Den korrekten, richtigen, präzisen und exakten 1. Jahrestag für die erste bestätigte Corona-Infektion im Bundesland Salzburg, den gibt es heuer gar nicht. Hat vielleicht das Coronavirus diesen markanten Jahrestag verschlungen? Des Rätsels Lösung: Heuer im Nicht-Schaltjahr 2021 gibt es keinen 29. Februar! Genau an diesem Tag im Jahr 2020, startete die verhängnisvolle Corona-Pandemie in Salzburg. Seitdem spielen Zahlen, als Grundlage für wichtige gesundheitspolitische Entscheidungen eine große Rolle. Gesammelt und aufbereitet werden sie von der Salzburger Landesstatistik. Unerfreuliches ist aus Hallein festzuhalten.

IM HALLEINER STADTZENTRUM WIRD DIE
2-METER-ABSTANDSREGEL KAUM BEACHTET

Aufgrund der in unserem Land immer aktiver werdenden, neuen, wesentlich ansteckenderen Virusmutationen, ist längst schon ein Abstand von mindestens 2 Metern (!) zwischen Personen, die sich auf öffentlichen Flächen nebeneinander oder hintereinander bewegen, behördlich vorgeschrieben. Doch im Halleiner Stadtzentrum zeigt der Großteil der Bevölkerung immer wieder, wie unbelehrbar sie auch noch nach dem 1. Coronajahr ist. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird der wichtige 2-Meter-Abstand tatsächlich eingehalten. Es dominiert das unbekümmerte, leichtsinnige, viel zu enge Nebeneinander und Hintereinander. Doch noch immer gilt der Horror: Jeder der/die uns begegnet, kann bereits mit Corona infiziert sein. Er/Sie merkt erst in 14 Tagen etwas davon, gibt aber bereits nach 48 Stunden Coronaviren ab! Hier nun ein wichtiger Rückblick auf das unerfreuliche erste Coronajahr in Zahlen.

 

DIE ÜBERSTERBLICHKEIT LAG IN DEN
VERGANGENEN 3 MONATEN BEI FAST 40 PROZENT

Am 29. Februar wurde die erste Infektion bestätigt, dann glich nicht nur die Kurve der Neuinfektionen einer Achterbahnfahrt. Das Virus kam in (bisher) zwei Wellen. Die zweite Infektionswelle im Herbst traf Salzburg weitaus härter als davor die erste Welle im Frühling. Die Statistik veranschaulicht dies wie gewohnt mit Zahlen. Im Frühling gab es bis Anfang Sommer zirka 1.200 Fälle. Vom 1. Oktober bis jetzt waren es mehr als 34.000! In den vergangenen zehn Tagen gab es mehr Neuinfektionen als in der ersten Welle während vier Monaten. Mitte November wurden in zwei Tagen 1.600 Neuinfektionen verzeichnet, das sind deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 unterstreicht dies. Im Frühling verstarben 39 Menschen, seit 1. Oktober mehr als 440, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling 2020. Die Übersterblichkeit lag in den vergangenen drei Monaten bei fast 40 Prozent!

 

HÖHEPUNKT DER 2. WELLE:
820 NEUINFEKTIONEN AN 1 TAG

Die „extremen“ Tage der Pandemie: Am 23. März 2020 gab es erstmals 100 Neuinfektionen in Salzburg an einem Tag, das gab es vor dem Herbst nur an einem weiteren Tag, dem 27. März. Am 16. November war der Höhepunkt der zweiten Welle mit 820 Neuinfektionen an einem Tag erreicht. Derzeit liegt das Bundesland wieder zirka bei 130 Neuinfektionen pro Tag. Umgekehrt gab es im Sommer eine Entspannung. Von Ende April bis Anfang Juni gab es rund 15 Fälle, eine Zahl, die wir uns heute wünschen würden. In der Kalenderwoche 23 gab es keinen neuen Fall. Die Lockdowns waren nicht umsonst, sie haben gewirkt. Es ist deutlich erkennbar, dass zehn bis 14 Tage nach dem Beginn der jeweiligen Lockdowns durch die Inkubationszeit eine Wirkung eingetreten ist, die Kurve zeigte wieder nach unten. Der Überblick rein statistisch gesehen: 1. Lockdown (Beginn 1. März 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 75 in 14 Tagen. 2. Lockdown (Beginn 2. beziehungsweise 17. November 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 380 in 14 Tagen. 3. Lockdown (Beginn 26. Dezember 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 100 in 14 Tagen

 

7-TAGE-INZIDENZ WICHTIG
FÜR EINSCHÄTZUNG DER INFEKTIONEN

Neue Begriffe wurden in der Corona-Pandemie Alltag, dazu gehört nicht nur das Contact Tracing und Social Distancing, auch die 7-Tage-Inzidenz ist in aller Munde. Sie macht Bezirke, Bundesländer und Staaten mit verschiedener Einwohnerzahl vergleichbar und drückt die Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner im 7-Tages-Schnitt aus. Im Frühling lag dieser Wert im Bundesland nur einen Tag über 100, nur zwei Wochen lang über 50. Seit 7. Oktober liegt er immer über 50, seit 13. Oktober über 100, Mitte November als Maximalwert bei 750 und jetzt bei zirka 155. Die 7-Tage-Inzidenz ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Einschätzung des Infektionsgeschehens.

 

DIE INFIZIERTEN
WERDEN WIEDER JÜNGER

Das Durchschnittsalter aller Infizierten im Bundesland Salzburg liegt bei rund 43 Jahren. Aber auch das hat sich im Verlauf dieses Corona-Jahres immer wieder geändert. Im Frühling traf es mehr die älteren, durchschnittlich waren sie 52 Jahre alt. Im Sommer sank der Wert auf 35, stieg im Dezember auf 45 und fällt nun wieder auf derzeit 41 Jahre. Eine Rolle spielt beim Sinken des Durchschnittsalters bereits die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenwohnhäusern. Die Infektionen bei den älteren Personen gehen seit ein paar Wochen stark zurück, es trifft wieder mehr die 15- bis 24-Jährigen und generell die erwerbsfähige Bevölkerung.

 

ABSTRICHSTÄBCHEN-REIHE
VON SALZBURG NACH LINZ

Seit Beginn der Pandemie in Salzburg wurden rund 272.000 behördlich angeordnete PCR-Tests durchgeführt, dazu kommen rund 528.000 öffentliche Schnelltests seit Anfang Dezember. Dies ergibt exakt 800.000 Testungen. Ein Abstrichstäbchen ist 15 Zentimeter lang, würde man alle 800.000 aneinanderreihen, ergäbe dies zirka 120 Kilometer, also fast die Wegstrecke von Salzburg nach Linz.

 

BIS ZU 30 PROZENT
DER PCR-TESTS WAREN POSITIV

Die Säulen der Pandemie-Bekämpfung seit der Lieferung der ersten Impfdosen heißen Impfen, Testen, Hygiene-Maßnahmen und intensives Contact Tracing. Mit einer Kombination aus diesen Elementen sollen die Infektionsketten unterbrochen und im Umkehrschluss dadurch Leben gerettet werden. Die Landesstatistik analysierte auch die Positivitäts-Rate der PCR-Tests. Sie lag während der ersten Welle am Höchststand bei 13 Prozent. Ab Mitte September stieg sie kontinuierlich an und lag Mitte November bei fast 30 Prozent. Das so genannte ,,Herbei-Testen der Pandemie‘‘ ist also eine Falschbehauptung.

 

KENNZAHLEN UND DATEN
AUS DEM BEZIRK HALLEIN
O
 Erstmals 100 aktiv infizierte Personen: 7. Oktober 2020
O  Maximum aktiv infizierter Personen: 627 am 25. November 2020
O  Maximum 7-Tage-Inzidenz: 859 am 17. November 2020
O  Erstmals 100 Neuinfektionen an einem Tag: 11. November 2020 (110)
O  7-Tage-Inzidenz am 30. März 2020: 41
O  7-Tage-Inzidenz am 30. August 2020: 3
O  7-Tage-Inzidenz am 30. November 2020: 467
O  7-Tage-Inzidenz am 30. Jänner 2021: 231
                  (Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Virencenter Euromed.)

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Der Horror rund um das Corona-Virus ist der Todfeind aller, die sich auch angesichts der lähmenden Corona-Beschränkungen bemühen, gutgemeinte Ideen für die Stadt Hallein auf den Tisch zu legen. Wir wollen es dennoch versuchen. Denn: der Slogan ,,Ostern in Hallein‘‘ sollte mit aller Macht forciert werden – die Stadt Hallein müsste endlich zu einer echten Oster-Attraktion werden.

Wie schön und bequem: Die Vorlage dazu liefert die Adventzeit. Der Tauchclub Hallein veranstaltet jährlich sein Advent-Anschwimmen in der Salzach. Wie wäre es künftig mit einem Frühlings-Anschwimmen zu Ostern, als erste Attraktion einer künftig attraktiven Osterzeit in Hallein? Wie wäre es künftig mit einem Oster-Markt in Hallein? Entweder auf der Pernerinsel oder in Form einzelner Hütten, verteilt im Stadtzentrum? (Der Bayrhamerplatz ist bekanntlich durch die Präsenz des Eisspezialisten Gelatok und des Stadtkruges ausgebucht.) Weiters müssten die Geschäftsinhaber mit schönen, österlich gestalteten Geschäftsauslagen, ein wichtiges und notwendiges Zeichen setzen. Wobei auch die Bankinstitute angesprochen sind, deren Auslagen ebenfalls mit Osterschmuck belebt werden müssten.

Weiters müssten Blumengirlanden rund um die Geschäfts-Eingänge angebracht werden. Mit den durch bunte Hobelscharten farbenfroh geschmückten Bäumen in der Halleiner Altstadt, könnte großflächig eine wohltuende Atmosphäre geschaffen werden. Weiters sollte die Oster-Stadt Hallein mit richtig großen Ostereiern punkten, die überall in der Stadt aufgestellt und von Künstlern, Hobbymalern, aber auch von Kindern(!) mit Motiven aus der Oster-Stadt Hallein oder mit attraktiven keltischen Schmuck-Motiven bemalt werden müssten. Wichtig wäre auf Hallein bezogenes Oster-Gebäck, welches etwa den Halleiner Salzträger oder keltische Schmuckelemente darstellen könnte. Weiters müssten in den beiden Buchhandlungen und im Papierfachhandel endlich Oster-Grußkarten mit Motiven aus der Osterstadt Hallein angeboten werden.

Im kulturellen Bereich müsste dafür gesorgt werden, dass in der Osterzeit ein speziell auf Ostern ausgerichtetes Veranstaltungs-Programm geboten wird. ,,Ostern in Hallein‘‘ muss jedenfalls zur echten Attraktion werden! Grundsätzlich gilt: Was zu Weihnachten möglich ist, muss auch zu Ostern möglich sein! Auf geht’s Leute, packen wir‘s an! Wobei die streng geheime Devise lauten müsste: Zur Osterzeit muss der Salzträger aus dem Stadtwappen raus, an seine Stelle muss der Osterhase rein! Nur noch 5 durch Corona einigermaßen schwierige Wochen trennen uns von Ostern. Folgerichtig kann sich das Halleiner Osterwunder heuer nur in ersten Ansätzen zeigen. Doch zu Ostern 2022 sollte sich Hallein – da bis dahin mit einer deutlichen Entschärfung des Corona-Horrors zu rechnen ist – als freundliche und sympathische Osterstadt präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Eine erfreuliche Nachricht, auf die alle Freunde der Stadt Hallein schon ungeduldig gewartet haben: Das schrecklichste Gebäude der Halleiner Altstadt wird nun endlich renoviert. Nach Jahren des Leerstandes, wird das Objekt Wichtlhuberstraße 11 jetzt endlich grundlegend erneuert. Damit geht auch ein Aufatmen durch die Nachbarschaft, deren Wohnqualität durch dieses Objekt des Schreckens jahrelang in Mitleidenshaft gezogen worden war. Die Sanierungsarbeiten wurden umfassend angelegt. Das Gebäude wird total ausgeräumt, die Sanierung umfasst alle Bereiche. Nach Fertigstellung dieser wichtigen Sanierungs-Arbeiten wird wieder neuer Wohnraum zur Verfügung stehen und der gesamte Bereich rund um das nördliche Ende der Wichtlhuberstraße wird heller werden und auf erfreuliche Weise aufgewertet. Nun zu unseren obenstehenden Fotos. FOTO 1: Ein Ausschnitt aus der Fassade des Schreckens-Objektes Wichtlhuberstraße 11. Jahrelang wurde so das Image der Stadt Hallein beschädigt. FOTOS 2 und 3: Doch jetzt wird alles anders. Die Fassade des Schand-Objektes ist komplett eingerüstet. Einfach herrlich! FOTOS 4 und 5: Zwei abschreckende Details aus der Fassade des Gebäudes. FOTO 6: Rationell, per Plastikrohr, wird alles Überflüssige aus den Stockwerken des Gebäudes hinunter in bereitstehende Container (FOTO 7) befördert. – (Odo Stierschneider. Fotos OST.)

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Die Fachhochschule Salzburg, die bereits vor Jahren wichtige, unvergessliche, dankenswerte und sehr erfreuliche Initiativen in Hallein entfaltete, ruft nun gemeinsam mit der Stadtgemeinde Hallein zum Gestaltungs-Wettbewerb ,,Sei Du Hallein: Werde Gestalter einer Stadt‘‘ auf. Inmitten des Halleiner Stadtzentrums stehen attraktive Geschäfts-Räumlichkeiten leer, eine Reihe kleiner Stadtplätze und öffentlicher Flächen bedürfen dringend einer attraktiven Gestaltung. Die Studiengänge ,,Betriebswirtschaft‘‘, ,,Smart Buildings in Smart Cities‘‘ und ,,Soziale Innovation‘‘ bemühen sich, die Geschäfts-Leerstände mit neuen Ideen zu beleben und öffentliche Flächen attraktiver zu gestalten. Eine großartige Initiative, an der sich die Halleiner Bevölkerung im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes beteiligen kann und sollte – und eigentlich müsste.

Etwa 20 teilweise sehr schöne Geschäftsflächen stehen in Hallein leer – auch in attraktivster Lage, wie unsere obenstehenden 5 Fotos aus der Schlagader der Halleiner Altstadt zwischen Thunstraße und Oberem Markt es dokumentieren. Im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes geht es um die Suche nach innovativen, regionalen Lösungsansätzen, die für die belebende Nutzung der Geschäftsflächen im Erdgeschoß oder für die attraktive Gestaltung unschöner Plätze und öffentlicher Flächen geeignet sind. Wie kann man leerstehende Geschäftsflächen auf sinnvolle Weise wiederbeleben? Wie kann man unattraktive öffentliche Flächen der Stadt attraktiv gestalten? Was fehlt am Kornsteinplatz? Wie könnte man leerstehende Geschäftsflächen in tolle Anziehungspunkte verwandeln? Wie sollte man den Schöndorferplatz mit schönen Details eleganter gestalten?

