Vor 30 Jahren wurde im Juli 1989, in Hallein die Salzproduktion eingestellt. Die Stadt Hallein versuchte daraufhin, von der Salinen AG eine kleine Schausaline für touristische Zweck zu erhalten. Die Salinen AG jedoch wollte immer nur oben auf dem Dürrnberg eine derartige Anlage schaffen. Dieses Vorhaben  stieß in Hallein verständlicher Weise auf Ablehnung, gab es doch in den insgesamt 700 Jahren der Halleiner Salzproduktion keine einzige Saline auf dem Dürrnberg. Bereits Bürgermeister Franz Kurz, ein echter Dürrnberger, unter dessen Amtsführung die letzte Saline auf der Perner-Insel stillgelegt wurde, lehnte den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg als historisch überhaupt nicht gerechtfertigt, entschieden ab. So wurde der Bau einer Schausaline vorerst stillgelegt. Exakt 30 Jahre lang. Mit dem Dürrnberger Alexander Stangassinger als neuer Halleiner Bürgermeister, änderte sich die Situation grundlegend. Er hatte nichts gegen den Bau einer Schausaline auf dem Dürrnberg einzuwenden, nach dem durchaus verständlichen Motto: Besser eine Schausaline auf dem Dürrnberg als überhaupt keine. Warum es der Stadt Hallein nicht gelang, in den vergangenen 30 Jahren eine kleine Schausaline in der Altstadt, also dort, wo sie hingehört, zu errichten, ist eine ungeklärte Frage.

AUCH INNERHALB VON  30 JAHREN GELANG ES NICHT,
EINE SCHAUSALINE IN HALLEIN ZU ERRICHTEN

Die Saline auf der Pernerinsel wurde am 29. Juli 1989 stillgelegt. In der darauf folgenden Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ bildete das Salinen-Ende die Hauptmeldung auf der Titelseite und wurde in einem weiteren ausführlichen Beitrag im Inneren der Zeitung behandelt. Bereits auf der Titelseite wurde darauf verwiesen, dass die Salinen AG. der Stadt Hallein die Errichtung einer Schausaline als Mini-Trostpflaster zugesagt hatte. Dass die künftige Schausaline unbedingt in Hallein errichtet werden müsse, diese Forderung wurde ebenfalls in dieser ,,HZ‘‘-Ausgabe erhoben – schließlich waren die anders lautenden Absichten der Salinen AG. in  Hallein bereits heftig diskutiert worden. Seit damals sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, in denen die Stadt Hallein Zeit genug gehabt hätte, um in Hallein eine Schausaline zu realisieren. Seit damals sind 360 Monate über Hallein hinweggezogen, ohne dass die Stadt Hallein bezüglich einer Schausaline aktiv geworden wäre. Seit damals waren es 1.440 Wochen und in keiner einzigen wurde das Thema Schausaline für die Stadt Hallein angesprochen. Seit damals sind 10.080 Tage und 10.080 Nächte vergangen, ohne dass wirksame Aktivitäten in Richtung Halleiner Schausaline gab. Seit damals sind 241.920 Stunden vergangen, ohne dass eine Schausaline für Hallein im Halleiner Rathaus oder in der Gemeindevertretung auch nur erörtert worden wäre. Seit damals waren es 14,515.200 Minuten …. aber lassen wir das.

SCHAUBERGWERK, KELTENDORF SALINA UND
SCHAUSALINE IM DÜRRNBERGER SALZREICH

Nun also wird die Schausaline im Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg errichtet. Sogar ein bestehendes Gebäude wurde abgerissen  und vom Gebäude für die Schausaline steht bereits das 1. Geschoß im Rohbau. Hier ist ein starker Wille zur Errichtung einer überzeugenden Schausaline erkennbar. Damit besteht das Dürrnberger Salzreich künftig aus dem grandiosen Schaubergwerk, aus dem sehenswerten Keltendorf Salina und nun aus der neuen Schausaline, die noch heuer im Herbst eröffnet werden soll. Über 200.000 Besucher verzeichnet das Schaubergwerk. Während an schönen, warmen oder heißen Tagen, sich noch immer nicht so richtig die angenehm kühlen Temperaturen im Bergesinneren herumgesprochen haben, wird das Schaubergwerk an regnerischen Tagen regelrecht gestürmt. So etwa am Mittwoch, 21. August, an dem es den Anschein hatte, dass auch ein doppelt so großer Parkplatz für die zahlreichen Fahrzeuge nicht ausgereicht hätte. (Also muss nicht nur ein zusätzliches Parkdeck her sondern mindestens zwei!) So wurde an allen möglichen und unmöglichen Stellen rund um den gerammelt vollen Parkplatz der fahrbare Untersatz abgestellt. Der Ansturm wird noch größer werden, wenn die Schausaline in Betrieb geht. In der zitierten Ausgabe der ,,Halleiner Zeitung‘‘ vor 30 Jahren wurde auch im Interesse der Stadt Hallein davor gewarnt, sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt des Schaubergwerkes nach oben auf den Dürrnberg zu verlegen. Die Verantwortlichen wussten es besser. Damit bewegt sich der Besucherstrom zum Schaubergwerk zuverlässig für immer an der Stadt Hallein vorbei – mit eine der Ursachen dafür, wieso heute in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes die Besucherfrequenz unzureichend ist und warum so viele Geschäftslokale leer stehen.


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Wenn man noch vor wenigen Wochen das Keltendorf Salina in Bad Dürrnberg betrat, dann bildete dieses Gebäude einen markanten Bestandteil des Eingangsbereiches. Mittlerweile wurde es zur Gänze abgetragen, um dem, bereits in Bau befindlichen Gebäude für die Schausaline, Platz zu machen. FOTOS 3 bis 5: Derzeit bietet der Eingangsbereich des Keltendorfes einen völlig ungewohnten Anblick. Hier herrscht echte Baustellen-Atmosphäre. FOTOS 6 und 7: Weiter rückwärts stehen wir im Zentrum der Baustelle für die neue Schausaline. Auf den Fotos ist die Decke des Erdgeschoßes zu sehen. FOTO 8: Ein Standpunkt unterhalb der Baustelle zeigt das im Rohbau bereits fertiggestellte Erdgeschoß der künftigen Schausaline. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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,,Die kürzlich stattgefundene Zinkenlifte-Beiratssitzung erbrachte das Bekenntnis für die wichtige Sommer-Rodelbahn. Aber der tatsächliche politische Wille, die Zukunft rund um den Zinken nachhaltig und engagiert zu gestalten, fehlte. Es braucht Klarheit am Dürrnberg – es braucht ein Konzept für die Zukunft. In der Beiratssitzung wurde zwar viel über Kleinigkeiten diskutiert, die von uns geforderten klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung konnten jedoch nicht formuliert werden. Ein Gesamt-Konzept oder eine politische Willensäußerung wurde in der Vergangenheit oftmals gefordert und hat den Beirat auch im Detail beschäftigt. Konzepte wurden in Auftrag gegeben und bewertet. Doch jetzt wäre es an der Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bevor man Investitionen tätigt, die im Nachhinein nicht mehr passen,“ zeigt sich ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer enttäuscht.

„Es war unheimlich wichtig, dass wir den Beschluss gefasst haben, dass die Sommer-Rodelbahn weiterhin bestehen soll und konkrete Angebote dazu kommen. Das bringt eine gewisse Sicherheit bei den Einnahmen. Unser Vorschlag, darüber nachzudenken, die Liftzeiten für den Sessellift unter der Woche einzuschränken und sich auf Tourengeher und das Kinderskifahren am unteren Schlepplift zu konzentrieren, wird jetzt geprüft. Ein wirklich breites Bekenntnis, solche Maßnahmen für eine sichere und finanziell machbare Zukunft zu ergreifen, konnten wir leider nicht erkennen. Aber vielleicht kommt da ja noch Bewegung hinein.“, so Stadtrat Gottfried Aschauer weiter und ergänzt: „Selbstverständlich wurde uns erneut vorgeworfen, dass wir die Zinkenlifte zusperren wollen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wir, als Halleiner Volkspartei, wollen den Zinken stabil in die Zukunft führen, mit Maßnahmen und Angeboten die für die zeitgerechte Bespielung des Berges sinnvoll sind. Es ist immer die Rede davon, speziell nach dem Kassasturz des Bürgermeisters, dass es um die Finanzen der Stadt nicht gut stehe. Wenn das wirklich so wäre, dann müsste es erst recht größtes Interesse daran geben, die Abgänge der Zinkenlifte, für die Zukunft durch die Entwicklung alternativer Standbeine, im Winter wie im Sommer, zu senken.“

„Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, klare und mutige Entscheidungen zu treffen. Der Winter gehört zeit- und klimagerecht bespielt und der Sommer ausgebaut. Grundsätzlich muss über alternative Standbeine nachgedacht werden. Vom Schließen kann da keine Rede sein. Es muss möglich +sein, darüber nachzudenken, ob man Angebote, die nicht genützt werden, aufrechterhalten oder für eine andere Bespielung freigeben soll. Knappe 60 Prozent der wöchentlichen Skifahrer-Zutritte finden am Wochenende statt. Wir sind der Meinung, dass man den Trend zum Tourengehen nicht links liegen lassen darf, sondern den Tourengehern unter der Woche freie Bahn gewähren soll. Ausgenommen sind selbstverständlich die Ferien. Darüber hinaus wäre noch zu überlegen, weitere Wochen für das Skifahren den Salzburger Schulen anzubieten. Dies würde noch stärker den Stellenwert dieses wichtigen Naherholungs-Gebietes unterstreichen. Die Geschäftsführung ist jetzt beauftragt, diverse Angebote – unter anderem auch für die Parkplatz-Erweiterung – einzuholen, die im kommenden Beirat weiter behandelt werden sollen. Wichtig ist uns dabei auf jeden Fall die gastronomische Versorgung im Bereich der Talstation des Zinkenliftes, denn ohne diese ist auch das Kinder-Skifahren kaum realisierbar. Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, um den Zinken verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen,“ unterstreicht Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein, Foto TVB Hallein / Bad Dürrnberg)

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Sichtlich stolz und erleichtert sind die beiden jungen Halleinerinnen Pia Koberger (18) und Munira Kropp (19), nachdem sie am 31. Juli 2019 die schriftliche und am 5. August 2019 die mündliche Lehrabschluss-Prüfung absolviert hatten. Durchatmen war angesagt, das Lernen hat vorerst ein Ende. Pia Koberger fasst kurz und bündig zusammen: „Es war richtig schwierig, ich habe fast Tag und Nacht gelernt – jetzt bin ich froh, bestanden zu haben.“ Die beiden dürfen sich jetzt Bürokauffrauen nennen, haben ausgelernt und sind hungrig nach dem weiteren Berufsleben.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist natürlich stolz auf die neuen Fach-Ladies: „Ich war immer überzeugt, dass die Lehre einer der wichtigsten Ausbildungswege ist. Jetzt zwei neue Fachkräfte in der Berufswelt willkommen zu heißen, die in unserer Stadtgemeinde gelernt haben, freut michganz besonders. Ich selbst habe mich auch über die Lehre zu 35 erfolgreichen Jahren in der Privatwirtschaft hochgearbeitet. Ich sage immer wieder, dass wir generell wieder viel mehr Bekenntnis zu guten Fachkräften brauchen.“

 

Pia Koberger und Munira Kropp sind gebürtige Halleinerinnen. Pia Koberger absolvierte die Sport-NMS Neualm, Munira Kropp die Musik-NMS in Burgfried. Beide Jungfachfrauen besuchten anschließend die Polytechnische Schule in Gamp, ehe sie ihre dreijährige Ausbildung bei der Stadtgemeinde Hallein zur Bürokauffrau angingen. Nach vielen Monaten in den unterschiedlichsten Abteilungen der Gemeinde und der Ausbildung  unter anderem in Rechnungswesen, Buchhaltung oder Wirtschaftskunde, haben die jungen Frauen am 5. August 2019 ihre Lehre erfolgreich beendet. Bürgermeister Alexander Stangassinger hofft darauf, die beiden weiterhin in den Dienst der Gemeinde übernehmen zu können: „Wir schauen, dass wir für beide eine Stelle finden. Ich setze mich dafür ein, dass wir sie übernehmen können – zumindest bei einer Stelle sieht es schon sehr gut aus.“ Auf dem Foto präsentieren Pia Koberger (links) und Munira Kropp stolz dem Halleiner Bürgermeister ihre Lehrabschluss-Zeugnisse. (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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,,Wir sind froh, dass Bürgermeister Stangassinger unserem Antrag vom 12. Juli dieses Jahres gefolgt ist und nun eine Beiratssitzung der Zinkenlifte angesetzt hat. Den wichtigsten Punkt auf der Tagesordnung bildet die Beschlussfassung für eine neue Sommer-Rodelbahn. Hier drängt die Zeit, sonst fährt die Rodelbahn 2020 nicht mehr. Der Umstand, dass die Rodeln gewechselt werden müssen, beschäftigt den Beirat schon lange. Darum ist es jetzt so wichtig, die Anschaffung neuer Rodeln zu beschließen, um damit Liefer- und Betriebs-Sicherheit zu gewährleisten,‘‘ so

Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Auf dem Dürrnberg braucht es jetzt Klarheit wohin die Reise geht. Die Diskussions-Phase über die Ausrichtung sollte nun abgeschlossen und ein Maßnahmenpaket für eine zeitgemäße, adäquate und finanziell sichere Zukunft auf dem Zinken beschlossen werden. Aus unserer Sicht heißt das, verstärkt im Sommer neue Angebote zu schaffen und den Erlebnisberg auszubauen und im Winter sich auf machbare und finanzierbare Lösungen und Adaptierungen zu konzentrieren. Den Winterbetrieb zu attraktivieren ist wesentlich teurer und aufwendiger, als den funktionierenden Sommerbetrieb auszubauen. Alternative Standbeine im Sommer sind wesentlich zielführender als die Abhängigkeit von Schnee und Kälte im Winter.
Dies bestätigt auch die vorliegende ZAMG-Studie aus dem Jahr 2017. Für uns als Halleiner Volkspartei ist eines klar, wir müssen so investieren, dass die Abgänge der Zinkenlifte in Zukunft geringer werden, und dies erreicht man nur mit Investitionen in den Sommerbetrieb,‘‘ betont Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

Das ZAMG-Gutachten, stellt fest, dass das aktuelle Klima eine künstliche Beschneiung grundsätzlich zulässt. Allerdings wird es wieder passieren, dass über längere Zeit, auch im Früh- und Hochwinter, nicht oder nur sehr eingeschränkt, künstlich beschneit werden kann. Ein Problem der künstlichen Beschneiung sieht das Gutachten bei der Grund-Beschneiung im November und Dezember. Lediglich die Hochwintermonate Jänner und Februar werden wohl auch in Zukunft über ein ausreichend hohes Beschneiungs-Potenzial verfügen. Weiters heißt es im Gutachten, dass eine Verkürzung der Saison im Spätwinter aufgrund höherer Temperaturen als wahrscheinlich erscheint. Denn: Einerseits schmilzt die bestehende Schneedecke rascher ab, andererseits bieten sich immer weniger Möglichkeiten einer Nachbeschneiung. Zusammenfassend stellt das Gutachten fest, dass bei Fortsetzung des bestehenden Erwärmungstrends, eine laufende Reduktion des aktuellen Beschneiungs-Potenziales anzunehmen ist – bis 2050 auf bis zu 80 Prozent des aktuellen Potenzials.

,,Wir haben mit dem Zinken kein High-end Skigebiet. Der Zinken ist perfekt für Kinder zum Erlernen des Skifahrens, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Sobald die Eltern sehen, dass das Kind Skifahren kann und sicher am Lift ist, werden sie gemeinsam ein umliegendes Skigebiet aufsuchen. Unser Auftrag ist somit klar. Der Winterbetrieb braucht aus unserer Sicht drei Adaptierungs-Maßnahmen. Erstens braucht es eine Investition für die Herstellung eines zeitgemäßen Kinderlandes inkl. Gastronomie im Talbereich. Zweitens, speziell in der Vor- und Nachsaison, soll die künstliche Beschneiung auf die untere Zinkenwiese konzentriert werden. Und drittens müssen wir zum Tourengeher-Berg werden und das Parkplatz-Chaos muss der Vergangenheit angehören,‘‘ so Vizebürgermeister Florian Scheicher.


