Wie könnte man wohl das Schaugrab von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber vor dessen Wohnhaus gegenüber der Halleiner Stadtpfarrkirche ein wenig attraktiver gestalten? Zwecks Antwort-Findung hat sich der SALZSCHREIBER  auf dem Halleiner Städtischen Friedhof umgesehen. Erste Erkenntnis: Bunte Blumen bieten stets einen erfreulichen Anblick – so auch auf unserem 1. Foto oben. Nachdem das Schaugrab derzeit eine schöne grüne Einfassung aufweist, in deren Mitte nicht zu niedrige (so wie jetzt!) und  farbenfrohe Blumen gehören, würde auch ein schöner Rosenstock das Grab sichtlich aufwerten. Es müssten auf alle Fälle etwas hochragende Pflanzen sein, da das kleine bescheidene Schaugrab auf dem großen Gruberplatz sonst allzu verloren wirkt. So wie etwa auf unserem 2. Foto oben, nur gehört dieser Rosenstock natürlich fachgerecht in Form gebracht. Eine optische Aufrüstung des Schaugrabes ist auch deshalb nötig, da gleich daneben die hingeklotzte brutale Marmorstiege hinauf zur Ferchlstraße das Gruber-Schaugrab ohnehin erschlägt. Dass des Guten unter Umständen auch zu viel sein kann, erkennt man auf unserem 3. Foto oben, welches ungehemmt ausufernde Blumenpracht zeigt. Nur der Kuriosität wegen: Ungebremstes Pflanzenwachstum zeigt auch unser 4. Foto. Die offensichtlich geschockte Friedhof-Verwaltung, ersucht auf dem kleinen Plakat verständlicher Weise den Grab-Betreiber um eine Vorsprache… Jetzt wird es interessant, denn das 5. Foto oben zeigt auf dem Friedhof eine Grab-Gestaltung, die dem Gruber-Schaugrab verblüffend nahe kommt: Grüne Umrandung und in der Mitte ein rot blühendes Nichts. Damit sind wir auch optisch wieder, siehe 6. Foto oben, bei der aktuellen Gestaltung des Gruber-Schaugrabes angelangt. Zusammenfassung: Die grüne Grabeinfassung von Grubers Schaugrab hat den Vorteil, dass nur auf einer kleinen Fläche in der Mitte (etwas größer als jetzt könnte sie durchaus sein!) Blumen gepflanzt werden müssen. Das bedeutet weniger Arbeit und weniger Kosten. Auf alle Fälle müssten die Blumen in der Mitte des Grabes aus optischen Gründen deutlich höher sein als bisher. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Besitzer der stattlichen Altstadt-Gebäude in Hallein sind jederzeit problemlos zu erkennen. Wenn einer von ihnen an der prachtvollen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses vorübergeht, schließt er wie geblendet die Augen und schützt diese hektisch mit den beiden Händen. Ärzte bezeichnen dieses Verhalten als krankhaftes Fassaden-Blumenschmuck-Syndrom. Es befällt ausnahmslos Hausbesitzer, deren Gebäude-Fassaden keinen Blumenschmuck aufweisen. Ihre krankhafte Abneigung gegen mit Blumen geschmückte Hausfassaden wäre nur mit großem Aufwand heilbar – etwa mit einem Wettbewerb für die schönste mit Blumen geschmückte Hausfassade in der Halleiner Altstadt. Stadtgemeinde und Tourismusverband könnten gemeinsam mit einen derartigen Wettbewerb gegen das Halleiner Blumenschmuck-Elend auftreten.

NACKTE HAUSFASSADEN
DEMONSTRIEREN BLUMEN-FEINDLICHKEIT

Wer, beeindruckt von der prächtigen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses, sich auf die Suche nach weiteren derartigen Beispielen in der Altstadt macht, wird restlos enttäuscht. Wo immer man sich bewegt, man erblickt nur (unmoralische?) nackte Gebäudefassaden. Egal ob entlang der Straßen oder rundum auf den Plätzen der Stadt, überall nur (unmoralische?) nackte, blumenlose Fenster. Diese höchst unerfreuliche Blumenschmuck-Feindlichkeit setzt sich auch auf der Pernerinsel fort. Dort, wo die Festspielbesucher und auch auswärtige Besucher zu den verschiedensten Veranstaltungen und Ausstellungen in der Alten Saline, dem größten Gebäude im Bereich der Altstadt unterwegs sind, wäre Blumenschmuck eine besonders sympathische und nachhaltige Werbung für Hallein. Doch auch die historische Alte Saline, deren salzachseitige Fassaden erst kürzlich beispielhaft renoviert wurden, sie hat nur Fenster ohne Blumenschmuck zu bieten.

 

AUCH IN DER LANDES-HAUPTSTADT
KEIN FASSADEN-BLUMENSCHMUCK

Die fantasielos leeren Gebäudefassaden ohne Blumenschmuck stellen ein gravierendes städtisches Problem dar. Die Devise lautet: Wir sind Stadtbewohner, wir leben nicht in ländlichen Bauerhäusern, die mit ihrem überschwänglichen Blumenschmuck zu beeindrucken wissen. Wir als zweitgrößte Stadt unseres Bundeslandes, wir richten uns da ganz nach den Gepflogenheiten in der Landeshauptstadt und – leider, leider – gibt es auch dort keine blumengeschmückten Gebäudefassaden! Wo kämen wir da hin, wenn da plötzlich die Halleiner Hausbesitzer durch frevelhaften Blumenschmuck an ihren Fassaden die Stadt Salzburg frevlerisch herausfordern  wollten? Undenkbar! Zumindest so lange, bis sich die Stadt Hallein und der Tourismusverband vielleicht doch noch dazu entschließen, durch einen Fassaden-Blumenschmuck-Wettbewerb, dem Erscheinungsbild der Halleiner Altstadt einige extrem wichtige, sympathische und liebenswerte Blumen-Farbtupfer zu verleihen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Gesamtansicht und Ausschnitte aus der vorbildlichen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses. FOTOS 4 bis 8: Ernüchternd: Nackt und kahl präsentieren sich in der Halleiner Altstadt die Hausfassaden. FOTO 9: Auch die mustergültig renovierten Fassaden der Alten Saline auf der Pernerinsel würden durch Blumenschmuck nochmals aufgewertet. FOTO 10: Doch es gibt einige wenige Ausnahmen auch in der Halleiner Altstadt. Der Gasthof Stadtkrug ist ein glorreicher Einzelkämpfer am Bayrhamerplatz und besonders reizvoll wirkt der Blumenschmuck am Hause unseres weltmeisterlichen Kunstschmiedes Karl Harter. FOTO 11: In der Schiemerstraße lässt eine Hausfassade mit 10 Fenstern hoffen, die alle bereits mit schönen Haltevorrichtungen für Blumenkästen ausgestattet sind. Gerührt kann man die ersten Versuche in die richtige Richtung verfolgen. FOTO 12: Bedauerlich, dass es in der Halleiner Altstadt keine Hausfassaden mit mehreren  großzügig dimensionierten Balkons gibt, denn sie würden sicherlich sofort auf diese prachtvolle Art bepflanzt… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Am 10. Juli 2020 starteten die diesjährigen Sommerferien in allen Halleiner Schulen. Das Schuljahr 2019/20 gestaltete sich angesichts der Corona-Krise ereignisreicher denn je, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerschaft waren besonders gefordert. Während nahezu alle Schulkinder zu Hause von ihren Erziehungs-Berechtigten betreut werden mussten, waren Lehrerinnen und Lehrer besonders gefordert, um den Unterrichtsstoff unter den deutlich erschwerten Bedingungen, so gut wie möglich zu bewältigen. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch war es deshalb ein besonderes Anliegen, der Halleiner Schuljugend ein vielfältiges Freizeitangebot zu bieten. Sozialstadtrat Florian Koch erklärt, warum die Ferien-Betreuung so wichtig ist: „In Zeiten von Corona gab es viele Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen. Auch die Eltern waren wesentlich mehr gefordert, da sie die Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder neben ihren beruflichen Tätigkeiten bewältigen mussten. In den Sommerferien sollen jetzt alle die Möglichkeit bekommen, eine unbeschwerte, erholsame Zeit zu verbringen und natürlich jede Menge Spaß zu haben!“

 

Ursprünglich war nur Ferienbetreuung in Rif durch den Verein für Schülerbetreuung Salzburg geplant. Auf Initiative von Bürgermeister Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch, bieten die Kinderfreunde in der NMS Burgfried und der Verein ,,Jugend am Werk‘‘ im Sonderpädagogischen Zentrum zusätzliche betreute Aktivitäten für Kinder an – finanziell unterstützt durch die Stadt Hallein. Bürgermeister Stangassinger freut sich: „Im Gegensatz zu den letzten Jahren, als es immer nur ein einziges Angebot für die Ferienbetreuung gab, gibt es heuer noch zwei zusätzliche Möglichkeiten, welche die Stadtgemeinde finanziert. Mich freut es sehr, dass auch das Jugendzentrum Zone 11, Luana und andere private Initiativen, von der Stadtgemeinde unterstützte, eigenständige Betreuungen in den Sommer-Monaten durchführen. Somit bietet Hallein heuer erstmals eine Fülle an Angeboten im Sommer, was besonders in diesem außergewöhnlichen, herausfordernden Jahr von großer Bedeutung ist.“

 

ÜBERSICHT ZUR
SOMMERBETREUUNG IN HALLEIN

• Jugend am Werk Salzburg – integrative Ferienbetreuung: carina.grabmueller@jaw-salzburg.at , 0664 8000 6 8013, Kosten: 60 € pro Woche (27.07. – 28.08.20)

• Ferienbetreuung der Kinderfreunde: Sophia Feitzinger 0662 455 488 (27.07. – 28.08.20)

• Luanas Sommerprogramm: luana@md-grafik.at, 0664 6307603 (15.07 – 09.09.20 jeden Mittwoch)

• Jugendzentrum Zone 11: zone11.at/sommerprogramm2020 (13.07 – 14.07.20)

• Soccer Academy: www.socceracademy.at (26.07. – 30.07.20; 02.08. – 07.08.20)

• English Camp: mamathuri@gmail.com (24.08. – 28.08.20)

Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch am Rathausplatz mit dem Konzept der Ferienbetreuung der Kinderfreunde. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ganze Städte schon versanken unter dem Grün-Bewuchs einer vom Menschen unbehelligten  Natur. Dagegen stellt die grüne Rückeroberung des erst vor kurzer Zeit neu gepflasterten Gruber-Platzes vor der Halleiner Stadtpfarrkirche, für die grünen Kampf-Mannschaften lediglich den berühmten ,,Klacks‘‘ dar. Der grüne Aufmarsch formiert sich besonders nachhaltig auf der Pflasterfläche links und rechts neben dem Eingangsbereich der Stadtpfarrkirche (dazu die oben stehenden Fotos 1 und 2). Schon stellen sich Landwirte aus der Umgebung an, um das dichte Grün mähen zu dürfen. Im immer kleiner werdenden Bereich der noch sichtbaren Platz-Pflasterung, der noch nicht völlig von den grünen Eroberungs-Truppen überrannt wurde, kommen die Botanik-Spezialisten voll auf ihre Kosten. Hier treten, verstreut über die gesamte Platzfläche, die unterschiedlichsten Pflanzen in Erscheinung – einige Beispiele dafür sind auf den oben stehenden Fotos 3 bis 9 abgebildet. Besonders erfreulich zeigt sich der grüne Vormarsch entlang der absolut unschönen Steinmauer, welche die Ferchlstraße vom Gruber-Platz trennt. Der wilde grüne Bewuchs sorgt hier für eine entscheidende optische Verbesserung. Dass damit so nebenbei auch zwei moderne Sitzgelegenheiten überwuchert werden (dazu oben das Foto 10) zeigt, dass deren Situierung, genauso wie auch die der übrigen, rund um den Platz verstreuten steinernen Sitzobjekte, alles andere als optimal gelungen ist. Ein Problem (ist denn das wirklich ein Problem?) welches endlich zufriedenstellend gelöst werden sollte! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bereits Mitte März 2020 veröffentlichte der SALZSCHREIBER eine Presse-Aussendung der Stadt Hallein zum aktuellen Müllplatz-Problem. Darin wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Stadt Hallein längst schon einen modernen, großen und zentralen Müll-Sammelplatz benötigen würde. Derzeit verfügt Hallein über vier kleine Sammelplätze in Rehhof, Neualm, Gamp und Rif. Die deutlich kleinere Nachbar-Gemeinde Oberalm ist da mit ihrem modernen Müll-Sammelplatz am Fuße des Almerberges, der Bezirkshauptstadt Hallein weit voraus. In Hallein soll, so hieß es in dem Bericht des SALZSCHREIBER, bis Ende 2023 über einen zentralen Müll-Sammelplatz verfügen. Nun erschien am Donnerstag, 9. Juli 2020, zum gleichen Thema ein Bericht in der kleinformatigen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Der Halleiner ÖVP-Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer (siehe Foto oben) reagierte darauf mit einer Presse-Aussendung. Wir zitieren:

,,Die größte Baustelle in Hallein ist die Kommunikation des Bürgermeisters. Der heutige SN-Artikel zeigt einmal mehr, dass Bürgermeister Stangassinger wohl lieber für jede Schlagzeile arbeitet als für die Stadt selbst. Der Neubau des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp ist schon lange in Planung und wurde durch den Bürgermeister um ein Jahr verschoben. Anhand des SN-Artikels zu den Müllplätzen in der Stadt Hallein sieht man eindeutig, dass das Grundproblem in unserer Stadt wohl nicht immer in der Vergangenheit liegt, sondern eher im außergewöhnlichen (medialen) Führungsstil des Herrn Bürgermeisters. Nach den Brücken, den Altlasten der letzten Bürgermeister und der finanziell angespannten Budgetlage, sind es nun auch noch die Müllplätze, die unser Bürgermeister rettet. Die Handschrift ist immer die gleiche, die Vergangenheit subtil für alles verantwortlich zu machen, falsche Zahlen zu nennen und über Tatsachen hinwegzutäuschen.

Es ist einfach falsch, dass erst jetzt klar geworden ist, dass in Gamp neu und vor allem groß gebaut werden muss. Bereits im November 2019, also unter Bürgermeister Stangassinger, hat es auf ÖVP Anfrage geheißen, dass das Projekt um ein Jahr, auf 2021, verschoben werden muss – Flächen-Widmungsverfahren seien notwendig. Das Budget der Stadt sieht dafür insgesamt gut 2,3 Millionen Euro vor, davon kommen bereits geplante Zuschüsse von über 430.000 Euro vom Land noch in Abzug. In der SN-Ausgabe wird allerdings von 3,5 Millionen Euro gesprochen. Wieder einmal zeigt sich, dass der Führungsstil von Bürgermeister Stangassinger davon geprägt ist, die Vergangenheit schlecht zu machen, die Schuld bei anderen zu suchen und aktuelle Herausforderungen als Katastrophen unvorstellbaren Ausmaßes zu verkaufen.

Besonders dreist finde ich, dass man von ´ausgedehnten Öffnungszeiten` spricht, denn angesichts dessen, dass unter Bürgermeister Stangassinger die Öffnungszeiten im November 2019 auf beiden Wertstoff-Sammelplätzen reduziert wurden, erscheint auch diese Aussage in einem gänzlich anderen Licht. Wie bei einem klassischen Vertrags-Verhältnis mit einem externen Dienstleistungs-Erbringer Personal fehlen kann, lasse ich ebenfalls im Raum stehen. Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass der Umwelt-Ausschuss unter ÖVP-Führung bereits seit längerem über neue Wege bei der Abfall-Beseitigung diskutiert und Maßnahmen plant. Dass darüber aus dem Büro des Bürgermeisters selbstverständlich nicht berichtet wird, ist uns jedoch auch bewusst.‘‘

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Der ursprüngliche Friedhof rund um die Halleiner Stadtpfarrkirche, wurde nach Errichtung des neuen Städtischen Friedhofs in Hallein-Burgfried aufgelassen und eingeebnet. Damit ging auch das Wissen um den Standort des Grabes von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber verloren. Man vermutet, dass sich das Grab im Bereich vor Grubers einstigem Wohnhaus, dem heutigen Gebäudekomplex des ,,Stille-Nacht‘‘-Museums, gegenüber der Stadtpfarrkirche befindet. Bei der Neugestaltung des Gruber-Platzes wurde die Chance vertan, mit einem schmalen Suchgraben Gewissheit zur Position von Grubers Grab zu erlangen. In der Notzeit der 30er Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts, wurde aufgrund einer Initiative in der Stadt Salzburg, für Franz Xaver Gruber das heute noch immer bestehende Erinnerungs-, Schau- und Gedenkgrab in Form eines einfachen Privatgrabes errichtet.

 

PRIVAT-INITIATIVE SORGTE FÜR
GRABLATERNEN UND BLUMENHÜGEL

An dieser bescheidenen Würdigungsstätte aus den wirtschaftlich schwierigen 30er Jahren ändert sich bis in die 1980er Jahre nichts. Dann ließ Odo Stierschneider, damals Herausgeber der Halleiner Zeitung, auf seine Kosten zwei Grablaternen anbringen, womit endlich die Möglichkeit bestand, an dem Erinnerungsgrab Lichter anzuzünden. Auf Initiative von Odo Stierschneider, wurde Jahre darnach eine dritte Grablaterne durch die Stadt Hallein finanziert. Wiederholt ließ Odo Stierschneider, etwa wenn sich ausländische Fernsehteams angesagt hatten, den bestehenden jämmerlichen Grabschmuck, durch die Firma Blumen-Tannberger fachgerecht umgestalten. Jahrelang sorgte Odo Stierschneider für bunte Blumenhügel, die auf der Wiese  neben Grubers Scheingrab von Blumen-Tannenberger angelegt wurden.

SEIT 85 JAHREN GRABKREUZ
MIT FALSCHER INFORMATION

Die Gestaltung des äußerst bescheidenen Schaugrabes von Franz Xaver Gruber erfolgte über Jahrzehnte hinweg peinlich und unwürdig. Dieses Gedenkgrab hätte permanent einen Blumenschmuck aufweisen müssen, der als Vorbild für die Gräber auf dem Städtischen Friedhof hätte dienen können. Jedoch genau das Gegenteil war der Fall. Zahllose Gräber auf dem Friedhof stellten Grubers Erinnerungsgrab immer wieder in den Schatten. Dazu kam, dass unter besonders kritischen, grantigen und schlecht gelaunten Betrachtern der kleinen Schau-Grab-Anlage, ein besonders böser Ausdruck die Runde machte: ,,Lügengrab!‘‘ Denn eine kleine Metallplatte auf dem Grabkreuz des Leergrabes (siehe 2. Foto oben), zeigt noch immer, seit den 30er Jahren unverändert, den falschen und unrichtigen Hinweis: ,,Hier ruhet Herr Franz X. Gruber…‘‘. Hier werden unwissende Betrachter vorsätzlich und kaltblütig angelogen. Eh erst seit 85 Jahren. Das sind doch ohnehin nur 90.000 Tage. Also was soll‘s?

GRUBERS SCHAUGRAB KÖNNTE
ANSPRUCHSVOLLEN ANBLICK BIETEN

Erfreuliches vermittelt das 1. Foto oben. Grubers Gedenkgrab zeigt zum ersten Mal einen Blumenschmuck, der entwicklungsfähig und daher von Dauer sein könnte.
Die permanente grüne Grab-Umrandung lässt in ihrer Üppigkeit das Grab deutlich voluminöser erscheinen. In der Mitte bestimmen bunte Blumen das Gesamtbild.
Dieses Konzept ist durchaus tragfähig, wenn man in Zukunft die Blumenfläche etwas vergrößert und dort nicht nur kleine, zierliche Röslein sondern große, prächtige Blumen pflanzt, die Schönsten und Prachtvollsten, die in der jeweiligen Jahreszeit zur Verfügung stehen. Dann wäre Gruber Schaugrab endlich jener anspruchsvolle Blickfang, den die Grabanlage immer schon hätte darstellen müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Einer der prominentesten Halleiner über die Jahrhunderte hinweg, der berühmte Salz-Schiffer, hat nun endlich das verpasst bekommen, was ihm schon lange zustand. So wie die Mädchen-Plastik von Bildhauer Zenzmaier vor dem Keltenmuseum von mitfühlenden Zeitgenossen eine Atemschutz-Maske verpasst bekam (der SALZSCHREIBER berichtete bereits darüber), genau so wurde von Unbekannten der Salz-Schiffer an der Heide-Brücke, welche vom Seniorenwohnhaus in Richtung Pernerinsel die Kleine Salzach überbrückt, mit einer Atemschutz-Maske ausgestattet. Er ist ja nicht mehr der Jüngste, der Salz-Schiffer, wie auf unserem Foto oben ersichtlich, mit den Jahren verschlechterte sich sein Zustand immer mehr – also ein potentieller Corona-Kandidat. Ob sich verständnisvolle Bildhauer – am besten mehrere gemeinsam – seiner erbarmen und ihm die längst überfällige Verjüngungskur verpassen oder ob er eines Tages (mit oder ohne Maske) sang- und klanglos in die Kleine Salzach hinunter stürzen wird, bleibt abzuwarten. Inzwischen lauert der SALZSCHREIBER darauf, dass sich ein wackerer Atemschutz-Maskenverteiler auch des dritten Kandidaten annimmt, der noch immer auf eine derartige Maske wartet: Das Haupt von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber über dem Eingang zum ,,Stille-Nacht‘‘-Museum wurde noch immer nicht durch eine Atemschutz-Maske vor den blindwütigen Coronaviren geschützt. Dieser bedenkliche, geradezu alarmierende Zustand muss sich aber schleunigst ändern! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die Halleiner Stadtpolizei darf ab sofort einen neu ausgebildeten, dienstführenden Polizisten in ihren Reihen begrüßen. Klaus Vogl hat mit seinen 29 Jahren in den letzten neun Monaten den Grundausbildungs-Lehrgang für den Dienstgrad des Gruppeninspektors E2a absolviert. Der dreiteilige Ausbildungs-Lehrgang besteht aus jeweils zwei dreimonatigen Schulungs-phasen sowie einer dreimonatigen Praxisphase. Neben verwaltungstechnischen Angelegenheiten, wie der Monatsplanung, der Strafgeld- und Monats-Abrechnungen, werden den Auszubildenden vertiefende Inhalte in den Bereichen des Dienstrechts und der Dienstführung vermittelt.

 

