Nach intensiven Beratungen zum aktuellen Corona-Geschehen zwischen Bundesregierung, Experten, Virologen und den Landeshauptleuten hat man sich am 17. Jänner 2020 auf verschärfende Maßnahmen und die damit verbundene Verlängerung des Lockdowns bis zum 8. Februar ausgesprochen. „Oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen stark zu reduzieren und die Ausbreitung der in Österreich bereits nachgewiesenen Virus-Mutation rasch einzudämmen. Daher sind die zusätzlichen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns zwar sehr schmerzlich aber leider notwendig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion.

 

,,Natürlich wären Öffnungen wünschenswert gewesen, die Abwägung zwischen Öffnungen und strengeren Maßnahmen ist ein äußerst schwieriger Balanceakt. Der schmale Grat zwischen gravierenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist dabei ein sehr schwieriger. Die Entscheidungen entsprechen dem dringenden Rat des Expertengremiums. Unsere ganze gemeinsame Anstrengung muss nun in das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen fließen‘‘, ist Haslauer überzeugt und betont: ,,Es geht jetzt vor allem darum, die Infektionszahlen möglichst weiter zu senken, Zeit zu gewinnen und so viele Menschen als möglich zu impfen. In diesem Zusammenhang besteht die Aussicht, dass der Impfstoff der Firma Astra Zeneca schon gegen Ende Jänner zugelassen wird und die Lieferung von erheblich mehr Dosen als ursprünglich angenommen in Aussicht gestellt wird‘‘.

Betreffend die Folgen für die Wirtschaft betont Haslauer: ,,Nachdem damit die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein, neben den Gastro- und Tourismus-Betrieben auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind. Damit sind diese Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig geschützt. Eine Ausdehnung der Hilfen, die die geforderte Ausdehnung der Unterstützungs-Maßnahmen notwendig macht, ist in den Gesprächen mit der Bundesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen, Details werden in Kürze vorgestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer abschließend. Dennoch bleibt es auch weiterhin unverständlich, dass ein großes Einkaufszentrum am Stadtrand von Hallein geöffnet bleibt, während das kleine Fachgeschäft in der Halleiner Altstadt geschlossen halten muss. Wo ist die Ansteckungsgefahr größer – in der anonymen Masse eines Großmarktes oder im kleinen Fachgeschäft, in dem der Eigentümer darauf achtet, dass die Coronaregeln eingehalten werden? – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Atelier 3000).

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In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz weitet das Land Salzburg sein Angebot für gratis Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus aus. Für den Bezirk Hallein bedeutet dies, dass nun in drei Gemeinden die Corona-Schnelltests angeboten werden. Hallein: Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus bei der Brücke auf die Pernerinsel. Oberalm: Ehemalige Würth-Filiale, Halleiner Landesstraße 16. Kuchl: Sitzungssaal im Gemeindeamt, Markt 25. Die Öffnungszeiten wurden überall von 8 bis 18 Uhr ausgedehnt. Die Tests sind freiwillig und kostenlos. Neu: Es ist eine Anmeldung notwendig, entweder online unter www.salzburg-testet.at oder bei der Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes. Informationen zur Anmeldung: www.salzburg.gv.at/coronatests. Das Test-Ergebnis – positiv oder negativ – kommt direkt aufs Handy. ,,Mit dem massiv erweiterten Angebot decken wir den Abstrich-Bedarf für sämtliche Regionen Salzburgs umfassend und langfristig ab. Dazu kommen Testmöglichkeiten bei den Ärzten sowie in den Firmen, die wir ebenfalls miteinbeziehen. Damit kommen wir auf eine Kapazität von mehr als 100.000 Schnelltests pro Woche“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer setzt für die Bekämpfung von Covid-19 auf drei Säulen: ,,Nun bieten wir den Salzburgerinnen und Salzburgern ein dichtes Netz an kostenlosen Testmöglichkeiten an. Durch die digitale und telefonische Voranmeldung können wir zudem frühzeitig auf stärkeren Andrang reagieren und somit Staus und übermäßigen Wartezeiten entgegenwirken. Im Zusammenspiel mit erhöhten Hygienemaßnahmen und einer ausreichenden Durchimpfungsrate können wir der Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten so effektiv und aktiv entgegenwirken“, so Haslauer. Gestützt wird das stark erweiterte Testangebot in Salzburg neben dem Roten Kreuz auch von niedergelassenen Ärzten, die kostenlose Abstriche nehmen werden. Die Vorbereitungs-Arbeiten dafür sind bereits im Laufen. Sobald die Liste fertiggestellt wurde, wird sie auf der Internetseite des Landes veröffentlicht. Zusätzlich werden Firmen, in denen Tests der Mitarbeiter durchgeführt werden, in das System miteingebunden.

 

DAS  WICHTIGSTE
NOCHMALS ZUSAMMENGEFASST
O
  Corona-Tests kostenlos. Freiwillig. In der Nähe.
O  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder Gesundheitshotline 1450.
O  Getestet werden kann überall, nicht an den Wohnort gebunden.
O  E-Card und Ausweis bitte nicht vergessen.
Falls möglich, vorgefertigtes Formular ausgedruckt mitbringen.
O  Ergebnis und Bestätigung des Ergebnisses – positiv oder negativ – direkt aufs Handy.
O  Positive Schnelltests werden mit einem PCR-Test bestätigt. Die Zuteilung dazu erfolgt über die Gesundheitshotline 1450.
O  Die Hygiene-Maßnahmen wie Hände waschen, Abstand halten, weniger Leute treffen, Mund-Nasen-Maske tragen etc. unbedingt auch weiterhin einhalten! – (Landeskorrespondenz Salzburg, Foto: medworld)

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Das Salzburger Lokalfernsehen RTS brachte kürzlich einen breit angelegten Rückblick auf das vergangene Jahr 2020, der, aufgeteilt in mehrere Schwerpunkte, über mehrere Tage hinweg geboten wurde. Rund um das Thema ,,Wirtschaft‘‘ wurden erfreulicher Weise auch Berichte aus drei Halleiner Betrieben präsentiert: Aus der Zellstoff-Fabrik AustroCel, welche die weltweit größte Bioethanol-Anlage auf Holzbasis errichtete, aus der Brauerei Kaltenhausen, in der ein neuer Braumeister tätig ist und aus dem Hühnerparadies ,,Sonnenhuhn‘‘.

AustroCel produziert jährlich an die 155.000 Zellstoff. Bei dessen Produktion entsteht als Nebenprodukt Holzzucker, die Grundlage für den umweltfreundlichen  Biokraftstoff Bioethanol. Mit einer jährlichen Kapazität von 35 Millionen Litern ist dies weltweit die größte Bioethanol-Anlage. Unsere ersten 4 Fotos oben zeigen Ausschnitte aus dem beeindruckenden Fabriksareal von AustoCel. Einen ausführlichen Bericht über die Bioethanol-Anlage veröffentlich der SALZSCHREIBER demnächst.  – Das traditionsreiche Hofbräu Kaltenhausen hat einen neuen Mann an der Spitze: Kreativ-Braumeister Martin Simion, der selbst Hand mit anlegt und auf die Qualität der Biersorten aus Kaltenhausen größten Wert legt. Unsere Fotos 5 bis 8 oben zeigen Braumeister Martin Simion bei unterschiedlichen Tätigkeiten. Auf dem letzten Foto gibt es die allerletzte Geschmackskontrolle. Wie immer, so zeigte sich der Braumeister auch diesmal in jeder Hinsicht zufriedengestellt. – Hühner begleiten den Menschen seit dessen Urzeit als getreue gefiederte Haustiere. Sowohl als Eier- als auch als Fleisch-Lieferanten. Auf unseren Fotos 9 bis 12 Rupert Höllbacher, Inhaber des Halleiner Unternehmens ,,Sonnenhuhn‘‘ sowie seine offensichtlich glücklichen und zufriedenen Hühner. – (Text OST, Fotos RTS-Fernsehen)

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Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Halleins einstiger Bürgermeister Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, präsentierten gemeinsam mit Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und Ärztekammer-Präsident Karl Forstner, die Impf- und Test-Strategie für das Land Salzburg in den nächsten Monaten. „Im Schulterschluss mit dem Roten Kreuz, der Ärztekammer und allen Beteiligten werden wir mit den drei Säulen Hygiene-Maßnahmen, Testen sowie Impfen, effizient die Pandemie bekämpfen. Ab Anfang Februar werden Personen über 80, die zu Hause leben, geimpft“, betont Haslauer und verweist auf die 6 unbedingt erforderlichen Maßnahmen: Abstand halten / Hände waschen / Mund-Nasen-Maske tragen / Weniger Leute treffen / Stark ausgeweitete, kostenlose, flächendeckende Tests von Montag bis Samstag / Konsequente Verfolgung der Impfstrategie. Das sind die 6 Säulen, auf die der Kampf gegen die Corona-Pandemie des Landes Salzburg im Jahr 2021 aufbaut. Landeshauptmann Wilfried Haslauer stellt klar: „Für die über 80-Jährigen außerhalb der Senioren-Wohnheime werden ab Februar Impfungen durchgeführt werden können. Das ist der wissenschaftliche belegte Weg aus der Pandemie und führt uns zurück zur ersehnten Normalität.“

 

DIE ECKPUNKTE DER IMPF-STRATEGIE
IM ÜBERBLICK

Die erste Impfung für Bewohner und Mitarbeiter von Senioren-Wohnhäusern wird diese und nächste Woche durchgeführt. Alle Senioren-Wohnhäuser sind bereits registriert und eingeteilt. Ferner wird zurzeit das Gesundheits-Personal in risikoexponierten Bereichen der Spitäler und im niedergelassenen Bereich geimpft, beziehungsweise zur Impfung angemeldet. – Ab Anfang Februar beginnen die Impfungen für Personen über 80 Jahre, die zu Hause wohnen. Anmeldungen werden ab 1. Februar online unter www.salzburg-impft.at oder über die Hotline 1450 möglich sein. – Bis voraussichtlich Ende März werden die Personen der Priorität 1 (über 80-Jährige, spezifisches Gesundheitspersonal), also rund 30.000 Personen durchgeimpft sein. – Reservebildung für die zweite Teilimpfung: Das Land installiert einen Impfdisponenten, um die Planungs-Sicherheit zu gewährleisten. – Die Bestellung der Impfstoffe wickelt das Land Salzburg zentral ab. – Die über 80-jährigen werden von niedergelassenen Ärzten geimpft. Sollten diese Kapazitäten nicht reichen, werden in den größten Gemeinden und Städten umgehend Impfstraßen errichtet. Die Vorbereitungen sind getroffen. – Ab Anfang März können sich über 65-Jährige vormerken lassen. „Wir gehen davon aus, dass diese Personengruppe bis Ende Juni oder nach Maßgabe der verfügbaren Impfstoffe auch schon früher durchgeimpft werden kann. Danach können die Impfungen bei der Gruppe der unter 65-Jährigen beginnen.

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,EXPERTEN LEGTEN STRATEGIE FEST.‘‘

„Mir ist vor allem wichtig, dass die durch das Virus gefährdetsten und schwächsten Personen zuerst geimpft werden können. Somit kommt es zu einer echten Entlastung der Spitalskapazitäten. Ich bin sehr dankbar, dass hier alle zusammen helfen – die Einsatz-Organisationen, der Katastrophenschutz des Landes, die Landes-Sanitätsdirektion, die Ärzteschaft, die Apotheken, die Krankenhäuser und viele Freiwillige“, so Haslauer.

 

LH-STELLVERTRETER STÖCKL:
,,IMPFUNG ALLER WIRD MONATE DAUERN.‘‘

„Nachdem wir mit den Impfungen in den Seniorenwohnheimen und in den Spitälern bereits beginnen konnten, gehen wir Schritt für Schritt in die Breite. Dazu haben wir uns mit allen Beteiligten abgestimmt und einen guten Weg gewählt, um die festgelegte Reihenfolge der Personengruppen, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Lieferung der Impfstoffe, möglichst rasch impfen zu können. Fest steht aber auch, dass die Umsetzung des Plans jedenfalls mehrere Monate dauern wird. Hier müssen wir realistisch bleiben“, so Stöckl.

 

ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT FORSTNER:
,,NIEDERGELASSENE ÄRZTE BEI DER IMPFUNG EINGEBUNDEN.‘‘

„Die niedergelassenen Ärzte waren bereits in die Testungen eingebunden und das läuft weiter so lange wie notwendig. Viele Ordinationen werden diese weiterhin anbieten. Zusammen mit dem Angebot des Landes und des Roten Kreuzes ist dieses Segment hervorragend abgedeckt. Nun sind wir dabei Impf-Ordinationen zu definieren. Sobald dies erfolgt ist, arbeiten wir die Vormerkungen nach der empfohlenen Prioritäten-Reihung des Bundes ab“, sagt Ärztekammerpräsident Karl Forstner.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
IN JEDEM BEZIRK EINE IMPFSTRASSE:

„Das Rote Kreuz unterstützt die Impf-Strategie ab Anfang Februar mit einem Vormerksystem und mit Impf-Straßen. Die Vormerkung wird sowohl online, als auch telefonisch über die Hotline 1450 möglich sein“, so Landesrettungskommandant Anton Holzer und fährt fort: „Zusätzlich wird das Rote Kreuz in jedem Bezirk eine Impf-Straße einrichten, um die Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte, abzuwickeln,“ sagt Anton Holzer vom Roten Kreuz. 

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,KOSTENLOSE TESTS IN ALLEN BEZIRKEN UND REGIONEN.‘‘

Das Rote Kreuz wird im Auftrag des Landes die kostenlosen Schnelltests in allen Bezirken und Regionen noch weiter ausbauen. So können wir in der Woche zwischen 100.000 und 120.000 Testungen durchführen. Es wird ab 18. Jänner 14 permanente Teststationen geben. Zusätzlich haben wir die Aufstellung von acht mobilen Testteams in Angriff genommen. Dieses Mal wird es ein Anmeldesystem online unter www.salzburg-testet.at oder über die Gesundheitshotline 1450 geben. Das Ergebnis kommt dann direkt mit einem SMS auf das Handy. „Damit decken wir die Möglichkeit der kostenlosen Schnelltests längerfristig und in allen Regionen ab“, so Landeshauptmann Haslauer.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
„WÖCHENTLICH ÜBER 100.000 SCHNELLTESTS‘‘

„Das Rote Kreuz wird ab 18. Jänner die Teststationen für die Schnelltestung nach Vorgabe des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen“, sagt Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und ergänzt: „Wir haben insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland und können damit wöchentlich über 100.000 Antigen-Schnelltests durchführen. Für diese hohe Anzahl an wöchentlichen Schnelltests werden wir täglich rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz haben“, so Rettungskommandant Anton Holzer.

 

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN
ZU DEN KOSTENLOSEN TESTS
X
  Kostenlos, freiwillig und in allen Regionen.
X  Unabhängig vom Wohnort.
X  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder die Hotline 1450 ab 15. Jänner.
X  14 stationäre und weitere mobile Teststationen.
X  Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.
X  Zusätzlich in Hallein, Zell am See, Tamsweg, Schwarzach, Eugendorf und im     Messezentrum Salzburg jeweils Samstag, 9 bis 13 Uhr.
X  Alle Informationen, Teststationen und Öffnungszeiten immer aktuell: www.salzburg.gv.at/coronatests(Text und Foto: Landes-Pressezentrum)

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Katastrophale Bilder aus dem durch die geschlossenen Geschäfte leergefegten Stadtzentrum der Einkaufsstadt Hallein. Foto 1 oben: Bestürzende Leere auf dem Bayrhamerplatz. Foto 2 oben: Der Robertplatz, nomalerweise Brennpunkt des geschäftigen Gedränges zwischen Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz, ist leergefegt. Foto 3 oben: Deprimierende Leere auch auf dem Kornsteinplatz. Foto 4: Ein völlig anderes Bild bietet sich vor dem Eingang zum Billa-Großmarkt auf der Pernerinsel: Hier herrscht permanent ein Kommen und Gehen – so wie bei allen anderen Großmärkten rundum auch. Das Ganze zeigt die enorme Problematik, die durch die Sperre der (heimischen) Halleiner Geschäfte (mit Ausnahme Lebensmittelhandel) zugunsten der (auswärtigen) Großmärkte besteht, die ungehindert weiterhin ihr gesamtes Warenangebot verkaufen können. Die Bevölkerung füllt die großen Handelsmärkte, nur wegen Lebensmittel geht niemand im Stadtzentrum einkaufen. Die Vielfalt der schönen Geschäfte in Hallein wird damit in ihrer Existenz besorgniserregend gefährdet.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG NOTWENDIG FÜR DIE
ZWANGSWEISE GESCHLOSSENEN KLEINEN GESCHÄFTE
DURCH DIE WEITERHIN GEÖFFNETEN GROSSMÄRKTE

Schon aus taktischen Überlegungen gegenüber der Corona-Bedrohung, ist das derzeitige Modell falsch und unrichtig. Während sich normalerweise die Kunden in den kleinen Geschäften und in den Großmärkten aufteilen, konzentrieren sich jetzt alle Kunden, verstärkt Corona-gefährdet, in den Einkaufszentren. Es war ein verhängnisvoller Eingriff in das bestens funktionierende Handelssystem, als die Kleinen existenzgefährdend geschlossen wurden, während bei den Großen natürlich die Kassen klingeln. Diese fatale Situation, die die Kleinen umbringt, hätte längst schon in der Politik zu dringend erforderlichen Reaktionen führen müssen: Behördlich vorgeschriebene finanzielle Unterstützung der kleinen, zwangsweise geschlossenen Geschäfte durch die geöffneten großen Einkaufsmärkte. Alles andere wäre eine kriminelle Vernichtungspolitik gegenüber den kleinen, durch die Behörden geschlossenen Geschäfte ---- das Ende der Einkaufsstadt Hallein! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein letzter, wichtiger Meilenstein in einer wichtigen Halleiner Verbindungsstrecke auf den Dürrnberg ist getan: Die Winterstallstraße ist nun wieder gesichert und benützbar. Im vergangenen November wurde das Steinschlag-Schutznetz auf der Winterstallstraße ausgebaut. Rund 140.000 Euro investierte die Gemeinde, um die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor Steinschlägen oder sonstigen gefährlichen, abstürzenden Gegenständen zu schützen. Nach verheerenden Sturmschäden im Jahr 2017 war die Winterstallstraße sogar mehrere Monate gesperrt. Es kam zu Konflikten mit Anrainern und Grundbesitzern. Wer auf den Winterstall wollte, musste damals lange Umwege in Kauf nehmen.

 

Mittlerweile sind die Gefahren nach den Sturmschäden gebannt. Ein Waldstück wurde bereits 2018 gerodet. Auf diesem Waldstück entsteht auf natürliche Weise ohne künstliche Aufforstung ein neuer Schutzwald. Trotzdem kam es immer wieder zu Steinschlägen. Verletzt wurde dabei zum Glück über die Jahre niemand. Mit dem Bau des Steinschlag-Schutzes um 140.000 Euro ist nun allerdings das letzte Puzzlestück für eine sichere Winterstallstraße geschaffen. Bürgermeister Alexander Stangassinger (auf dem obenstehenden Foto vor dem neu errichteten Steinschlag-Schutz), fällt diesbezüglich ein Stein vom Herzen: ,,Es war ein langer und harter Weg, bis wir endlich alle Beteiligten an einen Tisch holen konnten. Wir haben mit dem Steinschlag-Schutz einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Anrainer und der täglichen Pendler auf der Straße geleistet. Es hat zwar länger gedauert, als mir lieb war, aber gut Ding braucht eben manchmal Weile.‘‘ Die Winterstallstraße ist bekanntlich eine der beiden Straßen, die von Hallein aus hinauf auf den Dürrnberg führen. Sie wird nicht nur von Anrainern viel genutzt, sondern ist auch ein beliebter Weg für Radsportler. Sie dient als Ausweichroute bei Sperren der Hauptverbindung und bildet zudem für den Stadtteil Gamp die kürzeste Route auf den Dürrnberg. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Die kürzlich an alle Halleiner Haushalte versandten ABFUHR-PLÄNE für den RESTMÜLLABFALL, sind aufgrund des Schaltjahres 2020 teilweise FALSCH programmiert. Die Termine sind in Teilbereichen unbeabsichtigter Weise um EINE WOCHE VERSCHOBEN dargestellt. Betroffen von dieser Terminverschiebung sind 14tägige und 4wöchentliche Pläne. Dieses Problem wird in den nächsten Tagen programmtechnisch behoben. Die von der Korrektur betroffenen Abfuhrpläne 2021 werden daraufhin NOCHMALS an die Haushalte übermittelt. Bis dahin gelten die Jänner Termine laut den alten Abfuhrplänen 2020 / Jänner 2021. Die Müllabfuhr fährt nach wie vor routinemäßig laut Abfuhrplan 2020 / Jänner 2021. Die Termine für den Bioabfall sind von dieser Verschiebung NICHT betroffen. – (Stadtgemeinde Hlein. Foto: OST).

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Trotz der grassierenden Corona-Probleme, gibt es immer noch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried entlang der Neue-Heimat-Straße, südlich und südöstlich des Friedhofes, geht in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Die bestehenden Häuser aus den 40er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald gibt es dort eine neue Lebensqualität!‘‘ Burgfried erhält hier ein völlig neues Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und sollen durch neue, doppelt so große Bauwerke ersetzt werden. Geplant sind 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohneinheiten werden damit künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen erfolgt durch die Stadt Hallein. – FOTO 1 oben: Die Luftaufnahme zeigt noch den Altbestand der Häuser südöstlich des Friedhofes entlang der Neue-Heimat-Straße. FOTO 2 oben: In der Neue-Heimat-Straße lenken gleich mehrere Baukräne die Blicke auf sich. FOTO 3 oben: Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2020 begonnen. Der einstige Althausbestand ist bereits einer der größten Baustellen in der Stadt Hallein gewichen.  – (Text sowie Fotos 2 und 3: Odo Stierschneider. Foto 1: Google).

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Im September 2020 lebten wir noch auf einem anderen Stern. Im gesamten Bezirk Hallein (!) gab es vom 15. auf 16. September 1 (eine!) neu an Corona erkrankte Person. Insgesamt wurden am 16. September, 8 Monate nach Beginn der Corona-Krise, im gesamten Bezirk nur 125 (einhundertfünfundzwanzig!) durch das Corona-Virus erkrankte Personen registriert. In weiterer Folge verschlechterte sich die Situation jedoch dramatisch. Immer mehr Corona-Betroffene mussten betreut werden. Ihre Zahl stieg unaufhaltsam und am 10. Dezember wurde mit exakt 3.001 Corona-Infizierten die 3.000er-Schwelle überschritten. Seither ging es ohne Unterbrechung weiter.

11. Dezember +44, 12. Dezember +43, 13. Dezember +38, 14. Dezember +21, 15. Dezember +72 (!), 16. Dezember +42, 17. Dezember +30, 18. Dezember +23, 19. September +20, 20. Dezember +23, 21. Dezember +7 (!), 22. Dezember +21, 23. Dezember + 49, 24. Dezember +57(!), 25. Dezember +36. Damit wurde im Bezirk Hallein auch die 3.500er Grenze mit insgesamt 3.527 positiven Corona-Fällen überschritten. 26. Dezember +28, 27. Dezember +21, 28. Dezember +32, 29. Dezember +51, 30. Dezember +48, 31.  Dezember +61 (!), 1. Jänner 2021 +86(!), 2. Jänner +10, 3. Jänner + 68 (!), 4. Jänner +48, Am 5. Jänner war es soweit: der Bezirk Hallein verzeichnet nun bereits mehr als 4.000 von Corona betroffene Personen!

Der dramatische Tatbestand: Jede Person im Bezirk kann mit dem Corona-Virus infiziert sein. Sie merkt tagelang nichts davon, aber nur 48 Stunden nach der unbemerkten Ansteckung, infiziert sie bereits weitere Personen! Dieser verhängnisvolle Umstand erfordert die exakte und intensive Befolgung der seit einem knappen Jahr ununterbrochen gepredigten Verhaltensmaßregeln. Erstens: Abstand halten und Entgegenkommenden ausweichen. Wird in erschreckendem Maße nicht eingehalten. Zweitens: Atemschutzmasken in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten wie Apotheken, Geschäfte oder Banken tragen. Wird immer wieder von den Besserwissern und Unbelehrbaren nicht beachtet. Drittens: Keine Partys oder wilde Feten. Die Exekutive muss immer wieder Derartiges unterbinden. Viertens: Öfters Hände waschen und desinfizieren, dies geschieht nachweislich in viel zu geringem Ausmaß. Die Rechnung für die Unbelehrbarkeit einer Minderheit in der Bevölkerung haben alle – und viel zu viele mit ihrem Leben – zu bezahlen.

Mittlerweile protestieren die Allergescheitesten, die Allerklügsten, die Allerintelligentesten mit schwachsinnigen Aufmärschen, dichtgedrängt und alle ohne Atemschutzmasken, gegen die vorhin aufgezählten, unbedingt notwendigen Corona-Gegenmaßnahmen. Diese Allerdümmsten-Aller-Aller-sten tragen erheblich Mitschuld daran, dass die Corona-Krise sich derart ausweiten konnte. Aktuell: Das Land Salzburg weist derzeit die höchsten Corona-Infektionen in ganz Österreich auf! Und in Hintersee, wo möglicherweise, so wie einst in Kuchl, eine komplette Quarantäne droht, machte der verärgerte Bürgermeister seinem Ärger Luft: ,,Corona-Infizierte sind bei uns nachweislich zur Arbeit gegangen. Infizierte wurden bei uns beim Einkaufen angetroffen. Die Cluster hier sind größtenteils durch die Ignoranz und die Dummheit einiger gewissenloser Besserwisser entstanden!‘‘    

Möglicherweise sehen diese Allergewissenlosesten-Aller-Aller-sten die Corona-Krise im Vergleich zu anderen großen Pandemien immer noch als vergleichsweise harmlos an. Im knappen ersten Jahr der Corona-Krise sehen die Zahlen auch durchaus danach aus. – Europaweit starben bisher innerhalb eines knappen Jahres über eine halbe Million, präziser 590.000 Personen, aufgrund einer Infektion mit Corona-Viren. – Die Spanische Grippe forderte nach dem Ersten Weltkrieg in Europa in den Jahren 1918 und 1919 über 2 Millionen Tote. – Innerhalb von 7 Jahren, von 1346 bis 1353, gab es in Europa 25 (!) Millionen Tote durch die Pest. Also etwa 3,6 Millionen Tote jährlich. Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas zählte damals zu den Opfern. – (Odo Stierschneider, Foto: Medmedia).

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Durch das Klimaschutz-Ministerium, das Land Salzburg und die Stadt Salzburg wurden noch Ende des vergangenen Jahres Details zum Bau der Regionalstadtbahn von der Stadt Salzburg bis nach Hallein präsentiert. In Wien wurde dieses enorm wichtige Paket für den öffentlichen Verkehr in Salzburg besiegelt. Das obenstehende 1. Foto zeigt dazu von links die maßgeblichen Persönlichkeiten: LH-Stv. Heinrich Schellhorn, LR Stefan Schnöll, Barbara Unterkofler, Vizebürgermeisterin der Stadt Salzburg, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und LH Wilfried Haslauer. Auf dem 2. Foto Probebohrungen für die Regionalstadtbahn in der Salzburger Rainerstraße, denn im Stadtgebiet von Salzburg verläuft die Eisenbahntrasse unterirdisch. Bereits für 2023 ist der Baubeginn geplant, bis 2027 soll die Regionalstadtbahn mit den drei Bauetappen Bahnhof Salzburg – Schloss Mirabell, Schloss Mirabell – Salzburg Süd und Salzburg Süd – Hallein ihren Endpunkt erreichen.

 

Den zentralen Meilenstein des historischen Pakets für den öffentlichen Verkehr in Salzburg, bildet die Rahmen-Vereinbarung für die Regionalstadtbahn. 2023 soll Baubeginn für den ersten Abschnitt bis zum Schloss Mirabell sein. ,,Die klimafreundliche Mobilitäts-Wende spielt eine zentrale Rolle, um für nachfolgende Generationen einen bedeutsamen Mehrwert zu generieren. Die Realisierung der Regionalstadtbahn bis Hallein stellt für uns eines der größten Zukunftsprojekte im Verkehrsbereich dar“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der auch darauf verwies, dass die Regionalstadtbahn bis Hallein insgesamt 700 Millionen Euro kosten wird. Der Bund wird sich an den Kosten mit 50 Prozent beteiligen, den Rest teilen sich Land und Stadt Salzburg.

 

,,Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn ist nun endlich auf Schiene. Unsere intensiven Vorarbeiten machen sich jetzt bezahlt. Der Bund hat uns heute vertraglich eine Mitfinanzierung von jedenfalls 50 Prozent zugesagt. Wir rechnen mit einem Baubeginn 2023. Nach dem ersten Schritt bis zum Schloss Mirabell planen wir die Strecke durch die Stadt bis in den Süden nach Hallein. Damit schaffen wir eine attraktive Schienen-Verbindung zwischen Nord und Süd. Das bringt vor allem für die vielen Pendler enorm attraktive Anbindungen und eine Alternative für die Staugeplagten‘‘, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der sich ausdrücklich bei Bundesministerin Leonore Gewessler für das gute Miteinander bedankt. ,,Der Verkehr ist Klimasünder Nummer 1 in Österreich. Es freut mich, dass uns jetzt ein wichtiger Schritt im Ausbau des regionalen Schienenverkehrs von Salzburg bis nach Hallein gelungen ist,‘‘ betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. –

Durch Rif führt die Trasse der Regionalstadtbahn in einer großen S-Schleife, um die Höhendifferenz zwischen Rif und Rehhofsiedlung zu überwinden. Beim Brückenwirt besteht die Möglichkeit einer Abzweigung für eine Anschlussbahn zur Firma Leube in St.Leonhard. Die Salzach wird knapp nördlich der Rehhofsiedlung und dem ehemaligen Solvaygleis über eine Brücke überwunden, um in die bestehende Anschlussbahn in Neualm Richtung Bahnhof Hallein einzubinden. Auf der gesamten Strecke zwischen Stadtgrenze von Salzburg über Anif bis Hallein, werden drei Brücken (je ca. 20 Mio €) über die Königsseeache, die Salzach und die Alm beim Halleiner Bahnhof benötigt. Dieser Teil der „“Südlokalbahn“ wird einer der fahrgaststärksten Streckenteile, nach dem Innenstadttunnel in der Stadt Salzburg, im gesamten Regionalstadtbahn-Netz sein. In der ERB-Machbarkeitsstudie ist gar von einer Fahrgastfrequenz zwischen Anif und Hallein, im Binnenverkehr, von ca. 5.000 Fahrgästen pro Tag zu rechnen! – (Text und Fotos: Landes-Pressedienst Salzburg)

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Die große Informationstafel an der Ostgrenze des großen Areals rund um den einstigen Baumarkt Reisinger (siehe unser 1. Foto oben), vermittelt schon seit geraumer Zeit die wichtige Hoffnung, dass in dem inzwischen sichtlich verwahrlosten Areal (siehe 2. Foto oben), sich die Dinge deutlich zum Besseren wandeln. Vom Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum: Das Grundstück des ehemaligen Baumarktes REI liegt im Herzen des Halleiner Stadtteils Burgfried und zeichnet sich durch ein großes Entwicklungs-Potential aus. Auf dieser Liegenschaft sollen künftig öffentliche Einrichtungen, wie der Neubau einer Turnhalle, eines Labors und eines Bauhofes für die HTL Hallein entstehen. Ebenso sind hier Wohnungen geplant. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein soll sowohl ein Beitrag zur Optimierung der Verkehrs-Situation als auch die Neuanlage von Fußwegen und Radwegen erfolgen. Auch attraktive Freiräume sollten entstehen. Die Voraussetzungen dazu wurden noch unter Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher geschaffen.

