Im freundschaftlichen Wettkampf traten aktuell rund 230 Leichtathletinnen und Leichtathleten aus den zehn Regionen des Alpenbündnisses ARGE-ALP im ULSZ Rif gegeneinander an. „Auch Sport verbindet über die Grenzen hinaus, das zeigt sich einmal mehr an diesen beiden hochklassig besetzten Wettkampftagen“, so Landesrat Stefan Schnöll. Die ARGE-ALP arbeitet insbesondere auf ökologischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet zusammen. Am vergangenen Wochenende traten Spitzensportler der zehn Regionen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien in insgesamt 34 Stadion-Bewerben gegeneinander an. „Darunter finden sich nicht weniger als 13 EM- und fünf WM-Teilnehmer, ein Beweis für das sportliche Potenzial im Alpenraum“, so Landesrat Stefan Schnöll. Alle zehn Jahre finden in Salzburg die top besetzten Leichtathletikbewerbe im Rahmen von ARGE ALP statt. „Vom Stabhochsprung über die Hürdenläufe, vom Speerwurf über Weitsprung, es wird alles geboten – und das für Zuseher bei freiem Eintritt“, freut sich Schnöll über den grenzüberschreitenden sportlichen Austausch. Das obenstehende Foto zeigt Landesrat Stefan Schnöll mit Amira Simon (Sprinterin und Hürdenläuferin) sowie Präsident SLV Ferdinand Guggenberger. – (Text und Foto: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Die ,,Schmiede‘‘ blieb auch in ihrem glorreichen 20. Bestandsjahr ihren Prinzipien treu. Das heurige Jahresthema stand unter dem Motto ,,Sündenbock‘‘. Und zahlreiche ,,Kunst-Schmiede‘‘ waren wieder auf der Pernerinsel in der Alten Saline auf vielfältige Art und Weise tätig. So wie jedes Jahr, wurde auch heuer wieder, als spezielle Abschluß-Attraktion, eine öffentlich zugängliche Werkschau veranstaltet, bei der ,,Schmiede-Treibsatz‘‘ Rüdiger Wassibauer wieder auf die respektable, erstaunliche und beeindruckende Kreativität der ,,Schmiede‘‘-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer verweisen konnte. Ein erster Bericht über die ,,Schmiede 2022‘‘ erschien bereits hier, im ,Salzschreiber‘‘, im Ressort ,,Aktuelles‘‘ – dort einfach etwa 10 Beiträge weit zurückscrollen. Wie unsere obenstehenden Fotos dokumentieren, ist der Kreativität der ,,Schmiede‘‘-Teilnehmer keine Grenze gesetzt. Gleich auf dem 1. Foto beeindruckt ein sensationeller Greifarm, die ,,Romantische Maschine‘‘, die mit einer Füllfeder Texte zu Papier bringt. Auf den Fotos 2 und 3 sind attraktive bunte Objekte zu sehen, geschriebene Fragen gibt es auf dem Foto 4 (z. B. ,,Was bzw. welche Situation bezeichnest Du als märchenhaft?‘‘ oder Welche Märchen begleiten Dich in Deinem Leben?) und auf dem Foto 5 wird gedichtet: ,,Da unten im Tal, läufts Wasser so trüab, und i kanns Dir nicht sagn, i hab Di so liab!‘‘ Auf dem 6. Foto wird man mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Beispiel: What kind of maker are you? Foto 7: War der Gekreuzigte ein Phantast? Die endgültige Antwort darauf gibt es wohl erst im Jenseits. Foto 8: Verschiedene geometrische Linien-Formen wurden durch Projektion auf einer Wand sichtbar. Foto 9: Dass dieses farbenfrohe Durcheinander dem Ausstellungsmotto ,,Sündenbock‘‘ durchaus entspricht, muss wohl nicht näher erklärt werden. Foto 10: Hier hat die Künstlerin oder der Künstler wie ein ,,Sündenbock‘‘, weibliche Merkmale lieblos dargestellt. – Nachdem im nächsten Jahr die ,,Alte Schmiede‘‘ umfassend renoviert wird, muss unter Umständen mit einem Ausfall der ,,Schmiede 2023‘‘ gerechnet werden.

Hochkarätige Vorträge der Teilnehmer:innen der Artist in Residence-Programme (AIR) demonstrierten an vier Abenden eindrucksvoll, dass die Schmiede sich immer mehr zum Fokus für enge Kooperationen zwischen MedienKunst und Wissenschaft entwickelt hat. Auch 2022 bildete die Frage „Was kann Kunst für die Wissenschaft, was kann die Wissenschaft für Kunst tun?“ ein zentrales Thema der Schmiede Hallein. Die Künstler*innen und Forscher*innen der „Artist in Residence“ Programme stellten sich und die Projekte vor, an denen in Hallein gearbeitet wurde. Zum Einstieg ging es am Freitag, 16.9. in zwei Künstler:innen-Gesprächen um Künstliche Intelligenz (KI): Die gebürtige Halleinerin Stephanie Meisl, alias s.myselle, stellte an Hand verschiedener Kunstprojekte ihren Zugang zur neuen Technologie vor. Gio Montez aka Giorgio Capogrossi, Künstler, umtriebiger Galerist und Unternehmer aus Rom beschäftigte mit der komplexen Frage, wie Kunst und der digitale Markt bzw. Urheberschaft funktionieren und wie der Handel auf diesem globalen und komplexen Kunstmarkt mit Hilfe von KI vernetzt und vereinfacht werden kann. Den Anfang der AIR machte am Samstag, 17.9. die Akademie Hallein mit Manuel Tozzi. Der bildende Künstler arbeitet an der ,,Romantischen Maschine‘‘, einer künstlichen Intelligenz, die aus literarischen Texten der Romantik neue Gedichte generiert, die wiederum von einem Roboterarm „handschriftlich“ niedergeschrieben werden. Die Summer Sessions AIR präsentierte Toni Mijac, Film- und New Media Künstler, der sich in „Catharsis“ mit Introspektion bei Männern befasst und die fotografisch festhält. Am Sonntag, 18.9. stellte subnet AIR Martina Fröschl vor, die in „Butterfly Pieris Effect“ mit tomographischen 3D Scans und volumetrischen Renderings der Entwicklungsstadien von Ei, Raupe, Puppe bis zum Falter arbeitet. Im Rahmen der „MediaART grant der Stadt Salzburg“ präsentierte Corrie Francis Parks ihre Stop-Motion-Animationen mit Sand und ihre atmende Sand- Videoinstallation „Embodied Ice“. Der Mittwoch, 21.9. stand im Zeichen von subnet und angewandter Biologie in Form von Bio-Art, der Schnittstelle zwischen Biologie und Technologie bzw. dem künstlerischen Dokumentarfilm. Der Wet-Lab Art Künstler Adam Zaretsky (aka Andi Wallwhore) nahm im Rahmen des ersten subnet Talks das Publikum mit zu einem Streifzug durch ein illustres, vielfältiges Schaffen zum Thema „Wo liegen die Grenzen und Schnittstellen zwischen Biologie und Kunst?“ bzw. welche Konsequenzen resultieren daraus. Aisen Caro Chacin stellte ihre Arbeiten zu Bio Art und Device Art vor: Was heißt es, mit der Zunge zu sehen, mit den Zähnen zu hören oder akustisch zu sehen? Den Abschluss bildete die Vorstellung der Feral Artist in Residency: Die Filmemacherin, bildende Künstlerin und Anthropologin María Contreras, setzt sich mit Rewilding Cultures und DIY communities auseinander und präsentierte zwei Dokumentarfilm-Projekte zu Bio-Art bzw. Architektur und das Konzept für ein Hybrid aus Dokumentation und Experimentalfilm zum brisanten Thema Abtreibung. – (Gabriele Krisch, Odo Stierschneider. Fotos: Gabriele Krisch, Ost.)

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Sie sind mitten unter uns, diese großartigen, beeindruckenden und sympathischen Persönlichkeiten, die im musikalischen Bereich der Stadt Hallein Markantes und Außerordentliches leisten. Die lebende Institution Hans Ebner, war nahezu 50 Jahre lang Kapellmeister der allseits bekannten und angesehenen Bergknappen-Musikkapelle – exakt sind es 46 Jahre – und außerdem war er 18 Jahre lang als Landeskapellmeister verdienstvoll tätig. Hans Ebner legt nun den Dirigentenstab zur Seite – ein Ereignis, welches auch der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger zu würdigen weiß. Wir zitieren nachstehend aus den Darlegungen des Stadtoberhauptes in Facebook: ,,Hans Ebner hat die Bergknappenkapelle dorthin geführt, wo sie jetzt steht: Hin zu einer bodenständigen, beliebten und professionell geführten Musikkapelle, die mit ihren Aufführungen stets für volle Häuser sorgt. Lieber Hans, danke für Deine Arbeit – ich denke, man kann durchaus von einer Ära sprechen, die nun leider endet. Aber ich bin sicher, die Bergknappenkapelle wird Dein ,,Erbe‘‘ in Ehren halten und die Musikkapelle mit Dir als Ehrenkapellmeister verantwortungsvoll in die Zukunft führen. Ganz nach dem Motto: Der Tradition verpflichtet, dem Fortschritt zugetan! Vielen Dank für 46 großartige Jahre!‘‘. – (Odo Stierschneider. Das Foto stammt aus dem Facebook-Beitrag des Bürgermeisters).

