Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl entwickelte in der Nacht auf Donnerstag Covid-19-Symptome und wurde umgehend getestet. Der Schnell-Test fiel positiv aus. Das Regierungsmitglied und die Mitarbeiter des Regierungsbüros wurden vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt, das weitere Contact-Tracing durch die Gesundheits-Behörden läuft. „Ich habe in der Nacht Fieber und Gelenks-Schmerzen bekommen und wollte sofort auf Nummer sicher gehen. Der Schnelltest in den frühen Morgenstunden ist positiv ausgefallen, ich habe mich sofort in häusliche Quarantäne begeben. Bisher habe ich nur leichte Symptome“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Das Contact-Tracing durch die Gesundheits-Behörden ist sofort angelaufen. Die Landessanitäts-Direktion richtet in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine Teststraße ein, um unverzüglich alle Regierungs-Mitglieder mit deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Landtags-Abgeordneten sowie die Landtagsdirektion und die von der Gesundheits-Behörde festgelegten Personen aus der Landes-Verwaltung vorsorglich zu testen. Landeshauptmann Wilfried Haslauer unterzog sich am Vormittag bereits einem Labortest und wurde negativ auf Covid-19 getestet. Bis auf weiteres werden sicherheitshalber sämtliche Termine abgesagt bzw. verschoben. Der SALZSCHREIBER entbietet dem einst erfolgreichen Halleiner Bürgermeister und derzeit als Landeshauptmann-Stellvertreter beeindruckenden Christian Stöckl die allerbesten Genesungswünsche und ein aufrichtiges ,,Glück auf‘‘ aus Hallein! – (Salzburger Landeskorrespondenz. Foto: SLK).

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In Vertretung für die Geschäftsleitung der Gewerbe- und Wohnbau Ges. m. b. H. Oberalm, wandte sich Immobilen-Spezialist Markus Springer in einem Schreiben bezüglich des Hauses in Hallein, Ederstraße 8 (1. Foto oben) an die Amtsleitung der Stadtgemeinde Hallein. In dem Schreiben wird urgiert, dass zum Schutz des linken Mauerecks des Hauses (2. Foto oben) bis jetzt noch kein Rammschutz in erforderlicher Größe und Dimension aufgestellt wurde. Im Gegensatz zur Gebäudeecke des gegenüberliegenden stadteigenen Keltenmuseum, bei der sehr wohl ein entsprechender Abstandhalter aufgestellt wurde (3. Foto oben). Dazu Markus Springer: ,,Daraus kann der Schluss abgeleitet werden, dass Ihnen schutzwürdige Interessen anderer Immobilien-Eigentümer egal sind, zumindest weniger schützenswert als bei stadteigenen Objekten.‘‘

,,An der Ecke des Hauses Ederstraße 8 (4. Foto oben) wurden zwei Tafeln montiert‘‘, so Markus Springer, ,,die offenbar den Sinn haben, ungeübten oder fahruntüchtigen Fahrzeughaltern anzuzeigen, dass sich an dieser Stelle eine Hausecke befindet. Uns als Eigentümer der Erdgeschoß-Wohnung und Miteigentümer der Gesamt-Liegenschaft ist keine Vereinbarung mit der Stadtgemeinde bekannt, aus der hervorgeht, dass die Erlaubnis zur Tafel-Befestigung erteilt wurde. Bitte legen Sie uns kurzfristig eine entsprechende Vereinbarung vor. Andernfalls wollen Sie bitte ohne Verzug die Demontage vornehmen und die entstandenen Beschädigungen fachmännisch beseitigen.‘‘

,,Bei dieser Gelegenheit erinnern wir Sie, dass es trotz wiederholten Ersuchens bis jetzt unterlassen wurde, uns mitzuteilen, welche Person festgestellt hat, dass dem Sichtschutz und Raumschutz zu Gunsten unserer Mieterfamilie im Erdgeschoß aus Gründen des Lastwagenverkehrs nicht entsprochen werden kann. Von unserem freiberuflichen, erfahrenen Verkehrsexperten, haben wir eine Schleppkurve (5. Foto: Nur ein Symbolbild!) erstellen lassen. Wir sind schon gespannt, ob sich unsere Schleppkurve mit der Ihres Experten deckt. Wir sind auch schon gespannt, ob wir zumindest einige Personen vom Schöndorferplatz von den nach wie vor zahlreichen beamteten Verhinderern distanzieren können oder dürfen.‘‘ – (M.S. / Fotos: OST).

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Conny König gewann als erfolgreicher Boxer acht Mal die Österreich-Meisterschaft und stand bei den Olympischen Sommerspielen 1984 im Ring. Heute legt der zweifache Vater auf seinem Powerhof in Adnet-Spumberg seinen Fokus auf die individuelle Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die im täglichen Leben unterschiedlichste Probleme haben. Im Rahmen seines KING5 POWERHOF-Projektes, welches vom international anerkannten LAUREUS Medien Preis 2011 als BESTES SOZIALES SPORTPROJEKT ausgezeichnet wurde – es zählte bei 2.570 Einsendungen zu den 35 Finalisten – bietet Conny König mit seinem speziellen Boxtraining Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness, Stärkung des Selbstvertrauens, Aggressions- und Stressabbau, Erhöhung des Toleranzpegels sowie Bewegung und Gewichtsreduktion.

Conny König, der Boxer mit dem großen Herzen für benachteiligte Kinder und Jugendliche: ,,Boxen ist bei uns nicht einfach nur zuschlagen. Beim Boxen geht es unter anderem um Taktik, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Fairness und um wichtige Denkprozesse. Unser KING5 Boxprojekt hilft den Jugendlichen, die angesichts Fernseher, Computer, Handy, Gameboy etc. unter Bewegungsmangel leiden. Kraft, Ausdauer und Kondition werden verbessert. Gesteigertes Selbstvertrauen hilft, angestaute Emotionen kontrolliert abzubauen, um Konflikte gewaltfrei zu lösen. Aggression, Stress und Frustration finden ein Ventil. Es geht um Auspowern mit Freunden, um Spaß an Bewegung und darum, überschüssige Kilos abzubauen.‘‘

Das umfassend angelegte KING5 Projekt ist finanziell auch auf Spenden angewiesen. Der Lionsclub Salina Tennengau, vor mehr als 35 Jahren auch von den Halleinern Museumsdirektor Kurt Zeller,  Zeitungsherausgeber Odo Stierschneider und Kaufmann Helmut Reisinger gegründet, entschloss sich deshalb, das von Conny König überzeugend realisierte KING5 Projekt finanziell mit 1.000 Euro zu unterstützen. Der Präsident des Lionsclubs Mag. Hans Guttmann und Clubmitglied Ing. Ferdinand Guttmann überreichten die Spende am 17. September 2020 persönlich an Conny König in dessen Powerhof oben am Spumberg. – Unser 1. Fotos zeigt Conny König, ausgerüstet mit Boxhandschuhen. Auf dem 2. Foto ist Conny Königs hingebungsvolle Arbeit mit Kindern dokumentiert. – (Odo Stierschneider. Fotos: King5 Projekt).

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Bereits drei Monate nach der bestandenen Matura stellten sich die ersten Absolvent*innen der Höheren Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei der nächsten großen Prüfung, der „Friseur-Meisterprüfung“. Um „meisterliche Leistungen“ zu vollbringen, wurde zur Vorbereitung eine zweiwöchige Summerschool organisiert. Statt die verdienten Sommerferien zu genießen, hieß es für die ersten Maturanten dieser einzigartigen Ausbildung in Österreich: eindrehen, frisieren und trainieren. Die Jungstylisten kamen aus den unterschiedlichsten Bundesländern, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit Sicherheit war der klassische Teil, sprich die Dauerwelle die größte Herausforderung, da man dafür sehr schwer Modelle findet und schlichtweg die tägliche Erfahrung fehlt.

 

„Mir war es sehr wichtig den Absolvent*innen diese Chance gleich nach der Matura zu ermöglichen. Ich habe die Stylist*innen natürlich auch motiviert, denn es ist der höchste Berufsabschluss unserer Branche. Ich bin sehr stolz, vor allem wenn man die Schüler*innen fünf Jahre so intensiv begleitet, wachsen sie einem sehr ans Herz. Hut ab, dass sie sich dieser Prüfungen gestellt haben und das Ergebnis spricht für sich“ so Fachvorständin Scheiber Alexandra.

 

Drei Absolventinnen haben auf Anhieb die fachpraktische Meisterprüfung geschafft: Clara Unterkofler aus St. Johann im Pongau, Anna-Sophie Pranter aus Osttirol und Lisa Bedrava aus Niederösterreich dürfen sich somit nicht nur über die Reife- und Diplomprüfung freuen, sondern auch den „Meistertitel“ im Friseurhandwerk voller Stolz tragen. Die restlichen sechs Teilnehmer*innen werden fleißig trainieren, um sobald als möglich ihr Können erneut unter Beweis zu stellen. „Wir freuen uns, dass unsere ersten Absolventinnen der fünfjährigen Ausbildung für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei ihr Können bei der Meisterprüfung zeigten und wir nun bereits geprüfte „Meisterinnen“ ihres Faches als Absolventinnen haben.“, erläutert Schulleiterin Elke Austerhuber.

 

Die Prüfungskommission bestand aus Isabella Gehwolf, Christine Haas und Wolfgang Eder, Bundes-Innungsmeister für Friseure. „Ich freue mich, dass bereits die ersten Maturanten die Meisterprüfung absolviert haben und sehe dies als runden Abschluss nach der fünfjährigen Ausbildung. Beeindruckend ist vor allem der Anteil der Absolvent*innen, welche tatsächlich in der Branche bleiben, dies freut mich als Bundes-Innungsmeister natürlich sehr,“ betont Wolfgang Eder.

 

Das 1. Foto oben entstand bei der Meisterprüfung an der Modeschule Hallein am 8.9.20: Die Stylist*innen mit dem erforderlichen MNS. Das 2. Foto oben entstand ebenfalls bei der Meisterprüfung an der  Modeschule Hallein und zeigt die Stylistinnen ohne MNS. – (E. A. / Fotos: Modeschule)

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Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie Markantes in der Natur im Bereich der Stadt Hallein zu seinem Namen kam. Wie kamen die Barmsteine zu ihrem Namen? Wie kam die Salzach zu ihrem Namen? Wie kam der Zinken zu seinem Namen? Wie kam die Ruine Thürndl zu ihrem Namen? Doch die wichtigste und drängendste Frage lautet wohl, wie kam der Kotbach zu seinem widerwärtigen und abstoßenden Namen? Die Antwort darauf liefert das von der Kotbach-Stadt Hallein herausgegebenen Halleiner Stadtmagazin in seiner Ausgabe Juli 2020. Unter dem Titel ,,Wie der Kotbach zu seinem Namen kam‘‘ (besser wäre gewesen: ,,Wie der Kotbach endlich zu seinem neuen Namen kommt‘‘), lautet die erste Textpassage: ,,Die Bezeichnung Kotbach stammt aus einer Zeit, als Hallein eine schäbige, ungepflegte Salzstadt war. Komponist Franz Schubert, der damals nichtsahnend Hallein besucht hatte, schrieb voll Entsetzen in einem Brief: Ich bin vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen!‘‘

Vor Jahrzehnten, als die Salzbergbahn noch ein richtiger Anziehungspunkt war, da gab es auf dem Bayrhamerplatz eine Pensionisten-Clique, die angestrengt darauf lauerte, von auswärtigen Besuchern nach dem Weg zur Salzbergbahn gefragt zu werden. Die Antwort ,,Einfach dort über die Kotbach-Brücke und weiter!‘‘ hatte immer die gleiche Reaktion zur Folge: ,,Kotbach?! Komm, Klaus-Dieter, dort gehen wir nicht hin!‘‘ Als die Geschockten schließlich außer Hörweite waren, brach unter den Pensionisten stets brüllendes Gelächter los. Bis heute wird das abstoßende Erbstück Kotbach aus der ,,schäbigen, ungepflegten Salzstadt‘‘ von der Stadtgemeinde Hallein gnadenlos und rücksichtslos hochgehalten. Was ist nun am Kotzbach, äh am Kotbach so faszinierend und unverzichtbar? Die Worthälfte -bach kann es nicht sein. Damit verbleiben nur noch die drei Buchstaben Kot. Was zum Teufel macht diese so  kostbar, so wichtig, so unverzichtbar für Hallein?

Aus medizinischer Sicht stellt Kot das Ausscheidungs-Produkt des Darmes dar.
In der Kotbach-Stadt Hallein hoffen indessen alle, dass mit dem Begriff Kot aufgeweichte, breiige Erde oder schlammiger Schmutz gemeint sein könnte. Erotik-Spezialisten der Extraklasse finden sogar am Kot Lustgewinn und schließlich gibt es unter dem unverfänglichen, wahnsinnig gelehrt klingenden Begriff Koprohagie eine spezielle Variante: Unten hinten kommt der Kot heraus, Kenner schieben ihn sich jedoch vorne oben wieder hinein. Wie und was auch immer – die Kotbach-Stadt Hallein erscheint, aus welcher Perspektive auch immer, absolut unerträglich. Für die sturen, unbelehrbaren Befürworter einer Kotbach-Stadt Hallein wird es immer enger.

Die Kotbach-Stadt Hallein wird ihren Widerstand gegen die Umbenennung des Kotzbachs Kotbach aufgeben müssen. Natürlich tut der Abschied von solch Liebgewonnenem wie dem Kotbach fürchterlich in der Seele weh. Doch die Aussichten auf einen neuen, passenderen Namen für das Fließgewässer, das seinen Weg durch die ganze Kotbach-Stadt nimmt, sie stehen durchaus gut. Zuerst gilt es, den neuen Ersatz-Namen für den schrecklichen Namen Kotbach zu finden. Der SALZSCHREIBER, der bekanntlich nicht zum ersten Mal dieses für die Kotbach-Stadt Hallein so überaus unerfreuliche, so überaus peinliche Thema aufgreift, bietet eine überzeugende Lösung an. Der Kotbach fließt vom SALZberg herunter, durchquert die historische SALZstadt Hallein und mündet schließlich in die SALZach.
Daher der einzig logische, neue Name für das Fließgewässer: SALZBACH. – Zu unserem Foto: Außerhalb des verbauten Stadtgebietes zeigt sich der Kotbach als romantisches Gewässer mit kleinen Wasserfällen. Im  Stadtbereich musste er in ein Gerinne gezwängt werden, das zu seinem Beginn noch Grünwuchs zeigt (siehe Foto), wogegen spätestens ab dem Molnarplatz, der Kotbach in einem reinen Kanalgerinne bis zu seiner Mündung in die Salzach fließt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Seit rund 450 Jahren fahren Besucher aus aller Welt in den Halleiner Salzberg, den Dürrnberg ein. Das Schaubergwerk ist damit das älteste Schaubergwerk der Welt. Unter den Besuchern aus Nah und Fern befanden sich bereits viele gekrönte Häupter, die Gäste der Erzbischöfe. Sie alle waren fasziniert von der geheimnisvollen Welt unter Tage. Und bis heute haben die Stollen, die teilweise keltische Bergmänner vor über 2.500 Jahren Meter um Meter in den Berg geschlagen haben, nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Das Salz vom Dürrnberg war maßgeblich mitverantwortlich für den Reichtum der Salzburger Erzbischöfe; die scheinbar unerschöpflichen Salzvorkommen galten als die Schatzkammer des Landes Salzburg. Die Erzbischöfe verwendeten die hohen Gewinne aus dem Salzhandel maßgeblich dafür, um barocke Prunkbauten in ihrer Residenzstadt Salzburg zu errichten.

Noch heute bewundern Besucher aus aller Welt die prachtvolle Salzburger Altstadt und die mächtige Festung Hohensalzburg, die nur mit dem Erlös des Halleiner Salzes zur städtebaulichen Attraktion werden konnten. In der Stadt Hallein, in deren Salinen über Jahrhunderte das Salz aus der Dürrnberger Salzsole gewonnen wurde, errichteten die Salzburger Erzbischöfe kein einziges attraktives Bauwerk. Wen wundert’s, dass einst Franz Schubert die Stadt Salzburg als ein ,,Stück des Himmels‘‘ und nach einem Besuch die Stadt Hallein als ,,Misthaufen‘‘ bezeichnete? Zweifellos hat die Stadt Salzburg gegenüber Hallein noch Erhebliches gutzumachen.
 

Seit Montag, 14. September 2020, ist Halleins berühmtes Salzbergwerk geschlossen. Unter Aufwendung von 10 Millionen Euro soll das Salzbergwerk ober und unter Tage ein verbessertes, moderneres Erscheinungsbild erhalten. Bevor es jedoch an die Neugestaltung geht, muss erst mal Platz geschaffen werden. Denn durch den Druck des Berges werden alle künstlich geschaffenen Hohlräume wie Stollen, Laugkammern und auch der unterirdische Salzsee zusammengepresst – alles wird kleiner und enger. Deshalb müssen zuerst an die 1.300 Kubikmeter Gestein herausgefräst und abtransportiert werden. Dann erst kann mit der Neugestaltung der Salzwelten begonnen werden. Auch obertags man Großes vor: Das imposante historische Magazin-Gebäude neben dem Eingangsbereich zu den Salzwelten, wurde bereits vollkommen leergeräumt, hier entsteht ein neues, attraktives Besucher-Zentrum einschließlich Gastronomie. Ab April 2021 kann man wieder die Dürrnberger Salzwelten in erneuerter Vielfalt unter und ober Tage bewundern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 6:
Der Gebäudekomplex des alten Magazingebäudes ist schon seit längerer Zeit Schauplatz reger Bautätigkeit. Die gesamte Bausubstanz wurde leergeräumt, damit hier in den kommenden Monaten ein neues Besucherzentrum einschließlich Gastronomie errichtet werden kann. FOTOS 7 und 8: Am ersten Tag der Salzwelten-Schließung gab es zwischen Hallein und den Salzwelten noch keine entsprechenden Hinweise auf die bestehende Schließung. FOTO 9: Erst am Bauzaun des Magazingebäudes wurden mögliche Interessenten auf die Schließung der Salzwelten hingewiesen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Auftritt der neuen Corona-Ampel, betreffend Hallein, am Dienstag 15. 9. 2020 (siehe 1. Foto oben), erfolgte besonders spektakulär. Die erste Corona-Ampel leuchtete um 13:57 auf den Bildschirmen, 2 Minuten später, um 13:59 Uhr, war die Halleiner Corona-Ampel innerhalb einer Minute gleich zweimal präsent, um 14:00 Uhr ein weiteres Mal und von 14:01 bis 14:04 brach die Corona-Ampel im Minutentakt auf dem Bildschirm über uns herein. Zwischen 13:57 und 14:04, also im Verlauf von 1 Stunde und 7 Minuten  wurden die Daten der Corona-Ampel in Hallein insgesamt 8x übermittelt. (Dazu unser 2. Foto oben). Frage auf den ersten Blick: Wie dramatisch änderte sich denn die Corona-Präsenz innerhalb von 1 Stunde und 7 Minuten in Hallein? Die beruhigende Antwort dazu lautet: überhaupt nicht! Entweder fühlte sich der Computer des Absenders corona-update@mg.corona-ampel.org völlig unausgelastet, oder er hatte an diesem warmen Septembertag Überhitzungs-Probleme, jedenfalls jagte er innerhalb von 1 Stunde und 7 Minuten gleich 8x eine völlig identische Mitteilung hinaus. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“, waren am 11. und 12. September 2020, elf Mädchen und Buben im Alter von 7 bis 11 Jahren aus Salzburg und dem Tennengau, in der Alten Saline auf der Pernerinsel wieder mit Feuereifer an der Herstellung von Minirobotern beschäftigt. Mit Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden und Mini-Tutor Valens – der bereits an den vorangegangenen MiniSchmieden Erfahrung gesammelt hatte und mit seinen Robotern beim ,,Hebocon‘‘ sogar gegen Erwachsene erfolgreich gewesen war – wurde mit vom Do!Lab beigestellten Material geschnitten, gelötet, gefeilt, gesteckt und geklebt, was das Zeug hielt. Bemerkenswert, dass die Kinder überhaupt kein Problem mit den heuer vorgeschriebenen Hygiene-Maßnahmen hatten.

Den Initiatoren Sophie Birkmayer und Tammo Claassen ging es – trotz der schwierigeren Voraussetzungen – um die Freude am Tun: ,,Während der zwei Tage der MiniSchmiede stehen die Roboter aus Elektroschrott im Zentrum. Unser Ziel ist es, eine realistisch-optimistische Mentalität zu initiieren, technische Berührungs-Ängste abzubauen, Selbstständigkeit, Verständnis, Kreativität und soziale Kompetenz zu fördern.‘‘

 

Wie jedes Jahr gab es daher zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteil-Kunde. Wer weiß schon, was ein Seiten-Schneider ist und wie eine Heißklebe-Pistole funktioniert? Dann durfte der vom Do!Lab mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus den Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Holzstäbchen, Federn und anderen Materialien entstehen. 

 

Nun standen die Entwicklung einer Idee, das Suchen der benötigten Bauteile und handfestes Tun im Vordergrund. Während der zwei Tage wurde den Kindern vom Team Birkmayer/Claassen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, im Arbeitsprozess miteinander zu kommunizieren und bei Material und Werkzeug Ordnung zu halten. So war es wichtig abzuklären, wer welche Teile für seinen Roboter beansprucht und wer wann den elektronischen Schrauber, den Seitenschneider, die Klebepistole oder den Lötkolben benötigt. Die Kinder waren mit Feuereifer, viel gegenseitiger Rücksichtnahme und großer Kooperations-Bereitschaft unterwegs.

 

Stolz stellten sie bereits während der Arbeit ihre Roboter vor und beschrieben ihre Gedanken dahinter. Wichtiger Teil des Kreativ-Prozesses war die Namensfindung. Da durfte die Phantasie so richtig losgaloppieren: Xaver, Thomas und Jonathan bauten am „Rolling Hurricane“, der aus Lautsprechern eines Radios entstand, deshalb gab „Hurricane“ auch unheimliche Geräusche von sich. Junas Roboterkatze „Kafka Mau“ war inspiriert vom eigenen Kater. Der siebenjährige Oskar schaffte in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit drei Roboter, den „Drehmops“, „Silberblitz“ und „Mr. Vielfalt“. Fabianna fertigte aus Knetmasse und Elektro-Bauteilen „Astronaut Robbo“ und „Schildkröte Lili“, Klara ihre „Indianer-Schildkröte“, die zum Schluss noch echte Federn für den Kopfputz bekam. Elias und Melissa entwarfen „Dinospinne 3001“, Leo den „Windsturm“.

 

Am 12. September ging es schließlich beim MiniSchmiede-,,Hebocon‘‘ heiß her. Zehn Roboter waren zum abschließenden Wettbewerb angemeldet und abgewogen worden. Am Ende hatte der jüngste Teilnehmer die Nase vorn: Oskars „Silberblitz“ war im Finale gegen Klaras „Indianer-Schildkröte“ erfolgreich. Auch diesmal stellten die Kinder wieder unter Beweis, dass erst gemeinsames Arbeiten – wie auch auf der „großen“ Schmiede – die Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Somit blicken wir mit Spannung der MiniSchmiede 2021 entgegen, die hoffentlich wieder unter einfacheren Bedingungen stattfinden kann.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Die Initiatoren der großartigen MiniSchmiede Sophie Birkmayer und Tammo Classen. FOTO 2: Rolling-Hurricane. FOTO 3: Kafka-Mau. FOTOS 4 und 5: Hands-on. FOTO 6: Mini und Robbi. FOTO 7: Indianer-Schildkröte. FOTO 8: Silberblick. – (Text und Fotos: Gabriele Krisch).

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Die Südtiroler Siedlung im Halleiner Stadtteil Burgfried wurde in den Vierziger-Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts gebaut. Nach 80 Jahren wird sie in drei Bauetappen neu errichtet. Der erste Abschnitt mit 14 Wohnungen konnte bereits vor kurzem übergeben werden. Alte Wohnanlagen bieten ihren Bewohnern nicht mehr den Wohnstandard, den moderne Häuser heutzutage mit Tiefgarage, Balkon, Zentralheizung und zeitgemäßen Grundrissen aufweisen. Da eine Sanierung und Modernisierung wirtschaftlich nicht sinnvoll war, hat sich die gswb in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Hallein und den Bewohnern dazu entschlossen, die alte Südtiroler Siedlung in Hallein abzubrechen und in drei Etappen neu zu bauen. Die alte Siedlung bietet derzeit 62 Familien ein Zuhause und Fahrzeuge müssen im Freien parken. Das neue Bebauungskonzept des Salzburger Architekturbüros Scheithauer sieht die Errichtung von rund 130 Wohnungen und einer großen Tiefgarage vor.

 

2019 wurde mit dem Bau des ersten Abschnittes, eines Hauses mit 14 Wohnungen, die den Anforderungen an ein zeitgemäßes Wohnen entsprechen, begonnen. Noch im zweiten Halbjahr 2020 fällt der Startschuss für die zweite Bauetappe. Neben einer Tiefgarage werden insgesamt fünf Häuser mit 66 Wohnungen in Holzbauweise errichtet. Dieser Bauabschnitt wird im Herbst 2021 fertiggestellt sein. Die dritte und letzte Etappe der großen Siedlungs-Erneuerung in Hallein umfasst vier neue Wohnhäuser mit rund 50 Wohnungen. Die neue gswb-Wohnanlage in Hallein Burgfried wird an das Fernwärmenetz der Stadt Hallein angeschlossen. Auf den Dächern der Wohnhäuser wird eine effiziente Photovoltaik-Anlage installiert und der Strom wird für die Allgemein-Beleuchtung eingesetzt. Das 1. Foto oben zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger, Dir. Dr. Bernhard Kopf (rechts) und Prok. Dr. Peter Rassaerts (links) bei der Besichtigung des ersten fertiggestellten neuen Wohnhauses (auf dem 2. Foto). – (Text und Fotos: gswb).

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Sie ist erst seit einigen Tagen fertig und wird schon vielfach genutzt. Am vergangenen Freitag, 11. September 2020, wurde sie nun auch offiziell eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben: die neue Zuschauer-Tribüne im Landes-Sportzentrum Rif. (Dazu finden Sie einen ausführlichen Bild-Bericht hier im Ressort AKTUELLES. Einfach 8 Beiträge weit hinunterscrollen). Die Tribüne bildet sogar hier im topmodernen Universitäts- und Landes-Sportzentrum eine Vorzeigeanlage. ,,Der Bau erfolgte nachhaltig, umweltfreundlich und mit der Umsetzung einer vielfachen Nutzung auch besonders clever“, so Sportlandesrat Stefan Schnöll, der gemeinsam mit ULSZ-Direktor Wolfgang Becker, Bürgermeister Alexander Stangassinger und Universitätsrektor Hendrik Lehnert den Bau bei der offiziellen Einweihung noch einmal begutachtete. Die neue Tribüne mit Photovoltaik-Anlage an der Leichtathletik-Anlage bietet Platz für rund 500 Personen, einen Seminarraum für bis zu 100 Personen, einen neuen Zielturm, Büros für den Salzburger Fußballverband und das Schulsportmodell sowie vier Umkleideräume. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Insgesamt wurden 6,6 Millionen Euro in den Neubau investiert. Auf unserem Foto oben ULSZ-Direktor Wolfgang Becker, Bürgermeister Alexander Stangassinger, Uni-Rektor Hendrik Lehnert und Landesrat Stefan Schnöll bei der Einweihung der neuen Zuschauer-Tribüne im Landes-Sportzentrum Rif. – (Fotos & Text: Landes-Pressezentrum)

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Am Samstag, 5. September 2020, kam es in Hallein-Kaltenhausen auf der B159, der Salzachtalstraße, am späten Nachmittag, in der ersten Kurve nach der Brauerei Kaltenhausen in Richtung Salzburg, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, der bedauerlicher Weise sogar ein Todesopfer forderte. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich: 2 erheblich beschädigte Autos und Totalschaden an einem Motorrad. Trotz bestehenden Überholverbotes (!), hatte ein 27jähriger Kroate aus Tirol in der Rechtskurve eine Fahrzeugkolonne überholt. Dieser Fehler rächte sich bitter. Nachdem ihm ein Pkw, gelenkt von einer 82-jährigen Tennengauerin entgegenkam, konnte der Biker nicht ausweichen und touchierte das Fahrzeug. Die Fahrerin verriss ihr Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Betonmauer. Der Motorradlenker prallte in weiterer Folge gegen das dahinterfahrende, ihm entgegenkommende Fahrzeug, das von einer 71jährigen Salzburgerin gelenkt wurde und kam dabei so schwer zu Sturz, dass er tödliche Verletzungen erlitt und noch an der Umfallstelle starb. Nach Angaben eines Arztes dürfte er dabei sofort verstorben sein. So verliefen auch die Versuche zu seiner Reanimierung ohne Erfolg. Die 82jährige Autolenkerin musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfall-Aufnahme und der Erhebungen durch die Exekutive bezüglich der Unfall-Ursache, war die B159 in Kaltenhausen für den gesamten Verkehr gesperrt. – (Odo Stierschneider, Fotos: Fme-Pictures/Ex)

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Seit 4. September 2020 gilt die österreichweite Corona-Ampel. Für das ganze Bundesland Salzburg und seine Bezirke leuchtet zurzeit die Ampel in der günstigsten Farbe Grün. Das bedeutet insgesamt „geringes Risiko“ im Vergleich zu den weiteren Ampel-Farben Gelb („mittleres Risiko“), Orange („hohes Risiko“) und Rot („sehr hohes Risiko). Trotzdem heißt es weiterhin die bisher geltenden Sicherheits-Maßnahmen, wie Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz in bestimmten Fällen tragen, einzuhalten. „An der Corona-Ampel haben das Gesundheits-Ministerium und die Gesundheits-Referentinnen sowie die -Referenten der Länder intensiv gearbeitet“, betont Halleins einstiger erfolgreicher Bürgermeister, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, der hervorhebt, ,,dass die Ampel nicht erst im Nachhinein auf Fallzahlen reagiert, sondern präventiv aufgrund vieler qualitativer Daten wirkt.‘‘ Darüber hinaus kann die Ampelschaltung auch detailliert für kleinere Regionen innerhalb eines Bezirkes vorgenommen werden.

