Der Reinhalteverband Tennengau Nord ist mit der laufenden Wartung und Überprüfung der Verbandssammler und aller Ortskanäle seiner neun Mitgliedsgemeinden beauftragt. Hierfür sind eine entsprechende Ausrüstung und Spezialfahrzeuge erforderlich. Mit dem neuen Kanal-TV-Inspektions-Fahrzeug können Zustands-Untersuchungen, Funktions-Überprüfungen und Abnahme-Untersuchungen von den Mitarbeitern des Verbandes fachgerecht ausgeführt werden. Bei optimalen Bedingungen können bis zu 500 lfm an einem Stück mit einer HD-Kamera untersucht werden. Nach einer umfangreichen öffentlichen Ausschreibung nach dem Bestbieterprinzip, konnte der Auftrag an die IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG vergeben werden. Auf dem 1. Foto oben von links nach rechts: Obmann Bürgermeister Helmut Klose, Mitarbeiter Andreas Hinterberger, Mitarbeiter Franz Weiß, Bereichsleiter der Abwasserentsorgung Mag. Wolfgang Haslauer und der Werkstättenleiter der Abwasser-Entsorgung Herbert Schönauer. Auf dem 2. Foto die neue HD-Kamera mit Fahrwagen. Die gesamte Investitionssumme beträgt 260.500 Euro. -- (Text und Fotos: Therese Brückler, RHV TG Nord.)

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Bürgermeister Josef Schöndorfer amtierte in den Jahren von 1892 bis 1899 und gilt bis heute als einer der verdienstvollsten Bürgermeister der Stadt Hallein. Er setzte sich vehement für den Neubau wichtiger öffentlicher Einrichtungen wie des Halleiner Krankenhauses (1894), des Armenhauses, der Friedhofskapelle sowie der Volks- und Bürgerschule ein, veranlasste die Schaffung einer Hochquellenleitung, die Kanalisierung im Stadtgebiet, eine großzügige Regulierung der Straßen und die erste elektrische Straßenbeleuchtung (1896). Verdienste erwarb er sich auch um die Gründung der ersten Sparkasse in Hallein, um die Ausgestaltung des Post-, Telefon- und Telegrafenamtes und um die Einrichtung des Sitzungssaales im Rathaus. Besonders bemühte sich Bürgermeister Josef Schöndorfer um die 1896 erfolgte Einrichtung der Bezirkshauptmannschaft in Hallein und um die Eingemeindung der bis dahin selbstständigen Ortsgemeinden Taxach und Burgfried in die Stadt Hallein. Sein Denkmal steht heute im Halleiner Stadtpark. Im Laufe der Jahre wurde durch die Witterungs-Einflüsse allerdings die Aufschrift unter seiner Büste kaum noch leserlich. Hier fehlen die entsprechenden Reinigungsmaßnahmen -- die Fotos demonstrieren, dass eine Aufstellung des Schöndorfer-Denkmals in einem von der Witterung geschützten Raum durchaus sinnvoll wäre. -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Bürgermeister Alexander Stangassinger berichtet in Facebook darüber, dass in Hallein-Gamp 35 Flüchtlinge aus der Ukraine, alle erwachsene Männer, vom Land Salzburg in einem Haus in Hallein-Gamp untergebracht werden. Wir zitieren das Stadtoberhaupt: Das Land Salzburg richtet bei uns in Hallein ein Flüchtlingsheim ein. Ich habe der zuständigen Landesrätin, Martina Berthold, bei ihrem Anruf vor wenigen Wochen gesagt, dass ich keine große Freude damit habe. Mein Wunsch an sie war, dass zumindest Familien aus der Ukraine hier untergebracht werden. Wie es aussieht, wird der Wunsch nach Unterbringung von Familien ignoriert. Es werden 35 erwachsene Männer im Stadtteil Gamp in ein Haus einziehen.

 

35 Männer, die nicht arbeiten dürfen, in einem Haus unterzubringen birgt automatisch mehr Risiken, als ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern, Frauen und Kindern.

 

Eines muss ganz klar sein: Ich stehe für Toleranz, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Doch diese Werte sind keine Einbahnstraße.

 

Ich kenne die Sorgen und Ängste vieler Bürger:innen und weiß, dass sie Bedenken haben. Darum werden wir nicht nur umfassend informieren und aufklären, sondern auch die Präsenz unserer Stadtpolizei im besagten Ortsteil erhöhen. 

 

Grundsätzlich halte ich den Umgang mit Asylwerbern für recht einfach: Wir haben Gesetze, die funktionieren. Und an diese Gesetze müssen wir uns alle halten – egal ob Asylwerber oder nicht. Ich selbst lege großen Wert auf Toleranz, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Diese drei Eckpfeiler sind mir wichtig. Aber diese drei Eckpfeiler sind keine Einbahnstraße, sondern gelten für alle, die hier leben – und für alle, die hier auch bleiben wollen.

 

Als nächsten Schritt werde ich eine Runde der Chefinnen und Chefs aller Fraktionen einberufen und die Situation besprechen. Genauso wie es einen Termin mit unserem IKU, der Stadtpolizei, dem Samariterbund und dem Meldeamt geben wird. -- (Bgm. Stangassinger. Foto: Ukrain-Press)

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Aus dem Kreis der Leserschaft des ,,Salzschreiber‘‘ wurde der nachfolgend wiedergegebene Drohbrief mit der Bitte übermittelt, diesen zu veröffentlichen.  Das heiße Papier ging wohl an zahlreiche Empfänger in Stadt und Bezirk Hallein und weit darüber hinaus. Man erkennt sogleich das Prinzip, welches hinter diesen kriminellen Schreiben steckt. Es wird an möglichst viele Empfänger/innen versandt mit der Aufforderung, einen gewissen Betrag zu bezahlen, denn sonst… Wenn nur einige Prozent der Drohbrief-Empfänger der Zahlungs-Aufforderung Folge leisten, dann haben die kriminellen Drohbrief-Schreiber ein glänzendes Geschäft gemacht. So lange Empfänger von kriminellen Schreiben zu zahlen bereit sind, solange bleibt diese Form der Geld-Erpressung bestehen. Daher: Niemals auf Massen-Drohbriefe, die Zahlungs-Aufforderungen enthalten, reagieren. Wenn sich dies durchsetzt, dann findet diese kriminelle Art der Geldbeschaffung von selbst ihr Ende. Nachstehend veröffentlichen wir den uns übermittelten Drohbrief vom Freitag, 27. Jänner, mit allen seinen Schreibfehlern, der wohl zahlreiche Bewohner unserer Region belästigte.

 

Ich grüße sie!
Hier ist die letzte Warnung!

 

Ihr System ist gehackt. Wir haben kopiert alle Daten aus ihrem Gerät auf unsere Server. Außerdem, wir haben aufgenommen ein Video aus ihrer Kamera, wo sie sehen einen Pornofilm. Mein Virrus hat angsteckt ihr Gerät durch die Webseite für Erwachsenen die sie vor kurzem besuchten.

Wenn sie nicht wissen, wie es funktionirt - hier sind die Einzelheiten. Der Trojaner-Virrus gibt mir vollständigen Zugang und Kontrole über ihr Gerät. So kann ich sehen ihr gesamtes Bildschirm, einschalten die Kamera und das Mikrofon, ohne sie überhaupt etwas darüber wissen werden.

Ich habe ergriffen das Video aus ihrem Bildschirm und der Kamera und bastelte einen Film, in einem dessen Teile man sieht sie masturbierend, und im anderen den Pornofilm, den sie schauten gleichzeitig. Ich sehe die gesamte Liste ihrer Kontakte aus dem Handy allen Sozialnetzwerken. Ich kann senden diesen Film allen Kontakten ihres Handy, der E-Mail und der Sozialnetzwerken mit einem Klick.
Außerdem ich kann senden die Daten ihrer E-Mail und der Messenger an aller Welt. Dies wird vernichten ihre Repuratation für ewig.

Wenn sie wollen solche Ereignisse vermeiden, tun sie das folgende: Überweisen sie 1.400 USD (amerikanische Dollar) auf meine Bitcoin-Geldbörse (wenn sie wissen nicht, wie, schreiben sie ins Suchfeld beim Google: ,,Bitcoin kaufen‘‘). Meine Bitcoin-Geldbörse (BTC-Wallet): bc1qel3mm68kw2nsdmzr924zuw4rgl99crns936lqm. Nach Überweisung der Zahlung ihr Video wird vernichtet und sie werden nichts mehr von  mir hören. Sie haben 50 Stunden (etwas mehr als 2 Tage) Zeit, um diese Zahlung durchzuführen.

Ich bekomme automatisch Nachricht über das Lesen dieser E-Mail. Der Zeitgeber wird auch starten automatisch, nachdem sie gelesen haben diesen Brief. Beschwerden sie nirgendwo weil mein BTC-Wallet kann nicht gefolgt werden. Dieses  E-Mail kann auch nicht zurück gefolgt werden und wird erstellt automatisch und daher jede Antwort wäre sinnlos. Der Austausch von Passworten der sozialen Netzwerke, von E-Mail und am Gerät hilft sie nicht insofern alle Daten sind bereits heruntergeladen am Cluster meiner Server.

Ich wünsche ihnen Glück und machen sie keinen Blödsinn.
Bedenken sie ihre Repuratation.

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In der Sonntags-Ausgabe der ,,Kronenzeitung‘‘ wird über die Stadt Hallein kaum berichtet. Doch am Sonntag, 29. Jänner, das unfassbare Wunder: Das nahezu völlige Stillschweigen über Hallein fand auf eineinhalb Seiten sein heftig-deftiges Ende. Unter dem Titel ,,Politische Grabenkämpfe um das Halleiner Rathaus‘‘ fanden sich die Untertitel-Zeilen: ,,Rot gegen Schwarz! Das ist die Devise in Salzburgs zweitgrößter Stadt. Das Hickhack gipfelt in Skandalen und Wut-Postings.‘‘ Flott ging es in dieser Machart weiter als Bildtext zu drei Fotos, von denen das 1. eine nichtssagende Aufnahme aus dem Bereich des Spielwarengeschäftes Oedl in Richtung Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ zeigt, das 2. Foto bietet eine Sommer-Aufnahme des Halleiner Rathauses mit grünem Bannwald und das 3. Foto verweist auf Bürgermeister Stangassinger mit einkopiertem Foto von dessen Amtsvorgänger LH-Stellvertreter Christian Stöckl. Die Bildtexte lauten: ,,Im Halleiner Rathaus kehrt keine Ruhe ein. SPÖ und ÖVP liefern sich seit den Wahlen 2019 eine politische Schlammschlacht. Vertreter beider Parteien können nicht miteinander -- gegenseitige Anpatzungen inklusive‘‘. Der Beitrag ,,Politische Grabenkämpfe um das Halleiner Rathaus‘‘ in der ,,Kronenzeitung‘‘, bei dem allerdings der Name des Verfassers fehlt, ist nachstehend in vollem Wortlaut abgedruckt:

Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Bürgermeister derart offensiv via soziale Medien zu Wort meldet und gegen die politischen Mitbewerber schießt. In Salzburgs zweitgrößter Stadt überrascht selbst das nicht mehr. ,,Langsam platzt mir der Kragen‘‘, schrieb Halleins Stadtchef Alexander Stangassinger (SPÖ) dieser Tage auf Facebook und holte zum Rundumschlag gegen die Volkspartei aus.

Die Halleiner ÖVP würde den Bürgermeister und seine Mitarbeiter ,,mit Dreck bewerfen‘‘. Beinahe täglich würde die ÖVP boshafte Anfragen stellen und damit die Stadtverwaltung lähmen. Stangassinger nennt explizit ÖVP-Vizebürgermeisterin Katharina Seywald und Stadtrat Gottfried Aschauer. (Anmerkung des ,,Salzschreiber‘‘:  Der Beitrag von Bürgermeister Stangassinger auf Facebook erschien bereits vor einiger Zeit mit den drei Titelzeilen ,,Bürgermeister Stangassinger: / Langsam platzt / mir der Kragen!‘‘ in vollem Wortlaut im ,,Salzschreiber‘‘. Einfach hier im Ressort AKTUELLES nur ein kurzes Stück zurückscrollen.) Die ,,Kronenzeitung‘‘ weiter: Die gesamten Anfragen, Anzeigen und Anschuldigungen sind einerseits haltlos. Sie scheinen aber gezielt aus der Feder eines ehemaligen Spitzenbeamten zu stammen, der scheinbar nach wie vor im Hintergrund Parteiarbeit macht, wettert Stangassinger.

Wen er damit meint? Seinen geschassten Ex-Amtsleiter, gegen den mittlerweile bekanntlich ein Disziplinarverfahren läuft. Der suspendierte Mitarbeiter galt als Intimus des ehemaligen Bürgermeisters und derzeitigem LH-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP). Das Verhältnis zum jetzigen Stadtchef ist seit dessen Amtsantritt schwer belastet.

Die Streitigkeiten gipfelten in der Suspendierung des Amtsleiters und in der berüchtigten ,,Chat-Affäre‘‘. Vor knapp einem Jahr tauchten brisante Handy-Nachrichten des Ex-Amtsleiters auf -- adressiert allesamt an ÖVP-Politiker und der Partei nahestehenden Personen. Von ,,Bombenteppichen‘‘ und ,,Vernichtungs-schlägen‘‘ war da offenbar die Rede. Im Zuge dessen gab es im Halleiner Rathaus gar Durchsuchungen der Polizei. Der Vorwurf:  Der Amtsbericht rund um die Chat-Nachrichten hätte nicht an die Öffentlichkeit dringen dürfen.

Die Gesprächsbasis zwischen SPÖ und ÖVP war damit endgültig gebrochen. Gemeindesitzungen gipfelten meist in hitzigen Streitereien. Beide Fraktionen werfen einander immer wieder mangelnde Gesprächsbasis vor. Zusammenarbeit gibt es kaum noch. Zuletzt sprach die ÖVP gegenüber dem Bürgermeister rund um einen Grundstücksverkauf am Dürrnberg gar von Amtsmissbrauch. Der Käufer? Roland Meisl, SPÖ-Landtagsabgeordneter. Die Fronten dürften sich weiter verhärten. Immerhin steht 2024 in Hallein die nächste Bürgermeisterwahl an… -- (Odo Stierschneider. Zitate aus der ,,Kronenzeitung‘‘. Foto: OSt.)

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Oftmals wochenlang, findet sich in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ keine einzige Meldung aus der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg, der Stadt Hallein. Worauf diese Informations-Einschränkung zurückzuführen ist, erscheint unklar. Gab es aus Hallein negative Kommentare Richtung ,,SN‘‘? Oder passiert aus Sicht der ,,SN‘‘ in Hallein einfach zu wenig? Wie auch immer, die Stadt Hallein ist in der Salzburger Qualitätszeitung zweifellos unterrepräsentiert. Darüber dürfte mittlerweile auch in der ,,SN‘‘-Redaktion Klarheit herrschen. Doch was tun, wenn man über keine aktuellen Neuigkeiten verfügt? Da gibt es einen eleganten Ausweg. Man durchforscht die historische Vergangenheit der Stadt Hallein nach interessanten Ereignissen. Hallein hat ja bezüglich seiner Jahrhunderte dauernden Salz-Vergangenheit einiges zu bieten. Und so gab es in den ,,SN‘‘ am 25. Jänner 2023 einen immerhin zwei Seiten umfassenden Bildbericht mit dem Titel ,,Halleins weißes Gold: Bischöflicher Prunk paart sich mit bitterer Armut.‘‘ Dabei demonstrierte ,,SN‘‘-Edelfeder Hermann Fröschl bestechende Qualitäten. Wir zitieren HF auszugsweise:

 

Das weiße Gold gab Salzburg seinen Namen, schaffte Prunk und Paläste. Fürst-Erzbischof Wolf Dietrich gilt als großer Umgestalter des Landes. Wenig bekannt ist, in welch bitterer Armut er jene hielt, die in Hallein im Bereich der Salzgewinnung arbeiteten.

 

Wir tauchen ein ins Salzburg um 1600. Ein Mann ist Gesetz: Wolf Dietrich von Raitenau. Der Erzbischof, der 15 Kinder haben wird, wälzt kühne Pläne. Die Renaissance wirkt noch. Das Barock wirft Vorzeichen. Italienische Leichtigkeit soll sich mit prunkvoller Hofhaltung paaren. Dafür legt der kunstsinnige Wolf Dietrich die Axt an. Bis zu 70 Baustellen tun sich auf: Der Grundstein für die neue Residenz und den heutigen Dom, für Kirchen, Klöster und Schloss Mirabell wird gelegt. All das sollte Salzburg später einzigartig machen und bis heute alljährlich Millionen von Gästen anlocken.

Doch der Mann, der als größter Umgestalter in die Landesgeschichte eingehen wird, ist unzufrieden. Er ortet Unordnung bei seiner wichtigsten Einnahmequelle, dem Salzabbau in Hallein. Nur mehr ,,schlechtes Gesindel‘‘ sei im Stollen, weil das Erbrecht missbraucht werde. Dieses gewährt Knappen ein lebenslanges Arbeitsrecht im Stollen. Wolf Dietrich unterbindet in der Folge nicht nur die Arbeit ,,leichtfertiger Weibsbilder‘‘ im Berg. 1609 hebt er die Erbarbeiten auf und senkt dabei die Lohnkosten um fast ein Drittel -- wohlwissend, dass die Knappen von dem Hungerlohn nicht leben können. Um ihre ,,ungünstige Situation‘‘ zu verbessern, sollten schlechte ersetzt und starke Arbeiter mehr arbeiten dürfen -- bis zu 14 Stunden am Tag! Den Sparstift setzt der Landesfürst selbst bei der regelmäßigen Generalbeschau des Bergwerkes an.

Die Salzarbeiter in Hallein führten ein elendes Dasein, obwohl sie den Erzbischöfen stets mehr als die Hälfte (!), in der Blütezeit sogar drei Viertel (!) ihrer Einkünfte auslieferten. Wäre es nicht vornehmste Pflicht der geistlichen Landesfürsten gewesen, gerade für jene Untertanen, denen sie ihren enormen Reichtum verdankten, besonders zu sorgen? Hallein mit der Salzach als idealem Transportmittel, entfaltet sich seit dem 12. Jahrhundert zur führenden Saline. Das Salz ist das Millionengeschäft der Salzburger Erzbischöfe. 1564 betrug der Erlös aus dem Salzverkauf umgerechnet rund sieben Millionen Euro. Man erkennt: Wolf Dietrichs epochale Baukunst in der Stadt Salzburg, wäre ohne Salz aus Hallein nicht möglich gewesen. -- (Hermann Fröschl, Foto: Salzbergwerk.)

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Hickhack zwischen den verschiedenen politischen Parteien der Stadt Hallein gehört zum Polit-Geschäft. Einmal ist der Ton beinahe verbindlich, dann wieder besonders grob. Das wissen wir alle und wer dies nicht aushält, hat in der Politik nichts verloren. Eine prominente Zielscheibe ist natürlich immer wieder der Bürgermeister, egal welcher Partei er auch angehört. Der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) ist dies längst gewohnt und pflegt dies in der Regel kommentarlos hinzunehmen. Ausnahmen bestätigen diese Regel. Für jüngste Ausnahme sorgte die ÖVP Hallein. Bürgermeister Stangassinger veröffentlichte dazu unter facebook den folgenden Beitrag:

 

Langsam platzt mir der Kragen!

 

Seit Monaten wird seitens der Halleiner ÖVP - allen voran Vizebürgermeisterin Seywald und Stadtrat Aschauer - versucht, mit Dreck nach mir und meinen Mitarbeiter:innen zu werfen.

 

Eine Anschuldigung nach der anderen trudelt bei uns im Amt ein und lähmt das Team der Gemeinde. Seit Oktober kommen nahezu täglich seitenweise Anfragen.

 

Darunter leidet letztlich nur unser Service für die Menschen in unserer Stadt. Meine Kolleg:innen werden ständig durch dieses Verhalten blockiert.

 

Ich weiß ja nicht, ob das ein Teil des Landeswahlkampfes ist - nur dieser hat in unserer Gemeindestube nichts verloren.

