Immer problematischer erscheint die Entscheidung der Politik, österreichweit und damit auch in Hallein, angesichts der Corona-Krise die Geschäfte zu schließen, während die Einkaufs-Zentren weiterhin geöffnet haben. So klingeln in den Großmärkten am Stadtrand die Kassen wie noch nie. Doch bei den Kaufleuten im Stadtzentrum machen sich Ärger und Verzweiflung, Wut und Unverständnis über die von oben herab angeordnete Existenz-Vernichtung der kleinen Geschäfte durch die aufgezwungene Nicht-Öffnung breit. Nicht nur die Ausgangs-Sperre, sondern vor allem die durchgehend geschlossenen Geschäfte, machen Hallein zur Geisterstadt – siehe Foto oben. Nach Ende des Corona-Horrors, müsste die Politik die Einkaufs-Zentren, die jetzt auch noch den Umsatz der zwangsweise Geschlossenen mitkassieren, zu Entschädigungs-Zahlungen an die Geschädigten zwingen. Dazu kommt noch die allgemeine Verärgerung im Handel darüber, dass die Politik noch immer nicht imstande ist, den ausländischen Internet-Handelsriesen Amazon endlich dazu zu zwingen, genauso Steuern zu bezahlen, so wie jeder Geschäftsinhaber in Hallein dies tut. Dass die Europäische Union Amazon nicht schon längst vom europäischen Markt ausgesperrt hat, ist ein grandioser Skandal!

Mit einem Plus von satten 11,2 Prozent im Vorjahr, ist der äußerst problematische Onlinehandel mit Amazon gleich acht Mal (!) so stark gewachsen wie jener im stationären Handel, der sich mit eher kargen 1,4 Prozent Plus zufrieden geben musste. Das bedeutet einen Zuwachs von 40 Prozent bei Amazon seit dem Jahr 2015. Seit 2006 mussten aufgrund der grassierenden Amazon-Epidemie bei den Kunden, 1.000 (tausend!) Geschäfte in Österreich schließen, darunter befinden sich auch die Amazon-Opfer der Stadt Hallein. Einige Zahlen verdeutlichen, wie hoch die Anteile des erfolgreichen Steuern-Verweigerers Amazon an gängigen Verkaufsprodukten bereits sind. Vom in Österreich verkauften Elektro-Spielzeug wurden bereits unvorstellbare 52,5 % bei Amazon geordert. Und weiter: Bücher 41,6 %, Computer 35,1 %, Damenbekleidung 35,1 %. Der blanke, selbstzerstörerische Wahnsinn.

Amazon bezahlt also in Österreich keine Steuern und ist damit der Todfeind jedes intelligenten Bewohner unseres Landes und unserer Stadt Hallein. Denn: Auch der heimische Handel in Hallein sorgt mit seinen Steuerleistungen dafür, dass die Republik Österreich, das Land Salzburg und die Stadt Hallein ihre vielfältigen öffentlichen Aufgaben erfüllen können. Im neuen, schönen Naturstein-Pflaster der Halleiner Altstadt oder im neuen Pfannhauser-Steg neben dem Keltenmuseum hinüber zur Pernerinsel, stecken hohe Steuergelder unserer heimischen Geschäftswelt – aber kein einziger Cent von Amazon! Wenn die sturen und verbohrten Amazon-Kunden erst  die heimische Geschäftswelt umgebracht haben, dann werden sich die Herrschaften noch wundern. Dann gibt es keine neuen Straßen mehr, auch keine Straßen-Reparaturen, keine neuen Stromleitungen, keine Müllabfuhr, keine Computerleitungen und keine Reparaturen von Telefonleitungen, keine Instandhaltung von Brücken, keinen Bau von Schulen u.s.w. Daher, nichts wie hin zum Computer und bei Amazon kaufen, kauffen, kaufffen, kauffffen! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Es war ein klares, übersichtliches und souveränes Zeitungs-Konzept: Täglich die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ mit Meldungen aus aller Welt. Dazu die kleinformatige Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ mit der  täglichen Portion landesweiter lokaler Meldungen. Zusätzlich gab es wöchentlich in der Stadt Salzburg und in den Salzburger Gauen mit den ,,Stadt-Nachrichten‘‘, den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ usw. eine eigene Lokalzeitung sowohl für die Landeshauptstadt als auch jeweils für die 5 Salzburger Gaue. Angesichts der hektischen Ereignisfülle rund um das bedrohlich grassierende Coronavirus, sah sich der Chefredakteur der lokalen SN-Wochen-Gauzeitungen jedoch außerstande, im Rahmen deren wöchentlichen Erscheinens, eine aktuelle, zeitnahe Berichterstattung sicherzustellen. Außerdem besonders dramatisch: Die Werbe-Einschaltungen der Inserenten blieben aus, da deren Kunden praktisch unter Hausarrest stehen. Zwei entscheidende Gründe also, um das Weiterbestehen des lokalen Gauzeitungs-Ringes nicht nur in Frage zu stellen, sondern am Donnerstag, 12. März 2020, vorläufig zu beenden. Eine Woche später hielten die Leser der SN-Gauzeitungen ein neues Zeitungsprodukt in Händen:  Die ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Das ausgedünnte Produkt umfasste jedoch insgesamt nur 8 dürftige Seiten. Zielvorstellung: Erscheinungstag jeweils Donnerstag, mit Meldungen aus dem gesamten Bundesland, einheitlich für das gesamte Bundesland. Eine Woche später trat die zweite Ausgabe der SN-Beilage ,,Salzburger Woche Spezial‘‘mit wenig  beeindruckenden 16 Seiten vor ihre Leser. Genauso viele, besser gesagt genau so wenig Seiten, hatte an diesem Tag die tägliche kleinformatige SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘.

Die Titelseite von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ Nr. 2 (siehe Foto oben), zeigte sich wieder mit einem ganzseitigen Foto. Im unteren Bereich nur noch der Titel für den dazugehörigen ,,Aufmacher‘‘. Oben links der Zeitungskopf, darunter als optischer Untertitel nebeneinander gereiht die 5 Zeitungsköpfe der vorläufig eingestellten Gau-Zeitungen. Der Zeitungskopf der ,,Stadt Nachrichten‘‘ fehlte jedoch. Bedeutet dies im Falle einer Wiederbelebung der Gau-Zeitungen, dass es keine ,,Stadt Nachrichten‘‘ mehr geben wird? Durchaus möglich, dass diese kostensparend in die SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ integriert werden. Womit natürlich die Spekulation naheliegt, dass dies auch mit den übrigen Gauzeitungen passieren könnte.

Die ,,Salzburger Woche  Spezial‘‘ Nr. 2 zeigte das gleiche inhaltliche Durcheinander wie die 1. Ausgabe. Die Seite 2 trug den Seitentitel ,,Salzburger Woche‘‘, die Seite 3 war durch ein ganzseitiges Inserat belegt – Gratulation! – Die Seite 4 präsentierte den Seitentitel ,,Pongauer Woche‘‘, die Seite 5 war mit ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ übertitelt: Ein Bericht auf einer Dreiviertelseite aus Bad Dürrnberg, deren Gottesdienst aus aktuellem Anlass auf Youtube übertragen wurde. Ein Viertelseiten-Inserat komplettierte diese Seite aus dem Tennengau. Die Seite 6 wurde in zwei Hälften geteilt, eine trug den Seitentitel ,,Pongauer Nachrichten‘‘, die andere den Seitentitel ,,Flachgauer Nachrichten‘‘. Auf Seite 7 wurde über die obere Hälfte der Seite der Flachgau-Beitrag fortgesetzt, darunter ein halbseitiges Inserat. Der Seitenkopf  (eigentlich dem Flachgau zugehörig) fehlte jedoch, ebenso die Seiten-Paginierung. Das gleiche Bild auf Seite 8: Kein Seitenkopf und keine Paginierung. Die Seite war, mit humorvoller Illustration, zur Gänze der Rubrik ,,Zuckergoscherl‘‘ mit dem bemerkenswerten Titel ,,Ihnen hängt das Klopapier aus der Hose‘‘ gewidmet.

Die 9. Seite trug den Seitenkopf ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Die linke Hälfte war unter dem Titel ,,Kuchl spinnt Zukunftsvisionen‘‘ dem Kuchler Ortskern-Impulsprogramm mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Ortes gewidmet. Die 2. halbe Seite daneben wurde mit einem Inserat belegt. Die Seite 10 von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ zeigte den Seitenkopf ,,Lungauer Nachrichten‘‘. Die Seite 11, wieder ohne Seitenkopf, und ohne Paginierung, wurde (aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) ganzseitig mit einem deftigen historischen Rückblick auf den einstigen Chef der Staatspolizei Rambousek belegt, dessen Weg von Verbrechen, Unterschlagung, Kooruption und Spionage gezeichnet war. Auf Seite 12 gab es keinen  Seitenkopf, keine Paginierung, die Seite wurde mit drei Gebirgsfotos ausgefüllt. (Aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) Seite 13: Seitenkopf ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, drei Viertel der Seite waren mit Text, das unterste Viertel mit Kleininseraten belegt. Die Seite 14 wies den Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘ auf. Eine halbe Seite Text und eine halbe Seite Inserat. Die vorletzte Seite 15, mit Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘, wurde mit Text belegt und auf der letzten Seite 16 prangte ein ganzseitiges Inserat – Gratulation!

Man erkennt, bezüglich der inhaltlichen Gliederung der neuen Zeitung ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ ist noch einiges aufzuholen. Eine Unterteilung in Ressorts wie Aktuelles, Kultur, Chronik und Sport fehlt völlig. Offenbar ist es noch ein steiler Weg bis zu einem optisch professionell gestalteten Produkt mit übersichtlichem Inhalts-Ablauf. Bis sich hier die Dinge entscheidend zum Positiven ändern, ist vermutlich auch die durch das Coronavirus provozierte Krise bewältigt. Dann erhalten wir entweder die gewohnten Gauzeitungen wieder zurück oder man wird sich entschließen, nur noch die tägliche Lokalbeilage in der Tageszeitung SN, künftig mit größerem Seitenumfang, zu publizieren. Ein erster Beitrag zu diesem Thema ist bereits im SALZSCHREIBER erschienen. Einfach hier sechs Beiträge weiter nach unten scrollen. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die einprägsame Antwort auf den gegenwärtig aufglühenden Corona-Horror kann nur lauten: ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ Unter diesem erfreulichen, positiven und vorbildlichen Motto, entfaltete der Tourismusverband Hallein die wichtige und erfreuliche ,,Initiative von Hallein für Hallein‘‘. Eine ganze Reihe Halleiner Betriebe und Geschäfte aus verschiedenen Branchen, haben sich für ein gemeinsames Angebot zusammengeschlossen, um auch in der jetzigen Situation, der ans Haus gebundenen und damit ausbleibenden Kunden, bestmöglichen Service zu bieten. Der kürzeste Weg dorthin erfolgt über die Google-Eingabe ,,Miteinander. Füreinander. Tourismusverband Hallein‘‘. Und schon ist man am Ziel. (Dazu auch unsere beiden Fotos oben). 42 Halleiner Unternehmen, die entweder ein Onlineshop oder Verkauf am Telefon bieten, also perfekt auf die derzeitge Situation eingestellt sind, wurden übersichtlich angeführt. Mit jedem Einkauf bei den Halleiner Betrieben wird außerdem unsere wichtige regionale Wirtschaft gestärkt. Denn besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen gilt: Miteinander. Füreinander. Ein totales Gegeneinander ist nur mit Blick auf Steuern-Verweigerer Amazon angesagt. Im Gegensatz zu unseren heimischen Geschäfts-Inhabern, die mit ihren Steuern die Stadt Hallein, das Bundesland Salzburg und den österreichischen Staat bei ihren öffentlichen Aufgaben unterstützen, kam von Amazon noch kein einziger Steuer-Cent nach Österreich! Amazon räumt und räumt nur schamlos ab. Jeder, der bei Amazon einkauft, unterstützt vorsätzlich diesen Wahnsinn zum massiven Nachteil unserer heimischen Wirtschaft, unserer Stadt, unseres Bundeslandes und unserer Republik.

Insgesamt 42 Halleiner Betriebe scheinen in der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander‘‘ des Tourismusverbandes Hallein auf. Darunter bieten 32 Geschäfte einen Lieferservice an! 9 Unternehmen glänzen bereits mit einem eigenen Onlineshop! Nachstehend sind die glorreichen 42 in alphabetischer Reihenfolge angeführt: Augenoptik Schauer, Bäckerei Klappacher, Benetton Hallein, Blumen Tannenberger, Bottega Mattilia, Brillen Binder, Buchhandlung Leseträume, Cleitzlers Pizza, Conceptblue, Confiserie Braun, Dahoam, Danja Schorn, Der Dorfladen, Einzigartig bei Silvia, Elektro Ebner Red Zac, Esprit Hallein, Expert Wolfgang Ebner, Favors, Fine Juwelery Stöllner, Ganzer Moden, Gehma Cityshop, Genusskrämerei, Gruber-Schuhe, Grundtner Fahrräder, Grundtner & Söhne, Halleiner Kisterl / Vom Fass, Herzerl Fashion, Johannes Herrenmode, Keltenbuchhandlung, Kirchtag, Kirschnek, Lass Dir’s schmecken, Neuroth, Ninatur, Optik Stöckl, Palmers Hallein, Parfümerie Charlie, Pizzeria Bella Palma, Schaufenster / Piccolino, Viktoria Zuckerbäckerei, Würadlgut Greisslerei, Zilli Schorn, Zöggler Uhren-Schmuck. Man erkennt sehr Erfreuliches: Auch wenn nur Internet und Telefon zur Verfügung stehen, sorgen die heimischen Geschäfte dafür, dass die Bevölkerung ausreichend und vielfältig versorgt werden kann. Daher: Amazon go to hell! Amazon fahr‘ zur Hölle! – Auf den oben stehenden Fotos Ausschnitte aus der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ des Tourismusverbandes Hallein. Dessen Obmann, Rainer Candido, ersuchen wir vor den Vorhang zu treten, um den ihm gebührenden Beifall und Anerkennung entgegenzunehmen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Na endlich! Jetzt haben wir genug Zeit zum Lesen und genug Zeit, um auch andere zum Lesen zu bringen. Dazu zitiert Jaqueline Brabec, die kluge und freundliche Inhaberin der Halleiner Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, drei Aussprüche prominenter Persönlichkeiten über das Kulturgut Buch: Heinrich Heine: ,,Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste!‘‘ Marie Ebner von Eschenbach: ,,In einem gute Buche stehen viel mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hinein schreiben wollte!‘‘ Ludwig Feuerbach: ,,Immer, wenn der Fernseher eingeschaltet wird, gehe ich in ein anderes Zimmer, nehme mir ein Buch und lese!‘‘ Seit 16. März 2020 ist auch die Buchhandlung Leseträume angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise geschlossen. Aber: Dennoch bekommen alle Bücherfreunde auch jetzt ihre gewünschten Bücher! Denn: Entweder via Homepage oder E-Mail unter info@lesetraeume.at kann man rund um die Uhr Bücher bestellen!

BÜCHER AUS DER BUCHHANDLUNG LESETRÄUME
ABER NICHT VOM STEUER-VERWEIGERER AMAZON!

Jede Bücher-Bestellung wird von der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ umgehend bearbeitet und kostenlos zugesandt, egal ob Bücher der Bereiche Reisen, Krimis, Romane, Liebesromane, Kochen oder Spirituelles etc. gewünscht werden. Auch antiquarische Bücher werden besorgt, einfach Titel und wenn möglich auch den Verlag oder Autorin/Autor angeben. Jaqueline Brabec kennt auch die aktuellen Belletristik-Bestseller: ,,Die Passage‘‘ von Monika Helfer, ,,Kopftuchmafia‘‘ von Thomas Stipsits und ,,Steirerstern‘‘ von Claudia Rossbacher. Und das Schöne dabei: Alle bestellten Bücher werden kostenlos zugesandt! Daher: Bücher aus der Buchhandlung Leseträume und nicht vom Internetriesen Amazon! Jaqueline Brabec bezahlt alle ihre Steuern, während Amazon sich skandalöser Weise jeder Steuerleistung entzieht. Jeder Amazon-Kunde schädigt also unsere Steuern zahlenden heimischen Geschäftsinhaber und unterstützt die skandalöse Steuern-Verweigerung von Amazon. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Geschäfts-Fassade und Ausschnitte aus dem Inneren der Bücherei ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Noch ein großes Lob verdient Bücherei-Inhaberin Jaqueline Brabec: Sie sorgt vorbildlich dafür, dass das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein vor ihrem Geschäft während der Öffnungszeiten mit verschiedensten Angeboten attraktiv gestaltet wird. Leider noch immer ein nachahmenswertes Vorbild für den Großteil der Halleiner Geschäfte!

 

BÜCHER-SERVICE DER STADTBÜCHEREI
WÄHREND DER CORONAVIRUS-KRISE

Auch die Stadtbücherei Hallein musste wegen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen werden. Nicht alle LeserInnen, konnten sich in den turbulenten Tagen davor noch mit Lesestoff eindecken. Viele würden aber gerade jetzt Bücher und Medien benötigen. Zum Beispiel Eltern, die ihre Schul- und Kindergarten-Kinder in den kommenden Wochen zu Hause betreuen. Schulkinder müssen beim Home-Schooling betreut werden und benötigen Bücher oder Lern-Materialien, Kindergarten-Kinder müssen beschäftigt werden und brauchen Bilderbücher, Hörspiele oder Kinderfilme.

Deshalb bietet die Stadtbücherei ab Montag, 30. März 2020 bis auf weiteres einen Bücher-Abhol-Service an:

 

Telefonische Bestellung: täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr nimmt die Stadtbücherei unter 06245-84979 telefonisch die Wünsche der LeserInnen entgegen. Benötigen Sie eine bunte Zusammenstellung von Bilderbüchern? Lernhilfen und Kinder-Sachbücher oder Sach-DVDs für Schulkinder? Oder gibt es konkrete Bücherwünsche? Die Stadtbücherei kümmert sich um die Anliegen der LeserInnen und stellt die gewünschte Bestellung zusammen.

 

Sichere Abwicklung: Die benötigten Medien (Bücher, Zeitschriften, Hörbücher oder DVDs) werden für die LeserInnen bereitgestellt.. Die Übergabe-Modalitäten klären die KundInnen direkt mit der Leitung der Stadtbücherei bei der telefonischen Bestellung. Um die Abwicklung zu vereinfachen und auch entsprechend sicher zu gestalten, werden für Ausleihen in Zeiten von Corona keine sofortigen Leihgebühren eingehoben. Diese werden erst bei Rückgabe der Bücher oder DVDs fällig. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei bemühen sich, Ihren Leserinnen und Lesern auch während der Schließzeit Medien zur Verfügung zu stellen, aber natürlich ist dieser Service nur in einem bestimmten Rahmen möglich. Die Stadtbücherei bittet darum, das Angebot verantwortungsvoll zu nutzen. Diese Initiative wurde von Michaela Hasenauer, Leiterin der Stadtbücherei und Bürgermeister Alexander Stangassinger ins Leben gerufen. Für Bürgermeister Stangassinger ist diese Aktion ein weiterer, wichtiger Schritt, im Umgang mit der Coronakrise: ,,Wir versuchen das Leben der Menschen so gut es geht, in dieser schwierigen Zeit zu erleichtern. Es gab viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die gerade jetzt auf das Service und die Auswahl der Stadtbücherei angewiesen sind. Wenn Schulen und Kindergärten schon geschlossen sein müssen, versuchen wir nun so, in einem kleinen Ausmaß unserem Bildungsauftrag nachzukommen und stellen unsere Medien eben im Rahmen einer alternativen, aber sicheren Abwicklung zur Verfügung.‘‘ – (Odo Stierschneider, Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Nachdem im Landesklinikum Hallein am Sonntag, 22. 3. 2020, fünf Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, (siehe auch den an diesen Beitrag hier im Ressort AKTUELLES unten anschließenden SALZSCHREIBER-Kurzbericht vom Montag, 23. 3.), wurden zwei betroffene Stationen unter Quarantäne gestellt. Jedoch die Geburtenstation und Chirurgie bleiben weiterhin offen. Zudem wurden am Montag Patientinnen und Patienten in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. Bei den infizierten Personen handelt es sich um vier Pfleger und einen Mitarbeiter aus der Administration. 56 Personen aus dem Landesklinikum Hallein – 30 Mitarbeiter und 26 Patienten der internistischen Abteilung – sind derzeit in Isolation. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden nach Hause zu ihren Familien entlassen, die Isolation gilt auch für alle Personen, die mit ihnen zusammenleben. Die Betreuung im Landesklinikum Hallein ist jedoch weiterhin sichergestellt. Die Patientinnen und Patienten werden von insgesamt von 31 Ärzten und Pflegern weiterhin gut versorgt. Die Station 2 (bestehend aus Innere Medizin, Palliativstation und Intensivstation) wird von einem verkleinerten Team betreut. Auf den Stationen 3 (Chirurgie) und 4 (Gynäkologie) wird personell im normalen Betrieb weitergearbeitet. Zusätzlich wurden am Montag, 23. 3., (siehe Foto oben), 13 Patienten aus dem Landesklinikum Hallein in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. – (Landes-Pressedienst, OST. Foto: Rotes Kreuz).

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Drei Mitarbeiter des Pflege-Personals aus dem Landesklinikum (früher: Krankenhaus) Hallein, (Foto oben), wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Aus diesem Grund werden alle Abteilungen bis auf die Geburtshilfe, unter Quarantäne gestellt. ,,Alle Verantwortliche der Spitalsführung haben gemeinsam mit den Gesundheits-Behörden umgehend reagiert und die nötigen Maßnahmen durchgeführt. Der für die Versorgung wichtige Geburtshilfe-Bereich ist abgeschirmt. Hier sind alle Vorkehrungen zur größtmöglichen Sicherheit getroffen worden‘‘, erklärt dazu Gesundheits-Referent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Patienten, die bereits im Landesklinikum Hallein anwesend sind, werden weiterhin bestens versorgt und bleiben dort in Quarantäne. Bis auf weiteres werden, mit Ausnahme bei der Geburtshilfe, keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben. – Zur personellen  Unterstützung der Halleiner Einkaufsmärkte stehen 8 Helfer aus der Heeres-Munitionsanstalt Buchberg bei Bischofshofen im Einsatz. Dafür wird in Einkaufsmärkten von Traun  (OÖ)  durch 12 Mann des Heeres-Sport- und Leistungs-Zentrums Rif ausgeholfen. – (Text Landes-Pressedienst, OST. Foto: Landes-Pressedienst).

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Nach zwei Jahren Mitglied der „SALK-Familie“, kann in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen werden: Seither konnte unter anderem eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie sowie Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und ist mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgsgeschichte. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert. Die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet, die Geburten-Zahlen angestiegen. Auch der Personal-Stand bei Ärzten und Pflege ist stabil, in Kooperation mit dem Uni-Klinikum findet, insbesondere im Ausbildungs-Bereich, eine intensive Rotation statt. Ein erfreulicher Stand nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT
Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Haupt-Problem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen- und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – ein zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet Gesundheits- und Spitals-Referent Christian Stöckl.

 

TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN
Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg auf Spezialisierung und tagesklinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler.

 

ZEHN PROZENT MEHR GEBURTEN
Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark.

 

WICHTIGER ARBEITGEBER IN DER REGION
Die Landesklinik Hallein, stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfall-Chirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. -–  Auf dem oben stehenden Foto ziehen für die Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz: Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskliniken). –- (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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POSITIV: ABGASE DURCH CORONA-KRISE AUF DER
AUTOBAHN BEI HALLEIN DRASTISCH VERMINDERT

Unter den zahlreichen tragischen, negativen und unerfreulichen Folgewirkungen der Coronavirus-Krise, gibt es für die Umwelt auch eine erfreuliche Nachricht. Durch die verschiedensten Einschränkungen vermindert sich auch das Verkehrs-Geschehen auf der Autobahn entscheidend. Das erfreuliche Ergebnis: Die Belastung durch Kraftfahrzeug-Abgase auf der Autobahn in Hallein ging, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, drastisch um 40 Prozent zurück. 

 

HILFSPAKET DES LANDES
FÜR DIE WIRTSCHAFT

„Das erste Wirtschaftspaket hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger in einem Gespräch vorgeschlagen und das Land Salzburg setzt diese Maßnahme jetzt um“, so der Landeshauptmann. 36 Monate Laufzeit und ein Kreditrahmen von bis zu 500.000 pro Betrieb. Das sind die Eckdaten des ersten Hilfspaketes, welches das Land gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus umsetzt. Für 80 Prozent des Kredites wird es eine Bundes-Haftung geben, den Banken bleibt ein Restrisiko von 20 Prozent. Das erste Jahr wird tilgungsfrei, das Land Salzburg übernimmt die Zinsen. „Wir müssen die Liquidität der Betriebe jetzt aufrechterhalten und die Jobs über das sehr flexible Kurzarbeits-System zu halten versuchen. Damit kann nach der Krise die Wirtschaft wieder schrittweise hochgefahren werden“, betonte Haslauer.

 

PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG
DURCH BERATUNGS-EINRICHTUNGEN DES LANDES

„Alle Halleinerinnen und Halleiner, die Fragen und Sorgen haben, brauchen in diesen zusätzlich herausfordernden Zeiten eine professionelle Unterstützung. Zögern Sie nicht, sich telefonisch an unsere Beratungs-Einrichtungen zu wenden“, so Sozialreferent Schellhorn und Landesrätin Klambauer ergänzt: „Die nächsten Wochen werden für alle Familien eine Ausnahme-Situation bringen. Die Kinder gehen weder in den Kindergarten noch in die Schule. Zahlreiche Eltern arbeiten von zuhause aus. Es ist normal, dass es hierbei zu Spannungen kommen kann. Ich ersuche, unsere Unterstützungs-Angebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.“

 

O Elternberatung des Landes
Dieses kostenlose Angebot richtet sich vor allem an werdende Mütter und Väter oder Eltern von Säuglingen und Kindern bis zur Schulpflicht (7. Lebensjahr). Die Elternberatung bietet Informationen, Unterstützung sowie Begleitung bei Belastungen, Ängsten, Unsicherheiten oder bei familiären Konfliktsituationen. Das Expertenteam steht für Informationen und Beratungen per Telefon +43 662 8042-2888 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) und E-Mail elternberatung@salzburg.gv.at zur Verfügung.

 

O Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija)
„Gerade für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kann die Situation mit den verminderten sozialen Kontakten, den Bewegungs-Einschränkungen im Freien und der Ungewissheit belastend sein. Wenn die Beziehungen zu Hause ohnehin angespannt sind, ist es besonders wichtig, zusätzlich auch noch die Kinder und Jugendlichen zu stärken. Das Beratungsteam der kija Salzburg kann hier eine Stütze sein“, sagt Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt zu den aktuellen Herausforderungen und betont die Bedeutung von psychosozialen Diensten und Angeboten gerade in dieser Zeit.

 

O Kija-Beratungstelefon
Das kija-Beratungstelefon ist unter +43 662-430 550 (Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, sowie am Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr) zu erreichen. E-mail: kija@salzburg.gv.at. Darüber hinaus arbeitet die kija Salzburg aktuell an einer weiteren Möglichkeit der Chat-Beratung. Aktuelle Infos dazu und Informationen generell dazu rund um den Themenbereich der Kinderrechte sind unter www.kija-sbg.at oder www.facebook.com/kijasalzburg zu finden. Weiters: Not- und Krisen-Telefonnummern, Corona-Hotlines, Infos, Aktuelles und Tipps zu Corona.

 

BIOMARKT UND GRÜNMARKT
IN HALLEIN WURDEN GESPERRT

Die Stadt Hallein sperrt ab sofort den Biomarkt (jedem Freitag) und den Grünmarkt (jeden Samstag) auf dem Kornsteinplatz. Anlässlich der Corona-Krise sind noch Möglichkeiten geprüft worden, die Märkte unter besonderen Sicherheits-Voraussetzungen stattfinden zu lassen. Im Sinne des verantwortlichen Umgangs mit der Krise, zum Schutz der Halleinerinnen und Halleiner sowie zum Schutz der Marktfahrer bleibt Bürgermeister Alexander Stangassinger keine andere Wahl, als auch diese beliebten Märkte vorerst auf unbestimmte Zeit abzusagen.

 

WEITERE ERLEICHTERUNGEN
FÜR HALLEINER UNTERNEHMER

Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden, im Zuge der Corona-Krise, Entlastungen für Halleiner Unternehmer in Auftrag gegeben. Vorbehaltlich der Zusage aller anderen Fraktionen, plant der Bürgermeister zwei wesentliche Erleichterungen: Der Stadtkern-Fonds soll allen Unternehmen, die Anspruch haben, auch in den Monaten zugestanden werden, in denen sie aufgrund der Corona-Krise ihren Betrieb geschlossen haben müssen. Die Mieten für Straßen-Flächen (Gastgärten oder Verkaufsflächen) sollen für die Krisenzeit erlassen werden. Dazu betont Bürgermeister Stangassinger: „Wir haben nur wenig Handlungs-Spielraum als Stadtgemeinde, den Betrieben und der Bevölkerung zu helfen. Aber wir bemühen uns tagtäglich, Hilfestellungen anzubieten. Jetzt würde ich gerne die Miete für die Straßen-Flächen erlassen und den Stadtkern-Fonds auch dann auszahlen, wenn ein Betrieb wegen der Krise nicht offen haben kann. Nach dem Erlass der Kindergarten-Gebühren, sollen auch diese Maßnahmen den Menschen in unserer Stadt helfen.“ – (Presse-Infos von Stadtgemeinde Hallein und Landes-Pressezentrum. Ergänzungen: OST).

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Das Corona-Virus fegte nun auch die wöchentlichen Lokalzeitungen, normaler Weise den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jeden Donnerstag beigelegt, vom Zeitungsmarkt. Als Ersatz für die ,,Stadt Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, ,,Pinzgauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘ und ,,Lungauer Nachrichten‘‘, erschien  am Donnerstag, 19. 3. 2020, das neue Blatt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. (Dessen Titelseite finden Sie auf dem Foto oben). Die genannten sechs lokalen Wochenzeitungen traten mit einem Mindestumfang von jeweils 24 Seiten an ihre Leserschaft heran – oftmals auch mit doppeltem Seitenumfang und darüber. Das waren insgesamt mindestens 144 Seiten Lokal-Berichterstattung pro Woche. Da nimmt sich das aufgrund der Coronavirus-Probleme erzwungene Einheits-Ersatzprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ für das gesamte Bundesland mit ganzen 8 (!) Seiten doch wohl eher dürftig aus.

Grund für den rüden Umgang mit den wöchentlichen SN-Lokalblättern dürften  drohende Einnahmen-Verluste im Bereich der Werbung sein. Das derzeitige Ausgangsverbot führt zu deutlich weniger Kunden in den Geschäften, Publikums-Veranstaltungen sind verboten und alle Initiativen, die ein Massenpublikum ansprechen. Dies ist tödlich für das Anzeigen-Aufkommen in den Zeitungen. Der Marketing Club Österreich (MCÖ) verfügt über knapp 200 Mitglieder: Werbe-Agenturen, werbetreibende Unternehmen, Marketing-Dienstleister und  Marketing/Werbeberater.  Nun wurden die MCÖ-Mitglieder befragt, wie sich die Entwicklungen rund um das Coronavirus auf kurzfristige sowie mittel- und langfristige Kommunikations/Werbe-Ausgaben auswirkt.

 

Der MCÖ fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen: ,,Trotz massiver Umsatzeinbrüche ist die Stimmung in den befragten Unternehmen noch leicht positiv. 32 Prozent der Befragten gehen mittlerweile von einem durch die Coronakrise bedingten Umsatz-Rückgang von 50 Prozent aus. Es denken zwar einige über Kündigungen nach oder haben bereits Kündigungen ausgesprochen, ein Großteil baut aber auf Kurzarbeit, Urlaubs-Abbau und Überstunden-Abbau. Es kommt zu deutlichen Reduktionen bei kurzfristigen Werbe-Maßnahmen und Projekten. Produkt-Entwicklungen und Markt-Einführungen werden verschoben. Die Marketing-Community geht zu 85 Prozent davon aus, dass die Coronakrise spätestens in sechs Monaten vergessen ist und wir wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt sind. Eine pessimistische Minderheit von 10 Prozent der MCÖ-Mitglieder geht sogar von einer Zwangspause für die heimische Wirtschaft zwischen 7 und 12 Monaten aus‘‘.

Heinz Bayer ist Chefredakteur der ,,Salzburger Woche‘‘ (gemeinsame Bezeichnung für die bisherigen sechs kleinformatigen Gau-Beilagen in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘). Er schreibt in seinem Editorial  für die erste Ausgabe des neuen ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ unter dem Titel ,,Wir lassen uns nicht unterkriegen‘‘ folgenden Beitrag: ,,Das Coronavirus und seine Auswirkungen – unserer Gesellschaft werden Grenzen aufgezeigt. Auf einschneidende Art und Weise. Niemand ist davor gefeit. Nichts ist mehr so, wie es noch vor wenigen Tagen war. Neue Entwicklungen ergeben sich teils im Stundentakt. Und über allem scheint eine schwarze Wolke zu schweben. Beklemmung hat sich breit gemacht. Zugleich aber ist eine enorme, wunderbare Solidarität in der Gesellschaft und zwischen den Generationen zu spüren. Die Devise lautet: Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir Journalisten des Salzburger Verlagshauses müssen zur Kenntnis nehmen, mit den aktuellen Geschehnissen dieser Tage nicht mithalten zu können. Das erlaubt der Wochen-Rhythmus unserer Gau-Zeitungen nicht, das lässt der Redaktions-Schluss nicht zu. Und da ist noch etwas. Die wirtschaftlichen Rahmen-Bedingungen. Sie sind für viele Betriebe, für viele unserer langjährigen Kunden und Partner, existenziell bedrohend. Eine Regionalzeitung zu machen, wie es vor drei Wochen noch Alltag war, funktioniert deshalb nicht mehr – derzeit. Sie finden uns ab sofort in diesem Format. (,,Salzburger Woche Spezial‘‘). Jeden Donnerstag in den SN. Und hoffentlich schon bald wieder in altbewährter Form. Ihnen von Herzen alles Gute! Achten Sie auf sich! Bleiben Sie gesund!‘‘

Das neue, für alle Salzburger Gaue einheitlich gestaltete, kleinformatige Zeitungsprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘, scheint mit seinen kargen 8 Seiten nicht gerade ein langlebiges Produkt zu werden. Dem ausgezeichneten Image der ,,Salzburger Nachrichten‘‘, ist es in der vorliegenden Form wohl kaum zuträglich. Eine Titelseite mit ganzseitigem Foto und kurzen Hinweisen auf einige Themen im Inneren. Auf den folgenden 7 Seiten ein Nachrichten-Gemisch ohne jede Ordnung. Ein Durcheinander aus der Stadt Salzburg und den 5 Gauen unseres Bundeslandes. Dass der Tennengau ebenfalls mit einer (!) Meldung vertreten ist, verdanken wir einer Skilehrerin und einem Skilehrer aus Annaberg, die einen speziellen Schutz für Skibrillen entwickelten. Sonst findet sich nichts in ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ aus dem Tennengau. Und natürlich gibt es auch keine Meldung aus der Bezirkshauptstadt Hallein, der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes.

 

Entweder legt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ an Seiten zu und präsentiert sich mit einem übersichtlichen Nachrichten- und Seitenkonzept und einer klaren Blattordnung, oder das Ganze wird eingestellt. Es ist schon richtig, dass den Wochenzeitungen bei der Bewältigung der enormen Fülle der aktuellen Geschehnisse rund um das Coronavirus mal der Atem ausgehen kann. Aber kein Mensch verlangt von Wochenzeitungen die jüngsten, tagesaktuellen Meldungen. Da ist vielmehr Hintergrund-Information gefragt, für die in der Tageszeitung kein Platz ist. Wenn man aber bei den lokalen SN-Wochenzeitungen das Gefühl hat, ,,mit den aktuellen Geschehnissen nicht mithalten zu können‘‘ (Zitat Heinz Bayr), dann muss es eben einen zweimaligen Erscheinungs-Termin pro Woche geben. Zweimal 8 Seiten, also 16 Seiten pro Woche, das sieht schon ganz anders aus und hinkt aber dennoch dem bisherigen Mindestseiten-Umfang von 24 Seiten, deutlich hinterher. Daher: entweder zweimal wöchentlich erscheinen mit jeweils 12 Seiten pro Ausgabe oder dreimal mit 8 Seiten, um dem bisherigen Mindestumfang einer Wochenausgabe zu entsprechen. Dies würde natürlich die Aktualität wesentlich erhöhen. Von einem ,,nicht mithalten‘‘ kann dann keine Rede mehr sein. Oder man integriert die Meldungen aus den Gau-Zeitungen gleich in die tägliche, kleinformatige, lokale Beilage ,,Salzburger Nachrichten - Aus Stadt und Land‘‘. Damit sichert man künftig allen lokalen Meldungen aus den Salzburger Gauen Tagesaktualität. – (Odo Stierschneider, Foto OST)

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WERTSTOFF-SAMMELPLÄTZE
GESPERRT

Ab Mittwoch, 18. März 2020, wurden alle Halleiner Wertstoff-Sammelplätze  in Neualm, Gamp, Rif und Rehhof gesperrt. Diese Wertstoff-Sammelplätze sind grundsätzlich für Sonder-Abfälle wie Grünschnitt, Sperrmüll, Alteisen und dergleichen vorgesehen. Die Stadtgemeinde Hallein ersucht um Verständnis, dass angesichts der aktuellen Lage, die Sonder-Abfälle derzeit nicht abgeliefert werden können. Weiterhin geöffnet sind jedoch die Wertstoff-Sammelinseln. Diese stehen wie gewohnt zur Verfügung.

BAUSTELLE SCHIEMER-STRASSE
EINGESTELLT
Aufgrund einer Verordnung des Bundes-Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-Schutz vom 16. März 2020, musste die Baustelle „Schiemer-Straße“ (Pfannhauser-Platz) eingestellt werden. Der Sicherheits-Abstand von einem Meter –unverzichtbar angesichts der aktuellen Corona-Krise –   kann nicht eingehalten werden, deshalb wurde die Baustelle eingestellt.

 

CORONA-ABFÄLLE GEHÖREN
IN DIE RESTMÜLL-TONNE
Bei Quarantäne-Bestimmungen und Corona-Verdacht stellt sich die Frage, wie man mit Haushaltsmüll richtig umgeht. Die gute Nachricht: Sachgerecht entsorgte Abfälle, die mit dem Virus verunreinigt sein könnten, haben kein höheres Infektionsrisiko als üblicher Restmüll.  „In einem Haushalt mit infizierten Personen sammelt man den Restmüll am besten in kleineren Portionen in reißfesten Kunststoff-Müllsäcken, verschließt sie und entsorgt sie über die Restmüll-Tonne“, informiert Angelika Brunner vom Referat Abfall-Wirtschaft und Umweltrecht des Landes. Dies gilt besonders für Abfälle mit Körper-Sekreten von infizierten Personen, also beispielsweise Papier-Taschentücher oder benutzte Wundverbände. „Aus medizinischer Sicht gilt für ‚Corona-Abfall‘ wie Schutz-Kleidung, Masken dasselbe wie für den Restmüll, auch für benutzte Papier-Taschentücher von isolierten Personen. Das Risiko, das von diesem Restmüll ausgeht, ist grundsätzlich dasselbe wie für alle Abfälle. Es gelten die üblichen Regeln der Trennung und Hygiene wie beim Restmüll“, so Umweltmediziner Gerd Oberfeld von der Landes-(LK)  Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt.

 

MASSVOLLE BEWEGUNG AN DER FRISCHEN LUFT

ABER KEINE ABENTEUER AM BERG
Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt. „Die Lage ist ernst, ich appelliere an die Salzburger Bevölkerung, den Weg des Bundes mitzugehen und das Haus nicht zu verlassen. Ganz wichtig dabei ist auch, dass man nun nicht zu einer riskanten Ski-, Rad- oder Wandertour in die Berge aufbricht“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Das sieht auch Harald Wieser, Geschäftsführer vom Salzburger Alpenverein so: „Maßvolle Bewegungen an der frischen Luft sind ok, aber keine Abenteuer am Berg.“ „Alle Einsatzkräfte müssen sich auf die Bewältigung und Eindämmung des Corona-Virus konzentrieren. In der aktuellen Situation wäre es alles andere als optimal, wenn etwa Blaulichtorganisationen bei Einsätzen am Berg gebunden sind und dadurch nicht für dringend benötigte Einsätze zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung stehen können“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Auch die Einsatzorganisationen wie Bergrettung, ÖAMTC-Notarzthubschrauber, Rotes Kreuz, Alpenverein, Naturfreunde oder Alpinpolizei Salzburg appellieren an die Vernunft, jedes Risiko in den Bergen und beim Sport zu minimieren. –
(Informationen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes-Pessezentrums).