Alle, die sich durch diese Fragen angesprochen und herausgefordert fühlen, können unter der Online-Adresse openinnovation-salzburg.at/sei-du-hallein an dem Gestaltungs-Wettbewerb zur sinnvollen Nutzung leerstehender Geschäfte und zur Aufwertung nicht attraktiver öffentlicher Stadtflächen teilnehmen. Eine rege Teilnahme der Halleinerinnen und Halleiner an diesem Ideen-Wettbewerb, der noch bis 8. April 2021 läuft, wäre sehr wünschenswert. Die Teilnehmer/innen können auch 13 attraktive Preise gewinnen, die von Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein gesponsert wurden:
  1. Preis: Gutschein für ein Möbelstück von Dreikant OG
  2. Preis: Alpakawanderung inkl. Jause plus Getränke, ca. 2,5 Stunden
  3. Preis: Baristakurs im Pan Café
  4. Preis: Volles Genussprogramm für 2 Personen in der Genusskrämerei
  5. Preis: Führung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei mit Schnapsverkostung
  6. Preis: Kulinarischer Stadtrundgang inkl. Verkostung für 2 Personen
  7. Preis: Fototour mit Leica-Fotografin Lisa Kutzelnig durch Hallein
  8. Preis: Abendessen (Menü) für 2 Personen in Halleiner Restaurant nach Wahl
  9. Preis: Kräuterwanderung für 2 Personen
10. Preis: Bierverkostung für 2 Personen in der Brauerei Kaltenhausen.
Für die 3 aktivsten Teilnehmer gibt es:
  1. Gutschein für Liquid-Verkostung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei
  2. Gutschein für Salzwelten Hallein
  3. Gutschein für Skipass ,,All inclusive am Dürrnberg‘‘
                                                 (Odo Stierschneider, Bild: Fachhochschule Salzburg).

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Wie werden Gemeinden zu Orten der Zukunft? Dieser spannenden, ja existenziellen Frage ging eine private Veranstaltung auf den Grund, die sich maßgeschneidert für alle an Gemeinde-Entwicklung Interessierte präsentierte. Im Mittelpunkt stand der visionäre und fesselnde Vortrag zur Zukunft der Gemeinden, dargeboten von einem Wissenschaftler der Zukunftsakademie der EU. Im Anschluss an das Referat folgte eine Diskussionsrunde unter den Anwesenden. Alles natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Einschränkungen.

 

VISIONÄRE SCHRITTE
IN DIE RICHTIGE RICHTUNG

Der Vortragende stellte markante und visionäre Sätze in den Raum: ,,Eine Gemeinde, die keine Idee einer wünschenswerten Zukunft hat, lebt schon in der Vergangenheit!‘‘ Oder: ,,In Zukunfts-Gemeinden ist eine Kultur der Projekt-Entfaltung erlebbar.‘‘ Oder: ,,Im  Spannungsfeld zwischen Vision und Realität entsteht das Neue für eine Gemeinde.‘‘ Oder: ,,Zukunft wird in jener Gemeinde spürbar, in der es eine gemeinsame Vision gibt und gleichzeitig ständig Schritte in die richtige Richtung gesetzt werden.‘‘ Oder: ,,Menschen und Themen verbinden, um das Neue in die Gemeinden zu bringen und es begreifbar und gestaltbar zu machen.‘‘ Oder: ,,Megatrends warten auf unsere Gemeinde wie Demographischer Wandel, Mobilität, Klimawandel, Neue Arbeitsfelder, Globalisierung, Individualisierung und Urbanisierung.‘‘

 

JEDE SEKUNDE EINE NEUE
CHANCE FÜR DIE GEMEINDE

Wie sind unsere Träume und Bilder einer Gemeinde als Experimentierort für den Umgang mit dem Neuen gestaltet, wenn wir an ihrer Entwicklung mitwirken wollen? Da gilt es, sehr realistisch an den Start zu gehen: Ideensammlung – Sensibilisierung – Entscheiden – Öffnen – Einbinden – Lokale Beteiligungskultur – Visionen – Das neue Denken – Kreative Ideen – Prototypen – Innovation – Schließlich die konkreten Projekte. Und wie gehen wir mit dem Wandel der Zeit in unserer Gemeinde um? Stecken wir den Kopf in den Sand, weil wir immer schneller, immer mehr leisten sollen (Burnout) oder entscheiden wir uns für ein gemeinsames Vorgehen Schritt für Schritt (Kooperation)? Wie ermöglichen wir vor Ort in unserer Gemeinde eine Kultur der Potentialentfaltung? Mit den drei Faktoren der Potentialentfaltung in den Gemeinden: 1. Menschen (auch bei sich selbst!), 2. Themen und 3. Prozesse. Noch eine schöne Ansage: ,,Gemeinden können bekommen, was sie wollen. Wenn sie den Blick auf die Möglichkeiten richten, die ihnen jeder Augenblick bietet, finden sie in jeder Sekunde eine neue Chance!‘‘ Der Vortragende abschließend: ,,Zweifle nicht daran, dass bereits eine kleine Gruppe überzeugter Menschen die Welt verändern kann. In Wahrheit ist das die einzige Kraft, die Veränderungen bewirkt hat!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Hier die aktuellen Corona-Zahlen vom 19. Februar 2021 um 8,30 Uhr, aus den Bezirken des Landes Salzburg: Bisher wurden in Salzburg 36.117 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Derzeit sind 1.166 Personen aktiv infiziert, davon 248 im Pongau, 167 im TENNENGAU, 38 im Lungau, 253 in der Stadt Salzburg, 331 im Flachgau und 129 im Pinzgau. 78 Covid-Patienten werden derzeit im Spital behandelt, davon neun auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus liegt bei 481. Die Bezirksaufteilung: Pongau 101, TENNENGAU 53, Lungau 34, Stadt Salzburg 121, Flachgau 86 und Pinzgau 86.

 

Die Altersverteilung der 7-Tage-Inzidenz weist zurzeit spürbare Unterschiede auf. Während die Kennzahl bei der Gruppe der über-85-jährigen in den letzten Wochen stark von knapp 400 auf aktuell 126 gesunken ist, liegt sie bei den 15- bis 19-jährigen mit über 200 sehr hoch. Auch der Großteil der erwerbsfähigen Bevölkerung, konkret der 20- bis 55-jährigen, liegt über dem Landesdurchschnitt. „Erst ab diesem Alter nehmen die Infektionszahlen wieder merklich ab. Hier kann man durchaus von einer Zweiteilung der Bevölkerung im Infektionsgeschehen sprechen. Die Inzidenzen der einzelnen Bezirke sind zum Teil sehr unterschiedlich. Die höchste Kennzahl gibt es im Pongau mit 233,4, die niedrigste mit 95,3 im Pinzgau. Dazwischen liegt der Lungau mit 149,1, der TENNENGAU mit 131,2, der Flachgau mit 117,8 und die Stadt Salzburg mit 107,4.

 

Vergleichsweise unverändert zeigt sich in letzter Zeit die Zahl der infektionsfreien Gemeinden. „Schon seit längerem pendeln diese rund um die 30, derzeit sind 26 Kommunen in Salzburg Covid-19-frei. Von der absoluten Fallzahl betrachtet gab es in der vergangenen Woche besonders viele Fälle in der Stadt Salzburg, HALLEIN, Bischofshofen, St. Johann, Straßwalchen, Oberndorf, Altenmarkt, Nußdorf und Saalfelden. Einen Überblick zum Thema Impfung bietet das Impfdashboard des Landes. Unter anderem lässt sich daraus entnehmen, dass sich zum heutigen Stand (11.45 Uhr) insgesamt 102.679 Personen in Salzburg für die Corona-Schutzimpfung vorgemerkt haben. – (Presse-Aussendung Info-Zentrum Salzburg, Foto: Medzet-Press).

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Im Halleiner Kindergarten Gamp wurden sieben Pädagoginnen positiv auf das Corona-Virus getestet und befinden sich in Quarantäne. Auch zwei Kinder wurden positiv getestet. Zudem befinden sich zwei weitere Betreuerinnen mit Symptomen in betrieblicher Quarantäne, zwei Reinigungskräfte wurden abgesondert und ein weiteres Kind klagt über Symptome. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gesundheitsamt darüber informierte, dass es sich um die britische Variante des Corona-Virus (B117) handeln könnte – Gewissheit liefern erst weitere Tests, die Ergebnisse liegen demnächst vor.

Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sieht sich die Stadt Hallein gezwungen, den Kindergarten Gamp bis auf weiteres zu schließen. Die Eltern bekommen eine behördliche Bestätigung für den Arbeitgeber und erhalten dadurch das Recht auf zumindest 3 Wochen Sonderurlaub. Die Stadt Hallein kann derzeit kein seriöses Wiederöffnungs-Datum in Aussicht stellen. Aber sicher ist, dass die Wiederöffnung des Kindergartens Gamp erst dann erfolgt, wenn die Gesundheits-Gefährdung der Kindergarten-Kinder und der Mitarbeiterinnen des Kindergartens als möglichst risikofrei einzustufen ist. Die Kindergarten-Gebühren während der Schließzeiten werden selbstverständlich seitens der Stadtgemeinde NICHT vorgeschrieben. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Foto: Adverta).

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Angesichts der Diskussionen und Presse-Veröffentlichungen zum Thema Kindervilla Hallein, gibt es klare Aussagen und Informationen durch den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassiger. Wir zitieren:

 

,,Ich habe in einem Gespräch mit Hilfswerk-Präsident Christian Struber ganz klar gesagt, dass die Stadtgemeinde Hallein die Kindervilla vorübergehend übernehmen möchte. Das Hilfswerk wird sich aus den Verträgen zurückziehen und die Gemeinde kann übernehmen. Ich bedanke mich auch beim Hilfswerk, dass es sechs Jahre lang die Kindervilla geführt hat. Den Mitarbeiterinnen gilt mein besonderer Dank, denn wie von einem großen Teil der Eltern zu hören ist, kümmern sich die Pädagoginnen rührend um die Kinder.

 

Der künftige Eigentümer hat mir persönlich zugesagt, dass wir den Betrieb an diesem Standort für eine bestimmte Zeit weiterführen dürfen. Wie lange es dauert, bis der neue Kindergarten steht, können wir noch nicht sagen. Zudem stehen noch Adaptierungs-Arbeiten bevor, die seit 2009 nicht erledigt wurden. Für die temporäre Nutzung auf Zeit werden wir mit dem Sachverständigen die Lage begutachten und eine Lösung finden.

 

Inzwischen ist die Projektgruppe im Einsatz, die sich um die temporäre Weiterführung der Kindervilla und einen Kindergarten-Neubau kümmert. Ebenso müssen wir uns bemühen, dass wir das Personal stellen können, eine große Herausforderung in der heutigen Zeit. Ende Februar haben wir den Bedarf ermittelt, dann geht's Schritt für Schritt in die Umsetzung.

 

Vorweg: Natürlich entstehen für die Gemeinde gewisse Kosten durch die Übernahme. Doch eines ist klar: Es geht um unsere Kinder und der Blick darf hier nicht primär auf die Zahlen gerichtet sein, sondern auf die Zukunft. Und wer mich kennt, der weiß: Wir investieren, wo es dringend notwendig ist, wie bei der Kinderbetreuung. Und wir sparen, wo wir schon erfolgreich sind.‘‘ – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Als Ergänzung des vorhergehenden Beitrages, finden Sie hier noch weitere 12 Fotos, die zeigen, dass die Einhaltung der aktuell geltenden Abstands-Regelung von 2 Metern, in der Stadt Hallein keineswegs einfach einzuhalten ist. Im vorderen Bereich unserer Fotos ist jeweils eine 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Links und rechts muss man sich noch jeweils eine Person vorstellen – so weit von einander sieht der perfekte Auftritt von 2 Personen im öffentlichen Raum aus. Die schmalen Durchgänge und Gehsteige in der Altstadt, ermöglichen in der Regel den Fußgängerverkehr im 2-Meter-Abstand nur hintereinander und natürlich immer nur in eine (!) Richtung. Bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf den zum größten Teil viel engen Gehwegen in der Stadt gibt es erhebliche Probleme: Dann kann die gültige 2-Meter-Abstandsregelung beim Gehen nebeneinander nicht eingehalten werden. Also wäre hintereinander gehen (ohne ,,Gegenverkehr‘‘!) im 2-Meter-Abstand wichtig. Darum scheren jedoch die Passanten in der Altstadt nicht – ein ergiebiges Jagdrevier für die unersättlichen Cononabiester. Nur eine erhebliche Wegbreite von 3 Metern (!) würde das korrekte Nebeneinandergehen von 2 Personen ermöglichen: 2 Meter in der Mitte, plus links und rechts pro Person nochmals 50 Zentimeter. 3 Meter stehen stellenweise auf den Plätzen der Altstadt, in der Thunstraße und durchgehend in eine (!) Richtung auf dem 3 Meter breiten Fußgängersteg über die Kleine Salzach zur Verfügung, der beim Senioren-Wohnhaus die Verbindung zur Pernerinsel herstellt.

FOTO 1:
Die Gehsteige der Neualmerbrücke bei der Bezirkshauptmannschaft sind 2 Meter breit. Also keineswegs ausreichend für 2 Personen, die unbedingt einen Abstand von 2 Metern zwischen sich einhalten müssten. Hier muss – aber nur in eine Richtung und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ – unbedingt hintereinander gegangen werden! Tatsächlich hält sich jedoch niemand daran, die Folge ist, dass sich das Coronavirus immer weiter ausbreitet – angesichts der deutlich ansteckenderen Corona-Mutationen aus England und Südafrika, die sich zunehmend auch bei uns ausbreiten, ist dies natürlich besonders verhängnisvoll. FOTO 2: Der Fußgänger-Durchgang neben dem einzigen historischen Stadttor in Hallein, dem Griestor, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes erkennbar viel zu schmal. Also: Warten, bis drinnen niemand unterwegs ist und dann mit voller Power durch die Engstelle! FOTO 3: Auch dieser Weg entlang des Kotbaches (eine richtig widerwärtige Bezeichnung und eine grandiose Schande für die Stadt Hallein), ist besonders schmal. Daher warten, bis niemand entgegenkommt und dann hintereinander, im Abstand von 2 Metern, so rasch wie möglich hindurch! FOTO 4: Auch der Arkaden-Durchgang entlang des großen Volksbank-Gebäudes am Beginn der Thunstraße, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes nebeneinander zu schmal. FOTO 5: Nicht besser sieht es hinsichtlich des Gehsteiges an der Schiemerstraße gegenüber dem Keltenmuseum aus: Daher nur im Abstand von 2 Metern hintereinander gehen, bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf die Straße ausweichen. Dabei aber auf den KFZ-Verkehr achten! Natürlich gibt es allzuviele Halleiner, denen das alles egal ist und die sich in den engen Gassen so bewegen, als ob sie noch nie die Bezeichnung Corona gehört hätten. Sie und ihre leichtsinnigen Genossen auf der ganzen Welt sorgen zuverlässig dafür, dass uns der Virushorror noch viel zu lange terrorisieren wird.

