Auch im Jahr 2020 setzen sich die erfreulichen Meldungen aus der Zementwerk LEUBE GmbH weiter fort. Das auf bestechende Weise erfolgreich agierende Unternehmen, ist seit Juli 2019 mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei der angesehenen Rieder Infra Solutions GmbH strategischer Partner. Nun übernimmt LEUBE den Spezialisten für innovative Lösungen für Lärmschutz aus Maishofen zur Gänze. Die anderen Sparten der Rieder Gruppe bleiben weiterhin im Besitz von Wolfgang Rieder. LEUBE wird das bisher erfolgreiche Unternehmen mit großem Elan weiterführen, um die Chancen für Lärmschutz- und Infrastruktur-Projekte an der Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen. Somit ist der Standort Maishofen für die Zukunft bestens abgesichert.

WOLFGANG RIEDER: ,,LEUBE WIRD UNSERE
ERFOLGS-GESCHICHTE IN 3 LÄNDERN FORTSETZEN!‘‘

Der bisherige Eigentümer Wolfgang Rieder erkannte, dass LEUBE der ideale Partner für die nachhaltige Weiter-Entwicklung des Betonwerkes ist und legt die Zukunft des Unternehmens in erfahrene Hände. Als erster Österreicher des Loeb Fellowship in Harvard, stellt er Weichen für den ökologischen Umbau der Rieder Gruppe. Wolfgang Rieder betont: „Ich habe großes Vertrauen in die LEUBE-Gruppe, die unsere Erfolgs-Geschichte des Betonwerkes in Österreich, Tschechien und Deutschland fortsetzen wird“. Die Werks-Grundstücke, die Firmen-Gebäude sowie die Marke Rieder bleiben im Besitz der Familie. „Diese weitere Um-Strukturierung der Rieder Gruppe wird die kommenden Jahre prägen, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten zu können. Immobilien und touristische Projekte mit nachhaltigem Nutzen in Österreich und Kanada werden in Zukunft eine neue Säule im Unternehmen bilden“, ergänzt Rieder.

LEUBE-GESCHÄFTSFÜHRER RUDOLF ZROST
UNTERSTREICHT WANDEL ZUM BAUSTOFF-PRODUZENT

LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost ist erfreut über diese Neuerwerbung: „Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoff-Produzenten entwickelt, der neben Zement und Kalk in den Bereichen Transport-Beton, Sand und Kies sowie Beton-Fertigteilen tätig ist“. Vor allem mit dem erst 2018 erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht Zrost durch die Übernahme von Rieder großes Synergie-Potential, besonders in der gemeinsamen Markt-Bearbeitung im Bereich Infrastruktur. Das Betonwerk Rieder mit den Standorten Maishofen (Ö), Iglau (CZ) und Gaggenau (BRD) beschäftigt rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet verschiedene Systeme zum Schutz vor Lärm. Das Baukasten-System „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freiland-Strecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. Das Produkt-Portfolio „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutz-Maßnamen an Straßen.

HEIMO BERGER FUNGIERT KÜNFTIG
ALS SPRECHER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG 

Heimo Berger wird das Unternehmen als Sprecher der Geschäfts-Führung führen, unterstützt von den beiden bisherigen Geschäfts-Führern Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Váňa (Iglau). „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergie-Potential innerhalb der LEUBE-Gruppe in der Sparte Beton-Fertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Betonwerkes Rieder werden übernommen. Vor allem sehen wir vielversprechende Zukunfts-Perspektiven im Bereich Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werks-Erweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger. Momentan befindet sich ein Fertigteilwerk in Berlin in Bau.

 

DIE BEEINDRUCKENDE ZEMENTWERK LEUBE GMBH
ÜBERSICHTLICH AUF EINEN BLICK DARGESTELLT

LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familien-Unternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard/Gartenau mit Produktions-Stätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark und Bayern sowie einer umfangreichen und vielschichtigen Produkt-Palette eines der führenden Unternehmen der Baustoff-Industrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Im Jahr 2018 wurde der Eisenbahnschwellen-Spezialist SSL, ein Vorzeige-Unternehmen im Beton-Fertigteilbau in Linz, übernommen  sowie eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken fixiert. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die LEUBE-Gruppe inklusive der Rieder Sparte Infrastruktur mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 133 Millionen Euro. – Auf dem Foto oben das LEUBE Führungs-Duo Mag. Heimo Berger (links außen) und Mag. Rudolf Zrost (rechte außen) mit Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (Mitte) nach der Vertrags-Unterzeichnung. – (IKP-Presse-Information, Odo Stierschneider. Foto: LEUBE / Hermann Seidl).

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Für große Irritationen sorgen die Pläne der Frauen-Landesrätin Andrea Klambauer von den Neos, die Frauenhäuser europaweit auszuschreiben, sowohl bei der Halleiner SPÖ als auch bei den Grünen: ,,Diese Vorgangsweise ist mit uns nicht abgestimmt und wird so auch nicht gutgeheißen", sagt die Klubobfrau der Grünen, Landtags-Abgeordnete Kimbie Humer-Vogl, die auch Stadträtin in Hallein ist. Rosa Bock, Halleiner SPÖ-Vizebürgermeisterin und Stadträtin Humer-Vogl fordern nun einen Runden Tisch, um gemeinsam mit der Frauen-Landesrätin eine Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erarbeiten.

 

"Die erschreckende Anzahl an Frauenmorden sollte keinen Zweifel daran lassen, dass Frauenhäuser wichtiger denn je sind", so Humer-Vogl. Ihre Erfahrung in Hallein zeige, dass "das Haus Mirjam ein Teil der Stadt ist und seit vielen Jahre hohe Solidarität genießt". Eine Neu-Ausschreibung sei ein Schock für die Träger sowie die betroffenen Frauen. Für Humer-Vogl ist nicht nachvollziehbar, warum auf diese wertvollen Synergie-Effekte zwischen Bevölkerung und Haus Mirjam verzichtet werden soll – womöglich gar "zugunsten eines Trägers, der absolut keine Erfahrung bei der Führung eines Frauenhauses vorweisen kann.".

 

Halleins SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock: ,,Über die Wichtigkeit einer Institution wie Frauenhäuser, für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder, ist in Zeiten wie diesen nicht zu diskutieren. Dass eine Neu-Strukturierung vielleicht nötig ist, mag sein. Aber dass, ohne mit den Leiterinnen der Einrichtungen gesprochen wurde, ein Neustart geplant wird, ist aus meiner Sicht eine völlig unsensible Vorgangsweise von Frau Landesrätin Klambauer. Wie mir scheint, sind wieder die Schwächsten der Gesellschaft die Leidtragenden.‘‘ Kimbie Humer-Vogl und Rosa Bock sind sich einig: ,,Fürs erste muss sichergestellt sein, dass niemand um einen Platz im Frauenhaus fürchten muss. Alle von Gewalt betroffenen Frauen müssen die Sicherheit haben, dass es auch weiterhin in Hallein einen Zufluchtsort gibt.‘‘
 

Jeder Frau steht im Halleiner Frauenhaus Mirjam mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Küche, Wohnzimmer sowie die Nasszellen werden gemeinschaftlich benützt. Kindern stehen zusätzlich ein gemütliches Spielzimmer und ein Toberaum zur Verfügung. Jede Frau gestaltet den Alltag für sich und ihre Kinder eigenständig und ist verantwortlich für die Haushaltsführung und die Versorgung ihrer Kinder. Um das Zusammenleben der Frauen und ihren Kindern zu organisieren, gibt es für die Bewohnerinnen einige verbindliche Regeln. Bei regelmäßig stattfindenden Hausversammlungen werden mit den Bewohnerinnen und einer Mitarbeiterin die Belange des Hauses besprochen und die Reinigungsaufgaben im Rahmen der Hausgemeinschaft verteilt. Darüber hinaus wird jede Frau bei den Hausversammlungen ermutigt, sich mit ihren Wünschen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen, in der Gruppe einzubringen.

 

Neben den oben erwähnten Regeln, die für ein angenehmes Zusammenleben und eine gemütliche Atmosphäre sorgen, gibt es im Frauenhaus Anweisungen, die den Schutz und die Sicherheit jeder Bewohnerin gewährleisten. Diese sind unbedingt von jeder Frau einzuhalten. Das Zusammenleben mit anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, so zeigt es sich immer wieder, kann entlastend und unterstützend sein. Das Angebot des Frauenhauses versteht sich als „Hilfe zur Selbsthilfe“, unterstützt die Frauen und stärkt ihre Kompetenzen. So können sie neue Perspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln und dadurch ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben ohne Gewalt führen. Die Führung des Hauses Mirjam ist finanziell auf Spenden angewiesen, so kann etwa der unbedingt erforderliche Nachtdienst nur aus Spenden bezahlt werden. Spendenkonto bei der Salzburger Sparkasse: IBAN AT 18 20 40 40 600 90 10 844. – (Odo Stierschneider. Foto: Sgt bilko).

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Eine neue Autostraße soll den etwa drei Kilometer langen Auwald entlang der Salzach zwischen Rehhofsiedlung und Rifer Spitz durchqueren. Dazu kommen  gleich zwei Salzachbrücken. Eine führt vom Neualmer Industriegebiet hinüber in den Auwald bei Rehhof. Die andere, am nördlichen Ende von Rif, führt zum Autobahn-Anschluss in Puch-Urstein. Damit soll das künftige Verkehrs- Aufkommen der im Neualmer Industriegebiet geplanten Firma b-solution, ein Teil der Bindergruppe, gebändigt und von der ohnehin verkehrsmäßig überlasteten Stadt Hallein ferngehalten werden. 74 LKW-Transporte täglich durch Hallein sind geplant. Gearbeitet wird bei der Firma b-solition rund um die Uhr von 0 bis 24 Uhr. Auch am Samstag.

Vor Jahren produzierte die Firma Binderholz in Hallein im Neualmer Industriegebiet mitteldichte Faserplatten. Als das Unternehmen geschlossen wurde, verloren über 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun entdeckt das als Bindergruppe firmierende Unternehmen, den Halleiner Standort neu und will gleich mit 200 Mitarbeitern unter dem Firmennamen b-solution, künftig Fertigteile aus Massivholz für den Bausektor produzieren. Vorerst sei jedoch bei den ersten Gesprächen, so Bürgermeister Alexander Stangassinger, nur die Rede von etwa 20 bis 30 täglichen LKW-Fahrten gewesen, da die Bindergruppe umweltschonend das bestehende Anschluss-Bahngleis wieder in Betrieb nehmen wollte. Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bindergruppe ist derzeit nicht bereit, im Interesse der Umwelt und der Bevölkerung, einen wesentlichen Teil ihres Transport-Aufkommens von täglich 74 LKWs, auf die Schiene zu verlagern.

Deshalb sollen die Straße durch den Auwald und die zwei Brücken den LKW-Verkehr der Firma b-solution von der Stadt fernhalten und zur Autobahn leiten. Bürgermeister Stangassinger, der sich natürlich über jede Betriebsansiedlung freut, behält sich vor, bei der Bauverhandlung in dieser Woche eine ablehnende Position einzunehmen, falls die Bindergruppe sich weiterhin weigert, zumindest einen Teil ihrer Transporte umweltfreundlich auf die Schiene zu verlegen. Denn der Stadtverkehr ist bereits jetzt immer wieder auf hoffnungslose Art überlastet. Zusätzlich 74 LKW pro Tag – bekanntlich herrscht in der Nacht Fahrverbot für die Kolosse – sind für den Verkehr in der Stadt Hallein absolut unzumutbar.

Inzwischen meldeten sich auch politische Repräsentant*innen der Stadt Hallein zum geplanten Autobahn-Zubringer durch den Rehhofer und Rifer Salzach-Auwald zu Wort. Erwartungsgemäß kommt scharfe Kritik von den Grünen. Grün-Lady Landtags-Abgeordnete in Salzburg und Halleiner Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl betont, dass ,,diese völlig absurde Idee‘‘ für die Grünen überhaupt nicht in Frage komme. Sie verweist darauf, dass in dem betroffenen Auwald auch Biber angesiedelt sind. Streng geschützte Pflanzen wie Türkenbundlilien, wären ebenso betroffen. ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher weist auf die bestehende Gleisanlage hin und fordert, dass diese künftig von der Firma b-solution für ihre Transporte genützt werde. Verkehrs-Stadtrat  Peter Mitterlechner von der BASIS (früher FPÖ), urgiert ebenfalls eine Verlegung der Transporte von b-solution auf die Schiene. Schließlich regt ÖVP-Vizebürgermeister Scheicher noch an, dass die Bindergruppe den einstigen Bürger-Beirat wieder auf die Beine stellen sollte, der aktiv war, als Binder in Hallein noch mitteldichte Faserplatten produziert hatte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Der Auwald zwischen Rehhof und Rif entlang der Salzach. Durch den Wald soll die neue Straße verlegt werden. Am südlichen und am nördlichen Ende des Auwaldes soll jeweils eine Brücke über die Salzach errichtet werden. Ganz unten im Bild die nördlichsten Häuser der Rehhofsiedlung, ganz oben ist der Autobahn-Anschluss Puch-Urstein zu sehen. FOTO 2: Eine weitere Überraschung durch die Bindergruppe: 50.000 Quadratmeter vorwiegend Wald, südlich anschließend an das Neualmer Industriegebiet, sollen in erweitertes Wohngebiet umgewidmet werden. Die Bindergruppe plant hier sowohl die Errichtung einer Muster-Wohnanlage als auch den Bau von Mitarbeiter-Wohnungen. Ein weiteres Faustpfand also für Bürgermeister Stangassinger, um die Bindergruppe doch noch zur teilweisen Verlegung ihrer Transporte auf die Schiene zu veranlassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Google-Maps.)

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Bis zu zehn Chalets für Touristen im Stil von Almhütten mit insgesamt 60 bis 80 Betten hätten auf dem Dürrnberg errichtet werden sollen. (Siehe dazu den Beitrag weiter unten, an 5. Stelle hier im Ressort AKTUELLES. Dazu einfach hinunter scrollen.) Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) lehnte das Vorhaben strikt ab: „Mir ist es wichtig, dass wir der einheimischen Bevölkerung Grundstücke und Wohnungen zur Verfügung stellen können. Ich will nicht, dass künftig da oben Leute wohnen, die von irgendwo her kommen.“ Der Antrag auf die Errichtung der Chalets sei als touristisches Angebot gedacht, sagte Grundeigentümer und ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer: „Bauland verbrauchen, das wollen auch ich und die ÖVP nicht. Es wäre um Hütten gegangen, die von Gästen als eine Art Hotel genützt werden.‘‘

Das betreffende Grundstück wird beim Aufstieg auf den Zinken seit Jahrzehnten von vielen Schitouren-Gehern genutzt. Aus diesen Reihen gab es bereits vehemente Kritik, bezüglich einer möglichen Sperre. Dazu Aschauer: „Ich habe den Zinkenliften eine E-Mail geschrieben, dass das Grundstück unter den gegebenen Umständen nun nicht mehr zur Verfügung steht. Ich werde es aufforsten. Aber ich glaube, wenn sich die Zinkenlifte bei mir melden, dann finden wir sicher eine gute Lösung.“ Auch der Bürgermeister wollte mit dem Grundeigentümer verhandeln. Denn für den weiteren Bestand der Zinkenlifte sei auch die Schitouren-Route eine wichtige Voraussetzung, argumentierte Stangassinger.

Inzwischen sorgte Grundeigentümer Gottfried Aschauer mit einer Stellungnahme für eine deutliche Entspannung der Situation. Zentrale Aussage: Die Tourengeher seien im Winter die sportliche Lebensader für den Dürrnberg, die er nicht aufs Spiel setzen werde. Wieviel Platz künftig der Tourengehern zur Verfügung stünde, sei jedoch noch Verhandlungssache. Der bisher bestehende vertragslose Zustand müsse beendet werden und einen Teil der bisher von den Tourengehern genützten Fläche werde er aufforsten. Er warte darauf, dass die Zinken-Liftgesellschaft in dieser Angelegenheit Kontakt mit ihm aufnehme.
 

Dazu Bürgermeister Stangassinger belehrend: ,,Es gibt auch mit den anderen Grund-Eigentümern, über deren Besitz die Tourengeher-Route verläuft, keinerlei Verträge. Ein Stadtrat sollte eigentlich zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten und nicht für seinen eigenen Vorteil. Noch dazu gräbt er seiner Parteikollegin ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Sandra Lindner, die gemeinsam mit ihrem Mann oben auf dem Zinken das Zinkenstüberl betreibt, das Wasser ab. Denn hier kehren immer wieder viele Tourengeher ein.‘‘ Von den Betreibern des Zinkenstüberls kam indessen der überraschende Vorschlag, das Grundstück mit der Tourengeher-Route zu pachten. Dazu erklärte Grundbesitzer ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer, auch diese Variante wäre für ihn akzeptabel.  – (Odo Stierschneider. Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Grundsätzlich gilt: Die Stadt Hallein als zweitgrößte Kommune unseres Bundeslandes, ist generell in den Medien Presse (ausgenommen die Lokal-Presse), Rundfunk und Fernsehen unterrepräsentiert. Umso erfreulicher, wenn hin und wieder doch das Gegenteil der Fall ist. Und umso-umso erfreulicher, wenn ein Bericht in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ über Hallein auch noch durch eine Wizany-Karikatur geadelt wird. So wie am 12. Februar 2020. Dieses bemerkenswerte Medienereignis erschien unter dem Titel ,,Die Stadt Salzburg setzt beim Putzen auf den Frosch‘‘. Die wichtigste Aussage des Beitrages: Die Halleiner Firma Erdal liefert künftig unter anderem 800 Liter ökologische Glas-Reinigungsmittel an die Stadt Salzburg und schulte 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Reinigungs-Bereich für den Umgang mit den Öko-Reinigungsmitteln.

Die Salzburger Stadträtin Martina Berthold zeigte sich begeistert: ,,Ich bin froh, dass wir auf eine strengere Regelung umsteigen. Die neuen Reinigungsmittel aus Hallein sind nicht nur umwelt-, sondern auch benutzerfreundlich. Es wird nicht nur auf Mikroplastik verzichtet, sondern auch auf übermäßige Duftstoffe und Verpackungen. Das beugt Hautreizungen und Allergien bei Reinigungskräften vor.‘‘ Mit dieser ,,Liebeserklärung‘‘ an den Halleiner Frosch, lieferte die Stadträtin dem hinreißenden, begeisternden, bestechenden und glorreichen Karikatur-Artisten, Architekt Thomas Wizany, ausreichend Munition, um eine seiner fantastischen Karikaturen unter dem Titel ,,Neue Frosch-Perspektiven‘‘ zu Papier zu bringen: Als flotte Raumpflegerin küsst Martina Berthold hingebungsvoll den Frosch, das Markenzeichen der Firma Erdal.

Auch Geschäftsführer Franz Studener von der Erdal GmbH, kam in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zu Wort: ,,Momentan läuft es sehr gut. Das Ökothema ist topaktuell – bei den Konsumenten, in der Wirtschaft und auch in der Politik. Viele Ziele, die jetzt formuliert werden sollen, haben wir schon längst umgesetzt.‘‘ Ein Beispiel dafür sei der Umstieg auf Altplastik. Erdal hat das Projekt schon im Jahr 2008 gestartet. Seit 2016 bestehen die Kunststoff-Flaschen beim ,,Roten Frosch‘‘ zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik. Die Erdal GmbH in Hallein mit 160 Mitarbeitern gehört zur Werner & Mertz-Gruppe in Mainz. – Der Artikel in der ,,SN‘‘-Lokalausgabe war leider nicht mit Namen gekennzeichnet. Also gilt unsere Anerkennung dem derzeit unbekannten Autor. – (Odo Stierschneider. Karikatur: Thomas Wizany,)

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Mit Stolz blickt die Stadt Hallein auf das Vorzeige-Unternehmen AustroCel.
Mit dem Bau der neuen Bio-Ethanol-Anlage rückt die Produktion von Bio-Treibstoff aus Holz bei AustroCel immer näher. Eine Vision zum Ersatz von fossilen Brennstoffen wird damit Wirklichkeit. Der Standort wird zur Bio-Raffinerie. Mit der OMV AG wurde ein Belieferungs-Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, wird 42 Millionen Euro kosten, Arbeitsplätze für zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen und bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol jährlich produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein gilt als speziell umweltfreundlich, da er aus Reststoffen der Zellstoff-Erzeugung hergestellt wird. In Hallein wird Bio-Ethanol aus Holzzucker gewonnen, der fermentiert und destilliert wird. Das Endprodukt wird bei der OMV Benzin beigemischt und rund ein Prozent des jährlichen Benzin-Verbrauchs in Österreich ersetzen. Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff, werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Die ersten Kessel-Waggons mit Bio-Ethanol werden Anfang 2021 die Fahrt von Hallein zur OMV antreten.

BIO-ETHANOL AUS HALLEIN WIRD NUR AUF BASIS
VON CELLULOSE-RESTSTOFFEN HERGESTELLT
AustroCel Hallein bekennt sich zur kaskadischen Nutzung von Rohstoffen: Aus Fichtenholz, welches Restholz aus der Sägeindustrie darstellt, wird reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in China zu Textilfasern verarbeitet wird. Knapp 96 Prozent der Cellulose-Produktion in Hallein gehen nach China! Dazu betont Jörg Harbring, Geschäftsführer der AustroCel Hallein GmbH: „Reststoffe sind wertvolle Rohstoffe. Mit dem Bio-Ethanol-Projekt schaffen wir nicht nur weitere Arbeitsplätze in Hallein, wir entwickeln mit kreativen Lösungen interessante neue Produkte, die auch ökonomisch neue Chancen eröffnen“. Bio-Ethanol aus Hallein wird ausschließlich auf Basis von Cellulose-Reststoffen hergestellt, Österreich bekommt in Hallein die erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt es zur Kategorie der „fortschrittlichen Bio-Kraftstoffe“. So kann es in Zukunft die gesetzliche Substitutions-Pflicht der OMV erfüllen und Benzin-Kraftstoffen beigemengt werden.

DERZEIT WIRD AN DER ERRICHTUNG DER NEUEN
PRODUKTIONS-ANLAGE FÜR BIO-ETHANOL GEARBEITET
Bio-Ethanol aus Hallein wird künftig einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios liefern und somit die OMV Nachhaltigkeits-Ziele unterstützen. Thomas Gangl, OMV-Vorstandsmitglied, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: „Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Somit leitet die OMV einen wertvollen Schritt ein, um die Versorgung von Bio-Kraftstoffen sicherzustellen und um die Erfüllung von internationalen Klimazielen zu unterstützen. Wir freuen uns, mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperations-Partner gefunden zu haben und damit auch den Industrie-Standort Österreich zu stärken.“ Die ersten Vorarbeiten für die Anlage auf dem Betriebs-Gelände der AustroCel GmbH wurden im September 2019 gestartet. Für die erste Bauetappe bis zum Winter, standen Aushub-Arbeiten, Boden-Verdichtung sowie die Errichtung eines neuen Gleises sowie die Verlängerung eines bereits bestehenden Gleises an. Bio-Ethanol wird zukünftig umweltschonend auf der Schiene transportiert. Derzeit wird an der Erstellung der neuen Produktions-Anlage für Bio-Ethanol gearbeitet.

AUSTROCEL HALLEIN IST MARKTFÜHRER IN CHINA
FÜR TEXTILZELLSTOFF AUS NADELHOLZ
Die AustroCel Hallein GmbH beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Marktführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz mit einem Gesamtumsatz von 146 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden mehr als 157.000 Tonnen Viskosezellstoff abgesetzt und 105 GWh Fernwärme und 95 GWh Grünstrom produziert. Damit versorgt das Halleiner HighTech-Unternehmen nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 30.000 Haushalte mit Grünstrom und 14.000 Haushalte mit Fernwärme. AustroCel ist einer der größten Produzenten von Bio-Energie in Österreich. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoff-Herstellung sowie bei etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energie-Erzeugung. Das Unternehmen verwertet Restholz aus der Säge-Industrie, das nicht mehr für höherwertige Produkte geeignet ist. Daraus gewinnt AustroCel hochreinen Zellstoff für die Textilindustrie. Wenn dieser Zellstoff gekocht wird, bildet sich als Nebenprodukt auch Holzzucker. Dieser wird fermentiert und destilliert: es entsteht Bio-Ethanol. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Arbeiten an der neuen Produktionsanlage für Bio-Ethanol bei AustroCel. – (Odo Stierschneider, Presse-Informationen der AustroCel GmbH. Fotos: AustroCel.)

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Seit 27. Jänner 2020 zieht ein imposanter Kran in der Halleiner Altstadt alle Blicke auf sich, denn das Gebäude Thunstraße 6 wird innen umfassend saniert. Bekannt ist dieses Gebäude mit seinen imposanten Arkadenbögen vor allem, weil hier einst über Jahrzehnte, der landesweit bekannte und angesehene Fleischwaren-Produzent Stefanitsch und anschließend eine großzügige Palmers-Filiale bis 2019 ihren Standort hatten. Konkret ist nun geplant, dass bis 31. März 2020 Arbeiten in den Wohnräumen der Ober-Geschosse andauern werden und der Kran so lange in der Thunstraße in Aktion ist. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger sind bei solchen Vorhaben zwei Faktoren von großer Bedeutung: „Ich freue mich natürlich, wenn die Bewohner unserer Stadt ihren Wohnraum sanieren. Dies beweist, dass sie gerne in unserer Stadt wohnen und damit ein Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt ablegen. Aber es müssen natürlich, gerade an so sensiblen Orten wie die Thunstraße, Auflagen eingehalten werden, damit die Bevölkerung nicht unnötige Herausforderungen zu stemmen hat und nicht übermäßig belastet wird.“


Die Verkehrswege für alle Fahrzeuge, die berechtigt sind hier durchzufahren, sind zwar enger, aber weiterhin befahrbar. Für die Fußgänger und Radfahrer ist ohnehin genügend Platz vorhanden. Gearbeitet wird jeweils Montag bis Freitag von 6.00 bis 20.00 Uhr sowie Samstag von 7.00 bis 15.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ruhen die Arbeiten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann sämtliche Arbeiten ungehindert durchführen. Alle Anrainer und Gewerbetreibenden wurden im Vorfeld über die geplanten Bau-Maßnahmen informiert. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Informations-Kette funktioniert gut, wir sind bemüht, den Betroffenen so früh wie möglich alle nötigen Informationen zu liefern, damit es keine Probleme gibt. Auch informieren wir über die Medien zu diesen Bau-Maßnahmen an so einem prominenten und hochfrequentierten Platz, damit möglichst wenige Menschen mit Überraschungen zu kämpfen haben.“ Derzeit wird übrigens nur der Wohnraum in den Ober-Geschossen des Gebäudes saniert. Die freistehende, großzügige Geschäftsfläche im Erdgeschoss, bleibt laut Eigentümer bedauerlicher Weise vorerst leer. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger bei der Baustellen-Besichtigung: Im Hintergrund der Baukran, der in der Thunstraße bis Ende März 2020 für die Sanierungs-Arbeiten benötigt wird. – (Presseaussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein großartiges Geschwister-Paar, zwei Firmen und viele freudige Kinderherzen: Günther Weiss, Geschäftsführer von Schrott- und Metallhandel Weiss sowie seine Schwester Daniela Walkner, Geschäftsführerin des Halleiner Unternehmens RWS, bereiteten den Kindern im Kindergarten Rif eine unerwartete und deshalb umso größere Freude. Gemeinsam unterstützten die erfolgreichen Unternehmer-Geschwister die Bewegungsfreude der Kinder mit modernen Rikschas und Tretrollern. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Kindergarten-Leiterin Sabine Auer-Frank war dies natürlich ein willkommenes Geschenk.

