Welt-Opernstar Anna Netrebko glänzte heuer bis 31. August mit ,,Tosca‘‘ bei den Salzburger Festspielen. Zuvor hatte die Sängerin noch einen Ausflug nach Hallein unternommen, um mit dem Sessellift den Zinken auf dem Dürrnberg zu erobern. Es gab natürlich eine Einkehr im Zinkenstüberl und dann genoss der Weltstar mutig die schwungvolle Abfahrt mit der Sommerrodelbahn ,,Keltenblitz‘‘. Die Lady bewegte sich dabei auffällig elegant und selbstsicher – kein Wunder, Opernstar Anna Netrebko hatte die gleiche Tour bereits im vergangenen Jahr unternommen. Da bekanntlich aller guten Dinge Drei sind, erwarten wir Anna Netrebko natürlich auch im nächsten Jahr vor Beginn der Salzburger Festspiele 2022 wieder oben auf dem Dürrnberg! – (Odo Stierschneider, Zeitung ,,Österreich‘‘. Foto 1: Salzburger Festspiele, Fotos 2 und 3: Zeitung ,,Österreich‘‘. Die schlechte Qualität der beiden Bilder erklärt sich dadurch, dass sie in der Zeitung ,,Österreich‘‘ aufgerastert und nur in Briefmarkengröße abgedruckt waren.)

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Alles auf unserem Planeten altert unbarmherzig. Tiere wie etwa Flöhe oder Elefanten. Pflanzen wie Maiglöckchen oder Urwald-Baumriesen. Auch Menschen wie Bettler in Hallein auf dem Salinensteg oder Multi-Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Ebenso altern leblose Dinge wie Autos oder Computer. Oder Häuser und Bekleidung. Oder Straßen-Beläge und Brücken-Beläge – speziell solche aus Holz. Und so konnte man beim Passieren des Salinensteges immer mehr Holztrame entdecken, die durch Vermorschung an Substanz verloren hatten. An einigen Stellen des hölzernen Gehflächen-Belages, war entlang der immer breiter werdenden Spalten zwischen den Holzbohlen, sogar bereits das darunter fließende Salzachwasser zu sehen. Nun aber wurden die fehlerhaften Holztrame entfernt und durch neue Exemplare ersetzt. Sehr erfreulich, dass diese Reparaturarbeiten vorgenommen wurden. – (Text und Foto: OST).

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Richtig stramm und gerade stehen sie da, die zahlreichen Grabsteine auf dem Halleiner Friedhof. Auf den ersten Blick ist klar: So sehen Kandidaten für die Ewigkeit aus. Doch auch die größten und mächtigsten Grabsteine werden, sobald ihre Zeit gekommen ist, zu zerbrechlichen, sterblichen Wesen. Hauptursache für das Dahinscheiden der einst stolzen steinernen Gestalten sind die Vernachlässigungs-Viren, die Vernachlässigungs-Bazillen und die Vernachlässigungs-Keime. Sind auch die Angehörigen eines oder einer Begrabenen nicht mehr von dieser Welt, dann beginnt die rasche und unaufhaltsame Zerstörung der einst stolzen Grabstätten. Der erschreckende Verfall wird auf den obenstehenden Fotos deutlich. Dem unermüdlichen und fleißigen Personal des Friedhofes, wird damit immer wieder zusätzlicher Arbeitsaufwand beschert. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Im Bezirk Hallein lebten zum Jahresende 12.955 Personen im Alter von unter 20 Jahren und 11.090 Personen im Alter von mindestens 65 Jahren, zwölf davon haben bereits ihren 100. Geburtstag gefeiert. Mit einem Durchschnittsalter von 42,1 ist der Tennengau Salzburgs jüngster Bezirk. Speziell in Hallein (905), Kuchl (393), Golling (150) und St. Koloman (128) übersteigt die Zahl der Jungen jene der über 65jährigen. Die obenstehende Abbildung stellt die aktuelle Bevölkerungs-Pyramide im Bezirk Hallein dar. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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FOTO 1: Entlang der Wiespachstraße aus Richtung Hallein unterwegs, kommt die Gemeindegrenze Hallein-Oberalm immer näher. Rechts im Bild ordnungsgemäß die Gemeindetafel Oberalm. Auf der linken Seite fehlt die durchgestrichene Gemeindetafel Hallein. Also 1:0 für Oberalm! Hat man die Hotline zwischen den beiden Gemeinden überschritten, dann bietet sich, dazu das FOTO 2, zurückblickend folgendes Bild. Links die ordnungsgemäß durchgestrichene Gemeindetafel Oberalm, auf der rechten Seite fehlt die ordnungsgemäße Gemeindetafel Hallein. Also 2:0 für Oberalm! Auf Hallein verweist an der Gemeindegrenze nur eine etwa nur halb so große Tafel mit Gemeindewappen und den Schriftzeilen Hallein und Mitterau. Man gewinnt den Eindruck, dass dieses altertümliche Stück noch aus der Zeit stammt, als Hallein und Oberalm noch gemeinsam eine Gemeinde bildeten. Endstand 3:0 für Oberalm! – (Text und Fotos: Odo Stierschneider.)

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Auf asphaltierten Wegen in Hallein. (1. Foto). Oder auf den Holzbohlen des Salinensteges (2. Foto). Oder auf Wiesenrändern (3. Foto). Oder ob auf dem kurzen (und absurden) Kiesstreifen entlang der Südfassade der Alten Saline (4. Foto). Die kaltblütig und geistlos weggeworfenen Atemschutzmasken sind längst überall anzutreffen. Als Zeugnis dafür, dass Ordnung, Sauberkeit, Hygiene oder Verantwortungs-Bewusstsein für den öffentlichen Raum, in den Gehirnen mancher unserer gar nicht netten und gar nicht lieben Mitbürger/innen noch immer auf erschreckende Weise unterentwickelt sind. Den rundlichen, älteren Herrn, der seine Atemschutzmaske lässig wegwarf (1. Foto), fragte der SALZSCHREIBER, wieso er seine Maske nicht ordnungsgemäß entsorge. Die Antwort kam sofort: ,,Owa ge, do kimmt do eh da Stroßnkera!‘‘. Kommentar überflüssig. – (Text und Fotos: Odo Maskenschneider).

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Unweit des Kreisverkehrs vor der Heidebrücke, ist neben der Neualmer Straße einer der größten Kastanienbäume im Halleiner Stadtgebiet zu bewundern. Trotz des rekordkalten, rekordverregneten, rekordsonnenarmen Frühjahrs, entfaltete der Baumriese unverdrossen seine beeindruckende Blütenpracht. Dieser prachtvolle Kastanien-Blütenbaum hat es wahrlich verdient, voll Begeisterung bestaunt, bewundert, gelobt und gefeiert zu werden. Dazu einige Beispiele: Willst Du das Glück kennenlernen, dann werde so still, dass Du das sich öffnen einer Kastanienblüte hörst. – Immer, wenn der große Kastanienbaum seine Blüten zum Blühen bringt, dann lächelt die Stadt Hallein. – Es ist gut, hier langsamer zu gehen und hinauf zu blicken, um sich diesen herrlichen Kastanien-Blütengruß bis ins Herz hinein zu holen. – Dieser Kastanienbaum schweigt nicht, er spricht zu uns mit seiner Blütenpracht. – Blühende Kastanienbäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. – Blühen Kastanienbäume in solcher Fülle, dann lächeln sie uns an. – Sonnenschein, Freiheit und einen blühenden Kastanienbaum muss man haben, sagte der Schmetterling. – Städte ohne blühende Kastanienbäume sind Städte ohne Jahreszeiten. – Im Angesicht dieses herrlichen, beeindruckenden Kastanienbaumes, würde ich noch heute einen Kastanienbaum pflanzen, auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht. – Den ganzen Tag war ich unterwegs, den Frühling zu suchen. Am Rückweg sehe ich den begeisternden Kastanienbaum und erkenne: Ich habe den Frühling gefunden! – (OST. Foto: Odo Stierschneider).

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Halleins Mini-Stadtpark wird an und nach Regentagen immer mehr zum Eldorado für Barfußgeher. Es ist erstaunlich, wie viele Wasserflächen dort bei Regenwetter entstehen und wie lange diese an nachfolgenden Schönwetter-Tagen bestehen bleiben. So ist die Parkbank auf dem 1. Foto oben nach Ende des Regens trockenen Fußes nicht erreichbar und bleibt tagelang unbenützbar. Wasserlachen bilden sich überall, dazu unser 2. Foto oben. Sind die Wasserflächen endlich verschwunden, dann bleibt ein unschöner Erdschlamm zurück (dazu unser 3. Foto), in dem nach einer der seltenen Schönwetterperioden auch noch unschöne Spalten klaffen. Verblüffende Erkenntnis: Der Stadtpark ist kurz nach Regentagen mit seinen zahlreichen kleinen Wasserflächen zweifellos am reizvollsten. Und besonders unattraktiv, wenn sie alle ausgetrocknet sind. Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass die Benützer der oben abgebildeten Parkbank anderer Meinung sind… (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Tatort Halleiner KOTbach-Altstadt. Präzise: Die Oberhofgasse zwischen Oberen Markt und Floriani-Platz. Hier überquert die Oberhofgasse ein blitzsauberes Gewässer mit dem grauenvollen, entsetzlichen, abschreckenden, widerwärtigen und rufschädigenden Namen KOTbach (!!!). Diese Bezeichnung stellt eine grandiose Rufschädigung der KOTbach-Stadt Hallein dar, doch es gibt in der KOTbach-Stadt Hallein keine einzige Initiative, keine Beschwerde, keinen Vorschlag, keine Anregung aus der Bevölkerung oder aus der Gemeindevertretung, wie man diesen Albtraum, diese ekelige, Brechreiz erzeugende Bezeichnung KOTbach, endlich beseitigen könnte. Die einzige Ausnahme: DER SALZSCHREIBER. Er regte an, den KOTbach in SALZbach umzubenennen. Denn: Der SALZbach fließt vom SALZberg herunter in und durch die traditionsreiche SALZstadt Hallein und mündet in die SALZach, die von der SALZstadt Hallein nach SALZburg fließt. Doch zurück zum Tatort Oberhofgasse. Die beiden obenstehenden Fotos zeigen den abstoßenden Zustand des Geländers der Oberhofgassen-Straßenbrücke über dem KOTbach. Hier ist kein Kommentar erforderlich, das Geländer schreit nach einer längst überfälligen Säuberung. Doch in der KOTbach-Stadt Hallein, die blind und taub in ihren KOTbach verliebt ist, wird man wohl noch lange darauf warten müssen, bis der KOT-ähnliche Dreck endlich beseitigt ist. (Text und Fotos: Odo Stierschneider)

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Durch Zufall stieß der SALZSCHREIBER, ausgerechnet am bisher wärmsten Tag des heurigen Jahres, den 9. Mai, auf die vorzeitige, aber deshalb wohl besonders wirkungsvolle Ankündigung des stimmungsvollen Kuchler Adventmarktes am 1. und 3. Adventsamstag, also am 27. November und 11. Dezember 2021. Reich und geschmackvoll geschmückt, erstrahlt der gesamte Kuchler Markt in besonderem Glanz und ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Auch im Rahmen-Programm wird Wert auf echte Tradition rund um das Weihnachtsfest gelegt. Unternehmen Sie auch heuer wieder eine gemütliche Kutschenfahrt durch Kuchls romantische Winterlandschaft. Für das leibliche Wohl ist mit regionalen Schmankerln wie Glühwein, Punsch, heißer Raclettekäse, Räucherforellen, Ofenkartoffeln und vielem mehr gesorgt. Neben den Köstlichkeiten haben Sie natürlich die Möglichkeit bereits die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Viel „SELBSTGEMACHTES“ und „HANDWERKSKUNST“ stehen am Programm. Von Jausenbretteln aus Holz, Schnapsgläser, Seifen, Olivenöl, Filzarbeiten, Genähtes & Gestricktes, Kräuterprodukte, Räuchersachen, Weihnachtsdeko, Holzspielzeug – da ist für jeden etwas dabei. Für all jene die gerne einen romantischen und besinnlichen Nachmittag im Rahmen einer stimmungsvollen Kulisse verbringen möchten, ist der Adventmarkt in Kuchl ein absoluter Geheimtipp! Erfreulich: Der Eintritt ist frei! Jetzt heißt es nur noch Daumendrücken und ein vernünftiges, Corona-bewusstes Verhalten an den Tag zu legen, dann sollte dem stimmungsvollen Adventmarkt in Kuchl nichts im Wege stehen. – (Text und Foto: Adventmarkt Kuchl).

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Auf der Pernerinsel wurden im ehemaligen Pfleggarten die durch Farbschmierer völlig verunstalteten Innenseiten der Nord- und Ost-Mauern, nun erfreulicher Weise umfassend saniert. An der Nordmauer hatte sich in den letzten Jahren ein mächtiges Buschwerk mit respektablen Stämmen entwickelt. Im Zug der Mauersanierung musste es beseitigt werden. Zurück blieben die halbkugelig abgeschnittenen Stammreste (1. Foto oben). Doch schon entfaltet sich erstes Blattwerk aus den Stammruinen. Die Kraft des großen Wurzelwerks pumpt nach wie Nährstoffe aus der Erde – und schon erkennt man an zahlreichen Stellen erstes zartes Blattwerk (2. Foto oben). Kein Zweifel, hier entsteht in den nächsten Jahren wieder kraftvoller Grünwuchs. Abschließend eine Botschaft an die wilden, ungezähmten Farbenschmierer: Die Mauer wird nun durch getarnte Kameras überwacht, die bei jeder Aktivität im Mauerbereich in Aktion treten und das hergestellte Bildmaterial, jederzeit abrufbar, an die Stadtpolizei Hallein übermitteln. – (Text und Fotos: Odo Mauernschneider).

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Der grantige Winter, zutiefst beleidigt, weil er in der kalten Jahreszeit nur tageweise seine dürftige Schneefracht abladen durfte, knurrt auch jetzt immer noch vernehmbar. Die Folge sind allzu viele unterkühlte Tage. Wenn dann doch wieder einmal bei angenehmen Temperatuten die Sonne scheint, herrscht bei den Eisverkäufern in Hallein Hochbetrieb. Die Stufen rund um das Bayrhamerplatz-Plateau bieten willkommene Sitzgelegenheiten, um die Köstlichkeiten entspannt zu genießen. Apropos Sitzgelegenheiten: Mit Ausnahme am Beginn der Thunstraße gibt es in der gesamten Halleiner Altstadt keine Sitzbänke. Wohl ganz bewusst. Denn rund um die Sitzbänke am rechten Ufer der Kleinen Salzach, zwischen Stadtbrücke und Stadtpark, werfen die Nikotin-Kranken und Nikotin-Geschädigten, ohne geringste Manieren, ihre Zigarettenstummel einfach auf den Boden. Man kann sich vorstellen, wie es in der Altstadt aussehen würde, falls hier mehrere Sitzbänke aufgestellt wären… – (Text und Foto: Odo Stierschneider).

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Die symbolische Grabanlage für ,,Stille-Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber, vor dessen einstigem Wohnhaus, welches mittlerweile das ,,Stille-Nacht‘‘-Museum beherbergt, bietet zurzeit einen erfreulichen Anblick. Dicht gedrängt stehen hier Märzenbecher und begeistern mit ihrer strahlenden gelben Farbe. Sehr erfreulich und absolut passend angesichts der großen Bedeutung von Komponist Franz Xaver Gruber, der in Hallein allgemein geachtet, nahezu 30 Jahre in der Halleiner Stadtpfarrkirche als Organist tätig war. Der Blumenschmuck an der symbolischen Grabanlage – Gruber wurde vermutlich mehrerer Meter entfernt an der Hausmauer des ,,Stille-Nacht‘‘-Museums begraben, der genaue Standort ist unbekannt – war bekanntlich jahrelang immer wieder Gegenstand heftiger und leider auch berechtigter Kritik. Wir nehmen an, dass mit dem prächtigen Märzenbecher-Blumenschmuck ein positiver Gesinnungswandel Einzug gehalten hat. Sehr erfreulich! (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Am Oberen Markt in der Halleiner Altstadt, steht offenbar das große Objekt zum Verkauf, in dem sich einst der stadtbekannte und gerne besuchte Gasthof Röck befand. Ein weithin sichtbares Transparent (1. Foto oben), welches nicht gerade zur Verschönerung der Altstadt dient, verkündet weithin sichtbar aus dem 1. Stock, dass das Gebäude nun verkauft wird. Oder auch nicht. Denn im Parterre des Gebäudes wird durch ein Hinweis-Plakat (2.Foto oben) darauf verwiesen, dass die Räumlichkeiten vermietet werden. Preisfrage: Wird nun vermietet oder verkauft? Vielleicht auch beides. Der Verkäufer nimmt wohl an, dass ein eventueller Käufer froh darüber wäre, wenn die Räumlichkeiten im Erdgeschoß bereits vermietet wären, weil dies dem neuen Besitzer die Suche nach Mietern ersparen würde. Also hoffen wir, dass dieses Gebäude bald neue Mieter findet und dazu einen neuen Besitzer, der sich auch pfleglich um das Erscheinungsbild des stattlichen Gebäudes kümmert. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Von ihrem attraktiven Hochsitz aus, in toller Beobachtungs-Position in einem Garten an der Baiernstraße, verfügen die beiden jungen Herren über einen hervorragenden Überblick auf alles, was sich rundum in ihrer Umgebung tut. Natürlich gelten ihre scharfen Blicke bevorzugt allen jungen Damen, die hier immer dann besonders auffällig vorbeitänzeln, vorbeispazieren und vorbeistöckeln, wenn die Beiden dort oben im Geäst ihre Position eingenommen haben. Die zwei sympathischen jungen Herren, sie wissen natürlich ganz genau, welch herzerfrischenden Anblick sie dort oben bieten. So war es selbstverständlich, dass der SALZSCHREIBER die Kamera zückte und abdrückte. – (Text und Foto: Odo Stierschneider).

