In der Nacht auf Sonntag, 10. November 2019, huschte die Reif-Göttin, die zarte Gespielin des muskelbepackten Winters, über die Stadt Hallein und bedeckte sie mit einem feinen, weiß-glänzenden Schimmerkleid. Zum ersten Mal wurden in Hallein in diesem Spätherbst Minusgrade gemessen. Es besteht also kein Zweifel: Der nächste Winter kommt ganz bestimmt! Doch noch konnte sich die Sonne durchsetzen und brachte das weiße Reif-Kleid der Stadt wieder zum Schmelzen. Allerdings strahlte sie nur kurze Zeit vom Himmel, dann brach der Nebel herein und verdeckte wieder die Sonne und ringsum die Berge. DER SALZSCHREIBER nützte die kurze Zeit, um Untersberg und Schlenken mit ihrer Schneedecke zu fotografieren. Als der Nebel wieder hereinbrach, gab es für kurze Augenblicke ein attraktives Wolkenspiel bei Großem und Kleinen Barmstein. Dann dominierte wieder rundum flächendeckend der weiße Nebel eines typischen Novembertages.

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FOTOS 1 und 2:
In der nur kurz scheinenden Sonne vermittelten Untersberg und Schlenken echte Winterstimmung. FOTOS 3, 4 und 5: Der hereinbrechende Nebel gab vorerst noch die Barmsteine frei. Dann hob sich die Nebeldecke, die Barmsteine verschwanden und schließlich gab es überall nur noch weißen Nebel. Ein richtiger, nebeliger Novembertag eben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eines der beeindruckendsten Firmengebäude in der Stadt Hallein, entsteht gegenwärtig nördlich anschließend an das Betriebsgelände der Brauerei Kaltenhausen und unweit der Firma Jacoby GM Pharma. Bauherr ist die derzeit noch in Grödig ansässige Firma Spagyra GmbH & Co KG. Das Unternehmen ist seit 1953 prominenter Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Die Firma Jacoby GM Pharma hält Anteile am Unternehmen Spagyra. Nachstehend Informationen zur Firma Spagyra, der künftig im Wirtschafts-Geschehen der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes, eine wichtige Rolle zukommen wird.

Seit über 65 Jahren widmet man sich im Unternehmen Spagyra GmbH & Co KG der Gesunderhaltung des Menschen auf natürlichem Wege. Das bedeutet sanfte und nachhaltige Therapien ohne Nebenwirkungen. Dazu spezialisierte sich Spagyra seit 1953 auf die Herstellung von homöopathischen Arzneien. So entstand schließlich aus einer Apotheke ein modernes Unternehmen, das einen wichtigen Beitrag zur alternativen Medizin leistet und weit über die Landesgrenzen hinaus einen außerordentlichen Ruf als Spezialist genießt. Heute arbeiten die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter täglich mit Engagement und Leidenschaft daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Unternehmen Spagyra potenziert die hauseigenen homöopathischen Arzneimittel bis zur zweihundertsten Potenz klassisch von Hand. Insbesondere bei Hoch- und Höchstpotenzen arbeitet das Unternehmen mit einer speziell entwickelten pneumatischen Potenzier-Anlage. Darüber hinaus stellt die Lohnfertigung für unterschiedliche homöopathische Unternehmen nach individuellen Rezepturen einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit bei Spagyra dar. – Um das wertvolle Wissen rund um die Homöopathie weiter zu verbreiten, wurde von Spagyra eine Veranstaltungs-Reihe begründet, die sich bei Apothekerinnen und Apothekern großer Beliebtheit erfreut. Erfahrene Homöopathen führen dabei auf kurzweilige Art in die Homöopathie ein.

Abschließend noch die kurzgefasste Geschichte des Unternehmens: 1953 wurde die Firma Spagyra von Mag. Josef Sedlar in Anif gegründet. Schwerpunkt der Produktion: Spagyrik und homöopathische Komplexe. Mag. Heinrich Sedlar wurde 1971 neuer Gesellschafter und übernahm 1978 die Geschäftsführung. 1983 wurde der Firmensitz von Anif nach Grödig verlegt und 1987 erfolgte der Beginn der Hand-Potenzierung von homöopathischen Einzelmittel-Reihen. In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten Umbau und Erweiterung des Betriebs. Weitere Betriebs- und Lager-Flächen wurden angemietet. 1997 kam es zur Inbetriebnahme des ersten Labors. Mit einer selbst entworfenen Potenzier-Maschine erfolgte 1998 der Einstieg in die Höchst-Potenzen. 1999 übersiedelte Spagyra in das gegenwärtig genützte Gebäude in Grödig am Marktplatz 5a. Mag. Heinrich Sedlar schied 2008 aus dem Unternehmen. Mag. Friedrich Wieser übernahm die Geschäftsführung und ist in dieser Position bis heute tätig. – (Odo Stierschneider unter Verwendung veröffentlichter Informationen des Unternehmens).

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FOTO 1:
Die Eingangsfront des derzeitigen Firmengebäudes der Firma Spagyra in Grödig. FOTO 2: Das Firmenschild des Unternehmens. FOTO 3: Das beeindruckende, in Bau befindliche neue Firmengebäude der Firma Spagyra in Hallein-Kaltenhausen. (Weitere Fotos dazu finden Sie, indem Sie einfach ein Stück weiter hinunterscollen). – (Fotos: OST)

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Bereits seit 54 Jahren veranstaltet der im Sozialbereich verdienstvoll tätige Lions-Club Hallein, seinen großen Flohmarkt, dessen Reinerlös für Hilfsbedürftige – in Not geratene Familien, beeinträchtigte und hilfsbedürftige Personen, kranke Kinder und diverse sozialen Hilfsprojekte – gespendet wird. Bisher konnten aus den Erlösen der Flohmärkte des Lions-Clubs Hallein, beeindruckende und respektable, mehr als 450.000 Euro, an Hilfsbedürftige übergeben und somit rasch und unbürokratisch geholfen werden. Der weitum, auch jenseits der Grenze zu Bayern bekannte Flohmarkt, findet heuer am Samstag, 23. November 2019, von 9 bis 16 Uhr, in der Salzberghalle Hallein statt. Rund 70 Helferinnen und Helfer mit Präsident Michael Angerer und Flohmarkt-Meister Peter Dioszeghy an der Spitze, werden auch heuer wieder im Verkauf tätig sein und für einen geregelten Ablauf sorgen. Auch heuer wird wieder ein großer Andrang erwartet und die Schnäppchenjäger werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen, da wie immer das Angebot enorm groß sein wird. Kleidung, Wäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Gürtel, Sportgeräte, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleinmöbel, Bücher, Bilder, Modeaccessoires, Schmuck und vieles andere mehr, stehen wieder für die Flohmarkt-Besucher zum Kauf bereit.  Bitte vormerken: Waren, sauber und in gebrauchsfähigem Zustand, können am Donnerstag, 21. November und Freitag, 22. November, jeweils von 13 bis 19 Uhr, in der Salzberghalle abgegeben werden. – (Josef Wind. Fotos: Helmut Kronewitter).

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Die Halleinerin Victoria Duft verstärkt seit 4. November 2019 das Team der Stadtamts-Direktion. Die gelernte Bürokauffrau war bis zu ihrer neuen Aufgabe im Halleiner Rathaus bei der Porsche Holding in Salzburg angestellt und der Reklamations-Abteilung zugeteilt. Die 24-Jährige wird ab sofort als Sekretärin der Stadtamts-Direktion zugeordnet sein. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die neue Fachkraft ein neues, wichtiges Glied in der Kette der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Halleiner Rathaus: „Victoria Duft wird in der Amtsdirektion für Entlastung sorgen. Wir haben seit Mai heurigen Jahres einen Personal-Engpass, weil von vier Stellen nur zwei besetzt waren. Nun sind wir wieder bezüglich unserer Personal-Engpässe um einen Schritt weiter gekommen. Nach der Einlern-Phase wird Victoria Duft sicherlich spürbar für mehr Effizienz sorgen.“ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit der neuen Mitarbeiterin in der Stadtamts-Direktion. – (Text & Foto: Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Die Kulturstadt Hallein in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich durch das engagierte Wirken von Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl mitgeprägt. Ob sie sich in der Gemeindevertretung immer wieder für die Belange der wichtigsten Kultur-Institutionen einsetzte, ob sie als Gründungs-Mitglied der ,,Freunde des Keltenmuseums‘‘ entscheidend mithalf, diese wichtigste Kultur-Einrichtung Halleins von europäischer Strahlkraft  zu unterstützen, ob sie die Neugestaltung des ,,Stille Nacht“-Museums förderte, ob sie im Rahmen der privaten Spendenorganisation ,,Neue ,Stille Nacht‘-Orgel Hallein‘‘ mit dazu beitrug, dass das gesteckte Spendenziel von 150.000 Euro erreicht werden konnte, ob ihre zahlreichen Ansprachen oder ihre Moderatoren-Tätigkeit bei kulturellen Veranstaltungen immer wieder mit großem Applaus quittiert wurden, ob sie bei der Gründung des Kulturvereines SUDHAUS wertvolle Unterstützung leistete – Dr. Eveline Sampl-Schiestl war stets eine hoch geschätzte Anwältin und Repräsentantin des Kulturgeschehens der Stadt Hallein. In die letzte Phase ihrer Tätigkeit als Kultur-Stadträtin der Stadt Hallein fiel das großartige 200jährige Jubiläum des weltweit verbreiteten, unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, das in Hallein in Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Dr. Franz Lackner und des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer gefeiert werden konnte. Dr. Eveline Sampl-Schiestl war nicht mehr Kultur-Stadträtin, als sie entscheidende Mitarbeit leistete für das Zustandekommen der grandiosen und unvergesslichen Ausstellung von Gemälden des chinesischen Künstlers Wang Jixin, rund um das Halleiner Salzwesen, in der Alten Saline. In  der Salzburger Residenz, wurde nun Dr. Eveline Sampl-Schiestl, im Rahmen eines Ehrenfestaktes, für ihr auch touristisch wirksames Wirken für die Kulturstadt Hallein, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Salzburger Tourismus-Verdienstzeichen geehrt.

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FOTO 1:
Bei ihren Ansprachen im Rahmen zahlreicher Kultur-Veranstaltungen beeindruckte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl immer wieder ihre Zuhörer. FOTO 2: Ein stolzer Tag für Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl: Die Salzburger Landesausstellung zum 200jährigen Bestand des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ wurde offiziell im ,,Stille-Nacht‘‘-Museum Hallein eröffnet. In der Bildmitte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, links neben ihr Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, rechts von ihr Landtags-Präsidentin Dr. Brigitta Pallauf. FOTO 3: Wenn es notwendig war, konnte die einstige Halleiner Kultur-Stadträtin auch handfest zupacken. Im Bild hilft Dr. Eveline Sampl-Schiestl beim Abladen von Bestandteilen der neuen Halleiner Kirchenorgel, die mittlerweile die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche musikalisch umrahmt und eine ganze Reihe glanzvoller Orgelkonzerte ermöglichte. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Harald Zeilinger, Fotos 2 und 3: OST).

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Im Wirtschafts-Magazin ,,Die Besten‘‘ listen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jährlich die Top-500-Unternehmen im Bundesland Salzburg auf. Auf Rang 1 lag demnach im Jahr 2018 die Porsche Holding GmbH mit einem Umsatz von 20 Milliarden und 400 Millionen Umsatz. Auf Position 500 landete das Salzburger Unternehmen Woolf Sports Promotion mit einem Umsatz von 9 Millionen und 300.000 Euro. Dazwischen liegen auch 8 Unternehmen der Stadt Hallein auf folgenden Rängen: Rang 22 für Jacoby GM Pharma GmbH, Umsatz 417.000.000 Euro. Rang 38 für EMCO GmbH, Umsatz 205.100.000 Euro. Rang 49 für Austrocel Hallein GmbH, Umsatz 146.450.000 Euro. Rang 86 für Zementwerk Leube GmbH, Umsatz 92.000.000 Euro. Rang 120 für Werner & Mertz Hallein, Umsatz 61.800.000 Euro. Rang 369 für Electric Love GmbH & Co. KG, Umsatz 14.230.000 Euro. Rang 389 für List Salzhandel GmbH, Umsatz 13.000.000 Euro. Rang 466 Emco Privatklinik, Umsatz 10.300.000 Euro. Wie sehr sich umsatzstarke Betriebe mittlerweile auch auf kleinere Gemeinden verteilen, zeigen zwei Beispiele aus der nahen Umgebung der Stadt Hallein. Die Gemeinde Kuchl scheint bereits ebenfalls mit 8 Betrieben unter den besten 500 des Bundeslandes Salzburg auf und die Gemeinde Puch liegt mit 7 Best-of-500 Unternehmen nur ganz knapp dahinter. – (Odo Stierschneider. Daten aus SN-Magazin ,,Die Besten‘‘).

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FOTO 1:
Das Stammhaus des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH in Hallein-Kaltenhausen. Das Unternehmen steht umsatzmäßig in Hallein an der Spitze. FOTO 2: Unweit vom jetzigen Standort errichtet die Jacoby GM Pharma GmbH ein neues Gebäude mit beeindruckenden Dimensionen. Das Bauobjekt wurde von der Salzburger Straße aus fotografiert. FOTO 3: Links die salzachseitige Fassade, rechts die Nordfassade des Bauobjektes. FOTO 4: Links die Südfassade, rechts die salzachseitige Fassade. FOTO 5: Das beeindruckende Bauobjekt aus erhöhter Position fotografiert.  – Die Geschäftsführung des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH liegt in Händen von vier Geschäftsführern: Dr. Sonja Jacoby, Dr. Peter Unterkofler, Karl Fischer MA und Mag. Bernd Grabner. Die Jacoby GM Pharma GmbH verfügt über ein halbes Dutzend Standorte in Österreich, beschäftigt 380 Mitarbeiter, verfügt über 30.000 verschiedene Lagerartikel, hält 35 LKW bis 3,5 Tonnen in Betrieb und versendet täglich 170.000 Packungen. – (OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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,,Es ist schon ein Novum in der Stadt Hallein, dass ein Bürgermeister seine Personal-Differenzen mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Medien diskutieren lässt, anstatt diese in persönlichen Gesprächen zu lösen. Mit Begriffen wie ,Sauhaufen‘, ,Ineffizienz‘ und dass ,Dinge einfach zu langsam gehen‘, stößt der Bürgermeister – als deren oberster Chef – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf, die täglich nach bestem Gewissen im Sinne der Stadt arbeiten. Da braucht es keinen Zuruf des Herrn Bürgermeisters aus der Zeitung‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die Herangehensweise des Bürgermeisters an Problemstellungen und der aufgezeigte Lösungsweg dazu sind sonderbar. Der erste Versuch – mittels Bürgermeisteranstellung – parteipolitisches Denken direkt in der Amtsdirektion zu verwirklichen, reichte wohl noch nicht aus. Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,Strukturreform‘ den Amtsdirektor loswerden. Ob das wohl der so oft propagierte ,Neue Stil‘ ist?‘‘, fragt sich Klubobmann Gottfried Aschauer verwundert.

 

,,Ich halte es durchaus für legitim, dass man in regelmäßigen Abständen die Verwaltungsstruktur überprüft und quasi zu einem Relaunch greift. Die Themen und Herausforderungen in der Kommunalpolitik ändern sich, da ist es die Aufgabe eines Stadtoberhauptes Abläufe regelmäßig zu durchleuchten. Aber den jetzt in Hallein eingeschlagenen Weg, abseits einer politischen Diskussion und Planung, halte ich für eine eigenartige Alibiaktion, um Parteipolitik zu betreiben“, betont der Vizebürgermeister.

 

„Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters durchaus zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen und nicht intern zu lösen, ist für mich nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden. Wie soll eine ganzheitliche Strukturreform in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes auf breite Beine gestellt werden und für die Zukunft auch greifen, wenn schon beim Start an der Gemeindevorstehung und den Fraktionen vorbeigearbeitet wird. Der Bürgermeister ist aus unserer Sicht gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen. Das Image der Stadt wird von einem ewigen Hick-Hack in den Medien mit Sicherheit nicht steigen. Der Bürgermeister agiert immer noch so wie in der Vergangenheit. Er sollte aber allmählich beginnen seine Hausaufgaben zu erledigen und sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, anstatt sich nur auf Überschriften zu beschränken und Streitigkeiten über Medien auszutragen“, so der Klubobmann abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein, Fotos: Stadtamt Hallein). – Noch Hinweis des SALZSCHREIBER: Gleich unten anschließend, finden Sie hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘, einen Beitrag über jenen SN-Bericht, auf den Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer in ihren oben stehenden Darlegungen Bezug nehmen.

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Karin Portenkirchner, ,,SN‘‘-Edelfeder und vom Branchen-Magazin ,,Der Österreichische Journalist‘‘ zu Österreichs bester Lokal-Journalistin gewählt, absolvierte ihre ersten Berufsjahre bei den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, bevor sie zur täglichen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wechselte. So widmet sie sich immer wieder ausführlich auch den aktuellen Themen aus der Stadt Hallein. Ihr jüngster, besonders markanter Beitrag aus der einstigen Salinenstadt, behandelt ein durchaus heißes Eisen – den ,,schwelenden Machtkampf‘‘ zwischen den Rathaus-Giganten SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. Karin Portenkirchner breitete das heikle Thema großzügig aus: Auf der gesamten Titelseite, auf der gesamten zweiten Seite und mit einem Kommentar auf der dritten Seite. Noch am Erscheinungstag des Artikels, langte dazu bei den Medien eine Stellungnahme der ÖVP Hallein ein. Deren Verfasser: ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

Unter den beiden Titelzeilen ,,Machtkampf im Rathaus‘‘ und ,,Es brodelt in Hallein‘‘ griff Karin Portenkirchner das Bestreben des SPÖ-Bürgermeisters auf, im Machtkampf mit dem Stadtamtsdirektor ,,das alte System zu durchbrechen‘‘. Unter den ÖVP-Bürgermeistern der vergangenen 20 Jahre sei im Halleiner Rathaus Erich Angerers ,,Einfluss weiter gewachsen‘‘. Dieser Machtfülle will nun Bürgermeister Stangassinger mit allen Mitteln entgegentreten, sogar mit Hilfe eines externen Experten. Stangassinger, der aus der Privatwirtschaft kommt, hat nach gut einem halben Jahr als Stadtchef, Probleme mit den Arbeits-Abläufen im Stadtamt. Karin Portenkirchner zitiert ihn dazu: ,,Die Abläufe kommen mir nicht sehr effizient vor‘‘ und ,,Angerer ist ein Flaschenhals, durch den vieles nicht durchpasst.‘‘ Dazu liefert Karin Portenkirchner natürlich auch die Sicht des Stadtamtsdirektors: ,,Wer Qualität will, muss eben Zeit opfern,‘‘ und ,,Man kann die öffentliche Verwaltung nicht eins zu eins mit der Privatwirtschaft vergleichen.‘‘ Der Bürgermeister erklärt auch, so Karin Portenkirchner, er wolle seinen obersten Beamten entlasten, da sich dieser um zu viele Dinge kümmere. Auch dazu gibt es eine Aussage von Erich Angerer: Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Beamten in Führungsposition viele Fäden zusammenlaufen.

,,Es brodelt in Hallein‘‘ stellte also Karin Portenkirchner fest. Ob das ,,Brodeln‘‘ zu einem Feuerwerk wird oder doch wieder verebbt? Der Halleiner Amtsdirektor, ein leidenschaftliches Arbeitstier, sitzt fest und einbetoniert an seinem Arbeitsplatz. Dies bestätigt auch der Bürgermeister. Der große Crash bleibt Hallein damit im Machtkampf der beiden wichtigsten Persönlichkeiten im Halleiner Rathaus erspart. Beim großen Aufräumen im Rathaus, bei dem der Bürgermeister ,,die Strukturen und Abläufe im Stadtamt durchleuchten lassen will‘‘, so Karin Portenkirchner, verbucht der Bürgermeister einen ersten Punktegewinn. Dazu Karin Portenkirchner: ,,Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Stadtchef dem Amtsdirektor schon entzogen.‘‘ Wie auch immer sich die Dinge im Halleiner Rathaus entwickeln, es gibt da einen pikanten Spruch, den der Amtsdirektor dem jungen und optimistischen Bürgermeister entgegenhalten kann – auch aufgrund seiner sehr persönlichen Erfahrungen: ,,Bürgermeister kommen und Bürgermeister gehen, doch Amtsdirektoren bleiben bestehen.‘‘ Zumindest in den nächsten viereinhalb Jahren dieser Amtsperiode wird sich diese Aussage nicht bestätigen. Wahrscheinlich auch in den anschließenden fünf Jahren noch nicht.

ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer kritisieren in einer Presse-Aussendung das Vorgehen des Bürgermeisters. An dieser Stelle veröffentlicht DER SALZSCHREIBER daraus nur drei Zitate. (Die Veröffentlichung der gesamten Aussendung erfolgt in einem eigenen Beitrag.) Zitat 1: ,,Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,,Strukturreform‘‘ den Amtsdirektor loswerden.‘‘ Zitat 2: ,,Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters schon zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen, ist nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden.‘‘ Zitat 3: Der Bürgermeister ist gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die klobigen seitlichen Mauern der kleinen Stiege, die vom Gruber-Platz hinauf zur Ferchl-Straße führt, gehören endlich entfernt. Das rötliche Marmor-Gestein bildet materialmäßig und farblich gleichermaßen einen absoluten Fremdkörper auf dem hellen, schön renovierten Gruberplatz vor dem Stille-Nacht-Museum. Jahrelang vergammelten die mächtigen Seitenmauern (siehe FOTOS 1 und 2 oben), schon machte sich die Hoffnung auf deren Entfernung breit. Anstatt angesichts des Jubiläums 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ die Mauern-Ungetüme zu beseitigen, wurden sie saniert und auch noch mit großen Abdeckplatten versehen (siehe FOTOS 3 und 4 oben). Das Ganze ist ein ärgerlicher Horror, der längst schon die Ausmaße eines peinlichen Schildbürger-Streiches angenommen hat.

Denn die brutalen Seitenmauern sind so groß und mächtig, dass sie keinerlei Funktion besitzen. Ihre wichtigste Aufgabe wäre, als Hand-Stütze beim Benützen der Stiege zu dienen. Doch nicht einmal dazu langt es. Die protzigen Mauern sind so gewaltig geraten, dass sie für nichts mehr zu gebrauchen sind. Deshalb war die Stadt Hallein zu einem grandiosen Schildbürgerstreich gezwungen. An der Innenseite der gewaltigen Stiegen-Festungsmauern musste ein Eisengeländer montiert werden, um den Benützern der Stiege den erforderlichen Halt zu geben und um damit die Sicherheit der Stiegenbenützer sicherzustellen (auf allen Fotos oben deutlich zu sehen). Dieses Kuriosem ist so irrwitzig, dass immer wieder auswärtige Besucher des Stille-Nacht-Museums die brutale Mauer mit dem filigranen Eisengeländer fotografieren – eine sehr spezielle, jedenfalls aber höchst unerfreuliche und peinliche Art, mit der hier für die Stadt Hallein geworben wird.

Also: Die brutalen Stiegen-Seitenmauern verschandeln den ganzen Gruber-Platz. Sie haben keinerlei Sinn oder Funktion. Also gehören sie endlich entfernt. Die Stiege müsste beidseitig ein Eisengeländer erhalten. Damit wäre der Gesamteindruck wesentlich zierlicher, die Stiege wäre nicht mehr der ärgerliche und unangenehme optische Störfaktor für den gesamten Gruber-Platz. Außerdem erschlägt die Stiege mit ihren Festungsmauern optisch auch das äußerst bescheidene Schau-Grab des Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber (siehe FOTO 5 oben), welcher in der Stadtpfarrkirche nahezu 30 Jahre lang tätig war. Daher: Je früher die unseligen Stiegen-Seitenmauern beseitigt werden, umso besser. Besser für das Erscheinungsbild des Gruber-Platzes, besser für die optische Wirkung des äußerst bescheidenen Schau-Grabes unseres Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber. Das Ganze hätte eigentlich schon anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Lied Stille Nacht, im Rahmen der Renovierung des Gruber-Platzes, passieren müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Geschichte der Mode-Familien Schorn/Schauer/Weißenbacher beginnt eigentlich schon vor 23 Jahren. Zilli Schorn und ihre Schwester Petra Schauer eröffneten 1996 die Herzerlstube am Kornsteinplatz. Die Nachfrage war groß und so wurde 1999, also vor 20 Jahren, gleich das zweite Geschäft eröffnet: Das heutige Geschäft „Zilli“ am Unteren Markt. Bis 2003 führten die Schwestern die beiden Geschäfte gemeinsam, dann übernahm Petra Schauer die Herzerlstube und Zilli Schorn widmete sich dem Geschäft Zilli am Unteren Markt. Dort bietet sie Dessous, Bademode und Nachtwäsche in höchster Qualität an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch Bettwäsche, Handtüchern, Seifen und Babygewand. Doch auch Männer werden bei Zilli fündig: Unterwäsche und Bademode gibt’s dort nämlich auch für die Herrenwelt. Wichtig: Solange der Vorrat reicht, gibt es bei Zilli Schorn einen Jubiläums-Schnäppchenmarkt mit Top-Produkten zu besonders günstigen Preisen. Doch die erfreuliche Familien-Saga lässt sich noch fortsetzen: Zilli Schorns Tochter Danja leitet seit 2011 ihr Schuhgeschäft, ebenfalls am Unterem Markt und Petra Schauers Sohn Johannes Weißenbacher, bietet seit 2011 urbane Männermode in seinem Herrenmode-Fachgeschäft ,,Johannes‘‘ am Kornsteinplatz.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte Zilli Schorn herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Geschäftes. Dazu unser oben stehendes Foto, auf dem Geschäfts-Inhaberin Zilli Schorn und Bürgermeister Alexander Stangassiger auf den runden Geburtstag des Geschäftes Zilli anstoßen. Hinsichtlich des Standortes Hallein sind sich die beiden einig. Zilli Schorn betont: ,,Hallein begeistert mit kleinen Geschäften, mit Persönlichkeit, mit individuellem und menschlichem Service. So etwas gibt es fast nirgends mehr, das ist eine echte Besonderheit hier in unserer Stadt.‘‘ Dem kann Bürgermeister Stangassinger nur zustimmen: ,,Unser Hallein ist ein echtes Juwel mit vielen Alleinstellungs-Merkmalen: Wir haben eine historische Altstadt mit vielen kleinen, persönlichen Geschäften. Mir ist immer der Branchenmix wichtig gewesen und diesen gilt es noch auszuweiten. Dann werden wir in Zukunft noch mehr Menschen zu uns nach Hallein bringen.‘‘ Zilli Schorn ist für den Bürgermeister eine echte Institution in Hallein und er führt weiter aus: ,,Genau dieses individuelle Einkaufserlebnis mit guter Beratung und hoher Qualität – so wie bei Zilli Schorn – schätzen die Menschen immer mehr. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr derartige Geschäfte wieder mehr Lebendigkeit in unserer Stadt bekommen und dadurch – neben den neuen, günstigen Parkgebühren – weiter an Attraktivität gewinnen.‘‘ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Wochenende rund um den Nationalfeiertag 2019, baute die glorreiche ,,Igonta Pass‘‘ in der Alten Saline auf der Halleiner Perner-Insel Österreichs größte (!) Krampus-, Perchten- und Hexenschau auf. Man erkennt, auch im Zeitalter von Computer, Internet und Horrorfilmen, haben die höllischen Gesellen nichts von ihrer schaurigen Anziehungskraft eingebüßt. Vom Anfang bis zum Ende der Ausstellung konnten sich die Veranstalter über massiven Publikums-Andrang freuen. Am Pernerinsel-Parkplatz leuchtete beim Eingangsschranken die Ampel permanent in Rot, die Umgebung rundum war mit Autos zugeparkt. Die Ausstellung zeigte, dass die ausstellenden Gruppen Schwerarbeit geleistet hatten, um den Besuchern eine unvergessliche Attraktion zu bieten. Das strahlende Wetter, normaler Weise eine Gefahr für die Besucherfrequenz derartiger Ausstellungen, konnte dem Besucherstrom nichts anhaben. Die Anziehungskraft der schaurig-schönen Ausstellung war auch deshalb so groß, weil man sich den gehörnten Höllenfürsten ganz nach Belieben nähern konnte, ohne dafür einen Peitschenhieb zu riskieren. Den Veranstaltern ist für den verdienten Erfolg ihrer fantastischen Ausstellung jedenfalls aufrichtig zu gratulieren.

