Die beeindruckende Neupflasterung der Halleiner Altstadt war von elementarer Bedeutung. Noch nie in ihrer 800jährigen Geschichte bot sie einen derart erfreulichen Anblick und war noch nie so komfortabel begehbar. Doch trotz solch enormer Kraftanstrengungen, sollen auch weiterhin Bemühungen um das Halleiner Stadtbild dokumentiert werden. So zeigt sich die Ferchlstraße, an ihrem Beginn, als Abzweigung von der Pfarrgasse, mit exakt verlegtem Kleinstöckl-Pflaster. Der Gehweg wies in der Vergangenheit ein optisch schreckliches Konglomerat aus Asphalt und den berüchtigten, einst für Hallein typischen Pflastersteinen auf. Die Ferchlstraße ist Startpunkt für alle, die stadtnah hoch hinauf wollen: hinauf zur Dürrnbergstraße, hinauf ins Kirchental, hinauf auf den Kleinen und Großen Barmstein. – (Text und Foto: OST).

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Heikles Thema: Die Herren-Toilette zwischen Griestor und Tiefgaragen-Abgang. Wer sich bei seiner Betätigung am Pissoir gerne der Öffentlichkeit präsentiert, ist hier genau am richtigen Ort. Denn die Eingangstür schleift derart intensiv auf dem Boden dahin, dass sie sich bei normaler Handhabung nicht schließt sondern halboffen bleibt. Dazu unser 1. FOTO oben. Wen dies stört, der bringt die Türe auch zu – unter brachialer Gewaltanwendung. Gleiches gilt, wenn man die Eingangstüre wieder öffnen will. Sie verklemmt sich derartig im Türstock, dass sich die Türe zweiteilt. Der innere Teil folgt der Gewalt, der äußere bleibt im Türstock verklemmt. Dazu unser 2. Foto oben: Obwohl die Türe schon geöffnet ist, ist kaum Tageslicht zu sehen, da der äußere Teil der Türe die Türöffnung weiterhin verschließt. Also nochmals ein Gewaltakt, das verklemmte Teil kracht gegen die andere Türhälfte, dann gelingt die Flucht ins Freie. Zwei Möglichkeiten tun sich auf: Entweder man bewirbt die zweigeteilte Toilettentür als spezielle Halleiner Attraktion im nächsten Fremdenverkehrs-Prospekt oder es geschieht das Naheliegende: die Reparatur der Toilettentür. – (Text und Fotos: OST).

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Halleins größte und repräsentativste Auslagenreihe sollte längst schon der attraktivste Anziehungspunkt der Einkaufs-Stadt Hallein sein. Die bittere Realität: Im Gegensatz dazu ist wohl zu befürchten, dass diese Auslagen-,,Gestaltung‘‘ das Käuferpublikum eher verschreckt. Die Stadtgemeinde, der Tourismusverband, die Gemeinschaft der Halleiner Geschäftsinhaber und der Kulturverein SUDHAUS müssten das Gespräch mit den Inhabern suchen, um gemeinsam nach einer zufriedenstellenden Lösung für das derzeit skandalöse und abschreckende Erscheinungsbild der größten Halleiner Auslagenfront zu suchen. Mit großen, attraktiven Fotos oder mit bunten, grafischen Darstellungen, ließen sich die derzeit entsetzlich deprimierenden Auslagen-Abdeckungen (ein grandioser Widerspruch in sich!) in optisch gefällige, vielleicht sogar optisch sensationelle Blickfänge und Anziehungspunkte verwandeln. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Es müssen erhebliche Defizite an normalem Verhalten sein, welche manche unserer männlichen Mitbürger (keine Mitbürgerinnen, dazu sind die Latscher-Abdrücke viel zu groß) dazu antreiben, statt auf dem Asphalt, in weichem Erdreich herumzutrampeln, in dem gerade Rasensamen ausgebracht wurde. Auf der Pernerinsel, anschließend an den neuen Salinensteg salzachaufwärts, zieht sich ein Erdstreifen hin, der im Rahmen der Errichtung des Steges, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach Beendigung der Brücken-Bauarbeiten wurde der Erdstreifen saniert und Rasensamen angesät. Damit schien das Problem mustergültig gelöst. Wären da nicht einige (Alkohol?)-Verblödete, die nichts Besseres zu tun wussten, als im frischen Erdreich umherzutrampeln. Wie schön, dass es sich dabei noch immer um eine, wenn auch unbegreiflich rücksichtslose, Minderheit handelt! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Alle Institutionen des Landes Salzburg, die eine Pressekonferenz planen, melden dies dem Pressebüro der Salzburger Landesregierung. Dieses gibt anschließend die Informationen dazu an alle Print- und Internet-Medien des Bundeslandes weiter. Leider sind Ankündigungen von Pressekonferenzen in der Stadt Hallein noch immer echte Mangelware – die zweitgrößte Stadt des Landes ist bei Pressekonferenzen absolut unterrepräsentiert. Nun aber tat sich ein geradezu historisches Ereignis auf. Zum ersten Mal in all den Jahren, seit das Land Informationen zu Pressekonferenzen weiterleitet, wies eine derartige Einladung gleich zwei Einladungen zu Pressekonferenzen in der Stadt Hallein auf. Unter drei Presseterminen stammten zwei aus der Stadt Hallein. Ein absolut einzigartiges Ereignis! Die Lehre daraus: Die Stadt Hallein, der Tourismus Verband Hallein, Halleiner Unternehmen und Geschäftsinhaber, der Kulturverein ,,Sudhaus‘‘, die Kunst-Galerien, die politischen Parteien sollten ihre wichtigen Initiativen immer wieder auch im Rahmen von Pressekonferenzen präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Mit bewundernswerter Rücksichtslosigkeit, gehen manche Bewohner mit der Stadt Hallein um. Schließlich ist es nicht Jederfrau oder Jedermanns Sache, sich auf seinem öffentlich einsehbaren Grundstück mit unansehnlichem Gerümpel zu umgeben. Die oben abgebildeten Horror-Objekte, dienen zur Fixierung einer Absperrkette, um zu verhindern, dass fremde Autofahrer hier ihr Fahrzeug abstellen können. Würden alle Halleinerinnen und Halleiner eine derartige Vorgangsweise an den Tag legen, wäre die Halleiner Altstadt längst eine widerwärtige, abstoßende Müllhalde. So ist zu hoffen, dass dieser wüste Krempel, direkt neben dem schmalen öfentlichen Stadtmauer-Durchschluf in der Metzgergasse, schleunigst aus dem Stadtbild verschwindet und einer deutlich gefälligeren Lösung Platz macht. Sollte dieses, derzeit freilich noch unglaublich erscheinende Wunder geschehen, so wird DER SALZSCHREIBER gerne ausführlich darüber berichten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Von einem Festspiel-Programm erwartet man umfassende Informationen zu den gebotenen Aufführungen in Wort und Bild. Egal ob im respektablen, 170 Seiten umfassenden Festspiel-Programm-Buch oder in den einzelnen Programm-Heften oder in den Programm-Foldern. Deshalb ist es völlig unverständlich, dass die Salzburger Festspiele zur Illustration ihrer hervorragenden Programm-Druckwerke auch heuer wieder völlig unpassende ,,Kunstwerke‘‘ verwenden, die überhaupt keine Beziehung zu den gebotenen Darbietungen herstellen. In diesem Jahr wird Joseph Beuys als absolute ,,künstlerische‘‘ Fehlbesetzung serviert. Seine quälend einfachen, völlig anspruchslosen Darstellungen stehen in keiner, wie immer gearteten Beziehung zu den qualitätsvollen Aufführungen der Salzburger Festspiele. Falls diese sich unbedingt mit moderner Kunst schmücken wollen, so gibt es unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Aber die Programm-Publikationen mit solchem Schwachsinn zu illustrieren, der nicht die geringsten Beziehungen zu den dargebotenen Festspiel-Aufführungen erkennen lässt, stellt sowohl eine grandiose Beleidigung des Festspiel-Publikums als auch der Mitwirkenden der Festspiele dar.  Dazu oben die beiden absurden Beuys-Illustrationen zu den Halleiner Festspiel-Aufführungen ,,Sommergäste‘‘ und ,,Liliom‘‘. Wie werden uns wohl die Festspiel-Publikationen 2020  entgegentreten? Die Hoffnung stirbt zuletzt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Wiedergabe aus dem Festspiel-Jahresprogramm.)

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Nach einem kurzen, heftigen Regenguss, waren der schöne Straßenbelag in der Halleiner Altstadt sowie die asphaltierten Straßenflächen rundum, längst wieder aufgetrocknet. Doch dann der kurze spitze Schrei einer Autolenkerin. Sie war auf dem Pernerinsel-Parkplatz mit ihrem hochhackigen Stöckelschuh aus ihrem Fahrzeug gestiegen – mitten hinein in eine beachtliche Regenpfütze. Geistesgegenwärtig zog die Lady das Bein wieder zurück und fuhr zu einem anderen Parkplatz. Man kann sich vorstellen, welche Dramen sich auf dem nicht asphaltierten Parkplatz abspielen, wenn die mit Stöckelschuhen bewaffnete Damenwelt bei Regen zu den Festspiel-Aufführungen kommt. Und auf dem überfüllten Parkplatz keine Chance mehr besteht, zu einem anderen Abstellplatz zu wechseln.

