.“ Bürgermeister Stangassinger nennt dazu einige Beispiele.


ZUR KINDERBETREUUNG GAMP

Dazu der Bürgermeister: ,,Die Grünen kritisierten nach einem einstimmigen Be­schluss in der Gemeindevertretung, voreilig über die Medien und nicht im direkten Gespräch das Vorhaben, obwohl die Grüne Fraktion genau wusste, dass dringender Handlungsbedarf herrschte, weil das Thema Kinderbetreuung über Jahre hinweg vernachlässigt worden war. Angesichts des minimalen Zeitrahmens, der uns zur Verfügung stand, kann niemand erwarten, dass bereits alles perfekt läuft. Außerdem weiß die grüne Fraktion seit Jahren, dass in diesem Amt normalerweise nichts rasch erledigt wird – und sie hat oft genug in der Vergangenheit die Amtsleitung kritisiert und das Vorgehen der ehemaligen Mehrheitspartei auf das Schärfste zurückge­wiesen. Die Kritik der Grünen erwies sich als haltlos: Der neue Kindergarten wurde von der Kindergarten-Aufsicht genehmigt, bewilligt und sogar die Aufhebung des jahrelangen Provisoriums zugesagt. Somit wird jetzt nicht nur Neues geschaffen, sondern es werden vor allem alte Fehler und Versäumnisse bereinigt.‘‘

 

ZUM KONSTRUKTIVEN VERKEHRSGIPFEL

Bürgermeister Stangassinger: ,,Auch hier konnte es die ÖVP nicht lassen, auf die anderen loszuschlagen. Außerdem versucht der Herr Vizebürgermeister jetzt, jahrelange Oppositions-Forderungen als seine eigenen zu verkaufen.‘‘ Fakt sei aber: ,,Wir haben uns beim Verkehrsgipfel zum ersten Mal während der letzten 20 Jahre in einer breiten Runde zusammengesetzt und gemeinsam eine neue Richtung be­schlossen. Es wäre mir niemals eingefallen, nach diesem konstruktiven Gipfel auf die Gegenseite loszugehen, denn nach diesem Gipfel hat es für mich nur eine gewinnende Seite  a l l e r  Beteiligten gegeben. Das haben nach diesem Gipfel auch die anderen Parteien so gesehen und begrüßt. Ich denke, die ÖVP ringt noch immer mit ihrer Wahlniederlage und ist ein schlechter Verlierer.‘‘


,,WER WILL, FINDET WEGE.

WER NICHT WILL, ERFINDET AUSREDEN‘‘

Der Bürgermeister: ,,Wie jeder weiß, gibt es in Hallein nicht nur politische Mächte, sondern auch Bürokratische‘‘: Dieser Umstand ist laut Bürgermeister Alexander Stangassinger insofern eine Herausforderung, ,,weil der Bürgermeister den führenden Beamten im Rathaus vertrauen muss – kein Bürgermeister der Welt ist zugleich Experte im Baurecht, Verkehrsrecht, Vergaberecht, bei Finanz-Angelegenheiten usw. Somit ist Vertrauen in die oberste Führungsetage eine Grundbedingung, um für die Halleinerinnen und Halleiner gute Arbeit leisten zu können. In Hallein haben sich Strukturen aufgebaut, die leider auf nur eine Position zusammenlaufen, woraus sich logischerweise Fehler ergeben.‘‘ Der Bürgermeister nennt auch dazu einige Beispiele – die schon in den ersten 100 Tagen zum Vorschein kamen – wobei teilweise sogar gravierende finanzielle Kosten auf die Stadt zukommen:


O Keine Ausschreibung der Stromlieferverträge


O Die Zweitwohnsitz-Beschränkung wäre schon aktiv, wenn hier nicht Fehler in der entsprechenden Kundmachung gemacht worden wären.


O Die Brücken der Stadt Hallein wurden jahrelang nicht überprüft. Das Ergebnis: Erneut sind zwei Brücken am Ende ihrer Lebensdauer – ohne in den vergangenen Jahren begutachtet oder gewartet zu werden. Rund 500.000 Euro wird die Reparatur kosten. Von 20 Brücken hat die Stadt noch kein Überprüfungsergebnis.


O Die Zinkenlifte wurden jahrelang stiefmütterlich behandelt. Schäden an Schnei-Leitungen, Schnei-Lanzen, ein fehlendes Pistengerät und Sommerrodeln, die am Ende ihrer Lebenszeit sind. Dies wurde erst vor wenigen Wochen bekannt. Kostenpunkt: 800.000 Euro bis 1,3 Millionen Euro.

 

Zusammengefasst heißt das: In den ersten 100 Tagen sieht Bürgermeister Alexander Stangassinger grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung. Zitat: „Die vielen Mitarbeiter sind gut, denen mache ich überhaupt keinen Vorwurf. Aber irgendwo hakt es, denn es geht alles zu langsam. Und es wird oft nach Ausreden gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.“ Worauf der Stadtchef hinaus will: „Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen. Aber ich bitte die Halleiner Bevölkerung auch in diesem Punkt noch um Geduld: Wir haben überall, wo dringender Handlungsbedarf gegeben war, bereits viel auf den Weg gebracht. Manches dauert eben etwas länger, die Halleiner werden aber feststellen: Ich bin einer, der den Willen hat, Wege zu finden, um die erforderlichen Dinge auch umzusetzen. Für Hallein. Für die Menschen.“ – Das obenstehende Foto zeigt mit anschaulicher Symbolik, dass auch das Dasein eines engagierten Bürgermeisters nicht immer nur durch strahlende Helligkeit sondern auch durch Schattenlinien geprägt ist. – (Presse-Unterlagen mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Die ersten 100 Tage stellen für jeden neuen Halleiner Bürgermeister eine enorme Herausforderung dar. Die Einarbeitung in die Arbeitsbereiche eines Bürgermeisters der immerhin zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg ist eine vielschichtige und zeitaufwendige Aufgabe. Dennoch legte Bürgermeister Alexander Stangassinger über seine ersten 100 Tage im Halleiner Rathaus, im Rahmen einer Pressekonferenz bereits einen schriftlichen Arbeitsbericht vor. Dabei handelte es sich nicht um 2 oder 3 Seiten, der Bürgermeister verblüffte die Journalisten gleich mit 6 Seiten, in dem es um Zusagen, Erfolge und Hindernisse ging. Der 3. SALZSCHREIBER-Beitrag zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Stangassinger‘‘ bietet einen Blick auf die mittelfristige Zukunft der Stadt Hallein, so wie sie das Stadtoberhaupt gestalten möchte. Drei große Themen, zerlegt in 9 wichtige Aufgabenbereiche, streicht der Bürgermeister besonders hervor.

 

ERSTENS:

DIE HALLEINER ALTSTADT BELEBEN

X Der erfolgreiche Verkehrsgipfel
war ein erster wichtiger Schritt, um die Altstadt für Besucher attraktiver zu machen, zu längerer Verweildauer einzuladen und wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.

X Das Halleiner Stadtfest
erhält in der jetzigen Form weiter Unterstützung und soll noch besser abgestimmt werden.

X Ein neues Förderungskonzept für Unternehmen
die sich in der Altstadt ansiedeln, wird erarbeitet. Ziel ist es, nicht nur zu fördern, sondern die Unternehmen nachhaltig in Hallein zu halten.

X Die Öffnung des Forstgartens
für die Öffentlichkeit, als zentrales Erholungsgebiet, ist nach wie vor ein Ziel des Bürgermeisters. Hierzu hat es bereits ein erstes Gespräch gegeben – weitere Gespräche folgen, konkrete Schritte werden geplant.


ZWEITENS:
WOHNEN NEU DENKEN

X Bürgermeister Alexander Stangassinger führte bereits erste Gespräche, um die Häuser Kuffergasse 4 und Oberhofgasse 3 (zwei gemeindeeigene Objekte) zu sanieren und den Halleinern günstig zur Verfügung zu stellen. Die Planungen laufen bereits. Ergebnisse wird man in den kommenden Monaten erwarten können.
X Eine stadteigene Wohnbau-Genossenschaft
kann noch nicht realisiert werden. Die Finanzierung des Projektes ist derzeit nicht möglich. Als langfristiges Ziel steht sie jedoch auf der Agenda des Bürgermeisters.

 

DRITTENS:
UNSERE JUGEND FÖRDERN

X 1 Million für die Jugend: so lautete das Versprechen im Wahlkampf.
X Zum derzeitigen Stand ist nach vielen, unerwartet hohen Kosten (Zinkenlifte, neuerliche Brücken-Sanierungen) die heurige Umsetzung der „Million für die Jugend“ noch kein Thema.
X Ziel ist es, im nächsten Jahr die ersten Schritte zu setzen, damit dieses Versprechen ebenfalls umgesetzt werden kann. Laut Alexander Stangassinger wäre das heuer möglich gewesen, wenn nicht, Zitat: ,,in der Vergangenheit zahlreiche Schlampereien in der Verwaltung stattgefunden hätten‘‘. – (Presse-Unterlage des Bürgermeisters. Ergänzungen: OST).

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Reichen 100 Tage? Reichen 100 Tage, um sich als neuer Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg,  umfassend in die vielfältigen städtischen Aufgaben-Bereiche einzuarbeiten? Reichen 100 Tage, um sich über die Finanzlage der Stadt einen fundierten Überblick zu schaffen? Reichen 100 Tage, um sich über die dringendsten Erfordernisse der Stadt ausreichend zu informieren? Reichen 100 Tage, um für dringende Anliegen erste Lösungs-Vorschläge zu erarbeiten? Reichen 100 Tage, um die Wahl-Versprechen einzulösen? Reichen 100 Tage, um auch nur ein anstehendes, aktuelles Stadt-Problem zu lösen? Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden in den ersten 100 Tagen seiner ,,Regierungszeit‘‘ 9 brennend aktuelle Problem-Themenkreise aufgegriffen und dafür insgesamt 17 Lösungen erarbeitet.

 

DAS AKTUELLE VERKEHRS-PROBLEM

X Erfolgreicher Verkehrsgipfel. Im Wahlkampf wurde ein Verkehrsgipfel angekündigt, um die wichtigsten kurz-, mittel- und langfristigen Brennpunkte zu diskutieren. Am 19. Juli 2019 ging dieser Mobilitätsgipfel über die Bühne, zusammengesetzt aus Vertretern der Wirtschaft, Touristikern, Bewohnern und Politikern. Rasch kristallisierte sich die Parkgebühren-Ordnung als besonderes Problem aus Sicht der Teilnehmer heraus. Diese wurde intensiv diskutiert und einstimmig einigten sich alle Teilnehmer auf folgende Punkte:
X Gebührenpflichtiges Parken in der Altstadt rund um die Uhr mit einer maximalen Parkdauer von zwei Stunden und einem Tarif von 50 Cent pro halber Stunde.

X Das Parken auf den Oberflächenparkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle wird im Gegenzug günstiger bzw. kostenlos. Die kostenlose Parkdauer tagsüber beträgt drei Stunden. Der 24-Stunden-Tarif reduziert sich von 12 auf 4 Euro. Zudem parkt man in Zukunft werktags ab 20 Uhr bis 6 Uhr früh, an Samstagen ab 12 Uhr und an Sonn- sowie Feiertagen kostenlos.

X Verkehrsberuhigung der Altstadt. Von Samstag ab 13 Uhr, bis Montag früh, 6.30 Uhr, wird der die Altstadt mittels einer Durchfahrtssperre ab dem Robertplatz verkehrsberuhigt. Die Testphase wurde einstimmig beschlossen und wird zeitnah umgesetzt.

X Analyse der Altstadt-Parkplätze. Ebenfalls analysiert werden die aktuellen Parkplätze in der Altstadt. Ziel ist es, hier ein einfaches, klares und übersichtliches Parksystem zu schaffen, das den Nutzern Rechtssicherheit einerseits und einfache Handhabung andererseits garantiert.

TURBO-KREISVERKEHRE
Die Markierungen werden nach Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und der Firma Andata nun bereits im August angebracht. Somit soll ein rascheres Vorankommen ermöglicht werden und man geht davon aus, die Staubildungen zur Rush-Hour minimieren zu können.

DIE NEUEN BUSLINIEN
X Von Rif über Anif nach Salzburg wird ab September eine neue Buslinie fahren. Die 175er-Linie soll die Anbindung an die Stadt Salzburg deutlich verbessern.
X Kleinbus nach Hallein. In Schwebe stand das Projekt „Kleinbus nach Hallein“. Die Verträge mit dem Salzburger Verkehrsverbund wurden nochmals nach Auftrag von Bürgermeister Alexander Stangassinger überprüft. Nun liegt das Ergebnis vor: Ab Herbst wird die Linie 45 mit einem Kleinbus für 30 Leute von Rif über den Kornsteinplatz bis zum Krankenhaus fahren.

 

SENIOREN-TAXI
Das Seniorentaxi ist mittlerweile beschlossen und auf Schiene gebracht. Schon im kommenden Herbst werden die Halleinerinnen und Halleiner die Möglichkeit haben, per Abholdienst Erledigungen zu tätigen. Die Rechtsabteilung des Rathauses ist gerade dabei, das Seniorentaxi auch umzusetzen.

 

KINDER-BETREUUNGSPLÄTZE SCHAFFEN

X Kindergarten  Gamp wird erweitert.  Als echtes „Mammut-Projekt“ wurde das Thema Kinderbetreuung angegangen. 100 Plätze fehlten beim Amtsantritt des Bürgermeisters. Zumindest für ein Drittel des Bedarfs hat Alexander Stangassinger noch heuer eine Lösung gefunden. Der Kindergarten Gamp wird erweitert. Dies gelang nur durch die planerische Meisterleistung von Manuel Dürager, der direkt mit dem Bürgermeister arbeitete und das Projekt so bei der Kindergarten-Aufsichtsbehörde auf volle Zustimmung stieß. So werden heuer 8 Krabbel-Gruppenplätze und 25 neue Kindergartenplätze geschaffen.

X Weitere 25 Plätze. 2020 sollen am selben Ort in Gamp 25 weitere Kindergartenplätze Plätze geschaffen werden. Somit werden innerhalb von zwei Jahren mehr als 50 Prozent der 100 dringend notwendigen Plätze abgedeckt.

 

DAS HALLEINER STADTFEST

2019 fand erstmals wieder ein Stadtfest in Hallein statt. Rainer Candido stellte in der Kürze der Zeit ein gutes und vielfältiges Stadtfest auf die Beine. Unter den gegebenen Umständen eine wahre Meisterleistung, laut Bürgermeister. Sicher gäbe es einzelne Verbesserungs-Wünsche, angesichts der verkürzten Sperrstunde sei es aber eine mehr als gelungene Veranstaltung gewesen.

X Zur Sperrstunde: Um ein Fest dieser Größe bis 01.00 Uhr mit Musik, mit Ausschank bis 02.00 Uhr und einer Sperrstunde bis 03.00 Uhr abzuhalten, wird ein Lärmschutz-Gutachten benötigt, welches dem Bundesgesetz entspricht und wonach längere Sperrstunden möglich sein können. Hallein hatte ein derartiges Gutachten bislang nicht. Alexander Stangassinger gab dieses in Auftrag und das Gutachten hat ergeben: Es ist derzeit keine Verlängerung der Sperrstunde möglich. Der Bürgermeister hätte Amtsmissbrauch begehen müssen, um die versprochene Sperrstunde bis 03.00 Uhr zu erlassen. Im kommenden Jahr will man die Festivitäten in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Verband überarbeiten, um vielleicht dem Stadtfest doch noch einen größeren Zeitrahmen zu geben.

PARKGEBÜHEN DAVISSTRASSE

Wie schön – diese sind nach einstimmigem Beschluss in der Gemeindevertretungs-Sitzung mit 1. August 2019 Geschichte.

 

VERLEGUNG DES BIOMARKTES

In einer breiten Diskussion mit allen Beteiligten, sprachen sich die Teilnehmer mit großer Mehrheit (8 von 9 Stimmen) für eine Verlegung aus. Diese Verlegung wird nach der nächsten Gemeindevertretungs-Sitzung beschlossen und anschließend umgesetzt.

 

NEUER POLITISCHER STIL DER GEMEINSAMKEIT

Hallein war in den letzten Jahren durch die absolute Regentschaft der ÖVP dominiert. Anfragen, Vorschläge oder Anregungen wurden schubladiert. Die neuen Verhältnisse lassen laut Bürgermeister nur einen neuen Weg zu: Einen gemeinsamen. Der Wille, über die Parteigrenzen hinaus agieren zu wollen, wurde von Alexander Stangassinger immer bekräftigt. Dass er diesen Willen auch umsetzt, belegen schon jetzt folgende Beispiele:

X Die Grünen beantragen einen Inklusionsbeirat, der dem Integrations-Ausschuss zugeordnet wird. Der Bürgermeister begrüßt den Vorschlag und alle Fraktionen einigen sich darauf, dass dies, mit Prüfung der personellen Ressourcen, gewünscht wird.

X Die ÖVP beantragt Nichtraucher-Zonen im Halleiner Freibad – diese wurden bereits umgesetzt.

X Die FPÖ beantragt die Entsendung von EU-Gemeinderäten – auch dies wird von Bürgermeister Alexander Stangassinger geprüft und dann umgesetzt.

,,Zuhören, Zusammensetzen und dann das Beste für Hallein auf den Weg bringen,‘‘ so lautet nach wie vor das Bekenntnis von Alexander Stangassinger. Nicht nur für nächsten 100 Tage sondern so lange der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger heißt. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Noch nie in der Geschichte der Stadt Hallein, gab ein neu gewählter Bürgermeister, anlässlich der ersten 100 Tage seiner Amtszeit, eine Presse-Konferenz. Bürgermeister Alexander Stangassinger tat es. Am gleichen Tag eines Ereignisses, das für die Stadt Hallein über Jahrzehnte hinaus von herausragender Bedeutung ist:  Der offiziellen Eröffnung und Weihe des neu errichteten Pfannhauser-Steges, der neben dem Keltenmuseum die Salzach überbrückt, um die Halleiner Altstadt mit der Perner-Insel zu verbinden. Die Bilanz der ersten ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ kann sich wahrlich sehen lassen. Sie findet ihren Ausdruck in der 6 Seiten füllenden und damit umfangreichsten Presse-Aussendung, die jemals im Halleiner Rathaus verfasst wurde. DER SALZSCHREIBER veröffentlicht die darin enthaltenen Darlegungen, in 4 aufeinander folgenden, unterschiedlich langen Beiträgen.

Hier startet die Nummer 1 mit komprimiertem Polit-Rückblick: Die Gemeinderats-Wahlen am 10. März 2019 und die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2019 sorgten für neue politische Konstellationen in der Stadt Hallein. Nach jahrelanger absoluter ÖVP-Mehrheit, herrschen nun politisch ausgeglichene Verhältnisse. Jeweils 9 Mandate halten SPÖ und ÖVP in der Gemeinde-Vertretung, jeweils 3 Mandate fallen auf FPÖ und ,,Grüne‘‘, über 1 Mandat verfügen die NEOS. An der Spitze der Stadt steht seit der Angelobung am 18. April 2019 SPÖ-Kandidat Alexander Stangassinger, der sich mit 56,29 Prozent in der Stichwahl gegen Maximilian Klappacher von der ÖVP durchsetzen konnte. Der 1. Vizebürgermeister wird mit Florian Scheicher von der ÖVP gestellt, die 2. Vizebürgermeisterin Rosa Bock kommt aus den Reihen der SPÖ.