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Natürlich ist auch die Bezirkshauptmannschaft Hallein intern komplett auf die derzeitige, durch die Bedrohung durch das Corona-Virus geprägte Situation fokussiert. Das Gesundheitsamt wurde durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Dienststellen verstärkt. In den übrigen Sachbereichen sind nur jene Landes-Bediensteten anwesend, die erforderlich sind, um einen Notbetrieb aufrechterhalten. Parteien-Verkehr findet nur in sehr dringenden Ausnahme-Fällen statt.

 

In der Bezirkshauptmannschaft Hallein wurde der Parteien-Verkehr stark eingeschränkt. Das Schlüssel-Personal ist im Amt anwesend, die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus. ,,Persönliche Kontakte mit Kunden gibt es nur mehr, wenn absolut notwendige Amtshandlungen durchgeführt werden müssen. Und auch diese Ausnahmefälle für den Parteienverkehr sollen unbedingt vorab telefonisch vereinbart werden‘‘, erklärt Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

Im Tennengau steht zudem der verkleinerte Bezirks-Katastrophenstab im Einsatz. „Damit unterstützen wir intern unsere Gesundheits-Behörde bei der strukturierten Abarbeitung und gewährleisten extern, dass die Gemeinden im Bezirk eine ständig erreichbare Kontaktstelle haben“, betont der Bezirkshauptmann und appelliert auch
eindringlich an die Bevölkerung, die nun geltenden Ausgangs-Beschränkungen zu befolgen und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Spazieren-Gehen sollte man alleine oder nur mit Begleit-Personen, mit denen man im gemeinsamen Haushalt lebt.

 

Nach wie vor gelten, dies betont Bezirkshauptmann Helmut Fürst, die wichtigen Verhaltens-Regeln, um ein Ansteckungs-Risiko mit dem Corona-Virus zu minimieren:
O Regelmäßig Hände gründlich waschen, mit warmem Wasser und Seife.
O Wenn das nicht möglich ist, Desinfektionsmittel verwenden.
O Händeschütteln und Begrüßungsbussi vermeiden.
O Große Menschenansammlungen meiden.
O Besondere Rücksicht und sorgfältige Handhygiene bei Kontakt mit älteren   Menschen, chronisch kranken oder immunschwachen Personen.
O Niemanden anhusten oder anniesen, sondern in ein Papiertaschentuch oder wenn nötig in die Ellenbeuge.
O Nicht in betroffene Gebiete reisen.
O Bei Symptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Hausarzt telefonisch kontaktieren, nicht gleich in die Praxis gehen.
O Corona-Hotline des Landes Salzburg für allgemeine Fragen: 0662 8042-4450
Telefonhotline für allgemeine Fragen zum Corona-Virus: 0800 555 621 (AGES)
O Telefon-Hotline wenn man Symptome hat oder in einem Risikogebiet war sowie bei medizinischen Fragen: 1450
O Alle Informationen erhalten Sie auf einen Blick und auch in der Sprache Englisch: www.salzburg.gv.at/corona-virus(Text und Foto: Landespressedienst).

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Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste angesichts der aktuellen Bedrohung durch das Corona-Virus, dass während des Notbetriebes der Stadtgemeinde, eine Einkaufs-Vermittlung sowohl für Hilfsbedürftige als auch für die älteren Stadtbewohner installiert wird. Zwei Rufnummern stehen hierfür bereit, um freiwillige Helfer und Hilfsbedürftige zu vernetzen und dadurch Einkäufe von Lebensmitteln oder Medizin-Produkten für die Risikogruppe abzuwickeln.

 

Die beiden Service-Hotlines

+43 6245 8988 – 157 und
+43 6245 8988 – 288

sind bis auf weiteres von Montag bis Freitag von 8–12 Uhr erreichbar.

Zudem können Interessierte sich bei einkaufsvermittlung@hallein.gv.at melden.


ZUM ABLAUF

Die ehrenamtlich Helfenden und die Hilfsbedürftigen werden von der Stadtgemeinde an den beiden Hotlines und per E-Mail an einkaufsvermittlung@hallein.gv.at erfasst.

Anschließend werden die Helfenden mit den Hilfsbedürftigen vernetzt und können die Einkäufe von Lebensmitteln und/oder Medizin-Produkten selbst organisieren. (Dafür wird ausdrücklich folgende Vorgangsweise empfohlen: Bargeld für die Abwicklung verwenden, vorab das Geld abzuholen, den Einkauf zu tätigen und beim Abliefern das Retourgeld mit dem Einkauf abzugeben.) Die Gemeinde trägt keine Verantwortung für eventuelle Ungereimtheiten beim Ablauf. Zur Sicherheit aller Beteiligten wird von den Helfenden ein Identitäts-Nachweis (Foto, Reisepass, Führerschein etc.) per E-Mail gefordert. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: OST).

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Der Corona-Virus Covid-19 ist weiterhin das beherrschende Thema.  Deshalb tagte auch am 14. März wieder der Krisenstab der Stadt Hallein. Konkret ging es dabei um weitere wichtige Maßnahmen, beispielsweise um eine sozial verträgliche Lösung für Eltern, die ihre Kinderbetreuungs-Kinder zuhause versorgen müssen.

 

STREICHUNG BEI DEN
KINDERBETREUUNGS-GEBÜHREN

Bürgermeister Stangassinger informierte am Samstag-Nachmittag die politischen Parteien im Rathaus per E-Mail, dass er eine sozial verträgliche Lösung für Kinderbetreuungs-Gebühren empfiehlt. Dabei soll ein Modell entwickelt werden, wie man Eltern, deren Kinder während der Krise zuhause bleiben können, die Gebühren bis zur Gänze erlässt. Bürgermeister Stangassinger sagt hierzu: ,,Ich will eine solche Entscheidung mit allen Parteien gemeinsam treffen und hoffe auf deren Schulterschluss. Die Bewohner unserer Stadt müssen in dieser Zeit viel ertragen, haben Sorgen und Ängste. Die Stadtgemeinde Hallein ist deshalb bemüht, eine konkrete Unterstützung für ihre Bürgerinnen und Bürger in die Wege zu leiten. Die Senkung der Kinderbetreuungs-Gebühren bis zum Ende der Krisenzeit für alle Eltern, die der Empfehlung des Bundes nachkommen können, dass sie die Kinder zuhause betreuen, wäre sehr wünschenswert. Ich könnte zwar, will diese Entscheidung aber nicht alleine treffen und warte derzeit auf die Antwort der anderen politischen Fraktionen.‘‘ Wie das Modell konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit das Krisenteam der Stadtgemeinde.


SITZUNGEN UND AUSSCHÜSSE
WERDEN AUF EIN MINIMUM REDUZIERT

Derzeit sind zwar keine Ausschüsse bis 3. April 2020 geplant, doch Bürgermeister Alexander Stangassinger empfiehlt allen Ausschuss-Vorsitzenden, auch die nach 3. April geplanten Sitzungen zu verschieben bzw. rechtzeitig zu reagieren. Am 26. März 2020 ist allerdings eine Sitzung der Gemeindevertretung geplant. Die Öffentlichkeit wird aufgerufen, daran nicht teilzunehmen, obwohl es sich um eine öffentliche Sitzung handelt. Eine komplette Absage plant Bürgermeister Stangassinger nicht und erklärt: ,,Trotz Einschränkungen in der gesamten Gemeinde, trotz großer Eingriffe und Einschnitte in das Leben der Menschen dürfen wir nicht in den Stillstand verfallen. Mein Plan ist es, trotzdem die unaufschiebbaren Beschlüsse gemeinsam mit allen Parteien für das Wohl unserer Stadt zu fassen – ob in einer Sitzung oder über eine Notfallvariante. Die Stadt darf nicht in den Stillstand verfallen, wir haben schließlich viel zu tun.‘‘ Dazu soll etwa die Tagesordnung bereinigt werden und auf das Notwendigste beschränkt werden.

 

SPORTSTÄTTEN UND SPIELPLÄTZE MEIDEN!

Der Krisenstab der Stadt Hallein empfiehlt, öffentliche Spielplätze, Parks, Ausflugziele oder öffentlich zugängliche Sportplätze NICHT zu frequentieren.

 

SPERRE DER SALZWELTEN
Die Salzwelten schließen ab Montag ihre Türen.

 

GRÜNMARKT UND BIOMARKT BLEIBEN GEÖFFNET

Nach derzeitigem Stand, sind der Halleiner Grünmarkt am Samstag und der Biomarkt am Freitag, weiterhin geöffnet. Diese zählen zu den Lebensmittel-Händlern und dürfen derzeit noch offen haben. Der Bürgermeister empfiehlt allerdings, sich auch beim Besuchen der Märkte strikt an die Empfehlungen des Bundes zu halten:

o   Kein Händeschütteln

o   Kein Angreifen des Gesichtes

o   Abstand halten

o   Vorab Händewaschen

 

GOTTESDIENSTE

o   Die evangelische Pfarre hat laut Homepage alle Gottesdienste und        
    Veranstaltungen abgesagt

o   Die Pfarre Bad Dürrnberg stellt ebenfalls alle Gottesdienste ein

o   Pfarre Hallein (Stadtpfarrkirche und Neualm) plant alle Gottesdienste wie gewohnt.                                            
   (Stand: 14. März 2020, 16 Uhr).


AUFRUF DES BÜRGERMEISTERS
ZU VERNUNFT UND ZUM KAUF VOR ORT

Der Bürgermeister der Stadt Hallein ruft auch in seiner Gemeinde zu Vernunft bei Einkäufen auf: „Hamsterkäufe bringen nichts, die Lebensmittel-Hersteller haben uns mehrmals informiert, dass die Versorgung aufrechterhalten werden kann.“

Ebenso ruft der Bürgermeister zu einer Art ,,Qualitativ hochwertiger Selbsthilfe für die lokale Wirtschaft‘‘ auf – die abgesehen von der Pandemie-Eindämmung noch weitere Vorteile bringen könnte.

Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,An alle Gastro-Betriebe, Nahrungsmittel- und Lebensmittel-Geschäfte, Apotheken, Vertreiber von Medizin-Produkten! Bitte versuchen Sie, so gut wie möglich auf Abholung oder, wenn erlaubt, auf Lieferdienst umzustellen. Einerseits ist die Waren-Qualität der hier Genannten hervorragend, auch der Genuss darf in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen. Andererseits könnte so in der Krisen-Situation ein eventueller Verlust minimiert werden.‘‘

An die Verbraucher appelliert Stangassinger: ,,Liebe Halleinerinnen, liebe Halleiner. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, zusammenzustehen. Das bedeutet auch, dass wir die heimischen Betriebe nicht im Stich lassen dürfen. Milch beim Bauern zu holen, Essen bei den Gasthöfen bestellen, notwendige Lebensmittel in den heimischen Geschäften besorgen – das alles bringt meiner Überzeugung nach zwei Vorteile: Einerseits erhält man hochwertige Produkte unserer Landwirte, der Gastro- und Lebensmittel-Betriebe sowie der heimischen Apotheken und Vertreiber von Medizin-Produkten. Andererseits leistet man einen Beitrag zur Hilfe für diese wichtigen lokalen Notversorger.

Der Krisenstab wird die Halleiner Bevölkerung weiterhin auf dem Laufenden halten. Bürgermeister  Alexander Stangassinger abschließend: ,,Nicht Hände halten, aber zusammenhalten. Das ist jetzt wichtig. Und wir werden gemeinsam zeigen, dass wir diese Krise bewältigen werden!“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: pixabay).

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Unsere obenstehenden Fotos könnten in jedem der Halleiner Einkaufsmärkte aufgenommen worden sein. Angesichts der fatalen Einkaufwut zahlreicher Kunden und Kundinnen, waren in den Einkaufsmärkten innerhalb kurzer Zeit, die verschiedensten Regale mit unterschiedlichsten Warengruppen leergekauft. Mit der grassierenden Coronavirus-Angst im Nacken, ging jede mehr oder weniger vorhandene Vernunft rettungslos verloren. Ergebnis: Zahlreiche Einkaufsmarkt-Kunden demonstrierten nachdrücklich, wie sehr sie von blindwütigem Egoismus besessen sind. Dabei wäre die Einkaufssituation völlig unverändert, alle Waren gäbe es nach wie vor im Überfluss, wenn nicht eine verrückt gewordene Minderheit die Warenregale leergefegt hätte. Nun sitzen die Raffgierigen auf ihren erbeuteten Waren-Beständen, die ihre Kellerabteile bis zur Decke hin füllen. Zwei verhängnisvolle Möglichkeiten tun sich auf. Entweder werden sie sich in den kommenden Wochen und Monaten vorsätzlich zu Tode fressen. Oder sie sorgen, nach Ablauf der Genießbarkeit ihrer Beutestücke, durch hektische Entsorgung der verdorbenen Warenmassen, für übervolle Abfall-Container. Da werden sich aber alle anderen, die ebenfalls diesen Container benützen, so richtig herzlich darüber freuen. Für den Höhepunkt blindwütiger Rücksichtslosigkeit und widerwärtiger Raffgier sorgte schließlich ein schwabbeliger Fettbauch. Er kam, wild schnaufend, gleich mit zwei völlig überladenen, aneinander geketteten Einkaufswägen, vollgepackt mit Dutzenden gleichartiger Waren, aus einem Halleiner Einkaufsmarkt. DER SALZSCHREIBER ersuchte den Nimmersatt um ein Interview. Dessen Verlauf gestaltete sich jedoch so, dass es sinnvoller erscheint, dem Gespräch in der SALZSCHREIBER-Rubrik ,,Satirisches‘‘ den erforderlichen Platz einzuräumen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Freitag, 13. März 2020, ein Krisenstab einberufen, um Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zu beschließen. Angesichts der ständigen Veränderungen der Lage, tagt täglich ein Krisenstab unter Vorsitz von Bürgermeister Alexander Stangassinger, der die Situation laufend bewerten und auf Veränderungen reagieren wird.. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Wir bitten um Verständnis in der Bevölkerung, dass es angesichts der außerordentlichen Lage zu Verzögerungen der Service-Leistungen im Rathaus kommen kann. Wir sind stets aktuell am Geschehen dran, bewerten die Situationen ständig neu und halten die Bevölkerung über alle Maßnahmen am Laufenden. Es ist wichtig, dass wir ruhig und sachlich die Lage analysieren und bestmöglichen Schutz für unsere Mitarbeiter sowie für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Gleichzeitig werden wir den Betrieb in eingeschränkter Form weiterführen, dringliche Aufträge ausführen und so weit wie möglich den Parteienverkehr per Telefon, E-Mail oder On-line abwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam diese Situation meistern werden, wenn wir alle zusammenhalten.“

FOLGENDE MASSNAHMEN GELTEN IN HALLEIN
AB MONTAG, 16. MÄRZ 2020, BIS MONTAG, 3. APRIL 2020

RATHAUS und VERWALTUNG

• Im Halleiner Rathaus wird der Parteienverkehr eingestellt. • Der Betrieb wird eingeschränkt weitergeführt. • Service-Hotlines werden eingeführt, die von 8-12 Uhr, wochentags für diverse Hilfestellungen für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.• Systemrelevante Stellen werden in eingeschränkter Form selbstverständlich für individuelle Fälle weiter besetzt sein. Telefonische Voranmeldung erforderlich.
• Detaillierte Informationen werden ab Montag, 16. März 2020, veröffentlicht.

 

SENIORENHEIM
• Ab SOFORT gibt es keine Besuche mehr im Seniorenheim Hallein. • Nähere Informationen erhalten betroffene Angehörige direkt im Seniorenheim Hallein unter der Telefonnummer: +43 6245 83214

 

STADTBETRIEBE - VERANSTALTUNGSSTÄTTEN
STADTBÜCHEREI - SPORTHALLEN

• Schließung Stadtkino. • Schließung Stadtbücherei. • Alle städtischen Veranstaltungs-Stätten werden geschlossen. • Alle stadteigenen Sporthallen und Räume, die außerschulisch von Vereinen oder Institutionen genützt werden, stehen nicht mehr zu Verfügung.

 

WIRTSCHAFTSHOF HALLEIN
• Der Wirtschaftshof wird in Notbetrieb versetzt. • Die Leistungen des Wirtschaftshofes werden reduziert weitergeführt, wie Straßen-Reinigungen, Grünflächen-Bewirtschaftung etc. • Bei der Müllabfuhr wurden zur Ausfalls-Sicherheit zwei weitere Teams als Reserve eingeteilt. • Die Öffnungszeiten der Wertstoff-Sammelplätze werden für die Zeit der Krise überarbeitet. • Nähere Informationen erfolgen am Montag, 16. März 2020 unter Tel.: +43 6245 8988-300.

 

SCHULEN und KINDERGÄRTEN
• Die Stadtgemeinde Hallein informiert in einer gesonderten Aussendung über die Maßnahmen bezüglich der Kindergärten und Schulen. • Prinzipiell gilt, dass jegliche Informationen zu Betreuung und Veränderungen DIREKT bei den LeiterInnen der Schulen und Kindergärten einzuholen sind. • Die Telefonnummern der jeweiligen Schul- und Kindergartenleitungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Hallein. www.hallein.gv.at • Die Halleiner Schulen und Kindergärten halten sich gänzlich an die Vorgaben des Bundes, der Bildungsdirektion und der Gesundheitsbehörden.

 

KELTENMUSEUM und STILLE NACHT MUSEUM
• Die Museen der Stadt Hallein werden geschlossen.

 

IKU – BÜRO FÜR INTERKULTURELLES ZUSAMMENLEBEN
• Das IKU Hallein wird den Personenverkehr in eingeschränkter Form weiterführen. • Detail-Informationen erhalten Sie per E-Mail an iku@hallein.gv.at oder per Telefon unter +43 6245 70 136. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

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Absolut unglaublich und nicht zu fassen. Im Haus Ederstraße 6 befinden sich zwei Mansarden-Wohnungen, bei denen erst durch Dachhaut-Öffnungen die gesetzlich vorgeschriebenen Werte für Belichtung und Belüftung hergestellt werden konnten. Nun wird bereits seit drei Jahren intensiv versucht, eine dritte Mansarden-Wohnung, in der noch immer das Licht ganztägig (!) eingeschaltet werden muss, ebenfalls durch eine Dachhaut-Öffnung, in einen zeitgemäß bewohnbaren Zustand zu versetzen. Trotz unterschiedlichster Bemühungen verschiedenster Fachleute, wird das Vorhaben, völlig unverständlich, vom Halleiner Bauamt abgelehnt. Die verheerende und absolut falsche Begründung: Die dritte Dachhaut-Öffnung würde das Stadtbild beeinträchtigen!

DACH-AUFBAUTEN, DACH-EINBAUTEN UND DACH-AUSSTIEGE
GENEHMIGT, ABER NICHT DIE UNBEDEUTENDE DACHHAUT-ÖFFNUNG

Von wo immer man auch das Halleiner Stadtbild betrachtet, die beiden bereits bestehenden Dachhaut-Öffnungen des Hauses Ederstraße 6 bleiben unsichtbar. Dies gilt natürlich auch für die vorgesehene dritte Dachhaut-Öffnung. Nur wer sich in einen Hubschrauber setzt, um für den SALZSCHREIBER zu fotografieren, wird die Dachhaut-Öffnungen am Haus Ederstraße 6 entdecken – und auch gleich zahlreiche weitere an anderen Gebäude-Dächern. Wenn jedoch dem Bauamt die Ansicht der Halleiner Dachlandschaft aus der Vogelperspektive so sehr am Herzen liegt, dann steht ihm künftig ein Haufen Arbeit ins Haus. Denn das hellblaue Dach des Hauses Ederstraße 6, sticht geradezu hervor aus seinem von unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dach-Gärten und Dach-Ausstiegen geprägten Umfeld – siehe unsere Fotos oben. Hier wäre im Interesse des Stadtbildes längst schon Schwerarbeit fällig gewesen.

BEISPIELLOS: EINE WOHNUNG OHNE GENÜGEND
TAGESLICHT UND OHNE AUSREICHENDE BELÜFTUNG

Die Halleiner Firma Springer-Immobilien wurde vom Eigentümer der Mansarden-Wohnung im Haus Ederstraße 6, per Vollmacht beauftragt, für die Vermietung und die laufende Qualitäts-Verbesserung dieser Mansarden-Wohnung zu sorgen, um darin auch anspruchsvolles Wohnen in der Halleiner Altstadt zu ermöglichen. Seit Jahren schon wurde immer wieder von den wechselnden Mietern dieser Mansarden-Wohnung kritisiert, dass sie über völlig unzureichende Belüftungs-Möglichkeiten (!) verfügt. Dies gilt ebenso für die völlig ungenügende Belichtung – in der Wohnung muss deshalb ganztägig künstliches Licht eingeschaltet bleiben! Ein einzigartiger Fall in der Halleiner Altstadt. Grundsätzlich gilt: Der Gesetzgeber fordert zwischen 10% und 12% Lichteinfalls-Fläche im Verhältnis zum dahinterliegenden Raum. In der verbesserungsbedürftigen Mansarden-Wohnung wird dieser Wert, völlig unzureichend, nämlich gerade noch zur Hälfte erreicht!

SACHVERSTÄNDIGER: WO ZWEI DACHHAUT-ÖFFNUNGEN GENEHMIGT
WURDEN, GIBT ES KEINEN GRUND, EINE DRITTE ZU VERBIETEN

Anlässlich eines Mieter-Wechsels in der Mansarden-Wohnung im Jahr 2017, wurde die Firma Springer-Immobilien vom Wohnungs-Eigentümer beauftragt, bei der Baubehörde prüfen zu lassen, in welcher Form ein Verfahren für die erforderliche Dachhaut-Öffnung einzuleiten wäre. Die Vorsprache bei einem, leider inzwischen verstorbenen Bausachverständigen (Dipl.-Ing. und Architekt) des Bauamtes Hallein, ergab folgendes:
A) Der erwähnte Bausachverständige übergab eine Kopie des Geschoßplanes der Mansarden-Ebene des Hauses Ederstraße 6, auf dem bereits die beiden Dachhaut-Öffnungen aus früherer Zeit eingezeichnet waren.
B) Der Bausachverständige des Bauamtes Hallein erklärte auf Befragen, dass er keinen Grund wüsste, wenn bei zwei Dachgeschoß-Wohnungen die Dachhaut-Öffnungen genehmigt wurden, warum dies bei der jetzt zur Debatte stehenden Mansarden-Wohnung nicht der Fall sein sollte.
Anschließend reichte der Eigentümer der Mansarden-Wohnung, mit Unterstützung der Firma Springer-Immobilien und auf Grundlage des vom Bauamt zur Verfügung gestellten Geschoßplanes, das Ansuchen zur Dachhaut-Öffnung ein.

EINFACH LÄCHERLICH: EINE KLEINE DACHHAUT-ÖFFNUNG
SOLL DAS ERSCHEINUNGSBILD DER STADT HALLEIN SCHÄDIGEN?

Unverständlicher Weise gab es jedoch im Jahr 2018 eine negative Reaktion des Bauamtes. Die völlig unerwartete und absurde Begründung: Diese dritte Dachhaut-Öffnung würde das Halleiner Stadtbild stören! Wie lächerlich diese Begründung war, erkennt man auf unseren oben stehenden drei Fotos. Es folgten nun mehrere Gespräche, die nach weiteren Monaten zu einem Anruf des juristisch ausgebildeten Bauamtsleiters führte: ,,Sagen Sie dem Wohnungs-Eigentümer, er soll nochmals die gleiche Einreichung vornehmen, aber diesmal signiert von einem Baumeister.‘‘ Dann werde das Ansuchen positiv erledigt. Die Firma Immobilien-Springer beauftragte daraufhin einen Baumeister – und blieb auf den Kosten sitzen, weil dem Ansuchen wiederum nicht (!) entsprochen wurde.

EINE PEINLICHE FEHLENTSCHEIDUNG
DURCH DIE HALLEINER GEMEINDEVERTRETUNG

Also kam es zur Vorlage an die nächste Instanz, die Gemeindevertretung der Stadt Hallein. Hier kam es ebenfalls zu einer völlig unverständlichen Ablehnung der dritten Dachhaut-Öffnung am Haus Ederstraße 6. Details zur Abstimmung wurden weder der Firma Springer-Immobilien noch dem inzwischen beauftragten Rechtsanwalt mitgeteilt. Auch das beigebrachte Gutachten eines der renommiertesten, international tätigen Architekten aus Wien, der aus Salzburg stammt, konnte die Halleiner Baubehörde nicht dazu veranlassen, die Bewilligung zur Herstellung normaler Licht- und Belüftungs-Verhältnisse in der Mansarden-Wohnung zu erteilen.
Daraufhin wurden das Landes-Verwaltungsgericht mit den Fakten befasst. Dieses befasste sich jedoch überhaupt nicht mit der Frage, ob das Erscheinungsbild der Stadt Hallein durch die geplante Dachhaut-Öffnung beeinträchtigt wird oder nicht, es beschäftigte sich lediglich mit der nebensächlichen Frage, ob die Höhe der Tür, die zur Dachhaut-Öffnung führt, ausreicht oder nicht…

DAS LETZTE ANSUCHEN UM ERRICHTUNG DER DACHHAUT-ÖFFNUNG
LIEGT AUCH SCHON WIEDER SEIT MONATEN BEIM BAUAMT

Dann kam es in Hallein, etwa vor einem Jahr, zum Bürgermeister-Wechsel. Bereits der frühere Vizebürgermeister hätte die abenteuerlichen Aussagen der Ortsbildschutz-Kommission zum Thema Dachhaut-Öffnung zurückweisen können – er tat es aber nicht. Jetzt ist ein anderer Vizebürgermeister für den Baubereich und die Raumordnung zuständig, mit dem das Thema auch ausführlich erörtert wurde. Es wurde daraufhin ein neuerliches Ansuchen eingebracht, bei dem sogar die Dachhaut-Öffnung geringfügig reduziert worden war. Damit sollte es der Behörde möglich sein, das Gesicht zu wahren und positiv zu entscheiden. Dieses Ansuchen liegt nun bereits seit mehreren Monaten im Bauamt – ohne jede Reaktion. Inzwischen steht in der, weder mit Tageslicht noch mit Luft ausreichend versorgten (!) Mansarden-Wohnung in der Ederstraße 6, ein Mieterwechsel bevor. Als zusätzliche ,,Attraktion‘‘, blickt man in dieser Wohnung vom Wohnzimmer, vom Esszimmer und von der Küche aus, auf eine rohe Dachschalung und auf einen nicht begehbaren Boden unter der Dachschalung…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick auf einen Teil der Halleiner Altstadt. In der Mitte des rechten Bildrandes, das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Das Dach weist bereits zwei Dachhaut-Öffnungen auf, nun soll eine Dritte für eine Mansarden-Wohnung mehr Licht und Frischluft sichern. Man muss schon ein Sachverständiger des Bauamtes sein um zu begreifen, dass diese 3. Dachhaut-Öffnung natürlich das gesamte Erscheinungsbild der Stadt Hallein komplett ruinieren würde. FOTO 2: Im Mittelpunkt des Fotos steht das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Rechts sind auf dem Dach die beiden schon längst bestehenden Dachhaut-Öffnungen sichtbar, links oben ist die geplante 3. Dachhaut-Öffnung eingezeichnet. Man muss kein Spezialist des Bauamtes sein um zu begreifen, dass die dritte Dachhaut-Öffnung selbstverständlich nicht den geringsten Einfluss auf das Erscheinungsbild der Stadt Hallein hätte. FOTO 3: Am linken Bildrand ist ein Teil des blauen Daches des Gebäudes Ederstraße 6 sichtbar. Das Foto zeigt die Wirrnis der unmittelbaren Umgebung. Die unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dachgärten, Dachausstiege etc. stören, offenbar aus Sicht des Bauamtes, das Erscheinungsbild der Stadt Hallein nicht im Geringsten. Im Gegensatz zu der vergleichsweise völlig bedeutungslosen Dachhaut-Öffnung auf dem Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Beneidenswert, wer solches auch nur ansatzweise verstehen kann. – (Odo Stierschneider, Fotos: Springer).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Mittwoch, 11. März 2020, eine Notfall-Sitzung zum Thema Corona-Virus einberufen. Teilnehmer waren Mitarbeiter, Einsatzkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger, die alle zur bestmöglichen Zusammenarbeit aufgefordert wurden. Dazu wurden Maßnahmen für die nachfolgend anführten Bereiche aufgelistet. Gültigkeits-Zeitraum vorerst ab sofort bis zum 3. April 2020.

 

VERANSTALTUNGEN
Abgesagt werden alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 100 Personen in Innenräumen und ab 500 Personen in Außenbereichen – also Konzerte, Kabaretts, Theater, Hochzeiten. Bürgermeister Stangassinger beauftragte den Tourismusverband Hallein und den Verwalter der Veranstaltungsstätten der Stadt, Mattäus Leitner, umgehend alle betroffenen Veranstaltungen zu erfassen, Absagen und Verschiebungen zu dokumentieren. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist vorgesehen. Der Bürgermeister erklärt dazu, dass gebuchte Veranstaltungsstätten für den Zeitraum des Erlasses und auch im Falle einer Erlass-Verlängerung, KOSTENFREI storniert werden können.

SCHULEN UND KINDERGÄRTEN
Zwischen Schulen, Kindergärten und Stadtgemeinde herrscht ein regelmäßiger Austausch. Verdachtsfälle müssen umgehend an die Stadtgemeinde gemeldet werden. Der Bürgermeister hat allen Schulen Desinfektionsmittel zugesagt, vorbehaltlich ihrer Verfügbarkeit. Zudem werden die Eltern aufgefordert, bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Schnupfen, Husten, Atmungsprobleme, Fieber und sonstigen Infekten, ihre Kinder vorsorglich zuhause zu lassen. Dies dient dem Schutz der eigenen Kinder, dem Schutz der übrigen Schüler, dem Schutz der Eltern und schließlich dem Schutz der Bevölkerung. Sollten bei den Eltern Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Probleme bei ihren Kindern bestehen, sollte NICHT zum Arzt oder ins Krankenhaus gefahren werden sondern die Notrufnummer 1450 angerufen und dort Rat eingeholt werden. Bei bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus gibt es einen Maßnahmenplan des Unterrichts-Ministeriums, der von den Schulen eingehalten werden muss.

STADTKINO HALLEIN
Im Stadtkino werden für Kino-Vorführungen und alle anderen Veranstaltungen jeweils nur noch 99 Karten ausgegeben. Zudem wird beim Kartenverkauf darauf geachtet, dass alle Personen, die nicht unbedingt nebeneinander sitzen müssen, nur Karten mit gewissen Sitzabständen erhalten.

SENIORENHEIM
Die Bevölkerung wird aufgerufen, nur unbedingt notwendige Besuche im Seniorenheim durchzuführen. Für alle Besucher und Besucherinnen steht ein Desinfektionsmittel-Spender zu Verfügung. Die Leiterin des Seniorenheims Magdalena Steiner, ersucht, dass die Besucher zum Schutz der Insassen des Seniorenheims, unbedingt Abstand halten sollen. Hygienepläne wurden im Seniorenheim bereits ausgegeben.

VERWALTUNG UND RATHAUS
Bürgermeister Stangassinger betont, dass ein Notfallplan für das Rathaus bereits ausgearbeitet wird. Diverse Varianten mit Home-Office-Vertretungen etc. werden geprüft, um einen Notbetrieb bei eventueller Schließung des Rathauses aufrecht zu erhalten. Die Bewohner der Stadt werden jedenfalls zeitgerecht über etwaige Änderungen im Dienstleistungs-Bereich seitens der Stadtgemeinde über die Facebook-Seite des Bürgermeisters, über die Homepage und über die Gem2Go-App informiert. Derzeit läuft der Betrieb im Rathaus wie gewohnt – es kommt zu keinen Einschränkungen bei den Serviceleistungen für die GemeindebürgerInnen.

FREIWILLIGE FEUERWEHR
Die Freiwillige Feuerwehr Hallein wurde bereits mit einem Notfallplan ausgestattet. Derzeit finden keine Übungen statt und es gibt keine größeren internen Versammlungen. Der Einsatzbetrieb ist dennoch gesichert und die Feuerwehr steht, so wie immer, jederzeit für Einsätze bereit.

KELTENMUSEM HALLEIN
Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, informiert, dass er in enger Abstimmung mit dem Salzburg Museum stehe und von dort einheitliche Schritte für eine etwaige Museums-Schließung gesetzt werden.

 

HINWEIS VON SPRENGELARZT DR. FRANZ PUTTINGER
Dr. Puttinger betont, dass als wichtigste Vorsichts-Maßnahme gegen eine eventuelle Ansteckung, nach wie vor das Händewaschen mit Seife und warmem Wasser zählt. Er rät auch den Leitern von Kindergärten und Schulen, dies von den Kindern sowie von den Schülern und Schülerinnen einzufordern.

Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte am Ende der Informations-Sitzung, dass die Stadtgemeinde angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus gut vorbereitet sei, dass die Kommunikationswege klar und deutlich seien, und alle erforderlichen Informationsketten bestehen bleiben würden. Dazu unterstrich er: ,,Es gilt jetzt, mit einer gewissen Gelassenheit die Situation zu bewerten sowie sachlich und ruhig zu agieren. Wir sind gut vorbereitet, es gibt keinen Grund zur Panik und wir werden diese Situation gemeinsam meistern.‘‘ – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: AGES).

WICHTIGE TELEFON-NUMMERN
Gesundheitsberatung: 1450.
Corona-Virus-Hotline der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungs-Sicherheit (AGES): 0800 555 621.
Experten der Arbeiterkammer für arbeitsrechtliche Fragen: 01 50 165 – 1343.
Arbeiterkammer Konsumenten-Schutz rund ums Reisen: 01 50 165 – 1209
Infos für Betriebe zum Corona-Virus bei der Wirtschaftskammer: 05 909 00 - 4352

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47 Minuten lang geisterte am 11. März 2020, die Meldung über den ersten Corona-Krankheitsfall in Hallein durch die Redaktionen der verschiedenen Medien. Um 12,43 Uhr war die dramatische Nachricht aus dem Halleiner Rathaus eingetroffen: ,,Um 9 Uhr morgens wurde am heutigen Tag der erste Fall einer Corona-Infektion in Hallein bekannt…‘‘ Der dramatischen Meldung folgte der Bericht über eine Corona-Notfallsitzung in Hallein, die, unabhängig davon, bereits am 10. März für den 11. März um 9,30 Uhr für Mitarbeiter, Einsatzkräfte und sonstige Organisationen und Entscheidungsträger einberufen worden war. Der SALZSCHREIBER veröffentlicht dazu einen gesonderten Beitrag. 47 Minuten nach der Alarmmeldung kam die Entwarnung, denn um 13,30 Uhr traf vom Pressedienst des Landes Salzburg unter dem Titel ,,Kein Corona-Fall im Tennengau‘‘ die erfreuliche Nachricht ein, dass es sich in Hallein um keinen bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung handle. Aber: ,,Es werden zur Zeit Verdachtsfälle im Tennengau abgeklärt.‘‘ 62 Minuten später, um 13,45 Uhr, bestätigte auch das Halleiner Rathaus, dass der Bürgermeister unrichtig über den angeblichen Corona-Fall informiert worden war. Diese positive Nachricht war von der erleichterten Übermittlerin im Rathaus gleich mit 20 (!) Rufzeichen versehen worden. So hoffen wir, dass sich auch alle künftigen Meldungen über einen Corona-Fall in Stadt und Bezirk Hallein, erfreulicher Weise als unrichtig erweisen. Natürlich ebenfalls mit 20 Rufzeichen! – (Odo Stierschneider, Foto: AGES).

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Schwimmtalent Luca Karl ist der zwölfmillionste Sportler im Universitäts- und Landes-Sportzentrum (ULSZ) Rif. Auf unserem Foto oben, wird er von Sport-Landesrat Stefan Schnöll (links) und ULSZ-Direktor Wolfgang Becker (rechts) im Sportzentrum Rif begrüßt. ,,Die gute Auslastung unseres Aushänge-Schilds im Salzburger Sport beweist, dass wir ein perfektes Angebot für unsere Sportlerinnen und Sportler bereitstellen. Wir möchten aber ständig am Puls der Zeit bleiben und investieren daher weiterhin kräftig in die Weiter-Entwicklung unserer Anlagen‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll, der Luca Karl im Salzburger Schulsport-Modell (SSM) in Rif begrüßte. 470.000 Sportlerinnen und Sportler kommen jährlich nach Hallein-Rif um hier zu trainieren. ,,Das große Interesse am Sportzentrum Rif ist auch nach 34 Betriebsjahren ungebrochen. Breiten-, Leistungs- und Behinderten-Sport sind, so wie die Universität Salzburg, unsere wichtigsten Eckpfeiler und das soll auch in Zukunft so bleiben‘‘, freut sich ULSZ-Direktor Wolfgang Becker über den zwölfmillionsten Sportler, der ,,eingecheckt‘‘ hat.

Dieser große, beeindruckende Zustrom hat viele Gründe. Die universitäre Ausbildung im Fachbereich für Sport- und Bewegungs-Wissenschaft ist nach wie vor sehr gefragt. Das Heeres-Leistungssportzentrum (HLSZ) und das Olympia-Zentrum Rif (OZR) sind die Heimat von etwa 130 Spitzen-Sportlerinnen und Spitzen-Sportlern. Die großartigen Erfolge aktuell von Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger oder Skisprung-Weltmeister Stefan Kraft, sind die beste Werbung für das Universitäts- und Landes-Sportzentrum und locken auch viele Breiten-Sportlerinnen und Breiten-Sportler und vor allem Jugendliche an. Zusätzlich führt die Ansiedlung zahlreicher Verbände dazu, dass immer mehr Sportlerinnen und Sportler das vielfältige Angebot in Rif nützen. Ein weiterer Pluspunkt im ULSZ Rif besteht im öffentlichen Zugang zu zahlreichen Sport-Anlagen. Im vergangenen Sommer 2019 wurde das Sportzentrum um einen Rodelhügel samt kleiner Sprungschanze und einer Pumptrack-Anlage erweitert. Im Juni des heurigen Jahres 2020 wird das Tribünen-Gebäude auf der Leichtathletik-Anlage fertiggestellt. Damit wächst das Sportzentrum um 5 Umkleide-Einrichtungen, einen Hörsaal für 70 Personen und die Büros sowohl für das Salzburger Schulsport-Modell (SSM) als auch für den Salzburger Fußballverband. Auch das neue Sportler-und Studentenheim soll ebenfalls im Frühsommer 2020 fertiggestellt werden. ,,Mit all diesen infrastrukturellen Maßnahmen, ist Rif für die kommenden Jahre gut gerüstet‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll abschließend. – (Landes-Korrespondenz/sm/mel, OST. Foto: ULSZ Rif).

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Sehr geehrte Frau Frauen-Landesrätin Klambauer,

schon seit mehreren Tagen verfolge ich nun  die Berichterstattung über Ihr Vorhaben, die Frauenhäuser in Hallein und der Stadt Salzburg neu ausschreiben zu lassen. In unserer Stadt regt sich derzeit erheblicher Widerstand über Ihre Entscheidung und es scheint, als ob Sie (1. Foto oben), sich durch nichts und niemanden von Ihrem Weg abbringen lassen. Ich schätze Ihren Willen und Ihre Zielstrebigkeit, beides scheint eine besondere Stärke von Ihnen zu sein. Gerade für eine Landesrätin, die unter anderem für Frauen-Angelegenheiten zuständig ist, tragen Sie eine große Verantwortung für die vielen Frauen in unserem Bundesland – Wille und Zielstrebigkeit sind da wichtige Eigenschaften im Kampf gegen die noch immer vorhandene Schlechterstellung der Frauen, gegen fehlende Unterstützung der Frauen im Alltag und gegen Repression und Gewalt an Frauen.

Dass Sie allerdings mit Ihrem Willen und Ihrer Zielstrebigkeit nun das Ende der bestehenden Frauenhäuser riskieren, sehen ein Großteil der Halleiner Bevölkerung und ich sehr kritisch. Es sind genau diese Frauenhäuser, die jenen Frauen Schutz bieten, die sonst keinen sicheren Hafen vorfinden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die unter Drohungen leiden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, bei denen Misshandlung und Gewalt an der Tagesordnung stehen. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die vielleicht in einem ,,normalen Leben‘‘ sogar ebenfalls den Willen und die Zielstrebigkeit wie Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin hätten – die Betroffenen können aber diese Eigenschaften aufgrund der an ihnen ausgeübten Repression und Gewalt nicht ausleben.

Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, klagen darüber, dass die Frauenhäuser Geld verschlingen. Ja, das ist richtig, diese Frauenhäuser müssen finanziell kräftig vom Land unterstützt werden – denn die Gefahr ist groß, dass Gewalt und Repression sonst diese Frauen verschlingen.

Sie klagen darüber, sehr geehrte Frau Landesrätin, dass Ihnen die Arbeit in den Frauenhäusern zu intransparent ist. Ja, das ist möglich. Aber in einer solchen Institution spielt Transparenz ausnahmsweise keine übergeordnete Rolle, denn dort geht es nicht um Missbrauch von Geldern, sondern um den Missbrauch von Frauen und die damit verbundene Demütigung und das damit verbundene Leid. Ich befürworte natürlich eine lückenlose Abrechnung von Steuergeldern und es dürfen sehr wohl Verbesserungen in der Organisation stattfinden. Aber der Fortbestand dieser Organisation darf keinesfalls riskiert werden. Auch zählt in so sensiblen Bereichen ein gewisses Vertrauen in die professionelle Arbeit für die Betroffenen.

Ich lade Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, herzlich zu einem ,,Runden Tisch‘‘ in das Halleiner Rathaus ein, damit Sie sich vor Ort einmal mit mir als Bürgermeister (2. Foto oben), mit anderen politischen Vertretern der Stadtgemeinde und den Verantwortlichen aus dem Frauenhaus zusammensetzen. Ich bitte Sie auch, dass Sie uns Ihre Entscheidung direkt im Gespräch begründen und belegen. Vielleicht erkennen wir dann in diesem Gespräch, warum Sie so willensstark und zielstrebig für die Ausschreibung auftreten? Oder Sie erkennen vielleicht, dass die hier im Halleiner Frauenhaus Mirjam geleistete Arbeit wichtig dafür ist, damit gepeinigte Frauen vielleicht wieder einmal willensstark und zielstrebig mit ihrer Situation umgehen können.

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und hoffe, Sie nehmen sich die Zeit und schlagen uns einen Termin vor.

Hochachtungsvoll
Alexander Stangassinger
Bürgermeister der Stadt Hallein

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Bereits zum 9. Mal findet heuer das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival statt. Es geht vom 11. bis 25. März 2020 in der neuen Musikmittelschule Hallein Burgfried (Davisstraße) und im Musikum Hallein (Bürgerspitalplatz) über die Bühne. Somit wird im kommenden Jahr das stolze 10jährige Jubiläum gefeiert. Die Veranstalter – Künstlerischer Leiter Ivan Mancinelli, Christina Schorn-Mancinelli (Gitarre), Doris Pichler (Grafik) und Iris Moosleitner (Bühnendekoration) – präsentieren während dieser 15 rhythmusbetonten Tage eine abwechslungsreiche Bandbreite an Schlag-Instrumenten. Das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival bietet sowohl Profis als auch jungen Musikern eine attraktive Plattform. Dies gelingt heuer nicht nur durch verschiedene spannende Konzerte. Es werden auch attraktive Workshops und ein erstmals stattfindender internationaler Wettbewerb geboten, der für 12- bis 15jährige und für 16- bis 19jährige in den Kategorien Trommel und Mallet-Instrumenten in Szene gehen wird.

Das Schlagzeug-Festival startet mit dem Workshop ,,Trommel mit!‘‘, in dessen Verlauf auch kleine Kinder die Instrumente ausprobieren können. Als letzte Veranstaltung steht die Schüleraufführung ,,Graf Wenzelslaus, der Geräusche-Sammler, ein selbst verfasstes, selbst komponiertes und selbst gestaltetes Objekt- und Musiktheater auf dem Programm. Dabei kommt ein weltweites Unikum, der einzigartige und großartige, selbst gebaute Geräusche-Sammler zum Einsatz, von dem bereits an die 13.000 Geräusche eingesaugt und gesammelt wurden. Alles, was sich zwischen den beiden, oben erwähnten Veranstaltungen, an weiteren mitreißenden, spannenden und begeisternden Schlagzeug-Ereignissen im Verlauf des Internationalen Halleiner Schlagzeugfestivals ereignet, finden Sie hier anschließend in der Programm-Übersicht klar ersichtlich dargestellt. – Auf dem 2. Foto (von links) die Veranstalter Doris Pichler, Ivan Mancinelli (mit dem grandiosen Geräusche-Sammler) und Christina Schorn-Mancinelli. – (Odo Stierschneider, Fotos OST).

 

Programm-Übersicht 2020
für die beiden Veranstaltungsorte Musikmittelschule, Davisstraße 17 [1] und Musikum Hallein, Bürgerspitalplatz 7 [2].

MITTWOCH 11.03. 17:00 [1] Trommel mit! Workshop mit Philipp Lamprecht und Studenten des Orff-Instituts Salzburg. Eine Veranstaltung des Salzburger Bildungswerks Hallein.

DONNERSTAG 12.03. 19:30 [2] MDC Drumline Hallein unter der Leitung von Henry Chou (Musikum Hallein). Sax & Smile: Andrea Ballwein, Andrea Bican, Bettina Huber, Ingrid Riepler-Reisecker, Thomas Herdin, Iris Moosleitner.
Jean-Luc Remey-MeilleDer renommierte französische Vibraphonist Jean-Luc Remey-Meille (Conservatoire du Lyon) tritt beim heurigen Festival mit seinem Trio TRÂ in Erscheinung. Das Publikum darf auf Werke von JL Remey-Maile, D. Arango, JS Bach und anderen gespannt sein.

SAMSTAG 14.03. 19:30 [2] Halleiner Kammerorchester, Teil 1: Mozart und Benjamin Britten. Teil 2: Uraufführung „Concerto für Schlagzeug und Streichorchester“. Dirigent: Luigi Morleo, Komponist: Mattia Morleo, Solist: Jakob Mancinelli. Projektionen des Italienischen Künstlers Tarshito.

MITTWOCH 18.03. + DO 19.03. 10:00 [1] Schülerkonzerte mit 4our Beats, Leitung: Thomas Grubinger (Musikum Salzburg).

FREITAG 20.03. 19:30 [2] Duo Flying Sticks: Bastian Mühlbacher, Johannes Gruber. Solo: Flavio Vitelli, Christoph Brandtner und Elias Krainbucher.
Filippo Lattanzi. 
Der gefeierte italienische Multipercussionist interpretiert Werke von Keiko Abe, Andy Akiho, Tomasz Goliński, Per Norgard, Andrew Thomas und Iannis Xenakis.

SAMSTAG 21.03. 19:30 [2] „PercuMania“, Tobias Guttmann. Der bekannte gebürtige Halleiner Schlagzeuger präsentiert das Projekt PercuMania. Gemeinsam mit Schülern des Musikum Saalfelden und der LMS Kitzbühel werden unter anderem Werke von N. J. Zivkovic, M. Schmitt, W. Reifeneder, M. Miki und E. Kopetzki präsentiert. Besonders gespannt sein darf das Publikum auf den Auftritt der Basler Fastnachtstrommeln, in Zusammenarbeit mit der Pfeifergruppe Musikum Pinzgau. 

SONNTAG 22.03. 16:00 [2] Premiere des musikalisch-literarischen Projekts „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“.
Text: Thomas J. Hauck, Musik: Agustín Castilla Ávila. Mit Thomas J. Hauck und dem El Cimarrón Ensemble, Christina Schorn-Mancinelli und Ivan Mancinelli. Bühnenbild: Iris Moosleitner.

MONTAG 23.03 + MI 25.03 10:00 [1] Schüleraufführung „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“

 

Workshops
14.03. Luigi Morleo (Dozent für Percussion-Instrumente am Konservatorium
„N. Piccini“) Workshop für Percussion

15.03. Rainer Furthner (Schlagzeuger „Percussion Planet Ensemble“) Workshop für kleine Trommel

19.03. Filippo Lattanzi (Marimba, Conservatorio N. Piccinni, Bari), Workshop für Marimba

20.03. Ivana Bilic (Marimba, Zagreb Music Academy), Workshop für Marimba 

Wettbewerb
1st International Percussion Competition Hallein: 13. + 14.03. und 20. + 21.03.

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In der Sendereihe ,,Heimatleuchten‘‘ brachte ,,Servus-TV‘‘ auch eine kurze Sequenz über die neue Schausaline neben dem Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg. Diese soll, nach derzeitigem Stand der Dinge, im kommenden April eröffnet werden. Damit ist der Dürrnberg, so wie schon zur Zeit der Kelten, wieder ein Ort, an dem Salz direkt gewonnen wird. In der, für die bauliche Ausgestaltung der Stadt Salzburg, unter den weltlich regierenden Fürsterzbischöfen, so eminent wichtigen Salzperiode von etwa 1200 bis etwa 1800, wurde Sole vom Dürrnberg hinunter nach Hallein zu den insgesamt 11 Salinen geleitet. Dort wurde in beheizten Sudpfannen das Wasser der Sole verdampft, zurück blieb das nasse Salz. Nach den Erzbischöfen waren die Habsburger tonangebend, sie errichteten auf der Pernerinsel eine moderne Großsaline mit vier Sudpfannen. Auf der Pernerinsel wurde bis 1989 Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen. Nun wird, 31 Jahre nach dem Ende der Salzproduktion in Hallein, ab April 2020, auf dem Dürrnberg in einer kleinen, technisch modernen Schausaline, wieder Salz erzeugt.

In der Stadt Hallein war man – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit, das bedauerliche 30jährige Jubi-läum (besser: Trauer-läum) des Endes der Salzproduktion mit einer ähnlichen Initiative zu würdigen. Hier steht man noch immer einigermaßen ratlos vor der letzten, noch in der Alten Saline existierenden historischen Salzsiede-Pfanne. Dieser Gebäudeteil der Alten Saline ist einsturzgefährdet. Ein unerfreuliches Kuriosum: Sowohl im Erdgeschoß, in dem einst die Befeuerung der Salzsiede-Pfanne situiert war, als auch im 1. Stock mit der Salzsiede-Pfanne, verhindert nur ein Wald von Holzstützen die Einsturz-Katastrophe. Es wäre ein Akt politischer Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg, die über ein halbes Jahrtausend hinweg alleiniger Nutznießer des Dürrnberger Salzvorkommens war, die Stadt Hallein bei der Sanierung des Salinen-Gebäudes finanziell unterstützen würde. Wie krass sich die beiden Städte noch zu Zeiten von Komponist Franz Schubert voneinander unterschieden, hielt dieser, nach einem Besuch in Hallein, in einem Brief an seinen Bruder fest: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘ Also – deutlicher geht es wohl nicht mehr.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Als erstes Medium veröffentlichte DER SALZSCHREIBER bereits im vergangenen Jahr Fotos vom modernen Erscheinungsbild der damals noch in Bau befindlichen neuen Schausaline auf dem Dürrnberg. FOTOS 2 bis 6: Ausschnitte aus dem Bericht über die neue Schausaline in ,,Servus-TV‘‘. FOTO 7: In der neuen Schausaline wird auch das edle Salz ,,Fleur de Sel‘‘ gewonnen. Die an der Oberfläche der erwärmten Sole schwimmenden, schönen Salzkristalle werden abgeschöpft, unbehandelt getrocknet und abgepackt. ,,Fleur de Sel‘‘ eignet sich nicht für den Salzstreuer oder eine Salzmühle. Am besten streut man die zarten Kristallflocken mit den Fingern über die Speisen. FOTO 8: Die sympathische ,,Servus-TV‘‘-Lady erhielt natürlich vom galanten Salinateur ein Glas mit Salz aus der neuen Schausaline überreicht. – (Odo Stierschneider. Foto 1: OST / Salzschreiber. FOTOS 2 bis 8: ,,Servus-TV‘‘).

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Die Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ (Präsident: Mag. Helmut Reisinger aus Hallein) und ,,Pongau Höch‘‘, (Präsident: Ing. Herbert Wieser aus Bischofshofen), besichtigten gemeinsam eine einzigartige Attraktion unseres Bundeslandes: Die Vega Sternwarte des Salzburger Hauses der Natur auf dem Haunsberg, etwa 200 Meter vom Gasthof Kaiserbuche entfernt. Die ,,Vega-Sternwarte Haus der Natur‘‘ erfüllt modernste technische Ansprüche. Sie verfügt über zwei Hochleistungs-Spiegelteleskope sowie Beobachtungs-Terrassen am Dach des Gebäudes. Dazu bietet das Observatorium einen kombinierten Vortrags- und Veranstaltungs-Saal mit audiovisueller Medien-Ausstattung inklusive Direkt-Übertragung der Teleskopbilder.

 

Die Vega Sternwarte, übrigens eine der leistungsstärksten, öffentlich zugänglichen Sternwarten Europas, ermöglicht allen Interessierten das persönliche, atemlose Erleben und Erfahren des Weltalls. Im Gegensatz zu reinen Forschungs-Observatorien, stehen hier also neben dem wissenschaftlichen Auftrag, von Anfang an die Vermittlung an alle Interessierten im Fokus. Mit dieser Zielsetzung möchte das Haus der Natur Salzburg möglichst viele Menschen für Astronomie, Astrophysik und Weltraum-Forschung begeistern sowie die Interaktion und Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Gesellschaft fördern.

Dass dies auf überzeugende Weise gelingt, erlebten die Mitglieder der beiden Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ und ,,Pongau Höch‘‘ auf beeindruckende Weise. Dafür gilt größter Dank den beiden Astronomen Rochus Hess und Bernhard Jaroch, die mit beeindruckender Fachkenntnis und mitreißender Begeisterung, die Mitglieder der beiden Lions-Clubs zu faszinieren wussten. Die Finanzierung der großartigen Vega Sternwarte erfolgte zu 70% durch private Sponsoren und Spender. Dabei ragt die Größzügigkeit der Firma Vegatrans besonders heraus: Vorerst spendete sie 100.000 Euro für die Vega Sternwarte. Dann erhöhte sie schließlich den Beitrag großzügig und beeindruckend auf eine Million Euro! Die Gesamtkosten betrugen für die Vega Sternwarte 3,4 Millionen Euro.

 

Die Vega Sternwarte verfügt über zwei leistungsstarke Teleskope, die sowohl für Forschung als auch bei öffentlichen Sternführungen im Einsatz sind. Das größere Teleskop ist ein sogenanntes Ritchey-Chrétien-Cassegrain-Teleskop und bietet einen Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimetern. Es steht in einer All-Sky-Kuppel, die sich vollständig öffnen lässt. Die Brennweite beträgt 7.000 Millimeter, je nach verwendetem Okular ergibt sich eine bis zu tausendfache Vergrößerung. (Eine kleine 2-mm-Ameise wäre noch in einer Entfernung von 1 Kilometer zu sehen). Die Verwendung dieses Teleskops ermöglicht das Beobachten und Fotografieren weit entfernter Himmelskörper. Das kleinere Teleskop, auch ein RC-Teleskop, weist einen Spiegel-Durchmesser von 400 Millimetern auf und ermöglicht eine bis zu 300fache Vergrößerung. Es wird für die Erforschung und Fotografie näher liegender Himmelskörper genutzt. Bei weniger starker Vergrößerung kann dieses Teleskop auch diese Himmelsobjekte noch ganz darstellen oder fotografieren.

Interessenten haben die Möglichkeit, die Vega Sternwarte jeden Montag am Abend zu besichtigen. Es wird ein Kurzvortrag und ein Blick durch die Teleskope geboten. Natürlich ist dies immer nur bei klarem Himmel möglich. – Die beiden ersten Fotos oben zeigen die Vega Sternwarte aus zwei verschiedenen Perspektiven. Die beiden Teleskop-Kuppeln prägen nachhaltig das Erscheinungsbild der Vega Sternwarte. Auf dem dritten Foto der Stolz des Hauses: Das große Teleskop mit einem Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimeter Durchmesser. – (Haus der Natur, Peter Moser, Odo Stierschneider. 1. und 2. Foto: Vega Sternwarte. 3. Foto: Peter Moser).

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Der Faschings-Dienstag des Jahres 2020 bleibt in Hallein unvergessen. Während rundum der Fasching nochmals richtig hochschäumte, herrschte in der zweitgrößten Stadt des Landes Totenstille. Hatte der SALZSCHREIBER über den Faschings-Dienstag 2019 noch drei (!) Berichte hintereinander mit insgesamt 27 Fotos veröffentlicht, so gab es heuer aus der deprimierend leeren Stadt nichts zu berichten. Tourismus-Chef Rainer Candido hatte das Unglaubliche bereits im Herbst und im Dezember wegen fehlender finanzieller Mittel angekündigt. Das Desaster wurde auch in der jüngsten Sitzung des Tourismusverbandes bekanntgegeben, als Draufgabe erfolgte die Mitteilung, dass der ,,Slowenische Markt‘‘ heuer (im Programmheft des TVB noch angeführt) nicht stattfinden wird. Dafür scheint im TVB-Programmheft die ,,Italienische Nacht‘‘ nun nicht mehr auf – doch erfreulicher Weise findet sie dennoch statt. Ebenso der ,,Italienische Markt‘‘, wie Veranstalter Alois Frauenhuber betont.
 

Offensichtlich erfordert die Durchführung eines stimmungsvollen Faschings-Dienstags in Hallein mittlerweile einen allzu hohen finanziellen Einsatz. Denn finanzielle Mittel dafür in Höhe von 90.000 Euro, wurden mit Bürgermeister Alexander Stangassinger schon längst beschlossen. Als weiteren Grund für den Verzicht auf den Faschings-Dienstag wurde vom TVB der Mangel an Mitarbeitern angegeben. Inzwischen wurde der gescheiterte Faschings-Dienstag in Hallein auch vom ORF aufgegriffen, wobei einige Halleiner Geschäftsinhaber/innen, die alle vom Gesetz her, ohne Ausnahme, Zwangsmitglieder des TVB sind, ihre Verärgerung äußerten. Diese geht über den gescheiterten Faschings-Dienstag noch hinaus: So wird bezüglich des Moonlight-Shoppings kritisiert, dass Shopping in den Hintergrund gerückt ist: ,,Hier geht es nicht mehr ums Shoppen, sondern ums Saufen!‘‘ Früher wurden Geschäftshäuser und Banken bei Abend-Veranstaltungen stimmungsvoll in verschiedenen Farben beleuchtet. Dies gibt es längst nicht mehr. Ein Alarmzeichen müsste für den TVB sein, dass sich bei den alljährlichen Sitzungen immer weniger Mitglieder einfinden. Schließlich gab es jedoch auch versöhnliche Stimmen: ,,Der Tourismusverband sollte sich vor Augen führen, dass sein Wirken durch jedes einzelne Mitglied finanziert wird. Nur wenn alle an einem gemeinsamen Strang ziehen, lässt sich für die Stadt Hallein etwas erreichen und etwas Positives bewirken.“
 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der leere Bayrhamerplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 2: Beste Stimmung vor einem Jahr am Faschings-Dienstag 2019 in Hallein. FOTO 3: Der leere Kornsteinplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 4: Die roten Teufel und Teufelinnen mit dem (damals noch künftigen) Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger in ihrer Mitte, in bester Stimmung am Faschings-Dienstag 2019. FOTO 5: Die leere Halleiner Fußgängerzone am Faschings-Dienstag 2020. Aus den Fotos ergibt sich die deprimierende Erkenntnis, dass die Halleiner heuer den Faschings-Ausklang nicht in ihrer Stadt sondern ganz wo anders gefeiert haben… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Auch im Jahr 2020 setzen sich die erfreulichen Meldungen aus der Zementwerk LEUBE GmbH weiter fort. Das auf bestechende Weise erfolgreich agierende Unternehmen, ist seit Juli 2019 mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei der angesehenen Rieder Infra Solutions GmbH strategischer Partner. Nun übernimmt LEUBE den Spezialisten für innovative Lösungen für Lärmschutz aus Maishofen zur Gänze. Die anderen Sparten der Rieder Gruppe bleiben weiterhin im Besitz von Wolfgang Rieder. LEUBE wird das bisher erfolgreiche Unternehmen mit großem Elan weiterführen, um die Chancen für Lärmschutz- und Infrastruktur-Projekte an der Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen. Somit ist der Standort Maishofen für die Zukunft bestens abgesichert.

WOLFGANG RIEDER: ,,LEUBE WIRD UNSERE
ERFOLGS-GESCHICHTE IN 3 LÄNDERN FORTSETZEN!‘‘

Der bisherige Eigentümer Wolfgang Rieder erkannte, dass LEUBE der ideale Partner für die nachhaltige Weiter-Entwicklung des Betonwerkes ist und legt die Zukunft des Unternehmens in erfahrene Hände. Als erster Österreicher des Loeb Fellowship in Harvard, stellt er Weichen für den ökologischen Umbau der Rieder Gruppe. Wolfgang Rieder betont: „Ich habe großes Vertrauen in die LEUBE-Gruppe, die unsere Erfolgs-Geschichte des Betonwerkes in Österreich, Tschechien und Deutschland fortsetzen wird“. Die Werks-Grundstücke, die Firmen-Gebäude sowie die Marke Rieder bleiben im Besitz der Familie. „Diese weitere Um-Strukturierung der Rieder Gruppe wird die kommenden Jahre prägen, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten zu können. Immobilien und touristische Projekte mit nachhaltigem Nutzen in Österreich und Kanada werden in Zukunft eine neue Säule im Unternehmen bilden“, ergänzt Rieder.

LEUBE-GESCHÄFTSFÜHRER RUDOLF ZROST
UNTERSTREICHT WANDEL ZUM BAUSTOFF-PRODUZENT

LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost ist erfreut über diese Neuerwerbung: „Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoff-Produzenten entwickelt, der neben Zement und Kalk in den Bereichen Transport-Beton, Sand und Kies sowie Beton-Fertigteilen tätig ist“. Vor allem mit dem erst 2018 erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht Zrost durch die Übernahme von Rieder großes Synergie-Potential, besonders in der gemeinsamen Markt-Bearbeitung im Bereich Infrastruktur. Das Betonwerk Rieder mit den Standorten Maishofen (Ö), Iglau (CZ) und Gaggenau (BRD) beschäftigt rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet verschiedene Systeme zum Schutz vor Lärm. Das Baukasten-System „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freiland-Strecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. Das Produkt-Portfolio „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutz-Maßnamen an Straßen.

HEIMO BERGER FUNGIERT KÜNFTIG
ALS SPRECHER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG 

Heimo Berger wird das Unternehmen als Sprecher der Geschäfts-Führung führen, unterstützt von den beiden bisherigen Geschäfts-Führern Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Váňa (Iglau). „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergie-Potential innerhalb der LEUBE-Gruppe in der Sparte Beton-Fertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Betonwerkes Rieder werden übernommen. Vor allem sehen wir vielversprechende Zukunfts-Perspektiven im Bereich Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werks-Erweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger. Momentan befindet sich ein Fertigteilwerk in Berlin in Bau.

 

DIE BEEINDRUCKENDE ZEMENTWERK LEUBE GMBH
ÜBERSICHTLICH AUF EINEN BLICK DARGESTELLT

LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familien-Unternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard/Gartenau mit Produktions-Stätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark und Bayern sowie einer umfangreichen und vielschichtigen Produkt-Palette eines der führenden Unternehmen der Baustoff-Industrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Im Jahr 2018 wurde der Eisenbahnschwellen-Spezialist SSL, ein Vorzeige-Unternehmen im Beton-Fertigteilbau in Linz, übernommen  sowie eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken fixiert. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die LEUBE-Gruppe inklusive der Rieder Sparte Infrastruktur mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 133 Millionen Euro. – Auf dem Foto oben das LEUBE Führungs-Duo Mag. Heimo Berger (links außen) und Mag. Rudolf Zrost (rechte außen) mit Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (Mitte) nach der Vertrags-Unterzeichnung. – (IKP-Presse-Information, Odo Stierschneider. Foto: LEUBE / Hermann Seidl).

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Für große Irritationen sorgen die Pläne der Frauen-Landesrätin Andrea Klambauer von den Neos, die Frauenhäuser europaweit auszuschreiben, sowohl bei der Halleiner SPÖ als auch bei den Grünen: ,,Diese Vorgangsweise ist mit uns nicht abgestimmt und wird so auch nicht gutgeheißen", sagt die Klubobfrau der Grünen, Landtags-Abgeordnete Kimbie Humer-Vogl, die auch Stadträtin in Hallein ist. Rosa Bock, Halleiner SPÖ-Vizebürgermeisterin und Stadträtin Humer-Vogl fordern nun einen Runden Tisch, um gemeinsam mit der Frauen-Landesrätin eine Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erarbeiten.

 

"Die erschreckende Anzahl an Frauenmorden sollte keinen Zweifel daran lassen, dass Frauenhäuser wichtiger denn je sind", so Humer-Vogl. Ihre Erfahrung in Hallein zeige, dass "das Haus Mirjam ein Teil der Stadt ist und seit vielen Jahre hohe Solidarität genießt". Eine Neu-Ausschreibung sei ein Schock für die Träger sowie die betroffenen Frauen. Für Humer-Vogl ist nicht nachvollziehbar, warum auf diese wertvollen Synergie-Effekte zwischen Bevölkerung und Haus Mirjam verzichtet werden soll – womöglich gar "zugunsten eines Trägers, der absolut keine Erfahrung bei der Führung eines Frauenhauses vorweisen kann.".

 

Halleins SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock: ,,Über die Wichtigkeit einer Institution wie Frauenhäuser, für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder, ist in Zeiten wie diesen nicht zu diskutieren. Dass eine Neu-Strukturierung vielleicht nötig ist, mag sein. Aber dass, ohne mit den Leiterinnen der Einrichtungen gesprochen wurde, ein Neustart geplant wird, ist aus meiner Sicht eine völlig unsensible Vorgangsweise von Frau Landesrätin Klambauer. Wie mir scheint, sind wieder die Schwächsten der Gesellschaft die Leidtragenden.‘‘ Kimbie Humer-Vogl und Rosa Bock sind sich einig: ,,Fürs erste muss sichergestellt sein, dass niemand um einen Platz im Frauenhaus fürchten muss. Alle von Gewalt betroffenen Frauen müssen die Sicherheit haben, dass es auch weiterhin in Hallein einen Zufluchtsort gibt.‘‘
 

Jeder Frau steht im Halleiner Frauenhaus Mirjam mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Küche, Wohnzimmer sowie die Nasszellen werden gemeinschaftlich benützt. Kindern stehen zusätzlich ein gemütliches Spielzimmer und ein Toberaum zur Verfügung. Jede Frau gestaltet den Alltag für sich und ihre Kinder eigenständig und ist verantwortlich für die Haushaltsführung und die Versorgung ihrer Kinder. Um das Zusammenleben der Frauen und ihren Kindern zu organisieren, gibt es für die Bewohnerinnen einige verbindliche Regeln. Bei regelmäßig stattfindenden Hausversammlungen werden mit den Bewohnerinnen und einer Mitarbeiterin die Belange des Hauses besprochen und die Reinigungsaufgaben im Rahmen der Hausgemeinschaft verteilt. Darüber hinaus wird jede Frau bei den Hausversammlungen ermutigt, sich mit ihren Wünschen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen, in der Gruppe einzubringen.

 

Neben den oben erwähnten Regeln, die für ein angenehmes Zusammenleben und eine gemütliche Atmosphäre sorgen, gibt es im Frauenhaus Anweisungen, die den Schutz und die Sicherheit jeder Bewohnerin gewährleisten. Diese sind unbedingt von jeder Frau einzuhalten. Das Zusammenleben mit anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, so zeigt es sich immer wieder, kann entlastend und unterstützend sein. Das Angebot des Frauenhauses versteht sich als „Hilfe zur Selbsthilfe“, unterstützt die Frauen und stärkt ihre Kompetenzen. So können sie neue Perspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln und dadurch ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben ohne Gewalt führen. Die Führung des Hauses Mirjam ist finanziell auf Spenden angewiesen, so kann etwa der unbedingt erforderliche Nachtdienst nur aus Spenden bezahlt werden. Spendenkonto bei der Salzburger Sparkasse: IBAN AT 18 20 40 40 600 90 10 844. – (Odo Stierschneider. Foto: Sgt bilko).

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Eine neue Autostraße soll den etwa drei Kilometer langen Auwald entlang der Salzach zwischen Rehhofsiedlung und Rifer Spitz durchqueren. Dazu kommen  gleich zwei Salzachbrücken. Eine führt vom Neualmer Industriegebiet hinüber in den Auwald bei Rehhof. Die andere, am nördlichen Ende von Rif, führt zum Autobahn-Anschluss in Puch-Urstein. Damit soll das künftige Verkehrs- Aufkommen der im Neualmer Industriegebiet geplanten Firma b-solution, ein Teil der Bindergruppe, gebändigt und von der ohnehin verkehrsmäßig überlasteten Stadt Hallein ferngehalten werden. 74 LKW-Transporte täglich durch Hallein sind geplant. Gearbeitet wird bei der Firma b-solition rund um die Uhr von 0 bis 24 Uhr. Auch am Samstag.

Vor Jahren produzierte die Firma Binderholz in Hallein im Neualmer Industriegebiet mitteldichte Faserplatten. Als das Unternehmen geschlossen wurde, verloren über 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun entdeckt das als Bindergruppe firmierende Unternehmen, den Halleiner Standort neu und will gleich mit 200 Mitarbeitern unter dem Firmennamen b-solution, künftig Fertigteile aus Massivholz für den Bausektor produzieren. Vorerst sei jedoch bei den ersten Gesprächen, so Bürgermeister Alexander Stangassinger, nur die Rede von etwa 20 bis 30 täglichen LKW-Fahrten gewesen, da die Bindergruppe umweltschonend das bestehende Anschluss-Bahngleis wieder in Betrieb nehmen wollte. Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bindergruppe ist derzeit nicht bereit, im Interesse der Umwelt und der Bevölkerung, einen wesentlichen Teil ihres Transport-Aufkommens von täglich 74 LKWs, auf die Schiene zu verlagern.

Deshalb sollen die Straße durch den Auwald und die zwei Brücken den LKW-Verkehr der Firma b-solution von der Stadt fernhalten und zur Autobahn leiten. Bürgermeister Stangassinger, der sich natürlich über jede Betriebsansiedlung freut, behält sich vor, bei der Bauverhandlung in dieser Woche eine ablehnende Position einzunehmen, falls die Bindergruppe sich weiterhin weigert, zumindest einen Teil ihrer Transporte umweltfreundlich auf die Schiene zu verlegen. Denn der Stadtverkehr ist bereits jetzt immer wieder auf hoffnungslose Art überlastet. Zusätzlich 74 LKW pro Tag – bekanntlich herrscht in der Nacht Fahrverbot für die Kolosse – sind für den Verkehr in der Stadt Hallein absolut unzumutbar.

Inzwischen meldeten sich auch politische Repräsentant*innen der Stadt Hallein zum geplanten Autobahn-Zubringer durch den Rehhofer und Rifer Salzach-Auwald zu Wort. Erwartungsgemäß kommt scharfe Kritik von den Grünen. Grün-Lady Landtags-Abgeordnete in Salzburg und Halleiner Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl betont, dass ,,diese völlig absurde Idee‘‘ für die Grünen überhaupt nicht in Frage komme. Sie verweist darauf, dass in dem betroffenen Auwald auch Biber angesiedelt sind. Streng geschützte Pflanzen wie Türkenbundlilien, wären ebenso betroffen. ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher weist auf die bestehende Gleisanlage hin und fordert, dass diese künftig von der Firma b-solution für ihre Transporte genützt werde. Verkehrs-Stadtrat  Peter Mitterlechner von der BASIS (früher FPÖ), urgiert ebenfalls eine Verlegung der Transporte von b-solution auf die Schiene. Schließlich regt ÖVP-Vizebürgermeister Scheicher noch an, dass die Bindergruppe den einstigen Bürger-Beirat wieder auf die Beine stellen sollte, der aktiv war, als Binder in Hallein noch mitteldichte Faserplatten produziert hatte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Der Auwald zwischen Rehhof und Rif entlang der Salzach. Durch den Wald soll die neue Straße verlegt werden. Am südlichen und am nördlichen Ende des Auwaldes soll jeweils eine Brücke über die Salzach errichtet werden. Ganz unten im Bild die nördlichsten Häuser der Rehhofsiedlung, ganz oben ist der Autobahn-Anschluss Puch-Urstein zu sehen. FOTO 2: Eine weitere Überraschung durch die Bindergruppe: 50.000 Quadratmeter vorwiegend Wald, südlich anschließend an das Neualmer Industriegebiet, sollen in erweitertes Wohngebiet umgewidmet werden. Die Bindergruppe plant hier sowohl die Errichtung einer Muster-Wohnanlage als auch den Bau von Mitarbeiter-Wohnungen. Ein weiteres Faustpfand also für Bürgermeister Stangassinger, um die Bindergruppe doch noch zur teilweisen Verlegung ihrer Transporte auf die Schiene zu veranlassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Google-Maps.)

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Bis zu zehn Chalets für Touristen im Stil von Almhütten mit insgesamt 60 bis 80 Betten hätten auf dem Dürrnberg errichtet werden sollen. (Siehe dazu den Beitrag weiter unten, an 5. Stelle hier im Ressort AKTUELLES. Dazu einfach hinunter scrollen.) Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) lehnte das Vorhaben strikt ab: „Mir ist es wichtig, dass wir der einheimischen Bevölkerung Grundstücke und Wohnungen zur Verfügung stellen können. Ich will nicht, dass künftig da oben Leute wohnen, die von irgendwo her kommen.“ Der Antrag auf die Errichtung der Chalets sei als touristisches Angebot gedacht, sagte Grundeigentümer und ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer: „Bauland verbrauchen, das wollen auch ich und die ÖVP nicht. Es wäre um Hütten gegangen, die von Gästen als eine Art Hotel genützt werden.‘‘

Das betreffende Grundstück wird beim Aufstieg auf den Zinken seit Jahrzehnten von vielen Schitouren-Gehern genutzt. Aus diesen Reihen gab es bereits vehemente Kritik, bezüglich einer möglichen Sperre. Dazu Aschauer: „Ich habe den Zinkenliften eine E-Mail geschrieben, dass das Grundstück unter den gegebenen Umständen nun nicht mehr zur Verfügung steht. Ich werde es aufforsten. Aber ich glaube, wenn sich die Zinkenlifte bei mir melden, dann finden wir sicher eine gute Lösung.“ Auch der Bürgermeister wollte mit dem Grundeigentümer verhandeln. Denn für den weiteren Bestand der Zinkenlifte sei auch die Schitouren-Route eine wichtige Voraussetzung, argumentierte Stangassinger.

Inzwischen sorgte Grundeigentümer Gottfried Aschauer mit einer Stellungnahme für eine deutliche Entspannung der Situation. Zentrale Aussage: Die Tourengeher seien im Winter die sportliche Lebensader für den Dürrnberg, die er nicht aufs Spiel setzen werde. Wieviel Platz künftig der Tourengehern zur Verfügung stünde, sei jedoch noch Verhandlungssache. Der bisher bestehende vertragslose Zustand müsse beendet werden und einen Teil der bisher von den Tourengehern genützten Fläche werde er aufforsten. Er warte darauf, dass die Zinken-Liftgesellschaft in dieser Angelegenheit Kontakt mit ihm aufnehme.
 

Dazu Bürgermeister Stangassinger belehrend: ,,Es gibt auch mit den anderen Grund-Eigentümern, über deren Besitz die Tourengeher-Route verläuft, keinerlei Verträge. Ein Stadtrat sollte eigentlich zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten und nicht für seinen eigenen Vorteil. Noch dazu gräbt er seiner Parteikollegin ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Sandra Lindner, die gemeinsam mit ihrem Mann oben auf dem Zinken das Zinkenstüberl betreibt, das Wasser ab. Denn hier kehren immer wieder viele Tourengeher ein.‘‘ Von den Betreibern des Zinkenstüberls kam indessen der überraschende Vorschlag, das Grundstück mit der Tourengeher-Route zu pachten. Dazu erklärte Grundbesitzer ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer, auch diese Variante wäre für ihn akzeptabel.  – (Odo Stierschneider. Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Grundsätzlich gilt: Die Stadt Hallein als zweitgrößte Kommune unseres Bundeslandes, ist generell in den Medien Presse (ausgenommen die Lokal-Presse), Rundfunk und Fernsehen unterrepräsentiert. Umso erfreulicher, wenn hin und wieder doch das Gegenteil der Fall ist. Und umso-umso erfreulicher, wenn ein Bericht in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ über Hallein auch noch durch eine Wizany-Karikatur geadelt wird. So wie am 12. Februar 2020. Dieses bemerkenswerte Medienereignis erschien unter dem Titel ,,Die Stadt Salzburg setzt beim Putzen auf den Frosch‘‘. Die wichtigste Aussage des Beitrages: Die Halleiner Firma Erdal liefert künftig unter anderem 800 Liter ökologische Glas-Reinigungsmittel an die Stadt Salzburg und schulte 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Reinigungs-Bereich für den Umgang mit den Öko-Reinigungsmitteln.

Die Salzburger Stadträtin Martina Berthold zeigte sich begeistert: ,,Ich bin froh, dass wir auf eine strengere Regelung umsteigen. Die neuen Reinigungsmittel aus Hallein sind nicht nur umwelt-, sondern auch benutzerfreundlich. Es wird nicht nur auf Mikroplastik verzichtet, sondern auch auf übermäßige Duftstoffe und Verpackungen. Das beugt Hautreizungen und Allergien bei Reinigungskräften vor.‘‘ Mit dieser ,,Liebeserklärung‘‘ an den Halleiner Frosch, lieferte die Stadträtin dem hinreißenden, begeisternden, bestechenden und glorreichen Karikatur-Artisten, Architekt Thomas Wizany, ausreichend Munition, um eine seiner fantastischen Karikaturen unter dem Titel ,,Neue Frosch-Perspektiven‘‘ zu Papier zu bringen: Als flotte Raumpflegerin küsst Martina Berthold hingebungsvoll den Frosch, das Markenzeichen der Firma Erdal.

Auch Geschäftsführer Franz Studener von der Erdal GmbH, kam in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zu Wort: ,,Momentan läuft es sehr gut. Das Ökothema ist topaktuell – bei den Konsumenten, in der Wirtschaft und auch in der Politik. Viele Ziele, die jetzt formuliert werden sollen, haben wir schon längst umgesetzt.‘‘ Ein Beispiel dafür sei der Umstieg auf Altplastik. Erdal hat das Projekt schon im Jahr 2008 gestartet. Seit 2016 bestehen die Kunststoff-Flaschen beim ,,Roten Frosch‘‘ zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik. Die Erdal GmbH in Hallein mit 160 Mitarbeitern gehört zur Werner & Mertz-Gruppe in Mainz. – Der Artikel in der ,,SN‘‘-Lokalausgabe war leider nicht mit Namen gekennzeichnet. Also gilt unsere Anerkennung dem derzeit unbekannten Autor. – (Odo Stierschneider. Karikatur: Thomas Wizany,)

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Mit Stolz blickt die Stadt Hallein auf das Vorzeige-Unternehmen AustroCel.
Mit dem Bau der neuen Bio-Ethanol-Anlage rückt die Produktion von Bio-Treibstoff aus Holz bei AustroCel immer näher. Eine Vision zum Ersatz von fossilen Brennstoffen wird damit Wirklichkeit. Der Standort wird zur Bio-Raffinerie. Mit der OMV AG wurde ein Belieferungs-Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, wird 42 Millionen Euro kosten, Arbeitsplätze für zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen und bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol jährlich produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein gilt als speziell umweltfreundlich, da er aus Reststoffen der Zellstoff-Erzeugung hergestellt wird. In Hallein wird Bio-Ethanol aus Holzzucker gewonnen, der fermentiert und destilliert wird. Das Endprodukt wird bei der OMV Benzin beigemischt und rund ein Prozent des jährlichen Benzin-Verbrauchs in Österreich ersetzen. Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff, werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Die ersten Kessel-Waggons mit Bio-Ethanol werden Anfang 2021 die Fahrt von Hallein zur OMV antreten.

BIO-ETHANOL AUS HALLEIN WIRD NUR AUF BASIS
VON CELLULOSE-RESTSTOFFEN HERGESTELLT
AustroCel Hallein bekennt sich zur kaskadischen Nutzung von Rohstoffen: Aus Fichtenholz, welches Restholz aus der Sägeindustrie darstellt, wird reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in China zu Textilfasern verarbeitet wird. Knapp 96 Prozent der Cellulose-Produktion in Hallein gehen nach China! Dazu betont Jörg Harbring, Geschäftsführer der AustroCel Hallein GmbH: „Reststoffe sind wertvolle Rohstoffe. Mit dem Bio-Ethanol-Projekt schaffen wir nicht nur weitere Arbeitsplätze in Hallein, wir entwickeln mit kreativen Lösungen interessante neue Produkte, die auch ökonomisch neue Chancen eröffnen“. Bio-Ethanol aus Hallein wird ausschließlich auf Basis von Cellulose-Reststoffen hergestellt, Österreich bekommt in Hallein die erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt es zur Kategorie der „fortschrittlichen Bio-Kraftstoffe“. So kann es in Zukunft die gesetzliche Substitutions-Pflicht der OMV erfüllen und Benzin-Kraftstoffen beigemengt werden.

