Um bei der Ausfahrt aus Hallein, während der Zeit der Ausfahrts-Beschränkungen, keine bösen Überraschungen zu erleben, so der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger, sei es wichtig, über seriöse Informationen zu verfügen. Hier vier Falsch-Aussagen, die immer wieder auftauchen, obwohl sie jeder Wahrheit entbehren.

 

Erstens: ,,Ich hatte in den letzten 6 Monaten Covid-19, mein Absonderungs-Bescheid gilt als Bescheinigung für die Ausreise.‘‘ Das ist völlig falsch! Für die Aufhebung der Testpflicht aufgrund einer Infektion mit Sars-Cov-2 gilt nur die ärztliche Bestätigung dieser Infektion in den vergangenen 6 Monaten. Zweitens: ,,Die betreuten Selbsttests in den Testlokalen gelten nur 24 Stunden.‘‘ Das ist völliger Blödsinn! Die Antigen-Tests des Roten Kreuzes, die aktuell im Ziegelstadl, auf der Pernerinsel, in der Salzberghalle und im Gemeindezentrum Rif angeboten werden gelten 48 Stunden. Drittens: ,,Die klassischen Wohnzimmertests gelten NICHT.‘‘ Führt das Rote Kreuz (oder eine andere, berechtigte Institution) die Testungen an Schulen oder in Betrieben durch, gelten auch diese Tests. Zur Vorlage bei der Ausfahrt gilt sowohl das Ergebnis in Papierform wie auch das digitale Ergebnis. Viertens: ,,Ich bin geimpft, ich muss mich für die Ausfahrt aus Hallein nicht testen lassen.‘‘ Das ist falsch! Eine Corona-Impfung befreit nicht von der Testpflicht. Es muss ein negativer Antigen-Test (48 Stunden) oder ein negativer PCR-Test (72 Stunden) vorgewiesen werden ODER ein entsprechender Antikörpertest (Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“ – beim Hausarzt oder Labor) vorgewiesen werden.

 

Bürgermeister Stangassinger ergänzt: Liebe Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam stehen wir das durch. Am besten? Mit Testen! Die Situation angesichts der derzeit geltenden Ausfahrts-Beschränkungen, ist für mich als Bürgermeister mehr als nur schwierig. Am Schwierigsten ist es aber für all jene, die täglich davon betroffen sind. Wir haben unser Möglichstes getan, um alle auftauchenden Fragen zu beantworten. Wir haben versucht, uns so gut es geht auf diese Ausnahmesituation vorzubereiten und vor allem haben wir versucht, niemanden im Regen stehen zu lassen. Neue Teststationen, längere Öffnungszeiten der Testlokale und Sonntags-Tests haben wir gefordert und bekommen. Damit jede und jeder einen Test für die Ausfahrt bekommt. Eine Test-Garantie können wir nicht abgeben – aber ich bin überzeugt, dass wir den größten Teil des Bedarfs decken können.

 

Mein Dank gilt hier den vielen Helfern vom Roten Kreuz Salzburg. Sie kommen aus dem Pongau, aus dem Lungau von überall her, um uns in dieser Situation zu unterstützen. Die neuen Teststraßen mit begleiteten Selbsttests sind bestens organisiert – ich war in allen neuen Lokalen: Soweit funktioniert alles. Natürlich können wir nicht jede und jeden zufriedenstellen - wie denn auch, in so einer undankbaren Situation. Aber was wir tun können, haben wir gemacht. Sogar für die SchülerInnen, die nicht aus Hallein kommen, aber in eine unserer Höheren Schulen gehen, haben wir mit der Anerkennung der schulischen Selbsttests, eine Erleichterung erwirkt.

 

Und ich rufe nochmal alle Betroffenen auf: Egal, ob Sie einen Absonderungs-Bescheid haben; egal ob Sie geimpft sind; egal welche Gründe Sie suchen, um keinen Test zu machen – tun Sie sich selbst einen Gefallen und lassen Sie sich testen. Mir gefällt es auch nicht, das Test-Staberl in der Nase zu haben. Ich bin die ganzen Corona-Maßnahmen auch leid. Aber die Situation ist wie sie ist: Und diese Situation wird sich nicht ändern, wenn wir versuchen, über Umwege die Tests zu verhindern oder versuchen, auf Schleichwegen aus Hallein zu kommen. Und noch viel weniger hilft es, Schuldige zu suchen, die Nachbarn zu denunzieren oder aus Prinzip Dinge zu verweigern. Ob wir wollen oder nicht – wir müssen da durch. Und wir werden da gemeinsam durchkommen. Egal wie Corona-müde wir sind. Es gilt jetzt einfach das Motto: ,,Am besten? Testen!‘‘

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund!
Ihr Bürgermeister Alexander Stangassinger

ZU UNSEREM OBEN
STEHENDEN FOTO

Nachdem nun bis 16. Mai 2021 Oberalm den gleichen Ausfahrts-Beschränkungen unterliegt wie Hallein, wurde die Polizei-Kontrollstation von der Gemeindegrenze Oberalm-Hallein vom Kreisverkehr an der Salzachtal-Bundesstraße neben dem Billa-Plus-Einkaufsmarkt, einfach zur Gemeindegrenze Oberalm-Puch, genau: auf Höhe des NORMA-Marktes verlegt. Über das Wochenende wurde allerdings nicht kontrolliert – es war am Samstag um 14.15 Uhr, als das obenstehende Foto entstand. Obwohl an der Kontroll-Station kein Polizist zu sehen war, blieben immer wieder Fahrzeuge vorsichtshalber stehen. Vielleicht ist es doch möglich, im Interesse des flüssigen Verkehrsablaufes, dass die nicht besetzte Kontroll-Station entsprechend gekennzeichnet wird. Etwa mit einer sichtbaren grünen Scheibe und darunter der sichtbare Text ,,Keine Kontrollen! Freie Fahrt!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Paukenschlag: Die geltenden Ausreise-Beschränkungen für die Stadt Hallein werden um eine Woche, vorerst bis zum 16. Mai, verlängert! Neu sind sie für das benachbarte Oberalm – hier gelten sie von Samstag, 8. Mai, bis vorerst Sonntag, 16. Mai! Die Ortsgebiete der beiden Gemeinden können nur mit einem negativen Test verlassen werden, die Einhaltung der Quarantäne wird auch weiterhin überwacht.

 

7-TAGES-INZIDENZ ÜBER LANDESSCHNITT
„Die Zahl der Neuinfektionen in Hallein und Oberalm ist eindeutig noch auf einem zu hohen Niveau“, erklärt Landeshauptmann Wilfried Haslauer den Grund für die Verlängerung in Hallein und die neuen Maßnahmen in Oberalm. Sie wurden am 6. Mai in Absprache mit den Gesundheitsbehörden beschlossen. „Die bisherigen lokalen Ausfahrts-Beschränkungen, wie unter anderen im Gasteinertal, oder in Straßwalchen, haben gewirkt. In Hallein und Oberalm wollen wir diesen Effekt auch erreichen und absichern“, so Landeshauptmann Haslauer, der am 6. Mai die Bürgermeister von Hallein und Oberalm über die Verlängerung und verschärften Maßnahmen informierte.

 

HOHE 7-TAGES-INZIDENZ
Auch wenn die Zahlen zuletzt leicht zurückgehen, die Sieben-Tages-Inzidenz ist in Hallein mit 412 und in Oberalm sogar mit 448 (Stand jeweils 6. Mai) überdurchschnittlich hoch. In Puch beträgt sie 233, in Kuchl 108. „Vor allem in Hinblick auf die bevorstehenden Öffnungsschritte ab 19. Mai müssen wir die Zahlen noch weiter senken“, betont Haslauer.

 

KUCHL, OBERALM, PUCH WEITER IM FOKUS
Die verpflichtenden Ausfahrtstests in Hallein und Oberalm enden aus derzeitiger Sicht am 16. Mai um Mitternacht. Weiter aufrecht bleiben die verschärften Corona-Maßnahmen in den vier Tennengauer Hochinzidenz-Gemeinden Hallein, Kuchl, Oberalm und Puch. Die Kontakt-Rückverfolgung von positiv Getesteten wird dabei auf 96 Stunden ausgedehnt, die Einhaltung von verhängten Quarantänen wird verstärkt kontrolliert und ein PCR-Test am Ende der 14-tägigen Absonderung von Infizierten ist Pflicht. Die Maßnahmen im Überblick:
Ausreise-Testpflicht Hallein weiter bis 16. Mai, 24 Uhr
Ausreise-Testpflicht Oberalm von 8. Mai, 7 Uhr bis 16. Mai, 24 Uhr
Weiter verschärfte Maßnahmen für Hallein, Kuchl, Oberalm, Puch:
Kontakt-Rückverfolgung bis 96 Stunden, Kontrollen Einhaltung Quarantäne, verpflichtender PCR-Test nach Absonderung

 

AUSNAHMEN VON DER TESTPFLICHT
O
  Durchreisende ohne Zwischenstopp
O  Güterverkehr
O  Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Infektion hatten und diese mittels ärztlicher Bestätigung nachweisen können.
O  Personen mit einem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist. Dieser wird von spezialisierten Laboren angeboten. Die Kosten dafür sind selber zu tragen. – (Text und Grafik: Landes-Korrespondenz).

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Die Stadt Hallein schockierte gegen Ende April mit den schlechtesten (!) Corona-Zahlen in unserem Bundesland. Die Folge: Über die Bewohner der Stadt wurde eine Ausgangssperre verhängt. Denn das Corona-Virus sollte von Hallein aus nicht in andere Ortschaften verschleppt werden. Der Halleiner Autoverkehr rollt stadtauswärts am intensivsten über Oberalm Richtung Stadt Salzburg. Folgerichtig wurden an der Salztachtal-Bundesstraße, an der Gemeindegrenze zu Oberalm, auf Höhe des Einkaufmarktes BILLA PLUS, knapp vor dem dort vorhandenen Kreisverkehr, tagsüber alle seit 30. April aus Hallein ausfahrenden Fahrzeuge kontrolliert. Aber auch Radfahrer und Fußgänger wurden unter die Lupe genommen. Nur wer einen gültigen, negativen Antigen-Test vorwies, konnte die Kontrollstelle passieren.

Der wenig ruhmreiche Corona-Landesmeistertitel für Hallein (7-Tage-Inzidenz schockierende 506), stellt natürlich den Halleiner Stadtbewohnern ein beschämendes Zeugnis aus. In Hallein dürften, wie sonst in keiner anderen Gemeinde unseres Bundeslandes, Corona-Leichtsinn, Corona-Lässigkeit, Corona-Unbekümmertheit, Corona-Schlamperei, Corona-Desinteresse und Corona-Blindheit in unerfreulicher Rekordhöhe wuchern. Das reichlich peinliche Ergebnis: Die 14 Tage lange Ausgangsperre für Hallein vom 30. April bis 9. Mai 2021.

Unter den Straßen, auf denen Kraftfahrzuge die Stadtgrenze von Hallein passieren können, wird nur an der mit Abstand am dichtesten befahrenen Salzachtalbundesstraße im Grenzbereich zu Oberalm kontrolliert. Am Abend und über Nacht, wenn die Verkehrsfrequenz deutlich nachlässt, werden auch hier die Kontrollen eingestellt. Damit ist hier für alle Verkehrsteilnehmer freie Fahrt gegeben. Wer tagsüber die Polizeikontrolle, aus welchen Gründen auch immer scheut, kann diese, auf der Salzachtalbundesstraße Richtung Oberalm, nach der Almbrücke rechts in die Hammerstraße einbiegend, umfahren. Bei der Bogenmühlstraße wird nach links wieder zur Salzachtalstraße abgebogen. Ganztägig freie Fahrt von Hallein nach Oberalm ist beispielsweise über Wiespachstraße und Schloßstraße möglich, die direkt in den Kreisverkehr vor dem BILLA-PLUS-Einkaufsmarkt mündet, von wo aus – nur wenige Meter neben der Straßenkontrolle – freie Fahrt Richtung Salzburg gegeben ist. Oder man fährt über Neualm und die Kastenhofstraße zum Kreisverkehr im Ortszentrum Oberalm. Auch die Ausfahrt aus Hallein in die entgegengesetzte Richtung nach Bad Vigaun (und weiter) ist entlang der Salzachtalbundesstraße jederzeit möglich.

 

Angesichts der schockierenden Corona-Situation in der Bezirkshauptstadt Hallein, sind einige dringende Fragen aktuell: Wieso wird in den Schulen offensichtlich zu wenig auf die wichtige Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Anders ist das krasse Fehlverhalten zahlreicher Jugendlicher auf den Plätzen, Wegen und Straßen der Stadt Hallein nicht zu erklären. Außerdem: Wieso kontrolliert nicht die Stadtpolizei in der Stadt die Einhaltung der Corona-Regeln durch die Erwachsenen, unter denen immer wieder Unbelehrbare stures Fehlverhalten demonstrieren? Ermahnungen seitens uniformierter Sicherheitskräfte wären da ganz besonders wichtig. Wieso wird in den Firmen in Hallein und Umgebung die Belegschaft nicht regelmäßig auf die Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Wie auch immer, wenn man in Hallein unterwegs ist, hat man viel zu oft den unerfreulichen Eindruck, dass die ganzen Warnungen und Verhaltens-Empfehlungen hinsichtlich Corona, bisher bei einem Teil der Stadtbewohner noch immer nicht angekommen sind.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick von der Ortsgrenze Oberalm zum Kreisverkehr neben dem Einkaufsmarkt BILLA PLUS. Im Hintergrund, etwa in der Mitte, der blaue Überwachungs-Kontainer der Polizei. FOTO 2: Wir sind nun auf der anderen Seite des Kreisverkehrs, wo alle, die aus Richtung Hallein kommen, durch die Polizei kontrolliert werden. Am Abend ist damit jedoch Schluss. Als der SALZSCHREIBER hier fotografierte, herrschte bereits um 19,15 Uhr freie Fahrt. Dies wusste der Lenker des roten Lastwagens nicht und blieb höflich, aber umsonst, neben dem Polizei-Kontainer stehen. FOTO 3: Auf der schmalen Wiespachstraße neben dem Halleiner Freibad, die eigentlich nur für die Anrainer gedacht ist, ginge es ebenfalls ohne Kontrolle nach Oberalm. FOTO 4: Auch durch Neualm gibt es entlang der Kastenhofstraße freie Fahrt bis unter die Bahnstation Oberalm hindurch und weiter zum Ortszentrum. FOTO 5: Auch in Richtung Süden, nach Bad Vigaun und weiter, herrscht auf der Salzachtalstraße freie Fahrt. – Wichtiger Hinweis: Natürlich ist es jederzeit möglich, dass die Polizei ihre Strategie ändert und auch andere Straßen in ihre wichtige Kontrolltätigkeit mit einbezieht. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Trotz der grassierenden Corona-Probleme – Hallein unterliegt bekanntlich zur Zeit einer Ausfahrtssperre – gibt es auch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried, südöstlich des Halleiner Friedhofes gelegen, der von den drei Nebenstraßen Neue-Heimat-Straße im Norden, Rudolf-Winkler-Straße im Osten, Kellner-Straße im Süden und von einem verbauten Areal im Westen umschlossen wird, geht nun in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Die Bauarbeiten begannen im vergangenen Jahr 2020. Der hier einst bestehende Althäuser-Bestand ist im Vorjahr der zurzeit größten Baustelle in Hallein gewichen. Im ersten Bericht, der zu diesem Thema im SALZSCHREIBER erschien (dazu hier etwa 80 Bild-Beiträge weit zurückscrollen), wurde folgende Aussage von Bürgermeister Alexander Stangassinger wiedergegeben: ,,Die bestehenden Häuser aus den 1940er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald wird es dort eine neue Lebensqualität geben!‘‘

Der Halleiner Stadtteil Burgfried erhält hier seit vergangenem Jahr, ein völlig neues, modernes Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und werden nun durch modern gestaltete, doppelt so große Bauwerke ersetzt. Geplant sind hier 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohn-Einheiten, entstehen damit auf dem gleichen Bauareal künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden nun durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig in den neuen Objekten auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen wird durch die Stadt Hallein erfolgen. – Die Fotos oben zeigen den Stand der umfangreichen Bauarbeiten Anfang Mai 2021. Teilweise wird noch an den Tiefgeschoßen gearbeitet, an anderen Stellen des Bauareals ragen bereits die ersten Baukörper in die Höhe. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Salinenkapelle auf der Pernerinsel – wie berichtet, zu Zeiten der das Halleiner Salz abräumenden Fürsterzbischöfe, das einzige Gebäude auf der Pernerinsel – wurde nun neu und stilgerecht, mit schönen Holz-Dachschindeln eingedeckt. An sie schließt sich die große Mauer an, die einst den Pfleggarten umgab. Der Pfleger war der höchste Beamte des Salzburger Fürsterzbischofs in Hallein und war Herr über dessen mit Abstand ergiebigste Einnahmequelle –  das Salz aus Hallein. Innen an der nördlichen und östlichen Mauer, hatten sich in den letzten Jahren regelmäßig die berüchtigten, sinn- und geistentleerten  Farbschmierer betätigt, deren zwecklose und blödsinnige Farbvernichtung die Mauer zum optischen Alptraum machten. Nun aber erfreuen der sanierte historische Mauerdurchgang sowie die Innenseiten der beiden Mauern das Auge – der bestehende Rest des einstigen Pfleggartens wirkt nun wesentlich heller und deutlich freundlicher. Damit ist die Pernerinsel wieder ein Stück attraktiver geworden für wichtige, ungewöhnliche und anspruchsvolle Vorhaben wie das von Claus Spruzina und Andreas Spechtler geplante ,,Kulturquartier Pernerinsel‘‘. Ein Entwicklungs-Zentrum für Technologie-Startups in den Bereichen Kultur, Kunst, digitale Medien, mit dem Herzstück Bildungseinrichtungen für den brandneuen Bereich ,,Culture Tech‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Aufgrund der stark steigenden Neuninfektionen in den vier landesweiten Tennengauer Hochinzidenz-Gemeinden Kuchl, Oberalm, Puch und Hallein, werden zusätzliche Corona-Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten umgesetzt. Die Kernpunkte: Die Kontakt-Rückverfolgung von positiv Getesteten wird auf 96 Stunden ausgedehnt, zusätzliche Kontrollen der Einhaltung von verhängten Quarantänen sowie ein verpflichtender PCR-Test am Ende der 14-tägigen Absonderung von Infizierten. Aufgrund der stark steigenden Neuinfektionen in Kuchl, Oberalm, Puch und Hallein, werden dort verstärkte Corona-Maßnahmen umgesetzt. Die dramatische Situation wird erkennbar an der 7-Tage-Inzidenz für die besonders betroffenen Gemeinden am 29. April, 8.30 Uhr:
Hallein 506
Kuchl 434
Oberalm 448
Puch 486
Bezirk Tennengau 384
Auch am Beispiel der täglichen Neuinfektionen im Bezirk Hallein lässt sich die Steigerung der Neuinfektionen ablesen. Die ersten 12 April-Tage: +10, +26, +19, +16, +10, +8, +17, +25, +14, +22, +3, +11. Dazu im Vergleich die letzten 12 April-Tage: +14, +19, +33, +29, +36, +12, +32, +18, +31, +45, +30, +18. Mit anderen Worten: Vom 1. bis 12. April 2021 gab es im Bezirk Hallein 196 Neuinfektionen, vom 19. bis 30. April 305 Neuinfektionen. Kommentar überflüssig.

 

Die verschärften Maßnahmen in den vier Hochinzidenz-Gemeinden haben zum Ziel, die Infektionsketten effektiv zu unterbrechen. Da Hallein eine Schulstadt ist, wird hier besonders Rücksicht genommen. „Mir war es wichtig, einen unkomplizierten Schulbesuch für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Durch die Anerkennung der Schultests konnte eine unbürokratische Lösung gefunden werden. Die Details werden aktuell zwischen den Bürgermeistern, der Bildungsdirektion und der Exekutive abgeklärt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Maßnahmen für Hochinzidenz-Gemeinden: Verdoppelung der Dauer der Kontaktrückverfolgung auf 96 Stunden / Gemeindemitarbeiter unterstützen das Contact Tracing / Polizei kontrolliert verhängte Quarantänen verstärkt. Die Teststation Hallein Zieglstadl ist zusätzlich am Sonntag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Bei Bedarf öffnet eine weitere Teststation am Sonntag, auch Kapazitäten der bestehenden können erweitert werden. Am zehnten Tag einer Quarantäne kann ein PCR-Test absolviert werden. Wenn dieser negativ ist, kann die Quarantäne am elften Tag vorzeitig beendet werden. Ist der Test positiv, findet am 14. Tag der Quarantäne ein verpflichtender Abschlusstest statt. Die Anterior-Nasal-Tests (Nasenbohrertests), die in Halleiner Schulen gemacht werden, gelten als Ausreisetest bei den Kontrollen im Ortsgebiet. – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: medreport)

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Vor dem zurückliegenden Wochenende blickte der Leiter der Landesstatistik, Gernot Filipp, mit sehr gemischten Gefühlen auf die Corona-Lage im Bezirk Hallein: „Die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland sinkt deutlich auf 184. Das sind gute Nachrichten. Allerdings gibt es auch starke regionale Unterschiede. Zum Beispiel liegt der Tennengau mit 342,7 fast doppelt so hoch wie der Landeswert. Das sind schlechte Nachrichten“, so Filipp. Im Tennengau befinden sich die Hochinzidenz-Gemeinden des Bundeslandes (!) mit Hallein, Puch, Oberalm und Kuchl. Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den Salzburger Gauen zeigt deutlich, dass im Tennengau derzeit die Infektionszahlen nach oben gehen. Die Eckdaten unseres Bundeslandes zum letzten Tag im April 2021, 14 Monate nachdem am 29. Februar 2020 die erste Corona-Infektion in Salzburg offiziell nachgewiesen wurde: Bisher wurden in Salzburg 47.916 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 1.824 aktiv infizierte Personen halten sich im Bundesland auf. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter, liegt heute laut Landesstatistik bei 183,5. Derzeit werden 85 Covid-19-Patienten im Spital versorgt, 22 davon auf der Intensivstation, bisher sind 564 Personen verstorben.

 

BEZIRK HALLEIN IST PEINLICHER LANDESSIEGER
MIT UNERFREULICHER INZIDENZ VON 342,7
.
An diesem Tag betrug hier die 7-Tage-Inzidenz um 8,30 Uhr schockierende 426. In Hallein (506!), Kuchl (379), Oberalm (471) und Puch (402) mussten die Gesundheitsbehörden ebenfalls reagieren, unter anderem wurde das Contact Tracing auf 96 Stunden ausgeweitet, die Gemeinden unterstützen die Bezirkshauptmannschaft beim Rückverfolgen der Kontakte und die Quarantäne-Bestimmungen werden umfassend kontrolliert, um die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen. Das Corona-Virus beschäftigt zwar zurzeit den Tennengau am intensivsten, aber es ist nach wie vor weit verbreitet im Bundesland. „In rund 30 Prozent der Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz, die uns einen Vergleich ermöglicht, bei über 250“, so Filipp. In 21 Gemeinden liegt sie unter 50, in 40 unter 100.

 

LANDESWEIT 7-TAGE-INZIDENZ BEI
10- bis 20-JÄHRIGEN AM  HÖCHSTEN

Die Zahl der Covid-Patienten in den Spitälern geht leicht zurück, liegt heute bei 85. In den Intensivstationen sind in den vergangenen Wochen um die 20 Betten belegt, dieser Wert bleibt stabil, die Intensivpatienten sind durchschnittlich 59 Jahre alt. „Die stabile Lage in den Krankenhäusern ist eine Wirkung des Impfungs-Fortschrittes. So wie auch seit Jänner weitaus weniger Menschen sterben als noch im November und Dezember, obwohl wir uns bei den Infektionen nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau befinden“, erklärt Filipp. Und die infizierten Personen werden noch jünger. „Jetzt liegt die 7-Tage-Inzidenz auch bei den über 70-Jährigen unter 100, bei den 10- bis 20-Jährigen ist sie mit 290 am höchsten.

Angesichts der schockierenden Zahlen aus der Bezirkshauptstadt Hallein, werden einige dringende Fragen aktuell: Wieso wird in den Schulen offensichtlich zu wenig auf die wichtige Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Anders ist das krasse Fehlverhalten zahlreicher Jugendlicher auf den Plätzen, Wegen und Straßen der Stadt Hallein nicht zu erklären. Wieso kontrollieren nicht Stadtpolizei/Polizei in der Stadt die Einhaltung der Corona-Regeln auch durch die Erwachsenen? Ermahnungen seitens uniformierter Sicherheitskräfte wären hilfreich und wichtig. Wieso wird in den Firmen die Belegschaft nicht regelmäßig auf die Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Weil man dort – wie lange wohl noch – anderes zu tun hat? Wie auch immer, wenn man durch Hallein geht, hat man viel zu oft den unerfreulichen Eindruck, dass die ganzen Warnungen und Verhaltens-Empfehlungen hinsichtlich Corona bisher völlig umsonst waren.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Ausfahrts-Kontrollen in Hallein sind seit Freitag, 30. April, voll im Gange. Unser Foto entstand am Kontrollposten vor dem Kreisverkehr auf Höhe des Supermarktes BILLA PLUS an der Ortsgrenze Hallein-Oberalm. Ein kleiner blauer Container markiert den Kontrollpunkt für alle aus Hallein kommenden Fahrzeuge auf der Fahrspur Hallein-Salzburg. FOTO 2: Auf der Gegenspur von Oberalm nach Hallein wird nicht kontrolliert. FOTO 3: Auf schmalen Nebenstraßen wird nicht kontrolliert, wie auf der Wiespachstraße, die zum Halleiner Freibad führt. Die Gemeindegrenze zwischen Oberalm und Hallein wird mit dieser Hinweistafel an der Wiespachstraße deutlich gekennzeichnet. Sie stellt das überbordende Selbstbewusstsein Oberalms gegenüber Hallein unter Beweis. Denn auch auf der anderen Seite wurde eine gleichartige Hinweistafel mit der Aufschrift Oberalm angebracht! Das bedeutet: Von welcher Seite man auch kommt, man fährt immer nur von Oberalm hinaus und sofort wieder nach Oberalm hinein. Das ist einzigartig auf unserem Planeten! – (Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Fotos: OST.)

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Sabrina Rohrmoser (siehe Foto oben), wird neue Geschäftsführerin des Universitäts- und Landessportzentrums Rif. Sie folgt damit ab 1. September 2021 dem erfolgreichen Langzeit-Chef Wolfgang Becker nach. Dies beschloss der Rif-Ausschuss am 29. April 2021 einstimmig. Der Bestellung ging ein öffentliches Auswahlverfahren voraus. „Das ULSZ Rif ist, dank dessen langjährigem Leiter Wolfgang Becker, das Aushängeschild des Salzburger Sports. Mit Sabrina Rohrmoser bekommt das Sportzentrum eine fachkundige Frau als neue Geschäftsführerin. Mit ihr können wir die erfolgreiche Arbeit weiterführen. Wir wünschen ihr viel Erfolg für diese Tätigkeit“, betonen Sport-Landesrat und Ausschuss-Vorsitzender Stefan Schnöll sowie dessen Stellvertreterin Barbara Romauer, Vizerektorin der Universität Salzburg.

 

SABRINA ROHRMOSER WAR IM LANDES-SPORTBÜRO
FEDERFÜHREND FÜR DAS SPORTZENTRUM RIF ZUSTÄNDIG

Sabrina Rohrmoser wirkte mehr als zwei Jahre im Büro von Landesrätin Martina Berthold als Referentin im Salzburger Sport mit. Danach war sie im Landessportbüro federführend für das ULSZ Rif in Hallein zuständig. Seit Herbst 2019 ist Rohrmoser im Referat Beteiligungen der Finanzabteilung und arbeitete zwischendurch mehrere Monate als Teamleiterin im Covid-19-Board des Landes. Nach dem Abschluss eines Bachelor- und Masterstudiums absolviert die gebürtige Hüttschlagerin derzeit berufsbegleitend ein MBA-Studium. Ehrenamtlich engagierte sich Rohrmoser als Fußball-Sektionsleiterin beim USV Hüttschlag. „Ich freue mich auf diese neue anspruchsvolle Aufgabe und vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Team, den Kooperationspartnern und Nutzern im ULSZ. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich bei den Mitgliedern des Ausschusses“, so die neu bestelle Geschäftsführerin.

 

BECKER GEHT NACH 35 JAHREN IN PENSION – DURCH IHN WURDE
DAS ULSZ RIF ZUM ZENTRUM DES BREITEN- UND SPITZENSPORTS

Der langjährige, hoch engagierte Direktor des ULSZ Rif, der jahrzehntelange, leidenschaftliche Kämpfer für das Sportzentrum, Wolfgang Becker, geht mit September in den wohlverdienten Ruhestand. „Wolfgang Becker hat wahre Pionierarbeit geleistet und das längst schon hoch angesehene Sportzentrum mit großem Engagement aufgebaut. In diesen 35 Jahren wurde es Schritt für Schritt strategisch weiterentwickelt und zu dem gemacht, was es heute ist. Ich bedanke mich bei Wolfgang Becker für die von ihm geleistete, ausgezeichnete Arbeit“, so Sport-Landesrat Schnöll. Das ULSZ Rif besteht bereits seit 35 Jahren und beheimatet zahlreiche Institutionen für den Salzburger Sport. Pro Jahr nutzen mehr als 470.000 (!) Athletinnen und Athleten jeden Alters die Trainingsanlagen. Mehr als 840 Veranstaltungen finden alljährlich statt – von Fortbildung bis hin zu hochkarätig besetzten internationalen Sportveranstaltungen. – (Landes-Pressezentrum, OST. Foto: LPZ. 30-4-21).

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Voluminöse Plakatschilder verschandeln auf einer Schotterinsel in der Königsseeache die Landschaft. Dort wo seit vielen Jahren ein FKK-Bereich genützt, gepflegt und in Ordnung gehalten wird, wie Anrainerin Mag. Lotte Riedlsperger freundlich bestätigt, weisen hier seit etwa 2 Wochen diese Plakatschilder (Foto oben) darauf hin, dass hier nach § 27 des Landes-Sicherheits(!)gesetzes, das Nacktbaden verboten ist. Es wird auf Plakatschildern auch darauf hingewiesen, dass Zuwiderhandelnde mit 500 (fünfhundert!) Euro zur Kasse gebeten werden. Im Falle der Uneinbringlichkeit dieser Summe droht eine Gefängnisstrafe von 1 Woche. Die genannte Anrainerin fragt sich zu Recht, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben und ob wir derzeit wirklich keine anderen Sorgen haben. Prof. MMag. Uwe Gutwirth bestätigt: ,,Dieser FKK-Platz ist  äußerst ruhig und absolut sauber. Die Leute dort sind extrem nett, offen und tolerant. Dieses FKK-Verbot ist eine Schande und würde eher ins Mittelalter passen als in ein modernes, aufgeklärtes Zeitalter.

Dazu Felix Steinlechner aus Rif: Mit einigem Befremden habe ich die aufgestellten Schilder bezüglich des "Nacktbadeverbots" an der Königsseeache gesehen. Mir erscheint es juristisch durchaus fragwürdig, wie aus einer seit mehr als drei Jahrzehnten an diesem Ort üblichen und in meiner Wahrnehmung problemlosen Nutzung plötzlich ein strafwürdiges Verhalten, wird, das nun mit den allgemeinen Grundsätzen der Schicklichkeit nicht mehr im Einklang steht und das angeblich einen groben Verstoß gegen die in der Öffentlichkeit zu beachtenden Pflichten darstellt. Ich persönlich finde, es steht der Salzburg AG schlicht nicht zu, über das Badeverhalten der Bevölkerung zu befinden oder es gar zu reglementieren.

Es ist jedenfalls unverständlich, wieso jetzt gegen den bisher tadellos gehandhabten Nacktbadebetrieb mit Verbot und Strafandrohung eingeschritten wird. Was drei Jahrzehnte lang tadellos funktionierte, soll nun abgewürgt werden. Auf der Schotterbank lagen auf der rechten Seite die unbekleideten Sonnenanbeter, auf der linken Seite die mit Bikini und Badehose Bekleideten. Natürlich gab es immer wieder Grantscherm und Grantdosen, die, nachdem sie mit dem Feldstecher Ausschau nach Aufregendem gehalten hatten, sich über das unbekleidete Treiben beschwerten. Doch die Freikörperkultur ist bereits rund um unseren Planeten verankert. Immer mehr Menschen verzichten unter Gleichgesinnten darauf, auch das letzte geschlechtsspezifische 10 x 10 Zentimeter große Areal ihres Körpers zu bedecken.

In Deutschland gibt es längst schon eigene FKK-Badestrände sowohl an der Nord- als auch an der Ostsee. Ebenso gibt es eigene Campingplätze für die Unbekleideten. Die Vereine für Freikörperkultur sind im Deutschen Verband für Freikörperkultur zusammengefasst. In Österreich besteht die Interessengemeinschaft des Österreichischen Freikörpersports und in der Schweiz besteht der Schweizer Lichtbund. Auf internationaler Ebene existiert die Internationale Naturisten-Förderation / Fédération Naturiste Internationale. Doch an der Königsseeache wird nun, nach 30 Jahren, Freikörperkultur mit 500 Euro bestraft. Oh Gott! – (Odo Stierschneider. Foto: OST. 29-4-21).

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Nun gelten auch, wie berichtet, für die Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein ab Freitag, 30. April, 6 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24 Uhr, verschärfte Maßnahmen, um die Ausbreitung von Corona-Infektionen einzudämmen. (Siehe dazu auch den 1. Bericht zu diesem Thema im SALZSCHREIBER hier im Ressort AKTUELLES). Das Gemeindegebiet kann nur noch mit einem negativen Test verlassen werden, die Einhaltung der Quarantäne wird intensiv überwacht. Zwischen 30. April und 9. Mai gilt in Hallein zur Eindämmung von Corona-Infektionen Testpflicht bei der Ausfahrt.

DIE ECKPUNKTE ZU DEN
VERSCHÄRFTEN MASSNAHMEN IN HALLEIN

O Verpflichtende Ausfahrtstests entweder mittels PCR- (nicht älter als 72 Stunden) oder mit Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden) für Personen ab 15 Jahren

O Gültig für das gesamte Gemeindegebiet von Hallein von 30. April, 6 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24 Uhr

O Kontrolle durch Polizei und Bundesheer (zirka 15 Soldaten, Assistenzeinsatz angefordert)

O  Verschärfte Kontrollen der Quarantäne und Hygienemaßnahmen

O  Testangebot wird erweitert

Aufgrund der neuen Situation und der verpflichtenden Ausfahrtstests werden in Hallein die Testkapazitäten aufgestockt und den Bedürfnissen angepasst. Auch beaufsichtigte Selbsttests sind in Vorbereitung. Die genauen Orte und Zeiten werden morgen bekanntgegeben.

FOLGENDE AUSNAHMEN
GIBT ES VON DER TESTPFLICHT

Durchreisende ohne Zwischenstopp

O Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben und diese mittels ärztlicher Bestätigung nachweisen können

O Personen mit einem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist. Dieser wird von spezialisierten Laboren angeboten. Die Kosten dafür sind selber zu tragen.

O  Güterverkehr
O  Impfung befreit nicht von Testpflicht

 

IN HALLEIN WERDEN AN 4 STATIONEN
KOSTENLOSE SCHNELLTESTS GEBOTEN

 

Hallein: Ziegelstadel, Pernerweg 1
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Gemeindezentrum Rif-Taxach, Rifer Hauptstraße 37
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Alte Saline Pernerinsel, Mauttorpromenade 7a
(Zugang über Pfannhauser-Steg)
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Salzberghalle, Zatloukalstraße 1
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Ausfahrtstests auch für Geimpfte verpflichtend
Derzeit liegen noch nicht ausreichend Studienergebnisse zur Corona-Schutzimpfung vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen. Daher sind die Ausfahrtstests auch für geimpfte Personen verpflichtend. Die Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Hallein zu den Ausfahrtsbeschränkungen ist unmittelbar nach Veröffentlichung auf www.salzburg.gv.at/corona-virus abrufbar. – (Informations-Zentrum Land Salzburg. Foto: Viren-News).

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Jugendliche und Erwachsene drängen sich in Hallein unbelehrbar, sowohl bei den engen Altstadt-Durchgängen als auch auf den durchwegs viel zu schmalen Fußgängerwegen, eng aneinander vorbei. Leichtsinnig werden Parties gefeiert und immer wieder gibt es Umarmungen. So, als ob man im Laufe des vergangenen Jahres noch nie etwas über Corona gehört hätte. Dies blieb nicht ohne Folgen. Die Infektionen mit Corona nahmen in Hallein leicht, aber unaufhaltsam zu. Dazu die Zahlen aus dem Bezirk Hallein während der letzten drei Wochen, vom 6. bis 27. April 2021: +8, +17, +25, +14, +22, +3, +1, +11, +25, +15 (insgesamt 6.012 Infizierte), +15, +20, + 21, +14, +19, +33, +29, +36, +12, +32, +18, +31. Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen gelten für die Stadt Hallein nun erstmals Ausfahrts-Beschränkungen: Ab Freitag, 30. April bis vorerst Sonntag, 9. Mai 2021. Die wichtigsten Fragen dazu werden hier beantwortet.

Was regeln die Beschränkungs-Verordnungen?

Diese Verordnungen regeln die Voraussetzungen, unter denen es möglich ist, das Gebiet der Stadt Hallein zu verlassen.

Für wen gelten diese Bestimmungen?
Diese Bestimmungen gelten für alle Personen, die aus Hallein ausreisen.

Wann gilt die Beschränkung?
Für Hallein vom 30. April, 6.00 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24.00 Uhr.

Unter welchen Voraussetzungen darf Hallein verlassen werden?
Hallein darf nur verlassen werden, wenn ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
oder
ein Nachweis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR), dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
oder
eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion
oder
ein Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist und mitgeführt wird.

Gilt auch ein Selbsttest?
Nein, die Tests müssen durch eine befugte Stelle erfolgt sein.
Gültig sind beaufsichtigte Selbsttests.