Im Wahlkampf stellte Alexander Stangassiger eine Reihe von Forderungen auf: Den Verkehr entknoten, gemeinsame Lösungen finden. – Weitere Kinder-Betreuungs-Plätze schaffen. – Verbessertes Stadtfest realisieren. – Die Parkgebühren in der Davisstraße aufheben. – Den Biomarkt vom Griestorplatz auf den Kornsteinplatz verlegen. – Einen neuen, gemeinsamen politischen Stil realisieren. – Die Halleiner Altstadt mit erforderlichen Maßnahmen beleben. – Wohnen neu denken durch Renovierung gemeindeeigener Objekte und langfristig durch Gründung einer stadteigenen Wohnbau-Genossenschaft. – In  den ersten 100 Tagen hat sich bei den aufgezählten Themenbereichn bereits Beachtliches getan. DER SALZSCHREIBER wird in den nächsten drei Folgen zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ noch ausführlich berichten.   

Bemerkenswert ist, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger unter der Devise ,,Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Ausreden‘‘, sich mit der bürokratischen Ebene des Halleiner Rathauses auseinandersetzt. In den ersten 100 Tagen sieht der Bürgermeister grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung: ,,Es wird oft nach Gründen gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.‘‘ Der Bürgermeister nannte bei der Presse-Konferenz mehrere Beispiele, aus denen heraus sogar gravierende finanzielle Folgen für die Stadt entstanden. Und betonte: ,,Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen!‘‘

,,Kaum ein Tag, an dem keine Hiobsbotschaft hereinkommt‘‘ meint der Bürgermeister sarkastisch und betont: ,,Es gibt täglich neue Herausforderungen‘‘. In den vergangenen 100 Tagen wurde klar: ,,Es gibt mehr Schulden und weniger Rücklagn, als bisher stets behauptet wurde. Inzwischen betragen die Fixkosten 50 Millionen Euro. Von den finanziellen Mitteln stehen nur noch 10 Prozent zur freien Verfügung. Im Herbst gibt es deshalb ein großes Streichkonzert!‘‘ Erfreulich aus SPÖ-Sicht: ,,Wir haben es geschafft, eine jahrelang zerstrittene SPÖ zu einigen. Anders formuliert: Aus einem zerstrittenen Haufen wurde eine verschworene Gemeinschaft‘‘. Weniger erfreulich ist, dass in Hallein in den vergangenen Jahren an notwenigen Ausgaben gespart wurde. Etwa an der regelmäßigen Überprüfung der Brücken. So musste überraschend der Pfannhauser-Steg neu errichtet werden und die Sanierung der 2. Brücke nach Neualm mit Kosten von etwa 4 Millionen steht nun auch ins Haus. Bei der Presse-Konferenz zeigte sich der Bürgermeister dennoch optimistisch: ,,Es gibt keine Problme, es gibt nur Lösungen!‘‘ Von Journalisten auf die respektablen 6 Informations-Seiten zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ angesprochen, meinte das Halleiner Stadtoberhaupt lässig: ,,Es gäbe eine noch viel längere Liste meiner ersten 100 Tage!‘‘ – Es folgen im SALZSCHREIBER noch 3 weitere Beiträge. – (Odo Stierschneider plus Auszüge aus der Presse-Aussendung der Stadt Hallein).

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Eines der größten, wichtigsten und für die Stadt Hallein entscheidenden Ereignisse des Jahres 2019, ging am Freitag, 26. Juli, über die Bühne. Mit seiner Eröffnungs-Ansprache und Durchtrennung des berühmten Roten Bandes, übergab Bürgermeister Alexander Stangassinger, am Freitag, 26. Juli 2019, den neuen, 90 Tonnen schweren Pfannhauser-Steg, nach einem halben Jahr Bauzeit und 1,8 Millionen Euro Kosten, seiner Bestimmung. In der Brücke zur Pernerinsel sieht der Bürgermeister ein Symbol für Verbindungen unterschiedlichster Art: „Diese Brücke verbindet die Pernerinsel mit unserer wunderschönen Altstadt. Zigtausende Menschen, die auf der Insel parken oder mit dem Rad in die Stadt wollen, nutzen diese Brücke. Sie verbindet im wahrsten Sinne des Wortes. Und genauso will ich mit meiner politischen Arbeit Verbindungen schaffen. In den ersten drei Monaten im Amt ist mir schon einiges gelungen, wie man etwa in der neuen, positiven Kooperation mit dem Tourismusverband sieht, der heute die Eröffnungs-Zeremonie mit Künstlern des Straßen-Kunst- und Musik-Festivals unterstützt – frei nach dem Motto: Hallein bringt’s zusammen.“

 

Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, lieferte einen komprimierten und spannenden Einblick in die Geschichte des Pfannhauser-Steges. Der erste durch schriftliche Aufzeichnungen verbürgte Steg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1620, war zur Gänze überdacht. Insgesamt sind 7 verschiedene Steg-Konstruktionen bekannt. Einmal führte der Steg direkt aus dem Gebäude des heutigen Keltenmuseums heraus auf die Pernerinsel, auf der sich damals nur die Salinenkapelle und eine Gartenanlage zur Entspannung des Erzbischofs befanden. – Architekt Marte und Bauingenieur Galehr schilderten den Eröffnungsgästen ihre Ideen und Konzepte, die für die Gestaltung und Errichtung des neuen Pfannhauer-Steges maßgeblich waren. – Schließlich hatte Bürgermeister Alexander Stangassinger noch eine anspruchsvolle Rolle zu übernehmen. Er agierte als Assistent von Dechant Johann Schreilechner, der die kirchliche Weihe der neuen Brücke vornahm. Der Dechant appellierte an alle Anwesenden, nicht nur Orte zu verbinden, sondern auch zwischen den Menschen wieder mehr Brücken zu bauen.

 

Zwei Akrobaten umrahmen die Feier mit spektakulären Einlagen, sehr zur Freude der Eröffnungsgäste. An deren  Spitze befanden sich neben Bürgermeister Alexander Stangassinger und Dechant Johann Schreilechner, auch Projektleiter und Wirtschaftshof-Chef Christian Indinger, Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP), Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Vertreter der ausführenden Baufirmen, die Tourismusverband-Chefs Willi Grundtner und Rainer Candido sowie Josef Alfaré, Obmann  der Gemeinschaft der Halleiner  Geschäftsinhaber. – Am 2. September 2019 beginnen die Arbeiten für die neue Pflasterung des Pfannhauserplatzes. Dieser wird, ganz der Altstadt entsprechend, mit dem gleichen schönen Pflaster versehen, welches im Halleiner Stadtzentrum auf drei Stadtplätzen und in der Fußgängerzone, verlegt wurde. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein J. H., Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bürgermeister Alexander Stangassinger bei seiner Eröffnungs-Ansprache. FOTOS 2 und 3: Architekt Stefan Marte und Bauingenieur Josef Galehr informierten über technische Details der neuen Brücke. FOTO 4: Die kirchliche Weihe der Brücke durch Dechant Johann Rasp. FOTO 5: Ein symbolträchtiger Akt: Bürgermeister Alexander Stangassinger durchschneidet das berühmte Band, um damit offiziell die Brücke freizugeben. FOTO 6: Das Siegerfoto mit (von links) Architekt Stefan Marte, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Wirtschaftshof-Leiter Christian Indinger, Bauingenieur Josef Galehr, Georg Russegger, Dechant Johann Schreilechner und Ziviltechniker Andreas Bammer. Ganz vorne die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes, das am 26. und 27. Juli 2019, in der Halleiner Altstadt erfolgreich über die Bühne ging. FOTOS 7 und 8: Jeweils der neue Pfannhauser-Steg, der deutlich schlanker ist als die Vorgänger-Konstruktion. Damit ist höhere Sicherheit bei Hochwasser gegeben. Auch großes Treibgut findet nun ausreichend Platz unter der Brücke und bleibt nicht mehr hängen. FOTOS 9 und 10: Die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes beeindruckten mit ihren Darbietungen. Die Lady demonstrierte, wie beweglich der menschliche Körper ist, wenn er komplett mit Kugelgelenken ausgestattet ist und die Knochen weich und elastisch wie Gummi sind. Ihre zahlreichen Verdrehungen waren unfassbar. Der Sir zeigte artistische Einlagen mit seinem großen Metallreifen. Er überzeugte die Zuschauer, dass das enorme Ding so leicht wie eine Feder ist, mit dem man spielerisch und lässig ein Turn-Programm der Spitzenklasse präsentieren kann. FOTO 11: Natürlich war bei der Eröffnungsfeier für den neuen Pfannhauser-Steg auch die Presse anwesend. Unser Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Interview mit einem Fernseh-Team.

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Zwei junge Salzburger haben sich entschlossen, in Hallein Fuß zu fassen. Horst Lackner und Robert Sterrer bereichern seit 7. Juni 2019 die idyllische Altstadt. Unter dem vielversprechenden Namen ,,Die Schleckerei‘‘ sind die Beiden am Oberen Markt zu finden. Bürgermeister Alexander Stangassinger hat das neue Lokal bereits besucht, die Speisen probiert und auch die amerikanischen „Sweets“ verkostet. (Dazu unser oben stehendes Foto: Von links Robert Sterrer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Horst Lackner). Der Stadtchef resümiert: „Für unsere Stadt ist das wieder etwas Neues und entspricht ganz meiner Vorstellung, das Angebot in Hallein mit noch mehr Vielfalt und Nachhaltigkeit zu bereichern.‘‘

Horst Lackner aus Anif und Robert Sterrer aus Leopoldskron, sind seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig. Beide haben die Tourismus-Fachschule absolviert, Lackner in Wien, Sterrer in Kleßheim. Die Gastronomen absolvierten auch gemeinsam in Wien ihr Studium. Beide haben bereits, neben Schule und Studium, in der Gastronomie Erfahrungen gesammelt. „Wir haben durch Zufall von diesem Halleiner Lokal gehört. Der Platz für den Gastgarten am Oberen Markt hat uns sofort gefallen, der Innenraum mit seinem Charme ist ideal für uns, weil wir nur zu zweit sind. Generell sehen wir in der Altstadt von Hallein viel Potenzial, darum haben wir den Schritt gewagt.“ Robert Sterrer kümmert sich im Lokal um die kulinarischen Wünsche, Horst Lackner bedient die Gäste. 

 

Das Angebot im Lokal ,,Die Schleckerei‘‘ klingt vielversprechend: Prosciutto-Rucola- oder Tomaten-Mozzarella-Sandwiches, jeweils mit selbst gebackenem Brot. Selbst gefertigtes Ciabatta-Brot beim Frühstück jeweils Freitag und Samstag; Pulled-Pork- und exklusive Pastrami-Sandwiches im selbst hergestellten Brioche-Brot; Hühnerfleisch-Wraps mit Salsa Roja und Cheddar Cheese; eigene Limonade-Kreationen; regionale und saisonale Zutaten aus Salzburg und Umgebung; Kaffee aus einer kleinen Privatrösterei in Traunstein; Bier aus dem Gusswerk; Frozen Yoghurt mit diversen Toppings; Brownies und Cheesecake. Und: Exklusive amerikanische Süßwaren wie Butterfinger (kleine Schokoriegel mit Erdnussbutter und Karamell) oder Reeses – alles Süßwaren, die im regulären Handel nicht erhältlich sind. Alle diese Köstlichkeiten gibt es im Lokal, im Gastgarten oder zum Mitnehmen.

Ab sofort bieten die zwei Unternehmer auch täglich ein Mittagsmenü an und variierende Suppen-Angebote. ,,Bei unserem Mittagsmenü setzen wir auf österreichische Hausmannskost, von Schinkenfleckerl bis zum Gulasch. Unser Angebot wechselt ständig, der rote Faden aus Nachhaltigkeit, Regionalität und hoher Qualität zieht sich aber durch‘‘, betonen Lackner und Sterrer. Bürgermeister Stangassinger wünscht den beiden Unternehmern jedenfalls viel Erfolg: ,,Mir gefällt der Mut der Beiden und auch, dass sie auf Nachhaltigkeit Wert legen. Genau das braucht unsere Stadt. Nur der Mut von jungen Unternehmern belebt die Altstadt und damit können wir langfristig noch mehr Menschen zum Flanieren und Genießen in die Stadt bringen. Wir erarbeiten gerade ein neues Miet-Förderungskonzept für Neugründungen, um noch mehr Unternehmen langfristig in der Altstadt anzusiedeln und den Branchenmix zu erweitern. Hierzu gibt es in wenigen Monaten weitere Neuigkeiten.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unerfreuliche Botschaft für die Einkaufsstadt Hallein: ,,Liebe Kunden und Freunde unseres Hauses, wir bedanken uns für die jahrelange Treue und blicken auf schöne Zeiten mit Ihnen / Euch zurück. Herzlichst das Alfaré-Team.‘‘ – Mit diesen Worten wird vom Ehepaar Alfaré das Ende einer stadtbekannten, geschätzten und beliebten Institution eingeläutet: des Glaskunst-Fachgeschäftes Alfaré in der Halleiner Fußgängerzone. Die Nachkommen haben sich außerhalb des elterlichen Geschäftes beruflich anderweitig positioniert und die langjährigen Geschäftsinhaber treten nun in den wohlverdienten Ruhestand. Sollten die schönen Geschäftsräume künftig privat genützt werden, dann wird in die nördliche Geschäftszeile der Fußgängerzone eine markante und unerfreuliche Lücke gerissen. Deshalb ist zu hoffen, dass hier baldmöglichst ein passender Nachfolger einziehen kann. Bei Glaskunst Alfaré konnte man aus einer unglaublichen Vielfalt seine Wahl treffen, denn  hier gab es alles, was aus Glas gefertigt werden kann. Im Bereich Verglasung wurde ein breites Spektrum geboten, wie etwa Glas-Schaufenster, Glas-Vitrinen und Glas-Geländer. Auch Spezialgläser wie gehärtetes Glas, Brandschutzglas oder Sonderglas für Küchen war ein Angebots-Bereich bei Alfaré.  Nicht zu vergessen die etwa 2000 verschiedenen Rahmenleisten, die bei der Bilder-Rahmung keinen Wunsch offen ließen. Natürlich war das Fachgeschäft Glaskunst auch im Internet präsent. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit dem Glaskunst-Fachgeschäft Alfaré, das durch seine beiden extravaganten Geschäftsräume – einer stilvoll modern, der andere als historischer Gewölberaum (Foto oben) – zum schönsten Geschäft in Hallein wurde, einen besonders markanten und vielfältigen Anziehungspunkt. Durch den Verlust der attraktiven, künstlerisch gestalteten Verkaufsobjekte, geht viel an anspruchsvoller Atmosphäre in der Fußgängerzone verloren. Außerdem: Die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts-Inhaber verliert mit Josef Alfaré demnächst auch ihren langjährigen Obmann. – (Odo Stierschneider, Foto: Alfaré-Homepage).

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„Hallein bringt’s zusammen“ – so lautet seit 2016 der über Allem stehende Werbeslogan des Halleiner Tourismus-Verbandes. Der Pfannhauser-Steg gilt als bauliches Element, das durchaus unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ zu sehen ist. Denn: er bringt nun wieder Pernerinsel und Halleiner Altstadt ,,zusammen‘‘. Zehntausende Menschen im Jahr nutzen die kleine Brücke, um auf schnellstem Weg, ohne Autoverkehr, in die Altstadt zu kommen – egal ob per Rad, zu Fuß oder ganz modern mit E-Scootern. Unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ steht auch in mehrfacher Hinsicht die Eröffnungsfeier für den neu errichteten Pfannhauser-Steg. Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger arbeiten Stadtgemeinde und Tourismusverband (geleitet von Rainer Candido) auch bei der Brücken-Eröffnung wieder eng zusammen. Das Straßen-Kunst- und Musik-Festival, das am 26. und 27. Juli 2019 in Hallein gastiert, wird bei der Brücken-Eröffnungs- und Einweihungs-Feier mit einer Akrobaten-Gruppe um 10.30 Uhr (nur bei Schönwetter) präsent sein. Am Abend wird eine Feuershow den neuen Steg in ein spektakuläres Licht rücken.


Ein großes Lob dem, dem Lob gebührt: Christian Indinger, Leiter des Halleiner Wirtschaftshofes, ist es in Kooperation mit den Architekten, Ingenieuren und Baufirmen, trotz unvorhergesehener Herausforderungen gelungen, die neue Brücke zeitgerecht für die Öffentlichkeit freizugeben. Bei der Eröffnung sind die beiden Architekten Stefan Marthe und Josef Galehr, die Planer, die ausführenden Firmen, die Politik, die Kirche und der Tourismusverband vertreten. Gemeinsam wird der Steg eingeweiht und eröffnet.

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Eröffnung der neuen Brücke einerseits ein Symbol der Verbindung, andererseits unterstreicht er mit der Eröffnungsfeier erneut seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit: ,,Es ist doch naheliegend, wenn das Straßen-Kunst- und Musik-Festival in Hallein stattfindet, dass es die  hier die Verbindung zur Steg-Eröffnung zu suchen. Darum bin ich an Rainer Candido herangetreten und habe mit ihm die gemeinsame Eröffnung geplant. Ich denke, die Show mit den Akrobaten wird eine spektakuläre und spannende Sache am Vormittag. Und die Feuershow am Abend ist sicherlich auch für die Besucherinnen und Besucher des Festivals ein reizvolles Highlight.‘‘

Rainer Candido selbst freut sich natürlich über die nun bestehende positive Kooperation: ,,Das Ziel muss es sein und mein Ziel war es auch immer, die Synergie-Möglichkeiten zu nutzen, die wir in Hallein haben. Die Stadtgemeinde und der Tourismusverband können am besten funktionieren, wenn sie bestmöglich zusammenarbeiten. Dann profitiert die Stadt Hallein am meisten.‘‘
Christian Indinger vom Wirtschaftshof ist froh, dass die Brücken-Sanierung endlich abgeschlossen ist. Er betont: ,,Nach einem halben Jahr Bauzeit und vielen Schwierigkeiten bei der Errichtung, können wir nun endlich dieses Projekt abschließen. Es freut mich, dass der Bürgermeister die Fertigstellung auch entsprechend zelebriert und alle Beteiligten noch einmal eingeladen hat. Das unterstreicht, welche enorme Bedeutung diese Brücke für Hallein hat.‘‘  


ZUR ERÖFFNUNG

DES PFANNHAUSER-STEGES

Nach der ersten akrobatischen Einlage um 10.30 Uhr wird Bürgermeister Alexander Stangassinger die Teilnehmer begrüßen, Florian Knopp wird einen kurzen historischen Rückblick zum Pfannhauser-Steg und seiner Bedeutung für Hallein geben, ehe der ausführende Architekt Stefan Marthe und Bauingenieur Josef Galehr einen Einblick in die Konzeption und Idee der neuen Brücke liefern werden. Halleins Pfarrer, Dechant Josef Schreilechner, wird die Brücke schließlich einweihen und Bürgermeister Stangassinger eröffnet diese. Im Anschluss können alle Verantwortlichen beim Café am Steg ein kleines Catering genießen.