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In den Tallagen fand im Bezirk Hallein der heurige Winter nur tageweise statt. Seinen stärksten Auftritt zelebrierte der äußerst zurückhaltende Schneelieferant ausgerechnet im März und machte den bereits erblühten Blumen nochmal das Leben schwer. Im Halleiner Stadtpark nutzten Jugendliche die spärliche Gelegenheit zum Aufbau einer großen Schneekugel. So groß und schwer, dass sie sich von ihrer Produktionsstätte, dem Hauptweg durch den Stadtpark, nicht mehr fortbewegen ließ. Die Fußgänger mussten schließlich die große Schneekugel umgehen. Was jedoch die Muskelkraft nicht schaffte, erledigten die ansteigenden Lufttemperaturen elegant, still und leise, aber wirkungsvoll: Der mächtige Schneeball hatte keine Chance und musste es hinnehmen, dass er immer kleiner wurde. Schließlich blieb von ihm bis zum unausweichlichen Ende nur noch ein Schnee-Fußball, ein Schnee-Tennisball, ein Schnee-Tischtennisball, eine Schnee-Erbse und ein Schnee-Mohnkorn übrig. Ein kleiner Trost: Vielleicht schlägt der April nochmals mit Schneegestöber zu und außerdem – der nächste Mini-Winter kommt bestimmt… – (Text und Foto: OST).

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Die Stadt Hallein übt sich in erstaunlicher Reaktionslosigkeit gegenüber den zahlreichen Attacken der Farbsprayer, die mit ihren Farbattacken ungeniert über freie Mauerflächen herfallen. Seien es Betonstützen von Brücken-Konstruktionen, Hochwasser-Schutzbauten oder der landesweite Sprayer-Hotspot Bahnunterführung in Hallein-Burgfried (hier sind insgesamt an 600 Meter (!) Beton-Stützmauern massiv und flächendeckend betroffen), die Schmierereien bleiben oft als jahrelanges öffentliches Ärgernis erhalten. Und niemand unternimmt etwas dagegen – weder die Politik noch die Polizei. Möglicherweise wurde bereits von einflussreichen Persönlichkeiten dafür gesorgt, dass die Sprayer strafrechtlich nicht verfolgt werden. Wie auch immer, dass die verschiedenen Schmierereien jahrelang erhalten bleiben, stellt jedenfalls der Stadt Hallein ein unerfreuliches Zeugnis aus. Dabei wurden unter den zahllosen Spray-Attacken auch durchaus beachtliche grafische Leistungen erbracht, wie unsere Darstellungen oben (vom SALZSCHREIBER optisch nur geringfügig aufgebessert) es deutlich zeigen. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Tatort Fußgängerübergang an der Salzachtalstraße (besser: Zellulosestraße) im Bereich des WIFI Tennengau. Der Übergang wird beidseitig von Verkehrszeichen flankiert, die durch kleine Podeste gegen den Autoverkehr abgeschirmt sind. Der undiskutable Zustand der kleinen Podeste macht diese zum großen Ärgernis, zur Peinlichkeit für die zweitgrößte Stadt unseres Bundeslandes. Denn die Zellulosestraße ist eine extrem stark frequentierte Hauptverkehrsader, tausende Kraftfahrer nehmen täglich diesen entsetzlichen Eindruck mit nach Hause. Ursprünglich waren die Podeste mit kleinen Pflastersteinen belegt. Doch diese fehlen entweder überhaupt oder es sind nur noch als armselige Reste auszumachen. Es wäre natürlich schön, wenn diese hässlichen Podeste begrünt würden, von Blumenschmuck reden wir erst gar nicht, für den sorgt jedoch der SALZSCHREIBER, wenn die Begrünung tatsächlich vorhanden ist. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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In den Fünfziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, da hielten die kalten Winter das Land noch fest im Griff. Wenn es streng herging, dann mischten sich bei einem Kälteeinbruch schon Ende September erste Schneeflocken unter die Regentropfen. Immer öfter gab es den ersten Schneefall schon Ende Oktobe und die Schneedecke hielt bis in den März hinein. Fünf Monate lang weiße Winterlandschaft! Wenn der April schlecht gelaunt war, dann reagierte er sich auch noch mit Schneegestöber ab. Mit dem einsetzenden Klimawandel musste man jedoch, aufgrund des zu Recht gefürchteten Föhneinbruchs, zunehmend auf ,,weiße Weihnachten‘‘ verzichten. Heuer zeigten sich im Winter die zunehmende Klima-Erwärmung in Hochform. Bis auf die kurze Schneeperiode im Jänner trug der Winter eine braungrüne Joppe. Jetzt, in der einst kältesten Winterzeit zwischen Ende Jänner und Anfang Februar, genossen die Halleinerinnen und Halleiner während des Lockdowns bei geöffneten Fenstern und beim Spazierengehen die richtig warme Vor-Frühlingssonne. Auch wenn es noch zu Kälte- und Schnee-Einbrüchen kommen sollte, die Macht des wärmegeschädigten Winters ist nicht mehr zu fürchten. Das dachten sich wohl auch jene ersten Frühlingsboten Buschwindröschen und Leberblümchen, die entlang der zur Sonne hin ausgerichteten Hänge von Adneter Riedl in Hallein und Almerberg in Oberalm, wenn auch noch vereinzelt, bereits in der ersten Februarwoche vorwitzig ihre Blüten öffneten und von Lesern des SALZSCHREIBER festgehalten wurden. – (Text: OST. Fotos: Ehepaar H. und R. M.)

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Die Zeitspanne, innerhalb der die Filiale Hallein der Hypo Salzburg noch in ihrem Ausweich-Quartier in der Halleiner Ederstraße verbleibt, wird immer kürzer. Die umfangreichen Umbauarbeiten, Sanierungen und Umgestaltungen im Stammhaus am Kornsteinplatz gehen allmählich ihrem Ende entgegen: Nun prangt auch schon das neue Firmenschild an der Fassade des Bankgebäudes. Soweit dies derzeit abschätzbar ist, wird die Hypo Salzburg in Hallein im  Zeitraum Ende März bis Anfang April 2021 wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückkehren können. Dann werden alle, die am Kornsteinplatz tätig sind oder hier einkaufen, befreit von der Langzeit-Baustelle, aufatmen. Der Kornsteinplatz wird dann wieder rundum einen schönen und gepflegten Anblick bieten: ein großes Plus für die Halleiner Altstadt. – (Text und Foto: OST)

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Das waren halt noch Zeiten, als die fröhliche, ausgelassene Jahreszeit ,,Fasching‘‘ das Land beherrschte. Als wir beim wilden Rock ‘n‘ Roll das Tanzparkett zerstampften und beim gefühlvollen Blues eng umschlungen, vom Tanzparkett direkt hinauf in den siebenten Himmel schwebten. Damit ist es jetzt, brutal und unerbittlich, aus und vorbei. (Corona go home!) Falls es jedoch irgendwo geheim und leider gesetzwidrig dennoch eine faschingsballähnliche Veranstaltung geben sollte, stünden wir alleine inmitten eines leeren, derzeit 4 Meter Durchmesser umfassenden Kreises, der uns nach allen Richtungen einen vor Corona schützenden Abstand von 2 Metern sichert. Und den wenigen Anderen auf dem Tanzparkett, gelangweilt und frustriert, erginge es ebenso. Also besser erst gar nicht hingehen. Die Erinnerung an die aufglühende Faschingszeit, an die hinreißenden Faschings-Veranstaltungen, bringt uns jedoch die Parfümerie Charlie am Halleiner Kornsteinplatz auf grandiose, auf hinreißende Art in Erinnerung. In einer der ohnehin stets vorbildlich gestalteten Geschäftsauslagen fasziniert – siehe Foto oben – eine hinreißende, künstlerisch üppig gestaltete Faschingsmaske die Betrachter. Wie herrlich war doch einst die Faschingszeit! – (Text und Foto: Odo Stierschneider).

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Eine unverständliche Schneeablagerung blockierte kürzlich den Gehweg entlang der salzachseitigen Fassade des BILLA-Einkaufsmarktes auf der Pernerinsel. Der freigelassene Durchgang war so schmal, dass er immer nur von einer Person benützt werden konnte. Für Mütter mit Kinderwägen hätte es hier nur ein schwieriges Vorwärtskommen gegeben. Außerdem: an die korrekte Abstands-Einhaltung des nun angesichts des aggressiven England-Virus verordneten 2 Meter Abstandes, war überhaupt nicht zu denken, auch die mittlerweile überholte 1-Meter-Abstands-Vorschrift wäre nicht zu realisieren gewesen. Also wackere, fleißige, tüchtige Schneeräum-Einsatzkommandos: Immer an das gefährliche Virus denken und die Fußgänger nicht durch deren Gesundheit gefährdende Engstellen treiben! – (Text und Foto: OST).

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Der nördliche Teil der schmalen Wiespachstraße, vom Freibad weiter bis zur Gemeindegrenze Hallein-Oberalm, ist von beiden Seiten aus einspurig, nur für die Anrainer befahrbar. Fußgänger müssen den Bauch einziehen, wenn ein Auto vorbeikommt. Jetzt in der früh hereinbrechenden Dunkelheit, ist das Fehlen einer Straßen-Beleuchtung besonders unangenehm. Dazu unserer obenstehenden Fotos. FOTO 1: Der letzte Teil der Wiespachstraße vom Bereich des Freibades aus Richtung Oberalm gesehen. FOTO 2: Blick zurück auf die Wiespachstraße von der Gemeindegrenze Hallein-Oberalm aus. FOTO 3: Jetzt wird es dramatisch. In der völligen Finsternis sind nur einige Lichtpunkte in der Ferne erkennbar, äußerst unangenehm, wenn man hier zu Fuß unterwegs ist. Die Lösung des Problems wäre durch drei Lichtquellen entlang dieses Straßenstückes gesichert. – (Text und Fotos: OST).

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Atemberaubende Fotos im negativen Sinne, hatte DER SALZSCHREIBER von der historischen und symbolträchtigen Halleiner Kultfigur, dem Salzschiffer auf der Kühbrücke, veröffentlicht. Dazu unsere beiden ersten Fotos oben. Die schockierenden Witterungseinflüsse der vergangenen 14 Jahre, seit dieses beeindruckende Wahrzeichen der einstigen Salzstadt im Jahre 2006 in der Halleiner Holzfachschule geschaffen wurde, sind nun entfernt. Die Schadstellen wurden alle fachgerecht beseitigt, die gesamte Holzplastik dampfgereinigt und mit einer Schutzschicht versehen. Ein besonders erfreulicher Tatbestand in unerfreulichen Zeiten wie diesen, dokumentiert mit den Fotos 3 und 4 oben. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Die Ostseite des Freibad-Areals entlang der Wiespachstraße, ist von deren Gehsteig durch einen lebenden Zaun blicksicher getrennt. Dies funktioniert perfekt in den sommerlichen Bademonaten, wenn der lebende Zaun sein blickdichtes grünes Kleid angelegt hat. Schaukelt hier das erste herbstlich verfärbte Blatt zu Boden, dann ist im Freibad längst die Winterruhe eingekehrt. Und die Blätter werden immer mehr, bis nach Monaten gegen Ende November, das Zaun-Dickicht nur noch aus blattlosem Geäst besteht. Alle Blätter sind während der Herbstmonate dem ersten Blatt gefolgt und zu Boden gefallen. So wurde das Laub auf dem Gehsteig immer mehr und mehr, ohne Aussicht auf Reinigung des Gehsteiges. Speziell für die Jugend war es ein wochenlanges Gaudium, durch das Laub zu waten und dabei die braunen Blätter durch die Luft zu wirbeln. Damit bleibt die Frage offen, ob hier jemals für Abhilfe, sprich für die Entfernung des Laubes gesorgt wird. Vielleicht hoffen die Zuständigen, dass im spätherbstlichen Regen und im frühwinterlichen Schneetreiben das Laub immer mehr zerfällt und sich allmählich zu Erde verwandelt, die bei Starkregen vom Gehsteig in die Kanalgitter-Öffnungen entlang der Wiespachstraße geschwemmt wird. Nach dem Motto: Aus dem Auge, aus dem Sinn. Bleibt nur noch die Frage offen, wieso hier die Laub-Entsorgung nicht funktioniert (siehe die beiden Fotos oben) – im Gegensatz zu allen anderen Gehsteigen in Hallein, die ebenfalls entlang von lebenden Zäunen angelegt wurden. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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Der Umgang mit öffentlichen Einrichtungen wird in besonders rücksichtsvollen Kreisen auf immer wieder beeindruckende und vor allem schockierende Art vor Augen geführt. Die beiden obenstehenden Fotos zeigen den ursprünglichen und den am 22. November 2020 herrschenden Zustand auf dem erst vor kurzem neu errichteten Salinensteg. Wer auch immer der Verursacher dieses Horrors ist, er sollte schleunigst für die Beseitigung der skandalösen Verschmutzung sorgen – wenn es nicht anders möglich ist, dann eben unter Mithilfe einer Mini-Brigade unserer großartigen Stadtfeuerwehr. – (Text und Fotos: OST).

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Im ältesten Teil der Halleiner Altstadt werden nun mehrere große Gebäude-Fassaden erneuert. Salzgasse, Kuffergasse und Schützinggasse werden damit künftig durch erneuerte Fassaden aufgewertet. Das 1. Foto oben zeigt aus der Ederstraße den Blick hinein in die Salzgasse, in Richtung Kuffergasse. Das 2. Foto wurde aus der Gegenrichtung in der Kuffergasse aufgenommen. Auf dem 3. Foto das Gebäude, an dem gleich 3 Fassaden erneuert werden: Links die Salzgassen-Fassade, vorne die Kuffergassen-Fassade und rechts die Schützinggassen-Fassade. Wie notwendig die Erneuerungsarbeiten sind, demonstriert unser schockierendes, letztes Foto oben aus dem SALZSCHREIBER-Archiv. Es zeigt ein ehemaliges Fenster aus der eben erwähnten Schützinggassen-Fassade. Dazu erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar… (Text und Fotos: OST).

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Nicht nur im Halleiner Stadtpark, wo unsere beiden Fotos entstanden, demonstrieren bedauerlicher Weise vorwiegend die Jungen in aller Öffentlichkeit, dass sie noch nie etwas von den Corona-Abstandsregeln gehört oder gelesen haben. Leiden demnach die Jungen an Hör-, Seh- und Begriffs-Schäden? Wie auch immer, nach 10 Monaten Corona-Fernseh-Sendungen, nach 10 Monaten Corona-Zeitungs-Berichterstattung, müsste jeder und jede längst schon wissen, dass vernünftige Abstandhaltung in der Öffentlichkeit das dramatische Gebot der Stunde ist. Jeder und Jede, die uns begegnen, können bereits, ohne es zu wissen, mit Corona-Viren infiziert sein, und die Viren bereits verbreiten. Angesichts der obenstehenden Fotos mangelt es an diesem Wissen ganz offensichtlich auf dramatische Weise.

Dabei wird in Wissenschaftskreisen bereits darüber diskutiert, ob der 1- bis 2-Meter-Mindestabstand nicht schon längst auf mindestens 3 Meter und mehr vergrößert werden sollte! Der ungebrochene Siegeszug von Corona überall auf unserem Planeten, ist einzig und allein auf falsches Verhalten der Bevölkerung zurückzuführen. Denn: Atemschutz-Masken in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten verwenden? Na. I net! Dös soin de ondan tuan! Regelmäßig die Hände waschen? Na. I net! Dös soin de ondan tuan! Ausreichenden Abstand halten? Na. I net! Dös soin de ondan tuan! In ein Taschentuch oder in den Ellbogen niesen? Na. I net! Dös soin de ondan tuan! Auf diverse ausgelassene Feierlichkeiten verzichten? Na. I net! Dös soin de ondan tuan! Na also, es geht ja doch und wir können zuversichtlich in die Zukunft blicken! – (Text und Fotos: OST).

