In der schönen, von allen grausamen Realitäten verschonten Ideal-Welt des Internet, blieben die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ von den Härten der Wirklichkeit weitgehend verschont. Dort firmieren die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ seit Beginn des vorläufigen, firmenintern verhängten Nicht-Erscheinens, unverdrossen als ,,Wochenzeitung‘‘. Zitat: ,,Die Tennengauer Nachrichten‘‘ sind die regionale Wochenzeitung des Salzburger Verlagshauses für den Tennengau. Sie liegen jeden Donnerstag den ,Salzburger Nachrichten‘ bei.‘‘ (Zitatende). Kein Wort über den folgenschweren Corona-Sturm, der die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den anderen fünf lokalen ,,SN‘‘-Wochenzeitungen über mehrere Wochen vom Zeitungsmarkt fegte. Und der erstaunten Leserschaft als unzureichenden Ersatz, das neue, vorerst nur erschreckende 8 Seiten (!) dünne, landesweite Ersatz-Produkt ,,Salzburger Woche‘‘ für alle Salzburger Gaue (!) präsentierte. Die ,,Salzburger Woche‘‘ gewann an Umfang und schließlich konnten wir uns über das Wieder-Erscheinen der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ im respektablen Umfang von 48 Seiten (!) freuen. Die Freude hielt jedoch nur eine Woche lang an. Dann wurde die ,,TN‘‘-Leserschaft wieder mit  einer Ausgabe der ,,Salzburger Woche‘‘ abgespeist, die mittlerweile mit zwei Ausgaben vorliegt: Eine Ausgabe erscheint im Zentralraum nördlich des Tennengebirges, die andere Ausgabe in den Gauen südlich des Tennengebirges. Wenn alles gut geht, dann sollten wir uns am kommenden Donnerstag wieder über eine Ausgabe der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ freuen können. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Das Blumengeschäft Tannenberger in der Griesgasse (dazu unserer beiden Fotos oben), liefert ein beeindruckendes Beispiel für drei wichtige Erfordernisse für die Halleiner Altstadt. Erstens: Die immer wieder vorbildliche Waren-Präsentation vor dem Blumengeschäft ist ein erfreulicher Willkommengruß für alle, die vom Griestor kommend, auf dem Weg zum Einkaufen in die Altstadt unterwegs sind. Zweitens: Die Präsentation des begeisternden Blumen-Angebotes stellt ein wichtiges Vorbild für die leider viel zu große Mehrheit der Halleiner Geschäfte dar, die es unverständlicher Weise noch immer unterlassen, mit ihrem Warenangebot vor dem Geschäft, das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein positiv und umsatzfördernd zu beleben. Drittens: Angesichts der bunten Pracht vor dem Blumengeschäft Tannenberger, gilt es unbedingt zu bedenken: Die Ausgangssperre der Corona-Krise, trieb die Kundschaft geradezu in die Fänge der internationalen Internet-Anbieter, die sich trickreich jeder Steuerleistung entziehen und damit Null, absolut Null zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben in Hallein wie Straßenbau, Errichtung von Kindergärten oder Wasserversorgung beitragen.

Nur wer einigermaßen bei Sinnen ist, nur wer seinen Verstand in Schwung hält, dem ist auch klar: Wir müssen, jawohl wir müssen in Hallein einkaufen, damit die heimische Geschäftswelt weiterhin ihre für die Einkaufsstadt Hallein lebenswichtigen Steuerleistungen erbringen kann! Absolut unverzichtbar in Zeiten wie diesen! Dazu noch zwei weitere erfreuliche und dankenswerte Beispiele aus der Halleiner Geschäftswelt, die für ein vorbildliches Waren-Arrangement vor ihrer Geschäftsfront sorgen: Das Spielwaren-Geschäft Oedl in der Fußgängerzone und die Buchhandlung ,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Die Stadtgemeinde Hallein, der Tourismus-Verband Hallein / Bad Dürrnberg und der Verein ,,gemeinsam für Hallein‘‘ hätten schon längst jene Geschäfts-Inhaberinnen und Geschäfts Inhaber offiziell auszeichnen müssen, die mit ihren großartigen Initiativen Wichtiges für die Einkaufsstadt Hallein liefern. Dazu gehört auch endlich ein Auslagen-Wettbewerb, der alle Geschäfte auszeichnet und in der Presse präsentiert, die durch ihre vorbildliche, werbewirksame und attraktive Auslagen-Gestaltung einen wertvollen Beitrag für das Image der Einkaufsstadt Hallein leisten. Nach so anstrengender Kost für unsere Leserschaft, kehren wir abschließend zurück zum erfreulichen Beginn dieses Beitrages und empfehlen auch Ihnen ganz persönlich, bei nächster Gelegenheit in die bunte, duftende Blütenpracht des Blumengeschäftes Tannenberger einzutauchen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein erfreuliches Signal aus dem Kampfgetümmel gegen das Corona-Virus: Mit respektablen 48 Seiten Umfang, feierten die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, gemeinsam mit den übrigen ,,SN‘‘-Lokalzeitungen für die Stadt Salzburg und die Salzburger Gaue, am Donnerstag, 20. Mai 2020, nach der mehrwöchigen Einstellung ihre Auferstehung. ,,TN‘‘-Redakteurin Andrea Fagerer und ,,TN‘‘-Redakteur Matthias Petry (siehe Foto oben) können nun wieder ungehindert in den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ ihre überzeugenden journalistischen Fähigkeiten demonstrieren. Angesichts der sich in der heißen Phase der Corona-Krise permanent überschlagenden Horror-Meldungen, hatte Chefredakteur Heinz Bayer sich außerstande gesehen, mit der wöchentlichen Erscheinungsweise der ,,SN‘‘-Lokalblätter, deren Lesern eine einigermaßen aktuelle Corona-Berichterstattung bieten zu können. Der zusätzliche Ausfall von wichtigen Veranstaltungen und Werbe-Einschaltungen verschärfte die Situation. So kam es zu der völlig unerwarteten, zeitweiligen Einstellung der sechs lokalen Wochenzeitungen. Aber vollständig wollte man auf den Kontakt mit den Lesern nicht verzichten. So wurde als Ersatz vorerst eine äußerst dürftige, gerade mal 8 (acht!) Seiten umfassende Ausgabe als landesweiter Ersatz für alle sechs lokalen Wochenzeitungen produziert. Das zarte, erbarmungswürdige Produkt, wurde schließlich auf magere, völlig ungenügende 16 Seiten erweitert. Doch dieser Tiefpunkt ist nun überwunden und vergessen. Wir freuen uns jedenfalls über die Neu-Geburt der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Das stattliche 48-Seiten-Produkt weist erfreulicher Weise etwa 20 Werbeseiten auf – unverzichtbar für ein positives finanzielles Ergebnis. Knapp 15 Seiten nehmen die auf alle sechs Lokalblätter durchgeschalteten überregionalen Werbe-Sonderthemen (einschließlich der umfangreichen Werbe-Einschaltungen) ,,Autofrühling‘‘, ,,Bauen und Wohnen‘‘ und ,,Gastgarten‘‘ in Anspruch. Somit verbleibt noch immer genügend Raum für die wichtige lokale Berichterstattung. – (Odo Stierschneider. Foto: ,,TN‘‘).

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An der Neualmer Straße, gegenüber der Firma Erdal, wird das städtische Erscheinungsbild der Stadt Hallein deutlich aufgewertet. Die Salzburger Unternehmensgruppe Myslik errichtet hier das große und formschöne Bauobjekt ,,Inside Hallein‘‘ für insgesamt 21 Eigentums-Wohnungen. Diese umfassen jeweils 2 oder 3 Zimmer und weisen eine Größe zwischen 49 und 79 Quadratmetern auf. Die Außenfassade des Bauobjektes wird wärmeisoliert und in geschmackvoller Farbgebung ausgeführt. Es wird eine moderne Photovoltaik-Anlage installiert, sämtliche Geschoße vom Tiefgeschoß bis zum Dachgeschoß sind mit Lift erreichbar. Die Wohnungen weisen durchwegs große, helle Fensterfronten auf, erhalten eine Fußboden-Heizung und werden mit Eichen-Parkettböden ausgestattet. Für Interessierte  hier noch die näheren Daten für eine Kontakt-Aufnahme mit der Unternehmensgruppe Myslik: Telefon: +43 662 62 85 06, Mail: office@myslik.com

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 bis 6:
Unsere Fotos zeigen den  Werdegang des großen Bauvorhabens ,,Hallein Inside‘‘ anhand der ersten Bauabschnitte. FOTOS 7 bis 9:  Ein erfreulicher Blick in die Zukunft. Man erkennt, dass bei der Gestaltung des großen Bauvorhabens großer Wert auf ein attraktives Erscheinungsbild gelegt wird – das gilt für die gelingene Außenansicht von ,,Hallein Inside‘‘ ebenso wie für die gefällige Innenraum-Gestaltung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zielgerichtet erblickte Michael Neureiter vor 70 Jahren, am Pfingstsonntag des Jahres 1950, dem 28. Mai, in Hallein das Licht unserer Welt. Er wuchs im sog. Mesnerhaus gegenüber der Stadtpfarrkirche auf, in dem einst ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber nahezu 30 Jahre lang gelebt hatte. Seit 1968 firmiert das ehrwürdige Gebäude offiziell als ,,Gruberhaus‘‘, in dem mittlerweile das sehenswerte ,,Stille Nacht‘‘-Museum untergebracht wurde. Michael Neureiter absolvierte die Volksschule und das Bundesrealgymnasium in Hallein, absolvierte den Präsenzdienst und studierte an der Universität Salzburg Theologie und Philosophie/Geschichte. Mag. theol. und Mag. phil. Michael Neureiter absolvierte auch die Ausbildung zum Bibliothekar. Seit 1974 ist der kluge und sympathische Michael Neureiter mit seiner liebenswerten Franziska (Mag.), geb. Gall, verheiratet. Das Ehepaar ist seit 1983 in Bad Vigaun wohnhaft und freut sich über drei Kinder und vier Enkel.

Mag. Michael Neureiter blickt auf eine bewegte Berufslaufbahn zurück: Sekretär im Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg, Lehrer am Akademischen Gymnasium Salzburg, Studienleiter im Bildungshaus St. Virgil, Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks, Landtagsabgeordneter und Zweiter Präsident des Salzburger Landtags 1984 bis 2008, seit 2003 ist er als Großuhren- und Turmuhren-Macher ein gefragter Spezialist. Beeindruckend stellt sich auch die Aufzählung der Ehrenämter von Mag. Michael Neureiter dar: ÖVP-Gemeinderat und Gemeindevertreter in Bad Vigaun von 1984 bis 2014. Bezirksleiter des Salzburger Bildungswerkes von 1995 bis 2014. ÖVP-Bezirksobmann des Tennengaues von 1997 bis 2005. Präsident der ,,Stille Nacht‘‘-Gesellschaft von 2007 bis 2019. Vorsitzender der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft von 2009 bis 2019, Ehrensenator der Studentenverbindung Illyria, Funktionen bei Halleiner Arbeitsinitiative, Kolping, Pro Oriente, Katholisches Hochschulwerk u.a.m.

Natürlich wird am großen Festtag des Jubilars in die Geburtstags-,,Haltestelle‘‘ in Bad Vigaun mit Terrasse und großem Garten geladen. Auf der 70. Stufe der Lebenstreppe angelangt, zitiert Jubilar Mag. Michael Neureiter aus dem Alten Testament, Psalm 90. Vers 10: ,,Unser Leben währt siebzig Jahre, wenn es hoch kommt, achtzig.‘‘ Und nimmt sich noch den Hinweis aus Vers 12 vor: ,,Unsere Tage zu zählen lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz!‘‘ Der Verfasser dieses Beitrages hat diese Zählung erfolgreich abschlossen. Seither blickt er milde und freundschaftlich, mit allen  erdenklich guten Wünschen, aus einer um elf Jahre erhöhten Position auf den großartigen und fantastischen Jubilar Mag. Michael Neureiter. – (Odo Stierschneider).

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Mit der Wiedereröffnung der Gastronomie am 15. Mai 2020, beschritten auch die Halleiner Gastronomen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalität. Die Initiative „Hallein tischt auf“ des Tourismusverbandes Hallein / Bad Dürrnberg in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hallein, unterstützt einerseits die Gastronomen aktiv in der Bewerbung und informiert gleichzeitig die Bevölkerung. Welche Gastronomie-Betriebe von Beginn an geöffnet waren,  darüber informiert die Initiative „Hallein tischt auf“. „Alle werden das nicht sein. Aber sehr viele“, unterstreicht Rainer Candido, Geschäftsführer des TVB Hallein: „Die Halleiner Gastronomen war bereit, als ab 15. Mai geöffnet werden durfte – von Restaurants und Gasthäuser über Cafés bis zu Eisdielen. Unter Berücksichtigung der von der Regierung vorgegebenen Regeln, wurde ein Großteil der Gastronomie-Betriebe wieder zugänglich.“ Die Einhaltung der Vorgaben zum Schutz jedes Einzelnen werden gewissenhaft umgesetzt.

 

Um die Gastronomen bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig die Bevölkerung laufend darüber zu informieren, welche Betriebe geöffnet sind, wurde vom Tourismusverband Hallein / Bad Dürrnberg die Initiative „Hallein tischt auf“ ins Leben gerufen. Über die Website des Tourismusverbandes (www.hallein.com) und über die Social Media-Kanäle ist eine Liste abrufbar, die regelmäßig erweitert wird. Auch Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger ruft dazu auf, das kulinarische Angebot vor Ort zu nutzen: ,,Hallein kann kulinarisch mit einer enormen Vielfalt überzeugen. Wir haben Restaurants und Gasthäuser mit Küchen aus aller Welt hier versammelt – von asiatisch bis mediterran. Und nicht zu vergessen: die hervorragende heimische Küche, die mit vielen hochwertigen und teils sogar ausgezeichneten Betrieben in Hallein vertreten ist.‘‘ Die aktuelle Liste ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.hallein.com/images/hallein_tischt_auf.pdf --  (Presse-Aussendung mit Grafik: TVB Hallein).

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Allzu viele Jahre schockierten die beiden sog. Frank-Gebäude durch ihre grobe Vernachlässigung. Dass der Gebäude-Komplex ausgerechnet an einem der wichtigsten Stadtplätze im Zentrum der Halleiner Altstadt steht, machte das Ganze nur noch schlimmer. Doch mittlerweile wurden Verbesserungs-Maßnahmen eingeleitet. Unübersehbar ist der große Baukran, mit dessen Hilfe im Inneren des großen Gebäudes Renovierungs-Maßnahmen eingeleitet wurden. Die Eingangstür an der Fassade zum Bayrhamerpatz, verwandelte sich bereits zum ersten, permanent zugänglichen Getränke-Automaten in der Stadt Hallein. Die kleine, seit Jahren völlig unzumutbare, total verwilderte und verwahrloste Grünfläche, neben den beiden Frank-Gebäuden an der Nordost-Seite des Bayrhamerplatzes, ist nun endlich Geschichte. Optisch wurde dieser Bereich zusätzlich durch Beseitigung der beiden Telefonzellen aufgewertet.

Bekanntlich erwarb das gegenüber liegende Restaurant ,,Stadtkrug‘‘ das kleinere der beiden Frank-Gebäude. Hier wird von den neuen Eigentümern unter anderem eine ebenerdige Küche eingerichtet. Dadurch gestaltet sich künftig die Bewirtung der Gäste auf dem Bayrhamerplatz deutlich einfacher und rascher. Bisher mussten die Speisen vom 1. Stock der Stadtkrug-Küche auf den Platz hinunter getragen werden. Besonders erfreulich: Die kleine, seit Jahren skandalös verwilderte und verwahrloste Grünfläche neben den beiden Frank-Gebäuden, wurde nun endlich beseitigt. Stattdessen wurde hier eine kleine Terrasse geschaffen, auf der nun ebenfalls vom Restaurant ,,Stadtkrug‘‘ Speisen und Getränke serviert werden. Eine sehr erfreuliche optische und funktionelle Verbesserung für den Bayrhamerplatz an dieser wichtigen Position und ein Gewinn für die ganze Stadt Hallein. Wenn die wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Krise wieder einigermaßen bewältigt sind, dann lässt sich die neue Restaurant-Terrasse sicherlich in eine optisch besonders reizvoll gestaltete, gastronomische Attraktion verwandeln – etwa durch Einsatz anspruchsvoller Ausstattungs-Materialien, durch Blumen rundum auf dem Geländer, mit stilvollen Sonnenschirmen und stimmungsvoller abendlicher Beleuchtung, – (Odo Stierschneider, Fotos OST).

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Normalerweise findet alle drei Monate eine Sitzung der Gemeindevertretung der Stadt Hallein statt. Heuer wurde dieser Rhythmus – natürlich durch das winzige, mit freiem Auge nicht erkennbare Corona-Virus, – deutlich gestört. Statt im März 2020, konnte die erste Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung erst am 7. Mai 2020, unter Wahrung des aktuell erforderlichen Sicherheits-Abstands, über die Bühne gehen. Einen markanten Abschnitt in dieser Sitzung bildete die Angelobung von gleich drei neuen Mitgliedern der Gemeindevertretung. Dazu unser 1. Foto oben: Als Nachfolger für Marco Sampl, der nach Elsbethen übersiedelte und damit aus der Halleiner Gemeindevertretung austrat, wurde der Unternehmer Harald Wasserbacher für die ÖVP-Fraktion angelobt. Er übt künftig die Funktion des Jugend-Stadtrates aus. Weiters wurden als Gemeindevertreter angelobt: Pädagoge Christian Bruckmüller (2. Foto oben) ist künftig Mitglied der Fraktion der Grünen. Er löst Gemeindevertreterin Christine Helene Seemann ab. Hans Schleimecker, (3. Foto oben), von Beruf Busfahrer, wurde neues Mitglied der BASIS-Fraktion. – Die Stadt Hallein ließ sich lange Zeit, um diese wichtigen Veränderungen auch auf ihrer Homepage zu dokumentieren. Eineinhalb Wochen nach der Sitzung der Gemeindevertretung, in deren Verlauf die neuen drei Mitglieder angelobt worden waren, wurde die Zusammensetzung der Gemeindevertretung noch immer in der alten Form wie vor dem 7. Mai 2020 präsentiert. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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„Die medialen Aussagen des Bürgermeisters sind erschütternd, denn er verkennt die aktuelle Situation. Es ist höchst an der Zeit, über die finanzielle Situation der Stadt Hallein zu sprechen. Unsere Kritikpunkte zum Budget 2020 vom Dezember 2019 bestätigen sich nun vollinhaltlich. Die viel zu optimistische Prognose der Ertragsanteile, die fehlenden Sach-Aufwendungen und schlussendlich die außerordentlich hohe Zuführung von Rücklagen, machen uns mittelfristig große Sorgen. Anstatt zu einer Finanzklausur zu laden um gemeinsam Lösungen zu erörtern, sucht der Bürgermeister die Schuld nahezu ausschließlich bei anderen und nützt die Corona-Krise, um über Fehlentwicklungen in seinem ersten Budget hinwegzutäuschen. Es braucht jetzt ein kluges und mutiges Handeln, um auf der einen Seite die Finanzkraft der Stadt sicherzustellen und auf der anderen Seite die lokale Wirtschaft und somit die Arbeitsplätze zu sichern. Dem Land oder einem Virus die Schuld umzuhängen ist einfach – aber dafür wurden wir nicht gewählt“, so ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher.


,,Aus dem Jahresabschluss 2019 ist klar ersichtlich – die Stadt Hallein hat Rücklagen von knapp 16 Millionen Euro. Der Bürgermeister zeichnet jetzt ein Bild, als ob nur Corona schuld daran ist, dass man jetzt Ausgaben und Projekte überdenken soll. Wir haben das im Dezember bereits gesagt, ehrliche und klare Budgetpolitik sieht anders aus. Hier wurde speziell im mittelfristigen Finanzhaushalt geschummelt. Es braucht jetzt drei Dinge: Erstens, eine sofortige Finanzklausur, um einen Prognosekorridor zu

bekommen, in dem wir uns wahrscheinlich bewegen werden. Zweitens, ein Überdenken der prognostizierten Einnahmen und Ausgaben im mittelfristigen Haushalt und drittens, einen Projektfahrplan, was wann kommen wird und welche Gelder dadurch zu verschieben und welche für Investition freizugeben sind. Das ist Finanzwirtschaft – so investiert man in Krisenzeiten. Der Bürgermeister wählt jedoch einen anderen Weg und hat sich mit seinem ersten Budget neue Stellen genehmigen lassen und gibt für alles weitere den Brücken die Schuld. Der einzige Unterschied, die Brücken waren schon immer im Haushalt vorgesehen, Luxus-Planstellen hingegen nicht. Das Muster ist immer gleich, es wird nie über ein Problem und eine Lösung nachgedacht, sondern sofort ein Schuldiger und eine Ausrede gesucht. War es bis jetzt die ÖVP die mit 16 Millionen zu wenige Rücklagen hinterlassen hat um Brücken zu sanieren, so hat man in Zukunft auch noch Corona, um die Plan- und

Visionslosigkeit zu kaschieren‘‘, zeigt sich ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer verärgert.


,,Wir werden einfach täglich bestätigt, dass wir mit unserer Kritik im Herbst goldrichtig lagen. Die Planungen und Prognosen haben damals schon nicht gestimmt, die Corona-Zeit beschleunigt diesen Prozess einfach. Ich finde es nahezu erstaunlich, wie beharrlich der Bürgermeister den Medien berichtet, wie gern er das Keltenmuseum ausbauen möchte, aber dies aufgrund von Corona nicht möglich sei. Bereits im Dezember 2019 hat er keine budgetäre Vorsorge dafür getroffen, wie man dem Finanzplan entnehmen kann. Dies jeglicher Vereinbarung mit dem Land Salzburg zum Trotz“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher, der oben auf dem Foto gemeinsam mit  Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer abgebildet ist, abschließend. – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Nach gut zwei Monaten, fährt die Stadt Hallein ihre Verwaltung etappenweise wieder in den Normal-Betrieb hoch. Am Montag, 18. Mai 2020, werden gewisse Bereiche wie das Rathaus, die Bücherei oder das Jugendzentrum Zone 11, wieder öffnen. Auch der Wertstoff-Sammelplatz Neualm wird für die Ablieferung von Sonderabfällen wieder zu gewissen Zeiten geöffnet sein. Bürgermeister Alexander Stangassinger sieht allmählich wieder Normalität einkehren: „Ich hoffe, dass wir Schritt für Schritt wieder unseren gewohnten Alltag aufnehmen können. Ein Blick ins Kleinwalsertal zeigt, dass sich manche leider über die eigenen Gesetze stellen. Für unsere Stadt kann ich allerdings sagen: Die Halleinerinnen und Halleiner haben sich in den vergangenen zwei Monaten vorbildlich verhalten und ich bin stolz, dass wir uns gemeinsam solidarisch und verantwortungsvoll gezeigt haben. Wir haben am 15. Mai unseren Einsatzstab vorerst zum  letzten Mal abgehalten. Wir müssen uns nun darauf konzentrieren, dass wir unter bestmöglicher Einhaltung der Hygiene-Vorschriften, den Normalbetrieb hochfahren und gleichzeitig jede potenzielle Ansteckungsgefahr schon im Vorfeld minimieren.“

 

Der Bürgermeister spart aber, neben der Freude über die Rückkehr in den Normalbetrieb, auch nicht mit Kritik: ,,Das Land und der Bund waren in vielen Bereichen uneinig. Was in den Verordnungen stand – das hat oft zu Chaos geführt. (Anmkg.: Auf unserem Foto demonstriert der Bürgermeister zwei, mit unterschiedlichen Covid-19-Erlässen, Covid-19-Verordnungen und Covid-19-Informationen von Bund und Land gefüllte Ordner). Zudem fühlen sich viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Stich gelassen, wenn es um konkrete, finanzielle Prognosen und Hilfestellungen geht. Wir benötigen jedoch konkrete Zahlen und Fakten sowie Hilfspakete, damit wir weiterhin in die regionale Wirtschaft investieren können, um so viele Projekte wie möglich, auf Schiene zu bringen. Der Bundesregierung und auch der Salzburger Landesregierung, scheint es in der gesamten Krisenzeit, nur um gut inszenierte Botschaften zu gehen. Was jedoch konkret bei den Menschen, den normalen, anständigen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie in den Gemeinden ankommt, das ist bislang recht dürftig. Deshalb werden wir als Gemeinde, eben nicht jetzt mit der Gießkanne Geld verteilen, sondern uns ganz genau überlegen, wie wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Unternehmerinnen und Unternehmer, zielgerichtet im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten, unterstützen können. Gleichzeitig müssen wir sensibel darauf achten, dass wir das Notwendigste an Projekten umsetzen können, ohne dabei unser Budget komplett zu sprengen. Schnellschüsse bringen da nichts, wir müssen behutsam und sensibel vorgehen und werden das gemeinsam mit allen Fraktionen, die auch wirklich zusammenarbeiten möchten, angehen.‘‘


DIE ÖFFNUNG
DES HALLEINER RATHAUSES

Die Stadtverwaltung nimmt ab Montag, 18. Mai 2020, wieder ihren Betrieb auf. Dabei wird großer Wert auf die Einhaltung der Abstandsregeln gelegt sowie Hände-Desinfektion und Mundschutz beim Betreten des Rathauses von den Kundinnen und Kunden eingefordert. Zudem sollten möglichst alle Termine mit den jeweiligen Abteilungen telefonisch vereinbart werden. Im Foyer des Rathauses werden die Kundinnen und Kunden angehalten, sich beim Bürgerservice anzumelden, um von dort aus in sicherem Abstand an die jeweiligen Abteilungen weitergeleitet zu werden. Besprechungen finden, wenn möglich, in größeren Räumen statt. Weiters werden die Parteien-Verkehrszeiten von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und Montag zusätzlich von 16 bis 18 Uhr, streng eingehalten.


DIE ÖFFNUNG
DER STADTBÜCHEREI

Auch die Stadtbücherei öffnet ab Montag wieder ihre Pforten. Die Einhaltung der von der Bundesregierung vorgegebenen Abstands- und Hygiene-Bestimmungen, ermöglicht derzeit nur Ausleihe und Rückgabe der Medien. Längere Aufenthalte in den Leseecken und Veranstaltungen sind bis 30. Juni 2020 leider noch nicht möglich. Die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Hasenauer, ist bezüglich der Öffnung zuversichtlich: ,,Wir freuen uns nun schon sehr, wenn sich die Stadtbücherei wieder mit Leben füllt und die Leute wieder zu uns kommen. Es lohnt sich, wir haben viele neue Bücher angekauft. Die zurückgegebenen Medien werden übrigens gereinigt, wir wollen, dass sich alle wohl und sicher fühlen.‘‘ (http://www.hallein.gv.at/buecherei)


DIE ÖFFNUNG
WERTSTOFF-SAMMELPLATZ NEUALM FÜR PROBLEMSTOFFE

Für die Halleiner Bürgerinnen und Bürger wird ab nächstem Montag, 18. 5. 2020, der Wertstoff-Sammelplatz Neualm zur Übernahme von Problem-Stoffen aus Haushalten wieder geöffnet sein. Die Termine dafür sind jeweils Dienstag 12.00-18.00 Uhr sowie Freitag, 12.00-18.00 Uhr und gelten bis auf weiteres. Entgegengenommen werden ausschließlich Problemstoffe (Gifte und Chemikalien) aus Halleiner Haushalten unter Vorweis der Hallein Kommunal Karte. Der Zugang ist reglementiert und die Mitarbeiter werden den Besucherinnen und Besuchern die Entsorgung per Blockabfertigung ermöglichen. Am Wertstoff-Sammelplatz ist eine Mund- und Nasen-Schutzmaske zu tragen und ein freiwilliger Sicherheits-Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten! Dazu Helmut Timin, Abfallberater der Stadt Hallein: ,,Die Problemstoff-Annahme wird durch fachlich geschultes Personal der HAI (Halleiner Arbeitsinitiative, Anm.) abgewickelt. Dieses Angebot wird durch erhöhten Personal-Einsatz der HAI ermöglicht und soll den Normalbetrieb am Wertstoff-Sammelplatz ein Stück näher rücken.‘‘


DIE ÖFFNUNG
JUGENDZENTRUM ZONE 11

Aufgrund der geltenden Regelung, die vom Sozialministerium ausgegeben wurde, ist es nun auch möglich, den Betrieb im Jugendzentrum ZONE11 ab Dienstag, den 19. Mai 2020, wieder aufzunehmen. Selbstverständlich erfolgt dies unter Einhaltung der geltenden Hygiene-Vorschriften, wie sie im Hygiene-Handbuch zu COVID-19 zum Schutz vor einer COVID-19 Ansteckung in elementar-pädagogischen Einrichtungen und Schulen vorgegeben sind.

Die Öffnung wird in Absprache mit anderen Salzburger Jugendzentren ablaufen:

O  Die Öffnung der ZONE11 (ab dem 19.5.2020) wird an die räumlichen Möglichkeiten angepasst (Größe der Einrichtung, Anzahl der Ein- und Ausgänge, Fenster, unterschiedliche Räume, Personal, etc.)

O  Aktivitäten im Freien (z.B. Stadtpark, Pflegarten, etc.) sind besonders anzustreben, soweit dies möglich ist.

O  Weitere Vorgaben von Bund und Land werden natürlich in das bestehende Konzept aufgenommen.

O  Sollte sich die COVID-19 Situation in Österreich wieder ändern, behält sich der Vereins-Vorstand das Recht vor, den offenen Betrieb, zur Minimierung der Ansteckungs-Gefahr, wieder zu schließen.

Bisherige Rahmenbedingungen Zone 11:

O  Es gilt das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Jugendzentrum (die Jugendlichen müssen ihre Maske selbst mitbringen)

O  Es gilt die Beschränkung auf 10m² pro Person

O  Zentrale Einschränkung: einen Meter Abstand zu Personen halten, die nicht im gleichen Haushalt wohnen. Es dürfen sich nur maximal zehn Personen im öffentlichen Raum versammeln.

O  Hygiene-Maßnahmen angelehnt an jene, die in Schulen gelten (ausreichende Hygiene-Maßnahmen für Personen und die Einrichtung z.B. Billardtische und Equipment). – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Vor 75 Jahren fand der Wahnsinn des 2. Weltkrieges mit insgesamt 55 Millionen Todesopfern in Europa und Asien sein Ende. Wäre es jedoch nach dem Halleiner Bürgermeister Anton Neumayr gegangen, dann wäre der Welt ein machtbesessener Adolf Hitler und der 2. Weltkrieg erspart geblieben. Denn: Am 2. Oktober 1920, also vor 100 Jahren, konnte Adolf Hitler bei einer Versammlung der Nationalsozialisten im Halleiner Gasthof Scheicher nicht zu Ende sprechen. Es wurden ,,Schluß!‘‘-Rufe laut und als auch noch das Wort ,,Schuft!‘‘ fiel, zog es Hitler vor, das Rednerpult zu verlassen. Nach Hitler ergriff Bürgermeister Anton Neumayr das Wort. Er fertigte den Unsinn seines Vorredners Adolf Hitler kurz ab und sprach dann über jene Dinge, die die Nationalsozialisten gar nicht gerne hörten. Als er schließlich unter stürmischem Beifall schloss, forderte er seine Parteigenossen auf, den Saal zu verlassen, denn es lohne sich nicht, mit Hitler und dessen Anhängern noch länger sinnlos herumzustreiten.