Wo und wann kann ich mich testen lassen?
Damit für die verpflichtenden Tests genügend Kapazitäten bereitstehen, wurde das Angebot an kostenlosen Tests mit Anmeldung erweitert. Alle Testmöglichkeiten unter www.salzburg.gv.at/corona-tets
Anmeldung unter www.salzburg-testet.at

Muss ich mich auch testen lassen, wenn ich geimpft bin?
Ja. Derzeit liegen noch nicht ausreichend Studienergebnisse zur Corona-Schutzimpfung vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen. Daher sind die Ausfahrtstests auch für geimpfte Personen verpflichtend.

Gibt es Ausnahmen von dieser Beschränkung?
Ja, diese Beschränkung gilt nicht:  für Personen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr,
bei der Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
für Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und der Gesundheitsbehörden sowie Angehörige von Rettungsorganisationen und der Feuerwehr im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder bei Einsätzen. Bei Durchfahrt ohne Zwischenstopp, die auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen vorliegt. Für Personen ohne Wohnsitz in Hallein, bei denen vor der Rückreise zum Wohnsitz ein positives Ergebnis durch einen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 festgestellt worden ist, dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sie sich so schnell wie möglich – entweder allein mit einem Kraftfahrzeug oder im Rahmen eines gesicherten Transports - zum Zweck der Absonderung zu einem Wohnsitz begeben. Bei Mitreisenden ist durch entsprechende Schutzvorkehrungen (Tragen einer FFP2-Maske durch die ausreisende positiv getestete Person, entsprechende Schutzausrüstung anderer mitfahrenden Personen) dafür zu sorgen, dass sich die daran Beteiligten nicht mit SARS-CoV-2 infizieren.
Ausnahmen gibt es weiters für den Güterverkehr, die Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen, einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden.

Wie wird das Vorliegen der Ausnahmen überprüft?
Im Fall einer behördlichen Überprüfung sind die Ausnahmegründe glaubhaft zu machen.

Brauche ich einen negativen Test, wenn ich durch die Stadt Hallein reise?
Nein. Für die Durchreise ohne Zwischenstopp durch Hallein braucht es kein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2. Unerlässliche Zwischenstopps (etwa der Aufenthalt von Zügen oder die Weiterfahrt verhindernde medizinische Notfälle) sind irrelevant und begründen nicht die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testergebnisses.

Brauche ich als Lieferant (z.B. von Lebensmitteln) auch einen negativen Test für die Ausreise?
​Nein, weil der gewerbliche Güterverkehr ausgenommen ist.

Brauche ich als Arbeitnehmer/in eines Unternehmens in Hallein einen negativen Test für die Ausreise?
​Ja.

Darf ich bei einem unvorhergesehenen Ereignis die Stadt Hallein verlassen?
Zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum kann die Stadt Hallein ohne negatives ärztliches Testergebnis verlassen werden. Der Sachverhalt ist glaubhaft zu machen.

Kann ich die Stadt Hallein für Versorgungspflichten, Besuche, Sport, Schifahren und dergleichen verlassen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis.

Darf mein Kind eine Schule außerhalb des Gemeindegebietes von Hallein besuchen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis. Dies gilt nicht für Kinder oder Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.

Werden Schülerbusse überprüft?
Ja, Schülerinnen und Schüler über dem vollendeten 15. Lebensjahr müssen ein negatives Testergebnis mitführen.

Darf ich mein Kind zu einer Schule außerhalb des Gemeindegebietes von Hallein bringen oder von der Schule abholen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis. – (Pressedienst Land Salzburg. Grafik: OST).

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Ein gigantischer Schandfleck mitten in Hallein, immerhin 11.000 Quadratmeter groß und mit 7 großen, teils verrotteten Hallen und Gebäuden  total verbaut, wird nun, wie der SALZSCHREIBER in einem ausführlichen Bildbericht bereits informierte, endlich beseitigt. (Dazu einfach von hier 8 Beiträge weit zurückscrollen). Das Gelände war Tatort zuerst für die Firma Brötje und später für Helmut Reisinger, der hier seinen beliebten REI-Baumarkt führte. Seit dieser seine Tätigkeit einstellte, verrotteten in den vergangenen Jahren die ungenützten Hallen. Doch nun soll neues Leben hier einkehren. Die Firma Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger in Abtenau erwarben das gesamte Areal um 8 Millionen Euro und werden hier in weiterer Folge 150 Wohnungen errichten. Besonders erfreulich und wichtig: Die erschreckend dichte Verbauung wird es hier künftig nicht mehr geben. Nach Abriss der bestehenden 7 Industriehallen und Gebäude, sollen etwa 30 Prozent des Areals in Grünanlagen für die Bewohner der 150 Wohnungen und für die Anrainer umgewandelt werden. Nicht umsonst trägt dieses anspruchsvolle Vorhaben den schönen Namen ,,Grüne Mitte Hallein‘‘.

Die Abbrucharbeiten sind im Gange, der SALZSCHREIBER berichtete bereits darüber – den entsprechenden Beitrag mit 12 Fotos im konkurrenzlos großen SALZSCHREIBER-Format, finden Sie hier im Ressort AKTUELLES, wenn Sie 8 Beiträge weit zurück scrollen. Wenn an der Baustelle alles plangemäß verläuft, sollen die Abbrucharbeiten an den knapp nebeneinander errichteten 7 Hallen und Gebäuden, bis Ende Mai 2021 beendet sein. Das Gesamtvolumen dieser Objekte beträgt rund 50.000 Kubikmeter. Völlig neu: Die anfallenden etwa 700 Tonnen Ziegel, 300 Tonnen Holz und 3.000 Kubikmeter Altbeton, Stahl und Glas werden erfreulicher Weise, soweit dies möglich ist, aber doch beinahe zur Gänze an Ort und Stelle wiederverwertet. Dazu Roland Wernik, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau: ,,Beton soll wieder Beton werden. Unser Ziel ist die Kreislaufwirtschaft.‘‘ Nachdem alle Objekte beseitigt sein werden, soll mit den Bauarbeiten für die 150 Wohnungen, die in unterschiedlichen Größen errichtet werden, im Jahr 2022 begonnen werden. Ein Jahr später, im Jahr 2023, werden die ersten Wohnungen zu beziehen sein. – Wenn Sie hier anschließend 6 Beiträge weit zurückscrollen, finden Sie einen Beitrag, verfasst von Vizebürgermeister Florian Scheicher, der sich ebenfalls mit dem erfreulichen Bauvorhaben beschäftigt.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Vergleich zu den Fotos, die dem ersten SALZSCHREIBER-Beitrag über das Projekt ,,Grüne Mitte Hallein‘‘ angefügt wurden, hat sich die Szenerie der großen Baustelle deutlich verändert. Die Abrissarbeiten gehen zügig voran. FOTO 1: Von einem früheren Gebäude, ist nur noch die Tragekonstruktion mit Dach und ohne Mauern übrig. FOTO 2: Am linken Ende der Tragekonstruktion auf dem 1. Foto demonstrierte ein Bagger seine respektable Kraft und riss mühelos das 1. Segment der Konstruktion zu Boden. Deutlich erkennbar die geknickte Dachrinne. FOTO 3: Die rechte Hälfte dieser Hallen-Tragekonstruktion. FOTOS 4 bis 7: Verschiedene Ansichten aus dem Verlauf der Abrissarbeiten. FOTO 8: Auch ein Gebäude neben den Hallen wird abgerissen. Es begann ganz unspektakulär mit dem Aushängen der Fensterflügel. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Marco Riebler ist Autor des Buches ,,Gespräche im Kaffeehaus‘‘. Er lebt in Salzburg, ist Unternehmer, Journalist und Fotograf. Seiner Ansicht nach ist das Interview wohl die schönste, spannendste und intimste Form der journa­listischen Darstellung. Dem regelmäßigen Besucher des Café Bazar hat es dort ein Zitat von Thomas Bernhard besonders angetan: ,,Wie andere in den Park oder in den Wald, lief ich immer ins Caféhaus, um mich abzulenken und zu be­ruhigen, ein ganzes Leben‘‘. Marco Riebler hält für die Leserinnen und Leser seines Buches, in dessen Vorwort auch eine sehr persönliche, sehr sympathi­sche Definition des Caféhauses bereit. Zitat: ,,Caféhäuser sind besondere Orte, Gelassenheit und Gediegenheit finden ihren Platz. Wer das erkennen darf, startet zufrieden in den Tag, muss es schätzen und immer wieder besuchen. Besuchen wir es nicht, verlieren wir ein kulturelles Gut.‘‘ So war es stets ein Caféhaus, in dem Marco Riedler seine insgesamt 15 prominenten Gesprächspartner/innen zum Interview bat. Unter ihnen auch Halleins promi­nenter Konditormeister und Chocolatier Gerd Braun. Dessen Interview umfasst nahezu 10 Din A5 Seiten. Marco Riedler stellte 28 Fragen, die von Gerd Braun alle beantwortet wurden. Aus Platzgründen musste der SALZSCHREIBER eine Auswahl treffen.

Was müssen Sie Ihren Gästen bieten,
um als gutes Caféhaus zu gelten, Herr Braun?

Das Caféhaus ist für mich der klassische Ort, wo man unter vielen Leuten einsam ist. Diese wohltuende Anonymität, wenn man sie wünscht, erlebt man in einer Umgebung, die Vieles bereitstellt. Von Zeitungen über Literatur bis hin zu den kulinarischen Angeboten. Im Caféhaus hat man die Chance zu sich selbst zu finden. Wichtig ist, dass die Umgebung stimmig ist. Es kann das klassische Wiener Caféhaus sein, mit Thonetstühlen und Marmortischen, es kann aber auch ein stimmiges architekto­nisches Konzept sein. Die Einrichtung sollte für mich von kultivierter Qualität sein. Das Angebot für den Gast sollte die idente Qualität haben, vom Kaffee bis zum Gebäck.

 

Ist Ihnen ein privater Caféhausbesuch
in Erinnerung geblieben?

Es sind vor allem die Cafés in Paris am Boulevard Saint-Germain, die mich inspirie­ren und ein prickelndes Gefühl in mir auslösen. Die Straße ist sehr präsent und sorgt für ein besonderes Flair. In Wien bin ich leider selten, aber dann im Café Prückel, in Salzburg ist es das Café Tomaselli oder das Café Bazar. Es ist immer das Flair der Großstadt, das diese Cafés widerspiegeln. Ein Caféhaus kann ein persönlicher Ort sein, der nicht austauschbar ist.

Beim Betreten Ihres Caféhauses sieht man sofort den Bauhausstil,
der sich in der Einrichtung widerspiegelt.
Entspricht der Bauhausstil Ihrem Geschmack?

In meiner Lehrzeit, die ich in Bad Reichenhall absolviert habe, kam ich mit Meistern aus dem Norden in Berührung, durch diese bekam ich Kenntnis von der Lamprecht-Schule. Das war ein Glücksfall für mich. In Wolfenbüttel gab es die wohl bedeutendste Konditorei-Fachschule, mit ihrem Gründer und Direktor Bernhard Lambrecht. Er hat den Bauhausgedanken eins zu eins auf die Konditorei übertragen, was für die damalige Zeit fast exotisch war. Die Konditorei empfindet man gemeinhin als lieblich mit Blümchen und Verzierungen. Der Laie hat immer noch das Rokokobild vor sich. Für den Bauhausgedanken ist die Materialgerechtigkeit von grundlegender Bedeutung. Unnötiges wird weggelassen, dafür steht die reine Schönheit des Materials als Gestaltungselement im Vordergrund. Ich bin immer auf der Suche nach diesem Pu­rismus, dem Ausschöpfen des Bestehenden in formschöner, klarer Art. Der Bauhausgedanke ist mir über die Konditorei nähergebracht worden, später entwickelte sich das Interesse an der Architektur.

Kann man die Architektur wirklich eins zu eins
auf das Konditoren-Handwerk übertragen?

Wenn ein Prinzip stimmt, stimmt es wohl immer. Wenn es in der Architektur funktioniert, funktioniert es auch in der Konditorei. Der Betrachter, im Sinne des Bauhausgedankens, möchte von außen die Qualität erahnen können. Er möchte kein gequältes Produkt mit unnötigen, oberflächlichen Verzierungen.

Wenn Sie Kunst mit Handwerk vergleichen,
worin besteht der Unterschied?

Das Schaffen des Künstlers dreht sich um die Originalität seines Werkes. Der Weg hin zur Erlangung dieser Originalität ist meist ein einsamer. Wenn ich einem Werk begegne, muss es eindeutig und fesselnd sein, dann ist es für mich Kunst. Ich kann Kunst aber nicht definieren, das gehört für mich zu ihrem Wesen. Im Gegensatz dazu steht das Handwerk. Es geht um die verantwortungsvolle Weitergabe von Wissen mit der Ausbildung für die kollektive Praxis, den Anspruch auf Weiterbildung und das Aus-sich-selbst-Lernen.

 

Sehen Sie es als Geschenk an,
dass Ihre Söhne Ihre Tradition fortsetzen?

Eine Nachfolge ist ein Geschenk für jede Generation. Wer möchte schon gerne verschwinden sehen, was Generationen mit Herzblut aufgebaut haben. Ich bin sehr glücklich, dass meine Söhne unsere Tradition fortsetzen.

 

Wie viel Einsatz
muss man bereit sein zu leisten?

Es braucht ein enormes Engagement und eine gute Partnerschaft. Alleine schafft man es nicht. Ich ohne meine Frau, mein Vater ohne meine Mutter – undenkbar. Es wäre auch eine Illusion, nur mit Mitarbeitern ohne Familie zu arbeiten und derart aufwendige Produkte herzustellen.

 

Leben Sie ein Leben
für Ihr Unternehmen?

Es ist eine Symbiose. Ich bin glücklich mit meinem erfüllenden Werdegang. Meine Arbeit gibt mit viel zurück.

Sind Sie zufrieden, weil Sie am Ende des Tages
etwas Reales, etwas zum Angreifen geschaffen haben?

Das fertige Produkt, die edlen, kostbaren Materialien, die ich verwende und wie ich sie verwende, machen mich zufrieden. Mit den Fertigkeiten meiner Hände gestalte ich und lasse Dinge entstehen, die besonders sind. Ich sehe das Ergebnis und verspüre Genugtuung. Wenn dann Lob und Wertschätzung dazukommen, freut mich das.

 

Können Sie loslassen und Ihren Söhnen
absolute Handlungsfreiheit einräumen?

Nein, das muss ich mir ganz ehrlich eingestehen. Es ist mein wunder Punkt. Ich lasse unbewusst nicht los. Es ist wie ein Klotz am Bein. Mine Tätigkeit ist noch immer so inspirierend. Bei aller Bescheidenheit, es hat sich viel Wissen angesammelt und ich möchte tun. Wohin soll ich mit all meinem Wissen? Spazieren gehen? Es gibt auch keinen Ärger im Unternehmen, wir sind ein wunderbares Team, das erschwert das Loslassen. Mein ganzes Leben lang blickte ich stets vorwärts, versuchte Pro­bleme zu lösen und innerlich zu wachsen. Auf das Aufhören wird man nicht vorbereitet. Ich bin es auch nicht. Das Leben ist ein großes Abenteuer. – (Entnommen dem Buch ,,Gespräche im Kaffeehaus‘‘ mit Fotos von Marco Riebler. Erschienen im Verlag Marco Riebler, Salzburg.)

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Der 18. April steht seit 1982 weltweit als `International Day of Monuments and Sites´ bzw. `World Heritage Day´ im Zeichen des UNESCO-Welterbes und soll auf die Besonderheiten und Einzigartigkeiten des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes der Welt aufmerksam machen. Österreich feierte heuer erstmals den `Welterbe-Tag´. Die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, hat das Welterbe als ‘Auszeichnung und Auftrag zugleich‘ bezeichnet. Die Salzburger Altstadt, die von den Salzburger Erzbischöfen durch den Verkauf von Halleiner Salz über sechs Jahrhunderte hinweg attraktiv ausgestaltet werden konnte, gehört seit 1996, also seit 25 Jahren, zum UNESCO-Weltkulturerbe.

600 JAHRE LANG DIENTE DAS SALZ AUS HALLEIN DEN ERZBISCHÖFEN
FÜR DIE GROSSZÜGIGE AUSGESTALTUNG DER STADT SALZBURG

Es ist nur den einst auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfen zu danken, dass die Stadt Salzburg, ihr Regierungs-Sitz, großzügig ausgestaltet wurde und heute Weltkulturerbe ist. Doch mit welchem Geld? Mit den bescheidenen kirchlichen Abgaben der Bevölkerung? Weit gefehlt! 600 Jahre lang, etwa von 1200 bis 1800, erwirtschafteten die kirchlichen Landesherren die für die großzügige Ausgestaltung der Stadt Salzburg notwendigen finanziellen Mittel, aus dem Verkauf von Salz aus Hallein, das als Sole vom Salzbergwerk Dürrnberg nach Hallein geleitet wurde. Dort wurde in mehreren Salinen die Sole zu Salz verdampft, in Dörranlagen getrocknet, in Holzfässer verladen und mit Schiffen auf der Salzach oder mit Fuhrwerken zu den jeweiligen Salz-Abnehmern gebracht. Per fürsterzbischöflichem Dekret (!) wurde verfügt, dass das Salzwesen der Stadt Hallein komplett entzogen (!) wurde. Damit erhielt die Stadt Hallein 600 Jahre lang nichts, keinen Heller und keinen Dukaten, aus dem glänzend verlaufenden Salzgeschäft!

,,ES KAM MIR VOR, ALS SEI ICH VOM HIMMEL, DER STADT SALZBURG,
AUF EINEN MISTHAUFEN, DIE STADT HALLEIN GEFALLEN!‘‘

Diese völlig unfassbare fürsterzbischöfliche Entscheidung gegen Hallein, machte die Salzstadt zu einem Ort des Schreckens. Reisende, die sich nichtsahnend nach Hallein verirrten, beklagten sich über aggressiv bettelnden Frauen und Kinder und zeigten sich angesichts der hohlwangigen Stadtbewohner und des Zustandes der Stadt entsetzt. Auch Komponist Franz Schubert geriet versehentlich nach Hallein und berichtete schockiert in einem Brief an seinen Bruder: ,,Es kam mir vor, als sei ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Die Salzburger Erzbischöfe nahmen 600 Jahre lang keinen einzigen Ziegel in die Hand, um an der Quelle ihres Reichtums, in Hallein, auch nur ein einziges repräsentatives Gebäude zu errichten. Dafür wurde ihre Residenzstadt Salzburg großzügig ausgestattet. Zahlreiche Kirchen mit dem Dom an der Spitze, die Festung Hohensalzburg, (eine der größten Festungs-Anlagen in Europa), die Residenz mit dem Residenzbrunnen und so weiter. Die Residenzstadt konnte aus Sicht der Fürsterzbischöfe einfach nicht genug bekommen.

 

DIE STADT SALZBURG HAT IHRE WELTBERÜHMTE SCHÖNHEIT DEN
SALZRAUBZÜGEN DER FÜRSTERZBISCHÖFE IN HALLEIN ZU VERDANKEN

Und heute? Es ist noch keinem einzigen Bürgermeister der Stadt Salzburg eingefallen, spätestens angesichts der Ernennung ihrer schönen Stadt zum Weltkulturerbe, einmal Kontakt mit Hallein zu suchen, um hier mit Anstand die allzu lange anstehenden offenen Probleme endlich in Ordnung zu bringen. Von irgendeinem anteilsmäßigen Werteausgleich zugunsten Halleins kann ohnehin keine Rede sein. Aber es wäre ein Zeichen des Anstandes, wenn die Stadt Salzburg das Angebot unterbreiten würde, sich in Hallein an der Finanzierung eines salzbezogenen Projektes zu beteiligen – schließlich hat die Landeshauptstadt den jahrhundertelangen Salzraubzügen der Salzburger Fürsterzbischöfe in Hallein, ihre weltberühmte Schönheit zu verdanken. Damit rückt sogleich ein brennheißes, salzbezogenes Problem in den Mittelpunkt. Die letzte noch erhaltene historische Salzsiedepfanne in Hallein, ein wertvolles Relikt vor allem für die Stadt Salzburg (!), steht auf der Pernerinsel – in einem einsturzgefährdeten Gebäudeteil der alten
historischen Saline.

SALZBURG SOLLTE SICH AN DER SANIERUNG DES HISTORISCHEN SUDPFANNEN-GEBÄUDES AUF DER PERNERINSELBETEILIGEN
So wie im Weltkrieg zahlreiche Holzstützen die Decken der Kellergeschoße als letzten Zufluchtsort bei Bombenangriffen vor dem Einsturz schützen mussten, so stützen nun zahllose Holzpfosten (siehe Fotos 2 bis 5) das 1. und 2. Geschoß der Alten Saline im Bereich einer der letzten historischen Salzsiedepfannen in ganz Europa: Gewissermaßen Salzburgs Denkmal bezüglich der sehr einseitigen Nutzung des Halleiner Salzes nur für die Stadt Salzburg über Jahrhunderte hinweg. Es wäre jedenfalls eine freundschaftliche und historisch gerechtfertigte, auch moralisch begründbare Geste der Landeshauptstadt gegenüber der 600 Jahre lang massiv benachteiligten Stadt Hallein, sich in irgendeiner Form an der Sanierung des Salzsiedepfannen-Gebäudes zu beteiligen. Es wäre natürlich äußerst erfreulich, wenn die Bürgermeister der Stadt Salzburg und der Stadt Hallein, freundschaftlich und gemeinsam, einst die sanierten Räumlichkeiten rund um die historische Salzsiedepfanne in Hallein, offiziell eröffnen würden!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die Stadt Hallein sorgte in jüngster Vergangenheit für schöne Fassaden an der Alten Saline auf der Pernerinsel. Der Gebäudeteil in der Mitte des 2. Fotos ist einsturzgefährdet und enthält die historische Sudpfanne. FOTOS 3, 4 und 5: Innen sieht es schon ganz anders aus. Ein Wald von Holzpfosten im Erdgeschoß verhindert den Einsturz des Gebäudes. FOTO 6: Die Sudpfanne im 1. Stock des Gebäudes. Sie wurde vom Erdgeschoß aus beheizt. Auch hier gibt es zahlreiche Holzstützen, die den Gebäude-Einsturz verhindern sollen. FOTO 7: Wir stehen in der Sudpfanne. Links die salzachseitige Front der Sudpfanne. Diese Pfannenseite wurde schräg ausgebildet, so dass hier nach Verdampfung der Salzsole, das zurückgebliebene Salz aus der Sudpfanne herausgezogen werden konnte. FOTO 8: Der Durchgang zwischen Sudpfanne und Trocknungsfläche. Rechts die Sudpfanne, links die von unten beheizte Eisenfläche, auf der das Salz aus der Sudpfanne getrocknet wurde. FOTO 9: Das Ganze noch einmal im Überblick: Im Vordergrund die Eisenfläche für die Salztrocknung, in der Mitte der Durchgang und dahinter die Sudpfanne. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Mit Stand 16. April 2021, wurden im Bundesland Salzburg unter den 555.600 Einwohnern bisher 45.956 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Aktuell sind derzeit im Land Salzburg 1882 Personen mit Corona infiziert. Insgesamt waren im Bundesland bisher 551 Todesfälle zu beklagen. Unter den knapp 60.000 Einwohnern im Bezirk Hallein wurden bisher an die 5.600 Personen positiv auf Corona getestet. Derzeit sind hier 147 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Im Bezirk Hallein gab es bis jetzt 60 Todesfälle. – Im Gedenken an die bisher an den Folgen einer Corona-Infektion Verstorbenen, wurden am 16. April 2021 an öffentlichen Gebäuden, entweder die Fahnen auf Halbmast gesetzt oder eine Trauerfahne gehißt. Unsere Fotos zeigen, dass vor der Bezirkshauptmannschaft Tennengau die Fahnen auf Halbmast gesetzt wurden und dass vor dem Halleiner Rathaus eine Trauerfahne aufgezogen wurde. – Es muss mit allem Nachdruck darauf verwiesen werden, dass der Großteil der in Hallein unterwegs befindlichen Personen die geltenden Corona-Beschränkungen noch immer aufs Gröbste missachtet. Die vorgeschriebenen Abstände zu anderen Personen werden auf öffentlichen Gehwegen überhaupt nicht eingehalten (dort gilt: hintereinander im Abstand von 2 Metern gehen, da die Gehwege durchwegs viel zu schmal für das nebeneinander Gehen sind.) Wenn Gruppen unterwegs sind, gibt es immer wieder den verbotenen   Körperkontakt. Wenn zwei Personen miteinander verwandte Personen am Gehsteig nebeneinander gehen, denken sie nicht daran auszuweichen, wenn ihnen eine Person entgegenkommt. So viel Unbelehrbarkeit, so viel Sturheit sind die beste Voraussetzung dafür, dass uns das Corona-Virus noch lange erhalten bleibt. Die Stadtpolizei müsste längst schon in dieser Hinsicht Kontrollen durchführen und in der Stadt immer wieder präsent sein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Die am 15. April 2021 dem Finanzausschuss vorgelegte Jahresrechnung 2020 ist erfreulich – stellt allerdings keine Jubelmeldung dar. Die Corona-Krise beschäftigt uns alle nach wie vor und hat vielen Familien, Unternehmern und Vereinen im vergangenen Jahr alles abverlangt und vor große Herausforderungen gestellt. Ein sparsamer Umgang mit dem Steuergeld ist absolut richtig und wichtig, allerdings darf es nicht – und schon gar nicht in Krisenzeiten – zum Sparen auf Kosten der Bevölkerung, der Vereine oder der städtischen Geschäftswelt kommen. Wir brauchen jetzt einen mutigen und visionären Blick in die Zukunft, sodass nicht nur die Stadtfinanzen, sondern auch das Leben und die Gemeinschaft in unserer Stadt gut und sicher aus der Krise kommen. Die jetzigen Zahlen geben uns unmittelbar dazu die Chance.“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

„Das Jahr 2020 war alles andere als normal – Corona hat alles auf den Kopf gestellt und ließ Prioritäten und Pläne gänzlich anders bewerten. Das sieht man auch im Jahresabschluss der Stadt Hallein. Projekte wurden verschoben, Investitionen nicht getätigt und eine Ausgabensperre angeordnet. Hilfen des Bundes und des Landes in Millionenhöhe haben neben diesen Faktoren genau dazu beigetragen, dass die Zahlen mit Ende 2020 genauso ´schön` sind, wie sie eben am 15. April vorgelegt wurden. Doch diese Projekte werden irgendwann umgesetzt werden müssen, die Hilfen werden wegfallen und das gesellschaftliche Leben kommt wieder zur alten Stärke zurück. Spätestens dann holt uns die Realität ein und das jetzige Ergebnis wird als ´Corona-Bonus-Ergebnis` in die Geschichte eingehen.“, so Vizebürgermeister Scheicher und fügt abschließend hinzu:

 

„Bei all den vorerst positiven Nachrichten stört mich allerdings, dass unter der SPÖ-Führung nach Außen das Sparen verkündet wurde, tatsächlich dieser Kurs jedoch dann endet, wenn es um die Versorgung und Besserstellung von Günstlingen geht. Im Corona-Jahr 2020 wurden neue Jobs für SPÖ-Funktionäre geschaffen, Politiker-Gehälter neu erfunden und bei der eigenen PR keineswegs gespart. Wir wissen von Subventions-Empfängern, dass sie Gelder an die Stadt zurückbezahlen mussten – für diese Vereine und Institutionen sind solche Meldungen zur Finanzlage wie ein Schlag ins Gesicht. Gleichzeitig wird Eigentum der Stadt Hallein, bei einem zinsschwachen Plus am Sparbuch, leichtfertig verkauft. Vor einem Jahr hat der Bürgermeister gemeint, dass es einen Projekt-Stau in Hallein gibt – das jetzige zusätzliche Zurückreihen von Investitionen und Projekten wird hier nicht unbedingt positive Veränderungen bewirken. Sparen ist wichtig, umso wichtiger ist es aber auch, gerade jetzt zu investieren. Projekte weiterhin auf die lange Bank zu schieben hat nichts mit Sparen zu tun, sondern wird dem Standort mittel- und langfristig auf den Kopf fallen. Hallein hat aus Corona finanziell ein absolutes Plus erwirtschaftet – Hilfsgelder sind nicht für das Sparbuch da, sondern für Hilfen an Vereine, städtische Unternehmer und für die Bevölkerung.“

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„Sparen wo es möglich ist, investieren wo es notwendig ist“ – der Kurs, den Bürgermeister Alexander Stangassinger im Jahr 2020 vorgegeben hat, macht sich bezahlt. Trotz Minder-Einnahmen bei den Ertragsanteilen und bei der Kommunalsteuer von zusammen 2,9 Millionen Euro, verzeichnet die Stadt Hallein ein positives Ergebnis. An liquiden Mitteln sind mit 31.12.2020 ganze 5,7 Millionen mehr am Konto der Gemeinde, nämlich 19,7 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Stadt hat sich um 531.000 Euro verringert. Zudem wurden die Haftungen um 341.000 Euro reduziert. Im Vermögenshaushalt hat die Stadt Hallein am Ende des Corona-Jahres ein Plus von 1,47 Millionen Euro zu Buche stehen – die gesamten Vermögenswerte der Stadt (Häuser, Grundstücke, Straßen, Brücken, Fahrzeuge etc.) belaufen sich auf knapp 201 Millionen Euro. Im Ergebnishaushalt steht mit 31.12.2020 ein Nettoergebnis von 3,82 Millionen Euro plus. Die Rücklagen – das Sparbuch der Gemeinde – wurden um 3,7 Millionen Euro aufgestockt. Somit ist die Stadt Hallein mit 19,47 Millionen Euro für die kommenden Auswirkungen der Krise vorerst gerüstet.

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,WIR STEHEN FINANZIELL GUT DA, DÜRFEN
UNS ABER VOM POSITIVEN ABSCHLUSS NICHT TÄUSCHEN LASSEN.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger fasst zusammen: „Wir haben gut budgetiert, jedoch hatten wir als Stadt keinen Einfluss darauf, dass die Pandemie einige Vorhaben verzögert oder gar verhindert hat. Das Ergebnis zeigt aber, dass unser Weg eindeutig der richtige ist. Jeder der mich kennt weiß, dass ich generell nicht mehr Geld ausgebe, als ich zur Verfügung habe und ein sparsamer Mensch bin – privat wie beruflich. Die Krise hat uns finanziell, aber auch hinsichtlich des Fortschritts bei unseren Modernisierungs-Arbeiten, hart getroffen. Wir stehen zwar finanziell gut da, dürfen uns aber von diesem positiven Rechnungsabschluss nicht täuschen lassen.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,DIE STARKEN FINANZZAHLEN ENTSTANDEN,
WEIL WICHTIGE PROJEKTE WEGEN CORONA VERSCHOBEN WURDEN.‘‘

Die starken Finanzzahlen der Stadtgemeinde Hallein stehen nämlich direkt im Zusammenhang damit, dass aufgrund von Corona weniger Arbeiten durchgeführt werden konnten. Einige Großprojekte, vor allem aber zahlreiche Standard-Arbeiten mussten verschoben werden. Der Reinhalteverband hat rund 850.000 Euro weniger für Projekte ausgegeben; die fischpassierbare Sohlrampe (750.000 Euro) war 2020 geplant und musste verschoben werden. Weiters konnten etwa Möblierungs-, Dachdecker- sowie Infrastruktur-Arbeiten an zahlreichen Gebäuden noch nicht erledigt werden.  Zudem erhielt die Gemeinde eine höhere Umweltförderung für den Ausbau der VS Rif und auch für das Stille Nacht Museum ging eine letzte Förderungszahlung von 316.000 Euro ein. Die Corona-Ersatzzahlungen und die verminderte Landesumlage wirken sich mit 1,4 Millionen Euro ebenfalls positiv auf den Rechnungsabschluss aus. 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,DIE NEUE FINANZIELLE DARSTELLUNG
NACH DER VRV 2015 WAR EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG.‘‘

Die Summe von 5,7 Millionen Euro an liquiden Mitteln ist auch deshalb so hoch, weil in der Darstellung nach der neuen VRV (Voranschlags-Rechnungsabschluss-Verordnung 2015) nur zwölf statt 13 Monate dargestellt werden. Bürgermeister Stangassinger erklärt: „Früher wurden Rechnungen im Jänner von Projekten aus dem Vorjahr noch ins vergangene Rechnungsjahr übernommen – das ist nun nicht mehr zulässig. Von den 5,7 Millionen Euro fallen daher schon 1,9 Millionen Euro an Forderungen für das Vorjahr weg. Diese neue Darstellung nach der VRV 2015 war für meine Mitarbeiterinnen eine große Herausforderung und Umstellung – jedoch werden wir uns in ein paar Jahren alle daran gewöhnt haben und das Ergebnis wird einfacher zu lesen sein.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ES WURDEN KEIN PERSONAL
SONDERN URLAUBE SOWIE ÜBERSTUNDEN ABGEBAUT.‘‘

Ein weiterer wichtiger Baustein der erfolgreichen Corona-Finanzpolitik des Bürgermeisters, war die 10-Prozent-Ausgabensperre, welche er am 3. Juni 2020 veranlasste. Stangassinger erklärt dazu: „Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, wie sich die Krise 2020 niederschlagen wird. Es war klar, dass wir Einnahmenausfälle aus Ertragsanteilen und Kommunalsteuer hinnehmen werden müssen – in welcher Höhe war nicht abzuschätzen. Zudem war es nicht klar, ob und wieviel die Gemeinden vom Bund erstattet bekommen. Ich habe daher alle meine Abteilungen aufgefordert, zehn Prozent der Ausgaben radikal einzusparen.“ Dieser Anweisung konnten die meisten Abteilungen Rechnung tragen – wie es sich in einer Krise gehört, wurde nur investiert, wo es dringend notwendig war. Zudem sorgte der Bürgermeister dafür, dass kein Personal, sondern Urlaube sowie Überstunden abgebaut wurden. Insgesamt wurde so mehr Personal eingestellt, jedoch konnten durch spätere Besetzungen und den Abbau von Überstunden ganze 747.000 Euro im Jahr 2020 eingespart werden. Die Rückstellungen für nicht konsumierte Urlaube reduzierten sich um immerhin 197.000 Euro.

 

DER BÜRGERMEISTER: ELTERN VON KINDERN
IN STÄDTISCHER BETREUUNG UM 140.000 EURO ENTLASTET

Ebenfalls positiv bilanziert die Modernisierung der Parkgebühren, zumindest in einer Hochrechnung aufs gesamte Jahr. Die 3-Stunden-Gratis-Parken-Regelung auf der Pernerinsel führte zwar zu einem Minus von 72.000 Euro gegenüber dem Jahr 2018. Das neue Bewirtschaftungs-Modell der Parkflächen in der Altstadt, seit September 2020 in Kraft, würde auf das Jahr hochgerechnet 94.000 Euro betragen und so zu einem Einnahmenplus von 22.000 Euro führen. Aufgrund der Pandemie wurde die Parkraum-Bewirtschaftung erst im letzten Jahresdrittel eingeführt und die Stadt konnte den finanziellen Rückgang bei den attraktiven Oberflächen-Parkplätzen zumindest minimieren. Durch die vorausschauende, soziale Finanzpolitik war es in den Krisenmonaten, wo Lockdowns an der Tagesordnung standen, sogar möglich, die Eltern von Kindern in städtischen Betreuungs-Einrichtungen um 140.000 Euro an Subventionen für Betreuungs-Gebühren zu entlasten. 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ICH GEHE AUCH IN KRISENZEITEN
SPARSAM UND ZWECKMÄSSIG MIT STEUERGELD UM‘‘.

Das positive Ergebnis im Rechnungs-Abschluss stimmt Bürgermeister Stangassinger zufrieden, dies sei jedoch kein Grund, vom Kurs abzuweichen: „Man sieht, allen Kritikern zum Trotz haben wir ein mehr als positives Ergebnis eingefahren. Die Halleinerinnen und Halleiner können sich sicher sein, dass ich als Bürgermeister auch in Krisenzeiten sparsam und zweckmäßig mit dem Steuergeld umgehe. Das ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen: Das Geld nicht zu verschwenden, sondern zielgerichtet und sinnvoll zu verwenden.“ Man dürfe in dieser Zeit nicht vergessen, dass sich die Krise wohl erst so richtig auswirken wird. Stangassinger führt aus: „Einige Projekte, die wir verschoben haben, werden irgendwann fällig. Wir wissen nicht, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Ein Ende der Krise ist nicht vorhersehbar. Und am Gravierendsten ist, dass wir die Auswirkungen nicht abschätzen können, denn die Einnahmen-Ausfälle werden nicht aufhören. Zeitgleich werden unsere Hausaufgaben nicht weniger und wir müssen und werden weiter in die Modernisierung investieren.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,HALLEIN IST GUT AUF DIE
ZUKUNFT UND DIE CORONA-AUSWIRKUNGEN VORBEREITET.‘‘

Der Neubau des Kindergartens, Modernisierung von Schulen, Brückensicherheit, eine zukunftsfähige Abfallwirtschaft – das alles steht der Stadt in den kommenden Jahren bevor. Stangassinger sagt: „Wir haben im Jahr 2020 viel erreicht und trotz Krise ein solides und positives Ergebnis eingefahren – das gibt uns einerseits Gewissheit, dass wir zukunftsweisende Arbeit leisten und es gibt uns andererseits die Zuversicht, dass wir in Hallein weiterhin diese Krise mit Bedacht meistern, sparsam wirtschaften und dank unserer jetzt höheren Rücklagen, sowie weniger Schulden, gut auf die Zukunft und die Corona-Auswirkungen vorbereitet sind.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ES IST FÜR MICH WICHTIG,
MIT DEN STEUERGELDERN SORGSAM UMZUGEHEN.‘‘

Abschließend gibt der Halleiner Bürgermeister zu bedenken: „Die Krise zeigt uns, wer die Leidtragenden sind. Große Konzerne haben weniger Probleme, die Krise zu bewältigen. Das größte Problem haben die kleinen und mittleren Betriebe, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach wie vor um ihre Zukunft bangen und die große Mehrheit derer darstellen, die diese Krise bezahlen. Diese Menschen haben berechtigte Sorgen und darum ist es mir besonders wichtig, auch in Zukunft mit deren Steuergeldern so sorgsam umzugehen, wie wir es bereits 2020 unter Beweis gestellt haben.“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Titelgestaltung und Foto 1: Odo Stierschneider. Foto 2: Mercanto-Press).