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Die beiden, über Jahrzehnte bestehenden Telefonzellen neben dem Frank-Gebäude am Bayrhamerplatz, wurden im Rahmen der Umwandlung einer total verwahrlosten Grünfläche in eine Gaststättenfläche entfernt. Damit verfügte die Halleiner Altstadt über kein öffentlich zugängliches Telefon mehr. Ein ärgerlicher Umstand, obwohl inzwischen längst schon Kinder nur noch mit einem Handy in der Hand geboren werden. Nun aber wurde doch wieder eine Telefonzelle errichtet, zwischen dem Stadtkino/Stadttheater und der Auffahrt zur Stadtbrücke. Unsere obenstehenden Fotos 1 und 2 zeigen die Vorbereitungs-Arbeiten, die zu einer soliden Basis der neuen Telefonzelle führten. Das 3. Foto zeigt letzte Abschlussarbeiten, auf dem 4. Foto präsentiert sich die neue Telefonzelle stolz den Betrachtern. Durch die transparenten Seitenwände wirkt die Telefonzelle durchsichtig und leicht. Sie stört damit das Stadtbild in keiner Weise. Zum 5. Foto: Münzen einwerfen, Telefonhörer abheben, Telefonnummer wählen und telefonieren! (Text und Fotos: OST).

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Mit Beginn des Monats November wird in Hallein besonders augenscheinlich, dass nun die kalte Jahreszeit bevorsteht. Das beliebte und erfolgreiche Eisspezialitäten-Geschäft ,,Gelatok‘‘ hat seine Tätigkeit eingestellt, der normalerweise mit ,,Gelatok‘‘-Gästen dicht besetzte Bayrhamerplatz vor dem Eingang ins Eisparadies, ist menschenleer. Damit bricht auf alle Liebhaberinnen und Liebhaber der berühmten Eiskreationen der Halleiner Speiseeis-Tankstelle ,,Gelatok‘‘, nun eine schmerzliche Anti-Eiszeit herein. Lediglich die Aussicht, dass es im kommenden Frühjahr wieder die herrlichen ,,Gelatok‘‘-Eisspezialitäten geben wird, verhindert, dass die Stadt Hallein und alle Eisliebhaber rundum, in tiefste Depression verfallen. Erfreulicher Weise wurde im ,,Gelatok‘‘-Eissalon im vergangenen Winter intensiv umgebaut – ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Eisproduzenten planen, noch zahlreiche Jahre in der Keltenstadt Hallein mit ihren tollen Eissorten präsent zu sein. So wünschen wir der großartigen ,,Gelatok‘‘-Belegschaft mit ihrer hinreißenden Chefin an der Spitze, erholsame Winter-Monate, bevor im Frühjahr wieder der intensive Andrang der ,,Gelatok-Fans einsetzt. – (Text & Fotos: OST).

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Nur die einfallslosesten Autofahrer parken noch auf den offiziell dafür vorgesehenen, kostenpflichtigen Parkflächen der Stadt. Denn die schlauen, selbstherrlichen Draufgänger, die tollen Sieger-Typen, sie haben schon längst den Bayrhamerplatz als zentrumsnahe und kostenlose Parkfläche entdeckt – wie auf unserem Foto dokumentiert. Wer wird da noch auf der Pernerinsel seine Karre abstellen, wenn es doch viel bequemer und noch dazu kostenlos im Stadtzentrum geht? Doch bei genauem Hinsehen erkennt man, dass derart provokantes Fehlverhalten beim Abstellen der Fahrzeuge nicht ohne Folgen bleibt: Die wachsame Stadtpolizei hat auf jedem der falsch abgestellten Fahrzeuge ihren Strafzettel hinterlassen… – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Esterhazystraße, die teilweise auch an der Südostseite des Freibad-Areals entlang verläuft, verwandelte sich in eine einzige Straßen-Baustelle. Der Reinhalteverband führt hier wichtige Arbeiten durch – es geht hier immerhin um den Austausch der Hauptwasserleitung. Die Bauarbeiten laufen über den Zeitraum Ende September bis Ende November 2020. Dazu unsere oben stehenden Fotos. FOTOS 1 und 2: Schweres Gerät steht an der Esterhazystraße im Einsatz. FOTOS 3 und 4: Der freigelegte Wasser-Leitungsschacht. FOTO 5: Der Fußgängerweg wurde eingeebnet. FOTO 6: Die gesamte Straße erhält einen neuen Belag. – (Text und Fotos: OST).

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Normalerweise bleibt ein wolkenloser Himmel blau, obwohl dauernd Flugzeuge unterwegs sind. Passen jedoch die atmosphärischen Verhältnisse, ist also genug Luftfeuchtigkeit vorhanden, dann werden am blauen Himmel weiße Streifen sichtbar, die in alle Richtungen verlaufen: die Abgasfahnen der Flugzeuge. Am 30. Oktober herrschten wieder ideale Bedingungen für die unerfreulichen Kondensstreifen – Beweis für die Umweltschädlichkeit der fliegenden Umluft-Verschmutzer. Unsere beiden Fotos zeigen, in welchem Ausmaß die Luft durch die Auspuffgase eines einzigen Flugzeugs beeinträchtigt wird. Der Pilot überquerte, vom östlichen Tennengebirge kommend (1. Foto: unten rechts ist das Tennengebirge erkennbar) den Bezirk Hallein und verließ ihn wieder östlich des Untersberges (2. Foto: links unten ist die nördliche Flanke des Untersberges sichtbar). Wieder ein Beweis dafür, dass der weltweite Flugverkehr unsere Atmosphäre auf erschreckende Weise, vornehm ausgedrückt: belastet, weniger vornehm ausgedrückt: vergiftet. – (Text und Fotos: OST).

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Dass Raucher ihre abgelutschten Zigarettenstummel hemmungslos und flächendeckend in Hallein ausspeien, ist mittlerweile Bestandteil des Allgemeinwissens. Dass jedoch nun auch Gesichtsmasken die Umwelt der Stadt Hallein zunehmend verschandeln (Fotos 1 bis 3 oben) und damit die in ihnen gespeicherten Bakterien, Bazillen, Keime und Viren wieder freigeben, ist noch relativ neu – aber die Frequenz ist steigend. Damit beginnt wieder das übliche Fragenspiel: Was geht im nikotinverseuchten Gehirn einer Raucherin und eines Rauchers oder in der virengelähmten Denk-Maschinerie von Maskenträgerinnen und Maskenträgern vor, so dass sie hemmungslos Zigarettenreste bzw. ihre textilen Virenbarrieren im öffentlichen Bereich abwerfen? Wer soll nun diese unappetitlichen Zigarettenreste und widerwärtigen Gebraucht-Stoffmasken entsorgen, bevor sie möglicher Weise von kleinen, nichts ahnenden Kindern eingesammelt werden? Man erkennt wieder einmal die rücksichtslose Brutalität und brutale Rücksichtslosigkeit, mit der Nikotin-Süchtige und Masken-Entsorger unsere Umwelt schädigen. Denn jeder Nikotin-Vergiftete weiß ganz genau, dass seine ausgespuckten Zigarettenstummel (Fotos 4 und 5 oben) schlicht und einfach eine Sauerei (Hochdeutsch: Schweinerei) darstellen und jeder Maskenträger ist sich völlig im Klaren darüber, dass seine weggeworfene Viren-Maske ein Skandal ist. – (Text und Fotos OST).

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Mit sichtlicher Ungeduld blüht in Hallein-Burgfried ein kleiner Birnbaum dem kommenden Winter und Frühling entgegen. Eine Woche vor Beginn des Novembers hat er sich noch ein Blütenkleid verpasst. Wie auf den Fotos ersichtlich, ist dieser Blüten-Kraftakt auf eine längere Zeitperiode angelegt. Denn einerseits haben bereits zahlreiche Blüten ihre Blütenblätter abgeworfen, andererseits stehen noch zahlreiche Blüten als Knospen erst vor ihrer Blüte. Wenn hier die ersten großen, süßen, saftigen, rotbackigen Birnen Anfang oder Mitte Februar 2021 reif sind, dann ist der SALZSCHREIBER pünktlich zur Stelle. Aber nicht nur, um hier zu fotografieren… – (Text und Fotos: OST).

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Gesprächsrunde auf der Halleiner Stadtbrücke zwischen SALZSCHREIBER-Fotograf und vier Jugendlichen. Fotograf: ,,Weshalb halten Sie nicht zumindest einen Meter Abstand?‘‘ Vierergruppe: ,,Warum denn dös?‘‘ Fotograf: ,,Wegen der Ansteckungsgefahr!‘‘ Vierergruppe: ,,Mia Via san pumperlgsund!‘‘ Fotograf: ,,Schon seit 8 Monaten wird überall vor Corona gewarnt!‘‘ Vierergruppe: ,,Wos is denn des?‘‘ Fotograf: ,,Wohl noch nie etwas von Corona gehört? Vierergruppe: ,,Corona? Careno? Curani? Cacarona? Cicirona? No nia g‘hört!‘‘ Fotograf: ,,Noch nie etwas darüber gelesen?‘‘ ,,Mia brauchn koa Tseidung, koa Magatsin, koa Ilusdriade, koa Biachl, koa Indanätt!‘‘ Fotograf: ,,Dann ist ja wohl alles klar!‘‘ – (Text und Foto: OST).

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Vom Pfannhauser-Steg auf die Pernerinsel kommend, bietet sich für alle, welche die Alte Saline auf deren rechter Seite umgehen, ein völlig unverständliches, unerfreuliches Bild. Beginnend bei der ersten südwestlichen Gebäudeecke, zieht sich entlang der südlichen Fassade der Alten Saline ein unerklärlicher Schotterstreifen, der ständig einen unerfreulichen Anblick bietet. Das Schottermaterial gelangt immer wieder über seinen eigentlichen Bereich hinaus auf den angrenzenden Asphalt, was einen reichlich unschönen Anblick ergibt. Außerdem ist die Schotterfläche für alle Raucher, die keine Manieren haben – und es gibt bekanntlich davon eine erschreckend hohe Anzahl – eine willkommene Entsorgungsfläche für den Rest ihrer ausgerauchten Zigaretten. Denn die unappetitlichen Zigarettenreste fallen in der Schotterfläche weniger unangenehm ins Auge als auf dem Asphalt. Diese unerfreuliche Schotterfläche gehört beseitigt und durch einen Natursteinplatten-Belag ersetzt. Die Fläche lediglich zu asphaltieren, wäre ein moralisches Verbrechen gegenüber der denkmalgeschützten Alten Saline. – (Text und Fotos: OST).

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Zwei wagemutige Grünlinge haben sich eine senkrechte Gebäudewand in der Halleiner Kuffergasse als Standort auserkoren. (Dazu unser 1. Foto oben). Die Samen der zwei Wackeren fanden in winzigen Verputz-Sprüngen genügend Lebensraum, um sich dort weiterentwickeln zu können. Die weitere Zukunft sieht indessen unter Umständen düster aus. Wenn sich hier zwei Stämme mit entsprechendem Wurzelwerk entwickeln (dazu unser 2. Foto oben), dann werden Verputzteile und Ziegel aus der Gebäudemauer herausgebrochen. Die Mauer stürzt in weiterer Folge ein. Damit ist auch die Stabilität des unbewohnten Gebäudes mit Dachstuhl und drei Mauern angeschlagen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Medien über einen Gebäude-Einsturz in Hallein berichten werden. So weit sollte es aber doch nicht kommen. Es steht genügend Zeit zur Verfügung, um die tapferen Grünlinge umzusiedeln, damit sie an ihrem neuen Standort eine sichere Zukunft erhalten. – (Text und Fotos: OST).

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Im Bereich des salzachseitigen Endes der Metzgergasse bildet seit Jahren eine permanent angehäufte Steineansammlung einen unschönen Anblick. (1. Foto oben). Die Abgrenzung zum Nachbargrundstück erfolgt durch eine unschöne Holzkonstruktion. Diese verdeckt zu allem Überfluss eine sehr schöne Metallkonstruktion. Ein Teil von dieser ist noch auf dem vorletzten Foto zu sehen. Wie schön diese Metallkonstruktion tatsächlich ist, zeigt unser letztes Foto, welches vom Nachbargrundstück aus aufgenommen wurde. Man kann sich vorstellen, welchen Anblick die Metzgergasse in diesem Bereich bieten würde, wenn auch alle anderen Anrainer ihre Steinplatten, Möbel oder Metallgegenstände auf diese Weise ablagern würden. – (Text und Fotos: OST).

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Mauern sind absolut notwendig. Wie hier auf dem 1. Foto oben zu sehen ist, sichert die Salzach-Ufermauer den Bestand der Pernerinsel. Aber Mauern sind auch völlig überflüssig. Wie hier im Bild zu sehen, wenn sie keine Funktion mehr besitzen, lediglich die Pernerinsel verschandeln und an ihrer Innenseite nur noch dazu dienen, damit sich total verblödete Zeitgenossen mit ihren Farbschmierereien austoben können. (Dazu unser 2. Foto oben). Im Interesse einer längst fälligen Entrümpelung der Pernerinsel, gehört diese Mauer schleunigst abgetragen. Wenn diese schreckliche Mauer noch irgend einen Sinn, noch irgend einen Wert, noch irgend eine Bedeutung hätte, dann hätte die Stadt Hallein längst schon die Farbschmierereien an der Mauer entfernen müssen. Tatsächlich aber haben hier die Farbschmierer schon seit Jahren, unverständlicher Weise, völlige Narrenfreiheit. – (Text und Foto: OST).

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Halleins mit Abstand ältestes Fachgeschäft, das herrliche Spielwaren-Fachgeschäft Oedl in der Halleiner Fußgängerzone, hat auch den Teddybären eine Atemschutzmaske verordnet. Die Bärchen trugen es mit beispielhafter Fassung, im Gegensatz zu jenen leichtsinnigen Mitbürger/innen, die glauben, immer wieder auf die Gesichtsmaske verzichten zu können. Das Spielwaren-Fachgeschäft Oedl liefert dazu auch noch ein nachahmenswertes Beispiel für alle anderen Geschäfte in Hallein – mit der grandiosen Warenpräsentation vor dem Geschäft. Die Einkaufsstadt Hallein wäre für die Kunden noch wesentlich attraktiver, wenn sich der Großteil der Geschäfte in der Altstadt ein Beispiel am großen Vorbild Spielwaren-Fachgeschäft Oedl nehmen würde. Mit verstärkter Warenpräsentation vor den Geschäften wäre eine traumhafte Atmosphäre in der Stadt Hallein sichergestellt. Die Kunden und die Geschäftsinhaber würden von solchen Aktivitäten gleichermaßen profitieren. – (Text und Foto: OST).

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Der SALZSCHREIBER wies schon vor längerer Zeit darauf hin, dass das Fenster der Herrentoilette neben dem Seniorenwohnhaus, von außen besonders freizügige Einblicke ermöglicht. Deshalb unterbreitete der SALZSCHREIBER den Vorschlag, man sollte die durchsichtige Fensterscheibe durch eine Milchglasscheibe ersetzen. Das ist natürlich nicht geschehen, deshalb griff ein sensibler Toiletten-Benützer inzwischen zur Selbsthilfe und verklebte die durchsichtige Fensterscheibe mit Papier, welches freilich allmählich, wie auf dem oben stehenden Foto ersichtlich, die Glasscheibe wieder freigibt. Aufgrund jahrelanger Nicht-Reaktionen auf gutgemeinte Vorschläge, ist freilich auch hier Ähnliches zu erwarten. Die Toilettenscheibe muss also wohl noch öfters zugeklebt werden… – (Text & Foto: OST).

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An der Außenseite der Halleiner Stadtpfarrkirche sowie an der Innenseite der einstigen Friedhofsmauer entlang der Pfarrgasse (dazu unsere Fotos) wurden einst zahlreiche Marmor-Epitaphe eingemauert. Sie stammen größtenteils aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Seit damals sind sie, gewissermaßen als Objekte  eines Freiluftmuseums, der Witterung mit Hitze und Kälte, mit Regen, Schnee und Hagel ausgesetzt. Diese grobe Inanspruchnahme ist deutlich erkennbar. Das Marmormaterial wirkt wie abgeschliffen, Inschriften sind nur noch schwer oder überhaupt nicht mehr zu entziffern. Entlang der einstigen Friedhofsmauer löst sich dieses Problem jedoch von selbst – entsprechender Wildwuchs überdeckt immer mehr und mehr die geschundenen Marmorobjekte. – (Text und Fotos: OST).

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Die Heidebrücke ist noch bis November aufgrund der laufenden Sanierungs-Arbeiten gesperrt. Bisher war die Brücken-Baustelle durch Gitter abgesperrt bzw. gesichert. Seit kurzem aber zeigt man sich jungmädchenhaft schamhaft und verbirgt sich hinter einer zusätzlich angebrachten, undurchsichtigen, blauen Plastik-Abschirmung. Was auch immer der höhere Sinn einer derartigen Maßnahme sein mag, sie hinderte uns nicht daran, wie schon wiederholt, an der Brücken-Baustelle zu fotografieren. Und wir werden dies auch weiterhin tun. – (Text und Fotos: OST).

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Mitten in der Halleiner Altstadt, hinter dem verrottetsten und schäbigsten Gittertor-Schloss unseres Sonnensystems (1. Foto oben), tut sich ein Zugang zur Salzach auf. Dessen nördliche Seitenmauer (2. Foto oben), bildet das südliche Ende der mit schönem grünen Rasen bedeckten Gartenfläche des Keltenmuseums. Diese Mauer zeigt sich indessen über weite Teile baufällig, wie unsere Fotos 3 bis 7 oben es einprägsam zeigen. Um noch größere Schäden und damit noch höhere Instandsetzungs-Kosten zu vermeiden, sollte baldmöglichst mit Reparatur-Maßnahmen begonnen werden. Vielleicht ist es sogar möglich, im Laufe der Arbeiten auch das schäbige Gittertor-Schloss zu entsorgen… – (Text und Fotos: OST).