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Seit Freitag, 16. September 2022, zeigen sich die höchsten Bergipfel rund um den Tennengau bereits mit Schnee bedeckt. Sie waren allerdings ständig in dichtes Gewölk gehüllt, nur zwischendurch war ein kurzer Blick durch geringfügige Öffnungen in den Wolken auf kleine Ausschnitte der Schneeberge ringsum möglich. Doch der ,,Salzschreiber‘‘ blieb stur und behielt die wolkenverhangenen Berggipfel immer wieder im Auge. Und dann ergab sich schließlich das kurze, strahlende Wunder. Das zähe Gewölk öffnete sich am 21. September für wenige Augenblicke über dem höchsten Berg des Tennengaues, es erschien für wenige Momente ein blauer, klarer und wolkenloser Himmel, unter dem das Göllmassiv eindrucksvoll mit seiner herrlichen Schneepracht erstrahlte. Doch schon baute sich ringsum wieder mächtiges Gewölk auf, der blaue Himmel und der weiß verschneite Hohe Göll verschwanden nach viel zu kurzer Zeit wieder vollständig hinter den dichten Wolkentürmen. Angesichts der tagelang wolkenverhangenen Bergwelt, erschien der kurze klare Blick auf den winterlichen Göll beinahe wie ein kleines Wunder. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Vom 21. bis 25. September 2022, also an fünf Tagen, ist der öffentliche Verkehr im gesamten Bundesland kostenlos. Anlass dafür ist der Rupertikirtag rund um den Landesfeiertag am Samstag. Man kann aber auch nach Tamsweg, Zell am See oder nach Hallein (in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg locken unter anderem eine malerische Altstadt, das international geschätzte Keltenmuseum, das sehenswerte Stille-Nacht-Museum, die Alte Saline auf der Pernerinsel und eine ganze Reihe von Geschäften) kostenlos fahren. „Vielleicht ist gerade das eine gute Gelegenheit, das Auto einmal stehen zu lassen und nicht die Luft mit Abgasen und Reifenabrieb zu verpesten, sondern kostenlos Bus und Bahn auszuprobieren“, hofft Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. LR Stefan Schnöll, Ursula Maier (Altstadtverband) und Johannes Gfrerer (GF SVV): „Rund um den Rupertikirtag fahren heuer in Salzburg alle Öffis gratis.“ „Schon seit längerem setzen wir uns dafür ein, dass wir besonders bei Veranstaltungen zukünftig noch mehr solche Angebote haben. Die Anreise zum Rupertikirtag ist die perfekte Gelegenheit, um den öffentlichen Verkehr in unserem Bundesland auszuprobieren“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll zum gemeinsamen Angebot des Landes mit dem Salzburger Verkehrsverbund (SVV) rund um den Landesfeiertag. „Kostenlos mit Bus und Bahn, ohne Stau und Parkplatzsuche lässt sich der Salzburger Rupertikirtag bestens genießen. Wir bitten die Festbesucherinnen und Festbesucher von dieser tollen Aktion Gebrauch zu machen. Dem stressfreien Rupertikirtags-Erlebnis steht damit nichts mehr im Wege“, freut sich Ursula Maier vom Altstadtverband über das fünftägige Gratis-Angebot vom Salzburger Verkehrsverbund. „Mit dieser Aktion erreichen wir wieder ein anderes Publikum und erhoffen uns dadurch, noch mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr begeistern zu können“, erklärt Johannes Gfrerer, Geschäftsführer der SVV-GmbH. – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Es gibt nur wenige Objekte in der Halleiner Altstadt, die seit ihrer Errichtung immer wieder zu Meinungs-Verschiedenheiten führen. Das ,,Kornstein‘‘-Objekt auf dem Kornsteinplatz zählt zweifellos dazu. Grundsätzlich soll es einen historischen ,,Kornstein‘‘ darstellen, mit dessen Hilfe Getreide-Korn in verschiedene genormte Säcke oder Behälter abgefüllt werden konnte. Vor Jahrzehnten diente der schwere, eher grob geformte Marmorbehälter jedoch ursprünglich beim Griestor an dessen stadteinwärts gerichteter Seite als Pflanzenbehälter. Die Abflussöffnung diente dazu, um allzu heftig und allzu lang niederprasselnden Regen wieder nach außen abzuführen. Es gibt jedenfalls massive Zweifel an der erforderlichen Funktionsfähigkeit dieses ,,Kornsteins‘‘. Allzu grob geformt erscheint der Marmorbehälter, um daraus Getreide exakt abfüllen zu können,

Er hätte jedenfalls an der Innenseite einen geeichten Metallbehälter aufweisen müssen, der ,,gestrichen voll‘‘ einem bestimmten Volumen entsprochen hätte. Die Menge wäre nur für Großabnehmer in Frage gekommen. Welche Rolle die kleine eckige Rinne der Marmorplatte hatte – sie ist übrigens auf abstoßende Weise verschmutzt (siehe 1. Foto oben) – und ob sie ursprünglich überhaupt mit dem Kornstein in Verbindung stand, ist völlig unklar. Gesamteindruck: Das Ganze wäre viel zu grobschlächtig gestaltet, um hier für das wichtige Getreidekorn exakte Mengen-Ergebnisse zu erhalten. Bleibt nur die Erkenntnis: Die Marmorplatte mit dem Marmorbehälter sieht auf den ersten Blick ganz passabel aus, doch die beiden Objekte ergeben kein vernünftig funktionierendes Ganzes. Aber es gab sehr wohl wichtige, funktionierende und stark frequentierte historische Kornsteine – sicherlich einst auch auf dem Kornsteinplatz. So wie auf unserem 2. Foto oben. Der historische quadratische Kornstein enthält oben vier Öffnungen, die mit Metall ausgekleidet sind und ,,gestrichen voll‘‘ eine ganz bestimmte übliche Menge Korn enthielten. An den vier abgeschrägten Ecken des Kornsteins befinden sich die Korn-Auslassöffnungen. Hier konnte jedenfalls rasch Korn in vernünftigen Mengen an die Kunden abgegeben werden. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Es ist ein Jammer mit der Salzachbucht. Zu Beginn das strahlende Erscheinungsbild mit der Wasserfläche, auf deren Bühne sogar die Salzburger Festspiele aktiv werden wollten. Doch die Salzachbucht versandete immer wieder. Ihre regelmäßige Freiräumung ging den damit Beschäftigten so sehr auf die Nerven, dass der damalige Bürgermeister die Zuschüttung der Wasserfläche anordnete. Damit ging nicht nur die Wasserfläche verloren, es wurden auch der Gehweg um diese herum und vier Sitzstufen zugeschüttet. Damit wurden die ausgeklügelten Proportionen der Anlage brutal zerstört. Die seit damals erkennbar ungepflegte Anlage (in jeder anderen Stadt wäre sie gehegt und gepflegt worden), bietet nur noch ein Bild des Jammers. Nun soll die Salzachbucht, letzten Informationen zufolge, unbedingt begrünt werden. Nachdem der natürliche grüne Nachschub sich allzu viel Zeit lässt (dazu unser 1. Foto oben), wurden nun die ersten gezielten gärtnerischen Maßnahmen eingeleitet. An der südlichen Betontreppe, deren letzte Stufen, ebenso wie jene der Nordtreppe – als weltweit einzigartiges Unikum – erst im Untergrund enden, hat man nun bereits auf den Stiegengeländer-Mauern die ersten Rasenziegel verlegt. (Dazu oben die Fotos 2 bis 5). Die Arbeiten sollen rasch weitergeführt werden, so dass alle Treppenstufen und alle Sitzstufen rundum bis zum Beginn der Frostperiode komplett mit Rasen bedeckt sind. Das Ganze erscheint so eigenartig und kurios, dass der SALZSCHREIBER diese Meldung eigentlich im Ressort ,,Satire‘‘ veröffentlichen wollte. Doch die Fotos dokumentieren eindeutig, dass es hier um beinharte Tatsachen geht. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auch am Sonntag, 18. 9., lag der SALZSCHREIBER auf der Lauer, um endlich den ersten Schnee auf den Bergen ringsum fotografieren zu können. Diesmal (siehe dazu auch den entsprechenden Foto-Beitrag in der SALZSCHREIBER-Rubrik PLUS & MINUS) gab es den ganzen Tag über keine nennenswerte Chance, den Schnee auf den durch Wolken verhangenen Bergen zu fotografieren. Erst gegen Abend, als es eigentlich schon zu dunkel zum Fotografieren war, besserte sich die Situation doch etwas. Die markantesten Berge rund um den Tennengau, im zwei Tage jungen/alten oder alten/jungen Schneekleid, sind auf den obenstehenden Fotos festgehalten. Foto 1: Der Untersberg. Er war auf dem oberen Teil den ganzen Tag über von Wolken bedeckt. Foto 2: Der Hohe Göll zog die Wolken geradezu magnetisch an und war ganztägig verdeckt. Nur sein unterer Teil rechts neben dem Zinkenkogel war, freilich immer nur für kurze Zeit, sichtbar. Foto 3: Der Kleine Göll konnte ohne Wolken fotografiert werden. Im Osten und Süden war die Wetterlage deutlich besser. Foto 4: Sogar der Schlenken zeigte sich mit einer Schneehaube. Foto 5: Das mächtige Tennengebirge im Süden war selbstverständlich auch von Schnee bedeckt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OSt.)

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Am Sonntag, 9. Oktober 2022, findet die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten statt. Das Staatsoberhaupt wird für sechs Jahre gewählt. Unter www.salzburg.gv.at/bpw22 hat das Land eine Infoseite eingerichtet. 392.612 Salzburgerinnen und Salzburger können am 9. Oktober über den künftigen Bundespräsidenten entscheiden. Im Tennengau sind 43.442 Personen wahlberechtigt, davon haben 401 Personen ihren Wohnsitz außerhalb von Österreich. Wer am Wahltag keine Möglichkeit zur Stimmabgabe im Wahllokal hat, kann dies mit einer Wahlkarte bereits vorher erledigen. Diese kann online oder direkt in der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Schriftlich muss das bis zum 5. Oktober gemacht werden, persönlich ist es bis 7. Oktober, 12 Uhr, möglich. Um gezählt zu werden, müssen Wahlkarten bis 9. Oktober bei einer Bezirkswahlbehörde oder in einem Wahllokal während der Öffnungszeiten eingelangt sein. Wählen ist in Österreich ab 16 Jahren möglich. Die meisten Wahlberechtigten, 69 Prozent, stehen im Erwerbsalter (20 bis 64 Jahre), die Über-65-Jährigen machen 26,2 Prozent aus. Die Salzburgerinnen und Salzburger haben am 9. Oktober die Möglichkeit, in insgesamt 522 Wahllokalen ihre Stimme abzugeben. Zu Mittag schließen bereits einige Wahllokale im Lungau und im Pinzgau, um 16 Uhr haben dann landesweit alle Wahllokale geschlossen. Erste Ergebnisse wird es frühestens um 17 Uhr geben, nachdem alle Wahllokale in Österreich geschlossen haben. Dazu noch einige wichtige Termine: ​Bis spätestens 5. Oktober: Wahlkarten schriftlich bei der Wohnsitzgemeinde beantragen. Bis spätestens 7. Oktober, 12 Uhr: Wahlkarten persönlich bei der Wohnsitzgemeinde beantragen. 9. Oktober: Wahltag, Wahlkarten müssen bei Bezirkswahlbehörden oder in Wahllokalen während der Öffnungszeiten eingelangt sein, letzte Wahllokale schließen in Salzburg um 16 Uhr. Am 10. Oktober erfolgt die Auszählung der Wahlkarten. Um zur Bundespräsidentin oder zum Bundespräsidenten gewählt zu werden, ist das Erreichen von mehr als der Hälfte aller gültigen Stimmen erforderlich. Kandidieren mehr als zwei Wahlwerberinnen oder Wahlwerber und erlangt von diesen keine oder keiner eine solche Mehrheit, so findet vier Wochen nach dem ersten Wahlgang ein zweiter Wahlgang ("engere Wahl", "Stichwahl") statt, bei dem die beiden stimmenstärksten Wahlwerberinnen und (oder) Wahlwerber antreten. – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Die fantastische, einzigartige und unverzichtbare ,,Schmiede‘‘ feiert heuer ihr glorreiches 20jähriges Bestehen in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. Und noch immer ist ihr großartiger Gründer Rüdiger Wassibauer in führender Position mit dabei. Noch immer ist die Schmiede ein alljährlicher künstlerisch-kultureller bzw. kulturell-künstlerischer Glanzpunkt im Veranstaltungs-Geschehen der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg. Seit 20 Jahren treffen sich jedes Jahr Kreative aus allen Teilen der Welt in Hallein und verwandeln die Stadt für nahezu zwei Wochen in einen grandiosen Spielplatz der Ideen. In der alten Saline auf der Pernerinsel, wird alleine oder in Gruppen an Projekten gearbeitet, die am letzten Tag dann bei der großen, öffentlichen Werkschau, präsentiert werden. Auf den obenstehenden Fotos Rüdiger Wassibauer und Momentaufnahmen von Mitwirkenden an der 20. Schmiede auf der Pernerinsel.