DERZEIT WIRD AN DER ERRICHTUNG DER NEUEN
PRODUKTIONS-ANLAGE FÜR BIO-ETHANOL GEARBEITET
Bio-Ethanol aus Hallein wird künftig einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios liefern und somit die OMV Nachhaltigkeits-Ziele unterstützen. Thomas Gangl, OMV-Vorstandsmitglied, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: „Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Somit leitet die OMV einen wertvollen Schritt ein, um die Versorgung von Bio-Kraftstoffen sicherzustellen und um die Erfüllung von internationalen Klimazielen zu unterstützen. Wir freuen uns, mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperations-Partner gefunden zu haben und damit auch den Industrie-Standort Österreich zu stärken.“ Die ersten Vorarbeiten für die Anlage auf dem Betriebs-Gelände der AustroCel GmbH wurden im September 2019 gestartet. Für die erste Bauetappe bis zum Winter, standen Aushub-Arbeiten, Boden-Verdichtung sowie die Errichtung eines neuen Gleises sowie die Verlängerung eines bereits bestehenden Gleises an. Bio-Ethanol wird zukünftig umweltschonend auf der Schiene transportiert. Derzeit wird an der Erstellung der neuen Produktions-Anlage für Bio-Ethanol gearbeitet.

AUSTROCEL HALLEIN IST MARKTFÜHRER IN CHINA
FÜR TEXTILZELLSTOFF AUS NADELHOLZ
Die AustroCel Hallein GmbH beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Marktführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz mit einem Gesamtumsatz von 146 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden mehr als 157.000 Tonnen Viskosezellstoff abgesetzt und 105 GWh Fernwärme und 95 GWh Grünstrom produziert. Damit versorgt das Halleiner HighTech-Unternehmen nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 30.000 Haushalte mit Grünstrom und 14.000 Haushalte mit Fernwärme. AustroCel ist einer der größten Produzenten von Bio-Energie in Österreich. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoff-Herstellung sowie bei etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energie-Erzeugung. Das Unternehmen verwertet Restholz aus der Säge-Industrie, das nicht mehr für höherwertige Produkte geeignet ist. Daraus gewinnt AustroCel hochreinen Zellstoff für die Textilindustrie. Wenn dieser Zellstoff gekocht wird, bildet sich als Nebenprodukt auch Holzzucker. Dieser wird fermentiert und destilliert: es entsteht Bio-Ethanol. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Arbeiten an der neuen Produktionsanlage für Bio-Ethanol bei AustroCel. – (Odo Stierschneider, Presse-Informationen der AustroCel GmbH. Fotos: AustroCel.)

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Seit 27. Jänner 2020 zieht ein imposanter Kran in der Halleiner Altstadt alle Blicke auf sich, denn das Gebäude Thunstraße 6 wird innen umfassend saniert. Bekannt ist dieses Gebäude mit seinen imposanten Arkadenbögen vor allem, weil hier einst über Jahrzehnte, der landesweit bekannte und angesehene Fleischwaren-Produzent Stefanitsch und anschließend eine großzügige Palmers-Filiale bis 2019 ihren Standort hatten. Konkret ist nun geplant, dass bis 31. März 2020 Arbeiten in den Wohnräumen der Ober-Geschosse andauern werden und der Kran so lange in der Thunstraße in Aktion ist. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger sind bei solchen Vorhaben zwei Faktoren von großer Bedeutung: „Ich freue mich natürlich, wenn die Bewohner unserer Stadt ihren Wohnraum sanieren. Dies beweist, dass sie gerne in unserer Stadt wohnen und damit ein Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt ablegen. Aber es müssen natürlich, gerade an so sensiblen Orten wie die Thunstraße, Auflagen eingehalten werden, damit die Bevölkerung nicht unnötige Herausforderungen zu stemmen hat und nicht übermäßig belastet wird.“


Die Verkehrswege für alle Fahrzeuge, die berechtigt sind hier durchzufahren, sind zwar enger, aber weiterhin befahrbar. Für die Fußgänger und Radfahrer ist ohnehin genügend Platz vorhanden. Gearbeitet wird jeweils Montag bis Freitag von 6.00 bis 20.00 Uhr sowie Samstag von 7.00 bis 15.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ruhen die Arbeiten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann sämtliche Arbeiten ungehindert durchführen. Alle Anrainer und Gewerbetreibenden wurden im Vorfeld über die geplanten Bau-Maßnahmen informiert. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Informations-Kette funktioniert gut, wir sind bemüht, den Betroffenen so früh wie möglich alle nötigen Informationen zu liefern, damit es keine Probleme gibt. Auch informieren wir über die Medien zu diesen Bau-Maßnahmen an so einem prominenten und hochfrequentierten Platz, damit möglichst wenige Menschen mit Überraschungen zu kämpfen haben.“ Derzeit wird übrigens nur der Wohnraum in den Ober-Geschossen des Gebäudes saniert. Die freistehende, großzügige Geschäftsfläche im Erdgeschoss, bleibt laut Eigentümer bedauerlicher Weise vorerst leer. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger bei der Baustellen-Besichtigung: Im Hintergrund der Baukran, der in der Thunstraße bis Ende März 2020 für die Sanierungs-Arbeiten benötigt wird. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein großartiges Geschwister-Paar, zwei Firmen und viele freudige Kinderherzen: Günther Weiss, Geschäftsführer von Schrott- und Metallhandel Weiss sowie seine Schwester Daniela Walkner, Geschäftsführerin des Halleiner Unternehmens RWS, bereiteten den Kindern im Kindergarten Rif eine unerwartete und deshalb umso größere Freude. Gemeinsam unterstützten die erfolgreichen Unternehmer-Geschwister die Bewegungsfreude der Kinder mit modernen Rikschas und Tretrollern. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank war dies natürlich ein willkommenes Geschenk.

Dazu betonte der Bürgermeister: „Unsere Kindergärten sind gut ausgestattet, aber natürlich gibt es von den Pädagoginnen, den Eltern und auch den Kindern Wünsche ,,ohne Ende‘‘. Wir versuchen so gut es geht, alles zu erfüllen, müssen uns aber nach unseren Möglichkeiten richten. Da freut es mich natürlich, wenn wir zusätzliches soziales Engagement von Unternehmen wie Weiss und RWS erhalten, um unseren Kids eine ganz spezielle Freude bereiten.“


Noch eine erfreuliche Meldung: Vom Elternverein des Kindergartens wurden neue Sets der beliebten Matador-Baukästen gesponsert. Obmann Christoph Mitterberger initiierte und organisierte sechs Baukästen. „Auch ihm und dem Elternverein gilt großer Dank für die Unterstützung“, zeigte sich Bürgermeister Stangassinger abschließend stolz auf die Solidarität und den Zusammenhalt unter den Eltern. – Auf dem oben stehenden Foto testen (von links) Daniela Walkner, Sabine Auer-Frank, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Günther Weiss die Spielzeuge gemeinsam mit den glücklichen Kindern. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Samstag, 8. Februar 2020, präsentierte der ORF im Rahmen der Sendung ,,Salzburg heute‘‘ einen der ohnehin viel zu seltenen Berichte aus Hallein, der immerhin zweitgrößten Stadt des Bundeslandes. Es ging um das heiße Thema entweder Baugenehmigung für bis zu 10 Chalets am Dürrnberg oder sonst Durchgangs-Sperre der Ski-Aufstiegsroute durch Grundeigentümer und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer. Dazu der ORF: ,,Die Skitouren-Route auf den Zinkenkogel scheint zu einem Faustpfand für geplante Chalets am Halleiner Dürrnberg zu werden. Der Klubobmann der Halleiner ÖVP will bis zu 10 Chalets für Urlauber errichten. Die dazu notwendige Grund-Umwidmung ist am Widerstand der SPÖ gescheitert.‘‘ Der ORF filmte oben im Dürrnberger Skigebiet und bat auch die Meinungs-Kontrahenten Bürgermeister Stangassinger und Stadtrat ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer vor die Kamera.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) betonte vor der Kamera, dass es wichtiger sei, für die einheimische Bevölkerung Gründe zur Verfügung zu stellen als für Auswärtige in Chalets. Wörtlich: ,,Ich will keine Chalet-Dörfer mit Fremden!‘‘ Sollte der Grundeigentümer aus Protest wegen der Nichtgenehmigung des Chalets-Projektes die Trasse der Skitouren-Route sperren, wäre dies ein schwerer Schlag für den Skitourenbetrieb und damit für das gesamte Dürrnberger Skigebiet. Wörtlich: ,,Es wäre das Aus für Skitourengeher auf dem Dürrnberg‘‘. Stadtrat und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer (2. Foto oben) betonte dazu in diesem Fernseh-Beitrag, dass es sich bei den geplanten Chalets nicht um Zweitwohnsitze sondern um zusätzliche Nächtigungs-Möglichkeiten für Gäste handle. Die Nutzung der Skitouren-Route auf seinem Grund stehe nach dem Aus für die geplanten Chalets nicht mehr zur Verfügung. Nun müssten entsprechende Verhandlungen folgen. – (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Der Begriff Chalet kommt aus dem Französischen und  bedeutet ursprünglich Senn- oder Almhütte. Mittlerweile mutierte das Chalet im deutschen Sprachgebrauch zum Ferien- oder Landhaus in den Bergen.)

 

Die ÖVP Hallein reagierte prompt auf diesen Bericht im ORF-Fernsehen. Kurzfristig wurde den Medien die nachfolgende Klarstellung (einschließlich der Titelzeilen) von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (3. Foto oben) übermittelt:


„Die SPÖ Hallein unter Bürgermeister Alexander Stangassinger muss endlich beim Thema Wohnen ihre Panikmache bei den Menschen beenden und auf eine sachliche Diskussionsbasis zurückkehren. Die ORF-Berichte vom Samstag, 8. Februar 2020 beweisen erneut, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger mit den Ängsten der Bevölkerung spielt. Eine Chalet-Anlage zum Wohnen für Zweitwohnsitze ist aus rein rechtlicher Sicht in Hallein gar nicht möglich. Die Stadtgemeindevertretung hat einstimmig eine Zweitwohnsitz-Beschränkung für das gesamte Gemeindegebiet beschlossen. Am Dürrnberg und in der erwähnten Bauausschuss-Sitzung ist es konkret um eine reine Möglichkeit der touristischen Weiter-Entwicklung für die kommenden 25 Jahre gegangen. Es gibt weder eine Plan- noch Projekt-Unterlage dazu. Es handelt sich um eine Idee, der Bereitstellung von Nächtigungs-Kapazitäten für Gäste – nicht um Zweitwohnsitze! Aus der Aussage, dass der Bürgermeister keine fremden Menschen in Hallein haben will, die hier wohnen, muss ich daher schließen, dass Alexander Stangassinger den Tourismus in Hallein nicht weiterentwickeln möchte.“, so  Vizebürgermeister Florian Scheicher zum Bericht im ORF-Fernsehen.

 

„Wir brauchen Nächtigungs-Möglichkeiten in Hallein, da sind sich alle Experten einig und auch der Tourismusverband hat das in einer vergangenen Sitzung bekräftigt. Bei der erwähnten Idee, handelt es sich um eine von über 300 Anregungen im Zuge der REK-Revision. Konkret ging es darum, die Sinnhaftigkeit einer touristischen Nutzung auf dieser Fläche innerhalb der kommenden 25 Jahre vom Land vorab bewerten zu lassen. Dieser Zug ist jetzt abgefahren, denn die Aufnahme in das Übermittlungs-Paket an das Land, für die unerlässlichen Untersuchungen, wurde verweigert. Eine andere Nutzung als Grünland ist somit für den Zeitraum des kommenden REKs ausgeschlossen. Nicht nur wir als ÖVP hätten dazu gerne die Meinung der Fachdienststellen (zum Beispiel Naturschutz) eingeholt, heißt es ja nicht unbegründet seitens des Landes, dass kleine Skigebiete wichtig sind und weiterentwickelt gehören.“, betont Scheicher.

 

„Ich persönlich finde es einfach schade, dass der Bürgermeister hier absichtlich bei der Bevölkerung den Anschein erweckt, dass aufgrund der Ablehnung des Antrages zur Aufnahme in den Differenzplan, er Bauflächen für Halleinerinnen und Halleiner schafft und womöglich auch die Mietpreise reguliert. Faktum ist, man hätte hier eine Vorprüfung starten können, bei der eine – sehr abgesteckte – touristische Nutzung für Gäste in Zukunft möglich gewesen wäre. Über eine tatsächliche Baulandwidmung ist noch gar nicht gesprochen worden. Abschließend darf noch einmal festgehalten werden, dass die Weiterentwicklung des Tourismus in Hallein ganz klar auf der Agenda der Halleiner Volkspartei steht. Gerade der Klubobmann unterstützt diesen Weg voll und ganz. Es braucht sicher nicht den Herrn Bürgermeister, um hier den Klubobmann davon zu überzeugen. Damit die touristische Nutzung auch unter anderem für die Tourengeher weiterhin sichergestellt ist, benötigt es eine vertragliche Klarheit – hier liegt der Ball jetzt bei der Zinkenlifte GmbH, der Bitte des Grund-Eigentümers nachzukommen und endlich die vertragslose Situation zu beenden.“, so Vizebürgermeister Scheicher abschließend. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: ORF, Foto 3: Salzschreiber-Archiv).

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Das ist Auslagen-Gestaltung der besonders schönen, attraktiven und eleganten  Art. Sie macht es möglich, dass auf dem Kornsteinplatz in der Halleiner Altstadt, sich eine Fülle von prachtvollen Schneerosen ausbreitet, die absolut einzigartig ist. (Dazu unser 1. Foto oben). Das Modegeschäft ,,Herzerl Fashion‘‘ glänzt mit einer ungemein großzügigen Auslagen-Gestaltung. Vor jeder Auslage wurde ein schön gestalteter Blumenbehälter angebracht, in denen sich derzeit eine nur hier zu bewundernde Schneerosen-Pracht entfaltet. Ein besonders schönes und nachahmenswertes Beispiel dafür, wie eine engagierte Geschäfts-Inhaberin in ihrem Bereich das Erscheinungsbild der Stadt attraktiv gestalten kann. Der SALZSCHREIBER fotografierte noch weitere Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ (dazu unsere Fotos 2 bis 4 oben) und natürlich ist auch vor jeder dieser Auslagen eine beeindruckende Schneerosen-Pracht zu bewundern. Angesichts solch grandioser Auslagen- und der damit verbundenen Geschäftsfassaden-Gestaltung schöpft man Hoffnung, dass es in Hallein wieder regelmäßige Auslagen-Wettbewerbe geben könnte. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein starkes Signal kommt aus dem Banken-Bereich: Die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm-Puch werden bis Herbst 2020 zu einer neuen, zukunftsorientierten und leistungsstarken Regionalbank zusammengeführt, die künftig unter dem Namen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in Erscheinung tritt. Die neue Regionalbank umfasst die Gemeinden Hallein, Oberalm, Puch, Bad Vigaun, Adnet und Krispl-Gaissau mit insgesamt 37.000 Einwohneren. Die Verschmelzung der beiden Banken bündelt die Kräfte: Eine große Bank agiert erfolgreicher als zwei kleinere.

Die ersten Sondierungsgespräche bezüglich einer Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm in eine leistungsfähige Regionalbank erfolgten 2018. Es erschien logisch, dass durch Bündelung der gemeinsamen Kräfte unter einem gemeinsamen Dach, die organisatorischen und fachlichen Anforderungen künftig besser und kostengünstiger gelöst werden können. Die Bank-Mitarbeiter in Hallein und Oberalm – es kommt zu keinen Freistellungen – werden entlastet, um sich intensiver und qualitativ besser um die Kunden kümmern zu können. Durch die Bündelung der Kräfte von Raiffeisenkasse Hallein und Raiffeisenkasse Oberalm entstehen die Vorteile eines größeren Bankhauses, welches aber auch die speziellen Qualitäten einer kleineren Bank bieten wird.

Als Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sind vorgesehen: Dir. Josef Peter Holztrattner, Herbert Weiß (Raiffeisenbank Hallein) sowie Peter Mairer und Alois Innerhofer (Raiffeisenkasse Oberalm). In die neue Raiffeisenbank Hallein-Oberalm bringt die Raiffeisenbank Hallein 1.470 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 384 Millionen Euro ein, die Raiffeisenbank Oberalm-Puch 745 Mitglieder und 134 Millionen Euro Bilanzsumme. Daraus ergeben sich die erfreulichen Daten für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm: 2.215 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 518 Millionen Euro.

Die Raiffeisenbank Hallein informierte ihre Mitglieder über die bevorstehende Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm zur künftigen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm, umfassend im Rahmen einer Informations-Veranstaltung im Stadtkino Hallein. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner vom Raiffeisenverband Salzburg sowie die Führungs-Crew der Raiffeisenbank Hallein mit Obmann Josef Russegger, Direktor Josef Peter Holztrattner und Geschäftsleiter Herbert Weiß, informierten ausführlich über die im kommenden Herbst bevorstehende  Zusammenführung der beiden Banken, auch unter Einsatz von Projektionen auf der Kino-Leinwand. Abschließend lud die Raiffeisenbank Hallein zu Speis und Trank. Alle Anwesenden erhielten noch einen repräsentativ gestalteten, sechsseitigen Informations-Prospekt zum Thema Raiffeisenbank Hallein-Oberalm überreicht. Auf der Titelseite ist fotografisch dargestellt, wie perfekt die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm künftig in der neuen, gemeinsamen Regionalbank zusammenpassen werden (dazu das 1. Foto oben) und es gab auch eine kleine, aber bedeutsame Attraktion. Zum ersten Mal fand sich auf der Titelseite der Name der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in gedruckter Form (dazu das 2. Foto oben). Damit wird dieser Prospekt zum heißen Sammler-Objekt, welches Jahr für Jahr an Symbolkraft und Sammler-Wert zunimmt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Nach 2 Jahren in der ,,SALK-Familie‘‘, wird in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen. Unter anderem konnte eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und die Landesklinik Hallein ist mittlerweile mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgs-Geschichte geworden. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert, die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet und die Geburten-Zahlen sind weiter angestiegen. Auch der Personalstand bei Ärzten und Pflege ist stabil. In Kooperation mit dem Uniklinikum, findet insbesondere im Ausbildungs-Bereich eine intensive Rotation statt. Insgesamt also eine erfreuliche Situation nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT –
AUSLASTUNG LAG BEI NUR 40 PROZENT

Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein, insbesondere in den Jahren 2014 und 2015, extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durchschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Hauptproblem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – als zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet dazu Gesundheits- und Spitals-Referent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

 

LANDESKLINIK HALLEIN SETZT AUF
TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg, auf Spezialisierung und tages-klinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler. Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+ 10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark frequentiert.

 

LANDESKLINIK HALLEIN WURDE
STARKER ARBEITGEBER IN DER REGION

Die Landesklinik Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grund-Versorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. – Das oben stehende Foto zeigt von links: LH-Stv. Dr. Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch (Gynäkologe) und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskilinken). – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Obwohl das letzte Jahr dieses Jahrzehnts bereits vor mehr als zwei Wochen begann, fand sich Bezirks-Rauchfangkehrermeister Horst Feichtner als Glücksbringer im Halleiner Rathaus ein, um Bürgermeister Alexander Stangassinger seine besten Wünsche für das neue Jahr 2020 zu überbringen. Ob der Bürgermeister an das Rauchfangkehrer-Glückssymbol glaubt? Dazu der Rathaus-Chef: ,,Ich bin ein pragmatischer Mensch, der die Dinge gut organisiert und gut strukturiert anpackt, da verlasse ich mich nicht nur auf das Glück. Aber natürlich wünsche ich mir, dass uns im Rathaus das Glück zur Seite steht – und nach dem Besuch von Horst Feichtner haben wir dazu die besten Voraussetzungen.‘‘

Rauchfangkehrer werden seit Jahrhunderten als Glückssymbole angesehen.
Denn verlegte Kamine galten einst als Katastrophen. Gesundheitsschädlicher Rauch breitete sich in der Stube aus, der Ofen wurde nicht warm, das Essen konnte nicht zubereitet werden. Erst die professionelle Reinigung des Rauchfangs stellte die gewohnte Gemütlichkeit wieder her. Dies brachte den Rauchfangkehrern den Ruf als Glücksbringer ein. Trotz der neuen Heiztechniken und fortschrittlichen Heizmöglichkeiten müssen Kamine weiterhin gereinigt (gekehrt), Heizanlagen, Dächer und Gebäude müssen fachmännisch überprüft werden. Dazu stellt der Bürgermeister fest: ,,Sicherheit und Umwelt besitzen für uns einen hohen Stellenwert. Fachgerechte Überprüfungen von Heizanlagen bewahren uns vor Schäden durch technische Defekte. Fachgerechte Einstellung von Heizungsanlagen verhindern die Verpestung unserer Umwelt.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Wirtschaftshof Hallein freut sich über einen neuen Koloss in seinem Fuhrpark: 26 Tonnen Gesamtgewicht, angetrieben von einem Dieselmotor der umweltschonenden Euro 6 Emissionsklasse mit 420 Pferdestärken – das sind die Eckdaten des neuen MAN Abrollkippers B15, der seit Mitte Jänner 2020 im Einsatz auf den Halleiner Straßen unterwegs ist. Die Wirtschaftshof- Mitarbeiter Thomas Kloiber und Johann Palzenberger, werden den neuen Titanen im Dienste der Stadt durch Hallein lenken und stehen für die Bevölkerung sowohl im Winterdienst als auch auf den Wertstoff-Sammelplätzen im Einsatz.

 

Die Einsatz-Bereiche des neuen imposanten Abrollkippers sind vielseitig: Im Winterdienst wird er im Streudienst und bei Schneeräum-Arbeiten auf den großen Gemeinde-Straßen eingesetzt. Die wichtigste Aufgabe erfüllt der 3-achsige LKW mit gelenkter Nachlauf-Achse, im Container-Dienst des Wertstoff-Sammelplatzes: Der Hakenwagen ist für den Transport der Abfall-Container und Müllpressen im Wirtschaftshof unabdingbar. Auch Schnee und Eis sollen mit dem Kipper abtransportiert werden. Für Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger war es ein großes Anliegen, dass seine Abteilung dieses Fahrzeug schon 2020 in den Fuhrpark aufnehmen konnte: „Wir hatten immer zwei Abrollkipper im Einsatz. Vor eineinhalb Jahren ist der Ältere, nach 25 Jahren, ausgeschieden. Der Zweite war 2018, nach 11 Jahren im Dienst, leider zu anfällig für Ausfälle und die Reparatur-Kosten sind dauernd gestiegen. So mussten wir um das neue Einsatz-Fahrzeug ansuchen und wir sind natürlich alle froh, dass es uns schon jetzt für dringend notwendige Einsätze zur Verfügung steht.“ 

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt nach 35 Jahren in der Privatwirtschaft und nach 30 Jahren bei einem global erfolgreichen Unternehmen, die physische Arbeitswelt in- und auswendig. Er verfolgt eine ganz klare These: „Wer erfolgreich arbeiten will, braucht dazu das richtige Werkzeug. Wo immer es wirtschaftlich machbar ist, werde ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen dafür bieten, damit sie ihre Arbeit auch in hoher Qualität erledigen können. Das kann einerseits gutes Werkzeug oder im aktuellen Fall, ein spezielles Fahrzeug sein oder eine gute Struktur mit gesunden Rahmen-Bedingungen. Egal ob im Wirtschaftshof oder im Rathaus: Es geht um erfolgreiche, hochwertige Arbeit für unsere Stadt und für ihre Bewohner. Wir müssen das Steuergeld so einsetzen, dass sich die Halleinerinnen und Halleiner in ihrer Stadt wohlfühlen und guten Service geboten bekommen. Unsere dafür zuständigen Mitarbeiter, müssen dafür die entsprechenden Rahmen-Bedingungen erhalten.“ 

 

Die Kosten für das neue Einsatz-Fahrzeug liegen bei rund 150.000 Euro. Außerdem mussten für den Winterdienst ein Schneepflug sowie ein Steuergerät im Gesamtwert von rund 51.000 Euro angeschafft werden. „Eine Investition in die Zukunft und die Qualität unserer Stadt, damit unser Wirtschaftshof qualitativ hochwertig arbeiten kann“, wie Bürgermeister Stangassinger betont. Er führt dazu weiter aus: „Im Wirtschaftshof haben wir jetzt mit diesem Fahrzeug für Modernisierung und bessere Qualität gesorgt. Generell sind wir auf einem sehr guten Weg, haben aber noch viele Aufgaben zu erledigen, um noch effizienter, hochwertiger und kundenfreundlicher zu werden – das haben sich die Menschen in Hallein schließlich verdient.“ –  Auf dem oben stehenden Foto von links: Thomas Kloiber und Johann Palzenberger freuen sich mit Bürgermeister Stangassinger und Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger über das beeindruckende neue Einsatzfahrzeug. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Absolut unfassbar, mit welcher Zähigkeit sich der unansehnliche Schandfleck Frank-Objekt, unangefochten durch die vergangenen Jahre schleppten konnte. Unfassbar deshalb, weil das ungepflegte Frank-Gebäude-Monster, bestehend aus Hauptgebäude und Anbau-Objekt, in bester Lage des Halleiner Stadtzentrums, das Erscheinungsbild Halleins auf peinliche und nachhaltige beschädigte. Gleich mit doppeltem Effekt: Sowohl mit der Fassade des Hauptgebäudes in der Thunstraße, als auch mit der Fassade des Anbau-Objekts am Bayrhamerplatz. Immer wieder konnte man erleben, dass Besucher der Stadt Hallein entsetzt zur Seite wichen, wenn sie der besonders vergammelten Fassade entlang der Thunstraße zu nahe kamen. Der jahrelange Albtraum wurde erst im vergangenen Jahr 2019 durch Immobilien-Spezialist Markus Springer beendet. Die beiden Frank-Gebäude erhielten eine neu gefärbelte Fassade. Das Anbau-Objekt am Bayrhamerplatz, sollte an seiner Bayrhamerplatz-Fassade im Erdgeschoß einen Arkadengang mit Geschäften erhalten. Doch nach allzu vielen Jahren des ungestörten Gebäude-Niedergangs, überschlugen sich nun die Ereignisse. Springers Arkadengang und Geschäfte im Anbau-Objekt sind nun kein Thema mehr. Denn: Der Gebäude-Anbau und das Erdgeschoß des großen Frank-Gebäudes wurden nun von den tüchtigen Inhabern des gegenüberliegenden Gastronomie-Betriebes ,,Stadtkrug‘‘, von Vera und David Bogner, erworben. Einschließlich der kleinen dazugehörenden, ebenfalls schwer vernachlässigten Gartenfläche.

Der Bayrhamerplatz und der Beginn der Thunstraße erhalten durch das erfreuliche Engagement der sympathischen Wirtsleute Vera und David Bogner eine fantastische und wichtige Aufwertung. Die Tatsache, dass künftig das Frank-Objekt an so herausragender Position als Gaststätte zur Verfügung steht, kommt jedenfalls voll und ganz der Atmosphäre im Stadtzentrum zugute. Möglicherweise kann das neue Lokal, nach entsprechenden Umbauarbeiten, bis Weihnachten 2020 eröffnet werden. Der Name der neuen Gaststätte, sowie dessen präzise gastronomische Ausrichtung, sind derzeit Gegenstand intensiver Überlegungen. Entschieden ist bereits, dass der neue Gastronomie-Betrieb ein Gasthaus und kein Nachtlokal werden soll –
hinsichtlich eines Barbetriebes wollen sich Vera und David Bogner auf den
,,Freysitz‘‘ beschränken. Die Küche der neuen Gaststätte wird im Erdgeschoß des Frank-Anbauobjektes eingerichtet. Dies erspart künftig lange Wege, wenn es um die Bedienung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz geht. Die bestehende Gartenfläche neben dem Frank-Anbau, könnte in einen heimeligen, stimmungsvollen Gastgarten umgewandelt werden. Dazu muss für die bestehende Telefonzelle ein anderer Standort gefunden werden. Alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt, werden nach dem sich jahrelang dahinziehenden, skandalösen Zustand des Frank-Objektes, mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass hier künftig eine neue, positive und gastfreundliche Atmosphäre herrschen wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER Vera und David Bogner natürlich nur das Allerbeste! – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor der Skandal-Fassade des Frank-Objektes am Beginn der Thunstraße, so wie sich diese über allzu viele Jahre dem schockierten Betrachter darbot. Deshalb ein respektvolles Dankeschön an Immobilien-Spezialist Markus Springer, der sogleich diese schreckliche Skandal-Fassade mit neuem Anstrich versehen ließ. – (Odo Stierschneider. Foto: SPÖ Hallein).

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Im ältesten Teil der Halleiner Altstadt sind sie noch zu finden: die Schwibbogen oder Schwebebogen in ihrer einfachsten Form als Stützelemente zweier gegenüberliegender Hausmauern. Anspruchsvoller und voluminöser gestaltet, dienen sie zum Überqueren der darunter liegenden Gasse oder Straße und können sogar als Teil einer Wohnung gestaltet sein. Halleins größter Schwibbogen überspannte einst – ältere Halleiner werden sich noch daran erinnern – die Nordeinfahrt zur Halleiner Altstadt. Er diente der damals dort ansässigen Textilfabrik als verkehrsfreier Straßenübergang und als Verbindung zwischen den beidseitig der Straße angeordneten Fabriks-Räumlichkeiten. Als die Fabrik unter Bürgermeister Rudolf Müller geschlossen wurde, wurden sowohl der düstere Schwibbogen als auch der in unmittelbarer Nähe hochragende hässliche Fabriksschlot abgetragen – damit konnte der Norden der Altstadt endlich zeitgemäß gestaltet werden. In italienischen und französischen Fremdenverkehrsorten werden übrigens Schwebebogen immer wieder mit Blumenschmuck versehen. Eine grandiose Idee, die auch an manchem Halleiner Schwebebogen für eine reizvolle Bereicherung sorgen würde. Die oben stehenden Fotos zeigen Schwibbögen in der Halleiner Altstadt. Auf dem letzten Foto die Wiedergabe einer Handzeichnung von Prof. Edmund Stierschneider, welche den großen, bewohnbaren Schwibbogen in der Salzgasse zeigt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein unterstützt den Umstieg auf die neuen Jahreskarten des Salzburger Verkehrs-Verbundes. 130 Euro Förderung gibt es in Zukunft für die myRegio-Jahreskarten (ausgenommen 1-Zonen-Jahreskarten) – dabei können sogar Ansuchen um aliquote Förderung von stornierten Jahreskarten aus dem Jahr 2019 nach den Förder-Richtlinien der Stadt Hallein abgegeben werden. Dies wurde von der Gemeinde-Vertretung Hallein einstimmig beschlossen.

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER FORDERT
FLÄCHENDECKENDE ÖPNV-INVESTITIONEN
VON BUND UND LAND

Die Zwei-Zonen-Jahreskarte kostet für die Halleiner Bevölkerung aufgrund der neuen Förderung nur 365 Euro. Zusätzlich wird auch das landesweit gültige Jahresticket seitens der Stadtgemeinde Hallein gefördert und kostet somit nur 465 Euro statt 595 Euro. Die Förderungen gelten in gleicher Höhe auch für die übertragbaren myRegio- Jahreskarten. Somit fahren die Halleinerinnen und Halleiner im gesamten Land um nur 1,28 Euro am Tag! Für den Bürgermeister ein stolzes Preisangebot: „Wir müssen als Stadt unseren Beitrag leisten, damit die Bevölkerung den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr leichter vollziehen kann – dieser Verantwortung kommen wir mit dieser Förderung nach. Um einen Euro am Tag in zwei Zonen zu fahren und um nicht mal 1,30 Euro am Tag im ganzen Land: Ich denke, das ist völlig in Ordnung‘‘. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: „Ich begrüße zwar die aktuelle Tarifsenkung bei den Jahreskarten, aber das kann aus meiner Sicht nur ein erster Schritt zu einem 365-Euro-Jahresticket für das ganze Land sein‘‘.

 

Zu bedenken gibt Stangassinger, dass nicht nur der Ticket-Preis beim Umstieg auf öffentliche, klimafreundliche Verkehrsmittel hilft. Es müsse auch das Angebot deutlich erhöht und attraktiver werden. Dazu der Stadtchef: „Der Bund und das Land Salzburg sind gefordert, endlich den öffentlichen Verkehr flächendeckend auszubauen. Billig-Preise bringen nichts, wenn nur alle 30 Minuten Busse von den Landgemeinden in die Städte fahren – das ist für die Bedürfnisse der Bevölkerung einfach zu wenig. Die ländlichen Gebiete gehören besser erschlossen und an die Zentren angebunden. Preis-Anpassungen, vereinzelte Linien-Erweiterungen, ein neuer Bus hier und ein neuer Bus da – das alles ist ja ganz nett: Aber auf Dauer wird das nicht die Lösung sein. Es sind endlich spürbare Veränderungen erforderlich. Flächendeckende Investitionen in den Personen-Nahverkehr sind unerlässlich – dafür stehen Bund und Land Salzburg in der Pflicht. Die Gemeinden können dies unmöglich schultern. Ich denke, Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll ist ambitioniert und die geplanten zwei ‚Öffi-Milliarden‘ der neuen Bundesregierung klingen gut. Aber im Interesse der Bevölkerung und des Klimas, müssen den Worten jedoch rasch spürbare Taten folgen. Und zwar sobald wie möglich.“

 

SCHON DIE ERSTEN TAGE IM NEUEN JAHR
SIND FÜR DAS BÜRGERSERVICE DER STADT
INTENSIV UND FORDERND

Bürgermeister Stangassinger geht trotz des ausbaufähigen Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Steigerung beim Verkauf der neuen Jahreskarten aus und erwartet sich somit auch steigende Förderansuchen. Dabei gibt es viele Fragen, die im Halleiner Rathaus gestellt werden: Ab wann gilt die neue Förderung? Wie klappt der Umstieg? Wie komme ich zu meiner Förderung? Schon die ersten Tage im neuen Jahr waren und sind für das Bürgerservice der Stadtgemeinde intensiv und fordernd.

 

Gefördert werden, nach den aktuell geltenden Förder-Richtlinien, natürlich auch die regulär ausgelaufenen Jahreskarten – die Förderhöhe beträgt dafür ebenfalls 130 Euro. Diese Förderung läuft im heurigen Jahr aus. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Ich verstehe, dass der Umstieg auf die neuen Jahreskarten für Verwirrung sorgt, denn gerade im heurigen Jahr, wo sich ‚Förderung alt‘ und ‚Jahreskarten neu‘ überschneiden, tauchen viele Fragen auf. Unser Bürgerservice steht hier mit Rat und Tat zur Seite und hilft bei den Herausforderungen.“  Die aktuellen Förder-Richtlinien finden die Halleiner und Halleinerinnen online auf der Stadt-Homepage www.hallein.gv.at > Bürgerservice > Förderungen.

 

DER EINFACHE WEG
ZUM UMSTIEG AUF DIE
NEUEN JAHRESKARTEN

Der Umstieg auf die neuen Jahreskarten ist einfach und unkompliziert. Dazu ist von  den bisherigen Jahreskarten-Besitzern lediglich auf der SVV-Seite der Online-Antrag auszufüllen und sie können tagesaktuell abrechnen und umsteigen. Wer umsteigt, sollte auch eine Storno-Rechnung beantragen, damit diese bei der Stadtgemeinde Hallein dem Ansuchen für die aliquote Förderung (mehr Details: siehe weiter unten) beigelegt werden kann. Die Storno-Rechnung erhalten die Besitzer und Besitzerinnen unter E-Mail: jahreskarte@salzburg-verkehr.at – dabei sind Name und Geburtsdatum sowie der Wunsch nach einer Storno-Rechnung anzugeben.

 

Die „neue 130-Euro-Förderung“ gilt für myRegio-Jahreskarten (zwei Zonen und alle Zonen) ab dem 1. Jänner 2020. Der Förderantrag für diese Tickets ist seit 1. Jänner 2021 möglich. Nachstehend finden Sie die neuen Richtlinien für die Förderungen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV).

 

DIE MODALITÄTEN FÜR UMSTEIGER
AUF DIE NEUE MYREGIO-JAHRESKARTE

O  Umstieg auf die neue myRegio-Jahreskarte beim SVV beantragen (nähere Infos dazu: salzburg-verkehr.at/tickets-preise/zeitkarten/jahreskarten/)
O  Aliquote Förderung von Seiten der Stadtgemeinde Hallein und tagesaktuelle Abrechnung
O  Vorlage der Rechnungen (alte und neue Karte) sowie Storno-Rechnung (erhalten Sie per E-Mail an: jahreskarte@salzburg-verkehr.at unter Angabe von Name und Geb. Datum)

DIE MODALITÄTEN FÜR KÄUFER
DER NEUEN MYREGIO-JAHRESKARTE

O   Gültig ab 1. Jänner 2020
O   Antragstellung nach Ablauf der Jahreskarte frühestens ab 1. Jänner 2021
O   Förderung nur für myRegio-Jahreskarte und myRegio-Jahreskarte PLUS – Zwei                Regionen und alle Regionen
O   Förderhöhe EUR 130,00 pro Person und Jahr
O   Förderung bis zur Ausschöpfung der Förderungsmittel
O   Die Förderung darf nur einmal im Jahr beantragt werden
O   Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung der Förderung
O   Das vollständig ausgefüllte Formular muss binnen drei Monaten nach Ablauf der    Gültigkeit bei der Bürger-Servicestelle einlangen (Postweg wird nicht eingerechnet)
O   Nachweis durch Vorlage einer Kopie der Rechnung

 

GEFÖRDERT WERDEN
reguläre (keine vergünstigten) Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel im Land Salzburg, lautend auf natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Hallein (mindestens ein halbes Jahr in Hallein gemeldet)

 

NICHT GEFÖRDERT WERDEN
vorzeitig zurückgegebene Jahreskarten (nach Ablauf der Gültigkeit) mit Ausnahme von Jahreskarten, die aufgrund des Umstieges auf eine neue, günstigere Jahreskarte zurückgegeben werden, sowie bereits geförderte oder unterstützte Jahreskarten

 

ACHTUNG! Falsche Angaben berechtigen die Stadtgemeinde Hallein, die Förderung zurückzufordern

Das oben stehende FOTO zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit dem
Bürgerservice-Team. Von links: Verica Gajic, Bürgermeister Stangassinger, Alexander Sapciyan und Michelle Messner. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Stadt und Bezirk Hallein sollen in ihrer Funktion als hochwertige Produktions- und Wirtschafts-Standorte für den gesamten Salzburger Zentralraum gesichert und gestärkt werden. Das jetzige Arbeitsplatz-Verhältnis soll deutlich verbessert und das Ziel einer ausgewogenen regionalen Arbeitsplatz-Versorgung angestrebt werden. Standort-Qualitäten für künftige Gewerbe-Gebiete bzw. betriebliche Nutzungen, sollen gesichert werden. Gleichzeitig ist die Weiter-Entwicklung der vorhandenen lokalen Gewerbe-Gebiete zu sichern. Weiters sollen zur Umsetzung dieser Ziele und für Zwecke des angestrebten Neuansiedlungs-, Erweiterungs- und Umnutzungs-Bedarfes in der Region, auch regionale Vorrang-Bereiche für betriebliche Nutzungen gesichert werden.

Dabei gelten folgende Kriterien:

O Zusammenhängende Flächen von mindestens 4 ha
O Mit Erweiterungs-Möglichkeit
O Im Nahbereich der Entwicklungsachsen

O Möglichkeit einer Bahnanbindung und/oder Direktanschluß
O Direkter bzw. kurzer Anschluss an das hochrangige Straßennetz
O Unter Geringhaltung von Orts-Durchfahrten

O Mit vorhandener bzw. herzustellender Versorgungs-Infrastruktur
 

In der Stadt Hallein zählt der etwa 9 Hektar große Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn in Burgfried (nordöstlich der Bahntrasse, südöstlich des Porsche-Areals) mit seinem Potential für eine gute Verkehrs-Erschließung (Bahn und Autobahn in unmittelbarer Nähe) aus Sicht der Raumplaner der Salzburger Landesregierung zu den regionalen Vorrang-Bereichen für betriebliche Nutzungen. (Siehe rote Markierungen im Foto oben). Allerdings ist hier, vor einer endgültigen Verfügbarkeit, noch der Ausbau des Hochwasser-Schutzes (Überflutungs-Flächen des Feldbachs) erforderlich. Diese Maßnahmen halten sich aber im Vergleich zu Hochwasserschutz-Maßnahmen für andere Gebiete in Grenzen. Im Süden dieses Vorrang-Bereiches ist der Übergang zur Wohnnutzung „Burgfried Süd“ zu berücksichtigen. Geeignete Alternativen für regionale Vorrang-Bereiche sind in Hallein derzeit nicht vorhanden, da auch das Restareal der ehemaligen Papierfabrik bereits genutzt wird.