DER VIELFÄLTIGSTE
PARKPLATZ DER WELT

Ein Parkplatz, der gebührenpflichtig ist. Ein Parkplatz, auf dem die Kunden der Einkaufs-Stadt Hallein ihre Autos parken müssen. Ein Parkplatz, den die Besucher von Veranstaltungen in der Altstadt benützen müssen. Ein Parkplatz, auf dem im Sommer die Festspiel-Besucher ihre Fahrzeuge abstellen müssen, wenn sie dies, angesichts des Besucher-Andranges, überhaupt noch können. Ein Parkplatz, der (nicht nur) zur Festspielzeit mindestens doppelt so groß sein müsste. Ein Parkplatz, der mit einem Obergeschoß erweitert gehört. Ein Parkplatz, der angesichts seiner Schotterfläche, immer wieder mit dem Salzburger Residenz-Platz verwechselt wird. Ein Parkplatz, der bei starkem Regen durch die zahlreichen Wasser-Ansammlungen stellenweise unbegehbar wird. (Auf unseres Fotos hatte der Regen schon Stunden zuvor aufgehört.) Ein Parkplatz, dessen Schotterfläche sorgsamer kontrolliert und im Bedarfsfall ausgebessert gehört. Ein Parkplatz, dessen optisch unerträgliche Parkplatz-Überdachung entlang der ausgedehnten Festspiel-Fassade längst schon hätte beseitigt werden müssen. Ein Parkplatz, den man noch immer nicht mit einigen Bäumen optisch erträglicher gestaltete. Ein Parkplatz, der angesichts der vorbildlichen optischen Verbesserungen rund um den neuen Pfannhausersteg, im gegenwärtigen Zustand umso unerfreulicher wirkt. – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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Gitter sperren ein, Gitter sperren aus, Gitter wehren ab, Gitter behindern. Gitter trennen. Gitter gehören mit ihrer negativen  Ausstrahlung zu den unerfreulichsten Objekten, mit denen der Mensch sich umgibt. Auf der Halleiner Pernerinsel hatten Gitter die Aufgabe, die Halleiner Bevölkerung von der extrem dicht durch Saline und salzverarbeitende Industrie verbauten Pernerinsel fernzuhalten. Immer wieder gab es Konfrontationen mit der Stadt Hallein. Diese bestand darauf, dass zumindest ein schmaler Durchgang Fußgängern die Überquerung der Insel in Richtung des heutigen Seniorenheimes ermöglichte. Mittlerweile sind genau 30 Jahre vergangen, seit die Salzproduktion in Hallein eingestellt wurde. Von der Alten Saline steht nur noch die Südhälfe, nachdem 1968 durch einen Großbrand in der Skibob-Fabrik Brenter die Nordhälfte zerstört wurde. Die salzverarbeitende Industrie zog sich von der Pernerinsel zurück. Überflüssige Fabriks-Schlote, Gebäude und Gitter wurden abgerissen und entfernt.

Aus einem unerklärlichen Zufall heraus, blieb auf der Insel neben dem Zugang zum Pfannhauser-Steg, ein kurzer, völlig funktionsloser Gitter-Rest erhalten. Ohne jeden Sinn  und Zweck stand er da und verschandelte seinen Standort. Das Gitter rostete allmählich vor sich hin, die Betonbasis zeigte zunehmend, dass die Erosion erfolgreich ihr Vernichtungswerk betrieb. Ein hässliches Stück Hallein, bestimmt für die Ewigkeit. DER SALZSCHREIBER nahm diesen lächerlichen und völlig überflüssigen Gitterrest seit 2009 wiederholt ins Visier. (Siehe dazu den Beitrag ,,Befreit uns vom lächerlichsten Gitter-Rest unseres Planeten‘‘. Einfach hier im Ressort ,,Plus & Minus‘‘ 12 Beiträge weit zurückscollen.) Kein anderes Medium, kein Gemeinde-Politiker, kein Bewohner der Stadt fand es der Mühe wert, gegen dieses unnütze Horror-Gitter anzukämpfen. Doch nur 100 Tage war Halleins neuer Bürgermeister Alexander Stangassinger in Amt und Würden und schon nahm er Europas unnötigsten und überflüssigsten Gitter-Rest ins Visier, der einen völlig unnötigen Schandfleck in seiner Stadt darstellte. Neue Besen kehren besonders gut: Bürgermeister Alexander Stangassinger ließ nicht nur das eiserne Ärgernis entfernen sondern veranlasste auch die gelungene Neugestaltung in diesem Bereich. Eine echte Wohltat für Hallein!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Der unerfreuliche Gitter-Rest, jeweils von einem Ende aus fotografiert. Das reichlich unschöne und völlig sinnlose Gitter ist auf beiden Aufnahmen in seiner ganzen Länge oder besser in seiner armseligen Kürze abgebildet. Erfreulicher Weise haben die Fotos nur noch Erinnerungswert, wie die beiden nächsten Fotos zeigen. FOTOS 3 und 4: Die Veränderung ist einfach fantastisch. Nun kann der Bereich zwischen Pfannhauser-Steg und Alter Saline gärtnerisch großartig gestaltet werden. Hallein ist wieder ein Stück schöner und attraktiver geworden! Eine erfreuliche Initiative des neuen Halleiner Bürgermeisters, der kürzlich der Presse einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht über die ersten 100 Tage