 

Und die Menschen haben sich das auch nicht verdient. Denn auch die Menschen, die die ÖVP in Hallein gewählt haben, erwarten sich wahrscheinlich Arbeit FÜR die Bürger:innen und nicht GEGEN die Verwaltung. Und auch die Mandatare der ÖVP haben einen Eid abgelegt, zum Wohl der Bürger:innen zu arbeiten.

 

Und das ist meine tiefste Überzeugung von Politik: FÜR die Menschen zu arbeiten - nicht dagegen.

 

Seitens Vizebürgermeisterin Seywald und Stadtrat Aschauer ist in fast vier Jahren nichts Positives für die Stadt gemacht worden. Es scheint, als ob Aschauer nach wie vor sauer ist, weil wir am Dürrnberg sein Grundstück nicht mit einem Luxus-Chalet-Dorf vergoldet haben.

 

Und was mich am meisten schockiert, ist: Die gesamten Anfragen, Anzeigen und Anschuldigungen sind einerseits haltlos. Sie scheinen aber gezielt aus der Feder eines ehemaligen Spitzenbeamten zu stammen, der scheinbar nach wie vor im Hintergrund Parteiarbeit macht, Wahlprogramme vorbereitet und jetzt Wahlkampf für Haslauer, Stöckl und Co. macht.

 

Spannend, warum der Landeshauptmann aus dieser Fraktion solche Sinnlosigkeiten gegen die Menschen unserer Stadt toleriert?

 

Aber keine Sorge: Wir halten diese Destruktivität schon aus und stehen geballt für die Menschen in unserer Stadt und hinter den Menschen! Wir lassen uns bei der Arbeit für unsere Bürger:innen und für eine moderne Stadt nicht aufhalten.

 

Euer Bürgermeister
Alexander Stangassinger

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Nicht nur Zellstoff wird bei der in Hallein ansässigen Firma AustroCel produziert. Enorme Mengen Bio-Ethanol auf Holzbasis, Biogas, Ökostrom und Fernwärme werden vom Salzburg-2050-Partnerunternehmen in Hallein erzeugt, das mittelfristig auch ein Zero-Waste-Betrieb werden will. Bei AustroCel werden neben Zellstoff enorme Mengen Bio-Ethanol auf Holzbasis, Biogas, Ökostrom und Fernwärme erzeugt. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Salzburg-2050-Partnerbetrieb AustroCel in Hallein, der sehr große Mengen an „sauberer Energie“ für Salzburg und darüber hinaus produziert. „Mit AustroCel hat das Land einen aktiven und starken Verbündeten für die Umsetzung der Klima- und Energiestrategie mit Vorbildwirkung“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold bei einem Besuch im Unternehmen.

 

Der Zellstoff-Produzent in Hallein ist ein bedeutender Öko-Energie-Lieferant. Hier werden jährlich bis zu 30 Millionen Liter Bio-Ethanol als alternativer Treibstoff erzeugt und zudem mehr als 10 Millionen Kubikmeter Biogas, 100 Gigawattstunden Grünstrom und 100 Gigawattstunden Fernwärme. „AustroCel liefert nicht nur nachhaltige Energie. Zwei Drittel des Fuhrparks wurden elektrifiziert und mittelfristig soll es auch ein Zero-Waste-Betrieb werden“, so Martina Berthold. In der Bio-Raffinerie von AustroCel werden neben dem Viskosezellstoff auch Fernwärme und Grünstrom, sowohl für den eigenen Betrieb als auch für die umliegende Region, hergestellt. „Damit versorgen wir nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 28.000 Haushalte mit Grünstrom und 13.000 Haushalte mit Fernwärme“, so Wolfram Kalt, CEO von AustroCel Hallein. AustroCel ist seit Herbst 2019 Salzburg-2050-Partner und Vorbild für viele weitere Unternehmen. „Diese Partnerschaft ist die ideale Plattform, um gemeinsam mit dem Land und weiteren Firmen Maßnahmen zum Klimaschutz zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen“, betont durchaus beeindruckt, Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold. -- (Landes-Korrespondenz. Foto: AustroCel.)

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1.094 Mädchen und Burschen besuchen derzeit im Bundesland Salzburg an 22 Standorten eine Sonderschule -- darunter befinden sich auch drei Schulen im Tennengau: in Hallein, in Abtenau und in Puch. Alle diese Bildungs-Einrichtungen im Bundesland öffneten am Freitag, 20. Jänner ihre Türen, um Interessierten die Möglichkeit zur Information über das vielfältige Angebot zu geben. „In den Sonderschulen im Bundesland werden die Kinder ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen gefördert. Das steht im Mittelpunkt der engagierten Arbeit der Lehrerinnen und Lehrern sowie des unterstützenden pädagogischen Personals“, betont dazu Bildungslandesrätin Daniela Gutschi.

 

Der Besuch einer Sonderschule bedeutet heute nicht mehr das Ende von Aus- und Weiterbildung. „Ganz im Gegenteil. An unseren Sonderschulen wird hervorragende Arbeit geleistet und die Schülerinnen und Schüler werden bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützt“, sagt Landesrätin Daniela Gutschi und ergänzt: „Etliche Mädchen und Burschen besuchen eine weiterführende Schule und durch den gezielten und individuellen Förderplan für jedes einzelne Kind finden auch die meisten von ihnen eine gute Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsstelle.“

 

Das Ziel beispielsweise von Direktorin Elisabeth Obermoser-Kemetinger und ihren Kolleginnen und Kollegen ist es, ihren Schützlingen die bestmöglichste Schulausbildung und weitgehende Selbstbestimmung zu ermöglichen: „Das schaffen wir, indem alle an einem Strang ziehen. Bei uns sind alle Lehrerinnen und Lehrer sowie das unterstützende-pädagogische Personal mit Herz und Seele bei den Kindern.“

 

Um die hohe Qualität der Sonderschulen auch in der Zukunft abzusichern ist für Landesrätin Daniela Gutschi eine umfassende Ausbildung der angehenden Lehrerinnen und Lehrer wichtig. „Um die optimale Unterstützung unserer Mädchen und Buben gewährleisten zu können braucht es wieder eine gesonderte Ausbildung für Sonderpädagogen. Diese können sowohl in den Sonderschulen als auch im integrativen Unterricht bestmöglich auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen“, so Gutschi. -- (Landeskorrespondenz. Foto: Wind).

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Ein rätselhafter, weißer Belag überall rundum. Ist die Erde von weißem Schimmel befallen? Hat eine gigantische Umweltkatastrophe ganz Mitteleuropa weiß eingefärbt? Ist das weiße Zeug vielleicht auch noch giftig? Doch da erinnert sich der älteste Insasse im Altenheim Hallein: ,,Wir haben diesen weißen Niederschlag immer nur als Schnee bezeichnet!‘‘ Damit ist alles klar. Zum ersten Mal (!) in diesem Winter 2021/2022, hat es in der Nacht vom 17. auf den 18. Jänner (!) ein wenig geschneit! Ein durchaus beeindruckender Vorfall. Denn: November, Dezember und mehr als die erste Jännerhälfte waren in Hallein völlig ohne Schnee -- ein markantes Ereignis, ein deutlicher Hinweis auf die Klimaerwärmung.  Nur oben auf dem Dürrnberg fiel in diesem Winter immer wieder Schnee bis unterhalb der Kirche, doch er taute bis zur Mitte des Zinkenhanges hinauf immer wieder weg. Noch rasch ein Blick nach auswärts: Die kälteste jemals in Österreich gemessene Temperatur wurde mit minus 52,6 Grad in Lunz am See gemessen. Zur Aufwärmung noch rasch die wärmste Temperatur in Österreich: 40,5 Grad in Dellach im Drautal. Doch inzwischen ist es bei uns am 18. Jänner 2023 13 Uhr geworden. Der Schnee ist herunten im Salzachtal wieder großflächig weggetaut. Ob dies wohl der ganze Schneewinter 2023 gewesen ist? Wohl kaum, denn der angesagte Kälteschub mit Schneefall während der kommenden Woche steht uns noch bevor. Ob es wohl noch richtig Winter wird, wie auf unserem Archivbild oben, welches das tief verschneite Gruber-Grab vor dem Stille Nacht-Museum in Hallein zeigt? -- (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Die Stadt Hallein hinterlässt, auch wenn man sie zu Fuß in Augenschein nimmt, einen gepflegten Eindruck. Es gibt keine großflächig verwahrloste Hausfassade entlang der Plätze oder Straßen der Stadt. Schreckensobjekte sind schon lange verschwunden oder renoviert. Dennoch gibt es in der Altstadt, wenn man die einzelnen Gebäude aufmerksam ins Auge fasst, durchaus Unerfreuliches zu entdecken -- in insgesamt durchaus erstaunlicher Anzahl. Unsere Fotos wurden alle nur von öffentlichen Gehsteigen oder Straßen aus in der Halleiner Altstadt aufgenommen, es wurde kein einziges Mal privater Grund betreten. Dennoch ist es erstaunlich, wie viele unerfreuliche Details verschiedenster Art sich dem aufmerksamen Auge und damit der Kamera darbieten. Unsere Fotos erheben natürlich überhaupt keinen (!) Anspruch darauf, alle kritischen Details der Altstadt zu dokumentieren. Die insgesamt 24 ausgewählten Fotos werden im Rahmen von zwei Beiträgen präsentiert. Sinn dieser beiden Beiträge ist vor allem, die Hausbesitzer in der Halleiner Altstadt dazu zu animieren, den Zustand ihrer Besitztümer kritisch zu überprüfen und dort, wo es erforderlich ist, für Abhilfe zu sorgen -- im Sinne einer noch schöneren Stadt Hallein, die uns doch allen am Herzen liegt. Die Veröffentlichung dieses Beitrages erfolgt in zwei Teilen mit jeweils 12 Fotos, insgesamt also 24 Aufnahmen. Der Text bleibt in beiden Beiträgen gleich,     doch wir wollen hier mit dem letzten Foto oben unserer Freude darüber Ausdruck verleihen, dass eine Halleiner Familie in der Khuenburggasse ihre Haustüre mit zwei großartigen Glückspilzen schmückte. -- Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Die Stadt Hallein hinterlässt, auch wenn man sie zu Fuß in Augenschein nimmt, einen gepflegten Eindruck. Es gibt keine großflächig verwahrloste Hausfassade entlang der Plätze oder Straßen der Stadt. Schreckensobjekte sind schon lange verschwunden oder renoviert. Dennoch gibt es in der Altstadt, wenn man die einzelnen Gebäude aufmerksam ins Auge fasst, durchaus Unerfreuliches zu entdecken -- in insgesamt durchaus erstaunlicher Anzahl. Unsere Fotos wurden alle nur von öffentlichen Gehsteigen oder Straßen aus in der Halleiner Altstadt aufgenommen, es wurde kein einziges Mal privater Grund betreten. Dennoch ist es erstaunlich, wie viele unerfreuliche Details verschiedenster Art sich dem aufmerksamen Auge und damit der Kamera darbieten. Unsere Fotos erheben natürlich überhaupt keinen (!) Anspruch darauf, alle kritischen Details der Altstadt zu dokumentieren. Die insgesamt 24 ausgewählten Fotos werden im Rahmen von zwei Beiträgen präsentiert. Sinn dieser beiden Beiträge ist vor allem, die Hausbesitzer in der Halleiner Altstadt dazu zu animieren, den Zustand ihrer Besitztümer kritisch zu überprüfen und dort, wo es erforderlich ist, für Abhilfe zu sorgen -- im Sinne einer noch schöneren Stadt Hallein, die uns doch allen am Herzen liegt. Die Veröffentlichung dieses Beitrages erfolgt in zwei Teilen mit jeweils 12 Fotos, insgesamt also 24 Aufnahmen. Der Text bleibt in beiden Beiträgen gleich. -- Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Zu später Nachtzeit, wenn in Hallein großräumig Menschenleere herrscht, dann beginnen die Aktivitäten der anonymen Farbpinsel-Schmierer und Farbdosen-Sprayer. Beliebtes Betätigungsfeld sind einigermaßen gerade Flächen neben Straßen und Gehwegen. In unserem Fall haben wir einige der fragwürdigen Farbschmierereien entlang des Gehweges bei der Kleinen Salzach zwischen Stadtbrücke und Stadtpark fotografiert. (Siehe dazu die Fotos 1 bis 3 oben). Die grauslichen Darstellungen verschandeln schon seit erheblicher Zeit die Stadt Hallein, so dass zu befürchten ist, dass sie möglicher Weise sogar unter Denkmalschutz gestellt werden könnten?! In Hallein gibt es bekanntlich mehrere Bereiche, in denen die verblödeten Schmierer immer wieder aktiv werden. Um ihrer habhaft zu werden, müssten zuerst alle Schmierereien entfernt werden. Bei diesen leeren Flächen müsste in der warmen Jahreszeit die Polizei auch nächtliche Kontrollen durchführen und Geheimkameras in der Nähe der beliebtesten Beschmierungsflächen versteckt installieren.

Direkt im Stadtpark sorgen ganz andere Unzukömmlichkeiten für Verärgerung. Der Park wurde einst um mehr als die Hälfte verkleinert, um Platz für das Seniorenheim zu schaffen. So sollte man meinen, dass der noch bestehenden Rest des Parks besonders gehegt und gepflegt wird und eine echte Augenweide darstellt. Großer Irrtum -- siehe die Fotos oben. Woher die einzelnen Schäden in der Rasenfläche kommen (Fotos 4 bis 9 oben) ist unklar. Jedoch die Ursache der großen kahlen Flächen im Rasen ist völlig klar -- hier wird immer wieder Fußball gespielt und vor den beiden Toren, die sich jeweils zwischen zwei Bäumen befinden, bestehen besonders große, völlig kahle Flächen. (Fotos 10 und 11 oben). Ein wahrhaft scheußlicher Anblick -- und so etwas nennt sich in Hallein Stadtpark! Dazu kommt, dass man im Bereich einiger Sitzbänke wild und rücksichtslos den Boden mit Kieselsteinen bestreut hat -- das Ergebnis ist alles, nur keine erholsame Parkatmosphäre! (Dazu das 12. Foto oben). Daher: Das Fußballspielen im geschundenen Stadtpark muss unbedingt beendet werden und die Rasenflächen gehören bei allen Schadstellen wieder ordnungsgemäß hergestellt. -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Nach mehr als 12 intensiven Jahren, präzise seit 1. Dezember 2009, tritt nun Bezirkshauptmann Helmut Fürst, 1957 in Baden bei Wien geboren, in den wohlverdienten Ruhestand. Die Bewerbungsfrist für interessierte Nachfolger oder Nachfolgerinnen läuft noch bis 20. Februar 2023. Für den neuen Bezirkshauptmann, bzw. für die neue Bezirkshauptfrau wurde der 1. Juni 2023 als Dienstbeginn festgelegt. Von den Bewerberinnen und Bewerbern für diese Spitzenposition im Tennengau, wird unter anderem ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, Erfahrung im Krisenmanagement, Veränderungsbereitschaft und Führungserfahrung vorausgesetzt. Helmut Fürst war in all den Jahren in der Funktion des Bezirkshauptmannes eine allseits hochgeschätzte und respektierte Persönlichkeit, deren wohlbedachte Entscheidungen allseits mit Respekt gewürdigt wurden. Auch in den vergangenen Jahren der Corona-Epidemie leitete er kluge Entscheidungen ein -- Bezirkshauptmann Helmut Fürst galt überall als souveräne und entscheidungssichere Persönlichkeit, deren Ausstrahlung allgemein hoher Respekt gezollt wurde. Persönlich ist Helmut Fürst außerordentlich sympathisch und imponierte immer wieder durch seine persönlichen Ansichten. Wir alle verlieren eine großartige und vorbildliche Persönlichkeit an der Spitze der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Die besten Wünsche aus der Tennengauer Bevölkerung begleiten Helmut Fürst in seinen verdienten Ruhestand, in dem ihm hoffentlich noch viele schöne Jahre ein erfreuliches Dasein bereiten. -- (Odo Stierschneider. Foto: Landes-Pressedienst).

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Man muss nur durch die Gartenzäune hindurchblicken -- überall sieht man jetzt, in der zweiten Jännerwoche 2023, große Knospen und bunte Blüten, dafür ist in der Stadt Hallein und im Tennengauer Salzachtal keine einzige Schneeflocke zu finden. Ein Ereignis, von dem niemand behaupten kann, sie oder er hätten dies schon einmal erlebt, denn die herrschenden Temperaturen im Freien stehen heuer ohne Beispiel da. Alles schon dagewesen? Irrtum! Denn die obenstehenden Fotos, vom bescheidenen Gänseblümchen bis zu bunt blühenden Gartenblumen und Sträuern, sie alle sind absolut einmalig für unsere Gegend und entstanden in der zweiten Jänner-Woche 2023! Erinnern Sie sich noch an vereiste Fensterscheiben, so wie auf dem 1. FOTO oben? Davon konnte im gegenwärtigen Winter überhaupt keine Rede sein. 2. FOTO: Erinnern Sie sich noch, wie das Zeiserl auf dem Halleiner Zeiserlbrunnen schwere Schneelasten schleppen musste? Auch davon war in diesem Winter -- November, Dezember, erste Jännerhälfte -- keine Rede. 3. FOTO: Wenn der ,,Salzschreiber‘‘ in den vergangenen Jahren um diese Jahreszeit aus dem Fenster blickte, so zeigte sich das Haus des Nachbarn natürlich verschneit. 4. FOTO: Doch in diesem Winter war noch keine Schneeflocke zu entdecken. Ganz im Gegenteil: Es blüht rundum, vom kleinen bescheidenen Gänseblümchen bis zum üppig blühenden Strauch. Leser berichteten dem ,,Salzschreiber‘‘, sie hätten herrliche Schneerosen im Bluntautal und auf dem Almerberg in Oberalm gefunden. -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der gegenwärtige Winter 2022 / 2023 -- wo hat er sich bisher in den Monaten November, Dezember und Jänner herumgetrieben? -- hat es wahrlich in sich. Im Spätherbst reichte die Schneedecke auf Halleiner Gemeindegebiet bis unterhalb der Kirche Bad Dürrnberg. Die Stadt Hallein unten im Salzachtal blieb jedoch ohne Schnee. Dann aber meldete sich die Klimaerwärmung zu Wort und sorgte dafür, dass auch Bad Dürrnberg und der Zinken wieder ihre Schneedecke verloren. Ohne Schnee ging es weiter durch den gesamten Dezember mit dem schneelosen Weihnachtsfest und der schneelosen Silvesterfeier. Erst am 10. Jänner 2023 zeigte sich der Zinkenkogel wieder verschneit, die Schneedecke reichte aber wieder nur bis unterhalb der Bad Dürrnberger Kirche. Einen derart schneelosen Winter hat es, wissenschaftlich dokumentiert, seit mindestens 172 Jahren nicht gegeben. Denn 1851 nahm der weltweite erste eigenständige Wetterdienst (!) für das Kaisertum Österreich, in der Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien, seine Arbeit auf und in dessen Aufzeichnungen gibt es keinen schneelosen November, Dezember oder Jänner, so wie wir dies gerade erlebt haben. Auch wenn es demnächst in der Stadt Hallein schneien sollte -- die Erderwärmung schreitet unaufhaltsam fort und der Schnee wird den kommenden Jahren in immer höhere Bereiche zurückgedrängt werden. Nur nebenbei: Die beiden Barmsteine blieben bis jetzt (10. Jänner) in diesem beispiellosen Winter noch immer ohne weiße Schneehaube. Egal, wie sich die Dinge weiterentwickeln, einen Winter wie diesen hat es jedenfalls noch nie gegeben. -- (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Es wäre sicher sinnvoll und zweckmäßig, dass die Halleiner Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker, gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Abteilungsleitern im Rathaus, nicht nur aus der Perspektive des Autofahrers und des Fußgängers, ihre Stadt kritisch in Augenschein nehmen -- es wäre durchaus angebracht, etwa alle fünf Jahre auch einmal mit einem Hubschrauber einen intensiven Kontrollflug über der Altstadt und dem übrigen Stadtbereich zu unternehmen. (Feldstecher nicht vergessen!) Einen kurzen derartigen Flug, konnte vor etwa einem Jahr der ,,Salzschreiber‘‘ an Bord der Maschine einer befreundeten, großen Salzburger Baufirma unternehmen, die vom Flughafen in Salzburg aus in den Lungau unterwegs war. Einen besonders langsamen Flug gab es über der Halleiner Altstadt. Dabei entstand auch das obenstehende Foto. Das Foto zeigt im Bereich Ederstraße und der von ihr abzweigenden Schützinggasse, auf der Dachlandschaft der Altstadt erhebliche Rostschäden auf den Blechdächern. Deshalb der gutgemeinte Rat an die betreffenden Hausbesitzer, auch wenn noch kein Regenwasser in den Dachstuhl eindringt, einmal vorsorglich das Blechdach ihres Hauses in Augenschein zu nehmen. -- (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Dort, wo sich im südlichen Grenzbereich zwischen Oberalm und Hallein die Pröllhofstraße und die Bartlwirtstraße kreuzen, gibt es zwei Baum-Attraktionen zu bestaunen. Am westlichen Rand der Pröllhofstraße türmt sich der übermächtige Stamm der berühmten uralten Naturdenkmal-Linde in die Höhe. Auf der anderen Straßenseite gegenüber, ein neues, attraktives Haus, welches auf der Grünfläche neben der Pröllhofstraße ebenfalls eine, jedoch ganz anders geartete Baum-Attraktion zu bieten hat. Der exotische Einwanderer, von seinen Besitzern liebevoll mit großen, bunten Kugeln geschmückt, fällt durch seine ungewöhnliche Baumgestalt sogleich besonders ins Auge. Seine nackten Äste stehen in alle Richtungen vom Stamm weg und enden in buschigen, in dichten und kugeligen Grün-Gebilden -- in unseren Breiten ein völlig ungewohnter Anblick.  Dazu unsere beiden obenstehenden Fotos, die einmal aus Nord und einmal aus Süd fotografiert wurden, um diesen attraktiven Einwanderer vor Augen führen. Dieser ungewöhnliche, sehenswerte Baum wird auch immer wieder von den Vorübergehenden bestaunt. -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Gemeinsam mit Stadträtin Kimbie Humer-Vogl und mit e5-Expertin Daniela Reiter, wurden von Bürgermeister Alexander Stangassinger die notwendigen Voraussetzungen dafür erarbeitet, dass im heurigen Jahr die Halleinerinnen und Halleiner kostenlos für zehn Tage Klimatickets für den öffentlichen Verkehr im Land Salzburg ausleihen können. Das Prinzip ist einfach: Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hallein, können das Amt der Stadtgemeinde Hallein anrufen oder ein Mail schicken und können so die Tickets reservieren und ausleihen. Alle Kinder bis 14 Jahre im Familienpass fahren übrigens gratis mit. Hund und Rad dürfen auch mitgenommen werden. Die Stadt Hallein erfüllt damit wieder eine ihrer wichtigen Aufgaben für die weitere Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. Das ist einer von vielen kleinen Beiträgen, welchen die Stadt Hallein leisten kann. Bürgermeister Stangassinger betont dazu, dass der Klimaschutz nur in großen Schritten auf der großen Bühne von EU, Bund und Land vorangetrieben werden kann. Die Halleiner wissen jedoch, dass jeder persönliche Beitrag und vor allem jene der Stadt wichtig sind -- die grundlegende Veränderung muss aber ,,von oben‘‘ herbeigeführt werden. Dazu ein praktisches Beispiel: Das Klimaticket könnte sogar kostenlos sein -- wenn jedoch nur stündlich ein Bus kommt und zwei Stunden von A nach B unterwegs ist, wofür man mit dem Auto nur eine gute halbe Stunde benötigt, dann ist das Klimaticket eigentlich nutzlos. Daher fordern Bürgermeister Stangassinger, Stadträtin Humer-Vogl und e5-Expertin Daniela Reiter: ,,Ausbau der Öffis jetzt!‘‘ -- (Text und Foto: Stadtamt Hallein).