Nachgeordnet sind folgende Maßnahmen für den Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn zu berücksichtigen:

O Spezifizierung allfällig erforderlicher funktionsbezogener Maßnahmen zum Boden-schutz in den nachgeordneten Verfahren (REK, FWP, Bebauungsplan).

O Berücksichtigung der Nähe zu Wohngebieten bei der Wahl der Widmungs-Kategorie, allfällige Festlegung von Schallschutz-Maßnahmen.

O Berücksichtigung des Gefahrenzonen-Planes für den Ledererbach.

(Text und Foto: Pressedienst der Salzburger Landesregierung).

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Der 2. Halleiner Verkehrsgipfel, Ende 2019 im Kolpinghaus Hallein, hatte ein beachtliches Programm abzuarbeiten. Den Ergebnissen kommt größte Aktualität zu. Dieses wichtige Verkehrsforum fand unter Teilnahme folgender Persönlichkeiten statt: Bürgermeister Alexander Stangassinger, BASIS Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Moderatorin Rosemarie Fuchshofer, Leiter der Rechts-Abteilung Oliver Längauer, SPÖ-Gemeindevertreter Martin Bock, ÖVP-Gemeindevertreter Werner Eibenberger, Gemeindevertreter der Grünen Wilfried Vogl, Stadtbewohnerin Gudrun Grießner (in Vertretung von Gerhard Angerer), Stadtbewohner Aaron Zimmerling, Stadtbewohner Hans Schleimecker, Rainer Candido (Tourismus-Verband), Wilfried Grundtner (Tourismus-Verband), Peter Ganzer (Tourismus-Verband), Joe Schauer (Kaufmannschaft), Josef Alfare (Kaufmannschaft), Thomas Hagenauer (Bauabteilung) und Jakob Hilzensauer, Assistent der Stadtamtsdirektion. Nachstehend sind die Ergebnisse des 2. Verkehrsgipfels in 12 Punkten dargestellt:


1. Verkehrsberuhigung Robertplatz: In einer ersten Begrüßungs-Runde erkundigte sich der Bürgermeister nach Rückmeldungen zur Verkehrsberuhigung Robertplatz, die Rahmen des 1. Halleiner Verkehrsgipfels testweise beschlossen worden war. Alle Stellungnahmen dazu seitens Politik, Bewohner, Tourismusverband und Kaufmannschaft waren ausschließlich positiv. Nach einer Diskussionsrunde zur „Verkehrs-Beruhigung Robertplatz“ einigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, noch 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren, um von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr, die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig zu beruhigen und um den Kfz-Verkehr, wie in der Testphase gehabt, umzuleiten. (Anwohner dürfen über die Raitenaustraße und die Griesgasse zufahren). Die Lösung mit den flexiblen Pollern bleibt somit erhalten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann, je nach Witterungs-Verhältnissen, an den verkehrsberuhigten Tagen, die Durchfahrt mit einem Scherengitter verhindern, um die Winterdienst-Arbeiten möglichst effizient ausführen zu können. Eine Fahrverbotstafel wird dauerhaft auf die Verkehrs-Beruhigung von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr hinweisen und die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge in diesem Zeitraum untersagen.


2. Parkgebühren Außenparkplätze: Der Bürgermeister forschte auch nach den Reaktionen auf die Park-Regelungen auf den Außen-Parkplätzen. Auch hier gibt es ausschließlich positive Rückmeldungen. Einzig an der Kommunikation nach innen und außen, an der Bewerbung und an der Beschilderung sollte nachgebessert werden. Oliver Längauer und Dietmar Krammer sagten zu, eine mögliche, bessere Beschilderung an den Stadt-Einfahrten zu prüfen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Positionierung der Park-Automaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.


3. Parkgebühren-Verordnung: Aus der weiteren Diskussion heraus, einigten sich alle, dass in der Gemeinde-Vertretung der Stadt Hallein folgende Punkte zur Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden sollten:
A) Die Park-Gebührenzeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 bis 19 Uhr.

B) Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Dazu werden Dietmar Krammer und Oliver Längauer, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem TVB, einen möglichen Grenzverlauf der Zonen prüfen.

C) Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt 2 Stunden.

D) Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro.

E) Parkgebühren sind ab der ersten Minute zu bezahlen.
F)  Das Halten bis zu 10 Minuten ist kostenlos.

G) In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro halbe Stunde 30 Cent.

H) Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt.

I)   Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert.

 

4. Parkplatz Pfleggarten: Einstimmige Festlegung auf folgende Maßnahme: Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz auf der Pernerinsel) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.


5. Technische Voraussetzungen für Parkomaten: In der Diskussion einigte man sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, welche die neuen Parkomaten erfüllen müssen:

A) Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion.

B) NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten).

C) Sprachvielfalt (DE/EN/ITA und weitere, wenn der Preis angemessen ist).

 

6. Handy-Parken: Nach eingehender, eher ablehnender Diskussion über das System des Handy-Parkens, wird nach einer Evaluierungs-Phase offengehalten, ob dieses System parallel zu den Parkomaten eingeführt wird. Voraussetzung dafür wäre jedenfalls dessen Forderung auf breiterer Basis.

7. Poller auf dem Kornsteinplatz: Nach eingehender Diskussion einigten sich alle Teilnehmer des Verkehrsgipfels auf folgende Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung auf dem Kornsteinplatz. (Es darf dabei aber zu keiner Beeinträchtigung des Grünmarktes kommen):

A) Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt.

B) Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden.

C) In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein gleichartiger Poller eingesetzt.

8. Generelle Kurzparkzone in Halleins Innenstadt: Diese soll zu einer verstärkten Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Parkraums führen, weshalb auf eine gesonderte Ausweisung von Haltezonen verzichtet werden kann. Dadurch erreicht man eine übersichtliche, einheitliche und einfache Boden-Markierung. Es einigten sich nach reger Diskussion einstimmig alle Anwesenden darauf, in der Halleiner Innenstadt eine generelle Kurzparkzone einzuführen, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. 10 Minuten „Halten“ sei ohnehin, wie in Diskussionspunkt 3. beschrieben, erlaubt. Rechtsexperte Längauer betont, dass auch Lade-Tätigkeiten erlaubt sind. Zudem soll geprüft werden, ob auf der Bushaltestelle weitere Kfz-Abstellplätze geschaffen werden können. Das Amt der Salzburger Landesregierung soll mit der Prüfung beauftragt werden.


9. Ausweisung von Parkplätzen vor der Raiffeisenbank: Einstimmig einigt man sich auch darauf, vor dem Halleiner Bankinstitut keine weiteren Parkplätze auszuweisen. (Halten bleibt dort erlaubt).


10. Prüfung Verkehrs-Beruhigung Oberer und Unterer Markt: Man verständigte sich darauf, dass eine Prüfung der Verkehrs-Beruhigung Oberer  und Unterer Markt wünschenswert sei und dass mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung geprüft werden sollen.


11. Prüfung der Kosten für Auslagerung der Parkraum-Überwachung: Nach eingehender Diskussion einigten sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen einstimmig darauf, dass seitens der Stadtgemeinde die Kosten für die Auslagerung an ein Unternehmen geprüft werden und anschließend damit die Kosten für eine neue Planstelle in der Stadtpolizei verglichen werden sollen.


12. Sichere Parkplätze für Bewohner: Aus der Bewohnerschaft wird nachgefragt, ob trotz Attraktivierung der Außen-Parkplätze, den Anrainern ausreichend Parkflächen im Stadtzentrum, auf dem Pernerinsel-Parkplatz sowie in den Parkgaragen zur Verfügung stehen werden. Verkehrsplaner Dietmar Krammer versichert, dass mittelfristig genügend Kapazitäten vorhanden seien. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Odo Stierschneider).

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Der Wertstoff-Sammelplatz beim Wirtschaftshof in Neualm ist bei vielen Halleinerinnen und Halleinern beliebt. Aufgrund des steigenden Andrangs sind Staus und Verzögerung beim Müll-Entladen leider keine Seltenheit. Dieser Dienstleistungs-Betrieb der Stadt Hallein wird täglich von unzähligen Besuchern angefahren, um sperrige Abfälle, Problem-Stoffe, Flaschen oder Grünabfälle zu entsorgen. Die hohe Frequenz erschwert natürlich auch den Abtransport der gefüllten Container – so entstehen Verzögerungen und Staus. Um dies in Zukunft zu verhindern, wurden die Öffnungszeiten des Wertstoff-Sammelplatzes Wirtschaftshof Neualm und des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp optimiert. Vormittags wird in Gamp von 8-13 Uhr und Nachmittags in Neualm von 12-18 Uhr geöffnet.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zu den Vorteilen der neuen Regelung: ,,Der Stadtteil Neualm mit seinem Gewerbe- und Industriegebiet und natürlich mit dem Wirtschaftshof, ist ein hochfrequentierter Ortsteil und stark vom Verkehr betroffen. Zumindest am Vormittag werden wir mit den neuen Öffnungszeiten hier für Entlastung sorgen und den Verkehr reduzieren können. Wir schaffen aber auch Sicherheit für unsere Halleinerinnen und Halleiner. Denn der Austausch der Container ist auf diesem engen Areal nicht ungefährlich. Deshalb erfolgt künftig der Container-Austausch außerhalb der Kundenzeiten.‘‘


Der Halleiner Wirtschaftshof steht seit Dezember 2019 unter neuer Führung. Der Halleiner und ehemalige Wirtschaftshofleiter-Stellvertreter Michael Stangassinger, hat hier Anfang Dezember das Zepter von Christian Indinger übernommen. Für Bürgermeister Stangassinger, (trotz Namens-Gleichheit weder verwandt noch verschwägert mit dem neuen Abteilungsleiter), ist die Nachfolge ein echter Gewinn: ,,Michael hat jahrelange Erfahrung, weist viele Zusatz-Ausbildungen auf und gilt schon lange als Wunsch-Kandidat für die Nachfolge von Christian Indinger. Seine Kenntnisse bezüglich der Abläufe im Wirtschaftshof und der Mitarbeiter sind hervorragend.‘‘ Christian Indinger wird in Zukunft seine Erfahrung für spezielle Projekte einsetzen. ,,Christian Indinger hat in den vergangenen Jahren enorm viel geleistet und sich aufopferungsvoll für den Wirtschaftshof eingesetzt. Er wollte selbst aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Die professionelle Abwicklung von Einzel-Projekten der Stadt Hallein, ist für ihn künftig sicher eine willkommene, neue Aufgabe‘‘, so der Bürgermeister. – Auf dem oben stehenden 1. Foto von links der neue Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger, Lehrling Sabrina Wähner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Abfallberater Helmut Timin. Auf dem 2. Foto sind die neuen Öffnungszeiten der beiden Halleiner Wertstoff-Sammelplätze einprägsam dargestellt.– (Presse-Aussendung und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Es war rund um die Halleiner Altstadt die ruhigste, angenehmste und beschaulichste Silvesternacht seit Jahren. Kein närrischer Böllerlärm, kein die Atmosphäre vergiftender Raketenstart. Nun ja, unsere besonnenen und vernünftigen Mitbürger haben aus den ständigen Warnungen und Belehrungen eben doch noch gelernt. Sie wissen mittlerweile ganz genau. wie sehr Böllerschüsse Kleinkinder, Kranke und Tiere schockieren und sind sich dessen bewusst, wie massiv die abgefeuerten Raketen unsere Atemluft (und die der Tiere) belasten. Wie schön, dass endlich rundum die Vernunft ihre erfreulichen und wichtigen Triumphe feiern konnte. – Korrekter Weise müssen wir unsere Leserinnen und Leser aber doch noch auf eine nicht unwichtige Kleinigkeit aufmerksam machen. Denn: Alle hier aufgestellten Behauptungen weisen einen winzigen Schönheitsfehler auf – sie alle sind falsch, unrichtig und erlogen. Daher: Genau das Gegenteil einer angenehmen und stimmungsvollen Silvesternacht war heuer der Fall!

Wumm! Krach! Päng! Knatter! Zisch! Donnerschlag! Auch heuer wieder wurden wir zu Silvester mit Kanonen-Schüssen aus Böllern und sonstigen Lärm-Utensilien belästigt. Kranke Personen litten unter dem aggressiven Krach besonders, aber auch kleine Kinder reagierten geschockt auf diese sinnlose und überflüssige Lärmerei. Dazu gesellten sich als umweltschädliche Zugabe auch noch gewaltige Wolken von Pulverdampf. Auf ähnliche Art belästigten auch die Raketenstarter ihre Umgebung. Deutlich schöner und weniger laut zwar, jedoch erheblich gefährlicher für Menschen und Umwelt. Das massive Feinstaub-Gestankgewölk, das sich beispielsweise rund um die Halleiner Altstadt, in Neualm oder Oberalm auftürmte, wäre außerhalb der Silvester-Narrenfreiheit reif für eine Anzeige gewesen. Die Wenigen, die noch um diese Zeit zu Fuß unterwegs waren, mussten sich ungeschützt durch die gefährliche Abgasfracht hindurchkämpfen. Nach dem ganzem Wirbel kam dann das große Aufräumen – oder auch nicht. Ausgebrannte Raketenteile landeten auf Dächern und Bäumen, auf Balkonen und Terrassen, auf Autos und in Burgfried sogar in einen, glücklicherweise leeren Kinderwagen. Brände und Verletzte gab es erfreulicherweise – im Gegensatz zu anderen Landesteilen und der Stadt Salzburg – im Bezirk Hallein keine.

Im dicht verbauten  Halleiner Stadtzentrum war es deutlich ruhiger als rundum. Flächendeckende Raketenstarts wurden vor allem in Siedlungsgebieten mit Privatgärten vollzogen. Die alljährlich zum Schaden unserer Umwelt, mutwillig und gegen besseres Wissen, veranstalteten Böller- und Raketen-Exzesse, werden alljährlich durch Feinstaub-Messgeräte in Mikrogramm pro Kubikmeter dokumentiert. Silvesternacht 2018: Stadt Salzburg 320, Hallein 536 (!), 2019: Stadt Salzburg 81, Hallein 83 (da haben in beiden Städten reinigende Windböen das Ergebnis geschönt), 2020: Stadt Salzburg 165, Hallein: 235. Also: Sieg! Sieg! Sieg! Endlich überflügelt Hallein die Stadt Salzburg! Was wäre folgerichtig mit Blick auf Silvester 2021 zu tun? Böller gehören künftig total verboten und Raketen zumindest für den Privatgebrauch untersagt. Das unvermeidliche Silvester-Feuerwerk, soweit es nicht ohnehin verboten wird, sollte künftig jeweils für eine Gemeinde oder einen größere Region, mit festgelegtem Limit an Raketenstarts, organisiert werden. Eines ist sicher: Was sich in den vergangenen Jahren an Umwelt- und Gesundheits-Gefährdung im Bereich der Raketen-Feuerwerke und Böller-Schüsse abspielte, muss ab nächstem Jahr unbedingt verhindert werden. – Auf unserem Foto die unkontrollierte Flugbahn einer Rakete, die in Neualm in der Nähe der Eisenbahn-Schienen gestartet wurde und völlig außer Kontrolle, einen spiralförmigen Kurs einschlug. Sie landete schließlich im leeren Waggon eines vorbeifahrenden Lastzuges. (Odo Stierschneider. Foto: Ernat Dhalsen).

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Der weltberühmte Blick über die schöne Stadt Salzburg, vom Schloss Mirabell über den Mirabellgarten, über die Kirchen und den Dom in der Altstadt bis hinauf zur Festung Hohensalzburg, ist auf dem 1. Foto oben festgehalten. Er ist nur möglich, weil die auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe von etwa 1330 bis 1800 die Salzbestände des Dürrnberges plünderten und mit deren Erlös den prächtigen Ausbau ihrer Residenz-Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg vorantrieben. Die Salinenstadt Hallein, in deren kleiner Altstadt bis zu 11 Salinen die Sole vom Dürrnberg zu Salz verdampften, ging jedoch völlig leer aus. Per Erlass legten die regierenden Kirchen-Fürsten sogar fest, dass sie aus den enormen Salz-Erlösen keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. So einfach ging das damals! Dafür bezahlten sie an die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen nur dürftige Schandlöhne. Reisende, die zur Zeit der Fürsterzbischöfe Hallein besuchten, zeigten sich übereinstimmend entsetzt über die vom Rauch und Dampf der Salinen ständig verfinsterte Stadt, über die vernachlässigten Gebäude (2. Foto oben), über die rußgeschwärzten Hausfassaden, über die abgemagerten (wörtlich: ,,die spindeldürren und hohlwangigen‘‘) Kinder und Frauen, welche die Besucher aggressiv anbettelten. In einem Brief schilderte Franz Schubert seinen Besuch in der Stadt Hallein auf drastische Weise: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘

Heute trägt die weltbekannte Stadt Salzburg, aufgrund der regen Bautätigkeit ihrer Fürsterzbischöfe, denen die Stadt unter anderem ihre sehenswerten Kirchen und den
grandiosen Dom verdankt, längst schon den Ehrentitel ,,Weltkulturerbe‘‘. So ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, nur aufgrund der sprudelnden Einkünfte aus dem Halleiner Salz, 1606 das imponierende Schloss Mirabell samt Mirabellgarten für seine Geliebte und Mutter seiner 15 Kinder, Salome Alt errichten. Freilich in einer wesentlich größeren und luxuriöseren Form als der heutige Gebäudekomplex. Denn der ursprüngliche Prachtbau wurde ein Raub der Flammen. Heute schlagen das im Vergleich zum Vorgängerbau abgespeckte Schloss Mirabell und der großartige Mirabellgarten, noch immer mit 23 Millionen Euro (!) zu Buche. Das ist nur ein Beispiel für die unter den Salzburger Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg errichteten Prachtbauten – und alles war nur möglich durch die massiven Einkünfte aus dem Halleiner Salz.

Aufgrund dieser Feststellungen, müsste die Stadt Salzburg besonders daran interessiert sein, die letzten historischen Zeugnisse der für sie so entscheidenden Salzproduktion in Hallein zu renovieren und zu bewahren. Konkret geht es um die Rettung der letzten historischen Salzsiedepfanne in ganz Europa. Sie rostet auf der Halleiner Pernerinsel im 1. Stock eines einsturzgefährdeten (!) Gebäudes vor sich hin. Nur ein Wald von Holzpfeilern im Erdgeschoß und im 1. Stock verhinderte bisher die Einsturz-Katastrophe (3. Foto oben). Hallein verfügt auch in absehbarer Zeit über keine Möglichkeiten, die finanziellen Mittel für eine Sanierung des Sudpfannen-Gebäudes alleine aufzubringen. Moment! Wer hat denn über Jahrhunderte hinweg einzig und allein vom Halleiner Salz profitiert? Nur die Stadt Salzburg! So wäre es nur ein Zeichen der Fairness und der politischen Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg der Stadt Hallein finanzielle Hilfestellung für die Rettung des Sudpfannen-Gebäudes anbieten würde.(Odo Stierschneider. Foto: Wikipedia).

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Die Einstellung einer Zeitung stellt ein besonders unerfreuliches Ereignis dar. Speziell wenn Lokalmedien betroffen sind. Nach dem Ende von ,,Hallein Magazin Hallo‘‘ im Jahr 2018, erschien nun im Dezember 2019, nach genau 20 Jahren, die letzte Ausgabe der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. (Dazu oben im Foto die obere Hälfte der letzten Titelseite). Die 1. Ausgabe der monatlich produzierten Zeitung, wurde im November 1999, noch im Kleinformat ausgeliefert. Bereits ab der Jänner-Ausgabe 2000 wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ im Großformat der österreichischen  Tageszeitungen (sog. Berliner Format) gedruckt. Doch für die ehrgeizige Herausgeberin Caroline Hubble, geschult im Kuratorium für Journalisten-Ausbildung in Wien und danach Mitarbeiterin bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘, war dies nicht ausreichend: Ihre Zeitung erschien noch größer und eleganter im sog. Rheinischen Format. Da dieses Zeitungsformat in Österreich nicht gedruckt werden konnte, wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ von nun an, bis zu ihrer letzten Ausgabe, in der Augsburger Druckerei produziert. Caroline Hubble war 20 Jahre lang eine engagierte und begeisterte Zeitungs-Herausgeberin. Natürlich war das Ende der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘in deren letzter Ausgabe ein herausragendes Thema. Auch Rundfunk und Fernsehen berichteten ausführlich über die bedauerliche Einstellung der Zeitung.

Nachstehend Zitate aus den Ausführungen von Herausgeberin Caroline Hubble bezüglich der Einstellung ihrer Zeitung:  Es blutet mir das Herz, als Herausgeberin und Verlegerin, die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ einstellen zu müssen. Doch es war mir nicht mehr möglich, die Zeitung regelmäßig erscheinen zu lassen. Verstärkte Inanspruchnahme durch Pflege meiner Mutter bis zu ihrem Ableben, meine entzückende dreijährige Enkelin, die natürlich Zuwendung und volle Aufmerksamkeit einfordert, der Umzug nach Abtenau und die Gründung der ,,Halleiner Spezialitäten-Manufaktur‘‘, die mich nun besonders intensiv in Anspruch nimmt – das alles bewog mich, nach 20 Jahren die schmerzliche Einstellung der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ zu vollziehen. So danke ich Grafikerin Doris Pichler, die in den letzten 7 Jahren die Grafik-Arbeiten für meine Zeitung übernahm. Ich bedanke mich bei meinen Kunden, ohne deren Werbe-Einschaltungen es keine ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ gegeben hätte, die im Tennengau und im benachbarten Berchtesgadener Land an insgesamt 50.000 Haushalte zugestellt wurde. Schließlich danke ich meinen Leserinnen und Lesern für ihren Zuspruch und für ihre Treue, denn zahlreiche Projekte hätten ohne deren Mittun nicht erfolgreich umgesetzt werden können. Ganz werde ich mich von der journalistischen Bühne jedoch nicht verabschieden. Das ,,Halleiner Festspiel-Magazin‘‘ und der ,,Halleiner Stadtkalender‘‘ werden weiterhin von mir herausgegeben. – So weit ein Auszug aus den Darlegungen von Caroline Hubble in der letzten Ausgabe ihrer ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘.

Angesichts der unerfreulichen Geschehnisse in der Halleiner Zeitungs-Branche, noch ein kurzer Rückblick auf die wichtigsten Medien, die bisher in der Stadt Hallein erschienen. Für eine eigene Tageszeitung war Hallein stets zu klein, außerdem liegt die Landeshauptstadt als Tageszeitungs-Standort nur 15 Kilometer entfernt. In Hallein erschienen nur Wochen-Zeitungen sowie Periodika mit größeren Erscheinungs-Abständen. – Der Halleiner Bothe. Die Wochenzeitung erschien zum ersten Mal am 2. Juli 1805. Nach 52 Ausgaben musste Herausgeber Johann Karl Laurent das Blatt wieder einstellen. – Der Volksfreund. Organ der deutsch-konservativen Volkspartei. Das Wochenblatt startete mit der Ausgabe vom 4. Dezember 1890, hatte hintereinander mehrere Besitzer und wurde schließlich vom Druckereibesitzer Franz Reyer als echte Halleiner Wochenzeitung geführt. Nach respektablen 48 Jahren erfolgte am 1. Juli 1939 die zwangsweise Einstellung im Zuge der nationalsozialistischen Durchgriffe auf dem Presse-Sektor. Teure Heimat. Illustriertes Heimatblatt mit unregelmäßiger Erscheinungsweise. Herausgeber und Verleger: der Halleiner Karl Kirchbauer. Das Blatt erschien nur von Juni 1937 bis Mai 1939. – Der Halleiner Stadtbote. Das unpolitische Wochenblatt erschien ab November 1948, nur 3 Jahre nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges. Zuerst im Kopierverfahren vervielfältigt, wurde später der ,,Halleiner Stadtbote‘‘ in der Oberndorfer Druckerei hergestellt. Der Halleiner Karl Angermayr war Herausgeber und Verleger. Nach 3 Jahren erfolgte 1951 die Einstellung. – Tennengauer Zeitung. Das unpolitische Wochenblatt wurde ab 1951 von Günther Meister herausgegeben. Vorerst Zusammenarbeit mit Karl Angermayr, später mit der ,,Pinzgauer Pongauer Post‘‘. Das Blatt, welches im Miniformat Din A5 (!) erschien, wurde mit 2. Februar 1953 eingestellt. Halleiner Zeitung. Die politisch unabhängige Wochenzeitung wurde gemeinsam von Karl Angermayr und Prof. Edmund Stierschneider ab Dezember 1952 im Kleinformat herausgegeben. Im Oktober 1953 übernahm Prof. Stierschneider alle Anteile der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Sie wurde vorerst in der kleinen eigenen Hausdruckerei im Keller des Wohnhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt. Mittlerweile wurde das Format der Zeitung auf das übliche Tageszeitungs-Format vergrößert. Sohn Odo Stierschneider übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gemeinsam mit seiner Gattin Elfi 1970 und errichtete neben dem Wohnhaus in Rehhof ein eigenes Druckerei-Gebäude für die ,,Halleiner Zeitung‘‘. Immer wieder wurde die Zeitung auch in Farbe gedruckt, bei besonderen Anlässen wurde der ,,Halleiner Zeitung‘‘ das vierfarbig auf Kunstdruckpapier erstellte ,,HZ-Magazin‘‘ beigelegt. Schließlich wurde, zusätzlich zur im Zeitungshandel und im Abonnement erhältlichen großformatigen Wochenausgabe, eine kleinformatige ,,Halleiner Zeitung‘‘ alle drei Monate als Gratiszeitung für alle Haushalte des Tennengaus produziert. Ein als bedrohlich diagnostiziertes Gesundheitsproblem von Odo Stierschneider, hatte nach 44 Jahren, Ende 1996, die Einstellung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ zur Folge. Odo Stierschneider verfasste daraufhin mehrere Jahre lang wöchentlich einen Kommentar für die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. 2009 gründete er im Internet das lokale Halleiner Medium Der-Salzschreiber.at welches sich 2019 seines10jährigen Bestehens erfreuen konnte. Tennengauer Nachrichten. Die angesehene Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘, entschloss sich 1983 zur Gründung eines lokalen Wochenzeitungs-Ringes im Kleinformat für die Stadt Salzburg und für die fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Seither sind die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ bemüht, Stadt und Bezirk Hallein mit aktuellen lokalen Nachrichten zu versorgen. Einmal monatlich erscheinen die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, die heuer auf ein 37jähriges Bestehen zurückblicken, als Gratiszeitung für alle Haushalte im Tennengau. Kein Medium bietet derzeit, sowohl in Print als auch im Internet, mehr Nachrichten aus dem Tennengau als die ,,TN‘‘. – Hallo Hallein. Die im Kleinformat erscheinende Gratiszeitung erschien ursprünglich monatlich und war sowohl als Printprodukt als auch im Internet verfügbar. 2010 und 2012 sogar mit 13 Ausgaben pro Jahr. Dafür wurden in den Jahren 2006 nur vier, 2007 nur sechs, 2010 nur acht und 2019 nur noch 2 Ausgaben produziert. Herausgeber Alois Frauenhuber ist mittlerweile mit  seinen Initiativen Italienischer Markt ,,Bella Italia‘‘ und ,,Italienische Nacht‘‘ nicht nur in Hallein sondern in zahlreichen anderen Gemeinden und Städten so erfolgreich (und zeitraubend) unterwegs, dass er sich 2019 zur Einstellung von ,,Hallo Hallein‘‘ entschloss. Halleiner Stadtzeitung. Herausgeberin und Verlegerin: Caroline Hubble. Die Zeitung erschien 20 Jahre lang von 1999 bis 2019. Ausführliches dazu oben im 1. Absatz. (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im 13. (!) Jahr des Bestehens der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft, fand am 23. Dezember 2019 die erste (!) General-Versammlung statt, in welcher die Jahres-Abschlüsse 2018 und der Jahre davor nun doch noch korrekt beschlossen werden konnten. Die Gesellschafter – 96 Prozent Stadtgemeinde Hallein, 4 Prozent Tourismusverband Hallein – sind per Gesetz verpflichtet, jährlich eine General-Versammlung einzuberufen. In der Parkgaragen-Gesellschaft wurde dies jedoch nie vollzogen. Erst ein Wirtschafts-Prüfbericht aus dem Jahre 2017 kritisierte unter anderem diesen Sachverhalt. Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste, nachdem er über diesem Prüfbericht informiert wurde, einen umfassenden Reinigungs-Prozess: fehlerhafte Abrechnungen, buchhalterische Mängel, besoldungsrechtliche Fragen ließ der Bürgermeister von einem Rechtsanwalt und einem Wirtschaftsprüfer korrigieren.

Ein weiteres Problem: seit Bestehen der Parkgaragen-Gesellschaft liegen auch keine rechtlich gültigen Jahres-Abschlüsse vor. Dafür wäre laut Gesetz, ein Beschluss der jährlichen Gesellschafter-Versammlung erforderlich gewesen, die es jedoch 13 Jahre lang nicht gab. Die 13 Jahre lang nicht stattgefundenen General-Versammlungen waren einer der Hauptkritikpunkte im aktuellen Prüfbericht. Nach dem eingeleiteten Reinigungs-Prozess war nun die Basis für eine erste General-Versammlung gelegt und der Jahresabschluss konnte durch die Vertreter der Gesellschaft, Bürgermeister Stangassinger für die Stadtgemeinde und Christian Halwa für den Tourismusverband, abgesegnet werden. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Mir war ein sauberer und korrekter Abschluss wichtig. In die Parkgaragen fließen die hart erarbeiteten Steuergelder der Halleinerinnen und Halleiner. Damit gilt es sorgsam und korrekt umzugehen – da dulde ich derartige Mängel nicht. Deshalb habe ich veranlasst, diese Fehler rasch zu bereinigen.“ Also: die Fehler der Vergangenheit unter mehreren Bürgermeistern sind bereinigt, es geht nun in eine neue Zukunft.


In der Gesellschafter-Versammlung 2019 wurde auch die Geschäftsführerin entlastet, jedoch mit einer Einschränkung. Die Stadtgemeinde und der TVB einigten sich auf folgenden Beschluss: „Die Entlastung der Geschäftsführerin für das Jahr 2018 und die Vorjahre wird erteilt, allerdings mit der Einschränkung, dass die Entlastung nicht allfällige Mehr-Belastungen/Schadens-Ersätze aus einer abgabenrechtlichen Prüfung umfasst, die sich aus den Werkverträgen der Geschäftsführung ergeben.“ Im genannten Prüfbericht von 2017 wurde das Dienstverhältnis der Geschäftsführerin genauer unter die Lupe genommen. In diesem Punkt gehen die Rechtsmeinungen von Experten auseinander, weshalb die „Entlastung mit Einschränkung“ für die beiden Gesellschaftsvertreter der einzig gangbare Weg war. Einer korrekten Zukunft der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft steht nun nichts mehr im Wege. Wie diese Zukunft im Detail aussieht, will Bürgermeister Stangassinger in den nächsten Monaten abklären: „Der erste Schritt war, die Mängel zu bereinigen und einen einwandfreien Abschluss zu bekommen. Im nächsten Schritt werden wir uns alle stadteigenen Betriebe – die Zinkenlifte, das Kino, die Parkgaragen – genauer ansehen, eine Neustrukturierung prüfen und den Weg in eine effiziente und steuergeldschonende Zukunft gehen.“


Auch der Vertreter des Halleiner Tourismusverbandes, Christian Halwa, blickt einer Neuorientierung positiv entgegen: „Uns vom TVB war es wichtig, endlich einen ordnungsgemäßen Abschluss zu erhalten. Wie genau die Stadtgemeinde die Gesellschaften in Zukunft aufstellt, ist Sache des Bürgermeisters. Wir stehen jederzeit für Gespräche bereit und bieten auch gerne an, konstruktiv mitzuarbeiten.“ Fest steht nun, dass die bisherige Geschäftsführerin mit 31. März 2020 ihre Agenden zurücklegt. Stadtamtsdirektor Erich Angerer wird seine Konsulenten-Tätigkeiten ebenfalls per 31. März 2020 abgeben. Die Nachfolge will Bürgermeister Stangassinger in den kommenden Wochen klären. Derzeit finden mit dem Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, Gespräche statt, ob dieser die Agenden mitübernehmen kann. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Christian Halwa bei der Unterzeichnung des Gesellschafter-Beschlusses. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).

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Alexander Stangassinger ist seit März 2019 mit hohem Engagement bemüht, als Bürgermeister das Beste für die Stadt Hallein zu erreichen. Er beschreitet bewährte Pfade ebenso, wie er völlig neue Wege wählt, um seine Vorstellungen zu realisieren. Dennoch ist er kein beinharter Managertyp, sondern trägt nach wie vor das Herz am rechten Fleck. So ist er bisher der einzige Bürgermeister von Hallein, der sich angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Jahreswechsels auch an die Medien mit einem Glückwunsch-Schreiben wandte. Jakob Hilzensauer, Redakteur der Pressestelle des Halleiner Rathauses, übermittelte dazu die folgenden Zeilen:

 

Sehr geehrte Medien-VertreterInnen,

ich darf Ihnen von Bürgermeister Alexander Stangassinger alles Gute zu Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen. Wir wünschen Ihnen eine ruhige, angenehme und friedliche Zeit im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Wegbegleiter. Und wir hoffen, Sie rutschen auch in ein erfolgreiches neues Jahrzehnt. Bedanken möchten wir uns für die objektive Berichterstattung und auch die kritische Betrachtung der Politik – unabhängige Medien waren, sind und bleiben auch hoffentlich in Zukunft eine der wichtigsten Säulen unseres Landes. In diesem Sinne hoffen wir auch in Zukunft auf ihre kritische Objektivität, freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und schließen mit einem Zitat, das Albert Camus zugeschrieben wird: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“

 

Mit freundlichen Grüßen,

für den Bürgermeister

Jakob Hilzensauer
 

Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Dass die Festtagsgrüße des Halleiner Bürgermeisters an die Medien mit einem scharfsinnigen Zitat über die Presse beendet werden, ist absolut bemerkenswert, weil Zitate über die Presse im Regelfall negativ ausfallen – nur wenige Promille der existierenden Zitate über die Presse bieten eine positive Aussage. Beispiele gefällig? Negativ: Tabak rauchen verdirbt die Lunge, Medienkonsum verdirbt den Charakter (Gustav Freitag). Oder: Ich fürchte 3 Zeitungen mehr als 100 Bajonette (Napoleon I.) Positiv: Die Medien sind die Artillerie der Gedanken. (Karl Kraus). Oder: Die Presse muss alles sagen können, damit gewissen Leuten es unmöglich wird, alles zu tun. (Luis Terrenoire). Wie auch immer – der ,,Salzschreiber‘‘ wünscht jedenfalls dem Bürgermeister der Stadt Hallein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Festtage und ein erfolgreiches Hallein-Jahr 2020. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zwei historische, einander ähnelnde reizvolle Ansichtskarten, zum Gedenken an die Entstehung des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, die vor etwa 100 Jahren um das Jahr 1920 entstanden, präsentierte Mag. Michael Neureiter, Beirat der ,,Stille-Nacht‘‘-Gesellschaft im Rahmen einer Presse-Aussendung. Dazu betont Neureiter, der im einstigen Halleiner Wohnhaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten aufwuchs: ,,Die beiden Blätter bzw. Ansichtskarten sind auf den ersten Blick als verwandt anzusehen. Sie sind ein Indiz für die nach dem Ersten Weltkrieg (1914 –1918) und der 100jährigen Erinnerung an das erste Erklingen des Liedes wachsende ,,Stille-Nacht‘‘-Gedenkkultur. Diese Ansichtskarten waren noch über einen längeren Zeitraum hinweg in Gebrauch‘‘.

 

Gerade bekannt geworden ist der Entwurf für eine Stille-Nacht-Ansichtskarte: Richard Ruhland, der Kustos des Heimatmuseums Rupertiwinkel in Tittmoning, berichtet über dieses Motiv, welches das alte „Oberndorf b. Laufen“ mit der Kirche St. Nicola (mit drei Fenstern) zeigt, darüber eine Krippendarstellung, darunter die ersten Takte des Stille-Nacht-Lieds sowie die Portraits von „Vikar Mohr“ und „Lehrer Gruber“. Es ist nicht signiert. Siehe dazu das 1. Foto oben von Richard Roland.

Michael Neureiter verweist auf ein anderes Bild, das dieselbe Kernszene aufweist und mit „Hans Spitz“ signiert ist: Es zeigt ebenfalls das alte Oberndorf, hier steht die Kirche St. Nicola richtig mit dem Turm rechts und den historischen vier Fenstern. Die Szene wird von Joseph Mohr (links) und Franz Xaver Gruber mit Geige (!) (rechts) begleitet, über den beiden die Portraits. Dieses querformatige Bild hat keine Bezeichnungen, aber eine Widmung: „Gedenkblatt an die Geburtsstätte der (sic!) schönsten aller deutschen Lieder“. Siehe dazu das 2. Foto oben von Michael Neureiter. Der Laubkranz erinnert an den 1936 von Max Domenig gestalteten Laubkranz am Altar der Stille-Nacht-Kapelle. – (Presse-Aussendung von Michael Neureiter).

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Ende November tagte die Bezirksgruppe der Tennengauer Standesbeamten im Rahmen einer Schulungs-Veranstaltung. Im Rahmen dieser Schulung findet auch alle vier Jahre die Wahl der Bezirksleitung statt. Bereits 2015 wurde Berta Aschauer zur Leiterin der Tennengauer Standesbeamten gewählt. Nun stellte sie sich der Wiederwahl und wurde neuerlich einstimmig von den Mitgliedern in ihrer Funktion bestätigt. Die Bezirksgruppe wählte zudem Christian Quehenberger vom Standesamt Annaberg-Lungötz zu Aschauers Stellvertreter – auch er hatte bereits seit 2015 diese Funktion inne. Die Bezirksleitung (Leiterin und Stellvertreter) der Standesbeamten ist zuständig für Schulungen sowie die Betreuung der Standesbeamten und pflegt regelmäßigen Kontakt zur Landesgruppe. Die ehrenamtliche Funktion wird jeweils für vier Jahre ausgeübt.

Seit 20 Jahren steht Berta Aschauer bereits in Diensten der Stadtgemeinde Hallein. Im Jahr 2015 wurde sie als Leiterin des Halleiner Standesamtes bestellt. Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der langgedienten Gemeinde-Mitarbeiterin und unterstreicht: „Berta Aschauer ist eine der vielen verdienten und fleißigen Mitarbeiterinnen im Rathaus. Sie genießt einerseits in der Stadt Hallein enormes Vertrauen und die Wahl zeigt, dass sie andererseits auch außerhalb bei ihren Kolleginnen und Kollegen hohes Ansehen genießt. Ich schätze ihr Engagement in der Bezirksgruppe sehr und freue mich, dass wir eine so fachkundige und freundliche Mitarbeiterin für die vielen Hochzeiten in unserer Stadt haben.“ Auf dem Foto oben gratuliert Bürgermeister Alexander Stangassinger seiner tüchtigen Mitarbeiterin zur Wiederwahl. 2019 fanden in der Stadt Hallein bis Ende November 99 Hochzeiten statt. Viermal wurden Partnerschaften eingetragen – die Zeremonie ist bei beiden Lebens-Gemeinschaften gleich. An folgenden vier Halleiner Standorten kann man sich das „Ja-Wort“ geben: Im historischen Sitzungssaal im Rathaus, im Marmorsaal des Kolpinghauses, im Schloss Wiespach und im Fürstenzimmer des Keltenmuseums. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Derzeit noch ein Provisorium – und dennoch eine wichtige Maßnahme: die Querungs-Hilfe der Wiestal-Landesstraße im Bereich des Adneter Riedl. Seit mehreren Jahren fordern die Anrainer, dass die Überquerung der Straße zur Bus-Haltestelle sicherer gestaltet wird. Heuer war es Ende November soweit. Vom Straßen-Eigentümer, dem Land Salzburg, wurde eine provisorische Querungs-Hilfe installiert. Dazu gibt es die Zusage des Landes, Abteilung 6, dass im kommenden Jahr eine fixe Querungs-Hilfe beim Adneter Riedl und eine Querungs-Hilfe auf Höhe des Hammerstegs gebaut werden sollen.