,,Durch den Ankauf der neuen Rodeln, ist der Betrieb der Sommer-Rodelbahn und somit ein wesentlicher Anteil der Jahres-Einnahmen auf dem Zinken gesichert. Mit weiteren Highlights vom Frühjahr bis in den Herbst – wie eine (Kinder)-Mountainbike-Strecke  oder Wanderwege – ist dies noch gut zu ergänzen. Bei jeder weiteren Schraube, die man im Winterbetrieb auf Ausbau dreht, sieht das gänzlich anders aus. Hier haben wir eindeutig ein Auslastungs- bzw. Ausgabenproblem. Es muss gelingen, die laufenden Kosten zu senken. Wir werden im Beirat die Idee einbringen, die täglichen Betriebszeiten des Sesselliftes in den Wintermonaten anzupassen und stattdessen den Tourengehern freie Bahn zu geben. Das würde unter anderem auch bedeuten, dass nächtliche Pisten-Präparierungen in dem bestehenden Ausmaß nicht mehr nötig sind. Da reden wir doch von einem wesentlichen Kostentreiber,‘‘ so Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

,,Mit unserem Antrag in der Gemeindevertretung haben wir bereits unsere Idee für eine Parkplatz-Erweiterung inkl. moderner Abschrankungs- und Zutritts-Technik kundgetan. Das wollen wir noch einmal klar unterstreichen. Nur mit einer solchen Maßnahme können wir die Anrainer entlasten und das Wildparken im Winter unter Kontrolle bringen. Diese Investition ist auch eine, die sich amortisiert,‘‘ betont Vizebürgermeister Florian Scheicher.

,,Alles in allem braucht es bei der Zinkenlifte-Beiratssitzung ein breites Bekenntnis für eine stabile Zukunft am Zinken, mit klaren Umsetzungs-Aufgaben für die Geschäftsführung. Die komplette Umsetzung wird sich über eine gewisse Zeitspanne erstrecken, daher ist es wichtig, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und den Zinken zukunftsorientiert auszurichten. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, sicherzustellen, dass die Kinder und Familien in Hallein und Umgebung über ein geeignetes Naherholungs-Gebiet verfügen – im Sommer wie im Winter. Das alles darf der Stadt durchaus auch etwas kosten, immerhin ist es Steuergeld der Bürger, das sinnvoll und zu deren Wohl eingesetzt werden soll – nur in einem geringeren finanziellen Ausmaß als bisher‘‘, unterstreichen Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer abschließend. – (Presse-Information der ÖVP Hallein. Foto: TVB Hallein / Bad Dürrnberg).

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Bereits zum zweiten Mal trafen sich am 6. August 2019, in bester Stimmung, frisch gebackene Alters-Jubilare dr Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger zum gemeinsamen Geburtstag-Essen. Seit kurzem gestaltet der Halleiner Bürgermeister seine Jubiläums-Gratulationen so, dass die Seniorinnen und Senioren der Stadt von ihm zum Essen, Trinken und Plaudern eingeladen werden – diesmal erfolgte das Beisammensein wieder beim Gasthaus Hager. Dazu erklärt der Stadtchef: „Die Gäste finden es ungezwungener und stressfreier, wenn sie in ein Gasthaus eingeladen werden, anstatt für den Bürgermeister-Besuch im eigenen Haus die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu müssen. Es muss genau umgekehrt sein: Die Jubilare gehören bewirtet – daher lade ich sie zum gemeinsamen Essen.“


Bei Eierschwammerl mit Rahmsauce und Semmelknödel, Schnitzerl oder Palatschinken, alkoholfreiem Bier und Kaffee, saßen die Jubilare über drei Stunden lang mit dem Bürgermeister beisammen, schilderten ihre individuellen Geschichten, erzählten über die Stadt Hallein von einst und sparten auch nicht mit Lob oder Kritik an der Politik. Bürgermeister Alexander Stangassinger abschließend: „Es ist einfach spannend, die vielfältigen Geschichten aus Hallein zu hören. Diese neu geschaffene Runde zum runden Geburtstag, kommt gut an, es herrscht eine lockere und gesprächige Stimmung. Unsere älteren Bürgerinnen und Bürgern haben sich wahrlich einen würdigen Rahmen für ihre Jubiläumsfeier verdient – darum werden wir auch weiterhin jeden Jubilar und jede Jubilarin einladen, um gemeinsam im persönlichen Rahmen zu feiern.“ – Auf dem oben stehenden Foto bei Speis und Trank im Gasthaus Hager: Von links Brunhilde Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hermann Wallner, Maria Gambs, Annemarie Tackner und Johann Göllner. Alle Jubilare hatten eines gemeinsam: Sie alle feierten ihren 80. Geburtstag. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das Halleiner Keltenmuseum und der Museumsverein laden heuer bereits zum 15. Mal zu den beliebten Ferien-Kinderwochen, die heuer von 17. bis 31. August 2019 sowohl im Keltenmuseum als auch im ,,Stille-Nacht“-Museum stattfinden. Dazu erklärt Florian Knopp, Leiter des Keltenmuseums: „Die Kinderwochen sind ein Fixpunkt im Sommer-Kalender. Bereits zum fünfzehnten Mal widmet sich das Museum mit speziellen Vermittlungs-Formaten und Workshops den Kindern und Familien. Diese Tradition unterstreicht auch den hohen Stellenwert, den Kinder und Familien für das Keltenmuseum Hallein bei der Programm-Entwicklung besitzen. Dabei stehen nicht nur die Kelten, sondern auch die Stadtgeschichte im Mittelpunkt.“ Florian Knopp ist stolz, dass das heurige Programm um weitere spannende Angebote erweitert werden konnte: „Wir bieten heuer einen Geschichtentag zu Franz Xaver Gruber im Stille Nacht Museum Hallein. Eine Besonderheit sind auch die Workshops im Museumsgarten, vom Bronzeguss-, Trickfilm- bis zum Glas-Workshop. Insgesamt ist es ein buntes Programm zum Mitmachen, inklusive Ausflug zum Keltendorf Salina.“


Auch für Kulturstadträtin und Vizebürgermeisterin Rosa Bock sind die Kinderwochen eine tolle Sache: „Die Betreuung der Kinder in den Ferien ist für viele Eltern oft nicht einfach zu bewältigen. Mit den Kinderwochen schaffen wir einerseits Unterhaltung für unseren Nachwuchs, wir liefern Einblicke in das kulturelle Geschehen und wir bringen den Kindern spielerisch und spannend unsere Stadt ein Stück näher.“ Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger steht voll und ganz hinter diesem Projekt: „Als Stadt ist es unsere Aufgabe, für unseren Nachwuchs zu sorgen. Bildung und Kultur sind da wichtige Eckpfeiler. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen auch in den Ferien einiges bieten können und wir arbeiten daran, auch über zeitlich beschränkte Projekte hinaus noch einiges zu schaffen. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen noch eine schöne Ferienzeit und ich werde bei Gelegenheit bei einem der Workshops dabei sein.“ – Weitere Infos zu den Kinderwochen gibt es unter www.keltenmuseum.at(Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Keltenmuseum / Bryan Reinhart).

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Dass der Amtsantritt im Halleiner Rathaus nicht einfach sein würde, das war dem neuen Bürgermeister Alexander Stangassinger von Anbeginn an klar. Doch entgegen seiner Annahme, dass Anstand und Respekt zumindest in den Antrittsmonaten vorherrschen würden, wurde der neugewählte Stadtchef eines Besseren belehrt: „Schon in den ersten 100 Tagen – und das ist wirklich etwas Neues seit ich in der Politik bin – schon seit der Angelobung weht uns ein eisiger politischer Wind entgegen. Wenn wir uns diese Zeit der ersten Monate rückblickend und nüchtern anschauen, frage ich mich, ob das wirklich sein muss.“ Bürgermeister Stangassinger nennt dazu einige Beispiele.


ZUR KINDERBETREUUNG GAMP

Dazu der Bürgermeister: ,,Die Grünen kritisierten nach einem einstimmigen Be­schluss in der Gemeindevertretung, voreilig über die Medien und nicht im direkten Gespräch das Vorhaben, obwohl die Grüne Fraktion genau wusste, dass dringender Handlungsbedarf herrschte, weil das Thema Kinderbetreuung über Jahre hinweg vernachlässigt worden war. Angesichts des minimalen Zeitrahmens, der uns zur Verfügung stand, kann niemand erwarten, dass bereits alles perfekt läuft. Außerdem weiß die grüne Fraktion seit Jahren, dass in diesem Amt normalerweise nichts rasch erledigt wird – und sie hat oft genug in der Vergangenheit die Amtsleitung kritisiert und das Vorgehen der ehemaligen Mehrheitspartei auf das Schärfste zurückge­wiesen. Die Kritik der Grünen erwies sich als haltlos: Der neue Kindergarten wurde von der Kindergarten-Aufsicht genehmigt, bewilligt und sogar die Aufhebung des jahrelangen Provisoriums zugesagt. Somit wird jetzt nicht nur Neues geschaffen, sondern es werden vor allem alte Fehler und Versäumnisse bereinigt.‘‘

 

ZUM KONSTRUKTIVEN VERKEHRSGIPFEL

Bürgermeister Stangassinger: ,,Auch hier konnte es die ÖVP nicht lassen, auf die anderen loszuschlagen. Außerdem versucht der Herr Vizebürgermeister jetzt, jahrelange Oppositions-Forderungen als seine eigenen zu verkaufen.‘‘ Fakt sei aber: ,,Wir haben uns beim Verkehrsgipfel zum ersten Mal während der letzten 20 Jahre in einer breiten Runde zusammengesetzt und gemeinsam eine neue Richtung be­schlossen. Es wäre mir niemals eingefallen, nach diesem konstruktiven Gipfel auf die Gegenseite loszugehen, denn nach diesem Gipfel hat es für mich nur eine gewinnende Seite  a l l e r  Beteiligten gegeben. Das haben nach diesem Gipfel auch die anderen Parteien so gesehen und begrüßt. Ich denke, die ÖVP ringt noch immer mit ihrer Wahlniederlage und ist ein schlechter Verlierer.‘‘


,,WER WILL, FINDET WEGE.

WER NICHT WILL, ERFINDET AUSREDEN‘‘

Der Bürgermeister: ,,Wie jeder weiß, gibt es in Hallein nicht nur politische Mächte, sondern auch Bürokratische‘‘: Dieser Umstand ist laut Bürgermeister Alexander Stangassinger insofern eine Herausforderung, ,,weil der Bürgermeister den führenden Beamten im Rathaus vertrauen muss – kein Bürgermeister der Welt ist zugleich Experte im Baurecht, Verkehrsrecht, Vergaberecht, bei Finanz-Angelegenheiten usw. Somit ist Vertrauen in die oberste Führungsetage eine Grundbedingung, um für die Halleinerinnen und Halleiner gute Arbeit leisten zu können. In Hallein haben sich Strukturen aufgebaut, die leider auf nur eine Position zusammenlaufen, woraus sich logischerweise Fehler ergeben.‘‘ Der Bürgermeister nennt auch dazu einige Beispiele – die schon in den ersten 100 Tagen zum Vorschein kamen – wobei teilweise sogar gravierende finanzielle Kosten auf die Stadt zukommen:


O Keine Ausschreibung der Stromlieferverträge


O Die Zweitwohnsitz-Beschränkung wäre schon aktiv, wenn hier nicht Fehler in der entsprechenden Kundmachung gemacht worden wären.


O Die Brücken der Stadt Hallein wurden jahrelang nicht überprüft. Das Ergebnis: Erneut sind zwei Brücken am Ende ihrer Lebensdauer – ohne in den vergangenen Jahren begutachtet oder gewartet zu werden. Rund 500.000 Euro wird die Reparatur kosten. Von 20 Brücken hat die Stadt noch kein Überprüfungsergebnis.


O Die Zinkenlifte wurden jahrelang stiefmütterlich behandelt. Schäden an Schnei-Leitungen, Schnei-Lanzen, ein fehlendes Pistengerät und Sommerrodeln, die am Ende ihrer Lebenszeit sind. Dies wurde erst vor wenigen Wochen bekannt. Kostenpunkt: 800.000 Euro bis 1,3 Millionen Euro.

 

Zusammengefasst heißt das: In den ersten 100 Tagen sieht Bürgermeister Alexander Stangassinger grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung. Zitat: „Die vielen Mitarbeiter sind gut, denen mache ich überhaupt keinen Vorwurf. Aber irgendwo hakt es, denn es geht alles zu langsam. Und es wird oft nach Ausreden gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.“ Worauf der Stadtchef hinaus will: „Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen. Aber ich bitte die Halleiner Bevölkerung auch in diesem Punkt noch um Geduld: Wir haben überall, wo dringender Handlungsbedarf gegeben war, bereits viel auf den Weg gebracht. Manches dauert eben etwas länger, die Halleiner werden aber feststellen: Ich bin einer, der den Willen hat, Wege zu finden, um die erforderlichen Dinge auch umzusetzen. Für Hallein. Für die Menschen.“ – Das obenstehende Foto zeigt mit anschaulicher Symbolik, dass auch das Dasein eines engagierten Bürgermeisters nicht immer nur durch strahlende Helligkeit sondern auch durch Schattenlinien geprägt ist. – (Presse-Unterlagen mit Foto: Stadtamt Hallein).

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Die ersten 100 Tage stellen für jeden neuen Halleiner Bürgermeister eine enorme Herausforderung dar. Die Einarbeitung in die Arbeitsbereiche eines Bürgermeisters der immerhin zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg ist eine vielschichtige und zeitaufwendige Aufgabe. Dennoch legte Bürgermeister Alexander Stangassinger über seine ersten 100 Tage im Halleiner Rathaus, im Rahmen einer Pressekonferenz bereits einen schriftlichen Arbeitsbericht vor. Dabei handelte es sich nicht um 2 oder 3 Seiten, der Bürgermeister verblüffte die Journalisten gleich mit 6 Seiten, in dem es um Zusagen, Erfolge und Hindernisse ging. Der 3. SALZSCHREIBER-Beitrag zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Stangassinger‘‘ bietet einen Blick auf die mittelfristige Zukunft der Stadt Hallein, so wie sie das Stadtoberhaupt gestalten möchte. Drei große Themen, zerlegt in 9 wichtige Aufgabenbereiche, streicht der Bürgermeister besonders hervor.

 

ERSTENS:

DIE HALLEINER ALTSTADT BELEBEN

X Der erfolgreiche Verkehrsgipfel
war ein erster wichtiger Schritt, um die Altstadt für Besucher attraktiver zu machen, zu längerer Verweildauer einzuladen und wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.

X Das Halleiner Stadtfest
erhält in der jetzigen Form weiter Unterstützung und soll noch besser abgestimmt werden.

X Ein neues Förderungskonzept für Unternehmen
die sich in der Altstadt ansiedeln, wird erarbeitet. Ziel ist es, nicht nur zu fördern, sondern die Unternehmen nachhaltig in Hallein zu halten.

X Die Öffnung des Forstgartens
für die Öffentlichkeit, als zentrales Erholungsgebiet, ist nach wie vor ein Ziel des Bürgermeisters. Hierzu hat es bereits ein erstes Gespräch gegeben – weitere Gespräche folgen, konkrete Schritte werden geplant.


ZWEITENS:
WOHNEN NEU DENKEN

X Bürgermeister Alexander Stangassinger führte bereits erste Gespräche, um die Häuser Kuffergasse 4 und Oberhofgasse 3 (zwei gemeindeeigene Objekte) zu sanieren und den Halleinern günstig zur Verfügung zu stellen. Die Planungen laufen bereits. Ergebnisse wird man in den kommenden Monaten erwarten können.
X Eine stadteigene Wohnbau-Genossenschaft
kann noch nicht realisiert werden. Die Finanzierung des Projektes ist derzeit nicht möglich. Als langfristiges Ziel steht sie jedoch auf der Agenda des Bürgermeisters.

 

DRITTENS:
UNSERE JUGEND FÖRDERN

X 1 Million für die Jugend: so lautete das Versprechen im Wahlkampf.
X Zum derzeitigen Stand ist nach vielen, unerwartet hohen Kosten (Zinkenlifte, neuerliche Brücken-Sanierungen) die heurige Umsetzung der „Million für die Jugend“ noch kein Thema.
X Ziel ist es, im nächsten Jahr die ersten Schritte zu setzen, damit dieses Versprechen ebenfalls umgesetzt werden kann. Laut Alexander Stangassinger wäre das heuer möglich gewesen, wenn nicht, Zitat: ,,in der Vergangenheit zahlreiche Schlampereien in der Verwaltung stattgefunden hätten‘‘. – (Presse-Unterlage des Bürgermeisters. Ergänzungen: OST).