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An der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof spielt Holz bald die zentrale Rolle. Die Werkstätten im Bereich Holz-, Metall- und Landtechnik sowie die Pferdewirtschaft werden für die 251 Schüler und 72 Mitarbeiter in Oberalm aus dem nachwachsenden Rohstoff neu errichtet. Das Land investiert dabei 12,1 Millionen Euro. Beachtlich: Rund 1.060 Kubikmeter Holz werden in den kommenden Jahren an der LFS Winklhof verbaut und dadurch auch rund 1.000 Tonnen CO2 langfristig gebunden. Dieser Materialeinsatz entspricht einem Vollholzwürfel von etwas mehr als zehn Meter Seitenlänge. Lediglich die Fundamente der Neubauten werden aus Beton errichtet. Das Land Salzburg investiert für die neuen, modernen Unterrichtsräume aus Holz mehr als 12 Millionen Euro.

 

„Dieses Vorzeigeprojekt zeigt, was alles mit dem umweltfreundlichen Naturmaterial möglich ist. Es ist uns wichtig, gerade bei Jugendlichen das Interesse für das Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff zu wecken, denn auch sie werden eines Tages vor einer größeren Investition stehen. Denn Holz ist der Baustoff Nummer eins, wenn es um Ökologie und Nachhaltigkeit geht“, betont Landesrat Josef Schwaiger, der auch an alle Landwirte appelliert, noch mehr mit Holz zu bauen.

 

Durch den Holz-Neubau werden alle Funktionen und Aufgaben an der LFS Winklhof vereint und Synergien zwischen der Land- und Pferdewirtschaft genützt. „Die Stallungen für 30 Pferde und die Werkstätten werden gemeinsam am ländlichen Schulzentrum Winklhof errichtet. Dadurch können gleichzeitig mehrere Schülergruppen unterrichtet werden. Und der rund 20-minütige Fußweg zum Pferdebetrieb Wiesenhof entfällt. Für die Jugendlichen bedeutet dies kürzere Wege und mehr Zeit für die Praxisstunden im Unterricht“, betont Direktor Georg Springl.

 

Das Internat aus Holz begeistert. Das Bauen mit dem umweltfreundlichen Naturmaterial ist für die LFS Winklhof kein Neuland. Bereits vor acht Jahren wurde das Internat aus Vollholz errichtet. „Wer einmal erfahren und erlebt hat, wie angenehm und komfortabel es in einem Holzbau ist, der möchte dieses Gefühl wieder erleben. Die Schüler profitieren von der angenehmen Atmosphäre und vom besseren Lern- und Wohnklima“, betont Landesrat Schwaiger.

 

Bisher wurden in den letzten elf Jahren an allen vier landwirtschaftlichen Schulstandorten rund 60 Millionen Euro investiert und dabei bei allen Gebäuden -- egal ob im Stall, in den Schulgebäuden, in den Internaten als auch Werkstätten -- immer der Baustoff Holz in den Mittelpunkt gestellt. „Auch die neuen Gebäude in Oberalm werden Beispiel für viele weitere Projekte, weit über unser kleines und feines Schulwesen hinaus sein“, sagt Josef Schwaiger.

 

Bis Dezember 2024 soll der Neubau abgeschlossen sein und an der LFS Winklhof ein neues Lern-Zeitalter anbrechen. Bis dorthin gibt es noch einiges zu tun. Hier der zeitliche Überblick:

 

O  Abbruch Bestandsgebäude Phase 1: März 2023

 

O  Beginn Neubau: Mai 2023

 

O  Fertigstellung: Dezember 2024

 

Abbruch Phase 2 und Rekultivierung Winklhof und Wiesenhof:  September 2026 bis April 2027.

Zu den beiden obenstehenden Fotos. FOTO 1: Die gegenwärtige Ansicht der großartigen Landwirtschafts-Fachschule Winklhof. Links im Bild die grüne Fläche vor der Kirche Oberalm, diese wird der Standort der neuen Anlagen. FOTO 2: Das Modell zeigt die beiden großen neuen Anlagen im Vordergrund. Ganz links im Bild die Kirche. -- (Text: Landes-Korrespondenz, OSt. Fotos: LK).

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Zwei hoffnungsvolle Buberln, 14 und 16 Jahre jung und dumm, begleitet von Gleichaltrigen, gerieten am Halleiner Bahnhof in Streit. Schließlich rang der 16jährige den 14jährigen zu Boden. Der 14jährige reagierte darauf, wie es zu erwarten war. Er zog, richtig professionell, ein Springmesser und bedrohte damit den 16jährigen. Schließlich machte die Polizei, die zu einem Einsatz ganz in der Nähe unterwegs war, dem Spuk rasch und professionell ein Ende. -- Im Halleiner Stadtpark stritten ein 9jähriger und ein 8jähriger darum, wer die Schaukel benützen dürfe. Es dauerte nicht lange, dann hatte der 9jährige einen Flaschen-Korkenzieher in der Faust bedrohte damit seinen Kontrahenten. Dieser griff daraufhin in die Hosentasche, zog eine Scherenhälfte hervor und hielt die spitze Klinge seinem Gegner vor das Gesicht. Da waren aber auch schon die Väter der beiden zur Stelle und entwaffneten die beiden Kampfhähne. -- Nur einen Tag später, gerieten zwei gar nicht brave Bürschchen, jeweils nebeneinander in ihrem Kinderwagen neben dem Altstadt-Brunnen auf dem Bayrhamerplatz abgestellt, miteinander in Streit. Sie bewarfen sich vorerst mit ihren Schnullern, doch dann griffen sie unter ihre Decke und holten jeweils ein Taschenmesser hervor. Bevor sie noch die Messer-Klingen aufklappen konnten, eilten die entsetzen Mütter herbei und die verhinderten Messerhelden kassierten ein paar kräftige Hiebe auf den Hintern.
-- (Odo Stierschneider. Foto: Privat).

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Neben milden Temperaturen und Wind in der Silvesternacht, trug auch der Verzicht auf Feuerwerkskörper in mehreren Bundesländern maßgeblich zur Einhaltung der Grenzwerte für gesundheitsschädlichen Feinstaub bei. Bereits um 5.00 Uhr am Neujahrstag lag die Belastung an allen Mess-Stellen auf üblichem Niveau --- vor allem der Wind hatte ganze Arbeit geleistet und die Schadstoffe in andere Regionen transportiert. Der Verzicht auf private Feuerwerke außerhalb (!) von Hallein und das günstige Wetter zeigten ihre Wirkung: In der Silvesternacht gab es relativ niedrige Feinstaubwerte. Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel war die Feinstaub-Konzentration im Bundesland Salzburg, wie auch in den vergangenen Jahren, am höchsten. Gemessen wurde an 13 permanenten und drei mobilen Stationen in ganz Salzburg. Jetzt kommt’s: Der höchste und damit schlechteste Wert im Bundesland Salzburg wurde ausgerechnet an der Mess-Stelle in Hallein (!) mit 346 µg/m³, gemessen!

Der zweithöchste Wert wurde in der Flachgauer Gemeinde Oberndorf (242 µg/m³, um 104 weniger als Hallein!) erreicht. In der Landeshauptstadt lag der Messwert überall deutlich darunter (unter 100 µg/m³). In vielen Salzburger Gemeinden wirkten die Verbote privater Feuerwerke. „Es ist gut, dass immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu Silvester den Umweltschutz, den Schutz von Kindern und Patienten und den Tierschutz in den Mittelpunkt stellen. Die positiven Auswirkungen sind bereits gut messbar. Neben weniger Müll auf Straßen und Wiesen reduzieren sich auch Lärm und Schadstoffe signifikant“, informiert Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold. „Davon profitieren die Menschen, speziell die Erkrankten, und auch die Tiere, welche durch die sinnlose Silvesterknallerei oft in Panik versetzt werden.“ Am Neujahrstag wurden nur in den Bundesländern Salzburg, Burgenland, Kärnten und Vorarlberg die Tagesgrenzwerte eingehalten. Das zeigt der entsprechende Tagesbericht des Umweltbundesamtes. In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark und Tirol war die Luft weiterhin über die Tagesgrenzwerte hinaus gesundheitsschädigend belastet. Ob wohl endlich auch in diesen Bundesländern irgendwann die Vernunft einkehren wird? -- (Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Pyrotech.)

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Eine würdige und in jeder Hinsicht perfekt entsprechende Melodie für die ,,Konditorei-Café-Braun-Hymne‘‘ wurde bislang unverständlicher Weise noch nicht komponiert -- angesichts der ausnahmslos enormen Begeisterung der zahlreichen Braun-Kunden, ein völlig unverständlicher Tatbestand. Diese große Kundenbegeisterung wurde auch angesichts des zurückliegenden Jahreswechsels wieder auf beeindruckende Weise zum Ausdruck gebracht. So fand man im Konditorei-Café Braun für die Silvesterfeier zierliche Rauchfangkehrer-Figuren (dazu unser obenstehendes Foto), vierblättrige Kleeblätter, beeindruckende Hufeisen sowie niedliche Neujahrs-Schweinchen als Glücksbringer angeboten. Doch wer sich vor dem Jahreswechsel für den Kauf der prächtigen Utensilien allzu lange Zeit ließ, der wurde das Opfer der großen Beliebtheit der Braun’schen Neujahrsspezialitäten -- die formschönen und köstlichen Neujahrssymbole waren bereits Tage vor dem Jahreswechsel ausverkauft. Deshalb der freundschaftliche Rat an alle begeisterten Fans der einzigartigen und köstlichen Neujahrsprodukte in der Konditorei Braun: Vor dem nächsten Jahreswechsel 2023/2024 unbedingt rechtzeitig die einzigartigen Silvester-Herrlichkeiten besorgen! -- (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Für das größte Wohnbauvorhaben in der Stadt Hallein in Hallein-Burgfried, gab es gleich fünfmal die Auszeichnung ,,Klimaaktiv Gold‘‘. Es ist dies das höchste österreichische Qualitätszeichen für nachhaltigen Gebäudestandard. Damit werden die Standort- und Ausführungsqualität, die Qualität der eingesetzten Baustoffe, die Effizienz der Baukonstruktion, sowie entscheidende Faktoren zu Gesundheit und Komfort beurteilt. Denn das Bundesministerium für Klimaschutz und Umwelt, unterstützt mit dem Programm ,,Klimaaktives Bauen und Sanieren‘‘ das Vorhaben, bis 2040 bei energieeffizienten Neubauten und hochwertigen Sanierungen, die Klimaneutralität zu erreichen. Energiebedarf und Emission von Schadstoffen sollen bei neu errichteten Gebäuden deutlich reduziert werden. In drei Etappen wurden von der gswb am Standort der neuen Wohnungen in Hallein-Burgfried, südöstlich des Halleiner Friedhofes, die alten bestehenden Häuser, die schon längst keinen zeitgemäßen Wohnkomfort boten, abgerissen und im Verlauf von drei Bauetappen insgesamt 134 neue Wohnungen sowie eine große Tiefgarage für alle Bewohner geschaffen. Aber auch für die umliegenden Wohnungen entstanden in der Tiefgarage etwa 80 Stellplätzen. Damit können die bisher bestehenden oberirdischen Parkplätze erfreulicher Weise in Grünflächen und Begegnungszonen umgewandelt werden. Besonders erfreulich die Energieversorgung der neuen Wohnanlage: Sie funktioniert über Fernwärme und eine 380 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage. Die Wohnobjekte wurden in Holzbauweise errichtet, damit ist besonders behagliches Wohnen gesichert. Jedes Gebäude dieses beeindruckenden Bauvorhabens, wurde durch Punkte bewertet. Möglich waren insgesamt 1.000 Punkte. Alle neu errichteten Gebäude wurden mit jeweils über 900 Punkten bewertet, das am besten bewertete Gebäude erhielt sogar respektable 937 Punkte. Auf unerfreuliche Art wurde jedoch die Farbgestaltung der neuen Wohnobjekte realisiert -- alle Gebäude einheitlich in fadem und deprimierendem Grau. Eine Ausnahme bilden nur die Balkone, die mit einem freundlichen Gelbton versehen wurden. Die großen, stattlichen Wohngebäude, hätten durchaus eine freundlichere Farbgebung verdient. -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.).

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Kein Mensch auf diesem Planeten -- ausgenommen die unbelehrbaren Böllerschützen selbst -- hat den mörderischen Böller-Krach, beispielsweise zu Silvester, mit inniger, beseelter, ja sogar mit wilder Begeisterung willkommen geheißen. Völlig unverständlich, dass diese brutale und rücksichtslose Lärmbelästigung nicht schon längst von Ärzten und Krankenhaus-Leitungen im Interesse ihrer schwerkranken Patienten abgestellt wurde. Lärm gibt es im modernen, technisierten Leben mehr als genug, da ist es geradezu pervers, unter dem Deckmantel von blödsinnigem Brauchtum, ganz bewusst für massive Lärmbelästigung zu sorgen. Die Kleinkinder und die Kranken zu Hause, die Patienten in den Krankenhäusern, die Tierwelt im Freien und das Vieh in den Ställen, sie alle werden durch den völlig überflüssigen Lärm in skandalöse Mitleidenschaft gezogen. Die sturen Böllerfanatiker mögen ihre geistlose Lärmerzeugung in den eigenen vier Wänden praktizieren, doch ihre Umgebung und deren Bewohner sollten sie gefälligst in Ruhe lassen und nicht länger mit ihrem völlig blödsinnigen Lärm belästigen. Hoffentlich werden auch Behörden, Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und Exekutive durch den skandalösen Lärm so wachgerüttelt, dass sie endlich für das längst schon überfällige Verbot der sinn- und zwecklosen Lärmbelästigung sorgen. Es wäre jedenfalls höchste Zeit, in diese Richtung -- endlich, endlich -- aktiv zu werden. -- (Odo Stierschneider. Foto: Böllerschützenkompanie).

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Kaum ein Büro, eine Schulklasse, ein Autobus oder ein Geschäft, in dem man nicht vor dem bevorstehenden Jahreswechsel etwas ganz Spezielles hört: Schniefen, Husten oder Niesen. Eine Erkältungswelle rollt durchs Land, durch den Tennengau und durch die Stadt Hallein und spitzt sich durch gleichzeitige Corona-, Grippe- und RSV-Fälle zu. Mit ein paar einfachen Tipps schützt man seine Liebsten und sich selber bestmöglich vor einer Ansteckung und man kommt möglichst gesund durch die Weihnachtsbesuche bei Familie und Freunden. Impfungen sind die beste vorbeugende Möglichkeit um sich vor Infektionskrankheiten aller Art zu schützen. Den persönlichen Impfstatus einfach mit einem Arzt oder einer Ärztin klären.

 

„Nur wer sich gesund fühlt, soll Verwandte und Bekannte besuchen. Das war früher so, daran hat auch die Corona-Pandemie oder die Grippewelle nichts geändert“, bringt es Landessanitätsdirektorin Dr. Petra Gruber-Juhasz auf den Punkt. Um das Infektionsrisiko -- für sich selber und andere -- zu minimieren, rät sie, sich an einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Stoßlüften zu halten. „Längerfristig gedacht sind Impfungen die beste vorbeugende Möglichkeit um sich vor Infektionskrankheiten aller Art zu schützen“, fügt Gruber-Juhasz hinzu.

 

TIPPS FÜR EINE
GESUNDE SILVESTERFEIER

 

O  Besuche und Treffen am besten nur, wenn man sich gesund fühlt
O  Regelmäßig Hände waschen
O  Regelmäßig Stoßlüften
O  Eigenen Impfstatus kennen und ausstehende Immunisierungen nachholen

 

In Salzburg gibt es nahezu jeden Tag die Möglichkeit, sich gegen Infektionskrankheiten wie die Grippe oder Covid impfen zu lassen. Die erste Anlaufstelle für Informationen und den eigenen Status oder den seiner Kinder sind die Ärztinnen und Ärzte. Welche Impfungen es gibt und welche in Österreich empfohlen sind, im Überblick: www.salzburg.gv.at/impfungen

 

KOSTENLOSE GRIPPE-IMPFUNG
JÄHRLICH NOTWENDIG

 

Influenzaviren verändern sich laufend. Daher ist eine jährliche Impfung mit angepasstem Impfstoff notwendig. Für Kinder ist sie im Bundesland Salzburg ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat bis zum 15. Geburtstag beim Kinderarzt kostenlos. Für Menschen über 65 Jahre, die in Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen leben, gibt es kostenlose Aktionen vor Ort. Erwachsene Personen können sich den Impfstoff in den Apotheken besorgen.