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So schaut das Leistungsregister einer extremen, insgeheim bewunderten Minderheit unter den Auto-Lenkerinnen und Auto-Lenkern aus: Baum angefahren, Gartenzaun zerstört, Hund niedergefahren, Auto frontal abgeschossen, Pferdegespann touchiert, Lichtleitungsmast umgelegt, Hauswand durchbrochen. Es ist kaum zu glauben, aber in dieser Aufzählung fehlt noch ,,Vogel überfahren‘‘. Tatsächlich wurde etwa eineinhalb Meter neben dem Fußgänger-Übergang an der Neualmerstraße kurz vor der Almbrücke einer unserer gefiederten Freunde zielsicher von einem Auto überrollt. Das unschöne Ergebnis ist auf unserem Foto oben festgehalten. Dazu stellt sich natürlich sofort die Frage, wäre der Gefiederte am Leben geblieben, wenn er den Fußgänger-Übergang benützt hätte? Damit sind wir wieder mit einer der großen Fragen unseres Daseins konfrontiert, auf die es niemals eine Antwort geben wird… (Text und Foto: OST).

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Alois Frauenhuber wertet alljährlich die Stadt Hallein mit wichtigen Veranstaltungen auf. Auch heuer, trotz der Corona-Pandemie, die rundum bereits bedeutende Veranstaltungen verhinderte, führte Alois Frauenhuber unberirrbar zwei wichtige Veranstaltungen erfolgreich durch: Die Italienischen Tage und den Kunsthandwerksmarkt. Das Ausweichen mit den beiden Veranstaltungen auf die Pernerinsel, war angesichts der herrschenden Corona-Krise ursprünglich nur als nur Notmaßnahme gedacht. Mittlerweile, nach dem gelungenen Ablauf auf der Pernerinsel, überlegt Alois Frauenhuber, ob er mit seinen beiden Erfolgs-Veranstaltungen in Zukunft nur noch die Pernerinsel belegen soll. Dort kommen die Märkte optisch wesentlich besser zur Geltung und es ist nicht erforderlich, auf eine Vielzahl von Erschwernissen und Behinderungen, wie sie in der Altstadt gegeben sind, Rücksicht zu nehmen. Um Alois Frauenhuber in diesen Überlegungen zu bestärken, wurde er zum Abschluss des Kunsthandwerksmarktes einstimmig zum Pernerinsel-König gekrönt, dazu unser oben stehendes Foto. Nicht mit einer billigen Krone aus Gold – der Goldpreis beträgt pro Unze derzeit nur noch ärmliche 2.000 Euro – sondern mit einer unbezahlbaren Krone, geadelt mit Edelrost, so wie die Baum-Behälter in der Altstadt und der Salinensteg, der beim Keltenmuseum den Zugang zur Pernerinsel ermöglicht. – (Text und Foto: Odo Stierschneider)

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Das zurückliegende Hochwasser leistete im Stadtgebiet von Hallein an den Salzachufer-Verbauungen deutlich erkennbare Reinigungsarbeit. Die hellen Streifen markieren den Bereich des Hochwassers. Dieser bleibt normalerweise trocken und vergraut, so wie die darüber liegenden Böschungsteile. Es wird einige Zeit dauern, bis das helle Weiß wieder verschwunden ist – zumindest bis zum nächsten Hochwasser. Das 1. FOTO oben zeigt die Pernerinsel-Böschung  auf Höhe des Pernerinsel-Parkplatzes. Die weißen Steinreihen der Böschung geben hier auch ihr Geheimnis preis: Sie wurden einst weiß angestrichen! Dort wo die Farbe bereits abgeblättert ist, ist der dunkle natürliche Farbton der Böschungsmauer-Steine sichtbar. Das 2. FOTO  zeigt die Naturstein-Uferverbauung der Kleinen Salzach auf Höhe es Seniorenwohnhauses. Auch hier ist die Reinigungskraft des Hochwassers gut zu erkennen. (Text und Fotos: OST).

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Die Stadt Hallein ist sichtlich bemüht, die kleinen Grünflächen in der Altstadt, immer wieder durch beeindruckenden Blumenschmuck zu verschönern. Dies erfolgt mit gelungenen Ergebnissen unter anderem rund um den historischen Stadtbrunnen auf dem Molnarplatz, auf dem Pflegerplatz (dazu unsere beiden FOTOS oben) gegenüber dem Keltenmuseum, oder auf dem Schifferplatz vor dem letzten erhaltenen historischen Salinengebäude im Norden der Altstadt. Auch mit großen Blumenbehältern wie auf der Pernerinsel wird Farbe in die Stadt Hallein gebracht. Mehr wichtiges Baum-Grün wurde durch die Neupflanzungen auf dem Pfannhauserplatz vor dem Keltenmuseum in die Stadt gebracht und erfreuliches Gebüsch-Grün liefern die in den großen Rostlook-Behältern wachsenden Grün- und Sauerstoff-Lieferanten. Auf dem Pflegerplatz sollten keine Autos mehr zwischen dem schönen Buschwerk parken, dafür könnten zumindest zwei zusätzliche Behälter mit Gebüschen aufgestellt werden. Der damit verbundene, absolut lächerliche Verlust an Parkplätzen, wird nur von solchen Typen dramatisiert, welche allen Ernstes die Asphaltierung aller Grünflächen in Hallein zwecks Gewinnung zusätzlicher Parkplätze fordern… – (Text und Fotos: OST).

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Bekanntlich wurden einst ganze Dörfer von Pflanzenwuchs überwuchert, nachdem sie von ihren Bewohnern aus unterschiedlichsten Gründen wie Naturkatastrophen, Feindeinwirkung oder Massen-Erkrankungen verlassen worden waren. Wie wirksam dies funktioniert, führt uns eine winzige tapfere Birke auf dem Pfeiler des Fußgängersteges zwischen Seniorenheim und Pernerinsel vor Augen, die sich auf einem völlig hoffnungslos erscheinenden Standort entwickeln konnte (Dazu das 1. FOTO oben). Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie es hier in Zukunft weitergeht. Wächst die Birke immer weiter und sprengt sie eines Tages den Brückenpfeiler (ähnlich wie auf unserem 2. Foto) oder wird sie vorher noch von ihrem Standort verbannt? Einfach herausgerissen und gleich in das darunter fließende Wasser der Salzach geworfen? Oder fachgerecht von ihrem Standort entfernt und an einem neuen, sicheren Ort eingepflanzt? Die unrühmlichen Vorkommnisse mit einem kleinen Blauglockenbaum bei der früheren Bezirks-Hauptmannschaft (der SALZSCHREIBER berichtete), lassen jedenfalls das Schlimmste befürchten. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Am Beginn der Ederstraße, im Bereich gegenüber dem Café Mikl, bröckelt der Fassadensockel eines beliebten Dienstleistungs-Geschäftes. Nachdem das Ganze im Vergleich zur gesamten Länge der Geschäfts-Fassade erfreulicher Weise nur als geringfügig bezeichnet werden kann, sollte es kein existenzbedrohendes Unterfangen sein, hier wieder für Ordnung zu schaffen. Die Beseitigung solch unerfreulicher Kleinigkeiten trägt wesentlich zu einem gefälligen Erscheinungsbild der Einkaufsstadt Hallein bei. Der SALZSCHREIBER wird sich freuen, wenn er über das positiv veränderte Aussehen dieses ramponierten Fassadensockels berichten kann. – (Text und Foto: OST).

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Das oben stehende Foto zeigt die Schloßstraße, die vom Einkaufsmarkt Merkur zum Halleiner Freibad führt. Fußgänger haben es hier schwer, für Mütter mit Kinderwagen ist der Gehweg neben der Sperrlinie überhaupt nicht mehr passierbar. Ein absolut unhaltbarer Zustand. Wenn hier ein Fußgänger wegen Platzmangels von einem Auto erfasst wird, dann ist der Grundbesitzer fällig, dem die ungehindert sprießende Hecke gehört. Solch negative Beispiele finden sich in allen Halleiner Stadtteilen. Deshalb der Appell an die Heckenbesitzer: Rechtzeitig das wuchernde Grün zurückschneiden, bevor ein folgenreicher Unfall passiert! – (Text und Foto: OST).

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Der SALZSCHREIBER berichtete: Die riesige Griestor-Salzachbucht, ein einzigartiges architektonisches Wunderwerk, wird zusehends durch grünen Wildwuchs überwuchert. Der neu gestaltete Gruber-Platz zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille-Nacht‘‘-Museum entfaltet sich immer mehr zur grünen Gruber-Wiese. Der Gehsteig rund um die ehemalige, derzeit leer stehende Bezirkshauptmannschaft wird immer mehr von Grünwuchs in Besitz genommen. Die Gebäudefront an der Westseite der Schwarzstraße weist mehrere Regenwasserrohre auf, die alle neben dem Gehsteig ins Erdreich verlaufen. Hier entstanden markante Grün-Bereiche. Die Reaktion auf das alles: NulI. Die Grün-Stadt Hallein wird also immer mehr überwuchert.

Der SALZSCHREIBER berichtete im Vorjahr auch darüber, dass vor dem Eingang zur  ehemaligen Bezirkshauptmannschaft, am Rand zwischen Fahrbahn und Gehsteig, ein junger, knapp mannshoher Blauglocken-Baum, sein prachtvolles Blätterkleid entfaltet hatte – ein kleines, aber sehr berührendes Naturwunder. In dem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass der Blauglocken-Baum in nur wenigen Jahren eine hinreißende und begeisternde Blütenpracht entfalten werde. So war eigentlich zu erwarten, dass man für den Blauglockenbaum eine kleine, asphaltfreie Fläche schaffen würde. Doch die Reaktion auf den Bericht im SALZSCHREIBER fiel doch wenig anders aus als zu erwarten  war. Noch am gleichen Tag wurde der Blauglocken-Baum von geistig unterversorgten Baummördern beseitigt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Bereich der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft, nur wenige Meter entfernt von der Stelle, an der einst der Blauglockenbaum stand (FOTO 1) und schon in wenigen Jahren eine unfassbare Blütenpracht (FOTO 2) entfaltet hätte, wuchert am Gehsteig (FOTOS 3 bis 6) Grünwuchs in peinlicher Dimension, der stellenweise schon zum Blumenpflücken einlädt. Warum die vorhin erwähnten Baummörder nicht auch den unerfreulichen Grünwuchs beseitigten, ist für geistig normal versorgte Bewohner der Stadt Hallein absolut unverständlich. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Ein massiver Beton-Pflanzentrog neben dem Eingang in das Bahnhofs-Gebäude. Ganz links ein niedlicher Buchsbaum. Im größeren, restlichen Teil des Pflanzentrogs herrschen abstoßender Pflanzen-Horror und Pflanzen-Chaos. Wahrlich keine besonders positive Werbung für das in unmittelbarere Nähe gelegene Bahnhofs-Restaurant. Und: Alle Besucher der Stadt, die mit der Bahn anreisen, erhalten hier gleich einen sehr speziellen ersten Eindruck von der Stadt Hallein. Um dieses für Hallein peinliche Ärgernis zu beseitigen, müsste Blumen-Tannenberger beauftragt werden, hier professionell für passenden Blumenschmuck zu sorgen. Als Auftraggeber sollten der Fremdenverkehrsverband und die Stadtgemeinde in Erscheinung treten, die sich auch die Kosten teilen müssten. Sollte der finanzielle Aufwand dafür angesichts der überall ins Haus stehenden Corona-Belastungen zu hoch sein, dann ist der SALZSCHREIBER bereit sich hier anzuschließen und er wird ein Drittel der Kosten übernehmen. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Einen ungewöhnlichen Anblick bietet derzeit die Alm unterhalb der Heidebrücke. Falls ein Brückenbau-Arbeiter während der Sanierungs-Arbeiten
in den Fluß stürzt und abgetrieben wird, findet er an einer Reihe von Rettungsringen, welche die Alm überspannen, die Chance, sich festzuhalten. Dazu das 1. oben stehende Foto. Jedoch gelten gewerkschaftliche Errungenschaften in Hallein mittlerweile auch für Rettungsringe. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden sie deshalb aus dem Wasser hochgezogen und können ein unbeschwertes Dasein genießen. Dazu das 2. oben stehende Foto. –
(Text und Fotos: Odo Stierschneider)

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Wer vom Pernerinsel-Parkplatz kommend, nahezu den Salinensteg erreicht hat, möge doch einen Blick hinüber auf das andere Salzachufer auf die Gebäudezeile entlang des Flusses werfen – nur ein wenig flussabwärts des Keltenmuseums gelegen. Dort wird man eine ungewöhnliche Form der Fassaden-Begrünung entdecken. Das hübsche zweifache Grün entfaltete sich, offensichtlich schwindelfrei, in respektabler Höhe an den Regen-Abflussrohren, knapp unter der Fensterreihe des Dachboden-Geschoßes. Die Gefahr, von Blindwütigen abgeholzt zu werden, ist an diesem extremen Standort relativ gering. Falls professionelle Holzfäller mit Hilfe einer Drehleiter hinterhältig einen Doppelmord planen, so sind sie zum Scheitern verurteilt, denn zwischen der Gebäudefassade und der Salzach-Ufermauer verläuft nur ein schmaler Fußweg. Kein Platz also für den Aufmarsch von schweren technischen Geräten. (Text und Foto: OST)

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Der Montag, 6. Juli 2020, startete so wie alle anderen Tage auch, um 0,00 Uhr und endete 24 Stunden später um 24 Uhr. Laut Wetter-Prognose im Internet (siehe Abbildung oben) sollten entweder 90 Prozent der 24 Montags-Stunden in Hallein verregnet sein oder man musste während des ganzen Montags über mit 90prozentiger Wahrscheinlichkeit mit Regen rechnen. Bei 90 Prozent fehlen nur noch 10 Prozent zum 100prozentigen Dauerregen. Doch die Wetterfrösche hatten sich geirrt. Denn: Von Montag 0 Uhr bis 1 Uhr früh herrschte über Hallein eine einigermaßen klare Vollmondnacht. Von 1 Uhr früh bis 2 Uhr gab es keinen Niederschlag. Von 2 bis 3 Uhr blieb alles trocken. Von 3 bis 4 Uhr kein Regen in Sicht. Von 4 bis 5 Uhr blieb alles ohne Niederschlag. Von 5 bis 6 Uhr fiel kein einziger Regentropfen. Die Morgenstunden bescherten den Frühaufstehern ein erfreuliches Bild: vom Tennengebirge bis zum Gaisberg und von den beiden Barmsteinen bis zum Schlenken, herrschte klare Sicht. Also kein Regen von 7 bis 8 Uhr, auch nicht von 8 bis 9 Uhr und am Vormittag ging es in der gleichen Art weiter: Kein Regen von 9 bis 10 Uhr, von 10 bis 11 Uhr und von 11 bis 12 Uhr auch nicht. Ungestörte Sicht auf die Berge rundum in allen Himmels-Richtungen. Die erste Hälfte des Tages, also 50 Prozent des Montags, blieb somit ohne jeden Niederschlag. Total Trocken. Staubtrocken. Trotz der 90-Prozent-Niederschlags-Vorhersage.

Die erste Stunde der zweiten Montags-Tageshälfte bot genau das gleiche Bild: von 12 bis 13 Uhr gab es keinen Regentropfen, obwohl die Bewölkung erheblich zugenommen hatte. Noch immer gab es klare Sicht auf die schöne Berglandshaft rundum. Dies änderte sich auch nicht zwischen 13 und 14 Uhr. Alles blieb trocken, obwohl die Berge allmählich hinter den Wolken verschwanden. Auch von 14 bis 15 Uhr, gab es trotz deutlicher Wetter-Verschlechterung, noch keinen Niederschlag. Erst gegen Ende der darauffolgenden Stunde von 15 bis 16 Uhr, fielen schließlich die ersten Tropfen, die sich aber gehörig Zeit ließen, um in einen dürftig-schwachen Regen überzugehen. ein. Damit waren vorerst 16 Stunden der insgesamt 24 Montags-Stunden ohne Niederschlag geblieben. Trotz der 90prozentigen Regen-Vorhersage durch die Internet-Wetterfrösche. Das Regen-Getröpfel hielt gerade mal zwei Stunden durch, bis knapp vor 18 Uhr. Dann herrschte bereits wieder Regenpause – freilich nur eine halbe Stunde lang. Dann tröpfelte es wieder ein wenig vor sich hin. Um 18,30 Uhr breitete sich vom Göllmassiv kommend, schwächelnder Regen bis 21 Uhr aus. Doch dann, während der letzten drei Montags-Stunden bis 24 Uhr, blieben die himmlischen Schleusen wieder geschlossen. Die Endbilanz der 90prozentigen Regen-Vorhersage: 19 Stunden (etwa 80 Prozent) von 24 Stunden blieben ohne Regen, 5 Stunden verzeichneten nur schwachen Niederschlag. Damit kommen wir zum versöhnlichen Abschluss: Natürlich wissen wir die erfolgreiche Arbeit der professionellen Wetter-Spezialisten zu schätzen, die uns in der Regel zuverlässige Wetter-Vorhersagen liefern. Gehen die Voraussagen einmal auffällig in die falsche Richtung, dann gibt es Futter für die Medien. Freilich nur sehr sporadisch – der SALZSCHREIBER widmet sich seit seinem Bestehen hier zum ersten Mal einer unzutreffenden Wetterprognose für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Im Eingangsbereich und im Foyer des Keltenmuseums, lenken die auffällig und stilgerecht gestalteten, Hinweise ,,Abstand halten‘‘ (siehe oben), unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich. Sie kleben auf dem Boden, wodurch ihnen kein Besucher und keine Besucherin des Keltenmuseums entgehen kann. Abstand halten wo es geht, ist auch jetzt, nach den jüngsten Lockerungen und Erleichterungen der behördlich auferlegten Corona-Zwänge, immer noch eine Frage der Besonnenheit und Intelligenz jedes Einzelnen. Es ist nach wie vor durchaus angebracht, vorausschauende Vorsicht walten zu lassen. Dazu eine hilfreiche Überlegung. Bekanntlich befällt das Virus auch Personen,  ohne dass diese etwas davon bemerken, aber sie verbreiten dennoch die winzigen Ungeheuer. Jede fremde Person, die uns nahe kommt, ist deshalb in Zeiten wie diesen noch immer ein potentieller Viren-Träger und -Verbreiter. Deshalb sind die Hinweise ,,Abstand halten‘‘ im Keltenmuseum für uns den ganzen Tag über von brennender Aktualität, egal wo wir uns auch gerade befinden.(Text und Foto: OST).