Während der gesamten Ausbildungsphase war Klaus Vogl bei der Stadtpolizei gemeldet, in deren mittleren gehobenen Dienst er nun wieder zurückkehren wird. Die Dauer seiner Ausbildungsphase hat sich aufgrund der Corona Pandemie etwas verschoben. Nichtsdestotrotz erzählt Klaus Vogl stolz: „Wegen der momentanen Situation hat sich die Dauer der einzelnen Ausbildungsphasen etwas anders gestaltet als sonst. Es ist ein tolles Gefühl, nun alles abgeschlossen zu haben und mit neuem Wissen in die Stadtpolizei zurückzukehren.“ Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger freut sich über die Rückkehr: „Als Bürgermeister bin ich stolz, so hochqualifizierte Polizisten in unserer Gemeinde zu haben, die sich um die Sicherheit der Halleinerinnen und Halleiner kümmern. Vor allem in Zeiten von Corona sind unsere Ordnungshüter von größter Wichtigkeit, um mit Ruhe und Stabilität die aktuelle Situation zu meistern. Die Stadtgemeinde Hallein gratuliert herzlichst zur bestandenen Ausbildung!‘‘ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtpolizist Klaus Vogl mit Streifenwagen auf dem Schöndorferplatz vor der Stadtpolizei. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Entlang der Neualmer Straße, gegenüber der Firma Erdal, errichtet die Unternehmens-Gruppe Myslik, das großzügig geplante Wohnobjekt ,,Hallein Inside‘‘. DER SALZSCHREIBER verfolgt das Baugeschehen und berichtete bereits zweimal darüber. Die beiden Fotobeiträge finden Interessierte unten anschließend hier im Ressort AKTUELLES auf den Positionen 13 und 21. Die oben stehenden Fotos dokumentieren den Baufortschritt von der Kellerdecke weg zum Erdgeschoß und ansatzweise zum 1. Stock. Die Wohnanlage ,,Inside Hallein‘‘ bietet insgesamt 21 zeitgemäß ausgestattete Wohnungen. Diese weisen 2 oder 3 Zimmer auf, die Größen variieren zwischen 49 und 79 Quadratmetern. Auch bei der Außen-Gestaltung wurde auf geschmackvolle Gestaltung Wert gelegt, so dass der gesamte Bereich rundum nach der Fertigstellung des Vorhabens, sichtbar aufgewertet wird. Für Interessierte hier nochmals die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon-Nummer: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com. – Die FOTOS 1 und 2 zeigen die auf der Kellerdecke aufgesetzten Schalungselemente für die Bauelemente des Erdgeschoßes. Auf den FOTOS 3 und 4 die freigelegten Wände des Erdgeschoßes. Die beginnenden Arbeiten für das 1. Stockwerk zeigen die FOTOS 5 und 6. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am Montag, 22. Juni 2020, begannen mit der Brückensperre die dringend erforderlichen Sanierungs-Arbeiten an der Heidebrücke, welche die Pernerinsel mit dem Stadtteil Neualm verbindet. Die Arbeiten werden, bei planmäßigem Verlauf, noch bis 6. November 2020 andauern. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Brücken der Stadt Hallein, auf ihr sind täglich 8.000 Fahrzeuge unterwegs. Entsprechend umfangreich waren die Eingriffe in das gewohnte Verkehrsgeschehen – deutlich erkennbar an den orangerotfarbigen Straßen-Markierungen, mit denen die erforderliche neue Verkehrsführung sichergestellt wird. Die Kosten der Brücken-Sanierung werden 1.7 Millionen Euro betragen. Während der Sperre der Heidebrücke ist der Stadtteil Neualm über die drei folgenden Routen erreichbar: 1. Über den Bahnhof und die Schwarzstraße. 2. Über die L105 Halleiner Landesstraße, Kahlspergstraße und Kastenhofweg. 3. Über die L105 Halleiner Landesstraße (Merkur-Kreisverkehr), Schloss-Straße (Freibad), Wiespachstraße und Hauserhofweg. Es wird unweigerlich zu Verkehrsstau und damit zu Zeitverlusten kommen. Deshalb ist die Empfehlung von Bürgermeister Alexander Stangassinger, dass man, wo und wann immer es möglich ist, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen sollte, nach wie vor aktuell.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Brückensperre der Heidebrücke neben dem Kreisverkehr auf der Neualmer Seite. FOTOS 2 (flussaufwärts gerichtet Brückenseite) und 3 (flussabwärts gerichtete Brückenseite): Die Heidebrücke hat bereits deutlich ihr Aussehen verändert, Brückengeländer und Fußgängerwege existieren an beiden Seiten nicht mehr. FOTO 4: Die Sperre der Heidebrücke vom Kreisverkehr auf der Pernerinsel aus gesehen. FOTO 5: Die flussaufwärts gerichtete Seite der Heidebrücke von der Pernerinsel aus fotografiert. FOTOS 6 und 7: Die Auswirkungen der Heidebrücken-Sanierungen führen zu Kolonnenstaus auch außerhalb der Stoßzeiten, wie hier auf der Pernerinsel. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Lesefreude ist die beste Basis für Lesekompetenz. Kinder, die im Sommer keine Lesepause einlegen, bewahren oder verbessern nachweislich ihre Lesefähigkeiten. Deshalb läuft von Anfang Juli bis Schulanfang Mitte September, in der Stadtbücherei Hallein wieder der beliebte „Lesesommer“, eine vom Land Salzburg geförderte Aktion für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Auch Kleinkinder, denen vorgelesen wird, sind mit dabei, denn: Vorlesen ist der erste Schritt zum Selberlesen und hilft Kindern beim Spracherwerb und in ihrer Entwicklung. 

 

„Mit dieser Aktion, wollen wir mehr Kinder für das Lesen begeistern. Sie können sich bei uns Bücher jeder Gattung ausleihen und auch die Buchhandlung ,,Leseträume‘‘  am Bayrhamerplatz beteiligt sich an der Initiative“, erklärt Michaela Hasenauer, die Leiterin der Stadtbücherei Hallein. Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger unterstützt die Leseaktion: „Lesen ist nicht nur wichtig für die Ausbildung der Kinder, auch ihre soziale Entwicklung und Empathie werden dadurch gefördert. Es ist eine sinnvolle Beschäftigung im Sommer – denn Abenteuer entstehen auch im Kopf.“

 

Um mitzumachen, können in der Stadtbücherei während des ganzen Sommers Lesepässe abgeholt werden. Dort werden die von den Kindern gelesenen Bücher eingetragen. Bei mehr als sechs Einträgen winken tolle Preise: Die Buchhandlung Leseträume steuert Buch-Gutscheine bei und das Land Salzburg verlost unter anderem ein Tablet. Auch Stangassinger spendet eine Summe von zweihundert Euro, die in Form von Büchergutschein-Preisen vergeben werden soll, um die Aktion und die Lesekompetenz der Kinder und Jugendlichen weiter zu fördern. Und das Beste: Jedes Kind, das einen ausgefüllten Lesepass in der Stadtbücherei abgibt, bekommt eine Kugel Eis! Abgabeschluss für die Lesepässe in der Stadtbücherei ist der 14. September 2020. – Das Foto oben zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Bücherei-Leiterin Michaela Hasenauer mit Kinderbüchern und dem Lese-Pass.

 

Hier nochmals die wichtigsten Kurz-Infos zum Lese-Sommer 2020:
Wann:
Juli bis Mitte September
Wo: Stadtbücherei Hallein, Schöndorferplatz 6, 5400 Hallein
Was: Sommer-Leseaktion in der Stadtbücherei
Informationen und Reservierungen:
Stadtbücherei Hallein, Tel.: 06245-84979 oder Mail: stadtbuecherei@hallein.gv.at
                                     (Text und Foto: Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein).

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Das hat es bisher noch nicht gegeben. Eine komplette Doppelseite widmete die ,,Salzburg Krone‘‘ am Montag, 29. Juni 2020, einem Bericht aus Hallein. Kein Mord oder Totschlag, kein Blutbad, keine Tragödie und keine Katastrophe. Ganz im Gegenteil. Ein durchwegs erfreulicher, positiver und berührender Bericht aus der Modeschule Hallein. Mit der über zwei Seiten hinweg laufenden Titelzeile ,,Die Haare weg für den guten Zweck‘‘. ,,Krone‘‘-Redakteur Max Grill, Träger einer üppig wuchernden, mehr als schulterlangen, dunkelbraunen Haarpracht (oben im Bild links unten), hatte sich in der renommierten Halleiner Modeschule eingefunden, um dort seinen beeindruckenden Kopfschmuck zur Gänze für einen guten Zweck zu spenden.

GESPENDETE HAARE MÜSSEN
MINDESTENS 30 ZENTIMETER LANG SEIN

Die Modeschule Hallein ist seit einem Jahr Mitglied des Wiener Vereines ,,Die Haarspender.‘‘ Dieser fertigt aus Haarspenden Perücken für Kinder, die auf Grund einer Krankheit ihre Haare verloren haben. Für die Perücken-Herstellung ist es erforderlich, dass die gespendeten Haare zumindest 30 cm lang sind. Deshalb ist den Haarspendern besonderer Dank und Respekt entgegen zu bringen, denn der Verlust einer derartigen Haarfülle stellt natürlich eine psychische Belastung dar. Umso mehr Respekt verdienen alle Personen, die sich zu einer Haarspende entschließen. Dazu zählt auch ,,Krone-Redakteur‘‘ Max Grill, der bei seiner Haarspende gleich aufs Ganze ging und nicht mit einer kurzen Bürstenfrisur wieder Hallein verlassen wollte: Fest entschlossen verzichtete er zur Gänze auf seinen beeindruckenden Haarschmuck. Der fesche Journalist trägt kurzen Backen-, Kinn- und Schnurr-Bart und hinterlässt auch jetzt, total seiner wuchernden Haarpracht beraubt, einen vorzüglichen optischen Eindruck.

REDAKTEUR MAX GRILL SPENDETE
ZUR GÄNZE SEINE TOLLE HAARPRACHT

Die Direktorin der Modeschule Hallein, Michaela Joeris und Hairstyling-Lehrerin  Nadja Wuggenig hießen ,,Krone‘‘-Redakteur und Haarspender Max Grill willkommen. Der 19jährige Modeschüler Peter Stocker ward auserkoren, den Haarraub an Max Grill fachgerecht durchzuführen. Nach der Kopfwäsche kappte Peter Stocker die Haare knapp über der Kopfhaut. Dazu Max Grill in seinem ,,Krone‘‘-Bericht: ,,Der Rasierapparat machte den übrig gebliebenen, wildwüchsigen Igel-Schnitt endgültig zur Glatze. Eine fachmännische Rasur mit Gel statt Schaum rundete das Geschehen ab.‘‘ Natürlich steht bei unseren Anteil nehmenden Leserinnen und Lesern sofort die Frage im Raum, wie lange es wohl dauert, bis der wackere Max Grill wieder über jene Haarpracht verfügt, die er nun in der Halleiner Modeschule gespendet hat.
Pro Tag legen menschliche Haare längenmäßig 0,3 bis 0,5 Millimeter zu. Das sind etwa 1 bis 1,5 Millimeter pro Monat und 12 bis 18 Zentimeter pro Jahr. Die aktive Wachstumsperiode der Haarwurzel beträgt 6 Jahre, dann fällt das Haar aus. Nach 6 bis 12 Wochen wächst ein neues Haar nach. Menschliche Haare können also höchstens 1 Meter plus einige Zentimeter lang werden. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Nicht gerade zur großen Freude der Stadt Hallein, plant die Firma b-solution der Binderholz-Gruppe auf ihrem Fabriksareal in Neualm künftig die Produktion von Massivholz-Fertigbauteilen. Dazu gab es seitens der Firma auch schon vorsorglich die Forderung an die Stadtgemeinde, den Bereich des Binderareals durch eine Salzachbrücke verkehrsmäßig besser als bisher aufzuschließen. Denn die produzierten Massivholz-Fertigbauteile sollen aus derzeitiger Sicht, mit 148 LKW-Fuhren pro Tag durch Neualm zu den jeweiligen Baustellen transportiert werden. Pro Woche werden daraus 740 LKW-Fuhren. Stündlich würden demnach künftig 18 LKWs durch Neualm fahren. Das bedeutet, dass künftig etwa alle 3 Minuten ein Lkw durch Neualm unterwegs sein wird.