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Nun wurde also im Bezirk Hallein die 6000er-Marke der bisher mit Coronaviren infizierten Personen überschritten. Am Mittwoch, 14. April 2021, lag die Zahl der Infizierten noch bei 5.997. 15 weitere Infizierte am darauffolgenden Donnerstag, 15. April, sorgten für den neuen Stand: 6.012 Infizierte im Bezirk seit Beginn des Corona-Horrors vor über einem Jahr. Der tägliche Zuwachs an Infizierten lag in den zurückliegenden Wochen zwischen 0 am 17. Februar 2021 und 39 am 19. März. Die täglichen Zuwachszahlen im Bezirk Hallein während der letzten 4 Wochen vom 15. März bis 15. April: 27, 9, 46, 32, 39, 34, 18, 30, 22, 31, 26, 9, 11, 3, 33, 16, 25, 10, 26, 19, 16,10, 8, 25, 14, 22, 3, 1, 11, 25, 15. Man erkennt, dass sich die Situation allmählich doch ein wenig bessert.

 

 „Die Impfung wirkt, das sehen wir vor allem bei den älteren Salzburgerinnen und Salzburgern, die zu einem Großteil bereits immunisiert sind“, betont der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. Die Impfungen und das umfangreiche Testangebot haben dazu geführt, dass bisher keine Auswirkungen der Osterfeiertage zu spüren sind. Die Neuinfektionen haben sich bei etwa 160 pro Tag eingependelt. Die Eckdaten zum Tag (Stand 15. April 2021, 8.30 Uhr): Bisher wurden in Salzburg 45.842 positiv auf das Corona-Virus getestet, es gibt derzeit 1.904 aktiv infizierte Personen. Die Zahl der Todesfälle hat sich mittlerweile auf 548 erhöht. 91 Covid-Patienten werden in Spitälern behandelt, davon 20 auf der Intensivstation.

 

Das umfangreiche Testangebot und die Corona-Impfung der älteren Bevölkerung sieht Landesstatistiker Gernot Filipp als Grund, warum es bisher keinen Oster-Effekt gibt, wie es zum Beispiel nach Weihnachten der Fall war. „Die 7-Tages-Inzidenz ist leicht auf 214 gestiegen, aber sie liegt nun seit zehn Tagen im Bereich zwischen 200 und 215. Auch die Reproduktionszahl bleibt stabil unter 1“, so Filipp. Der große Anstieg der Neuinfektionen nach den Osterfeiertagen blieb also bisher aus. „Auch die Tests tragen da einen wesentlichen Teil bei. Jede entdeckte Infektion verhindert viele weitere, das wirkt sich natürlich positiv aus“, so Filipp.


Mit Argusaugen wird natürlich laufend die Lage in den Spitälern beobachtet, sie ist derzeit in Salzburg stabil. „Die Anzahl der stationären Fälle ist im März auf etwa 110 bis 120 angestiegen, sie ist jetzt wieder rückläufig. Auf den Intensivstationen bleibt das Niveau mit 20 bis 25 belegten Betten aber weiterhin hoch. Das Durchschnittsalter beträgt hier 62 Jahre, bei den Frauen ist sie sogar auf 58 gesunken“, erklärt Filipp.

 

War im ersten Jahr der Pandemie vor allem die ältere Bevölkerungsschicht stark betroffen, wirkt sich nun die Impfung auf diese positiv aus. Die Altersunterschiede sind deshalb gravierend. „Bei den über 80-Jährigen, von denen rund 80 Prozent zumindest die erste Teilimpfung bekommen haben, liegt die 7-Tage-Inzidenz nur mehr bei 50“, sagt Filipp. Zum Vergleich: Die Gruppe der 15- bis 19-Jährigen weist einen Wert von fast 400 auf. „Generell ist der Wert bei der erwerbsfähigen Bevölkerung mit 260 fast drei Mal so hoch wie jener der über 65-Jährigen, der bei rund 90 liegt“, erklärt der Landesstatistiker.

 

Die 7-Tage-Inzidenz der Bundesländer: Wien (278,7), Kärnten (226,3), Salzburg (214), Oberösterreich (210,8), Tirol (194,2), Niederösterreich (189,7), Vorarlberg (167,2), Steiermark (163,7), Burgenland (159,3) und Österreich (210,3). Salzburg liegt also noch immer an 3. Stelle. Die 7-Tage-Inzidenz der Bezirke: Flachgau (257,6), Stadt Salzburg (226,5), Lungau (213,7), Pinzgau (195,1), Tennengau (185,3) und Pongau (149,9) und Land Salzburg (214). Gernot Filipp abschließend: „In 18 Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 0, in 35 Gemeinden bei über 250.“ – (Odo Stierschneider, Info-Center Salzburg. Foto: Medgraphic).

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„Es freut mich, dass mit den nun begonnen Abbrucharbeiten auf dem einstigen ´Reisinger-Areal`, der Startschuss für die vertiefenden Planungen bezüglich des 11.000m2 großen Baufeldes gegeben wurde und somit einer Entwicklung der Markt-Ruine hin zu einem stadtnahen, modernen, grünen Wohn- und Lebensraum nichts mehr im Wege steht. Besonders begeistert bin ich von dem Vorhaben der Salzburg Wohnbau-Gruppe, alte, derzeit verbaute Baustoffe zu reinigen und schlussendlich in das neue Bauwerk zu integrieren. Für mich wird hier ein ´Grüner-Bogen` gespannt: Vom ursprünglichen Projektnamen ´Grüne Mitte Hallein`, über das Wiederaufbereiten von Abbruchmaterial bis hin zum späteren urbanen und zukunftsfitten  Leben am neu entwickelten Standort.“, sagt Vizebürgermeister Florian Scheicher anlässlich eines Medientermins zu den Abbrucharbeiten auf dem Reisinger-Areal und fügt abschließend hinzu:

 

„Um diesen Bogen auch tatsächlich spannen zu können, braucht es aber politischen Mut und Visionen in der Herangehensweise. Es freut mich, dass erste Beratungen in den Gremien gezeigt haben, dass die Stadt Hallein für solche Schritte bereit ist. Es muss – Hand in Hand mit dem Projektteam – gelingen, den Standort für die Herausforderungen der kommenden 15 bis 20 Jahre vorzubereiten und diese gleich mitzudenken. Was heute ´status quo` ist, wird in 15 Jahren womöglich veraltet und nicht mehr praxistauglich sein. Für die Politik bedeutet dies, Rahmenbedingungen vorzugeben, die der optimalen Nutzung der Lage dieses Areals – wie die fußläufige Erreichbarkeit der Altstadt, oder die gute öffentliche Verkehrsanbindung – in Zukunft gerecht werden. Ich denke hier beispielsweise an den Stellplatzschlüssel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass junge Menschen, bei gleichzeitig guter öffentlicher Erreichbarkeit, dort in Zukunft zwei Stellplätze für ihre Autos benötigen werden. Die Auswirkungen auf den monatlichen Mietzins oder den Kaufpreis dadurch wären allerdings enorm. Selbstverständlich wird es Übergangslösungen brauchen, wie etwa in diesem Fall ´Car-Sharing-Modelle`. Klar ist aber, dass sich die Verkehrswelt in Zukunft ändern wird – daher sind hier alle Beteiligten aufgefordert einer solchen Entwicklung auch gerecht zu werden.“ – Für Rückfragen: Vizebürgermeister Florian Scheicher, Tel. 0676/5601216.

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„Es freut mich, dass wir am 13. April 2021 in der Sitzung des Bau- und Raumordnungs-Ausschusses, gute politische Gespräche führen und auch eine klare gemeinsame Linie festlegen konnten. Beispielsweise wurde festgehalten, dass wir auch weiterhin bei Zuschlägen zur Baudichte sehr genau hinschauen werden und die Nachverdichtungs-Potenziale für den Wohnraum von morgen nutzen möchten. In der Vergangenheit wurden vermehrt Ansinnen an die Gemeinde herangetragen, für den Bau von Garagen und Carports die bereits ausgeschöpfte Baudichte zu erhöhen. Nun wurde jedoch einstimmig klargestellt, dass eine nachträgliche Erhöhung der Baumassenzahl nur gewährt werden soll, wenn es um das klassische Nutzen von Nachverdichtungs-Potenzialen und die Schaffung von neuem Wohnraum geht. Unser gültiges Baudichte-Konzept gibt hier klare Linien für Zuschläge vor, wie beispielsweise die Anlage von Tiefgaragen-Plätzen, um so der Oberflächen-Versiegelung Einhalt zu gebieten. Darüber hinaus sieht der Landes-Gesetzgeber ohnedies einen Bonus für Carports vor, der nicht in die Baudichte einzurechnen ist. Diese Grenze muss für alle zählen. Wer damit nicht auskommt, darf jedoch keinen Vorteil daraus ableiten.“, stellt der zuständige Halleiner Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer klar.

 

„Leider wird es beim Thema des zukünftig zu verbauenden Stellplatzschlüssels, noch einiges an politischem Gesprächsstoff benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass sich die landes- und bundesweiten Anstrengungen im Bereich der Mobilitätswende auch auf das Nutzungsverhalten der Halleiner Bürgerinnen und Bürger in Zukunft auswirken werden. Wenn das Angebot und die Taktung des Öffi-Verkehrs preiswert und nutzergerecht sind, werden – gerade junge Familien – sich den Kauf des Zweitautos gut überlegen. Politisch haben wir nun genau darauf Acht zu nehmen, wie wir bei Neubauten diese Veränderung der Zukunft mitdenken und bestmöglich umsetzen können. Es kann nicht sein, dass jetzt Flächen versiegelt werden, die man in 10 Jahren nicht mehr benötigt. Klar ist: Jeder gebaute Stellplatz kostet Geld und erhöht somit die monatlichen Mietkosten.“, sagt Stadtrat Aschauer und fügt abschließend hinzu:

 

„Verwundert bin ich über die Aussagen der Kolleginnen und Kollegen der SPÖ, dass beispielsweise neben dem Bahnhof eine Wohnung von rund 40m² – als Starterwohnung – auch zukünftig 2,2 Stellplätze pro Wohneinheit haben muss. Das sind für mich keine Maßnahmen, mit denen man ´leistbaren Wohnraum` für junge Menschen schafft.“ – Für Rückfragen: Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Tel. 0664/4245990.

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Kürzlich ereignete sich in Hallein-Taxach im Bereich der Königsseeache ein Verkehrsunfall mit Sachschaden und Fahrerflucht. Der Lenker rutschte mit einem Mietauto ab und drohte in die Königsseeache zu stürzen. Statt Hilfe zu holen, verständigte er nur den Mietwagenverleih und verließ den Unfallort. Der Lenker, ein 37-jähriger Serbe, fuhr mit seinem Mietauto entlang des Gehweges neben der Königsseeache in Taxach. Dabei kam der Lenker von dem Weg ab und geriet auf die steile Uferböschung. Dabei hätte er beinahe den Pkw in der Königsseeache versenkt. Glücklicher Weise blieb der Wagen an der Uferböschung hängen. Daraufhin stieg der Serbe aus und verständigte den Mietwagenverleih. Statt von seiner brenzligen Situation zu berichten, gab er nur an, den Pkw nicht mehr zu benötigen und, dass der Wagen abgeholt werden könnte. Er ließ kaltblütig das Auto zurück und verschwand in Richtung Stadt Salzburg. Beim Versuch den abgerutschten Mietwagen abzuschleppen, geriet die Mietwagenfirma mit ihrem Pkw in die gleiche prekäre Situation. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Hallein konnte beide Pkw sichern und wieder auf den Gehweg hinaufziehen. Die Polizei spürte den Serben in der Stadt Salzburg auf. Ein Alkotest verlief negativ. Er bestritt, sich in Taxach aufgehalten und einen Mietwagen ausgeliehen zu haben. (Odo Stierschneider, Fotos: FFH).

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Zwei Meter Mindestabstand zu anderen Personen im öffentlichen Raum – angesichts der zunehmend aggressiver und damit ständig gefährlicher werdenden Corona-Virenmutationen, das dringende Gebot der Stunde. Im Halleiner Stadtzentrum, wo neben den Fahrbahnen und auf den Brücken nur viel zu schmale Gehwege vorhanden sind, lässt sich diese Vorgabe für zwei nebeneinander gehende Personen nicht erfüllen – sie müssen demnach im Abstand von zwei Metern hintereinander (!) gehen. In der Praxis sieht das freilich ganz anders aus. Viel zu oft sind noch immer (nach über einem Jahr Corona-Horror!) in Hallein Personen ohne Abstand nebeneinander, auf den für Corona-Vorgaben viel zu schmalen Gehsteigen unterwegs. Sie weichen auch nicht zur Seite, wenn ihnen eine Person entgegenkommt. Noch brutaler: Man bewegt sich überhaupt in einer Gruppe, schön eng zusammengeballt. (Siehe Fotos oben). Wenn wir auch noch an das Gedränge bei diversen, alkoholbefeuerten Partys denken, dann ist es klar: Die Corona-Viren haben auch nach mehr als einem Jahr noch immer ein leichtes Spiel – es ist offensichtlich richtig schön, ein Corona-Virus zu sein.

Der SALZSCHREIBER schleppte im vergangenen Herbst eine zwei Meter lange Holzstange (= vorgeschriebener Personenabstand im öffentlichen Raum), durch das Halleiner Stadtzentrum und nahm Maß an den wichtigsten Gehwegen. Dazu das 1. Foto oben von der Neualmerbrücke. Ganz vorne im Bild die 2-Meter-Stange. Da bleibt kaum noch Platz für eine Person. Kommt jemand entgegen, muss eine Person unbedingt hinaus auf die Fahrbahn! (Dort auf den Verkehr achten!) Die Gehwege in der Stadt sind durchwegs viel zu schmal für zwei im Abstand von zwei Metern (!) nebeneinander gehende Personen. Lediglich der Salzach-Fußgängersteg zwischen Ziegelstadel und Pernerinsel weist die erforderliche Breite auf – aber nur, wenn zwei nebeneinander gehende Personen oder zwei im Gegenverkehr einander begegnende Personen, sich jeweils eng an das Brückengeländer auf ihrer Seite pressen. Auf den übrigen, zu schmalen Gehwegen, müssten zwei oder mehrere Personen jeweils im Abstand von zwei Metern hintereinander gehen. Kommt jemand entgegen, wird es im wahrsten Sinne des Wortes eng. Entweder flüchtet einer hinaus auf die Fahrbahn (Vorsicht auf den Verkehr!) oder geht zurück bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit. Und wie viele Personen halten dies tatsächlich ein?

Also: Der vorgeschriebene Abstand von zwei Metern kann im Halleiner Stadtzentrum oft nur unter erheblichen Schwierigkeiten eingehalten werden. In der Praxis heißt das freilich, der erforderliche Abstand wird eben nicht eingehalten. Dazu kommt noch, dass jede/jeder erst seit kurzem mit Corona infiziert sein kann, aber dies erst nach 14 Tagen erkennt. Dennoch werden bereits 48 Stunden nach der Infizierung Corona-Viren verbreitet! Die teuflische Konsequenz daraus: Jede Person, die uns in Hallein und überall sonst begegnet, könnte uns mit Corona anstecken! Deshalb wäre die korrekte Einhaltung des 2-Meter-Abstandes in der Öffentlichkeit so enorm wichtig. Deshalb ist es auch wichtig, so wenig wie möglich andere Leute zu treffen, da sie alle Virenträger sein können! Deshalb ist es so wichtig, in Räumen mit anderen Personen Atemschutzmasken zu tragen. Deshalb ist es so wichtig, die kostenlosen Testmöglichkeiten zu nützen. Deshalb ist es so wichtig, Schnelltests für zu Hause anzuschaffen. Deshalb ist es so wichtig, öfter die Hände zu waschen und Desinfektionsmittel zu verwenden. Auch wichtig: Der SALZSCHREIBER wünscht Ihnen jedenfalls aufrichtig, dass Sie gesund bleiben! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In Hallein-Burgfried wird ab Anfang nächsten Jahres etappenweise ein Wohn- und Gewerbe-Komplex errichtet. Das Bauprojekt Grüne Mitte Hallein umfasst rund 150 neue Wohnungen auf einem 11.000 Quadratmeter großen ehemaligen Industriegelände. Hier waren einst die Firma Brötje und später der Baumarkt REI angesiedelt. Seit dessen Verlegung in die Europastraße neben Interspar im Jahr 2010, stand das Areal leer – also 11 Jahre lang. Abgeschottet durch Mauern und Außenfassaden von Gebäuden, entzog sich das große Areal der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dessen städtebauliches Potential blieb damit jahrelang verborgen. Doch jetzt wandelt sich das einstige, herabgekommene Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum. Die Stadt Hallein wird damit erkennbar aufgewertet.

 

DIE BESTEHENDEN INDUSTRIEHALLEN
WERDEN ZURZEIT ABGERISSEN

Aufwendige Abbrucharbeiten und Vorbereitungen zur Planung sind bereits im Gange. Noch bis Ende Mai sind die Bagger auf dem stillgelegten Industrieareal im Einsatz. Sieben alte Gebäude und Hallen mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Kubikmetern werden dem Boden gleichgemacht. Bemerkenswert: Der anfallende Altbeton wird fast zur Gänze recycelt und im Neubau wiederverwertet. Um rund acht Millionen Euro erwarben die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger aus Abtenau vor drei Jahren das stillgelegte Industrieareal. Wie auf den obenstehenden Fotos erkennbar, werden die alten Industriehallen derzeit abgerissen. Kein Zweifel – das Bauprojekt Grüne Mitte ist geeignet, die Bezirkshauptstadt Hallein ein Stück weiter attraktiv zu machen.

 

DAS PROJEKT GRÜNE MITTE HALLEIN WIRD DIE
BEZIRKSHAUPTSTADT HALLEIN WEITER AUFWERTEN

Sowohl Geschäftsflächen als auch rund 150 Wohnungen sollen auf dem Areal entstehen. Man sei bereits mit mehreren Architekten im Gespräch für die Realisation eines Wohn- und Gewerbe-Komplexes mit Tiefgarage, Besucher-Parkplätzen und Grünflächen, sagt Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber. Geplant sind rund 150 Wohnungen in allen Rechtsformen: Miete, Mietkauf und Eigentum. Erfreulich: Das Areal solle auch sehr grün werden, sagt Bauunternehmer Georg Russegger: „Wir versuchen die Dächer zu begrünen, und wollen auch Photovoltaik machen. Der Grünraum soll großzügig und offen werden, dafür soll eher in die Höhe gebaut werden.“ Ein neuer Fuß- und Radweg soll auch quer durch das Areal führen und so die Grüne Mitte Halleins und die Salzachtalstraße mit dem Salzachufer verbinden. Laut Christian Struber profitiere der Standort des Projektes von der Nähe zur Stadt Salzburg und von der guten Verkehrs-Erschließung. „Es gibt sehr gute Anbindungen auf der Schiene und auf der Straße, deshalb werden Wohnungen in Hallein auch für jene interessant, die ihren Bedarf an Wohnraum in der Stadt Salzburg nicht realisieren können, egal ob Eigentum oder Miete.“

 

DIE ERSTEN OBJEKTE VON GRÜNE MITTE HALLEIN WERDEN
ANFANG 2023 FERTIGGESTELLT UND BEZUGSREIF SEIN

In Hallein gibt es Bedarf an Wohnungen, es gehe aber auch um eine Verbesserung von Wohnsituationen, erklärt dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ): „Ich bekomme durch das Bauprojekt Grüne Mitte Hallein, vielleicht eine Wohnung mit mehr Räumen, möglicher Weise bekomme ich auch eine günstigere Wohnung oder ich bekomme vielleicht eine Wohnung mit einem Lift. Es ist jedenfalls wichtig, barrierefreien und auch leistbaren Wohnraum zu schaffen.“ 2022 soll mit dem Bauprojekt Grüne Mitte Hallein etappenweise gestartet werden. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass erste Objekte bereits Anfang 2023 fertiggestellt und bezugsfertig sind. Christian Struber, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau, könnte sich unter anderem auf den Dachflächen der neuen Gebäude von Grüne Mitte Hallein auch Spielplätze und Laufstrecken vorstellen. – Wenn Sie ein Stück hier zurückscrollen, finden Sie einen Beitrag des Halleiner Vizebürgermeisters Florian Scheicher, der sich ebenfalls mit dem Thema Grüne Mitte Hallein beschäftigt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Salzburg Wohnbau Geschäftsführer Christian Struber. FOTO 2: Bau-Unternehmer Georg Russegger. FOTO 3: Das mit 7 Gebäuden dicht verbaute Gelände des Projektes Grüne Mitte Hallein aus der Vogelschau. Das rechte, langgezogene Gebäude unweit der Salzachtalstraße steht nicht mehr. FOTO 4: Blick in eine der einstigen Werkhallen. FOTOS 5 und 6: Die Reste des bereits abgetragenen Gebäudes. FOTOS 7 bis 13: Details von den umfangreichen Abrissarbeiten. FOTO 14: Das noch immer existierende Hinweisschild auf den Baumarkt REI wären schon längst vom Grün überwachsen, würde es nicht immer wieder von den REI-Baumarkt-Nostalgikern freigehalten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der bei den Halleinern beliebte MERKUR-Markt in Oberalm (dazu das 1. Foto oben), an der Halleiner Landesstraße, in deren Mitte die Gemeindegrenze zwi­schen Hallein und Oberalm verläuft, bekam nun einen neuen Firmennamen. Am Dienstag, 6. April 2021, wurde über dem Eingang in das Markt-Gebäude das Firmenschild MERKUR abgebaut und durch den neuen Firmennamen BILLA PLUS ersetzt (dazu das 2. Foto oben). Bereits 2020 war durch den deutschen Eigentümer REWE die Verwaltung von BILLA und MERKUR zusammengelegt worden. Nun, ein Jahr später, wurde MERKUR zu BILLA PLUS und damit Teil der BILLA-Markenfamilie. Durchaus ein Paukenschlag in der Welt der Einkaufsmärkte. Alle Merkur-Märkte in Österreich wurden auf BILLA PLUS umgestellt.

DIE BISHER GETRENNT AGIERENDEN MÄRKTE
BILLA UND MERKUR WURDEN NUN ZU
BILLA UND BILLA PLUS ZUSAMMENGEFÜHRT

BILLA und BILLA PLUS gehören zum deutschen REWE-Konzern, der auch noch andere Lebensmittelketten betreibt. Gewissermaßen nach dem Vorbild des Hauptkonkurrenten SPAR, der stets nur mit der Dachmarke SPAR für alle seine Vertriebsschienen wirbt, wurden die bisher getrennt agierenden Märkte BILLA und MERKUR nun durch REWE-Chef Marcel Haraszti zu BILLA und BILLA PLUS zusammengeführt. Einkauf und Vertrieb liegen nun in einer Hand. Ein neues Management führt jetzt das Ruder. Damit soll REWE möglichst wieder Wachstumsführer und Nummer 1 im Lebensmittelhandel werden. Ein nicht ganz einfaches Unternehmen, denn Spar, Hofer und Lidl werden ihrerseits eine Werbekampagne starten, um BILLA PLUS das Leben schwer zu machen. Der nun einsetzende Wettbewerb wird auch einen Preiskampf verursachen, von dem die Konsumenten jedoch nur profi­tieren können.

 

BEREITS RUND 4 MILLIONEN
ÖSTERREICHER BESITZEN
DIE ,,JÖ-KUNDENKARTE‘‘

Über 140 Merkur-Supermärkte in Österreich tragen nun den neuen Namen BILLA PLUS. Unter dem Dach der gemeinsamen deutschen Konzernmutter REWE, soll „das Beste aus beiden Welten“ entstehen, rührte REWE-Österreich-Chef Marcel Haraszti die Werbetrommel. Bis zu 2.000 Artikel werden preisgesenkt und das Angebot deutlich erweitert. Den neuen Markenauftritt ließ sich der REWE-Konzern einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, ebenso viel soll nun in den Bereich Waren-Preissenkungen fließen! Die „Dauertiefpreise“ verschwinden, „Billa Extrem“ wird dafür ausgedehnt. Dabei soll es zehn bis zwölf vergünstigte Produkte pro Woche geben, eine „Jö-Karte“ ist dafür nicht erforderlich. Beeindruckend: Rund vier Millionen Österreicher besitzen bereits diese Kundenkarte! Deutlich erweitert werden sollen das Frischfleisch-Angebot und die Bio-Linie. „Wir sind der einzige Lebensmittelhändler in Österreich mit hundert Prozent Frischfleisch bei Schwein, Rind, Huhn und Pute. Jede zweite österreichische Pute wird künftig über BILLA und BILLA PLUS verkauft“, betont Haraszti. Eine Änderung gibt es auch in der Brot-Abteilung. BILLA und BILLA PLUS verkaufen rund 100 Millionen Kaisersemmeln pro Jahr. Diese werden nun erfreulicher Weise von konventionell auf „Bio“ umgestellt.

JETZT WIRD ES NOCH BESSER:
HIER SIND DIE HEISSEN EISEN
IM EINKAUFSMARKT BILLA PLUS IN OBERALM

In gewohnter Qualität gibt es bei BILLA PLUS: Fleisch in Bedienung / Fisch in Bedienung / Feinkost in Bedienung / Das Paradies für Weinkenner / Mehlspeisen-Träume aus der Marktkonditorei / Eine unendliche Auswahl / Bestechende Frische. Und jetzt wird es noch besser: Bis zu 2.000 Artikel preisgesenkt! / Extrem Woche & Extrem Wochenende: Jede Woche extreme Aktionen und zusätzliche Aktionen am Wochenende! / Rabatt-Pickerl gelten jetzt auch für Mehrfachgebinde im Getränkebereich (etwa Bierkisten oder Mineralwasser.Trays)! / 100 % Frischfleisch aus Österreich – auch Pute aus Österreich! / Neu: BILLA BIO. Kontrollierte Bio-Qualität zum überraschend günstigen Preis! / Neu: bi good: Breites Sortiment an zertifizierter Naturkosmetik, umweltfreundlichen Haushalts-Artikeln und nachhaltigen Damenhygiene-Produkten! / Neu: BI LIFE: Nahrungs-Ergänzungsmittel und Medizin-Produkte nach höchsten Standards produziert und zu einem überzeugenden Preis!

MARKTMANAGER GREGOR WELSER
LEITET AN DER SPITZE EINES TOLLES TEAMS
DEN EINKAUFSMARKT BILLA PLUS IN OBERALM

An der Spitze des bewährten und vertrauten Teams im Einkaufsmarkt BILLA PLUS an der Halleiner Landessstraße 10 in Oberalm, steht nach wie vor der langjährige, souveräne, großartige, allseits geschätzte und immer wieder freundliche und hilfsbereite Markmanager Gregor Welser. Er wird durch drei charmante, hinreißende und bewährte Damen bei der Führung des BILLA PLUS Marktes unterstützt: Natascha Mayr, Bereichsleitung Feinkost; Yvonne Gedl, Bereichsleitung Backshop; Stefanie Mayr, Bereichsleitung Fleischabteilung. – Erfreulichen Kundenkontakt haben immer wieder die tüchtigen Damen und Herren, die mit der Nachbefüllung der Warenregale wichtige Arbeit leisten und den Kunden/Kundinnen immer wieder freundlich zur Seite stehen, wenn ein bestimmter Artikel nach intensiver Suche nicht gefunden wurde. Schließlich wollen wir noch den wichtigen und tüchtigen Damen an den Kundenkassen Respekt und Anerkennung zollen, die trotz ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit, auch wenn sich eine lange Reihe an Marktbesuchern bildet, immer freundlich und entgegenkommend ihrer anspruchsvollen Aufgabe nachkommen. In diesem Sinne viel Erfolg für den Einkaufsmarkt BILLA PLUS! – (Odo Stierschneider, Fotos: O.St.)

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An die Bevölkerung der Stadt Hallein ergeht die Einladung, an einem Gestaltungs-Wettbewerb für ihre Stadt teilzunehmen. Wer eine gute Idee zur Belebung und Weiter-Entwicklung Halleins hat, egal in welchem Bereich, egal in welche Richtung, egal auf welche Art und Weise, ist herzlich eingeladen, an diesem Bewerb teilzunehmen und seine Ideen bis zum 8. April einzureichen. Es ist nicht nur Sache unserer Stadt-Regierenden, neue Ideen für unsere Stadt zu entwickeln. Die professionellen Politiker werden oftmals durch verschiedenste Hindernisse und Erschwernisse, durch Sachzwänge und Vorschriften, durch Vorgaben und Rücksichtnahmen daran gehindert, neue Ideen für Hallein zu entwickeln. Hier setzt nun der Gestaltungs-Wettbewerb an, indem er sich an die Bevölkerung wendet, die durch derlei Hindernisse nicht darin gehindert wird, gute, ungewöhnliche, logische, fantastische und großartige Ideen zur Belebung für ihre Stadt zu präsentieren.

 

Guten Ideen für Hallein sollen keine Schranken gesetzt werden. Wer einen attraktiven Vorschlag für die Ausgestaltung der Stadt hat, kann ihn entweder an Open Innovation Salzburg - die Kompetenzplattform, oder an die Stadtgemeinde Hallein oder an die Fachhochschule Salzburg - Betriebswirtschaft, übermitteln. Vielleicht gibt es in Hallein jemanden, der die Führung der Salzachtalstraße über die Pernerinsel für eine verhängnisvolle Fehlentscheidung hält, weil sie eine umfassende Gestaltung der Pernerinsel verhindert und er deshalb eine neue Route über die zur Salzachtalstraße hin südwärts verlängerte Schwarzstraße vorschlägt? Vielleicht empört sich jemand darüber, dass ausgerechnet ein Kotbach sowohl den Kurort Bad Dürrnberg als auch die Halleiner Altstadt durchfließt und deshalb eine Umbenennung fordert? Vielleicht denkt jemand daran, dass ein Bootverleih am Stadtpark-Ufer der Kleinen Salzach, Halleins Freizeitwert heben würde? Vielleicht ist jemand der Meinung, dass die große, entsetzlich graue Festspiel-Fassade der Alten Saline endlich farblich den übrigen Salinenfassaden angeglichen werden müsste und dass die scheußliche Überdachung der Autoparkplätze entlang dieser Fassade endlich beseitigt gehört? Vielleicht findet es jemand unerhört, dass die Stadt Hallein es seit 60 Jahren unterlassen hat, ihrem Weltrekordhalter Waslberger im Handstandgehen, der 300 Kilometer von Salzburg auf den Händen (!) nach Wien ging, endlich in der Stadt ein würdiges Denkmal zu setzen? Vielleicht findet sich ein Architekt oder Baufachmann oder ein kritischer Halleiner, die den riesigen Autoparkplatz auf der Pernerinsel als entsetzlich empfinden und deshalb dessen Tieferlegung unter die Erde und darüber die Errichtung eines schön gestalteten Gebäudes als Zentrum für Kunst und Kultur vorschlagen? Vielleicht empfindet es jemand als unerträglich, dass die letzte historische Halleiner Sudpfanne in einem einsturzgefährdeten (!) Gebäude steht und deshalb nicht zugänglich ist? Vielleicht ist dieser weitblickende Jemand auch der Ansicht, dass dieser Gebäudeteil der Alten Saline längst saniert werden und rund um die Sudpfanne ein Salzmuseums errichtet werden müsste? – Wie auch immer, die Zeit drängt. Abgabeschluss der Ideen für den Gestaltungs-Wettbewerb ist bereits der 8. April 2021. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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,,Der Verkauf der gemeindeeigenen Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` läutet die Veräußerung des Gemeindesilbers ein. Für uns ist klar: Es darf nur verkauft werden, wenn die künftige Nutzung durch den Käufer einen Vorteil für Hallein aufweist – ansonsten muss die Stadt Hallein die Entwicklung dieser Liegenschaft selbst in die Hand nehmen. Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, im Rahmen der Bieter-Angebote, das Hauptaugenmerk auf die zukünftige Nutzung der Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` zu legen. Es wäre der absolut falsche Weg, Gemeinde-Eigentum nur des Verkaufes wegen, in Zeiten wie diesen zu veräußern. Für uns ist klar, wenn schon verkauft wird, dann nur, wenn das Nutzungs-Konzept des Käufers stimmt. Wenn nicht, muss die Stadt Hallein diese Liegenschaft behalten und entweder deren Nutzung selbst durchführen oder nur an Interessenten verkaufen, deren Nutzungs-Absichten auch im Interesse der Stadt Hallein liegen“, so ÖVP-Klubobmann-Stellvertreterin Katharina Seywald und fügt hinzu:

 

„Wir haben in der Gemeindevertretungs-Sitzung gegen den Verkauf gestimmt, denn aus unserer Sicht läutet der Bürgermeister zurzeit den Verkauf des Gemeindesilbers ein. Neben diesem Verkauf beabsichtigt er, große gemeindeeigene Bauten auf 100 Jahre im Baurecht zu vergeben. Wir hätten jedenfalls die Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` im Gemeinde-Eigentum behalten und das erforderliche Entwicklungs-Konzept in Eigenregie entworfen. Sei es in Richtung der schon vor Jahren angestrebten Nutzung als ´Start-up-Center`, oder für die kurzfristige Beherbergung von Frauen beziehungsweise Familien in Not. Klar ist, dass die Stadt Hallein durch den beabsichtigten Verkauf, hauseigenes Entwicklungs-Potenzial aus den Händen gibt. In diesem Zusammenhang stößt uns außerdem sauer auf, dass der Bürgermeister in den Vorgesprächen betont hat, dass die Stadt ´das Geld aus dem Verkauf nicht dringend brauche`. Daher unsere Forderung: Wenn schon verkauft werden soll, dann tatsächlich nur, wenn das zukünftige Nutzungs-Konzept einen klaren Vorteil für die Stadt Hallein, beziehungsweise für deren Bürgerinnen und Bürger aufweist.“ Das obenstehende Foto zeigt das Objekt Oberhofgasse 3, mit den beiden von der Oberhofgasse aus sichtbaren Gebäudefassaden. Die Forderung, dass ein Verkauf nur dann erfolgen sollte, wenn die künftige Nutzung des Gebäudes durch den Käufer einen erkennbaren Vorteil für die Infrastruktur der Stadt Hallein darstellt, ist nachvollziehbar und völlig richtig. Dazu gehört jedenfalls auch die Bereitschaft des neuen Eigentümers, die Fassadenfarben mit einem attraktiveren Farbton zu erneuern.  – (Presse-Ausendung ÖVP Hallein. Foto und Fototext: Odo Stierschneider).

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Wenn der Osterhase in der immer näherkommenden Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag durch Hallein hoppelt, um für alle kleinen und großen Halleinerinnen und Halleiner Osternester mit Ostergaben auszulegen, da könnte heuer einiges schief gehen. Denn Osterhasen legen Wert auf schön für Ostern geschmückte Geschäftsauslagen. Da sieht es in Hallein aber heuer traurig und deprimierend aus. Offenbar angesichts der vorherrschenden Probleme, verzichteten allzu viele Geschäftsinhaber auf bunten, fröhlichen Osterschmuck in ihren Geschäftsauslagen. In einem ersten Fotobericht veröffentlichte der SALZ­SCHREIBER bereits in der Vorwoche einen Bildbericht über österlich gestaltete Geschäftsauslagen in Hallein. In dieser Woche sollte der große 2. Teil zum gleichen Thema folgen. Doch es hat sich seither nichts mehr getan – Osterauslagen haben in Hallein heuer absoluten Seltenheitswert. So kann der SALZ­SCHREIBER zu Thema Osterauslagen nichts Zusätzliches bieten – mit einer großartigen, hinreißenden und fantastischen Ausnahme! Die schöne Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, ist heuer das große Vorbild unter den Geschäften in Hallein. Hier entstanden alle obenstehenden Fotos. Sowohl in den Auslagen als auch in einer Warenbox vor der Buchhandlung, waren der Osterhase und österliches Dekor präsent. Dafür gab es vom SALZ­SCHREIBER ein süßes Mitbringsel für die tüchtige und immer wieder besonders engagierte Inhaberin der Buchhandlung Leseträume. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Corona-Ur-Virus behielt nicht einmal ein knappes Jahr seine Alleinherrschaft. Danach, den Gesetzen der Viren-Entwicklung folgend, tauchte in England eine neue, deutlich aggressivere und damit gefährlichere Corona-Variante auf. Es folgten, verstreut über unseren Planeten, weitere, immer wieder neue und noch gefährlichere Virus-Varianten, immun gegen die bisherigen Impfungen. Der Bevölkerung wurde deshalb ein Mindest-Abstand von zwei Metern empfohlen. Woran sich, wie überall, auch in der Stadt Hallein, selbstzerstörerisch kaum jemand hält – siehe Foto oben. (Es wäre jedenfalls wichtig, dass auch in den Schulen immer wieder auf die richtigen Verhaltens-Weisen hingewiesen wird). Dramatische Aussichten also: Nachdem immer wieder ein neues, noch aggressiveres Virus auftauchen wird, sind auch in Hallein allein immer wieder neue Impfungen erforderlich. Der erforderliche Mindest-Abstand zu fremden Personen nimmt laufend zu, bis man sich auf Fußgängerwegen und auf den Plätzen der Stadt, nur noch durch gegenseitiges Anbrüllen verständigen kann. Schließlich nützt auch das nichts mehr. Die Kommunikation erfolgt deshalb künftig, so lange das Coronavirus uns beherrscht, nur noch über das Handy.

Und wer ist schuld an diesem Horror? Die leider realistische Antwort lautet: Alle Unvernünftigen, die sich, nach über einem Jahr (!), noch immer nicht an die Corona-Regeln halten. Und schwachsinnig gegen diese Regeln sogar auf der Straße demonstrieren. Alle, die dichtgedrängt ihre Partys abfeiern, die sich bei jeder Begrüßung umarmen, die Freundin oder Freund den Arm um Schultern oder Hüfte legen, die in dichtgedrängten Gruppen daherkommen, die auf Sitzbänken dicht nebeneinandersitzen. Alle, die ihre Geburtstage und Hochzeiten, ihre beruflichen oder geschäftlichen Erfolge stur und unbelehrbar, wild und ausgelassen gemeinsam mit viel zu vielen Anwesenden feiern. Sie alle sind die Wegbereiter für Corona.