 

Mit dem Ankauf der Reisinger-Gründe durch die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger, wurde für die Stadt Hallein die fortschrittliche Weiterentwicklung im Bereich der Neustadt gesichert. Im Rahmen der Nachnutzung der einstigen REI-Grundstücke, ist auch ein Ausbau der HTL geplant. Der Stadtgemeinde gelingt es auf diese Weise, den Schulstandort zeitgemäß zu sichern. Ein weiterer Schritt, weg vom Gewerbegebiet und hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, liegt in der Nachverdichtung. Zu den Maßnahmen zählen hier die Wohnraumschaffung in einer ausgesprochen attraktiven Lage sowie der Ausbau der Nahversorgung in diesem Stadtteil. Durch die Ansiedelung von Kleingeschäften soll die optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet werden. Als voraussichtlicher Baustart wurde noch unter Bürgermeister Klappacher das Jahr 2020 genannt. Doch es war wohl das mikroskopisch kleine, mit dem freien Auge unsichtbare Corona-Virus, das die ehrgeizigen Ausbaupläne bislang erfolgreich verhinderte. So hoffen wir, dass im vor uns liegenden Jahr 2021 sich hier die Dinge bessern – bevor noch die großen Hinweistafeln auf den einstigen Baumarkt REI (siehe unsere beiden Fotos 3 und 4 oben) endgültig vom wild wuchernden Grün verschlungen werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Dichter zu bauen und vor allem weniger Boden zu verbrauchen, ist ein Gebot der Zeit‘‘, betont der zuständige Landesrat Josef Schwaiger nicht nur mit Blick auf den Salzburger Zentralraum und ergänzt: „Als Agrar-Landesrat ist mir besonders bewusst, dass verbauter Grund und Boden für die Produktions-Grundlage unserer Lebensmittel unwiederbringlich verloren sind. Dichteres Bauen schafft mehr Wohnraum. Ausschließlich einzelne Parzellen, auf denen Einfamilienhäuser entstehen, sind nicht mehr zeitgemäß!‘‘ Auch innerhalb von Baulandsicherungs-Modellen muss dichter gebaut werden, schon alleine aufgrund des steigenden Siedlungsdrucks. Um die verschiedenen Wohnbedürfnisse abzudecken, ist es an der Zeit, dass neben Einfamilienhäusern insbesondere Reihenhäuser und Geschoss-Wohnbauten mit Eigentums- und Mietwohnungen errichtet werden. „Für junge Menschen ist es heute nicht mehr so wichtig, ein eigenes Haus mit Garten zu besitzen. Verdichtete Wohnmodelle sind insbesondere in Hinblick auf die Leistbarkeit genauso attraktiv, und der Bodenverbrauch ist deutlich geringer. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist der Schlüssel dazu, um diesen eindeutigen Trend aufrecht zu erhalten. Höhere Bebauungsdichten und Nachverdichtung sind das Gebot der Stunde. Nur sie sichern für die heranwachsende und die nachkommenden Generationen den erforderlichen Wohnraum‘‘, so Landesrat Schwaiger abschließend. Dazu unsere beiden Fotos oben: Großmärkt wie Interspar (1. Foto) oder gleich daneben Mein Baumarkt.at (2. Foto) hätten mit mehreren Geschoßen errichtet werden müssen und entsprechen in dieser Form nicht mehr den erforderlichen höheren Baudichten, die den Bodenverbrauch deutlich einbremsen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer trafen nun in Salzburg ein. Damit wurden Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren-Wohnhauses Liefering sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Covid-19 geimpft. Ab sofort steht die Gesundheits-Beratung 1450 für Fragen zum Ablauf der Covid-19-Impfungen zur Verfügung. Für Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl gibt es nun „Hoffnung für das kommende Jahr, dass jetzt mit den Impfungen begonnen werden kann. Größere Mengen an Dosen erwarten wir Mitte Jänner. Sobald diese da sind, werden wir die Impfungen fortsetzen. Wir alle wollen so etwas wie Normalität erlangen. Das kann nur mit der Impfung erreicht werden.“ Die wichtigsten Fragen zum Biontech-Pfizer-Impfstoff beantwortet Impfkoordinator Robert Solla.

 

Wie wirkt der Impfstoff und was passiert im Körper?
Bei dem Biontech-Pfizer-Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff (messenger Ribonukleinsäure). Bei der Impfung werden keine abgeschwächten oder abgetöteten Erreger beziehungsweise einzelne Erregerbestandteile verabreicht, sondern nur der „Bauplan“ zur Bildung eines Proteins des Erregers. Dieses Protein wird dann von den Körperzellen selber gebildet und führt bei den Abwehrzellen zur Bildung entsprechender Antikörper. Diese bieten dann Schutz vor einer Erkrankung oder zumindest vor einem schweren Krankheitsverlauf.

 

Hat der Wirkstoff etwas mit Genmanipulation zu tun?
Nein. Die „messengerRNA“, die über den Impfstoff verabreicht wird, ist nach kurzer Zeit von den Zellen abgebaut. Sie wird nicht in die DNA (den Träger der Erbinformation) eingebaut und hat keinen Einfluss auf die menschliche Erbinformation, weder in Körperzellen noch in Fortpflanzungszellen.

 

Muss man sich aufgrund der relativ raschen Entwicklung
und Zulassung über die Sicherheit Sorgen machen?

Nein. Coronaviren gibt es schon länger, und darum waren den Forschern die Zielstrukturen für Antikörper bereits bekannt. Es wurde zudem der Zulassungsprozess dadurch beschleunigt, dass die Arzneimittelbehörden bereits während der noch laufenden Entwicklung die Begutachtung begonnen haben. Das passiert normalerweise alles nacheinander. Bei den Covid-19-Impfstoffen gibt es also in Qualität, Art und Umfang der behördlichen Begutachtung keine Abstriche und Unterschiede zum herkömmlichen Zulassungsprozess.

 

Wie sicher ist dieser Impfstoff?
Die Sicherheit steht bei der Entwicklung immer an erster Stelle. Dabei wird der Impfstoff an mindestens 10.000 Personen getestet. Die Studie zum Biontech-Pfizer-Impfstoff wurde sogar mit knapp 44.000 Probanden durchgeführt. Dabei bekamen rund 22.000 Personen den Impfstoff, und rund 22.000 waren in der Placebo-Kontrollgruppe. Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zur Erfassung von möglichen Nebenwirkungen und zur Überprüfung der Wirkung. Die laufenden Kontrollen werden für zumindest 24 Monate fortgesetzt.

 

Wer soll impfen gehen?
Der Impfstoff ist für Personen ab dem 16. Lebensjahr zugelassen. Es sollen sich daher alle Personen ab dem 16. Lebensjahr impfen lassen. Es wird am Beginn der Verfügbarkeit zu Engpässen kommen, sodass zuerst hochgradig gefährdete Personengruppen, zum Beispiel Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Alten- und Pflegeheimen, und danach weniger gefährdete Personen wie die gesunde Allgemeinbevölkerung geimpft werden.

 

Impfen und Allergien?
Allgemeine Allergien (zum Beispiel gegen Pollen oder Tierhaare) sind kein Hindernis für eine Impfung. Es sollte trotzdem dem Arzt mitgeteilt werden. Es kann in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion gegen einen bestimmten Inhaltsstoff kommen. Dies ist auch bei anderen Impfstoffen bekannt.


Impfen und Schwangerschaft?
Bezüglich Impfung von Schwangeren und Stillenden liegen derzeit keine Informationen vor. Deshalb wird von einer Impfung von Schwangeren und Stillenden derzeit abgeraten. Aus Vorsicht wird auch empfohlen, auf eine Schwangerschaft bis zwei Monate nach der Impfung zu verzichten.

 

Impfen und Immunschwäche?
Dazu liegen derzeit keine Erfahrungen vor. Bei immunsupprimierten Menschen (nach Organtransplantationen oder Krebserkrankungen) ist jedoch mit einer verminderten Immunantwort (Wirkung der Impfung, Bildung von schützenden Antikörpern) zu rechnen. Eine Rücksprache mit dem Arzt wird daher empfohlen.

 

Was ist eine Impfreaktion?
Unter einer Impfreaktion versteht man harmlose Beschwerden, die nach einer Impfung naturgemäß auftreten können. Dazu gehören lokale Reaktionen an der Einstichstelle wie Brennen, Schmerzen, Verhärtung und Rötung. Auch Allgemeinreaktionen wie (leichtes) Fieber, Abgeschlagenheit, grippeartige Beschwerden und ähnliches gelten als Impfreaktionen.

 

Was ist eine Impfnebenwirkung?
Im Gegensatz zu Impfreaktionen versteht man unter einer Impfnebenwirkung eine schädliche und unbeabsichtigte Reaktion auf eine Impfung. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind lebensbedrohlich oder tödlich und erfordern eine stationäre Behandlung oder die Verlängerung einer solchen. Dazu zählen auch bleibende oder schwerwiegende Behinderungen, Invalidität oder Fehlbildungen.

 

Wie kann man die Gefahr von Langzeitschäden ausschließen?
Zu erwartende Nebenwirkungen, aus denen Langzeitschäden entstehen könnten, werden bereits bei der Zulassung erfasst. In seltenen Fällen (seltener als ein Fall auf 10.000 Geimpfte) können auch nach der Zulassung noch neue Nebenwirkungen auftreten. Daher erfolgt eine ständige Kontrolle und Erfassung von möglichen Nebenwirkungen.

 

Welche Impfreaktionen sind bisher aufgetreten?
Die häufigsten Reaktionen sind lokal, wie Rötung, Schmerz, Schwellung, Verhärtung an der Impfstelle sowie systemisch, wie Abgeschlagenheit, (leichtes) Fieber, Kopfschmerzen. Die systemischen Reaktionen dauern in der Regel ein bis zwei Tage.

 

Wie lange hält der Schutz an?
Muss ich, wie bei der Grippe, jährlich impfen gehen?

Wie lange der Impfschutz hält und ob oder wie oft Auffrischungsimpfungen nötig sind, kann erst nach einer entsprechenden Beobachtungszeit festgestellt werden. Die aktuelle Impfung wird mit zwei Dosen im Abstand von mehreren Wochen durchgeführt. Danach liegt der Schutz durch den Impfstoff von Biontech/Pfizer bei knapp 95 Prozent. Das heißt, dass zirka 95 von 100 geimpften Personen einen Schutz gegen Covid-19 aufgebaut haben.

 

Kann man nach einer Impfung
immer noch Überträger des Coronavirus sein?

Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher beantwortet werden. Darum ist Maske tragen auch nach einer Impfung sinnvoll.

 

Sollen sich Personen,
die bereits eine SARS-CoV2-Infektion hatten, impfen lassen?

Momentan ist nicht ausreichend bekannt, ob und wie lange nach einer durchgemachten SARS-CoV2-Infektion eine Immunität und ein Schutz vor einer neuerlichen Erkrankung besteht. Es wird daher empfohlen, dass sich alle Personen in den entsprechenden Zielgruppen impfen lassen, auch wenn bereits eine Infektion durchgemacht wurde. – (Information des Landes-Pressezentrums. Foto: graphart)

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Im Rahmen der bevorstehenden Impfaktion gegen Corona, kommt nun dem angesehenen pharmazeutischen Großhändler Jacoby GM Pharma in Hallein-Kaltenhausen, mit seiner sympathischen Geschäftsführerin Sonja Jacoby eine entscheidende Rolle zu. Bei Jacoby GM Pharma wurden bereits mehrere tausend Impfdosen eingelagert und wöchentlich kommen an die 4000 Dosen des Impfstoffes dazu. Im ORF-Fernsehen erklärte Geschäftsführerin Sonja Jacoby (auf dem 1. Foto oben), dass der Impfstoff gegen Corona in speziellen Transportbehältern unmittelbar von der belgischen Produktionsfirma angeliefert und bei Jacoby GM Pharma in speziellen Kühlbehältern eingelagert wurde (dazu die Fotos 2 bis 4 oben). Die Lagerung des Impfstoffes gegen Corona muss bei minus 75 Grad vorgenommen werden.

 

Die erste Phase der Covid-Impfstrategie wurde bereits eingeläutet, bis zum Sommer sollten laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober alle Impfwilligen ein Immunisierungs-Angebot erhalten. Es soll drei Phasen geben. Die erste hat am 27. Dezember begonnen, in dieser soll laut Covid-Impfstrategie in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden – dazu zählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in der Küche oder in der Reinigung, sowie Bewohnerinnen und Bewohner. Außerdem gilt Phase eins für Personen, die in Gesundheits-Einrichtungen arbeiten mit hohem Expositionsrisiko sowie Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten. In Phase zwei kommen ältere Personen und Personal in kritischer Infrastruktur, Phase drei ist für die gesamte Bevölkerung vorgesehen.

Phase eins läuft im Jänner und Februar, allerdings soll schon am 12. Jänner flächendeckend in allen Altenheimen eine Impfung angeboten werden, der Gesundheitsbereich soll Anfang Februar drankommen. Dann folgt Phase zwei, sie geht nach Einschätzung von Gesundheitsminister Anschober bis Anfang April, dann startet Phase drei. Diese Phasen können aber "noch in Bewegung kommen", sagt Anschober, abhängig sei man von Marktzulassungen und den Lieferungen der Hersteller.

 

Frage: Wer zählt zur Risikogruppe? Antwort: Hier wird jene Klassifizierung verwendet, die schon vor Monaten in der Risikogruppen-Verordnung festgeschrieben wurde. Dazu zählen etwa Personen mit fortgeschrittenen chronischen Lungenkrankheiten, chronischen Herzerkrankungen mit Endorgan-Schaden und bestimmte Krebs-Patientinnen und -Patienten. Frage: Bis wann werden alle geimpft sein? Antwort: Der Gesundheitsminister sagte, "bis Sommer" könne allen Impfwilligen im Land ein Immunisierungs-Angebot gemacht werden. Davor werde man (siehe oben) Menschen mit hohem Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko priorisieren – also Ältere, Vorerkrankte und Mitarbeiter von Pflegeheimen sowie von Spitälern.

 

Frage: Wie komme ich zu meinem Impfstoff, wenn es so weit ist? Antwort: Man wolle, sagt Anschober, mit dem Impfstoff nahe an die Leute heran. So soll direkt in den Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern geimpft werden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sollen aktiv Risikogruppen und Zielgruppen ansprechen und informieren, auch sie werden impfen. In Phase drei soll die Abwicklung zudem einerseits über Betriebs-Ärztinnen und -Ärzte in großen Unternehmen, andererseits auf Gemeinde- und Städteebene passieren. Dort soll es Impfzentren geben, auch in sehr kleinen Einheiten, etwa Turn- oder Pfarrsälen.

 

Frage: Warum wurden in den USA schon mehr als zwei Millionen Menschen geimpft, in Großbritannien mehr als 600.000, bei uns aber erst Einzelne? Antwort: Dass die Europäische Union später als etwa Großbritannien oder die USA in breite Impfaktionen einsteigt, hat vor allem mit den Vorsichts-Maßnahmen bei der Zulassung von Impfstoffen zu tun. In der EU sind die Zulassungs-Verfahren umfänglicher, weil jeder Impfstoff trotz des großen Drucks der Öffentlichkeit ein reguläres Verfahren bei der gemeinsamen Arzneimittel-Behörde (EMA) durchlaufen muss. Damit wollte man das Vertrauen der Bevölkerung, auch jenes der Impfgegner, stärken. – (Odo Stierschneider. Fotos: ORF Salzburg).

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Das Universitäts- und Landessportzentrum Rif (ULSZ Rif) ist das sportliche Aushängeschild Salzburgs. Es beheimatet zahlreiche Athletinnen und Athleten vom Breiten- bis zum Spitzensport. Heuer konnte der zwölfmillionste Besucher begrüßt werden, und es wurde so viel wie nie zuvor investiert. „Mit den umfassenden Erneuerungen entwickeln wir den Standort laufend weiter und sorgen dafür, dass unsere Sportlerinnen und Sportler hier bestens aufgehoben sind“, so Landesrat Stefan Schnöll. (Dazu unser obenstehendes Foto). Allein in die Errichtung der neuen Tribünenanlage wurden 6,6 Millionen Euro investiert. Das multifunktionale Gebäude mit Büro- und Seminarräumlichkeiten konnte heuer im Sommer fertiggestellt werden. In den Büros fanden das Salzburger Schulsport-Modell und der Salzburger Fußballverband ihre Heimat. „Das ist sicherlich die größte Investition in den vergangenen 35 Jahren“, hält Rif-Direktor Wolfgang Becker fest.

 

Durch den Ausbau des Tribünengebäudes konnten auch für alle Hobbysportlerinnen und Hobbysportler weitere Angebote geschaffen werden. Mit dem Aushubmaterial vom Bau des Tribünengebäudes entstanden für alle Wintersportbegeisterten ein Rodelhügel und zwei kleine Sprungschanzen. Im Sommer kann man eine Pump-Track-Anlage sowie eine Overspeed-Laufstrecke nutzen. „Bei jeder Investition wird immer genau mitbedacht, was man für den Hobbysport zusätzlich machen kann. Das ULSZ Rif wird damit eine lebhafte Begegnungszone zwischen Spitzen- und Breitensportlern. Genau dieser pragmatische Zugang macht es zu etwas ganz Speziellem“, so Schnöll.

 

Heuer wurden neue Möglichkeiten für das Krafttraining im ULSZ Rif geschaffen. Das leistungsdiagnostische Labor der Universität wurde umgewandelt. Dort finden sowohl diagnostische Messungen des Fachbereichs für Sport- und Bewegungswissenschaften im Bereich Kraft als auch das Krafttraining der Athletinnen und Athleten des Olympiazentrums statt. Um den Engpass für leistungssportorientierte Kleingruppen zu beseitigen, wurde im Herbst 2020 die zweite Kraftkammer, mit neuen Geräten für modernes Training ausgestattet.

 

Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Tribüne und die im Herbst fertiggestellte neue Wärmeversorgung können in Zukunft 200 Megawattstunden an Energie einsparen. Dies entspricht einem Bedarf von rund 40 Haushalten. Mit der Errichtung einer neuen Bushaltestelle und einem neuen Parkleitsystem ist zukünftig die Anreise mit dem Bus attraktiver. Außerdem wurde eine Kiss-and-Go-Zone für alle Nachwuchssportler eingerichtet. „Seitdem das ULSZ Rif an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist, sind die Buslinien wirklich gut ausgelastet“, so Schnöll. – (Text und Foto: SLK bk/mw).

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Bei der Stadtgemeinde Hallein gingen in letzter Zeit vermehrte Beschwerden durch die Bewohner der Altstadt ein. Kritisiert wurde dabei, die über mehrere Tage hinweg dauernde, an verschiedenen Stellen der Altstadt erfolgte Ablagerung von gewerblichen Papierabfällen, bevor schließlich deren Abtransport durchgeführt wurde. Derartige Abfälle dürfen jedoch frühestens am Vorabend des jeweiligen Abholtages für die Abholung bereitgehalten werden. Keinesfalls jedoch für einen längeren Zeitraum! Dies erklärt ausdrücklich der Leiter der Rechtsabteilung der Stadtgemeinde Hallein.

Längerfristige Abfall-Ablagerungen stellen nicht nur eine schwere Beeinträchtigung des Erscheinungs-Bildes der Halleiner Altstadt dar, sondern sogar eine Verwaltungs-Übertretung gemäß § 15 Abs. 3 iVm und § 79 Abs. 2 Z 3 des Abfallwirtschafts-Gesetzes dar. Der diesbezüglich vorgesehene Strafrahmen sieht Geldstrafen in Höhe von mindestens 450.– Euro bis zu respektablen 8.400.– Euro vor. Alle in Hallein ansässigen Firmen, die größere Papiermengen zu entsorgen haben, werden deshalb dringend aufgefordert, künftig längerfristige Papier-Ablagerungen im öffentlichen Raum der Stadt unbedingt zu unterlassen. Denn: Im Wiederholungsfall werden künftig die hier dargestellten Rechtsmittel angewendet. Im Interesse einer sauberen Halleiner Altstadt – die wohl ein Anliegen aller hier ansässigen Firmen sein müsste, auch wenn sie größere Papiermengen zu entsorgen haben – sei hier allen Firmen, die sich bei ihrer Abfall-Entsorgung korrekt verhalten, im Namen der Altstadt-Bewohner ein großer Dank ausgesprochen. – (Mag. O. L. / OST. Foto: OST).

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Bereits vor 60 Jahren (!) unternahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ erste Versuche, um den Kleinen Barmstein zu beleuchten. Damals waren die Autos noch mit freistehenden Scheinwerfern ausgestattet – mit freiwilligen Helfern wurden 6 dieser Scheinwerfer sowie drei Autobatterien bis unterhalb der Barmsteinwand geschleppt und jeweils zwei Scheinwerfer an eine Batterie angeschlossen. Das Ergebnis war so erfreulich, dass die ,,Halleiner Zeitung‘‘ einen leistungsstarken Scheinwerfer ankaufte, mit dem der Kleine Barmstein vom Salzachufer aus in Kaltenhausen, wirkungsvoll beleuchtet werden konnte. Dies geschah in weiterer Folge über Jahrzehnte hinweg anlässlich festlicher Anlässe wie Weihnachten, aber vor allem dann, wenn die Leser der ,,Halleiner Zeitung‘‘ für einen besonderen persönlichen Anlass, um eine Barmstein-Beleuchtung ersuchten. Diese erfolgte am gewünschten Tag kostenlos drei Stunden lang ab Einbruch der Dunkelheit. Es war dies ein exklusiver Leserservice, auch heute noch einzigartig in der Medienlandschaft.

Die 6 Autoscheinwerfer wurden noch über Jahre hinweg von der ,,Halleiner Zeitung‘‘ verwendet, um in der Halleiner Altstadt versuchsweise die verschiedensten Gebäude zu beleuchten. Das Ergebnis war eindeutig. Die beleuchteten Objekte beeindruckten durch ihre romantische und bezaubernde Ausstrahlung. Doch es dauerte noch viele Jahre, bis fallweise bei großen Veranstaltungen in der Stadt, am Abend verschiedene Gebäude, manchmal auch farbig, beleuchtet wurden. Bedauerlich, dass schon seit längerer Zeit diese optisch ungemein beeindruckenden Bilder in der Altstadt nicht mehr geboten werden. Die farbige oder neutrale Beleuchtung einzelner Gebäude sollte längst schon ein Merkmal der Stadt Hallein sein. Zurzeit wird nur ein einziges Gebäude farbig beleuchtet – das Stadtkino/Stadttheater. Bläulich an der Vorderfront und an der salzachseitigen Fassade, neutral ohne Farbton an der  Rückseite. Dazu unsere Fotos 1 und 2 oben. Die weiteren Fotos 3 bis 6 zeigen farbige Beleuchtungen des einzigen historischen Stadttores, einer Hausfassade am Bayrhamerplatz, eines Gebäudes am Beginn der Postgasse sowie der Eingangsfassade der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm – zweifellos eine reizvolle optische Aufwertung der Halleiner Altstadt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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31 Personen testbereite Personen warteten geduldig in Hallein vor dem Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus, als der SALZSCHREIBER-Fotograf auf den Auslöser drückte. (Dazu das obenstehende Foto). Knapp vor Weihnachten waren es insgesamt 373 Personen, die sich hier einem Corona-Test unterzogen hatten. Dabei wurden 13 Personen als positiv mit dem Corona-Virus infiziert getestet. Diese wurden zur Kontrolle vom Roten Kreuz einem PCR-Test zugewiesen. Ab Dienstag, 22. Dezember 2020, wurde auch im Halleiner Ziegelstadel eine zweite Test-Spur installiert. Vom 24. bis 26. Dezember wird jeweils von 9 bis 13 Uhr getestet. Der Test ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Achtung! Ausweis und E-Card nicht vergessen! Die jeweilige Verständigung über das Test-Ergebnis erfolgt schriftlich nach etwa 15 Minuten. Noch ein Hinweis: Besuche in Seniorenheimen sind nur für Personen möglich, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch zwei Ärzte bieten im Bezirk Hallein jeweils vom 23 bis 25. Dezember 2020, von 9 bis 13 Uhr, kostenlose und unkomplizierte Corona-Testungen an. Frau Dr. Susanne Langer in Hallein, Salzgasse 2, Telefon 0664 8942421 und Herr Dr. Peter jun. Borchardt, Bahnhofstrasse 98, Telefon 0660 6122252. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die obenstehenden 14 Fotos sind das Resultat eines Foto-Streifzuges durch das weihnachtlich geprägte Zentrum der Halleiner Altstadt. FOTO 1: Die schöne Weihnachtskrippe im Eingangsbereich der Sparkasse. Sie ist Teil des aus 14 Stationen bestehenden Halleiner Krippenweges, über welchen der SALZSCHREIBER bereits berichtete (dazu einfach im Ressort KULTUR 4 Beiträge weit zurück scrollen) – ebenso wie über die großen Weihnachtsbäume auf den Plätzen der Stadt (dazu einfach hier 11 Beiträge weit hinunter scrollen). FOTO 2: In der Ruprecht-Gasse auf dem Weg zum Kornsteinplatz, sorgen die weihnachtlich gestalteten Auslagen des Büro- und Papier-Fachgeschäftes Kirschnek für weihnachtliche Stimmung. FOTO 3: Umrundet man den Kornsteinplatz, so gelangt man zu folgendem Ergebnis: Dieser Auslage des Fachgeschäftes Charlie gebührt der Spitzenplatz im weihnachtlichen Schaufenster-Reigen rundum. FOTO 4: Wir kehren zurück in die Fußgängerzone. Dort begeistert die fantastische Krippen-Auslage des Spielwaren-Geschäftes Oedl. Das Foto zeigt nur eine Hälfte (!) der gezeigten Pracht und Herrlichkeit in dieser Krippen-Auslage.


FOTO 5: Schräg gegenüber in der Fußgängerzone, entdeckten wir im Fachgeschäft Palmers diese Schaufensterpuppe, die sich in einer ganz besonders festlich gestalteten weihnachtlichen Robe präsentierte. FOTO 6: Die Auslage der Café-Konditorei Braun zieht mit ihren weihnachtlichen Köstlichkeiten natürlich alle Blicke auf sich. FOTO 7: Diese herrliche Amaryllis-Blütenpracht in der Auslage der Café-Konditorei Braun, stellt in der blütenlosen Jahreszeit eine besonders sehenswerte optische Attraktion dar.  FOTO 8: Dieser reizvolle Christbaum vor dem Eingang in das Kunst- und Deko-Geschäft von Christa Gareiner verleiht dem Oberen Markt eine berührende Weihnachtstimmung. FOTO 9: Alle drei ebenerdigen Torbögen des Halleiner Rathauses wurden vorbildlich mit weihnachtlichen Lichtergirlanden geschmückt. In der Altstadt finden sich mehrere Torbögen dieser Art – falls die Mehrzahl der Altstadt-Torbögen auf diese Art geschmückt wäre, entstünde eine echte optische Attraktion. FOTO 10: Kein Irrtum. Das Halleiner Rathaus stellt auch im Sommer mit seinem prächtigen Blumenschmuck ein echtes Vorbild für die Hausbesitzer in der Altstadt dar. Das sei hier nochmals dankend angemerkt. FOTO 11: Auf dem Franz-Xaver-Gruberplatz vor der Stadtpfarrkirche, bietet die Stadtkrippe mit den beiden Weihnachtsbäumen ein stimmungsvolles Ensemble.  FOTO 12: Ein Blick in die reizvolle Krippe mit dem Zinkenkogel und der Kirche von Bad Dürrnberg im Hintergrund. FOTO 13: Der verheißungsvolle Weihnachtsstern an der Stadtpfarrkirche leuchtet uns schon durch die Pfarrgasse entgegen. FOTO 14: In der Stadtpfarrkirche erfreut die schöne Krippe das Auge des Betrachters und vermittelt berührende Weihnachtsstimmung. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der Bereich zwischen der mittlerweile sanierten Gebäude-Rückseite des Stadtkino/Stadttheaters (dazu das 1. Foto oben) und dem nördlich anschließenden Gebäude, wurde nun mit einem grässlichen Schotter-Asphalt-Gemisch in einen optischen Albtraum verwandelt. (Dazu unser 2. Foto oben).  An dieser prominenten Stelle unweit des Keltenmuseums hätte man sich eine optisch weitaus anspruchsvollere Lösung in der Kuffergasse erwartet. Diese grauenvolle Mischung aus (viel zu wenig) Asphalt und Schotter (dazu unser 3. Foto), hätte in den optisch nicht einsehbaren Hinterhof einer Sperrmüll-Lagerstätte gepasst aber nicht mitten in die Altstadt von Hallein. Hier müsste unbedingt eine optisch zufriedenstellende Belags-Variante ganz anderer Art verwendet werden, denn derzeit wird mit diesem abschreckenden Bodenbelag nur Rufschädigung für die Stadt betrieben. Auch die schrägen und schiefen Stützen der unschönen Absperrkette müssten endlich in einen ordentlichen Zustand versetzt oder beseitigt werden. Klärender Nachsatz: Der Scheinwerfer auf dem 2. Foto oben dient nicht dazu, um diese entsetzliche Asphalt-Schotter-Fläche zu beleuchten. Wenn es dunkel wird, bietet die beleuchtete Rückseite des Stadtkino/Stadttheaters einen fantastischen Anblick. Zum Thema Beleuchtung von Gebäuden in der Halleiner Altstadt erscheint im SALZSCHREIBER demnächst ein Bildbericht. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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„Schritt für Schritt mit einem Maßnahmenpaket zurück zu dem so oft zitierten normalen Leben, das wird unsere gemeinsame Aufgabe in den kommenden Wochen. Der von der Bundesregierung neuerlich verhängte harte Lockdown ist als letzte Konsequenz nötig, es gibt jedoch mit den ausgeweiteten Corona-Testungen und der baldigen Verfügbarkeit eines Impfstoffes große Hoffnung, eine möglichst gute Ausgangslage im neuen Jahr zu schaffen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion auf die verschärften Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.

 

Hier die vorläufigen Maßnahmen aus derzeitiger Sicht im Überblick. Natürlich abhängig vom jeweils aktuellen Infektionsgeschehen:

 

Lockdown vom 26. Dezember 2020 bis 24. Jänner 2021.
Der Handel schließt vom 26. Dezember bis 17. Jänner.
Geschäfte für den alltäglichen Bedarf wie Lebensmittel und Apotheken bleiben wie gewohnt offen.
Handel, Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Kulturbetriebe und Tourismusbetriebe öffnen am 18. Jänner.
Wer eine Bescheinigung an der Teilnahme am zweiten Massentest vorweisen kann, für den gelten die harten Lockdown-Bestimmungen ab dem 18. Jänner nicht mehr.
26. Dezember: Erster Impfstoff für Österreich, der nach und nach gemäß des Impfplanes zur Verfügung steht.
Kostenlose Corona-Schnelltests auch im Tennengau, im Ziegelstadl Hallein.

 

Gewissheit über den eigenen Corona-Status zu haben, um Freunde und Verwandte gerade zu den Weihnachts-Feiertagen vor Ansteckung schützen. Das ermöglichen Land Salzburg und Rotes Kreuz ab Montag, 21. Dezember. „Zu Weihnachten werden viele, wenn auch im engsten Kreis, ihre Liebsten treffen und gemeinsam Zeit verbringen. Damit das in möglichst sicherem Rahmen erfolgen kann, bieten wir jedem die Möglichkeit, sich kostenlos und rasch testen zu lassen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Alle Informationen auf einen Blick.

 

Das Ergebnis des Antigen-Schnelltests wird per SMS mitgeteilt. Diese Nachrichten aufs Handy enthalten einen Weblink, über den man sich eine Bestätigung des Ergebnisses herunterladen und ausdrucken kann. „Insbesondere haben Besucher von Senioren-Wohnhäusern nun die Möglichkeit, sich wohnortnah und gratis testen zu lassen. Ich bitte alle, die zu den Feiertagen ihre Verwandten dort besuchen wollen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen“, betont auch Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

 

Die zusätzlichen Testmöglichkeiten werden bis einschließlich 26. Dezember zur Verfügung stehen – ob darüber hinaus, das wird in der kommenden Woche entschieden.

 

Alle Details zu den Schnelltests auf einen Blick:
Kostenlos
Ohne Anmeldung
Ausweis und E-Card nicht vergessen
Verständigung und Bestätigung für das Ergebnis per SMS
21. bis 23. Dezember: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
24. bis 26. Dezember: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
TESTSTATION HALLEIN: Ziegelstadl, Pernerweg 1 – (Presse-Aussendung Landes-Pressedienst).

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Offenbar sind einige politisch Zuständige der Meinung, sie wären auch politisch Verantwortliche. Diese Meinung ist falsch, zumal politisch Tätige keine monetäre Verantwortung übernehmen. Verantwortung übernehmen ausschließlich die Gemeindebürger und Unternehmer, mit dem vielfältigen Steueraufkommen, mit dem dann am Schöndorferplatz 14 gewirtschaftet werden kann. Dazu gehört selbstverständlich auch die Entlohnung der Beamtenschaft. Damit es in der Stadt nicht noch weiter bergab geht und zum Teil haarsträubende Entscheidungen getroffen werden, hatte ich vor mehreren Wochen ein rund einstündiges Gespräch mit dem Bürgermeister, dem ich nachstehende Anliegen mitteilte, die selbstverständlich teilweise Fehlentscheidungen aus früheren Epochen sind:

 

Flächenwidmung
Weshalb benötigt eine Stadt mit rund 21.000 Einwohnern sechs Einkaufszentren, die sich am Speckgürtel ansiedeln durften und die die Innenstadt leergefegt haben?

 

Raumordnung
Die sollte ausschließlich in Übereinstimmung mit dem Raumordnungs-Gesetz vorgenommen werden und nicht nach Befindlichkeiten der Politiker und Beamten. Ausgewiesenes Bauland muss nicht zwangsläufig bebaut werden. Je mehr Bauland gewidmet ist, desto mehr werden die Quadratmeterpreise nachgeben.

 

Ortsbildschutz
Das Gesetz ist sehr gut – die das Gesetz anwenden sollen, können diesen Anspruch nicht erfüllen. Das Bauamt versteckt sich hinter der Ortsbildschutz-Kommission, die ausschließlich eine beratende Funktion für das Bauamt hat und das Bauamt nicht in Geiselhaft nehmen kann (siehe OBSG). Beispiele gefällig? – Wir informieren Sie gerne.

 

Gewerbliche
Müllentsorgung

Es darf den gewerblich und freiberuflich Tätigen zugemutet werden, dass anfallende Verpackungsmaterialien nicht jeden Montag und Dienstag vor das Geschäft gestellt, sondern zerlegt, gefaltet, gesammelt werden und zwar nicht auf öffentlichen Flächen, sondern im Geschäft. Die Entsorgung muss jedem selbst zumutbar sein, wenn der tägliche Anfall in Eigenregie oder vom geschäftlichen Reinigungsdienst zur nächstgelegenen Sammelstelle mitgenommen wird. Können Sie sich vorstellen, dass in der Salzburger Getreidegasse/Judengasse/Alter Markt usw. hunderte Unternehmen die Emballagen auf die Straße stellen? Ich nicht – ich entsorge selbst.