 

INFORMATIONSOFFENSIVE
AUF DER WEBSEITE DES LANDES

 

Die Webseite des Landes www.salzburg.gv.at/impfungen bietet umfangreiches Wissen zu den wichtigsten in Österreich empfohlenen Schutzimpfungen. Auch Informationen zu aktuellen Aktionen für vergünstigte Impfstoffe oder zu kostenlosen Programmen, wie jenes zur Grippe-Impfung, werden dort laufend bekanntgegeben. -- (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Berichte in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ über die zweitgrößte Stadt des Landes Salzburg, also über Hallein, die Bezirkshauptstadt des Tennengaues, sucht man oft wochenlang vergebens. Diese immer wiederkehrende Nichtpräsenz der Stadt Hallein in den ,,SN‘‘, wir meinen natürlich die kleinformatige Salzburger Lokalbeilage ,,Aus Stadt und Land‘‘, ist nicht erklärbar. Wurden die ,,SN‘‘ durch irgendjemand in der Stadt Hallein attackiert oder beleidigt? Wie auch immer, die fehlende Präsenz der zweitgrößten Stadt im Land Salzburg in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ bleibt auffällig und ungeklärt. Dass die Stadt Hallein sogar einmal im Hauptblatt der ,,SN‘‘ aufscheinen könnte, ist natürlich völlig undenkbar. Dies gilt erst recht für eine der kleineren Gemeinden im Bezirk Hallein -- sollte man zumindest meinen. Fehlanzeige! Denn eine derartige, durchaus berechtigte Bevorzugung wurde im ,,SN‘‘-Hauptblatt vom 27. Dezember 2022, der Holztechnikum-Gemeinde Kuchl zuteil. Den ausführlichen, spannenden und hervorragend gestalteten Beitrag im ,,SN‘‘-Hauptblatt verfasste Birgitta Schörghofer souverän unter dem Titel ,,Holz macht Schule‘‘. Der lesenswerte Beitrag erschien in der Größe einer dreiviertel Großformat-Seite. Nachstehend daraus einige Zitate. Das dazu gehörende Foto (siehe oben) zeigt, dass sich auch immer mehr junge Frauen für eine Ausbildung im Holzbereich interessieren.

Es braucht einiges an Zuneigung, wenn ein Schulgebäude so weit in die Höhe ragen darf wie der Kirchturm im Ort. Und das sind 25 Meter. In Kuchl hat das die Gemeindevertretung einstimmig für gut befunden. Schon im Jänner geht es mit dem neuen Internat des Holztechnikums zur Sache. Und die Glücklichen, die im nächsten Schuljahr ins oberste der sieben Stockwerke des Holzbaus einziehen dürfen, wohnen dann auf Augenhöhe mit dem Gotteshaus.

Das Holztechnikum in der Tennengauer Gemeinde ist nicht irgendeine Schule. Es ist auch der Grund, warum sich Kuchl mit 7500 Einwohnern ,,Holzgemeinde‘‘ nennt -- mit einem aus Holz gebauten Gemeindeamt, einem Waldkindergarten, mit Holzfesten und Holzwegen. Und einem 37.000 Quadratmeter umfassenden Wissenscampus Holz, zu dem die anno 1942 eröffnete Sägeschule bis heute angewachsen ist. Hier finden sich Berufsschule, Einrichtungsberatungsschule, Fachschule und HTL bis hin zur Fachhochschule an einem Platz. Von der Lehre über die Matura bis zum Studium dreht sich hier alles ums Holz. Es wird gelernt, entworfen, gebaut, studiert und geforscht. 1400 Lehrlinge, Schüler und Studierende bevölkern den Campus. Sorge, die Plätze füllen zu können, hat man keine. Im Gegenteil. ,,Wir sind bummvoll‘‘ erklärt Georg Eßl, der als Direktor die Fachschule und die HTL leitet.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler zählt das Holztechnikum, 330 sind im Internat. Selbst solche, die nur wenige Kilometer entfernt ihr Zuhause haben, bevorzugen oft das Campusleben. ,,Die Netzwerke, die an der Schule entstehen, begleiten Dich ein Leben lang‘‘, erklärt Eßl. Und die sind offener und bunter geworden.

,,Wir sind schon lange nicht mehr das, was man nostalgisch als Holzarbeiter sieht, der nur hobelt‘‘, erklärt Roland Weiß. Er leitet am Campus die Landesberufsschule. Die Hälfte der 530 Lehrlinge wird zu Holztechnikern ausgebildet, dazu kommen Tischler und Tischlereitechniker, Polsterer, Tapezierer und Dekorateure, aber auch Bekleidungsgestalter. Auch Weiß verzeichnete zuletzt einen Zuwachs bei den Schülerzahlen: ,,Lehre und Handwerk gewinnen wieder an Wert!‘‘ Am Holztechnikum werden drei Studiengänge angeboten: Holztechnologie und Holzbau, Design und Produktmanagement sowie Smart Buildings und Smart Cities. Absolventen des Holztechnikums sparen sich ein Studienjahr, ,,die haben dann mit 21 ihren Bachelor‘‘, erklärt Alexander Petutschnigg, an der FH verantwortlich für den Bereich ,,Green Engineering & Circular Design‘‘.

2023 erhält der Wissenscampus auch ein Wasserstoffzentrum. Partner sind die SAG Lend, Salzburg AG und Austrocel in Hallein. In der Pilotanlage soll ein skalierbarer Durchbruch in der dezentralen Wasserstofferzeugung und -versorgung gelingen. Entwickeln will man dort auch nachhaltige Klebstoffe für den industriellen Holzbau. Petutschnig ist überzeugt: ,,Smarte Materialien sind die Zukunft.‘‘ -- (Birgitta Schörghofer in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘. Foto: Holztechnikum Kuchl).

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Zu Weihnachten, so waren wir es einst gewohnt, zeigte sich die Stadt Hallein tief verschneit. Dazu unser Archiv-Foto vom großartig verschneiten Weihnachtsbaum auf dem Gruber-Platz zwischen Stadtpfarrkirche und Stille-Nacht-Museum. Die leuchtenden Glühbirnen sind unter dem Schnee auf dem Baum kaum zu erkennen. (Dazu unser erstes Foto oben). Doch das war einmal. Heuer sah es zwischen Weihnachten und Neujahr in Hallein ganz anders aus. Von Schnee keine Spur. Das zweite Foto oben zeigt den schneelosen Gruberplatz in weihnachtlicher Beleuchtung. Auf dem dritten Foto oben der Weihnachtsbaum des Seniorenheimes in einer grünen Wiese. Ebenso grün zeigt sich der Halleiner Stadtpark auf dem vierten Foto oben. Auch ohne Schnee die sinnlos trockengelegte, einstige Salzachbucht auf dem fünften Foto oben. Die Wiesen rund um Hallein zeigen sich in kräftigem Grün, dazu das sechste Foto oben. Nur auf den Bergen erinnert uns der Schnee daran, dass wir eigentlich schon bereits seit Wochen Skifahren, Schlittschuh laufen,  Schlitten fahren und Schnee schaufeln sollten. Die Plus- Grade bleiben uns jedenfalls noch längere Zeit erhalten. (Noch rasch eine aktuelle Schlussbemerkung zum Thema Klima: Nicht in Austria sondern in Australien gab es zu Weihnachten stellenweise Temperaturen von über 30 Grad. 30 Plus-Grade!) -- (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Weit und breit keine barmherzige Schneedecke, die den derzeit reichlich unschönen Anblick des Grabes von Franz Xaver Gruber, Komponist des weltberühmten Weihnachtsliedes ,,Stille Nacht‘‘, gegenüber der Halleiner Stadtpfarrkirche verdecken würde. Gruber war bekanntlich jahrelang in der Pfarre Hallein tätig. Seine Schaugrab -- seine vermutlich in der Nähe befindliche tatsächliche Grabstätte wurde bisher noch nicht entdeckt -- stellt in der derzeitigen Form, siehe Foto oben, nur noch einen Albtraum und eine massive Beleidigung des Komponisten dar. Falls sich eine grundsätzliche Verbesserung dieser Grabstätte, die eigentlich eine Sehenswürdigkeit und eine besonders anspruchsvolle Bereicherung der Stadt Hallein darstellen sollte, nicht erreichen lässt, dann ist wohl ihre Beseitigung zu fordern. Mit ihrem jetzigen undiskutablen Erscheinungsbild, schädigt das Gedenkgrab Grubers auch das Ansehen der Stadt Hallein. Ein Ehepaar mit zwei Kindern war von Wien nach Zell am See mit dem Zug unterwegs und hatte die Fahrt in Hallein extra unterbrochen, um das Grab des Stille-Nacht-Komponisten zu besuchen. Die Enttäuschung war ihren Gesichtern abzulesen. Sichtlich verärgert wandten sie sich an den Herausgeber des ,,Salzschreiber‘‘, der gerade die peinliche Symbol-Grabstätte fotografiert hatte: ,,Wenn wir gewusst hätten, wie es hier aussieht, dann hätten wir unsere Fahrt ganz sicher nicht unterbrochen!‘‘ -- (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Die Salzburger Landesregierung entschied sich nun für den Kauf der Rehaklinik, die neben dem Krankenhaus Hallein gelegen ist (siehe dazu das Foto oben) und bisher von der Senecura betrieben wurde. Diese möchte sich jedoch künftig voll und ganz auf die Reha-Anstalt in Bad Dürrnberg konzentrieren, damit tat sich für das Land die Gelegenheit auf, die Reha-Klinik in Hallein zu erwerben. Künftig sollen hier zwischen 40 und 50 Personen zur Übergangspflege untergebracht werden -- ähnlich der bereits in Abtenau bestehenden Reha-Einrichtung. Dazu betont Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: ,,Der große Vorteil ist, dass wir in der Reha-Anstalt neben dem Halleiner Krankenhaus alle Reha-Möglichkeiten zur Verfügung haben. Wir wollen die Menschen dort nicht nur pflegen, sondern sie auch fit machen, damit sie sich zu Hause oder im Seniorenwohnheim möglichst wieder selbständig bewegen und versorgen können.‘‘ Größte Hürde werde es sein, genug Personal für diese Einrichtung zu finden. Aber LH-Stv. Christian Stöckl ist hoffnungsfroh: ,,Für komplett neue Einrichtungen gestaltet sich die Personalsuche oftmals deutlich leichter‘‘. Bis zur Realisierung des wichtigen Vorhabens wird es zwar noch einige Zeit dauern, da noch mehrere Reha-Aufenthalte bereits fixiert sind. LH-Stv. Christian Stöckl findet dazu noch einen markanten Abschluss-Satz: ,,Der Boden für dieses wichtige Projekt ist bereitet und auch das erforderliche Geld dafür ist da‘‘. -- (Land Salzburg. Foto: OSt.)

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Es ist noch immer ein besonderes Ereignis, wenn jemand seinen 90. Geburtstag feiern kann. Es ist aber ein ganz außerordentliches Ereignis, wenn eine so prominente und vielseitige Persönlichkeit wie Franz Zambelli auf 9 Lebens-Jahrzehnte zurückblickt. Franz Zambelli ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten in Hallein. Dies wird verständlich, da er ein Vierteljahrhundert als Gemeindevertreter, Stadtrat, Vizebürgermeister und in den Jahren 1995 bis 1998 als Bürgermeister der Stadt Hallein verdienstvoll tätig war. Franz Zambelli war gelernter Schriftsetzer, und wurde schließlich Bezirkssekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Hier ging er 1994 in den Ruhestand. Er kämpfte stets für die Rechte der Arbeitnehmer. Sein vielfältiges Wirken für die Stadt Hallein kommt auch in seinen Positionen unter anderem bei der Volkshilfe, beim Kulturforum, beim Sportklub Olympia Hallein und bei den Kinderfreunden zum Ausdruck. Das Wirken von Franz Zambelli fand auch offizielle Anerkennung. Er wurde mit Auszeichnungen von Bund und Land bedacht und wurde mit dem Halleiner Sportehrenzeichen sowie mit dem kleinen und großen Ehrenring der Stadt Hallein ausgezeichnet. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger widmete dem Jubilar Franz Zambelli unter Facebook einen herzlichen Beitrag. Der ,,Salzschreiber‘‘ schließt sich den zahlreichen Gratulanten anlässlich des 90. Geburtstages von Franz Zambelli gerne an und wünscht dem Jubilar alles erdenklich Gute! -- (Odo Stierschneider. Foto: Stadt Hallein).

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Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren, denn bis Ende 2024 soll alles fertig sein. Die UKO Group investiert mit Partnern rund 60 Millionen Euro im Tennengau und entwickelt die letzten beiden Bauteile A und B am Wissenspark Puch-Urstein. Rund 16.000 Quadratmeter an neuen Büro- und Gewerbeflächen werden so errichtet. Gut elf Jahre nach der Grundsteinlegung am Wissenspark erfolgte der symbolische Spatenstich für die verbleibenden beiden Bauteile: „Diese Investitionen stärken gerade in der aktuell schwierigen Zeit den Salzburger Wirtschafts- und Forschungsstandort. Mit der Fachhochschule als direktem Nachbar bieten sich für innovative Unternehmen einzigartige wirtschaftliche Rahmenbedingungen“, betont dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Das Projekt richtet sich vor allem an Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Innovation und Technologie. „Mit der Vollendung des Wissensparks möchten wir eine Arbeitswelt voller Lebensqualität, technologischer Synergien sowie effektiver Forschungs- und Entwicklungspraxis mit der Fachhochschule Salzburg etablieren. Quasi ein ,Silicon Valley‘ mitten in unserem Bundesland“, betont Moritz Unterkofler, Geschäftsführer des Salzburger Familienunternehmens UKO Group. Vorfreude auf das Ende 2024 fertige Projekt zeigte beim Spatenstich auch der Bürgermeister von Puch, Helmut Klose. „Der Kreis schließt sich, jetzt wird der Wissenspark vollendet. Das bringt nicht nur für die Gemeinde, sondern für die gesamte Region einen hohen wirtschaftlichen Mehrwert mit vielen neuen Arbeitsplätzen“, so Klose. Am Bauteil A entsteht auf rund 8.100 Quadratmetern Netto-Nutzfläche ein mehrgeschossiger Bürobau mit einer Stegverbindung zur Fachhochschule. Am Bauteil B entsteht der UKO-Tower, in dem sämtliche Unternehmen der Gruppe beheimatet werden, mit rund 8.200 Quadratmetern Netto-Nutzfläche. Auf beiden Gebäuden liefert eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von über 100.000 Kilowattstunden nachhaltige und saubere Energie. -- (Text und Foto: Landeskorrespondenz Salzburg).

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Freiwillig und gemeinsam Energie sparen, um die Reserven für die Monate Jänner und Februar zu schonen -- dazu rufen Experten auch die Halleinerinnen und Halleiner sowie alle Bewohner des Tennengaues auf, denn das Ziel ist klar: Energielenkung, also geplantes und koordiniertes Abschalten des Stroms, soll bestmöglich verhindert werden -- und in letzter Folge auch ein Blackout. Die kalten Temperaturen in diesen Tagen haben den Energieverbrauch in Salzburg in die Höhe schnellen lassen. Vor einem Jahr wäre dies kein Thema gewesen, doch jetzt heißt es haushalten. Die Energieversorgungs-Situation ist aktuell angespannt und erfordert konkrete Maßnahmen, um die Versorgung zu sichern. Noch sind diese freiwillig, um die Speicher für die Monate Jänner und Februar zu schonen. Zum Energiesparen können alle beitragen. Dies senkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Lenkungs-Maßnahmen ergriffen werden müssen.

 

Der Begriff „Blackout“ geistert wie ein Gespenst durch Politik und Medien. Wie realistisch die Gefahr eines nicht geplanten und längerfristigen Stromausfalls ist, wie sich das Land und die Energieversorger auf Engpässe vorbereiten und was jeder einzelne Bürger vorsorglich tun kann, das wurde in einem Expertengespräch klargestellt. Es gibt verschiedene Szenarien, die jeder und jede aktiv beeinflussen kann – mit einem bewussten und sparsamen Umgang mit Energie.

 

Welche Faktoren zusammentreffen müssten, damit der Energielenkungsfall Realität wird: Kritisch wird es dann, wenn in ganz Europa für längere Zeit, drei bis vier Wochen in Folge, sehr niedrige Temperaturen herrschen und dazu kein Wind weht. Bei zusätzlichen ungeplanten Kraftwerksausfällen kann es zum Energielenkungsfall kommen, um bestmöglich einen ungeplanten Blackout zu verhindern. Das ist derzeit nicht in Sicht. Wir müssen uns aber darauf vorbereiten, dass Strom knapper wird.

 

Wie schnell und stark sich eine Kältewelle auf den Stromverbrauch und die Speicher auswirkt, kann klar belegt werden: Auf Grund der niedrigen Temperaturen war der bisher höchste Wert beim Stromverbrauch in diesem Jahr zu verzeichnen. Die Situation war nicht außergewöhnlich, es wurde aber -- wie immer in diesen Fällen -- auf die Speicherkraftwerke zurückgegriffen, um den Mehrverbrauch abzufangen. Erfreulicher Weise wurde in den vergangenen Wochen Energiesparen in zahlreichen Haushalten praktiziert.

 

Sollte die Versorgungslage knapp werden, hat das Land bereits vor Monaten gemeinsam mit allen Beteiligten Vorbereitungen getroffen, um entsprechende Maßnahmen zu setzen. Es wurde ein dreistufiges Modell entwickelt: Es geht vom freiwilligen Energiesparen -- da befinden wir uns derzeit -- über das angeordnete Sparen bis hin zur Energielenkung, die eine vorher angekündigte Einschränkung von Großverbrauchern und in letzter Konsequenz eine in vorab definierten Zonen wechselnde Stromabschaltung in einem Zeitraum von einigen Stunden bedeuten würde“. Damit Eskalationsstufen im Falle des Falles nicht so schnell beschritten werden müssen, sensibilisiert und informiert das Land alle Bürgerinnen und Bürger. Jeder soll dazu beitragen, dass Energie gespart wird. Je mehr Energie im Vorfeld zur Verfügung steht, desto weniger drastisch müssen Maßnahmen ausfallen.

 

Die Lage in Europa ist derzeit angespannt, aber kontrolliert. In Salzburg sind die Gasspeicher derzeit zu 94 Prozent gut gefüllt, das ist für Mitte Dezember sehr hoch, dank der rechtzeitigen Einkäufe und weniger Verbrauch bei den relativ warmen Temperaturen im Herbst. Auch beim Strom wurden die Hausaufgaben gemacht. Im Winter sind wir in Österreich aber zu einem Gutteil von Importen abhängig.

 

Die heimischen Speicherkraftwerke sind derzeit aufgrund des warmen Herbstes und erster Sparmaßnahmen relativ gut gefüllt. Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Kunden in einer Zeit, in der man freiwillig gut sparen kann, dies auch tun, müssen die Speicherkraftwerke nur wenig in Aktion treten, wir kommen also länger mit der gespeicherten Energie aus.

 

Es klingt so banal, aber der Spruch ,,Spare in der Zeit, dann hast du in der Not‘‘ bringt es in Sachen Energie auf den Punkt. Wir haben alle -- und zwar quer durch alle Gesellschaftsschichten und Wirtschaftsbranchen -- größtes Interesse daran, dass wir keine Energielenkung brauchen und ein ungeplanter Blackout wäre das Worst-Case-Szenario. Deshalb noch einmal der Appell, bewusst und überlegt mit Strom und anderen Energiequellen umzugehen, damit wir alle miteinander gut durch den Winter kommen.

 

Damit freiwillige Einsparungen auch gelingen, hat das Land Salzburg gemeinsam mit Experten zehn einfache Schritte für jeden Haushalt zusammengestellt, um unabhängiger zu werden. Sie stellen nur eine geringe Einschränkung dar und sind sehr leicht umsetzbar:

 

O  Kühlschranktemperatur von 5 auf 7 Grad (Einsparung 15 Prozent)
O  Heizung herunterdrehen (Einsparung 12 Prozent)
O  Stoßlüften statt kippen (Einsparung 20 Prozent)
O  Waschmaschine mit Energiesparprogramm verwenden
O  LED-Produkte benutzen (Einsparung 90 Prozent)
O  Duschen statt baden (Einsparung 75 Prozent)
O  Beim Kochen Restwärme nutzen (Einsparung 50 Prozent)
O  Geschirrspüler vollständig befüllen
O  Verteilersteckdosen mit Kippschalter verwenden (Einsparung 10 Prozent)
O  Wasser-Boiler um 5 Grad weniger einstellen (Einsparung 10 Prozent)

                                                                (Presse-Mitteilung des Landes. Foto: OSt.)