 

Deshalb breitet der SALZSCHREIBER, angesichts der ungehindert zunehmenden Corona-Bedrohung, hier nochmals die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor den Viren-Attacken aus. Das Wichtigste zuerst: Jeder von uns kann bereits Viren-Träger und Viren-Verbreiter sein! Falls wir vor 48 Stunden infiziert wurden, merken wir noch gar nichts fdavon. Aber andere Personen werden dann bereits von uns angesteckt! Es ist auch möglich, dass man mit dem Coronavirus infiziert wurde, davon überhaupt nichts bemerkt, aber dennoch das Virus verbreitet! Die jüngsten Meldungen besagen, dass auch Geimpfte sich mit Corona infizieren können, ohne etwas davon zu bemerken. Und sie verbreiten dennoch das Virus in ihrer Umgebung! Solchem Horror stellen sich die seit einem Jahr unentwegt gepredigten Corona-Maßnahmen entgegen, die noch immer von viel zu vielen unter uns, stur und unbelehrbar, nicht eingehalten werden. Daher wohl zum hunderttausendsten, aber sicher nicht zum letzten Mal…

Erstens: Unbedingt 2 Meter Abstand halten, wegen der immer aggressiver werdenden Viren. Zweitens: Regelmäßig (bei Bedarf auch öfter) Hände waschen und desinfizieren. Drittens: Größere Gruppen unbedingt vermeiden (Partys oder ähnliche Veranstaltungen sind verboten!) Viertens: Überall wo fremde Menschen sind, die Atemschutz-Maske tragen! Logische Erkenntnis: Wenn sich alle nur an diese vier lebenswichtigen Regeln gehalten hätten, wäre das Coronavirus bereits gezähmt, besiegt und Geschichte!

 

„Wir befinden uns in Salzburg nach wie vor in einem sogenannten ,weichen‘ Lockdown, das sieht man unter anderem an der geschlossenen Gastronomie. Die Verordnungen sind aufrecht, ich sehe diese Maßnahmen in Kombination mit den kostenlosen Tests als bestes Mittel, um das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus bestmöglich zu minimieren und dennoch schöne Tage zu Ostern zu ermöglichen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Stöckl.

Hier die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
O  Ausgangs-Beschränkung von 20 bis 6 Uhr.
O  Weniger Leute treffen und auch im Freien Abstand halten und regelmäßig Hände      waschen.
O  FFP2-Maske in geschlossenen Räumen tragen.
O  Quarantäne-Termine korrekt einhalten.
O  Geschlossene Gastronomie- und Beherbergungs-Betriebe, keine Veranstaltungen.
O  Strenge Besuchsregeln in Krankenanstalten.
O  Mehr zu den Maßnahmen und Verordnungen unter www.salzburg.gv.at/corona-virus.
O  Testen vor den Feiertagen.
O  Um mehr Gewissheit vor dem Besuch bei Verwandten und Freunden zu haben, stehen in allen Regionen Salzburgs umfangreiche und kostenlose Testmöglichkeiten zur Verfügung.
O  Die Teststraßen des Landes: www.salzburg.gv.at/coronatests
O  Die Testmöglichkeiten in den Apotheken: www.apothekerkammer.at
O  Die Antigen-Schnelltests für zu Hause, kostenlos erhältlich in den Apotheken.

 

„Es gibt noch genügend Kapazitäten, aber an allen Standorten in Salzburg gibt es noch ausreichend weitere freie Möglichkeiten, die nach Bedarf auch ausgebaut werden können. 120.000 Abstriche pro Woche werden so möglich. Wie schon oft betont, sind die unkomplizierten Tests eine Zusatzoption, aber eben leider nur eine Moment-Aufnahme, daher bitte ich die Salzburgerinnen und Salzburger nicht auf die anderen Maßnahmen zu vergessen“, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und ergänzt: „Das Ziel all dieser Maßnahmen in Verbindung mit den kostenlosen Tests und natürlich dem Contact Tracing, das auch über die Osterfeiertage unvermindert weitergeht, ist nach wie vor, die Infektionsketten zu unterbrechen, um das Gesundheits-System zu entlasten und um nach Ostern keine böse Überraschung zu erleben“, betont LH-Stv. Stöckl abschließend. – (Presse-Aussendung Landes-Korrespondenz Salzburg. Ergänzungen: OST. Foto: Odo Stierschneider).

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Rot gilt als politische Symbol- und Kampffarbe für die SPÖ. Schwarz und seit kurzer Zeit auch Türkis, gelten als politische Symbol- und Kampffarbe für die ÖVP. Das Gleiche gilt für die Grünen, die unter der Farbe Grün in Erscheinung treten. Die FPÖ präsentiert sich in Blau und die Neos haben Pink als ihre politische Symbolfarbe gewählt. So besitzt jede politische Partei in der Halleiner Gemeindevertretung ihre eigene Kennfarbe. In Zeiten der Atem-Schutzmasken tun sich da bei den Sitzungen der Halleiner Gemeindevertretung völlig neue Möglichkeiten auf – mit entsprechend gefärbten Masken. Bei der letzten Sitzung des Gremiums entdeckte der SALZSCHREIBER inmitten der SPÖ-Riege bereits die ersten roten Masken (siehe 1. Foto oben) und ebenso in der ÖVP-Riege die ersten schwarzen Masken (siehe 2. Foto oben). Diese ersten Beispiele sollten Vorbildwirkung haben. Für zumindest eine Sitzung der Gemeindevertretung im Jahr – etwa zu Beginn oder zum Ende eines Sitzungsjahres – zu der die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter geschlossen mit Atemschutz-Masken in der Farbe ihrer Gesinnungs-Gemeinschaft erscheinen sollten. Mit nur einem Blick wären dann die politischen Verhältnisse in der Stadt Hallein optisch erkennbar und die Presse-Fotografen hätten ein beeindruckendes Motiv vor ihrer Kamera. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die zweite Ausgabe der Salzburger Wandzeitung ,,Klartext‘‘ ist nun auch an öffentlich einsehbaren Wänden in Hallein präsent. Das Ganze ist nur ein Plakat in einfachster Gestaltung, dafür aber mit brennheißen Aussagen. ,,Klartext‘‘ kämpft völlig richtig dafür, dass die Konsumenten beim örtlichen Handel und nicht bei internationalen Internet-Riesen wie Amazon ihre Einkäufe tätigen. Diese erfreuliche und wichtige Initiative wird durch alltäglichen, realistischen Horror angetrieben. Denn: Die Internet-Giganten räumen jährlich hunderte Millionen Euro an Gewinnen aus Österreich ab und zahlen keine Steuern! Dieses Geld fließt ins Ausland und ist für Österreich für immer verloren!

Ganz anders bei einem Einkauf im Geschäft in Hallein. Man stärkt die lokale Halleiner Wirtschaft, die Menschen aus der Umgebung beschäftigt, die in Österreich ihre verschiedenen Steuern in Hallein, an das Land Salzburg und an den österreichischen Staat entrichtet. Die lokale Wirtschaft deckt außerdem ihre verschiedenen Bedürfnisse in Österreich und stärkt so die heimischen Betriebe. Der ausländische Internet-Riese Amazon jedoch, bezahlt keine Steuern in Österreich und deckt seine Bedürfnisse nicht in Österreich – der wirtschaftliche Todfeind also unseres Landes! Es mag in außergewöhnlichen Situationen vertretbar sein, sein Geld in den Rachen der Internet-Giganten zu werfen – wer jedoch ständig bei den Steuerverweigerern einkauft, schädigt ganz bewusst die lokale Wirtschaft, seine Heimatgemeinde Hallein, das Land Salzburg und die Republik Österreich.

Das obenstehende Foto, welches die Wandzeitung ,,Klartext‘‘ zeigt, entstand in Hallein am Kornsteinplatz. Die Aussagen sind eindeutig. ,,Kauf lokal‘‘ heißt es da völlig richtig. Wie soll die Stadtgemeinde Hallein ihre vielfältigen Ausgaben wie Altstadt-Straßenpflasterung, Trinkwasser-Versorgung, Erhaltung von Keltenmuseum und Stille-Nacht-Museum, Brückensanierungen usw. finanzieren, wenn die Halleiner nicht mehr in Hallein einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? Wie soll die Stadt Hallein ihre Sportplätze ausbauen, das Stadttheater/Stadtkino renovieren, die Tiefgaragen usw. modernisieren, wenn die Halleiner nicht mehr in Hallein einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? Wie soll die Stadtgemeinde Hallein ihre umfangreichen Ausgaben wie für Schulen, Kindergärten oder Stadtpolizei finanzieren, wenn die Halleiner nicht mehr in ihrer Stadt einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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,,Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Bürgermeister in Hallein mit aller Gewalt und allen Bedenken zum Trotz, den Neubau des Kindergartens in der Almbacharena durchdrücken will. Obwohl er wissen müsste, dass ein solches Vorhaben bereits 2017 aufgrund der hohen Lärmbelastung und Untauglichkeit des Standortes gescheitert ist. Alle Fraktionen sind sich einig, dass wir in der Stadt Hallein einen weiteren Kindergarten benötigen, doch zusammenfassend muss man sagen, die Flächen bei der Almbacharena sind zum Wohnen und zum Leben zu laut. Nach Ansicht des Landes Salzburg sind sie rechtlich ungeeignet und nicht widmungsfähig. Aus unserer Sicht ist klar, wenn eine Fläche zum Wohnen nicht geeignet ist, dann ist dies keine Fläche für die gesunde und sichere Entwicklung unserer Jüngsten‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Rechtlich mag vielleicht – mit dem letzten Strohhalm der Raumordnung, nämlich der Einzelbewilligung – durch Augenzudrücken eine Genehmigung in der Almbacharena möglich sein. Allerdings wird sie dadurch nicht zu einem geeigneteren Standort. Man wird die Auflagen und die Höhe der Lärmschutzwände bis aufs Maximum ausreizen, um eben gerade noch die Grenzwerte einzuhalten. Sauer stößt uns auch die Vorgehensweise auf, denn es wurden weder Alternativen noch Grundtäusche überhaupt angedacht. Die Flächen in Neualm, die ohnedies für den Bildungsstandort reserviert sind, könnten locker bebaut werden und sogar in Zukunft für den Schulbau erweitert werden. Ein Grundtausch mit der Eigentümerfamilie wäre zusätzlich ebenso denkbar.

Direkt in Stadtnähe gäbe es Flächen, an denen eine Entwicklung für die Kinderbetreuung möglich ist. Schließlich und endlich bleibt noch das stadteigene Areal der Salzberghalle, das mit einer klugen Verbauung und Verbindung zum Forstgarten, dennoch die Parkplätze behalten würde und somit dem Stadtteil eine ganz andere Entwicklung geben könnte – nicht nur im Bereich der Kinderbetreuung‘‘, sagt Florian Scheicher und fügt hinzu: ,,Das Argument mit der Zeitnot lasse ich nicht gelten. Denn in Neumarkt wurde beispielsweise eine Krabbelstube in weniger als einem Jahr mit Holzfertigteil-Bauweise errichtet. Dies hätte bei uns nicht nur den ökologischen Vorteil, sondern man könnte sogar mit einer Halleiner Firma, die solche Holzfertigteile produziert, zusammenarbeiten.

Insgesamt wird uns die Zeit es weisen, ob die Fläche in der Almbacharena bebaut wird. Aus heutiger Sicht wissen wir weder ob wir eine Genehmigung dort erhalten (aufgrund des Einzelbewilligungs-Verfahrens) noch ob und in welchem Umfang das Land Salzburg seine Meinung dazu geändert hat. Für uns ist klar, eine gesunde Entwicklung der Jüngsten und deren Sprachförderung muss oberste Priorität haben und dabei dürfen keine Abstriche gemacht werden. Dennoch sollte man parallel an einem Plan B arbeiten, denn in Stein gemeißelt ist eben hier aufgrund der speziellen Lage überhaupt nichts.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: ÖVP Hallein).

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Die Sitzung der Halleiner Stadtgemeindevertretung am 25. März 2021, zeigte sich notwendiger Weise, der aktuellen Coronakrise angepasst. Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) und Vizebürgermeisterin Rosa Bock (2. Foto oben) erschienen ebenso im Atemschutzmasken-Outfit wie alle anderen Gemeindevertreter/innen auch. Die unverzichtbaren Gesichtsmasken hatten aber einen großen Nachteil. Alle, die sich im Verlauf der Sitzung zu Wort meldeten, konnten dies nicht wie gewohnt von ihrem Sitzplatz aus tun, sondern mussten sich zum Sprechpult mit Mikrophon und Lautsprechern begeben, da sie mit der Maske vor dem Mund, in der großen Halle sonst nicht zu verstehen gewesen wären. Das störte natürlich den harmonischen Sitzungsablauf, der durch die oft zu langen Wegstrecken bis zum Sprecherpult empfindlich unterbrochen und damit deutlich verlängert wurde.

Dazu unser 3. Foto oben: der Standort des Fotografen liegt genau gegenüber dem Sprecherpult an der Diagonale des großen Quadrates, das durch die Sitzungstische gebildet wird. Man sieht die großen, Corona geschuldeten Abstände der Sitzplätze und man erkennt, welche Wegstrecken für alle diejenigen zurückzulegen waren, deren Sitzplatz sich nicht in der unmittelbaren Umgebung des Sprechpultes befand. Nicht zu vergessen: Alle Sprecher/innen musste ja auch wieder zurück zu ihrem Sitzplatz. Diejenigen, die das Pech hatten, gegenüber dem Sprechpult zu sitzen, sie mussten nahezu zwei Seiten des großen Sitzungs-Quadrates entlang gehen, bis sie am Ziel waren. Und wieder zurück. Eine deutliche Entschärfung der Situation würde ein zweites Sprechpult, genau gegenüber dem Bestehenden bringen. Damit wäre die größte Wegstrecke auf die Hälfte, nämlich höchstens auf eine Seite des großen Sitzungs-Quadrates reduziert. Damit wäre der Sitzungsablauf deutlich weniger gestört. Auf die eleganteste Lösung – ein Sprecher/innen-Mikrophon an jedem Sitzplatz – wird man wohl noch längere Zeit warten müssen. Über den Inhalt dieser wichtigen ersten Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung im heurigen Jahr 2021, wird der SALZSCHREIBER noch berichten.

 

Doch raus aus der Welt nüchtern-kühlen Welt der Atemschutzmasken, Mikrophone, Sprechpulte und Sitzungstische. Dafür mitten hinein in die glühende, begeisternde, faszinierende und aufregende Welt unserer großartigen Halleinerinnen. Sie lassen sich durch Virenkrisen nicht unterkriegen und begeistern immer wieder durch ihre wunderbare Ausstrahlung. So auch Gemeindevertreterin Anita Eisenmann, auf dem 4. Foto oben. Sie zeigte großzügig ihre hinreißende, in sanften Wellen gebändigte atemberaubende Haarflut, die in sensationeller Weise über ihren Rücken hinunter wogte. Die Zuhörer der Sitzung, welche hinter ihr saßen, brachten angesichts der überwältigenden Haarpracht immer wieder ihre Begeisterung zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Man muss sich das genau vor Augen führen – wir befinden uns in einer der größten Krisen unserer Zeit, Unternehmer bangen um ihre Existenz und warten auf Hilfen, Familien werden aufgrund von Kurzarbeit und anderen einschränkenden Maßnahmen oft vor eine finanzielle Mammutaufgabe gestellt. Gerade zu diesem Zeitpunkt, gönnt sich die SPÖ in Hallein mit den Stimmen der BASIS und der NEOS, eine Entschädigung für Fraktionsvorsitzende – 14 mal im Jahr, mehr als 800 Euro im Monat, einzigartig in Salzburgs Gemeinden! Dass sich dann der Bürgermeister schützend hinstellt und medial behauptet, für solche Ausgaben sei in Hallein Geld vorhanden, ist eine Sauerei. Dieses Körberlgeld wird aus Erspartem finanziert. Somit ist für uns jede zukünftige Argumentation der SPÖ, dass gespart werden muss, nicht mehr ehrlich“, so der Klubobmann der ÖVP, Mag. Gottfried Aschauer.

 

Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer fügt noch hinzu: „Die Argumentation, wofür diese neu geschaffene Entschädigung gezahlt wird, ist zudem einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Die neue Gemeindeordnung hat das Verteilen des Schriftverkehrs an den Fraktionsvorsitz delegiert. Also nur für das einfache E-mail-Weiterleiten mehr als 800 Euro monatlich zu bekommen, halte ich absolut als unerhört. Der SPÖ-Vergleich, dass ein Fraktions-Vorsitzender dieselbe Arbeit leistet wie ein Stadtrat, entbehrt jeder Grundlage. Ein Stadtrat wird wie ein Gemeindevertreter angelobt und gewählt, ein Fraktions-Vorsitzender wird nur von den Fraktions-Mitgliedern gewählt und leistet Arbeit im Sinne seiner wahlwerbenden Gruppe – so steht es auch im Gesetz. Diese neue Eigenfinanzierung ist ein weiterer Tiefpunkt und ein weiterer Akt der Steuerfinanzierung der Parteiarbeit. Für meine Arbeit als Klubobmann werde ich das Geld nicht annehmen. Sollte dies gesetzlich nicht möglich sein, wird es gespendet.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: ÖVP Hallein).

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Der vormalige, angesehene Bürgermeister von Hallein, der heute erfolgreich als Gesundheits-Landesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter tätige Christian Stöckl, erhielt nun mit der fantastischen Halleinerin Eveline Sampl-Schiestl eine neue Sprecherin. Die ehemalige Halleiner Kulturstadträtin folgt dem bisherigen Sprecher Harald Haidenberger nach, der mit 1. April 2021 als Konzernsprecher zur Salzburg AG wechselt. Eveline Sampl-Schiestl war unter Bürgermeister Gerhard Anzengruber auch Vizebürgermeisterin von Hallein. Die charmante, kluge und beeindruckende Eveline Sampl-Schiestl, bekleidete in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von wichtigen Positionen. An der Universität Salzburg erwarb sie in den Bereichen Politik-Wissenschaft und Geschichte den Titel Dr. phil. Sie war von 2005 bis 2009 engagierte Halleiner Gemeindevertreterin der ÖVP Hallein und von 2009 bis 2018 prominente Stadträtin für Kultur und Jugend. Im letzten Jahr 2019 bis zu ihrem Ausscheiden aus der Gemeindepolitik, bekleidete Eveline Sampl-Schiestl die respektable Position einer Vizebürgermeisterin der Stadt Hallein. Von 2009 bis 2019 übte Eveline Sampl-Schiestl auch die wichtige Funktion der Kuratoriums-Vorsitzenden für das Keltenmuseum und für das ,,Stille Nacht‘‘-Museum aus. Von 2011 bis 2019 war Eveline Sampl-Schiestl Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates im Keltenmuseum hinsichtlich der Dürrnberg-Forschung. Von 2011 bis heute gehört die tatkräftige Eveline Sampl-Schiestl den Salzburger ÖVP-Frauen an, ist deren Landes-Finanzreferentin und ist Mitglied des Bezirksvorstandes. Sie ist bis heute auch angesehenes und geschätztes Mitglied des Vereins der Freunde des Keltenmuseums ,,Celtic Heritage‘‘. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls den beiden Persönlichkeiten Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und dessen Sprecherin Eveline Sampl-Schiestl, ein erfolgreiches Wirken im Interesse unseres schönen Landes Salzburg. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Weiterentwicklung der Stadt Hallein ging auch im Jahr 2020, trotz aller Erschwernisse aufgrund der Corona-Krise, erfolgreich voran. In den unterschiedlichen Abteilungen des Rathauses und diversen Einrichtungen der Stadtgemeinde Hallein wurde, trotz zahlreicher Einschränkungen und Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie, ganze Arbeit geleistet. Dies geht überzeugend aus dem Jahresbericht über das Geschehen im zurückliegenden Jahr 2020 im Halleiner Rathaus hervor. Er enthält wichtige Informationen, Daten und Fakten zur Tätigkeit in den einzelnen Rathaus-Abteilungen. Damit werden auch zwei spezielle Besonderheiten geboten. Zum ersten Mal legte die Stadt Hallein einen Jahresbericht mit Informationen aus den Abteilungen des Rathauses vor und gleichzeitig wurde damit ein neuer Rekord aufgestellt: Zum 1. Mal in der Geschichte von Stadt und Bezirk Hallein (und weit über unser Bundesland hinaus) wurde damit eine Presse-Aussendung im Umfang von 8 (acht!) Seiten den Medien übermittelt! Der SALZSCHREIBER veröffentlichte den Inhalt dieser Rekord-Presseaussendung bereits von hier nach unten anschließend in acht Beiträgen. Beginnend mit dem Artikel ,,Rechtsabteilung des Rathauses auf vielfältige Weise gefordert‘‘. Der letzte Beitrag dieser Artikelserie aus dem Halleiner Rathaus trägt den Titel ,,Bürgermeister Stangassinger resümiert das Coronajahr.‘‘ Dazu kommt noch eine Ausnahme. Ein Beitrag in dieser Artikelreihe, der sich mit der Stadtbücherei befasst, wurde im Ressort KULTUR veröffentlicht. Es wäre durchaus erfreulich, sollte sich der Jahresbericht der Stadtgemeinde Hallein zur ständigen Einrichtung entfalten. – (Odo Stierschneider, Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Das Parkraum-Management der Stadt Hallein wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch eine Tatsache geprägt: Parken in der Altstadt war 90 Minuten lang kostenlos möglich, während auf den Oberflächen-Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle ab der ersten Minute zu bezahlen war. Bürgermeister Alexander Stangassinger berief für eine Modernisierung dieses Systems zwei Verkehrsgipfel ein, um auch hier neue Wege zu gehen. Im Jahr 2020 wurde aufgrund der Übereinkunft in diesen beiden Gremien – die sich aus Bewohner/innen, Unternehmer/innen, Touristiker/innen und Politiker/innen zusammensetzen – das Parkraum-Management komplett erneuert. Die Vorgangsweise war für Bürgermeister Stangassinger schon von Beginn an klar: „Attraktive Parkgebühren außerhalb der Altstadt, wer jedoch bis vor das Geschäft vorfahren will, soll dafür auch ab der ersten Minute bezahlen.“ So können die Besucherinnen und Besucher der Stadt Hallein mittlerweile auf den großen Oberflächen-Parkplätzen drei Stunden gratis (!) parken, was auch zum Einkaufen und Flanieren einlädt. Die Corona-Pandemie hat dem geselligen Treiben zwar einen Riegel vorgeschoben, dennoch wurde das 3-Stunden-Gratis-Parken von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung auch im Corona-Jahr 2020 positiv angenommen.

 

DIE RECHTSABTEILUNG DES RATHAUSES
IST MIT VIELFÄLTIGEN AUFGABEN BEFASST

Im Zuge der Modernisierung der Parkgebühren, wurde die Kurzparkzone in der Halleiner Altstadt in eine Parkgebührenzone abgeändert. Die Rechtsabteilung der Stadtgemeinde, unter Leitung von Oliver Längauer, führte die Umsetzung durch, sie hatte aber noch eine Reihe weiterer Aufgaben zu erledigen, wie die vertragliche Abwicklung für die Fertigstellung des Geh- und Radweges an der Wiestal-Landesstraße, die straßenpolizeiliche Abwicklung der Baustelle auf der Heidebrücke, diverse Dienstbarkeitsverträge (wie z. B. die Sicherstellung Fernwärmeanbindung Volksschule Rif), Veranstaltungsstätten-Bescheide (etwa für die Dachterrasse Stadtkino) oder die Verlegung des Bio- und Wochenmarktes auf die Pernerinsel im Zuge der Corona-Pandemie. – Wie wirkte sich die Pandemie nun generell auf die Rechtabteilung aus? Die juristischen Herausforderungen waren erheblich, die ständig neuen und adaptierten Covid-Verordnungen sorgten sowohl in Kindergärten, Schulen, bei den Märkten oder in den Gastgärten für Verwirrung. So ist es der Rechtsabteilung der Stadt Hallein auch zu verdanken, dass die juristische Sicherheit, etwa für die Subventionierung der Kindergarten-Gebühren, für die Verlängerung der Gastgartensaison oder für die Abhaltung der Märkte mit stadtpolizeilicher Kontrolle, überhaupt gegeben war. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Foto: Paragraficus)

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Die Bauabteilung der Stadt Hallein konzentriert sich nach wie vor in erster Linie auf die Überarbeitung des räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK). Das REK bietet die Grundlage dafür, wie sich die Stadt Hallein baulich weiterentwickeln soll. Hierfür fanden bereits fünf öffentliche Veranstaltungen statt, bei welchen zirka 550 Teilnehmer rund 1250 Anregungen eingebracht haben. Diese wurden zur ersten Begutachtung an das Land Salzburg weitergeleitet. Im heurigen Jahr 2021 geht die Überarbeitung in die nächste Runde. Das räumliche Entwicklungskonzept „Neu“ soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Die Kernthemen im Rahmen der REK-Überarbeitung sind: Nachverdichtung, Wohnraumschaffung sowie die Entwicklung von neuen Gewerbegebieten. Zudem langten rund 200 Baulandwünsche sowie 200 schriftliche Anregungen bei der Stadtgemeinde ein. Insgesamt wurden somit rund 1650 Anregungen an die Gemeinde herangetragen, die sorgfältig geprüft und nun weiterbearbeitet werden.

 

Einen Meilenstein für die Stadt Hallein, stellte im Jahr 2020 der Ausschluss von Zweitwohnsitzen im gesamten Gemeindegebiet dar. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ein wichtiger Schritt, um dem sogenannten „Betongold“ den Kampf anzusagen. Dazu der Bürgermeister: „Es darf nicht sein, dass sich Einzelne ihre Grundstücke vergolden lassen und die Allgemeinheit deshalb durch überhöhte Preise weniger Chance auf leistbaren Wohnraum hat. Das ist oft ein schmaler Grat, weil die Stadt Hallein nur wenige Hotelbetten in der Altstadt aufweist und damit touristisches Potenzial verloren geht. Hier ist sensibel vorzugehen und Hotels sowie Appartements sind in einem verträglichen Maß zu ermöglichen. Für mich sind derartige Projekte nur im Zuge einer Revitalisierung von ungenutzten, alten Gebäuden in der Altstadt möglich. Von Gebäuden, wie etwa in der Wichtlhuberstraße, die wegen ihres baufälligen Zustands derzeit für eine sinnvolle Wohnnutzung nicht brauchbar sind. Ich halte auch nichts davon, Grünland für derartige Zwecke zu verwenden und die Grundstücke zu ‚vergolden‘, weshalb mir die Ausweisung als Zweitwohnsitz-Beschränkungsgebiet für das gesamte Gemeindegebiet ein wichtiges Anliegen war.“ – Unser obenstehendes Foto zeigt eine der seltenen aber wichtigen Hausrenovierungen in der Wichtlhuberstraße. Dabei geht es nicht nur um die Wiederherstellung einer schönen Fassade, das ganze Objekt wird vielmehr auch innen umfassend renoviert. – (Presseaussendung Stadt Hallein. Ergänzungen. OST. Foto: Odo Stierschneider).

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Ihrem gemeinsamen Ziel, Hallein auf umfassende Weise weiterzubringen, sind die Stadt Hallein und der Tourismus-Verband, im Coronajahr 2020 einen wichtigen Schritt nähergekommen. Die Basis dafür bildete die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe, so dass verschiedenste Projekte, trotz pandemiebedingter Einschränkungen, umgesetzt werden konnten. „Wir haben das herausfordernde Jahr 2020 gemeinsam gut gemeistert“, betont Bürgermeister Alexander Stangassinger und führt weiter aus: „Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband, ist von Anfang an geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Respekt. Das ist in diesen außergewöhnlichen Zeiten wichtiger denn je. Gemeinsam konnten wir viel bewegen und gestalten.“

 

AUCH TOURISMUS-CHEF RAINER CANDIDO
BESTÄTIGT DIE GUTE ZUSAMMENARBEIT

Von einer sehr guten Zusammenarbeit spricht auch der Chef des Halleiner Tourismusverbandes, Rainer Candido: „Der Mut und Wille zum Tun war im Coronajahr auf beiden Seiten da, so ließ sich vieles umsetzen.“ Auch der kurze, direkte Draht zwischen Bürgermeister und Tourismusverband habe dabei geholfen und vieles erleichtert, so Candido weiter. „2020 konnten wir Hallein als Städte-Geheimtipp neuen Zielgruppen näherbringen, unter anderem durch teils sehr unter-schiedliche Projekte.“ Zu diesen Projekten zählen unter anderem die im Zuge der Coronakrise gelaunchten Standortimpulse „Hallein kauft lokal“ oder „Miteinander. Füreinander.“ zur Unterstützung der heimischen Betriebe in Handel und Gastronomie. Aber auch Qualitäts-Veranstaltungen wie das FM4 Picknick im Forstgarten oder das Musikfestival „Take the A-Train“ trugen dazu bei, Hallein als Destination weithin bekannt zu machen.

 

PROJEKT ,,LUNCHBOXEN‘‘
SONDERAKTION ,,KELTEN-EURO‘‘
ADVENTGEWINNSPIEL
E-BIKE-VERLEIH BEI TVB

Mit dem bislang salzburgweit einzigartigen Nachhaltigkeits-Projekt „Lunchboxen“ konnten Bürgermeister Alexander Stangassinger und Tourismus-Chef Rainer Candido ein Projekt umsetzen, das medial für Aufsehen sorgte und auch bei Gastronomie, Unternehmen und Endkunden sehr gut ankommt. Gut angekommen sind auch die „Sonderaktion KeltenEuro“, bei der ein Fördertopf von 20.000 Euro durch die Stadt und den TVB bereitgestellt wurde, oder das Advent-Gewinnspiel, bei dem 5.000 Euro zu gewinnen waren. – Auch dem Trend zum E-Bike wurde in Hallein Rechnung getragen: Gäste wie Einheimische können sich seit Sommer 2020 direkt beim TVB E-Bikes ausleihen und damit die Umgebung von Hallein erkunden. Die Sanierung und Bewirtschaftung des Wanderweges Raingraben kommt wiederum den vielen Wanderern und Spaziergehern zugute.

 

SOMMERRODELBAHN ALS PUBLIKUMSHIT:
75 NEUE RODELN UM 284.250 EURO
STADTKINO: ÜBER 43.000 EURO INVESTIERT
20.000 EURO FÜR DIE PARKGARAGEN

Die Sommerrodelbahn am Dürrnberg entwickelte sich in den 20 Jahren ihres Bestehens zu einem echten Publikumsmagnet. Im Jubiläumsjahr war jedoch durch die Corona-Pandemie der Zulauf geringer – wie genau sich dies im Geschäftsjahr auswirkt, kann erst nach dem Rechnungsabschluss gesagt werden. Trotzdem hat die Stadtgemeinde in neue Rodeln investiert, um weiterhin die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. 75 neue Rodeln, mit moderneren Brems-Systemen wurden angekauft: Kostenpunkt: 284.250 Euro. – Auch im Stadtkino muss erst auf den Rechnungsabschluss gewartet werden. Aufgrund der monatelangen, pandemiebedingten Schließung, ist auch hier mit einem deutlichen Einnahmen-Minus zu rechnen. Dennoch wurden insgesamt 43.200 Euro in die Dachsanierung, Barrierefreiheit und weitere Sanierungs-Arbeiten investiert. – In den Parkgaragen flossen rund 20.000 Euro in diverse Instandhaltungs-Maßnahmen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS:

Die beiden Spitzen-Persönlichkeiten, Bürgermeister Alexander Stangassinger und der Chef des Tourismusverbandes Hallein Rainer Candido, sind gemeinsam erfolgreich bemüht, durch Bündelung ihrer Kräfte das Beste für Hallein zu bewirken. Auf unseren beiden Fotos sind am unteren Rand noch Kelteneuros zu erkennen, welch die beiden Herren in ihren Händen halten. Damit können wir noch auf die großartige Kelteneuro-Aktion zurückkommen: Die Kelteneuro-Aktion lief über den ganzen November 2020. Mit den Kelteneuros, ein beliebtes Geschenk, konnte auf elegante Art etwa zu Weihnachten oder zu einem anderen Anlass ,,Bargeld‘‘ verschenkt werden, welches in immerhin 140 Halleiner Betrieben einlösbar ist. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Ergänzungen OST. Fotos: Tourismusverband Hallein – Bad Dürrnberg).

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Die Bauabteilung der Stadt Hallein konzentriert sich nach wie vor besonders auf die Überarbeitung des ,,Räumlichen Entwicklungskonzeptes‘‘ (REK). Das REK bietet die Grundlage dafür, wie sich die Stadt Hallein baulich weiterentwickeln soll. Hierfür fanden bereits fünf öffentliche Veranstaltungen statt, bei welchen etwa 550 Teilnehmer rund 1250 Anregungen eingebracht haben. Diese wurden zur ersten Begutachtung ans Land weitergeleitet. Im heurigen Jahr 2021 geht die Überarbeitung in die nächste Runde. Das REK „Neu“ soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein.

 

Die Kernthemen in der REK-Überarbeitung für Hallein sind: Nachverdichtung, Wohnraumschaffung bzw. die Entwicklung von neuen Gewerbegebieten. Zudem langten rund 200 Baulandwünsche sowie 200 schriftliche Anregungen bei der Stadtgemeinde ein. Insgesamt wurden somit rund 1650 Anregungen an die Gemeinde herangetragen, die sorgfältig geprüft und nun weiterbearbeitet werden. Ein Meilenstein für die Stadt Hallein war im Jahr 2020 der Ausschluss von Zweitwohnsitzen im gesamten Gemeindegebiet. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ein wichtiger Schritt, um dem sogenannten „Betongold“ den Kampf anzusagen.

Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es darf nicht sein, dass sich Einzelne ihre Grundstücke vergolden lassen und die Allgemeinheit damit durch überhöhte Preise, weniger Chance auf leistbaren Wohnraum hat. Das ist oft ein schmaler Grat, weil die Stadt Hallein beispielsweise wenige Gäste-Betten in unserer Altstadt aufweist und damit touristisches Potenzial verloren geht. Hier muss man sensibel vorgehen und Hotels sowie Apartments in einem verträglichen Maß ermöglichen. Für mich sind derartige Projekte nur im Zuge einer Revitalisierung von ungenutzten, alten Gebäuden in der Altstadt möglich – Gebäude wie etwa in der Wichtelhuberstraße, die wegen ihres baufälligen Zustands für eine leistbare Wohnnutzung nicht brauchbar sind. Andererseits halte ich nichts davon, Grünland für solche Zwecke zu verwenden und die Grundstücke zu ‚vergolden‘, weshalb mir die Ausweisung als Zweitwohnsitz-Beschränkungsgebiet für das gesamte Gemeindegebiet ein wichtiges Anliegen war.“ – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: Google)

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Abstandsregeln, verminderte soziale Kontakte und Ausgehverbote – das Privatleben und die Arbeitswelt wurden auch in Hallein durch die Corona-Pandemie ,,auf den Kopf‘‘ gestellt. Die Stadtgemeinde Hallein hat darauf reagiert und neue Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. So wurde 2020 die Online-Anmeldung für die Kindergärten vorbereitet – diese war von 1.-31. Jänner 2021 erstmals in Betrieb. Ebenso wurde im Bereich der Videokonferenzen nachgerüstet, was es ermöglichte, wichtige Termine des Stadt-amtes auch ohne direkten, persönlichen Kontakt zu ermöglichen. „Eine neue Welt für die Stadtgemeinde Hallein“, wie Bürgermeister Stangassinger dazu erklärt.

Das Stadtoberhaupt führt weiter aus: „Wir haben Laptops, Headsets und Kameras einkaufen müssen, denn wir waren für diese neue Arbeitswelt schlichtweg nicht gerüstet. Die Pandemie hat uns auch hier Schwächen aufgezeigt, jedoch haben wir schnell und effizient reagiert, weshalb wir alle wesentlichen Arbeiten in gewohnter Manier und teilweise sogar schneller erledigen konnten.“ Home-Office war in der Stadtgemeinde Hallein in der Vergangenheit nur in Ausnahmen möglich. Bereits im ersten Lockdown ordnete der Bürgermeister an, so viele Arbeiten wie möglich, von zuhause aus zu erledigen und nur so wenig Kontakt wie nötig mit den Kundinnen und Kunden zu haben. Das Home-Office wurde Schritt für Schritt ausgebaut, was dazu führte, dass beeindruckende 15.500 Stunden in Heimarbeit am Ende des Jahres 2020 zu Buche stehen. Einen Vergleichswert zu den Vorjahren gibt es nicht, denn die Möglichkeit zum Home-Office war bis auf wenige Ausnahmen nicht gegeben. Bürgermeister Stangassinger betont: „Mir war es wichtig, meine Kolleginnen und Kollegen zu schützen, genauso wie die Kundinnen und Kunden. Natürlich sind solche Veränderungen am Anfang ungewohnt, doch ich bin überzeugt, dass die Möglichkeit zum Home-Office einerseits positiv angenommen wird und andererseits die Produktivität bei meinen Kolleginnen auf alle Fälle nicht gelitten hat, sondern dass im Gegenteil, sogar effizienter gearbeitet wurde.“ – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: SPÖ Hallein).