Dazu betonte der Bürgermeister: „Unsere Kindergärten sind gut ausgestattet, aber natürlich gibt es von den Pädagoginnen, den Eltern und auch den Kindern Wünsche ,,ohne Ende‘‘. Wir versuchen so gut es geht, alles zu erfüllen, müssen uns aber nach unseren Möglichkeiten richten. Da freut es mich natürlich, wenn wir zusätzliches soziales Engagement von Unternehmen wie Weiss und RWS erhalten, um unseren Kids eine ganz spezielle Freude bereiten.“


Noch eine erfreuliche Meldung: Vom Elternverein des Kindergartens wurden neue Sets der beliebten Matador-Baukästen gesponsert. Obmann Christoph Mitterberger initiierte und organisierte sechs Baukästen. „Auch ihm und dem Elternverein gilt großer Dank für die Unterstützung“, zeigte sich Bürgermeister Stangassinger abschließend stolz auf die Solidarität und den Zusammenhalt unter den Eltern. – Auf dem oben stehenden Foto testen (von links) Daniela Walkner, Sabine Auer-Frank, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Günther Weiss die Spielzeuge gemeinsam mit den glücklichen Kindern. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Am Samstag, 8. Februar 2020, präsentierte der ORF im Rahmen der Sendung ,,Salzburg heute‘‘ einen der ohnehin viel zu seltenen Berichte aus Hallein, der immerhin zweitgrößten Stadt des Bundeslandes. Es ging um das heiße Thema entweder Baugenehmigung für bis zu 10 Chalets am Dürrnberg oder sonst Durchgangs-Sperre der Ski-Aufstiegsroute durch Grundeigentümer und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer. Dazu der ORF: ,,Die Skitouren-Route auf den Zinkenkogel scheint zu einem Faustpfand für geplante Chalets am Halleiner Dürrnberg zu werden. Der Klubobmann der Halleiner ÖVP will bis zu 10 Chalets für Urlauber errichten. Die dazu notwendige Grund-Umwidmung ist am Widerstand der SPÖ gescheitert.‘‘ Der ORF filmte oben im Dürrnberger Skigebiet und bat auch die Meinungs-Kontrahenten Bürgermeister Stangassinger und Stadtrat ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer vor die Kamera.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) betonte vor der Kamera, dass es wichtiger sei, für die einheimische Bevölkerung Gründe zur Verfügung zu stellen als für Auswärtige in Chalets. Wörtlich: ,,Ich will keine Chalet-Dörfer mit Fremden!‘‘ Sollte der Grundeigentümer aus Protest wegen der Nichtgenehmigung des Chalets-Projektes die Trasse der Skitouren-Route sperren, wäre dies ein schwerer Schlag für den Skitourenbetrieb und damit für das gesamte Dürrnberger Skigebiet. Wörtlich: ,,Es wäre das Aus für Skitourengeher auf dem Dürrnberg‘‘. Stadtrat und ÖVP-Klubobmann Gottfried Aschauer (2. Foto oben) betonte dazu in diesem Fernseh-Beitrag, dass es sich bei den geplanten Chalets nicht um Zweitwohnsitze sondern um zusätzliche Nächtigungs-Möglichkeiten für Gäste handle. Die Nutzung der Skitouren-Route auf seinem Grund stehe nach dem Aus für die geplanten Chalets nicht mehr zur Verfügung. Nun müssten entsprechende Verhandlungen folgen. – (Anmerkung des SALZSCHREIBER: Der Begriff Chalet kommt aus dem Französischen und  bedeutet ursprünglich Senn- oder Almhütte. Mittlerweile mutierte das Chalet im deutschen Sprachgebrauch zum Ferien- oder Landhaus in den Bergen.)

 

Die ÖVP Hallein reagierte prompt auf diesen Bericht im ORF-Fernsehen. Kurzfristig wurde den Medien die nachfolgende Klarstellung (einschließlich der Titelzeilen) von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (3. Foto oben) übermittelt:


„Die SPÖ Hallein unter Bürgermeister Alexander Stangassinger muss endlich beim Thema Wohnen ihre Panikmache bei den Menschen beenden und auf eine sachliche Diskussionsbasis zurückkehren. Die ORF-Berichte vom Samstag, 8. Februar 2020 beweisen erneut, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger mit den Ängsten der Bevölkerung spielt. Eine Chalet-Anlage zum Wohnen für Zweitwohnsitze ist aus rein rechtlicher Sicht in Hallein gar nicht möglich. Die Stadtgemeindevertretung hat einstimmig eine Zweitwohnsitz-Beschränkung für das gesamte Gemeindegebiet beschlossen. Am Dürrnberg und in der erwähnten Bauausschuss-Sitzung ist es konkret um eine reine Möglichkeit der touristischen Weiter-Entwicklung für die kommenden 25 Jahre gegangen. Es gibt weder eine Plan- noch Projekt-Unterlage dazu. Es handelt sich um eine Idee, der Bereitstellung von Nächtigungs-Kapazitäten für Gäste – nicht um Zweitwohnsitze! Aus der Aussage, dass der Bürgermeister keine fremden Menschen in Hallein haben will, die hier wohnen, muss ich daher schließen, dass Alexander Stangassinger den Tourismus in Hallein nicht weiterentwickeln möchte.“, so  Vizebürgermeister Florian Scheicher zum Bericht im ORF-Fernsehen.

 

„Wir brauchen Nächtigungs-Möglichkeiten in Hallein, da sind sich alle Experten einig und auch der Tourismusverband hat das in einer vergangenen Sitzung bekräftigt. Bei der erwähnten Idee, handelt es sich um eine von über 300 Anregungen im Zuge der REK-Revision. Konkret ging es darum, die Sinnhaftigkeit einer touristischen Nutzung auf dieser Fläche innerhalb der kommenden 25 Jahre vom Land vorab bewerten zu lassen. Dieser Zug ist jetzt abgefahren, denn die Aufnahme in das Übermittlungs-Paket an das Land, für die unerlässlichen Untersuchungen, wurde verweigert. Eine andere Nutzung als Grünland ist somit für den Zeitraum des kommenden REKs ausgeschlossen. Nicht nur wir als ÖVP hätten dazu gerne die Meinung der Fachdienststellen (zum Beispiel Naturschutz) eingeholt, heißt es ja nicht unbegründet seitens des Landes, dass kleine Skigebiete wichtig sind und weiterentwickelt gehören.“, betont Scheicher.

 

„Ich persönlich finde es einfach schade, dass der Bürgermeister hier absichtlich bei der Bevölkerung den Anschein erweckt, dass aufgrund der Ablehnung des Antrages zur Aufnahme in den Differenzplan, er Bauflächen für Halleinerinnen und Halleiner schafft und womöglich auch die Mietpreise reguliert. Faktum ist, man hätte hier eine Vorprüfung starten können, bei der eine – sehr abgesteckte – touristische Nutzung für Gäste in Zukunft möglich gewesen wäre. Über eine tatsächliche Baulandwidmung ist noch gar nicht gesprochen worden. Abschließend darf noch einmal festgehalten werden, dass die Weiterentwicklung des Tourismus in Hallein ganz klar auf der Agenda der Halleiner Volkspartei steht. Gerade der Klubobmann unterstützt diesen Weg voll und ganz. Es braucht sicher nicht den Herrn Bürgermeister, um hier den Klubobmann davon zu überzeugen. Damit die touristische Nutzung auch unter anderem für die Tourengeher weiterhin sichergestellt ist, benötigt es eine vertragliche Klarheit – hier liegt der Ball jetzt bei der Zinkenlifte GmbH, der Bitte des Grund-Eigentümers nachzukommen und endlich die vertragslose Situation zu beenden.“, so Vizebürgermeister Scheicher abschließend. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 und 2: ORF, Foto 3: Salzschreiber-Archiv).

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Das ist Auslagen-Gestaltung der besonders schönen, attraktiven und eleganten  Art. Sie macht es möglich, dass auf dem Kornsteinplatz in der Halleiner Altstadt, sich eine Fülle von prachtvollen Schneerosen ausbreitet, die absolut einzigartig ist. (Dazu unser 1. Foto oben). Das Modegeschäft ,,Herzerl Fashion‘‘ glänzt mit einer ungemein großzügigen Auslagen-Gestaltung. Vor jeder Auslage wurde ein schön gestalteter Blumenbehälter angebracht, in denen sich derzeit eine nur hier zu bewundernde Schneerosen-Pracht entfaltet. Ein besonders schönes und nachahmenswertes Beispiel dafür, wie eine engagierte Geschäfts-Inhaberin in ihrem Bereich das Erscheinungsbild der Stadt attraktiv gestalten kann. Der SALZSCHREIBER fotografierte noch weitere Auslagen von ,,Herzerl Fashion‘‘ (dazu unsere Fotos 2 bis 4 oben) und natürlich ist auch vor jeder dieser Auslagen eine beeindruckende Schneerosen-Pracht zu bewundern. Angesichts solch grandioser Auslagen- und der damit verbundenen Geschäftsfassaden-Gestaltung schöpft man Hoffnung, dass es in Hallein wieder regelmäßige Auslagen-Wettbewerbe geben könnte. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Ein starkes Signal kommt aus dem Banken-Bereich: Die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm-Puch werden bis Herbst 2020 zu einer neuen, zukunftsorientierten und leistungsstarken Regionalbank zusammengeführt, die künftig unter dem Namen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in Erscheinung tritt. Die neue Regionalbank umfasst die Gemeinden Hallein, Oberalm, Puch, Bad Vigaun, Adnet und Krispl-Gaissau mit insgesamt 37.000 Einwohneren. Die Verschmelzung der beiden Banken bündelt die Kräfte: Eine große Bank agiert erfolgreicher als zwei kleinere.

Die ersten Sondierungsgespräche bezüglich einer Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm in eine leistungsfähige Regionalbank erfolgten 2018. Es erschien logisch, dass durch Bündelung der gemeinsamen Kräfte unter einem gemeinsamen Dach, die organisatorischen und fachlichen Anforderungen künftig besser und kostengünstiger gelöst werden können. Die Bank-Mitarbeiter in Hallein und Oberalm – es kommt zu keinen Freistellungen – werden entlastet, um sich intensiver und qualitativ besser um die Kunden kümmern zu können. Durch die Bündelung der Kräfte von Raiffeisenkasse Hallein und Raiffeisenkasse Oberalm entstehen die Vorteile eines größeren Bankhauses, welches aber auch die speziellen Qualitäten einer kleineren Bank bieten wird.

Als Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sind vorgesehen: Dir. Josef Peter Holztrattner, Herbert Weiß (Raiffeisenbank Hallein) sowie Peter Mairer und Alois Innerhofer (Raiffeisenkasse Oberalm). In die neue Raiffeisenbank Hallein-Oberalm bringt die Raiffeisenbank Hallein 1.470 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 384 Millionen Euro ein, die Raiffeisenbank Oberalm-Puch 745 Mitglieder und 134 Millionen Euro Bilanzsumme. Daraus ergeben sich die erfreulichen Daten für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm: 2.215 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 518 Millionen Euro.

Die Raiffeisenbank Hallein informierte ihre Mitglieder über die bevorstehende Zusammenführung der Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm zur künftigen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm, umfassend im Rahmen einer Informations-Veranstaltung im Stadtkino Hallein. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner vom Raiffeisenverband Salzburg sowie die Führungs-Crew der Raiffeisenbank Hallein mit Obmann Josef Russegger, Direktor Josef Peter Holztrattner und Geschäftsleiter Herbert Weiß, informierten ausführlich über die im kommenden Herbst bevorstehende  Zusammenführung der beiden Banken, auch unter Einsatz von Projektionen auf der Kino-Leinwand. Abschließend lud die Raiffeisenbank Hallein zu Speis und Trank. Alle Anwesenden erhielten noch einen repräsentativ gestalteten, sechsseitigen Informations-Prospekt zum Thema Raiffeisenbank Hallein-Oberalm überreicht. Auf der Titelseite ist fotografisch dargestellt, wie perfekt die Raiffeisenbanken Hallein und Oberalm künftig in der neuen, gemeinsamen Regionalbank zusammenpassen werden (dazu das 1. Foto oben) und es gab auch eine kleine, aber bedeutsame Attraktion. Zum ersten Mal fand sich auf der Titelseite der Name der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm in gedruckter Form (dazu das 2. Foto oben). Damit wird dieser Prospekt zum heißen Sammler-Objekt, welches Jahr für Jahr an Symbolkraft und Sammler-Wert zunimmt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Nach 2 Jahren in der ,,SALK-Familie‘‘, wird in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen. Unter anderem konnte eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und die Landesklinik Hallein ist mittlerweile mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgs-Geschichte geworden. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert, die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet und die Geburten-Zahlen sind weiter angestiegen. Auch der Personalstand bei Ärzten und Pflege ist stabil. In Kooperation mit dem Uniklinikum, findet insbesondere im Ausbildungs-Bereich eine intensive Rotation statt. Insgesamt also eine erfreuliche Situation nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT –
AUSLASTUNG LAG BEI NUR 40 PROZENT

Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein, insbesondere in den Jahren 2014 und 2015, extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durchschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Hauptproblem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – als zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet dazu Gesundheits- und Spitals-Referent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

 

LANDESKLINIK HALLEIN SETZT AUF
TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg, auf Spezialisierung und tages-klinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler. Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+ 10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark frequentiert.

 

LANDESKLINIK HALLEIN WURDE
STARKER ARBEITGEBER IN DER REGION

Die Landesklinik Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grund-Versorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. – Das oben stehende Foto zeigt von links: LH-Stv. Dr. Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch (Gynäkologe) und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskilinken). – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Obwohl das letzte Jahr dieses Jahrzehnts bereits vor mehr als zwei Wochen begann, fand sich Bezirks-Rauchfangkehrermeister Horst Feichtner als Glücksbringer im Halleiner Rathaus ein, um Bürgermeister Alexander Stangassinger seine besten Wünsche für das neue Jahr 2020 zu überbringen. Ob der Bürgermeister an das Rauchfangkehrer-Glückssymbol glaubt? Dazu der Rathaus-Chef: ,,Ich bin ein pragmatischer Mensch, der die Dinge gut organisiert und gut strukturiert anpackt, da verlasse ich mich nicht nur auf das Glück. Aber natürlich wünsche ich mir, dass uns im Rathaus das Glück zur Seite steht – und nach dem Besuch von Horst Feichtner haben wir dazu die besten Voraussetzungen.‘‘

Rauchfangkehrer werden seit Jahrhunderten als Glückssymbole angesehen.
Denn verlegte Kamine galten einst als Katastrophen. Gesundheitsschädlicher Rauch breitete sich in der Stube aus, der Ofen wurde nicht warm, das Essen konnte nicht zubereitet werden. Erst die professionelle Reinigung des Rauchfangs stellte die gewohnte Gemütlichkeit wieder her. Dies brachte den Rauchfangkehrern den Ruf als Glücksbringer ein. Trotz der neuen Heiztechniken und fortschrittlichen Heizmöglichkeiten müssen Kamine weiterhin gereinigt (gekehrt), Heizanlagen, Dächer und Gebäude müssen fachmännisch überprüft werden. Dazu stellt der Bürgermeister fest: ,,Sicherheit und Umwelt besitzen für uns einen hohen Stellenwert. Fachgerechte Überprüfungen von Heizanlagen bewahren uns vor Schäden durch technische Defekte. Fachgerechte Einstellung von Heizungsanlagen verhindern die Verpestung unserer Umwelt.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Der Wirtschaftshof Hallein freut sich über einen neuen Koloss in seinem Fuhrpark: 26 Tonnen Gesamtgewicht, angetrieben von einem Dieselmotor der umweltschonenden Euro 6 Emissionsklasse mit 420 Pferdestärken – das sind die Eckdaten des neuen MAN Abrollkippers B15, der seit Mitte Jänner 2020 im Einsatz auf den Halleiner Straßen unterwegs ist. Die Wirtschaftshof- Mitarbeiter Thomas Kloiber und Johann Palzenberger, werden den neuen Titanen im Dienste der Stadt durch Hallein lenken und stehen für die Bevölkerung sowohl im Winterdienst als auch auf den Wertstoff-Sammelplätzen im Einsatz.

 

Die Einsatz-Bereiche des neuen imposanten Abrollkippers sind vielseitig: Im Winterdienst wird er im Streudienst und bei Schneeräum-Arbeiten auf den großen Gemeinde-Straßen eingesetzt. Die wichtigste Aufgabe erfüllt der 3-achsige LKW mit gelenkter Nachlauf-Achse, im Container-Dienst des Wertstoff-Sammelplatzes: Der Hakenwagen ist für den Transport der Abfall-Container und Müllpressen im Wirtschaftshof unabdingbar. Auch Schnee und Eis sollen mit dem Kipper abtransportiert werden. Für Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger war es ein großes Anliegen, dass seine Abteilung dieses Fahrzeug schon 2020 in den Fuhrpark aufnehmen konnte: „Wir hatten immer zwei Abrollkipper im Einsatz. Vor eineinhalb Jahren ist der Ältere, nach 25 Jahren, ausgeschieden. Der Zweite war 2018, nach 11 Jahren im Dienst, leider zu anfällig für Ausfälle und die Reparatur-Kosten sind dauernd gestiegen. So mussten wir um das neue Einsatz-Fahrzeug ansuchen und wir sind natürlich alle froh, dass es uns schon jetzt für dringend notwendige Einsätze zur Verfügung steht.“ 

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger kennt nach 35 Jahren in der Privatwirtschaft und nach 30 Jahren bei einem global erfolgreichen Unternehmen, die physische Arbeitswelt in- und auswendig. Er verfolgt eine ganz klare These: „Wer erfolgreich arbeiten will, braucht dazu das richtige Werkzeug. Wo immer es wirtschaftlich machbar ist, werde ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen dafür bieten, damit sie ihre Arbeit auch in hoher Qualität erledigen können. Das kann einerseits gutes Werkzeug oder im aktuellen Fall, ein spezielles Fahrzeug sein oder eine gute Struktur mit gesunden Rahmen-Bedingungen. Egal ob im Wirtschaftshof oder im Rathaus: Es geht um erfolgreiche, hochwertige Arbeit für unsere Stadt und für ihre Bewohner. Wir müssen das Steuergeld so einsetzen, dass sich die Halleinerinnen und Halleiner in ihrer Stadt wohlfühlen und guten Service geboten bekommen. Unsere dafür zuständigen Mitarbeiter, müssen dafür die entsprechenden Rahmen-Bedingungen erhalten.“ 

 

Die Kosten für das neue Einsatz-Fahrzeug liegen bei rund 150.000 Euro. Außerdem mussten für den Winterdienst ein Schneepflug sowie ein Steuergerät im Gesamtwert von rund 51.000 Euro angeschafft werden. „Eine Investition in die Zukunft und die Qualität unserer Stadt, damit unser Wirtschaftshof qualitativ hochwertig arbeiten kann“, wie Bürgermeister Stangassinger betont. Er führt dazu weiter aus: „Im Wirtschaftshof haben wir jetzt mit diesem Fahrzeug für Modernisierung und bessere Qualität gesorgt. Generell sind wir auf einem sehr guten Weg, haben aber noch viele Aufgaben zu erledigen, um noch effizienter, hochwertiger und kundenfreundlicher zu werden – das haben sich die Menschen in Hallein schließlich verdient.“ –  Auf dem oben stehenden Foto von links: Thomas Kloiber und Johann Palzenberger freuen sich mit Bürgermeister Stangassinger und Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger über das beeindruckende neue Einsatzfahrzeug. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Absolut unfassbar, mit welcher Zähigkeit sich der unansehnliche Schandfleck Frank-Objekt, unangefochten durch die vergangenen Jahre schleppten konnte. Unfassbar deshalb, weil das ungepflegte Frank-Gebäude-Monster, bestehend aus Hauptgebäude und Anbau-Objekt, in bester Lage des Halleiner Stadtzentrums, das Erscheinungsbild Halleins auf peinliche und nachhaltige beschädigte. Gleich mit doppeltem Effekt: Sowohl mit der Fassade des Hauptgebäudes in der Thunstraße, als auch mit der Fassade des Anbau-Objekts am Bayrhamerplatz. Immer wieder konnte man erleben, dass Besucher der Stadt Hallein entsetzt zur Seite wichen, wenn sie der besonders vergammelten Fassade entlang der Thunstraße zu nahe kamen. Der jahrelange Albtraum wurde erst im vergangenen Jahr 2019 durch Immobilien-Spezialist Markus Springer beendet. Die beiden Frank-Gebäude erhielten eine neu gefärbelte Fassade. Das Anbau-Objekt am Bayrhamerplatz, sollte an seiner Bayrhamerplatz-Fassade im Erdgeschoß einen Arkadengang mit Geschäften erhalten. Doch nach allzu vielen Jahren des ungestörten Gebäude-Niedergangs, überschlugen sich nun die Ereignisse. Springers Arkadengang und Geschäfte im Anbau-Objekt sind nun kein Thema mehr. Denn: Der Gebäude-Anbau und das Erdgeschoß des großen Frank-Gebäudes wurden nun von den tüchtigen Inhabern des gegenüberliegenden Gastronomie-Betriebes ,,Stadtkrug‘‘, von Vera und David Bogner, erworben. Einschließlich der kleinen dazugehörenden, ebenfalls schwer vernachlässigten Gartenfläche.

Der Bayrhamerplatz und der Beginn der Thunstraße erhalten durch das erfreuliche Engagement der sympathischen Wirtsleute Vera und David Bogner eine fantastische und wichtige Aufwertung. Die Tatsache, dass künftig das Frank-Objekt an so herausragender Position als Gaststätte zur Verfügung steht, kommt jedenfalls voll und ganz der Atmosphäre im Stadtzentrum zugute. Möglicherweise kann das neue Lokal, nach entsprechenden Umbauarbeiten, bis Weihnachten 2020 eröffnet werden. Der Name der neuen Gaststätte, sowie dessen präzise gastronomische Ausrichtung, sind derzeit Gegenstand intensiver Überlegungen. Entschieden ist bereits, dass der neue Gastronomie-Betrieb ein Gasthaus und kein Nachtlokal werden soll –
hinsichtlich eines Barbetriebes wollen sich Vera und David Bogner auf den
,,Freysitz‘‘ beschränken. Die Küche der neuen Gaststätte wird im Erdgeschoß des Frank-Anbauobjektes eingerichtet. Dies erspart künftig lange Wege, wenn es um die Bedienung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz geht. Die bestehende Gartenfläche neben dem Frank-Anbau, könnte in einen heimeligen, stimmungsvollen Gastgarten umgewandelt werden. Dazu muss für die bestehende Telefonzelle ein anderer Standort gefunden werden. Alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt, werden nach dem sich jahrelang dahinziehenden, skandalösen Zustand des Frank-Objektes, mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass hier künftig eine neue, positive und gastfreundliche Atmosphäre herrschen wird. Dazu wünscht DER SALZSCHREIBER Vera und David Bogner natürlich nur das Allerbeste! – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor der Skandal-Fassade des Frank-Objektes am Beginn der Thunstraße, so wie sich diese über allzu viele Jahre dem schockierten Betrachter darbot. Deshalb ein respektvolles Dankeschön an Immobilien-Spezialist Markus Springer, der sogleich diese schreckliche Skandal-Fassade mit neuem Anstrich versehen ließ. – (Odo Stierschneider. Foto: SPÖ Hallein).

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Im ältesten Teil der Halleiner Altstadt sind sie noch zu finden: die Schwibbogen oder Schwebebogen in ihrer einfachsten Form als Stützelemente zweier gegenüberliegender Hausmauern. Anspruchsvoller und voluminöser gestaltet, dienen sie zum Überqueren der darunter liegenden Gasse oder Straße und können sogar als Teil einer Wohnung gestaltet sein. Halleins größter Schwibbogen überspannte einst – ältere Halleiner werden sich noch daran erinnern – die Nordeinfahrt zur Halleiner Altstadt. Er diente der damals dort ansässigen Textilfabrik als verkehrsfreier Straßenübergang und als Verbindung zwischen den beidseitig der Straße angeordneten Fabriks-Räumlichkeiten. Als die Fabrik unter Bürgermeister Rudolf Müller geschlossen wurde, wurden sowohl der düstere Schwibbogen als auch der in unmittelbarer Nähe hochragende hässliche Fabriksschlot abgetragen – damit konnte der Norden der Altstadt endlich zeitgemäß gestaltet werden. In italienischen und französischen Fremdenverkehrsorten werden übrigens Schwebebogen immer wieder mit Blumenschmuck versehen. Eine grandiose Idee, die auch an manchem Halleiner Schwebebogen für eine reizvolle Bereicherung sorgen würde. Die oben stehenden Fotos zeigen Schwibbögen in der Halleiner Altstadt. Auf dem letzten Foto die Wiedergabe einer Handzeichnung von Prof. Edmund Stierschneider, welche den großen, bewohnbaren Schwibbogen in der Salzgasse zeigt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein unterstützt den Umstieg auf die neuen Jahreskarten des Salzburger Verkehrs-Verbundes. 130 Euro Förderung gibt es in Zukunft für die myRegio-Jahreskarten (ausgenommen 1-Zonen-Jahreskarten) – dabei können sogar Ansuchen um aliquote Förderung von stornierten Jahreskarten aus dem Jahr 2019 nach den Förder-Richtlinien der Stadt Hallein abgegeben werden. Dies wurde von der Gemeinde-Vertretung Hallein einstimmig beschlossen.

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER FORDERT
FLÄCHENDECKENDE ÖPNV-INVESTITIONEN
VON BUND UND LAND

Die Zwei-Zonen-Jahreskarte kostet für die Halleiner Bevölkerung aufgrund der neuen Förderung nur 365 Euro. Zusätzlich wird auch das landesweit gültige Jahresticket seitens der Stadtgemeinde Hallein gefördert und kostet somit nur 465 Euro statt 595 Euro. Die Förderungen gelten in gleicher Höhe auch für die übertragbaren myRegio- Jahreskarten. Somit fahren die Halleinerinnen und Halleiner im gesamten Land um nur 1,28 Euro am Tag! Für den Bürgermeister ein stolzes Preisangebot: „Wir müssen als Stadt unseren Beitrag leisten, damit die Bevölkerung den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr leichter vollziehen kann – dieser Verantwortung kommen wir mit dieser Förderung nach. Um einen Euro am Tag in zwei Zonen zu fahren und um nicht mal 1,30 Euro am Tag im ganzen Land: Ich denke, das ist völlig in Ordnung‘‘. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: „Ich begrüße zwar die aktuelle Tarifsenkung bei den Jahreskarten, aber das kann aus meiner Sicht nur ein erster Schritt zu einem 365-Euro-Jahresticket für das ganze Land sein‘‘.

 

Zu bedenken gibt Stangassinger, dass nicht nur der Ticket-Preis beim Umstieg auf öffentliche, klimafreundliche Verkehrsmittel hilft. Es müsse auch das Angebot deutlich erhöht und attraktiver werden. Dazu der Stadtchef: „Der Bund und das Land Salzburg sind gefordert, endlich den öffentlichen Verkehr flächendeckend auszubauen. Billig-Preise bringen nichts, wenn nur alle 30 Minuten Busse von den Landgemeinden in die Städte fahren – das ist für die Bedürfnisse der Bevölkerung einfach zu wenig. Die ländlichen Gebiete gehören besser erschlossen und an die Zentren angebunden. Preis-Anpassungen, vereinzelte Linien-Erweiterungen, ein neuer Bus hier und ein neuer Bus da – das alles ist ja ganz nett: Aber auf Dauer wird das nicht die Lösung sein. Es sind endlich spürbare Veränderungen erforderlich. Flächendeckende Investitionen in den Personen-Nahverkehr sind unerlässlich – dafür stehen Bund und Land Salzburg in der Pflicht. Die Gemeinden können dies unmöglich schultern. Ich denke, Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll ist ambitioniert und die geplanten zwei ‚Öffi-Milliarden‘ der neuen Bundesregierung klingen gut. Aber im Interesse der Bevölkerung und des Klimas, müssen den Worten jedoch rasch spürbare Taten folgen. Und zwar sobald wie möglich.“

 

SCHON DIE ERSTEN TAGE IM NEUEN JAHR
SIND FÜR DAS BÜRGERSERVICE DER STADT
INTENSIV UND FORDERND

Bürgermeister Stangassinger geht trotz des ausbaufähigen Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Steigerung beim Verkauf der neuen Jahreskarten aus und erwartet sich somit auch steigende Förderansuchen. Dabei gibt es viele Fragen, die im Halleiner Rathaus gestellt werden: Ab wann gilt die neue Förderung? Wie klappt der Umstieg? Wie komme ich zu meiner Förderung? Schon die ersten Tage im neuen Jahr waren und sind für das Bürgerservice der Stadtgemeinde intensiv und fordernd.

 

Gefördert werden, nach den aktuell geltenden Förder-Richtlinien, natürlich auch die regulär ausgelaufenen Jahreskarten – die Förderhöhe beträgt dafür ebenfalls 130 Euro. Diese Förderung läuft im heurigen Jahr aus. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Ich verstehe, dass der Umstieg auf die neuen Jahreskarten für Verwirrung sorgt, denn gerade im heurigen Jahr, wo sich ‚Förderung alt‘ und ‚Jahreskarten neu‘ überschneiden, tauchen viele Fragen auf. Unser Bürgerservice steht hier mit Rat und Tat zur Seite und hilft bei den Herausforderungen.“  Die aktuellen Förder-Richtlinien finden die Halleiner und Halleinerinnen online auf der Stadt-Homepage www.hallein.gv.at > Bürgerservice > Förderungen.

 

DER EINFACHE WEG
ZUM UMSTIEG AUF DIE
NEUEN JAHRESKARTEN

Der Umstieg auf die neuen Jahreskarten ist einfach und unkompliziert. Dazu ist von  den bisherigen Jahreskarten-Besitzern lediglich auf der SVV-Seite der Online-Antrag auszufüllen und sie können tagesaktuell abrechnen und umsteigen. Wer umsteigt, sollte auch eine Storno-Rechnung beantragen, damit diese bei der Stadtgemeinde Hallein dem Ansuchen für die aliquote Förderung (mehr Details: siehe weiter unten) beigelegt werden kann. Die Storno-Rechnung erhalten die Besitzer und Besitzerinnen unter E-Mail: jahreskarte@salzburg-verkehr.at – dabei sind Name und Geburtsdatum sowie der Wunsch nach einer Storno-Rechnung anzugeben.