Die Genehmigung zur Errichtung der erforderlichen Produktions-Anlagen für die Herstellung der Massivholz-Fertigbauteile ist von einem gültigen gewerberechtlichen Bescheid abhängig. Für diesen Bescheid muss Binder unter anderem auch ein aktuelles Lärmgutachten vorlegen. Während dieser gewerberechtliche Bescheid noch aussteht, hat Binder bereits einen rechtskräftigen Baubescheid in Händen.
Ohne den ebenfalls erforderlichen gewerberechtlichen Bescheid wurde jedoch bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Dazu gab es Beschwerden bei der Gewerbe- und Bau-Behörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein, worauf diese die Einstellung der Arbeiten veranlasste. Nun wird In der Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung am 1. Juli 2020, darüber abgestimmt, ob die Stadt Hallein den Baubescheid anfechten wird oder nicht. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist eindeutig dafür. Damit könnte die den Bewohnern von Neualm drohende massive LKW-Verkehrs-Belastung abgewendet werden. Binder muss also ein Verkehrskonzept vorlegen, das Rücksicht auf die Bewohner von Neualm nimmt. Vielleicht baut Binder die für die Lärm-Entlastung Neualms wichtige Salzachbrücke, für die 3,5 Millionen Euro veranschlagt wurden, doch noch in Eigenregie? Auch auf die Gefahr hin, dass diese Brücke zum großen Anziehungspunkt für alle Verkehrsteilnehmer werden könnte, die von der Halleiner Landesstraße auf kurzem Weg zur Salzburger Straße (und umgekehrt) wechseln wollen? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Ein echter Glücksfall für die Stadt Hallein und die umliegende Region, ist das beliebte und unvergleichliche Eisspezialitäten-Zentrum Gelatok. Inmitten der Halleiner Altstadt kann im großen Gastgarten oder im Lokal am Bayrhamerplatz eine eindrucksvolle Auswahl an Eisspezialitäten konsumiert werden. Die beeindruckende Auswahl an verschiedensten Eissorten ist verlockend und das breitgefächerte Angebot an herrlich verführerischen Eisbechern schlichtweg begeisternd. Der gute Ruf von Gelatok in Hallein hat längst schon die Landeshauptstadt erreicht und so bevölkern an schönen Wochenenden auch immer wieder Salzburgerinnen und Salzburger den einladenden Gastgarten. Nicht nur das – immer wieder sind bei Gelatok in Hallein auch Gäste aus Berchtesgaden anzutreffen. Unter der engagierten und sympathischen Geschäftsführerin Ilaria Grava, wurde der Eis-Tempel Gelatok maßgeblich ausgebaut. So entstand die beeindruckende und weitum mit Abstand größte Eisvitrine – eine echte Sehenswürdigkeit. Der Gastraum im Gebäude wurde entscheidend umgestaltet, die bisher zum Gastgarten hin geschlossene Wand wurde geöffnet, wodurch der Raum wesentlich großzügiger in Erscheinung tritt. Kein Zweifel, das Unternehmen Gelatok ist ein großer Gewinn für die Stadt Hallein. So wünscht der SALZSCHREIBER auch im Namen aller begeisterten Gelatok-Eisfreunde, der allgemein geschätzten Gelatok-Geschäftsführerin Ilaria Grava und ihrem tüchtigen, immer wieder sichtlich bemühten, einsatzbereiten Team, auch weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Dem Slogan ,,Gelatok – My Best‘‘ stimmen alle Gäste aus vollster Überzeugung zu. FOTO 2: Dass Gelatok der größte Eis-Anbieter ist, wird einprägsam auch durch das rekordverdächtige, übermannshohe und unübersehbare Eisportion-Denkmal vor Augen geführt. FOTOS 3 bis 7: Die sehenswerte, großzügige Eisvitrine, bringt die zahlreichen vorzüglichen Eissorten von Gelatok in Hallein einprägsam und anregend zur Geltung. FOTO 8: Routinierte Eiskenner, Eisliebhaber und Eiskonsumenten bewegen sich auch gerne in der höchsten Eisklasse. Deshalb genießen sie mit Begeisterung die köstlichen Gelatok-Eisbecher. Es gibt sie in verschiedensten Variationen, manche unter ihnen, traumhaft mit Früchten dekoriert, kann man nur als reizvolle Kunstwerke bezeichnen. FOTO 9: Im Rahmen der baulichen Umgestaltung wurde der Gastraum zum Bayrhamerplatz hin geöffnet, wodurch dieser eine wesentlich großzügigere Atmosphäre als zuvor den Gästen bietet. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 – 7 und 9: OST. Foto 8: Gelatok).

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In der schönen Stadt Hallein passieren unverständliche, hässliche und verwirrende Dinge. Das erleben immer wieder die Bewohner der Stadt und auch das Unternehmen Springer-Immobilien. So besteht das städtische Bauamt darauf, dass in einer Mansarden-Wohnung in der Ederstraße, die völlig unzureichende Belüftung unbedingt erhalten bleiben muss. Und die Gemeindevertretung legt noch nach und macht es möglich, dass die skandalösen Tageslicht-Verhältnisse in dieser denkmalgeschützten Altbauwohnung unter keinen Umständen verbessert werden dürfen. Die Bau-Sachverständigen und Politiker sind sich einig: In dieser finsteren Wohnung hat gefälligst den ganzen Tag über das Licht eingeschaltet zu bleiben! Hat sich da wohl das zerstörerische Corona-Virus in mancher Gehirnwindung breitgemacht? Oh Gott!

Ob jemand in seiner Wohnung in der Halleiner Altstadt genügend Luft zu atmen und genügend Licht zur Orientierung bekommt, entscheiden das Bundes-Denkmalamt und das Halleiner Bauamt. Das Bundes-Denkmalamt, schon vor 30 Jahren mit den verheerenden Verhältnissen in der gegenständlichen Mansarden-Wohnung konfrontiert, stellte schon damals einen lupenreinen und rechtskräftigen Bescheid für die bereits damals dringend erforderliche Verbesserung von Belüftung und Beleuchtung aus. Denn: Der Gesetzgeber fordert, völlig richtig, als Minimum zwischen 10% und 12% Lichteinfalls-Fläche im Verhältnis zur Größe des betreffenden Raumes. In der Halleiner Mansarden-Wohnung in der Ederstraße wird jedoch dieser Wert mit Mühe und Not gerade noch zur Hälfte erreicht! Oh Gott!

Deshalb, so argumentiert man bei Springer-Immobilin, ist eine Dachhaut-Öffnung fällig, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Kein Problem, schließlich weist das große Blechdach des Gebäudes ohnehin bereits zwei andere Dachhaut-Öffnungen auf. Bei Vorsprache im Bauamt erklärte ein erfreulich klarsichtiger Bauamt-Sachverständiger, dass er keinen Grund wüsste, warum hier nicht auch eine dritte Dachhaut-Öffnung genehmigt werden sollte. Im Jahr 2018 platzte dann die Bombe. Das Bauamt stellte sich gegen das Vorhaben mit der unverständlichen und gewagten Behauptung, die neue Dachhaut-Öffnung, (ohnehin nur schwer auszumachen), würde das Stadtbild stören (!!). Wenn man die oben stehendem Fotos betrachtet mit den unzähligen Dachaufbauten, Dacheinbauten, Dachgärten und Dachausstiegen, die alle ganz offensichtlich das Halleiner Stadtbild nicht stören, dann erkennt man erst, wie absurd die Ablehnung der dringend notwendigen, ohnehin nur schwer einsehbaren Dachhaut-Öffnung ist. Oh Gott!

Es folgten monatelange Gespräche, die schließlich zu einem Anruf des Bauamtsleiters bei Springer-Immobilen führten. Man solle nochmals die gleiche Einreichung für die Dachhaut-Öffnung vornehmen, allerdings signiert von einem Baumeister. Der gut gemeint Rat verfehlte jedoch seine Wirkung – auch dieses Ansuchen um Schaffung einer Dachhaut-Öffnung wurde wieder abgelehnt! Dann kam es in diesem nervtötenden Trauerspiel zur Vorlage des Ansuchens an die nächste Instanz, die Halleiner Gemeindevertretung. Diese lehnte ebenfalls ausreichend Belüftung und Tageslicht für die Mansarden-Wohnung ab. Mit welchen Argumenten, mit welchem Pro- und Kontra-Zahlenverhältnis, diese Fehlentscheidung getroffen wurde, darauf wartet der inzwischen beauftragte Rechtsanwalt allerdings bis heute vergebens. Oh Gott!  

Auch das positive Gutachten eines der renommiertesten, international erfolgreichen Architekten in Wien, mit Salzburger Wurzeln, scheiterte. Es konnte die glorreiche Baubehörde nicht von der Notwendigkeit von ausreichend Tageslicht und Belüftung für die Mansarden-Wohnung, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, überzeugen. Schließlich landete das Thema Dachhaut-Öffnung beim Landes-Verwaltungsgericht. Dort waren Luft- und Lichtmangel sowie Dachhaut-Öffnung überhaupt kein Thema, man verbiss sich lieber in die Frage, ob die Türhöhe, die zur Dachhaut-Öffnung führt, ausreicht oder nicht (?). Dann brach der Bürgermeister-Wechsel über Hallein herein. Damit war auch ein anderer Vizebürgermeister für das Raumordnungs- und Bauwesen zuständig, mit dem ebenfalls das widerborstige, bislang ungelöste Thema ausführlich erörtert wurde. Daraufhin wurde ein  neuerliches Ansuchen eingebracht, bei dem die Größe der Dachhaut etwas reduziert wurde. Dies sollte der Behörde die Möglichkeit geben, ihr Gesicht zu wahren und dennoch positiv zu entscheiden. Dieses Ansuchen liegt bereits seit mehreren Monaten (!) im Bauamt. Ohne jede Reaktion. Oh Gott! – Einen ersten Beitrag zum unfassbaren und unerfreulichen Thema finden Sie hier anschließend im SALZSCHREIBER-Ressort Aktuelles. Ganz einfach 66 Beiträge weit zurück scrollen!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Das unübersehbare blaue Dach, bereits mit Dachhaut-Öffnungen versehen, soll nun eine weitere erhalten. Die absurden Behauptungen, dass dadurch das Stadtbild der Stadt Hallein beeinträchtigt würde, sind völlig unrealistisch. FOTO 2: In der unmittelbaren Umgebung der geplanten Dachhaut-Öffnung wäre für deren Gegner viel zu tun, um in der vorherrschenden Wirrnis Ordnung zu schaffen – im
Interesse eines schöneren und gepflegteren Stadtbildes! – (Odo Stierschneider. Fotos: Springer).

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Grüß Gott Herr Bürgermeister,
 

bezüglich der Durchfahrts-Sperre ab Robertplatz, jeweils von Samstag 13 Uhr bis Montag 8 Uhr, habe ich Sie bereits einmal informiert, dass die veranlasste und mit Verkehrszeichen sichtbar gemachte Durchfahrts-Sperre auf keinen Fall von der Unternehmerschaft, von den Eigentümern und von den Mietern hingenommen wird. Weder unser Schriftstück noch eine mündliche Kontaktaufnahme mit dem Stadtamtsleiter führten zu einer Reaktion. Gründe für dieses eigenwillige Verhalten wurden bis heute nicht bekannt gegeben. Einen Grund glaube ich zu kennen.
 
Das Café Salitri in der Raitenaustraße hat die Bestuhlung im Freien der Breite nach verdoppelt und die Straße entsprechend verengt. Wer das erlaubt hat, hat jedenfalls fahrlässig gehandelt. Ich darf gar nicht daran denken, wenn ein verrückter oder betrunkener Autofahrer in die völlig ungeschützte Bestuhlung fährt und ein Blutbad anrichtet. Beispiele dafür gibt es genug. Wer verantwortet dieses Blutbad? Sie? Ihr zuständiger Erfüllungsgehilfe für Verkehr und Verkehrstafel-Überbordung? Oder die Lokalbetreiber? Es besteht akuter Handlungsbedarf, Rückführung der Bestuhlung wie früher, aufbringen eines Rammschutzes in ortsbildschutzgerechter Fasson.
 
Dass die Designer-Fahrradständer an der ostseitigen Fassade der Sparkasse ebenfalls eine Fehlaufstellung darstellen und an der gegenüber angrenzenden Kante des Bayrhamerplatzes eine Schutzfunktion übernehmen würden, verbunden mit einer Verschiebung des Verkehrs Richtung Sparkassenfassade, hat offenbar am Schöndorferplatz noch niemand wahrgenommen. 
 
"Check, re-check, double-check" war ein Credo des angesehenen Dr. Hugo Portisch. Darüber sollte auch am Schöndorferplatz nachgedacht werden. 
 
Und nun zur eingangs erwähnten Straßensperre. 
 
Den Eigentümern, Unternehmern und Mietern am Bayrhamerplatz, in der Raitenaustraße und in der Gollingertorgasse, verwehren Sie die Ver- und Entsorgung der Geschäfte, erforderliche Übersiedlungs-Erfordernisse, Handwerker-Zufahrten für notwendige Reparaturen am Objekt oder den technischen Einrichtungen. Die Erreichbarkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die Zufahrt für Hilfswerk, Rettung und Ärzte ist jedenfalls nicht möglich. Das, Herr Bürgermeister, lassen wir uns nicht bieten. 
 
Es ist dem oder den Veranlasser/n dieses Unsinns offenbar völlig egal, dass verschiedene Altstadtteile durch diese unbedachte Maßnahme nunmehr nur durch Mehrbelastung der Kuffergasse, der Stadtbrücke, der Davisstraße, der Neumayerbrücke, der Dorrekstraße usw. erreichbar sind. Natürlich mit einem vermehrten Co2-Ausstoß, mit unnötig höherem Kraftfahrzeugverkehr, zusätzlicher Lärm- und Geruchs-Belästigung.
 