FOTO 6: Der schön mit Platten ausgelegte Fußgängerweg entlang der Grünfläche des Pflegerplatzes gegenüber dem Keltenmuseum ist, wie die 2-Meter-Messlatte zeigt, zu schmal für das Nebeneinandergehen im Abstand von 2 Metern. Allerdings ist hier das Ausweichen auf die Asphaltfläche weniger problematisch als bei den höher gelegten Gehsteigen. FOTO 7: Der Gehweg entlang der Neualmer-Straße im Bereich der Firma Erdal, liegt deutlich unter einer Breite von 2 Metern. Also kein nebeneinander, sondern in eine Richtung ohne ,,Gegenverkehr‘‘ und 2 Meter hintereinander. FOTOS 8, 9 und 10: Der Durchgang am Oberen Markt (Foto 8) führt wahlweise links entweder zur Augustinergasse den Kotbach entlang oder rechts hinauf zur Pfarrgasse. Wir wenden uns Richtung Pfarrgasse, wobei auch eine zu schmale Treppe (Foto 9) und ein zu enger Durchgang (Foto10) bis zur Pfarrgasse zu überwinden sind. Auch hier sind korrekte Abstände nur hintereinander und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ möglich. FOTO 11: Der Gehweg gegenüber der Landes-Berufsschule entlang des Hofer-Marktes an der Neualmerstraße ist viel zu schmal. FOTO 12: Na endlich: Mit einer Breite von knapp 3 Metern ermöglicht der Fußgängersteg an der Kleinen Salzach das Nebeneinandergehen – aber nur wenn man sich knapp an den beiden Außenrändern der Gehfläche entlang bewegt. Und nur so lange es keinen ,,Gegenverkehr‘‘ gibt. Dann gilt es an den Rand der Gehfläche ausweichen und zu hoffen, dass die Entgegenkommenden auf der anderen Seite das Gleiche tun. Man erkennt zusammenfassend: In weiten Bereichen der Altstadt ist die gültige 2-Meter-Abstandsregel nur mit erheblichen Hindernissen zu realisieren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vom 20. auf 21. Jänner 2021, überstieg die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus infizierten Personen im Bezirk Hallein, die unerfreuliche 4.500er-Grenze. Und ungebremst holte sich das Virus seine weiteren Opfer. Seit 21. Jänner lauteten die täglichen Zahlen der Neuinfektionen im Bezirk Hallein bis 17. Februar 2021 folgendermaßen: +26, +23, +13, +18, +3, +19, +18, +22, +25, +27, +27, +3, +19, +48(!), +40, +13, +14, +14, +10, +9, +17, +22, +10, +13, +12, +0(!), +14, +0(!), +17. Damit war die höchst unerfreuliche Zahl von bisher 4.984 mit dem Coronavirus infizierten Personen im Bezirk Hallein erreicht. In 2 oder 3 Tagen ist damit die Horrorzahl von 5.000 Corona-Infizierten in unserem Bezirk komplett! Mittlerweile wurde auch das um 50 Prozent ansteckendere Virus aus England im Bezirk Hallein nachgewiesen. Daher wurde die Abstandsregel von 1 Meter, die allzu oft nicht eingehalten wurde, auf 2 Meter verdoppelt. Freilich beginnen in der Halleiner Altstadt damit auch für Gutwillige erhebliche Probleme. Diese wichtige 2-Meter-Abstandsregel stellt angesichts der oftmals zu schmalen Altstadt-Wegstrecken eine echte Herausforderung dar. Daher: Nebeneinander gehen ist zu vergessen, dafür ist jetzt das hintereinander Gehen im 2-Meter-Abstand angesagt. Allerdings nur solange, bis niemand entgegenkommt…

Der SALZSCHREIBER war mit einer 2 Meter langen Abstands-Holzstange in der Altstadt unterwegs. Auf den obenstehenden Fotos sind die Probleme deutlich sichtbar: Auch wenn die Wegbreite der 2 Meter langen Mess-Stange entspricht, so ist sie nicht ausreichend. Denn es fehlt der Platz für die beiden nebeneinander gehenden Personen – etwa 1 Meter. Zurzeit wären also enorme Gehwegbreiten von 3 Metern erforderlich, die es jedoch nirgendwo gibt. Also heißt es ab 2 Personen, nur noch hintereinander gehen! Im Abstand von 2 Metern! Für die Einhaltung des neuen 2-Meter-Abstands, sieht es in Hallein, mit Ausnahme in der Fußgängerzone, auf den Plätzen der Stadt, und auf dem Salinensteg, grundsätzlich schlecht aus. Nicht nur, weil die Disziplinlosigkeit viel zu Vieler nun noch extremer zu Buche schlagen wird. Denn der 2-Meter-Abstand kann beim Nebeneinander-Gehen, auch bei gutem Willen, allzu oft nicht eingehalten werden. Gehsteige und Durchgänge sind oftmals weniger als 2 Meter breit. Wer sich korrekt verhalten will, muss daher bei jeder Begegnung am Gehsteig, hinaus auf die Fahrbahn ausweichen – natürlich der reine Horror. In den zu schmalen Altstadt-Durchgängen gilt bei einer Begegnung nur noch: Flucht! Grundsätzlich gilt: Wenn 2 Personen in den Engbereichen in der gleichen Richtung unterwegs sind, dann muss im Abstand von 2 Metern hintereinander gegangen werden.

Das Ganze ist natürlich ein Problem höchst komplizierter Hochschul-Mathematik. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich, dort wo genügend Platz ist, wie auf den Plätzen der Stadt, in der Mitte eines menschenleeren Abstands-Kreises, mit einem Radius von 2 Metern bzw. einem Durchmesser von 4 Metern (!) bewegt. Das bedeutet also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen: Nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand. Gendarmerie und Stadtpolizei bekommen nun viel zu tun, um hochgerüstet mit Maßbändern, die korrekte Abstands-Einhaltung zu kontrollieren.
Der SALZSCHREIBER macht auf den obenstehenden Fotos deutlich, wie schwierig es ist, nebeneinander gehend, in Hallein den jetzt vorgeschriebenen Abstand von 2 Metern einzuhalten. Man erkennt: Das Hintereinandergehen (!) im Abstand von 2 Metern (ohne ,,Gegenverkehr‘‘) ist immer wieder das Gebot der Stunde! Ganz vorne auf den obenstehenden Fotos ist jeweils die 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Damit kann sofort beurteilt werden, ob 2 Personen im Abstand von 2 Metern hier nebeneinander gehen können, oder ob nur Platz für hintereinander gehende Personen vorhanden ist. Begegnungen mit Entgegenkommenden sind dann natürlich verboten!

FOTO 1: Jener Teil der Stadtbrücke, der die Kleine Salzach überquert, weist Gehsteige auf, auf denen aufgrund der neuen Abstandsregel, nur 1 Person alleine gehen kann. 2 miteinander bekannte Personen müssen hintereinander, im Abstand von 2 Metern, diesen Brückenteil passieren. Würden sie nebeneinander gehen, müsste 1 Person hinaus auf die stark befahrene Fahrbahn ausweichen – eine höchst problematische Entscheidung! Dort wo die Stadtbrücke die große Salzach überquert, bestehen komfortable, genügend breite Gehsteige, die ein Nebeneinander im Abstand von 2 Metern problemlos (allerdings auch nur eine Richtung!) ermöglichen. FOTO 2: Der Weg von der Stadtbrücke, am Ufer entlang zur neuen Telefonzelle bzw. zum Stadtkino/Stadttheater, ist so schmal, dass er, egal in welche Richtung, immer nur von 1 Person oder von mehreren Personen hintereinander im Abstand von jeweils 2 Metern benützt werden kann – vorausgesetzt, es kommt keine andere Person entgegen. FOTO 3: Der schöne Arkadengang am Beginn der Ederstraße ist ebenfalls für die 2-Meter Abstandsregel zu schmal. Daher – siehe oben. FOTO 4: Das Gleiche gilt für den kurzen Arkadengang in der Ruprechtgasse. FOTO 5: Die besonders enge Schützinggasse im ältesten Teil der Halleiner Altstadt war nicht für eine Coronakrise geplant. Deshalb vorausschauend handeln – auch hier gilt die 2-Meter-Abstandsregel! 

FOTO 6: Auch der gern benützte Pangrazbogen, der die Fußgängerzone mit dem Florianiplatz verbindet, ist angesichts der aktuellen Abstandsregelung nur für 2 oder mehr Personen ohne ,,Gegenverkehr‘‘ hintereinander benützbar. FOTO 7: Auch in der Ederstraße können Personen nur ohne hintereinander gehen, da der Gehsteig nur 2 Meter breit ist. FOTO 8: Das Gleiche gilt für den Eck-Durchgang des Keltenmuseums am Beginn der Kuffergasse. Auch hier heißt es: Sich überzeugen, dass niemand entgegenkommt und dann nichts wie hindurch! FOTO 9: Auch die Stiege, die von der Ferchlstraße hinunter zum Gruber-Platz vor der Stadtpfarrkirche führt, ist deutlich schmäler als 2 Meter. Deshalb immer nur im Alleingang passieren! FOTO 10: Entlang des Kotbaches (ein widerwärtiger Name, eine Schande für Hallein!) gibt es eine besonders enge Passage, wie die weit in das Bachbett hineinragende Messlatte beweist. Auch hier muss vorausschauend gehandelt werden! FOTO 11: Der schmale Durchgang in der Stadtmauer verkürzt den Weg zur Tiefgarage, aber er ist natürlich viel zu eng. Hier kommt immer nur eine Person hindurch. FOTO 12: Die Wege durch den kleinen Stadtpark sind, deutlich erkennbar, viel zu schmal. Hier kann bei Begegnungen wenigstens in das angrenzende Grün ausgewichen werden. Weitere Fotos zum heißen Thema folgen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit Montag, 15. Februar 2021, können sich alle im Bundesland Salzburg online oder telefonisch für eine Corona-Impfung vormerken. Der Zeitpunkt der Anmeldung hat keinen Einfluss auf den Termin, hierbei folgt das Land Salzburg dem Impfplan. Sobald die Dosis zur Verfügung steht, wird die jeweils vorgemerkte Person aktiv informiert. Durch die derzeit nur sehr eingeschränkt verfügbaren Impfdosen kann dies einige Zeit dauern. „Wir bitten in dieser Hinsicht um Geduld, da die gefährdetsten Gruppen nach wie vor absolute Priorität haben. Eine Impfung schützt bestmöglich vor einem schweren Verlauf der Covid-Erkrankung, daher ist es unsere Pflicht als Mediziner, nach diesem Aspekt die Reihung vorzunehmen – also klar ausgedrückt, das Gesundheitssystem zu entlasten und Leben zu retten“, betont der Impfkoordinator des Landes, Dr. Robert Sollak.

 

Bisher sind die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Da jener von AstraZeneca derzeit für Personen unter 65 Jahre empfohlen wird, wurde der Impfplan in Salzburg nach den Vorgaben des Bundes in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer, den Salzburger Landeskliniken und dem Roten Kreuz sofort angepasst. Die Vormerkung ist nun seit Montag, 15. Februar, für alle über 16 Jahre möglich. Auch jene Personen mit Vorerkrankungen, die einer Risikogruppe angehören, können sich ab 15. Februar ebenfalls über die Gesundheitshotline 1450 und online unter www.salzburg-impft.at vormerken. Es wird dabei die jeweilige Krankheit angekreuzt oder genannt. Ein entsprechendes Attest muss danach beim impfenden Arzt vorgelegt werden. Ist der behandelnde Arzt die Impfordination, entfällt das Vorzeigen des Attestes.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG FÜR DIE IMPFUNG

O   Derzeit bis 14. Februar für alle Personen über 80 Jahre
O   Ab 15. Februar für alle Personen in Salzburg ab 16 Jahren
O   Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
O   Online unter www.salzburg-impft.at
O   Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
O   Keine doppelte Vormerkung notwendig
O   Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
O   Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
O   Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung bei Impfstoffverfügbarkeit

 

DIE ERSTEN ZAHLEN
ZUR CORONA-IMPFUNG IN SALZBURG

Neben den Dashboards zum Infektionsgeschehen gibt es auf der Landes-Website auch die Zahl der Personen mit der ersten Teilimpfung und all jener, die bereits beide Dosen erhalten haben. Zusätzlich kann auch die Anzahl der Vormerkungen abgelesen werden. Demnach sind mit Stand vom 14. Februar bereits mehr als 96.600 Personen für eine Corona-Impfung vorgemerkt. 14.816 Personen erhielten bereits die 1. Teilimpfung, bei 10.266 Personen ist die Impfung durch Verabreichung beider Teilimpfungen bereits abgeschlossen. – (Landes-Korrespondenz Salzburg. Foto: Virenjäger).

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„Dienstprüfung bestanden“! Mit diesen Worten auf dem Zeugnis, bereitete das Bundesministerium für Inneres, der 27-jährigen Pia Hofer natürlich eine große Freude. Am 27. Jänner 2021 wurde der gebürtigen Oberndorferin das Dienstzeugnis für die erfolgreiche Absolvierung der Grundausbildung bei der Stadtpolizei Hallein ausgestellt. Pia Hofer tritt damit in den exekutiven Außendienst für die Stadtgemeinde Hallein ein und verstärkt somit das Team des designierten Stadtpolizei-Chefs Dominik Anzengruber. Anzengruber dazu: „Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams. Ich bin davon überzeugt, dass Pia Hofer nach einer kurzen Einarbeitungsphase, einen wichtigen und wesentlichen Beitrag für die Stadtpolizei leisten wird.“ Aktuell zählt das Team der Stadtpolizei Hallein neun Mitglieder. Die Führung hat der derzeit noch stellvertretende Kommandant Dominik Anzengruber inne, der die Leitung von Alfred Hallinger übernehmen wird.

 

Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die neue Polizistin in der Stadt Hallein: „Es ist mir besonders wichtig, dass unsere Stadtpolizei personell gut aufgestellt ist und dadurch viele wichtige Aufgaben für die Stadtgemeinde übernehmen kann.“ Die Hauptaufgaben der Stadtpolizei sind vielschichtig: Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs, Vollzug und Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen der Stadtgemeinde Hallein, das Sicherheitspolizei-Gesetz, das Fremdenpolizei-Gesetz und natürlich auch die Parkraum-Überwachung.