 

Die „neue 130-Euro-Förderung“ gilt für myRegio-Jahreskarten (zwei Zonen und alle Zonen) ab dem 1. Jänner 2020. Der Förderantrag für diese Tickets ist seit 1. Jänner 2021 möglich. Nachstehend finden Sie die neuen Richtlinien für die Förderungen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV).

 

DIE MODALITÄTEN FÜR UMSTEIGER
AUF DIE NEUE MYREGIO-JAHRESKARTE

O  Umstieg auf die neue myRegio-Jahreskarte beim SVV beantragen (nähere Infos dazu: salzburg-verkehr.at/tickets-preise/zeitkarten/jahreskarten/)
O  Aliquote Förderung von Seiten der Stadtgemeinde Hallein und tagesaktuelle Abrechnung
O  Vorlage der Rechnungen (alte und neue Karte) sowie Storno-Rechnung (erhalten Sie per E-Mail an: jahreskarte@salzburg-verkehr.at unter Angabe von Name und Geb. Datum)

DIE MODALITÄTEN FÜR KÄUFER
DER NEUEN MYREGIO-JAHRESKARTE

O   Gültig ab 1. Jänner 2020
O   Antragstellung nach Ablauf der Jahreskarte frühestens ab 1. Jänner 2021
O   Förderung nur für myRegio-Jahreskarte und myRegio-Jahreskarte PLUS – Zwei                Regionen und alle Regionen
O   Förderhöhe EUR 130,00 pro Person und Jahr
O   Förderung bis zur Ausschöpfung der Förderungsmittel
O   Die Förderung darf nur einmal im Jahr beantragt werden
O   Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung der Förderung
O   Das vollständig ausgefüllte Formular muss binnen drei Monaten nach Ablauf der    Gültigkeit bei der Bürger-Servicestelle einlangen (Postweg wird nicht eingerechnet)
O   Nachweis durch Vorlage einer Kopie der Rechnung

 

GEFÖRDERT WERDEN
reguläre (keine vergünstigten) Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel im Land Salzburg, lautend auf natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Hallein (mindestens ein halbes Jahr in Hallein gemeldet)

 

NICHT GEFÖRDERT WERDEN
vorzeitig zurückgegebene Jahreskarten (nach Ablauf der Gültigkeit) mit Ausnahme von Jahreskarten, die aufgrund des Umstieges auf eine neue, günstigere Jahreskarte zurückgegeben werden, sowie bereits geförderte oder unterstützte Jahreskarten

 

ACHTUNG! Falsche Angaben berechtigen die Stadtgemeinde Hallein, die Förderung zurückzufordern

Das oben stehende FOTO zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit dem
Bürgerservice-Team. Von links: Verica Gajic, Bürgermeister Stangassinger, Alexander Sapciyan und Michelle Messner. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Stadt und Bezirk Hallein sollen in ihrer Funktion als hochwertige Produktions- und Wirtschafts-Standorte für den gesamten Salzburger Zentralraum gesichert und gestärkt werden. Das jetzige Arbeitsplatz-Verhältnis soll deutlich verbessert und das Ziel einer ausgewogenen regionalen Arbeitsplatz-Versorgung angestrebt werden. Standort-Qualitäten für künftige Gewerbe-Gebiete bzw. betriebliche Nutzungen, sollen gesichert werden. Gleichzeitig ist die Weiter-Entwicklung der vorhandenen lokalen Gewerbe-Gebiete zu sichern. Weiters sollen zur Umsetzung dieser Ziele und für Zwecke des angestrebten Neuansiedlungs-, Erweiterungs- und Umnutzungs-Bedarfes in der Region, auch regionale Vorrang-Bereiche für betriebliche Nutzungen gesichert werden.

Dabei gelten folgende Kriterien:

O Zusammenhängende Flächen von mindestens 4 ha
O Mit Erweiterungs-Möglichkeit
O Im Nahbereich der Entwicklungsachsen

O Möglichkeit einer Bahnanbindung und/oder Direktanschluß
O Direkter bzw. kurzer Anschluss an das hochrangige Straßennetz
O Unter Geringhaltung von Orts-Durchfahrten

O Mit vorhandener bzw. herzustellender Versorgungs-Infrastruktur
 

In der Stadt Hallein zählt der etwa 9 Hektar große Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn in Burgfried (nordöstlich der Bahntrasse, südöstlich des Porsche-Areals) mit seinem Potential für eine gute Verkehrs-Erschließung (Bahn und Autobahn in unmittelbarer Nähe) aus Sicht der Raumplaner der Salzburger Landesregierung zu den regionalen Vorrang-Bereichen für betriebliche Nutzungen. (Siehe rote Markierungen im Foto oben). Allerdings ist hier, vor einer endgültigen Verfügbarkeit, noch der Ausbau des Hochwasser-Schutzes (Überflutungs-Flächen des Feldbachs) erforderlich. Diese Maßnahmen halten sich aber im Vergleich zu Hochwasserschutz-Maßnahmen für andere Gebiete in Grenzen. Im Süden dieses Vorrang-Bereiches ist der Übergang zur Wohnnutzung „Burgfried Süd“ zu berücksichtigen. Geeignete Alternativen für regionale Vorrang-Bereiche sind in Hallein derzeit nicht vorhanden, da auch das Restareal der ehemaligen Papierfabrik bereits genutzt wird.


Nachgeordnet sind folgende Maßnahmen für den Bereich Autobahn-Zubringer/Bahn zu berücksichtigen:

O Spezifizierung allfällig erforderlicher funktionsbezogener Maßnahmen zum Boden-schutz in den nachgeordneten Verfahren (REK, FWP, Bebauungsplan).

O Berücksichtigung der Nähe zu Wohngebieten bei der Wahl der Widmungs-Kategorie, allfällige Festlegung von Schallschutz-Maßnahmen.

O Berücksichtigung des Gefahrenzonen-Planes für den Ledererbach.

(Text und Foto: Pressedienst der Salzburger Landesregierung).

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Der 2. Halleiner Verkehrsgipfel, Ende 2019 im Kolpinghaus Hallein, hatte ein beachtliches Programm abzuarbeiten. Den Ergebnissen kommt größte Aktualität zu. Dieses wichtige Verkehrsforum fand unter Teilnahme folgender Persönlichkeiten statt: Bürgermeister Alexander Stangassinger, BASIS Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Moderatorin Rosemarie Fuchshofer, Leiter der Rechts-Abteilung Oliver Längauer, SPÖ-Gemeindevertreter Martin Bock, ÖVP-Gemeindevertreter Werner Eibenberger, Gemeindevertreter der Grünen Wilfried Vogl, Stadtbewohnerin Gudrun Grießner (in Vertretung von Gerhard Angerer), Stadtbewohner Aaron Zimmerling, Stadtbewohner Hans Schleimecker, Rainer Candido (Tourismus-Verband), Wilfried Grundtner (Tourismus-Verband), Peter Ganzer (Tourismus-Verband), Joe Schauer (Kaufmannschaft), Josef Alfare (Kaufmannschaft), Thomas Hagenauer (Bauabteilung) und Jakob Hilzensauer, Assistent der Stadtamtsdirektion. Nachstehend sind die Ergebnisse des 2. Verkehrsgipfels in 12 Punkten dargestellt:


1. Verkehrsberuhigung Robertplatz: In einer ersten Begrüßungs-Runde erkundigte sich der Bürgermeister nach Rückmeldungen zur Verkehrsberuhigung Robertplatz, die Rahmen des 1. Halleiner Verkehrsgipfels testweise beschlossen worden war. Alle Stellungnahmen dazu seitens Politik, Bewohner, Tourismusverband und Kaufmannschaft waren ausschließlich positiv. Nach einer Diskussionsrunde zur „Verkehrs-Beruhigung Robertplatz“ einigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, noch 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren, um von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr, die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig zu beruhigen und um den Kfz-Verkehr, wie in der Testphase gehabt, umzuleiten. (Anwohner dürfen über die Raitenaustraße und die Griesgasse zufahren). Die Lösung mit den flexiblen Pollern bleibt somit erhalten. Der Winterdienst des städtischen Wirtschaftshofes kann, je nach Witterungs-Verhältnissen, an den verkehrsberuhigten Tagen, die Durchfahrt mit einem Scherengitter verhindern, um die Winterdienst-Arbeiten möglichst effizient ausführen zu können. Eine Fahrverbotstafel wird dauerhaft auf die Verkehrs-Beruhigung von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr hinweisen und die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge in diesem Zeitraum untersagen.


2. Parkgebühren Außenparkplätze: Der Bürgermeister forschte auch nach den Reaktionen auf die Park-Regelungen auf den Außen-Parkplätzen. Auch hier gibt es ausschließlich positive Rückmeldungen. Einzig an der Kommunikation nach innen und außen, an der Bewerbung und an der Beschilderung sollte nachgebessert werden. Oliver Längauer und Dietmar Krammer sagten zu, eine mögliche, bessere Beschilderung an den Stadt-Einfahrten zu prüfen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Positionierung der Park-Automaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.


3. Parkgebühren-Verordnung: Aus der weiteren Diskussion heraus, einigten sich alle, dass in der Gemeinde-Vertretung der Stadt Hallein folgende Punkte zur Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden sollten:
A) Die Park-Gebührenzeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 bis 19 Uhr.

B) Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Dazu werden Dietmar Krammer und Oliver Längauer, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem TVB, einen möglichen Grenzverlauf der Zonen prüfen.

C) Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt 2 Stunden.

D) Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro.

E) Parkgebühren sind ab der ersten Minute zu bezahlen.
F)  Das Halten bis zu 10 Minuten ist kostenlos.

G) In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro halbe Stunde 30 Cent.

H) Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt.

I)   Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert.

 

4. Parkplatz Pfleggarten: Einstimmige Festlegung auf folgende Maßnahme: Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz auf der Pernerinsel) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.


5. Technische Voraussetzungen für Parkomaten: In der Diskussion einigte man sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, welche die neuen Parkomaten erfüllen müssen:

A) Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion.

B) NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten).

C) Sprachvielfalt (DE/EN/ITA und weitere, wenn der Preis angemessen ist).

 

6. Handy-Parken: Nach eingehender, eher ablehnender Diskussion über das System des Handy-Parkens, wird nach einer Evaluierungs-Phase offengehalten, ob dieses System parallel zu den Parkomaten eingeführt wird. Voraussetzung dafür wäre jedenfalls dessen Forderung auf breiterer Basis.

7. Poller auf dem Kornsteinplatz: Nach eingehender Diskussion einigten sich alle Teilnehmer des Verkehrsgipfels auf folgende Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung auf dem Kornsteinplatz. (Es darf dabei aber zu keiner Beeinträchtigung des Grünmarktes kommen):

A) Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt.

B) Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden.

C) In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein gleichartiger Poller eingesetzt.

8. Generelle Kurzparkzone in Halleins Innenstadt: Diese soll zu einer verstärkten Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Parkraums führen, weshalb auf eine gesonderte Ausweisung von Haltezonen verzichtet werden kann. Dadurch erreicht man eine übersichtliche, einheitliche und einfache Boden-Markierung. Es einigten sich nach reger Diskussion einstimmig alle Anwesenden darauf, in der Halleiner Innenstadt eine generelle Kurzparkzone einzuführen, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. 10 Minuten „Halten“ sei ohnehin, wie in Diskussionspunkt 3. beschrieben, erlaubt. Rechtsexperte Längauer betont, dass auch Lade-Tätigkeiten erlaubt sind. Zudem soll geprüft werden, ob auf der Bushaltestelle weitere Kfz-Abstellplätze geschaffen werden können. Das Amt der Salzburger Landesregierung soll mit der Prüfung beauftragt werden.


9. Ausweisung von Parkplätzen vor der Raiffeisenbank: Einstimmig einigt man sich auch darauf, vor dem Halleiner Bankinstitut keine weiteren Parkplätze auszuweisen. (Halten bleibt dort erlaubt).


10. Prüfung Verkehrs-Beruhigung Oberer und Unterer Markt: Man verständigte sich darauf, dass eine Prüfung der Verkehrs-Beruhigung Oberer  und Unterer Markt wünschenswert sei und dass mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung geprüft werden sollen.


11. Prüfung der Kosten für Auslagerung der Parkraum-Überwachung: Nach eingehender Diskussion einigten sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen einstimmig darauf, dass seitens der Stadtgemeinde die Kosten für die Auslagerung an ein Unternehmen geprüft werden und anschließend damit die Kosten für eine neue Planstelle in der Stadtpolizei verglichen werden sollen.


12. Sichere Parkplätze für Bewohner: Aus der Bewohnerschaft wird nachgefragt, ob trotz Attraktivierung der Außen-Parkplätze, den Anrainern ausreichend Parkflächen im Stadtzentrum, auf dem Pernerinsel-Parkplatz sowie in den Parkgaragen zur Verfügung stehen werden. Verkehrsplaner Dietmar Krammer versichert, dass mittelfristig genügend Kapazitäten vorhanden seien. – (Presseaussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: Odo Stierschneider).

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Der Wertstoff-Sammelplatz beim Wirtschaftshof in Neualm ist bei vielen Halleinerinnen und Halleinern beliebt. Aufgrund des steigenden Andrangs sind Staus und Verzögerung beim Müll-Entladen leider keine Seltenheit. Dieser Dienstleistungs-Betrieb der Stadt Hallein wird täglich von unzähligen Besuchern angefahren, um sperrige Abfälle, Problem-Stoffe, Flaschen oder Grünabfälle zu entsorgen. Die hohe Frequenz erschwert natürlich auch den Abtransport der gefüllten Container – so entstehen Verzögerungen und Staus. Um dies in Zukunft zu verhindern, wurden die Öffnungszeiten des Wertstoff-Sammelplatzes Wirtschaftshof Neualm und des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp optimiert. Vormittags wird in Gamp von 8-13 Uhr und Nachmittags in Neualm von 12-18 Uhr geöffnet.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zu den Vorteilen der neuen Regelung: ,,Der Stadtteil Neualm mit seinem Gewerbe- und Industriegebiet und natürlich mit dem Wirtschaftshof, ist ein hochfrequentierter Ortsteil und stark vom Verkehr betroffen. Zumindest am Vormittag werden wir mit den neuen Öffnungszeiten hier für Entlastung sorgen und den Verkehr reduzieren können. Wir schaffen aber auch Sicherheit für unsere Halleinerinnen und Halleiner. Denn der Austausch der Container ist auf diesem engen Areal nicht ungefährlich. Deshalb erfolgt künftig der Container-Austausch außerhalb der Kundenzeiten.‘‘


Der Halleiner Wirtschaftshof steht seit Dezember 2019 unter neuer Führung. Der Halleiner und ehemalige Wirtschaftshofleiter-Stellvertreter Michael Stangassinger, hat hier Anfang Dezember das Zepter von Christian Indinger übernommen. Für Bürgermeister Stangassinger, (trotz Namens-Gleichheit weder verwandt noch verschwägert mit dem neuen Abteilungsleiter), ist die Nachfolge ein echter Gewinn: ,,Michael hat jahrelange Erfahrung, weist viele Zusatz-Ausbildungen auf und gilt schon lange als Wunsch-Kandidat für die Nachfolge von Christian Indinger. Seine Kenntnisse bezüglich der Abläufe im Wirtschaftshof und der Mitarbeiter sind hervorragend.‘‘ Christian Indinger wird in Zukunft seine Erfahrung für spezielle Projekte einsetzen. ,,Christian Indinger hat in den vergangenen Jahren enorm viel geleistet und sich aufopferungsvoll für den Wirtschaftshof eingesetzt. Er wollte selbst aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Die professionelle Abwicklung von Einzel-Projekten der Stadt Hallein, ist für ihn künftig sicher eine willkommene, neue Aufgabe‘‘, so der Bürgermeister. – Auf dem oben stehenden 1. Foto von links der neue Wirtschaftshof-Leiter Michael Stangassinger, Lehrling Sabrina Wähner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Abfallberater Helmut Timin. Auf dem 2. Foto sind die neuen Öffnungszeiten der beiden Halleiner Wertstoff-Sammelplätze einprägsam dargestellt.– (Presse-Aussendung und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

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Es war rund um die Halleiner Altstadt die ruhigste, angenehmste und beschaulichste Silvesternacht seit Jahren. Kein närrischer Böllerlärm, kein die Atmosphäre vergiftender Raketenstart. Nun ja, unsere besonnenen und vernünftigen Mitbürger haben aus den ständigen Warnungen und Belehrungen eben doch noch gelernt. Sie wissen mittlerweile ganz genau. wie sehr Böllerschüsse Kleinkinder, Kranke und Tiere schockieren und sind sich dessen bewusst, wie massiv die abgefeuerten Raketen unsere Atemluft (und die der Tiere) belasten. Wie schön, dass endlich rundum die Vernunft ihre erfreulichen und wichtigen Triumphe feiern konnte. – Korrekter Weise müssen wir unsere Leserinnen und Leser aber doch noch auf eine nicht unwichtige Kleinigkeit aufmerksam machen. Denn: Alle hier aufgestellten Behauptungen weisen einen winzigen Schönheitsfehler auf – sie alle sind falsch, unrichtig und erlogen. Daher: Genau das Gegenteil einer angenehmen und stimmungsvollen Silvesternacht war heuer der Fall!

Wumm! Krach! Päng! Knatter! Zisch! Donnerschlag! Auch heuer wieder wurden wir zu Silvester mit Kanonen-Schüssen aus Böllern und sonstigen Lärm-Utensilien belästigt. Kranke Personen litten unter dem aggressiven Krach besonders, aber auch kleine Kinder reagierten geschockt auf diese sinnlose und überflüssige Lärmerei. Dazu gesellten sich als umweltschädliche Zugabe auch noch gewaltige Wolken von Pulverdampf. Auf ähnliche Art belästigten auch die Raketenstarter ihre Umgebung. Deutlich schöner und weniger laut zwar, jedoch erheblich gefährlicher für Menschen und Umwelt. Das massive Feinstaub-Gestankgewölk, das sich beispielsweise rund um die Halleiner Altstadt, in Neualm oder Oberalm auftürmte, wäre außerhalb der Silvester-Narrenfreiheit reif für eine Anzeige gewesen. Die Wenigen, die noch um diese Zeit zu Fuß unterwegs waren, mussten sich ungeschützt durch die gefährliche Abgasfracht hindurchkämpfen. Nach dem ganzem Wirbel kam dann das große Aufräumen – oder auch nicht. Ausgebrannte Raketenteile landeten auf Dächern und Bäumen, auf Balkonen und Terrassen, auf Autos und in Burgfried sogar in einen, glücklicherweise leeren Kinderwagen. Brände und Verletzte gab es erfreulicherweise – im Gegensatz zu anderen Landesteilen und der Stadt Salzburg – im Bezirk Hallein keine.

Im dicht verbauten  Halleiner Stadtzentrum war es deutlich ruhiger als rundum. Flächendeckende Raketenstarts wurden vor allem in Siedlungsgebieten mit Privatgärten vollzogen. Die alljährlich zum Schaden unserer Umwelt, mutwillig und gegen besseres Wissen, veranstalteten Böller- und Raketen-Exzesse, werden alljährlich durch Feinstaub-Messgeräte in Mikrogramm pro Kubikmeter dokumentiert. Silvesternacht 2018: Stadt Salzburg 320, Hallein 536 (!), 2019: Stadt Salzburg 81, Hallein 83 (da haben in beiden Städten reinigende Windböen das Ergebnis geschönt), 2020: Stadt Salzburg 165, Hallein: 235. Also: Sieg! Sieg! Sieg! Endlich überflügelt Hallein die Stadt Salzburg! Was wäre folgerichtig mit Blick auf Silvester 2021 zu tun? Böller gehören künftig total verboten und Raketen zumindest für den Privatgebrauch untersagt. Das unvermeidliche Silvester-Feuerwerk, soweit es nicht ohnehin verboten wird, sollte künftig jeweils für eine Gemeinde oder einen größere Region, mit festgelegtem Limit an Raketenstarts, organisiert werden. Eines ist sicher: Was sich in den vergangenen Jahren an Umwelt- und Gesundheits-Gefährdung im Bereich der Raketen-Feuerwerke und Böller-Schüsse abspielte, muss ab nächstem Jahr unbedingt verhindert werden. – Auf unserem Foto die unkontrollierte Flugbahn einer Rakete, die in Neualm in der Nähe der Eisenbahn-Schienen gestartet wurde und völlig außer Kontrolle, einen spiralförmigen Kurs einschlug. Sie landete schließlich im leeren Waggon eines vorbeifahrenden Lastzuges. (Odo Stierschneider. Foto: Ernat Dhalsen).

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Der weltberühmte Blick über die schöne Stadt Salzburg, vom Schloss Mirabell über den Mirabellgarten, über die Kirchen und den Dom in der Altstadt bis hinauf zur Festung Hohensalzburg, ist auf dem 1. Foto oben festgehalten. Er ist nur möglich, weil die auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe von etwa 1330 bis 1800 die Salzbestände des Dürrnberges plünderten und mit deren Erlös den prächtigen Ausbau ihrer Residenz-Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg vorantrieben. Die Salinenstadt Hallein, in deren kleiner Altstadt bis zu 11 Salinen die Sole vom Dürrnberg zu Salz verdampften, ging jedoch völlig leer aus. Per Erlass legten die regierenden Kirchen-Fürsten sogar fest, dass sie aus den enormen Salz-Erlösen keinerlei Steuern an die Stadt Hallein zu zahlen hatten. So einfach ging das damals! Dafür bezahlten sie an die Arbeiter im Salzbergwerk und in den Salinen nur dürftige Schandlöhne. Reisende, die zur Zeit der Fürsterzbischöfe Hallein besuchten, zeigten sich übereinstimmend entsetzt über die vom Rauch und Dampf der Salinen ständig verfinsterte Stadt, über die vernachlässigten Gebäude (2. Foto oben), über die rußgeschwärzten Hausfassaden, über die abgemagerten (wörtlich: ,,die spindeldürren und hohlwangigen‘‘) Kinder und Frauen, welche die Besucher aggressiv anbettelten. In einem Brief schilderte Franz Schubert seinen Besuch in der Stadt Hallein auf drastische Weise: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen wäre!‘‘

Heute trägt die weltbekannte Stadt Salzburg, aufgrund der regen Bautätigkeit ihrer Fürsterzbischöfe, denen die Stadt unter anderem ihre sehenswerten Kirchen und den
grandiosen Dom verdankt, längst schon den Ehrentitel ,,Weltkulturerbe‘‘. So ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, nur aufgrund der sprudelnden Einkünfte aus dem Halleiner Salz, 1606 das imponierende Schloss Mirabell samt Mirabellgarten für seine Geliebte und Mutter seiner 15 Kinder, Salome Alt errichten. Freilich in einer wesentlich größeren und luxuriöseren Form als der heutige Gebäudekomplex. Denn der ursprüngliche Prachtbau wurde ein Raub der Flammen. Heute schlagen das im Vergleich zum Vorgängerbau abgespeckte Schloss Mirabell und der großartige Mirabellgarten, noch immer mit 23 Millionen Euro (!) zu Buche. Das ist nur ein Beispiel für die unter den Salzburger Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg errichteten Prachtbauten – und alles war nur möglich durch die massiven Einkünfte aus dem Halleiner Salz.

Aufgrund dieser Feststellungen, müsste die Stadt Salzburg besonders daran interessiert sein, die letzten historischen Zeugnisse der für sie so entscheidenden Salzproduktion in Hallein zu renovieren und zu bewahren. Konkret geht es um die Rettung der letzten historischen Salzsiedepfanne in ganz Europa. Sie rostet auf der Halleiner Pernerinsel im 1. Stock eines einsturzgefährdeten (!) Gebäudes vor sich hin. Nur ein Wald von Holzpfeilern im Erdgeschoß und im 1. Stock verhinderte bisher die Einsturz-Katastrophe (3. Foto oben). Hallein verfügt auch in absehbarer Zeit über keine Möglichkeiten, die finanziellen Mittel für eine Sanierung des Sudpfannen-Gebäudes alleine aufzubringen. Moment! Wer hat denn über Jahrhunderte hinweg einzig und allein vom Halleiner Salz profitiert? Nur die Stadt Salzburg! So wäre es nur ein Zeichen der Fairness und der politischen Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg der Stadt Hallein finanzielle Hilfestellung für die Rettung des Sudpfannen-Gebäudes anbieten würde.(Odo Stierschneider. Foto: Wikipedia).

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Die Einstellung einer Zeitung stellt ein besonders unerfreuliches Ereignis dar. Speziell wenn Lokalmedien betroffen sind. Nach dem Ende von ,,Hallein Magazin Hallo‘‘ im Jahr 2018, erschien nun im Dezember 2019, nach genau 20 Jahren, die letzte Ausgabe der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. (Dazu oben im Foto die obere Hälfte der letzten Titelseite). Die 1. Ausgabe der monatlich produzierten Zeitung, wurde im November 1999, noch im Kleinformat ausgeliefert. Bereits ab der Jänner-Ausgabe 2000 wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ im Großformat der österreichischen  Tageszeitungen (sog. Berliner Format) gedruckt. Doch für die ehrgeizige Herausgeberin Caroline Hubble, geschult im Kuratorium für Journalisten-Ausbildung in Wien und danach Mitarbeiterin bei der ,,Halleiner Zeitung‘‘, war dies nicht ausreichend: Ihre Zeitung erschien noch größer und eleganter im sog. Rheinischen Format. Da dieses Zeitungsformat in Österreich nicht gedruckt werden konnte, wurde die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ von nun an, bis zu ihrer letzten Ausgabe, in der Augsburger Druckerei produziert. Caroline Hubble war 20 Jahre lang eine engagierte und begeisterte Zeitungs-Herausgeberin. Natürlich war das Ende der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘in deren letzter Ausgabe ein herausragendes Thema. Auch Rundfunk und Fernsehen berichteten ausführlich über die bedauerliche Einstellung der Zeitung.

Nachstehend Zitate aus den Ausführungen von Herausgeberin Caroline Hubble bezüglich der Einstellung ihrer Zeitung:  Es blutet mir das Herz, als Herausgeberin und Verlegerin, die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ einstellen zu müssen. Doch es war mir nicht mehr möglich, die Zeitung regelmäßig erscheinen zu lassen. Verstärkte Inanspruchnahme durch Pflege meiner Mutter bis zu ihrem Ableben, meine entzückende dreijährige Enkelin, die natürlich Zuwendung und volle Aufmerksamkeit einfordert, der Umzug nach Abtenau und die Gründung der ,,Halleiner Spezialitäten-Manufaktur‘‘, die mich nun besonders intensiv in Anspruch nimmt – das alles bewog mich, nach 20 Jahren die schmerzliche Einstellung der ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ zu vollziehen. So danke ich Grafikerin Doris Pichler, die in den letzten 7 Jahren die Grafik-Arbeiten für meine Zeitung übernahm. Ich bedanke mich bei meinen Kunden, ohne deren Werbe-Einschaltungen es keine ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘ gegeben hätte, die im Tennengau und im benachbarten Berchtesgadener Land an insgesamt 50.000 Haushalte zugestellt wurde. Schließlich danke ich meinen Leserinnen und Lesern für ihren Zuspruch und für ihre Treue, denn zahlreiche Projekte hätten ohne deren Mittun nicht erfolgreich umgesetzt werden können. Ganz werde ich mich von der journalistischen Bühne jedoch nicht verabschieden. Das ,,Halleiner Festspiel-Magazin‘‘ und der ,,Halleiner Stadtkalender‘‘ werden weiterhin von mir herausgegeben. – So weit ein Auszug aus den Darlegungen von Caroline Hubble in der letzten Ausgabe ihrer ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘.