BEZÜGLICH DER VIREN-KRISE
BEDEUTET DIE FARBE GRÜN
AUF DER CORONA-AMPEL

O Geringe kumulative Sieben-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße unseres Bundeslandes.
O Hauptsächlich sporadisch aus dem Ausland importierte Fälle.
O Hoher Anteil an Fällen mit geklärter Quelle.
O Vereinzeltes Auftreten von Fällen ungeklärter Quelle
O Vereinzeltes Auftreten von Clustern, die größtenteils durch behördliche Maßnahmen unter Kontrolle sind
O Hauptsächlich Cluster mit Reise-Assoziation
O Geringe Auslastung von Intensivbetten
O Ausreichende Testaktivität
O Niedrige Anzahl positiver Tests

 

DAMIT DIE AMPEL AUF GRÜN BLEIBT,
GELTEN FÜR DEN TENNENGAU
UND ALLE ANDEREN SALZBURGER GAUE
WEITERHIN DIE AKTUELLEN VORGABEN

O Weiterhin auf den Mindestabstand achten.
O Mund-Nasen-Schutz tragen in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Betreten von Lebensmittelgeschäften, Banken, Postfilialen, in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (außer am zugewiesenen Sitzplatz) sowie bei Kundenkontakt, wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann und keine andere geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
O Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren und für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. – (Presse-Aussendung des Landes Salzburg mit Info-Grafik).

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Zitat: ,,Die grässlichen Auto-Unterstände entlang der Nordfassade der Alten Saline auf der Pernerinsel verschandelten immer schon den Anblick des Gebäudes, in dem sich immerhin die Spielstätte der Salzburger Festspiele befindet, Das Dach der völlig überflüssigen Auto-Unterstände wurde um teures Geld erneuert, als Dank dafür herrscht in manchem der Unterstände der klassische und viel zitierte Saustall. Wir wissen nicht, welche Typen hier ihre Karren unterstellen, wir wissen nur, dass derartige Zustände auf Auto-Abstellflächen absolut einzigartig und gerade im Umfeld der Festspiele nur noch als wahnwitzig und skandalös zu werten sind. Hoffentlich lässt sich die Stadtgemeinde diesen unfassbaren Horror nicht länger gefallen und sorgt für Abhilfe, schließlich kommen hier im Sommer auch die Festspielbesucher vorbei. Ein eigenes Kapitel bilden die völlig unterschiedlich und lieblos an den Wänden angebrachten Auto-Nummern, mit denen die Mieter der Unterstände ihr Revier verteidigen. Hier hätte schon längst eine optisch ansprechende und einheitliche Lösung gefunden werden müssen. Das betrifft auch die Droh-Schilder an den Holzstützen, in denen vor widerrechtlichem Abstellen gewarnt wird. Keine Frage – es wäre dringend notwendig, diese mächtige, entsetzliche Gebäudefassade, über die sich tagtäglich tausende vorbeifahrende Autofahrer entsetzen oder auch nur lustig machen, von den Auto-Unterständen zu befreien und endlich einer umfassenden Gestaltung zu unterziehen. Wann wird sich die Stadt Hallein wohl entschließen, hier für eine zufriedenstellende Änderung dieser unerfreulichen Situation zu sorgen?‘‘ Zitat-Ende.

Diese Zeilen erschienen, bereits nach wiederholten vorhergehenden Darlegungungen zu diesem höchst unerfreulichenTatbestand, im SALZSCHREIBER im Sommer des Jahres 2010 (!) – bezüglich der darin angeführten Ärgernisse, Peinlichkeiten und Versäumnisse kann demnach das 10jährige Jubiläum gefeiert werden. Es ist schon ungewöhnlich, dass ein derart gravierendes Ärgernis sich so lange Zeit erfolgreich gegen seine Beseitigung zu wehren vermag. Immerhin finden hinter der entsetzlichen Grau-Fassade (oben in vier Teilfotos dargestellt) auch die Salzburger Festspiele statt, deren Publikum in der Regel nicht aus Untermenschen sondern kulturell gebildeten, anspruchsvollen Aufführungs-Besuchern besteht, die sich angesichts des Anblicks der ausgedehnten Grau-Fassade mit ihren unakzeptablen Auto-Unterständen ihren Teil über die Stadt Hallein denken werden. Den dickfelligen Stadt-Politikern war dies bisher offensichtlich völlig egal – auch eine Art von Armutszeugnis. Doch man sollte auch nach 10 Jahren des Ärgers die Hoffnung nicht aufgeben. Der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger sorgte in seiner kurzen Amtszeit bereits für enorme optische Verbesserungen auf der Pernerinsel: Die ausgedehnte, zum Stadtzentrum weisende Fassade der Alten Saline wurde mustergültig saniert, beim neu errichteten Salinensteg wurde eine gern benützte, schöne kreisförmige Sitzgelegenheit geschaffen, die daneben befindliche Grüninsel mit ihren Birken gärtnerisch in Ordnung gebracht und mit der großartigen Umwandlung einer anschließenden Blumenanlage in einen grandiosen Skulpturengarten, wahrhaft ein sensationeller Kulturakt gesetzt. Umso ärger ist damit der Gegensatz zur undiskutablen, deprimierenden, furchtbaren Grau-Fassade mit ihren entsetzlichen, überdachten Auto-Abstellplätzen. Eine Änderung der unglaublichen Ist-Situation ist realistischer Weise nur über mehrere Jahre hinweg möglich. Zuerst gilt es einen Gestaltungs-Wettbewerb für die Grau-Fassade durchzuführen. Um die Finanzen der Stadt nicht allzu sehr zu strapazieren, könnte jedes Jahr einer der vier Fassadenteile, aus denen die gesamte Grau-Fassade besteht (siehe die vier oben stehenden Fotos) saniert werden. So hofft der SALZSCHREIBER, auch im Interesse der Stadt, dass es nicht nötig sein wird, diesen Beitrag in 10 Jahren, wiederum vorwurfsvoll zu präsentieren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bei der Eröffnung der Salzachbucht, da wies sie noch drei zusätzliche Sitzreihen und ganz unten einen schönen breiten, mit Natursteinplatten belegten Gehweg auf. Dieser führte rund um die damals noch mit Wasser gefüllte Salzachbucht. Das Ganze war derart großartig und beeindruckend, dass bei der Eröffnungsfeier Festredner Landesrat Othmar Raus feststellte, eine derartige Attraktion hätte er sich in der Stadt Salzburg aber niemals in Hallein erwartet. Festspiel-Intendant Gérard Mortier ließ sich von Bürgermeister Franz Kurz die Salzachbucht zeigen und erklärte spontan: ,,Ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Folgerichtig wurde die große schwimmende Veranstaltungs-Plattform auf der Wasserfläche der Salzachbucht von den Salzburger Festspielen finanziert. Die herrliche Wasserbucht wurde jedoch nicht zur zweiten Spielstätte der Salzburger Festspiele in Hallein, weil sie – ein unvorstellbarer Brutalakt – von der Stadt Hallein schlicht und einfach zugeschüttet und trockengelegt wurde. Die verheerende Begründung: Die Wasserbucht sei immer wieder versandet, ihre Freilegung sei zunehmend zum Ärgernis geworden. Jahre später Landesrat Raus bei einer Pressekonferenz zum Verfasser dieses Beitrages: ,,Es wäre eben doch besser gewesen, wenn die schöne Salzachbucht nicht in Hallein sondern in der Stadt Salzburg errichtet worden wäre!‘‘

Man erkennt: Es wäre tatsächlich vernünftiger gewesen, die Salzachbucht nicht in Hallein sondern in der Stadt Salzburg zu errichten. Die einst sensationell prachtvolle Anlage, statt durch eine Wasserfläche aufgewertet, wurde längst schon durch eine Schlick-Schotterfläche trockengelegt und ruiniert. Drei Sitz-Steinreihen und der Gehweg rund um die einstige Wasserfläche wurden von den Schottermassen begraben, die ursprüngliche Proportion der Anlage wurde dadurch empfindlich gestört. So lange die Schotterfläche von Wildwuchs verschont blieb, diente sie für diverse Open Air Veranstaltungen. Schließlich verschlammte die Anlage und Grünwuchs bekam die Oberhand über die einstige Schotteranlage. Der SALZSCHREIBER veröffentlichte immer wieder furchtbare und entsetzliche Fotos aus der zunehmenden Wildnis. Nun also erfolgte der jüngste Peinlichkeitsakt in der geschundenen Salzachbucht – Gras und grüner Wildwuchs wurden entfernt, nun deprimiert hier wieder die schockierende, grässliche Schlick-Schotterfläche. Das entfernte Material wurde einfach am Salzachufer außerhalb der Salzachbucht abgelagert – ein grauenvoller Anblick, der so richtig zur geschändeten Anlage passt. Wie lauten die oben stehenden Titelzeilen? Der Salzachbucht-Wahnsinn und die Blamage Halleins nehmen einfach kein Ende…

Die Lösung des Salzachbucht-Wahnsinns kann nur darin bestehen, dass die Stadt, mit Unterstützung des großartigen Salzachbucht-Planers Architekt Salmhofer, den ursprünglich prachtvollen, hinreißenden und begeisternden Originalzustand wieder herstellen lässt. Alles andere stellt nur eine unsachgemäße und entsetzliche Schändung dieser einstigen Traum-Anlage dar.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der Grünwuchs hätte, bei regelmäßigem Schnitt, einen akzeptablen Untergrund für verschiedenste Aktivitäten geliefert. FOTO 2: Doch die jammervolle Anlage wurde von allem Wildwuchs befreit – an zahlreichen Stellen sicher eine dringend erforderliche Maßnahme. Das erschreckend deprimierende Endergebnis wird auf unserem Foto dokumentiert. FOTOS 3 bis 5: Dazu gibt es ein Extra: Die kurzfristig hochgehende Salzach endlagerte in der Salzachbucht erhebliches Schwemmholz. FOTOS 6 und 7: In Kürze werden Jugendliche mit ihren Fahrrädern wieder markante Spuren im Schlick der verhängnisvoller Weise trockengelegten Salzachbucht hinterlassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Ufer der Salzach sind von ihrem Ursprung bis zu ihrer Mündung in den Inn unterschiedlichst gestaltet. Vom naturbelassenen Ufer bis zur totalen Verbauung, wie etwa zwischen Halleiner Stadtbrücke und Salinensteg, reichen die verschiedenen Erscheinungs-Formen des Salzachufers. Es gibt auch einen landesweiten Ufer-Rekord an Grässlichkeit und Hässlichkeit – natürlich in der zweitgrößten Stadt des Landes. Ausgerechnet dort, wo die Salzburger Festspiele einst ihren zweiten Spielort in Hallein schaffen wollten – bei der einst sensationellen und einzigartigen, inzwischen jdoch ruinierten Salzachbucht. Diese wurde durch kleingeistige und kurzsichtige Fehl-Entscheidungen zum heutigen Peinlichkeits- und Rufschädigungs-Objekt degradiert – das grandioseste Schandobjekt in der Stadt Hallein. Genau im Bereich der schockierenden Salzachbucht weist die Salzach ihr unansehnlichstes (besser: scheußlichstes) Uferstück in ihrem gesamten Verlauf auf. Während fortschrittliche Kommunen sich bemühen, ihre Flussufer immer weiter zu verbessern und zu verschönern, geschah in Hallein im Bereich der unglückseligen Salzachbucht genau das Gegenteil. Wenn man dieses verunstaltete Uferstück in Augenschein nimmt, dann kriecht der schlimme Verdacht hoch, dass hier ganz bewusst die bestehende Ufer-Verschandlung inszeniert wurde. Mehr ist zu diesem Horror nichts zu sagen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Landeshauptmann-Stellvertreter
Christian Stöckl:
„Ein langes, intensives halbes Jahr“

 

„Auch nach einem halben Jahr, das uns vielleicht auch durch die Intensität länger vorkommt, wissen wir eines gewiss: Das Virus ist immer noch unter uns, und wir müssen damit leben“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, und er macht einen Ausblick auf den Herbst: „Ich denke, wir sind gut gerüstet, weil wir viel gelernt haben und schnell reagieren können. Die Spitäler sind gut aufgestellt, auch die Lager mit den Schutzausrüstungen sind ausreichend gefüllt und werden noch aufgestockt.“ Salzburg wird laut Stöckl die so genannte „Corona-Ampel“ des Bundes umsetzen, um dann bezirksweise und situationsgerecht reagieren zu können.

 

Landes-Sanitätsdirektorin
Petra Juhasz:
„Die Strategie hat sich bewährt"

 

Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz hat die Gesundheit der Bevölkerung vom ersten Tag an im Fokus, die Strategie dafür hat sich nicht grundlegend geändert. „Nach wie vor gilt es, die Ausbreitung der Krankheit bestmöglich einzudämmen. Dazu gehört, dass wir Infizierte und deren nahe Kontaktpersonen isolieren. So bekommen wir auch die Cluster in den Griff. Aber alles, was wir als Behörden und als Mediziner tun, ist obsolet, wenn der Einzelne nicht mithilft“, appelliert Juhasz und wiederholt noch einmal die Grundregeln für jedermann: „Hände waschen, Abstand halten, auch im privaten Bereich. Das würde uns gerade im Herbst enorm helfen, weil dadurch auch andere Krankheiten, die durch Tröpfchen übertragen werden, verhindert werden und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.“

 

Leiter der Landesstatistik
Gernot Filipp:
„Zahlen und Fakten sind nicht alles“

 

Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, versucht vom Beginn der Pandemie das Geschehen in Salzburg in Zahlen auszudrücken. Seine Grafiken und Statistiken helfen, das teils Unfassbare verständlich zu machen, einzuordnen. „Es gibt hier ein ,Aber‘. Zahlen und Fakten sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage und geben uns die Möglichkeit zu vergleichen, aber: Sie können nicht ausdrücken, wie es uns menschlich mit dem Virus geht, wie es uns verändert hat“, so Filipp.

Insgesamt also ein ,,Jubiläum‘‘ der besonderen Art, welches überhaupt keinen Grund für Jubel bietet: Seit 6 Monaten wird unser Bundesland vom Corona-Virus terrorisiert. Es gab in den vergangenen sechs Monaten Tage, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben, zum Beispiel das vorzeitige Ende der Wintersaison, als am 15. März die Seilbahnen zusperrten. Oder das Osterwochenende Mitte April, das so ganz anders war als sonst. Auch der 25. März bleibt in Erinnerung, als in Salzburg der erste Patient an Covid-19 verstarb. Der Tag mit den meisten Neuinfektionen war der 26. März, am 2. April wurde die Höchstzahl der aktiv Infizierten mit 833 erreicht. Die meisten behördlich angeordneten Tests gab es mit 1.443 am 29. April, am 10. April gab es mit 78 die meisten an einem Tag Genesenen. Waren im Frühling noch der Pinzgau und Pongau am meisten betroffen, ist das Corona-Virus mittlerweile in den Zentralraum „gewandert“. Derzeit gibt es im Land Salzburg 30,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner, die Stadt Salzburg liegt mit 41,3 und der Flachgau mit 53,4 deutlich über diesem Wert. Geändert hat sich auch das Alter der Infizierten, sie werden immer jünger. Die größte Gruppe ist derzeit die 15- bis 34-Jährigen, vor ein paar Monaten waren es noch die 35- bis 54-Jährigen. Die Zahl der betroffenen Gemeinden ist im Laufe der Zeit gesunken. Am 29. März waren es zum Beispiel 95, am 29. Mai dann nur mehr sechs, bis 28. August ist die Zahl dann wieder auf 35 gestiegen. Hier die aktuellen Eckdaten (Stand 28. August 2020, 11 Uhr) für Salzburg: Insgesamt gibt es bis dato in Salzburg 1.639 positive Covid-19-Tests, die Neuinfektionen nehmen linear zu. Aktuell halten sich 172 aktiv infizierte Personen in Salzburg auf. 39 Personen sind bisher am Corona-Virus verstorben, 1.428 genesen. Sieben bestätigt am Corona-Virus erkrankte befinden sich derzeit im Spital. Mehr als 57.000 behördlich angeordnete Tests gab es bisher, dazu kommen bisher zirka 28.200 Abstriche im Rahmen des Tourismus-Screenings. Dieses wird laut Bund ab 1. September ausgeweitet, zum Beispiel auf die Gastronomie und Campingplätze. – (Text und Grafiken: Salzburger Landes-Korrespondenz)

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Die extrem Verrückten mit Farbe, Breitpinsel und Spraydose im Einsatz, finden in Hallein besonders ideale Voraussetzungen für ihre blödsinnigen Schmierereien. Ob an den Brücken-Konstruktionen entlang der Alm (siehe dazu auch das Ressort SATIRE im SALZSCHREIBER), ob an den Schallschutz-Wänden der Bundesbahn oder am Mauerwerk der Pernerinsel, wo unsere oben stehenden Aufnahmen entstanden, überall werden großflächige Schmierereien produziert. Irgendwelche Gegenreaktionen seitens der Behörden sind nicht bekannt. Es erfolgt keine Entfernung oder Übermalung der Farben-Exzesse, sie werden, völlig unverständlich, reaktionslos und richtig gemütlich einfach hingenommen. Geschweige denn, dass irgendwann versucht wurde, der Schmierfinken habhaft zu werden. Somit spricht sich Hallein unter den geistig beschädigten Farbschmierern natürlich als ideales Betätigungsfeld rasch herum. Im Zeitalter leistungsfähiger, perfekt getarnter Überwachungs-Kameras ist es absolut unverständlich, dass es bisher noch nie gelang, auch nur einen der Täter festzusetzen. Dabei wäre dies einfach zu bewerkstelligen. Eine, aber nur eine der verschmierten Brückenkonstruktionen, müsste frisch übermalt werden. Gleichzeitig werden an dieser Brückenkonstruktion unerreichbare, getarnte Überwachungskameras montiert. Diese eine, wieder strahlend neu gestrichene Brückenkonstruktion, wäre natürlich für jeden Schmiererei-Fan, der etwas auf sich hält, eine extreme Herausforderung. Es gäbe also einiges zu tun. Ob damit aber auch tatsächlich begonnen wird? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die großartige Tribünenanlage im Universitäts- und Landes-Sportzentrum Hallein-Rif konnte nun unter Einsatz von 6,6 Millionen Euro fertiggestellt werden. 4,6 Millionen übernahm das Land, 2 Millionen kamen vom Bund. Damit finden hier Spitzen- und Breitensport, Amateur- und Nachwuchssportler modernste Rahmen-Bedingungen. Die neue Tribüne weist eine Gesamtlänge von 100 Metern auf, wurde nach Nord – Süd ausgerichtet und ist mit einer Photovoltaik-Anlage an der Leichtathletik-Anlage ausgestattet. Sie bietet Platz für rund 500 Personen, einen Seminarraum für bis zu 100 Personen, einen neuen Zielturm, Büros für den Salzburger Fußballverband und das Schulsportmodell sowie vier Umkleideräume. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das multifunktionelle Gebäude nun fertiggestellt und von Sport-Landesrat Stefan Schnöll und dem Direktor des Landes-Sportzentrums Wolfgang Becker, der Presse vorgestellt.

 

,,Die zuvor seit rund 35 Jahren bestehende Tribünenanlage hatte ausgedient, sie entsprach absolut nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die Technik war veraltet, die Garderoben zu klein und es hat durch das Dach geregnet. Mit diesem Bau wurde eine der größten Investitionen seit 35 Jahren getätigt‘‘, betont Wolfgang Becker, der verdienstvolle Direktor des ULSZ Rif. „Mit dem Bau wurde eine der größten Investitionen seit 35 Jahren getätigt“, so Wolfgang Becker. „In der Anlage bieten uns indoor wie outdoor noch bessere Trainings-Möglichkeiten als bisher. Wir haben ausreichend Platz für unsere Trainingsgeräte und eine topmoderne Zeitnehmung“, so Richard Marschal, Landesleiter der Leichtathleten.
 

Der fünffache Weltmeister und Paralympics-Sieger im Rennrollstuhl-Fahren Thomas Geierspichler ergänzt: „Die neue Tribünenanlage ist einfach großartig gelungen.“ Mit dem Aushubmaterial des Tribünen-Gebäudes wurden in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes ein Rodelhügel mit zwei kleinen Sprungschanzen, eine Pumptrack-Anlage sowie eine Overspeed-Laufanlage errichtet. Diese Anlagen wurden in erster Linie für die Breitensportler und die Anrainer gedacht. „Unter Mithilfe des fachkundigen Personals konnten alles mit sehr geringem finanziellen Mitteln realisiert werden“, so Landesrat Schnöll und er fügt hinzu: „Der Springer-Stützpunkt in Rif hat jetzt schon seine Unterstützung bei der Rekrutierung neuer Talente aus der Ortschaft zugesagt.“

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die in Richtung Osten ausgerichtete Eingangsfassade der neuen, 100 Meter langen Tribünenanlage. FOTO 2: Der Eingangs- und Durchgangs-Bereich in der Mitte der Eingangsfassade. FOTO 3: Man durchschreitet das Gebäude… FOTO 4: …und gelangt zum Tribünenbereich. Hier ist die nördliche Hälfte der Tribünen abgebildet. FOTO 5: Blick zurück zum Ein- und Durchgang des Gebäudes, man erkennt den Beginn der Nord- (links) und Südhälfte (rechts) der Tribünen. FOTO 6: Die Tribünenanlage aus Nord in Richtung Süd gesehen. Die beiden nächsten Fotos zeigen die zum Sportbereich weisende Westfassade etwa von ihrer Mitte aus nach beiden Richtungen fotografiert. FOTO 7: Blick Richtung Nord, auffällig der architektonisch markante Zielturm. FOTO 8: Blick Richtung Süd. FOTO 9: Die zu den Sportanlagen weisende Tribünenfassade, in ihrer Gesamtheit von Süd in Richtung Nord gesehen – gewissermaßen das Gegenstück zu Foto 6. – (Landes-Pressezentrum, Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Es hätte eigentlich schon im Mai 2020 in Kraft treten sollen – das neue System der Parkraum-Bewirtschaftung mit modernen Parkautomaten in der Stadt Hallein. Doch die Corona-Pandemie machte diesem Vorhaben einen dicken Strich durch die Rechnung – nun werden, statt wie geplant im Mai, erst ab 1. September 2020 die neuen Parkautomaten in Hallein aktiviert. Nach Aufwertung der Außen-Parkplätze im September 2019 (3-Stunden-Gratis-Parken auf den Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle sowie das 4-Euro-Ganztagsticket) erfolgt nun der nächste Umsetzungs-Schritt hin zu einem modernen Park-System. Der künftige Bewirtschaftungs-Modus resultiert aus einer gemeinsamen Entscheidung aus dem Verkehrsgipfel 2019. Damals waren Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien, der Kaufmannschaft, der Anrainer und des Tourismusverbandes zusammengekommen, um das Halleiner Parksystem in eine neue Zukunft zu führen und die Stadt zu beleben.

 

Bei diesem Verkehrsgipfel einigte man sich vor allem auf ein benutzerfreundliches Parksystem für die Besucherinnen und Besucher der Stadt, wobei auch Parkräume attraktiver gestaltet werden, die bisher von den Autofahrerinnen und Autofahrer weniger genutzt wurden. Das neue System setzt auf mehr Dynamik in der Altstadt und mehr Attraktivität der Außen-Parkplätze. Hier die Details:

 

O Im Altstadt-Zentrum (Grün markiert im Plan) sind künftig von 7.00 bis 19.00 Uhr (an Samstagen von 7.00 bis 12 Uhr) 60 Cent pro 30 Minuten zu bezahlen, bei einer maximalen Parkdauer von zwei Stunden. Die bisherigen blauen Haltezonen weichen in der Altstadt dem neuen einheitlichen System – alle Ladetätigkeiten sind selbstverständlich wie gewohnt möglich.

O Im Bereich Altstadt-Nord (hellgrün im Plan) sind von 7.00 bis 19.00 Uhr nur 30 Cent pro halbe Stunde zu bezahlen, um auch hier den weniger attraktiven Parkplätzen in Zentrumsnähe mehr Frequenz zu verschaffen. Es war ein ausdrücklicher Wunsch am Verkehrsgipfel, hier ein einladendes System für die weniger zentral gelegenen Parkplätze zu errichten. (Samstag: 7.00 bis 12.00 Uhr)

 

O In Hallein-Neustadt bleibt das bestehende Preissystem unverändert: 60 Cent pro 30 Minuten, von 8.00 bis 18.00 Uhr (Samstag 8.00 bis 12.00 Uhr).

 

O Der Parkplatz Pfleggarten (Billa-Parkplatz) genießt eine Sonderstellung: Hier gelten drei Stunden Gratis-Parken, mit anschließend 60 Cent pro halber Stunde von 8.00 bis 18.00 Uhr (Samstag 8.00 bis 12.00 Uhr). Wichtig ist, dass auch hier, so wie in den anderen Zonen, von der ersten Minute an ein Ticket gelöst werden muss.

 

O Die beschrankten Oberflächen-Parkplätze auf der Pernerinsel und bei der Salzberghalle/Zatloukalstraße (beide gelb markiert im Plan) führen das erfolgreiche Modell „3-Stunden-Gratis-Parken und 4-Euro-Ganztagsticket“ fort.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist sichtlich froh, dass die Parkraum-Bewirtschaftung ab 1. September 2020, in ihre nächste Phase treten kann: ,,Es gab aufgrund von Corona Liefer-Schwierigkeiten bei den Automaten. Wir verzichteten deshalb im Sommer auf deren Einführung. Jetzt aber können wir, nach Einführung des 3-Stunden-Gratis-Parkens auf unseren Oberflächen-Parkplätzen, endlich in der Altstadt das neue System mit den modernen Automaten einführen.‘‘ Die neuen Automaten verfügen über kontaktlose Bezahlfunktion (NFC) sowie Bargeld-Bezahlung aller Münzen ab 10 Cent. Bei Bedarf könnte das neue System – unabhängig von den neuen Automaten – mit Handy-Parken erweitert werden. Die Automaten sind in Deutsch, Englisch, Italienisch und Türkisch programmiert. Derzeit stehen 14 Automaten zur Verfügung. Insgesamt werden 28 Stück für die gesamte Parkraum-Bewirtschaftung benötigt. Abhängig von der Bereitstellung der finanziellen Mittel, sollen die restlichen Parkschein-Automaten 2021 beschafft werden. Dem Rahmen-Auftrag entsprechend, kann die Stadt Hallein bis spätestens 20. Februar 2024 die Parkschein-Automaten abrufen.

 

Bürgermeister Stangassinger, der auf dem Foto oben einen der neuen Parkschein-Automaten auf dem Kornsteinplatz präsentiert, betont abschließend: „Ich habe seit Beginn meiner Amtszeit gesagt, dass eine Reform der Parkraum-Bewirtschaftung erforderlich ist: Wer mit dem Auto in unserem schönen Stadtzentrum parken will, der soll auch dafür bezahlen. Im Gegenzug belohnen wir all jene Autofahrer, die die Fußwege von den zentrumsnahen Außen-Parkplätzen auf sich nehmen, mit drei Stunden Gratis-Parken und dem 4-Euro-Ticket für einen ganzen Tag. Ein derart attraktives System gibt es sonst nirgends. Wir schaffen einerseits mehr Fluktuation im Altstadt-Zentrum, andererseits laden wir durch die Attraktivierung der Pernerinsel und des Salzberghallen-Parkplatzes, die Leute zu längerem Flanieren und Verweilen ein.“ Stangassinger sieht durch die Belebung des Stadtkerns eine massive, indirekte Wirtschaftsförderung für die hier ansässigen Geschäfte.