Dazu betont Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Ich habe mich schon als Verkehrsstadtrat um diese Maßnahmen bemüht und bin natürlich froh, dass nach neuerlicher Intervention beim Land, nun die erste Querungs-Hilfe provisorisch installiert wurde. Im nächsten Jahr werden beide Querungs-Hilfen errichtet. Die Sorgen der Bewohner sind mehr als verständlich, schließlich geht es hier auch um die Sicherheit ihrer Kinder. Neben den beiden Querungs-Hilfen ist noch ein weiterer, wichtiger Schritt geplant – die Erschließung des Geh- und Rad-Weges an der Wiestal-Landesstraße.‘‘ Der Bürgermeister erklärt dazu: „Wir haben dort einen erheblichen Engpass: Der Lkw-Verkehr nimmt zu, die Geschwindigkeits-Beschränkung wird offenbar immer wieder überschritten, also müssen Geh- und Rad-Wege dort sicherer werden. Darum haben wir benötigte Grundstücke gekauft und an das Land übertragen. Das Land übernimmt jetzt den Bau des Lückenschlusses und wir werden uns danach wie üblich um die Wege-Erhaltung kümmern – es freut mich, dass wir die Basis dafür in der vergangenen Gemeindevertretungs-Sitzung einstimmig gelegt haben.“ Der Geh- und Radweg wird nach Errichtung durch das Land, von der Autobahnbrücke bis zur Hammerbrücke verbreitert und schließlich auch lückenlos befahrbar sein. Somit soll neben der Querungshilfe und einer neuen Beleuchtung durch moderne LED-Lampen, auch der Geh- und Radweg für mehr Sicherheit sorgen. Bürgermeister Stangassinger, auf dem Foto oben mit der provisorischen Querungshilfe, betont abschließend: „Ich bin überzeugt, dass wir hier eine Gefahrenstelle entschärfen werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein besseres Gefühl auch hinsichtlich ihrer Kinder vermitteln können. Das war mir immer wichtig und deshalb bin ich froh, dass heuer zumindest eine provisorische Lösung und im kommenden Jahr die endgültigen Bau-Maßnahmen kommen.“ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Der kleine, feine traditionelle Halleiner Adventmarkt in der Altstadt, vermittelt liebenswerten Adventzauber auf dem Bayrhamerplatz. Das gehaltvolle, reichhaltige Advent-Angebot fand regen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Inmitten der kleinen, reizvollen Adventhütten herrschte eine wunderbare Atmosphäre, man kam sich vor wie in einer großen, gemütlichen Adventstube. Weihnachtliche Stimmung vermittelten zusätzlich der große, prächtig beleuchtete Weihnachtsbaum sowie der kleine Christbaum-Markt unmittelbar neben dem Adventmarkt. Lebhaften Zuspruch findet die schneeunabhängige Eisstockbahn, ebenfalls direkt an den Adventmarkt angrenzend. Der Adventmarkt ist am letzten Wochenende vor Weihnachten zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 14 bis 19 Uhr. – (Text und Fotos: OST).

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DER SALZSCHREIBER, noch immer Halleins einziges, nur im Internet verbreitetes, lokales Medium, steht heuer vor einem kleinen, bescheidenen Jubiläum. Er ist nun seit 10 Jahren, seit 2009, im Internet präsent. Das folgenschwerste Ereignis, das in diesen 10 Jahren über den SALZSCHREIBER hereinbrach, war die internationale Cyber-Attacke WannaCry im Mai 2017. Ministerien, Behörden, Rüstungs-Konzerne, Spitäler, Flughäfen, Strom-Versorger, Groß-Unternehmen, und – DER SALZSCHREIBER verloren teilweise komplett ihre Computerdaten. Natürlich forderten die WannaCry-Attentäter von den Betroffenen Geldbeträge, um im Gegenzug ihre Computer-Blockaden zu beseitigen. DER SALZSCHREIBER bezahlte aus Prinzip nicht, Über 1600 Berichte und ein Vielfaches an Fotos waren für immer verloren. Aber schon kurze Zeit später war DER SALZSCHREIBER wieder präsent. So steht den Leserinnen und Lesern inzwischen wieder ein umfangreicher Bestand an Bild-Berichten zur Verfügung, Und DER SALZSCHREIBER wird immer wichtiger. Denn immer weniger lokale Medien gibt es für die Stadt Hallein. Nachdem ,,Hallo Hallein‘‘ bereits eingestellt wurde, ereilte das gleiche Schicksal jetzt im Dezember 2019, auch die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. In fünf Ressorts berichtet DER SALZSCHREIBER über wichtige Facetten der Stadt Hallein. Über AKTUELLES ebenso, wie aus den Bereichen KULTUR, PLUS & MINUS oder VISIONEN. Und schließlich widmet sich DER SALZSCHREIBER auch der SATIRE.

Besonderen Stellenwert misst der SALZSCHREIBER ganz bewusst jenen Anregungen und Vorschlägen zu, die zu einer positiven Entwicklung der Stadt Hallein beitragen würden. So wurden an dieser Stelle 10 ausgewählt – symbolhaft für die 10 Bestandsjahre des SALZSCHREIBER. Sie alle sind im SALZSCHREIBER-Ressort KULTUR ausführlich nachzulesen, unter den folgenden Titelzeilen: Horror Salzachbucht. Vom abstoßenden Albtraum zur hinreißenden Attraktion. – Gestaltung der grauen Riesen-Fassade auf der Pernerinsel ist seit 50 Jahren überfällig. – Statue des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber müsste längst schon errichtet sein. – Wichtig vor allem für die Stadt Salzburg, die über Jahrhunderte vom Halleiner Salz profitierte: Denkmal der Halleiner Salzproduktion steht in einsturzgefährdetem Teil der Alten Saline. – Passt der widerwärtige Name Kotbach noch zum Selbstverständnis der immer reizvoller werdenden Stadt Hallein? – Hallein unterließ unverständlicher Weise die offizielle Anerkennung und Ehrung einer weltmeistlichen Großtat: Waslbergers Gang auf den Händen nach Wien. – Der bisher größte existierende Gemäldebestand großformatiger und hinreißender Salzbilder musste Hallein unfassbarer Weise wieder verlassen. – Eine kleine Schausaline gehört endlich in die einst über 800 Jahre Salz produzierende Salinenstadt Hallein. – Das Thema Salzburger Festspiele in Hallein muss auf mehreren Säulen stehen. – Das bescheidene Schaugrab des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber schockiert immer wieder durch sein Aussehen. –– Eine Realisierung dieser Vorschläge würde Hallein jedenfalls in vielfacher Weise zugutekommen. –
(Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen Springer-Immobilien bietet Kompetenz seit  40 Jahren – und das in der zweiten Generation. 1978 gegründet von Markus Springer und nun von seiner Tochter übernommen, ist die Firma durch die Unternehmer-Familie geprägt. Seit jeher konnte das Unternehmen das Vertrauen seiner Kunden erwerben, bewahren und erweitern. Service steht bei Springer-Immobilien an erster Stelle. Auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Unternehmen besonders stolz. Neben einer geprüften Immobilien-Maklerin, arbeiten eine diplomierte Juristin und eine diplomierte Immobilien-Managerin bei Springer-Immobilien. Für Großprojekte und Gewerbe-Immobilien ist nach wie vor Markus Springer zuständig und berät die Kunden kompetent und gewissenhaft. – Das Motto von Immobilien-Springer lautet: ,,Hier sind wir daheim". Das Unternehmen kennt seine Kunden bestens, besitzt einen ausgezeichneten professionellen Überblick auf den Markt und hört genau hin, wenn es um die Wünsche der Kunden geht. Das ist das Erfolgsgeheimnis, die Leidenschaft, die Profession – und der Erfolgsgarant für die Kunden von Springer-Immobilien. Ob Miet- und Kauf-Angelegenheiten oder auch gewerbliche Immobilien – bei Springer-Immobilien ist man auch in der zweiten Generation an der richtigen Stelle.

Nun wendet sich das angesehene Unternehmen Springer-Immobilien, das sich dankenswerter Weise stets engagiert um altstadtgerechte Baumaßnahmen im Stadtzentrum und um die Bewahrung eines gepflegten Stadtbildes bemüht, große und kleine Probleme einer Lösung zuführte, mit einem aufschlussreichen Schreiben an die Halleiner Ortsbild-Schutzkommission und an das Bundesdenkmalamt. Zitat:

,,Vom Bauamt wurde uns mitgeteilt, dass die Absicht besteht, das in der Gollingertor-Gasse eingebaute Portal zur Belichtung des hinteren Geschäftslokales zu entfernen. Teilen Sie uns diesen Termin zeitgerecht mit, damit wir die ehemalige Fichtenholz-Verbretterung wieder aufbringen können. Falls es für Sie vorstellbar ist, bringen wir die ehemalige Verbretterung gleich wieder auf, sodass das Portal nicht mehr sichtbar ist. Was Ihnen offenbar in Vergessenheit geraten ist, ist unsere wiederholte schriftliche Anfrage, wie die Spalten zwischen Mauerwerk und Konglomerat-Einfassung und wie die Fassadenfläche über dem Torbogen gestaltet werden sollen. Die Empfehlung des Herrn Architekten Wagner, er könne sich eine Verblechung vorstellen und beim Bauamt wüsste man darüber Bescheid, ging ins Leere, zumal sich dort niemand zuständig fühlte. Im Übrigen werden Sie gesehen haben, dass das Portal noch nicht das handwerkliche Ende darstellt und von uns noch nicht abgenommen wurde.

 

Gehen Sie jedenfalls nicht davon aus, dass wir immer wieder neue Vorschläge einreichen, bis Ihnen ggfs. einer gefällt. Mit dieser Vorgangsweise wurde unser Kunde, Herr Alexander Weiss, mehrere Jahre hingehalten. Drei Bauansuchen wurden eingebracht, ein Gutachten von Wien angefordert, beim LGV wurde eine zweifelhafte Entscheidung getroffen, mit der Konsequenz, dass der positive Bescheid des BDA ausgehebelt werden soll. Die Mieter haben keine annähernd ausreichende Belichtung/Belüftung und leben in einer Baustelle. Den gegen mich erhobenen Vorwurf, ich hätte vor Umbaubeginn mit dem Bauamt Kontakt aufnehmen sollen, weise ich zurück. Das habe ich selbstverständlich gemacht und ein äußerst freundlicher Akademiker hat mir nicht nur den Etagenplan, den Schnittplan und den Plan der Dachansicht ausgehändigt, sondern auch mündlich mitgeteilt, er wüsste nicht, weshalb bei einer bereits vorhandenen Öffnung der Neben-Wohnung eine weitere Öffnung bei meinem Kunden nicht mehr möglich sein sollte.
 

Das Ortsbildschutz-Gesetz hat nach meinem Dafürhalten eine hohe Qualität. Die Art und Weise, wie es angewendet wird und alle fünf Jahre neu interpretiert wird, kann mit der Qualität des OBSG nicht mithalten. – Was hat der Dachaufbau beim Leisederhaus mit dem Ortsbildschutz-Gesetz gemeinsam? – Wie ist es erklärbar, dass beim ehemaligen "Schmied Otty Haus", in der Wichtlhuber-Straße/ Neugoldegg-Gasse, die gesamte Dachhaut um ca. 2 Meter zurückgenommen werden durfte und zwar auf einer Länge von rund zehn Metern, zum Zwecke der Wohnungsbelichtung? – Haben Sie bei Ihren Rundgängen schon die Müll- und Altpapier-Depots wahrgenommen, z. B. beim Ex-Billa-Eingang, Gollingertor-Gasse und zwischen den Häusern Robert-Platz 4 und Salz-Gasse 2? Wer hat diese Mülldepots abgesegnet oder ist das nicht mehr genehmigungspflichtig? Kann also jetzt jeder Innenstadt-Unternehmer seinen Müll und die Kartonagen im Freien der Altstadt deponieren? – Freundliche Grüße Markus Springer eh.
Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Das oben stehende Foto, eines permanent in der Ederstraße aufgestellten und das Stadtbild beschädigenden Altpapier-Containers, unterstreicht die Wichtigkeit der letzten, abschließenden Frage in den Darlegungen von Markus Springer. (Foto: ,,Salzschreiber‘‘/OST).

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In der einstigen Industriestadt Hallein der Jahre 1945 bis 1998, hatten durchwegs SPÖ-Bürgermeister das Sagen. Die ÖVP stand stets an 2. Stelle. Bis Christian Stöckl – heute Landeshauptmann-Stellvertreter – die Machtverhältnisse im Halleiner Rathaus zugunsten der ÖVP umdrehte. Ihm folgten noch zwei weitere ÖVP-Bürgermeister, bis Alexander Stangassinger im Frühjahr 2019 wieder den Bürgermeistersessel für die SPÖ erobern konnte. Natürlich hat die ÖVP ein wachsames Auge auf die Amtsführung des neuen SPÖ-Bürgermeisters. Vor allem richtet sich ihre Kritik auf das erste von der SPÖ ausgearbeitete Budget der Stadt Hallein für das Jahr 2020. In einer Pressekonferenz präsentierten ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (Siehe Foto oben) und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer ihre zahlreichen Kritikpunkte und Einwendungen zum Budgetentwurf. In der jüngsten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, demonstrierte Klubobmann Gottfried Aschauer, dass die ÖVP das umfangreiche Budget-Zahlenmaterial intensiv durchgearbeitet hatte und präsentierte eine Fülle von Kritikpunkten. Einen Tag später kritisierte die ÖVP, im Rahmen einer Presse-Aussendung, die Sitzungsführung des Bürgermeisters und warf ihm unter anderem ,,Demokratiepolitisches Versagen‘‘ vor. Nachstehend der Wortlaut dieser ÖVP-Presse-Aussendung:

In der Gemeindevertretungs-Sitzung am 12. 12. 2019, zum Budget 2020 der Stadt Hallein, hat der Bürgermeister nicht nur die Geschäftsordnung missachtet, sondern eines der wesentlichen demokratischen Grundprinzipien mit Füßen getreten. ,,Einem gewählten Mandatar im Rahmen einer ordentlichen Gemeindevertretungs-Sitzung nicht das Wort zu erteilen und sofort zur Abstimmung zu kommen und noch dazu bei so einem so wichtigen Thema wie dem Jahresvoranschlag 2020, ist nicht nur mehr als bedenklich sondern unterstreicht den holprigen Führungs- und Arbeitsstil und die Unkenntnisse der Geschäftsordnung von Alexander Stangassinger. Hier tritt ein SPÖ-Bürgermeister, der noch im September mit ´Menschlichkeit` Wahlwerbung betrieben hat und sich mit den Schlagworten ´Gemeinsam` und ´Miteinander` bestens zu verkaufen versucht, das ureigenste demokratische Recht von gewählten Mandataren, nämlich das Rederecht, mit Füßen‘‘, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der Budgetsitzung entrüstet.

,,Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Bürgermeister Stangassinger meine Redewunsch-Anmeldung absichtlich – an allen rechtlichen und moralischen Grundsätzen vorbei – negiert und das Budget zur Beschlussfassung bringen lässt. Nachdem unser Klubobmann Gottfried Aschauer – mit seiner fachlichen Expertise als Steuerberater – Fragen zum Budget und der Tischvorlage stellte, hätte ich abschließend die Dinge zusammengefasst und die Haltung der ÖVP-Fraktion bekannt gegeben. Aber offenbar hatte der Bürgermeister zu viel Angst, eine zweite fundierte rechnerische Kritik zu ´seinem Werk` zu hören und zeigte sodann sein wahres Gesicht im Führen einer Sitzung und im Führen der zweitgrößten Stadt. Dass jedoch die SPÖ insgesamt drei Wortmeldungen dazu hatte, sei hier ebenso erwähnt‘‘, so Vizebürgermeister Scheicher weiter.

,,Dem Budget haben wir schlussendlich – nach all diesen Vorkommnissen – nicht zugestimmt, im Wissen, dass es aufgrund der anwesenden Mandatare positiv beschlossen wird. Es geht uns nicht ums Verhindern, es ist lediglich unser Anspruch Dinge, die aus unserer Sicht falsch laufen, aufzuzeigen und zu belegen. Wir sind seit heuer rechtlich nach der VRV dazu verpflichtet, nicht nur das Folgejahr abzubildend, sondern auch die Vorausschau für die kommenden fünf Jahre konkret zu planen. Das heißt, dieses vorgelegte Zahlen- und Planungswerk baut quasi die Wegstrecke bis 2025 voraus. Wir sind rechnerisch und sachlich der Meinung, dass diese mittelfristige Finanzvorschau falsch und lückenhaft ist, weil sie den bereits bekannten Größen und Projekten (z.B. Keltenmuseum, ÖPNV, Zinken, etc.) nicht entspricht. Für uns schlägt die Stadt Hallein hier einen finanziell falschen Weg ein‘‘, betont Florian Scheicher.

,,Die Wortmeldungen der ´Regierungsfraktion SPÖ-Basis`, wir sollten unserer Verantwortung als Politiker nachkommen und vollinhaltlich zustimmen, darf ich zurückweisen. Denn erstens kommen wir unserer Verantwortung nach und zeigen rechnerische Lücken auf und zweitens, wo war denn die SPÖ-Verantwortung in den letzten Jahren bei den Budgetbeschlüssen? Von den Inszenierungen und dem Ausziehen sei hier noch gar nicht gesprochen. Abschließend darf ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass ich es ebenfalls als eigenartigen Führungsstil empfinde, wenn ein Bürgermeister es als notwendig erachtet, die Vergangenheit – wider besseres Wissen – schlechtzureden. Es steht zweifelsohne fest, dass unter den ÖVP-Bürgermeistern die Stadt finanziell saniert, viele große Projekte verwirklicht und zum Beispiel im Bereich der Kinderbetreuung, die Plätze und das Personal mehr als verdoppelt wurden. Mir scheint, dass der Bürgermeister diese Vergleiche medial braucht, um von seiner Überforderung im Amt der zweitgrößten Stadt des Landes abzulenken‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

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Das einst schöne Wassergerinne in der Mitte der Salzachbucht-Zuschauerreihen (siehe 1. Foto oben), gibt es nicht mehr. Durch dessen unverständliche Trockenlegung, wurde wirksam die Selbstreinigung des Gerinnes unterbunden. Zusätzlich nagte der Zahn der Zeit an den einzelnen kleinen Stufen der Wasserrinne. Heute ist die Anlage teilweise ein Trümmerhaufen, teilweise widerwärtig verschlammt und nur stellenweise lässt sich noch erahnen, wie die einst wasserüberflossenen Stufen wohl ausgesehen haben könnten. Das Ganze symbolisiert den völlig misslungenen Umgang mit der Anlage, durch den Eigentümer Stadt Hallein. So wie sich dieses vormals reizvolle Wassergerinne in verheerendem Zustand zeigt, so wurde mit der gesamten, Salzachbucht-Anlage umgegangen.

Ursprünglich umspannten die prächtigen Zuschauer-Sitzreihen eine Wasserbucht, die von der untersten Sitzreihe durch einen großzügig dimensionierten, ebenfalls mit Plattenmaterial gestalteten Gehweg getrennt war. Bis es zur grandiosen Fehlentscheidung kam. Die Wasserfläche, der Gehweg und noch drei darüberliegende Sitzreihen, sowie die letzten 6 Stufen der beiden Seitentreppen, wurden brutal zugeschüttet. Dort, wo heute die ungepflegte, teils zugewachsene, zum größten Teil verschlammte Schotterfläche den Betrachter schockiert, dort ruhte auf der Wasserfläche eine schwimmende Bühne, die noch von den Salzburger Festspielen bezahlt worden war – die wunderschöne Salzachbucht sollte eigentlich zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Doch die verheerende Zuschüttung der Wasserbucht machte alles zunichte. – Der Bewohner eines der umliegenden Gebäude hatte den SALZSCHREIBER beim Fotografieren beobachtet. Als der Mann gefragt wurde, wie er den schrecklichen Zustand der Salzachbucht sehe, erklärte er herzhaft: ,,Am bestn, de schüttn den Scheiß bis auffi zua Bruckn zua!‘‘

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Gerinne noch in besseren Zeiten. FOTO 2: Der Blick auf die Stufen des Gerinnes lässt nur stellenweise den ursprünglichen Zustand erahnen. FOTO 3: Die Vegetation blüht und gedeiht ungehindert. FOTO 4: Stellenweise gibt es hier nur noch einen Trümmerhaufen. Einfach unfassbar. FOTO 5: Derart zugeschlammte Stufen gelten durchaus als Sehenswürdigkeit. FOTO 6: Ein widerwärtiges, grausliches, unhygienisches und abstoßendes Detail aus dem vorhergehenden Foto. FOTO 7: Das Absperrgitter am Ende des Gerinnes wächst unaufhaltsam zu und wird schon bald nicht mehr zu sehen sein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zu den beliebten Dürrnberg-Attraktionen Salzwelten und Keltendorf Salina, gesellt sich nun als weitere Sehenswürdigkeit, die neu errichtete, vor ihrer Fertigstellung stehende Schausaline. Für ihre Etablierung musste sogar ein bestehendes Gebäude abgerissen werden. Der Neubau zeigt sich optisch offenherzig, der an zwei Seiten herausragende Gebäudeteil erinnert stilgerecht an einen riesigen, würfelförmigen Salzkristall. Damit wird zum ersten Mal, seit der über 2000 Jahre zurückliegenden Keltenzeit, wieder Salz direkt auf dem Dürrnberg hergestellt. In der Halleiner Salzepoche von etwa 1200 bis exakt 1989, wurde im Berges-Inneren in große, künstlich hergestellte Hohlräume, Wasser eingeleitet. Dieses löste das Salz aus den Wänden. Das mit Salz gesättigte Wasser, die sogenannte Sole, wurde anschließend über Rohrleitungen zu den Salinen hinunter in der Halleiner Altstadt geleitet, wo die Sole in großen Sudpfannen verdampft wurde, so dass schließlich nur noch das Salz übrigblieb. Auf dem Dürrnberg gab es bisher noch nie eine Saline, in der historischen Halleiner Altstadt drängten sich zeitweise bis zu 11 großflächige Salinen mit ihren Nebengebäuden.

Bereits Mag. Kurt Zeller, der 2009 viel zu früh verstorbene Direktor des Halleiner Keltenmuseums, wälzte Pläne für eine kleine Schausaline in seinem Museum auf handwerklicher Basis. Als das Ende der Salzherstellung in Hallein beschlossene Sache war, wollten die Salinenbosse der Stadt Hallein eine Schausaline auf dem Dürrnberg andienen. Bürgermeister Franz Kurz, geboren und wohnhaft auf dem Dürrnberg, lehnte dies als historisch völlig falsch ab forderte die Errichtung einer historisch richtigen Schausaline in der Altstadt von Hallein. Es kam damals zu keiner Einigung. Eigentlich hätte die Stadt Hallein, spätestens heuer, anlässlich des genau 30 Jahre zurückliegenden Endes der Halleiner Salzproduktion, Vorbereitungen für die historisch richtige Errichtung einer kleinen aber feinen Schausaline in der Altstadt treffen müssen. Damit hätte Hallein eine historisch korrekte Sehenswürdigkeit erhalten. Nun aber wurden die cleveren Salzherren auf dem Dürrnberg aktiv und realisierten das wichtige Vorhaben. DER SALZSCHREIBER wird über die Dürrnberger Schausaline nach ihrer Eröffnung ausführlich berichten. Erst in Zukunft wird sich herausstellen, ob die Schausaline auf dem Dürrnberg, den endgültigen Todesstoß für eine Schausaline in Hallein darstellt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Unser Foto stammt aus dem Spätsommer 2019. Es zeigt die Situation rund um den Eingangs-Bereich zum Keltendorf Salina. Das im Hintergrund der Länge nach stehende Gebäude wurde abgerissen, um Platz für das neue Gebäude der Schausaline zu schaffen. FOTOS 2 und 3: Die Schausaline ragt an der Süd- und Westfassade aus der Konstruktion des Gebäudes heraus. Speziell auf dem 3. Foto wird man dadurch an einen riesigen würfelförmigen Salzkristall erinnert. FOTO 4: Hier ist auch schon das Prachtstück eines Salzkristalls zu sehen. FOTO 5: Die im Bild sichtbare, bergwärts gerichtete Westfassade des Schausalinen-Gebäudes, wurde ganz in Holz gestaltet, das Gleiche gilt für die an der linken Seite verlaufende Nord-Fassade. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider.)

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In der Fußgängerzone der Stadt Hallein erstrahlt ein neuer Stern. Und alle strahlten mit, als die Eröffnung gefeiert wurde. Ob Bürgermeister Alexander Stangassinger oder Geschäftsinhaberin Stefanie Vorderleitner, ob Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg oder Sozial-Stadtrat Florian Koch – sie alle waren sich darüber einig, dass mit der Eröffnung der neuen Wörndlgut-Greißlerei im Leisederhaus neben der Café-Konditorei Braun, die Stadt Hallein um eine wichtige und gediegene Attraktion bereichert wurde. Zu danken ist dieser neue Anziehungspunkt in der Einkaufsstadt Hallein der sympathischen und tüchtigen Stefanie Vorderleitner. Aufgewachsen am Wörndlgut auf dem Dürrnberg/Winterstall, übersiedelte sie schließlich nach Puch, Und kehrt nun als Geschäfts-Inhaberin der großartigen Wörndlgut-Greißlerei wieder nach Hallein zurück. Wer die Wörndlgut-Greißlerei betritt, denkt im ersten Moment an eine Filiale des Salzburger Heimatwerkes, so gediegen und stimmungsvoll ist der 120 Quadratmeter große Geschäftsraum, mit seinem umfangreichen Warenangebot, eingerichtet. Man kann hier auch Getränke und Imbisse konsumieren und zu Mittag, von 11,30 Uhr bis etwa 13,30 Uhr, serviert Stefanie Vorderleitner ein selbst zubereitetes Mittagsgericht.
 

Die Fülle des Angebotes im neuen und in Hallein dringend benötigten Lebensmittel-Nahversorger Wörndlgut-Greißlerei, ist bestechend. Wobei besonders erfreulich ist, dass Stefanie Vorderleitner großen Wert auf regionale Produkte legt. Wir können hier nur einige Beispiele der begeisternden Angebots-Palette in der Wörndlgut-Greißlerei anführen: Milch, Wurst, Käse, Brot, Obst, Gemüse, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, Knusper-Müsli, Spekulatius, Florentiner, Premium-Öle von Walnüssen, Oliven oder Kürbiskernen, selbstgebackene Kekse und Kuchen, diverse Weinsorten, Spirituosen wie Dörrbirnen-Schnaps, Nuss-Schnaps, Zirben-Schnaps, Kriecherl-Schnaps, (teilweise aus eigener Produktion), Vogelbeer-, Marillen-, Zwetschken- und Walnuss-Brand. Es gibt auch Guglhof-Produkte wie Vogelbeer und Williams. Es ist dies nur einer von 30 ausgesucht qualitätsvollen, Lieferanten, die zahlreiche exklusive Produkte in die Wörndlgut-Greißlerei liefern, die man überall sonst wo vergeblich suchen wird. Also: Das Einkaufen im Halleiner Stadtzentrum ist jetzt endlich auch am Lebensmittel-Sektor wieder anregend und spannend geworden. Viel schöner und persönlicher als in den großen Einkaufszentren an der Peripherie. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls der engagierten Stefanie Vorderleitner den verdienten Erfolg mit ihrer beeindruckenden Wörndlgut-Greißlerei. Deren Bedeutung als erster umfassender Lebensmittel-Nahversorger im Halleiner Stadtzentrum, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bei der offiziellen Eröffnung der Wörndlgut-Greißlerei: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Geschäfts-Inhaberin Stefanie Vorderleitner, Sozial-Stadtrat Florian Koch und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass nun im Zentrum seiner Stadt wieder Lebensmittel besonderer Qualität angeboten werden, für Sozial-Stadtrat Florian Koch bedeutet der Lebensmittel-Nahversorger eine eminent wichtige Einrichtung für die Bevölkerung, und Tourismus-Chef Rainer Candido ist glücklich darüber, dass auch die Gäste der Stadt nun direkt im Stadtzentrum ihren Bedarf an Lebensmittel decken können. FOTO 2: Die Inhaberin der Greißlerei wenige Tage nach der Geschäfts-Eröffnung mit edlem Zirben- und Kriecherl-Schnaps aus eigener Erzeugung. FOTOS 3 bis 16: Die Aufnahmen zeigen die freundliche Atmosphäre in der Wörndlgut-Greißlerei und Ausschnitte aus der beeindruckenden Vielfalt in Halleins neuem Lebensmittel-Nahversorger. Dazu noch ein Hinweis: Auf der Homepage von Fotograf Adi Aschauer, gibt es eine Fülle toller Fotos von der neuen Wörndlgut-Greißlerei! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 16: OST).

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Auch im Halleiner Kulturtempel Schloss Wiespach gibt die anheimelnde, bezaubernde Adventzeit den Ton an. Schon im Bereich vor den beiden elegant gestaffelten Eingangstreppen, verbreitet ein weihnachtlich geschmückter Baum (dazu unser 1. Foto oben) ahnungsvolle Vorweihnachts-Stimmung. Denn in den Galerie-Räumen des Schlosses Wispach wurde ein erlesener Weihnachtsmarkt aufgebaut, den eine große und geschmackvolle Vielfalt auszeichnet. (Dazu die Fotos 2 bis 6 oben). Man findet hier ein umfangreiches Angebot an schönen, weihnachtlichen Dingen, vom einfachen und geschmackvollen Kerzen-Gesteck bis zu künstlerisch gestalteten Geschenks-Objekten. Wer geschmackvolle Weihnachts-Geschenke sucht, der ist hier gut aufgehoben. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind höflich und entgegenkommend. (Wir betonen dies deshalb, weil es jüngst mehrere Beschwerden in den Print- und Internet-Medien über unfreundliche Adventmarkt-Verkäufer gab.) Gegenüber den großen Adventmärkten kann der Adventmarkt im schönen Schloss Wiespach mit einem unschlagbaren Vorteil aufwarten, der speziell bei Regen, Schnee und Kälte entscheidend ist: Alles befindet sich unter Dach und in beheizten Räumen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die ausgedehnte salzachseitige West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel, zeigt sich nun in neuem, prachtvollem Farbenkleid. Drei von insgesamt vier Bauobjekt-Fassaden sind von der erfreulichen Erneuerung betroffen. FOTO 1: Leider war auch diesmal die unschöne Nord-Fassade von jeder Verschönerung ausgenommen. Sie zeigt ihr deprimierendes Grau-in-Grau seit dem Jahr 1968 – also seit unfassbaren 51 Jahren! So lange schon wollte kein Entscheidungs-Träger in Hallein sich mit der Verbesserung des Erscheinungs-Bildes dieser entsetzlichen Festspiel(!)-Fassade auch nur irgendwie auseinandersetzen. Im kommenden Jahr feiern die Salzburger Festspiele ihr 100jähriges Bestehen – vielleicht entschließt man sich dann doch in Hallein, dieser rufschädigenden Fassaden-Peinlichkeit ein Ende zu bereiten? Doch wir wollen uns an dieser Stelle mit der erneuerten Salinen-Fassade befassen. Angesichts ihrer Ausdehnung, beeinflusst sie nun auf positive Weise das Stadtbild von Hallein. FOTO 2: Ein ungewohnter Anblick des nördlichsten Teils der salzseitigen Salinenfassade. Er wird in dieser Form kaum wahrgenommen, da die Passanten viel zu knapp an der Fassade entlang gehen, um das Gesamtbild zu erfassen. Der Dachgiebel markiert die Mitte der einstigen, unter den Habsburgern errichteten Großsaline. Beide Hälften des Bauwerks waren gleich groß. Während sich die Saline seit ihrer Errichtung von hier Richtung Süden ausdehnt, fehlt von der Nord-Hälfte, wenige Meter links vom Giebel, jede Bausubstanz. Nach dem verheerenden Großbrand in der Skibobfabrik Brenter, musste 1968 die Nord-Hälfte der Saline komplett abgetragen werden. Erhalten blieb der reichlich unschöne ,,Durchschnitt‘‘ durch das Salinen-Gebäude. FOTOS 3 und 4: Die renovierten Fassaden des zweiten und dritten Gebäudeteiles. FOTO 5: Die nun strahlende Gesamt-Ansicht der erneuerten Fassade. FOTO 6: Die weit über die Fassade hinausragenden Dachflächen werden durch eine überreich verzierte Holz-Konstruktion gestützt und fixiert. Fürwahr eine kleine, feine Sehenswürdigkeit! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Für Donnerstag, 12. Dezember 2019, wird plangemäß die letzte Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein, für das heurige Jahr 2019, mit nachstehender Tagesordnung einberufen. Die Sitzung findet um 17.00 Uhr im Kolpingsaal. Schöndorferplatz 3, 5400 Hallein statt. Die Mitglieder der Stadtgemeinde-vertretung haben insgesamt 39 Punkte der Tagesordnung zu behandeln.

 

1          ÖFFENTLICHER TEIL
1.1       Eröffnung der Sitzung
1.1.1    Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
1.1.2    Feststellung der Beschlussfähigkeit (abwesende bzw entschuldigte Mitglieder)
1.1.3    Tagesordnung (Fragen, Änderungen, Beschlussfassung)
1.2       Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 17. Oktober 2019
1.3       Fragestunde für Gemeindebürger
Fragen sind nur zu einzelnen Punkten dieser Tagesordnung an den Bürgermeister oder beauftragte Mitglieder der Gemeindevorstehung (Dauer: maximal 1 Stunde) möglich. Sollten keine Gemeindebürger anwesend sein oder keine Fragen stellen, so wird mit der Tagesordnung fortgesetzt und gilt die Fragestunde als beendet.
1.4       Bericht des Bürgermeisters
1.4.1    Erledigungen der Anfragen aus der Sitzung der Stadtgemeindevertretung vom 18. Juni 2019
1.4.2    Erledigungen aller Anfragen der vergangenen Sitzung der Stadtgemeinde- vertretung vom 17. Oktober 2019
1.4.3    Jahresberichte / Geschäftsberichte / Tätigkeitsberichte
1.5       Dringliche Anträge, Anfragen, Anregungen u. Beschwerden der Mitglieder der Stadtgemeindevertretung (Zeitlimit: 60 Minuten)
1.6       Anträge an die Gemeindevertretung
1.6.1    Parkgebührenverordnung 2020
1.6.2    Geh- und Radweg Wiestal-Landesstraße Vereinbarung zur Übertragung der Wegehaltung
1.6.3    Straßenerhaltung 2020 – Grundsatzbeschluss
1.6.4    Straßenerhaltung 2020 (mit GAF-Finanzierung) – Grundsatzbeschluss
1.6.5    Jahreskarten öffentlicher Verkehrsmittel – Förderung
1.6.6    Franz Schwab - Grundtausch Errichtung Oberflächenwassersammler sowie Verbreiterung des Hancarwegs
1.6.7    Abänderung des Bebauungsplanes der Grundstufe "ULSZ Rif - Studentenwohnheim", TA14G2, KG Taxach
1.7       Anträge aus den Sitzungen der Stadtgemeindevorstehung vom 20. November 2019
1.7.1    Finanzierung fischpassierbare Sohlrampe unter der Leubebrücke bei der Königsseeache
1.7.2    Übernahme einer Teilfläche des Knappensteiges in das öffentliche Gut der Stadtgemeinde Hallein (Lückenschluss) samt Dienstbarkeit zum Zwecke der Schneeräumung
1.7.3    Durchführung  eines Vergabe-Verfahrens samt Zuschlag für den Bestbieter zum Ankauf von Parkscheinautomaten
1.8       Anträge aus dem Bau- und Raumordnungsausschuss
1.8.1    Planungskosten-Beitragsverordnung
1.8.2    96. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Kennzeichnung Zweitwohnung-Beschränkungsgebiet"
1.8.3    98. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Betriebsstandort Süd-AustroCel Hallein GmbH" - Kennzeichnung des Auswirkungsbereiches vom Seveso-Betrieb "AustroCel Hallein GmbH" im Flächenwidmungsplan
1.9       Anträge aus dem Ausschuss Stadtmarketing, Stadtentwicklung und Umwelt
1.10     Anträge aus dem Sozialausschuss
1.11     Anträge aus dem Finanzausschuss
1.11.1  Jahresvoranschlag der Stadtgemeinde Hallein 2020
1.11.2  Jahresvoranschlag Stadttheater/-kino Hallein 2020
1.12     Anträge aus dem Überprüfungsausschuss
1.13     Anträge aus dem Verkehrsausschuss
1.14     Anträge aus dem Kulturausschuss
1.15     Anträge aus dem Sportausschuss
1.16     Anträge aus dem Integrationsausschuss
1.17     Anträge aus dem Jugendausschuss
1.18     Sonstige aktuelle Themata
1.19     Berichte verschiedener Ausschüsse
1.20     Allfälliges:
(Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: SPÖ Hallein).

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Die Stadt Hallein hätte ja noch ein wenig Zeit. Um Versäumtes doch noch nachzuholen. Sagen wir mal etwa 3 Jahre. Also bis 2022. Dann sind bereits unfassbare 65 Jahre seit der unglaublichen, weltmeisterlichen Sport-Großtat vergangen. Die erhebliches internationales Aufsehen verursachte. Die von der Stadt Hallein nie durch irgendeine öffentliche Maßnahme gewürdigt wurde. Die Rede ist natürlich von Siegfried Waslberger. Er vollbrachte eine weltweit einzigartige, nie wieder erreichte, sportliche Großtat. Am 15. Mai 1957 startete er von Salzburg aus, um auf seinen Händen, im Handgang also, die über 300 Kilometer bis nach Wien für einen guten Zweck zurückzulegen. Drei Monate später im August, nach exakt 327 Kilometern, erreichte Siegfried Waslberger, auf den Händen gehend, die Bundeshauptstadt Wien. Die Bevölkerung bereitete dem heldenhaften Sportler aus Hallein einen derart stürmischen Empfang, dass schon im Bereich von Schönbrunn der öffentliche Verkehr hoffnungslos zusammenbrach. Die Exekutive sah sich außerstande, Siegfried Waslberger, wie ursprünglich geplant, auf den Händen bis zum Stephansdom gehen zu lassen. So fand die Gewalt-Tour des Halleiners vor dem Schloss Schönbrunn, unter Anwesenheit höchster Politiker und unter dem Jubel der andrängenden Massen, ihr stolzes, triumphales Ende.

In der ,,Halleiner Zeitung‘‘, wurde Waslbergers unglaubliche Leistung von Anbeginn an bis zum triumphalen Ende, mit wöchentlichen Berichten gewürdigt. Die ,,HZ‘‘ unterbreitete den Vorschlag, Siegfried Waslbergers Großtat mit einer überlebensgroßen Statue in der Altstadt, die ihn im Handstand zeigt, für immer festzuhalten. In der Stadt Hallein des Jahres 1957 hatten jedoch solche Vorschläge keine Chance auf Verwirklichung. Auch 10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre später auch nicht, im Jubiläumsjahr 50 Jahre danach nicht und 60 Jahre später, im Jahre 2017, ebenfalls nicht. In 3 Jahren sind es also 65 Jahre her, dass Siegfried Waslberger seine weltweit einzigartige Leistung vollbrachte. Eine perfekte Chance und Gelegenheit, Siegfried Waslberger endlich, endlich mit einer Statue zu würdigen. Siegfried Waslberger selbst wird diese Ehrung nicht mehr erleben. Er starb im Jahr 1978. Einziges Erinnerungsstück in Hallein an den großartigen und willensstarken Sportler ist im Keltenmuseum ein Paar seiner zahlreichen verschlissenen Handschuhe, die er zum Schutz seiner Hände während der Gewalt-Tour trug.

Der Tourismusverband müsste das Vorhaben einer Waslberger-Statue aus vollen Kräften unterstützen, die Halleiner Geschäftsinhaber ebenso. Die Statue könnte sich zu einem Besucher-Magnet entwickeln, bei der sich nicht nur die Gäste der Stadt gerne fotografieren lassen würden. Den Kontakt zu einheimischen Bildhauern, die für eine Realisierung in Frage kämen, müsste der Halleiner Kulturverein ,,Sudhaus‘‘ herstellen. Als Aufstellungsort der Statue käme jede schöne Stelle in der Altstadt in Frage, ganz besonders attraktiv wäre die Aufstellung der Statue jedoch auf der Stadtbrücke. Dort, wo derzeit ein ungeliebter, ungenützter, nun wieder für Monate versperrter Mini-Steg sein Dasein fristet. Der Mini-Steg, der überhaupt keine Beziehung zur Stadt Hallein besitzt,  gehört entfernt, und könnte, falls wirklich gewünscht, an der Salzach-Ufermauer vor dem Stadtkino wieder aufgebaut werden. Die überlebensgroße Statue Waslbergers auf der Stadtbrücke wäre jedenfalls eine echte Sehenswürdigkeit, eine erfreuliche und bedeutende Aufwertung für die Stadt Hallein. Auf dem Sockel der Statue müssten in Kurzform die wichtigsten Daten zu Waslbergers grandioser Leistung aufscheinen. Eine neue, konkurrenzlose Sehenswürdigkeit wäre damit in Hallein geschaffen. Denn: Kirchen, Altstadtgebäude, Festungsbauten oder Ziergärten und Museen gibt es auf dieser Welt unendlich viele. Eine Statue, des mit seiner Leistung weltweit alleine dastehenden Siegfried Waslberger, gäbe es jedoch weltweit nur in Hallein! – (Odo Stierschneider. Foto: Brandauer).