DATEN UND FAKTEN RUND
UM DEN NEUEN PFANNHAUSER-STEG

O  Im Frühjahr 2018 wurde ein Wettbewerb durchgeführt.
O  Das Siegerprojekt stammt vom Team „Marthe.Marthe Architekten ZT GmbH sowie M+G INGENIEURE, Dipl.-Ing. Josef Galehr ZT-GmbH“ aus Feldkirch in Vorarlberg.

O  Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres erfolgte die Einreich-Planung zur wasserrechtlichen Bewilligung und es wurde die Ausführungs-Planung vorbereitet.

O  Das Tragwerk der Brücke ist ein Stahlhohlkasten, der auf Stahlbeton-Widerlagern aufgelegt bzw. eingespannt wird, wodurch eine schlanke, elegante und leicht wirkende architektonische Umsetzung möglich wird. Die Kräfte aus der Einspannung werden über Druck- bzw. Zugpfähle in den Untergrund abgeleitet.

O  Das Brückentragwerk besteht aus wetterfestem Baustahl. Pro Jahr wird mit einem Korrosionsverlust von 0,01 mm gerechnet. Durch einen Materialzuschlag von 1-2 mm wird die übliche Nutzungsdauer von Brückenbauwerken erreicht, die 80 bis 100 Jahre beträgt. Der wetterfeste Stahl erfordert während der geplanten Nutzungsdauer keine Behandlung.

O  Die Infrastruktur-Leitungen werden In den beiden seitlichen Kammern im Brücken-Hohlkasten geführt.


ECKDATEN DER NEUEN
FUSS- UND RADWEG-BRÜCKE

Lichte Weite der Brücke zwischen den Ufermauern 36,9 Meter – Breite des Stahlholkasten 4,8 Meter – Gehweg und Fahrbahnbreite 4,55 Meter –
Brücken-Tragwerkhöhe 58,0 Zentimeter – Gewicht, eigentlich Masse ca. 100 Tonnen – Nutzung für Sonderfahrzeuge z.B. Feuerwehr bis 16 Tonnen – Kosten zirka 1,830.000 Euro inkl. barrierefreier Rampe – Fertigstellung geplant Ende Juli 2019.

 

ZUR FERTIGSTELLUNG
DES PFANNHAUSER-STEGES

Das Brückentragwerk wurde in zwei Teilen von der Fa. Raffl Stahlbau GmbH in Steinach am Brenner gefertigt. Am 10. April 2019 wurden die beiden Brückenteile mittels zweier Autokräne eingehoben und anschließend in der Brückenmitte mit einer Schweißnaht verbunden. In weiterer Folge wurden die elektrischen Infrastrukturkabel in die neue Brücke verlegt. Weiters wurde eine barrierefreie Rampe am Treppelweg errichtet. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das letzte in Hallein noch bestehende historische Stadttor, das Griestor, weist an seiner Außenseite einen sichtlich in die Jahre gekommenen Bewuchs auf, der sich in reichlich jämmerlichem und durchaus abstoßendem  Zustand präsentiert. Er verschandelt nur noch das historische Bauwerk und stellt eine peinliche Blamage für die Stadt Hallein  dar. Dieses pflanzliche Durcheinander gehört endlich entfernt und durch eine Neupflanzung ersetzt. Schön wären hochwachsende Rosenstöcke an der linken und rechten Seite des Stadttores. DER SALZSCHREIBER entdeckte solch ein Prachtstück in einem Privatgarten, wie unser 3. Foto eindrucksvoll es zeigt. Ein derartiger Bewuchs mit Rosen wäre ein fantastischer Willkommensgruß für alle, die durch das Griestor in die Stadt kommen. Der derzeitige Zustand ist jedenfalls höchst unerfreulich und nicht zu akzeptieren. Bei der Finanzierung der beiden, möglichst großen Rosenstöcke, müssen sich selbstverständlich der Tourismusverband Hallein und die Stadtgemeinde Hallein beteiligen: 1 Drittel der private Besitzer, 1 Drittel STG Hallein und 1 Drittel TVB Hallein. So einfach geht das. Wenn die 33,33 % Kostenanteil allen drei hier Genannten zu hoch ist, dann würde sich auch DER SALZSCHREIBER finanziell einbringen, womit die Mitglieder dieser glorreichen Quadriga jeweils nur noch 25 % der Kosten zu übernehmen hätten.– (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist das seit Jahren erfreulichste Erignis bezüglich des Halleiner Stadtbildes. Das Schreckens-Objekt Frank-Haus – DER SALZSCHREIBER berichtete, – wird endlich umfassend saniert. Der bisherige Schandfleck im Zentrum der Halleiner Altstadt wird künftig zu einem wichtigen Bestandteil der Stadt. Die Fassade entlang des Bayrhamerplatzes wird durch Arkaden neu gestaltet. Im Erdgeschoß geplante Geschäfte erhöhen die Attraktivität der Einkaufsstadt Hallein, in den oberen Geschoßen entstehen zeitgemäße Wohnungen samt Liftanlage. In schriftlichen Informationen an beiden Fassaden heißt es dazu aber auch: ,,Sofern die erforderlichen Genehmigungen für die weiteren Arbeiten am Dach und an den Fassaden wieder rund 2 Jahre von der Stadtgemeinde/Bauamt blockiert werden, – wie dies in der Ederstraße der Fall ist – wird die gesamte Fertigstellung noch lange dauern.‘‘ Jedenfalls erfreulich: Die bislang völlig vernachlässigte kleine Grünfläche entlang des Bayrhamerplatzes wird neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht. In diesen Zusammenhang fiel der durchaus positiv gewertete Ausdruck ,,Affeninsel‘‘, der nur den älteren Halleinerinnen und Halleinern noch ein Begriff ist: Als das schöne Gebäude der Sparkasse noch nicht errichtet war, trafen sich hier auf der damaligen freien Fläche immer wieder Pensionisten zum gemütlichen Beisammensein – der damals wenig schmeichelhafte Ausdruck ,,Affeninsel‘‘ war geboren. Wird auch noch die bestehende Telefonzelle an einen anderen Ort in der Altstadt verlegt, dann könnte hier eine reizvolle, öffentlich zugängliche Fläche entstehen. – Auf dem 1. FOTO ist links die schäbige, verrostete Zugangsstür und daneben die Grün-Abschirmung zu sehen. Beides wird im Zuge der Öffnung der dahinter liegenden  Fläche beseitigt. Das 2. FOTO liefert einen Blick auf die verwilderte Grünfläche, die neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht wird. (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (auf dem oben stehenden Foto) und ÖVP-Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer übermittelten der Presse die folgende Stellungnahme zum ersten Halleiner Verkehrsgipfel. Wir zitieren nachstehend vollinhaltlich: ,,Das eingeführte Park-Management hat sich bewährt – Dauerparker gehören der Vergangenheit an.  Der Verkehrsgipfel vom 19. Juli 2019 muss der Diskussionsstart eines umfassenden Mobilitäts-Konzeptes und eines stadteigenen, öffentlichen Micro-Personen-Nahverkehr-Systems sein. Das jetzt vorliegende Maßnahmen-Bündel benötigt nun die finanzielle und rechtliche Abklärung. Der Verkehrsgipfel hat gezeigt, dass wir als Halleiner Volkspartei mit der Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 nicht falsch lagen. Durch die, unter sehr viel Kritik, eingeführte Abschrankung gehören die Dauerparker und Lieferwägen der Vergangenheit an. Aufbauend auf diese Maßnahmen kann man jetzt evaluieren und die nötigen Schrauben für die Zukunft anziehen,“ freut sich Vizebürgermeister Florian Scheicher.

In der Altstadt wird das Parken kostenpflichtig, bei einem zeitlichen Limit von 2 Stunden. Die Auflösung der Begegnungszone wird rechtlich auf Alternativen geprüft. Auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghallen-Parkplatz ist das Parken künftig 3 Stunden lang gratis möglich, 24 Stunden kosten 4 Euro. Für die Bewohner wird eine Priorisierung der Parkflächen auf dem Salzberghallen-Parkplatz geschaffen.

 

„Das Maßnahmen-Bündel, das jetzt auf dem Tisch liegt, ist eine abgestimmte und nach einer guten Diskussion aller Teilnehmer, eine gemeinsame erste Variante, wie die Zukunft des Parkens in der Halleiner Altstadt aussehen kann. In nahezu allen Punkten konnten wir unsere Zugänge für diese erste Phase umsetzen. Wir haben immer gesagt, dass wir Parkraum-Möglichkeiten für schnelle Erledigungen in der Stadt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Frequenz, haben wollen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der nun anstehenden Prüfung durch die Juristen und die Verkehrsplaner, solche Möglichkeiten geschaffen werden.“ betont  Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die noch im Wahlkampf von der SPÖ und ihrem Bürgermeister geforderte Totalsperre ab dem Kornstein-Platz, fand in der Diskussion keine Mehrheit. Auch hier sind wir froh, dass unsere Idee nach einer Verkehrs-Beruhigung ab dem Robert-Platz am Wochenende, aufgegriffen wurde und somit in Zukunft das Herz der Stadt noch lebendiger gestaltet werden kann‘‘, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

 

,,Für mich ist es jetzt wichtig, dass weiterhin rasch und vor allem abgestimmt, das Thema Mobilität in Hallein verfolgt wird. Bei diesem ersten Treffen haben wir die Schraube der Verkehrs-Beruhigung an- und die des zentrumnahen Parkens ganzheitlich gedreht. Jetzt heißt es weiterhin, die Auswirkungen auf die Neustadt einzudämmen, Park-&-Ride-Möglichkeiten außerhalb des Stadtzentrums zu schaffen und eine bessere Anbindung des Rad- und öffentlichen Verkehrs umzusetzen. Unsere Vorschläge liegen dazu bereits auf dem Tisch,‘‘ unterstreicht Vizebürgermeister Scheicher und Klubobmann Aschauer ergänzt: ,,Wir sehen es – auch in unserer neuen politischen Rolle – als weiterhin wichtig an, konstruktiv und ehrlich für Hallein zu arbeiten. Dazu gehört ganz klar auch die Positionierung als Diskussions-Partner auf Augenhöhe. Aber bei all der Veränderung ist eines auch gewiss, die Budget-Verantwortung hat der Finanzreferent und wir gehen davon aus, dass der Herr Bürgermeister diese Vergünstigungs-Maßnahmen budgetär verantworten kann. Die Aussagen zum Kassasturz ließen das jedoch in der Vergangenheit anders vermuten.‘‘

 

,,Als Halleiner Volkspartei, stehen wir zu den nun am Tisch liegenden Vorhaben. Jetzt gilt es, die Umsetzung rechtlich und finanziell zu prüfen. Uns ist es wichtig, dass alle Maßnahmen klar kommuniziert werden und für die Besucher und Bewohner einfach und treffsicher sind. Jetzt müssen alle weiteren Ideen einer gewissen ,Verträglichkeits-Prüfung‘ unterzogen werden. Nach anschließender Diskussion muss ein umfassendes Mobilitäts-Konzept für ganz Hallein geschaffen werden – mit Beteiligung des Landes,“ so beide Herren abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein. Foto: Startseite Hallein).

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Bunt gemischte Teilnehmer folgten Bürgermeister Alexander Stangassingers Aufruf zu einem ersten Halleiner Verkehrsgipfel: Bewohner, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband sowie alle politischen Mandatare, haben sich am 19. Juli 2019 zu einem ersten „Runden Tisch“ getroffen, um breit über Mobilitäts-Maßnahmen für Hallein zu diskutieren. Rosemarie Fuchshofer moderierte die konstruktive Diskussion, Verkehrsplaner Dietmar Krammer begleitete als Experte die Runde. Aus den Wortmeldungen wurde schnell ersichtlich, dass die Parkgebühren-Verordnung in Hallein abgeändert werden muss – nahezu jeder Teilnehmer ist mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Darum wurde Schritt für Schritt an einer Lösung gearbeitet. Der ruhende Verkehr beherrschte den ersten Mobilitätsgipfel, der Fließverkehr wird in einem der nächsten Termine thematisiert und auch in voller Übereinstimmung langfristig angegangen.


DIE ERSTEN EINSTIMMIG
FESTGELEGTEN MASSNAHMEN

1. Die Oberflächenparkplätze auf der Pernerinsel und bei der Salzberghalle werden in Zukunft in den ersten drei Stunden gratis sein. Der 24-Stunden-Tarif beträgt künftig statt 12 Euro nur noch 4 Euro. Von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens sind die Parkplätze kostenlos. Ebenso an Samstagen ab 13 Uhr bis Montag 6 Uhr sowie an Feiertagen.


2. Auf den Altstadt-Parkflächen werden wieder per Parkautomaten Gebühren verlangt: Die maximale Parkdauer auf den Innenstadt-Parkflächen beträgt zwei Stunden, ab der ersten halbe Stunde kostet das Abstellen des Fahrzeuges 50 Cent. Die neue Vergebührung gilt rund um die Uhr.


3. Zudem wird ein Bewohnersystem sowohl in den Tiefgaragen als auch auf den Oberflächenparkplätzen geprüft, damit alle Dauerparkkarten-Besitzer auch bei Veranstaltungen Parkplatzsicherheit haben.


4. Zeitnah wird ein Treffen zwischen Politik, Sprechern der Kaufmannschaft und Bewohnern stattfinden, um die unübersichtlichen Parkflächen in der Altstadt zu analysieren. Eine Aufhebung der Begegnungszone wird geprüft, dafür soll über eine Tempoverordnung für Schrittgeschwindigkeit gesorgt werden. Aus der Analyse soll ein klares, einfaches und leicht verständliches Parkflächensystem erarbeitet werden.


5. Ebenfalls eine Einigung erzielten die Teilnehmer bezüglich einer Testphase „Sperre Robertplatz“: Um den Bayrhamerplatz an Wochenenden zu entlasten, wird in den Sommermonaten die Altstadtdurchfahrt von Samstagmittag 12 Uhr bis Montagfrüh 6 Uhr nicht ermöglicht. Die Umsetzung dieser Sperre erfolgt direkt nach der Machbarkeitsprüfung und im Sinne aller Teilnehmer möglichst zeitnah.


STELLUNGSNAHME DES  BÜRGERMEISTERS
ZUM ERSTEN HALLEINER MOBILITÄTSGIPFEL

,,Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Parken in der Innenstadt nicht kostenlos sein kann und nicht andauernd Autofahrer Runde um Runde durch die Stadt fahren sollen, um einen Parkplatz zu finden. Darum haben wir die Zeit für das Innenstadt-Parken mit zwei Stunden beschränkt und die Kosten auf 50 Cent pro halbe Stunde festgelegt. Diese Vergebührung gilt rund um die Uhr. Im Gegenzug dazu haben wir die Gebühren auf den Außenparkplätzen so attraktiv gestalten können, dass einerseits drei Stunden kostenlos geparkt werden kann, der 24-Stunden-Tarif nur 4 Euro beträgt und abends und nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen ebenfalls kostenfrei geparkt werden kann. Damit hebt sich Hallein von vielen anderen Städten ab. Es war immer mein Ziel, in gemeinsamen Gesprächen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Das haben wir jetzt – nach der Verlegung des Biomarktes – erneut geschafft. Alle Teilnehmer sind mit einem guten Gefühl aus dem Mobilitätsgipfel gegangen und werden weiterhin die Stadt mitgestalten.‘‘


ERARBEITETE GEBÜHREN-NEUERUNGEN
WERDEN IM HERBST BESCHLOSSEN

In den nächsten Mobilitätstreffen sollen alternative Verkehrsführungen und mittel- bzw. langfristige Ziele erarbeitet werden, im Rahmen eines, ebenfalls einheitlich befürworteten Gesamt-Mobilitätskonzeptes. Die erarbeiteten Neuerungen bei den Gebühren werden spätestens von der Gemeindevertretung im Herbst beschlossen. – Auf dem oben stehenden Foto von links Bewohner-Sprecher Gerhard Angerer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner (FPÖ), Bürgermeister Alexander Stangassinger, Peter Ganzer und Willi Grundtner. Die beiden Letztgenannten sind sowohl in der Halleiner Kaufmannschaft als auch im Tourismusverband Hallein vertreten. – (Presseaussendung der Stadt Hallein mit Foto).

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Ungelesene Bücher sind für die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, kein schöner Anblick. Findig wie die Büchereichefin jedoch ist, ruft sie in Abstimmung mit dem Halleiner Wirtschaftshof und Herbert Wahrstätter vom Halleiner Freibad, eine neue Aktion ins Leben: „Bücher gehen baden“. Michaela Hasenauer erklärt: „Wir kaufen laufend neue und aktuelle Bücher für unsere Leserinnen und Leser. Dafür müssen wir leider ältere Exemplare, die nicht mehr so häufig entliehen werden oder beschädigt sind, aussortieren. Diese wandern ins Magazin und warten auf den nächsten Bücherflohmarkt. Es ist doch schade, wenn Bücher ungelesen herumliegen.“ Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist Hasenauers Einfall eine tolle Möglichkeit, die Bücher doch noch rasch und unkompliziert an Lesefreudige zu bringen. Dazu das Stadtoberhaupt: „Diese Idee hat mir von Anfang an gut gefallen und ich habe sie sofort umsetzen lassen. Die Aktion macht einerseits die Bücher länger für die Öffentlichkeit zugänglich und nebenbei wird unser Freibad aufgewertet.“


Die Freibad-Besucher können jetzt in der Schwimmpause im Regal nach Büchern stöbern, ausleihen und lesen, sie mit nach Hause nehmen, fertiglesen, behalten oder an einem anderen Tag wieder zurückstellen. Herbert Wahrstätter ist von Anfang an von Hasenauers Idee begeistert gewesen und freut sich: „Das ist eine tolle Sache für das Freibad und ein zusätzlicher Service, den wir unseren Badegästen anbieten können.“ Die Bücherleihe ist kostenlos und entspricht in vollen Zügen der Philosophie von Bürgermeister Stangassinger: „Wir werfen etwas Aussortiertes nicht einfach weg, ganz im Gegenteil – wir schaffen sogar einen Mehrwert in einem stadteigenen Betrieb.“ Für alle, die sich Sorgen machen, dass die 200 Bücher nicht ausreichen würden, betont Stadtbücherei-Leiterin Hasenauer abschließend: „Niemand muss sich Sorgen machen: Bei großer Nachfrage kommt Nachschub aus der Stadtbücherei.“ Die Bücher sind bei den Fundsachen, unmittelbar nach dem Badeingang auf der rechten Seite zu finden, wie gesagt, alles zur freien Entnahme. – Auf unseren beiden Fotos Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bücherei-Leiterin Michaela Hasenauer und Herbert Wahrstätter vom Freibad. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).  

 

Bildquelle: Stadtgemeinde Hallein / kurz: STG HA
Im Bild: Michaela Hasenauer, Alexander Stangassinger, Herbert Wahrstätter.