Bei allen Neuerungen behält sich der Bürgermeister weitere Änderungen vor: „Wir haben ein modernes und passendes  System geschaffen – das bedeutet aber nicht, dass nicht immer wieder Verbesserungen nötig sind. Wir werden mit Sicherheit erneut alle Beteiligten bei einem Verkehrsgipfel an einem Tisch versammeln, die neue Situation evaluieren, eventuelle Vorschläge diskutieren und in die Wege leiten – gemeinsam, miteinander, füreinander.“ Ein weiterer Verkehrsgipfel ist laut Bürgermeister Stangassinger Ende 2020 geplant, jedoch abhängig von der Entwicklung rund um das Corona-Virus. „Das Virus kann diverse Modernisierungen vielleicht verzögern, aber nicht verhindern. Wir gehen weiter unseren gemeinsamen Weg zu einem bürgerfreundlichen und attraktiven Hallein, das sind wir unserer Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern schuldig.‘‘ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Auch die zweite Pernerinsel-Attraktion des großartigen Alois Frauenhuber, der Kunsthandwerksmarkt, begeisterte am Wochenende 15./16. August 2020 seine Besucherinnen und Besucher. Der sehenswerte Markt breitete sich entlang der Süd- und Westfassade der Alten Saline aus, er reichte von der Einzäunung des Pernerinsel-Parkplatzes bis zum Fußgänger-Übergang vor der Kühbrücke. Wobei entlang der Südfassade die Marktstände in zwei Reihen einander gegenüber standen. Eine derart ausgedehnte und beeindruckende Marktpräsenz, mit dicht nebeneinander stehenden Marktständen, hat man in  Hallein bis zum Veranstaltungs-Wochenende dieses Marktes noch nicht erlebt. Ein neuer Rekord – einfach großartig! Das bunt gemischte, vielfältige Angebot, war natürlich eine echte Augenweide. Die durch Corona bedingte Präsenz auf der Pernerinsel, dürfte sich aufgrund der dortigen, überraschend idealen Verhältnisse, in den kommenden Jahren wiederholen. Verschiedenste
Erschwernisse, denen sich eine derart große Veranstaltung in der Halleiner Altstadt von vornherein gegenüber sieht, sie alle fallen auf der Pernerinsel weg. Man darf jedenfalls Alois Frauenhuber auch zu seiner zweiten Markt-Veranstaltung des heurigen Sommers aufrichtig gratulieren!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Auf Höhe des Salinensteges entstanden die beiden ersten Fotos. Zuerst wurde Richtung Nord zum Parkplatz fotografiert, das zweite Foto entstand Richtung Süd zur Salinenkapelle. FOTO 3: Die Doppelreihe der Marktstände entlang der Süd-Fassade der Alten Saline. FOTOS 4 bis 12:  Die Aufnahmen zeigen nur einige Beispiele aus der begeisternden Angebotsvielfalt des sehenswerten Kunsthandwerksmarkes auf der Pernerinsel. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Gerade in der Zeit der Trauer sind Rituale für die Hinterbliebenen eine wichtige Stütze. Um den Glauben an den christlichen Auferstehungs-Glauben im Zuge der Begräbnis-Feierlichkeiten zu stärken, entwickelten Maija Petrovic, Nina Walkner und Ira Welther (Schülerinnen der Modeschule Hallein) in enger Kooperation mit Roman Eder, Diözesan-Jugendseelsorger und Pfarrprovisor der Pfarre Bad Dürrnberg, neue Messgewänder für Begräbnisse.

 

„Auf die schwarze Grundfarbe aus Wolle wurden in Aquarelltechnik die Dekorelemente in den Farben des Abschieds bis zum „Licht der Auferstehung“ kunstvoll gemalt. So sollen alle Dimensionen des Lebens, die Erinnerung sowie die Verbindung mit Gott dargestellt werden.“, so die drei Jung-Designerinnen. „Die praktische Umsetzung stellte die Schülerinnen vor eine besondere Herausforderung, denn die Fertigung von liturgischer Kleidung erfordert neben Fachkompetenz ein besonders Fingerspitzengefühl.“, erläutert die Betreuerin und Werkstätten-Leiterin Sr. Christiane Hummel.

 

Aber auch aus Sicht der Religionslehrerin Elisabeth Lienbacher, war diese Diplomarbeit besonders spannend: „Die Schülerinnen haben sich auf eine Thematik eingelassen, die ganz besonders anspruchsvoll ist. Sie haben sich mit dem Sterben, dem Abschied-Nehmen sowie der Begleitung von Trauernden beschäftigt und im Vergleich mit Jenseits-Vorstellungen in den Weltreligionen, die christliche Auferstehungs-Hoffnung klar unterstrichen.“

 

Nach einem Jahr intensiver Arbeit und enger Zusammenarbeit mit Jugendseelsorger Roman Eder, konnten nun die fertigen liturgischen Gewänder übergeben werden. „Wir hoffen, dass wir in den traurigen Momenten des Abschiednehmens mit den liturgischen Kleidern auch ein wenig Hoffnung und Zuversicht den Angehörigen bieten können.“, so die drei Absolventinnen der Modeschule Hallein. – Das oben stehende Foto zeigt Ira Welther, Marija Pertovic, Nina Walkner, Roman Eder, Elisabeth Lienbacher und Sr. Christiane Hummel. – (Text und Foto: Modeschule Hallein).

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Die Wiestal-Landesstraße ist durch den Lkw-Verkehr, ebenso wie durch den tagtäglichen Berufs- und Pendler-Verkehr, eine viel befahrene Route. Um den Lautstärken-Pegel für die Anrainer so gering wie möglich zu halten, soll die bereits vorhandene Lärmschutz-Wand auf Höhe der Straßen-Meisterei (Wiestal-Landesstraße 31) erweitert und verbessert werden. Zudem werden Fräs- sowie Asphaltierungs-Arbeiten vorgenommen und der Kreuzungs-Bereich mit der Bürgermeister-Straße wird verbreitert. Da sich die Bauarbeiten im direkten Kreuzungs-Bereich befinden, ist die Wiestal-Landesstraße seit Mittwoch, 12. August bis zum Sonntag, 6. September 2020 vom Kreuzungs-Bereich bis zur Abzweigung Almuferweg gesperrt.

Bürgermeister Alexander Stangassinger blickt dieser Baustelle positiv entgegen: „Der Verkehr nimmt stets zu, gerade in den Urlaubszeiten sind die Anrainerinnen und Anrainer die Leidtragenden. Baustellen sind zwar immer auch ein Ärgernis, aber ich bin froh, dass das Land Salzburg gemeinsam mit der Stadt Hallein, endlich diese Baustelle angeht und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner durch neue Lärmschutzwände hier vor Ort erhöht wird.“

Die Haltestelle Hallein Straßenmeisterei des Stadtbusses 41 sowie des Regionalbusses 450 wird während der Durchfahrtssperre nicht angefahren. Der Busverkehr wird über die Europastraße umgeleitet. Die Zufahrt zu sämtlichen Haushalten und Betrieben ist über die Halleiner Landesstraße jederzeit gewährleistet. Der Gehweg entlang der Wiestal-Landesstraße bleibt wie gewohnt aufrechterhalten.

ZUSAMMENFASSUNG:
O Durchfahrts-Sperre der Wiestal-Landesstraße (Vom Kreuzungsbereich bis zur    Straßenmeisterei): Mittwoch 12. August bis Sonntag 06. September 2020
O Die beiden Buslinien 41 und 450 werden über die Europastraße umgeleitet
O Die Zufahrt zu den Anrainern ist über die Halleiner Landesstraße möglich
O Der Fußgänger-Verkehr wird über den Gehweg aufrecht erhalten bleiben

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Die Wiestal-Landesstraße ist von der Halleiner Landesstraße aus bis zum Bauhof befahrbar. Dann signalisiert eine weithin sichtbare Straßensperre den Beginn der Baustelle. Fußgänger können die Baustelle problemlos passieren. FOTO 2: Auf der anderen Seite der Baustelle ist die Wiestal-Landesstraße bei der Einbiegung der Bürgermeisterstraße gesperrt. FOTOS 3 und 4: Nach Errichtung der Straßensperren herrschte sogleich richtige Baustellen-Atmosphäre. FOTO 5: Bürgermeister Alexander Stangassinger freut sich, daß durch diese Bauarbeiten die Lebensqualität der nahe gelegenen Bewohner verbessert wird. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein. Fotos 1 bis 4:  Odo Stierschneider, Foto 5: Stadtgemeinde Hallein).

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Josef Klaus wurde vor 110 Jahren am 15. August 1910 in Mauthen (Kärnten) geboren. Er war Rechtsanwalt sowie Politiker in der Stadt Hallein, im Tennengau, im Land Salzburg und in der Republik Österreich. Seiner 1936 mit der Halleiner Kaufmannstochter Erna Seywald geschlossenen Ehe entsprossen insgesamt 5 Kinder. 1948 eröffnete Josef Klaus am Halleiner Schöndorferplatz im Haus Nr. 13 seine Rechtsanwalts-Kanzlei. Im Jahr darauf wurde er Bezirksobmann der ÖVP, Spitzenkandidat der ÖVP für die Gemeindevertretungs-Wahl in Hallein und schließlich am 1. Dezember 1949 Landeshauptmann von Salzburg. 1961 wurde er Finanzminister und 1964 Bundeskanzler. So lange er diese drei hohen Funktionen bekleidete, richtete Josef Klaus jedes Jahr auf der Titelseite der ,,Halleiner Zeitung‘‘ Weihnachts- und Neujahrs-Wünsche an die Bevölkerung der Stadt Hallein und des Tennengaus. 1966 erreichte er bei der Nationalratswahl mit der ÖVP die absolute Mehrheit. Nach der Wahlniederlage 1970 zog er sich aus der Politik zurück. Josef Klaus starb im Alter von 91 Jahren, am 25. Juli 2001, in Wien.

 

Zum 90. Geburtstag von Josef Klaus brachte die Tennengauer Volkspartei im Jahr 2000 auf Initiative des damaligen Bezirksobmanns Michael Neureiter am Haus Schöndorferplatz Nr. 13 eine Marmortafel zur Erinnerung an Josef Klaus an: „Als Gemeindevertreter, Landeshauptmann, Finanzminister und Bundeskanzler gestaltete er Stadt, Land, Republik mit.“ Die Tafel wurde nun renoviert und ist wieder gut leserlich. „Sie soll daran erinnern, dass Josef Klaus seine Zeit in Hallein und im Tennengau als ‚Elementarschule meines politischen Werdegangs‘ bezeichnete. Wir gedenken seiner in Respekt und Dankbarkeit!“ betont Michael Neureiter. – ,,Begegnungen mit Josef Klaus‘‘ ist der Titel einer Publikation der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft, erschienen zum 100. Geburtstag von Josef Klaus 2010: http://www.lechner-forschungsgesellschaft.at/files/zeitschrift/2010_3_4n.pdf. – Unser oben  stehendes Foto zeigt respektvolles Gedenken an Josef Klaus zu seinem 110. Geburtstag durch v.l. Michael Neureiter und Vizebürgermeister Florian Scheicher bei der renovierten Erinnerungstafel am Halleiner Schöndorferplatz. – (Michael Neureiter. Foto: Cornelia Weissenbacher).

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Südlich anschließend an das Areal des Keltenmuseums verläuft von der Kuffergasse ein kurzer Weg hinunter zur Salzach, wo es eine Wasser-Entnahmestelle für die Feuerwehr gibt. Der Zugang ist durch ein halboffenes schmiedeeisernes Gittertor jederzeit möglich, er wird aber, wie der hohe unbeschädigte Graswuchs es deutlich zeigt, überhaupt nicht benützt. Deshalb ist es auch anscheinend nicht erforderlich, das schäbigste und rostzerfressendste Gittertorschloss dieses Planeten (siehe FOTO 1 oben) unmittelbar neben einem (auch durch zahlreiche auswärtige Besucher des Keltenmuseums) vielbegangenen Gehsteig, durch ein Neues zu ersetzen. Gemeinsam mit dem total verrosteten Gittertor (Details auf den FOTOS 2 und 3) bildet das entsetzliche Ganze eine höchst unerfreuliche Negativ-Sehenswürdigkeit der Stadt Hallein. Trotz des Coronvirus-Horrors ist zu hoffen, dass in der Stadtkasse noch genügend Geld vorhanden ist, um das verrostete Gittertor durch Entrostung und Neuanstrich sowie durch ein neues Torschloss in einen akzeptablen Zustand zu versetzen. – (Text und Fotos: OST).

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Die wildromantische Schützinggasse im ältesten Teil der Halleiner Altstadt. Sie stellt für Fußgänger die Verbindung zwischen Ederstraße und Kuffergasse dar. Bevor wir sie jedoch als sehenswerte, urtümliche Attraktion anpreisen können, sind noch einige, durchaus erschreckende Schäden in Ordnung zu bringen. Von der Ederstraße aus beginnt unser Abenteuer Schützinggasse, die oben stehenden Fotos unterstreichen unsere Ausführungen. Gleich am Beginn der Schützinggasse schockieren links eine unglaublich verwahrloste Gebäude-Ecke (FOTO 1 oben) und rechts gegenüber eine ebensolche Gebäude-Wand (FOTO 2). Taucht man tiefer in die Schützinggasse ein, gibt es weitere Gebäudefassaden, die seit urdenklichen Zeiten einer Renovierung bedürfen (FOTO 3).

 

Auf den nachfolgenden drei Fotos geht es um die nicht unbedeutende Frage, ob der Erdball schrumpft oder ob einige der Gebäude entlang der Schützinggasse damit beginnen, sich von der Erdoberfläche abzuheben. Anders sind die markanten Gebäudeschäden dicht über dem Erdboden auf unseren FOTOS 4, 5 und 6 nicht erklärbar. Tröstlich auf dem FOTO 6: Die Natur beginnt bereits damit, diese schrecklichen Stellen mit erstem zarten Grün zu kaschieren. Nach ihrer ersten Hälfte weitet sich die Schützinggasse, wir blicken noch einmal zurück auf die Engstelle, die bei entsprechender Pflege (die man in einer zivilisierten Stadt eigentlich voraussetzen sollte) zu einer reizvollen Attraktion werden könnte (FOTO 7). In der nun breiter gewordenen Schützinggasse wuchert beeindruckendes Grün zwischen den Pflastersteinen (FOTO 8). Gegenüber ein markantes Gebäude, welches das Ende der Schützinggasse bei der Kuffergasse markiert (FOTO 9). Zeichen der Zeit: Das Erdgeschoß des stattlichen Gebäudes steht leer und ist zu vermieten… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Eine seriöse Darstellung des Kampfgeschehens in der Männer-Toilette am Griesplatz, ist derzeit noch auf Vermutungen angewiesen. Tatsache ist, dass die blauen Papier-Reinigungstücher zweckentfremdet wurden und nachdem sie gründlich eingewässert worden waren, als Geschoße eingesetzt wurden. Dabei verfehlten mehrere der Papier-Granaten ihr Ziel, sie blieben rundum auf den Wänden kleben. Dazu unsere Fotos 1 bis 4 oben. Überreste der intensiven Auseinandersetzung fanden sich auch auf dem Boden der Männer-Toilette. Dazu die Fotos 5 und 6. Die Ermittlungen nach den Urhebern der Toiletten-Schändung laufen in verschiedene Richtungen. Waren hier die Angehörigen verschiedener politischer Parteien aneinander geraten? Oder gab es Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Nationalitäten wie Türken, Serben, Kroaten oder Albanern? Oder bekämpften sich die Bewohner diverser Halleiner Stadtteile wie Altstadt gegen Burgfried, Rehhof gegen Gamp oder Rif gegen Neualm? Oder gerieten gar Atemschutzmasken-Träger und  Atemschutzmasken-Verweigerer aneinander? Wie auch immer, der SALZSCHREIBER bleibt natürlich am Ball und wird seine Leserschaft über die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen informieren. – (Text & Fotos: OST)

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Neben innovativen Modekollektionen entwickelten die Absolventen der Modeschule Hallein auch im Fachbereich Visual Merchandising spannende Konzepte für die Produkt-Präsentation im Schaufenster bzw. im Verkaufsraum. Im Rahmen der Kooperation mit zwei Salzburger Modehäusern – Kleider Bauer und Modehaus Hämmerle – wurden nun die besten Visual Merchandising Abschluss-Arbeiten prämiert, welche ab sofort beim Modehaus Hämmerle in der Getreidegasse und bei Kleider Bauer in der Shoppingarena/Alpenstraße zu bewundern sind. Dadurch ermöglichen es die Modehäuser den ausgezeichneten Visual Merchandising Absolventen, ihre kreativen Ideen einem breiten Publikum sichtbar zu machen und unterstützen die jungen Talente zusätzlich auch noch finanziell bei der Umsetzung der durchaus kostspieligen Installationen.

 

Die Schaufenster-Gestaltung von Hannah Dorfmeister mit dem Titel „Pétillante“, die aktuell bei Hämmerle zu sehen ist, steht unter dem Motto „Weniger ist mehr“ und übt Kritik an der heutigen Konsumgesellschaft. - Einen ganz anderen Zugang wählte Anna Gangl, die ihre Abschlussarbeit unter das Motto „Pétillante“ stellte. „Für viele gibt es nichts Schillernderes als ein Kaleidoskop. Bei meiner Umsetzung in der Kleider Bauer Filiale in der Shoppingarena ist meine Kollektion aus funkelnden Kleidungsstücken im Mittelpunkt, die auch den Inhalt eines Kaleidoskops symbolisiert. Ein rotierendes Mobile und Beleuchtungskörper schaffen eine prickelnde Dynamik, die nie endet.“, erläutert die Absolventin der Modeschule Hallein.

 

„Die SchülerInnen hatten von der Themenfindung, über den Entwurf, der Fertigung der Kleidungsstücke bis hin zum Ausstellungs-Konzept und dessen Umsetzung alles selbst in der Hand.“, erläutert Michael Sellinger, Fachvorstand für Mode und ergänzt weiter: ,,Der Schwerpunkt des Ausbildungszweiges „Modemarketing und Visual Merchandising“ liegt auf projektorientiertem Unterricht. Visual Merchandiser sind die kreativen Köpfe hinter der Waren-Präsentation und versuchen die Produkte bestmöglich zu inszenieren, um Kunden und Kundinnen zum Kauf zu animieren. Im Rahmen des Unterrichts erarbeiten deshalb unsere Schüler Konzepte für Produkt-Präsentationen mit der nötigen Nähe zur Praxis, stets gepaart mit viel Spielraum für eigene Ideen und Kreativität.‘‘ Mario Winkler, der Leiter Visual Merchandising bei Kleider Bauer, erklärt zur Kooperation mit der Modeschule Hallein: „Für uns war es sehr interessant, sich mit jungen, modischen und kreativen Menschen auszutauschen und deren Ansätze kennenzulernen. Wir haben sehr viele spannende Ideen und deren Umsetzung sehen dürfen und freuen uns auf viele weiter gemeinsame Projekte.“

 

Aber auch das Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche ist für Kleider Bauer und das Modehaus Hämmerle von großer Bedeutung. Deshalb unterstützt man auch die Absolventen des Kollegs für Modedesign mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Design-Strategien. Ab sofort werden in den Schaufenstern von Kleider Bauer am Platzl die nachhaltigen Abschluss-Kollektionen von Georg Aldrian und Gerald Brandstätter präsentiert. Georg Aldrian sagt über seine Kollektion: „Ich möchte zeigen, dass es nicht immer Recycling oder Upcycling sein muss. Es soll ganz einfach alles was produziert wird, und sei es noch das kleinste Stück Stoff, in ein Kleidungstück verwandelt werden. In meinem Fall verwendete ich Probewebungen von Bouclé-Stoffen, die für hochrangige Designer produziert wurden, wodurch etwas großartiges Neues entstand.“ „Generation Ypsilon“ nannte Gerald Brandstätter seine Modekollektion, bei der er sich mit dem Thema Digitale Kommunikation und der damit einhergehenden Reizüberflutung beschäftigte. Zur Geschichte hinter seiner Kollektion sagt er: „Social Media und Smartphones sind die ständigen Begleiter einer gesamten Generation. Ununterbrochen vernetzt, werden Erlebnisse und Geschichten, ohne zu zögern mit fremden Menschen im Internet geteilt. Was zählt sind die besten Storys, die meisten Likes. Deshalb war es mir wichtig in meiner Kollektion den aktuellen Zeitgeist im Bereich Fashion mit dem traditionellen Handwerk zu verbinden.“ Dies setzte er um, indem er den traditionellen Blaudruck verwendete und die Schnitte an der traditionellen Arbeitskleidung orientierte, wodurch eine absolut neue, Street-Style taugliche Mode entstand.

 

„Im Kolleg Modedesign mit dem Schwerpunkt im Bereich der „Sustainable Design Strategies“ wird den Studierenden – neben den klassischen Inhalten der Modedesign-Ausbildung – Know-How in Sachen Nachhaltigkeit vermittelt. Dieses Wissen hat enormes Zukunftspotenzial, denn wir alle wissen, dass unsere Lebenssituation neue Konzepte erforderlich macht.“, so Studien-Koordinator und Fachvorstand Michael Sellinger. – Herr Percht, Filialleiter von Kleider Bauer sagt zur Zusammenarbeit mit der Modeschule: „Die Kooperation mit der Modeschule Hallein ist für uns eine wertvolle Bereicherung im täglichen Business! Das Fördern von Talenten und innovativen Projekten sehen wir als wichtigen Part unserer Unternehmensstrategie! Daher leisten wir gerne unseren Beitrag für die Modeschule Hallein, die durch ihre neue Ausrichtung einen hohen Stellenwert genießt.“

 

„Mit dieser wertvollen Kooperation zwischen Kleider Bauer, Modehaus Hämmerle und der Modeschule Hallein im Bereich Visual Merchandising haben wieder einmal die Absolventen eindrucksvoll bewiesen, welch enormes kreatives Potential in Ihnen steckt und wie praxisorientiert die Ausbildung ist. Unsere Absolventen sind gefragte Persönlichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, die neben Kreativität, Expertise im Bereich Fashion auch unternehmerisches Wissen und Geschick ideal miteinander verbinden.“, so die neue Schulleiterin Elke Austerhuber und ergänzt weiter: „Wir freuen uns über diese Kooperation und sind uns sicher, dass  viele Salzburger bei dem Besuch in einer der Filialen von Kleider Bauer oder Modehaus Hämmerle von den spannenden Ausstellungs-Konzepten begeistert sein werden‘‘. – Die oben stehenden Fotos entstanden bei Kleider Bauer. FOTO 1: Die Schülerin Anna Gangl mit ihrer Visual Merchandising Installation bei Kleider Bauer in der Shopping Arena. FOTO 2: Abschlusskollektion von Gerald Brandstätter bei Kleider Bauer am Platzl. FOTO 3: Abschlusskollektion von Georg Aldrian bei Kleider Bauer am Platzl. – (E.A. Fotos: Modeschule).

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Die ,,Thomas Stangassinger Sportanlage‘‘ in Hallein am Pingizzerkai verwandelt sich vom 15. August 2020 bis 12. September 2020 erstmals in ein Freilichtkino. Statt Fußball wird in diesem Zeitraum unter dem Titel ,,Kino im Abseits‘‘ sommerlicher Filmgenuss geboten, der vom Wetter unabhängig ist, denn die Zuschauer sitzen auf überdachten Sitzplätzen. Vom Organisator des Halleiner Union Fußball Clubs, Werner Brabec (2. Foto oben), stammt die glorreiche Idee zu dieser für Hallein neuen Kino-Attraktion. Dazu Werner Brabec: ,,Ich möchte den Bewohnern aus dem Bereich Tennengau und Flachgau Süd die Möglichkeit bieten, gemeinsam im Freien Kinofilme zu genießen.‘‘ In der vor sechs Jahren renovierten Sportanlage, stehen für die Besucherinnen und Besucher 350 Sitzplätze, neue Sanitäranlagen sowie Getränke und kleine Imbisse bereit. Einem gelungenen Kinoabend steht also nichts im Wege. Insgesamt werden im neuen, überdachten  Freiluftkino in der ,,Thomas Stangassinger Sportanlage‘‘ in der Spielsaison 2020 sechs Aufführungs-Termine geboten: Samstag, 15. August ,,The Green Book‘‘, Samstag, 22. August ,,The Greatest Showman‘‘, Sonntag, 23. August ,,Champions-League Finale’’ live, Samstag, 29. August ,,James Bond Spectre’’, Samstag 5. September ,,Leberkäs Junkie’’ und am Samstag, 12. September ,,Der Fall Collini’’. Die Abendkasse ist ab 20 Uhr geöffnet, die Vorstellungen beginnen jeweils um 21 Uhr und enden um 23 Uhr.
Zum Schluss hält Werner Brabec noch Erfreuliches bereit: ,,Im kommenden Jänner werden wir beim ORF einen Antrag auf Übernahme der Europa-Meisterschafts-Übertragung stellen. Und: Das Freiluftkino in der Thomas Stangassinger Sportanlage, telefonisch unter 0664 / 88 46 5979 erreichbar, soll künftig zum alljährlichen Sommerangebot werden!‘‘ –
(Odo Stierschneider. Fotos: UFC Hallein).

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Dem grandioso e fantastico Alois Frauenhuber (1. FOTO oben) Ist im Namen aller Halleinerinnen und Halleiner aufrichtig zu danken und zu gratulieren. Dazu, dass er auch heuer wieder, trotz aller zeitbedingten Widrigkeiten und Hemmnisse, mit seinen beeindruckenden Italienischen Markttagen die Stadt Hallein bereicherte. Den aktuellen Erfordernissen folgend, wurde der Mercanto bella Italia nicht wie bisher im Halleiner Altstadt-Zentrum, sondern auf der Pernerinsel rund um den südlichen Gebäudekomplex der Alten Saline veranstaltet. Die Wahnsinns-Überraschung dabei: Der Markt machte den Eindruck, als ob er schon seit Jahren hier stattgefunden hätte, so perfekt wurden die einzelnen Marktstände positioniert. Eine tolle Leistung!

Schon vom Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum aus, boten die einheitlich weiß überdachten Verkäufsstände (FOTO 2) einen verlockenden und fantastischen Anblick. Und alle, die über den Salinensteg auf die Pernerinsel hinüberwanderten, standen vor einer großartigen, exakten Reihe von Verkaufsständen, die man hier in dieser Art überhaupt noch nie (FOTO 3) zu sehen bekam. Weiter um die Gebäudeecke zur Süd-Fassade der Alten Saline. Hier boten die Händler in zwei einander gegenüber liegenden Reihen ihre italienischen Traumwaren an. Ein Spaziergang durch diese herrliche Marktgasse war richtig berauschend (FOTOS 4 und 5). Die dargebotene, bunte, fantastische Waren-Vielfalt schuf ein hinreißendes italienisches Flair. Dazu unsere FOTOS 6 bis 14, die natürlich nur einen Bruchteil der angebotenen Warenvielfalt zeigen können. Alois Frauenhuber veranstaltete 1994 seinen ersten ,,Mercanto Bella Italia‘‘ in Hallein. In vier Jahren gilt es also, das wahrlich glorreiche 30jährige Jubiläum dieser einzigartigen Intitative ausgiebig zu feiern. Als 2009 Alois Frauenhuber zum 15. Mal die Italienischen Markttage in Hallein veranstaltete, wurde er von Landeshauptmannn Dr. Wilfried Haslauer mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um den Salzburger Tourismus ausgezeichnet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Gleich unten anschließend an diesen Beitrag, finden Sie TEIL 1 unserer Berichterstattung aus dem Halleiner Stadtpark. Einfach hinunterscrollen. Wir kommen hier gleich zu den oben stehenden, weiteren 9 Fotos aus dem Stadtpark. FOTOS 1 bis 4: An manchen Wegstrecken im Halleiner Stadtpark zerbricht der Asphaltbelag. Die Trümmer werden säuberlich weggeräumt – und dabei bleibt es! An manchen Wegstellen ist absehbar, dass hier bald kein Asphalt mehr vorhanden sein wird. Ein echter Horror! FOTO 4: Hier wurde ein völlig überflüssiger, reichlich unschöner Schotterweg durch eine Wiese angelegt – ein verheerender Anblick. Das Ganze gehört wieder begrünt. FOTOS 5 und 6: Dort, wo zwei Wege aneinander stoßen, üben sich rücksichtslose Parkbesucher – Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen – in geistlosem Kurvenschneiden. Was dabei herauskommt ist auf den beiden Fotos klar erkennbar. FOTOS 7 und 8: Reichlich unschön und abstoßend geht es auch bei mehreren Sitzbänken zu. Einfach grauslich! FOTO 9: Ein positives Beispiel als Abschluss. Auch so ordentlich sieht es bei manchen Sitzbänken im Stadtpark aus! – Angesichts der insgesamt 18 Fotos in TEIL 1 und TEIL 2 des Berichtes aus dem Halleiner Stadtpark wird jedenfalls klar, dass der derzeitige Zustand dieser Anlage, die selbstherrlich und wirklichkeitsfremd als Stadtpark bezeichnet wird, absolut verheerend ist. Dabei wurde in den beiden Berichten nur der Durchgang durch den Park – durch den sogenannten Park – dokumentiert. Und wir haben auch nicht darauf hingewiesen,  dass in einen Park eigentlich auch Blumen (!) und Ziersträucher (!) gehören. Der südlich ausgerichtete Teil der Anlage, in dem sich auch Spielgeräte befinden, wurde in unseren beiden Beiträgen ausgeklammert. Vielleicht folgt dazu demnächst  TEIL 3 unserer Berichterstattung aus dem Stadtpark. Unsere Fotos aus dem Stadtpark zeigen jedenfalls, dass hier in mehrfacher Hinsicht dringender Handlungsbedarf gegeben ist. Trotz Corona-Wahnsinn! (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zur Klarstellung zuerst einmal die Definition des Begriffes Park: Eine großräumige, umzäunte, gärtnerische (!) Anlage, die durch Verteilung von Wiesen, Blumen (!), Zierpflanzen (!) und Bäumen die Gestaltung einer idealisierten (!) Landschaft zum Ziel hat. Über Jahrhunderte hinweg, war in Hallein, der rauchenden und dampfenden Salz-Produktionsstätte der Salzburger Erzbischöfe, jeder Gedanke an eine Parkanlage eine verwegene Todsünde, die ewige Höllen-Verdammnis bescherte. Erst im 19. Jahrhundert kam der Gedanke an eine Parkanlage in Hallein auf. Ihre Gründer wollten den Park eigentlich auf ewige Zeiten der Halleiner Bevölkerung zur Verfügung stellen, doch als in der immer mehr verbauten Stadt Baugründe immer rarer wurden, machte die Begehrlichkeit auch vor dem Stadtpark nicht Halt. Er wurde rundum durch Bauwerke immer mehr eingeengt. 2011 ging es mit der Fällung von mehr als 30 stattlichen Bäumen, dem Halleiner Stadtpark, der immer nur ein kleines, mit Wegen erschlossenes Wald- und Wiesenareal war, erheblich an den Kragen. Denn der Stadtpark wurde – trotz Protestaktionen – zugunsten des Neubaues des stattlichen Senioren-Wohnheims, endgültig zum kleinsten Stadtpark des Bundeslandes Salzburg, der Republik Österreich und der gesamten Europäischen Union reduziert. Also sollte man meinen, dass der übrig gebliebene Rest-Park besonders gehegt (!), gepflegt (!) und verschönert (!) wird. Auf der intensiven Suche nach dieser Park-Hege, nach dieser Park-Pflege und nach dieser Park-Verschönerung, sind unsere oben stehenden Fotos entstanden. Der Begriff Park-Anlage wandelt sich damit zur Park-Anklage. (TEIL 2 schließt sich oben an diesen Beitrag an).