In Erzählungen betagter Halleiner erscheint immer wieder die Geschichte, dass Hitler nach der stürmischen Versammlung und der immer drohender werdenden Haltung der meisten Anwesenden, über die Dächer des Schöndorferplatzes flüchtete und so zum Hohen Weg gelangte, von wo er schließlich die Grenze zu Bayern erreichte. Es erstaunt noch heute, dass Hitler nach seinem Aufstieg an die Spitze Deutschlands, die Stadt seiner peinlichen Niederlage nicht durch ein Bomber-Geschwader in Trümmer legen ließ.

Anton Neumayr war von 1911 bis 1934 Bürgermeister der Stadt Hallein. In dieser Zeit wurden zahlreiche Wohnbauten errichtet, das Theater- und Kino-Gebäude gebaut, die Salzach-Regulierung vorgenommen und der Neumayr-Steg über der Salzach errichtet. Von 1946 bis 1951 war Anton Neumayr sogar Bürgermeister der Stadt Salzburg. 1920 kam sein Sohn Anton zur Welt. Dieser wurde ein berühmter Arzt, ein international renommierter Internist und Präsentator beliebter Fernseh-Sendungen zu medizinischen Themen. Er besuchte auch als angesehener Arzt mehrere Male die Stadt Hallein, in der er aufgewachsen war. – (Odo Stierschneider. Foto: press-com)

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,,Als Klubobmann freut es mich, dass die ÖVP-Fraktion der Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung seit der letzten Sitzung dieses Gremiums, wieder vollständig besetzt ist und durch einen lokalen Unternehmer bereichert wurde. Harald Wasserbacher folgt Marco Sampl, der aufgrund seines Umzuges nach Elsbethen, kein Mitglied der Gemeinde-Vertretung mehr sein kann, in der Funktion als Stadtrat und somit auch als Gemeinde-Vertreter nach. Dazu das oben stehende Foto:  Es zeigt Harald Wasserbacher mit dem Bürgermeister. Die ÖVP-Fraktion hat in der vergangenen Sitzung bewiesen, dass sie ein hoch motiviertes und engagiertes Team darstellt. Wir wollen laufend durch mutige und klare Entscheidungen das Beste für die Halleiner Bevölkerung und in Zeiten wie diesen selbstverständlich auch für die Halleiner Kaufmannschaft und Unternehmer bewirken und uns einbringen. In der zurückliegenden Sitzung der Stadtgemeinde-Vertretung, hat sich die ÖVP Hallein unter anderem für drei wesentliche Bereiche eingesetzt – für die Halleiner Vereine, den Zinkenkogel als Freizeitberg und das durch die neue Gemeinde-Ordnung nun mögliche Live-Streaming der öffentlichen Sitzungen der Stadt Hallein‘‘, zeigt sich Klubobmann Mag. Gottfried Aschauer erfreut.


,,Die Halleiner Vereine leisten Großartiges – egal ob im Kultur-, Sozial-, Sport- oder

Brauchtums-Bereich. Für die breite Bevölkerung sind zwar nun erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen spürbar, allerdings haben die Vereine – zumindest aus jetziger Sicht – bis in den Herbst große Hürden und somit auch große finanzielle Herausforderungen zu meistern. Wir haben daher den Antrag eingebracht, dass die geplanten Projekt- und Jahres-Förderungen in voller Höhe – auch ohne die erbrachten Ausgaben – ausbezahlt werden. Nötigenfalls nicht unter dem Titel ´Förderung` sondern eben als ´Krisen-Zuschuss`. Die SPÖ zeigt sich

gesprächsbereit, wir hoffen, dass ihr so oft erwähntes klares Bekenntnis zu den Halleiner Vereinen und Institutionen auch hier Anwendung findet. Alleine schon aus dem Grund, weil die SPÖ für den Vereins-Ausschuss zuständig ist und damit die entsprechenden Entscheidungen trifft. Wir sehen das Bemühen von SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock darüber hinaus sehr positiv, für eine einheitliche Subventions-Richtlinie – auch für die so wichtigen digitalen Services – einzutreten. Unsere Unterstützung dazu hat sie‘‘, so die stellvertretende ÖVP-Klubobfrau Katharina Seywald.


,,Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Die digitalen Plattformen, egal ob es um

Informations-Beschaffung oder Kommunikation geht, sind aus unserem Leben nicht

wegzudenken. In Krisenzeiten sind sie umso wichtiger – ich denke das sieht man angesichts der aktuellen Corona-Pandemie eindeutig. Durch den Salzburger Landtag wurde eine neue Gemeinde-Ordnung beschlossen, die uns Möglichkeiten gibt, digitale Optionen zu entwickeln, so dass die öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse und der Gemeinde-Vertretung live gestreamt werden können. Wir möchten diese rechtliche Möglichkeit nützen und auch in Hallein zur Anwendung bringen. Für die Halleiner SPÖ ist dies nicht mehr wichtig, im Gegensatz dazu, als sie noch Oppositions-Partei war. Der Antrag wurde der Gemeinde-Vorstehung zugewiesen – die Zeit drängt auf jeden Fall, denn die neue Geschäfts-Ordnung muss am 1. Juli 2020 beschlossen werden“, so ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Daniela Gehwolf abschließend. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Seit Beginn der Corona-Pandemie wird nahezu täglich über wirtschaftliche, politische und soziale Auswirkungen auf die Gesellschaft in den Medien berichtet. Selbstverständlich ist auch die Halleiner Wirtschaft davon ausnahmslos betroffen. Geschäfte mussten zusperren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt oder schlimmstenfalls sogar arbeitslos gemeldet. Es ist der Halleiner Volkspartei selbstverständlich klar, dass die Stadt Hallein nicht den gesamten Einnahmen-Ausfall der Wirtschaftsbetriebe eins zu eins decken kann – aber die ÖVP Hallein ist der Meinung, dass auch die Stadt Hallein einen wesentlichen Beitrag zum Ankurbeln der lokalen Wirtschaft leisten soll und muss. Das Erlassen der Gastgarten-Gebühr wird hier nicht ausreichen.


Deshalb stellte die Fraktion der Halleiner Volkspartei der Stadt Hallen in der letzten Sitzung der Halleiner Stadtgemeinde-Vertretung den dringlichen Antrag, die Stadtgemeindevertretung der Stadt Hallein möge beschließen:


O Der Bürgermeister, in seiner Funktion als Finanzreferent, wird beauftragt umgehend – längstens innerhalb der kommenden zehn Tagen - eine „Finanzklausur“ einzuberufen. Bei dieser Zusammenkunft soll der Fahrplan der Stadt Hallein zur Bewältigung etwaiger Corona-Budgetauswirkungen auf die kommenden Jahre bestmöglich besprochen und geplant werden. Darüber hinaus sollen möglich – aufgrund von Zeitplanverschiebungen bzw. anderen Gründen der Projektverschiebung – freiwerdende Budgetvoranschlagsstellen ermittelt und zur direkten Investition in die Halleiner Kaufmannschaft und somit auch für die Arbeitsplätze herangezogen und freigegeben werden. Die aktuellen Maßnahmen der Salzburger Landesregierung gehören hier ebenfalls eingearbeitet.
O Der Bürgermeister wird beauftragt umgehend Gespräche mit möglichen Partnern (wie zum Beispiel dem Land Salzburg oder der Wirtschaftskammer Salzburg) – unter Beteiligung des Tourismus-Verbands Hallein / Bad Dürrnberg – aufzunehmen, um eine mögliche Installierung einer eigenen digitalen (Handels-)Plattform, sowohl zu Informations- als auch Bestellzwecken für Kundinnen und Kunden der Halleiner Betriebe alsbald zu realisieren. Die notwendige Bedeckung soll entweder aus den oben beschrieben freiwerdenden Budgetvoranschlagsstellen bzw. aus Rücklagen oder Verstärkungsmitteln der Stadt Hallein erfolgen. – (Die oben stehenden Fotos zeigen von links Vizebürgermeister Florian Scheicher und Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer).

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,,Fehlen dem Halleiner Bürgermeister die Visionen? Gerade in Zeiten wie diesen, zeigt sich in der Gemeinde-Politik, wer es mit klugen und mutigen Entscheidungen versteht, den lokalen und regionalen Projekt- und Wirtschafts-Motor am Laufen zu halten. Sich zurückzulehnen, Prognose-Rechnungen zu verheimlichen und die Schuld an das Land oder den Bund abzuschieben, wird keinem einzigen Projekt zur Realisierung verhelfen. Am gleichen Tag über die Medien den Rotstift-Einsatz zu verkünden und namhafte Projekte zu streichen und sich in der Gemeindevertretung mit einem Rücklagenstand von 15 Millionen – wohl gemerkt Rücklagen aus ÖVP Zeiten – feiern zu lassen, halte ich für einen seltsamen Führungsstil des Bürgermeisters. Unser Antrag, innerhalb der nächsten Wochen eine Finanzklausur durchzuführen, um strukturelle Überarbeitungen, bedingt durch die geänderten Rahmen-Bedingungen zu besprechen, wurde abgelehnt – obwohl die Finanz-Experten eindeutig darauf hingewiesen haben, dass eine Berechnung binnen Minuten möglich wäre. Unsere Kritik bleibt somit unverändert. Das Budget 2020 wird kein Problem, Probleme bereiten die kommenden Jahre aber mit Sicherheit“, zeigt sich Vizebürgermeister Florian Scheicher überzeugt.

 

„Die Unternehmen brauchen jetzt Aufträge, die Kaufmannschaft braucht finanzielle Unterstützung – das sichert nicht nur die Betriebe sondern auch die Arbeitsplätze in der Halleiner Region. Unsere Ideen, in die Halleiner Wirtschaft zu investieren wurden eiskalt weggewischt und mit Inserat-Kampagnen aufgewogen. Der Verein Gemeinsam für Hallein leistet Gutes im Sinne der Kaufmannschaft der Altstadt – unser Ansinnen hätte jedoch alle Betriebe, speziell im EPU- und KMU-Bereich, auch außerhalb der Altstadt, betroffen. Wir sollten uns auch treffsicherere Maßnahmen überlegen, aus dieser Pandemie lernen und zusammenrücken. Die Menschen sollten nicht nur regional kaufen, sondern die öffentliche Hand auch regional ausschreiben – das Billigstbieter-Prinzip muss ausgedient haben. In Zeiten wie diesen muss die Regionalität allen anderen Prinzipien vorgereiht werden“, ist sich Stadtrat und Unternehmer Harald Wasserbacher sicher.

 

„Das Land Salzburg hat nun seine Strategie zur Unterstützung der Gemeinden auf der einen Seite, aber auch das klare Bekenntnis, zur Investition in Projekte und somit auch in die Wirtschaft, präsentiert. Mittel aus dem GAF stehen bereit – dazu braucht es Projekte und eben solche außerhalb des operativen Haushaltes. Der Einbruch der Bundes-Ertragsanteile wird zu 50 Prozent ausgeglichen. Man sieht, es gibt Parameter für Prognoserechnungen – aber es zeigt sich erneut, wie schon in unseren Ausführungen zum Budget 2020 im Dezember 2019 aufgezeigt, dass der Bürgermeister keine Entscheidungen treffen will. Offenbar hat er den Mut verloren, sich als Stadtchef vor wichtige Investitionen – wie das Keltenmuseum – zu stellen und um dessen Ausbau zu kämpfen. Die Schuld sucht man ausschließlich bei Vorgängern oder Dritten. Die Dreistigkeit, über die Medien auszurichten, Projekte nicht zu machen, die ohnehin in keinem Finanzplan waren, fehlt dem Bürgermeister hingegen nicht“, zeigt sich der Vizebürgermeister verärgert.

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Durch die Corona-Pandemie wurde Österreich, unser Bundesland und auch unsere Stadt Hallein, von einem Tag auf den anderen, vor bis dahin unbekannte und sich täglich ändernde Herausforderungen gestellt. Nicht nur für die breite Bevölkerung gab es plötzlich täglich spürbare, massive Einschränkungen. Geschäfte wurden geschlossen, soziale Kontakte mussten auf ein Minimum eingeschränkt werden und Ausgangs-Beschränkungen gehörten zum Alltag. In den vergangenen Tagen waren und in den kommenden Wochen werden die ersten „Lockerungen“ zu spüren sein und ein mit Sicherheit „anderer Alltag“ hält Einzug in unser Leben.


Allerdings, die für unsere Gesellschaft so wichtigen Vereine – aus allen Bereichen, wie beispielsweise der Kultur, dem Sport oder dem Brauchtum – stehen vor besonders massiven, grundsätzlichen Herausforderungen. Veranstaltungen sind abgesagt, Feste fallen aus, Projekte können nicht wie geplant umgesetzt oder auch Mitgliedsbeiträge nicht eingehoben werden. Diese Situation trägt  in keiner Weise dazu bei, um in dieser schwierigen Situation, ehrenamtlich Mitwirkende zu finden und für eine Funktion zu begeistern, um die Existenz von wertvollen Vereinen und Institutionen zu sichern und zu fördern. Deshalb beantragte die Fraktion der Halleiner Volkspartei der Stadt Hallein in der Mai-Sitzung der Stadtgemeindevertretung Hallein:

Die Stadtgemeinde möge beschließen, dass bereits genehmigte und eingereichte Projekte und Vorhaben der Vereine – auch im Zuge einer Jahresförderung – in vollem Umfang ausbezahlt werden. Der Bürgermeister wird beauftragt, in seiner Funktion als Finanzreferent, dafür Sorge zu tragen, dass solche „Krisen-Zuschüsse“ rechtlich gedeckt sind. Dementsprechende Gespräche sind aufzunehmen und die Fraktionen sowie die dafür zuständigen Stadträte in vollem Umfang einzubinden.

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Zur Unterstützung des Krankenhauses Hallein angesichts der Corona-Pandemie, spendete der Hersteller von Textil-Zellstoff und Bio-Energie AustroCel, 2.000 Schutzmasken der Schutzklasse FFP2. Die Beschaffung war keineswegs einfach. Dazu Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: „AustroCel Hallein hat für das gesamte Bundesland seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Funktion als verlässlicher Arbeitgeber und gilt als Leitbetrieb unserer Industrie. Das Unternehmen übernimmt immer wieder regionale Verantwortung und es freut mich, dass AustroCel in dieser extrem herausfordernden Zeit der Pandemie die Landesklinik Hallein unterstützt. Schutzmasken sind derzeit am Weltmarkt nur sehr schwer zu bekommen“.

 

AustroCel Hallein verfügt über ausgezeichnete Geschäfts-Beziehungen in China. So trafen Ende April die Schutzmasken mit dem Flugzeug in Wien ein und wurden nach Hallein transportiert. „Als wichtiges Unternehmen in der Region wollen wir mithelfen und die Landesklinik Hallein sowie die Menschen, die dort Außergewöhnliches leisten, unterstützen“, erklärte Bernhard Krill, CFO AustroCel Hallein. Die 2.000 Masken der Schutzklasse FFP2 sind CE-zertifiziert, können sterilisiert und damit wiederverwendet werden. „Ich möchte mich im Namen der Patientinnen und Patienten, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Halleiner Landesklinik, für die Spende bedanken. Mit der zusätzlichen Schutz-Ausrüstung sind wir noch besser vorbereitet bei unseren Anstrengungen gegen das Corona-Virus“, so Primar Michael Reschen, Ärztlicher Direktor der Landesklink Hallein. Das oben stehende Foto zeigt Bernhard Krill (CFO AustroCel Hallein), Michael Reschen (Ärztlicher Direktor der Landesklinik Hallein), Asmira Abazovic (Stv. Pflegedirektorin der Landesklinik Hallein), Landeshauptmann-Stellvertreter Christian  Stöckl und Reinhard Baumgartinger (Wirtschaftsdirektor der Landesklinik Hallein) mit den von AustroCel für die Kandesklinik Hallein gespendeten Schutzmasken. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Am 16. April 2020 erfolgte in Hallein der Spatenstich für das neue Betriebsgelände der VEIT – DER GERÜSTBAUER GmbH. Realisiert wird das ambitionierte Bauvorhaben am Gelände des ehemaligen Halleiner Sportplatzes am Almbach an der Wiestal-Landstraße. Die Bauarbeiten sollen bis November 2020 abgeschlossen und das neue Betriebsgelände bezugsfertig sein. Es ist außerdem vorgesehen, 200 und 400 Quadratmeter der Fläche auch an andere Unternehmen zu vermieten. Für Geschäftsführer Marc Veit bringt die Entscheidung für den Standort Hallein zahlreiche Vorteile mit sich. Die wichtigsten Argumente für ihn sind dabei die gute Lage im Zentralraum, sowie die perfekte Verkehrs-Anbindung mit unmittelbarer Nähe zur Autobahn.

Mit der Firma Steiner Bau GmbH aus Radstadt konnte ein starker Salzburger Partner für die Umsetzung gefunden werden. „Besonders wichtig ist für uns, die laufenden Betriebskosten so gering wie möglich zu halten. Dank modernster Bauweise werden wir dieses Ziel auch erreichen“, so Veit. Die großzügige Fläche bietet außerdem genug Raum, sodass auch andere Unternehmen die Möglichkeit haben werden, sich am Standort einzumieten. Das Angebot umfasst Betriebsflächen von 200 oder 400 Quadratmeter. Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigt sich über den neuen Betrieb höchst erfreut. Er betont: „Sichere Arbeitsplätze sind es, die eine Stadt braucht – gerade jetzt in dieser Krisenzeit. Wir freuen uns, dass ein weiteres Unternehmen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Hallein erkannt hat und nun von unserer Stadt aus agiert.“

Anfragen zur Vermietung der Betriebsflächen an:

 

info@veit-geruest.at

Ansprechpartner: Marc Veit (Geschäftsführer) Tel: +43 650 5353000

Mail: info@veit-geruest.at

 

Auf dem oben stehenden Foto von links: Bürgermeister Alexander Stangassinger, Marc und Ivancica Veit, Baumeister Wilfried Steiner und Alois Kirchner (Steiner Bau) beim Spatensich unter dem Corona-Motto „ein Spaten Abstand.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

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Vor 31 Jahren endete die seit etwa 1200 n. Chr. in Hallein ohne Unterbrechung bis 1989 andauernde Salzproduktion. Heute noch erinnert an diese lange Salzepoche, von der die Landeshauptstadt durch die cleveren Fürsterzbischöfe in unverschämtem Übermaß profitierte, während Hallein praktisch leer ausging, eine Reihe von Objekten: Die Alte Saline auf der Pernerinsel, das Salzbergwerk auf dem Dürrnberg, die Fürstenzimmer im Keltenmuseum mit ihren Gemälden zur Solegewinnung und Salzproduktion, jene Räume im Keltenmuseum, die der Halleiner Salzgeschichte gewidmet sind, die lebensgroße Bronzestatue des Salzträgers an der Nordeinfahrt nach Hallein, das Halleiner Stadtwappen mit dem Salzträger, die neue Schausaline auf dem Dürrnberg neben dem Keltendorf Salina und ein lebensgroß geschnitzter, vom Verwitterungs-Tod gezeichneter Salzschiffer mit beladenem Salzschiff auf der Kühbrücke zwischen Seniorenheim und Pernerinsel.

Dieser einst prachtvolle, in der Fachschule geschaffene Salzschiffer und sein mit Salzfässern beladenes Schiff, fahren mittlerweile dem hoffnungslosen Verfall entgegen. Das Kunstwerk wurde kaum gegen die Zerstörungskraft der Witterung geschützt, die mittlerweile entstandenen Schäden sind schon seit Jahren unübersehbar und nehmen ständig zu. Schon jetzt gilt diese großartige künstlerische Arbeit nur noch als Schandobjekt, welches auf peinliche Art den Ruf der Stadt Hallein als Kulturstadt beschädigt. Dazu unsere oben stehenden Fotos: Auf dem 1. Foto der sichtlich in Mitleidenschaft gezogene Salzschiffer. Das 2. und 3. Foto zeigen den unerfreulichen Zustand des Salzschiffes. Auf dem 4. Foto schließlich das beschädigte Haupt des Salzschiffers, dem übrigens Scherzbolde eine Atemschutz-Maske umgehängt haben. Im Interesse des Rufes der Stadt Hallein, müssten der angeschlagene Salzschiffer und sein ebensolches Salzschiff so rasch wie möglich entfernt werden. Natürlich sollte dieses Kunstwerk nochmal in der Fachschule angefertigt werden. Dann aber müsste die fachgerechte Pflege gesichert sein. Das grandiose Werk müsste jedoch auf der Stadtbrücke aufgestellt werden, dort, wo derzeit noch ein völlig überflüssiger, ohnehin monatelang gesperrter, völlig sinnloser Mini-Steg die Stadtbrücke verschandelt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Tatort: Der geheimnisvolle, rätselhafte, unerklärliche, immer wieder für verständliche Verärgerung sorgende Schotter-Gehweg auf der Pernerinsel entlang eines Teiles der Südfassade der Alten Saline. Dieses seltsame und eigenartige Kuriosum sorgt immer wieder für berechtigte Verärgerung. Denn das Schotter-Kies-Sand-Material wird ständig auf die umliegende Asphaltfläche vertragen und verschmutzt diese erheblich. Das Ganze ist außerdem völlig unverständlich. Wieso wurde dieser seltsame Schotter-Gehweg nicht schon längst asphaltiert oder besser, mit Naturstein-Platten befestigt? So wie der übrige, große Teil des Gehweges entlang der ausgedehnten Südfassade des historischen Salinengebäudes?

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die durch das Schottermaterial ständig unansehnliche Asphaltfläche rund um die südliche, salzachseitige Gebäude-Ecke der Alten Saline. FOTO 2: Von der anderen Seite ergibt sich das gleiche, unerfreuliche Bild. FOTO 3: Als besondere Sehenswürdigkeit, sind diese beiden, seit Jahren aus dem Boden ragenden, säuberlich mit Schottermaterial gefüllten (?) Kabel-Umhüllungen, künftig als Fixpunkt in jede Stadtführung aufzunehmen. Dieses Foto steht für den nächsten Stadtprospekt kostenlos zur Verfügung. FOTO 4: Ein Teil des unverständlichen, seine Umgebung immer wieder verschmutzenden, Schotterweges entlang der Südfassade der Alten Saline. FOTO 5: Eine Nahaufnahme von Halleins einzigem Schotterweg sowohl auf der Pernerinsel als auch in der gesamten Altstadt. Sorgt diese Einzigartigkeit für die rätselhafte Noch-immer-Existenz dieses, für die Stadt eher peinlichen Ärgernisses? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Staats-Grenze zwischen Hallein, Berchtesgaden und Schellenberg war noch nie ein Hindernis, wenn es um Herzens-Angelegenheiten ging. Immer schon wurde zwischen Hallein und Bayern hin und her geheiratet. Folgerichtig gibt es seit Schließung der Staatsgrenze aufgrund der Corona-Situation, die allermeisten Fragen zu Herzens-Angelegenheiten und persönlichen Schicksalen. Bekanntlich sind neben Fahrten von Einsatz-Organisationen und Berufspendlern auch Grenz-Übertritte für medizinisch notwendige Untersuchungen und Therapien bei Ärzten und Spitälern möglich. Dasselbe gilt für Selbstständige und Warentransporte. Die mit Abstand meisten Fragen drehen sich jedoch – nach wie vor – um Herzens-Angelegenheiten.

 

Wo die Liebe hinfällt – manchmal eben auch auf die andere Seite der Staats-Grenze. Und in diesen Fällen steht die grenzenlose Liebe in Zeiten der Coronakrise unter besonders harten Bewährungs-Proben. Kompetente Auskunft auch in dieser Frage gibt die Covid-Hotline des Landes unter 0662-8042-4450. Ein Beispiel von hunderten: Besucht ein Deutscher seine Lebenspartnerin in Hallein und kehrt er innerhalb von 48 Stunden wieder zurück, braucht er bei der Rückkehr nach Bayern weder ein ärztliches Attest über einen negativen Covid-19-Test, noch muss er sich in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben. Was benötigt wird: Meldezettel und eine Kopie des Ausweises der Lebenspartnerin in Salzburg sowie das Formular ,,Eigenerklärung Familie‘‘ und der eigene Meldezettel. Tipp: Beim Grenzübergang ein Foto von der Einreise machen, damit stehen Uhrzeit und Datum fest. Im umgekehrten Fall, also wenn die Lebenspartnerin aus Hallein nach Bayern möchte, geben die bayerischen Stellen unter den Hotlines +49 8654 77060 und +49 89 122220 Auskunft.

 

Auch Fragen zu grenzüberschreitenden Arztbesuchen werden häufig gestellt. Die Covid-Hotline des Landes gibt Auskunft für Deutsche, die in Österreich einen Arzt besuchen müssen. Dazu brauchen sie das entsprechende Formular auf der Landes-Webseite. Auch hier eine Empfehlung: Am besten das Formular schon vom Arzt bestätigt zuschicken lassen, ausdrucken und mitnehmen, und bei der Rückreise auch die Bestätigung des erledigten Arztbesuches mitnehmen.Nach wie vor gilt: Für Übertritte über die Grenze ist immer ein entsprechendes Formular mitzuführen, wie zum Beispiel die Pendler-Bescheinigung oder eine Bestätigung über eine notwendige medizinische Leistung. Aus dem Formular muss auch der jeweilige Zielort hervorgehen. Zwischenstopps dürfen keine eingelegt werden. Und: Für Freizeitfahrten ist der Grenzübertritt weiterhin nicht möglich. Antworten auf die drängendsten Fragen sowie die wichtigsten Formulare sind kompakt unter www.salzburg.gv.at/grenzverkehr zusammengefasst. Fragen auf Salzburger Seite beantwortet die Corona-Hotline des Landes unter 0662-8042-4450. Für Bayern lauten die Telefonnummern +49 8654 77060 und die bayerische Corona-Hotline +49 89 122220. – (Text und Foto: Salzburger Landeskorrespondenz, OST).)

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Nun erstrahlt das dreifache Blumen-Wunder vor den drei Auslagen des Mode-Fachgeschäftes ,,Herzerl-Fashion‘‘ auf dem Kornsteinplatz in all seiner Pracht und Herrlichkeit. Diese österreichweit einzigartige Attraktion findet man in keiner anderen Landeshauptstadt – nicht einmal in Österreichs prominentester Einkaufsstraße, der berühmten Kärntnerstraße in Wien. So freuen sich nicht nur die Kunden von ,,Herzerl-Fashion‘‘ sondern alle Freunde der Stadt Hallein über diese großartige und sehenswerte Initiative, die dem gesamten Kornsteinplatz optisch und stimmungsmäßig zugutekommt. Nachdem derartige Aktivitäten in der Halleiner Geschäftswelt leider noch immer hohen Seltenheitswert besitzen, sollten sich die Stadt Hallein und der Tourismusverband Hallein dazu entschließen, einen Wettbewerb unter der Geschäftswelt der Stadt Hallein zu veranstalten, bei dem alle gelungenen Initiativen ausgezeichnet werden, die dem Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein zugutekommen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST.)

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Alles neu macht der Mai. Speziell in Zeiten einer sich offenbar abschwächenden Corona-Aggression. Am 1. Mai endete die allgemeine Ausgangssperre. Outdoor-Sportarten sind wieder erlaubt. Allerdings: Atemschutz-Masken und Abstand halten bleiben  weiterhin aufrecht! Auch beim Besuch von Bio-Markt und Grünmarkt, die bis auf weiteres zu den gewohnten Zeiten auf der Pernerinsel auf Höhe des Salinensteges stattfinden. – Ab 2. Mai öffneten Geschäfte, Friseure, Nagelstudios, Fußpflege, Masseure und Beautysalons. Das Halleiner Rathaus ist Montag von 8 bis 12 und 16 bis 18 Uhr geöffnet, von Dienstag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr. – Ab 4. Mai begann der Schulunterricht für Maturanten. In der Bezirkshauptmannschaft Hallein ist wieder eingeschränkter Kundenverkehr möglich. Dabei gilt grundsätzlich, dass alle Anfragen, Anträge und Sonstiges möglichst in elektronischer Form eingebracht werden sollen. Persönliche Vorsprachen sind bis auf weiteres nur nach vorheriger Termin-Vereinbarung oder über Ladung möglich. Während des gesamten Aufenthalts im Amtsgebäude besteht für die Kunden die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Maske zu tragen sowie den Hygieneanweisungen Folge zu leisten. – Am 15. Mai gibt es wieder Gottesdienste. Die Gastronomie öffnet bis 23 Uhr. Bibliotheken und Museen sind nun geöffnet. – Am 18. Mai starten Volksschule und Unterstufe. – Anfang Juni beginnt für die Oberstufe der Schulbetrieb. – (Odo Stierschneider, Foto: Huber.)

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Der Reinhalte-Verband Tennengau Nord ist unter anderem auch für die Sanierung der Wasser-Leitungen der Stadt Hallein verantwortlich. Im heurigen Jahr 2020 ist geplant, die Leitungen in der Kuffergasse zu sanieren. Diese Baustelle wird ab Montag, 4. April in Betrieb genommen und für gut einen Monat die Durchfahrt durch die Stadt verhindern. Trotz der erforderlichen Arbeiten, gelten natürlich besonders benutzerfreundliche Rahmen-Bedingungen. Für Fußgänger ist die Kuffergasse jederzeit begehbar. Bis zur Kuffergasse 5 (Lokal Buena Vista) ist die Zufahrt über die Stadtbrücke wochentags möglich. An Wochenenden, von Freitag 17 Uhr bis Montag 7 Uhr, ist die Durchfahrt trotz Baustelle für den allgemeinen Verkehr möglich. Die Linie 45 wird in der Baustellenzeit über die Thunstraße ausgeleitet. Der Anrainer-Verkehr ist aufgrund der dringend notwendigen Leitungs-Arbeiten für die Zeit der Arbeiten nicht möglich.

Bürgermeister Alexander Stangassinger ersucht um Verständnis und betont: „Der Erhalt der Infrastruktur ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Stadt und in Zuge dessen wird auch die Oberfläche erneuert. Natürlich kommt es für die Anrainer zu Erschwernissen. Die Anrainer wurden allerdings zeitgerecht durch den Reinhalte-Verband informiert und wir sind überzeugt, dass wir auch diese Baustelle gut hinter uns bringen werden.“ Die geplante Baustellenzeit erstreckt sich von Montag, 4. Mai bis Freitag, 5. Juni 2020. Außerdem weist Bürgermeister Stangassinger darauf hin, dass auch weiterhin zahlreiche, wichtige Instandhaltungen und Investitionen in der Stadt notwendig sind, wie etwa die Brücken-Sanierungen, der Brandschutz, der Hochwasser-Schutz oder der dringend nötige Ausbau der Kinder-Betreuung und der Schulausbau in Rif. Aufgrund der Corona-Krise und der prognostizierten budgetären Belastungen wird sich die Stadt allerdings nur auf die dringendst notwendigen Projekte, wie Kinder-Betreuung und Brücken-Sicherheit konzentrieren können. „Wir schaffen heuer 25 neue Kindergarten-Plätze für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gamp. Wir werden auch die Heidebrücke um 1,8 Millionen Euro sanieren, um weiterhin deren Sicherheit zu gewährleisten. Das sind alles Hausaufgaben einer Stadt, die allem Anschein nach, in den vergangenen zwei Jahrzehnten vernachlässigt wurden,“ so der SPÖ-Bürgermeister mit kritischem Blick auf seine ÖVP-Amtsvorgänger. – (Presse-Ausendung Stadt Hallein, Ergänzungen: OST).

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Die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ berichteten, dass sich Gegner des Garagen-Ausbaus im Mönchsberg an den Papst um hilfreiche Unterstützung wandten.
In dem Beitrag wird jedoch verschwiegen, dass die Idee, sich bei speziellen öffentlichen Problemen an  das Kirchen-Oberhaupt zu wenden, in Hallein längst schon perfektioniert wurde. Die hier ausnahmsweise auch ein wenig satirische Redaktion des SALZSCHREIBER, dokumentiert nachstehend die wichtigsten Halleiner Probleme, die bereits dem Papst mit der Bitte um Unterstützung übermittelt wurden.