Sind Ihnen die Bewohner in den vorgenannten Straßenteilen nichts oder weniger Wert als ein 10 – 20 Meter langes Straßenstück in der Raitenaustraße? In der Vergangenheit durften ohnehin nur die Anrainer zufahren. Das war ok, wurde aber häufig missachtet. Keine Zufahrt sondern nur Zustell- und Abhol-Verkehr wären eine Alternative. 
 
Wir werden den Briefinhalt der Presse, den betroffenen Eigentümern und Mietern und Unternehmen zur Verfügung stellen, weil offenbar eine Einsicht am Schöndorferplatz auf anderem Wege nicht zu erreichen ist. 
 
Ich schließe nicht aus, Herr Bürgermeister, dass Sie mit mir Ihre Kräfte messen wollen. Das wird Ihnen nicht gelingen, zumal es mir in gegenständlicher Angelegenheit um die Altstadt und die unsinnig belasteten Verkehrswege geht und nicht um Macht. 
 
Wenn Sie sich die Gemeindeordnung durchlesen, worauf Sie und die Gemeindevertreter ein Gelöbnis abgelegt haben, wird Ihnen die Reihenfolge der Gemeinde-Zuständigen in Erinnerung kommen. Gemäß § 10 ist die "Gemeinde" der Souverän, das sind alle Personen die im Gemeindegebiet ihren Hauptwohnsitz haben. Danach kommt die Gemeindevertretung als Bindeglied zwischen der "Gemeinde" und der Politik. Dass die Gemeindevertretung von der Gemeinde, gem. § 10,  zum Teil gar nicht erreicht werden kann – in Ermangelung der Bekanntgabe von Adressen oder Mailadressen – verdient eine besondere Erwähnung. 
 
Es ist also so, dass die Gemeinde-Bevölkerung Teile der Gemeindevertretung überhaupt nicht erreichen und Anliegen an sie nicht herantragen kann. 
Wie soll also die Kommunikation der Gemeindevertretung an die Politiker funktionieren, wenn nicht oder nicht vollständig bekannt ist, wo die "Gemeinde" der Schuh drückt?
 
Die Stadtpolitik kennt das Defizit, will es aber nicht sanieren sondern eine eigene Suppe kochen. Die Stadtpolitik kann also Wünsche und Begehren der Gemeinde gar nicht vollständig behandeln und damit auch nicht die erforderlichen Aufträge den Mitarbeitern des Gemeindeamtes übertragen. 
 
Daher funktioniert es so, wie es der verstorbene Bundeskanzler Bruno Kreisky zu sagen pflegte: "Machts des, aber machts des unter der Tuchent."
 
Fortsetzung folgt nach Verfügbarkeit meiner Zeit. 
 
Danke für Ihre Einsicht, eine Antwort erwarte ich nicht, sondern entsprechende Handlungen für die Stadt.
 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Springer

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Erfreuliche Meldungen kommen aus dem Halleiner Tourismus-Bereich. Ab dem kommenden Jahr werden in der Stadt Hallein mehrere Millionen Euro in Appartements und Hotelzimmer investiert. Die Stadtgemeinde will mehr Touristen nach Hallein bringen, um die Altstadt zu beleben und die Wirtschaft zu stärken. Innerhalb eines Jahres sollen hundert neue Betten für Touristen entstehen. So sollen im nächsten Jahr 2021 in einem ehemaligen Altstadthotel 60 neue Betten geschaffen werden. In der Wichtlhuberstraße entsteht ein Appartement-Hotel mit 10 Ferien-Wohnungen. Ab kommender Woche stehen dort insgesamt 38 Betten für Touristen zur Verfügung.

 

Hallein sei zwar noch keine typische Tourismusregion, habe aber Potenzial, sagt Investor und Immobilien-Entwickler  Christian Svoboda: „Wir haben rund zwei Millionen Euro investiert. Einerseits glauben wir an den Wirtschafts- und Industrie-Standtort Hallein, andererseits aber auch an den Tourismus-Standort Hallein und wir wollen dabei sein, wenn Hallein mittelfristig ein Juwel wird.“ Das langfristige Tourismusziel für die Stadt Hallein besteht darin, die Altstadt zu beleben sowie die Geschäftswelt zu stärken. Die Stadt Hallein schließt weitere Hotelprojekte daher nicht aus, sagt der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Es gibt zwei weitere Hotelprojekte in der Planungs-Phase, die mir bereits vorgestellt wurden.‘‘ Im gesamten Tennengau (ca. 60.000 Einwohner) gibt es gegenwärtig rund 900 Betten. Zum Vergleich: die Stadt Salzburg (ca. 160.000 Einwohner) verfügt über mehr als die 16fache Anzahl, exakt über 14.700 Betten. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: Titelseiten-Ausschnitt des Wimmelbuches ,,Oskar entdeckt Hallein‘‘ von Franziska Oerter).

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8000 Kraftfahrzeuge täglich sind auf der Halleiner Heidebrücke unterwegs – eine der wichtigsten Brücken der Stadt, die den Stadtteil Neualm mit der Pernerinsel verbindet. Von Montag 22. Juni bis 6. November 2020 wird nun diese Brücke wegen dringender Sanierungs-Maßnahmen gesperrt. Das 1,7 Millionen Euro teure Projekt wurde in der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Heidebrücke ein Sinnbild für die vielen, dringend notwendigen Sanierungs-Maßnahmen in der Stadt: „Der Pfannhausersteg bildete 2019 den Anfang, dann kam die Stadtbrücke dran und nun ist die Heidebrücke für immerhin 1,7 Millionen Euro an der Reihe. Doch die drei Brücken sind nur der Beginn einer Fülle an Brückensanierungen. Dabei ist es wichtig, dass wir den Umleitungs-Verkehr während der Sanierungszeit in den Griff bekommen.“

 

Der Bürgermeister spricht damit die erforderliche Verkehrs-Umleitung aufgrund der Brückensperre an. Schließlich müssen 8000 Kraftfahrzeuge, die täglich die Brücke passieren, umgeleitet werden. Während der Sperre der Heidebrücke ist der Stadtteil Neualm über folgende Routen erreichbar:
O über den Bahnhof und die Schwarzstraße.
O über die L105 Halleiner Landesstraße, Kahlspergstraße und Kastenhofweg
O über die L105 Halleiner Landesstraße (Merkur Kreisverkehr), Schloßstraße (Freibad), Wiespachstraße und den Hauserhofweg.

 

UMLEITUNG DES SCHWERVERKEHRS IST MIT ERHEBLICHEN HERAUSFORDERUNGEN DER VERKEHRSPLANER VERBUNDEN
Der Schwerverkehr beschert bei der Sanierung der Heidebrücke besondere Probleme. Die Ausweichrouten Kastenhofweg und Freibad sind für Großfahrzeuge nicht geeignet. Auf der verbleibenden Route entlang der Schwarzstraße, ist diese an ihrem Beginn durch ein Portal überbaut, welches nur Fahrzeuge bis zu einer Höhe von 3,95 Metern passieren können. Hier sind spezielle Maßnahmen erforderlich, um den Schwerverkehr nach Neualm zu führen. Die Durchfahrt durch das Portal wird nur einspurig möglich sein, weshalb eine Ampelregelung für die Baustellendauer installiert wird. Zudem werden die südlich gegenüber dem Portal liegenden Parkplätze gesperrt, um mit der frei werdenden Fläche dem Lkw-Verkehr den nötigen Raum einer Schleppkurve zu geben.

 

APPELL VON BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
WOMÖGLICH DIE ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL BENÜTZEN!

Damit der Verkehr auf der ohnehin schwer belasteten Kreuzung von Salzachtalstraße und Bahnhofstraße besser abgewickelt werden kann, wird eine Pufferzone für Abbieger in das Bahnhofsumfeld eingerichtet und der linke Fahrstreifen nur für Linksabbieger gekennzeichnet. Trotzdem rechnet Bürgermeister Alexander Stangassinger hier mit großen Belastungen: „Wir können das erhöhte Verkehrsaufkommen über die Stadtbrücke und das Bahnhofsviertel nur schwer einschätzen, rechnen aber mit einem entsprechend erhöhten Aufkommen, gerade in Stoßzeiten. Für den Verkehrsplaner war es eine äußerst schwierige Aufgabe, die Umleitung zu realisieren. Wir sind jedoch überzeugt, dass wir auch diese Herausforderung meistern werden. Ich kann nur an alle Halleinerinnen und Halleiner appellieren, dass sie, wann immer es möglich ist, die öffentlichen Verkehrsmittel benützen.“ Für die öffentlichen Linien gilt: Die Stadtbuslinie 42, die ebenfalls über die Heidebrücke verläuft, bleibt, mit veränderter Linienführung, selbstverständlich bestehen. An den Haltestellen der Linie 42 werden Fahrgast-Informationen angebracht, um die Fahrgäste der Buslinie auf die neuen, zeitlich beschränkten  Einstiegs-Möglichkeiten hinzuweisen. Die Stadt-Buslinien 41 und 45 sowie die Regional-Buslinien werden weiterhin auf der bestehenden Route geführt.

 

DIE VERKEHRS-PROGNOSE AUS DEM TECHNISCHEN BERICHT
VON VERKEHRSPLANER  DIETMAR KRAMMER

Durch die Sperre der Heidebrücke kommt es zu einer Verlagerung des KFZ- Verkehrs. Es ist zu erwarten, dass die Zunahme des Verkehrs Richtung Kastenhofstraße und Richtung Hauserhofstraße in baustellenbedingt zumutbarem Maße erfolgt und hier keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind. Die Verlagerungen in die Schwarzstraße und in weiterer Folge zu den Kreuzungen Burgfriedstraße bzw. Bahnhofstraße mit der B159 Salzachtalstraße, erfordern Maßnahmen. Die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße erfolgt an der mit Ampelsignalen geregelten „Galsterer-Kreuzung“.

 

In den Stunden der höchsten Verkehrsdichte ist mit zusätzlichen Fahrzeit-Verlusten zu rechnen. Diese Zeitverluste beschränken sich auf das Gebiet des Gemeinde-Straßennetzes und wechselwirken nicht mit dem hochrangigen Netz. Optimierungen für die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße verschlechtern das Gesamtnetz und führen zu deutlich größeren Fahrzeit-Verlusten mit mehr betroffenen Fahrzeugen im hochrangigen Netz der Stadtgemeinde Hallein (Rückstau zum Kreisverkehr Hager und in weiterer Folge zum Kreisverkehr Europastraße). Aufgrund der zu erwartenden negativen Folgen im Gesamtnetz, wird die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße nicht optimiert. Der zusätzliche Reisezeitverlust ist in Kauf zu nehmen. Die Einfahrt in diesen Bereich erfolgt über die Burgfriedstraße. Hier ist mit einer deutlichen Zunahme der von der Stadtbrücke kommenden Fahrzeuge zu rechnen. Diesem zusätzlichen Verkehr steht ein 15 Meter langer Links-Abbiegestreifen auf der B159 Salzachtalstraße zur Verfügung. Hier ist die Aufstellfläche zu kurz, um den zusätzlichen Verkehr in den Spitzenstunden abzuwickeln.

Um die Wechselwirkungen mit der B159 zu minimieren, ist eine Umstellung im Verkehrssystem erforderlich. Der Links-Abbiegestreifen in die Davisstraße wird aufgelassen (Zufahrt Davisstraße via Bahnhofstraße). Auf der damit frei werdenden Fläche, wird der Links-Abbiegestreifen von der Pernerinsel kommend, in die Bahnhofstraße einbiegend verlängert. Auch der Fußgänger- und Radverkehr wird verlagert. Zur Querung der Salzach stehen nördlich der Steg in Kaltenhausen (Geh- und Radweg) und das Salzachkraftwerk Hallein (Gehweg) zur Verfügung. Im Altstadtbereich verbindet die Kühbrücke vor dem Seniorenwohnheim, den Stadtteil Neualm mit der Pernerinsel. Der Fußgänger- und Rad-Verkehr ist auf diese möglichen Routen umzuleiten. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor dem Portal am Beginn der Schwarzstraße, welches während der Sanierung der Heidebrücke per Ampelregelung und nur einspurig passierbar sein wird. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein spannendes Ereignis von vielschichtiger historischer und wirtschaftlicher Bedeutung, stellt die Stadt Hallein mit den Salzwelten Dürrnberg in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Von etwa 1200 bis exakt Juli 1989 war Hallein Salinenstadt und damit Salzproduktionsstätte. 30 Jahre nach Einstellung der industriellen Salzproduktion im Juli 1989 auf der Halleiner Pernerinsel, wurde nun, anschließend an die nachgebaute Keltensiedlung ,,Salina‘‘, auf dem Dürrnberg, eine neue und in ihrer Art einzigartige Schausaline in Betrieb genommen. In vier kleinen Siedepfannen wird Natursole aus dem Wolfdietrich-Stollen verdampft und dieses bisher teuerste Salz der Salinen Austria AG, das sogenannte ,,Fleur de Sel der Alpen‘‘ gewonnen. Dieses wertvolle, mineralienreiche Premiumsalz ist bereits im Shop der Salzwelten Hallein erhältlich. Damit kann die Stadt Hallein, mit gutem Gewissen auch weiterhin ihr historisches Stadtwappen mit dem Salzträger, auch in Zukunft verwenden.