Angesichts der unerfreulichen Geschehnisse in der Halleiner Zeitungs-Branche, noch ein kurzer Rückblick auf die wichtigsten Medien, die bisher in der Stadt Hallein erschienen. Für eine eigene Tageszeitung war Hallein stets zu klein, außerdem liegt die Landeshauptstadt als Tageszeitungs-Standort nur 15 Kilometer entfernt. In Hallein erschienen nur Wochen-Zeitungen sowie Periodika mit größeren Erscheinungs-Abständen. – Der Halleiner Bothe. Die Wochenzeitung erschien zum ersten Mal am 2. Juli 1805. Nach 52 Ausgaben musste Herausgeber Johann Karl Laurent das Blatt wieder einstellen. – Der Volksfreund. Organ der deutsch-konservativen Volkspartei. Das Wochenblatt startete mit der Ausgabe vom 4. Dezember 1890, hatte hintereinander mehrere Besitzer und wurde schließlich vom Druckereibesitzer Franz Reyer als echte Halleiner Wochenzeitung geführt. Nach respektablen 48 Jahren erfolgte am 1. Juli 1939 die zwangsweise Einstellung im Zuge der nationalsozialistischen Durchgriffe auf dem Presse-Sektor. Teure Heimat. Illustriertes Heimatblatt mit unregelmäßiger Erscheinungsweise. Herausgeber und Verleger: der Halleiner Karl Kirchbauer. Das Blatt erschien nur von Juni 1937 bis Mai 1939. – Der Halleiner Stadtbote. Das unpolitische Wochenblatt erschien ab November 1948, nur 3 Jahre nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges. Zuerst im Kopierverfahren vervielfältigt, wurde später der ,,Halleiner Stadtbote‘‘ in der Oberndorfer Druckerei hergestellt. Der Halleiner Karl Angermayr war Herausgeber und Verleger. Nach 3 Jahren erfolgte 1951 die Einstellung. – Tennengauer Zeitung. Das unpolitische Wochenblatt wurde ab 1951 von Günther Meister herausgegeben. Vorerst Zusammenarbeit mit Karl Angermayr, später mit der ,,Pinzgauer Pongauer Post‘‘. Das Blatt, welches im Miniformat Din A5 (!) erschien, wurde mit 2. Februar 1953 eingestellt. Halleiner Zeitung. Die politisch unabhängige Wochenzeitung wurde gemeinsam von Karl Angermayr und Prof. Edmund Stierschneider ab Dezember 1952 im Kleinformat herausgegeben. Im Oktober 1953 übernahm Prof. Stierschneider alle Anteile der ,,Halleiner Zeitung‘‘. Sie wurde vorerst in der kleinen eigenen Hausdruckerei im Keller des Wohnhauses in der Rehhofsiedlung gedruckt. Mittlerweile wurde das Format der Zeitung auf das übliche Tageszeitungs-Format vergrößert. Sohn Odo Stierschneider übernahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ gemeinsam mit seiner Gattin Elfi 1970 und errichtete neben dem Wohnhaus in Rehhof ein eigenes Druckerei-Gebäude für die ,,Halleiner Zeitung‘‘. Immer wieder wurde die Zeitung auch in Farbe gedruckt, bei besonderen Anlässen wurde der ,,Halleiner Zeitung‘‘ das vierfarbig auf Kunstdruckpapier erstellte ,,HZ-Magazin‘‘ beigelegt. Schließlich wurde, zusätzlich zur im Zeitungshandel und im Abonnement erhältlichen großformatigen Wochenausgabe, eine kleinformatige ,,Halleiner Zeitung‘‘ alle drei Monate als Gratiszeitung für alle Haushalte des Tennengaus produziert. Ein als bedrohlich diagnostiziertes Gesundheitsproblem von Odo Stierschneider, hatte nach 44 Jahren, Ende 1996, die Einstellung der ,,Halleiner Zeitung‘‘ zur Folge. Odo Stierschneider verfasste daraufhin mehrere Jahre lang wöchentlich einen Kommentar für die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. 2009 gründete er im Internet das lokale Halleiner Medium Der-Salzschreiber.at welches sich 2019 seines10jährigen Bestehens erfreuen konnte. Tennengauer Nachrichten. Die angesehene Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘, entschloss sich 1983 zur Gründung eines lokalen Wochenzeitungs-Ringes im Kleinformat für die Stadt Salzburg und für die fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Seither sind die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ bemüht, Stadt und Bezirk Hallein mit aktuellen lokalen Nachrichten zu versorgen. Einmal monatlich erscheinen die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, die heuer auf ein 37jähriges Bestehen zurückblicken, als Gratiszeitung für alle Haushalte im Tennengau. Kein Medium bietet derzeit, sowohl in Print als auch im Internet, mehr Nachrichten aus dem Tennengau als die ,,TN‘‘. – Hallo Hallein. Die im Kleinformat erscheinende Gratiszeitung erschien ursprünglich monatlich und war sowohl als Printprodukt als auch im Internet verfügbar. 2010 und 2012 sogar mit 13 Ausgaben pro Jahr. Dafür wurden in den Jahren 2006 nur vier, 2007 nur sechs, 2010 nur acht und 2019 nur noch 2 Ausgaben produziert. Herausgeber Alois Frauenhuber ist mittlerweile mit  seinen Initiativen Italienischer Markt ,,Bella Italia‘‘ und ,,Italienische Nacht‘‘ nicht nur in Hallein sondern in zahlreichen anderen Gemeinden und Städten so erfolgreich (und zeitraubend) unterwegs, dass er sich 2019 zur Einstellung von ,,Hallo Hallein‘‘ entschloss. Halleiner Stadtzeitung. Herausgeberin und Verlegerin: Caroline Hubble. Die Zeitung erschien 20 Jahre lang von 1999 bis 2019. Ausführliches dazu oben im 1. Absatz. (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im 13. (!) Jahr des Bestehens der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft, fand am 23. Dezember 2019 die erste (!) General-Versammlung statt, in welcher die Jahres-Abschlüsse 2018 und der Jahre davor nun doch noch korrekt beschlossen werden konnten. Die Gesellschafter – 96 Prozent Stadtgemeinde Hallein, 4 Prozent Tourismusverband Hallein – sind per Gesetz verpflichtet, jährlich eine General-Versammlung einzuberufen. In der Parkgaragen-Gesellschaft wurde dies jedoch nie vollzogen. Erst ein Wirtschafts-Prüfbericht aus dem Jahre 2017 kritisierte unter anderem diesen Sachverhalt. Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste, nachdem er über diesem Prüfbericht informiert wurde, einen umfassenden Reinigungs-Prozess: fehlerhafte Abrechnungen, buchhalterische Mängel, besoldungsrechtliche Fragen ließ der Bürgermeister von einem Rechtsanwalt und einem Wirtschaftsprüfer korrigieren.

Ein weiteres Problem: seit Bestehen der Parkgaragen-Gesellschaft liegen auch keine rechtlich gültigen Jahres-Abschlüsse vor. Dafür wäre laut Gesetz, ein Beschluss der jährlichen Gesellschafter-Versammlung erforderlich gewesen, die es jedoch 13 Jahre lang nicht gab. Die 13 Jahre lang nicht stattgefundenen General-Versammlungen waren einer der Hauptkritikpunkte im aktuellen Prüfbericht. Nach dem eingeleiteten Reinigungs-Prozess war nun die Basis für eine erste General-Versammlung gelegt und der Jahresabschluss konnte durch die Vertreter der Gesellschaft, Bürgermeister Stangassinger für die Stadtgemeinde und Christian Halwa für den Tourismusverband, abgesegnet werden. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Mir war ein sauberer und korrekter Abschluss wichtig. In die Parkgaragen fließen die hart erarbeiteten Steuergelder der Halleinerinnen und Halleiner. Damit gilt es sorgsam und korrekt umzugehen – da dulde ich derartige Mängel nicht. Deshalb habe ich veranlasst, diese Fehler rasch zu bereinigen.“ Also: die Fehler der Vergangenheit unter mehreren Bürgermeistern sind bereinigt, es geht nun in eine neue Zukunft.


In der Gesellschafter-Versammlung 2019 wurde auch die Geschäftsführerin entlastet, jedoch mit einer Einschränkung. Die Stadtgemeinde und der TVB einigten sich auf folgenden Beschluss: „Die Entlastung der Geschäftsführerin für das Jahr 2018 und die Vorjahre wird erteilt, allerdings mit der Einschränkung, dass die Entlastung nicht allfällige Mehr-Belastungen/Schadens-Ersätze aus einer abgabenrechtlichen Prüfung umfasst, die sich aus den Werkverträgen der Geschäftsführung ergeben.“ Im genannten Prüfbericht von 2017 wurde das Dienstverhältnis der Geschäftsführerin genauer unter die Lupe genommen. In diesem Punkt gehen die Rechtsmeinungen von Experten auseinander, weshalb die „Entlastung mit Einschränkung“ für die beiden Gesellschaftsvertreter der einzig gangbare Weg war. Einer korrekten Zukunft der Halleiner Parkgaragen-Gesellschaft steht nun nichts mehr im Wege. Wie diese Zukunft im Detail aussieht, will Bürgermeister Stangassinger in den nächsten Monaten abklären: „Der erste Schritt war, die Mängel zu bereinigen und einen einwandfreien Abschluss zu bekommen. Im nächsten Schritt werden wir uns alle stadteigenen Betriebe – die Zinkenlifte, das Kino, die Parkgaragen – genauer ansehen, eine Neustrukturierung prüfen und den Weg in eine effiziente und steuergeldschonende Zukunft gehen.“


Auch der Vertreter des Halleiner Tourismusverbandes, Christian Halwa, blickt einer Neuorientierung positiv entgegen: „Uns vom TVB war es wichtig, endlich einen ordnungsgemäßen Abschluss zu erhalten. Wie genau die Stadtgemeinde die Gesellschaften in Zukunft aufstellt, ist Sache des Bürgermeisters. Wir stehen jederzeit für Gespräche bereit und bieten auch gerne an, konstruktiv mitzuarbeiten.“ Fest steht nun, dass die bisherige Geschäftsführerin mit 31. März 2020 ihre Agenden zurücklegt. Stadtamtsdirektor Erich Angerer wird seine Konsulenten-Tätigkeiten ebenfalls per 31. März 2020 abgeben. Die Nachfolge will Bürgermeister Stangassinger in den kommenden Wochen klären. Derzeit finden mit dem Geschäftsführer der Zinkenlifte, Andreas Klimitsch, Gespräche statt, ob dieser die Agenden mitübernehmen kann. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Christian Halwa bei der Unterzeichnung des Gesellschafter-Beschlusses. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).

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Alexander Stangassinger ist seit März 2019 mit hohem Engagement bemüht, als Bürgermeister das Beste für die Stadt Hallein zu erreichen. Er beschreitet bewährte Pfade ebenso, wie er völlig neue Wege wählt, um seine Vorstellungen zu realisieren. Dennoch ist er kein beinharter Managertyp, sondern trägt nach wie vor das Herz am rechten Fleck. So ist er bisher der einzige Bürgermeister von Hallein, der sich angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Jahreswechsels auch an die Medien mit einem Glückwunsch-Schreiben wandte. Jakob Hilzensauer, Redakteur der Pressestelle des Halleiner Rathauses, übermittelte dazu die folgenden Zeilen:

 

Sehr geehrte Medien-VertreterInnen,

ich darf Ihnen von Bürgermeister Alexander Stangassinger alles Gute zu Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen. Wir wünschen Ihnen eine ruhige, angenehme und friedliche Zeit im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Wegbegleiter. Und wir hoffen, Sie rutschen auch in ein erfolgreiches neues Jahrzehnt. Bedanken möchten wir uns für die objektive Berichterstattung und auch die kritische Betrachtung der Politik – unabhängige Medien waren, sind und bleiben auch hoffentlich in Zukunft eine der wichtigsten Säulen unseres Landes. In diesem Sinne hoffen wir auch in Zukunft auf ihre kritische Objektivität, freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und schließen mit einem Zitat, das Albert Camus zugeschrieben wird: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“

 

Mit freundlichen Grüßen,

für den Bürgermeister

Jakob Hilzensauer
 

Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Dass die Festtagsgrüße des Halleiner Bürgermeisters an die Medien mit einem scharfsinnigen Zitat über die Presse beendet werden, ist absolut bemerkenswert, weil Zitate über die Presse im Regelfall negativ ausfallen – nur wenige Promille der existierenden Zitate über die Presse bieten eine positive Aussage. Beispiele gefällig? Negativ: Tabak rauchen verdirbt die Lunge, Medienkonsum verdirbt den Charakter (Gustav Freitag). Oder: Ich fürchte 3 Zeitungen mehr als 100 Bajonette (Napoleon I.) Positiv: Die Medien sind die Artillerie der Gedanken. (Karl Kraus). Oder: Die Presse muss alles sagen können, damit gewissen Leuten es unmöglich wird, alles zu tun. (Luis Terrenoire). Wie auch immer – der ,,Salzschreiber‘‘ wünscht jedenfalls dem Bürgermeister der Stadt Hallein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Festtage und ein erfolgreiches Hallein-Jahr 2020. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zwei historische, einander ähnelnde reizvolle Ansichtskarten, zum Gedenken an die Entstehung des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, die vor etwa 100 Jahren um das Jahr 1920 entstanden, präsentierte Mag. Michael Neureiter, Beirat der ,,Stille-Nacht‘‘-Gesellschaft im Rahmen einer Presse-Aussendung. Dazu betont Neureiter, der im einstigen Halleiner Wohnhaus des ,,Stille-Nacht‘‘-Komponisten aufwuchs: ,,Die beiden Blätter bzw. Ansichtskarten sind auf den ersten Blick als verwandt anzusehen. Sie sind ein Indiz für die nach dem Ersten Weltkrieg (1914 –1918) und der 100jährigen Erinnerung an das erste Erklingen des Liedes wachsende ,,Stille-Nacht‘‘-Gedenkkultur. Diese Ansichtskarten waren noch über einen längeren Zeitraum hinweg in Gebrauch‘‘.

 

Gerade bekannt geworden ist der Entwurf für eine Stille-Nacht-Ansichtskarte: Richard Ruhland, der Kustos des Heimatmuseums Rupertiwinkel in Tittmoning, berichtet über dieses Motiv, welches das alte „Oberndorf b. Laufen“ mit der Kirche St. Nicola (mit drei Fenstern) zeigt, darüber eine Krippendarstellung, darunter die ersten Takte des Stille-Nacht-Lieds sowie die Portraits von „Vikar Mohr“ und „Lehrer Gruber“. Es ist nicht signiert. Siehe dazu das 1. Foto oben von Richard Roland.

Michael Neureiter verweist auf ein anderes Bild, das dieselbe Kernszene aufweist und mit „Hans Spitz“ signiert ist: Es zeigt ebenfalls das alte Oberndorf, hier steht die Kirche St. Nicola richtig mit dem Turm rechts und den historischen vier Fenstern. Die Szene wird von Joseph Mohr (links) und Franz Xaver Gruber mit Geige (!) (rechts) begleitet, über den beiden die Portraits. Dieses querformatige Bild hat keine Bezeichnungen, aber eine Widmung: „Gedenkblatt an die Geburtsstätte der (sic!) schönsten aller deutschen Lieder“. Siehe dazu das 2. Foto oben von Michael Neureiter. Der Laubkranz erinnert an den 1936 von Max Domenig gestalteten Laubkranz am Altar der Stille-Nacht-Kapelle. – (Presse-Aussendung von Michael Neureiter).

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Ende November tagte die Bezirksgruppe der Tennengauer Standesbeamten im Rahmen einer Schulungs-Veranstaltung. Im Rahmen dieser Schulung findet auch alle vier Jahre die Wahl der Bezirksleitung statt. Bereits 2015 wurde Berta Aschauer zur Leiterin der Tennengauer Standesbeamten gewählt. Nun stellte sie sich der Wiederwahl und wurde neuerlich einstimmig von den Mitgliedern in ihrer Funktion bestätigt. Die Bezirksgruppe wählte zudem Christian Quehenberger vom Standesamt Annaberg-Lungötz zu Aschauers Stellvertreter – auch er hatte bereits seit 2015 diese Funktion inne. Die Bezirksleitung (Leiterin und Stellvertreter) der Standesbeamten ist zuständig für Schulungen sowie die Betreuung der Standesbeamten und pflegt regelmäßigen Kontakt zur Landesgruppe. Die ehrenamtliche Funktion wird jeweils für vier Jahre ausgeübt.

Seit 20 Jahren steht Berta Aschauer bereits in Diensten der Stadtgemeinde Hallein. Im Jahr 2015 wurde sie als Leiterin des Halleiner Standesamtes bestellt. Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte der langgedienten Gemeinde-Mitarbeiterin und unterstreicht: „Berta Aschauer ist eine der vielen verdienten und fleißigen Mitarbeiterinnen im Rathaus. Sie genießt einerseits in der Stadt Hallein enormes Vertrauen und die Wahl zeigt, dass sie andererseits auch außerhalb bei ihren Kolleginnen und Kollegen hohes Ansehen genießt. Ich schätze ihr Engagement in der Bezirksgruppe sehr und freue mich, dass wir eine so fachkundige und freundliche Mitarbeiterin für die vielen Hochzeiten in unserer Stadt haben.“ Auf dem Foto oben gratuliert Bürgermeister Alexander Stangassinger seiner tüchtigen Mitarbeiterin zur Wiederwahl. 2019 fanden in der Stadt Hallein bis Ende November 99 Hochzeiten statt. Viermal wurden Partnerschaften eingetragen – die Zeremonie ist bei beiden Lebens-Gemeinschaften gleich. An folgenden vier Halleiner Standorten kann man sich das „Ja-Wort“ geben: Im historischen Sitzungssaal im Rathaus, im Marmorsaal des Kolpinghauses, im Schloss Wiespach und im Fürstenzimmer des Keltenmuseums. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein.)

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Derzeit noch ein Provisorium – und dennoch eine wichtige Maßnahme: die Querungs-Hilfe der Wiestal-Landesstraße im Bereich des Adneter Riedl. Seit mehreren Jahren fordern die Anrainer, dass die Überquerung der Straße zur Bus-Haltestelle sicherer gestaltet wird. Heuer war es Ende November soweit. Vom Straßen-Eigentümer, dem Land Salzburg, wurde eine provisorische Querungs-Hilfe installiert. Dazu gibt es die Zusage des Landes, Abteilung 6, dass im kommenden Jahr eine fixe Querungs-Hilfe beim Adneter Riedl und eine Querungs-Hilfe auf Höhe des Hammerstegs gebaut werden sollen.

Dazu betont Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Ich habe mich schon als Verkehrsstadtrat um diese Maßnahmen bemüht und bin natürlich froh, dass nach neuerlicher Intervention beim Land, nun die erste Querungs-Hilfe provisorisch installiert wurde. Im nächsten Jahr werden beide Querungs-Hilfen errichtet. Die Sorgen der Bewohner sind mehr als verständlich, schließlich geht es hier auch um die Sicherheit ihrer Kinder. Neben den beiden Querungs-Hilfen ist noch ein weiterer, wichtiger Schritt geplant – die Erschließung des Geh- und Rad-Weges an der Wiestal-Landesstraße.‘‘ Der Bürgermeister erklärt dazu: „Wir haben dort einen erheblichen Engpass: Der Lkw-Verkehr nimmt zu, die Geschwindigkeits-Beschränkung wird offenbar immer wieder überschritten, also müssen Geh- und Rad-Wege dort sicherer werden. Darum haben wir benötigte Grundstücke gekauft und an das Land übertragen. Das Land übernimmt jetzt den Bau des Lückenschlusses und wir werden uns danach wie üblich um die Wege-Erhaltung kümmern – es freut mich, dass wir die Basis dafür in der vergangenen Gemeindevertretungs-Sitzung einstimmig gelegt haben.“ Der Geh- und Radweg wird nach Errichtung durch das Land, von der Autobahnbrücke bis zur Hammerbrücke verbreitert und schließlich auch lückenlos befahrbar sein. Somit soll neben der Querungshilfe und einer neuen Beleuchtung durch moderne LED-Lampen, auch der Geh- und Radweg für mehr Sicherheit sorgen. Bürgermeister Stangassinger, auf dem Foto oben mit der provisorischen Querungshilfe, betont abschließend: „Ich bin überzeugt, dass wir hier eine Gefahrenstelle entschärfen werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein besseres Gefühl auch hinsichtlich ihrer Kinder vermitteln können. Das war mir immer wichtig und deshalb bin ich froh, dass heuer zumindest eine provisorische Lösung und im kommenden Jahr die endgültigen Bau-Maßnahmen kommen.“ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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Der kleine, feine traditionelle Halleiner Adventmarkt in der Altstadt, vermittelt liebenswerten Adventzauber auf dem Bayrhamerplatz. Das gehaltvolle, reichhaltige Advent-Angebot fand regen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Inmitten der kleinen, reizvollen Adventhütten herrschte eine wunderbare Atmosphäre, man kam sich vor wie in einer großen, gemütlichen Adventstube. Weihnachtliche Stimmung vermittelten zusätzlich der große, prächtig beleuchtete Weihnachtsbaum sowie der kleine Christbaum-Markt unmittelbar neben dem Adventmarkt. Lebhaften Zuspruch findet die schneeunabhängige Eisstockbahn, ebenfalls direkt an den Adventmarkt angrenzend. Der Adventmarkt ist am letzten Wochenende vor Weihnachten zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 14 bis 19 Uhr. – (Text und Fotos: OST).

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DER SALZSCHREIBER, noch immer Halleins einziges, nur im Internet verbreitetes, lokales Medium, steht heuer vor einem kleinen, bescheidenen Jubiläum. Er ist nun seit 10 Jahren, seit 2009, im Internet präsent. Das folgenschwerste Ereignis, das in diesen 10 Jahren über den SALZSCHREIBER hereinbrach, war die internationale Cyber-Attacke WannaCry im Mai 2017. Ministerien, Behörden, Rüstungs-Konzerne, Spitäler, Flughäfen, Strom-Versorger, Groß-Unternehmen, und – DER SALZSCHREIBER verloren teilweise komplett ihre Computerdaten. Natürlich forderten die WannaCry-Attentäter von den Betroffenen Geldbeträge, um im Gegenzug ihre Computer-Blockaden zu beseitigen. DER SALZSCHREIBER bezahlte aus Prinzip nicht, Über 1600 Berichte und ein Vielfaches an Fotos waren für immer verloren. Aber schon kurze Zeit später war DER SALZSCHREIBER wieder präsent. So steht den Leserinnen und Lesern inzwischen wieder ein umfangreicher Bestand an Bild-Berichten zur Verfügung, Und DER SALZSCHREIBER wird immer wichtiger. Denn immer weniger lokale Medien gibt es für die Stadt Hallein. Nachdem ,,Hallo Hallein‘‘ bereits eingestellt wurde, ereilte das gleiche Schicksal jetzt im Dezember 2019, auch die ,,Halleiner Stadtzeitung‘‘. In fünf Ressorts berichtet DER SALZSCHREIBER über wichtige Facetten der Stadt Hallein. Über AKTUELLES ebenso, wie aus den Bereichen KULTUR, PLUS & MINUS oder VISIONEN. Und schließlich widmet sich DER SALZSCHREIBER auch der SATIRE.

Besonderen Stellenwert misst der SALZSCHREIBER ganz bewusst jenen Anregungen und Vorschlägen zu, die zu einer positiven Entwicklung der Stadt Hallein beitragen würden. So wurden an dieser Stelle 10 ausgewählt – symbolhaft für die 10 Bestandsjahre des SALZSCHREIBER. Sie alle sind im SALZSCHREIBER-Ressort KULTUR ausführlich nachzulesen, unter den folgenden Titelzeilen: Horror Salzachbucht. Vom abstoßenden Albtraum zur hinreißenden Attraktion. – Gestaltung der grauen Riesen-Fassade auf der Pernerinsel ist seit 50 Jahren überfällig. – Statue des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber müsste längst schon errichtet sein. – Wichtig vor allem für die Stadt Salzburg, die über Jahrhunderte vom Halleiner Salz profitierte: Denkmal der Halleiner Salzproduktion steht in einsturzgefährdetem Teil der Alten Saline. – Passt der widerwärtige Name Kotbach noch zum Selbstverständnis der immer reizvoller werdenden Stadt Hallein? – Hallein unterließ unverständlicher Weise die offizielle Anerkennung und Ehrung einer weltmeistlichen Großtat: Waslbergers Gang auf den Händen nach Wien. – Der bisher größte existierende Gemäldebestand großformatiger und hinreißender Salzbilder musste Hallein unfassbarer Weise wieder verlassen. – Eine kleine Schausaline gehört endlich in die einst über 800 Jahre Salz produzierende Salinenstadt Hallein. – Das Thema Salzburger Festspiele in Hallein muss auf mehreren Säulen stehen. – Das bescheidene Schaugrab des ,,Stille Nacht‘‘-Komponisten Franz Xaver Gruber schockiert immer wieder durch sein Aussehen. –– Eine Realisierung dieser Vorschläge würde Hallein jedenfalls in vielfacher Weise zugutekommen. –
(Odo Stierschneider. Foto: Huber).

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Das renommierte Halleiner Unternehmen Springer-Immobilien bietet Kompetenz seit  40 Jahren – und das in der zweiten Generation. 1978 gegründet von Markus Springer und nun von seiner Tochter übernommen, ist die Firma durch die Unternehmer-Familie geprägt. Seit jeher konnte das Unternehmen das Vertrauen seiner Kunden erwerben, bewahren und erweitern. Service steht bei Springer-Immobilien an erster Stelle. Auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Unternehmen besonders stolz. Neben einer geprüften Immobilien-Maklerin, arbeiten eine diplomierte Juristin und eine diplomierte Immobilien-Managerin bei Springer-Immobilien. Für Großprojekte und Gewerbe-Immobilien ist nach wie vor Markus Springer zuständig und berät die Kunden kompetent und gewissenhaft. – Das Motto von Immobilien-Springer lautet: ,,Hier sind wir daheim". Das Unternehmen kennt seine Kunden bestens, besitzt einen ausgezeichneten professionellen Überblick auf den Markt und hört genau hin, wenn es um die Wünsche der Kunden geht. Das ist das Erfolgsgeheimnis, die Leidenschaft, die Profession – und der Erfolgsgarant für die Kunden von Springer-Immobilien. Ob Miet- und Kauf-Angelegenheiten oder auch gewerbliche Immobilien – bei Springer-Immobilien ist man auch in der zweiten Generation an der richtigen Stelle.

Nun wendet sich das angesehene Unternehmen Springer-Immobilien, das sich dankenswerter Weise stets engagiert um altstadtgerechte Baumaßnahmen im Stadtzentrum und um die Bewahrung eines gepflegten Stadtbildes bemüht, große und kleine Probleme einer Lösung zuführte, mit einem aufschlussreichen Schreiben an die Halleiner Ortsbild-Schutzkommission und an das Bundesdenkmalamt. Zitat:

,,Vom Bauamt wurde uns mitgeteilt, dass die Absicht besteht, das in der Gollingertor-Gasse eingebaute Portal zur Belichtung des hinteren Geschäftslokales zu entfernen. Teilen Sie uns diesen Termin zeitgerecht mit, damit wir die ehemalige Fichtenholz-Verbretterung wieder aufbringen können. Falls es für Sie vorstellbar ist, bringen wir die ehemalige Verbretterung gleich wieder auf, sodass das Portal nicht mehr sichtbar ist. Was Ihnen offenbar in Vergessenheit geraten ist, ist unsere wiederholte schriftliche Anfrage, wie die Spalten zwischen Mauerwerk und Konglomerat-Einfassung und wie die Fassadenfläche über dem Torbogen gestaltet werden sollen. Die Empfehlung des Herrn Architekten Wagner, er könne sich eine Verblechung vorstellen und beim Bauamt wüsste man darüber Bescheid, ging ins Leere, zumal sich dort niemand zuständig fühlte. Im Übrigen werden Sie gesehen haben, dass das Portal noch nicht das handwerkliche Ende darstellt und von uns noch nicht abgenommen wurde.

 

Gehen Sie jedenfalls nicht davon aus, dass wir immer wieder neue Vorschläge einreichen, bis Ihnen ggfs. einer gefällt. Mit dieser Vorgangsweise wurde unser Kunde, Herr Alexander Weiss, mehrere Jahre hingehalten. Drei Bauansuchen wurden eingebracht, ein Gutachten von Wien angefordert, beim LGV wurde eine zweifelhafte Entscheidung getroffen, mit der Konsequenz, dass der positive Bescheid des BDA ausgehebelt werden soll. Die Mieter haben keine annähernd ausreichende Belichtung/Belüftung und leben in einer Baustelle. Den gegen mich erhobenen Vorwurf, ich hätte vor Umbaubeginn mit dem Bauamt Kontakt aufnehmen sollen, weise ich zurück. Das habe ich selbstverständlich gemacht und ein äußerst freundlicher Akademiker hat mir nicht nur den Etagenplan, den Schnittplan und den Plan der Dachansicht ausgehändigt, sondern auch mündlich mitgeteilt, er wüsste nicht, weshalb bei einer bereits vorhandenen Öffnung der Neben-Wohnung eine weitere Öffnung bei meinem Kunden nicht mehr möglich sein sollte.
 

Das Ortsbildschutz-Gesetz hat nach meinem Dafürhalten eine hohe Qualität. Die Art und Weise, wie es angewendet wird und alle fünf Jahre neu interpretiert wird, kann mit der Qualität des OBSG nicht mithalten. – Was hat der Dachaufbau beim Leisederhaus mit dem Ortsbildschutz-Gesetz gemeinsam? – Wie ist es erklärbar, dass beim ehemaligen "Schmied Otty Haus", in der Wichtlhuber-Straße/ Neugoldegg-Gasse, die gesamte Dachhaut um ca. 2 Meter zurückgenommen werden durfte und zwar auf einer Länge von rund zehn Metern, zum Zwecke der Wohnungsbelichtung? – Haben Sie bei Ihren Rundgängen schon die Müll- und Altpapier-Depots wahrgenommen, z. B. beim Ex-Billa-Eingang, Gollingertor-Gasse und zwischen den Häusern Robert-Platz 4 und Salz-Gasse 2? Wer hat diese Mülldepots abgesegnet oder ist das nicht mehr genehmigungspflichtig? Kann also jetzt jeder Innenstadt-Unternehmer seinen Müll und die Kartonagen im Freien der Altstadt deponieren? – Freundliche Grüße Markus Springer eh.
Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘: Das oben stehende Foto, eines permanent in der Ederstraße aufgestellten und das Stadtbild beschädigenden Altpapier-Containers, unterstreicht die Wichtigkeit der letzten, abschließenden Frage in den Darlegungen von Markus Springer. (Foto: ,,Salzschreiber‘‘/OST).