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Nachdem sich das seinerzeit bestehende Österreichische Salz-Monopol ganz auf das Salzkammergut konzentrierte, wurde Hallein immer mehr zum ungeliebten, fernab liegenden Satelliten-Betrieb, den man so bald wie möglich schließen und loswerden wollte. Vor 30 Jahren war es schließlich so weit, die Halleiner Salzproduktion, die bis in die Zeit der Kelten vor 2500 Jahren zurückreichte, wurde am 30. Juli 1989 eingestellt. Dieses doch sehr markante Datum, wie wird es in der einstigen Salinenstadt Hallein begangen? Wichtigstes Ereignis in diesem Zusammenhang ist natürlich die großartige Bilder-Ausstellung des chinesischen, nun in Salzburg lebenden Künstlers Wang Jixin, der mit noch nie dagewesenen Großgemälden das Halleiner Salzwesen in der Alten Saline auf der Perner-Insel zur Schau stellt. Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen Gemäldereigen für immer auf der Perner-Insel zu erhalten. Darüber hinaus sollten die Halleiner Gemeinde-Politiker ihre Stadt intensiver ins Auge fassen und das Wenige, was noch an das einstige Salzwesen erinnert, wieder verstärkt in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stellen.

 

IN DER KLEINEN ALTSTADT VON HALLEIN PRODUZIERTEN
BIS ZU 11 SALINEN DAS SALZ DER ERZBISCHÖFE

In der kleinen Halleiner Altstadt waren einst bis zu 11 Salinen damit beschäftigt, die vom Dürrnberg herabgeleitete Salzsole zu erhitzen und zu verdampfen, um so das Salz zu gewinnen. Wo heute der Bayrhamerplatz das heimliche Stadtzentrum bildet, stand in den Jahren von 1200 bis knapp 1620 die platzfüllende Saline ,,Werch‘‘. Erst deren Abriß machte die Schaffung des Platzes möglich. Wo heute das Gebäude der Raiffeisenbank steht, wurde einst in der Saline ,,Abtess‘‘ um das Jahr 1200 Salz bis ins 18. Jahrhundert erzeugt. Gegenüber, am Platz der heutigen Sparkasse, stand die Saline ,,Zistel‘‘, wie die meisten Salinen um die Jahrhundertwende 12./13. Jahrhundert erbaut und wurde erst 1860 aufgelassen. Gleich daneben erstreckte sich die Saline ,,Oberhof‘‘ bis hinüber zum heutigen Florianiplatz, erbaut 1201 und aufgelassen um 1600. Von den genannten Salinen im Stadtzentrum ist heute nichts mehr zu erkennen.

COLLOREDO-SUDHAUS UND DIE KHUENBURG-UMFASSUNGSMAUER
ALS DIE MARKANTESTEN ARCHITEKTONISCHEN ZEITZEUGEN

Dafür erstrahlt die jüngste Saline, das Colloredo-Sudhaus, erbaut 1796-99, noch in ihrer ganzen Pracht (FOTO 1 oben), bei der man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass sich hier einst eine Salzproduktion befand. Nur noch eine zweite Saline ist, allerdings nur noch anhand eines mannshohen Restes der ausgedehnten Umfassungs-Mauer mit schönem Eingangs-Torbogen deutlich erkennbar: Die Saline ,,Wieting‘‘, erbaut 1242, wurde 1670 durch die Saline ,,Khuenburg‘‘ ersetzt und war bis 1826 in Betrieb. Sie befindet sich am  nördlichen Ende der Wiesengasse, die hier in den Bürgerspitalplatz mündet. Von hier aus nimmt auch der Khuenburg-Weg seinen Anfang, verläuft entlang der ehemaligen Saline Khuenburg hinauf zum Schöndorferplatz. Heuer, im Gedenkjahr 30 an die einstige Halleiner Salzproduktion sollten das Colloredo-Sudhaus und der Rest der Umfassungsmauer der Saline Khuenburg zumindest durch Informationstafeln als einstige Salinen gekennzeichnet werden. Speziell der Khuenburg-Mauerrest hat eine derartige Aufwertung dringendst nötig. 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das einstige Colloredo-Sudhaus erinnert eher an einen fürstlichen Bau als an eine Saline. Es ist wohl das architektonisch anspruchsvollste Gebäude in der Halleiner Altstadt. FOTO 2: Die Umrundung der Khuenburg-Umfassungsmauer beginnt am Khuenburg-Weg oberhalb des beeindruckenden Torbogens, dessen Rückseite hier zu sehen ist. FOTO 3: Ein schmaler Weg zweigt vom Khuenburg-Weg ab und verläuft immer weiter entlang der Umfassungsmauer bis zurück zum schönen Torbogen. FOTO 4: Es geht hinunter über eine Treppe und weiter entlang der Umfassungsmauer. FOTO 5: Noch ein Blick zurück auf die Treppe. FOTO 6: Die Umfassungsmauer verläuft nun entlang der nördlichen Wiesengasse. FOTO 7: Wir sind an der nördlich gelegenen Eingangsfront angelangt, Grünwuchs verdeckt die Umfassungsmauer komplett. FOTO 8: Wir stehen wieder vor dem schönen Torbogen, wir haben die einstige Saline Khuenburg umrundet. – FOTOS 9, 10 und 11: Einst wurde unter den Fürsterzbischöfen eine schöne Marmor-Schrifttafel am linken Teil des Torbogens angebracht. Mit Teleobjektiv und unter erheblichen Verrenkungen ist sie, zumindest teilweise unter dem Grünwuchs noch auszumachen. – FOTOS 12 und 13: Im Fotoarchiv des SALZSCHREIBER finden sich noch ältere Aufnahmen, die den Bewuchs in geringerer Höhe zeigen und damit noch den Blick auf die beeindruckende Schrifttafel freigeben. Entweder wird der Bewuchs wieder zurückgedrängt um den Blick auf die dringend renovierungsbedürftige Schrifttafel zu ermöglichen oder man versetzt die Schrifttafel, so dass sie nicht durch Bewuchs verdeckt werden kann. Oder man tut einfach gar nichts, weil ja Hallein bekanntlich auf Schritt und Tritt geradezu erstickt an üppigen Erinnerungs-Objekten, die aus der Zeit der Halleiner Salzproduktion stammen… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Kein Straßenabschnitt in der Halleiner Altstadt, zeigte sich in den vergangenen Jahren derartig schäbig wie das nördliche Ende der Wichtlhuber-Straße. Doch damit ist es jetzt auf der rechten Straßenseite vorbei. Die Fassade des großen, stattlichen Gebäudes Wichtlhuber-Straße 16, wurde bereits komplett eingerüstet. Nach Beendigung der Arbeiten wird dieser Bereich der Wichtlhuber-Straße deutlich heller und attraktiver sein als bisher. Eine Kuriosität am Rande: Auf der Hausnummern-Tafel heißt es ,,16 – Wichtelhuber-Str.‘‘ Wichtelhuber-Straße klingt zwar besser als Wichtlhuber-Straße, diese Schreibweise ist jedoch falsch. Die Wichtlhuber-Straße scheint korrekt mit dieser Schreibweise auch in den verschiedensten Halleiner Stadtplänen auf. Dass ausgerechnet die Hausnummern-Tafeln in der Wichtlhuber-Straße die falsche Bezeichnung Wichtelhuber-Straße tragen, das ist natürlich eine ausgesuchte Spezialität für sich. Das Gebäude Wichtlhuber-Straße 16, weist noch eine andere Eigenheit auf. Es trägt zusätzlich noch die Uralt- Hausnummer 32. Allein daran erkennt man, dass eine Fassaden-Renovierung durchaus angebracht ist. Es wäre eine schöne Geste der Hausbesitzer, wenn sie diese ungültige Hausnummer dem Keltenmuseum, das ja auch das Halleiner Stadtmuseum ist, überlassen würden. Es ist zu hoffen, dass schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite, das wohl schäbigste Gebäude der Halleiner Altstadt, möglichst bald ebenfalls renoviert werden kann. – Unsere beiden ersten Fotos zeigen aus zwei Richtungen das eingerüstete Gebäude Wichtlhuber-Straße 16. Das 3. Foto zeigt über dem Hauseingang die kuriose Situation mit den beiden verschiedenen Hausnummern. Auf dem 4. Foto schräg gegenüber, ein Detail des schrecklichsten Gebäudes in der Halleiner Altstadt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein unbekannter Täter hat die Säule des Einfahrts-Schrankens auf dem gebührenpflichtigen Pernerinsel-Parkplatz beschädigt. (Siehe Foto oben). Dadurch entfallen bis zur Wieder-Inbetriebnahme die dortigen Gebühren. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Ich habe mich immer schon für günstigere Gebühren auf den großen Außenparkplätzen eingesetzt, aber so einfach geht das natürlich nicht. Der Schranken geht nach der Reparatur wieder ganz normal in Betrieb und das bisherige Gebührensystem bleibt vorerst aufrecht. Beim Verkehrsgipfel am 19. Juli 2019 werden wir allerdings ein neues Gebührensystem diskutieren.“

Der verursachte Schaden beträgt rund 10.000 Euro. Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits erstattet, das Verfahren läuft. Der Bürgermeister abschließend: ,,Die Reparaturen kosten Zeit und Geld und gerade beim Geld steht die Stadt, wie sich nun herausgestellt hat, nicht so gut da, wie uns das jahrelang erzählt wurde. Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir nächste Woche eine neue Säule erhalten und diese relativ kleine Baustelle bald abschließen werden. In der Zwischenzeit können die Besucher gebührenfrei mehr Zeit als sonst in unserer schönen Stadt verbringen“. – (Presse-Ausendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Im Bildbericht unmittelbar an diesen hier unten anschließend, hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘: Der SALZSCHREIBER erinnert daran, dass die Stadt Salzburg nur deshalb mit ihrer berühmten architektonischen Pracht ausgestattet werden konnte, weil die diktatorisch regierenden Fürsterzbischöfe 600 Jahre lang, die Salzvorkommen auf dem Dürrnberg ausgiebig plündern ließen. Per Erlass, so einfach ging das damals, verfügten die kirchlichen Diktatoren, dass sie für den enormen Erlös aus dem Salzverkauf, keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Es handelte sich dabei um gewaltige Beträge. Bis zu zwei Drittel (!) der finanziellen Mittel, die den fürsterzbischöflichen Regenten jährlich zur Verfügung standen, kamen nur aus dem Verkaufserlös des Halleiner Salzes. Ohne Plünderung der Salzkolonie Hallein, wären die Geldmittel der kirchlichen Alleinherrscher somit auf dürftige 33 Prozent geschrumpft. Kein Wunder, daß die kirchlichen Landesherren die gewaltige Geldmaschine Halleiner Salz nicht aus ihren Händen ließen.

Wie die Stadt Salzburg ohne Salz aus Hallein ausgesehen hätte, demonstriert das zweite Foto oben: Salzburg ohne Prachtbauten wie Dom und ohne Kirchen, ohne Klosterbauten und ohne repräsentative Bauten wie die Residenz und natürlich ohne Festung Hohensalzburg! Außerhalb der Salzburger Altstadt sei nur noch an zwei Luxus-Objekte erinnert: Mirabell-Schloss und Mirabell-Garten sowie Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen und dem großen Parkgelände. Wenn Sie die beiden Fotos oben etwas rascher auf und ab bewegen, dann ist der Unterschied besonders deutlich zu erkennen. Die Stadt Salzburg hat also gegenüber der Stadt Hallein einiges gutzumachen. Wann werden die Salzburger Stadtpolitiker wohl dieses heiße Eisen ansprechen? Freiwillig ganz sicher nicht. Da wird man wohl ein wenig nachhelfen müssen. Auch mit den beiden Fotos oben.

Die Stadt Salzburg müsste aufgrund der historischen Tatsachen, als mittlerweile weltberühmte Kulturstadt, größtes Interesse daran haben, die Erinnerung an die vor 30 Jahren eingestellte Salzproduktion in Hallein aufrecht zu erhalten. Die Alte Saline auf der Perner-Insel ist in jenem Gebäudeteil, der die älteste historische Salz-Siedepfanne der Welt enthält, einsturzgefährdet. Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stockwerk verhinderte bislang eine Katastrophe. Die Sanierung dieses Denkmals der  Salzproduktion nach historischem Vorbild, wäre teuer. Wie einst Bürgermeister Christian Stöckl in einer öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung erklärte, würde eine Sanierung um die 2 Millionen Euro erfordern. Hier könnte eine finanzielle Unterstützung der Stadt Salzburg eine sinnvolle Hilfe bedeuten. Wir dürfen nicht vergessen: Mehr als ein halbes Jahrtausend profitierte nur die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein. Es müsste deshalb in erster Linie für die Stadt Salzburg von vorrangiger Bedeutung sein, die letzten Strukturen der einstigen Salzproduktion in Hallein zu erhalten. Hallein war 600 Jahre lang nur eine ausgeraubte Salzkolonie. Die unerfreuliche Erinnerung daran fördert in nur geringem Ausmaß die Bereitschaft, in die letzten historischen Anlagen der für Hallein so unerfreulichen Salzproduktion, namhafte Summen zu investieren. –
(Odo Stierschneider. Fotos und Bildbearbeitung: OST).

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Jetzt ist das dritte Gedenk-Jahrzehnt des Endes der Halleiner Salzproduktion im Juli 1989, über uns hereingebrochen. Bereits um 1200 n. Chr. setzte die Salzgewinnung auf dem Dürrnberg mit dem Laugen-Verfahren ein. Die cleveren, auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe sicherten sich den kompletten Zugriff auf das Halleiner Salzwesen. Die Folge: Hallein blieb eine ärmliche, ausgebeutete Salzkolonie. Mit den enormen Erträgen aus dem Salzverkauf, wurde die erzbischöfliche Regentenstadt Salzburg, 600 Jahre lang fürstlich und üppig mit Residenzgebäuden, dem prächtigen Dom, mit Kirchen, neuen Altstadt-Gebäuden, der Festung Hohensalzburg, mit Schloss und Park Mirabell, mit Schloss und Park Hellbrunn etc. ausgestattet. In Hallein nahmen die kirchlichen Landesherren keinen einzigen Ziegel in die Hand, um irgend ein repräsentatives Objekt zu errichten.

Dafür entstanden mitten in Hallein insgesamt 11 Salinengebäude, in denen das Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen wurde. Dadurch war natürlich eine harmonische Stadtentwicklung erheblich behindert. Die Fürsterzbischöfe zelebrierten ausgiebig ihre Hallein-feindliche Haltung: Per Erlass wurde das gesamte Salzwesen, dessen Erlöse bis zu zwei Drittel (!) des Landesbudgets der Landesregenten ausmachte, der Steuerhoheit der Stadt Hallein entzogen. Über ein halbes Jahrtausend erhielt die Stadt Hallein aus der Salzproduktion in den Salinen keinen einzigen Heller. Dafür zahlten die regierenden Kirchenfürsten nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen. Zeitgenössische Reisende berichteten immer wieder schockiert aus Hallein, dass die Bewohner ,,ausgemergelt, blassgesichtig und spindeldürr‘‘ waren und dass Frauen und Kinder die Besucher der Stadt aggressiv anbettelten.

 

Franz Schubert war mit der Postkutsche von Salzburg nach Gastein unterwegs und besuchte auch die Stadt Hallein. Seinen Eindruck aus der Stadt, die permanent durch Rauch- und Dampfwolken aus den Salinen verfinstert war, schilderte er dramatisch: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die vernachlässigte Stadt Hallein mit ihren teils baufälligen Gebäuden und den rußgeschwärzten Fassaden in einem so schrecklichen Zustand, dass Kinder in den umliegenden Orten aus Angst zu weinen begannen, wenn ein Besuch der Stadt Hallein bevorstand.

 

Also: Während Hallein als Salz-Produktionsstätte über Jahrhunderte missbraucht und vernachlässigt wurde, erblühte die Stadt Salzburg auf prachtvolle Weise. Zu Recht wurde ihre Schönheit mit der Ernennung zum Weltkulturerbe anerkannt. Wir warten jedoch bis heute vergeblich darauf, dass maßgebliche Politikerinnen und Politiker der Stadt Salzburg endlich ein Gespräch mit ihren Kollegen in Hallein suchen, um eine entsprechende Wiedergutmachung oder Entschädigung für den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein einzuleiten. – Unser oben stehendes Foto zeigt die Pracht und Herrlichkeit der Salzburger Landeshauptstadt, die in erster Linie dem Salz aus Hallein zu danken ist. Wie die Stadt Salzburg heute ohne den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein aussehen würde? Ganz einfach: entfernen Sie alle Kirchtürme und Kuppeln aus dem oben stehenden Foto und reißen Sie auch die Festung ab, so dass nur noch ein grüner, unverbauter Stadtberg übrig bleibt. Weil Sie schon beim Abräumen sind: Eliminieren Sie auch die im Foto nicht sichtbaren Kirchen der Altstadt, die Dombögen, den Residenzbrunnen, das Schloß Mirabell mit seinem Garten und natürlich Schloß Hellbrunn mit seinem Park. Alles Luxus-Symbole, die ohne das Salz aus Hallein niemals entstanden wären. Daher: Wann beginnt die Wiedergutmachung aus Salzburg in Richtung Hallein? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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„Die Husch-Pfusch-Aktionen, wie sie derzeit Bürgermeister Stangassinger und sein Amtsleiter planen, bringen uns nicht weiter. Hallein braucht endlich einen Masterplan für die Kinderbetreuung, an dem wir die Halleiner beteiligen, wie es in vielen Orten schon State-of-the-Art ist“, fordert die Grünen-Stadträtin für Zusammenleben, Integration und Energie, Kimbie Humer-Vogl, die auch Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag ist. Sie kritisiert, dass die Stadt Hallein bei den Einrichtungen für die Kinderbetreuung von „einem Provisorium zum nächsten hoppt“ und keinen Gesamtplan vorweisen kann. „Wer die Halleiner Kinderbetreuungs-Einrichtungen kennt, weiß, dass wir hier dringend Handlungsbedarf haben: Die Räume sind zum Teil völlig veraltet und vielfach platzen die Einrichtungen aus allen Nähten. Wir brauchen in der Kinderbetreuung jeden Cent, das müssen uns unsere Kinder wert sein“, hält sie fest.

 

KRITIK AN FALSCH-INFORMATION UND AN
FEHLENDER KOMMUNIKATION MIT BETROFFENEN
 

Hintergrund für Humer-Vogls Forderung ist unter anderem die Diskussion rund um die geplanten Plätze in den Räumlichkeiten der Polytechnischen Schule in Gamp. „Abgesehen davon, dass der Bürgermeister und sein Amtsleiter die Gemeindevertretung mehrfach falsch informiert haben, sehe ich in dieser Aktion nur eine weitere Husch-Pfusch-Aktion auf dem Rücken der Kinder. Wie mir das Kindergartenreferat bestätigt hat, sind die Räumlichkeiten dort alles andere als adäquat. Moderne Kinderbetreuung sieht anders aus“, so Humer-Vogl. Außerdem kritisiert sie, dass der Bürgermeister weder mit dem Polytechnikum noch mit der Elternberatung kooperiert hat, obwohl beide von den Plänen betroffen sind: „Beide Einrichtungen wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Elternberatung muss aus den bisherigen Räumlichkeiten ausziehen und das Poly muss ein bisher genutztes Stockwerk räumen. Informiert wurden sie nicht!“ – (Presse-Info der Halleiner Grünen)

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30 verschiedene Programmpunkte ,,und Vieles mehr‘‘ waren für das Halleiner Stadtfest 2019 am letzten Juni-Samstag auf neun verschiedenen Plätzen angekündigt, die jeweils unter einem speziellen Motto  bespielt und kulinarisch bedient wurden. Zwei große Bühnen wurden am Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz aufgebaut, von denen aus die musikalischen Wogen die Altstadt durchfluteten. Auf dem Schöndorferplatz bot die US-amerikanische Pianistin Katie Mahan ein Mozart-Gershwin-Programm. Eine spezielle Attraktion bildete das mächtige Ketten-Karussel auf dem Florianiplatz – eine echte Attraktion! Die Sonne sorgte vorerst unbarmherzig für aggressive Sommerhitze und so blieb das Halleiner Stadtzentrum bis in den Nachmittag hinein ziemlich leergefegt. Als die Temperaturen doch etwas zurückgingen, da waren die Halleinerinnen und Halleiner sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher von auswärts nicht mehr zu halten und strömten massenhaft zum Halleiner Stadtfest, welches nach einer durchaus peinlichen Pause von zwei Jahren, einen erfreulichen Neustart hinlegte.