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Der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger, nimmt im Internet unter Facebook zum Budget der Stadt Hallein Stellung. Der ,,Salzschreiber‘‘ zitiert daraus den nachfolgenden Textbeitrag:

 

Dank unseres Finanzteams haben wir ein solides Budget von 82,7 Millionen Euro erarbeitet - ohne Kredite aufnehmen zu müssen.

 

Wir haben über die vergangenen Jahre gut gewirtschaftet und das Gemeindesparbuch weiter aufgefüllt -- in dieser Krisenzeit dürfen wir uns deshalb freuen, dass wir auf dieses Sparbuch zurückgreifen können. Das sichert uns Investitionen für Brückensanierungen, Bildung, Kindergärten oder Hochwasserschutz für viele Millionen Euro.

 

Wir schrauben bei den Gebühren weit unter der Inflationsgrenze nach. Die Menschen so wenig wie möglich in dieser schwierigen Zeit zu belasten war eines der wichtigsten Ziele dieses Budgets: Das haben wir mit durchschnittlich 3 Prozent deutlich geschafft.

 

Und zudem freut es mich, dass wir in der nächsten Krise sozialpolitische Maßnahmen setzen können:

 

O Erhöhung der Heizkostenzuschüsse

 

O Verbesserter Zugang zum Seniorentaxi

 

O Mehr Öffi-Förderung

 

O ein Gesunde-Gemeinde-Projekt

 

O Fortsetzung des Anti-Mobbing-Projektes an Schulen

 

O Und viele weitere kleine Projekte mehr.

 

Einer der größten Erfolge ist es, dass wir die Subventionstöpfe für Vereine aus Sport, Kultur, Soziales oder Ehrenamt um zehn Prozent erhöhen konnten.

 

Am meisten freut es mich, dass wir eine deutliche Mehrheit zum Budget bekommen haben, bestehend aus SPÖ, Grüne, Basis, Neos und Sandra Lindtner. Die ÖVP hat ohne Begründung dagegen gestimmt. Aus Prinzip wie es scheint. Das war nicht anders zu erwarten. Aber wir alle, die dafür gestimmt haben, setzen mit diesem Budget ganz klar die Arbeit für die Menschen und unsere Stadt fort.

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Der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger, richtete auch an die Vereinsobleute seiner Stadt, die für das positive Zusammenleben wichtige Beiträge leisten, anlässlich des nun bevorstehenden Weihnachtsfestes und auch des Jahreswechsels ein wichtiges Schreiben, welches der ,,Salzschreiber‘‘ nachstehend zum Abdruck bringt:

 

Große Herausforderungen - großer Zusammenhalt

 

Sehr geehrte Vereinsobleute,

 

wir scheinen aus den Krisen nicht herauszukommen. Nach Corona und dem Hochwasser-Jahr erleben wir heuer eine Energiekrise. Solche Krisen treffen auch die Vereine, denn das Ehrenamt kann vieles -- aber es kann keine explosionsartigen Teuerungen abfangen.

Die Regierungen in Land und Bund sind gefordert, diese Teuerungen abzufangen und die Menschen zu entlasten. Gerade die Vereine brauchen diese Entlastung ganz dringend. Denn genau in den Vereinen wird Solidarität gelebt, dort wird Zusammenhalt gelernt und dort wird das Miteinander zelebriert.

Als Bürgermeister bin ich mir bewusst, dass die Vereine einer der wichtigsten Bausteine im gesellschaftlichen Leben sind. Leider ist unser finanzieller Handlungsspielraum nicht allzu groß: Unsere Einnahmen in der Stadtgemeinde werden im kommenden Jahr nicht steigen, unsere Ausgaben -- gerade bei Energie, Personal und beim Bauen -- explodieren jedoch geradezu.

Trotzdem haben wir im kommenden Jahr ein großes Subventionspaket geschnürt, mit dem wir den Vereinen mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln unter die Arme greifen können. Wir stocken die Subventionstöpfe für Kultur, Sport, Sozialen und Ehrenamt um insgesamt zehn Prozent auf und ich bin stolz, dass uns dies gelungen ist.

Im abgelaufenen Jahr haben wir übrigens auch viel Positives erlebt. Das Vereinsleben ist wieder relativ ,,normal‘‘ gelaufen. Keine Einschränkungen, keine Maßnahmen, die das Vereinsleben lahmlegen und dadurch war es wieder möglich, den gemeinsamen Leidenschaften nachzugehen. Ich war unglaublich froh, dass ich bei vielen Vereinsveranstaltungen dabei sein durfte und es macht mich jedes Mal wieder stolz, wenn ich sehe, welch tolle Arbeit bei Ihnen allen geleistet wird. Ein großes ,,DANKE‘‘ an Sie alle für diese wertvolle Arbeit.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein ruhiges Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und ich freue mich schon auf viele gemeinsamer Veranstaltungen im kommenden Jahr.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Alexander Stangassinger

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Der Kontrollplatz an der A10 Tauernautobahn bei Kuchl wurde in acht Monaten Bauzeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht und die Zu- und Ableitung des Verkehrs für alle Beteiligten sicherer gestaltet. Das Land Salzburg beteiligte sich an den Kosten mit über einer halben Million Euro. Ab sofort werden am rundum modernisierten Kontrollplatz Kuchl wieder regelmäßig LKW aller Gewichtsklassen auf ihre Sicherheit überprüft. Heute eröffnete Landesrat Stefan Schnöll gemeinsam mit Landespolizeidirektor Bernhard Rausch und Andreas Fromm von der Asfinag die Anlage. „Unfälle mit Lastwagen haben oft sehr schlimme Folgen. Die Kontrollen sind deshalb für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung und können viel Leid verhindern“, so Stefan Schnöll bei der Eröffnung. Auf unserem Foto oben: Landesrat Stefan Schnöll eröffnete mit Landes-Polizeidirektor Bernhard Rausch und Andreas Fromm von der ASFINAG den modernsten Lastwagen-Kontrollplatz der A10 in Kuchl.

 

ECKDATEN
ZUM NEUEN KONTROLLPLATZ KUCHL

O Gesamtkosten: 7 Millionen Euro, davon trägt das Land Salzburg 516.000 Euro
O Bauzeit: Acht Monate
O Neue Zu- und Ausfahrt
O Vollgrafisches, digitales Leitsystem
O Flugdach zum Schutz bei optischer Kontrolle
O Automatische Höhenmessung
O Achslastwaage, Bremsprüfstand, Geschwindigkeitsmesssystem
O Prüfhalle für exakte technische Überprüfung

 

Schnöll: ,,Kontrollen verhindern Unfälle‘‘

 

Bisher kam es an der Tauernautobahn in Kuchl an durchschnittlich 15 Kontrolltagen zu rund 150 Anzeigen pro Monat. „Diese Zahlen zeigen deutlich wie notwendig eine gut ausgestattete Kontrollstelle für den Schwerverkehr in Salzburg ist. So können effektiv jene aus dem Verkehr gezogen werden, die ein großes Risiko für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer darstellen“, so Schnöll.

 

Fromm: „Mehr Sicherheit ist das Ziel‘‘

 

Mehr Verkehrssicherheit ist auch ein zentrales Ziel der Asfinag. „Kontrollen des Schwerverkehrs sind dabei ein wichtiger Baustein. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit den Ländern und dem Bundesministerium für Inneres österreichweit 14 multifunktionale Verkehrskontrollplätze entwickelt. Das Areal an der A10 ist jetzt auf dem neuesten Stand der Technik und schwarze Schafe können hier ab sofort noch effizienter aus dem Verkehr gezogen werden“, sagt Andreas Fromm, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH.

 

Rausch: „Erleichtert die Dienstverrichtung wesentlich“

 

Die Salzburger Polizei begrüßt die Maßnahme zur Steigerung der Verkehrssicherheit. „An diesem Verkehrskontrollplatz haben die ASFINAG und das Land Salzburg dankenswerter Weise erhebliche finanzielle Mittel zur Verbesserung der Kontrollmaßnahmen sowie in die Infrastruktur vorgenommen, was letztlich auch den Einsatzkräften die Dienstverrichtung erleichtert. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben die Bedeutung dieses Verkehrskontrollplatzes deutlich unter Beweis gestellt. Nunmehr können wir, trotz stetig steigendem Verkehrsaufkommen, den damit einhergehenden technischen und behördlichen Anforderungen gerecht werden“, hält der Salzburger Landespolizeidirektor Bernhard Rausch fest.

 

Sieben Millionen Euro investiert

 

Seit dem Jahr 2002 überprüft die Landesverkehrsabteilung am A10-Kontrollplatz LKW verschiedener Gewichtsklassen und Gefahrgut-Transporter. Die Finanzpolizei führt ebenso Checks durch wie die Suchtgift- oder Personenfahnder der Kriminalpolizei. Insgesamt wurden in die Modernisierung der Anlage rund 6,5 Millionen Euro investiert. 516.000 Euro davon trägt das Land Salzburg.

 

Technisch am neuesten Stand

 

Für den Kontrollplatz Kuchl wurden in den vergangenen acht Monaten Bauzeit die Ein- und Ausfahrtsspuren erneuert. Die Container wurden durch Personal- und Technikgebäude in Massivbauweise ersetzt. Der Schwerverkehr wird mit vollgrafischen Displays in und durch die Kontrolle gelotst. Neben einer vollautomatischen Höhenkontrolle gibt es eine Achslastwaage, einen Bremsprüfstand und ein Geschwindigkeitsmesssystem. Ein neues Flugdach schützt das Personal vor Witterungseinflüssen. In den Prüfhallen ist eine exakte technische Kontrolle der Fahrzeuge möglich. – (Landes-Korrespondenz. Fotos: LK)

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Die vor langer Zeit strahlende Salzachbucht in Hallein. Hier waren auf der einstigen, bezaubernden Wasserfläche, bereits Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant – die schwimmende Plattform auf dem Wasser (bereits von den Salzburger Festspielen finanziert!), war von den großartigen Sitzreihen und einem schönen, plattenbelegten Rundweg umschlossen. Dann kam die verheerende und unverständliche Fehlentscheidung der Stadt Hallein, die Wasserbucht durch Zuschüttung trockenzulegen! Der Gehweg und drei komplette Sitzreihen verschwanden unter dem Schüttmaterial. Die einst großartigen Proportionen der Anlage, deren Errichtung man sich eigentlich in der Landeshauptstadt erwartet hätte, wurden nachhaltig zerstört. Auf der trockengelegten, reizlosen Fläche fanden noch einige Aufführungen statt, doch diese versandeten schließlich im wahrsten Sinne des Wortes. So feiern unfassbare Verwahrlosung und Verwitterung, zunehmende Schäden an den schönen Stufen-Platten und an deren Verfugungen sowie ungehinderter Wildwuchs hier ihre Orgien – und dies schon seit Jahren.

Also: der Zustand der einst sensationellen Anlage wird von Jahr zu Jahr schlechter. Eine umfassende Sanierung, welche die Wiederherstellung des ursprünglich geplanten Zustandes zu Ziel hat, wird damit von Jahr zu Jahr teurer. Derzeit sind die Sitzstufen, auf denen eigentlich die Zuschauer von Festspiel-Aufführungen, Konzerten und Darbietungen aller Art hätten Platz nehmen sollen, stellenweise auf widerwärtigste, abstoßendste und ekelerregendste Art verdreckt. Frage: Würden Sie hier gerne Platz nehmen? Dazu liefern unsere obenstehenden Skandal-Fotos höchst unerfreuliche Details. Außerdem: Unfassbarer Wildwuchs macht sich an den Enden der Sitzstufen breit. Aber das ist schon wieder eine andere unerfreuliche Geschichte.

Keine Gemeindepolitikerin und kein Gemeindepolitiker der Stadt Hallein, keine der in der Gemeindevertretung vertretene politische Partei, keine einzige Zeitungs-Reportage, kein einziger Radio-Bericht und keine einzige Fernseh-Dokumentation, keine einzige Halleinerin und kein einziger Halleiner, übten bisher entsprechende Kritik an dem Horror rund um die zugeschüttete Salzachbucht. Die ursprüngliche Salzachbucht hätte bei entsprechender Inanspruchnahme, Hallein zu einer überwältigenden Kulturstätte gemacht. Doch heute fragt man sich nur noch, wann die ersten Bagger auffahren, um den ganzen Krempel zu beseitigen. Hallein hat mit der teilweisen Zuschüttung der Salzachbucht und mit der akzeptierten Verwahrlosung der Anlage, leichtsinnig und fahrlässig. eine Jahrtausend-Chance für die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes vergraben. Wann kommt die erste Baumaschine, um den prachtvollen, ursprünglichen Zustand wieder herzustellen?  – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Digitalisierung in der Pflege ist möglich und wird in Salzburg mehr und mehr eingesetzt. Vor allem, um den Beteiligten das Leben und auch administrative Abläufe zu erleichtern. Ein vom Land gefördertes Projekt im Tennengau schafft es, alle diese Aspekte gleichzeitig in die Praxis umzusetzen. Das Online-Pflegeportal des Gesundheitsnetzwerks in Hallein vernetzt Ärzte und Beratungsstellen direkt mit Hilfsorganisationen, oben im Bild Obfrau Gabriela Pichler. Das in Hallein ansässige Gesundheitsnetzwerk, ein engmaschiger Zusammenschluss von mehr als 30 Trägern aus allen Gesundheits- und Sozialbereichen, hat sich zum Ziel gesetzt, das Leistungsspektrum für die Bevölkerung des Tennengaues laufend zu verbessern. Seit September vernetzt in diesem Sinne ein digitales Pflegeportal Ärzte und Beratungsstellen direkt mit Hilfsorganisationen und entlastet so Betroffene und Angehörige.

 

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl muss man die Digitalisierung in diesem Bereich forcieren und damit die Pflegenden und die Betroffenen entlasten. „Es gibt hier ein riesiges Potential, das man in vielen Bereichen nutzen kann sowie innovative Projekte in Salzburg. Das Ziel ist klar: Die pflegenden Personen – auch die Angehörigen – von verwaltungstechnischen Aspekten entlasten, damit mehr Zeit für den Menschen an sich bleibt, egal ob zu Hause oder in den Pflegeeinrichtungen. Also: Weniger Schreibarbeit, Synergien nutzen und mehr pflegerische Tätigkeit an sich“, so Stöckl.

 

Das Prinzip hinter dem digitalen Pflegeportal im Tennengau ist unkompliziert. Ein Beispiel: Bemerkt ein Arzt, dass ein Patient Unterstützung im Alltag benötigt, zum Beispiel im Haushalt, so bietet er diesem eine Aufnahme in das Portal an. Erfolgt die Aufnahme, so erkennen Dienstleister direkt, den konkreten Bedarf und können sich der Person nach dem Prinzip „first come, first served“ annehmen.

 

Zu Jahresbeginn war das Pflegeportal des Gesundheitsnetzwerks Tennengau eines von drei Projekten, das von einer Expertenjury für besonders zukunftsträchtig befunden wurde und seitdem vom Land gefördert wird. „Wir sehen jetzt bei der praktischen Umsetzung ganz klar, welche Vereinfachungen die Digitalisierung mit sich bringt. Durch die Zeitersparnis können sich Angehörige und Dienstleister auf das Wesentliche konzentrieren, auf die konkrete Hilfe für betreuungsbedürftige Menschen“, so Stöckl.

 

Unterstützt wird in drei Bereichen: Haushaltshilfe, Hauskrankenpflege und Essen auf Rädern. „Die Vorteile des Portals liegen auf der Hand. Betroffene und Angehörige müssen nicht mehr selber in zeitintensiven telefonischen Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen – die oft ausgelastet sind – treten, sondern sie werden aktiv kontaktiert. Gleichzeitig können Dienstleister freie Kapazitäten gezielt einsetzen“, informiert Gabriela Pichler, Obfrau des Gesundheitsnetzwerks.

 

Teil des Projekts ist auch die Caritas Salzburg. „Als Caritas sehen wir das Pflegeportal als einen sehr guten Ansatz, um den Zugang zu mobilen Diensten niederschwelliger und einfacher für die Klientinnen und Klienten zu machen. Sehr viele Menschen haben den Wunsch, auch im Alter oder bei einer Erkrankung im eigenen Zuhause zu bleiben. Wir freuen uns, dass das Land Salzburg Projekte unterstützt, die einen Beitrag leisten, den Menschen diesen Wunsch zu erfüllen“, so die stellvertretende Direktorin der Caritas Salzburg, Andrea Schmid.

 

Sollte eine Wartezeit von einer Woche überschritten werden, kümmert sich das Gesundheitsnetzwerk aktiv um Vermittlung. „Aktuell haben rund ein Dutzend Arztpraxen und Beratungseinrichtungen Zugang zu unserem Portal. Das Projekt hat eine Laufzeit von neun Monaten und endet im Jänner. Wir wollen es aber seitens des Gesundheitszentrums jedenfalls weiterbetreiben und wenn möglich, erweitern“, so Pichler.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl jedenfalls sieht Möglichkeiten, dass dieses Konzept aus dem Tennengau auch in anderen Bezirken angewendet wird. „In der Pflegeplattform II haben wir auch die vermehrte Digitalisierung der Pflege – wo möglich – festgelegt. Kurz gesagt, damit mehr Zeit für den Menschen bleibt und gewisse Abläufe vereinfacht und automatisiert werden“, so Stöckl. – (Text und Foto: Pressedienst Land Salzburg).

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Verkehrsopfer stellen immer wieder dramatische und eindringliche Bilder dar, welche auf die Folgen von extremer Raserei aufmerksam machen. Vor allem bei jenen, die am Anfang ihrer „Fahr-Karriere“ stehen, regt das bei den meisten doch zum Nachdenken an. Ab sofort ist die Ausstellung „Owa vom Gas“ in der Landesberufsschule Hallein zu sehen. Die ÖAMTC-Aktion „7 Schicksale – 7 Schatten“ war im Rahmen der Kampagne „Owa vom Gas!“ im ganzen Bundesland unterwegs: von der Shopping Arena Alpenstraße in der Stadt Salzburg über das PEZZ in Zell am See-Schüttdorf und dem KARO in Bischofshofen bis hin zur Schwarzenberg-Kaserne. Nun ist der vorerst letzte Halt bestimmt – die Landesberufsschule Hallein. Dort sollen die anschaulichen und berührenden Schicksale den Heranwachsenden die Augen offen.

