Das oben stehende Foto zeigt die Schloßstraße, die vom Einkaufsmarkt Merkur zum Halleiner Freibad führt. Fußgänger haben es hier schwer, für Mütter mit Kinderwagen ist der Gehweg neben der Sperrlinie überhaupt nicht mehr passierbar. Ein absolut unhaltbarer Zustand. Wenn hier ein Fußgänger wegen Platzmangels von einem Auto erfasst wird, dann ist der Grundbesitzer fällig, dem die ungehindert sprießende Hecke gehört. Solch negative Beispiele finden sich in allen Halleiner Stadtteilen. Deshalb der Appell an die Heckenbesitzer: Rechtzeitig das wuchernde Grün zurückschneiden, bevor ein folgenreicher Unfall passiert! – (Text und Foto: OST).

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Der SALZSCHREIBER berichtete: Die riesige Griestor-Salzachbucht, ein einzigartiges architektonisches Wunderwerk, wird zusehends durch grünen Wildwuchs überwuchert. Der neu gestaltete Gruber-Platz zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum entfaltet sich immer mehr zur grünen Gruber-Wiese. Der Gehsteig rund um die ehemalige, derzeit leer stehende Bezirkshauptmannschaft wird immer mehr von Grünwuchs in Besitz genommen. Die Gebäudefront an der Westseite der Schwarzstraße weist mehrere Regenwasserrohre auf, die alle neben dem Gehsteig ins Erdreich verlaufen. Hier entstanden markante Grün-Bereiche. Die Reaktion auf das alles: NulI. Die Grün-Stadt Hallein wird also immer mehr überwuchert.

Der SALZSCHREIBER berichtete im Vorjahr auch darüber, dass vor dem Eingang zur  ehemaligen Bezirkshauptmannschaft, am Rand zwischen Fahrbahn und Gehsteig, ein junger, knapp mannshoher Blauglocken-Baum, sein prachtvolles Blätterkleid entfaltet hatte – ein kleines, aber sehr berührendes Naturwunder. In dem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass der Blauglocken-Baum in nur wenigen Jahren eine hinreißende und begeisternde Blütenpracht entfalten werde. So war eigentlich zu erwarten, dass man für den Blauglockenbaum eine kleine, asphaltfreie Fläche schaffen würde. Doch die Reaktion auf den Bericht im SALZSCHREIBER fiel doch wenig anders aus als zu erwarten  war. Noch am gleichen Tag wurde der Blauglocken-Baum von geistig unterversorgten Baummördern beseitigt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Bereich der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft, nur wenige Meter entfernt von der Stelle, an der einst der Blauglockenbaum stand (FOTO 1) und schon in wenigen Jahren eine unfassbare Blütenpracht (FOTO 2) entfaltet hätte, wuchert am Gehsteig (FOTOS 3 bis 6) Grünwuchs in peinlicher Dimension, der stellenweise schon zum Blumenpflücken einlädt. Warum die vorhin erwähnten Baummörder nicht auch den unerfreulichen Grünwuchs beseitigten, ist für geistig normal versorgte Bewohner der Stadt Hallein absolut unverständlich. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein massiver Beton-Pflanzentrog neben dem Eingang in das Bahnhofs-Gebäude. Ganz links ein niedlicher Buchsbaum. Im größeren, restlichen Teil des Pflanzentrogs herrschen abstoßender Pflanzen-Horror und Pflanzen-Chaos. Wahrlich keine besonders positive Werbung für das in unmittelbarere Nähe gelegene Bahnhofs-Restaurant. Und: Alle Besucher der Stadt, die mit der Bahn anreisen, erhalten hier gleich einen sehr speziellen ersten Eindruck von der Stadt Hallein. Um dieses für Hallein peinliche Ärgernis zu beseitigen, müsste Blumen-Tannenberger beauftragt werden, hier professionell für passenden Blumenschmuck zu sorgen. Als Auftraggeber sollten der Fremdenverkehrsverband und die Stadtgemeinde in Erscheinung treten, die sich auch die Kosten teilen müssten. Sollte der finanzielle Aufwand dafür angesichts der überall ins Haus stehenden Corona-Belastungen zu hoch sein, dann ist der SALZSCHREIBER bereit sich hier anzuschließen und er wird ein Drittel der Kosten übernehmen. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Einen ungewöhnlichen Anblick bietet derzeit die Alm unterhalb der Heidebrücke. Falls ein Brückenbau-Arbeiter während der Sanierungs-Arbeiten
in den Fluß stürzt und abgetrieben wird, findet er an einer Reihe von Rettungsringen, welche die Alm überspannen, die Chance, sich festzuhalten. Dazu das 1. oben stehende Foto. Jedoch gelten gewerkschaftliche Errungenschaften in Hallein mittlerweile auch für Rettungsringe. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden sie deshalb aus dem Wasser hochgezogen und können ein unbeschwertes Dasein genießen. Dazu das 2. oben stehende Foto. –
(Text und Fotos: Odo Stierschneider)

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Wer vom Pernerinsel-Parkplatz kommend, nahezu den Salinensteg erreicht hat, möge doch einen Blick hinüber auf das andere Salzachufer auf die Gebäudezeile entlang des Flusses werfen – nur ein wenig flussabwärts des Keltenmuseums gelegen. Dort wird man eine ungewöhnliche Form der Fassaden-Begrünung entdecken. Das hübsche zweifache Grün entfaltete sich, offensichtlich schwindelfrei, in respektabler Höhe an den Regen-Abflussrohren, knapp unter der Fensterreihe des Dachboden-Geschoßes. Die Gefahr, von Blindwütigen abgeholzt zu werden, ist an diesem extremen Standort relativ gering. Falls professionelle Holzfäller mit Hilfe einer Drehleiter hinterhältig einen Doppelmord planen, so sind sie zum Scheitern verurteilt, denn zwischen der Gebäudefassade und der Salzach-Ufermauer verläuft nur ein schmaler Fußweg. Kein Platz also für den Aufmarsch von schweren technischen Geräten. (Text und Foto: OST)

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Der Montag, 6. Juli 2020, startete so wie alle anderen Tage auch, um 0,00 Uhr und endete 24 Stunden später um 24 Uhr. Laut Wetter-Prognose im Internet (siehe Abbildung oben) sollten entweder 90 Prozent der 24 Montags-Stunden in Hallein verregnet sein oder man musste während des ganzen Montags über mit 90prozentiger Wahrscheinlichkeit mit Regen rechnen. Bei 90 Prozent fehlen nur noch 10 Prozent zum 100prozentigen Dauerregen. Doch die Wetterfrösche hatten sich geirrt. Denn: Von Montag 0 Uhr bis 1 Uhr früh herrschte über Hallein eine einigermaßen klare Vollmondnacht. Von 1 Uhr früh bis 2 Uhr gab es keinen Niederschlag. Von 2 bis 3 Uhr blieb alles trocken. Von 3 bis 4 Uhr kein Regen in Sicht. Von 4 bis 5 Uhr blieb alles ohne Niederschlag. Von 5 bis 6 Uhr fiel kein einziger Regentropfen. Die Morgenstunden bescherten den Frühaufstehern ein erfreuliches Bild: vom Tennengebirge bis zum Gaisberg und von den beiden Barmsteinen bis zum Schlenken, herrschte klare Sicht. Also kein Regen von 7 bis 8 Uhr, auch nicht von 8 bis 9 Uhr und am Vormittag ging es in der gleichen Art weiter: Kein Regen von 9 bis 10 Uhr, von 10 bis 11 Uhr und von 11 bis 12 Uhr auch nicht. Ungestörte Sicht auf die Berge rundum in allen Himmels-Richtungen. Die erste Hälfte des Tages, also 50 Prozent des Montags, blieb somit ohne jeden Niederschlag. Total Trocken. Staubtrocken. Trotz der 90-Prozent-Niederschlags-Vorhersage.

Die erste Stunde der zweiten Montags-Tageshälfte bot genau das gleiche Bild: von 12 bis 13 Uhr gab es keinen Regentropfen, obwohl die Bewölkung erheblich zugenommen hatte. Noch immer gab es klare Sicht auf die schöne Berglandshaft rundum. Dies änderte sich auch nicht zwischen 13 und 14 Uhr. Alles blieb trocken, obwohl die Berge allmählich hinter den Wolken verschwanden. Auch von 14 bis 15 Uhr, gab es trotz deutlicher Wetter-Verschlechterung, noch keinen Niederschlag. Erst gegen Ende der darauffolgenden Stunde von 15 bis 16 Uhr, fielen schließlich die ersten Tropfen, die sich aber gehörig Zeit ließen, um in einen dürftig-schwachen Regen überzugehen. ein. Damit waren vorerst 16 Stunden der insgesamt 24 Montags-Stunden ohne Niederschlag geblieben. Trotz der 90prozentigen Regen-Vorhersage durch die Internet-Wetterfrösche. Das Regen-Getröpfel hielt gerade mal zwei Stunden durch, bis knapp vor 18 Uhr. Dann herrschte bereits wieder Regenpause – freilich nur eine halbe Stunde lang. Dann tröpfelte es wieder ein wenig vor sich hin. Um 18,30 Uhr breitete sich vom Göllmassiv kommend, schwächelnder Regen bis 21 Uhr aus. Doch dann, während der letzten drei Montags-Stunden bis 24 Uhr, blieben die himmlischen Schleusen wieder geschlossen. Die Endbilanz der 90prozentigen Regen-Vorhersage: 19 Stunden (etwa 80 Prozent) von 24 Stunden blieben ohne Regen, 5 Stunden verzeichneten nur schwachen Niederschlag. Damit kommen wir zum versöhnlichen Abschluss: Natürlich wissen wir die erfolgreiche Arbeit der professionellen Wetter-Spezialisten zu schätzen, die uns in der Regel zuverlässige Wetter-Vorhersagen liefern. Gehen die Voraussagen einmal auffällig in die falsche Richtung, dann gibt es Futter für die Medien. Freilich nur sehr sporadisch – der SALZSCHREIBER widmet sich seit seinem Bestehen hier zum ersten Mal einer unzutreffenden Wetterprognose für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im Eingangsbereich und im Foyer des Keltenmuseums, lenken die auffällig und stilgerecht gestalteten, Hinweise ,,Abstand halten‘‘ (siehe oben), unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich. Sie kleben auf dem Boden, wodurch ihnen kein Besucher und keine Besucherin des Keltenmuseums entgehen kann. Abstand halten wo es geht, ist auch jetzt, nach den jüngsten Lockerungen und Erleichterungen der behördlich auferlegten Corona-Zwänge, immer noch eine Frage der Besonnenheit und Intelligenz jedes Einzelnen. Es ist nach wie vor durchaus angebracht, vorausschauende Vorsicht walten zu lassen. Dazu eine hilfreiche Überlegung. Bekanntlich befällt das Virus auch Personen,  ohne dass diese etwas davon bemerken, aber sie verbreiten dennoch die winzigen Ungeheuer. Jede fremde Person, die uns nahe kommt, ist deshalb in Zeiten wie diesen noch immer ein potentieller Viren-Träger und -Verbreiter. Deshalb sind die Hinweise ,,Abstand halten‘‘ im Keltenmuseum für uns den ganzen Tag über von brennender Aktualität, egal wo wir uns auch gerade befinden.(Text und Foto: OST).