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die aggressiv gestaltete Wegsperre an den Park-Eingängen (ein Hindernis, das Radfahrern den Weg versperren soll) verfehlt völlig ihre Wirkung. Obwohl Radfahren im Stadtpark verboten ist, sind die Pedalritter immer wieder im Parkgelände unterwegs. Eine Umgestaltung, die nicht so sehr an eine Baustelle erinnert, wäre wünschenswert. FOTO 2: So schön sollte durchgehend im Park der Übergang vom Gehweg-Asphalt zur Wiesenfläche gestaltet sein. FOTOS 3 bis 5: Wie sehr der Rasen über weite Strecken neben den asphaltierten Wegen ruiniert ist, zeigen diese 3 Fotos. Hier nützt kein Ausbringen von Grassamen, im Nu wäre alles zugetrampelt. Hier müssen robuste Rasenziegel her. FOTOS 6 und 7: Auch auf den Wiesenflächen gibt es unfassbare Kahlstellen. FOTO 8: Absolut kurios: Ein säuberlich asphaltiertes Wegstück führt etwa 5 Meter hinein ins Wiesengrün. Und dann ist Schluss. Das verstehe wer kann. FOTO 9: Nach zwei heißen, wolkenlosen Sonnentagen, stand hier noch immer unter Bäumen eine rätselhafte, große Wasserlache. Eine Mini-Quelle im Stadtpark? Gab es hier eine Übung der Feuerwehr mit Wassereinsatz? Ist dies der tiefste Punkt im Stadtpark, wo sich das Wasser aus der Umgebung ansammelt? Weitere 9 Fotos in TEIL 2 der SALZSCHREIBER-Berichterstattung aus dem Halleiner Stadtpark, gleich anschließend an diesen Beitrag. Einfach hinauf scrollen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die vieldiskutierte, lange Zeit unrealistisch scheinende Regional-Stadtbahn von Salzburg bis Hallein, gewinnt immer mehr an Realität. Einen Salzburg-Besuch von Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, nutzten drei Mitglieder der Salzburger Landesregierung auch zur Abstimmung mit der Ministerin bezüglich Regional-Stadtbahn. „So weit waren wir noch nie. Wir sind wirklich nahe dran, Nägel mit Köpfen bei der Finanzierung der Regional-Stadtbahn zu machen“, fasste Landeshauptmann Wilfried Haslauer zusammen. Denn die Finanzierung für die, im Bereich der Stadt Salzburg unterirdisch verlaufende und deshalb entsprechend kostenintensive  Regional-Stadtbahn, sie steht auf immer festeren Fundamenten.

 

,,Wir sind heute übereingekommen, bis zum Ende des Jahres eine konkrete Planungs-Vereinbarung schnüren zu wollen“, sicherte Ministerin Gewessler zu. Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer sind noch einige planerische Details zu klären: ,,Die Regional-Stadtbahn wird in zwei Stufen unterirdisch durch die Stadt Salzburg und anschließend oberirdisch bis Hallein gebaut. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Jahresende einen Vertrag mit gegenseitigen Rechten und Pflichten mit dem Bund unterzeichnen können. Die Kostenschätzungen laufen.‘‘ – Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll ergänzt: ,,Wir haben vereinbart, bis Jahresende den konkreten Finanzierungsvertrag für die Regionalstadtbahn auszuverhandeln. Es geht jetzt um die Details und das Wie und nicht mehr darum, ob der Bund sich an der Finanzierung beteiligt. Die Beteiligung steht fest,‘‘ – ,,Das Thema Klimaschutz gehen wir in Salzburg mit der Regional-Stadtbahn ressortübergreifend an‘‘, unterstrich Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei dem Treffen. „Wir sind uns einig, dass wir beim öffentlichen Verkehr großes Potenzial haben, um den dringend notwendigen Klimaschutz durch Forcierung des Schienenverkehrs voranzutreiben. Beim Klimaschutz gilt: jetzt und gemeinsam. Nur wenn Bund, Länder, Gemeinden, Wirtschaft und die Bevölkerung an einem Strang ziehen, können wir unseren Lebensraum erhalten“, so Schellhorn. – Vom Aufsichtsrats-Vorsitzenden der Salzburg AG, Christian Struber, kommt der Vorschlag, zuerst die wesentlich problemlosere oberirdische Strecke von Hallein bis Salzburg-Nonntal zu errichten. Während deren Bauzeit könnten auch die letzten noch anstehenden Fragen der unterirdischen Strecke vom Nonntal bis zum Salzburger Bahnhof gelöst werden.  

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Es gibt bereits eine sehr konkrete Streckenplanung für die neue Regional-Stadtbahn von Salzburg nach Hallein. Auf den sechs Fotos oben, ist der Streckenverlauf der geplanten Regional-Stadtbahn auf dem Gebiet der Stadt Hallein, von der Königsseeache bis zum Halleiner Bahnhof dargestellt. FOTO 1: Auf zwei Strecken-Planvarianten gelangt derzeit noch die Regional-Stadtbahn über die Königsseeache auf das Gebiet der Stadt Hallein. Welcher Variante der Vorzug gegeben wird, ist derzeit noch offen. Die Variante 1 erreicht das Halleiner Stadtgebiet entlang einer neuen Brücke über die Königsseeache und schlängelt sich durch Rif Richtung Schloß Rif. Die Variante 2 überquert die Königsseeache bei der bestehenden Straßenbrücke, vollzieht eine große Kurve durch Taxach, weist eine Bahnstation beim Landes-Sportzentrum auf und verläuft weiter ebenfalls in Richtung Schloß Rif. FOTO 2: Knapp nach dem Schloß Rif, wo es eine Bahnstation geben wird, vereinigen sich die beiden Bahnstrecken-Varianten zu einer gemeinsamen Route. Dabei bleibt es bis zur Endstation Bahnhof Hallein.  FOTO 3: Vom Schloß Rif geht es entlang der Schloßallee weiter und vorbei an der Rehhof-Siedlung, wo es auch eine Bahnstation geben wird, hin zur Salzach. Dort wird eine neu errichtete Brücke überquert. FOTO 4: Es geht weiter Richtung Bahnstation Kahlsperg. FOTO 5: Der Streckenverlauf durch Neualm, wo es ebenfalls eine Bahnstation geben wird, Richtung Bahnhof Hallein. FOTO 6: Wir sind am Ende der Regional-Stadtbahn, am Bahnhof Hallein angelangt. Lautsprecher-Durchsage: Willkommen in Hallein, bitte alles aussteigen! – (Odo Stierschneider, Salzburger Landeskorrespondenz).

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Das (politisch) rote Hallein verfärbt sich immer mehr (unpolitisch) in Richtung Grün. Der gepflasterte Gruber-Platz zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum verwandelt sich zusehends zur Gruber-Wiese, wie der SALZSCHREIBER berichten musste. Stadtbewohner schmücken die Hausfassaden mit erfrischendem Grün, wie der SALZSCHREIBER berichten durfte. Die einstige sensationelle, auch als Festspielstätte gedachte Salzach-Wasserbucht, wird nach ihrer unfassbaren Zuschüttung skandalöser Weise immer mehr zur Wildwuchs-Grünanlage und dient künftig wohl auch als Weideland – vielleicht grasen hier sogar einst stadteigene Rinder, Ziegen, Schafe und Hasen?

DER KULTUR-LANDESRAT
HÄTTE DIE SALZACHBUCHT
IN DER STADT SALZBURG GEBAUT

Bei der einstigen Eröffnungsfeier der prachtvollen, gerade fertiggestellten, damals noch mit Wasser (statt heute mit Schlamm und Wildwuchs) gefüllten Salzachbucht, betonte der Festredner in seiner Funktion als Kultur-Landesrat, dass es für die Landeshauptstadt ziemlich peinlich sei, dass dieses grandiose Bauwerk nicht in ihrem Bereich errichtet worden sei. Die sensationelle Anlage wurde kurz nach ihrer Eröffnung gemeinsam von Festspiel-Intendant Gérard Mortier, Bürgermeister Franz Kurz und Zeitungs-Herausgeber Odo Stierschneider besucht. Dabei erklärte Gérard Mortier, als die Drei auf der Brücke standen und auf die wassergefüllte Bucht hinunterblickten, die mit ihren fantastischen Steinplatten-Sitzreihen an ein altgriechisches Theater erinnerte: ,,Meine Herren, ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Folgerichtig hatten auch die Salzburger Festspiele die auf der Wasserfläche der Bucht schwimmende Bühne finanziert. Diese einzigartige Salzachbucht sollte also zu einem weiteren Spielort der Salzburger Festspiele werden. Doch es kam – welch ein Wahnsinn – alles ganz anders.

IN DER STADT SALZBURG WÄRE HEUTE
DIE SALZACHBUCHT NICHT ZUGESCHÜTTET
SONDERN EINE HINREISSENDE ATTRAKTION

Unter jenem Halleiner Bürgermeister, der heute längst schon als engagierter und erfolgreicher Landes-Finanzreferent verdienstvoll tätig ist, wurde gegen die eindrucksvolle Salzachbucht ein dramatischer Vernichtungsschlag geführt. Die Salzachbucht versandete regelmäßig und musste von der Feuerwehr immer wieder freigeräumt werden. Die zunehmende Verärgerung aller Beteiligten darüber veranlasste schließlich den damaligen Bürgermeister, die Salzachbucht kurzerhand zuschütten und damit trockenlegen zu lassen. Der schöne gepflasterte Gehweg rund um die Wasserbucht sowie drei komplette Sitzreihen wurden unter dem Schottermaterial begraben. Damit waren die Proportionen und das Gesamtbild der Anlage nachhaltig ruiniert, das ,,Problem‘‘ der Versandung jedoch ,,erfolgreich‘‘ beseitigt.

DER IN HALLEIN VOLLZOGENE SCHANDAKT GEHÖRT
ENDLICH KORRIGIERT – MIT RÜCKBAU ZUR SALZACHBUCHT
HÄTTE HALLEIN EINE UNVERGLEICHLICHE ATTRAKTION

Auf der Schotterfläche gab es in den ersten Jahren noch unterschiedliche Veranstaltungen. Doch die ungepflegte, trockengelegte Fläche verschlammte zusehends, Wildwuchs machte sich breit und so war die Anlage alsbald für Veranstaltungen nicht mehr geeignet. Derzeit dominiert wildwachsendes Grün dort, wo auf der einstigen Wasserfläche auch Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant waren. Insgesamt der dramatischeste, größte und dabei absolut unnötigste Schandakt in der Geschichte der Stadt Hallein. Ein Versagen, das in der Stadt Salzburg völlig undenkbar gewesen wäre. Dort plant man inzwischen an der Neugestaltung der brachliegenden Salzach-Ufer in der Stadt.  Da könnte sich auch noch eine Salzachbucht nach ursprünglichem Halleiner Muster ausgehen. Oh Gott! – Da hat es Hallein wesentlich besser. Mit Rückbau der bestehenden Schotter-Wildwuchs-Fläche in den Originalzustand, mit der Korrektur des verhängnisvollen Fehlers eines ÖVP-Bürgermeisters durch einen SPÖ-Bürgermeister, wäre die Stadt wieder im Besitz einer unvergleichlichen und einzigartigen Attraktion. Wichtige fachliche Unterstützung könnte vom Planer der ursprünglichen Salzachbucht, Architekt Salmhofer, eingebracht werden. Natürlich wäre es wichtig um finanzielle Unterstützung beim Land vorstellig zu werden. Der als einstiger Bürgermeister der Stadt Hallein tätige Landes-Finanzreferent, hätte dafür sicherlich größtes Verständnis.

 

KURZE ERLÄUERUNGEN
ZU DEN UNFASSBAREN
OBEN STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
  Reichlich verstörend wirkt der gegenwärtige, verwahrloste Zustand der einstigen fantastischen Salzachbucht nach ihrer völlig unverständlichen Zuschüttung. FOTOS 3 und 4: Einmal von oben, einmal von unten die verwilderte, nördliche Seiten-Zugangsstiege. FOTO 5: Nicht besser sieht es bei der gegenüber liegenden Süd-Stiege aus. FOTO 6: Auch das in der Mitte angelegte einstige Bachgerinne zeigt ungehemmten Grünwuchs. FOTO 7: In ein oder zwei Jahren werden die Halleiner oben auf der Brücke vom ungehindert immer höher wachsenden Weidenstrauch Palmkätzchen ernten können. FOTOS 8 bis 10: Die bewundernswerte Natur schafft alles. Zahlloses Grün sprießt aus den Spalten der Natursteinplatten, aus denen die großartigen Sitzreihen errichtet wurden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die grundlegende Sanierung der Heidebrücke beschert der Stadt Hallein zeitweise die seit Jahrzehnten lautstärkste Baustelle. Bei passender Windrichtung ist die Baustellen-Akustik entlang der Salzach bis zum Neumayrsteg am anderen Ende der Altstadt vernehmbar. Es geht bei der lautstarken Arbeit um die Entfernung von lockerer oder beschädigter Bausubstanz, vor allem an den Randbereichen der Brückenfahrbahn (siehe dazu das 1. Foto oben).  Dazu stehen riesige Schrämmbolzen, schwere Schlaghämmer und mächtige Stahlmeißel zur Verfügung – sollte man zumindest annehmen. Die Wirklichkeit aber ist noch wesentlich brutaler. Um den Brückenbelag exakt von jeder Substanz zu befreien die locker ist oder Sprünge aufweist, also nicht mehr eine makellos massive Verbindung mit dem Ganzen aufweist, wird ein besonders furchtbares und mörderisches Werkzeug eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen dünnen Wasserstrahl (!), der jedoch mit der unglaublichen Wucht von 1.700 Kilopond auftrifft und damit jedes Material beiseite räumt, das nicht perfekt mit seinem Untergrund verankert ist. Das entsprechende Gerät ist auf unserem 2. Foto oben in der Bildmitte neben einer Staubwolke zu erkennen. Noch rasch ein Blick auf unser 3. Foto oben – die bisher größte (und sehr vernünftige) Ansammlung von Rettungsringen in Hallein unterhalb der Baustelle Heidebrücke. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Im Jahre 1641 wurde von einem Halleiner Ratsherrn die Errichtung des Gutshofs der heutigen Brennerei Guglhof in der Davisstraße in Auftrag gegeben. Damals war die Landschaft rund um das Zentrum der Salinenstadt Hallein noch von Feldern und fleißigen Landwirten geprägt, wie Unternehmer Anton Vogl berichtete. Von den damals ansässigen Höfen, Villen und Anwesen ist heute nur noch der Guglhof erhalten. Vor gut vierzig Jahren wurde die Leidenschaft der Edelbrand-Herstellung zur Hauptaufgabe der Familie Vogl. Gutsherr Anton Vogl erklärt: „Die Brennerei ist über Jahrzehnte aufgebaut worden. Das geht nicht von heute auf morgen. Es steckt viel Fleiß und Mühe in unserer Arbeit.“ Derzeit sind der Hof und die Brennerei im Besitz der dritten Generation. Trotz umfassender Renovierungs-Arbeiten 2003 ist der Großteil der historischen Bausubstanz noch erhalten und das Anwesen zeigt noch immer sein historisches Aussehen. Die Brennerei Vogl zählt heute zu den meistprämierten Edelbrennereien auf internationalem Niveau.

 

Von fruchtigen Edelbränden wie Marille, Birne oder vollmundigem Nussgeist, von köstlichen Likören oder Spezialitäten wie der neue Tauernroggen Single Malt Whisky, bis hin zu weiteren speziellen Whisky-Kreationen, die nicht nur das Herz von Kennern höherschlagen lassen – jedes Produkt begeistert mit seiner eigenen Geschichte. Erst vor kurzem wurde der erste zehnjährige Whisky des Guglhofs abgefüllt, der Tauernroggen Single Malt Whisky. Hergestellt wird dieser aus einer alten Getreidesorte, die auf über 1.000 Metern Seehöhe im Lungau angebaut wird. Der Whisky reift nach der Destillation in gebrauchten Süßwasser-Fässern aus dem hochangesehenen Château d’Yquem. Als Hommage an Hallein, wird Ende des Jahres eine weitere Spezialität, der „Salin Single Malt“, erhältlich sein, welcher in den legendären Chateau Petrus Fässern reift. Dieser soll mit seiner rauchigen Note an die einstigen Salinen in der Stadt Hallein erinnern.

 

Die edlen Tropfen des Guglhofs brillieren weit über Österreichs Grenzen hinaus – zahlreiche internationale Auszeichnungen sind die Folge. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist stolz auf das erfolgreiche Unternehmen: „Der Guglhof erhält längst schon nicht nur von den Halleinerinnen und Halleinern Anerkennung, die edlen Produkte begeistern weit über die Landesgrenzen hinaus – und das zu Recht! Auf ihre langjährige Geschichte und auf die hohe Qualität ihrer Edelbrände kann die Brennerei Guglhof wirklich stolz sein!“ Für Wissbegierige und historisch Interessierte, kann eine Besichtigung der Brennerei mit anschließender Verkostung der Edelbrände, Whiskys und Gins vereinbart werden. Dank des hauseigenen Verkaufsraums erhält jeder/jede Interessent/in die Gelegenheit, per Hand befüllte Flaschen des „Eau de vie“ zu erwerben – und dazu auch die speziell für den Guglhof produzierten Gläser. Die Produkte der Brennerei Guglhof stellen qualitätsvolle  Geschenke für jedermann dar und sind perfekt dazu geeignet, um auch sich selbst eine genussvolle Freude zu bereiten. – Das  oben stehende Foto zeigt von links Bürgermeister Alexander Stangassinger, Gutsherrn Anton Vogl mit Sohn Christoph Vogl und Stadtrat Koch bei der Besichtigung der Brennerei Guglhof, die erst bei der anschließenden Verkostung ihr stilgerechtes Ende fand. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein. Ergänzungen: OST).

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Wenn man vom neuen Pfannhauser-Steg kommend die Pernerinsel betritt, hat man den optisch schönsten Teil der Pernerinsel vor sich. Die schöne, ausgedehnte Fassade der Alten Saline, die originelle runde Sitzfläche, rechts fällt der Blick auf die historische Salinenkapelle und links erfreut das Auge  eine kleine, schöne Wiesenfläche mit zwei großen Birken. Und noch weiter links in Richtung Pernerinsel-Parkplatz. Eine von schönen Randsteinen eingefasste Fläche (dazu 1. Foto oben). Deren immer höher werdender Grün-Umzäunung (dazu 2. Foto oben) behindert jedoch in zunehmendem Ausmaß den Blick in das Innere. Das ist derzeit sehr erfreulich, denn das einst mit drei runden und drei dreieckigen Blumenflächen geschmückte Rechteck verkommt zusehends (dazu 3. Foto oben). Die Brutal-Schotterfläche rund um die sechs Blumenflächen wird vom Rand her allmählich grün. Die drei runden Blumenhügel (dazu 4. Foto oben) zeigen sich in akzeptablem Zustand, schlimm ist es hingegen um die komischen dreieckigen Flächen bestellt. Vom verwilderten Wiesenstück bis zu verkommenen, ungepflegten Blumenresten (dazu 5., 6. und 7. Foto oben) stellen sie eine unakzeptable Zumutung dar.

Daher sind mehrere Maßnahmen dringend erforderlich. Der sicher gut gemeinte Schotterbelag gehört als unpassender Fremdkörper beseitigt. Eine Grasfläche als Schotterersatz wäre passender, falls sich ein Entscheidungsträger den Aufwand für das Mähen ersparen will, dann gehört hier eine Kiesfläche aber keine Schotterfläche angelegt. Die Grünwuchs-Umrandung ist längst schon viel zu hoch. Derzeit zwar kurioser Weise passend, weil sie den Blick in das ungepflegte Innere verhindert, doch als Dauerlösung völlig ungeeignet. Entweder überleben die Pflanzen einen brutalen Rückschnitt auf höchstens die Hälfte ihrer Höhe oder es wird eine niedrige, feingliedrige Umzäunung neu angelegt. Der gegenwärtige Zustand entwickelt sich jedenfalls immer mehr zum peinlichen Schildbürger-Streich. Im Inneren stellen die drei vergammelten Dreiecksflächen eine Geschmacks-Verirrung dar. Sie gehören ebenfalls zu runden Blumenhügeln umgestaltet.

Zwischen der Salzach-Ufermauer und dem unerträglich hohen Grünwuchs rund um das teilweise missglückte Blumenhügel-Rechteck, verläuft ein kurioser schmaler Weg. Daher ergibt sich ein Gesamtbild, bestehend aus Salzachmauer, Gehweg, einer viel zu hoch eingezäunten Blumeninsel, eine großzügige breite Asphalt-Gehfläche, die nur Fußgängern zur Verfügung steht, bis hin zur Fassade der Alten Saline. Vom Pfannhauser-Steg Richtung Pernerinsel (dazu 8. Foto oben) bietet der kuriose Gehweg einen unauffälligen Anblick. In der Gegenrichtung fotografiert, schaut das Ganze schon wesentlich wilder und unerfreulicher aus (dazu 9. Foto oben). Der völlig unnötige Gehweg gehört in eine Grünfläche umgewandelt, oder er erhält ein neues, gepflegtes Aussehen. Am Ende des Gehweges, auf Höhe des hier beginnenden Pernerinsel-Parkplatzes, wartet noch eine spezielle Sehenswürdigkeit auf die Festspiel-Besucher und auf die auswärtigen Gäste der Stadt Hallein (dazu 10. Foto oben). Das kleine unschöne Bauwerk stammt aus jenen Zeiten, als in der Großsaline auf der Pernerinsel noch Salz erzeugt wurde. Es gehört endlich entfernt und sei es nur, damit den verblödeten Schmierern hier eine Betätigungs-Möglichkeit entzogen wird. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Raiffeisenbank Hallein, als einzige eigenständige Bank der Stadt, lud am 17. Juli zur ordentlichen Generalversammlung 2020 in die Salzberghalle. Das zurückliegende Geschäftsjahr der Bank nahm unter Führung von Direktor Josef-Peter Holztrattner und Geschäftsleiter Herbert Weiß, beide unterstützt durch den engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einen beeindruckenden und erfolgreichen Verlauf. Die diesjährige Generalversammlung stand im Licht eines einzigartigen Ereignisses, der bevorstehenden Verschmelzung der Raiffeisenbank Hallein als übernehmende Genossenschaft mit der Raiffeisenkasse Oberalm-Puch als übertragende Genossenschaft. Bis Mitte Oktober 2020 wird die Verschmelzung der beiden Banken, die an beide Institute hohe Anforderungen stellt, endgültig fixiert sein. Ab diesem Zeitpunkt lautet die Bezeichnung des neuen Bankinstitutes ,,Raiffeisenbank Hallein-Oberalm‘‘. Bei den Abstimmungen darüber, wurde dieses große Vorhaben von allen anwesenden Mitgliedern einstimmig gutgeheißen.

Einen der Höhepunkte der Generalversammlung bildete natürlich der Bericht von Direktor Josef-Peter Holztrattner. Wir zitieren: ,,Die Raiffeisenbank Hallein ist seit über 113 Jahren ein verlässlicher Partner für alle Menschen und Unternehmen in unserer Region. Auch und gerade in einer derart extremen Situation, in der wir alle uns momentan befinden. Viele Menschen, viele Unternehmen sind durch die notwendigen Maßnahmen bei der Bekämpfung des Corona-Virus in einer schwierigen Situation. Wir bieten all unseren Kundinnen und Kunden unsere volle Unterstützung und rasche Hilfe an. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen seit Wochen im Dauereinsatz. Egal ob Privat- oder Firmenkunde, uns ist es wichtig, für die Kunden da zu sein und einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise zu leisten. Wir agieren rasch und unbürokratisch. Wir führen auch in der Krise Kunden-Gespräche, die Bankstellen sind offen, der Zahlungsverkehr funktioniert, auch dank digitaler Lösungen, einwandfrei.‘‘

Direktor Josef-Peter Holztrattner führte weiter aus: ,,Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind bisher schwer abzuschätzen. Aber eines ist gewiss: In unsicheren Zeiten ist es wichtiger denn je, dass wir Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden halten und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Denn das Wohl der Kundinnen und Kunden, der Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für die Raiffeisenbank Hallein oberste Priorität. Unser Fokus liegt darauf, unsere Kunden jetzt bestmöglich und individuell zu beraten und zu begleiten. Wir tragen dazu bei, den Unternehmen das von der Bundesregierung beschlossene Garantie- und Haftungs-Paket zugänglich zu machen. Ziel ist es, den Betrieben durch Stundung bestehender Kredite und durch Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, mit den Garantien der Austria Wirtschafts-Service GmbH, der Österreichischen Kontrollbank, der Österreichischen Hotel- und Tourismus-Bank zu helfen.‘‘

Direktor Josef-Peter Holztrattner dankte im Verlauf seiner Ausführungen auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Raiffeisenbank Hallein: ,,Ich möchte meinen Dank dem gesamten Vorstand und Aufsichtsrat aussprechen. Insbesondere Herrn Obmann Josef Rußegger und Herrn Vorsitzenden Ing. Hermann Höllbacher. Weiters bedanke ich mich ganz besonders bei meinem Geschäfts-Kollegen Herbert Weiß, den Prokuristen Josef Wallinger und Christian Höllbacher sowie allen Filialleitern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unser Erfolg hängt entscheidend von der Qualität unseres Teams und dem Vertrauens-Verhältnis zu unseren Kunden ab. Oberster Anspruch für uns alle muss eine exzellente Beratungs- und Service-Qualität sein.‘‘

Aus den Ansprachen weiterer Redner war folgendes abzuleiten: Die Raiffeisenbank Hallein ist nicht nur eine erfolgreiche Bank. Sie ist ein Teil der Gemeinschaft, ein Teil der Region, in der und für die sie tätig ist. Je globaler die Welt wird, desto wichtiger wird die Region, in der sich die Raiffeisenbank Hallein als aktives Unternehmen versteht, das mit großer Verantwortung wirtschaftliche und soziale Projekte fördert. Als Regionalbank investiert die Raiffeisenbank Hallein Gewinne im Sinne der Genossenschaftsidee zurück in die Region, zurück zu den Menschen. Die Bank fördert Sport und Kultur, sie engagiert sich ehrenamtlich und ist dabei, wenn aus Träumen Erfolgsgeschichten werden. – Die Wahl der Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Hallein im Verlaufe der Generalversammlung, erbrachte für die Funktionsperiode von 2020 bis 2024 folgendes Ergebnis: Obmann Josef Russegger, Obmann-Stellvertreter Stefan Gimpl, Rupert Wallinger, Martin Wallmann, Josef Alfaré, Alois Walkner, Wolfgang Gimpl und Astrid Reitinger. In den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Hallein wurden für die Funktionsperiode 2020 bis 2024 gewählt: Vorsitzende Eva Ebner, Ing. Hermann Höllbacher, Michael Höllbacher und Felix Krispler.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN ABBILDUNGEN
FOTO 1:
Direktor Josef-Peter Holztrattner. FOTO 2: Geschäftsleiter Herbert Weiß, der bei der Generalversammlung den Bilanzbericht präsentierte. FOTO 3: Obmann Josef Russegger bot den Anwesenden den Bericht des Vorstandes. FOTO 4: Bürgermeister Alexander Stangassinger, auf dem Foto im Publikum, trat ebenfalls ans Rednerpult. FOTO 5: Symbolhafte Darstellung der Verschmelzung der beiden Banken. FOTO 6: Das Endergebnis des Zusammenschlusses von Raiffeisenbank Hallein und Raiffeisenkasse Oberalm. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Unternehmen AustroCel in Hallein gehört zu den größten Ökostrom-Erzeugern in Österreich. Derzeit wird von AustroCel eine Bioethanol-Anlage um mehr als 40 Millionen Euro errichtet, die rund ein Prozent des bundesweiten Benzinverbrauchs decken soll. „AustroCel ist ein Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit und Innovationskraft. Nicht nur in unserem Bundesland, sondern österreichweit“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei einem Besuch. Mit dem Bau der Bioethanol-Anlage in Hallein wurde im Juli 2019 begonnen (dazu das 1. Foto oben aus der Anfangsphase der Bauarbeiten, das 2. Foto zeigt rechts LH-Stv. Heinrich Schellhorn, ihm gegenüber AustroCel-Geschäftsführer Jörg Harbring). Im November dieses Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen. „Es ist eine Freude zu erleben, mit wie viel Engagement hier an zukunftsweisenden Themen wie Energiewende, Ressourcen-Schonung und klimaschonender Produktion gearbeitet wird“, so Umweltreferent Heinrich Schellhorn. Das oben stehende Foto zeigt AustroCel-Geschäftsführer Jörg Harbring und LH-Stv. Heinrich Schellhorn.