 

So wie in allen Bereichen, wurde im Jahr 2020 auch die Arbeit der Stadtpolizei Hallein erheblich von der Corona-Pandemie beeinflusst. Aufgrund der zahlreichen Lockdown-Wochen kam es zu knapp 3000 weniger Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung gegenüber 2019. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4338 Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung durchgeführt. Einen wichtigen Teil der stadtpolizeilichen Arbeit nimmt die Schulweg-Sicherung ein. An 150 Tagen wurden die Schulwege gesichert und überwacht. Neben der Volksschule Burgfried, die den Hauptteil der Schulweg-Sicherung ausmacht, wurde vor der VS Neualm, der VS Stadt und der VS Rif auf ein sicheres Verkehrsverhalten zum Schutz der Volksschulkinder geachtet.

 

Markante Zahlen aus der Arbeit der Stadtpolizei Hallein:
O  751 Übertretungen nach dem Parkgebührengesetz
O  Ausstellung von 630 Strafregister-Bescheinigungen
O  407 Fundgegenstände entgegengenommen, aufbewahrt und bearbeitet
O  83 Verlustanzeigen
O  628 Anzeigen wegen Verwaltungs-Übertretungen
                                                                         (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Eine tragische Nachricht verbreitete sich am Sonntag, 31. Jänner 2020 in der Stadt Hallein. Der sympathische, allseits beliebte und geschätzte Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef ,,Joe‘‘ Schauer, der nicht nur als exzellenter Brillen-Spezialist und prominenter Inhaber des Sehzentrums Schauer am Kornsteinplatz, sondern auch als hervorragender Musiker zu beeindrucken wusste – er starb unerwartet nach einem Unfall im Alter von 62 Jahren. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einen exzellenten Unternehmer, der sein schönes Optik-Fachgeschäft immer wieder den aktuellen Erfordernissen anzupassen wusste.

Schon mit 23 Jahren hatte es Josef Schauer zum Augenoptiker-Meister gebracht. 1984 machte er sich selbständig und eröffnete in der Halleiner Altstadt ein Optik-Fachgeschäft. Im Jahr 1999 absolvierte er postgraduelle Studien in den USA und in der Schweiz in den Disziplinen Optometrie und Wirtschaft. Seine Ernennung zum Kommerzialrat erfolgte im Jahr 2005. Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer war Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Salzburg und wurde als Funktionär in das Kuratorium des Wirtschafts-Förderungsinstitutes entsandt. Weiters wirkte er auch als beeideter Sachverständiger für Augenoptik. Josef Schauer war mit Gattin Petra, die ebenfalls am Kornsteinplatz ein schönes Modegeschäft führt, verheiratet und Vater von zwei Buben und zwei Mädchen. Als begeisterter und ausgezeichneter Musiker wirkte er bei zahlreichen Veranstaltungen in Hallein mit und produzierte als Studiomusiker an die 20 CD’s sowie Schallplatten.

Nach dem letzten Geschäfts-Umbau, präsentiert sich das Sehzentrum Schauer nun funktionell ausgereift und optisch besonders ansprechend. So konnte Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer mit berechtigtem Stolz immer wieder feststellen, dass dieser Geschäfts-Umbau eine wichtige Bereicherung für die Halleiner Altstadt darstellt und von den Kunden mit sichtlicher Freude akzeptiert wurde. Die wichtigsten Produkte sind Brillen, Sonnenbrillen und Contact-Linsen, dazu kommt die persönliche Anpassung der Brillen. Rechtzeitig zur Einweihung des neu gestalteten Sehzentrums Schauer, erhielt Inhaber Josef Schauer angesichts seiner herausragenden Leistungen im Bereich Augenoptik und Contact-Linsen, von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner das ,,Österreichische Staatswappen‘‘ verliehen. Noch eine weitere Ehrung wurde dem Sehzentrum Schauer zuteil: Die ,,Österreichische Gesellschaft für Verbraucherstudien‘‘ führt anonym regelmäßige und umfassende Kontrollen in der Geschäftswelt durch. Das Ergebnis ist für das Sehzentrum Schauer sehr erfreulich ausgefallen: Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer und seine engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durften sich seither mit berechtigtem Stolz über das verliehene Prüfsiegel ,,Herausragender Optiker‘‘ freuen.

 

Der Tod von Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer reißt eine schmerzliche Lücke in die Reihe der erfolgreichen Geschäftsinhaber in Hallein. Er zeigte sich stets interessiert an den Vorgängen, Ereignissen und Veränderungen in der Stadt Hallein und trat bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit fundierten Meinungsäußerungen in Erscheinung. Charmant und liebenswürdig in Gesellschaft, zielbewusst, fleißig, verantwortungsbewusst und allem Neuen gegenüber aufgeschlossen im harten Berufsalltag – das war Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer. Für alle, die ihn kannten, bleibt er für immer unvergessen. – Das 1. Foto oben zeigt Firmeninhaber Josef Schauer inmitten sechs seiner engagierten und tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt besteht das Schauer-Team aus 10 Personen. Die Fotos 2 und 3 zeigen Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einmal in Weiß und einmal in Schwarz. Auf dem 4. Foto der Eingangsbereich in das Sehzentrum Schauer. – (Odo Stierschneider. Fotos: Sehzentrum Schauer).

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Natürlich die Boulevard-Blätter. Aber auch die seriösen Zeitungen. Und ebenso Rundfunk und Fernsehen. Sie alle haben in Zeiten des extremen, durch Corona bedingten Nachrichten-Mangels, Meldungen bezüglich ,,Bürgermeister lassen sich vorzeitig impfen‘‘, zur dominierenden Skandalmeldung in Fortsetzungen hochstilisiert. Ausführlich und auf eine Weise, welche die primitiven Instinkte des Volkes zum Glühen bringt. Volks-Verhetzungs-Zitat Nr. 1: ,,Eine beeindruckende Zahl gierig vordrängender Bürgermeister, hat sich in ihren jeweiligen Gemeinden vorzeitig eine Corona-Schutzimpfung gesichert.‘‘ Skandal? Wahnsinn? Horror? Da kochten natürlich im nicht geimpften Volk blanker Neid und Ärger hoch. In der Hauptausgabe der ,,SN‘‘ lautete am 3. Februar die dominierende Meldung auf der Titelseite ,,Es hagelt Anzeigen gegen Impfdrängler‘‘ und auf der halben Seite 17 ging es zum gleichen Thema weiter. In der kleinformatigen Lokalbeilage dieser Ausgabe waren die gesamte Titelseite und die gesamte Seite 4 dem heißen Thema gewidmet. Eine verhängnisvolle Unterlassung rächt sich jetzt. Denn die Spitzenpolitiker von Bundesregierung, der Landesregierungen, der Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister hätten längst schon, ganz offiziell, geimpft werden müssen.

BÜRGERMEISTER-BESCHIMPFUNG:
,,EINER OMI DIE LEBENSRETTENDE IMPFUNG ZU KLAUEN,
DAZU MUSS MAN ABENTEUERLICH VERANTWORTUNGSLOS SEIN!‘‘

Und es wurde noch deutlich zugelegt in Richtung der bereits geimpften Bürgermeister, bis hin zum Delikt der Rufschädigung und Beleidigung. Zitat Nr. 2: ,,Einer Omi oder einem Opa aus der Gemeinde, für deren Wohl man arbeiten sollte, die potenziell lebensrettende Impfung zu klauen, dazu muss man wirklich abenteuerlich verantwortungslos sein!‘‘ Eine durchaus beachtliche Frechheit. In einem ,,SN‘‘-Leserbrief formulierte Leser P. H. aus Hallein, des einfachen Volkes aufgeheizte Rachegelüste. Dazu Zitat Nr. 3: ,,Allen gewählten Volksvertretern, die sich vorzeitig impfen ließen, sollten ihre Verfehlungen an der Wahlurne in Rechnung gestellt werden.‘‘ Also abwählen – als wilde Rache des noch nicht geimpften Volkes?

 

GROBE FEHLER BEI DER IMPF-REIHENFOLGE:
ALLE SPITZENPOLITIKER HÄTTEN
LÄNGST SCHON GEIMPFT WERDEN MÜSSEN

Es war eine taktisch verhängnisvolle und grobe Unterlassung, welche die gehässigen Bürgermeister-Beschimpfungen auslöste. Denn bei Festlegung der Impfungs-Reihenfolge, hätten selbstverständlich die wichtigsten Mitglieder von Bundesregierung, Landesregierungen, Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister von vornherein bevorzugt geimpft werden müssen. Alle an der Spitze dieser vier genannten Gruppierungen, sind wichtige Träger unverzichtbarer Funktionen und werden in Zeiten wie diesen, besonders intensiv gefordert. Aufgrund ihres vielfältigen Wirkungsbereiches und ihrer zahlreichen persönlichen Kontakte, sind sie auf extreme Weise einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Daher nochmals: Diese wichtigsten Persönlichkeiten unseres Landes hätten längst schon geimpft werden müssen!

WÄREN AUCH SIE BEREIT,
ZUGUNSTEN EINES SPITZENPOLITIKERS,
AUF IHRE RESERVIERTE IMPFUNG ZU VERZICHTEN?

Natürlich ist es interessant, zu dieser heiklen Frage auch die Meinung der Halleinerinnen und Halleiner zu erfassen. Der SALZSCHREIBER startete also unter den bereits für eine Impfung vorgesehenen über Achtzigjährigen eine Umfrage, deren inhaltsreiche Frage folgendermaßen lautete: ,,Wären Sie bereit, auf eine für Sie bereits reservierte Impfung zugunsten eines späteren Impftermins zu verzichten, damit die wichtigsten Persönlichkeiten in der Bundesregierung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze, oder im Land Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, oder im Tennengau mit Bezirkshauptmann Helmut Fürst, oder in der Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger, schon jetzt geimpft werden könnten? Angesichts der Corona-Beschränkungen war es gar nicht so einfach, genügend über Achtzigjährige in unserer Stadt für eine Antwort zu finden. Aber schließlich stellten sich in der Umgebung des Senioren-Wohnhauses, auf den Plätzen der Stadt, im Kirchenbereich und in der Fußgängerzone innerhalb von 3 Wochen (an manchen Tagen fanden wir keinen einzigen betagten Gesprächspartner) doch insgesamt 23 Betagte unserer Frage. Gleich vorweg: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich!

 

,,WER DIE IMPFUNG VON BÜRGERMEISTERN KRITISIERT,
HAT KEINE AHNUNG VON DEN UMFANGREICHEN
AUFGABEN UNSERES ALEXANDER STANGASSINGER!‘‘

Vorweg: Alle Befragten nahmen sich, aufmerksam und konzentriert, genügend Zeit, um unsere Frage, die wir wegen ihrer Länge auch schriftlich vorbereitet hatten, wohlüberlegt zu beantworten. Es gab keine Gehässigkeiten oder Beschimpfungen in Richtung der wichtigsten Politiker. Dafür erstaunliches Verständnis angesichts der angespannten Corona-Situation. Die Sympathien unserer, an Lebenserfahrung reichen Oldies, verteilten sich angesichts der aus Presse und Fernsehen übermittelten Eindrücke, sehr ausgewogen auf die Spitzen-Persönlichkeiten unseres Landes. Am intensivsten beschäftigten sich unsere betagten Gesprächspartner natürlich mit Bürgermeister Alexander Stangassinger. Dazu vier Aussprüche, zuerst eine Antwort auf unsere überlange Frage: ,,Also meinen Impftermin würde ich dem Bürgermeister gerne überlassen. Ich bin erst 84 Jahre alt, habe also Zeit genug, um auf einen neuen Impftermin zu warten!‘‘ Weitere Zitate: ,,Der bedauernswerte Alexander Stangassinger ist gleich zu Beginn des 2. Jahres seiner Amtszeit als Bürgermeister, in die Corona-Krise hineingeschlittert!‘‘ ,,Wer die Impfung von Bürgermeistern kritisiert, hat keine Ahnung von den umfangreichen Aufgaben unseres Alexander Stangassinger. Angesichts meines Alters wäre es für mich kein Problem, zugunsten des Bürgermeisters auf eine Impfung zu verzichten!‘‘

,,WENN DER BUNDESKANZLER NACH HALLEIN KOMMT,
DANN BIN ICH AUCH DABEI UND ÜBERREICHE IHM
EINEN MEINER BERÜHMTEN MARILLENKNÖDEL!‘‘

Bei Bundeskanzler Sebastian Kurz gerieten natürlich die betagten Halleinerinnen ins Schwärmen: ,,Sooo ein lieber Kerl, sooo jung und gescheit, man muss ihn einfach gernhaben!‘‘ ,,Wenn es in Hallein einmal eine Veranstaltung mit ihm gibt, dann bin ich auch mit dabei!‘‘ ,,Moment, da bin nämlich auch ich mit dabei und dann überreiche ich ihm einen meiner berühmten Marillenknödel!‘‘ Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist die anerkannte Nr. 1 im Land Salzburg: ,,Unser Landeshauptmann ist ein richtiger Landeshauptmann, ein  lebendiges Stück Salzburg!‘‘ ,,Ich bewundere ihn, wie souverän er an der Spitze unseres Landes seine vielen großen Aufgaben meistert!‘‘ ,,Ich habe auch als SPÖ-Mitglied immer schon gesagt, dieser großartige Landeshauptmann ist ein Glücksfall für Salzburg. Er dürfte eigentlich gar keiner Partei angehören, denn er ist ja für uns alle da!‘‘ ,,Ich werde noch in dieser Woche 85 Jahre alt. Anlässlich der Feier meines Geburtstages, wohlgemerkt nur mit meiner Frau, verzichte ich gerne zugunsten des Landeshauptmannes auf meine Impfung!‘‘

,,AM 26. SEPTEMBER FEIERT DIE BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN
IHR 135-JÄHRIGES BESTEHEN. AN DIESEM TAG WERDE ICH MEIN GLAS
ZUM WOHLE DES HERRN BEZIRKSHAUPTMANNES ERHEBEN!‘‘

Auch Bezirkshauptmann Helmut Fürst, von den Befragten respektvoll ,,Mister Tennengau‘‘ oder ,,Die Nummer 1 im Tennengau‘‘ genannt, fand im Kreis der betagten Halleinerinnen und Halleiner spontanen Zuspruch: ,,Seine Tüchtigkeit wird für mich auch durch den Neubau der Bezirkshauptmannschaft untermauert!‘‘ ,,Heuer am 26. September feiert die BH Hallein ihr 135jähriges Bestehen. An diesem Tage werde ich zum Wohle des Herrn Bezirkshauptmannes mein Glas erheben!‘‘ ,,Ich habe die letzten fünf Bezirkshauptleute persönlich gekannt, der erste von ihnen war Bezirkshauptmann Weninger. Aber Bezirkshauptmann Helmut Fürst ist schon eine Klasse für sich! Ich würde für ihn gerne meine Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben!‘‘ – Und wo bleiben die aggressiven Äußerungen, die wilden Kritiken und Beschimpfungen? Unsere abgeklärten Oldies haben souverän und elegant darauf verzichtet. Deshalb heißt es bereits weiter oben völlig richtig: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich! – (Odo Stierschneider. Karikatur: SN / Wizany).