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Die Szenerie gehört eigentlich in einen humorvollen Film eingebaut: Ein Autofahrer steuert einen gebührenpflichtigen Parkplatz an. Er zieht die Gebührenkarte, und schon öffnet sich der Schranken. Gewohnheitsmäßig steuert der Autolenker die nördlich gelegenen Parkplätze an. Doch dann folgt die Überraschung. Etwa ein Dutzend aufgestellter Parkverbotstafeln verbietet das Parken auf dem Gebührenparkplatz – eine davon ist auf dem oben stehenden Foto abgebildet. Das Verbot gilt für die nördlichen Parkplätze auf der Pernerinsel. Während der SALZSCHREIBER fotografiert, diskutieren mehrere Autobesitzer lebhaft das unerwartete Parkverbot, ohne dessen Ursache erforschen zu können. Damit sind wir schon am Kern des Geschehens. Wenn schon an einem Gebühren-Parkplatz, aus welchen Gründen auch immer, ein teilweises Parkverbot verhängt werden muss, dann wäre es ein Akt der Höflichkeit gegenüber den Parkplatz-Benützern, wenn auf einer Hinweistafel im Einfahrtsbereich, die Begründung  für diese Maßnahme kundgetan wäre. Dann wäre auch durchwegs das Verständnis für das Parkverbot gegeben. Im aktuellen Fall geht es um Erneuerungs- und Sanierungs-Arbeiten an der Schotterfläche des betroffenen Parkplatz-Abschnittes. (Text und Foto: OST).

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Auf den Plakatwänden in Hallein ist die umfassende Tristesse am Veranstaltungssektor auf markante Weise sichtbar. Alle kundgemachten Veranstaltungen stammen noch aus der unbekümmerten und frohgestimmten Zeit, als der Begriff Corona überall nur hilfloses Schulterzucken ausgelöst hätte. Mittlerweile sind wir reicher an Wissen über das Scheusal Corona und ärmer an öffentlichen Veranstaltungen geworden. Erst allmählich tritt wieder die Wende zu den normalen Vor-Corona-Verhältnissen ein. Dazu unsere oben stehenden Fotos. Seit Corona gab es keine Plakat-Ankündigungen von öffentlichen Veranstaltungen mehr, die Plakat-Altbestände (1. Foto) verrotteten sichtlich. Die letzten Ankündigungen (2. und 3. Foto) reichen weit zurück. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Und so gelang es uns, einen ersten Lichtblick, ein aktuelles Veranstaltungs-Plakat (4. Foto) mit der Kamera festzuhalten. Kein Zweifel, das normale Leben kehrt erkennbar wieder zu uns zurück. – (Text und Fotos: OST).

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Die schönen Sommertage Mitte Juni 2020, rücken die Corona-Krise immer weiter in den Hintergrund, dafür gewinnt das normale städtisch pulsierende Leben auch in der schönen Halleiner Altstadt immer mehr an Energie. Weitere Corona-Einschränkungen  fallen in den kommenden Tagen, die Normalität setzt sich erfreulicher Weise immer stärker durch. Unsere oben stehenden Fotos vom 13. Juni 2020, könnten auch aus dem Juni des Vorjahres stammen, als der Begriff Corona noch völlig unbekannt war. Vor den beiden Eis-Geschäften in der Thunstraße (1. Foto oben) und auf dem Bayrhamerplatz (2. Foto oben) bilden sich die gewohnten Eistiger-Schlangen und auch sonst ist endlich wieder normales reges Leben (Fotos 3 und 4) festzustellen. Weiteres Zeichen der Corona-Entspannung: Es gibt wieder erste Ausstellungen im Kultur-Bereich. So in der Galerie Pro Arte auf dem Schöndorferplatz und in der Creativ Werkstatt im historischen Colloredo-Sudhaus. (Text und Fotos: OST).

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PLUS: Ein herrlicher, farbenfroher Blütenkranz (siehe 1. Foto oben), schmückt derzeit das Schaugrab Franz Xaver Grubers vor dem Halleiner ,,Stille Nacht‘‘-Museum. Alljährlich erinnert damit die Stadt Hallein an den Todestag Grubers, der vor 157 Jahren am 6. Juni in Hallein verstarb. In dem Museums-Gebäude verbrachte der weltberühmte Komponist des unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘ 27 Jahre, da er in der gegenüber liegenden Stadtpfarrkirche als Organist und Chorleiter tätig war. Außerdem schuf Franz Xaver Gruber in seiner Halleiner Zeit ein bemerkenswertes Gesamtwerk verschiedenster Kompositionen.

MINUS: Hinter dem prächtigen Kranz wird das üppig ergrünte Schaugrab Grubers sichtbar. (Dazu unser 2, Foto oben). Dessen tatsächliche Grabstätte befindet sich in der engeren Umgebung, der genaue Standort ist jedoch unbekannt. Das prachtvolle Grün der kleinen, bescheidenen Grabanlage, lässt freilich den Verdacht aufkommen, dass man damit eine Dauerlösung anstrebt, um einer lästigen regelmäßigen Grabpflege, die sich angesichts der Bedeutung Grubers bisher ohnehin nur äußerst unerfreulich, enttäuschend und nichtssagend gestaltete, endlich zu entkommen. Für eine endgültige Lösung könnte die derzeitige schöne Grünumrandung erhalten bleiben. Der Mittelteil jedoch, müsste mit in den allerschönsten Farben leuchtenden Blumen, regelmäßig neu gestaltet werden. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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In der Schwarzstraße, gegenüber dem Bezirksgericht Hallein, sorgt die Natur völlig kostenlos für einen reizvollen Anblick. Dort wo zwei Regenwasser-Abflussrohre in den Asphalt des Gehsteiges eintauchen, bildete sich ein kleiner geschützter Bereich an der Hausfassade, in dem nun ein blau eingefärbtes Blüten-Sternwunder das Auge erfreut (dazu das 1. Foto oben). Wie lange dieses unerwartete Blütenwunder, umgeben von einer grauschwarzen Asphaltwüste, bestehen bleibt, hängt von jenen intelligenten Zeitgenossen ab, die immer nur zerstören, zerbrechen und zertreten können. So wie jene Geistesgestörten, die vor der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft einen berauschend prachtvoll aus einer Asphalt-Spalte neben dem Gehsteig entstandenen Blauglockenbaum (dazu das 2. Foto oben) völlig schwachsinnig niedertraten und ausrissen. Der Baum hätte dort den gesamten Bereich auf hinreißende Art aufgewertet – aber was soll’s? Gegen geistig nur unzureichend Ausgestattete, ist eben immer noch kein Kraut gewachsen. – (Text und Foto: OST)

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Seit 4. April 2020 sind in der Halleiner Kuffergasse durch den Reinhalteverband Sanierungs-Arbeiten an der Wasserleitung im Gange. Die Arbeiten sollen plangemäß am 5. Juni 2020 abgeschlossen werden. Die Baustelle war für den Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt, an den Wochenenden war jedoch immer wieder die Durchfahrt möglich. Fußgänger konnten zu jeder Zeit ungehindert die Baustelle passieren. Bürgermeister Stangassinger weist darauf hin, dass auch weiterhin zahlreiche, wichtige Instandhaltungen und Investitionen in der Stadt notwendig sind, wie etwa die Brücken-Sanierungen, der Brandschutz, der Hochwasser-Schutz oder der dringend nötige Ausbau der Kinder-Betreuung und der Schulausbau in Rif. Aufgrund der Corona-Krise und der prognostizierten budgetären Belastungen wird sich die Stadt allerdings nur auf die dringendst notwendigen Projekte, wie Kinder-Betreuung und Brücken-Sicherheit konzentrieren können. „Wir schaffen heuer 25 neue Kindergarten-Plätze für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gamp. Wir werden auch die Heidebrücke um 1,8 Millionen Euro sanieren, um weiterhin deren Sicherheit zu gewährleisten‘‘, so das Stadtoberhaupt. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Die neue Gastronomie-Terrasse in der Gebäude-Ecke von Stadtkrug- und Frank-Gebäude neben dem Bayrhamerplatz, wird nun schrittweise immer mehr verbessert. Seit der ersten Veröffentlichung im SALZSCHREIBER, – siehe Ressort AKTUELLES, – wurde der Bereich nun mit ,,Gastgarten Stadtkrug‘‘ beschildert und der Gastgarten mit großzügig dimensionierten Sonnenschirmen ausgestattet. Weiters wurden die vom Vorbesitzer sträflich vernachlässigte Betonmauer und der kleine Betonpfeiler neben der Aufgangstreppe zum Gastgarten gesäubert und wirken gleich wesentlich freundlicher. Auch der Getränke-Automat an der zum Bayrhamerplatz weisenden Fassade des Stadtkrug-Gebäudes wurde gastfreundlicher. Er wurde zu beiden Seiten durch neu angebrachte Getränke-Abstellflächen aufgewertet und damit auch bedienungsfreundlicher. – (Text und Fotos: OST).