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Trotz wildester Albtraum-Horrorfilme im Kino, am PC, am Laptop und am Handy, haben Krampus und Percht nichts von ihrer kribbeligen Gänsehaut-Faszination verloren. Die glorreiche Igonta Pass (nahezu 2700 Mitglieder!) pflegt das Brauchtum der nervenkitzligen Krampus-Auftritte dankenswerter Weise schon seit Jahren und hat sich in allen Bereichen der gehörnten und zotteligen Höllenfürsten einen hervorragenden Ruf erworben. Auch heuer wieder, pünktlich am 1. Dezember 2019, dem Beginn der Adventzeit, trat die Igonta-Pass in der Halleiner Altstadt beeindruckend in Erscheinung und sorgte, trotz des Sonntagabend-Termins, für einen massiven Publikums-Andrang. Die gespannten Zuschauerinnen und Zuschauer drängten sich entlang der beidseitigen Straßensperren von der Thunstraße über den Bayrhamerplatz bis zum Unteren Markt. Solch einen Publikumserfolg würden sich auch andere Veranstalter in Hallein wünschen, doch das Erscheinungsbild der wilden Höllengesellen der Igonta-Pass ist eben unwiderstehlich. Mitten drin unter den Teuflischen natürlich der ehrwürdige Nikolaus. Es gab für die Zuschauer nicht nur Peitschenhiebe auf die Wadln, sondern es wurden auch Süßigkeiten verteilt. Den erfreulichen Publikumsandrang beim Krampuslauf der Igonta-Pass lassen die oben stehenden Fotos erahnen. Wer unbedingt Fotos wilder Krampusse sehen möchte, auch dem kann geholfen werden: Einfach an die 25 Beiträge weit hier im Ressort AKTUELLES zurückscrollen und es tut sich eine fantastische Krampus- und Perchten-Parade auf! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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,,Ist Euch recht kalt dort oben?‘‘ Die Frage kam von der Salzach unter der Stadtbrücke herauf zu den zahlreichen winterlich gekleideten Zuschauern, die sich oben auf der Brücke drängten. Der Fragende schwamm mit nacktem Oberkörper im kalten Wasser, gemeinsam mit Begleitern und Begleiterinnen rund um die schwimmende Lichter-Pyramide des Halleiner Tauchclubs Delphin. Dieser veranstaltet alljährlich sein traditionelles Advent-Schwimmen in der Salzach. Gestartet wird bei der Neumayrbrücke und dann geht es stromabwärts, unter der Stadtbrücke und dem Salinensteg hindurch, bis zum einstigen Colloredo-Sudhaus knapp vor der Colloredobrücke. Nach der Anlandung am linken Salzachufer gab es, nachdem die Schwimm-Ausrüstung gegen warme Kleidung getauscht worden war, noch musikalische Darbietungen für die wackeren Delphiner und Delphininnen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Von der Stadtbrücke aus gesehen, waren es vorerst nur Lichtpunkte, die sich unterhalb der Neumayrbrücke in der Finsternis auf der Salzach bewegten. Sie kamen immer näher und nahmen allmählich Gestalt an: Eine sechsseitige Lichter-Pyramide auf einer sternförmigen Basis als nachhaltiger Hinweis auf das in vier Wochen bevorstehende Weihnachtsfest. Die Lichtpunkte im Hintergrund stammen von der Neumayrbrücke. FOTOS 2 und 3: Auf einer Distanz von wenigen Metern, bevor die beeindruckende Konstruktion für wenige Augenblicke unter der Stadtbrücke verschwand, entstanden diese Fotos. Man erkennt rundum die im Wasser schwimmenden Mitglieder des Tauchclubs Delphin. FOTO 4: Die Lichter-Pyramide konnte, auf Höhe des einstigen Colloredo-Sudhauses, sicher an Land gebracht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die AustroCel Hallein GmbH und die OMV, das international tätige Öl- und Gas-Unternehmen in Wien, unterzeichneten einen mehrjährigen Belieferungs-Vertrag für fortschrittliches Bio-Ethanol aus Hallein. Es handelt sich dabei um eine Treibstoff-Komponente, die von AustroCel ausschließlich auf Basis cellulosehältiger Abfälle hergestellt wird. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt Bio-Ethanol zur Kategorie der „fortschrittlichen Biokraftstoffe“ und kann als solcher künftig den OMV- Benzinkraftstoffen beigemengt werden. Das Produkt wird zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios beitragen. Aus Fichtenholz, (Restholz aus der Säge-Industrie), wird bei AustroCel besonders reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in Asien zu Textilfasern verarbeitet wird. Während das Holz gekocht wird, entsteht die sogenannte Braunlauge. Diese wurde bisher eingedampft und verbrannt. Braunlauge ent­hält aber auch wertvolle Holzzucker, welche künftig mittels Hefe fermentiert und zu Bio-Ethanol destilliert werden.


Thomas Gangl, OMV, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: ,,Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Biokraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Damit kann die OMV einen weiteren wertvollen Schritt setzen, um die CO2-Intensität ihrer Kraftstoffe zu senken. Neben der Erfüllung von internationalen Klimazielen ist es uns auch wichtig, die Wertschöpfung in Österreich weiter auszubauen. Wir freuen uns mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben und damit auch den Industrie­standort Österreich zu stärken.‘‘ – Dazu erklärt Jörg Harbring, AustroCel-Ge­schäftsführer: ,,In Hallein entsteht Österreichs erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Als Rohstoff kommen keine potenziellen Nahrungs- oder Futtermittel zum Einsatz, sondern Holzzucker. Im Endausbau können wir in Österreich rund ein Prozent des Benzinverbrauchs ersetzen und den CO2-Ausstoß um rund 50.000 Tonnen reduzieren.‘‘ AustroCel Hallein investiert 42 Millionen Euro in die Errichtung der Bio-Ethanol-Anlage und wird damit zu einem der ,,grünsten‘‘ Vorzeigebetriebe der Zellstoffindustrie weltweit!

Vorbereitende Bauarbeiten am Standort Hallein wurden bereits gestartet und die ersten Kontingente Bio-Ethanol werden die Anlage im ersten Quartal 2021 verlassen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, schafft 10 zusätzliche Arbeitsplätze und wird bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein wird Benzin beigemischt, damit wird ein Prozent des jährlichen Benzinverbrauchs in Österreich ersetzt. Durch diesen Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Bio-Ethanol wird künftig umweltschonend auf der Schiene transportiert.

 

Als Markt- und Qualitätsführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz sowie als nachhaltiger Produzent nicht nur für den eigenen Bedarf von Fernwärme (für 14.000 Haushalte) und Grünstrom (für 26.000 Haushalte), ist AustroCel eines der gewinnstärksten Industrie-Unternehmen in Österreich, präzise: mit seinen knapp 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das zweit-ertragreichste Industrie-Unternehmen Österreichs. Damit ist dessen Bestand in Hallein auf Jahrzehnte gesichert. Die einzige Begrenzung des Unternehmens-Wachstums verursacht der Mangel an Fachkräften. Diesem begegnet das Unternehmen nun durch die grenzübergreifende Suche nach Lehrlingen, Fachkräften und Ingenieuren.

Auch mit dem Land Salzburg wurde von AustroCel Hallein eine Partnerschaft ge­schlossen. Denn bis 2050 will das Bundesland energieautonom und klimaneutral dastehen. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht nun das Land Salzburg Kontakt zu bekannten Betrieben, die glaubwürdig die Rolle als ,,Klimaschutz-Verbündete‘‘ übernehmen können. So will AustroCel Hallein gemeinsam mit der Salzburg AG eine neue Wärmepumpe installieren, um zusätzlich 1.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen zu können. Schließlich geht es auch noch um die umweltgerechte Verwendung von Lauge, die als eines der Abfallprodukte bei der Zellstoff-Erzeugung anfällt. Sie soll künftig verbrannt werden. Der dabei entstehende Dampf könnte Turbinen antreiben. Damit könnten statt bisher 26.000 Haushalte, in Zukunft 33.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Wann gibt es wohl die ersten offiziellen Auszeichnungen für das Vorzeige-Unternehmen AustroCel? – (Odo Stierschneider. Foto: Neumayr).

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Nach einem Monat intensiver Bauarbeiten, konnten die ersten Erneuerungs-Investitionen auf dem Zinkenkogel realisiert werden. 750 Meter Leitungsrohre für die Beschneiungs-Anlagen am Dürrnberg mussten neu verlegt werden. Die Gefahr einer Hangrutschung bei einer Unterspülung aufgrund der defekten Rohre stand im Raum – diese Gefahr ist jetzt gebannt. Mitte Oktober lieferte bereits die unterstützende Baufirma das Material an und stellte dem Team der Zinkenlifte zwei Baggerfahrer zur Seite. Alle weiteren Arbeiten mussten die Mitarbeiter der Zinkenlifte in teils steilstem Gelände durchführen: Das Entfernen der alten Rohre und Stromleitungen, das händische Verlegen der insgesamt 17 Tonnen an neuen Leitungsrohren und dazu die Montage der neuen Stromleitungen. Eine wahre Mammutaufgabe für das achtköpfige Team von Betriebsleiter Josef Klein, der nicht nur die Verantwortung und die Aufsicht innehatte, sondern auch selbst am Wochenende anpackte.

 

Zu den Grabungs- und Verlegungs-Arbeiten, kam noch der Austausch von fünf funktionsunfähigen  Schneilanzen durch moderne und effizientere Geräte. Somit sind laut Betriebsleiter Klein wieder alle 13 Lanzen und acht Schneekanonen bereit für den Einsatz im bevorstehenden Winter. Klein betont dazu: „Die fünf Lanzen waren schon seit über zwei Jahren defekt. Wir haben immer wieder nur reparieren können obwohl wir neue gebraucht hätten. Mit der aktuellen Investition – den neuen Rohren, Leitungen und Lanzen – haben wir nun eine höhere Leistung bei den Beschneiungs-Anlagen.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger besuchte das Team der Zinkenlifte am Dienstag, 26. November 2019, um die fertiggestellte Baustelle zu besichtigen. Er fasste zusammen: „Was hier geleistet wurde, ist wirklich enorm. Der Zeitdruck war extrem hoch, weil wir noch vor dem dauernden Frost fertig werden mussten. Aber das Wetter war uns einigermaßen gnädig und unsere Mitarbeiter haben es rechtzeitig geschafft. Ich bin froh, dass wir in die Saison starten können.“  Der Rathaus-Chef wies auch darauf hin, dass durch die Investition von 213.500 Euro nicht nur die Beschneiung für den startenden Winterbetrieb gesichert wurde, sondern dass ebenso die Sicherheit der Anrainer und Skifahrer verbessert werden konnte.  „Wir mussten diese Investitionen durchführen, denn die Leitungen waren defekt und das Risiko von Hang-Rutschungen durch Unterspülungen war zu groß. Die Reparatur der Rohre wurde in der Vergangenheit vernachlässigt, so waren wir jetzt zum Handeln gezwungen.‘‘ Somit sind die Hänge nun laut Betriebsleiter Klein gesichert, die Beschneiung ist dank der neuen Leitungen und der neuen Lanzen ebenfalls verbessert – der Winter kann nun jederzeit  kommen. Dazu das oben stehende Foto: Von links: Peter Kitz, Betriebsleiter Josef Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hans Egger und Georg Hafner besichtigen  die Baustelle.

 

Abschließend unterstrich Bürgermeister Stangassinger: „Wir stehen zu unserem Erlebnisberg, der sowohl im Sommer, aber auch im Winter großes Potenzial hat. Wir haben bereits die ersten Schritte in Richtung Neukonzipierung eingeleitet und wir müssen langfristig im Sinne der Mitarbeiter, des Tourismus und vor allem der Wirtschaftlichkeit eine neue Idee für die Gesamtnutzung entwickeln. Das können aber nur Experten erledigen und genau diese Experten werden wir uns holen. Die Politiker sind nicht dazu da, um Konzepte zu erarbeiten, sondern sie haben die Verantwortung, über erarbeitete Konzepte zu entscheiden und zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Dafür braucht es auch Partner, Investoren und Unterstützer. Die Richtung ist für mich klar: Ich stehe dazu, dass wir im Sommer und im Winter attraktiv sein können. Wir müssen schauen, dass wir den Erlebnisberg für alle Halleinerinnen und Halleiner sowie für unsere Gäste zu einem Abenteuer-, Erholungs- und Rückzugsort machen können. In Stadtnähe und trotzdem mitten in der Natur: besser geht es eigentlich nicht.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Reifen-Wechseln für einen guten Zweck“, so könnte man die erfreuliche Aktion der Halleiner Fachwerkstätte „Auto und Motorrad Cates“ zusammenfassen. Geschäftsführer Manuel Cates und sein Team stellten für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung, um für einen guten Zweck Reifen umzustecken. Insgesamt wechselten Cates und seine Mitarbeiter für 31 Autos die Reifen und machten die Autos fit für den Winter. Den gesamten Reinerlös spendete Cates schließlich an das Jugend-Wohnhaus der Pro Juventute am Hochgerichtweg Hallein zwischen der Halleiner Nordeinfahrt und Kaltenhausen. Beim abschließenden Oktoberfest im Rahmen dieser Aktion, wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt und so konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein kulinarischen Genüssen hingeben. Daimlers Food Truck bot seine Spezialitäten zum Selbstkostenpreis an und das Lagerhaus Hallein stellte die Getränke zur Verfügung.


Respektable 2.095 Euro kamen aus der Reifen‐Umsteck‐Aktion zusammen und sollen den Bewohnern des Jugend-Wohnhauses der Pro Juventute am Hochgerichtweg einen Camping-Urlaub und neue Fußballtore für die Jugendlichen finanzieren. Zur Spenden-Übergabe waren auch der Leiter des Pro-Juventute- Wohnhauses Hallein-Hochgerichtweg Gerold Fritz und der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, eingeladen. Dabei betonte der Bürgermeister: ,,Gerade die sozialen Einrichtungen brauchen im Prinzip jeden Cent, um kleinere Projekte finanzieren zu können. Der Staat unterstützt zwar, aber im sozialen Bereich kann es nie genug sein. Da sind privates Engagements oder Aktionen wie diese, einfach unersetzlich. Ein derartiges Engagement ist auch ein Zeichen der Solidarität, der heutzutage ein besonderer Stellenwert zukommt. Ein herzliches Dankeschön an Manuel Cates, dass er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern ein so erfreuliches und vorbildliches Zeichen setzt und damit unsere Jugendlichen im Pro‐Juventute‐Wohnhaus unterstützt.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto übergeben Bürgermeister Stangassinger und Kfz-Werkstätten-Geschäftsführer Manuel Cates den Scheck über 2.095 Euro an Gerold Fritz, Leiter des Pro-Juventute-Wohnhauses am Hochgerichtsweg. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Cates).

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Unser ständig komplexer werdendes Lebensumfeld wird immer anfälliger gegen Stromausfälle. Computer und die ganze übrige stromgesteuerte, technische Aufrüstung sind großartig und beindruckend, solange Strom zur Verfügung steht. Umso nachhaltiger die Folgen, wenn auch nur aus nur einer der zahllosen möglichen Ursachen, die Stromversorgung kippt. So wie flächendeckend am Sonnntagabend, 24. November 2019, im nördlichsten Halleiner Stadtteil Rif, nach einem Kurzschluss in einem 110-KV-Kabel. Gleich 900 Haushalte und Betriebe sowie die Straßenbeleuchtung waren vom Blackout betroffen. Dazu zählte auch das Sportzentrum Rif, in dessen Schwimmhalle es plötzlich und völlig unerwartet stockdunkel wurde. Dass es zu keinem folgenschweren Zwischenfall kam, ist zweierlei zu danken. Erstens schalteten Badbesucher außerhalb des Schwimmbeckens ihre Handy-Lampen ein, sodass sich die im Wasser Befindlichen orientieren konnten. Zweitens – ein besonders erfreulicher Zufall – hielten sich die Kinder eines Schwimmkurses noch außerhalb des Wasserbeckens auf, als es finster wurde. Der totale Stromausfall im Stadtteil Rif – der größte in Hallein seit Jahrzehnten – dauerte etwa eine Stunde, danach war der Großteil der Haushalte in Rif wieder mit Strom versorgt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST)

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Das ist die herrliche Anderswelt des Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Anderswo lösen Starkregen, heftiger Hagelschlag und stürmisches Schneegestöber, eine wilde Flucht der Adventmarkt-Besucher aus. Nicht so auf der Halleiner Pernerinsel. Denn hier findet der bezaubernde Weihnachtsmarkt zur Gänze unter Dach statt. Während draußen in der Kälte die Unwetter rumoren, treffen drinnen in der Wärme die Besucher des Pernerinsel-Weihnachtsmarktes, unbeschwert bei Tannen- und Weihnachtskekse-Duft, ihre Auswahl aus dem überreichen Angebot der über 60 Aussteller. Alles wurde liebevoll drapiert und dekoriert. Üppiger und großzügiger Weihnachts-Schmuck, sichert in den zahlreichen Verkaufs-Räumlichkeiten eine festliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel ist eine sehenswerte Attraktion, die man einfach nicht versäumen darf. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag, bis zum 22. Dezember 2019, ist diese Weihnachts-Wunderwelt auch für Sie geöffnet.

Diese Pracht und Herrlichkeit ist dem tüchtigen und engagierten Weihnachtsmarkt-Betreiber Matthäus Leitner zu danken. Er realisiert das alljährliche Weihnachtswunder mit kluger Zielstrebigkeit, zäher Ausdauer und sympathischer Begeisterung. Matthäus Leitner im Halleiner Weihnachtsmarkt-Journal: ,,Schon in den Sommer-Monaten freue ich mich auf die Vorbereitungen. Immer wieder kommen neue Ideen, Veranstalter und Aussteller dazu, somit werden das Angebot und die Qualität jährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer wieder haben zahlreiche helfende Hände die geschichtsträchtige Alte Saline dekoriert, weihnachtlich geschmückt und in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Den Besucherinnen und Besuchern des sehenswerten Weihnachtsmarktes  auf der Pernerinsel wird auch Gelegenheit geboten, die nähere Umgebung kennenzulernen. Dies beginnt bei jenen Räumlichkeiten der Alten Saline, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. So kann als besondere Attraktion die letzte der historischen Sudpfannen besichtigt werden, aber auch der Generatoren-Raum und der Kessel-Raum. Aber es geht noch weiter über die gesamte Pernerinsel mit Salinenkapelle und weiter entlang der großen Gebäudefronten, hinter denen die Salzburger Festspiele nun schon seit nahezu 30 Jahren mit ihren Aufführungen begeistern. Und es geht noch weiter, es werden auch verschiedene Rundgänge durch die Stadt Hallein angeboten. Informationen dazu gibt es entweder telefonisch unter Tel. 0664 3013790 oder per Mail unter halleinergschichten@gmail.com oder auf der Webseite halleinergschichten.com. – Es folgt hier im Ressort AKTUELLES noch ein zweiter Bericht über den sehenswerten Weihnachtsmarkt auf der Pernerinsel mit nochmals 15 Fotos. Einfach ein Stück weiter hinunter scrollen.    

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Gleich zu Beginn werden die Besucher des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel von diesem stimmungsvollen Weihnachtsbaum empfangen, unter dem verheißungsvolle Pakete aufgetürmt wurden. FOTOS 3, 4 und 5: Drei unterschiedliche Krippen-Versionen. FOTO 6: Mit Holzfolien ummantelte Leuchten. FOTO 7: Auch im Zeitalter von Computer und Handy gibt es noch herrliches Holzspielzeug. FOTO 8: Natürlich gibt es eine reiche Auswahl an Adventkränzen. FOTOS 9 bis 15: Die Angebotsvielfalt des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel ist besonders beeindruckend. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel, wurde unter seinem Veranstalter, dem engagierten Matthäus Leitner, zu einer echten vorweihnachtlichen Publikums-Attraktion. Halleins Bürgermeister Alexander Anzengruber findet dazu anerkennende Worte: ,,Matthäus Leitner hat sein Ziel erreicht, seinen Weihnachtsmarkt weit über die Grenzen unserer schönen Stadt hinaus, bekannt zu machen und zu etablieren. Er hat es geschafft, mit dem eindrucksvollen Weihnachtsmarkt unserer Pernerinsel für sechs Wochen eine Atmosphäre und ein neues Gesicht zu verleihen. Eingehüllt in stimmiges Ambiente, verwandelt sich die Pernerinsel in einen Ort der Besinnlichkeit, der vorweihnachtlichen Gemütlichkeit und der Vorfreude auf das große Fest. Die Ausstellerinnen und Aussteller verzaubern mit Kunsthandwerk, Accessoires und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten.‘‘ Und der Herr des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel, Matthäus Leitner ergänzt: ,,Das Angebot und die Qualität des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel werden alljährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und mit welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer haben wieder zahlreiche helfende Hände die Alte Saline weihnachtlich geschmückt und dekoriert und mit viel Arbeit in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Im Außenbereich der Alten Saline, im 1. Untergeschoß, im 2. Untergeschoß,
im Salzmagazin-Obergeschoß 3, im Salzmagazin-Obergeschoß 4, im Salzmagazin-Obergeschoß 5, im Innenhof/Generatorenraum und im Verdampferturm, finden Waren-Präsentationen, Besichtigungs-Rundgänge und gastronomische Aktivitäten statt. Ein attraktives Rahmenprogramm  bietet Alpakawanderungen, Kinderprogramm in der Wichtelstube, Darbietungen von Schülern des Musikums Hallein, Adventkranz-Binden, Führungen zur letzten historischen Sudpfanne und in die Salinenkapelle, den Besuch von Nikolaus und Krampus, Balsamico-Verkostung und Schaupressen an einer bäuerlichen Ölpresse: Vom Kürbiskern bis zum Kürbiskernöl.

Heuer wartet der Weihnachtmarkt auf der Pernerinsel mit einer besonderen Überraschung auf. Der Salzburger Kunstverein ,,artforum Salzburg‘‘ ist mit zahlreichen Kunstwerken vertreten. Dazu der Betreiber des Weihnachtsmarktes Matthäus Leitner: ,,Als Schulterschluss zwischen Salzburg und Hallein, ist dieses Projekt über mehrere Jahre gereift. Heuer ist es nun soweit und wir konnten unser Vorhaben umsetzen. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen stellen die unterschiedlichsten Werke aus. Im Flair der Alten Saline entsteht damit etwas ganz Besonderes.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Baum-Lichterdekoration auf dem Freigelände vor der Eingangsfront zum Pernerinsel-Weihnachtsmarkt. FOTOS 2 und 3: So viele Krippenfiguren auf eine Streich sieht man nur in der Adventzeit auf der Pernerinsel. FOTOS 4, 5 und 6: Einige Beispiele aus dem reichen Krippen-Angebot des Weihnachtsmarktes. FOTO 7: Natürlich darf auch Christbaumschmuck nicht fehlen. FOTOS 8, 9 und 10: Eine reiche Auswahl an Köstlichkeiten wird angeboten. FOTO 11: Ein traditionelles Symbol des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel: Hirsch und Lichterbaum. FOTOS 12, 13 und 14: Werke des Kunstvereines artforum Salzburg bilden eine neue, attraktive Facette des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel. FOTO 15: Das große Angebot an Keks-Ausstechformen erinnert an eine moderne Skulptur. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Einmal im Politik-Alltag der EU den Spieß umdrehen – das praktizierten 32 Schülerinnen und Schüler der HAK Hallein in Brüssel. Sie diskutierten als Botschafterschule in Brüssel mit EU-Abgeordneten über den „European Way of Life“: Bei Fragen wie „Was soll die EU tun, um Europas Werte zu schützen? Wie denkt die Bevölkerung der EU-Länder darüber?“ schlüpften die Jugendlichen in die Expertenrolle. „Die jungen Botschafterinnen und Botschafter des Europäischen Parlaments mussten gemeinsame Entscheidungen darüber fällen, welche Fragen auf die Tagesordnung gesetzt bzw. besprochen werden sollen und welche konkreten Veränderungs-Vorschläge sie vorbringen möchten“, berichtet Lehrerin Christina Fabianitsch, die die Gruppe auf ihrer Reise ins Herz der EU-Institutionen begleitete.

 

Ebenfalls auf dem Reiseplan: Das Verbindungsbüro des Landes Salzburg zur EU. Von Leiterin Michaela Petz-Michez erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie EU-Förderungen zuerkannt werden und wer ein Praktikum in den EU-Institutionen machen kann. „Natürlich ging es auch um die großen politischen Fragen, insbesondere darum, worin sich die EU von den USA oder auch von China unterscheidet. Mit Experten der EU-Kommission und von der Wirtschaftsuni Wien diskutierten die Jugendlichen außerdem über die Unions-Bürgerschaft und darüber, ob die EU ohne Einstimmigkeits-Prinzip handlungsfähiger wäre“, so Petz-Michez. Zu dem Seminar hatte das Europäische Parlament die HAK Hallein als eine seiner „Botschafterschulen“ eingeladen, die bei der Vermittlung des Verständnisses der Europäischen Union im Unterreicht besonders engagiert sind. Ende September 2019 (der SALZSCHREIBER berichtete), wurde durch Bildungsministerin Iris Rauskala und EP-Vizepräsident Othmar Karas, der HAK Hallein sowie 19 weiteren österreichischen Schulen, die Auszeichnung als Botschafterschule überreicht. – Unser 1. Foto oben zeigt die jungen Botschafterinnen und Botschafter der HAK Hallein im Verbindungsbüro des Landes Salzburg in Brüssel. 2. und 3. Foto: Diskussion mit Othmar Karas, Vizepräsident des EU-Parlaments. – (Text & Fotos: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Sportlerinnen und Sportler aus Hallein wurden am 19. November 2019 im Rahmen eines Ehrungs-Festaktes in der Salzburger Residenz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrat Stefan Schnöll ausgezeichnet.  „Hinter vielen Karrieren im Sportbereich steht der große persönliche Einsatz vieler engagierter Frauen und Männer. Ihr langjähriger Einsatz verdient größte Anerkennung“, zeigte sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer überzeugt. Und Landesrat Schnöll ergänzte: „Unsere heute ausgezeichneten Sportler aus Hallein haben in den vergangenen Jahren vieles für den Salzburger Sport getan und Respektables erreicht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“ Das Salzburger Sportehrenzeichen in Gold erhielten Thomas Neureiter und Matthias Singer überreicht, mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Silber wurde Michaela Egger und mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Bronze wurde Andrea Lindenthaler (siehe oben stehendes Foto) geehrt. Der SALZSCHREIBER gratuliert allen Ausgezeichneten sehr herzlich! – (Salzburger Landeskorrespondenz, Foto Neumayr).

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Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget der Stadt Hallein für 2020 zu sprechen, verlangte Bürgermeister Stangassinger in einer Alibisitzung am 15. November 2020, die völlige Steichung von Budget-Voransätzen. Wir benötigen für die Stadt Hallein jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes.

 

„Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich, welche Punkte man weglassen sollte. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sehen  definitiv anders aus“, zeigte sich ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung am 15. 11. 2019, verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet, den Bürgermeister zu stellen oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann, es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungs-Möglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungs-Verpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

„Da es heute zum ersten Budget-Gespräch der Klubobleute gekommen ist, haben wir dem Bürgermeister unsere ÖVP-Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, übergeben. Wir müssen in Hallein visionär die Zukunft gestalten und den guten Ist-Stand sichern. Aus unserer Sicht darf die Landes-Mobilitätsoffensive nicht an der Gemeindegrenze stoppen – wir müssen den Anschlusszug nehmen und unser Möglichstes dazu beitragen, den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen und im Angebot entsprechend nachlegen. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich, wir müssen deshalb in den Stadtteilen nachziehen – es ist jetzt ein Gebot der Stunde, Gesellschaftsräume in den Stadtteilen zu planen und zu realisieren. Des Weiteren wollen wir Schwerpunkt-Initiativen im Bereich des Ehrenamtes und der Nachhaltigkeit setzen“, umreißt Vizebürgermeister Florian Scheicher die Budgetwünsche der Halleiner Volkspartei.

 

„Ein Blick in die Jahres-Abschlüsse der vergangenen Jahre sowie in das aktuelle Budget 2019 zeigt eindeutig, dass sich die Stadt bestens entwickelt hat und definitiv auf soliden Beinen steht. Dass Alexander Stangassinger behauptet, die ehemaligen Finanzreferenten hätten eine falsche Darstellung der Finanzlage vorgenommen ist lächerlich und falsch. Allen Mandataren wurde sowohl im Finanzausschuss als auch in der Gemeindevertretung das gesamte Budgetwerk vorgelegt und Zahlen lügen bekanntlich nicht. Ich bin es gewohnt, als Steuerberater, tagtäglich mit Zahlen zu arbeiten – wenn der Bürgermeister dabei Unterstützung benötigt, steht die gesamte Fraktion der Halleiner Volkspartei jederzeit bereit. Wir erachten es jedoch als nicht angebracht, dem Bürgermeister in seiner Zuständigkeit als Finanzreferent, die unguten Entscheidungen abzunehmen. Der Kassasturz wurde groß angekündigt – dem entsprechende, klare und mutige Initiativen, sind zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht erkennbar“, schließt Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein.)

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Lieber Alexander!


Aufgrund des Umstandes, dass Du trotz mehrmaliger Urgenz (seit Oktober dieses Jahres) erst am 15. November zu einer fraktionellen Besprechung über das Budget 2020 geladen hast, nehmen wir dies zum Anlass Dir unsere Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, zu übermitteln.

Im Mai dieses Jahres hast Du medienwirksam verkündet, einen Kassasturz gemacht zu haben (den Du bis heute unserer Fraktion nicht zukommen hast lassen) und daraus abgeleitet, wirfst Du den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein eine falsche Darstellung der Finanzlage vor. Wir nehmen das mit Verwunderung zur Kenntnis und weisen drauf hin, dass Du jedes Budget vorgelegt bekommen hast und im Rahmen der Finanzausschuss-Sitzungen die Budgetposten besprochen wurden. Die Argumentation führst Du darüber hinaus durch Deinen Wahlspruch „Hallein wurde zu Tode gespart“ selbst ad absurdum.


Als Bürgermeister und vor allem als Finanzreferent ist es Deine Zuständigkeit, durch geschickte Budgetierung alle Pflichtaufgaben (wie zum Beispiel Personalaufwand, der Straßenbau und Straßensanierung, der laufende Betriebsaufwand, die Sozial- und Gesellschaftsleistungen) sicherzustellen, ausgeglichen hauszuhalten und gleichzeitig freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen zu ermöglichen.


Aus diesem Anlass dürfen wir Dir hiermit unsere Budgetwünsche bekannt geben und bitten um Veranschlagung im Budgetentwurf nach der VRV.

 

1. JUGEND & EHRENAMT

o Wir gehen davon aus, dass Du Deinem medienwirksamen Wahlversprechen, im Falle einer gewonnen Bürgermeisterwahl, für Jugendprojekte im Jahr 2020 und 2021 jeweils EUR 500.000,- zu reservieren, entsprochen hast.

o Wir möchten Euren fraktionellen Gemeindevertretungs-Antrag vom April 2015 aufgreifen und bitten um budgetäre Vorsorge für die Einrichtung eines Jugendbeirates der mindestens 2-mal jährlich tagen soll.

Für die Einrichtung (mit Partnern und aufgrund der Erfahrungen) EUR 15.000,-

Jährliches maximales Realisierungsbudget EUR 20.000,-

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Jugendbereich bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich des Ehrenamtes, bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


2. BAU- UND RAUMORDNUNG

o In der Raumordnung ist zweifelsohne das Thema der Nachverdichtung ein Gebot der Stunde. Um die Potenziale besser auf das Raum- und Stadtbild umlegen zu können, ersuchen wir um Budgetmittel in Höhe von EUR 10.000,- für die Erstellung eines 3D-Modells des gesamten Stadt- und Ortsbildes.


3. STADTENTWICKLUNG UND STADTMARKETING

o Wir sind uns alle einig, dass die Stadtteile besser vitalisiert gehören. Damit sich der Ausschuss für Stadtentwicklung dieses Themas auch annehmen kann, bitten wir um die Vorsorge von jährlichen Projektmitteln von EUR 45.000,-. Sodann wäre es möglich, in den nächsten drei Jahren die Stadtteile schrittweise zu vitalisieren – Hand in Hand mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen.

o Der Stadtkernfonds gehört evaluiert und angepasst. Es braucht nicht nur eine wirtschaftliche Ansiedelungs-Förderung, sondern auch eine für bestehende Betriebe – nach Vorbild der KMU – Investitions-Zuwachsprämie. Wir ersuchen um eine jährliche Dotierung der dementsprechenden Voranschlagsstelle mit EUR 200.000,-.

o Um die bereits bestehende positive Ausschuss-Diskussion zum Thema Standort-Management auch 2020 weiter zu betreiben und abzuschließen, bitten wir um die Vorsorge von EUR 150.000,- im Jahr 2020 und mittelfristig um Anhebung auf EUR 300.000,- bis ins Jahr 2023.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Stadtmarketing und Stadtentwicklung bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


4. UMWELT UND NACHHALTIGKEIT

o Der Budgetansatz 1/529000-757000 soll mittelfristig bis 2023 auf jährlich EUR 50.000,- erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass durch das steigende Umweltbewusstsein der Menschen, die Förderungen für neue Energie und umweltschonende Maßnahmen im privaten Bereich, höher werden müssen.

o Der Budgetansatz „Fair-Trade“ soll mittelfristig bis 2022 auf EUR 10.000,- erhöht werden. Das ist nötig, um den einstimmigen Beschluss des Ausschusses, dieses Thema zu behandeln, auch wirksam in die Tat umsetzen zu können.

o Das Klima ändert sich und daraus resultieren auch ein Anstieg der Dürre und somit auch Ausfälle im Bereich der Landwirtschaft. Um hier ein Zeichen der Unterstützung setzen zu können, bitten wir um die jährlichen Budgetmitteln von EUR 30.000,-, um so die Prämienzahlung für die bestehenden Landwirte abdecken zu können.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, bitten wir um die jährliche budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


5. FREIZEIT- UND GESELLSCHAFTSLEBEN

o Wir gehen davon aus, dass Du als neuer Bürgermeister Deiner jährlichen SPÖ-Forderung, die Projektförderung für Vereine zu verdoppeln, hinlänglich nachgekommen bist.

o Die Veränderungen in der Arbeitswelt zeigen eindeutig, dass für die Bürgerinnen und Bürger Freizeit- und Erholungsflächen immer wichtiger werden. Wir bitten daher, um das Angebot zu ergänzen, um die finanzielle Vorsorge für einen Sport- und Fitness-Parcours in der Höhe von EUR 50.000,- (inkl. jährlicher Instandhaltung).

o Wir gehen ebenfalls davon aus, dass Du den Eislaufplatz als fixen Bestandteil im Budget aufgenommen hast.


6. SCHULBAU UND INFRASTRUKTUR

o Die aktuelle Bausubstanz der Schule in Neualm stellt uns vor großen Herausforderungen. Alle Fraktionen sind sich einig, dass hier gehandelt werden muss. In der letzten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung hast Du von einem Realisierungs-Zeitraum von sechs Jahren gesprochen. Hier ist es unsere Verpflichtung als Stadt Hallein, umgehend mit den Planungsarbeiten anzufangen. Wir bitten um budgetäre Vorsorge von den im Angebot angegebenen Kosten in der Höhe von EUR 120.000,- und die Sicherstellung von personellen Kapazitäten im Stadtamt.

o Ebenfalls in der vergangenen Sitzung der Stadtgemeindevertretung hast Du zum Ausdruck gebracht, dass das Rathaus platztechnisch „aus allen Nähten platzt“. Wir dürfen davon ausgehen, dass Du im Budget 2020 und folgend genügend Mitteln für die Erweiterung und Sanierung von Büroräumlichkeiten inkl. aller Instandhaltungs-Maßnahmen vorgesehen hast. Ebenso die Planungen und Umsetzung eines barrierefreien Zuganges für die Stockwerke.

o Du hast den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein vorgeworfen, die Sanierung gemeindeeigener Wohnungen sträflich vernachlässigt zu haben. Wir gehen daher davon aus, dass Du den Budget-Voranschlag von 2019 in der Höhe von EUR 850.000,- für das Jahr 2020 und folgend auf mindestens EUR 1.700.000,- erhöht hast.


7. SOZIALPOLITISCHE AUFGABEN

o Die Stadtteile gehören nicht nur, wie bereits oben beschrieben, revitalisiert sondern wir müssen diese auch auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur „vorbereiten“. Wir brauchen Gesellschaftsräume in allen Stadtteilen. Wir bitten daher für die Realisierung, um die budgetäre Vorsorge von jährlich EUR 80.000,- (mittelfristig mit einer Steigerung).


8. KULTUR, MUSEEN UND TOURISMUS

o Unserem Beschluss in der Stadtgemeindevertretung – den Ausbau des Keltenmuseums betreffend – folgend, bitten wir um die budgetäre Vorsorge der geteilten Kosten mit dem Land Salzburg wie folgt:

 2020 EUR 275.000,-

 2021 EUR 830.000,-

 2022 EUR 124.000,-

o Die Entwicklung des Kultur- und Museumsstandortes Hallein ist in den vergangenen Jahren bestens vorangetrieben worden. Als Stadt Hallein darf man hier nicht „lockerlassen“ – aus diesem Grund bitten wir um die ausreichende finanzielle Vorsorge von Werbemitteln in diesem Bereich.

o Dass eine Stadt kein Hotel selbst bauen wird, ist hinlänglich bekannt. Wir brauchen – auch parallel zu bestehenden Hotelplanungen – budgetäre Mitteln für die thematische Auseinandersetzung und Planung eines geeigneten und visionären Tourismus-, Veranstaltungs- und Nächtigungs-Standortes Hallein. Eine zusätzliche budgetäre Vorsorge ist aus unserer Sicht nicht nötig – das decken die Ansätze unter Punkt 3 dieses Papiers bereits ab.


9. ÖFFENTLICHER VERKEHR UND MOBILITÄT

o Wir geben Dir und Deinem ehemaligen Wahlprogramm vollinhaltlich recht, dass der Verkehr in eine neue Zukunft geführt werden muss. Aufgrund der Mobilitäts-Offensive des Landes Salzburg, ist Bewegung in diese Sache gekommen. Wir dürfen nur jetzt als Stadt Hallein „den Anschlusszug“ nicht versäumen. Aus diesem Grund bitten wir um die dementsprechende Abbildung folgender budgetärer Ansätze:

•  Erhöhung der Voranschlagstelle der Bezuschussung der Öffi-Jahreskarten

   (mit EUR 130,-) von EUR 50.000,- auf

x  EUR 100.000,- im Jahr 2020.

x  EUR 150.000,- im Jahr 2021.

x  EUR 200.000,- im Jahr 2022.

x  EUR 300.000,- im Jahr 2023.

 Nützen wir die zweijährige Landes-Anschubfinanzierung für ein eigenes Micro-ÖPNV-System, um endlich ein Kleinbus-Stadtlinien-System zu entwickeln. Wir bitten in diesem Zusammenhang für die budgetäre Vorsorge eines Mobilitäts-Konzeptes in der Höhe von EUR 35.000,-.

 Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Bürgerinnen und Bürger sofort alle ein Öffi-Jahresticket erwerben und nahtlos auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr umsteigen. Mit der Linie 45 (als erster „Stadtkleinbus“) haben wir den Anfang gemacht. Nützen wir auch hier die „vergünstigte Kostensituation“ – aufgrund der Anschubfinanzierung – den Kleinbus um EUR 1,- pro Fahrt zur Verfügung zu stellen. Es bräuchte dazu eine jährliche finanzielle Bezuschussung in der Höhe von EUR 100.000,-.


10. ORGANISATORISCHES

o Dem Jugendausschuss sind jetzt Voranschlagstellen zugeordnet – zwar in der Höhe von ca. EUR 130.000,-, die jedoch schon jährlich fix vergeben sind. Wir bitten analog zu Punkt 1 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.

o Dem Stadt-Marketingbudget (sodann Ausschuss) von gesamt EUR 147.000,- sind unter anderem die Jahresförderung des TVB, die Stadtfest-Kooperation und die Kosten für die Informationen aus dem Rathaus zugeordnet. Wir bitten analog zu Punkt 3 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.