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Reichen 100 Tage? Reichen 100 Tage, um sich als neuer Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg,  umfassend in die vielfältigen städtischen Aufgaben-Bereiche einzuarbeiten? Reichen 100 Tage, um sich über die Finanzlage der Stadt einen fundierten Überblick zu schaffen? Reichen 100 Tage, um sich über die dringendsten Erfordernisse der Stadt ausreichend zu informieren? Reichen 100 Tage, um für dringende Anliegen erste Lösungs-Vorschläge zu erarbeiten? Reichen 100 Tage, um die Wahl-Versprechen einzulösen? Reichen 100 Tage, um auch nur ein anstehendes, aktuelles Stadt-Problem zu lösen? Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden in den ersten 100 Tagen seiner ,,Regierungszeit‘‘ 9 brennend aktuelle Problem-Themenkreise aufgegriffen und dafür insgesamt 17 Lösungen erarbeitet.

 

DAS AKTUELLE VERKEHRS-PROBLEM

X Erfolgreicher Verkehrsgipfel. Im Wahlkampf wurde ein Verkehrsgipfel angekündigt, um die wichtigsten kurz-, mittel- und langfristigen Brennpunkte zu diskutieren. Am 19. Juli 2019 ging dieser Mobilitätsgipfel über die Bühne, zusammengesetzt aus Vertretern der Wirtschaft, Touristikern, Bewohnern und Politikern. Rasch kristallisierte sich die Parkgebühren-Ordnung als besonderes Problem aus Sicht der Teilnehmer heraus. Diese wurde intensiv diskutiert und einstimmig einigten sich alle Teilnehmer auf folgende Punkte:
X Gebührenpflichtiges Parken in der Altstadt rund um die Uhr mit einer maximalen Parkdauer von zwei Stunden und einem Tarif von 50 Cent pro halber Stunde.

X Das Parken auf den Oberflächenparkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle wird im Gegenzug günstiger bzw. kostenlos. Die kostenlose Parkdauer tagsüber beträgt drei Stunden. Der 24-Stunden-Tarif reduziert sich von 12 auf 4 Euro. Zudem parkt man in Zukunft werktags ab 20 Uhr bis 6 Uhr früh, an Samstagen ab 12 Uhr und an Sonn- sowie Feiertagen kostenlos.

X Verkehrsberuhigung der Altstadt. Von Samstag ab 13 Uhr, bis Montag früh, 6.30 Uhr, wird der die Altstadt mittels einer Durchfahrtssperre ab dem Robertplatz verkehrsberuhigt. Die Testphase wurde einstimmig beschlossen und wird zeitnah umgesetzt.

X Analyse der Altstadt-Parkplätze. Ebenfalls analysiert werden die aktuellen Parkplätze in der Altstadt. Ziel ist es, hier ein einfaches, klares und übersichtliches Parksystem zu schaffen, das den Nutzern Rechtssicherheit einerseits und einfache Handhabung andererseits garantiert.

TURBO-KREISVERKEHRE
Die Markierungen werden nach Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und der Firma Andata nun bereits im August angebracht. Somit soll ein rascheres Vorankommen ermöglicht werden und man geht davon aus, die Staubildungen zur Rush-Hour minimieren zu können.

DIE NEUEN BUSLINIEN
X Von Rif über Anif nach Salzburg wird ab September eine neue Buslinie fahren. Die 175er-Linie soll die Anbindung an die Stadt Salzburg deutlich verbessern.
X Kleinbus nach Hallein. In Schwebe stand das Projekt „Kleinbus nach Hallein“. Die Verträge mit dem Salzburger Verkehrsverbund wurden nochmals nach Auftrag von Bürgermeister Alexander Stangassinger überprüft. Nun liegt das Ergebnis vor: Ab Herbst wird die Linie 45 mit einem Kleinbus für 30 Leute von Rif über den Kornsteinplatz bis zum Krankenhaus fahren.

 

SENIOREN-TAXI
Das Seniorentaxi ist mittlerweile beschlossen und auf Schiene gebracht. Schon im kommenden Herbst werden die Halleinerinnen und Halleiner die Möglichkeit haben, per Abholdienst Erledigungen zu tätigen. Die Rechtsabteilung des Rathauses ist gerade dabei, das Seniorentaxi auch umzusetzen.

 

KINDER-BETREUUNGSPLÄTZE SCHAFFEN

X Kindergarten  Gamp wird erweitert.  Als echtes „Mammut-Projekt“ wurde das Thema Kinderbetreuung angegangen. 100 Plätze fehlten beim Amtsantritt des Bürgermeisters. Zumindest für ein Drittel des Bedarfs hat Alexander Stangassinger noch heuer eine Lösung gefunden. Der Kindergarten Gamp wird erweitert. Dies gelang nur durch die planerische Meisterleistung von Manuel Dürager, der direkt mit dem Bürgermeister arbeitete und das Projekt so bei der Kindergarten-Aufsichtsbehörde auf volle Zustimmung stieß. So werden heuer 8 Krabbel-Gruppenplätze und 25 neue Kindergartenplätze geschaffen.

X Weitere 25 Plätze. 2020 sollen am selben Ort in Gamp 25 weitere Kindergartenplätze Plätze geschaffen werden. Somit werden innerhalb von zwei Jahren mehr als 50 Prozent der 100 dringend notwendigen Plätze abgedeckt.

 

DAS HALLEINER STADTFEST

2019 fand erstmals wieder ein Stadtfest in Hallein statt. Rainer Candido stellte in der Kürze der Zeit ein gutes und vielfältiges Stadtfest auf die Beine. Unter den gegebenen Umständen eine wahre Meisterleistung, laut Bürgermeister. Sicher gäbe es einzelne Verbesserungs-Wünsche, angesichts der verkürzten Sperrstunde sei es aber eine mehr als gelungene Veranstaltung gewesen.

X Zur Sperrstunde: Um ein Fest dieser Größe bis 01.00 Uhr mit Musik, mit Ausschank bis 02.00 Uhr und einer Sperrstunde bis 03.00 Uhr abzuhalten, wird ein Lärmschutz-Gutachten benötigt, welches dem Bundesgesetz entspricht und wonach längere Sperrstunden möglich sein können. Hallein hatte ein derartiges Gutachten bislang nicht. Alexander Stangassinger gab dieses in Auftrag und das Gutachten hat ergeben: Es ist derzeit keine Verlängerung der Sperrstunde möglich. Der Bürgermeister hätte Amtsmissbrauch begehen müssen, um die versprochene Sperrstunde bis 03.00 Uhr zu erlassen. Im kommenden Jahr will man die Festivitäten in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Verband überarbeiten, um vielleicht dem Stadtfest doch noch einen größeren Zeitrahmen zu geben.

PARKGEBÜHEN DAVISSTRASSE

Wie schön – diese sind nach einstimmigem Beschluss in der Gemeindevertretungs-Sitzung mit 1. August 2019 Geschichte.

 

VERLEGUNG DES BIOMARKTES

In einer breiten Diskussion mit allen Beteiligten, sprachen sich die Teilnehmer mit großer Mehrheit (8 von 9 Stimmen) für eine Verlegung aus. Diese Verlegung wird nach der nächsten Gemeindevertretungs-Sitzung beschlossen und anschließend umgesetzt.

 

NEUER POLITISCHER STIL DER GEMEINSAMKEIT

Hallein war in den letzten Jahren durch die absolute Regentschaft der ÖVP dominiert. Anfragen, Vorschläge oder Anregungen wurden schubladiert. Die neuen Verhältnisse lassen laut Bürgermeister nur einen neuen Weg zu: Einen gemeinsamen. Der Wille, über die Parteigrenzen hinaus agieren zu wollen, wurde von Alexander Stangassinger immer bekräftigt. Dass er diesen Willen auch umsetzt, belegen schon jetzt folgende Beispiele:

X Die Grünen beantragen einen Inklusionsbeirat, der dem Integrations-Ausschuss zugeordnet wird. Der Bürgermeister begrüßt den Vorschlag und alle Fraktionen einigen sich darauf, dass dies, mit Prüfung der personellen Ressourcen, gewünscht wird.

X Die ÖVP beantragt Nichtraucher-Zonen im Halleiner Freibad – diese wurden bereits umgesetzt.

X Die FPÖ beantragt die Entsendung von EU-Gemeinderäten – auch dies wird von Bürgermeister Alexander Stangassinger geprüft und dann umgesetzt.

,,Zuhören, Zusammensetzen und dann das Beste für Hallein auf den Weg bringen,‘‘ so lautet nach wie vor das Bekenntnis von Alexander Stangassinger. Nicht nur für nächsten 100 Tage sondern so lange der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger heißt. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Noch nie in der Geschichte der Stadt Hallein, gab ein neu gewählter Bürgermeister, anlässlich der ersten 100 Tage seiner Amtszeit, eine Presse-Konferenz. Bürgermeister Alexander Stangassinger tat es. Am gleichen Tag eines Ereignisses, das für die Stadt Hallein über Jahrzehnte hinaus von herausragender Bedeutung ist:  Der offiziellen Eröffnung und Weihe des neu errichteten Pfannhauser-Steges, der neben dem Keltenmuseum die Salzach überbrückt, um die Halleiner Altstadt mit der Perner-Insel zu verbinden. Die Bilanz der ersten ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ kann sich wahrlich sehen lassen. Sie findet ihren Ausdruck in der 6 Seiten füllenden und damit umfangreichsten Presse-Aussendung, die jemals im Halleiner Rathaus verfasst wurde. DER SALZSCHREIBER veröffentlicht die darin enthaltenen Darlegungen, in 4 aufeinander folgenden, unterschiedlich langen Beiträgen.

Hier startet die Nummer 1 mit komprimiertem Polit-Rückblick: Die Gemeinderats-Wahlen am 10. März 2019 und die Bürgermeister-Stichwahl am 24. März 2019 sorgten für neue politische Konstellationen in der Stadt Hallein. Nach jahrelanger absoluter ÖVP-Mehrheit, herrschen nun politisch ausgeglichene Verhältnisse. Jeweils 9 Mandate halten SPÖ und ÖVP in der Gemeinde-Vertretung, jeweils 3 Mandate fallen auf FPÖ und ,,Grüne‘‘, über 1 Mandat verfügen die NEOS. An der Spitze der Stadt steht seit der Angelobung am 18. April 2019 SPÖ-Kandidat Alexander Stangassinger, der sich mit 56,29 Prozent in der Stichwahl gegen Maximilian Klappacher von der ÖVP durchsetzen konnte. Der 1. Vizebürgermeister wird mit Florian Scheicher von der ÖVP gestellt, die 2. Vizebürgermeisterin Rosa Bock kommt aus den Reihen der SPÖ.

Im Wahlkampf stellte Alexander Stangassiger eine Reihe von Forderungen auf: Den Verkehr entknoten, gemeinsame Lösungen finden. – Weitere Kinder-Betreuungs-Plätze schaffen. – Verbessertes Stadtfest realisieren. – Die Parkgebühren in der Davisstraße aufheben. – Den Biomarkt vom Griestorplatz auf den Kornsteinplatz verlegen. – Einen neuen, gemeinsamen politischen Stil realisieren. – Die Halleiner Altstadt mit erforderlichen Maßnahmen beleben. – Wohnen neu denken durch Renovierung gemeindeeigener Objekte und langfristig durch Gründung einer stadteigenen Wohnbau-Genossenschaft. – In  den ersten 100 Tagen hat sich bei den aufgezählten Themenbereichn bereits Beachtliches getan. DER SALZSCHREIBER wird in den nächsten drei Folgen zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ noch ausführlich berichten.   

Bemerkenswert ist, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger unter der Devise ,,Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Ausreden‘‘, sich mit der bürokratischen Ebene des Halleiner Rathauses auseinandersetzt. In den ersten 100 Tagen sieht der Bürgermeister grobe strukturelle Probleme in der Verwaltung: ,,Es wird oft nach Gründen gesucht, warum etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, um die Dinge schnell und effizient umzusetzen.‘‘ Der Bürgermeister nannte bei der Presse-Konferenz mehrere Beispiele, aus denen heraus sogar gravierende finanzielle Folgen für die Stadt entstanden. Und betonte: ,,Wir werden die Struktur der Gemeinde in den nächsten Monaten prüfen lassen und auf neue Beine stellen!‘‘

,,Kaum ein Tag, an dem keine Hiobsbotschaft hereinkommt‘‘ meint der Bürgermeister sarkastisch und betont: ,,Es gibt täglich neue Herausforderungen‘‘. In den vergangenen 100 Tagen wurde klar: ,,Es gibt mehr Schulden und weniger Rücklagn, als bisher stets behauptet wurde. Inzwischen betragen die Fixkosten 50 Millionen Euro. Von den finanziellen Mitteln stehen nur noch 10 Prozent zur freien Verfügung. Im Herbst gibt es deshalb ein großes Streichkonzert!‘‘ Erfreulich aus SPÖ-Sicht: ,,Wir haben es geschafft, eine jahrelang zerstrittene SPÖ zu einigen. Anders formuliert: Aus einem zerstrittenen Haufen wurde eine verschworene Gemeinschaft‘‘. Weniger erfreulich ist, dass in Hallein in den vergangenen Jahren an notwenigen Ausgaben gespart wurde. Etwa an der regelmäßigen Überprüfung der Brücken. So musste überraschend der Pfannhauser-Steg neu errichtet werden und die Sanierung der 2. Brücke nach Neualm mit Kosten von etwa 4 Millionen steht nun auch ins Haus. Bei der Presse-Konferenz zeigte sich der Bürgermeister dennoch optimistisch: ,,Es gibt keine Problme, es gibt nur Lösungen!‘‘ Von Journalisten auf die respektablen 6 Informations-Seiten zum Thema ,,100 Tage Bürgermeister Alexander Stangassinger‘‘ angesprochen, meinte das Halleiner Stadtoberhaupt lässig: ,,Es gäbe eine noch viel längere Liste meiner ersten 100 Tage!‘‘ – Es folgen im SALZSCHREIBER noch 3 weitere Beiträge. – (Odo Stierschneider plus Auszüge aus der Presse-Aussendung der Stadt Hallein).

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Eines der größten, wichtigsten und für die Stadt Hallein entscheidenden Ereignisse des Jahres 2019, ging am Freitag, 26. Juli, über die Bühne. Mit seiner Eröffnungs-Ansprache und Durchtrennung des berühmten Roten Bandes, übergab Bürgermeister Alexander Stangassinger, am Freitag, 26. Juli 2019, den neuen, 90 Tonnen schweren Pfannhauser-Steg, nach einem halben Jahr Bauzeit und 1,8 Millionen Euro Kosten, seiner Bestimmung. In der Brücke zur Pernerinsel sieht der Bürgermeister ein Symbol für Verbindungen unterschiedlichster Art: „Diese Brücke verbindet die Pernerinsel mit unserer wunderschönen Altstadt. Zigtausende Menschen, die auf der Insel parken oder mit dem Rad in die Stadt wollen, nutzen diese Brücke. Sie verbindet im wahrsten Sinne des Wortes. Und genauso will ich mit meiner politischen Arbeit Verbindungen schaffen. In den ersten drei Monaten im Amt ist mir schon einiges gelungen, wie man etwa in der neuen, positiven Kooperation mit dem Tourismusverband sieht, der heute die Eröffnungs-Zeremonie mit Künstlern des Straßen-Kunst- und Musik-Festivals unterstützt – frei nach dem Motto: Hallein bringt’s zusammen.“

 

Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, lieferte einen komprimierten und spannenden Einblick in die Geschichte des Pfannhauser-Steges. Der erste durch schriftliche Aufzeichnungen verbürgte Steg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1620, war zur Gänze überdacht. Insgesamt sind 7 verschiedene Steg-Konstruktionen bekannt. Einmal führte der Steg direkt aus dem Gebäude des heutigen Keltenmuseums heraus auf die Pernerinsel, auf der sich damals nur die Salinenkapelle und eine Gartenanlage zur Entspannung des Erzbischofs befanden. – Architekt Marte und Bauingenieur Galehr schilderten den Eröffnungsgästen ihre Ideen und Konzepte, die für die Gestaltung und Errichtung des neuen Pfannhauer-Steges maßgeblich waren. – Schließlich hatte Bürgermeister Alexander Stangassinger noch eine anspruchsvolle Rolle zu übernehmen. Er agierte als Assistent von Dechant Johann Schreilechner, der die kirchliche Weihe der neuen Brücke vornahm. Der Dechant appellierte an alle Anwesenden, nicht nur Orte zu verbinden, sondern auch zwischen den Menschen wieder mehr Brücken zu bauen.