 

Landesrat Stefan Schnöll, Martina Schlegel-Lanz (ÖAMTC Salzburg) und Philipp Steiner (Fachlehrer LBS Hallein) haben sich über die Wirkung der Ausstellung ausgetauscht. „Die Zeit der Lehre ist für viele auch der Startpunkt für die aktive motorisierte Teilnahme am Straßenverkehr – sei es mit dem Moped oder etwas später mit dem Auto. Daher ist es besonders in dieser Lebensphase wichtig, dass man lernt, welche verheerende Folgen extreme Raserei haben kann“, betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und fügt hinzu: „Wir lassen uns die Chance nicht entgehen, wenn wir in Schulen mit der Ausstellung wachrütteln und so rechtzeitig sensibilisieren können.“ „Wir sind hier gerne Partner des Landes, denn die Ausstellung ist ein ganz wichtiger Bestandteil, damit sichtbar und spürbar wird, worum es in der Verkehrs-Kampagne geht. Und, dass das ankommt, sieht man auch, wenn man den Menschen zuschaut beim Lesen der Geschichten“, so ÖAMTC-Landesdirektorin Martina Schlegel-Lanz und fügt hinzu: „Erst wenn man emotional betroffen ist, dann überlegt man auch, das eigene Verhalten zu ändern.“ – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Die aktuell aufflammende Fußball-Weltmeisterschaft in dem arabischen Emirat Katar, dem reichsten Land Asiens, an der Ostküste der arabischen Halbinsel im Persischen Golf, mit der Hauptstadt Doha, dessen Haltung gegenüber vielen Bereichen und Vorkommnissen berechtigte internationale Kritik hervorruft, wurde zur meist kritisierten Fußball-WM bisher. Und das zurecht. So teilen sich die Fußball-Freunde in zwei Lager: Die einen, welche die WM boykottieren. Die anderen, die auf Siege Ihrer Teams hoffen und mitfiebern. Die Stadt Hallein hat sich erfreulicher Weise dennoch entschlossen, allen Fußballfreunden Gelegenheit zu bieten, die WM im Stadtkino mitzuverfolgen. Hier werden sämtliche Spiele bis zum Finale zu sehen sein. Halleins Bürgermeister dazu unter anderem im Internet: ,,Wir unterstützen nicht den Austragungsort. Wir stehen hinter den Vielen, die sich einfach für den Sport und das Spiel begeistern – mit Leidenschaft und mit Herzblut. Und wir verstehen alle, die das nicht möchten. Dass sich bei solchen Mega-Events in der Vergabe, in der Organisation und im globalen Kontext viel ändern muss, ist allen klar. Diese WM zeigt uns das. Aber diese WM findet statt. Ändern muss man das Ganze in der Zukunft. Ich wünsche allen, die sich die WM im Kino anschauen wollen, viel Spaß. Und ich verstehe auch alle, die sich das Event aus vielen Gründen nicht zu Gemüte führen wollen. Jeder und jede sollen sich so verhalten, was er oder sie für richtig halten.‘‘(Bgm. Stangassinger im Internet. Foto: Stadtgemeinde)

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An der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm bleibt fast kein Stein auf dem anderen. Der 1908 gegründete Standort wird umfassend modernisiert: Die Pferdewirtschaft am Wiesenhof wird aufgelassen und wandert auf das Schulgelände. Die Werkstätten im Bereich Holz-, Metall- und Landtechnik werden komplett erneuert. Dafür wird einiges abgerissen und neu gebaut, aber auch rekultiviert und rückgewidmet. Dazu unser obenstehendes Foto: Landesrat Josef Schwaiger und LH-Stellvertreter Christian Stöckl präsentierten mit Christoph Leitner (PLOV-Architekturbüro) sowie Direktor Georg Springl die Umbaupläne für die LFS Winklhof.

 

251 Schülerinnen und Schüler besuchen in diesem Semester die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof. Ausgebildet wird in drei Fachbereichen: Betriebs- und Haushaltswirtschaft, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur wird nicht hie und da „geflickt“ und modernisiert, die wichtige Ausbildungsstätte bekommt eine umfassende Verjüngungskur. „Wir wollen für die Jugend – und dazu gehören nicht nur jene mit landwirtschaftlichem Hintergrund - eine moderne und zukunftsfitte Ausbildungsstätte bieten. Daher ist es wichtig, dass wir nicht nur an Sanierungen denken, die kurzfristig Verbesserungen bringen. Auch die Investitionen, die den Standort längerfristig absichern und betriebswirtschaftlich stärken, sind wichtig – für die ganze Region“, so Agrar-Landesrat Josef Schwaiger.

 

Für den Umbau wurde die gesamte Liegenschaft hinsichtlich der Nutzungen und des Bauzustandes untersucht und im Anschluss des entstandenen Masterplans ein vollständiges Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. „Die Kosten belaufen sich auf rund 12,1 Millionen Euro. Dafür entsteht ein landwirtschaftlicher Ausbildungsstandort, der österreichweit einzigartig sein wird und auf wirtschaftlich noch effizienteren Beinen steht“, ist sich Landeshauptmann-Stellvertreter und Finanzreferent Christian Stöckl sicher.

 

DIE MODERNISIERUNGS-SCHRITTE
IM ÜBERBLICK

 

O  Absiedlung des Wiesenhofs in den Bereich der LFS Winklhof
O  Neubau von tiergerechten Stallungen für 30 Pferde
O  Eine angeschlossene Reithalle mit Reitplatz
O  Neubau der Werkstätten für den Bereich Holz-, Metall- und Landtechnik
O  Abbruch der im Schulbereich nicht mehr benötigten Gebäude
O  Abbruch der Liegenschaften am Wiesenhof
O  Rekultivierung von Springplatz und Dressurplatz als Grünland zur Schaffung von

     Futtergrundlagen im Ausmaß von zirka 3,6 Hektar für den Landwirtschaftsbetrieb
O  Umwidmung des Obstgartens in eine Sonderfläche Landwirtschaftsschule (9.000
     Quadratmeter), Rückwidmung des Wiesenhofes in Grünland (7.000
     Quadratmeter)
O  Betriebswirtschaftliche Redimensionierung des Reitbetriebes auf das für die

     Schule erforderliche Maß
O  Zusammenführung der beiden land- und pferdewirtschaftlichen Betriebsbereiche
     mit größtmöglichen Synergien
O  Alles an einem Platz

 

Der Masterplan für die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof hat ein großes Ziel: Die Infrastruktur zu zentralisieren und die damit gewonnenen Flächen der Natur beziehungsweise der Landwirtschaft zurück zu geben. „Das ist voll und ganz gelungen. Diese Ausbildung ist wesentlich für ein großes Einzugsgebiet und auch für die gesamte Region rund um den Winklhof, daher ist hier jeder Cent gut investiert“, so Landesrat Josef Schwaiger.

 

Für den Direktor der LFS Winklhof, Georg Springl, bringt die Modernisierung nicht nur, aber vor allem zwei Vorteile. „Die Distanz zum pferdewirtschaftlichen Lehrbetrieb fällt weg. Das erleichtert eine effizientere Unterrichtsgestaltung. Und die Erneuerung der Werkstätten mit einem gemeinsamen Werkhof bietet eine noch nie dagewesene Möglichkeiten für Synergien bei der Zusammenarbeit von Holz-, Metall- und Landtechnik“, so Springl. „Das Projekt ist auf alle Fälle ein Gewinn für jeden unserer drei Fachbereiche und für alle Schüler, da sie eine Ausbildung mit dem neusten Stand der Technik erhalten“, fügt der Direktor dazu.

 

Bis Dezember 2024 soll der Neubau abgeschlossen sein und an der LFS Winklhof ein neues Lern-Zeitalter anbrechen. Bis dorthin gibt es noch einiges zu tun. Hier der grobe zeitliche Überblick: Abbruch Bestandsgebäude Phase 1: März 2023 – Beginn Neubau: Mai 2023 – Fertigstellung: Dezember 2024 – Abbruch Phase 2 und Rekultivierung Winklhof und Wiesenhof: September 2026 bis April 2027. – (Text und Foto: Landes-Korrespondenz.)

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Nun können wir uns wieder am schönen und vielfältigen Adventmarkt im Zentrum der Halleiner Altstadt auf dem Bayrhamerplatz erfreuen. Ein Rundgang entlang der Verkaufshütten des Adventmarktes gestaltet sich stimmungsvoll und es gibt zahllose Angebote, die das Herz höherschlagen lassen. Wir erinnern uns, dass in den zurückliegenden Jahren – im Gegensatz zu heuer – immer schon Schnee lag, wenn der Adventmarkt seine Pforten öffnete, ein untrügliches Zeichen dafür, dass eine deutliche Klimaänderung sich ausbreitet. Natürlich hoffen wir alle, dass wenigstens zu Weihnachten Schnee liegt, die ersten Boten des Schneewinters sind ja bereits auf dem Dürrnberger Zinkenkogel, auf dem Schlenken und dem bis etwa zur halben Höhe verschneiten Untersberg unübersehbar zu erkennen. Wie auch immer, ein Besuch des Halleiner Adventmarktes macht jedenfalls viel Freude und stimmt uns ein auf das herrliche, strahlende Weihnachtsfest.  – Die ersten 7 Fotos oben zeigen Momentaufnahmen vom aktuellen Halleiner Weihnachtsmarkt 2022. Die Fotos 8, 9 und 10 stammen aus den vergangenen Jahrzehnten, als der Winter noch ein richtiger, schneereicher Winter auch in der Stadt Hallein war. Wir hoffen jedenfalls, dass sich der Winter an unseren Fotos ein Beispiel nimmt und dafür sorgt, dass zumindest rund um die immer näherkommende Weihnachtszeit eine weiße Schneedecke die Stadt Hallein verzaubert.– (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der kleine Halleiner Stadtpark, der zuletzt durch die Errichtung des großzügig dimensionierten Heimes für unsere Ältesten, erheblich an Substanz einbüßte, sollte eigentlich ein kleinräumiges, optisch erfreuliches Erholungs-Kleinod darstellen. Die Wirklichkeit sieht freilich ganz anders aus. Bis auf punktuell beschränkte Areale, die als zufriedenstellend bezeichnet werden können, ist im Stadtpark noch Erhebliches zu tun. Vorrangig geht es dabei um jenen kleinen Bereich, der auf unseren obenstehenden Fotos dargestellt ist. Sinnlos angelegte, kurze, absurde Abkürzungswege sowie rücksichtlos abgelagertes Erdmaterial, zerstören hier sinn- und zwecklos den optisch ohnehin angeschlagenen Stadtpark. Stadtpark? Dies ist wohl eine bewusste Irreführung. Denn unter einem, auch kleinen Stadtpark, erwartet man sich ganz andere optische Eindrücke, als sie im großzügig ,,Halleiner Stadtpark‘‘ bezeichneten Gelände zu finden sind. Es gehört endlich ein Sanierungsprogramm für den Stadtpark erstellt, damit dieser möglichst bald seinem Namen ,,Stadtpark‘‘ gerecht werden kann. Wie wäre es mit einer Besichtigungstour der Verantwortlichen von verschiedenen Stadtparkanlagen in gleich großen oder größeren Städten als Hallein? – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Im Halleiner Rathaus hängt ein historisches Gemälde der Pernerinsel – dazu das obenstehende Foto. Als einziges Bauwerk ist die Salinen-Kapelle zu erkennen, ansonsten bietet die Insel eine geschlossene Parklandschaft aus Bäumen und grünen Wiesen. Doch bei näherer Betrachtung erkennt man, dass dieses kleine Insel-Paradies von Mauern umgeben ist. Denn die Insel durfte nur eine einzige Person benützen: der Salzburger Erzbischof. Die Erzbischöfe hatten als Salzburger Landesherren einst ohne jede Hemmung und Rücksichtnahme das Salzbergwerk auf dem Dürrnberg an sich gerissen, die Stadt Hallein ging dabei völlig leer aus. Die Stadt wurde von damaligen Reisenden als ,,äußerst schmutzig und grauslich‘‘ bezeichnet. Die Erzbischöfe, wenn sie zur Kontrolle des Salzbergwerkes nach Hallein kamen, hatten sich eine repräsentative Unterkunft im Gebäude des heutigen Keltenmuseums eingerichtet. Ihrer Erholung diente die, gegenüber auf der anderen Seite der Salzach liegende, ummauerte Pernerinsel, auf der sie vor lästigen Besuchen der Halleiner sicher waren. Auf der Pernerinsel ist seither viel geschehen. Erfreulich, dass sich hier die Salzburger Festspiele mit einer Spielstätte in der ehemaligen Saline angesiedelt haben. Unerfreulich der riesige Parkplatz sowie die Präsenz eines Einkaufsmarktes, wodurch wertvoller Inselgrund blockiert und entwertet wird. Beiden Stör-Faktoren scheint jetzt ein schärferer Wind aus dem Halleiner Rathaus entgegen zu blasen, man wird sehen, ob sich hier die Dinge – einschließlich der noch immer bestehenden, entsetzlichen Mauer und Mauerreste entlang der Salzach, die längst schon entfernt hätten werden müssen – doch noch zugunsten der Pernerinsel ändern werden. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Gleich zu Beginn der ,,Stadtgespräche‘‘ im Stadtkino Hallein, wurde eine packende, optisch hinreißende Kurzfilm-Präsentation geboten. Sie zeigte, ungemein spannend, einen Flug vom Kleinen Bramstein aus bis vor das Halleiner Rathaus auf dem Schöndorferplatz. Vom Start weg ging es entlang der obersten Kante es Kleinen Barmsteins Richtung Hallein mit fesselnden und atemberaubenden Ausblicken aus der Vogelschau auf die Stadt Hallein. Der Flug setzte sich entlang des Bannwaldes fort, es ging ständig bergab und die reizvolle Stadt Hallein kam immer näher. Dann tauchte man schon zwischen die ersten Häuser der Stadt ein und auf begeisternde Art näherte man sich im Flug, nur wenige Meter über dem Boden, dem Schöndorferplatz. Vor dem Halleiner Rathaus fand dieses sensationelle Flugerlebnis sein Ende. Das alles war derart perfekt gemacht, so dass man dieses glänzende Filmwerk besonders vielen Bewohnern Halleins zugänglich machen sollte. Etwa dass es künftig im Parterre des Rathauses gezeigt wird oder im Keltenmuseum oder im Stadtkino am Beginn jeder Filmvorführung.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger war natürlich die wichtigste Persönlichkeit auf dem Podium vor der Filmleinwand des Stadtkinos. Mit zahlreichen ausgewählten Fragen an ihn, gestaltete Sarah Untner den Ablauf dieses wichtigen Abends (dazu das 1. Foto oben) entscheidend mit. 192 Mitarbeiter und derzeit ein Jahresbudget von 81 Millionen Euro, helfen der Stadtgemeinde Hallein, eine enorme Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Dazu nur einige Beispiele: Der Kampf gegen das Corona-Virus, die Bewältigung der drohenden Energiekrise, die Verbesserung des Hochwasserschutzes, die Sanierung von Straßen und Brücken, die Erhaltung von Kindergärten und Schulen, die Finanzierung erforderlicher Investitionen. Zwischen diesen und weiteren Darlegungen, die mit informativem Bildmaterial auf der Filmleinwand ergänzt wurden (dazu das 2. Foto oben) konnten auch zahlreiche Fragen aus dem Publikum von Bürgermeister Stangassinger ausführlich beantwortet wurden. Dazu gab es auch einen Film über die Hochwasser-Schutzbauten auf dem Dürrnberg und im Raingraben. Aus der Vielfalt der gebotenen Themen, die durch Darstellungen auf der Filmleinwand ergänzt wurden, zum Abschluss noch wichtige Darlegungen zur Pernerinsel: Die Pernerinsel soll zu einer Kultur-Insel werden. Es soll auf der Insel mehr Bezug zum Wasser rundum geben, das bedeutet unter anderem, dass die schrecklichen Mauern entlang der Großen Salzach endlich beseitigt werden und durch blickdurchlässiges Gitter-Geländer ersetzt werden, so wie dies im Bereich gegenüber dem Keltenmuseum bereits vorbildlich vollzogen wurde. Es sollen mehr Begrünungen geschaffen werden, aber Wohnungen wird es auf der Pernerinsel richtiger Weise keine geben. Auch der riesige, entsetzliche Parkplatz, soll allmählich reduziert werden. Sehr erfreulich! Genauso wichtig für die Pernerinsel: Der Billa-Markt auf der Pernerinsel soll, eventuell in einem historischen Gebäude der Stadt, einen neuen Standort bekommen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auch heuer öffnete der großartige Weihnachtsmarkt in Hallein auf der Pernerinsel, als einer der Ersten im Lande, am Freitag, 11. November, seine Pforten in der alten Saline. Der überdachte und wetterunabhängige Weihnachtsmarkt bietet ein stimmungsvolles und reichhaltiges Erlebnis der besonderen Art. Schon das Betreten der alten Salzlagerstätte mit historischem Ambiente, aufwändiger Weihnachtsdekoration, Duft von den ersten Vanillekipferl, Riesenkerze, und der überdimensionalen Kopie der Originalpartitur des Stille Nacht-Liedes bieten ein ganz spezielles Erlebnis.

 

Über 60 Aussteller bieten heuer ein hinreißendes, vielfältiges und geschmackvolles Angebot an Advent- und Weihnachtsschmuck sowie an Geschenken aller Art. Aber auch wegen der „Publikumslieblinge“ wie die Alpakawanderung, die Führungen durch das Salinenareal und – heuer neu – anschließend zur Krippenausstellung ins Keltenmuseum, die vorweihnachtlichen Weisen, die Weihnachtsbläser, das Adventkranzbinden, der hl. Nikolaus mit dem Krampuslauf am 3. Dezember um 16:30 Uhr und natürlich die Kinderwelt: Ediths Wichtelstube mit Betreuung. Nicht zu vergessen ist das große Angebot an selbst zubereiteten und regionalen kulinarischen Schmankerln, die in den heimeligen Verkaufshütten angeboten werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.weihnachtsmarkt-hallein.at.  Der Eintritt ist frei! Heuer werden erstmalig an den sechs Wochenenden Schulen aus Hallein und aus Kuchl am Weihnachtsmarkt vertreten sein. Ausgestellt wird dabei von der HTL, vom Holztechnikum, der HAK/HAS, der HTL-Meisterklasse sowie der Modeschule Hallein Bilder, Skulpturen, Objekte bzw. Modelle Ihrer Werke in unterschiedlichen Stilrichtungen und Techniken. Mit diesem Schulprojekt ist es erstmalig gelungen, einen regionalen handwerklichen Schwerpunkt mit Schulen zu setzen. – (Text: Adventmarkt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Bei einer Schulimpfaktion im Bezirk Hallein ist es zu einer Verwechslung zweier Impfstoffe gekommen, das melden die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Hallein. Statt Repevax gegen Polio-Diphterie-Tetanus-Pertussis wurde Gardasil9 gegen HPV verimpft. In der betroffenen Volksschule kam es bei der Impfaktion am Dienstag, 8. November, zu der Verwechslung. Die Erziehungsberechtigten aller 33 betroffenen Kinder wurden umgehend aktiv schriftlich und telefonisch informiert, eine Info-Hotline zur Impfärztin für alle betroffenen Eltern wurde eingerichtet und eine umfassende ärztliche Beratung über die weitere Vorgehensweise angeboten.

 

Der Gardasil9-Impfstoff gegen HPV ist grundsätzlich ab dem 9. Geburtstag empfohlen, wurde also in diesem Ausnahmefall zu früh und damit Off-Label verabreicht. „Die Eltern werden jetzt von uns beraten, auch wie die HPV-Impfung vervollständigt werden kann. Es gibt laut Experten keine Hinweise, dass in so einem Fall ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht. Jedenfalls steht die behandelnde Ärztin mit den Erziehungsberechtigten in Kontakt“, so Landessanitätsdirektorin Petra Gruber-Juhasz. „Wichtig ist mir darauf hinzuweisen, dass es sich hier um einen unerfreulichen Einzelfall handelt, den die Beteiligten sehr bedauern. Im Normalfall ist aufgrund der standardisierten Abläufe eine Verwechslung sehr unwahrscheinlich.“ Die Betroffenen wurden, wie in so einem Fall vorgesehen, sofort informiert und individuell sowie ärztlich beraten – diese Möglichkeit besteht auch in den kommenden Tagen, telefonisch oder in persönlichen Gesprächen.

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger reagierte prompt im Internet:
,,Kinder mit falschem Impfstoff impfen – das kann nicht sein! Gestern hat die Impfärztin des Landes an 33 Kinder der 2. Klasse in der VS Rif einen falschen Impfstoff gespritzt. Statt einer Vierfachimpfung (Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und Kinderlähmung) wurde letztlich ohne Einverständnis der Eltern, ein Wirkstoff gegen HPV (Humane Papillomaviren) verabreicht. Ärgerlich ist, dass ich nicht umgehend von der Tatsache in Kenntnis gesetzt wurde. Ich habe sofort bei der Landessanitätsdirektion und beim Bezirkshauptmann um Aufklärung angefragt. Die Schuldfrage stellt sich in erster Linie nicht, sondern nur die Frage, ob die Kinder soweit sicher sind. Laut der Sanitätsdirektorin ist der an die Zweitklässer (meist 7 Jahre alt) geimpfte Wirkstoff gegen HPV nur zugelassen für 9-Jährige. Sie beruhigt aber und geht davon aus, dass keine Schäden bleiben und es nur zu den üblichen, individuellen Begleiterscheinungen (Druckschmerz, Rötung, etc.) kommt. Ich hoffe, die Sanitätsdirektorin hat recht und vertraue ihr diesbezüglich auch. Trotzdem darf so etwas nicht passieren, egal wie selten so etwas laut den Verantwortlichen eintreten kann – gerade in einer Zeit, in der das Thema „Impfen“ zu verhärteten Fronten geführt hat. Zumindest wurden alle Eltern umgehend informiert und ihnen wurden auch Beratungsgespräche angeboten. Die Stadt Hallein hat mit der falsch gelaufenen Impfaktion des Landes nichts zu tun. Aber als Bürgermeister sorge ich mich natürlich um unsere Bürgerinnen und Bürger, vor allem um unsere Kinder. Ich hoffe, dass keine Schäden bleiben und ich fordere dringend, die Fehlerquelle ausfindig zu machen und für die Zukunft zu entschärfen.‘‘ – (Pressedienst Land Salzburg, Internet-Info Bürgermeister Stangassinger).

