In der kurzen Ruprechtgasse zwischen Raiffeisenkasse und Hypothekenbank besteht eine der größten Auslagenfronten in Hallein. Derzeit wird sie zur Präsentation von miserablen abstrakten Bildern missbraucht – Fotos dazu siehe oben. Im Interesse der Geschäftsstadt Hallein wäre eine sinnvollere Verwendung der großen Auslagenfläche angebracht. Nachdem die Eigentümer der komfortabel überdachten Auslagen offensichtlich keine vernünftige und sinnvolle Verwendung der Auslagenfront planen, sollte die Kammer der gewerblichen Wirtschaft, in einem Rundschreiben an ihre Mitglieder, diese auf die leerstehende Auslagenreihe aufmerksam machen. Es gibt sicher Geschäftsinhaber in Hallein, die dringend mehr Auslagenfläche benötigen würden – hier besteht dazu die Möglichkeit. Die jetzigen Inhaber der großen Auslagenfläche missbrauchen sie derzeit dazu, um armselige, misslungene und jämmerliche Malversuche zu präsentieren. Wenn diese Auslagen künftig fachgerecht gestaltet werden und interessante Produkte zeigen, dann wird die Stadt Hallein wieder um ein kleines, aber wichtiges Stück weiter aufgewertet. (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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„Wer ist denn das jetzt?“ „Das traue ich mich nicht fragen.“ „Bin gespannt, ob sie mich überreden!“ Bereits das Gemurmel vor der Diskussions-Veranstaltung zur EU-Wahl an der Landesberufsschule (LBS) Hallein versprach zwei spannende Stunden. Und das wurden sie auch, denn die Lehrlinge hatten viele unterschiedliche Fragen. Rund 250 Lehrlinge der Berufsschulen Hallein und Kuchl waren zur Diskussion in die Seilbahntechnikhalle gekommen. Die EU-Wahl ist am 9. Juni 2024. Rund 250 Jungwählerinnen und Jungwählern hatten sich am 15. Mai in der Seilbahntechnikhalle der LBS Hallein versammelt, um im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni Informationen über die europäische Politik zu erhalten. Die anwesenden EU-Kandidatinnen und -kandidaten mussten den Schülerinnen und Schülern der LBS Hallein (210) und Kuchl (40) auch Rede und Antwort stehen. Und diese Chance nutzten die Schüler sehr zahlreich. Darunter zum Beispiel Seilbahntechnik-Lehrling Gerhard aus dem Oberpinzgau. Er wollte wissen: „Wie kann man dem Fachkräftemangel entgegenwirken und wie schafft man es, arbeitsfähige Menschen zu mehr Leistung zu motiviert?“. Lehrling Kim aus Zell am See war es wichtig zu betonen, dass die EU mehr für die Jungen machen soll. Andere Fragen drehten sich aber auch um den Krieg Russlands gegen die Ukraine, den Schutzstatus des Wolfes, die Entkriminalisierung von Cannabis, den Klimaschutz, die aktuelle österreichische Politik und die Extremismusgefahr. Den Jungwählern war es offensichtlich wichtig, dass alle Parteien ihre Sicht zum jeweiligen Thema schilderten. Kaum eine Frage wurde direkt an nur eine Partei gerichtet. Vor der Diskussion meinte Marius, Seilbahntechnik-Lehrling im zweiten Lehrjahr: „Ich habe mich noch für keine Partei fix entschieden und möchte heute einfach die Positionen abtasten.“ Jede im österreichischen Parlament vertretene Partei hatte genau dafür zur Diskussion einen Kandidaten geschickt, dies waren: Jurica Mustac (ÖVP), Robin Raudaschl (FPÖ), Sabine Klausner (SPÖ), Michael Eschlböck (Grüne) und Rainer Hable (NEOS). – (Text und Foto: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Auf den Pinzgauer Helmut Fürst, der nach knapp 13 Jahren als Bezirkshauptmann in Pension gegangen war, folgte wieder jemand mit "Pinzgauer Vergangenheit" - diesmal allerdings eine waschechte Halleinerin. 15 Jahre lang war die promovierte Juristin Monika Vogl in der Bezirkshauptmannschaft Zell am See als Gruppenleiterin Umwelt und Forst sowie als Stellvertreterin des Bezirkshauptmannes tätig gewesen, seit Februar 2021 leitete die heute 59-Jährige beim Land Salzburg das Referat für Jugend, Familie, Integration und Generationen. "In Zell am See konnte ich schon viele Einblicke in die Aufgabe gewinnen und aus der Tätigkeit als Referatsleiterin bringe ich viel aus dem gesellschaftlichen Bereich mit. Zu dem beruflichen Interesse kommt aber auch, dass ich aus Hallein stamme und mich diesem Bezirk verbunden fühle."

 

Nach der Matura am Halleiner Gymnasium sowie Jusstudium und Gerichtspraxis in Innsbruck sammelte sie berufliche Erfahrungen in der Schuldenberatungsstelle und als Personalchefin bei Tiroler Loden, bevor es sie zur Familiengründung in den Pinzgau verschlug - und später in die örtliche Bezirkshauptmannschaft: "2006 war die Karenz meines dritten Kindes vorbei und es gab eine freie Halbtagsstelle bei der BH, das war für mich ein guter Wiedereinstieg. Zudem hatte ich schon an der Universität einen Schwerpunkt in öffentlichem Recht, also Verfassungs- und Verwaltungsrecht."

 

Dr. Monika Vogl (Foto oben), ist seit fast einem Jahr die erste Frau an der Spitze der BH Hallein und überhaupt erst die vierte Bezirkshauptfrau im Land Salzburg: "Es freut mich sehr, die erste Bezirkshauptfrau in Hallein sein zu dürfen, und dass nun mehr als die Hälfte der fünf Bezirksverwaltungsbehörden im Land Salzburg von Frauen geleitet wird. Mir ist aber auch bewusst, dass ich glücklicherweise sehr oft in meiner Laufbahn auf Menschen getroffen bin, die mich gefördert und unterstützt haben. Auch Familie und Beruf ließen sich immer vereinbaren. Als Bezirkshauptfrau leiste ich meinen Beitrag dazu, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt. Denn insgesamt gesehen, denke ich, gibt es da noch Luft nach oben."

Mehr als die Hälfte der Bezirkshauptmannschaften im Land Salzburg, wird damit von Frauen geleitet. Die zuständigen Fach-Juristen schlafen damit immer schlechter, denn die heiße und heikle Frage steht im Raum: Was tun, wenn alle Bezirkshauptmannschaften in unserem Bundesland von Frauen geleitet werden? Werden spätestens dann die Bezirkshauptmannschaften in Bezirks-hauptfrauenschaften umbenannt? Oder bereits dann, wenn mehr als die Hälfte der Bezirkshauptmannschaften von Frauen geleitet wird? Also jetzt? Oder bleibt man flexibel und ändert je nach aktuellem Erfordernis, kurzfristig den Namen der jeweiligen Bezirkshauptbehörde?
– (Odo Stierschneider. Foto: LPD).

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Der Durchgang vom Unteren Markt zum Florianiplatz und umgekehrt, stellt eine wichtige Abkürzung für Fußgänger mitten in der Halleiner Altstadt dar. Man sollte meinen, dass dieser vielbenützte Abkürzungs-Durchgang doch einigermaßen in Ordnung gehalten wird. Doch leider ist genau das Gegenteil der Fall. Dort, wo der Durchgang einem Fußgänger-Tunnel gleicht, also gleich ab dem Unteren Markt, sind an beiden Seiten seit Jahren (!) massive Verputz-Schäden an den Wänden festzustellen, die im Laufe der Zeit immer umfangreicher und intensiver wurden. Das Ganze ist natürlich eine enorme Blamage für die Bezirkshauptstadt Hallein, also eine Peinlichkeit ersten Ranges. Dabei hätten die Verputz-Schäden längst mit einfachen Mitteln beseitigt werden können. Dass derartige Fotos, wie die oben Stehenden, an stark frequentierter Stelle im Zentrum der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg überhaupt möglich sind, muss als Skandal bezeichnet werden. Im Interesse des öffentlichen Ansehens der Stadt Hallein müsste hier energisch und kurzfristig für Ordnung gesorgt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, veröffentlichte eine wichtige Meldung im Internet. Für die beliebte Muglbar auf dem Bayrhamerplatz konnte demnach nun ein neuer Pächter gefunden werden, nachdem die bisherigen Pächter bedauerlicher Weise den Konkurs anmelden mussten. Nachstehend die Darlegungen des Bürgermeisters zum Thema Muglbar:

 

,,Wie ihr alle wisst, sind die Pächter des Stadtkruges leider in Konkurs gegangen.

 

Die Muglbar auf dem Bayrhamerplatz war eine wichtige Institution und sollte unbedingt fortgeführt werden!

 

Nach längerer Suche haben wir jetzt einen Pächter gefunden, der dort die Gastronomie weiterführen möchte.

 

Die Ortsbild-Schutzkommission hatte bereits bei der ,,alten“ Muglbar Bedenken und hat mitgeteilt, dass die Sichtachse von der Thunstraße zum Brunnen nicht verstellt werden darf.

 

Die Bar soll aus diesem Grund um einige Meter verschoben werden. Wenn es seitens der Kommission keine weiteren Einwände mehr gibt, muss nur noch die Infrastruktur (Strom, Wasser usw.) adaptiert werden. Danach kann ich als Bürgermeister einen neuen Vertrag unterschreiben.