 

Zwei Akrobaten umrahmen die Feier mit spektakulären Einlagen, sehr zur Freude der Eröffnungsgäste. An deren  Spitze befanden sich neben Bürgermeister Alexander Stangassinger und Dechant Johann Schreilechner, auch Projektleiter und Wirtschaftshof-Chef Christian Indinger, Vizebürgermeisterin Rosa Bock (SPÖ) und Vizebürgermeister Florian Scheicher (ÖVP), Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Vertreter der ausführenden Baufirmen, die Tourismusverband-Chefs Willi Grundtner und Rainer Candido sowie Josef Alfaré, Obmann  der Gemeinschaft der Halleiner  Geschäftsinhaber. – Am 2. September 2019 beginnen die Arbeiten für die neue Pflasterung des Pfannhauserplatzes. Dieser wird, ganz der Altstadt entsprechend, mit dem gleichen schönen Pflaster versehen, welches im Halleiner Stadtzentrum auf drei Stadtplätzen und in der Fußgängerzone, verlegt wurde. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein J. H., Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).


ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bürgermeister Alexander Stangassinger bei seiner Eröffnungs-Ansprache. FOTOS 2 und 3: Architekt Stefan Marte und Bauingenieur Josef Galehr informierten über technische Details der neuen Brücke. FOTO 4: Die kirchliche Weihe der Brücke durch Dechant Johann Rasp. FOTO 5: Ein symbolträchtiger Akt: Bürgermeister Alexander Stangassinger durchschneidet das berühmte Band, um damit offiziell die Brücke freizugeben. FOTO 6: Das Siegerfoto mit (von links) Architekt Stefan Marte, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Wirtschaftshof-Leiter Christian Indinger, Bauingenieur Josef Galehr, Georg Russegger, Dechant Johann Schreilechner und Ziviltechniker Andreas Bammer. Ganz vorne die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes, das am 26. und 27. Juli 2019, in der Halleiner Altstadt erfolgreich über die Bühne ging. FOTOS 7 und 8: Jeweils der neue Pfannhauser-Steg, der deutlich schlanker ist als die Vorgänger-Konstruktion. Damit ist höhere Sicherheit bei Hochwasser gegeben. Auch großes Treibgut findet nun ausreichend Platz unter der Brücke und bleibt nicht mehr hängen. FOTOS 9 und 10: Die beiden Künstler des Straßen-Musikfestes beeindruckten mit ihren Darbietungen. Die Lady demonstrierte, wie beweglich der menschliche Körper ist, wenn er komplett mit Kugelgelenken ausgestattet ist und die Knochen weich und elastisch wie Gummi sind. Ihre zahlreichen Verdrehungen waren unfassbar. Der Sir zeigte artistische Einlagen mit seinem großen Metallreifen. Er überzeugte die Zuschauer, dass das enorme Ding so leicht wie eine Feder ist, mit dem man spielerisch und lässig ein Turn-Programm der Spitzenklasse präsentieren kann. FOTO 11: Natürlich war bei der Eröffnungsfeier für den neuen Pfannhauser-Steg auch die Presse anwesend. Unser Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger beim Interview mit einem Fernseh-Team.

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Zwei junge Salzburger haben sich entschlossen, in Hallein Fuß zu fassen. Horst Lackner und Robert Sterrer bereichern seit 7. Juni 2019 die idyllische Altstadt. Unter dem vielversprechenden Namen ,,Die Schleckerei‘‘ sind die Beiden am Oberen Markt zu finden. Bürgermeister Alexander Stangassinger hat das neue Lokal bereits besucht, die Speisen probiert und auch die amerikanischen „Sweets“ verkostet. (Dazu unser oben stehendes Foto: Von links Robert Sterrer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Horst Lackner). Der Stadtchef resümiert: „Für unsere Stadt ist das wieder etwas Neues und entspricht ganz meiner Vorstellung, das Angebot in Hallein mit noch mehr Vielfalt und Nachhaltigkeit zu bereichern.‘‘

Horst Lackner aus Anif und Robert Sterrer aus Leopoldskron, sind seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig. Beide haben die Tourismus-Fachschule absolviert, Lackner in Wien, Sterrer in Kleßheim. Die Gastronomen absolvierten auch gemeinsam in Wien ihr Studium. Beide haben bereits, neben Schule und Studium, in der Gastronomie Erfahrungen gesammelt. „Wir haben durch Zufall von diesem Halleiner Lokal gehört. Der Platz für den Gastgarten am Oberen Markt hat uns sofort gefallen, der Innenraum mit seinem Charme ist ideal für uns, weil wir nur zu zweit sind. Generell sehen wir in der Altstadt von Hallein viel Potenzial, darum haben wir den Schritt gewagt.“ Robert Sterrer kümmert sich im Lokal um die kulinarischen Wünsche, Horst Lackner bedient die Gäste. 

 

Das Angebot im Lokal ,,Die Schleckerei‘‘ klingt vielversprechend: Prosciutto-Rucola- oder Tomaten-Mozzarella-Sandwiches, jeweils mit selbst gebackenem Brot. Selbst gefertigtes Ciabatta-Brot beim Frühstück jeweils Freitag und Samstag; Pulled-Pork- und exklusive Pastrami-Sandwiches im selbst hergestellten Brioche-Brot; Hühnerfleisch-Wraps mit Salsa Roja und Cheddar Cheese; eigene Limonade-Kreationen; regionale und saisonale Zutaten aus Salzburg und Umgebung; Kaffee aus einer kleinen Privatrösterei in Traunstein; Bier aus dem Gusswerk; Frozen Yoghurt mit diversen Toppings; Brownies und Cheesecake. Und: Exklusive amerikanische Süßwaren wie Butterfinger (kleine Schokoriegel mit Erdnussbutter und Karamell) oder Reeses – alles Süßwaren, die im regulären Handel nicht erhältlich sind. Alle diese Köstlichkeiten gibt es im Lokal, im Gastgarten oder zum Mitnehmen.

Ab sofort bieten die zwei Unternehmer auch täglich ein Mittagsmenü an und variierende Suppen-Angebote. ,,Bei unserem Mittagsmenü setzen wir auf österreichische Hausmannskost, von Schinkenfleckerl bis zum Gulasch. Unser Angebot wechselt ständig, der rote Faden aus Nachhaltigkeit, Regionalität und hoher Qualität zieht sich aber durch‘‘, betonen Lackner und Sterrer. Bürgermeister Stangassinger wünscht den beiden Unternehmern jedenfalls viel Erfolg: ,,Mir gefällt der Mut der Beiden und auch, dass sie auf Nachhaltigkeit Wert legen. Genau das braucht unsere Stadt. Nur der Mut von jungen Unternehmern belebt die Altstadt und damit können wir langfristig noch mehr Menschen zum Flanieren und Genießen in die Stadt bringen. Wir erarbeiten gerade ein neues Miet-Förderungskonzept für Neugründungen, um noch mehr Unternehmen langfristig in der Altstadt anzusiedeln und den Branchenmix zu erweitern. Hierzu gibt es in wenigen Monaten weitere Neuigkeiten.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Unerfreuliche Botschaft für die Einkaufsstadt Hallein: ,,Liebe Kunden und Freunde unseres Hauses, wir bedanken uns für die jahrelange Treue und blicken auf schöne Zeiten mit Ihnen / Euch zurück. Herzlichst das Alfaré-Team.‘‘ – Mit diesen Worten wird vom Ehepaar Alfaré das Ende einer stadtbekannten, geschätzten und beliebten Institution eingeläutet: des Glaskunst-Fachgeschäftes Alfaré in der Halleiner Fußgängerzone. Die Nachkommen haben sich außerhalb des elterlichen Geschäftes beruflich anderweitig positioniert und die langjährigen Geschäftsinhaber treten nun in den wohlverdienten Ruhestand. Sollten die schönen Geschäftsräume künftig privat genützt werden, dann wird in die nördliche Geschäftszeile der Fußgängerzone eine markante und unerfreuliche Lücke gerissen. Deshalb ist zu hoffen, dass hier baldmöglichst ein passender Nachfolger einziehen kann. Bei Glaskunst Alfaré konnte man aus einer unglaublichen Vielfalt seine Wahl treffen, denn  hier gab es alles, was aus Glas gefertigt werden kann. Im Bereich Verglasung wurde ein breites Spektrum geboten, wie etwa Glas-Schaufenster, Glas-Vitrinen und Glas-Geländer. Auch Spezialgläser wie gehärtetes Glas, Brandschutzglas oder Sonderglas für Küchen war ein Angebots-Bereich bei Alfaré.  Nicht zu vergessen die etwa 2000 verschiedenen Rahmenleisten, die bei der Bilder-Rahmung keinen Wunsch offen ließen. Natürlich war das Fachgeschäft Glaskunst auch im Internet präsent. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit dem Glaskunst-Fachgeschäft Alfaré, das durch seine beiden extravaganten Geschäftsräume – einer stilvoll modern, der andere als historischer Gewölberaum (Foto oben) – zum schönsten Geschäft in Hallein wurde, einen besonders markanten und vielfältigen Anziehungspunkt. Durch den Verlust der attraktiven, künstlerisch gestalteten Verkaufsobjekte, geht viel an anspruchsvoller Atmosphäre in der Fußgängerzone verloren. Außerdem: Die Gemeinschaft der Halleiner Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts-Inhaber verliert mit Josef Alfaré demnächst auch ihren langjährigen Obmann. – (Odo Stierschneider, Foto: Alfaré-Homepage).

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„Hallein bringt’s zusammen“ – so lautet seit 2016 der über Allem stehende Werbeslogan des Halleiner Tourismus-Verbandes. Der Pfannhauser-Steg gilt als bauliches Element, das durchaus unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ zu sehen ist. Denn: er bringt nun wieder Pernerinsel und Halleiner Altstadt ,,zusammen‘‘. Zehntausende Menschen im Jahr nutzen die kleine Brücke, um auf schnellstem Weg, ohne Autoverkehr, in die Altstadt zu kommen – egal ob per Rad, zu Fuß oder ganz modern mit E-Scootern. Unter dem Motto des ,,Zusammenbringens‘‘ steht auch in mehrfacher Hinsicht die Eröffnungsfeier für den neu errichteten Pfannhauser-Steg. Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger arbeiten Stadtgemeinde und Tourismusverband (geleitet von Rainer Candido) auch bei der Brücken-Eröffnung wieder eng zusammen. Das Straßen-Kunst- und Musik-Festival, das am 26. und 27. Juli 2019 in Hallein gastiert, wird bei der Brücken-Eröffnungs- und Einweihungs-Feier mit einer Akrobaten-Gruppe um 10.30 Uhr (nur bei Schönwetter) präsent sein. Am Abend wird eine Feuershow den neuen Steg in ein spektakuläres Licht rücken.


Ein großes Lob dem, dem Lob gebührt: Christian Indinger, Leiter des Halleiner Wirtschaftshofes, ist es in Kooperation mit den Architekten, Ingenieuren und Baufirmen, trotz unvorhergesehener Herausforderungen gelungen, die neue Brücke zeitgerecht für die Öffentlichkeit freizugeben. Bei der Eröffnung sind die beiden Architekten Stefan Marthe und Josef Galehr, die Planer, die ausführenden Firmen, die Politik, die Kirche und der Tourismusverband vertreten. Gemeinsam wird der Steg eingeweiht und eröffnet.

 

Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Eröffnung der neuen Brücke einerseits ein Symbol der Verbindung, andererseits unterstreicht er mit der Eröffnungsfeier erneut seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit: ,,Es ist doch naheliegend, wenn das Straßen-Kunst- und Musik-Festival in Hallein stattfindet, dass es die  hier die Verbindung zur Steg-Eröffnung zu suchen. Darum bin ich an Rainer Candido herangetreten und habe mit ihm die gemeinsame Eröffnung geplant. Ich denke, die Show mit den Akrobaten wird eine spektakuläre und spannende Sache am Vormittag. Und die Feuershow am Abend ist sicherlich auch für die Besucherinnen und Besucher des Festivals ein reizvolles Highlight.‘‘

Rainer Candido selbst freut sich natürlich über die nun bestehende positive Kooperation: ,,Das Ziel muss es sein und mein Ziel war es auch immer, die Synergie-Möglichkeiten zu nutzen, die wir in Hallein haben. Die Stadtgemeinde und der Tourismusverband können am besten funktionieren, wenn sie bestmöglich zusammenarbeiten. Dann profitiert die Stadt Hallein am meisten.‘‘
Christian Indinger vom Wirtschaftshof ist froh, dass die Brücken-Sanierung endlich abgeschlossen ist. Er betont: ,,Nach einem halben Jahr Bauzeit und vielen Schwierigkeiten bei der Errichtung, können wir nun endlich dieses Projekt abschließen. Es freut mich, dass der Bürgermeister die Fertigstellung auch entsprechend zelebriert und alle Beteiligten noch einmal eingeladen hat. Das unterstreicht, welche enorme Bedeutung diese Brücke für Hallein hat.‘‘  


ZUR ERÖFFNUNG

DES PFANNHAUSER-STEGES

Nach der ersten akrobatischen Einlage um 10.30 Uhr wird Bürgermeister Alexander Stangassinger die Teilnehmer begrüßen, Florian Knopp wird einen kurzen historischen Rückblick zum Pfannhauser-Steg und seiner Bedeutung für Hallein geben, ehe der ausführende Architekt Stefan Marthe und Bauingenieur Josef Galehr einen Einblick in die Konzeption und Idee der neuen Brücke liefern werden. Halleins Pfarrer, Dechant Josef Schreilechner, wird die Brücke schließlich einweihen und Bürgermeister Stangassinger eröffnet diese. Im Anschluss können alle Verantwortlichen beim Café am Steg ein kleines Catering genießen.


DATEN UND FAKTEN RUND
UM DEN NEUEN PFANNHAUSER-STEG

O  Im Frühjahr 2018 wurde ein Wettbewerb durchgeführt.
O  Das Siegerprojekt stammt vom Team „Marthe.Marthe Architekten ZT GmbH sowie M+G INGENIEURE, Dipl.-Ing. Josef Galehr ZT-GmbH“ aus Feldkirch in Vorarlberg.

O  Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres erfolgte die Einreich-Planung zur wasserrechtlichen Bewilligung und es wurde die Ausführungs-Planung vorbereitet.

O  Das Tragwerk der Brücke ist ein Stahlhohlkasten, der auf Stahlbeton-Widerlagern aufgelegt bzw. eingespannt wird, wodurch eine schlanke, elegante und leicht wirkende architektonische Umsetzung möglich wird. Die Kräfte aus der Einspannung werden über Druck- bzw. Zugpfähle in den Untergrund abgeleitet.

O  Das Brückentragwerk besteht aus wetterfestem Baustahl. Pro Jahr wird mit einem Korrosionsverlust von 0,01 mm gerechnet. Durch einen Materialzuschlag von 1-2 mm wird die übliche Nutzungsdauer von Brückenbauwerken erreicht, die 80 bis 100 Jahre beträgt. Der wetterfeste Stahl erfordert während der geplanten Nutzungsdauer keine Behandlung.

O  Die Infrastruktur-Leitungen werden In den beiden seitlichen Kammern im Brücken-Hohlkasten geführt.


ECKDATEN DER NEUEN
FUSS- UND RADWEG-BRÜCKE

Lichte Weite der Brücke zwischen den Ufermauern 36,9 Meter – Breite des Stahlholkasten 4,8 Meter – Gehweg und Fahrbahnbreite 4,55 Meter –
Brücken-Tragwerkhöhe 58,0 Zentimeter – Gewicht, eigentlich Masse ca. 100 Tonnen – Nutzung für Sonderfahrzeuge z.B. Feuerwehr bis 16 Tonnen – Kosten zirka 1,830.000 Euro inkl. barrierefreier Rampe – Fertigstellung geplant Ende Juli 2019.