PROBLEM 1:
Aus aktuellem Anlass wurde seine Heiligkeit, der Papst, darum ersucht, die Corona-Krise einzudämmen – natürlich nicht nur in Hallein sondern insgesamt auf unserem Planeten.

PROBLEM 2:
Angesichts der bevorstehenden extremen finanziellen Belastungen, die sich vor der Stadt Hallein auftürmen werden, wurde seine Heiligkeit, der Papst um ein kleines Wunder ersucht, durch welches die finanziellen Reserven der Stadt Hallein sich nicht um das Tausendfache (wir sind ja nicht unverschämt), aber doch um  das 999fache vergrößern.
 

PROBLEM 3:
Angesichts des grassierenden unverantwortlichen Amazon-Einkaufs-Wahnsinns, wurde seine Heiligkeit, der Papst ersucht, bei allen Unbelehrbaren und Unvernünftigen, das Licht der Erkenntnis zu entzünden, damit es endlich allen dämmert, dass es von allergrößter Wichtigkeit ist, dass die Halleiner in erster Linie in Hallein einkaufen – jetzt erst recht!

PROBLEM 4:
Nachdem die Salzburger Erzbischöfe 600 Jahre lang Salz aus Hallein plünderten, um damit ihre Residenzstadt Salzburg fürstlich auszugestalten, während Hallein ein ärmlicher Ort des Schreckens blieb, wird seine Heiligkeit, der Papst ersucht, dass er die Stadt Salzburg auffordert, endlich eine Wiedergutmachung  in die Wege zu leiten.

PROBLEM 5:
Seine Heiligkeit, der Papst wurde auch gebeten dafür Sorge zu tragen, dass die Stadt Hallein endlich durch Umbenennung des ekelerregenden, grauenhaften, Brechreiz erregenden ,,Kotbach‘‘ in ,,Salzbach‘‘, von einer grandiosen und unfassbaren Widerwärtigkeit befreit wird.

PROBLEM 6:
Angesichts des eher  traurigen als erhebenden Anblicks von Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Grubers Schaugrab, wurde seine Heiligkeit, der Papst gebeten, seinen Einfluß dahin geltend zu machen, dass diese kleine, bescheidene, unauffällige Grabanlage künftig durch mustergültigen, vorbildlichen, großartigen und begeisternden Blumenschmuck wenigstens ein wenig der Bedeutung von Franz Xaver Gruber entspricht.

PROBLEM 7:
In diesem Zusammenhang wurde an seine Heiligkeit, den Papst das Ersuchen gerichtet, die Verantwortlichen zu veranlassen, dass die übermächtigen, brutalen, aus ortsfremdem, rotbraunem Gestein aufgetürmten Seitenmauern der Stiege, die sich unmittelbar neben dem Schaugrab Grubers befindet, endlich entfernt werden.

 

PROBLEM 8:
Angesichts des heuer im Sommer 2020 bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele, wurde seine Heiligkeit, der Papst darum ersucht, im Halleiner Rathaus der Erkenntnis zum Durchbruch zu verhelfen, dass die mächtige, weithin sichtbare Grau-in-Grau-Festspiel-Fassade auf der Pernerinsel optisch aufgewertet und dass der entsetzliche Auto-Unterstand entlang dieser Fassade endlich entfernt wird.

PROBLEM 9:
In Erinnerung an den einzigartigen Weltrekord im Handstandgehen des Halleiners Siegfried Waslberger, der auf seinen Händen die Strecke Salzburg–Wien bewältigte, wird seine Heiligkeit, der Papst ersucht, bei den Halleiner Stadtpolitikern die Einsicht zu verankern, dass eine repräsentative Skulptur oder ein entsprechendes Kunstwerk im öffentlichen Raum der Stadt Hallein längst schon an diese weltweit einzigartige und beispiellose sportliche Großtat erinnern müsste.

PROBLEM 10:
Auch das unfassbare, den Ruf der Stadt Hallein enorm schädigende Problem der total vergammelten Salzachbucht, die heute nur noch als größte Schlamm-Ansammlung des Landes schockiert, wurde an seine Heiligkeit, den Papst mit der Bitte herangetragen um zu fordern, dass die Stadt Hallein entweder den ursprünglichen Zustand der faszinierenden und hinreißenden Wasserbucht wieder herstellt, oder dass der ganze Krempel einfach zugeschüttet wird.

DAS ALLERGRÖSSTE PROBLEM:
Angesichts der gegenwärtigen finanziellen Unwägbarkeiten als Folge der noch immer dominierenden Corona-Krise, sind derzeit natürlich auch die besten Vorschläge und Anregungen, von vornherein völlig sinn- und zwecklos. Der SALZSCHREIBER präsentiert sie dennoch und wird dies wiederum tun, wenn sich die allgemeinen Verhältnisse gebessert haben. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass die Realisierung der oben dargelegten Vorschläge unbedingt notwendig ist und für die Stadt Hallein enorme Vorteile mit sich brächte. –
(Odo Stierschneider, Foto: alamy).

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Besonders Erfreuliches ist aus der Wichtlhuberstraße zu berichten. Exakt: von ihrer rechten Straßenseite (mit den geraden Hausnummern), dort wo die Wichtlhuberstraße in den Bruckhäuserplatz einmündet. Das letzte Gebäude, lange Jahre unansehnlich, welches an das Musikum Hallein anschließt, konnte nun von seinen Besitzern grundlegend renoviert werden. Das weiß strahlende Ergebnis – die Arbeiten sind im Inneren noch nicht abgeschlossen – ist auf unserem 1. Foto oben festgehalten. Es wird nun richtig hell in der Wichtlhuberstraße! Jedenfalls auf der rechten Straßenseite. Auf der linken Straßenseite, schräg gegenüber, sieht es dafür besonders düster und schrecklich aus.

Ein verwahrlostes, grauenvolles Gebäude mit der Haus-Nummer Wichtlhuberstraße 11, siehe 2. Foto oben. Es erinnert an die schlimmsten Zeiten der Stadt Hallein, als einst Franz Schubert sich nach Hallein verirrte und zutiefst schockiert in einem Brief an seinen Bruder festhielt: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, mitten in einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘ Es ist absolut unverständlich, dass der Besitzer dieses Albtraums nicht schon längst von der Halleiner Stadtverwaltung aufgefordert wurde, hier endlich für Ordnung zu sorgen. Es ist ebenso unverständlich, dass der Tourismusverband Hallein nicht schon längst angesichts dieser entsetzlichen Bruchbude Alarm geschlagen hat. Schließlich ist es höchst peinlich für Hallein, wenn nichts ahnende auswärtige Besucher sich hierher verirren und daraufhin sogleich entsetzt die Flucht ergreifen. Ebenso unverständlich ist, dass die geschätzten Gemeinde-Vertreterinnen und Gemeinde-Vertreter nicht schon längst Protest gegen diesen Horror erhoben haben. In den Glanzzeiten des Schreckens-Objektes Wichtlhuberstraße 11 waren hier sogar zwei Geschäfte geöffnet. (Siehe Fotos 3 und 4 oben). Heute sind sie verkommen, widerwärtig und ruinös. An der straßenseitigen Fassade des Gebäude-Wahnsinns findet sich schließlich (siehe 5. Foto oben), noch eine schadhafte, schäbige und total vergammelte Türe. Kein Zweifel, es ist das abstoßendste Objekt in der Halleiner Altstadt! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Vor 4 Tagen keine Corona-Neuinfektion innerhalb 24 Stunden im ganzen Land Salzburg. Vor 3 Tagen genau das gleiche erfreuliche Ergebnis. Vor 2 Tagen und heute jeweils nur zwei Neuerkrankungen – das Geschehen rund um das Corona-Virus verliert zusehends an Dramatik, die vielfältigen klugen Einschränkungen und Maßnahmen waren sichtbar von Erfolg gekrönt. Zu den auffälligsten Folgen des Corona-Horrors zählt die Einstellung der insgesamt sechs lokalen ,,SN‘‘-Wochenzeitungen der ,,Salzburger Woche‘‘ für die Stadt Salzburg, für Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau. Deren Chefredakteur begründete (wie berichtet) die Einstellung der 6 Lokalblätter am Beginn der Corona-Krise, angesichts der Unvereinbarkeit des wöchentlichen Erscheinungs-Termines mit der permanent hereinbrechenden Nachrichten-Flut von der heißen Corona-Front. Doch einen Totalverzicht wollte man doch vermeiden. So  erschien seit dem Verzicht auf die 6 Lokalzeitungen, ein für das gesamte Bundesland einheitlich gestaltetes, erschreckend leichtgewichtiges Produkt unter dem Titel ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Bis dahin wiesen die 6 Lokalzeitungen zumindest jeweils einen Umfang von 20 Seiten auf, das ergibt wöchentlich mindestens 120 Seiten, wobei der Zeitungsumfang tatsächlich immer wieder  erheblich darüber lag. Die erste Ausgabe der ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ für das gesamte Bundesland umfasste lediglich peinliche 8 Seiten.

Mittlerweile halten die Leserinnen und Leser des Ersatzproduktes für die 6 lokalen Wochenzeitungen, 16 Zeitungs-Seiten in Händen. Besser: 8 plus 8 Seiten, denn die Hälfte des neuen Zeitungs-Produktes ist stets einem speziellen Werbe-Thema gewidmet, welches der Inseraten-Abteilung die Möglichkeit gibt, sich auch in diesen Zeiten erfolgreich um bezahlte Einschaltungen zu bemühen. Nun liegt die 4. Ausgabe des Ersatz-Produktes für die einstigen Wochen-Zeitungen vor. Der Zeitungskopf zeigt sich geordneter, verändert und signalisiert eine fundamentale Weiter-Entwicklung. (Siehe Foto oben). Nun heißt es nur noch ,,Salzburger Woche‘‘ (ohne ,,Spezial‘‘) und es werden darunter nur noch die drei einstigen Wochen-Zeitungen des nördlichen Bundeslandes ,.Stadt Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘ und ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ angeführt. Solches signalisiert eine wichtige Entwicklung – es gibt nun zeitgleich eine zweite Ausgabe für die südlichen Landesgaue Pongau, Pinzgau und Lungau.

Wir im Tennengau, erhalten gemeinsam mit der Stadt Salzburg und dem Flachgau, 7 Seiten Text + Werbung und ab Seite 9 das Sonder-Werbethema ,,Wieder geöffnet – Langsam kehrt die Kauflust zurück‘‘. Am erfolgreichsten agierte auch in dieser Ausgabe die Inseraten-Abteilung, der zu insgesamt 7 ½ Werbeseiten zu gratulieren ist. Inhaltlich tritt auch in der 4. Ausgabe der ,,Salzburger Woche‘‘ die Stadt Hallein, immerhin zweitgrößte Kommune des Landes, praktisch nicht in Erscheinung. Lediglich in einer einspaltigen 27-Zeilen-Meldung wird das Uralt-Thema ,,Das Keltenmuseum wird wohl noch (auf den Dachboden-Ausbau) warten müssen‘‘ behandelt. Aber auch der gesamte Tennengau wird nur mit einer Meldung aus Adnet berücksichtigt. Wirtschaftlich wichtig: Die 7 Seiten des Lokalteiles bieten stolze 2 ¾ Seiten Werbung.

Es folgt die Seite 8 mit dem entbehrlichen Kreuzworträtsel (eine halbe Seite groß!) und dem ebenso großen, in einer derartigen Publikation gleichfalls entbehrlichen Wetterbericht. Die Seite 9 ist gewalttätig mit einem ganzseitigen Kommentar plus Karikatur gefüllt, beides hätte auch auf einer halben Seite Platz, womit eine halbe Seite für Meldungen aus Hallein gewonnen wäre. Von Seite 10 bis Seite 13 reicht der Text-Werbung-Block ,,Wieder geöffnet‘‘, die letzten 3 Seiten sind durchgehend mit Werbung belegt. Insgesamt haben sich die Werbefritzen der ,,Salzburger Woche‘‘ ein großes Lob  verdient: Es ist ihnen gelungen, etwa 7 ½ Seiten der insgesamt 16 Seiten mit Werbung zu belegen. Dies entspricht der bewährten Formel 50 % Text und 50 % Werbung, um eine Gratiszeitung wirtschaftlich führen zu können. So freuen wir uns schon auf die Wiedergeburt der ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ (deren Einstellung im Internet bisher nicht dokumentiert ist) und der anderen 5 Lokalzeitungen als beliebte Beilage in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Denn rund um Corona gibt es längst nicht mehr die täglich anbrandende Nachrichtenflut, die ein wöchentliches Medium überfordern würde. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Angesichts der erfolgreichen Maßnahmen im Kampf gegen den Corona-Albtraum, angesichts der erfreulichen Disziplin der Bevölkerung, ist im bevorstehenden Mai eine ganze Reihe von Erleichterungen für die derzeit geltenden Einschränkungen vorgesehen. Dazu gehört auch, dass die ,,Rollenden Herzen‘‘ wieder ab Donnerstag, 14. Mai 2020, in Hallein ihre wichtige Initiative ,,Gratis eine Einkaufstasche füllen‘‘ entfalten werden. Die ,,Rollenden Herzen‘‘ kommen zu den unten angeführten Terminen mit ihrem Bus nach Hallein, um sozial Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, gratis eine Einkaufstasche mit verschiedenen Waren füllen zu können. Die Einkaufszentren, Geschäfte und andere Spender, überlassen Waren kostenlos den ,,Rollenden Herzen‘‘ und diese schenken sie gerne an Bedürftige weiter. Regelmäßig werden die ,,Rollenden Herzen‘‘ von Merkur, Billa, Spar, Hofer, Maximarkt, Unimarkt, Bäckerei Andexlinger, Landleben, Recheis und vielen privaten Spendern unterstützt.

Falls es keine Rückschläge Im Kampf gegen das Corona-Virus gibt, gelten folgende Termine ab 14. Mai, im Juni und im Juli 2020 für den Bus der ,,Rollenden Herzen‘‘ in Hallein:
14.05.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus
19.05.2020: 14.30 – 14.45  Parkplatz Salzberghalle
04.06.2020: 15.10 – 15.30  Parkplatz Römerstraße beim Jugendbus
09.06.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus
18.06.2020: 14.30 – 14.45  Parkplatz Salzberghalle
02.07.2020: 15.10 – 15.30  Parkplatz Römerstraße beim Jugendbus
09,07.2020: 15.10 – 15.25  Pernerinsel Parkplatz Pfadfinderbus   
Bitte halten Sie Abstand und verwenden Sie eine Atemschutzmaske!

(Odo Stierschneider, Foto: OST)

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Ursprünglich sollte bereits am 10. April 2020 die Sanierung des Pfannhauser-Platzes und der angrenzend entlang verlaufenden Schiemer-Straße abgeschlossen sein. Doch die Corona-Krise verzögerte, wie der SALZSCHREIBER bereits berichtete, die Bauarbeiten der Firma Porr. Der Zeitverlust betrug zwei Wochen, so dass die Sanierungs-Arbeiten erst am 23. April 2020 fertiggestellt werden konnten. Damit ist die Altstadt-Durchfahrt über die Schiemer-Straße wieder möglich. (Dazu unsere beiden Fotos oben). Bürgermeister Alexander Stangassinger informierte sich vor Ort über das Ergebnis der Sanierungs-Arbeiten und erklärte: „Optisch ist der Platz nun extrem aufgewertet und sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger wesentlich attraktiver geworden.“ Damit wurde in der Stadt Hallein ein erstes wichtiges Sanierungs-Projekt des heurigen Jahres abgeschlossen.


Eine ganze Reihe weiterer Projekte, steht allerdings derzeit aufgrund der Corona-Pandemie in der Schwebe. Bürgermeister Stangassinger erklärt: ..Es ist eine echte Herausforderung. Wir haben ohnehin nur solche Projekte im Budget, die eigentlich schon längst erledigt hätten werden müssen: Brücken-Sanierungen, Sanierungen im Brandschutz-Bereich, Ausbau der Kindergarten-Plätze. Das sind Hausaufgaben einer Stadt, mit denen ich seit meinem Amtsbeginn vor einem Jahr, ständig zu tun habe und die dringend erforderlich sind. Was wir heuer davon auch umsetzen werden, steht nun wegen der Corona-Krise in den sprichwörtlichen Sternen. Wir werden die dringend notwendigen Projekte nun auf die Allernotwendigsten reduzieren müssen. Die Mindest-Standards einer Stadt hinsichtlich Brücken-Sicherheit und Kindergarten-Plätze, werden wir jedenfalls erfüllen.‘‘ Der Ausbau des Kindergartens in Gamp und der Schulausbau in Rif sollen wie geplant stattfinden – ob alles zeitgerecht fertig wird, könne noch nicht genau vorhergesagt werden. Aber: ,,Manuel Dürager, der Leiter der Liegenschafts-Verwaltung, arbeitet mit Hochdruck daran“, so der Bürgermeister.


Generell reißt die Corona-Krise massive Löcher ins Budget der Stadt Hallein. Der Bürgermeister muss deshalb, bei hohen Investitionen, noch sorgsamer mit dem Steuergeld umgehen. Stangassinger ist allerdings überzeugt, dass dennoch wichtige Vorhaben für die Stadt Hallein finanziert werden müssen: ,,Die Corona-Krise bietet jetzt die Chance, kleinere, aber ebenfalls dringend notwendige Projekte, wie etwa die Änderung der Organisations-Struktur im Rathaus, endlich anzugehen.‘‘ Unabhängig davon, wieviel in der Stadt Hallein heuer noch realisiert werden kann. nimmt Stangassinger das Land Salzburg und den Bund in die Pflicht: ,,Auf die Gemeinden kommen derart große finanzielle Probleme zu, dass sie nur durch Bund und Länder abgefangen werden können. Da muss schon bald ein Hilfspaket geschnürt werden, das den Gemeinden zugutekommt. Sonst sieht es für viele Gemeinden düster aus. Die Kommunen sind wichtige Investoren für die heimische Wirtschaft, was der Region, der Kaufkraft und den Menschen zugutekommt – diese Stärke müssen wir behalten und nicht zum Einsparen gezwungen werden.‘‘ – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Angesichts der in allen Bereichen stattfindenden Eindämmungs-Maßnahmen gegen  das grassierende Corona-Virus, wurde der Halleiner Bio-Markt vom Kornsteinplatz auf die Pernerinsel verlegt. Er findet hier zur gewohnten Zeit am Freitagnachmittag von 14 bis 17 Uhr statt. Das Marktareal am Pernerinsel-Brückenkopf des Salinensteges ist mit Absperrungen umgeben. Zugänge sind von Nord und von Süd möglich. Die Stadtpolizei achtet darauf, dass nur Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen mit aufgesetzten Atemschutz-Masken das Areal des Bio-Marktes betreten. Droht zu dichtes Gedränge, wird der Markbereich von der Stadtpolizei kurzfristig geschlossen. Dies wäre am Kornsteinplatz mit dem Durchzugs-Verkehr erheblich schwieriger zu realisieren gewesen. Auch der Grünmarkt übersiedelt, solange die Corona-Bedrohung akut ist, auf die Pernerinsel und findet hier jeden Samstagvormittag statt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Hinweistafeln mit humoristischer Note informieren die Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen. FOTOS 2 und 3: Hat man den Salinensteg, von der Stadt kommend Richtung Pernerinsel überquert, wird man durch Absperrungen zum nördlichen Markteingang geleitet. FOTO 4: Der SALZSCHREIBER fotografierte, knapp vor Markt-Geschäftsschluss vom nördlichen Markteingang aus, noch einige Markt-Besucher und Markt-Besucherinnen. FOTOS 5 bis 8: Die vier Marktstände des kleinen aber feinen Bio-Marktes, welcher derzeit bis auf weiteres auf der Pernerinsel stattfindet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das Schuh- und Zubehör-Geschäft Danja Schorn in der Halleiner Fußgängerzone, begeisterte im vergangenen Jahr mit sensationellem Blumendekor rund um Eingang und Auslage des Geschäftes. (Der SALZSCHREIBER berichtete – dazu unser 1. Foto oben). Zahlreiche Besucherinnen der Stadt Hallein ließen sich sogar inmitten dieser Blütenpracht fotografieren. Nun überraschte uns Danja Schorn mit einer neuen, vorbildlichen Gestaltungs-Initiative. Sie platzierte voluminöses, herrliches, elegantes Grün im Bereich ihres Geschäftes – eine großartige Initiative, die das Stadtbild auf angenehme und sympathische Art bereichert. Es ist zu hoffen, dass sich davon im Halleiner Stadtzentum auch andere Geschäfts-Inhaber und -Inhaberinnen zu ähnlichen Initiativen anregen lassen. Man muss sich nur vorstellen, wie hinreißend es wäre, wenn der Großteil der Halleiner Geschäfte mit ähnlich attraktiven Initiativen die Einkaufsstadt verschönern würden – Hallein wäre eine echte, grandiose Attraktion! – (Text & Foto: OST).

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Eigentlich unfassbar. Jahrelang fehlte im Stadtzentrum von Hallein, immerhin zweitgrößte Stadt  im Bundesland Salzburg, ein Lebensmittel-Nahversorger. Alle mussten immer wieder raus aus der Stadt und zu den Großmärkten an der Peripherie. Seit Ende des vergangenen Jahres hat sich die Situation jedoch grundlegend geändert. Mitten im Zentrum der Altstadt, zwischen Oberem und Unterem Markt, inmitten der kleinen, idyllischen Halleiner Fußgängerzone, eröffnete Stefanie Vorderleitner im Leisederhaus ihr fantastisches Nahversorger-Lebensmittelgeschäft. (Der SALZSCHREIBER berichtete). Die sympathische und tüchtige Stefanie Vorderleitner stammt vom Wörndlgut auf dem Dürrnberg – daher erhielt ihr Geschäft auch die Bezeichnung Wördlgut-Greißlerei. Die Kundinnen und Kunden können hier auf 120 m2 Verkaufsfläche unter etwa 1000 (tausend) verschiedenen Artikeln ihre Wahl treffen.  So findet man hier unter anderem Obst, Gemüse, Gebäck, Käse, Fleisch, Wurst, Teigwaren, Marmeladen, Honig, süße Kieselsteine, Caramelwürfel, selbstgebackene Kekse und Kuchen sowie Getränke wie verschiedene Wein- und Spirituosen-Sorten und schließlich noch die tollen Spezialitäten von 30 Lieferanten aus ganz Österreich. Auch Mittagessen wird geboten, Vorbestellungen dazu unter Telefon 0650 / 2716437. Die Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 7 bis 18 Uhr. Dienstag: 7 bis 14 Uhr und Samstag 7 bis 12 Uhr.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Ein Teil der Geschäftsfassade der Greißlerei Wörndlgut in der Halleiner Fußgängerzone. Angesichts der FOTOS 2 bis 4 erkennt man, dass die Greißlerei Wörndlgut von Stefanie Vorderleitner auch ein hinreißender täglicher Grünmarkt ist, der frisches Obst und Gemüse in ausgezeichneter Qualität bietet. Auf dem 5. FOTO die herrlichen Kaspressknödel der großartigen Geschäftsinhaberin und fantastischen Köchin Stefanie Vorderleitner. – (Odo Stierschneider. Fotos 1 bis 4: OST, Foto 5: Homepage Greißlerei Wörndlgut).

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Etwa 10 Kilometer lang ist die Staatsgrenze zwischen Hallein und dem Landkreis Berchtesgadener Land. Dabei grenzen die bayrischen Orte Berchtesgaden und Marktschellenberg entlang dieser Distanz unmittelbar an Hallein. Angesichts der aktuellen Corona-Krise ist natürlich wichtig zu wissen, wie es ,,drüben‘‘ bei den Nachbarn aussieht. Der Landkreis Berchtesgadener Land besitzt etwa 106.000 Einwohner, davon 7700 in Berchtesgaden und ca. 1900 in Schellenberg. Der Landkreis weist insgesamt 15 Gemeinden auf, darunter Bad Reichenhall, und wird im Norden von Laufen und im Süden von  Schönau am Königssee begrenzt.

Bis Freitag, 17. April 2020, gab es im Landkreis 249 bestätigte Coronafälle. Dies bedeutete einen Anstieg von 16 Infektionsfällen im Vergleich zum Vortag. 123 Personen sind mittlerweile genesen. Die Zahl der Covid-Todesfälle erhöhte sich auf 9. Der Tennengau, bzw. der Bezirk Hallein mit seinen über 60.000 Einwohnern, wies bis 21. April 2020, 68 positiv getestete Coronafälle auf, Bis dahin waren 2 Todesfälle zu beklagen. In den vergangenen 24 Stunden gab es erfreulicher Weise im Bezirk Hallein keine Neuerkrankungen mehr. Wie auch immer – hüben und drüben freuen sich schon alle auf den Zeitpunkt, an dem der derzeit mit Corona-Beton fest vermauerte Grenzbalken zwischen beiden Ländern wieder ganz nach Belieben passiert werden kann. – (Odo Stierschneider, Foto: Berchtesgadener Anzeiger)

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Der Einsatzstab der Stadt Hallein passt sich ständig, Schritt für Schritt, an die aktuelle Corona-Krise an und ist bemüht, der Bevölkerung wie auch den Unternehmen, mit Maßnahmen entgegen zu kommen. Mit 20. April 2020 öffneten die Wertstoff-Sammelplätze in Gamp und Rif wieder ihre Pforten. Zu deren Benützung verweist Bürgermeister Alexander Stangassinger auf die Regeln, die beim Abliefern von Abfällen gelten: „Wer seinen Müll abladen will, braucht aktuell einen Mundschutz, den er selbst mitnehmen muss. Die Leute werden nur einzeln in die Sammel-Plätze vorgelassen. Gewartet werden muss im Auto. Zudem gibt es einige weitere Benützungs-Regeln, wodurch wir die MitarbeiterInnen und auch die KundInnen bestmöglich schützen und einer neuerlichen Ausbreitungs-Welle vorbeugen wollen.“ Detail-Infos zu den Benützungs-Regeln finden Sie auf www.hallein.gv.at unter „Aktuelle Informationen“.


Eine weitere Maßnahme wurde durch den Bürgermeister am 20. April veranlasst. Die Wochenende-Durchfahrts Sperre auf dem Robertplatz, wird ab 25. April 2020, vorübergehend für die Krisenzeit außer Kraft gesetzt. Dazu Bürgermeister Stangassinger: ,,Es haben sich mehrere Gastronomie-Betriebe gemeldet, die sich der Krise angepasst haben und jetzt außerordentlich Liefer- und Abhol-Dienste anbieten. Um diesen Betrieben den Weg durch die Altstadt zu erleichtern, ermöglichen wir bis auf weiteres, wieder die Durchfahrt am Wochenende über den Robertplatz. Derzeit herrscht nur geringer Verkehr in der Stadt, weil der Großteil der Bevölkerung diszipliniert und verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation umgeht.‘‘

Der Bürgermeister weiter zur aktuellen Situation: ,,Die Gastgärten dürfen derzeit noch nicht öffnen. Für einige Wirtschaftstreibende wird dies in dieser schwierigen Zeit eine kurzzeitige Erleichterung mit sich bringen. Sobald die Bundesregierung die Benutzung der Gastgärten wieder erlaubt, soll auch die Beruhigung der Altstadt durch die Poller wieder aktiv werden.‘‘ Die Altstadt-Beruhigung wurde 2019 in einem Verkehrs-Gipfel beschlossen und trug signifikant zur Verkehrs-Entlastung in der Altstadt bei. Die Lebens- und Erholungs-Qualität am Wochenende wurde deutlich  erhöht. Die Durchfahrt der Altstadt war ab Robertplatz mittels Poller von Samstag, 13 Uhr bis Montag, 6.30 Uhr, untersagt. – Im Einsatzstab wurde auch festgelegt, dass im Halleiner Freibad die Vorbereitungs-Arbeiten soweit abgeschlossen sind, dass nach Freigabe durch den Bund, jederzeit geöffnet werden könnte. – Auch die Kontrollen durch die Stadtpolizei in der Kurzparkzone, werden durch die Stadtpolizei, in den nächsten Wochen wieder verstärkt durchgeführt. – (Presse-Aussendung der Stadt Hallein. Foto: Odo Stierschneider).

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Was auch immer man benötigte. Bisher war das Einkaufen eine reichlich mühsame Angelegenheit. Meist am späten Abend noch, anstatt es sich auf dem Sofa bequem zu machen, galt es, den Computer anzuwerfen und Websites zu studieren. Was sich bisweilen zu durchaus harter Arbeit auswuchs. Schließlich galt es Versand-Händler hinsichtlich Zuverlässigkeit zu kontrollieren (schickt er das Original-Produkt oder doch nur eine Fälschung?) sowie Kunden-Bewertungen kritisch zu prüfen (ist das Lob echt oder wurde dafür bezahlt?). Der Preisvergleich artete zur Wissenschaft aus, denn man wurde mit unterschiedlichen Steuersätzen, unterschiedlichen Bearbeitungs-Kosten und unterschiedlichen Versand-Kosten konfrontiert. Eine schwierige Aufgabe war es auch, sich das gewünschte Ding realistisch vorzustellen. Wie liegt es in der Hand, wie schwer ist es und wie weich? Passt es oder zwickt es? Ist es zu kurz oder zu weit? Schmeichelt es oder schaut man darin total bescheuert aus? Dann, nach der Bestellung, die Phase des tagelangen, bangen Wartens, der fehlgeschlagenen Zustellversuche. Anrufe beim Kundenservice, routinierte Abwimmlerinnen am Telefon. Onlinetracking des Sendungs-Verlaufs. Mitfiebern mit dem Boten, hoffen dass er einen guten Tag hat, in der Nähe einen Parkplatz findet, dass sein Knie nicht gerade schmerzt, so dass er sich in den ersten Stock hinauftraut. Schließlich ging es ans Auspacken, Anprobieren, Wieder-Einpacken und Zurück-Senden. Denn obwohl man verschiedene Größen und Farben gleichzeitig bestellt hatte, um das Richtige zu finden – das richtig Passende war eben doch wieder nicht dabei.

Aber jetzt gibt es für uns geplagte Konsumenten in Hallein das berühmte Licht am Horizont. Ein völlig neues Vertriebs-Modell verbreitet sich immer stärker in unserer schönen Stadt, welches das Einkaufen auf einen Schlag effizienter, bequemer, erlebnisreicher, erfolgreicher und schneller macht. Es eignet sich praktisch für alle Konsumgüter. Wie es funktioniert? Auf spezielle Branchen spezialisierte Händler, haben in unserer schönen Stadt ebenerdig gelegene Räume gemietet und bieten die Produkte verschiedener Hersteller zur Auswahl an. Dies bedeutet für die Kunden eine ganze Reihe bestechender Vorteile. Sie können alle Waren und Produkte, die sie interessieren, anschauen, eingehend prüfen, miteinander vergleichen. Besonders wichtig: der fachkundige Händler steht bei allen Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Verfügung! Und nach dem Kauf kann man das erbeutete Glanzstück gleich mit nach Hause nehmen! So schnell geht das, so praktisch und einfach! Man kann dieses völlig neue Vertriebs-Modell, diesen neuen Trend auch als Analog-Shopping bezeichnen, als stationären Real-Life-Retail. Oder einfach als problemloses, reichhaltiges Fachgeschäft. Denn ihm gehört die Zukunft! Nicht zu vergessen all die Dinge, die das Einkaufen in Hallein zusätzlich anregend und angenehm machen. Vom entspannten Einkaufsbummel bis zum Speisen in einem der Restaurants, vom Besuch einer Sehenswürdigkeit bis zum Spaziergang Hand in Hand in der stimmungsvollen Altstadt, um sich zu verlieben: Ineinander ebenso wie in die romantische Stadt Hallein. – (Sybille Hamann, Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Kreuzigungs-Gruppe an der Salzburger-Straße, zwischen Hallein und Kaltenhausen, verharrt längst schon in der weltweit absurdesten Position einer derart dimensionierten religiösen Besinnungs-Stätte. Als sie errichtet wurde, waren hier auf dem ungepflasterten Fahrweg, nur vereinzelt Fußgänger, landwirtschaftliche Pferde-Gespanne, von Pferden gezogene Kutschen und Reiter unterwegs. Damals mochte mancher Benützer des Fahrweges vor der Kreuzigungs-Gruppe noch für ein kurzes oder längeres Gebet angehalten haben. Aber der technische Fortschritt, der für zunehmend schnellere und zahlreichere Beförderungs-Mittel sorgte, rückte die Kreuzigungs-Gruppe immer weiter ins Abseits. Der Fahrweg wurde verbreitert und zu einer asphaltierten Verkehrs-Schlagader des Salzburger Zentralraums. Der intensive Verkehr donnert seit Jahren unmittelbar an der Kreuzigungs-Gruppe vorbei. Wer hier im dichten Verkehrs-Geschehen sein Fahrzeug anhält, um Andacht zu halten, kassiert, angezeigt durch wütende Verkehrsteilnehmer, eine saftige Geldstrafe oder wird überhaupt für verrückt erklärt. Fußgänger, die sich den derzeit leeren drei Kreuzen nähern wollen, haben hier absolut keine Chance, da es keinen Gehweg gibt und eine Mauer jeden Zugang unmöglich macht.