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Bäume im Stadtgebiet bieten immer einen besonders erfreulichen Anblick. Dazu wollen wir nur an den Baum vor dem Keltenmuseum und an den unweit entfernten Baum auf dem Pfleger-Platz erinnern. Nun wurde die Halleiner Altstadt durch zwei weitere, neu gepflanzte Bäume bereichert. Sie stehen auf dem neu gestalteten Pfannhauser-Platz vor dem Keltenmuseum. Im Laufe der nächsten Jahre wird hier eine fantastische Atmosphäre entstehen. Die Bäume sind wichtige Sauerstoff-Lieferanten, sie sorgen an heißen Sommertagen durch ihren Schatten für angenehmere Temperaturen und in ihrem Geäst nisten unsere zwitschernden, gefiederten Freunde. Es war jedenfalls eine besonders erfreuliche Initiative, welche uns die zwei weiteren Bäume im Stadtgebiet beschert hat. – (Text und Fotos: OST)

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Bevor noch der Regen die ganze goldene Pracht wieder hinwegspülen konnte, war der SALZSCHREIBER in der Stadt Hallein mit der Kamera unterwegs, um den heuer besonders beeindruckenden ,,Goldstaub‘‘ zu fotografieren. Unter dem Motte ,,Vereint sind auch die Schwachen mächtig‘‘, hatten sich die unterschiedlichsten Blumen und Blüten zusammengetan, um gemeinsam Hallein in eine goldene Stadt zu verwandeln. Für die Bienen ist diese Zeit besonders wichtig, denn zur Blütezeit sammeln sie auch den goldgelben Blütenstaub ein und speichern ihn ebenso wie Honig in ihren Waben. Die Bienenzüchter bezeichnen den Blütenstaub als Pollen – das Brot der Bienen. Am nächsten Tag schon brach der heuer bisher eher seltene Regen über Hallein herein und das beeindruckende Goldwunder, das sich vor allem auf freien Flächen wie Straßen, Terrassen und Balkons auftat, hatte sein Ende gefunden. – (Text & Fotos: OST).

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Erfreuliches in Zeiten wie diesen: Mittlerweile ist die Hälfte der Gemeinden im Bundesland Salzburg frei von an Corona erkrankten Personen. Seit 3 Tagen gibt es im Bundesland Salzburg keine Neuerkrankungen mehr. Im Bezirk Hallein wurden als Spitzenwert 68 Erkrankte registriert. 2 Personen sind leider verstorben. Heute am Abend des 23. April 2020, sind nur noch 9 Infizierte in ärztlicher Behandlung, alle anderen sind bereits wieder gesund. Auch immer mehr Signale aus der Einkaufsstadt Hallein deuten darauf hin, dass sich die Bedrohungs-Potentiale durch das mittlerweile weltweit verbreitete Corona-Virus abzuschwächen beginnen. So nimmt man erfreut zur Kenntnis, dass auch die Halleiner Geschäftswelt, nach deprimierenden Wochen der durch das Coronavirus erzwungenen Geschäfts-Schließungen, wieder zur gewohnten Tätigkeit zurückgefunden hat. Das Hinweis-Plakat der schönen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone ist der beste Beweis dafür. – (Text & Foto: OST.)

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In Corona-Zeiten wird die Dringlichkeit anstehender Probleme völlig neu bewertet und die Reihenfolge ihrer Erledigung neu festgelegt. Solch ein ,,Problem‘‘ stellen auch die ebenerdigen Fenster-Rahmen an der Eingangs-Fassade des Halleiner Rathauses dar. So morschen und faulen die hölzernen Fensterrahmen, derzeit verdeckt durch die alles beherrschende Corona-Diskussion, wie schon seit Jahren zuvor, still und leise, unbemerkt, unbeachtet und ungehindert vor sich hin. Angesichts der alles andere überrollenden Corona-Diskussion, erscheint es ja geradezu ungeheuerlich, auf derartige Dinge auch nur hinzuweisen. Der SALZSCHREIBER wird es trotzdem auch weiterhin tun. – (Text & Foto: OST).

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Die schönen, frühsommerlichen Tage, locken wieder vermehrt Besucher in die schöne, stimmungsvolle Halleiner Altstadt. Unser Foto unterscheidet sich in nichts von den Verhältnissen in einst glorreichen Vor-Corona-Zeiten: Die Stufen hin zur erhöhten Platzmitte des Bayrhamerplatzes dienen als lässige Sitzgelegenheiten – genau so wie in jenen, gar nicht weit zurückliegenden Zeiten, als das Coronavirus noch nicht zu unserem alltäglichen Wortschatz gehörte – als wir noch gar nicht wussten, dass es das Coronavirus überhaupt auf unserem Planeten gibt. – (Text & Foto: OST).

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,,Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, wohlbekannte Düfte, streifen ahnungsvoll das Land.‘‘ Altmeister Hölderlin bewunderte wohl auch einen Magnolienbaum, als er zu diesen unsterblichen Worten fand. Einfach hinreißend und begeisternd steht auch er da: Der größte Frühlings-Blütenstrauß in der Halleiner Altstadt. Er wird uns vom Magnolien-Baum in der Grünfläche auf dem Pflegerplatz dargeboten. Stolz, wie eine einzige Frühlingsblume aus weißem Schnee präsentiert er sich. Fröhlich zwitschert es in den Zeigen und zarter Duft strömt aus den zahllosen Blüten. Das ist das Schöne am Frühling, dass er immer gerade dann kommt wenn man ihn am meisten braucht. Bis auf den Verschlafenen, der uns beim Fotografieren zusah und dabei vor sich hinmaulte: ,,Da Wintaschlof is voabei, oba hiazt kimmt de Fruajoars-Müadigkeit!‘‘ Da muss man einfach dem Frühling noch ein paar schöne Worte von Rainer Maria Rilke widmen: ,,Es geht eine große und ewige Frühlings-Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.‘‘(Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Der Frühling bricht in der Stadt Hallein immer zuerst am Kornsteinplatz aus – in den großen geschmackvollen Pflanzenbehältern vor den Auslagen von Herzerl-Fashion.
Ein attraktives Modegeschäft, geführt von der engagierten und fantastischen Petra Schauer. Das Arrangement der blühenden Blumenpflanzen vor den Auslagen-Scheiben ist einzigartig. Es bedeutet, dass Petra Schauer auf Auslagenfläche verzichtet, um dem Blumenschmuck genügend Platz zur Verfügung zu stellen. Es bedeutet auch, dass Petra Schauer damit einen besonders wertvollen Beitrag zur Verschönerung des Kornsteinplatzes leistet. Falls es in Hallein – in der Nach-Corona-Zeit – einmal einen Schaufester-Wettbewerb geben sollte, dann ist Petra Schauer schon jetzt ein Ehrenpreis sicher. Übrigens: Herzerl-Fashion ist auch im Internet mit tollen Beiträgen präsent! – (Text und Fotos: OST).

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Die ehemaligen Räumlichkeiten des Halleiner Kulturvereins ,,Sudhaus‘‘ werden neu vermietet. Es handelt sich dabei um Geschäftsräume in elitärer ,,Balkonlage‘‘ auf dem Oberen Markt. Denn nur von hier aus, ist der Blick ungehindert hinunter in und durch die Halleiner Altstadt möglich: Beginnend am Oberen Markt, weiter hinunter durch die Fußgängerzone zum Unteren Markt, dann zum Bayrhamerplatz und schließlich hinein in die Thunstraße. Wer so vieles sieht, wird umgekehrt auch von vielen gesehen: Die elitäre ,,Balkonlage‘‘ fällt allen Passanten ins Auge, die hier unterwegs sind – in der Thunstraße ebenso, wie auf dem Bayrhamerplatz und auf dem Unteren Markt, in der Fußgängerzone und auf dem Oberen Markt. Damit steht die große Hoffnung im Raum, dass in die Räumlichkeiten in ,,Balkonlage‘‘ auf dem Oberen Markt ein attraktives Unternehmen einzieht, welches die Einkaufsstadt Hallein in dieser elitären Lage weithin sichtbar bereichert – mit einer schön gestalteten Geschäftsfassade und einem interessanten und reichhaltigen Waren-Angebot. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Anlässlich des Jahreswechsels erschienen in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ die fünf Lieblingsfotos des langjährigen SN-Fotografen Robert Ratzer aus dem Jahr 2019. Erstaunlicher und erfreulicher Weise waren darunter gleich zwei Fotos mit Bezug auf die Stadt Hallein. Eines zeigte die Schülerin Alina Eggert als Musicalstar beim Auftritt im ,,High School Musical‘‘ auf der Pernerinsel, das andere präsentierte eine prominente Spitzen-Persönlichkeit der Salzburger Landesregierung aus Hallein: Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, einst verdienstvoller Bürgermeister der Stadt Hallein, bei einer öffentlichen Veranstaltung. Es ging um die Präsentation der neuen Josef-Rehrl-Schule und der Fotograf drückte im richtigen Augenblick auf den Auslöser, als ein Beleuchtungskörper einen richtigen Heiligenschein über dem Haupt von LH-Stv. Christian Stöckl bildete.(Odo Stierschneider, Foto: Robert Ratzer).