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Die Szenerie gehört eigentlich in einen humorvollen Film eingebaut: Ein Autofahrer steuert einen gebührenpflichtigen Parkplatz an. Er zieht die Gebührenkarte, und schon öffnet sich der Schranken. Gewohnheitsmäßig steuert der Autolenker die nördlich gelegenen Parkplätze an. Doch dann folgt die Überraschung. Etwa ein Dutzend aufgestellter Parkverbotstafeln verbietet das Parken auf dem Gebührenparkplatz – eine davon ist auf dem oben stehenden Foto abgebildet. Das Verbot gilt für die nördlichen Parkplätze auf der Pernerinsel. Während der SALZSCHREIBER fotografiert, diskutieren mehrere Autobesitzer lebhaft das unerwartete Parkverbot, ohne dessen Ursache erforschen zu können. Damit sind wir schon am Kern des Geschehens. Wenn schon an einem Gebühren-Parkplatz, aus welchen Gründen auch immer, ein teilweises Parkverbot verhängt werden muss, dann wäre es ein Akt der Höflichkeit gegenüber den Parkplatz-Benützern, wenn auf einer Hinweistafel im Einfahrtsbereich, die Begründung  für diese Maßnahme kundgetan wäre. Dann wäre auch durchwegs das Verständnis für das Parkverbot gegeben. Im aktuellen Fall geht es um Erneuerungs- und Sanierungs-Arbeiten an der Schotterfläche des betroffenen Parkplatz-Abschnittes. (Text und Foto: OST).

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Auf den Plakatwänden in Hallein ist die umfassende Tristesse am Veranstaltungssektor auf markante Weise sichtbar. Alle kundgemachten Veranstaltungen stammen noch aus der unbekümmerten und frohgestimmten Zeit, als der Begriff Corona überall nur hilfloses Schulterzucken ausgelöst hätte. Mittlerweile sind wir reicher an Wissen über das Scheusal Corona und ärmer an öffentlichen Veranstaltungen geworden. Erst allmählich tritt wieder die Wende zu den normalen Vor-Corona-Verhältnissen ein. Dazu unsere oben stehenden Fotos. Seit Corona gab es keine Plakat-Ankündigungen von öffentlichen Veranstaltungen mehr, die Plakat-Altbestände (1. Foto) verrotteten sichtlich. Die letzten Ankündigungen (2. und 3. Foto) reichen weit zurück. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Und so gelang es uns, einen ersten Lichtblick, ein aktuelles Veranstaltungs-Plakat (4. Foto) mit der Kamera festzuhalten. Kein Zweifel, das normale Leben kehrt erkennbar wieder zu uns zurück. – (Text und Fotos: OST).

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Die schönen Sommertage Mitte Juni 2020, rücken die Corona-Krise immer weiter in den Hintergrund, dafür gewinnt das normale städtisch pulsierende Leben auch in der schönen Halleiner Altstadt immer mehr an Energie. Weitere Corona-Einschränkungen  fallen in den kommenden Tagen, die Normalität setzt sich erfreulicher Weise immer stärker durch. Unsere oben stehenden Fotos vom 13. Juni 2020, könnten auch aus dem Juni des Vorjahres stammen, als der Begriff Corona noch völlig unbekannt war. Vor den beiden Eis-Geschäften in der Thunstraße (1. Foto oben) und auf dem Bayrhamerplatz (2. Foto oben) bilden sich die gewohnten Eistiger-Schlangen und auch sonst ist endlich wieder normales reges Leben (Fotos 3 und 4) festzustellen. Weiteres Zeichen der Corona-Entspannung: Es gibt wieder erste Ausstellungen im Kultur-Bereich. So in der Galerie Pro Arte auf dem Schöndorferplatz und in der Creativ Werkstatt im historischen Colloredo-Sudhaus. (Text und Fotos: OST).

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PLUS: Ein herrlicher, farbenfroher Blütenkranz (siehe 1. Foto oben), schmückt derzeit das Schaugrab Franz Xaver Grubers vor dem Halleiner ,,Stille Nacht‘‘-Museum. Alljährlich erinnert damit die Stadt Hallein an den Todestag Grubers, der vor 157 Jahren am 6. Juni in Hallein verstarb. In dem Museums-Gebäude verbrachte der weltberühmte Komponist des unsterblichen Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘ 27 Jahre, da er in der gegenüber liegenden Stadtpfarrkirche als Organist und Chorleiter tätig war. Außerdem schuf Franz Xaver Gruber in seiner Halleiner Zeit ein bemerkenswertes Gesamtwerk verschiedenster Kompositionen.

MINUS: Hinter dem prächtigen Kranz wird das üppig ergrünte Schaugrab Grubers sichtbar. (Dazu unser 2, Foto oben). Dessen tatsächliche Grabstätte befindet sich in der engeren Umgebung, der genaue Standort ist jedoch unbekannt. Das prachtvolle Grün der kleinen, bescheidenen Grabanlage, lässt freilich den Verdacht aufkommen, dass man damit eine Dauerlösung anstrebt, um einer lästigen regelmäßigen Grabpflege, die sich angesichts der Bedeutung Grubers bisher ohnehin nur äußerst unerfreulich, enttäuschend und nichtssagend gestaltete, endlich zu entkommen. Für eine endgültige Lösung könnte die derzeitige schöne Grünumrandung erhalten bleiben. Der Mittelteil jedoch, müsste mit in den allerschönsten Farben leuchtenden Blumen, regelmäßig neu gestaltet werden. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

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In der Schwarzstraße, gegenüber dem Bezirksgericht Hallein, sorgt die Natur völlig kostenlos für einen reizvollen Anblick. Dort wo zwei Regenwasser-Abflussrohre in den Asphalt des Gehsteiges eintauchen, bildete sich ein kleiner geschützter Bereich an der Hausfassade, in dem nun ein blau eingefärbtes Blüten-Sternwunder das Auge erfreut (dazu das 1. Foto oben). Wie lange dieses unerwartete Blütenwunder, umgeben von einer grauschwarzen Asphaltwüste, bestehen bleibt, hängt von jenen intelligenten Zeitgenossen ab, die immer nur zerstören, zerbrechen und zertreten können. So wie jene Geistesgestörten, die vor der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft einen berauschend prachtvoll aus einer Asphalt-Spalte neben dem Gehsteig entstandenen Blauglockenbaum (dazu das 2. Foto oben) völlig schwachsinnig niedertraten und ausrissen. Der Baum hätte dort den gesamten Bereich auf hinreißende Art aufgewertet – aber was soll’s? Gegen geistig nur unzureichend Ausgestattete, ist eben immer noch kein Kraut gewachsen. – (Text und Foto: OST)

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Seit 4. April 2020 sind in der Halleiner Kuffergasse durch den Reinhalteverband Sanierungs-Arbeiten an der Wasserleitung im Gange. Die Arbeiten sollen plangemäß am 5. Juni 2020 abgeschlossen werden. Die Baustelle war für den Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt, an den Wochenenden war jedoch immer wieder die Durchfahrt möglich. Fußgänger konnten zu jeder Zeit ungehindert die Baustelle passieren. Bürgermeister Stangassinger weist darauf hin, dass auch weiterhin zahlreiche, wichtige Instandhaltungen und Investitionen in der Stadt notwendig sind, wie etwa die Brücken-Sanierungen, der Brandschutz, der Hochwasser-Schutz oder der dringend nötige Ausbau der Kinder-Betreuung und der Schulausbau in Rif. Aufgrund der Corona-Krise und der prognostizierten budgetären Belastungen wird sich die Stadt allerdings nur auf die dringendst notwendigen Projekte, wie Kinder-Betreuung und Brücken-Sicherheit konzentrieren können. „Wir schaffen heuer 25 neue Kindergarten-Plätze für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gamp. Wir werden auch die Heidebrücke um 1,8 Millionen Euro sanieren, um weiterhin deren Sicherheit zu gewährleisten‘‘, so das Stadtoberhaupt. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Die neue Gastronomie-Terrasse in der Gebäude-Ecke von Stadtkrug- und Frank-Gebäude neben dem Bayrhamerplatz, wird nun schrittweise immer mehr verbessert. Seit der ersten Veröffentlichung im SALZSCHREIBER, – siehe Ressort AKTUELLES, – wurde der Bereich nun mit ,,Gastgarten Stadtkrug‘‘ beschildert und der Gastgarten mit großzügig dimensionierten Sonnenschirmen ausgestattet. Weiters wurden die vom Vorbesitzer sträflich vernachlässigte Betonmauer und der kleine Betonpfeiler neben der Aufgangstreppe zum Gastgarten gesäubert und wirken gleich wesentlich freundlicher. Auch der Getränke-Automat an der zum Bayrhamerplatz weisenden Fassade des Stadtkrug-Gebäudes wurde gastfreundlicher. Er wurde zu beiden Seiten durch neu angebrachte Getränke-Abstellflächen aufgewertet und damit auch bedienungsfreundlicher. – (Text und Fotos: OST).

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Bäume im Stadtgebiet bieten immer einen besonders erfreulichen Anblick. Dazu wollen wir nur an den Baum vor dem Keltenmuseum und an den unweit entfernten Baum auf dem Pfleger-Platz erinnern. Nun wurde die Halleiner Altstadt durch zwei weitere, neu gepflanzte Bäume bereichert. Sie stehen auf dem neu gestalteten Pfannhauser-Platz vor dem Keltenmuseum. Im Laufe der nächsten Jahre wird hier eine fantastische Atmosphäre entstehen. Die Bäume sind wichtige Sauerstoff-Lieferanten, sie sorgen an heißen Sommertagen durch ihren Schatten für angenehmere Temperaturen und in ihrem Geäst nisten unsere zwitschernden, gefiederten Freunde. Es war jedenfalls eine besonders erfreuliche Initiative, welche uns die zwei weiteren Bäume im Stadtgebiet beschert hat. – (Text und Fotos: OST)

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Bevor noch der Regen die ganze goldene Pracht wieder hinwegspülen konnte, war der SALZSCHREIBER in der Stadt Hallein mit der Kamera unterwegs, um den heuer besonders beeindruckenden ,,Goldstaub‘‘ zu fotografieren. Unter dem Motte ,,Vereint sind auch die Schwachen mächtig‘‘, hatten sich die unterschiedlichsten Blumen und Blüten zusammengetan, um gemeinsam Hallein in eine goldene Stadt zu verwandeln. Für die Bienen ist diese Zeit besonders wichtig, denn zur Blütezeit sammeln sie auch den goldgelben Blütenstaub ein und speichern ihn ebenso wie Honig in ihren Waben. Die Bienenzüchter bezeichnen den Blütenstaub als Pollen – das Brot der Bienen. Am nächsten Tag schon brach der heuer bisher eher seltene Regen über Hallein herein und das beeindruckende Goldwunder, das sich vor allem auf freien Flächen wie Straßen, Terrassen und Balkons auftat, hatte sein Ende gefunden. – (Text & Fotos: OST).

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Erfreuliches in Zeiten wie diesen: Mittlerweile ist die Hälfte der Gemeinden im Bundesland Salzburg frei von an Corona erkrankten Personen. Seit 3 Tagen gibt es im Bundesland Salzburg keine Neuerkrankungen mehr. Im Bezirk Hallein wurden als Spitzenwert 68 Erkrankte registriert. 2 Personen sind leider verstorben. Heute am Abend des 23. April 2020, sind nur noch 9 Infizierte in ärztlicher Behandlung, alle anderen sind bereits wieder gesund. Auch immer mehr Signale aus der Einkaufsstadt Hallein deuten darauf hin, dass sich die Bedrohungs-Potentiale durch das mittlerweile weltweit verbreitete Corona-Virus abzuschwächen beginnen. So nimmt man erfreut zur Kenntnis, dass auch die Halleiner Geschäftswelt, nach deprimierenden Wochen der durch das Coronavirus erzwungenen Geschäfts-Schließungen, wieder zur gewohnten Tätigkeit zurückgefunden hat. Das Hinweis-Plakat der schönen Palmers-Filiale in der Halleiner Fußgängerzone ist der beste Beweis dafür. – (Text & Foto: OST.)

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In Corona-Zeiten wird die Dringlichkeit anstehender Probleme völlig neu bewertet und die Reihenfolge ihrer Erledigung neu festgelegt. Solch ein ,,Problem‘‘ stellen auch die ebenerdigen Fenster-Rahmen an der Eingangs-Fassade des Halleiner Rathauses dar. So morschen und faulen die hölzernen Fensterrahmen, derzeit verdeckt durch die alles beherrschende Corona-Diskussion, wie schon seit Jahren zuvor, still und leise, unbemerkt, unbeachtet und ungehindert vor sich hin. Angesichts der alles andere überrollenden Corona-Diskussion, erscheint es ja geradezu ungeheuerlich, auf derartige Dinge auch nur hinzuweisen. Der SALZSCHREIBER wird es trotzdem auch weiterhin tun. – (Text & Foto: OST).

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Die schönen, frühsommerlichen Tage, locken wieder vermehrt Besucher in die schöne, stimmungsvolle Halleiner Altstadt. Unser Foto unterscheidet sich in nichts von den Verhältnissen in einst glorreichen Vor-Corona-Zeiten: Die Stufen hin zur erhöhten Platzmitte des Bayrhamerplatzes dienen als lässige Sitzgelegenheiten – genau so wie in jenen, gar nicht weit zurückliegenden Zeiten, als das Coronavirus noch nicht zu unserem alltäglichen Wortschatz gehörte – als wir noch gar nicht wussten, dass es das Coronavirus überhaupt auf unserem Planeten gibt. – (Text & Foto: OST).

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,,Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, wohlbekannte Düfte, streifen ahnungsvoll das Land.‘‘ Altmeister Hölderlin bewunderte wohl auch einen Magnolienbaum, als er zu diesen unsterblichen Worten fand. Einfach hinreißend und begeisternd steht auch er da: Der größte Frühlings-Blütenstrauß in der Halleiner Altstadt. Er wird uns vom Magnolien-Baum in der Grünfläche auf dem Pflegerplatz dargeboten. Stolz, wie eine einzige Frühlingsblume aus weißem Schnee präsentiert er sich. Fröhlich zwitschert es in den Zeigen und zarter Duft strömt aus den zahllosen Blüten. Das ist das Schöne am Frühling, dass er immer gerade dann kommt wenn man ihn am meisten braucht. Bis auf den Verschlafenen, der uns beim Fotografieren zusah und dabei vor sich hinmaulte: ,,Da Wintaschlof is voabei, oba hiazt kimmt de Fruajoars-Müadigkeit!‘‘ Da muss man einfach dem Frühling noch ein paar schöne Worte von Rainer Maria Rilke widmen: ,,Es geht eine große und ewige Frühlings-Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.‘‘(Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Der Frühling bricht in der Stadt Hallein immer zuerst am Kornsteinplatz aus – in den großen geschmackvollen Pflanzenbehältern vor den Auslagen von Herzerl-Fashion.
Ein attraktives Modegeschäft, geführt von der engagierten und fantastischen Petra Schauer. Das Arrangement der blühenden Blumenpflanzen vor den Auslagen-Scheiben ist einzigartig. Es bedeutet, dass Petra Schauer auf Auslagenfläche verzichtet, um dem Blumenschmuck genügend Platz zur Verfügung zu stellen. Es bedeutet auch, dass Petra Schauer damit einen besonders wertvollen Beitrag zur Verschönerung des Kornsteinplatzes leistet. Falls es in Hallein – in der Nach-Corona-Zeit – einmal einen Schaufester-Wettbewerb geben sollte, dann ist Petra Schauer schon jetzt ein Ehrenpreis sicher. Übrigens: Herzerl-Fashion ist auch im Internet mit tollen Beiträgen präsent! – (Text und Fotos: OST).