Begonnen hat vor 20 Jahren alles wie so oft mit einer spannenden Idee. Die Brüder Rüdiger und Philipp Wassibauer sowie Paul Estrela, wollten eine Basis für Künstler schaffen, um sich zu treffen, auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Also eine fantastische Partnerbörse für kreative Köpfe. Seit der Premiere vor 20 Jahren ist wahrlich viel passiert. Jedes Jahr pilgern zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt nach Hallein und suchen sich ein Plätzchen in den historischen, äußerst inspirierenden Gemäuern der Saline, wo sie sich in den folgenden Tagen nach Lust und Laune entfalten können. Hier arbeiten Musiker neben Tänzern, Maler neben Videokünstlern, Produzenten von Visuals neben Programmierern von Computerspielen.

 

Manche in Hallein geschlossene Partnerschaften haben den Sprung in die reale Welt und aus der Schmiede hinausgeschafft und konnten sich oftmals auch international durchsetzen. „Der offene Charakter der Schmiede ist ein Grund dafür, warum das Festival ein guter Nährboden für Firmengründungen ist. Außerdem lernt man viele Leute kennen, mit denen man eine Firma aufbauen kann“, so Schmiede-Mitbegründer Philipp Wassibauer. Doch nicht nur Firmen sind hier entstanden, sondern auch der eine oder andere Musik-Akt hat hier in Hallein seinen Ursprung. 
Die Idee zum heurigen Jahresthema ,,Sündenbock‘‘ für die ,,Schmiede“ stammt aus den Pandemie-Jahren, denn als Gesellschaft waren wir sehr schnell mit Zuschreibungen wie etwa ,,richtig‘‘ und ,,falsch“, oder ,,Wer sind die Guten?“ und ,,Wer sind die Bösen?“ Daraufhin stand die Frage im Raum: Wie haben, historisch gesehen, Gesellschaften vergleichbare Brüche gekittet? Mit einem Sündenbock! Im Judentum etwa ist der ,,Sündenbock‘‘ Teil eines gemeinschaftlichen Rituals. Am ,,Tag der Reue und Sühne“ versöhnen sich gläubige Jüdinnen und Juden mit Gott und ihren Mitmenschen. In der Zeit des Zweiten Tempels (etwa 500 v. Chr.) wurden zu Jom Kippur symbolisch die Sünden des israelischen Volkes einem unschuldigen Ziegenbock aufgeladen – so einfach ging das damals – und dieser daraufhin dann noch hinaus in die unfruchtbare und vegetationslose Wüste getrieben, wo er ohne Wasser und Nahrung elend zugrunde ging. Keine Frage – zu Derartigem sind nur wir ach so intelligenten, so mitfühlenden und so großartigen Menschen fähig.

20 faszinierende Jahre der ,,Schmiede“ in Hallein – und wie geht es weiter? Der Blick auf die ,,Schmiede“ ist jedenfalls aus derzeitiger Sicht kurzfristig eingetrübt. Denn die Stadt Hallein wird im nächsten Jahr die Saline sanieren, daher ist zurzeit noch nicht klar, ob die ,,Schmiede 2023‘‘ in gewohnter Form stattfinden kann. Erfreulicher gestaltet sich hingegen der Blick auf die Beziehung zwischen ,,Schmiede‘‘ und diversen Bildungseinrichtungen. Die Schmiede wird künftig noch enger mit wichtigen Bildungs-Einrichtungen zusammenarbeiten. Sie kooperiert bereits mit der Uni Salzburg – mit der Abteilung Human Computer Interaction vom Techno-Z. Außerdem mit der Universität Mozarteum und der FH Salzburg und mit der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Natürlich gibt es spezielle Kooperationen im Jubiläumsjahr 2022. Die Universitäten unterstützen die ,,Schmiede“ mit Vortragenden in den verschiedenen Laboren bzw. Workshops: FH Salzburg – Labor zum Thema „Spiele“. / Uni für angewandte Kunst Wien – Labor Visualisierung von wissenschaftlichen Daten. / FH + Mozarteum – Labor zum Thema „Stoff und Klang“ (Klangfähigkeit von Materialien wie Plastik und Textil, sowie Entwicklung neuer digitaler Oberflächen aus Stoff – intelligent textile.

Auf die drei speziellen Highlights des ,,Schmiede‘‘-Festivals sei an dieser Stelle noch hingewiesen. Erstens ,,Romantische Maschine“. Ein Computerprogramm, welches deutsche Gedichte der Romantik lernt, und neuerdings auch selbst verfasst! Auf der Schmiede wird die Software mit einem Robo-Arm ausgestattet, damit man sogar den Prozess des Gedichteschreibens beobachten kann. Zweitens Labor der FH + Mozarteum – Labor zum Thema „Stoff und Klang“ (Klangfähigkeit von Materialien wie Plastik und Textil, sowie Entwicklung digitaler Oberflächen aus Stoff – intelligent textile. Bereits in den letzten beiden Jahren haben die FH Salzburg und die Uni Mozarteum daran geforscht; für ihre Forschungsarbeiten haben sie heuer 2022 einen der größten Wissenschafts-Fördertöpfe Österreichs erhalten (PEEK-Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste. Förderung von innovativer Arts-based Research von hoher Qualität). Fördergeld: 350.000 Euro für 3 Jahre. Drittens Feminist Hackerspace. Eine Ausstellung im kunstraum pro arte in Hallein. Eine Gemeinschaft von weiblichen Hackern arbeitet an nachhaltigen Technologien; zum Beispiel an Hardware-Elementen aus Porzellan, zum Aufbereiten von sauberem Wasser. – (Texte: Schmiede, Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der nächste Vollmond findet, auch in Hallein, am Sonntag, den 9. Oktober 2022 statt. Dann steht die Erde wieder zwischen Mond und Sonne. Dabei wird der Mond vollständig von der Sonne beleuchtet und erscheint dadurch am Halleiner Nachthimmel besonders eindrucksvoll. Der Mond sorgt an den Meeresküsten für Ebbe und Flut. Er hat aber auch Einfluss auf die Drehung des Planeten Erde. Derzeit dreht sich unser Planet in 24 Stunden einmal um sich selbst. Der Mond bremst dabei die Erde mit der Schwerkraft seiner Masse. Würde der Mond nicht um die Erde kreisen, dann würde sich unser Planet bereits in acht Stunden um sich selbst drehen – also dreimal so schnell wie gegenwärtig! Dies bliebe nicht ohne Folgen. Gewaltige Stürme würden über die Erde und somit auch über Hallein hinwegfegen, mit der unvorstellbaren Geschwindigkeit von 600 (sechshundert) Kilometern pro Stunde! Kein einziges Gebäude oder Haus hätte errichtet werden können. Pflanzliches Leben würde entwurzelt und fortgerissen, ebenso würde jedes tierische Lebewesen in die Höhe gerissen und fortgeweht – bis schließlich die Oberfläche der Erde völlig kahl und ohne jedes Leben wäre. Eine weitere wichtige Funktion des Mondes: Er hält die Erdachse stabil. So ist die Erde immer gleich zur Sonne geneigt. Der Nordpol bleibt immer im Norden und der Südpol immer im Süden. Ohne Mond würde sich ständig die Erdachse verschieben, irgendwann würden sich die Polkappen sogar am Äquator befinden, was natürlich erhebliche Klimaänderungen für die einzelnen Teile der Erdoberfläche zur Folge hätte. Nun noch zur letzten wichtigen Frage. Wie ist die Erde überhaupt zu ihrem Mond gekommen? Als sie vor über drei Milliarden Jahren noch glühend-flüssig war, stürzte ein anderer Planet in sie hinein. Dadurch wurde aus der Erde Material herausgerissen, aus dem sich schließlich der Mond formte. Der Mond ist also ein Teil der Erde. Diese Feststellung wird auch dadurch bestätigt, weil es auf unserer Erde dasselbe Gestein gibt, welches während der Mond-Expeditionen auch auf dem Mond gefunden wurde. An all das sollten wir uns erinnern, wenn wir in der nächsten, hoffentlich schönen Vollmondnacht am 9. Oktober, durch die vom Vollmond in mildes Licht getauchte Stadt Hallein spazieren… – (Odo Stierschneider. Foto: OSt).