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FOTO 1:
Während der Krampus-, Perchten- und Hexenschau der ,,Igonta Pass‘‘ herrschte permanenter Besucherandrang. FOTOS 2 bis 13: Aus der gezeigten Fülle der schier zahllosen Krampus-, Perchten- und Hexenmasken haben wir versucht, eine bunte Auswahl zu treffen. Auf alle Fälle kann man schon gespannt sein, welche Krampusgruppen heuer beim traditionsreichen Halleiner Krampuslauf bewundert werden können.

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Der Nationalfeiertag 2019 ging bei prachtvollem Wetter über die Bühne. Dieser Festtag Österreichs, der seit dem 26. September 1955 den Tag der Fahne ersetzt, ist auch mit dem Hissen der rotweißroten Österreich-Fahnen verbunden. Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde, Bezirksgericht, Bayrhamerplatz, Kornsteinplatz und Schöndorferplatz sowie das Gebäude von Arbeiterkammer/ÖGB zeigten schönen Fahnenschmuck. Die Bewohner der Altstadt hingegen, verzichteten bedauerlicher Weise auf jeden Fahnenschmuck. Beim Rundgang durch die Stadt war kein einziges rotweißrotes Fähnchen zu entdecken. So zeigten sich die Hausfassaden peinlicher Weise durchgehend stimmungslos, fad und leer. Vielleicht klappt es im kommenden Jahr besser, wenn die Gemeindepolitiker im Vorfeld des Nationalfeiertages 2020 – immerhin der 65. seiner Art – einen eindringlichen Appell an die Halleinerinnen und Halleiner richten, ein sichtbares Zeichen für ihr Heimatland Österreich zu setzen.

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FOTOS 1 bis 3:
Der Fahnenschmuck vor der Bezirkshauptmannschaft, vor dem Bezirksgericht und vor dem Gebäude Arbeiterkammer/ÖGB. FOTOS 4 bis 6: Auch Schöndorferplatz, Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz waren mit schönen Fahnen geschmückt. FOTOS 7 bis 10: Der Preis für die schönste und repräsentativste Beflaggung anlässlich des Nationalfeiertages geht natürlich wieder an das Halleiner Rathaus. Inmitten des prachtvollen Fassaden-Blumenschmucks wehten drei prächtige Fahnen: Die Fahne in der Mitte der Rathausfassade und etwas erhöht, trug das Staatswappen, die Fahne links zeigte das Landeswappen und die Fahne rechts war mit dem  Halleiner Stadtwappen geschmückt. Fürwahr – eine gelungene Inszenierung! Weil wir schon bei der eindrucksvollen Rathausfassade sind: Die Halleiner Hausbesitzer und Hausbewohner demonstrieren gleich auf zweifache Art ihre Sturheit, bzw. ihren Widerwillen, der Stadt Hallein ein farbenfrohes Gesicht zu geben: Erstens sträuben sich nach wie vor, dem begeisternden Beispiel des Rathauses zu folgen und auch ihre Hausfassaden am Nationalfeiertag mit schönen Fahnen  zu schmücken. Zweitens: Zweitens sträuben sie sich nach wie vor, am Nationalfeiertag für Fahnenschmuck an ihren Hausfassaden zu sorgen, so wie er mustergültig seit Jahrzehnten (!) an der Rathausfassade inszeniert wird. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die private Kinderbetreuungs-Einrichtung Mobile ist seit 16 Jahren eine wichtige Institution in Oberalm. Gegründet wurde sie 2003 als Elterninitiative. Inzwischen erweiterte die  Initiative Mobile ihr Angebot und so gibt es nun auch im Halleiner Ortsteil Rif zwei Krabbelgruppen für Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Bei Mobile wird den Kindern Geborgenheit vermittelt, und sie werden in ihrer Entwicklung gefördert“, betonte Landesrätin Andrea Klambauer bei ihrem Besuch in Rif. Und: „Mit der Erweiterung kommen wir dem Ziel einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Betreuung einen Schritt näher, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.“ Die Besonderheit im Kinderhaus Mobile bildet das familiennahe Konzept. Unter der Leitung von Gerlinde Sucher begleiten etwa in Oberalm fünf pädagogische Mitarbeiterinnen derzeit 28 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahre. Der niedrige Betreuungsschlüssel und der enge Kontakt zu den Familien ermöglichen eine bedürfnisorientierte Begleitung. „Diese Qualität werden wir auch in der neuen Einrichtung in Rif anbieten“, unterstreicht Gerlinde Sucher. „Im Mittelpunkt stehen der Kontakt zu den Familien und die pädagogische Haltung mit Begegnung auf Augenhöhe für alle Standorte. Jedes Haus wird aber auch seinen eigenen Charakter entwickeln.“ – Das oben stehende Foto entstand, als der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger dem Kinderhaus Mobile im Stadtteil Rif einen Besuch abstattete. – Vater Roland Schober und sein Sohn Xaver (vorne rechts) freuen sich über das neue Mobile-Haus in Rif gemeinsam mit (hinten von links) Corona Rettenbacher (Forum Familie Tennengau), Ulrike Kendlbacher (Leiterin Referat Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien), Mobile-Leiterin Gerlinde Sucher sowie Bürgermeister Alexander Stangassinger und Landesrätin Andrea Klambauer.

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Jahrhunderte lang wurden die Salzbestände des Halleiner Dürrnberges durch die Salzburger Erzbischöfe geplündert. Das jährliche Landesbudget der auch weltlich regierenden Fürsterzbischöfe wurde durch ihre Salz-Raubzüge in Hallein um bis zu zwei Drittel zusätzlich aufgefettet! Nur so war es möglich, die Stadt Salzburg architektonisch auf so sensationelle Weise auszugestalten. Die Stadt Hallein ging in diesen Jahrhunderten des Salz-Raubes völlig leer aus. Die Erzbischöfe bezahlten skandalöser Weise an Hallein Null Steuern aus den massiven Salz-Gewinnen, bezahlten nur Schand-Löhne im Salzbergwerk und in den Salinen und nahmen in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgend ein gefälliges Bauwerk zu errichten. Die kleine Stadt Hallein wurde von 11 Salinen permanent in Rauch und Dampf gehüllt. Wie es in Hallein aussah, berichtet Franz Schubert in einem Brief: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Kinder aus Halleins Umgebung begannen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu weinen, wenn ein Besuch in der Stadt Hallein bevorstand, so sehr fürchteten sie sich vor dieser schrecklichen Stadt.

Salzburg hingegen verzeichnete immer wieder neue Besuchsrekorde, wurde wegen seiner Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt und stöhnte immer mehr unter den Touristen-Massen, die sich durch die Stadt wälzten. Nun langte der weltgrößte Reiseverlag ,,Lonely Planet‘‘ nochmals kräftig zu: Er erklärte kurzerhand die Stadt Salzburg auch noch zum ,,Besten Reiseziel der Welt‘‘ und sorgte in der ohnehin überlaufenen Stadt Salzburg vorerst eher für Bestürzung und Ratlosigkeit. Schließlich rang man sich in der Weltkulturerbe-Stadt trotz des ungeliebten ,,Overtourism‘‘, eher gequält dazu durch, doch noch ein wenig stolz auf die Ernennung zur weltbesten Top-Destination zu sein. Solche Probleme sollte man haben…

Es ist also höchste Zeit, dass sich die uneinsichtigen Salzburger gefälligst einmal darauf besinnen, woher eigentlich die enormen Geldsummen kamen, welche die Schönheit der Stadt Salzburg überhaupt erst ermöglichten. Schon 15 Kilometer salzachaufwärts würden sie fündig – in Hallein. Es ist zumindest erstaunlich, dass die Salzburger Politik den Kontakt zu Hallein scheut wie der Teufel das Weihwasser, dass die Salzburger Politik so tut, als ob Hallein überhaupt nicht existieren würde. Jeder Salzburger Bürgermeister hütete sich bislang voll Arroganz davor, das heiße Thema des jahrhundertelangen Salz-Raubzuges in Hallein zugunsten der Landeshauptstadt in irgend einer Form anzusprechen. Und kein Halleiner Bürgermeister wagte sich daran, das überfällige Thema mit seinem Salzburger Amtskollegen zu erörtern. Dabei gibt es, 30 Jahre nach Ende der Salzproduktion in Hallein, einen brennend aktuellen Anlass, um dieses Gespräch endlich in Gang zu bringen.

Das letzte Zeugnis der historischen – für die Stadt Salzburg so unvorstellbar wertvollen – Salzproduktion in Hallein, die Salzsiedepfanne in der Alten Saline auf der Pernerinsel, steht in einem einsturzgefährdeten Gebäude. Nur ein Wald von Holzstützen im Parterre und im 1. Stock, verhinderte bislang die Katastrophe. Diese Siedepfanne ist das letzte Erinnerungs-Symbol an den unfassbaren Geldsegen, der sich aufgrund der Plünderung der Halleiner Salzbestände durch die Salzburger Fürsterzbischöfe jahrhundertelang über die Stadt Salzburg ergoss. Diese Siedepfanne müsste eigentlich noch heute von einer dankbaren Stadt Salzburg vergoldet werden. So weit wird es wohl nicht kommen, aber die Stadt Hallein kann bei der Stadt Salzburg mit bestem Gewissen eine finanzielle Hilfeleistung für die Sanierung des einsturzgefährdeten Siedepfannen-Gebäudes einfordern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
,,Salzburg zum besten Reiseziel der Welt gekürt‘‘, lautete die triumphierende Titelseiten-Schlagzeile der SN-Lokalbeilage vom 23. 10. 2019. Auf Seite 2 wurde gründlich nachgelegt mit der Schlagzeile ,,Salzburg stellt weltweit alle Städte in den Schatten.‘‘ Natürlich fehlte jeder Hinweis auf die einstigen Salz-Raubzüge, die das Wunder Stadt Salzburg erst ermöglichten. FOTO 2: Die Stadt Salzburg, wie wir sie alle kennen und lieben, konnte nur durch die fürsterzbischöflichen Salz-Plünderungen in Hallein zu solch prachtvollem Aussehen gelangen. FOTO 3: Ohne Salz aus Hallein hätte die Stadt Salzburg ein deutlich weniger attraktives Aussehen erhalten. – (Odo Stierschneider. FOTO 1: OST, FOTO 2: TVB Salzburg, FOTO 3: Das vom ,,Salzschreiber‘‘ überarbeitete Foto 2.)

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Wieder kommt aus der HAK Hallein eine großartige Erfolgsmeldung. Die HAK Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019 durch Bundesministerin Iris Rauskala und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union in Wien zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde nun in Wien mit der besonderen Auszeichnung „Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments“ geehrt. Damit ist die HAK Hallein eine zertifizierte ,,Botschafter-Schule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (die Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen.


STATEMENTS VON MINISTERIN IRIS RAUSKALA
UND EU-PARLAMENTS-VIZEPRÄSIDENT OTHMAR KARAS

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassadeur der Botschafter-Schulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. EP-Vizepräsident Othmar Karas sieht in den jungen Botschafterinnen und Botschaftern ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘


STATEMENTS VON HAK-DIREKTOR WERNER HUBER
UND EU-KOORDINATORIN ELKE AUSTERHUBER AN DER HAK

,,Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschafts-Partnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen‘‘, erläutert HAK-Direktor Werner Huber. ,,Durch die enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern‘‘, ergänzt EU-Koordinatorin Elke Austerhuber. ,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Strassburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. – Das oben stehende Foto zeigt von links Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, Dir. Werner Huber und Othmar Karas (EU-Parlament). – (Text und Foto: HAK Hallein)

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Bei der Eröffnung der neuen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone (der SALZSCHREIBER berichtete), war Bürgermeister Alexander Stangassinger verhindert. Der Halleiner Stadtchef holte seine Gratulation zur Eröffnung der Palmers-Filiale jedoch nach. Er gratulierte dem Ehepaar Ganzer als Palmers-Franchisenehmer und betonte dazu: „Qualität und Vielfalt sind für Hallein wichtig – die Familie Ganzer steht seit 39 Jahren für diese Qualität und diese Vielfalt und ich bin froh, dass ein bodenständiges Unternehmen die Palmers-Filiale übernommen hat. Der Branchenmix muss erhalten bleiben und wir bemühen uns, dass wir als attraktive Altstadt diesen Branchenmix auch erweitern, denn es stehen noch immer zu viele Geschäfte leer. Ich bin überzeugt, dass wir mit neuen Fördermodellen zu mehr Geschäften, mehr Vielfalt und mehr Attraktivität kommen.“ Auch die neue Parkgebühren-Regelung helfe, die Stadt attraktiver zu gestalten und somit auch der Wirtschaft, ist sich der Bürgermeister sicher: „Die neuen Parkgebühren sind in Wahrheit eine Wirtschafts-Förderung der Stadt. Denn ein derart günstiges Parkmodell lockt Besucher an, wodurch mehr Kaufkraft in der Stadt entsteht, was sowohl den Bewohnern, den Kaufleuten, dem Tourismusverband als auch der Stadt Hallein zugutekommt.“

 

95 Quadratmeter Verkaufsfläche, eine moderne Geschäfts-Einrichtung und ein mächtiges Eingangsportal sind die Merkmale der neuen und eindrucksvollen Palmers-Filiale in Hallein. Die architektonische Arbeit und die Leitung der Bauarbeiten gehen auf Felix Ganzer zurück. Kalk, Holz, Stein wurden verwendet, um möglichst natürliche Materialien einzusetzen. Doch wie kam es für den seit 39 Jahren in Hallein ansässigen Mode-Spezialisten Ganzer, den Palmers Store zu übernehmen? „Ein Zufall“, wie Peter Ganzer erklärt, „wir haben erfahren, dass Palmers einen neuen Franchisepartner in Hallein sucht.  Da wir einen passendes Geschäftslokal anbieten konnten und über ausreichende Branchen-Erfahrung verfügen, waren wir uns schnell einig.“ Für Ehefrau Irmgard Ganzer ist der Weiterbestand der Palmers-Filiale wichtig für Hallein: „Viele Frauen und Männer wollen nicht in ein Einkaufszentrum fahren, weil sie Socken oder Unterwäsche brauchen, sondern schätzen es, ein entsprechend attraktives Angebot in Hallein zu finden.  Für uns war es auch wichtig, dass Hallein weiterhin ein Palmers Standort bleibt. Deshalb haben wir uns so schnell dazu entschlossen.“ – Das oben stehende Foto zeigt Peter und Irmgard Ganzer mit dem Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger, der auch eine kleine Willkommensgabe überreicht hatte. – (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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2017 plante die Halleiner Arbeitsinitiative HAI noch den Ausbau bzw. die Aufstockung des ehemaligen Rhode-Objektes in Hallein-Neualm. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Der Mietvertrag wurde nicht mehr verlängert und das Objekt verkauft. Im zeitgemäßen Gewerbe- und Industriepark des Dietfried Kurz, Geschäftsführer von 4plus Management, wurde die HAI schließlich fündig. Dietfried Kurz hatte vor fünf Jahren Teile der einstigen Papierfabrik, östlich entlang der Salzachtalstraße angekauft und sorgte für eine Wiederbelebung der leerstehenden Hallen durch interessierte Betriebe. Die letzte verfügbare Halle wurde, mit Unterstützung von AMS und LAND SALZBURG, auf die Anforderungen der HAI zugeschnitten und zum neuen HAI-Standort. Nach der Übersiedlung wurde am 1. Juli 2019 der Secondhand-Shop ,,fair kauf‘‘ am Standort Salzachtalstraße 45 eröffnet. Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und ihr Team freuen sich jedenfalls sehr über die neuen Räumlichkeiten und auch darüber, dass die Kunden und Kundinnen den neuen Standort so gut angenommen haben. Die offizielle Eröffnungsfeier, verbunden mit einem Tag der Offenen Tür bei der Halleiner Arbeitsinitiative HAI, fand am 15. Oktober 2019 statt. Dazu hatten sich auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, AMS-Landesgeschäftsführerin Jaqueline Beyer sowie Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn eingefunden.
 

Seit über 30 Jahren bietet die Halleiner Arbeitsinitiative HAI befristete Jobs für Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind und wird dadurch zum Sprungbrett in ein Arbeitsverhältnis. Im Rahmen der Eröffnungsfeier berichteten einige Mitarbeiter/innen von ihren Erfahrungen. Zitat 1: ,,Ich bin viel selbstbewusster geworden und gehe offener in die Welt!‘‘ Zitat 2: ,,Vor meiner Beschäftigung bei der HAI habe ich viele Bewerbungen geschrieben, hier habe ich eine Chance bekommen!‘‘ Zitat 3: ,,In der HAI fühle ich mich zum ersten Mal voll akzeptiert und aufgenommen – ich bin so dankbar für diese Chance!‘‘ Dass Arbeitslosigkeit alle treffen kann, betonte auch der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger: „Mir ist die HAI ein wichtiges Anliegen, weil ich immer wieder Menschen treffe, die es aufgrund verschiedener Umstände nicht in die erste Arbeitsstelle schaffen und die HAI erfüllt hier eine wichtige Funktion – in einer Gesellschaft in der die Menschen immer mehr unter Druck geraten.“     

 

Die Finanzpartner AMS und LAND SALZBURG unterstützten die HAI bei den Investitions-Kosten am neuen Standort. AMS-Geschäftsführerin  Jaqueline Beyer über die Notwendigkeit der Arbeitsinitiative HAI: ,,Die Halleiner Arbeitsinitiative ist seit ihrer Gründung im Jahr 1986 ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik im Bundesland Salzburg und ein wichtiger Partner des AMS bei der Integration arbeitsloser Personen in die erste Arbeitsstelle. Durch die Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten ist ein weiterer wichtiger Professionalisierungs-Schritt gelungen, der eine Fortsetzung der guten Arbeitsmarkt-Ergebnisse der letzten Jahre erwarten lässt.‘‘ Die AMS-Geschäftsführerin unterstrich auch die erfreuliche Vermittlungs-Quote von 61 Prozent im letzten Jahr.

,,Menschen, die Unterstützung beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben brauchen, finden diese in sozialökonomischen Betrieben wie HAI. Die Halleiner Arbeitsinitiative ist mit ihrer Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Soziallandschaft von Salzburg. Ich möchte mich bei HAI für ihren Einsatz bedanken. Seit über drei Jahrzehnten begleitet  die Arbeitsinitiative Hallein Menschen hin zu einem Arbeitsplatz‘‘, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Sozialreferent Heinrich Schellhorn, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HAI weiterhin so gutes Gelingen am neuen Standort wünschte und auch, dass dieser Standort für die Tennengauer Bevölkerung zu einem Fixpunkt wird. –– HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr weiß aus Erfahrung: ,,Von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen, fehlt nicht nur der Job, sondern auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Meist leiden soziale Kontakte und die Gesundheit darunter. Ein Arbeitsverhältnis hilft, die Lebens-Verhältnisse zu stabilisieren: wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich.‘‘ –– Das erste der oben stehenden Fotos, die bei der Eröffnungsfeier entstanden, zeigt von links Landeshauptmann-Stellvertreter und Sozialreferent Heinrich Schellhorn, AMS-Geschäftsführerin Jaqueline Beyer, HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr und Bürgermeister Alexander Stangassiger. –– (Text und Fotos: HAI).

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Am 17. Oktober 2019 fanden die TES Awards im Rahmen der Europäischen Woche der Berufsbildung in Helsinki / FIN statt. Dabei wurden die Besten der allgemein- und berufsbildenden Schulen aus 22 Ländern Europas für ihre nachhaltige Umsetzung von Entrepreneurship Education Programmen ausgezeichnet – darunter auch die HAK Hallein als Vertreter Österreichs! Besonders hob die Jury das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der European Entrepreneurship Education hervor. Bei zahlreichen EU-Projekten nahm dabei die Tennengauer Wirtschaftsschule stets die Vorreiterrolle ein und ermöglichte spannende Praxisprojekte zwischen Schulen, Universitäten und Betrieben in zahlreichen europäischen Ländern.

ANERKENNUNG FÜR DIE ERSTMALIG
GEGRÜNDETE EUROPEAN JUNIOR COMPANY

Besonders würdigte die Jury die erstmalig in Europa gegründete European Junior Company. ,,Dabei gründeten die Schüler der HAK Hallein gemeinsam mit Jugendlichen aus Schweden, Italien, Litauen und Spanien gemeinsam ein europäisches Unternehmen. Damit dieses internationale Joint-Venture gelang, bedurfte es vieler Koordinationsarbeiten, der Entwicklung neuer Unterrichts-Materialien sowie großen Engagements, bis sich der unternehmerische Erfolg einstellte‘‘, erläutert Elke Austerhuber (HAK Hallein), die auch in Finnland für ihr persönliches Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet wurde und betont: ,,Es ist schön zu sehen, welch enormes unternehmerisches Potential Jugendliche haben und faszinierend, sie bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Vision zu begleiten.‘‘


HAK HALLEIN IST ZU VERSCHIEDENEN
EUROPAWEITEN KONFERENZEN EINGELADEN

Dieser Award ist für die HAK Hallein neben dem Erasmus+ Award im letzten Jahr eine weitere bedeutsame europäische Auszeichnung. „Gerade solche europäischen Kooperationen sind es, die sich nachhaltig auf eine moderne Bildungspolitik der Zukunft in einem vernetzten Europa auswirken.“, betonte auch Joao Santos seitens der EU-Kommission bei der Preisverleihung. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass auch die HAK Hallein als ,,Botschafterschule bzw. Best-Practice-Schule zur Förderung des Unternehmergeists‘‘ bereits zu verschiedenen europaweiten Konferenzen eingeladen ist. Dabei werden die vielseitigen Konzepte, die schulintern entwickelt wurden und inzwischen an verschiedenen Schulstandorten europaweit implementiert wurden, weiter multiplizieren und zu mehr „Entrepreneurial Spirit“ motivieren“, führt Elke Austerhuber weiter aus.

 

DIE NÄCHSTE AUSZEICHNUNG FÜR DIE
HAK HALLEIN STEHT IM NOVEMBER 2019 BEVOR

Auch die nationale Jury, die sich aus den Vertretern der Wirtschaftskammer Österreich, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zusammensetzte, zeigte sich sehr beeindruckt. ,,Die europaweite Förderung von Entrepreneurship Education ist auf die Initiativen engagierter Schulen zurückzuführen, die jede Chance nützen, um ihren Schülern zu helfen, sich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Schüler und Schülerinnen, die an solchen Bildungsprogrammen teilnehmen, fördern ihre Kreativität, verbessern ihr Selbstbewusstsein und ihren Einfallsreichtum. Mit dieser Auszeichnung möchten wir ihre hervorragende Arbeit anerkennen und ihnen für ihre Visionen und Hingabe danken‘‘, so Caroline Jenner, CEO JA Europe. ,,Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Damit wird das jahrelange Engagement der unternehmerischen Ausbildung an unserer Schule von höchster Ebene, seitens der Europäischen Kommission, gewürdigt‘‘, unterstreicht Direktor Werner Huber die große Bedeutung dieses Preises abschließend. – Für die HAK Hallein steht der nächste erfreuliche Termin bereits fest: Am 13. November 2019 wird die HAK Hallein in Wien auch auf nationaler Ebene mit dem Auszeichnung ,,Entrepreneurship Education für schulische Innovationen Advanced Level‘‘ in Wien ausgezeichnet!


INFORMATIONEN ZUR
EUROPÄISCHEN WOCHE DER BERUFSBILDUNG

Abschließend noch Informationen zur Europäischen Woche der Berufsbildung: Sie stellt eine Initiative der Europäischen Kommission dar und soll die Exzellenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (BAW) hervorheben und ihre Attraktivität steigern. Mit der Woche möchte man verdeutlichen, dass die Berufsbildung eine ebenso gute Wahl für eine qualitativ hochwertige Karriere sein kann und den Jugendlichen sowie Erwachsenen helfen, ihr volles Potential zu entfalten. Events und Aktivitäten in ganz Europa – lokale, regionale und nationale – zeigen die zahlreichen Möglichkeiten der Berufsbildung für Jugendliche, Erwachsene und Unternehmen auf. Das Motto der Initiative ist „Entdecke dein Talent!“ und sollte auf das Talent jeder Einzelperson hinweisen sowie darauf, dass die Berufsbildung die Vermittlung notwendiger praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen bietet, um in der Berufswelt sowie in der gesamten Gesellschaft erfolgreich zu sein. Das diesjährige Thema lautet „Berufsbildung für alle – Kompetenzen fürs Leben“ wobei die inklusiven und lebenslangen Aspekte der Berufsbildung im Mittelpunkt stehen.

https://ec.europa.eu/social/vocational-skills-week/ – (MMag. Elke Austerhuber, MSc.)