seiner Amtszeit im Halleiner Rathaus präsentieren konnte. DER SALZSCHREIBER berichtet darüber in mehreren Beiträgen im Ressort ,,Aktuelles‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Jene noch viel zu vielen Geschäftsinhaber, die keinen Wert auf eine spezielle Gestaltung ihrer Geschäftsfassaden Wert legen, kurz mal intensiv herhören: Alle Initiativen, die zu einer freundlicheren Einkaufsstadt Hallein beitragen, sind besonders wichtig und sollten womöglich zahlreiche Nachahmer finden. Der Friseursalon Oberhofgasse/Oberer Markt sorgt mit reichlichem Blumenschmuck für eine sympathische Atmosphäre. Ob es der bunte, fröhliche Blumenkörbchen-Turm beim Eingang ist oder der aufwendige, grandiose Blumenschmuck an der Auslage – man erkennt, wenn der Wille zur Verschönerung der Geschäftsfassade entsprechend stark ausgeprägt ist, dann kommen großartige Ergebnisse zustande. DER SALZSCHREIBER gratuliert dem Geschäftsinhaber und wünscht weiterhin regen Kundenzulauf und viel Freude bei der Verschönerung der Geschäftsfassade. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Unser Foto aus der Wiesengasse dokumentiert, wie notleidend die Halleiner Bevölkerung war, als noch die Salzburger Erzbischöfe die Stadt zur ausgebeuteten Salzkolonie degradiert hatten. Als die Bewohner, ausgezehrt und hohlwangig, jeden Besucher von auswärts aggressiv anbettelten. Wen wundert es, dass Franz Schubert nach einem Besuch der Stadt Hallein, schockiert niederschrieb, ,,nach dem Himmelreich, der Stadt Salzburg, bin ich auf einem Misthaufen, der Stadt Hallein gelandet!‘‘. Mittlerweile hat sich die Halleiner Altstadt zu einem Schmuckkästchen entwickelt, auch die Wiesengasse ist durch schöne, gepflegte Hausfassaden gekennzeichnet. Bis auf jene Ausnahme, die auf unserem oben stehenden, Foto vom 13. Juli 2019 dargestellt ist. Da kann man nur aufrichtig gute Besserung wünschen. – (Odo Stierschneider. Foto OST).

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Die Schauseite des Billamarktes auf der Pernerinsel, präsentiert sich mitsamt dem vorgelagerten, gepflegten Eingangsbereich, sauber und einladend. Weniger schön geht es jedoch an der Rückseite des Marktgebäudes zu. Neben der Einfahrt in die dort befindliche Tiefgarage, erfolgen die erforderlichen Reinigungs-Arbeiten stellenweise nur mangelhaft, besser ausgedrückt eigentlich überhaupt nicht. So wie in der oben abgebildeten Fahrbahn-Ecke, in der Reinigungsarbeiten vermutlich seit Jahren nicht mehr stattfanden. Diese abscheuliche Stelle ist für den Zufahrtsbetrieb völlig unnötig, es wäre sicher sinnvoll, diese Ecke abzurunden und den Teil außerhalb der Fahrbahn zu begrünen. Vorher aber müssen die Spezialisten des Keltenmuseums her, wie überall in Hallein, wo größere Erdbewegungen im Gange sind. Vielleicht befinden sich in der untersten Schicht der Ablagerungen in der ungenützten Fahrbahnecke sogar noch Relikte aus der Keltenzeit? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Blicken wir vorerst dorthin, wo die optisch nicht gerade hinreißenden Salzach-Ufermauern im Bereich der Altstadt, durch Pflanzenbewuchs erfreulich aufgewertet werden. Entlang des rechten Salzach-Ufers, zwischen Billa-Markt auf der Pernerinsel und Salinensteg, überdeckt üppiges Grün das fade Grau der Salzachmauern. Dazu unsere ersten 2 FOTOS oben. Weniger erfreulich wirkt das 3. FOTO. Es zeigt einen Ausschnitt aus der linken Salzach-Ufermauer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino. Die handwerklich perfekt errichtete Ufermauer wirkt dennoch mit ihrem dominierenden Grau nicht gerade attraktiv. Hier könnte bunter Blumenschmuck zur optischen Belebung und Aufwertung wesentlich beitragen, wobei sich zwei Varianten anbieten. Erstens: Blumenbehälter oben auf dem Geländer. Zweitens: Blumenbehälter auf halber Höhe der Geländerstützen, wobei sich zwei Varianten auftun:  Entweder innen oder außen montiert. Innen, wenn man der Ansicht ist, die Blumenbehälter sind keinen blödsinnigen Attacken ausgesetzt. Außen, um feindselige Zugriffe zu erschweren. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, die Blumen sollten sich auf alle Fälle großvolumig ausbreiten. Dazu unser 4. FOTO als Anregung. Durch derartigen Blumenschmuck wäre das Salzachufer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino auf erfreuliche Weise aufgewertet und ein echter Gewinn für das Stadtbild. Für fachgerechte Auskünfte steht unser Halleiner Blumen-Fachgeschäft Tannenberger bereit, das jeden Tag von Neuem um ein fantastisches Blumen-Arrangement zu beiden Seiten des Geschäftseinganges bemüht ist. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Auch das Respekt und Ehrfurcht einflößende Halleiner Rathaus ist vor den Attacken der zerstörerischen Verwitterung nicht gefeit. Die Unterseiten der großen ebenerdigen Fensterrahmen an der Hauptfassade bieten, aus der Nähe betrachtet, einen beklemmenden Anblick. Dies dokumentieren mit erschreckender Deutlichkeit unsere beiden oben stehenden Fotos. Hier ging bereits der Vermorschungs-Prozess so weit in die Tiefe, dass man wohl schon bald den dort drinnen Tätigen, vom Gehsteig entlang des Rathauses aus, die Hand wird reichen können. Deutlich dramatischer gestaltet sich die Frage nach der Stabilität der Fensterrahmen, wenn der ganze untere Balken des Fensterstocks sich in vermorschte Krümel auflöst. Eine baldige Sanierung täte den zerstörten Fensterstöcken, der Ansicht der Rathaus-Fassade und dem Ansehen der Stadtgemeinde gleichermaßen gut. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am nördlichen Ende des Schöndorfer-Platzes, wo dieser in die Khuenburg-Gasse übergeht, wird die Halleiner Altstadt wieder um eine Hausfassade schöner. Das Objekt umfasst insgesamt vier Geschoßebenen und ist das letzte große, den Schöndorfer-Platz mitgestaltende Bauobjekt. Diese Fassaden-Erneuerung ist umso anerkennenswerter, als es in der Halleiner Altstadt durchaus mehrere Hausfassaden gibt, die wohl noch dringender eine Sanierung nötig hätten. Der Schöndorfer-Platz, Halleins Regierungsviertel mit dem schönen Rathaus, (das einzige große Gebäude, dessen Fassade regelmäßig mit Blumen geschmückt wird – hallo Hausbesitzer, endlich aufwachen!) wird durch die Fassaden-Renovierung jedenfalls auf erfreuliche Weise optisch aufgewertet. Einer Anregung darf hier Ausdruck verliehen werden: Die beeindruckende Hausfassade sollte womöglich nicht in Weiß gehalten werden – diese Farbe weist nämlich schon das links anschließende Gebäude auf. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Von der Altstadt-Tiefgarage kommend in Richtung Stadtzentrum. Nach Überquerung der Kotbach-Brücke (ein grauenvoller, widerwärtiger Name, Salzbach-Brücke wäre wesentlich freundlicher und passender), wird man in der Griestor-Gasse von prachtvollem und vorbildlichem Blumenschmuck willkommen geheißen. Die beiden, einander gegenüber liegenden Friseur-Geschäfte führen mustergültig  vor, wie eigentlich alle Geschäfts-Fassaden in der Stadt aussehen müssten. Nicht genug damit, denn gleich anschließend sorgt täglich das Blumen-Fachgeschäft Tannenberger für eine grandiose Blumenvielfalt vor dem Geschäft. Im Stadtzentrum sind es derzeit nur zwei (!) Geschäfte, die hinsichtlich Blumenschmuck fantastische Vorbilder sind: Danja Schorn in der Fußgängerzone begeistert mit prächtigen, geradezu überquellenden Blumengirlanden, gleich in zweifacher Hinsicht: Einmal rund um den Eingangsbereich in das Geschäft und das zweite Mal mit der ebenfalls geschmückten, daneben liegenden, zusätzlichen Geschäftsauslage. Petra Schauer am Kornsteinplatz fasziniert mit den edlen großen Blumengefäßen vor jeder Geschäftsauslage ihres Mode-Fachgeschäftes Herzerl-Fashion, in denen herrliche Blumen blühen. Besonders raffiniert: sind sie verblüht, werden sie durch neu angepflanzte Blumen ersetzt. So entsteht hier mehrmals im Jahr ein völlig unterschiedlicher Anblick. Ein großes Kompliment also den beiden Geschäfts-Inhaberinnen! –– Es ist zu hoffen, dass sich doch noch weitere Geschäfts-Inhaber bereitfinden, um auf ähnliche Art aktiv zu werden. Bislang waren sie durchwegs mit massiven Sehstörungen belastet – anders ist es nicht zu erklären, wieso ganze Straßenzüge voll von Geschäften kahl und leer, also ohne jeden Blumenschmuck sind. Es kommt noch ärger: diese sture Ablehnung des Blumenschmucks, wird heuer die Einkaufsstadt Hallein besonders unerfreulich in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses zerren. Denn: Hallein nimmt heuer am landesweiten Blumenschmuck-Wettbewerb teil. Da sorgt die große Mehrheit der Geschäfte ohne jeden Blumenschmuck zuverlässig dafür, dass die Einkaufsstadt Hallein in blamabler Weise auf den letzten rufschädigenden Plätzen landet. Oh Gott! – Auf den ersten zwei Fotos der vorbildliche Blumenschmuck vor den beiden Frisiersalons in der Griestorgasse, das 3. Foto zeigt unweit davon ein Beispiel aus dem täglich wechselnden Blumen-Farbenspiel vor dem Blumenfachgeschäft Tannenberger. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Vom Pfleger-Platz aus, verläuft am Ende der Eder-Straße gegen West, eine kurze Stichstraße Richtung Kornsteinplatz. Von hier aus war, in glorreichen vergangenen Zeiten, ein Durchgang zum Kornstein-Platz möglich. Doch wie auch alle anderen Gebäude-Durchgänge, welche die Stadt Hallein durch ihre Abkürzungs-Funktion wesentlich Fußgänger-freundlicher machten als heute,  wurde auch dieser Durchgang, angesichts voreiliger Beurteilung der damals heranwogenden Motorisierung, geschlossen. Die Älteren unter uns erinnern sich noch schmunzelnd an das legendäre ,,Gangl‘‘ vom Kornstein-Platz hinauf zum Schöndorfer-Platz, in dessen zahlreichen dunklen Winkeln so manches ungestüme Pärchen für Nachwuchs sorgte. Es blieb in unserem aktuellen Fall (siehe Foto oben) nur noch die Rückwand des Gebäudes, dessen schöne Haupt-Fassade gemeinsam mit anderen Gebäuden, den Kornsteinplatz bildet. Mit der Schließung des öffentlichen Durchganges, verloren die Eigentümer sichtlich Freude daran, diese unauffällige, etwas abseits des städtischen Getriebes liegende Gebäudemauer, regelmäßig zu pflegen und zu sanieren. So stehen wir heute vor der schäbigsten Hauswand der Halleiner Altstadt. Ein höchst unerfreulicher Anblick, eine Schande für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Weil empörte Autofahrer immer wieder beim SALZSCHREIBER ihren Ärger abladen, sollen die nachfolgenden Zeilen ein Problem sichtbar machen, dessen Abklärung sicher durch die Zuständigen erfolgen wird. DER SALZSCHREIBER wird selbstverständlich darüber informieren. Also: Wer vom Kreisverkehr auf der Pernerinsel Richtung Salzach-Colloredobrücke  weiterfährt, passiert die Firma Antosch. Auf deren Höhe steht unmittelbar neben der Fahrbahn das oben abgebildete, in auffälligem Zitronengelb gehaltene Hinweisschild. Manchmal ist es völlig leer, manchmal enthält es einige Schriftzeilen, manchmal ist es völlig mit diversen Hinweisen bedeckt. Im aktuellen Fall geht es um 6 verschiedene Informationen. Ungeklärt ist, ob es sich um Hinweise für die Verkehrsteilnehmer oder um interne Informationen etwa für Mitarbeiter des Bauhofes handelt. Für Verkehrsteilnehmer ist es völlig unmöglich, während des Vorüberfahrens die Hinweise zu entziffern. Also ist man genötigt, entweder im Schnecken-Tempo vorbeizurollen oder überhaupt stehen zu bleiben. Das funktioniert, solange man alleine unterwegs ist. Bei dem normalerweise hier vorherrschenden Kolonnenverkehr ist das alles unmöglich. Also stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser optisch auffällig gestalteten Hinweistafel. Dabei haben wir noch gar nicht die bedauernswerten Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn berücksichtigt. Für sie gibt nämlich keine Hinweistafel der hier beschriebenen Art. Also was tun? Am besten das Fahrzeug anhalten und zu Fuß die Gegenfahrbahn überqueren um dann den Text des Hinweisschildes zu studieren. Anschließend geht es wieder zu Fuß hinüber zum auf der Gegenfahrbahn abgestellten Fahrzeug. Dort hat sich inzwischen hinter dem Fahrzeug längst eine stehende Kolonne gebildet, aus der wütend Wortkeulen geschleudert werden. Es fällt jedenfalls schwer, das zitronengelbe Hinweisschild in dieser Form als verständliche und endgültige Lösung anzusehen.(Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Stadt-Salzburger haben ihr Problem mit dem fantasielosen und enttäuschenden Kiesbelag auf dem Residenzplatz. Die Halleiner sind mit einem Feinst-Kiesproblem der ganz anderen Art konfrontiert. Haben die Windböen vor einem Gewitter die richtige Stärke und die richtige Windrichtung, dann werden die Fugen zwischen den schönen Straßenbelags-Platte ausgeblasen. Der feine schwarze Feinstkies sammelt sich unter Umständen in deutlich ins Auge fallenden Mengen an. Das obenstehende Foto, entstanden am Oberen Markt, zeigt dies sehr anschaulich. Das Problem ist bisher kein Thema in der Stadt, weil stadtbewußte, tüchtige, tatkräftige und damit besonders vorbildliche Bewohner der Altstadt stets sogleich mit Besen und Schaufel anrücken, um den schwarzen Feinstkies (oder Sand) sogleich wieder zu entfernen. Um die Fugen zwischen den Straßenbelags-Platten wirksam zu schließen, müsste ein Material gefunden werden, das sich nach Einbringen in die Fugen verfestigt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Gitter sind dazu da, um jemanden ein- oder auszusperren. Also höchst unerfreuliche Hindernisse. Österreichs kuriosestes, eigenartigstes und sinnlosestes Gitter findet sich auf der Halleiner Pernerinsel, gleich neben dem gerade erneuerten Salinen-Steg. Dieser völlig funktionslose, irrwitzige Gitter-Rest ohne jeden Sinn und