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Die ehemaligen Räumlichkeiten des Halleiner Kulturvereins ,,Sudhaus‘‘ werden neu vermietet. Es handelt sich dabei um Geschäftsräume in elitärer ,,Balkonlage‘‘ auf dem Oberen Markt. Denn nur von hier aus, ist der Blick ungehindert hinunter in und durch die Halleiner Altstadt möglich: Beginnend am Oberen Markt, weiter hinunter durch die Fußgängerzone zum Unteren Markt, dann zum Bayrhamerplatz und schließlich hinein in die Thunstraße. Wer so vieles sieht, wird umgekehrt auch von vielen gesehen: Die elitäre ,,Balkonlage‘‘ fällt allen Passanten ins Auge, die hier unterwegs sind – in der Thunstraße ebenso, wie auf dem Bayrhamerplatz und auf dem Unteren Markt, in der Fußgängerzone und auf dem Oberen Markt. Damit steht die große Hoffnung im Raum, dass in die Räumlichkeiten in ,,Balkonlage‘‘ auf dem Oberen Markt ein attraktives Unternehmen einzieht, welches die Einkaufsstadt Hallein in dieser elitären Lage weithin sichtbar bereichert – mit einer schön gestalteten Geschäftsfassade und einem interessanten und reichhaltigen Waren-Angebot. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Anlässlich des Jahreswechsels erschienen in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ die fünf Lieblingsfotos des langjährigen SN-Fotografen Robert Ratzer aus dem Jahr 2019. Erstaunlicher und erfreulicher Weise waren darunter gleich zwei Fotos mit Bezug auf die Stadt Hallein. Eines zeigte die Schülerin Alina Eggert als Musicalstar beim Auftritt im ,,High School Musical‘‘ auf der Pernerinsel, das andere präsentierte eine prominente Spitzen-Persönlichkeit der Salzburger Landesregierung aus Hallein: Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, einst verdienstvoller Bürgermeister der Stadt Hallein, bei einer öffentlichen Veranstaltung. Es ging um die Präsentation der neuen Josef-Rehrl-Schule und der Fotograf drückte im richtigen Augenblick auf den Auslöser, als ein Beleuchtungskörper einen richtigen Heiligenschein über dem Haupt von LH-Stv. Christian Stöckl bildete.(Odo Stierschneider, Foto: Robert Ratzer).

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Vor einer dramatischen Szenerie sahen sich in Hallein alle, deren körperliches Innen-Rumoren nur durch einen Lauf zur nächsten Toilette zu beenden war. Denn: Alle, die zur Toilette auf der Pernerinsel hetzten, standen vor einer verschlossenen Toilettentür. Und Diejenigen, die zur Toilette am Griesplatz hetzten, standen ebenfalls vor einer verschlossenen Toilettentür. (Siehe oben auf den Fotos die entsprechenden Hinweise auf den beiden Toilettentüren.) So herrschte reger Fußgänger-Gegenverkehr zwischen Griesplatz und Pernerinsel sowie zwischen Pernerinsel und Griesplatz: Allen, die nach der Enttäuschung auf der Pernerinsel nichtsahnend zur Toilette auf dem Griesplatz wollten, kamen Diejenigen entgegen, die nach der Enttäuschung am Griesplatz nichtsahnend zur Toilette auf der Pernerinsel wollten. Näheres zu diesen dramatischen Ereignissen finden Sie ausführlich im SALZSCHREIBER-Ressort SATIRE. – (Text & Fotos: OST).

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Die Ergebnisse der regionalen Salzburger Beschäftigungs-Statistik, bezüglich der unselbständig Beschäftigten in der Stadt Hallein, liegen nun auch für Jänner 2019 vor. Dazu Vergleichszahlen aus 2014 und 2018.
Im Jänner 2014 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.317 Personen, 4.474 Männer, 3.843 Frauen
Im Jänner 2018 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.548 Personen, 4.513 Männer, 4.035 Frauen
Im Jänner 2019 waren in Hallein beschäftigt:
Insgesamt 8.603 Personen, 4.512 Männer, 4.091 Frauen
Die Veränderungen in Hallein von Jänner 2014 bis Jänner 2019:
Insgesamt + 286 Personen, + 38 Männer, + 248 Frauen

(Odo Stierschneider, Foto: Stock-Foto).

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Während der enormen Warmluft- und Föhn-Periode vor Weihnachten, war Ing. Peter Moser aus Seekirchen im Auto unterwegs zu einer Sitzung des Lions-Clubs Salina Tennengau. Der Club war vor 36 Jahren unter anderen von Mag. Kurt Zeller, viel zu früh verstorbener Direktor des Halleiner Keltenmuseums, gegründet worden. Mittlerweile ist der Club in Bad Vigaun ansässig. Peter Moser führte im vergangenen Jahr den Lions-Club Salina als Präsident und wurde heuer durch Mag. Helmut Reisinger in dieser Funktion abgelöst. Während der Fahrt von Ing. Peter Moser nach Vigaun, entflammte immer mehr der Himmel in Blickrichtung Untersberg. Schließlich nahm das Naturschauspiel solche Formen an, dass Ing. Peter Moser zum Fotoapparat griff und abdrückte. Das obenstehende Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen! – (Odo Stierschneider. Foto: Ing. Peter Moser).

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An der süd-westlichen Ecke der Alten Saline schaut es ziemlich wild und ungepflegt aus. Der ganze Horror kommt von einem Schotter-Kies-Sand-Staub-Gehweg entlang der Südfassade des Gebäudes. Er wird, da viel zu unbequem, von niemandem begangen. Wind und Wetter verstreuen das Sand- und Staub-Material auf dem Asphalt der Umgebung. Das Ganze ist absolut undiskutabel. Wenn man keine Möglichkeit findet, das lockere Material zu binden, dann sollte der ganze Bereich, so wie seine Umgebung, einfach asphaltiert werden. Dieser Schildbürgerstreich gehört jedenfalls beendet. Auch wenn die rücksichtslosen, nikotin-geschädigten Raucher ohne Manieren, nicht mehr so unauffällig wie bisher, ihre unappetitlichen Glimmstängel auf die Straße ausspucken können. – Die Fotos 1 und 2 zeigen eindrucksvoll, wie sehr der angrenzende Asphalt von Kies und Sand verunreinigt wird. Die FOTOS 3 und 4 dokumentieren, wie sich die nikotin-verblödeten Raucher, rücksichtslos in aller Öffentlichkeit, ihrer widerwärtigen Zigarettenreste entledigen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Der neu gestaltete und in diesem Zusammenhang neu gepflasterte Franz-Xaver-Gruber-Platz, zwischen Stadtpfarrkirche und Stille-Nacht-Museum, verwandelt sich allmählich in eine grün bewachsene Fläche. Ausgehend von den Mauern des Kirchengebäudes und des Kirchenturms, starten die grünen Aggressoren erfolgreich ihre raumgreifende Attacke. Natürlich ist Grün schön, aber eben nur dort, wo es auch hingehört. Auf der neu mit Granit-Stöckelpflaster versehenen Fläche ist es jedenfalls fehl am Platz. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Obwohl nördlich und östlich neben der Brauerei Kaltenhausen intensive Bautätigkeit herrscht, richten die Bierbrauer auch ein wachsames Auge auf die Natur. Der südlich an die Brauerei anschließende Berghang, neben der Salzburger Straße, wird nun aufgeforstet. Es ist dies eines der seltenen Beispiele einer Aufforstung im Salzburger Zentralraum, wo der Wald überall immer stärker in Richtung Null reduziert wird. Die rücksichtslose Abholzung der Wälder stellt eine jener menschlichen Fehlleistungen dar, die insgesamt immer bedrohlicher den weltweiten Klimawandel anheizen. – (Text & Foto: OST).

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Der Beginn der alten Dürrnbergstraße, inzwischen längst in Antoniusweg umbenannt, verläuft knapp oberhalb der Stadt Hallein. Einst die einzige und lebenswichtige Verbindung hinauf auf den Dürrnberg, ist dieses Wegstück an seinem Beginn durch eine massiv ausgeführte Mauer gekennzeichnet. Sie sollte einst verhindern, dass Fuhrwerke mit durchgehenden Pferden oder im Winter vom Weg abkommende Schlittengefährte, hinunter auf die Häuser der Stadt stürzen. Heute bildet die alte Dürrnbergstraße einen beliebten Spazierweg, der einen fantastischen Ausblick auf die Halleiner Altstadt bietet. Normalerweise. Denn inzwischen wird die Aussicht streckenweise durch wild wucherndes Grün unmöglich gemacht (siehe dazu unsere beiden Fotos). Die grüne Sicht-Barriere müsste keinesfalls vollständig entfernt werden, ein entsprechender Rückschnitt wäre durchaus ausreichend. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Das Haus Kuffergasse 7 gerät immer mehr zum Schreckensobjekt. Der Verfall ist augenscheinlich. Die vergammelte Haustür wurde wahrscheinlich zum letzten Mal in der Keltenzeit geöffnet, die Klingel-Vorrichtungen unmittelbar daneben sind schon lange (etwa seit dem Mittelalter) eingeschlagen. Auch an den Fassaden ist der Verfall auf dramatische Art erkennbar. Dazu unser 1. Foto oben, hier erübrigt sich jeder weitere Kommentar. Auch Buschwerk entwickelt sich hier an einer Hausecke – mitten in der Altstadt – ungehindert (auf dem 2. Foto oben) und dürfte schon bald dem Tourismusverband als Werbeobjekt für das naturbelassene Halleiner Stadtzentrum dienen. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST.)

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Halleins landesweit berühmtes Speiseeis-Paradies ,,Gelatok‘‘ im Zentrum der Altstadt auf dem Bayrhamerplatz wird umgestaltet. Während der traditionellen Winterpause erfolgen umfangreiche Umbauten und auch im Bereich der Speiseeis-Erzeugung wird investiert. Jedenfalls wird damit ein erfreuliches Zeichen dafür gesetzt, dass der beliebte Speiseeis-Tempel langfristig für Hallein erhalten bleibt. Alle Freunde der köstlichen Speiseeis-Spezialitäten dürfen sich schon jetzt auf den Februar 2020 freuen, dann wird der fantastische Anziehungspunkt für alle Eisfreunde wieder mit seinen herrlichen Köstlichkeiten zur Verfügung stehen. – (Text und Foto: OST).

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Österreichs größte Krampus-, Perchten- und Hexen-Ausstellung in der Alten Saline führte zu einem dreitägigen Publikums-Ansturm auf der Perner-Insel. Nachdem auch die Möglichkeit bestand, sich bei den Verkaufsständen vor der Alten Saline ausgiebig zu stärken, sammelten sich rasch erhebliche Mengen an Abfall an. Die öffentlichen Abfallkübel waren schon eineinhalb Tage vor Ende der Ausstellung, wie unser Foto es eindringlich zeigt, hoffnungslos überfüllt. Es wäre dringend erforderlich, bei der nächsten Veranstaltung dieser Art, im Bereich der Verkaufsstände Abfallbehälter aufzustellen. – (Text und Foto: OST).

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DER SALZSCHREIBER hatte (untenstehend in diesem Ressort) den schlechten Zustand der Eingangstür in die Herren-Toilette, neben dem Abgang zur Griestor-Garage, kritisiert. Die Tür schleifte lautstark am Boden und an der Oberseite klemmte sie beim Öffnen so sehr im Türrahmen, dass sich das Türblatt spaltete. Erst nach einem Gewaltakt schnellte der steckengebliebene Teil lautstark zurück zur anderen Türhälfte. Nun aber ist alles in bester Ordnung. Die Türe gleitet geräuschlos hin und her und auch das Öffnen der ge­schlossenen Tür erfolgt völlig problemlos. Sehr erfreulich! – (Odo Stierschneider: Foto: OST).

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Die beeindruckende Neupflasterung der Halleiner Altstadt war von elementarer Bedeutung. Noch nie in ihrer 800jährigen Geschichte bot sie einen derart erfreulichen Anblick und war noch nie so komfortabel begehbar. Doch trotz solch enormer Kraftanstrengungen, sollen auch weiterhin Bemühungen um das Halleiner Stadtbild dokumentiert werden. So zeigt sich die Ferchlstraße, an ihrem Beginn, als Abzweigung von der Pfarrgasse, mit exakt verlegtem Kleinstöckl-Pflaster. Der Gehweg wies in der Vergangenheit ein optisch schreckliches Konglomerat aus Asphalt und den berüchtigten, einst für Hallein typischen Pflastersteinen auf. Die Ferchlstraße ist Startpunkt für alle, die stadtnah hoch hinauf wollen: hinauf zur Dürrnbergstraße, hinauf ins Kirchental, hinauf auf den Kleinen und Großen Barmstein. – (Text und Foto: OST).

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Heikles Thema: Die Herren-Toilette zwischen Griestor und Tiefgaragen-Abgang. Wer sich bei seiner Betätigung am Pissoir gerne der Öffentlichkeit präsentiert, ist hier genau am richtigen Ort. Denn die Eingangstür schleift derart intensiv auf dem Boden dahin, dass sie sich bei normaler Handhabung nicht schließt sondern halboffen bleibt. Dazu unser 1. FOTO oben. Wen dies stört, der bringt die Türe auch zu – unter brachialer Gewaltanwendung. Gleiches gilt, wenn man die Eingangstüre wieder öffnen will. Sie verklemmt sich derartig im Türstock, dass sich die Türe zweiteilt. Der innere Teil folgt der Gewalt, der äußere bleibt im Türstock verklemmt. Dazu unser 2. Foto oben: Obwohl die Türe schon geöffnet ist, ist kaum Tageslicht zu sehen, da der äußere Teil der Türe die Türöffnung weiterhin verschließt. Also nochmals ein Gewaltakt, das verklemmte Teil kracht gegen die andere Türhälfte, dann gelingt die Flucht ins Freie. Zwei Möglichkeiten tun sich auf: Entweder man bewirbt die zweigeteilte Toilettentür als spezielle Halleiner Attraktion im nächsten Fremdenverkehrs-Prospekt oder es geschieht das Naheliegende: die Reparatur der Toilettentür. – (Text und Fotos: OST).

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Halleins größte und repräsentativste Auslagenreihe sollte längst schon der attraktivste Anziehungspunkt der Einkaufs-Stadt Hallein sein. Die bittere Realität: Im Gegensatz dazu ist wohl zu befürchten, dass diese Auslagen-,,Gestaltung‘‘ das Käuferpublikum eher verschreckt. Die Stadtgemeinde, der Tourismusverband, die Gemeinschaft der Halleiner Geschäftsinhaber und der Kulturverein SUDHAUS müssten das Gespräch mit den Inhabern suchen, um gemeinsam nach einer zufriedenstellenden Lösung für das derzeit skandalöse und abschreckende Erscheinungsbild der größten Halleiner Auslagenfront zu suchen. Mit großen, attraktiven Fotos oder mit bunten, grafischen Darstellungen, ließen sich die derzeit entsetzlich deprimierenden Auslagen-Abdeckungen (ein grandioser Widerspruch in sich!) in optisch gefällige, vielleicht sogar optisch sensationelle Blickfänge und Anziehungspunkte verwandeln. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Es müssen erhebliche Defizite an normalem Verhalten sein, welche manche unserer männlichen Mitbürger (keine Mitbürgerinnen, dazu sind die Latscher-Abdrücke viel zu groß) dazu antreiben, statt auf dem Asphalt, in weichem Erdreich herumzutrampeln, in dem gerade Rasensamen ausgebracht wurde. Auf der Pernerinsel, anschließend an den neuen Salinensteg salzachaufwärts, zieht sich ein Erdstreifen hin, der im Rahmen der Errichtung des Steges, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach Beendigung der Brücken-Bauarbeiten wurde der Erdstreifen saniert und Rasensamen angesät. Damit schien das Problem mustergültig gelöst. Wären da nicht einige (Alkohol?)-Verblödete, die nichts Besseres zu tun wussten, als im frischen Erdreich umherzutrampeln. Wie schön, dass es sich dabei noch immer um eine, wenn auch unbegreiflich rücksichtslose, Minderheit handelt! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Alle Institutionen des Landes Salzburg, die eine Pressekonferenz planen, melden dies dem Pressebüro der Salzburger Landesregierung. Dieses gibt anschließend die Informationen dazu an alle Print- und Internet-Medien des Bundeslandes weiter. Leider sind Ankündigungen von Pressekonferenzen in der Stadt Hallein noch immer echte Mangelware – die zweitgrößte Stadt des Landes ist bei Pressekonferenzen absolut unterrepräsentiert. Nun aber tat sich ein geradezu historisches Ereignis auf. Zum ersten Mal in all den Jahren, seit das Land Informationen zu Pressekonferenzen weiterleitet, wies eine derartige Einladung gleich zwei Einladungen zu Pressekonferenzen in der Stadt Hallein auf. Unter drei Presseterminen stammten zwei aus der Stadt Hallein. Ein absolut einzigartiges Ereignis! Die Lehre daraus: Die Stadt Hallein, der Tourismus Verband Hallein, Halleiner Unternehmen und Geschäftsinhaber, der Kulturverein ,,Sudhaus‘‘, die Kunst-Galerien, die politischen Parteien sollten ihre wichtigen Initiativen immer wieder auch im Rahmen von Pressekonferenzen präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Mit bewundernswerter Rücksichtslosigkeit, gehen manche Bewohner mit der Stadt Hallein um. Schließlich ist es nicht Jederfrau oder Jedermanns Sache, sich auf seinem öffentlich einsehbaren Grundstück mit unansehnlichem Gerümpel zu umgeben. Die oben abgebildeten Horror-Objekte, dienen zur Fixierung einer Absperrkette, um zu verhindern, dass fremde Autofahrer hier ihr Fahrzeug abstellen können. Würden alle Halleinerinnen und Halleiner eine derartige Vorgangsweise an den Tag legen, wäre die Halleiner Altstadt längst eine widerwärtige, abstoßende Müllhalde. So ist zu hoffen, dass dieser wüste Krempel, direkt neben dem schmalen öfentlichen Stadtmauer-Durchschluf in der Metzgergasse, schleunigst aus dem Stadtbild verschwindet und einer deutlich gefälligeren Lösung Platz macht. Sollte dieses, derzeit freilich noch unglaublich erscheinende Wunder geschehen, so wird DER SALZSCHREIBER gerne ausführlich darüber berichten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Von einem Festspiel-Programm erwartet man umfassende Informationen zu den gebotenen Aufführungen in Wort und Bild. Egal ob im respektablen, 170 Seiten umfassenden Festspiel-Programm-Buch oder in den einzelnen Programm-Heften oder in den Programm-Foldern. Deshalb ist es völlig unverständlich, dass die Salzburger Festspiele zur Illustration ihrer hervorragenden Programm-Druckwerke auch heuer wieder völlig unpassende ,,Kunstwerke‘‘ verwenden, die überhaupt keine Beziehung zu den gebotenen Darbietungen herstellen. In diesem Jahr wird Joseph Beuys als absolute ,,künstlerische‘‘ Fehlbesetzung serviert. Seine quälend einfachen, völlig anspruchslosen Darstellungen stehen in keiner, wie immer gearteten Beziehung zu den qualitätsvollen Aufführungen der Salzburger Festspiele. Falls diese sich unbedingt mit moderner Kunst schmücken wollen, so gibt es unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Aber die Programm-Publikationen mit solchem Schwachsinn zu illustrieren, der nicht die geringsten Beziehungen zu den dargebotenen Festspiel-Aufführungen erkennen lässt, stellt sowohl eine grandiose Beleidigung des Festspiel-Publikums als auch der Mitwirkenden der Festspiele dar.  Dazu oben die beiden absurden Beuys-Illustrationen zu den Halleiner Festspiel-Aufführungen ,,Sommergäste‘‘ und ,,Liliom‘‘. Wie werden uns wohl die Festspiel-Publikationen 2020  entgegentreten? Die Hoffnung stirbt zuletzt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Wiedergabe aus dem Festspiel-Jahresprogramm.)