 

Ich freue mich sehr über diese positive Entwicklung und treffe euch dann hoffentlich zahlreich an der Muglbar.“ – (Bgm. Stangassinger. Foto: Stadtkrug)

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Selbstverständlichkeiten in der Natur werden im Bereich einer Stadt wie Hallein zu bestaunten Ereignissen. An der Rückseite des Ziegelstadels hat sich ein kleines, erfreuliches Wunder ereignet. Eine der dortigen Weiden am Ufer der Alm wurde von Nagern weit über die Hälfte ihres Stammes abgenagt. Dazu das erste Foto oben. Sie wurde inzwischen abgeschnitten, aber der benagte Stamm blieb dabei erhalten. Der ungebrochene Lebenswille der Weide führte dazu, dass sie nun sogar wieder Äste entwickelte, die grünes Laub tragen. Dazu das zweite Foto oben. Es ist zu hoffen, dass die Nager ihre Arbeit einstellen, die Weide hätte dann durchaus Chancen, sich noch mehrere Jahre weiter entwickeln zu können. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Dass die Halleiner Altstadt noch immer von einem KOTbach durchflossen wird, ist eine grandiose Beleidigung sowohl für alle Halleinerinnen und Halleiner und erst recht für die Stadt Hallein. Denn der KOTbach weist ganz normales, klares Wasser auf. Es ist völlig unverständlich, dass die Stadt Hallein nicht schon längst dafür gesorgt hat, dass der unzumutbare KOTbach endlich eine gefälligere Bezeichnung erhält. Vielleicht kann man den KOTbach dadurch beseitigen, indem unter den Halleinerinnen und Halleinern ein Preisausschreiben für einen gefälligeren Namen des KOTbaches durchgeführt wird. Den KOTbach künftig in Salzbach oder Keltenbach, in Hallbach oder Dürrnbergbach, oder auf irgendeinen anderen Namen umzubenennen, ist jederzeit möglich. Der Name Kotbach ist jedenfalls für jeden normal empfindenden Menschen eine Beleidigung für die Stadt Hallein. In diesem Zusammenhang wäre es interessant festzustellen, wieso es überhaupt zu der schrecklichen Bezeichnung KOTbach kam. Im ganzen Land Salzburg, in ganz Österreich, in allen europäischen, asiatischen, nord- und südamerikanischen, afrikanischen und australischen Ländern, also auf der ganzen Welt gibt es keinen zweiten KOTbach. Es ist also höchst an der Zeit, dass sich die Stadt Hallein endlich, endlich von ihrem schrecklichen KOTbach verabschiedet! Noch eine Randbemerkung: Auf unserem Foto hat der KOTbach erfreulichen Blumenschmuck bekommen. Nur: Die grauslichen und unansehnlichen Betonbehälter hätten vorher unbedingt gereinigt werden müssen! – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Der damalige Kultur-Landesrat Dr. Othmar Raus zeigte sich vor 31 Jahren fassungslos: ,,Eine derart prachtvolle Anlage hätte man sich in der Landeshauptstadt Salzburg erwartet, aber niemals in der Stadt Hallein!‘‘ Das Zitat stammt aus seiner Festrede anlässlich der offiziellen Eröffnung der Salzachbucht 1993 bei der Wohnanlage Griesrechenpark. Das Prachtbauwerk mutierte innerhalb kürzester Zeit zur Sehenswürdigkeit und sollte zur zweiten Spielstätte der Salzburger Festspiele in Hallein werden. Als Festspiel-Intendant Gerard Mortier, in Begleitung von Bürgermeister Franz Kurz und dem Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘, Odo Stierschneider, die Salzachbucht besichtigte, erklärte er begeistert: ,,Meine Herren, ich höre hier schon die Wiener Philharmoniker spielen!‘‘ Doch dazu kam es nicht. Offenbar von wilder, ungebändigter und skandalöser Kunstsinnigkeit getrieben, ließ einer der Nachfolger von Bürgermeister Franz Kurz, die Wasserfläche der Salzachbucht und die untersten drei Sitzreihen einfach zuschütten. Damit verschwanden die reizvolle Wasserfläche, der sie umgebende großzügige Gehweg, drei Sitzreihen der großen Anlage sowie einige der letzten Stufen der beidseitigen Treppen, die nun unkontrolliert und brutal, irgendwie im Schotter-Untergrund enden. So etwas gab und gibt es nirgendwo in zivilisierten Gegenden unseres Planeten – außer in Hallein.

 

Zurück in die brutale Wirklichkeit der geschändeten Halleiner Salzachbucht. Dieser Schandfleck empört und verärgert offensichtlich keinen der über 20.000 Bewohner der Stadt Hallein. Das duldsame, wohlerzogene Halleiner Stadtvolk akzeptierte brav und folgsam die peinliche Zerstörung einer echten architektonischen Sensation, in der einst im Rahmen eines Halleiner Stadtfestes sogar eine original venezianische Gondel angelegt hatte. Also belassen wir es bei einem Schandobjekt, angesichts dessen die Stadt-Salzburger einander gratulieren, dass ihnen ein solches bisher erspart blieb? Ja? Denn damit bleibt alles weiterhin unverändert in der überaus unerträglichen und verheerenden, den Ruf der Stadt Hallein schädigenden Horror-Anlage. Dennoch ist es Pflicht des ,,Salzschreiber‘‘ darauf hinzuweisen, dass sich doch noch eine unfassbare und unglaubliche, geradezu atemberaubende Variante für die Salzachbucht auftut: Die einzige tragfähige Zukunfts-Chance für die Salzachbucht und damit für eine deutlich aufgewertete Stadt Hallein, besteht in der Wiederherstellung des Original-Zustandes dieser einst so strahlenden und begeisternden Anlage! Das Erd- und Schottermaterial, mit dem die einstige Wasserfläche zugeschüttet wurde, gehört entfernt, die drei derzeit zugeschütteten Stufen der Anlage, sowie der Gehweg rund um die einstige Wasserfläche – das alles gehört wieder freigelegt. Mit der wieder hergestellten Salzachbucht hätte die Stadt Hallein eine fantastische Attraktion, die sowohl die Bewohner der Stadt Hallein als auch ihre Gäste restlos begeistern würde. Abschließend nur noch eine bescheidene Frage an die Halleiner Stadtpolitiker: Wann fangen wir damit an? Alle Antworten werden selbstverständlich im ,,Salzschreiber‘‘ veröffentlicht. – Das Foto oben zeigt die mit Erde und Schotter zugeschüttete Salzachbucht. Drei Stufen sowie die Wasserfläche und der Gehweg um die Wasserfläche gehören wieder freigelegt. Derzeit bietet die einst stolze und sensationelle Anlage einen Anblick der Schande und des Versagens, den sich die Stadt Hallein wahrlich nicht verdient hat. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Im heurigen Jahr 2024 hat es seit 1. Jänner bis jetzt, Anfang Mai, in den tiefen Lagen praktisch keinen richtigen Schneewinter mehr gegeben. Das sind 4 Monate oder 16 Wochen oder die ersten 112 Tage des Jahres. Die Schneegrenze lag in Hallein meistens etwas oberhalb der Dürrnberger Kirche, der Zinken-Skihang leuchtete fast immer in strahlendem Schnee-Weiß, er zeigte sich aber zwischendurch auch immer wieder schneefrei. Dahinter der imponierende mächtige Hohe Göll, er trug und trägt noch immer mit majestätischer Würde seine prachtvolle Tiefschnee-Last. Aber es besteht jedenfalls kein Zweifel daran, dass die Klimaerwärmung voranschreitet. Dazu gibt es einige bemerkenswerte Informationen.