Zweck, gammelt nur noch unübersehbar vor sich hin. Etwa 100 Jahre zurück: Die Pernerinsel war dicht verbauter Industriestandort, rund um die Saline drängten sich salzverarbeitende Betriebe. Alles war eingezäunt, die Halleiner blieben feindselig ausgesperrt. Der Stadtgemeinde gelang es lediglich, den damaligen Entscheidern des österreichischen Salzmonopols, einen öffentlich begehbaren Fußweg über die Pernerinsel abzutrotzen. Am liebsten hätten ja die Salzherren die Halleiner Bevölkerung komplett von der Pernerinsel ausgesperrt. Dieser Horror ist längst Geschichte, hunderte Meter an Absperrungen wurden entfernt. Durch einen verhängnisvollen Zufall, durch eine unverzeihliche Schlamperei, blieb der kurze, sinnlose Gitterrest auf Höhe des Salinensteges erhalten. Das Ding hat keinerlei Funktion mehr, es stört nur und ärgert alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt. Der neue Salinensteg wird nun auch im besonderen Maße die allgemeine Aufmerksamkeit auf das dümmste Gitter in ganz Europa richten. Also: Endlich weg damit! – Unser 1. Foto oben, zeigt den peinlichen, armseligen Gitterrest in seiner gesamten, imposanten, geradezu gewalttätigen Ausdehnung. Auf dem 2. Foto ist der schlechte Zustand der kleinen Betonmauer dokumentiert, in der das Gitter derzeit noch Halt findet. Das Gitter vergammelt immer mehr, das 3. Foto zeigt es überdeutlich. Ein echter Schandfleck! Also: Entweder einen tiefen Griff in die Stadtkasse, um diesen ganzen, völlig überflüssigen Krempel, vollkommen sinnlos zu sanieren (so etwas nennt man auch vorsätzliche Verschwendung von Steuergeldern), oder endlich weg mit dem absurdesten Gitter-Rest unseres Planeten und zum Alteisen-Händler damit! – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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In der Schwarzstraße Nr. 9 stand die Neufärbelung einer Hausfassade (FOTO 1) und die Dacherneuerung bevor. Schockierend dabei war, dass unter den aufgemalten Farbmustern sich auch die Farbe Grau (FOTO 2) befand. Der große 3. Lehrsatz der universitären Farbenlehre besagt: ,,Die Farbe Grau, ein Ergebnis der Farbmischung aus Schwarz und Weiß, wirkt als unbunte Farbe deprimierend und wird nur dort eingesetzt, wo starke Verschmutzungsgefahr den Einsatz bunter Farben unmöglich macht. Die Bezeichnung Grau leitet sich aus den Begriffen grau-sam, grau-envoll, grau-sen, grau-enhaft und grau-enerregend ab.‘‘ Offenbar hatte die Halleiner Ortsbildschutz-Kommission angestrengt vorbeigesehen, als das graue Farbmuster auf der Hausfassade prangte und alle Passanten schockierte, die daran vorbei gingen. Doch schließlich schlug gerade noch rechtzeitig der Blitz der Vernunft ein und irgend ein erhellter Geist rief erfolgreich zur Besinnung auf. So blieb der Schwarz-Straße und so blieb der Stadt Hallein erfreulicher Weise ein reichlich unerfreuliches Grau-Haus erspart. Es leuchtet jetzt in hellem Weiß (FOTO 3). Das hier residierende Unternehmen ,,Gabriel Glas‘‘ verspricht unglaublichen Weingenuß. Hinter einer so freundlichen Fassade wird ein derartiges Versprechen mit Sicherheit eingelöst. Ist das Leben nicht schön? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Links vor dem Abgang zur Griestor-Tiefgarage, wurde einst eine schmale, sorgfältig eingerahmte Grünfläche angelegt (FOTO 1). Deren Nicht-Pflege und missbräuchliche Verwendung als Lagerplatz für Schüttmaterial demonstrieren anschaulich (FOTO 2), dass hier eingegriffen werden muss. Entweder wird die Rasenfläche wieder hergestellt oder diese Mini-Grünanlage wird entfernt und die verbleibende Leerfläche wird einfach zuasphaltiert. So wie dies in nächster Umgebung bereits auf perfekte Art, mit den hier einst bestehenden, zwei schönen Pflasterstein-Kreisen geschah. Sie wurden ersatzlos durch Asphalt ersetzt und so schaut das Ganze jetzt auch aus:  Schiach und deprimierend. Für alle Besucher der Stadt Hallein, die aus der Tiefgarage herauf kommen, ist dies der erste Eindruck, den sie von Hallein bekommen! Von der malträtierten Grünfläche sind es nur wenige Meter bis zum schmalen, vergammelten Stadtmauer-Türl (wurde vom SALZSCHREIBER in dieser Rubrik bereits kritisiert), durch welches man die Metzgergasse erreicht. Noch vor dem Stadtmauer-Türl kommt man an üppigem, staudenhohem Grünwuchs vorbei. Ein unbekannter Täter erkannte dieses Grünzeug als ideale Entsorgungsfläche und schleuderte dort einfach seinen ungeliebten Staudenteil hinein (FOTOS 3 und 4). Man erkennt, wie vorbildlich einfach unser Entsorgungssystem funktioniert. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Was in vielen Orten unseres Bundeslandes längst zur schönen, wichtigen und alljährlichen Tradition zählt, soll nun endlich auch in Hallein realisiert werden. Hallein nimmt heuer, nach allzu langen Jahren der bedauerlichen Absenz, wieder am Blumenschmuck-Wettbewerb des Landes Salzburg teil. Exakt nennt sich dieser Bewerb richtiger Weise ,,Blumenschmuck und Lebensqualität‘‘, denn Blumen heben, wo immer sie auch in Erscheinung treten, in ganz erheblichem Maße Lebensfreude und Lebensqualität. Natürlich ist in erster Linie zu wünschen, das die kahlen Hausfassaden der Altstadt endlich mit buntem Blumenschmuck aufgewertet werden. Im Wettbewerb des Landes gibt es darüber hinaus mehrere Kategorien, unter denen gezielt am Bewerb teilgenommen werden kann: ,,Wirtshäuser, Hotels und Pensionen‘‘, (im Bereich ,,Hotels‘‘ dürfte in Hallein die Teilnahme eher dürftig sein), ,,Bauernhäuser‘‘, ,,Einzelbalkone von Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken‘‘ sowie ,,Öffentliches Grün‘‘ (Stadtplätze, Stadtpark, Verkehrsinseln usw.) Unter der E-Mail Adresse salzburger-blumenschmuck.at sind bis 30. Juni 2019 Anmeldungen zum Blumenschmuck-Wettbewerb möglich. Wertvolle Anregungen findet man im Internet mit Fotos von vergangenen Blumenschmuck-Wettbewerben. Für alle Teilnehmer gibt es 10 % Rabatt bei den teilnehmenden Gärtnern oder Gemüsebauern. Ende Juli bis Anfang August erfolgt die Bewertung der Blumen-Kreationen durch eine Jury. Es ist zu hoffen, dass sich zahlreiche Teilnehmer in Hallein finden, mehr Blumenschmuck täte der Stadt in jeder Hinsicht gut.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Es gibt bereits schöne Beispiele dafür, dass einzelne Blumenschmuck-Vorreiter erfolgreich in Hallein unterwegs sind. FOTO 1: Seit Jahrzehnten (!) wird die Fassade des Halleiner Rathauses vorbildlich mit Blumen geschmückt. In der gesamten Halleiner Altstadt gibt es, an einer Hand leicht abzählbar, leider nur wenige ähnliche Beispiele. Die erdrückende absolute Super-Mehrheit der Hausbesitzer konnte für einen Blumenschmuck an ihren Hausfassaden seit Jahrzehnten leider nicht gewonnen werden. FOTOS 2 und 3: Eine der seltenen, höchst erfreulich seit Jahren mit Blumen geschmückten Hausfassaden, verbirgt sich auf dem Bruckhäuserplatz. FOTOS 4 und 5: Wenn zumindest die Mehrheit der übrigen Halleiner Geschäftsinhaber dem hinreißenden Beispiel von Danja Schorn in der Fußgängerzone oder von Petra Schauer am Kornsteinplatz folgen würde, wäre Hallein eine begeisternde Einkaufsstadt mit erfreulicher Kundenfrequenz. FOTO 6: Die Stadt Hallein schmückt den Pflegerplatz (gegenüber Keltenmuseum) und den vom Colloredohaus begrenzten Schifferplatz (im Bild) mit schönen Blumenrabatten. FOTO 7:  Für Sie persönlich ist Blumenschmuck in der Stadt Hallein völlig uninteressant, Blumen sind Ihnen absolut egal? Dann genießen Sie unser letztes Foto oben aus der permanenten Blumen-Präsenation vor dem Blumengeschäft Tannenberger. Wir wünschen gute Besserung! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Winzig, unauffällig und in schäbigem Zustand. So präsentiert sich der schmale Durchgang durch die historische Stadtmauer, nur in kurzer Entfernung neben dem Griestor am Ende der Metzgergasse. Praktischen Nutzen besitzt das Mauerloch kaum. Es dient lediglich als geringfügige Abkürzung zwischen Thunstraße und Altstadt-Tiefgarage. Wobei dieser Vorteil angesichts des immer mehr grassierenden Bewegungsmangels längst schon als echter Nachteil gesehen werden muss. Wie auch immer – der Zustand dieses engen, ungepflegten Mauerdurchganges ist reichlich abstoßend.

Wenden wir uns gleich den oben stehenden Fotos zu. FOTO 1: Das schmale Loch in der Stadtmauer kann gleichzeitig nur von einer Person durchgangen werden. FOTOS 2 und 3: Innen zeigt sich der Durchgang sichtlich ungepflegt. FOTOS 4 bis 7: Die drei Stufen, die von der Metzgergasse in den Durchgang führen, befinden sich in reichlich schäbigen Zustand. Das letzte Foto zeigt, dass durch die wackeligen Stufenplatten  bereits Kabelleitungen freigelegt wurden. Der Durchgang gehört jedenfalls grundlegend saniert, vom Innenverputz, der auch eine farbliche Neugestaltung dringend nötig hätte, bis zu den Stufenplatten, die durch schöne Natursteinplatten ersetzt werden müssten. Oder das Mauerloch, das derzeit reichlich peinlich für die Stadt Hallein ist, wird wieder verschlossen. Es wäre die einfachere und billigere Lösung. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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