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Kurz nach dem Ende der Sommerferien nehmen, wie zu erwarten war, die statistisch erfassten Corona-Fälle wieder zu. Die aktuelle Lage: 2.077 aktiv infizierte Personen, 45 Covid-Patienten in den Spitälern und eine 7-Tage-Inzidenz von 278,3. Die Dunkelziffer ist aufgrund des geringen Testgeschehens aber laut Landesstatistik sicherlich deutlich höher. Die aktuellen Corona-Zahlen zeigen, dass mit dem Schulbeginn auch wieder mehr freiwillige Corona-Tests im Bundesland Salzburg durchgeführt werden. „Die Inzidenz bei den schulpflichtigen Kindern steigt wieder an, nachdem sie mangels Testaktivität im Sommer sehr niedrig war. Aber auch in den anderen Altersgruppen ist ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Dieser Effekt durch das Ende der Sommerferien, wird sich in den kommenden Tagen noch verstärken“, so Gernot Filipp von der Landesstatistik.

 

Die Kinder und Jugendlichen sind diesmal landesweit ohne verpflichtende Sicherheits-Maßnahmen in das neue Schuljahr gestartet. Bei den freiwilligen Covid-Tests meldet die Bildungsdirektion für gestern, 13. 9. 2022, landesweit 31 positiv getestete Personen, davon aber nur eine im Bezirk Hallein. Die Zahl der Patienten in den Spitälern mit Hauptdiagnose Covid-19 steigt, so wie schon in den vergangenen Jahren, seit einer Woche leicht an. Heute, 14. 9. 2022, sind es 45, davon wird eine Person auf der Intensivstation betreut. „Die Daten aus den Krankenhäusern sind derzeit der bedeutendste Indikator für das Pandemiegeschehen in Salzburg, wobei aktuell keine deutliche Verschlechterung der Lage zu erkennen ist“, so Gernot Filipp.

 

O Bestätigte Infektionen vom 13. auf 14. 9. 2022: 2.077 aktiv infizierte Personen (Infektionen gesamt: 332.475)

 

O 45 Covid-Patienten (Hauptdiagnose), einer davon auf der Intensivstation.

 

O Todesfälle bis dato: 1.180

 

O Reproduktionszahl: 0,97

 

O Die Dunkelziffer der derzeit aktiv infizierten Personen dürfte aufgrund der geringen Testaktivität hoch sein. Die Parameter Spitalsauslastung und Abwassermonitoring sind derzeit relativ stabil.

 

O Nach wie vor ist Covid-19 eine meldepflichtige Erkrankung und für positiv getestete Personen gilt automatisch eine Verkehrsbeschränkung. Hier die Eckpunkte im Überblick:

 

O Ein positiver Corona-Test bleibt nach wie vor meldepflichtig

 

O Bei positivem Test unverzüglich FFP2-Maske aufsetzen

 

O Bei Antigen-Wohnzimmertests: mit Hilfe eines QR-Codes (erhältlich in Apotheken) unter www.salzburg-testet.at hochladen; Termin für eine PCR-Nachtestung wird zugeschickt, ebenso SMS mit der Info zur ab sofort gültigen Verkehrsbeschränkung für zehn Tage und der späteren Freitestmöglichkeit (Link und TAN). Diese besteht frühestens am fünften Tag nach dem positiven Testergebnis. Wer keinen QR-Code hat, kann sich als Verdachtsfall registrieren und erhält so die PCR-Nachtestung.

 

O Bei PCR-Gurgeltests für zu Hause: kein Hochladen nötig, man ist für zehn Tage verkehrsbeschränkt und erhält eine SMS mit der Info zur ab sofort gültigen Verkehrsbeschränkung und der späteren Freitestmöglichkeit (Link und TAN).

 

O PCR-Tests erfolgen in den Apotheken: kein SMS-Versand. Es gilt ebenso die Verkehrsbeschränkung und man kann sich frühestens am fünften Tag nach dem positiven Ergebnis freitesten.

 

O Freitesten ohne SMS: Nicht nur bei Apotheken, sondern auch privaten Laboren, teilweise Arztpraxen oder anderen Test-Anbietern erhält man keine SMS bei einer nachgewiesenen Infektion. Oder die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren und bei Symptomen gegebenenfalls telefonisch ärztliche Hilfe anfordern. – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Bilder: SLK).

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Die YnselZeit geht in eine neue Runde. Ziel ist es, Impulse zu setzen und die ansässigen Vereine sowie Kunst- und Kulturschaffenden einzubinden und zu vernetzen. “Wir haben uns auf die Suche nach den Qualitäten – den offensichtlichen und den verborgenen – begeben und diese sichtbar gemacht.” so Kerstin Klimmer (künstlerische Leiterin). Seit dem ersten Lockdown war die Kunst- und Kulturszene zuerst zum absoluten Stillstand gekommen und dann stark eingebremst. Prozesse und Formate mussten völlig neu gedacht werden. Diese Zeit haben die beiden Kulturakteure Kerstin Klimmer und Rüdiger Wassibauer genutzt, um intensiv über die eigene Positionierung in der Kulturszene nachzudenken. Eine der zentralen Fragen war: “Was können wir tun um die Künstlerinnen und Künstler in unserem Netzwerk zu unterstützen?” so Rüdiger Wassibauer, Direktor der Schmiede Hallein. Herausgekommen ist ein vielschichtiges Kulturfestival. Die Räumlichkeiten der Saline auf der Pernerinsel bieten einerseits großzügig Platz, um die Vorsichtsmaßnahmen rund um Covid-19 zu berücksichtigen und andererseits bieten sie genügend Variationsmöglichkeiten, um auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Künstlerinnen und Künstler einzugehen. Nach einem erfolgreichen Probelauf im Jahr 2020 und einer Reprise 2021 wurde das Format wiederum adaptiert. Das spektakuläre Salinengebäude auf der Pernerinsel ist nun seit Anfang September wieder Austragungsort für Workshops, Konzerte, Theaterstücke, Kinderprogramm, Performances und Vorträge. Hier nun die noch bevorstehenden Veranstaltungen vom 16. September bis zum 1. Oktober 2022.

Präsentation Elektronik-Land Preis, Land Salzburg 2021

 

Fr 16. Sept, 16:00 Uhr, Saline

 

Workshop Salon of open Secrets with MZ* BALTAZAR'S LAB

 

Fr 16. Sept, 18:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit s.myselle, Gio Montez

 

Sa 17. Sept, 11:00 Uhr, kunstraum pro arte

 

Führung durch die Ausstellung Salon of open Secrets with MZ* BALTAZAR'S LAB

 

Sa 17. Sept, 12:00 Uhr, Saline

 

Workshop mit Andi Wallwhore: Hybrid DNA Isolation

 

Sa 17. Sept, 17:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit Manuel Tozzi, Barbis Ruder und Team, Toni Mijač

 

So 18. Sept, 15:00 Uhr, Saline

 

Workshop mit s.myselle, Münz Dir Deinen Sündenbock

 

So 18. Sept, 18:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit Corrie Francis Parks, Scarlett Yang, Martina Fröschl

 

Mi 21. Sept, 10:00 Uhr, Ziegelstadel

 

JamIsland, dreitägiger GameJam

 

Mi 21. Sept, 17:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit María Angélica Contreras, Andi Wallwhore, Aisen

 

Caro Chacin

 

Fr 23. Sept, 19:00 Uhr, Saline

 

Verleihung Jahresstipendium für Medienkunst 2022 des Landes Salzburg

 

Werkschau Schmiede Produzent:innenfestival

 

Do 29. Sept, 09:15 & 11:30 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

Fr 30. Sept, 09:15 & 11:30 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

Sa 01. Okt, 14:00 & 17:00 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

(Schmiede Hallein. Foto: OSt).

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Dieser Ansturm hat das ganze Team überrascht: 7.444 Kinder und Jugendliche waren es letztendlich insgesamt, die heuer bei der Aktion „Jugend zum Sport“ teilnahmen. An sieben der zehn Tage tummelten sich mehr als 700 Sechs- bis 14-Jährige auf dem Gelände des ULSZ Rif. Landesrat Stefan Schnöll besuchte die Aktion Jugend zum Sport, im Foto oben mit ULSZ-Rif-Geschäftsführerin Sabrina Rohrmoser und Koordinator Karl Matzner. „Das ist eine erfreuliche und eindrucksvolle Rekordmarke und übertrifft nicht nur die vergangenen Jahre bei weitem, sondern auch den bisherigen Höchststand von 7.140 Kindern aus dem Jahr 2006, das damals aufgrund des 30-Jahr-Jubiläums besonders stark beworben worden war“, so der Landesrat.

 

Rekordtag war Mittwoch, 24. August, mit 817 Teilnehmenden – ebenfalls eine neue Bestmarke der vergangenen Jahre. Zu den beliebtesten der rund 30 angebotenen Sportarten zählten Turnen (804 Teilnehmende), Trampolinspringen (571), Rhönradturnen (505), Showdance (474) und Tischtennis (432). Von den insgesamt 7.444 waren 3.883 Mädchen (52,2 Prozent) und 3.561 Burschen (47,8 Prozent). Auch das neu angebotene Breaking (Breakdance) wurde begeistert angenommen. 121 Kinder übten alleine in der zweiten Woche diese Sportart aus.

 

„Salzburgs Kinder und Jugendliche wollen sporteln und sich bewegen. Das zeigt die Aktion des Landessportbüros gemeinsam mit dem Land Salzburg heuer ganz eindrucksvoll. Sie haben aber nicht nur in diesen zwei Wochen ein breites Angebot, sondern das ganze Jahr über im ganzen Land mit zahlreichen Vereinen und auch vielen Möglichkeiten, individuell Sport auszuüben“, zeigt sich Landesrat Stefan Schnöll seinerseits begeistert über die Begeisterung der Jugendlichen und bedankte sich „bei allen für den großartigen Einsatz, der allen mehr als gedacht abverlangte, allen voran den Trainerinnen und Trainern und dem Organisations-Team vom Landessportbüro“.

 

„Es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Freude so viele Sechs- bis 14-Jährige hier bei der Sache sind. Das ist ein großer Lohn für alle, die an diesem Erfolg beteiligt sind, eine Bestätigung unserer Arbeit und motiviert für die nächsten Aufgaben“, so Sabrina Rohrmoser, Geschäftsführerin des Universitäts- und Landessportzentrums Salzburg-Rif in Hallein, das seit vielen Jahren Heimstätte der beliebtesten Aktion des Landes ist. Der Ansturm war so groß, dass sich das Team des Landessportbüros rund um Leiterin Andrea Zarfl entschloss, kurzfristig noch zusätzliche Trainerinnen und Trainer zu rekrutieren. Insgesamt kümmerten sich 109 Betreuerinnen und Betreuer, davon 60 Frauen, um die Kinder und Jugendlichen. „Damit haben wir rasch sichergestellt, dass die Betreuung weiterhin auf höchstem Niveau funktioniert“, so Zarfl. – (Text und Foto: Landeskorrespondenz).