Die höchste jemals gemessene Temperatur auf unserem Planeten Erde wurde in einer Salzwüste mit 70,7 Grad Celsius im Iran gemessen. Dabei mussten jedoch kühlende Schutzanzüge getragen werden, denn der Mensch verträgt ohne Gesundheitsschädigung höchstens 42,3 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen treten Gehirnschäden auf. Der bisherige europäische Temperatur-Rekord wurde in Italien mit 48,8 Grad gemessen. Und wie wir alle wissen wird es von Jahr zu Jahr noch wärmer. Die Wüsten breiten sich immer weiter aus. Wenn die aktuelle Entwicklung mit ihrer Temperatur-Zunahme weiter so anhält, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Hallein unter heißem Wüstensand versinkt. Dazu unser erstes Foto oben. Denn die höchste, bisher in Hallein gemessene Temperatur betrug bereits 36 Grad, also nur noch 6,3 Grad unter der die Gesundheit schädigenden Grenze. Und der Sommer mit seinen neuen Temperatur-Rekorden beginnt bekanntlich erst am 20. Juni. Unser zweites obenstehendes Foto zeigt die Stadt Hallein, wie sie sich seit Beginn des heurigen Jahres darstellt: Seit 1. Jänner bis zum 1. Mai kein Schnee! – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Am 1. Mai wurde in Oberalm rund um die Aufstellung des prächtigen Maibaumes unter reger Anteilnahme der Bevölkerung fröhlich gefeiert. Dazu unser erstes Foto. Eine großartige Mannschaft sorgte dafür, dass der eindrucksvolle Maibaum sich immer mehr aufrichtete. Dazu die beeindruckenden Fotos 2 und 3. Die nächsten Fotos zeigen den geschmückten Maibaum im Detail. Auf dem vorletzten Foto ist schließlich der prachtvolle Maibaum in Oberalm in seiner ganzen stattlichen Größe zu sehen. Nur kurze Zeit danach, als der sehenswerte Baum aufgestellt war, begannen bereits die ersten mutigen Jung-Oberalmer damit, ihn zu erklettern. Es war insgesamt ein vollauf gelungenes Fest, auf das die Gemeinde Oberalm wahrlich stolz sein kann. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Die einst durch erheblichen Baumbewuchs völlig von neugierigen Blicken abgeschirmte Rückseite des Ziegelstadels bot einst Gelegenheit zu äußerst fragwürdigen Aktivitäten. Saufgelage waren an der Tagesordnung und die leeren Getränkeflaschen und Getränkedosen landeten unten auf der Uferböschung der Alm. Damit sollte es aber schon längst vorbei sein, da inzwischen die meisten Bäume gefällt wurden und der Ziegelstadel nun von allen Seiten gut einsehbar ist. Doch die Rücksichtslosigkeiten und schlechtes Benehmen finden weiterhin an der Ziegelstadel-Rückseite statt. Das Ergebnis: Die Uferböschung zeigt sich versaut wie schon lange nicht mehr. Dazu unser vielsagendes obenstehendes Foto. Angesichts dieses skandalösen Verhaltens einiger unserer gar nicht geschätzten Zeitgenossen, stellt sich die Frage, ob nicht der Zugang zur Rückseite des Ziegelstadels abgesperrt werden sollte. (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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In der Halleiner Salzberghalle wurde eine Informations-Ausstellung bezüglich des geplanten S-Link geboten. Rundum gab es auf den Wänden der Salzberghalle Informationsmaterial zum S-Link, welches von den Besuchern der Ausstellung intensiv genützt wurde. (Dazu unsere ersten vier Fotos oben). Aber es fanden sich auch Gegner des Projektes S-Link ein, die vor dem Eingang zur Salzberghalle mit diversem Info-Material Stellung bezogen hatten. (Dazu die beiden letzten Fotos oben). Die Verantwortlichen des S-Link haben in der Salzberghalle ihre Pläne vorgestellt. Der geplante Korridor bringt einige Überraschungen mit sich.

 

Die Streckenführung in Neualm wurde abgeändert. Die Anbindung an die Binder-Geleise findet nun doch nicht statt.

 

In Rehhof führt die Strecke zu einer Haltestelle an der Landesstraße und nicht mehr im Bereich des Wertstoffsammelplatzes.

 

In Rif soll die Trasse oberirdisch geführt werden. Mittels einer Schneise an und einer Brücke über die Königsseeache, soll dann der Zug oberirdisch mit Bahnschranken die Rifer Hauptstraße queren, um im Bereich des ULSZ Rif eine Haltestelle zu bedienen.

 

Wenn es ein echter Bürgerbeteiligungsprozess sein soll, dann muss jetzt auf die Stadtteile eingegangen werden. Die S-Link-Gesellschaft sollte ehestmöglich die Detailplanung mit den betroffenen BürgerInnen starten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Weil es zu wenig Busfahrer gibt und sich die Bewohner von Hallein-Rif ohnehin durch den Lärm der Autobusse belästigt sehen, wurden die Busfahrten nach Hallein-Rif gleich einmal halbiert! Damit wurde genau das Gegenteil einer Verkehrsreduzierung in Rif erreicht, denn nun sind viele ehemalige Rifer Autobusfahrer wieder auf das Auto umgestiegen, was zu einer deutlich höheren Belastung der Bewohner von Rif durch Autoabgase und Autolärm führt. Eine höchst fragwürdige Entwicklung, durch welche die Umwelt massiv geschädigt wird. Der Bus-Zubringer 35 zum Ortszentrum von Rif wurde überhaupt ersatzlos gestrichen. Die Ziele einer modernen Planung des öffentlichen Verkehrs wurden jedenfalls in Rif sichtbar verfehlt. Wie immer wieder Autobusbenützer aus Rif beklagen, war der Fahrplan der Busse im vergangenen Jahr 2023 deutlich kundenfreundlicher. Das alles stellt einen erheblichen Rückschritt dar, vernünftige Ziele wurden deutlich verfehlt. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt: Wir hoffen dringendst, dass sich die Verantwortlichen für den Autobusverkehr nochmals intensiv und positiv mit dem heißen Thema ,,Autobusverkehr von und nach Rif‘‘ befassen. – (Odo Stierschneider. Foto: Ost.)

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Eine sehr erfreuliche Entwicklung: Immer mehr Frauen nehmen auch im Tennengau hohe und höchste Positionen in der Politik ein. So ist Monika Vogl die erste Bezirkshauptfrau und Barbara Schweitl die erste Bürgermeisterin im Tennengau – sie ist das neue Gemeindeoberhaupt von Puch. Die beiden Damen sind die ersten Frauen, die im Tennengau derart hohe und prominente politische Funktionen ausüben. Am 9. April zeigte sich der Gemeinderatssaal in Puch voll besetzt, schließlich stand die Angelobung der neuen Bürgermeisterin auf dem Programm. Bezirkshauptfrau Monika Vogl leitete die Angelobungs-Zeremonie, an der zahlreiche Gäste aus der Politik, darunter sogar der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger mit Gattin, teilnahmen. Es ist jedenfalls zu begrüßen, dass immer mehr Frauen hohe und höchste Positionen in der Politik einnehmen. ,,Nicht nur, dass heute eine Frau als Bürgermeisterin angelobt wird, macht diesen Abend zu etwas Besonderem, sondern dass in bewegten Zeiten wie diesen Menschen ihre Zeit auch für die Politik zur Verfügung stellen", unterstrich Bezirkshauptfrau Monika Vogl bei der Angelobung. – (Odo Stierschneider. Foto: Schöndorfer).

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Vor der östlich ausgerichteten Seitenfassade der Halleiner Stadtpfarrkirche, an der nur wenige Personen vorübergehen, bieten zwei Faktoren Anlass zur Kritik. Da ist einmal die fahrbahnbreite Gehfläche, die auf der einen Seite vom Kirchengebäude und auf der anderen Seite von einer unschönen Mauer begrenzt wird, welche die Ferchlstraße abstützt. Diese Gehfläche zeigt ein reichlich unattraktives Aussehen, ein Gemisch unterschiedlichster Bodenbeläge, die längst schon durch einen zeitgemäßen und optisch zufriedenstellenden Bodenbelag ersetzt hätten werden müssen. Die Stützmauer der Ferchlstraße wurde auch nicht gerade von Schönheitssinn gestaltet, so dass man vor der heiklen Frage steht, ob man nicht warten sollte, bis der bereits begonnene Wildwuchs schließlich die ganze unschöne Mauer verdeckt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Wieder einmal drei Beispiele für die abgrundtiefe Blödheit mancher unserer Zeitgenossen. Bespiel 1: Im Durchgang unmittelbar neben dem großartigen Eisgeschäft in der Halleiner Thunstraße wurde eine der Gelateria-Tafeln blöd und sinnlos verschmiert. Beispiel 2: Der Zugang zum Halleiner Mini-Stadtpark ist von der Salzach her durch entsprechende Holzbarrikaden so erschwert, dass man mit dem Fahrrad nicht einfach mit voller Geschwindigkeit in den Park fahren kann. Deshalb schufen sich die unbelehrbaren Radler durch ein Wiesenstück die Umfahrung des Hindernisses. Man erkennt: Auch Idioten sind mit Fahrrädern unterwegs. Beispiel 3: Auf schmalen asphaltieren Straßen, wie etwa entlang der Verbindung von Neualm nach Oberalm, kommen miserable Autolenker immer wieder von der befestigten Fahrbahn ab und ruinieren die angrenzenden Wiesen. Wie wäre es, wenn diese problematischen Autofahrer ein paar Fahrstunden absolvieren würden, um diesen Horror in Zukunft zu verhindern? Weitere unerfreuliche Beispiele zur geistigen Minderleistung mancher unserer Zeitgenossen folgen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Zu unserem ersten Foto oben. Die Verschmutzung der ohnehin nur noch graublauen Atmosphäre ist eine unerfreuliche Tatsache. Industrie-Abgase, Autoabgase und Flugzeugabgase (die nur bei speziellen atmosphärischen Bedingungen überhaupt sichtbar werden, so wie auf unserem ersten Foto oben), Groß-Waldbrände, Groß-Steppenbrände, Auseinandersetzungen auf kriegerische Art und vieles mehr haben für immer den einst dunkelblau strahlenden Himmel zerstört. Heuer gab es noch keinen einzigen Tag, an dem der graublaue Himmel von der Früh bis zum Abend klar, also ohne Wolken gewesen wäre. Keinen einzigen Tag! Und jetzt sind wir bereits in der Mitte des Monats April!

Zu unserem zweiten Foto oben. Normalerweise werden Autos auf betonierten, asphaltierten oder mit Schotter belegten Flächen abgestellt. In Oberalm ist dies entlang der Guglhaidenstraße jedoch völlig anders. Dort fahren die Autobesitzer ihre Karre einfach in eine grüne Wiese hinein, wenn ihnen die Asphaltfahrbahn zum Parken ihres Autos zu schmal erscheint. Auf die Idee, einen passenden Parkplatz zu suchen, ist der Lenker oder die Lenkerin nicht gekommen. Es könnte aber auch sein, dass der Autofahrer oder die Autofahrerin deshalb so rücksichtslos und brutal ihr Fahrzeug in die Wiese lenkten, weil sie der Ansicht sind, dass ihr fahrbarer Untersatz dort optisch besser zu Geltung kommt.