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Vor einer dramatischen Szenerie sahen sich in Hallein alle, deren körperliches Innen-Rumoren nur durch einen Lauf zur nächsten Toilette zu beenden war. Denn: Alle, die zur Toilette auf der Pernerinsel hetzten, standen vor einer verschlossenen Toilettentür. Und Diejenigen, die zur Toilette am Griesplatz hetzten, standen ebenfalls vor einer verschlossenen Toilettentür. (Siehe oben auf den Fotos die entsprechenden Hinweise auf den beiden Toilettentüren.) So herrschte reger Fußgänger-Gegenverkehr zwischen Griesplatz und Pernerinsel sowie zwischen Pernerinsel und Griesplatz: Allen, die nach der Enttäuschung auf der Pernerinsel nichtsahnend zur Toilette auf dem Griesplatz wollten, kamen Diejenigen entgegen, die nach der Enttäuschung am Griesplatz nichtsahnend zur Toilette auf der Pernerinsel wollten. Näheres zu diesen dramatischen Ereignissen finden Sie ausführlich im SALZSCHREIBER-Ressort SATIRE. – (Text & Fotos: OST).

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Die Ergebnisse der regionalen Salzburger Beschäftigungs-Statistik, bezüglich der unselbständig Beschäftigten in der Stadt Hallein, liegen nun auch für Jänner 2019 vor. Dazu Vergleichszahlen aus 2014 und 2018.
Im Jänner 2014 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.317 Personen, 4.474 Männer, 3.843 Frauen
Im Jänner 2018 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.548 Personen, 4.513 Männer, 4.035 Frauen
Im Jänner 2019 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.603 Personen, 4.512 Männer, 4.091 Frauen
Die Veränderungen in Hallein von Jänner 2014 bis Jänner 2019:
Insgesamt + 286 Personen, + 38 Männer, + 248 Frauen

(Odo Stierschneider, Foto: Stock-Foto).

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Während der enormen Warmluft- und Föhn-Periode vor Weihnachten, war Ing. Peter Moser aus Seekirchen im Auto unterwegs zu einer Sitzung des Lions-Clubs Salina Tennengau. Der Club war vor 36 Jahren unter anderen von Mag. Kurt Zeller, viel zu früh verstorbener Direktor des Halleiner Keltenmuseums, gegründet worden. Mittlerweile ist der Club in Bad Vigaun ansässig. Peter Moser führte im vergangenen Jahr den Lions-Club Salina als Präsident und wurde heuer durch Mag. Helmut Reisinger in dieser Funktion abgelöst. Während der Fahrt von Ing. Peter Moser nach Vigaun, entflammte immer mehr der Himmel in Blickrichtung Untersberg. Schließlich nahm das Naturschauspiel solche Formen an, dass Ing. Peter Moser zum Fotoapparat griff und abdrückte. Das obenstehende Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen! – (Odo Stierschneider. Foto: Ing. Peter Moser).

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An der süd-westlichen Ecke der Alten Saline schaut es ziemlich wild und ungepflegt aus. Der ganze Horror kommt von einem Schotter-Kies-Sand-Staub-Gehweg entlang der Südfassade des Gebäudes. Er wird, da viel zu unbequem, von niemandem begangen. Wind und Wetter verstreuen das Sand- und Staub-Material auf dem Asphalt der Umgebung. Das Ganze ist absolut undiskutabel. Wenn man keine Möglichkeit findet, das lockere Material zu binden, dann sollte der ganze Bereich, so wie seine Umgebung, einfach asphaltiert werden. Dieser Schildbürgerstreich gehört jedenfalls beendet. Auch wenn die rücksichtslosen, nikotin-geschädigten Raucher ohne Manieren, nicht mehr so unauffällig wie bisher, ihre unappetitlichen Glimmstängel auf die Straße ausspucken können. – Die Fotos 1 und 2 zeigen eindrucksvoll, wie sehr der angrenzende Asphalt von Kies und Sand verunreinigt wird. Die FOTOS 3 und 4 dokumentieren, wie sich die nikotin-verblödeten Raucher, rücksichtslos in aller Öffentlichkeit, ihrer widerwärtigen Zigarettenreste entledigen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der neu gestaltete und in diesem Zusammenhang neu gepflasterte Franz-Xaver-Gruber-Platz, zwischen Stadtpfarrkirche und Stille-Nacht-Museum, verwandelt sich allmählich in eine grün bewachsene Fläche. Ausgehend von den Mauern des Kirchengebäudes und des Kirchenturms, starten die grünen Aggressoren erfolgreich ihre raumgreifende Attacke. Natürlich ist Grün schön, aber eben nur dort, wo es auch hingehört. Auf der neu mit Granit-Stöckelpflaster versehenen Fläche ist es jedenfalls fehl am Platz. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Obwohl nördlich und östlich neben der Brauerei Kaltenhausen intensive Bautätigkeit herrscht, richten die Bierbrauer auch ein wachsames Auge auf die Natur. Der südlich an die Brauerei anschließende Berghang, neben der Salzburger Straße, wird nun aufgeforstet. Es ist dies eines der seltenen Beispiele einer Aufforstung im Salzburger Zentralraum, wo der Wald überall immer stärker in Richtung Null reduziert wird. Die rücksichtslose Abholzung der Wälder stellt eine jener menschlichen Fehlleistungen dar, die insgesamt immer bedrohlicher den weltweiten Klimawandel anheizen. – (Text & Foto: OST).

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Der Beginn der alten Dürrnbergstraße, inzwischen längst in Antoniusweg umbenannt, verläuft knapp oberhalb der Stadt Hallein. Einst die einzige und lebenswichtige Verbindung hinauf auf den Dürrnberg, ist dieses Wegstück an seinem Beginn durch eine massiv ausgeführte Mauer gekennzeichnet. Sie sollte einst verhindern, dass Fuhrwerke mit durchgehenden Pferden oder im Winter vom Weg abkommende Schlittengefährte, hinunter auf die Häuser der Stadt stürzen. Heute bildet die alte Dürrnbergstraße einen beliebten Spazierweg, der einen fantastischen Ausblick auf die Halleiner Altstadt bietet. Normalerweise. Denn inzwischen wird die Aussicht streckenweise durch wild wucherndes Grün unmöglich gemacht (siehe dazu unsere beiden Fotos). Die grüne Sicht-Barriere müsste keinesfalls vollständig entfernt werden, ein entsprechender Rückschnitt wäre durchaus ausreichend. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Das Haus Kuffergasse 7 gerät immer mehr zum Schreckensobjekt. Der Verfall ist augenscheinlich. Die vergammelte Haustür wurde wahrscheinlich zum letzten Mal in der Keltenzeit geöffnet, die Klingel-Vorrichtungen unmittelbar daneben sind schon lange (etwa seit dem Mittelalter) eingeschlagen. Auch an den Fassaden ist der Verfall auf dramatische Art erkennbar. Dazu unser 1. Foto oben, hier erübrigt sich jeder weitere Kommentar. Auch Buschwerk entwickelt sich hier an einer Hausecke – mitten in der Altstadt – ungehindert (auf dem 2. Foto oben) und dürfte schon bald dem Tourismusverband als Werbeobjekt für das naturbelassene Halleiner Stadtzentrum dienen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST.)

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Halleins landesweit berühmtes Speiseeis-Paradies ,,Gelatok‘‘ im Zentrum der Altstadt auf dem Bayrhamerplatz wird umgestaltet. Während der traditionellen Winterpause erfolgen umfangreiche Umbauten und auch im Bereich der Speiseeis-Erzeugung wird investiert. Jedenfalls wird damit ein erfreuliches Zeichen dafür gesetzt, dass der beliebte Speiseeis-Tempel langfristig für Hallein erhalten bleibt. Alle Freunde der köstlichen Speiseeis-Spezialitäten dürfen sich schon jetzt auf den Februar 2020 freuen, dann wird der fantastische Anziehungspunkt für alle Eisfreunde wieder mit seinen herrlichen Köstlichkeiten zur Verfügung stehen. – (Text und Foto: OST).

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Österreichs größte Krampus-, Perchten- und Hexen-Ausstellung in der Alten Saline führte zu einem dreitägigen Publikums-Ansturm auf der Perner-Insel. Nachdem auch die Möglichkeit bestand, sich bei den Verkaufsständen vor der Alten Saline ausgiebig zu stärken, sammelten sich rasch erhebliche Mengen an Abfall an. Die öffentlichen Abfallkübel waren schon eineinhalb Tage vor Ende der Ausstellung, wie unser Foto es eindringlich zeigt, hoffnungslos überfüllt. Es wäre dringend erforderlich, bei der nächsten Veranstaltung dieser Art, im Bereich der Verkaufsstände Abfallbehälter aufzustellen. – (Text und Foto: OST).

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DER SALZSCHREIBER hatte (untenstehend in diesem Ressort) den schlechten Zustand der Eingangstür in die Herren-Toilette, neben dem Abgang zur Griestor-Garage, kritisiert. Die Tür schleifte lautstark am Boden und an der Oberseite klemmte sie beim Öffnen so sehr im Türrahmen, dass sich das Türblatt spaltete. Erst nach einem Gewaltakt schnellte der steckengebliebene Teil lautstark zurück zur anderen Türhälfte. Nun aber ist alles in bester Ordnung. Die Türe gleitet geräuschlos hin und her und auch das Öffnen der ge­schlossenen Tür erfolgt völlig problemlos. Sehr erfreulich! – (Odo Stierschneider: Foto: OST).

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Die beeindruckende Neupflasterung der Halleiner Altstadt war von elementarer Bedeutung. Noch nie in ihrer 800jährigen Geschichte bot sie einen derart erfreulichen Anblick und war noch nie so komfortabel begehbar. Doch trotz solch enormer Kraftanstrengungen, sollen auch weiterhin Bemühungen um das Halleiner Stadtbild dokumentiert werden. So zeigt sich die Ferchlstraße, an ihrem Beginn, als Abzweigung von der Pfarrgasse, mit exakt verlegtem Kleinstöckl-Pflaster. Der Gehweg wies in der Vergangenheit ein optisch schreckliches Konglomerat aus Asphalt und den berüchtigten, einst für Hallein typischen Pflastersteinen auf. Die Ferchlstraße ist Startpunkt für alle, die stadtnah hoch hinauf wollen: hinauf zur Dürrnbergstraße, hinauf ins Kirchental, hinauf auf den Kleinen und Großen Barmstein. – (Text und Foto: OST).