 

Shuttlebus/Stadtbus
Das Thema habe ich vor vielen Jahren mit dem früheren Bürgermeister diskutiert. Aus der guten Idee ist ein Rohrkrepierer entstanden, der derzeit den Namen "Geisterbus" trägt. Wissen Sie, wann er fährt, wo er stehen bleibt, wann er wieder zur Ausstiegstelle kommt? – Ich nicht!

 

,,Ich fahre für euch zum Nulltarif und komme jede Stunde wieder vorbei, wo Sie "Stadtbus" lesen. Ich nehme auch Rollstuhlfahrer und Schüler mit.‘‘ Das wäre ein Logo für den Bus.

 

So war es vorgesehen. So soll es werden, damit tausende Menschen aus dem Stadtrand in das Stadtzentrum kommen und nicht nach Salzburg oder in einen anderen Ort zum Einkauf abwandern.

 

Bänke
Bäume

Wo sind die schattenspendenden Bäume und bequemen Bänke mit Lehnen auf denen Hallein-Besucher kostenlos und konsumationsfrei sitzen und rasten dürfen? Von der Stadtbrücke bis zum Schöndorferplatz ist eine Steinwüste, für Kinder und Kleinkinder ist kein Platz vorgesehen.

 

Durchfahrts-Sperre
Ab Samstagmittag bis Montag früh können die Geschäfte und Wohnungen am Bayrhamerplatz, Sigmund Thunstraße und Nebengassen und Nebenplätzen nicht mehr angefahren werden. Wie soll eine Übersiedlung stattfinden, Renovierungen, notwendige Reparaturen, die am Wochenende erforderlich sind? Wie sollen Handwerker und Versorgungsbetriebe zufahren?

 

Den Schöndorferplatz, Pfarrgasse, Stille Nacht Bezirk, Oberer Markt, Unterer Markt, Hoher Weg, Kuhenburggasse, Griestorgasse, Florianiplatz usw. können Sie aufgrund der montierten Poller nur erreichen, wenn Sie den langen Umweg über die Neumayerbrücke fahren und die dort wohnenden Menschen unnötig und zusätzlich mit Verkehr, Geruch und Lärm belasten. CO2 ist am Schöndorferplatz Nr. 14 offenbar ein Fremdwort.

 

Keltenmuseum
Dieses soll mit enormen Kosten ausgebaut werden, obwohl Reserveflächen verfügbar sind, wenn die Administration, Archiv, Verwaltung und Café vis-à-vis im Haus Schiemerstraße 2 ausgelagert werden.

 

Leerstehende
gemeindeeigene
Gebäude

Das Viererhaus in der Kuffergasse ist dafür nur ein Beispiel, das Eberlhaus ebenfalls. Dort gibt es nicht nur einen Leerstand, dort wurde wertvoller Wohnraum für Bürozwecke konfisziert, obwohl im Stadtzentrum zahlreiche Büroflächen leer stehen.

 

Stadtpolizei
am
Schöndorferplatz

Das war vor 30, 40 und 50 Jahren OK. Heute gehört die Stadtpolizei ins Zentrum der Stadt, dort wo die "Musik spielt". Dort wo die Stadtpolizei auf kurzen Wegen für die Bürger erreichbar ist.

 

Alte
Bezirkshauptmannschaft

Die alte Bezirkshauptmannshaft wurde kurzfristig vom Land verkauft – ohne die Auflage, kurzfristig darin Wohnungen zu bauen. Der Schöndorferplatz Nr. 14 hätte außerbücherlich mitbieten können und demjenigen den Zuschlag geben sollen, der in kürzester Zeit das beste Wohnprojekt realisiert. Jetzt wird die Innenstadt weiter ausgeräumt. Ein Betreiber aus der Wichtelhuberstraße hat sich bereits verabschiedet, vorerst, weitere kommen noch dazu.

 

Wir brauchen Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen in der Altstadt und zwar mit heute üblicher anspruchsvoller Qualität. Sonst werden zukünftig nicht rund 20 Geschäfte leerstehen, sondern in 30 bis 40 werden die Lichter ausgehen.

 

Die Gemeindevertretung ist die wichtigste Institution einer Gemeinde. Sie ist das Bindeglied zwischen der Bevölkerung und dem Schöndorferplatz Nr. 14. Bitte seien Sie sich der Wichtigkeit Ihres Mandates bewusst, die Stadt braucht Sie dringend, damit die Selbstherrlichkeit in einigen Abteilungen der Stadtgemeinde ein Ende nimmt. Der Schöndorferplatz Nr. 14 ist eine Service- und Verwaltungseinrichtung für die Bürger. Manche haben das bis heute nicht begriffen.

 

Was Sie auch noch wissen sollten: Unserem Kunden – der Oberbank Hallein – bzw. deren Geschäftsleitung wurde ein Schreiben übermittelt, in dem auf illegale Abfalllagerung hingewiesen wird. Der diesbezügliche Strafrahmen reicht bis 8.400.– Euro. Ob die Oberbank selbst den Abfall deponiert hat oder der dafür zuständige gewerbliche Hausbesorger-Dienst (für das Haus Robertplatz 4 und Salzgasse 2) – damit beschäftigt sich der Verfasser gleich gar nicht. Eine besondere Art der Schöndorfer-Willkommenskultur.

 

Und zum Schluss noch die beiden bemerkenswerten Worte des Bürgermeisters anlässlich des eingangs erwähnten Gesprächstermines: ,,Kemmans eina‘‘. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meiner zwischenzeitlich über 60-jährigen Berufstätigkeit so begrüßt worden zu sein. 

 

Mit freundlichen Grüßen
MST Markus Springer

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Schon die kleinsten Hürden können zu großen Hindernissen werden – speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen oder für Eltern mit Kinderwägen. So war der Gehsteig am Beginn der Kuffergasse zur Stadtbrücke gegenüber der Volksbank stets ein solches Hindernis. Für alle, die von der Brücke in die Kuffergasse oder in die Thunstraße wollten (oder umgekehrt), denn die Kante war für Kinderwägen oder Rollstühle schlichtweg zu hoch. Auf Initiative des ehemaligen Verkehrs-Stadtrates Peter Mitterlechner (er übergab am 10. Dezember 2020 den Titel Stadtrat an seinen Sohn Oliver Mitterlechner) wurde gemeinsam mit Bürgermeister Stangassinger der Auftrag erteilt, im Zuge der Straßen-Bauarbeiten in der Kuffergasse, die Gehsteig-Kante abzusenken.

Im Zuge dieser Straßen-Bauarbeiten, die Ende November durchgeführt wurden, (der SALZSCHEIBER berichtete darüber, dazu einfach 48 Beiträge weit im Ressort PLUS & MINUS hinunterscollen), wurden insgesamt rund 1000 Quadratmeter Asphaltdecke der Kuffergasse saniert. Vom Keltenmuseum bis zur Stadtbrücke zogen sich die Straßen-Bauarbeiten entlang der gesamten Kuffergasse. Der Gehsteig-Bereich vor der Volksbank war ebenfalls Teil der Sanierung und eben auch die Absenkung des Gehsteiges gegenüber bei der Stadtbrücke. Lediglich die Boden-Markierungen fehlen noch. Diese werden – sobald angemessene Temperaturen vorherrschen – umgehend nachgeholt. Kostenpunkt: 60.000 Euro.

 

Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es sind oft kleine Maßnahmen, die Großes bewirken können. Wir arbeiten uns Schritt für Schritt hin zu einer offeneren, bürgerfreundlicheren und moderneren Stadt. Wir setzen überall Akzente, so auch kleinere in puncto Barrierefreiheit.“

 

Für den ehemaligen Stadtrat Peter Mitterlechner ist dies ein würdiger Abschluss seiner Tätigkeit. Mitterlechner unterstreicht: „Ich habe mich stets für realistische und gezielte Verkehrspolitik in Hallein eingesetzt. Fußgänger-Übergänge, Roller-Parkplätze, Sichtspiegel, Verbesserungen bei der Barriere-Freiheit oder Parkplätze für Wohnmobile – das alles sind kleine, aber sinnvolle Maßnahmen, die gezielt vor Ort wirken. Ich bin stolz, dass ich als Stadtrat einiges für Hallein bewegen konnte und ich werde auch als Gemeindevertreter weiter für die Stadt arbeiten. Meine Agenden als Verkehrs-Stadtrat werden mit meinem Sohn Oliver mit Sicherheit in gleicher Qualität fortgeführt.‘‘ – Auf dem obenstehenden Foto freuen sich Bürgermeister Alexander Stangassinger und Peter Mitterlechner über die Absenkung des Gehsteigs und den damit erzielten, erfreulichen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein). – Anmerkung des SALZSCHEIBER: Die Damen in der SALZSCHREIBER-Redaktion zeigten sich bei Betrachtung des Fotos ganz begeistert angesichts der respektablen Beweglichkeit der beiden abgebildeten Herren!

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Vor 5 Jahren wurde das stolze Jubiläum „125 Jahre Cellulose Hallein“ gefeiert. Anlässlich dieses herausragenden Ereignisses wurde auch eine Sonder-Ausstellung eröffnet, in welcher gezeigt wurde, wie sehr die Zellulose- und Papierfabrik die Stadt-Entwicklung in Hallein einst prägte. Diese vielbeachtete Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Halleiner Historiker Professor Wolfgang Wintersteller, dem Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Knopp und dem CEO der AustroCel Hallein DI Jörg Harbring konzipiert. Aus Wien reisten auch eine Urenkelin und der Ur-Ur-Enkel des ehemaligen Firmengründers Dr. Carl Kellner an. Bei diesem Besuch wurde der Grundstein, für die faszinierende Idee gelegt, ein BUCH über die Kellner-Familie und ihr Umfeld zu verfassen.


Dr. Carl Kellner und sein Schwager Ing. Claudius Delorme waren bedeutende historische Persönlichkeiten der Halleiner Papierfabrik. Aber auch Kellners Gemahlin Marie Antoinette und die 4 Kinder Egla, Nora, Edi und Widi sowie die Komponistin Giovannina Rossi, der Schwergewichts-Athlet Georg Jagendorfer, der Arzt und Leiter des Halleiner Sanatoriums „Inhalatorium“ Franz Hartmann, der Chefchemiker und später Industrielle Hugo Koller und seine Gemahlin, die Künstlerin Broncia Koller-Pinell und die Schriftstellerin Lou Andreas-Salome, sie alle trugen zur schillernden Halleiner Stadtgeschichte ihrer Zeit bei.

Diese soll nun wiederentdeckt werden. In Hallein und Umgebung weist ein erheblicher Anteil der Bevölkerung entweder in der eigenen Familie oder unter Verwandten zumindest ein Familienmitglied auf, welches irgendwann bei der Halleiner Papierfabrik gearbeitet hat. Aus diesem Grund wird hier ein AUFRUF gestartet, um Geschichten, Anekdoten, Fotos oder Erinnerungs-Stücke aus der Anfangszeit von Kellner-Partington Paper Co. Ltd. und der Zeit Dr. Carl Kellners zur Jahrhundertwende für das geplante Buch zu erhalten.
 

Gehören Sie zu den Glücklichen, die noch alte Familienalben mit Photographien des Unternehmens, der Arbeiterhäuser, der roten Villa oder des Sanatoriums besitzen oder am Dachboden Erinnerungsstücke aus der Auktion vor dem Abriss haben, die Sie teilen könnten? Haben Sie interessante oder unterhaltsame Erzählungen über Vorfälle und Personen von Verwandten, Eltern oder Großeltern geschildert bekommen? Dann schreiben Sie dies bitte in einigen Sätzen auf und schicken Sie bitte alles an KEL@dragonscave.at – ein ganz großes Dankeschön für Ihre Mithilfe!
– Die obenstehende Abbildung dokumentiert, dass die Zellulose- und Papierfabrik einst auf der grünen Wiese errichtet wurde. Die Stadt umfasste damals nur die heutige Altstadt. Inzwischen ist das Fabriksareal längst schon von verbautem Stadtgebiet umgeben.

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Die Firma RWS – Innovative Sanierungssysteme, unter Führung von Karin Walkner, und die Firma Schrott- und Metallhandel Weiss, unter Führung von Günter Weiss, spenden seit Jahren zu Weihnachten für die Halleiner Kindergärten neue Spielzeuge. Im vergangenen Jahr wurden für den Kindergarten Rif neue Rikschas für die Kids angekauft. Heuer gibt es für die Kinder des Kindergartens Am Almbach Grund zur Freude. Die beiden Firmen spendeten Bobby-Cars, kleine Vespas sowie zahlreiche Verkehrszeichen und Ampeln. Sogar eine Tankstelle ist im Präsent enthalten. Bürgermeister Alexander Stangassinger war bei der Übergabe dabei. Diese fand – coronabedingt – natürlich im Freien unter Einhaltung aller Sicherheits-Vorschriften statt. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassiger: „Es freut mich auch heuer wieder, dass erfolgreiche heimische Unternehmen mit einem freiwilligen Spenden-Beitrag in Erscheinung treten. Eine Gemeinde leistet viel für ihre Kinder, das meiste dabei sind die Pflichtausgaben. Natürlich gibt es immer mehr Wünsche, als wir erfüllen können. Da sind Spenden von Unternehmen willkommen, denn so gehen auch besondere Wünsche in Erfüllung‘‘. – Das obenstehende Foto, bei der Spielzeug-Spendenübergabe aufgenommen, zeigt von links Karin Walkner (Fa. RWS), Bürgermeister Alexander Stangassinger, Angelika Prömer (Leiterin Kindergarten Am Almbach), Günter Weiss (Fa. WEISS) und Verena Straßgschwandtner mit den Kindern der Frösche-Gruppe. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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„Die Mitteilung des Pressereferenten von Bürgermeister Alexander Stangassinger zum Budgetwerk 2021, zeigt einmal mehr auf, wie sehr hier auf Steuerkosten parteipolitisch gearbeitet wird. Sie ist entweder der Beweis, dass unsere Kritik nicht verstanden wurde oder sie einfach über offizielle Kanäle der Stadt zensiert wird. Jede Fraktion der Halleiner Gemeindevertretung, ausgenommen die der Halleiner Volkspartei, hat die Möglichkeit erhalten, ein Zitat zum Budget 2021 abzugeben. Bei der Volkspartei Hallein wurde lediglich pauschal zusammengefasst und die wesentlichsten Dinge weggelassen. Wie man an meiner Punktation zur Budgetrede erkennen kann, liegt die Hauptkritik unserer Fraktion darin, dass schlichtweg mit falschen Daten die Zukunft geplant wurde. Jede mathematische Kritik können wir durch Zahlen belegen und jede inhaltliche mit sachlichen Argumenten untermauern“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer und ergänzt abschließend:

 

„Was die Bürgermeisterfraktion leider nicht verstanden hat: konstruktive Kritik ist ein wichtiger Teil des demokratischen Prozesses. Mit richtigen Zugängen, hätte dieses Budget ein wichtiger Schritt in Richtung sicherer Zukunft unserer Stadt sein können. Aufgrund der falschen Zahlen geht die Reise wohl aber in Richtung Ruin. Als Halleiner Volkspartei hätten wir gerne die notwendigen Ideen und Ansätze für ein erfolgreiches Budget eingebracht. Zu einer gemeinsamen Budgeterstellung hat uns der Bürgermeister jedoch leider keine Gelegenheit gegeben. Bei Alexander Stangassinger gilt man offenbar nur als konstruktiv, wenn man bedingungslos seine Meinung teilt.“ – (Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Foto: monetaria).

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Es war kein einfacher Weg, das Budget der Stadt Hallein für 2021 überhaupt ausgeglichen gestalten zu können. Doch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtgemeinde Hallein, unter der Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger, wurde trotz der vorherrschenden Corona-Krise ganze Arbeit geleistet. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Krise trifft nicht nur die Bevölkerung in Hallein und in ganz Österreich. Sie wirkt sich auch massiv auf die Gemeinde-Haushalte aus.“ 2,5 Millionen Euro fehlen der Stadt Hallein für das zu Ende gehende Jahr 2020. Vier Millionen Euro werden es im kommenden Jahr 2021 sein. „Trotz der Krise müssen wir unsere Projekte vorantreiben“, betont der Bürgermeister und gibt das Motto vor: „Wir werden sparen, wo wir gut sind, und investieren, wo es notwendig ist.“ 

 

Drei Projekte hob Bürgermeister Stangassinger in seiner Budgetrede in der letzten Gemeindevertretungs-Sitzung des heurigen Jahres am Donnerstag, 10. Dezember 2020, hervor:
X  Die Investition in einen neuen Ressourcenpark, um endlich über einen zeitgemäßen und würdigen Recyclinghof zu verfügen zu können.
X  Die Digitalisierung der Schulen – die Kinder sowie die Lehrerinnen und Lehrer verdienen es, auf eine entsprechende, digitale Infrastruktur zugreifen zu können.
X  Die Sanierung der Neumayrbrücke, denn die Sicherheit der Halleinerinnen und Halleiner ist vorrangig.

 

Neben diesen drei Projekten wird der Hochwasser-Schutz für die Innenstadt und für Rif vorangetrieben. Die Stadt baut gemeinsam mit dem Land Salzburg das Keltenmuseum aus. Viele weitere Akzente sollen beim Brandschutz, bei Straßen-Sanierungen oder bei der Modernisierung von Schulen gesetzt werden.

 

Bürgermeister Stangassinger betont: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Stadt sicher durch diese Krise zu führen, ohne dabei auf die notwendigen Modernisierungen zu vergessen. Unsere Subventionen für Vereine, für den Sport, für die Kultur, für das Brauchtum werden nicht gekürzt. Wir sparen im System, nicht bei den Menschen.“ Für die notwendigen Investitionen und Projekte wird in der Krise auch auf Rücklagen zurückgegriffen. Stangassinger erklärt: „Wir haben im heurigen Jahr so gut gewirtschaftet, dass wir trotz der massiven Einnahmen-Verluste nur wenig Erspartes aufgebraucht haben. Im kommenden Jahr werden wir auch auf unser Erspartes zurückgreifen. Dafür sind Rücklagen da: Man spart, um für Krisen gerüstet zu sein.“

 

Mitgetragen wird das Budget von der Fraktion der GRÜNEN, der BASIS, NEOS und der freien Mandatarin Sandra Lindtner. Lediglich die ÖVP stimmte als einzige Partei gegen den Voranschlag für das Jahr 2021.

 

Klubobmann Wilfried Vogl von den GRÜNEN Hallein, erklärt die Zustimmung wie folgt: „Covid-19-bedingt war heuer die Budgeterstellung eine besondere Herausforderung. Diese Situation ist uns GRÜNEN Hallein bewusst. Aufgrund dieser Situation und auch als Angebot für eine zukünftige bessere Zusammenarbeit aller Fraktionen haben wir uns entschlossen, dem Budget zuzustimmen.“

 

Die Fraktion der BASIS, mit dem neuen Stadtrat Oliver Mitterlechner (er tritt an die Stelle seines Vaters, Peter Mitterlechner, als Verkehrsstadtrat) steht ebenfalls hinter dem Budget 2021: „Wir übernehmen einmal mehr als kleine Fraktion Verantwortung für Hallein und werden im kommenden Jahr für unsere Stadt noch deutlich mehr als gestaltende Kraft auftreten als zuvor. Wir sind dem Ersuchen und der Einladung des Bürgermeisters gefolgt, gemeinsam ein für Hallein angemessenes Budget-Paket zu schnüren. Es ist uns gelungen. Das Krisenbudget beinhaltet nicht nur Entbehrungen, sondern Zukunftschancen. Neben zahlreichen Pflichtaufgaben wird in Hallein kräftig in die Verkehrs-Infrastruktur und in den Hochwasserschutz investiert. Bereits 2021 werden wir mit dem Ausbau der Halleiner Radwege im Rahmen des städtischen Radwege-Verkehrskonzeptes beginnen, um für den Wirtschafts-Standort Hallein neue Potenziale und Frequenzen zu erschließen.“

 

Anita Eisenmann von den Halleiner NEOS fasst sich bei der Zusammenfassung des Budgets kurz und legt ihr Argument für eine Zustimmung folgendermaßen dar: „Das Budget 2021 ist kein Budget der Visionen, sondern größtenteils ein Budget der Notwendigkeiten.“

 

Und auch die freie Mandatarin Sandra Lindter stimmte dem Voranschlag zu. Sie sagt: „Für mich und meine Person ist der Haushaltsplan 2021 nachhaltig als positiv für die Stadt Hallein zu betrachten. Es freut mich, dass mein Anliegen betreffend ‚Sichtschutz Parkplatz Zinkenlifte‘, zur Entlastung der Anrainer im Sommer und Winterbetrieb, beinhaltet ist. Ein Betrag von 100.000,00 wurde dazu veranschlagt. Ich freue mich, dass die Mehrheit der Fraktionen dies ebenfalls positiv betrachten und wünsche mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit.“

 

Die ÖVP sprach in ihrer Budgetrede unter anderem von fehlenden Visionen und mangelnden Zukunftsaussichten. Sie stimmte als einzige Fraktion gegen das Budget für das Jahr 2021.

 

Das Abstimmungsergebnis im Detail:
SPÖ – 9 Stimmen dafür
ÖVP – 7 Stimmen dagegen
GRÜNE – 3 Stimmen dafür
BASIS – 3 Stimmen dafür
NEOS – 1 Stimme dafür
Sandra Lindtner (freies Mandat) – 1 Stimme dafür

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger abschließend: „Wir werden natürlich die Halleinerinnen und Halleiner gerade in einer Krise nicht im Stich lassen. Wir werden investieren, wo es notwendig ist und dort sparen, wo wir schon gut sind. Jetzt mehr denn je ist es an der Zeit, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen und gerade in dieser Krise die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen zu lassen. Es freut mich, dass eine große Mehrheit die kritische Situation erkannt hat und mit ihrer Zustimmung Verantwortung für unsere Stadt übernommen hat.“ – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: OST).

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Zum zweiten Mal fand heuer eine Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung in der Salzberghalle statt. Zum zweiten Mal hatte man den Eindruck, die repräsentative Salzberghalle sei eigentlich nur für die Abhaltung der Sitzungen der Gemeindevertretung errichtet worden, so beeindruckend gestaltete sich der Sitzungsablauf. Aufgrund der erheblichen Dimensionen der Salzberghalle ist auch der Corona-Sicherheitsabstand gewährleistet. Die Verständigung in dieser großen Sitzungshalle ist allerdings nur mit Hilfe eines Mikrophon-Sprechpultes möglich. Hier gilt es jedoch, noch einige Dinge zu verbessern.

ALLE SPRECHER HALTEN
VIEL ZU GROSSEN ABSTAND ZU DEN
MIKROPHONEN AUF DEM REDNERPULT

Wenn eine Gemeindevertreterin oder ein Gemeindevertreter sich im Laufe der Sitzung zu Wort melden, dann müssen sie zum einzigen vorhandenen Sprechpult gehen, um sich vor dort an die Gemeindevertretung im großen Saal zu wenden. Derzeit könnten sich die Mandatare den langen Weg bis zum Sprechpult sparen. Denn ihre Stimme wird nicht verstärkt, so wie es eigentlich sein sollte. Die Ursache ist bei den Rednerinnen und Rednern zu suchen – sie alle sprechen immer zu weit entfernt von den Pult-Mikrophonen. Die Damen und Herren der Gemeindevertretung müssten unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihre Stimmen erst bei einem Abstand von höchstens drei Zentimetern von den Mikrophonen verstärkt werden. Ansonsten könnten die Gemeindevertreter gleich von ihren Sitzen aus sprechen – ab 4 Zentimetern Abstand zu den Mikrophonen wird die natürliche Stimme nicht mehr verstärkt. Lässt sich der erforderliche knappe Abstand zwischen Sprechern und Mikrophon nicht realisieren, dann müsste die Anschaffung eines leistungsstärkeren Mikrophon-Pults ins Auge gefasst werden.

DAS BÜRGEREISTER-MIKRO UND
DIE BEIDEN (!) REDNERPULTE GEHÖREN
AN LAUTSPRECHER-TÜRME ANGESCHLOSSEN

Derzeit haben die Mandatare, speziell jene, die genau gegenüber dem Mikrophon-Pult sitzen, in der großen Halle einen viel zu langen, zeitraubenden Weg zurückzulegen. Deshalb wäre, um den Sitzungsablauf zu straffen, die Installation einer zweiten Mikrophon-Anlage unbedingt notwendig. Die längste Wegstrecke zu den beiden Mikrophon-Pulten wäre damit mit einem Schlag halbiert. Hat man also derzeit den Eindruck, dass die Sitzungs-Teilnehmer gleich von ihren Arbeitsplätzen aus, ohne Mikrophon sprechen könnten, weil sich an ihrer Lautstärke auch am Rednerpult nichts ändert, so sind Bürgermeister Alexander Stangassinger und Amtsdirektor Hofrat Erich Angerer vergleichsweise privilegiert: Jede der beiden Persönlichkeiten spricht, ohne sich vom Sitzplatz erheben zu müssen, in ein eigenes Hand-Mikrophon mit zufriedenstellender Tonqualität. Wobei Amtsdirektor Hofrat Angerer noch eine besondere Spezialität bietet. Im Sitzungssaal sind an den Wänden zwei Lautsprecher-Türme aufgestellt. Sie bleiben stumm, egal ob am Mikrophon-Pult gesprochen wird oder ob der Bürgermeister in sein Handmikro spricht. Nur wenn Hofrat Angerer zu seinem Handmikrophon greift, dann ist seine Stimme auch aus den Lautsprecher-Türmen zu hören. In Super-Qualität. Dies ist die Vorgabe für die künftige Nutzung des Mikrophonpultes, besser der künftig beiden (!) Mikrophonpulte: Sie müssen unbedingt an die beiden Lautsprecher-Türme angeschlossen werden!

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick über das bestehende Rednerpult auf das Sitzungs-Arrangement der Salzberghalle. Ein zweites Rednerpult an der gegenüberliegenden Ecke des großen Rechtecks, welches durch die Arbeitstische gebildet wird, hätte einen zügigeren Verlauf der Sitzungen zur Folge. FOTO 2: Wenn man sich beim Reden den beiden Mikrophonen nicht auf wenige Zentimeter nähert, bleiben die Mikros wirkungslos – so wie bei allen Rednerinnen und Rednern während der letzten Sitzung der Gemeindevertretung. FOTO 3: Links Bürgermeister Alexander Stangassinger, rechts Amtsdirektor Hofrat Erich Angerer. Beide Herren verfügen über ein Handmikrophon. Jenes von Hofrat Angerer zeichnet sich durch eine Verbindung zu den beiden Lautsprechertürmen aus. Das Ergebnis: eine brillante akustische Sprachqualität. Folgerichtig gehören auch das Mikrophon des Bürgermeisters sowie die künftig beiden (!) Sprechpulte für die Gemeindevertreter an die Lautsprechertürme angeschlossen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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„Wir haben in der Sitzung der Gemeindevertretung am 10. 12. 2020 dem vorgelegten Budget von Alexander Stangassinger die Zustimmung verweigert, weil wir uns als Halleiner ÖVP große Sorgen um die finanzielle Entwicklung unserer Stadt machen. Jetzt, wo noch ein ordentlicher Rücklagen-Bestand vorhanden ist, werden bereits alle Gebühren erhöht und neue Schulden gemacht. Hier stellt sich für mich schon die Frage, wie es wohl weitergehen soll, wenn alle Rücklagen aufgebraucht sind – dies ist laut vorgelegtem Finanzplan spätestens im Jahr 2023 der Fall. Die Personalkosten sind in Stein gemeißelt, ein deutlicher wirtschaftlicher Aufschwung wird ausbleiben und bei den klassischen Ausgaben kann man nur mit Augenmaß sparen. Die Antwort wird dann lauten: Viel höhere Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger und erst recht eine satte Schuldenaufnahme“, befürchtet Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

Der Vizebürgermeister ergänzt: „Wir kritisieren nicht die Auflösung von Rücklagen für den Ausgleich COVID-bedingter Einnahmen-Ausfälle. Auch nicht Investitionen in ein neues Abfallzentrum, genau für solche Projekte und Krisen spart man ja in besseren Zeiten. Was wir allerdings kritisieren, ist der fehlende Masterplan für die kommenden Jahre und die nicht ehrlich ausgewiesene Kosten-Entwicklung ausgabenseitig. Selbstverständlich setzt dem allen die Personalpolitik des Bürgermeisters – und hier sind ausschließlich parteipolitisch motivierte Besetzungen im absoluten Naheverhältnis zur Stadtführung gemeint, nicht beispielsweise neue Stellen in der Kinderbetreuung – das Sahnehäubchen auf. Die politischen Darstellungs-Tricks nehmen wir zur Kenntnis und speichern wir als mediale Profilierung ab, denn man vergisst doch gerne einmal die Förderungen und Zuschüsse bei Beträgen abzuziehen. Eine hohe Summe ist schlichtweg besser zu verkaufen.“ – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

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Wir brauchen sie. Die zahlreichen reizvollen, mit großem Einsatz und Fleiß, liebevoll geführten Geschäfte in der Halleiner Altstadt, die entscheidend zur
attraktiven Atmosphäre der Stadt beitragen. Deshalb ist es besonders dankenswert, dass auch die anspruchsvolle Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘ immer wieder über spezielle Geschäfte in Hallein Beiträge veröffentlicht. Wir zitieren den erfreulichen Bericht von SN-Mitarbeiterin Birgitta Schörghofer über den italienischen Genussladen Bottega Mattilia im Stadtzentrum auf dem Bayrhamerplatz Nr. 2:


Zwei Dinge fallen in der Bottega Mattilia in der Halleiner Altstadt als Erstes auf: die große Frischetheke und der lange Esstisch. Viel mehr hat in dem 55 Quadratmeter kleinen Laden von Sandra Zorn auch nicht Platz. Und das braucht es gar nicht. Auch so passt in den Mini-Lebensmittelladen – gefühlt ganz Italien. Statt Emmentaler und Tilsiter gibt es hier Asiago und Toma della Rocca. Statt Extra- und Kantwurst verführen Mortadella und Trüffelsalami. Dazu frische Pasta und cremige Burrata. Und in den Regalen rundum, da weiß man gar nicht, wohin man zuerst greifen soll: Zu den Gläsern mit dem eingelegten bunten Gemüse? Zur Orangen-Marmelade oder zum Grissini-Sackerl? Zum Olivenöl oder zur Flasche Barolo?

 

Vor zwei Jahren hat Sandra Zorn ihr italienisches Spezialitäten-Geschäft im Zentrum in Hallein eröffnet. Sie selbst bezeichnet es als "kleinen Lebensmittelladen, halt auf Italienisch". Und, so betont die Tirolerin: "Ich wurde hier sehr nett aufgenommen." Wohl auch deshalb, weil die Tochter einer Hoteliersfamilie weiß, wie das "gewisse Extra" funktioniert, mit dem kleine Nahversorger heute erfolgreich sein können – mit Frische, Kundennähe und einer Besonderheit, die andere nicht haben. So werden in der kleinen Küche im Hinterzimmer auch täglich ein frisches Tellergericht für den Mittagstisch und duftender Kuchen zubereitet - italienisch, versteht sich. Man kann die ganze Auswahl an Köstlichkeiten auch als Frühstück genießen oder ganz einfach im Stehen einen Espresso oder Prosecco trinken und mit den anderen Kunden plaudern. "Bei mir ist es immer abwechslungsreich", sagt Zorn und zählt auf, was ihr Freude bereitet: "Kochen, gute Produkte, nette Kunden." Sandra Zorn sagt auch, Milch und Eier, das sei das Einzige, das sie nicht im Sortiment habe: ,,Aber wenn ein Kunde es braucht, dann hol' ich es für ihn halt aus der Küche!‘‘ – Soweit der anregende Bericht von Birgitta Schörghofer.

 

Der SALZSCHREIBER stöberte noch ein wenig im Internet zum Thema Genussladen Bottega Mattilia. Da gibt es weiters frisch aufgeschnittene Salami und Prosciutti, Käse aus Italien von Asiago bis zu einer feinen Pecorino-Auswahl, frische Pasta, Sughi, Antipasti, Olivenöl, Risotti, Polenta, Weine, Trüffelprodukte, Kaffee, Italienische Schoko-Köstlichkeiten und vieles mehr… Gemischte Antipastiplatten für eine herrliche italienische Jause, Tramezzini, Piadina, Italienische Torten und Geschenkkörbe. Wenn Sie in Nach-Corona-Zeiten ein Lokal suchen, wo Sie mit Ihren Freunden in italienischer Umgebung feiern und sich mit italienischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen können? Dann können Sie die Bottega Mattilia abends buchen. Sie erhalten gerne ein speziell für Ihren Anlass zugeschnittenes Angebot! – (Odo Stierschneider. Foto: Bottega Mattilia).

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Am Sonntag, 13. Dezember 2020, finden in Hallein von 8 bis 18 Uhr in insgesamt 10 Test-Stationen die freiwilligen und kostenlosen Corona-Tests statt. Die Testung erfolgt ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, auf Wunsch auch bei jüngeren Kindern. Es ist keine Anmeldung nötig, aber wenn möglich vorher die Datenschutzerklärung und die Zustimmungserklärung ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und mitnehmen. Bitte die E-Card und den Lichtbildausweis nicht vergessen! Die Helferinnen und Helfer bemühen sich, dass keine Wartezeiten entstehen, sie sind aber kurzfristig nicht auszuschließen. Nicht zum Test gehen sollen Personen, die innerhalb der vergangenen drei Monate positiv auf Corona getestet wurden, in Quarantäne sind oder sich krank fühlen. Bei einem positiven Schnelltest werden die Personen noch am selben Tag telefonisch kontaktiert und über die weitere Vorgehensweise informiert. Es folgt ein weiterer Test, um das Ergebnis abzusichern. Der genaue Zeitpunkt wird telefonisch mitgeteilt, die Behörden melden sich aktiv. Bis zu einem Ergebnis gilt: sich in Selbstisolation begeben. Wenn noch am selben Tag kein Anruf durch die Behörden erfolgt, ist das Test-Ergebnis negativ. Dennoch gelten die üblichen Hygieneregeln, um eine Ansteckung zu vermeiden. Alle Informationen, Dokumente, Downloads, Fragen und Antworten für Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden: www.salzburg.gv.at/coronatests.