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Elke Austerhuber von der HAK Hallein, konnte die Auszeichnung ,,European Entrepreneurial School’’ in Helsinki während der Europäischen Woche der Berufsbildung von Joao Santos (EU-Kommission) und Caroline Jenner (JA Europe) entgegennehmen. – (Fotos: JA Europe).

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Die längsten Gebäude-Fassaden in Hallein weist die Alte Saline auf der Pernerinsel auf, obwohl nur noch etwa 50 Prozent ihrer einstigen Baumasse vorhanden sind. Nun wird die zur Altstadt hin gerichtete Salinen-Fassade erfreulicher Weise einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sie wurde bereits zur Gänze eingerüstet. Damit erhält dieser Bereich gemeinsam mit dem neu errichteten Salinensteg ein makelloses und gepflegtes Aussehen. Diese wichtige Fassaden-Sanierung wirft natürlich die Frage auf, wie es hinter einem Teil dieser ausgedehnten Fassade überhaupt weitergehen soll. Denn dort findet man im 1. Stock, Europas letzte historische Salzsole-Siedepfanne. In dieser wurde einst die Salzsole vom Dürrnberg erhitzt und verdampft, so dass man vom Boden der Sudpfanne das Salz herausziehen konnte. Es wurde unmittelbar neben der Sudpfanne auf einer großen erhitzten Eisenfläche getrocknet. Heute ist dieser Gebäudeteil einsturzgefährdet!  Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stock verhindert seit Jahren den drohenden Gebäude-Einsturz! Ein europaweit beispielloser Tatbestand, unfassbar angesichts der Tatsache, dass das Halleiner Salzwesen 800 Jahre lang dazu diente, um der Stadt Salzburg ihre städtebauliche Schönheit einschließlich der Festung Hohensalzburg zu verleihen. Die Stadt Salzburg hätte bezüglich dieses Themenbereiches, in Hallein längst schon in Erscheinung treten müssen.

 

DIE STADT SALZBURG WURDE NUR DURCH EINEN
JAHRHUNDERTE DAUERNDEN SALZ-RAUB IN HALLEIN
STRAHLENDES ,,KULTURERBE DER MENSCHHEIT‘‘

In Hallein nahmen die regierenden Salzburger Erzbischöfe keinen einzigen Ziegel in die Hand, um auch hier irgend ein markantes Bauwerk zu errichten. Per Erlass verfügten die kirchlichen Landesherren, dass sie für ihren Jahrhunderte langen Salz-Raub auf dem Dürrnberg, keine Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Dafür bezahlten die Salzbischöfe im Salzbergwerk und in den Salinen nur Schandlöhne. Entsetzt berichteten die damaligen Besucher Halleins, wie aggressiv sie von Frauen und Kindern angebettelt wurden. Franz Schubert schildete in einem Brief an seinen Bruder eindringlich und brutal den Unterschied zwischen den Städten Hallein und Salzburg: ,,Es war, als ob ich vom Himmel (der Stadt Salzburg) auf einen Misthaufen (die Stadt Hallein) gefallen wäre!‘‘ Dramatischer lässt sich nicht mehr darlegen, wie sehr die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein profitierte, während Hallein 600 Jahre lang völlig leer ausging! Daher: Nicht die Stadt Hallein, sondern die Stadt Salzburg, weltweit berühmt für ihre Schönheit, die sie dem Jahrhunderte währenden Salz-Raub in Hallein verdankt – sie müsste in erster Linie größtes Interesse daran haben, dass jener Salinen-Gebäudeteil, in dem sich die letzte historische Sudpfanne befindet, renoviert und vor dem Einsturz bewahrt wird.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Unsere FOTOS 1 bis 5 zeigen die eingerüstete West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel. Auf dem 1. FOTO ist die gesamte eingerüstete Fassade vom Bereich des Salinensteges flussabwärts bis zum Pernerinsel-Parkplatz zu sehen. Die FOTOS 2 bis 5 zeigen in umgekehrter Richtung die Salinen-Fassade abschnittsweise vom Pernerinsel-Parkplatz flussaufwärts bis zum Bereich des Salinensteges. Die FOTOS 6 bis 11 liefern einen dramatischen Einblick in die entsetzliche, für die Öffentlichkeit gesperrte Welt, unterhalb der letzten historischen Sudpfanne. Hier befinden sich die gemauerten Brennöfen, welche einst die darüber befindliche Sole-Siedepfanne erhitzten. Überall finden sich die zahlreichen Holzstützen, die bisher den Einsturz des Gebäudes verhinderten. Das letzte Foto entstand im 1. Stock des Gebäudes und zeigt die historische Salz-Siedepfanne. Im Hintergrund bräunlich die Siedepfanne, davor schwarzblau die Eisenfläche, auf der das Salz aus der Siedepfanne getrocknet wurde. Auch hier sind die zahlreichen Holzstützen zu sehen. Die Stadt Salzburg hätte die moralische, vor allem aber die finanzielle Verpflichtung, die längst überfällige Instandsetzung des Gebäudes mit der letzten historischen Salz-Siedepfanne maßgeblich zu unterstützen. Schließlich befinden sich in dem Gebäude die letzten Zeugnisse der Halleiner Salzepoche, die der Stadt Hallein überhaupt nichts brachte, dafür aber die Stadt Salzburg, in vergleichsweise unfassbarem Ausmaß, bereicherte. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Das historische Schloss Wiespach bietet, als herausragender kultureller Brennpunkt, eine landesweit angesehene Kunst-Galerie. Hier wird auch wertvolle Kunstförderung betrieben und es gibt hier einen einzigartigen Rahmen für Veranstaltungen, Meetings und Hochzeiten. Nun wird diese anspruchsvolle Palette im Schloss Wiespach nochmals erweitert – durch das Café PurPur. Dieses verwöhnt seit 17. Oktober 2019, im vermutlich reizvollsten Raum der ganzen Stadt Hallein, einem stimmungsvollen, historischen Gewölberaum mit markanten Säulen, seine Gäste. (Dazu unsere oben stehenden Fotos). Sandra Neureiter und Romana Schieferer bilden die sympathischen Feen im neuen Café PurPur und sind engagiert um die Zufriedenheit ihrer Gäste bemüht, egal ob beim Frühstück, einem Snack zwischendurch oder bei Kaffee und Kuchen nach einer Veranstaltung. Die Gäste im Café PurPur haben auch die Möglichkeit, die jeweils aktuell im Schloss Wiespach gezeigten Kunst-Ausstellungen zu besuchen. Geöffnet ist das Café Purpur im Schloss Wiespach Donnerstag von 8,30 bis 13,30 Uhr, Freitag von 8,30 bis 17 Uhr und Samstag von 8,30 bis 13,30 Uhr. Tisch-Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0660 / 1144 506 entgegen genommen. Ab Spätherbst ist die Reservierung auch per Mail möglich: www.schloss-wiespach.at/schloss/cafe

 

Bei der Eröffnung waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger, Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher anwesend. Bürgermeister Stangassinger zeigte sich vom neuen Café begeistert: ,,Die Galerie Schloss Wiespach zeichnet sich durch eine ganz spezielle Ausstrahlung aus. Dass hier jetzt auch Kaffee, Getränke, Frühstück und Snacks in besonderer Qualität serviert werden, freut mich, denn damit werden das Schloss Wiespach, dessen Umgebung und somit auch unsere Stadt, aufgewertet. Ich wünsche den beiden Café-Betreiberinnen alles Gute und hoffe, dass sowohl die Kunst als auch die Kulinarik immer mehr Gäste anlocken werden.‘‘ Die offizielle Eröffnung wurde von Bürgermeister Alexander Stangassiger und den beiden Lokal-Betreiberinnen Sandra Neureiter und Romana Schieferer vollzogen. Die beiden PurPur-Ladies sind mit ihrem ,,Kuchlwerk OG‘‘ Catering-Service schon seit Mai 2019 für das Hauscatering im Schloss Wiespach zuständig und begleiten die verschiedenen Veranstaltungen des Hauses mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Hinsichtlich der Lieferanten für das Café Purpur zeigte man sich besonders  wählerisch und so kommen die Besucherinnen und Besucher des Café PurPur in den Genuss ausgesuchter Spezialitäten. Zum Beispiel: Die Heumilch-Käseprodukte aus der traditionsreichen Dorfkäserei Pötzelsberger. Die Fleischwaren vom Familienbetrieb Fleischerei Gumpold Gallus, bereits in 3. Generation in Kuchl. Die Hühnereier vom Oberhofbauer in Kuchl, dessen glückliche Hühner sich in einem großen Freilaufgelände wohlfühlen. Der Prosecco Le Zitelle di Ron kommt von der Familie Mion, mit dieser wurde der ideale Prosecco-Lieferant gefunden. Und der Kaffee stammt aus der ,,Herr Werner Rösterei‘‘. Ihr Inhaber ist Kaffee-Röster aus Leidenschaft. Er bringt aus den geschmackvollsten Ecken der Welt die besten Bohnen mit und röstet diese schonend mit viel Liebe: Für´s Genießen im Café PurPur. Abschließend noch ein Blick auf die Getränkekarte: Kaffee, Heiße Schokolade, Kinder-Kakao, Bio-Tee, Prosecco und antialkoholische Getränke. Somit ist das Café PurPur ein neuer, erlesener Bestandteil der Halleiner Gastronomie.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4:
Der SALZSCHREIBER fotografierte noch vor der offiziellen Eröffnung im neuen Café PurPur, welches sich im Erdgeschoß des Schlosses Wiespach befindet. Das mit sichtbarer Hingabe geschaffene Ambiente im überaus reizvollen Gewölberaum mit seinen Säulen, wird sicher seine spezielle Anziehungskraft für alle, die eine besondere Atmosphäre zu schätzen wissen, nicht verfehlen. FOTO 5: Die beiden strahlenden PurPur-Ladies Romana Schieferer (links) und Sandra Neureiter (2. von rechts) eröffneten mit Bürgermeister Alexander Stangassiger und Vize-Bürgermeisterin Rosa Bock das neue Café. Wer weiß, vielleicht wird es einmal in Schloss-Café PurPur umbenannt? – (Odo Stierschneider und Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Der neue Obmann des Reinhalteverbandes Tennengau Nord, Bürgermeister Helmut Klose aus Puch und dessen Stellvertreter, Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, informierten sich über Tätigkeiten und Aufgaben sowie über die technische Ausrüstung des Reinhalteverbandes. Anschließend erfolgte eine  Besichtigung der Anlagen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord wurde 1974 von 7 Gemeinden gegründet. Die damalige Hauptaufgabe bildete die Beseitigung und Reinigung von Abwässern, sowie die Errichtung und Betreuung der erforderlichen Anlagen. Aktuell zählt der Verband 35 Abwasser-Pumpwerke, 10.500 Schächte, 310 Kilometer Kanal-Leitungen und etwa 11.000 Hausanschlüsse. Derzeit besteht der Verband aus den 9 Mitglieds-Gemeinden Adnet, Anif, Ebenau, Grödig, Hallein, Krispl, Oberalm, Puch und Bad Vigaun.

 

Im Jahr 2000 wurde auch der komplette Betrieb der Wasser-Versorgung der Stadtgemeinde Hallein mit 3 Brunnen, 4 Hochbehältern und 104 Kilometern Wasser-Leitungsnetz, an den Verband übergeben. 2010 wurde mit der Planung der Hochwasser-Schutzanlagen für die Altstadt von Hallein begonnen. Der Betrieb und die Instandhaltung dieser weiteren 6 Pumpwerke einschließlich der Notstrom-Versorgung, wurde 2014 ebenfalls an den Verband übertragen. Der Reinhalteverband Tennengau Nord ist somit ein umfangreicher Dienstleistungs-Betrieb für seine Mitglieds-Gemeinden. Bürgermeister Helmut Klose und Bürgermeister Alexander Stangassinger, überzeugten sich hiervon in der Zentrale des Verbandes in Anif, wo eine moderne, nach dem Stand der Technik gebaute Leitstelle, jede Störung im System erkennt, womit die 31 Mitarbeiter sofort die erforderlichen Maßnahmen einleiten können.

 

Für das erst kürzlich ausgebaute Abwasser-Pumpwerk in Adnet, wurde die Leistung für die Erfordernisse der Zukunft angepasst und die Bürgermeister lobten den hohen Sicherheitsstandard. Beim Hochwasser-Pumpwerk im Stadtpark Hallein wurde das stationäre Notstrom-Aggregat mit einer Leistung von 490 kVA, dies entspricht einer Versorgungs-Leistung für rund 120 Haushalte, besichtigt. Diese Notstrom-Versorgung wurde so ausgelegt, dass im Notfall auch das in der Nachbarschaft gelegene Senioren-Wohnheim versorgt werden könnte. Abschließend zeigten sich beide Bürgermeister sichtlich zufrieden, dass der Abwasser-Betrieb, die Wasser-Versorgung und der Hochwasser-Schutz beim Reinhalteverband Tennengau Nord in besten und verantwortungsvollen Händen liegt und das engagierte Team mit seinen 31 bemühten Mitarbeitern unverzichtbare Arbeit für die Mitglieds-Gemeinden leistet.
Dazu meinte ein humorbegabtes Belegschafts-Mitglied: ,,Wir sorgen dafür, dass unser Wasser nicht Baden geht!‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Zentrale des Reinhalteverbandes in Anif mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Breinlinger, Bereichsleiter Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose und Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Alexander Stangassinger. FOTO 2: Von links: Bürgermeister Helmut Klose, Bereichsleiter Wolfgang Haslauer und Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Pumpwerk in Adnet. FOTO 3: Das Notstrom-Aggregat des Hochwasser-Pumpwerkes neben dem Halleiner Stadtpark. Von links die beiden Bürgermeister Alexander Stangassinger und Helmut Klose. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Die hervorragend geführte Stadtbücherei Hallein, erfreut zahlreiche Halleinerinnen und Halleiner mit Literatur aus allen Bereichen und dient als beliebte Servicestelle für Jung und Alt. Über 20.000 Romane, Kinder-, Jugend- und Sach-Bücher aus allen Bereichen und Wissens-Gebieten sowie DVDs und Zeitschriften stehen den Halleinerinnen und Halleinern auf 360 Quadratmetern zur Verfügung. Da sich die dynamische Welt der Bücher rasant weiterentwickelt, muss die Bücherei immer wieder diverse Werke aussortieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Michaela Hasenauer, engagierte Leiterin der stadteigenen Bücher-Servicestelle, ist laufend darum bemüht, dass neue Werke den Einzug in ihr Bücherei-Reich finden. Die aussortierten Bücher sollen nun bei einem großen Bücher-Flohmarkt der Stadtbücherei vom 18. bis 31. Oktober 2019 ihren Weg zur interessierten Bevölkerung der Stadt Hallein finden.

Dabei werden zahlreiche unterschiedliche Werke zu günstigen Preisen angeboten. Vorbeischauen lohnt sich! Für Bürgermeister Alexander Stangassinger zählt die Bücher-Servicestelle zu einer der wichtigsten Einrichtungen der Stadt Hallein: ,,Bildung ist ein wichtiges Thema und lesen gehört einfach dazu. In der heutigen Zeit wird vieles schon digital erledigt, aber ein Buch in der Hand zu halten und zu lesen – das ist für mich das bessere, intensivere Gefühl. Die Stadtbücherei bietet nicht nur Lesestoff für alle Interessen, sondern ist auch Rückzugsort und Ruheort für die Bevölkerung. Ich schätze das Angebot und die Arbeit hier ganz besonders und der Zustrom aus der Bevölkerung bestätigt, dass die Bücherei ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt ist.‘‘ Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, freut sich schon auf viele Interessenten beim Bücher-Flohmarkt: ,,In den letzten Jahren war der Zuspruch beim Bücher-Flohmarkt immer groß. Die Bücher, die wir anbieten, sind auch nicht unbedingt alt oder beschädigt. Wir müssen aber Platz schaffen für aktuellere Werke. Deshalb verkaufen wir die Bücher zu günstigen Preisen, damit sie nicht im Lager verstauben oder gar entsorgt werden müssen.‘‘


Die Stadtbücherei am Schöndorferplatz 6, mit ihren gemütlichen Leseplätzen, der großzügig gestalteten Kinderbücherei, dem stark erweiterten Sachbuch-Bereich und einem ausgewählten Bestand an Filmen, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr; Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr; Donnerstag 13.00 – 18.00 Uhr; Freitag 10.00 – 14.30 Uhr. Die Stadtbücherei ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 06245-84979. –  Auf dem oben stehenden Foto halten Michaela Hasenauer (links), Barbara Stadlmann und Bürgermeister Stangassinger die neuesten Werke der Stadtbücherei in Händen und freuen sich auf zahlreiche Bücher-Freunde beim Flohmarkt vom 18. bis 31. Oktober 2019, damit noch mehr Platz für neue Bücher geschaffen wird. – (Presse-Mitteilung mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Seit DER SALZSCHREIBER über das Blauglocken-Baumwunder vor der ehemaligen (und jetzt brachliegenden) Bezirkshauptmannschaft Hallein berichtete, ist schon einiges passiert in der Stadt. Sie müssen also deshalb hier, im Anschluss an diesen Artikel, 15 Beiträge weit hinunterscrollen, dann stehen Sie am Ausgangspunkt einer völlig unverständlichen Tragödie. Den prächtigen und wackeren Blauglocken-Baum mit seinen riesigen Blättern, der sich neben der einstigen  Bezirksbehörde den engen Spalt zwischen Trottoir-Randstein und Fahrbahn-Asphalt ausgesucht hatte, – ihn gibt es nicht mehr. Man kann nur schockiert über so viel Rücksichtslosigkeit, Stumpfsinn, Geistlosigkeit und Brutalität sein, die zur Vernichtung des noch kleinen, aber bereits beeindruckenden Blauglocken-Baumes geführt haben. Doch haben wir Erbarmen: Das herrliche Pflanzenwunder störte wahrscheinlich den unheimlich ausgeprägten Ordnungssinn des oder der Täter. Zwischen dem so schön ungepflegten  Gehsteig- und Fahrbahn-Asphalt war das herrliche Grün des nun Gefällten natürlich ein extremer optischer Störfaktor. Der oder die Täter dürften jedoch kurz nach ihrer Wahnsinntat erblindet sein. Denn an weiteren grün gefärbten Störfaktoren rund um den einstigen Standplatz des sinnlos vernichteten Blauglocken-Baumes, die schon längst hätten entfernt werden müssen, herrscht wahrlich kein Mangel. Es lässt sich erahnen, wann die grünen Truppen zum Angriff auf das leblose Gebäude der einstigen Bezirksbehörde schreiten und dieses völlig überwuchert haben.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Solche Pflanzenwunder haben natürlich in Hallein keine Chance. In jeder anderen Stadt hätte man sich gefreut und bemüht, dem großblättrigen Kleinen das Überleben zu sichern. FOTOS 3 bis 5: Das Unfassbare: Der unglaubliche Schandakt ist vollbracht, nur noch kurze Stammteile mit den Schnittflächen sind sichtbar. Eine Schande für Hallein! Man erkennt, dass die dünnen Stämme des Wackeren sogar in der Lage waren, den umgebenden Asphalt zu sprengen. FOTOS 6 bis 10: Die rücksichtslosen und brutalen Täter sind, seit sie den Blauglocken-Baum niedermachten, offenbar erblindet. Sonst hätten sie schon längst den wilden Grünwuchs, nur wenige Meter vom Standort des vernichteten Blauglocken-Baumes entfernt, sehen und beseitigen müssen. Solch ungehemmtes Grün-Wachstum findet sich nirgendwo sonst auf den Gehsteigen inmitten einer Stadt und stellt natürlich eine peinliche Schande für Hallein dar. Was sich die Besucher der Stadt Hallein, die mit der Bahn ankommen, hier wohl denken werden? FOTO 11: Mit der sinnlosen Vernichtung des Blauglocken-Baumes, wurde im Halleiner Bahnhofsviertel das Entstehen eines fantastischen Naturwunders verhindert. Wie das letzte Foto oben zeigt, ist man anderswo doch wesentlich klüger und erfolgreicher vorgegangen. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es noch dauert, bis die Baummörder sich dazu bequemen, endlich die grüne Wildnis beim Standort ihres Opfers zu beseitigen. Dazu kursiert mittlerweile in der SALZSCHREIBER-Redaktion das schlimme Horror-Gerücht, dass die blindwütigen Täter eigentlich den Wildwuchs auf dem Asphalt und nicht den Baumglocken-Baum hätten beseitigen sollen… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Halleiner Fußgängerzone blüht auf. Die jahrelangen düsteren Zeiten nach der Schließung des einstigen Glaswaren-Fachgeschäftes Hickade inmitten der Halleiner Fußgängerzone sind vorbei. Unternehmer Peter Ganzer, in Hallein vielfältig engagiert in mehreren Modegeschäften, im Tourismusverband Hallein und im Rahmen des Vereines der Halleiner Kaufmanns- und Kauffrauenschaft, hatte das Geschäftslokal übernommen, doch neue Mieter ließen vorerst auf sich warten. Nachdem nun die Palmers-Filiale in der Thunstraße geschlossen wurde, trat Peter Ganzer als neuer Franchisenehmer auf und eröffnete in seinen Räumlichkeiten in der Fußgängerzone – nach umfassender Innen- und Außenrenovierung – die neue Palmers-Filiale in Hallein. Erfreulich, dass damit die angesehene Firma Palmers für Hallein erhalten werden konnte. Geschäfts-Fassade, Auslage, Eingang und Innenräume vermitteln städtische Eleganz und stellen eine enorm wichtige Initiative für das Image der Einkaufsstadt Hallein dar.

Die Firma Palmers, in Hallein seit Jahrzehnten mit einer Filiale präsent, tritt auf ihrer Homepage mit folgendem Grundsatz-Statement in Erscheinung: ,,Wir sind eine der Traditionsmarken Österreichs mit einer großen Geschichte. Heute verstehen wir uns als ein 105-jähriges Startup. Denn wir stehen am Start einer neuen Ära. Warum? Die Zeiten haben sich zum Besseren verändert. Die Tage von „Sex Sells“ und Unterwäschewerbung für Ehemänner sind vorbei. Wir leben in einer Welt, in der wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir leben in einer Welt, in der jede Figur als Bikinifigur gilt. Eine Welt, in der Frauen Frauen lieben. Eine Welt, in der die Wahl keine Qual ist und Models Ecken und Kanten haben. Und Kurven. Eine Welt, in der Männer und Marken Haltung zeigen müssen. Das ist die neue Welt von Palmers.‘‘ Der SALZSCHREIBER wünscht Peter Ganzer mit der schönen, neuen Palmers-Filiale in Hallein, alles Gute für eine erfolgreiche Entwicklung. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Der ,,Molnar-Platz‘‘ in der Halleiner Altstadt müsste eigentlich in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt werden. Höchst erfreulich, wie intensiv sich hier, sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen bunter Blumenschmuck zeigt. In Blumenbehältern, an Hauseingängen, entlang von Hausfassaden und auf der Blumeninsel rund um den historischen Marmorbrunnen in der Mitte des Platzes, entfaltet sich eine großartige Blumenpracht. Die Halleiner Hausbesitzer scheuen Blumen vor den Fenstern wie die Pest, nur den (viel zu wenigen) Aller-Mutigsten und Aller-Tapfersten gelingt es, ihre Hausfassaden vorbildlich mit buntem Blumenschmuck zu verschönern. Natürlich findet sich auch am Blumen-Molnar-Platz eine blumengeschmückte Hausfassade, eine echte Attraktion unter den leeren und kahlen Hausfassaden der Halleiner Altstadt. Als der Fotograf des SALZSCHREIBER am Molnar-Platz seine Kamera auf die zahlreichen Blumenmotive richtete, da wurde er von einer Hausbewohnerin im südlichen Bereich des Molnar-Platzes eingeladen, einen Blick hinter ein verschlossenes, natürlich mit Blumen geschmücktes, Eingangstor zu werfen. Die Überraschung war perfekt. Es tat sich ein kleiner, stimmungsvoller Innenhof auf, in dem ein herrliches, völlig unerwartetes Pflanzen-Paradies den Beschauer begeistert. Und ganz nebenbei, hier findet sich wohl Halleins größte Hauswand, die vollständig und dicht mit Grün bewachsen ist – schon für sich eine spezielle Attraktion. – Wenn in Hallein vom Blumenschmuck der Hausfassaden die Rede ist, dann muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass das Rathaus am Schöndorfer-Platz seit Jahren vorbildlichen Blumenschmuck an seiner großen Fassade zeigt. Seit Jahren? Seit Jahrzehnten! Und nahezu alle Hausbesitzer gehen an der blumengeschmückten Rathausfassade ungerührt vorbei, ohne diese als Anregung zu empfinden. Seit Jahren schon. Wir korrigieren: Seit Jahrzehnten schon!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Natürlich gibt es auf dem Molnar-Platz auch den in Hallein so extrem seltenen Hausfassaden-Blumenschmuck. FOTOS 2 und 3: Schöne Blumentröge verschönern den öffentlichen Raum des Molnar-Platzes. FOTOS 4 bis 6: Üppige Blütenpracht entlang von Hausfassaden. FOTO 7: Schöne Blumenbehälter vor einem Eingangstor. FOTO 8: Prächtiges Blumen-Arrangement vor einem weiteren Eingangstor am Molnar-Platz. FOTOS 9 bis 13: Eines der Eingangstore am Molnar-Platz öffnete sich für den SALZSCHREIBER, dahinter tat sich eine beeindruckende Pflanzen-Wunderwelt auf. Auf dem Foto 13 ist links oben nur ein kleiner Teil der wahrscheinlich größten Hauswand in Hallein zu sehen, die völlig unter grünem Pflanzenschmuck verborgen ist. FOTOS 14 bis 18: Rund um den historischen Stadtbrunnen in der Mitte des Molnar-Platzes, herrscht ein begeisterndes Blumen- und Blüten-Paradies. Also: Ab sofort wird der Molnar-Platz in ,,Blüten- und Blumen-Pracht-Platz‘‘ umbenannt! – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Drei Halleiner Volksschulen luden Clown Hugo ein, um die Kinder für das Thema  Fair Trade zu sensibilisieren. Mit Erfolg. Die 45-minütige Show von Fair-Trade-Clown Thomas Wackerlig hatte es in sich. Humor und Klamauk, verknüpfte der Komiker gekonnt mit der Botschaft einer besseren Welt mit Fair-Trade-Produkten. Der Clown brachte auch eine Weltkugel mit, als Symbol dafür, dass die Menschen nur eine einzige Erde zur Verfügung haben und dass auch bereits alle Kinder mit dieser achtsam umgehen müssen. Obst und Gemüse sollten so gut wie möglich unter fairen Bedingungen geerntet werden. Die Bauern und Bäuerinnen in den Ländern, in denen Kaffee, Kakao, Bananen oder Orangen angebaut werden, wollen ja schließlich auch gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen – so die Botschaft in den vergangenen Tagen in den Halleiner Volksschulen Burgfried, Rif-Rehhof und Stadt. Die Kinder lauschten dem Clown, antworteten gut vorbereitet auf seine Fragen und arbeiteten engagiert mit – vom Lachen über die Slapstick-Einlagen ganz zu schweigen. Und am Ende? Am Ende steht die Botschaft, dass hunderte Produkte mit dem FairTrade-Zeichen nicht nur vorzüglich schmecken, sondern gleichzeitig Lebensfreude bringen – und die Kinder haben diese wichtige Botschaft verstanden.