 

ZUR FERTIGSTELLUNG
DES PFANNHAUSER-STEGES

Das Brückentragwerk wurde in zwei Teilen von der Fa. Raffl Stahlbau GmbH in Steinach am Brenner gefertigt. Am 10. April 2019 wurden die beiden Brückenteile mittels zweier Autokräne eingehoben und anschließend in der Brückenmitte mit einer Schweißnaht verbunden. In weiterer Folge wurden die elektrischen Infrastrukturkabel in die neue Brücke verlegt. Weiters wurde eine barrierefreie Rampe am Treppelweg errichtet. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Das letzte in Hallein noch bestehende historische Stadttor, das Griestor, weist an seiner Außenseite einen sichtlich in die Jahre gekommenen Bewuchs auf, der sich in reichlich jämmerlichem und durchaus abstoßendem  Zustand präsentiert. Er verschandelt nur noch das historische Bauwerk und stellt eine peinliche Blamage für die Stadt Hallein  dar. Dieses pflanzliche Durcheinander gehört endlich entfernt und durch eine Neupflanzung ersetzt. Schön wären hochwachsende Rosenstöcke an der linken und rechten Seite des Stadttores. DER SALZSCHREIBER entdeckte solch ein Prachtstück in einem Privatgarten, wie unser 3. Foto eindrucksvoll es zeigt. Ein derartiger Bewuchs mit Rosen wäre ein fantastischer Willkommensgruß für alle, die durch das Griestor in die Stadt kommen. Der derzeitige Zustand ist jedenfalls höchst unerfreulich und nicht zu akzeptieren. Bei der Finanzierung der beiden, möglichst großen Rosenstöcke, müssen sich selbstverständlich der Tourismusverband Hallein und die Stadtgemeinde Hallein beteiligen: 1 Drittel der private Besitzer, 1 Drittel STG Hallein und 1 Drittel TVB Hallein. So einfach geht das. Wenn die 33,33 % Kostenanteil allen drei hier Genannten zu hoch ist, dann würde sich auch DER SALZSCHREIBER finanziell einbringen, womit die Mitglieder dieser glorreichen Quadriga jeweils nur noch 25 % der Kosten zu übernehmen hätten.– (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es ist das seit Jahren erfreulichste Erignis bezüglich des Halleiner Stadtbildes. Das Schreckens-Objekt Frank-Haus – DER SALZSCHREIBER berichtete, – wird endlich umfassend saniert. Der bisherige Schandfleck im Zentrum der Halleiner Altstadt wird künftig zu einem wichtigen Bestandteil der Stadt. Die Fassade entlang des Bayrhamerplatzes wird durch Arkaden neu gestaltet. Im Erdgeschoß geplante Geschäfte erhöhen die Attraktivität der Einkaufsstadt Hallein, in den oberen Geschoßen entstehen zeitgemäße Wohnungen samt Liftanlage. In schriftlichen Informationen an beiden Fassaden heißt es dazu aber auch: ,,Sofern die erforderlichen Genehmigungen für die weiteren Arbeiten am Dach und an den Fassaden wieder rund 2 Jahre von der Stadtgemeinde/Bauamt blockiert werden, – wie dies in der Ederstraße der Fall ist – wird die gesamte Fertigstellung noch lange dauern.‘‘ Jedenfalls erfreulich: Die bislang völlig vernachlässigte kleine Grünfläche entlang des Bayrhamerplatzes wird neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht. In diesen Zusammenhang fiel der durchaus positiv gewertete Ausdruck ,,Affeninsel‘‘, der nur den älteren Halleinerinnen und Halleinern noch ein Begriff ist: Als das schöne Gebäude der Sparkasse noch nicht errichtet war, trafen sich hier auf der damaligen freien Fläche immer wieder Pensionisten zum gemütlichen Beisammensein – der damals wenig schmeichelhafte Ausdruck ,,Affeninsel‘‘ war geboren. Wird auch noch die bestehende Telefonzelle an einen anderen Ort in der Altstadt verlegt, dann könnte hier eine reizvolle, öffentlich zugängliche Fläche entstehen. – Auf dem 1. FOTO ist links die schäbige, verrostete Zugangsstür und daneben die Grün-Abschirmung zu sehen. Beides wird im Zuge der Öffnung der dahinter liegenden  Fläche beseitigt. Das 2. FOTO liefert einen Blick auf die verwilderte Grünfläche, die neu gestaltet und öffentlich zugänglich gemacht wird. (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (auf dem oben stehenden Foto) und ÖVP-Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer übermittelten der Presse die folgende Stellungnahme zum ersten Halleiner Verkehrsgipfel. Wir zitieren nachstehend vollinhaltlich: ,,Das eingeführte Park-Management hat sich bewährt – Dauerparker gehören der Vergangenheit an.  Der Verkehrsgipfel vom 19. Juli 2019 muss der Diskussionsstart eines umfassenden Mobilitäts-Konzeptes und eines stadteigenen, öffentlichen Micro-Personen-Nahverkehr-Systems sein. Das jetzt vorliegende Maßnahmen-Bündel benötigt nun die finanzielle und rechtliche Abklärung. Der Verkehrsgipfel hat gezeigt, dass wir als Halleiner Volkspartei mit der Einführung des Park-Managements im Jahr 2017 nicht falsch lagen. Durch die, unter sehr viel Kritik, eingeführte Abschrankung gehören die Dauerparker und Lieferwägen der Vergangenheit an. Aufbauend auf diese Maßnahmen kann man jetzt evaluieren und die nötigen Schrauben für die Zukunft anziehen,“ freut sich Vizebürgermeister Florian Scheicher.

In der Altstadt wird das Parken kostenpflichtig, bei einem zeitlichen Limit von 2 Stunden. Die Auflösung der Begegnungszone wird rechtlich auf Alternativen geprüft. Auf den beiden Oberflächen-Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghallen-Parkplatz ist das Parken künftig 3 Stunden lang gratis möglich, 24 Stunden kosten 4 Euro. Für die Bewohner wird eine Priorisierung der Parkflächen auf dem Salzberghallen-Parkplatz geschaffen.

 

„Das Maßnahmen-Bündel, das jetzt auf dem Tisch liegt, ist eine abgestimmte und nach einer guten Diskussion aller Teilnehmer, eine gemeinsame erste Variante, wie die Zukunft des Parkens in der Halleiner Altstadt aussehen kann. In nahezu allen Punkten konnten wir unsere Zugänge für diese erste Phase umsetzen. Wir haben immer gesagt, dass wir Parkraum-Möglichkeiten für schnelle Erledigungen in der Stadt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Frequenz, haben wollen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der nun anstehenden Prüfung durch die Juristen und die Verkehrsplaner, solche Möglichkeiten geschaffen werden.“ betont  Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die noch im Wahlkampf von der SPÖ und ihrem Bürgermeister geforderte Totalsperre ab dem Kornstein-Platz, fand in der Diskussion keine Mehrheit. Auch hier sind wir froh, dass unsere Idee nach einer Verkehrs-Beruhigung ab dem Robert-Platz am Wochenende, aufgegriffen wurde und somit in Zukunft das Herz der Stadt noch lebendiger gestaltet werden kann‘‘, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

 

,,Für mich ist es jetzt wichtig, dass weiterhin rasch und vor allem abgestimmt, das Thema Mobilität in Hallein verfolgt wird. Bei diesem ersten Treffen haben wir die Schraube der Verkehrs-Beruhigung an- und die des zentrumnahen Parkens ganzheitlich gedreht. Jetzt heißt es weiterhin, die Auswirkungen auf die Neustadt einzudämmen, Park-&-Ride-Möglichkeiten außerhalb des Stadtzentrums zu schaffen und eine bessere Anbindung des Rad- und öffentlichen Verkehrs umzusetzen. Unsere Vorschläge liegen dazu bereits auf dem Tisch,‘‘ unterstreicht Vizebürgermeister Scheicher und Klubobmann Aschauer ergänzt: ,,Wir sehen es – auch in unserer neuen politischen Rolle – als weiterhin wichtig an, konstruktiv und ehrlich für Hallein zu arbeiten. Dazu gehört ganz klar auch die Positionierung als Diskussions-Partner auf Augenhöhe. Aber bei all der Veränderung ist eines auch gewiss, die Budget-Verantwortung hat der Finanzreferent und wir gehen davon aus, dass der Herr Bürgermeister diese Vergünstigungs-Maßnahmen budgetär verantworten kann. Die Aussagen zum Kassasturz ließen das jedoch in der Vergangenheit anders vermuten.‘‘

 

,,Als Halleiner Volkspartei, stehen wir zu den nun am Tisch liegenden Vorhaben. Jetzt gilt es, die Umsetzung rechtlich und finanziell zu prüfen. Uns ist es wichtig, dass alle Maßnahmen klar kommuniziert werden und für die Besucher und Bewohner einfach und treffsicher sind. Jetzt müssen alle weiteren Ideen einer gewissen ,Verträglichkeits-Prüfung‘ unterzogen werden. Nach anschließender Diskussion muss ein umfassendes Mobilitäts-Konzept für ganz Hallein geschaffen werden – mit Beteiligung des Landes,“ so beide Herren abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein. Foto: Startseite Hallein).

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Bunt gemischte Teilnehmer folgten Bürgermeister Alexander Stangassingers Aufruf zu einem ersten Halleiner Verkehrsgipfel: Bewohner, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband sowie alle politischen Mandatare, haben sich am 19. Juli 2019 zu einem ersten „Runden Tisch“ getroffen, um breit über Mobilitäts-Maßnahmen für Hallein zu diskutieren. Rosemarie Fuchshofer moderierte die konstruktive Diskussion, Verkehrsplaner Dietmar Krammer begleitete als Experte die Runde. Aus den Wortmeldungen wurde schnell ersichtlich, dass die Parkgebühren-Verordnung in Hallein abgeändert werden muss – nahezu jeder Teilnehmer ist mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Darum wurde Schritt für Schritt an einer Lösung gearbeitet. Der ruhende Verkehr beherrschte den ersten Mobilitätsgipfel, der Fließverkehr wird in einem der nächsten Termine thematisiert und auch in voller Übereinstimmung langfristig angegangen.


DIE ERSTEN EINSTIMMIG
FESTGELEGTEN MASSNAHMEN

1. Die Oberflächenparkplätze auf der Pernerinsel und bei der Salzberghalle werden in Zukunft in den ersten drei Stunden gratis sein. Der 24-Stunden-Tarif beträgt künftig statt 12 Euro nur noch 4 Euro. Von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens sind die Parkplätze kostenlos. Ebenso an Samstagen ab 13 Uhr bis Montag 6 Uhr sowie an Feiertagen.


2. Auf den Altstadt-Parkflächen werden wieder per Parkautomaten Gebühren verlangt: Die maximale Parkdauer auf den Innenstadt-Parkflächen beträgt zwei Stunden, ab der ersten halbe Stunde kostet das Abstellen des Fahrzeuges 50 Cent. Die neue Vergebührung gilt rund um die Uhr.


3. Zudem wird ein Bewohnersystem sowohl in den Tiefgaragen als auch auf den Oberflächenparkplätzen geprüft, damit alle Dauerparkkarten-Besitzer auch bei Veranstaltungen Parkplatzsicherheit haben.


4. Zeitnah wird ein Treffen zwischen Politik, Sprechern der Kaufmannschaft und Bewohnern stattfinden, um die unübersichtlichen Parkflächen in der Altstadt zu analysieren. Eine Aufhebung der Begegnungszone wird geprüft, dafür soll über eine Tempoverordnung für Schrittgeschwindigkeit gesorgt werden. Aus der Analyse soll ein klares, einfaches und leicht verständliches Parkflächensystem erarbeitet werden.


5. Ebenfalls eine Einigung erzielten die Teilnehmer bezüglich einer Testphase „Sperre Robertplatz“: Um den Bayrhamerplatz an Wochenenden zu entlasten, wird in den Sommermonaten die Altstadtdurchfahrt von Samstagmittag 12 Uhr bis Montagfrüh 6 Uhr nicht ermöglicht. Die Umsetzung dieser Sperre erfolgt direkt nach der Machbarkeitsprüfung und im Sinne aller Teilnehmer möglichst zeitnah.


STELLUNGSNAHME DES  BÜRGERMEISTERS
ZUM ERSTEN HALLEINER MOBILITÄTSGIPFEL

,,Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Parken in der Innenstadt nicht kostenlos sein kann und nicht andauernd Autofahrer Runde um Runde durch die Stadt fahren sollen, um einen Parkplatz zu finden. Darum haben wir die Zeit für das Innenstadt-Parken mit zwei Stunden beschränkt und die Kosten auf 50 Cent pro halbe Stunde festgelegt. Diese Vergebührung gilt rund um die Uhr. Im Gegenzug dazu haben wir die Gebühren auf den Außenparkplätzen so attraktiv gestalten können, dass einerseits drei Stunden kostenlos geparkt werden kann, der 24-Stunden-Tarif nur 4 Euro beträgt und abends und nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen ebenfalls kostenfrei geparkt werden kann. Damit hebt sich Hallein von vielen anderen Städten ab. Es war immer mein Ziel, in gemeinsamen Gesprächen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Das haben wir jetzt – nach der Verlegung des Biomarktes – erneut geschafft. Alle Teilnehmer sind mit einem guten Gefühl aus dem Mobilitätsgipfel gegangen und werden weiterhin die Stadt mitgestalten.‘‘


ERARBEITETE GEBÜHREN-NEUERUNGEN
WERDEN IM HERBST BESCHLOSSEN

In den nächsten Mobilitätstreffen sollen alternative Verkehrsführungen und mittel- bzw. langfristige Ziele erarbeitet werden, im Rahmen eines, ebenfalls einheitlich befürworteten Gesamt-Mobilitätskonzeptes. Die erarbeiteten Neuerungen bei den Gebühren werden spätestens von der Gemeindevertretung im Herbst beschlossen. – Auf dem oben stehenden Foto von links Bewohner-Sprecher Gerhard Angerer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner (FPÖ), Bürgermeister Alexander Stangassinger, Peter Ganzer und Willi Grundtner. Die beiden Letztgenannten sind sowohl in der Halleiner Kaufmannschaft als auch im Tourismusverband Hallein vertreten. – (Presseaussendung der Stadt Hallein mit Foto).

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Ungelesene Bücher sind für die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, kein schöner Anblick. Findig wie die Büchereichefin jedoch ist, ruft sie in Abstimmung mit dem Halleiner Wirtschaftshof und Herbert Wahrstätter vom Halleiner Freibad, eine neue Aktion ins Leben: „Bücher gehen baden“. Michaela Hasenauer erklärt: „Wir kaufen laufend neue und aktuelle Bücher für unsere Leserinnen und Leser. Dafür müssen wir leider ältere Exemplare, die nicht mehr so häufig entliehen werden oder beschädigt sind, aussortieren. Diese wandern ins Magazin und warten auf den nächsten Bücherflohmarkt. Es ist doch schade, wenn Bücher ungelesen herumliegen.“ Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist Hasenauers Einfall eine tolle Möglichkeit, die Bücher doch noch rasch und unkompliziert an Lesefreudige zu bringen. Dazu das Stadtoberhaupt: „Diese Idee hat mir von Anfang an gut gefallen und ich habe sie sofort umsetzen lassen. Die Aktion macht einerseits die Bücher länger für die Öffentlichkeit zugänglich und nebenbei wird unser Freibad aufgewertet.“


Die Freibad-Besucher können jetzt in der Schwimmpause im Regal nach Büchern stöbern, ausleihen und lesen, sie mit nach Hause nehmen, fertiglesen, behalten oder an einem anderen Tag wieder zurückstellen. Herbert Wahrstätter ist von Anfang an von Hasenauers Idee begeistert gewesen und freut sich: „Das ist eine tolle Sache für das Freibad und ein zusätzlicher Service, den wir unseren Badegästen anbieten können.“ Die Bücherleihe ist kostenlos und entspricht in vollen Zügen der Philosophie von Bürgermeister Stangassinger: „Wir werfen etwas Aussortiertes nicht einfach weg, ganz im Gegenteil – wir schaffen sogar einen Mehrwert in einem stadteigenen Betrieb.“ Für alle, die sich Sorgen machen, dass die 200 Bücher nicht ausreichen würden, betont Stadtbücherei-Leiterin Hasenauer abschließend: „Niemand muss sich Sorgen machen: Bei großer Nachfrage kommt Nachschub aus der Stadtbücherei.“ Die Bücher sind bei den Fundsachen, unmittelbar nach dem Badeingang auf der rechten Seite zu finden, wie gesagt, alles zur freien Entnahme. – Auf unseren beiden Fotos Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bücherei-Leiterin Michaela Hasenauer und Herbert Wahrstätter vom Freibad. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).  

 

Bildquelle: Stadtgemeinde Hallein / kurz: STG HA
Im Bild: Michaela Hasenauer, Alexander Stangassinger, Herbert Wahrstätter.

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Nachdem sich das seinerzeit bestehende Österreichische Salz-Monopol ganz auf das Salzkammergut konzentrierte, wurde Hallein immer mehr zum ungeliebten, fernab liegenden Satelliten-Betrieb, den man so bald wie möglich schließen und loswerden wollte. Vor 30 Jahren war es schließlich so weit, die Halleiner Salzproduktion, die bis in die Zeit der Kelten vor 2500 Jahren zurückreichte, wurde am 30. Juli 1989 eingestellt. Dieses doch sehr markante Datum, wie wird es in der einstigen Salinenstadt Hallein begangen? Wichtigstes Ereignis in diesem Zusammenhang ist natürlich die großartige Bilder-Ausstellung des chinesischen, nun in Salzburg lebenden Künstlers Wang Jixin, der mit noch nie dagewesenen Großgemälden das Halleiner Salzwesen in der Alten Saline auf der Perner-Insel zur Schau stellt. Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen Gemäldereigen für immer auf der Perner-Insel zu erhalten. Darüber hinaus sollten die Halleiner Gemeinde-Politiker ihre Stadt intensiver ins Auge fassen und das Wenige, was noch an das einstige Salzwesen erinnert, wieder verstärkt in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stellen.