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In der einstigen Industriestadt Hallein der Jahre 1945 bis 1998, hatten durchwegs SPÖ-Bürgermeister das Sagen. Die ÖVP stand stets an 2. Stelle. Bis Christian Stöckl – heute Landeshauptmann-Stellvertreter – die Machtverhältnisse im Halleiner Rathaus zugunsten der ÖVP umdrehte. Ihm folgten noch zwei weitere ÖVP-Bürgermeister, bis Alexander Stangassinger im Frühjahr 2019 wieder den Bürgermeistersessel für die SPÖ erobern konnte. Natürlich hat die ÖVP ein wachsames Auge auf die Amtsführung des neuen SPÖ-Bürgermeisters. Vor allem richtet sich ihre Kritik auf das erste von der SPÖ ausgearbeitete Budget der Stadt Hallein für das Jahr 2020. In einer Pressekonferenz präsentierten ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher (Siehe Foto oben) und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer ihre zahlreichen Kritikpunkte und Einwendungen zum Budgetentwurf. In der jüngsten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, demonstrierte Klubobmann Gottfried Aschauer, dass die ÖVP das umfangreiche Budget-Zahlenmaterial intensiv durchgearbeitet hatte und präsentierte eine Fülle von Kritikpunkten. Einen Tag später kritisierte die ÖVP, im Rahmen einer Presse-Aussendung, die Sitzungsführung des Bürgermeisters und warf ihm unter anderem ,,Demokratiepolitisches Versagen‘‘ vor. Nachstehend der Wortlaut dieser ÖVP-Presse-Aussendung:

In der Gemeindevertretungs-Sitzung am 12. 12. 2019, zum Budget 2020 der Stadt Hallein, hat der Bürgermeister nicht nur die Geschäftsordnung missachtet, sondern eines der wesentlichen demokratischen Grundprinzipien mit Füßen getreten. ,,Einem gewählten Mandatar im Rahmen einer ordentlichen Gemeindevertretungs-Sitzung nicht das Wort zu erteilen und sofort zur Abstimmung zu kommen und noch dazu bei so einem so wichtigen Thema wie dem Jahresvoranschlag 2020, ist nicht nur mehr als bedenklich sondern unterstreicht den holprigen Führungs- und Arbeitsstil und die Unkenntnisse der Geschäftsordnung von Alexander Stangassinger. Hier tritt ein SPÖ-Bürgermeister, der noch im September mit ´Menschlichkeit` Wahlwerbung betrieben hat und sich mit den Schlagworten ´Gemeinsam` und ´Miteinander` bestens zu verkaufen versucht, das ureigenste demokratische Recht von gewählten Mandataren, nämlich das Rederecht, mit Füßen‘‘, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der Budgetsitzung entrüstet.

,,Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Bürgermeister Stangassinger meine Redewunsch-Anmeldung absichtlich – an allen rechtlichen und moralischen Grundsätzen vorbei – negiert und das Budget zur Beschlussfassung bringen lässt. Nachdem unser Klubobmann Gottfried Aschauer – mit seiner fachlichen Expertise als Steuerberater – Fragen zum Budget und der Tischvorlage stellte, hätte ich abschließend die Dinge zusammengefasst und die Haltung der ÖVP-Fraktion bekannt gegeben. Aber offenbar hatte der Bürgermeister zu viel Angst, eine zweite fundierte rechnerische Kritik zu ´seinem Werk` zu hören und zeigte sodann sein wahres Gesicht im Führen einer Sitzung und im Führen der zweitgrößten Stadt. Dass jedoch die SPÖ insgesamt drei Wortmeldungen dazu hatte, sei hier ebenso erwähnt‘‘, so Vizebürgermeister Scheicher weiter.

,,Dem Budget haben wir schlussendlich – nach all diesen Vorkommnissen – nicht zugestimmt, im Wissen, dass es aufgrund der anwesenden Mandatare positiv beschlossen wird. Es geht uns nicht ums Verhindern, es ist lediglich unser Anspruch Dinge, die aus unserer Sicht falsch laufen, aufzuzeigen und zu belegen. Wir sind seit heuer rechtlich nach der VRV dazu verpflichtet, nicht nur das Folgejahr abzubildend, sondern auch die Vorausschau für die kommenden fünf Jahre konkret zu planen. Das heißt, dieses vorgelegte Zahlen- und Planungswerk baut quasi die Wegstrecke bis 2025 voraus. Wir sind rechnerisch und sachlich der Meinung, dass diese mittelfristige Finanzvorschau falsch und lückenhaft ist, weil sie den bereits bekannten Größen und Projekten (z.B. Keltenmuseum, ÖPNV, Zinken, etc.) nicht entspricht. Für uns schlägt die Stadt Hallein hier einen finanziell falschen Weg ein‘‘, betont Florian Scheicher.

,,Die Wortmeldungen der ´Regierungsfraktion SPÖ-Basis`, wir sollten unserer Verantwortung als Politiker nachkommen und vollinhaltlich zustimmen, darf ich zurückweisen. Denn erstens kommen wir unserer Verantwortung nach und zeigen rechnerische Lücken auf und zweitens, wo war denn die SPÖ-Verantwortung in den letzten Jahren bei den Budgetbeschlüssen? Von den Inszenierungen und dem Ausziehen sei hier noch gar nicht gesprochen. Abschließend darf ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass ich es ebenfalls als eigenartigen Führungsstil empfinde, wenn ein Bürgermeister es als notwendig erachtet, die Vergangenheit – wider besseres Wissen – schlechtzureden. Es steht zweifelsohne fest, dass unter den ÖVP-Bürgermeistern die Stadt finanziell saniert, viele große Projekte verwirklicht und zum Beispiel im Bereich der Kinderbetreuung, die Plätze und das Personal mehr als verdoppelt wurden. Mir scheint, dass der Bürgermeister diese Vergleiche medial braucht, um von seiner Überforderung im Amt der zweitgrößten Stadt des Landes abzulenken‘‘, so der Vizebürgermeister abschließend.

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Das einst schöne Wassergerinne in der Mitte der Salzachbucht-Zuschauerreihen (siehe 1. Foto oben), gibt es nicht mehr. Durch dessen unverständliche Trockenlegung, wurde wirksam die Selbstreinigung des Gerinnes unterbunden. Zusätzlich nagte der Zahn der Zeit an den einzelnen kleinen Stufen der Wasserrinne. Heute ist die Anlage teilweise ein Trümmerhaufen, teilweise widerwärtig verschlammt und nur stellenweise lässt sich noch erahnen, wie die einst wasserüberflossenen Stufen wohl ausgesehen haben könnten. Das Ganze symbolisiert den völlig misslungenen Umgang mit der Anlage, durch den Eigentümer Stadt Hallein. So wie sich dieses vormals reizvolle Wassergerinne in verheerendem Zustand zeigt, so wurde mit der gesamten, Salzachbucht-Anlage umgegangen.

Ursprünglich umspannten die prächtigen Zuschauer-Sitzreihen eine Wasserbucht, die von der untersten Sitzreihe durch einen großzügig dimensionierten, ebenfalls mit Plattenmaterial gestalteten Gehweg getrennt war. Bis es zur grandiosen Fehlentscheidung kam. Die Wasserfläche, der Gehweg und noch drei darüberliegende Sitzreihen, sowie die letzten 6 Stufen der beiden Seitentreppen, wurden brutal zugeschüttet. Dort, wo heute die ungepflegte, teils zugewachsene, zum größten Teil verschlammte Schotterfläche den Betrachter schockiert, dort ruhte auf der Wasserfläche eine schwimmende Bühne, die noch von den Salzburger Festspielen bezahlt worden war – die wunderschöne Salzachbucht sollte eigentlich zum zweiten Spielort der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Doch die verheerende Zuschüttung der Wasserbucht machte alles zunichte. – Der Bewohner eines der umliegenden Gebäude hatte den SALZSCHREIBER beim Fotografieren beobachtet. Als der Mann gefragt wurde, wie er den schrecklichen Zustand der Salzachbucht sehe, erklärte er herzhaft: ,,Am bestn, de schüttn den Scheiß bis auffi zua Bruckn zua!‘‘

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das Gerinne noch in besseren Zeiten. FOTO 2: Der Blick auf die Stufen des Gerinnes lässt nur stellenweise den ursprünglichen Zustand erahnen. FOTO 3: Die Vegetation blüht und gedeiht ungehindert. FOTO 4: Stellenweise gibt es hier nur noch einen Trümmerhaufen. Einfach unfassbar. FOTO 5: Derart zugeschlammte Stufen gelten durchaus als Sehenswürdigkeit. FOTO 6: Ein widerwärtiges, grausliches, unhygienisches und abstoßendes Detail aus dem vorhergehenden Foto. FOTO 7: Das Absperrgitter am Ende des Gerinnes wächst unaufhaltsam zu und wird schon bald nicht mehr zu sehen sein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Zu den beliebten Dürrnberg-Attraktionen Salzwelten und Keltendorf Salina, gesellt sich nun als weitere Sehenswürdigkeit, die neu errichtete, vor ihrer Fertigstellung stehende Schausaline. Für ihre Etablierung musste sogar ein bestehendes Gebäude abgerissen werden. Der Neubau zeigt sich optisch offenherzig, der an zwei Seiten herausragende Gebäudeteil erinnert stilgerecht an einen riesigen, würfelförmigen Salzkristall. Damit wird zum ersten Mal, seit der über 2000 Jahre zurückliegenden Keltenzeit, wieder Salz direkt auf dem Dürrnberg hergestellt. In der Halleiner Salzepoche von etwa 1200 bis exakt 1989, wurde im Berges-Inneren in große, künstlich hergestellte Hohlräume, Wasser eingeleitet. Dieses löste das Salz aus den Wänden. Das mit Salz gesättigte Wasser, die sogenannte Sole, wurde anschließend über Rohrleitungen zu den Salinen hinunter in der Halleiner Altstadt geleitet, wo die Sole in großen Sudpfannen verdampft wurde, so dass schließlich nur noch das Salz übrigblieb. Auf dem Dürrnberg gab es bisher noch nie eine Saline, in der historischen Halleiner Altstadt drängten sich zeitweise bis zu 11 großflächige Salinen mit ihren Nebengebäuden.

Bereits Mag. Kurt Zeller, der 2009 viel zu früh verstorbene Direktor des Halleiner Keltenmuseums, wälzte Pläne für eine kleine Schausaline in seinem Museum auf handwerklicher Basis. Als das Ende der Salzherstellung in Hallein beschlossene Sache war, wollten die Salinenbosse der Stadt Hallein eine Schausaline auf dem Dürrnberg andienen. Bürgermeister Franz Kurz, geboren und wohnhaft auf dem Dürrnberg, lehnte dies als historisch völlig falsch ab forderte die Errichtung einer historisch richtigen Schausaline in der Altstadt von Hallein. Es kam damals zu keiner Einigung. Eigentlich hätte die Stadt Hallein, spätestens heuer, anlässlich des genau 30 Jahre zurückliegenden Endes der Halleiner Salzproduktion, Vorbereitungen für die historisch richtige Errichtung einer kleinen aber feinen Schausaline in der Altstadt treffen müssen. Damit hätte Hallein eine historisch korrekte Sehenswürdigkeit erhalten. Nun aber wurden die cleveren Salzherren auf dem Dürrnberg aktiv und realisierten das wichtige Vorhaben. DER SALZSCHREIBER wird über die Dürrnberger Schausaline nach ihrer Eröffnung ausführlich berichten. Erst in Zukunft wird sich herausstellen, ob die Schausaline auf dem Dürrnberg, den endgültigen Todesstoß für eine Schausaline in Hallein darstellt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Unser Foto stammt aus dem Spätsommer 2019. Es zeigt die Situation rund um den Eingangs-Bereich zum Keltendorf Salina. Das im Hintergrund der Länge nach stehende Gebäude wurde abgerissen, um Platz für das neue Gebäude der Schausaline zu schaffen. FOTOS 2 und 3: Die Schausaline ragt an der Süd- und Westfassade aus der Konstruktion des Gebäudes heraus. Speziell auf dem 3. Foto wird man dadurch an einen riesigen würfelförmigen Salzkristall erinnert. FOTO 4: Hier ist auch schon das Prachtstück eines Salzkristalls zu sehen. FOTO 5: Die im Bild sichtbare, bergwärts gerichtete Westfassade des Schausalinen-Gebäudes, wurde ganz in Holz gestaltet, das Gleiche gilt für die an der linken Seite verlaufende Nord-Fassade. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider.)

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In der Fußgängerzone der Stadt Hallein erstrahlt ein neuer Stern. Und alle strahlten mit, als die Eröffnung gefeiert wurde. Ob Bürgermeister Alexander Stangassinger oder Geschäftsinhaberin Stefanie Vorderleitner, ob Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg oder Sozial-Stadtrat Florian Koch – sie alle waren sich darüber einig, dass mit der Eröffnung der neuen Wörndlgut-Greißlerei im Leisederhaus neben der Café-Konditorei Braun, die Stadt Hallein um eine wichtige und gediegene Attraktion bereichert wurde. Zu danken ist dieser neue Anziehungspunkt in der Einkaufsstadt Hallein der sympathischen und tüchtigen Stefanie Vorderleitner. Aufgewachsen am Wörndlgut auf dem Dürrnberg/Winterstall, übersiedelte sie schließlich nach Puch, Und kehrt nun als Geschäfts-Inhaberin der großartigen Wörndlgut-Greißlerei wieder nach Hallein zurück. Wer die Wörndlgut-Greißlerei betritt, denkt im ersten Moment an eine Filiale des Salzburger Heimatwerkes, so gediegen und stimmungsvoll ist der 120 Quadratmeter große Geschäftsraum, mit seinem umfangreichen Warenangebot, eingerichtet. Man kann hier auch Getränke und Imbisse konsumieren und zu Mittag, von 11,30 Uhr bis etwa 13,30 Uhr, serviert Stefanie Vorderleitner ein selbst zubereitetes Mittagsgericht.
 

Die Fülle des Angebotes im neuen und in Hallein dringend benötigten Lebensmittel-Nahversorger Wörndlgut-Greißlerei, ist bestechend. Wobei besonders erfreulich ist, dass Stefanie Vorderleitner großen Wert auf regionale Produkte legt. Wir können hier nur einige Beispiele der begeisternden Angebots-Palette in der Wörndlgut-Greißlerei anführen: Milch, Wurst, Käse, Brot, Obst, Gemüse, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, Knusper-Müsli, Spekulatius, Florentiner, Premium-Öle von Walnüssen, Oliven oder Kürbiskernen, selbstgebackene Kekse und Kuchen, diverse Weinsorten, Spirituosen wie Dörrbirnen-Schnaps, Nuss-Schnaps, Zirben-Schnaps, Kriecherl-Schnaps, (teilweise aus eigener Produktion), Vogelbeer-, Marillen-, Zwetschken- und Walnuss-Brand. Es gibt auch Guglhof-Produkte wie Vogelbeer und Williams. Es ist dies nur einer von 30 ausgesucht qualitätsvollen, Lieferanten, die zahlreiche exklusive Produkte in die Wörndlgut-Greißlerei liefern, die man überall sonst wo vergeblich suchen wird. Also: Das Einkaufen im Halleiner Stadtzentrum ist jetzt endlich auch am Lebensmittel-Sektor wieder anregend und spannend geworden. Viel schöner und persönlicher als in den großen Einkaufszentren an der Peripherie. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls der engagierten Stefanie Vorderleitner den verdienten Erfolg mit ihrer beeindruckenden Wörndlgut-Greißlerei. Deren Bedeutung als erster umfassender Lebensmittel-Nahversorger im Halleiner Stadtzentrum, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Bei der offiziellen Eröffnung der Wörndlgut-Greißlerei: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Geschäfts-Inhaberin Stefanie Vorderleitner, Sozial-Stadtrat Florian Koch und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürrnberg. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass nun im Zentrum seiner Stadt wieder Lebensmittel besonderer Qualität angeboten werden, für Sozial-Stadtrat Florian Koch bedeutet der Lebensmittel-Nahversorger eine eminent wichtige Einrichtung für die Bevölkerung, und Tourismus-Chef Rainer Candido ist glücklich darüber, dass auch die Gäste der Stadt nun direkt im Stadtzentrum ihren Bedarf an Lebensmittel decken können. FOTO 2: Die Inhaberin der Greißlerei wenige Tage nach der Geschäfts-Eröffnung mit edlem Zirben- und Kriecherl-Schnaps aus eigener Erzeugung. FOTOS 3 bis 16: Die Aufnahmen zeigen die freundliche Atmosphäre in der Wörndlgut-Greißlerei und Ausschnitte aus der beeindruckenden Vielfalt in Halleins neuem Lebensmittel-Nahversorger. Dazu noch ein Hinweis: Auf der Homepage von Fotograf Adi Aschauer, gibt es eine Fülle toller Fotos von der neuen Wörndlgut-Greißlerei! – (Odo Stierschneider. Foto 1: Adi Aschauer, Fotos 2 bis 16: OST).

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Auch im Halleiner Kulturtempel Schloss Wiespach gibt die anheimelnde, bezaubernde Adventzeit den Ton an. Schon im Bereich vor den beiden elegant gestaffelten Eingangstreppen, verbreitet ein weihnachtlich geschmückter Baum (dazu unser 1. Foto oben) ahnungsvolle Vorweihnachts-Stimmung. Denn in den Galerie-Räumen des Schlosses Wispach wurde ein erlesener Weihnachtsmarkt aufgebaut, den eine große und geschmackvolle Vielfalt auszeichnet. (Dazu die Fotos 2 bis 6 oben). Man findet hier ein umfangreiches Angebot an schönen, weihnachtlichen Dingen, vom einfachen und geschmackvollen Kerzen-Gesteck bis zu künstlerisch gestalteten Geschenks-Objekten. Wer geschmackvolle Weihnachts-Geschenke sucht, der ist hier gut aufgehoben. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind höflich und entgegenkommend. (Wir betonen dies deshalb, weil es jüngst mehrere Beschwerden in den Print- und Internet-Medien über unfreundliche Adventmarkt-Verkäufer gab.) Gegenüber den großen Adventmärkten kann der Adventmarkt im schönen Schloss Wiespach mit einem unschlagbaren Vorteil aufwarten, der speziell bei Regen, Schnee und Kälte entscheidend ist: Alles befindet sich unter Dach und in beheizten Räumen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die ausgedehnte salzachseitige West-Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel, zeigt sich nun in neuem, prachtvollem Farbenkleid. Drei von insgesamt vier Bauobjekt-Fassaden sind von der erfreulichen Erneuerung betroffen. FOTO 1: Leider war auch diesmal die unschöne Nord-Fassade von jeder Verschönerung ausgenommen. Sie zeigt ihr deprimierendes Grau-in-Grau seit dem Jahr 1968 – also seit unfassbaren 51 Jahren! So lange schon wollte kein Entscheidungs-Träger in Hallein sich mit der Verbesserung des Erscheinungs-Bildes dieser entsetzlichen Festspiel(!)-Fassade auch nur irgendwie auseinandersetzen. Im kommenden Jahr feiern die Salzburger Festspiele ihr 100jähriges Bestehen – vielleicht entschließt man sich dann doch in Hallein, dieser rufschädigenden Fassaden-Peinlichkeit ein Ende zu bereiten? Doch wir wollen uns an dieser Stelle mit der erneuerten Salinen-Fassade befassen. Angesichts ihrer Ausdehnung, beeinflusst sie nun auf positive Weise das Stadtbild von Hallein. FOTO 2: Ein ungewohnter Anblick des nördlichsten Teils der salzseitigen Salinenfassade. Er wird in dieser Form kaum wahrgenommen, da die Passanten viel zu knapp an der Fassade entlang gehen, um das Gesamtbild zu erfassen. Der Dachgiebel markiert die Mitte der einstigen, unter den Habsburgern errichteten Großsaline. Beide Hälften des Bauwerks waren gleich groß. Während sich die Saline seit ihrer Errichtung von hier Richtung Süden ausdehnt, fehlt von der Nord-Hälfte, wenige Meter links vom Giebel, jede Bausubstanz. Nach dem verheerenden Großbrand in der Skibobfabrik Brenter, musste 1968 die Nord-Hälfte der Saline komplett abgetragen werden. Erhalten blieb der reichlich unschöne ,,Durchschnitt‘‘ durch das Salinen-Gebäude. FOTOS 3 und 4: Die renovierten Fassaden des zweiten und dritten Gebäudeteiles. FOTO 5: Die nun strahlende Gesamt-Ansicht der erneuerten Fassade. FOTO 6: Die weit über die Fassade hinausragenden Dachflächen werden durch eine überreich verzierte Holz-Konstruktion gestützt und fixiert. Fürwahr eine kleine, feine Sehenswürdigkeit! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Für Donnerstag, 12. Dezember 2019, wird plangemäß die letzte Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein, für das heurige Jahr 2019, mit nachstehender Tagesordnung einberufen. Die Sitzung findet um 17.00 Uhr im Kolpingsaal. Schöndorferplatz 3, 5400 Hallein statt. Die Mitglieder der Stadtgemeinde-vertretung haben insgesamt 39 Punkte der Tagesordnung zu behandeln.

 

1          ÖFFENTLICHER TEIL
1.1       Eröffnung der Sitzung
1.1.1    Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
1.1.2    Feststellung der Beschlussfähigkeit (abwesende bzw entschuldigte Mitglieder)
1.1.3    Tagesordnung (Fragen, Änderungen, Beschlussfassung)
1.2       Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 17. Oktober 2019
1.3       Fragestunde für Gemeindebürger
Fragen sind nur zu einzelnen Punkten dieser Tagesordnung an den Bürgermeister oder beauftragte Mitglieder der Gemeindevorstehung (Dauer: maximal 1 Stunde) möglich. Sollten keine Gemeindebürger anwesend sein oder keine Fragen stellen, so wird mit der Tagesordnung fortgesetzt und gilt die Fragestunde als beendet.
1.4       Bericht des Bürgermeisters
1.4.1    Erledigungen der Anfragen aus der Sitzung der Stadtgemeindevertretung vom 18. Juni 2019
1.4.2    Erledigungen aller Anfragen der vergangenen Sitzung der Stadtgemeinde- vertretung vom 17. Oktober 2019
1.4.3    Jahresberichte / Geschäftsberichte / Tätigkeitsberichte
1.5       Dringliche Anträge, Anfragen, Anregungen u. Beschwerden der Mitglieder der Stadtgemeindevertretung (Zeitlimit: 60 Minuten)
1.6       Anträge an die Gemeindevertretung
1.6.1    Parkgebührenverordnung 2020
1.6.2    Geh- und Radweg Wiestal-Landesstraße Vereinbarung zur Übertragung der Wegehaltung
1.6.3    Straßenerhaltung 2020 – Grundsatzbeschluss
1.6.4    Straßenerhaltung 2020 (mit GAF-Finanzierung) – Grundsatzbeschluss
1.6.5    Jahreskarten öffentlicher Verkehrsmittel – Förderung
1.6.6    Franz Schwab - Grundtausch Errichtung Oberflächenwassersammler sowie Verbreiterung des Hancarwegs
1.6.7    Abänderung des Bebauungsplanes der Grundstufe "ULSZ Rif - Studentenwohnheim", TA14G2, KG Taxach
1.7       Anträge aus den Sitzungen der Stadtgemeindevorstehung vom 20. November 2019
1.7.1    Finanzierung fischpassierbare Sohlrampe unter der Leubebrücke bei der Königsseeache
1.7.2    Übernahme einer Teilfläche des Knappensteiges in das öffentliche Gut der Stadtgemeinde Hallein (Lückenschluss) samt Dienstbarkeit zum Zwecke der Schneeräumung
1.7.3    Durchführung  eines Vergabe-Verfahrens samt Zuschlag für den Bestbieter zum Ankauf von Parkscheinautomaten
1.8       Anträge aus dem Bau- und Raumordnungsausschuss
1.8.1    Planungskosten-Beitragsverordnung
1.8.2    96. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Kennzeichnung Zweitwohnung-Beschränkungsgebiet"
1.8.3    98. Flächenwidmungsplan-Teilabänderung "Betriebsstandort Süd-AustroCel Hallein GmbH" - Kennzeichnung des Auswirkungsbereiches vom Seveso-Betrieb "AustroCel Hallein GmbH" im Flächenwidmungsplan
1.9       Anträge aus dem Ausschuss Stadtmarketing, Stadtentwicklung und Umwelt
1.10     Anträge aus dem Sozialausschuss
1.11     Anträge aus dem Finanzausschuss
1.11.1  Jahresvoranschlag der Stadtgemeinde Hallein 2020
1.11.2  Jahresvoranschlag Stadttheater/-kino Hallein 2020
1.12     Anträge aus dem Überprüfungsausschuss
1.13     Anträge aus dem Verkehrsausschuss
1.14     Anträge aus dem Kulturausschuss
1.15     Anträge aus dem Sportausschuss
1.16     Anträge aus dem Integrationsausschuss
1.17     Anträge aus dem Jugendausschuss
1.18     Sonstige aktuelle Themata
1.19     Berichte verschiedener Ausschüsse
1.20     Allfälliges:
(Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: SPÖ Hallein).

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Die Stadt Hallein hätte ja noch ein wenig Zeit. Um Versäumtes doch noch nachzuholen. Sagen wir mal etwa 3 Jahre. Also bis 2022. Dann sind bereits unfassbare 65 Jahre seit der unglaublichen, weltmeisterlichen Sport-Großtat vergangen. Die erhebliches internationales Aufsehen verursachte. Die von der Stadt Hallein nie durch irgendeine öffentliche Maßnahme gewürdigt wurde. Die Rede ist natürlich von Siegfried Waslberger. Er vollbrachte eine weltweit einzigartige, nie wieder erreichte, sportliche Großtat. Am 15. Mai 1957 startete er von Salzburg aus, um auf seinen Händen, im Handgang also, die über 300 Kilometer bis nach Wien für einen guten Zweck zurückzulegen. Drei Monate später im August, nach exakt 327 Kilometern, erreichte Siegfried Waslberger, auf den Händen gehend, die Bundeshauptstadt Wien. Die Bevölkerung bereitete dem heldenhaften Sportler aus Hallein einen derart stürmischen Empfang, dass schon im Bereich von Schönbrunn der öffentliche Verkehr hoffnungslos zusammenbrach. Die Exekutive sah sich außerstande, Siegfried Waslberger, wie ursprünglich geplant, auf den Händen bis zum Stephansdom gehen zu lassen. So fand die Gewalt-Tour des Halleiners vor dem Schloss Schönbrunn, unter Anwesenheit höchster Politiker und unter dem Jubel der andrängenden Massen, ihr stolzes, triumphales Ende.

In der ,,Halleiner Zeitung‘‘, wurde Waslbergers unglaubliche Leistung von Anbeginn an bis zum triumphalen Ende, mit wöchentlichen Berichten gewürdigt. Die ,,HZ‘‘ unterbreitete den Vorschlag, Siegfried Waslbergers Großtat mit einer überlebensgroßen Statue in der Altstadt, die ihn im Handstand zeigt, für immer festzuhalten. In der Stadt Hallein des Jahres 1957 hatten jedoch solche Vorschläge keine Chance auf Verwirklichung. Auch 10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre später auch nicht, im Jubiläumsjahr 50 Jahre danach nicht und 60 Jahre später, im Jahre 2017, ebenfalls nicht. In 3 Jahren sind es also 65 Jahre her, dass Siegfried Waslberger seine weltweit einzigartige Leistung vollbrachte. Eine perfekte Chance und Gelegenheit, Siegfried Waslberger endlich, endlich mit einer Statue zu würdigen. Siegfried Waslberger selbst wird diese Ehrung nicht mehr erleben. Er starb im Jahr 1978. Einziges Erinnerungsstück in Hallein an den großartigen und willensstarken Sportler ist im Keltenmuseum ein Paar seiner zahlreichen verschlissenen Handschuhe, die er zum Schutz seiner Hände während der Gewalt-Tour trug.