„Die neue Anlage wird aus Abfallprodukten der Zellstofferzeugung 30 Millionen Liter Biotreibstoff pro Jahr herstellen, der dann in 20 Zügen mit je 16 Waggons zur OMV transportiert wird“, informierte AustroCel-Geschäftsführer Jörg Harbring und fügte hinzu: „Unser Kerngeschäft liegt in der effizienten, nachhaltigen und umweltfreundlichen Nutzung des Rohstoffs Holz, der zur Produktion von hochwertigem Textil-Zellstoff und Bio-Energie verwendet wird.“ „Mit AustroCel haben wir einen starken SALZBURG-2050-Partner, der mit seinen Ideen und seiner Umsetzungskraft tatkräftig mithilft, Salzburg bis zum Jahr 2050 klimafit zu machen“, unterstrich Umweltreferent Schellhorn. Das Unternehmen mit seinen 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat diese Partnerschaft mit dem Land im November 2019 abgeschlossen und sich verpflichtet, die Klima- und Energieziele des Landes mitzutragen und zu unterstützen. Dies spiegelt sich unter anderem auch in der firmeneigenen AustroCel-Klimastrategie wider. Kernpunkte dabei sind die Bereitstellung von Strom und Wärme gänzlich ohne fossile Primär-Energieträger in Etappen bis 2030, die Umstellung aller Dienst- und Arbeitsfahrzeuge bis 2023 auf emissionsarme Antriebs-Systeme sowie die Forcierung der Strom-Erzeugung aus Windkraft und zusätzlichen Photovoltaik-Anlagen. „AustroCel ist ein Beweis dafür, wie innerbetriebliches Engineering und eine ernsthafte Beschäftigung mit Umwelt und Energie dazu führen, zusätzliche Standbeine abseits vom ursprünglichen Kerngeschäft aufzubauen und so im Sinne der Ressourcen-Effizienz anfallende Abfall- oder Neben-Produkte weiter zu nutzen. Seien es Strom, Wärme oder nunmehr auch bald Treibstoffe“, so das Resümee von Landeshauptmann-Stellvertreter Schellhorn. – (Text und 2. Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz. 1. Foto: AustroCel / Franz Dieterich).

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Nicht nur bei den Halleinerinnen und Halleinern finden standesamtliche Trauungen in der Stadt Hallein seit Jahren großen Zuspruch. Im Jahr 2019 wurden 99 Paare durch die Standesbeamtinnen der Stadt getraut, außerdem gab es vier eingetragene Partnerschaften. Zu den Aufgaben der StandesbeamtInnen zählen jedoch nicht nur Eheschließungen und das Eintragen von Partnerschaften, sondern auch Namens-Änderungen, Geburten, Todesfälle und noch vieles mehr. Diese umfangreichen Arbeiten erfordern ein fleißiges und kompetentes Team.

 

Lisa Marie Zollinger wird dieses Team ab sofort tatkräftig unterstützen. Sie ist seit 2016 bei der Stadtgemeinde Hallein tätig und schloss im Juni 2020 erfolgreich die Standesbeamten-Prüfung ab. Motiviert strahlt sie: „Ich bin sehr stolz, dass ich jetzt die Aufgabe einer Standesbeamtin und auch selber Trauungen durchführen kann. Ich freue mich, dass ich Paare am schönsten Tag ihres Leben begleiten darf.“ Die Ausbildung für dieses Amt besteht aus zwei einwöchigen Lehrgängen, die mit einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen werden. Wurden beide Prüfungen positiv absolviert, fehlt abschließend nur noch die Verleihung des Dekrets durch den Bürgermeister, um in den Dienst eintreten zu können.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist stolz auf den Andrang der Trauungen in der Stadtgemeinde und die Arbeit seines Teams: „Hallein genießt bei standesamtlichen Hochzeiten weit über die Grenzen der Stadt hinaus einen sehr guten Ruf. Dieses hohe Ansehen geht zurück auf die jahrlange, herausragende Arbeit der Standesamts-Leiterin Berta Aschauer. Es freut mich, dass wir mit Lisa Marie Zollinger ein weiteres Mitglied für unser ehrgeiziges, fleißiges und sympathisches Team gewinnen konnten.“ Auf dem Foto oben überreicht Bürgermeister Stangassinger an Lisa Marie Zollinger das Dekret und die Trauungsmappe.

 

Hallein bietet übrigens vier außergewöhnliche Hochzeits-Locations für Ehe-Schließungen an: Das Fürstenzimmer im Keltenmuseum, das Schloss Wiespach, den historischen Saal im Rathaus und den Marmorsaal im Kolpinghaus. Mit neuer Verstärkung und viel Motivation steht der steigenden Anzahl an Hochzeiten in der Stadtgemeinde Hallein nichts mehr im Wege.

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Das auch Forschungs-Zwecken hinsichtlich Energie-Effizienz dienende Sanierungs-Projekt ,,Smart City‘‘ an der Salzachtalstraße in Hallein – so wurde unter anderem eine neuartige Fassaden-Heizung realisiert – verzeichnet erhebliche Kosten-Überschreitungen. Die Sanierung von insgesamt zwei großen Wohngebäuden sollte ursprünglich 2,3 Millionen Euro erfordern. Doch tatsächlich kostete bereits die Sanierung des ersten Gebäudes markante 3,8 Millionen Euro. Dazu die erste Reaktion von Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Wir schließen das Projekt mit Jahresende ab. Das zweite Gebäude wird nicht mehr auf diese Art saniert.‘‘ Doch nach einem Gespräch mit den Betreibern des Projektes ,,Smart City‘‘, lenkte der Bürgermeister ein will nun doch nichts mehr von einem kompletten Sofort-Ausstieg aus dem Sanierungs-Projekt wissen: ,,Die Forschungsziele des Projektes wurden beim ersten Gebäude umgesetzt. Wir haben uns darauf geeinigt, dass im Herbst gemeinsam ein Endbericht erstellt wird.‘‘ ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher und ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer reagierten darauf mit einer geharnischten Presse-Aussendung mit dem Titel ,,Unverantwortliches und intransparentes Handeln des Bürgermeisters‘‘. Hier nachfolgend deren Wortlaut:

 

Durch den "Smart-City"-Projektausstieg von Bürgermeister Stangassinger gibt es keine Lösung für dringend sanierungsbedürftige stadteigene Wohnungen. Anstatt gemeinsam an Optionen zu arbeiten wird die Opposition ausgeschlossen und Informationen werden zurückgehalten.

 

„Die Medienberichte zum Forschungs- und Sanierungs-Projekt ´Smart-City` zeigen einmal mehr auf, dass Bürgermeister Stangassinger sich lieber in der Zeitung sieht als am Schreibtisch. Die Oppositionsparteien im Rathaus werden zunächst vom Bürgermeister von der Sitzung ausgeschlossen, der Prüfbericht wird seit Monaten zurückgehalten und über Ergebnisse wird man aus den Medien informiert. Da darf man sich schon die Frage stellen, wo der neue Stil geblieben ist. Konstruktives Arbeiten für die Stadt sieht anders aus, Herr Bürgermeister“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

„Zumindest erkennt der Bürgermeister beim Projekt mittlerweile die einwandfreien Forschungs-Ergebnisse an und bezeichnet sie nicht mehr als ´Geldvernichtung`. Die große Frage wird bleiben, wie und in welchem Umfang er die mittlerweile dringend sanierungsbedürftigen Häuser, die jetzt leider nicht mehr Projektbestandteil sind, modernisiert und neuen Wohnraum schafft. Ich halte es für unverantwortlich, dass wider besseren Wissens statische Probleme und eine fragwürdige Bausubstanz – aus den Informationen des ersten Hauses – weggewischt werden. Die Stadt Hallein muss die Häuser sanieren, ältere Menschen sind auf einen Lift angewiesen und wir brauchen neuen Wohnraum in Form von Nachverdichtung. All das würde ´Smart-City“ abdecken und dazu noch die Umwelt schonen“, zeigt sich Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer enttäuscht und unterstreicht weiter:

 

„Es ist einfach inakzeptabel, dass der Prüfbericht selektiert an befreundete Fraktionen der Bürgermeisterpartei ergeht und allen anderen Parteien seit Monaten vorenthalten wird. Es ist ein Führungs-Versagen des Bürgermeisters, dass er bis dato keinen Runden Tisch zu diesem Projekt einberufen hat, um so die gemeinsame Vorgehensweise der Stadt Hallein mit den Gremien zu besprechen. Im Halleiner Rathaus wird nun wohl tatsächlich mehr verwaltet und versteckt als gestaltet – ganz anders als im Wahlkampf von Stangassinger angekündigt. Man stelle sich vor, das würde unter geänderten Vorzeichen passieren“.

 

„Unterm Strich, haben es der Bürgermeister und seine neue Presse-Abteilung wieder geschafft, ein tolles Projekt aus der Vergangenheit, durch Veröffentlichung falscher Zahlen und Informationen an die Medien, zu schädigen. Jetzt zieht der ´Retter in der Not` die Handbremse, obwohl er alle Einreich-Unterlagen seit Beginn an kennt, und spricht von einem Expertentalk zu neuen Sanierungs-Modellen. Ich bin auf die inhaltliche Vergleichbarkeit gespannt und den Mehrwert für die Bewohner und die Stadt Hallein. Trotz massiver Forderungen der SPÖ in der Vergangenheit, mehr für stadteigene Wohnungen zu tun und sogar neue zu bauen, wird jetzt von einem roten Bürgermeister ein Vorzeigeprojekt gestoppt obwohl dieser nicht einmal Alternativen kennt. Zusammengefasst: Der Bürgermeister war dazu stets in den Medien, gearbeitet und Lösungen präsentiert hat er hingegen nicht und die Zukunft der baufälligen Häuser steht in den Sternen. Schuld sind erneut die Anderen“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher abschließend.

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In zweieinhalb Monaten, Ende September 2020, werden die Salzwelten auf dem Bürrnberg wegen umfassender Neugestaltung ein halbes Jahr lang geschlossen. Ende März oder Anfang April 2021 wird die grundlegend neu gestaltete Besucher-Strecke wieder eröffnet. Übertags entsteht ein neuer Einfahrtsbereich und  untertags wird an einer umfassenden  Neugestaltung der Besucher-Route gearbeitet. Dabei stellen die Salzwelten schon jetzt eine der großen Publikums-Attraktionen des Landes dar – jährlich verzeichnet die abenteuerliche Tour durch die Bergwerks-Stollen mit Rutschen und Floßfahrt über einen unterirdischen Salzsee an die 220.000 Besucherinnen und Besucher. Die Salzwelten müssen aber auch einem übermächtigen Gegner die Stirn bieten: der globalen Erwärmung unseres Planeten. Denn an heißen Sommertagen – und es sollen, trotz des heurigen miserablen Wetters, laut Vorhersage der professionellen Klimaforscher immer mehr werden – zieht es die Besucher ans Wasser der Badebecken und der Seen. Dabei herrschen in den unterirdischen Salzwelten konstant erfrischende 10 Grad plus, also das perfekte Ziel gerade an heißen Tagen! Und an kalten Tagen mit Minusgraden, bieten die Salzwelten ein angenehm wärmendes Umfeld! Und wer weiß, vielleicht wird künftig entlang der neuen Befahrungs-Strecke der Salzwelten auf dem Dürrnberg an die Besucherinnen und Besucherinnen auch Steckerl-Eis der begehrten Sorte Salzeis verteilt… – Die oben stehenden Fotos zeigen, dass auch deutliche Veränderungen obertags stattfinden. FOTO 1 oben: Sehr verdächtige Bauholz-Stapel am großen Auto-Parkplatz. FOTOS 2 bis 5 oben: Sehr verdächtige Renovierungs-Maßnahmen an bestehenden Gebäuden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Pumptracks stellen einen schnell wachsenden Trend im Bereich der Sport-Infrastruktur dar. Pumptracks zeichnen sich durch die innovative Art der Bewegung aus, indem der Schwerpunkt des Körpers auf und ab bewegt wird. Wird auf die Welle hinauf gefahren, werden Fahrrad oder Sportgerät entlastet, wird von der Welle hinunter gefahren, erzeugt dies neuen Schwung. Diese Art der Bewegung ist körperlich intensiv und ermöglicht das Training sowohl durch Jugendliche als auch durch Spitzensportler. Das Fahren auf Pumptracks stärkt die Entwicklung von Gleichgewicht und Koordination, was für die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig ist. Das Pumptrack-Fahren ist als offizielle Sportdisziplin anerkannt. Folglich werden auch nationale und europäische Meisterschaften sowie Weltmeisterschaften auf Pumptracks ausgetragen. Vor kurzem wurde durch die Stadt Hallein der erste Pumptrack aufgebaut und wenige Tage später um eine Skate-Anlage erweitert.

 

Der Halleiner Stadtteil Gamp ist seit Jahren eine Anlaufstelle für Fußball- und Tennisbegeisterte. Nun erhielt das Areal mit den Tennis- und Fußballplätzen ein neues sportliches Angebot: Am 10. Juli wurde durch die Stadtgemeinde Hallein der erste Pumptrack aufgebaut und wenige Tage später um einen Skatepark erweitert. Das neue Action-Angebot geht auf eine Initiative von NMS-Hausmeister Thomas Nedorost und NMS-Lehrer Valentin Klingsbigl zurück. Die sportbegeisterten Mitarbeiter wurden durch Schülerinnen und Schüler, die ein derartiges Angebot nachfragten, auf diesen Bedarf hingewiesen. Also traten sie an Bürgermeister Alexander Stangassinger, Sportstadtrat Josef Sailer und Gemeindevertreterin Kristina Spindler mit ihrer Idee heran. Anschließend sammelten Nedorost und Klingsbigl noch zahlreiche Unterschriften, um den Wunsch der Jugendlichen zu unterstreichen. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Wir wollten eigentlich einen Beteiligungs-Prozess an allen Schulen durchführen. Wegen Corona war dies leider nicht in der geplanten Form umzusetzen. Die Unterschriften-Aktion hat mich aber davon überzeugt, dass zahlreiche Jugendliche sich genau ein solches Angebot wünschen. Ich habe immer gesagt: Wir müssen der Jugend das bieten, was die Jugend auch will; und nicht das, von dem die Politik glaubt, dass die Jugend es will.“

 

In kürzester Zeit wurden Pumptrack und Skatepark geplant, angekauft (bzw. saniert) und aufgebaut. Der aktuelle Standort stellt eine Übergangslösung dar – die Suche nach einer langfristigen Location läuft, wie Bürgermeister Stangassinger erklärt: „Wir haben prinzipiell schon einen neuen Standort in der Nähe, dort könnten wir das Angebot sogar erweitern, allerdings sind hierzu noch mehrere Vorarbeiten notwendig. Wichtig war uns jetzt, dass wir nach diesem herausfordernden ersten Corona-Halbjahr, den Kids bereits in den Ferien etwas Neues zur Verfügung stellen – das haben sich die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt verdient.“

 

Ein großer Vorteil von Pumptrack und Skatepark: beide Anlagen sind modular gestaltet. Die Einzelteile von Pumptrack sowie des Skateparks können jederzeit unkompliziert an einem neuen Standort aufgebaut und erweitert werden. Die Skate-Anlage war seit etwa zwei Jahrzehnten unbenutzt im Besitz der Stadtgemeinde. Von einer Metallbau-Firma wurden die Einzelteile überprüft und saniert. Zudem wurden von Mitarbeitern des Halleiner Wirtschaftshofes, Sitz-Gelegenheiten und Mülleimer aufgestellt. Die TÜV-Überprüfung der Anlage findet am 22. Juli 2020 statt – bis dahin gilt: Benützung auf eigene Gefahr. Valentin Klingsbigl und Thomas Nedorost haben die Aufbauarbeiten begleitet. Dazu Klingsbigl: „Wir sind total begeistert, wie schnell das alles jetzt gegangen ist, von der Planung bis zur Umsetzung.“

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger ist mehr als zufrieden mit dem ersten Jugendprojekt seiner Amtszeit und betont: „Die Jugendlichen und Kinder sollen mehr Möglichkeiten bekommen, um sich in ihrer Freizeit austoben zu können. Mit dem Pumptrack haben wir etwas aufgebaut, das es vorher noch nie gab. Bereits nach dem ersten Wochenende gab es einen enormen Zulauf von begeisterten Kindern und jungen Leuten. Und mit dem Skatepark haben wir ein Angebot kostengünstig reaktiviert, das seit Jahren unbenutzt herumgestanden ist.“

 

Die Kosten der beiden neuen Freizeit-Attraktionen belaufen sich insgesamt auf rund 30.000 Euro, welche aus dem Jugendprojekt-Budget des Bürgermeisters finanziert wurden. Ein besonders großes Dankeschön gilt, wie Bürgermeister Stangassinger unterstreicht, den Initiatoren Thomas Nedorost, Valentin Klingsbigl, Stadtrat Josef Sailer, GV Kristina Spindler, den ausführenden Firmen „PZ Pumptrack Austria“ und „Metallbau Ahamer“ sowie den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes, die alle gemeinsam dieses actionreiche Projekt in kürzester Zeit realisieren konnten. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Wie könnte man wohl das Schaugrab von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber vor dessen Wohnhaus gegenüber der Halleiner Stadtpfarrkirche ein wenig attraktiver gestalten? Zwecks Antwort-Findung hat sich der SALZSCHREIBER  auf dem Halleiner Städtischen Friedhof umgesehen. Erste Erkenntnis: Bunte Blumen bieten stets einen erfreulichen Anblick – so auch auf unserem 1. Foto oben. Nachdem das Schaugrab derzeit eine schöne grüne Einfassung aufweist, in deren Mitte nicht zu niedrige (so wie jetzt!) und  farbenfrohe Blumen gehören, würde auch ein schöner Rosenstock das Grab sichtlich aufwerten. Es müssten auf alle Fälle etwas hochragende Pflanzen sein, da das kleine bescheidene Schaugrab auf dem großen Gruberplatz sonst allzu verloren wirkt. So wie etwa auf unserem 2. Foto oben, nur gehört dieser Rosenstock natürlich fachgerecht in Form gebracht. Eine optische Aufrüstung des Schaugrabes ist auch deshalb nötig, da gleich daneben die hingeklotzte brutale Marmorstiege hinauf zur Ferchlstraße das Gruber-Schaugrab ohnehin erschlägt. Dass des Guten unter Umständen auch zu viel sein kann, erkennt man auf unserem 3. Foto oben, welches ungehemmt ausufernde Blumenpracht zeigt. Nur der Kuriosität wegen: Ungebremstes Pflanzenwachstum zeigt auch unser 4. Foto. Die offensichtlich geschockte Friedhof-Verwaltung, ersucht auf dem kleinen Plakat verständlicher Weise den Grab-Betreiber um eine Vorsprache… Jetzt wird es interessant, denn das 5. Foto oben zeigt auf dem Friedhof eine Grab-Gestaltung, die dem Gruber-Schaugrab verblüffend nahe kommt: Grüne Umrandung und in der Mitte ein rot blühendes Nichts. Damit sind wir auch optisch wieder, siehe 6. Foto oben, bei der aktuellen Gestaltung des Gruber-Schaugrabes angelangt. Zusammenfassung: Die grüne Grabeinfassung von Grubers Schaugrab hat den Vorteil, dass nur auf einer kleinen Fläche in der Mitte (etwas größer als jetzt könnte sie durchaus sein!) Blumen gepflanzt werden müssen. Das bedeutet weniger Arbeit und weniger Kosten. Auf alle Fälle müssten die Blumen in der Mitte des Grabes aus optischen Gründen deutlich höher sein als bisher. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Besitzer der stattlichen Altstadt-Gebäude in Hallein sind jederzeit problemlos zu erkennen. Wenn einer von ihnen an der prachtvollen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses vorübergeht, schließt er wie geblendet die Augen und schützt diese hektisch mit den beiden Händen. Ärzte bezeichnen dieses Verhalten als krankhaftes Fassaden-Blumenschmuck-Syndrom. Es befällt ausnahmslos Hausbesitzer, deren Gebäude-Fassaden keinen Blumenschmuck aufweisen. Ihre krankhafte Abneigung gegen mit Blumen geschmückte Hausfassaden wäre nur mit großem Aufwand heilbar – etwa mit einem Wettbewerb für die schönste mit Blumen geschmückte Hausfassade in der Halleiner Altstadt. Stadtgemeinde und Tourismusverband könnten gemeinsam mit einen derartigen Wettbewerb gegen das Halleiner Blumenschmuck-Elend auftreten.

NACKTE HAUSFASSADEN
DEMONSTRIEREN BLUMEN-FEINDLICHKEIT

Wer, beeindruckt von der prächtigen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses, sich auf die Suche nach weiteren derartigen Beispielen in der Altstadt macht, wird restlos enttäuscht. Wo immer man sich bewegt, man erblickt nur (unmoralische?) nackte Gebäudefassaden. Egal ob entlang der Straßen oder rundum auf den Plätzen der Stadt, überall nur (unmoralische?) nackte, blumenlose Fenster. Diese höchst unerfreuliche Blumenschmuck-Feindlichkeit setzt sich auch auf der Pernerinsel fort. Dort, wo die Festspielbesucher und auch auswärtige Besucher zu den verschiedensten Veranstaltungen und Ausstellungen in der Alten Saline, dem größten Gebäude im Bereich der Altstadt unterwegs sind, wäre Blumenschmuck eine besonders sympathische und nachhaltige Werbung für Hallein. Doch auch die historische Alte Saline, deren salzachseitige Fassaden erst kürzlich beispielhaft renoviert wurden, sie hat nur Fenster ohne Blumenschmuck zu bieten.

 

AUCH IN DER LANDES-HAUPTSTADT
KEIN FASSADEN-BLUMENSCHMUCK

Die fantasielos leeren Gebäudefassaden ohne Blumenschmuck stellen ein gravierendes städtisches Problem dar. Die Devise lautet: Wir sind Stadtbewohner, wir leben nicht in ländlichen Bauerhäusern, die mit ihrem überschwänglichen Blumenschmuck zu beeindrucken wissen. Wir als zweitgrößte Stadt unseres Bundeslandes, wir richten uns da ganz nach den Gepflogenheiten in der Landeshauptstadt und – leider, leider – gibt es auch dort keine blumengeschmückten Gebäudefassaden! Wo kämen wir da hin, wenn da plötzlich die Halleiner Hausbesitzer durch frevelhaften Blumenschmuck an ihren Fassaden die Stadt Salzburg frevlerisch herausfordern  wollten? Undenkbar! Zumindest so lange, bis sich die Stadt Hallein und der Tourismusverband vielleicht doch noch dazu entschließen, durch einen Fassaden-Blumenschmuck-Wettbewerb, dem Erscheinungsbild der Halleiner Altstadt einige extrem wichtige, sympathische und liebenswerte Blumen-Farbtupfer zu verleihen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 3:
Gesamtansicht und Ausschnitte aus der vorbildlichen Blumenschmuck-Fassade des Halleiner Rathauses. FOTOS 4 bis 8: Ernüchternd: Nackt und kahl präsentieren sich in der Halleiner Altstadt die Hausfassaden. FOTO 9: Auch die mustergültig renovierten Fassaden der Alten Saline auf der Pernerinsel würden durch Blumenschmuck nochmals aufgewertet. FOTO 10: Doch es gibt einige wenige Ausnahmen auch in der Halleiner Altstadt. Der Gasthof Stadtkrug ist ein glorreicher Einzelkämpfer am Bayrhamerplatz und besonders reizvoll wirkt der Blumenschmuck am Hause unseres weltmeisterlichen Kunstschmiedes Karl Harter. FOTO 11: In der Schiemerstraße lässt eine Hausfassade mit 10 Fenstern hoffen, die alle bereits mit schönen Haltevorrichtungen für Blumenkästen ausgestattet sind. Gerührt kann man die ersten Versuche in die richtige Richtung verfolgen. FOTO 12: Bedauerlich, dass es in der Halleiner Altstadt keine Hausfassaden mit mehreren  großzügig dimensionierten Balkons gibt, denn sie würden sicherlich sofort auf diese prachtvolle Art bepflanzt… – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Am 10. Juli 2020 starteten die diesjährigen Sommerferien in allen Halleiner Schulen. Das Schuljahr 2019/20 gestaltete sich angesichts der Corona-Krise ereignisreicher denn je, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerschaft waren besonders gefordert. Während nahezu alle Schulkinder zu Hause von ihren Erziehungs-Berechtigten betreut werden mussten, waren Lehrerinnen und Lehrer besonders gefordert, um den Unterrichtsstoff unter den deutlich erschwerten Bedingungen, so gut wie möglich zu bewältigen. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch war es deshalb ein besonderes Anliegen, der Halleiner Schuljugend ein vielfältiges Freizeitangebot zu bieten. Sozialstadtrat Florian Koch erklärt, warum die Ferien-Betreuung so wichtig ist: „In Zeiten von Corona gab es viele Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen. Auch die Eltern waren wesentlich mehr gefordert, da sie die Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder neben ihren beruflichen Tätigkeiten bewältigen mussten. In den Sommerferien sollen jetzt alle die Möglichkeit bekommen, eine unbeschwerte, erholsame Zeit zu verbringen und natürlich jede Menge Spaß zu haben!“

 

Ursprünglich war nur Ferienbetreuung in Rif durch den Verein für Schülerbetreuung Salzburg geplant. Auf Initiative von Bürgermeister Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch, bieten die Kinderfreunde in der NMS Burgfried und der Verein ,,Jugend am Werk‘‘ im Sonderpädagogischen Zentrum zusätzliche betreute Aktivitäten für Kinder an – finanziell unterstützt durch die Stadt Hallein. Bürgermeister Stangassinger freut sich: „Im Gegensatz zu den letzten Jahren, als es immer nur ein einziges Angebot für die Ferienbetreuung gab, gibt es heuer noch zwei zusätzliche Möglichkeiten, welche die Stadtgemeinde finanziert. Mich freut es sehr, dass auch das Jugendzentrum Zone 11, Luana und andere private Initiativen, von der Stadtgemeinde unterstützte, eigenständige Betreuungen in den Sommer-Monaten durchführen. Somit bietet Hallein heuer erstmals eine Fülle an Angeboten im Sommer, was besonders in diesem außergewöhnlichen, herausfordernden Jahr von großer Bedeutung ist.“

 

ÜBERSICHT ZUR
SOMMERBETREUUNG IN HALLEIN

• Jugend am Werk Salzburg – integrative Ferienbetreuung: carina.grabmueller@jaw-salzburg.at , 0664 8000 6 8013, Kosten: 60 € pro Woche (27.07. – 28.08.20)

• Ferienbetreuung der Kinderfreunde: Sophia Feitzinger 0662 455 488 (27.07. – 28.08.20)

• Luanas Sommerprogramm: luana@md-grafik.at, 0664 6307603 (15.07 – 09.09.20 jeden Mittwoch)

• Jugendzentrum Zone 11: zone11.at/sommerprogramm2020 (13.07 – 14.07.20)

• Soccer Academy: www.socceracademy.at (26.07. – 30.07.20; 02.08. – 07.08.20)

• English Camp: mamathuri@gmail.com (24.08. – 28.08.20)

Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Sozialstadtrat Florian Koch am Rathausplatz mit dem Konzept der Ferienbetreuung der Kinderfreunde. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ganze Städte schon versanken unter dem Grün-Bewuchs einer vom Menschen unbehelligten  Natur. Dagegen stellt die grüne Rückeroberung des erst vor kurzer Zeit neu gepflasterten Gruber-Platzes vor der Halleiner Stadtpfarrkirche, für die grünen Kampf-Mannschaften lediglich den berühmten ,,Klacks‘‘ dar. Der grüne Aufmarsch formiert sich besonders nachhaltig auf der Pflasterfläche links und rechts neben dem Eingangsbereich der Stadtpfarrkirche (dazu die oben stehenden Fotos 1 und 2). Schon stellen sich Landwirte aus der Umgebung an, um das dichte Grün mähen zu dürfen. Im immer kleiner werdenden Bereich der noch sichtbaren Platz-Pflasterung, der noch nicht völlig von den grünen Eroberungs-Truppen überrannt wurde, kommen die Botanik-Spezialisten voll auf ihre Kosten. Hier treten, verstreut über die gesamte Platzfläche, die unterschiedlichsten Pflanzen in Erscheinung – einige Beispiele dafür sind auf den oben stehenden Fotos 3 bis 9 abgebildet. Besonders erfreulich zeigt sich der grüne Vormarsch entlang der absolut unschönen Steinmauer, welche die Ferchlstraße vom Gruber-Platz trennt. Der wilde grüne Bewuchs sorgt hier für eine entscheidende optische Verbesserung. Dass damit so nebenbei auch zwei moderne Sitzgelegenheiten überwuchert werden (dazu oben das Foto 10) zeigt, dass deren Situierung, genauso wie auch die der übrigen, rund um den Platz verstreuten steinernen Sitzobjekte, alles andere als optimal gelungen ist. Ein Problem (ist denn das wirklich ein Problem?) welches endlich zufriedenstellend gelöst werden sollte! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Bereits Mitte März 2020 veröffentlichte der SALZSCHREIBER eine Presse-Aussendung der Stadt Hallein zum aktuellen Müllplatz-Problem. Darin wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Stadt Hallein längst schon einen modernen, großen und zentralen Müll-Sammelplatz benötigen würde. Derzeit verfügt Hallein über vier kleine Sammelplätze in Rehhof, Neualm, Gamp und Rif. Die deutlich kleinere Nachbar-Gemeinde Oberalm ist da mit ihrem modernen Müll-Sammelplatz am Fuße des Almerberges, der Bezirkshauptstadt Hallein weit voraus. In Hallein soll, so hieß es in dem Bericht des SALZSCHREIBER, bis Ende 2023 über einen zentralen Müll-Sammelplatz verfügen. Nun erschien am Donnerstag, 9. Juli 2020, zum gleichen Thema ein Bericht in der kleinformatigen Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Der Halleiner ÖVP-Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer (siehe Foto oben) reagierte darauf mit einer Presse-Aussendung. Wir zitieren:

,,Die größte Baustelle in Hallein ist die Kommunikation des Bürgermeisters. Der heutige SN-Artikel zeigt einmal mehr, dass Bürgermeister Stangassinger wohl lieber für jede Schlagzeile arbeitet als für die Stadt selbst. Der Neubau des Wertstoff-Sammelplatzes Gamp ist schon lange in Planung und wurde durch den Bürgermeister um ein Jahr verschoben. Anhand des SN-Artikels zu den Müllplätzen in der Stadt Hallein sieht man eindeutig, dass das Grundproblem in unserer Stadt wohl nicht immer in der Vergangenheit liegt, sondern eher im außergewöhnlichen (medialen) Führungsstil des Herrn Bürgermeisters. Nach den Brücken, den Altlasten der letzten Bürgermeister und der finanziell angespannten Budgetlage, sind es nun auch noch die Müllplätze, die unser Bürgermeister rettet. Die Handschrift ist immer die gleiche, die Vergangenheit subtil für alles verantwortlich zu machen, falsche Zahlen zu nennen und über Tatsachen hinwegzutäuschen.