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Die leichtfertig trockengelegte Salzachbucht (diese Bezeichnung bezieht sich auf die Anfangsphase, als hier noch Wasser bis nahezu an die Sitzstufen heranreichte), entfaltet sich allmählich zu einem Albtraum. Der gegenwärtige Zustand dieser einst stolzen Anlage, (in der sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant waren!) ist skandalös. Unsere Fotos oben zeigen, in welchem Zustand sich zahlreiche Sitzreihen derzeit befinden – eine grandiose Schande für die Stadt Hallein. Als geradezu rätselhaft erscheint der Glücksfall, dass sich bisher weder Rundfunk, Fernsehen oder Presse für den Horror-Zustand des einst sensationellen Bauwerkes interessierten. Dies tun offensichtlich auch alle Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter der Stadt Hallein, die wohl alle nicht wissen, dass ursprünglich in der Salzachbucht drei Sitzreihen mehr sowie ein zur Wasserfläche abschließender Gehweg rundum vorhanden waren. Damit hatte die Anlage wesentlich eindrucksvollerer Proportionen, als dies heute der Fall ist. Damals fanden Veranstaltungen in der Salzachbucht auf einer schwimmenden Plattform statt, die bereits von den Salzburger Festspielen finanziert worden war.

Die folgenschwere und völlig unverständliche Zuschüttung der Wasserfläche sowie die damit verbundene Trockenlegung der einstigen Salzachbucht, waren die Ursache für den nun beginnenden Verfall der Anlage. Dazu auch unsere obenstehenden Skandal-Fotos 1 bis 3: Wo einst Festspielbesucher Platz nehmen hätten sollen, liegen zertrümmerte Steine, ist großflächig alles auf widerwärtigste Art und Weise verschmutzt, volkstümlich ausgedrückt: verdreckt. Die größeren der zertrümmerten Steinbrocken (wie kommen die dort überhaupt hin?) sind so groß wie zwei Männerfäuste (Foto 4 oben). Dass aus unerfindlichen Gründen hier immer völlig unpassende Objekte landen, ist auf den Fotos 5 und 6 oben erkennbar. Foto 7: Verfugungen lösen sich auf, die Platten werden locker. Foto 8: Erste Platten sind zersprungen. Foto 9: Das unrühmliche Ende einer Sitzstufen-Platte. Seitens der hochgeschätzten Gemeindevertretung der Stadt Hallein müssten endlich Maßnahmen festgelegt werden, die eine umfassende Renovierung der Anlage zum Ziel haben. Dann könnte auch mit Entfernung der Zuschüttung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes begonnen werden. Wie soll es also weitergehen? Die Anlage weiterhin dem Verfall überlassen oder ihren ursprünglichen Glanz wieder herstellen? Diese Fragen sind in erster Linie natürlich an alle Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung gerichtet. Sie alle sind, nur mit ihrem politischen Titel und mit ihrer Parteizugehörigkeit, hier nachfolgend angeführt. Wir hoffen, dass doch einige Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung die Problematik rund um die trockengelegte Salzachbucht so ernst nehmen, dass sie sich der Mühe unterziehen, die vorhin in diesem Beitrag gestellten Fragen, aus ihrer Sicht zu beantworten. Der ,,Salzschreiber‘‘ bedankt sich schon jetzt dafür sehr herzlich! Hier nun die angesprochenen Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein:

 

BÜRGERMEISTER ALEXANDER STANGASSINGER (SPÖ)
1. VIZE-BÜRGERMEISTERIN KATHARINA SEYWALD (ÖVP)
2. VIZE-BÜRGERMEISTERIN ROSA BOCK (SPÖ)
STADTRAT FLORIAN KOCH (SPÖ)
STADTRAT JOSEF SAILER (SPÖ)
STADTRAT GOTTFRIED ASCHAUER (ÖVP)
STADTRAT HARALD WASSERBACHER (ÖVP)
MARKUS SCHÖRGHOFER (SPÖ)
SANDRA MAYER (SPÖ)
BRIGITTE MOOSLECHNER (SPÖ)
KRISTINA SPINDLER (SPÖ)
INGRID ZIMMERLING (SPÖ)
WERNER EIBENBERGER (ÖVP)
DANIELA GEHWOLF (ÖVP)
MARTIN LEITNER (ÖVP)
MONIKA NOPPINGER (ÖVP)
SANDRA LINDTNER (FMÖ – Freie Mandatare Österreichs)
CHRISTIAN RAINER (ÖVP)
KIMBIE HUMER-VOGL (GRÜNE)
CHRISTIAN BRÜCKMÜLLER (GRÜNE)
WILFRIED VOGL (GRÜNE)
OLIVER MITTERLECHNER (BASIS)
HERMANN KNAPP (BASIS)
PETER MITTERLECHNER (BASIS)
HEIDI SEIDL (NEOS)

 

Der allgemeine Zustand der bedauerlicher Weise trockengelegten Salzachbucht ist jedenfalls gegenwärtig so schlecht und unerfreulich wie nie zuvor. Wenn die Halleiner Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker weiter zuwarten, wenn hier weiterhin nichts geschieht, dann kommt das Salzachbucht-Ende infolge zu hoher Kosten einer Wiederherstellung jedenfalls schneller als von den an ihr nicht Interessierten erwartet wird. Das unrühmliche Ende der trockengelegten Salzachbucht wäre jedenfalls verheerend für den Ruf und das Ansehen der Kulturstadt Hallein – eine grandiose Blamage für Hallein im ganzen Land und weit darüber hinaus. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Energie ist angesichts der internationalen Lage knapp – und auch teuer. Um möglichst gut über die kalte Jahreszeit zu kommen (während der unser Salzträger auch noch Schnee mit sich herumschleppen muss, wie unser Foto oben dies dokumentiert), ist es nötig, jetzt schon freiwillig Energie einzusparen – um dann im Jänner und Februar noch Reserven zu haben. Das Land Salzburg hat mit Experten zehn Schritte und Tipps zusammengestellt, wie das ganz einfach und bequem gelingen kann. In 10 Schritten kann man unabhängiger werden. Energie sparen geht relativ einfach und ist ein wesentlicher Faktor, dass wir mit den Reserven über den Winter kommen. Reserven sind vorhanden, aber diese sollten möglichst für die wirklich kalten Monate behalten werden. Damit das gelingt, kann jeder und jede etwas beitragen – und damit auch das eigene Haushaltsbudget schonen.

 

Warum sollte man schon jetzt Energie sparen? Diese Frage beantwortete Siegfried Müllegger, Leiter der Energietechnik der Salzburg AG, bei einer Pressekonferenz ganz deutlich: „Alles, was wir jetzt einsparen können, hilft uns in den kalten Monaten. Das gilt sowohl für das Gas als auch für den Strom. Alle Spitzen, die wir jetzt nicht abdecken müssen, schonen unsere Speicher. Wir sind bei der Energieversorgung keine Insel, sehr viele nationale und internationale Faktoren spielen zusammen, aber wie sehr wir selber sparen, das haben wir in der Hand“. Den Verbrauch von Energie zu senken und damit das alltägliche Leben möglichst in gewohnter Weise aufrecht zu erhalten, wird je nach Lage und Dringlichkeit in drei Stufen erfolgen: 1. Freiwilliges Sparen: Dazu ist die Bevölkerung Salzburgs bereits jetzt aufgerufen. Wertvolle und praktische Energiespartipps für den Alltag: www.salzburg.gv.at/energiesparen. 2. Angeordnetes Sparen: öffentliche Gebäude, gewerbliche Betriebe, Industrie und so weiter. 3. Energielenkung durch abgestimmte Abschaltung von Großverbrauchern und dann gegebenenfalls gezielte und koordinierte Flächenabschaltung des Stroms als allerletzter Weg, wenn die Stufen 1 und 2 nicht ausreichen. Ziel: Die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung des Alltags soweit wie möglich zu gewährleisten.

 

In zehn Schritten unabhängiger werden:

 

Kühlschranktemperatur von 5 auf 7 Grad (Einsparung 15 Prozent)

 

Heizung herunterdrehen (Einsparung 12 Prozent)

 

Stoßlüften statt kippen (Einsparung 20 Prozent)

 

Waschmaschine mit Energiesparprogramm verwenden

 

LED-Produkte benutzen (Einsparung 90 Prozent)

 

Duschen statt baden (Einsparung 75 Prozent)

 

Beim Kochen Restwärme nutzen (Einsparung 50 Prozent)

 

Geschirrspüler vollständig befüllen

 

Verteilersteckdosen mit Kippschalter verwenden (Einsparung 10 Prozent)

 

Wasser-Boiler um 5 Grad weniger einstellen (Einsparung 10 Prozent) – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Josef Wind, einer der routiniertesten und schon seit Jahrzehnten aktiver Journalist im Tennengau, befasste sich in einem Kommentar für das ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘, mit den wilden Auseinandersetzungen zwischen SPÖ und ÖVP, während der letzten öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung Hallein. Wir zitieren: ,,Simmering gegen Kapfenberg, das nenn i Brutalität‘‘, sagte einst Helmut Qualtinger. In Hallein bieten selbiges SPÖ und ÖVP. Was in der Halleiner Gemeindevertretung abgeht, ist an Härte und Schärfe, gepaart mit Verunglimpfungen, Unterstellungen, Drohungen, Anzeigen und Aussprüchen, nicht mehr zu überbieten. Die Sitzung der Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen am 20. Oktober, war ein bösartiges Kabarett mit gegenseitigen Beschuldigungen und Worten, wie man mit dem Gegenüber nicht spricht. Im MitteIpunkt stand der umstrittene Grundverkauf auf dem Dürrnberg. Die ÖVP fühlte sich nicht informiert, ortete Fristversäumnisse, sah einen Schaden für die Stadt und drohte mit dem Gang zum Staatsanwalt. Die SPÖ sah dies anders und versuchte sich in Erklärungen. Ein sichtlich genervter Bürgermeister Stangassinger – der im Zentrum der ÖVP-Angriffe stand – empfahl der ÖVP ,,noch einmal in die Schule zu gehen‘‘ und unterstellte der ÖVP-Fraktion ,,Leseschwäche‘‘. Außerdem ließ er noch vor der Abstimmung keine Wortmeldungen mehr in dieser leidigen Causa zu. Demokratie sieht anders aus. Und von einem Stadtoberhaupt darf man sich erwarten, sachlich zu argumentieren und sich nicht zu solchen Äußerungen hinreißen zu lassen. Die Worte ,,Zusammenarbeit‘‘ und ,,Gemeinsamkeit‘‘ scheint es nicht mehr zu geben. Kritik ist wichtig und Hinterfragen auch. Wenn es aber keinen Konsens gibt, wird es schwierig. Immerhin verkörpern SPÖ und ÖVP über 70 Prozent der Wählerstimmen. Das heißt auch, dass beide Parteien bei der Stadtgestaltung nicht nur mitreden dürfen – sondern mitreden müssen. – (Josef Wind. Foto: OSt.)

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Ein besonders wichtiger Beitrag in der jüngsten Ausgabe des von der Stadtgemeinde Hallein herausgegebenen ,,Stadtmagazin‘‘ befasst sich mit den insgesamt drei im November bevorstehenden ,,Halleiner Stadtgesprächen‘‘, welche die früheren, jährlich abgehaltenen Ortsversammlungen ablösen. Diese finden unter Mitwirkung von Bürgermeister Alexander Stangassinger und dem Team der Stadtgemeinde Hallein am Dienstag, 8. November 2022, um 18 Uhr in der Volkschule Dürrnberg, am Mittwoch, 9. November 2022, um 18 Uhr im Gemeindezentrum Rif und am Donnerstag, 10. November 2022 um 18 Uhr im Stadtkino Hallein statt. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,In den vergangenen zwei Jahren, konnten wir aufgrund von Corona keine Orts-Versammlungen durchführen. In diesem Zeitraum hat sich einiges getan. So hat sich die Stadt Hallein weiterentwickelt und ist in vielen Bereichen moderner geworden.‘‘

Die Stadtgespräche werden von Sarah Untner professionell begleitet. Die Leiterin des Pernerinsel-Bürgerbeteiligungsprozesses betont: ,,Wir haben gemeinsam an einem neuen, spannenden Format gearbeitet. Wir werden die anwesenden Bürgerinnen und Bürger nicht mit Monologen langweilen, sondern diese aktiv einbauen. Jede Frage an den Bürgermeister wird aufgenommen. Kann sie vom Bürgermeister nicht sofort beantwortet werden, dann wird die Antwort des Bürgermeisters nachgereicht. Die Stadtgespräche sollen eine schöne Mischung ausspannender Präsentation, regem Austausch und wissenswerter Information werden.‘‘ Bei den Stadtgesprächen wird über die größten Projekte der letzten Jahre in Hallein informiert, wichtige Personen stellen sich vor und es gibt einen Ausblick auf die künftigen Herausforderungen er Stadt Hallein. Außerdem werden die Ergebnisse des Pernerinsel-Beteiligungsprojektes präsentiert. Videos, neue Präsentations-Methoden und das Dialogformat machen die drei Veranstaltungen zu einem sowohl spannenden, als auch informativen Ivent.

Eingeladen zu den Stadtgesprächen sind alle Halleinerinnen und Halleiner. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: ,,Über der Eingangsfassade des Halleiner Rathauses steht geschrieben: ,Was hier geschieht, jeden geht’s an – Gemeinsinn helfe mit daran‘. Und wir sehen die ganze Stadt als ein gemeinsames Ganzes. Wir haben zwar mehrere Ortsteile, ich bin aber überzeugt, dass es jede Halleinerin und jeden Halleiner etwas angeht, wann, wo und welche Projekte entwickelt oder welche Ideen umgesetzt werden – schließlich ist jedes Projekt für die gesamte Stadt von Bedeutung. Wir alle sind Hallein. Und nur gemeinsam sind wir eine Stadt!‘‘ Abgerundet wird jedes der Halleiner Stadtgespräche mit einem anschließenden kleinen Buffet sowie mit Getränken. Und auch hier gilt: Treten Sie in Dialog miteinander! – (Stadt-Magazin Hallein, OSt. Foto: OSt.)

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Vor Jahren war die von mächtigen Steinsitzreihen umrundete Salzachbuch tatsächlich eine Salzachbucht. Wo heute die teils durch Unkraut ,,verschönte‘‘ Schotterfläche liegt, befand sich einst eine Wasserfläche, gespeist durch die Salzach. Diese lag deutlich tiefer als die Schotterfläche – als sie trockengelegt wurde, verschwanden auch drei Sitzreihen und ein mit Steinplatten belegter Gehweg rund um die Wasserfläche. Was natürlich die Proportionen der gesamten Anlage zerstörte. Die Anlage besaß eine derart faszinierende Ausstrahlung, dass hier sogar die Salzburger Festspiele Aufführungen planten. So wurde auch die schwimmende Plattform auf der Wasserfläche, auf der die Aufführungen stattfinden sollten, von den Salzburger Festspielen finanziert. Doch dann kam alles anders. Halleiner Kleinkrämerei führte dazu, dass die Anlage trockengelegt wurde. Damit schwand auch das Interesse der Salzburger Festspiele, hier in Erscheinung zu treten. Es gab noch einige Veranstaltungen in der schwer misshandelten Salzachbucht, doch seit Jahren ist sie inzwischen sich selbst überlassen. Und sieht auch entsprechend schrecklich aus. Dazu unsere obenstehenden Fotos: Alle 6 Fotos dokumentieren, wie schrecklich, wie widerwärtig, wie abstoßend, wie unappetitlich, wie entsetzlich und wie grauenvoll es stellenweise auf den Sitzbänken der Salzachbucht aussieht. Tatsächlich müssten die zahlreichen Stein-Sitzbänke großflächig gereinigt werden. Und dann müsste die Stadt, die einst von ihr angeordnete Zuschüttung der Bucht, wieder rückgängig machen und den Urzustand der wassergefüllten Salzachbucht wieder herstellen. Dann könnte man auch wieder den Kontakt zu den Salzburger Festspielen suchen. Der gegenwärtige Zustand ist jedenfalls unhaltbar und trägt nur zu einer peinlichen Rufschädigung der Stadt Hallein bei. Wir verweisen unsere Leser noch auf einen zweiten Beitrag zum Thema Salzachbucht, der erst vor kurzem ebenfalls hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘ unter dem Titel ,,Die einst beeindruckende Salzachbucht wird immer mehr zu einem Ort des Schreckens‘‘ erschien. Einfach hier ein Stück hinunter scrollen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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FOTO 1: Eine wahre ,,Triumph-Pforte‘‘ ziert den total verkommenen, teilweise verfallenen Teil der einstigen Einfassungsmauer auf der Halleiner Pernerinsel. Richtig schön! FOTOS 2 und 3: Die beiden Einfassungen der Schreckens-Pforte bieten einen schockierenden Anblick. Richtig herrlich! FOTOS 4 und 5: In teilweise grauenhaftem Zustand zeigt sich die Albtraum-Mauer entlang der Salzach. Richtig beeindruckend! FOTO 6: Zwischen der verfallenen Mauer und der Salzach sammeln sich die Mauern-Trümmer. Richtig begeisternd! FOTO 7: Die fachgerechte Schließung einer erheblichen Mauerlücke durch eine hölzerne Absperrung. Richtig hinreißend! FOTOS 8 bis 10: Die Enden der Mauerlücke  in Nahaufnahme. Richtig romantisch! FOTO 11: Es grünt sogar üppig auf der Schreckensmauer. Richtig schön!  FOTO 12: Na endlich – so soll es auf der ganzen Pernerinsel sein! Der gesamte Mauer-Horror, eine enorme Schande und Peinlichkeit für die Stadt Hallein, gehört endlich beseitigt und durch ein Schutzgitter ersetzt, so wie dies in ersten Anfängen bereits auf großartige und vorbildliche Art und Weise verwirklicht wurde!



Die einzige Insel entlang der Salzach ist ein Juwel und ein fürstliches Geschenk der Natur. Schon die Salzburger Erzbischöfe, die sich als allein regierende Landesherren das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg völlig gesetzwidrig aneigneten, schufen sich auf der Pernerinsel einen hoch ummauerten Privatpark, von dem die Halleiner natürlich ausgeschlossen waren. Sogar eine Spielstätte der weltberühmten Salzburger Festspiele finden mittlerweile die Freunde des herausragenden Schauspiels auf der Pernerinsel. Hinzuweisen ist noch auf die einstige,
historische Saline und auf die Peterskapelle sowie auf die grandiosen mächtigen Holzfiguren, zur Verfügung gestellt vom Besitzer des Schlosses Wiespach. Weniger erfreulich ein Supermarkt und schließlich noch ein entsetzlicher, unfassbarer Albtraum: Der riesige Parkplatz unmittelbar vor der Festspielstätte. Und das auf der einzigen Salzachinsel! Die Pernerinsel müsste schon längst eine vielfältig gestaltete Attraktion sein, eine einzigartige Sehenswürdigkeit, die man selbstverständlich auf der einzigen Salzachinsel erwartet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Wer noch keine Pläne für die letzten Herbstwochenenden hat, dem kann man getrost einen Abstecher in das nahe gelegene Adneter Moos in unmittelbarer Nähe des Zentrums der Halleiner Nachbargemeinde Adnet empfehlen. Gemeinsam mit der Gemeinde Adnet bemüht sich das Land seit Jahrzehnten um den Erhalt von Flora und Fauna des Moorgebietes. Zur Veranschaulichung der Artenvielfalt ist dort auch ein familienfreundlicher Themenweg eingerichtet. Landesrätin Daniela Gutschi besuchte mit Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitsamer und Bgm. Wolfgang Auer das Adneter Moos, um die Fortschritte bei der Renaturierung der Streuwiesen vor Ort zu besichtigen.