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Bereits acht Salzburger Schulen wurden seit 2016 in das europaweite Netzwerk der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments aufgenommen. Jetzt steht mit der Modeschule Hallein ein weiterer Anwärter aus dem Bundesland für das Schuljahr 2020/2021 in den Startlöchern. Europa wird in der Modeschule Hallein großgeschrieben. Jetzt soll sie zur Botschafterschule des Europäischen Parlaments werden. Kriterium für die Aufnahme in das Verzeichnis der Botschafterschulen sind die Europa-Aktivitäten einer Bildungseinrichtung. Das Europäische Parlament bietet österreichweit aktuell den Anwärtern dafür ein spezielles Programm an. So können Lehrkräfte an gezielten Aus- und Weiterbildungen im europapolitischen Bereich teilnehmen.

EUROPÄISCHER ,,SPIRIT‘‘ ZIEHT DURCH
DIE KLASSEN DER MODESCHULE HALLEIN

„Bei uns zieht sich das Europathema durch alle Fächer, vom Designprozess über die Fertigung in den Werkstätten bis hin zu fächerübergreifenden Praxisprojekten mit der Wirtschaft. Und das wird von der gesamten Schulgemeinschaft aktiv gelebt“, berichtet Elke Austerhuber, engagierte Leiterin der Modeschule Hallein. Neben dem Fremdsprachenerwerb gibt es Debattiertage, Gespräche mit EU-Parlamentariern sowie Aktionstage zum Austauschprogramm Erasmus+. Auch eine Feier rund um den Europatag am 9. Mai ist bereits in Planung. „Durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Die Schülerinnen und Schüler erhalten interessante und wichtige Einblicke in die Aufgabenbereiche der EU und sammeln durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen. So verbreiten sie den europäischen Spirit innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft“, so Elke Austerhuber.

 

BOTSCHAFTERSCHULE-ZERTIFIKAT WIRD
IM HAUS DER EUROPÄISCHEN UNION ÜBERREICHT

Das Zertifikat „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ wird zum Abschluss des Schuljahrs vom Präsidenten des Europäischen Parlaments gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung im Haus der Europäischen Union in Wien überreicht, sofern dies die Covid-19-Maßnahmen erlauben. Schulen und Lehrkräfte, die sich über die Teilnahmechancen für künftige Schuljahre informieren möchten, können sich per E-Mail an die Stabsstelle in der Bildungsdirektion (claudia.baumann@bildung-sbg.gv.at) oder an die Vertretung des Europäischen Parlaments in Wien (manuela.weidinger@ep.europa.eu) wenden. – (Presse-Aussendung Landes-Korrespondenz)

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Eine schöne, geschlossene Schneedecke, gab es in Hallein – mit Ausnahme des höher gelegenen Stadtteiles Bad Dürrnberg – im bisherigen Winter 2020/2021 nur wenige Tage. Zu hohe Temperaturen und Regen, setzten der weißen Pracht, die sich erheblich verspätet erst in der zweiten Jännerhälfte eingestellt hatte, viel zu früh deutlich merkbar zu. Eigentlich befinden wir uns jetzt im tiefsten und kältesten Abschnitt des Winters, doch allzu oft ist die Luft lau und mild und auch Regen macht dem Schnee zu schaffen. Schneeliebhaber können noch auf die erste Februarhälfte hoffen, in der unsere Leserinnen und Leser, die vor etwa 50 Jahren geboren wurden, heute längst unvorstellbare 20 Minusgrade und mehr hinzunehmen hatten.

Nun zu den obenstehenden Fotos. FOTO 1: In der zweiten Jännerhälfte 2021 gab es kurz eine schöne Schneedecke, welche die Halleiner Altstadt märchenhaft verzauberte. FOTO 2: Dabei erhielt auch Franz Xaver Gruber, der Komponist des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, der nahezu 30 Jahre lang in der Halleiner Stadtpfarrkirche auch als Chorregent wirkte, eine kuschelige weiße Haube aufgesetzt. FOTO 3: Das Schaugrab Franz Xaver Grubers vor seinem einstigen Wohnhaus, gegenüber der Stadtpfarrkirche (heute Stille-Nacht-Museum), bringt Fantasiebegabte zu einem freundlichen Lächeln: Die im Schnee versunkenen Grablaternen bilden die Augen, der verschneite Blumenschmuck dazwischen wird zum kräftigen Schnurrbart und darunter der halbgeöffnete Mund… FOTO 4: Das ,,Halleiner Zeiserl‘‘ als Krönung des Zeiserlbrunnens auf dem Bayrhamerplatz, hatte eine schöne Portion Schnee abzuschütteln, bevor es sich in die Lüfte erhob. FOTOS 6 und 7: Die fleißigen Schneeräumer, hatten entlang der Stufen zum leicht erhöhten Plateau in der Mitte des Bayrhamerplatzes, erhebliche Schneemengen zusammengeschoben. In der warmen Jahreszeit sitzen hier sonnenhungrige Stadtbewohner und auswärtige Besucher. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit Montag, 1. Februar 2020, können sich auch alle Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und Bezirk Hallein, die älter als 80 Jahre sind oder zu einer definierten Hochrisikogruppe gehören, für die Corona-Impfung vormerken lassen. „Diese Personen gehören zu den gefährdetsten und müssen ehestmöglich vor schweren Verläufen der Covid-Erkrankung geschützt werden. Daher haben sie für mich bei der Vormerkung auch absoluten Vorrang“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Für die Vormerkung stehen drei Wege zur Verfügung:
1.)  Online unter www.salzburg-impft.at.
2.)  Telefonisch über die Hotline 1450.
3.)  Beim behandelnden Arzt (vor allem für die Risikogruppen)


Der Zeitpunkt der Vormerkung bestimmt dabei nicht den Termin der tatsächlichen Impfung. „Es zählt immer die Zuteilung zur jeweiligen Priorisierungs-Gruppe nach der jeweiligen Krankheitsgeschichte. Niemand muss am Montag um 0 Uhr am Telefon oder Computer sitzen und gestresst seine Daten eingeben. Jeder hat genug Zeit“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Wer sich zur Impfung vormerkt, bekommt eine Bestätigung dafür per SMS, E-Mail oder Brief. Über den tatsächlichen Impftermin wird, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, aktiv von der ausgewählten Impfpraxis benachrichtigt. Eine doppelte Vormerkung – zum Beispiel online und beim behandelnden Arzt – ist nicht notwendig.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG AB 1. FEBRUAR

Für über 80-Jährige und Hochrisikogruppen
Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
Online unter www.salzburg-impft.at
Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
Keine doppelte Vormerkung notwendig
Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung
bei Impfstoffverfügbarkeit – (Presse-Aussendung der Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Virologia).

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Am 29. Februar 2020 vor exakt elf Monaten, wurde im Bundesland Salzburg die erste Corona-Infektion bestätigt. Seither waren zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, in erster Linie die beiden Infektionswellen, die übers Land fegten – die zweite hält noch immer intensiv an. Damit gibt es noch viel zu bewältigen. Ein Überblick über die Daten und Fakten zum Virus vom Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. „Fast 34.000 Salzburgerinnen und Salzburger wurden bisher positiv getestet, darunter über 4700 Personen im Tennengau‘‘, so Gernot Filipp. Derzeit befinden sich 106 Covid-19-Patienten im Spital, 16 davon auf der Intensivstation, am 26. November waren es mit insgesamt 261 Patienten noch fast zweieinhalb Mal so viele. In Zusammenhang mit Covid-19 mussten bisher 429 Todesfälle hingenommen werden.

 

Salzburg liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 184,6 nach wie vor an der Spitze in Österreich (108,4). Dahinter kommen Vorarlberg (159,4) und Kärnten (141,3). In Bezug auf die Bezirke sieht die Reihung so aus: Lungau (459,4 das ist der höchste Wert in Österreich), Pongau (284,4), Tennengau (203,8), Stadt Salzburg (176,1), Flachgau (145,3) und Pinzgau (99,3). „Die erste Infektionswelle war weitaus nicht so heftig wie die zweite im Hebst“, so Filipp. Das zeigen einige Parameter eindrucksvoll. Zum Beispiel gab es bis Anfang Sommer insgesamt 1.200 Fälle, von 1. Oktober bis heute waren es über 31.000. „In der vergangenen Woche gab es so viele Neuinfektionen wie insgesamt bei der ersten Welle in vier Monaten“, so Filipp.

Am Höhepunkt der zweiten Welle Mitte November gab es an zwei Tagen mit zirka 1.600 Fällen deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Gab es im Frühling 2020 39 Menschen, die im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion verstorben sind, waren es seit 1. Oktober 387 Personen, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling. Auch, wenn eine Covid-Erkrankung meist bei älteren Personen schwerer verläuft, das Durchschnittsalter aller bestätigt infizierten Personen liegt bei 44,1 Jahren. Am meisten betroffen sind die Altersgruppen über 85 Jahre, auf Platz Zwei kommen aber schon die Jungen zwischen 15 und 24. – (Salzburger Landes.Korrespondenz, Foto: Virologia).

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„Die Impfstrategie des Landes wurde in enger Abstimmung mit den Expertengremien des Bundes getroffen und wir werden sie weiterhin konsequent umsetzen. Dazu  gehören ab 1. Februar drei Möglichkeiten der Impfungs-Anmeldung für Personen über 80 Jahre: Entweder über die Website www.salzburg-impft.at oder die Gesundheitsberatung 1450 sowie direkt beim jeweiligen niedergelassenen Arzt“, erklären Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl gemeinsam und betonen: „Nicht nur, aber speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu, sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung.“ Die oberste Priorität haben aktuell Alten- und Pflegeheime, covidnahes Gesundheits-Personal, niedergelassene Ärzte inklusive Zahnärzte, Apotheker und die dazugehörigen Mitarbeiter sowie Sanitäter der Rettungs-Organisationen, bei denen die Verabreichung der zweiten Teilimpfung schon begonnen hat. In einem nächsten Schritt werden Personen über 80 Jahre und Risikopatienten eine Impfung erhalten.

 

„Speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu. Sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung. Schließlich kennen die Ärzte im ganzen Land ihre Patientinnen und Patienten am besten und können bei Anmeldung und Abwicklung hilfreich zur Seite stehen,“ so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und dessen Stellvertreter Christian Stöckl. Dazu Karl Forstner, Präsident der Salzburger Ärztekammer: „Die Corona-Krise fordert das Gesundheitssystem in einem bisher wohl kaum dagewesenen Ausmaß. Diese Situation erzwingt eine enge Kooperation aller Strukturen und Akteure, nur so können wir das alles bewältigen. Die wesentliche Rolle der niedergelassenen Ärzteschaft in der Impfstrategie des Bundeslandes ist allgemein anerkannt. Drei Möglichkeiten gibt es für die Anmeldungen ab 1. Februar für über 80-jährige Personen:
O  Die Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes
O  Online unter www.salzburg-impft.at
O  Über die niedergelassenen Ärzte.‘‘

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl betont dazu ergänzend: „Wann jemand seine Impfung erhält, hängt nicht mit dem Zeitpunkt der Anmeldung zusammen, sondern mit der individuellen Gesundheitsgeschichte des Einzelnen. Man muss also nicht am 1. Februar um Mitternacht am Telefon oder Computer sitzen, denn der Eingang der Anmeldungen spielt keine vordergründige Rolle. Wichtig ist, dass auch die Angehörigen oder Verwandten den über 80 Jahre alten Menschen behilflich sind.‘‘ – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: mediapicture).

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Die im Halleiner Stadtzentrum an den Bayrhamerplatz angrenzende Fassade des Frank-Gebäude-Anbaues, stellt ein besonders wichtiges Objekt für das Erscheinungsbild der Stadt Hallein dar. Ursprünglich war hier von einem begeisternden Vorhaben die Rede – entlang der Gebäudefassade sollte ein witterungssicherer Arkadendurchgang entstehen und dahinter waren Geschäftslokale vorgesehen. Doch bedauerlicher Weise wurde dieses stolze Belebungsprojekt für den Bayrhamerplatz, zugunsten des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ aufgegeben, dessen Inhaber den Gebäude-Anbau ankauften.

Der ,,Stadtkrug‘‘ sorgt in der warmen Jahreszeit im Freien auf dem Bayrhamerplatz, vor dem Gebäude-Anbau des Frank-Gebäudes, für großartige gastronomische Ereignisse, die immer wieder gerne angenommen werden. Damit ist auch eine sympathische Belebung des Bayrhamerplatzes sichergestellt. Doch im Vorjahr wurde von den Besitzern des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ der für den Bayrhamerplatz optisch enorm wichtige Anbau des Frank-Gebäudes erworben. Keine Rede mehr von dem spannenden Arkaden-Projekt. Denn in dem Objekt soll ebenerdig eine Küche für den Stadtkrug eingerichtet werden. Von hier aus könnte man die Gäste auf dem Bayrhamerplatz besser mit Speisen versorgen als vom unweit bestehenden Küchen-Standort des ,,Stadtkruges‘‘ im 1. Stock. Für die attraktive optische und funktionelle Entwicklung des Bayrhamerplatzes ist das Ganze, im Vergleich zum vorhin geschilderten Arkaden-Vorhaben, natürlich ein unerfreulicher Rückschritt. Künftig werden die reizlosen Erdgeschoß-Fenster weiterhin verhängt sein, damit in der dahinter geplanten ,,Stadtkrug‘‘-Küche ungestört die Spezialitäten des Hauses zubereitet werden können. Diese Schreckens-Vision erschien auch den ,,Stadtkrug‘‘-Besitzern unerträglich, deshalb versuchten sie, die deprimierend verhängten Fenster – so etwas in einem Stadtzentrum! – mit Aufklebern zu beleben. Dieser Versuch ist grundsätzlich dankenswert, jedoch das Ergebnis in seiner jetzigen Form (siehe Foto oben) ist reichlich misslungen und ein Schock für das schöne Gebäude-Umfeld rund um den Bayrhamerplatz. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Der schöne, mächtige Torbogen in der Siegmund-Thun-Straße, der jahrzehntelang eine repräsentative ,,Gafthof‘‘-Eingangspforte bildete, ist längst schon zum abschreckenden Albtraum geworden. Die schöne Frakturschrift mit dem Wort ,,Gafthof‘‘ als Blickfang, dokumentiert, dass der tüchtige Schriften-Malermeister offenbar zu jung war, um die ausgekochten Feinheiten der Frakturschrift zu beherrschen. Die weithin sichtbare Aufschrift ,,Gafthof‘‘ entstand dadurch, dass der Schriftenmaler beim langen Fraktur-s den gleichen Querstrich verwendete, wie ihn das Fraktur-f aufweist. Der Querstrich macht aus dem langen Fraktur-s ein f. Nur nebenbei: Die Frakturschrift kennt ein langes schlankes s (jeweils am Beginn einer Silbe) und das kleine runde s (jeweils am Ende einer Silbe). Der tadellose Zustand des oberen Torbogens mit dem Blickfang ,,Gafthof‘‘ (1. Foto oben) kann nicht über den verheerenden Zustand des darunter befindlichen Eingangs-Bereiches (2. bis 6. Foto oben) mit all seinen entsetzlichen Details hinwegtäuschen. Seit viel zu langer Zeit wurde hier alles abgewrackt und sich selbst, und damit einem permanenten Verfall überlassen. Dieser Albtraum in der Halleiner Altstadt an einer der wichtigsten Straßen des Stadtzentrums, beschädigt erheblich das Ansehen der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg. Es muss doch möglich sein, dass hier behördlicher Druck ausgeübt wird, um diesen entsetzlichen Zustand endlich zu beenden. In Hallein fehlt offensichtlich ein Verein, der solchen Zumutungen energisch entgegentreten kann und der dafür sorgt, dass derartig skandalöse Zustände innerhalb absehbarer Zeit beseitigt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Von Mittwoch auf Donnerstag, 20./21. Jänner 2020, übersprang die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus befallenen Personen im Bezirk Hallein die markante 4.500er-Grenze. Mit 26 neuen Corona-Fällen waren am 21. Jänner seit Beginn der Corona-Pandemie exakt 4.513 Personen im Bezirk positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mittlerweile wurde das um kolportierte 50 Prozent ansteckendere Virus aus England auch im Bezirk Hallein nachgewiesen. Die geltende Abstandsregel wurde deshalb von bisher 1 Meter auf 2 Meter verdoppelt. Der Abstand von 1 Meter wurde bislang von den zahlreichen Besserwissern, Übergescheiten und Intelligenzbestien nicht eingehalten. Jetzt, für den neuen 2-Meter-Abstand, sieht es natürlich noch wesentlich schlechter aus. Na klar. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich in der Mitte eines Abstands-Kreises bewegt, der einen Radius von 2 Metern, also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen, nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand aufweist. Damit weist der neue vorgeschriebene Abstands-Kreis einen Durchmesser von 4 Metern auf! Es wird absolut nötig sein, dass Gendarmerie und Stadtpolizei die korrekte Abstands-Einhaltung kontrollieren, und vorerst zwei Wochen lang nur abmahnen, bevor schließlich notwendige Strafen verhängt werden.
 

Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes regelmäßig ihre Hände gewaschen hätten, dann wären die vorhin genannten Infektionszahlen im Bezirk Hallein deutlich niedriger. Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes zwischendurch immer wieder ihre Hände desinfiziert hätten, dann wären die oben genannten, aktuellen Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes bei Begegnungen mit fremden Personen korrekten Abstand gehalten hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes in den öffentlich zugänglichen Räumen wie z. B. in Ämtern oder im Bus, in Geschäften oder in der Bahn, eine Atemschutz-Maske getragen hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes es kapiert hätten, dass man am Gehsteig nicht zu dritt stur Schulter an Schulter (!) nebeneinander dahinlatscht, wenn jemand entgegenkommt, sondern entsprechend ausweicht, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn –  –  – ja wenn!

Ein einziger Horror: Seit 9 Monaten werden die hier genannten Feststellungen, in allen Medien wie Presse, Radio und Fernsehen, von allen Politikern, von wichtigen Persönlichkeiten und von weitsichtigen Entscheidungsträgern nachdrücklich und intensiv, bis zum Erbrechen verbreitet. Umsonst.  Völlig umsonst. Denn allzu viele unter uns können wegen intensiver Augen- und Ohrenleiden weder lesen noch hören. Mit diesen Bedauernswerten hat das Corona-Virus natürlich leichtes Spiel. Und noch eine gefährliche, geradezu tödliche Corona-Eigenschaft: Jeder/Jede unter uns kann sich vor kurzer Zeit mit dem Virus infiziert haben. Und bemerkt tagelang nichts davon. Aber spätestens nach 48 Stunden wird jeder/jede bereits zur gefährlichen Virenschleuder, ohne es zu wissen! Und steckt alle an, die nichtsahnend näher als 2 Meter kommen. Nun gilt es, der Vernunft mit dem 2-Meter-Abstand eine breite Bresche zu schlagen, mit der begründeten Hoffnung, dass letzten Endes doch sie die Oberhand behält und nicht das winzig kleine, für uns völlig unsichtbare Schreckens-Virus. – (Odo Stierschneider. Foto: Virendepot Bramberg).

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Die Bezirkshauptmannschaft Hallein, seit 2010 geführt von Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst, besteht heuer seit 135 Jahren. Kaiser Franz Josef I. fasste 1885 den Entschluss, eine neue Bezirkshauptmannschaft für den Tennengau zu Entlastung des zu großen Bezirkes rund um die Stadt Salzburg zu genehmigen. Die neue Bezirksbehörde nahm ihren Betrieb nach einem Jahr in Hallein 1886 für die Gerichtsbezirke Hallein, Golling und Abtenau mit insgesamt 13 Gemeinden auf. Der Tennengau, südlich der Stadt Salzburg, gehört zu jener Landschaftskulisse, die der berühmte Humanist Alexander von Humboldt in seinen Reisebeschreibungen euphorisch als eine der drei schönsten Plätze auf der Welt bezeichnete. Obwohl in diesem kleinsten und jüngsten Bezirk Salzburgs mit gut 50.000 Einwohnern lediglich nur ein Zehntel der Landesbevölkerung lebt und seine Fläche ebenfalls nur etwa ein Zehntel des Landes beträgt, ist er ein bevorzugter Standort für zahlreiche Betriebe und eine wichtige Fremdenverkehrsregion. Sowohl das wirtschaftliche als auch politische Zentrum der Region ist die Bezirkshauptstadt Hallein.

 

Das Salz aus Hallein, das "weiße Gold", wurde bereits in der vorgeschichtlichen Keltenzeit (ca. 500 bis Chr. Geb.) abgebaut. In der Epoche der Salzburger Erzbischöfe, die als weltliche Landesherren das Halleiner Salzvorkommen in Besitz nahmen, wurde aus dem Erlös des Salzverkaufes die Grundlage für den Reichtum und die Schönheit der Residenzstadt Salzburg gelegt. Hallein war mit mehreren Salinen die Salzproduktionsstätte, in der die Fürsterzbischöfe keinen einzigen Stein in die Hand nahmen, um hier irgendein schönes Gebäude zu errichten. Folgerichtig äußerte sich Franz Schubert entsetzt, als er nichts ahnend, die schreckliche Stadt Hallein besuchte: ,,Dies war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefalle wäre!‘‘ Dennoch beeindruckt heute ein Besuch der Halleiner Altstadt mit ihren vielen kleinen und kleinsten Gassen und Torbögen, den malerischen Plätzen und ihren Brunnen.

 

Am 1. September 1896 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein, unter dem ersten Bezirkshauptmann Rudolf Graf von Thun und Hohenstein, ihre Tätigkeit auf. Dieser trug noch einen langen Säbel an der Seite und einen Zweispitz als Kopfbedeckung. Sitz der Bezirkshauptmannschaft war zu Beginn das Augustiner-Eremiten-Kloster. Am Freitag, den 23. September 2016 war für die Bezirkshauptmannschaft Hallein im alten Amtsgebäude am Doktor-Adolf-Schärf-Platz 2 der letzte Arbeitstag. Über das Wochenende wurden die Arbeitsplätze der rund 85 Bediensteten in das neue, stattliche Amtsgebäude übersiedelt. Am Montag, 26. September 2016 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein ihren Dienst im neuen Amtsgebäude in der Schwarzstraße 14 auf

 

16 PERSÖNLICHKEITEN
STANDEN BISHER AN DER SPITZE DER
BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN

1896–1900: Rudolf Graf von Thun und Hohenstein
1901–1911: Adalbert Proschko
1912–1922: Anton Herget
1915–1918: Dr. Hans von Rittinger
1922–1925: Dr. Karl Dirolt
1926–1934: Dr. Wilfried Watteck

1934–1938: Rudolf Dworzak
1938–1939: Dr. Viktor Renner
1939–1940: Dr. Anton Heiser
1941–1945: Dr. Walter Königsdorfer
1945–1953: Dr. Theodor Salzmann
1954–1959: Hubert Weninger
1959–1981: Hofrat Dr. Arno Reischenböck
1982–2000: Hofrat Dr. Alfred John
2000–2010: Hofrat Mag. Dr. Klaus Dieter Aigner
2010 bis jetzt Hofrat Mag. Helmut Fürst

 

Am Sonntag, 26. September 2021 ist es also gestattet, anlässlich des 135järigen Bestehens der Bezirkshauptmannschaft in Hallein, das Glas auf deren Wohlergehen, auf das Wohl des fantastischen Bezirkshautmannes und seiner großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erheben… – (Odo Stierschneider, Foto 1: OST, Foto 2: Therese Kaserer).

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Nach intensiven Beratungen zum aktuellen Corona-Geschehen zwischen Bundesregierung, Experten, Virologen und den Landeshauptleuten hat man sich am 17. Jänner 2020 auf verschärfende Maßnahmen und die damit verbundene Verlängerung des Lockdowns bis zum 8. Februar ausgesprochen. „Oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen stark zu reduzieren und die Ausbreitung der in Österreich bereits nachgewiesenen Virus-Mutation rasch einzudämmen. Daher sind die zusätzlichen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns zwar sehr schmerzlich aber leider notwendig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion.

 

,,Natürlich wären Öffnungen wünschenswert gewesen, die Abwägung zwischen Öffnungen und strengeren Maßnahmen ist ein äußerst schwieriger Balanceakt. Der schmale Grat zwischen gravierenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist dabei ein sehr schwieriger. Die Entscheidungen entsprechen dem dringenden Rat des Expertengremiums. Unsere ganze gemeinsame Anstrengung muss nun in das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen fließen‘‘, ist Haslauer überzeugt und betont: ,,Es geht jetzt vor allem darum, die Infektionszahlen möglichst weiter zu senken, Zeit zu gewinnen und so viele Menschen als möglich zu impfen. In diesem Zusammenhang besteht die Aussicht, dass der Impfstoff der Firma Astra Zeneca schon gegen Ende Jänner zugelassen wird und die Lieferung von erheblich mehr Dosen als ursprünglich angenommen in Aussicht gestellt wird‘‘.

Betreffend die Folgen für die Wirtschaft betont Haslauer: ,,Nachdem damit die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein, neben den Gastro- und Tourismus-Betrieben auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind. Damit sind diese Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig geschützt. Eine Ausdehnung der Hilfen, die die geforderte Ausdehnung der Unterstützungs-Maßnahmen notwendig macht, ist in den Gesprächen mit der Bundesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen, Details werden in Kürze vorgestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer abschließend. Dennoch bleibt es auch weiterhin unverständlich, dass ein großes Einkaufszentrum am Stadtrand von Hallein geöffnet bleibt, während das kleine Fachgeschäft in der Halleiner Altstadt geschlossen halten muss. Wo ist die Ansteckungsgefahr größer – in der anonymen Masse eines Großmarktes oder im kleinen Fachgeschäft, in dem der Eigentümer darauf achtet, dass die Coronaregeln eingehalten werden? – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Atelier 3000).

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In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz weitet das Land Salzburg sein Angebot für gratis Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus aus. Für den Bezirk Hallein bedeutet dies, dass nun in drei Gemeinden die Corona-Schnelltests angeboten werden. Hallein: Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus bei der Brücke auf die Pernerinsel. Oberalm: Ehemalige Würth-Filiale, Halleiner Landesstraße 16. Kuchl: Sitzungssaal im Gemeindeamt, Markt 25. Die Öffnungszeiten wurden überall von 8 bis 18 Uhr ausgedehnt. Die Tests sind freiwillig und kostenlos. Neu: Es ist eine Anmeldung notwendig, entweder online unter www.salzburg-testet.at oder bei der Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes. Informationen zur Anmeldung: www.salzburg.gv.at/coronatests. Das Test-Ergebnis – positiv oder negativ – kommt direkt aufs Handy. ,,Mit dem massiv erweiterten Angebot decken wir den Abstrich-Bedarf für sämtliche Regionen Salzburgs umfassend und langfristig ab. Dazu kommen Testmöglichkeiten bei den Ärzten sowie in den Firmen, die wir ebenfalls miteinbeziehen. Damit kommen wir auf eine Kapazität von mehr als 100.000 Schnelltests pro Woche“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer setzt für die Bekämpfung von Covid-19 auf drei Säulen: ,,Nun bieten wir den Salzburgerinnen und Salzburgern ein dichtes Netz an kostenlosen Testmöglichkeiten an. Durch die digitale und telefonische Voranmeldung können wir zudem frühzeitig auf stärkeren Andrang reagieren und somit Staus und übermäßigen Wartezeiten entgegenwirken. Im Zusammenspiel mit erhöhten Hygienemaßnahmen und einer ausreichenden Durchimpfungsrate können wir der Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten so effektiv und aktiv entgegenwirken“, so Haslauer. Gestützt wird das stark erweiterte Testangebot in Salzburg neben dem Roten Kreuz auch von niedergelassenen Ärzten, die kostenlose Abstriche nehmen werden. Die Vorbereitungs-Arbeiten dafür sind bereits im Laufen. Sobald die Liste fertiggestellt wurde, wird sie auf der Internetseite des Landes veröffentlicht. Zusätzlich werden Firmen, in denen Tests der Mitarbeiter durchgeführt werden, in das System miteingebunden.

 

DAS  WICHTIGSTE
NOCHMALS ZUSAMMENGEFASST
O
  Corona-Tests kostenlos. Freiwillig. In der Nähe.
O  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder Gesundheitshotline 1450.
O  Getestet werden kann überall, nicht an den Wohnort gebunden.
O  E-Card und Ausweis bitte nicht vergessen.
Falls möglich, vorgefertigtes Formular ausgedruckt mitbringen.
O  Ergebnis und Bestätigung des Ergebnisses – positiv oder negativ – direkt aufs Handy.
O  Positive Schnelltests werden mit einem PCR-Test bestätigt. Die Zuteilung dazu erfolgt über die Gesundheitshotline 1450.
O  Die Hygiene-Maßnahmen wie Hände waschen, Abstand halten, weniger Leute treffen, Mund-Nasen-Maske tragen etc. unbedingt auch weiterhin einhalten! – (Landeskorrespondenz Salzburg, Foto: medworld)

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Das Salzburger Lokalfernsehen RTS brachte kürzlich einen breit angelegten Rückblick auf das vergangene Jahr 2020, der, aufgeteilt in mehrere Schwerpunkte, über mehrere Tage hinweg geboten wurde. Rund um das Thema ,,Wirtschaft‘‘ wurden erfreulicher Weise auch Berichte aus drei Halleiner Betrieben präsentiert: Aus der Zellstoff-Fabrik AustroCel, welche die weltweit größte Bioethanol-Anlage auf Holzbasis errichtete, aus der Brauerei Kaltenhausen, in der ein neuer Braumeister tätig ist und aus dem Hühnerparadies ,,Sonnenhuhn‘‘.