Dass Clown Hugo ausgerechnet in Hallein auftritt ist kein Zufall. Seit 2013 ist Hallein Fair-Trade-Gemeinde. Dies ist einer Initiative des mittlerweile verstorbenen Vizebürgermeisters Walter Reschreiter zu verdanken. Bei der Vorstellung in der Volksschule Stadt, waren auch Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP) zu Gast. Rosa Bock betonte: ,,Es ist gut, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh für das Thema Fair Trade  sensibilisiert werden. Sie greifen die Botschaft auf und tragen das Fair-Trade-Credo auch in die Familien. Jeder Schritt in diese Richtung und jedes gekaufte Fair-Trade-Produkt mehr ist gut für die Zukunft unserer Erde – wir haben ja nur diesen Planeten und auf den müssen wir alle aufpassen!‘‘ Vizebürgermeister Florian Scheicher unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Fair Trade: ,,Die Stadt Hallein steht voll und ganz hinter Fair Trade. Diese Initiative ist wichtig und es gilt, das allgemeine Bewusstsein in diese Richtung erkennbar zu schärfen.  Wir bekennen uns als Stadtgemeinde weiterhin zu unserem Status als Fair-Trade-Gemeinde und werden auch in Zukunft immer wieder entsprechende Projekte realisieren. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei sind, dass sie die Botschaft verstehen und diese auch nach draußen tragen können.‘‘ – Auf dem 1. Foto oben Fair-Trade-Clown Hugo mit Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Vizebürgermeister Florian Scheicher und mit seinen jungen Zuhörern, die im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft unsere Welt in Händen halten. Das 2. Foto zeigt Fair-Trade-Clown Hugo und sein begeistertes Schüler-Publikum. – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ wurde 1983 in Bad Dürrnberg gegründet. In den 36 Jahren seines Bestehens, konnte der Club in Hallein und im Tennengau in zahllosen Notfällen helfen und dringend benötigte finanzielle Unterstützungen leisten. Im Mittelpunkt seiner Hilfeleistungen stehen bedürftige Familien, in denen Kinder und Jugendliche dringend Unterstützung benötigen. Nun lädt der Lions-Club ,,Salina Tennengau‘‘ am Samstag, 12. Oktober 2019, um 19:30 Uhr, alle Freunde schwungvoller und stimmungsvoller Musik, zu einem Charity-Abend mit Tanz und Musik aus den 70er und 80er Jahren, in den Neuwirt am Dorfplatz von Bad Vigaun ein. Die ,,Thursday Band‘‘ mit Bandleader Gerhard Kuppelwieser, stellt sich dankenswerter Weise unentgeltlich in Dienst der guten Sache. Als besondere Attraktion dieses Abends gilt schon jetzt die Amerikanische Versteigerung, bei der ganz Spezielles ersteigert werden kann, etwa ein Wochenende mit einem Porsche oder 2 Karten von Red Bull für ein Bundesliga-Heimspiel nach Wahl, gültig bis 31. 5. 2020. Der Reingewinn dieses Abends kommt den Hilfsprojekten des Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ zugute. Der Lions Club ,,Salina Tennengau‘‘ freut sich schon darauf, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen bunten und abwechslungsreichen Abend verbringen zu können. – (Odo Stierschneider, Foto: Repro vom Veranstaltungsplakat).

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Nach der Neu-Errichtung des Pfannhauser-Steges, nach Reparatur-Arbeiten an der Kotbachbrücke in Bad Dürrnberg, nach Reparatur-Arbeiten an der Torbrücke am Beginn der Dürrnbergstraße, ist nun die größte und wichtigste aller Brücken in Hallein, die Stadtbrücke, an der Reihe. Gearbeitet wird an der Nordseite jener Brückenhälfte, die von der Stadt bis zur Abzweigung zur Pernerinsel reicht. Die dadurch bedingte Änderung der Verkehrsführung betrifft vor allem jene Autofahrer, die von Salzburg kommend, über die Pernerinsel Richtung Süden weiter fahren wollen. Für sie ist die Pernerinsel-Durchfahrt nicht möglich, auf Höhe des Billa-Einkaufsmarktes ist Schluss. Deshalb wird der von Salzburg kommende Verkehrsstrom durch die Altstadt bis zur Stadtbrücke geleitet. Die Brücke kann problemlos befahren werden. Auch von allen, die aus der Tiefgarage kommen. Nur die Abzweigung in der Mitte der Brücke nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Besser haben es alle Autolenker, die aus Richtung Bahn-Überführung kommen. Sie können wie gewohnt die Pernerinsel Richtung Nord passieren, nur die Geradeaus-Fahrt auf der Mitte der Stadtbrücke zur Tiefgarage ist durch die Baustelle nicht möglich. Wer zur Tiefgarage möchte, muss derzeit die Weiterfahrt über Pernerinsel und dann zurück durch die Altstadt in Kauf nehmen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2;
Die Brücken-Baustelle in ihrer gesamten Ausdehnung und als Nahaufnahme, auf der die Arbeits-Plattform unter der Brücke erkennbar ist. FOTOS 3 und 4: Die Baustelle auf Höhe der Stadtbrücke. FOTOS 5 und 6: Die Fahrt Richtung Nord ist entlang der Baustelle über die Pernerinsel problemlos möglich. Durchaus erfreulich: es gibt keine Ampelregelung, es herrscht freie Fahrt. FOTOS 7, 8 und 9: Die Autolenker, die aus der Altstadt heraus auf die Stadtbrücke fahren, können diese in ihrer ganzen Länge, geradeaus fahrend, passieren. Aber die Abzweigung in der Brückenmitte nach links zur Pernerinsel ist gesperrt. Abbiege-Verbotstafeln zu beiden Seiten der Fahrbahn machen dies deutlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Am 29. September 2019 feierte der Ast-Club Hallein im Ruperti-Gwölb in Kaltenhausen sein stolzes 125-jähriges Bestehen. Im Gründungsjahr 1894 dieses ,,Vereins-Bollwerkes‘‘, wie Bürgermeister Alexander Stangassinger den Ast-Club bezeichnet, zählte Hallein etwa 6500 Einwohner, verfügte also lediglich über ein Drittel der heutigen Einwohnerzahl. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Mitglied des Ast-Clubs, stellte in seinem Vorwort für die repräsentative Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs unter anderem fest: ,,Was im Jahr 1894 mit einer geselligen Tischrunde im Herzen der Halleiner Altstadt begann, hat sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution im Halleiner Vereinsleben entwickelt. 125 Jahre Ast-Club bedeuten 125 Jahre gelebte Männer-Freundschaft und einen unverzichtbaren Beitrag zum wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt. Für mich ist es eine große Ehre und ich bin sehr stolz darauf, seit vielen Jahren dem Ast-Club anzugehören. Es ist immer wieder eine Freude, mit den Mitgliedern des Ast-Clubs in einen angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treten, interessante Gespräche zu führen oder in fröhlicher Runde die verschiedensten Anlässe zu feiern. Ich gratuliere dem Ast-Club Hallein unter Präsident Dr. Arno Gattinger ganz herzlich zum 125-jährigen Jubiläum und wünsche dem Ast-Club, dass die Freundschaft und das Engagement auch in den kommenden Jahrzehnten so stark ausgeprägt sind, so wie bisher in Vergangenheit und Gegenwart.‘‘

DAS GRÜNDUNGSJAHR 1894 DES AST-CLUBS
WAR VON GROSSER DYNAMIK GEPRÄGT

Der Halleiner Stadthistoriker Prof. Wintersteller verfasste in der Jubiläums-Broschüre des Ast-Clubs einen Beitrag über das Gründungsjahr des Ast-Clubs 1894. Der SALZSCHREIBER zitiert daraus markante Passagen: ,,Das Jahr 1894 fiel in die Amtszeit des Bürgermeisters Josef Schöndorfer (1892–1899), der mit großer Energie den Weg Halleins in die moderne Zeit beschritt. Als erklärter Freund der Industrie setzte er sich, gegen den Widerstand anderer, für die Errichtung der Zellulosefabrik ein. 1893 begann die Firma mit der Produktion und wurde in kürzester Zeit ein Leitbetrieb im Herzogtum Salzburg. Im Hinblick auf die zukünftigen Möglichkeiten Halleins, das Stadtgebiet zu erweitern und Zentralort des Tennengaus zu werden, war 1894 ein Schicksalsjahr. So bemühte sich Hallein intensiv um die Eingemeindung der beiden damals selbständigen Gemeinden Burgfried und Taxach. Deren Widerstand führte schließlich zu einem zwangsweisen Zusammenschluss mit Hallein durch den Salzburger Landtag im Jänner 1895. Im November 1894 berichtete Bürgermeister Schöndorfer dem Gemeinde-Ausschuss, dass im Tennengau eine Bezirkshauptmannschaft eingerichtet werden sollte – und zwar in Golling. Hallein intervenierte energisch und erfolgreich in Wien, so dass 1896 tatsächlich die Bezirksbehörde in Hallein einzog. Bürgermeister Schöndorfer hatte am Mühlbach in Oberalm / Hammer ein Elektrizitätswerk eingerichtet und wollte Ende 1894 die Durchführung der elektrischen Straßen-Beleuchtung gegen Ausgabe von Aktien zu finanzieren. In der Bevölkerung gab es dafür jedoch kaum Interesse, so dass der tatkräftige Bürgermeister die Elektrifizierung der Halleiner Straßen-Beleuchtung in Eigenregie übernahm. – Wenn man sich die Dynamik des Jahres 1864 vor Augen hält, dann wird verständlich, dass sich die bürgerlichen Kreise in Hallein gerne zusammenfanden und in gemütlicher Atmosphäre die politischen Ereignisse und Entscheidungen besprachen. So ist es verständlich, dass gerade 1894 der bedeutende Bürgerklub Ast-Club entstand.‘‘

 

EIN AST-STÜCK ALS WICHTIGES KENNZEICHEN
DER MITGLIEDSCHAFT IM HALLEINER AST-CLUB

Die Gründung des ,,Ast-Club‘‘ ist auf zwanglose Zusammenkünfte der befreundeten Ehepaare Moldan, Brandl, Holztrattner und Hemm, meist im Gasthaus ,,Zur Sonne‘‘ des Josef Brandl zurückzuführen. Zu diesen stadtbekannten Persönlichkeiten gesellten sich oft Freunde und Bekannte in gemütlicher Runde. Irgendwann entstand schließlich die Idee, einen Club zu gründen. Der Ast-Club wurde, im Gegensatz zur Situation bei seiner Gründung, im Laufe der Jahre zu einem reinen Männer-Club, dem auch immer wieder die Bürgermeister der Stadt Hallein angehörten. Stellt man einem Vorstands-Mitglied die Frage, wieso es in den Reihen der Club-Mitglieder nicht schon längst 50 Prozent Frauen gibt, so wird man mit der einfachen Antwort darauf hingewiesen, dass sich bislang noch kein weibliches Wesen für eine Aufnahme in den Club interessiert habe. Also Halleinerinnen – heraus mit Euch und hinein in den Ast-Club! Wie der Name Ast-Club schon besagt, sind alle Clubmitglieder Inhaber eines kleinen Ast-Stückes, das sie als Zeichen der Club-Zughörigkeit, stets bei sich tragen müssen. Kommt es etwa auf dem Flughafen New York zur Begegnung zweier Ast-Mitglieder und einer von ihnen kann seinen Ast nicht vorweisen, dann ist die Einladung zu Wein oder Schnitzel fällig. Einen Ast bei sich zu tragen, war schon bei den einstigen Schiffs-Schoppern, die undichte Stellen an den Salzschiffen abdichteten, üblich. Einen Ast, egal in welcher Größe, mit den eingeprägten Ast-Club-Initialen AC als Freundschafts-Zeichen, im neu gegründeten Ast-Club einzuführen und stets bei sich zu tragen, war jedenfalls eine glänzende Idee. Als der SALZSCHREIBER-Fotograf bei der Jubiläumsfeier im Kaltenhausener Ruperti-Gwölb den prominentesten Gast dieses Abends, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, hinterhältig ersuchte, ihn mit seinem Ast fotografieren zu dürfen, da wurde er in seinen geheimen, dunklen und finsteren Hoffnungen enttäuscht: Denn Christian Stöckl griff lässig in die Hosentasche und hielt seinen Ast freundlich vor das Objektiv des Fotoapparates. Als Landeshauptmann-Stellvertreter ist Christian Stöckl das politisch höchststehende Mitglied in der 125-jährigen Geschichte des Ast-Clubs.

 

DER JUBILÄUMS-FESTAKT NAHM
EINEN BEEINDRUCKENDEN VERLAUF

Der Festakt des 125-jährigen Ast-Club-Bestandsjubiläums am 29. September 2019 gestaltete sich zu einem triumphalen Ereignis. Alleine die Wahl des großräumigen Ruperti-Gwölb signalisierte stolzes Selbstbewusstsein des Ast-Clubs: Wer kann schon mit seinen Mitgliedern die mächtige Säulenhalle füllen? Nach einer Darbietung der sieben Mitglieder umfassenden Musikantengruppe, wandten sich Club-Präsident Arno Gasteiger, Vizepräsident Swidbert Seywald und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit herzlichen, rückblickenden und optimistischen, vorausblickenden Worten an die zahlreichen Anwesenden. Die Jubiläumsfeier bildete auch den schönen Anlass, um eine herausragende Halleiner Persönlichkeit in den glorreichen Kreis der Ast-Club-Mitglieder aufzunehmen: Bürgermeister Alexander Stangassinger, der gemeinsam mit seiner fantastischen Gattin zur großartigen Jubiläumsfeier des Ast-Clubs erschienen war. Seit seinem Bestehen residiert der Ast-Club in den schönen Gasthöfen von Hallein. Die Jahres-Hauptversammlung findet stets am Faschings-Sonntag in der ,,Herberge‘‘ statt. Erst vier Herbergen gab es im Bestehen des Ast-Clubs: Herberge 1 und Gründungslokal: Gasthaus zur Sonne. Herberge 2: Gasthaus ,,Grüblbräu (Gasthaus ,,Auböck). Herberge 3: Großgasthof Scheicher. Derzeitige Herberge 4: Gasthof ,,Hager‘‘. An jedem Sonntag eines Monats finden die Ast-Sitzungen in einem anderen Gasthaus statt, es gab auch schon Ausrückungen zu einem Gasthof in Berchtesgaden. Das Präsidium des 125 Jahre lang jung und dynamisch gebliebenen Ast-Clubs, umfasst im Jubiläumsjahr 2019 folgende Persönlichkeiten: Präsident Dr. Arno Gattinger, Vizepräsident Swidbert Seywald, Kassier Horst Köck, Schriftführer Ing. Eberhard Illmer, Kassaprüfer Gerhard Gfrerer, Ast-Anwalt Ernst Trattnig, Archivar Wilfried Westerholt, Ast-Kontrolle Martin Grießbeck und Reinhardt Raup, Großsprecher Alfred Zenger, Großsprecher-Stv. Thomas Neureiter.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Titelseite der repräsentativen Jubiläums-Publikation des Ast-Clubs, die sogar mit festem Bucheinband ausgestattet wurde. FOTO 2: Die Jubiläumsfeier des Ast-Clubs wurde von schwungvollen Musik-Darbietungen umrahmt. FOTO 3: Blick in das mächtige Ruperti-Gwölb während der Jubiläumsfeier. FOTO 4: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und der Präsident des Ast-Clubs Dr. Arno Gattinger. FOTO 5: Club-Präsident Dr. Arno Gattinger, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher. FOTO 6: Ein fantastischer, erhellender Anblick in der normalerweise eher männlich-maskulin abgedunkelten Welt des glorreichen Ast-Clubs: Gattin Claudia des Halleiner Bürgermeisters. FOTO 7: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl präsentiert dem SALZSCHREIBER-Fotografen seinen Ast, das unverzichtbare Zeichen der Mitgliedschaft zum Halleiner Ast-Club. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die Bundeshandelsakademie Hallein wurde am Montag, den 30. September 2019, durch Bundesministerin Iris Rauskala und den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Othmar Karas, im Haus der Europäischen Union zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Das jahrelange Engagement der HAK Hallein im Bereich der Europäischen Union, beispielsweise bei Erasmus+, den Besuchen bei verschiedenen EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg, die Teilnahme am Euroscuola Programm und bei europäischen Wettbewerben, etc., wurde am 30. September 2019 mit der besonderen Auszeichnung „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ geehrt.

 

BUNDESMINISTERIN RAUSKALA:

,,EIN LEBENDIGER TEIL EUROPAS!‘‘

Bundesministerin Iris Rauskala würdigte das Engagement der SchülerInnen und Lehrkräfte: ,,Die Junior- und Senior-Ambassador der Botschafterschulen sind ein lebendiger Teil Europas‘‘. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas sieht in den BotschafterInnen ein Vorbild, denn: ,,Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte Botschafter der europäischen Idee sein.‘‘ HAK-Direktor Werner Huber erläutert: „Wir freuen uns, dass unsere Europa-Aktivitäten nicht nur bei unseren Wirtschaftspartnern so wertgeschätzt werden, sondern auch auf europäischer Ebene auf solch positive Resonanz stoßen“. EU-Koordinatorin Elke Austerhuber ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit den verschiedensten EU-Institutionen profitieren beide Seiten: Unsere SchülerInnen erhalten einerseits tolle, interessante und wichtige Einblicke in die vielfältigen Aufgaben-Bereiche der Europäischen Union und andererseits können sie durch die intensive europäische Vernetzung, internationale Erfahrungen sammeln sowie ihre individuelle European Awareness aktiv fördern“.

HAK HALLEIN IST NUN ZERTIFIZIERTE

BOTSCHAFTERSCHULE DES EU-PARLAMENTS

,,Dieses Engagement wurde auch besonders durch die Zertifizierungsstelle gewürdigt, weshalb unsere SchülerInnen mit einer Reise zum Euroscuola-Parlamentstag nach Straßburg überrascht wurden, wo sie selbst die Rolle der EU-Parlamentarier übernehmen werden,‘‘ verrät Elke Austerhuber noch die tolle Zusatz-Überraschung für die Halleiner Junior-Botschafter. Die Bundeshandelsakademie Hallein gilt nun als zertifizierte ,,Botschafterschule des Europäischen Parlaments‘‘. Dies bedeutet, dass in besonders engagierter Weise das Thema Europa in den verschiedensten Fächern thematisiert wird und die Junior-Botschafter (Schüler der HAK Hallein) an europäischen Vernetzungstreffen im In- und Ausland teilnehmen. – Auf unserem Foto oben von links: Bundesministerin Iris Rauskala, Elke Austerhuber (EU-Koordinatorin), Laura Schwierz, Melanie Azetmüller, HAK-Direktor Werner Huber, und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas. – (Text und Foto: HAK Hallein).

ANMERKUNG DES SALZSCHREIBER
Zu dieser großartigen und beeindruckenden Erfolgsmeldung aus der HAK Hallein, ist den Lehrkräften mit Dir. Werner Huber und EU-Koordinatorin Elke Austerhuber sowie den SchülerInnen herzlichst zu gratulieren. Internationaler Erfolg und Ansehen der HAK Hallein bleiben nicht nur auf die Schule beschränkt, sie heben vielmehr auf wertvollste Art das Image der Stadt Hallein. So gratuliert der SALZSCHREIBER auch Bürgermeister Anzengruber dazu, dass in seiner Stadt eine derart erfolgreiche Handelsakademie ihre Tätigkeit entfaltet. – OST.

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Ergänzend zur Berichterstattung über die Wahlergebnisse der Nationalratswahl 2019 aus Stadt und Bezirk Hallein, (zum Bericht hier im Ressort AKTUELLES ein wenig zurückscrollen), veröffentlichen wir an dieser Stelle auch noch die  Ergebnisse aus den einzelnen Halleiner Wahlsprengeln. Diese sind für die Halleinerinnen und Halleiner natürlich von besonderem Interesse. Die Stadtgemeinde Hallein veröffentlicht diese Ergebnisse jeweils vorbildlich auf ihrer Startseite. Oben abgebildet, haben wir die Ergebnis-Tabellen sowohl von der Nationalratswahl am 29. September 2019, als auch von der Nationalratswahl am 15. 10. 2017, als Vergleichsmöglichkeit, übernommen. Aus Platzgründen haben wir in beiden Tabellen auf die Ergebnisse jener unbedeutenden Wahlwerber verzichtet, die durchwegs nur einstellige Ergebnisse erzielen konnten. In der Tabelle 2017 sind dies KPÖ, GILT und WEISS, in der Tabelle 2019 haben wir KPÖ und WANDEL gestrichen. Das schöne Wetter am zurückliegenden Wahl-Sonntag forderte seine Opfer unter den Wählern. Waren in Hallein 2017 noch 9.508 Personen zur Wahl gegangen, reduzierte sich diese Zahl 2019 um mehr als 1000 Wählerinnen und Wähler auf
8.417 Personen. Dafür konnten die Ungültig-Wähler eine Steigerung ihrer Gesinnungs-Genossen von 107 (2017) auf 129 (2019) verbuchen. Frage: Von welcher Art sind jene Personen, die sich bei Schönwetter in die Wahlzelle drängen, um ungültig zu wählen? – Dazu abschließend noch zwei, von den zuständigen Stellen streng geheim gehaltene Prognosen für das politische Hallein. Erstens: Steigt die Zahl der Ungültig-Wähler weiterhin jährlich um etwa 10, (2017: 107, 2019: 128), dann wählen in Hallein die bis dahin etwa 15.000 Wähler (derzeit etwa 9.000), ab dem Jahr 3520 alle nur noch ungültig! Zweitens: 2017 betrug die Wahlbeteiligung 87,8 %, 2019 waren es nur noch 80,7 %. Setzt sich dieser Trend fort, so geht in Hallein etwa ab dem Jahr 2040 am Wahltag keiner mehr hin…
(Odo Stierschneider. Tabellen: Stadtgemeinde Hallein)

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Der Kuscheltrend von SPÖ, FPÖ und ÖVP in Hallein ist beendet. Deren Wahl-Ergebnisse unterschieden sich bei der Nationalratswahl 2017 mit 27.9 %, 27.8 % und 27.5 % um höchstens 0.4 % voneinander. Der bundesweite Trend zur ÖVP bei der Nationalratswahl am 29. September 2019, blieb auch in Hallein ungebrochen. Mit 3.046 Stimmen (36.5 %), liegt die Siegerpartei ÖVP mit 999 Stimmen vor der zweitplatzierten SPÖ (2.047, 24.5 %). Damit konnte die ÖVP sogar die heiße 3.000-Stimmen-Grenze überschreiten. Die SPÖ musste einen Verlust von 577 Stimmen hinnehmen. An 3. Stelle liegt in Hallein die FPÖ (1.267), die einen herben Verlust von 1.348 Stimmen zu verkraften hat – sie wurde damit praktisch halbiert. An glorreicher 4. Stelle landeten die Grünen, die ihre Stimmen von 411 (2017) mit einem Zuwachs von 658 auf 1.069 Stimmen mehr als verdoppeln konnten. Auch die NEOS legten im Vergleich zu 2017 (570 Stimmen) zu und konnten sich bei der aktuellen Nationalratswahl über 635 Stimmen freuen. Der Kuriosität halber erwähnen wir auch die KPÖ. Allgemein als vom Aussterben bedroht angesehen, verbesserte sie sich landesweit in zahlreichen Gemeinden. Für Hallein bedeutet dies einen Anstieg von 69 Stimmen (2017) auf 78 Stimmen (2019), also ein Plus von 9 Stimmen oder 0.2 %. Mit 0.9 % Stimmenanteil, hat die KPÖ somit die Traummarke von 1 % Stimmenanteil in Hallein nur noch knapp verfehlt.

Noch einige bemerkenswerte Ergebnisse aus dem Tennengau: Den Siegeszug der ÖVP bei dieser Nationalratswahl führte, wie gewohnt, die Tennengauer ÖVP-Trutzburg St. Koloman mit beeindruckenden 68.1 % an: Zweidrittel-Mehrheit! Im Tennengau gab es neben Hallein, auch in vier Gemeinden für die ÖVP Ergebnisse über der 1.000er-Marke: Abtenau 1.870, Adnet 1.073, Kuchl 1.854 und Puch 1.039. Keine andere Partei erreichte in den Tennengauer Landgemeinden irgendwo die 1.000er-Marke. In Abtenau vervielfachten sich die Grünen von 1.4 % auf 6,1 %. In Krispl wurde die glorreiche KPÖ glatt halbiert: Von 2 Stimmen 2017 auf 1 Stimme 2019 – das einzige Wahlergebnis im Tennengau mit der gezählten, überprüften und kontrollieren Ziffer 1. Dafür legte die KPÖ am stärksten in Abtenau zu: von 2 auf sagenhafte 5 Stimmen! Unter den insgesamt 208 Tennengauer Wahl-Einzelergebnissen des Jahres 2017 und den 208 Einzelergebnissen aus dem Jahr 2019, waren die meisten unterschiedlich, manche kamen einander auch ziemlich nahe. Aber nur in einem einzigen Fall herrschte totale Stimmen-Gleichheit im Tennengau. Und schon wieder die KPÖ:  2017 und 2019 räumte sie bei den Nationalratswahlen in Golling jeweils 14 Stimmen ab. In Hallein steht seit dem Frühjahr 2019 ein SPÖ-Bürgermeister an der Spitze des Stadtparlaments. Obwohl die ÖVP jetzt mit 1.000 minus 1 Stimme die SPÖ überrundete? Das sind eben die Feinheiten des politischen Alltags: Bei der nächsten Bürgermeister-Wahl können die Dinge wieder auf den Kopf gestellt werden… – Unsere beiden Fotos zeigen den Alt-Bundeskanzler und künftigen Bundeskanzler Österreichs Sebastian Kurz. Auf dem zweiten Foto ist er mit seiner Freundin Susanne Thier auf dem Weg ins Wahllokal zu sehen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Münchner Merkur).