Ursprünglich waren Jesus und die beiden Schächer am Kreuz von einem vorzüglichen Barock-Meister auf prachtvolle Art geschnitzt und von einem Maler in Farben gefasst worden. Kein geschmackloser Scherz sondern unfassbare Realität: Die künstlerisch wertvollen Barock-Figuren (auf unserem 1. schlechten historischen Foto oben nur undeutlich zu sehen), wurden schließlich von ihrem Privat-Besitzer kurzerhand verhöckert. Der reine Horror! Jahrelang standen hier nur drei leere Kreuze (siehe das 2. schlechte historische Foto oben). Schließlich entschloss sich der Halleiner Bildhauer Prähauser, neue Figuren für die leeren Kreuze anzufertigen. Der Zustand dieser neuen Figuren wurde nie kontrolliert, so dass sie schließlich verwitterten und vom Kreuz herabstürzten. (Auf unserem 3. schlechten historischen Foto ist links auf dem Kreuz noch schemenhaft die letzte Schächer-Figur vor ihrem Absturz zu sehen). Die drei Prähauser-Figuren wurden von der Stadt Hallein, als neuer Besitzer der Kreuzigungs-Gruppe  eingelagert – und vergessen. Seither stehen hier seit Jahren nur noch die drei leeren Kreuze. (Siehe unser 4. Foto, entstanden in der Osterwoche 2020).

Die in ihren Autos vorbei fahrenden Gläubigen, haben vermutlich in all den Jahren das Fehlen der drei Figuren überhaupt nicht bemerkt. (Dazu unsere letzten drei Fotos  5, 6 und 7). Die Kreuzigungs-Gruppe an ihrer gegenwärtig reichlich unglücklichen Position, ist hier absolut fehl am Platz. Jede Investition an diesem mittlerweile völlig unpassenden Standort, wäre nur mutwillig hinausgeworfenes Geld. Die Suche nach einem neuen Standort ist, wenn man der Kreuzigungs-Gruppe ihren Sinn und Zweck zurückgeben möchte, absolut unumgänglich. Schon eigenartig, dass aus Kreisen der Kirche und ihrer Gläubigen, diese Forderung nicht schon längst erhoben wurde. – (Odo Stierschneider. Historische Fotos 1 bis 3: Neureiter, Fotos 4 bis 7:  OST).

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Nur wenige Beiträge nach diesem weiter unten anschließend (einfach hinunterscrollen), finden unsere Leserinnen und Leser Darlegungen von Immobilien-Spezialist Markus Springer. Unter anderem zur optisch verheerenden Ent­sorgung von Karton-Verpackungen (dazu das oben stehende Foto), oder zur Unerreichbarkeit von Halleiner Gemeinde-Vertretern und Gemeinde-Vertreterinnen. Die gleichzeitig wiedergegebene Antwort von Bürgermeister Alexander Stangassinger, veranlasste Markus Springer zu den hier nachstehend wiedergegebenen Darlegungen:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
 
danke für Ihre Antwort, mit der Sie auf die Thematik de facto nicht eingegangen sind. 
 
Wenn alle Geschäftsleute, Unternehmer und Private, den unliebsamen Abfall einfach vor der Hausfront auf öffentlichem Boden abstellen könnten, dann würden die wenigen Menschen, die noch in die Stadt kommen, auch noch wegbleiben. 
 
Warum ein Unternehmer zwar die Emballagen im Geschäft auspacken kann, nicht jedoch selbst entsorgen kann, falten kann, bündeln kann, würde ich gerne wissen. Und wer bezahlt die Fa. Struber? Es bedarf nicht, den Urknall neu zu entdecken – wir brauchen uns nur in anderen Städten umzuschauen, wie das dort funktioniert.
 
Ich habe in meiner Halleiner Berufszeit rund acht Bürgermeister erlebt und unterschiedliche Kontakte gehabt. Keiner von ihnen hat mir nahegelegt, in welcher Form ich mich äußern soll. Keiner hat mir nahegelegt, es wäre ungünstig, eine größere Gruppe mit anstehenden Themen zu befassen, von denen es leider sehr viele gibt.
 
Was die Erreichbarkeit einzelner Gemeinde-Vertreter/innen anlangt, dürfte einigen die Rechts-Grundlage der Salzburger Gemeinde-Ordnung nicht gesamthaft bewusst sein. In § 13 ist angeführt, wer zu den Gemeinde-Mitgliedern gehört. In § 20 heißt es unter anderem: ,,Ich gelobe ..... Gesetze gewissenhaft zu beachten, unparteiisch und uneigennützig tätig zu sein, das Gemeindewohl nach bestem Wissen zu fördern.‘‘ Jetzt erklären Sie mir bitte, Herr Bürgermeister, wie das gehen soll, wenn die Mitglieder der Gemeinde-Vertretung für die Gemeinde-Mitglieder gem. § 13 gar nicht, oder zum Teil nicht erreichbar sind? Wie soll der nicht transportierbare Wunsch und Wille an die Gemeinde-Vertretung herangetragen werden? Wie soll denn die Gemeinde-Vertretung die Anliegen an den Gemeinde-Vorstand bzw. an die Gemeinde-Vorstehung und an den Bürgermeister weiterleiten, wenn die Anliegen nicht umfassend mitgeteilt werden können? Auch der Bürgermeister kann nicht sicher sein, ob er seinen Erfüllungsgehilfen des Gemeindeamtes Richtiges und Gewolltes übermittelt.
 
Das Wichtigste in einer Gemeinde ist die Gemeinde-Vertretung. Es sollte eine Auszeichnung sein, für jeden, der dazu erkoren ist. Was der Datenschutz mit der Verweigerung der Adressangabe zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Wessen Daten sollen vor wem geschützt werden? Die der Gemeinde vor den Gemeinde-Vertretern, die der Gemeinde-Vertreter vor der Gemeinde oder fallen Ihnen dazu noch weitere Möglichkeiten ein?
 
Einmal mehr zitieren Sie, Herr Bürgermeister, Ihr viel gebrauchtes Vokabel ,,das Gemeinsame‘‘ sei dienlicher. Bitte erklären Sie mir, wann und mit wem Sie das Gemeinsame gesucht haben, als veranlasst wurde, von Samstagmittag bis Montagfrüh Altstadtteile zu sperren, für Leute, die ihre Wohn-, Eigentums- und Geschäfts-Adresse mit einem PKW oder Kleinlieferwagen erreichen, anliefern, abholen, übersiedeln wollen? Die Leute vom Unteren Markt, Oberen Markt, Schöndorfer Platz, Pfarrgasse, Griestorgasse, Bayrhamerplatz, Sigmund Thunstraße, Raitenaustraße, Florianiplatz, Gamperstraße usw., können oder müssen jetzt über die Davisstraße, Neumayrbrücke, Dorrekstraße usw. fahren. Dort wohnt eine Vielzahl von Menschen, die an einer zusätzlichen Co2-Belastung nicht interessiert sind oder können Sie in diesem Punkt auch nicht konform gehen?
 
Ich und viele weitere Unternehmer arbeiten täglich auf eigenes Risiko und mit eigenem Geld für Hallein. Orientieren Sie sich bitte daran. Lassen Sie durch anonyme Personen die Altstadtgeschäfte abklappern und herausfinden, wie die Stimmung der Altstadt-Unternehmer ist. 
 
Sie haben ein schwieriges und wichtiges Amt übernommen. Tragen Sie die Last nicht allein, lassen Sie sich dabei helfen – das ist keine Schande!
 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Springer

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Absolut unverständlich: Weder die Gemeinden noch die Bürgermeister erhalten Informationen über Corona-Krankheitsfälle in ihren Orten. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger kann dieser Vorgangseise nichts abgewinnen, schließlich hätten die jeweiligen Ortsbewohner das Recht zu erfahren, wo und wie sich in ihrer Gemeinde das Corona-Virus ausbreitet. Das Argument, dass es sich hier um Datenschutz handelt und deshalb die Informationen zurückgehalten werden, ist nicht haltbar. Name und Wohnadresse der vom Corona-Virus betroffenen Personen sind selbstverständlich tabu. Aber es wäre hilfreich zu wissen, in welchen Stadtteilen die Krankheitsfälle auftreten. Bürgermeister Alexander Stangassinger ist deshalb vollinhaltlich beizupflichten, wenn er betont: ,,Die Bürger haben ein Recht auf Information!‘‘

Die Corona-Krise hatte bislang umfassende Auswirkungen auf das Geschehen in der Stadt Hallein. Reduzierter Betrieb in der Bezirkshauptmannschaft und im Rathaus, zeitweise Einschränkungen in der Halleiner Landesklinik, geschlossene Geschäfte. Auch Keltenmusum und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum hatten geschlossen. Deshalb zeigte sich die Stadt durchgehend menschenleer. Der Stadtpark war gesperrt (siehe 1. Foto oben), Baustellen wie jene entlang der Schiemerstraße im Bereich Keltenmuseum und weiter Richtung Nord (siehe 2. und 3. Foto oben) wurden eingestellt, da von den Arbeitern der erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. An den Eingangstüren der geschlossenen Geschäfte waren die unterschiedlichsten Hinweise für etwaige Kunden angebracht, denn zahlreiche Geschäfte boten Einkaufsmöglichkeiten über das Internet oder Telefon. Ebenso wurden Zustelldienste angeboten. In diesem Zusammenhang kritisierte der SALZSCHREIBER massiv die behördlichen Vorgaben, wonach die kleinen Geschäfte geschlossen halten mussten, während die großen Einkaufszentren geöffnet waren und auch noch den bisherigen Umsatz der Kleinen mitkassierten. Es ist zu fordern, dass die Einkaufszentren sich an der Unterstützung der benachteiligten Kleinen finanziell beteiligen. Nun wurde diese unakzeptable Benachteiliung der kleinen Geschäfte nach Ostern beendet – die meisten dürfen nun wieder aufsperren. Die Corona-Krise beherrschte auch die Berichterstattung des SALZSCHREIBER. Wenn Sie hier im Ressort AKTUELLES 26 Beiträge weit zurückscrollen, dann stoßen Sie unterwegs auf insgesamt 17 Beiträge, die sich dem Thema Corona widmen! Und im Ressort SATIRE finden Sie unter den letzten 8 Beiträgen 5 Corona-Artikel. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Wir vermissen also weiterhin die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, nachdem wir nun die 3. Ersatz-Ausgabe ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ in Händen halten. Ein von Selbst-Überschätzung getragenes Zeitungsprodukt, tritt es doch als Ersatz für 6 lokale Wochenzeitungen, darunter die ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, vor die Leserschaft. Es hat sich nichts geändert am Gestaltungs-Wirrwarr. Nach dem lächerlichen Seitenumfang von 8 Seiten der 1. Ausgabe von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘, die immerhin als lokale Wochenzeitung für alle Salzburger Gaue (!) angedient wird, wurde die 2. Ausgabe noch immer beängstigend dünn, aber immerhin mit 16 Seiten produziert. Das ließ auf 24 Seiten der 3. Ausgabe hoffen. Fehlanzeige. ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ erscheint diesmal wieder mit kargen 8 Seiten, dafür gibt es als Beilage plötzlich wieder eine neue Zeitung mit dem Titel ,,Serviceland Salzburg‘‘, ebenfalls dürftige 8 Seiten dünn. Der Zeitungskopf gleicht völlig jenem der ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Wie der Titel ,,Serviceland Salzburg‘‘ ahnen lässt, wird zum Großteil über Service-Leistungen verschiedenster Art berichtet, aber es gibt auch allgemein gehaltene Sensations-Beiträge wie ,,Das große Garteln startet‘‘ oder ,,Es bleibt hart für den Arbeitsmarkt‘‘.

Die 8 Seiten von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ bieten auf der 1. Seite ein ganzseitiges, wenig aussagekräftiges Foto mit einem kurzen, aber prägnanten, auf die Corona-Krise bezogenen Text von Chefredakteur Heinz Bayer. Dann geht es wieder wild und ohne System durch alle 5 Salzburger Gaue. Seite 2: Pinzgau. 7 Achtel der Seite mit einem Artikel plus Foto, das letzte Achtel belegt ein Inserat. Seite 3: Lungau. Eine halbe Seite Text plus Foto und ein halbseitiges Inserat. Seite 4: Flachgau. Die obere größere Hälfte ist mit Text belegt. Links außen der Kommentar des Chefredakteurs in der Spalte ,,Wochenschau‘‘, daneben ein dreispaltiger Text mit Foto. Darunter ein großes 3-spaltiges Inserat, daneben ein einspaltiger Text. Seite 5: Belegt mit Impressum und Inseraten, Seite 6: Pongau und Tennengau. Halbe Seite mit Inseraten, eine Viertelseite mit einem Beitrag aus dem Pongau, eine Viertelseite mit einem Beitrag aus dem Tennengau. Seite 7: Kommentar mit Illustration und Kreuzworträtsel. Seite 8: Ganzseitiges Inserat. Also: Auf den 16 Seiten gibt es nur 7 Text-Beiträge, die insgesamt lediglich 3 Seiten füllen. Für den Tennengau gab es in der gesamten Ausgabe nur einen Beitrag in Größe einer Viertelseite.

Unter dem Sammelbetriff ,,Salzburger Woche‘‘ erschienen einst die 6 lokalen Wochenblätter ,,Stadt-Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘, ,,Pinzgauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘ und ,,Lungauer Nachrichten‘‘ als Beilage in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Angesichts der Corona-Krise sah sich Chefredakteur Heinz Bayer außerstande, mit den wöchentlichen Medien, bei den sich täglich überschlagenden Corona-News, auf eine für die Leser zufriedenstellende Art und Weise mitzuhalten. So wurden die 6 lokalen Blätter – vorläufig – eingestellt. Komplett wollte man jedoch offenbar die Erinnerung an die Wochenblätter nicht löschen. Deshalb kam es zur extrem dünnen Zeitung ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Der niedrige Seitenumfang ließ eigentlich erwarten, dass das Blatt entweder täglich oder zumindest mehrere Male pro Woche erscheinen würde, um damit den von Chefredakteur Heinz Bayer problematisch gesehenen wöchentlichen Erscheinungs-Rhythmus zu entschärfen. Doch es blieb bei der gewohnten wöchentlichen Erscheinungsweise. Das Ergebnis: Statt der 6 Wochenzeitungen mit insgesamt mindestens 120 Seiten für die 5 Gaue und die Stadt Salzburg, gibt es jetzt nur noch ein dünnes lokales Wochenblatt für Stadt und Land Salzburg. Die Vorteile liegen für den Herausgeber auf der Hand. Eine einzige dünne Zeitung wird deutlich billiger produziert als 6 stärkere verschiedene Blätter. Der Zeitungsvertrieb ist deutlich entlastet, weil es nur noch eine Zeitungsbeilage durchgehend für Stadt und Land gibt. In dieser Situation stellt sich freilich die Frage, ob der Inhalt des allzu dünnen Produktes nicht besser in der täglichen kleinformatigen Lokalbeilage ,,Salzburger Nachrichten für Stadt und Land‘‘ untergebracht wäre. Schlussbemerkung: In den drei Ausgaben des neuen Blattes ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ gab es bisher noch keine einzige Meldung direkt aus Hallein, der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Gleich für vier leer stehende Geschäftslokale in bester Lage, werden in der kleinen Halleiner Fußgängerzone und am noch kleineren Oberen Markt, neue Mieter gesucht. Dabei handelt es sich keineswegs um Auswirkungen der verhängnisvollen behördlichen Schließung der Geschäfte in der Altstadt angesichts der Corona-Krise. Die Auswirkungen dieser aktuellen Geschäfts-Schließungen – während die Einkaufszentren geöffnet haben – sind noch gar nicht abzusehen. Die nicht begründbare einseitige Bevorzugung der Großmärkte, die jetzt auch noch die bisherigen Umsätze der lokalen Geschäfte einräumen, kann nicht ohne Folgen bleiben. Es ist zu fordern, dass die derzeit einseitig bevorzugten Großen, nach Ende des Corona-Horrors, unbedingt zu Gunsten der Kleinen zur Kasse gebeten werden. Bezüglich der leer stehenden Geschäftslokale in Hallein – sie sind leider in allen Halleiner Stadtteilen zu finden – ist nur zu hoffen, dass die Eigentümer auf attraktive Mieter Wert legen, die zu einer Aufwertung der Einkaufsstadt Hallein beitragen. Deshalb müsste unbedingt auch in überregionalen Medien nach den richtigen Mietern gesucht werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die weltweit grassierende Corona-Krise fegt auch die Halleiner Altstadt leer. Dazu unser 1. Foto oben vom Kornsteinplatz. Es ist nach wie vor unverständlich, wieso das Kaufpublikum ungehinderten Zugang zu den großen Einkaufs-Zentren hat, während die kleinen, ortsansässigen Geschäfte geschlossen bleiben müssen. Sowohl Politiker als auch die Funktionäre der Wirtschafts-Kammer, werden die Großmärkte zwingen müssen, in einen Unterstützungs-Fonds für die existenziell bedrohten Kleinen einzuzahlen. Schließlich räumen sie derzeit auch den gesamten, bisherigen Umsatz der ortsansässigen, jetzt geschlossenen Geschäfte kaltblütig ab. Die Benachteiligten bemühen sich indessen, über die Vertriebswege Onlineshop, Telefon-Bestellung, Liefer-Service und Telefon-Verkauf, ihren Kunden weiterhin zur Verfügung zu stehen. Beachten Sie dazu auch die beiden Beiträge zum heißen Thema hier im SALZSCHREIBER-Ressort AKTUELLES. Dazu einfach zu den Beiträgen an 4. und 6. Position weiter hinunter scrollen.

Mittlerweile findet man auf beinahe jeder Eingangstür, der auch zu Ostern (!) zwangsweise geschlossenen Halleiner Geschäfte, entsprechende Hinweiszettel, welche auf deren verschiedene Service-Leistungen verweisen. Siehe dazu unsere oben stehenden Fotos 2 bis 6. Ganz nebenbei: Diese schriftlichen Mitteilungen werden einst wichtige Zeugnisse für die hoffentlich zumindest mittelfristig überstandene Corona-Krise darstellen. Daher die Bitte an die Geschäftsinhaber: Bei Abnahme ihrer Hinweise für die Kunden, diese bitte an das Keltenmuseum übergeben!

 

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus machen zahlreichen Unternehmen zu schaffen. Vor allem kleine Betriebe leiden massiv unter der Schließung ihrer Lokale und Geschäfte. Aus diesem Grund startete der Tourismus-Verband Hallein/Bad Dürrberg in Kooperation mit dem Verein ,,Gemeinsam für Hallein‘‘, die stadtweite Initiative ,,Miteinander. Füreinander‘‘ zur Unterstützung heimischer Betriebe. (Siehe dazu auch die beiden oben erwähnten Beiträge im SALZSCHREIBER). Im Zuge der Kooperation bieten ab sofort insgesamt 50 Halleiner Unternehmen aus allen Branchen Online-Shopping, Liefer-Service sowie telefonische Beratung und Telefon-Verkauf an. Die Initiative soll in Zeiten der Coronakrise die regionale Wirtschaft unterstützen und gleichzeitig das Wir-Gefühl stärken. ,,Wir wollen mit dieser Kampagne dazu aufrufen, in der Region einzukaufen – besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen‘‘, so Rainer Candido, Geschäftsführer des Tourismus-Verbandes Hallein. So haben sich die Halleiner Betriebe im Zuge dieser Initiative zusammengetan und sind trotz ,,Social Distancing‘‘ für ihre Kunden da.

 

Die teilnehmenden Unternehmen bieten unterschiedliche Leistungen an – von telefonischer Beratung oder Verkauf via Telefon bis hin zum Lieferservice. Einige Betriebe sind auch mit eigenen Onlineshops vertreten. ,,Diese lokalen Dienste sind meist auch schneller als die Angebote der internationalen Internet-Riesen. Und extrem wichtig, die Wertschöpfung bleibt in Hallein‘‘, so Rainer Candido. Auch die Tatsache, dass sich Betriebe aus verschiedenen Branchen – von Mode über Elektro bis Lebensmittel – an der Aktion beteiligen, ist einzigartig. ,,Wir freuen uns, dass sich die Halleiner Betriebe in dieser Zeit konsolidieren und gemeinsam an die Öffentlichkeit treten‘‘, unterstreicht Rainer Candido. ,,Es ist ein wichtiges Zeichen in dieser, für alle extrem schwierigen Phase.‘‘ Noch etwas ganz Entscheidendes: Es ist gerade in dieser Zeit besonders wichtig, den großen, internationalen Internet-Riesen wie Amazon auszuweichen. Diese schaffen es unverständlicher Weise (ein grandioses Armutszeugnis für die Politik!) noch immer, in Österreich keine Steuern zu zahlen – ganz im Gegensatz zu unseren heimischen Geschäften! Wer Verantwortungs-Bewusstsein und Weitsicht besitzt, ist sich darüber im Klaren, dass die Amazon-Taktik, auf alle Wirtschafts-Betriebe angewandt, zum finanziellen Ruin unserer Ortschaften, Städte, Bundesländer und schließlich Österreichs führen muss! Kann da noch jemand ein, die Gemeinschaft schädigender Amazon-Kunde sein? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Markus Springer, ein ganzes Berufsleben lang mit hohem Engagement im Immobilien-Bereich tätig, war immer wieder an Verbesserungen des Halleiner Stadtbildes interessiert und auch aktiv daran beteiligt. Zu unserem oben stehenden Foto stellt er fest: ,,So sah das Halleiner Ortsbild am 6. 4. und 7. 4. 2020 im Kreuzungs-Bereich Fußgängerzone / Gollingertor-Gasse aus.“ Markus Springer registriert auch mit scharfem Auge das Fehlverhalten der Raucher und entschloss sich zu einer Initiative, zu der bisher noch kein Bewohner unserer Stadt bereit war. Am 6. 4. 2020 sammelte er im Bereich der Volksbank-Passage sowie auf dem Parkplatz Kuffergasse 1 etwa 60 abgerauchte Zigaretten-Stummel und entsorgte sie. Nikotingeschädigte Raucher sind eben skrupellos. Sie werfen ihre Zigarettenreste nicht daheim auf den abgetretenen Fußboden sondern auf das schöne Halleiner Naturstein-Pflaster. Nikotinsucht forciert offensichtlich die Rücksichtslosigkeit allzu vieler Raucher. Markus Springer wechselt zu noch einem wichtigen Thema: ,,Es ist für uns Bürger kein Problem, mit den Abgeordneten des Nationalrates in Kontakt zu treten. Dies gilt auch für die Mitglieder des Salzburger Landtages, die per Mail immer für die Bürger und Steuerzahler erreichbar sind. Weshalb ist das bei verschiedenen Mitgliedern der Halleiner Gemeindevertretung nicht möglich und warum werden deren Postzustell-Adressen nicht herausgegeben?“

Bürgermeister Alexander Stangassinger sandte dazu an Markus Springer das folgende Schreiben, aus dem hier die wichtigsten Passagen wiedergegeben sind: ,,Als erstes möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die in diesen herausfordernden Zeiten das gemeinsame Ziel in der Vordergrund stellen, das Beste für unsere Stadt und die Halleiner Bevölkerung zu erreichen! Weiters: Die Geschäftsstraßen-Entsorgung für Kartonagen, wird durch Abholung der Fa. Struber durchgeführt. Die Bereitstellung der Kartonagen erfolgt jeweils durch die Geschäfte und läuft nicht über die Stadtgemeinde. Hier gibt es eine Vereinbarung zwischen dem jeweiligen Geschäft und der Fa. Struber, welche dies für die ARA durchführt. Die Geschäfte stellen meist am Vorabend die Verpackung (Kartonagen) für die Abholung bereit und am nächsten Vormittag wird die Verpackung (Kartonagen) vom Entsorger der Fa. Struber abgeholt. Ich werde versuchen, dass der Tourismus-Verband oder der Verein ,,Gemeinsam für Hallein‘‘ mit seinen Mitgliedern, den Geschäftsinhabern spricht und dass mit der Fa. Struber eine zeitliche Optimierung der Kartonagen-Abholung ausgearbeitet werden kann. – Bezüglich des Kontaktes zu den Mitgliedern der Gemeindevertretung Hallein, darf ich auf die Homepage der Stadtgemeinde Hallein verweisen. Welche Daten dort angegeben werden, liegt am jeweiligen Mitglied, zusätzlich darf ich auf die Datenschutz-Bestimmungen verweisen. – (Odo Stierschneider, Foto: Springer).

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Im Bundesland Salzburg wurden bisher in 19 der 119 Gemeinden keine Covid-positiven Personen registriert. Im Bezirk Hallein sind dies mit Stand 5. 4. 2020, 19 Uhr: Annaberg, Rußbach, Scheffau und St. Koloman. Eingebettet in die schöne Natur, etwas abseits vom hektischen Getriebe der größeren Gemeinden, konnten sich die vier reizvollen Orte bisher den Coronavirus-Attacken erfolgreich entziehen. Bis jetzt wurden im Bezirk Hallein 62 Personen positiv auf COVID-19 getestet. In Österreich waren bis 6. 4. 2020 282 Corona-Todesopfer zu beklagen. Im benachbarten Deutschland wurden zum gleichen Zeitpunkt 1584 Todesopfer registriert. Jedes Todesopfer ist eines zu viel. Dennoch seien hier Vergleichszahlen angeführt: Die schwere Grippewelle 2017-2018 forderte in Österreich über 2800 (!) Tote, in Deutschland waren es über 25.000 (!).

Die bestehende Ausgangs-Sperre führt mittlerweile zu unerwartet unerfreulichem Corona-Nachbeben. Um die Langweile zu überbrücken, machen sich immer mehr unserer hochgeschätzten Mitbürger an Entrümpelungs-Aktionen. Doch sie vergessen dabei, dass derzeit auch die Abfall-Entsorger geschlossen halten. Wohin also mit dem ungeliebten Gerümpel? Studier – studier – studier. Ha! Die Idee! Weg damit in den nahe gelegenen Wald! (Siehe das oben stehende Foto). Die hochgeschätzten Mitbürger vergessen blitzartig alles, was sie jemals über Umweltschutz und gute Manieren gehört und gelesen haben (können diese Typen überhaupt lesen?) und laden ihren Unrat einfach in der Natur ab. Es besteht kein Zweifel – diese nichtgeschätzten Mitbürger sind offensichtlich alle komplett verrückt geworden. Corona macht eben vieles möglich.

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger erklärt dazu präzise: ,,Zum derzeitigen Stand bleiben die Wertstoffsammelplätze aus Sicherheitsgründen noch zu. Für Gewerbebetriebe stehen Terminmöglichkeiten im Notbetrieb zur Verfügung. Für Private gibt es in dringenden und begründeten Notfällen (wie Auszug aus Wohnungen etc.) die Möglichkeit, die Situation individuell mit Not-Terminen zu lösen. Grünschnitt kann mittlerweile auch entsorgt werden. Die Müllabfuhr fährt wie gewohnt, Wertstoffsammelinseln haben geöffnet. Wir wissen natürlich um die Schwierigkeit für die Menschen. Da Hallein eine relativ große Stadt ist, gestaltet sich das schwieriger als in kleineren Gemeinden, die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten. Vorrang haben derzeit eben die Sicherheit und Gesundheit der Menschen, darum bitten wir noch um Geduld und Verständnis bzw. bitten wir darum, etwaigen privaten Sonder- und Sperrmüll (Altmetall, Holz etc.) derzeit zwischenzulagern. Der Wirtschaftshof ist ebenfalls im Notbetrieb und wir dürfen auf keinen Fall riskieren, das Team der Mitarbeiter zu gefährden, um die Notversorgung weiterhin in gewohnter Qualität aufrecht zu halten.‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: Landes-Pressedienst).

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,,Seit dem 3. April 2020 ist nun, angesichts der herrschenden Trockenheit, die Waldbrand-Verordnung im Bezirks Hallein in Kraft. Die anderen Bezirks-Hauptmannschaften und die Stadt Salzburg, werden bis Anfang kommender Woche, ebenfalls entsprechende Verordnungen erlassen. Jegliches Hantieren mit offenem Feuer, das Abbrennen von Materialien jeglicher Art wie Holz, Äste und Laub, aber auch das Anzünden einer Zigarette im Wald ist untersagt“, betont Landes-Forstdirektor Michael Mitter.

 

In Zeiten der Corona-Krise, sollen Einsätze für die ohnehin massiv überlasteten Blaulicht-Organisationen, so weit wie möglich vermieden werden. „Ich zähle auf die große Disziplin der Bevölkerung, sodass Waldbrände erst gar nicht entstehen. Im Einsatzfall binden derartige Ereignisse eine große Anzahl an Einsatzkräften über einen längeren Zeitraum. Der Waldbrand am Untersberg Ende Oktober 2018, machte beispielsweise mehrere Tage Löscharbeiten und viele Hubschrauber-Flugstunden erforderlich. Ressourcen, die momentan woanders weitaus dringender benötigt werden“, so bringt es Landesrat Schwaiger eindringlich auf den Punkt.

 

Auch in der Natur gelten die Corona-Verhaltensregeln um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen:
O Zu Hause bleiben
O Husten und Niesen in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge
O Kein Händeschütteln, kein Begrüßungsbussi
O Mindestens einen Meter Abstand halten, aber füreinander da sein
O Kein direkter Kontakt zu Risikogruppen
O Telefon-Hotline für Fragen zum Corona-Virus: 0800 555 621 (AGES)
O Telefon-Hotline wenn man Symptome hat, und bei medizinischen Fragen: 1450
O Alle Infos auf einen Blick, auch in Englisch: www.salzburg.gv.at/corona-virus
(Landes-Pressezentrum, Foto: LPZ

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Nach fünf Corona-Fällen am 22. März 2020 mit darauf folgender Selbstisolation und Aufnahme-Sperre, der Wiedereröffnung des Stations-Betriebes am 25. März und erneuter Isolation nach einem weiteren positiven Test am 27. März 2020, gehen die Abteilung für Chirurgie, die Palliativstation sowie die Abteilung für Innere Medizin sowie das Satellitendepartment für Unfallchirurgie an der Landesklinik Hallein jetzt wieder seit Anfang April schrittweise in Betrieb. Auf der Geburtenstation kamen seither bereits 23 Babys zur Welt. Das Krankenhaus ist nun nicht mehr isoliert, Covid-19-frei und wird Schritt für Schritt wieder hochgefahren. Nach wie vor gibt es nur einen eingeschränkten Betrieb, da sich etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere aus dem Pflegebereich, noch in Quarantäne befinden.