Es ist einfach falsch, dass erst jetzt klar geworden ist, dass in Gamp neu und vor allem groß gebaut werden muss. Bereits im November 2019, also unter Bürgermeister Stangassinger, hat es auf ÖVP Anfrage geheißen, dass das Projekt um ein Jahr, auf 2021, verschoben werden muss – Flächen-Widmungsverfahren seien notwendig. Das Budget der Stadt sieht dafür insgesamt gut 2,3 Millionen Euro vor, davon kommen bereits geplante Zuschüsse von über 430.000 Euro vom Land noch in Abzug. In der SN-Ausgabe wird allerdings von 3,5 Millionen Euro gesprochen. Wieder einmal zeigt sich, dass der Führungsstil von Bürgermeister Stangassinger davon geprägt ist, die Vergangenheit schlecht zu machen, die Schuld bei anderen zu suchen und aktuelle Herausforderungen als Katastrophen unvorstellbaren Ausmaßes zu verkaufen.

Besonders dreist finde ich, dass man von ´ausgedehnten Öffnungszeiten` spricht, denn angesichts dessen, dass unter Bürgermeister Stangassinger die Öffnungszeiten im November 2019 auf beiden Wertstoff-Sammelplätzen reduziert wurden, erscheint auch diese Aussage in einem gänzlich anderen Licht. Wie bei einem klassischen Vertrags-Verhältnis mit einem externen Dienstleistungs-Erbringer Personal fehlen kann, lasse ich ebenfalls im Raum stehen. Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass der Umwelt-Ausschuss unter ÖVP-Führung bereits seit längerem über neue Wege bei der Abfall-Beseitigung diskutiert und Maßnahmen plant. Dass darüber aus dem Büro des Bürgermeisters selbstverständlich nicht berichtet wird, ist uns jedoch auch bewusst.‘‘

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Der ursprüngliche Friedhof rund um die Halleiner Stadtpfarrkirche, wurde nach Errichtung des neuen Städtischen Friedhofs in Hallein-Burgfried aufgelassen und eingeebnet. Damit ging auch das Wissen um den Standort des Grabes von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber verloren. Man vermutet, dass sich das Grab im Bereich vor Grubers einstigem Wohnhaus, dem heutigen Gebäudekomplex des ,,Stille-Nacht‘‘-Museums, gegenüber der Stadtpfarrkirche befindet. Bei der Neugestaltung des Gruber-Platzes wurde die Chance vertan, mit einem schmalen Suchgraben Gewissheit zur Position von Grubers Grab zu erlangen. In der Notzeit der 30er Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts, wurde aufgrund einer Initiative in der Stadt Salzburg, für Franz Xaver Gruber das heute noch immer bestehende Erinnerungs-, Schau- und Gedenkgrab in Form eines einfachen Privatgrabes errichtet.

 

PRIVAT-INITIATIVE SORGTE FÜR
GRABLATERNEN UND BLUMENHÜGEL

An dieser bescheidenen Würdigungsstätte aus den wirtschaftlich schwierigen 30er Jahren ändert sich bis in die 1980er Jahre nichts. Dann ließ Odo Stierschneider, damals Herausgeber der Halleiner Zeitung, auf seine Kosten zwei Grablaternen anbringen, womit endlich die Möglichkeit bestand, an dem Erinnerungsgrab Lichter anzuzünden. Auf Initiative von Odo Stierschneider, wurde Jahre darnach eine dritte Grablaterne durch die Stadt Hallein finanziert. Wiederholt ließ Odo Stierschneider, etwa wenn sich ausländische Fernsehteams angesagt hatten, den bestehenden jämmerlichen Grabschmuck, durch die Firma Blumen-Tannberger fachgerecht umgestalten. Jahrelang sorgte Odo Stierschneider für bunte Blumenhügel, die auf der Wiese  neben Grubers Scheingrab von Blumen-Tannenberger angelegt wurden.

SEIT 85 JAHREN GRABKREUZ
MIT FALSCHER INFORMATION

Die Gestaltung des äußerst bescheidenen Schaugrabes von Franz Xaver Gruber erfolgte über Jahrzehnte hinweg peinlich und unwürdig. Dieses Gedenkgrab hätte permanent einen Blumenschmuck aufweisen müssen, der als Vorbild für die Gräber auf dem Städtischen Friedhof hätte dienen können. Jedoch genau das Gegenteil war der Fall. Zahllose Gräber auf dem Friedhof stellten Grubers Erinnerungsgrab immer wieder in den Schatten. Dazu kam, dass unter besonders kritischen, grantigen und schlecht gelaunten Betrachtern der kleinen Schau-Grab-Anlage, ein besonders böser Ausdruck die Runde machte: ,,Lügengrab!‘‘ Denn eine kleine Metallplatte auf dem Grabkreuz des Leergrabes (siehe 2. Foto oben), zeigt noch immer, seit den 30er Jahren unverändert, den falschen und unrichtigen Hinweis: ,,Hier ruhet Herr Franz X. Gruber…‘‘. Hier werden unwissende Betrachter vorsätzlich und kaltblütig angelogen. Eh erst seit 85 Jahren. Das sind doch ohnehin nur 90.000 Tage. Also was soll‘s?

GRUBERS SCHAUGRAB KÖNNTE
ANSPRUCHSVOLLEN ANBLICK BIETEN

Erfreuliches vermittelt das 1. Foto oben. Grubers Gedenkgrab zeigt zum ersten Mal einen Blumenschmuck, der entwicklungsfähig und daher von Dauer sein könnte.
Die permanente grüne Grab-Umrandung lässt in ihrer Üppigkeit das Grab deutlich voluminöser erscheinen. In der Mitte bestimmen bunte Blumen das Gesamtbild.
Dieses Konzept ist durchaus tragfähig, wenn man in Zukunft die Blumenfläche etwas vergrößert und dort nicht nur kleine, zierliche Röslein sondern große, prächtige Blumen pflanzt, die Schönsten und Prachtvollsten, die in der jeweiligen Jahreszeit zur Verfügung stehen. Dann wäre Gruber Schaugrab endlich jener anspruchsvolle Blickfang, den die Grabanlage immer schon hätte darstellen müssen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Einer der prominentesten Halleiner über die Jahrhunderte hinweg, der berühmte Salz-Schiffer, hat nun endlich das verpasst bekommen, was ihm schon lange zustand. So wie die Mädchen-Plastik von Bildhauer Zenzmaier vor dem Keltenmuseum von mitfühlenden Zeitgenossen eine Atemschutz-Maske verpasst bekam (der SALZSCHREIBER berichtete bereits darüber), genau so wurde von Unbekannten der Salz-Schiffer an der Heide-Brücke, welche vom Seniorenwohnhaus in Richtung Pernerinsel die Kleine Salzach überbrückt, mit einer Atemschutz-Maske ausgestattet. Er ist ja nicht mehr der Jüngste, der Salz-Schiffer, wie auf unserem Foto oben ersichtlich, mit den Jahren verschlechterte sich sein Zustand immer mehr – also ein potentieller Corona-Kandidat. Ob sich verständnisvolle Bildhauer – am besten mehrere gemeinsam – seiner erbarmen und ihm die längst überfällige Verjüngungskur verpassen oder ob er eines Tages (mit oder ohne Maske) sang- und klanglos in die Kleine Salzach hinunter stürzen wird, bleibt abzuwarten. Inzwischen lauert der SALZSCHREIBER darauf, dass sich ein wackerer Atemschutz-Maskenverteiler auch des dritten Kandidaten annimmt, der noch immer auf eine derartige Maske wartet: Das Haupt von ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber über dem Eingang zum ,,Stille-Nacht‘‘-Museum wurde noch immer nicht durch eine Atemschutz-Maske vor den blindwütigen Coronaviren geschützt. Dieser bedenkliche, geradezu alarmierende Zustand muss sich aber schleunigst ändern! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die Halleiner Stadtpolizei darf ab sofort einen neu ausgebildeten, dienstführenden Polizisten in ihren Reihen begrüßen. Klaus Vogl hat mit seinen 29 Jahren in den letzten neun Monaten den Grundausbildungs-Lehrgang für den Dienstgrad des Gruppeninspektors E2a absolviert. Der dreiteilige Ausbildungs-Lehrgang besteht aus jeweils zwei dreimonatigen Schulungs-phasen sowie einer dreimonatigen Praxisphase. Neben verwaltungstechnischen Angelegenheiten, wie der Monatsplanung, der Strafgeld- und Monats-Abrechnungen, werden den Auszubildenden vertiefende Inhalte in den Bereichen des Dienstrechts und der Dienstführung vermittelt.

 

Während der gesamten Ausbildungsphase war Klaus Vogl bei der Stadtpolizei gemeldet, in deren mittleren gehobenen Dienst er nun wieder zurückkehren wird. Die Dauer seiner Ausbildungsphase hat sich aufgrund der Corona Pandemie etwas verschoben. Nichtsdestotrotz erzählt Klaus Vogl stolz: „Wegen der momentanen Situation hat sich die Dauer der einzelnen Ausbildungsphasen etwas anders gestaltet als sonst. Es ist ein tolles Gefühl, nun alles abgeschlossen zu haben und mit neuem Wissen in die Stadtpolizei zurückzukehren.“ Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger freut sich über die Rückkehr: „Als Bürgermeister bin ich stolz, so hochqualifizierte Polizisten in unserer Gemeinde zu haben, die sich um die Sicherheit der Halleinerinnen und Halleiner kümmern. Vor allem in Zeiten von Corona sind unsere Ordnungshüter von größter Wichtigkeit, um mit Ruhe und Stabilität die aktuelle Situation zu meistern. Die Stadtgemeinde Hallein gratuliert herzlichst zur bestandenen Ausbildung!‘‘ Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtpolizist Klaus Vogl mit Streifenwagen auf dem Schöndorferplatz vor der Stadtpolizei. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Entlang der Neualmer Straße, gegenüber der Firma Erdal, errichtet die Unternehmens-Gruppe Myslik, das großzügig geplante Wohnobjekt ,,Hallein Inside‘‘. DER SALZSCHREIBER verfolgt das Baugeschehen und berichtete bereits zweimal darüber. Die beiden Fotobeiträge finden Interessierte unten anschließend hier im Ressort AKTUELLES auf den Positionen 13 und 21. Die oben stehenden Fotos dokumentieren den Baufortschritt von der Kellerdecke weg zum Erdgeschoß und ansatzweise zum 1. Stock. Die Wohnanlage ,,Inside Hallein‘‘ bietet insgesamt 21 zeitgemäß ausgestattete Wohnungen. Diese weisen 2 oder 3 Zimmer auf, die Größen variieren zwischen 49 und 79 Quadratmetern. Auch bei der Außen-Gestaltung wurde auf geschmackvolle Gestaltung Wert gelegt, so dass der gesamte Bereich rundum nach der Fertigstellung des Vorhabens, sichtbar aufgewertet wird. Für Interessierte hier nochmals die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon-Nummer: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com. – Die FOTOS 1 und 2 zeigen die auf der Kellerdecke aufgesetzten Schalungselemente für die Bauelemente des Erdgeschoßes. Auf den FOTOS 3 und 4 die freigelegten Wände des Erdgeschoßes. Die beginnenden Arbeiten für das 1. Stockwerk zeigen die FOTOS 5 und 6. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am Montag, 22. Juni 2020, begannen mit der Brückensperre die dringend erforderlichen Sanierungs-Arbeiten an der Heidebrücke, welche die Pernerinsel mit dem Stadtteil Neualm verbindet. Die Arbeiten werden, bei planmäßigem Verlauf, noch bis 6. November 2020 andauern. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Brücken der Stadt Hallein, auf ihr sind täglich 8.000 Fahrzeuge unterwegs. Entsprechend umfangreich waren die Eingriffe in das gewohnte Verkehrsgeschehen – deutlich erkennbar an den orangerotfarbigen Straßen-Markierungen, mit denen die erforderliche neue Verkehrsführung sichergestellt wird. Die Kosten der Brücken-Sanierung werden 1.7 Millionen Euro betragen. Während der Sperre der Heidebrücke ist der Stadtteil Neualm über die drei folgenden Routen erreichbar: 1. Über den Bahnhof und die Schwarzstraße. 2. Über die L105 Halleiner Landesstraße, Kahlspergstraße und Kastenhofweg. 3. Über die L105 Halleiner Landesstraße (Merkur-Kreisverkehr), Schloss-Straße (Freibad), Wiespachstraße und Hauserhofweg. Es wird unweigerlich zu Verkehrsstau und damit zu Zeitverlusten kommen. Deshalb ist die Empfehlung von Bürgermeister Alexander Stangassinger, dass man, wo und wann immer es möglich ist, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen sollte, nach wie vor aktuell.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Brückensperre der Heidebrücke neben dem Kreisverkehr auf der Neualmer Seite. FOTOS 2 (flussaufwärts gerichtet Brückenseite) und 3 (flussabwärts gerichtete Brückenseite): Die Heidebrücke hat bereits deutlich ihr Aussehen verändert, Brückengeländer und Fußgängerwege existieren an beiden Seiten nicht mehr. FOTO 4: Die Sperre der Heidebrücke vom Kreisverkehr auf der Pernerinsel aus gesehen. FOTO 5: Die flussaufwärts gerichtete Seite der Heidebrücke von der Pernerinsel aus fotografiert. FOTOS 6 und 7: Die Auswirkungen der Heidebrücken-Sanierungen führen zu Kolonnenstaus auch außerhalb der Stoßzeiten, wie hier auf der Pernerinsel. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Lesefreude ist die beste Basis für Lesekompetenz. Kinder, die im Sommer keine Lesepause einlegen, bewahren oder verbessern nachweislich ihre Lesefähigkeiten. Deshalb läuft von Anfang Juli bis Schulanfang Mitte September, in der Stadtbücherei Hallein wieder der beliebte „Lesesommer“, eine vom Land Salzburg geförderte Aktion für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Auch Kleinkinder, denen vorgelesen wird, sind mit dabei, denn: Vorlesen ist der erste Schritt zum Selberlesen und hilft Kindern beim Spracherwerb und in ihrer Entwicklung. 

 

„Mit dieser Aktion, wollen wir mehr Kinder für das Lesen begeistern. Sie können sich bei uns Bücher jeder Gattung ausleihen und auch die Buchhandlung ,,Leseträume‘‘  am Bayrhamerplatz beteiligt sich an der Initiative“, erklärt Michaela Hasenauer, die Leiterin der Stadtbücherei Hallein. Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger unterstützt die Leseaktion: „Lesen ist nicht nur wichtig für die Ausbildung der Kinder, auch ihre soziale Entwicklung und Empathie werden dadurch gefördert. Es ist eine sinnvolle Beschäftigung im Sommer – denn Abenteuer entstehen auch im Kopf.“

 

Um mitzumachen, können in der Stadtbücherei während des ganzen Sommers Lesepässe abgeholt werden. Dort werden die von den Kindern gelesenen Bücher eingetragen. Bei mehr als sechs Einträgen winken tolle Preise: Die Buchhandlung Leseträume steuert Buch-Gutscheine bei und das Land Salzburg verlost unter anderem ein Tablet. Auch Stangassinger spendet eine Summe von zweihundert Euro, die in Form von Büchergutschein-Preisen vergeben werden soll, um die Aktion und die Lesekompetenz der Kinder und Jugendlichen weiter zu fördern. Und das Beste: Jedes Kind, das einen ausgefüllten Lesepass in der Stadtbücherei abgibt, bekommt eine Kugel Eis! Abgabeschluss für die Lesepässe in der Stadtbücherei ist der 14. September 2020. – Das Foto oben zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger und Bücherei-Leiterin Michaela Hasenauer mit Kinderbüchern und dem Lese-Pass.

 

Hier nochmals die wichtigsten Kurz-Infos zum Lese-Sommer 2020:
Wann:
Juli bis Mitte September
Wo: Stadtbücherei Hallein, Schöndorferplatz 6, 5400 Hallein
Was: Sommer-Leseaktion in der Stadtbücherei
Informationen und Reservierungen:
Stadtbücherei Hallein, Tel.: 06245-84979 oder Mail: stadtbuecherei@hallein.gv.at
                                     (Text und Foto: Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein).

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Das hat es bisher noch nicht gegeben. Eine komplette Doppelseite widmete die ,,Salzburg Krone‘‘ am Montag, 29. Juni 2020, einem Bericht aus Hallein. Kein Mord oder Totschlag, kein Blutbad, keine Tragödie und keine Katastrophe. Ganz im Gegenteil. Ein durchwegs erfreulicher, positiver und berührender Bericht aus der Modeschule Hallein. Mit der über zwei Seiten hinweg laufenden Titelzeile ,,Die Haare weg für den guten Zweck‘‘. ,,Krone‘‘-Redakteur Max Grill, Träger einer üppig wuchernden, mehr als schulterlangen, dunkelbraunen Haarpracht (oben im Bild links unten), hatte sich in der renommierten Halleiner Modeschule eingefunden, um dort seinen beeindruckenden Kopfschmuck zur Gänze für einen guten Zweck zu spenden.

GESPENDETE HAARE MÜSSEN
MINDESTENS 30 ZENTIMETER LANG SEIN

Die Modeschule Hallein ist seit einem Jahr Mitglied des Wiener Vereines ,,Die Haarspender.‘‘ Dieser fertigt aus Haarspenden Perücken für Kinder, die auf Grund einer Krankheit ihre Haare verloren haben. Für die Perücken-Herstellung ist es erforderlich, dass die gespendeten Haare zumindest 30 cm lang sind. Deshalb ist den Haarspendern besonderer Dank und Respekt entgegen zu bringen, denn der Verlust einer derartigen Haarfülle stellt natürlich eine psychische Belastung dar. Umso mehr Respekt verdienen alle Personen, die sich zu einer Haarspende entschließen. Dazu zählt auch ,,Krone-Redakteur‘‘ Max Grill, der bei seiner Haarspende gleich aufs Ganze ging und nicht mit einer kurzen Bürstenfrisur wieder Hallein verlassen wollte: Fest entschlossen verzichtete er zur Gänze auf seinen beeindruckenden Haarschmuck. Der fesche Journalist trägt kurzen Backen-, Kinn- und Schnurr-Bart und hinterlässt auch jetzt, total seiner wuchernden Haarpracht beraubt, einen vorzüglichen optischen Eindruck.

REDAKTEUR MAX GRILL SPENDETE
ZUR GÄNZE SEINE TOLLE HAARPRACHT

Die Direktorin der Modeschule Hallein, Michaela Joeris und Hairstyling-Lehrerin  Nadja Wuggenig hießen ,,Krone‘‘-Redakteur und Haarspender Max Grill willkommen. Der 19jährige Modeschüler Peter Stocker ward auserkoren, den Haarraub an Max Grill fachgerecht durchzuführen. Nach der Kopfwäsche kappte Peter Stocker die Haare knapp über der Kopfhaut. Dazu Max Grill in seinem ,,Krone‘‘-Bericht: ,,Der Rasierapparat machte den übrig gebliebenen, wildwüchsigen Igel-Schnitt endgültig zur Glatze. Eine fachmännische Rasur mit Gel statt Schaum rundete das Geschehen ab.‘‘ Natürlich steht bei unseren Anteil nehmenden Leserinnen und Lesern sofort die Frage im Raum, wie lange es wohl dauert, bis der wackere Max Grill wieder über jene Haarpracht verfügt, die er nun in der Halleiner Modeschule gespendet hat.
Pro Tag legen menschliche Haare längenmäßig 0,3 bis 0,5 Millimeter zu. Das sind etwa 1 bis 1,5 Millimeter pro Monat und 12 bis 18 Zentimeter pro Jahr. Die aktive Wachstumsperiode der Haarwurzel beträgt 6 Jahre, dann fällt das Haar aus. Nach 6 bis 12 Wochen wächst ein neues Haar nach. Menschliche Haare können also höchstens 1 Meter plus einige Zentimeter lang werden. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Nicht gerade zur großen Freude der Stadt Hallein, plant die Firma b-solution der Binderholz-Gruppe auf ihrem Fabriksareal in Neualm künftig die Produktion von Massivholz-Fertigbauteilen. Dazu gab es seitens der Firma auch schon vorsorglich die Forderung an die Stadtgemeinde, den Bereich des Binderareals durch eine Salzachbrücke verkehrsmäßig besser als bisher aufzuschließen. Denn die produzierten Massivholz-Fertigbauteile sollen aus derzeitiger Sicht, mit 148 LKW-Fuhren pro Tag durch Neualm zu den jeweiligen Baustellen transportiert werden. Pro Woche werden daraus 740 LKW-Fuhren. Stündlich würden demnach künftig 18 LKWs durch Neualm fahren. Das bedeutet, dass künftig etwa alle 3 Minuten ein Lkw durch Neualm unterwegs sein wird.

Die Genehmigung zur Errichtung der erforderlichen Produktions-Anlagen für die Herstellung der Massivholz-Fertigbauteile ist von einem gültigen gewerberechtlichen Bescheid abhängig. Für diesen Bescheid muss Binder unter anderem auch ein aktuelles Lärmgutachten vorlegen. Während dieser gewerberechtliche Bescheid noch aussteht, hat Binder bereits einen rechtskräftigen Baubescheid in Händen.
Ohne den ebenfalls erforderlichen gewerberechtlichen Bescheid wurde jedoch bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Dazu gab es Beschwerden bei der Gewerbe- und Bau-Behörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein, worauf diese die Einstellung der Arbeiten veranlasste. Nun wird In der Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung am 1. Juli 2020, darüber abgestimmt, ob die Stadt Hallein den Baubescheid anfechten wird oder nicht. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist eindeutig dafür. Damit könnte die den Bewohnern von Neualm drohende massive LKW-Verkehrs-Belastung abgewendet werden. Binder muss also ein Verkehrskonzept vorlegen, das Rücksicht auf die Bewohner von Neualm nimmt. Vielleicht baut Binder die für die Lärm-Entlastung Neualms wichtige Salzachbrücke, für die 3,5 Millionen Euro veranschlagt wurden, doch noch in Eigenregie? Auch auf die Gefahr hin, dass diese Brücke zum großen Anziehungspunkt für alle Verkehrsteilnehmer werden könnte, die von der Halleiner Landesstraße auf kurzem Weg zur Salzburger Straße (und umgekehrt) wechseln wollen? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Ein echter Glücksfall für die Stadt Hallein und die umliegende Region, ist das beliebte und unvergleichliche Eisspezialitäten-Zentrum Gelatok. Inmitten der Halleiner Altstadt kann im großen Gastgarten oder im Lokal am Bayrhamerplatz eine eindrucksvolle Auswahl an Eisspezialitäten konsumiert werden. Die beeindruckende Auswahl an verschiedensten Eissorten ist verlockend und das breitgefächerte Angebot an herrlich verführerischen Eisbechern schlichtweg begeisternd. Der gute Ruf von Gelatok in Hallein hat längst schon die Landeshauptstadt erreicht und so bevölkern an schönen Wochenenden auch immer wieder Salzburgerinnen und Salzburger den einladenden Gastgarten. Nicht nur das – immer wieder sind bei Gelatok in Hallein auch Gäste aus Berchtesgaden anzutreffen. Unter der engagierten und sympathischen Geschäftsführerin Ilaria Grava, wurde der Eis-Tempel Gelatok maßgeblich ausgebaut. So entstand die beeindruckende und weitum mit Abstand größte Eisvitrine – eine echte Sehenswürdigkeit. Der Gastraum im Gebäude wurde entscheidend umgestaltet, die bisher zum Gastgarten hin geschlossene Wand wurde geöffnet, wodurch der Raum wesentlich großzügiger in Erscheinung tritt. Kein Zweifel, das Unternehmen Gelatok ist ein großer Gewinn für die Stadt Hallein. So wünscht der SALZSCHREIBER auch im Namen aller begeisterten Gelatok-Eisfreunde, der allgemein geschätzten Gelatok-Geschäftsführerin Ilaria Grava und ihrem tüchtigen, immer wieder sichtlich bemühten, einsatzbereiten Team, auch weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Dem Slogan ,,Gelatok – My Best‘‘ stimmen alle Gäste aus vollster Überzeugung zu. FOTO 2: Dass Gelatok der größte Eis-Anbieter ist, wird einprägsam auch durch das rekordverdächtige, übermannshohe und unübersehbare Eisportion-Denkmal vor Augen geführt. FOTOS 3 bis 7: Die sehenswerte, großzügige Eisvitrine, bringt die zahlreichen vorzüglichen Eissorten von Gelatok in Hallein einprägsam und anregend zur Geltung. FOTO 8: Routinierte Eiskenner, Eisliebhaber und Eiskonsumenten bewegen sich auch gerne in der höchsten Eisklasse. Deshalb genießen sie mit Begeisterung die köstlichen Gelatok-Eisbecher. Es gibt sie in verschiedensten Variationen, manche unter ihnen, traumhaft mit Früchten dekoriert, kann man nur als reizvolle Kunstwerke bezeichnen. FOTO 9: Im Rahmen der baulichen Umgestaltung wurde der Gastraum zum Bayrhamerplatz hin geöffnet, wodurch dieser eine wesentlich großzügigere Atmosphäre als zuvor den Gästen bietet. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 – 7 und 9: OST. Foto 8: Gelatok).