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Im ohnehin viel zu kleinen Mini-Stadtpark fallen unschöne Details doppelt ins Auge. So etwa diese blanke Erdfläche, die eine Wiese in dem kleinen Park schon seit geraumer Zeit verschandelt. Hier gehört Rasensamen angesäht, damit sich diese unschöne, hässliche Fläche an die umliegende Wiese endlich wieder anpasst. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Gleichgültigkeit die Parkbesucher und Parkbenützer diesen Schandfleck hinnehmen. Dies umso mehr, als sich dieser Schandfleck nicht in irgendeinem unzugänglichen Winkel des Stadtparks befindet, sondern direkt am wichtigsten Durchgangsweg des Parks liegt. Sollten bisher die durch die Beseitigung anfallenden Kosten die Stadt Hallein daran gehindert haben, hier aktiv zu werden, dann erklärt sich der ,,Salzschreiber‘‘ bereit, zumindest die Kosten für den Grassamen zu übernehmen. – (Odo Stierschneider. Foto: Ost.)

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Der Reinhalteverband Tennengau-Nord ist mit der laufenden Wartung und Überprüfung der Verbandssammler und aller Ortskanäle seiner neun Mitgliedsgemeinden beauftragt. Hierfür sind eine entsprechende Ausrüstung und Spezialfahrzeuge erforderlich. Mit dem neuen Hochdruck-Spülfahrzeug, kurz ,,Kanalwagen‘‘ genannt, können diese Aufträge von den Mitarbeitern des Verbandes fachgerecht durchgeführt werden. Nach einer umfangreichen öffentlichen Ausschreibung nach dem Bestbieterprinzip, konnte der Aufbau für 214.000 Euro an die Firma Jurop vergeben werden. Das Lastkraftfahrzeug wurde über die Bundes-Beschaffungsgesellschaft (BBG) beauftragt. Dadurch konnten 112.000 Euro zu einem Vergleichsangebot eingespart werden. Die gesamte Investitionssumme beträgt 345.000 Euro. Auf dem Foto oben von links nach rechts: Bereichsleiter der Abwasser-Entsorgung Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose sowie die beiden Mitarbeiter Michael Vockenberger und Rainer Weinberger. – (Text und Foto: RV Tennengau Nord)

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In der Kulturhochburg Griechenland wurden schon vor Jahrhunderten im nur schwierig erreichbaren Bergland über 30 großzügig dimensionierte Sitzreihen halbkreisförmig aus dem Felsen geschlagen. Verblüffend: Diese groß dimensionierten Sitzbänke umgeben eine erstaunlich kleine Fläche, auf der Darsteller oder Musiker agieren können. (Dazu unsere ersten 4 Fotos oben). Vergleicht man dazu die Halleiner Salzachbucht, so ergeben sich folgende Unterschiede. In Griechenland wurden einst, eher schwierig erreichbar im Bergland, über 30 Sitzreihen angelegt, welche die kleine Spielfläche mehr als halbkreisförmig umschließen. Die Salzachbucht in Hallein (dazu die Fotos 5 und 6), im Stadtgebiet leicht erreichbar, bildet keinen perfekten Halbkreis, er ist etwas reduziert. Es wurden ursprünglich 15 Sitzreihen angelegt. Davon wurden, aufgrund einer bis heute unverständlichen Fehl-Entscheidung im Halleiner Rathaus, 4 Stufen unter Schottermaterial begraben. Mit diesem bis heute unverständlichen Brutalakt, verschwand die ursprüngliche, reizvolle Wasserfläche, auf der einst sogar die Salzburger Festspiele (!) in Erscheinung treten wollten! Auch das gesamte Erscheinungsbild der Salzachbucht wurde natürlich durch diesen Eingriff negativ in Mitleidenschaft gezogen. Die Anlage wird inzwischen weder genützt noch gepflegt, sie ist sich selbst überlassen, was man ihr auch ansieht. Eine derart sensationelle Anlage einfach dem Verfall preiszugeben, ist absolut unbegreiflich, unfassbar und durchaus skandalös. Jede andere Stadt mit einer derartigen Attraktion hätte diese natürlich nicht einfach teilweise zugeschüttet, sondern längst zu einem kulturellen Brennpunkt mit Veranstaltungen verschiedenster Art auf der sensationellen Wasserbühne gemacht. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Sie sind wohl überall bekannt und berüchtigt: Jene Autofahrer, die vermutlich den Schalldämpfer ihrer Karre schon längst entsorgt haben und unter lautem Lärm provokant über die Straßen dahinkrachen. Ein derartiges Verkehrs-Ärgernis von besonders aggressiver Lautstärke trat am Montag, 5. September in Hallein, am Ende der Thunstraße bei der Stadtbrücke in Erscheinung. Der Lenker gab offenbar noch im Leerlauf Vollgas, bevor sein Wagen laut aufbrüllend, über die Stadtbrücke dahindonnerte. Solch völlig überflüssige akustische Kraftakte lassen darauf schließen, dass der Lenker überhaupt nicht geeignet ist, ein Kraftfahrzeug ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen und ohne jede Rücksichtnahme auf seine Umgebung, den wilden und lauten Autohelden spielt. Eine derartige, ganz bewusste Lärmattacke, weist auf erhebliche Mängel des Fahrers hinsichtlich seiner Erziehung, seiner geistigen Verfassung und seines Benehmens hin. Falls alle Fahrzeuglenker sich solch rücksichtsloses Verhalten aneignen, dann würde unser Planet zum perfekten Narrenhaus. Der allzu lautstark dahinkrachende Wagen konnte – siehe die beiden Bilder oben – fotografiert werden. Bei der Polizei wurde dieses skandalöse Verhalten angezeigt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Alle in der Stadt Hallein sind offenbar hingerissen und begeistert, weil ihre Stadt von einem Bach durchflossen wird, der den entsetzlichen und grauenhaften Namen Kotbach trägt. Deshalb regt sich dagegen auch nicht der geringste Widerstand. Dass der Name Kotbach leider durchaus berechtigt scheint, zeigen die obenstehenden Fotos von Abflussrohren an den seitlichen Mauern entlang des Kotbachgerinnes. Noch nie wurden sie auf so beeindruckende Weise dokumentiert. Wer genau die schockierenden Ableitungsrohre betrachtet, erkennt, dass nahezu alle eine mehr oder weniger verschmutzte Fracht im Kotbach abluden. Womit auch klar wird, dass er seinen scheußlichen und widerwärtigen Namen leider völlig zu Recht trägt. Zweifellos wird das Ansehen der Halleiner Altstadt durch den Kotbach massivst beschädigt. Gäste, die erstmals in Hallein sind und unglücklicher Weise erfahren, dass hier ein Kotbach fließt, reagieren ausnahmslos schockiert. Es wäre schon längst die Aufgabe von Stadtgemeinde und Tourismusverband gewesen, bei den zuständigen Behörden endlich, endlich eine vernünftige Namensänderung durchzusetzen. Dass man hinsichtlich des Kotbaches natürlich ein schlechtes Gewissen mit sich herumschleppt, ist klar. So versucht man es mit bescheidener Tarnung und Täuschung. Der Kotbach scheint deshalb offiziell noch immer in der Uralt-Schreibweise als Kothbach auf Papier oder Bildschirm auf. Das vormals überreich gebrauchte stumme h ist längst überall in der Mottenkiste verschwunden. Nur beim Kotbach glaubt man in Hallein, mit der beibehaltenen Schreibweise Kothbach dem Gewässer etwas Elegantes und Besonderes zu verleihen. Oh Gott! Oh Gott! – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost.)

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Gar nicht, überhaupt nicht, absolut nicht geschätzte Bewohner der Stadt Hallein, greifen in ihrer Einfalt, die auf galoppierende Gehirnfäulnis zurückzuführen ist, immer wieder zur Spraydose. Und verschandeln damit alles, woran sie vorbeikommen. In ihrer Spraywut weichen sie auch auf asphaltierte Fußgängerwege aus. Unser Foto oben zeigt allerdings ein unvollkommenes Sprayer-Werk. Wahrscheinlich wurde der Verursacher durch näherkommende Passanten verscheucht. Übrig blieb jedenfalls nur der Wortanfang SCH. Wobei sich natürlich sofort die Frage stellt, was das ganze Wort hätte bedeuten sollen. Zwischen dem alphabetisch ersten Wort mit SCH, dem Insekt SCHABE und dem letzten Wort mit SCH, dem Schweizer Kanton SCHWYZ, tun sich nämlich zahlreiche Möglichkeiten auf.

Wir führen, nur so rasch aus dem Gedächtnis heraus, einige wenige, aber mögliche Beispiele an: Schabe, Schabrake, Schach, Schachtel, Schaden, Schaffner, Schaf, Schakal, Schal, Schall, Schalter, Schande, Schanze, Scharfrichter, Scharlach, Scharnier, Schatten, Schatulle, Schatz, Schaufel, Schaukel, Schaum, Schauspiel, Scheck, Scheibe, Schein, Scheitel, Scheiterhaufen, Schelle, Schelm, Schema, Schenkel, Scherben, Scherz, Scheusal, Schiebung, Schieflage, Schiene, Schiff, Schlaf, Schlag, Schlange, Schleuder, Schlitten, Schlüssel, Scherz, Schmuck, Schmutz, Schnaps, Schnauze, Schnee, Schnellzug, Schnitt, Schnupfen, Schock, Schokolade, Schönheit, Schopf, Schoß, Schotte, Schranken, Schraube, Schrei, Schreiber, Schrift, Schritt, Schrott, Schuhe, Schuld, Schutz, Schwalben, Schwarm, Schwede, Schweiz, Schwelle, Schwerkraft, Schwert, Schwimmer, Schwur, Schwyz. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welchen der obenstehenden Begriffe der rücksichtslose Sprayer wohl gemeint haben dürfte. Vielleicht hat er sich aber auch nur über den wahrhaft blödsinnigen Namen ,,Kotbach“ geärgert. Dann freilich, wollte er zum SCH unbedingt noch weitere fünf scharfe, unaussprechliche Buchstaben hinzufügen, die wir im ,,Salzschreiber‘‘ aber vermutlich nie und niemals verwenden werden… – (Odo Stierschneider. Foto: OSt).