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Heikles Thema: Die Herren-Toilette zwischen Griestor und Tiefgaragen-Abgang. Wer sich bei seiner Betätigung am Pissoir gerne der Öffentlichkeit präsentiert, ist hier genau am richtigen Ort. Denn die Eingangstür schleift derart intensiv auf dem Boden dahin, dass sie sich bei normaler Handhabung nicht schließt sondern halboffen bleibt. Dazu unser 1. FOTO oben. Wen dies stört, der bringt die Türe auch zu – unter brachialer Gewaltanwendung. Gleiches gilt, wenn man die Eingangstüre wieder öffnen will. Sie verklemmt sich derartig im Türstock, dass sich die Türe zweiteilt. Der innere Teil folgt der Gewalt, der äußere bleibt im Türstock verklemmt. Dazu unser 2. Foto oben: Obwohl die Türe schon geöffnet ist, ist kaum Tageslicht zu sehen, da der äußere Teil der Türe die Türöffnung weiterhin verschließt. Also nochmals ein Gewaltakt, das verklemmte Teil kracht gegen die andere Türhälfte, dann gelingt die Flucht ins Freie. Zwei Möglichkeiten tun sich auf: Entweder man bewirbt die zweigeteilte Toilettentür als spezielle Halleiner Attraktion im nächsten Fremdenverkehrs-Prospekt oder es geschieht das Naheliegende: die Reparatur der Toilettentür. – (Text und Fotos: OST).

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Halleins größte und repräsentativste Auslagenreihe sollte längst schon der attraktivste Anziehungspunkt der Einkaufs-Stadt Hallein sein. Die bittere Realität: Im Gegensatz dazu ist wohl zu befürchten, dass diese Auslagen-,,Gestaltung‘‘ das Käuferpublikum eher verschreckt. Die Stadtgemeinde, der Tourismusverband, die Gemeinschaft der Halleiner Geschäftsinhaber und der Kulturverein SUDHAUS müssten das Gespräch mit den Inhabern suchen, um gemeinsam nach einer zufriedenstellenden Lösung für das derzeit skandalöse und abschreckende Erscheinungsbild der größten Halleiner Auslagenfront zu suchen. Mit großen, attraktiven Fotos oder mit bunten, grafischen Darstellungen, ließen sich die derzeit entsetzlich deprimierenden Auslagen-Abdeckungen (ein grandioser Widerspruch in sich!) in optisch gefällige, vielleicht sogar optisch sensationelle Blickfänge und Anziehungspunkte verwandeln. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Es müssen erhebliche Defizite an normalem Verhalten sein, welche manche unserer männlichen Mitbürger (keine Mitbürgerinnen, dazu sind die Latscher-Abdrücke viel zu groß) dazu antreiben, statt auf dem Asphalt, in weichem Erdreich herumzutrampeln, in dem gerade Rasensamen ausgebracht wurde. Auf der Pernerinsel, anschließend an den neuen Salinensteg salzachaufwärts, zieht sich ein Erdstreifen hin, der im Rahmen der Errichtung des Steges, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach Beendigung der Brücken-Bauarbeiten wurde der Erdstreifen saniert und Rasensamen angesät. Damit schien das Problem mustergültig gelöst. Wären da nicht einige (Alkohol?)-Verblödete, die nichts Besseres zu tun wussten, als im frischen Erdreich umherzutrampeln. Wie schön, dass es sich dabei noch immer um eine, wenn auch unbegreiflich rücksichtslose, Minderheit handelt! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Alle Institutionen des Landes Salzburg, die eine Pressekonferenz planen, melden dies dem Pressebüro der Salzburger Landesregierung. Dieses gibt anschließend die Informationen dazu an alle Print- und Internet-Medien des Bundeslandes weiter. Leider sind Ankündigungen von Pressekonferenzen in der Stadt Hallein noch immer echte Mangelware – die zweitgrößte Stadt des Landes ist bei Pressekonferenzen absolut unterrepräsentiert. Nun aber tat sich ein geradezu historisches Ereignis auf. Zum ersten Mal in all den Jahren, seit das Land Informationen zu Pressekonferenzen weiterleitet, wies eine derartige Einladung gleich zwei Einladungen zu Pressekonferenzen in der Stadt Hallein auf. Unter drei Presseterminen stammten zwei aus der Stadt Hallein. Ein absolut einzigartiges Ereignis! Die Lehre daraus: Die Stadt Hallein, der Tourismus Verband Hallein, Halleiner Unternehmen und Geschäftsinhaber, der Kulturverein ,,Sudhaus‘‘, die Kunst-Galerien, die politischen Parteien sollten ihre wichtigen Initiativen immer wieder auch im Rahmen von Pressekonferenzen präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Mit bewundernswerter Rücksichtslosigkeit, gehen manche Bewohner mit der Stadt Hallein um. Schließlich ist es nicht Jederfrau oder Jedermanns Sache, sich auf seinem öffentlich einsehbaren Grundstück mit unansehnlichem Gerümpel zu umgeben. Die oben abgebildeten Horror-Objekte, dienen zur Fixierung einer Absperrkette, um zu verhindern, dass fremde Autofahrer hier ihr Fahrzeug abstellen können. Würden alle Halleinerinnen und Halleiner eine derartige Vorgangsweise an den Tag legen, wäre die Halleiner Altstadt längst eine widerwärtige, abstoßende Müllhalde. So ist zu hoffen, dass dieser wüste Krempel, direkt neben dem schmalen öfentlichen Stadtmauer-Durchschluf in der Metzgergasse, schleunigst aus dem Stadtbild verschwindet und einer deutlich gefälligeren Lösung Platz macht. Sollte dieses, derzeit freilich noch unglaublich erscheinende Wunder geschehen, so wird DER SALZSCHREIBER gerne ausführlich darüber berichten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Von einem Festspiel-Programm erwartet man umfassende Informationen zu den gebotenen Aufführungen in Wort und Bild. Egal ob im respektablen, 170 Seiten umfassenden Festspiel-Programm-Buch oder in den einzelnen Programm-Heften oder in den Programm-Foldern. Deshalb ist es völlig unverständlich, dass die Salzburger Festspiele zur Illustration ihrer hervorragenden Programm-Druckwerke auch heuer wieder völlig unpassende ,,Kunstwerke‘‘ verwenden, die überhaupt keine Beziehung zu den gebotenen Darbietungen herstellen. In diesem Jahr wird Joseph Beuys als absolute ,,künstlerische‘‘ Fehlbesetzung serviert. Seine quälend einfachen, völlig anspruchslosen Darstellungen stehen in keiner, wie immer gearteten Beziehung zu den qualitätsvollen Aufführungen der Salzburger Festspiele. Falls diese sich unbedingt mit moderner Kunst schmücken wollen, so gibt es unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Aber die Programm-Publikationen mit solchem Schwachsinn zu illustrieren, der nicht die geringsten Beziehungen zu den dargebotenen Festspiel-Aufführungen erkennen lässt, stellt sowohl eine grandiose Beleidigung des Festspiel-Publikums als auch der Mitwirkenden der Festspiele dar.  Dazu oben die beiden absurden Beuys-Illustrationen zu den Halleiner Festspiel-Aufführungen ,,Sommergäste‘‘ und ,,Liliom‘‘. Wie werden uns wohl die Festspiel-Publikationen 2020  entgegentreten? Die Hoffnung stirbt zuletzt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Wiedergabe aus dem Festspiel-Jahresprogramm.)

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Nach einem kurzen, heftigen Regenguss, waren der schöne Straßenbelag in der Halleiner Altstadt sowie die asphaltierten Straßenflächen rundum, längst wieder aufgetrocknet. Doch dann der kurze spitze Schrei einer Autolenkerin. Sie war auf dem Pernerinsel-Parkplatz mit ihrem hochhackigen Stöckelschuh aus ihrem Fahrzeug gestiegen – mitten hinein in eine beachtliche Regenpfütze. Geistesgegenwärtig zog die Lady das Bein wieder zurück und fuhr zu einem anderen Parkplatz. Man kann sich vorstellen, welche Dramen sich auf dem nicht asphaltierten Parkplatz abspielen, wenn die mit Stöckelschuhen bewaffnete Damenwelt bei Regen zu den Festspiel-Aufführungen kommt. Und auf dem überfüllten Parkplatz keine Chance mehr besteht, zu einem anderen Abstellplatz zu wechseln.