 

Zu unserem dritten Foto oben. Der Halleiner Mini-Stadtpark, durch große Bauvorhaben von allen Seiten her immer mehr in seiner Ausdehnung reduziert, weist auf seiner ohnehin schon dramatisch reduzierten Fläche Schäden auf, die schleunigst und wirksam beseitigt gehören. Große Schäden gibt es auf der Rasenfläche, die längst schon hätten ausgebessert werden müssen. Im ohnehin schon viel zu kleinen Stadtpark fallen diese Schäden natürlich ganz besonders auf. Ein Rasen-Sanierungskommando hätte längst schon mit der Beseitigung der zahlreichen Rasenschäden beginnen müssen. Doch was noch nicht ist, das kann ja noch werden. Dies ist jedenfalls im Interesse des Stadtparks dringend erforderlich! – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Die Firma Erdal setzte in Hallein ein erfreuliches und markantes Zeichen. Das Unternehmen verwandelte das Zentrum des Kreisverkehrs auf der Pernerinsel in ein buntes Blumenmeer. Eine erfreuliche Großtat, die eigentlich beispielgebend für alle Kreisverkehre unseres Bundeslandes sein sollte. Man kann sich an der Blumenvielfalt im Zentrum des Pernerinsel-Kreisverkehres gar nicht sattsehen. Die bunte und großzügige Blüten- und Farbenvielfalt begeistert alle, die hier vorüberfahren oder vorübergehen. Immer wieder wird diese Blumenpracht fotografiert. Jedenfalls handelt es sich hier um eine vorbildliche und nachahmenswerte Initiative – es gibt in Hallein noch weitere Kreisverkehre, die durch eine derartige Maßnahme nach dem großartigen Vorbild, welches die Firma Erdal auf der Pernerinsel setzte, deutlich aufgewertet würden. Der Firma Erdal ist jedenfalls für ihre vorbildliche Initiative größter Dank auszusprechen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger hat sich ein ehrgeiziges Ziel für die Kinder in der Stadt Hallein gesetzt. Es lautet: Für jedes Kind einen Platz im Kindergarten. Dazu veröffentlichte der Bürgermeister den nachfolgenden Beitrag, in dem es unter anderem heißt: Wir modernisieren, was das Zeug hält!

 

Ich habe mich vor einigen Tagen über die Fortschritte bei der Sanierung unseres Kindergartens in der Altstadt informiert, dem ehemaligen „Schwesternkindergarten“. Unser Ziel? Kein Kind in Hallein ohne Kindergarten-Platz!

 

Seit Januar 2024 arbeiten wir hart daran, dieses Gebäude in eine moderne und sichere Umgebung für unsere Kinder zu verwandeln. Bis August/September 2024 entsteht hier ein Raum voller Lachen und Lernen.

 

Was passiert genau?

 

Der gesamte Gebäudetrakt wird nutzbar gemacht, inklusive neuer Eingangsbereiche und einem zentralen Speisesaal für gemeinsame Mahlzeiten.

 

Brandschutz- und Sicherheitstechnik werden auf den neuesten Stand gebracht, inklusive der erforderlichen Elektroinstallationen wie Brandmeldeanlagen und Notweg-Orientierungsbeleuchtung.

 

Auch an unsere fleißigen Pädagoginnen und Pädagogen haben wir gedacht: Es entstehen neue Personalräumlichkeiten.

 

Wir modernisieren, was das Zeug hält:

 

Komplett neue Sanitäranlagen und Beleuchtung garantieren Wohlbefinden und Sicherheit.

 

Und das Beste? Wir schaffen Platz für bis zu 158 Kinder in 6 Kindergarten- und 4 Kleinkindgruppen.

 

Natürlich gibt es Herausforderungen – die Kosten von 1,6 Millionen sind erheblich, und die Sanierung des Hochwasserschadens erfordert besondere Aufmerksamkeit. Aber wir sind entschlossen, für unsere Kinder das Maximum zu erreichen.

 

Und wisst ihr, was das Schönste an dieser Neueröffnung im Herbst sein wird: Dass wir es gemeinsam geschafft haben, dass jedes Kindergartenkind in Hallein einen öffentlichen Kindergartenplatz bekommt - Taten statt Worte eben. Ein Versprechen, das wir halten. 

 

Gemeinsam bauen wir eine Zukunft, in der jedes Kind in Hallein den bestmöglichen Start ins Leben erhält. Die Schulbauoffensive ist übrigens der nächste Schritt - mehr dazu gibt’s in den nächsten Monaten. – (Bgm. Stangassinger)

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Seinen beeindruckenden Erfolg bei der Bürgermeister-Wahl kommentiert das Halleiner Stadtoberhaupt Alex Stangassinger mit eindrucksvollen Worten. Wir zitieren dazu aus den Darlegungen des Halleiner Bürgermeisters im Internet:

 

Mit überwältigenden 63% wurde ich wieder als Euer Bürgermeister gewählt. Zudem hat meine Fraktion mit 52% die absolute Mehrheit erreicht. Dieser Erfolg ist für mich aber kein Freibrief, sondern ein klarer Auftrag: Für jede und jeden in Hallein zu arbeiten.

 

Gemeinsam haben wir schon viel erreicht: Wir haben Schulen und Brücken saniert, die Kindergartenplätze massiv ausgebaut, für den Hochwasserschutz gesorgt und vieles mehr. Doch vor uns liegt noch viel Arbeit. Wir bleiben auf Kurs, mit Offenheit und Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg.

 

Trotz absoluter Mehrheit stehe ich allerdings zu meinem bisherigen Versprechen: Wir nutzen diese Chance, um noch besser zuzuhören und alle Stimmen zu berücksichtigen. Vielfalt und neue Ideen waren und sind stets willkommen – sie machen uns letztlich stärker. Wer eine gut durchdachte, umsetzbare und finanzierbare Idee einbringt, kann sicher sein, dass wir alles tun werden, um sie umzusetzen.

 

Von Klimaschutz über Bildung bis hin zum sozialen Wohnbau – wir sind bereit, Hallein gemeinsam weiterzubringen. Mit Herz, Hirn und sorgsamem Umgang mit unseren Finanzen packen wir erneut an!

 

Ich stehe für eine Politik, die zuhört, verbindet und auf Augenhöhe agiert. Lasst uns mit Mut und Entschlossenheit Hallein gemeinsam gestalten – für ein lebenswertes, zukunftsfähiges Zuhause für uns alle. Und jede und jeder ist eingeladen, auf diesem Weg mitzugehen.

 

Vielen Dank für Euer Vertrauen. Es ist weiter an der Zeit, das Trennende in den Hintergrund zu stellen und Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu rücken. Ich freue mich, gemeinsam für unser Hallein arbeiten zu dürfen. – (Bürgermeister Alex Stangassinger. Auf dem Foto gemeinsam mit Bezirkshauptfrau Dr. Monika Vogl.)