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Die Akademie Hallein vertiefte das Jahresthema der Schmiede19 ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘:  Im Rahmen der zweiten Inselgespräche trafen sich auf Einladung der beiden Schmiede-Heroen Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer (Fotos oben), sieben erfolgreiche Rednerinnen und Redner aus 5 Nationen und unterschiedlichsten Genres in der Alten Saline auf der Pernerinsel, um ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ sowohl miteinander, als auch mit dem Publikum auszutauschen. Die Kernfragen, welche die Moderatoren Wassibauer und Förg voranstellten, lauteten bei den Inselgesprächen 2019: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Der Bürgermeister von Hallein, Alexander Stangassinger, hielt in seiner Begrüßung fest, dass es im Kern darum gehe, nichts unversucht zu lassen. Das gelte auch für die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg: Unermüdlich werde daran gearbeitet, um die Stadt zu einem besseren Ort für die Menschen zu entwickeln. Moderator Förg stellte sich in der Einführung die Fragen: ,,Warum sind einige erfolgreich, andere nicht? Welche Rolle spielt Glück?‘‘ Er kam zu dem Schluss: „Der Drang zum Besseren ist die Suche nach dem Besonderen“ und zitierte Franz Kardinal König: „Ich habe mir gedacht, ich darf nicht hadern und fragen, warum ist mir das passiert? Sondern, wozu ist mir das passiert?“

 

Der erste Redner, Star-Violinist Yuri Revich, machte auf dem Weg nach Athen auf der Schmiede19 Zwischenstation. Yuri Revich ist ehemaliges Wunderkind und mittlerweile Star der Musikbranche, ausgezeichnet mit dem ECHO KLASSIK und dem ICMA (International Classical Music Awards) und Sprössling einer alten russischen Geiger-Dynastie. Er steht auf der Bühne seit er fünf ist, mit elf spielte er Paganini-Konzerte. Aktuell konzertiert er auf einer Golden Period Stradivari „Princess Aurora“, zur Verfügung gestellt von der Goh Foundation, die mit etwa 8 Millionen Euro bewertet wird. Auf dieser Geige spielte er auch für das Publikum der Inselgespräche exklusiv den 3. Satz „Sturm“, aus dem Vivaldis „Vier Jahreszeiten, Sommer“. 2015 rief der Star-Violonist mit knapp 22 Jahren die Konzertreihe „Friday Nights with Yuri Revich“ in Wien ins Leben, bei der es um die Vernetzung junger Künstler auf nationaler und internationaler Ebene geht. Auch Benefiz-Veranstaltungen für hilfsbedürftige Menschen und Personengruppen stehen auf dem Programm. Die Konzerte, die jungen Künstlerinnen verschiedener Genres eine Bühne bieten, verbinden klassische Musik mit Bildender und Angewandter Kunst, Theater, Tanz, aber auch mit Mode. Unterstützt werden die ,,Friday Nights‘‘ durch renommierte Persönlichkeiten der Kulturszene wie Christiane und Maresa Hörbiger, Angelika Kirchschlager, Ute Lemper, Sumi Jo sowie der Kunsthalle Wien, dem Konzerthaus und Theater an der Wien – um nur einige zu nennen. Revichs Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“: Er vergleicht seine Projekte nur untereinander, aber niemals mit denen anderer. Gefragt, wieviel er täglich übe, um sich zu verbessern schmunzelt er: ,,Zwischen 0 und 9 Stunden. Diesbezüglich lügen so gut wie alle Musiker.‘‘ Sein Traum: ,,Alles was ich gerade mache weiterhin machen, aber in einem größeren Rahmen und auch in anderen Ländern.‘‘ Denn: ,,Bigger is better.‘‘ Und er stellt in Aussicht, dass die ,,Friday Nights‘‘ vielleicht 2020 im Rahmen der Inselgespräche nach Hallein kommen! 

 

Der nächste Beitrag kam von Chun Shao, Medien-Künstlerin, die traditionelle Kulturgüter ihrer Heimat China mit zeitgenössischer Kunst verbindet. Ihr besonderes Interesse gehört E-Textilien für Kunst und Design sowie der Verbindung von Technologie und Kunst. Als Beispiel für ihre Arbeit stellte sie ihr Projekt „Her Finger“ vor: Im ersten Schritt stellt sie Silikongewebe aus Organza, flüssigem Silikon und Farbpartikeln her. Im zweiten Schritt wird das Gewebe mit der Hand zu kleinen Objekten vernäht. Die Rillen und Rüschen, die das Gewebe bildet werden im dritten Schritt durch Gleichstrom-Motoren in „organähnliche Teile“ verwandelt, die sich bewegen. Und ihre Gedanken zu ,,Besser!‘‘ / Better!‘‘? Chun Shao möchte ,,die Idee, besser zu werden, einfach vergessen.‘‘ Das Tun müsse im Zentrum stehen, es gehe darum, einzigartig zu sein und den eigenen Weg gehen. 

 

Robert Praxmarer, mit der Schmiede vernetzt seit 2004, Zukunftsforscher im Bereich ,,Mixed Realities‘‘ und Gründer von Polycular, präsentierte seinen durchaus nicht linearen Werdegang: Aufgewachsen am Bauernhof der Großeltern, hatte er viele Freiheiten und konnte so auch vieles ausprobieren. Mit dem ,,Unternehmertum‘‘ kam er früh in Berührung, als er die Pfadfinder-Lose der Schwester kopierte und an die Nachbarn verkaufte – um mit den Einnahmen einen Computer zu finanzieren. Seine Mutter fand diese Idee jedoch nicht so charmant – das Geld ging retour an die Nachbarn. Mit zehn Jahren kam dann endlich der erste Computer, ein Amstrad. Keine Spiele dabei, aber ein Handbuch zur Programmierung. Die Folge der jahrelangen eigenen Programmierung von Computerspielen war das Hacken des Schulnetzwerks in der vierten Klasse Gymnasium. Die Konsequenz war zunächst Androhung von Rausschmiss, dann aber folgte doch der Wechsel in die Begabtenklasse. Die Studienzeit verbrachte Praxmarer statt im Hörsaal an der Universität, im Future Lab des Ars Electronica Centers in Linz, „weil ich ja schon alles wusste.“ Dann wollte er „andere Menschen besser machen“ und unterrichtete an der FH Salzburg. Alles erreicht? Nein, denn Praxmarer entscheidet sich nun für die Selbständigkeit und gründet gemeinsam mit Thomas Layer Wagner „Polycular“ in Hallein. Das Unternehmen beschäftigt sich damit, wie Wissen vermittelt werden kann, damit Lernen besser funktioniert – Stichwort: Bildung 4.0. Polycular stellt ,,Escape Rooms” her, einsetzbar für Kinder aber auch für Manager und beschäftigt sich mit Augmented Reality. Auch interaktive Computerspiele gehören zum Portfolio des Unternehmens. In „Fallen Angels“, einem Lieblingsprojekt von Praxmarer, malträtiert der Spieler die Populisten dieser Welt, indem er sie durch einen Flipperautomaten schickt. Besonders stolz ist Praxmarer auf seinen Mitarbeiter Abdullah aus Syrien. Dieser arbeitet inzwischen als PR Manager für Polycular und programmiert nebenbei sein eigenes Computerspiel über die Flucht aus Syrien. Was heißt für Praxmarer „Besser!‘‘ / ,,Better!“? ,,Besser ist man jedenfalls in der Gruppe. Es ist wichtig, das eigene Ego auf die Seite zu stellen.‘‘ Sein Lieblingsmotto stammt von Alan Watts: “You can’t have something without first having nothing.” 

 

Christian Bauer, Bauer & Associates, Consultant und Projekt-Manager von André Heller, bezeichnet sich schlicht als ,,Projektentwickler‘‘. Bereits im Alter von acht Jahren stieg er ins Erfolgsleben ein – zunächst als viertbester Nachwuchsfußballer Tirols und Anwärter auf den C-Kader der Ski-Nationalmannschaft. Sein weiterer Weg führte ihn zu Silicon Graphics in den USA. Dort passierte ihm eine der wenigen Fehl-Einschätzungen seines Lebens: Er nahm die Einladung zu einer Party bei Google nicht an, weil für ihn Grafik interessanter als Suchmaschinen-Entwicklung war. Irgendwann beschloss er, dass er nicht für den Rest des Lebens in einen Monitor schauen möchte und heuerte als Assistent bei André Heller an, den er seit 21 Jahren begleitet. Als er eingeladen wurde, den Masterplan für ein Kraftwerk zu entwickeln, sagte er nicht nein. Es wurde ein Solar-Kraftwerk Nähe St. Veit, Kärnten, das neue Wege in der Energiewirtschaft einschlägt. Es gibt keinen Zaun, dafür aber etwa 600 Rosensträucher und seltene Pflanzen sowie einen Hügel, von dem aus Interessierte das Kraftwerksareal überblicken können. „Besser!‘‘ / ,,Better!“ bedeutet für ihn Evolution – aber nicht im Darwinistischen Sinn auf reinen Wettbewerb beschränkt. Es geht um die Suche nach Synergien und Kooperation. Bauer illustriert das mit dem Beispiel der Müll-Entsorgung auf einem öffentlichen Grillplatz: ,,Sagt ihnen: Leute räumt bitte auf. Und wenn ihr Müll seht, den andere nicht entsorgt haben, nehmt ein Stück davon mit. So entsteht Kooperation, das Problem ist gelöst.‘‘ Und zur Erweiterung des Kategorischen Imperativs, der sinngemäß lautet: Gestalte Dein Handeln so, dass es zum allgemeinen Gesetz werden könnte: „Es geht nicht ums Resultat. Wichtig ist, dass man sich bemüht!“ 

 

Die nächste im Bunde ist Eva-Maria Kampel, Mindful Leadership – Trainerin & Coach. Sie beschäftigt sich damit, was Achtsam-SEIN mit Besser-WERDEN zu tun hat. Sie beschreibt dazu die Sinnkrise, die sie als Bankerin eines Abends allein im Büro überkam: Umgeben von unbearbeitetem Material und dräuenden Deadlines beschlich sie ein Gefühl von Verzweiflung: Wie soll ich das schaffen? Und soll das noch in den nächsten vierzig Jahren so weitergehen? Also orientierte sie sich um: Weg von den Zahlen und hin zu den Menschen. Sie wird Trainerin und Coach, vermittelt nun anderen, dass – die bei uns kulturell so hoch bewerteten – Anstrengungen zwar zu mehr führen, aber auch Grenzen haben. Der Mensch wird Opfer eines Gehirn-Mechanismus, der Denken, Tun und Fühlen entkoppelt, wenn der Stress zu groß ist. Anhand von Übungen zeigt sie den Ausweg: Wir müssen uns wieder selbst spüren und mit Achtsamkeit auf eine Aufgabe fokussieren. ,,Besser‘‘ / ,,Better!“ beschreibt Kampel so: ,,Wenn ich mich spüre, kann ich besser sein und mich ganz auf ein Gegenüber einlassen.“ Das wirkt sich vor allem im Führungs-Verhalten aus: ,,Ich kann mit den Menschen viel fokussierter sein. So vermittle ich Leichtigkeit und Gemeinsamkeit. Darin liegt die Kraft. Wenn ich freundlich zu mir selber bin, dann kann ich auch auf die anderen zugehen.“

 

Bernhard Wladkowski, Krypto-Anarchist und Blockchain-Experte tritt dem Gedanken entgegen, dass Angst die Währung der Zukunft sei. Er stellt ein Credo zu „Besser! / Better!“ gleich an den Anfang seiner Ausführungen: ,,Der Austausch mit anderen Personen macht mich besser. Es geht um die vorurteilsfreie und achtsame Vernetzung.“ Warum? Nun, es gibt heutzutage keine Universal-Gelehrten mehr. Auf Grund der Tatsache, dass ein Mensch nicht mehr überall Experte sein kann, ist es extrem wichtig geworden, sich ständig auf Neues einzulassen. Wladkowski illustriert das am Beispiel von Bill Gates, der das Internet als vorübergehenden Hype bezeichnete, da er sich dessen Entwicklung einfach nicht vorstellen konnte. Doch, zu jeder neuen Technologie gibt es differenzierte Aussagen, weil die Entwicklungen immer schwerer überschaubar sind. Der Mensch löst nicht mehr nur Primärprobleme wie Überleben, sondern steht vor globalen Anforderungen. Wie sehen wir die Welt und ihre Krisen wie etwa Schulden, Migration, Umweltverschmutzung? Wladkowski weist darauf hin, dass allein schon der Blick, der Winkel, wie wir die Krisen ansehen, eine große Rolle spielt. Im Bereich der Technologien ist die Blockchain die nächste große Herausforderung mit Wachstums-Potential, ,,the next big thing,“ wie Wladkowski es nennt. Nur Wenigen sei dies bisher klar geworden. Wladkowski zieht einen Vergleich: Internet ist die Technologie, E-Mail eine Applikation dafür. Blockchain ist die Technologie, BitCoin eine Applikation dafür. Blockchain kann also sehr viel mehr, als nur Träger für Zahlungsverkehr zu sein. 

Wladkowskis Zugang zu „Besser!‘‘ / ,,Better!“ lautet: Die Arbeit in einer Genossenschaft, die Entwicklung neuer Modelle für Blockchain, um die Gesellschaft zu verbessern. Und die Offenheit für Phantasie: ,,Nur was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Ein positives Bild für die Zukunft ist wichtig!‘‘ 

 

Der letzte Vortragende war ein Vermittler zwischen den Kulturen: Anwar Akhtar, Regisseur, Filmemacher, Journalist, The Samosa Media Project, SGS Mentor, Dara. Anwar Akhtar begannt seine Analyse zu Multikultur, zu ihren Licht- und Schattenseiten, mit Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“, dem politisch-theoretischen Hauptwerk des Philosophen aus 1762: Vertrauen ist das zentrale Element. Die Herausforderung heute: Wie bringt man Vertrauen mit populistischen Strömungen und dem zunehmenden Extremismus unter einen Hut? Wie geht man am besten mit extremistischen Strömungen um? ,,Besser!‘‘ / ,,Better!‘‘ heißt für Anwar: Wissen über die Geschichte des „Empire“ und über Diversität bzw. die unterschiedlichen Volksgruppen, die es vereint. Denn: Wissen über Geschichte macht eine bessere Gesellschaft. 

 

Das Inselgespräch 2019 wird auf Video im Stil eines Pageflow zur späteren Veröffentlichung dokumentiert und ist auf der Website www.akademiehallein.at zu sehen. Darüber hinaus gibt es das jährliche INSELBUCH, in dem nicht nur die Teilnehmer des Gespräches einen Artikel zum Thema „BETTER“ verfassen, vielmehr lautet der Ansatz: „Let`s write a book together“. Jeder kann seine Erfahrungen zu diesem Thema in einem Artikel einbringen. Artikel aus zahlreihen Ländern, aber auch aus Hallein und Umgebung, sind bereits eingetroffen. Ziel ist es, ein Geschichten-Buch der Impulse ohne Belehrungen vorzulegen, welches wichtige Inspirationen für verschiedene Wege darstellt, ,,Besser!‘‘ zu werden. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Der Ortsteil Rif-Taxach wuchs in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten unter allen Halleiner Stadtteilen. Mit dem Wachstum stiegen auch die Herausforderungen an die ansässige Bevölkerung. Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereins am 21. September 2019, erinnerten sich dessen Mitglieder  daran zurück, wie mit dem „Bauboom“ auch die Aufgaben des Siedlungsvereins eine neue Dimension erreichten. Arnold Schmidt ist seit 1991 Obmann des Siedlungsvereins. Bereits als 22-jähriger trat er die Nachfolge des jetzigen Ehrenobmanns Hans Kerschbaum an, der sich nach 25 Jahren an der Spitze des Vereins, zurückgezogen hatte. Schmidt hatte einen einwandfreien Verein übernommen: Haus und Anlage schuldenfrei sowie die Mitgliederzahl solide. Arnold Schmidts erste Berührungspunkte mit dem Siedlungsverein stammen noch aus dessen Kinderjahren, als seine Eltern ihn zu diversen Veranstaltungen des Vereins mitnahmen. Schmidts Vater war damals im Vorstand des Siedlungsvereins.

 

Angesichts der zahlreichen Zuzüge in den Ortsteil Rif-Taxach, galt es, auch die Neuen  aufzunehmen und ihre Interessen zu vertreten. Arnold Schmidt musste „Neues annehmen, aber auch Bewährtes verteidigen.“ Der Verein gründete neue Sektionen, wie Fußball, Eisstockschießen oder Zimmergewehrschießen – neue Mitglieder konnten dadurch gewonnen werden. Die Jausenstation am Rifer Spitz, wichtigste Einnahmequelle des Vereins, wurde nach einigen Fehlgriffen, wieder in gute Pächter-Hände gelegt und besticht durch eine exzellente Küche. Die Betreuung des Spielplatzes ist eine der Hauptaufgaben des Vereins – Sauberkeit und Sicherheit stehen ganz oben. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spielgeräte angekauft. Der jährliche Vereins-Ausflug erfreut sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Diese Initiativen wurden unter Arnold Schmidt eingeführt und ausgebaut – aus den Reihen der Feiernden hört man am 21. September 2019 immer wieder: „Ohne Arnold würde es den Verein nicht mehr geben.“ Beim Vereinsausflug chauffiert Arnold Schmidt „seine“ Rifer übrigens selbst – als Busfahrer im Fernverkehr, ist dies seit 30 Jahren für ihn eine Herzens-Angelegenheit.

Bei der 66-Jahr-Feier des Siedlungsvereines Rif-Taxach, waren auch Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher geladen. Das Stadtoberhaupt überreichte Obmann Arnold Schmidt für seine Verdienste den Ehrenbecher des Bürgermeisters der Stadt Hallein mit Ehrenurkunde (dazu das oben stehende Foto) und ergriff das Wort: ,,Das Ehrenamt ist wichtiger denn je. Das Engagement, die Zeit, das Herzblut, also alles, was unsere Halleinerinnen und Halleiner in den Vereinen an den Tag legen, ist einfach unbezahlbar. Darum schätze ich jeden, der sich in seiner Freizeit einer Herzens-Angelegenheit widmet, Verantwortung übernimmt und so einen wichtigen Beitrag für die Stabilität unserer Gesellschaft leistet. Arnold Schmidt ist wohl eines der besten Beispiele dafür, dass man gemeinsam mit beständiger Arbeit auch durch neue, herausfordernde Zeiten gehen kann.“ Bürgermeister Stangassinger überreichte auch Ehrenobmann Hans Kerschbaum ein Präsent der Stadt Hallein. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Intensive Vorbereitungen und große Vorfreude herrschen in Hallein: 21 ambitionierte Jugendliche starteten in der Industrial Business HAK ihre Karriere mit Zukunft, die in ganz West-Österreich einzigartig ist. Digitalisierung, Globalisierung, Smarte Technologien, Online-Marketing, etc. mit all diesen Themen sind die Industriebetriebe der Zukunft konfrontiert. Damit auch zukünftig das Fachpersonal diese unternehmerischen Herausforderungen optimal meistern kann, wurde an der HAK Hallein die Industrial Business HAK an der Schnittstelle Wirtschaft–Technik geschaffen.


INDUSTRIAL BUSINESS HAK HALLEIN
BAUT BRÜCKE IN DIE UNTERNEHMERISCHE PRAXIS

Das Interesse für diese einzigartige Ausbildung ist dabei nicht nur bei den Salzburger Industrie-Unternehmen groß, sondern auch bei den Schülern. „Wir haben uns ganz bewusst für die Industrial Business HAK entschieden, da man hier eng mit bekannten Industriebetrieben zusammenarbeitet, ein Schwerpunkt auf Sprachen gelegt wird und wir uns in Zukunft eine Wirtschafts-Karriere vorstellen können“, so Noah und Felix. Michaela und Leonie ergänzen: „Dadurch, dass man bereits in der ersten Klasse so viele Praxiseinblicke in international agierende Industriebetriebe erhält, sind wir überzeugt, dass wir eine Ausbildung mit Zukunft machen.“ Dies unterstrich auch IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler bei seinem Besuch in der HAK Hallein, wo er die Schüler der neuen Ausbildung im Namen der Salzburger Industrie offiziell begrüßte. Dabei wies er auch auf die hohe Bedeutung der Bildungspolitik für eine positive Entwicklung des Industrie-Standortes hin. „Ausbildungen wie die spezielle Industrial Business HAK in Hallein, bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte für die Zukunft.“, so IV-Präsident Dr. Unterkofler.


GROSSE UNTERSTÜTZUNG DURCH
DIE UNTERNEHMEN DER REGION

Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit international agierenden Industriebetrieben wie Sony DADC, Bosch, Liebherr, Schlotterer, Binder Holz und Claro sowie durch die enge Kooperation mit der Industriellenvereinigung bzw. Jungen Industrie Salzburg gewährleistet. „Dadurch werden wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schüler spannend und praxisnah erlebbar. Einblicke in Unternehmen wie beispielsweise Betriebsbesuche, Innovations-Workshops, Projektarbeiten und Vorträge, runden das vielseitige Programm ab und ermöglichen einen spannenden Unterrichtsalltag“, führt Klassenvorständin Elke Austerhuber aus. Der erste Jahrgang schließt 2024 ab – „die Industrie freut sich bereits heute auf Euch, die Absolventen der Industrial Business HAK!“, erläuterte IV-Präsident Peter Unterkofler das enorme Zukunftspotential dieser einzigartigen Ausbildung den Jugendlichen. – Auf dem stimmungsvollen 1. Foto oben begrüßt IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler die Schüler der Industrial Business HAK im Namen der Salzburger Industrie. 2. Foto: Schüler Filip freut sich über den Start seiner Ausbildung in der Industrial Business HAK und das ,,Welcome-Geschenk‘‘ von IV-Präsident Dr. Peter Unterkofler. – (Elke Austerhuber, Fotos: HAK Hallein).

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Die überaus beeindruckende Vielfalt, der im Rahmen der Schmiede realisierten und öffentlich zugänglichen Projekte, machen die Schmiede immer wieder zu einer imponierenden Groß-Veranstaltung in der Alten Saline auf der Pernerinsel. Größter Respekt und Anerkennung gebührt den Schmiede-Gründern und Antriebsmotoren Bernhard G. Förg und Rüdiger Wassibauer. Ihnen und ihrem einsatzgetriebenen Team ist zu danken, dass die umfangreichen Vorbereitungen und der komplexe Ablauf für das Schmiede- Großereignis immer wieder von Erfolg gekrönt sind. Heuer fand die Schmiede, dieser auf- und anregende ,,Playground of ideas‘‘, bereits zum 17. Mal statt – wir werten dies als Signal einer für alle Beteiligten und auch für die Stadt Hallein besonders erfreulichen, standfesten  Beständigkeit. Nachstehend ein Blick auf die Projekt-Vielfalt der SCHMIEDE19 ,,BESSER!‘‘.  

 

ZUM AUFTAKT
DIE 3. MINI-SCHMIEDE

Auch 2019 fand – noch vor Beginn der eigentlichen Schmiede - am 6. und 7. 9. wieder das Pendant des Work-in-progress Festivals Schmiede für Kinder statt. Bei der MiniSchmiede trafen sich heuer dreizehn angehende Viertklassler der VS Hallein in der Alten Saline und rackerten und arbeiteten wie die erwachsenen Smiths: Unter dem Motto „Wir spielen Zukunft“ entwickelten die Minis auf Teufel komm’ raus, mit fachlicher Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein und den Mini-Tutoren Oskar und Valens, ihre bestechenden Mini-Roboter. Aus den dekonstruierten Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern, aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstanden selbst gebaute Roboter. Beim abschließenden Roboter-Wettkampf, dem Hebocon, am 7. 9., traten zwölf Mini-Roboter gegen einander an.

 

DIE SCHMIEDE-VERNISSAGE BLICKTE
200 JAHRE IN DIE ZUKUNFT

UND VON DORT WIEDER ZURÜCK

Die öffentlichen Programmpunkte der Schmiede19 starteten am 11. 9. mit der offiziellen Eröffnung des Festivals, wie immer im kunstraum pro arte mit der – gut besuchten – Vernissage zur Ausstellung „2219. gold extra – Arbeiten für unser Land“. Bis 12. Oktober gibt es einen Querschnitt aus den Arbeiten von gold extra der letzten 20 Jahre in Form einer Zeitreise zu sehen. Aus der Sicht des Jahres 2219 betrachtet man die Arbeiten in Form von Ausgrabungen, die Artefakte aus einer vermeintlich lang vergessenen Epoche zeigen. An Hand derer kann rekonstruiert werden, was die Künstlergruppe aus Salzburg und Wien zum Beginn des 21. Jahrhunderts geschaffen hat.

 

LH-STV. HEINRICH SCHELLHORN
ÜBERREICHTE AN KARIN FISSLTHALER
DAS LANDES-STIPENDIUM MEDIENKUNST

Am Donnerstag, 19. 9., zeichnete Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die Oberndorferin Karin Fisslthaler mit dem Landes-Stipendium Medienkunst aus. Mit dem damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 10.000 Euro kann das prämierte Konzept „* Women“, ein musikalisch-visuelles Projekt, umgesetzt werden. Es befasst sich mit weiblichen Vorbildern der Medienkünstlerin, die prägend für ihre persönliche Entwicklung waren und sind. Im Anschluss daran präsentierte die Stipendiatin des vergangenen Jahres 2018, Marlies Pöschl, ihre „Aurore“. Es handelt sich dabei um eine künstliche Intelligenz, die in einem Pflegeheim südlich von Paris den Bewohnerinnen Gesellschaft leistet und den Tag angenehmer macht. 