Die unerfreuliche Flut von Getränkeständen, die in den letzten Jahren das Stadtfest ruiniert hatte, wurde klugerweise vermieden. Es gab deutlich mehr Action von professionellen Künstlern und seitens der Halleiner Vereine. Die Besuchermassen drängten sich durch die Altstadt – mit ein erfreulicher Beweis dafür, dass den beiden Veranstaltern Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg, der Neustart des Halleiner Stadtfestes überzeugend gelungen ist. Jetzt gilt es eisern, ein Anschwellen der Getränkestände mit allen Mitteln zu verhindern und die Vielfalt des Geboteten weiter auszubauen. Vor Jahrzehnten, in den glorreichen Zeiten des Halleiner Stadtfestes, war am unteren Ende der Fußgängerzone eine Bergwerks-Rutsche aufgebaut, zu der man über eine Leiter hinauf kletterte, um dann schwungvoll hinab zu rutschen. Das Ding war so sensationell, dass sogar der damalige Landeshauptmann Dr. Haslauer sen. sich in Hallein einfand, um sich, unter Beifall der zahlreichen Zuschauer, dem köstlichen Rutsch-Gaudium hinzugeben. Diese Rutsche hätte eine Wiederbelebung wahrlich verdient.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Ein erster Besuch des Stadtfestes gegen 13 Uhr ergab überall noch leere Bankreihen. Die beiden Fotos entstanden in der Kuffergasse und auf dem Kornsteinplatz vor dem Modehaus Ganzer. FOTO 3: Besucher und Besucherinnen hatten zu Mittag noch Seltenheitswert. FOTO 4: Sogar das grandiose Ketten-Karussell auf dem Florianiplatz war zur Mittagszeit nur spärlich besetzt. FOTOS 5 bis 7: Besucherströme am späten Nachmittag in der Thunstraße und in der Fußgängerzone. FOTO 8: Die große Musikbühne auf dem Bayrhamerplatz. FOTOS 9 bis 11: Besuchermassen drängten sich auf dem Kornsteinplatz. FOTO 12: Die imposante Musikbühne auf dem Kornsteinplatz. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Zementwerk LEUBE GmbH und die Rieder Infra Solutions GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. So steigt LEUBE mit 50 Prozent beim Spezialisten für Betonfertigteile und Marktführer im hochwertigen Lärmschutz aus Maishofen ein und wird die künftige Ausrichtung des Teilunternehmens maßgeblich steuern. Die anderen Bereiche bleiben zu 100 % im Familienbesitz. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde werden die beiden erfolgreichen Unternehmen ihre Kräfte im Bereich Infrastruktur bündeln, um die Chancen für große Lärmschutzprojekte an Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen.

Intensive Gespräche und Verhandlungen waren der Entscheidung vorausgegangen. Für Eigentümer Wolfgang Rieder war schnell klar, dass LEUBE der ideale strategische Partner für die Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Wolfgang Rieder: „Mit LEUBE als Partner sind wir in der Lage, unsere erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen. Lärmschutz an der Bahn ist ein großer Wachstumsmarkt, insbesondere in Deutschland.“

„Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoffproduzenten entwickelt, der neben Zement & Kalk in den Bereichen Transportbeton, Sand & Kies und Betonfertigteilen tätig ist“, so LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost. Vor allem mit dem erst im vergangenen Jahr erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht LEUBE durch den Einstieg bei Rieder großes Synergiepotential, besonders in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Bereich Infrastruktur.

Rieder Infra Solutions ist Teil der Rieder Gruppe und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter in den Werken in Maishofen, Iglau (CZ) und Gaggenau (D). Rieder hat einen großen Namen bei Beton-Lärmschutzelementen und bietet verschiedene Systeme zum Schutz des Menschen vor Lärm. „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freilandstrecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutzmaßnamen an Straßen.

Wolfgang Rieder wird sich bei Rieder Infra Solutions in den Gesellschafter-Beirat zurückziehen, die beiden Geschäftsführer Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Vanja (Iglau) bleiben im Management-Team, das durch Heimo Berger, LEUBE-Geschäftsführer, verstärkt wird. „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergiepotential innerhalb der LEUBE in der Sparte Betonfertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Vor allem aber sehen wir vielversprechende Zukunftsperspektiven beim Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werkserweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger.

RIEDER GRUPPE AUF EINEN BLICK
Die Rieder Gruppe hat sich auf die Herstellung von lösungsorientierten, umweltfreundlichen und dabei wirtschaftlichen Betonprodukten spezialisiert. Das österreichische Familienunternehmen ist vor allem durch laufende Innovationen in den Bereichen Infrastruktur, Hochbau und Architektur im europäischen Spitzenfeld fest verankert. Das Unternehmen wurde 1958 gegründet und wird heute in dritter Generation von Wolfgang Rieder geführt. Es produziert an vier Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 43 Millionen Euro.

LEUBE AUF EINEN BLICK
LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familienunternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard / Gartenau mit Produktionsstätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Bayern und einer umfangreichen und vielschichtigen Produktpalette eines der führenden Unternehmen der Baustoffindustrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Seit 2018 gehört auch der Schwellenspezialist SSL, ein Vorzeigeunternehmen im Betonfertigteilbau zur LEUBE Gruppe und eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken wurde fixiert. Im Jahr 2018 erwirtschafteten 274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 92 Millionen Euro. – (Presse-Aussendung LEUBE).

Das oben stehende Foto zeigt das LEUBE Führungsduo Mag. Rudolf Zrost (links außen) und Mag. Heimo Berger (rechts außen) gemeinsam mit Rieder-Beirat Ludwig Nickl (links innen) und Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (rechts innen) nach der Vertrags-Unterzeichnung.  – (Foto: LEUBE / Herman Seidl).

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Allzulange bot das einstige Geschirr- und Gläser-Fachgeschäft Hickade in der Halleiner Fußgängerzone nach seiner Schließung einen herabgekommenen, trostlosen Anblick. Von totaler Auslagen-Abdeckung bis zu einem gut gemeinten, aber in dieser Form inhaltlich und optisch völlig unpassenden Ausflug in die Welt der Dichtkunst, blieb dem Zentrum der Einkaufstadt Hallein an dieser Stelle nichts erspart. Das Ganze war umso unerfreulicher, umso schmerzlicher, als sich das Geschäft mitten in der Fußgängerzone der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg befindet. In den vergangenen Jahren wurde hier der Ruf der Einkaufstadt Hallein einigermaßen strapaziert. Doch nun soll, nun wird hier doch endlich alles besser werden.

Die Franchise-Nehmerin der Palmers-Filiale in der Thunstraße geht in Pension. Neuer Halleiner Franchise-Nehmer (Franchise: Vertriebsform im Einzelhandel, bei der ein Unternehmen seine Produkte durch einen Einzelhändler in Lizenz verkaufen lässt), ist Kaufmann Peter Ganzer, der auch Eigentümer des einstigen Hickade-Objektes ist. Damit ist auch die Gewähr gegeben, dass hier etwas Vernünftiges, und etwas Attraktives entstehen wird. Peter Ganzer stellte nicht nur als Inhaber des größten Mode-Fachgeschäftes in Hallein am Kornsteinplatz sondern auch in verschiedenen Funktionen immer wieder seine herausragenden Qualitäten unter Beweis. So sind wir sicher, dass auch die neue Palmers-Filiale unter Führung von Peter Ganzer zu einem erfreulichen Anziehungspunkt für alle wird, die in der Halleiner Altstadt ihre Einkäufe erledigen. – Die ersten zwei oben stehenden Fotos zeigen (zum letzten Mal) das jahrelange Elend inmitten der Halleiner Fußgängerzone. Doch jetzt wird alles neu und besser. Wenn man durch die Baustellen-Abdeckung hindurch fotografiert (unsere beiden letzten Fotos), dann erkennt man, dass hier großzügig und umfassend umgebaut und renoviert wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER gutes Gelingen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Am 14. Juni 2019, dem ,,Trinkwassertag 2019‘‘, nahm Bürgermeister Alexander Stangassinger die Trinkwasser-Versorgung von Hallein genauer unter die Lupe. Seit den 1940er-Jahren wird das Trinkwasser von Gamp aus in alle Halleiner Haushalte gepumpt. Mittlerweile gibt es zwei Brunnenanlagen in unmittelbarer Nähe im Stadtteil Gamp. Rund 21.000 Halleinerinnen und Halleiner versorgt der Reinhalte-Verband Tennengau Nord mit Wasser. Alle Anlagen befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Hallein.

 

Norbert Karl, der Bereichsleiter für die Wasserversorgung und sein Team von insgesamt zehn Mitarbeitern, sind dafür zuständig, dass die Halleinerinnen und Halleiner 365 Tage im Jahr, ohne Unterbrechung, rund um die Uhr, mit Wasser versorgt werden. Dabei wird oft vergessen, wie hochwertig unser Wasser ist. Norbert Karl erklärt: „Wir haben durch die Lage und die besondere Situation der Umgebung eine der besten Trinkwassersorten der ganzen Welt! Das belegen unzählige Trinkwasserberichte. Calcium und Magnesium sind in idealem Verhältnis vorhanden. Wir können richtig stolz darauf sein, dass wir so ein kostbares Gut in unseren Leitungen haben!“ Dabei wird das Wasser ohne Behandlung in die Haushalte gepumpt, so rein und klar ist es. Staatliche Umweltlabore überprüfen mit laufenden chemischen und bakteriologischen Untersuchungen die Qualität. Die Ergebnisse sind jedes Mal eindeutig: Hallein besitzt bestes Trinkwasser, chemische Zusätze sind nicht erforderlich.

 

Für alle Quellen- und Grundwasser-Felder wurden bei ihrer Errichtung Wasserschutz- und Schongebiete eingerichtet. Alle Maßnahmen unterliegen der strengen Überwachung durch die Wasserrechts-Behörde. Dass auch wirklich alle Haushalte, Hydranten, etc. mit Wasser versorgt werden, liegt an Bereichsleiter Norbert Karl und an den beiden Wassermeistern Markus Radauer und Herwig Reich. Alle Schäden an den Wasserrohren, alle Probleme und alle sonstigen Herausforderungen werden von dem Dreigespann analysiert und selbst behoben. Generell steht die Trinkwasser-Versorgung der Stadt Hallein auf perfekten Beinen und ist laut Bereichsleiter Norbert Karl gesichert: „Auf Versorgungs-Sicherheit wird bei uns besonders großer Wert gelegt. Wir garantieren beim derzeitigen Stand eine langfristige Versorgung. Die Kapazität unserer Brunnen und Hochbehälter ist so dimensioniert, dass sich die Bevölkerung nahezu verdoppeln könnte und es würden noch immer alle Bewohner der Stadt versorgt werden können.“

 

Dieses Thema war auch Bürgermeister Alexander Stangassinger wichtig. „Hallein ist eine wachsende Stadt und ich wollte mich auch vergewissern, dass wir für alle Situationen gerüstet sind. Ich bin beeindruckt, mit welcher Wasser-Qualität wir in Hallein versorgt werden. Dieses Gut ist nicht hoch genug einzuschätzen.“ Auch beim Thema Privatisierung hat Stangassinger eine klare Linie: „Unser Wasser darf nicht privatisiert werden. Wir müssen uns mit allen Kräften dagegen wehren, dass irgendwer unser Wasser, unser Lebenselixier, an irgendwelche Konzerne oder Unternehmen verscherbelt.“

 

Abschließend lobt Stangassinger noch die exzellente Arbeit des Teams und sagt: „Wir nehmen das alle so selbstverständlich hin, dass Wasser jederzeit problemlos aus der Leitung fließt. Wir vergessen aber, dass ein enormer Arbeitseinsatz dahintersteht und sollten dies entsprechend anerkennen. Denn ohne die besten Arbeiter dahinter – vom Leiter über die Techniker bis zum Lehrling – könnten wir unser Wasser in dieser Qualität nicht genießen.“ –

Das 1. FOTO oben zeigt Wassermeister Herwig Reich und Markus Radauer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Bereichsleiter Ing. Norbert Karl. Auf dem 2. FOTO oben Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bereichsleiter Ing. Norbert Karl und Wassermeister Markus Radauer beim Brunnen Gamp II. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Fotos: Jakob Hilzensauer).

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Die wackeren Rifer Minihelden des Sports, messen sich ganz wie die großen Vorbilder, aber eben spielerisch: Der Kindergarten Rif veranstaltete bereits zum fünften Mal die glorreiche, hauseigene Kindergarten-Olympiade am Universitäts- und Landes-Sportzentrum Rif. Das Dream-Team um die tüchtige Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank, sorgte gemeinsam mit dem Elternverein um Christoph Mitterberger für beste „Wettbewerbs-Bedingungen“ und für eine tolle Stimmung. 150 Kinder absolvierten sieben Olympia-Stationen: Weitsprung, Hindernislauf, Elfmeter-Schießen, Geschicklichkeits-Parcours mit Fußball-Nachwuchstrainer, Weitwurf, Sackhüpfen, und 50-Meter-Lauf. Daneben konnten sich die Kinder mit einem Fallschirmtuch vergnügen und fanden bei einer Pausenstation die passende Stärkung. Für die großartige Initiatorin Sabine Auer-Frank, gilt die Motivation des olympischen Gedankens: ,,Dabei sein ist alles – und alle sind Sieger!“ Und: „Diese Veranstaltung bringt die Freude von Kindern an der Bewegung sehr erfreulich zum Ausdruck“, so die Kindergartenleiterin.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger war bei diesen „Olympischen Spielen“ in Hallein mitten drin und nicht nur dabei. Zur Freude des Organisationsteams und auch der Mitwirkenden hatte er sich Zeit genommen und besuchte die Veranstaltung. „Hallein ist auch eine Sportstadt. Deshalb wollen wir unsere Kinder so früh wie möglich für Sport und Bewegung begeistern. Immerhin werden im Kleinkindalter die entscheidenden Weichen für ein sportliches und gesundes Leben gestellt. Wenn wir den Bewegungsdrang der Kinder gezielt fördern, können auch Koordination und Bewegungsabläufe trainiert werden. Dabei Spiel und Sport zu verbinden, ist ideal für Freude und Motivation.“ 

 

Die beiden Nachwuchstrainer Hubert Putz (Union Sport Leichtathletik) und Atilla Piskin (Fußball) sorgten für professionelle Wettkampfleitung und halfen an den Stationen, so wie zahlreiche engagierte Eltern auch. Erfreulich: Manchmal entdecken die Nachwuchstrainer bei der Kindergarten-Olympiade auch Talente und Zukunftshoffnungen für Fußball und Leichtathletik. – Eine derartige Veranstaltung benötigt natürlich auch Sponsoren. Neben dem Elternverein, der die Kappen und Jause spendierte, stellten sich auch die Firmen EMCO, Leube und der Brückenwirt als Unterstützer ein. Damit die Leistungen auch „bildhaft“ in Erinnerung bleiben, konnte Elternvertreter Christoph Mitterberger den professionellen Fotografen Wolfgang Seifert (www.wolfphotography.at) gewinnen. – Zu den oben stehenden Fotos: Das 1. FOTO oben zeigt Elternvertreter Christoph Mitterberger und Bürgermeister Alexander Stangassinger in der Mitte mit Kindergarten-Pädagoginnen und Kindern des Kindergarten Rifs. Auf dem 2. FOTO oben Elternvertreter Christoph Mitterberger, die Leiterin des Kindergarten Rifs Sabine Auer-Frank und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehren, blickte in der ersten Maihälfte mit besonderer Freude auf die Stadt Hallein. Am 4. Mai, dem Florianitag, feierte der Löschzug Bad Dürrnberg seinen Schutzpatron und am 11. Mai ging die groß angelegte Florianifeier der Stadtfeuerwehr-Hauptwache über die Bühne, bei der wie jedes Jahr die Betriebsfeuerwehr der AustroCel und eine Abordnung des Roten Kreuzes Hallein teilnahmen.

 

In der Dürrnberger Kirche lobte Bürgermeister Alexander Stangassinger vor allem die Feuerwehr als Rückgrat unserer Gesellschaft und sagte: „Ihr, liebe Feuerwehrleute, seid es, die bei brutalen Stürmen ausrücken und zusammenräumen. Ihr seid es, die bei Hochwassern die Menschen schützen. Ihr seid es, die Wespennester entfernen, die Tiere retten und die Menschen in ihrem Verband einen Mehrwert geben. Und ihr seid es, die bei Brandfällen, bei Unfällen euer Leben riskiert und dabei auch Schreckliches selbst erlebt. Kurz: Die freiwilligen Einsatzkräfte sind für mich das Rückgrat unserer Gesellschaft.“

 

Der Festakt der Feuerwehr-Hauptwache Hallein fand heuer wegen Schlechtwetter zur Gänze in der Stadtpfarrkirche statt. Nach dem Festgottesdienst, welcher durch Dechant Mag. Johann Schreilechner zelebriert wurde, konnte Ortsfeuerwehr-Kommandant BR Josef Tschematschar beim anschließenden Festakt eine große Anzahl von Ehrengästen aus Politik und dem Feuerwehrwesen begrüßen, unter anderen Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Salzburgs designierten Landesfeuerwehr-Kommandanten OBR Günter Trinker.

Auch hier ließ es sich Bürgermeister Stangassinger nicht nehmen, den Feuerwehrleuten seine Anerkennung für deren Leistung auszudrücken: „Viele Menschen sehen bei Unfällen oder Katastrophen gleich eine Sensation, bleiben stehen und fotografieren, anstatt zu helfen. Doch die eigentliche Sensation ist, dass die freiwilligen Helfer der Feuerwehren immer wieder raschest am Unfallort einsatzbereit sind. Sie helfen, wo andere nur zuschauen. Das ist die wahre Sensation und ganz besonders anzuerkennen. Alle Menschen, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen, das sind die Heldinnen und Helden der Gegenwart, egal ob sie bei einem Brand, anlässlich eines Unfalls oder wegen eines lästigen Wespennests ausrücken.‘‘

 

Einen wesentlichen Bestandteil der Florianifeier 2019 bildete die Segnung eines neuen Rüstlöschfahrzeugs und eines neuen Feuerwehr-Rettungsbootes durch Dechant Schreilechner. Nach Abschluss der Segnung, konnte Bürgermeister Alexander Stangassinger symbolisch den Fahrzeugschlüssel an die Verantwortlichen der Feuerwehr überreichen. Nach den vorgelegten Rechenschafts-Berichten der Feuerwehr Hallein, der Betriebsfeuerwehr AustroCel und des Roten Kreuzes, wurden zwei neue Kameraden angelobt und zahlreiche Mitglieder befördert und ausgezeichnet. Für die musikalische Gestaltung der Festveranstaltung sorgte die großartige Bürgerkorpskapelle der Stadt Hallein.