 

IN DER STADT HALLEIN
STEHEN 10 TEST-STATIONEN BEREIT:
Volksschule Stadt, Ferchlstraße 30
Sonderschule, Griesmeisterstraße 1
Ziegelstadel, Pernerweg 1
Mittelschule Burgfried, Zwischentrakt, Davisstraße 17
Volksschule Burgfried, Döttlstraße 18
Straßenmeisterei, Wiestal-Landesstraße 31
Volksschule/Mittelschule Neualm, Sikorastraße 11
Volksschule Rif-Rehhof, Wiesenbrunnweg 7
Gemeindezentrum Rif-Taxach, Rifer Hauptstraße 37
Volksschule Bad Dürrnberg, Rupertusplatz 3
– (Presse-Aussendung des Landes Salzburg. Foto: medpress).

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Am Sonntag, 13. Dezember 2020, von 8 bis 18 Uhr, werden freiwillige Corona-Massentests in der Stadt Hallein durchgeführt. Alle Personen mit Haupt- oder Neben-Wohnsitz in Hallein, können sich kostenlos testen lassen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Beim Betreten des Test-Lokals ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte E-Card und Lichtbild-Ausweis nicht vergessen. Nicht getestet werden folgende Personen: Die Sars-CoV-2-Symptome haben, sich in häuslichem Krankenstand befinden, in Quarantäne, Isolation oder häuslicher Absonderung sind, die in den letzten 3 Monaten wegen eines positiven SARS-CoV-2-Test bereits in behördlicher Absonderung waren, alle die berufsbedingt regelmäßig getestet werden, Kinder bis 10 Jahre. Vor und in den Testgebäuden ist auf Einhaltung der Corona-Regeln zu achten. Zustimmungserklärung zum Test und Datenschutzaufklärung zum Test bitte bereits ausgefüllt mitbringen.


An den folgenden 10 Standorten mit insgesamt 37 Teststraßen wird getestet:
Volksschule Hallein Stadt, Ferchlstraße 30
Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ), Grießmeisterstraße 1
Ziegelstadel, Pernerweg 1
Mittelschule Burgfried, Zwischentrakt, Döttlstraße 20
Volksschule Burgfried, Döttlstraße 18
Straßenmeisterei, Wiestal Landesstraße 31
Volksschule/Mittelschule Neualm, Sikorastraße 11 (zwei Test-Standorte)
Volksschule Rif-Rehhof, Wiesenbrunnweg 7 (zwei Test-Standorte)
Gemeindezentrum Rif, Rifer Hauptstraße 37
Volkschule Bad Dürrnberg, Rupertusplatz 3
(Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: medpress).

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Noch im Herbst entstand im Landes-Sportzentrum Rif ein topmodernes Wartehäuschen samt Fahrrad-Ladestation. ,,Beim Sportzentrum Rif steht jetzt die wahrscheinlich coolste Bushaltestelle des ganzen Landes. Als Landesrat, der sowohl für den Sport als auch für den Verkehr verantwortlich ist, freut mich das ganz besonders. Die Haltestelle besticht nicht nur durch das auffallend tolle Design, sondern verfügt zudem über einen überdachten Fahrradabstellbereich, an dem das E-Bike auch gleich geladen werden kann. Zudem ist über eine digitale Anzeige die nächste Busabfahrt in Echtzeit abzulesen‘‘, freute sich Landesrat Stefan Schnöll. Auch ULSZ-Direktor Wolfgang Becker war voll des Lobes. ,,Die Bushaltestelle mit vielen Fotos unserer zahlreichen Medaillengewinner stellt somit direkt den Kontakt zu unseren Athleten her. Halbjährlich können aktuelle Fotos hinzugefügt werden – für mich ein Hammer- Projekt‘‘.

 

Allegra Frommer, die Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. ,,Beim Sportzentrum Rif haben wir gemeinsam den öffentlichen Verkehr konsequent ausgebaut. Bis vor einem Jahr, war das Sportzentrum Rif so gut wie nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar, im Vorjahr wurde mit der neuen Linie 175 und der Halleiner Stadtbuslinie 45 diese fehlende Anbindung an das öffentliche Verkehrs-Netz geschaffen. Heuer wurde mit den neuen Jahreskarten ein weiterer entscheidender Schritt gemacht, denn das Rifer Sportzentrum liegt auch in der Verkehrsregion Salzburg Stadt, zudem ist mit dem neuen myRegio student-Ticket Rif auch immer dabei, weil ja das ganze Bundesland damit abgedeckt ist.‘‘

 

Die Gestaltung der einzigartigen Haltestelle wurde vom Architekturbüro Claudio Hatz durchgeführt. Zentrales Gestaltungselement neben der leicht korrodierten, kubischen Metallkonstruktion, bildet ein Fotomosaik, welches sich aus 4.000 (!) Sportlerfotos zusammensetzt. Alle abgebildeten Sportlerinnen und Sportler haben einen direkten Rif-Bezug. Die Anbringung der 4.000 Mosaik-Fotos wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschützten Werkstätten (GWS) durchgeführt. – (Landes-Pressedienst. Fotos: Salzburger Verkehrsverbund / Leo Neumayr).

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Die Weihnachtsstadt Hallein entfaltete trotz des zweiten Corona-Lockdowns ein sympathisches und liebenswertes vorweihnachtliches Erscheinungsbild. Der SALZSCHREIBER berichtete bereits über die 14 Weihnachtskrippen-Schaufenster, die zwischen der Alten Saline auf der Pernerinsel und der Stadtpfarrkirche zu bewundern sind. Wir hoffen, dass diese stimmungsvolle Initiative in den nächsten Jahren noch zu weiteren Geschäftsauslagen mit schönen Weihnachtskrippen führen wird. Unverzichtbar in der Vorweihnachtszeit sind natürlich große Weihnachtsbäume auf den Plätzen und öffentlichen Freiflächen der Altstadt. Damit sind wir auch schon bei unseren obenstehenden Fotos.

Das 1. FOTO oben zeigt den Weihnachtsbaum auf der Pernerinsel vor der Alten Saline, in der normaler Weise um diese Zeit der schöne Christkindl-Markt stattfindet. Eine erfreuliche Geste des Veranstalters, dass er trotz des Corona-Horrors, der diesen Markt heuer verhindert, den prächtigen Weihnachtsbaum aufstellen ließ. Das 2. FOTO entstand auf dem Bayrhamerplatz. Hier musste heuer, ebenfalls  unter Rücksichtnahme auf die Corona-Pandemie, auf den Christkindlmarkt verzichtet werden, umso größer ist die Freude angesichts des schönen, stattlichen Lichterbaumes.  Zum 3. FOTO: Wir erreichen den Oberen Markt. Ziemlich versteckt, ganz am äußersten Rand der großen freien Fläche, leuchtet verschämt ein Weihnachtsbaum. Er käme deutlich besser zur Geltung, wenn er etwa in der Mitte der freien Fläche aufgestellt worden wäre. Der gesamte Obere Markt würde davon profitieren. 4. FOTO: Große Tradition hat der prächtige Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf dem Schöndorferplatz. 5. FOTO: Wir nähern uns der Stadtpfarrkirche entlang der Pfarrgasse. Am rechten Gebäudeeck, dort wo die Stufen von der Pfarrgasse hinauf zum Franz-Xaver-Gruber-Platz führen, steht bereits ein kleiner Lichterbaum.

6. FOTO: Ein Stück rechts entlang des Gruber-Platzes, dann stehen wir sogar vor zwei Lichterbäumen, zwischen denen uns eine gediegene Weihnachtskrippe erfreut. 7. FOTO: Es geht weiter über den Gruber-Platz. In der linken rückwärtigen Ecke leuchtet der traditionsreiche Weihnachtsbaum, der dem heutigen ,,Stille Nacht‘‘-Museum rechts daneben zugeordnet ist, in dem einst ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber als geachteter Organist der Stadtpfarrkirche und als angesehener Halleiner Mitbürger, nahezu 30 Jahre lang mit seiner Familie wohnte. Gegenüber, auf der anderen Seite des Kirchengebäudes, muss auch noch auf den Lichterbaum vor der Krieger-Gedächtniskapelle verwiesen werden. FOTOS 8 und 9: In der Halleiner Altstadt verzaubern also insgesamt 9 Lichterbäume die Vorweihnachtszeit. Zwei unerfreuliche und schmerzliche Lücken klaffen jedoch noch immer in der stolzen Reihe der Weihnachtsbäume und können hoffentlich bald geschlossen werden. Sowohl der große repräsentative Kornsteinplatz als auch der Florianiplatz versinken, völlig unverständlich, in der immer früher einsetzenden Dunkelheit, ohne dass hier ein schöner Weihnachtsbaum seinen heimeligen und stimmungsvollen Lichterglanz verbreitet, Absolut unerfreulich und absolut unverständlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Die GRÜNEN Tennengau haben diese Woche bei ihrer online abgehaltenen Bezirksversammlung ihre neue Bezirks-Sprecherin gewählt: Claudia Bruckmüller, Pädagogin aus Hallein, (siehe 1. Foto oben), wird diese Funktion künftig ausüben, als Stellvertreterin wird ihr Kimbie Humer-Vogl (siehe 2. Foto oben) zur Seite stehen, ihres Zeichens Stadträtin in Hallein und Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. Beide Wahlen fielen einstimmig aus. Claudia Bruckmüller (GRÜNE Hallein) möchte als Bezirks-Sprecherin vor allem die Vernetzung unter den Tennengauer Gemeindegruppen und Mitgliedern stärken: „Überall gibt es gute Ideen und Projekte. Indem wir uns stärker austauschen, könnten wir diese Ideen besser in die Breite bringen.“ Unterstützt wird die frisch gewählte Bezirks-Sprecherin von ihrer Vorgängerin. Kimbie Humer-Vogl, die ihre Funktion der Bezirkssprecherin abgegeben hat, um sich stärker ihrer Tätigkeit als Stadträtin in Hallein und als Klubchefin im Salzburger Landtag widmen zu können, will ihre Nachfolgerin als Stellvertreterin bestmöglich unterstützen. „Mit Claudia Bruckmüller weiß ich die Tennengauer Grünen in höchst engagierten Händen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ – (Presse-Aussendung mit 2 Fotos: Die GRÜNEN).

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Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung Budget-Gestaltungs-Möglichkeiten zu besprechen, wurde diesen das bereits gedruckte Endexemplar für das Budgets 2021 vorgelegt. Inklusive neuer Schulden und einer Auflösung von knapp 10 Millionen Rücklagen.

 

Es ist einfach nicht hinzunehmen, wie Alexander Stangassinger die Bevölkerung und die Medien anlügt. Seine Pressemitteilung vom 2. 12. 2020 zum Budget 2021 ist nicht nur aus rein mathematischer Sicht falsch, sondern viel mehr auch aus inhaltlicher. Es ist schlichtweg eine Lüge, dass sich die Halleiner ÖVP nicht in den Budget-Erstellungsprozess einbinden wollte. Wir haben mehrmals urgiert, mittels E-Mail an Stangassinger nachweislich Einbindung und Unterlagen zur Vorbereitung verlangt. Leider kam niemals eine Antwort. Als Klubobmann der Halleiner Volkspartei, weise ich die Aussagen von Alexander Stangassinger als tatsachenwidrig aufs Schärfste zurück.

 

Die Linie der SPÖ ist entlarvend. Nach Außen wird das ´Gemeinsam` gepredigt, tatsächlich jedoch wird alles unterlassen, um effektive Einbindung und Zusammenarbeit zuzulassen. Es war und ist noch immer die Aufgabe eines Finanzreferenten, das Budget vorzulegen und Einbindung aller Fraktionen zu ermöglichen. Offensichtlich vergleicht der Bürgermeister die Budgeterstellung mit einem Bazar, bei dem derjenige, der am lautesten schreit, am meisten bekommt. Faktum ist, dass wir mit der Einladung zum Finanzausschuss, das erste Mal Budgetmaterial zur Verfügung bekommen haben und dieses der Endversion des Voranschlages 2021 entspricht. Wer das Gegenteil behauptet lügt. Ich finde es für einen ´Pressereferenten der Stadt Hallein` absolut unwürdig, eine solche Presseaussendung zu versenden – außer man sieht seine Aufgabe rein der Parteipolitik gewidmet oder sich selbst in der Funktion eines Schatten-Bürgermeisters. Alles zusammen belastet nicht die Krise des Budgets der Stadt Hallein, sondern die Untätigkeit und parteipolitischen Spielchen der SPÖ.

 

Wir werden uns als Halleiner Volkspartei über das Wochenende und Anfang kommender Woche beraten, uns mit dem vorgelegten Zahlenwerk im Detail beschäftigen und anschließend unseren Standpunkt zum Budget 2021 darlegen. Mit Blick auf das letzte Jahr ist zu sagen, dass sich absolut nichts in der Art der Herangehensweise, Probleme zu lösen und ein Budget zu erstellen geändert hat – alle anderen sind schuld, selber arbeitet man wenig.


Bereits vor einem Jahr kritisierte die ÖVP Hallein in einer Presse-Aussendung von Vizebürgermeister Florian Scheicher und Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer die Vorgangsweise des Halleiner Stadtoberhauptes unter dem Titel ,,Bürgermeister erfüllt seine Aufgabe als Finanzreferent nicht‘‘. Darin hieß es am 5. November 2019: ,,Anstatt mit den Fraktionen über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget für 2020 zu sprechen, verlangte der Bürgermeister heute in einer Alibisitzung das reine Streichen von Budgetvoransätzen. Wir brauchen jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes. Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich was man weglassen soll. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sieht definitiv anders aus, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet Bürgermeister zu werden oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungsmöglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungsverpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer bereits am 5. November 2019. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

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Die Stadt Hallein hat aus den vergangenen Jahrzehnten Erhebliches aufzuholen. Investitionen in die digitale Schul-Infrastruktur, den Bau eines neuen Recyclinghofes, Ausbau des Hochwasser-Schutzes, den besonders unerfreulichen Bereich der sanierungsbedürftigen Brücken, Ausbau der Kindergartenplätze und Schulausbau. Drei Punkte hat die Stadt bereits mit ersten Maßnahmen erledigt: Die Volksschule in Rif wurde um mehr als 3,5 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert. Der Kindergarten in Gamp freut sich über 58 neue Plätze. Zudem wurde die Heidebrücke im aktuellen Jahr um 1,5 Millionen Euro saniert – all das in nur eineinhalb Jahren.

 

Das alles sind Aufgaben der Stadt, die auch ohne Corona-Krise das Budget erheblich belasten. Dass die Corona-Pandemie für heuer 2,5 Millionen weniger an Einnahmen für die Stadt bringt und im kommenden Jahr vier Millionen Euro fehlen werden, fordert Bürgermeister Alexander Stangassinger und die Stadt noch intensiver. Dazu der Bürgermeister: „Wir müssen investieren, auch wenn wir in einer Krise sind. Diese Herausforderung haben wir mit dem heurigen Budgetentwurf noch gemeistert. Fallen noch mehr Einnahmen weg, wird es in den kommenden Jahren noch schwieriger. Ich fordere nach wie vor vom Bund, dass uns die Einnahmen-Ausfälle zu hundert Prozent ersetzt werden, denn sonst stehen viele Gemeinden in Österreich vor dem Konkurs.“

 

Dennoch blickt Stangassinger positiv in die Zukunft. Im Budget wurde ein klarer Schwerpunkt auf die örtliche Infrastruktur gesetzt. Drei Großprojekte stechen dabei hervor: Der Bau eines neuen Recyclinghofes (zirka 3,9 Millionen Euro), der Hochwasserschutz in Hallein (gesamt rund 3,3 Millionen Euro) und die Sanierung der Neumayrbrücke (1,9 Millionen Euro). Stangassinger sagt: „Wir sparen sicher nicht bei den notwendigen Investitionen. Die Halleiner und Halleinerinnen haben sich endlich einen neuen Recyclinghof verdient, sie sollen sicher vor Hochwasser sein und die Neumayrbrücke ist eine der wichtigsten Brücken der Stadt, die unbedingt saniert werden muss.“

 

Doch neben den drei Großprojekten stehen noch weitere wichtige Investitionen bevor. Gemeinsam mit dem Land, wird in den nächsten Jahren das Keltenmuseum ausgebaut (Kostenpunkt 3,5 Millionen Euro, 50 Prozent davon trägt das Land). Im Jahr 2021 soll die Basis für die digitale Schul-Infrastruktur geschaffen werden. 2021 sind hier rund 260.000 Euro zu investieren, um in den Folgejahren auch die Endgeräte für die SchülerInnen und LehrerInnen auf einen modernen Stand bringen zu können. Für die Modernisierung diverser Gebäude fallen ebenfalls hohe Summen an: Der Brandschutz auf der Pernerinsel wird rund 200.000 Euro kosten, weitere Brandschutz-Maßnahmen in anderen Gebäuden erfordern nochmals 250.000 Euro. Eine neue Lüftung im Ziegelstadl verschlingt 250.000 Euro. Sanierung, Barrierefreiheit, Brandschutz und Terrassenausbau im Stadtkino, belaufen sich auf rund 350.000 Euro. In die Zinkenlifte sollen 465.000 Euro investiert werden. Zudem sind für den Ausbau der Radwege 100.000 Euro geplant und diverse Straßensanierungen werden rund 1.800.000 Euro kosten. Ausgaben für die öffentliche Beleuchtung und Gartenanlagen belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Zudem sind weitere 900.000 Euro für die Sanierung von Brücken budgetiert. Erhöht wurde unter anderem das Budget für die Ferienbetreuung – hier stehen nun 50.000 Euro für diese Maßnahme im Bereich der Kinderbetreuung bereit.

 

Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt im neuen Budget ist die Investition für Schulen und Kinderbetreuung. Brandschutz, Aufzug und WC in der MS Hallein-Stadt kosten rund 250.000 Euro, in die MS Burgfried, die MS Neualm und in den Kindergarten Burgfried werden insgesamt rund 150.000 Euro fließen.

 

Das Krisenbudget des kommenden Jahres erfordert Einsparungen. Dazu stellt Bürgermeister Stangassinger fest: „Wir sparen dort, wo wir schon erfolgreich sind. Wir haben weniger für Straßen-Sanierungen im Budget als in den vergangenen Jahren – unsere Straßen sind soweit in Schuss, wir erledigen das Dringendste. Wir rüsten zwar beim Personal leicht auf, versuchen aber mit internen Verschiebungen gut durchzukommen. Derzeit sind wir beim Personal auf einem guten Weg. Wir haben weniger Ausgaben für Privatkindergärten, weil wir mehr eigene Kindergartenplätze geschaffen haben. Grundsätzlich gilt: Viel sparen können wir aber nicht, denn wir haben viel zu tun.“

 

Insgesamt weist die Stadtgemeinde ein solides Krisenbudget auf. Der Schuldenstand ging gegenüber dem Vorjahr zurück und wird sich auch im kommenden Jahr senken, wenn die Krisen-Prognosen halten und nicht weitere Verluste entstehen. Derzeit rechnet die Stadt Hallein mit einem Verlust von vier Millionen Euro im kommenden Jahr. Bürgermeister Stangassinger betont abschließend: „Die Budgetlage ist wirklich angespannt. Ich danke den Fraktionen, die dieses Krisenbudget in dieser schwierigen Zeit mittragen. Wir haben versucht diverse Wünsche der Parteien zu berücksichtigen. Wir alle müssen aber angesichts der dringenden Hausaufgaben und der geringeren Einnahmen kleinere Brötchen backen. Konkrete Wünsche kamen von meiner SPÖ-Fraktion, von Sandra Lindtner (ÖVP) und von der BASIS-Fraktion. Von den anderen Parteien sind keine Vorschläge oder Ideen für das Budget 2021 gekommen.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Nur viel zu langsam und zäh, bahnt sich das spärliche Lichtlein der im Internet mit ihrem Angebot präsenten Halleiner Geschäfte, seinen Weg durch die Finsternis der übermächtigen Mehrheit der Internet-Verweigerer. In allzu breiten Kreisen der Halleiner Geschäfts-Eigentümer/innen wird stur und beharrlich noch immer darauf verzichtet, den zeitgemäßen Umsatzbringer Internet zu nützen. Wie verheerend die Nicht-Präsenz der Halleiner Geschäfte im Internet (ausgenommen die Info-Seiten des Tourismusverbandes Hallein), tatsächlich ist, lässt sich mühelos am Beispiel der auf das gesamte Bundesland Salzburg ausgerichteten Einkaufs-Internetseite www.salzburg.gv.at/onlineshops demonstrieren. Diese Seite gliedert sich in 13 verschiedene Branchengruppen. Man sollte meinen, dass Hallein als die zweitgrößte Stadt des Landes, hier mit einer beeindruckenden Auswahl an Online-Angeboten ihre Kunden und Kundinnen überzeugt. Absolute Fehlanzeige. In den 13 Branchengruppen ist Hallein überhaupt nur fünfmal (!) vertreten, in acht Branchengruppen tritt die Halleiner Geschäftswelt überhaupt nicht in Erscheinung. Die nachfolgende Auflistung zeigt, wie verheerend die Internet-Präsenz der Halleiner Geschäfte ausfällt.

1. AUTOS, KFZ-ZUBEHÖR:

Aus dem Bundesland sind 4 Firmen aufgelistet.
Aus der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
2. BEKLEIDUNG, SCHUHE:
Aus dem Bundesland sind 39 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Fadenkunst by Evelin Moltinger
3. BÜCHER + CO:
Aus dem Bundesland sind 15 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Buchhandlung LeseTräume
Keltenbuchhandlung
4. ELEKTRO:
Aus dem Bundesland sind 19 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
5. HEIMWERKZEUG, BASTELN, KOSMETIK, KUNSTHANDWERK:
Aus dem Bundesland sind 30 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Atelier Lacher-Bryk, Malerei, Karikatur, Cartoon
Michael Liebminger, Glass Art
6. KOSMETIK, DROGERIEN, APOTHEKEN, MEDIZINPRODUKTE
Aus dem Bundesland sind 21 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
7. LEBENSMITTEL, HAUSHALT:
Aus dem Bundesland sind 58 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
8. MÖBEL, TEXTILIEN:
Aus dem Bundesland sind 16 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
9. PFLANZEN UND TIERE:
Aus dem Bundesland sind 13 Firmen aufgelistet .
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
10. SPIELWAREN:
Aus dem Bundesland sind 6 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt,
11. SPORT, OUTDOOR, FREIZEIT, MUSIK:
Aus dem Bundesland werden 23 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Fahrrad Grundtner
12. UHREN SCHMUCK, OPTIK:
Aus dem Bundesland werden 15 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Herz für Hallein.
13. WIRTE, RESTAURANTS, ESSEN, TRINKEN:
Aus dem Bundesland werden 9 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.

Diese verheerende Bilanz für die ,,Einkaufsstadt‘‘ Hallein zeigt, wie weit der Großteil ihrer Geschäfte noch immer nicht im Internet-Zeitalter angekommen ist, geschweige denn dessen Vorteile nützt. Natürlich gibt es die rühmlichen Ausnahmen, doch die Mehrheit verweigert sich ganz offensichtlich dem Online-Handel. Dabei gilt es jede Chance zu nützen, die neue Kunden bringen könnte. Das demonstrieren die kleinen Orte im Bezirk Hallein wie Annaberg-Lungötz, Bad Vigaun oder Oberalm. Denn der große finanzielle Corona-Horror steht noch aus. Wenn die Kurzarbeit und die Entlassungen, die fehlenden Umsätze in den Firmen- und Geschäftsbilanzen wirksam werden, wenn der Staat seine horrenden Schulden durch Steuer-Erhöhungen und Pensionskürzungen in den Griff zu bekommen versucht, spätestens dann wird wohl jede Firma und jedes Geschäft in Hallein versuchen, die triste Situation durch einen Internet-Auftritt etwas abzumildern. Warum erst dann – weshalb nicht schon jetzt? – (Odo Stierschneider. Foto: mercator).

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Am 1. und 2. Dezember 2020, findet im Bezirk Hallein, in der Gemeinde Annaberg-Lungötz, die Österreich-Premiere für Corona-Massentests statt. Im Ort sind die Vorbereitungen bereits voll angelaufen. „Hier helfen alle tatkräftig zusammen, dass am Dienstag und Mittwoch alles klappt“, berichtet Martin Promok, Bürgermeister der Tennengauer 2200-Einwohner-Gemeinde. Auch Feuerwehr und Rotes Kreuz haben mit Material und Personal vorgesorgt.

 

Am 1. Dezember sind die Annaberger aufgerufen, einen kostenlosen und freiwilligen Covid-19-Schnelltest zu machen, am 2. Dezember die Bewohner von Lungötz. Getestet wird von 8 bis 18 Uhr im jeweiligen Haus der freiwilligen Feuerwehr. „Die Räume passen gut, wir haben uns bewusst aus Platzgründen dafür entschieden, da wir dort die beste Infrastruktur haben“, berichtet Bürgermeister Promok. Alle Gemeindemitarbeiter stehen während der Testtage im Einsatz, für einen Notdienst ist aber gesorgt. Auch die Datenleitungen werden verstärkt überwacht, damit beim erwarteten Zustrom von Medienvertretern zu diesem ersten Testlaufs, alles funktioniert.

 

Fünf Mitglieder der örtlichen freiwilligen Feuerwehr leisten Ordnerdienst und unterstützen an den Teststationen. „In der Gemeinde Annaberg-Lungötz wird kommende Woche sozusagen ein Testlauf durchgeführt, dessen Erkenntnisse dann in den Massentest für das gesamte Land Salzburg einfließen sollen. Die Feuerwehr Annaberg und der Löschzug Lungötz werden die Gemeinde und die Behörden im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen und ihren Teil dazu beitragen, dass diese Aktion ein Erfolg wird“, ist Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker überzeugt.


Was Bürgermeister Promok in diesen Tagen besonders freut, ist die große Hilfsbereitschaft: „Spontan haben sich Gesundheitsmitarbeiter aus dem Ort und der Region bereiterklärt, bei den Tests mitzuarbeiten.“ Für die Massentestung in Annaberg-Lungötz stellt das Rote Kreuz drei Rettungssanitäter und das Testmaterial zur Verfügung. „Diese Aktion ist ein wichtiger Testlauf um nötigenfalls für die Massentestung am 12. und 13 Dezember die Strukturen anzupassen“, so Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und fährt weiter fort „wir arbeiten alle auf Hochtouren, damit wir diese enorme Herausforderung bewältigen.“

 

Bürgermeister Promok rechnet mit einer großen Beteiligung in seiner Gemeinde: „Die Tests sind kostenlos und freiwillig, sie  helfen, die Infektionsketten zu durchbrechen.“ Gemeinsam mit Sprengelarzt Karl Stölzl appelliert der Bürgermeister an die Bevölkerung, in der aktuell die Infektionszahlen besonders hoch sind: „Bei vorgeschriebener Quarantäne durch die Gesundheitsbehörde ist diese einzuhalten. Falls vor der Massentestung Symptome auftreten, bitte unverzüglich mit 1450 oder dem Hausarzt Kontakt aufnehmen und bis zur Abklärung zu Hause bleiben.“

 

So läuft der Test ab:
7 Uhr: Das Screening-Team wird getestet
Ab 8 bis 18 Uhr wird getestet
Ab 19 Uhr: Start der PCR-Tests für die positiv Getesteten,
diese werden aktiv über ihr Testergebnis und das weitere Vorgehen informiert.

 

Ein Test-Team besteht aus 14 Personen:
1 Teamleiter
2 Mitglieder der Feuerwehr regeln den Zugang
2 Personen übernehmen die Registrierung und das Erstellen des Testverzeichnisses
3 Mitglieder des medizinischen Teams machen die Abstriche
3 Mitglieder der Feuerwehr unterstützen
2 Personen werten die Schnelltests aus
1 Contact-Tracer der Gemeinde informiert die positiv getesteten Personen und vereinbart mit ihnen einen Termin für den PCR-Test ab 19 Uhr. – (Salzburger Landeskorrespondenz).

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Falls in Hallein alle (verständlichen, vernünftigen und notwendigen) Ansuchen um Verbesserung der Wohnqualität im Altstadtzentrum abgelehnt worden wären, dann wäre die Stadt noch immer jener Ort des Grauens und des Schreckens, wie zu Zeiten der kirchlich-weltlichen Regentschaft der Fürsterzbischöfe. Dazu auf unserem 1. Foto oben eine historische Darstellung aus Hallein. Sie zeigt die einstigen salzachseitigen Hausfassaden aus der Kuffergasse mit all ihrer Widerwärtigkeit und Unappetitlichkeit. Doch auch heute noch harren zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Altstadt ihrer Beseitigung. So muss man als Altstadtbewohner und als Stadtpolitiker gleichermaßen dankbar sein, wenn sich weitsichtige Persönlichkeiten darum bemühen, mit unterschiedlichsten Maßnahmen die Wohnqualität in der Altstadt Stück um Stück weiter zu verbessern.

Im aktuellen Fall geht es um das Altstadt-Haus Ederstraße 8, speziell um dessen Nord-West-Fassade (dazu unser 2. Foto), der ein schmaler, bogenförmiger Asphaltstreifen, von der Fahrbahn durch Pflastersteine getrennt, vorgelagert ist. (Dazu unser 3.  und 4. Foto oben). Die viel zu niedrig platzierten Erdgeschoß-Fenster ermöglichen den Passanten ungewollte, lästige Einblicke, die für die Bewohner nicht zumutbar sind. Bei Dunkelheit leiden die Mieter extrem unter dem Lichteinfall jedes, der bis zur Kurve in die Kuffergasse direkt heranfahrenden Kraftfahrzeuge. Zur Wohnungs-Lüftung können die Erdgeschoß-Fenster nur geöffnet werden, wenn in der Wohnung jemand anwesend ist.

Um das Problem mit einfachen Mitteln zu beseitigen und gleichzeitig die Stadt zu verschönern, ist geplant, den schmalen, gebogenen, mit Pflastersteinen begrenzten, funktionslosen Asphaltstreifen (dazu unsere Fotos 3 und 4) zu begrünen und schön blühende Sträucher als Sichtschutz vor den zu niedrig positionierten Fenstern anzupflanzen. Mehrere Poller entlang der Steinreihe sollen alle hier Vorbeifahrenden auf die Verletzlichkeit der neu angepflanzten Sträucher aufmerksam machen. Damit wäre dieser Bereich der Altstadt optisch deutlich und sympathisch aufgewertet – kein Vergleich mit dem derzeitigen, unerfreulichen, optischen Erscheinungsbild dieses nichtssagenden Asphaltstreifens. Somit wären alle zufriedengestellt: Der Hauseigentümer und dessen Bewohner. Die Bewohner dieses Altstadt-Bereiches. Und natürlich in besonderem Maße die Stadtgemeinde Hallein. Dies sollte man zumindest annehmen, da ihr bei dieser Verschönerungs-Initiative keinerlei Kosten entstehen würden. Doch dies ist ein erheblicher Irrtum, denn die Stadt hält, zumindest derzeit noch, mit allen Mitteln an dem reichlich unschönen Asphaltstreifen fest.

Bislang trat die Stadt bei den erwähnten Verbesserungs-Ansuchen nur als Verhinderin in Erscheinung. Hauptargument dabei: Die schmale Verkehrsfläche werde als Schleppkurve für große, ausscherende LKW und Busse benötigt: ,,Damit überwiegt das öffentliche Interesse gegenüber privaten Interessen.‘‘ Dieser Stehsatz wurde in einem regen Mailverkehr etwa ein halbes Dutzend Mal wiederholt. Auf näheres Anfragen bezüglich der Schleppkurve und eines seriösen Nachweises, dass ein LKW-Fahrer die Kurve wegen der geplanten Poller nicht befahren kann – dazu gab es keine Antwort aus dem Rathaus.

Um hier endlich Klarheit zu schaffen,  ließ der Antragsteller schließlich auf seine Kosten von einem Fachmann die Konstruktion einer Schleppkurven-Simulation für monströse, 12 Meter lange und 2,5 Meter breite  LKWs, Sattelschlepper, Autobusse und Einsatzfahrzeuge unter Berücksichtigung des Lichtraum-Abstandes zwischen Schleppkurve und baulichen Hindernissen anfertigen. Das Ergebnis: Solche Monster-Fahrzeuge können die Kurve vom Pflegerplatz um das Keltenmuseum in die Kuffergasse anstandslos passieren, auch dann, wenn der geplante Sträucher-Sichtschutz mit den Pollern realisiert würde.