Der Tourismusverband müsste das Vorhaben einer Waslberger-Statue aus vollen Kräften unterstützen, die Halleiner Geschäftsinhaber ebenso. Die Statue könnte sich zu einem Besucher-Magnet entwickeln, bei der sich nicht nur die Gäste der Stadt gerne fotografieren lassen würden. Den Kontakt zu einheimischen Bildhauern, die für eine Realisierung in Frage kämen, müsste der Halleiner Kulturverein ,,Sudhaus‘‘ herstellen. Als Aufstellungsort der Statue käme jede schöne Stelle in der Altstadt in Frage, ganz besonders attraktiv wäre die Aufstellung der Statue jedoch auf der Stadtbrücke. Dort, wo derzeit ein ungeliebter, ungenützter, nun wieder für Monate versperrter Mini-Steg sein Dasein fristet. Der Mini-Steg, der überhaupt keine Beziehung zur Stadt Hallein besitzt,  gehört entfernt, und könnte, falls wirklich gewünscht, an der Salzach-Ufermauer vor dem Stadtkino wieder aufgebaut werden. Die überlebensgroße Statue Waslbergers auf der Stadtbrücke wäre jedenfalls eine echte Sehenswürdigkeit, eine erfreuliche und bedeutende Aufwertung für die Stadt Hallein. Auf dem Sockel der Statue müssten in Kurzform die wichtigsten Daten zu Waslbergers grandioser Leistung aufscheinen. Eine neue, konkurrenzlose Sehenswürdigkeit wäre damit in Hallein geschaffen. Denn: Kirchen, Altstadtgebäude, Festungsbauten oder Ziergärten und Museen gibt es auf dieser Welt unendlich viele. Eine Statue, des mit seiner Leistung weltweit alleine dastehenden Siegfried Waslberger, gäbe es jedoch weltweit nur in Hallein! – (Odo Stierschneider. Foto: Brandauer).

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Trotz wildester Albtraum-Horrorfilme im Kino, am PC, am Laptop und am Handy, haben Krampus und Percht nichts von ihrer kribbeligen Gänsehaut-Faszination verloren. Die glorreiche Igonta Pass (nahezu 2700 Mitglieder!) pflegt das Brauchtum der nervenkitzligen Krampus-Auftritte dankenswerter Weise schon seit Jahren und hat sich in allen Bereichen der gehörnten und zotteligen Höllenfürsten einen hervorragenden Ruf erworben. Auch heuer wieder, pünktlich am 1. Dezember 2019, dem Beginn der Adventzeit, trat die Igonta-Pass in der Halleiner Altstadt beeindruckend in Erscheinung und sorgte, trotz des Sonntagabend-Termins, für einen massiven Publikums-Andrang. Die gespannten Zuschauerinnen und Zuschauer drängten sich entlang der beidseitigen Straßensperren von der Thunstraße über den Bayrhamerplatz bis zum Unteren Markt. Solch einen Publikumserfolg würden sich auch andere Veranstalter in Hallein wünschen, doch das Erscheinungsbild der wilden Höllengesellen der Igonta-Pass ist eben unwiderstehlich. Mitten drin unter den Teuflischen natürlich der ehrwürdige Nikolaus. Es gab für die Zuschauer nicht nur Peitschenhiebe auf die Wadln, sondern es wurden auch Süßigkeiten verteilt. Den erfreulichen Publikumsandrang beim Krampuslauf der Igonta-Pass lassen die oben stehenden Fotos erahnen. Wer unbedingt Fotos wilder Krampusse sehen möchte, auch dem kann geholfen werden: Einfach an die 25 Beiträge weit hier im Ressort AKTUELLES zurückscrollen und es tut sich eine fantastische Krampus- und Perchten-Parade auf! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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,,Ist Euch recht kalt dort oben?‘‘ Die Frage kam von der Salzach unter der Stadtbrücke herauf zu den zahlreichen winterlich gekleideten Zuschauern, die sich oben auf der Brücke drängten. Der Fragende schwamm mit nacktem Oberkörper im kalten Wasser, gemeinsam mit Begleitern und Begleiterinnen rund um die schwimmende Lichter-Pyramide des Halleiner Tauchclubs Delphin. Dieser veranstaltet alljährlich sein traditionelles Advent-Schwimmen in der Salzach. Gestartet wird bei der Neumayrbrücke und dann geht es stromabwärts, unter der Stadtbrücke und dem Salinensteg hindurch, bis zum einstigen Colloredo-Sudhaus knapp vor der Colloredobrücke. Nach der Anlandung am linken Salzachufer gab es, nachdem die Schwimm-Ausrüstung gegen warme Kleidung getauscht worden war, noch musikalische Darbietungen für die wackeren Delphiner und Delphininnen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Von der Stadtbrücke aus gesehen, waren es vorerst nur Lichtpunkte, die sich unterhalb der Neumayrbrücke in der Finsternis auf der Salzach bewegten. Sie kamen immer näher und nahmen allmählich Gestalt an: Eine sechsseitige Lichter-Pyramide auf einer sternförmigen Basis als nachhaltiger Hinweis auf das in vier Wochen bevorstehende Weihnachtsfest. Die Lichtpunkte im Hintergrund stammen von der Neumayrbrücke. FOTOS 2 und 3: Auf einer Distanz von wenigen Metern, bevor die beeindruckende Konstruktion für wenige Augenblicke unter der Stadtbrücke verschwand, entstanden diese Fotos. Man erkennt rundum die im Wasser schwimmenden Mitglieder des Tauchclubs Delphin. FOTO 4: Die Lichter-Pyramide konnte, auf Höhe des einstigen Colloredo-Sudhauses, sicher an Land gebracht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die AustroCel Hallein GmbH und die OMV, das international tätige Öl- und Gas-Unternehmen in Wien, unterzeichneten einen mehrjährigen Belieferungs-Vertrag für fortschrittliches Bio-Ethanol aus Hallein. Es handelt sich dabei um eine Treibstoff-Komponente, die von AustroCel ausschließlich auf Basis cellulosehältiger Abfälle hergestellt wird. Auf Grund der nachhaltigen Basis zählt Bio-Ethanol zur Kategorie der „fortschrittlichen Biokraftstoffe“ und kann als solcher künftig den OMV- Benzinkraftstoffen beigemengt werden. Das Produkt wird zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV-Produkt-Portfolios beitragen. Aus Fichtenholz, (Restholz aus der Säge-Industrie), wird bei AustroCel besonders reine Cellulose gewonnen, die überwiegend in Asien zu Textilfasern verarbeitet wird. Während das Holz gekocht wird, entsteht die sogenannte Braunlauge. Diese wurde bisher eingedampft und verbrannt. Braunlauge ent­hält aber auch wertvolle Holzzucker, welche künftig mittels Hefe fermentiert und zu Bio-Ethanol destilliert werden.


Thomas Gangl, OMV, verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: ,,Dies ist der erste Vertrag, der von der OMV im Bereich fortschrittlicher Biokraftstoffe der zweiten Generation abgeschlossen wurde. Damit kann die OMV einen weiteren wertvollen Schritt setzen, um die CO2-Intensität ihrer Kraftstoffe zu senken. Neben der Erfüllung von internationalen Klimazielen ist es uns auch wichtig, die Wertschöpfung in Österreich weiter auszubauen. Wir freuen uns mit AustroCel einen zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben und damit auch den Industrie­standort Österreich zu stärken.‘‘ – Dazu erklärt Jörg Harbring, AustroCel-Ge­schäftsführer: ,,In Hallein entsteht Österreichs erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation. Als Rohstoff kommen keine potenziellen Nahrungs- oder Futtermittel zum Einsatz, sondern Holzzucker. Im Endausbau können wir in Österreich rund ein Prozent des Benzinverbrauchs ersetzen und den CO2-Ausstoß um rund 50.000 Tonnen reduzieren.‘‘ AustroCel Hallein investiert 42 Millionen Euro in die Errichtung der Bio-Ethanol-Anlage und wird damit zu einem der ,,grünsten‘‘ Vorzeigebetriebe der Zellstoffindustrie weltweit!

Vorbereitende Bauarbeiten am Standort Hallein wurden bereits gestartet und die ersten Kontingente Bio-Ethanol werden die Anlage im ersten Quartal 2021 verlassen. Die neue Anlage, die Ende 2020 in Betrieb gehen soll, schafft 10 zusätzliche Arbeitsplätze und wird bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol produzieren. Der Bio-Treibstoff aus Hallein wird Benzin beigemischt, damit wird ein Prozent des jährlichen Benzinverbrauchs in Österreich ersetzt. Durch diesen Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Bio-Ethanol wird künftig umweltschonend auf der Schiene transportiert.

 

Als Markt- und Qualitätsführer in China für Textilzellstoff aus Nadelholz sowie als nachhaltiger Produzent nicht nur für den eigenen Bedarf von Fernwärme (für 14.000 Haushalte) und Grünstrom (für 26.000 Haushalte), ist AustroCel eines der gewinnstärksten Industrie-Unternehmen in Österreich, präzise: mit seinen knapp 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das zweit-ertragreichste Industrie-Unternehmen Österreichs. Damit ist dessen Bestand in Hallein auf Jahrzehnte gesichert. Die einzige Begrenzung des Unternehmens-Wachstums verursacht der Mangel an Fachkräften. Diesem begegnet das Unternehmen nun durch die grenzübergreifende Suche nach Lehrlingen, Fachkräften und Ingenieuren.

Auch mit dem Land Salzburg wurde von AustroCel Hallein eine Partnerschaft ge­schlossen. Denn bis 2050 will das Bundesland energieautonom und klimaneutral dastehen. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht nun das Land Salzburg Kontakt zu bekannten Betrieben, die glaubwürdig die Rolle als ,,Klimaschutz-Verbündete‘‘ übernehmen können. So will AustroCel Hallein gemeinsam mit der Salzburg AG eine neue Wärmepumpe installieren, um zusätzlich 1.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen zu können. Schließlich geht es auch noch um die umweltgerechte Verwendung von Lauge, die als eines der Abfallprodukte bei der Zellstoff-Erzeugung anfällt. Sie soll künftig verbrannt werden. Der dabei entstehende Dampf könnte Turbinen antreiben. Damit könnten statt bisher 26.000 Haushalte, in Zukunft 33.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Wann gibt es wohl die ersten offiziellen Auszeichnungen für das Vorzeige-Unternehmen AustroCel? – (Odo Stierschneider. Foto: Neumayr).

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Nach einem Monat intensiver Bauarbeiten, konnten die ersten Erneuerungs-Investitionen auf dem Zinkenkogel realisiert werden. 750 Meter Leitungsrohre für die Beschneiungs-Anlagen am Dürrnberg mussten neu verlegt werden. Die Gefahr einer Hangrutschung bei einer Unterspülung aufgrund der defekten Rohre stand im Raum – diese Gefahr ist jetzt gebannt. Mitte Oktober lieferte bereits die unterstützende Baufirma das Material an und stellte dem Team der Zinkenlifte zwei Baggerfahrer zur Seite. Alle weiteren Arbeiten mussten die Mitarbeiter der Zinkenlifte in teils steilstem Gelände durchführen: Das Entfernen der alten Rohre und Stromleitungen, das händische Verlegen der insgesamt 17 Tonnen an neuen Leitungsrohren und dazu die Montage der neuen Stromleitungen. Eine wahre Mammutaufgabe für das achtköpfige Team von Betriebsleiter Josef Klein, der nicht nur die Verantwortung und die Aufsicht innehatte, sondern auch selbst am Wochenende anpackte.

 

Zu den Grabungs- und Verlegungs-Arbeiten, kam noch der Austausch von fünf funktionsunfähigen  Schneilanzen durch moderne und effizientere Geräte. Somit sind laut Betriebsleiter Klein wieder alle 13 Lanzen und acht Schneekanonen bereit für den Einsatz im bevorstehenden Winter. Klein betont dazu: „Die fünf Lanzen waren schon seit über zwei Jahren defekt. Wir haben immer wieder nur reparieren können obwohl wir neue gebraucht hätten. Mit der aktuellen Investition – den neuen Rohren, Leitungen und Lanzen – haben wir nun eine höhere Leistung bei den Beschneiungs-Anlagen.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger besuchte das Team der Zinkenlifte am Dienstag, 26. November 2019, um die fertiggestellte Baustelle zu besichtigen. Er fasste zusammen: „Was hier geleistet wurde, ist wirklich enorm. Der Zeitdruck war extrem hoch, weil wir noch vor dem dauernden Frost fertig werden mussten. Aber das Wetter war uns einigermaßen gnädig und unsere Mitarbeiter haben es rechtzeitig geschafft. Ich bin froh, dass wir in die Saison starten können.“  Der Rathaus-Chef wies auch darauf hin, dass durch die Investition von 213.500 Euro nicht nur die Beschneiung für den startenden Winterbetrieb gesichert wurde, sondern dass ebenso die Sicherheit der Anrainer und Skifahrer verbessert werden konnte.  „Wir mussten diese Investitionen durchführen, denn die Leitungen waren defekt und das Risiko von Hang-Rutschungen durch Unterspülungen war zu groß. Die Reparatur der Rohre wurde in der Vergangenheit vernachlässigt, so waren wir jetzt zum Handeln gezwungen.‘‘ Somit sind die Hänge nun laut Betriebsleiter Klein gesichert, die Beschneiung ist dank der neuen Leitungen und der neuen Lanzen ebenfalls verbessert – der Winter kann nun jederzeit  kommen. Dazu das oben stehende Foto: Von links: Peter Kitz, Betriebsleiter Josef Klein, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Hans Egger und Georg Hafner besichtigen  die Baustelle.

 

Abschließend unterstrich Bürgermeister Stangassinger: „Wir stehen zu unserem Erlebnisberg, der sowohl im Sommer, aber auch im Winter großes Potenzial hat. Wir haben bereits die ersten Schritte in Richtung Neukonzipierung eingeleitet und wir müssen langfristig im Sinne der Mitarbeiter, des Tourismus und vor allem der Wirtschaftlichkeit eine neue Idee für die Gesamtnutzung entwickeln. Das können aber nur Experten erledigen und genau diese Experten werden wir uns holen. Die Politiker sind nicht dazu da, um Konzepte zu erarbeiten, sondern sie haben die Verantwortung, über erarbeitete Konzepte zu entscheiden und zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Dafür braucht es auch Partner, Investoren und Unterstützer. Die Richtung ist für mich klar: Ich stehe dazu, dass wir im Sommer und im Winter attraktiv sein können. Wir müssen schauen, dass wir den Erlebnisberg für alle Halleinerinnen und Halleiner sowie für unsere Gäste zu einem Abenteuer-, Erholungs- und Rückzugsort machen können. In Stadtnähe und trotzdem mitten in der Natur: besser geht es eigentlich nicht.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Reifen-Wechseln für einen guten Zweck“, so könnte man die erfreuliche Aktion der Halleiner Fachwerkstätte „Auto und Motorrad Cates“ zusammenfassen. Geschäftsführer Manuel Cates und sein Team stellten für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung, um für einen guten Zweck Reifen umzustecken. Insgesamt wechselten Cates und seine Mitarbeiter für 31 Autos die Reifen und machten die Autos fit für den Winter. Den gesamten Reinerlös spendete Cates schließlich an das Jugend-Wohnhaus der Pro Juventute am Hochgerichtweg Hallein zwischen der Halleiner Nordeinfahrt und Kaltenhausen. Beim abschließenden Oktoberfest im Rahmen dieser Aktion, wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt und so konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein kulinarischen Genüssen hingeben. Daimlers Food Truck bot seine Spezialitäten zum Selbstkostenpreis an und das Lagerhaus Hallein stellte die Getränke zur Verfügung.


Respektable 2.095 Euro kamen aus der Reifen‐Umsteck‐Aktion zusammen und sollen den Bewohnern des Jugend-Wohnhauses der Pro Juventute am Hochgerichtweg einen Camping-Urlaub und neue Fußballtore für die Jugendlichen finanzieren. Zur Spenden-Übergabe waren auch der Leiter des Pro-Juventute- Wohnhauses Hallein-Hochgerichtweg Gerold Fritz und der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, eingeladen. Dabei betonte der Bürgermeister: ,,Gerade die sozialen Einrichtungen brauchen im Prinzip jeden Cent, um kleinere Projekte finanzieren zu können. Der Staat unterstützt zwar, aber im sozialen Bereich kann es nie genug sein. Da sind privates Engagements oder Aktionen wie diese, einfach unersetzlich. Ein derartiges Engagement ist auch ein Zeichen der Solidarität, der heutzutage ein besonderer Stellenwert zukommt. Ein herzliches Dankeschön an Manuel Cates, dass er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern ein so erfreuliches und vorbildliches Zeichen setzt und damit unsere Jugendlichen im Pro‐Juventute‐Wohnhaus unterstützt.‘‘ – Auf dem oben stehenden Foto übergeben Bürgermeister Stangassinger und Kfz-Werkstätten-Geschäftsführer Manuel Cates den Scheck über 2.095 Euro an Gerold Fritz, Leiter des Pro-Juventute-Wohnhauses am Hochgerichtsweg. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Cates).

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Unser ständig komplexer werdendes Lebensumfeld wird immer anfälliger gegen Stromausfälle. Computer und die ganze übrige stromgesteuerte, technische Aufrüstung sind großartig und beindruckend, solange Strom zur Verfügung steht. Umso nachhaltiger die Folgen, wenn auch nur aus nur einer der zahllosen möglichen Ursachen, die Stromversorgung kippt. So wie flächendeckend am Sonnntagabend, 24. November 2019, im nördlichsten Halleiner Stadtteil Rif, nach einem Kurzschluss in einem 110-KV-Kabel. Gleich 900 Haushalte und Betriebe sowie die Straßenbeleuchtung waren vom Blackout betroffen. Dazu zählte auch das Sportzentrum Rif, in dessen Schwimmhalle es plötzlich und völlig unerwartet stockdunkel wurde. Dass es zu keinem folgenschweren Zwischenfall kam, ist zweierlei zu danken. Erstens schalteten Badbesucher außerhalb des Schwimmbeckens ihre Handy-Lampen ein, sodass sich die im Wasser Befindlichen orientieren konnten. Zweitens – ein besonders erfreulicher Zufall – hielten sich die Kinder eines Schwimmkurses noch außerhalb des Wasserbeckens auf, als es finster wurde. Der totale Stromausfall im Stadtteil Rif – der größte in Hallein seit Jahrzehnten – dauerte etwa eine Stunde, danach war der Großteil der Haushalte in Rif wieder mit Strom versorgt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST)

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Das ist die herrliche Anderswelt des Weihnachtsmarktes auf der Halleiner Pernerinsel. Anderswo lösen Starkregen, heftiger Hagelschlag und stürmisches Schneegestöber, eine wilde Flucht der Adventmarkt-Besucher aus. Nicht so auf der Halleiner Pernerinsel. Denn hier findet der bezaubernde Weihnachtsmarkt zur Gänze unter Dach statt. Während draußen in der Kälte die Unwetter rumoren, treffen drinnen in der Wärme die Besucher des Pernerinsel-Weihnachtsmarktes, unbeschwert bei Tannen- und Weihnachtskekse-Duft, ihre Auswahl aus dem überreichen Angebot der über 60 Aussteller. Alles wurde liebevoll drapiert und dekoriert. Üppiger und großzügiger Weihnachts-Schmuck, sichert in den zahlreichen Verkaufs-Räumlichkeiten eine festliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel ist eine sehenswerte Attraktion, die man einfach nicht versäumen darf. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag, bis zum 22. Dezember 2019, ist diese Weihnachts-Wunderwelt auch für Sie geöffnet.

Diese Pracht und Herrlichkeit ist dem tüchtigen und engagierten Weihnachtsmarkt-Betreiber Matthäus Leitner zu danken. Er realisiert das alljährliche Weihnachtswunder mit kluger Zielstrebigkeit, zäher Ausdauer und sympathischer Begeisterung. Matthäus Leitner im Halleiner Weihnachtsmarkt-Journal: ,,Schon in den Sommer-Monaten freue ich mich auf die Vorbereitungen. Immer wieder kommen neue Ideen, Veranstalter und Aussteller dazu, somit werden das Angebot und die Qualität jährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer wieder haben zahlreiche helfende Hände die geschichtsträchtige Alte Saline dekoriert, weihnachtlich geschmückt und in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Den Besucherinnen und Besuchern des sehenswerten Weihnachtsmarktes  auf der Pernerinsel wird auch Gelegenheit geboten, die nähere Umgebung kennenzulernen. Dies beginnt bei jenen Räumlichkeiten der Alten Saline, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. So kann als besondere Attraktion die letzte der historischen Sudpfannen besichtigt werden, aber auch der Generatoren-Raum und der Kessel-Raum. Aber es geht noch weiter über die gesamte Pernerinsel mit Salinenkapelle und weiter entlang der großen Gebäudefronten, hinter denen die Salzburger Festspiele nun schon seit nahezu 30 Jahren mit ihren Aufführungen begeistern. Und es geht noch weiter, es werden auch verschiedene Rundgänge durch die Stadt Hallein angeboten. Informationen dazu gibt es entweder telefonisch unter Tel. 0664 3013790 oder per Mail unter halleinergschichten@gmail.com oder auf der Webseite halleinergschichten.com. – Es folgt hier im Ressort AKTUELLES noch ein zweiter Bericht über den sehenswerten Weihnachtsmarkt auf der Pernerinsel mit nochmals 15 Fotos. Einfach ein Stück weiter hinunter scrollen.    

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Gleich zu Beginn werden die Besucher des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel von diesem stimmungsvollen Weihnachtsbaum empfangen, unter dem verheißungsvolle Pakete aufgetürmt wurden. FOTOS 3, 4 und 5: Drei unterschiedliche Krippen-Versionen. FOTO 6: Mit Holzfolien ummantelte Leuchten. FOTO 7: Auch im Zeitalter von Computer und Handy gibt es noch herrliches Holzspielzeug. FOTO 8: Natürlich gibt es eine reiche Auswahl an Adventkränzen. FOTOS 9 bis 15: Die Angebotsvielfalt des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel ist besonders beeindruckend. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel, wurde unter seinem Veranstalter, dem engagierten Matthäus Leitner, zu einer echten vorweihnachtlichen Publikums-Attraktion. Halleins Bürgermeister Alexander Anzengruber findet dazu anerkennende Worte: ,,Matthäus Leitner hat sein Ziel erreicht, seinen Weihnachtsmarkt weit über die Grenzen unserer schönen Stadt hinaus, bekannt zu machen und zu etablieren. Er hat es geschafft, mit dem eindrucksvollen Weihnachtsmarkt unserer Pernerinsel für sechs Wochen eine Atmosphäre und ein neues Gesicht zu verleihen. Eingehüllt in stimmiges Ambiente, verwandelt sich die Pernerinsel in einen Ort der Besinnlichkeit, der vorweihnachtlichen Gemütlichkeit und der Vorfreude auf das große Fest. Die Ausstellerinnen und Aussteller verzaubern mit Kunsthandwerk, Accessoires und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten.‘‘ Und der Herr des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel, Matthäus Leitner ergänzt: ,,Das Angebot und die Qualität des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel werden alljährlich verbessert. Jedes Jahr ist es eine Freude mit anzusehen, mit welchem Engagement und mit welchem Enthusiasmus alle Beteiligten mitarbeiten und unseren Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem gestalten. Auch heuer haben wieder zahlreiche helfende Hände die Alte Saline weihnachtlich geschmückt und dekoriert und mit viel Arbeit in einen stimmungsvollen Ort verwandelt.‘‘

Im Außenbereich der Alten Saline, im 1. Untergeschoß, im 2. Untergeschoß,
im Salzmagazin-Obergeschoß 3, im Salzmagazin-Obergeschoß 4, im Salzmagazin-Obergeschoß 5, im Innenhof/Generatorenraum und im Verdampferturm, finden Waren-Präsentationen, Besichtigungs-Rundgänge und gastronomische Aktivitäten statt. Ein attraktives Rahmenprogramm  bietet Alpakawanderungen, Kinderprogramm in der Wichtelstube, Darbietungen von Schülern des Musikums Hallein, Adventkranz-Binden, Führungen zur letzten historischen Sudpfanne und in die Salinenkapelle, den Besuch von Nikolaus und Krampus, Balsamico-Verkostung und Schaupressen an einer bäuerlichen Ölpresse: Vom Kürbiskern bis zum Kürbiskernöl.

Heuer wartet der Weihnachtmarkt auf der Pernerinsel mit einer besonderen Überraschung auf. Der Salzburger Kunstverein ,,artforum Salzburg‘‘ ist mit zahlreichen Kunstwerken vertreten. Dazu der Betreiber des Weihnachtsmarktes Matthäus Leitner: ,,Als Schulterschluss zwischen Salzburg und Hallein, ist dieses Projekt über mehrere Jahre gereift. Heuer ist es nun soweit und wir konnten unser Vorhaben umsetzen. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen stellen die unterschiedlichsten Werke aus. Im Flair der Alten Saline entsteht damit etwas ganz Besonderes.‘‘

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Baum-Lichterdekoration auf dem Freigelände vor der Eingangsfront zum Pernerinsel-Weihnachtsmarkt. FOTOS 2 und 3: So viele Krippenfiguren auf eine Streich sieht man nur in der Adventzeit auf der Pernerinsel. FOTOS 4, 5 und 6: Einige Beispiele aus dem reichen Krippen-Angebot des Weihnachtsmarktes. FOTO 7: Natürlich darf auch Christbaumschmuck nicht fehlen. FOTOS 8, 9 und 10: Eine reiche Auswahl an Köstlichkeiten wird angeboten. FOTO 11: Ein traditionelles Symbol des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel: Hirsch und Lichterbaum. FOTOS 12, 13 und 14: Werke des Kunstvereines artforum Salzburg bilden eine neue, attraktive Facette des Weihnachtsmarktes auf der Pernerinsel. FOTO 15: Das große Angebot an Keks-Ausstechformen erinnert an eine moderne Skulptur. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Einmal im Politik-Alltag der EU den Spieß umdrehen – das praktizierten 32 Schülerinnen und Schüler der HAK Hallein in Brüssel. Sie diskutierten als Botschafterschule in Brüssel mit EU-Abgeordneten über den „European Way of Life“: Bei Fragen wie „Was soll die EU tun, um Europas Werte zu schützen? Wie denkt die Bevölkerung der EU-Länder darüber?“ schlüpften die Jugendlichen in die Expertenrolle. „Die jungen Botschafterinnen und Botschafter des Europäischen Parlaments mussten gemeinsame Entscheidungen darüber fällen, welche Fragen auf die Tagesordnung gesetzt bzw. besprochen werden sollen und welche konkreten Veränderungs-Vorschläge sie vorbringen möchten“, berichtet Lehrerin Christina Fabianitsch, die die Gruppe auf ihrer Reise ins Herz der EU-Institutionen begleitete.

 

Ebenfalls auf dem Reiseplan: Das Verbindungsbüro des Landes Salzburg zur EU. Von Leiterin Michaela Petz-Michez erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie EU-Förderungen zuerkannt werden und wer ein Praktikum in den EU-Institutionen machen kann. „Natürlich ging es auch um die großen politischen Fragen, insbesondere darum, worin sich die EU von den USA oder auch von China unterscheidet. Mit Experten der EU-Kommission und von der Wirtschaftsuni Wien diskutierten die Jugendlichen außerdem über die Unions-Bürgerschaft und darüber, ob die EU ohne Einstimmigkeits-Prinzip handlungsfähiger wäre“, so Petz-Michez. Zu dem Seminar hatte das Europäische Parlament die HAK Hallein als eine seiner „Botschafterschulen“ eingeladen, die bei der Vermittlung des Verständnisses der Europäischen Union im Unterreicht besonders engagiert sind. Ende September 2019 (der SALZSCHREIBER berichtete), wurde durch Bildungsministerin Iris Rauskala und EP-Vizepräsident Othmar Karas, der HAK Hallein sowie 19 weiteren österreichischen Schulen, die Auszeichnung als Botschafterschule überreicht. – Unser 1. Foto oben zeigt die jungen Botschafterinnen und Botschafter der HAK Hallein im Verbindungsbüro des Landes Salzburg in Brüssel. 2. und 3. Foto: Diskussion mit Othmar Karas, Vizepräsident des EU-Parlaments. – (Text & Fotos: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Sportlerinnen und Sportler aus Hallein wurden am 19. November 2019 im Rahmen eines Ehrungs-Festaktes in der Salzburger Residenz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrat Stefan Schnöll ausgezeichnet.  „Hinter vielen Karrieren im Sportbereich steht der große persönliche Einsatz vieler engagierter Frauen und Männer. Ihr langjähriger Einsatz verdient größte Anerkennung“, zeigte sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer überzeugt. Und Landesrat Schnöll ergänzte: „Unsere heute ausgezeichneten Sportler aus Hallein haben in den vergangenen Jahren vieles für den Salzburger Sport getan und Respektables erreicht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“ Das Salzburger Sportehrenzeichen in Gold erhielten Thomas Neureiter und Matthias Singer überreicht, mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Silber wurde Michaela Egger und mit dem Ehrenlorbeer des Salzburger Sports in Bronze wurde Andrea Lindenthaler (siehe oben stehendes Foto) geehrt. Der SALZSCHREIBER gratuliert allen Ausgezeichneten sehr herzlich! – (Salzburger Landeskorrespondenz, Foto Neumayr).

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Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget der Stadt Hallein für 2020 zu sprechen, verlangte Bürgermeister Stangassinger in einer Alibisitzung am 15. November 2020, die völlige Steichung von Budget-Voransätzen. Wir benötigen für die Stadt Hallein jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes.