 

Mittlerweile erfolgen auch wieder Transfers von Patienten aus dem Uniklinikum Salzburg, um dort den Nicht-Covid-Bereich zu entlasten. Zudem werden seit 2.April 2020 wieder Operationen bei ausgewählten Patienten mit akut notwendigen Eingriffen durchgeführt. Auf der Chirurgie der Inneren Medizin und der Intensivstation werden alle Patienten weiter betreut. Nach und nach werden jetzt die Leistungen ausgeweitet, je nachdem wie viel Personal zur Verfügung steht. Die Lage wird täglich neu beurteilt. Die Ambulanzen bleiben nach wie vor geschlossen. Erfreuliche Nachrichten gibt es von der Geburtenstation, die durchgehend im Normalbetrieb gelaufen ist. Seit dem 22. März 2020 haben dort 23 Babys das Licht der Welt erblickt, sieben davon alleine am 1. und 2. April 2020. Es werden auch laufend werdende Mütter aufgenommen. – (Landes-Pressedienst, Odo Stierschneider. Foto: LPD).

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Die Stadt Hallein verfügt, als zweitgrößte Gemeinde des Bundeslandes, im Rathaus noch immer über die Strukturen einer Landgemeinde. Dies soll sich nun, auch mit Blick auf die Landeshauptstadt, deutlich ändern. Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben), mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Privatwirtschaft, ortete sogleich nach Antritt als Bürgermeister, dass sich im Rathaus einiges ändern müsse. Deshalb engagierte er einen ehemaligen Spitzenbeamten des Landes, um die Strukturen des Rathauses zu durchleuchten und zu verbessern. Wichtige Verantwortungs-Bereiche werden auf mehrere Personen aufgeteilt, es werden 12 neue Mitarbeiter im Rathaus angestellt. Damit kann jetzt auch der fleißige, permanent überlastete Amtsdirektor Erich Angerer (2. Foto oben), mit über 800 Überstunden in 24 Monaten, ab Ende März seine zusätzlichen Tätigkeiten als Ko-Geschäftsführer der Zinkenlifte und als Konsulent der Parkgaragen GmbH zur Verfügung stellen.

Als Rathaus-Durchleuchter machte sich auf Wunsch von Bürgermeister Alexander Stangassinger, der in Pension stehende Hofrat Herbert Prucher, einst Chef der Sozial-Abteilung und anschließend Chef der Finanz-Abteilung der Salzburger Landesregierung, an die Arbeit, um die Strukturen des Halleiner Rathauses offen zu legen. Hofrat Prucher wurde rasch fündig. So blickt die Gestaltung der internen Geschäftsführung im Rathaus auf ein horribles Alter zurück – sie stammt aus dem Jahre 2001. Deshalb laufen im Halleiner Rathaus noch immer alle Fäden an einer Stelle, bei Amtsdirektor Erich Angerer zusammen. Die solcherart auf eine Person ausgerichtete Arbeitslast, gehört künftig auf mehrere Stellen aufgeteilt. Die Stadt Hallein verfügt über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie müsste sich längst schon etwa an den Strukturen der Stadt Salzburg orientieren – auch die Verantwortung gehört auf mehrere Personen verteilt. Unter den 12 neuen Rathaus-Mitarbeitern wird es einen Personalchef, einen Controller, einen Projektmanager und einen Koordinator der Kinderbetreuung geben. Diese Positionen können auch weiblich besetzt werden. Hofrat Herbert Prucher empfiehlt auch, künftig jeweils Anfang Mai und Mitte Oktober, die Vorlage verpflichtender Finanzberichte sowie neue, zeitgemäße Stellen-Beschreibungen für die wichtigsten Positionen im Halleiner Rathaus. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Immer problematischer erscheint die Entscheidung der Politik, österreichweit und damit auch in Hallein, angesichts der Corona-Krise die Geschäfte zu schließen, während die Einkaufs-Zentren weiterhin geöffnet haben. So klingeln in den Großmärkten am Stadtrand die Kassen wie noch nie. Doch bei den Kaufleuten im Stadtzentrum machen sich Ärger und Verzweiflung, Wut und Unverständnis über die von oben herab angeordnete Existenz-Vernichtung der kleinen Geschäfte durch die aufgezwungene Nicht-Öffnung breit. Nicht nur die Ausgangs-Sperre, sondern vor allem die durchgehend geschlossenen Geschäfte, machen Hallein zur Geisterstadt – siehe Foto oben. Nach Ende des Corona-Horrors, müsste die Politik die Einkaufs-Zentren, die jetzt auch noch den Umsatz der zwangsweise Geschlossenen mitkassieren, zu Entschädigungs-Zahlungen an die Geschädigten zwingen. Dazu kommt noch die allgemeine Verärgerung im Handel darüber, dass die Politik noch immer nicht imstande ist, den ausländischen Internet-Handelsriesen Amazon endlich dazu zu zwingen, genauso Steuern zu bezahlen, so wie jeder Geschäftsinhaber in Hallein dies tut. Dass die Europäische Union Amazon nicht schon längst vom europäischen Markt ausgesperrt hat, ist ein grandioser Skandal!

Mit einem Plus von satten 11,2 Prozent im Vorjahr, ist der äußerst problematische Onlinehandel mit Amazon gleich acht Mal (!) so stark gewachsen wie jener im stationären Handel, der sich mit eher kargen 1,4 Prozent Plus zufrieden geben musste. Das bedeutet einen Zuwachs von 40 Prozent bei Amazon seit dem Jahr 2015. Seit 2006 mussten aufgrund der grassierenden Amazon-Epidemie bei den Kunden, 1.000 (tausend!) Geschäfte in Österreich schließen, darunter befinden sich auch die Amazon-Opfer der Stadt Hallein. Einige Zahlen verdeutlichen, wie hoch die Anteile des erfolgreichen Steuern-Verweigerers Amazon an gängigen Verkaufsprodukten bereits sind. Vom in Österreich verkauften Elektro-Spielzeug wurden bereits unvorstellbare 52,5 % bei Amazon geordert. Und weiter: Bücher 41,6 %, Computer 35,1 %, Damenbekleidung 35,1 %. Der blanke, selbstzerstörerische Wahnsinn.

Amazon bezahlt also in Österreich keine Steuern und ist damit der Todfeind jedes intelligenten Bewohner unseres Landes und unserer Stadt Hallein. Denn: Auch der heimische Handel in Hallein sorgt mit seinen Steuerleistungen dafür, dass die Republik Österreich, das Land Salzburg und die Stadt Hallein ihre vielfältigen öffentlichen Aufgaben erfüllen können. Im neuen, schönen Naturstein-Pflaster der Halleiner Altstadt oder im neuen Pfannhauser-Steg neben dem Keltenmuseum hinüber zur Pernerinsel, stecken hohe Steuergelder unserer heimischen Geschäftswelt – aber kein einziger Cent von Amazon! Wenn die sturen und verbohrten Amazon-Kunden erst  die heimische Geschäftswelt umgebracht haben, dann werden sich die Herrschaften noch wundern. Dann gibt es keine neuen Straßen mehr, auch keine Straßen-Reparaturen, keine neuen Stromleitungen, keine Müllabfuhr, keine Computerleitungen und keine Reparaturen von Telefonleitungen, keine Instandhaltung von Brücken, keinen Bau von Schulen u.s.w. Daher, nichts wie hin zum Computer und bei Amazon kaufen, kauffen, kaufffen, kauffffen! – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Es war ein klares, übersichtliches und souveränes Zeitungs-Konzept: Täglich die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ mit Meldungen aus aller Welt. Dazu die kleinformatige Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ mit der  täglichen Portion landesweiter lokaler Meldungen. Zusätzlich gab es wöchentlich in der Stadt Salzburg und in den Salzburger Gauen mit den ,,Stadt-Nachrichten‘‘, den ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ usw. eine eigene Lokalzeitung sowohl für die Landeshauptstadt als auch jeweils für die 5 Salzburger Gaue. Angesichts der hektischen Ereignisfülle rund um das bedrohlich grassierende Coronavirus, sah sich der Chefredakteur der lokalen SN-Wochen-Gauzeitungen jedoch außerstande, im Rahmen deren wöchentlichen Erscheinens, eine aktuelle, zeitnahe Berichterstattung sicherzustellen. Außerdem besonders dramatisch: Die Werbe-Einschaltungen der Inserenten blieben aus, da deren Kunden praktisch unter Hausarrest stehen. Zwei entscheidende Gründe also, um das Weiterbestehen des lokalen Gauzeitungs-Ringes nicht nur in Frage zu stellen, sondern am Donnerstag, 12. März 2020, vorläufig zu beenden. Eine Woche später hielten die Leser der SN-Gauzeitungen ein neues Zeitungsprodukt in Händen:  Die ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. Das ausgedünnte Produkt umfasste jedoch insgesamt nur 8 dürftige Seiten. Zielvorstellung: Erscheinungstag jeweils Donnerstag, mit Meldungen aus dem gesamten Bundesland, einheitlich für das gesamte Bundesland. Eine Woche später trat die zweite Ausgabe der SN-Beilage ,,Salzburger Woche Spezial‘‘mit wenig  beeindruckenden 16 Seiten vor ihre Leser. Genauso viele, besser gesagt genau so wenig Seiten, hatte an diesem Tag die tägliche kleinformatige SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘.

Die Titelseite von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ Nr. 2 (siehe Foto oben), zeigte sich wieder mit einem ganzseitigen Foto. Im unteren Bereich nur noch der Titel für den dazugehörigen ,,Aufmacher‘‘. Oben links der Zeitungskopf, darunter als optischer Untertitel nebeneinander gereiht die 5 Zeitungsköpfe der vorläufig eingestellten Gau-Zeitungen. Der Zeitungskopf der ,,Stadt Nachrichten‘‘ fehlte jedoch. Bedeutet dies im Falle einer Wiederbelebung der Gau-Zeitungen, dass es keine ,,Stadt Nachrichten‘‘ mehr geben wird? Durchaus möglich, dass diese kostensparend in die SN-Beilage ,,Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land‘‘ integriert werden. Womit natürlich die Spekulation naheliegt, dass dies auch mit den übrigen Gauzeitungen passieren könnte.

Die ,,Salzburger Woche  Spezial‘‘ Nr. 2 zeigte das gleiche inhaltliche Durcheinander wie die 1. Ausgabe. Die Seite 2 trug den Seitentitel ,,Salzburger Woche‘‘, die Seite 3 war durch ein ganzseitiges Inserat belegt – Gratulation! – Die Seite 4 präsentierte den Seitentitel ,,Pongauer Woche‘‘, die Seite 5 war mit ,,Tennengauer Nachrichten‘‘ übertitelt: Ein Bericht auf einer Dreiviertelseite aus Bad Dürrnberg, deren Gottesdienst aus aktuellem Anlass auf Youtube übertragen wurde. Ein Viertelseiten-Inserat komplettierte diese Seite aus dem Tennengau. Die Seite 6 wurde in zwei Hälften geteilt, eine trug den Seitentitel ,,Pongauer Nachrichten‘‘, die andere den Seitentitel ,,Flachgauer Nachrichten‘‘. Auf Seite 7 wurde über die obere Hälfte der Seite der Flachgau-Beitrag fortgesetzt, darunter ein halbseitiges Inserat. Der Seitenkopf  (eigentlich dem Flachgau zugehörig) fehlte jedoch, ebenso die Seiten-Paginierung. Das gleiche Bild auf Seite 8: Kein Seitenkopf und keine Paginierung. Die Seite war, mit humorvoller Illustration, zur Gänze der Rubrik ,,Zuckergoscherl‘‘ mit dem bemerkenswerten Titel ,,Ihnen hängt das Klopapier aus der Hose‘‘ gewidmet.

Die 9. Seite trug den Seitenkopf ,,Tennengauer Nachrichten‘‘. Die linke Hälfte war unter dem Titel ,,Kuchl spinnt Zukunftsvisionen‘‘ dem Kuchler Ortskern-Impulsprogramm mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Ortes gewidmet. Die 2. halbe Seite daneben wurde mit einem Inserat belegt. Die Seite 10 von ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ zeigte den Seitenkopf ,,Lungauer Nachrichten‘‘. Die Seite 11, wieder ohne Seitenkopf, und ohne Paginierung, wurde (aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) ganzseitig mit einem deftigen historischen Rückblick auf den einstigen Chef der Staatspolizei Rambousek belegt, dessen Weg von Verbrechen, Unterschlagung, Kooruption und Spionage gezeichnet war. Auf Seite 12 gab es keinen  Seitenkopf, keine Paginierung, die Seite wurde mit drei Gebirgsfotos ausgefüllt. (Aus Mangel an aktuellen lokalen Nachrichten?) Seite 13: Seitenkopf ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, drei Viertel der Seite waren mit Text, das unterste Viertel mit Kleininseraten belegt. Die Seite 14 wies den Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘ auf. Eine halbe Seite Text und eine halbe Seite Inserat. Die vorletzte Seite 15, mit Seitenkopf ,,Pongauer Nachrichten‘‘, wurde mit Text belegt und auf der letzten Seite 16 prangte ein ganzseitiges Inserat – Gratulation!

Man erkennt, bezüglich der inhaltlichen Gliederung der neuen Zeitung ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ ist noch einiges aufzuholen. Eine Unterteilung in Ressorts wie Aktuelles, Kultur, Chronik und Sport fehlt völlig. Offenbar ist es noch ein steiler Weg bis zu einem optisch professionell gestalteten Produkt mit übersichtlichem Inhalts-Ablauf. Bis sich hier die Dinge entscheidend zum Positiven ändern, ist vermutlich auch die durch das Coronavirus provozierte Krise bewältigt. Dann erhalten wir entweder die gewohnten Gauzeitungen wieder zurück oder man wird sich entschließen, nur noch die tägliche Lokalbeilage in der Tageszeitung SN, künftig mit größerem Seitenumfang, zu publizieren. Ein erster Beitrag zu diesem Thema ist bereits im SALZSCHREIBER erschienen. Einfach hier sechs Beiträge weiter nach unten scrollen. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die einprägsame Antwort auf den gegenwärtig aufglühenden Corona-Horror kann nur lauten: ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ Unter diesem erfreulichen, positiven und vorbildlichen Motto, entfaltete der Tourismusverband Hallein die wichtige und erfreuliche ,,Initiative von Hallein für Hallein‘‘. Eine ganze Reihe Halleiner Betriebe und Geschäfte aus verschiedenen Branchen, haben sich für ein gemeinsames Angebot zusammengeschlossen, um auch in der jetzigen Situation, der ans Haus gebundenen und damit ausbleibenden Kunden, bestmöglichen Service zu bieten. Der kürzeste Weg dorthin erfolgt über die Google-Eingabe ,,Miteinander. Füreinander. Tourismusverband Hallein‘‘. Und schon ist man am Ziel. (Dazu auch unsere beiden Fotos oben). 42 Halleiner Unternehmen, die entweder ein Onlineshop oder Verkauf am Telefon bieten, also perfekt auf die derzeitge Situation eingestellt sind, wurden übersichtlich angeführt. Mit jedem Einkauf bei den Halleiner Betrieben wird außerdem unsere wichtige regionale Wirtschaft gestärkt. Denn besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen gilt: Miteinander. Füreinander. Ein totales Gegeneinander ist nur mit Blick auf Steuern-Verweigerer Amazon angesagt. Im Gegensatz zu unseren heimischen Geschäfts-Inhabern, die mit ihren Steuern die Stadt Hallein, das Bundesland Salzburg und den österreichischen Staat bei ihren öffentlichen Aufgaben unterstützen, kam von Amazon noch kein einziger Steuer-Cent nach Österreich! Amazon räumt und räumt nur schamlos ab. Jeder, der bei Amazon einkauft, unterstützt vorsätzlich diesen Wahnsinn zum massiven Nachteil unserer heimischen Wirtschaft, unserer Stadt, unseres Bundeslandes und unserer Republik.

Insgesamt 42 Halleiner Betriebe scheinen in der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander‘‘ des Tourismusverbandes Hallein auf. Darunter bieten 32 Geschäfte einen Lieferservice an! 9 Unternehmen glänzen bereits mit einem eigenen Onlineshop! Nachstehend sind die glorreichen 42 in alphabetischer Reihenfolge angeführt: Augenoptik Schauer, Bäckerei Klappacher, Benetton Hallein, Blumen Tannenberger, Bottega Mattilia, Brillen Binder, Buchhandlung Leseträume, Cleitzlers Pizza, Conceptblue, Confiserie Braun, Dahoam, Danja Schorn, Der Dorfladen, Einzigartig bei Silvia, Elektro Ebner Red Zac, Esprit Hallein, Expert Wolfgang Ebner, Favors, Fine Juwelery Stöllner, Ganzer Moden, Gehma Cityshop, Genusskrämerei, Gruber-Schuhe, Grundtner Fahrräder, Grundtner & Söhne, Halleiner Kisterl / Vom Fass, Herzerl Fashion, Johannes Herrenmode, Keltenbuchhandlung, Kirchtag, Kirschnek, Lass Dir’s schmecken, Neuroth, Ninatur, Optik Stöckl, Palmers Hallein, Parfümerie Charlie, Pizzeria Bella Palma, Schaufenster / Piccolino, Viktoria Zuckerbäckerei, Würadlgut Greisslerei, Zilli Schorn, Zöggler Uhren-Schmuck. Man erkennt sehr Erfreuliches: Auch wenn nur Internet und Telefon zur Verfügung stehen, sorgen die heimischen Geschäfte dafür, dass die Bevölkerung ausreichend und vielfältig versorgt werden kann. Daher: Amazon go to hell! Amazon fahr‘ zur Hölle! – Auf den oben stehenden Fotos Ausschnitte aus der Auflistung ,,Miteinander. Füreinander.‘‘ des Tourismusverbandes Hallein. Dessen Obmann, Rainer Candido, ersuchen wir vor den Vorhang zu treten, um den ihm gebührenden Beifall und Anerkennung entgegenzunehmen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Na endlich! Jetzt haben wir genug Zeit zum Lesen und genug Zeit, um auch andere zum Lesen zu bringen. Dazu zitiert Jaqueline Brabec, die kluge und freundliche Inhaberin der Halleiner Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, drei Aussprüche prominenter Persönlichkeiten über das Kulturgut Buch: Heinrich Heine: ,,Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste!‘‘ Marie Ebner von Eschenbach: ,,In einem gute Buche stehen viel mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hinein schreiben wollte!‘‘ Ludwig Feuerbach: ,,Immer, wenn der Fernseher eingeschaltet wird, gehe ich in ein anderes Zimmer, nehme mir ein Buch und lese!‘‘ Seit 16. März 2020 ist auch die Buchhandlung Leseträume angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise geschlossen. Aber: Dennoch bekommen alle Bücherfreunde auch jetzt ihre gewünschten Bücher! Denn: Entweder via Homepage oder E-Mail unter info@lesetraeume.at kann man rund um die Uhr Bücher bestellen!

BÜCHER AUS DER BUCHHANDLUNG LESETRÄUME
ABER NICHT VOM STEUER-VERWEIGERER AMAZON!

Jede Bücher-Bestellung wird von der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ umgehend bearbeitet und kostenlos zugesandt, egal ob Bücher der Bereiche Reisen, Krimis, Romane, Liebesromane, Kochen oder Spirituelles etc. gewünscht werden. Auch antiquarische Bücher werden besorgt, einfach Titel und wenn möglich auch den Verlag oder Autorin/Autor angeben. Jaqueline Brabec kennt auch die aktuellen Belletristik-Bestseller: ,,Die Passage‘‘ von Monika Helfer, ,,Kopftuchmafia‘‘ von Thomas Stipsits und ,,Steirerstern‘‘ von Claudia Rossbacher. Und das Schöne dabei: Alle bestellten Bücher werden kostenlos zugesandt! Daher: Bücher aus der Buchhandlung Leseträume und nicht vom Internetriesen Amazon! Jaqueline Brabec bezahlt alle ihre Steuern, während Amazon sich skandalöser Weise jeder Steuerleistung entzieht. Jeder Amazon-Kunde schädigt also unsere Steuern zahlenden heimischen Geschäftsinhaber und unterstützt die skandalöse Steuern-Verweigerung von Amazon. – Die oben stehenden Fotos zeigen die Geschäfts-Fassade und Ausschnitte aus dem Inneren der Bücherei ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz. Noch ein großes Lob verdient Bücherei-Inhaberin Jaqueline Brabec: Sie sorgt vorbildlich dafür, dass das Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein vor ihrem Geschäft während der Öffnungszeiten mit verschiedensten Angeboten attraktiv gestaltet wird. Leider noch immer ein nachahmenswertes Vorbild für den Großteil der Halleiner Geschäfte!

 

BÜCHER-SERVICE DER STADTBÜCHEREI
WÄHREND DER CORONAVIRUS-KRISE

Auch die Stadtbücherei Hallein musste wegen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen werden. Nicht alle LeserInnen, konnten sich in den turbulenten Tagen davor noch mit Lesestoff eindecken. Viele würden aber gerade jetzt Bücher und Medien benötigen. Zum Beispiel Eltern, die ihre Schul- und Kindergarten-Kinder in den kommenden Wochen zu Hause betreuen. Schulkinder müssen beim Home-Schooling betreut werden und benötigen Bücher oder Lern-Materialien, Kindergarten-Kinder müssen beschäftigt werden und brauchen Bilderbücher, Hörspiele oder Kinderfilme.

Deshalb bietet die Stadtbücherei ab Montag, 30. März 2020 bis auf weiteres einen Bücher-Abhol-Service an:

 

Telefonische Bestellung: täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr nimmt die Stadtbücherei unter 06245-84979 telefonisch die Wünsche der LeserInnen entgegen. Benötigen Sie eine bunte Zusammenstellung von Bilderbüchern? Lernhilfen und Kinder-Sachbücher oder Sach-DVDs für Schulkinder? Oder gibt es konkrete Bücherwünsche? Die Stadtbücherei kümmert sich um die Anliegen der LeserInnen und stellt die gewünschte Bestellung zusammen.

 

Sichere Abwicklung: Die benötigten Medien (Bücher, Zeitschriften, Hörbücher oder DVDs) werden für die LeserInnen bereitgestellt.. Die Übergabe-Modalitäten klären die KundInnen direkt mit der Leitung der Stadtbücherei bei der telefonischen Bestellung. Um die Abwicklung zu vereinfachen und auch entsprechend sicher zu gestalten, werden für Ausleihen in Zeiten von Corona keine sofortigen Leihgebühren eingehoben. Diese werden erst bei Rückgabe der Bücher oder DVDs fällig. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei bemühen sich, Ihren Leserinnen und Lesern auch während der Schließzeit Medien zur Verfügung zu stellen, aber natürlich ist dieser Service nur in einem bestimmten Rahmen möglich. Die Stadtbücherei bittet darum, das Angebot verantwortungsvoll zu nutzen. Diese Initiative wurde von Michaela Hasenauer, Leiterin der Stadtbücherei und Bürgermeister Alexander Stangassinger ins Leben gerufen. Für Bürgermeister Stangassinger ist diese Aktion ein weiterer, wichtiger Schritt, im Umgang mit der Coronakrise: ,,Wir versuchen das Leben der Menschen so gut es geht, in dieser schwierigen Zeit zu erleichtern. Es gab viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die gerade jetzt auf das Service und die Auswahl der Stadtbücherei angewiesen sind. Wenn Schulen und Kindergärten schon geschlossen sein müssen, versuchen wir nun so, in einem kleinen Ausmaß unserem Bildungsauftrag nachzukommen und stellen unsere Medien eben im Rahmen einer alternativen, aber sicheren Abwicklung zur Verfügung.‘‘ – (Odo Stierschneider, Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein).

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Nachdem im Landesklinikum Hallein am Sonntag, 22. 3. 2020, fünf Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, (siehe auch den an diesen Beitrag hier im Ressort AKTUELLES unten anschließenden SALZSCHREIBER-Kurzbericht vom Montag, 23. 3.), wurden zwei betroffene Stationen unter Quarantäne gestellt. Jedoch die Geburtenstation und Chirurgie bleiben weiterhin offen. Zudem wurden am Montag Patientinnen und Patienten in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. Bei den infizierten Personen handelt es sich um vier Pfleger und einen Mitarbeiter aus der Administration. 56 Personen aus dem Landesklinikum Hallein – 30 Mitarbeiter und 26 Patienten der internistischen Abteilung – sind derzeit in Isolation. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden nach Hause zu ihren Familien entlassen, die Isolation gilt auch für alle Personen, die mit ihnen zusammenleben. Die Betreuung im Landesklinikum Hallein ist jedoch weiterhin sichergestellt. Die Patientinnen und Patienten werden von insgesamt von 31 Ärzten und Pflegern weiterhin gut versorgt. Die Station 2 (bestehend aus Innere Medizin, Palliativstation und Intensivstation) wird von einem verkleinerten Team betreut. Auf den Stationen 3 (Chirurgie) und 4 (Gynäkologie) wird personell im normalen Betrieb weitergearbeitet. Zusätzlich wurden am Montag, 23. 3., (siehe Foto oben), 13 Patienten aus dem Landesklinikum Hallein in das Krankenhaus nach St. Veit verlegt. – (Landes-Pressedienst, OST. Foto: Rotes Kreuz).

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Drei Mitarbeiter des Pflege-Personals aus dem Landesklinikum (früher: Krankenhaus) Hallein, (Foto oben), wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Aus diesem Grund werden alle Abteilungen bis auf die Geburtshilfe, unter Quarantäne gestellt. ,,Alle Verantwortliche der Spitalsführung haben gemeinsam mit den Gesundheits-Behörden umgehend reagiert und die nötigen Maßnahmen durchgeführt. Der für die Versorgung wichtige Geburtshilfe-Bereich ist abgeschirmt. Hier sind alle Vorkehrungen zur größtmöglichen Sicherheit getroffen worden‘‘, erklärt dazu Gesundheits-Referent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Patienten, die bereits im Landesklinikum Hallein anwesend sind, werden weiterhin bestens versorgt und bleiben dort in Quarantäne. Bis auf weiteres werden, mit Ausnahme bei der Geburtshilfe, keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben. – Zur personellen  Unterstützung der Halleiner Einkaufsmärkte stehen 8 Helfer aus der Heeres-Munitionsanstalt Buchberg bei Bischofshofen im Einsatz. Dafür wird in Einkaufsmärkten von Traun  (OÖ)  durch 12 Mann des Heeres-Sport- und Leistungs-Zentrums Rif ausgeholfen. – (Text Landes-Pressedienst, OST. Foto: Landes-Pressedienst).

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Nach zwei Jahren Mitglied der „SALK-Familie“, kann in der Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz gezogen werden: Seither konnte unter anderem eine Tagesklinik für die Fachbereiche Gynäkologie, Chirurgie sowie Orthopädie und Traumatologie schrittweise aufgebaut werden und ist mit rund 800 Eingriffen pro Jahr eine Erfolgsgeschichte. Die Leistungs-Bereiche Hernien (Brüche) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms) sind als Schwerpunkte der Chirurgie und die Handchirurgie als Schwerpunkt der Orthopädie und Traumatologie etabliert. Die OP-Säle sind seit Herbst 2019 voll ausgelastet, die Geburten-Zahlen angestiegen. Auch der Personal-Stand bei Ärzten und Pflege ist stabil, in Kooperation mit dem Uni-Klinikum findet, insbesondere im Ausbildungs-Bereich, eine intensive Rotation statt. Ein erfreulicher Stand nach mehreren Jahren intensiver Integrations- und Entwicklungs-Arbeit.

 

SITUATION WAR ANGESPANNT
Vor der Integration war die Situation im damaligen Krankenhaus Hallein insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 extrem angespannt. Die Auslastung lag im Durschnitt nur mehr bei rund 40 Prozent. Haupt-Problem für die Patienten-Versorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen- und unfall-chirurgischen Abteilung gab. „Die einzige Lösung zur Sicherung des Standorts der Landesklinik Hallein – ein zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK“, berichtet Gesundheits- und Spitals-Referent Christian Stöckl.

 

TAGESKLINIK UND SPEZIALISIERUNGEN
Seit nunmehr zwei Jahren ist die Landesklinik Hallein voll in die Salzburger Landeskliniken integriert und setzt – ganz im Sinne der Anpassungen im Gesundheits-System – in Abstimmung mit dem Uniklinikum Salzburg auf Spezialisierung und tagesklinische Angebote. „Der erste wesentliche Schritt war hier sicherlich die geänderte Verwendung einer Station als Tagesklinik. Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Gynäkologie nutzen diese ebenso wie die Innere Medizin. Mit unserem hervorragenden Hernien-Chirurg Dozent Franz Mayer und dem Proktologen Darie Schneider, wurde in der Abteilung für Allgemein-Chirurgie, neben anderen allgemein-chirurgischen Eingriffen, ein klarer Schwerpunkt gesetzt, der bestens zu der Struktur des Hauses passt und insbesondere die OP-Ressourcen im Uniklinikum entlastet“, ergänzt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Paul Sungler.

 

ZEHN PROZENT MEHR GEBURTEN
Auch die Geburtshilfe erlebte 2019 steigenden Zulauf (+10 Prozent gegenüber den Vorjahren), die Orthopädie und Traumatologie bleiben in der Tagesklinik stark.

 

WICHTIGER ARBEITGEBER IN DER REGION
Die Landesklinik Hallein, stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher und verfügt über Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und ein Satelliten-Department für Unfall-Chirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und rund 880 Geburten zeigen die Bedeutung der Klinik für die Region. Das Einzugsgebiet der Tagesklinik umfasst darüber hinaus die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Pongau. -–  Auf dem oben stehenden Foto ziehen für die Landesklinik Hallein erfolgreich Bilanz: Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Sonja Doppelmayer (Hebamme), Katrin Solveig Möbus (Hebamme), Silvia Löffelberger (Leitende Hebamme), Maria Trattner (Gynäkologin), Gottfried Trabitzsch und Reinhard Baumgartinger (Regionalleiter Landeskliniken). –- (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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POSITIV: ABGASE DURCH CORONA-KRISE AUF DER
AUTOBAHN BEI HALLEIN DRASTISCH VERMINDERT

Unter den zahlreichen tragischen, negativen und unerfreulichen Folgewirkungen der Coronavirus-Krise, gibt es für die Umwelt auch eine erfreuliche Nachricht. Durch die verschiedensten Einschränkungen vermindert sich auch das Verkehrs-Geschehen auf der Autobahn entscheidend. Das erfreuliche Ergebnis: Die Belastung durch Kraftfahrzeug-Abgase auf der Autobahn in Hallein ging, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, drastisch um 40 Prozent zurück. 

 

HILFSPAKET DES LANDES
FÜR DIE WIRTSCHAFT

„Das erste Wirtschaftspaket hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger in einem Gespräch vorgeschlagen und das Land Salzburg setzt diese Maßnahme jetzt um“, so der Landeshauptmann. 36 Monate Laufzeit und ein Kreditrahmen von bis zu 500.000 pro Betrieb. Das sind die Eckdaten des ersten Hilfspaketes, welches das Land gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus umsetzt. Für 80 Prozent des Kredites wird es eine Bundes-Haftung geben, den Banken bleibt ein Restrisiko von 20 Prozent. Das erste Jahr wird tilgungsfrei, das Land Salzburg übernimmt die Zinsen. „Wir müssen die Liquidität der Betriebe jetzt aufrechterhalten und die Jobs über das sehr flexible Kurzarbeits-System zu halten versuchen. Damit kann nach der Krise die Wirtschaft wieder schrittweise hochgefahren werden“, betonte Haslauer.