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13.613 Gesamtstunden leistete die Halleiner Feuerwehr im Jahr 2020. Aufgrund der Coronakrise, die sich auf die gemeinsamen Übungen und Einsätze auswirkt, liegen die geleisteten Gesamtstunden um zirka 14.000 Stunden unter dem Schnitt der Vorjahre. Die Gesamtstunden ergeben sich aus Stundenaufwand für Verwaltung und Dienstbetrieb (6528 Stunden), Einsatz-Stunden (2898) und Stundenaufwand für Schulungen und Ausbildung (4187). Die Zahl der Einsätze beläuft sich im Krisenjahr 2020 auf 287 Einsätze. Ortsfeuerwehr-Kommandant Josef Tschematschar resümiert im Jahresbericht der Firefighters: „Der Dienst und Ausbildungsbetrieb wurde aufgrund der Verordnungen des Bundes und Empfehlung des Landes stark eingeschränkt. Es wurden Maßnahmenkataloge erstellt, die uns vor großen Infektionsketten innerhalb der Feuerwehr schützen sollten. Das ist uns auch erfreulicher Weise gelungen. Trotz der verordneten Lockdowns hielten wir stets den Einsatzdienst aufrecht und waren zu jeder Zeit einsatzbereit.“ Die 287 Hilfsleistungen im Jahr 2020 teilen sich wie folgt auf: 30 Brandeinsätze, 199 technische Einsätze, 57 Fehlalarme und eine Brandsicherheitswache. Die Mehrheit der technischen Einsätze bilden Türöffnungen (36), Befreiung von Menschen aus Notlagen (34) sowie Befreiung von Tieren (18). Das Einsatzgebiet der Halleiner Firefighters erstreckt sich auf 27 Quadratkilometer aufgeteilt in neun Katastralgemeinden. Die Einsatz-Schwerpunkte liegen bei Großindustrie und Großgewerbe, Seniorenheime, Altstadtbereich, Chemiebetriebe, Schulen und Internate, Kirchen und Museen, Kranken- und Kuranstalten, Kindergärten, Öffentliche Gebäude, ÖBB Tauernbahnstrecke, Tauernautobahn und die Bundes- und Landesstraßen. Für die Löschwasser-Versorgung stehen 330 Hydranten, der Mühlbach, die Salzach, die Königsseeache, der Almfluss und der Kotbach in Hallein zur Verfügung. – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: Firegraphics

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Der Ausbau der Volksschule Rif ist mittlerweile abgeschlossen – fünf neue Klassenräume, ein erweiterter Turnsaal und modernste Ausstattung sind das Ergebnis der Erweiterung. Unter der Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger setzte die Stadt Hallein über die Anfangs-Planungen hinaus auf eine zukunftsorientierte Stromversorgung und Heizung. So wurde die Volksschule Rif mit einer hochmodernen Photovoltaik-Anlage ausgestattet und zudem an das Fernwärmesystem angeschlossen. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Natürlich schlägt sich diese Investition auf die Kosten nieder, wir liegen jetzt insgesamt bei Gesamt-Erweiterungskosten von 3,7 Millionen Euro. Doch jede Investition in nachhaltige Energien ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und die unserer Kinder.“

 

WARTELISTE FÜR KINDERGÄRTEN
WURDE UM ÜBER 30 PROZENT REDUZIERT

Ebenfalls im Jahr 2020 abgeschlossen wurde der Ausbau des Kindergartens Rif. Zwei neue Kindergarten-Gruppen und eine neue Krabbel-Gruppe bieten Platz für weitere 58 Kinder. Damit wurde das Angebot von öffentlichen Betreuungsplätzen gegenüber den Vorjahren erhöht und dadurch die Warteliste um zirka ein Drittel gekürzt. Bürgermister Stangassinger betont: „Bei meinem Amtsantritt waren auf der Warteliste für die öffentlichen Kindergärten zirka 130 Kinder gelistet, nun stehen wir zwischen 90 und 100 Kindern.“ Erschwerend kommt die aktuelle Schließung der Kindervilla durch das Hilfswerk hinzu. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Die Hilfswerk-Schließung wirkt sich massiv auf unsere Warteliste aus – wir werden aber diese Kinder nicht im Regen stehen lassen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Kindergarten in der Krautgasse als Gemeindekindergarten weiterführen zu können und wollen auch die Mitarbeiterinnen übernehmen. Parallel dazu arbeiten wir daran, einen neuen Kindergarten zu bauen, damit wir die Warteliste auch in Zukunft weiter verkleinern können und so viele Kinder wie möglich einen Platz in einer öffentlichen Einrichtung bekommen.“

KINDERGARTEN GAMP ERWEITERT
UND POLYTECHNIKUM MODERNISIERT

Von Beginn mit an Bord bei der Erweiterung in Gamp, war die Kindergarten-Aufsicht des Landes Salzburg, die eine Adaptierung auf die aktuellen Standards schon 2015 gefordert hatte und diese nun natürlich begrüßt. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Entgegen aller anfänglichen Kritik haben wir im Endeffekt einen neuen Kindergarten, der endlich allen Standards entspricht und eine entsprechend professionelle Elementarbildung für unsere Kinder ermöglicht. Gut für die Kinder, gut für die Eltern, gut für die Pädagoginnen und somit gut für unsere Stadt.“ Die Kindergarten-Aufsicht soll auch von Anfang an in den geplanten Neubau eines Kindergartens miteinbezogen werden. – Im Zuge des Ausbaus des Kindergartens Gamp wurde auch das Polytechnikum modernisiert. Hier findet sich Platz für vier Klassen, die Lehrräume wurden modernisiert, ein Lift sorgt für 100 Prozent Barrierefreiheit und die Schule wurde vollständig vom Kindergarten separiert. Einzig der Turnsaal wird gemeinsam benützt, wobei moderne Trennvorhänge dafür sorgen, dass jederzeit genügend Platz für alle Benützerinnen und Benützer vorhanden ist. Weiters wurden rund 327.000 Euro in Sanierungs-Maßnahmen und Modernisierungs-Maßnahmen in den übrigen städtischen Volksschulen und Kindergärten investiert. Immerhin zusätzliche 58.000 Euro flossen seitens der Stadtgemeinde Hallein in den Spielplatz Winklerstraße, einen Pumptrack und Skatepark sowie in das Jugendzentrum in Rif.

 

DIGITALISIERUNG DER SCHULEN
ERMÖGLICHT MODERNEN UNTERRICHT

Durch die Corona-Pandemie wurden die bisherigen Schwächen der Halleiner Schulen noch einmal verdeutlicht: Eine schwache digitale Infrastruktur, mangelhafte Installationen und überaltertes Equipment prägen die Volks- und Mittelschulen der Stadt. Zwischen 2009 und 2019 wurden rund 260.000 Euro in alle zehn Schulen investiert – das bedeutet im Schnitt nur 2600 Euro pro Jahr und pro Schule. Aufgrund der Defizite hat Bürgermeister Alexander Stangassinger im vergangenen Jahr einen neuen Mitarbeiter für die Digitalisierung der Schulen eingestellt, diesem eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben und nach der Inspektion die Modernisierung beauftragt. In einem ersten Schritt wurden bereits 2020 für rund 200.000 Euro Infrastrukturarbeiten ausgeführt. Im aktuellen Jahr sollen diese Arbeiten erweitert werden und die Basis für die Digitalisierung gelegt werden: Kostenpunkt erneut rund 250.000 Euro. Bis 2024 ist geplant, die Schulen auf den heutigen Stand der Technik anzupassen und so modernen Unterricht für die Kinder der Stadt Hallein ermöglichen. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Mir ist wichtig, dass unsere Schulen endlich zeitgemäße Standards erfüllen und langfristig zukunftsfit gemacht werden. Dass wir der Zeit hinterherhinken haben wir geahnt, doch die Corona-Pandemie hat uns tatsächlich die Grenzen aufgezeigt, gerade was die digitalen Möglichkeiten betrifft. Das wirkt sich in den Volksschulen noch nicht so aus, aber in den Mittelschulen war Home-Schooling im Jahr 2020 durchwegs üblich, weshalb wir hier deutlich schneller zukunftsfit werden müssen.“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

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Brücken, Straßen, Wasserversorgung oder Kanalarbeiten – die Stadt Hallein hat unzählige Aufgaben zu erfüllen. Am Wichtigsten ist hierbei die Sicherheit auf Brücken und Straßen. 1,5 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in die Heidebrücke investiert. Die Verbindungsstrecke nach Neualm wurde im Zuge dieser Baustelle gesperrt, der Verkehr umgeleitet, die Brücke generalsaniert und zeigt sich nun in neuem Glanz. Bürgermeister Stangassinger: „Wir kennen alle noch die Bilder von Italien, wo in kürzester Zeit zahlreiche Brücken eingebrochen sind. Das passiert, wenn man sich zu lange nicht um die Erhaltungs-Maßnahmen kümmert. Ich würde dieses Geld gerne in Kinderbetreuung investieren oder in den Ausbau von betreutem Wohnen – wir mussten jedoch handeln und haben die Brücke saniert. Hätten wir dies nicht getan, hätten wir die Brücke etwa für Lkw sperren müssen oder in weiterer Folge vielleicht sogar für den gesamten Verkehr – die Kosten wären damit noch viel höher gewesen. So haben wir eine rundum sanierte Brücke, die Bauarbeiten wurden zügig und ohne Komplikationen durchgeführt und wir haben für mehrere Jahrzehnte bei laufender Wartung keine Sorgen mehr.“

 

Ein ähnliches Szenario spielte sich auf einer deutlich weniger befahrenen Straße ab: Auf der Riesenschmidstraße zum Knappensteig hinauf. Hier war aufgrund mangelnder Begutachtung und mangelnder Wartung der Hohen Brücke Gefahr im Verzug. Um weiterhin für die Anrainer und Gäste des Gasthaus Egglgut eine sichere Zu- und Abfahrt zu gewähren, investiert die Gemeinde insgesamt rund 800.000 Euro. Im Jahr 2020 kostete der erste Bauabschnitt immerhin 354.000 Euro. Ein Schock im ersten Bauabschnitt war eine plötzliche Hangrutschung, welche durch die ausführenden Arbeiter des Landes Salzburg entdeckt wurde, so dass rechtzeitig die erforderlichen Sicherungs-Maßnahmen vorgenommen werden konnten.

 

Für Straßenbaustellen gab die Stadt Hallein im Jahr 2020 ganze 716.000 Euro aus. Die kostenintensivste Baustelle bildete dabei die Revitalisierung des Pfannhauser-Platzes vor dem Keltenmuseum: Der nunmehr moderne Stadteingang aus Richtung Pernerinsel kostete insgesamt 110.000 Euro. Der Lettenbühel am Dürrnberg mit knapp 97.000 Euro war die zweitteuerste Baustelle des Jahres. Insgesamt weist die Stadt Hallein immerhin elf Straßenbaustellen auf – mit einem Gesamtvolumen von 716.000 Euro. Einen ebenso wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit stellten die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung dar. Diese ließ sich die Stadt Hallein ganze 330.000 Euro kosten. Der Löwenanteil dabei floss in die Wiestal-Landesstraße, im Zuge der schon lange erforderlichen Querungshilfen und des Lückenschlusses beim Geh- und Radweg. Kostenpunkt: 174.000 Euro. Um die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung in gewohnter Qualität beizubehalten, sind auch hier laufende Sanierungen vorzunehmen. 580.000 Euro flossen in Bauvorhaben zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung, 415.000 Euro dienten der Instandhaltung der Abwasserentsorgung, die Gesamtinvestitionen belaufen sich hier somit auf knapp eine Million Euro. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

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Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Niemand hätte es für möglich gehalten, dass uns ein Virus so viele Grenzen offenbart. Corona hat uns viele Schwächen aufgezeigt, auch in der Stadt Hallein. Unser Abfall-Wirtschaftssystem ist überholt. Unsere Schulen sind auf die digitalen Herausforderungen der heutigen Zeit nicht vorbereitet. Und auch die Ausstattung im Rathaus ist weit hinter dem, was heute als modern gilt. Dennoch haben wir in dieser Krise auch viel gelernt. Wir haben gesehen, dass wir als Gemeinde schnell und effizient in Krisenzeiten helfen können: Der Erlass der Kinder-Betreuungsgebühren, Verlängerungen von Gastgartenzeiten, rasche und unbürokratische Hilfe für gering verdienende Eltern zu Weihnachten, das kurzfristige Ausweichen der Märkte, das Adaptieren des Halleiner Rathauses auf einen corona-sicheren Kundinnen-/Kundenverkehr, eigenständige Unterstützung zur Virus-Eindämmung, rasches Etablieren von Testlokalen oder eine gute Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband, um die Stadt, auch in Zeiten von Lockdowns und unnötiger Panikmache, positiv in den Köpfen der Menschen zu bewahren. Und die Krise hat uns noch eines gezeigt: Dass wir gemeinsam noch immer am stärksten sind – unsere Einkaufshilfe ist nur eines dieser Beispiele, welches gezeigt hat, dass Zusammenhalt immer noch am stärksten ist.“

 

DIE STADT HALLEIN
IM JAHR 2020 IN KONKRETEN ZAHLEN

 

Mit Stichtag 31.12.2020 waren in Hallein 22.950 Personen gemeldet.

 

Die Frauen haben in der Bevölkerung die Nase vorne, mit 11.823 gegenüber 11.127 Männern.

 

23.116 Personen haben ihren Wohnsitz in Hallein gemeldet, wovon 21.390 Hauptwohnsitze verzeichnet sind.

 

In Hallein leben Personen aus 96 verschiedenen Staaten. Die Top-5 Nationen werden freilich von Österreich (17.537) angeführt, gefolgt von der Türkei (1079), Bosnien-Herzegowina (1066), Deutschland (975) und Kroatien (294).

 

In Hallein gibt es 9673 Haushalte mit Hauptwohnsitz und 328 Nebenwohnsitz-Haushalte. Auch in Hallein dominieren die Single-Haushalte (3287) gefolgt von 2-Personen-Haushalten (2905), 3-Personen-Haushalten (1564) und 4-Personen-Haushalten (1276). In den 641 restlichen Hauptwohnsitz-Haushalten leben über vier Personen.

 

Von 913 Geburten in der Stadt Hallein wurden 896 im Krankenhaus Hallein gemeldet, es gab zwei Hausgeburten und 15 im Jahr 2020 im Ausland geborene Kinder. 219 der Neugeborenen haben ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Hallein.

 

Die beliebtesten weiblichen Vornamen waren Marie und Anna. Bei den Burschen dominieren die Namen Tobias und Felix.

 

Insgesamt wurden in der Stadt Hallein 82 Ehen geschlossen und vier Partnerschaften eingetragen. Drei der 82 Ehen waren gleichgeschlechtlich weiblich. 156 Ehen wurden 2020 beendet.

 

Im Jahr 2020 wurden am Standesamt Hallein 141 Todesfälle beurkundet – 75 Frauen und 66 Männer. Die älteste verstorbene Frau war stolze 106 Jahre alt, der älteste Mann war 96.

 

In Hallein sind im Tourismusbereich derzeit 33 Betriebe registriert.

 

Der Salzburger Familienpass wurde 278mal neu ausgestellt und 95mal verlängert. – Anmerkung der Redaktion: Hinsichtlich des vergangenen Jahres 2020 in Hallein veröffentlicht der SALZSCHREIBER noch weitere Beiträge, welche vom Stadtamt Hallein übermittelt wurden. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Arne Müseler).

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Die derzeit kargen Niederschläge reichen aus, um im kleinen Halleiner Stadtpark besonders große Wasserflächen (siehe Foto oben) entstehen zu lassen. Man wagt nicht daran zu denken, wie es hier aussieht, falls sich wieder einmal eine 14tägige Regenperiode über Hallein ausbreiten sollte. Jedenfalls gehören im Stadtpark die Begrenzungen zwischen den Asphaltflächen und dem Wiesengrün endlich exakt und deutlich sichtbar gemacht. Dann trampeln in Zukunft wohl auch deutlich weniger dickhäutige Stadtbewohner im Grenzbereich zwischen den asphaltierten Wegen und den Wiesenflächen umher. Derzeit wirkt der Mini-Stadtpark streckenweise reichlich ungepflegt – wie schön, dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen sich anbietet, um diesen unerfreulichen und für die Stadt Hallein doch recht peinlichen Zustand zu ändern. Der dafür erforderliche finanzielle Aufwand ist, trotz der massiven Mehrbelastung für die Stadt angesichts des Corona-Horrors zumutbar, wenn man die Sanierung der Grenze zwischen Wegen und Wiesen auf mehrere Jahres-Etappen aufteilt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nachdem der SALZSCHREIBER sich erst kürzlich mit dem Farbensprayer-Hotspot, der Bahnunterführung in Hallein-Burgfried (von der Zellulosestraße hinüber zur Römerstraße) befasste, hier noch ein kleiner Nachschub von der Almbrücke an der Halleiner Landestraße. Auch hier toben sich die Farbsprayer ungehindert aus und entfalteten ihre illegale Tätigkeit sogar an beiden Ufern der Alm, wobei die nördlich gelegene Brücken-Betonbasis (letztes Foto oben), wohl nicht ganz einfach zu erreichen und zu beschmieren war. Jedenfalls ist die Stadt Hallein ganz offensichtlich ein bevorzugtes Betätigungsfeld der Schmierfinken. Denn: Wo immer die Sprayer losgeschlagen haben, hier besteht die Gewähr, dass über Jahre und Jahrzehnte die Schmierereien erhalten bleiben und nichts zu ihrer Beseitigung getan wird. Dass immer wieder neues Farbgeschmiere entstehen kann, ist dem Umstand zuzuschreiben, dass die Sprayer nach einiger Zeit die bestehenden ,,Kunstwerke‘‘ einfach wieder übermalen. Der ganze Wahnsinn gehört entweder mechanisch beseitigt oder überstrichen. An jenen Stellen, wo sich die Farbsprayer besonders austoben, gehören unsichtbar Geheimkameras postiert, damit die Täter endlich identifiziert werden können. Die Polizei könnte hier sicher sinnvoll und effizient mitwirken. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Auch der einstige Halleiner Bürgermeister Franz Kurz irrte, als er gutgläubig annahm, man könnte mit Farben-Sprayern wie mit normalen Menschen sprechen und Abmachungen treffen. Nachdem schon während seiner Jahrzehnte zurückliegenden Amtsperiode alle möglichen Mauern und Brücken-Konstruktionen in Hallein durch illegale Aktionen von Farben-Sprayern beschmiert worden waren, entschloss er sich, den Farb-Tätern folgendes Angebot zu machen: Sie könnten die beiden, jeweils insgesamt etwa 300 Meter langen Seitenmauern der Bahnunterführung in Hallein-Burgfried, von der Salzachtalstraße (Zellulosestraße) hinüber zur Römerstraße auf beliebige Art Art und Weise mit ihren Farben bearbeiten, wenn dafür die übrige Stadt Hallein von ihren Aktivitäten verschont bliebe. Das Angebot wurde wohl angenommen, doch schon nach kurzer Zeit verschandelten überall wilde Farben-Sprayer-Aktionen wiederum Mauern und Bauwerke in Hallein. Die langen Seitenmauern der Bahnunterführung sind längst zum landesweiten Hotspot der Farben-Sprayer geworden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die nördliche Seitenmauer der Unterführung ist in zwei Fotos von der Salzachtalstraße hinunter bis zu den untertunnelten Geleisen dargestellt. FOTOS 3 und 4: Nach dem Geleise-Tunnel geht es wieder mit den beiden Fotos entlang der nördlichen Seitenmauer hinauf Richtung Römerstraße. (Auf der gegenüberliegenden südlichen Seitenmauer der Unterführung bietet sich ein ähnliches Bild). FOTOS 5 und 6: An der südlichen Seitenmauer zeigt uns die Natur, wie man dem Unfug der Farben-Sprayer still, leise und wirksam entgegentritt: Die sichtbaren langen Triebe bilden in der warmen Jahreszeit mit ihrer Belaubung eine zuverlässige Schutzschicht – an der Bemalung darunter hat sich seit vielen Jahren nichts mehr geändert. FOTO 7: Auch die fortschreitende Bemoosung schränkt die Tätigkeit der Farben-Sprayer immer weiter ein. FOTO 8: Da hilft auch nicht die störrische Aufschrift ,,Uns kann man nicht Anhalten‘‘, die natürlich korrekt ,,Uns kann man nicht aufhalten‘‘ heißen müsste. FOTOS 9, 10 und 11: Drei markante Details aus der schier unendlichen Farbenwüste, die sich nach jahrzehntelangem Treiben der verschiedenen Sprayer-Aktivitäten vor unseren Augen ausbreitet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Hallein, waren in der Oberstufe seit Mitte Oktober 2020 zu Hause und wurden im Distance-Learning betreut. Die Handelsakademie hatte schon vor dem Ausbruch der Pandemie damit begonnen, die Digitalisierung voranzutreiben und arbeitete mit der Lernplattform Microsoft Teams. Zusätzlich sind alle Klassen ab dem 3. Jahrgang Laptop-Klassen und somit mit der IT vertraut. Um den Lernfortschritt zu erleichtern, wurden alle 14 Klassen mit Webcams inclusive Mikrofonen ausgestattet. ,,Wir hatten schon im Herbst 2019 an der gesamten Schule Microsoft-Teams eingeführt. Eine Umstellung auf Distance-Learning war sehr schnell möglich. Um den Jugendlichen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, haben wir nun auch die Möglichkeit eines Hybrid-Unterrichts geschaffen, führt dazu Direktor Werner Huber aus.

So werden in der Handelsakademie Hallein Unterlagen und selbst produzierte Lernvideos zur Verfügung gestellt, oder der Unterricht wird via Webcam nachhause übertragen. Die Handelsakademie Hallein steht nicht still und es werden auch Ausbildungs-Schwerpunkte wie Finanz- und Risikomanagement, Marketing und Multi-Media-Design oder der Schulzweig Industrial Business, welcher eine wirtschaftliche Ausbildung speziell für die Industrie-Unternehmen der Region umfasst, angeboten. Anmeldungen für das bevorstehende Schuljahr 2021/2022 in der Handelsakademie Hallein sind bereits von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 14 Uhr möglich. Weitere Informationen über die Handelsakademie Hallein erhalten Sie unter www.hakhallein.at – (Eine Information der HAK Hallein. Foto: OST).

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Der einstige Pfleggarten auf der Pernerinsel muss ein kleines Juwel gewesen sein. Immerhin diente er, einst gegen normale Bürger durch eine hohe Mauer blickdicht abgeschottet, als exklusives Erholungs-Areal für den hochrangigen Pfleger. Dieser war für die das Land regierenden Salzburger Erzbischöfe, der wichtigste Spitzenbeamte im ganzen Land. Der Pfleger war behördlicher Chef und Stellvertreter des Erzbischofs in Hallein hinsichtlich des Halleiner Salzwesens und hatte seinen Sitz im heutigen Keltenmuseum. Das Halleiner Salz bildete für den Fürsterzbischof die mit Abstand größte Einnahmequelle. Der einst hohe Stellenwert des Pfleggartens lässt sich auch daran erkennen, dass der Weg über die Pernerinsel zwischen den beiden Salzachbrücken, den Namen Pfleggartenweg trägt. Doch längst schon ist vom einstigen Gartenjuwel Pfleggarten nur noch der Name übriggeblieben. Die Stadt Hallein müsste eine professionelle Gestaltung des peinlichen und beschämenden Pfleggarten-Restes sicherstellen. Damit das künftige Juwel auch sichtbar wird, müsste zumindest die östliche Umfassungsmauer, die ohnehin schon für den Billa-Parkplatz gekürzt wurde, total entfernt werden. Dann wäre das künftige Kleinod schon von der Bundesstraße 159 aus einsehbar, der Bereich würde seine Düsternis verlieren und wäre optisch deutlich attraktiver – genau das braucht die geschundene Pernerinsel!

Heute reicht der einstige stolze Pfleggarten nur noch von der Eingangsmauer bis zum Billa-Parkplatz und besteht hauptsächlich aus einer wildwachsenden Wiese. Diese wird nochmals in zwei Bereiche geteilt. Salzachseitig, hinter der Salinenkapelle, in deren Gebäudeanbau das Halleiner Bürgerkorps präsent ist, erstreckt sich ein schön gestaltetes Areal bis zum Billa-Parkplatz. Daneben breitet sich die größere, vernachlässigte Wiese aus, an die östlich auch noch ein reichlich deplatzierter Basketball-Platz grenzt. Die Wiese wird durch einen unschönen, neu aufgeschütteten Fußweg durchschnitten. Eine historische Mauer mit einem architektonisch gestalteten Ein/Ausgang aus der Pfleggartengasse, umschließt das Pfleggartenareal im Norden und im Osten. Im Westen verläuft die Mauer nur noch bis zum Billa-Parkplatz, um dort die Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen. Die südliche Begrenzung des Pfleggartens bildet der Billa-Parkplatz. Damit ist den offensichtlich geistig gestörten Farbsprayern, zumindest an der Südseite des Pfleggartens, jede Möglichkeit genommen, sich illegal und gesetzwidrig auszutoben – sie tun dies ohnehin bis zum Überdruss an den frei zugänglichen Innenseiten der Nord- und Ost-Mauer.  

Die Pernerinsel, einzige Flußinsel der Salzach im Land Salzburg, würde in jeder anderen Stadt, auch ohne Festspiele, als Kleinod gestaltet. In Hallein wird sie leichtfertig als Autoabstellfläche missbraucht. Autos stehen vor der südlich ausgerichteten Eingangsfassade des Billa-Kaufhauses, Autos stehen auf dem Kunden-Parkplatz nördlich anschließend an das Billa-Kaufhaus. Autos stehen entlang der Parkplätze neben dem Pfleggartenweg. Autos stehen neben der Bundesstraße 159 vom Salinensteg Richtung Nord bis zum Kreisverkehr vor der erst vor kurzem renovierten Heidebrücke. Autos stehen vor allem – zum Entsetzen zahlreicher Festspielgäste – auf dem riesigen Parkplatz direkt vor der Festspiel-Nordfassade der Alten Saline. Als einst die Freudenmeldung sich verbreitete, dass die Festspiele sich ab 1992 auf der Pernerinsel ansiedeln würden, da war es klar, dass der entsetzliche große Auto-Parkplatz in eine Tiefgarage verlegt werden müsse. An seiner statt war eine kleine Parkanlage mit Bäumen und Blumen geplant. Auch die künftige ,,Festspielfassade‘‘, das Grau-in-Grau-Fassadenmonster, sollte farblich aufgewertet werden. Nun – die Festspiele sind gekommen. Doch die deprimierende graue Salinenfassade ist geblieben. Und der entsetzliche oberirdische Auto-Parkplatz direkt vor dem Eingang zu den Festspielen, den gibt es natürlich auch noch immer. Ein unfassbares Wunder, dass die Festspiele nicht schon längst wieder aus Hallein geflüchtet sind.

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das historische Zugangstor an der nördlichen Einfassungsmauer. FOTO 2: Nicht nur an der Außenseite, auch an der Innenseite wurde das Zugangstor von Farbsprayern beschmiert. FOTOS 3 bis 5: An der Innenseite der Nordmauer toben die Farbsprayer ihren Wahnsinn aus. (Das sind nur einige Beispiele). FOTO 6: An der Ostmauer wurden die Schmierereien dankenswerter Weise durch die Stadt Hallein entfernt. FOTO 7: Doch die Sprayer haben im gereinigten Bereich schon wieder zugeschlagen. FOTO 8: Der unschöne Fußweg durch die Wiese glich, speziell bei Regen, immer wieder einem Schlammbad. Nun wurde er mit neuem Material aufgeschüttet. FOTO 9: Neben dem Weg Richtung Salzach ein einsamer Felsbrocken – vielleicht eine Kindesweglegung durch die beiden Barmsteine? FOTO 10: Es ist für Laien absolut unverständlich, welche Aufgabe auf der anderen Seite des Weges, diese bezaubernde, begeisternde, hinreißende, auf alle Fälle wertvolle und unbezahlbare künstlerische Creation, mitten in der Wiese eigentlich erfüllen soll. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zum Weltfrauentag sammelte der SALZSCHREIBER Sprüche über unsere tüchtigen, herrlichen, betörenden, liebenswerten, fantastischen und einzigartigen Halleinerinnen. Aber auch die Halleiner kommen nicht ganz ungeschoren davon. Nachstehend 15 Zitate:

,,Viele Halleinerinnen wissen nicht, was sie tun sollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu tun.‘‘
,,Eine Halleinerin würde sofort ihre Fehler eingestehen, wenn sie denn welche hätte.‘‘
,,Die größte Klugheit einer klugen Halleinerin besteht darin, ihre Klugheit nicht zu zeigen.‘‘
,,Wenn eine Halleinerin einen klugen und stilvollen und sportlichen und liebenswerten und gutaussehenden Halleiner sucht, dann sucht sie nicht einen, sondern fünf Halleiner.‘‘
,,Halleinerinnen sind immer bereit, einem Halleiner zu vergeben und alles zu vergessen. Aber sie vergessen nie, was sie einem Halleiner vergeben haben.‘‘
,,Ein streng gehütetes Geheimnis: Auch Halleinerinnen verstehen die Halleinerinnen nicht.‘‘
,,Dünne Halleinerinnen denken, sie wären mollig. Mollige Halleinerinnen denken, sie wären dick. Und dicke Halleinerinnen denken, sie müssen enganliegende Hosen tragen.‘‘
,,Wir brauchen kein Google. Die Halleinerinnen wissen alles.‘‘
,,Halleinerinnen sind wie richtig tolle Autos – sie schlucken ordentlich.‘‘
,,Wenn Gott gewollt hätte, dass Halleinerinnen Pilotinnen werden, dann hätte er den Himmel rosa gefärbt‘‘.
,,Ein Halleiner tut alles, von dem er glaubt, dass er es tun muss.  Eine Halleinerin muß dann immer alles das tun, was der Halleiner eigentlich hätte tun sollen.‘‘
,,Die Halleiner sind genau so kompliziert wie die Halleinerinnen. Sie halten nur öfter den Mund, damit es nicht so auffällt.‘‘
,,Die Halleiner haben die Hose an. Doch die Halleinerinnen sagen ihnen, welche
Hose sie anziehen sollen.‘‘
,,Echte Halleiner stehen auf Kurven. Nur Hunde und Katzen freuen sich über Knochen.‘‘
,,Eine Halleinerin gehört nicht in die Küche. Sondern ins Bett eines Halleiners. Gefesselt und mit Nutella bestrichen.‘‘

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Der ärgste Abfall-Horror im Bereich der völlig überflüssigen Parkplatz-Überdachung entlang der großen Festspiel-Fassade auf der Pernerinsel, wurde mittlerweile entfernt. Die erheblichen Schäden an der Gebäudemauer wurden beseitigt und die Mauer schließlich neu gestrichen. Die einsturzgefährdete Dachkonstruktion wurde durch helle, gut sichtbare, nicht gestrichene Holztrame vor dem Einsturz bewahrt. Das Ärgernis Parkplätze-Überdachung wird also aus der prall gefüllten Stadtkasse mit allen Mitteln weiter am Leben erhalten – auf so peinliche Art und Weise begrüßt nur eine Stadt Hallein ihre Festspielgäste. Ob sich der oder die Nachfolger/Nachfolgerin der großartigen Festspielpräsidentin dies sich weiterhin bieten lassen oder nicht doch entsetzt den Abzug der Festspiele von der Pernerinsel einleiten, ist derzeit noch offen.

Mittlerweile erhielt das ach so elitäre, ach so vornehm-feine Erscheinungsbild der Parkplatz-Überdachung die ersten Blessuren. Nachdem der zahlreiche Unrat entlang der Gebäudemauer unter der Überdachung entfernt worden war, entstehen nun doch wieder neue Ansätze der Ablagerung von diversen Gegenständen. Das Ganze ist ein einziger Albtraum. Daher: Die entsetzliche Parkplatz-Überdachung gehört endlich, endlich entfernt. Die danach in ihrer ganzen Größe erscheinende Gebäudewand der Alten Saline, gehört anstelle der fantasielosen, deprimierenden und abschreckenden Industrie-Graufärbelung, farblich endlich, endlich dem Anspruch der Festspiele und somit den schön renovierten salzachseitigen Salinen-Fassaden angepasst.

Dass hier nicht schon längst der Denkmalschutz eingeschritten ist, erscheint ohnehin unverständlich. Zeit genug dazu hätte er ja wohl gehabt. Denn am 19. November 1968 stand in der noch intakten Nord-Hälfte der Alten Saline, die dort tätige Skibobfabrik Brenter in Flammen. Dieser Teil der Saline wurde daraufhin abgerissen, seither verschandelt die entsetzliche riesige Grau-Gebäudewand, hinter der die Salzburger Festspiele ihre erfreuliche und dankenswerte Tätigkeit entfalten, die nördliche Pernerinsel. Der Denkmalschutz hätte also zumindest ein halbes Jahrhundert Zeit gehabt, um endlich eine zufriedenstellende Farbgestaltung für diese riesige Fassadenwand durchzusetzen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
So werden die Festspielgäste auf der Pernerinsel empfangen. Der reine Albtraum. Die hässliche Überdachung der Parkplätze gehört beseitigt, die daraufhin zur Gänze freigelegte Salinen-Nordfassade, gehört farblich an die prächtige, zur Salzach weisenden Fassade angeglichen. So einfach wäre es, der Präsenz der Festspiele auf der Pernerinsel auch optisch zu entsprechen. FOTOS 2 bis 6: Was sich unter der Überdachung unmittelbar neben den Festspielen schon wieder alles angehäuft hat, dazu liefern unsere Fotos markante Beispiele. Schön, gell? FOTOS 7 und 8: Mitten drin in dem unerfreulichen Ganzen zwei Eingänge mit dem aufgeklebten Festspiel-Emblem. Nirgendwo sonst werden die Symbole der Salzburger Festspiele mit einer derart schäbigen Umgebung konfrontiert. Nur Hallein macht’s möglich! FOTO 9: Die künstlerisch wertvoll gestaltete, neue Abstütz-Konstruktion, die einen Zusammenbruch der Parkplatz-Überdachung (siehe 1. Foto oben) verhindern soll. – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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Das Dach der Salinenkapelle auf der Pernerinsel wurde während der vergangenen Wochen mit Schindeln vollständig neu gedeckt. (Dazu unsere obenstehenden Fotos). Die Salinenkapelle – ehemalige Hof- oder Pflegkirche – war ursprünglich mit dem Pfleggebäude (heute Keltenmuseum) am gegenüber liegenden Salzachufer durch einen Steg verbunden. 1830 wurde dieser abgebrochen und durch den 50 Meter flußabwärts errichteten Pfannhauser- oder Salinensteg ersetzt. Die Kapelle blickt auf eine nahezu 700-jährige Geschichte zurück. Sie wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1355 erwähnt. Der heutige schlichte Bau wurde vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet. Auch die westseitig angebaute Vorhalle mit flachbogigen Arkaden entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert. Ursprünglich dienten die Räumlichkeiten über der Vorhalle als Mesner-Wohnung. Ursprünglich befand sich in der Salinenkapelle ein kostbarer Schnitzaltar aus dem alten Salzburger Dom, den Erzbischof Wolf Dietrich hatte abbrechen lassen. Doch etwa 300 Jahre später musste der Figurenschmuck des Altars an das Salzburg Museum ausgeliefert werden, wo er sich noch heute befindet. Als Ersatz wurde die Salinenkapelle mit dem barocken Altar aus der 1893 abgebrochenen Ursulakapelle ausgestattet. – (Text und Fotos: OST)

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Schon seit längerer Zeit steht das Tracing-Team (siehe Foto oben) der Stadt Hallein unter der Leitung von Peter Reifberger bereit. Der neue Personalchef Reifberger ist die Koordinationsstelle zwischen der Behörde und der Stadt Hallein. Als Teamleiter in der operativen Telefonrecherche ist Michael Saller im Einsatz. Das siebenköpfige Gespann ist laut Peter Reifberger jederzeit voll einsatzfähig, sobald Daten der Behörden übermittelt werden. Um ein möglichst sicheres Umfeld für das Arbeiten im Team zu haben, wurden in der Salzberghalle Arbeitsstationen aufgebaut.

Peter Reifberger erklärt: ,,Das Team sollte sich möglichst gut untereinander austauschen können. Im Rathaus gibt es keine entsprechenden räumlichen Möglichkeiten, darum haben wir diese Herausforderung so gelöst. Die Kolleginnen und Kollegen können hier in aller Ruhe telefonieren und sich trotzdem austauschen. Und natürlich ist die Halle sicher, was die Sicherheitsabstände und Hygiene-Maßnahmen betrifft." Bürgermeister Alexander Stangassinger hat die Devise ausgegeben: ,,Wir sind jederzeit bereit, wenn wir gebraucht werden.‘‘ Und erklärt weiter: ,,Unser Team steht bereit, das war mir wichtig. Wir haben das Rathaus schon vor dem Lockdown in einen Not-Modus geschalten, wo Termine nur nach Termin-Vereinbarung möglich sind. Alle dringenden Anliegen werden natürlich behandelt. Damit das alles reibungslos abläuft, haben wir aus fast allen Abteilungen eine Kollegin oder einen Kollegen ins Team einberufen. Ich bin stolz, dass wir in dieser schwierigen Zeit, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohnehin ständig unter Druck sind, unseren Beitrag leisten können.‘‘

Das Tracing Team besteht aus den folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
Koordination: Peter Reifberger, Abteilungsleiter Personal und interne Dienstleistungen (3. Reihe rechts)
Teamleitung: Michael Saller, Rechtsabteilung (3. Reihe links)
Alexander Henke, Bauabteilung (2. Reihe l.)
Carola Tuma, Stadtkino (2. Reihe r.)
Dilara Günes, Zinkenlifte (1. Reihe l.)
Michelle Messner, Finanzverwaltung (1. Reihe r.)
Theresa Walkner, Wirtschaftshof (nicht im Bild, Home Office)
                                                                       (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Den korrekten, richtigen, präzisen und exakten 1. Jahrestag für die erste bestätigte Corona-Infektion im Bundesland Salzburg, den gibt es heuer gar nicht. Hat vielleicht das Coronavirus diesen markanten Jahrestag verschlungen? Des Rätsels Lösung: Heuer im Nicht-Schaltjahr 2021 gibt es keinen 29. Februar! Genau an diesem Tag im Jahr 2020, startete die verhängnisvolle Corona-Pandemie in Salzburg. Seitdem spielen Zahlen, als Grundlage für wichtige gesundheitspolitische Entscheidungen eine große Rolle. Gesammelt und aufbereitet werden sie von der Salzburger Landesstatistik. Unerfreuliches ist aus Hallein festzuhalten.

IM HALLEINER STADTZENTRUM WIRD DIE
2-METER-ABSTANDSREGEL KAUM BEACHTET

Aufgrund der in unserem Land immer aktiver werdenden, neuen, wesentlich ansteckenderen Virusmutationen, ist längst schon ein Abstand von mindestens 2 Metern (!) zwischen Personen, die sich auf öffentlichen Flächen nebeneinander oder hintereinander bewegen, behördlich vorgeschrieben. Doch im Halleiner Stadtzentrum zeigt der Großteil der Bevölkerung immer wieder, wie unbelehrbar sie auch noch nach dem 1. Coronajahr ist. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird der wichtige 2-Meter-Abstand tatsächlich eingehalten. Es dominiert das unbekümmerte, leichtsinnige, viel zu enge Nebeneinander und Hintereinander. Doch noch immer gilt der Horror: Jeder der/die uns begegnet, kann bereits mit Corona infiziert sein. Er/Sie merkt erst in 14 Tagen etwas davon, gibt aber bereits nach 48 Stunden Coronaviren ab! Hier nun ein wichtiger Rückblick auf das unerfreuliche erste Coronajahr in Zahlen.