Den letzten, völlig unverständlichen Verhinderungs-Versuch unternahm die Stadt mit einem derart absurden ,,Argument‘‘, dass der Antragsteller dazu nur noch die folgenden Worte fand: ,,Was ein Lastwagen mit Anhänger in der Ederstraße und weiter an der Ecke Ederstraße zur Kuffergasse zu suchen hätte, das weiß außer dem Gemeindeamt nur noch der Heilige Geist.‘‘ Grundsätzliche Erkenntnis: Das Gemeindeamt müsste Aktivitäten, die eine Verbesserung bisher völlig unzumutbarer Wohnverhältnisse sowie die optische Verschönerung vor einem Gebäude der Altstadt bewirken, unter allen Umständen, im Interesse der Altstadt und ihrer Bewohner unterstützen – aber diese Verbesserungen nicht auf völlig unverständliche, unakzeptable und  einwohnerfeindliche Weise verhindern.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Nur weitblickenden Politikern und Einzelkämpfern ist zu danken, dass sich die Halleiner Altstadt von einst (Franz Schubert bezeichnete sie schockiert und durchaus berechtigt als ,,Misthaufen‘‘), zu ihrem erfreulichen Aussehen wandeln konnte. So soll es auch in Zukunft bleiben, denn in der Altstadt ist noch Vieles zu verbessern und zu verschönern. Auch vor der Nord-West-Fassade des Hauses Ederstraße 8. FOTO 2: Die Nord-West-Front des Altstadthauses Ederstraße 8. Alle Autos, die aus Richtung Nord den Pflegerplatz passieren, fahren direkt auf diese Fassade zu und blenden in der Dunkelheit auf unerträgliche Weise die Bewohner hinter den Erdgeschoß-Fenstern. FOTO 3: Vor der Nord-West-Fassade des Hauses Ederstraße 8, der schmale, gebogene, funktionslose Asphaltstreifen aus Richtung Ederstraße gesehen. Er reduziert sich gegenüber der Museumsecke auf Null. FOTO 4: Dieser funktionslose, gebogene Asphaltstreifen von der Kuffergasse aus gesehen. Es wäre ein großer Gewinn, wenn diese Asphaltfläche begrünt und als Sichtschutz für die Erdgeschoß-Bewohner mit – natürlich schön blühenden – Sträuchern bepflanzt werden könnte. Auch die Stadtgemeinde müsste daran größtes Interesse haben. FOTO 5: Das Thema Schleppkurve, zu dem die Stadt die Auskunft verweigerte. Hier ist die fachgerechte Konstruktion der Schleppkurve, die vom Pflegerplatz (dessen Grünbewuchs links im Bild), um die Ecke des Keltenmuseums (dessen verschachtelte Dachkonstruktion oben und rechts im Bild) in die Kuffergasse führt. Sie beweist, dass hier auskragende Schwerfahrzeuge mit 12 Metern Länge die Kurve auch dann anstandslos bewältigen, wenn der gebogene Asphaltstreifen vor dem Gebäude Ederstraße 8 (im Foto rechts unten) begrünt und mit Sträuchern bepflanzt wird. Auch die Poller (oder der erhöhte Pflasterstein-Streifen) zum Schutz der Pflanzen würden genügend Platz finden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Entwicklung der Corona-Pandemie in Salzburg bleibt dramatisch. In dieser so genannten zweiten Welle im Herbst waren am Donnerstag, 19. November 2020, 6.408 Personen aktiv infiziert. Das ist das Achtfache des Höchstwertes 807 am 2. April 2020. 220 Personen werden aktuell mit Covid-19 im Spital behandelt, 24 davon auf der Intensivstation. Wie von den Experten angekündigt, steigt mit den Infektionen auch die Todesrate. Zum Vergleich: Bis zu den ersten 40 Todesfällen vergingen 7,5 Monate. Weitere 52 sind in nur zwei Monaten zu beklagen. Heute stehen wir in Salzburg bei 92 Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19.

 

Die Eckdaten vom 19. November 2020, 8.30 Uhr: 6.408 aktiv infizierte Personen, 92 Todesfälle bis dato, 220 Personen mit Covid-19 im Spital, 24 davon auf der Intensivstation. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 722,3. Das ist nach wie vor der höchste Wert in Österreich! Alle 119 Gemeinden sind betroffen, in 82 Gemeinden liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei über 500. Der Wochenschnitt der Neuinfektionen pro Tag liegt bei 580. Der Vergleich zum Frühling, zur „ersten Welle“: Bei den aktiv infizierten Personen übertrifft der Herbst mit derzeit 6.408 Coronafällen am 19. November den Frühling mit 807 am 2. April um das Achtfache!

 

Alleine von Mittwoch auf Donnerstag sind im Bundesland Salzburg acht neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen, insgesamt sind es nun 92. In den ersten acht Monaten sind 46 Personen gestorben, alleine in den vergangenen nur vier Wochen hat sich diese Zahl verdoppelt. Das hängt auch mit der Altersstruktur zusammen. Während es im Sommer hauptsächlich eher jüngere getroffen hat, steigt das Alter der Infizierten seit Anfang September wieder an.

 

Das bisherige Jahr 2020 im Rückblick. Wie sich das Corona-Virus im Bundesland entwickelt hat, das Aufflammen im Frühling – die erste bestätigte Infektion war am 29. Februar – und die dramatische Situation jetzt im Herbst zeigen folgende Zahlen aus dem Jahr 2020.

 

Todesfälle gesamt:
1. April: 10, 1. Juni: 37, 1. August: 37, 1. November: 53, 19. November: 92

 

Personen im Spital:
1. April: 87, 1. Juni: 0, 1. August: 8, 1. November: 117, 19. November: 220

 

Infizierte Personen:
1. April: 789, 1. Juni: 6, 1. August: 73, 1. November: 2.878, 19. November: 6.407

 

Betroffene Gemeinden:
1. April: 95, 1. Juni: 9, 1. August: 23, 1. November: 112, 19. November: 119


Hier noch der tägliche Zuwachs an Corona-Infektionen aus dem Bezirk Hallein
von Montag, 16. November bis Sonntag, 22. November 2020:
Montag +56
Dienstag +100
Mittwoch +76
Donnerstag +42
Freitag +45
Samstag +69
Sonntag +59
Gesamtsumme: 447 neue Fälle innerhalb einer Woche. – (Landes-Pressedienst Salzburg, Foto: medpress).

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Die neu geschaffene Kulturstelle ist die bereits dritte SPÖ-Besetzung in Folge. Beratungen und Diskussionen über die Ausschreibungs-Details werden verheimlicht oder auf externe Dritte geschoben. Auch in der Vergangenheit wurde diese Kulturarbeit erledigt – nur eben von der zuständigen Stadträtin selbst, ganz ohne Mitarbeiter. Politik braucht Herzblut und setzt selbstständiges Arbeiten voraus.

 

„Das aktuelle Vorgehen von Alexander Stangassinger kommt mir wie ein Déjà-vu vor. War es vor einem Jahr die neue Anstellung eines für die Öffentlichkeit zuständigen Mitarbeiters im Büro des Bürgermeisters, vor kurzem die Besetzung einer neu geschaffenen Stelle auf Abteilungsleiterebene durch einen ehemaligen SPÖ-Bürgermeister-Kandidaten, so ist es jetzt die Schaffung einer Kulturstelle im absoluten Naheverhältnis zur SPÖ-Vizebürgermeistern Rosa Bock im Kulturbereich. Alle drei Postenvergaben haben eines gemeinsam: Weder der Ausschreibungstext noch die Stellenbeschreibung wurden trotz Nachfrage ausgehändigt und somit verheimlicht“, zeigt sich Klubobmann Stadtrat Aschauer verärgert.

 

„Bei dieser Kulturstelle wurde die Ausschreibung sogar regelrecht durchgedrückt. Da es sich um eine neue und vor allem nicht um eine klassische hoheitliche Verwaltungsstelle handelt, haben wir angeregt, dass die Ausschreibungsdetails vorab im Kulturausschuss behandelt und diskutiert werden sollen. Wenn die Verbindungstätigkeit zwischen Gemeinde und Kulturvereinen tatsächlich ernst gemeint ist, dann wäre eine gemeinsame Beratung aller Mandatare im Kulturausschuss Gebot der Stunde gewesen. Die Antwort des Alexander Stangassingers war unmissverständlich: Wir wollen keine Zeit mehr verlieren und es wurde schon ausreichend diskutiert – die Ausschreibung mögen wir doch dann dem Protokoll entnehmen. Mit Blick auf die Ausschreibungs-Unterlagen kann man unschwer erkennen, dass keine tatsächliche Verwaltungsstelle geschaffen werden soll, sondern eine weitere Stelle im politischen Beraterstab – dieses Mal eben für Rosa Bock. Der Umstand, dass der Arbeitsplatz dieses Kulturbüros – laut der vielzitierten Kulturanalyse – sogar in den Räumlichkeiten der Kulturstadträtin selbst sein soll, zeichnet selbst sein Bild. Wir werden es auch weiterhin klar ablehnen, dass im Gegenzug für die Bereitstellung eines politischen Beraterstabes auf Kosten der Steuerzahler im Rathaus, ehrenamtliche Kulturinitiativen ausgehungert werden und zusperren müssen“, so der Klubobmann und fügt abschließend hinzu:

 

„Die Prioritäten des Alexander Stangassingers sind glasklar erkennbar. Medienwirksame, inhaltsleere Ansagen und planloses reagieren statt agieren. Das zeigt sich auch beim Budget 2021. Bis dato haben wir noch keine Unterlagen – trotz Urgenz – zum Budget bekommen, obwohl am Dienstag die Einladung zum Finanzausschuss versendet werden muss. Da wir vermutlich die bereits gedruckte Endversion erhalten werden, ist davon auszugehen, dass die inhaltliche Diskussion und die Bereitschaft Änderungen vorzunehmen überschaubar sein wird beziehungsweise unmöglich ist. Politische Sacharbeit und das viel zitierte ´Gemeinsam` sieht anders aus.“ – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein.)

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Das Edel-Unternehmen EMCO mit seinen rund 400 Mitarbeitern in Hallein-Taxach, zählt zu den führenden Werkzeugmaschinen-Herstellern in Europa. Gegründet 1947, exportiert Emco heute 85 Prozent seiner Maschinen. Nach 177 Millionen Euro Umsatz im Vorjahr, wird das Unternehmen heuer an die 200 Umsatz-Millionen verzeichnen. Vor der Corona-Krise hatte man sogar geplant, bis zum Jahr 2023 an die 300 Millionen Euro Umsatz jährlich zu erreichen. Doch dann kam alles anders. Bis zu 100 Mitarbeiter wollte EMCO noch Ende September wegen rückläufiger Auftragslage zur Kündigung anmelden. Doch jetzt, Ende November, sieht es schon wieder deutlich besser aus. Mit Unterstützung der Gewerkschaft und angesichts einer sich im Herbst markant verbesserten Auftragslage, konnte nun doch eine Massen-Entlassung verhindert werden. Das Unternehmen ist wieder mit Aufträgen ausgelastet. Am europäischen Markt entwickelt sich die Auftragslage zwar derzeit noch unbefriedigend, doch erfreuliche Auftragseingänge aus Südost-Asien und Russland sichern die Auslastung der EMCO-Produktion. Beim Umsatzergebnis des heurigen Jahres liegt EMCO derzeit bei noch etwa 30 Prozent unter dem Vorjahr – die Geschäftsführung hofft auf ein Endergebnis um plus/minus Null. – (Odo Stierschneider. Foto: FMT-Pictures).

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Das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘ stellt eine erfreuliche und liebenswürdige Initiative dar, welche acht Halleiner Geschäfts-Inhaber und Geschäfts-Inhaberinnen zusammenführt und diese als unsere heimischen Anbieter mit ihren Angeboten in den Vordergrund stellt. Auf Initiative von Caroline Hubble, Inhaberin der Halleiner Spezialitäten-Manufaktur, beteiligten sich der Dorfladen (mit Schweinsbraten-Gewürz), Ta Leme (Olivenöl und Tee), Guglhof (Gin), Salzzart (Spezialsalz aus der Schausaline Dürrnberg), Halleiner Spezialitäten-Manufaktur (Verhackertes), La Moda (10-Euro-Gutschein), Parfümerie Charlie (10-Euro-Gutschein) und Waltraud Haas (Gin-Gelee). Ergänzt wird diese Produktpalette noch durch zwei weitere Kelten-Euro-Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro. Das alles ist attraktiv verpackt in einem Holzkistchen, dessen Deckel mit einem Porträt von Franz Xaver Gruber bedruckt ist. Durch diese Vielfalt wird das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘ zum idealen Geschenk zu jeder Zeit und für jeden Anlass.

Ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag, ob zu Ostern, ob zur Hochzeit oder zum Namenstag, ob als freundschaftliche Geste oder als Mitbringsel zu einer Einladung – das Halleiner Geschenk-Kisterl macht überall einen vorzüglichen Eindruck und ist überall willkommen! Außerdem stellt es die freundliche Empfehlung dar, wo immer es möglich ist, den jeweiligen Bedarf in unseren ortsansässigen Geschäften zu decken und nicht bei den großen internationalen Einkaufsriesen wie Amazon, die nach wie vor – im Gegensatz zu unseren heimischen Firmen – skandalöser Weise in Österreich noch immer keine Steuern zahlen. Auf unserem 1. Fotos oben, präsentieren sich die großartigen Teilnehmer an der Geschenk-Kisterl-Aktion, sichtlich gut gelaunt auf dem Bayrhamerplatz: Christoph Vogl (Guglhof), Martin Schiefer (La Moda), Jaqueline Brabec (Buchhandlung Leseträume), Caroline Hubble (Halleiner Spezialitäten-Manufaktur), Thorsten Maas und Fanny (Ta Leme), Fabian Steinhofer (Dorfladen) und Michaela Loipold-Sieber (Parfümerie Charlie). Das 2. Foto oben zeigt einen vielversprechenden Blick in das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘. Dieses ist entweder in der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz oder bei der Halleiner Spezialitäten-Manufaktur von Caroline Hubble, (Mail: office@halleiner-spezialitaetenmanufaktur.com oder Mobile: +43 664 13 45 052) zum Preis von 99,90 Euro erhältlich. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Der aktuelle ärztliche Befund des Stadtkino/Stadttheater-Gebäudes unter Bruch der ärztlichen Schweigepflicht lautet: ,,Die Eingangs- und die beiden Seiten- Fassaden: Huuuiiihh! Die rückseitige Fassade mit der funktionslosen Treppe, die einzige Fassade, für die kurioser Weise sogar extra ein Beleuchtungs-Scheinwerfer montiert wurde: Pffffffuuuuiiiiiiii!!‘‘ Der Bereich zwischen der grauslichen Treppe, neben der zu allem Überfluss diverser Krempel gelagert ist und dem Nachbargebäude, fällt durch eine Ketten-Absperrung ins Auge, deren Metallstützen schief und wackelig dahingranteln. Also ein recht unerfreulicher Anblick, eine Schande für die schöne Halleiner Altstadt. Eine Sanierung dieses vergammelten Bereiches ist jedenfalls mehr als überfällig! Dazu unsere Schand-Fotos oben. FOTO 1: Die schiefen, wackeligen, reparaturbedürftigen Metallstützen der unverständlichen Kettenabsperrung. FOTO 2: Der längst überflüssig gewordene Scheinwerfer. FOTOS 3, 4 und 5: Details aus der immer mehr der Zerstörung ausgelieferten Treppe. (Der Scheinwerfer erinnert übrigens daran, dass vor Jahrzehnten bereits die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit mehreren Scheinwerfern in Hallein unterwegs war, um Probe-Beleuchtungen schöner Hausfassaden durchzuführen und für die Zukunft anzuregen. In weiterer Folge gab es fallweise bei festlichen Anlässen verschiedene Beleuchtungs-Initiativen, aber eine ständige Beleuchtung schöner Objekte in der Halleiner Altstadt wurde bisher nicht realisiert. Nachdem wir beim Thema Beleuchtung sind: Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ führte auch jahrelang die Beleuchtung des Kleinen Barmsteins durch. HZ-Leser hatten die Möglichkeit, eine Beleuchtung aus besonderem Anlass wie Hochzeit, Geburtstag, Firmenjubiläum etc. zu bestellen. Eine regelmäßige Beleuchtung des Kleinen Barmsteins wurde bisher nicht realisiert.) – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Pünktlich seit 6. November 2020, kann die Heidebrücke aufgrund der umfassenden Sanierungs-Arbeiten seit Ende Juni 2020, wieder befahren werden. Unter anderem wurden der Fahrbahnbelag, die Gehsteige, die Geländer, die Fahrbahnübergänge, die Beleuchtung sowie der Korrosionsschutz erneuert. Damit ist die wichtige Verkehrs-Verbindung von Neualm über die Pernerinsel – an die 8.000 Fahrzeuge täglich befahren die Heidebrücke – sowohl Richtung Süd als auch Richtung Nord, etwa in die Landeshauptstadt Salzburg, wieder hergestellt. Im ,,Untergeschoß‘‘ der Heidebrücke laufen indessen die letzten Arbeiten noch weiter. Es geht dabei um die Verlegung wichtiger Kabel- und Rohrleitungen. Mit der Fertigstellung der Brücke gestaltet sich das Verkehrs-Geschehen in Hallein wieder deutlich flüssiger und entkrampfter – die Verkehrs-Situation in Hallein zeigt sich deutlich entschärft.

Die Endabrechnung für die Generalsanierung der Heidebrücke steht noch aus, sie dürfte die Halleiner Stadtkasse mit etwa 1,4 Millionen Euro belasten. Im kommenden Jahr steht die Sanierung der Neumayrbrücke ins Haus – Bürgermeister und Finanzreferent der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, steht damit vor der unerfreulichen Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit – er ist erst seit März 2019 Bürgermeister der Stadt Hallein – die Finanzierung von drei Brücken-Sanierungen sicherstellen zu müssen. Besonders mit Blick auf die vorherrschende Corona-Krise eine wahrlich herausfordernde Aufgabe. Dass die Amtsvorgänger im Rathaus von Bürgermeister Stangassinger, sich bezüglich Brücken-Instandhaltung deutlich zurückhielten, obwohl sie selbstverständlich über deren Zustand informiert waren und nur die Neuerrichtung des Salinensteges zur Pernerinsel einleiteten – auch dessen Fertigstellung erfolgte erst unter Bürgermeister Stangassinger – ist ein spezielles Kapitel für sich.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Das Erscheinungsbild der Stadt Hallein wurde durch die sanierte Heidebrücke weiter aufgewertet. Dazu unsere beiden ersten Fotos. FOTO 1: Blick auf die neue Brücke von der Pernerinsel aus Richtung Neualm. FOTO 2: Blick auf die neue Brücke von Neualm aus Richtung Pernerinsel. FOTOS 3 und 4: Seitlicher Blick auf die Heidebrücke jeweils von Neualm aus. FOTO 5: Die Nahaufnahmen in das ,,Untergeschoß‘‘ der Brücke zeigen, dass hier noch gearbeitet wird. – Nach der endgültigen Fertigstellung der Heidebrücke werden natürlich auch die weißen ,,Leintuch‘‘-Verkleidungen und das Baugerüst entfernt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein verfügt ganz überraschend über einen neuen repräsentativen, ungemein beeindruckenden Sitzungssaal für die Stadtgemeindevertretung. Die gelungene Premiere mit souverän bewältigter Bewährungs-Probe fand am Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr statt. Im optisch angenehmen Ambiente des neuen, groß dimensionierten Sitzungssaales mit holzvertäfelten Wänden, war mit großen Arbeitstischen ein beeindruckend großes Quadrat gebildet worden, an dem die Gemeindevertreter, mit genügend Corona-Abstand, Platz gefunden hatten. Der Anblick des neuen Sitzungssaales machte total vergessen, dass es sich um die altbewährte Salzberghalle handelte, in der die Gemeindevertretung mit gutem Gewissen ihre Sitzung abhalten konnte. Das neue räumliche Umfeld spornte die fleißigen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter unter Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Hofrat Erich Angerer dazu an, ein umfangreiches Programm zu bewältigen, welches aus 46 verschiedenen Sitzungs-Arbeitspunkten bestand. Dies betraf aber nur den öffentlichen Teil der Sitzung, dem noch, nachdem die Zuhörer den Sitzungssaal verlassen hatten, der vertrauliche Teil der Sitzung folgte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Gesamtansicht des neuen, repräsentativen Sitzungssaales in der Salzberghalle. FOTO 2: Die Stirnseite des beeindruckenden Sitzungs-Quadrates mit Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Hofrat Erich Angerer in der Mitte. FOTOS 2 und 3: Die linke und rechte Seite des großen Sitzungs-Quadrates. FOTO 4: Angesichts des verheerenden Terroranschlages in Wien mit vier Todesopfern und 23 Verletzten, hatte Bürgermeister Alexander Stangassinger zu Beginn der Sitzung der Gemeindevertretung, alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Gedenken aufgerufen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Den Menschen vorzumachen, Halleins Rathaus sei im ,,Notmodus‘‘, sorgt für Panik und Unverständnis. Tatsächlich muss man sich nur registrieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – gibt es irgendwo Engpässe, dann muss dem entgegengewirkt werden. Allerdings mit Arbeitskräften und nicht mit einer Aufstockung des parteipolitischen Bürgermeister-Beraterstabes.

,,Für die gestrigen Aussagen von Bürgermeister Alexander Stangassinger, habe ich absolut kein Verständnis. Ihm ist nicht bewusst, welche Panik und Sorgen er mit der Verkündigung eines ,,Notmodus im Rathaus‘‘ bei der Bevölkerung auslöst. Es zeigt sich schlichtweg, dass Alexander Stangassinger einen täglichen Wettlauf um die erste und beste Schlagzeile bestreitet. Für Hallein und die Bevölkerung wäre es jedoch besser und zielführender, er würde arbeiten, Probleme lösen und handeln‘‘, so Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

,,Landesweit gibt es einen Schulterschluss – die Gemeinden helfen wo sie können, um das so wichtige Contact-tracing aufrecht erhalten zu können. Die Menschen rücken zusammen, helfen sich gegenseitig und die Bürgermeister haben sich miteinander abgestimmt. Nur bei uns in Hallein funktioniert das nicht. Das liegt wohl darin, dass die Sozialdemokratie nicht geeint ist und unterschiedliche Kurse auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene fährt. Insgesamt braucht es jetzt aber Klarheit, Hilfe und Lösungen – das alles neben  dem Tagesgeschäft. Angst und Panik zu verbreiten, was dazu führt, dass die Bürgerinnen und Bürger anfragen, ob das Rathaus überhaupt noch offen ist, ist nicht zielführend, macht die aktuelle Situation noch undurchsichtiger und verunsichert die Menschen. Mit dem Wort `Notmodus´ agiert man, wenn tatsächlich große Teile der Belegschaft ausfallen und erkranken – also dann, wenn es dazu keine Alternative gibt. Bei uns im Rathaus muss man sich lediglich registrieren und die Mitarbeiter befinden sich im Team-Splitting. Nur – so etwas führt eben zu keiner SPÖ-Schlagzeile‘‘, zeigt sich Klubobmann Aschauer verärgert und betont abschließend:

,,Wenn wir durch die Bereitstellung von Personal für das Contact-tracing, tatsächlich aus dem personellen `letzten Loch pfeifen´ und der laufende Betrieb nicht mehr sichergestellt werden kann, dann müssen wir durch Anstellungen entgegenwirken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie mit Krisen und Arbeitsspitzen gut umgehen und vor allem zum Wohle der Halleiner Bevölkerung gerne zusammenrücken und ihre Arbeit leisten. Falls zur Zeit Arbeitskräfte fehlen, dann muss man für Entlastung sorgen. Allerdings nicht durch gut bezahlte Freunde im parteipolitischen Beraterstab des Herrn Bürgermeisters, sondern in den Abteilungen, dort wo es brennt.‘‘ – (Presse-Aussendung der Halleiner Volkspartei.)

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Vor dem Halleiner Rathaus weht eine Trauerfahne. (1. Foto oben). Im Gedenken an die Opfer des sinnlosen Terroranschlages im Zentrum von Wien. (2. Foto oben). Auch die Halleiner Gemeindevertretung widmete bei ihrer Sitzung in der Salzberghalle am Donnerstag, 5. November, stehend mehrere Gedenkminuten der Anteilnahme an die Hinterbliebenen der Terror-Opfer. (3. und 4. Foto oben). – Massiv bewaffnet mit einem Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow, einer Faustfeuerwaffe und einer Machete, sowie ausgerüstet mit zahlreichen Munitions-Schachteln, zog ein 20jähriger Österreicher, mit nordmazedonischer Staatsbürgerschaft, eine Blutspur durch die Wiener Innenstadt. Sein Terroranschlag forderte vier Todesopfer und 23 Verletzte. 9 Minuten nach dem ersten Notruf war er bereits tot – erschossen von Polizisten der Wiener Spezialeinheit WEGA. Wie das Innenministerium erklärte, hatte der Täter keine Komplizen an seiner Seite. Laut Polizei war der Täter ein völlig ungeübter Schütze, der chaotisch und planlos wild um sich schoss. Aufgrund der Wahnsinnstat erfolgten in Wien 18 Hausdurchsuchungen, wobei 14 Personen, die mit dem Attentäter in Verbindung standen, festgenommen wurden. Unter den Festgenommenen stehen mehrerer unter dem Verdacht, Mitglied einer terroristischen Verbindung zu sein. Es handelt sich durchwegs um Personen im Alter von unter 30 Jahren – zwischen 18 und 28 Jahre jung.  – (Odo Stierschneider. Fotos 1, 3 und 4: OST, Foto 2: ORF)

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Mit markanten Worten kommentiert der Haleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger unter ,,Facebook‘‘ die aktuelle Corona-Situation. Der SALZSCHREIBER zitiert die Ausführungen des Stadtoberhauptes und ergänzt sie mit aktuellen Corona-Zahlen aus Hallein, wie sie von der Stadtgemeinde bekannt gegeben wurden.

 

Zitat: ,,Wir stehen nach wie vor im Regen. So wie der Mechaniker, der nicht weiß, ob er nächste Woche aufsperren darf. So wie der Tischlerlehrling, der nicht weiß ob er in seine Tischlerei noch arbeiten gehen darf. So wie die Gastronomin, die nicht weiß, ob sie für Montag noch einkaufen soll. So wie der alte Ehemann, der nicht weiß, wie lange er seine Frau im Seniorenheim noch besuchen darf. So wie die vielen Menschen in Österreich die nicht wissen, was auf sie zukommt. Die Menschen haben aber ein Recht darauf, dass sich die Verantwortlichen auf eine vor acht Monaten (!) vorhergesagte Krise entsprechend vorbereiten und besser früh als spät mit den Menschen Klartext reden.

 

Ja, es ist keine einfache Situation, das hat jede und jeder mittlerweile kapiert. Aber anzukündigen, dass etwas angekündigt wird, dass etwas angekündigt wird, da ist die Lage zu ernst, um die Öffentlichkeit mit sinnlosen Pressekonferenzen zu verunsichern und hinzuhalten.‘‘ (Zitat-Ende).

Die aktuellen Infos zur Corona-Lage in Hallein vom 5. November 2020
(in Klammer der Wert des Vortages 4. 11.):

 

Stadt Hallein: aktuell 153 positiv Getestete (126)
7-Tages-Inzidenz Stadt Hallein: 507 (422)
Aktuell sechstschlechtester Wert im Tennengau.
Tennengau: aktuell 490 positiv Getestete (423).
7-Tages-Inzidenz Tennengau: 567 (gestern 465).
Corona-Ampel Tennengau: "ROT"
Bildungsampel Tennengau: "ORANGE".
Risikostufe für die STADT Hallein: "ROT"
(Gemeindeampel, keine Auswirkungen)
Weitere Gemeinden mit "ROT": Kuchl, Abtenau, Puch

Gsund Bleim!
Euer
Alexander Stangassinger
Bürgermeister der Stadt Hallein

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Auf dem Gehsteig entlang des südlichen Gebäudetrakts der einstigen Bezirkshauptmannschaft Hallein, entfaltete sich einst ein Vegetations-Wunder. Ein prachtvoller Blauglockenbaum begann damit, hier seine riesigen (essbaren) Blätter zu entfalten. Eine wahre Augenweide im Umfeld der grauen Gebäudewüste, die immer wieder von Passanten bewundert wurde. (Dazu das 1. Foto oben). Dieses kostenlose Geschenk der Natur hatte jedoch in dieser Stadt keine Überlebens-Chance. Ob ihm ein Sandsack auf den Kopf gefallen war, oder ob er mit dem Schädel gegen einen Lampenmast geprallt war – wie auch immer, ein geistig Angeschlagener griff eines Tages zur Säge und ging widerrechtlich auf den Blauglockenbaum los. Das Ergebnis zeigt das 2. Foto oben. Der Blauglockenbaum sammelte alle seine Kräfte und entfaltete sich ein zweites Mal auf erfreuliche Weise, dazu das 3. Foto oben. Doch unser geistig Gestörter griff wiederum zur Säge, das Ergebnis zeigen unsere Fotos 4 und 5. Welche künftige Attraktion für die Stadt Hallein hier völlig sinnlos zerstört wurde, zeigt unser prächtiges 6. Foto. Dass hier ein Geistesgestörter am Werk war, dokumentieren auch unsere Fotos 7 bis 10. Denn unmittelbar neben dem Standort des kleinen Blauglockenbaumes wuchert ungehindert wildes Grünzeug aus dem Asphalt. Der Killer des Blauglockenbaumes hätte, falls er einigermaßen bei Verstand wäre, diese Wildnis – eine Schande für Hallein – schon längst beseitigen müssen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Seit dem Jahr 2009 ist Erich Angerer Leiter des Stadtamtes Hallein, bereits 1982 begann er als Lehrling im Dienste der Stadtgemeinde. Am Freitag, 30. Oktober 2020, verlieh Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl das Dekret zur Verleihung des Berufstitels an Erich Angerer. „In meiner Zeit zunächst als Stadtrat und dann als Bürgermeister der Stadt Hallein habe ich Stadtamts-Direktor Angerer sehr gut kennen und schätzen gelernt. Er hat viele Großprojekte in der Stadt Hallein mit viel Engagement und großer Leidenschaft begleitet“, so Christian Stöckl.

 

Erich Angerer trat 1982 in den Dienst der Stadtgemeinde Hallein ein. Nachdem er dort seine Lehre absolviert hatte, war er von 1985 bis 1991 Buchhalter in der Finanzverwaltung, danach bis 2002 Leiter der Stadtbuchhaltung und stellvertretender Abteilungsleiter der Finanzverwaltung. In den Jahren 2003 und 2004 war er Referent in der Rechtsabteilung und dann bis 2009 Abteilungsleiter der Rechtsabteilung. Erich Angerer ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Auf dem Foto oben erhält Stadtamtsdirektor Erich Angerer das Dekret zur Verleihung des Berufstitels Hofrat von Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl überreicht. – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Es geht nun darum, die Ausbreitung des Virus und die damit verbundene dramatische Entwicklung zu stoppen. Daher ist es richtig, einen konsequenten und dafür zeitlich kürzeren Lockdown zu setzen. Damit wir möglichst rasch eine starke Reduzierung der Infektions-Zahlen erreichen. Und unser Gesundheits-System sowie die Betten-Kapazitäten in den Spitälern nicht überlastet werden“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer im Rahmen einer Pressekonferenz (siehe Foto oben), in deren Rahmen die nachfolgend aufgelisteten Beschränkungen bekannt gegeben wurden.

 

NÄCHTLICHE
AUSGANGS-BESCHRÄNKUNG
Das Verlassen des privaten Wohnbereichs zwischen 20 und 6 Uhr ist nur unter folgenden Bedingungen erlaubt:
O Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.
O Betreuung und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten.
O Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens.
O Berufliche Zwecke und Ausbildungs-Zwecke, sofern erforderlich.
O Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (zum Beispiel Spazieren gehen, Joggen, Gassi gehen).
Diese Beschränkungen zum Verlassen des privaten Wohnbereichs gelten vorerst von 3. November 00.00 Uhr bis 12. November, 24 Uhr.

 

MINDEST-ABSTAND IM GESCHLOSSENEN
UND ÖFFENTLICHEN RÄUMEN

An öffentlichen Orten gilt ein Mindest-Abstand von einem Meter gegenüber haushaltsfremden Personen. In öffentlichen, geschlossenen Räumen ist zudem ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) vorgeschrieben. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Mindest-Abstand einzuhalten, wenn dies möglich ist. Mund-Nasen-Schutz ist dort verpflichtend.

 

HANDEL UND GESCHÄFTE
BLEIBEN OFFEN

Der Handel wird weiter offenbleiben, allerdings wieder mit einer Obergrenze der Kundinnen und Kunden, die sich nach der Größe des Geschäftes richtet. Pro Kunde müssen 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

 

HOME OFFICE
WIRD EMPFOHLEN

Auch am Arbeitsplatz müssen Maßnahmen ergriffen werden, Home Office wird dringend empfohlen, wo immer es möglich ist. Ist dies nicht möglich, müssen am Arbeitsplatz der Abstand eingehalten und weitere Hygiene-Maßnahmen umgesetzt werden.

 

SCHULEN UND KINDERGÄRTEN
BLEIBEN GRÖSSTENTEILS OFFEN

Kindergärten, Volksschulen und Unterstufen sowie Polytechnische Schulen und Sonderschulen bleiben offen. Die Oberstufen, Fachhochschulen und Unis stellen aus derzeitiger Sicht auf Distance-Learning um. Hier werden die Details mit dem Bildungs-Ministerium noch ausgearbeitet.

 

GASTRONOMIE
UND BEHERBERGUNG

Gastronomie-Betriebe dürfen zwischen 6 und 20 Uhr nur Speisen und Getränke zur Abholung anbieten. Beherbergung ist nicht möglich, außer für berufliche Zwecke.