 

PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG
DURCH BERATUNGS-EINRICHTUNGEN DES LANDES

„Alle Halleinerinnen und Halleiner, die Fragen und Sorgen haben, brauchen in diesen zusätzlich herausfordernden Zeiten eine professionelle Unterstützung. Zögern Sie nicht, sich telefonisch an unsere Beratungs-Einrichtungen zu wenden“, so Sozialreferent Schellhorn und Landesrätin Klambauer ergänzt: „Die nächsten Wochen werden für alle Familien eine Ausnahme-Situation bringen. Die Kinder gehen weder in den Kindergarten noch in die Schule. Zahlreiche Eltern arbeiten von zuhause aus. Es ist normal, dass es hierbei zu Spannungen kommen kann. Ich ersuche, unsere Unterstützungs-Angebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.“

 

O Elternberatung des Landes
Dieses kostenlose Angebot richtet sich vor allem an werdende Mütter und Väter oder Eltern von Säuglingen und Kindern bis zur Schulpflicht (7. Lebensjahr). Die Elternberatung bietet Informationen, Unterstützung sowie Begleitung bei Belastungen, Ängsten, Unsicherheiten oder bei familiären Konfliktsituationen. Das Expertenteam steht für Informationen und Beratungen per Telefon +43 662 8042-2888 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) und E-Mail elternberatung@salzburg.gv.at zur Verfügung.

 

O Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija)
„Gerade für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kann die Situation mit den verminderten sozialen Kontakten, den Bewegungs-Einschränkungen im Freien und der Ungewissheit belastend sein. Wenn die Beziehungen zu Hause ohnehin angespannt sind, ist es besonders wichtig, zusätzlich auch noch die Kinder und Jugendlichen zu stärken. Das Beratungsteam der kija Salzburg kann hier eine Stütze sein“, sagt Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt zu den aktuellen Herausforderungen und betont die Bedeutung von psychosozialen Diensten und Angeboten gerade in dieser Zeit.

 

O Kija-Beratungstelefon
Das kija-Beratungstelefon ist unter +43 662-430 550 (Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, sowie am Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr) zu erreichen. E-mail: kija@salzburg.gv.at. Darüber hinaus arbeitet die kija Salzburg aktuell an einer weiteren Möglichkeit der Chat-Beratung. Aktuelle Infos dazu und Informationen generell dazu rund um den Themenbereich der Kinderrechte sind unter www.kija-sbg.at oder www.facebook.com/kijasalzburg zu finden. Weiters: Not- und Krisen-Telefonnummern, Corona-Hotlines, Infos, Aktuelles und Tipps zu Corona.

 

BIOMARKT UND GRÜNMARKT
IN HALLEIN WURDEN GESPERRT

Die Stadt Hallein sperrt ab sofort den Biomarkt (jedem Freitag) und den Grünmarkt (jeden Samstag) auf dem Kornsteinplatz. Anlässlich der Corona-Krise sind noch Möglichkeiten geprüft worden, die Märkte unter besonderen Sicherheits-Voraussetzungen stattfinden zu lassen. Im Sinne des verantwortlichen Umgangs mit der Krise, zum Schutz der Halleinerinnen und Halleiner sowie zum Schutz der Marktfahrer bleibt Bürgermeister Alexander Stangassinger keine andere Wahl, als auch diese beliebten Märkte vorerst auf unbestimmte Zeit abzusagen.

 

WEITERE ERLEICHTERUNGEN
FÜR HALLEINER UNTERNEHMER

Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurden, im Zuge der Corona-Krise, Entlastungen für Halleiner Unternehmer in Auftrag gegeben. Vorbehaltlich der Zusage aller anderen Fraktionen, plant der Bürgermeister zwei wesentliche Erleichterungen: Der Stadtkern-Fonds soll allen Unternehmen, die Anspruch haben, auch in den Monaten zugestanden werden, in denen sie aufgrund der Corona-Krise ihren Betrieb geschlossen haben müssen. Die Mieten für Straßen-Flächen (Gastgärten oder Verkaufsflächen) sollen für die Krisenzeit erlassen werden. Dazu betont Bürgermeister Stangassinger: „Wir haben nur wenig Handlungs-Spielraum als Stadtgemeinde, den Betrieben und der Bevölkerung zu helfen. Aber wir bemühen uns tagtäglich, Hilfestellungen anzubieten. Jetzt würde ich gerne die Miete für die Straßen-Flächen erlassen und den Stadtkern-Fonds auch dann auszahlen, wenn ein Betrieb wegen der Krise nicht offen haben kann. Nach dem Erlass der Kindergarten-Gebühren, sollen auch diese Maßnahmen den Menschen in unserer Stadt helfen.“ – (Presse-Infos von Stadtgemeinde Hallein und Landes-Pressezentrum. Ergänzungen: OST).

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Das Corona-Virus fegte nun auch die wöchentlichen Lokalzeitungen, normaler Weise den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ jeden Donnerstag beigelegt, vom Zeitungsmarkt. Als Ersatz für die ,,Stadt Nachrichten‘‘, ,,Flachgauer Nachrichten‘‘, ,,Tennengauer Nachrichten‘‘, ,,Pinzgauer Nachrichten‘‘, ,,Pongauer Nachrichten‘‘ und ,,Lungauer Nachrichten‘‘, erschien  am Donnerstag, 19. 3. 2020, das neue Blatt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘. (Dessen Titelseite finden Sie auf dem Foto oben). Die genannten sechs lokalen Wochenzeitungen traten mit einem Mindestumfang von jeweils 24 Seiten an ihre Leserschaft heran – oftmals auch mit doppeltem Seitenumfang und darüber. Das waren insgesamt mindestens 144 Seiten Lokal-Berichterstattung pro Woche. Da nimmt sich das aufgrund der Coronavirus-Probleme erzwungene Einheits-Ersatzprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ für das gesamte Bundesland mit ganzen 8 (!) Seiten doch wohl eher dürftig aus.

Grund für den rüden Umgang mit den wöchentlichen SN-Lokalblättern dürften  drohende Einnahmen-Verluste im Bereich der Werbung sein. Das derzeitige Ausgangsverbot führt zu deutlich weniger Kunden in den Geschäften, Publikums-Veranstaltungen sind verboten und alle Initiativen, die ein Massenpublikum ansprechen. Dies ist tödlich für das Anzeigen-Aufkommen in den Zeitungen. Der Marketing Club Österreich (MCÖ) verfügt über knapp 200 Mitglieder: Werbe-Agenturen, werbetreibende Unternehmen, Marketing-Dienstleister und  Marketing/Werbeberater.  Nun wurden die MCÖ-Mitglieder befragt, wie sich die Entwicklungen rund um das Coronavirus auf kurzfristige sowie mittel- und langfristige Kommunikations/Werbe-Ausgaben auswirkt.

 

Der MCÖ fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen: ,,Trotz massiver Umsatzeinbrüche ist die Stimmung in den befragten Unternehmen noch leicht positiv. 32 Prozent der Befragten gehen mittlerweile von einem durch die Coronakrise bedingten Umsatz-Rückgang von 50 Prozent aus. Es denken zwar einige über Kündigungen nach oder haben bereits Kündigungen ausgesprochen, ein Großteil baut aber auf Kurzarbeit, Urlaubs-Abbau und Überstunden-Abbau. Es kommt zu deutlichen Reduktionen bei kurzfristigen Werbe-Maßnahmen und Projekten. Produkt-Entwicklungen und Markt-Einführungen werden verschoben. Die Marketing-Community geht zu 85 Prozent davon aus, dass die Coronakrise spätestens in sechs Monaten vergessen ist und wir wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt sind. Eine pessimistische Minderheit von 10 Prozent der MCÖ-Mitglieder geht sogar von einer Zwangspause für die heimische Wirtschaft zwischen 7 und 12 Monaten aus‘‘.

Heinz Bayer ist Chefredakteur der ,,Salzburger Woche‘‘ (gemeinsame Bezeichnung für die bisherigen sechs kleinformatigen Gau-Beilagen in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘). Er schreibt in seinem Editorial  für die erste Ausgabe des neuen ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ unter dem Titel ,,Wir lassen uns nicht unterkriegen‘‘ folgenden Beitrag: ,,Das Coronavirus und seine Auswirkungen – unserer Gesellschaft werden Grenzen aufgezeigt. Auf einschneidende Art und Weise. Niemand ist davor gefeit. Nichts ist mehr so, wie es noch vor wenigen Tagen war. Neue Entwicklungen ergeben sich teils im Stundentakt. Und über allem scheint eine schwarze Wolke zu schweben. Beklemmung hat sich breit gemacht. Zugleich aber ist eine enorme, wunderbare Solidarität in der Gesellschaft und zwischen den Generationen zu spüren. Die Devise lautet: Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir Journalisten des Salzburger Verlagshauses müssen zur Kenntnis nehmen, mit den aktuellen Geschehnissen dieser Tage nicht mithalten zu können. Das erlaubt der Wochen-Rhythmus unserer Gau-Zeitungen nicht, das lässt der Redaktions-Schluss nicht zu. Und da ist noch etwas. Die wirtschaftlichen Rahmen-Bedingungen. Sie sind für viele Betriebe, für viele unserer langjährigen Kunden und Partner, existenziell bedrohend. Eine Regionalzeitung zu machen, wie es vor drei Wochen noch Alltag war, funktioniert deshalb nicht mehr – derzeit. Sie finden uns ab sofort in diesem Format. (,,Salzburger Woche Spezial‘‘). Jeden Donnerstag in den SN. Und hoffentlich schon bald wieder in altbewährter Form. Ihnen von Herzen alles Gute! Achten Sie auf sich! Bleiben Sie gesund!‘‘

Das neue, für alle Salzburger Gaue einheitlich gestaltete, kleinformatige Zeitungsprodukt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘, scheint mit seinen kargen 8 Seiten nicht gerade ein langlebiges Produkt zu werden. Dem ausgezeichneten Image der ,,Salzburger Nachrichten‘‘, ist es in der vorliegenden Form wohl kaum zuträglich. Eine Titelseite mit ganzseitigem Foto und kurzen Hinweisen auf einige Themen im Inneren. Auf den folgenden 7 Seiten ein Nachrichten-Gemisch ohne jede Ordnung. Ein Durcheinander aus der Stadt Salzburg und den 5 Gauen unseres Bundeslandes. Dass der Tennengau ebenfalls mit einer (!) Meldung vertreten ist, verdanken wir einer Skilehrerin und einem Skilehrer aus Annaberg, die einen speziellen Schutz für Skibrillen entwickelten. Sonst findet sich nichts in ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ aus dem Tennengau. Und natürlich gibt es auch keine Meldung aus der Bezirkshauptstadt Hallein, der zweitgrößten Stadt unseres Bundeslandes.

 

Entweder legt ,,Salzburger Woche Spezial‘‘ an Seiten zu und präsentiert sich mit einem übersichtlichen Nachrichten- und Seitenkonzept und einer klaren Blattordnung, oder das Ganze wird eingestellt. Es ist schon richtig, dass den Wochenzeitungen bei der Bewältigung der enormen Fülle der aktuellen Geschehnisse rund um das Coronavirus mal der Atem ausgehen kann. Aber kein Mensch verlangt von Wochenzeitungen die jüngsten, tagesaktuellen Meldungen. Da ist vielmehr Hintergrund-Information gefragt, für die in der Tageszeitung kein Platz ist. Wenn man aber bei den lokalen SN-Wochenzeitungen das Gefühl hat, ,,mit den aktuellen Geschehnissen nicht mithalten zu können‘‘ (Zitat Heinz Bayr), dann muss es eben einen zweimaligen Erscheinungs-Termin pro Woche geben. Zweimal 8 Seiten, also 16 Seiten pro Woche, das sieht schon ganz anders aus und hinkt aber dennoch dem bisherigen Mindestseiten-Umfang von 24 Seiten, deutlich hinterher. Daher: entweder zweimal wöchentlich erscheinen mit jeweils 12 Seiten pro Ausgabe oder dreimal mit 8 Seiten, um dem bisherigen Mindestumfang einer Wochenausgabe zu entsprechen. Dies würde natürlich die Aktualität wesentlich erhöhen. Von einem ,,nicht mithalten‘‘ kann dann keine Rede mehr sein. Oder man integriert die Meldungen aus den Gau-Zeitungen gleich in die tägliche, kleinformatige, lokale Beilage ,,Salzburger Nachrichten - Aus Stadt und Land‘‘. Damit sichert man künftig allen lokalen Meldungen aus den Salzburger Gauen Tagesaktualität. – (Odo Stierschneider, Foto OST)

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WERTSTOFF-SAMMELPLÄTZE
GESPERRT

Ab Mittwoch, 18. März 2020, wurden alle Halleiner Wertstoff-Sammelplätze  in Neualm, Gamp, Rif und Rehhof gesperrt. Diese Wertstoff-Sammelplätze sind grundsätzlich für Sonder-Abfälle wie Grünschnitt, Sperrmüll, Alteisen und dergleichen vorgesehen. Die Stadtgemeinde Hallein ersucht um Verständnis, dass angesichts der aktuellen Lage, die Sonder-Abfälle derzeit nicht abgeliefert werden können. Weiterhin geöffnet sind jedoch die Wertstoff-Sammelinseln. Diese stehen wie gewohnt zur Verfügung.

BAUSTELLE SCHIEMER-STRASSE
EINGESTELLT
Aufgrund einer Verordnung des Bundes-Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-Schutz vom 16. März 2020, musste die Baustelle „Schiemer-Straße“ (Pfannhauser-Platz) eingestellt werden. Der Sicherheits-Abstand von einem Meter –unverzichtbar angesichts der aktuellen Corona-Krise –   kann nicht eingehalten werden, deshalb wurde die Baustelle eingestellt.

 

CORONA-ABFÄLLE GEHÖREN
IN DIE RESTMÜLL-TONNE
Bei Quarantäne-Bestimmungen und Corona-Verdacht stellt sich die Frage, wie man mit Haushaltsmüll richtig umgeht. Die gute Nachricht: Sachgerecht entsorgte Abfälle, die mit dem Virus verunreinigt sein könnten, haben kein höheres Infektionsrisiko als üblicher Restmüll.  „In einem Haushalt mit infizierten Personen sammelt man den Restmüll am besten in kleineren Portionen in reißfesten Kunststoff-Müllsäcken, verschließt sie und entsorgt sie über die Restmüll-Tonne“, informiert Angelika Brunner vom Referat Abfall-Wirtschaft und Umweltrecht des Landes. Dies gilt besonders für Abfälle mit Körper-Sekreten von infizierten Personen, also beispielsweise Papier-Taschentücher oder benutzte Wundverbände. „Aus medizinischer Sicht gilt für ‚Corona-Abfall‘ wie Schutz-Kleidung, Masken dasselbe wie für den Restmüll, auch für benutzte Papier-Taschentücher von isolierten Personen. Das Risiko, das von diesem Restmüll ausgeht, ist grundsätzlich dasselbe wie für alle Abfälle. Es gelten die üblichen Regeln der Trennung und Hygiene wie beim Restmüll“, so Umweltmediziner Gerd Oberfeld von der Landes-(LK)  Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt.

 

MASSVOLLE BEWEGUNG AN DER FRISCHEN LUFT

ABER KEINE ABENTEUER AM BERG
Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt. „Die Lage ist ernst, ich appelliere an die Salzburger Bevölkerung, den Weg des Bundes mitzugehen und das Haus nicht zu verlassen. Ganz wichtig dabei ist auch, dass man nun nicht zu einer riskanten Ski-, Rad- oder Wandertour in die Berge aufbricht“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Das sieht auch Harald Wieser, Geschäftsführer vom Salzburger Alpenverein so: „Maßvolle Bewegungen an der frischen Luft sind ok, aber keine Abenteuer am Berg.“ „Alle Einsatzkräfte müssen sich auf die Bewältigung und Eindämmung des Corona-Virus konzentrieren. In der aktuellen Situation wäre es alles andere als optimal, wenn etwa Blaulichtorganisationen bei Einsätzen am Berg gebunden sind und dadurch nicht für dringend benötigte Einsätze zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung stehen können“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Auch die Einsatzorganisationen wie Bergrettung, ÖAMTC-Notarzthubschrauber, Rotes Kreuz, Alpenverein, Naturfreunde oder Alpinpolizei Salzburg appellieren an die Vernunft, jedes Risiko in den Bergen und beim Sport zu minimieren. –
(Informationen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes-Pessezentrums).

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Natürlich ist auch die Bezirkshauptmannschaft Hallein intern komplett auf die derzeitige, durch die Bedrohung durch das Corona-Virus geprägte Situation fokussiert. Das Gesundheitsamt wurde durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Dienststellen verstärkt. In den übrigen Sachbereichen sind nur jene Landes-Bediensteten anwesend, die erforderlich sind, um einen Notbetrieb aufrechterhalten. Parteien-Verkehr findet nur in sehr dringenden Ausnahme-Fällen statt.

 

In der Bezirkshauptmannschaft Hallein wurde der Parteien-Verkehr stark eingeschränkt. Das Schlüssel-Personal ist im Amt anwesend, die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus. ,,Persönliche Kontakte mit Kunden gibt es nur mehr, wenn absolut notwendige Amtshandlungen durchgeführt werden müssen. Und auch diese Ausnahmefälle für den Parteienverkehr sollen unbedingt vorab telefonisch vereinbart werden‘‘, erklärt Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

Im Tennengau steht zudem der verkleinerte Bezirks-Katastrophenstab im Einsatz. „Damit unterstützen wir intern unsere Gesundheits-Behörde bei der strukturierten Abarbeitung und gewährleisten extern, dass die Gemeinden im Bezirk eine ständig erreichbare Kontaktstelle haben“, betont der Bezirkshauptmann und appelliert auch
eindringlich an die Bevölkerung, die nun geltenden Ausgangs-Beschränkungen zu befolgen und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Spazieren-Gehen sollte man alleine oder nur mit Begleit-Personen, mit denen man im gemeinsamen Haushalt lebt.

 

Nach wie vor gelten, dies betont Bezirkshauptmann Helmut Fürst, die wichtigen Verhaltens-Regeln, um ein Ansteckungs-Risiko mit dem Corona-Virus zu minimieren:
O Regelmäßig Hände gründlich waschen, mit warmem Wasser und Seife.
O Wenn das nicht möglich ist, Desinfektionsmittel verwenden.
O Händeschütteln und Begrüßungsbussi vermeiden.
O Große Menschenansammlungen meiden.
O Besondere Rücksicht und sorgfältige Handhygiene bei Kontakt mit älteren   Menschen, chronisch kranken oder immunschwachen Personen.
O Niemanden anhusten oder anniesen, sondern in ein Papiertaschentuch oder wenn nötig in die Ellenbeuge.
O Nicht in betroffene Gebiete reisen.
O Bei Symptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Hausarzt telefonisch kontaktieren, nicht gleich in die Praxis gehen.
O Corona-Hotline des Landes Salzburg für allgemeine Fragen: 0662 8042-4450
Telefonhotline für allgemeine Fragen zum Corona-Virus: 0800 555 621 (AGES)
O Telefon-Hotline wenn man Symptome hat oder in einem Risikogebiet war sowie bei medizinischen Fragen: 1450
O Alle Informationen erhalten Sie auf einen Blick und auch in der Sprache Englisch: www.salzburg.gv.at/corona-virus(Text und Foto: Landespressedienst).

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Bürgermeister Alexander Stangassinger veranlasste angesichts der aktuellen Bedrohung durch das Corona-Virus, dass während des Notbetriebes der Stadtgemeinde, eine Einkaufs-Vermittlung sowohl für Hilfsbedürftige als auch für die älteren Stadtbewohner installiert wird. Zwei Rufnummern stehen hierfür bereit, um freiwillige Helfer und Hilfsbedürftige zu vernetzen und dadurch Einkäufe von Lebensmitteln oder Medizin-Produkten für die Risikogruppe abzuwickeln.

 

Die beiden Service-Hotlines

+43 6245 8988 – 157 und
+43 6245 8988 – 288

sind bis auf weiteres von Montag bis Freitag von 8–12 Uhr erreichbar.

Zudem können Interessierte sich bei einkaufsvermittlung@hallein.gv.at melden.


ZUM ABLAUF

Die ehrenamtlich Helfenden und die Hilfsbedürftigen werden von der Stadtgemeinde an den beiden Hotlines und per E-Mail an einkaufsvermittlung@hallein.gv.at erfasst.

Anschließend werden die Helfenden mit den Hilfsbedürftigen vernetzt und können die Einkäufe von Lebensmitteln und/oder Medizin-Produkten selbst organisieren. (Dafür wird ausdrücklich folgende Vorgangsweise empfohlen: Bargeld für die Abwicklung verwenden, vorab das Geld abzuholen, den Einkauf zu tätigen und beim Abliefern das Retourgeld mit dem Einkauf abzugeben.) Die Gemeinde trägt keine Verantwortung für eventuelle Ungereimtheiten beim Ablauf. Zur Sicherheit aller Beteiligten wird von den Helfenden ein Identitäts-Nachweis (Foto, Reisepass, Führerschein etc.) per E-Mail gefordert. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: OST).

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Der Corona-Virus Covid-19 ist weiterhin das beherrschende Thema.  Deshalb tagte auch am 14. März wieder der Krisenstab der Stadt Hallein. Konkret ging es dabei um weitere wichtige Maßnahmen, beispielsweise um eine sozial verträgliche Lösung für Eltern, die ihre Kinderbetreuungs-Kinder zuhause versorgen müssen.

 

STREICHUNG BEI DEN
KINDERBETREUUNGS-GEBÜHREN

Bürgermeister Stangassinger informierte am Samstag-Nachmittag die politischen Parteien im Rathaus per E-Mail, dass er eine sozial verträgliche Lösung für Kinderbetreuungs-Gebühren empfiehlt. Dabei soll ein Modell entwickelt werden, wie man Eltern, deren Kinder während der Krise zuhause bleiben können, die Gebühren bis zur Gänze erlässt. Bürgermeister Stangassinger sagt hierzu: ,,Ich will eine solche Entscheidung mit allen Parteien gemeinsam treffen und hoffe auf deren Schulterschluss. Die Bewohner unserer Stadt müssen in dieser Zeit viel ertragen, haben Sorgen und Ängste. Die Stadtgemeinde Hallein ist deshalb bemüht, eine konkrete Unterstützung für ihre Bürgerinnen und Bürger in die Wege zu leiten. Die Senkung der Kinderbetreuungs-Gebühren bis zum Ende der Krisenzeit für alle Eltern, die der Empfehlung des Bundes nachkommen können, dass sie die Kinder zuhause betreuen, wäre sehr wünschenswert. Ich könnte zwar, will diese Entscheidung aber nicht alleine treffen und warte derzeit auf die Antwort der anderen politischen Fraktionen.‘‘ Wie das Modell konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit das Krisenteam der Stadtgemeinde.


SITZUNGEN UND AUSSCHÜSSE
WERDEN AUF EIN MINIMUM REDUZIERT

Derzeit sind zwar keine Ausschüsse bis 3. April 2020 geplant, doch Bürgermeister Alexander Stangassinger empfiehlt allen Ausschuss-Vorsitzenden, auch die nach 3. April geplanten Sitzungen zu verschieben bzw. rechtzeitig zu reagieren. Am 26. März 2020 ist allerdings eine Sitzung der Gemeindevertretung geplant. Die Öffentlichkeit wird aufgerufen, daran nicht teilzunehmen, obwohl es sich um eine öffentliche Sitzung handelt. Eine komplette Absage plant Bürgermeister Stangassinger nicht und erklärt: ,,Trotz Einschränkungen in der gesamten Gemeinde, trotz großer Eingriffe und Einschnitte in das Leben der Menschen dürfen wir nicht in den Stillstand verfallen. Mein Plan ist es, trotzdem die unaufschiebbaren Beschlüsse gemeinsam mit allen Parteien für das Wohl unserer Stadt zu fassen – ob in einer Sitzung oder über eine Notfallvariante. Die Stadt darf nicht in den Stillstand verfallen, wir haben schließlich viel zu tun.‘‘ Dazu soll etwa die Tagesordnung bereinigt werden und auf das Notwendigste beschränkt werden.

 

SPORTSTÄTTEN UND SPIELPLÄTZE MEIDEN!

Der Krisenstab der Stadt Hallein empfiehlt, öffentliche Spielplätze, Parks, Ausflugziele oder öffentlich zugängliche Sportplätze NICHT zu frequentieren.

 

SPERRE DER SALZWELTEN
Die Salzwelten schließen ab Montag ihre Türen.

 

GRÜNMARKT UND BIOMARKT BLEIBEN GEÖFFNET

Nach derzeitigem Stand, sind der Halleiner Grünmarkt am Samstag und der Biomarkt am Freitag, weiterhin geöffnet. Diese zählen zu den Lebensmittel-Händlern und dürfen derzeit noch offen haben. Der Bürgermeister empfiehlt allerdings, sich auch beim Besuchen der Märkte strikt an die Empfehlungen des Bundes zu halten:

o   Kein Händeschütteln

o   Kein Angreifen des Gesichtes

o   Abstand halten

o   Vorab Händewaschen

 

GOTTESDIENSTE

o   Die evangelische Pfarre hat laut Homepage alle Gottesdienste und        
    Veranstaltungen abgesagt

o   Die Pfarre Bad Dürrnberg stellt ebenfalls alle Gottesdienste ein

o   Pfarre Hallein (Stadtpfarrkirche und Neualm) plant alle Gottesdienste wie gewohnt.                                            
   (Stand: 14. März 2020, 16 Uhr).


AUFRUF DES BÜRGERMEISTERS
ZU VERNUNFT UND ZUM KAUF VOR ORT

Der Bürgermeister der Stadt Hallein ruft auch in seiner Gemeinde zu Vernunft bei Einkäufen auf: „Hamsterkäufe bringen nichts, die Lebensmittel-Hersteller haben uns mehrmals informiert, dass die Versorgung aufrechterhalten werden kann.“

Ebenso ruft der Bürgermeister zu einer Art ,,Qualitativ hochwertiger Selbsthilfe für die lokale Wirtschaft‘‘ auf – die abgesehen von der Pandemie-Eindämmung noch weitere Vorteile bringen könnte.

Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,An alle Gastro-Betriebe, Nahrungsmittel- und Lebensmittel-Geschäfte, Apotheken, Vertreiber von Medizin-Produkten! Bitte versuchen Sie, so gut wie möglich auf Abholung oder, wenn erlaubt, auf Lieferdienst umzustellen. Einerseits ist die Waren-Qualität der hier Genannten hervorragend, auch der Genuss darf in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen. Andererseits könnte so in der Krisen-Situation ein eventueller Verlust minimiert werden.‘‘

An die Verbraucher appelliert Stangassinger: ,,Liebe Halleinerinnen, liebe Halleiner. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, zusammenzustehen. Das bedeutet auch, dass wir die heimischen Betriebe nicht im Stich lassen dürfen. Milch beim Bauern zu holen, Essen bei den Gasthöfen bestellen, notwendige Lebensmittel in den heimischen Geschäften besorgen – das alles bringt meiner Überzeugung nach zwei Vorteile: Einerseits erhält man hochwertige Produkte unserer Landwirte, der Gastro- und Lebensmittel-Betriebe sowie der heimischen Apotheken und Vertreiber von Medizin-Produkten. Andererseits leistet man einen Beitrag zur Hilfe für diese wichtigen lokalen Notversorger.

Der Krisenstab wird die Halleiner Bevölkerung weiterhin auf dem Laufenden halten. Bürgermeister  Alexander Stangassinger abschließend: ,,Nicht Hände halten, aber zusammenhalten. Das ist jetzt wichtig. Und wir werden gemeinsam zeigen, dass wir diese Krise bewältigen werden!“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: pixabay).

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Unsere obenstehenden Fotos könnten in jedem der Halleiner Einkaufsmärkte aufgenommen worden sein. Angesichts der fatalen Einkaufwut zahlreicher Kunden und Kundinnen, waren in den Einkaufsmärkten innerhalb kurzer Zeit, die verschiedensten Regale mit unterschiedlichsten Warengruppen leergekauft. Mit der grassierenden Coronavirus-Angst im Nacken, ging jede mehr oder weniger vorhandene Vernunft rettungslos verloren. Ergebnis: Zahlreiche Einkaufsmarkt-Kunden demonstrierten nachdrücklich, wie sehr sie von blindwütigem Egoismus besessen sind. Dabei wäre die Einkaufssituation völlig unverändert, alle Waren gäbe es nach wie vor im Überfluss, wenn nicht eine verrückt gewordene Minderheit die Warenregale leergefegt hätte. Nun sitzen die Raffgierigen auf ihren erbeuteten Waren-Beständen, die ihre Kellerabteile bis zur Decke hin füllen. Zwei verhängnisvolle Möglichkeiten tun sich auf. Entweder werden sie sich in den kommenden Wochen und Monaten vorsätzlich zu Tode fressen. Oder sie sorgen, nach Ablauf der Genießbarkeit ihrer Beutestücke, durch hektische Entsorgung der verdorbenen Warenmassen, für übervolle Abfall-Container. Da werden sich aber alle anderen, die ebenfalls diesen Container benützen, so richtig herzlich darüber freuen. Für den Höhepunkt blindwütiger Rücksichtslosigkeit und widerwärtiger Raffgier sorgte schließlich ein schwabbeliger Fettbauch. Er kam, wild schnaufend, gleich mit zwei völlig überladenen, aneinander geketteten Einkaufswägen, vollgepackt mit Dutzenden gleichartiger Waren, aus einem Halleiner Einkaufsmarkt. DER SALZSCHREIBER ersuchte den Nimmersatt um ein Interview. Dessen Verlauf gestaltete sich jedoch so, dass es sinnvoller erscheint, dem Gespräch in der SALZSCHREIBER-Rubrik ,,Satirisches‘‘ den erforderlichen Platz einzuräumen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Freitag, 13. März 2020, ein Krisenstab einberufen, um Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zu beschließen. Angesichts der ständigen Veränderungen der Lage, tagt täglich ein Krisenstab unter Vorsitz von Bürgermeister Alexander Stangassinger, der die Situation laufend bewerten und auf Veränderungen reagieren wird.. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Wir bitten um Verständnis in der Bevölkerung, dass es angesichts der außerordentlichen Lage zu Verzögerungen der Service-Leistungen im Rathaus kommen kann. Wir sind stets aktuell am Geschehen dran, bewerten die Situationen ständig neu und halten die Bevölkerung über alle Maßnahmen am Laufenden. Es ist wichtig, dass wir ruhig und sachlich die Lage analysieren und bestmöglichen Schutz für unsere Mitarbeiter sowie für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Gleichzeitig werden wir den Betrieb in eingeschränkter Form weiterführen, dringliche Aufträge ausführen und so weit wie möglich den Parteienverkehr per Telefon, E-Mail oder On-line abwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam diese Situation meistern werden, wenn wir alle zusammenhalten.“

FOLGENDE MASSNAHMEN GELTEN IN HALLEIN
AB MONTAG, 16. MÄRZ 2020, BIS MONTAG, 3. APRIL 2020

RATHAUS und VERWALTUNG

• Im Halleiner Rathaus wird der Parteienverkehr eingestellt. • Der Betrieb wird eingeschränkt weitergeführt. • Service-Hotlines werden eingeführt, die von 8-12 Uhr, wochentags für diverse Hilfestellungen für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.• Systemrelevante Stellen werden in eingeschränkter Form selbstverständlich für individuelle Fälle weiter besetzt sein. Telefonische Voranmeldung erforderlich.
• Detaillierte Informationen werden ab Montag, 16. März 2020, veröffentlicht.