 

DIE ÜBERSTERBLICHKEIT LAG IN DEN
VERGANGENEN 3 MONATEN BEI FAST 40 PROZENT

Am 29. Februar wurde die erste Infektion bestätigt, dann glich nicht nur die Kurve der Neuinfektionen einer Achterbahnfahrt. Das Virus kam in (bisher) zwei Wellen. Die zweite Infektionswelle im Herbst traf Salzburg weitaus härter als davor die erste Welle im Frühling. Die Statistik veranschaulicht dies wie gewohnt mit Zahlen. Im Frühling gab es bis Anfang Sommer zirka 1.200 Fälle. Vom 1. Oktober bis jetzt waren es mehr als 34.000! In den vergangenen zehn Tagen gab es mehr Neuinfektionen als in der ersten Welle während vier Monaten. Mitte November wurden in zwei Tagen 1.600 Neuinfektionen verzeichnet, das sind deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 unterstreicht dies. Im Frühling verstarben 39 Menschen, seit 1. Oktober mehr als 440, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling 2020. Die Übersterblichkeit lag in den vergangenen drei Monaten bei fast 40 Prozent!

 

HÖHEPUNKT DER 2. WELLE:
820 NEUINFEKTIONEN AN 1 TAG

Die „extremen“ Tage der Pandemie: Am 23. März 2020 gab es erstmals 100 Neuinfektionen in Salzburg an einem Tag, das gab es vor dem Herbst nur an einem weiteren Tag, dem 27. März. Am 16. November war der Höhepunkt der zweiten Welle mit 820 Neuinfektionen an einem Tag erreicht. Derzeit liegt das Bundesland wieder zirka bei 130 Neuinfektionen pro Tag. Umgekehrt gab es im Sommer eine Entspannung. Von Ende April bis Anfang Juni gab es rund 15 Fälle, eine Zahl, die wir uns heute wünschen würden. In der Kalenderwoche 23 gab es keinen neuen Fall. Die Lockdowns waren nicht umsonst, sie haben gewirkt. Es ist deutlich erkennbar, dass zehn bis 14 Tage nach dem Beginn der jeweiligen Lockdowns durch die Inkubationszeit eine Wirkung eingetreten ist, die Kurve zeigte wieder nach unten. Der Überblick rein statistisch gesehen: 1. Lockdown (Beginn 1. März 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 75 in 14 Tagen. 2. Lockdown (Beginn 2. beziehungsweise 17. November 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 380 in 14 Tagen. 3. Lockdown (Beginn 26. Dezember 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 100 in 14 Tagen

 

7-TAGE-INZIDENZ WICHTIG
FÜR EINSCHÄTZUNG DER INFEKTIONEN

Neue Begriffe wurden in der Corona-Pandemie Alltag, dazu gehört nicht nur das Contact Tracing und Social Distancing, auch die 7-Tage-Inzidenz ist in aller Munde. Sie macht Bezirke, Bundesländer und Staaten mit verschiedener Einwohnerzahl vergleichbar und drückt die Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner im 7-Tages-Schnitt aus. Im Frühling lag dieser Wert im Bundesland nur einen Tag über 100, nur zwei Wochen lang über 50. Seit 7. Oktober liegt er immer über 50, seit 13. Oktober über 100, Mitte November als Maximalwert bei 750 und jetzt bei zirka 155. Die 7-Tage-Inzidenz ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Einschätzung des Infektionsgeschehens.

 

DIE INFIZIERTEN
WERDEN WIEDER JÜNGER

Das Durchschnittsalter aller Infizierten im Bundesland Salzburg liegt bei rund 43 Jahren. Aber auch das hat sich im Verlauf dieses Corona-Jahres immer wieder geändert. Im Frühling traf es mehr die älteren, durchschnittlich waren sie 52 Jahre alt. Im Sommer sank der Wert auf 35, stieg im Dezember auf 45 und fällt nun wieder auf derzeit 41 Jahre. Eine Rolle spielt beim Sinken des Durchschnittsalters bereits die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenwohnhäusern. Die Infektionen bei den älteren Personen gehen seit ein paar Wochen stark zurück, es trifft wieder mehr die 15- bis 24-Jährigen und generell die erwerbsfähige Bevölkerung.

 

ABSTRICHSTÄBCHEN-REIHE
VON SALZBURG NACH LINZ

Seit Beginn der Pandemie in Salzburg wurden rund 272.000 behördlich angeordnete PCR-Tests durchgeführt, dazu kommen rund 528.000 öffentliche Schnelltests seit Anfang Dezember. Dies ergibt exakt 800.000 Testungen. Ein Abstrichstäbchen ist 15 Zentimeter lang, würde man alle 800.000 aneinanderreihen, ergäbe dies zirka 120 Kilometer, also fast die Wegstrecke von Salzburg nach Linz.

 

BIS ZU 30 PROZENT
DER PCR-TESTS WAREN POSITIV

Die Säulen der Pandemie-Bekämpfung seit der Lieferung der ersten Impfdosen heißen Impfen, Testen, Hygiene-Maßnahmen und intensives Contact Tracing. Mit einer Kombination aus diesen Elementen sollen die Infektionsketten unterbrochen und im Umkehrschluss dadurch Leben gerettet werden. Die Landesstatistik analysierte auch die Positivitäts-Rate der PCR-Tests. Sie lag während der ersten Welle am Höchststand bei 13 Prozent. Ab Mitte September stieg sie kontinuierlich an und lag Mitte November bei fast 30 Prozent. Das so genannte ,,Herbei-Testen der Pandemie‘‘ ist also eine Falschbehauptung.

 

KENNZAHLEN UND DATEN
AUS DEM BEZIRK HALLEIN
O
 Erstmals 100 aktiv infizierte Personen: 7. Oktober 2020
O  Maximum aktiv infizierter Personen: 627 am 25. November 2020
O  Maximum 7-Tage-Inzidenz: 859 am 17. November 2020
O  Erstmals 100 Neuinfektionen an einem Tag: 11. November 2020 (110)
O  7-Tage-Inzidenz am 30. März 2020: 41
O  7-Tage-Inzidenz am 30. August 2020: 3
O  7-Tage-Inzidenz am 30. November 2020: 467
O  7-Tage-Inzidenz am 30. Jänner 2021: 231
                  (Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Virencenter Euromed.)

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Der Horror rund um das Corona-Virus ist der Todfeind aller, die sich auch angesichts der lähmenden Corona-Beschränkungen bemühen, gutgemeinte Ideen für die Stadt Hallein auf den Tisch zu legen. Wir wollen es dennoch versuchen. Denn: der Slogan ,,Ostern in Hallein‘‘ sollte mit aller Macht forciert werden – die Stadt Hallein müsste endlich zu einer echten Oster-Attraktion werden.

Wie schön und bequem: Die Vorlage dazu liefert die Adventzeit. Der Tauchclub Hallein veranstaltet jährlich sein Advent-Anschwimmen in der Salzach. Wie wäre es künftig mit einem Frühlings-Anschwimmen zu Ostern, als erste Attraktion einer künftig attraktiven Osterzeit in Hallein? Wie wäre es künftig mit einem Oster-Markt in Hallein? Entweder auf der Pernerinsel oder in Form einzelner Hütten, verteilt im Stadtzentrum? (Der Bayrhamerplatz ist bekanntlich durch die Präsenz des Eisspezialisten Gelatok und des Stadtkruges ausgebucht.) Weiters müssten die Geschäftsinhaber mit schönen, österlich gestalteten Geschäftsauslagen, ein wichtiges und notwendiges Zeichen setzen. Wobei auch die Bankinstitute angesprochen sind, deren Auslagen ebenfalls mit Osterschmuck belebt werden müssten.

Weiters müssten Blumengirlanden rund um die Geschäfts-Eingänge angebracht werden. Mit den durch bunte Hobelscharten farbenfroh geschmückten Bäumen in der Halleiner Altstadt, könnte großflächig eine wohltuende Atmosphäre geschaffen werden. Weiters sollte die Oster-Stadt Hallein mit richtig großen Ostereiern punkten, die überall in der Stadt aufgestellt und von Künstlern, Hobbymalern, aber auch von Kindern(!) mit Motiven aus der Oster-Stadt Hallein oder mit attraktiven keltischen Schmuck-Motiven bemalt werden müssten. Wichtig wäre auf Hallein bezogenes Oster-Gebäck, welches etwa den Halleiner Salzträger oder keltische Schmuckelemente darstellen könnte. Weiters müssten in den beiden Buchhandlungen und im Papierfachhandel endlich Oster-Grußkarten mit Motiven aus der Osterstadt Hallein angeboten werden.

Im kulturellen Bereich müsste dafür gesorgt werden, dass in der Osterzeit ein speziell auf Ostern ausgerichtetes Veranstaltungs-Programm geboten wird. ,,Ostern in Hallein‘‘ muss jedenfalls zur echten Attraktion werden! Grundsätzlich gilt: Was zu Weihnachten möglich ist, muss auch zu Ostern möglich sein! Auf geht’s Leute, packen wir‘s an! Wobei die streng geheime Devise lauten müsste: Zur Osterzeit muss der Salzträger aus dem Stadtwappen raus, an seine Stelle muss der Osterhase rein! Nur noch 5 durch Corona einigermaßen schwierige Wochen trennen uns von Ostern. Folgerichtig kann sich das Halleiner Osterwunder heuer nur in ersten Ansätzen zeigen. Doch zu Ostern 2022 sollte sich Hallein – da bis dahin mit einer deutlichen Entschärfung des Corona-Horrors zu rechnen ist – als freundliche und sympathische Osterstadt präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Eine erfreuliche Nachricht, auf die alle Freunde der Stadt Hallein schon ungeduldig gewartet haben: Das schrecklichste Gebäude der Halleiner Altstadt wird nun endlich renoviert. Nach Jahren des Leerstandes, wird das Objekt Wichtlhuberstraße 11 jetzt endlich grundlegend erneuert. Damit geht auch ein Aufatmen durch die Nachbarschaft, deren Wohnqualität durch dieses Objekt des Schreckens jahrelang in Mitleidenshaft gezogen worden war. Die Sanierungsarbeiten wurden umfassend angelegt. Das Gebäude wird total ausgeräumt, die Sanierung umfasst alle Bereiche. Nach Fertigstellung dieser wichtigen Sanierungs-Arbeiten wird wieder neuer Wohnraum zur Verfügung stehen und der gesamte Bereich rund um das nördliche Ende der Wichtlhuberstraße wird heller werden und auf erfreuliche Weise aufgewertet. Nun zu unseren obenstehenden Fotos. FOTO 1: Ein Ausschnitt aus der Fassade des Schreckens-Objektes Wichtlhuberstraße 11. Jahrelang wurde so das Image der Stadt Hallein beschädigt. FOTOS 2 und 3: Doch jetzt wird alles anders. Die Fassade des Schand-Objektes ist komplett eingerüstet. Einfach herrlich! FOTOS 4 und 5: Zwei abschreckende Details aus der Fassade des Gebäudes. FOTO 6: Rationell, per Plastikrohr, wird alles Überflüssige aus den Stockwerken des Gebäudes hinunter in bereitstehende Container (FOTO 7) befördert. – (Odo Stierschneider. Fotos OST.)

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Die Fachhochschule Salzburg, die bereits vor Jahren wichtige, unvergessliche, dankenswerte und sehr erfreuliche Initiativen in Hallein entfaltete, ruft nun gemeinsam mit der Stadtgemeinde Hallein zum Gestaltungs-Wettbewerb ,,Sei Du Hallein: Werde Gestalter einer Stadt‘‘ auf. Inmitten des Halleiner Stadtzentrums stehen attraktive Geschäfts-Räumlichkeiten leer, eine Reihe kleiner Stadtplätze und öffentlicher Flächen bedürfen dringend einer attraktiven Gestaltung. Die Studiengänge ,,Betriebswirtschaft‘‘, ,,Smart Buildings in Smart Cities‘‘ und ,,Soziale Innovation‘‘ bemühen sich, die Geschäfts-Leerstände mit neuen Ideen zu beleben und öffentliche Flächen attraktiver zu gestalten. Eine großartige Initiative, an der sich die Halleiner Bevölkerung im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes beteiligen kann und sollte – und eigentlich müsste.

Etwa 20 teilweise sehr schöne Geschäftsflächen stehen in Hallein leer – auch in attraktivster Lage, wie unsere obenstehenden 5 Fotos aus der Schlagader der Halleiner Altstadt zwischen Thunstraße und Oberem Markt es dokumentieren. Im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes geht es um die Suche nach innovativen, regionalen Lösungsansätzen, die für die belebende Nutzung der Geschäftsflächen im Erdgeschoß oder für die attraktive Gestaltung unschöner Plätze und öffentlicher Flächen geeignet sind. Wie kann man leerstehende Geschäftsflächen auf sinnvolle Weise wiederbeleben? Wie kann man unattraktive öffentliche Flächen der Stadt attraktiv gestalten? Was fehlt am Kornsteinplatz? Wie könnte man leerstehende Geschäftsflächen in tolle Anziehungspunkte verwandeln? Wie sollte man den Schöndorferplatz mit schönen Details eleganter gestalten?

Alle, die sich durch diese Fragen angesprochen und herausgefordert fühlen, können unter der Online-Adresse openinnovation-salzburg.at/sei-du-hallein an dem Gestaltungs-Wettbewerb zur sinnvollen Nutzung leerstehender Geschäfte und zur Aufwertung nicht attraktiver öffentlicher Stadtflächen teilnehmen. Eine rege Teilnahme der Halleinerinnen und Halleiner an diesem Ideen-Wettbewerb, der noch bis 8. April 2021 läuft, wäre sehr wünschenswert. Die Teilnehmer/innen können auch 13 attraktive Preise gewinnen, die von Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein gesponsert wurden:
  1. Preis: Gutschein für ein Möbelstück von Dreikant OG
  2. Preis: Alpakawanderung inkl. Jause plus Getränke, ca. 2,5 Stunden
  3. Preis: Baristakurs im Pan Café
  4. Preis: Volles Genussprogramm für 2 Personen in der Genusskrämerei
  5. Preis: Führung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei mit Schnapsverkostung
  6. Preis: Kulinarischer Stadtrundgang inkl. Verkostung für 2 Personen
  7. Preis: Fototour mit Leica-Fotografin Lisa Kutzelnig durch Hallein
  8. Preis: Abendessen (Menü) für 2 Personen in Halleiner Restaurant nach Wahl
  9. Preis: Kräuterwanderung für 2 Personen
10. Preis: Bierverkostung für 2 Personen in der Brauerei Kaltenhausen.
Für die 3 aktivsten Teilnehmer gibt es:
  1. Gutschein für Liquid-Verkostung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei
  2. Gutschein für Salzwelten Hallein
  3. Gutschein für Skipass ,,All inclusive am Dürrnberg‘‘
                                                 (Odo Stierschneider, Bild: Fachhochschule Salzburg).

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Wie werden Gemeinden zu Orten der Zukunft? Dieser spannenden, ja existenziellen Frage ging eine private Veranstaltung auf den Grund, die sich maßgeschneidert für alle an Gemeinde-Entwicklung Interessierte präsentierte. Im Mittelpunkt stand der visionäre und fesselnde Vortrag zur Zukunft der Gemeinden, dargeboten von einem Wissenschaftler der Zukunftsakademie der EU. Im Anschluss an das Referat folgte eine Diskussionsrunde unter den Anwesenden. Alles natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Einschränkungen.

 

VISIONÄRE SCHRITTE
IN DIE RICHTIGE RICHTUNG

Der Vortragende stellte markante und visionäre Sätze in den Raum: ,,Eine Gemeinde, die keine Idee einer wünschenswerten Zukunft hat, lebt schon in der Vergangenheit!‘‘ Oder: ,,In Zukunfts-Gemeinden ist eine Kultur der Projekt-Entfaltung erlebbar.‘‘ Oder: ,,Im  Spannungsfeld zwischen Vision und Realität entsteht das Neue für eine Gemeinde.‘‘ Oder: ,,Zukunft wird in jener Gemeinde spürbar, in der es eine gemeinsame Vision gibt und gleichzeitig ständig Schritte in die richtige Richtung gesetzt werden.‘‘ Oder: ,,Menschen und Themen verbinden, um das Neue in die Gemeinden zu bringen und es begreifbar und gestaltbar zu machen.‘‘ Oder: ,,Megatrends warten auf unsere Gemeinde wie Demographischer Wandel, Mobilität, Klimawandel, Neue Arbeitsfelder, Globalisierung, Individualisierung und Urbanisierung.‘‘

 

JEDE SEKUNDE EINE NEUE
CHANCE FÜR DIE GEMEINDE

Wie sind unsere Träume und Bilder einer Gemeinde als Experimentierort für den Umgang mit dem Neuen gestaltet, wenn wir an ihrer Entwicklung mitwirken wollen? Da gilt es, sehr realistisch an den Start zu gehen: Ideensammlung – Sensibilisierung – Entscheiden – Öffnen – Einbinden – Lokale Beteiligungskultur – Visionen – Das neue Denken – Kreative Ideen – Prototypen – Innovation – Schließlich die konkreten Projekte. Und wie gehen wir mit dem Wandel der Zeit in unserer Gemeinde um? Stecken wir den Kopf in den Sand, weil wir immer schneller, immer mehr leisten sollen (Burnout) oder entscheiden wir uns für ein gemeinsames Vorgehen Schritt für Schritt (Kooperation)? Wie ermöglichen wir vor Ort in unserer Gemeinde eine Kultur der Potentialentfaltung? Mit den drei Faktoren der Potentialentfaltung in den Gemeinden: 1. Menschen (auch bei sich selbst!), 2. Themen und 3. Prozesse. Noch eine schöne Ansage: ,,Gemeinden können bekommen, was sie wollen. Wenn sie den Blick auf die Möglichkeiten richten, die ihnen jeder Augenblick bietet, finden sie in jeder Sekunde eine neue Chance!‘‘ Der Vortragende abschließend: ,,Zweifle nicht daran, dass bereits eine kleine Gruppe überzeugter Menschen die Welt verändern kann. In Wahrheit ist das die einzige Kraft, die Veränderungen bewirkt hat!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Hier die aktuellen Corona-Zahlen vom 19. Februar 2021 um 8,30 Uhr, aus den Bezirken des Landes Salzburg: Bisher wurden in Salzburg 36.117 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Derzeit sind 1.166 Personen aktiv infiziert, davon 248 im Pongau, 167 im TENNENGAU, 38 im Lungau, 253 in der Stadt Salzburg, 331 im Flachgau und 129 im Pinzgau. 78 Covid-Patienten werden derzeit im Spital behandelt, davon neun auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus liegt bei 481. Die Bezirksaufteilung: Pongau 101, TENNENGAU 53, Lungau 34, Stadt Salzburg 121, Flachgau 86 und Pinzgau 86.

 

Die Altersverteilung der 7-Tage-Inzidenz weist zurzeit spürbare Unterschiede auf. Während die Kennzahl bei der Gruppe der über-85-jährigen in den letzten Wochen stark von knapp 400 auf aktuell 126 gesunken ist, liegt sie bei den 15- bis 19-jährigen mit über 200 sehr hoch. Auch der Großteil der erwerbsfähigen Bevölkerung, konkret der 20- bis 55-jährigen, liegt über dem Landesdurchschnitt. „Erst ab diesem Alter nehmen die Infektionszahlen wieder merklich ab. Hier kann man durchaus von einer Zweiteilung der Bevölkerung im Infektionsgeschehen sprechen. Die Inzidenzen der einzelnen Bezirke sind zum Teil sehr unterschiedlich. Die höchste Kennzahl gibt es im Pongau mit 233,4, die niedrigste mit 95,3 im Pinzgau. Dazwischen liegt der Lungau mit 149,1, der TENNENGAU mit 131,2, der Flachgau mit 117,8 und die Stadt Salzburg mit 107,4.

 

Vergleichsweise unverändert zeigt sich in letzter Zeit die Zahl der infektionsfreien Gemeinden. „Schon seit längerem pendeln diese rund um die 30, derzeit sind 26 Kommunen in Salzburg Covid-19-frei. Von der absoluten Fallzahl betrachtet gab es in der vergangenen Woche besonders viele Fälle in der Stadt Salzburg, HALLEIN, Bischofshofen, St. Johann, Straßwalchen, Oberndorf, Altenmarkt, Nußdorf und Saalfelden. Einen Überblick zum Thema Impfung bietet das Impfdashboard des Landes. Unter anderem lässt sich daraus entnehmen, dass sich zum heutigen Stand (11.45 Uhr) insgesamt 102.679 Personen in Salzburg für die Corona-Schutzimpfung vorgemerkt haben. – (Presse-Aussendung Info-Zentrum Salzburg, Foto: Medzet-Press).

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Im Halleiner Kindergarten Gamp wurden sieben Pädagoginnen positiv auf das Corona-Virus getestet und befinden sich in Quarantäne. Auch zwei Kinder wurden positiv getestet. Zudem befinden sich zwei weitere Betreuerinnen mit Symptomen in betrieblicher Quarantäne, zwei Reinigungskräfte wurden abgesondert und ein weiteres Kind klagt über Symptome. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gesundheitsamt darüber informierte, dass es sich um die britische Variante des Corona-Virus (B117) handeln könnte – Gewissheit liefern erst weitere Tests, die Ergebnisse liegen demnächst vor.

Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sieht sich die Stadt Hallein gezwungen, den Kindergarten Gamp bis auf weiteres zu schließen. Die Eltern bekommen eine behördliche Bestätigung für den Arbeitgeber und erhalten dadurch das Recht auf zumindest 3 Wochen Sonderurlaub. Die Stadt Hallein kann derzeit kein seriöses Wiederöffnungs-Datum in Aussicht stellen. Aber sicher ist, dass die Wiederöffnung des Kindergartens Gamp erst dann erfolgt, wenn die Gesundheits-Gefährdung der Kindergarten-Kinder und der Mitarbeiterinnen des Kindergartens als möglichst risikofrei einzustufen ist. Die Kindergarten-Gebühren während der Schließzeiten werden selbstverständlich seitens der Stadtgemeinde NICHT vorgeschrieben. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Foto: Adverta).

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Angesichts der Diskussionen und Presse-Veröffentlichungen zum Thema Kindervilla Hallein, gibt es klare Aussagen und Informationen durch den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassiger. Wir zitieren:

 

,,Ich habe in einem Gespräch mit Hilfswerk-Präsident Christian Struber ganz klar gesagt, dass die Stadtgemeinde Hallein die Kindervilla vorübergehend übernehmen möchte. Das Hilfswerk wird sich aus den Verträgen zurückziehen und die Gemeinde kann übernehmen. Ich bedanke mich auch beim Hilfswerk, dass es sechs Jahre lang die Kindervilla geführt hat. Den Mitarbeiterinnen gilt mein besonderer Dank, denn wie von einem großen Teil der Eltern zu hören ist, kümmern sich die Pädagoginnen rührend um die Kinder.

 

Der künftige Eigentümer hat mir persönlich zugesagt, dass wir den Betrieb an diesem Standort für eine bestimmte Zeit weiterführen dürfen. Wie lange es dauert, bis der neue Kindergarten steht, können wir noch nicht sagen. Zudem stehen noch Adaptierungs-Arbeiten bevor, die seit 2009 nicht erledigt wurden. Für die temporäre Nutzung auf Zeit werden wir mit dem Sachverständigen die Lage begutachten und eine Lösung finden.

 

Inzwischen ist die Projektgruppe im Einsatz, die sich um die temporäre Weiterführung der Kindervilla und einen Kindergarten-Neubau kümmert. Ebenso müssen wir uns bemühen, dass wir das Personal stellen können, eine große Herausforderung in der heutigen Zeit. Ende Februar haben wir den Bedarf ermittelt, dann geht's Schritt für Schritt in die Umsetzung.

 

Vorweg: Natürlich entstehen für die Gemeinde gewisse Kosten durch die Übernahme. Doch eines ist klar: Es geht um unsere Kinder und der Blick darf hier nicht primär auf die Zahlen gerichtet sein, sondern auf die Zukunft. Und wer mich kennt, der weiß: Wir investieren, wo es dringend notwendig ist, wie bei der Kinderbetreuung. Und wir sparen, wo wir schon erfolgreich sind.‘‘ – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Als Ergänzung des vorhergehenden Beitrages, finden Sie hier noch weitere 12 Fotos, die zeigen, dass die Einhaltung der aktuell geltenden Abstands-Regelung von 2 Metern, in der Stadt Hallein keineswegs einfach einzuhalten ist. Im vorderen Bereich unserer Fotos ist jeweils eine 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Links und rechts muss man sich noch jeweils eine Person vorstellen – so weit von einander sieht der perfekte Auftritt von 2 Personen im öffentlichen Raum aus. Die schmalen Durchgänge und Gehsteige in der Altstadt, ermöglichen in der Regel den Fußgängerverkehr im 2-Meter-Abstand nur hintereinander und natürlich immer nur in eine (!) Richtung. Bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf den zum größten Teil viel engen Gehwegen in der Stadt gibt es erhebliche Probleme: Dann kann die gültige 2-Meter-Abstandsregelung beim Gehen nebeneinander nicht eingehalten werden. Also wäre hintereinander gehen (ohne ,,Gegenverkehr‘‘!) im 2-Meter-Abstand wichtig. Darum scheren jedoch die Passanten in der Altstadt nicht – ein ergiebiges Jagdrevier für die unersättlichen Cononabiester. Nur eine erhebliche Wegbreite von 3 Metern (!) würde das korrekte Nebeneinandergehen von 2 Personen ermöglichen: 2 Meter in der Mitte, plus links und rechts pro Person nochmals 50 Zentimeter. 3 Meter stehen stellenweise auf den Plätzen der Altstadt, in der Thunstraße und durchgehend in eine (!) Richtung auf dem 3 Meter breiten Fußgängersteg über die Kleine Salzach zur Verfügung, der beim Senioren-Wohnhaus die Verbindung zur Pernerinsel herstellt.

FOTO 1:
Die Gehsteige der Neualmerbrücke bei der Bezirkshauptmannschaft sind 2 Meter breit. Also keineswegs ausreichend für 2 Personen, die unbedingt einen Abstand von 2 Metern zwischen sich einhalten müssten. Hier muss – aber nur in eine Richtung und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ – unbedingt hintereinander gegangen werden! Tatsächlich hält sich jedoch niemand daran, die Folge ist, dass sich das Coronavirus immer weiter ausbreitet – angesichts der deutlich ansteckenderen Corona-Mutationen aus England und Südafrika, die sich zunehmend auch bei uns ausbreiten, ist dies natürlich besonders verhängnisvoll. FOTO 2: Der Fußgänger-Durchgang neben dem einzigen historischen Stadttor in Hallein, dem Griestor, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes erkennbar viel zu schmal. Also: Warten, bis drinnen niemand unterwegs ist und dann mit voller Power durch die Engstelle! FOTO 3: Auch dieser Weg entlang des Kotbaches (eine richtig widerwärtige Bezeichnung und eine grandiose Schande für die Stadt Hallein), ist besonders schmal. Daher warten, bis niemand entgegenkommt und dann hintereinander, im Abstand von 2 Metern, so rasch wie möglich hindurch! FOTO 4: Auch der Arkaden-Durchgang entlang des großen Volksbank-Gebäudes am Beginn der Thunstraße, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes nebeneinander zu schmal. FOTO 5: Nicht besser sieht es hinsichtlich des Gehsteiges an der Schiemerstraße gegenüber dem Keltenmuseum aus: Daher nur im Abstand von 2 Metern hintereinander gehen, bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf die Straße ausweichen. Dabei aber auf den KFZ-Verkehr achten! Natürlich gibt es allzuviele Halleiner, denen das alles egal ist und die sich in den engen Gassen so bewegen, als ob sie noch nie die Bezeichnung Corona gehört hätten. Sie und ihre leichtsinnigen Genossen auf der ganzen Welt sorgen zuverlässig dafür, dass uns der Virushorror noch viel zu lange terrorisieren wird.

FOTO 6: Der schön mit Platten ausgelegte Fußgängerweg entlang der Grünfläche des Pflegerplatzes gegenüber dem Keltenmuseum ist, wie die 2-Meter-Messlatte zeigt, zu schmal für das Nebeneinandergehen im Abstand von 2 Metern. Allerdings ist hier das Ausweichen auf die Asphaltfläche weniger problematisch als bei den höher gelegten Gehsteigen. FOTO 7: Der Gehweg entlang der Neualmer-Straße im Bereich der Firma Erdal, liegt deutlich unter einer Breite von 2 Metern. Also kein nebeneinander, sondern in eine Richtung ohne ,,Gegenverkehr‘‘ und 2 Meter hintereinander. FOTOS 8, 9 und 10: Der Durchgang am Oberen Markt (Foto 8) führt wahlweise links entweder zur Augustinergasse den Kotbach entlang oder rechts hinauf zur Pfarrgasse. Wir wenden uns Richtung Pfarrgasse, wobei auch eine zu schmale Treppe (Foto 9) und ein zu enger Durchgang (Foto10) bis zur Pfarrgasse zu überwinden sind. Auch hier sind korrekte Abstände nur hintereinander und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ möglich. FOTO 11: Der Gehweg gegenüber der Landes-Berufsschule entlang des Hofer-Marktes an der Neualmerstraße ist viel zu schmal. FOTO 12: Na endlich: Mit einer Breite von knapp 3 Metern ermöglicht der Fußgängersteg an der Kleinen Salzach das Nebeneinandergehen – aber nur wenn man sich knapp an den beiden Außenrändern der Gehfläche entlang bewegt. Und nur so lange es keinen ,,Gegenverkehr‘‘ gibt. Dann gilt es an den Rand der Gehfläche ausweichen und zu hoffen, dass die Entgegenkommenden auf der anderen Seite das Gleiche tun. Man erkennt zusammenfassend: In weiten Bereichen der Altstadt ist die gültige 2-Meter-Abstandsregel nur mit erheblichen Hindernissen zu realisieren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vom 20. auf 21. Jänner 2021, überstieg die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus infizierten Personen im Bezirk Hallein, die unerfreuliche 4.500er-Grenze. Und ungebremst holte sich das Virus seine weiteren Opfer. Seit 21. Jänner lauteten die täglichen Zahlen der Neuinfektionen im Bezirk Hallein bis 17. Februar 2021 folgendermaßen: +26, +23, +13, +18, +3, +19, +18, +22, +25, +27, +27, +3, +19, +48(!), +40, +13, +14, +14, +10, +9, +17, +22, +10, +13, +12, +0(!), +14, +0(!), +17. Damit war die höchst unerfreuliche Zahl von bisher 4.984 mit dem Coronavirus infizierten Personen im Bezirk Hallein erreicht. In 2 oder 3 Tagen ist damit die Horrorzahl von 5.000 Corona-Infizierten in unserem Bezirk komplett! Mittlerweile wurde auch das um 50 Prozent ansteckendere Virus aus England im Bezirk Hallein nachgewiesen. Daher wurde die Abstandsregel von 1 Meter, die allzu oft nicht eingehalten wurde, auf 2 Meter verdoppelt. Freilich beginnen in der Halleiner Altstadt damit auch für Gutwillige erhebliche Probleme. Diese wichtige 2-Meter-Abstandsregel stellt angesichts der oftmals zu schmalen Altstadt-Wegstrecken eine echte Herausforderung dar. Daher: Nebeneinander gehen ist zu vergessen, dafür ist jetzt das hintereinander Gehen im 2-Meter-Abstand angesagt. Allerdings nur solange, bis niemand entgegenkommt…

Der SALZSCHREIBER war mit einer 2 Meter langen Abstands-Holzstange in der Altstadt unterwegs. Auf den obenstehenden Fotos sind die Probleme deutlich sichtbar: Auch wenn die Wegbreite der 2 Meter langen Mess-Stange entspricht, so ist sie nicht ausreichend. Denn es fehlt der Platz für die beiden nebeneinander gehenden Personen – etwa 1 Meter. Zurzeit wären also enorme Gehwegbreiten von 3 Metern erforderlich, die es jedoch nirgendwo gibt. Also heißt es ab 2 Personen, nur noch hintereinander gehen! Im Abstand von 2 Metern! Für die Einhaltung des neuen 2-Meter-Abstands, sieht es in Hallein, mit Ausnahme in der Fußgängerzone, auf den Plätzen der Stadt, und auf dem Salinensteg, grundsätzlich schlecht aus. Nicht nur, weil die Disziplinlosigkeit viel zu Vieler nun noch extremer zu Buche schlagen wird. Denn der 2-Meter-Abstand kann beim Nebeneinander-Gehen, auch bei gutem Willen, allzu oft nicht eingehalten werden. Gehsteige und Durchgänge sind oftmals weniger als 2 Meter breit. Wer sich korrekt verhalten will, muss daher bei jeder Begegnung am Gehsteig, hinaus auf die Fahrbahn ausweichen – natürlich der reine Horror. In den zu schmalen Altstadt-Durchgängen gilt bei einer Begegnung nur noch: Flucht! Grundsätzlich gilt: Wenn 2 Personen in den Engbereichen in der gleichen Richtung unterwegs sind, dann muss im Abstand von 2 Metern hintereinander gegangen werden.

Das Ganze ist natürlich ein Problem höchst komplizierter Hochschul-Mathematik. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich, dort wo genügend Platz ist, wie auf den Plätzen der Stadt, in der Mitte eines menschenleeren Abstands-Kreises, mit einem Radius von 2 Metern bzw. einem Durchmesser von 4 Metern (!) bewegt. Das bedeutet also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen: Nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand. Gendarmerie und Stadtpolizei bekommen nun viel zu tun, um hochgerüstet mit Maßbändern, die korrekte Abstands-Einhaltung zu kontrollieren.
Der SALZSCHREIBER macht auf den obenstehenden Fotos deutlich, wie schwierig es ist, nebeneinander gehend, in Hallein den jetzt vorgeschriebenen Abstand von 2 Metern einzuhalten. Man erkennt: Das Hintereinandergehen (!) im Abstand von 2 Metern (ohne ,,Gegenverkehr‘‘) ist immer wieder das Gebot der Stunde! Ganz vorne auf den obenstehenden Fotos ist jeweils die 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Damit kann sofort beurteilt werden, ob 2 Personen im Abstand von 2 Metern hier nebeneinander gehen können, oder ob nur Platz für hintereinander gehende Personen vorhanden ist. Begegnungen mit Entgegenkommenden sind dann natürlich verboten!

FOTO 1: Jener Teil der Stadtbrücke, der die Kleine Salzach überquert, weist Gehsteige auf, auf denen aufgrund der neuen Abstandsregel, nur 1 Person alleine gehen kann. 2 miteinander bekannte Personen müssen hintereinander, im Abstand von 2 Metern, diesen Brückenteil passieren. Würden sie nebeneinander gehen, müsste 1 Person hinaus auf die stark befahrene Fahrbahn ausweichen – eine höchst problematische Entscheidung! Dort wo die Stadtbrücke die große Salzach überquert, bestehen komfortable, genügend breite Gehsteige, die ein Nebeneinander im Abstand von 2 Metern problemlos (allerdings auch nur eine Richtung!) ermöglichen. FOTO 2: Der Weg von der Stadtbrücke, am Ufer entlang zur neuen Telefonzelle bzw. zum Stadtkino/Stadttheater, ist so schmal, dass er, egal in welche Richtung, immer nur von 1 Person oder von mehreren Personen hintereinander im Abstand von jeweils 2 Metern benützt werden kann – vorausgesetzt, es kommt keine andere Person entgegen. FOTO 3: Der schöne Arkadengang am Beginn der Ederstraße ist ebenfalls für die 2-Meter Abstandsregel zu schmal. Daher – siehe oben. FOTO 4: Das Gleiche gilt für den kurzen Arkadengang in der Ruprechtgasse. FOTO 5: Die besonders enge Schützinggasse im ältesten Teil der Halleiner Altstadt war nicht für eine Coronakrise geplant. Deshalb vorausschauend handeln – auch hier gilt die 2-Meter-Abstandsregel! 

FOTO 6: Auch der gern benützte Pangrazbogen, der die Fußgängerzone mit dem Florianiplatz verbindet, ist angesichts der aktuellen Abstandsregelung nur für 2 oder mehr Personen ohne ,,Gegenverkehr‘‘ hintereinander benützbar. FOTO 7: Auch in der Ederstraße können Personen nur ohne hintereinander gehen, da der Gehsteig nur 2 Meter breit ist. FOTO 8: Das Gleiche gilt für den Eck-Durchgang des Keltenmuseums am Beginn der Kuffergasse. Auch hier heißt es: Sich überzeugen, dass niemand entgegenkommt und dann nichts wie hindurch! FOTO 9: Auch die Stiege, die von der Ferchlstraße hinunter zum Gruber-Platz vor der Stadtpfarrkirche führt, ist deutlich schmäler als 2 Meter. Deshalb immer nur im Alleingang passieren! FOTO 10: Entlang des Kotbaches (ein widerwärtiger Name, eine Schande für Hallein!) gibt es eine besonders enge Passage, wie die weit in das Bachbett hineinragende Messlatte beweist. Auch hier muss vorausschauend gehandelt werden! FOTO 11: Der schmale Durchgang in der Stadtmauer verkürzt den Weg zur Tiefgarage, aber er ist natürlich viel zu eng. Hier kommt immer nur eine Person hindurch. FOTO 12: Die Wege durch den kleinen Stadtpark sind, deutlich erkennbar, viel zu schmal. Hier kann bei Begegnungen wenigstens in das angrenzende Grün ausgewichen werden. Weitere Fotos zum heißen Thema folgen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit Montag, 15. Februar 2021, können sich alle im Bundesland Salzburg online oder telefonisch für eine Corona-Impfung vormerken. Der Zeitpunkt der Anmeldung hat keinen Einfluss auf den Termin, hierbei folgt das Land Salzburg dem Impfplan. Sobald die Dosis zur Verfügung steht, wird die jeweils vorgemerkte Person aktiv informiert. Durch die derzeit nur sehr eingeschränkt verfügbaren Impfdosen kann dies einige Zeit dauern. „Wir bitten in dieser Hinsicht um Geduld, da die gefährdetsten Gruppen nach wie vor absolute Priorität haben. Eine Impfung schützt bestmöglich vor einem schweren Verlauf der Covid-Erkrankung, daher ist es unsere Pflicht als Mediziner, nach diesem Aspekt die Reihung vorzunehmen – also klar ausgedrückt, das Gesundheitssystem zu entlasten und Leben zu retten“, betont der Impfkoordinator des Landes, Dr. Robert Sollak.