 

DIE DREHSCHEIBE DER SCHMIEDE:
NEUE LABORE VOICELAB UND FERALLAB SOWIE DIE PROJEKTE
HERO-MATCH, TECHNO SHAMAN UND SALINE - DARK FACTORY

Am Donnerstag, 12. 9., Tag 2 der Schmiede19, stellten sich die Labore vor: Alte Bekannte wie JamIsland, Tinkerlab, Studio 3, AdhocLab und SudhausLab wurden 2019 durch VoiceLab und FeralLab ergänzt. Im Anschluss daran präsentierten sich drei Work-in-Progress Projekte, die – zum Teil unter Mitarbeit der anwesenden Schmiede-Teilnehmerinnen – vorangetrieben werden sollten: Hero-Match, die Game/Talk Show zum Thema Nachhaltigkeit und Gemeinschaft von Christian Schratt, das Projekt Techno Shaman, das Künstlerinnen unterschiedlichster Disziplinen einlud, während der Schmiede-Tage mit einer künstlichen Intelligenz zusammen die Grundlage für technologisch basierte schamanistische Rituale zu schaffen. – Den Abschluss und Höhepunkt des langen Tages stellte die erste Präsentation von ,,Saline - Dark Factory‘‘ aus dem Schmiede-Projektzyklus ,,Cinema Vertigo im Leuchtturm‘‘ dar. Erstmals wurde dabei der Verdampferturm in Form einer gut besuchten Live Performance als spezieller Raum inszeniert, der im wahrsten Sinn des Wortes „alle Sinne adressiert“. An den darauf folgenden Tagen wurde „Saline“ zu einer von Computern autonom betriebenen Installation.

 

DIE ,,AKADEMIE HALLEIN‘‘ UND DIE INSELGESPRÄCHE:

ZUKUNFT SELEKTIERT BESSER, WIE VERBESSERN WIR DIE WELT,
WAS ACHTSAM-SEIN MIT BESSER WERDEN ZU TUN HAT

Der Samstag, 14.9. stand im Zeichen der AKADEMIE HALLEIN, die im Rahmen der Inselgespräche „Zukunft selektiert besser!“ ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zu „besser / better“ sowohl miteinander als auch mit dem Publikum austauschte. Sieben Vertreterinnen aus fünf Nationen und unterschiedlichsten Genres, Disziplinen und Berufungen beschäftigten sich mit den Kernfragen: Wie verbessern wir uns und die Welt? Was heißt es und was bringt es, sich zu verbessern? Machen uns digitale Medien und künstliche Intelligenz besser? Star-Violinist Yuri Revich stellte sein Erfolgsprojekt „Friday Nights with Yuri Revich“ vor, Medienkünstlerin Chun Shao präsentierte E-Textilien, Robert Praxmarer (Polycular) sprach über seinen vielfältigen Werdegang, Christian Bauer (Consultant und Projektmanager von André Heller) erzählte aus seiner Erfolgsgeschichte als Sportler, Computergrafiker und Kraftwerksentwickler, Eva-Maria Kampel (Mindful Leadership) beschäftigte sich damit, was Achtsam-SEIN mit besser werden zu tun hat, Bernhard Wladkowski (Krypto Anarchist und Blockchain-Experte) stellte Blockchain als nächste Herausforderung mit Wachstums-Potenzial vor und Regisseur und Filmemacher Anwar Akhtar wies darauf hin, dass nur Wissen über Geschichte eine bessere Gesellschaft ausmacht. – Moderiert wurden die Inselgespräche wieder von den beiden Akademie-Initiatoren Bernhard G. Förg (Bestseller Autor) und Rüdiger Wassibauer (künstlerischer Leiter Schmiede Hallein). Die Inselgespräche 2019 werden vollständig auf Video dokumentiert und bilden die Grundlage für ein Buch. Bereits am 13.9. war das Buch über die Inselgespräche 2018 präsentiert worden: „No Plan.“ Zukunft plant nicht. 

 

DIE VIELSEITIGE WERKSCHAU ZUM GAMEJAM:
SCHMIEDE-BESUCHER TESTETEN 9 PROTOTYPEN,
DIE VON 30 ENTWICKLERN IN 48 STUNDEN KREIERT WURDEN

Der Sonntag-Nachmittag stand im Zeichen der Werkschau von JamIsland. Rund 50 interessierte Besucher probierten jene neun Prototypen aus, die von den 30 Entwicklern in 48 Stunden zum Thema: "You really shouldn't mix those!" kreiert wurden. Im Shooter “VROOM – A Segway Shooter” strandet ein Segway-Fahrer auf einer kleinen, ziemlich unwirtlichen Insel und versucht so lange als möglich zu überleben. Magnetisierend im wahrsten Sinn des Wortes: „MAGNETS! How do they work?!“ bei dem die Spielerinnen in die Rolle von Magneten schlüpfen, die sich gegenseitig aus dem Bildschirm stoßen sollen. „Overdosed“, ein kooperatives, satirisches Simulations-Lernspiel gibt die – wohl nicht ernstzunehmende – Kochanleitung für die Droge Crystal Meth. Beim Multiplayer Action Spiel „Don’t mix those“ werfen vier Spielerinnen und Spieler Farbkübel aufeinander und rufen dadurch unterschiedliche Effekte hervor. Beim 3D Multiplayer Spiel “CowARD Space Police” geht es nach dem Motto: „Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Held“ nicht um heftige Verteidigungs­kämpfe gegen das Space-Monster, sondern um die gelungene Flucht vor ihm. Das Puzzle “Greg's Garbage Garage” greift das Thema Müll und dessen Trennung auf. Der Augmented Reality Shooter “ARmor Simulator” findet, dass auch hässliche Monster das Recht darauf haben sollten, sich zu verlieben: Der/die Spieler/in verschießt als Amor Liebespfeile. Im Spiel “Keep the Juices flowing” treten Spielerinnen und Spieler einander als Flüssigkeiten gegenüber, die sich in einem Labyrinth schneller als der/die andere ausbreiten sollen. „Magneting Over It” lässt zwei Spielerinnen und Spieler zusammenarbeiten, um gemeinsam durch mit Magneten gefüllte Levels zu manövrieren. Alle Prototypen konnten während der Werkschau nach Herzenslust getestet werden.

 

MUSIK & PERFORMANCE, TALKS-TALKS-TALKS,

KUNSTWERKE FÜR EINE MARS-EXPEDITION,

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER DIE SCHMIEDE WISSEN WOLLTEN

Bei der SmithWelcomeParty am Freitag, 13.9. im Jugendzentrum ZONE 11 spielten Angela Aux und Band auf. Um 23.00 stand „Still gelegt, ein Nachtkonzert“ von BachWerkVokal in Zusammenarbeit mit frei_stadt_hallein im Ziegelstadel auf dem Programm. Dort fand am Samstag auch die zweite Kooperation mit frei_stadt_hallein in Form der Trampolin-Performance von a_bcd „The moon looks different tonight“ statt. – Unterschiedliche Medien-Künstler und Medien-Wissenschafter, gaben in Form von Talks Einblick in ihre Arbeiten: Den Anfang machten am Freitag Pete Bennett und Jordi Solsana vom FeralLab. Sie stellten u.a. mit Tangibles, das sind Schnittstellen, die über Berührung und Biodaten funktionieren, analoge Spiel-Umgebungen für Gorillas und den „Post Truth Museum Guide“ vor. Bei Letzterem werden Zettel mit Klartext-Anweisungen ausgedruckt, sobald der Museumsbesucher seine Handflächen in dafür vorgesehene berührungssensible Ausnehmungen auf einem Pult gelegt hat. – Am Samstag präsentierte Kirsten Johannsen ihre „Artworks in Capsule Spaces“, Kunstwerke, die eine Marsexpedition für die Astronauten angenehmer gestalten sollten - eine Kooperation der Schmiede mit subnet. Am Montag hieß es “Meet the Artist”: Michaela Schwentner zeigte ihre Arbeiten im Rahmen ihrer subnetAIR (Artist in Residency). – Am Sonntag waren die Schmiede-Teilnehmerinnen zu Gast bei Kunst im Ziegenstall. Volker Pflüger gab einen Einblick in den Design Prozess einer Yamaha-Gitarre. Dann ging es um Musik-Musik-Musik, die in einer abendlichen Jamsession gipfelte. – Ab Montag, 16. 9. stand vor der Alten Saline auch wieder Fusuma, das mobile work-in-progress Teehaus von Gerhard Feldbacher. Dieses versteht sich als augenzwinkernde Parodie der japanischen Tradition der Teezeremonie und diente während der Werkschau als Ausstellungsraum für zwei Video-Installationen. – Und last but not least, öffnete die Schmiede 2019 unter dem Motto „Was Sie schon immer über die Schmiede wissen wollten“ zweimal die Tore für interessierte Besucherinnen. Rüdiger Wassibauer führte durch die Alte Saline. Die Besucherinnen hatten dabei natürlich die Gelegenheit, den Schmiede-Teilnehmern und Schmiede-Teilnehmerinnen bei ihrer Arbeit zuzusehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  – Der abschließende Gesamteindruck der 17. Schmiede: Wieder hat sich die Alte Saline auf der Pernerinsel als besonders anregende Umgebung für die Kreativen in der Schmiede bewährt. Deshalb: ,,Auf Wiedersehen 2020‘‘, wenn es wieder vielversprechend heißen wird: ,,Welcome to the Playground of Ideas‘‘! – (Text und Fotos: Gabriele Krisch)

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Als begeisternder Höhepunkt des 17. MedienKulturFestivals ,,Schmiede19: Besser!‘‘, gestaltete sich auch heuer wieder die eindrucksvolle, abschließende Schmiede-Werkschau am Freitag, 20. September 2019. Zum letzten Mal öffneten sich die Schmiede-Tore der Alten Saline, um dem interessierten Publikum unter dem Motto ,,Schauen – hören – erleben – – mit allen Sinnen genießen‘‘,  Interessantes, Spannendes und Erstaunliches aus den Bereichen Medienkunst, Medienkultur, Videos, Visuals, Fotografien, Lesungen, Installationen und Performances zu präsentieren. Das interessierte Publikum konnte sich davon überzeugen, wie vielfältig die rund 200 Smiths aus der ganzen Welt, ihre Kreativität im inspirierenden Ambiente der Alten Saline entfalteten. Der Werkschau-Abend bot eine Fülle an  Erlebnissen für Augen, Ohren und Geist: rundum leuchtete und tönte es auf vielfältige Art und Weise in den ehrwürdigen, historischen Räumen der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. „Die Alte Saline ist ein Raum mit vielen Möglichkeiten. Auf der Werkschau ist zu sehen, was die Smiths mit ihren Ideen und Umsetzungen daraus gemacht haben“, so Rüdiger Wassibauer, der engagierte, kreative und verdienstvolle künstlerische Leiter der Schmiede Hallein. Die Schmiede schließt damit wieder für ein Jahr ihre Tore. Nun wird intensiv im virtuellen Netzwerk weitergearbeitet, bis es 2020 wieder heißt: Auf zum nächsten Schmiede, den „Playground of Ideas“.

 

BEGRÜSSUNG DURCH
RÜDIGER WASSIBAUER UND

STADTRAT JOSEF SAILER
Im Rahmen seiner Begrüßung, bedankte sich Rüdiger Wassibauer bei den Schmiede-Förderern Republik Österreich, Land Salzburg, Stadt Hallein, weiters bei den Unterstützern und Sponsoren und natürlich bei seinem engagierten Team. Das Jahresthema war „Besser!“, dazu Rüdiger Wassibauer: „Wir wissen: ,,Besser‘‘ geht immer. Aber was wir in diesem Jahr zeigen können, ist wirklich bemerkenswert!“ Stadtrat Josef Sailer – in Vertretung von Kultur-Stadträtin Rosa Bock – war überrascht von der Schmiede-Vielfalt, und riet in seinen Grußworten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern: „Bleiben Sie stehen, hören und sehen Sie zu. Lassen Sie das Gezeigte auf sich einwirken!“

 

BEMERKENSWERTE
BEISPIELE AUS DEN ZAHLREICHEN

PUBLIKUMS-MAGNETEN

Das Projekt des FeralLab: Martin Murer, Pete Bennett und Jordi Solsona Belenguer luden die Besucher ein, am „Schmiede Project Generator“ ihre – hoffentlich möglichst ver-rückt-kreativen – Ideen mit drei Bots (künstliche Intelligenzen) zu teilen, die nach Zufallsprinzip entweder sehr konservativ, sehr schmiede-kreativ oder auch sehr vergesslich reagierten. Im Rahmen der FeralAIR zeigte Chun Shao ihre weinenden e-Textilien. Antoni Rayzhekov stellte die Weiter-Entwicklung von „BOREOUT“ vor: die Werkschau-Besucher waren eingeladen, sich so sehr in Langeweile fallen zu lassen, dass ihre Gehirnströme, ein anfangs verzerrtes verwackeltes Bild, immer ruhiger und klarer wurden. Wieder zu sehen und begehbar war „Saline - Dark Factory“, eine ton-, bild- und Licht-gewaltige Inszenierung des Verdampferturms durch das audiovisuelle Kollektiv APNOA (Tobias Feldmeier, Sebastian und Valerian Drack) und die experimentelle Medienkünstlerin Claudia Rohrmoser. Schließlich die Gesangs-Performance des VoiceLab von Christina Goerke, die gemeinsam mit einem kleinen Chor, ,,Seligkeit‘‘ aus der ,,Winterreise‘‘ von Schubert darbot. Unterlegt mit einem gemeinsam erarbeiteten Text über die Schmiede, wurde das Publikum zum Mitsingen animiert.


WEITERE BEISPIELE:
TÄUSCHENDE OPTIK IM AMES-RAUM, RITUAL ,,TECHNO SHAMAN‘‘,
TEST DER VIRTUAL REALITY-BRILLE UND COMPUTER-SPIELAUTOMATEN

Der Ames-Raum „We‘re All Mad Here“, dessen Wände und Texturen so verzerrt sind, dass verschiedene optische Täuschungen hervorgerufen werden, lud ein, nach Herzenslust bespielt zu werden – von Groß und Klein. Entworfen und gebaut wurde die Installation unter Leitung von Kathi Macheiner, Lilo Krebernik und Mac Krebernik, unterstützt vom Künstler-Kollektiv ,,Die drei Dramas‘‘. Faszinierend das interaktive Ritual “Techno Shaman”, welches das Team Cenk Güzelis, Schamanick Hanzo, Helvijs Savickis, Jolyane Langlois und Nicholas Eckl erarbeitet hatten: Eine Tänzerin in multisensorischem Anzug interagierte mit Musik und Visuals. Die Besucherinnen waren eingeladen, den Anzug und die Virtual Reality-Brille selbst zu testen.

WEITERE BEISPIELE:
COMPUTERSPIEL-PROTOTYPEN, TANZPERFORMANCE,
STORYTELLING, INTERVENTIONEN UND MUSIK

Die HERO MATCH Installation, die Christian Schratt und sein Team bereits am 19.9. mit Witz und Esprit präsentiert hatten, war in an diesem Abend in einer Videoinstallation zu sehen und lud die Werkschau-Besucherinnen und Werkschau-Besucher zum Mitradeln ein. Und natürlich die neuen Computerspiel-Prototypen von JamIsland, die im Publikum viel Anklang und etliche Tester fanden. Es gab aber auch auf der Schmiede hergestelltes veganes Nougat von Philip Egerman zu verkosten, eine Performance mit Latex von Alex Reichart, die die Verbundenheit der Schmiede-Teilnehmer und Schmiede-Teilnehmerinnen verkörpern sollte, eine Installation aus gedrechselten Holztropfen und verstricktem Plastikmaterial „Tears of Trash“ von Hannes Bernhofer, Tanzperformances wie das „Puppet Ritual Laboratory“, Storytelling „Die Masken der Götter“ und Interventionen wie „Drei Schnitzel“ von Beate Ronacher, bei der eine Menge Porzellanteller dran glauben mussten. Lesungen, Kurzfilme, Installationen und natürlich Musik, Musik, Musik in allen nur erdenklichen Nischen der Alten Saline, rundeten das Programm ab, das Besucher und Besucherinnen bis weit nach Mitternacht faszinierte. – (Gabriele Krisch. Fotos: Odo Stierschneider).

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Nach dem Neubau des Pfannhauser-Steges, nach der Sanierung der Kotbach-Brücke auf dem Dürrnberg, steht in Hallein mit der Stadtbrücke die dritte Brücken-Sanierung in Folge bevor. Diesmal werden an Halleins wichtigster Brücke ab 30. September 2019 das Tragwerk und die Brücken-Anbindung zur Pernerinsel saniert. Damit sind natürlich einschneidende Änderungen im Verkehrsablauf verbunden.

 

Während der Sanierungs-Arbeiten an der Stadtbrücke, wird der von Norden kommende Verkehr, der normalerweise Richtung Süden über die Pernerinsel fließt, nun durch die Halleiner Altstadt über Schiemer-Straße und Kuffer-Gasse bis zur Stadtbrücke umgeleitet. Dieser Bereich der Altstadt ist somit während der Brücken-Reparatur mit dem Durchzugs-Verkehr belastet. Die Zufahrt zur Pernerinel ist, von Norden kommend, zum Pernerinsel-Parkplatz und bis zum Billa-Parkplatz möglich. Aber Achtung! Die Weiterfahrt über die Stadtbrücke ist NICHT möglich! Die gesamte Pernerinsel und damit auch der Pernerinsel-Parkplatz, sind also von Norden her, mit Ausnahme der gesperrten Ausfahrt im Süden (!), erreichbar. Wichtig: Von Süden kommend, kann man ungehindert, wie gewohnt, die Stadtbrücke zur Weiterfahrt Richtung Salzburg benutzen. – Durch eine Verstärkung können das Brücken-Tragwerk der Stadtbrücke mit dem zur Pernerinel führenden Tragwerk mit Beton verbunden werden. Damit gibt es keinen Spalt mehr, womit sichergestellt wird, dass künftig keine Rollgeräusche an der Brücken-Anbindung entstehen. Mit Baubeginn am 30. September wird der Verkehr in der beschriebenen Form bis voraussichtlich 10. November 2019 umgeleitet. Restarbeiten werden bis zum Jahresende erledigt und ermöglichen ein unbehindertes Verkehrs-Geschehen. – Die Abbildung zeigt von unten nach oben zuerst in Gelb die neue Route für alle, die von Norden kommen. Die Fahrt erfolgt ab 30. September 2019 nicht mehr über die Pernerinsel (Totalsperre der Weiterfahrt vor der Stadtbrücke) sondern durch die Halleiner Altstadt und weiter über die Stadtbrücke. Die punktierte Linie zeigt, dass die Zufahrt zur Pernerinsel von Norden kommend bis zum Billa-Markt möglich ist. Die grüne Linie schließlich verweist darauf, dass der von Süden kommende Verkehr auch während der Brücken-Bauarbeiten unbehindert über die Pernerinsel, so wie gewohnt, verlaufen wird.(Bild & Text: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Seit rund drei Wochen laufen die Arbeiten zur Sanierung der Torbrücke an der L256 Dürrnberg Landesstraße in Hallein auf den Dürrnberg. Deshalb kam es dort in der Nacht von Dienstag, 17. September, auf Mittwoch, 18. September 2019, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, zur Komplett-Sperre für den Verkehr. In dieser Zeit erfolgte der Einhub einer neuen Brücken-Teilkonstruktion. Diese wurde auf der talseitigen Fahrspur mit Schutz-Elementen abgedeckt, so dass ab 5,30 Uhr die Torbrücke einspurig und ampelgeregelt wieder befahrbar war. Während der Sperre erfolgte die Umleitung des Verkehrs auf und vom Dürrnberg über die Winterstallstraße in Hallein. Die Fertigstellung aller Arbeiten, einschließlich der Neuasphaltierung der Torbrücke, ist für Ende Oktober geplant, Wunschtermin wäre, falls keine unvorhersehbaren Verzögerungen eintreten, der Montag, 28. Oktober 2019. – Unsere oben stehenden Nachtaufnahmen (FOTOS 1 bis 7) entstanden am Mittwoch zwischen Mitternacht und 1 Uhr früh und zeigen Sanierungsarbeiten an der Torbrücke gleich am Beginn der Dürrnbergstraße. Die darauf folgenden Aufnahmen bei Tageslicht (FOTOS 8 bis 14) zeigen den Beginn der Auffahrt entlang der befahrbaren talseitigen Fahrspur. Dann wird auch schon die Baustelle auf der Mitte der Torbrücke sichtbar, wir kommen näher und erkennen die Schutzelemente auf der Fahrbahn, die den einspurigen und ampelgesteuerten Verkehr auf der Torbrücke trotz laufender Bauarbeiten ermöglichen. Auf dem letzten Foto schließlich die gut einsehbare Baustelle auf der gesperrten bergseitigen Fahrspur. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider).

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Der vorletzte Tag der Schmiede 2019 stand im Zeichen des Landes-Stipendiums für Medienkunst: Die Preisträgerin 2019 und das bereits umgesetzte Siegerprojekt von Vorjahres-Siegerin Marlies Pöschl wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Aus sieben eingereichten Projekten hatte die Jury das Projekt „* Women“ der Oberndorferin Karin Fisslthaler ausgewählt. Fisslthaler absolvierte das Studium der Experimentellen Gestaltung am Institut für bildende Kunst und Kultur-Wissenschaften an der Kunst-Universität Linz. Seit 2003 produziert, veröffentlicht und performt sie elektronische Musik unter ihrem Künstlerinnen-Namen Cherry Sunkist. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der medialen Präsentation von Körpern und Identitäten, mit Körpersprache und nonverbaler Kommunikation. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn überreichte das Stipendium im Gegenwert von 10.000 Euro: „Ich gratuliere Karin Fisslthaler herzlich. Mit dem Jahres-Stipendium Medienkunst will das Land Salzburg den Künstlerinnen und Künstlern einen Freiraum zur künstlerischen Weiter-Entwicklung geben. Dazu wünsche ich Karin Fisslthaler viel Freude an der Produktivität und freue mich bereits auf ihre Projekt-Präsentation im kommenden Jahr“, so der Kulturreferent.

 

„* Women“ ist laut Fisslthaler ein musikalisch-visuelles Projekt, das sich mit weiblichen Vorbildern beschäftigt, die prägend für ihre „quer-feministische, künstlerisch/musikalische sowie persön­liche Sozialisation waren und sind“. Sie setzt damit ihre Arbeit “18 Women” fort, in der sie den Versuch eines Selbstporträts unternommen hat, ohne selbst als Person direkt in Erscheinung zu treten. Die Suche nach ihrer Identität findet durch die Reflexion von unterschiedlichen Persönlichkeiten, statt, die Fisslthaler als gleichwertig ansieht – seien es mediale Konstruktionen, persönliche Beziehungen oder Vorbilder des gesellschaftspolitischen Widerstands. Mit dem Stipendium möchte sie die biografische Recherche aber auch Filmdreh- und Schnittarbeiten, Soundproduktion und Live-Umsetzung fortführen und freut sich bereits sehr auf die Präsentation ihres Projekts im Rahmen der Schmiede 2020.

 

Im Anschluss an die Vergabe des Jahresstipendiums 2019 an Karin Fisslthaler, stellte Marlies Pöschl ihren Film „Screening Aurore / LecturePerformance“ vor, den sie mit dem Jahresstipendium Medienkunst 2018 umsetzte. „Aurore“ ist eine künstliche Intelligenz, die laut Pöschl in Form einer Stimme im „Dazwischen“ lebt: „In einem Pflegeheim südlich von Paris leistet sie den Bewohnerinnen Gesellschaft. Wo Aurore auftaucht, kommt Wärme in die nüchternen Räume, wo sie ist, erkennt man ein leichtes Strahlen in die Augen der Menschen. Müdigkeit kennt sie nicht.“ Ihre in drei Kapitel strukturierte, semi-dokumentarische Fiktion „Über die Zukunft der Pflege und die Automatisierung von Affekt“ ist während einer Artist in Residency am CAC Brétigny, Paris und in Zusammenarbeit mit Volksschulkindern, Gymnasiasten und SeniorInnen entstanden. Im ersten Teil stellt sie „Les Maintenants“, die – etwas anderen – „Instandhalter“ vor: Jugendliche, die liebenswerte Roboter bauen, die Kurzweil und Emotionen in das Leben von Altersheim-Insassen bringen. Im zweiten Teil bezieht Pöschl auch den Komponisten Peter Kutin und die Stimmkünstlerin Agnes Hvizdalek mit ein. „Aurore“ tritt dabei in Dialog mit Mme. Madeleine, fragt sie nach ihrem Befinden und zieht sie ins Gespräch. Der dritte Teil führt „Aurore“ in eine Auszeit in der Natur, auch eine künstliche Intelligenz ist in Gefahr, in den Burn-Out zu fallen! – 1. FOTO oben: Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Preisträgerin Karin Fisslthaler mit der Urkunde des Salzburger Landes-Stipendiums 2019. 2. FOTO oben: Marlies Pöschl, Landes-Stipendiatin 2018. – (Text & Fotos: Gabriele Krisch).

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Die beiden fantastischen Ladies Sophie Netzer und Kerstin Reyer haben sich zur MIDCB Group zusammengeschlossen. MIDCB steht als Abkürzung für ,,Mobile Immobilien Daten Center Beraterinnen‘‘. Im Rahmen des Festivals frei-stadt-hallein 2019 starteten die beiden Damen jeweils von RBM (Realitäten-Vermittlung Büro Mayr) in der Postgasse eine umfangreiche Besichtigungstour zu leer stehenden und bereits erfolgreich vermieteten Objekten in Hallein. Das Ganze war so bestechend professionell aufgezogen, so dass mehrere Besucher des RBM-Büros und Rundgang-Teilnehmer das Gebotene tatsächlich als völlig realistisch empfanden. Daran änderte sich auch nichts, als die forschen Ladies kurzerhand eine große Terrasse mitten in der Altstadt als neuen Hubschrauber-Landeplatz vorstellten.

Es gilt noch eine Attraktion  zu würdigen, die allen  Kundinnen und Kunden des Realitäten-Vermittlung Büros Mayr überreicht wurde: Ein kostenloser, grafisch und textlich hervorragend gestalteter, 16 Seiten umfassender, vierfarbig gedruckter Sonderprospekt zum brennend heissen Thema ,,Hallein – located in the heart of Europe. Connected to the world.‘‘ Dazu ein Textzitat von Seite 6: ,,Mit der direkten Lage an der Salzach als Kühlung und Stromerzeuger, bietet Hallein ideale Voraussetzungen für den optimalen und effizienten Betrieb von IT-Infrastrukturen. Die innerstädtischen Freiflächen sind ein wichtiges Potential und können Hallein als erstes öffentlich sichtbares Rechenzentrum Europas zu einem Global Player in Wirtschaft und Tourismus werden lassen. Darüber hinaus formt die zukunftsfähige Realitäten-Nutzung, nach dem Motto ,,Daten sind das neue Salz‘‘, als Hauptarbeitsgeber eine moderne Identität der Stadt Hallein.‘‘ (Zitat-Ende).