DER VIELFÄLTIGSTE
PARKPLATZ DER WELT

Ein Parkplatz, der gebührenpflichtig ist. Ein Parkplatz, auf dem die Kunden der Einkaufs-Stadt Hallein ihre Autos parken müssen. Ein Parkplatz, den die Besucher von Veranstaltungen in der Altstadt benützen müssen. Ein Parkplatz, auf dem im Sommer die Festspiel-Besucher ihre Fahrzeuge abstellen müssen, wenn sie dies, angesichts des Besucher-Andranges, überhaupt noch können. Ein Parkplatz, der (nicht nur) zur Festspielzeit mindestens doppelt so groß sein müsste. Ein Parkplatz, der mit einem Obergeschoß erweitert gehört. Ein Parkplatz, der angesichts seiner Schotterfläche, immer wieder mit dem Salzburger Residenz-Platz verwechselt wird. Ein Parkplatz, der bei starkem Regen durch die zahlreichen Wasser-Ansammlungen stellenweise unbegehbar wird. (Auf unseres Fotos hatte der Regen schon Stunden zuvor aufgehört.) Ein Parkplatz, dessen Schotterfläche sorgsamer kontrolliert und im Bedarfsfall ausgebessert gehört. Ein Parkplatz, dessen optisch unerträgliche Parkplatz-Überdachung entlang der ausgedehnten Festspiel-Fassade längst schon hätte beseitigt werden müssen. Ein Parkplatz, den man noch immer nicht mit einigen Bäumen optisch erträglicher gestaltete. Ein Parkplatz, der angesichts der vorbildlichen optischen Verbesserungen rund um den neuen Pfannhausersteg, im gegenwärtigen Zustand umso unerfreulicher wirkt. – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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Gitter sperren ein, Gitter sperren aus, Gitter wehren ab, Gitter behindern. Gitter trennen. Gitter gehören mit ihrer negativen  Ausstrahlung zu den unerfreulichsten Objekten, mit denen der Mensch sich umgibt. Auf der Halleiner Pernerinsel hatten Gitter die Aufgabe, die Halleiner Bevölkerung von der extrem dicht durch Saline und salzverarbeitende Industrie verbauten Pernerinsel fernzuhalten. Immer wieder gab es Konfrontationen mit der Stadt Hallein. Diese bestand darauf, dass zumindest ein schmaler Durchgang Fußgängern die Überquerung der Insel in Richtung des heutigen Seniorenheimes ermöglichte. Mittlerweile sind genau 30 Jahre vergangen, seit die Salzproduktion in Hallein eingestellt wurde. Von der Alten Saline steht nur noch die Südhälfe, nachdem 1968 durch einen Großbrand in der Skibob-Fabrik Brenter die Nordhälfte zerstört wurde. Die salzverarbeitende Industrie zog sich von der Pernerinsel zurück. Überflüssige Fabriks-Schlote, Gebäude und Gitter wurden abgerissen und entfernt.

Aus einem unerklärlichen Zufall heraus, blieb auf der Insel neben dem Zugang zum Pfannhauser-Steg, ein kurzer, völlig funktionsloser Gitter-Rest erhalten. Ohne jeden Sinn  und Zweck stand er da und verschandelte seinen Standort. Das Gitter rostete allmählich vor sich hin, die Betonbasis zeigte zunehmend, dass die Erosion erfolgreich ihr Vernichtungswerk betrieb. Ein hässliches Stück Hallein, bestimmt für die Ewigkeit. DER SALZSCHREIBER nahm diesen lächerlichen und völlig überflüssigen Gitterrest seit 2009 wiederholt ins Visier. (Siehe dazu den Beitrag ,,Befreit uns vom lächerlichsten Gitter-Rest unseres Planeten‘‘. Einfach hier im Ressort ,,Plus & Minus‘‘ 12 Beiträge weit zurückscollen.) Kein anderes Medium, kein Gemeinde-Politiker, kein Bewohner der Stadt fand es der Mühe wert, gegen dieses unnütze Horror-Gitter anzukämpfen. Doch nur 100 Tage war Halleins neuer Bürgermeister Alexander Stangassinger in Amt und Würden und schon nahm er Europas unnötigsten und überflüssigsten Gitter-Rest ins Visier, der einen völlig unnötigen Schandfleck in seiner Stadt darstellte. Neue Besen kehren besonders gut: Bürgermeister Alexander Stangassinger ließ nicht nur das eiserne Ärgernis entfernen sondern veranlasste auch die gelungene Neugestaltung in diesem Bereich. Eine echte Wohltat für Hallein!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Der unerfreuliche Gitter-Rest, jeweils von einem Ende aus fotografiert. Das reichlich unschöne und völlig sinnlose Gitter ist auf beiden Aufnahmen in seiner ganzen Länge oder besser in seiner armseligen Kürze abgebildet. Erfreulicher Weise haben die Fotos nur noch Erinnerungswert, wie die beiden nächsten Fotos zeigen. FOTOS 3 und 4: Die Veränderung ist einfach fantastisch. Nun kann der Bereich zwischen Pfannhauser-Steg und Alter Saline gärtnerisch großartig gestaltet werden. Hallein ist wieder ein Stück schöner und attraktiver geworden! Eine erfreuliche Initiative des neuen Halleiner Bürgermeisters, der kürzlich der Presse einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht über die ersten 100 Tage seiner Amtszeit im Halleiner Rathaus präsentieren konnte. DER SALZSCHREIBER berichtet darüber in mehreren Beiträgen im Ressort ,,Aktuelles‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Jene noch viel zu vielen Geschäftsinhaber, die keinen Wert auf eine spezielle Gestaltung ihrer Geschäftsfassaden Wert legen, kurz mal intensiv herhören: Alle Initiativen, die zu einer freundlicheren Einkaufsstadt Hallein beitragen, sind besonders wichtig und sollten womöglich zahlreiche Nachahmer finden. Der Friseursalon Oberhofgasse/Oberer Markt sorgt mit reichlichem Blumenschmuck für eine sympathische Atmosphäre. Ob es der bunte, fröhliche Blumenkörbchen-Turm beim Eingang ist oder der aufwendige, grandiose Blumenschmuck an der Auslage – man erkennt, wenn der Wille zur Verschönerung der Geschäftsfassade entsprechend stark ausgeprägt ist, dann kommen großartige Ergebnisse zustande. DER SALZSCHREIBER gratuliert dem Geschäftsinhaber und wünscht weiterhin regen Kundenzulauf und viel Freude bei der Verschönerung der Geschäftsfassade. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Unser Foto aus der Wiesengasse dokumentiert, wie notleidend die Halleiner Bevölkerung war, als noch die Salzburger Erzbischöfe die Stadt zur ausgebeuteten Salzkolonie degradiert hatten. Als die Bewohner, ausgezehrt und hohlwangig, jeden Besucher von auswärts aggressiv anbettelten. Wen wundert es, dass Franz Schubert nach einem Besuch der Stadt Hallein, schockiert niederschrieb, ,,nach dem Himmelreich, der Stadt Salzburg, bin ich auf einem Misthaufen, der Stadt Hallein gelandet!‘‘. Mittlerweile hat sich die Halleiner Altstadt zu einem Schmuckkästchen entwickelt, auch die Wiesengasse ist durch schöne, gepflegte Hausfassaden gekennzeichnet. Bis auf jene Ausnahme, die auf unserem oben stehenden, Foto vom 13. Juli 2019 dargestellt ist. Da kann man nur aufrichtig gute Besserung wünschen. – (Odo Stierschneider. Foto OST).