 

SENIORENHEIM
• Ab SOFORT gibt es keine Besuche mehr im Seniorenheim Hallein. • Nähere Informationen erhalten betroffene Angehörige direkt im Seniorenheim Hallein unter der Telefonnummer: +43 6245 83214

 

STADTBETRIEBE - VERANSTALTUNGSSTÄTTEN
STADTBÜCHEREI - SPORTHALLEN

• Schließung Stadtkino. • Schließung Stadtbücherei. • Alle städtischen Veranstaltungs-Stätten werden geschlossen. • Alle stadteigenen Sporthallen und Räume, die außerschulisch von Vereinen oder Institutionen genützt werden, stehen nicht mehr zu Verfügung.

 

WIRTSCHAFTSHOF HALLEIN
• Der Wirtschaftshof wird in Notbetrieb versetzt. • Die Leistungen des Wirtschaftshofes werden reduziert weitergeführt, wie Straßen-Reinigungen, Grünflächen-Bewirtschaftung etc. • Bei der Müllabfuhr wurden zur Ausfalls-Sicherheit zwei weitere Teams als Reserve eingeteilt. • Die Öffnungszeiten der Wertstoff-Sammelplätze werden für die Zeit der Krise überarbeitet. • Nähere Informationen erfolgen am Montag, 16. März 2020 unter Tel.: +43 6245 8988-300.

 

SCHULEN und KINDERGÄRTEN
• Die Stadtgemeinde Hallein informiert in einer gesonderten Aussendung über die Maßnahmen bezüglich der Kindergärten und Schulen. • Prinzipiell gilt, dass jegliche Informationen zu Betreuung und Veränderungen DIREKT bei den LeiterInnen der Schulen und Kindergärten einzuholen sind. • Die Telefonnummern der jeweiligen Schul- und Kindergartenleitungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Hallein. www.hallein.gv.at • Die Halleiner Schulen und Kindergärten halten sich gänzlich an die Vorgaben des Bundes, der Bildungsdirektion und der Gesundheitsbehörden.

 

KELTENMUSEUM und STILLE NACHT MUSEUM
• Die Museen der Stadt Hallein werden geschlossen.

 

IKU – BÜRO FÜR INTERKULTURELLES ZUSAMMENLEBEN
• Das IKU Hallein wird den Personenverkehr in eingeschränkter Form weiterführen. • Detail-Informationen erhalten Sie per E-Mail an iku@hallein.gv.at oder per Telefon unter +43 6245 70 136. – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

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Absolut unglaublich und nicht zu fassen. Im Haus Ederstraße 6 befinden sich zwei Mansarden-Wohnungen, bei denen erst durch Dachhaut-Öffnungen die gesetzlich vorgeschriebenen Werte für Belichtung und Belüftung hergestellt werden konnten. Nun wird bereits seit drei Jahren intensiv versucht, eine dritte Mansarden-Wohnung, in der noch immer das Licht ganztägig (!) eingeschaltet werden muss, ebenfalls durch eine Dachhaut-Öffnung, in einen zeitgemäß bewohnbaren Zustand zu versetzen. Trotz unterschiedlichster Bemühungen verschiedenster Fachleute, wird das Vorhaben, völlig unverständlich, vom Halleiner Bauamt abgelehnt. Die verheerende und absolut falsche Begründung: Die dritte Dachhaut-Öffnung würde das Stadtbild beeinträchtigen!

DACH-AUFBAUTEN, DACH-EINBAUTEN UND DACH-AUSSTIEGE
GENEHMIGT, ABER NICHT DIE UNBEDEUTENDE DACHHAUT-ÖFFNUNG

Von wo immer man auch das Halleiner Stadtbild betrachtet, die beiden bereits bestehenden Dachhaut-Öffnungen des Hauses Ederstraße 6 bleiben unsichtbar. Dies gilt natürlich auch für die vorgesehene dritte Dachhaut-Öffnung. Nur wer sich in einen Hubschrauber setzt, um für den SALZSCHREIBER zu fotografieren, wird die Dachhaut-Öffnungen am Haus Ederstraße 6 entdecken – und auch gleich zahlreiche weitere an anderen Gebäude-Dächern. Wenn jedoch dem Bauamt die Ansicht der Halleiner Dachlandschaft aus der Vogelperspektive so sehr am Herzen liegt, dann steht ihm künftig ein Haufen Arbeit ins Haus. Denn das hellblaue Dach des Hauses Ederstraße 6, sticht geradezu hervor aus seinem von unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dach-Gärten und Dach-Ausstiegen geprägten Umfeld – siehe unsere Fotos oben. Hier wäre im Interesse des Stadtbildes längst schon Schwerarbeit fällig gewesen.

BEISPIELLOS: EINE WOHNUNG OHNE GENÜGEND
TAGESLICHT UND OHNE AUSREICHENDE BELÜFTUNG

Die Halleiner Firma Springer-Immobilien wurde vom Eigentümer der Mansarden-Wohnung im Haus Ederstraße 6, per Vollmacht beauftragt, für die Vermietung und die laufende Qualitäts-Verbesserung dieser Mansarden-Wohnung zu sorgen, um darin auch anspruchsvolles Wohnen in der Halleiner Altstadt zu ermöglichen. Seit Jahren schon wurde immer wieder von den wechselnden Mietern dieser Mansarden-Wohnung kritisiert, dass sie über völlig unzureichende Belüftungs-Möglichkeiten (!) verfügt. Dies gilt ebenso für die völlig ungenügende Belichtung – in der Wohnung muss deshalb ganztägig künstliches Licht eingeschaltet bleiben! Ein einzigartiger Fall in der Halleiner Altstadt. Grundsätzlich gilt: Der Gesetzgeber fordert zwischen 10% und 12% Lichteinfalls-Fläche im Verhältnis zum dahinterliegenden Raum. In der verbesserungsbedürftigen Mansarden-Wohnung wird dieser Wert, völlig unzureichend, nämlich gerade noch zur Hälfte erreicht!

SACHVERSTÄNDIGER: WO ZWEI DACHHAUT-ÖFFNUNGEN GENEHMIGT
WURDEN, GIBT ES KEINEN GRUND, EINE DRITTE ZU VERBIETEN

Anlässlich eines Mieter-Wechsels in der Mansarden-Wohnung im Jahr 2017, wurde die Firma Springer-Immobilien vom Wohnungs-Eigentümer beauftragt, bei der Baubehörde prüfen zu lassen, in welcher Form ein Verfahren für die erforderliche Dachhaut-Öffnung einzuleiten wäre. Die Vorsprache bei einem, leider inzwischen verstorbenen Bausachverständigen (Dipl.-Ing. und Architekt) des Bauamtes Hallein, ergab folgendes:
A) Der erwähnte Bausachverständige übergab eine Kopie des Geschoßplanes der Mansarden-Ebene des Hauses Ederstraße 6, auf dem bereits die beiden Dachhaut-Öffnungen aus früherer Zeit eingezeichnet waren.
B) Der Bausachverständige des Bauamtes Hallein erklärte auf Befragen, dass er keinen Grund wüsste, wenn bei zwei Dachgeschoß-Wohnungen die Dachhaut-Öffnungen genehmigt wurden, warum dies bei der jetzt zur Debatte stehenden Mansarden-Wohnung nicht der Fall sein sollte.
Anschließend reichte der Eigentümer der Mansarden-Wohnung, mit Unterstützung der Firma Springer-Immobilien und auf Grundlage des vom Bauamt zur Verfügung gestellten Geschoßplanes, das Ansuchen zur Dachhaut-Öffnung ein.

EINFACH LÄCHERLICH: EINE KLEINE DACHHAUT-ÖFFNUNG
SOLL DAS ERSCHEINUNGSBILD DER STADT HALLEIN SCHÄDIGEN?

Unverständlicher Weise gab es jedoch im Jahr 2018 eine negative Reaktion des Bauamtes. Die völlig unerwartete und absurde Begründung: Diese dritte Dachhaut-Öffnung würde das Halleiner Stadtbild stören! Wie lächerlich diese Begründung war, erkennt man auf unseren oben stehenden drei Fotos. Es folgten nun mehrere Gespräche, die nach weiteren Monaten zu einem Anruf des juristisch ausgebildeten Bauamtsleiters führte: ,,Sagen Sie dem Wohnungs-Eigentümer, er soll nochmals die gleiche Einreichung vornehmen, aber diesmal signiert von einem Baumeister.‘‘ Dann werde das Ansuchen positiv erledigt. Die Firma Immobilien-Springer beauftragte daraufhin einen Baumeister – und blieb auf den Kosten sitzen, weil dem Ansuchen wiederum nicht (!) entsprochen wurde.

EINE PEINLICHE FEHLENTSCHEIDUNG
DURCH DIE HALLEINER GEMEINDEVERTRETUNG

Also kam es zur Vorlage an die nächste Instanz, die Gemeindevertretung der Stadt Hallein. Hier kam es ebenfalls zu einer völlig unverständlichen Ablehnung der dritten Dachhaut-Öffnung am Haus Ederstraße 6. Details zur Abstimmung wurden weder der Firma Springer-Immobilien noch dem inzwischen beauftragten Rechtsanwalt mitgeteilt. Auch das beigebrachte Gutachten eines der renommiertesten, international tätigen Architekten aus Wien, der aus Salzburg stammt, konnte die Halleiner Baubehörde nicht dazu veranlassen, die Bewilligung zur Herstellung normaler Licht- und Belüftungs-Verhältnisse in der Mansarden-Wohnung zu erteilen.
Daraufhin wurden das Landes-Verwaltungsgericht mit den Fakten befasst. Dieses befasste sich jedoch überhaupt nicht mit der Frage, ob das Erscheinungsbild der Stadt Hallein durch die geplante Dachhaut-Öffnung beeinträchtigt wird oder nicht, es beschäftigte sich lediglich mit der nebensächlichen Frage, ob die Höhe der Tür, die zur Dachhaut-Öffnung führt, ausreicht oder nicht…

DAS LETZTE ANSUCHEN UM ERRICHTUNG DER DACHHAUT-ÖFFNUNG
LIEGT AUCH SCHON WIEDER SEIT MONATEN BEIM BAUAMT

Dann kam es in Hallein, etwa vor einem Jahr, zum Bürgermeister-Wechsel. Bereits der frühere Vizebürgermeister hätte die abenteuerlichen Aussagen der Ortsbildschutz-Kommission zum Thema Dachhaut-Öffnung zurückweisen können – er tat es aber nicht. Jetzt ist ein anderer Vizebürgermeister für den Baubereich und die Raumordnung zuständig, mit dem das Thema auch ausführlich erörtert wurde. Es wurde daraufhin ein neuerliches Ansuchen eingebracht, bei dem sogar die Dachhaut-Öffnung geringfügig reduziert worden war. Damit sollte es der Behörde möglich sein, das Gesicht zu wahren und positiv zu entscheiden. Dieses Ansuchen liegt nun bereits seit mehreren Monaten im Bauamt – ohne jede Reaktion. Inzwischen steht in der, weder mit Tageslicht noch mit Luft ausreichend versorgten (!) Mansarden-Wohnung in der Ederstraße 6, ein Mieterwechsel bevor. Als zusätzliche ,,Attraktion‘‘, blickt man in dieser Wohnung vom Wohnzimmer, vom Esszimmer und von der Küche aus, auf eine rohe Dachschalung und auf einen nicht begehbaren Boden unter der Dachschalung…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick auf einen Teil der Halleiner Altstadt. In der Mitte des rechten Bildrandes, das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Das Dach weist bereits zwei Dachhaut-Öffnungen auf, nun soll eine Dritte für eine Mansarden-Wohnung mehr Licht und Frischluft sichern. Man muss schon ein Sachverständiger des Bauamtes sein um zu begreifen, dass diese 3. Dachhaut-Öffnung natürlich das gesamte Erscheinungsbild der Stadt Hallein komplett ruinieren würde. FOTO 2: Im Mittelpunkt des Fotos steht das blaue Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Rechts sind auf dem Dach die beiden schon längst bestehenden Dachhaut-Öffnungen sichtbar, links oben ist die geplante 3. Dachhaut-Öffnung eingezeichnet. Man muss kein Spezialist des Bauamtes sein um zu begreifen, dass die dritte Dachhaut-Öffnung selbstverständlich nicht den geringsten Einfluss auf das Erscheinungsbild der Stadt Hallein hätte. FOTO 3: Am linken Bildrand ist ein Teil des blauen Daches des Gebäudes Ederstraße 6 sichtbar. Das Foto zeigt die Wirrnis der unmittelbaren Umgebung. Die unzähligen Dach-Aufbauten, Dach-Einbauten, Dachgärten, Dachausstiege etc. stören, offenbar aus Sicht des Bauamtes, das Erscheinungsbild der Stadt Hallein nicht im Geringsten. Im Gegensatz zu der vergleichsweise völlig bedeutungslosen Dachhaut-Öffnung auf dem Dach des Gebäudes Ederstraße 6. Beneidenswert, wer solches auch nur ansatzweise verstehen kann. – (Odo Stierschneider, Fotos: Springer).

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Von Bürgermeister Alexander Stangassinger wurde am Mittwoch, 11. März 2020, eine Notfall-Sitzung zum Thema Corona-Virus einberufen. Teilnehmer waren Mitarbeiter, Einsatzkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger, die alle zur bestmöglichen Zusammenarbeit aufgefordert wurden. Dazu wurden Maßnahmen für die nachfolgend anführten Bereiche aufgelistet. Gültigkeits-Zeitraum vorerst ab sofort bis zum 3. April 2020.

 

VERANSTALTUNGEN
Abgesagt werden alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 100 Personen in Innenräumen und ab 500 Personen in Außenbereichen – also Konzerte, Kabaretts, Theater, Hochzeiten. Bürgermeister Stangassinger beauftragte den Tourismusverband Hallein und den Verwalter der Veranstaltungsstätten der Stadt, Mattäus Leitner, umgehend alle betroffenen Veranstaltungen zu erfassen, Absagen und Verschiebungen zu dokumentieren. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist vorgesehen. Der Bürgermeister erklärt dazu, dass gebuchte Veranstaltungsstätten für den Zeitraum des Erlasses und auch im Falle einer Erlass-Verlängerung, KOSTENFREI storniert werden können.

SCHULEN UND KINDERGÄRTEN
Zwischen Schulen, Kindergärten und Stadtgemeinde herrscht ein regelmäßiger Austausch. Verdachtsfälle müssen umgehend an die Stadtgemeinde gemeldet werden. Der Bürgermeister hat allen Schulen Desinfektionsmittel zugesagt, vorbehaltlich ihrer Verfügbarkeit. Zudem werden die Eltern aufgefordert, bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Schnupfen, Husten, Atmungsprobleme, Fieber und sonstigen Infekten, ihre Kinder vorsorglich zuhause zu lassen. Dies dient dem Schutz der eigenen Kinder, dem Schutz der übrigen Schüler, dem Schutz der Eltern und schließlich dem Schutz der Bevölkerung. Sollten bei den Eltern Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Probleme bei ihren Kindern bestehen, sollte NICHT zum Arzt oder ins Krankenhaus gefahren werden sondern die Notrufnummer 1450 angerufen und dort Rat eingeholt werden. Bei bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus gibt es einen Maßnahmenplan des Unterrichts-Ministeriums, der von den Schulen eingehalten werden muss.

STADTKINO HALLEIN
Im Stadtkino werden für Kino-Vorführungen und alle anderen Veranstaltungen jeweils nur noch 99 Karten ausgegeben. Zudem wird beim Kartenverkauf darauf geachtet, dass alle Personen, die nicht unbedingt nebeneinander sitzen müssen, nur Karten mit gewissen Sitzabständen erhalten.

SENIORENHEIM
Die Bevölkerung wird aufgerufen, nur unbedingt notwendige Besuche im Seniorenheim durchzuführen. Für alle Besucher und Besucherinnen steht ein Desinfektionsmittel-Spender zu Verfügung. Die Leiterin des Seniorenheims Magdalena Steiner, ersucht, dass die Besucher zum Schutz der Insassen des Seniorenheims, unbedingt Abstand halten sollen. Hygienepläne wurden im Seniorenheim bereits ausgegeben.

VERWALTUNG UND RATHAUS
Bürgermeister Stangassinger betont, dass ein Notfallplan für das Rathaus bereits ausgearbeitet wird. Diverse Varianten mit Home-Office-Vertretungen etc. werden geprüft, um einen Notbetrieb bei eventueller Schließung des Rathauses aufrecht zu erhalten. Die Bewohner der Stadt werden jedenfalls zeitgerecht über etwaige Änderungen im Dienstleistungs-Bereich seitens der Stadtgemeinde über die Facebook-Seite des Bürgermeisters, über die Homepage und über die Gem2Go-App informiert. Derzeit läuft der Betrieb im Rathaus wie gewohnt – es kommt zu keinen Einschränkungen bei den Serviceleistungen für die GemeindebürgerInnen.

FREIWILLIGE FEUERWEHR
Die Freiwillige Feuerwehr Hallein wurde bereits mit einem Notfallplan ausgestattet. Derzeit finden keine Übungen statt und es gibt keine größeren internen Versammlungen. Der Einsatzbetrieb ist dennoch gesichert und die Feuerwehr steht, so wie immer, jederzeit für Einsätze bereit.

KELTENMUSEM HALLEIN
Der Leiter des Keltenmuseums, Florian Knopp, informiert, dass er in enger Abstimmung mit dem Salzburg Museum stehe und von dort einheitliche Schritte für eine etwaige Museums-Schließung gesetzt werden.

 

HINWEIS VON SPRENGELARZT DR. FRANZ PUTTINGER
Dr. Puttinger betont, dass als wichtigste Vorsichts-Maßnahme gegen eine eventuelle Ansteckung, nach wie vor das Händewaschen mit Seife und warmem Wasser zählt. Er rät auch den Leitern von Kindergärten und Schulen, dies von den Kindern sowie von den Schülern und Schülerinnen einzufordern.

Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte am Ende der Informations-Sitzung, dass die Stadtgemeinde angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus gut vorbereitet sei, dass die Kommunikationswege klar und deutlich seien, und alle erforderlichen Informationsketten bestehen bleiben würden. Dazu unterstrich er: ,,Es gilt jetzt, mit einer gewissen Gelassenheit die Situation zu bewerten sowie sachlich und ruhig zu agieren. Wir sind gut vorbereitet, es gibt keinen Grund zur Panik und wir werden diese Situation gemeinsam meistern.‘‘ – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: AGES).

WICHTIGE TELEFON-NUMMERN
Gesundheitsberatung: 1450.
Corona-Virus-Hotline der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungs-Sicherheit (AGES): 0800 555 621.
Experten der Arbeiterkammer für arbeitsrechtliche Fragen: 01 50 165 – 1343.
Arbeiterkammer Konsumenten-Schutz rund ums Reisen: 01 50 165 – 1209
Infos für Betriebe zum Corona-Virus bei der Wirtschaftskammer: 05 909 00 - 4352

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47 Minuten lang geisterte am 11. März 2020, die Meldung über den ersten Corona-Krankheitsfall in Hallein durch die Redaktionen der verschiedenen Medien. Um 12,43 Uhr war die dramatische Nachricht aus dem Halleiner Rathaus eingetroffen: ,,Um 9 Uhr morgens wurde am heutigen Tag der erste Fall einer Corona-Infektion in Hallein bekannt…‘‘ Der dramatischen Meldung folgte der Bericht über eine Corona-Notfallsitzung in Hallein, die, unabhängig davon, bereits am 10. März für den 11. März um 9,30 Uhr für Mitarbeiter, Einsatzkräfte und sonstige Organisationen und Entscheidungsträger einberufen worden war. Der SALZSCHREIBER veröffentlicht dazu einen gesonderten Beitrag. 47 Minuten nach der Alarmmeldung kam die Entwarnung, denn um 13,30 Uhr traf vom Pressedienst des Landes Salzburg unter dem Titel ,,Kein Corona-Fall im Tennengau‘‘ die erfreuliche Nachricht ein, dass es sich in Hallein um keinen bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung handle. Aber: ,,Es werden zur Zeit Verdachtsfälle im Tennengau abgeklärt.‘‘ 62 Minuten später, um 13,45 Uhr, bestätigte auch das Halleiner Rathaus, dass der Bürgermeister unrichtig über den angeblichen Corona-Fall informiert worden war. Diese positive Nachricht war von der erleichterten Übermittlerin im Rathaus gleich mit 20 (!) Rufzeichen versehen worden. So hoffen wir, dass sich auch alle künftigen Meldungen über einen Corona-Fall in Stadt und Bezirk Hallein, erfreulicher Weise als unrichtig erweisen. Natürlich ebenfalls mit 20 Rufzeichen! – (Odo Stierschneider, Foto: AGES).

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Schwimmtalent Luca Karl ist der zwölfmillionste Sportler im Universitäts- und Landes-Sportzentrum (ULSZ) Rif. Auf unserem Foto oben, wird er von Sport-Landesrat Stefan Schnöll (links) und ULSZ-Direktor Wolfgang Becker (rechts) im Sportzentrum Rif begrüßt. ,,Die gute Auslastung unseres Aushänge-Schilds im Salzburger Sport beweist, dass wir ein perfektes Angebot für unsere Sportlerinnen und Sportler bereitstellen. Wir möchten aber ständig am Puls der Zeit bleiben und investieren daher weiterhin kräftig in die Weiter-Entwicklung unserer Anlagen‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll, der Luca Karl im Salzburger Schulsport-Modell (SSM) in Rif begrüßte. 470.000 Sportlerinnen und Sportler kommen jährlich nach Hallein-Rif um hier zu trainieren. ,,Das große Interesse am Sportzentrum Rif ist auch nach 34 Betriebsjahren ungebrochen. Breiten-, Leistungs- und Behinderten-Sport sind, so wie die Universität Salzburg, unsere wichtigsten Eckpfeiler und das soll auch in Zukunft so bleiben‘‘, freut sich ULSZ-Direktor Wolfgang Becker über den zwölfmillionsten Sportler, der ,,eingecheckt‘‘ hat.

Dieser große, beeindruckende Zustrom hat viele Gründe. Die universitäre Ausbildung im Fachbereich für Sport- und Bewegungs-Wissenschaft ist nach wie vor sehr gefragt. Das Heeres-Leistungssportzentrum (HLSZ) und das Olympia-Zentrum Rif (OZR) sind die Heimat von etwa 130 Spitzen-Sportlerinnen und Spitzen-Sportlern. Die großartigen Erfolge aktuell von Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger oder Skisprung-Weltmeister Stefan Kraft, sind die beste Werbung für das Universitäts- und Landes-Sportzentrum und locken auch viele Breiten-Sportlerinnen und Breiten-Sportler und vor allem Jugendliche an. Zusätzlich führt die Ansiedlung zahlreicher Verbände dazu, dass immer mehr Sportlerinnen und Sportler das vielfältige Angebot in Rif nützen. Ein weiterer Pluspunkt im ULSZ Rif besteht im öffentlichen Zugang zu zahlreichen Sport-Anlagen. Im vergangenen Sommer 2019 wurde das Sportzentrum um einen Rodelhügel samt kleiner Sprungschanze und einer Pumptrack-Anlage erweitert. Im Juni des heurigen Jahres 2020 wird das Tribünen-Gebäude auf der Leichtathletik-Anlage fertiggestellt. Damit wächst das Sportzentrum um 5 Umkleide-Einrichtungen, einen Hörsaal für 70 Personen und die Büros sowohl für das Salzburger Schulsport-Modell (SSM) als auch für den Salzburger Fußballverband. Auch das neue Sportler-und Studentenheim soll ebenfalls im Frühsommer 2020 fertiggestellt werden. ,,Mit all diesen infrastrukturellen Maßnahmen, ist Rif für die kommenden Jahre gut gerüstet‘‘, so Sport-Landesrat Stefan Schnöll abschließend. – (Landes-Korrespondenz/sm/mel, OST. Foto: ULSZ Rif).

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Sehr geehrte Frau Frauen-Landesrätin Klambauer,

schon seit mehreren Tagen verfolge ich nun  die Berichterstattung über Ihr Vorhaben, die Frauenhäuser in Hallein und der Stadt Salzburg neu ausschreiben zu lassen. In unserer Stadt regt sich derzeit erheblicher Widerstand über Ihre Entscheidung und es scheint, als ob Sie (1. Foto oben), sich durch nichts und niemanden von Ihrem Weg abbringen lassen. Ich schätze Ihren Willen und Ihre Zielstrebigkeit, beides scheint eine besondere Stärke von Ihnen zu sein. Gerade für eine Landesrätin, die unter anderem für Frauen-Angelegenheiten zuständig ist, tragen Sie eine große Verantwortung für die vielen Frauen in unserem Bundesland – Wille und Zielstrebigkeit sind da wichtige Eigenschaften im Kampf gegen die noch immer vorhandene Schlechterstellung der Frauen, gegen fehlende Unterstützung der Frauen im Alltag und gegen Repression und Gewalt an Frauen.

Dass Sie allerdings mit Ihrem Willen und Ihrer Zielstrebigkeit nun das Ende der bestehenden Frauenhäuser riskieren, sehen ein Großteil der Halleiner Bevölkerung und ich sehr kritisch. Es sind genau diese Frauenhäuser, die jenen Frauen Schutz bieten, die sonst keinen sicheren Hafen vorfinden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die unter Drohungen leiden. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, bei denen Misshandlung und Gewalt an der Tagesordnung stehen. Dort wird jenen Frauen Schutz geboten, die vielleicht in einem ,,normalen Leben‘‘ sogar ebenfalls den Willen und die Zielstrebigkeit wie Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin hätten – die Betroffenen können aber diese Eigenschaften aufgrund der an ihnen ausgeübten Repression und Gewalt nicht ausleben.

Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, klagen darüber, dass die Frauenhäuser Geld verschlingen. Ja, das ist richtig, diese Frauenhäuser müssen finanziell kräftig vom Land unterstützt werden – denn die Gefahr ist groß, dass Gewalt und Repression sonst diese Frauen verschlingen.

Sie klagen darüber, sehr geehrte Frau Landesrätin, dass Ihnen die Arbeit in den Frauenhäusern zu intransparent ist. Ja, das ist möglich. Aber in einer solchen Institution spielt Transparenz ausnahmsweise keine übergeordnete Rolle, denn dort geht es nicht um Missbrauch von Geldern, sondern um den Missbrauch von Frauen und die damit verbundene Demütigung und das damit verbundene Leid. Ich befürworte natürlich eine lückenlose Abrechnung von Steuergeldern und es dürfen sehr wohl Verbesserungen in der Organisation stattfinden. Aber der Fortbestand dieser Organisation darf keinesfalls riskiert werden. Auch zählt in so sensiblen Bereichen ein gewisses Vertrauen in die professionelle Arbeit für die Betroffenen.

Ich lade Sie, sehr geehrte Frau Landesrätin, herzlich zu einem ,,Runden Tisch‘‘ in das Halleiner Rathaus ein, damit Sie sich vor Ort einmal mit mir als Bürgermeister (2. Foto oben), mit anderen politischen Vertretern der Stadtgemeinde und den Verantwortlichen aus dem Frauenhaus zusammensetzen. Ich bitte Sie auch, dass Sie uns Ihre Entscheidung direkt im Gespräch begründen und belegen. Vielleicht erkennen wir dann in diesem Gespräch, warum Sie so willensstark und zielstrebig für die Ausschreibung auftreten? Oder Sie erkennen vielleicht, dass die hier im Halleiner Frauenhaus Mirjam geleistete Arbeit wichtig dafür ist, damit gepeinigte Frauen vielleicht wieder einmal willensstark und zielstrebig mit ihrer Situation umgehen können.

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und hoffe, Sie nehmen sich die Zeit und schlagen uns einen Termin vor.

Hochachtungsvoll
Alexander Stangassinger
Bürgermeister der Stadt Hallein

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Bereits zum 9. Mal findet heuer das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival statt. Es geht vom 11. bis 25. März 2020 in der neuen Musikmittelschule Hallein Burgfried (Davisstraße) und im Musikum Hallein (Bürgerspitalplatz) über die Bühne. Somit wird im kommenden Jahr das stolze 10jährige Jubiläum gefeiert. Die Veranstalter – Künstlerischer Leiter Ivan Mancinelli, Christina Schorn-Mancinelli (Gitarre), Doris Pichler (Grafik) und Iris Moosleitner (Bühnendekoration) – präsentieren während dieser 15 rhythmusbetonten Tage eine abwechslungsreiche Bandbreite an Schlag-Instrumenten. Das Internationale Halleiner Schlagzeug-Festival bietet sowohl Profis als auch jungen Musikern eine attraktive Plattform. Dies gelingt heuer nicht nur durch verschiedene spannende Konzerte. Es werden auch attraktive Workshops und ein erstmals stattfindender internationaler Wettbewerb geboten, der für 12- bis 15jährige und für 16- bis 19jährige in den Kategorien Trommel und Mallet-Instrumenten in Szene gehen wird.

Das Schlagzeug-Festival startet mit dem Workshop ,,Trommel mit!‘‘, in dessen Verlauf auch kleine Kinder die Instrumente ausprobieren können. Als letzte Veranstaltung steht die Schüleraufführung ,,Graf Wenzelslaus, der Geräusche-Sammler, ein selbst verfasstes, selbst komponiertes und selbst gestaltetes Objekt- und Musiktheater auf dem Programm. Dabei kommt ein weltweites Unikum, der einzigartige und großartige, selbst gebaute Geräusche-Sammler zum Einsatz, von dem bereits an die 13.000 Geräusche eingesaugt und gesammelt wurden. Alles, was sich zwischen den beiden, oben erwähnten Veranstaltungen, an weiteren mitreißenden, spannenden und begeisternden Schlagzeug-Ereignissen im Verlauf des Internationalen Halleiner Schlagzeugfestivals ereignet, finden Sie hier anschließend in der Programm-Übersicht klar ersichtlich dargestellt. – Auf dem 2. Foto (von links) die Veranstalter Doris Pichler, Ivan Mancinelli (mit dem grandiosen Geräusche-Sammler) und Christina Schorn-Mancinelli. – (Odo Stierschneider, Fotos OST).

 

Programm-Übersicht 2020
für die beiden Veranstaltungsorte Musikmittelschule, Davisstraße 17 [1] und Musikum Hallein, Bürgerspitalplatz 7 [2].

MITTWOCH 11.03. 17:00 [1] Trommel mit! Workshop mit Philipp Lamprecht und Studenten des Orff-Instituts Salzburg. Eine Veranstaltung des Salzburger Bildungswerks Hallein.

DONNERSTAG 12.03. 19:30 [2] MDC Drumline Hallein unter der Leitung von Henry Chou (Musikum Hallein). Sax & Smile: Andrea Ballwein, Andrea Bican, Bettina Huber, Ingrid Riepler-Reisecker, Thomas Herdin, Iris Moosleitner.
Jean-Luc Remey-MeilleDer renommierte französische Vibraphonist Jean-Luc Remey-Meille (Conservatoire du Lyon) tritt beim heurigen Festival mit seinem Trio TRÂ in Erscheinung. Das Publikum darf auf Werke von JL Remey-Maile, D. Arango, JS Bach und anderen gespannt sein.

SAMSTAG 14.03. 19:30 [2] Halleiner Kammerorchester, Teil 1: Mozart und Benjamin Britten. Teil 2: Uraufführung „Concerto für Schlagzeug und Streichorchester“. Dirigent: Luigi Morleo, Komponist: Mattia Morleo, Solist: Jakob Mancinelli. Projektionen des Italienischen Künstlers Tarshito.

MITTWOCH 18.03. + DO 19.03. 10:00 [1] Schülerkonzerte mit 4our Beats, Leitung: Thomas Grubinger (Musikum Salzburg).

FREITAG 20.03. 19:30 [2] Duo Flying Sticks: Bastian Mühlbacher, Johannes Gruber. Solo: Flavio Vitelli, Christoph Brandtner und Elias Krainbucher.
Filippo Lattanzi. 
Der gefeierte italienische Multipercussionist interpretiert Werke von Keiko Abe, Andy Akiho, Tomasz Goliński, Per Norgard, Andrew Thomas und Iannis Xenakis.