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In der schönen Stadt Hallein passieren unverständliche, hässliche und verwirrende Dinge. Das erleben immer wieder die Bewohner der Stadt und auch das Unternehmen Springer-Immobilien. So besteht das städtische Bauamt darauf, dass in einer Mansarden-Wohnung in der Ederstraße, die völlig unzureichende Belüftung unbedingt erhalten bleiben muss. Und die Gemeindevertretung legt noch nach und macht es möglich, dass die skandalösen Tageslicht-Verhältnisse in dieser denkmalgeschützten Altbauwohnung unter keinen Umständen verbessert werden dürfen. Die Bau-Sachverständigen und Politiker sind sich einig: In dieser finsteren Wohnung hat gefälligst den ganzen Tag über das Licht eingeschaltet zu bleiben! Hat sich da wohl das zerstörerische Corona-Virus in mancher Gehirnwindung breitgemacht? Oh Gott!

Ob jemand in seiner Wohnung in der Halleiner Altstadt genügend Luft zu atmen und genügend Licht zur Orientierung bekommt, entscheiden das Bundes-Denkmalamt und das Halleiner Bauamt. Das Bundes-Denkmalamt, schon vor 30 Jahren mit den verheerenden Verhältnissen in der gegenständlichen Mansarden-Wohnung konfrontiert, stellte schon damals einen lupenreinen und rechtskräftigen Bescheid für die bereits damals dringend erforderliche Verbesserung von Belüftung und Beleuchtung aus. Denn: Der Gesetzgeber fordert, völlig richtig, als Minimum zwischen 10% und 12% Lichteinfalls-Fläche im Verhältnis zur Größe des betreffenden Raumes. In der Halleiner Mansarden-Wohnung in der Ederstraße wird jedoch dieser Wert mit Mühe und Not gerade noch zur Hälfte erreicht! Oh Gott!

Deshalb, so argumentiert man bei Springer-Immobilin, ist eine Dachhaut-Öffnung fällig, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Kein Problem, schließlich weist das große Blechdach des Gebäudes ohnehin bereits zwei andere Dachhaut-Öffnungen auf. Bei Vorsprache im Bauamt erklärte ein erfreulich klarsichtiger Bauamt-Sachverständiger, dass er keinen Grund wüsste, warum hier nicht auch eine dritte Dachhaut-Öffnung genehmigt werden sollte. Im Jahr 2018 platzte dann die Bombe. Das Bauamt stellte sich gegen das Vorhaben mit der unverständlichen und gewagten Behauptung, die neue Dachhaut-Öffnung, (ohnehin nur schwer auszumachen), würde das Stadtbild stören (!!). Wenn man die oben stehendem Fotos betrachtet mit den unzähligen Dachaufbauten, Dacheinbauten, Dachgärten und Dachausstiegen, die alle ganz offensichtlich das Halleiner Stadtbild nicht stören, dann erkennt man erst, wie absurd die Ablehnung der dringend notwendigen, ohnehin nur schwer einsehbaren Dachhaut-Öffnung ist. Oh Gott!

Es folgten monatelange Gespräche, die schließlich zu einem Anruf des Bauamtsleiters bei Springer-Immobilen führten. Man solle nochmals die gleiche Einreichung für die Dachhaut-Öffnung vornehmen, allerdings signiert von einem Baumeister. Der gut gemeint Rat verfehlte jedoch seine Wirkung – auch dieses Ansuchen um Schaffung einer Dachhaut-Öffnung wurde wieder abgelehnt! Dann kam es in diesem nervtötenden Trauerspiel zur Vorlage des Ansuchens an die nächste Instanz, die Halleiner Gemeindevertretung. Diese lehnte ebenfalls ausreichend Belüftung und Tageslicht für die Mansarden-Wohnung ab. Mit welchen Argumenten, mit welchem Pro- und Kontra-Zahlenverhältnis, diese Fehlentscheidung getroffen wurde, darauf wartet der inzwischen beauftragte Rechtsanwalt allerdings bis heute vergebens. Oh Gott!  

Auch das positive Gutachten eines der renommiertesten, international erfolgreichen Architekten in Wien, mit Salzburger Wurzeln, scheiterte. Es konnte die glorreiche Baubehörde nicht von der Notwendigkeit von ausreichend Tageslicht und Belüftung für die Mansarden-Wohnung, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, überzeugen. Schließlich landete das Thema Dachhaut-Öffnung beim Landes-Verwaltungsgericht. Dort waren Luft- und Lichtmangel sowie Dachhaut-Öffnung überhaupt kein Thema, man verbiss sich lieber in die Frage, ob die Türhöhe, die zur Dachhaut-Öffnung führt, ausreicht oder nicht (?). Dann brach der Bürgermeister-Wechsel über Hallein herein. Damit war auch ein anderer Vizebürgermeister für das Raumordnungs- und Bauwesen zuständig, mit dem ebenfalls das widerborstige, bislang ungelöste Thema ausführlich erörtert wurde. Daraufhin wurde ein  neuerliches Ansuchen eingebracht, bei dem die Größe der Dachhaut etwas reduziert wurde. Dies sollte der Behörde die Möglichkeit geben, ihr Gesicht zu wahren und dennoch positiv zu entscheiden. Dieses Ansuchen liegt bereits seit mehreren Monaten (!) im Bauamt. Ohne jede Reaktion. Oh Gott! – Einen ersten Beitrag zum unfassbaren und unerfreulichen Thema finden Sie hier anschließend im SALZSCHREIBER-Ressort Aktuelles. Ganz einfach 66 Beiträge weit zurück scrollen!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Das unübersehbare blaue Dach, bereits mit Dachhaut-Öffnungen versehen, soll nun eine weitere erhalten. Die absurden Behauptungen, dass dadurch das Stadtbild der Stadt Hallein beeinträchtigt würde, sind völlig unrealistisch. FOTO 2: In der unmittelbaren Umgebung der geplanten Dachhaut-Öffnung wäre für deren Gegner viel zu tun, um in der vorherrschenden Wirrnis Ordnung zu schaffen – im
Interesse eines schöneren und gepflegteren Stadtbildes! – (Odo Stierschneider. Fotos: Springer).

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Grüß Gott Herr Bürgermeister,
 

bezüglich der Durchfahrts-Sperre ab Robertplatz, jeweils von Samstag 13 Uhr bis Montag 8 Uhr, habe ich Sie bereits einmal informiert, dass die veranlasste und mit Verkehrszeichen sichtbar gemachte Durchfahrts-Sperre auf keinen Fall von der Unternehmerschaft, von den Eigentümern und von den Mietern hingenommen wird. Weder unser Schriftstück noch eine mündliche Kontaktaufnahme mit dem Stadtamtsleiter führten zu einer Reaktion. Gründe für dieses eigenwillige Verhalten wurden bis heute nicht bekannt gegeben. Einen Grund glaube ich zu kennen.
 
Das Café Salitri in der Raitenaustraße hat die Bestuhlung im Freien der Breite nach verdoppelt und die Straße entsprechend verengt. Wer das erlaubt hat, hat jedenfalls fahrlässig gehandelt. Ich darf gar nicht daran denken, wenn ein verrückter oder betrunkener Autofahrer in die völlig ungeschützte Bestuhlung fährt und ein Blutbad anrichtet. Beispiele dafür gibt es genug. Wer verantwortet dieses Blutbad? Sie? Ihr zuständiger Erfüllungsgehilfe für Verkehr und Verkehrstafel-Überbordung? Oder die Lokalbetreiber? Es besteht akuter Handlungsbedarf, Rückführung der Bestuhlung wie früher, aufbringen eines Rammschutzes in ortsbildschutzgerechter Fasson.
 
Dass die Designer-Fahrradständer an der ostseitigen Fassade der Sparkasse ebenfalls eine Fehlaufstellung darstellen und an der gegenüber angrenzenden Kante des Bayrhamerplatzes eine Schutzfunktion übernehmen würden, verbunden mit einer Verschiebung des Verkehrs Richtung Sparkassenfassade, hat offenbar am Schöndorferplatz noch niemand wahrgenommen. 
 
"Check, re-check, double-check" war ein Credo des angesehenen Dr. Hugo Portisch. Darüber sollte auch am Schöndorferplatz nachgedacht werden. 
 
Und nun zur eingangs erwähnten Straßensperre. 
 
Den Eigentümern, Unternehmern und Mietern am Bayrhamerplatz, in der Raitenaustraße und in der Gollingertorgasse, verwehren Sie die Ver- und Entsorgung der Geschäfte, erforderliche Übersiedlungs-Erfordernisse, Handwerker-Zufahrten für notwendige Reparaturen am Objekt oder den technischen Einrichtungen. Die Erreichbarkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die Zufahrt für Hilfswerk, Rettung und Ärzte ist jedenfalls nicht möglich. Das, Herr Bürgermeister, lassen wir uns nicht bieten. 
 
Es ist dem oder den Veranlasser/n dieses Unsinns offenbar völlig egal, dass verschiedene Altstadtteile durch diese unbedachte Maßnahme nunmehr nur durch Mehrbelastung der Kuffergasse, der Stadtbrücke, der Davisstraße, der Neumayerbrücke, der Dorrekstraße usw. erreichbar sind. Natürlich mit einem vermehrten Co2-Ausstoß, mit unnötig höherem Kraftfahrzeugverkehr, zusätzlicher Lärm- und Geruchs-Belästigung.
 
Sind Ihnen die Bewohner in den vorgenannten Straßenteilen nichts oder weniger Wert als ein 10 – 20 Meter langes Straßenstück in der Raitenaustraße? In der Vergangenheit durften ohnehin nur die Anrainer zufahren. Das war ok, wurde aber häufig missachtet. Keine Zufahrt sondern nur Zustell- und Abhol-Verkehr wären eine Alternative. 
 
Wir werden den Briefinhalt der Presse, den betroffenen Eigentümern und Mietern und Unternehmen zur Verfügung stellen, weil offenbar eine Einsicht am Schöndorferplatz auf anderem Wege nicht zu erreichen ist. 
 
Ich schließe nicht aus, Herr Bürgermeister, dass Sie mit mir Ihre Kräfte messen wollen. Das wird Ihnen nicht gelingen, zumal es mir in gegenständlicher Angelegenheit um die Altstadt und die unsinnig belasteten Verkehrswege geht und nicht um Macht. 
 
Wenn Sie sich die Gemeindeordnung durchlesen, worauf Sie und die Gemeindevertreter ein Gelöbnis abgelegt haben, wird Ihnen die Reihenfolge der Gemeinde-Zuständigen in Erinnerung kommen. Gemäß § 10 ist die "Gemeinde" der Souverän, das sind alle Personen die im Gemeindegebiet ihren Hauptwohnsitz haben. Danach kommt die Gemeindevertretung als Bindeglied zwischen der "Gemeinde" und der Politik. Dass die Gemeindevertretung von der Gemeinde, gem. § 10,  zum Teil gar nicht erreicht werden kann – in Ermangelung der Bekanntgabe von Adressen oder Mailadressen – verdient eine besondere Erwähnung. 
 
Es ist also so, dass die Gemeinde-Bevölkerung Teile der Gemeindevertretung überhaupt nicht erreichen und Anliegen an sie nicht herantragen kann. 
Wie soll also die Kommunikation der Gemeindevertretung an die Politiker funktionieren, wenn nicht oder nicht vollständig bekannt ist, wo die "Gemeinde" der Schuh drückt?
 
Die Stadtpolitik kennt das Defizit, will es aber nicht sanieren sondern eine eigene Suppe kochen. Die Stadtpolitik kann also Wünsche und Begehren der Gemeinde gar nicht vollständig behandeln und damit auch nicht die erforderlichen Aufträge den Mitarbeitern des Gemeindeamtes übertragen. 
 
Daher funktioniert es so, wie es der verstorbene Bundeskanzler Bruno Kreisky zu sagen pflegte: "Machts des, aber machts des unter der Tuchent."
 
Fortsetzung folgt nach Verfügbarkeit meiner Zeit. 
 
Danke für Ihre Einsicht, eine Antwort erwarte ich nicht, sondern entsprechende Handlungen für die Stadt.
 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Springer

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Erfreuliche Meldungen kommen aus dem Halleiner Tourismus-Bereich. Ab dem kommenden Jahr werden in der Stadt Hallein mehrere Millionen Euro in Appartements und Hotelzimmer investiert. Die Stadtgemeinde will mehr Touristen nach Hallein bringen, um die Altstadt zu beleben und die Wirtschaft zu stärken. Innerhalb eines Jahres sollen hundert neue Betten für Touristen entstehen. So sollen im nächsten Jahr 2021 in einem ehemaligen Altstadthotel 60 neue Betten geschaffen werden. In der Wichtlhuberstraße entsteht ein Appartement-Hotel mit 10 Ferien-Wohnungen. Ab kommender Woche stehen dort insgesamt 38 Betten für Touristen zur Verfügung.

 

Hallein sei zwar noch keine typische Tourismusregion, habe aber Potenzial, sagt Investor und Immobilien-Entwickler  Christian Svoboda: „Wir haben rund zwei Millionen Euro investiert. Einerseits glauben wir an den Wirtschafts- und Industrie-Standtort Hallein, andererseits aber auch an den Tourismus-Standort Hallein und wir wollen dabei sein, wenn Hallein mittelfristig ein Juwel wird.“ Das langfristige Tourismusziel für die Stadt Hallein besteht darin, die Altstadt zu beleben sowie die Geschäftswelt zu stärken. Die Stadt Hallein schließt weitere Hotelprojekte daher nicht aus, sagt der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Es gibt zwei weitere Hotelprojekte in der Planungs-Phase, die mir bereits vorgestellt wurden.‘‘ Im gesamten Tennengau (ca. 60.000 Einwohner) gibt es gegenwärtig rund 900 Betten. Zum Vergleich: die Stadt Salzburg (ca. 160.000 Einwohner) verfügt über mehr als die 16fache Anzahl, exakt über 14.700 Betten. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: Titelseiten-Ausschnitt des Wimmelbuches ,,Oskar entdeckt Hallein‘‘ von Franziska Oerter).

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8000 Kraftfahrzeuge täglich sind auf der Halleiner Heidebrücke unterwegs – eine der wichtigsten Brücken der Stadt, die den Stadtteil Neualm mit der Pernerinsel verbindet. Von Montag 22. Juni bis 6. November 2020 wird nun diese Brücke wegen dringender Sanierungs-Maßnahmen gesperrt. Das 1,7 Millionen Euro teure Projekt wurde in der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ist die Heidebrücke ein Sinnbild für die vielen, dringend notwendigen Sanierungs-Maßnahmen in der Stadt: „Der Pfannhausersteg bildete 2019 den Anfang, dann kam die Stadtbrücke dran und nun ist die Heidebrücke für immerhin 1,7 Millionen Euro an der Reihe. Doch die drei Brücken sind nur der Beginn einer Fülle an Brückensanierungen. Dabei ist es wichtig, dass wir den Umleitungs-Verkehr während der Sanierungszeit in den Griff bekommen.“

 

Der Bürgermeister spricht damit die erforderliche Verkehrs-Umleitung aufgrund der Brückensperre an. Schließlich müssen 8000 Kraftfahrzeuge, die täglich die Brücke passieren, umgeleitet werden. Während der Sperre der Heidebrücke ist der Stadtteil Neualm über folgende Routen erreichbar:
O über den Bahnhof und die Schwarzstraße.
O über die L105 Halleiner Landesstraße, Kahlspergstraße und Kastenhofweg
O über die L105 Halleiner Landesstraße (Merkur Kreisverkehr), Schloßstraße (Freibad), Wiespachstraße und den Hauserhofweg.

 

UMLEITUNG DES SCHWERVERKEHRS IST MIT ERHEBLICHEN HERAUSFORDERUNGEN DER VERKEHRSPLANER VERBUNDEN
Der Schwerverkehr beschert bei der Sanierung der Heidebrücke besondere Probleme. Die Ausweichrouten Kastenhofweg und Freibad sind für Großfahrzeuge nicht geeignet. Auf der verbleibenden Route entlang der Schwarzstraße, ist diese an ihrem Beginn durch ein Portal überbaut, welches nur Fahrzeuge bis zu einer Höhe von 3,95 Metern passieren können. Hier sind spezielle Maßnahmen erforderlich, um den Schwerverkehr nach Neualm zu führen. Die Durchfahrt durch das Portal wird nur einspurig möglich sein, weshalb eine Ampelregelung für die Baustellendauer installiert wird. Zudem werden die südlich gegenüber dem Portal liegenden Parkplätze gesperrt, um mit der frei werdenden Fläche dem Lkw-Verkehr den nötigen Raum einer Schleppkurve zu geben.

 

APPELL VON BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
WOMÖGLICH DIE ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL BENÜTZEN!

Damit der Verkehr auf der ohnehin schwer belasteten Kreuzung von Salzachtalstraße und Bahnhofstraße besser abgewickelt werden kann, wird eine Pufferzone für Abbieger in das Bahnhofsumfeld eingerichtet und der linke Fahrstreifen nur für Linksabbieger gekennzeichnet. Trotzdem rechnet Bürgermeister Alexander Stangassinger hier mit großen Belastungen: „Wir können das erhöhte Verkehrsaufkommen über die Stadtbrücke und das Bahnhofsviertel nur schwer einschätzen, rechnen aber mit einem entsprechend erhöhten Aufkommen, gerade in Stoßzeiten. Für den Verkehrsplaner war es eine äußerst schwierige Aufgabe, die Umleitung zu realisieren. Wir sind jedoch überzeugt, dass wir auch diese Herausforderung meistern werden. Ich kann nur an alle Halleinerinnen und Halleiner appellieren, dass sie, wann immer es möglich ist, die öffentlichen Verkehrsmittel benützen.“ Für die öffentlichen Linien gilt: Die Stadtbuslinie 42, die ebenfalls über die Heidebrücke verläuft, bleibt, mit veränderter Linienführung, selbstverständlich bestehen. An den Haltestellen der Linie 42 werden Fahrgast-Informationen angebracht, um die Fahrgäste der Buslinie auf die neuen, zeitlich beschränkten  Einstiegs-Möglichkeiten hinzuweisen. Die Stadt-Buslinien 41 und 45 sowie die Regional-Buslinien werden weiterhin auf der bestehenden Route geführt.

 

DIE VERKEHRS-PROGNOSE AUS DEM TECHNISCHEN BERICHT
VON VERKEHRSPLANER  DIETMAR KRAMMER

Durch die Sperre der Heidebrücke kommt es zu einer Verlagerung des KFZ- Verkehrs. Es ist zu erwarten, dass die Zunahme des Verkehrs Richtung Kastenhofstraße und Richtung Hauserhofstraße in baustellenbedingt zumutbarem Maße erfolgt und hier keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind. Die Verlagerungen in die Schwarzstraße und in weiterer Folge zu den Kreuzungen Burgfriedstraße bzw. Bahnhofstraße mit der B159 Salzachtalstraße, erfordern Maßnahmen. Die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße erfolgt an der mit Ampelsignalen geregelten „Galsterer-Kreuzung“.

 

In den Stunden der höchsten Verkehrsdichte ist mit zusätzlichen Fahrzeit-Verlusten zu rechnen. Diese Zeitverluste beschränken sich auf das Gebiet des Gemeinde-Straßennetzes und wechselwirken nicht mit dem hochrangigen Netz. Optimierungen für die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße verschlechtern das Gesamtnetz und führen zu deutlich größeren Fahrzeit-Verlusten mit mehr betroffenen Fahrzeugen im hochrangigen Netz der Stadtgemeinde Hallein (Rückstau zum Kreisverkehr Hager und in weiterer Folge zum Kreisverkehr Europastraße). Aufgrund der zu erwartenden negativen Folgen im Gesamtnetz, wird die Ausfahrt aus der Bahnhofstraße nicht optimiert. Der zusätzliche Reisezeitverlust ist in Kauf zu nehmen. Die Einfahrt in diesen Bereich erfolgt über die Burgfriedstraße. Hier ist mit einer deutlichen Zunahme der von der Stadtbrücke kommenden Fahrzeuge zu rechnen. Diesem zusätzlichen Verkehr steht ein 15 Meter langer Links-Abbiegestreifen auf der B159 Salzachtalstraße zur Verfügung. Hier ist die Aufstellfläche zu kurz, um den zusätzlichen Verkehr in den Spitzenstunden abzuwickeln.

Um die Wechselwirkungen mit der B159 zu minimieren, ist eine Umstellung im Verkehrssystem erforderlich. Der Links-Abbiegestreifen in die Davisstraße wird aufgelassen (Zufahrt Davisstraße via Bahnhofstraße). Auf der damit frei werdenden Fläche, wird der Links-Abbiegestreifen von der Pernerinsel kommend, in die Bahnhofstraße einbiegend verlängert. Auch der Fußgänger- und Radverkehr wird verlagert. Zur Querung der Salzach stehen nördlich der Steg in Kaltenhausen (Geh- und Radweg) und das Salzachkraftwerk Hallein (Gehweg) zur Verfügung. Im Altstadtbereich verbindet die Kühbrücke vor dem Seniorenwohnheim, den Stadtteil Neualm mit der Pernerinsel. Der Fußgänger- und Rad-Verkehr ist auf diese möglichen Routen umzuleiten. – Das oben stehende Foto zeigt Bürgermeister Alexander Stangassinger vor dem Portal am Beginn der Schwarzstraße, welches während der Sanierung der Heidebrücke per Ampelregelung und nur einspurig passierbar sein wird. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Ein spannendes Ereignis von vielschichtiger historischer und wirtschaftlicher Bedeutung, stellt die Stadt Hallein mit den Salzwelten Dürrnberg in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Von etwa 1200 bis exakt Juli 1989 war Hallein Salinenstadt und damit Salzproduktionsstätte. 30 Jahre nach Einstellung der industriellen Salzproduktion im Juli 1989 auf der Halleiner Pernerinsel, wurde nun, anschließend an die nachgebaute Keltensiedlung ,,Salina‘‘, auf dem Dürrnberg, eine neue und in ihrer Art einzigartige Schausaline in Betrieb genommen. In vier kleinen Siedepfannen wird Natursole aus dem Wolfdietrich-Stollen verdampft und dieses bisher teuerste Salz der Salinen Austria AG, das sogenannte ,,Fleur de Sel der Alpen‘‘ gewonnen. Dieses wertvolle, mineralienreiche Premiumsalz ist bereits im Shop der Salzwelten Hallein erhältlich. Damit kann die Stadt Hallein, mit gutem Gewissen auch weiterhin ihr historisches Stadtwappen mit dem Salzträger, auch in Zukunft verwenden.

DAS KOSTBARSTE UND WERTVOLLSTE SALZ
DER SALINEN AUSTRIA AG KOMMT AUS HALLEIN

Schon im Dezember 2019 wurde mit der neuen Salz-Testproduktion begonnen – der SALZSCHREIBER berichtete über die neue Schausaline bereits hier im Ressort AKTUELLES. (Dazu untenstehend ein erhebliches Stück zurückscrollen). Das neue „Weiße Gold“ vom Dürrnberg trägt den klingenden Namen „Fleur de Sel der Alpen“. Dieses kostbare ,,Weiße Gold‘‘ wird in vier Solepfannen in der neuen Schausaline unweit des Salzbergwerks gewonnen. Es ist das nunmehr kostbarste und teuerste Salz in der Produktpalette der Salinen Austria AG. Es soll künftig an die gehobene Gastronomie, private Endverbraucher, Einheimische und Touristen verkauft werden. Einfach grandios und begeisternd: 31 Jahre nach dem Ende der industriellen Streusalz-Produktion auf der Halleiner Pernerinsel, wird nun auf dem Dürrnberg edles Premium-Speisesalz gewonnen. Rund 1,2 Mio. Euro wurden von der Salinen Austria AG in die Schausaline auf dem Dürrnberg investiert – zum ersten Mal wird in der nahezu 800 Jahre währenden Halleiner Salzgeschichte, Salz aus einer Saline direkt auf dem Dürrnberg gewonnen. Drei neue Mitarbeiter sollen für die Produktion zusätzlich eingestellt werden. Die Salinen Austria AG rechnet vorerst mit einer jährlichen Premiumsalzmenge von rund vier Tonnen, künftig sollen es bis zu acht werden. Derzeit ist das Halleiner Premium-Salz in den Shops der Salzwelten in Hallein, Hallstatt, und Altaussee erhältlich, in weiterer Folge soll es auch im Einzelhandel erhältlich sein.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Manfred Mader, Standortleiter Salzwelten Dürrnberg. FOTOS 2 und 3: Die neue Schausaline auf dem Dürrnberg, nördlich an das Keltendorf ,,Salina‘‘ anschließend. FOTO 4: Blick auf die vier Siedekammern der Schausaline, in denen das Wasser der Sole aus dem Wolfdietrich-Stollen verdampft wird. FOTO 5: Das zu Boden gesunkene, noch nasse Salz, wird in Trockenanlagen getrocknet und gebrauchsfähig gemacht. – (ORF, Odo Stierschneider. Fotos: 1, 4 und 5: ORF. Fotos 2 und 3: OST).

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Die Liebsten besuchen, sich auf einen gemeinsamen Kaffee und Plausch freuen, wieder persönlich für die Eltern oder Großeltern da sein. Das war im Halleiner Seniorenwohnhaus (Foto oben) während der aufglühenden Corona-Akutphase nicht möglich, um das Ansteckungs-Risiko möglichst gering zu halten. Aber: Ab sofort gibt es durch die niedrigen Infektions-Zahlen wieder mehr „Normalität“ im Halleiner Seniorenwohnhaus. Und es gelten neue Empfehlungen für Besuche auf Basis der Lockerungsvorschläge des Bundes. „Da diese nun festgelegt wurden, haben wir auch das Seniorenwohnhaus Hallein darüber informiert“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

 

Das Land Salzburg gibt nach Abstimmung mit den Trägern der Senioren-Einrichtungen und den Gesundheits-Behörden in dieser Woche darüber hinaus neue Empfehlungen für die Sozial-Einrichtungen ab. Besuche im Zimmer oder von mehreren Personen beziehungsweise auch Freiwilligen sind wieder zulässig, Spaziergänge mit Angehörigen sollen jederzeit ermöglicht werden. In welchem Zeitrahmen die einzelnen Lockerungen umgesetzt werden können, bestimmt die Leitung des Seniorenwohnhauses Hallein. Immer im Fokus: Die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen und des Personals.

 

,,Speziell in der aktuellen Situation, in der die Corona-Gefahr eingedämmt zu sein scheint, ist es besonders wichtig, achtsam und vorsichtig zu bleiben. Wir wollen die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren sowie der Angehörigen nach sozialem Kontakt und einem normalen Alltag möglichst gut erfüllen. Aus derzeitiger Sicht ist vieles wieder möglich –  fast wie vor Corona. Jedoch muss uns die bestehende Möglichkeit erneuter Infektionen stets bewusst sein. Wir müssen darauf vorbereitet sein, alle Maßnahmen wieder sofort hochfahren zu können, um für die besonders schutzwürdige Gruppe entsprechend sorgen zu können‘‘, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

DIE WICHTIGSTEN LOCKERUNGEN
Schrittweise Normalisierung der Besuchs-Zeiten und -Häufigkeiten
O  Besuche im Zimmer sind wieder möglich
O   Spazierengehen mit Angehörigen jederzeit zugelassen
O   Besuche von mehreren Personen, Kindern und Freiwilligen, sind wieder möglich
O   Kontaktdaten-Sammlung auf freiwilliger Basis
O   Kontrollorgane haben wieder uneingeschränkt Zugang zu den Einrichtungen
      (Presse-Aussendung des Landes-Medienzentrums. Foto: Odo Stierschneider).