DAS KOSTBARSTE UND WERTVOLLSTE SALZ
DER SALINEN AUSTRIA AG KOMMT AUS HALLEIN

Schon im Dezember 2019 wurde mit der neuen Salz-Testproduktion begonnen – der SALZSCHREIBER berichtete über die neue Schausaline bereits hier im Ressort AKTUELLES. (Dazu untenstehend ein erhebliches Stück zurückscrollen). Das neue „Weiße Gold“ vom Dürrnberg trägt den klingenden Namen „Fleur de Sel der Alpen“. Dieses kostbare ,,Weiße Gold‘‘ wird in vier Solepfannen in der neuen Schausaline unweit des Salzbergwerks gewonnen. Es ist das nunmehr kostbarste und teuerste Salz in der Produktpalette der Salinen Austria AG. Es soll künftig an die gehobene Gastronomie, private Endverbraucher, Einheimische und Touristen verkauft werden. Einfach grandios und begeisternd: 31 Jahre nach dem Ende der industriellen Streusalz-Produktion auf der Halleiner Pernerinsel, wird nun auf dem Dürrnberg edles Premium-Speisesalz gewonnen. Rund 1,2 Mio. Euro wurden von der Salinen Austria AG in die Schausaline auf dem Dürrnberg investiert – zum ersten Mal wird in der nahezu 800 Jahre währenden Halleiner Salzgeschichte, Salz aus einer Saline direkt auf dem Dürrnberg gewonnen. Drei neue Mitarbeiter sollen für die Produktion zusätzlich eingestellt werden. Die Salinen Austria AG rechnet vorerst mit einer jährlichen Premiumsalzmenge von rund vier Tonnen, künftig sollen es bis zu acht werden. Derzeit ist das Halleiner Premium-Salz in den Shops der Salzwelten in Hallein, Hallstatt, und Altaussee erhältlich, in weiterer Folge soll es auch im Einzelhandel erhältlich sein.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Manfred Mader, Standortleiter Salzwelten Dürrnberg. FOTOS 2 und 3: Die neue Schausaline auf dem Dürrnberg, nördlich an das Keltendorf ,,Salina‘‘ anschließend. FOTO 4: Blick auf die vier Siedekammern der Schausaline, in denen das Wasser der Sole aus dem Wolfdietrich-Stollen verdampft wird. FOTO 5: Das zu Boden gesunkene, noch nasse Salz, wird in Trockenanlagen getrocknet und gebrauchsfähig gemacht. – (ORF, Odo Stierschneider. Fotos: 1, 4 und 5: ORF. Fotos 2 und 3: OST).

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Die Liebsten besuchen, sich auf einen gemeinsamen Kaffee und Plausch freuen, wieder persönlich für die Eltern oder Großeltern da sein. Das war im Halleiner Seniorenwohnhaus (Foto oben) während der aufglühenden Corona-Akutphase nicht möglich, um das Ansteckungs-Risiko möglichst gering zu halten. Aber: Ab sofort gibt es durch die niedrigen Infektions-Zahlen wieder mehr „Normalität“ im Halleiner Seniorenwohnhaus. Und es gelten neue Empfehlungen für Besuche auf Basis der Lockerungsvorschläge des Bundes. „Da diese nun festgelegt wurden, haben wir auch das Seniorenwohnhaus Hallein darüber informiert“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

 

Das Land Salzburg gibt nach Abstimmung mit den Trägern der Senioren-Einrichtungen und den Gesundheits-Behörden in dieser Woche darüber hinaus neue Empfehlungen für die Sozial-Einrichtungen ab. Besuche im Zimmer oder von mehreren Personen beziehungsweise auch Freiwilligen sind wieder zulässig, Spaziergänge mit Angehörigen sollen jederzeit ermöglicht werden. In welchem Zeitrahmen die einzelnen Lockerungen umgesetzt werden können, bestimmt die Leitung des Seniorenwohnhauses Hallein. Immer im Fokus: Die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen und des Personals.

 

,,Speziell in der aktuellen Situation, in der die Corona-Gefahr eingedämmt zu sein scheint, ist es besonders wichtig, achtsam und vorsichtig zu bleiben. Wir wollen die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren sowie der Angehörigen nach sozialem Kontakt und einem normalen Alltag möglichst gut erfüllen. Aus derzeitiger Sicht ist vieles wieder möglich –  fast wie vor Corona. Jedoch muss uns die bestehende Möglichkeit erneuter Infektionen stets bewusst sein. Wir müssen darauf vorbereitet sein, alle Maßnahmen wieder sofort hochfahren zu können, um für die besonders schutzwürdige Gruppe entsprechend sorgen zu können‘‘, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

DIE WICHTIGSTEN LOCKERUNGEN
Schrittweise Normalisierung der Besuchs-Zeiten und -Häufigkeiten
O  Besuche im Zimmer sind wieder möglich
O   Spazierengehen mit Angehörigen jederzeit zugelassen
O   Besuche von mehreren Personen, Kindern und Freiwilligen, sind wieder möglich
O   Kontaktdaten-Sammlung auf freiwilliger Basis
O   Kontrollorgane haben wieder uneingeschränkt Zugang zu den Einrichtungen
      (Presse-Aussendung des Landes-Medienzentrums. Foto: Odo Stierschneider).

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In der Stadt Hallein herrscht ein unübersehbarer und peinlicher Mangel an Sitzbänken und sonstigen Sitzgelegenheiten. Ermüdete suchen deshalb verzweifelt nach Möglichkeiten, sich irgendwo ausruhen zu können. Dazu zeigen unsere beiden obenstehenden Fotos zwei, für die Stadt Hallein durchaus rufschädigende Beispiele aus dem unfassbaren, täglichen Geschehen. Die erste Aufnahme entstand an der Schiemerstraße im Bereich des Pfannhauserplatzes vor dem Keltenmuseum, die zweite Aufnahme vor der Raiffeisenbank. Dass sich ermüdete Besucher immer wieder bei den niedrigen Stufen der historischen Marmorbrunnen ausruhen, gehört eigentlich schon zum gewohnten Stadtbild. Wenn die Stadt Hallein weiterhin auf auswärtige Besucher Wert legt, muss sie sich eine vernünftige Lösung einfallen lassen, denn der derzeitige Zustand ist wohl nicht länger tragbar. Im Sinne des guten Rufes der Stadt Hallein, werden die Verantwortlichen gut daran tun, die derzeitigen beschämenden Verhältnisse im positiven Sinne zu ändern und endlich für mehr Sitzgelegenheiten zu sorgen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Wie der SALZSCHREIBER bereits berichtete (dazu hier im Ressort AKTUELLES nur wenige Beitrage hinunter scollen), errichtet die Unternehmens-Gruppe Myslik, an der Neualmer Straße gegenüber der Firma Erdal, das attraktive Wohnobjekt ,,Inside Hallein‘‘. Wie unsere oben stehenden Fotos dokumentieren, konnten mittlerweile die Arbeiten am Kellergeschoß beendet werden. Die großflächige weiße Kellerdecke signalisiert, dass nun mit den Arbeiten zur Erstellung des Erdgeschoßes begonnen werden kann. Die Wohnanlage ,,Inside Hallein‘‘ bietet insgesamt 21 Wohnungen. Diese weisen 2 oder 3 Zimmer auf, die Größen variieren zwischen 49 und 79 Quadratmetern. Bei der Außen-Gestaltung wurde auf geschmackvolle Gestaltung Wert gelegt, so dass der gesamte Bereich rundum nach der Fertigstellung des Vorhabens, sichtbar aufgewertet wird. Für Interessierte hier nochmals die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Situation auf den Halleiner Wertstoff-Sammelplätzen gestaltete sich in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger: Autoschlangen, die auf dem engen Müllplatz in Neualm warten; Engstellen bei den Sammelplätzen; Zunehmender Mülltourismus. Angesichts der Corona-Krise wurde klar, dass eine Modernisierung des Wertstoff-Sammelsystems in Hallein unumgänglich ist. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Unsere betreuten Sammelplätze sind eng und deshalb schwierig zu betreuen. Gerade in der Krise, wo Abstände eingehalten werden müssen und Sicherheits-Vorkehrungen erforderlich sind, wurde offensichtlich, dass wir absolut am Limit sind.“ Die Folgen: Lange Warteschlangen vor den Sammelstellen. Überfüllte Sammelinseln. Teilweise verärgerte Kundinnen und Kunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Limit. Deshalb  gibt Bürgermeister Stangassinger nun neue Direktiven vor. Gemeinsam mit dem Leiter des Wirtschaftshofes, Michael Stangassinger und dem Abfallexperten Helmut Timin, veranlasste er die Öffnung aller Wertstoff-Sammelplätze nach dem Lockdown. Allerdings mit Einschränkungen.


DIE ÖFFNUNGSZEITEN
DER HALLEINER WERTSTOFF-SAMMELPLÄTZE

Der Wertstoff-Sammelplatz REHHOF wird ab Freitag, 5. Juni 2020, zu den gewohnten Zeiten am Montag und Freitag von 14 – 18 Uhr und Samstag von 9 – 12 Uhr geöffnet sein und von einem Mit-arbeiter betreut.

Der Wertstoff-Sammelplatz NEUALM ist weiterhin nur für Problemstoff-Übernahme jeweils Dienstag und Freitag von 12 – 18 Uhr geöffnet. Die Sammelinsel wird vom Außengelände in den Wertstoff-Sammelplatz verlegt.

Wertstoff-Sammelplatz GAMP: Die Öffnungszeiten bleiben bis auf weiteres unverändert: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr, Samstag von 8 – 12 Uhr).

Wertstoff-Sammelplatz RIF: Öffnungszeiten unverändert, gleich wie vor Corona.

• Für alle Wertstoff-Sammelplätze und Sammelinseln sind die Abstands- und Sicherheits-Empfehlungen im Sinne der allgemeinen Gesundheit einzuhalten. Ab dieser Woche werden bei allen Wertstoff-Sammelplätzen wieder Rechnungen geschrieben und Freimengen auf den Kommunalkarten entwertet. Die Maskenpflicht bleibt bis auf weiteres aufrecht.


HALLEINER SAMMELPLÄTZE
AN DER GRENZE IHRER MÖGLICHKEITEN

Neben den neuen Öffnungs-Modalitäten gibt es ein neues Ziel: Ende 2023 visiert Bürgermeister Alexander Stangassinger eine Modernisierung der Sammelplatz-Struktur an. Halleins Abfallexperte, Helmut Timin, erklärt am Beispiel des Sammelplatzes in Neualm, warum eine Modernisierung von Nöten ist: ,,Wir sind hier seit Jahren am der Grenze unserer Möglichkeiten. Das Müll-Aufkommen wird immer umfangreicher, sodass wir auf den 400 Quadratmetern Fläche keinen Platz mehr haben, um das Aufkommen zu bewältigen – gerade jetzt nicht, wo Abstände eingehalten werden sollen und die Sicherheit sowohl von Besucherinnen und Besuchern als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders wichtig ist.‘‘ Täglich seien bis zu 50 Fahrzeuge in einer Stunde vor Ort. Es komme zu Staus, Verzögerungen und letztlich sogar zu frustrierten Bürgerinnen und Bürgern. ,,Eine geordnete Abwicklung ist hier unmöglich‘‘, betont Timin. Zudem sei die Lkw-Entleerung angesichts des Menschen-Gedränges äußerst schwierig und gefährlich für alle Beteiligten.