SAMSTAG 21.03. 19:30 [2] „PercuMania“, Tobias Guttmann. Der bekannte gebürtige Halleiner Schlagzeuger präsentiert das Projekt PercuMania. Gemeinsam mit Schülern des Musikum Saalfelden und der LMS Kitzbühel werden unter anderem Werke von N. J. Zivkovic, M. Schmitt, W. Reifeneder, M. Miki und E. Kopetzki präsentiert. Besonders gespannt sein darf das Publikum auf den Auftritt der Basler Fastnachtstrommeln, in Zusammenarbeit mit der Pfeifergruppe Musikum Pinzgau. 

SONNTAG 22.03. 16:00 [2] Premiere des musikalisch-literarischen Projekts „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“.
Text: Thomas J. Hauck, Musik: Agustín Castilla Ávila. Mit Thomas J. Hauck und dem El Cimarrón Ensemble, Christina Schorn-Mancinelli und Ivan Mancinelli. Bühnenbild: Iris Moosleitner.

MONTAG 23.03 + MI 25.03 10:00 [1] Schüleraufführung „Graf Wenzelslaus, der Geräuschesammler – Das Staubwirbelgeräusch“

 

Workshops
14.03. Luigi Morleo (Dozent für Percussion-Instrumente am Konservatorium
„N. Piccini“) Workshop für Percussion

15.03. Rainer Furthner (Schlagzeuger „Percussion Planet Ensemble“) Workshop für kleine Trommel

19.03. Filippo Lattanzi (Marimba, Conservatorio N. Piccinni, Bari), Workshop für Marimba

20.03. Ivana Bilic (Marimba, Zagreb Music Academy), Workshop für Marimba 

Wettbewerb
1st International Percussion Competition Hallein: 13. + 14.03. und 20. + 21.03.

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In der Sendereihe ,,Heimatleuchten‘‘ brachte ,,Servus-TV‘‘ auch eine kurze Sequenz über die neue Schausaline neben dem Keltendorf Salina auf dem Dürrnberg. Diese soll, nach derzeitigem Stand der Dinge, im kommenden April eröffnet werden. Damit ist der Dürrnberg, so wie schon zur Zeit der Kelten, wieder ein Ort, an dem Salz direkt gewonnen wird. In der, für die bauliche Ausgestaltung der Stadt Salzburg, unter den weltlich regierenden Fürsterzbischöfen, so eminent wichtigen Salzperiode von etwa 1200 bis etwa 1800, wurde Sole vom Dürrnberg hinunter nach Hallein zu den insgesamt 11 Salinen geleitet. Dort wurde in beheizten Sudpfannen das Wasser der Sole verdampft, zurück blieb das nasse Salz. Nach den Erzbischöfen waren die Habsburger tonangebend, sie errichteten auf der Pernerinsel eine moderne Großsaline mit vier Sudpfannen. Auf der Pernerinsel wurde bis 1989 Salz aus der Sole vom Dürrnberg gewonnen. Nun wird, 31 Jahre nach dem Ende der Salzproduktion in Hallein, ab April 2020, auf dem Dürrnberg in einer kleinen, technisch modernen Schausaline, wieder Salz erzeugt.

In der Stadt Hallein war man – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit, das bedauerliche 30jährige Jubi-läum (besser: Trauer-läum) des Endes der Salzproduktion mit einer ähnlichen Initiative zu würdigen. Hier steht man noch immer einigermaßen ratlos vor der letzten, noch in der Alten Saline existierenden historischen Salzsiede-Pfanne. Dieser Gebäudeteil der Alten Saline ist einsturzgefährdet. Ein unerfreuliches Kuriosum: Sowohl im Erdgeschoß, in dem einst die Befeuerung der Salzsiede-Pfanne situiert war, als auch im 1. Stock mit der Salzsiede-Pfanne, verhindert nur ein Wald von Holzstützen die Einsturz-Katastrophe. Es wäre ein Akt politischer Anständigkeit, wenn die Stadt Salzburg, die über ein halbes Jahrtausend hinweg alleiniger Nutznießer des Dürrnberger Salzvorkommens war, die Stadt Hallein bei der Sanierung des Salinen-Gebäudes finanziell unterstützen würde. Wie krass sich die beiden Städte noch zu Zeiten von Komponist Franz Schubert voneinander unterschieden, hielt dieser, nach einem Besuch in Hallein, in einem Brief an seinen Bruder fest: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre!‘‘ Also – deutlicher geht es wohl nicht mehr.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Als erstes Medium veröffentlichte DER SALZSCHREIBER bereits im vergangenen Jahr Fotos vom modernen Erscheinungsbild der damals noch in Bau befindlichen neuen Schausaline auf dem Dürrnberg. FOTOS 2 bis 6: Ausschnitte aus dem Bericht über die neue Schausaline in ,,Servus-TV‘‘. FOTO 7: In der neuen Schausaline wird auch das edle Salz ,,Fleur de Sel‘‘ gewonnen. Die an der Oberfläche der erwärmten Sole schwimmenden, schönen Salzkristalle werden abgeschöpft, unbehandelt getrocknet und abgepackt. ,,Fleur de Sel‘‘ eignet sich nicht für den Salzstreuer oder eine Salzmühle. Am besten streut man die zarten Kristallflocken mit den Fingern über die Speisen. FOTO 8: Die sympathische ,,Servus-TV‘‘-Lady erhielt natürlich vom galanten Salinateur ein Glas mit Salz aus der neuen Schausaline überreicht. – (Odo Stierschneider. Foto 1: OST / Salzschreiber. FOTOS 2 bis 8: ,,Servus-TV‘‘).

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Die Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ (Präsident: Mag. Helmut Reisinger aus Hallein) und ,,Pongau Höch‘‘, (Präsident: Ing. Herbert Wieser aus Bischofshofen), besichtigten gemeinsam eine einzigartige Attraktion unseres Bundeslandes: Die Vega Sternwarte des Salzburger Hauses der Natur auf dem Haunsberg, etwa 200 Meter vom Gasthof Kaiserbuche entfernt. Die ,,Vega-Sternwarte Haus der Natur‘‘ erfüllt modernste technische Ansprüche. Sie verfügt über zwei Hochleistungs-Spiegelteleskope sowie Beobachtungs-Terrassen am Dach des Gebäudes. Dazu bietet das Observatorium einen kombinierten Vortrags- und Veranstaltungs-Saal mit audiovisueller Medien-Ausstattung inklusive Direkt-Übertragung der Teleskopbilder.

 

Die Vega Sternwarte, übrigens eine der leistungsstärksten, öffentlich zugänglichen Sternwarten Europas, ermöglicht allen Interessierten das persönliche, atemlose Erleben und Erfahren des Weltalls. Im Gegensatz zu reinen Forschungs-Observatorien, stehen hier also neben dem wissenschaftlichen Auftrag, von Anfang an die Vermittlung an alle Interessierten im Fokus. Mit dieser Zielsetzung möchte das Haus der Natur Salzburg möglichst viele Menschen für Astronomie, Astrophysik und Weltraum-Forschung begeistern sowie die Interaktion und Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Gesellschaft fördern.

Dass dies auf überzeugende Weise gelingt, erlebten die Mitglieder der beiden Lions-Clubs ,,Salina Tennengau‘‘ und ,,Pongau Höch‘‘ auf beeindruckende Weise. Dafür gilt größter Dank den beiden Astronomen Rochus Hess und Bernhard Jaroch, die mit beeindruckender Fachkenntnis und mitreißender Begeisterung, die Mitglieder der beiden Lions-Clubs zu faszinieren wussten. Die Finanzierung der großartigen Vega Sternwarte erfolgte zu 70% durch private Sponsoren und Spender. Dabei ragt die Größzügigkeit der Firma Vegatrans besonders heraus: Vorerst spendete sie 100.000 Euro für die Vega Sternwarte. Dann erhöhte sie schließlich den Beitrag großzügig und beeindruckend auf eine Million Euro! Die Gesamtkosten betrugen für die Vega Sternwarte 3,4 Millionen Euro.

 

Die Vega Sternwarte verfügt über zwei leistungsstarke Teleskope, die sowohl für Forschung als auch bei öffentlichen Sternführungen im Einsatz sind. Das größere Teleskop ist ein sogenanntes Ritchey-Chrétien-Cassegrain-Teleskop und bietet einen Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimetern. Es steht in einer All-Sky-Kuppel, die sich vollständig öffnen lässt. Die Brennweite beträgt 7.000 Millimeter, je nach verwendetem Okular ergibt sich eine bis zu tausendfache Vergrößerung. (Eine kleine 2-mm-Ameise wäre noch in einer Entfernung von 1 Kilometer zu sehen). Die Verwendung dieses Teleskops ermöglicht das Beobachten und Fotografieren weit entfernter Himmelskörper. Das kleinere Teleskop, auch ein RC-Teleskop, weist einen Spiegel-Durchmesser von 400 Millimetern auf und ermöglicht eine bis zu 300fache Vergrößerung. Es wird für die Erforschung und Fotografie näher liegender Himmelskörper genutzt. Bei weniger starker Vergrößerung kann dieses Teleskop auch diese Himmelsobjekte noch ganz darstellen oder fotografieren.

Interessenten haben die Möglichkeit, die Vega Sternwarte jeden Montag am Abend zu besichtigen. Es wird ein Kurzvortrag und ein Blick durch die Teleskope geboten. Natürlich ist dies immer nur bei klarem Himmel möglich. – Die beiden ersten Fotos oben zeigen die Vega Sternwarte aus zwei verschiedenen Perspektiven. Die beiden Teleskop-Kuppeln prägen nachhaltig das Erscheinungsbild der Vega Sternwarte. Auf dem dritten Foto der Stolz des Hauses: Das große Teleskop mit einem Spiegel-Durchmesser von 1.000 Millimeter Durchmesser. – (Haus der Natur, Peter Moser, Odo Stierschneider. 1. und 2. Foto: Vega Sternwarte. 3. Foto: Peter Moser).

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Der Faschings-Dienstag des Jahres 2020 bleibt in Hallein unvergessen. Während rundum der Fasching nochmals richtig hochschäumte, herrschte in der zweitgrößten Stadt des Landes Totenstille. Hatte der SALZSCHREIBER über den Faschings-Dienstag 2019 noch drei (!) Berichte hintereinander mit insgesamt 27 Fotos veröffentlicht, so gab es heuer aus der deprimierend leeren Stadt nichts zu berichten. Tourismus-Chef Rainer Candido hatte das Unglaubliche bereits im Herbst und im Dezember wegen fehlender finanzieller Mittel angekündigt. Das Desaster wurde auch in der jüngsten Sitzung des Tourismusverbandes bekanntgegeben, als Draufgabe erfolgte die Mitteilung, dass der ,,Slowenische Markt‘‘ heuer (im Programmheft des TVB noch angeführt) nicht stattfinden wird. Dafür scheint im TVB-Programmheft die ,,Italienische Nacht‘‘ nun nicht mehr auf – doch erfreulicher Weise findet sie dennoch statt. Ebenso der ,,Italienische Markt‘‘, wie Veranstalter Alois Frauenhuber betont.
 

Offensichtlich erfordert die Durchführung eines stimmungsvollen Faschings-Dienstags in Hallein mittlerweile einen allzu hohen finanziellen Einsatz. Denn finanzielle Mittel dafür in Höhe von 90.000 Euro, wurden mit Bürgermeister Alexander Stangassinger schon längst beschlossen. Als weiteren Grund für den Verzicht auf den Faschings-Dienstag wurde vom TVB der Mangel an Mitarbeitern angegeben. Inzwischen wurde der gescheiterte Faschings-Dienstag in Hallein auch vom ORF aufgegriffen, wobei einige Halleiner Geschäftsinhaber/innen, die alle vom Gesetz her, ohne Ausnahme, Zwangsmitglieder des TVB sind, ihre Verärgerung äußerten. Diese geht über den gescheiterten Faschings-Dienstag noch hinaus: So wird bezüglich des Moonlight-Shoppings kritisiert, dass Shopping in den Hintergrund gerückt ist: ,,Hier geht es nicht mehr ums Shoppen, sondern ums Saufen!‘‘ Früher wurden Geschäftshäuser und Banken bei Abend-Veranstaltungen stimmungsvoll in verschiedenen Farben beleuchtet. Dies gibt es längst nicht mehr. Ein Alarmzeichen müsste für den TVB sein, dass sich bei den alljährlichen Sitzungen immer weniger Mitglieder einfinden. Schließlich gab es jedoch auch versöhnliche Stimmen: ,,Der Tourismusverband sollte sich vor Augen führen, dass sein Wirken durch jedes einzelne Mitglied finanziert wird. Nur wenn alle an einem gemeinsamen Strang ziehen, lässt sich für die Stadt Hallein etwas erreichen und etwas Positives bewirken.“
 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der leere Bayrhamerplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 2: Beste Stimmung vor einem Jahr am Faschings-Dienstag 2019 in Hallein. FOTO 3: Der leere Kornsteinplatz am Faschings-Dienstag 2020. FOTO 4: Die roten Teufel und Teufelinnen mit dem (damals noch künftigen) Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger in ihrer Mitte, in bester Stimmung am Faschings-Dienstag 2019. FOTO 5: Die leere Halleiner Fußgängerzone am Faschings-Dienstag 2020. Aus den Fotos ergibt sich die deprimierende Erkenntnis, dass die Halleiner heuer den Faschings-Ausklang nicht in ihrer Stadt sondern ganz wo anders gefeiert haben… – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Auch im Jahr 2020 setzen sich die erfreulichen Meldungen aus der Zementwerk LEUBE GmbH weiter fort. Das auf bestechende Weise erfolgreich agierende Unternehmen, ist seit Juli 2019 mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei der angesehenen Rieder Infra Solutions GmbH strategischer Partner. Nun übernimmt LEUBE den Spezialisten für innovative Lösungen für Lärmschutz aus Maishofen zur Gänze. Die anderen Sparten der Rieder Gruppe bleiben weiterhin im Besitz von Wolfgang Rieder. LEUBE wird das bisher erfolgreiche Unternehmen mit großem Elan weiterführen, um die Chancen für Lärmschutz- und Infrastruktur-Projekte an der Bahn und Straße im In- und Ausland zu nutzen. Somit ist der Standort Maishofen für die Zukunft bestens abgesichert.

WOLFGANG RIEDER: ,,LEUBE WIRD UNSERE
ERFOLGS-GESCHICHTE IN 3 LÄNDERN FORTSETZEN!‘‘

Der bisherige Eigentümer Wolfgang Rieder erkannte, dass LEUBE der ideale Partner für die nachhaltige Weiter-Entwicklung des Betonwerkes ist und legt die Zukunft des Unternehmens in erfahrene Hände. Als erster Österreicher des Loeb Fellowship in Harvard, stellt er Weichen für den ökologischen Umbau der Rieder Gruppe. Wolfgang Rieder betont: „Ich habe großes Vertrauen in die LEUBE-Gruppe, die unsere Erfolgs-Geschichte des Betonwerkes in Österreich, Tschechien und Deutschland fortsetzen wird“. Die Werks-Grundstücke, die Firmen-Gebäude sowie die Marke Rieder bleiben im Besitz der Familie. „Diese weitere Um-Strukturierung der Rieder Gruppe wird die kommenden Jahre prägen, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten zu können. Immobilien und touristische Projekte mit nachhaltigem Nutzen in Österreich und Kanada werden in Zukunft eine neue Säule im Unternehmen bilden“, ergänzt Rieder.

LEUBE-GESCHÄFTSFÜHRER RUDOLF ZROST
UNTERSTREICHT WANDEL ZUM BAUSTOFF-PRODUZENT

LEUBE-Geschäftsführer Rudolf Zrost ist erfreut über diese Neuerwerbung: „Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoff-Produzenten entwickelt, der neben Zement und Kalk in den Bereichen Transport-Beton, Sand und Kies sowie Beton-Fertigteilen tätig ist“. Vor allem mit dem erst 2018 erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht Zrost durch die Übernahme von Rieder großes Synergie-Potential, besonders in der gemeinsamen Markt-Bearbeitung im Bereich Infrastruktur. Das Betonwerk Rieder mit den Standorten Maishofen (Ö), Iglau (CZ) und Gaggenau (BRD) beschäftigt rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet verschiedene Systeme zum Schutz vor Lärm. Das Baukasten-System „Railways by Rieder“ ermöglicht passende Lösungen an Bahnstrecken für Freiland-Strecken, Tunnel, Brücken, Stationen und Bahnhöfe. Das Produkt-Portfolio „Roads by Rieder“ umfasst die vielfältigen Lärmschutz-Maßnamen an Straßen.

HEIMO BERGER FUNGIERT KÜNFTIG
ALS SPRECHER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG 

Heimo Berger wird das Unternehmen als Sprecher der Geschäfts-Führung führen, unterstützt von den beiden bisherigen Geschäfts-Führern Peter Kerschbaumer (Maishofen) und Tomas Váňa (Iglau). „Neben meiner bisherigen Tätigkeit als LEUBE-Geschäftsführer wird es vor allem darum gehen, das große Synergie-Potential innerhalb der LEUBE-Gruppe in der Sparte Beton-Fertigteile zu heben. Wir wollen das Österreich-Geschäft mit dem Standort Maishofen kontinuierlich weiterentwickeln. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Betonwerkes Rieder werden übernommen. Vor allem sehen wir vielversprechende Zukunfts-Perspektiven im Bereich Lärmschutz in Deutschland und Tschechien, wo wir auch über Werks-Erweiterungen und Zukäufe nachdenken“, meint Berger. Momentan befindet sich ein Fertigteilwerk in Berlin in Bau.

 

DIE BEEINDRUCKENDE ZEMENTWERK LEUBE GMBH
ÜBERSICHTLICH AUF EINEN BLICK DARGESTELLT

LEUBE wurde im Jahr 1838 als Familien-Unternehmen gegründet. Heute ist die LEUBE Gruppe mit Sitz in St. Leonhard/Gartenau mit Produktions-Stätten in Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark und Bayern sowie einer umfangreichen und vielschichtigen Produkt-Palette eines der führenden Unternehmen der Baustoff-Industrie im Land. 2018 hat die LEUBE Gruppe gemeinsam mit Franz Moser Schotter- und Betonwerke GmbH das Joint Venture Moser Beton gegründet und ein neues Werk in Braunau gebaut. Ebenfalls wurde im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit der Firma Burgstaller im Innviertel gegründet. Im Jahr 2018 wurde der Eisenbahnschwellen-Spezialist SSL, ein Vorzeige-Unternehmen im Beton-Fertigteilbau in Linz, übernommen  sowie eine Partnerschaft mit den ASAMER Kies- und Betonwerken fixiert. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die LEUBE-Gruppe inklusive der Rieder Sparte Infrastruktur mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 133 Millionen Euro. – Auf dem Foto oben das LEUBE Führungs-Duo Mag. Heimo Berger (links außen) und Mag. Rudolf Zrost (rechte außen) mit Eigentümer Mag. Wolfgang Rieder (Mitte) nach der Vertrags-Unterzeichnung. – (IKP-Presse-Information, Odo Stierschneider. Foto: LEUBE / Hermann Seidl).

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Für große Irritationen sorgen die Pläne der Frauen-Landesrätin Andrea Klambauer von den Neos, die Frauenhäuser europaweit auszuschreiben, sowohl bei der Halleiner SPÖ als auch bei den Grünen: ,,Diese Vorgangsweise ist mit uns nicht abgestimmt und wird so auch nicht gutgeheißen", sagt die Klubobfrau der Grünen, Landtags-Abgeordnete Kimbie Humer-Vogl, die auch Stadträtin in Hallein ist. Rosa Bock, Halleiner SPÖ-Vizebürgermeisterin und Stadträtin Humer-Vogl fordern nun einen Runden Tisch, um gemeinsam mit der Frauen-Landesrätin eine Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erarbeiten.

 

"Die erschreckende Anzahl an Frauenmorden sollte keinen Zweifel daran lassen, dass Frauenhäuser wichtiger denn je sind", so Humer-Vogl. Ihre Erfahrung in Hallein zeige, dass "das Haus Mirjam ein Teil der Stadt ist und seit vielen Jahre hohe Solidarität genießt". Eine Neu-Ausschreibung sei ein Schock für die Träger sowie die betroffenen Frauen. Für Humer-Vogl ist nicht nachvollziehbar, warum auf diese wertvollen Synergie-Effekte zwischen Bevölkerung und Haus Mirjam verzichtet werden soll – womöglich gar "zugunsten eines Trägers, der absolut keine Erfahrung bei der Führung eines Frauenhauses vorweisen kann.".

 

Halleins SPÖ-Vizebürgermeisterin Rosa Bock: ,,Über die Wichtigkeit einer Institution wie Frauenhäuser, für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder, ist in Zeiten wie diesen nicht zu diskutieren. Dass eine Neu-Strukturierung vielleicht nötig ist, mag sein. Aber dass, ohne mit den Leiterinnen der Einrichtungen gesprochen wurde, ein Neustart geplant wird, ist aus meiner Sicht eine völlig unsensible Vorgangsweise von Frau Landesrätin Klambauer. Wie mir scheint, sind wieder die Schwächsten der Gesellschaft die Leidtragenden.‘‘ Kimbie Humer-Vogl und Rosa Bock sind sich einig: ,,Fürs erste muss sichergestellt sein, dass niemand um einen Platz im Frauenhaus fürchten muss. Alle von Gewalt betroffenen Frauen müssen die Sicherheit haben, dass es auch weiterhin in Hallein einen Zufluchtsort gibt.‘‘
 

Jeder Frau steht im Halleiner Frauenhaus Mirjam mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Küche, Wohnzimmer sowie die Nasszellen werden gemeinschaftlich benützt. Kindern stehen zusätzlich ein gemütliches Spielzimmer und ein Toberaum zur Verfügung. Jede Frau gestaltet den Alltag für sich und ihre Kinder eigenständig und ist verantwortlich für die Haushaltsführung und die Versorgung ihrer Kinder. Um das Zusammenleben der Frauen und ihren Kindern zu organisieren, gibt es für die Bewohnerinnen einige verbindliche Regeln. Bei regelmäßig stattfindenden Hausversammlungen werden mit den Bewohnerinnen und einer Mitarbeiterin die Belange des Hauses besprochen und die Reinigungsaufgaben im Rahmen der Hausgemeinschaft verteilt. Darüber hinaus wird jede Frau bei den Hausversammlungen ermutigt, sich mit ihren Wünschen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen, in der Gruppe einzubringen.

 

Neben den oben erwähnten Regeln, die für ein angenehmes Zusammenleben und eine gemütliche Atmosphäre sorgen, gibt es im Frauenhaus Anweisungen, die den Schutz und die Sicherheit jeder Bewohnerin gewährleisten. Diese sind unbedingt von jeder Frau einzuhalten. Das Zusammenleben mit anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, so zeigt es sich immer wieder, kann entlastend und unterstützend sein. Das Angebot des Frauenhauses versteht sich als „Hilfe zur Selbsthilfe“, unterstützt die Frauen und stärkt ihre Kompetenzen. So können sie neue Perspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln und dadurch ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben ohne Gewalt führen. Die Führung des Hauses Mirjam ist finanziell auf Spenden angewiesen, so kann etwa der unbedingt erforderliche Nachtdienst nur aus Spenden bezahlt werden. Spendenkonto bei der Salzburger Sparkasse: IBAN AT 18 20 40 40 600 90 10 844. – (Odo Stierschneider. Foto: Sgt bilko).

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Eine neue Autostraße soll den etwa drei Kilometer langen Auwald entlang der Salzach zwischen Rehhofsiedlung und Rifer Spitz durchqueren. Dazu kommen  gleich zwei Salzachbrücken. Eine führt vom Neualmer Industriegebiet hinüber in den Auwald bei Rehhof. Die andere, am nördlichen Ende von Rif, führt zum Autobahn-Anschluss in Puch-Urstein. Damit soll das künftige Verkehrs- Aufkommen der im Neualmer Industriegebiet geplanten Firma b-solution, ein Teil der Bindergruppe, gebändigt und von der ohnehin verkehrsmäßig überlasteten Stadt Hallein ferngehalten werden. 74 LKW-Transporte täglich durch Hallein sind geplant. Gearbeitet wird bei der Firma b-solition rund um die Uhr von 0 bis 24 Uhr. Auch am Samstag.

Vor Jahren produzierte die Firma Binderholz in Hallein im Neualmer Industriegebiet mitteldichte Faserplatten. Als das Unternehmen geschlossen wurde, verloren über 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun entdeckt das als Bindergruppe firmierende Unternehmen, den Halleiner Standort neu und will gleich mit 200 Mitarbeitern unter dem Firmennamen b-solution, künftig Fertigteile aus Massivholz für den Bausektor produzieren. Vorerst sei jedoch bei den ersten Gesprächen, so Bürgermeister Alexander Stangassinger, nur die Rede von etwa 20 bis 30 täglichen LKW-Fahrten gewesen, da die Bindergruppe umweltschonend das bestehende Anschluss-Bahngleis wieder in Betrieb nehmen wollte. Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bindergruppe ist derzeit nicht bereit, im Interesse der Umwelt und der Bevölkerung, einen wesentlichen Teil ihres Transport-Aufkommens von täglich 74 LKWs, auf die Schiene zu verlagern.

Deshalb sollen die Straße durch den Auwald und die zwei Brücken den LKW-Verkehr der Firma b-solution von der Stadt fernhalten und zur Autobahn leiten. Bürgermeister Stangassinger, der sich natürlich über jede Betriebsansiedlung freut, behält sich vor, bei der Bauverhandlung in dieser Woche eine ablehnende Position einzunehmen, falls die Bindergruppe sich weiterhin weigert, zumindest einen Teil ihrer Transporte umweltfreundlich auf die Schiene zu verlegen. Denn der Stadtverkehr ist bereits jetzt immer wieder auf hoffnungslose Art überlastet. Zusätzlich 74 LKW pro Tag – bekanntlich herrscht in der Nacht Fahrverbot für die Kolosse – sind für den Verkehr in der Stadt Hallein absolut unzumutbar.

Inzwischen meldeten sich auch politische Repräsentant*innen der Stadt Hallein zum geplanten Autobahn-Zubringer durch den Rehhofer und Rifer Salzach-Auwald zu Wort. Erwartungsgemäß kommt scharfe Kritik von den Grünen. Grün-Lady Landtags-Abgeordnete in Salzburg und Halleiner Gemeindevertreterin Kimbie Humer-Vogl betont, dass ,,diese völlig absurde Idee‘‘ für die Grünen überhaupt nicht in Frage komme. Sie verweist darauf, dass in dem betroffenen Auwald auch Biber angesiedelt sind. Streng geschützte Pflanzen wie Türkenbundlilien, wären ebenso betroffen. ÖVP-Vizebürgermeister Florian Scheicher weist auf die bestehende Gleisanlage hin und fordert, dass diese künftig von der Firma b-solution für ihre Transporte genützt werde. Verkehrs-Stadtrat  Peter Mitterlechner von der BASIS (früher FPÖ), urgiert ebenfalls eine Verlegung der Transporte von b-solution auf die Schiene. Schließlich regt ÖVP-Vizebürgermeister Scheicher noch an, dass die Bindergruppe den einstigen Bürger-Beirat wieder auf die Beine stellen sollte, der aktiv war, als Binder in Hallein noch mitteldichte Faserplatten produziert hatte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Der Auwald zwischen Rehhof und Rif entlang der Salzach. Durch den Wald soll die neue Straße verlegt werden. Am südlichen und am nördlichen Ende des Auwaldes soll jeweils eine Brücke über die Salzach errichtet werden. Ganz unten im Bild die nördlichsten Häuser der Rehhofsiedlung, ganz oben ist der Autobahn-Anschluss Puch-Urstein zu sehen. FOTO 2: Eine weitere Überraschung durch die Bindergruppe: 50.000 Quadratmeter vorwiegend Wald, südlich anschließend an das Neualmer Industriegebiet, sollen in erweitertes Wohngebiet umgewidmet werden. Die Bindergruppe plant hier sowohl die Errichtung einer Muster-Wohnanlage als auch den Bau von Mitarbeiter-Wohnungen. Ein weiteres Faustpfand also für Bürgermeister Stangassinger, um die Bindergruppe doch noch zur teilweisen Verlegung ihrer Transporte auf die Schiene zu veranlassen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Google-Maps.)

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Bis zu zehn Chalets für Touristen im Stil von Almhütten mit insgesamt 60 bis 80 Betten hätten auf dem Dürrnberg errichtet werden sollen. (Siehe dazu den Beitrag weiter unten, an 5. Stelle hier im Ressort AKTUELLES. Dazu einfach hinunter scrollen.) Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) lehnte das Vorhaben strikt ab: „Mir ist es wichtig, dass wir der einheimischen Bevölkerung Grundstücke und Wohnungen zur Verfügung stellen können. Ich will nicht, dass künftig da oben Leute wohnen, die von irgendwo her kommen.“ Der Antrag auf die Errichtung der Chalets sei als touristisches Angebot gedacht, sagte Grundeigentümer und ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer: „Bauland verbrauchen, das wollen auch ich und die ÖVP nicht. Es wäre um Hütten gegangen, die von Gästen als eine Art Hotel genützt werden.‘‘

Das betreffende Grundstück wird beim Aufstieg auf den Zinken seit Jahrzehnten von vielen Schitouren-Gehern genutzt. Aus diesen Reihen gab es bereits vehemente Kritik, bezüglich einer möglichen Sperre. Dazu Aschauer: „Ich habe den Zinkenliften eine E-Mail geschrieben, dass das Grundstück unter den gegebenen Umständen nun nicht mehr zur Verfügung steht. Ich werde es aufforsten. Aber ich glaube, wenn sich die Zinkenlifte bei mir melden, dann finden wir sicher eine gute Lösung.“ Auch der Bürgermeister wollte mit dem Grundeigentümer verhandeln. Denn für den weiteren Bestand der Zinkenlifte sei auch die Schitouren-Route eine wichtige Voraussetzung, argumentierte Stangassinger.

Inzwischen sorgte Grundeigentümer Gottfried Aschauer mit einer Stellungnahme für eine deutliche Entspannung der Situation. Zentrale Aussage: Die Tourengeher seien im Winter die sportliche Lebensader für den Dürrnberg, die er nicht aufs Spiel setzen werde. Wieviel Platz künftig der Tourengehern zur Verfügung stünde, sei jedoch noch Verhandlungssache. Der bisher bestehende vertragslose Zustand müsse beendet werden und einen Teil der bisher von den Tourengehern genützten Fläche werde er aufforsten. Er warte darauf, dass die Zinken-Liftgesellschaft in dieser Angelegenheit Kontakt mit ihm aufnehme.
 

Dazu Bürgermeister Stangassinger belehrend: ,,Es gibt auch mit den anderen Grund-Eigentümern, über deren Besitz die Tourengeher-Route verläuft, keinerlei Verträge. Ein Stadtrat sollte eigentlich zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten und nicht für seinen eigenen Vorteil. Noch dazu gräbt er seiner Parteikollegin ÖVP-Gemeinde-Vertreterin Sandra Lindner, die gemeinsam mit ihrem Mann oben auf dem Zinken das Zinkenstüberl betreibt, das Wasser ab. Denn hier kehren immer wieder viele Tourengeher ein.‘‘ Von den Betreibern des Zinkenstüberls kam indessen der überraschende Vorschlag, das Grundstück mit der Tourengeher-Route zu pachten. Dazu erklärte Grundbesitzer ÖVP-Stadtrat Gottfried Aschauer, auch diese Variante wäre für ihn akzeptabel.  – (Odo Stierschneider. Foto: Stadtgemeinde Hallein)

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