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Die zahlreichen, schier endlosen roten Teppiche in der Mitte der Fahrbahnen durch die Halleiner Altstadt, signalisierten am Freitag, 2. September, dass in der Einkaufsstadt Hallein ein besonderes Ereignis bevorstand – das allseits beliebte Moonlight-Shopping war angesagt! Der zunehmende Halbmond stand klar am noch hellen, blauen und wolkenlosen Himmel, als im Halleiner Stadtzentrum bereits zahlreiche Besucher anwesend waren, um nach allzu langer Corona-Pause, endlich wieder ein stimmungsvolles Moonlight-Shopping zu erleben. (Dazu unsere obenstehenden Fotos, die kurz nach 18 Uhr aufgenommen wurden). Musikalische Darbietungen sorgten für die gute Laune der Besucher, welche die seltene Gelegenheit nutzten, um auch nach dem gewohnten Geschäftsschluss, in aller Ruhe einkaufen zu können. Insgesamt jedenfalls eine erfreuliche, lobens- und dankenswerte Initiative, bei der man zusätzlich den Reiz der abendlichen Halleiner Altstadt bei angenehmen Temperaturen genießen konnte. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt).

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Beim Tag der offenen Tür von Novo Capoeira mit Valdo Silva, dem dreifachen Europameister und anerkannten Trainer am Donnerstag, 15. September 2022, kann man die Sportart nun erstmals auch in Hallein ausprobieren. Von 17 Uhr 30 bis 18 Uhr 30 sind dazu alle Kinder im Alter von 7+ eingeladen und von 19 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 sind alle Jugendlichen im Alter von 12+ sowie alle Erwachsenen willkommen. Das alles findet in der Turnhalle der neuen Mittelschule ,,Hallein-Stadt‘‘ am Lindorferplatz 7 in Hallein statt. Anmeldungen und Informationen dazu gibt es entweder per Email unter info@novocapoeira oder im Internet unter www.novocapoeira.at Valdo Silva und sein Team sind auch telefonisch unter +43 664 162 36 46 erreichbar. Das obenstehende Foto zeigt Valdo Silva in voller Aktion. – (Odo Stierschneider. Foto: Novo Capoeira.)

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In gut eineinhalb Wochen beginnt für 251 Schülerinnen und Schüler an der landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Winklhof in Oberalm wieder die Ausbildung. „95 davon besuchen die erste Klasse. Neben den zwei Fachbereichen Betriebs- und Haushaltswirtschaft sowie Landwirtschaft erfreut sich in Oberalm auch die Pferdewirtschaft großer Beliebtheit. 21 haben es dieses Jahr geschafft, und sie wurden aufgenommen“, sagt Landesrat Josef Schwaiger. 251 Schüler, davon 95 „neue“, besuchen ab Herbst die Schule. Die Ausbildungsstätte im Tennengau begeistert die Jugendlichen an der Schule, aber auch die Bevölkerung rund um Oberalm und Hallein. Der zweimal pro Woche, jeweils am Mittwoch und am Freitag, abgehaltene Bauernmarkt ist seit 35 Jahren eine echte Institution im Ort.

 

Das Besondere an der LFS Winklhof ist die Fachrichtung Pferdewirtschaft. „Sie ist einzigartig im Bundesland. Die überwiegend weiblichen Schülerinnen erhalten eine umfassende Berufsausbildung. Der Bogen wird vom Reiten, Kutschenfahren bis zur Haltung und Ausbildung der Tiere gespannt. Daher ist es bereits in der Bewerbungsphase wichtig, genau darauf zu achten, wer für diese anspruchsvolle Tätigkeit geeignet ist“, betont Landesrat Josef Schwaiger, und er fügt hinzu: „Derzeit befinden sich 30 Pferde an der Schule: Haflinger, Noriker und auch zwei Lipizzaner. Auch die Zucht der Tiere kommt nicht zu kurz. Pro Jahr kommen drei bis fünf Fohlen zur Welt.“

 

Ein Schwerpunkt des Fachbereiches Landwirtschaft der LFS Winklhof ist die Milchwirtschaft: „Sie ist sogar ausgezeichnet. Allein heuer konnten bei der Produkte-Bewertung an der Schule, die jährlich vom Salzburger Agrarmarketing durchgeführt wird, neun Medaillen gewonnen werden, davon sechs in Gold. Bei den Jugendlichen im Fachbereich ist das Modul Dienstleistungsprofi äußerst beliebt. Dort lernen die angehenden Landwirte, welche Zusatzleistungen – etwa Grünraumpflege, Winterdienst oder Reviereinrichtungen für die Jagd – sie anbieten können“, so der Landesrat.

 

Der Fachbereich Betriebs- und Haushaltsmanagement ist geprägt vom schulautonomen Schwerpunkt „natürlich Zukunft – aktiv, kreativ und lebendig“. „Während der Ausbildung stehen Naturkosmetik und Naturheilprodukte im Mittelpunkt. Daher werden die Absolventinnen anschließend auch besonders gerne als Lehrlinge in Apotheken genommen“, sagt Josef Schwaiger.

 

Wie innovativ die LFS Winklhof ist, zeigt das vor acht Jahren eröffnete Internat aus Vollholz. „Wer einmal erfahren und erlebt hat, wie angenehm und komfortabel es in einem Holzbau ist, der möchte dieses Gefühl wieder erleben. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von der angenehmen Atmosphäre und vom besseren Lernklima. Es ist uns wichtig, dass wir gerade bei den Jugendlichen das Interesse fürs Bauen mit Holz wecken. Denn dieser Rohstoff kann sehr viel“, so Josef Schwaiger.

 

Derzeit wohnen 200 Schülerinnen und Schüler im Internat. „Ihre Herkunft ist primär der Tennengau und der Pongau. Durch die Pferdewirtschaft haben wir aber ein größeres Einzugsgebiet, das geht über die Grenzen Salzburgs hinaus“, sagt Georg Springl, und er ergänzt: „Der Winklhof ist eine Schule fürs Leben, und die Jugendlichen identifizieren sich stark mit uns. Das betrifft auch die ,Ehemaligen‘ mit unserem sehr aktiven Absolventenverband. Vergangenes Jahr kam eine Frau, die vor 80 Jahren bei uns zur Schule gegangen ist. Sie war 97 und hat noch immer über ihre Ausbildung geschwärmt.“

 

Eckdaten zur Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof: 251 Schüler, davon 95 Erstklässler. – 72 Mitarbeiter, davon 45 Lehrkräfte. – Fachrichtungen: Betriebs- und Haushaltsmanagement, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft. – Seit 2010 wurden rund sechs Millionen Euro am Standort investiert. Aktuell werden weitere Investitionen an der Schule durchgeführt. Für neue Werkstätten und den Pferdebetrieb werden rund zwölf Millionen Euro in die Hand genommen. – Auf dem Bauernhof leben 50 Rinder, davon 25 Milchkühe, 30 Pferde, acht Schweine und eine Ziegenherde. – Die eigene Bio-Heumilch-Landwirtschaft verfügt über 21 Hektar Grünland, 15 Hektar Wald im Tal und vier Hektar Acker-Feldfutteranbau. Dort wird überwiegend Kleegras für die Tiere angebaut. – Im Sommer werden die Kühe auf die 85 Hektar große Sattelalm im Gemeindegebiet von St. Koloman aufgetrieben. Heuer befinden sich dort 87 Rinder, 22 Pferde und 15 Ziegen. – Auch in der Pferdezucht ist die Schule aktiv. Drei bis fünf Fohlen kommen jährlich zur Welt. Sie dienen der Nachzucht und werden vor Ort auch ausgebildet. – Die Produktveredelung nimmt an der Schule einen großen Stellenwert ein. Es gibt eine eigene Metzgerei und Käserei. Zusätzlich wird Obst zu Säften und Schnaps verarbeitet. Am 14. Oktober besteht für alle Interessierten die faszinierende Gelegenheit, die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof, im Rahmen eines ausführlichen Rundganges kennenzulernen.                                          – (Landes-Korrespondenz, Ost. Fotos: LFS Winklhof).

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Wenn die drohend im Raum stehende Renovierung, des fälschlich und unverständlich als ,,Kunstwerke‘‘ bezeichneten Krempels vor dem Halleiner Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium tatsächlich realisiert wird, dann gibt es bereits in einigen Jahren wieder, mit dem sinnlosen Zeug, den gleichen Ärger, so wie gegenwärtig. Vor 40 Jahren, also 1992, wurden die beiden, bis heute nur als völlig unpassende und unverständliche Fremdkörper vor dem Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium errichteten Objekte, aufgebaut: Ein aus 7 senkrecht verlaufenen Streifen bestehender mannshoher Spiegel sowie ein ovales, etwa gleich hohes, rot gestrichenes Objekt von ovalem Querschnitt. Was die beiden Objekte darstellen oder symbolisieren sollen, konnte in den 40 Jahren des Bestehens nicht geklärt werden.

Was diese seltsamen Dinger zu bedeuten haben, welchen Bezug sie zum BG/BRG haben, weiß niemand in Hallein. Dass sie in Betoneinfassungen stehen, deren Boden einst mit kleinen Pflastersteinen ausgelegt war, die längst schon nur noch wild durcheinander herumliegen, macht den ganzen Krempel auch nicht verständlicher. Anstatt den ganzen Horror mit einer Schubraupe beiseite zu räumen, um den Platz vor dem BG/BRG endlich für etwas Vernünftiges freizubekommen, drohte und schockiert die Bundesimmobilien-Gesellschaft mit ihrer völlig überflüssigen und unverständlichen Absicht, den ganzen Albtraum wieder zu restaurieren. Damit in spätestens einigen Jahrzehnten wieder der ganze Ärger von vorne beginnt! Doch stattdessen wurde eine durchaus vernünftige Idee geboren: Weg mit diesem Horror, um an dessen Stelle einen schönen Baum zu pflanzen. Bravo!