IN GAMP ENTSTEHT BIS ENDE 2023
EIN NEUER, MODERNER, GRÖSSERER SAMMELPLATZ

Deshalb ist die Gesamt-Situation neu zu bewerten und für die Müllplätze eine moderne Zukunft zu sichern. Bürgermeister Alexander Stangassinger erklärt seine Pläne: ,,Wir haben auch bei den Wertstoff-Sammelplätzen seit Jahren ein grobes Infrastruktur-Problem – die Krise hat dieses Problem noch verschärft. Mir ist klar, dass die Benützer der Sammelstellen, angesichts langer Wartezeiten, ungeduldig und auch verärgert werden. Deshalb ist es erforderlich, in Gamp bis Ende 2023 einen entsprechend größeren und modernen Wertstoff-Sammelplatz zu bauen, um die anderen Plätze zu entlasten. Die Landeshauptstadt besitzt nur einen großen Sammelplatz, wir haben in Hallein noch immer vier betreute Sammelplätze. Zudem erlaubt ein großer, zentraler Sammelplatz die bessere Kontrolle von Mülltouristen. Wir haben die attraktivsten Öffnungszeiten im Tennengau, was die Bewohner aus dem Umland anlockt. Hier müssen wir im Sinne des verantwortungsvollen Umgangs mit dem Halleiner Steuergeld strenger werden.‘‘ Ende 2023 möchte Bürgermeister Stangassinger den Halleinerinnen und Halleinern den neuen Sammelplatz zur Verfügung stellen. Wirtschaftshofleiter Michael Stangassinger betont dazu: ,,Es sind noch einige Planungs-Arbeiten durchzuführen und auch personelle Fragen zu klären. Seitens des Wirtschaftshofes setzen wir alles daran, dass wir in absehbarer Zeit diese Verbesserung sowohl für die Bevölkerung, als auch für uns, realisieren können.‘‘


BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HALLEIN HAT EIN MODERNES SAMMELSYSTEM VERDIENT!‘‘

Bürgermeister Stangassinger zur finanziellen Machbarkeit: ,,Natürlich bereitet jetzt die Corona-Krise finanztechnische Probleme, wir müssen noch sensibler mit dem Steuergeld umgehen. Der zentrale, dringend notwendige Sammelplatz hätte längst schon errichtet werden müssen. Wir stehen derzeit noch in den Startlöchern. Aber gerade in der aktuellen Krise ist es wichtig, in Projekte zu investieren. Und die Halleinerinnen und Halleiner haben sich auch bei den Sammelplätzen ein zeitgemäßes, modernes System verdient. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diese Modernisierung in den nächsten Jahren zu realisieren.‘‘ – Auf dem Foto oben: Bürgermeister Alexander Stangassinger mit Wirtschaftshofleiter Michael Stangassinger und dem Abfallexperten Helmut Timin. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Eine Institution der Halleiner Geschäftswelt ist nicht mehr. Die in Hallein allseits bekannte Inhaberin der Kelten Buchhandlung, Brigitte Stadlbauer, verstarb unerwartet in der 2. Märzwoche 2020. Trotz ihrer Inanspruchnahme als Geschäfts-Inhaberin, engagierte sie sich auch immer wieder bei verschiedensten Anlässen für das Wohl der Stadt Hallein. Besonders berührend: In den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ erschien ein sehr persönlich gehaltener Nachruf auf Brigitte Stadlbauer, verfasst von ihrer einstigen Mitarbeiterin und jetztigen Inhaberin der Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘, Jaqueline Brabec, den wir nachstehend wiedergeben. Das oben stehende Foto zeigt Brigitte Stadlbauer, als sie Jaqueline Brabec anlässlich der Eröffnung ihrer Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘, Blumen und Glückwünsche überbrachte.

 

GROSSER DANK AN
BRIGITTE STADLBAUER


Mit tiefer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Brigitte Stadlbauer (geb. am 3. Oktober 1952), am 12. März 2020 völlig überraschend von uns gegangen ist. Ich hatte das Privileg, im Jahr 2000 meine Lehre zur Buchhändlerin in der Kelten Buchhandlung Hallein zu beginnen. Aus drei Lehrjahren wurden zwölf wunderschöne und vor allem lehrreiche Jahre des gemeinsamen Zusammenarbeitens. Ich habe Frau Stadlbauer als sehr resolute und starke Persönlichkeit kennenlernen dürfen, die ihre Überzeugungen hatte und auch dahinterstand. Dabei spielte es keine Rolle, ob es der Auswahl der richtigen Lektüre galt oder dem Prüfen der Allgemeinbildung. Dieser ganzheitliche Umgang mit mir als Mitarbeiterin, prägte sowohl meine Persönlichkeit als auch meinen weiteren Lebensweg.

Ich kann mich noch sehr gut an die Ausflüge zu den verschiedensten Kunden im Land Salzburg erinnern. Es gab nichts Schöneres für Frau Stadlbauer, als sich die vielen Kirchen und Altäre und deren Architektur im Detail anzusehen. So wurden unsere Zustellungen ein kurzer Abstecher in die Zeitgeschichte, was für mich eine zusätzliche Bereicherung war, die ich in vollem Maße genoss. Frau Stadlbauer war mit Leib und Seele Buchhändlerin. Viele nannten sie ,,das wandelnde Lexikon von Hallein‘‘.

Es war für sie eine Herzens-Angelegenheit, das Abenteuer ,,Lesen‘‘ schon den Allerkleinsten schmackhaft zu machen. So wurden wir bei den Weihnachtsfeiern auch immer ,,zwangsverpflichtet‘‘, eine Geschichte vorzulesen, was wir jedoch immer sehr gerne taten. Rituale wie dieses oder auch der bekannte Poncho am Faschings-Dienstag, machten Frau Stadlbauer so bemerkenswert. Ich durfte lange Zeit eine unglaublich intelligente und ,,toughe‘‘ Persönlichkeit begleiten. Ich werde ihre strengen und doch liebenswerten Blicke niemals vergessen. Letztendlich ist genau diese Frau der Grund, warum ich meine ,,LeseTräume‘‘ verwirklicht habe. Und dafür werde ich für immer zutiefst dankbar sein. Mit dem Abschied von dieser besonderen Frau, geht auch ein großes Stück ,,Salzburger Buchhandels-Geschichte‘‘ zu Ende.

Frau Stadlbauer hat meiner Mutter vor vielen Jahren einen Fliederstrauch zum Einsetzen für ihren Garten geschenkt. Dieses Jahr ist es das erste Mal, dass diese Pflanze blüht. Mit diesem Strauch wird auch Frau Brigitte Stadlbauer in unseren Herzen und unseren Erinnerungen weiterblühen und niemals vergessen werden.

Mein tiefes Mitgefühl gilt der Familie von Brigitte Stadlbauer, den Freunden und den Kollegen.

Jaqueline Brabec
Inhaberin der Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘.

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Dieses herausragende, markante Gebäude an der Westfront des Molnarplatzes wird derzeit am Immobilienmarkt zum Verkauf angeboten. Dieses Gebäude sticht deshalb so auffällig ins Auge, weil es den Übergang Halleins von einer kleinen ländlichen Ortschaft hin zur zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg vor Augen führt. Der Schöndorferplatz, der Bayrhamerplatz, der Kornsteinplatz also die drei größten Plätze der historischen Altstadt, sowie die sie verbindenden Straßenzüge, bieten ein schönes, geschlossenes Fassaden-Stadtbild. Der Molnarplatz hingegen schaffte den Übergang vom Erscheinungsbild einer kleinen Ortschaft hin zu einem städtischen Gesamtbild nicht mehr. Die imponierende städtische Gebäude-Gestaltung mit vier Stockwerken, geradem Dach und Hohlkehle mit dem Sinnspruch ,,Was wir haben sind Gottes Gaben‘‘, blieb die bisher erste und einzige  Baumaßnahme, um den Molnarplatz an die drei vorhin genannten Stadtplätze optisch anzugleichen. So wird der Molnarplatz auch heute noch von einer vorwiegend dörflichen Gebäude-Gestaltung dominiert. Wie lange wird wohl der durchaus imponierende Einzelgänger mit seiner stolzen Fassade, die architektonische Ausnahme rund um den Molnarplatz bilden? Das Bauwerk stellt einen echten Stadtbau dar, die Seitenwände des Gebäudes sind genauso hoch wie die Eingangsfassade. Dies ist in Hallein nicht überall der Fall. Da wurde einfach die zum Platz oder zur Straße hinweisende Satteldach-Fassade über den Dachstuhl hinweg bis zum Dachfirst hochgezogen. Dahinter blieb das nun unsichtbare Gebäude-Dach völlig unverändert. Der Molnarplatz mit seiner einzigen, beinahe schon kurios wirkenden städtischen Gebäudefassade, wird wohl sein Erscheinungsbild auch in Zukunft unverändert beibehalten. Denn: Die gesamte Halleiner Altstadt steht bekanntlich längst schon unter Denkmalschutz. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Vor etwa drei Monaten, am 29. Februar 2020, war auch im Bundesland Salzburg schlagartig alles anders: der erste bestätigte Corona-Fall wurde den Behörden gemeldet. Aktuell gibt es landesweit derzeit noch 6 infizierte Personen, keine davon befindet sich mehr im Krankenhaus. Dazwischen liegen 32.933 Tests und Insgesamt 1.240 positiv Getestete. Im Bezirk Hallein gab es 70 positiv Getestete, davon sind 68 Personen genesen und 2 Erkrankte leider verstorben. Die wichtigste Meldung aus dem Bezirk Hallein: Seit 4. Juni 2020 gibt es keine infizierte Person mehr, der Tennengau ist damit frei Corona-Infektionen! „Die drei Monate waren fordernd für alle Beteiligten. Ich kann mich nur dafür bedanken, wie alle mitgewirkt haben, dass wir jetzt bereits weniger als zehn Infizierte im Bundesland Salzburg haben und im Österreich-Schnitt an zweitletzter Stelle der Infektionen liegen, obwohl wir am Anfang sehr betroffen waren“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Nun gehe es in der zweiten Phase vor allem um das Hochfahren der Wirtschaft, um die schrittweise Rückkehr in die Normalität, aber trotzdem immer ein Auge darauf zu haben, dass es zu keiner weiteren Infektions-Welle komme, so der Landeshauptmann, und weiter: „Wichtig ist jetzt, dass bei Neu-Infektionen die Kette unterbrochen wird, aber auch, dass wir gut vorbereitet sind. Vor allem im Hinblick auf den Sommer-Tourismus spielen wir derzeit verschiedene Szenarien durch, immer vor dem Hintergrund: Es kann eine zweite Welle kommen und da müssen wir sehr schnell reagieren.“ – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Simanec).

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In der schönen, von allen grausamen Realitäten verschonten Ideal-Welt des Internet, blieben die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ von den Härten der Wirklichkeit weitgehend verschont. Dort firmieren die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ seit Beginn des vorläufigen, firmenintern verhängten Nicht-Erscheinens, unverdrossen als ,,Wochenzeitung‘‘. Zitat: ,,Die Tennengauer Nachrichten‘‘ sind die regionale Wochenzeitung des Salzburger Verlagshauses für den Tennengau. Sie liegen jeden Donnerstag den ,Salzburger Nachrichten‘ bei.‘‘ (Zitatende). Kein Wort über den folgenschweren Corona-Sturm, der die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den anderen fünf lokalen ,,SN‘‘-Wochenzeitungen über mehrere Wochen vom Zeitungsmarkt fegte. Und der erstaunten Leserschaft als unzureichenden Ersatz, das neue, vorerst nur erschreckende 8 Seiten (!) dünne, landesweite Ersatz-Produkt ,,Salzburger Woche‘‘ für alle Salzburger Gaue (!) präsentierte. Die ,,Salzburger Woche‘‘ gewann an Umfang und schließlich konnten wir uns über das Wieder-Erscheinen der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ im respektablen Umfang von 48 Seiten (!) freuen. Die Freude hielt jedoch nur eine Woche lang an. Dann wurde die ,,TN‘‘-Leserschaft wieder mit  einer Ausgabe der ,,Salzburger Woche‘‘ abgespeist, die mittlerweile mit zwei Ausgaben vorliegt: Eine Ausgabe erscheint im Zentralraum nördlich des Tennengebirges, die andere Ausgabe in den Gauen südlich des Tennengebirges. Wenn alles gut geht, dann sollten wir uns am kommenden Donnerstag wieder über eine Ausgabe der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ freuen können. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Das Blumengeschäft Tannenberger in der Griesgasse (dazu unserer beiden Fotos oben), liefert ein beeindruckendes Beispiel für drei wichtige Erfordernisse für die Halleiner Altstadt. Erstens: Die immer wieder vorbildliche Waren-Präsentation vor dem Blumengeschäft ist ein erfreulicher Willkommengruß für alle, die vom Griestor kommend, auf dem Weg zum Einkaufen in die Altstadt unterwegs sind. Zweitens: Die Präsentation des begeisternden Blumen-Angebotes stellt ein wichtiges Vorbild für die leider viel zu große Mehrheit der Halleiner Geschäfte dar, die es unverständlicher Weise noch immer unterlassen, mit ihrem Warenangebot vor dem Geschäft, das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein positiv und umsatzfördernd zu beleben. Drittens: Angesichts der bunten Pracht vor dem Blumengeschäft Tannenberger, gilt es unbedingt zu bedenken: Die Ausgangssperre der Corona-Krise, trieb die Kundschaft geradezu in die Fänge der internationalen Internet-Anbieter, die sich trickreich jeder Steuerleistung entziehen und damit Null, absolut Null zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben in Hallein wie Straßenbau, Errichtung von Kindergärten oder Wasserversorgung beitragen.