FREIZEIT,
SPORT UND KULTUR

Freizeit- und Kulturbetriebe bleiben geschlossen, ausgenommen sind Bibliotheken. Veranstaltungen sind untersagt, davon ausgenommen sind berufliche Zusammenkünfte und Demonstrationen wenn die Hygiene-Maßnahmen eingehalten werden. Profi-Sportveranstaltungen können ohne Publikum stattfinden. – (Text und Foto: Landes-Pressezentrum).

WEITERHIN GROSSE
DISZIPLIN ERFORDERLICH

Die bis zum Erbrechen permanent wiederholten, dringend erforderlichen Maßnahmen wie genügend Abstand halten, Atemschutz-Masken tragen, Hände waschen, Desinfektionsmittel benützen, keine privaten Veranstaltungen feiern, wurden von einem unbelehrbaren und sturen Teil der Bevölkerung nicht eingehalten. Das Ergebnis ist der permanent ansteigende, alarmierende Stand an Corona-Infizierten. Ein Team von britischen und US-Wissenschaftlern hat schon Anfang September, unter Annahme immer wiederkehrender und stetig ansteigender Infektionswellen errechnet, dass die Menschheit in 5.135 Jahren ausgestorben sein wird. Nachsatz: Dieser Zeitraum könnte sich jederzeit verkürzen, wenn es zu den schon lange befürchteten Corona-Mutationen kommt, die zu wesentlich aggressiveren, sich deutlich schneller ausbreitenden und gefährlicheren Corona-Viren führen. Bleibt vorläufig nur die Hoffnung, daß irgendwo auf unserem Planeten schon bald ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht… – (OST).

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Nun ist genau das eingetreten, was ursprünglich der Bezirk Hallein im peinlichen Alleingang vorexerzierte und aufgrund der steigenden Corona-Zahlen für das ganze Land Salzburg zu befürchten war. Neben anderen Gebieten in Österreich auch, wird nun das gesamte Land Salzburg in das grellrote Licht der Corona-Ampel getaucht. Markante Zahlen aus dem Oktober 2020 für den Bezirk Hallein: 1. Oktober 71 aktiv Infizierte, 15. Oktober 286, 19. Oktober 312, 29. Oktober 348. Am 1. Oktober gab es im Land Salzburg 285 Corona-Infizierte, am 29. Oktober waren es bereits 2.076. Das waren halt noch Zeiten, als das gesamte Bundesland Salzburg in der wunder-wunderschönen Ampelfarbe Grün (siehe erste Abbildung oben) erstrahlte! Doch der Großteil der nachfolgenden Infektions-Lawine war von den Betroffenen selbst verschuldet. Sie hielten den erforderlichen Abstand nicht ein, begrüßten sich mit Händedruck und Umarmungen und hatten ihre körperenge Gaudi bei unzähligen privaten Veranstaltungen. Wären die Corona-Verhaltensmaßregeln gewissenhafter eingehalten worden, dann wäre das Virus längst eingebremst und wir hätten deutlich weniger Todesopfer zu beklagen.

Doch Leichtsinn, Rücksichtslosigkeit und Dummheit viel zu Vieler unserer unbelehrbaren Mitbürger, sorgen nach wie vor für ansteigende Infektions-Zahlen. (Mit einer Ausnahme: die nach der Quarantäne in Kuchl eingebremsten Corona-Fälle. Man wird sehen, wie sich hier die Dinge weiterentwickeln.) Die immer strenger werdenden Maßnahmen der Politiker sind das Ergebnis einer sturen Vernunft-Verweigerung erheblicher Teile der Bevölkerung. Offensichtlich kann der Corona-Horror nur noch dadurch eingebremst werden, dass über alle Gemeinden nach dem Vorbild der Gemeinde Kuchl die Quarantäne verhängt wird. – Die oben stehenden Abbildungen zeigen den unfassbaren Wandel unseres Bundeslandes. Am Beginn die traumhafte Ampelfarbe Grün, an dritter Position wird der Tennengau mit Abstand als erster Bezirk Rot eingefärbt, dieses verbreitet sich immer mehr bis hin zum komplett Rot eingefärbten Bundesland.(Odo Stierschneider. Abbildungen Medienzentrum Salzburg).

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Die Quarantäne für die Gemeinde Kuchl, bislang österreichweiter Corona-Hotspot, läuft erfreulicher Weise wie geplant, am Sonntag, 1. November, um 24 Uhr aus. Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: ,,Die Entwicklung in Kuchl zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen gewirkt haben und die Infektionszahlen reduziert werden konnten. Aufgrund der Empfehlungen der Gesundheits-Behörde wird die Quarantäne planmäßig auslaufen. Allerdings kann im gesamten Land Salzburg keine Rede von Entwarnung sein, alle Bezirke sind sehr stark betroffen. Ich schließe daher weitere Maßnahmen, auch bundesweit nicht aus‘‘.

 

„Die Corona-Situation ist und bleibt in Salzburg sehr angespannt, die Corona-Ampel des Bundes steht in den Bezirken Tennengau, Flachgau, Pongau und Pinzgau weiterhin auf Rot, in der Stadt Salzburg und im Lungau auf Orange. Eine Rot-Schaltung dieser beiden Bezirke ist zu erwarten. In diesem Fall würden wir die getroffenen Maßnahmen der bereits auf Rot gestellten Bezirke mit Wirksamkeit 2. November auch auf den Lungau und die Stadt Salzburg ausdehnen. Das bedeutet insbesondere auch ein umfassendes Veranstaltungs-Verbot“, ergänzt der Landeshauptmann.

 

Zurzeit gibt es im Bundesland 2.027 aktiv infizierte Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 263,6 (in Österreich bei 225,6). Derzeit (Stand 29. Oktober 2020, 8.30 Uhr) sind 104 Patienten mit Covid-19 im Spital, 13 davon werden auf der Intensivstation betreut. Zum Vergleich: Am 1. Oktober waren es 12, davon 1 Person auf der Intensivstation. Auch die Zahl der in Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Personen ist im Laufe des Oktobers gestiegen, derzeit sind es 49, am 1. Oktober waren es 41. Und das Virus breitet sich in Salzburg weiter aus, was die Reproduktionszahl von rund 1,3 am besten zeigt. Das heißt: Zehn infizierte Personen stecken durchschnittlich 13 weitere an. Inzwischen sind 103 von 119 Gemeinden betroffen.

 

Dafür gibt es aus Kuchl, bisher die einzige Gemeinde, die unserem Bundesland unter Quarantäne stand, Erfreuliches zu berichten. Die Zahl der aktiv Infizierten in der Gemeinde Kuchl gehen jedenfalls derzeit zurück, das ist nach fast zwei Wochen Quarantäne ein Erfolgserlebnis. Hier die Entwicklung im Überblick:
1. Oktober 2020: 14 aktiv infizierte Personen
15. Oktober 2020: 88 aktiv infizierte Personen (kurz vor in Kraft treten der Quarantäne)
19. Oktober 2020: 131 aktiv infizierte Personen, der bisherige Höchststand.
29. Oktober 2020: 80 aktiv infizierte Personen. – (Text mit Grafik: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Das Nachverfolgen von Kontakten von mit Covid-19 infizierten Personen, Contact Tracing genannt, ist der Schlüssel zur Eindämmung des Corona-Virus. Mit steigenden Infektions-Zahlen wird die „Spurensuche“ aber immer aufwändiger. In den Bezirkshauptmannschaften arbeiten Dutzende Personen mit Hochdruck daran, die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen, indem Infizierte und Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne geschickt werden. Dabei helfen sie nicht nur hausintern zusammen, auch das Bundesheer und Personen vermittelt vom Arbeitsmarktservice helfen mit. Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirkshauptmannschaften leisten Großartiges, um die bestmögliche Erfassung der Kontaktpersonen sicherzustellen. Die Unterstützung der derzeit 35 Bundesheersoldaten und von 23 Personen, die vom Arbeitsmarktservice vermittelt wurden, ist dabei eine wichtige Hilfe. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Am 1. Oktober waren es noch 285 aktiv infizierte Personen im Land Salzburg, heute, 28. Oktober, 8.30 Uhr, sind es bereits 1.873. Allein diese massive Steigerung zeigt, dass das Contact Tracing in Salzburg an seine Grenzen stößt“.

Der Bezirkshauptmann des Tennengaues Helmut Fürst, sieht sein Team ,,derzeit relativ gut aufgestellt. Wir halten schon noch durch, allerdings nur unter allergrößten Kraftanstrengungen und bei gleichzeitiger Einschränkung des Regelbetriebes.“ Derzeit gibt es im Tennengau 328 aktiv infizierte Personen, Kuchl steht noch immer unter Quarantäne. Drei Faktoren waren als schnelle Reaktion beim raschen Anstieg der Neuinfektionen im Bezirk laut Fürst entscheidend: interne Umschichtungen auf 30 Bedienstete für das Contact Tracing, die Aufstockung von Bundesheersoldaten von drei auf acht und von Assistenzkräften des AMS von drei auf sieben sowie die Unterstützung durch das Covid-Board mit der kurzfristig verfügbaren „Eingreif-Truppe“.

Mittlerweile wurde im Tennengau die 1000er-Grenze an bisher insgesamt registrieren Corona-Infektionen überschritten: am 28. Oktober waren es bereits 1.023 Fälle. Erstmals wurden nun auch Zahlen aus den einzelnen Gemeinden bekannt gegeben. Demnach bieten die Gemeinden des Tennengaues am 28. Oktober folgendes aktuelles Bild an aktiven Fällen:
ABTENAU 33
ADNET 20
ANNABERG-LUNGÖTZ 5
GOLLING 23
HALLEIN 70
KRISPL 11
KUCHL 82
OBERALM 16
PUCH 37
RUSSBACH 0
ST. KOLOMAN 9
SCHEFFAU 4
BAD VIGAUN 14

Kuchl hat seine schockierende Spitzenposition im Land Salzburg mit 82 aktuellen Corona-Fällen (vergleichsweise noch immer 60 Infektionen zu viel) erfreulicher Weise schon seit einiger Zeit verloren, liegt aber im Tennengau noch immer an der Spitze. Es folgt die Bezirkshauptstadt Hallein mit 70 aktuellen Fällen, die etwa drei Mal so groß wie Kuchl ist. Rußbach hält mit nach wie vor 0 Fällen die Siegespalme in der Hand, gefolgt von drei Gemeinden mit einstelligen Corona-Zahlen: Scheffau mit 4, Annaberg-Lungötz mit 5 und St. Koloman mit 9 Fällen. In den Salzburger Gauen leuchtet die Corona-Ampel überwiegend in der Alarmfarbe Rot, nur die Stadt Salzburg (Kompliment!) und der Lungau leuchten in Orange. – (Odo Stierschneider. Foto: pharmpress).

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,,Ich wollte immer schon international Karriere im Modebereich machen und plane deshalb gerade meine erste Berufserfahrung im Ausland‘‘, berichtet Felix, Schüler der internationalen Modeklasse an der Modeschule Hallein. Leonie möchte einen Praktikumsplatz, ,,wo es im Sommer schön warm ist und eine spannende Modeszene gibt. Ich denke an Barcelona oder Madrid, dort könnte ich mir gut vorstellen, den Sommer zu verbringen‘‘. ,,Ich möchte mein Praktikum in Mailand machen – der wohl schönsten und inspirierendsten unter den Modestädten Europas. Ich glaube, dass ich dort mein Interesse an Mode noch mehr vertiefen kann‘‘, erläutert Emily ihre Pläne für das bevorstehende Auslands-Praktikum. Die Erwartungen der Schüler*innen der internationalen Modeklasse im kommenden Jahr bezüglich ihrer Berufserfahrung im Ausland sind vielfältig. Gemeinsam verbindet sie, dass neben dem Vertiefen der praktischen Fähigkeiten in verschiedensten Fashion-Unternehmen in ganz Europa, es auch gilt, in diesen Wochen die Sprachkenntnisse zu verbessern, neue Kulturen kennenzulernen, Eindrücke zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen.

Anlässlich eines gemeinsamen Projekttages rund um den europaweit gefeierten ,,Erasmus Day‘‘, erstellten die Schüler*innen des 3. Jahrgangs der internationalen Modeklasse vorab Moodboards, die zeigen sollen, wohin die Reise geht und welche Interessen bestehen. Neben Modedesign, Einkauf und Sales, standen auch Marketing, Storedesign und Visual Merchandising hoch im Kurs. ,,Ich war selbst lange Zeit in England für die Auswahl von Praktikanten und Praktikantinnen im Fashionbusiness zuständig. Ich weiß daher, worauf es ankommt und was gefragt ist und gebe deshalb auch gerne diese Erfahrungen an unsere Jungdesigner weiter‘‘, betont Fachvorstand Michael Sellinger. Direktorin Elke Austerhuber erläutert die vielseitigen Förderungs-Möglichkeiten von Aufenthalten im europäischen Ausland durch das Erasmus-Plus-Programm der Europäischen Union, damit die Finanzierung des Auslands-Aufenthaltes gesichert ist. ,,Da unsere Schüler*innen der internationalen Modeklasse bereits ab dem ersten Jahrgang in der Arbeitssprache Englisch unterrichtet werden, sind sie optimal für den internationalen Modebereich vorbereitet. Ergänzt wird dies durch spannende Praxisprojekte, die stets auch einen Blick in die internationale Fashionszene erlauben‘‘, erläutert die Direktorin die Besonderheiten der internationalen Modeklasse in Hallein.

,,Da ich selbst bereits als Schülerin die vielseitigen Ausbildungs- und Finanzierungs-Möglichkeiten der Europäischen Union kennenlernen durfte, ist es mir ein Anliegen, den ´European Spirit` noch intensiver an der Modeschule Hallein zu leben. Wie vielseitig und international die Karriereverläufe der Absolvent*innen der Modeschule Hallein sich entfalten, zeigt sich auf der Weltkarte, die im Schulgebäude angebracht wurde. An jedem Standort, wo ein Schüler oder eine Schülerin, bzw. ein Absolvent oder eine Absolventin tätig ist, wird ein Fähnchen stecken. Wir freuen uns, dass sich die Karte bereits nach kurzer Zeit gefüllt hat. Damit wird wieder einmal bewiesen, dass die Modeschule Hallein auch in Europa als DAS Kompetenz-Zentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling wahrgenommen wird‘‘ unterstreicht Direktorin Elke Austerhuber. Der Europäische Geist rund um Erasmus Plus wurde damit in der Modeschule Hallein verankert und die Vorfreude auf das internationale Praktikum im Ausland ist bei sämtlichen Schüler*innen bereits entsprechend groß. – (MMag E.A.)

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die internationale Modeklasse startet schon in Kürze ihre Praxis in ganz Europa. FOTO 2: Masken mal anders: Vorfreude auf das Auslands-Praktikum dank Erasmus Plus, einer Initiative der Europäischen Union. FOTO 3: Der Europäische Erasmus-Plus-Day wurde auch an der Modeschule Hallein gefeiert. – (Fotos: Modeschule Hallein).

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Einer der bedeutendsten, kirchlich und weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe war Paris Graf von Lodron. Geboren am 13. Februar 1586 in Rovereto im Trentino, starb er am 15. Dezember 1653 in Salzburg. Vor 401 Jahren, im November 1619, wurde er zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Unter seiner Regentschaft wurde unter anderem die Salzburger Universität gegründet, und mit einem Stiftungskapital von 70.000 Gulden ausgestattet. (Nebenbei: Amts-Vorgänger Markus Sittikus gab in 7 Jahren 70.000 Gulden für Damenschmuck aus!) Der Dom mit der bis dahin größten existierenden Marmorfassade, wurde fertiggestellt sowie künstlerisch ausgestaltet und Salzburg wurde aus den Wirren des 30jährigen Krieges herausgehalten. Weniger beeindruckend: Gegen ihren Willen, zwang Paris Lodron seine verwitwete Schwester, ins Kloster Nonnberg einzutreten, wo sie bis zu ihrem Tod festgehalten wurde. Wie bei seinen Amtsvorgängern und Amtsnachfolgern üblich, ließ auch Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron das Salzvorkommen des Dürrnberges plündern, in den Halleiner Salinen die Salzsole verdampfen und das Salz vorwiegend mit Schiffen auf der Salzach, aber auch mit Fuhrwerken auf dem Landweg, aus Hallein abtransportieren. Nur der Erlös aus dem Jahrhunderte währenden Salzverkauf ermöglichte es den Fürsterzbischöfen, ihre Residenz-Stadt Salzburg ungemein beeindruckend und prachtvoll, zum heutigen Welt-Kulturerbe auszugestalten.

So wie alle Fürsterzbischöfe vor und nach ihm, so nahm ebenso Paris Lodron in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgendein repräsentatives Gebäude zu errichten. Dies geschah umso großzügiger in der Stadt Salzburg und auf der Festung Hohensalzburg. Die vernachlässigte Salinenstadt Hallein war und blieb immer ein Ort des Schreckens. So schrieb Franz Schubert in einem Brief, nachdem er Hallein besucht hatte: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre.‘‘ Während im vom Rauch und Dampf der Salinen zugedeckten Hallein blaßgesichtige, hohlwangige Frauen und Kinder aggressiv jeden Fremden in der Stadt anbettelten, verbrachte Fürsterzbischof Paris Lodron erholsame Tage in seiner Sommerresidenz (!), dem Palazzo Lodron in Nogaredo in der Nähe des Gardasees. Das imposante Palazzo-Gebäude, von Paris Lodron fürstlich ausgestaltet (!), ist noch heute im Besitz der Nachkommen Paris Lodrons. Hätte nicht der Verkauf des Halleiner Salzes ein Vermögen eingebracht, so hätte der Fürsterzbischof seine großen Vorhaben in Salzburg und seine Sommerresidenz-Träume niemals so großzügig verwirklichen können. Bis heute hat die Stadt Salzburg nichts unternommen, um ihre historische Schuld gegenüber Hallein, zumindest mit einer symbolischen Geste, ein wenig abzumildern…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der kirchlich und weltlich regierende Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron in Amt und Würden. FOTO 2: Die beeindruckend – auch mit dem Erlös aus dem Halleiner Salz – gestaltete, mittlerweile zum Weltkulturerbe erkorene Salzburger Altstadt in ihrer Pracht und Herrlichkeit. FOTO 3: Dazu der krasse Gegensatz: Die total vernachlässigte Halleiner Altstadt im Bereich der Kuffergasse – Schuberts ,,Misthaufen‘‘ (siehe oben). Nur wenn ein barmherziges Hochwasser herrschte, wurde der grauenvolle Exkremente-Unrat hinweggeschwemmt. FOTOS 4 und 5: Zwei Ansichten des Palazzo Lodron in Nogardo, umgeben von Weingärten. Das weitläufige Bauwerk diente Fürsterzbischof Paris Lodron als Sommerresidenz. – (Odo Stierschneider. Fotos: Tripadvisor).

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,,Es ist bedauerlich, dass sich im Halleiner Rathaus die dafür Zuständigen keine Gedanken darüber machten, wie man politische Ausschüsse – speziell jetzt in COVID-Zeiten – ins digitale Zeitalter transferieren kann. Die neue Salzburger Gemeindeordnung macht es möglich, jedoch in Hallein wurde dies, mit mehr als 10 Gründen dagegen, nun abgelehnt. Zumindest freut es mich, dass man jetzt den Ernst der Lage erkennt und Lösungen – als ´Brainstorming` beschrieben – erarbeiten will. Dies besonders, da unser entsprechender Antrag in der Gemeindevertretung im Mai dieses Jahres als widerrechtlich abgewiesen wurde‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher zur aktuellen Entscheidung des Bürgermeisters.


,,Ausschlaggebend war eine Sitzung des Bau- und Raumordnungs-Ausschusses Anfang November. Die Sitzung abzusetzen, wie beispielsweise den Kulturausschuss, kommt für mich nicht infrage. In der Bau- und Raumordnung dauern Widmungs-Verfahren und speziell der Kontakt mit der Aufsichts-Behörde ohnehin schon lange genug, hier möchte ich nicht aktiv mit einer Zeitverschiebung weiter dazu beitragen. Mein Zugang war klar: Wenn man der Bevölkerung rät, sich nicht in größeren Gruppen zu treffen, sollte die Politik – auch auf Gemeindeebene – Vorbild sein und ebenfalls auf Distanz setzen. Hier wäre eine Ausschuss-Sitzung – ohne nichtöffentlichen Teil auf der Tagesordnung – per Videokonferenz das Gebot der Stunde. Meines Erachtens hat der Landes-Gesetzgeber genau dafür die Rahmen-Bedingungen abgeändert. Eine Ablehnung wegen ´mangelnder Erfahrung im Bereich der Videokonferenz-Kultur` unter den Teilnehmern oder deshalb, weil die Gesetzesnovelle des Landtages nur als ´legistisch rasch behandelt, aber auf den normalen Legistikprozess verzichtet` beschrieben wird, lässt für mich keine Zuversicht erkennen, dass in Hallein die digitale Politik in naher Zukunft Einzug halten wird‘‘, erklärt der für Bau- und Raumordnung zuständige Ausschuss-Vorsitzende Gottfried Aschauer und fügt abschließend hinzu:

 

,,Die Ironie an der Sache ist ja, dass man im Halleiner Rathaus nicht davor zurückschreckt, anderen die Schuld zu geben und konkret auf COVID bezogen, anderen vorwirft, sich über den Sommer keine Gedanken gemacht zu haben, um Entwicklungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus scheint es für den Bürgermeister bei der Frage der digitalen Kommunikation via Facebook keine Hürden der Umsetzung zu geben. Ein Schelm der Böses denkt – geht es hier doch um die persönliche Schlagzeile des Bürgermeisters. Unser Vizebürgermeister Florian Scheicher hat bereits dem Bürgermeister mitgeteilt, dass es für die erste Novemberhälfte zu einem fraktionellen Austausch kommen muss, um hier endlich aufzuholen. Den diesbezüglichen Bau- und Raumordnungs-Ausschuss habe ich jetzt in der Salzberghalle anberaumt, um so für eine rasche politische Beratung, im Sinne der Projektbetreiber und Bauwerber, zu sorgen.‘‘ – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

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Mit dem Zusammenschluss von Raiffeisenbank Hallein und Raiffeisenbank Oberalm zur Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sowie mit Blick auf die derzeit laufenden Umbauarbeiten am Standort Hallein, wird das Jahr 2020 im Tennengau zu einem historisch herausragenden Raiffeisen-Jahr. Diese weitgreifenden Maßnahmen stehen unter dem wichtigen Motto: ,,Gemeinsam stark in die Zukunft: Zum Wohl unserer Kunden und unserer Region‘‘. Die Raiffeisenbank Hallein ist seit 14. September 2020 eine markante Baustelle. Künftig wird man hier im Erdgeschoß die Kunden mit 2-Berater-Teams noch besser und intensiver bedienen können. Einerseits durch die neuen, allen zeitgemäßen Ansprüchen entsprechenden Räumlichkeiten, andererseits durch erweiterte Beratungszeiten (nach Terminvereinbarung) von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 bis 19.00 Uhr. Im 2. Obergeschoß der Raiffeisenbank in Hallein entsteht ein Veranstaltungsraum für bis zu 60 Kunden – der moderne Weg, um wichtige Informationen kurzfristig einem breiten Kundenkreis persönlich zugänglich zu machen. Bis Mitte 2021 sollen die Bauarbeiten beendet sein.

Der ständig steigende Verwaltungsaufwand und die aktuellen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen, stellen Regionalbanken vor neue Herausforderungen. Darauf reagierten die Raiffeisenbank Hallein und die Raiffeisenbank Oberalm vorausblickend mit der Verschmelzung zur größeren und noch leistungsstärkeren Raiffeisenbank Hallein-Oberalm. Damit werden Verwaltungs-Aufgaben gebündelt und Zeit gewonnen, um die entscheidende und immer wichtiger werdende persönliche Beratung weiter auszubauen. Mit dem Zusammenschluss zur neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm war klar: Ein gemeinsames Leitbild soll richtungsweisend für die Zukunft und die Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen sein. – Die oben stehenden Fotos dokumentieren verschiedene Bauphasen im Erdgeschoß der Raiffeisenkasse in Hallein.

1. VISION:
DANACH STREBT DIE
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM

o Gemeinsam stark
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm arbeitet gemeinsam mit Kunden, Funktionären, Mitgliedern und Mitarbeitern hervorragend zusammen. Sie entwickelt sich stetig weiter und wird dabei kompetenter, wettbewerbsfähiger, wirtschaftlich erfolgreicher, einflussreicher und bleibt dabei dennoch traditionsbewusst.
o Zum Wohle der Bankkunden
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm achtet auf hohe Beratungsqualität und bietet flächendeckende finanzielle Nahversorgung. Rasche, flexible Lösungen und Entscheidungen vor Ort werden für die Kunden der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm gewährleistet. Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm beobachtet Markt-Veränderungen und -Trends, agiert auch hier flexibel und rasch – und achtet darauf, Risiken zu minimieren.
o Zum Wohle unserer Region
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm vergibt Kredite für Wachstum in der Region und unterstützt regionale Wirtschaftstreibende/Betriebe sowie örtliche Vereine. Beiträge und Abgaben werden in der Region geleistet.

2. MISSION:
DAS IST DER AUFTRAG DER
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM
o
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist eigenständig und unabhängig in ihren Entscheidungen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet ihren Mitgliedern Möglichkeiten mitzugestalten und mitzuentscheiden.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
steht für Stabilität und stärkt die Wirtschaft in der Region seit mehr als 100 Jahren.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist in ihren Bankstellen Hallein und Oberalm persönlicher Ansprechpartner
und legt großen Wert auf individuelle Lösungen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm  
bietet Beratungsqualität auf hohem Niveau – bedarfsgerecht und verlässlich.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet gesicherte und attraktive Arbeitsplätze.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist ein wichtiger regionaler Sponsor von örtlichen Vereinen und Schulen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bezahlt ihre Abgaben und Steuern in ihren Standortgemeinden.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet Kontinuität in Zeiten der Digitalisierung.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
fühlt sich der Tradition verpflichtet.

3. WERTE:
DAFÜR STEHT DIE
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM
o Wirtschaftlichkeit

Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm ist ein verlässlicher Partner
für ein gesundes Wachstum.
o Vertrauen
Vertrauen ist der ständige Begleiter der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm.
o Kundenorientierung
Kundenzufriedenheit steht für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
an oberster Stelle.
o Zusammenhalt
Gemeinsam mit Kunden, Funktionären, Mitgliedern und Mitarbeitern stellt die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm die Weichen für morgen.
o Leidenschaft
Mit Freude und Begeisterung leben alle in der
Raiffeisenbank Hallein-Oberalm ihre genossenschaftliche Tradition.
                                                                                  (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Das Corona-Virus breitet sich in Salzburg wieder weiter aus, inzwischen sind 95 von 119 Gemeinden betroffen, das entspricht dem Höchststand im vergangenen März. Übertroffen wurde dieser allerdings in Bezug auf die bestätigt aktiv infizierten Personen im Bundesland, hier wurde erstmals die 1000er-Marke überschritten. Die gute Nachricht: Die Hospitalisierung bleibt seit einigen Tagen stabil, allerdings rechnet die Landes-Sanitätsdirektion hier mit einer Verzögerung der Steigerung von ein paar Wochen. Die Tennengauer Gemeinde Kuchl steht, wie berichtet, seit Samstag Mitternacht unter Quarantäne, der Zugang zur Gemeinde wird, wie unser Foto dokumentiert, streng kontrolliert. Auch der gesamte Tennengau ist stark betroffen. Aber: Das Corona-Virus breitet sich nun auch im Pongau und Flachgau wieder stark aus.

 

Hier die Zahlen vom Sonntag, 18. Oktober 2020, Stand 11 Uhr: Im Bundesland Salzburg wurden 3.574 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, es gibt 1.020 aktiv infizierte Personen im Land. Die Bezirksaufteilung: Knapp an der Spitze derzeit noch der kleinste Bezirk Tennengau mit 288, gefolgt vom Flachgau, der mit 287 nur noch eine (!) Stimme dahinter liegt, Pongau 215, Stadt Salzburg 151, Pinzgau 54 und Lungau 25. Derzeit sind 31 Covid-19-Patienten im Spital, weitere 5 werden auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 ist auf 46 gestiegen. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,35, das bedeutet, die Verdoppelungszeit liegt bei 15 Tagen.

 

Die Zahl der aktiv infizierten Personen, hochgerechnet jeweils auf 100.000 Einwohner: Es führt nach wie vor der Tennengau mit 471,8, es folgen Pongau 262,3, Flachgau 186,3, Lungau 123,5, Stadt Salzburg 97,4 und Pinzgau 61,6. ,,Derzeit nimmt hier der Tennengau noch deutlich den ersten Platz ein, allerdings ist die Entwicklung im Pongau und Flachgau sehr dynamisch“, so Gernot Filipp, der Leiter der Salzburger Landesstatistik. Die 7-Tage-Inzidenz nach Bezirken: Tennengau 361,6, Pongau 224,1, Flachgau 150,5, Lungau 79, Stadt Salzburg 58,1 und Pinzgau 50,2. Landesweit beträgt der Wert 140,2, das bedeutet nach Tirol im Vergleich mit den Bundesländern den zweithöchsten Wert. Um die Gemeinden, die verschiedene Einwohnerzahlen haben, vergleichen zu können, nimmt man die aktiven Fälle pro 100.000 Einwohner. Hier die vier am meisten belasteten Gemeinden im Bezirk Hallein: Kuchl 1.641, Krispl 1.373, Adnet 745, und Scheffau 566. Die absoluten Zahlen der 5 derzeit vom Covidvirus am stärksten betroffenen Gemeinden im Land Salzburg: Kuchl 121 aktiv infizierte Personen, Großarl und St. Martin am Tennengebirge je 42, Adnet 27, Koppl 23. – (OST, Presse-Ausendung mit Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Zahlreiche Corona-Neuinfektionen haben dem Tennengau in den vergangenen Tagen einen unerfreulichen Spitzenplatz in Österreich eingebracht, die „Corona-Ampel“ leuchtet nun rot. Ein positives Testergebnis – das bedeutet teilweise Dutzende zusätzliche enge Kontaktpersonen und jede Menge Arbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Hallein. „Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, wir sind Montag bis Sonntag beinahe rund um die Uhr im Einsatz“, so Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

 

„Guten Tag, Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Sie sind leider positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Darf ich kurz mit Ihnen einen Fragebogen durchgehen?“ Diesen Anruf will wohl niemand erhalten, aber schnelles und effizientes Erheben der Kontaktpersonen sowie diese rasch in häusliche Quarantäne zu schicken, das ist der Schlüssel, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu unterbinden.

 

GROSSTEIL DER BEVÖLKERUNG
IST HILFSBEREIT UND VERSTÄNDNISVOLL

„Der Großteil der Bevölkerung macht mit, hat teilweise die Listen schon parat. Leider kommt es aber auch vor, dass aus verschiedenen Gründen bewusst Kontaktpersonen verschwiegen werden. Dabei geht es uns niemals darum, Schuldige zu suchen, sondern einfach nur darum, effektiv die Infektionskette zu unterbrechen. Es kann ja niemand etwas dafür“, betont Julian Engel. Er leitet die Gruppe Öffentliche Gesundheit, Verkehr und Sicherheits-Verwaltung in der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Hauptmission seit sieben Monaten: Organisation, Schulung und Kontakt-Erhebungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei wird derzeit in Hallein nicht nur jede Hand, sondern jedes Ohr am Headset gebraucht. „Das ganze Haus hilft zusammen, Unterstützung kommt auch vom Bundesheer, dem Arbeitsmarktservice und seit einigen Tagen auch von Kollegen der Bezirkshauptmannschaft Zell am See“, so Engel. Das Bundesheer stockt hier die Unterstützung von drei auf acht Soldaten auf. Mit im Team ist auch Anna Aschauer, die sich aus Überzeugung oft Tag und Nacht für die Gesundheit anderer einsetzt. „Wir sind sehr nett, das kann ich garantieren. Und ich weiß einfach, dass es nichts nützt, Kontakte zu verschweigen, nur weil man niemanden reinreiten möchte. Ganz im Gegenteil. Falls dadurch noch mehr Infektionen passieren, weil jemand unwissend unter Leute geht, so ist das doch weitaus schlimmer“, ist Anna Aschauer überzeugt.

 

BEZIRKSHAUPTMANN LOBT GROSSARTIGE LEISTUNG
SEINER MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN

Der Tennengauer Bezirkshauptmann Helmut Fürst spricht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großes Kompliment aus. „Mittlerweile sind mehr als die Hälfte mit dem Thema Corona befasst, die meisten davon im Contact Tracing. Hier wird detektivische Arbeit geleistet, einfühlsam und gleichzeitig professionell. Und nicht nur das. Jedes positive Testergebnis muss genau eingetragen und in speziellen Programmen abgearbeitet werden“, erklärt der Bezirkshauptmann. Gleichzeitig müssen in Hallein wesentliche Aufgaben der Bezirkshauptmannschaft parallel dazu weiter erledigt werden, vom Ausstellen eines Führerscheins für Lastkraftfahrer über Maßnahmen bei Gefahr im Verzug, bis hin zu Betriebsanlagen- und Bauverhandlungen. „Es heißt, dass sich in einer Krise die besten und die schlechtesten Eigenschaften von Menschen zeigen. Ich bin einfach nur stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gerade jetzt von ihrer besten Seite zeigen. Allein aus diesem Grunde konnten wir in dieser herausfordernden Zeit unsere Aufgaben bis dato bewältigen“, betont Bezirkshauptmann Fürst. – Auf den
obenstehenden Fotos der Gruppenleiter für den Bereich Öffentliche Gesundheit, Verkehr und Sicherheitsverwaltung Julian Engel der Bezirkshauptmannschaft Hallein und Anna Aschauer vom Contact Tracing Team. – (Presseaussendung mit Fotos: BH Hallein.)