 

Bisher sind die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Da jener von AstraZeneca derzeit für Personen unter 65 Jahre empfohlen wird, wurde der Impfplan in Salzburg nach den Vorgaben des Bundes in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer, den Salzburger Landeskliniken und dem Roten Kreuz sofort angepasst. Die Vormerkung ist nun seit Montag, 15. Februar, für alle über 16 Jahre möglich. Auch jene Personen mit Vorerkrankungen, die einer Risikogruppe angehören, können sich ab 15. Februar ebenfalls über die Gesundheitshotline 1450 und online unter www.salzburg-impft.at vormerken. Es wird dabei die jeweilige Krankheit angekreuzt oder genannt. Ein entsprechendes Attest muss danach beim impfenden Arzt vorgelegt werden. Ist der behandelnde Arzt die Impfordination, entfällt das Vorzeigen des Attestes.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG FÜR DIE IMPFUNG

O   Derzeit bis 14. Februar für alle Personen über 80 Jahre
O   Ab 15. Februar für alle Personen in Salzburg ab 16 Jahren
O   Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
O   Online unter www.salzburg-impft.at
O   Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
O   Keine doppelte Vormerkung notwendig
O   Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
O   Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
O   Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung bei Impfstoffverfügbarkeit

 

DIE ERSTEN ZAHLEN
ZUR CORONA-IMPFUNG IN SALZBURG

Neben den Dashboards zum Infektionsgeschehen gibt es auf der Landes-Website auch die Zahl der Personen mit der ersten Teilimpfung und all jener, die bereits beide Dosen erhalten haben. Zusätzlich kann auch die Anzahl der Vormerkungen abgelesen werden. Demnach sind mit Stand vom 14. Februar bereits mehr als 96.600 Personen für eine Corona-Impfung vorgemerkt. 14.816 Personen erhielten bereits die 1. Teilimpfung, bei 10.266 Personen ist die Impfung durch Verabreichung beider Teilimpfungen bereits abgeschlossen. – (Landes-Korrespondenz Salzburg. Foto: Virenjäger).

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„Dienstprüfung bestanden“! Mit diesen Worten auf dem Zeugnis, bereitete das Bundesministerium für Inneres, der 27-jährigen Pia Hofer natürlich eine große Freude. Am 27. Jänner 2021 wurde der gebürtigen Oberndorferin das Dienstzeugnis für die erfolgreiche Absolvierung der Grundausbildung bei der Stadtpolizei Hallein ausgestellt. Pia Hofer tritt damit in den exekutiven Außendienst für die Stadtgemeinde Hallein ein und verstärkt somit das Team des designierten Stadtpolizei-Chefs Dominik Anzengruber. Anzengruber dazu: „Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams. Ich bin davon überzeugt, dass Pia Hofer nach einer kurzen Einarbeitungsphase, einen wichtigen und wesentlichen Beitrag für die Stadtpolizei leisten wird.“ Aktuell zählt das Team der Stadtpolizei Hallein neun Mitglieder. Die Führung hat der derzeit noch stellvertretende Kommandant Dominik Anzengruber inne, der die Leitung von Alfred Hallinger übernehmen wird.

 

Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die neue Polizistin in der Stadt Hallein: „Es ist mir besonders wichtig, dass unsere Stadtpolizei personell gut aufgestellt ist und dadurch viele wichtige Aufgaben für die Stadtgemeinde übernehmen kann.“ Die Hauptaufgaben der Stadtpolizei sind vielschichtig: Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs, Vollzug und Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen der Stadtgemeinde Hallein, das Sicherheitspolizei-Gesetz, das Fremdenpolizei-Gesetz und natürlich auch die Parkraum-Überwachung.

 

So wie in allen Bereichen, wurde im Jahr 2020 auch die Arbeit der Stadtpolizei Hallein erheblich von der Corona-Pandemie beeinflusst. Aufgrund der zahlreichen Lockdown-Wochen kam es zu knapp 3000 weniger Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung gegenüber 2019. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4338 Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung durchgeführt. Einen wichtigen Teil der stadtpolizeilichen Arbeit nimmt die Schulweg-Sicherung ein. An 150 Tagen wurden die Schulwege gesichert und überwacht. Neben der Volksschule Burgfried, die den Hauptteil der Schulweg-Sicherung ausmacht, wurde vor der VS Neualm, der VS Stadt und der VS Rif auf ein sicheres Verkehrsverhalten zum Schutz der Volksschulkinder geachtet.

 

Markante Zahlen aus der Arbeit der Stadtpolizei Hallein:
O  751 Übertretungen nach dem Parkgebührengesetz
O  Ausstellung von 630 Strafregister-Bescheinigungen
O  407 Fundgegenstände entgegengenommen, aufbewahrt und bearbeitet
O  83 Verlustanzeigen
O  628 Anzeigen wegen Verwaltungs-Übertretungen
                                                                         (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Eine tragische Nachricht verbreitete sich am Sonntag, 31. Jänner 2020 in der Stadt Hallein. Der sympathische, allseits beliebte und geschätzte Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef ,,Joe‘‘ Schauer, der nicht nur als exzellenter Brillen-Spezialist und prominenter Inhaber des Sehzentrums Schauer am Kornsteinplatz, sondern auch als hervorragender Musiker zu beeindrucken wusste – er starb unerwartet nach einem Unfall im Alter von 62 Jahren. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einen exzellenten Unternehmer, der sein schönes Optik-Fachgeschäft immer wieder den aktuellen Erfordernissen anzupassen wusste.

Schon mit 23 Jahren hatte es Josef Schauer zum Augenoptiker-Meister gebracht. 1984 machte er sich selbständig und eröffnete in der Halleiner Altstadt ein Optik-Fachgeschäft. Im Jahr 1999 absolvierte er postgraduelle Studien in den USA und in der Schweiz in den Disziplinen Optometrie und Wirtschaft. Seine Ernennung zum Kommerzialrat erfolgte im Jahr 2005. Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer war Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Salzburg und wurde als Funktionär in das Kuratorium des Wirtschafts-Förderungsinstitutes entsandt. Weiters wirkte er auch als beeideter Sachverständiger für Augenoptik. Josef Schauer war mit Gattin Petra, die ebenfalls am Kornsteinplatz ein schönes Modegeschäft führt, verheiratet und Vater von zwei Buben und zwei Mädchen. Als begeisterter und ausgezeichneter Musiker wirkte er bei zahlreichen Veranstaltungen in Hallein mit und produzierte als Studiomusiker an die 20 CD’s sowie Schallplatten.

Nach dem letzten Geschäfts-Umbau, präsentiert sich das Sehzentrum Schauer nun funktionell ausgereift und optisch besonders ansprechend. So konnte Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer mit berechtigtem Stolz immer wieder feststellen, dass dieser Geschäfts-Umbau eine wichtige Bereicherung für die Halleiner Altstadt darstellt und von den Kunden mit sichtlicher Freude akzeptiert wurde. Die wichtigsten Produkte sind Brillen, Sonnenbrillen und Contact-Linsen, dazu kommt die persönliche Anpassung der Brillen. Rechtzeitig zur Einweihung des neu gestalteten Sehzentrums Schauer, erhielt Inhaber Josef Schauer angesichts seiner herausragenden Leistungen im Bereich Augenoptik und Contact-Linsen, von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner das ,,Österreichische Staatswappen‘‘ verliehen. Noch eine weitere Ehrung wurde dem Sehzentrum Schauer zuteil: Die ,,Österreichische Gesellschaft für Verbraucherstudien‘‘ führt anonym regelmäßige und umfassende Kontrollen in der Geschäftswelt durch. Das Ergebnis ist für das Sehzentrum Schauer sehr erfreulich ausgefallen: Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer und seine engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durften sich seither mit berechtigtem Stolz über das verliehene Prüfsiegel ,,Herausragender Optiker‘‘ freuen.

 

Der Tod von Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer reißt eine schmerzliche Lücke in die Reihe der erfolgreichen Geschäftsinhaber in Hallein. Er zeigte sich stets interessiert an den Vorgängen, Ereignissen und Veränderungen in der Stadt Hallein und trat bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit fundierten Meinungsäußerungen in Erscheinung. Charmant und liebenswürdig in Gesellschaft, zielbewusst, fleißig, verantwortungsbewusst und allem Neuen gegenüber aufgeschlossen im harten Berufsalltag – das war Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer. Für alle, die ihn kannten, bleibt er für immer unvergessen. – Das 1. Foto oben zeigt Firmeninhaber Josef Schauer inmitten sechs seiner engagierten und tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt besteht das Schauer-Team aus 10 Personen. Die Fotos 2 und 3 zeigen Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einmal in Weiß und einmal in Schwarz. Auf dem 4. Foto der Eingangsbereich in das Sehzentrum Schauer. – (Odo Stierschneider. Fotos: Sehzentrum Schauer).

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Natürlich die Boulevard-Blätter. Aber auch die seriösen Zeitungen. Und ebenso Rundfunk und Fernsehen. Sie alle haben in Zeiten des extremen, durch Corona bedingten Nachrichten-Mangels, Meldungen bezüglich ,,Bürgermeister lassen sich vorzeitig impfen‘‘, zur dominierenden Skandalmeldung in Fortsetzungen hochstilisiert. Ausführlich und auf eine Weise, welche die primitiven Instinkte des Volkes zum Glühen bringt. Volks-Verhetzungs-Zitat Nr. 1: ,,Eine beeindruckende Zahl gierig vordrängender Bürgermeister, hat sich in ihren jeweiligen Gemeinden vorzeitig eine Corona-Schutzimpfung gesichert.‘‘ Skandal? Wahnsinn? Horror? Da kochten natürlich im nicht geimpften Volk blanker Neid und Ärger hoch. In der Hauptausgabe der ,,SN‘‘ lautete am 3. Februar die dominierende Meldung auf der Titelseite ,,Es hagelt Anzeigen gegen Impfdrängler‘‘ und auf der halben Seite 17 ging es zum gleichen Thema weiter. In der kleinformatigen Lokalbeilage dieser Ausgabe waren die gesamte Titelseite und die gesamte Seite 4 dem heißen Thema gewidmet. Eine verhängnisvolle Unterlassung rächt sich jetzt. Denn die Spitzenpolitiker von Bundesregierung, der Landesregierungen, der Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister hätten längst schon, ganz offiziell, geimpft werden müssen.

BÜRGERMEISTER-BESCHIMPFUNG:
,,EINER OMI DIE LEBENSRETTENDE IMPFUNG ZU KLAUEN,
DAZU MUSS MAN ABENTEUERLICH VERANTWORTUNGSLOS SEIN!‘‘

Und es wurde noch deutlich zugelegt in Richtung der bereits geimpften Bürgermeister, bis hin zum Delikt der Rufschädigung und Beleidigung. Zitat Nr. 2: ,,Einer Omi oder einem Opa aus der Gemeinde, für deren Wohl man arbeiten sollte, die potenziell lebensrettende Impfung zu klauen, dazu muss man wirklich abenteuerlich verantwortungslos sein!‘‘ Eine durchaus beachtliche Frechheit. In einem ,,SN‘‘-Leserbrief formulierte Leser P. H. aus Hallein, des einfachen Volkes aufgeheizte Rachegelüste. Dazu Zitat Nr. 3: ,,Allen gewählten Volksvertretern, die sich vorzeitig impfen ließen, sollten ihre Verfehlungen an der Wahlurne in Rechnung gestellt werden.‘‘ Also abwählen – als wilde Rache des noch nicht geimpften Volkes?

 

GROBE FEHLER BEI DER IMPF-REIHENFOLGE:
ALLE SPITZENPOLITIKER HÄTTEN
LÄNGST SCHON GEIMPFT WERDEN MÜSSEN

Es war eine taktisch verhängnisvolle und grobe Unterlassung, welche die gehässigen Bürgermeister-Beschimpfungen auslöste. Denn bei Festlegung der Impfungs-Reihenfolge, hätten selbstverständlich die wichtigsten Mitglieder von Bundesregierung, Landesregierungen, Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister von vornherein bevorzugt geimpft werden müssen. Alle an der Spitze dieser vier genannten Gruppierungen, sind wichtige Träger unverzichtbarer Funktionen und werden in Zeiten wie diesen, besonders intensiv gefordert. Aufgrund ihres vielfältigen Wirkungsbereiches und ihrer zahlreichen persönlichen Kontakte, sind sie auf extreme Weise einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Daher nochmals: Diese wichtigsten Persönlichkeiten unseres Landes hätten längst schon geimpft werden müssen!

WÄREN AUCH SIE BEREIT,
ZUGUNSTEN EINES SPITZENPOLITIKERS,
AUF IHRE RESERVIERTE IMPFUNG ZU VERZICHTEN?

Natürlich ist es interessant, zu dieser heiklen Frage auch die Meinung der Halleinerinnen und Halleiner zu erfassen. Der SALZSCHREIBER startete also unter den bereits für eine Impfung vorgesehenen über Achtzigjährigen eine Umfrage, deren inhaltsreiche Frage folgendermaßen lautete: ,,Wären Sie bereit, auf eine für Sie bereits reservierte Impfung zugunsten eines späteren Impftermins zu verzichten, damit die wichtigsten Persönlichkeiten in der Bundesregierung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze, oder im Land Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, oder im Tennengau mit Bezirkshauptmann Helmut Fürst, oder in der Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger, schon jetzt geimpft werden könnten? Angesichts der Corona-Beschränkungen war es gar nicht so einfach, genügend über Achtzigjährige in unserer Stadt für eine Antwort zu finden. Aber schließlich stellten sich in der Umgebung des Senioren-Wohnhauses, auf den Plätzen der Stadt, im Kirchenbereich und in der Fußgängerzone innerhalb von 3 Wochen (an manchen Tagen fanden wir keinen einzigen betagten Gesprächspartner) doch insgesamt 23 Betagte unserer Frage. Gleich vorweg: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich!

 

,,WER DIE IMPFUNG VON BÜRGERMEISTERN KRITISIERT,
HAT KEINE AHNUNG VON DEN UMFANGREICHEN
AUFGABEN UNSERES ALEXANDER STANGASSINGER!‘‘

Vorweg: Alle Befragten nahmen sich, aufmerksam und konzentriert, genügend Zeit, um unsere Frage, die wir wegen ihrer Länge auch schriftlich vorbereitet hatten, wohlüberlegt zu beantworten. Es gab keine Gehässigkeiten oder Beschimpfungen in Richtung der wichtigsten Politiker. Dafür erstaunliches Verständnis angesichts der angespannten Corona-Situation. Die Sympathien unserer, an Lebenserfahrung reichen Oldies, verteilten sich angesichts der aus Presse und Fernsehen übermittelten Eindrücke, sehr ausgewogen auf die Spitzen-Persönlichkeiten unseres Landes. Am intensivsten beschäftigten sich unsere betagten Gesprächspartner natürlich mit Bürgermeister Alexander Stangassinger. Dazu vier Aussprüche, zuerst eine Antwort auf unsere überlange Frage: ,,Also meinen Impftermin würde ich dem Bürgermeister gerne überlassen. Ich bin erst 84 Jahre alt, habe also Zeit genug, um auf einen neuen Impftermin zu warten!‘‘ Weitere Zitate: ,,Der bedauernswerte Alexander Stangassinger ist gleich zu Beginn des 2. Jahres seiner Amtszeit als Bürgermeister, in die Corona-Krise hineingeschlittert!‘‘ ,,Wer die Impfung von Bürgermeistern kritisiert, hat keine Ahnung von den umfangreichen Aufgaben unseres Alexander Stangassinger. Angesichts meines Alters wäre es für mich kein Problem, zugunsten des Bürgermeisters auf eine Impfung zu verzichten!‘‘

,,WENN DER BUNDESKANZLER NACH HALLEIN KOMMT,
DANN BIN ICH AUCH DABEI UND ÜBERREICHE IHM
EINEN MEINER BERÜHMTEN MARILLENKNÖDEL!‘‘

Bei Bundeskanzler Sebastian Kurz gerieten natürlich die betagten Halleinerinnen ins Schwärmen: ,,Sooo ein lieber Kerl, sooo jung und gescheit, man muss ihn einfach gernhaben!‘‘ ,,Wenn es in Hallein einmal eine Veranstaltung mit ihm gibt, dann bin ich auch mit dabei!‘‘ ,,Moment, da bin nämlich auch ich mit dabei und dann überreiche ich ihm einen meiner berühmten Marillenknödel!‘‘ Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist die anerkannte Nr. 1 im Land Salzburg: ,,Unser Landeshauptmann ist ein richtiger Landeshauptmann, ein  lebendiges Stück Salzburg!‘‘ ,,Ich bewundere ihn, wie souverän er an der Spitze unseres Landes seine vielen großen Aufgaben meistert!‘‘ ,,Ich habe auch als SPÖ-Mitglied immer schon gesagt, dieser großartige Landeshauptmann ist ein Glücksfall für Salzburg. Er dürfte eigentlich gar keiner Partei angehören, denn er ist ja für uns alle da!‘‘ ,,Ich werde noch in dieser Woche 85 Jahre alt. Anlässlich der Feier meines Geburtstages, wohlgemerkt nur mit meiner Frau, verzichte ich gerne zugunsten des Landeshauptmannes auf meine Impfung!‘‘

,,AM 26. SEPTEMBER FEIERT DIE BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN
IHR 135-JÄHRIGES BESTEHEN. AN DIESEM TAG WERDE ICH MEIN GLAS
ZUM WOHLE DES HERRN BEZIRKSHAUPTMANNES ERHEBEN!‘‘

Auch Bezirkshauptmann Helmut Fürst, von den Befragten respektvoll ,,Mister Tennengau‘‘ oder ,,Die Nummer 1 im Tennengau‘‘ genannt, fand im Kreis der betagten Halleinerinnen und Halleiner spontanen Zuspruch: ,,Seine Tüchtigkeit wird für mich auch durch den Neubau der Bezirkshauptmannschaft untermauert!‘‘ ,,Heuer am 26. September feiert die BH Hallein ihr 135jähriges Bestehen. An diesem Tage werde ich zum Wohle des Herrn Bezirkshauptmannes mein Glas erheben!‘‘ ,,Ich habe die letzten fünf Bezirkshauptleute persönlich gekannt, der erste von ihnen war Bezirkshauptmann Weninger. Aber Bezirkshauptmann Helmut Fürst ist schon eine Klasse für sich! Ich würde für ihn gerne meine Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben!‘‘ – Und wo bleiben die aggressiven Äußerungen, die wilden Kritiken und Beschimpfungen? Unsere abgeklärten Oldies haben souverän und elegant darauf verzichtet. Deshalb heißt es bereits weiter oben völlig richtig: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich! – (Odo Stierschneider. Karikatur: SN / Wizany).

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Bereits acht Salzburger Schulen wurden seit 2016 in das europaweite Netzwerk der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments aufgenommen. Jetzt steht mit der Modeschule Hallein ein weiterer Anwärter aus dem Bundesland für das Schuljahr 2020/2021 in den Startlöchern. Europa wird in der Modeschule Hallein großgeschrieben. Jetzt soll sie zur Botschafterschule des Europäischen Parlaments werden. Kriterium für die Aufnahme in das Verzeichnis der Botschafterschulen sind die Europa-Aktivitäten einer Bildungseinrichtung. Das Europäische Parlament bietet österreichweit aktuell den Anwärtern dafür ein spezielles Programm an. So können Lehrkräfte an gezielten Aus- und Weiterbildungen im europapolitischen Bereich teilnehmen.

EUROPÄISCHER ,,SPIRIT‘‘ ZIEHT DURCH
DIE KLASSEN DER MODESCHULE HALLEIN

„Bei uns zieht sich das Europathema durch alle Fächer, vom Designprozess über die Fertigung in den Werkstätten bis hin zu fächerübergreifenden Praxisprojekten mit der Wirtschaft. Und das wird von der gesamten Schulgemeinschaft aktiv gelebt“, berichtet Elke Austerhuber, engagierte Leiterin der Modeschule Hallein. Neben dem Fremdsprachenerwerb gibt es Debattiertage, Gespräche mit EU-Parlamentariern sowie Aktionstage zum Austauschprogramm Erasmus+. Auch eine Feier rund um den Europatag am 9. Mai ist bereits in Planung. „Durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Die Schülerinnen und Schüler erhalten interessante und wichtige Einblicke in die Aufgabenbereiche der EU und sammeln durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen. So verbreiten sie den europäischen Spirit innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft“, so Elke Austerhuber.

 

BOTSCHAFTERSCHULE-ZERTIFIKAT WIRD
IM HAUS DER EUROPÄISCHEN UNION ÜBERREICHT

Das Zertifikat „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ wird zum Abschluss des Schuljahrs vom Präsidenten des Europäischen Parlaments gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung im Haus der Europäischen Union in Wien überreicht, sofern dies die Covid-19-Maßnahmen erlauben. Schulen und Lehrkräfte, die sich über die Teilnahmechancen für künftige Schuljahre informieren möchten, können sich per E-Mail an die Stabsstelle in der Bildungsdirektion (claudia.baumann@bildung-sbg.gv.at) oder an die Vertretung des Europäischen Parlaments in Wien (manuela.weidinger@ep.europa.eu) wenden. – (Presse-Aussendung Landes-Korrespondenz)

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Eine schöne, geschlossene Schneedecke, gab es in Hallein – mit Ausnahme des höher gelegenen Stadtteiles Bad Dürrnberg – im bisherigen Winter 2020/2021 nur wenige Tage. Zu hohe Temperaturen und Regen, setzten der weißen Pracht, die sich erheblich verspätet erst in der zweiten Jännerhälfte eingestellt hatte, viel zu früh deutlich merkbar zu. Eigentlich befinden wir uns jetzt im tiefsten und kältesten Abschnitt des Winters, doch allzu oft ist die Luft lau und mild und auch Regen macht dem Schnee zu schaffen. Schneeliebhaber können noch auf die erste Februarhälfte hoffen, in der unsere Leserinnen und Leser, die vor etwa 50 Jahren geboren wurden, heute längst unvorstellbare 20 Minusgrade und mehr hinzunehmen hatten.

Nun zu den obenstehenden Fotos. FOTO 1: In der zweiten Jännerhälfte 2021 gab es kurz eine schöne Schneedecke, welche die Halleiner Altstadt märchenhaft verzauberte. FOTO 2: Dabei erhielt auch Franz Xaver Gruber, der Komponist des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, der nahezu 30 Jahre lang in der Halleiner Stadtpfarrkirche auch als Chorregent wirkte, eine kuschelige weiße Haube aufgesetzt. FOTO 3: Das Schaugrab Franz Xaver Grubers vor seinem einstigen Wohnhaus, gegenüber der Stadtpfarrkirche (heute Stille-Nacht-Museum), bringt Fantasiebegabte zu einem freundlichen Lächeln: Die im Schnee versunkenen Grablaternen bilden die Augen, der verschneite Blumenschmuck dazwischen wird zum kräftigen Schnurrbart und darunter der halbgeöffnete Mund… FOTO 4: Das ,,Halleiner Zeiserl‘‘ als Krönung des Zeiserlbrunnens auf dem Bayrhamerplatz, hatte eine schöne Portion Schnee abzuschütteln, bevor es sich in die Lüfte erhob. FOTOS 6 und 7: Die fleißigen Schneeräumer, hatten entlang der Stufen zum leicht erhöhten Plateau in der Mitte des Bayrhamerplatzes, erhebliche Schneemengen zusammengeschoben. In der warmen Jahreszeit sitzen hier sonnenhungrige Stadtbewohner und auswärtige Besucher. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit Montag, 1. Februar 2020, können sich auch alle Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und Bezirk Hallein, die älter als 80 Jahre sind oder zu einer definierten Hochrisikogruppe gehören, für die Corona-Impfung vormerken lassen. „Diese Personen gehören zu den gefährdetsten und müssen ehestmöglich vor schweren Verläufen der Covid-Erkrankung geschützt werden. Daher haben sie für mich bei der Vormerkung auch absoluten Vorrang“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Für die Vormerkung stehen drei Wege zur Verfügung:
1.)  Online unter www.salzburg-impft.at.
2.)  Telefonisch über die Hotline 1450.
3.)  Beim behandelnden Arzt (vor allem für die Risikogruppen)


Der Zeitpunkt der Vormerkung bestimmt dabei nicht den Termin der tatsächlichen Impfung. „Es zählt immer die Zuteilung zur jeweiligen Priorisierungs-Gruppe nach der jeweiligen Krankheitsgeschichte. Niemand muss am Montag um 0 Uhr am Telefon oder Computer sitzen und gestresst seine Daten eingeben. Jeder hat genug Zeit“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Wer sich zur Impfung vormerkt, bekommt eine Bestätigung dafür per SMS, E-Mail oder Brief. Über den tatsächlichen Impftermin wird, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, aktiv von der ausgewählten Impfpraxis benachrichtigt. Eine doppelte Vormerkung – zum Beispiel online und beim behandelnden Arzt – ist nicht notwendig.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG AB 1. FEBRUAR

Für über 80-Jährige und Hochrisikogruppen
Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
Online unter www.salzburg-impft.at
Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
Keine doppelte Vormerkung notwendig
Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung
bei Impfstoffverfügbarkeit – (Presse-Aussendung der Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Virologia).

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Am 29. Februar 2020 vor exakt elf Monaten, wurde im Bundesland Salzburg die erste Corona-Infektion bestätigt. Seither waren zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, in erster Linie die beiden Infektionswellen, die übers Land fegten – die zweite hält noch immer intensiv an. Damit gibt es noch viel zu bewältigen. Ein Überblick über die Daten und Fakten zum Virus vom Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. „Fast 34.000 Salzburgerinnen und Salzburger wurden bisher positiv getestet, darunter über 4700 Personen im Tennengau‘‘, so Gernot Filipp. Derzeit befinden sich 106 Covid-19-Patienten im Spital, 16 davon auf der Intensivstation, am 26. November waren es mit insgesamt 261 Patienten noch fast zweieinhalb Mal so viele. In Zusammenhang mit Covid-19 mussten bisher 429 Todesfälle hingenommen werden.

 

Salzburg liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 184,6 nach wie vor an der Spitze in Österreich (108,4). Dahinter kommen Vorarlberg (159,4) und Kärnten (141,3). In Bezug auf die Bezirke sieht die Reihung so aus: Lungau (459,4 das ist der höchste Wert in Österreich), Pongau (284,4), Tennengau (203,8), Stadt Salzburg (176,1), Flachgau (145,3) und Pinzgau (99,3). „Die erste Infektionswelle war weitaus nicht so heftig wie die zweite im Hebst“, so Filipp. Das zeigen einige Parameter eindrucksvoll. Zum Beispiel gab es bis Anfang Sommer insgesamt 1.200 Fälle, von 1. Oktober bis heute waren es über 31.000. „In der vergangenen Woche gab es so viele Neuinfektionen wie insgesamt bei der ersten Welle in vier Monaten“, so Filipp.

Am Höhepunkt der zweiten Welle Mitte November gab es an zwei Tagen mit zirka 1.600 Fällen deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Gab es im Frühling 2020 39 Menschen, die im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion verstorben sind, waren es seit 1. Oktober 387 Personen, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling. Auch, wenn eine Covid-Erkrankung meist bei älteren Personen schwerer verläuft, das Durchschnittsalter aller bestätigt infizierten Personen liegt bei 44,1 Jahren. Am meisten betroffen sind die Altersgruppen über 85 Jahre, auf Platz Zwei kommen aber schon die Jungen zwischen 15 und 24. – (Salzburger Landes.Korrespondenz, Foto: Virologia).

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„Die Impfstrategie des Landes wurde in enger Abstimmung mit den Expertengremien des Bundes getroffen und wir werden sie weiterhin konsequent umsetzen. Dazu  gehören ab 1. Februar drei Möglichkeiten der Impfungs-Anmeldung für Personen über 80 Jahre: Entweder über die Website www.salzburg-impft.at oder die Gesundheitsberatung 1450 sowie direkt beim jeweiligen niedergelassenen Arzt“, erklären Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl gemeinsam und betonen: „Nicht nur, aber speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu, sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung.“ Die oberste Priorität haben aktuell Alten- und Pflegeheime, covidnahes Gesundheits-Personal, niedergelassene Ärzte inklusive Zahnärzte, Apotheker und die dazugehörigen Mitarbeiter sowie Sanitäter der Rettungs-Organisationen, bei denen die Verabreichung der zweiten Teilimpfung schon begonnen hat. In einem nächsten Schritt werden Personen über 80 Jahre und Risikopatienten eine Impfung erhalten.

 

„Speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu. Sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung. Schließlich kennen die Ärzte im ganzen Land ihre Patientinnen und Patienten am besten und können bei Anmeldung und Abwicklung hilfreich zur Seite stehen,“ so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und dessen Stellvertreter Christian Stöckl. Dazu Karl Forstner, Präsident der Salzburger Ärztekammer: „Die Corona-Krise fordert das Gesundheitssystem in einem bisher wohl kaum dagewesenen Ausmaß. Diese Situation erzwingt eine enge Kooperation aller Strukturen und Akteure, nur so können wir das alles bewältigen. Die wesentliche Rolle der niedergelassenen Ärzteschaft in der Impfstrategie des Bundeslandes ist allgemein anerkannt. Drei Möglichkeiten gibt es für die Anmeldungen ab 1. Februar für über 80-jährige Personen:
O  Die Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes
O  Online unter www.salzburg-impft.at
O  Über die niedergelassenen Ärzte.‘‘

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl betont dazu ergänzend: „Wann jemand seine Impfung erhält, hängt nicht mit dem Zeitpunkt der Anmeldung zusammen, sondern mit der individuellen Gesundheitsgeschichte des Einzelnen. Man muss also nicht am 1. Februar um Mitternacht am Telefon oder Computer sitzen, denn der Eingang der Anmeldungen spielt keine vordergründige Rolle. Wichtig ist, dass auch die Angehörigen oder Verwandten den über 80 Jahre alten Menschen behilflich sind.‘‘ – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: mediapicture).

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Die im Halleiner Stadtzentrum an den Bayrhamerplatz angrenzende Fassade des Frank-Gebäude-Anbaues, stellt ein besonders wichtiges Objekt für das Erscheinungsbild der Stadt Hallein dar. Ursprünglich war hier von einem begeisternden Vorhaben die Rede – entlang der Gebäudefassade sollte ein witterungssicherer Arkadendurchgang entstehen und dahinter waren Geschäftslokale vorgesehen. Doch bedauerlicher Weise wurde dieses stolze Belebungsprojekt für den Bayrhamerplatz, zugunsten des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ aufgegeben, dessen Inhaber den Gebäude-Anbau ankauften.

Der ,,Stadtkrug‘‘ sorgt in der warmen Jahreszeit im Freien auf dem Bayrhamerplatz, vor dem Gebäude-Anbau des Frank-Gebäudes, für großartige gastronomische Ereignisse, die immer wieder gerne angenommen werden. Damit ist auch eine sympathische Belebung des Bayrhamerplatzes sichergestellt. Doch im Vorjahr wurde von den Besitzern des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ der für den Bayrhamerplatz optisch enorm wichtige Anbau des Frank-Gebäudes erworben. Keine Rede mehr von dem spannenden Arkaden-Projekt. Denn in dem Objekt soll ebenerdig eine Küche für den Stadtkrug eingerichtet werden. Von hier aus könnte man die Gäste auf dem Bayrhamerplatz besser mit Speisen versorgen als vom unweit bestehenden Küchen-Standort des ,,Stadtkruges‘‘ im 1. Stock. Für die attraktive optische und funktionelle Entwicklung des Bayrhamerplatzes ist das Ganze, im Vergleich zum vorhin geschilderten Arkaden-Vorhaben, natürlich ein unerfreulicher Rückschritt. Künftig werden die reizlosen Erdgeschoß-Fenster weiterhin verhängt sein, damit in der dahinter geplanten ,,Stadtkrug‘‘-Küche ungestört die Spezialitäten des Hauses zubereitet werden können. Diese Schreckens-Vision erschien auch den ,,Stadtkrug‘‘-Besitzern unerträglich, deshalb versuchten sie, die deprimierend verhängten Fenster – so etwas in einem Stadtzentrum! – mit Aufklebern zu beleben. Dieser Versuch ist grundsätzlich dankenswert, jedoch das Ergebnis in seiner jetzigen Form (siehe Foto oben) ist reichlich misslungen und ein Schock für das schöne Gebäude-Umfeld rund um den Bayrhamerplatz. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Der schöne, mächtige Torbogen in der Siegmund-Thun-Straße, der jahrzehntelang eine repräsentative ,,Gafthof‘‘-Eingangspforte bildete, ist längst schon zum abschreckenden Albtraum geworden. Die schöne Frakturschrift mit dem Wort ,,Gafthof‘‘ als Blickfang, dokumentiert, dass der tüchtige Schriften-Malermeister offenbar zu jung war, um die ausgekochten Feinheiten der Frakturschrift zu beherrschen. Die weithin sichtbare Aufschrift ,,Gafthof‘‘ entstand dadurch, dass der Schriftenmaler beim langen Fraktur-s den gleichen Querstrich verwendete, wie ihn das Fraktur-f aufweist. Der Querstrich macht aus dem langen Fraktur-s ein f. Nur nebenbei: Die Frakturschrift kennt ein langes schlankes s (jeweils am Beginn einer Silbe) und das kleine runde s (jeweils am Ende einer Silbe). Der tadellose Zustand des oberen Torbogens mit dem Blickfang ,,Gafthof‘‘ (1. Foto oben) kann nicht über den verheerenden Zustand des darunter befindlichen Eingangs-Bereiches (2. bis 6. Foto oben) mit all seinen entsetzlichen Details hinwegtäuschen. Seit viel zu langer Zeit wurde hier alles abgewrackt und sich selbst, und damit einem permanenten Verfall überlassen. Dieser Albtraum in der Halleiner Altstadt an einer der wichtigsten Straßen des Stadtzentrums, beschädigt erheblich das Ansehen der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg. Es muss doch möglich sein, dass hier behördlicher Druck ausgeübt wird, um diesen entsetzlichen Zustand endlich zu beenden. In Hallein fehlt offensichtlich ein Verein, der solchen Zumutungen energisch entgegentreten kann und der dafür sorgt, dass derartig skandalöse Zustände innerhalb absehbarer Zeit beseitigt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Von Mittwoch auf Donnerstag, 20./21. Jänner 2020, übersprang die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus befallenen Personen im Bezirk Hallein die markante 4.500er-Grenze. Mit 26 neuen Corona-Fällen waren am 21. Jänner seit Beginn der Corona-Pandemie exakt 4.513 Personen im Bezirk positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mittlerweile wurde das um kolportierte 50 Prozent ansteckendere Virus aus England auch im Bezirk Hallein nachgewiesen. Die geltende Abstandsregel wurde deshalb von bisher 1 Meter auf 2 Meter verdoppelt. Der Abstand von 1 Meter wurde bislang von den zahlreichen Besserwissern, Übergescheiten und Intelligenzbestien nicht eingehalten. Jetzt, für den neuen 2-Meter-Abstand, sieht es natürlich noch wesentlich schlechter aus. Na klar. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich in der Mitte eines Abstands-Kreises bewegt, der einen Radius von 2 Metern, also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen, nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand aufweist. Damit weist der neue vorgeschriebene Abstands-Kreis einen Durchmesser von 4 Metern auf! Es wird absolut nötig sein, dass Gendarmerie und Stadtpolizei die korrekte Abstands-Einhaltung kontrollieren, und vorerst zwei Wochen lang nur abmahnen, bevor schließlich notwendige Strafen verhängt werden.
 

Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes regelmäßig ihre Hände gewaschen hätten, dann wären die vorhin genannten Infektionszahlen im Bezirk Hallein deutlich niedriger. Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes zwischendurch immer wieder ihre Hände desinfiziert hätten, dann wären die oben genannten, aktuellen Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes bei Begegnungen mit fremden Personen korrekten Abstand gehalten hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes in den öffentlich zugänglichen Räumen wie z. B. in Ämtern oder im Bus, in Geschäften oder in der Bahn, eine Atemschutz-Maske getragen hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes es kapiert hätten, dass man am Gehsteig nicht zu dritt stur Schulter an Schulter (!) nebeneinander dahinlatscht, wenn jemand entgegenkommt, sondern entsprechend ausweicht, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn –  –  – ja wenn!

Ein einziger Horror: Seit 9 Monaten werden die hier genannten Feststellungen, in allen Medien wie Presse, Radio und Fernsehen, von allen Politikern, von wichtigen Persönlichkeiten und von weitsichtigen Entscheidungsträgern nachdrücklich und intensiv, bis zum Erbrechen verbreitet. Umsonst.  Völlig umsonst. Denn allzu viele unter uns können wegen intensiver Augen- und Ohrenleiden weder lesen noch hören. Mit diesen Bedauernswerten hat das Corona-Virus natürlich leichtes Spiel. Und noch eine gefährliche, geradezu tödliche Corona-Eigenschaft: Jeder/Jede unter uns kann sich vor kurzer Zeit mit dem Virus infiziert haben. Und bemerkt tagelang nichts davon. Aber spätestens nach 48 Stunden wird jeder/jede bereits zur gefährlichen Virenschleuder, ohne es zu wissen! Und steckt alle an, die nichtsahnend näher als 2 Meter kommen. Nun gilt es, der Vernunft mit dem 2-Meter-Abstand eine breite Bresche zu schlagen, mit der begründeten Hoffnung, dass letzten Endes doch sie die Oberhand behält und nicht das winzig kleine, für uns völlig unsichtbare Schreckens-Virus. – (Odo Stierschneider. Foto: Virendepot Bramberg).

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Die Bezirkshauptmannschaft Hallein, seit 2010 geführt von Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst, besteht heuer seit 135 Jahren. Kaiser Franz Josef I. fasste 1885 den Entschluss, eine neue Bezirkshauptmannschaft für den Tennengau zu Entlastung des zu großen Bezirkes rund um die Stadt Salzburg zu genehmigen. Die neue Bezirksbehörde nahm ihren Betrieb nach einem Jahr in Hallein 1886 für die Gerichtsbezirke Hallein, Golling und Abtenau mit insgesamt 13 Gemeinden auf. Der Tennengau, südlich der Stadt Salzburg, gehört zu jener Landschaftskulisse, die der berühmte Humanist Alexander von Humboldt in seinen Reisebeschreibungen euphorisch als eine der drei schönsten Plätze auf der Welt bezeichnete. Obwohl in diesem kleinsten und jüngsten Bezirk Salzburgs mit gut 50.000 Einwohnern lediglich nur ein Zehntel der Landesbevölkerung lebt und seine Fläche ebenfalls nur etwa ein Zehntel des Landes beträgt, ist er ein bevorzugter Standort für zahlreiche Betriebe und eine wichtige Fremdenverkehrsregion. Sowohl das wirtschaftliche als auch politische Zentrum der Region ist die Bezirkshauptstadt Hallein.