 

„Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich, welche Punkte man weglassen sollte. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sehen  definitiv anders aus“, zeigte sich ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung am 15. 11. 2019, verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet, den Bürgermeister zu stellen oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann, es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungs-Möglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungs-Verpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

 

„Da es heute zum ersten Budget-Gespräch der Klubobleute gekommen ist, haben wir dem Bürgermeister unsere ÖVP-Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, übergeben. Wir müssen in Hallein visionär die Zukunft gestalten und den guten Ist-Stand sichern. Aus unserer Sicht darf die Landes-Mobilitätsoffensive nicht an der Gemeindegrenze stoppen – wir müssen den Anschlusszug nehmen und unser Möglichstes dazu beitragen, den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen und im Angebot entsprechend nachlegen. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich, wir müssen deshalb in den Stadtteilen nachziehen – es ist jetzt ein Gebot der Stunde, Gesellschaftsräume in den Stadtteilen zu planen und zu realisieren. Des Weiteren wollen wir Schwerpunkt-Initiativen im Bereich des Ehrenamtes und der Nachhaltigkeit setzen“, umreißt Vizebürgermeister Florian Scheicher die Budgetwünsche der Halleiner Volkspartei.

 

„Ein Blick in die Jahres-Abschlüsse der vergangenen Jahre sowie in das aktuelle Budget 2019 zeigt eindeutig, dass sich die Stadt bestens entwickelt hat und definitiv auf soliden Beinen steht. Dass Alexander Stangassinger behauptet, die ehemaligen Finanzreferenten hätten eine falsche Darstellung der Finanzlage vorgenommen ist lächerlich und falsch. Allen Mandataren wurde sowohl im Finanzausschuss als auch in der Gemeindevertretung das gesamte Budgetwerk vorgelegt und Zahlen lügen bekanntlich nicht. Ich bin es gewohnt, als Steuerberater, tagtäglich mit Zahlen zu arbeiten – wenn der Bürgermeister dabei Unterstützung benötigt, steht die gesamte Fraktion der Halleiner Volkspartei jederzeit bereit. Wir erachten es jedoch als nicht angebracht, dem Bürgermeister in seiner Zuständigkeit als Finanzreferent, die unguten Entscheidungen abzunehmen. Der Kassasturz wurde groß angekündigt – dem entsprechende, klare und mutige Initiativen, sind zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht erkennbar“, schließt Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein.)

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Lieber Alexander!


Aufgrund des Umstandes, dass Du trotz mehrmaliger Urgenz (seit Oktober dieses Jahres) erst am 15. November zu einer fraktionellen Besprechung über das Budget 2020 geladen hast, nehmen wir dies zum Anlass Dir unsere Budgetwünsche, abseits aller Erledigungen der Pflichtaufgaben, zu übermitteln.

Im Mai dieses Jahres hast Du medienwirksam verkündet, einen Kassasturz gemacht zu haben (den Du bis heute unserer Fraktion nicht zukommen hast lassen) und daraus abgeleitet, wirfst Du den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein eine falsche Darstellung der Finanzlage vor. Wir nehmen das mit Verwunderung zur Kenntnis und weisen drauf hin, dass Du jedes Budget vorgelegt bekommen hast und im Rahmen der Finanzausschuss-Sitzungen die Budgetposten besprochen wurden. Die Argumentation führst Du darüber hinaus durch Deinen Wahlspruch „Hallein wurde zu Tode gespart“ selbst ad absurdum.


Als Bürgermeister und vor allem als Finanzreferent ist es Deine Zuständigkeit, durch geschickte Budgetierung alle Pflichtaufgaben (wie zum Beispiel Personalaufwand, der Straßenbau und Straßensanierung, der laufende Betriebsaufwand, die Sozial- und Gesellschaftsleistungen) sicherzustellen, ausgeglichen hauszuhalten und gleichzeitig freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen zu ermöglichen.


Aus diesem Anlass dürfen wir Dir hiermit unsere Budgetwünsche bekannt geben und bitten um Veranschlagung im Budgetentwurf nach der VRV.

 

1. JUGEND & EHRENAMT

o Wir gehen davon aus, dass Du Deinem medienwirksamen Wahlversprechen, im Falle einer gewonnen Bürgermeisterwahl, für Jugendprojekte im Jahr 2020 und 2021 jeweils EUR 500.000,- zu reservieren, entsprochen hast.

o Wir möchten Euren fraktionellen Gemeindevertretungs-Antrag vom April 2015 aufgreifen und bitten um budgetäre Vorsorge für die Einrichtung eines Jugendbeirates der mindestens 2-mal jährlich tagen soll.

Für die Einrichtung (mit Partnern und aufgrund der Erfahrungen) EUR 15.000,-

Jährliches maximales Realisierungsbudget EUR 20.000,-

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Jugendbereich bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.

Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich des Ehrenamtes, bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


2. BAU- UND RAUMORDNUNG

o In der Raumordnung ist zweifelsohne das Thema der Nachverdichtung ein Gebot der Stunde. Um die Potenziale besser auf das Raum- und Stadtbild umlegen zu können, ersuchen wir um Budgetmittel in Höhe von EUR 10.000,- für die Erstellung eines 3D-Modells des gesamten Stadt- und Ortsbildes.


3. STADTENTWICKLUNG UND STADTMARKETING

o Wir sind uns alle einig, dass die Stadtteile besser vitalisiert gehören. Damit sich der Ausschuss für Stadtentwicklung dieses Themas auch annehmen kann, bitten wir um die Vorsorge von jährlichen Projektmitteln von EUR 45.000,-. Sodann wäre es möglich, in den nächsten drei Jahren die Stadtteile schrittweise zu vitalisieren – Hand in Hand mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen.

o Der Stadtkernfonds gehört evaluiert und angepasst. Es braucht nicht nur eine wirtschaftliche Ansiedelungs-Förderung, sondern auch eine für bestehende Betriebe – nach Vorbild der KMU – Investitions-Zuwachsprämie. Wir ersuchen um eine jährliche Dotierung der dementsprechenden Voranschlagsstelle mit EUR 200.000,-.

o Um die bereits bestehende positive Ausschuss-Diskussion zum Thema Standort-Management auch 2020 weiter zu betreiben und abzuschließen, bitten wir um die Vorsorge von EUR 150.000,- im Jahr 2020 und mittelfristig um Anhebung auf EUR 300.000,- bis ins Jahr 2023.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Stadtmarketing und Stadtentwicklung bitten wir um die budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


4. UMWELT UND NACHHALTIGKEIT

o Der Budgetansatz 1/529000-757000 soll mittelfristig bis 2023 auf jährlich EUR 50.000,- erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass durch das steigende Umweltbewusstsein der Menschen, die Förderungen für neue Energie und umweltschonende Maßnahmen im privaten Bereich, höher werden müssen.

o Der Budgetansatz „Fair-Trade“ soll mittelfristig bis 2022 auf EUR 10.000,- erhöht werden. Das ist nötig, um den einstimmigen Beschluss des Ausschusses, dieses Thema zu behandeln, auch wirksam in die Tat umsetzen zu können.

o Das Klima ändert sich und daraus resultieren auch ein Anstieg der Dürre und somit auch Ausfälle im Bereich der Landwirtschaft. Um hier ein Zeichen der Unterstützung setzen zu können, bitten wir um die jährlichen Budgetmitteln von EUR 30.000,-, um so die Prämienzahlung für die bestehenden Landwirte abdecken zu können.

o Um die demokratiepolitische Ausschussarbeit zu forcieren, möchten wir sicherstellen, dass ein jährliches – eigenständiges – Realisierungsbudget vorhanden ist. Für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, bitten wir um die jährliche budgetäre Vorsorge von EUR 50.000,-.


5. FREIZEIT- UND GESELLSCHAFTSLEBEN

o Wir gehen davon aus, dass Du als neuer Bürgermeister Deiner jährlichen SPÖ-Forderung, die Projektförderung für Vereine zu verdoppeln, hinlänglich nachgekommen bist.

o Die Veränderungen in der Arbeitswelt zeigen eindeutig, dass für die Bürgerinnen und Bürger Freizeit- und Erholungsflächen immer wichtiger werden. Wir bitten daher, um das Angebot zu ergänzen, um die finanzielle Vorsorge für einen Sport- und Fitness-Parcours in der Höhe von EUR 50.000,- (inkl. jährlicher Instandhaltung).

o Wir gehen ebenfalls davon aus, dass Du den Eislaufplatz als fixen Bestandteil im Budget aufgenommen hast.


6. SCHULBAU UND INFRASTRUKTUR

o Die aktuelle Bausubstanz der Schule in Neualm stellt uns vor großen Herausforderungen. Alle Fraktionen sind sich einig, dass hier gehandelt werden muss. In der letzten Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung hast Du von einem Realisierungs-Zeitraum von sechs Jahren gesprochen. Hier ist es unsere Verpflichtung als Stadt Hallein, umgehend mit den Planungsarbeiten anzufangen. Wir bitten um budgetäre Vorsorge von den im Angebot angegebenen Kosten in der Höhe von EUR 120.000,- und die Sicherstellung von personellen Kapazitäten im Stadtamt.

o Ebenfalls in der vergangenen Sitzung der Stadtgemeindevertretung hast Du zum Ausdruck gebracht, dass das Rathaus platztechnisch „aus allen Nähten platzt“. Wir dürfen davon ausgehen, dass Du im Budget 2020 und folgend genügend Mitteln für die Erweiterung und Sanierung von Büroräumlichkeiten inkl. aller Instandhaltungs-Maßnahmen vorgesehen hast. Ebenso die Planungen und Umsetzung eines barrierefreien Zuganges für die Stockwerke.

o Du hast den ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Hallein vorgeworfen, die Sanierung gemeindeeigener Wohnungen sträflich vernachlässigt zu haben. Wir gehen daher davon aus, dass Du den Budget-Voranschlag von 2019 in der Höhe von EUR 850.000,- für das Jahr 2020 und folgend auf mindestens EUR 1.700.000,- erhöht hast.


7. SOZIALPOLITISCHE AUFGABEN

o Die Stadtteile gehören nicht nur, wie bereits oben beschrieben, revitalisiert sondern wir müssen diese auch auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur „vorbereiten“. Wir brauchen Gesellschaftsräume in allen Stadtteilen. Wir bitten daher für die Realisierung, um die budgetäre Vorsorge von jährlich EUR 80.000,- (mittelfristig mit einer Steigerung).


8. KULTUR, MUSEEN UND TOURISMUS

o Unserem Beschluss in der Stadtgemeindevertretung – den Ausbau des Keltenmuseums betreffend – folgend, bitten wir um die budgetäre Vorsorge der geteilten Kosten mit dem Land Salzburg wie folgt:

 2020 EUR 275.000,-

 2021 EUR 830.000,-

 2022 EUR 124.000,-

o Die Entwicklung des Kultur- und Museumsstandortes Hallein ist in den vergangenen Jahren bestens vorangetrieben worden. Als Stadt Hallein darf man hier nicht „lockerlassen“ – aus diesem Grund bitten wir um die ausreichende finanzielle Vorsorge von Werbemitteln in diesem Bereich.

o Dass eine Stadt kein Hotel selbst bauen wird, ist hinlänglich bekannt. Wir brauchen – auch parallel zu bestehenden Hotelplanungen – budgetäre Mitteln für die thematische Auseinandersetzung und Planung eines geeigneten und visionären Tourismus-, Veranstaltungs- und Nächtigungs-Standortes Hallein. Eine zusätzliche budgetäre Vorsorge ist aus unserer Sicht nicht nötig – das decken die Ansätze unter Punkt 3 dieses Papiers bereits ab.


9. ÖFFENTLICHER VERKEHR UND MOBILITÄT

o Wir geben Dir und Deinem ehemaligen Wahlprogramm vollinhaltlich recht, dass der Verkehr in eine neue Zukunft geführt werden muss. Aufgrund der Mobilitäts-Offensive des Landes Salzburg, ist Bewegung in diese Sache gekommen. Wir dürfen nur jetzt als Stadt Hallein „den Anschlusszug“ nicht versäumen. Aus diesem Grund bitten wir um die dementsprechende Abbildung folgender budgetärer Ansätze:

•  Erhöhung der Voranschlagstelle der Bezuschussung der Öffi-Jahreskarten

   (mit EUR 130,-) von EUR 50.000,- auf

x  EUR 100.000,- im Jahr 2020.

x  EUR 150.000,- im Jahr 2021.

x  EUR 200.000,- im Jahr 2022.

x  EUR 300.000,- im Jahr 2023.

 Nützen wir die zweijährige Landes-Anschubfinanzierung für ein eigenes Micro-ÖPNV-System, um endlich ein Kleinbus-Stadtlinien-System zu entwickeln. Wir bitten in diesem Zusammenhang für die budgetäre Vorsorge eines Mobilitäts-Konzeptes in der Höhe von EUR 35.000,-.

 Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Bürgerinnen und Bürger sofort alle ein Öffi-Jahresticket erwerben und nahtlos auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr umsteigen. Mit der Linie 45 (als erster „Stadtkleinbus“) haben wir den Anfang gemacht. Nützen wir auch hier die „vergünstigte Kostensituation“ – aufgrund der Anschubfinanzierung – den Kleinbus um EUR 1,- pro Fahrt zur Verfügung zu stellen. Es bräuchte dazu eine jährliche finanzielle Bezuschussung in der Höhe von EUR 100.000,-.


10. ORGANISATORISCHES

o Dem Jugendausschuss sind jetzt Voranschlagstellen zugeordnet – zwar in der Höhe von ca. EUR 130.000,-, die jedoch schon jährlich fix vergeben sind. Wir bitten analog zu Punkt 1 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.

o Dem Stadt-Marketingbudget (sodann Ausschuss) von gesamt EUR 147.000,- sind unter anderem die Jahresförderung des TVB, die Stadtfest-Kooperation und die Kosten für die Informationen aus dem Rathaus zugeordnet. Wir bitten analog zu Punkt 3 dieses Papieres um saubere Heraustrennung der Voranschlagstellen.


Für die Rathausfraktion der Halleiner Volkspartei:

Der Klubobmann

Mag. Gottfried Aschauer e.h.

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Unter den auch weltlich regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfen, spielte Paris Graf Lodron (1586 bis 1653) aus Sicht der Stadt Salzburg eine herausragende Rolle. Vor genau 400 Jahren, 1619, wurde er Fürst-Erzbischof in Salzburg. Lodron konnte Salzburg aus dem 30jährigen Krieg heraushalten,  ist Vollender des Salzburger Doms und gründete 1622 die Salzburger Universität. Aus Sicht der Stadt Hallein war er lediglich, wie alle anderen Fürst-Erzbischofe vor ihm und nach ihm auch, lediglich ein Salzräuber, der das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg hemmungslos plünderte. Dafür bezahlte er, wie alle anderen Fürst-Erzbischöfe auch, Null Steuern und Null Abgaben an die Stadt Hallein – und nur Schandlöhne an die Arbeiter im Bergwerk und in den Salinen.

DER HIMMEL: DIE STADT SALZBURG
DER MISTHAUFEN: DIE STADT HALLEIN

In einem unverschämten erzbischöflichen Erlass, so einfach war das einst, wurde diese kriminelle Vorgangsweise ausdrücklich sanktioniert. Während die Fürst-Erzbischöfe ihre Regierungsstadt Salzburg mit architektonischem Prunk ausstatteten, nahmen sie in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier auch nur ein einziges herzeigbares Gebäude zu errichten. Die Einkünfte der kirchlichen Landes-Regenten aus den Steuer-Leistungen der Bewohner ihres Fürst-Erzbistums, wurden durch die Erträge ihrer Salz-Raubzüge in Hallein verdoppelt und verdreifacht. Wen wundert es also, dass die Stadt Salzburg aufgrund ihrer Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt wurde? Franz Schubert brachte, nach einem Besuch der Stadt Hallein, die unerfreulichen Dinge, drastisch und einprägsam auf den Punkt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘    

KINDER BEGANNEN VOR ANGST ZU WEINEN,
WENN EIN BESUCH DER STADT HALLEIN BEVORSTAND

Hallein war eine schäbige, herabgekommene Kommune, in der insgesamt 11 Salinen mit ihrem Dampf aus den Salz-Siedepfannen und ihrem Rauch aus den großen Feuerungs-Anlagen unter den Salz-Siedpfannen, die Sonne verfinsterten. Bis nach dem 2. Weltkrieg  war Hallein das ,,Schwarze Hallein“ mit seinen rauchgeschwärzten Hausfassaden. Noch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Kinder aus den Umgebungs-Gemeinden zu weinen, wenn es hieß, die Stadt Hallein wird aufgesucht – so sehr fürchteten sie sich vor dieser entsetzlichen Stadt! Unter den Fürst-Erzbischöfen entfaltete sich die Stadt Salzburg zum Welt-Kulturerbe, während Hallein nur eine geplünderte Salzkolonie war. Das war’s dann auch schon. War’s das wirklich? Oder kommt da vielleicht irgendjemand doch noch auf die glorreiche Idee, dass die Stadt Salzburg gegenüber Hallein, angesichts der 600 Jahre andauernden Salzplünderung, irgendetwas gutzumachen hätte?

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die regierenden Salzburger Fürst-Erzbischöfe konnten angesichts ihrer enormen Einkünfte aus dem Halleiner Salz, die Stadt Salzburg mit ihrer heute weltberühmten Pracht ausstatten. Selbstgefällig errichteten die Fürst-Erzbischöfe nicht nur Dom, Kirchen und Residenzen, sie leisteten sich auch die wahrscheinlich größte Festung von ganz Mitteleuropa. FOTO 2: In der ausgebeuteten Salinenstadt Hallein sahen die Dinge doch ein wenig anders aus.
Zwischen der Stadtbrücke und dem Keltenmuseum drängten sich, wie die zeitgenössische Darstellung es eindringlich zeigt, die schmalbrüstigen Kuffergassen-Häuser an der Salzach entlang. Die hygienischen Verhältnisse? Abfälle und Ausscheidungen wurden durch Schächte entlang der Fassaden Richtung Salzach entsorgt. Hochwasser war immer willkommen, denn  dann wurden die ekeligen braunen Ansammlungen kostenlos beseitigt… – (Odo Stierschneider. Fotos: Wikipedia und Begleitbuch der Landesausstellung ,,Salz‘‘.)

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Die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen eröffnete die Saison der winterlichen Bier-Spezialitäten mit einem geselligen Festakt und einem Bier-Kulinarium voller außergewöhnlicher Geschmacks-Erlebnisse. Traditionell läutet die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen die kalte Jahreszeit mit einem Bockbier-Anstich im Ruperti Gwölb des Braugasthofes ein. Bierkultur wird in der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen gefördert und gelebt, so auch beim Bier-Kulinarium, mit dem die Gäste verwöhnt wurden. Dies ließen sich zahlreiche Bier-Liebhaber natürlich nicht entgehen und folgten der Einladung in die älteste Brauerei Salzburgs.

 

BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HOPFEN UND MALZ – GOTT ERHALT’S!“

Mit diesem traditionellen Brauspruch und dem Anstich des ersten Kaltenhauser Winterbockbier-Fasses eröffnete Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger die Bockbier-Saison 2019. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Braumeister Martin Simion, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Brau Union Österreich), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – Der heurige Winterbock zeigt sich in einer satt honigfarbenen Optik und ist ungefiltert. In der Nase entwickelt sich ein Bukett aus Aromen nach frischem Biskuit, unterlegt mit zarten Hopfenaromen. Im Trunk fällt sofort der eher schlanke Körper auf. Er kommt erfrischend, eher trocken und ein klein wenig harzig. Das Bittere ist moderat und rasch abklingend. Er verfügt über einen Alkoholgehalt von 7,1 Prozent und eine Stammwürze von 16,2 Grad. Der Kaltenhauser Winterbock passt hervorragend zu Wildgerichten, Steaks und würzigen Braten. Ebenso gut harmoniert der Kaltenhauser Winterbock mit würzigen Käsesorten, nussigen Desserts und Lebkuchen. Der Kaltenhauser Winterbock ist jährlich ab Herbst verfügbar – solange der Vorrat reicht.

 

GRUSS AUS KALTENHAUSER BOTSCHAFT FÜNFHAUS WIEN
UND SONDEREDITION SIGISMUND BARLEY WINE

Beim Bier-Kulinarium, einem 5-Gänge-Menü mit passender Bierbegleitung, zeigte sich einmal mehr die Bierkultur-Kompetenz der Spezialitäten-Manufaktur Kaltenhausen. Zu genießen gab es regionale kulinarische Feinheiten aus der Küche des Kaltenhauser Braugasthofs, passend begleitet mit den Kaltenhauser Bier-Spezialitäten. Dabei mischte sich mit dem Wiener Lager ein Gruß aus der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in der Wiener Mariahilfer-Straße unter die Bierauswahl. – Zum abschließenden Dessert wurde die Sonderedition 2019 in der 0,75l Großflasche präsentiert: ein Barley Wine namens Sigismund. Barley Wine („Gerstenwein“) ist ein englischer Bierstil, der im 18. Jahrhundert für den Adel als Alternative zu französischem Wein gebraut wurde und heute – nicht nur in England – wieder gerne gebraut wird. Den Namen verdankt dieses obergärige Bier seinem hohen Alkoholgehalt. Amerikanische Ale-Hefe und Pale Ale-Malz verleihen ihm seinen süßlich-fruchtigen und malzbetonten Charakter. Eine hohe Stammwürze von 20,9° Plato, der hohe Alkoholgehalt von 9,5 % und die dezente Bittere des Taurus-Hopfen machen dieses Bier zu einem vollmundigen und wärmenden Trinkgenuss, der Bierkenner nicht nur an kalten Wintertagen erfreut. Sigismund ist eine ideale Ergänzung zu intensiven Blauschimmel-Käsesorten wie Stilton und Roquefort, aber auch harmonisch zu süßen Desserts wie Tiramisu oder Crème Caramel. Optimal zu servieren ist Sigismund mit einer Trink-Temperatur von 8 bis 10 Grad.

 

SPEZIALITÄTEN-MANUFAKTUR UND SCHULUNGSZENTRUM
SICHERN DIE BIERKULTUR IM HOFBRÄU KALTENHAUSEN

Nach dem kulinarischen Hochgenuss ließen die zahlreichen Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Kultur den Abend in Kaltenhausen mit Musik der Gimpelinsel-Saitenmusi in geselliger Runde ausklingen. Abschließend noch bemerkenswerte Fakten zur Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen: Gegründet 1475, ist die Brauerei in Kaltenhausen die Älteste Salzburgs. Klarstes Felsquell-Wasser von den Barmsteinen und unterirdische Kalträume begünstigten in Kaltenhausen die Herstellung und Lagerung von Bier in besonderer Weise. Seit 2011 widmet sich der Standort mit einer feinen Spezialitäten-Manufaktur und einem Schulungs-Zentrum besonders intensiv der Bierkultur. Mit der Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus bekommt das Hofbräu Kaltenhausen eine zweite Heimat in Wien. – Das oben stehende Foto zeigt die glorreichen Bierkämpfer, denen der Bockbier-Anstich auf perfekte Weise gelang: Von links Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger, Braumeister Martin Simon, Günter Hinterholzer (Regionaler Verkaufsdirektor Region West, Brau Union), Braugasthof-Wirt Hans Kreuzer und Vize-Bürgermeister Florian Scheicher. – (Text und Foto: Brau Union Presse, Mag. Dr. Gabriela Maria Straka).

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Am 8. November 2019 tagte zum zweiten Mal der ,,Halleiner Verkehrsgipfel‘‘. Dieses Treffen von Politik, Bewohnern, Kaufmannschaft und Tourismus-Verband, erbrachte zahlreiche Neuerungen für die Verkehrs-Situation in der Halleiner Altstadt. So einigte man sich nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen auf eine ganzjährige Verkehrs-Beruhigung ab dem Robertplatz. Die Parkgebühren in der Altstadt wurden konkretisiert, sie werden nach Beschluss der Gemeindevertretung und Anschaffung der Parkomaten eingeführt. Welche Anforderungen die Parkomaten zu erfüllen haben wurde ausdiskutiert, ebenso die Vereinfachung der zahlreichen unterschiedlichen Boden-Markierungen und Beschilderungen, die neue Regelung für den Parkplatz Pfleggarten (Billa-Parkplatz) oder eine Lösung für einen ganzjährig verkehrsberuhigten Kornsteinplatz.


Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigte sich auch nach dem zweiten Verkehrsgipfel mit dem Ergebnis zufrieden: ,,Wir haben wieder alle den Tisch geholt, ausführlich diskutiert und anschließend durchwegs einstimmige Kompromisse gefunden, die mit Sicherheit die Lebensqualität erhöhen.‘‘ Stangassinger betont, dass er Wert auf die Beteiligung aller Betroffenen legt: ,,Gerade in Verkehrsfragen darf nicht nur die Politik entscheiden. Es müssen bei diesem sensiblen Thema mit derart vielen Facetten, Lösungen gefunden werden, die eine große Mehrheit und Zustimmung finden. Und ich denke, wir haben wieder einmal bewiesen, dass dies möglich ist.‘‘ Für den Bürgermeister ist es aber auch klar, dass manche Auswirkungen der Beschlüsse noch nicht absehbar sind und abgeändert werden könnten: ,,Wir haben nichts in Stein gemeißelt. Wir werden beobachten und die Neuerungen beurteilen. Wahrscheinlich werden wir bei einem der nächsten Verkehrsgipfel wieder an ein paar Schrauben nachjustieren.‘‘

 

Zur Verkehrs-Beruhigung am Robertplatz gab es nur positive Reaktionen: Man einigte sich darauf, ab 22. November 2019 eine dauerhafte Poller-Lösung zu installieren: Von Samstag 13 Uhr bis Montag 6 Uhr wird die Altstadt an den Wochenenden ganzjährig beruhigt und der Kfz-Verkehr, wie in der Testphase, umgeleitet. (Anwohner dürfen über die Raitenau-Straße und die Gries-Gasse zufahren). Die flexiblen Poller werden beibehalten. Eine Fahrverbotstafel wird künftig auf die Verkehrs-Beruhigung hinweisen. – Auch auf die Reform der Parkgebühren auf den Außen-Parkplätzen gab es von den Sitzungs-Teilnehmern nur zustimmende Rückmeldungen. Jakob Hilzensauer empfiehlt, nach Einführung der Gebührenpflicht und nach Aufstellung der Parkautomaten, eine Informations-Kampagne der Stadtgemeinde zur gesamten Parkgebühren-Reform.

 

Durch die Gemeindevertretung der Stadt Hallein sollen folgende Punkte im Zuge der Reformierung der Parkgebühren beschlossen werden: Die Parkgebühren-Zeit in den gebührenpflichtigen Zonen gilt von 7 – 19 Uhr. Einführung eines „Zwei-Zonen-Systems“, das den attraktiveren inneren Altstadtkern von einer „äußeren“ Zone trennt. Hierzu soll, in Abstimmung mit den Kaufleuten und dem Tourismusverband, der mögliche Grenzverlauf zwischen beiden  Zonen geprüft werden. Die maximale Parkdauer in der „inneren Zone“ beträgt zwei Stunden. Die Kosten für eine halbe Stunde betragen 0,60 Euro. In der „äußeren“ Zone beträgt der Preis pro 30 Minuten 0,30 Euro. Die Parkdauer in der äußeren Zone ist nicht begrenzt. Die Parkgebühren in der Neustadt bleiben unverändert. Auf dem Pfleggarten-Parkplatz (Billa-Parkplatz) wird die Parkdauer von 90 auf 180 Minuten angehoben.

 

Die Anwesenden einigten sich einstimmig auf folgende technische Voraussetzungen, der neuen Parkomaten: Münzgeld-Einwurf ohne Münzrückgabe-Funktion. NFC-fähig (bargeldloses, kontaktloses Bezahlen mit NFC-fähigen Karten). Sprachvielfalt: Deutsch, Englisch, Italienisch und weitere, wenn die Kosten angemesen sind. – Handy-Parken: Die Teilnehmer/innen entschieden dagegen, halten sich aber nach einer Überprüfungs-Phase offen, dieses System parallel zu den Parkomaten einführen zu können, wenn dafür Bedarf besteht. – Poller auf dem Kornsteinplatz:

Poller-Installationen zur Verkehrs-Beruhigung ab 22. November, ohne Behinderung des Grünmarktes. Die Durchfahrt auf Höhe des Restaurants „Konoba Pinna Nobilis“ wird künftig mittels Poller (Modell wie am Robertplatz) verhindert und somit dieser Teil des Kornsteinplatzes beruhigt. Auf der Sperrfläche vor dem Geschäft Mode Ganzer wird ebenfalls ein Poller (Modell wie auf dem Robertplatz) eingesetzt, um Falschparken zu vermeiden. – In der Schleppkurve Wiesengasse wird ebenfalls ein Poller (Modell wie Robertplatz) eingesetzt.