Dass die zuständigen Stellen wie die Bundesimmobilien-Gesellschaft allen Ernstes eine Renovierung des entsorgungsreifen Krempels planen, zeigt, dass noch immer viel zu viel überflüssiges Geld vorhanden ist. Das entsetzliche Machwerk vor dem BG/BRG als ,,Kunstwerk‘‘ zu bezeichnen, ist schlicht und einfach falsch, unrichtig und unakzeptabel. Diese grandiose ,,Kunst‘‘-Fehlleistung wurde völlig unverständlich vor 40 Jahren im Rahmen der Initiative ,,Kunst am Bau‘‘ errichtet. Wo ist denn hier Kunst? Wo? Wo? Wo? Der ursprünglich einfarbig rot gestrichene Klotz, sollte sogar höheren Aufgaben dienen, in Form einer ungewöhnlichen Schülerzeitung. Sollten sich hier die Schüler über ihre Lehrer beschweren und sie beschimpfen? Sollten sie hier ihre Lehrer loben und in den Himmel heben? Sollten sie hier ihrer Freude über ein gutes Zeugnis oder ihrer Verärgerung über schlechte Noten Ausdruck verleihen? Sollten sie hier ihre Genugtuung über eine gute oder ihren Zorn über eine verhaute Schularbeit zeigen? Hätten sie hier ihre Lehrer loben oder kritisieren sollen? Und das alles unter ihrem vollen Namen?

Dass auch die Fehlarbeiten an anderen Orten des für dieses Machwerk vor dem BG/BRG Hallein verantwortlichen Täters (nicht Künstlers!) nur ein erbärmliches Schattendasein fristen, ist aufschlussreich, logisch und verständlich.
Prof. Edmund Stierschneiders intensivem Einsatz war einst die Errichtung des BG/BRG Hallein zu verdanken. Er hätte sich ganz entschieden gegen die Beleidigung des BG/BRG durch den unakzeptablen Spiegel-Rotklotz-Wahnsinn gestellt und würde heute erst recht auf Beseitigung dieses Machwerkes bestehen.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

 

FOTO 1: Welche Beziehung haben der 7-Streifen-Spiegel und der abgewitterte Rotklotz zum BR/BRG? Zur Schuljugend? Zu den Professoren? Zur Stadt Hallein?
FOTO 2: Der Streifen-Spiegel wurde mittlerweile erkennbar beschädigt. FOTOS 3, 4 und 5: Die kleinen Pflastersteine, die einst den Boden im Inneren der Betoneinfassung rund um den unverständlichen Streifenspielgel und den ebenso unverständlichen einstigen Rotklotz bedeckten, bilden seit Jahren nur noch ein wildes Durcheinander. FOTOS 6 und 7: Die letzten Farbreste des einstigen Rotklotzes, der seit 40 Jahren ungeschützt und ungepflegt der Verwitterung ausgesetzt ist. Je früher dieser ganze unfassbare, unglaubliche und völlig überflüssige Wahnsinn beseitigt ist, desto besser! – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Bei allen Konferenzen, Arbeitsterminen und Besprechungen bezüglich der künftigen Gestaltung und optischer Verbesserung der Pernerinsel, wird immer wieder der große Parkplatz vor dem Festspielbereich spontan als brutaler und gestaltungsfeindlicher Horror bezeichnet, der nicht nur den Festspielbereich, sondern die ganze Pernerinsel schändet, entwertet und verunstaltet. Nun liegen der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ Planungsunterlagen vor, denen zufolge der riesige und entsetzliche Parkplatz zumindest um ein Drittel verkleinert werden könnte. Die dadurch entstehende Leerfläche soll, direkt vor dem Festspielbereich, auf passende Weise anspruchsvoll gestaltet werden. Die auf der Pernerinsel damit fehlenden Parkplätze könnten bei der Salzachbucht geschaffen werden. Die Salzachbucht, einst sensationeller Aufführungsort, an dem auch die Salzburger Festspiele interessiert waren, verfällt immer mehr, wird immer schäbiger und ungepflegter. Nachdem es keine Anzeichen dafür gibt, dass sich dieser schandbare, peinliche und rufschädigende Albtraum ändern könnte, steht nur noch die brutale Endlösung in Form einer kompletten Zuschüttung der einst strahlenden Salzachbucht im Raum. Auf der so entstehenden Fläche könnten Parkplätze geschaffen werden – zur Entlastung der geschundenen Pernerinsel. Diese neuen Parkplätze hätten einen wichtigen Vorteil im Vergleich zu den Parkplätzen auf der Pernerinsel: sie liegen dem Stadtzentrum deutlich näher. Das obenstehende Foto zeigt die schwer vernachlässigte Salzachbucht, die heute nur noch ein riesiges und peinliches Schandobjekt darstellt. Durch Ihre Zuschüttung würde sich die große freie Fläche, künftig der Autoabstellplatz, im Vergleich zu dem abgebildeten Foto noch deutlich vergrößern, da die Sitzreihen sich nach oben trichterförmig erweitern. – (Odo Stierschneider. Foto: Ost.)

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Hat der Antlessbach schließlich den Halleiner Altstadtbereich erreicht, dann mündet in diesen der Kirchentalbach. Das gemeinsame Gewässer durchfließt die gesamte Halleiner Altstadt und mündet schließlich in die Salzach. Aber jetzt kommt’s gewaltig, denn dieser gemeinsame Halleiner Altstadtbach wurde selbstverständlich mit einem, zur historischen Kelten- und Salz-Stadt passenden, würdevollen Namen versehen: KOT-Bach! Das ist natürlich der perfekte Wahnsinn. Schließlich gibt es in ganz Österreich, in ganz Europa und auf der ganzen Welt keine einzige Stadt, die von einem KOT-Bach durchflossen wird. Es ist nicht nur beklemmend, sondern durchaus skandalös, dass noch kein Bürgermeister der Stadt Hallein, noch kein Gemeindevertreter und keine Gemeindevertreterin, noch keine Stadt-Bewohnerin und kein Stadt-Bewohner, noch kein KOT-Bach-Anrainer und keine KOT-Bach-Anrainerin, jemals etwas gegen diese widerwärtige und unappetitliche, grauenvolle und ekelerregende Bezeichnung KOT-Bach unternommen haben. Nur der ,,Salzschreiber‘‘ kritisierte bisher den die Stadt Hallein beleidigenden Namen KOT-Bach. Die Stadt Hallein suhlt sich offenbar voll Begeisterung in ihrem schrecklichen KOT-Bach, dabei muss zu dessen Ehrenrettung festgestellt werden, dass das KOT-Bach-Wasser weder verunreinigt oder verdreckt, sondern im Normalfall klar und sauber ist. Es muss doch möglich sein, bei der Gewässeraufsicht des Landes oder einer ähnlichen Institution zu erreichen, dass der KOT-Bach, (dazu das Foto oben), der als einziges Gewässer die Halleiner Altstadt durchfließt, endlich einen weniger abstoßenden Namen erhält. So könnte beispielsweise in Zukunft der Satz ,,Der KOT-Bach durchfließt die Halleiner Altstadt und mündet in die Salzach‘‘, künftig so lauten: ,,Der SALZ-Bach durchfließt die Halleiner Altstadt und mündet in die Salzach‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Einfach unglaublich und nicht zu fassen. Attraktive, fotografisch gelungene Ansichtskarten von der Stadt Hallein, immerhin die zweitgrößte Kommune des Landes Salzburg, gibt es nicht. Es gibt sie einfach nicht. Dieser dramatischen, kaum glaubhaften Aussage, ging der ,,Salzschreiber‘‘ nach. Die beiden Buchhandlungen ,,Leseträume‘‘ und ,,Tennengau Buchhandlung‘‘ führen überhaupt keine Ansichtskarten von Hallein. Das Papierwaren-Fachgeschäft Kirschnek bietet drei eher enttäuschende Postkarten-Motive an und die Zeitschriften- und Tabakwarenhandlung auf dem Kornsteinplatz zeigt sich nur noch schockiert angesichts ihrer erfolglosen Bemühungen, endlich irgendwo qualitätsvolle Postkarten von Hallein aufzutreiben. Schöne Ansichtskarten würden gerne von den Besuchern der Stadt Hallein versendet und wären ein wichtiger und sympathischer Werbeträger, der die Empfänger dazu veranlasst, auch einmal die Stadt Hallein zu besuchen. Das obenstehende Foto (besser: das obenstehende Lachobjekt), führt uns zurück in die unfassbare und grausame Wirklichkeit der mit Blumenkistchen und Blumenbehältern geschmückten Fenster. Durch (unscharfen) Grünwuchs im Vordergrund hindurch offenbar in Heiming, in Lurnfeld, in Metnitz, in Garsten oder in Krieglach fotografiert. Grandioser Irrtum! Diese Ansichtskarte wurde natürlich in Hallein aufgenommen! Und nennt sich frech ,,Impressionen aus Hallein‘‘. Ein grandioses Beispiel dafür, wie dramatisch und unfassbar die Situation im Bereich der Ansichtskarten mit Motiven aus der Stadt Hallein geworden ist. Daher: Ernsthafte Fotografen heraus! Der Tourismusverband Hallein wird für jedes schöne Foto aus der Stadt Hallein, das sich zur Herstellung einer qualitätsvollen Ansichtskarte eignet, dankbar sein! – (Odo Stierschneider, Foto: Unbekannt).

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Auch heuer startet wieder eine der erfolgreichsten und beliebtesten Aktionen des Landes: Bei „Jugend zum Sport“ gibt es von 22. bis 26. August und von 29. August bis 2. September, täglich von 9 bis 12 Uhr, zwei Wochen lang im Landessportzentrum Rif, Bewegung und Spaß für Kinder und Jugendliche. Unter der Anleitung von Profis und ausgebildeten Trainerinnen und Trainern können die Sechs- bis 14-Jährigen rund 30 Sportarten ausprobieren – und das vor der beeindruckenden Kulisse des Untersbergs auf einem international bewährten und topmodernen Gelände, dem ULSZ Rif, wo auch die Profis trainieren.

 

Landesrat Stefan Schnöll lädt ein, beim Fußball oder einer der 29 weiteren Sportarten bei der Aktion Jugend zum Sport mitzumachen. „Auch heuer ist bei dieser Aktion wieder viel geboten. Unter den rund 30 Sportarten, die zur Auswahl stehen, sind auch coole Trends wie Rope Skipping, Frisbee und Klettern mit dabei“, so der Landesrat. Zum Angebot zählen American Football, Badminton, Basketball, Behindertensport, Capoeira, Fechten, Ultimate Frisbee, Fußball, Handball, Judo, Karate, Klettern, Leichtathletik, Orientierungslauf, Radsport, Rhönradturnen, Rope Skipping, Rudern, Schwimmen, Showdance, Skispringen, Sportschießen, Squash, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Trampolinspringen, Turnen, Volleyball und Wasserball. Auch Interessierte mit Behinderungen sind zur Teilnahme eingeladen.