AustroCel produziert jährlich an die 155.000 Zellstoff. Bei dessen Produktion entsteht als Nebenprodukt Holzzucker, die Grundlage für den umweltfreundlichen  Biokraftstoff Bioethanol. Mit einer jährlichen Kapazität von 35 Millionen Litern ist dies weltweit die größte Bioethanol-Anlage. Unsere ersten 4 Fotos oben zeigen Ausschnitte aus dem beeindruckenden Fabriksareal von AustoCel. Einen ausführlichen Bericht über die Bioethanol-Anlage veröffentlich der SALZSCHREIBER demnächst.  – Das traditionsreiche Hofbräu Kaltenhausen hat einen neuen Mann an der Spitze: Kreativ-Braumeister Martin Simion, der selbst Hand mit anlegt und auf die Qualität der Biersorten aus Kaltenhausen größten Wert legt. Unsere Fotos 5 bis 8 oben zeigen Braumeister Martin Simion bei unterschiedlichen Tätigkeiten. Auf dem letzten Foto gibt es die allerletzte Geschmackskontrolle. Wie immer, so zeigte sich der Braumeister auch diesmal in jeder Hinsicht zufriedengestellt. – Hühner begleiten den Menschen seit dessen Urzeit als getreue gefiederte Haustiere. Sowohl als Eier- als auch als Fleisch-Lieferanten. Auf unseren Fotos 9 bis 12 Rupert Höllbacher, Inhaber des Halleiner Unternehmens ,,Sonnenhuhn‘‘ sowie seine offensichtlich glücklichen und zufriedenen Hühner. – (Text OST, Fotos RTS-Fernsehen)

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Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Halleins einstiger Bürgermeister Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, präsentierten gemeinsam mit Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und Ärztekammer-Präsident Karl Forstner, die Impf- und Test-Strategie für das Land Salzburg in den nächsten Monaten. „Im Schulterschluss mit dem Roten Kreuz, der Ärztekammer und allen Beteiligten werden wir mit den drei Säulen Hygiene-Maßnahmen, Testen sowie Impfen, effizient die Pandemie bekämpfen. Ab Anfang Februar werden Personen über 80, die zu Hause leben, geimpft“, betont Haslauer und verweist auf die 6 unbedingt erforderlichen Maßnahmen: Abstand halten / Hände waschen / Mund-Nasen-Maske tragen / Weniger Leute treffen / Stark ausgeweitete, kostenlose, flächendeckende Tests von Montag bis Samstag / Konsequente Verfolgung der Impfstrategie. Das sind die 6 Säulen, auf die der Kampf gegen die Corona-Pandemie des Landes Salzburg im Jahr 2021 aufbaut. Landeshauptmann Wilfried Haslauer stellt klar: „Für die über 80-Jährigen außerhalb der Senioren-Wohnheime werden ab Februar Impfungen durchgeführt werden können. Das ist der wissenschaftliche belegte Weg aus der Pandemie und führt uns zurück zur ersehnten Normalität.“

 

DIE ECKPUNKTE DER IMPF-STRATEGIE
IM ÜBERBLICK

Die erste Impfung für Bewohner und Mitarbeiter von Senioren-Wohnhäusern wird diese und nächste Woche durchgeführt. Alle Senioren-Wohnhäuser sind bereits registriert und eingeteilt. Ferner wird zurzeit das Gesundheits-Personal in risikoexponierten Bereichen der Spitäler und im niedergelassenen Bereich geimpft, beziehungsweise zur Impfung angemeldet. – Ab Anfang Februar beginnen die Impfungen für Personen über 80 Jahre, die zu Hause wohnen. Anmeldungen werden ab 1. Februar online unter www.salzburg-impft.at oder über die Hotline 1450 möglich sein. – Bis voraussichtlich Ende März werden die Personen der Priorität 1 (über 80-Jährige, spezifisches Gesundheitspersonal), also rund 30.000 Personen durchgeimpft sein. – Reservebildung für die zweite Teilimpfung: Das Land installiert einen Impfdisponenten, um die Planungs-Sicherheit zu gewährleisten. – Die Bestellung der Impfstoffe wickelt das Land Salzburg zentral ab. – Die über 80-jährigen werden von niedergelassenen Ärzten geimpft. Sollten diese Kapazitäten nicht reichen, werden in den größten Gemeinden und Städten umgehend Impfstraßen errichtet. Die Vorbereitungen sind getroffen. – Ab Anfang März können sich über 65-Jährige vormerken lassen. „Wir gehen davon aus, dass diese Personengruppe bis Ende Juni oder nach Maßgabe der verfügbaren Impfstoffe auch schon früher durchgeimpft werden kann. Danach können die Impfungen bei der Gruppe der unter 65-Jährigen beginnen.

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,EXPERTEN LEGTEN STRATEGIE FEST.‘‘

„Mir ist vor allem wichtig, dass die durch das Virus gefährdetsten und schwächsten Personen zuerst geimpft werden können. Somit kommt es zu einer echten Entlastung der Spitalskapazitäten. Ich bin sehr dankbar, dass hier alle zusammen helfen – die Einsatz-Organisationen, der Katastrophenschutz des Landes, die Landes-Sanitätsdirektion, die Ärzteschaft, die Apotheken, die Krankenhäuser und viele Freiwillige“, so Haslauer.

 

LH-STELLVERTRETER STÖCKL:
,,IMPFUNG ALLER WIRD MONATE DAUERN.‘‘

„Nachdem wir mit den Impfungen in den Seniorenwohnheimen und in den Spitälern bereits beginnen konnten, gehen wir Schritt für Schritt in die Breite. Dazu haben wir uns mit allen Beteiligten abgestimmt und einen guten Weg gewählt, um die festgelegte Reihenfolge der Personengruppen, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Lieferung der Impfstoffe, möglichst rasch impfen zu können. Fest steht aber auch, dass die Umsetzung des Plans jedenfalls mehrere Monate dauern wird. Hier müssen wir realistisch bleiben“, so Stöckl.

 

ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT FORSTNER:
,,NIEDERGELASSENE ÄRZTE BEI DER IMPFUNG EINGEBUNDEN.‘‘

„Die niedergelassenen Ärzte waren bereits in die Testungen eingebunden und das läuft weiter so lange wie notwendig. Viele Ordinationen werden diese weiterhin anbieten. Zusammen mit dem Angebot des Landes und des Roten Kreuzes ist dieses Segment hervorragend abgedeckt. Nun sind wir dabei Impf-Ordinationen zu definieren. Sobald dies erfolgt ist, arbeiten wir die Vormerkungen nach der empfohlenen Prioritäten-Reihung des Bundes ab“, sagt Ärztekammerpräsident Karl Forstner.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
IN JEDEM BEZIRK EINE IMPFSTRASSE:

„Das Rote Kreuz unterstützt die Impf-Strategie ab Anfang Februar mit einem Vormerksystem und mit Impf-Straßen. Die Vormerkung wird sowohl online, als auch telefonisch über die Hotline 1450 möglich sein“, so Landesrettungskommandant Anton Holzer und fährt fort: „Zusätzlich wird das Rote Kreuz in jedem Bezirk eine Impf-Straße einrichten, um die Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte, abzuwickeln,“ sagt Anton Holzer vom Roten Kreuz. 

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,KOSTENLOSE TESTS IN ALLEN BEZIRKEN UND REGIONEN.‘‘

Das Rote Kreuz wird im Auftrag des Landes die kostenlosen Schnelltests in allen Bezirken und Regionen noch weiter ausbauen. So können wir in der Woche zwischen 100.000 und 120.000 Testungen durchführen. Es wird ab 18. Jänner 14 permanente Teststationen geben. Zusätzlich haben wir die Aufstellung von acht mobilen Testteams in Angriff genommen. Dieses Mal wird es ein Anmeldesystem online unter www.salzburg-testet.at oder über die Gesundheitshotline 1450 geben. Das Ergebnis kommt dann direkt mit einem SMS auf das Handy. „Damit decken wir die Möglichkeit der kostenlosen Schnelltests längerfristig und in allen Regionen ab“, so Landeshauptmann Haslauer.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
„WÖCHENTLICH ÜBER 100.000 SCHNELLTESTS‘‘

„Das Rote Kreuz wird ab 18. Jänner die Teststationen für die Schnelltestung nach Vorgabe des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen“, sagt Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und ergänzt: „Wir haben insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland und können damit wöchentlich über 100.000 Antigen-Schnelltests durchführen. Für diese hohe Anzahl an wöchentlichen Schnelltests werden wir täglich rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz haben“, so Rettungskommandant Anton Holzer.

 

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN
ZU DEN KOSTENLOSEN TESTS
X
  Kostenlos, freiwillig und in allen Regionen.
X  Unabhängig vom Wohnort.
X  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder die Hotline 1450 ab 15. Jänner.
X  14 stationäre und weitere mobile Teststationen.
X  Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.
X  Zusätzlich in Hallein, Zell am See, Tamsweg, Schwarzach, Eugendorf und im     Messezentrum Salzburg jeweils Samstag, 9 bis 13 Uhr.
X  Alle Informationen, Teststationen und Öffnungszeiten immer aktuell: www.salzburg.gv.at/coronatests(Text und Foto: Landes-Pressezentrum)

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Katastrophale Bilder aus dem durch die geschlossenen Geschäfte leergefegten Stadtzentrum der Einkaufsstadt Hallein. Foto 1 oben: Bestürzende Leere auf dem Bayrhamerplatz. Foto 2 oben: Der Robertplatz, nomalerweise Brennpunkt des geschäftigen Gedränges zwischen Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz, ist leergefegt. Foto 3 oben: Deprimierende Leere auch auf dem Kornsteinplatz. Foto 4: Ein völlig anderes Bild bietet sich vor dem Eingang zum Billa-Großmarkt auf der Pernerinsel: Hier herrscht permanent ein Kommen und Gehen – so wie bei allen anderen Großmärkten rundum auch. Das Ganze zeigt die enorme Problematik, die durch die Sperre der (heimischen) Halleiner Geschäfte (mit Ausnahme Lebensmittelhandel) zugunsten der (auswärtigen) Großmärkte besteht, die ungehindert weiterhin ihr gesamtes Warenangebot verkaufen können. Die Bevölkerung füllt die großen Handelsmärkte, nur wegen Lebensmittel geht niemand im Stadtzentrum einkaufen. Die Vielfalt der schönen Geschäfte in Hallein wird damit in ihrer Existenz besorgniserregend gefährdet.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG NOTWENDIG FÜR DIE
ZWANGSWEISE GESCHLOSSENEN KLEINEN GESCHÄFTE
DURCH DIE WEITERHIN GEÖFFNETEN GROSSMÄRKTE

Schon aus taktischen Überlegungen gegenüber der Corona-Bedrohung, ist das derzeitige Modell falsch und unrichtig. Während sich normalerweise die Kunden in den kleinen Geschäften und in den Großmärkten aufteilen, konzentrieren sich jetzt alle Kunden, verstärkt Corona-gefährdet, in den Einkaufszentren. Es war ein verhängnisvoller Eingriff in das bestens funktionierende Handelssystem, als die Kleinen existenzgefährdend geschlossen wurden, während bei den Großen natürlich die Kassen klingeln. Diese fatale Situation, die die Kleinen umbringt, hätte längst schon in der Politik zu dringend erforderlichen Reaktionen führen müssen: Behördlich vorgeschriebene finanzielle Unterstützung der kleinen, zwangsweise geschlossenen Geschäfte durch die geöffneten großen Einkaufsmärkte. Alles andere wäre eine kriminelle Vernichtungspolitik gegenüber den kleinen, durch die Behörden geschlossenen Geschäfte ---- das Ende der Einkaufsstadt Hallein! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein letzter, wichtiger Meilenstein in einer wichtigen Halleiner Verbindungsstrecke auf den Dürrnberg ist getan: Die Winterstallstraße ist nun wieder gesichert und benützbar. Im vergangenen November wurde das Steinschlag-Schutznetz auf der Winterstallstraße ausgebaut. Rund 140.000 Euro investierte die Gemeinde, um die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor Steinschlägen oder sonstigen gefährlichen, abstürzenden Gegenständen zu schützen. Nach verheerenden Sturmschäden im Jahr 2017 war die Winterstallstraße sogar mehrere Monate gesperrt. Es kam zu Konflikten mit Anrainern und Grundbesitzern. Wer auf den Winterstall wollte, musste damals lange Umwege in Kauf nehmen.

 

Mittlerweile sind die Gefahren nach den Sturmschäden gebannt. Ein Waldstück wurde bereits 2018 gerodet. Auf diesem Waldstück entsteht auf natürliche Weise ohne künstliche Aufforstung ein neuer Schutzwald. Trotzdem kam es immer wieder zu Steinschlägen. Verletzt wurde dabei zum Glück über die Jahre niemand. Mit dem Bau des Steinschlag-Schutzes um 140.000 Euro ist nun allerdings das letzte Puzzlestück für eine sichere Winterstallstraße geschaffen. Bürgermeister Alexander Stangassinger (auf dem obenstehenden Foto vor dem neu errichteten Steinschlag-Schutz), fällt diesbezüglich ein Stein vom Herzen: ,,Es war ein langer und harter Weg, bis wir endlich alle Beteiligten an einen Tisch holen konnten. Wir haben mit dem Steinschlag-Schutz einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Anrainer und der täglichen Pendler auf der Straße geleistet. Es hat zwar länger gedauert, als mir lieb war, aber gut Ding braucht eben manchmal Weile.‘‘ Die Winterstallstraße ist bekanntlich eine der beiden Straßen, die von Hallein aus hinauf auf den Dürrnberg führen. Sie wird nicht nur von Anrainern viel genutzt, sondern ist auch ein beliebter Weg für Radsportler. Sie dient als Ausweichroute bei Sperren der Hauptverbindung und bildet zudem für den Stadtteil Gamp die kürzeste Route auf den Dürrnberg. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Die kürzlich an alle Halleiner Haushalte versandten ABFUHR-PLÄNE für den RESTMÜLLABFALL, sind aufgrund des Schaltjahres 2020 teilweise FALSCH programmiert. Die Termine sind in Teilbereichen unbeabsichtigter Weise um EINE WOCHE VERSCHOBEN dargestellt. Betroffen von dieser Terminverschiebung sind 14tägige und 4wöchentliche Pläne. Dieses Problem wird in den nächsten Tagen programmtechnisch behoben. Die von der Korrektur betroffenen Abfuhrpläne 2021 werden daraufhin NOCHMALS an die Haushalte übermittelt. Bis dahin gelten die Jänner Termine laut den alten Abfuhrplänen 2020 / Jänner 2021. Die Müllabfuhr fährt nach wie vor routinemäßig laut Abfuhrplan 2020 / Jänner 2021. Die Termine für den Bioabfall sind von dieser Verschiebung NICHT betroffen. – (Stadtgemeinde Hlein. Foto: OST).