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Normaler Weise ist ein viereckiger, also ein vierseitiger Kirchturm, auf jeder seiner vier Seiten mit einer Kirchturm-Uhr ausgestattet. Nur auf dem Kirchturm der Bezirkshauptstadt Hallein ist das anders. Dort zeigt man sich schon mit zwei Kirchturm-Uhren zufrieden. Denn eine Kante des viereckigen Kirchturms zeigt genau auf das Zentrum der Stadt Hallein. Deshalb hat man nur links und rechts dieser Kirchturm-Kante jeweils eine Kirchturm-Uhr angebracht, sie wurden seitlich zu dieser Kante hin verschoben. Damit kleben die beiden Uhren knapp nebeneinander an der vorderen Kante des Kirchturms. Mehr als die Hälfte der beiden vorderen Kirchturmseiten mit den Uhren blieb dadurch leer. Und die rückwärtigen Kirchturmseiten? Diese zeigen sich überhaupt komplett leer! Ein reichlich liebloses Vorgehen gegenüber allen Halleinerinnen und Halleinern, die normaler Weise nur die beiden rückwärtigen Seiten des Kirchturmes ohne Kirchturmuhr sehen: Ein höchst unschöner, ungewohnter Anblick, den ausgerechnet die Kirche der Bezirkshauptstadt Hallein bietet. Alle, denen das Halleiner Stadtbild am Herzen liegt, fordern deshalb, dass erstens die beiden existierenden Kirchturmuhren auf die jeweilige Mitte ihrer Kirchturmseite verschoben werden und zweitens, dass der Halleiner Kirchturm auch auf jeder der beiden derzeit leeren Turmflächen endlich eine Uhr erhält! Zu den Fotos oben: Auf dem 1. Foto der einzige erträgliche Anblick der Halleiner Kirchturmuhren ergibt sich nur direkt von vorne. Zu unserem 2. Foto oben: Wehe aber, wenn sich der Standort des Kirchturmbetrachters ändert. Die Uhr klebt ganz links, der größte Teil dieser Kirchturmseite ist leer. Ein Wahnsinn! Dazu kommt auch die anschließende, völlig leere Kirchturmfassade. Einfach furchtbar und entsetzlich! Fotos 3 und 4: Der unfassbare Horror des Halleiner Stadtpfarrkirchen-Turmes: Zwei Seiten dieses Bauwerkes haben überhaupt keine Uhr! Der Kirchturm der Bezirkshauptstadt des Tennengaues Hallein dürfte mit seiner blamablen und peinlichen Uhren-Ausstattung wohl der Einzige im ganzen Land sein. Das letzte Foto zeigt den Halleiner Kirchturm in seinem Umfeld mit einer der uhrenlosen Turmfassaden. Dazu erübrigt sich jeder weitere Kommentar. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Die Halleiner sind es gewohnt, dass in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ oft wochenlang keine Meldung betreffend die Stadt Hallein, immerhin zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Salzburg und Bezirkshauptstadt des Tennengaues, oder aus einer anderen Gemeinde des Tennengaus in der Lokalbeilage ,,Salzburger Nachrichten‘‘ aus Stadt und Land, zu finden ist. Umso größer war die Überraschung am Mittwoch, 3. April. Schon die Titelseite war belegt mit einem großen Foto und der Schlagzeile ,,Bahnausbau am Pass Lueg soll zwei Milliarden kosten‘‘. Auf Seite 5 fand sich dazu der entsprechende Beitrag mit zwei Titelzeilen, die sich jeweils über drei Spalten erstreckten: ,,Der Bahnausbau würde Züge auf der Tauernstrecke beschleunigen.‘‘ Auf Seite 6 fand sich der Artikel ,,Die neue Macht der SPÖ in Hallein‘‘, der die ganze Seite und eine weitere Spalte auf Seite 7 einnahm. Über die ganze Seite 14 und die halbe Seite 15 erstreckte sich der Beitrag ,,Seit 120 Jahren fest im Sattel‘‘, ergänzt mit großem, dynamischem Foto von Willi Grundtner und Sohn Matthias, welches zwei Spalten auf Seite 14 und eineinhalb Spalten auf Seite 15 einnahm. Dazu das obenstehende Foto. Zu diesem Beitrag gab es auch einen Hinweis auf Seite 1. Es müssen ja nicht jeden Tag drei Meldungen aus Hallein und dem Tennengau in der Lokalbeilage der ,,Salzburger Nachrichten‘‘ erscheinen. Aber öfter als bisher sollte die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Salzburg doch in der Lokalbeilage der ,,SN‘‘ aufscheinen! – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Die verkehrte Welt, es gibt sie auch in Hallein. Speziell geht es diesmal um die reichlich unschönen, besser um die hässlichen Mauern, die teilweise rund um die Pernerinsel errichtet wurden. Die Mauern sind alle unschön und wenn sie, anstatt abgerissen, immer wieder ausgebessert werden, dann gewinnt die Hässlichkeit endgültig die Oberhand. So wie auf unserem ersten Foto oben. Wie hier die Mauer ausgebessert wurde, ist schlicht und einfach skandalös. So eine Pfuscherei dürfte sich die Stadt Hallein nicht bieten lassen. Diese Mauer war jedenfalls optisch erträglicher, als sie noch nicht ausgebessert war. Ein unschöner Murks und Pfusch eben. Wie der ,,Salzschreiber‘‘ bereits anregte: Alle Mauern rund um die Pernerinsel gehören abgerissen und durch Gitter ersetzt, sowie dies fallweise bereits der Fall ist. Siehe dazu unser zweites Foto oben. Es zeigt ein optisch zufriedenstellendes Gitter auf der Pernerinsel zwischen Salinensteg und Salinenkapelle. Man sieht, es gibt bereits die passende Ergänzung zu den grauenhaften Mauern. Daher: Keine gepfuschten Ausbesserungen mehr an den Mauern rund um die Pernerinsel, sondern deren vollständige Beseitigung und ihren Ersatz durch formschöne Gitter! – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Bewegung auf jede Art und in jeder Form ist gesund. Dieser Erkenntnis entsprechen voll und ganz die Freizeitanlagen Pumptrack in Hallein-Gamp und Boulderhalle in Neualm. Die Pumptrack-Kombination aus Sport, Spaß und Action wird nicht nur von Kindern und Jugendlichen, meist mit Fahrrädern, sondern immer mehr auch von Erwachsenen angenommen und auch das Bouldern – ein attraktives Entlanghanteln am Felsen, erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Die Boulderhalle ist längst zu einem Treffpunkt von Gleichgesinnten geworden, denn Bouldern, das Klettern am Felsen, macht bei einem gemeinsamen Training noch mehr Spaß. Geöffnet ist die Boulderhalle von 8 bis 22 Uhr, hier kann man sich also auch nach der Schule oder nach der Arbeit noch bequem eine Trainingseinheit vornehmen. Ob Pumptrack oder Boulderhalle, hier ist für gesunde, sportliche Gestaltung der Freizeit gesorgt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Stadtgemeinde Hallein)

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Unser Foto oben zeigt eine der beiden Treppen, welche den Zugang zu den verschiedenen Sitzreihen in der Salzachbucht ermöglichen. Ganz unten tut sich höchst Unerfreuliches auf, die Treppen enden im Sand-Kies-Gemisch der grob behandelten, einst sensationellen Kulturanlage, in der sogar die Salzburger Festspiele Aufführungen geplant hatten! Denn ursprünglich war die Salzachbucht noch um drei Sitzreihen tiefer angelegt, dann folgte ein schöner, plattenbelegter Rundweg um eine Wasserfläche. Auf dieser schwamm eine großzügig dimensionierte Veranstaltungs-Plattform, auf der wie vorhin erwähnt, sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele vorgesehen waren. Diese Kultursensation kam jedoch nicht zustande – aus erbärmlichen Gründen. Die einstige Wasserfläche bildete gemeinsam mit der Salzach eine Einheit. In größeren Zeitabständen war es immer wieder notwendig, die Salzachbucht von eingeschwemmtem Material zu reinigen. Dies ging schließlich dem damaligen Bürgermeister der Stadt Hallein so auf die Nerven, dass er die Wasserfläche und drei Sitzreihen einfach mit einem Sand-Kies-Gemisch zuschütten ließ. Diese brutale und unfassbare Fehlentscheidung, bedeutete den Todesstoß für die vormals unglaublich reizvolle Salzachbucht. Es gab keine Veranstaltungen mehr, die Salzachbucht, einst sogar als Festspielstätte vorgesehen, blieb sich selbst und den Blödheiten einiger Zeitgenossen ausgeliefert, die hier Schäden verschiedenster Art verursachten. Es ist die größte Fehlleistung der Stadt Hallein, dass sie sich nicht mehr um die einst sensationelle Salzachbucht kümmert und diese einem fortschreitenden Verfall preisgibt. Es ist völlig unverständlich, dass sich die Stadt Hallein nicht mehr für diese riesige Kulturanlage interessiert. Denn die trockengelegte Salzachbucht gehört wieder mit Wasser gefüllt, die verschiedenen Schäden gehören ausgebessert, eine Veranstaltungs-Plattform müsste wieder auf dem Wasser schwimmen und dann könnten hier wieder wunderbare und sensationelle Konzerte und Theateraufführungen stattfinden – bis hin zu den Salzburger Festspielen. Das alles könnte im Laufe von einigen Jahren realisiert werden, so dass die finanziellen Erfordernisse leichter zu realisieren sind. Der jetzige Zustand der Salzachbucht ist jedenfalls ein unfassbarer Albtraum, der für die Kulturstadt Hallein höchst peinlich und rufschädigend ist. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Es kommt nur sehr selten in einer Gemeinde vor, dass namensgleiche Kandidaten sich um das Bürgermeisteramt bewerben. In Oberalm war dies am vergangenen Sonntag tatsächlich der Fall. Hier blieb Bürgermeister Hans-Jörg Haslauer (ÖVP) gegen Herausforderer Christian Haslauer (SPÖ) bei der Stichwahl mit 62,6 Prozent gegenüber 37,4 Prozent des Herausforderers siegreich. Im ersten Wahldurchgang hatte es Hans-Jörg Haslauer auf 46,6 Prozent der Stimmen gebracht, Christian Haslauer brachte es auf 26,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,5 Prozent. Was wird wohl die größte Aufgabe für den neuen Bürgermeister? Sicherlich der Neubau des Seniorenwohnhauses. Bei der Wahl zur Gemeindevertretung am 10. März konnte die ÖVP die Zahl ihrer Mandate von sieben auf neun steigern. Die SPÖ verlor zwei ihrer acht Sitze und verfügt nun über sechs Mandate. Bei FPÖ und bei den Grünen ist die Anzahl der Mandate mit drei jeweils gleichgeblieben. – (Odo Stierschneider. Foto: ÖVP).