 

IN DER KLEINEN ALTSTADT VON HALLEIN PRODUZIERTEN
BIS ZU 11 SALINEN DAS SALZ DER ERZBISCHÖFE

In der kleinen Halleiner Altstadt waren einst bis zu 11 Salinen damit beschäftigt, die vom Dürrnberg herabgeleitete Salzsole zu erhitzen und zu verdampfen, um so das Salz zu gewinnen. Wo heute der Bayrhamerplatz das heimliche Stadtzentrum bildet, stand in den Jahren von 1200 bis knapp 1620 die platzfüllende Saline ,,Werch‘‘. Erst deren Abriß machte die Schaffung des Platzes möglich. Wo heute das Gebäude der Raiffeisenbank steht, wurde einst in der Saline ,,Abtess‘‘ um das Jahr 1200 Salz bis ins 18. Jahrhundert erzeugt. Gegenüber, am Platz der heutigen Sparkasse, stand die Saline ,,Zistel‘‘, wie die meisten Salinen um die Jahrhundertwende 12./13. Jahrhundert erbaut und wurde erst 1860 aufgelassen. Gleich daneben erstreckte sich die Saline ,,Oberhof‘‘ bis hinüber zum heutigen Florianiplatz, erbaut 1201 und aufgelassen um 1600. Von den genannten Salinen im Stadtzentrum ist heute nichts mehr zu erkennen.

COLLOREDO-SUDHAUS UND DIE KHUENBURG-UMFASSUNGSMAUER
ALS DIE MARKANTESTEN ARCHITEKTONISCHEN ZEITZEUGEN

Dafür erstrahlt die jüngste Saline, das Colloredo-Sudhaus, erbaut 1796-99, noch in ihrer ganzen Pracht (FOTO 1 oben), bei der man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass sich hier einst eine Salzproduktion befand. Nur noch eine zweite Saline ist, allerdings nur noch anhand eines mannshohen Restes der ausgedehnten Umfassungs-Mauer mit schönem Eingangs-Torbogen deutlich erkennbar: Die Saline ,,Wieting‘‘, erbaut 1242, wurde 1670 durch die Saline ,,Khuenburg‘‘ ersetzt und war bis 1826 in Betrieb. Sie befindet sich am  nördlichen Ende der Wiesengasse, die hier in den Bürgerspitalplatz mündet. Von hier aus nimmt auch der Khuenburg-Weg seinen Anfang, verläuft entlang der ehemaligen Saline Khuenburg hinauf zum Schöndorferplatz. Heuer, im Gedenkjahr 30 an die einstige Halleiner Salzproduktion sollten das Colloredo-Sudhaus und der Rest der Umfassungsmauer der Saline Khuenburg zumindest durch Informationstafeln als einstige Salinen gekennzeichnet werden. Speziell der Khuenburg-Mauerrest hat eine derartige Aufwertung dringendst nötig. 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das einstige Colloredo-Sudhaus erinnert eher an einen fürstlichen Bau als an eine Saline. Es ist wohl das architektonisch anspruchsvollste Gebäude in der Halleiner Altstadt. FOTO 2: Die Umrundung der Khuenburg-Umfassungsmauer beginnt am Khuenburg-Weg oberhalb des beeindruckenden Torbogens, dessen Rückseite hier zu sehen ist. FOTO 3: Ein schmaler Weg zweigt vom Khuenburg-Weg ab und verläuft immer weiter entlang der Umfassungsmauer bis zurück zum schönen Torbogen. FOTO 4: Es geht hinunter über eine Treppe und weiter entlang der Umfassungsmauer. FOTO 5: Noch ein Blick zurück auf die Treppe. FOTO 6: Die Umfassungsmauer verläuft nun entlang der nördlichen Wiesengasse. FOTO 7: Wir sind an der nördlich gelegenen Eingangsfront angelangt, Grünwuchs verdeckt die Umfassungsmauer komplett. FOTO 8: Wir stehen wieder vor dem schönen Torbogen, wir haben die einstige Saline Khuenburg umrundet. – FOTOS 9, 10 und 11: Einst wurde unter den Fürsterzbischöfen eine schöne Marmor-Schrifttafel am linken Teil des Torbogens angebracht. Mit Teleobjektiv und unter erheblichen Verrenkungen ist sie, zumindest teilweise unter dem Grünwuchs noch auszumachen. – FOTOS 12 und 13: Im Fotoarchiv des SALZSCHREIBER finden sich noch ältere Aufnahmen, die den Bewuchs in geringerer Höhe zeigen und damit noch den Blick auf die beeindruckende Schrifttafel freigeben. Entweder wird der Bewuchs wieder zurückgedrängt um den Blick auf die dringend renovierungsbedürftige Schrifttafel zu ermöglichen oder man versetzt die Schrifttafel, so dass sie nicht durch Bewuchs verdeckt werden kann. Oder man tut einfach gar nichts, weil ja Hallein bekanntlich auf Schritt und Tritt geradezu erstickt an üppigen Erinnerungs-Objekten, die aus der Zeit der Halleiner Salzproduktion stammen… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Kein Straßenabschnitt in der Halleiner Altstadt, zeigte sich in den vergangenen Jahren derartig schäbig wie das nördliche Ende der Wichtlhuber-Straße. Doch damit ist es jetzt auf der rechten Straßenseite vorbei. Die Fassade des großen, stattlichen Gebäudes Wichtlhuber-Straße 16, wurde bereits komplett eingerüstet. Nach Beendigung der Arbeiten wird dieser Bereich der Wichtlhuber-Straße deutlich heller und attraktiver sein als bisher. Eine Kuriosität am Rande: Auf der Hausnummern-Tafel heißt es ,,16 – Wichtelhuber-Str.‘‘ Wichtelhuber-Straße klingt zwar besser als Wichtlhuber-Straße, diese Schreibweise ist jedoch falsch. Die Wichtlhuber-Straße scheint korrekt mit dieser Schreibweise auch in den verschiedensten Halleiner Stadtplänen auf. Dass ausgerechnet die Hausnummern-Tafeln in der Wichtlhuber-Straße die falsche Bezeichnung Wichtelhuber-Straße tragen, das ist natürlich eine ausgesuchte Spezialität für sich. Das Gebäude Wichtlhuber-Straße 16, weist noch eine andere Eigenheit auf. Es trägt zusätzlich noch die Uralt- Hausnummer 32. Allein daran erkennt man, dass eine Fassaden-Renovierung durchaus angebracht ist. Es wäre eine schöne Geste der Hausbesitzer, wenn sie diese ungültige Hausnummer dem Keltenmuseum, das ja auch das Halleiner Stadtmuseum ist, überlassen würden. Es ist zu hoffen, dass schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite, das wohl schäbigste Gebäude der Halleiner Altstadt, möglichst bald ebenfalls renoviert werden kann. – Unsere beiden ersten Fotos zeigen aus zwei Richtungen das eingerüstete Gebäude Wichtlhuber-Straße 16. Das 3. Foto zeigt über dem Hauseingang die kuriose Situation mit den beiden verschiedenen Hausnummern. Auf dem 4. Foto schräg gegenüber, ein Detail des schrecklichsten Gebäudes in der Halleiner Altstadt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein unbekannter Täter hat die Säule des Einfahrts-Schrankens auf dem gebührenpflichtigen Pernerinsel-Parkplatz beschädigt. (Siehe Foto oben). Dadurch entfallen bis zur Wieder-Inbetriebnahme die dortigen Gebühren. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Ich habe mich immer schon für günstigere Gebühren auf den großen Außenparkplätzen eingesetzt, aber so einfach geht das natürlich nicht. Der Schranken geht nach der Reparatur wieder ganz normal in Betrieb und das bisherige Gebührensystem bleibt vorerst aufrecht. Beim Verkehrsgipfel am 19. Juli 2019 werden wir allerdings ein neues Gebührensystem diskutieren.“

Der verursachte Schaden beträgt rund 10.000 Euro. Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits erstattet, das Verfahren läuft. Der Bürgermeister abschließend: ,,Die Reparaturen kosten Zeit und Geld und gerade beim Geld steht die Stadt, wie sich nun herausgestellt hat, nicht so gut da, wie uns das jahrelang erzählt wurde. Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir nächste Woche eine neue Säule erhalten und diese relativ kleine Baustelle bald abschließen werden. In der Zwischenzeit können die Besucher gebührenfrei mehr Zeit als sonst in unserer schönen Stadt verbringen“. – (Presse-Ausendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Im Bildbericht unmittelbar an diesen hier unten anschließend, hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘: Der SALZSCHREIBER erinnert daran, dass die Stadt Salzburg nur deshalb mit ihrer berühmten architektonischen Pracht ausgestattet werden konnte, weil die diktatorisch regierenden Fürsterzbischöfe 600 Jahre lang, die Salzvorkommen auf dem Dürrnberg ausgiebig plündern ließen. Per Erlass, so einfach ging das damals, verfügten die kirchlichen Diktatoren, dass sie für den enormen Erlös aus dem Salzverkauf, keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. Es handelte sich dabei um gewaltige Beträge. Bis zu zwei Drittel (!) der finanziellen Mittel, die den fürsterzbischöflichen Regenten jährlich zur Verfügung standen, kamen nur aus dem Verkaufserlös des Halleiner Salzes. Ohne Plünderung der Salzkolonie Hallein, wären die Geldmittel der kirchlichen Alleinherrscher somit auf dürftige 33 Prozent geschrumpft. Kein Wunder, daß die kirchlichen Landesherren die gewaltige Geldmaschine Halleiner Salz nicht aus ihren Händen ließen.

Wie die Stadt Salzburg ohne Salz aus Hallein ausgesehen hätte, demonstriert das zweite Foto oben: Salzburg ohne Prachtbauten wie Dom und ohne Kirchen, ohne Klosterbauten und ohne repräsentative Bauten wie die Residenz und natürlich ohne Festung Hohensalzburg! Außerhalb der Salzburger Altstadt sei nur noch an zwei Luxus-Objekte erinnert: Mirabell-Schloss und Mirabell-Garten sowie Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen und dem großen Parkgelände. Wenn Sie die beiden Fotos oben etwas rascher auf und ab bewegen, dann ist der Unterschied besonders deutlich zu erkennen. Die Stadt Salzburg hat also gegenüber der Stadt Hallein einiges gutzumachen. Wann werden die Salzburger Stadtpolitiker wohl dieses heiße Eisen ansprechen? Freiwillig ganz sicher nicht. Da wird man wohl ein wenig nachhelfen müssen. Auch mit den beiden Fotos oben.

Die Stadt Salzburg müsste aufgrund der historischen Tatsachen, als mittlerweile weltberühmte Kulturstadt, größtes Interesse daran haben, die Erinnerung an die vor 30 Jahren eingestellte Salzproduktion in Hallein aufrecht zu erhalten. Die Alte Saline auf der Perner-Insel ist in jenem Gebäudeteil, der die älteste historische Salz-Siedepfanne der Welt enthält, einsturzgefährdet. Nur ein Wald von Holzstützen im Erdgeschoß und im 1. Stockwerk verhinderte bislang eine Katastrophe. Die Sanierung dieses Denkmals der  Salzproduktion nach historischem Vorbild, wäre teuer. Wie einst Bürgermeister Christian Stöckl in einer öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung erklärte, würde eine Sanierung um die 2 Millionen Euro erfordern. Hier könnte eine finanzielle Unterstützung der Stadt Salzburg eine sinnvolle Hilfe bedeuten. Wir dürfen nicht vergessen: Mehr als ein halbes Jahrtausend profitierte nur die Stadt Salzburg vom Salz aus Hallein. Es müsste deshalb in erster Linie für die Stadt Salzburg von vorrangiger Bedeutung sein, die letzten Strukturen der einstigen Salzproduktion in Hallein zu erhalten. Hallein war 600 Jahre lang nur eine ausgeraubte Salzkolonie. Die unerfreuliche Erinnerung daran fördert in nur geringem Ausmaß die Bereitschaft, in die letzten historischen Anlagen der für Hallein so unerfreulichen Salzproduktion, namhafte Summen zu investieren. –
(Odo Stierschneider. Fotos und Bildbearbeitung: OST).

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Jetzt ist das dritte Gedenk-Jahrzehnt des Endes der Halleiner Salzproduktion im Juli 1989, über uns hereingebrochen. Bereits um 1200 n. Chr. setzte die Salzgewinnung auf dem Dürrnberg mit dem Laugen-Verfahren ein. Die cleveren, auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe sicherten sich den kompletten Zugriff auf das Halleiner Salzwesen. Die Folge: Hallein blieb eine ärmliche, ausgebeutete Salzkolonie. Mit den enormen Erträgen aus dem Salzverkauf, wurde die erzbischöfliche Regentenstadt Salzburg, 600 Jahre lang fürstlich und üppig mit Residenzgebäuden, dem prächtigen Dom, mit Kirchen, neuen Altstadt-Gebäuden, der Festung Hohensalzburg, mit Schloss und Park Mirabell, mit Schloss und Park Hellbrunn etc. ausgestattet. In Hallein nahmen die kirchlichen Landesherren keinen einzigen Ziegel in die Hand, um irgend ein repräsentatives Objekt zu errichten.

Dafür entstanden mitten in Hallein insgesamt 11 Salinengebäude, in denen das Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen wurde. Dadurch war natürlich eine harmonische Stadtentwicklung erheblich behindert. Die Fürsterzbischöfe zelebrierten ausgiebig ihre Hallein-feindliche Haltung: Per Erlass wurde das gesamte Salzwesen, dessen Erlöse bis zu zwei Drittel (!) des Landesbudgets der Landesregenten ausmachte, der Steuerhoheit der Stadt Hallein entzogen. Über ein halbes Jahrtausend erhielt die Stadt Hallein aus der Salzproduktion in den Salinen keinen einzigen Heller. Dafür zahlten die regierenden Kirchenfürsten nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen. Zeitgenössische Reisende berichteten immer wieder schockiert aus Hallein, dass die Bewohner ,,ausgemergelt, blassgesichtig und spindeldürr‘‘ waren und dass Frauen und Kinder die Besucher der Stadt aggressiv anbettelten.

 

Franz Schubert war mit der Postkutsche von Salzburg nach Gastein unterwegs und besuchte auch die Stadt Hallein. Seinen Eindruck aus der Stadt, die permanent durch Rauch- und Dampfwolken aus den Salinen verfinstert war, schilderte er dramatisch: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die vernachlässigte Stadt Hallein mit ihren teils baufälligen Gebäuden und den rußgeschwärzten Fassaden in einem so schrecklichen Zustand, dass Kinder in den umliegenden Orten aus Angst zu weinen begannen, wenn ein Besuch der Stadt Hallein bevorstand.

 

Also: Während Hallein als Salz-Produktionsstätte über Jahrhunderte missbraucht und vernachlässigt wurde, erblühte die Stadt Salzburg auf prachtvolle Weise. Zu Recht wurde ihre Schönheit mit der Ernennung zum Weltkulturerbe anerkannt. Wir warten jedoch bis heute vergeblich darauf, dass maßgebliche Politikerinnen und Politiker der Stadt Salzburg endlich ein Gespräch mit ihren Kollegen in Hallein suchen, um eine entsprechende Wiedergutmachung oder Entschädigung für den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein einzuleiten. – Unser oben stehendes Foto zeigt die Pracht und Herrlichkeit der Salzburger Landeshauptstadt, die in erster Linie dem Salz aus Hallein zu danken ist. Wie die Stadt Salzburg heute ohne den jahrhundertelangen Salzraub aus Hallein aussehen würde? Ganz einfach: entfernen Sie alle Kirchtürme und Kuppeln aus dem oben stehenden Foto und reißen Sie auch die Festung ab, so dass nur noch ein grüner, unverbauter Stadtberg übrig bleibt. Weil Sie schon beim Abräumen sind: Eliminieren Sie auch die im Foto nicht sichtbaren Kirchen der Altstadt, die Dombögen, den Residenzbrunnen, das Schloß Mirabell mit seinem Garten und natürlich Schloß Hellbrunn mit seinem Park. Alles Luxus-Symbole, die ohne das Salz aus Hallein niemals entstanden wären. Daher: Wann beginnt die Wiedergutmachung aus Salzburg in Richtung Hallein? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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„Die Husch-Pfusch-Aktionen, wie sie derzeit Bürgermeister Stangassinger und sein Amtsleiter planen, bringen uns nicht weiter. Hallein braucht endlich einen Masterplan für die Kinderbetreuung, an dem wir die Halleiner beteiligen, wie es in vielen Orten schon State-of-the-Art ist“, fordert die Grünen-Stadträtin für Zusammenleben, Integration und Energie, Kimbie Humer-Vogl, die auch Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag ist. Sie kritisiert, dass die Stadt Hallein bei den Einrichtungen für die Kinderbetreuung von „einem Provisorium zum nächsten hoppt“ und keinen Gesamtplan vorweisen kann. „Wer die Halleiner Kinderbetreuungs-Einrichtungen kennt, weiß, dass wir hier dringend Handlungsbedarf haben: Die Räume sind zum Teil völlig veraltet und vielfach platzen die Einrichtungen aus allen Nähten. Wir brauchen in der Kinderbetreuung jeden Cent, das müssen uns unsere Kinder wert sein“, hält sie fest.