 

Zurück zu unseren beiden hinreißenden Damen: SOPHIE NETZER, in Landshut (D) geboren, studiert seit 2017 im Masterstudium space & design Stategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor absolvierte sie das Studium Textildesign und zahlreiche Praktika an renommierten Theaterhäusern. Ob Rauminstallation, Workshops oder Skulptur – Sophie Netzers Arbeiten fordern stets zur Interaktion mit Raum und Objekt auf. Sie arbeitet interdisziplinär in zahlreichen Formensprachen. KERSTIN REYER, geboren in Geislingen an der Steige (D), studiert im  Masterstudium space & design Strategies an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Davor Mitarbeiterin bei Werner Aisslinger (Berlin) sowie Studium Innenarchitektur. Kerstin Reyer will mit ihren Arbeiten der geradlienigen Welt entfliehen und andersartige Räume schaffen, die den Blickwinkel auf die Umgebung ändern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Firmenschild des Realitäten-Büros Mayr (RBM) in der Halleiner Postgasse. FOTO 2: Das RBM-Geschäftslokal in der Postgasse, an der Frontscheibe brandaktuelle News von der Halleiner Immo-Front. FOTO 3: Professionelle Beratung
im RBM-Büro für Interessenten an leerstehenden Immobilien in Hallein. FOTO 4 bis 6: Bestechend war das professionelle Immo-Informationsmaterial. FOTOS 7 und 8: Aufschlussreiche Informationen aus einer vermieteten und zu einer noch leerstehenden Immobilie. FOTO 9: Der neue Hubschrauber-Landeplatz inmitten der Halleiner Altstadt. FOTO 10: Den krönenden Abschluss dieser Fotoserie bilden die beiden Damen Sophie Netzer und Kerstin Reyer, welche alle Interessierten professionell durch Hallein zu noch leer stehenden und bereits vergebenen Immobilien führten. Ihr Zusammenwirken als Beraterinnen im Mobile Immobilien Daten Center kommt schon auf den ersten Blick optisch unübersehbar und überzeugend zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein mutiger, aber wahrscheinlich allzu vertrauensseliger Blauglocken-Baum, hat sich ausgerechnet vor der ehemaligen Halleiner Bezirkshauptmannschaft in der Spalte zwischen Gehweg-Randstein und Fahrbahn-Asphalt angesiedelt und erfreut und beeindruckt alle Vorübergehenden mit seinem üppigen und mächtigen Blätterwerk. (Dazu oben die Fotos 1 und 2). Hat er erst seine Pubertät hinter sich gebracht, dann begeistert er mit einer überaus üppigen Blütenpracht. (Fotos 3 und 4). In seinen besten Jahren wird er den gesamten Bahnhofsbezirk mit seiner herrlichen Blüten-Baumkrone auf faszinierende Art aufwerten. Damit es auch tatsächlich dazu kommt, hat der grüne Geselle noch einiges an sinnloser Zerstörungswut und pflanzenfeindlicher Asphalt-Sucht zu überstehen. Doch er hat mittlerweile mächtige Verbündete gefunden: die Belegschaft der gleich daneben befindlichen Polizei-Inspektion Hallein. Von dieser wurde auch bereits – professionell getarnt – eine Überwachungs-Kamera installiert, die jeden, der dem herrlichen Jung-Baum allzu nahe kommt, zuverlässig im Bild festhält. Außerdem: Wer den Baum anfasst, gerät in eine Kurzschluss-Falle, die einen schrillen, andauernden Signalton auslöst. Und schon ist die nur wenige Meter entfernte Polizei zur Stelle… (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: Ost, Fotos 3 und 4: Garten-Ratgeber).

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Fotos sagen immer noch mehr als tausend Worte. So auch bezüglich der Parkgebühren-Anzeige auf dem Parkplatz Pernerinsel, die auch bei bedecktem Himmel durch den unerträglich blinden Bildschirm längst schon berüchtigt ist. Katastrophal gestaltet sich die Bildschirm-Entzifferung, wenn hier erfreulicher Weise ab Mittag die Sonne scheint. Dann herrschen hier unerfreulicher Weise vorerst noch ungläubige Verblüffung, anschließend aber, nach zeitraubenden vergeblichen Bildschirm-Entzifferungs-Bemühungen, nur noch wilder Ärger und echte Verzweiflung. Hat man nicht allzu lange geparkt, dann kommt man ohne Gebühren davon und die Parkkarte wird vom Parkgebühren-Anzeiger wieder retourniert. Problematisch und völlig unzumutbar wird es bei längeren Parkzeiten. Tipp 1: Gefinkelte Routiniers stecken einfach, ohne die Parkgebühr zu kennen, so lange Münzen in den Geld-Einwurfs-Schlitz, bis sie ihre Parkkarte wieder zurückbekommen. Tipp 2: Schneller geht es mit einer niedrig dotierten Banknote. Grundsätzlich aber gilt es, diese lästige und unangenehme Situation so rasch als möglich zu beenden – mit einem passenden Schattenspender oder einem lichtstarken Bildschirm. Denn die gegenwärtige Situation ist alles andere als schmeichelhaft für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nach Abschluss der Neuerrichtung des Salinen-Steges wurden auf der Perner-Insel auch die anschließenden Straßenflächen saniert und mit einer neuen Asphalt-Decke versehen. Das Ganze macht einen sehr erfreulichen Eindruck – auch das Äußere der Perner-Insel wandelt sich immer mehr zur herzeigbaren Festspiel-Insel. Unsere ersten beiden Fotos zeigen anschaulich, wie sehr das Erscheinungsbild der Perner-Insel gewonnen hat. Und auf dem 3. Foto wird es geradezu idyllisch: Der entsetzliche, völlig funktionslose Gitterrest – unrühmliches Erinnerungs-Objekt an jene Zeiten, als die Halleinerinnen und Halleiner keinen Zutritt auf das Insel-Gelände hatten – wurde dankenswerter Weise von der Stadt Hallein entfernt, es entstand eine höchst erfreuliche Neugestaltung dieses Bereiches. Ein wirklich erfreulicher Anblick! Sichtbar ist auch das runde Ruhe-Podest unweit des Salinensteges. Und hier entstand eines der erfreulichsten Fotos in der nun bereits 10-jährigen Geschichte des SALZSCHREIBER: Lassen Sie sich von unserem 3. Foto erfreuen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bei der Parkplatz-Gebühren-Anpassung dürfe auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vergessen werden. Es könne nicht sein, dass Lieferwagen gratis parken während die Stadtbewohner und die Mitarbeiter der Halleiner Geschäfte und Betriebe unverändert hohe Parkgebühren bezahlen müssten. Daher: „Die Halleiner ÖVP steht zu den vereinbarten Ergebnissen des Mobilitäts-Treffens im Juli diesen Jahres. Für uns hat sich klar gezeigt, dass die Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 genau richtig war. Nur durch diese Maßnahmen konnten Dauerparker und zu langes Abstellen von Lieferwagen unterbunden und die Parkfläche den Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern zurückgegeben werden. Wir bleiben dennoch dabei – Einzel-Maßnahmen sind auf lange Sicht nicht sinnvoll, Hallein benötigt ein umfassendes Mobilitäts-Konzept und ein stadteigenes Micro-System des öffentlichen Personen-Nahverkehrs“, so ÖVP-Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger MIM.


„Die wesentliche Verbilligung der Gebühren auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen wird dazu führen, dass nahezu niemand mehr sich eine Monatskarte oder Jahreskarte kaufen wird. Von der Tarifänderung profitieren Anrainer und Gäste dadurch, dass Parken in der Nacht und am Wochenende nun gratis ist. Menschen, die in Hallein arbeiten und die Parkplätze am Tag nutzen, profitieren davon nicht. Es braucht daher auch noch ein Drehen der Tarifschraube für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Hallein. Mit einem Jahresticket von EUR 50,- könnte man den Wirtschaftsstandort Hallein noch besser unterstützen. Wenn man schon verbilligt, dann bei allen“, fordert der ÖAAB-Stadtobmann.

Gemeinde-Vertreter Werner Eibenberger ergänzt dazu abschließend: „Die Zeit wird uns lehren, ob unsere Bedenken sich bewahrheiten. Denn aus unserer Sicht wird sich, durch das wesentlich umfangreichere Gratis-Parken, der Parkplatzdruck erhöhen und die Lieferwagen werden am Wochenende und abends wieder das Bild der Oberflächen-Parkplätze prägen. Der Amtsbericht zur Vergebührung in der Altstadt wurde ausgesetzt, da es noch Klärungsbedarf bei einigen Punkten gibt. Inhaltlich geht es dabei um die Parkschein-Automaten, ob in Zukunft kostenfreies Halten für eine gewisse Zeit weiterhin möglich ist und vor allem, ob für die Überwachung der Gebührenpflicht ein privater Sicherheitsdienst beauftragt werden soll. Damit würde die Stadtpolizei für wichtigere Aufgaben freigespielt werden.“ – (Medien-Info: ÖVP Hallein. Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Auch im August begrüßte Bürgermeister Alexander Stangassinger die Alters-Jubilare der Stadt Hallein, lud sie zu einem Geburtstags-Essen in das Gasthaus Hager und gratulierte zum „Runden“.  Diesmal feierten bereits acht „Geburtstagskinder“ mit dem Bürgermeister der Salinenstadt. Stangassinger sagt erfreut: „Das Geburtstagsessen für Altersjubilare wird immer besser angenommen. Es ist mir eine Freude und Ehre, dass die Halleinerinnen und Halleiner das Angebot der Stadt annehmen. Die Stimmung ist gut, die Gespräche sind wirklich interessant und aufschlussreich. Viele Probleme der älteren Semester nimmt man natürlich mit eigenen Augen nicht so unmittelbar wahr, darum freut es mich ganz besonders, dass unsere Mitbewohner die Gelegenheit wahrnehmen und neben dem Feiern auch wichtige Dinge thematisieren.“ Allen Altersjubilaren, die aufgrund des körperlichen Befindens im Seniorenheim bleiben mussten, stattete der Bürgermeister persönlich einen Besuch ab, um ein Geschenk zu überreichen und zum „Runden“ zu gratulieren.  – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger im gemütlichen Stüberl des Gasthauses Hager mit seinen Ehrengästen. – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“ waren am 6. und 7. September 2019 dreizehn Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren der Volksschulen Hallein und Fuschl in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel  mit Feuereifer mit der Herstellung von Mini-Robotern beschäftigt.  Unterstützt von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein, der MINT-Initiative Salzburg, den Mini-Tutoren Oskar und Valens, von subnet und Claasen & Partner, wurde im Rahmen dieses Projekts, mit von Do!Lab beigestelltem Material, geschnitten, gelötet, gefeilt und gebogen, was das Zeug hielt.

 

„Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten bezieht sich aber auf den Umgang mit Benutzer-Oberflächen.“ analysierten Birkmayer und Claassen den Alltag der jungen Generation Multimedia. „Uns geht es bei der MiniSchmiede nicht um diese Medienkompetenz, sondern um das Verstehenlernen der technischen Hintergründe. Wir glauben, dass nicht Laptops und Tablets, sondern Löten, Motoren und kleine selbst gebaute Roboter der Weg sind. Wir setzen gezielt Impulse - weg vom Bildschirm hin zur physischen Technik und zum Handwerk. Damit fördern wir spielerisch technisches Verständnis und mittelbar auch das kooperative Arbeiten.“

 

Daher gab es zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteilkunde. Wer weiß denn schon, was ein Seitenschneider ist? Dann durfte der vom Do!Lab mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus Bauteilen von Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstehen. Als Hilfsmittel und Anregung brachte Tammo Claassen die „dritte Hand“ mit: an beweglichen Kühlmittel-Zuleitungen waren Klemmen, eine Lupe für genaues Arbeiten und ein kleiner Ventilator zum Beseitigen der Lötdämpfe angebracht.

 

Dann ging es los. Das Entwickeln einer Idee und eines Namens, das Suchen der einzelnen Elemente und das handfeste Werken standen im Vordergrund. Während der zwei Tage wurde den Kindern vom Team Birkmayer/Claassen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, im Arbeitsprozess miteinander zu kommunizieren und Ordnung am Arbeitsplatz zu halten. Auch ist es wichtig, sich darauf zu einigen, wer welche Teile für seinen Roboter beansprucht und wer gerade den elektronischen Schrauber, den Seitenschneider, die Klebepistole oder den Lötkolben benötigt. „Die wichtigste Erfahrung für die Kinder ist jedoch, dass „es geht“, dass sie etwas zum Laufen gebracht haben. Das ist wichtig und befriedigend.“ erklärt Sophie Birkmayer.

 

Und natürlich sollte der Roboter beim abschließenden MiniSchmiede-Hebocon möglichst viele Gegner im Sumo-Ringer-Stil aus dem Ring, sprich: von der Tischplatte bugsieren. Am 7. September ging es unter reger Publikumsbeteiligung heiß her, als es „Ring frei!“ für 12 Roboter-Kreationen hieß. Der Sieg ging an Roboter „Turm“, gebaut von Abdul, der noch knapp vor dem Auftritt, aus lauter Euphorie und Engagement, beinahe seinen Roboter zerstört hätte. „Turm“ war im Finale gegen „Lucky“ von Melissa erfolgreich. Auch einen Publikumsliebling gab es: Das war eindeutig „Maus Flummi“ von Juna. – Auch diesmal stellten die Kinder unter Beweis, dass der Schmiede-Prozess des gemeinsamen Arbeitens ihre Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Also – wir sind schon gespannt auf die MiniSchmiede 2020!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Rüdiger Wassibauer mit Sophie Birkmayer und Tanno Claarssen vom Do!Lab Saalfelden. FOTOS 2 bis 5: Die jungen Roboter-Konstrukteure und Konstrukteurinnen an der Arbeit. FOTOS 6 und 7: Die ausgeschlachteten Geräte zeigen, mit welchem Einsatz und mit welcher Power hier gearbeitet wurde. FOTO 8: Die abschließende Entscheidungsrunde zwischen den beiden besten Robotern: Roboter ,,Turm‘‘ von Abdul gegen Roboter ,,Lucky‘‘ von Melissa. FOTOS 9 und 10: Im Rahmen dieser Mini-Schmiede entstanden auch der großartige Gitarren-Roboter und die hinreißende Roboter-Schönheit mit ihren betörend schlanken Beinen und ihren traumhaft großen Augen. – (Text und Fotos: Claasen & Partner / Gabriele Krisch.

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Es war ein grandioses Zweifach-Fest, das die Stadt Hallein zu feiern hatte: Das Sommerfest im beliebten Restaurant Bella Palma und gleichzeitig den 60. (absolut korrekt: den sechzigsten!) Geburtstag des angesehenen, beneidenswert jung gebliebenen Optikermeisters Joe Schauer. Der Andrang der Besucherinnen und Besucher war enorm. An ihrer Spitze standen Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Vizebürgermeister Florian Scheicher, welche die fantastische Festtags-Stimmung, genauso wie zahlreiche andere prominente Halleinerinnen und Halleiner auch, in vollen Zügen genossen. Der Sechziger Joe Schauer demonstrierte an Ziehharmonika und am großen Blasinstrument eindrucksvoll, dass er auch als Profi-Musiker eine glanzvolle Karriere hingelegt hätte. So reiht sich auch der SALZSCHREIBER unter die Gratulanten ein und wünscht Optikermeister Joe Schauer für seine Zukunft selbstverständlich nur das Allerbeste. – Die oben stehenden Fotos stammen vom Halleiner Super-Fotografen Adi Aschauer, der den Abzugshebel seiner Maschinengewehr-Kamera beim Bella-Palma-Sommerfest auf Dauerfeuer gestellt hatte. Das Ergebnis: Sie können auf seiner Homepage an die 250 Fotos vom überwältigenden Zweifach-Fest bewundern. – (Odo Stierschneider. Fotos: Adi Aschauer.)

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Am Montag, 9. September 2019, starteten in Hallein gleich zwei neue Buslinien. Die Linie 175 verbindet Rif direkt mit der Stadt Salzburg und zwar im 30-Minuten-Takt. Die neue städtische Buslinie 45 bildet die Direkt-Verbindung der beiden nördlichen Ortsteile Rif und Rehhof mit dem Halleiner Stadtzentrum. ,,Die neue Buslinie 175 verbindet Rif jetzt umsteigefrei im Halbstunden-Takt mit der Stadt Salzburg. Mit Einführung dieser neuen Direkt-Verbindung wird das Sportzentrum Rif endlich an die Öffis angebunden‘‘ erklärt dazu Landesrat Stefan Schnöll. ,,Die Linie 175 ist die ideale Ergänzung zur bestehenden Linie 179 (Salzburg – Niederalm – Hallein – Golling). Ab der Haltestelle Brückenwirt entsteht sogar ein 15-Minuten-Takt bis in die Stadt Salzburg. Davon profitieren neben Hallein auch Niederalm und Anif enorm‘‘, betonte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund GmbH.

,,Für Hallein war es immer eine Herausforderung, die nördlichen Stadtteile Rehhof und Rif mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Halleiner Stadtzentrum anzubinden. Mit der neuen städtischen Buslinie 45 schaffen wir eine neue Direkt-Verbindung. Damit wächst Hallein nun noch mehr zusammen. Zudem werden durch die Linienführung bis zum Krankenhaus auch wichtige Nahversorger, Dienstleister und das Krankenhaus selbst für die Bewohner von Rif und Rehhof deutlich besser erreichbar‘‘, unterstrich der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger.

Hallein besitzt nun drei städtische Buslinien, die über den Salzburger Verkehrs-Verbund organisiert werden:
Die Linie 41:  Krankenhaus – Zentrum – Bad Dürrnberg im Stunden-Takt.
Die Linie 42:  Neualm – Pernerinsel – Burgfried – Bad Vigaun im Stunden-Takt.
Die neue Linie 45:  Krankenhaus – Zentrum – Rehhof – Rif im Halb-Stunden-Takt.

,,Das Sportzentrum Rif ist ab 9. September 2019 endlich an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Alle beiden neuen Linien, der 175er aus Salzburg und der 45er aus Hallein, machen nun Halt vor dem Sportzentrum‘‘ freut sich Wolfgang Becker, Direktor des Universitäts- und Landes-Sportzentrums Salzburg/Rif. Das neue Maßnahmen-Paket für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Hallein, wird vom Salzburger Verkehrs-Verbund erstellt. Die Gesamtkosten für beide Buslinien betragen im Jahr rund 1,1 Millionen Euro. Den Hauptanteil übernimmt das Land Salzburg, die Stadt Hallein beteiligt sich an den Gesamtkosten mit rund 310.000 Euro pro Jahr. Noch einige beeindruckende Zahlen aus dem Salzburger Verkehrs-Verbund: Er umfasst 23 Verkehrs-Unternehmen, die gemeinsam pro Jahr eine Gesamtstrecke von 28 Millionen Kilometern befahren. Das sind täglich etwa zwei Äquator-Umrundungen. Jährlich werden 68 Millionen Kunden befördert. Durchschnittlich steigen also pro Sekunde zwei Fahrgäste in einen Bus oder einen Zug.

Der Halleiner Vizebürgermeister Florian Scheicher betont in einer ausführlichen Stellungnahme, dass die nun eingeführte Stadtbuslinie 45 keine Einzel-Maßnahme bleiben dürfe. Alle weiteren Halleiner Stadtteile müssten angebunden und in einem Micro-Nahverkehrs-System gebündelt werden: ,,Es freut mich, dass die noch unter Bürgermeister Max Klappacher ausverhandelten Maßnahmen zur Entlastung des Pendler-Verkehrs in Rif einerseits und die innerstädtische Öffi-Anbindung Rif nach Hallein andererseits, mit 9. September 2019 auf die Straße kommen. Die beiden Linien 175 und 45 bieten  der Bevölkerung einen Mehrwert im täglichen Berufsleben und die Linie 45 bindet das nördliche Stadtgebiet noch besser an Hallein an. Die ÖVP Hallein hat immer betont, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen lediglich ein Anfang sein kann, um das wichtige Thema Mobilität neu zu entwickeln. Der unter Max Klappacher eingeschlagene Weg der eigenen Stadtbuslinien, darf jetzt nicht als Einzelmaßnahme gelten. Jetzt gehören alle weiteren Stadtteile untereinander und vor allem an das Stadtzentrum angebunden. Ein ordentliches und abgestimmtes Angebot in Verbindung mit dem 365-Euro-Ticket bieten uns jetzt die Chance, den städtischen Öffi-Verkehr zukunftsfit zu gestalten und die Bevölkerung zum Umsteigen zu bewegen‘‘, so Florian Scheicher und ergänzt: ,,Durch die ausverhandelte zweijährige Anschub-Finanzierung des Landes für die Stadtbuslinie ergibt sich ein geeignetes Fenster für die umfassende Erstellung eines intelligenten und nachhaltigen Mobilitäts-Konzeptes für die Stadt Hallein. Kaum ein Thema in der Gemeindepolitik gehört breiter gedacht als das Thema Mobilität. Es braucht ein abgestimmtes Konzept vom Kinderwagen bis zur Gehhilfe. Beim Öffentlichen Verkehr ist aus unserer Sicht ein eigenes Micro-Nahverkehrs-System erforderlich, als perfekte Ergänzung zum regionalen Öffi-Angebot. Diese zwei Jahre sind unsere Chance. Nach Rücksprache mit Landesrat Stefan Schnöll ist uns seine Unterstützung dabei gewiss‘‘, freut sich Vizebürgermeister Scheicher. ,,Abschließend möchte ich mich bei Landesrat Stefan Schnöll dafür bedanken, dass er seit seiner Angelobung Schritt für Schritt die Angebote des öffentlichen Verkehrs verbessert und damit attraktiver macht. Das erkennt man auch daran, dass durch die aktuellen Maßnahmen in Hallein, jetzt endlich auch das Sportzentrum Rif mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist. Ein absoluter Mehrwert für die Sportlerinnen und Sportler sowie für den Stadtteil Rif‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

Zum Fahrplan-Download der Linie 45:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/stadtbus-45-rif-rehhof-hallein-zentrum- krankenhaus/
Zum Fahrbahn-Download der Linie 175:
https://salzburg-verkehr.at/downloads/regionalbus-175-salzburg-anif-niederalm-rif/

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Presse-Information beim Hohlwegwirt zum Thema ,,Hallein bekommt 2 neue Buslinien‘‘. Im Bild von links: Wolfgang Becker, Direktor des Landes-Sportzentrums Rif, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Landesrat Stefan Schnöll und Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrs-Verbund Gmbh. FOTOS 2 und 3: Die vorhin Genannten präsentieren das Informations-Plakat und Fahrpläne zu den neuen Halleiner Buslinien, wobei nur Dir. Wolfgang Becker seine Position von links außen nach rechts außen veränderte. – (Presse-Infos: Salzburg Verkehr und ÖVP Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Über 570 offene Lehrstellen gibt es laut der aktuellsten Analyse des Arbeitsmarkt-Service Salzburg im Bundesland Salzburg – der Mangel an Lehrstellen-Suchenden ist in dieser Dimension höchst unerfreulich. Die Stadt Hallein kann sich demnach glücklich schätzen, dass in den Bereichen Bürokauffrau und Informations-Technologie/Systemtechnik vier neue Lehrlinge mit ihrer Berufsausbildung beginnen.

 

Am 2. September begann für drei junge Frauen und einen jungen Mann ihre Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein. Die drei weiblichen Lehrlinge starten in der Stadtverwaltung ihre Lehre zur Bürokauffrau. Sabrina Wähner (23) beginnt im städtischen Wirtschaftshof, Teresa Walkner (20) in der Stadtbuchhaltung und Lydia Müller (18) im Bürgerservice. Alle drei sind gebürtige Halleinerinnen und freuen sich laut eigenen Angaben auf die vielfältige Ausbildung. In der dreijährigen Lehrzeit erleben die Lehrlinge nahezu jede Abteilung der Stadtverwaltung hautnah, lernen Rechnungswesen oder Buchhaltung und werden zu wahren Allroundern im Rathaus ausgebildet. Michael Tikvic (15) ist der neue EDV-Lehrling in der Stadtverwaltung. Er zeigte schon in der Hauptschule und in der Polytechnischen Schule seine Begeisterung für IT und Systemtechnik. Der junge Gollinger wird in der stadteigenen EDV-Abteilung sein Fachwissen sammeln und lernen, wie man das erlernte Wissen lösungsorientiert anwendet.

 

Alle vier Lehrlinge werden im Rahmen ihrer Ausbildung auch die Berufsschule absolvieren. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die Lehrlinge an ihrem ersten Arbeitstag: ,,Ich bin froh, dass wir keine Sorgen bei der Lehrstellen-Besetzung hatten. Ich bin ein Befürworter von Lehrberufen, denn wir brauchen einfach mehr Fachkräfte – nicht nur in Hallein, sondern im ganzen Land. Ein Studium ist etwas Gutes, aber die Lehrberufe sind mindestens genauso wichtig. Darum freut es mich, dass wir vier neue Lehrlinge aufnehmen, ausbilden und ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere geben können.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto von links Bürgermeister Alexander Stangassinger, Teresa Walkner, die Leiterin der Personalverwaltung Margit Siller, Sabrina Wähner, Michael Tikvic, Lydia Müller und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Als die imposante Salzachbucht am Griesplatz feierlich eröffnet wurde, da zeigte sich Festredner Kultur-Landesrat Dr. Othmar Raus zutiefst beeindruckt und brachte dies auch in einem markanten Satz zum Ausdruck: ,,Ein derart begeisterndes Bauwerk hätte man sich eigentlich in der Stadt Salzburg erwartet!‘‘ Kurz danach standen Bürgermeister Franz Kurz, Festspiel-Intendant Gérard Mortier und Odo Stierschneider, Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, auf der Brücke, welche die Salzachbucht überspannt und ein begeisterter Gérard Mortier erklärte spontan: ,,Ich höre hier schon im Rahmen der Salzburger Festspiele die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Die bezaubernde Salzachbucht sollte also zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Folgerichtig finanzierten die Salzburger Festspiele die auf der Wasserfläche schwimmende Plattform, auf der in weiterer Folge in der warmen Jahreszeit Musikanten und Entertainer in Erscheinung traten.