 

Das Adneter Moos ist seit 1983 ein Geschützter Landschaftsteil, das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von rund 40 Hektar. Entstanden ist das Niedermoor durch den großen See, der früher einmal das Salzachtal bedeckte. Um den Lebensraum in seiner natürlichen Vielfalt zu erhalten, bedarf es laufender Anstrengungen. ,,Als Land haben wir in den letzten Jahren rund 100.000 Euro investiert, um besondere Bereiche im Adneter Moos wieder zu dem zu machen, was sie schon einmal waren‘‘ so Naturschutz-Landesrätin Daniela Gutschi.

 

„Im Adneter Moos wurden über 400 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen. Auch eine der seltensten Pflanzenarten in Salzburg, eine Orchidee namens Moor-Glanzstendel, ist hier zu finden. Im Gebiet befindet sich auch das einzige bekannte Vorkommen des Lungen-Enzians im Tennengau, der ausschließlich an feuchten Standorten gedeiht“, informiert Gutschi. Aktuell werden die Streuwiesen im Adneter Moos renaturiert, bis Jahresbeginn 2023 sind die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen. Als Streuwiese bezeichnet man Grünland, das nur einmal jährlich im Spätsommer oder Herbst gemäht wird. Meist handelt es sich dabei um nasse Wiesen, auf denen Sauergräser, Pfeifengras oder Schilf dominieren.

 

„Die Streuwiesen sind Teil der alten Kulturlandschaften, die im Gegensatz zu Auwäldern oder Lebensräumen im Hochgebirge auf menschliches Zutun angewiesen sind. Ende der 1960er-Jahre wurde die Bewirtschaftung unattraktiv und die Wiesen sind entweder verwildert oder es wurden Fichten gepflanzt, die sich auf diesen Böden jedoch nicht bewähren. Im Naturschutz bemühen wir uns seit vielen Jahren, solche Fehlentwicklungen wieder gut zu machen und seltenen Tieren und Pflanzen wieder ihren Lebensraum zurück zu geben“, informiert Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitsamer.

 

„Für mich ist das Moos ein großes Juwel. Auf dem Wanderweg geht man rund eine Stunde durch diese einzigartige Landschaft und kann dabei Flora und Fauna entdecken. Mehr als 40 verschiedene Tagfalterarten wurden hier bei uns nachgewiesen, darunter einige in ganz Europa stark gefährdete Arten‘‘ – mit diesen Worten lädt Bürgermeister Wolfgang Auer nach Adnet ein. – Auf dem oben stehenden Foto Landesrätin Daniela Gutschi, die mit Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitshamer und Bürgermeister Wolfgang Auer das Adneter Moos besichtigte, um sich über die Fortschritte bei der Renaturierung der Streuwiesen  informieren zu lassen. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst.)

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Die fantastische Salzachbucht in Hallein, die sich ursprünglich um eine Wasserfläche herumwölbte, damals noch drei Sitzreihen mehr als heute hatte und die einst Spielstätte auch der Salzburger Festspiele werden sollte, sie ist seit der verheerenden und unverständlichen Zuschüttung der Wasserfläche, immer mehr einer zunehmenden Zerstörung ausgeliefert. Intensiv wuchernder Pflanzenwuchs speziell an den Enden der Sitzreihen (dazu die Fotos 1 bis 3 oben), grauenvolle, unappetitliche und widerwärtige Verschmutzungen der Sitzreihen (Foto 4 oben), zersprungene Sitzplatten (Foto 5 oben) und immer mehr Sprünge rund um die Verkleidungsplatten der Sitzreihen dokumentieren, dass die einst stolze Anlage, um die sogar die Stadt Salzburg einst Hallein beneidet hatte, offenbar nur noch sich selbst überlassen bleibt – mit allen negativen Folgen eines offenbar unaufhaltsamen Verfalls. Dass auf dem letzten Foto oben auch 10 Zigarettenstummel zu sehen sind, zeigt wie negativ sich der Nikotin-Konsum auf das undiskutable Verhalten der Nikotin-Süchtigen auch in der Salzachbucht auswirkt. – (Odo Stierschneider. Fotos OSt.)

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Wenn Autofahrer mutwillig mit ihren Karrossen Wiesenbereiche neben der Asphalt-Fahrbahn durchpflügen, dann sind sie entweder betrunken (volkstümlich: besoffen) oder geistesgestört (volkstümlich: vertrottelt). Kein nüchterner oder geistig normaler Autolenker käme auf die absurde Idee, sein Fahrzeug in eine grüne Wiese zu lenken. Aber Vorsicht! Auch hinter der größten Blödheit steckt ein winziger vernünftiger Kern – behaupten jedenfalls  Wissenschafter, die sich mit der manchmal irritierenden, menschlichen Denkmaschine Gehirn beschäftigen. Der Fotograf der 3 obenstehenden Fotos zerbrach sich lange Zeit darüber den Kopf, wo hinter der Blödheit auf seinen Fotos der vernünftige Kern verborgen sein könnte. Nach intensiver Betrachtung des ersten Fotos, stellte sich doch noch die Lösung ein: Der brutale Wiesen-Durchpflüger lenkte deshalb seine Karre vom richtigen, asphaltierten Weg in die Wiese, weil er damit die Kurve schneiden wollte, um auf der dadurch verkürzten Wegstrecke, den unverschämt teuren Kraftstoff einzusparen! Doch die Ersparnis lautet dennoch Null! Denn: Wenn das Auto den weichen Wiesengrund durchpflügt, sinken die Reifen ein, der Widerstand wird größer und es wird wesentlich mehr Kraftstoff verbraucht als auf Asphalt! Wenn dieses kriminelle Vorgehen dennoch Schule macht, dann werden künftig alle Wiesen neben kurvenreichen Straßen total ruiniert sein. Die Abhilfe? Die entsprechenden Wiesen einzäunen. Aber massiv mit Stacheldraht, damit auch allzu brutale Autolenker davon abgeschreckt werden, die Umzäunung der Wiesen einfach niederzufahren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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In Facebook nimmt der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger immer wieder zu den verschiedensten Ereignissen und Problemen in der Stadt Hallein Stellung. Meist sind es eher kurze Statements, stets mit Fotos bereichert. Nun aber attackiert er massiv die ÖVP Hallein und kritisiert auch gleich die ÖVP im Land und im Bund. Unter anderem kündigt der Bürgermeister an, ,,der Halleiner ÖVP-Sumpf wird weiter ausgehoben.‘‘ Nachstehend der volle Wortlaut der Darlegungen des Bürgermeisters.

 

,,Seit 3,5 Jahren ist die ÖVP in Hallein und im Land destruktiv gegen die Stadt Hallein unterwegs. Wie bei Schmid und Kurz ist auch in Hallein von Spitzenbeamten und Politikern gemeinsam gegen mich intrigiert worden. Das hat das echte Ziel der ÖVP offenbart: Vernichtungsschläge zu setzen, sonst nichts. Konstruktive Arbeit für die Bürger:innen dieser Stadt gibt es – wie in den Jahren davor – auch nicht.

 

Abgesehen davon, dass ich der Gemeinde in keinster Form jemals einen Schaden verursacht habe, möchte ich zu den haltlosen ÖVP-Vorwürfen des Amtsmissbrauches, folgendes festhalten.

 

1. Dass die ÖVP seit 3,5 Jahren mit allen Mitteln versucht, gegen meine erfolgreiche Arbeit für die Stadt vorzugehen, ist nichts Neues. Anpatzen, Torpedieren und Intrigieren – das ist der Stil der ÖVP Hallein.

 

2. Das ist aber nicht nur der Stil der Halleiner ÖVP. Sondern dieser Stil ist von Anfang an von der Landes ÖVP gegen die Stadt Hallein geführt worden. Vorwürfe, Schmutzkübel, Intrigen mit ehemaligen Spitzenbeamten und jetzt Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft – die traurige Geschichte der ÖVP erreicht damit den Gipfel.

 

3. Wie im Bund wäre die ÖVP im Land und auch in der Gemeinde gut beraten, sich auf die Arbeit für die Bürger:innen zu konzentrieren. Dass der Landeshauptmann so ein politisches Verhalten zulässt zeigt seine wahre Gesinnungshaltung. Wie es scheint ist das einzige Ziel, dieser auf allen Ebenen angeschlagenen ÖVP, ausschließlich die Ablenkung von eigenen Skandalen und von ihrer zutiefst korruptionsverdächtigen, machtbesessenen Haltung.

 

So sehr sich die ÖVP wünscht, dass sie Hallein 2019 nicht verloren hätte und so sehr sich die ÖVP wünscht, mich mit ihren konstruierten Vorwürfen aus dem Bürgermeistersessel zu heben, so sehr darf sich die ÖVP – in Hallein und im Land Salzburg – drei Dinge hinter die Ohren schreiben:

 

Ich werde den erfolgreichen Weg für unsere Stadt weiterbestreiten, mit konstruktiver Arbeit für die Menschen in dieser Stadt.

 

Ich werde mich von haltlosen Anschuldigungen nicht unterkriegen lassen.

 

Wir werden uns mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen und der Halleiner ÖVP-Sumpf wird weiter ausgehoben.

 

Die von mir seit 2019 angestrebte Zusammenarbeit mit der ÖVP-Hallein – die seit 3,5 Jahren meine ausgestreckte Hand zu einem gemeinsamen Weg ignoriert und zudem ständig versucht, mir „das Hackl ins Kreuz“ zu schlagen – erreicht ihren Tiefpunkt und es wird ohne eine gänzliche Reinigung von innen heraus bei der ÖVP auch keine weiteren Gespräche geben.‘‘ – (Bürgermeister Alexander Stangassinger).

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Was den Besuchern der Sitzung der Gemeindevertretung Hallein am Donnerstag, 20. 10. 2022 geboten wurde, war das Gegenteil von erstklassig. Die Sitzung wurde mit der bedenklichen Feststellung des Bürgermeisters eröffnet, dass in der Vergangenheit das Protokollieren der abgehaltenen GV-Sitzungen nicht ordnungsgemäß erfolgen konnte. Als Grund gab der Bürgermeister an, dass die Sitzungs-Aufnahmen sehr schwer zu verstehen wären durch die sich im Sitzungsaal ergebende Geräuschkulisse. Unklar blieb, wie viele Sitzungsprotokolle davon betroffen sind und wie andere Gemeinden dieses Problem lösen.

 

Als weiteren Punkt der GV-Sitzung, stellte eine Riferin im öffentlichen Teil, in dem alle Bürger Fragen stellen können, eine Frage an den Bürgermeister zu einem Neubau in Rif. Eine ordentliche Beantwortung erhielt sie nicht. Denn der Gatte der ,,wilden‘‘ GV-Vertreterin Sandra Lindtner, Christian Lindtner, sprang urplötzlich wie von einer Tarantel gestochen auf und unterbrach die Anfrage der Riferin, mit der Bitte, etwas sagen zu dürfen. Der Bürgermeister willigte ein, dass Lindtner sich zu Wort meldete und ließ die Riferin mehr oder weniger im Regen stehen. Da ging natürlich ein Raunen durch den Saal seitens der Besucher. Lindtners Wortmeldung: Er bedankte sich bei seiner Gattin für ihren Einsatz bezüglich Installierung eines Mobbing-Beraters in einer Halleiner Schule und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Nicht nur, dass dies völlig unpassend war, wurde auch die Frage der Halleiner Bürgerin komplett abgewürgt und nicht mehr beantwortet…

 

Ein Punkt im nicht öffentlichen Teil der Sitzung, betraf den Antrag des TVB-Hallein, die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes am Bayrhamerplatz, bis zum 29. Jänner zu erweitern – bewilligt wurden schließlich Öffnungszeiten bis zum 16. Jänner. Dies erfolgte jedoch nicht einstimmig, da die Grünen mit Kimbie Humer-Vogl vernünftigerweise zu Recht einwarfen, dass man hier aufgrund der Energieknappheit etc. darauf verzichten sollte. Die Beantwortung einer Anfrage der Vizebürgermeisterin an den Bürgermeister, ob denn die Arbeiten zum Hochwasserschutz am Dürrnberg abgeschlossen wären, lautete: ,,Das weiß ich jetzt nicht, da muss ich nachschauen!‘‘

 

Eine weitere Anfrage der ÖVP, betraf die Anfrage einer kranken Bürgerin aus Rif/Rehhof. Sie benötigt regelmäßig Medikamente und es ist ihr aufgrund ihrer Erkrankung nicht möglich, sich selbst ihre Medikamente zu holen. Da die nächste Apotheke sich in Hallein befindet, gibt es durch die Stadtgemeinde einen Zuschuss, um ein Taxiunternehmen mit der Besorgung der Medikamente zu betrauen. Der dafür vorgesehene Betrag ist jedoch angesichts der aktuellen Teuerungen zu niedrig angesetzt, also nicht ausreichend. Auch hier konnte der Bürgermeister keine Auskunft geben.

 

Das nächste Thema betraf einen Grundstücksverkauf auf dem Dürrnberg durch Bürgermeister Stangassinger an SPÖ-Bezirkschef Roland Meisl. Hier stellte die ÖVP mit Vizebürgermeisterin Katharina Seywald, die Anfrage, wie das Ganze durchgeführt wurde.

 

Zu den Fakten: OptimaMed kaufte 2007 ein Grundstück für die Erweiterung ihres Wirkungsbereichs auf dem Dürrnberg. – Es wurde unter dem damaligen Bürgermeister Christian Stöckl vertraglich eine 3jährige Frist vereinbart, um dies umzusetzen. Bei Nichtumsetzung müsste OptimaMed zum Ablauf der Frist das Grundstück zurückgeben oder € 200.000 als Kaufpreis zusätzlich bezahlen. – Der Ablauf der Frist wurde immer wieder, im Einverständnis mit der Stadtgemeinde, verlängert. – Im Jahr 2021 am 21. 12., teilte OptimaMed mit, die Erweiterungspläne aufzugeben und das Grundstück retournieren zu wollen. Man wolle auch nicht die € 200.000,- bezahlen, damit das Grundstück in ihrem Besitz verbleiben kann. – Die Stadtgemeindevertretung wurde durch den Bürgermeister darüber informiert und beschloss am 24. 3. 2022 einstimmig den vertraglich vereinbarten Rückkauf. Darüber wurde OptimaMed am 25. 3. 2022 seitens der Stadtgemeinde Hallein schriftlich informiert. – Am 19. 4. 2022 informierte die OptimaMed die Stadt darüber, nun doch die Kaufpreis-Aufzahlung leisten zu wollen. Sie berief sich dabei auf ihr 2007 eingeräumtes vertragliches Recht, die Rückabwicklung abwenden zu können, wenn die Kaufpreiszahlung in der Höhe von € 200.000 binnen 4 Wochen nach Bekanntgabe der Rückabwicklungsabsicht an die Stadtgemeinde Hallein bezahlt wird. – Erst am 26. 4. 22 erfolgte schließlich der Zahlungseingang auf dem Konto der Stadt. Da die schriftliche Benachrichtigung der Stadt über die beabsichtigte Rückabwicklung am Freitag, den 25. 3. 2022 erfolgte, hätte der Zahlungseingang am Konto der Stadt binnen vier Wochen und damit bereits am 22. 4. 2022 einlangen müssen. Die Abwendung des Rückkaufs durch die Kaufpreisaufzahlung ist somit rechtswidrig. – Damit ist die Zahlung um 4 Tage nachweislich zu spät erfolgt und damit rechtswidrig. – Der Bürgermeister hat darüber erst am 30. Juni 2022 informiert.

 

Das Grundstück wurde mittlerweile an Bürgermeister Stanggassingers Freund und Politberater, SPÖ-Bezirkschef Roland Meisl, verkauft. Damit nicht genug, musste sich Vizebürgermeisterin Katharina Seywald bei Darstellung und Befragung an den Bürgermeister zu dieser Causa, sich vor allen Anwesenden von GV-Vertreter Josef Sailer in aggressiver Art- und Weise anschreien lassen. (Dazu besteht eine Aufnahme.) Auf die Fragen die man hatte, ging man gar nicht erst ein, die Vizebürgermeisterin wurde auch in ihrer zustehenden Gesprächszeit vom Bürgermeister unterbrochen. Vizebürgermeisterin Katharina Seywald mehr als überrascht von dieser Art bzw. von diesem Geschrei, ließ sich nicht auf dasselbe Niveau hinunter und ließ alles in bewundernswerter Weise über sich ergehen.

 

Ausnahmslos alle Besucher der Sitzung zeigten sich mehr als entsetzt über deren Verlauf, vor allen aber über die Vorgangsweise und Behandlung gegenüber der Vizebürgermeisterin. Dies wurde ihr noch am nächsten Tag in unzähligen Anrufen die sie erhielt, bestätigt. Gemeindevertreter/Innen die an den Auseinandersetzungen nicht teilnahmen, entschuldigten sich nach Beendigung der Sitzung für den Ablauf und die Vorgangsweise bei dieser Sitzung.

 

Auch gab es nicht einen einzigen Punkt, geschweige denn eine Idee, wie man die Gemeinde Hallein und deren Bürger mit Maßnahmen zur jetzigen Krise entlasten könnte. Maßnahmen, die in anderen Gemeinden längst verfolgt und umgesetzt werden wie etwa die Vorsorge für ein Blackout; Solarversorgung, die nicht nur auf einem Dach erfolgen muss; die allgemeine Teuerung von Mieten und Energie; die Unterstützung der Halleiner Wirtschaft bzw. der Mittelstandsbetriebe. Diese Nöte wurden schon in der Pandemie ignoriert. – (H.C., OSt. Foto: OSt.)

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Der nördliche Teil der Wichtlhuberstraße in der Halleiner Altstadt, ist nun deutlich heller und freundlicher geworden. Schuld daran war die erfreuliche Initiative des neuen Hausbesitzers, dem oben im Bild links aufscheinenden Gebäude einen hellen Anstrich zu versehen. Allzu lange trug das Bauwerk eine abstoßende, dunkle und ungepflegte Fassade, die dem ganzen Bereich rundum eine düstere Atmosphäre bescherte. Damit ist es jetzt erfreulicher Weise vorbei. Doch die umfassenden Renovierungsarbeiten an dem Gebäude werden noch andauern. Denn es gibt noch viel zu tun, wie unser zweites Foto oben dokumentiert. Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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,,Heast, host scho gsegn, wia de Deppatn de Eisnbanbrukn in Hallein angschmiert ham?‘‘ Diese Frage stellte ein junger Mann während einer Autobusfahrt von Hallein nach Salzburg, an seinen neben ihm sitzenden Altersgenossen. Und tatsächlich: Der Durchgang unter der Eisenbahnbrücke, welche über die Alm führt, bietet einen skandalösen Anblick. Seit Jahren ist die Brückenkonstruktion durch wilde, völlig sinnlose Farbschmierereien in Mitleidenschaft gezogen, ohne dass irgendetwas dagegen unternommen wurde. Unsere obenstehenden Fotos zeigen dazu einige unerfreuliche Beispiele. Die Kritik richtet sich in diesem Fall in zwei Richtungen. Natürlich in erster Linie an die geistig offensichtlich auf ein Minimum reduzierten Täter, die fremdes Eigentum sinnlos beschädigen. Aber auch an die Eigentümer der Brücke, die überhaupt nicht daran denken, diesen Horror endlich zu beseitigen. Im Gegenteil: Einige Teile der beschmierten Brücke wurden mittlerweile vergittert, so dass das Geschmiere gar nicht mehr beseitigt werden kann! Üblicher Weise wird ein derartiges Vorgehen als Schildbürgerstreich bezeichnet. Richtig wäre es gewesen, zuerst die Farbschmierereien zu beseitigen und dann die Gitter zu montieren. Man erkennt: Den Eigentümern ist es offensichtlich völlig egal, welchen Anblick die Brückenkonstruktion bietet. Eigentlich sollte die Halleiner Stadtpolitik hier ein vernünftiges Machtwort sprechen. Jedenfalls erscheint dieser ganze Wahnsinn als ein einziger, unfassbarer Horror, als eine völlig überflüssige Rufschädigung für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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