 

KRITIK AN FALSCH-INFORMATION UND AN
FEHLENDER KOMMUNIKATION MIT BETROFFENEN
 

Hintergrund für Humer-Vogls Forderung ist unter anderem die Diskussion rund um die geplanten Plätze in den Räumlichkeiten der Polytechnischen Schule in Gamp. „Abgesehen davon, dass der Bürgermeister und sein Amtsleiter die Gemeindevertretung mehrfach falsch informiert haben, sehe ich in dieser Aktion nur eine weitere Husch-Pfusch-Aktion auf dem Rücken der Kinder. Wie mir das Kindergartenreferat bestätigt hat, sind die Räumlichkeiten dort alles andere als adäquat. Moderne Kinderbetreuung sieht anders aus“, so Humer-Vogl. Außerdem kritisiert sie, dass der Bürgermeister weder mit dem Polytechnikum noch mit der Elternberatung kooperiert hat, obwohl beide von den Plänen betroffen sind: „Beide Einrichtungen wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Elternberatung muss aus den bisherigen Räumlichkeiten ausziehen und das Poly muss ein bisher genutztes Stockwerk räumen. Informiert wurden sie nicht!“ – (Presse-Info der Halleiner Grünen)

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30 verschiedene Programmpunkte ,,und Vieles mehr‘‘ waren für das Halleiner Stadtfest 2019 am letzten Juni-Samstag auf neun verschiedenen Plätzen angekündigt, die jeweils unter einem speziellen Motto  bespielt und kulinarisch bedient wurden. Zwei große Bühnen wurden am Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz aufgebaut, von denen aus die musikalischen Wogen die Altstadt durchfluteten. Auf dem Schöndorferplatz bot die US-amerikanische Pianistin Katie Mahan ein Mozart-Gershwin-Programm. Eine spezielle Attraktion bildete das mächtige Ketten-Karussel auf dem Florianiplatz – eine echte Attraktion! Die Sonne sorgte vorerst unbarmherzig für aggressive Sommerhitze und so blieb das Halleiner Stadtzentrum bis in den Nachmittag hinein ziemlich leergefegt. Als die Temperaturen doch etwas zurückgingen, da waren die Halleinerinnen und Halleiner sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher von auswärts nicht mehr zu halten und strömten massenhaft zum Halleiner Stadtfest, welches nach einer durchaus peinlichen Pause von zwei Jahren, einen erfreulichen Neustart hinlegte.

Die unerfreuliche Flut von Getränkeständen, die in den letzten Jahren das Stadtfest ruiniert hatte, wurde klugerweise vermieden. Es gab deutlich mehr Action von professionellen Künstlern und seitens der Halleiner Vereine. Die Besuchermassen drängten sich durch die Altstadt – mit ein erfreulicher Beweis dafür, dass den beiden Veranstaltern Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg, der Neustart des Halleiner Stadtfestes überzeugend gelungen ist. Jetzt gilt es eisern, ein Anschwellen der Getränkestände mit allen Mitteln zu verhindern und die Vielfalt des Geboteten weiter auszubauen. Vor Jahrzehnten, in den glorreichen Zeiten des Halleiner Stadtfestes, war am unteren Ende der Fußgängerzone eine Bergwerks-Rutsche aufgebaut, zu der man über eine Leiter hinauf kletterte, um dann schwungvoll hinab zu rutschen. Das Ding war so sensationell, dass sogar der damalige Landeshauptmann Dr. Haslauer sen. sich in Hallein einfand, um sich, unter Beifall der zahlreichen Zuschauer, dem köstlichen Rutsch-Gaudium hinzugeben. Diese Rutsche hätte eine Wiederbelebung wahrlich verdient.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Ein erster Besuch des Stadtfestes gegen 13 Uhr ergab überall noch leere Bankreihen. Die beiden Fotos entstanden in der Kuffergasse und auf dem Kornsteinplatz vor dem Modehaus Ganzer. FOTO 3: Besucher und Besucherinnen hatten zu Mittag noch Seltenheitswert. FOTO 4: Sogar das grandiose Ketten-Karussell auf dem Florianiplatz war zur Mittagszeit nur spärlich besetzt. FOTOS 5 bis 7: Besucherströme am späten Nachmittag in der Thunstraße und in der Fußgängerzone. FOTO 8: Die große Musikbühne auf dem Bayrhamerplatz. FOTOS 9 bis 11: Besuchermassen drängten sich auf dem Kornsteinplatz. FOTO 12: Die imposante Musikbühne auf dem Kornsteinplatz. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Zementwerk LEUBE GmbH und die Rieder Infra Solutions GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. So steigt LEUBE mit 50 Prozent beim Spezialisten für Betonfertigteile und Marktführer im hochwertigen Lärmschutz aus Maishofen ein und wird die künftige Ausrichtung des Teilunternehmens maßgeblich steuern. Die anderen Bereiche bleiben zu 100 % im Familienbesitz. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde werden die beiden erfolgreichen Unternehmen ihre Kräfte im Bereich Infrastruktur bündeln, um die Chancen für große Lärmschutzprojekte an Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen.

Intensive Gespräche und Verhandlungen waren der Entscheidung vorausgegangen. Für Eigentümer Wolfgang Rieder war schnell klar, dass LEUBE der ideale strategische Partner für die Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Wolfgang Rieder: „Mit LEUBE als Partner sind wir in der Lage, unsere erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen. Lärmschutz an der Bahn ist ein großer Wachstumsmarkt, insbesondere in Deutschland.“

„Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoffproduzenten entwickelt, der neben Zement & Kalk in den Bereichen Transportbeton, Sand & Kies und Betonfertigteilen tätig ist“, so LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost. Vor allem mit dem erst im vergangenen Jahr erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht LEUBE durch den Einstieg bei Rieder großes Synergiepotential, besonders in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Bereich Infrastruktur.

Rieder Infra Solutions ist Teil der Rieder Gruppe und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter in den Werken in Maishofen, Iglau (CZ) und Gaggenau (D). Rieder hat einen großen Namen bei Beton-Lärmschutzelementen und bietet verschiedene Systeme zum Schutz des Menschen vor Lärm. „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freilandstrecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutzmaßnamen an Straßen.

Wolfgang Rieder wird sich bei Rieder Infra Solutions in den Gesellschafter-Beirat zurückziehen, die beiden Geschäftsführer Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Vanja (Iglau) bleiben im Management-Team, das durch Heimo Berger, LEUBE-Geschäftsführer, verstärkt wird. „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergiepotential innerhalb der LEUBE in der Sparte Betonfertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Vor allem aber sehen wir vielversprechende Zukunftsperspektiven beim Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werkserweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger.

RIEDER GRUPPE AUF EINEN BLICK
Die Rieder Gruppe hat sich auf die Herstellung von lösungsorientierten, umweltfreundlichen und dabei wirtschaftlichen Betonprodukten spezialisiert. Das österreichische Familienunternehmen ist vor allem durch laufende Innovationen in den Bereichen Infrastruktur, Hochbau und Architektur im europäischen Spitzenfeld fest verankert. Das Unternehmen wurde 1958 gegründet und wird heute in dritter Generation von Wolfgang Rieder geführt. Es produziert an vier Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 43 Millionen Euro.

LEUBE AUF EINEN BLICK
LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familienunternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard / Gartenau mit Produktionsstätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Bayern und einer umfangreichen und vielschichtigen Produktpalette eines der führenden Unternehmen der Baustoffindustrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Seit 2018 gehört auch der Schwellenspezialist SSL, ein Vorzeigeunternehmen im Betonfertigteilbau zur LEUBE Gruppe und eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken wurde fixiert. Im Jahr 2018 erwirtschafteten 274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 92 Millionen Euro. – (Presse-Aussendung LEUBE).

Das oben stehende Foto zeigt das LEUBE Führungsduo Mag. Rudolf Zrost (links außen) und Mag. Heimo Berger (rechts außen) gemeinsam mit Rieder-Beirat Ludwig Nickl (links innen) und Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (rechts innen) nach der Vertrags-Unterzeichnung.  – (Foto: LEUBE / Herman Seidl).

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Allzulange bot das einstige Geschirr- und Gläser-Fachgeschäft Hickade in der Halleiner Fußgängerzone nach seiner Schließung einen herabgekommenen, trostlosen Anblick. Von totaler Auslagen-Abdeckung bis zu einem gut gemeinten, aber in dieser Form inhaltlich und optisch völlig unpassenden Ausflug in die Welt der Dichtkunst, blieb dem Zentrum der Einkaufstadt Hallein an dieser Stelle nichts erspart. Das Ganze war umso unerfreulicher, umso schmerzlicher, als sich das Geschäft mitten in der Fußgängerzone der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg befindet. In den vergangenen Jahren wurde hier der Ruf der Einkaufstadt Hallein einigermaßen strapaziert. Doch nun soll, nun wird hier doch endlich alles besser werden.

Die Franchise-Nehmerin der Palmers-Filiale in der Thunstraße geht in Pension. Neuer Halleiner Franchise-Nehmer (Franchise: Vertriebsform im Einzelhandel, bei der ein Unternehmen seine Produkte durch einen Einzelhändler in Lizenz verkaufen lässt), ist Kaufmann Peter Ganzer, der auch Eigentümer des einstigen Hickade-Objektes ist. Damit ist auch die Gewähr gegeben, dass hier etwas Vernünftiges, und etwas Attraktives entstehen wird. Peter Ganzer stellte nicht nur als Inhaber des größten Mode-Fachgeschäftes in Hallein am Kornsteinplatz sondern auch in verschiedenen Funktionen immer wieder seine herausragenden Qualitäten unter Beweis. So sind wir sicher, dass auch die neue Palmers-Filiale unter Führung von Peter Ganzer zu einem erfreulichen Anziehungspunkt für alle wird, die in der Halleiner Altstadt ihre Einkäufe erledigen. – Die ersten zwei oben stehenden Fotos zeigen (zum letzten Mal) das jahrelange Elend inmitten der Halleiner Fußgängerzone. Doch jetzt wird alles neu und besser. Wenn man durch die Baustellen-Abdeckung hindurch fotografiert (unsere beiden letzten Fotos), dann erkennt man, dass hier großzügig und umfassend umgebaut und renoviert wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER gutes Gelingen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Am 14. Juni 2019, dem ,,Trinkwassertag 2019‘‘, nahm Bürgermeister Alexander Stangassinger die Trinkwasser-Versorgung von Hallein genauer unter die Lupe. Seit den 1940er-Jahren wird das Trinkwasser von Gamp aus in alle Halleiner Haushalte gepumpt. Mittlerweile gibt es zwei Brunnenanlagen in unmittelbarer Nähe im Stadtteil Gamp. Rund 21.000 Halleinerinnen und Halleiner versorgt der Reinhalte-Verband Tennengau Nord mit Wasser. Alle Anlagen befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Hallein.

 

Norbert Karl, der Bereichsleiter für die Wasserversorgung und sein Team von insgesamt zehn Mitarbeitern, sind dafür zuständig, dass die Halleinerinnen und Halleiner 365 Tage im Jahr, ohne Unterbrechung, rund um die Uhr, mit Wasser versorgt werden. Dabei wird oft vergessen, wie hochwertig unser Wasser ist. Norbert Karl erklärt: „Wir haben durch die Lage und die besondere Situation der Umgebung eine der besten Trinkwassersorten der ganzen Welt! Das belegen unzählige Trinkwasserberichte. Calcium und Magnesium sind in idealem Verhältnis vorhanden. Wir können richtig stolz darauf sein, dass wir so ein kostbares Gut in unseren Leitungen haben!“ Dabei wird das Wasser ohne Behandlung in die Haushalte gepumpt, so rein und klar ist es. Staatliche Umweltlabore überprüfen mit laufenden chemischen und bakteriologischen Untersuchungen die Qualität. Die Ergebnisse sind jedes Mal eindeutig: Hallein besitzt bestes Trinkwasser, chemische Zusätze sind nicht erforderlich.

 

Für alle Quellen- und Grundwasser-Felder wurden bei ihrer Errichtung Wasserschutz- und Schongebiete eingerichtet. Alle Maßnahmen unterliegen der strengen Überwachung durch die Wasserrechts-Behörde. Dass auch wirklich alle Haushalte, Hydranten, etc. mit Wasser versorgt werden, liegt an Bereichsleiter Norbert Karl und an den beiden Wassermeistern Markus Radauer und Herwig Reich. Alle Schäden an den Wasserrohren, alle Probleme und alle sonstigen Herausforderungen werden von dem Dreigespann analysiert und selbst behoben. Generell steht die Trinkwasser-Versorgung der Stadt Hallein auf perfekten Beinen und ist laut Bereichsleiter Norbert Karl gesichert: „Auf Versorgungs-Sicherheit wird bei uns besonders großer Wert gelegt. Wir garantieren beim derzeitigen Stand eine langfristige Versorgung. Die Kapazität unserer Brunnen und Hochbehälter ist so dimensioniert, dass sich die Bevölkerung nahezu verdoppeln könnte und es würden noch immer alle Bewohner der Stadt versorgt werden können.“

 

Dieses Thema war auch Bürgermeister Alexander Stangassinger wichtig. „Hallein ist eine wachsende Stadt und ich wollte mich auch vergewissern, dass wir für alle Situationen gerüstet sind. Ich bin beeindruckt, mit welcher Wasser-Qualität wir in Hallein versorgt werden. Dieses Gut ist nicht hoch genug einzuschätzen.“ Auch beim Thema Privatisierung hat Stangassinger eine klare Linie: „Unser Wasser darf nicht privatisiert werden. Wir müssen uns mit allen Kräften dagegen wehren, dass irgendwer unser Wasser, unser Lebenselixier, an irgendwelche Konzerne oder Unternehmen verscherbelt.“

 

Abschließend lobt Stangassinger noch die exzellente Arbeit des Teams und sagt: „Wir nehmen das alle so selbstverständlich hin, dass Wasser jederzeit problemlos aus der Leitung fließt. Wir vergessen aber, dass ein enormer Arbeitseinsatz dahintersteht und sollten dies entsprechend anerkennen. Denn ohne die besten Arbeiter dahinter – vom Leiter über die Techniker bis zum Lehrling – könnten wir unser Wasser in dieser Qualität nicht genießen.“ –

Das 1. FOTO oben zeigt Wassermeister Herwig Reich und Markus Radauer, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Bereichsleiter Ing. Norbert Karl. Auf dem 2. FOTO oben Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bereichsleiter Ing. Norbert Karl und Wassermeister Markus Radauer beim Brunnen Gamp II. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Fotos: Jakob Hilzensauer).