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Am Samstag, 23. März, zeigte sich in den ersten Vormittagsstunden der Himmel über Hallein in allzu selten gewordenem, wolkenlosem Zustand. Dazu unser erstes Foto oben mit Göllmassiv und Zinken unter blassblauem, wolkenlosem Himmel. Doch schon bald änderte sich die Wettersituation entscheidend. Vom Untersberg her zogen mächtige Wolkenbänke (dazu unser zweites Foto oben) und alsbald war im ganzen Tennengau der Himmel mit dichten Wolken verhangen. Es war der gleiche Vorgang, den heuer bereits einige wenige Tage boten. Am Vormittag ein wunderschöner klarer und wolkenloser Himmel, dann aber verschlechterte sich die Wettersituation entscheidend. Es ist nicht zu fassen: Heuer gab es bis zur letzten Märzwoche noch keinen einzigen Tag, der vom Morgen bis zum Abend einen wolkenlosen Himmel darbot! Noch keinen einzigen Tag! Längst bietet auch ein wolkenloser Himmel aufmerksamen Betrachtern ein eher deprimierendes Bild. Denn der Himmel hat lange schon seine hinreißende, strahlende blaue Farbe verloren, er zeigt sich auch in den seltenen wolkenlosen Stunden nur in einer faden, hellen, blaugrauen Farbe. Die Umweltverschmutzung zeigt sich eben nicht nur auf der Oberfläche unseres Planeten Erde, sondern längst schon in der weltweit rundum verschmutzten Atmosphäre. Damit zeichnet sich das nächste Schockerlebnis ab. Irgendwann ist die Luft rund um unseren Erdball so belastet, dass es nur noch mit Gasmasken, sowohl am Tag als auch in der Nacht, möglich sein wird zu überleben. Denn Tag und Nacht vergiften Industrieabgase, Abgase aus Heizungsanlagen, Abgase aus den Kfz-Auspufftöpfen sowie die ausgeatmete Atemluft der Menschen und Tiere die Atmosphäre. Den kommenden Generationen, egal ob Mensch oder Tier, steht jedenfalls einiges bevor. (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Ein Mitarbeiter der Stadtgemeinde Hallein machte den ,,Salzschreiber‘‘ aufgrund dessen Kritik an der verschmutzten Südfassade des Keltenmuseums darauf aufmerksam, dass beim Gebäude des Keltenmuseums nicht nur dessen südliche Fassade, sondern auch der südlichste Teil der zur Salzach weisenden Fassade dringend einer Reinigung bedarf. Eine Nachschau durch den Salzschreiber bestätigte die Richtigkeit dieses Hinweises. Das Keltenmuseum ist einer der großen Schätze der Stadt Hallein und besitzt internationale Bedeutung. Deshalb nochmals das Ersuchen an die Stadt Hallein, für die Reinigung der Keltenmuseums-Fassaden Sorge zu tragen, die hier im ,,Salzschreiber‘‘ zweimal in Wort und Bild dargestellt wurden. Über die erfolgten Reinigungsmaßnahmen an den beiden Museumsfassaden wird der ,,Salzschreiber‘‘ gerne berichten. – (Odo Stierschneider. Bild: Fotograf will nicht genannt werden.)

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Halleins im wahrsten Sinne des Wortes größter Albtraum ist die nicht mehr gepflegte, immer mehr ihrer Verwahrlosung entgegentriftende, großflächig trockengelegte Salzachbucht. Die riesige Anlage zieht, aus welchen Gründen auch immer, speziell die Raucher an. Nikotin im Gehirn, zerstört in viel zu vielen Fällen das normale, verantwortungsbewusste Denken und so spucken die Nikotingeschädigten ohne jede Hemmung ihre ausgerauchten Zigaretten-Tschicks einfach in der Salzachbucht aus. (Dazu unsere obenstehenden Fotos.) Entlang der ersten 11 Stufen des linken Treppenabganges haben wir über 200 weggeworfene Zigarettenreste gezählt. Jeder einzelne skandalöse Tschick dokumentiert, dass viel zu viele Raucher nicht die geringste Hemmung haben, ihre ausgerauchten Zigaretten einfach auszuspucken, egal wo sie sich gerade befinden. Ein brutales und rücksichtsloses Verhalten, das bei jedem normalen Menschen Zorn und Ärger provoziert. -- In der immer mehr ihrer Verwahrlosung entgegen gehenden Salzachbucht wuchern immer mehr Pflanzen verschiedenster Art. Das kann auch durchaus zu reizvollen Ergebnissen führen. Auf unserem letzten Foto hat sich ein Löwenzahn ganz am Rand einer der beeindruckenden Sitzreihen angesiedelt. Dieser ungewohnte Standort tut ihm offensichtlich richtig gut und so entfaltete der Löwenzahn voller Lebensfreude seine gelbe Blütenpracht. – Zigarettenreste da und blühender Löwenzahn dort, beides hat in der Salzachbucht natürlich nichts verloren. Die Rettung der Salzachbucht, in der bekanntlich ursprünglich sogar die Salzburger Festspiele mit Aufführungen in Erscheinung treten wollten (!!), ist eine der wichtigsten Aufgaben der Kulturstadt Hallein. Dazu muss unbedingt wieder der ursprüngliche, mit Wasser gefüllte Zustand der Salzachbucht hergestellt werden. Das Erdmaterial, welches derzeit die unverständlicher Weise trockengelegte Salzachbucht füllt, gehört wieder entfernt. Damit werden auch die letzten Stufen und Sitzreihen sowie ein abschließender Rundweg um die Wasserfläche sichtbar, die derzeit verschüttet sind. Ein kompletter Wahnsinn, der die ursprünglich geplante, kulturelle Nutzung der Wasserbucht (natürlich auch durch die Salzburger Festspiele!) wirkungsvoll verhindert. Es liegt an der Kulturstadt Hallein, ob der skandalöse Zustand weiter bestehen bleibt oder ob diese, in ihrem ursprünglichen Zustand wieder hergestellt, allen Kulturinteressierten künftig sensationelle Erlebnisse bescheren wird. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Das blickgeschützte Almufer entlang der Rückseite des Halleiner Ziegelstadels, liefert speziell für zwei Themenbereiche immer wieder bemerkenswerte Fotomotive. Ärgernis erregend sind jene, welche die ständige gesetzwidrige Entsorgung leergetrunkener und rücksichtslos weggeworfener Getränkedosen, Getränkeflaschen und dergleichen am Almufer dokumentieren. (Der ,,Salzschreiber‘‘ berichtete bereits wiederholt). Besonders interessant sind jedoch jene nur selten möglichen Aufnahmen, welche die harte Arbeit von Bibern zeigen, die sich über einen Baumstamm neben dem Wasser der Alm hinter dem Ziegelstadel hermachen. Dazu unsere beiden Fotos oben. Im Zuge einer Durchforstung des Almufers im Bereich des Ziegelstadels wurden zahlreiche Bäume gefällt, darunter auch der von den Nagern attackierte Baum. Aber er wurde erst ein gutes Stück über dem Boden abgesägt, so dass die Biber ungestört ihre Arbeit fortsetzen konnten. Dies geschah auch und allmählich nähert sich der Zeitpunkt, dass der nahezu durchnagte Stamm wohl ins Wasser fallen wird. Mitten im Stadtbereich stellt die Arbeitsstätte der fleißigen Nager jedenfalls eine Sensation dar. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Die Hauptfassade sowie die beiden ausgedehnten Seitenfassaden des Halleiner Keltenmuseums befinden sich in akzeptablem Zustand. (Dazu unser 1. Foto oben). Anders sieht es bei der Fassade aus, die gegenüber dem Eingang liegt. Hier gibt es erhebliche Verschmutzungen, die eine große Schande für das berühmte Keltenmuseum darstellen. (Dazu die weiteren Fotos oben). Nachdem die unerfreulichen Schäden mit vergleichsweise geringen Mitteln zu beseitigen wären, hofft der ,,Salzschreiber‘‘, dass diese äußerst unerfreulichen Fassaden-Verschmutzungen innerhalb eines annehmbaren Zeitraumes tatsächlich entfernt werden. Schließlich ist das Keltenmuseum eines der wichtigsten und bekanntesten Objekte der Stadt Hallein – eine Sanierung der verschmutzten, besser gesagt der verdreckten Museumsfassade, wäre ein wichtiger Schritt, um das Ansehen der Stadt Hallein weiter zu festigen. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost.)

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Die Salzachbucht, das flächenmäßig größte Bauwerk in der Halleiner Altstadt, beeindruckt durch ihr gepflegtes Aussehen. Das ist leider falsch. Die Salzachbucht, das flächenmäßig größte Bauwerk in der Halleiner Altstadt, schockiert durch ihr ungepflegtes Aussehen. Das ist leider richtig. Die einst gerade fertiggestellte Halleiner Salzachbucht beeindruckte die Salzburger Festspiele mit ihrer Wasserfläche so sehr, dass hier sogar Festspiel-Aufführungen geplant waren. Das ist absolut richtig. Doch ein Halleiner Bürgermeister der Vergangenheit ließ die Wasserfläche der Salzachbucht einfach zuschütten, seither ist die trockengelegte Wasserbucht tot. Bedauerlicher Weise ist auch dies richtig. Das riesige Bauwerk verfällt. Auch das ist leider richtig.

Um die immer schäbiger werdende Salzachbucht zu retten und mit Leben zu erfüllen, müsste der ursprüngliche Zustand mit der wassergefüllten Bucht wieder hergestellt werden. Völlig richtig. Dann könnte man sogar wieder an die Salzburger Festspiele herantreten. Ebenso richtig. Also wird demnächst wieder die Salzachbucht freigeschaufelt und mit Wasser gefüllt. Doch das ist leider sehr fraglich. Dies hätte nämlich schon längst geschehen müssen, ist es aber nicht. Ein Wahnsinn. Und so verfällt die einst auch als Festspielstätte gedachte, trockengelegte Salzachbucht immer mehr und mehr. Ein unvorstellbarer Horror? Nein. In Hallein eine bittere Tatsache.