 

Die Aktion wird vom Landessportbüro veranstaltet und findet von Montag bis Freitag täglich von 9 bis 12 Uhr bei jedem Wetter im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg-Rif, Hartmannweg 4-6, 5400 Hallein statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen Turnschuhe, entsprechende Bekleidung und Getränke mitbringen. Treffpunkt ist jeweils um 8.45 Uhr auf der großen Tribüne der Leichtathletik-Anlage. Die Tagespauschale für die Teilnahme beträgt fünf Euro. Um 20 Euro ist eine Punktekarte erhältlich, die zu fünf Teilnahmen berechtigt und die auch übertragbar ist. Sozialeinrichtungen wie Pro Juventute, SOS Kinderdorf und andere erhalten Freikarten. Das ULSZ Rif ist im Halbstundentakt direkt mit dem Bus erreichbar. Von Hallein aus führt die städtische Buslinie 45 nach Rif. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Knapp bevor der Halleiner Kotbach – ein widerwärtiger und grauenvoller, ein entsetzlicher und unappetitlicher Name – in die Salzach mündet, tut sich ein beachtliches und erfreuliches Blumenwunder auf. Entlang des Bachgeländers wurden von idealistisch und positiv denkenden Halleiner Blumenfreundinnen und Blumenfreunden, in Behältern verschiedenfarbige Blumen entlang des Kotbachgeländers gepflanzt. (Siehe Fotos 1 bis 6 oben). Eine völlig unerwartete, großartige und begeisternde Privat-Initiative! Auch vor dem Haus gleich daneben, beeindruckt und erfreut eine großartige Reihe von beachtlichen Blumenbehältern. (Siehe letztes Foto oben). Respekt vor der beispielgebenden Gesinnung dieser Blumenfreunde! So ist zu hoffen, dass diese erfreulichen Initiativen auch seitens unserer Stadtpolitiker und Stadtpolitikerinnen entsprechend gewürdigt werden. Und vielleicht überlegen diese auch gleich, wie der scheußliche und ekelerregende Kotbach, auf schnellstem Wege, endlich einen neuen und weniger schockierenden Namen bekommen könnte. Keine andere Stadt auf unserem Planeten, wird von einem offen liegenden Bach mit dem abstoßenden und widerwärtigen Namen Kotbach durchflossen! (Natürlich gibt es in jeder Stadt zahllose Kotbäche. Doch die fließen alle in unterirdisch verlegten Kanalrohren). Der Halleiner Kotbach könnte beispielsweise in Salzbach umbenannt werden. Er fließt schließlich herunter vom Dürrnberg, auf dem Jahrhunderte lang Salz gewonnen wurde. Und Hallein hätte eine neue Attraktion: die Stadt, in welcher der Salzbach in die Salzach mündet. (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Der Griesplatz führt zur Tiefgarage und am anderen Ende zur immer ungepflegter werdenden Salzachbucht, in der, nur so nebenbei, ursprünglich sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant gewesen wären! Den Griesplatz selbst ziert eine vorbildlich angelegte, großzügige Grünfläche, die das Auge eigentlich erfreuen sollte. Davon ist freilich nur noch wenig zu bemerken. Speziell im nördlichen Bereich dominiert lediglich wirres, teilweise abgestorbenes Grünzeug. In der übrigen großen Grünfläche herrscht niedriges Strauchwerk vor, das durchaus einen gepflegten Eindruck hinterlässt, aber den Eindruck von wirrem und planlosem Durcheinander macht. Die große schöne Grünfläche gehört endlich fachmännisch gestaltet, damit sie ihrer Aufgabe, den Griesplatz zu verschönern, auch tatsächlich gerecht werden kann. Sollte dies einst tatsächlich der Fall sein, dann wandelt sich der Griesplatz zu einer liebenswerten und sehenswerten Attraktion. Dazu auch unsere obenstehenden Fotos: Das 1. und 2. Foto zeigen die gesamte Anlage, auf der niedriges Strauchwerk offenbar völlig planlos gepflanzt wurde. Die Fotos 3, 4 und 5 zeigen kümmerliches und armseliges Strauchwerk, welches am nördlichen Ende der Grünanlage vorherrscht. Jedenfalls ein reichlich unerfreulicher Anblick. Bei fachmännischer Betreuung der Anlage hätte die Stadt Hallein hier eine echte sympathische Sehenswürdigkeit. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das "Untere Griestor" ist die Verbindung von der Altstadt Richtung Dorrekstraße und neben dem Fuchsturm das einzig erhalten gebliebene Tor der ehemaligen Stadtbefestigungen der Stadt Hallein. Im 16. Jahrhundert wurde das Bauwerk auch "Saigertor", nach dem Bürgergeschlecht der Saiger, und später "Heigerertor", nach dem Stadtboten Heigerer, benannt. Somit ist dieses Tor ein historisches Baudenkmal, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Wir wiederholen: ein historisches Bauwerk, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Leider ist das Tor an beiden Seiten der Tordurchfahrt von Vandalen beschmiert worden und der Verputz bröckelt von den Wänden. Dadurch leidet seit Jahren auch das optische Erscheinungsbild des von beiden Seiten schön anzuschauenden Tores durch den zunehmenden Verfall im Innenbereich. Wo bleibt denn da eigentlich die Ortsbildschutz-Kommission? – Dieser zitierte Text aus der Feder von Josef Wind, erschien allerdings bereits vor vier Jahren (!), im Jänner 2018 (!) in den Bezirksblättern. Und ist jetzt im Juli 2022 noch immer genau so brandaktuell (!) wie im Juli 2022. Ob er in weiteren vier Jahren noch immer brandaktuell ist? Ganz sicher – es sei denn, die Einstellung der Stadt Hallein ändert sich positiv zu ihren historischen Baudenkmälern und setzt künftig alles daran, damit ihre historischen Bauwerke einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Beim historischen Ziegelstadel hat dies, wie der ,,Salzschreiber‘‘ bereits berichtete, mittlerweile großartig und vorbildlich funktioniert! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zwei prominente und strahlende Gesichter auf dem obenstehenden Foto. Bürgermeister Alexander Stangassinger und der Veranstalter der Italienischen Tage Alois Frauenhuber konnten ihr Glas Wein bei bester Laune voll und ganz genießen, denn der dreitägige italienische Veranstaltungsreigen in der Halleiner Altstadt nahm auch heuer wieder einen gelungenen Verlauf. Bereits vor langen 28 Jahren, gründete Alois Frauenhuber in Hallein den mehrtägigen Veranstaltungsreigen ,,Italienische Tage‘‘, der seither jährlich die Halleiner Altstadt in italienisches Feeling taucht. Dass während der ,,Italienischen Tage‘‘ mit ihrem Höhepunkt ,,Italienische Nacht‘‘ die Alpen eingeebnet werden, so dass Hallein zur nördlichsten Stadt Italiens wird, ist seit 28 Jahren eine feststehende Tatsache. Seit 28 Jahren? Sehr geschätzter und erfolgreicher Herr Frauenhuber! In nur zwei Jahren steht das großartige, hinreißende und alle begeisternde 30jährige Jubiläum Ihrer erfolgreichen ,,Italienischen Tage‘‘ in Hallein bevor! Das wird sicher ein Veranstaltungs-Hammer erster Klasse, ganz im Zeichen seines 30jährigen Bestehens und der italienischen Nationalfarben Grün-Weiss-Rot. Es wird gewissermaßen die Generalprobe, das ,,Einwärmen‘‘ für das 50jährige Jubiläum der ,,Italienischen Tage“, welches unbarmherzig Jahr für Jahr näher rückt. Es sind bis dahin ja nur noch 22 mickrige Jahre. Auf alle Fälle eine Vorab-Gratulation an Alois Frauenhuber. Er brachte es 28mal zustande, dass trotz der unterschiedlichsten Probleme, die eine derart aufwendige und  reichhaltige  Veranstaltung mit sich bringt, diese jedes Jahr von Neuem ihre zahlreichen Besucher erfreuen und begeistern konnte. Das 100jährige Jubiläum der ,,Italienischen Tage‘‘ thematisiert der ,,Salzschreiber‘‘, wenn er triumphierend über die ,,Hundertsten Italienischen Tage‘‘ im Jahre 2094 berichten wird. Ein aufregendes, sensationelles und geradezu unfassbares Ereignis! – (Odo Stierschneider. Foto: Facebook-Seite Bgm. Stangassinger).

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Auch heuer wieder legte Alois Frauenhuber die Grundlagen für den grandiosen Erfolg seines fantastischen Italienischen Marktes. Der in Hallein längst schon traditionelle Italienische Markt ,,Bella Italia‘‘, verwandelte am Freitag 5. August (10 – 23 Uhr), am Samstag, 6. August (10 – 24 Uhr) und am Sonntag 7. August (10 – 17 Uhr), die Stadt Hallein wieder in die nördlichste Stadt Italiens. Es herrschte an diesen drei Tagen, in Hallein fröhliche italienische Stimmung pur angesichts der zahlreichen italienischen Angebote und der begeisternden Köstlichkeiten, nicht nur aus Küche und Keller. Denn es wurde, so wie gewohnt, ein reichhaltiges und verführerisches Angebot auch aus den Bereichen Mode, Schmuck, Taschen, Lederbekleidung, Keramik und sonst noch Allerlei geboten. Der Samstag stand im Zeichen einer ganz speziellen und begeisternden Attraktion. 18 Fahnenschwinger unter dem Namen ,,Sbandieratori‘‘ aus der süditalienischen Stadt Foligno, in malerischen historischen Kostümen, zogen um 16 Uhr entlang der Thunstraße in Hallein ein und traten auf dem Bayrhamerplatz eindrucksvoll mit ihren prächtigen Fahnen- Schwüngen in Erscheinung. Anschließend ging der Abend in die mittlerweile berühmte ,,Italienische Nacht‘‘ über. Wie unsere obenstehenden Fotos dokumentieren, herrschte ein buntes, reges Treiben in der Halleiner Altstadt, in der verschiedene Musikgruppen auf dem Bayrhamerplatz, in der Kuffergasse und auf dem Pflegerplatz die Stimmungs-Temperaturen entsprechend anheizten. – (Odo Stierschneider. Fotos: hallo-hallein).

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