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Nach einem kurzen, heftigen Regenguss, waren der schöne Straßenbelag in der Halleiner Altstadt sowie die asphaltierten Straßenflächen rundum, längst wieder aufgetrocknet. Doch dann der kurze spitze Schrei einer Autolenkerin. Sie war auf dem Pernerinsel-Parkplatz mit ihrem hochhackigen Stöckelschuh aus ihrem Fahrzeug gestiegen – mitten hinein in eine beachtliche Regenpfütze. Geistesgegenwärtig zog die Lady das Bein wieder zurück und fuhr zu einem anderen Parkplatz. Man kann sich vorstellen, welche Dramen sich auf dem nicht asphaltierten Parkplatz abspielen, wenn die mit Stöckelschuhen bewaffnete Damenwelt bei Regen zu den Festspiel-Aufführungen kommt. Und auf dem überfüllten Parkplatz keine Chance mehr besteht, zu einem anderen Abstellplatz zu wechseln.

DER VIELFÄLTIGSTE
PARKPLATZ DER WELT

Ein Parkplatz, der gebührenpflichtig ist. Ein Parkplatz, auf dem die Kunden der Einkaufs-Stadt Hallein ihre Autos parken müssen. Ein Parkplatz, den die Besucher von Veranstaltungen in der Altstadt benützen müssen. Ein Parkplatz, auf dem im Sommer die Festspiel-Besucher ihre Fahrzeuge abstellen müssen, wenn sie dies, angesichts des Besucher-Andranges, überhaupt noch können. Ein Parkplatz, der (nicht nur) zur Festspielzeit mindestens doppelt so groß sein müsste. Ein Parkplatz, der mit einem Obergeschoß erweitert gehört. Ein Parkplatz, der angesichts seiner Schotterfläche, immer wieder mit dem Salzburger Residenz-Platz verwechselt wird. Ein Parkplatz, der bei starkem Regen durch die zahlreichen Wasser-Ansammlungen stellenweise unbegehbar wird. (Auf unseres Fotos hatte der Regen schon Stunden zuvor aufgehört.) Ein Parkplatz, dessen Schotterfläche sorgsamer kontrolliert und im Bedarfsfall ausgebessert gehört. Ein Parkplatz, dessen optisch unerträgliche Parkplatz-Überdachung entlang der ausgedehnten Festspiel-Fassade längst schon hätte beseitigt werden müssen. Ein Parkplatz, den man noch immer nicht mit einigen Bäumen optisch erträglicher gestaltete. Ein Parkplatz, der angesichts der vorbildlichen optischen Verbesserungen rund um den neuen Pfannhausersteg, im gegenwärtigen Zustand umso unerfreulicher wirkt. – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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Gitter sperren ein, Gitter sperren aus, Gitter wehren ab, Gitter behindern. Gitter trennen. Gitter gehören mit ihrer negativen  Ausstrahlung zu den unerfreulichsten Objekten, mit denen der Mensch sich umgibt. Auf der Halleiner Pernerinsel hatten Gitter die Aufgabe, die Halleiner Bevölkerung von der extrem dicht durch Saline und salzverarbeitende Industrie verbauten Pernerinsel fernzuhalten. Immer wieder gab es Konfrontationen mit der Stadt Hallein. Diese bestand darauf, dass zumindest ein schmaler Durchgang Fußgängern die Überquerung der Insel in Richtung des heutigen Seniorenheimes ermöglichte. Mittlerweile sind genau 30 Jahre vergangen, seit die Salzproduktion in Hallein eingestellt wurde. Von der Alten Saline steht nur noch die Südhälfe, nachdem 1968 durch einen Großbrand in der Skibob-Fabrik Brenter die Nordhälfte zerstört wurde. Die salzverarbeitende Industrie zog sich von der Pernerinsel zurück. Überflüssige Fabriks-Schlote, Gebäude und Gitter wurden abgerissen und entfernt.

Aus einem unerklärlichen Zufall heraus, blieb auf der Insel neben dem Zugang zum Pfannhauser-Steg, ein kurzer, völlig funktionsloser Gitter-Rest erhalten. Ohne jeden Sinn  und Zweck stand er da und verschandelte seinen Standort. Das Gitter rostete allmählich vor sich hin, die Betonbasis zeigte zunehmend, dass die Erosion erfolgreich ihr Vernichtungswerk betrieb. Ein hässliches Stück Hallein, bestimmt für die Ewigkeit. DER SALZSCHREIBER nahm diesen lächerlichen und völlig überflüssigen Gitterrest seit 2009 wiederholt ins Visier. (Siehe dazu den Beitrag ,,Befreit uns vom lächerlichsten Gitter-Rest unseres Planeten‘‘. Einfach hier im Ressort ,,Plus & Minus‘‘ 12 Beiträge weit zurückscollen.) Kein anderes Medium, kein Gemeinde-Politiker, kein Bewohner der Stadt fand es der Mühe wert, gegen dieses unnütze Horror-Gitter anzukämpfen. Doch nur 100 Tage war Halleins neuer Bürgermeister Alexander Stangassinger in Amt und Würden und schon nahm er Europas unnötigsten und überflüssigsten Gitter-Rest ins Visier, der einen völlig unnötigen Schandfleck in seiner Stadt darstellte. Neue Besen kehren besonders gut: Bürgermeister Alexander Stangassinger ließ nicht nur das eiserne Ärgernis entfernen sondern veranlasste auch die gelungene Neugestaltung in diesem Bereich. Eine echte Wohltat für Hallein!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Der unerfreuliche Gitter-Rest, jeweils von einem Ende aus fotografiert. Das reichlich unschöne und völlig sinnlose Gitter ist auf beiden Aufnahmen in seiner ganzen Länge oder besser in seiner armseligen Kürze abgebildet. Erfreulicher Weise haben die Fotos nur noch Erinnerungswert, wie die beiden nächsten Fotos zeigen. FOTOS 3 und 4: Die Veränderung ist einfach fantastisch. Nun kann der Bereich zwischen Pfannhauser-Steg und Alter Saline gärtnerisch großartig gestaltet werden. Hallein ist wieder ein Stück schöner und attraktiver geworden! Eine erfreuliche Initiative des neuen Halleiner Bürgermeisters, der kürzlich der Presse einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht über die ersten 100 Tage seiner Amtszeit im Halleiner Rathaus präsentieren konnte. DER SALZSCHREIBER berichtet darüber in mehreren Beiträgen im Ressort ,,Aktuelles‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Jene noch viel zu vielen Geschäftsinhaber, die keinen Wert auf eine spezielle Gestaltung ihrer Geschäftsfassaden Wert legen, kurz mal intensiv herhören: Alle Initiativen, die zu einer freundlicheren Einkaufsstadt Hallein beitragen, sind besonders wichtig und sollten womöglich zahlreiche Nachahmer finden. Der Friseursalon Oberhofgasse/Oberer Markt sorgt mit reichlichem Blumenschmuck für eine sympathische Atmosphäre. Ob es der bunte, fröhliche Blumenkörbchen-Turm beim Eingang ist oder der aufwendige, grandiose Blumenschmuck an der Auslage – man erkennt, wenn der Wille zur Verschönerung der Geschäftsfassade entsprechend stark ausgeprägt ist, dann kommen großartige Ergebnisse zustande. DER SALZSCHREIBER gratuliert dem Geschäftsinhaber und wünscht weiterhin regen Kundenzulauf und viel Freude bei der Verschönerung der Geschäftsfassade. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Unser Foto aus der Wiesengasse dokumentiert, wie notleidend die Halleiner Bevölkerung war, als noch die Salzburger Erzbischöfe die Stadt zur ausgebeuteten Salzkolonie degradiert hatten. Als die Bewohner, ausgezehrt und hohlwangig, jeden Besucher von auswärts aggressiv anbettelten. Wen wundert es, dass Franz Schubert nach einem Besuch der Stadt Hallein, schockiert niederschrieb, ,,nach dem Himmelreich, der Stadt Salzburg, bin ich auf einem Misthaufen, der Stadt Hallein gelandet!‘‘. Mittlerweile hat sich die Halleiner Altstadt zu einem Schmuckkästchen entwickelt, auch die Wiesengasse ist durch schöne, gepflegte Hausfassaden gekennzeichnet. Bis auf jene Ausnahme, die auf unserem oben stehenden, Foto vom 13. Juli 2019 dargestellt ist. Da kann man nur aufrichtig gute Besserung wünschen. – (Odo Stierschneider. Foto OST).

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Die Schauseite des Billamarktes auf der Pernerinsel, präsentiert sich mitsamt dem vorgelagerten, gepflegten Eingangsbereich, sauber und einladend. Weniger schön geht es jedoch an der Rückseite des Marktgebäudes zu. Neben der Einfahrt in die dort befindliche Tiefgarage, erfolgen die erforderlichen Reinigungs-Arbeiten stellenweise nur mangelhaft, besser ausgedrückt eigentlich überhaupt nicht. So wie in der oben abgebildeten Fahrbahn-Ecke, in der Reinigungsarbeiten vermutlich seit Jahren nicht mehr stattfanden. Diese abscheuliche Stelle ist für den Zufahrtsbetrieb völlig unnötig, es wäre sicher sinnvoll, diese Ecke abzurunden und den Teil außerhalb der Fahrbahn zu begrünen. Vorher aber müssen die Spezialisten des Keltenmuseums her, wie überall in Hallein, wo größere Erdbewegungen im Gange sind. Vielleicht befinden sich in der untersten Schicht der Ablagerungen in der ungenützten Fahrbahnecke sogar noch Relikte aus der Keltenzeit? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Blicken wir vorerst dorthin, wo die optisch nicht gerade hinreißenden Salzach-Ufermauern im Bereich der Altstadt, durch Pflanzenbewuchs erfreulich aufgewertet werden. Entlang des rechten Salzach-Ufers, zwischen Billa-Markt auf der Pernerinsel und Salinensteg, überdeckt üppiges Grün das fade Grau der Salzachmauern. Dazu unsere ersten 2 FOTOS oben. Weniger erfreulich wirkt das 3. FOTO. Es zeigt einen Ausschnitt aus der linken Salzach-Ufermauer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino. Die handwerklich perfekt errichtete Ufermauer wirkt dennoch mit ihrem dominierenden Grau nicht gerade attraktiv. Hier könnte bunter Blumenschmuck zur optischen Belebung und Aufwertung wesentlich beitragen, wobei sich zwei Varianten anbieten. Erstens: Blumenbehälter oben auf dem Geländer. Zweitens: Blumenbehälter auf halber Höhe der Geländerstützen, wobei sich zwei Varianten auftun:  Entweder innen oder außen montiert. Innen, wenn man der Ansicht ist, die Blumenbehälter sind keinen blödsinnigen Attacken ausgesetzt. Außen, um feindselige Zugriffe zu erschweren. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, die Blumen sollten sich auf alle Fälle großvolumig ausbreiten. Dazu unser 4. FOTO als Anregung. Durch derartigen Blumenschmuck wäre das Salzachufer zwischen Stadtbrücke und Stadtkino auf erfreuliche Weise aufgewertet und ein echter Gewinn für das Stadtbild. Für fachgerechte Auskünfte steht unser Halleiner Blumen-Fachgeschäft Tannenberger bereit, das jeden Tag von Neuem um ein fantastisches Blumen-Arrangement zu beiden Seiten des Geschäftseinganges bemüht ist. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Auch das Respekt und Ehrfurcht einflößende Halleiner Rathaus ist vor den Attacken der zerstörerischen Verwitterung nicht gefeit. Die Unterseiten der großen ebenerdigen Fensterrahmen an der Hauptfassade bieten, aus der Nähe betrachtet, einen beklemmenden Anblick. Dies dokumentieren mit erschreckender Deutlichkeit unsere beiden oben stehenden Fotos. Hier ging bereits der Vermorschungs-Prozess so weit in die Tiefe, dass man wohl schon bald den dort drinnen Tätigen, vom Gehsteig entlang des Rathauses aus, die Hand wird reichen können. Deutlich dramatischer gestaltet sich die Frage nach der Stabilität der Fensterrahmen, wenn der ganze untere Balken des Fensterstocks sich in vermorschte Krümel auflöst. Eine baldige Sanierung täte den zerstörten Fensterstöcken, der Ansicht der Rathaus-Fassade und dem Ansehen der Stadtgemeinde gleichermaßen gut. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Am nördlichen Ende des Schöndorfer-Platzes, wo dieser in die Khuenburg-Gasse übergeht, wird die Halleiner Altstadt wieder um eine Hausfassade schöner. Das Objekt umfasst insgesamt vier Geschoßebenen und ist das letzte große, den Schöndorfer-Platz mitgestaltende Bauobjekt. Diese Fassaden-Erneuerung ist umso anerkennenswerter, als es in der Halleiner Altstadt durchaus mehrere Hausfassaden gibt, die wohl noch dringender eine Sanierung nötig hätten. Der Schöndorfer-Platz, Halleins Regierungsviertel mit dem schönen Rathaus, (das einzige große Gebäude, dessen Fassade regelmäßig mit Blumen geschmückt wird – hallo Hausbesitzer, endlich aufwachen!) wird durch die Fassaden-Renovierung jedenfalls auf erfreuliche Weise optisch aufgewertet. Einer Anregung darf hier Ausdruck verliehen werden: Die beeindruckende Hausfassade sollte womöglich nicht in Weiß gehalten werden – diese Farbe weist nämlich schon das links anschließende Gebäude auf. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Von der Altstadt-Tiefgarage kommend in Richtung Stadtzentrum. Nach Überquerung der Kotbach-Brücke (ein grauenvoller, widerwärtiger Name, Salzbach-Brücke wäre wesentlich freundlicher und passender), wird man in der Griestor-Gasse von prachtvollem und vorbildlichem Blumenschmuck willkommen geheißen. Die beiden, einander gegenüber liegenden Friseur-Geschäfte führen mustergültig  vor, wie eigentlich alle Geschäfts-Fassaden in der Stadt aussehen müssten. Nicht genug damit, denn gleich anschließend sorgt täglich das Blumen-Fachgeschäft Tannenberger für eine grandiose Blumenvielfalt vor dem Geschäft. Im Stadtzentrum sind es derzeit nur zwei (!) Geschäfte, die hinsichtlich Blumenschmuck fantastische Vorbilder sind: Danja Schorn in der Fußgängerzone begeistert mit prächtigen, geradezu überquellenden Blumengirlanden, gleich in zweifacher Hinsicht: Einmal rund um den Eingangsbereich in das Geschäft und das zweite Mal mit der ebenfalls geschmückten, daneben liegenden, zusätzlichen Geschäftsauslage. Petra Schauer am Kornsteinplatz fasziniert mit den edlen großen Blumengefäßen vor jeder Geschäftsauslage ihres Mode-Fachgeschäftes Herzerl-Fashion, in denen herrliche Blumen blühen. Besonders raffiniert: sind sie verblüht, werden sie durch neu angepflanzte Blumen ersetzt. So entsteht hier mehrmals im Jahr ein völlig unterschiedlicher Anblick. Ein großes Kompliment also den beiden Geschäfts-Inhaberinnen! –– Es ist zu hoffen, dass sich doch noch weitere Geschäfts-Inhaber bereitfinden, um auf ähnliche Art aktiv zu werden. Bislang waren sie durchwegs mit massiven Sehstörungen belastet – anders ist es nicht zu erklären, wieso ganze Straßenzüge voll von Geschäften kahl und leer, also ohne jeden Blumenschmuck sind. Es kommt noch ärger: diese sture Ablehnung des Blumenschmucks, wird heuer die Einkaufsstadt Hallein besonders unerfreulich in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses zerren. Denn: Hallein nimmt heuer am landesweiten Blumenschmuck-Wettbewerb teil. Da sorgt die große Mehrheit der Geschäfte ohne jeden Blumenschmuck zuverlässig dafür, dass die Einkaufsstadt Hallein in blamabler Weise auf den letzten rufschädigenden Plätzen landet. Oh Gott! – Auf den ersten zwei Fotos der vorbildliche Blumenschmuck vor den beiden Frisiersalons in der Griestorgasse, das 3. Foto zeigt unweit davon ein Beispiel aus dem täglich wechselnden Blumen-Farbenspiel vor dem Blumenfachgeschäft Tannenberger. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