 

Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann:

PFM Lukas Ebenschweiger

PFM Peter Josef Hager

Zum Oberfeuerwehrmann:

FM Markus Höllbacher

FM Markus Krainbucher

Zum Hauptfeuerwehrmann:

OFM Stefan Maxones

OFM Michael Nocker

Zum Löschmeister als Gruppenkommandant:

OFM Christoph Engelsberger

Zum Oberlöschmeister:

LM Thomas Milles

Zum Verwalter:

FM Alexander Hofer

Zum Oberverwalter:

HFM Christoph Mooslechner

Zum Hauptverwalter:

LM Thomas Herbst

LM Michael Stangassinger

OV Sebastian Wass

 

Florianifeiern liefern immer wieder den festlichen Rahmen und den würdigen Anlass, um verdiente Mitglieder von Feuerwehr und Rettung auszuzeichnen. Für ihre Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungs-Wesens wurden folgende Kameraden ausgezeichnet:

 

Verdienstmedaille LFV Salzburg:

HFM Christian Elixhauser

OFM Lea Prähauser

HFM Christophe Kasperer (BTF AustroCel)

Verdienstzeichen 2. Stufe LFV Salzburg:

BR Josef Tschematschar

BI Arno Kropf

OVI Alexander Sapciyan

OBM Thomas Krispler

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV:

HLM Michael Dorfmeister

Ehrenurkunde für 50-jährige Tätigkeit:

LM Walter Kummerer

Ehrenurkunde für 70-jährige Tätigkeit:

HBM August Bock

Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit LFV Salzburg:

Alexander Stangassinger, Bürgermeister

Silvia Moser, Abteilungskommandant Österreichisches Rotes Kreuz

Florian Brunauer, Kapellmeisterstellvertreter

 

Das oben stehende Foto zeigt von links: Den designierten Landesfeuerwehr-Kommandant OBR Günter Trinker, Josef Ganglmayr, Ing. Christian Reisl, BI Arno Kropf, Bürgermeister Alexander Stangassinger, OFK BR Josef Tschematschar, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, OFK-Stellvertreter und HBI Josef Nocker. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hallein).

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Kürzlich lud das Zementwerk Leube, anlässlich der Inbetriebnahme der neu installierten DeCONOx-Abgasreinigungs-Anlage, zu einem Tag der Offenen Tür. Das Unternehmen ist mit seinen beeindruckenden Fabrikations-Anlagen auf dem nordwestlichsten Teil des Halleiner Gemeindegebietes situiert. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nützten die Gelegenheit, um die imposante Industrielandschaft unter fachmännischer Führung zu besichtigen. Der Rundgang durch das Werk umfasste markante Stationen wie das Labor mit zentralem Leitstand, die Rohsteinhalle, den Wärmetauschturm und den Drehofen, den Klinkerkühler, die neu in Betrieb genommene DeCONOx-Anlage, die Zementmühlen und die Zement-Silos. Mit einem Minizug konnte man auch eine Werksrundfahrt absolvieren und im Bus ging es 1,5 Kilometer hinauf in das Tagbau-Areal. Eine Kinderecke war mit dem Verein Kinderfreunde  eingerichtet und vor dem Nachhauseweg konnte man sich noch mit einem Imbiss stärken.

Die neue DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage erforderte einen Investitionsaufwand von 10 Millionen Euro. Sie vereint zwei erprobte Technologien in einem System: das Reinigen der Abluft durch Verbrennen und das Säubern der Abluft mithilfe eines Katalysators. Die Anlage, im März des heurigen Jahres errichtet, nutzt die Energie aus der Abluft, um Stickoxide und organische Verbindungen zu filtern und in Stickstoff, Wasser und eine geringe Menge CO2 umzuwandeln. Die Abgase strömen im Minutentakt abwechselnd in eine der DeCONOx-Kammern. Beim Aufwärtsströmen nehmen sie Wärme auf, beim Abwärtsströmen geben sie diese wieder ab. Im unteren Wärmeüberträger, einem sogenannten Regenerator, wird das Gas auf mindestens 240 Grad Celsius erwärmt, bevor es durch den Ammoniak-Katalysator strömt. Der obere Generator erhitzt das Gas auf 850 Grad Celsius, wodurch Kohlenstoff-Verbindungen praktisch vollständig verbrennen. NOx wird zu über 50 Prozent beseitigt, CO und TOC jeweils über 90 Prozent.

Diese jüngste Groß-Investition im Interesse der Luft-Reinhaltung, baut auf den jahrelangen, vorbildlichen und extrem erfolgreichen Aktivitäten der Firma Leube zur ständigen Abluft-Verbesserung auf. Um die heutigen exzellenten Werte noch einprägsamer vor Augen zu führen, ein kurzer Blick mehrere Jahrzehnte zurück. Damals, als es den Begriff Umweltschutz noch nicht gab, da reichte mächtige die Zementstaub-Abgaswolke des Werkes bei Südwind bis nach Golling und staute sich am Tennengebirge. Bei Nordwind strömte die sichtbare Abgasfahne bis nach Oberndorf. Das alles gibt es heute nicht mehr, das Unternehmen Leube glänzt als Vorzeigebetrieb, wann und wo immer es um die Luft-Reinhaltung geht. Eine wahrlich respektable und eindrucksvolle Leistung!

Seit 165 Jahren wird unter dem Namen Leube in Hallein/Gartenau Zement produziert. Apotheker  Dr. Gustav E. Leube hatte bereits vor 181 Jahren eine Zementproduktion in Ulm/BRD begründet, erwarb 1864 die seit 1854 in Gartenau bestehende Zementproduktion und verlegte den Hauptsitz seines Unternehmens hierher. Die Firma Leube ist heute das älteste Zement-Unternehmen der Welt, welches nach wie vor von der Gründerfamilie geführt wird. Das Unternehmen entfaltete sich durch kluge und erfolgreiche Unternehmensführung zur Leube-Gruppe mit einer vielschichtigen Produktpalette und zu einem der führenden Baustoff-Produzenten im Land. Reinste Rohstoff-Vorkommen, modernste Technik und fundiertes Know-how, bilden die Grundlage für die hochwertigen Leube-Zemente. Zur beeindruckenden Leube-Gruppe gehören mittlerweile das Kalkwerk in Golling, das Transportbeton-Werk Mayrwies, Quarzsande GmbH in Eferding/OÖ, das SSL Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz OÖ, das Paltentaler Betonwerk in Lassing/ST sowie Hafner-Beton in Bruckmühl/Bayern.

Abschließend noch rasch für alle ambitionierten Köche das Rezept zur Zementherstellung: Das im Steinbruch gewonnene Schottermaterial zu Rohmehl zerkleinern. Das Rohmehl mit Ofenabluft im Wärmetauscher-Turm auf 1.100° C vorwärmen. Dann wird im Drehrohrofen bei 1.450° C gebrannt bzw. gesintert. Wie wird aus dem nun gewonnen Klinker Zement? Man nehme 75% Zementklinker, 5% Gips, 15% Hüttensand und 5% Steinmehl. Diese Zement-Rohmischung wird in der Zementmühle gemahlen und abgekühlt. Und fertig!  
 
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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bereits der Eingangsbereich in das Fabriksgelände bot einen beeindruckenden Anblick. FOTOS 2 bis 4: Jetzt wissen wir, was Gigantomanie bedeutet. Die imposanten Schwergewichte verrichten normalerweise ihre Arbeit im  Tagbau-Areal und bringen bis zu 75.000 Kilogramm auf die Waage. Die große Schubschaufel fasst 7 Kubikmeter Material und stemmt bis zu 15 Tonnen. Das im Steinbruch geförderte Material, 600.000 Tonnen Mergelgestein pro Jahr, wird auf ein Förderband verladen und gelangt unterirdisch in die Zementfabrik. FOTO 5: Neben diesen Giganten nahm sich der fröhliche Minizug, mit dem die Besucher Rundfahrten durch das Leube-Fabriksgelände unternehmen konnten, richtig zierlich aus. FOTOS 6 und 7: Ausschnitte aus dem zentralen Leitstand. FOTO 8: Das Labor, in dem permanent Qualitäts-Kontrollen durchgeführt werden. FOTO 9: Grafisch vereinfachte Darstellung der Funktionsweise der weiter oben beschriebenen DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage. FOTO 10: Imponierender Ausschnitt aus der zutiefst beeindruckenden Industriearchitektur der Zementfabrik Leube. FOTO 11: Der 100 Meter hohe  Wärmetauscher-Turm. FOTO 12: Der mächtige Drehofen, 45,5 Meter lang und mit 3,6 Meter Durchmesser. FOTO 13: Ein begehbares Stück des Drehofens. FOTOS 14 und 15: Die Temperatur von 1.450° C im Drehofen erfordert den Einsatz entsprechender Brennstoffmengen. Es ist äußerst erfreulich, dass die Firma Leube, statt der klassischen Brennstoffe Öl und Kohle, Alternativ-Brennstoffe wie alte Autoreifen einsetzt. Diese werden vor ihrer Verbrennung noch zerkleinert. – (Info-Unterlagen Fa. Leube. Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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38 Jahre alt geworden, also gewissermaßen im besten Alter für ein Rundum-Erneuerungs-Service, ist die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Wann wird endlich die widerwärtige Bezeichnung ,,Kotbach‘‘ auf ,,Salzbach‘‘ geändert?) auf der Dürrnberg-Landesstraße L256 direkt unterhalb der Salzwelten Hallein. In diesem Sommer wird das 65 Meter lange Bauwerk nun mit Kosten von 700.000 Euro grundlegend saniert. Die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Bad Dürrnberg ist der einzige Kurort weltweit, in dem es einen Kotbach gibt),  entstand 1981 beim Neubau der Dürrnberg-Straße. Mehr als 3.600 Fahrzeuge rollen täglich darüber. „Bei der Sanierung der Brücken-Übergänge haben die Bauspezialisten des Landes vor zwei Jahren größere Schäden an der Kotbach-Brücke festgestellt. Nun folgt die General-Instandsetzung inklusive der Erneuerung der gesamten Brückenabdichtung, der Asphaltschichten sowie der Randbalken“, informiert Landesrat Stefan Schnöll. Baustart war Anfang Juni 2019,  in der zweiten Septemberwoche soll alles fertig sein. Bis 19. August wird der Verkehr einspurig über die Brücke geführt und mit einer Ampel geregelt. (Im Originaltext dieses Beitrages, der vom Pressedienst des Landes Salzburg an die Medien weitergereicht wurde, wird die Kotbach-Brücke zur Kothbach-Brücke entschärft. In der Hoffnung, dass die Wirkung nicht mehr ganz so grauenvoll und widerlich ist. Aber die entsetzliche Bezeichnung Kotbach findet sich in Landkarten und in Büchern aller Art. Zu diesem herzerfrischenden Thema gibt es demnächst einen speziellen Beitrag im SALZSCHREIBER).  

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Kennen Sie diese Brücke? Nur die Wenigsten unter unseren Leser/innen werden auf Anhieb eine Antwort parat haben. Es handelt sich um die bergseitige Ansicht jener sanierungsbedürftigen Kotbach-Brücke in Bad Dürrnberg, die auf dem FOTO 2, von der Talseite aus gesehen, in das vertraute Bild der Salzwelten und der Dürrnberger Kirche geradezu romantisch eingebettet ist. FOTOS 3 und 4: Zwei Drohnen-Fotos vom Beginn der Bauarbeiten an der Dürrnberger Kotbach-Brücke.  FOTO 5: Schweres Gerät steht an der Baustelle im Einsatz. – (Pressedienst des Landes Salzburg. Anmerkungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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Zum festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungs-Ablauf der Stadt Hallein, zählt der traditionelle Kunsthandwerksmarkt. Dessen Gründer, Alois Frauenhuber (er ist auch Herausgeber der Gratiszeitung ,,Hallo Hallein‘‘), veranstaltete diese Samstag-Sonntag-Attraktion heuer bereits zum 26. Mal. Im Gespräch mit Alois Frauenhuber, wird erfreulicherweise klar, dass diese sympathische und anspruchsvolle Initiative der Stadt Hallein auch im 2. Vierteljahrhundert ihres Bestehens wohl noch längere Zeit erhalten bleibt. Auch heuer wurde wieder ein vielfältiges, qualitativ hochstehendes Angebot aus zahlreichen Branchen des anspruchsvollen Kunsthandwerks geboten. Die zahlreichen interessierten Besucher kamen jedenfalls voll auf ihre Rechnung und konnten kunsthandwerkliche Meisterstücke erwerben, an denen man sich viele Jahre erfreuen kann. Es zeigte sich wiederum, dass die stimmungsvolle Halleiner Altstadt den idealen Rahmen für derartige Veranstaltungen bietet. Unsere oben stehenden Fotos sollen allen, die den Kunsthandwerksmarkt 2019 nicht besuchen konnten, einen Eindruck vom reichhaltigen Angebot vermitteln. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Als die einst sensationelle Salzachbucht in Hallein offiziell eröffnet wurde, da offenbarte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Herbert Moritz (2018 im Alter von 92 Jahren verstorben), als Festredner maßloses Erstaunen: ,,Man hätte nie gedacht, dass dieses unvergleichliche Bauwerk jemals in Hallein errichtet werden könnte. Wenn überhaupt, dann hätte man angenommen, dass nur in der Landeshauptstadt Salzburg etwas derart Sensationelles entstehen kann.‘‘ Folgerichtig sollte die hinreißende Wasserbucht auch zu einer weiteren Spielstätte der Salzburger Festspiele werden. Als Bürgermeister Franz Kurz Festspielleiter Gerard Mortier zur Besichtigung der Wasserbucht einlud, da hatte er auch den Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Odo Stierschneider ersucht, mit dabei zu sein. Deshalb ist Folgendes verbürgt: Als Gerard Mortier von der Bucht-Brücke auf das grandiose Bauwerk hinunterblickte, da erklärte er voll Begeisterung: ,,Ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘

BRUTALER VERNICHTUNGSSCHLAG
GEGEN DIE EINSTIGE WASSERBUCHT

Folgerichtig finanzierten auch die Salzburger Festspiele die erste schwimmende Plattform für die Salzachbucht, auf der auch mehrere Konzerte geboten wurden. Zum offiziellen Festspielort wurde die Salzachbucht aber doch nicht. Denn die Wasserfläche versandete immer wieder durch die Strömung der Salzach. Die Beseitigung der unerwünschten Sandmengen ging schließlich in Hallein allen damit Beteiligten so sehr auf die Nerven, dass der damalige Bürgermeister schließlich zum brutalen Vernichtungsschlag gegen die einzigartige Wasserbucht ausholte. Noch heute unfassbar – die einzigartige Wasserfläche wurde einfach zugeschüttet. Um das erforderliche Schüttmaterial an den Ort des grauenvollen Geschehens karren zu können, wurde auch noch brutal ein Fahrweg über die Böschung hinunter zur Wasserfläche geschlagen. Insgesamt war dies der größte Schandakt in der Geschichte der Kulturstadt Hallein.

DIE PROPORTIONEN DER BUCHT
WURDEN FÜR IMMER RUINIERT

Die Zuschüttung geriet zum Wahnsinnsakt. Der schöne Gehweg rund um die Wasserfläche sowie mehrere Sitzstufen verschwanden unter dem Füllmaterial. Damit waren die bei Errichtung der Bucht festgelegten Proportionen für immer ruiniert. Besonders krass wirkte sich dies bei den beiderseitigen Zugangsstufen aus. Sie führen heute, sichtbar verkürzt, einfach unter die Oberfläche des Schüttmaterials. Solch einen Horror findet man auf unserem Planeten kein zweites Mal. (Heißer Tip an den Tourismusverein. Diese Ungeheuerlichkeit wäre doch ein heißes Werbeargument für – ja wofür eigentlich?) Seit dem historischen Vandalenakt gab  es in der so sehr missbrauchten Salzachbucht noch einige bemerkenswerte Veranstaltungen. 2015 fand hier überhaupt nichts statt und schließlich wurde die einst sensationelle Anlage zur Salzach hin mit Netzen verhängt und zum Kinderspielplatz degradiert. Oh Gott!

DER ANBLICK DER ANLAGE
IST DEPRIMIEREND UND ENTNERVEND

Die zu Beginn so stolze und begeisternde Anlage, gammelt derzeit nur noch verwahrlost vor sich hin. War man einst unfähig, die schöne Wasserfläche in bestimmen Zeitabstände vom Salzachsand zu befreien, so ist man heute unfähig, deren zunehmende Verwilderung zu unterbinden. Gras wächst ungehindert und breitet sich immer weiter aus, sogar ein erster Weidenstrauch ist hier in den vergangenen Jahren entstanden. Man erkennt: Dieses einst grandiose und hinreißende Bauwerk, geht heute offensichtlich den zuständigen Entscheidungsträgern nur noch auf die Nerven. Na klar, der Anblick, den die Anlage heute bietet, ist ja tatsächlich deprimierend und entnervend. Was tun? Ganz einfach, also ganz einfach wird das Ganze nicht: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren fantastischen, ursprünglichen Zustand versetzt. Das Schüttmaterial gehört entfernt, die beidseitigen Treppenstufen, der vergrabene Rundweg und die zugeschütteten Sitzreihen gehören wieder ans Tageslicht zurückgeholt. Dann kann wieder das Wasser eingelassen werden und man kann dieses herrliche Bauwerk wieder so nützen, so wie es ursprünglich geplant war. Der Fahrweg über die Böschung hinunter in die Bucht gehört mit Erdreich renaturiert und bepflanzt. Und die Stadt Hallein wäre ihren Ruf als internationale Schildbürger-Hauptstadt dieses Planeten endlich wieder los.

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STEHENDEN SCHAND-FOTOS
SCHAND-FOTOS 1 und 2:
Die beiden Treppen bilden die süd- und nordseitige Begrenzung der schönen, gerundeten Sitzreihen. Heute enden die Treppen völlig irrwitzig im aufgeschütteten Füllmaterial. Spezielle Kuriosität, als neben der Nord-Treppe der verhängnisvolle Fahrweg hinunter in die Bucht getrieben wurde: Es wurden weitere Stufen und auch das Endstück der seitlichen Treppen-Betonwände begraben. Deshalb bieten die beiden im Untergrund verschwindenden Treppen derzeit einen so unterschiedlichen Anblick. SCHAND-FOTOS 3 und 4: Details von der seitlichen Innenmauer der Nord-Treppe. SCHAND-FOTO 5: Freundliches Grün beginnt sich hoffnungsfroh auf dem Schüttmaterial auszubreiten. SCHAND-FOTO 6: An der Außenseite der Nord-Treppe konnte sich bereits eine erste Weiden-Staude entfalten. SCHAND-FOTOS 7 und 8: Salzachseitig wuchert das Grün bereits auf geradezu begeisternde Art und Weise. Bleibende Erkenntnis: Die Salzachbucht gehört wieder in ihren prachtvollen, ursprünglichen Zustand mit der bezaubernden Wasserfläche versetzt. Alles andere ist, wie wir schmerzlich erfahren mussten, nur Ärgernis und Peinlichkeit erregendes, dem Ruf der Stadt Hallein nicht gerade förderliches Pfusch-Provisorium. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer blickt auf vier wertvolle Jahrzehnte engagierter Tätigkeit im Immobilienbereich der Stadt Hallein zurück. Er scheut sich nicht, mit deutlichen Worten auf Fakten hinzuweisen, die für die Stadt Hallein schädlich sind und deshalb beseitigt gehören und unterbereitet immer wieder Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein positive Auswirkungen haben. Nun wendet sich Markus Springer mit einem Schreiben an den Halleiner Bürgermeister und an die Fraktionsleiter/innen der politischen Parteien in der Halleiner Gemeindevertretung. Thema: Es geht um das nördlich an das Rathaus anschließende Gebäude, Schöndorferplatz 13, das von der Stadtgemeinde nur teilweise genützt wird. Wertvolle Flächen für wichtige Altstadtwohnungen stehen somit leer.