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,,Eine dramatische Entwicklung,‘‘ ,,Die Situation läuft hier völlig aus dem Ruder,‘‘ mit diesen Feststellungen des Landeshauptmannes im Vorfeld, wurde im Bezirk Hallein die bisher weiträumig einzigartige Quarantäne der Gemeinde Kuchl von Samstag, 17. Oktober 2020 Null Uhr, bis Sonntag, 1. November 2020 angeordnet. Die kleine Gemeinde Kuchl riss aufgrund ausufernder Corona-Infektionen den gesamten Tennengau mit in die Stufe Rot (,,Sehr hohes Risiko‘‘) der Corona-Ampel. Die Neu-Ansteckungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner sowie die Veränderung zur Vorwoche zeigen schonungslos die erschreckende Situation im Tennengau. Die Poleposition besetzt landesweit unangefochten (Werte vom Samstag, 17. Oktober) der Tennengau mit 397,4 Corona-Infizierten und 185,8 Neu-Ansteckungen während der vergangenen 7 Tage. Daher Ampelfarbe Rot. Dahinter folgen (Werte vom Freitag, 16. Oktober) der Pongau mit 152,7 /+103,4 sowie der Flachgau mit 65,1/+22,8, dies bescherte beiden Gauen die Ampelfarbe Orange. In Stadt Salzburg, Pinzgau und Lungau herrscht die Ampelfarbe Gelb – die Bestfarbe Grün hat sich aus dem gesamten Bundesland verabschiedet. In ganz Österreich gibt es derzeit 4 Regionen, in denen die Corona-Ampelfarbe Rot leuchtet: Von West nach Ost sind dies Innsbruck/Stadt, Innsbruck/Land, der Tennengau und Wels/Stadt.

KUCHL IN QUARANTÄNE VON
17. Oktober bis 1. NOVEMBER 2020

Am Donnerstag, 15. Oktober, um 10,15 Uhr, kündigte Landeshauptmann
Wilfried Haslauer an, dass über die Gemeinde Kuchl angesichts deren alarmierender Corona-Rekordwerte, die Quarantäne verhängt wird. Ab Samstag, 17. Oktober Null Uhr, ist damit Kuchl einschneidenden Maßnahmen unterworfen. Dann gilt in Kuchl ein allgemeines Einreise- und Ausreiseverbot, das von der Exekutive überwacht wird. Besonders unangenehm: Auch Pendler sind von dem Verbot betroffen. Natürlich gibt es notwendige Ausnahmen für lebenswichtige Bereiche wie etwa Einsatz-Fahrzeuge von Rotem Kreuz und Feuerwehr, Arzt-Besuche, Transporte im Lebensmittel-Bereich, Warenzulieferung oder Müllabfuhr. Eltern dürfen den Kindergarten nicht mehr betreten. Kuchler, die sich auswärts der Gemeinde eine selbständige Existenz aufgebaut haben, privat aber in Kuchl leben, müssen sich nun außerhalb von Kuchl für die Zeit der Quarantäne eine Unterkunft besorgen. Ab Montag müssen die Oberstufen-Schüler im Bezirk Hallein wieder von zu Hause aus, ihren Lernstoff bearbeiten. Dieses Distance-Learning gilt auch im Pongau und Flachgau. Betroffen sind Schüler ab der 9. Schulstufe an Gymnasien, Berufsschulen und berufsbildende mittlere und höhere Schulen. Nachdem es in den Volksschulen kaum Corona-Infektionen gibt, wird der Schulbetrieb wie gewohnt weitergeführt.

EIN HORROR: AUFRUFE ZUM BOYKOTT DER
BEHÖRDLICH VERFÜGTEN MASSNAHMEN

Die Gastronomie muss nun in den Lokalen eine Gäste-Registrierung vornehmen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Lokale bis 22 Uhr geöffnet bleiben können. Weigert sich ein Lokalbesitzer, die Registrierung vorzunehmen, dann bleibt sein Lokal geschlossen. Für die Landes-Sanitätsdirektorin Petra Juhasz besteht kein Zweifel daran, dass die Quarantäne-Maßnahmen gegenüber Kuchl gerechtfertigt sind. Auch sie bezeichnet die Situation im Tennengau als dramatisch. Sie verweist darauf, dass trotz der extremen Infektionszahlen im Bezirk Hallein, die Maßnahmen dagegen, völlig unverständlich, von Teilen der Bevölkerung nicht mitgetragen werden. Im Gegenteil: Es gibt in den sozialen Netzwerken Aufrufe zum Boykott der behördlich verfügten Maßnahmen. Während man noch über den Geisteszustand der Verweigerer spekuliert, ergänzt die Landes-Sanitätsdirektorin: ,,Wir gehen davon aus, dass Menschen, obwohl sie aufgrund der bekannten Merkmale wissen, dass sie positiv sind, dennoch keinen Test machen lassen! Wenn dadurch beispielsweise das Virus auf ein Seniorenheim übertragen wird, so wie bereits in Kuchl, dann ist dies fatal.‘‘ Auch die Kontakt-Nachverfolgung bei infizierten Personen, das sogenannte Contact Tracing, erweist sich als erhebliches Problem. Derzeit konzentrieren sich die Gesundheits-Behörden darauf, Personen nach positiven Tests und deren unmittelbare Kontakt-Personen in Quarantäne zu schicken. Wobei auch das Bundesheer, im Rahmen eines Assistenz-Einsatzes im Bereich der Kontakt-Nachverfolgung, die Bezirkshauptmannschaft Hallein unterstützt. Dazu Markus Bender, Sprecher des Militärkommandos: ,,Ich gehe davon aus, dass Hallein von drei auf acht Soldaten verstärkt wird!‘‘ Wieso es jedoch ausgerechnet in Kuchl zu einer derart extremen Ausweitung der Coronafälle kommen konnte, darüber rätselt auch Bürgermeister Thomas Freylinger: ,,Das kam sehr überraschend, da sind noch immer viele Fragen offen‘‘. – (Odo Stierschneider, Fotos: Panomedia, verfremdet durch OST).

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Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen ist im Bundesland Salzburg besorgniserregend, aber besonders im Tennengau dramatisch. Die Eckdaten zum Vergleich: Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit im Bezirk Hallein bei 284,4, in Salzburg bei 93,1, in Wien bei 150,3, in Österreich bei 84,4 und in Deutschland bei 29,6. Für diese Tendenz steil nach oben (!) ist noch kein Ende in Sicht, weder für den Tennengau, noch speziell in Kuchl, wo nun auch im Seniorenwohnhaus mehr als 15 Bewohner und Mitglieder des Personals positiv getestet wurden. Der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp liefert einen dramatischen Überblick.

 

Die salzburgweiten Zahlen mit Stand 15. Oktober 2020, 7.20 Uhr: In Salzburg wurden bisher 3.064 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Neuinfektionen sind in den vergangenen Tagen teils auf mehr als 130 pro Tag hinaufgeschnellt. Aktuell gib es im Bundesland 670 bestätigt aktiv infizierte Personen. Die Bezirksaufteilung: Tennengau 211, Pongau 142, Flachgau 127, Stadt Salzburg 125, Pinzgau 44 und Lungau 21. 44 Personen sind bis dato in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 31 befinden sich im Krankenhaus, zusätzlich vier auf der Intensivstation. Bisher wurden fast 98.000 Tests durchgeführt, es sind derzeit zirka 900 pro Tag. Ende März 2020, also in der bisherigen Corona-Hochphase in Salzburg, gab es in der Spitzenzeit 120 Neuinfektionen. Nun, Mitte Oktober, wurde an einzelnen Tagen die 130er-Marke überschritten, aber auch der Durchschnitt steigt markant.

 

Um die Lage und Entwicklung in Ländern und Regionen vergleichen zu können, nehmen die Experten die so genannte 7-Tages-Inzidenz. Das sind die durchschnittlichen Neuinfektionen pro Tag der vergangenen sieben Tage. Der Bezirk Hallein liegt hier bei 284,4. Zum Vergleich: Salzburg 93,1, Österreich 84,4 und Deutschland 29,6. Von den aktuell 670 aktiv infizierten Personen in Salzburg entfallen 211 auf den Tennengau (am 1. Oktober 71). Und davon wiederum 87 auf Kuchl. Insgesamt sind in Salzburg knapp 2.600 Personen als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne oder verkehrsbeschränkt, davon mehr als 500 in Kuchl. Diese Gemeinde ist nach wie vor der Hotspot im Bezirk Hallein. In Kuchl sind inzwischen 87 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert, es gab insgesamt bis dato 146 positive Tests. Die Gemeinde mit ihren 6.700 Einwohnern ist aber nicht mehr allein der ,„Hotspot“. Weitere stark betroffenen Gemeinden im Bezirk Hallein sind inzwischen auch Golling, Scheffau, St. Koloman, Krispl, Adnet und Hallein. – (Landes-Korrespondenz Salzburg, Foto: Landes-Korrespondenz Salzburg)

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Drohend schwebt eine Warnung Deutschlands vor Reisen nach Österreich im Raum. Diese wird schlagend, wenn in einer Region innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern 50 Corona-Neuinfektionen auftreten. Österreichweit betrug die Zahl am 13. Oktober 80,6. Im Land Salzburg lag der Wert bereits bei 68,9. Der Tennengau mit dem Corona-Hotspot Kuchl verzeichnete unfassbare 202,2 Neuinfektionen! Der Dank gilt Deutschland, dass es bis jetzt stillgehalten hat. Der Vorwurf trifft alle, die sich trotz unzähliger Aufrufe weiterhin so leichtsinnig und verantwortungslos verhalten, als ob es das Coronavirus überhaupt nicht gebe. Die Tageszeitungen ,,Salzburger Nachrichten‘‘ und ,,Salzburg Krone‘‘ räumten am Dienstag, 13. Oktober ihre Titelseiten leer, um Platz zu schaffen für Fotos und Text betreffend den immer heißer aufflammenden Corona-Brandherd Kuchl im Bezirk Hallein. Die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ präsentierten auf der Frontseite ihrer täglichen Lokalbeilage die Schlagzeile ,,17-Uhr-Sperrstunde regt in Kuchl auf‘‘, die ,,Salzburg-Krone‘‘ veröffentlichte auf der ersten Seite unter dem Titel ,,Das letzte Bier ist gezapft‘‘ ein Foto des Kuchlers Michael Fallnhauser, Inhaber der Bar ,,Leichtsinn‘‘ und dessen Aussage, dass er sein Lokal (aufgrund der über Kuchl verhängten Sperrstunde bereits ab 17 Uhr) vorerst schließen werde.

Im Kultur-Teil der großformatigen ,,SN‘‘ lautete am 13. Oktober die Hauptmeldung: ,,Kulturherbst zwischen Sorge und Zuversicht – wie reagieren große Kultur-Institutionen auf das Veranstaltungsverbot im Salzburger Tennengau?‘‘ Und Kultur-Chefin Hedwig Kainberger leitete in der Kolumne ,,Strandpunkt‘‘ ihre Darlegungen mit folgender Passage ein: ,,Alles absagen! Das Veranstaltungs-Verbot wie jetzt im Tennengau könnte ein Testballon dafür sein, wie wir in den nächsten Monaten auf zunehmende Corona-Infektionszahlen reagieren können und sollen. Die Lokalbeilage der ,,SN‘‘ am 13. Oktober hätte eigentlich den Zeitungstitel ,,Tennengauer Corona-Nachrichten‘‘ tragen müssen. Seite 1: Siehe oben. Seite 2 plus halbe Seite 3: ,,So wurde Kuchl zum Hotspot.‘‘ Seite 3, 2. Hälfte, mit der Titelzeile ,,Kein Hobbysport in Rif, Besuchsverbot im Spital‘‘: Kein Breitensport, kein Gruppentraining im Landessportzentrum Rif, ausgenommen sind Leistungssportler sowie der Schul- und Uni-Betrieb. Im Campus Kuchl der Fachhochschule Salzburg arbeiten die Mitarbeiter möglichst von zu Hause aus. Die HTL Kuchl, an der es noch keinen Corona-Fall gab, setzt den Schulbetrieb fort. Das Krankenhaus Hallein verhängte ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen gelten nur für Väter in der Geburtenstation und für Angehörige von Palliativ-Patienten. Schließlich kommt noch der Halleiner Tourismus-Geschäftsführer Rainer Candido zu Wort: ,,Wir tun alles um zu vermitteln, dass der Besuch Halleins und der Geschäfte sicher ist!‘‘ Seite 4: Ganzseitiger Beitrag ,,Kritik an Elternverbot in Kindergärten – Eltern dürfen die Kindergärten im Tennengau in den nächsten zwei Wochen nicht betreten. Eltern von Kleinkindern unter 3 Jahren sind ausgenommen.‘‘ Seite 19: ,,Lokales Fußballverbot lässt sich umgehen – Im Bezirk Hallein dürfen die Tennengauer Clubs seit Dienstag, 13. Oktober, nicht mehr trainieren und spielen. Außerhalb ist das möglich.‘‘ Da ist die Kooperation zwischen den Vereinen wichtig.

Die ,,Salzburg Krone‘‘ veröffentlichte am Dienstag, 31. Oktober, auf ihrer Titelseite unter dem Titel ,,Das letzte Bier ist gezapft‘‘ (siehe auch weiter oben) ein Foto (siehe oben) zur Schließung der Bar ,,Leichtsinn‘‘ in Kuchl. Weitere Berichte aus Kuchl, derzeit österreichweiter Corona-Hotspot, finden sich in der ,,Salzburg Krone‘‘ auf den Seiten 20 und 21 unter ,,Zum Thema des Tages – Salzburg Spezial‘‘ in einem Beitrag mit dem Titel ,,In Kuchl hat es sich ab jetzt ausgefeiert‘‘, über wütende Wirte, Corona-Gerüchte, einen Ansturm der Journalisten – denn die zahlreichen Covidfälle samt strengen Maßnahmen sorgen für Wirbel in dem sonst so beschaulichen Kuchl. Die nun in Kuchl vorverlegte Sperrstunde um 17 Uhr veranlasste, wie die ,,Krone‘‘ berichtet, die beiden Gastronomen Michael Fallnhauser (Bar ,,Leichtsinn‘‘) und Gottfried Achrainer (Bürgerkeller) ihre Gaststätten vorläufig zu schließen.
In einem Interview der ,,Salzburg Krone‘‘ mit dem Kuchler Bürgermeister auf Seite 21 hofft das Gemeindeoberhaupt, dass die strengen Maßnahmen die Kuchler aufrütteln und warnt gleichzeitig vor weiteren Verschärfungen, denn bei einem Treffen mit dem Landeshauptmann wurde auch die Möglichkeit diskutiert, ganz Kuchl unter Quarantäne zu stellen. Wieso es ausgerechnet in Kuchl zu dieser Massierung von Coronafällen kam, dafür hat auch der Bürgermeister keine Erklärung. – Der SALZSCHREIBER dazu abschließend: Die Erkenntnis aus den unerfreulichen Coronafällen wurde allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Tennengaues schon hunderte Mal vor Augen geführt: Keine ausgelassenen Parties, Feten und dergleichen sowie möglichst keinen Alkohol. Öfters Händewaschen, Mund-Atemschutz in geschlossenen Räumen tragen, für ausreichenden Abstand sorgen. Wenn sich alle im Tennengau daran gehalten hätten, dann hätte es hier und im gesamten Bezirk Hallein schon seit Monaten nur einen Bruchteil der aktuellen Coronafälle gegeben. – (Odo Stierschneider, Foto: Krone/Andreas Tröster).

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Horror oder Wahnsinn? Wie auch immer, der Tennengau, Salzburgs kleinster Bezirk, eist die meisten Coronafälle im Land Salzburg auf. Doch das war bereits gestern. Heute lässt der Tennengau auch die Bundeshauptstadt Wien bei den statistischen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern hinter sich. Also auch Österreich-Rekord an Coronafällen im Bezirk Hallein! Angesichts dieser unfassbaren Situation, zitierte Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Tennengauer Bürgermeister zu einem Krisentreffen, um schärfere Maßnahmen für den Bezirk Hallein durchzusetzen. Ab Dienstag, 13. Oktober 2020, 0 Uhr, bis Montag (Nationalfeiertag), 26. Oktober 2020, 24 Uhr, gibt es für den Tennengau ein generelles (!) Veranstaltungs-Verbot. Betroffen sind unter anderem auch alle Sport-Veranstaltungen sowie alle privaten Feiern außerhalb des Wohnraums, (da werden jetzt die Unbelehrbaren besonders dicht und eng in ihren Wohnungen Kontakte pflegen). Das Verbot reicht bis zu den Übungen der Feuerwehren. In Kuchl mit 176 Fällen am vergangenen Montag – also der klare Hotspot des Corona-Horrors im Tennengau – müssen die Gaststätten nun schon um 17 Uhr schließen, für das Seniorenheim wurde (Ausnahme: Palliativ-Versorgung), ein Besuchsverbot verhängt.

Übereinstimmung herrscht bei den Bürgermeistern des Bezirkes Hallein bezüglich  der Ansteckungsgefahr bei privaten Feierlichkeiten. Da trotz der Corona-Gefahren weiterhin stur, ungehemmt auf Biegen und Brechen, Feiern aller Art durchgezogen werden, gilt es nochmals darauf zu verweisen, dass jede Person vom Corona-Virus befallen sein kann, ohne dies zu bemerken. Frühestens 12, spätestens 48 Stunden nach der Ansteckung, werden bereits Coronaviren auf andere Personen übertragen – bis die eigene Erkrankung eintritt, können bis zu zwei Wochen vergehen.
Gerade bei den verschiedenen Feierlichkeiten, wo der Vernunftpegel entsprechend dem Alkoholkonsum rapide reduziert wird, wo immer wildere Gaudi und immer engeres Zusammenrücken die Folge sind, ist die Gefahr am größten, durch Coronaviren attackiert zu werden.

 

Der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ), hatte schon vor Monaten kritisiert, dass nicht einmal die Bürgermeister über die genauen Corona-Zahlen in ihrer Gemeinde informiert wurden. Diese unverständliche Bestimmung wurde mittlerweile aufgehoben. Bei der Zusammenkunft der Tennengauer Bürgermeister bei Landeshauptmann Wilfried Haslauer, kritisierte das Halleiner Stadtoberhaupt, die zu geringe Einbindung der Bürgermeister des Bundeslandes. Auch wandte er sich dagegen, dass alle Gemeinden des Landes von den gleichen Einschränkungen betroffen seien, egal wie viele oder wie wenige Fälle in den einzelnen Gemeinden tatsächlich registriert wurden. – Der Corona-Rekord im Tennengau wird zunehmend zum Thema in der Presse. Am Montag, 12. Oktober, widmete die kleinformatige Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ sowohl die Titelseite (dazu das oben stehende Foto) als auch auf den Seiten 4 und 5, sieben der insgesamt acht Textspalten diesem reichlich unerfreulichen Thema. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Es ist unfassbar und stellt uns, als Bewohner des Bezirkes Hallein, ein verheerendes Zeugnis aus. Ausgerechnet im kleinsten Bezirk des Landes Salzburg gibt es die meisten Neuansteckungen. Ausgerechnet im kleinsten Bezirk des Landes flammt die Corona-Ampel in der zweithöchsten Alarmfarbe Orange. Es waren bereits Gerüchte im Umlauf, dass dem Tennengau die schlimmste Ampelfarbe Rot verpasst würde. Der Tennengau trägt Schuld daran, dass die Schweiz für Salzburg eine Reisewarnung aussprach und auch daran, dass Deutschland diesem Beispiel folgen könnte – eine Katastrophe für die wirtschaftliche Bilanz der bevorstehenden Wintersaison. Doch noch immer agiert ein erheblicher Teil der Bewohner im Bezirk Hallein leichtsinnig und verantwortungslos. Der Landeshauptmann hatte erst kürzlich vor privaten Feiern und Treffen in größerem Kreis gewarnt – prompt wucherte in Adnet bei der Hochzeit eines Halleiner Paares ein Cluster, der an die 30 Coronafälle bei etwa 100 Kontaktpersonen zur Folge hatte. Bei einer Benefiz-Veranstaltung in Kuchl traten mehrere Coronafälle auf, die dort agierenden Musiker befinden sich in Quarantäne. Mittlerweile wurde die Sperrstunde in der Gastronomie auf 22 Uhr vorverlegt, Sportveranstaltungen im Tennengau müssen ohne Zuschauer stattfinden.

Jeder unter uns kann sich gerade erst mit Corona infiziert haben und bemerkt nichts davon. Schon 12 Stunden danach verbreitet er (oder sie) jedoch bereits Corinaviren und bemerkt die Infektion selbst erst viel zu spät nach Tagen. Das ist die größte Gefahr, das ist die größte Chance der Coronaviren. Also gilt es weiterhin Abstand zu halten und auch auf Gehsteigen rechtzeitig zur Seite auszuweichen. Also nicht so, wie es auf der Almbrücke, an der Neualmer Straße geschah. Eine Mutter mit Kinderwagen und ein ungepflegter, fetter Mann kommen einander auf dem Gehsteig immer näher. Der Mann latscht ungerührt und zielsicher in der Mitte des Gehsteiges dahin. Auch als sich die Beiden schließlich gegenüberstehen, denkt der Mann nicht daran, zur Seite zu gehen. Als die Mutter schließlich mit dem Kinderwagen über die Gehsteigkante hinunter auf die Fahrbahn ausweichen will, brüllt vom gegenüber liegenden Gehsteig ein Passant herüber: ,,He Deppata! Geh auf d‘Seit’n sonst kumm i ummi und darenn di!‘‘ Diese klare Aussage verstand auch der Übergewichtige. Er drückte sich ans Brückengeländer, so dass die Mutter mit genügend Abstand zu ihm, mit ihrem Kinderwagen vorbeifahren konnte. Viel zu viele unter uns kapieren es eben nie. Und so bleibt der kleinste Bezirk des Landes weiterhin dessen größtes Corona-Problem. So gab es im Bezirk Hallein statistisch 121,6 neue Ansteckungen während der zurückliegenden Woche pro 100.000 Einwohner. In der Stadt Salzburg, wo man ein Vielfaches dieser Zahl vermuten würde, betrug diese Zahl nur 39,3. Es geht mit mehr Disziplin eben auch anders als im kleinsten Bezirk mit der größten Corona-Belastung im ganzen Land. – (Odo Stierschneider, Foto gemini-press).

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Die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein startet einen offiziellen Corona-Aufruf. Personen, die sich am Montag, 5. Oktober, ab 16.07 Uhr in der S3 von Kuchl nach Taxham Europark sowie zwischen 16.50 und 19 Uhr in den Geschäften „Hervis“, „Peek & Cloppenburg“ und „Humanic“ in der Europastraße 1, 5020 Salzburg, aufgehalten haben, sollen ihren Gesundheitszustand beobachten. Die Notfallpläne des Landes Salzburg sehen bei einem großen und nicht eingrenzbaren Kreis der Kontaktpersonen, wie in diesem Fall, einen vorsorglichen offiziellen Aufruf vor.

 

Die in Frage kommenden Zeiträume und Orte im Überblick:

 

5. Oktober 2020, 16.07 bis 16.48 Uhr: Zug S3 von Kuchl nach Taxham Europark

 

5. Oktober 2020, 16.50 bis 19 Uhr: Geschäfte „Hervis“, „Peek & Cloppenburg“ und „Humanic“, Europastraße 1, 5020 Salzburg

 

Die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein ruft alle Personen, die sich am besagten Tag in den aufgezählten Orten aufgehalten haben, auf, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und sich bei Covid-19-Symptomen bei der Hotline 1450 – mit dem Hinweis auf den offiziellen Aufruf – zu melden. Symptome, auf die es besonders zu achten gilt: Trockener Husten, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes mit und ohne Fieber. – (Text und Foto: BezHptmsch. Hallein).

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Die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein startet einen offiziellen Corona-Aufruf. Personen, die sich am Samstag, 3. Oktober, zwischen 15 und 16 Uhr in den Geschäften „Zara“, „Hollister“ und „H&M“ in der Europastraße 1, 5020 Salzburg, sowie in zwei Zügen aufgehalten haben, sollen ihren Gesundheitszustand beobachten. Die Notfallpläne des Landes Salzburg sehen bei einem großen und nicht eingrenzbaren Kreis der Kontaktpersonen wie in diesem Fall einen vorsorglichen offiziellen Aufruf vor.

 

DIE IN FRAGE KOMMENDEN ZEITRÄUME
UND ORTE IM ÜBERBLICK


3. Oktober 2020, 15 bis 16 Uhr:
Geschäfte „Zara“, „Hollister“, „H&M, Europastraße 1, 5020 Salzburg

 

3. Oktober 2020, 16 bis 17 Uhr:
Zug S3 Richtung Saalfelden Bahnhof mit Abfahrt um 16.12 Uhr Station Salzburg Taxham bis Station Salzburg Hauptbahnhof. Der genannte Zug verblieb im Hauptbahnhof bis zirka 17 Uhr, die positiv getestete Person wechselte daraufhin den Zug.

 

3. Oktober 2020, 17 bis 18 Uhr:
Zug REX 1524 Richtung Saalfelden Bahnhof mit Abfahrt um 17.08 Uhr.

 

3. Oktober 2020, zwischen etwa 16.30 bis 18 Uhr:
Hauptbahnhof Salzburg

Die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein ruft alle Personen, die sich am besagten Tag in den aufgezählten Orten aufgehalten haben, auf, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und sich bei Covid-19-Symptomen bei der Hotline 1450 – mit dem Hinweis auf den offiziellen Aufruf – zu melden. Symptome, auf die es besonders zu achten gilt: Trockener Husten, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes mit und ohne Fieber.

 

Das positive Ergebnis des Covid-19-Tests der Person lag am Abend des 5. Oktober vor und wurde der Gesundheitsbehörde im Tennengau am 6. Oktober gemeldet. Die Gesundheitsbehörde hat daraufhin sofort mit dem Contact-Tracing begonnen. – (Bez.-Hptmschft. Hallein, Foto: OST).

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Die Bauarbeiten an der Heidebrücke, welche die wichtige Verkehrsverbindung von der Pernerinsel bzw. der B 159 nach Neualm herstellt, sind voll im Gange, schließlich rückt der 6. November 2020 als festgelegtes Datum des Endes der Brücken-Sanierung unaufhörlich näher. Die Fotoarbeiten waren an der Baustelle während der letzten Wochen durch eine massive Blickbarriere (Foto 1) massiv eingeschränkt. Doch nun kam der Föhnsturm zu Hilfe und legte die Barrieren einfach um (Fotos 2 und 3). Die Baustelle selbst ändert laufend ihr Aussehen, doch man erkennt, die Erneuerung bzw. Sanierung der Brücken-Struktur wird immer deutlicher erkennbar. Der SALZSCHREIBER wird selbstverständlich auch dann die Brücken-Baustelle fotografieren, wenn die Sichtsperre wieder hergestellt sein wird. Um mögliche Spekulationen aus dem Weg zu räumen, eine Klarstellung: Der SALZSCHREIBER war nicht zugegen, als der Sturm die Barrieren umriss. Denn, als die obenstehenden Fotos von den flachgelegten Sichtbarrieren entstanden, meinte ein SALZSCHREIBER-Leser lässig, der ebenfalls die Brücken-Baustelle besichtigte: Na, da hat der SALZSCHREIBER aber ganze Arbeit geleistet… – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Vor 75 Jahren, am 26. September 1945, stürzte der von einer Brandkatastrophe massiv betroffene Turm der Stadtpfarrkirche Hallein in sich zusammen. Dazu die Augenzeugin Christine Egger aus der Pfarrgasse ,,Um 13.15 Uhr, sah ich kleinere Steine vom Turm herabfallen, dann größere Sprünge am Turm, wo Schutt herausbröselte. Die Sprünge wurden immer tiefer, der Turm fing an sich zu bewegen. Dann ein unheimliches Krachen und Getöse und eine riesige, undurchdringliche Staubwolke – der Turm war eingestürzt‘‘. Vorausgegangen war diesem dramatischen Ereignis die Brandkatastrophe am 22. 3. 1943 in Hallein. Sie hatte um 15 Uhr mit einem Brand im Gefangenenhaus neben dem Landratsgebäude (ehemaliges Augustinerkloster auf dem Georgsberg) ihren Anfang genommen. Es herrschte ungewöhnlich starker Föhnsturm aus Richtung Süd, so dass die Flammen innerhalb kurzer Zeit auf das Landratsgebäude und auf die prächtige Klosterkirche übergriffen. Der Sturm trug brennende Teile auf das Dach der Halleiner Stadtpfarrkirche. Deren großer und hoher Dachstuhl aus dem Jahr 1795 bildete schon bald ein einziges Flammenmeer, das durch den Föhnsturm auf das Chorregenten-Haus, auf mehrere Objekte des ehemaligen Klosters der Halleiner Schwestern, auf einige Häuser in der Pfarrgasse, auf das ,,Hohe Kreuz‘‘ (die 3 Kreuze) am Weg zum Dürrnberg und auf den Bannwald übergriff. Zusätzliche Brandherde entstanden durch den Föhnsturm an der Bräuerstraße und weiter in Richtung Kaltenhausen. Der Turmhelm der Stadtpfarrkirche stürzte ein, mächtige Feuergarben schossen aus dem nach oben hin offenen Turm heraus und der Dachstuhl wurde ein Raub der Flammen. Das Kircheninnere blieb von den Flammen verschont, denn die zwei großen und zwei kleinen Gewölbe der   Kirche hielten die Flammen zurück. Insgesamt 23 Feuerwehren aus der Stadt Salzburg, aus Berchtesgaden und aus den umliegenden Gemeinden sowie Pioniere aus Salzburg kämpften gegen das Flammeninferno in Hallein.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der prächtige, unversehrte romanische Halleiner Kirchturm mit barocker Haube. FOTO 2: Der große Dachstuhl der Stadtpfarrkirche wird am 22. März 1943 ein Raub der Flammen. FOTO 3: Das blieb nach dem Einsturz des Halleiner Kirchturms von dem beeindruckenden Bauwerk übrig. FOTO 4: 1965 wurde nach Plänen von Architekt Jakob Adlhart der neue Halleiner Kirchturm errichtet. – (Odo Stierschneider. Textmaterial und Fotos wurden für diesen Beitrag von Mag. Michael Neureiter zur Verfügung gestellt).

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Zwischen Raitenaustraße  und Griesgasse, in der Metzgergasse direkt neben dem Kotbach (dessen Name hier ausnahmsweise noch passt), ist einer der letzten Albträume der Halleiner Altstadt zu finden (dazu unser 1. Foto oben). Der vergammelte Holzverschlag samt ebensolcher Eingangstür bieten einen entsetzlichen Anblick. Da kann man nur hoffen, dass der ungehinderte Grünwuchs an der Verschlagecke (2. Foto) sowie rund um diesen Albtraum (Fotos 3 und 4) in nächster Zeit ganze Arbeit leistet und den ganzen Krempel einfach überwuchert. Dazu passend gestaltet sich der Blick über die Eingangstür: Richtig deprimierend! Eigentlich müsste es einen Hilfsfonds der Stadt Hallein geben, der es den Eigentümern ermöglicht, hier die überfälligen Erneuerungen (oder besser noch die ersatzlose Beseitigung) vorzunehmen. – (Text und Fotos: OST).

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Die Corona-Temperaturen steigen im Bezirk Hallein rasant an. Verharrte der Bezirk monatelang im kältesten Bereich der Corona-Ampelfarbe Grün, so stiegen die Corona-Temperaturen unaufhaltsam, bis die Ampel auf Gelb umschaltete. Doch dabei blieb es nicht. Der kleinste Bezirk des Bundeslandes Salzburg legte immer mehr an Corona-Fällen zu, so dass nun das Unglaubliche eintrat. Der Bezirk Hallein erglüht als erster (!) Gau des Landes Salzburg in der Ampelfarbe Orange. Damit wurde im Tennengau bereits die vorletzte Stufe der insgesamt 4 Farben umfassenden Corona-Ampel erreicht – die vierte Stufe der Ampel leuchtet bekanntlich in der Alarmfarbe Rot.

Die Orange-Position ist für den Bezirk Hallein höchst unerfreulich. Und dazu durchaus peinlich, erkennen darin doch die Corona-Spezialisten ein erhebliches Fehlverhalten der Bevölkerung. Öfters Händewaschen? Offensichtlich Fehlanzeige. Korrekten Abstand halten? Offensichtlich Fehlanzeige. Desinfektionsmittel benützen? Offensichtlich Fehlanzeige. Ins Taschentuch oder in die Ellenbeuge husten? Offensichtlich Fehlanzeige. Ausreichend Abstand halten? Offensichtlich Fehlanzeige. Atemschutzmasken im Bedarfsfall tragen? Offensichtlich Fehlanzeige. Auf den Besuch von Veranstaltungen mit zahlreichen Besuchern verzichten? Offensichtlich Fehlanzeige.