Für die Rathausfraktion der Halleiner Volkspartei:

Der Klubobmann

Mag. Gottfried Aschauer e.h.

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Unter den auch weltlich regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfen, spielte Paris Graf Lodron (1586 bis 1653) aus Sicht der Stadt Salzburg eine herausragende Rolle. Vor genau 400 Jahren, 1619, wurde er Fürst-Erzbischof in Salzburg. Lodron konnte Salzburg aus dem 30jährigen Krieg heraushalten,  ist Vollender des Salzburger Doms und gründete 1622 die Salzburger Universität. Aus Sicht der Stadt Hallein war er lediglich, wie alle anderen Fürst-Erzbischofe vor ihm und nach ihm auch, lediglich ein Salzräuber, der das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg hemmungslos plünderte. Dafür bezahlte er, wie alle anderen Fürst-Erzbischöfe auch, Null Steuern und Null Abgaben an die Stadt Hallein – und nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen.

DER HIMMEL: DIE STADT SALZBURG
DER MISTHAUFEN: DIE STADT HALLEIN

In einem unverschämten erzbischöflichen Erlass, so einfach war das einst, wurde diese kriminelle Vorgangsweise ausdrücklich sanktioniert. Während die Fürst-Erzbischöfe ihre Regierungsstadt Salzburg mit architektonischem Prunk ausstatteten, nahmen sie in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier auch nur ein einziges herzeigbares Gebäude zu errichten. Die Einkünfte der kirchlichen Landes-Regenten aus den Steuer-Leistungen der Bewohner ihres Fürst-Erzbistums, wurden durch die Erträge ihrer Salz-Raubzüge in Hallein verdoppelt und verdreifacht. Wen wundert es also, dass die Stadt Salzburg aufgrund ihrer Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt wurde? Franz Schubert brachte, nach einem Besuch der Stadt Hallein, die unerfreulichen Dinge, drastisch und einprägsam auf den Punkt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘    

KINDER BEGANNEN VOR ANGST ZU WEINEN,
WENN EIN BESUCH DER STADT HALLEIN BEVORSTAND

Hallein war eine schäbige, herabgekommene Kommune, in der insgesamt 11 Salinen mit ihrem Dampf aus den Salz-Siedepfannen und ihrem Rauch aus den großen Feuerungs-Anlagen unter den Salz-Siedpfannen, die Sonne verfinsterten. Bis nach dem 2. Weltkrieg  war Hallein das ,,Schwarze Hallein“ mit seinen rauchgeschwärzten Hausfassaden. Noch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Kinder aus den Umgebungs-Gemeinden zu weinen, wenn es hieß, die Stadt Hallein wird aufgesucht – so sehr fürchteten sie sich vor dieser entsetzlichen Stadt! Unter den Fürst-Erzbischöfen entfaltete sich die Stadt Salzburg zum Welt-Kulturerbe, während Hallein nur eine geplünderte Salzkolonie war. Das war’s dann auch schon. War’s das wirklich? Oder kommt da vielleicht irgendjemand doch noch auf die glorreiche Idee, dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein, angesichts der 600 Jahre andauernden Salzplünderung, irgendetwas gutzumachen hätte?

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfe konnten angesichts ihrer enormen Einkünfte aus dem Halleiner Salz, die Stadt Salzburg mit ihrer heute weltberühmten Pracht ausstatten. Selbstgefällig errichteten die Fürst-Erzbischöfe nicht nur Dom, Kirchen und Residenzen, sie leisteten sich auch die wahrscheinlich größte Festung von ganz Mitteleuropa. FOTO 2: In der ausgebeuteten Salinenstadt Hallein sahen die Dinge doch ein wenig anders aus.
Zwischen der Stadtbrücke und dem Keltenmuseum drängten sich, wie die zeitgenössische Darstellung es eindringlich zeigt, die schmalbrüstigen Kuffergassen-Häuser an der Salzach entlang. Die hygienischen Verhältnisse? Abfälle und Ausscheidungen wurden durch Schächte entlang der Fassaden Richtung Salzach entsorgt. Hochwasser war immer willkommen, denn  dann wurden die ekeligen braunen Ansammlungen kostenlos beseitigt… – (Odo Stierschneider. Fotos: Wikipedia und Begleitbuch der Landesausstellung ,,Salz‘‘.)

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Die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen eröffnete die Saison der winterlichen Bier-Spezialitäten mit einem geselligen Festakt und einem Bier-Kulinarium voller außergewöhnlicher Geschmacks-Erlebnisse. Traditionell läutet die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen die kalte Jahreszeit mit einem Bockbier-Anstich im Ruperti Gwölb des Braugasthofes ein. Bierkultur wird in der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen gefördert und gelebt, so auch beim Bier-Kulinarium, mit dem die Gäste verwöhnt wurden. Dies ließen sich zahlreiche Bier-Liebhaber natürlich nicht entgehen und folgten der Einladung in die älteste Brauerei Salzburgs.

 

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HOPFEN UND MALZ – GOTT ERHALT’S!“

Mit diesem traditionellen Brauspruch und dem Anstich des ersten Kaltenhauser Winterbockbier-Fasses eröffnete Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger die Bockbier-Saison 2019. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Braumeister Martin Simion, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Brau Union Österreich), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – Der heurige Winterbock zeigt sich in einer satt honigfarbenen Optik und ist ungefiltert. In der Nase entwickelt sich ein Bukett aus Aromen nach frischem Biskuit, unterlegt mit zarten Hopfenaromen. Im Trunk fällt sofort der eher schlanke Körper auf. Er kommt erfrischend, eher trocken und ein klein wenig harzig. Das Bittere ist moderat und rasch abklingend. Er verfügt über einen Alkoholgehalt von 7,1 Prozent und eine Stammwürze von 16,2 Grad. Der Kaltenhauser Winterbock passt hervorragend zu Wildgerichten, Steaks und würzigen Braten. Ebenso gut harmoniert der Kaltenhauser Winterbock mit würzigen Käsesorten, nussigen Desserts und Lebkuchen. Der Kaltenhauser Winterbock ist jährlich ab Herbst verfügbar – solange der Vorrat reicht.

 

GRUSS AUS KALTENHAUSER BOTSCHAFT FÜNFHAUS WIEN
UND SONDEREDITION SIGISMUND BARLEY WINE

Beim Bier-Kulinarium, einem 5-Gänge-Menü mit passender Bierbegleitung, zeigte sich einmal mehr die Bierkultur-Kompetenz der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Zu genießen gab es regionale kulinarische Feinheiten aus der Küche des Kaltenhauser Braugasthofs, passend begleitet mit den Kaltenhauser Bier-Spezialitäten. Dabei mischte sich mit dem Wiener Lager ein Gruß aus der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in der Wiener Mariahilfer-Straße unter die Bierauswahl. – Zum abschließenden Dessert wurde die Sonderedition 2019 in der 0,75l Großflasche präsentiert: ein Barley Wine namens Sigismund. Barley Wine („Gerstenwein“) ist ein englischer Bierstil, der im 18. Jahrhundert für den Adel als Alternative zu französischem Wein gebraut wurde und heute – nicht nur in England – wieder gerne gebraut wird. Den Namen verdankt dieses obergärige Bier seinem hohen Alkoholgehalt. Amerikanische Ale-Hefe und Pale Ale-Malz verleihen ihm seinen süßlich-fruchtigen und malzbetonten Charakter. Eine hohe Stammwürze von 20,9° Plato, der hohe Alkoholgehalt von 9,5 % und die dezente Bittere des Taurus-Hopfen machen dieses Bier zu einem vollmundigen und wärmenden Trinkgenuss, der Bierkenner nicht nur an kalten Wintertagen erfreut. Sigismund ist eine ideale Ergänzung zu intensiven Blauschimmel-Käsesorten wie Stilton und Roquefort, aber auch harmonisch zu süßen Desserts wie Tiramisu oder Crème Caramel. Optimal zu servieren ist Sigismund mit einer Trink-Temperatur von 8 bis 10 Grad.

 

SPEZIALITÄTEN-MANUFAKTUR UND SCHULUNGSZENTRUM
SICHERN DIE BIERKULTUR IM HOFBRÄU KALTENHAUSEN

Nach dem kulinarischen Hochgenuss ließen die zahlreichen Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Kultur den Abend in Kaltenhausen mit Musik der Gimpelinsel-Saitenmusi in geselliger Runde ausklingen. Abschließend noch bemerkenswerte Fakten zur Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen: Gegründet 1475, ist die Brauerei in Kaltenhausen die Älteste Salzburgs. Klarstes Felsquell-Wasser von den Barmsteinen und unterirdische Kalträume begünstigten in Kaltenhausen die Herstellung und Lagerung von Bier in besonderer Weise. Seit 2011 widmet sich der Standort mit einer feinen Spezialitäten-Manufaktur und einem Schulungs-Zentrum besonders intensiv der Bierkultur. Mit der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus bekommt das Hofbräu Kaltenhausen eine zweite Heimat in Wien. – Das oben stehende Foto zeigt die glorreichen Bierkämpfer, denen der Bockbier-Anstich auf perfekte Weise gelang: Von links Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, Braumeister Martin Simon, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Region West, Brau Union), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – (Text und Foto: Brau Union Presse, Mag. Dr. Gabriela Maria Straka).

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Am 8. November 2019 tagte zum zweiten Mal der ,,Halleiner Verkehrsgipfel‘‘. Dieses Treffen von Politik, Bewohnern, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband, erbrachte zahlreiche Neuerungen für die Verkehrs-Situation in der Halleiner Altstadt. So einigte man sich nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen auf eine ganzjährige Verkehrs-Beruhigung ab dem Robertplatz. Die Parkgebühren in der Altstadt wurden konkretisiert, sie werden nach Beschluss der Gemeindevertretung und Anschaffung der Parkomaten eingeführt. Welche Anforderungen die Parkomaten zu erfüllen haben wurde ausdiskutiert, ebenso die Vereinfachung der zahlreichen unterschiedlichen Boden-Markierungen und Beschilderungen, die neue Regelung für den Parkplatz Pfleggarten (Billa-Parkplatz) oder eine Lösung für einen ganzjährig verkehrsberuhigten Kornsteinplatz.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigte sich auch nach dem zweiten Verkehrsgipfel mit dem Ergebnis zufrieden: ,,Wir haben wieder alle den Tisch geholt, ausführlich diskutiert und anschließend durchwegs einstimmige Kompromisse gefunden, die mit Sicherheit die Lebensqualität erhöhen.‘‘ Stangassinger betont, dass er Wert auf die Beteiligung aller Betroffenen legt: ,,Gerade in Verkehrsfragen darf nicht nur die Politik entscheiden. Es müssen bei diesem sensiblen Thema mit derart vielen Facetten, Lösungen gefunden werden, die eine große Mehrheit und Zustimmung finden. Und ich denke, wir haben wieder einmal bewiesen, dass dies möglich ist.‘‘ Für den Bürgermeister ist es aber auch klar, dass manche Auswirkungen der Beschlüsse noch nicht absehbar sind und abgeändert werden könnten: ,,Wir haben nichts in Stein gemeißelt. Wir werden beobachten und die Neuerungen beurteilen. Wahrscheinlich werden wir bei einem der nächsten Verkehrsgipfel wieder an ein paar Schrauben nachjustieren.‘‘

 

Zur Verkehrs-Beruhigung am Robertplatz gab es nur positive Reaktionen: Man einigte sich darauf, ab 22. November 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren: Von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr wird die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig beruhigt und der Kfz-Verkehr, wie in der Testphase, umgeleitet. (Anwohner dürfen über die Raitenau-Straße und die Gries-Gasse zufahren). Die flexiblen Poller werden beibehalten. Eine Fahrverbotstafel wird künftig auf die Verkehrs-Beruhigung hinweisen. – Auch auf die Reform der Parkgebühren auf den Außen-Parkplätzen gab es von den Sitzungs-Teilnehmern nur zustimmende Rückmeldungen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Aufstellung der Parkautomaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.

 

Durch die Gemeindevertretung der Stadt Hallein sollen folgende Punkte im Zuge der Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden: Die Parkgebühren-Zeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 – 19 Uhr. Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Hierzu soll, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem Tourismusverband, der mögliche Grenzverlauf zwischen beiden  Zonen geprüft werden. Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt zwei Stunden. Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro. In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro 30 Minuten 0,30 Euro. Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt. Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert. Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.

 

Die Anwesenden einigten sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, der neuen Parkomaten: Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion. NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten). Sprachvielfalt: Deutsch, Englisch, Italienisch und weitere, wenn die Kosten angemesen sind. – Handy-Parken: Die Teilnehmer/innen entschieden dagegen, halten sich aber nach einer Überprüfungs-Phase offen, dieses System parallel zu den Parkomaten einführen zu können, wenn dafür Bedarf besteht. – Poller auf dem Kornsteinplatz:

Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung ab 22. November, ohne Behinderung des Grünmarktes. Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie am Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt. Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie auf dem Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden. – In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt.

 

Bodenmarkierungen auf Kornsteinplatz und Robertplatz: In der Halleiner Innenstadt wird eine generelle Kurzparkzone eingeführt, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. – Parkplätze vor der Raiffeisenbank: Vor der Raiffeisenbank Hallein werden keine weiteren Parkplätze ausgewiesen. Halten bleibt dort erlaubt – Prüfung Verkehrsberuhigung Oberer/Unterer Markt: Eine Beruhigung des Oberen und Unteren Marktes ist wünschenswert. Mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung sollen geprüft werden. – Prüfung der Kosten für die Überwachung der Parkflächen: Diese Kosten sollen erfasst und einer eventuell neuen Planstelle bei der Stadtpolizei gegenübergestellt werden. – Der nächste Halleiner Verkehrsgipfel wird im Frühjahr 2020 stattfinden. – Das oben stehende Foto zeigt Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Gudrun Grießner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Willi Grundtner. Die Genannten halten, symbolisch für die beschlossenen Neuerungen, einen Plan der Halleiner Altstadt in ihren Händen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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In der Nacht auf Sonntag, 10. November 2019, huschte die Reif-Göttin, die zarte Gespielin des muskelbepackten Winters, über die Stadt Hallein und bedeckte sie mit einem feinen, weiß-glänzenden Schimmerkleid. Zum ersten Mal wurden in Hallein in diesem Spätherbst Minusgrade gemessen. Es besteht also kein Zweifel: Der nächste Winter kommt ganz bestimmt! Doch noch konnte sich die Sonne durchsetzen und brachte das weiße Reif-Kleid der Stadt wieder zum Schmelzen. Allerdings strahlte sie nur kurze Zeit vom Himmel, dann brach der Nebel herein und verdeckte wieder die Sonne und ringsum die Berge. DER SALZSCHREIBER nützte die kurze Zeit, um Untersberg und Schlenken mit ihrer Schneedecke zu fotografieren. Als der Nebel wieder hereinbrach, gab es für kurze Augenblicke ein attraktives Wolkenspiel bei Großem und Kleinen Barmstein. Dann dominierte wieder rundum flächendeckend der weiße Nebel eines typischen Novembertages.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
In der nur kurz scheinenden Sonne vermittelten Untersberg und Schlenken echte Winterstimmung. FOTOS 3, 4 und 5: Der hereinbrechende Nebel gab vorerst noch die Barmsteine frei. Dann hob sich die Nebeldecke, die Barmsteine verschwanden und schließlich gab es überall nur noch weißen Nebel. Ein richtiger, nebeliger Novembertag eben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eines der beeindruckendsten Firmengebäude in der Stadt Hallein, entsteht gegenwärtig nördlich anschließend an das Betriebsgelände der Brauerei Kaltenhausen und unweit der Firma Jacoby GM Pharma. Bauherr ist die derzeit noch in Grödig ansässige Firma Spagyra GmbH & Co KG. Das Unternehmen ist seit 1953 prominenter Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Die Firma Jacoby GM Pharma hält Anteile am Unternehmen Spagyra. Nachstehend Informationen zur Firma Spagyra, der künftig im Wirtschafts-Geschehen der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes, eine wichtige Rolle zukommen wird.

Seit über 65 Jahren widmet man sich im Unternehmen Spagyra GmbH & Co KG der Gesunderhaltung des Menschen auf natürlichem Wege. Das bedeutet sanfte und nachhaltige Therapien ohne Nebenwirkungen. Dazu spezialisierte sich Spagyra seit 1953 auf die Herstellung von homöopathischen Arzneien. So entstand schließlich aus einer Apotheke ein modernes Unternehmen, das einen wichtigen Beitrag zur alternativen Medizin leistet und weit über die Landesgrenzen hinaus einen außerordentlichen Ruf als Spezialist genießt. Heute arbeiten die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter täglich mit Engagement und Leidenschaft daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Unternehmen Spagyra potenziert die hauseigenen homöopathischen Arzneimittel bis zur zweihundertsten Potenz klassisch von Hand. Insbesondere bei Hoch- und Höchstpotenzen arbeitet das Unternehmen mit einer speziell entwickelten pneumatischen Potenzier-Anlage. Darüber hinaus stellt die Lohnfertigung für unterschiedliche homöopathische Unternehmen nach individuellen Rezepturen einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit bei Spagyra dar. – Um das wertvolle Wissen rund um die Homöopathie weiter zu verbreiten, wurde von Spagyra eine Veranstaltungs-Reihe begründet, die sich bei Apothekerinnen und Apothekern großer Beliebtheit erfreut. Erfahrene Homöopathen führen dabei auf kurzweilige Art in die Homöopathie ein.

Abschließend noch die kurzgefasste Geschichte des Unternehmens: 1953 wurde die Firma Spagyra von Mag. Josef Sedlar in Anif gegründet. Schwerpunkt der Produktion: Spagyrik und homöopathische Komplexe. Mag. Heinrich Sedlar wurde 1971 neuer Gesellschafter und übernahm 1978 die Geschäftsführung. 1983 wurde der Firmensitz von Anif nach Grödig verlegt und 1987 erfolgte der Beginn der Hand-Potenzierung von homöopathischen Einzelmittel-Reihen. In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten Umbau und Erweiterung des Betriebs. Weitere Betriebs- und Lager-Flächen wurden angemietet. 1997 kam es zur Inbetriebnahme des ersten Labors. Mit einer selbst entworfenen Potenzier-Maschine erfolgte 1998 der Einstieg in die Höchst-Potenzen. 1999 übersiedelte Spagyra in das gegenwärtig genützte Gebäude in Grödig am Marktplatz 5a. Mag. Heinrich Sedlar schied 2008 aus dem Unternehmen. Mag. Friedrich Wieser übernahm die Geschäftsführung und ist in dieser Position bis heute tätig. – (Odo Stierschneider unter Verwendung veröffentlichter Informationen des Unternehmens).

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Eingangsfront des derzeitigen Firmengebäudes der Firma Spagyra in Grödig. FOTO 2: Das Firmenschild des Unternehmens. FOTO 3: Das beeindruckende, in Bau befindliche neue Firmengebäude der Firma Spagyra in Hallein-Kaltenhausen. (Weitere Fotos dazu finden Sie, indem Sie einfach ein Stück weiter hinunterscollen). – (Fotos: OST)

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Bereits seit 54 Jahren veranstaltet der im Sozialbereich verdienstvoll tätige Lions-Club Hallein, seinen großen Flohmarkt, dessen Reinerlös für Hilfsbedürftige – in Not geratene Familien, beeinträchtigte und hilfsbedürftige Personen, kranke Kinder und diverse sozialen Hilfsprojekte – gespendet wird. Bisher konnten aus den Erlösen der Flohmärkte des Lions-Clubs Hallein, beeindruckende und respektable, mehr als 450.000 Euro, an Hilfsbedürftige übergeben und somit rasch und unbürokratisch geholfen werden. Der weitum, auch jenseits der Grenze zu Bayern bekannte Flohmarkt, findet heuer am Samstag, 23. November 2019, von 9 bis 16 Uhr, in der Salzberghalle Hallein statt. Rund 70 Helferinnen und Helfer mit Präsident Michael Angerer und Flohmarkt-Meister Peter Dioszeghy an der Spitze, werden auch heuer wieder im Verkauf tätig sein und für einen geregelten Ablauf sorgen. Auch heuer wird wieder ein großer Andrang erwartet und die Schnäppchenjäger werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen, da wie immer das Angebot enorm groß sein wird. Kleidung, Wäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Gürtel, Sportgeräte, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleinmöbel, Bücher, Bilder, Modeaccessoires, Schmuck und vieles andere mehr, stehen wieder für die Flohmarkt-Besucher zum Kauf bereit.  Bitte vormerken: Waren, sauber und in gebrauchsfähigem Zustand, können am Donnerstag, 21. November und Freitag, 22. November, jeweils von 13 bis 19 Uhr, in der Salzberghalle abgegeben werden. – (Josef Wind. Fotos: Helmut Kronewitter).

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Die Halleinerin Victoria Duft verstärkt seit 4. November 2019 das Team der Stadtamts-Direktion. Die gelernte Bürokauffrau war bis zu ihrer neuen Aufgabe im Halleiner Rathaus bei der Porsche Holding in Salzburg angestellt und der Reklamations-Abteilung zugeteilt. Die 24-Jährige wird ab sofort als Sekretärin der Stadtamts-Direktion zugeordnet sein. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die neue Fachkraft ein neues, wichtiges Glied in der Kette der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Halleiner Rathaus: „Victoria Duft wird in der Amtsdirektion für Entlastung sorgen. Wir haben seit Mai heurigen Jahres einen Personal-Engpass, weil von vier Stellen nur zwei besetzt waren. Nun sind wir wieder bezüglich unserer Personal-Engpässe um einen Schritt weiter gekommen. Nach der Einlern-Phase wird Victoria Duft sicherlich spürbar für mehr Effizienz sorgen.“ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit der neuen Mitarbeiterin in der Stadtamts-Direktion. – (Text & Foto: Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Die Kulturstadt Hallein in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich durch das engagierte Wirken von Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl mitgeprägt. Ob sie sich in der Gemeindevertretung immer wieder für die Belange der wichtigsten Kultur-Institutionen einsetzte, ob sie als Gründungs-Mitglied der ,,Freunde des Keltenmuseums‘‘ entscheidend mithalf, diese wichtigste Kultur-Einrichtung Halleins von europäischer Strahlkraft  zu unterstützen, ob sie die Neugestaltung des ,,Stille Nacht“-Museums förderte, ob sie im Rahmen der privaten Spendenorganisation ,,Neue ,Stille Nacht‘-Orgel Hallein‘‘ mit dazu beitrug, dass das gesteckte Spendenziel von 150.000 Euro erreicht werden konnte, ob ihre zahlreichen Ansprachen oder ihre Moderatoren-Tätigkeit bei kulturellen Veranstaltungen immer wieder mit großem Applaus quittiert wurden, ob sie bei der Gründung des Kulturvereines SUDHAUS wertvolle Unterstützung leistete – Dr. Eveline Sampl-Schiestl war stets eine hoch geschätzte Anwältin und Repräsentantin des Kulturgeschehens der Stadt Hallein. In die letzte Phase ihrer Tätigkeit als Kultur-Stadträtin der Stadt Hallein fiel das großartige 200jährige Jubiläum des weltweit verbreiteten, unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, das in Hallein in Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Dr. Franz Lackner und des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer gefeiert werden konnte. Dr. Eveline Sampl-Schiestl war nicht mehr Kultur-Stadträtin, als sie entscheidende Mitarbeit leistete für das Zustandekommen der grandiosen und unvergesslichen Ausstellung von Gemälden des chinesischen Künstlers Wang Jixin, rund um das Halleiner Salzwesen, in der Alten Saline. In  der Salzburger Residenz, wurde nun Dr. Eveline Sampl-Schiestl, im Rahmen eines Ehrenfestaktes, für ihr auch touristisch wirksames Wirken für die Kulturstadt Hallein, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Salzburger Tourismus-Verdienstzeichen geehrt.

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STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Bei ihren Ansprachen im Rahmen zahlreicher Kultur-Veranstaltungen beeindruckte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl immer wieder ihre Zuhörer. FOTO 2: Ein stolzer Tag für Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl: Die Salzburger Landesausstellung zum 200jährigen Bestand des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ wurde offiziell im ,,Stille-Nacht‘‘-Museum Hallein eröffnet. In der Bildmitte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, links neben ihr Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, rechts von ihr Landtags-Präsidentin Dr. Brigitta Pallauf. FOTO 3: Wenn es notwendig war, konnte die einstige Halleiner Kultur-Stadträtin auch handfest zupacken. Im Bild hilft Dr. Eveline Sampl-Schiestl beim Abladen von Bestandteilen der neuen Halleiner Kirchenorgel, die mittlerweile die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche musikalisch umrahmt und eine ganze Reihe glanzvoller Orgelkonzerte ermöglichte. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Harald Zeilinger, Fotos 2 und 3: OST).

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Im Wirtschafts-Magazin ,,Die Besten‘‘ listen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jährlich die Top-500-Unternehmen im Bundesland Salzburg auf. Auf Rang 1 lag demnach im Jahr 2018 die Porsche Holding GmbH mit einem Umsatz von 20 Milliarden und 400 Millionen Umsatz. Auf Position 500 landete das Salzburger Unternehmen Woolf Sports Promotion mit einem Umsatz von 9 Millionen und 300.000 Euro. Dazwischen liegen auch 8 Unternehmen der Stadt Hallein auf folgenden Rängen: Rang 22 für Jacoby GM Pharma GmbH, Umsatz 417.000.000 Euro. Rang 38 für EMCO GmbH, Umsatz 205.100.000 Euro. Rang 49 für Austrocel Hallein GmbH, Umsatz 146.450.000 Euro. Rang 86 für Zementwerk Leube GmbH, Umsatz 92.000.000 Euro. Rang 120 für Werner & Mertz Hallein, Umsatz 61.800.000 Euro. Rang 369 für Electric Love GmbH & Co. KG, Umsatz 14.230.000 Euro. Rang 389 für List Salzhandel GmbH, Umsatz 13.000.000 Euro. Rang 466 Emco Privatklinik, Umsatz 10.300.000 Euro. Wie sehr sich umsatzstarke Betriebe mittlerweile auch auf kleinere Gemeinden verteilen, zeigen zwei Beispiele aus der nahen Umgebung der Stadt Hallein. Die Gemeinde Kuchl scheint bereits ebenfalls mit 8 Betrieben unter den besten 500 des Bundeslandes Salzburg auf und die Gemeinde Puch liegt mit 7 Best-of-500 Unternehmen nur ganz knapp dahinter. – (Odo Stierschneider. Daten aus SN-Magazin ,,Die Besten‘‘).

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FOTO 1:
Das Stammhaus des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH in Hallein-Kaltenhausen. Das Unternehmen steht umsatzmäßig in Hallein an der Spitze. FOTO 2: Unweit vom jetzigen Standort errichtet die Jacoby GM Pharma GmbH ein neues Gebäude mit beeindruckenden Dimensionen. Das Bauobjekt wurde von der Salzburger Straße aus fotografiert. FOTO 3: Links die salzachseitige Fassade, rechts die Nordfassade des Bauobjektes. FOTO 4: Links die Südfassade, rechts die salzachseitige Fassade. FOTO 5: Das beeindruckende Bauobjekt aus erhöhter Position fotografiert.  – Die Geschäftsführung des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH liegt in Händen von vier Geschäftsführern: Dr. Sonja Jacoby, Dr. Peter Unterkofler, Karl Fischer MA und Mag. Bernd Grabner. Die Jacoby GM Pharma GmbH verfügt über ein halbes Dutzend Standorte in Österreich, beschäftigt 380 Mitarbeiter, verfügt über 30.000 verschiedene Lagerartikel, hält 35 LKW bis 3,5 Tonnen in Betrieb und versendet täglich 170.000 Packungen. – (OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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,,Es ist schon ein Novum in der Stadt Hallein, dass ein Bürgermeister seine Personal-Differenzen mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Medien diskutieren lässt, anstatt diese in persönlichen Gesprächen zu lösen. Mit Begriffen wie ,Sauhaufen‘, ,Ineffizienz‘ und dass ,Dinge einfach zu langsam gehen‘, stößt der Bürgermeister – als deren oberster Chef – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf, die täglich nach bestem Gewissen im Sinne der Stadt arbeiten. Da braucht es keinen Zuruf des Herrn Bürgermeisters aus der Zeitung‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die Herangehensweise des Bürgermeisters an Problemstellungen und der aufgezeigte Lösungsweg dazu sind sonderbar. Der erste Versuch – mittels Bürgermeisteranstellung – parteipolitisches Denken direkt in der Amtsdirektion zu verwirklichen, reichte wohl noch nicht aus. Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,Strukturreform‘ den Amtsdirektor loswerden. Ob das wohl der so oft propagierte ,Neue Stil‘ ist?‘‘, fragt sich Klubobmann Gottfried Aschauer verwundert.

 

,,Ich halte es durchaus für legitim, dass man in regelmäßigen Abständen die Verwaltungsstruktur überprüft und quasi zu einem Relaunch greift. Die Themen und Herausforderungen in der Kommunalpolitik ändern sich, da ist es die Aufgabe eines Stadtoberhauptes Abläufe regelmäßig zu durchleuchten. Aber den jetzt in Hallein eingeschlagenen Weg, abseits einer politischen Diskussion und Planung, halte ich für eine eigenartige Alibiaktion, um Parteipolitik zu betreiben“, betont der Vizebürgermeister.

 

„Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters durchaus zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen und nicht intern zu lösen, ist für mich nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden. Wie soll eine ganzheitliche Strukturreform in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes auf breite Beine gestellt werden und für die Zukunft auch greifen, wenn schon beim Start an der Gemeindevorstehung und den Fraktionen vorbeigearbeitet wird. Der Bürgermeister ist aus unserer Sicht gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen. Das Image der Stadt wird von einem ewigen Hick-Hack in den Medien mit Sicherheit nicht steigen. Der Bürgermeister agiert immer noch so wie in der Vergangenheit. Er sollte aber allmählich beginnen seine Hausaufgaben zu erledigen und sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, anstatt sich nur auf Überschriften zu beschränken und Streitigkeiten über Medien auszutragen“, so der Klubobmann abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein, Fotos: Stadtamt Hallein). – Noch Hinweis des SALZSCHREIBER: Gleich unten anschließend, finden Sie hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘, einen Beitrag über jenen SN-Bericht, auf den Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer in ihren oben stehenden Darlegungen Bezug nehmen.

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Karin Portenkirchner, ,,SN‘‘-Edelfeder und vom Branchen-Magazin ,,Der Österreichische Journalist‘‘ zu Österreichs bester Lokal-Journalistin gewählt, absolvierte ihre ersten Berufsjahre bei den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, bevor sie zur täglichen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wechselte. So widmet sie sich immer wieder ausführlich auch den aktuellen Themen aus der Stadt Hallein. Ihr jüngster, besonders markanter Beitrag aus der einstigen Salinenstadt, behandelt ein durchaus heißes Eisen – den ,,schwelenden Machtkampf‘‘ zwischen den Rathaus-Giganten SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. Karin Portenkirchner breitete das heikle Thema großzügig aus: Auf der gesamten Titelseite, auf der gesamten zweiten Seite und mit einem Kommentar auf der dritten Seite. Noch am Erscheinungstag des Artikels, langte dazu bei den Medien eine Stellungnahme der ÖVP Hallein ein. Deren Verfasser: ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

Unter den beiden Titelzeilen ,,Machtkampf im Rathaus‘‘ und ,,Es brodelt in Hallein‘‘ griff Karin Portenkirchner das Bestreben des SPÖ-Bürgermeisters auf, im Machtkampf mit dem Stadtamtsdirektor ,,das alte System zu durchbrechen‘‘. Unter den ÖVP-Bürgermeistern der vergangenen 20 Jahre sei im Halleiner Rathaus Erich Angerers ,,Einfluss weiter gewachsen‘‘. Dieser Machtfülle will nun Bürgermeister Stangassinger mit allen Mitteln entgegentreten, sogar mit Hilfe eines externen Experten. Stangassinger, der aus der Privatwirtschaft kommt, hat nach gut einem halben Jahr als Stadtchef, Probleme mit den Arbeits-Abläufen im Stadtamt. Karin Portenkirchner zitiert ihn dazu: ,,Die Abläufe kommen mir nicht sehr effizient vor‘‘ und ,,Angerer ist ein Flaschenhals, durch den vieles nicht durchpasst.‘‘ Dazu liefert Karin Portenkirchner natürlich auch die Sicht des Stadtamtsdirektors: ,,Wer Qualität will, muss eben Zeit opfern,‘‘ und ,,Man kann die öffentliche Verwaltung nicht eins zu eins mit der Privatwirtschaft vergleichen.‘‘ Der Bürgermeister erklärt auch, so Karin Portenkirchner, er wolle seinen obersten Beamten entlasten, da sich dieser um zu viele Dinge kümmere. Auch dazu gibt es eine Aussage von Erich Angerer: Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Beamten in Führungsposition viele Fäden zusammenlaufen.

,,Es brodelt in Hallein‘‘ stellte also Karin Portenkirchner fest. Ob das ,,Brodeln‘‘ zu einem Feuerwerk wird oder doch wieder verebbt? Der Halleiner Amtsdirektor, ein leidenschaftliches Arbeitstier, sitzt fest und einbetoniert an seinem Arbeitsplatz. Dies bestätigt auch der Bürgermeister. Der große Crash bleibt Hallein damit im Machtkampf der beiden wichtigsten Persönlichkeiten im Halleiner Rathaus erspart. Beim großen Aufräumen im Rathaus, bei dem der Bürgermeister ,,die Strukturen und Abläufe im Stadtamt durchleuchten lassen will‘‘, so Karin Portenkirchner, verbucht der Bürgermeister einen ersten Punktegewinn. Dazu Karin Portenkirchner: ,,Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Stadtchef dem Amtsdirektor schon entzogen.‘‘ Wie auch immer sich die Dinge im Halleiner Rathaus entwickeln, es gibt da einen pikanten Spruch, den der Amtsdirektor dem jungen und optimistischen Bürgermeister entgegenhalten kann – auch aufgrund seiner sehr persönlichen Erfahrungen: ,,Bürgermeister kommen und Bürgermeister gehen, doch Amtsdirektoren bleiben bestehen.‘‘ Zumindest in den nächsten viereinhalb Jahren dieser Amtsperiode wird sich diese Aussage nicht bestätigen. Wahrscheinlich auch in den anschließenden fünf Jahren noch nicht.

ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer kritisieren in einer Presse-Aussendung das Vorgehen des Bürgermeisters. An dieser Stelle veröffentlicht DER SALZSCHREIBER daraus nur drei Zitate. (Die Veröffentlichung der gesamten Aussendung erfolgt in einem eigenen Beitrag.) Zitat 1: ,,Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,,Strukturreform‘‘ den Amtsdirektor loswerden.‘‘ Zitat 2: ,,Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters schon zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen, ist nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden.‘‘ Zitat 3: Der Bürgermeister ist gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die klobigen seitlichen Mauern der kleinen Stiege, die vom Gruber-Platz hinauf zur Ferchl-Straße führt, gehören endlich entfernt. Das rötliche Marmor-Gestein bildet materialmäßig und farblich gleichermaßen einen absoluten Fremdkörper auf dem hellen, schön renovierten Gruberplatz vor dem Stille-Nacht-Museum. Jahrelang vergammelten die mächtigen Seitenmauern (siehe FOTOS 1 und 2 oben), schon machte sich die Hoffnung auf deren Entfernung breit. Anstatt angesichts des Jubiläums 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ die Mauern-Ungetüme zu beseitigen, wurden sie saniert und auch noch mit großen Abdeckplatten versehen (siehe FOTOS 3 und 4 oben). Das Ganze ist ein ärgerlicher Horror, der längst schon die Ausmaße eines peinlichen Schildbürger-Streiches angenommen hat.

Denn die brutalen Seitenmauern sind so groß und mächtig, dass sie keinerlei Funktion besitzen. Ihre wichtigste Aufgabe wäre, als Hand-Stütze beim Benützen der Stiege zu dienen. Doch nicht einmal dazu langt es. Die protzigen Mauern sind so gewaltig geraten, dass sie für nichts mehr zu gebrauchen sind. Deshalb war die Stadt Hallein zu einem grandiosen Schildbürgerstreich gezwungen. An der Innenseite der gewaltigen Stiegen-Festungsmauern musste ein Eisengeländer montiert werden, um den Benützern der Stiege den erforderlichen Halt zu geben und um damit die Sicherheit der Stiegenbenützer sicherzustellen (auf allen Fotos oben deutlich zu sehen). Dieses Kuriosem ist so irrwitzig, dass immer wieder auswärtige Besucher des Stille-Nacht-Museums die brutale Mauer mit dem filigranen Eisengeländer fotografieren – eine sehr spezielle, jedenfalls aber höchst unerfreuliche und peinliche Art, mit der hier für die Stadt Hallein geworben wird.

Also: Die brutalen Stiegen-Seitenmauern verschandeln den ganzen Gruber-Platz. Sie haben keinerlei Sinn oder Funktion. Also gehören sie endlich entfernt. Die Stiege müsste beidseitig ein Eisengeländer erhalten. Damit wäre der Gesamteindruck wesentlich zierlicher, die Stiege wäre nicht mehr der ärgerliche und unangenehme optische Störfaktor für den gesamten Gruber-Platz. Außerdem erschlägt die Stiege mit ihren Festungsmauern optisch auch das äußerst bescheidene Schau-Grab des Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber (siehe FOTO 5 oben), welcher in der Stadtpfarrkirche nahezu 30 Jahre lang tätig war. Daher: Je früher die unseligen Stiegen-Seitenmauern beseitigt werden, umso besser. Besser für das Erscheinungsbild des Gruber-Platzes, besser für die optische Wirkung des äußerst bescheidenen Schau-Grabes unseres Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber. Das Ganze hätte eigentlich schon anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Lied Stille Nacht, im Rahmen der Renovierung des Gruber-Platzes, passieren müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Geschichte der Mode-Familien Schorn/Schauer/Weißenbacher beginnt eigentlich schon vor 23 Jahren. Zilli Schorn und ihre Schwester Petra Schauer eröffneten 1996 die Herzerlstube am Kornsteinplatz. Die Nachfrage war groß und so wurde 1999, also vor 20 Jahren, gleich das zweite Geschäft eröffnet: Das heutige Geschäft „Zilli“ am Unteren Markt. Bis 2003 führten die Schwestern die beiden Geschäfte gemeinsam, dann übernahm Petra Schauer die Herzerlstube und Zilli Schorn widmete sich dem Geschäft Zilli am Unteren Markt. Dort bietet sie Dessous, Bademode und Nachtwäsche in höchster Qualität an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch Bettwäsche, Handtüchern, Seifen und Babygewand. Doch auch Männer werden bei Zilli fündig: Unterwäsche und Bademode gibt’s dort nämlich auch für die Herrenwelt. Wichtig: Solange der Vorrat reicht, gibt es bei Zilli Schorn einen Jubiläums-Schnäppchenmarkt mit Top-Produkten zu besonders günstigen Preisen. Doch die erfreuliche Familien-Saga lässt sich noch fortsetzen: Zilli Schorns Tochter Danja leitet seit 2011 ihr Schuhgeschäft, ebenfalls am Unterem Markt und Petra Schauers Sohn Johannes Weißenbacher, bietet seit 2011 urbane Männermode in seinem Herrenmode-Fachgeschäft ,,Johannes‘‘ am Kornsteinplatz.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte Zilli Schorn herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Geschäftes. Dazu unser oben stehendes Foto, auf dem Geschäfts-Inhaberin Zilli Schorn und Bürgermeister Alexander Stangassiger auf den runden Geburtstag des Geschäftes Zilli anstoßen. Hinsichtlich des Standortes Hallein sind sich die beiden einig. Zilli Schorn betont: ,,Hallein begeistert mit kleinen Geschäften, mit Persönlichkeit, mit individuellem und menschlichem Service. So etwas gibt es fast nirgends mehr, das ist eine echte Besonderheit hier in unserer Stadt.‘‘ Dem kann Bürgermeister Stangassinger nur zustimmen: ,,Unser Hallein ist ein echtes Juwel mit vielen Alleinstellungs-Merkmalen: Wir haben eine historische Altstadt mit vielen kleinen, persönlichen Geschäften. Mir ist immer der Branchenmix wichtig gewesen und diesen gilt es noch auszuweiten. Dann werden wir in Zukunft noch mehr Menschen zu uns nach Hallein bringen.‘‘ Zilli Schorn ist für den Bürgermeister eine echte Institution in Hallein und er führt weiter aus: ,,Genau dieses individuelle Einkaufserlebnis mit guter Beratung und hoher Qualität – so wie bei Zilli Schorn – schätzen die Menschen immer mehr. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr derartige Geschäfte wieder mehr Lebendigkeit in unserer Stadt bekommen und dadurch – neben den neuen, günstigen Parkgebühren – weiter an Attraktivität gewinnen.‘‘ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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