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In der Stadt Hallein herrscht ein unübersehbarer und peinlicher Mangel an Sitzbänken und sonstigen Sitzgelegenheiten. Ermüdete suchen deshalb verzweifelt nach Möglichkeiten, sich irgendwo ausruhen zu können. Dazu zeigen unsere beiden obenstehenden Fotos zwei, für die Stadt Hallein durchaus rufschädigende Beispiele aus dem unfassbaren, täglichen Geschehen. Die erste Aufnahme entstand an der Schiemerstraße im Bereich des Pfannhauserplatzes vor dem Keltenmuseum, die zweite Aufnahme vor der Raiffeisenbank. Dass sich ermüdete Besucher immer wieder bei den niedrigen Stufen der historischen Marmorbrunnen ausruhen, gehört eigentlich schon zum gewohnten Stadtbild. Wenn die Stadt Hallein weiterhin auf auswärtige Besucher Wert legt, muss sie sich eine vernünftige Lösung einfallen lassen, denn der derzeitige Zustand ist wohl nicht länger tragbar. Im Sinne des guten Rufes der Stadt Hallein, werden die Verantwortlichen gut daran tun, die derzeitigen beschämenden Verhältnisse im positiven Sinne zu ändern und endlich für mehr Sitzgelegenheiten zu sorgen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Wie der SALZSCHREIBER bereits berichtete (dazu hier im Ressort AKTUELLES nur wenige Beitrage hinunter scollen), errichtet die Unternehmens-Gruppe Myslik, an der Neualmer Straße gegenüber der Firma Erdal, das attraktive Wohnobjekt ,,Inside Hallein‘‘. Wie unsere oben stehenden Fotos dokumentieren, konnten mittlerweile die Arbeiten am Kellergeschoß beendet werden. Die großflächige weiße Kellerdecke signalisiert, dass nun mit den Arbeiten zur Erstellung des Erdgeschoßes begonnen werden kann. Die Wohnanlage ,,Inside Hallein‘‘ bietet insgesamt 21 Wohnungen. Diese weisen 2 oder 3 Zimmer auf, die Größen variieren zwischen 49 und 79 Quadratmetern. Bei der Außen-Gestaltung wurde auf geschmackvolle Gestaltung Wert gelegt, so dass der gesamte Bereich rundum nach der Fertigstellung des Vorhabens, sichtbar aufgewertet wird. Für Interessierte hier nochmals die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die Situation auf den Halleiner Wertstoff-Sammelplätzen gestaltete sich in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger: Autoschlangen, die auf dem engen Müllplatz in Neualm warten; Engstellen bei den Sammelplätzen; Zunehmender Mülltourismus. Angesichts der Corona-Krise wurde klar, dass eine Modernisierung des Wertstoff-Sammelsystems in Hallein unumgänglich ist. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Unsere betreuten Sammelplätze sind eng und deshalb schwierig zu betreuen. Gerade in der Krise, wo Abstände eingehalten werden müssen und Sicherheits-Vorkehrungen erforderlich sind, wurde offensichtlich, dass wir absolut am Limit sind.“ Die Folgen: Lange Warteschlangen vor den Sammelstellen. Überfüllte Sammelinseln. Teilweise verärgerte Kundinnen und Kunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Limit. Deshalb  gibt Bürgermeister Stangassinger nun neue Direktiven vor. Gemeinsam mit dem Leiter des Wirtschaftshofes, Michael Stangassinger und dem Abfallexperten Helmut Timin, veranlasste er die Öffnung aller Wertstoff-Sammelplätze nach dem Lockdown. Allerdings mit Einschränkungen.


DIE ÖFFNUNGSZEITEN
DER HALLEINER WERTSTOFF-SAMMELPLÄTZE

Der Wertstoff-Sammelplatz REHHOF wird ab Freitag, 5. Juni 2020, zu den gewohnten Zeiten am Montag und Freitag von 14 – 18 Uhr und Samstag von 9 – 12 Uhr geöffnet sein und von einem Mit-arbeiter betreut.

Der Wertstoff-Sammelplatz NEUALM ist weiterhin nur für Problemstoff-Übernahme jeweils Dienstag und Freitag von 12 – 18 Uhr geöffnet. Die Sammelinsel wird vom Außengelände in den Wertstoff-Sammelplatz verlegt.

Wertstoff-Sammelplatz GAMP: Die Öffnungszeiten bleiben bis auf weiteres unverändert: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr, Samstag von 8 – 12 Uhr).

Wertstoff-Sammelplatz RIF: Öffnungszeiten unverändert, gleich wie vor Corona.

• Für alle Wertstoff-Sammelplätze und Sammelinseln sind die Abstands- und Sicherheits-Empfehlungen im Sinne der allgemeinen Gesundheit einzuhalten. Ab dieser Woche werden bei allen Wertstoff-Sammelplätzen wieder Rechnungen geschrieben und Freimengen auf den Kommunalkarten entwertet. Die Maskenpflicht bleibt bis auf weiteres aufrecht.


HALLEINER SAMMELPLÄTZE
AN DER GRENZE IHRER MÖGLICHKEITEN

Neben den neuen Öffnungs-Modalitäten gibt es ein neues Ziel: Ende 2023 visiert Bürgermeister Alexander Stangassinger eine Modernisierung der Sammelplatz-Struktur an. Halleins Abfallexperte, Helmut Timin, erklärt am Beispiel des Sammelplatzes in Neualm, warum eine Modernisierung von Nöten ist: ,,Wir sind hier seit Jahren am der Grenze unserer Möglichkeiten. Das Müll-Aufkommen wird immer umfangreicher, sodass wir auf den 400 Quadratmetern Fläche keinen Platz mehr haben, um das Aufkommen zu bewältigen – gerade jetzt nicht, wo Abstände eingehalten werden sollen und die Sicherheit sowohl von Besucherinnen und Besuchern als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders wichtig ist.‘‘ Täglich seien bis zu 50 Fahrzeuge in einer Stunde vor Ort. Es komme zu Staus, Verzögerungen und letztlich sogar zu frustrierten Bürgerinnen und Bürgern. ,,Eine geordnete Abwicklung ist hier unmöglich‘‘, betont Timin. Zudem sei die Lkw-Entleerung angesichts des Menschen-Gedränges äußerst schwierig und gefährlich für alle Beteiligten.


IN GAMP ENTSTEHT BIS ENDE 2023
EIN NEUER, MODERNER, GRÖSSERER SAMMELPLATZ

Deshalb ist die Gesamt-Situation neu zu bewerten und für die Müllplätze eine moderne Zukunft zu sichern. Bürgermeister Alexander Stangassinger erklärt seine Pläne: ,,Wir haben auch bei den Wertstoff-Sammelplätzen seit Jahren ein grobes Infrastruktur-Problem – die Krise hat dieses Problem noch verschärft. Mir ist klar, dass die Benützer der Sammelstellen, angesichts langer Wartezeiten, ungeduldig und auch verärgert werden. Deshalb ist es erforderlich, in Gamp bis Ende 2023 einen entsprechend größeren und modernen Wertstoff-Sammelplatz zu bauen, um die anderen Plätze zu entlasten. Die Landeshauptstadt besitzt nur einen großen Sammelplatz, wir haben in Hallein noch immer vier betreute Sammelplätze. Zudem erlaubt ein großer, zentraler Sammelplatz die bessere Kontrolle von Mülltouristen. Wir haben die attraktivsten Öffnungszeiten im Tennengau, was die Bewohner aus dem Umland anlockt. Hier müssen wir im Sinne des verantwortungsvollen Umgangs mit dem Halleiner Steuergeld strenger werden.‘‘ Ende 2023 möchte Bürgermeister Stangassinger den Halleinerinnen und Halleinern den neuen Sammelplatz zur Verfügung stellen. Wirtschaftshofleiter Michael Stangassinger betont dazu: ,,Es sind noch einige Planungs-Arbeiten durchzuführen und auch personelle Fragen zu klären. Seitens des Wirtschaftshofes setzen wir alles daran, dass wir in absehbarer Zeit diese Verbesserung sowohl für die Bevölkerung, als auch für uns, realisieren können.‘‘


BÜRGERMEISTER STANGASSINGER:
,,HALLEIN HAT EIN MODERNES SAMMELSYSTEM VERDIENT!‘‘

Bürgermeister Stangassinger zur finanziellen Machbarkeit: ,,Natürlich bereitet jetzt die Corona-Krise finanztechnische Probleme, wir müssen noch sensibler mit dem Steuergeld umgehen. Der zentrale, dringend notwendige Sammelplatz hätte längst schon errichtet werden müssen. Wir stehen derzeit noch in den Startlöchern. Aber gerade in der aktuellen Krise ist es wichtig, in Projekte zu investieren. Und die Halleinerinnen und Halleiner haben sich auch bei den Sammelplätzen ein zeitgemäßes, modernes System verdient. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diese Modernisierung in den nächsten Jahren zu realisieren.‘‘ – Auf dem Foto oben: Bürgermeister Alexander Stangassinger mit Wirtschaftshofleiter Michael Stangassinger und dem Abfallexperten Helmut Timin. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Eine Institution der Halleiner Geschäftswelt ist nicht mehr. Die in Hallein allseits bekannte Inhaberin der Kelten Buchhandlung, Brigitte Stadlbauer, verstarb unerwartet in der 2. Märzwoche 2020. Trotz ihrer Inanspruchnahme als Geschäfts-Inhaberin, engagierte sie sich auch immer wieder bei verschiedensten Anlässen für das Wohl der Stadt Hallein. Besonders berührend: In den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ erschien ein sehr persönlich gehaltener Nachruf auf Brigitte Stadlbauer, verfasst von ihrer einstigen Mitarbeiterin und jetztigen Inhaberin der Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘, Jaqueline Brabec, den wir nachstehend wiedergeben. Das oben stehende Foto zeigt Brigitte Stadlbauer, als sie Jaqueline Brabec anlässlich der Eröffnung ihrer Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘, Blumen und Glückwünsche überbrachte.

 

GROSSER DANK AN
BRIGITTE STADLBAUER


Mit tiefer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Brigitte Stadlbauer (geb. am 3. Oktober 1952), am 12. März 2020 völlig überraschend von uns gegangen ist. Ich hatte das Privileg, im Jahr 2000 meine Lehre zur Buchhändlerin in der Kelten Buchhandlung Hallein zu beginnen. Aus drei Lehrjahren wurden zwölf wunderschöne und vor allem lehrreiche Jahre des gemeinsamen Zusammenarbeitens. Ich habe Frau Stadlbauer als sehr resolute und starke Persönlichkeit kennenlernen dürfen, die ihre Überzeugungen hatte und auch dahinterstand. Dabei spielte es keine Rolle, ob es der Auswahl der richtigen Lektüre galt oder dem Prüfen der Allgemeinbildung. Dieser ganzheitliche Umgang mit mir als Mitarbeiterin, prägte sowohl meine Persönlichkeit als auch meinen weiteren Lebensweg.

Ich kann mich noch sehr gut an die Ausflüge zu den verschiedensten Kunden im Land Salzburg erinnern. Es gab nichts Schöneres für Frau Stadlbauer, als sich die vielen Kirchen und Altäre und deren Architektur im Detail anzusehen. So wurden unsere Zustellungen ein kurzer Abstecher in die Zeitgeschichte, was für mich eine zusätzliche Bereicherung war, die ich in vollem Maße genoss. Frau Stadlbauer war mit Leib und Seele Buchhändlerin. Viele nannten sie ,,das wandelnde Lexikon von Hallein‘‘.

Es war für sie eine Herzens-Angelegenheit, das Abenteuer ,,Lesen‘‘ schon den Allerkleinsten schmackhaft zu machen. So wurden wir bei den Weihnachtsfeiern auch immer ,,zwangsverpflichtet‘‘, eine Geschichte vorzulesen, was wir jedoch immer sehr gerne taten. Rituale wie dieses oder auch der bekannte Poncho am Faschings-Dienstag, machten Frau Stadlbauer so bemerkenswert. Ich durfte lange Zeit eine unglaublich intelligente und ,,toughe‘‘ Persönlichkeit begleiten. Ich werde ihre strengen und doch liebenswerten Blicke niemals vergessen. Letztendlich ist genau diese Frau der Grund, warum ich meine ,,LeseTräume‘‘ verwirklicht habe. Und dafür werde ich für immer zutiefst dankbar sein. Mit dem Abschied von dieser besonderen Frau, geht auch ein großes Stück ,,Salzburger Buchhandels-Geschichte‘‘ zu Ende.

Frau Stadlbauer hat meiner Mutter vor vielen Jahren einen Fliederstrauch zum Einsetzen für ihren Garten geschenkt. Dieses Jahr ist es das erste Mal, dass diese Pflanze blüht. Mit diesem Strauch wird auch Frau Brigitte Stadlbauer in unseren Herzen und unseren Erinnerungen weiterblühen und niemals vergessen werden.

Mein tiefes Mitgefühl gilt der Familie von Brigitte Stadlbauer, den Freunden und den Kollegen.

Jaqueline Brabec
Inhaberin der Buchhandlung ,,LeseTräume‘‘.

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Dieses herausragende, markante Gebäude an der Westfront des Molnarplatzes wird derzeit am Immobilienmarkt zum Verkauf angeboten. Dieses Gebäude sticht deshalb so auffällig ins Auge, weil es den Übergang Halleins von einer kleinen ländlichen Ortschaft hin zur zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg vor Augen führt. Der Schöndorferplatz, der Bayrhamerplatz, der Kornsteinplatz also die drei größten Plätze der historischen Altstadt, sowie die sie verbindenden Straßenzüge, bieten ein schönes, geschlossenes Fassaden-Stadtbild. Der Molnarplatz hingegen schaffte den Übergang vom Erscheinungsbild einer kleinen Ortschaft hin zu einem städtischen Gesamtbild nicht mehr. Die imponierende städtische Gebäude-Gestaltung mit vier Stockwerken, geradem Dach und Hohlkehle mit dem Sinnspruch ,,Was wir haben sind Gottes Gaben‘‘, blieb die bisher erste und einzige  Baumaßnahme, um den Molnarplatz an die drei vorhin genannten Stadtplätze optisch anzugleichen. So wird der Molnarplatz auch heute noch von einer vorwiegend dörflichen Gebäude-Gestaltung dominiert. Wie lange wird wohl der durchaus imponierende Einzelgänger mit seiner stolzen Fassade, die architektonische Ausnahme rund um den Molnarplatz bilden? Das Bauwerk stellt einen echten Stadtbau dar, die Seitenwände des Gebäudes sind genauso hoch wie die Eingangsfassade. Dies ist in Hallein nicht überall der Fall. Da wurde einfach die zum Platz oder zur Straße hinweisende Satteldach-Fassade über den Dachstuhl hinweg bis zum Dachfirst hochgezogen. Dahinter blieb das nun unsichtbare Gebäude-Dach völlig unverändert. Der Molnarplatz mit seiner einzigen, beinahe schon kurios wirkenden städtischen Gebäudefassade, wird wohl sein Erscheinungsbild auch in Zukunft unverändert beibehalten. Denn: Die gesamte Halleiner Altstadt steht bekanntlich längst schon unter Denkmalschutz. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Vor etwa drei Monaten, am 29. Februar 2020, war auch im Bundesland Salzburg schlagartig alles anders: der erste bestätigte Corona-Fall wurde den Behörden gemeldet. Aktuell gibt es landesweit derzeit noch 6 infizierte Personen, keine davon befindet sich mehr im Krankenhaus. Dazwischen liegen 32.933 Tests und Insgesamt 1.240 positiv Getestete. Im Bezirk Hallein gab es 70 positiv Getestete, davon sind 68 Personen genesen und 2 Erkrankte leider verstorben. Die wichtigste Meldung aus dem Bezirk Hallein: Seit 4. Juni 2020 gibt es keine infizierte Person mehr, der Tennengau ist damit frei Corona-Infektionen! „Die drei Monate waren fordernd für alle Beteiligten. Ich kann mich nur dafür bedanken, wie alle mitgewirkt haben, dass wir jetzt bereits weniger als zehn Infizierte im Bundesland Salzburg haben und im Österreich-Schnitt an zweitletzter Stelle der Infektionen liegen, obwohl wir am Anfang sehr betroffen waren“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Nun gehe es in der zweiten Phase vor allem um das Hochfahren der Wirtschaft, um die schrittweise Rückkehr in die Normalität, aber trotzdem immer ein Auge darauf zu haben, dass es zu keiner weiteren Infektions-Welle komme, so der Landeshauptmann, und weiter: „Wichtig ist jetzt, dass bei Neu-Infektionen die Kette unterbrochen wird, aber auch, dass wir gut vorbereitet sind. Vor allem im Hinblick auf den Sommer-Tourismus spielen wir derzeit verschiedene Szenarien durch, immer vor dem Hintergrund: Es kann eine zweite Welle kommen und da müssen wir sehr schnell reagieren.“ – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Simanec).

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In der schönen, von allen grausamen Realitäten verschonten Ideal-Welt des Internet, blieben die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ von den Härten der Wirklichkeit weitgehend verschont. Dort firmieren die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ seit Beginn des vorläufigen, firmenintern verhängten Nicht-Erscheinens, unverdrossen als ,,Wochenzeitung‘‘. Zitat: ,,Die Tennengauer Nachrichten‘‘ sind die regionale Wochenzeitung des Salzburger Verlagshauses für den Tennengau. Sie liegen jeden Donnerstag den ,Salzburger Nachrichten‘ bei.‘‘ (Zitatende). Kein Wort über den folgenschweren Corona-Sturm, der die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den anderen fünf lokalen ,,SN‘‘-Wochenzeitungen über mehrere Wochen vom Zeitungsmarkt fegte. Und der erstaunten Leserschaft als unzureichenden Ersatz, das neue, vorerst nur erschreckende 8 Seiten (!) dünne, landesweite Ersatz-Produkt ,,Salzburger Woche‘‘ für alle Salzburger Gaue (!) präsentierte. Die ,,Salzburger Woche‘‘ gewann an Umfang und schließlich konnten wir uns über das Wieder-Erscheinen der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ im respektablen Umfang von 48 Seiten (!) freuen. Die Freude hielt jedoch nur eine Woche lang an. Dann wurde die ,,TN‘‘-Leserschaft wieder mit  einer Ausgabe der ,,Salzburger Woche‘‘ abgespeist, die mittlerweile mit zwei Ausgaben vorliegt: Eine Ausgabe erscheint im Zentralraum nördlich des Tennengebirges, die andere Ausgabe in den Gauen südlich des Tennengebirges. Wenn alles gut geht, dann sollten wir uns am kommenden Donnerstag wieder über eine Ausgabe der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ freuen können. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Das Blumengeschäft Tannenberger in der Griesgasse (dazu unserer beiden Fotos oben), liefert ein beeindruckendes Beispiel für drei wichtige Erfordernisse für die Halleiner Altstadt. Erstens: Die immer wieder vorbildliche Waren-Präsentation vor dem Blumengeschäft ist ein erfreulicher Willkommengruß für alle, die vom Griestor kommend, auf dem Weg zum Einkaufen in die Altstadt unterwegs sind. Zweitens: Die Präsentation des begeisternden Blumen-Angebotes stellt ein wichtiges Vorbild für die leider viel zu große Mehrheit der Halleiner Geschäfte dar, die es unverständlicher Weise noch immer unterlassen, mit ihrem Warenangebot vor dem Geschäft, das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein positiv und umsatzfördernd zu beleben. Drittens: Angesichts der bunten Pracht vor dem Blumengeschäft Tannenberger, gilt es unbedingt zu bedenken: Die Ausgangssperre der Corona-Krise, trieb die Kundschaft geradezu in die Fänge der internationalen Internet-Anbieter, die sich trickreich jeder Steuerleistung entziehen und damit Null, absolut Null zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben in Hallein wie Straßenbau, Errichtung von Kindergärten oder Wasserversorgung beitragen.

Nur wer einigermaßen bei Sinnen ist, nur wer seinen Verstand in Schwung hält, dem ist auch klar: Wir müssen, jawohl wir müssen in Hallein einkaufen, damit die heimische Geschäftswelt weiterhin ihre für die Einkaufsstadt Hallein lebenswichtigen Steuerleistungen erbringen kann! Absolut unverzichtbar in Zeiten wie diesen! Dazu noch zwei weitere erfreuliche und dankenswerte Beispiele aus der Halleiner Geschäftswelt, die für ein vorbildliches Waren-Arrangement vor ihrer Geschäftsfront sorgen: Das Spielwaren-Geschäft Oedl in der Fußgängerzone und die Buchhandlung ,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Die Stadtgemeinde Hallein, der Tourismus-Verband Hallein / Bad Dürrnberg und der Verein ,,gemeinsam für Hallein‘‘ hätten schon längst jene Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts Inhaber offiziell auszeichnen müssen, die mit ihren großartigen Initiativen Wichtiges für die Einkaufsstadt Hallein liefern. Dazu gehört auch endlich ein Auslagen-Wettbewerb, der alle Geschäfte auszeichnet und in der Presse präsentiert, die durch ihre vorbildliche, werbewirksame und attraktive Auslagen-Gestaltung einen wertvollen Beitrag für das Image der Einkaufsstadt Hallein leisten. Nach so anstrengender Kost für unsere Leserschaft, kehren wir abschließend zurück zum erfreulichen Beginn dieses Beitrages und empfehlen auch Ihnen ganz persönlich, bei nächster Gelegenheit in die bunte, duftende Blütenpracht des Blumengeschäftes Tannenberger einzutauchen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein erfreuliches Signal aus dem Kampfgetümmel gegen das Corona-Virus: Mit respektablen 48 Seiten Umfang, feierten die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den übrigen ,,SN‘‘-Lokalzeitungen für die Stadt Salzburg und die Salzburger Gaue, am Donnerstag, 20. Mai 2020, nach der mehrwöchigen Einstellung ihre Auferstehung. ,,TN‘‘-Redakteurin Andrea Fagerer und ,,TN‘‘-Redakteur Matthias Petry (siehe Foto oben) können nun wieder ungehindert in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ ihre überzeugenden journalistischen Fähigkeiten demonstrieren. Angesichts der sich in der heißen Phase der Corona-Krise permanent überschlagenden Horror-Meldungen, hatte Chefredakteur Heinz Bayer sich außerstande gesehen, mit der wöchentlichen Erscheinungsweise der ,,SN‘‘-Lokalblätter, deren Lesern eine einigermaßen aktuelle Corona-Berichterstattung bieten zu können. Der zusätzliche Ausfall von wichtigen Veranstaltungen und Werbe-Einschaltungen verschärfte die Situation. So kam es zu der völlig unerwarteten, zeitweiligen Einstellung der sechs lokalen Wochenzeitungen. Aber vollständig wollte man auf den Kontakt mit den Lesern nicht verzichten. So wurde als Ersatz vorerst eine äußerst dürftige, gerade mal 8 (acht!) Seiten umfassende Ausgabe als landesweiter Ersatz für alle sechs lokalen Wochenzeitungen produziert. Das zarte, erbarmungswürdige Produkt, wurde schließlich auf magere, völlig ungenügende 16 Seiten erweitert. Doch dieser Tiefpunkt ist nun überwunden und vergessen. Wir freuen uns jedenfalls über die Neu-Geburt der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Das stattliche 48-Seiten-Produkt weist erfreulicher Weise etwa 20 Werbeseiten auf – unverzichtbar für ein positives finanzielles Ergebnis. Knapp 15 Seiten nehmen die auf alle sechs Lokalblätter durchgeschalteten überregionalen Werbe-Sonderthemen (einschließlich der umfangreichen Werbe-Einschaltungen) ,,Autofrühling‘‘, ,,Bauen und Wohnen‘‘ und ,,Gastgarten‘‘ in Anspruch. Somit verbleibt noch immer genügend Raum für die wichtige lokale Berichterstattung. – (Odo Stierschneider. Foto: ,,TN‘‘).

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An der Neualmer Straße, gegenüber der Firma Erdal, wird das städtische Erscheinungsbild der Stadt Hallein deutlich aufgewertet. Die Salzburger Unternehmensgruppe Myslik errichtet hier das große und formschöne Bauobjekt ,,Inside Hallein‘‘ für insgesamt 21 Eigentums-Wohnungen. Diese umfassen jeweils 2 oder 3 Zimmer und weisen eine Größe zwischen 49 und 79 Quadratmetern auf. Die Außenfassade des Bauobjektes wird wärmeisoliert und in geschmackvoller Farbgebung ausgeführt. Es wird eine moderne Photovoltaik-Anlage installiert, sämtliche Geschoße vom Tiefgeschoß bis zum Dachgeschoß sind mit Lift erreichbar. Die Wohnungen weisen durchwegs große, helle Fensterfronten auf, erhalten eine Fußboden-Heizung und werden mit Eichen-Parkettböden ausgestattet. Für Interessierte  hier noch die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 6:
Unsere Fotos zeigen den  Werdegang des großen Bauvorhabens ,,Hallein Inside‘‘ anhand der ersten Bauabschnitte. FOTOS 7 bis 9:  Ein erfreulicher Blick in die Zukunft. Man erkennt, dass bei der Gestaltung des großen Bauvorhabens großer Wert auf ein attraktives Erscheinungsbild gelegt wird – das gilt für die gelingene Außenansicht von ,,Hallein Inside‘‘ ebenso wie für die gefällige Innenraum-Gestaltung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zielgerichtet erblickte Michael Neureiter vor 70 Jahren, am Pfingstsonntag des Jahres 1950, dem 28. Mai, in Hallein das Licht unserer Welt. Er wuchs im sog. Mesnerhaus gegenüber der Stadtpfarrkirche auf, in dem einst ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nahezu 30 Jahre lang gelebt hatte. Seit 1968 firmiert das ehrwürdige Gebäude offiziell als ,,Gruberhaus‘‘, in dem mittlerweile das sehenswerte ,,Stille Nacht‘‘-Museum untergebracht wurde. Michael Neureiter absolvierte die Volksschule und das Bundesrealgymnasium in Hallein, absolvierte den Präsenzdienst und studierte an der Universität Salzburg Theologie und Philosophie/Geschichte. Mag. theol. und Mag. phil. Michael Neureiter absolvierte auch die Ausbildung zum Bibliothekar. Seit 1974 ist der kluge und sympathische Michael Neureiter mit seiner liebenswerten Franziska (Mag.), geb. Gall, verheiratet. Das Ehepaar ist seit 1983 in Bad Vigaun wohnhaft und freut sich über drei Kinder und vier Enkel.

Mag. Michael Neureiter blickt auf eine bewegte Berufslaufbahn zurück: Sekretär im Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg, Lehrer am Akademischen Gymnasium Salzburg, Studienleiter im Bildungshaus St. Virgil, Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks, Landtagsabgeordneter und Zweiter Präsident des Salzburger Landtags 1984 bis 2008, seit 2003 ist er als Großuhren- und Turmuhren-Macher ein gefragter Spezialist. Beeindruckend stellt sich auch die Aufzählung der Ehrenämter von Mag. Michael Neureiter dar: ÖVP-Gemeinderat und Gemeindevertreter in Bad Vigaun von 1984 bis 2014. Bezirksleiter des Salzburger Bildungswerkes von 1995 bis 2014. ÖVP-Bezirksobmann des Tennengaues von 1997 bis 2005. Präsident der ,,Stille Nacht‘‘-Gesellschaft von 2007 bis 2019. Vorsitzender der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft von 2009 bis 2019, Ehrensenator der Studentenverbindung Illyria, Funktionen bei Halleiner Arbeitsinitiative, Kolping, Pro Oriente, Katholisches Hochschulwerk u.a.m.

Natürlich wird am großen Festtag des Jubilars in die Geburtstags-,,Haltestelle‘‘ in Bad Vigaun mit Terrasse und großem Garten geladen. Auf der 70. Stufe der Lebenstreppe angelangt, zitiert Jubilar Mag. Michael Neureiter aus dem Alten Testament, Psalm 90. Vers 10: ,,Unser Leben währt siebzig Jahre, wenn es hoch kommt, achtzig.‘‘ Und nimmt sich noch den Hinweis aus Vers 12 vor: ,,Unsere Tage zu zählen lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz!‘‘ Der Verfasser dieses Beitrages hat diese Zählung erfolgreich abschlossen. Seither blickt er milde und freundschaftlich, mit allen  erdenklich guten Wünschen, aus einer um elf Jahre erhöhten Position auf den großartigen und fantastischen Jubilar Mag. Michael Neureiter. – (Odo Stierschneider).

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Mit der Wiedereröffnung der Gastronomie am 15. Mai 2020, beschritten auch die Halleiner Gastronomen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalität. Die Initiative „Hallein tischt auf“ des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hallein, unterstützt einerseits die Gastronomen aktiv in der Bewerbung und informiert gleichzeitig die Bevölkerung. Welche Gastronomie-Betriebe von Beginn an geöffnet waren,  darüber informiert die Initiative „Hallein tischt auf“. „Alle werden das nicht sein. Aber sehr viele“, unterstreicht Rainer Candido, Geschäftsführer des TVB Hallein: „Die Halleiner Gastronomen war bereit, als ab 15. Mai geöffnet werden durfte – von Restaurants und Gasthäuser über Cafés bis zu Eisdielen. Unter Berücksichtigung der von der Regierung vorgegebenen Regeln, wurde ein Großteil der Gastronomie-Betriebe wieder zugänglich.“ Die Einhaltung der Vorgaben zum Schutz jedes Einzelnen werden gewissenhaft umgesetzt.

 

Um die Gastronomen bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig die Bevölkerung laufend darüber zu informieren, welche Betriebe geöffnet sind, wurde vom Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg die Initiative „Hallein tischt auf“ ins Leben gerufen. Über die Website des Tourismusverbandes (www.hallein.com) und über die Social Media-Kanäle ist eine Liste abrufbar, die regelmäßig erweitert wird. Auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ruft dazu auf, das kulinarische Angebot vor Ort zu nutzen: ,,Hallein kann kulinarisch mit einer enormen Vielfalt überzeugen. Wir haben Restaurants und Gasthäuser mit Küchen aus aller Welt hier versammelt – von asiatisch bis mediterran. Und nicht zu vergessen: die hervorragende heimische Küche, die mit vielen hochwertigen und teils sogar ausgezeichneten Betrieben in Hallein vertreten ist.‘‘ Die aktuelle Liste ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.hallein.com/images/hallein_tischt_auf.pdf --  (Presse-Aussendung mit Grafik: TVB Hallein).

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