Die dritte Stufe Orange der insgesamt vier Stufen umfassenden Corona-Ampel für den Tennengau muss endlich zum Umdenken führen. Alleine folgender Umstand müsste zu deutlicher Verhaltens-Änderung führen: Personen, die vom Corona-Virus befallen wurden, merken tagelang nichts davon. Dennoch verbreiten sie bereits nach 12 Stunden der Ansteckung das Corona-Virus. Daher: Jede und Jeder in unserer Umgebung kann jederzeit, ohne es selbst zu wissen, zur Virus-Schleuder werden. Daher ist die Einhaltung der vorhin aufgezählten Vorsichts-Maßnahmen im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig. Allzu enges Aneinanderrücken gilt derzeit als sträflicher und lebensgefährlicher Leichtsinn.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Im Bezirk Hallein ist erstmals die dritte Stufe der Corona-Ampel, die Farbe Orange angesagt. FOTOS 2 bis 4: Die Grafiken des Landes Salzburg zeigen die Entwicklung im Tennengau von Grün bis Orange. FOTOS 5 und 6: Allzu gemütliches Zusammenrücken kann in Zeiten wie diesen gefährlich werden. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Als der SALZSCHREIBER den Pangraz-Durchgangsbogen im Halleiner Stadtzentrum fotografierte, wurde er von einer Dame mittleren Alters angesprochen: ,,Ich habe oftmals Besucher von auswärts bei mir. Wenn ich mit ihnen durch die schöne Stadt Hallein gehe, vermeide ich immer ganz bewusst diesen schrecklichen Pangraz-Bogen. Er ist eine unfassbare Schande für unsere Stadt!‘‘ Es ist schon sehr erstaunlich, dass weder von Politikern der Stadt, noch von Gemeindevertreterinnen oder Gemeindevertretern bisher der entsetzliche Zustand des Pangrazbogens thematisiert wurde. In keiner anderen Bezirkshauptstadt Mitteleuropas wäre ein derart wichtiger, in so prominenter Lage befindlicher Durchgang derart skandalös vernachlässigt worden. Daraus ergibt sich zwingend, dass hier so rasch wie möglich die abblätternden Farbschichten beseitigt und der Durchgangsbogen neu ausgemalt werden muss – egal, ob für diesen öffentlichen Durchgang die Stadt Hallein oder ein privater Hauseigentümer zuständig ist. Der derzeitige Zustand des Pangraz-Durchganges im Zentrum der Halleiner Altstadt ist jedenfalls völlig undiskutabel und stellt eine verheerende Peinlichkeit für die Stadt Hallein dar. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am Samstag, 26. September 2020, setzte der bevorstehende Winter auch im Gebiet der Stadt Hallein bereits überraschend deutliche Signale. Obwohl die verschneite Bergwelt hinter dichtem Gewölk den ganzen Tag über unsichtbar blieb, so war der Dürrnberg mit dem 1.336 Meter hohen Zinkenkogel doch immer wieder für kurze Zeit sichtbar. Am Vormittag ergab sich die erste kurze Möglichkeit, den verschneiten Zinkenlift-Hang zu fotografieren – dazu unser 1. Foto oben. Der darauffolgende Sonntag bescherte bei wolkenlosem Himmel einen prachtvollen Rundblick auf das verschneite Gebirgs-Panorama. (2. Foto oben). Dass es nach einem Sommer mit neuen Hitzerekorden bereits in der letzten Septemberwoche bis zu den höchstgelegenen Häusern des Dürrnberges herunterschneien würde, ist überraschend und zeigt, dass die Temperatur-Unterschiede im Laufe des Jahres spürbar extremer werden. Die Frage ist noch offen, ob der Oktober uns einen goldenen Herbst oder doch schon einen extrem frühen Winter bescheren wird. – (Text und Foto: OST).

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Auf der Pernerinsel, zur Salzach hin ausgerichtet, steht ein Stück stromaufwärts der Colloredobrücke, eine winzige Kapelle, die vom Grünwuchs immer mehr verdeckt wird. Als noch die Salzschiffe von Hallein aus auf der Salzach stromabwärts fuhren, vermittelte sie den Schiffsleuten einen letzten Segensgruß aus Hallein. Heute hat die kleine Kapelle längst schon ihre ursprüngliche Aufgabe verloren, auf der Salzach fahren keine Schiffe mehr, der heutige Verkehr spielt sich hinter ihrer Rückfront auf der B159 ab. Logischer Weise müsste sie eigentlich um 180 Grad gedreht und dann an ihrer Vorderseite vom Gebüsch befreit werden, um von den Fußgängern  und Kraftfahrern auf der B159 gesehen zu werden. Unser 1. Foto oben zeigt, dass der Grünwuchs die kleine Kapelle immer weiter verdeckt. Nur seitlich von der Colloredobrücke und gegenüber vom anderen Salzachufer ist sie noch zu erkennen. (Dazu unser 2. und 3. Foto oben). Derzeit ist nur ihre total zugewucherte Rückseite von der B159 aus zu sehen (4. Foto oben). An der Dachspitze (5. Foto oben) befand sich einst wohl ein Kreuz, es ist freilich schon längst schon verschwunden. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Die steigenden Corona-Infektionen im Bezirk Hallein in letzter Zeit werden nun auch an der Corona-Ampel sichtbar. Am 25. September 2020 um 12 Uhr, wurden 7 Neuinfektionen und damit ein Gesamtstand von 166 infizierten Personen im Bezirk Hallein gemeldet. Lag der Tennengau während der vergangenen Monate hinter dem Lungau zuverlässig an zweiter Stelle, was auch mit der grünen Corona-Ampel belohnt wurde, so muss nun der Tennengau akzeptieren, dass in seinem Bereich nun erstmals die Corona-Ampel auf Gelb geschaltet wurde. Damit ist der Tennengau im Bundesland Salzburg nicht alleine – auch im Pongau leuchtet die Corona-Ampel nun in  Gelb. Die Stadt Salzburg blieb ebenfalls bei ihrer Ampel-Farbe Gelb. Ansonsten verblieb in unserem Bundesland alles im Grünen. Dazu unsere Grafik oben.

Mit der Schaltung der Corona-Ampel im Bezirk Hallein auf Gelb gelten auch an allen elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen die entsprechenden Verhaltensregeln: Wenn möglich, Sport im Freien. Singen in Schulen nur im Freien oder mit Mund-Nasen-Schutz.Regelmäßig lüften. Aktivitäten so weit wie möglich ins Freie verlagern. Im Bereich der Elementarpädagogik verpflichtender Mund-Nasen-Schutz im Eingangsbereich für Eltern und Personal. Im Schulbereich für alle verpflichtend außerhalb der Klassen und generell für alle schulfremden Personen. Wie umfangreich die Liste der Einrichtungen im Bereich der Pädagogik in der Stadt Hallein ist, lässt die nachstehende Auflistung eindrucksvoll erkennen: Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Gamp
Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Neualm
Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Niedertorplatz 1
Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Pernerinsel
Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Sportheim
Krabbelgruppe Gemeinde Hallein-Rif
Krabbelgruppe HW KinderVilla Hallein
Krabbelgruppe Mobile Rif
Pfarrkindergarten Hallein-Rehhofsiedlung
Privathort San Helios
Schulkindgruppe Gemeinde Hallein-Niedertorplatz
Gemeindekindergarten Hallein-Bad Dürrnberg
Schulkindgruppe Gemeinde Hallein-Bad Dürrnberg
Alterserweiterte Gruppe Hallein-Niedertorplatz
Alterserweiterte Gruppe Gemeinde Hallein-Pernerinsel
Alterserweiterte Gruppe Gemeinde Hallein-Sportheim
Alterserweiterte Gruppe Stadtgemeinde Hallein-Neualm
Alterserweiterte Gruppen HW Kinder-Villa Hallein
Gemeindekindergarten Hallein-Burgfried
Gemeindekindergarten Hallein-Gamp
Gemeindekindergarten Hallein-Neualm
Alterserweiterte Gruppen HW KinderVilla Hallein
Gemeindekindergarten Hallein-Burgfried
Gemeindekindergarten Hallein-Gamp
Gemeindekindergarten Hallein-Neualm
Gemeindekindergarten Hallein-Rif
VS Hallein Rif-Rehhof
VS Hallein-Burgfried
VS Hallein-Neualm
VS Hallein-Stadt
Allgemeine Sonderschule Hallein
BG/BRG Hallein
BHAK/BHAS Hallein
HLM Hallein
HTBL Hallein
LBS Hallein
MS Hallein-Burgfried
MS Hallein-Neualm
MS Hallein-Stadt
PTS  Hallein

An dieser Auflistung erkennt man, wie umfangreich der Pädagogikbereich – beginnend bei den Krabbelstuben und endend bei den höheren Schulen wie Gymnasium oder Handelsakademie – in der Stadt Hallein mittlerweilen geworden ist. – (Text: LKS und OST. Grafik: LKS).

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Am 20. September 2020 verstarb der ehemalige Präsident der Arbeiterkammer Salzburg, Herbert Suko aus Hallein, im Alter von 89 Jahren. Herbert Suko war als prominenter Entscheidungsträger, in den Jahren 1983 bis 1998 erfolgreich als Präsident der Salzburger Arbeiterkammer tätig. Unter seiner Führung entwickelte sich die Arbeiterkammer zu einer modernen Einrichtung, die zahlreiche Dienstleistungen anbot. Sein Lebenswerk für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bundesland Salzburg verdient größten Respekt. Herbert Suko baute an der Arbeiterkammer die Rechtsberatung und den Konsumentenschutz aus. Unter Herbert Suko wurden in Hallein, Bischofshofen, Neumarkt und Tamsweg Bezirksstellen der Salzburger Arbeiterkammer errichtet. Sein persönliches Wirken war von entschiedener Kampfbereitschaft aber ebenso von weitsichtiger Kompromissfähigkeit geprägt. Herbert Suko war mit Gattin Regina verheiratet, der Ehe entspross eine Tochter. Am 30. September und am 1. Oktober 2020 ist seine Urne zur allgemeinen Verabschiedung in der Aussegnungshalle des Salzburger Kommunalfriedhofs aufgebahrt. Die Urnen-Beisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hallein statt. – (Odo Stierschneider).

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Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl entwickelte in der Nacht auf Donnerstag Covid-19-Symptome und wurde umgehend getestet. Der Schnell-Test fiel positiv aus. Das Regierungsmitglied und die Mitarbeiter des Regierungsbüros wurden vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt, das weitere Contact-Tracing durch die Gesundheits-Behörden läuft. „Ich habe in der Nacht Fieber und Gelenks-Schmerzen bekommen und wollte sofort auf Nummer sicher gehen. Der Schnelltest in den frühen Morgenstunden ist positiv ausgefallen, ich habe mich sofort in häusliche Quarantäne begeben. Bisher habe ich nur leichte Symptome“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Das Contact-Tracing durch die Gesundheits-Behörden ist sofort angelaufen. Die Landessanitäts-Direktion richtet in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine Teststraße ein, um unverzüglich alle Regierungs-Mitglieder mit deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Landtags-Abgeordneten sowie die Landtagsdirektion und die von der Gesundheits-Behörde festgelegten Personen aus der Landes-Verwaltung vorsorglich zu testen. Landeshauptmann Wilfried Haslauer unterzog sich am Vormittag bereits einem Labortest und wurde negativ auf Covid-19 getestet. Bis auf weiteres werden sicherheitshalber sämtliche Termine abgesagt bzw. verschoben. Der SALZSCHREIBER entbietet dem einst erfolgreichen Halleiner Bürgermeister und derzeit als Landeshauptmann-Stellvertreter beeindruckenden Christian Stöckl die allerbesten Genesungswünsche und ein aufrichtiges ,,Glück auf‘‘ aus Hallein! – (Salzburger Landeskorrespondenz. Foto: SLK).

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In Vertretung für die Geschäftsleitung der Gewerbe- und Wohnbau Ges. m. b. H. Oberalm, wandte sich Immobilen-Spezialist Markus Springer in einem Schreiben bezüglich des Hauses in Hallein, Ederstraße 8 (1. Foto oben) an die Amtsleitung der Stadtgemeinde Hallein. In dem Schreiben wird urgiert, dass zum Schutz des linken Mauerecks des Hauses (2. Foto oben) bis jetzt noch kein Rammschutz in erforderlicher Größe und Dimension aufgestellt wurde. Im Gegensatz zur Gebäudeecke des gegenüberliegenden stadteigenen Keltenmuseum, bei der sehr wohl ein entsprechender Abstandhalter aufgestellt wurde (3. Foto oben). Dazu Markus Springer: ,,Daraus kann der Schluss abgeleitet werden, dass Ihnen schutzwürdige Interessen anderer Immobilien-Eigentümer egal sind, zumindest weniger schützenswert als bei stadteigenen Objekten.‘‘

,,An der Ecke des Hauses Ederstraße 8 (4. Foto oben) wurden zwei Tafeln montiert‘‘, so Markus Springer, ,,die offenbar den Sinn haben, ungeübten oder fahruntüchtigen Fahrzeughaltern anzuzeigen, dass sich an dieser Stelle eine Hausecke befindet. Uns als Eigentümer der Erdgeschoß-Wohnung und Miteigentümer der Gesamt-Liegenschaft ist keine Vereinbarung mit der Stadtgemeinde bekannt, aus der hervorgeht, dass die Erlaubnis zur Tafel-Befestigung erteilt wurde. Bitte legen Sie uns kurzfristig eine entsprechende Vereinbarung vor. Andernfalls wollen Sie bitte ohne Verzug die Demontage vornehmen und die entstandenen Beschädigungen fachmännisch beseitigen.‘‘

,,Bei dieser Gelegenheit erinnern wir Sie, dass es trotz wiederholten Ersuchens bis jetzt unterlassen wurde, uns mitzuteilen, welche Person festgestellt hat, dass dem Sichtschutz und Raumschutz zu Gunsten unserer Mieterfamilie im Erdgeschoß aus Gründen des Lastwagenverkehrs nicht entsprochen werden kann. Von unserem freiberuflichen, erfahrenen Verkehrsexperten, haben wir eine Schleppkurve (5. Foto: Nur ein Symbolbild!) erstellen lassen. Wir sind schon gespannt, ob sich unsere Schleppkurve mit der Ihres Experten deckt. Wir sind auch schon gespannt, ob wir zumindest einige Personen vom Schöndorferplatz von den nach wie vor zahlreichen beamteten Verhinderern distanzieren können oder dürfen.‘‘ – (M.S. / Fotos: OST).

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Conny König gewann als erfolgreicher Boxer acht Mal die Österreich-Meisterschaft und stand bei den Olympischen Sommerspielen 1984 im Ring. Heute legt der zweifache Vater auf seinem Powerhof in Adnet-Spumberg seinen Fokus auf die individuelle Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die im täglichen Leben unterschiedlichste Probleme haben. Im Rahmen seines KING5 POWERHOF-Projektes, welches vom international anerkannten LAUREUS Medien Preis 2011 als BESTES SOZIALES SPORTPROJEKT ausgezeichnet wurde – es zählte bei 2.570 Einsendungen zu den 35 Finalisten – bietet Conny König mit seinem speziellen Boxtraining Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness, Stärkung des Selbstvertrauens, Aggressions- und Stressabbau, Erhöhung des Toleranzpegels sowie Bewegung und Gewichtsreduktion.

Conny König, der Boxer mit dem großen Herzen für benachteiligte Kinder und Jugendliche: ,,Boxen ist bei uns nicht einfach nur zuschlagen. Beim Boxen geht es unter anderem um Taktik, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Fairness und um wichtige Denkprozesse. Unser KING5 Boxprojekt hilft den Jugendlichen, die angesichts Fernseher, Computer, Handy, Gameboy etc. unter Bewegungsmangel leiden. Kraft, Ausdauer und Kondition werden verbessert. Gesteigertes Selbstvertrauen hilft, angestaute Emotionen kontrolliert abzubauen, um Konflikte gewaltfrei zu lösen. Aggression, Stress und Frustration finden ein Ventil. Es geht um Auspowern mit Freunden, um Spaß an Bewegung und darum, überschüssige Kilos abzubauen.‘‘

Das umfassend angelegte KING5 Projekt ist finanziell auch auf Spenden angewiesen. Der Lionsclub Salina Tennengau, vor mehr als 35 Jahren auch von den Halleinern Museumsdirektor Kurt Zeller,  Zeitungsherausgeber Odo Stierschneider und Kaufmann Helmut Reisinger gegründet, entschloss sich deshalb, das von Conny König überzeugend realisierte KING5 Projekt finanziell mit 1.000 Euro zu unterstützen. Der Präsident des Lionsclubs Mag. Hans Guttmann und Clubmitglied Ing. Ferdinand Guttmann überreichten die Spende am 17. September 2020 persönlich an Conny König in dessen Powerhof oben am Spumberg. – Unser 1. Fotos zeigt Conny König, ausgerüstet mit Boxhandschuhen. Auf dem 2. Foto ist Conny Königs hingebungsvolle Arbeit mit Kindern dokumentiert. – (Odo Stierschneider. Fotos: King5 Projekt).

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Bereits drei Monate nach der bestandenen Matura stellten sich die ersten Absolvent*innen der Höheren Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei der nächsten großen Prüfung, der „Friseur-Meisterprüfung“. Um „meisterliche Leistungen“ zu vollbringen, wurde zur Vorbereitung eine zweiwöchige Summerschool organisiert. Statt die verdienten Sommerferien zu genießen, hieß es für die ersten Maturanten dieser einzigartigen Ausbildung in Österreich: eindrehen, frisieren und trainieren. Die Jungstylisten kamen aus den unterschiedlichsten Bundesländern, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit Sicherheit war der klassische Teil, sprich die Dauerwelle die größte Herausforderung, da man dafür sehr schwer Modelle findet und schlichtweg die tägliche Erfahrung fehlt.

 

„Mir war es sehr wichtig den Absolvent*innen diese Chance gleich nach der Matura zu ermöglichen. Ich habe die Stylist*innen natürlich auch motiviert, denn es ist der höchste Berufsabschluss unserer Branche. Ich bin sehr stolz, vor allem wenn man die Schüler*innen fünf Jahre so intensiv begleitet, wachsen sie einem sehr ans Herz. Hut ab, dass sie sich dieser Prüfungen gestellt haben und das Ergebnis spricht für sich“ so Fachvorständin Scheiber Alexandra.

 

Drei Absolventinnen haben auf Anhieb die fachpraktische Meisterprüfung geschafft: Clara Unterkofler aus St. Johann im Pongau, Anna-Sophie Pranter aus Osttirol und Lisa Bedrava aus Niederösterreich dürfen sich somit nicht nur über die Reife- und Diplomprüfung freuen, sondern auch den „Meistertitel“ im Friseurhandwerk voller Stolz tragen. Die restlichen sechs Teilnehmer*innen werden fleißig trainieren, um sobald als möglich ihr Können erneut unter Beweis zu stellen. „Wir freuen uns, dass unsere ersten Absolventinnen der fünfjährigen Ausbildung für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei ihr Können bei der Meisterprüfung zeigten und wir nun bereits geprüfte „Meisterinnen“ ihres Faches als Absolventinnen haben.“, erläutert Schulleiterin Elke Austerhuber.

 

Die Prüfungskommission bestand aus Isabella Gehwolf, Christine Haas und Wolfgang Eder, Bundes-Innungsmeister für Friseure. „Ich freue mich, dass bereits die ersten Maturanten die Meisterprüfung absolviert haben und sehe dies als runden Abschluss nach der fünfjährigen Ausbildung. Beeindruckend ist vor allem der Anteil der Absolvent*innen, welche tatsächlich in der Branche bleiben, dies freut mich als Bundes-Innungsmeister natürlich sehr,“ betont Wolfgang Eder.

 

Das 1. Foto oben entstand bei der Meisterprüfung an der Modeschule Hallein am 8.9.20: Die Stylist*innen mit dem erforderlichen MNS. Das 2. Foto oben entstand ebenfalls bei der Meisterprüfung an der  Modeschule Hallein und zeigt die Stylistinnen ohne MNS. – (E. A. / Fotos: Modeschule)

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Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie Markantes in der Natur im Bereich der Stadt Hallein zu seinem Namen kam. Wie kamen die Barmsteine zu ihrem Namen? Wie kam die Salzach zu ihrem Namen? Wie kam der Zinken zu seinem Namen? Wie kam die Ruine Thürndl zu ihrem Namen? Doch die wichtigste und drängendste Frage lautet wohl, wie kam der Kotbach zu seinem widerwärtigen und abstoßenden Namen? Die Antwort darauf liefert das von der Kotbach-Stadt Hallein herausgegebenen Halleiner Stadtmagazin in seiner Ausgabe Juli 2020. Unter dem Titel ,,Wie der Kotbach zu seinem Namen kam‘‘ (besser wäre gewesen: ,,Wie der Kotbach endlich zu seinem neuen Namen kommt‘‘), lautet die erste Textpassage: ,,Die Bezeichnung Kotbach stammt aus einer Zeit, als Hallein eine schäbige, ungepflegte Salzstadt war. Komponist Franz Schubert, der damals nichtsahnend Hallein besucht hatte, schrieb voll Entsetzen in einem Brief: Ich bin vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen!‘‘

Vor Jahrzehnten, als die Salzbergbahn noch ein richtiger Anziehungspunkt war, da gab es auf dem Bayrhamerplatz eine Pensionisten-Clique, die angestrengt darauf lauerte, von auswärtigen Besuchern nach dem Weg zur Salzbergbahn gefragt zu werden. Die Antwort ,,Einfach dort über die Kotbach-Brücke und weiter!‘‘ hatte immer die gleiche Reaktion zur Folge: ,,Kotbach?! Komm, Klaus-Dieter, dort gehen wir nicht hin!‘‘ Als die Geschockten schließlich außer Hörweite waren, brach unter den Pensionisten stets brüllendes Gelächter los. Bis heute wird das abstoßende Erbstück Kotbach aus der ,,schäbigen, ungepflegten Salzstadt‘‘ von der Stadtgemeinde Hallein gnadenlos und rücksichtslos hochgehalten. Was ist nun am Kotzbach, äh am Kotbach so faszinierend und unverzichtbar? Die Worthälfte -bach kann es nicht sein. Damit verbleiben nur noch die drei Buchstaben Kot. Was zum Teufel macht diese so  kostbar, so wichtig, so unverzichtbar für Hallein?

Aus medizinischer Sicht stellt Kot das Ausscheidungs-Produkt des Darmes dar.
In der Kotbach-Stadt Hallein hoffen indessen alle, dass mit dem Begriff Kot aufgeweichte, breiige Erde oder schlammiger Schmutz gemeint sein könnte. Erotik-Spezialisten der Extraklasse finden sogar am Kot Lustgewinn und schließlich gibt es unter dem unverfänglichen, wahnsinnig gelehrt klingenden Begriff Koprohagie eine spezielle Variante: Unten hinten kommt der Kot heraus, Kenner schieben ihn sich jedoch vorne oben wieder hinein. Wie und was auch immer – die Kotbach-Stadt Hallein erscheint, aus welcher Perspektive auch immer, absolut unerträglich. Für die sturen, unbelehrbaren Befürworter einer Kotbach-Stadt Hallein wird es immer enger.

Die Kotbach-Stadt Hallein wird ihren Widerstand gegen die Umbenennung des Kotzbachs Kotbach aufgeben müssen. Natürlich tut der Abschied von solch Liebgewonnenem wie dem Kotbach fürchterlich in der Seele weh. Doch die Aussichten auf einen neuen, passenderen Namen für das Fließgewässer, das seinen Weg durch die ganze Kotbach-Stadt nimmt, sie stehen durchaus gut. Zuerst gilt es, den neuen Ersatz-Namen für den schrecklichen Namen Kotbach zu finden. Der SALZSCHREIBER, der bekanntlich nicht zum ersten Mal dieses für die Kotbach-Stadt Hallein so überaus unerfreuliche, so überaus peinliche Thema aufgreift, bietet eine überzeugende Lösung an. Der Kotbach fließt vom SALZberg herunter, durchquert die historische SALZstadt Hallein und mündet schließlich in die SALZach.
Daher der einzig logische, neue Name für das Fließgewässer: SALZBACH. – Zu unserem Foto: Außerhalb des verbauten Stadtgebietes zeigt sich der Kotbach als romantisches Gewässer mit kleinen Wasserfällen. Im  Stadtbereich musste er in ein Gerinne gezwängt werden, das zu seinem Beginn noch Grünwuchs zeigt (siehe Foto), wogegen spätestens ab dem Molnarplatz, der Kotbach in einem reinen Kanalgerinne bis zu seiner Mündung in die Salzach fließt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Seit rund 450 Jahren fahren Besucher aus aller Welt in den Halleiner Salzberg, den Dürrnberg ein. Das Schaubergwerk ist damit das älteste Schaubergwerk der Welt. Unter den Besuchern aus Nah und Fern befanden sich bereits viele gekrönte Häupter, die Gäste der Erzbischöfe. Sie alle waren fasziniert von der geheimnisvollen Welt unter Tage. Und bis heute haben die Stollen, die teilweise keltische Bergmänner vor über 2.500 Jahren Meter um Meter in den Berg geschlagen haben, nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Das Salz vom Dürrnberg war maßgeblich mitverantwortlich für den Reichtum der Salzburger Erzbischöfe; die scheinbar unerschöpflichen Salzvorkommen galten als die Schatzkammer des Landes Salzburg. Die Erzbischöfe verwendeten die hohen Gewinne aus dem Salzhandel maßgeblich dafür, um barocke Prunkbauten in ihrer Residenzstadt Salzburg zu errichten.

Noch heute bewundern Besucher aus aller Welt die prachtvolle Salzburger Altstadt und die mächtige Festung Hohensalzburg, die nur mit dem Erlös des Halleiner Salzes zur städtebaulichen Attraktion werden konnten. In der Stadt Hallein, in deren Salinen über Jahrhunderte das Salz aus der Dürrnberger Salzsole gewonnen wurde, errichteten die Salzburger Erzbischöfe kein einziges attraktives Bauwerk. Wen wundert’s, dass einst Franz Schubert die Stadt Salzburg als ein ,,Stück des Himmels‘‘ und nach einem Besuch die Stadt Hallein als ,,Misthaufen‘‘ bezeichnete? Zweifellos hat die Stadt Salzburg gegenüber Hallein noch Erhebliches gutzumachen.
 

Seit Montag, 14. September 2020, ist Halleins berühmtes Salzbergwerk geschlossen. Unter Aufwendung von 10 Millionen Euro soll das Salzbergwerk ober und unter Tage ein verbessertes, moderneres Erscheinungsbild erhalten. Bevor es jedoch an die Neugestaltung geht, muss erst mal Platz geschaffen werden. Denn durch den Druck des Berges werden alle künstlich geschaffenen Hohlräume wie Stollen, Laugkammern und auch der unterirdische Salzsee zusammengepresst – alles wird kleiner und enger. Deshalb müssen zuerst an die 1.300 Kubikmeter Gestein herausgefräst und abtransportiert werden. Dann erst kann mit der Neugestaltung der Salzwelten begonnen werden. Auch obertags man Großes vor: Das imposante historische Magazin-Gebäude neben dem Eingangsbereich zu den Salzwelten, wurde bereits vollkommen leergeräumt, hier entsteht ein neues, attraktives Besucher-Zentrum einschließlich Gastronomie. Ab April 2021 kann man wieder die Dürrnberger Salzwelten in erneuerter Vielfalt unter und ober Tage bewundern.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 6:
Der Gebäudekomplex des alten Magazingebäudes ist schon seit längerer Zeit Schauplatz reger Bautätigkeit. Die gesamte Bausubstanz wurde leergeräumt, damit hier in den kommenden Monaten ein neues Besucherzentrum einschließlich Gastronomie errichtet werden kann. FOTOS 7 und 8: Am ersten Tag der Salzwelten-Schließung gab es zwischen Hallein und den Salzwelten noch keine entsprechenden Hinweise auf die bestehende Schließung. FOTO 9: Erst am Bauzaun des Magazingebäudes wurden mögliche Interessenten auf die Schließung der Salzwelten hingewiesen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Der Auftritt der neuen Corona-Ampel, betreffend Hallein, am Dienstag 15. 9. 2020 (siehe 1. Foto oben), erfolgte besonders spektakulär. Die erste Corona-Ampel leuchtete um 13:57 auf den Bildschirmen, 2 Minuten später, um 13:59 Uhr, war die Halleiner Corona-Ampel innerhalb einer Minute gleich zweimal präsent, um 14:00 Uhr ein weiteres Mal und von 14:01 bis 14:04 brach die Corona-Ampel im Minutentakt auf dem Bildschirm über uns herein. Zwischen 13:57 und 14:04, also im Verlauf von 1 Stunde und 7 Minuten  wurden die Daten der Corona-Ampel in Hallein insgesamt 8x übermittelt. (Dazu unser 2. Foto oben). Frage auf den ersten Blick: Wie dramatisch änderte sich denn die Corona-Präsenz innerhalb von 1 Stunde und 7 Minuten in Hallein? Die beruhigende Antwort dazu lautet: überhaupt nicht! Entweder fühlte sich der Computer des Absenders corona-update@mg.corona-ampel.org völlig unausgelastet, oder er hatte an diesem warmen Septembertag Überhitzungs-Probleme, jedenfalls jagte er innerhalb von 1 Stunde und 7 Minuten gleich 8x eine völlig identische Mitteilung hinaus. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“, waren am 11. und 12. September 2020, elf Mädchen und Buben im Alter von 7 bis 11 Jahren aus Salzburg und dem Tennengau, in der Alten Saline auf der Pernerinsel wieder mit Feuereifer an der Herstellung von Minirobotern beschäftigt. Mit Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom Do!Lab Saalfelden und Mini-Tutor Valens – der bereits an den vorangegangenen MiniSchmieden Erfahrung gesammelt hatte und mit seinen Robotern beim ,,Hebocon‘‘ sogar gegen Erwachsene erfolgreich gewesen war – wurde mit vom Do!Lab beigestellten Material geschnitten, gelötet, gefeilt, gesteckt und geklebt, was das Zeug hielt. Bemerkenswert, dass die Kinder überhaupt kein Problem mit den heuer vorgeschriebenen Hygiene-Maßnahmen hatten.

Den Initiatoren Sophie Birkmayer und Tammo Claassen ging es – trotz der schwierigeren Voraussetzungen – um die Freude am Tun: ,,Während der zwei Tage der MiniSchmiede stehen die Roboter aus Elektroschrott im Zentrum. Unser Ziel ist es, eine realistisch-optimistische Mentalität zu initiieren, technische Berührungs-Ängste abzubauen, Selbstständigkeit, Verständnis, Kreativität und soziale Kompetenz zu fördern.‘‘

 

Wie jedes Jahr gab es daher zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteil-Kunde. Wer weiß schon, was ein Seiten-Schneider ist und wie eine Heißklebe-Pistole funktioniert? Dann durfte der vom Do!Lab mitgebrachte Elektro- und Elektronik-Schrott nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter der Kinder sollten ja aus den Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen und Staubsaugern aber auch aus Knetmasse, Holzstäbchen, Federn und anderen Materialien entstehen. 

 

Nun standen die Entwicklung einer Idee, das Suchen der benötigten Bauteile und handfestes Tun im Vordergrund. Während der zwei Tage wurde den Kindern vom Team Birkmayer/Claassen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, im Arbeitsprozess miteinander zu kommunizieren und bei Material und Werkzeug Ordnung zu halten. So war es wichtig abzuklären, wer welche Teile für seinen Roboter beansprucht und wer wann den elektronischen Schrauber, den Seitenschneider, die Klebepistole oder den Lötkolben benötigt. Die Kinder waren mit Feuereifer, viel gegenseitiger Rücksichtnahme und großer Kooperations-Bereitschaft unterwegs.

 

Stolz stellten sie bereits während der Arbeit ihre Roboter vor und beschrieben ihre Gedanken dahinter. Wichtiger Teil des Kreativ-Prozesses war die Namensfindung. Da durfte die Phantasie so richtig losgaloppieren: Xaver, Thomas und Jonathan bauten am „Rolling Hurricane“, der aus Lautsprechern eines Radios entstand, deshalb gab „Hurricane“ auch unheimliche Geräusche von sich. Junas Roboterkatze „Kafka Mau“ war inspiriert vom eigenen Kater. Der siebenjährige Oskar schaffte in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit drei Roboter, den „Drehmops“, „Silberblitz“ und „Mr. Vielfalt“. Fabianna fertigte aus Knetmasse und Elektro-Bauteilen „Astronaut Robbo“ und „Schildkröte Lili“, Klara ihre „Indianer-Schildkröte“, die zum Schluss noch echte Federn für den Kopfputz bekam. Elias und Melissa entwarfen „Dinospinne 3001“, Leo den „Windsturm“.

 

Am 12. September ging es schließlich beim MiniSchmiede-,,Hebocon‘‘ heiß her. Zehn Roboter waren zum abschließenden Wettbewerb angemeldet und abgewogen worden. Am Ende hatte der jüngste Teilnehmer die Nase vorn: Oskars „Silberblitz“ war im Finale gegen Klaras „Indianer-Schildkröte“ erfolgreich. Auch diesmal stellten die Kinder wieder unter Beweis, dass erst gemeinsames Arbeiten – wie auch auf der „großen“ Schmiede – die Kreativität so richtig in Gang setzt: technische Berührungsängste wurden abgebaut, Selbständigkeit und soziale Kompetenz gefördert. Somit blicken wir mit Spannung der MiniSchmiede 2021 entgegen, die hoffentlich wieder unter einfacheren Bedingungen stattfinden kann.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Die Initiatoren der großartigen MiniSchmiede Sophie Birkmayer und Tammo Classen. FOTO 2: Rolling-Hurricane. FOTO 3: Kafka-Mau. FOTOS 4 und 5: Hands-on. FOTO 6: Mini und Robbi. FOTO 7: Indianer-Schildkröte. FOTO 8: Silberblick. – (Text und Fotos: Gabriele Krisch).

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