Das Haus umfasst vier Etagen, davon  stehen über zweieinhalb Etagen leer. Springer: ,,Eine kleine Teilfläche wird vom Bauamt genutzt, eine Ebene wird für Wohnzwecke genutzt. Der Rest steht leer und ist gebundenes Kapital auf Kosten der Steuerzahler‘‘. Und ergänzt: ,,Dieses Haus wurde von der Stadt ohne Beantwortung der Sinnhaftigkeit gekauft, denn es ist für Bürozwecke ungeeignet, aber für Wohnzwecke sehr wohl geeignet. Daher: Es wäre ein unverzüglicher Verkaufsstart zu Bestpreisen an Sanierungswillige, mit terminisierter Wohnnutzungs-Aufnahme, zu veranlassen.‘‘ Denn, so Springer nachdrücklich: ,,Wir brauchen Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen, Altstadt-Wohnungen!‘‘

Markus Springer spricht in seinem Schreiben auch ein zweites heißes Eisen an. Zitat: ,,Die Landesregierung hat trotz unserer Bedenken den Verkauf des seinerzeitigen Objektes der Bezirkshauptmannschaft vollzogen, ohne terminisierte Nutzungsaufnahme für Wohnungen in den oberen Etagen. Jetzt steht das Gebäude ohne Wohnungs-Nutzende da. Wie lange noch?‘‘ Neuer Eigentümer des  Objektes ist eine Baufirma im Lammertal, die bereits bei mehreren Bauvorhaben in Hallein im Einsatz stand.


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STEHENDEN FOTOS

Das 1. FOTO oben zeigt die Fassade des Hauses Schöndorferplatz 13 unmittelbar neben dem Halleiner Rathaus. Von den 4 Geschoßen stehen mehr als zweieinhalb Geschoße leer. Das 2. FOTO zeigt die einstige Bezirkshauptmannschaft aus Süd-West. Ganz links im Bild ist noch immer das Hinweisschild auf die Bezirkshauptmannschaft zu sehen. Auf dem 3. FOTO zeigt sich das erhebliche Ausmaß des Gebäudes. Es ist zu hoffen, dass hier schon bald wieder die Räumlichkeiten sinnvoll genutzt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die anspruchsvolle Gestaltung der Geschäftsfronten und Auslagen ist eines der wichtigsten  Erfordernisse für eine attraktive, frequentierte und somit erfolgreiche Einkaufsstadt. Zwei Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen führen dies mustergültig vor – als unbedingt nachahmenswerte Beispiele für die anderen Ge­schäfte: Danja Schorn in der Fußgängerzone und Petra Schauer am Kornsteinplatz – zwei großartige und herausragenden Gestalterinnen von Geschäftsfronten und Geschäftsauslagen. Da ergeht der dringende Appell an die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaber/innen, bezüglich Geschäfts-Girlanden eine wichtige, unbedingt  notwendige, gemeinsame Aktivität zu starten. Wenn zahlreiche Geschäfte bei einer gemeinsamen Girlanden-Einkaufsaktion mitmachen, dann wirkt sich dies auch auf den Einkaufspreis aus. Wichtig ist, dass künftig eine attraktive Vielfalt an Blütenformen und Blütenfarben in die Einkaufsstadt Hallein einzieht und diese zum farbenfrohen Anziehungspunkt macht.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die großartige  Geschäftsinhaberin  Danja Schorn hat in der Hall­einer Fußgängerzone ein Wunder vollbracht. Sie verdoppelte die Pracht und Herrlichkeit ihrer hinreißenden Blumengirlanden und macht damit noch deutlicher, wie wichtig ein möglichst zahlreicher  Girlanden-Schmuck auch an den anderen Ge­schäften wäre. Eine wahre Großtat! FOTOS 3 bis 5: Danja Schorn gelang mit der Auswahl ihrer Blumengirlanden ein Meisterstück, woran man sich einfach nicht sattsehen kann. Die Detailaufnahmen zeigen, wie prachtvoll dieser Girlanden-Schmuck gestaltet und ausgeführt wurde. Einfach sensationell! – Petra Schauer, die fantastische Inhaberin des Modegeschäftes ,,Herzerl Fashion‘‘ am Kornsteinplatz, hat schon längst ihre grandiosen Blumenbehälter vor den Auslagen neu bepflanzt und ein völlig neues Erscheinungsbild ihres Geschäftes herbeigezaubert. Dieser begeisternde Auslagen-Blumenschmuck ist absolut einzigartig. FOTO 6: Das ge­schmackvolle Firmenschild von ,,Herzerl Fashion‘‘. FOTO 7: Rückblick auf die erste Bepflanzung im Frühjahr. FOTO 8: Eine der Auslagen mit dem derzeitigen Blumenschmuck. Das Foto zeigt auch, dass erheblicher Arbeitsaufwand erforderlich war, um für die formschönen Blumenbehälter vor den Auslagen Platz zu schaffen. FOTO 9: Der begeisternde Blumenbehälter in seiner beeindruckenden Eleganz. FOTO 10: Die Blütenpracht vor den Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ im Detail. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Nordeinfahrt zur Stadt Hallein wird entscheidend durch die Wohngebäude des Bauprojektes ,,Neues Ufer‘‘ geprägt. Südlich schließt sich jenes markante Objekt an, welches durch seine mit Metallteilen gestalteten Fassaden besonders ins Auge sticht. Es wurde von Immobilienmakler Andreas Pilz und Dietfried Kurz, Geschäftsführer der Firma 4plus management GmbH, errichtet und steht im Eigentum der beiden Genannten. Dietfried Kurz verfügt über das Erdgeschoß. Es sollte ursprünglich auf mehrere Geschäftsflächen aufgeteilt werden, doch Dietfried Kurz wollte schließlich die große Fläche nur an einen Mieter überantworten. Dies gestaltete sich nicht ganz einfach, da der ursprüngliche Plan, hier einen Lebensmittelmarkt anzusiedeln, an den fehlenden Autoabstellflächen scheiterte.

Doch nun trat das Unternehmen WIN WIN (Motto: Café, Bar, Spiel) in Erscheinung. Es will hier bis zum Jahresende seine 5. Filiale im Bundesland Salzburg, nach Bi­schofshofen, Eugendorf, Stadt Salzburg und Zell am See, eröffnen. In Niederösterreich, Salzburg und Tirol gibt es bereits 19 Standorte. Hinter WIN WIN stehen die Casinos Austria sowie die Österreichischen Lotterien. Die WIN WIN Standorte teilen sich in einen Gastronomie-Bereich, in dem kleine schmackhafte Speisen und Getränke konsumiert werden können und in den Spielbereich. Hier können 80 unterschied­liche Slot-Spiele gespielt werden, es gibt moderne Video Lottery Terminals, man kann die wichtigsten Sportereignisse live auf Full HD-Bildschirmen verfolgen und Live-Wetten an den tipp3-Terminals platzieren. Schließlich dienen die WIN WIN Niederlassungen auch als Annahmestelle für alle österreichischen Lotteriespiele. Doch nun gibt es erste Bedenken seitens der Bewohner aus dem angrenzenden Wohnbereich ,,Neues Ufer‘‘, die noch immer die zweifelhaften Wettbüros vor Augen haben.

Das Halleiner Stadtzentrum litt jahrelang unter der Präsenz der berüchtigten Wettbüros, die das Lebensgefühl in ihrer Umgebung nachhaltig beeinträchtigten. Rund um die schummrigen Lokalen herrschte durchwegs eine unangenehme Atmosphäre. Damit ist es schon seit geraumer Zeit vorbei und so soll es auch bleiben. ,,Die WIN WIN Standorte kann man mit den schmuddeligen Wettbüros von einst überhaupt nicht vergleichen,‘‘ betont Immobilienmakler Andreas Pilz, der im Immobilienbereich schon zahlreiche wichtige und erfreuliche Vorhaben für die Stadt Hallein realisieren konnte. Ihm liegt Hallein am Herzen, eine Präsenz der unerträglichen Wettbüros in der Stadt Hallein ist für ihn ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Dietfried Kurz, der in den vergangenen Jahren das leer stehende Areal der Halleiner Papierfabrik östlich entlang der Landesstraße in ein hervorragend funktionierendes Gewerbegebiet umwandelte und in diesem Bereich die Stadteinfahrt auf markante Art neu gestaltete und aufwertete: ,,Wettbüros, wie wir sie in Hallein kennen gelernt haben, sind für unser Objekt neben den Wohnbauten ,,Neues Ufer‘‘ absolut ausgeschlossen!‘‘

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4:
Blick in verschiedene WIN WIN Lokale. FOTO 5: Im gesamten Erdgeschoß soll hier eine WIN WIN Niederlassung entstehen. FOTOS 6 und 7: Blick einmal von Nord und einmal von Süd in das zur Zeit noch völlig leere Erdgeschoß. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Rote Kreuz Tennengau lud zur Jahres-Hauptversammlung in das Halleiner Kolpinghaus. Unter den rund 150 Gästen befanden sich mit Florian Koch (Sozialstadtrat, SPÖ) und Kimbie Humer-Vogl (Stadträtin für Integration und Zusammenleben, Grüne) auch zwei Vertreter der Stadt Hallein. Wie jedes Jahr, wurde in diesem Rahmen der Jahresbericht für das vergangene Jahr präsentiert. Dieser beeindruckt mit imposanten Zahlen: Fast 68.765 freiwillige Einsatzstunden, 198 freiwillige Helfer, 10 hauptberufliche Mitarbeiter, 29 Zivildiener und Mit­arbeiter im freiwilligen, sozialen Jahr – man erkennt, das Rote Kreuz Tennengau, mit Bezirksstellen in Hallein und Golling, ist bestens gerüstet für die täglichen Herausforderungen. Damit befinden sich im Ernstfall auch alle Hallein­er­innen und Halleiner in den besten Händen. Das Leistungsspektrum des Roten Kreuzes Tennengau umfasst unter anderem Hilfeleistung in Notfällen, Rettungs- und Krankentransporte, Ambulanzdienste bei Veranstaltungen, Erste Hilfe-Ausbildung für die Bevölkerung, Blutspende-Aktionen, Behinderten-Fahrdienst, die Belieferung der städtischen Kindergärten und Tagesbetreuungs-Einrichtungen in Hallein.

 

Stadtrat Florian Koch erklärte nach der Jahreshauptversammlung unter anderem: „Ein rotes Kreuz auf weißem Grund steht für Schutz und Hoffnung in Zeiten der Not. Es steht für den Schutz von Schwachen und Bedürftigen. Dafür stehen auch die vielen Mitglieder des Roten Kreuzes im Tennengau. Jung und Alt. Vor einiger Zeit wurde auch eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe ins Leben gerufen. Ihnen allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Sie sind stets dort zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. Eine vitale Bürgergesellschaft wie unsere lebt von diesem Engagement.“ Koch bedankte sich auch bei Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy und bei Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner für ihre langjährige Arbeit: „Ein gutes Team mit guten Führungskräften: Genau das braucht es für eine so erfolgreiche Arbeit wie bei unserem Roten Kreuz um Tennengau.“

 

Auch Integration-Stadträtin Kimbie Humer-Vogl bekundete ihren Respekt und dankte den vielen engagierten Helfern: „Das Rote Kreuz Tennengau hat bei der Jahreshauptversammlung einen beeindruckenden Einblick in seine wertvolle Arbeit 2018 geboten. In fast 70.000 Stunden waren die überwiegend ehrenamtlichen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter aus Liebe zum Menschen im Einsatz. Ich bin von dieser Leistung zutiefst beeindruckt und bedanke mich für den unschätzbar wertvollen Einsatz an der Gesellschaft.“

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger, der bei der Jahreshauptversammlung entschuldigt war, sind es gerade die ehrenamtlichen Helfer, die das Fundament der Gesellschaft bilden: „Das freiwillige Engagement bei allen Einsatzkräften ist vorbildlich, gerade beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Menschen helfen Menschen – genau das ist es, was unsere soziale und solidarische Gesellschaft auszeichnet. Ich stehe auch dafür, dass das Ehrenamt in Zukunft belohnt werden muss, denn gerade in Zeiten, wo alles schneller wird, gewinnt die Freizeit immer mehr Wert und darum muss man über Belohnungsmodelle für freiwillige Helfer nachdenken.“ – Auf dem oben stehenden Foto von links: Bezirks-Rettungskommandant Peter Steiner, Sozialstadtrat Florian Koch, Stadträtin für Integration und Zusammenleben Dr. Kimbie Humer-Vogl und Bezirks-Geschäftsführer Peter Dioszeghy. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wenn Sie hier im Ressort AKTUELLES, um zwei Beiträge weiter nach diesem Bericht hinunterscrollen, so gelangen Sie zum Bildbericht ,,40 Jahre Immobilien Springer‘‘. Dort stand auch ein Schreiben von Markus Springer an den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mittelpunkt, in dem verschiedene Kritikpunkte und Vorschläge zur Stadt Hallein angeführt sind. Markus Springer kündigte auch einen weiteren Brief an das Stadtoberhaupt bezüglich der höchst unerfreulichen Verschmutzung der Pflasterfugen im Stadtzentrum mit unzähligen Zigarettenstummeln an. Mittlerweile sind der Bürgermeister, die Vize-Bürgermeisterin und die Fraktionschefs der in der Gemeindevertretung präsenten Parteien im Besitz dieses Schreibens. Darin wird ein wichtiger Vorschlag unterbreitet, wie die Stadt sich vom Horror der auf  die Straßen gespuckten Zigarettenkippen befreien könnte. Die einfachste Methode wäre natürlich, im Stadtgebiet für die öffentlichen Straßen und Plätze ein Rauchverbot zu erlassen. Doch wäre dies wohl nur mit massiven Mitteln wirksam durchzusetzen. Markus Springer schlägt deshalb einen anderen Weg vor, um die Stadt von den reichlich unschönen und unhygienischen Zigarettenstummeln zu befreien.

Markus Springer führt in seinem Schreiben an, wie man in Japan eine einfache und für die öffentliche Hand völlig kostenfreie Methode gegen das rücksichtslose Wegwerfen der Zigarettenstummel im öffentlichen Bereich fand, die längst als selbstverständlich etabliert ist. Die Lösung dazu lautet: Aschenbecher im Hosentaschenformat. Darin findet sowohl die beim Rauchen entstehende Zigarettenasche als auch der abgerauchte Zigarettenrest Platz. Wenn also künftig jemand unbedingt im Halleiner Stadtzentrum einen Nikotinschub nötig hat, dann hält er oder sie in der einen Hand den kleinen, verschließbaren Aschenbecher und in der anderen Hand das Objekt der Begierde – die Zigarette. Die Zigarettenasche kommt ebenso in den kleinen Aschenbecher wie schließlich der Zigarettenstummel. Nur mit dem Aschenbecher in der Hand wäre also auch künftig in Hallein auf den öffentlichen Straßen und Plätzen das Rauchen erlaubt. Der kleine, handliche und mit Deckel versehene Aschenbecher müsste in allen Zigarettengeschäften bei jedem Zigarettenkauf mit angeboten werden. Damit wird mit einfachen Mitteln in Zukunft das rücksichtslose und skandalöse Verhalten der Raucherinnen und Raucher im öffentlichen Bereich unterbunden. Auch die Reinigungskräfte, die bisher mit der Hand oder mit einer Zange die unzähligen Zigarettenkippen beseitigen mussten, wären damit künftig von dieser entwürdigenden Arbeit befreit.

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Es ist tatsächlich unfassbar, in welchem Ausmaß das Halleiner Stadtzentrum durch die unglaubliche Rücksichtslosigkeit der Nikotinsüchtigen in Mitleidenschaft gezogen wird. Man kann sich vorstellen, wie es bei den Verursachern zu Hause aussieht. Vermutlich waten sie in knietiefen Massen von Zigarrenkippen umher… FOTO 4: Immobilien-Spezialist Markus Springer schlägt nun vor, dass alle Raucherinnen und Raucher, die von ihrem gesundheitsschädlichen Glimmstängel in Hallein nicht lassen können, die anfallende Zigarettenasche und den übrig bleibenden Zigarettenstummel in einem kleinen handlichen und verschließbaren Aschenbecher unterbringen. Rauchen ohne Mini-Aschenbecher geht nicht mehr. Somit bleiben Straßen und Plätze künftig vom Horror der weggeworfenen Zigarettenkippen verschont. Was in Japan funktioniert, sollte doch wohl auch in Hallein zu realisieren sein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist erfreulich, dass es in Hallein doch mehrere Geschäfts-Inhaber und Ge­schäfts-Inhaberinnen gibt, die durch Waren-Präsentation vor ihrem Geschäft das Stadtbild ganz entscheidend beleben und deutlich einladender gestalten. Ein großartiges Musterbeispiel dazu liefert das immer wieder faszinierende Blumengeschäft Gerald Tannenberger in der Griesgasse Nr. 1. Hier liegt gewissermaßen für alle das Eingangstor zur Halleiner Innenstadt, die aus der (gerade erst mustergültig renovierten) Griestor-Tiefgarage in die Stadt kommen. Vom frühen Frühjahr bis zum späten Spätherbst ist das Ehepaar Tannenberger bemüht, zu den Geschäftszeiten die Front ihres schönen Geschäftes mit einem immer wieder überraschenden und begeisternden Blumen- und Gewächs-Arrangement nochmals aufzuwerten. Wie unsere Fotos zeigen, gelingt das immer wieder auf überzeugende und fantastische Art. Ein täglicher, ehrenamtlicher Einsatz, welcher das Erscheinungsbild der Stadt sympathischer, gefälliger, bunter und fröhlicher macht. Dieser Ansicht schließen sich sicher auch der Tourismusverband  und die Stadtgemeinde an. Beide Institutionen könnten dafür sorgen, dass der tägliche Arbeitseinsatz jener Geschäfte, die durch Präsentation ihrer Waren auch vor dem Geschäft für eine reizvollere Stadt Hallein sorgen, auch eine offizielle Anerkennung findet. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Markus Springer, Halleins herausragende Persönlichkeit im Immobilien-Bereich, feiert heuer voll Elan und motiviert, das 40jährige Bestehen seines Unternehmens ,,Springer Immobilien‘‘, das mittlerweile von seiner Tochter Marlene mit eindrucksvollem Engagement geführt wird. Bereits vor 42 Jahren, 1977, wurde das ,,Maklerbüro Springer‘‘ gegründet. Markus Springer verfolgte stets mit scharfem Gespür die Entwicklung verschiedenster Bereiche der Stadt Hallein und meldete sich bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit hohem Sachverstand zu Wort, wenn es um elementare Fragen der Stadt ging. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie sein scharfsichtiger Brief an Bürgermeister Alexander Stangassinger im Mai des heurigen Jahres dokumentiert. Darin stellt Markus Springer vor allem fest, dass die Halleiner Innenstadt mehr Bewohner, mehr Gäste und mehr Kinder aufweisen müsste. Wir zitieren aus dem Schreiben mehrere Vorschläge, deren Realisierung für die Stadt Hallein von besonderer Bedeutung wäre.