DER PERFEKTE WAHNSINN: WASSERBUCHT
WURDE ZUR VERGAMMELTEN SCHOTTERGRUBE
Dann jedoch geschah das Unvorstellbare, das Unglaubliche, das Unfassbare. Die Salzachbucht wurde, weil sie zwischendurch immer wieder versandete und von der Feuerwehr mit kräftigen Wasserstrahlen freigelegt werden musste, in einem beispiellos kulturfeindlichen Schandakt, in ihrem untersten Teil brutal zugeschüttet (!) und damit völlig trockengelegt (!). Aus der hinreißenden Salzachbucht wurde eine deprimierende Schottergrube. Sie verschlang den einst mit Platten belegten, schönen Gehweg rund um die Wasserfläche der Bucht sowie die ersten zwei der insgesamt 13 Sitz-Stufen. Die beiden seitlichen Treppen, die einst am rundum laufenden Gehweg endeten, bohren sich jetzt blödsinnig und sinnlos in den Schotter hinein – der reine Wahnsinn, einzigartig in der zivilisierten Welt. Damit waren die ausgefeilten Proportionen des einstigen Prachtbauwerkes perfekt ruiniert.

BESEITIUNG DER RUFSCHÄDIGENDEN SCHRECKENSSTÄTTE,
DAFÜR WIEDER-HERSTELLUNG DER GRANDIOSEN WASSERBUCHT
Als völlig unpassende Draufgabe wurde auch noch am nördlichen Ende der Bucht ein  breiter Weg über die seitliche Böschung hinunter zur Schottergrube geschlagen. Von da an ging es steil bergab bis zur heute skandalös vergammelten Schreckensstätte. Bei Schönwetter ist ihr nun eine neue Rolle zugedacht: Dann spielen hier Kinder – auf dem teuersten Kinderspielplatz einer manchmal schon sehr verrückten Welt. Die Stadt Hallein wird sich diesen unfassbaren Ort ihres peinlichen Versagens, imagemäßig wohl nicht mehr lange leisten können. Dann bahnt sich der erhellende Lichtstrahl der Erkenntnis den Weg ins Halleiner Rathaus und dann – wird das einzig Richtige getan, weil es getan werden muss: die Wieder-Herstellung des begeisternden Urzustandes mit der einstigen Wasserfläche. Der architektonische Schöpfer der einst prachtvollen Wasserbucht wird gerne hilfreich zur Verfügung stehen.   

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STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 4: Nachdem sich niemand mehr um die skandalöse Schottergrube kümmert, hat die Natur freies Spiel und sorgt dafür, dass die vergammelte Schottergrube allmählich mit Grün überwachsen wird. Ein wahrer Horror! FOTO 5: Die umlaufenden Sitzreihen sind stellenweise total verdreckt und damit nicht mehr benützbar. Ein wahrer Horror! FOTOS 6 und 7: An den  Stellen, an denen Holz zusammengetragen wurde, dürften schon bald romantische Lagerfeuer entstehen. Ein wahrer Horror! FOTOS 8 und 9: Schon zeigen erste Abfälle, dass die einstige Wasserbucht, die eigentlich Festspielstätte hätte werden sollen, in ihrer neuen Funktion als Schottergrube, auch als bequeme (widerrechtliche) Ablagerungsstätte für Unrat dient. Ein wahrer Horror! FOTO 10: An nicht überwachsenen Stellen verschlammt die entstzliche Schottergrube zusehens, wie die Fußspuren zeigen. Ein wahrer Horror! FOTO 11: Die reichlich lieblos, durch angeschwemmten Sand hindurch  angelegte, mehr als unschöne Abfluss-Öffnung, transportiert das Regenwasser Richtung Salzach. FOTOS 12 und 13: Die vergammelte, vernächlässigte, ungepflegte Schottergrube dient bei Schönwetter als Kinderspielplatz. Es ist der teuerste Kinderspielplatz der Welt. Ein wahrer Horror! –
(Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ganze Kirchen sind schon eingestürzt – mit allen sich daraus ergebenden dramatischen Folgen. Derartige Ereignisse sind längst undenkbar geworden, (so hofft man zumindest), doch die irdische Erosion nagt dennoch permanent an der Bausubstanz religiöser Bauwerke. Der Wiener Stephansdom wurde deshalb längst schon zur permanenten Reparatur-Baustelle. Und in Hallein warnten kürzlich Hinweisplakate neben der Stadtpfarrkirche vor herabfallenden Dachziegeln. Doch der Besuch der Gottesdienste war jederzeit gesichert. Hielt man auch rund um die Kirche respektvollen Abstand, um nicht von einem unliebsamen Geschoß getroffen zu werden, so sicherte der mächtige, aus dem Kirchengebäude herausragende Beton-Kirchturm mit seinem Eingang jederzeit gefahrlosen Zutritt ins Gotteshaus. Das hätte sogar dann noch funktioniert, wenn der neun Mal geschwänzte Teufel des Islam mit einem gewaltigen Streich das gesamte Kirchendach leergefegt hätte. Auf unseren oben stehenden Fotos die enormen Dach-Dimensionen der Halleiner Stadtpfarrkirche. Zuerst die imposante Gesamtansicht, dann holt das Teleobjektiv die Dachlandschaft immer näher heran, bis man erkennt, dass fleißige Hände immer schon damit beschäftigt waren, einzelne schadhafte oder fehlende Dachziegel zu ersetzen. Das letzte Foto zeigt einige, bei Nacht und Nebel erbeutete Dachziegel-Bruchstücke. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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In Hallein wurden die drei Kreisverkehre auf der Europastraße – von der Autobahnabfahrt bis zur Hager-Kreuzung – neu markiert. Damit entstanden aus zweispurigen Kreisverkehr-Lösungen moderne Turbokreise. Pfeile am Boden der beiden Bahnüberführungs-Kreisverkehre zeigen nun bereits vor der Einfahrt an, in welcher Spur man sich für welche Ausfahrt einordnen muss. „Damit beseitigen wir neuralgische Stellen, an denen bisher unterschiedliche Regelungen gegolten haben. Die Markierungen bringen mehr Sicherheit für die Autofahrer und sollen den Verkehr flüssiger gestalten“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Der Kreisverkehr an der Autobahn-Auf- und Abfahrt blieb hingegen optisch unverändert – nicht existierende Pfeile verweisen weder auf die Auffahrt zur Autobahn noch auf die Ausfahrt zur Stadt Hallein.

 

Experten von Land, Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde und Polizei haben die neue Lösung erarbeitet. Diese sieht einheitliche Regelungen für alle drei Kreisverkehre auf der Europastraße vor. Sie werden nicht mehr isoliert gesehen, sondern es gibt ein einheitliches Konzept für alle drei Kreuzungs-Bereiche. Bei den bisherigen zweispurigen Lösungen kam es vor allem beim Spurwechsel vermehrt zu Unfällen. ,,Der Vorteil der neuen Lösung: Sie bringt eine höhere Übersichtlichkeit, ohne dass auf die Mehrspurigkeit verzichtet werden muss‘‘, ist Landesrat Schnöll überzeugt.

 

KÜNFTIG WENIGER STAUS
ZU DEN STOSSZEITEN

Für Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ist damit ein leidiges Thema endlich vom Tisch: ,,Es kommt Fahrt in unsere Kreisverkehre. Die langen Staus zu Stoßzeiten sollten nun aufgelockert werden. Die Stauabgase an den neuralgischen Stellen, die Lärmbelastung und die Unfallgefahr nehmen nun ab und entlasten alle Halleiner Betroffenen und die Umwelt.‘‘ Auch Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner zeigt sich froh über die neuen Markierungen: ,,Die neue Regelung ist wichtig, weil die Halleiner an diesen neuralgischen Punkten ziemlich leidgeplagt sind. Wir sind überzeugt, diese Lösung wird alles flüssiger machen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass wir gemeinsam noch viele verkehrstechnische Herausforderungen in Hallein lösen werden.‘‘

 

ACHTUNG! KEINE FAHRSTREIFEN-WECHSEL
IN DEN HAUPTRICHTUNGEN!

Der Turbokreisverkehr regelt hohes Verkehrs-Aufkommen effizienter und sicherer. In Hallein frequentieren bis zu 35.000 Fahrzeuge pro Tag die Europastraße. Wichtig: Im Gegensatz zu den ,,traditionellen‘‘ Lösungen müssen sich Autofahrer an einem solchen Kreisverkehr schon  v o r  der Einfahrt dafür entscheiden, welche Ausfahrt sie nehmen wollen und sich dementsprechend einordnen! ,,Fahrstreifen-Wechsel sind nun zumindest für die Hauptrichtungen nicht mehr möglich und nötig. Die neue Lösung bildet das bisherige Verhalten der meisten Verkehrs-Teilnehmer ab‘‘, erklärt Michael Lindner vom Referat Straßenbau und Verkehrsplanung des Landes. – (Salzburger Landeskorrespondenz).

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STEHENDEN FOTOS

Die Umwandlung des Kreisverkehrs vor dem Gasthof Hager in einen Turbokreis war mit erheblichem Einsatz der Markierungs-Farbe Weiß verbunden. Nicht immer ist die Sinnhaftigkeit mancher Details auf den ersten Blick erkennbar. FOTO 1: Warum für die Zweiteilung der Zufahrt aus Richtung Stadtbrücke derart viel Platz verschwendet wurde ist unklar. Es hätte wohl eine dicht beisammen liegende Doppellinie auch genügt – oder auch nur eine einzige Linie. FOTO 2: Ein optisch nicht gerade gelungener Doppelpfeil. Unschön und eher dürftig windet sich das Doppel-Pfeilgebilde links Richtung Südausfahrt des Turbokreises. Rechts gibt es eine Überraschung: Der mächtige rechte Pfeil zeigt, eher verwirrend, auf den Parkplatz des Gasthofes Hager. Wo blieb bei der Nordausfahrt der Pfeil Richtung Sport-Mode-Reyer? FOTO 3: Auch nur Platz-Verschwendung auf Kosten der frei befahrbaren Verkehrsflächen und Verschwendung von Markierungsfarbe auf Kosten der Steuerzahler stellt dieses Gebilde dar. Es nimmt seinen Anfang am südseitig angrenzenden Fußgänger-Übergang. Eine einzelne Linie hätte weniger optischen Wirrwarr bedeutet und auch hier als Trennung der beiden Fahrbahnen genügt. FOTO 4: Die Ausfahrt vom Turbokreis Richtung Stadtbrücke stellt ein spezielles Problem dar. Ideal wäre es, die Ausfahrt durch eine Mittellinie zu teilen, so dass auf der linken Fahrbahn zur Stadtbrücke und auf der rechten zum Bahnhof, zur Bezirkshauptmannschaft u.s.w. gefahren werden kann. Immer wieder glauben Fahrzuglenker, so wie auf unserem Foto, dass diese Mittellinie schon existiert. Doch es handelt sich nur um die linke Fahrbahn-Begrenzung der einspurigen Ausfahrt. Denn es gibt ein Problem, das schon längst hätte behoben werden müssen. Auf Höhe von Sportmoden Reyer gibt eine kleine, zu schmale Brücke, welche die Fahrbahn einengt. Hätte man den überbreiten Gehsteig endlich schmäler gestaltet und wäre die verschwenderische, platzraubende  Doppellinie auf der Gegenfahrt nur eine normale Doppellinie, müssten endlich zwei Fahrbahnen durchgehend zu realisieren sein. FOTO 5: Auch der Kreisverkehr am östlichen Ende der Bahn-Überführung wurde überarbeitet. Markantestes Detail: die beiden Richtungspfeile. Nach links geht es Richtung Oberalm, nach rechts Richtung Krankenhaus und Autobahn. Auch hier gilt: rechtzeitig beim Überqueren der Bahn-Überführung vor Einfahrt in den Kreisverkehr die linke Spur wählen! Denn die rechte Spur dient den Abbiegern Richtung McDonalds, DM Markt, Interspar. – (Text & Fotos: Odo Stierschneider.)

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Besonders schwierig ist es, im Alter oder mit einer körperlichen Beeinträchtigung, den Alltag zu bewältigen: Wie komme ich ins Geschäft, zum Arzt oder unter die Leute? Individuelle Mobilität, speziell im Alter, trotz körperlicher Beeinträchtigung, trotz geringem Einkommen, stellt einen wichtigen Teil der Lebensqualität dar. Nun werden von der Stadtgemeinde Hallein entsprechende Akzente gesetzt. Pensionisten und behinderte Personen mit geringem Einkommen, erhalten Gutscheine für kostenlose Taxifahrten. Pro Monat können Taxi-Gutscheine im Gesamtwert von 25 Euro – im Kalenderjahr somit für 300 Euro – bezogen und bei den teilnehmenden Taxi-Unternehmen eingelöst werden. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Einführung des „Senioren-Taxis“ eine wichtige Maßnahme für die Halleiner Gesellschaft: „Es haben uns immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger darauf hingewiesen, dass sie zu wenig Möglichkeiten hätten, wichtige Einkäufe oder notwendige Arztbesuche zu erledigen. Ältere, gebrechliche oder beeinträchtigte Menschen – gerade mit geringen Einkommen – sind auf jede Hilfe angewiesen. Diese Unterstützung kann jedoch nicht nur innerhalb der eigenen Familien oder des Freundeskreises geleistet werden. Es ist die Aufgabe einer Stadt und der Gesellschaft, den Schwächsten unter die Arme zu greifen.“


Vizebürgermeisterin Rosa Bock, auch zuständig für Generationen-Angelegenheiten, war mit der Umsetzung beauftragt. Die Einführung der Gutscheine ist auch für sie ein lang ersehnter Erfolg: ,,Mit dem Seniorentaxi und dem Gutscheinsystem haben wir gemeinsam eine neue Richtung eingeschlagen, um den Betroffenen zu helfen. Nach vielen Jahren, in denen das Thema Seniorentaxi in den Schubladen der Bürgermeister gelegen ist und nie umgesetzt wurde, ist mir die Realisierung jetzt wichtig gewesen und es freut mich, dass dies auch durch die gute Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung im Rathaus so rasch erledigt werden konnte.‘‘ Sozialstadtrat Florian Koch fügt dem hinzu: ,,Man sieht: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wir haben uns immer für die Mobilitäts-Steigerung für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung eingesetzt, weil wir es als unsere ureigenste Aufgabe sehen, für alle Menschen da zu sein. Als Sozialstadtrat bin ich froh, dass wir nun einstimmig zu einem ersten Ergebnis mit den Taxi-Gutscheinen gekommen sind und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch viele weitere soziale Akzente in der

Stadt setzen werden.‘‘ – Auf dem Foto oben Vizebürgermeisterin Rosa Bock, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozial-Stadtrat Florian Koch, der auch bereits einen Seniorentaxi-Gutschein präsentiert.


Anträge für Taxi-Gutscheine können im Sozial‐ und Wohnungs-Amt der Stadtgemeinde Hallein ab Mitte September abgegeben werden. Die Ausgabe bzw. das Versenden der Gutscheine erfolgt ab Anfang Oktober 2019.


Folgende Personen sind zur Antragsstellung berechtigt:

Pensionisten: Personen ab dem Erreichen des 65. Lebensjahres, mit einer Einkommensgrenze von monatlich maximal EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen), bzw. EUR 1.653 netto (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften/gemeinsam im Haushalt lebende Personen). Siehe auch die Rathaus-Publikation STADT|HALLEIN, Seite 2.

Menschen mit Behinderung: Körperlich beeinträchtigte Personen inkl. Behinderte und Sehbehinderte mit Behindertenpass und dem Eintrag ,,Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung‘‘, ebenfalls bis zu einer Einkommensgrenze von nicht mehr als monatlich EUR 1.300 netto (Einzel-Einkommen) bzw. EUR 1.653 netto. (Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften / gemeinsam im Haushalt lebende Personen).


Folgende Unterlagen werden zur Ausstellung eines Berechtigungs-Ausweises benötigt:

Pensionisten-Ausweis / Ausweis-Dokument

Behinderten-Ausweis des Bundessozialamtes mit dem Vermerk: „Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitäts-Einschränkung aufgrund einer Behinderung“. (Der Antrag zum Erlangen des Berechtigungs-Ausweises ist beim Sozialministerium-Service zu stellen.)

Aktuelles Lichtbild im Passfotoformat

Einkommensnachweis (Pensionsbescheid, Lohnzettel, auch der Ehegatten und Partner, wenn sie im gemeinsamen Haushalt leben).

Haushaltsbestätigung (Bestätigung für die Anzahl der Personen, die insgesamt im Haushalt gemeldet sind).


ACHTUNG: Zulassungs-Besitzer/innen eines PKW erhalten keine Taxigutscheine. Die Taxi-Gutscheine dürfen weder entgeltlich noch unentgeltlich an dritte Personen  weitergegeben werden. Auch die Barablöse ist nicht möglich.

Bei der persönlichen Verwendung der Gutscheine muss der ausgegebene Berechtigungs-Ausweis dem Taxilenker vorgezeigt werden und die Ausweis-Nummer mit jener auf den Gutscheinen übereinstimmen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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,,Einfach fantastisch!‘‘ – Unglaublich beeindruckend!‘‘ – ,,Ein unvergessliches Erlebnis!‘‘ – ,,Das stärkste Kunst-Erlebnis meines Lebens!‘‘ – ,,Die Präsentation dieser herrlichen Kunstwerke ist perfekt gelungen!‘‘ – ,,Unbeschreiblich schön!‘‘ –  ,,Das muss man gesehen haben!‘‘ – Das sind nur einige Zitate aus den schriftlichen Kommentaren, welche von Besuchern der Gemälde-Ausstellung ,,IM FLUSS‘‘ des Künstlers Wang Jixin in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel zu Papier gebracht wurden. Dieser hatte etwa 4 Monate lang, Tag für Tag an den 25 begeisternden, großformatigen Gemälden zum Thema Salz gearbeitet und dabei Motive sowohl aus der vor 30 Jahren beendeten Salzproduktion in Hallein als auch aus dem Salz-Schaubergwerk Dürrnberg thematisiert. Die Großgemälde wurden raffiniert in abgedunkelten Räumen präsentiert, in denen nur die Gemälde beleuchtet wurden. Ein elementarer optischer Gesamteindruck, zu dem in ganz Österreich kein Gegenstück existiert. Verständlich, dass alle Besucher der Gemäldeschau ,,IM FLUSS‘‘ restlos begeistert waren.

STADT HALLEIN UND LAND SALZBURG:
KEIN GELD FÜR DIE GRANDIOSE GEMÄLDESCHAU

Diese monumentale Schau an Ölgemälden müsste als einzigartiges Zeugnis der 700jährigen Salz-Geschichte der Stadt Hallein unbedingt in der Alten Saline erhalten bleiben. Folgerichtig kam es zur Vorsprache einer kleinen Gruppe rund um Künstler Wang Jixin bei Bürgermeister Alexander Stangassiger, um Möglichkeiten für einen ständigen Verbleib dieser unvergleichlichen Gemäldeschau auszuloten. Auch Vizebürgermeisterin und Kultur-Stadträtin Rosa Bock nahm an dem Gespräch teil, in dem es vor allem darum ging, mögliche Geldquellen für den Ankauf der ,,Salzgemälde‘‘ zu erörtern. Das Ergebnis war leider vorhersehbar. Die Stadt Hallein, die das größte Interesse daran haben müsste, die Pernerinsel mit dieser hinreißenden Gemäldeschau als ständige Kultur-Attraktion aufzuwerten, winkte sogleich ab – es gibt zu viele andere Vorhaben, die finanziell noch gar nicht abgedeckt sind. Ein Vorstoß der Stadt Hallein bei Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Schellhorn ging gleichfalls ins Leere. Damit schwand auch vorläufig die Hoffnung aller Kunstfreunde in Hallein, die entschieden dafür eintreten, dass die
einzigartigen Salz-Gemälde weiterhin dort präsentiert werden, wo sie unbedingt hingehören: in der Alten Saline auf der Pernerinsel!

EIN KULTURELLES SCHAND-EREIGNIS
VON NOCH NIE GEKANNTER DIMENSION

Inzwischen war die Alte Saline Schauplatz einer unfassbaren Kultur-Katastrophe. Am 28. August 2019 wurden die 25 großformatigen Gemälde wieder abgebaut, um außerhalb von Hallein eingelagert zu werden. Das Ganze war ein historisch- kulturelles Schand-Ereignis von noch nie gekannter Dimension für die Stadt Hallein.
Verheerend und peinlich, unfassbar und katastrophal, eingebrannt für immer in das kulturelle Gewissen der Stadt Hallein. Doch wichtige Persönlichkeiten der Stadt Hallein schockierte der Abbau der Gemälde so sehr, dass sie fest entschlossen sind, alles zu unternehmen, um die fantastischen Gemälde wieder auf die Pernerinsel zurück zu holen. Denn die dauerhafte Präsentation der monumentalen Ölgemälde zum Thema Salz – das  wäre ein enorm wichtiger Schritt der Pernerinsel hin zur bedeutungsvollen, attraktiven, innovativen und inspirierenden Kultur-Insel und damit zu einer weiteren Aufwertung der Kulturstadt Hallein. Als erster Schritt dazu wurde, auch mit Unterstützung des SALZSCHREIBER, Fotograf Ulrich Ghezzi engagiert, um von allen Salzgemälden professionelle Fotos herzustellen. Sie sind unverzichtbar bei künftigen Finanzierungs-Gesprächen mit möglichen Spender-Persönlichkeiten.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die beeindruckende Pracht und Herrlichkeit der unvergesslichen Salzgemälde-Schau. Ihre Wiedererstehung ist, im Interesse der Kulturstadt Hallein,
dringendst erforderlich und dafür muss finanzielle Mithilfe eingefordert werden. FOTOS 3, 4 und 5: Das ist die unfassbare Realität. Einige der abgebauten Bilder, sowie die zu Stoffballen zusammengelegten schwarzen Stoffbahnen, mit denen die fantastische Raum-Dunkelheit geschaffen wurde. FOTO 6: Mit einer Super-Kamera wurden die Bilder der Ausstellung vor ihrer Einlagerung von Fotograf Ulrich Ghezzi professionell fotografiert. FOTOS 7 und 8: Extreme Foto-Vergrößerungen auf dem Bildschirm zeigen auch das kleinste Detail in brillanter Schärfe. FOTO 9: Was bleibt vom fantastischen Ausstellungs-Wunder? Ein leerer Raum… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Hallein wird künftig im Bereich rund um die auf den Dürrnberg führende Torbrücke deutlich leiser sein – die drei, bei jeder Kfz-Passage polternden Metall-Dehnungsfugen, werden nun saniert. Aufgrund einer neuartigen Konstruktion der Metall-Dehnungsfugen an beiden Enden der Brücke und einer neuen, speziellen Oberfläche des Stahl-Übergangs in der Mitte der Brücke, können sich die Anrainerinnen und Anrainer auf leisere Überquerungen freuen. Die Arbeiten zur Lärm-Reduzierung beginnen am Montag, 2. September 2019. Die Baustelle wird bereits ab Donnerstag, 29. August, eingerichtet. Achtung: In der Nacht von Dienstag, 17. September auf Mittwoch, 18. September, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, ist die Brücke komplett gesperrt. In diesem Zeitraum erfolgt der Einhub der neuen Konstruktion. Bei extremem Schlechtwetter verschiebt sich die Sperre auf die nächste Nacht. Die Umleitung während der Sperre erfolgt über die Winterstallstraße. Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für Montag, 28. Oktober, vorgesehen.

 

,,Diese spezielle Vorgangsweise bringt gleich drei Vorteile: Zeit- und Kosten-Ersparnis sowie eine höhere Qualität in der Ausführung‘‘, betont Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll. Und weiter: ,,Das bringt eine langfristige Reduzierung des Verkehrslärms.‘‘ Die Kosten belaufen sich auf 330.000 Euro, ausführende Firma ist die GTB Bau GmbH aus Anif. Die Halleiner Torbrücke ist das erste Brücken-Bauwerk entlang der L 256, der Dürrnberg-Landesstraße. Sie wurde 1981 errichtet. Dabei handelt es sich um eine Spannbeton-Brücke, die aus zwei Tragwerken besteht. Die Tragwerks-Längen betragen 81 und 53 Meter. Die Torbrücke weist drei Metall-Fahrbahn-Übergänge auf: sowohl an den beiden Brückenenden als auch in der Mitte zwischen den beiden Tragwerken. Derzeit sind an den Übergängen einfache Stahlprofile verbaut, diese erzeugen ein lautes Geräusch beim Fahren. Die neuen Konstruktionen schaffen hier Abhilfe: An den Brücken-Enden werden die Schlepp-Platten erneuert und an das Tragwerk angehängt. Schlepp-Platten gleichen Bewegungen zwischen zwei Bauteilen aus. Die Übergangs-Konstruktionen entfallen somit. In der Mitte der Brücke wird ein neuer Stahlübergang verbaut. Dieser „schluckt“ durch eine spezielle Oberfläche den Lärm. Während der Arbeiten bleibt die Brücke einspurig befahrbar – außer in der Nacht von 17. auf 18. September. Eine zusätzliche Ampel dient dazu, dass Fahrzeuge von der L256 in die B159 Salzachtal-Straße einfahren können.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die Torbrücke von ihrer Mitte aus fotografiert: Einmal Richtung hinunter, bis zu ihrem Anfang, einmal Richtung hinauf, bis zu ihrem oberen Ende. FOTOS 3, 4 und 5: Die sogenannten Übergangs-Konstruktionen aus Metall, besser die Metall-Dehnungsfugen auf der Torbrücke, die quer über die Fahrbahn verlaufen. Zuerst wurde unten am Beginn der Brücke fotografiert, dann  in deren Mitte und schließlich an ihrem oberen Ende. Beim Fotografieren war nachzuempfinden, welch enorme Belästigung das sechsfache Ta-Tam, das jeder Autofahrer bei seiner Fahrt über die Torbrücke verursacht, (jeweils poltern die Vorderräder und Hinterräder hörbar über die drei Metallkonstruktionen), für die geplagten Anrainer darstellt. FOTO 6: Die Metall-Dehnungsfuge in der Mitte der Brücke, wo die beiden Brücken-Tragwerke aneinander gefügt sind. – (Salzburger Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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