Nur wer einigermaßen bei Sinnen ist, nur wer seinen Verstand in Schwung hält, dem ist auch klar: Wir müssen, jawohl wir müssen in Hallein einkaufen, damit die heimische Geschäftswelt weiterhin ihre für die Einkaufsstadt Hallein lebenswichtigen Steuerleistungen erbringen kann! Absolut unverzichtbar in Zeiten wie diesen! Dazu noch zwei weitere erfreuliche und dankenswerte Beispiele aus der Halleiner Geschäftswelt, die für ein vorbildliches Waren-Arrangement vor ihrer Geschäftsfront sorgen: Das Spielwaren-Geschäft Oedl in der Fußgängerzone und die Buchhandlung ,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Die Stadtgemeinde Hallein, der Tourismus-Verband Hallein / Bad Dürrnberg und der Verein ,,gemeinsam für Hallein‘‘ hätten schon längst jene Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts Inhaber offiziell auszeichnen müssen, die mit ihren großartigen Initiativen Wichtiges für die Einkaufsstadt Hallein liefern. Dazu gehört auch endlich ein Auslagen-Wettbewerb, der alle Geschäfte auszeichnet und in der Presse präsentiert, die durch ihre vorbildliche, werbewirksame und attraktive Auslagen-Gestaltung einen wertvollen Beitrag für das Image der Einkaufsstadt Hallein leisten. Nach so anstrengender Kost für unsere Leserschaft, kehren wir abschließend zurück zum erfreulichen Beginn dieses Beitrages und empfehlen auch Ihnen ganz persönlich, bei nächster Gelegenheit in die bunte, duftende Blütenpracht des Blumengeschäftes Tannenberger einzutauchen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein erfreuliches Signal aus dem Kampfgetümmel gegen das Corona-Virus: Mit respektablen 48 Seiten Umfang, feierten die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den übrigen ,,SN‘‘-Lokalzeitungen für die Stadt Salzburg und die Salzburger Gaue, am Donnerstag, 20. Mai 2020, nach der mehrwöchigen Einstellung ihre Auferstehung. ,,TN‘‘-Redakteurin Andrea Fagerer und ,,TN‘‘-Redakteur Matthias Petry (siehe Foto oben) können nun wieder ungehindert in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ ihre überzeugenden journalistischen Fähigkeiten demonstrieren. Angesichts der sich in der heißen Phase der Corona-Krise permanent überschlagenden Horror-Meldungen, hatte Chefredakteur Heinz Bayer sich außerstande gesehen, mit der wöchentlichen Erscheinungsweise der ,,SN‘‘-Lokalblätter, deren Lesern eine einigermaßen aktuelle Corona-Berichterstattung bieten zu können. Der zusätzliche Ausfall von wichtigen Veranstaltungen und Werbe-Einschaltungen verschärfte die Situation. So kam es zu der völlig unerwarteten, zeitweiligen Einstellung der sechs lokalen Wochenzeitungen. Aber vollständig wollte man auf den Kontakt mit den Lesern nicht verzichten. So wurde als Ersatz vorerst eine äußerst dürftige, gerade mal 8 (acht!) Seiten umfassende Ausgabe als landesweiter Ersatz für alle sechs lokalen Wochenzeitungen produziert. Das zarte, erbarmungswürdige Produkt, wurde schließlich auf magere, völlig ungenügende 16 Seiten erweitert. Doch dieser Tiefpunkt ist nun überwunden und vergessen. Wir freuen uns jedenfalls über die Neu-Geburt der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Das stattliche 48-Seiten-Produkt weist erfreulicher Weise etwa 20 Werbeseiten auf – unverzichtbar für ein positives finanzielles Ergebnis. Knapp 15 Seiten nehmen die auf alle sechs Lokalblätter durchgeschalteten überregionalen Werbe-Sonderthemen (einschließlich der umfangreichen Werbe-Einschaltungen) ,,Autofrühling‘‘, ,,Bauen und Wohnen‘‘ und ,,Gastgarten‘‘ in Anspruch. Somit verbleibt noch immer genügend Raum für die wichtige lokale Berichterstattung. – (Odo Stierschneider. Foto: ,,TN‘‘).

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An der Neualmer Straße, gegenüber der Firma Erdal, wird das städtische Erscheinungsbild der Stadt Hallein deutlich aufgewertet. Die Salzburger Unternehmensgruppe Myslik errichtet hier das große und formschöne Bauobjekt ,,Inside Hallein‘‘ für insgesamt 21 Eigentums-Wohnungen. Diese umfassen jeweils 2 oder 3 Zimmer und weisen eine Größe zwischen 49 und 79 Quadratmetern auf. Die Außenfassade des Bauobjektes wird wärmeisoliert und in geschmackvoller Farbgebung ausgeführt. Es wird eine moderne Photovoltaik-Anlage installiert, sämtliche Geschoße vom Tiefgeschoß bis zum Dachgeschoß sind mit Lift erreichbar. Die Wohnungen weisen durchwegs große, helle Fensterfronten auf, erhalten eine Fußboden-Heizung und werden mit Eichen-Parkettböden ausgestattet. Für Interessierte  hier noch die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 6:
Unsere Fotos zeigen den  Werdegang des großen Bauvorhabens ,,Hallein Inside‘‘ anhand der ersten Bauabschnitte. FOTOS 7 bis 9:  Ein erfreulicher Blick in die Zukunft. Man erkennt, dass bei der Gestaltung des großen Bauvorhabens großer Wert auf ein attraktives Erscheinungsbild gelegt wird – das gilt für die gelingene Außenansicht von ,,Hallein Inside‘‘ ebenso wie für die gefällige Innenraum-Gestaltung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zielgerichtet erblickte Michael Neureiter vor 70 Jahren, am Pfingstsonntag des Jahres 1950, dem 28. Mai, in Hallein das Licht unserer Welt. Er wuchs im sog. Mesnerhaus gegenüber der Stadtpfarrkirche auf, in dem einst ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nahezu 30 Jahre lang gelebt hatte. Seit 1968 firmiert das ehrwürdige Gebäude offiziell als ,,Gruberhaus‘‘, in dem mittlerweile das sehenswerte ,,Stille Nacht‘‘-Museum untergebracht wurde. Michael Neureiter absolvierte die Volksschule und das Bundesrealgymnasium in Hallein, absolvierte den Präsenzdienst und studierte an der Universität Salzburg Theologie und Philosophie/Geschichte. Mag. theol. und Mag. phil. Michael Neureiter absolvierte auch die Ausbildung zum Bibliothekar. Seit 1974 ist der kluge und sympathische Michael Neureiter mit seiner liebenswerten Franziska (Mag.), geb. Gall, verheiratet. Das Ehepaar ist seit 1983 in Bad Vigaun wohnhaft und freut sich über drei Kinder und vier Enkel.

Mag. Michael Neureiter blickt auf eine bewegte Berufslaufbahn zurück: Sekretär im Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg, Lehrer am Akademischen Gymnasium Salzburg, Studienleiter im Bildungshaus St. Virgil, Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks, Landtagsabgeordneter und Zweiter Präsident des Salzburger Landtags 1984 bis 2008, seit 2003 ist er als Großuhren- und Turmuhren-Macher ein gefragter Spezialist. Beeindruckend stellt sich auch die Aufzählung der Ehrenämter von Mag. Michael Neureiter dar: ÖVP-Gemeinderat und Gemeindevertreter in Bad Vigaun von 1984 bis 2014. Bezirksleiter des Salzburger Bildungswerkes von 1995 bis 2014. ÖVP-Bezirksobmann des Tennengaues von 1997 bis 2005. Präsident der ,,Stille Nacht‘‘-Gesellschaft von 2007 bis 2019. Vorsitzender der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft von 2009 bis 2019, Ehrensenator der Studentenverbindung Illyria, Funktionen bei Halleiner Arbeitsinitiative, Kolping, Pro Oriente, Katholisches Hochschulwerk u.a.m.

Natürlich wird am großen Festtag des Jubilars in die Geburtstags-,,Haltestelle‘‘ in Bad Vigaun mit Terrasse und großem Garten geladen. Auf der 70. Stufe der Lebenstreppe angelangt, zitiert Jubilar Mag. Michael Neureiter aus dem Alten Testament, Psalm 90. Vers 10: ,,Unser Leben währt siebzig Jahre, wenn es hoch kommt, achtzig.‘‘ Und nimmt sich noch den Hinweis aus Vers 12 vor: ,,Unsere Tage zu zählen lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz!‘‘ Der Verfasser dieses Beitrages hat diese Zählung erfolgreich abschlossen. Seither blickt er milde und freundschaftlich, mit allen  erdenklich guten Wünschen, aus einer um elf Jahre erhöhten Position auf den großartigen und fantastischen Jubilar Mag. Michael Neureiter. – (Odo Stierschneider).

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Mit der Wiedereröffnung der Gastronomie am 15. Mai 2020, beschritten auch die Halleiner Gastronomen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalität. Die Initiative „Hallein tischt auf“ des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hallein, unterstützt einerseits die Gastronomen aktiv in der Bewerbung und informiert gleichzeitig die Bevölkerung. Welche Gastronomie-Betriebe von Beginn an geöffnet waren,  darüber informiert die Initiative „Hallein tischt auf“. „Alle werden das nicht sein. Aber sehr viele“, unterstreicht Rainer Candido, Geschäftsführer des TVB Hallein: „Die Halleiner Gastronomen war bereit, als ab 15. Mai geöffnet werden durfte – von Restaurants und Gasthäuser über Cafés bis zu Eisdielen. Unter Berücksichtigung der von der Regierung vorgegebenen Regeln, wurde ein Großteil der Gastronomie-Betriebe wieder zugänglich.“ Die Einhaltung der Vorgaben zum Schutz jedes Einzelnen werden gewissenhaft umgesetzt.

 

Um die Gastronomen bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig die Bevölkerung laufend darüber zu informieren, welche Betriebe geöffnet sind, wurde vom Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg die Initiative „Hallein tischt auf“ ins Leben gerufen. Über die Website des Tourismusverbandes (www.hallein.com) und über die Social Media-Kanäle ist eine Liste abrufbar, die regelmäßig erweitert wird. Auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ruft dazu auf, das kulinarische Angebot vor Ort zu nutzen: ,,Hallein kann kulinarisch mit einer enormen Vielfalt überzeugen. Wir haben Restaurants und Gasthäuser mit Küchen aus aller Welt hier versammelt – von asiatisch bis mediterran. Und nicht zu vergessen: die hervorragende heimische Küche, die mit vielen hochwertigen und teils sogar ausgezeichneten Betrieben in Hallein vertreten ist.‘‘ Die aktuelle Liste ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.hallein.com/images/hallein_tischt_auf.pdf --  (Presse-Aussendung mit Grafik: TVB Hallein).

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