 

Das Salz aus Hallein, das "weiße Gold", wurde bereits in der vorgeschichtlichen Keltenzeit (ca. 500 bis Chr. Geb.) abgebaut. In der Epoche der Salzburger Erzbischöfe, die als weltliche Landesherren das Halleiner Salzvorkommen in Besitz nahmen, wurde aus dem Erlös des Salzverkaufes die Grundlage für den Reichtum und die Schönheit der Residenzstadt Salzburg gelegt. Hallein war mit mehreren Salinen die Salzproduktionsstätte, in der die Fürsterzbischöfe keinen einzigen Stein in die Hand nahmen, um hier irgendein schönes Gebäude zu errichten. Folgerichtig äußerte sich Franz Schubert entsetzt, als er nichts ahnend, die schreckliche Stadt Hallein besuchte: ,,Dies war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefalle wäre!‘‘ Dennoch beeindruckt heute ein Besuch der Halleiner Altstadt mit ihren vielen kleinen und kleinsten Gassen und Torbögen, den malerischen Plätzen und ihren Brunnen.

 

Am 1. September 1896 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein, unter dem ersten Bezirkshauptmann Rudolf Graf von Thun und Hohenstein, ihre Tätigkeit auf. Dieser trug noch einen langen Säbel an der Seite und einen Zweispitz als Kopfbedeckung. Sitz der Bezirkshauptmannschaft war zu Beginn das Augustiner-Eremiten-Kloster. Am Freitag, den 23. September 2016 war für die Bezirkshauptmannschaft Hallein im alten Amtsgebäude am Doktor-Adolf-Schärf-Platz 2 der letzte Arbeitstag. Über das Wochenende wurden die Arbeitsplätze der rund 85 Bediensteten in das neue, stattliche Amtsgebäude übersiedelt. Am Montag, 26. September 2016 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein ihren Dienst im neuen Amtsgebäude in der Schwarzstraße 14 auf

 

16 PERSÖNLICHKEITEN
STANDEN BISHER AN DER SPITZE DER
BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN

1896–1900: Rudolf Graf von Thun und Hohenstein
1901–1911: Adalbert Proschko
1912–1922: Anton Herget
1915–1918: Dr. Hans von Rittinger
1922–1925: Dr. Karl Dirolt
1926–1934: Dr. Wilfried Watteck

1934–1938: Rudolf Dworzak
1938–1939: Dr. Viktor Renner
1939–1940: Dr. Anton Heiser
1941–1945: Dr. Walter Königsdorfer
1945–1953: Dr. Theodor Salzmann
1954–1959: Hubert Weninger
1959–1981: Hofrat Dr. Arno Reischenböck
1982–2000: Hofrat Dr. Alfred John
2000–2010: Hofrat Mag. Dr. Klaus Dieter Aigner
2010 bis jetzt Hofrat Mag. Helmut Fürst

 

Am Sonntag, 26. September 2021 ist es also gestattet, anlässlich des 135järigen Bestehens der Bezirkshauptmannschaft in Hallein, das Glas auf deren Wohlergehen, auf das Wohl des fantastischen Bezirkshautmannes und seiner großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erheben… – (Odo Stierschneider, Foto 1: OST, Foto 2: Therese Kaserer).

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Nach intensiven Beratungen zum aktuellen Corona-Geschehen zwischen Bundesregierung, Experten, Virologen und den Landeshauptleuten hat man sich am 17. Jänner 2020 auf verschärfende Maßnahmen und die damit verbundene Verlängerung des Lockdowns bis zum 8. Februar ausgesprochen. „Oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen stark zu reduzieren und die Ausbreitung der in Österreich bereits nachgewiesenen Virus-Mutation rasch einzudämmen. Daher sind die zusätzlichen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns zwar sehr schmerzlich aber leider notwendig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion.

 

,,Natürlich wären Öffnungen wünschenswert gewesen, die Abwägung zwischen Öffnungen und strengeren Maßnahmen ist ein äußerst schwieriger Balanceakt. Der schmale Grat zwischen gravierenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist dabei ein sehr schwieriger. Die Entscheidungen entsprechen dem dringenden Rat des Expertengremiums. Unsere ganze gemeinsame Anstrengung muss nun in das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen fließen‘‘, ist Haslauer überzeugt und betont: ,,Es geht jetzt vor allem darum, die Infektionszahlen möglichst weiter zu senken, Zeit zu gewinnen und so viele Menschen als möglich zu impfen. In diesem Zusammenhang besteht die Aussicht, dass der Impfstoff der Firma Astra Zeneca schon gegen Ende Jänner zugelassen wird und die Lieferung von erheblich mehr Dosen als ursprünglich angenommen in Aussicht gestellt wird‘‘.

Betreffend die Folgen für die Wirtschaft betont Haslauer: ,,Nachdem damit die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein, neben den Gastro- und Tourismus-Betrieben auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind. Damit sind diese Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig geschützt. Eine Ausdehnung der Hilfen, die die geforderte Ausdehnung der Unterstützungs-Maßnahmen notwendig macht, ist in den Gesprächen mit der Bundesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen, Details werden in Kürze vorgestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer abschließend. Dennoch bleibt es auch weiterhin unverständlich, dass ein großes Einkaufszentrum am Stadtrand von Hallein geöffnet bleibt, während das kleine Fachgeschäft in der Halleiner Altstadt geschlossen halten muss. Wo ist die Ansteckungsgefahr größer – in der anonymen Masse eines Großmarktes oder im kleinen Fachgeschäft, in dem der Eigentümer darauf achtet, dass die Coronaregeln eingehalten werden? – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Atelier 3000).

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In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz weitet das Land Salzburg sein Angebot für gratis Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus aus. Für den Bezirk Hallein bedeutet dies, dass nun in drei Gemeinden die Corona-Schnelltests angeboten werden. Hallein: Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus bei der Brücke auf die Pernerinsel. Oberalm: Ehemalige Würth-Filiale, Halleiner Landesstraße 16. Kuchl: Sitzungssaal im Gemeindeamt, Markt 25. Die Öffnungszeiten wurden überall von 8 bis 18 Uhr ausgedehnt. Die Tests sind freiwillig und kostenlos. Neu: Es ist eine Anmeldung notwendig, entweder online unter www.salzburg-testet.at oder bei der Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes. Informationen zur Anmeldung: www.salzburg.gv.at/coronatests. Das Test-Ergebnis – positiv oder negativ – kommt direkt aufs Handy. ,,Mit dem massiv erweiterten Angebot decken wir den Abstrich-Bedarf für sämtliche Regionen Salzburgs umfassend und langfristig ab. Dazu kommen Testmöglichkeiten bei den Ärzten sowie in den Firmen, die wir ebenfalls miteinbeziehen. Damit kommen wir auf eine Kapazität von mehr als 100.000 Schnelltests pro Woche“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer setzt für die Bekämpfung von Covid-19 auf drei Säulen: ,,Nun bieten wir den Salzburgerinnen und Salzburgern ein dichtes Netz an kostenlosen Testmöglichkeiten an. Durch die digitale und telefonische Voranmeldung können wir zudem frühzeitig auf stärkeren Andrang reagieren und somit Staus und übermäßigen Wartezeiten entgegenwirken. Im Zusammenspiel mit erhöhten Hygienemaßnahmen und einer ausreichenden Durchimpfungsrate können wir der Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten so effektiv und aktiv entgegenwirken“, so Haslauer. Gestützt wird das stark erweiterte Testangebot in Salzburg neben dem Roten Kreuz auch von niedergelassenen Ärzten, die kostenlose Abstriche nehmen werden. Die Vorbereitungs-Arbeiten dafür sind bereits im Laufen. Sobald die Liste fertiggestellt wurde, wird sie auf der Internetseite des Landes veröffentlicht. Zusätzlich werden Firmen, in denen Tests der Mitarbeiter durchgeführt werden, in das System miteingebunden.

 

DAS  WICHTIGSTE
NOCHMALS ZUSAMMENGEFASST
O
  Corona-Tests kostenlos. Freiwillig. In der Nähe.
O  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder Gesundheitshotline 1450.
O  Getestet werden kann überall, nicht an den Wohnort gebunden.
O  E-Card und Ausweis bitte nicht vergessen.
Falls möglich, vorgefertigtes Formular ausgedruckt mitbringen.
O  Ergebnis und Bestätigung des Ergebnisses – positiv oder negativ – direkt aufs Handy.
O  Positive Schnelltests werden mit einem PCR-Test bestätigt. Die Zuteilung dazu erfolgt über die Gesundheitshotline 1450.
O  Die Hygiene-Maßnahmen wie Hände waschen, Abstand halten, weniger Leute treffen, Mund-Nasen-Maske tragen etc. unbedingt auch weiterhin einhalten! – (Landeskorrespondenz Salzburg, Foto: medworld)

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Das Salzburger Lokalfernsehen RTS brachte kürzlich einen breit angelegten Rückblick auf das vergangene Jahr 2020, der, aufgeteilt in mehrere Schwerpunkte, über mehrere Tage hinweg geboten wurde. Rund um das Thema ,,Wirtschaft‘‘ wurden erfreulicher Weise auch Berichte aus drei Halleiner Betrieben präsentiert: Aus der Zellstoff-Fabrik AustroCel, welche die weltweit größte Bioethanol-Anlage auf Holzbasis errichtete, aus der Brauerei Kaltenhausen, in der ein neuer Braumeister tätig ist und aus dem Hühnerparadies ,,Sonnenhuhn‘‘.

AustroCel produziert jährlich an die 155.000 Zellstoff. Bei dessen Produktion entsteht als Nebenprodukt Holzzucker, die Grundlage für den umweltfreundlichen  Biokraftstoff Bioethanol. Mit einer jährlichen Kapazität von 35 Millionen Litern ist dies weltweit die größte Bioethanol-Anlage. Unsere ersten 4 Fotos oben zeigen Ausschnitte aus dem beeindruckenden Fabriksareal von AustoCel. Einen ausführlichen Bericht über die Bioethanol-Anlage veröffentlich der SALZSCHREIBER demnächst.  – Das traditionsreiche Hofbräu Kaltenhausen hat einen neuen Mann an der Spitze: Kreativ-Braumeister Martin Simion, der selbst Hand mit anlegt und auf die Qualität der Biersorten aus Kaltenhausen größten Wert legt. Unsere Fotos 5 bis 8 oben zeigen Braumeister Martin Simion bei unterschiedlichen Tätigkeiten. Auf dem letzten Foto gibt es die allerletzte Geschmackskontrolle. Wie immer, so zeigte sich der Braumeister auch diesmal in jeder Hinsicht zufriedengestellt. – Hühner begleiten den Menschen seit dessen Urzeit als getreue gefiederte Haustiere. Sowohl als Eier- als auch als Fleisch-Lieferanten. Auf unseren Fotos 9 bis 12 Rupert Höllbacher, Inhaber des Halleiner Unternehmens ,,Sonnenhuhn‘‘ sowie seine offensichtlich glücklichen und zufriedenen Hühner. – (Text OST, Fotos RTS-Fernsehen)

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Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Halleins einstiger Bürgermeister Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, präsentierten gemeinsam mit Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und Ärztekammer-Präsident Karl Forstner, die Impf- und Test-Strategie für das Land Salzburg in den nächsten Monaten. „Im Schulterschluss mit dem Roten Kreuz, der Ärztekammer und allen Beteiligten werden wir mit den drei Säulen Hygiene-Maßnahmen, Testen sowie Impfen, effizient die Pandemie bekämpfen. Ab Anfang Februar werden Personen über 80, die zu Hause leben, geimpft“, betont Haslauer und verweist auf die 6 unbedingt erforderlichen Maßnahmen: Abstand halten / Hände waschen / Mund-Nasen-Maske tragen / Weniger Leute treffen / Stark ausgeweitete, kostenlose, flächendeckende Tests von Montag bis Samstag / Konsequente Verfolgung der Impfstrategie. Das sind die 6 Säulen, auf die der Kampf gegen die Corona-Pandemie des Landes Salzburg im Jahr 2021 aufbaut. Landeshauptmann Wilfried Haslauer stellt klar: „Für die über 80-Jährigen außerhalb der Senioren-Wohnheime werden ab Februar Impfungen durchgeführt werden können. Das ist der wissenschaftliche belegte Weg aus der Pandemie und führt uns zurück zur ersehnten Normalität.“

 

DIE ECKPUNKTE DER IMPF-STRATEGIE
IM ÜBERBLICK

Die erste Impfung für Bewohner und Mitarbeiter von Senioren-Wohnhäusern wird diese und nächste Woche durchgeführt. Alle Senioren-Wohnhäuser sind bereits registriert und eingeteilt. Ferner wird zurzeit das Gesundheits-Personal in risikoexponierten Bereichen der Spitäler und im niedergelassenen Bereich geimpft, beziehungsweise zur Impfung angemeldet. – Ab Anfang Februar beginnen die Impfungen für Personen über 80 Jahre, die zu Hause wohnen. Anmeldungen werden ab 1. Februar online unter www.salzburg-impft.at oder über die Hotline 1450 möglich sein. – Bis voraussichtlich Ende März werden die Personen der Priorität 1 (über 80-Jährige, spezifisches Gesundheitspersonal), also rund 30.000 Personen durchgeimpft sein. – Reservebildung für die zweite Teilimpfung: Das Land installiert einen Impfdisponenten, um die Planungs-Sicherheit zu gewährleisten. – Die Bestellung der Impfstoffe wickelt das Land Salzburg zentral ab. – Die über 80-jährigen werden von niedergelassenen Ärzten geimpft. Sollten diese Kapazitäten nicht reichen, werden in den größten Gemeinden und Städten umgehend Impfstraßen errichtet. Die Vorbereitungen sind getroffen. – Ab Anfang März können sich über 65-Jährige vormerken lassen. „Wir gehen davon aus, dass diese Personengruppe bis Ende Juni oder nach Maßgabe der verfügbaren Impfstoffe auch schon früher durchgeimpft werden kann. Danach können die Impfungen bei der Gruppe der unter 65-Jährigen beginnen.

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,EXPERTEN LEGTEN STRATEGIE FEST.‘‘

„Mir ist vor allem wichtig, dass die durch das Virus gefährdetsten und schwächsten Personen zuerst geimpft werden können. Somit kommt es zu einer echten Entlastung der Spitalskapazitäten. Ich bin sehr dankbar, dass hier alle zusammen helfen – die Einsatz-Organisationen, der Katastrophenschutz des Landes, die Landes-Sanitätsdirektion, die Ärzteschaft, die Apotheken, die Krankenhäuser und viele Freiwillige“, so Haslauer.

 

LH-STELLVERTRETER STÖCKL:
,,IMPFUNG ALLER WIRD MONATE DAUERN.‘‘

„Nachdem wir mit den Impfungen in den Seniorenwohnheimen und in den Spitälern bereits beginnen konnten, gehen wir Schritt für Schritt in die Breite. Dazu haben wir uns mit allen Beteiligten abgestimmt und einen guten Weg gewählt, um die festgelegte Reihenfolge der Personengruppen, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Lieferung der Impfstoffe, möglichst rasch impfen zu können. Fest steht aber auch, dass die Umsetzung des Plans jedenfalls mehrere Monate dauern wird. Hier müssen wir realistisch bleiben“, so Stöckl.

 

ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT FORSTNER:
,,NIEDERGELASSENE ÄRZTE BEI DER IMPFUNG EINGEBUNDEN.‘‘

„Die niedergelassenen Ärzte waren bereits in die Testungen eingebunden und das läuft weiter so lange wie notwendig. Viele Ordinationen werden diese weiterhin anbieten. Zusammen mit dem Angebot des Landes und des Roten Kreuzes ist dieses Segment hervorragend abgedeckt. Nun sind wir dabei Impf-Ordinationen zu definieren. Sobald dies erfolgt ist, arbeiten wir die Vormerkungen nach der empfohlenen Prioritäten-Reihung des Bundes ab“, sagt Ärztekammerpräsident Karl Forstner.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
IN JEDEM BEZIRK EINE IMPFSTRASSE:

„Das Rote Kreuz unterstützt die Impf-Strategie ab Anfang Februar mit einem Vormerksystem und mit Impf-Straßen. Die Vormerkung wird sowohl online, als auch telefonisch über die Hotline 1450 möglich sein“, so Landesrettungskommandant Anton Holzer und fährt fort: „Zusätzlich wird das Rote Kreuz in jedem Bezirk eine Impf-Straße einrichten, um die Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte, abzuwickeln,“ sagt Anton Holzer vom Roten Kreuz. 

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,KOSTENLOSE TESTS IN ALLEN BEZIRKEN UND REGIONEN.‘‘

Das Rote Kreuz wird im Auftrag des Landes die kostenlosen Schnelltests in allen Bezirken und Regionen noch weiter ausbauen. So können wir in der Woche zwischen 100.000 und 120.000 Testungen durchführen. Es wird ab 18. Jänner 14 permanente Teststationen geben. Zusätzlich haben wir die Aufstellung von acht mobilen Testteams in Angriff genommen. Dieses Mal wird es ein Anmeldesystem online unter www.salzburg-testet.at oder über die Gesundheitshotline 1450 geben. Das Ergebnis kommt dann direkt mit einem SMS auf das Handy. „Damit decken wir die Möglichkeit der kostenlosen Schnelltests längerfristig und in allen Regionen ab“, so Landeshauptmann Haslauer.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
„WÖCHENTLICH ÜBER 100.000 SCHNELLTESTS‘‘

„Das Rote Kreuz wird ab 18. Jänner die Teststationen für die Schnelltestung nach Vorgabe des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen“, sagt Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und ergänzt: „Wir haben insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland und können damit wöchentlich über 100.000 Antigen-Schnelltests durchführen. Für diese hohe Anzahl an wöchentlichen Schnelltests werden wir täglich rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz haben“, so Rettungskommandant Anton Holzer.

 

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN
ZU DEN KOSTENLOSEN TESTS
X
  Kostenlos, freiwillig und in allen Regionen.
X  Unabhängig vom Wohnort.
X  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder die Hotline 1450 ab 15. Jänner.
X  14 stationäre und weitere mobile Teststationen.
X  Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.
X  Zusätzlich in Hallein, Zell am See, Tamsweg, Schwarzach, Eugendorf und im     Messezentrum Salzburg jeweils Samstag, 9 bis 13 Uhr.
X  Alle Informationen, Teststationen und Öffnungszeiten immer aktuell: www.salzburg.gv.at/coronatests(Text und Foto: Landes-Pressezentrum)

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Katastrophale Bilder aus dem durch die geschlossenen Geschäfte leergefegten Stadtzentrum der Einkaufsstadt Hallein. Foto 1 oben: Bestürzende Leere auf dem Bayrhamerplatz. Foto 2 oben: Der Robertplatz, nomalerweise Brennpunkt des geschäftigen Gedränges zwischen Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz, ist leergefegt. Foto 3 oben: Deprimierende Leere auch auf dem Kornsteinplatz. Foto 4: Ein völlig anderes Bild bietet sich vor dem Eingang zum Billa-Großmarkt auf der Pernerinsel: Hier herrscht permanent ein Kommen und Gehen – so wie bei allen anderen Großmärkten rundum auch. Das Ganze zeigt die enorme Problematik, die durch die Sperre der (heimischen) Halleiner Geschäfte (mit Ausnahme Lebensmittelhandel) zugunsten der (auswärtigen) Großmärkte besteht, die ungehindert weiterhin ihr gesamtes Warenangebot verkaufen können. Die Bevölkerung füllt die großen Handelsmärkte, nur wegen Lebensmittel geht niemand im Stadtzentrum einkaufen. Die Vielfalt der schönen Geschäfte in Hallein wird damit in ihrer Existenz besorgniserregend gefährdet.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG NOTWENDIG FÜR DIE
ZWANGSWEISE GESCHLOSSENEN KLEINEN GESCHÄFTE
DURCH DIE WEITERHIN GEÖFFNETEN GROSSMÄRKTE

Schon aus taktischen Überlegungen gegenüber der Corona-Bedrohung, ist das derzeitige Modell falsch und unrichtig. Während sich normalerweise die Kunden in den kleinen Geschäften und in den Großmärkten aufteilen, konzentrieren sich jetzt alle Kunden, verstärkt Corona-gefährdet, in den Einkaufszentren. Es war ein verhängnisvoller Eingriff in das bestens funktionierende Handelssystem, als die Kleinen existenzgefährdend geschlossen wurden, während bei den Großen natürlich die Kassen klingeln. Diese fatale Situation, die die Kleinen umbringt, hätte längst schon in der Politik zu dringend erforderlichen Reaktionen führen müssen: Behördlich vorgeschriebene finanzielle Unterstützung der kleinen, zwangsweise geschlossenen Geschäfte durch die geöffneten großen Einkaufsmärkte. Alles andere wäre eine kriminelle Vernichtungspolitik gegenüber den kleinen, durch die Behörden geschlossenen Geschäfte ---- das Ende der Einkaufsstadt Hallein! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein letzter, wichtiger Meilenstein in einer wichtigen Halleiner Verbindungsstrecke auf den Dürrnberg ist getan: Die Winterstallstraße ist nun wieder gesichert und benützbar. Im vergangenen November wurde das Steinschlag-Schutznetz auf der Winterstallstraße ausgebaut. Rund 140.000 Euro investierte die Gemeinde, um die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor Steinschlägen oder sonstigen gefährlichen, abstürzenden Gegenständen zu schützen. Nach verheerenden Sturmschäden im Jahr 2017 war die Winterstallstraße sogar mehrere Monate gesperrt. Es kam zu Konflikten mit Anrainern und Grundbesitzern. Wer auf den Winterstall wollte, musste damals lange Umwege in Kauf nehmen.

 

Mittlerweile sind die Gefahren nach den Sturmschäden gebannt. Ein Waldstück wurde bereits 2018 gerodet. Auf diesem Waldstück entsteht auf natürliche Weise ohne künstliche Aufforstung ein neuer Schutzwald. Trotzdem kam es immer wieder zu Steinschlägen. Verletzt wurde dabei zum Glück über die Jahre niemand. Mit dem Bau des Steinschlag-Schutzes um 140.000 Euro ist nun allerdings das letzte Puzzlestück für eine sichere Winterstallstraße geschaffen. Bürgermeister Alexander Stangassinger (auf dem obenstehenden Foto vor dem neu errichteten Steinschlag-Schutz), fällt diesbezüglich ein Stein vom Herzen: ,,Es war ein langer und harter Weg, bis wir endlich alle Beteiligten an einen Tisch holen konnten. Wir haben mit dem Steinschlag-Schutz einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Anrainer und der täglichen Pendler auf der Straße geleistet. Es hat zwar länger gedauert, als mir lieb war, aber gut Ding braucht eben manchmal Weile.‘‘ Die Winterstallstraße ist bekanntlich eine der beiden Straßen, die von Hallein aus hinauf auf den Dürrnberg führen. Sie wird nicht nur von Anrainern viel genutzt, sondern ist auch ein beliebter Weg für Radsportler. Sie dient als Ausweichroute bei Sperren der Hauptverbindung und bildet zudem für den Stadtteil Gamp die kürzeste Route auf den Dürrnberg. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Die kürzlich an alle Halleiner Haushalte versandten ABFUHR-PLÄNE für den RESTMÜLLABFALL, sind aufgrund des Schaltjahres 2020 teilweise FALSCH programmiert. Die Termine sind in Teilbereichen unbeabsichtigter Weise um EINE WOCHE VERSCHOBEN dargestellt. Betroffen von dieser Terminverschiebung sind 14tägige und 4wöchentliche Pläne. Dieses Problem wird in den nächsten Tagen programmtechnisch behoben. Die von der Korrektur betroffenen Abfuhrpläne 2021 werden daraufhin NOCHMALS an die Haushalte übermittelt. Bis dahin gelten die Jänner Termine laut den alten Abfuhrplänen 2020 / Jänner 2021. Die Müllabfuhr fährt nach wie vor routinemäßig laut Abfuhrplan 2020 / Jänner 2021. Die Termine für den Bioabfall sind von dieser Verschiebung NICHT betroffen. – (Stadtgemeinde Hlein. Foto: OST).

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Trotz der grassierenden Corona-Probleme, gibt es immer noch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried entlang der Neue-Heimat-Straße, südlich und südöstlich des Friedhofes, geht in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Die bestehenden Häuser aus den 40er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald gibt es dort eine neue Lebensqualität!‘‘ Burgfried erhält hier ein völlig neues Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und sollen durch neue, doppelt so große Bauwerke ersetzt werden. Geplant sind 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohneinheiten werden damit künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen erfolgt durch die Stadt Hallein. – FOTO 1 oben: Die Luftaufnahme zeigt noch den Altbestand der Häuser südöstlich des Friedhofes entlang der Neue-Heimat-Straße. FOTO 2 oben: In der Neue-Heimat-Straße lenken gleich mehrere Baukräne die Blicke auf sich. FOTO 3 oben: Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2020 begonnen. Der einstige Althausbestand ist bereits einer der größten Baustellen in der Stadt Hallein gewichen.  – (Text sowie Fotos 2 und 3: Odo Stierschneider. Foto 1: Google).

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Im September 2020 lebten wir noch auf einem anderen Stern. Im gesamten Bezirk Hallein (!) gab es vom 15. auf 16. September 1 (eine!) neu an Corona erkrankte Person. Insgesamt wurden am 16. September, 8 Monate nach Beginn der Corona-Krise, im gesamten Bezirk nur 125 (einhundertfünfundzwanzig!) durch das Corona-Virus erkrankte Personen registriert. In weiterer Folge verschlechterte sich die Situation jedoch dramatisch. Immer mehr Corona-Betroffene mussten betreut werden. Ihre Zahl stieg unaufhaltsam und am 10. Dezember wurde mit exakt 3.001 Corona-Infizierten die 3.000er-Schwelle überschritten. Seither ging es ohne Unterbrechung weiter.

11. Dezember +44, 12. Dezember +43, 13. Dezember +38, 14. Dezember +21, 15. Dezember +72 (!), 16. Dezember +42, 17. Dezember +30, 18. Dezember +23, 19. September +20, 20. Dezember +23, 21. Dezember +7 (!), 22. Dezember +21, 23. Dezember + 49, 24. Dezember +57(!), 25. Dezember +36. Damit wurde im Bezirk Hallein auch die 3.500er Grenze mit insgesamt 3.527 positiven Corona-Fällen überschritten. 26. Dezember +28, 27. Dezember +21, 28. Dezember +32, 29. Dezember +51, 30. Dezember +48, 31.  Dezember +61 (!), 1. Jänner 2021 +86(!), 2. Jänner +10, 3. Jänner + 68 (!), 4. Jänner +48, Am 5. Jänner war es soweit: der Bezirk Hallein verzeichnet nun bereits mehr als 4.000 von Corona betroffene Personen!

Der dramatische Tatbestand: Jede Person im Bezirk kann mit dem Corona-Virus infiziert sein. Sie merkt tagelang nichts davon, aber nur 48 Stunden nach der unbemerkten Ansteckung, infiziert sie bereits weitere Personen! Dieser verhängnisvolle Umstand erfordert die exakte und intensive Befolgung der seit einem knappen Jahr ununterbrochen gepredigten Verhaltensmaßregeln. Erstens: Abstand halten und Entgegenkommenden ausweichen. Wird in erschreckendem Maße nicht eingehalten. Zweitens: Atemschutzmasken in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten wie Apotheken, Geschäfte oder Banken tragen. Wird immer wieder von den Besserwissern und Unbelehrbaren nicht beachtet. Drittens: Keine Partys oder wilde Feten. Die Exekutive muss immer wieder Derartiges unterbinden. Viertens: Öfters Hände waschen und desinfizieren, dies geschieht nachweislich in viel zu geringem Ausmaß. Die Rechnung für die Unbelehrbarkeit einer Minderheit in der Bevölkerung haben alle – und viel zu viele mit ihrem Leben – zu bezahlen.

Mittlerweile protestieren die Allergescheitesten, die Allerklügsten, die Allerintelligentesten mit schwachsinnigen Aufmärschen, dichtgedrängt und alle ohne Atemschutzmasken, gegen die vorhin aufgezählten, unbedingt notwendigen Corona-Gegenmaßnahmen. Diese Allerdümmsten-Aller-Aller-sten tragen erheblich Mitschuld daran, dass die Corona-Krise sich derart ausweiten konnte. Aktuell: Das Land Salzburg weist derzeit die höchsten Corona-Infektionen in ganz Österreich auf! Und in Hintersee, wo möglicherweise, so wie einst in Kuchl, eine komplette Quarantäne droht, machte der verärgerte Bürgermeister seinem Ärger Luft: ,,Corona-Infizierte sind bei uns nachweislich zur Arbeit gegangen. Infizierte wurden bei uns beim Einkaufen angetroffen. Die Cluster hier sind größtenteils durch die Ignoranz und die Dummheit einiger gewissenloser Besserwisser entstanden!‘‘    

Möglicherweise sehen diese Allergewissenlosesten-Aller-Aller-sten die Corona-Krise im Vergleich zu anderen großen Pandemien immer noch als vergleichsweise harmlos an. Im knappen ersten Jahr der Corona-Krise sehen die Zahlen auch durchaus danach aus. – Europaweit starben bisher innerhalb eines knappen Jahres über eine halbe Million, präziser 590.000 Personen, aufgrund einer Infektion mit Corona-Viren. – Die Spanische Grippe forderte nach dem Ersten Weltkrieg in Europa in den Jahren 1918 und 1919 über 2 Millionen Tote. – Innerhalb von 7 Jahren, von 1346 bis 1353, gab es in Europa 25 (!) Millionen Tote durch die Pest. Also etwa 3,6 Millionen Tote jährlich. Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas zählte damals zu den Opfern. – (Odo Stierschneider, Foto: Medmedia).

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Durch das Klimaschutz-Ministerium, das Land Salzburg und die Stadt Salzburg wurden noch Ende des vergangenen Jahres Details zum Bau der Regionalstadtbahn von der Stadt Salzburg bis nach Hallein präsentiert. In Wien wurde dieses enorm wichtige Paket für den öffentlichen Verkehr in Salzburg besiegelt. Das obenstehende 1. Foto zeigt dazu von links die maßgeblichen Persönlichkeiten: LH-Stv. Heinrich Schellhorn, LR Stefan Schnöll, Barbara Unterkofler, Vizebürgermeisterin der Stadt Salzburg, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und LH Wilfried Haslauer. Auf dem 2. Foto Probebohrungen für die Regionalstadtbahn in der Salzburger Rainerstraße, denn im Stadtgebiet von Salzburg verläuft die Eisenbahntrasse unterirdisch. Bereits für 2023 ist der Baubeginn geplant, bis 2027 soll die Regionalstadtbahn mit den drei Bauetappen Bahnhof Salzburg – Schloss Mirabell, Schloss Mirabell – Salzburg Süd und Salzburg Süd – Hallein ihren Endpunkt erreichen.

 

Den zentralen Meilenstein des historischen Pakets für den öffentlichen Verkehr in Salzburg, bildet die Rahmen-Vereinbarung für die Regionalstadtbahn. 2023 soll Baubeginn für den ersten Abschnitt bis zum Schloss Mirabell sein. ,,Die klimafreundliche Mobilitäts-Wende spielt eine zentrale Rolle, um für nachfolgende Generationen einen bedeutsamen Mehrwert zu generieren. Die Realisierung der Regionalstadtbahn bis Hallein stellt für uns eines der größten Zukunftsprojekte im Verkehrsbereich dar“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der auch darauf verwies, dass die Regionalstadtbahn bis Hallein insgesamt 700 Millionen Euro kosten wird. Der Bund wird sich an den Kosten mit 50 Prozent beteiligen, den Rest teilen sich Land und Stadt Salzburg.

 

,,Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn ist nun endlich auf Schiene. Unsere intensiven Vorarbeiten machen sich jetzt bezahlt. Der Bund hat uns heute vertraglich eine Mitfinanzierung von jedenfalls 50 Prozent zugesagt. Wir rechnen mit einem Baubeginn 2023. Nach dem ersten Schritt bis zum Schloss Mirabell planen wir die Strecke durch die Stadt bis in den Süden nach Hallein. Damit schaffen wir eine attraktive Schienen-Verbindung zwischen Nord und Süd. Das bringt vor allem für die vielen Pendler enorm attraktive Anbindungen und eine Alternative für die Staugeplagten‘‘, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der sich ausdrücklich bei Bundesministerin Leonore Gewessler für das gute Miteinander bedankt. ,,Der Verkehr ist Klimasünder Nummer 1 in Österreich. Es freut mich, dass uns jetzt ein wichtiger Schritt im Ausbau des regionalen Schienenverkehrs von Salzburg bis nach Hallein gelungen ist,‘‘ betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. –

Durch Rif führt die Trasse der Regionalstadtbahn in einer großen S-Schleife, um die Höhendifferenz zwischen Rif und Rehhofsiedlung zu überwinden. Beim Brückenwirt besteht die Möglichkeit einer Abzweigung für eine Anschlussbahn zur Firma Leube in St.Leonhard. Die Salzach wird knapp nördlich der Rehhofsiedlung und dem ehemaligen Solvaygleis über eine Brücke überwunden, um in die bestehende Anschlussbahn in Neualm Richtung Bahnhof Hallein einzubinden. Auf der gesamten Strecke zwischen Stadtgrenze von Salzburg über Anif bis Hallein, werden drei Brücken (je ca. 20 Mio €) über die Königsseeache, die Salzach und die Alm beim Halleiner Bahnhof benötigt. Dieser Teil der „“Südlokalbahn“ wird einer der fahrgaststärksten Streckenteile, nach dem Innenstadttunnel in der Stadt Salzburg, im gesamten Regionalstadtbahn-Netz sein. In der ERB-Machbarkeitsstudie ist gar von einer Fahrgastfrequenz zwischen Anif und Hallein, im Binnenverkehr, von ca. 5.000 Fahrgästen pro Tag zu rechnen! – (Text und Fotos: Landes-Pressedienst Salzburg)

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Die große Informationstafel an der Ostgrenze des großen Areals rund um den einstigen Baumarkt Reisinger (siehe unser 1. Foto oben), vermittelt schon seit geraumer Zeit die wichtige Hoffnung, dass in dem inzwischen sichtlich verwahrlosten Areal (siehe 2. Foto oben), sich die Dinge deutlich zum Besseren wandeln. Vom Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum: Das Grundstück des ehemaligen Baumarktes REI liegt im Herzen des Halleiner Stadtteils Burgfried und zeichnet sich durch ein großes Entwicklungs-Potential aus. Auf dieser Liegenschaft sollen künftig öffentliche Einrichtungen, wie der Neubau einer Turnhalle, eines Labors und eines Bauhofes für die HTL Hallein entstehen. Ebenso sind hier Wohnungen geplant. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein soll sowohl ein Beitrag zur Optimierung der Verkehrs-Situation als auch die Neuanlage von Fußwegen und Radwegen erfolgen. Auch attraktive Freiräume sollten entstehen. Die Voraussetzungen dazu wurden noch unter Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher geschaffen.

 

Mit dem Ankauf der Reisinger-Gründe durch die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger, wurde für die Stadt Hallein die fortschrittliche Weiterentwicklung im Bereich der Neustadt gesichert. Im Rahmen der Nachnutzung der einstigen REI-Grundstücke, ist auch ein Ausbau der HTL geplant. Der Stadtgemeinde gelingt es auf diese Weise, den Schulstandort zeitgemäß zu sichern. Ein weiterer Schritt, weg vom Gewerbegebiet und hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, liegt in der Nachverdichtung. Zu den Maßnahmen zählen hier die Wohnraumschaffung in einer ausgesprochen attraktiven Lage sowie der Ausbau der Nahversorgung in diesem Stadtteil. Durch die Ansiedelung von Kleingeschäften soll die optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet werden. Als voraussichtlicher Baustart wurde noch unter Bürgermeister Klappacher das Jahr 2020 genannt. Doch es war wohl das mikroskopisch kleine, mit dem freien Auge unsichtbare Corona-Virus, das die ehrgeizigen Ausbaupläne bislang erfolgreich verhinderte. So hoffen wir, dass im vor uns liegenden Jahr 2021 sich hier die Dinge bessern – bevor noch die großen Hinweistafeln auf den einstigen Baumarkt REI (siehe unsere beiden Fotos 3 und 4 oben) endgültig vom wild wuchernden Grün verschlungen werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Dichter zu bauen und vor allem weniger Boden zu verbrauchen, ist ein Gebot der Zeit‘‘, betont der zuständige Landesrat Josef Schwaiger nicht nur mit Blick auf den Salzburger Zentralraum und ergänzt: „Als Agrar-Landesrat ist mir besonders bewusst, dass verbauter Grund und Boden für die Produktions-Grundlage unserer Lebensmittel unwiederbringlich verloren sind. Dichteres Bauen schafft mehr Wohnraum. Ausschließlich einzelne Parzellen, auf denen Einfamilienhäuser entstehen, sind nicht mehr zeitgemäß!‘‘ Auch innerhalb von Baulandsicherungs-Modellen muss dichter gebaut werden, schon alleine aufgrund des steigenden Siedlungsdrucks. Um die verschiedenen Wohnbedürfnisse abzudecken, ist es an der Zeit, dass neben Einfamilienhäusern insbesondere Reihenhäuser und Geschoss-Wohnbauten mit Eigentums- und Mietwohnungen errichtet werden. „Für junge Menschen ist es heute nicht mehr so wichtig, ein eigenes Haus mit Garten zu besitzen. Verdichtete Wohnmodelle sind insbesondere in Hinblick auf die Leistbarkeit genauso attraktiv, und der Bodenverbrauch ist deutlich geringer. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist der Schlüssel dazu, um diesen eindeutigen Trend aufrecht zu erhalten. Höhere Bebauungsdichten und Nachverdichtung sind das Gebot der Stunde. Nur sie sichern für die heranwachsende und die nachkommenden Generationen den erforderlichen Wohnraum‘‘, so Landesrat Schwaiger abschließend. Dazu unsere beiden Fotos oben: Großmärkt wie Interspar (1. Foto) oder gleich daneben Mein Baumarkt.at (2. Foto) hätten mit mehreren Geschoßen errichtet werden müssen und entsprechen in dieser Form nicht mehr den erforderlichen höheren Baudichten, die den Bodenverbrauch deutlich einbremsen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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