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Trotz der grassierenden Corona-Probleme, gibt es immer noch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried entlang der Neue-Heimat-Straße, südlich und südöstlich des Friedhofes, geht in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Die bestehenden Häuser aus den 40er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald gibt es dort eine neue Lebensqualität!‘‘ Burgfried erhält hier ein völlig neues Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und sollen durch neue, doppelt so große Bauwerke ersetzt werden. Geplant sind 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohneinheiten werden damit künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen erfolgt durch die Stadt Hallein. – FOTO 1 oben: Die Luftaufnahme zeigt noch den Altbestand der Häuser südöstlich des Friedhofes entlang der Neue-Heimat-Straße. FOTO 2 oben: In der Neue-Heimat-Straße lenken gleich mehrere Baukräne die Blicke auf sich. FOTO 3 oben: Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2020 begonnen. Der einstige Althausbestand ist bereits einer der größten Baustellen in der Stadt Hallein gewichen.  – (Text sowie Fotos 2 und 3: Odo Stierschneider. Foto 1: Google).

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Im September 2020 lebten wir noch auf einem anderen Stern. Im gesamten Bezirk Hallein (!) gab es vom 15. auf 16. September 1 (eine!) neu an Corona erkrankte Person. Insgesamt wurden am 16. September, 8 Monate nach Beginn der Corona-Krise, im gesamten Bezirk nur 125 (einhundertfünfundzwanzig!) durch das Corona-Virus erkrankte Personen registriert. In weiterer Folge verschlechterte sich die Situation jedoch dramatisch. Immer mehr Corona-Betroffene mussten betreut werden. Ihre Zahl stieg unaufhaltsam und am 10. Dezember wurde mit exakt 3.001 Corona-Infizierten die 3.000er-Schwelle überschritten. Seither ging es ohne Unterbrechung weiter.

11. Dezember +44, 12. Dezember +43, 13. Dezember +38, 14. Dezember +21, 15. Dezember +72 (!), 16. Dezember +42, 17. Dezember +30, 18. Dezember +23, 19. September +20, 20. Dezember +23, 21. Dezember +7 (!), 22. Dezember +21, 23. Dezember + 49, 24. Dezember +57(!), 25. Dezember +36. Damit wurde im Bezirk Hallein auch die 3.500er Grenze mit insgesamt 3.527 positiven Corona-Fällen überschritten. 26. Dezember +28, 27. Dezember +21, 28. Dezember +32, 29. Dezember +51, 30. Dezember +48, 31.  Dezember +61 (!), 1. Jänner 2021 +86(!), 2. Jänner +10, 3. Jänner + 68 (!), 4. Jänner +48, Am 5. Jänner war es soweit: der Bezirk Hallein verzeichnet nun bereits mehr als 4.000 von Corona betroffene Personen!

Der dramatische Tatbestand: Jede Person im Bezirk kann mit dem Corona-Virus infiziert sein. Sie merkt tagelang nichts davon, aber nur 48 Stunden nach der unbemerkten Ansteckung, infiziert sie bereits weitere Personen! Dieser verhängnisvolle Umstand erfordert die exakte und intensive Befolgung der seit einem knappen Jahr ununterbrochen gepredigten Verhaltensmaßregeln. Erstens: Abstand halten und Entgegenkommenden ausweichen. Wird in erschreckendem Maße nicht eingehalten. Zweitens: Atemschutzmasken in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten wie Apotheken, Geschäfte oder Banken tragen. Wird immer wieder von den Besserwissern und Unbelehrbaren nicht beachtet. Drittens: Keine Partys oder wilde Feten. Die Exekutive muss immer wieder Derartiges unterbinden. Viertens: Öfters Hände waschen und desinfizieren, dies geschieht nachweislich in viel zu geringem Ausmaß. Die Rechnung für die Unbelehrbarkeit einer Minderheit in der Bevölkerung haben alle – und viel zu viele mit ihrem Leben – zu bezahlen.

Mittlerweile protestieren die Allergescheitesten, die Allerklügsten, die Allerintelligentesten mit schwachsinnigen Aufmärschen, dichtgedrängt und alle ohne Atemschutzmasken, gegen die vorhin aufgezählten, unbedingt notwendigen Corona-Gegenmaßnahmen. Diese Allerdümmsten-Aller-Aller-sten tragen erheblich Mitschuld daran, dass die Corona-Krise sich derart ausweiten konnte. Aktuell: Das Land Salzburg weist derzeit die höchsten Corona-Infektionen in ganz Österreich auf! Und in Hintersee, wo möglicherweise, so wie einst in Kuchl, eine komplette Quarantäne droht, machte der verärgerte Bürgermeister seinem Ärger Luft: ,,Corona-Infizierte sind bei uns nachweislich zur Arbeit gegangen. Infizierte wurden bei uns beim Einkaufen angetroffen. Die Cluster hier sind größtenteils durch die Ignoranz und die Dummheit einiger gewissenloser Besserwisser entstanden!‘‘    

Möglicherweise sehen diese Allergewissenlosesten-Aller-Aller-sten die Corona-Krise im Vergleich zu anderen großen Pandemien immer noch als vergleichsweise harmlos an. Im knappen ersten Jahr der Corona-Krise sehen die Zahlen auch durchaus danach aus. – Europaweit starben bisher innerhalb eines knappen Jahres über eine halbe Million, präziser 590.000 Personen, aufgrund einer Infektion mit Corona-Viren. – Die Spanische Grippe forderte nach dem Ersten Weltkrieg in Europa in den Jahren 1918 und 1919 über 2 Millionen Tote. – Innerhalb von 7 Jahren, von 1346 bis 1353, gab es in Europa 25 (!) Millionen Tote durch die Pest. Also etwa 3,6 Millionen Tote jährlich. Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas zählte damals zu den Opfern. – (Odo Stierschneider, Foto: Medmedia).

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Durch das Klimaschutz-Ministerium, das Land Salzburg und die Stadt Salzburg wurden noch Ende des vergangenen Jahres Details zum Bau der Regionalstadtbahn von der Stadt Salzburg bis nach Hallein präsentiert. In Wien wurde dieses enorm wichtige Paket für den öffentlichen Verkehr in Salzburg besiegelt. Das obenstehende 1. Foto zeigt dazu von links die maßgeblichen Persönlichkeiten: LH-Stv. Heinrich Schellhorn, LR Stefan Schnöll, Barbara Unterkofler, Vizebürgermeisterin der Stadt Salzburg, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und LH Wilfried Haslauer. Auf dem 2. Foto Probebohrungen für die Regionalstadtbahn in der Salzburger Rainerstraße, denn im Stadtgebiet von Salzburg verläuft die Eisenbahntrasse unterirdisch. Bereits für 2023 ist der Baubeginn geplant, bis 2027 soll die Regionalstadtbahn mit den drei Bauetappen Bahnhof Salzburg – Schloss Mirabell, Schloss Mirabell – Salzburg Süd und Salzburg Süd – Hallein ihren Endpunkt erreichen.

 

Den zentralen Meilenstein des historischen Pakets für den öffentlichen Verkehr in Salzburg, bildet die Rahmen-Vereinbarung für die Regionalstadtbahn. 2023 soll Baubeginn für den ersten Abschnitt bis zum Schloss Mirabell sein. ,,Die klimafreundliche Mobilitäts-Wende spielt eine zentrale Rolle, um für nachfolgende Generationen einen bedeutsamen Mehrwert zu generieren. Die Realisierung der Regionalstadtbahn bis Hallein stellt für uns eines der größten Zukunftsprojekte im Verkehrsbereich dar“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der auch darauf verwies, dass die Regionalstadtbahn bis Hallein insgesamt 700 Millionen Euro kosten wird. Der Bund wird sich an den Kosten mit 50 Prozent beteiligen, den Rest teilen sich Land und Stadt Salzburg.

 

,,Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn ist nun endlich auf Schiene. Unsere intensiven Vorarbeiten machen sich jetzt bezahlt. Der Bund hat uns heute vertraglich eine Mitfinanzierung von jedenfalls 50 Prozent zugesagt. Wir rechnen mit einem Baubeginn 2023. Nach dem ersten Schritt bis zum Schloss Mirabell planen wir die Strecke durch die Stadt bis in den Süden nach Hallein. Damit schaffen wir eine attraktive Schienen-Verbindung zwischen Nord und Süd. Das bringt vor allem für die vielen Pendler enorm attraktive Anbindungen und eine Alternative für die Staugeplagten‘‘, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der sich ausdrücklich bei Bundesministerin Leonore Gewessler für das gute Miteinander bedankt. ,,Der Verkehr ist Klimasünder Nummer 1 in Österreich. Es freut mich, dass uns jetzt ein wichtiger Schritt im Ausbau des regionalen Schienenverkehrs von Salzburg bis nach Hallein gelungen ist,‘‘ betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. –

Durch Rif führt die Trasse der Regionalstadtbahn in einer großen S-Schleife, um die Höhendifferenz zwischen Rif und Rehhofsiedlung zu überwinden. Beim Brückenwirt besteht die Möglichkeit einer Abzweigung für eine Anschlussbahn zur Firma Leube in St.Leonhard. Die Salzach wird knapp nördlich der Rehhofsiedlung und dem ehemaligen Solvaygleis über eine Brücke überwunden, um in die bestehende Anschlussbahn in Neualm Richtung Bahnhof Hallein einzubinden. Auf der gesamten Strecke zwischen Stadtgrenze von Salzburg über Anif bis Hallein, werden drei Brücken (je ca. 20 Mio €) über die Königsseeache, die Salzach und die Alm beim Halleiner Bahnhof benötigt. Dieser Teil der „“Südlokalbahn“ wird einer der fahrgaststärksten Streckenteile, nach dem Innenstadttunnel in der Stadt Salzburg, im gesamten Regionalstadtbahn-Netz sein. In der ERB-Machbarkeitsstudie ist gar von einer Fahrgastfrequenz zwischen Anif und Hallein, im Binnenverkehr, von ca. 5.000 Fahrgästen pro Tag zu rechnen! – (Text und Fotos: Landes-Pressedienst Salzburg)

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Die große Informationstafel an der Ostgrenze des großen Areals rund um den einstigen Baumarkt Reisinger (siehe unser 1. Foto oben), vermittelt schon seit geraumer Zeit die wichtige Hoffnung, dass in dem inzwischen sichtlich verwahrlosten Areal (siehe 2. Foto oben), sich die Dinge deutlich zum Besseren wandeln. Vom Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum: Das Grundstück des ehemaligen Baumarktes REI liegt im Herzen des Halleiner Stadtteils Burgfried und zeichnet sich durch ein großes Entwicklungs-Potential aus. Auf dieser Liegenschaft sollen künftig öffentliche Einrichtungen, wie der Neubau einer Turnhalle, eines Labors und eines Bauhofes für die HTL Hallein entstehen. Ebenso sind hier Wohnungen geplant. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein soll sowohl ein Beitrag zur Optimierung der Verkehrs-Situation als auch die Neuanlage von Fußwegen und Radwegen erfolgen. Auch attraktive Freiräume sollten entstehen. Die Voraussetzungen dazu wurden noch unter Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher geschaffen.

 

Mit dem Ankauf der Reisinger-Gründe durch die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger, wurde für die Stadt Hallein die fortschrittliche Weiterentwicklung im Bereich der Neustadt gesichert. Im Rahmen der Nachnutzung der einstigen REI-Grundstücke, ist auch ein Ausbau der HTL geplant. Der Stadtgemeinde gelingt es auf diese Weise, den Schulstandort zeitgemäß zu sichern. Ein weiterer Schritt, weg vom Gewerbegebiet und hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, liegt in der Nachverdichtung. Zu den Maßnahmen zählen hier die Wohnraumschaffung in einer ausgesprochen attraktiven Lage sowie der Ausbau der Nahversorgung in diesem Stadtteil. Durch die Ansiedelung von Kleingeschäften soll die optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet werden. Als voraussichtlicher Baustart wurde noch unter Bürgermeister Klappacher das Jahr 2020 genannt. Doch es war wohl das mikroskopisch kleine, mit dem freien Auge unsichtbare Corona-Virus, das die ehrgeizigen Ausbaupläne bislang erfolgreich verhinderte. So hoffen wir, dass im vor uns liegenden Jahr 2021 sich hier die Dinge bessern – bevor noch die großen Hinweistafeln auf den einstigen Baumarkt REI (siehe unsere beiden Fotos 3 und 4 oben) endgültig vom wild wuchernden Grün verschlungen werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Dichter zu bauen und vor allem weniger Boden zu verbrauchen, ist ein Gebot der Zeit‘‘, betont der zuständige Landesrat Josef Schwaiger nicht nur mit Blick auf den Salzburger Zentralraum und ergänzt: „Als Agrar-Landesrat ist mir besonders bewusst, dass verbauter Grund und Boden für die Produktions-Grundlage unserer Lebensmittel unwiederbringlich verloren sind. Dichteres Bauen schafft mehr Wohnraum. Ausschließlich einzelne Parzellen, auf denen Einfamilienhäuser entstehen, sind nicht mehr zeitgemäß!‘‘ Auch innerhalb von Baulandsicherungs-Modellen muss dichter gebaut werden, schon alleine aufgrund des steigenden Siedlungsdrucks. Um die verschiedenen Wohnbedürfnisse abzudecken, ist es an der Zeit, dass neben Einfamilienhäusern insbesondere Reihenhäuser und Geschoss-Wohnbauten mit Eigentums- und Mietwohnungen errichtet werden. „Für junge Menschen ist es heute nicht mehr so wichtig, ein eigenes Haus mit Garten zu besitzen. Verdichtete Wohnmodelle sind insbesondere in Hinblick auf die Leistbarkeit genauso attraktiv, und der Bodenverbrauch ist deutlich geringer. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist der Schlüssel dazu, um diesen eindeutigen Trend aufrecht zu erhalten. Höhere Bebauungsdichten und Nachverdichtung sind das Gebot der Stunde. Nur sie sichern für die heranwachsende und die nachkommenden Generationen den erforderlichen Wohnraum‘‘, so Landesrat Schwaiger abschließend. Dazu unsere beiden Fotos oben: Großmärkt wie Interspar (1. Foto) oder gleich daneben Mein Baumarkt.at (2. Foto) hätten mit mehreren Geschoßen errichtet werden müssen und entsprechen in dieser Form nicht mehr den erforderlichen höheren Baudichten, die den Bodenverbrauch deutlich einbremsen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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