Überlegen wir einmal. Die Wiederherstellung der mit Wasser gefüllten Salzachbucht, die mit einer schwimmenden Darsteller-Plattform als Bühne ausgestattet ist, kostet nur einen Bruchteil dessen, was die neue Errichtung der gesamten Anlage kosten würde. Also so günstig kommt keine kulturell ambitionierte Gemeinde mehr in den Besitz einer Wasserbühne wie die Stadt Hallein. Und was passiert in Hallein? Nichts. Die gigantische Anlage, vor Jahrzehnten aufgrund einer verhängnisvollen Fehlentscheidung trockengelegt, sie verfällt immer mehr und mehr. Im Halleiner Rathaus wird dies unbeeindruckt und uninteressiert zur Kenntnis genommen. Eine wieder hergestellte Salzachbucht? In Hallein ist daran offensichtlich niemand interessiert. Eine Salzachbucht, in der sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant waren? In Hallein ist daran offensichtlich niemand interessiert. Eine Salzachbucht, die ein herausragendes Kulturzentrum sein könnte? In Hallein ist daran offensichtlich niemand interessiert. Diese skandalöse Interesselosigkeit bezüglich der einstigen Salzachbucht – sie ist ein Wahnsinn, ein Horror, ein Skandal, eine die Kulturstadt Hallein massiv schädigende Fehlentscheidung. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Seit 16 Jahren gibt es nun schon die Initiative „TrinkWasser!Schule“ des Landes Salzburg. Zehntausende Drittklässler haben dadurch in und außerhalb des Klassenzimmers gelernt, woher unser kostbares Nass kommt und wie man es für die Zukunft bewahren kann. Die 3C der Volksschule Rif-Rehhof war bei der Brunnenanlage in Hallein Gamp. 20 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Rif-Rehhof, ausgerüstet mit Regenschirmen, haben sich trotz schlechtem Wetter mit ihrer Lehrerin auf den Weg gemacht. Das Ziel: die Wasserversorgung der Stadt Hallein in Gamp. Sie haben dort gelernt, wie das Nass von oben zum wertvollen Trinkwasser aus der Leitung wird. Der Aktionstag fand im Rahmen der „TrinkWasser!Schule“ statt, die heuer weitere 138 Klassen aus dem ganzen Bundesland zu Wasserexperten macht.

 

Der Zeitpunkt für den Aktionstag hätte nicht besser sein können, in wenigen Tagen, am 22. März, ist nämlich Weltwassertag. „Alles was man einmal in der Praxis mit eigenen Augen gesehen hat, kann man sich besser merken und leichter verstehen. Daher braucht es neben der Wissensvermittlung in der Klasse auch die Besuche an Gewässern in der Region oder beim heimischen Wasserversorger“, betont Landesrat Josef Schwaiger. Gewinnspiele und die beliebten Trinkwasserflaschen runden die Initiative ab und motivieren die Kinder zusätzlich zum Mitmachen. Seit 2008 haben insgesamt 28.907 Schülerinnen und Schüler an der Trinkwasserschule teilgenommen. Sie kamen von 991 Schulen und 1.592 Klassen aus allen Bezirken. Im aktuellen Schuljahr sind es 138 Klassen mit 2.593 Schülerinnen und Schülern.

 

Anmeldeinfos und Unterrichtsmaterialien sowie Projekttipps und auch alles zum Maskottchen WIS findet man unter www.trinkwasserschule.at. Neu im Programm der Trinkwasserschule ist auch die Wasser-Ausstellung im Monatsschlössl Hellbrunn.   Zu unserem Foto oben: Wie das Regenwasser zu wertvollem Trinkwasser wird, durfte die 3C der Volksschule Rif-Rehhof im Rahmen der Trinkwasserschule herausfinden. – (Text und Foto: Landes-Korrespondenz).

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Zum großartigen Wahlergebnis für die Bürgermeister-Partei SPÖ in Hallein veröffentlichte Bürgermeister Stangassinger im Internet eine persönliche Stellungnahme, die wir hier wiedergeben:

 

,,Puh, ganz ehrlich! Die ersten Tage nach diesem Wahlergebnis hat es jetzt gebraucht, um einmal durchzuatmen. Vielen, vielen Dank noch einmal für den immensen Zuspruch - es war das historisch beste Ergebnis für die SPÖ in unserer Stadt!

 

Ich werde weiterhin dieses Vertrauen mit Demut annehmen und als Bürgermeister verantwortungsvoll und transparent wie bisher mit der Aufgabe umgehen.

 

Mein Dank gilt auch den zahlreichen tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Wahl abgewickelt haben.

 

Heute habe ich bereits erste Termine für Sondierungsgespräche mit den anderen Parteien ausgemacht. Denn ich weiß, dass 63 Prozent zwar eine große Mehrheit in der Stadt sind - ich werde aber wie bisher ein Bürgermeister für alle sein.

 

Wichtig ist mir, dass weiterhin jede konstruktive Idee ihren Platz findet und willkommen ist: Ist die Idee gut und können wir sie uns leisten, werden wir sie umsetzen.

 

Ich freue mich schon auf die Zukunft mit euch! Lasst uns Hallein noch besser machen!

 

Ich habe es übrigens noch immer nicht geschafft, die hunderten Textnachrichten, Anrufe und Social Media Nachrichten zu beantworten. Ich bemühe mich aber, jede einzelne Antwort nachzuholen!“ – (Bürgermeister Stangassinger. Foto: Optima-Press).

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Die Bürgermeister-Wahl bescherte in Hallein dem regierenden SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger (siehe Foto oben), einen verdienten, großartigen und beeindruckenden Triumph. Er erreichte das historisch beste Ergebnis für die SPÖ in Hallein! Nachstehend die Ergebnisse für alle 7 zur Wahl in Hallein angetretenen Kandidatinnen und Kandidaten:

 

Seywald Katharina (ÖVP), 1.098 Stimmen, 12,38 %
Solf Thomas (FPÖ), 787 Stimmen, 8,87 %
Stangassinger Alexander (SPÖ), 5.582 Stimmen, 62,63 %
Humer-Vogl Kimbie (GRÜNE), 637 Stimmen, 7,18 %
Münnich Christian (NEOS), 195 Stimmen, 2,20 %
Lindtner Sandra (FMÖ), 126 Stimmen, 1,42 %
Weickl Klaus (BLH), 445 Stimmen, 5,02 %

Bürgermeister Alexander Stangassinger kommentierte im Internet das Ergebnis der Bürgermeister-Wahl. Wir zitieren das Halleiner Stadtoberhaupt:

 

,,Puh, ganz ehrlich! Die ersten Tage nach diesem Ergebnis hat es jetzt gebraucht, um einmal durchzuatmen. Vielen, vielen Dank noch einmal für den immensen Zuspruch -- es war das historisch beste Ergebnis für die SPÖ in unserer Stadt!

 

Ich werde weiterhin dieses Vertrauen mit Demut annehmen und als Bürgermeister verantwortungsvoll und transparent wie bisher mit dieser großen Aufgabe umgehen.

 

Mein Dank gilt auch den zahlreichen tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Wahl abgewickelt haben.

 

Heute habe ich bereits erste Termine für Sondierungsgespräche mit den anderen Parteien ausgemacht. Denn ich weiß, dass 63 Prozent zwar eine große Mehrheit in der Stadt sind -- ich werde aber wie bisher ein Bürgermeister für alle sein!

 

Wichtig ist mir, dass weiterhin jede konstruktive Idee ihren Platz findet und willkommen ist: Ist die Idee gut und können wir sie uns leisten, werden wir sie umsetzen.

 

Ich freue mich schon auf die Zukunft mit euch! Lasst uns Hallein noch besser machen!‘‘ – (Bürgermeister Alexander Stangassinger, Odo Stierschneider).

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Auch sogenannte Kleinigkeiten bedürfen in der Halleiner Altstadt der entsprechenden Pflege und müssen, falls die Schäden zu groß werden, erneuert werden. Dazu unsere 5 Fotos oben, die alle nur ein einziges Schadensobjekt in Nahaufnahmen zeigen. Denn: Längst schon spitalsreif ist eine der Marmor-Fensterbänke an der Bürgerspitalskapelle im Norden der Halleiner Altstadt. Unsere Fotos zeigen zu Beginn das entsprechende Fenster mit der schwer beschädigten Fensterbank. Auf den weiteren 4 Fotos Details der total ruinierten Vorderseite der Fensterbank, die der Stadt Hallein wahrlich kein gutes Zeugnis ausstellt. Es ist jedenfalls dringend notwendig, diese schwer geschädigte Fensterbank, die längst auch schon zum Gaudium der Schuljugend geworden ist, durch ein neues Exemplar zu ersetzen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Mit 5582 Stimmen (62,9 Prozent), feierte Halleins SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger souverän am Sonntag, 10. März 2024, bei der Bürgermeister-Wahl einen triumphalen Wahlsieg. Alle anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerber wurden schwer geschlagen. An 2. Stelle landete Seywald Katharina (ÖVP), mit 1098 Stimmen bzw. 12,4 Prozent. Auf Platz 3 folgte Solf Thomas (FPÖ) mit 787 Stimmen bzw. 8,9 Prozent. Rang 4 errang Humer-Vogl Kimbie (GRÜNE) mit 637 Stimmen bzw. 7,2 Prozent. Auf Rang 5 landete Weickl Klaus (BLH), er erhielt 445 Stimmen, das sind 5 Prozent. An 6. Stelle folgte Münnich Christian (NEOS) mit 195 Stimmen bzw. 2,2 Prozent. An 7. Stelle landete Lindtner Sandra (FMÖ) mit 126 Stimmen, das sind 1,4 Prozent.