BEHINDERTEN-GERECHTER KLEINBUS
Wo ist der kostenfreie, behinderten-gerechte Kleinbus geblieben, der im Stundentakt
Gemeindebürger von Rif, Rehhof, Neualm, Burgfried Ost, Burgfried Süd, Griesrechen, Adneter Gries und eventuell Bad Dürrnberg ins Zentrum bringt? In St. Johann kann man sich das anschauen, wie das funktioniert – natürlich kostenlos. In Hallein wurde diskutiert, ob die Fahrt mit dem Kleinbus 1 Euro oder 1,50 Euro kosten solle. Aber es ist nach wie vor in Hallein kein behinderten-gerechter Kleinbus zu se­hen.

KEINE BÄUME UND SITZGELEGENHEITEN
Die neue Altstadt-Pflasterung ist eine große Erleichterung für Rollstuhlfahrer, Personen mit Kinderwagen, für Rollatorbenutzer und Stöckelschuh-Ladies. Aber zählen Sie bitte, wie viele Bäume, Sträucher und Bäume Sie sehen, wenn Sie von der Stadtbrücke hinauf zum Oberen Markt blicken. Zählen Sie dann gleich die öffentlichen Sitzgelegenheiten dazu, auf welchen man kostenlos verweilen, sich anlehnen und ausruhen kann. (Die neu gestaltete Wiener Mariahilfer-Straße ist dazu ein positives Beispiel).

EIN SAUBERES STADTZENTRUM
Dank der fleißigen Reinigungskräfte, die von Markus Springer wiederholt gelobt und bedankt wurden, wird das Schlimmste unterbunden. Wer ist dafür zuständig, dass Verschmutzungen erst gar nicht entstehen? Die Stadtpolizei? Markus Springer: ,,Ich sehe häufig die Stadtpolizei mit Doppelbesetzung durch die Stadt fahren, sehe wie sie stehenbleibt und der Beifahrer einem falsch geparkten Kraftfahrzeug ein Strafmandat hinter den Scheibenwischer klemmt. Der Lenker steigt bei dieser Amtshand­lung gar nicht aus. Wann  haben Sie zwei Stadtpolizisten oder Stadtpolizistinnen zu Fuß auf Streife in der Stadt gese­hen, die beispielsweise gegen jene Personen, die Abfälle oder Zigarettenstummel einfach wegwerfen, einschreiten? Ich gehe täglich mehrmals durch die Innenstadt, Doppelstreifen zu Fuß habe ich noch keine gese­hen.‘‘

EIN FREUNDLICHES TRANSPARENT FÜR DIE GÄSTE DER STADT
Markus Springer hat angeboten, auf eigene Kosten am Beginn  der Fußgängerzone zwischen Grabner-Gebäude und Volksbank-Gebäude, ein wetterfestes Transparent zu spannen. Auf der Vorderseite sollten die Besucher willkommen geheißen und auf der Rückseite verabschiedet werden – zumindst in zwei Sprachen. Die Amtsleitung der Stadtgemeinde müsste wissen, was aus diesem Vorschlag, der vom früheren Bürgermeister als sehr gut geheißen wurde, geworden ist. Ein derartiges Transpa­rent hätte auch am Ende der Eder-Straße und bei der nördlichen Stadteinfahrt am Grafinger-Haus seine Wirkung nicht verfehlt.

BEIM NÄCHSTEN MAL WEITERE ANREGUNGEN
Das nächste Mal informiert Markus Springer über den multifunktionalen Zwillingsturm auf der Pernerinsel, über die verwahrlosten Häuser in der Innenstadt, zu denen auch Objekte der Stadtgemeinde gehören, auch darüber, wie Zigarettenkippen aus den Pflasterfugen in der Altstadt entfernt werden. Weiters wird dargelegt, dass das Ortsbild-Schutzgesetz (eine sehr gute Einrichtung), von den Zuständigen nicht umfassend angewandt wird. Dass es von der früheren Stadtgemeinde-Vertretung rechtswidrig ausgehebelt wurde und die städtischen Juristen untätig zusahen. Schließ­lich geht es noch um das nahezu 18 Monate andauernde Bemühen, eine bestehende, baubehördlich genehmigte Wohnung in der Eder-Straße, ausreichend mit Licht und Luft zu versorgen und dass diese Bemühungen nun auf Kosten der Steuerzahler und des Wohnungs-Eigentümers, beim Landes-Verwaltungsgericht anhängig sind. – Abschließender Kernsatz: ,,Herr Bürgermeister, Sie haben versprochen es besser zu machen, dazu haben Sie meine Unterstützung.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Foyer des Stadtkinos Hallein wurde das stolze Firmen-Jubiläum ,, 40 Jahre Springer Immobilien‘‘ in bester Stimmung gemeinsam mit Freunden, Weggefährten und Kunden gefeiert und auf eine erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘ angestoßen. Das Ziel des Unternehmens ist in erster Linie, auch weiterhin, Wohnungs-Suchenden zu einem auf ihre individuellen Wünsche abgestimmten Zuhause zu verhelfen und andererseits, Wohnungs-Vermietern die passenden Mieter zu vermitteln. Mit der engagierten Tochter Marlene an der Spitze und dem fachlich hervorragenden Mitarbeiter-Team, ist jedenfalls die weitere, erfolgreiche Zukunft von ,,Springer Immobilien‘‘, auch in der 2. Generation gesichert. FOTO 1: Links: Tochter Marlene Springer, Mitte: Markus Springer, Rechts: Silvia Springer. FOTOS 2 bis 6: Die Fotos dokumentieren anschaulich den regen Besucherandrang bei der Jubiläumsfeier ,,40 Jahre Springer Immobilien‘‘. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Josef Wind, Fotos 2 bis 6: OST).

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Bei der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, waren in Hallein 13.927 Personen wahlberechtigt. Gegenüber der EU-Wahl 2014 erhöhte sich 2019 diese Zahl nur um 6 Stimmen auf 13.927. Hier die Ergebnisse noch ohne Wahlkarten-Wähler. In Hallein wurde die ÖVP mit 31,3% Wahlsieger. Die Grünen sind nun wieder an dritter Position, die FPÖ wurde damit auf Platz 4 zurückgedrängt. ,,Europa jetzt‘‘ erhielt 78 Stimmen. Kuriosität am Rande: Die KPÖ, die bei der EU-Wahl 2014 nicht angetreten war und in der Regel nur lächerliche einstellige Ergebnisse erzielte, erreichte in Hallein erdrückende 53 Stimmen bzw. 0,8% der Stimmen. Und wurde noch übertroffen: ,,Europa Jetzt‘‘ räumte in Hallein sogar 78 Stimmen ab. Die Ergebnisse für die fünf Parteien, die in der Halleiner Gemeindevertretung präsent sind, lauten folgendermaßen:

ÖVP 2031 (31,3%) +9,5%
SPÖ 1659 (25,6%) - 0,7%
GRÜ 1066 (16,4%) +1,5%
FPÖ  1039 (16,0%) - 4,2%
NEOS 566 (  8,7%)

 

Noch einige Spezialitäten aus den Wahlergebnissen der Gemeinden im Tennengau: Die mächtigste Trutzburg der ÖVP ist traditionell die Berggemeinde St. Koloman, die mit gloriosen 65,2% der Stimmen die Tennengauer Goldmedaille für die Kanzler-Partei abräumte. Auch Krispl überschritt die 60-Prozent-Grenze für die ÖVP mit glanzvollen 62,9% der Stimmen, gewann also die Silber-Medaille. Die Bronze-Medaille holte sich Abtenau mit 57,1% der Stimmen für die ÖVP. Bezüglich SPÖ war die einstige Industriestadt Hallein jahrzehntelang zuverlässiges Bollwerk. Auch jetzt bei der EU-Wahl, kommt das beste SPÖ-Ergebnis mit 25,6% aus der Bezirkshauptstadt. Die schlechteste Prozentzahl für die SPÖ im Tennengau kommt natürlich aus der unbeirrbaren ÖVP-Festung St. Koloman. Mit 8,4% Stimmenanteil bietet die SPÖ nur noch ein bemitleidenswertes Bild. Auch die langjährige SPÖ-Gemeinde Oberalm beschert der SPÖ lediglich 17,7 Prozent. Dafür entschieden sich in Russbach gleich 21,2% der Wähler für die SPÖ, gefolgt von Golling mit 19,1%.

Die Grünen eroberten in der Halleiner Gemeindevertretung mit 16,4% Platz 3, von dem die FPÖ nun auf Platz 4 verwiesen wurde. Die Grünen finden naturgemäß in den kleinen, ,,grünen‘‘ Gemeinden ohne gravierende Umweltprobleme weniger Rückhalt. Daher nur 5,2% in Annaberg (schlechtester Wert im Tennengau). Auch St. Koloman mit 5,9% oder Krispl mit 6,3% bestätigen dies. Den besten Wert erzielten die Grünen in Oberalm mit 18,5%, gefolgt vom benachbarten Puch mit 14,7%. Als grüne Ergebniszwillige präsentieren sich Adnet und Bad Vigaun mit jeweils 13.8% Stimmenanteil der Grünen. Die FPÖ verzeichnet mit 16% der Stimmen, in Hallein auch ihre Bestmarke, gefolgt von Scheffau mit 15,8%. Den tiefsten FPÖ-Absturz gibt es in Krispl mit nur 6,5%, gefolgt von Abtenau mit 9,6%. Auch hier ein Zwillingsergebnis: In Golling und Annaberg-Lungötz kam die FPÖ jeweils auf 14,8 Prozent. Die Ergebnisse für die NEOS erbrachten in Puch mit 10,2% die Bestmarke im Tennengau. Alle anderen Gemeinden liegen im einstelligen Bereich: Oberalm 9,1%, Hallein 8,7%, Kuchl 8%. Schlusslichter sind Abtenau 7,3%, Rußbach 5,1% und Annaberg mit 3,5%.

Die Ergebnisse für die glorreiche KPÖ: Zuerst die Hiobsbotschaft, denn In Rußbach trat die KPÖ sicherheitshalber gar nicht an, deshalb 0 Stimmen. Dafür schlug Putins Tennengau-Leibgarde in Scheffau erbarmungslos zu und eroberte nach heftigem Wüten 1 (eine ganze) Stimme. Doch schon in Bad Vigaun verdoppelten die KPÖ-Kämpfer ihr Wahlergebnis auf 2 Stimmen. Zweitbestes Ergebnis wurde in Puch mit 15 Stimmen erreicht, Sieger im Wettstreit um KPÖ-Stimmen wurde Hallein mit bewundernswerten 53 Stimmen. Abschließend noch die Stimmen-Ausbeute für ,,Europa Jetzt‘‘. Man sollte annehmen, dass die Ergebnisse aus Krispl mit 2 Stimmen, Annaberg-Lungötz mit 3 Stimmen, St. Koloman mit 3 Stimmen und Adnet mit 4 Stimmen für den gesamten Tennengau gültig sind. Irrtum. ,,Europa Jetzt‘‘ erhielt in Golling 13, in Oberalm 17, in Puch 20 und in Hallein sogar erstaunliche 78 Stimmen. – (Odo Stierschneider).

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Kürzlich übergab die Leiterin des Halleiner Standesamtes, Berta Aschauer, an Bürgermeister Alexander Stangassinger den eindrucksvollen Jahresbericht 2018. Die wichtigsten Daten: 2018 gab es 91 Trauungen, Steigerung von 30 Prozent. 817 Geburten (2017: 846), 151 Sterbefälle und insgesamt 10.564 Personenstands-Fälle. Für den Halleiner Bürgermeister ist der Bericht zufriedenstellend: ,,Im Standesamt wird generell gut gearbeitet. Die Steigerung bei den Hochzeiten zeigt, das Hallein ein attraktiver Ort ist, um zu heiraten.‘‘ Generell sieht Stangassinger nach wie vor Bedarf, die Verwaltung in ihren Abläufen effizienter zu gestalten: ,,In den nächsten Monaten werden die ersten Schritte erfolgen.‘‘

 

Eheschließungen: Insgesamt 91 Verlobte schenkten den Halleiner Standesbeamtinnen und dem Standesbeamten das Vertrauen und „trauten sich“, in Hallein trauen zu lassen. Damit konnte die Anzahl der Trauungen um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die jüngste Ehefrau war 20 Jahre alt, die älteste 68. Jahre. Der jüngste Ehemann war 20 Jahre alt, der älteste 71 Jahre. Der größte Altersunterschied zwischen Ehemann und Ehefrau betrug 25 Jahre.

Geburten: Gegenüber 2018 gingen die Geburten zwar leicht zurück. Dennoch wurde die 800-Marke überschritten. So beurkundeten die Halleiner Standesbeamtinnen respektable 812 Geburten (2017: 846 Geburten). Mit österreichischer Staatsbürgerschaft wurden 677 Kinder beurkundet. Bei den beliebtesten Vornamen der Mädchen gibt es folgende Reihung: Lara, Sarah, Emma, Johanna, Magdalena und Julia. Die Burschen führt Tobias an, danach folgen Maximilian, Jakob, Felix, Lukas und Florian.

 

Sterbefälle: In Hallein sind im Jahr 2018 151 Personen verstorben. 68 der beurkundeten Todesfälle waren Frauen und 83 waren Männer. Die älteste Frau starb im Alter von 101 Jahren (der Durchschnitt betrug 80,41 Jahre), der älteste Mann wurde 83 Jahre alt (Durchschnitt: 75,6 Jahre). Sechs Verstorbene kamen aus dem Ausland.

 

Personenstands-Fälle: Das Halleiner Standesamt hatte im Jahr 2018 sage und schreibe 10.564 Personenstands-Fälle, also mehr als 40 pro Arbeitstag,  zu bearbeiten. Exakt statistisch erfasst sind 297 gemeinsame Obsorge-Erklärungen und 53 Obsorgen bei Gericht, 325 Vaterschafts-Anerkennungen, 174 Scheidungsfälle und 642 Staatsbürgerschafts-Nachweise. Zusätzlich hat das Standesamt Hallein 2832 Personenstands-Fälle von anderen Gemeinden nacherfasst, geprüft und freigegeben. Zahlreiche Nacherfassungen des Geburtenbuches, des Ehebuches, des Sterbebuches, das Führen der Staatsbürgerschafts-Evidenz, das Ausstellen von Staatsbürgerschafts-Nachweisen oder das Ausscheiden aus dem Staatenverband usw. gehören dazu. – Das Foto oben zeigt von links Stadtamtsdirektor Erich Angerer, die leitende Standesbeamtin Berta Aschauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Kürzlich stellte Rudolf Steinbichler das Konzept seines Mobilen Pflege-Fachdienstes Bürgermeister Alexander Stangassinger vor: „Wenn ein Familienmitglied aus Altersgründen plötzlich pflegebedürftig wird, stoßen viele Angehörige an ihre Grenzen. Oft sind sie im Berufsleben gebunden und können zu wenig Zeit für eine angemessene Versorgung aufbringen. Dennoch möchte man dem geliebten Menschen den Wunsch nach einem Leben in seinem vertrauten Zuhause erfüllen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen nach Hause und bieten Hilfestellung in all jenen Situationen, die sie auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht mehr alleine bewältigen können“. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger bedeuten derartige soziale Service-Unternehmen einen erheblichen Mehrwert für die Bewohner der Stadt Hallein. Dazu ergänzte der Bürgermeister: „Würdevolles Leben im Alter muss gesichert sein. Der Staat ist hier zu wenig aktiv. Das Thema Pflege ist dem Bund und dem Land Salzburg nur offiziell wichtig, getan wird effektiv wenig. Deshalb benötigen wir private Initiativen, die den Menschen vor Ort helfen. Der Mobile Pflege-Fachdienst ist eine echte Bereicherung für Hallein.“


Rudolf Steinbichler besitzt umfangreiche Erfahrung in allen Facetten der Pflege: Lang-, Kurzzeit- und Akut-Pflege, Hauskranken-Pflege, Palliativ-Pflege, demenzielle Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen. Arbeit (psycho – sozial) mit und Pflege von Menschen, die schwerst geistig und körperlich beeinträchtigt sind. Ebenso besitzt Rudolf Steinbichler umfassende Erfahrungen in den medizinischen und pflegerischen Spezialbereichen Geriatrie, Dermatologie, Onkologie, Urologie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Psychiatrie und forensische Psychiatrie. Der Mobile Pflege- Fachdienst beinhaltet die Pflegebetreuung, die Hauskrankenpflege, die Heimhilfe, den Besuchs-/Begleit- und Bringdienst, die Palliativ-Pflege sowie die Pflege von Wachkoma-Patienten. Rudolf Steinbichler gewährleistet die bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Versorgung, Betreuung sowie Unterstützung zu Hause in vertrauter Umgebung und das in jedem Lebensalter. Weiters wird den Menschen die Möglichkeit geboten, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, um Krankenhaus-Aufenthalte zu verkürzen oder sogar zu vermeiden. Abschließend betonte Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Den Mut und die Bereitschaft, ein solches Unternehmen auf die Beine zu stellen, muss man erst einmal aufbringen. Ich freue mich, dass Rudolf Steinbichler es gewagt hat und wünsche ihm alles Gute.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto Bürgermeister Alexander Stangassinger und DGKP Rudolf Steinbichler. – (Text & Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Allzu lange bildete Halleins reizvollste Auslagenfront mitten in der Fußgängerzone einen trostlosen Anblick. Seit das Fachgeschäft Hickade, welches einst Glaswaren und Haushaltsartikel führte, geschlossen wurde, fand sich in dieser erstklassigen Geschäftslage jahrelang kein Mieter. Verschuldet wurde die Situation auch durch das immer massivere Auftreten der Internet-Handelsgiganten, allen voran natürlich Amazon. Der Handelsriese bezahlt in Österreich keine Steuern, ganz im Gegensatz zu allen Geschäftsinhabern in Hallein. Während die Steuerleistungen der heimischen Unternehmen sicherstellen, dass die Stadt Hallein auch weiterhin Straßen reparieren, Kanalleitungen bauen, die Wasserversorgung sicherstellen und Tiefgaragen erneuen kann, ist jede Summe, die an Amazon bezahlt wird, für Österreich, für das Land Salzburg und für die Stadt Hallein zur Gänze für immer verloren. Und in Hallein sind zahlreiche leerstehende Geschäftslokale der Beweis für den grassierenden Amazon-Wahnsinn. Doch nun wird, zumindest das einstige Geschäftslokal Hickade, wieder mit neuem Leben erfüllt. Die Firma Palmers übersiedelt mittelfristig von der Thunstraße in die Fußgängerzone. Die Anzahl der Gesc