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Die Schauseite des Billamarktes auf der Pernerinsel, präsentiert sich mitsamt dem vorgelagerten, gepflegten Eingangsbereich, sauber und einladend. Weniger schön geht es jedoch an der Rückseite des Marktgebäudes zu. Neben der Einfahrt in die dort befindliche Tiefgarage, erfolgen die erforderlichen Reinigungs-Arbeiten stellenweise nur mangelhaft, besser ausgedrückt eigentlich überhaupt nicht. So wie in der oben abgebildeten Fahrbahn-Ecke, in der Reinigungsarbeiten vermutlich seit Jahren nicht mehr stattfanden. Diese abscheuliche Stelle ist für den Zufahrtsbetrieb völlig unnötig, es wäre sicher sinnvoll, diese Ecke abzurunden und den Teil außerhalb der Fahrbahn zu begrünen. Vorher aber müssen die Spezialisten des Keltenmuseums her, wie überall in Hallein, wo größere Erdbewegungen im Gange sind. Vielleicht befinden sich in der untersten Schicht der Ablagerungen in der ungenützten Fahrbahnecke sogar noch Relikte aus der Keltenzeit? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Blicken wir vorerst dorthin, wo die optisch nicht gerade hinreißenden Salzach-Ufermauern im Bereich der Altstadt, durch Pflanzenbewuchs erfreulich aufgewertet werden. Entlang des rechten Salzach-Ufers, zwischen Billa-Markt auf der Pernerinsel und Salinensteg, überdeckt üppiges Grün das fade Grau der Salzachmauern. Dazu unsere ersten 2 FOTOS oben. Weniger erfreulich wirkt das 3. FOTO. Es zeigt einen Ausschnitt aus der linken Salzach-Ufermauer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino. Die handwerklich perfekt errichtete Ufermauer wirkt dennoch mit ihrem dominierenden Grau nicht gerade attraktiv. Hier könnte bunter Blumenschmuck zur optischen Belebung und Aufwertung wesentlich beitragen, wobei sich zwei Varianten anbieten. Erstens: Blumenbehälter oben auf dem Geländer. Zweitens: Blumenbehälter auf halber Höhe der Geländerstützen, wobei sich zwei Varianten auftun:  Entweder innen oder außen montiert. Innen, wenn man der Ansicht ist, die Blumenbehälter sind keinen blödsinnigen Attacken ausgesetzt. Außen, um feindselige Zugriffe zu erschweren. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, die Blumen sollten sich auf alle Fälle großvolumig ausbreiten. Dazu unser 4. FOTO als Anregung. Durch derartigen Blumenschmuck wäre das Salzachufer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino auf erfreuliche Weise aufgewertet und ein echter Gewinn für das Stadtbild. Für fachgerechte Auskünfte steht unser Halleiner Blumen-Fachgeschäft Tannenberger bereit, das jeden Tag von Neuem um ein fantastisches Blumen-Arrangement zu beiden Seiten des Geschäftseinganges bemüht ist. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Auch das Respekt und Ehrfurcht einflößende Halleiner Rathaus ist vor den Attacken der zerstörerischen Verwitterung nicht gefeit. Die Unterseiten der großen ebenerdigen Fensterrahmen an der Hauptfassade bieten, aus der Nähe betrachtet, einen beklemmenden Anblick. Dies dokumentieren mit erschreckender Deutlichkeit unsere beiden oben stehenden Fotos. Hier ging bereits der Vermorschungs-Prozess so weit in die Tiefe, dass man wohl schon bald den dort drinnen Tätigen, vom Gehsteig entlang des Rathauses aus, die Hand wird reichen können. Deutlich dramatischer gestaltet sich die Frage nach der Stabilität der Fensterrahmen, wenn der ganze untere Balken des Fensterstocks sich in vermorschte Krümel auflöst. Eine baldige Sanierung täte den zerstörten Fensterstöcken, der Ansicht der Rathaus-Fassade und dem Ansehen der Stadtgemeinde gleichermaßen gut. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am nördlichen Ende des Schöndorfer-Platzes, wo dieser in die Khuenburg-Gasse übergeht, wird die Halleiner Altstadt wieder um eine Hausfassade schöner. Das Objekt umfasst insgesamt vier Geschoßebenen und ist das letzte große, den Schöndorfer-Platz mitgestaltende Bauobjekt. Diese Fassaden-Erneuerung ist umso anerkennenswerter, als es in der Halleiner Altstadt durchaus mehrere Hausfassaden gibt, die wohl noch dringender eine Sanierung nötig hätten. Der Schöndorfer-Platz, Halleins Regierungsviertel mit dem schönen Rathaus, (das einzige große Gebäude, dessen Fassade regelmäßig mit Blumen geschmückt wird – hallo Hausbesitzer, endlich aufwachen!) wird durch die Fassaden-Renovierung jedenfalls auf erfreuliche Weise optisch aufgewertet. Einer Anregung darf hier Ausdruck verliehen werden: Die beeindruckende Hausfassade sollte womöglich nicht in Weiß gehalten werden – diese Farbe weist nämlich schon das links anschließende Gebäude auf. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Von der Altstadt-Tiefgarage kommend in Richtung Stadtzentrum. Nach Überquerung der Kotbach-Brücke (ein grauenvoller, widerwärtiger Name, Salzbach-Brücke wäre wesentlich freundlicher und passender), wird man in der Griestor-Gasse von prachtvollem und vorbildlichem Blumenschmuck willkommen geheißen. Die beiden, einander gegenüber liegenden Friseur-Geschäfte führen mustergültig  vor, wie eigentlich alle Geschäfts-Fassaden in der Stadt aussehen müssten. Nicht genug damit, denn gleich anschließend sorgt täglich das Blumen-Fachgeschäft Tannenberger für eine grandiose Blumenvielfalt vor dem Geschäft. Im Stadtzentrum sind es derzeit nur zwei (!) Geschäfte, die hinsichtlich Blumenschmuck fantastische Vorbilder sind: Danja Schorn in der Fußgängerzone begeistert mit prächtigen, geradezu überquellenden Blumengirlanden, gleich in zweifacher Hinsicht: Einmal rund um den Eingangsbereich in das Geschäft und das zweite Mal mit der ebenfalls geschmückten, daneben liegenden, zusätzlichen Geschäftsauslage. Petra Schauer am Kornsteinplatz fasziniert mit den edlen großen Blumengefäßen vor jeder Geschäftsauslage ihres Mode-Fachgeschäftes Herzerl-Fashion, in denen herrliche Blumen blühen. Besonders raffiniert: sind sie verblüht, werden sie durch neu angepflanzte Blumen ersetzt. So entsteht hier mehrmals im Jahr ein völlig unterschiedlicher Anblick. Ein großes Kompliment also den beiden Geschäfts-Inhaberinnen! –– Es ist zu hoffen, dass sich doch noch weitere Geschäfts-Inhaber bereitfinden, um auf ähnliche Art aktiv zu werden. Bislang waren sie durchwegs mit massiven Sehstörungen belastet – anders ist es nicht zu erklären, wieso ganze Straßenzüge voll von Geschäften kahl und leer, also ohne jeden Blumenschmuck sind. Es kommt noch ärger: diese sture Ablehnung des Blumenschmucks, wird heuer die Einkaufsstadt Hallein besonders unerfreulich in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses zerren. Denn: Hallein nimmt heuer am landesweiten Blumenschmuck-Wettbewerb teil. Da sorgt die große Mehrheit der Geschäfte ohne jeden Blumenschmuck zuverlässig dafür, dass die Einkaufsstadt Hallein in blamabler Weise auf den letzten rufschädigenden Plätzen landet. Oh Gott! – Auf den ersten zwei Fotos der vorbildliche Blumenschmuck vor den beiden Frisiersalons in der Griestorgasse, das 3. Foto zeigt unweit davon ein Beispiel aus dem täglich wechselnden Blumen-Farbenspiel vor dem Blumenfachgeschäft Tannenberger. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Vom Pfleger-Platz aus, verläuft am Ende der Eder-Straße gegen West, eine kurze Stichstraße Richtung Kornsteinplatz. Von hier aus war, in glorreichen vergangenen Zeiten, ein Durchgang zum Kornstein-Platz möglich. Doch wie auch alle anderen Gebäude-Durchgänge, welche die Stadt Hallein durch ihre Abkürzungs-Funktion wesentlich Fußgänger-freundlicher machten als heute,  wurde auch dieser Durchgang, angesichts voreiliger Beurteilung der damals heranwogenden Motorisierung, geschlossen. Die Älteren unter uns erinnern sich noch schmunzelnd an das legendäre ,,Gangl‘‘ vom Kornstein-Platz hinauf zum Schöndorfer-Platz, in dessen zahlreichen dunklen Winkeln so manches ungestüme Pärchen für Nachwuchs sorgte. Es blieb in unserem aktuellen Fall (siehe Foto oben) nur noch die Rückwand des Gebäudes, dessen schöne Haupt-Fassade gemeinsam mit anderen Gebäuden, den Kornsteinplatz bildet. Mit der Schließung des öffentlichen Durchganges, verloren die Eigentümer sichtlich Freude daran, diese unauffällige, etwas abseits des städtischen Getriebes liegende Gebäudemauer, regelmäßig zu pflegen und zu sanieren. So stehen wir heute vor der schäbigsten Hauswand der Halleiner Altstadt. Ein höchst unerfreulicher Anblick, eine Schande für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Weil empörte Autofahrer immer wieder beim SALZSCHREIBER ihren Ärger abladen, sollen die nachfolgenden Zeilen ein Problem sichtbar machen, dessen Abklärung sicher durch die Zuständigen erfolgen wird. DER SALZSCHREIBER wird selbstverständlich darüber informieren. Also: Wer vom Kreisverkehr auf der Pernerinsel Richtung Salzach-Colloredobrücke  weiterfährt, passiert die Firma Antosch. Auf deren Höhe steht unmittelbar neben der Fahrbahn das oben abgebildete, in auffälligem Zitronengelb gehaltene Hinweisschild. Manchmal ist es völlig leer, manchmal enthält es einige Schriftzeilen, manchmal ist es völlig mit diversen Hinweisen bedeckt. Im aktuellen Fall geht es um 6 verschiedene Informationen. Ungeklärt ist, ob es sich um Hinweise für die Verkehrsteilnehmer oder um interne Informationen etwa für Mitarbeiter des Bauhofes handelt. Für Verkehrsteilnehmer ist es völlig unmöglich, während des Vorüberfahrens die Hinweise zu entziffern. Also ist man genötigt, entweder im Schnecken-Tempo vorbeizurollen oder überhaupt stehen zu bleiben. Das funktioniert, solange man alleine unterwegs ist. Bei dem normalerweise hier vorherrschenden Kolonnenverkehr ist das alles unmöglich. Also stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser optisch auffällig gestalteten Hinweistafel. Dabei haben wir noch gar nicht die bedauernswerten Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn berücksichtigt. Für sie gibt nämlich keine Hinweistafel der hier beschriebenen Art. Also was tun? Am besten das Fahrzeug anhalten und zu Fuß die Gegenfahrbahn überqueren um dann den Text des Hinweisschildes zu studieren. Anschließend geht es wieder zu Fuß hinüber zum auf der Gegenfahrbahn abgestellten Fahrzeug. Dort hat sich inzwischen hinter dem Fahrzeug längst eine stehende Kolonne gebildet, aus der wütend Wortkeulen geschleudert werden. Es fällt jedenfalls schwer, das zitronengelbe Hinweisschild in dieser Form als verständliche und endgültige Lösung anzusehen.(Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Stadt-Salzburger haben ihr Problem mit dem fantasielosen und enttäuschenden Kiesbelag auf dem Residenzplatz. Die Halleiner sind mit einem Feinst-Kiesproblem der ganz anderen Art konfrontiert. Haben die Windböen vor einem Gewitter die richtige Stärke und die richtige Windrichtung, dann werden die Fugen zwischen den schönen Straßenbelags-Platte ausgeblasen. Der feine schwarze Feinstkies sammelt sich unter Umständen in deutlich ins Auge fallenden Mengen an. Das obenstehende Foto, entstanden am Oberen Markt, zeigt dies sehr anschaulich. Das Problem ist bisher kein Thema in der Stadt, weil stadtbewußte, tüchtige, tatkräftige und damit besonders vorbildliche Bewohner der Altstadt stets sogleich mit Besen und Schaufel anrücken, um den schwarzen Feinstkies (oder Sand) sogleich wieder zu entfernen. Um die Fugen zwischen den Straßenbelags-Platten wirksam zu schließen, müsste ein Material gefunden werden, das sich nach Einbringen in die Fugen verfestigt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Gitter sind dazu da, um jemanden ein- oder auszusperren. Also höchst unerfreuliche Hindernisse. Österreichs kuriosestes, eigenartigstes und sinnlosestes Gitter findet sich auf der Halleiner Pernerinsel, gleich neben dem gerade erneuerten Salinen-Steg. Dieser völlig funktionslose, irrwitzige Gitter-Rest ohne jeden Sinn und Zweck, gammelt nur noch unübersehbar vor sich hin. Etwa 100 Jahre zurück: Die Pernerinsel war dicht verbauter Industriestandort, rund um die Saline drängten sich salzverarbeitende Betriebe. Alles war eingezäunt, die Halleiner blieben feindselig ausgesperrt. Der Stadtgemeinde gelang es lediglich, den damaligen Entscheidern des österreichischen Salzmonopols, einen öffentlich begehbaren Fußweg über die Pernerinsel abzutrotzen. Am liebsten hätten ja die Salzherren die Halleiner Bevölkerung komplett von der Pernerinsel ausgesperrt. Dieser Horror ist längst Geschichte, hunderte Meter an Absperrungen wurden entfernt. Durch einen verhängnisvollen Zufall, durch eine unverzeihliche Schlamperei, blieb der kurze, sinnlose Gitterrest auf Höhe des Salinensteges erhalten. Das Ding hat keinerlei Funktion mehr, es stört nur und ärgert alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt. Der neue Salinensteg wird nun auch im besonderen Maße die allgemeine Aufmerksamkeit auf das dümmste Gitter in ganz Europa richten. Also: Endlich weg damit! – Unser 1. Foto oben, zeigt den peinlichen, armseligen Gitterrest in seiner gesamten, imposanten, geradezu gewalttätigen Ausdehnung. Auf dem 2. Foto ist der schlechte Zustand der kleinen Betonmauer dokumentiert, in der das Gitter derzeit noch Halt findet. Das Gitter vergammelt immer mehr, das 3. Foto zeigt es überdeutlich. Ein echter Schandfleck! Also: Entweder einen tiefen Griff in die Stadtkasse, um diesen ganzen, völlig überflüssigen Krempel, vollkommen sinnlos zu sanieren (so etwas nennt man auch vorsätzliche Verschwendung von Steuergeldern), oder endlich weg mit dem absurdesten Gitter-Rest unseres Planeten und zum Alteisen-Händler damit! – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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In der Schwarzstraße Nr. 9 stand die Neufärbelung einer Hausfassade (FOTO 1) und die Dacherneuerung bevor. Schockierend dabei war, dass unter den aufgemalten Farbmustern sich auch die Farbe Grau (FOTO 2) befand. Der große 3. Lehrsatz der universitären Farbenlehre besagt: ,,Die Farbe Grau, ein Ergebnis der Farbmischung aus Schwarz und Weiß, wirkt als unbunte Farbe deprimierend und wird nur dort eingesetzt, wo starke Verschmutzungsgefahr den Einsatz bunter Farben unmöglich macht. Die Bezeichnung Grau leitet sich aus den Begriffen grau-sam, grau-envoll, grau-sen, grau-enhaft und grau-enerregend ab.‘‘ Offenbar hatte die Halleiner Ortsbildschutz-Kommission angestrengt vorbeigesehen, als das graue Farbmuster auf der Hausfassade prangte und alle Passanten schockierte, die daran vorbei gingen. Doch schließlich schlug gerade noch rechtzeitig der Blitz der Vernunft ein und irgend ein erhellter Geist rief erfolgreich zur Besinnung auf. So blieb der Schwarz-Straße und so blieb der Stadt Hallein erfreulicher Weise ein reichlich unerfreuliches Grau-Haus erspart. Es leuchtet jetzt in hellem Weiß (FOTO 3). Das hier residierende Unternehmen ,,Gabriel Glas‘‘ verspricht unglaublichen Weingenuß. Hinter einer so freundlichen Fassade wird ein derartiges Versprechen mit Sicherheit eingelöst. Ist das Leben nicht schön? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Links vor dem Abgang zur Griestor-Tiefgarage, wurde einst eine schmale, sorgfältig eingerahmte Grünfläche angelegt (FOTO 1). Deren Nicht-Pflege und missbräuchliche Verwendung als Lagerplatz für Schüttmaterial demonstrieren anschaulich (FOTO 2), dass hier eingegriffen werden muss. Entweder wird die Rasenfläche wieder hergestellt oder diese Mini-Grünanlage wird entfernt und die verbleibende Leerfläche wird einfach zuasphaltiert. So wie dies in nächster Umgebung bereits auf perfekte Art, mit den hier einst bestehenden, zwei schönen Pflasterstein-Kreisen geschah. Sie wurden ersatzlos durch Asphalt ersetzt und so schaut das Ganze jetzt auch aus:  Schiach und deprimierend. Für alle Besucher der Stadt Hallein, die aus der Tiefgarage herauf kommen, ist dies der erste Eindruck, den sie von Hallein bekommen! Von der malträtierten Grünfläche sind es nur wenige Meter bis zum schmalen, vergammelten Stadtmauer-Türl (wurde vom SALZSCHREIBER in dieser Rubrik bereits kritisiert), durch welches man die Metzgergasse erreicht. Noch vor dem Stadtmauer-Türl kommt man an üppigem, staudenhohem Grünwuchs vorbei. Ein unbekannter Täter erkannte dieses Grünzeug als ideale Entsorgungsfläche und schleuderte dort einfach seinen ungeliebten Staudenteil hinein (FOTOS 3 und 4). Man erkennt, wie vorbildlich einfach unser Entsorgungssystem funktioniert. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Was in vielen Orten unseres Bundeslandes längst zur schönen, wichtigen und alljährlichen Tradition zählt, soll nun endlich auch in Hallein realisiert werden. Hallein nimmt heuer, nach allzu langen Jahren der bedauerlichen Absenz, wieder am Blumenschmuck-Wettbewerb des Landes Salzburg teil. Exakt nennt sich dieser Bewerb richtiger Weise ,,Blumenschmuck und Lebensqualität‘‘, denn Blumen heben, wo immer sie auch in Erscheinung treten, in ganz erheblichem Maße Lebensfreude und Lebensqualität. Natürlich ist in erster Linie zu wünschen, das die kahlen Hausfassaden der Altstadt endlich mit buntem Blumenschmuck aufgewertet werden. Im Wettbewerb des Landes gibt es darüber hinaus mehrere Kategorien, unter denen gezielt am Bewerb teilgenommen werden kann: ,,Wirtshäuser, Hotels und Pensionen‘‘, (im Bereich ,,Hotels‘‘ dürfte in Hallein die Teilnahme eher dürftig sein), ,,Bauernhäuser‘‘, ,,Einzelbalkone von Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken‘‘ sowie ,,Öffentliches Grün‘‘ (Stadtplätze, Stadtpark, Verkehrsinseln usw.) Unter der E-Mail Adresse salzburger-blumenschmuck.at sind bis 30. Juni 2019 Anmeldungen zum Blumenschmuck-Wettbewerb möglich. Wertvolle Anregungen findet man im Internet mit Fotos von vergangenen Blumenschmuck-Wettbewerben. Für alle Teilnehmer gibt es 10 % Rabatt bei den teilnehmenden Gärtnern oder Gemüsebauern. Ende Juli bis Anfang August erfolgt die Bewertung der Blumen-Kreationen durch eine Jury. Es ist zu hoffen, dass sich zahlreiche Teilnehmer in Hallein finden, mehr Blumenschmuck täte der Stadt in jeder Hinsicht gut.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Es gibt bereits schöne Beispiele dafür, dass einzelne Blumenschmuck-Vorreiter erfolgreich in Hallein unterwegs sind. FOTO 1: Seit Jahrzehnten (!) wird die Fassade des Halleiner Rathauses vorbildlich mit Blumen geschmückt. In der gesamten Halleiner Altstadt gibt es, an einer Hand leicht abzählbar, leider nur wenige ähnliche Beispiele. Die erdrückende absolute Super-Mehrheit der Hausbesitzer konnte für einen Blumenschmuck an ihren Hausfassaden seit Jahrzehnten leider nicht gewonnen werden. FOTOS 2 und 3: Eine der seltenen, höchst erfreulich seit Jahren mit Blumen geschmückten Hausfassaden, verbirgt sich auf dem Bruckhäuserplatz. FOTOS 4 und 5: Wenn zumindest die Mehrheit der übrigen Halleiner Geschäftsinhaber dem hinreißenden Beispiel von Danja Schorn in der Fußgängerzone oder von Petra Schauer am Kornsteinplatz folgen würde, wäre Hallein eine begeisternde Einkaufsstadt mit erfreulicher Kundenfrequenz. FOTO 6: Die Stadt Hallein schmückt den Pflegerplatz (gegenüber Keltenmuseum) und den vom Colloredohaus begrenzten Schifferplatz (im Bild) mit schönen Blumenrabatten. FOTO 7:  Für Sie persönlich ist Blumenschmuck in der Stadt Hallein völlig uninteressant, Blumen sind Ihnen absolut egal? Dann genießen Sie unser letztes Foto oben aus der permanenten Blumen-Präsenation vor dem Blumengeschäft Tannenberger. Wir wünschen gute Besserung! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Winzig, unauffällig und in schäbigem Zustand. So präsentiert sich der schmale Durchgang durch die historische Stadtmauer, nur in kurzer Entfernung neben dem Griestor am Ende der Metzgergasse. Praktischen Nutzen besitzt das Mauerloch kaum. Es dient lediglich als geringfügige Abkürzung zwischen Thunstraße und Altstadt-Tiefgarage. Wobei dieser Vorteil angesichts des immer mehr grassierenden Bewegungsmangels längst schon als echter Nachteil gesehen werden muss. Wie auch immer – der Zustand dieses engen, ungepflegten Mauerdurchganges ist reichlich abstoßend.

Wenden wir uns gleich den oben stehenden Fotos zu. FOTO 1: Das schmale Loch in der Stadtmauer kann gleichzeitig nur von einer Person durchgangen werden. FOTOS 2 und 3: Innen zeigt sich der Durchgang sichtlich ungepflegt. FOTOS 4 bis 7: Die drei Stufen, die von der Metzgergasse in den Durchgang führen, befinden sich in reichlich schäbigen Zustand. Das letzte Foto zeigt, dass durch die wackeligen Stufenplatten  bereits Kabelleitungen freigelegt wurden. Der Durchgang gehört jedenfalls grundlegend saniert, vom Innenverputz, der auch eine farbliche Neugestaltung dringend nötig hätte, bis zu den Stufenplatten, die durch schöne Natursteinplatten ersetzt werden müssten. Oder das Mauerloch, das derzeit reichlich peinlich für die Stadt Hallein ist, wird wieder verschlossen. Es wäre die einfachere und billigere Lösung. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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