Die Gemeinderatswahl führte am 10. März 2024 in Hallein zu folgendem Ergebnis: ÖVP 1240 Stimmen (2019 waren es noch 2745), das sind 13,7 Prozent (2019 waren es noch 34,2 Prozent), also nur noch 3 Mandate (2019 waren es noch 9 Mandate).  FPÖ 1052 Stimmen (2019: 948), das sind 11,6 Prozent (2019: 11,8 Prozent), also 3 Mandate (2019: 3 Mandate).  Die SPÖ errang 4689 Stimmen (2019 waren es nur 2988). Das sind 51,9 Prozent (2019 waren es noch 37,3 Prozent). Sie erhält damit 15 Mandate gegenüber 9 im Jahr 2019. Die KPÖ erhielt 511 Stimmen (5,7 Prozent), sie erhält damit 1 Mandat. Die GRÜNEN bekamen 779 Stimmen (2019 waren es noch 975 Stimmen). Prozentmäßig verloren sie von 12,2 Prozent im Jahr 2019 auf 8,6 Prozent im Jahr 2024. Sie verloren von 2019 (3 Mandate) auf 2024 1 Mandat und halten derzeit bei 2 Mandaten. Die NEOS erhielten 195 Stimmen, im Jahr 2019 waren es noch 364. Damit liegen sie derzeit bei 2,2 Prozent, im Jahr 2019 waren es noch 4,5 Prozent. Damit verloren sie ihr einziges Mandat aus dem Jahre 2019. Die FMÖ erreichte 134 Stimmen, liegt damit bei 1,5 Prozent der Stimmen und verzeichnet 0 Mandate. Die FMÖ kandidierte heuer zum ersten Mal. Für die BLH gab es 439 Stimmen, das sind 4,9 Prozent. Damit erreichte die BLH 1 Mandat. Auch die BLH trat heuer zum ersten Mal bei einer Wahl an.
– (Odo Stierschneider. Foto: Andreas Kolaric).

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Nach Besuch der Realschule in Salzburg und einer erfolgreich beendeten Buchdrucker-Lehre in der Druckerei des ,,Berchtesgadener Anzeiger‘‘, absolvierte Odo Stierschneider in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien die Meisterklasse für das Graphische Gewerbe als Klassenbester. Odo Stierschneider und dessen Gattin Elfriede übernahmen 1972 die von Odos Eltern, Prof. Edmund Stierschneider und dessen Gattin Hildegard, 1952 gegründete ,,Halleiner Zeitung‘‘. Sie bauten die regionale Wochenzeitung erfolgreich weiter aus und erst Ende 1996 wurde die ,,Halleiner Zeitung‘‘ eingestellt. Odo Stierschneider gründete ein neues Medium, den ,,Salzschreiber‘‘ im Internet, der bis heute in Wort und Bild über die Stadt Hallein und deren Umgebung kostenlos unter „Der.Salzschreiber“ auf jeden PC-Bildschirm Berichte liefert. Dazu einige aktuelle Zitate aus einem Bericht von Josef Wind über Odo Stierschneider anlässlich dessen 85. Geburtstages am 1. März 2024 in der lokalen Wochenzeitung ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘, siehe dazu auch das Foto oben. Zu seinem 85. Geburtstag meinte OST -- so zeichnete er den Großteil seiner Artikel -- wie immer etwas schelmisch: ,,So lange ich eine Computertastatur bedienen kann, so lange werde ich öffentlich als ,Salzschreiber‘ im Internet präsent sein.‘‘ Odo Stierschneider wurde auch oft als ,,Robin Hood der Keltenstadt‘‘ bezeichnet, da er stets auf der Seite der Schwächeren und jener war, die keine Möglichkeit hatten, ihre Anliegen vor den zuständigen Personen vorzubringen. Odo Stierschneider war auch Mitbegründer wichtiger Institutionen wie etwa dem Lionsclub Salina oder den ,,Freunden der Kultur- und Festspielstadt Hallein‘‘. Besonders wichtig sind ihm die Keltenkultur in Hallein, der Nachlass von Franz Xaver Gruber und soziale Bereiche. Er realisierte vor Jahren auch ein Vorhaben, das ihm besonders am Herzen lag: Die Beleuchtung des Kleinen Barmsteins. Ob es wohl einmal Interessierte geben wird, die diese fantastische Beleuchtungsaktion wieder zum Leben erwecken? Der 85. Geburtstag von Odo Stierschneider war für das „Bezirksblatt Tennengau“ Anlass, dieses Ereignis auch noch auf Seite 6 unter der Rubrik ,,Die 5 Fragen aus der Region‘‘  zu würdigen. Die Frage lautete: Was galt als Markenzeichen von Odo Stierschneider? Die Antwort dazu: Blauer Rolli – denn Odo Stierschneider trug in seiner Zeit als Herausgeber der ,,Halleiner Zeitung‘‘ fast immer einen blauen Rollkragenpullover, bei wichtigen Anlässen trug er allerdings darüber ein Sakko. – (Josef Wind. Foto: OSt.)

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Nach jedem Gang durch den kleinen Halleiner Stadtpark ist es für alle sonnenklar: Manche der asphaltierten Wege durch den kleinen Halleiner Stadtpark-Rest sind von einer überaus heimtückischen Asphalt-Seuche befallen. Diese trägt verschiedene hässliche Namen wie Asphalteritis, Asphaltschwund, Asphaltminimierung, Asphaltverringerung, Asphaltauflösung oder auch Asphaltzerstörung. Alle diese schrecklichen Begriffe führen ganz offensichtlich dazu, dass alle, die beruflich mit Asphaltreparaturen zu tun haben, um den Halleiner Mini-Stadtpark einen weiten Bogen schlagen und immer auf ungehöriger, skandalöser Distanz zum geschundenen Stadtpark bleiben. Das unerfreuliche und peinliche Ergebnis: Die Asphaltschäden im kleinen Halleiner Stadtpark werden von Jahr zu Jahr größer, ihre Reparatur wird von Jahr zu Jahr kostspieliger. Je länger sich die Stadt Hallein die Kosten für eine Asphaltweg-Sanierung im Stadtpark erspart, umso höher fällt dann der Reparatur-Endbetrag aus. Daher gilt die Devise der Zuständigen: Nichts reparieren und damit Geld sparen, schließlich aber doch reparieren und einen Haufen Geld hinauswerfen. Manche der unsympathischen, abstoßenden und immer wieder alles besser als alle Anderen wissenden Querköpfe sind deshalb der Ansicht, es wäre besser, wenn die Stadt Hallein die längst fälligen Asphaltreparaturen im Stadtpark so rasch wie möglich durchführen ließe. Oh Gott, immer diese alles besser Wissenden! – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Tatort: Die Almbrücke unmittelbar neben der Bezirkshauptmannschaft – pardon, bekanntlich verfügt die Stadt Hallein seit kurzer Zeit, zum ersten Mal in ihrer Geschichte über eine Bezirkshauptfrauenschaft. Während der stromaufwärts gelegene Fußgängerweg über die Brücke sich in ordnungsgemäßem Zustand befindet, zeigt der stromabwärts gelegene Fußgängerweg massive Schäden am Asphaltbelag. Der Asphalt ist von zahllosen Sprüngen, Fehlstellen, scheußlichen Ausbesserungen und von sichtlich fortschreitenden Schäden überzogen. Das Ganze ist entsetzlich und eine grandiose Peinlichkeit für die Bezirkshauptstadt des Tennengaues. In der ganzen Stadt Hallein findet sich auf keiner zweiten Brücke oder sonst irgendwo ein Asphaltstraßenabschnitt, der sich in derart skandalösem Zustand befindet. Wer auch immer für die Erhaltung und Pflege der Almbrücke neben der Bezirkshauptfrauenschaft zuständig ist – es ist höchste Zeit, diesen auf extreme Art ruinierten Fußgängerweg, der eine enorme Schande für die Stadt Hallein ist, endlich einer Sanierung zu unterziehen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Wird die schäbige, die vernachlässigte, die immer mehr verkommende, die trockengelegte Salzachbucht, nun als Abfall-Lagerungsstätte einer neuen Nutzung zugeführt? Es hat zumindest den Anschein. Denn wieso sonst sollte der große Abfallbehälter, sicher mit großer Mühe, über die Stufen hinunter zur Entsorgung auf die Schotterfläche gebracht worden sein? Wenn also die einst sensationelle Salzachbucht, in der ursprünglich sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele (!) geplant waren (!), nun als neues Abfall-Endlager eine besonders unerfreuliche Funktion zugeteilt bekommt, dann nimmt die Stadt Hallein gleich in zweifacher Weise Abschied von einst hochgelobten Kulturprojekten. Erstens: Die Präsenz der Salzburger Festspiele in der Salzachbucht wird damit für immer unmöglich gemacht. Zweitens: Mit der Salzachbucht als Abfall-Endlager wird die Umgebung der einstigen Salzachbucht lange Zeit schwer in Mitleidenschaft gezogen. Denn es dauert, bis die großdimensionierte Salzachbucht tatsächlich mit Abfall vollgeräumt sein wird. Bis dahin wird die Salzachbucht zu einem Ort des Schreckens mit widerwärtigen Ausdünstungen der verschiedensten Art. Ein höchst unerfreulicher Wandel von der einst geplanten Festspielstätte zum stinkenden Abfall-Endlager. Hallein findet eben ganz eigene Wege, um die einst geplante Festspielstätte in einen Abfallhaufen zu verwandeln. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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