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Vom Pfleger-Platz aus, verläuft am Ende der Eder-Straße gegen West, eine kurze Stichstraße Richtung Kornsteinplatz. Von hier aus war, in glorreichen vergangenen Zeiten, ein Durchgang zum Kornstein-Platz möglich. Doch wie auch alle anderen Gebäude-Durchgänge, welche die Stadt Hallein durch ihre Abkürzungs-Funktion wesentlich Fußgänger-freundlicher machten als heute,  wurde auch dieser Durchgang, angesichts voreiliger Beurteilung der damals heranwogenden Motorisierung, geschlossen. Die Älteren unter uns erinnern sich noch schmunzelnd an das legendäre ,,Gangl‘‘ vom Kornstein-Platz hinauf zum Schöndorfer-Platz, in dessen zahlreichen dunklen Winkeln so manches ungestüme Pärchen für Nachwuchs sorgte. Es blieb in unserem aktuellen Fall (siehe Foto oben) nur noch die Rückwand des Gebäudes, dessen schöne Haupt-Fassade gemeinsam mit anderen Gebäuden, den Kornsteinplatz bildet. Mit der Schließung des öffentlichen Durchganges, verloren die Eigentümer sichtlich Freude daran, diese unauffällige, etwas abseits des städtischen Getriebes liegende Gebäudemauer, regelmäßig zu pflegen und zu sanieren. So stehen wir heute vor der schäbigsten Hauswand der Halleiner Altstadt. Ein höchst unerfreulicher Anblick, eine Schande für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Weil empörte Autofahrer immer wieder beim SALZSCHREIBER ihren Ärger abladen, sollen die nachfolgenden Zeilen ein Problem sichtbar machen, dessen Abklärung sicher durch die Zuständigen erfolgen wird. DER SALZSCHREIBER wird selbstverständlich darüber informieren. Also: Wer vom Kreisverkehr auf der Pernerinsel Richtung Salzach-Colloredobrücke  weiterfährt, passiert die Firma Antosch. Auf deren Höhe steht unmittelbar neben der Fahrbahn das oben abgebildete, in auffälligem Zitronengelb gehaltene Hinweisschild. Manchmal ist es völlig leer, manchmal enthält es einige Schriftzeilen, manchmal ist es völlig mit diversen Hinweisen bedeckt. Im aktuellen Fall geht es um 6 verschiedene Informationen. Ungeklärt ist, ob es sich um Hinweise für die Verkehrsteilnehmer oder um interne Informationen etwa für Mitarbeiter des Bauhofes handelt. Für Verkehrsteilnehmer ist es völlig unmöglich, während des Vorüberfahrens die Hinweise zu entziffern. Also ist man genötigt, entweder im Schnecken-Tempo vorbeizurollen oder überhaupt stehen zu bleiben. Das funktioniert, solange man alleine unterwegs ist. Bei dem normalerweise hier vorherrschenden Kolonnenverkehr ist das alles unmöglich. Also stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser optisch auffällig gestalteten Hinweistafel. Dabei haben wir noch gar nicht die bedauernswerten Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn berücksichtigt. Für sie gibt nämlich keine Hinweistafel der hier beschriebenen Art. Also was tun? Am besten das Fahrzeug anhalten und zu Fuß die Gegenfahrbahn überqueren um dann den Text des Hinweisschildes zu studieren. Anschließend geht es wieder zu Fuß hinüber zum auf der Gegenfahrbahn abgestellten Fahrzeug. Dort hat sich inzwischen hinter dem Fahrzeug längst eine stehende Kolonne gebildet, aus der wütend Wortkeulen geschleudert werden. Es fällt jedenfalls schwer, das zitronengelbe Hinweisschild in dieser Form als verständliche und endgültige Lösung anzusehen.(Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Die Stadt-Salzburger haben ihr Problem mit dem fantasielosen und enttäuschenden Kiesbelag auf dem Residenzplatz. Die Halleiner sind mit einem Feinst-Kiesproblem der ganz anderen Art konfrontiert. Haben die Windböen vor einem Gewitter die richtige Stärke und die richtige Windrichtung, dann werden die Fugen zwischen den schönen Straßenbelags-Platte ausgeblasen. Der feine schwarze Feinstkies sammelt sich unter Umständen in deutlich ins Auge fallenden Mengen an. Das obenstehende Foto, entstanden am Oberen Markt, zeigt dies sehr anschaulich. Das Problem ist bisher kein Thema in der Stadt, weil stadtbewußte, tüchtige, tatkräftige und damit besonders vorbildliche Bewohner der Altstadt stets sogleich mit Besen und Schaufel anrücken, um den schwarzen Feinstkies (oder Sand) sogleich wieder zu entfernen. Um die Fugen zwischen den Straßenbelags-Platten wirksam zu schließen, müsste ein Material gefunden werden, das sich nach Einbringen in die Fugen verfestigt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Gitter sind dazu da, um jemanden ein- oder auszusperren. Also höchst unerfreuliche Hindernisse. Österreichs kuriosestes, eigenartigstes und sinnlosestes Gitter findet sich auf der Halleiner Pernerinsel, gleich neben dem gerade erneuerten Salinen-Steg. Dieser völlig funktionslose, irrwitzige Gitter-Rest ohne jeden Sinn und Zweck, gammelt nur noch unübersehbar vor sich hin. Etwa 100 Jahre zurück: Die Pernerinsel war dicht verbauter Industriestandort, rund um die Saline drängten sich salzverarbeitende Betriebe. Alles war eingezäunt, die Halleiner blieben feindselig ausgesperrt. Der Stadtgemeinde gelang es lediglich, den damaligen Entscheidern des österreichischen Salzmonopols, einen öffentlich begehbaren Fußweg über die Pernerinsel abzutrotzen. Am liebsten hätten ja die Salzherren die Halleiner Bevölkerung komplett von der Pernerinsel ausgesperrt. Dieser Horror ist längst Geschichte, hunderte Meter an Absperrungen wurden entfernt. Durch einen verhängnisvollen Zufall, durch eine unverzeihliche Schlamperei, blieb der kurze, sinnlose Gitterrest auf Höhe des Salinensteges erhalten. Das Ding hat keinerlei Funktion mehr, es stört nur und ärgert alle, denen die Stadt Hallein am Herzen liegt. Der neue Salinensteg wird nun auch im besonderen Maße die allgemeine Aufmerksamkeit auf das dümmste Gitter in ganz Europa richten. Also: Endlich weg damit! – Unser 1. Foto oben, zeigt den peinlichen, armseligen Gitterrest in seiner gesamten, imposanten, geradezu gewalttätigen Ausdehnung. Auf dem 2. Foto ist der schlechte Zustand der kleinen Betonmauer dokumentiert, in der das Gitter derzeit noch Halt findet. Das Gitter vergammelt immer mehr, das 3. Foto zeigt es überdeutlich. Ein echter Schandfleck! Also: Entweder einen tiefen Griff in die Stadtkasse, um diesen ganzen, völlig überflüssigen Krempel, vollkommen sinnlos zu sanieren (so etwas nennt man auch vorsätzliche Verschwendung von Steuergeldern), oder endlich weg mit dem absurdesten Gitter-Rest unseres Planeten und zum Alteisen-Händler damit! – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

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In der Schwarzstraße Nr. 9 stand die Neufärbelung einer Hausfassade (FOTO 1) und die Dacherneuerung bevor. Schockierend dabei war, dass unter den aufgemalten Farbmustern sich auch die Farbe Grau (FOTO 2) befand. Der große 3. Lehrsatz der universitären Farbenlehre besagt: ,,Die Farbe Grau, ein Ergebnis der Farbmischung aus Schwarz und Weiß, wirkt als unbunte Farbe deprimierend und wird nur dort eingesetzt, wo starke Verschmutzungsgefahr den Einsatz bunter Farben unmöglich macht. Die Bezeichnung Grau leitet sich aus den Begriffen grau-sam, grau-envoll, grau-sen, grau-enhaft und grau-enerregend ab.‘‘ Offenbar hatte die Halleiner Ortsbildschutz-Kommission angestrengt vorbeigesehen, als das graue Farbmuster auf der Hausfassade prangte und alle Passanten schockierte, die daran vorbei gingen. Doch schließlich schlug gerade noch rechtzeitig der Blitz der Vernunft ein und irgend ein erhellter Geist rief erfolgreich zur Besinnung auf. So blieb der Schwarz-Straße und so blieb der Stadt Hallein erfreulicher Weise ein reichlich unerfreuliches Grau-Haus erspart. Es leuchtet jetzt in hellem Weiß (FOTO 3). Das hier residierende Unternehmen ,,Gabriel Glas‘‘ verspricht unglaublichen Weingenuß. Hinter einer so freundlichen Fassade wird ein derartiges Versprechen mit Sicherheit eingelöst. Ist das Leben nicht schön? – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Links vor dem Abgang zur Griestor-Tiefgarage, wurde einst eine schmale, sorgfältig eingerahmte Grünfläche angelegt (FOTO 1). Deren Nicht-Pflege und missbräuchliche Verwendung als Lagerplatz für Schüttmaterial demonstrieren anschaulich (FOTO 2), dass hier eingegriffen werden muss. Entweder wird die Rasenfläche wieder hergestellt oder diese Mini-Grünanlage wird entfernt und die verbleibende Leerfläche wird einfach zuasphaltiert. So wie dies in nächster Umgebung bereits auf perfekte Art, mit den hier einst bestehenden, zwei schönen Pflasterstein-Kreisen geschah. Sie wurden ersatzlos durch Asphalt ersetzt und so schaut das Ganze jetzt auch aus:  Schiach und deprimierend. Für alle Besucher der Stadt Hallein, die aus der Tiefgarage herauf kommen, ist dies der erste Eindruck, den sie von Hallein bekommen! Von der malträtierten Grünfläche sind es nur wenige Meter bis zum schmalen, vergammelten Stadtmauer-Türl (wurde vom SALZSCHREIBER in dieser Rubrik bereits kritisiert), durch welches man die Metzgergasse erreicht. Noch vor dem Stadtmauer-Türl kommt man an üppigem, staudenhohem Grünwuchs vorbei. Ein unbekannter Täter erkannte dieses Grünzeug als ideale Entsorgungsfläche und schleuderte dort einfach seinen ungeliebten Staudenteil hinein (FOTOS 3 und 4). Man erkennt, wie vorbildlich einfach unser Entsorgungssystem funktioniert. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Was in vielen Orten unseres Bundeslandes längst zur schönen, wichtigen und alljährlichen Tradition zählt, soll nun endlich auch in Hallein realisiert werden. Hallein nimmt heuer, nach allzu langen Jahren der bedauerlichen Absenz, wieder am Blumenschmuck-Wettbewerb des Landes Salzburg teil. Exakt nennt sich dieser Bewerb richtiger Weise ,,Blumenschmuck und Lebensqualität‘‘, denn Blumen heben, wo immer sie auch in Erscheinung treten, in ganz erheblichem Maße Lebensfreude und Lebensqualität. Natürlich ist in erster Linie zu wünschen, das die kahlen Hausfassaden der Altstadt endlich mit buntem Blumenschmuck aufgewertet werden. Im Wettbewerb des Landes gibt es darüber hinaus mehrere Kategorien, unter denen gezielt am Bewerb teilgenommen werden kann: ,,Wirtshäuser, Hotels und Pensionen‘‘, (im Bereich ,,Hotels‘‘ dürfte in Hallein die Teilnahme eher dürftig sein), ,,Bauernhäuser‘‘, ,,Einzelbalkone von Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken‘‘ sowie ,,Öffentliches Grün‘‘ (Stadtplätze, Stadtpark, Verkehrsinseln usw.) Unter der E-Mail Adresse salzburger-blumenschmuck.at sind bis 30. Juni 2019 Anmeldungen zum Blumenschmuck-Wettbewerb möglich. Wertvolle Anregungen findet man im Internet mit Fotos von vergangenen Blumenschmuck-Wettbewerben. Für alle Teilnehmer gibt es 10 % Rabatt bei den teilnehmenden Gärtnern oder Gemüsebauern. Ende Juli bis Anfang August erfolgt die Bewertung der Blumen-Kreationen durch eine Jury. Es ist zu hoffen, dass sich zahlreiche Teilnehmer in Hallein finden, mehr Blumenschmuck täte der Stadt in jeder Hinsicht gut.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Es gibt bereits schöne Beispiele dafür, dass einzelne Blumenschmuck-Vorreiter erfolgreich in Hallein unterwegs sind. FOTO 1: Seit Jahrzehnten (!) wird die Fassade des Halleiner Rathauses vorbildlich mit Blumen geschmückt. In der gesamten Halleiner Altstadt gibt es, an einer Hand leicht abzählbar, leider nur wenige ähnliche Beispiele. Die erdrückende absolute Super-Mehrheit der Hausbesitzer konnte für einen Blumenschmuck an ihren Hausfassaden seit Jahrzehnten leider nicht gewonnen werden. FOTOS 2 und 3: Eine der seltenen, höchst erfreulich seit Jahren mit Blumen geschmückten Hausfassaden, verbirgt sich auf dem Bruckhäuserplatz. FOTOS 4 und 5: Wenn zumindest die Mehrheit der übrigen Halleiner Geschäftsinhaber dem hinreißenden Beispiel von Danja Schorn in der Fußgängerzone oder von Petra Schauer am Kornsteinplatz folgen würde, wäre Hallein eine begeisternde Einkaufsstadt mit erfreulicher Kundenfrequenz. FOTO 6: Die Stadt Hallein schmückt den Pflegerplatz (gegenüber Keltenmuseum) und den vom Colloredohaus begrenzten Schifferplatz (im Bild) mit schönen Blumenrabatten. FOTO 7:  Für Sie persönlich ist Blumenschmuck in der Stadt Hallein völlig uninteressant, Blumen sind Ihnen absolut egal? Dann genießen Sie unser letztes Foto oben aus der permanenten Blumen-Präsenation vor dem Blumengeschäft Tannenberger. Wir wünschen gute Besserung! – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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Winzig, unauffällig und in schäbigem Zustand. So präsentiert sich der schmale Durchgang durch die historische Stadtmauer, nur in kurzer Entfernung neben dem Griestor am Ende der Metzgergasse. Praktischen Nutzen besitzt das Mauerloch kaum. Es dient lediglich als geringfügige Abkürzung zwischen Thunstraße und Altstadt-Tiefgarage. Wobei dieser Vorteil angesichts des immer mehr grassierenden Bewegungsmangels längst schon als echter Nachteil gesehen werden muss. Wie auch immer – der Zustand dieses engen, ungepflegten Mauerdurchganges ist reichlich abstoßend.

Wenden wir uns gleich den oben stehenden Fotos zu. FOTO 1: Das schmale Loch in der Stadtmauer kann gleichzeitig nur von einer Person durchgangen werden. FOTOS 2 und 3: Innen zeigt sich der Durchgang sichtlich ungepflegt. FOTOS 4 bis 7: Die drei Stufen, die von der Metzgergasse in den Durchgang führen, befinden sich in reichlich schäbigen Zustand. Das letzte Foto zeigt, dass durch die wackeligen Stufenplatten  bereits Kabelleitungen freigelegt wurden. Der Durchgang gehört jedenfalls grundlegend saniert, vom Innenverputz, der auch eine farbliche Neugestaltung dringend nötig hätte, bis zu den Stufenplatten, die durch schöne Natursteinplatten ersetzt werden müssten. Oder das Mauerloch, das derzeit reichlich peinlich für die Stadt Hallein ist, wird wieder verschlossen. Es wäre die einfachere und billigere Lösung. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

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