 

Bodenmarkierungen auf Kornsteinplatz und Robertplatz: In der Halleiner Innenstadt wird eine generelle Kurzparkzone eingeführt, ohne speziell gekennzeichnete Halte- oder Ladezonen. – Parkplätze vor der Raiffeisenbank: Vor der Raiffeisenbank Hallein werden keine weiteren Parkplätze ausgewiesen. Halten bleibt dort erlaubt – Prüfung Verkehrsberuhigung Oberer/Unterer Markt: Eine Beruhigung des Oberen und Unteren Marktes ist wünschenswert. Mögliche Maßnahmen für eine solche Beruhigung sollen geprüft werden. – Prüfung der Kosten für die Überwachung der Parkflächen: Diese Kosten sollen erfasst und einer eventuell neuen Planstelle bei der Stadtpolizei gegenübergestellt werden. – Der nächste Halleiner Verkehrsgipfel wird im Frühjahr 2020 stattfinden. – Das oben stehende Foto zeigt Verkehrsplaner Dietmar Krammer, Verkehrs-Stadtrat Peter Mitterlechner, Gudrun Grießner, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Willi Grundtner. Die Genannten halten, symbolisch für die beschlossenen Neuerungen, einen Plan der Halleiner Altstadt in ihren Händen. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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In der Nacht auf Sonntag, 10. November 2019, huschte die Reif-Göttin, die zarte Gespielin des muskelbepackten Winters, über die Stadt Hallein und bedeckte sie mit einem feinen, weiß-glänzenden Schimmerkleid. Zum ersten Mal wurden in Hallein in diesem Spätherbst Minusgrade gemessen. Es besteht also kein Zweifel: Der nächste Winter kommt ganz bestimmt! Doch noch konnte sich die Sonne durchsetzen und brachte das weiße Reif-Kleid der Stadt wieder zum Schmelzen. Allerdings strahlte sie nur kurze Zeit vom Himmel, dann brach der Nebel herein und verdeckte wieder die Sonne und ringsum die Berge. DER SALZSCHREIBER nützte die kurze Zeit, um Untersberg und Schlenken mit ihrer Schneedecke zu fotografieren. Als der Nebel wieder hereinbrach, gab es für kurze Augenblicke ein attraktives Wolkenspiel bei Großem und Kleinen Barmstein. Dann dominierte wieder rundum flächendeckend der weiße Nebel eines typischen Novembertages.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
In der nur kurz scheinenden Sonne vermittelten Untersberg und Schlenken echte Winterstimmung. FOTOS 3, 4 und 5: Der hereinbrechende Nebel gab vorerst noch die Barmsteine frei. Dann hob sich die Nebeldecke, die Barmsteine verschwanden und schließlich gab es überall nur noch weißen Nebel. Ein richtiger, nebeliger Novembertag eben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eines der beeindruckendsten Firmengebäude in der Stadt Hallein, entsteht gegenwärtig nördlich anschließend an das Betriebsgelände der Brauerei Kaltenhausen und unweit der Firma Jacoby GM Pharma. Bauherr ist die derzeit noch in Grödig ansässige Firma Spagyra GmbH & Co KG. Das Unternehmen ist seit 1953 prominenter Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Die Firma Jacoby GM Pharma hält Anteile am Unternehmen Spagyra. Nachstehend Informationen zur Firma Spagyra, der künftig im Wirtschafts-Geschehen der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes, eine wichtige Rolle zukommen wird.

Seit über 65 Jahren widmet man sich im Unternehmen Spagyra GmbH & Co KG der Gesunderhaltung des Menschen auf natürlichem Wege. Das bedeutet sanfte und nachhaltige Therapien ohne Nebenwirkungen. Dazu spezialisierte sich Spagyra seit 1953 auf die Herstellung von homöopathischen Arzneien. So entstand schließlich aus einer Apotheke ein modernes Unternehmen, das einen wichtigen Beitrag zur alternativen Medizin leistet und weit über die Landesgrenzen hinaus einen außerordentlichen Ruf als Spezialist genießt. Heute arbeiten die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter täglich mit Engagement und Leidenschaft daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Unternehmen Spagyra potenziert die hauseigenen homöopathischen Arzneimittel bis zur zweihundertsten Potenz klassisch von Hand. Insbesondere bei Hoch- und Höchstpotenzen arbeitet das Unternehmen mit einer speziell entwickelten pneumatischen Potenzier-Anlage. Darüber hinaus stellt die Lohnfertigung für unterschiedliche homöopathische Unternehmen nach individuellen Rezepturen einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit bei Spagyra dar. – Um das wertvolle Wissen rund um die Homöopathie weiter zu verbreiten, wurde von Spagyra eine Veranstaltungs-Reihe begründet, die sich bei Apothekerinnen und Apothekern großer Beliebtheit erfreut. Erfahrene Homöopathen führen dabei auf kurzweilige Art in die Homöopathie ein.

Abschließend noch die kurzgefasste Geschichte des Unternehmens: 1953 wurde die Firma Spagyra von Mag. Josef Sedlar in Anif gegründet. Schwerpunkt der Produktion: Spagyrik und homöopathische Komplexe. Mag. Heinrich Sedlar wurde 1971 neuer Gesellschafter und übernahm 1978 die Geschäftsführung. 1983 wurde der Firmensitz von Anif nach Grödig verlegt und 1987 erfolgte der Beginn der Hand-Potenzierung von homöopathischen Einzelmittel-Reihen. In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten Umbau und Erweiterung des Betriebs. Weitere Betriebs- und Lager-Flächen wurden angemietet. 1997 kam es zur Inbetriebnahme des ersten Labors. Mit einer selbst entworfenen Potenzier-Maschine erfolgte 1998 der Einstieg in die Höchst-Potenzen. 1999 übersiedelte Spagyra in das gegenwärtig genützte Gebäude in Grödig am Marktplatz 5a. Mag. Heinrich Sedlar schied 2008 aus dem Unternehmen. Mag. Friedrich Wieser übernahm die Geschäftsführung und ist in dieser Position bis heute tätig. – (Odo Stierschneider unter Verwendung veröffentlichter Informationen des Unternehmens).

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STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Eingangsfront des derzeitigen Firmengebäudes der Firma Spagyra in Grödig. FOTO 2: Das Firmenschild des Unternehmens. FOTO 3: Das beeindruckende, in Bau befindliche neue Firmengebäude der Firma Spagyra in Hallein-Kaltenhausen. (Weitere Fotos dazu finden Sie, indem Sie einfach ein Stück weiter hinunterscollen). – (Fotos: OST)

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Bereits seit 54 Jahren veranstaltet der im Sozialbereich verdienstvoll tätige Lions-Club Hallein, seinen großen Flohmarkt, dessen Reinerlös für Hilfsbedürftige – in Not geratene Familien, beeinträchtigte und hilfsbedürftige Personen, kranke Kinder und diverse sozialen Hilfsprojekte – gespendet wird. Bisher konnten aus den Erlösen der Flohmärkte des Lions-Clubs Hallein, beeindruckende und respektable, mehr als 450.000 Euro, an Hilfsbedürftige übergeben und somit rasch und unbürokratisch geholfen werden. Der weitum, auch jenseits der Grenze zu Bayern bekannte Flohmarkt, findet heuer am Samstag, 23. November 2019, von 9 bis 16 Uhr, in der Salzberghalle Hallein statt. Rund 70 Helferinnen und Helfer mit Präsident Michael Angerer und Flohmarkt-Meister Peter Dioszeghy an der Spitze, werden auch heuer wieder im Verkauf tätig sein und für einen geregelten Ablauf sorgen. Auch heuer wird wieder ein großer Andrang erwartet und die Schnäppchenjäger werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen, da wie immer das Angebot enorm groß sein wird. Kleidung, Wäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Gürtel, Sportgeräte, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleinmöbel, Bücher, Bilder, Modeaccessoires, Schmuck und vieles andere mehr, stehen wieder für die Flohmarkt-Besucher zum Kauf bereit.  Bitte vormerken: Waren, sauber und in gebrauchsfähigem Zustand, können am Donnerstag, 21. November und Freitag, 22. November, jeweils von 13 bis 19 Uhr, in der Salzberghalle abgegeben werden. – (Josef Wind. Fotos: Helmut Kronewitter).

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Die Halleinerin Victoria Duft verstärkt seit 4. November 2019 das Team der Stadtamts-Direktion. Die gelernte Bürokauffrau war bis zu ihrer neuen Aufgabe im Halleiner Rathaus bei der Porsche Holding in Salzburg angestellt und der Reklamations-Abteilung zugeteilt. Die 24-Jährige wird ab sofort als Sekretärin der Stadtamts-Direktion zugeordnet sein. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die neue Fachkraft ein neues, wichtiges Glied in der Kette der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Halleiner Rathaus: „Victoria Duft wird in der Amtsdirektion für Entlastung sorgen. Wir haben seit Mai heurigen Jahres einen Personal-Engpass, weil von vier Stellen nur zwei besetzt waren. Nun sind wir wieder bezüglich unserer Personal-Engpässe um einen Schritt weiter gekommen. Nach der Einlern-Phase wird Victoria Duft sicherlich spürbar für mehr Effizienz sorgen.“ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger mit der neuen Mitarbeiterin in der Stadtamts-Direktion. – (Text & Foto: Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Die Kulturstadt Hallein in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich durch das engagierte Wirken von Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl mitgeprägt. Ob sie sich in der Gemeindevertretung immer wieder für die Belange der wichtigsten Kultur-Institutionen einsetzte, ob sie als Gründungs-Mitglied der ,,Freunde des Keltenmuseums‘‘ entscheidend mithalf, diese wichtigste Kultur-Einrichtung Halleins von europäischer Strahlkraft  zu unterstützen, ob sie die Neugestaltung des ,,Stille Nacht“-Museums förderte, ob sie im Rahmen der privaten Spendenorganisation ,,Neue ,Stille Nacht‘-Orgel Hallein‘‘ mit dazu beitrug, dass das gesteckte Spendenziel von 150.000 Euro erreicht werden konnte, ob ihre zahlreichen Ansprachen oder ihre Moderatoren-Tätigkeit bei kulturellen Veranstaltungen immer wieder mit großem Applaus quittiert wurden, ob sie bei der Gründung des Kulturvereines SUDHAUS wertvolle Unterstützung leistete – Dr. Eveline Sampl-Schiestl war stets eine hoch geschätzte Anwältin und Repräsentantin des Kulturgeschehens der Stadt Hallein. In die letzte Phase ihrer Tätigkeit als Kultur-Stadträtin der Stadt Hallein fiel das großartige 200jährige Jubiläum des weltweit verbreiteten, unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, das in Hallein in Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Dr. Franz Lackner und des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer gefeiert werden konnte. Dr. Eveline Sampl-Schiestl war nicht mehr Kultur-Stadträtin, als sie entscheidende Mitarbeit leistete für das Zustandekommen der grandiosen und unvergesslichen Ausstellung von Gemälden des chinesischen Künstlers Wang Jixin, rund um das Halleiner Salzwesen, in der Alten Saline. In  der Salzburger Residenz, wurde nun Dr. Eveline Sampl-Schiestl, im Rahmen eines Ehrenfestaktes, für ihr auch touristisch wirksames Wirken für die Kulturstadt Hallein, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Salzburger Tourismus-Verdienstzeichen geehrt.

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STEHENDEN FOTOS:
FOTO 1:
Bei ihren Ansprachen im Rahmen zahlreicher Kultur-Veranstaltungen beeindruckte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl immer wieder ihre Zuhörer. FOTO 2: Ein stolzer Tag für Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl: Die Salzburger Landesausstellung zum 200jährigen Bestand des Liedes ,,Stille Nacht‘‘ wurde offiziell im ,,Stille-Nacht‘‘-Museum Hallein eröffnet. In der Bildmitte Kultur-Stadträtin Dr. Eveline Sampl-Schiestl, links neben ihr Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, rechts von ihr Landtags-Präsidentin Dr. Brigitta Pallauf. FOTO 3: Wenn es notwendig war, konnte die einstige Halleiner Kultur-Stadträtin auch handfest zupacken. Im Bild hilft Dr. Eveline Sampl-Schiestl beim Abladen von Bestandteilen der neuen Halleiner Kirchenorgel, die mittlerweile die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche musikalisch umrahmt und eine ganze Reihe glanzvoller Orgelkonzerte ermöglichte. – (Odo Stierschneider. Foto 1: Harald Zeilinger, Fotos 2 und 3: OST).

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Im Wirtschafts-Magazin ,,Die Besten‘‘ listen die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jährlich die Top-500-Unternehmen im Bundesland Salzburg auf. Auf Rang 1 lag demnach im Jahr 2018 die Porsche Holding GmbH mit einem Umsatz von 20 Milliarden und 400 Millionen Umsatz. Auf Position 500 landete das Salzburger Unternehmen Woolf Sports Promotion mit einem Umsatz von 9 Millionen und 300.000 Euro. Dazwischen liegen auch 8 Unternehmen der Stadt Hallein auf folgenden Rängen: Rang 22 für Jacoby GM Pharma GmbH, Umsatz 417.000.000 Euro. Rang 38 für EMCO GmbH, Umsatz 205.100.000 Euro. Rang 49 für Austrocel Hallein GmbH, Umsatz 146.450.000 Euro. Rang 86 für Zementwerk Leube GmbH, Umsatz 92.000.000 Euro. Rang 120 für Werner & Mertz Hallein, Umsatz 61.800.000 Euro. Rang 369 für Electric Love GmbH & Co. KG, Umsatz 14.230.000 Euro. Rang 389 für List Salzhandel GmbH, Umsatz 13.000.000 Euro. Rang 466 Emco Privatklinik, Umsatz 10.300.000 Euro. Wie sehr sich umsatzstarke Betriebe mittlerweile auch auf kleinere Gemeinden verteilen, zeigen zwei Beispiele aus der nahen Umgebung der Stadt Hallein. Die Gemeinde Kuchl scheint bereits ebenfalls mit 8 Betrieben unter den besten 500 des Bundeslandes Salzburg auf und die Gemeinde Puch liegt mit 7 Best-of-500 Unternehmen nur ganz knapp dahinter. – (Odo Stierschneider. Daten aus SN-Magazin ,,Die Besten‘‘).

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FOTO 1:
Das Stammhaus des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH in Hallein-Kaltenhausen. Das Unternehmen steht umsatzmäßig in Hallein an der Spitze. FOTO 2: Unweit vom jetzigen Standort errichtet die Jacoby GM Pharma GmbH ein neues Gebäude mit beeindruckenden Dimensionen. Das Bauobjekt wurde von der Salzburger Straße aus fotografiert. FOTO 3: Links die salzachseitige Fassade, rechts die Nordfassade des Bauobjektes. FOTO 4: Links die Südfassade, rechts die salzachseitige Fassade. FOTO 5: Das beeindruckende Bauobjekt aus erhöhter Position fotografiert.  – Die Geschäftsführung des Unternehmens Jacoby GM Pharma GmbH liegt in Händen von vier Geschäftsführern: Dr. Sonja Jacoby, Dr. Peter Unterkofler, Karl Fischer MA und Mag. Bernd Grabner. Die Jacoby GM Pharma GmbH verfügt über ein halbes Dutzend Standorte in Österreich, beschäftigt 380 Mitarbeiter, verfügt über 30.000 verschiedene Lagerartikel, hält 35 LKW bis 3,5 Tonnen in Betrieb und versendet täglich 170.000 Packungen. – (OST. Fotos: Odo Stierschneider).

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,,Es ist schon ein Novum in der Stadt Hallein, dass ein Bürgermeister seine Personal-Differenzen mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Medien diskutieren lässt, anstatt diese in persönlichen Gesprächen zu lösen. Mit Begriffen wie ,Sauhaufen‘, ,Ineffizienz‘ und dass ,Dinge einfach zu langsam gehen‘, stößt der Bürgermeister – als deren oberster Chef – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf, die täglich nach bestem Gewissen im Sinne der Stadt arbeiten. Da braucht es keinen Zuruf des Herrn Bürgermeisters aus der Zeitung‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Die Herangehensweise des Bürgermeisters an Problemstellungen und der aufgezeigte Lösungsweg dazu sind sonderbar. Der erste Versuch – mittels Bürgermeisteranstellung – parteipolitisches Denken direkt in der Amtsdirektion zu verwirklichen, reichte wohl noch nicht aus. Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,Strukturreform‘ den Amtsdirektor loswerden. Ob das wohl der so oft propagierte ,Neue Stil‘ ist?‘‘, fragt sich Klubobmann Gottfried Aschauer verwundert.

 

,,Ich halte es durchaus für legitim, dass man in regelmäßigen Abständen die Verwaltungsstruktur überprüft und quasi zu einem Relaunch greift. Die Themen und Herausforderungen in der Kommunalpolitik ändern sich, da ist es die Aufgabe eines Stadtoberhauptes Abläufe regelmäßig zu durchleuchten. Aber den jetzt in Hallein eingeschlagenen Weg, abseits einer politischen Diskussion und Planung, halte ich für eine eigenartige Alibiaktion, um Parteipolitik zu betreiben“, betont der Vizebürgermeister.

 

„Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters durchaus zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen und nicht intern zu lösen, ist für mich nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden. Wie soll eine ganzheitliche Strukturreform in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes auf breite Beine gestellt werden und für die Zukunft auch greifen, wenn schon beim Start an der Gemeindevorstehung und den Fraktionen vorbeigearbeitet wird. Der Bürgermeister ist aus unserer Sicht gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen. Das Image der Stadt wird von einem ewigen Hick-Hack in den Medien mit Sicherheit nicht steigen. Der Bürgermeister agiert immer noch so wie in der Vergangenheit. Er sollte aber allmählich beginnen seine Hausaufgaben zu erledigen und sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, anstatt sich nur auf Überschriften zu beschränken und Streitigkeiten über Medien auszutragen“, so der Klubobmann abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein, Fotos: Stadtamt Hallein). – Noch Hinweis des SALZSCHREIBER: Gleich unten anschließend, finden Sie hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘, einen Beitrag über jenen SN-Bericht, auf den Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Gottfried Aschauer in ihren oben stehenden Darlegungen Bezug nehmen.

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Karin Portenkirchner, ,,SN‘‘-Edelfeder und vom Branchen-Magazin ,,Der Österreichische Journalist‘‘ zu Österreichs bester Lokal-Journalistin gewählt, absolvierte ihre ersten Berufsjahre bei den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, bevor sie zur täglichen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ wechselte. So widmet sie sich immer wieder ausführlich auch den aktuellen Themen aus der Stadt Hallein. Ihr jüngster, besonders markanter Beitrag aus der einstigen Salinenstadt, behandelt ein durchaus heißes Eisen – den ,,schwelenden Machtkampf‘‘ zwischen den Rathaus-Giganten SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Erich Angerer. Karin Portenkirchner breitete das heikle Thema großzügig aus: Auf der gesamten Titelseite, auf der gesamten zweiten Seite und mit einem Kommentar auf der dritten Seite. Noch am Erscheinungstag des Artikels, langte dazu bei den Medien eine Stellungnahme der ÖVP Hallein ein. Deren Verfasser: ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer.

Unter den beiden Titelzeilen ,,Machtkampf im Rathaus‘‘ und ,,Es brodelt in Hallein‘‘ griff Karin Portenkirchner das Bestreben des SPÖ-Bürgermeisters auf, im Machtkampf mit dem Stadtamtsdirektor ,,das alte System zu durchbrechen‘‘. Unter den ÖVP-Bürgermeistern der vergangenen 20 Jahre sei im Halleiner Rathaus Erich Angerers ,,Einfluss weiter gewachsen‘‘. Dieser Machtfülle will nun Bürgermeister Stangassinger mit allen Mitteln entgegentreten, sogar mit Hilfe eines externen Experten. Stangassinger, der aus der Privatwirtschaft kommt, hat nach gut einem halben Jahr als Stadtchef, Probleme mit den Arbeits-Abläufen im Stadtamt. Karin Portenkirchner zitiert ihn dazu: ,,Die Abläufe kommen mir nicht sehr effizient vor‘‘ und ,,Angerer ist ein Flaschenhals, durch den vieles nicht durchpasst.‘‘ Dazu liefert Karin Portenkirchner natürlich auch die Sicht des Stadtamtsdirektors: ,,Wer Qualität will, muss eben Zeit opfern,‘‘ und ,,Man kann die öffentliche Verwaltung nicht eins zu eins mit der Privatwirtschaft vergleichen.‘‘ Der Bürgermeister erklärt auch, so Karin Portenkirchner, er wolle seinen obersten Beamten entlasten, da sich dieser um zu viele Dinge kümmere. Auch dazu gibt es eine Aussage von Erich Angerer: Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Beamten in Führungsposition viele Fäden zusammenlaufen.

,,Es brodelt in Hallein‘‘ stellte also Karin Portenkirchner fest. Ob das ,,Brodeln‘‘ zu einem Feuerwerk wird oder doch wieder verebbt? Der Halleiner Amtsdirektor, ein leidenschaftliches Arbeitstier, sitzt fest und einbetoniert an seinem Arbeitsplatz. Dies bestätigt auch der Bürgermeister. Der große Crash bleibt Hallein damit im Machtkampf der beiden wichtigsten Persönlichkeiten im Halleiner Rathaus erspart. Beim großen Aufräumen im Rathaus, bei dem der Bürgermeister ,,die Strukturen und Abläufe im Stadtamt durchleuchten lassen will‘‘, so Karin Portenkirchner, verbucht der Bürgermeister einen ersten Punktegewinn. Dazu Karin Portenkirchner: ,,Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Stadtchef dem Amtsdirektor schon entzogen.‘‘ Wie auch immer sich die Dinge im Halleiner Rathaus entwickeln, es gibt da einen pikanten Spruch, den der Amtsdirektor dem jungen und optimistischen Bürgermeister entgegenhalten kann – auch aufgrund seiner sehr persönlichen Erfahrungen: ,,Bürgermeister kommen und Bürgermeister gehen, doch Amtsdirektoren bleiben bestehen.‘‘ Zumindest in den nächsten viereinhalb Jahren dieser Amtsperiode wird sich diese Aussage nicht bestätigen. Wahrscheinlich auch in den anschließenden fünf Jahren noch nicht.

ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer kritisieren in einer Presse-Aussendung das Vorgehen des Bürgermeisters. An dieser Stelle veröffentlicht DER SALZSCHREIBER daraus nur drei Zitate. (Die Veröffentlichung der gesamten Aussendung erfolgt in einem eigenen Beitrag.) Zitat 1: ,,Jetzt geht der Bürgermeister aufs Ganze und will unter dem Deckmantel einer ,,Strukturreform‘‘ den Amtsdirektor loswerden.‘‘ Zitat 2: ,,Aus unserer Sicht ist der Führungsstil des Herrn Bürgermeisters schon zu hinterfragen, denn Differenzen mit dem Amtsleiter über die Zeitung auszutragen, ist nicht unbedingt mit Führungsstärke verbunden.‘‘ Zitat 3: Der Bürgermeister ist gut beraten, im Rahmen eines internen Projektes, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere der Führungsebene und der Politik, die Verwaltungs-Strukturen zu überprüfen, anstatt Streitigkeiten über die Zeitung auszutragen.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die klobigen seitlichen Mauern der kleinen Stiege, die vom Gruber-Platz hinauf zur Ferchl-Straße führt, gehören endlich entfernt. Das rötliche Marmor-Gestein bildet materialmäßig und farblich gleichermaßen einen absoluten Fremdkörper auf dem hellen, schön renovierten Gruberplatz vor dem Stille-Nacht-Museum. Jahrelang vergammelten die mächtigen Seitenmauern (siehe FOTOS 1 und 2 oben), schon machte sich die Hoffnung auf deren Entfernung breit. Anstatt angesichts des Jubiläums 200 Jahre Lied ,,Stille Nacht‘‘ die Mauern-Ungetüme zu beseitigen, wurden sie saniert und auch noch mit großen Abdeckplatten versehen (siehe FOTOS 3 und 4 oben). Das Ganze ist ein ärgerlicher Horror, der längst schon die Ausmaße eines peinlichen Schildbürger-Streiches angenommen hat.

Denn die brutalen Seitenmauern sind so groß und mächtig, dass sie keinerlei Funktion besitzen. Ihre wichtigste Aufgabe wäre, als Hand-Stütze beim Benützen der Stiege zu dienen. Doch nicht einmal dazu langt es. Die protzigen Mauern sind so gewaltig geraten, dass sie für nichts mehr zu gebrauchen sind. Deshalb war die Stadt Hallein zu einem grandiosen Schildbürgerstreich gezwungen. An der Innenseite der gewaltigen Stiegen-Festungsmauern musste ein Eisengeländer montiert werden, um den Benützern der Stiege den erforderlichen Halt zu geben und um damit die Sicherheit der Stiegenbenützer sicherzustellen (auf allen Fotos oben deutlich zu sehen). Dieses Kuriosem ist so irrwitzig, dass immer wieder auswärtige Besucher des Stille-Nacht-Museums die brutale Mauer mit dem filigranen Eisengeländer fotografieren – eine sehr spezielle, jedenfalls aber höchst unerfreuliche und peinliche Art, mit der hier für die Stadt Hallein geworben wird.

Also: Die brutalen Stiegen-Seitenmauern verschandeln den ganzen Gruber-Platz. Sie haben keinerlei Sinn oder Funktion. Also gehören sie endlich entfernt. Die Stiege müsste beidseitig ein Eisengeländer erhalten. Damit wäre der Gesamteindruck wesentlich zierlicher, die Stiege wäre nicht mehr der ärgerliche und unangenehme optische Störfaktor für den gesamten Gruber-Platz. Außerdem erschlägt die Stiege mit ihren Festungsmauern optisch auch das äußerst bescheidene Schau-Grab des Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber (siehe FOTO 5 oben), welcher in der Stadtpfarrkirche nahezu 30 Jahre lang tätig war. Daher: Je früher die unseligen Stiegen-Seitenmauern beseitigt werden, umso besser. Besser für das Erscheinungsbild des Gruber-Platzes, besser für die optische Wirkung des äußerst bescheidenen Schau-Grabes unseres Stille-Nacht-Komponisten Franz Xaver Gruber. Das Ganze hätte eigentlich schon anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Lied Stille Nacht, im Rahmen der Renovierung des Gruber-Platzes, passieren müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Geschichte der Mode-Familien Schorn/Schauer/Weißenbacher beginnt eigentlich schon vor 23 Jahren. Zilli Schorn und ihre Schwester Petra Schauer eröffneten 1996 die Herzerlstube am Kornsteinplatz. Die Nachfrage war groß und so wurde 1999, also vor 20 Jahren, gleich das zweite Geschäft eröffnet: Das heutige Geschäft „Zilli“ am Unteren Markt. Bis 2003 führten die Schwestern die beiden Geschäfte gemeinsam, dann übernahm Petra Schauer die Herzerlstube und Zilli Schorn widmete sich dem Geschäft Zilli am Unteren Markt. Dort bietet sie Dessous, Bademode und Nachtwäsche in höchster Qualität an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch Bettwäsche, Handtüchern, Seifen und Babygewand. Doch auch Männer werden bei Zilli fündig: Unterwäsche und Bademode gibt’s dort nämlich auch für die Herrenwelt. Wichtig: Solange der Vorrat reicht, gibt es bei Zilli Schorn einen Jubiläums-Schnäppchenmarkt mit Top-Produkten zu besonders günstigen Preisen. Doch die erfreuliche Familien-Saga lässt sich noch fortsetzen: Zilli Schorns Tochter Danja leitet seit 2011 ihr Schuhgeschäft, ebenfalls am Unterem Markt und Petra Schauers Sohn Johannes Weißenbacher, bietet seit 2011 urbane Männermode in seinem Herrenmode-Fachgeschäft ,,Johannes‘‘ am Kornsteinplatz.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger gratulierte Zilli Schorn herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Geschäftes. Dazu unser oben stehendes Foto, auf dem Geschäfts-Inhaberin Zilli Schorn und Bürgermeister Alexander Stangassiger auf den runden Geburtstag des Geschäftes Zilli anstoßen. Hinsichtlich des Standortes Hallein sind sich die beiden einig. Zilli Schorn betont: ,,Hallein begeistert mit kleinen Geschäften, mit Persönlichkeit, mit individuellem und menschlichem Service. So etwas gibt es fast nirgends mehr, das ist eine echte Besonderheit hier in unserer Stadt.‘‘ Dem kann Bürgermeister Stangassinger nur zustimmen: ,,Unser Hallein ist ein echtes Juwel mit vielen Alleinstellungs-Merkmalen: Wir haben eine historische Altstadt mit vielen kleinen, persönlichen Geschäften. Mir ist immer der Branchenmix wichtig gewesen und diesen gilt es noch auszuweiten. Dann werden wir in Zukunft noch mehr Menschen zu uns nach Hallein bringen.‘‘ Zilli Schorn ist für den Bürgermeister eine echte Institution in Hallein und er führt weiter aus: ,,Genau dieses individuelle Einkaufserlebnis mit guter Beratung und hoher Qualität – so wie bei Zilli Schorn – schätzen die Menschen immer mehr. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr derartige Geschäfte wieder mehr Lebendigkeit in unserer Stadt bekommen und dadurch – neben den neuen, günstigen Parkgebühren – weiter an Attraktivität gewinnen.‘‘ – (Presse-Aussendung und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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