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Die wackeren Rifer Minihelden des Sports, messen sich ganz wie die großen Vorbilder, aber eben spielerisch: Der Kindergarten Rif veranstaltete bereits zum fünften Mal die glorreiche, hauseigene Kindergarten-Olympiade am Universitäts- und Landes-Sportzentrum Rif. Das Dream-Team um die tüchtige Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank, sorgte gemeinsam mit dem Elternverein um Christoph Mitterberger für beste „Wettbewerbs-Bedingungen“ und für eine tolle Stimmung. 150 Kinder absolvierten sieben Olympia-Stationen: Weitsprung, Hindernislauf, Elfmeter-Schießen, Geschicklichkeits-Parcours mit Fußball-Nachwuchstrainer, Weitwurf, Sackhüpfen, und 50-Meter-Lauf. Daneben konnten sich die Kinder mit einem Fallschirmtuch vergnügen und fanden bei einer Pausenstation die passende Stärkung. Für die großartige Initiatorin Sabine Auer-Frank, gilt die Motivation des olympischen Gedankens: ,,Dabei sein ist alles – und alle sind Sieger!“ Und: „Diese Veranstaltung bringt die Freude von Kindern an der Bewegung sehr erfreulich zum Ausdruck“, so die Kindergartenleiterin.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger war bei diesen „Olympischen Spielen“ in Hallein mitten drin und nicht nur dabei. Zur Freude des Organisationsteams und auch der Mitwirkenden hatte er sich Zeit genommen und besuchte die Veranstaltung. „Hallein ist auch eine Sportstadt. Deshalb wollen wir unsere Kinder so früh wie möglich für Sport und Bewegung begeistern. Immerhin werden im Kleinkindalter die entscheidenden Weichen für ein sportliches und gesundes Leben gestellt. Wenn wir den Bewegungsdrang der Kinder gezielt fördern, können auch Koordination und Bewegungsabläufe trainiert werden. Dabei Spiel und Sport zu verbinden, ist ideal für Freude und Motivation.“ 

 

Die beiden Nachwuchstrainer Hubert Putz (Union Sport Leichtathletik) und Atilla Piskin (Fußball) sorgten für professionelle Wettkampfleitung und halfen an den Stationen, so wie zahlreiche engagierte Eltern auch. Erfreulich: Manchmal entdecken die Nachwuchstrainer bei der Kindergarten-Olympiade auch Talente und Zukunftshoffnungen für Fußball und Leichtathletik. – Eine derartige Veranstaltung benötigt natürlich auch Sponsoren. Neben dem Elternverein, der die Kappen und Jause spendierte, stellten sich auch die Firmen EMCO, Leube und der Brückenwirt als Unterstützer ein. Damit die Leistungen auch „bildhaft“ in Erinnerung bleiben, konnte Elternvertreter Christoph Mitterberger den professionellen Fotografen Wolfgang Seifert (www.wolfphotography.at) gewinnen. – Zu den oben stehenden Fotos: Das 1. FOTO oben zeigt Elternvertreter Christoph Mitterberger und Bürgermeister Alexander Stangassinger in der Mitte mit Kindergarten-Pädagoginnen und Kindern des Kindergarten Rifs. Auf dem 2. FOTO oben Elternvertreter Christoph Mitterberger, die Leiterin des Kindergarten Rifs Sabine Auer-Frank und Bürgermeister Alexander Stangassinger. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehren, blickte in der ersten Maihälfte mit besonderer Freude auf die Stadt Hallein. Am 4. Mai, dem Florianitag, feierte der Löschzug Bad Dürrnberg seinen Schutzpatron und am 11. Mai ging die groß angelegte Florianifeier der Stadtfeuerwehr-Hauptwache über die Bühne, bei der wie jedes Jahr die Betriebsfeuerwehr der AustroCel und eine Abordnung des Roten Kreuzes Hallein teilnahmen.

 

In der Dürrnberger Kirche lobte Bürgermeister Alexander Stangassinger vor allem die Feuerwehr als Rückgrat unserer Gesellschaft und sagte: „Ihr, liebe Feuerwehrleute, seid es, die bei brutalen Stürmen ausrücken und zusammenräumen. Ihr seid es, die bei Hochwassern die Menschen schützen. Ihr seid es, die Wespennester entfernen, die Tiere retten und die Menschen in ihrem Verband einen Mehrwert geben. Und ihr seid es, die bei Brandfällen, bei Unfällen euer Leben riskiert und dabei auch Schreckliches selbst erlebt. Kurz: Die freiwilligen Einsatzkräfte sind für mich das Rückgrat unserer Gesellschaft.“

 

Der Festakt der Feuerwehr-Hauptwache Hallein fand heuer wegen Schlechtwetter zur Gänze in der Stadtpfarrkirche statt. Nach dem Festgottesdienst, welcher durch Dechant Mag. Johann Schreilechner zelebriert wurde, konnte Ortsfeuerwehr-Kommandant BR Josef Tschematschar beim anschließenden Festakt eine große Anzahl von Ehrengästen aus Politik und dem Feuerwehrwesen begrüßen, unter anderen Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Salzburgs designierten Landesfeuerwehr-Kommandanten OBR Günter Trinker.

Auch hier ließ es sich Bürgermeister Stangassinger nicht nehmen, den Feuerwehrleuten seine Anerkennung für deren Leistung auszudrücken: „Viele Menschen sehen bei Unfällen oder Katastrophen gleich eine Sensation, bleiben stehen und fotografieren, anstatt zu helfen. Doch die eigentliche Sensation ist, dass die freiwilligen Helfer der Feuerwehren immer wieder raschest am Unfallort einsatzbereit sind. Sie helfen, wo andere nur zuschauen. Das ist die wahre Sensation und ganz besonders anzuerkennen. Alle Menschen, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen, das sind die Heldinnen und Helden der Gegenwart, egal ob sie bei einem Brand, anlässlich eines Unfalls oder wegen eines lästigen Wespennests ausrücken.‘‘

 

Einen wesentlichen Bestandteil der Florianifeier 2019 bildete die Segnung eines neuen Rüstlöschfahrzeugs und eines neuen Feuerwehr-Rettungsbootes durch Dechant Schreilechner. Nach Abschluss der Segnung, konnte Bürgermeister Alexander Stangassinger symbolisch den Fahrzeugschlüssel an die Verantwortlichen der Feuerwehr überreichen. Nach den vorgelegten Rechenschafts-Berichten der Feuerwehr Hallein, der Betriebsfeuerwehr AustroCel und des Roten Kreuzes, wurden zwei neue Kameraden angelobt und zahlreiche Mitglieder befördert und ausgezeichnet. Für die musikalische Gestaltung der Festveranstaltung sorgte die großartige Bürgerkorpskapelle der Stadt Hallein.

 

Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann:

PFM Lukas Ebenschweiger

PFM Peter Josef Hager

Zum Oberfeuerwehrmann:

FM Markus Höllbacher

FM Markus Krainbucher

Zum Hauptfeuerwehrmann:

OFM Stefan Maxones

OFM Michael Nocker

Zum Löschmeister als Gruppenkommandant:

OFM Christoph Engelsberger

Zum Oberlöschmeister:

LM Thomas Milles

Zum Verwalter:

FM Alexander Hofer

Zum Oberverwalter:

HFM Christoph Mooslechner

Zum Hauptverwalter:

LM Thomas Herbst

LM Michael Stangassinger

OV Sebastian Wass

 

Florianifeiern liefern immer wieder den festlichen Rahmen und den würdigen Anlass, um verdiente Mitglieder von Feuerwehr und Rettung auszuzeichnen. Für ihre Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungs-Wesens wurden folgende Kameraden ausgezeichnet:

 

Verdienstmedaille LFV Salzburg:

HFM Christian Elixhauser

OFM Lea Prähauser

HFM Christophe Kasperer (BTF AustroCel)

Verdienstzeichen 2. Stufe LFV Salzburg:

BR Josef Tschematschar

BI Arno Kropf

OVI Alexander Sapciyan

OBM Thomas Krispler

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV:

HLM Michael Dorfmeister

Ehrenurkunde für 50-jährige Tätigkeit:

LM Walter Kummerer

Ehrenurkunde für 70-jährige Tätigkeit:

HBM August Bock

Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit LFV Salzburg:

Alexander Stangassinger, Bürgermeister

Silvia Moser, Abteilungskommandant Österreichisches Rotes Kreuz

Florian Brunauer, Kapellmeisterstellvertreter

 

Das oben stehende Foto zeigt von links: Den designierten Landesfeuerwehr-Kommandant OBR Günter Trinker, Josef Ganglmayr, Ing. Christian Reisl, BI Arno Kropf, Bürgermeister Alexander Stangassinger, OFK BR Josef Tschematschar, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, OFK-Stellvertreter und HBI Josef Nocker. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hallein).

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Kürzlich lud das Zementwerk Leube, anlässlich der Inbetriebnahme der neu installierten DeCONOx-Abgasreinigungs-Anlage, zu einem Tag der Offenen Tür. Das Unternehmen ist mit seinen beeindruckenden Fabrikations-Anlagen auf dem nordwestlichsten Teil des Halleiner Gemeindegebietes situiert. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nützten die Gelegenheit, um die imposante Industrielandschaft unter fachmännischer Führung zu besichtigen. Der Rundgang durch das Werk umfasste markante Stationen wie das Labor mit zentralem Leitstand, die Rohsteinhalle, den Wärmetauschturm und den Drehofen, den Klinkerkühler, die neu in Betrieb genommene DeCONOx-Anlage, die Zementmühlen und die Zement-Silos. Mit einem Minizug konnte man auch eine Werksrundfahrt absolvieren und im Bus ging es 1,5 Kilometer hinauf in das Tagbau-Areal. Eine Kinderecke war mit dem Verein Kinderfreunde  eingerichtet und vor dem Nachhauseweg konnte man sich noch mit einem Imbiss stärken.

Die neue DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage erforderte einen Investitionsaufwand von 10 Millionen Euro. Sie vereint zwei erprobte Technologien in einem System: das Reinigen der Abluft durch Verbrennen und das Säubern der Abluft mithilfe eines Katalysators. Die Anlage, im März des heurigen Jahres errichtet, nutzt die Energie aus der Abluft, um Stickoxide und organische Verbindungen zu filtern und in Stickstoff, Wasser und eine geringe Menge CO2 umzuwandeln. Die Abgase strömen im Minutentakt abwechselnd in eine der DeCONOx-Kammern. Beim Aufwärtsströmen nehmen sie Wärme auf, beim Abwärtsströmen geben sie diese wieder ab. Im unteren Wärmeüberträger, einem sogenannten Regenerator, wird das Gas auf mindestens 240 Grad Celsius erwärmt, bevor es durch den Ammoniak-Katalysator strömt. Der obere Generator erhitzt das Gas auf 850 Grad Celsius, wodurch Kohlenstoff-Verbindungen praktisch vollständig verbrennen. NOx wird zu über 50 Prozent beseitigt, CO und TOC jeweils über 90 Prozent.

Diese jüngste Groß-Investition im Interesse der Luft-Reinhaltung, baut auf den jahrelangen, vorbildlichen und extrem erfolgreichen Aktivitäten der Firma Leube zur ständigen Abluft-Verbesserung auf. Um die heutigen exzellenten Werte noch einprägsamer vor Augen zu führen, ein kurzer Blick mehrere Jahrzehnte zurück. Damals, als es den Begriff Umweltschutz noch nicht gab, da reichte mächtige die Zementstaub-Abgaswolke des Werkes bei Südwind bis nach Golling und staute sich am Tennengebirge. Bei Nordwind strömte die sichtbare Abgasfahne bis nach Oberndorf. Das alles gibt es heute nicht mehr, das Unternehmen Leube glänzt als Vorzeigebetrieb, wann und wo immer es um die Luft-Reinhaltung geht. Eine wahrlich respektable und eindrucksvolle Leistung!

Seit 165 Jahren wird unter dem Namen Leube in Hallein/Gartenau Zement produziert. Apotheker  Dr. Gustav E. Leube hatte bereits vor 181 Jahren eine Zementproduktion in Ulm/BRD begründet, erwarb 1864 die seit 1854 in Gartenau bestehende Zementproduktion und verlegte den Hauptsitz seines Unternehmens hierher. Die Firma Leube ist heute das älteste Zement-Unternehmen der Welt, welches nach wie vor von der Gründerfamilie geführt wird. Das Unternehmen entfaltete sich durch kluge und erfolgreiche Unternehmensführung zur Leube-Gruppe mit einer vielschichtigen Produktpalette und zu einem der führenden Baustoff-Produzenten im Land. Reinste Rohstoff-Vorkommen, modernste Technik und fundiertes Know-how, bilden die Grundlage für die hochwertigen Leube-Zemente. Zur beeindruckenden Leube-Gruppe gehören mittlerweile das Kalkwerk in Golling, das Transportbeton-Werk Mayrwies, Quarzsande GmbH in Eferding/OÖ, das SSL Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz OÖ, das Paltentaler Betonwerk in Lassing/ST sowie Hafner-Beton in Bruckmühl/Bayern.

Abschließend noch rasch für alle ambitionierten Köche das Rezept zur Zementherstellung: Das im Steinbruch gewonnene Schottermaterial zu Rohmehl zerkleinern. Das Rohmehl mit Ofenabluft im Wärmetauscher-Turm auf 1.100° C vorwärmen. Dann wird im Drehrohrofen bei 1.450° C gebrannt bzw. gesintert. Wie wird aus dem nun gewonnen Klinker Zement? Man nehme 75% Zementklinker, 5% Gips, 15% Hüttensand und 5% Steinmehl. Diese Zement-Rohmischung wird in der Zementmühle gemahlen und abgekühlt. Und fertig!  
 
ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bereits der Eingangsbereich in das Fabriksgelände bot einen beeindruckenden Anblick. FOTOS 2 bis 4: Jetzt wissen wir, was Gigantomanie bedeutet. Die imposanten Schwergewichte verrichten normalerweise ihre Arbeit im  Tagbau-Areal und bringen bis zu 75.000 Kilogramm auf die Waage. Die große Schubschaufel fasst 7 Kubikmeter Material und stemmt bis zu 15 Tonnen. Das im Steinbruch geförderte Material, 600.000 Tonnen Mergelgestein pro Jahr, wird auf ein Förderband verladen und gelangt unterirdisch in die Zementfabrik. FOTO 5: Neben diesen Giganten nahm sich der fröhliche Minizug, mit dem die Besucher Rundfahrten durch das Leube-Fabriksgelände unternehmen konnten, richtig zierlich aus. FOTOS 6 und 7: Ausschnitte aus dem zentralen Leitstand. FOTO 8: Das Labor, in dem permanent Qualitäts-Kontrollen durchgeführt werden. FOTO 9: Grafisch vereinfachte Darstellung der Funktionsweise der weiter oben beschriebenen DeCONOx-Abgas-Reinigungsanlage. FOTO 10: Imponierender Ausschnitt aus der zutiefst beeindruckenden Industriearchitektur der Zementfabrik Leube. FOTO 11: Der 100 Meter hohe  Wärmetauscher-Turm. FOTO 12: Der mächtige Drehofen, 45,5 Meter lang und mit 3,6 Meter Durchmesser. FOTO 13: Ein begehbares Stück des Drehofens. FOTOS 14 und 15: Die Temperatur von 1.450° C im Drehofen erfordert den Einsatz entsprechender Brennstoffmengen. Es ist äußerst erfreulich, dass die Firma Leube, statt der klassischen Brennstoffe Öl und Kohle, Alternativ-Brennstoffe wie alte Autoreifen einsetzt. Diese werden vor ihrer Verbrennung noch zerkleinert. – (Info-Unterlagen Fa. Leube. Ergänzungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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38 Jahre alt geworden, also gewissermaßen im besten Alter für ein Rundum-Erneuerungs-Service, ist die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Wann wird endlich die widerwärtige Bezeichnung ,,Kotbach‘‘ auf ,,Salzbach‘‘ geändert?) auf der Dürrnberg-Landesstraße L256 direkt unterhalb der Salzwelten Hallein. In diesem Sommer wird das 65 Meter lange Bauwerk nun mit Kosten von 700.000 Euro grundlegend saniert. Die Kotbach-Brücke (Anmkg. der Red.: Bad Dürrnberg ist der einzige Kurort weltweit, in dem es einen Kotbach gibt),  entstand 1981 beim Neubau der Dürrnberg-Straße. Mehr als 3.600 Fahrzeuge rollen täglich darüber. „Bei der Sanierung der Brücken-Übergänge haben die Bauspezialisten des Landes vor zwei Jahren größere Schäden an der Kotbach-Brücke festgestellt. Nun folgt die General-Instandsetzung inklusive der Erneuerung der gesamten Brückenabdichtung, der Asphaltschichten sowie der Randbalken“, informiert Landesrat Stefan Schnöll. Baustart war Anfang Juni 2019,  in der zweiten Septemberwoche soll alles fertig sein. Bis 19. August wird der Verkehr einspurig über die Brücke geführt und mit einer Ampel geregelt. (Im Originaltext dieses Beitrages, der vom Pressedienst des Landes Salzburg an die Medien weitergereicht wurde, wird die Kotbach-Brücke zur Kothbach-Brücke entschärft. In der Hoffnung, dass die Wirkung nicht mehr ganz so grauenvoll und widerlich ist. Aber die entsetzliche Bezeichnung Kotbach findet sich in Landkarten und in Büchern aller Art. Zu diesem herzerfrischenden Thema gibt es demnächst einen speziellen Beitrag im SALZSCHREIBER).  

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Kennen Sie diese Brücke? Nur die Wenigsten unter unseren Leser/innen werden auf Anhieb eine Antwort parat haben. Es handelt sich um die bergseitige Ansicht jener sanierungsbedürftigen Kotbach-Brücke in Bad Dürrnberg, die auf dem FOTO 2, von der Talseite aus gesehen, in das vertraute Bild der Salzwelten und der Dürrnberger Kirche geradezu romantisch eingebettet ist. FOTOS 3 und 4: Zwei Drohnen-Fotos vom Beginn der Bauarbeiten an der Dürrnberger Kotbach-Brücke.  FOTO 5: Schweres Gerät steht an der Baustelle im Einsatz. – (Pressedienst des Landes Salzburg. Anmerkungen und Fotos: Odo Stierschneider).

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