Digitalisierung in der Pflege ist möglich und wird in Salzburg mehr und mehr eingesetzt. Vor allem, um den Beteiligten das Leben und auch administrative Abläufe zu erleichtern. Ein vom Land gefördertes Projekt im Tennengau schafft es, alle diese Aspekte gleichzeitig in die Praxis umzusetzen. Das Online-Pflegeportal des Gesundheitsnetzwerks in Hallein vernetzt Ärzte und Beratungsstellen direkt mit Hilfsorganisationen, oben im Bild Obfrau Gabriela Pichler. Das in Hallein ansässige Gesundheitsnetzwerk, ein engmaschiger Zusammenschluss von mehr als 30 Trägern aus allen Gesundheits- und Sozialbereichen, hat sich zum Ziel gesetzt, das Leistungsspektrum für die Bevölkerung des Tennengaues laufend zu verbessern. Seit September vernetzt in diesem Sinne ein digitales Pflegeportal Ärzte und Beratungsstellen direkt mit Hilfsorganisationen und entlastet so Betroffene und Angehörige.

 

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl muss man die Digitalisierung in diesem Bereich forcieren und damit die Pflegenden und die Betroffenen entlasten. „Es gibt hier ein riesiges Potential, das man in vielen Bereichen nutzen kann sowie innovative Projekte in Salzburg. Das Ziel ist klar: Die pflegenden Personen – auch die Angehörigen – von verwaltungstechnischen Aspekten entlasten, damit mehr Zeit für den Menschen an sich bleibt, egal ob zu Hause oder in den Pflegeeinrichtungen. Also: Weniger Schreibarbeit, Synergien nutzen und mehr pflegerische Tätigkeit an sich“, so Stöckl.

 

Das Prinzip hinter dem digitalen Pflegeportal im Tennengau ist unkompliziert. Ein Beispiel: Bemerkt ein Arzt, dass ein Patient Unterstützung im Alltag benötigt, zum Beispiel im Haushalt, so bietet er diesem eine Aufnahme in das Portal an. Erfolgt die Aufnahme, so erkennen Dienstleister direkt, den konkreten Bedarf und können sich der Person nach dem Prinzip „first come, first served“ annehmen.

 

Zu Jahresbeginn war das Pflegeportal des Gesundheitsnetzwerks Tennengau eines von drei Projekten, das von einer Expertenjury für besonders zukunftsträchtig befunden wurde und seitdem vom Land gefördert wird. „Wir sehen jetzt bei der praktischen Umsetzung ganz klar, welche Vereinfachungen die Digitalisierung mit sich bringt. Durch die Zeitersparnis können sich Angehörige und Dienstleister auf das Wesentliche konzentrieren, auf die konkrete Hilfe für betreuungsbedürftige Menschen“, so Stöckl.

 

Unterstützt wird in drei Bereichen: Haushaltshilfe, Hauskrankenpflege und Essen auf Rädern. „Die Vorteile des Portals liegen auf der Hand. Betroffene und Angehörige müssen nicht mehr selber in zeitintensiven telefonischen Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen – die oft ausgelastet sind – treten, sondern sie werden aktiv kontaktiert. Gleichzeitig können Dienstleister freie Kapazitäten gezielt einsetzen“, informiert Gabriela Pichler, Obfrau des Gesundheitsnetzwerks.

 

Teil des Projekts ist auch die Caritas Salzburg. „Als Caritas sehen wir das Pflegeportal als einen sehr guten Ansatz, um den Zugang zu mobilen Diensten niederschwelliger und einfacher für die Klientinnen und Klienten zu machen. Sehr viele Menschen haben den Wunsch, auch im Alter oder bei einer Erkrankung im eigenen Zuhause zu bleiben. Wir freuen uns, dass das Land Salzburg Projekte unterstützt, die einen Beitrag leisten, den Menschen diesen Wunsch zu erfüllen“, so die stellvertretende Direktorin der Caritas Salzburg, Andrea Schmid.

 

Sollte eine Wartezeit von einer Woche überschritten werden, kümmert sich das Gesundheitsnetzwerk aktiv um Vermittlung. „Aktuell haben rund ein Dutzend Arztpraxen und Beratungseinrichtungen Zugang zu unserem Portal. Das Projekt hat eine Laufzeit von neun Monaten und endet im Jänner. Wir wollen es aber seitens des Gesundheitszentrums jedenfalls weiterbetreiben und wenn möglich, erweitern“, so Pichler.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl jedenfalls sieht Möglichkeiten, dass dieses Konzept aus dem Tennengau auch in anderen Bezirken angewendet wird. „In der Pflegeplattform II haben wir auch die vermehrte Digitalisierung der Pflege – wo möglich – festgelegt. Kurz gesagt, damit mehr Zeit für den Menschen bleibt und gewisse Abläufe vereinfacht und automatisiert werden“, so Stöckl. – (Text und Foto: Pressedienst Land Salzburg).

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Verkehrsopfer stellen immer wieder dramatische und eindringliche Bilder dar, welche auf die Folgen von extremer Raserei aufmerksam machen. Vor allem bei jenen, die am Anfang ihrer „Fahr-Karriere“ stehen, regt das bei den meisten doch zum Nachdenken an. Ab sofort ist die Ausstellung „Owa vom Gas“ in der Landesberufsschule Hallein zu sehen. Die ÖAMTC-Aktion „7 Schicksale – 7 Schatten“ war im Rahmen der Kampagne „Owa vom Gas!“ im ganzen Bundesland unterwegs: von der Shopping Arena Alpenstraße in der Stadt Salzburg über das PEZZ in Zell am See-Schüttdorf und dem KARO in Bischofshofen bis hin zur Schwarzenberg-Kaserne. Nun ist der vorerst letzte Halt bestimmt – die Landesberufsschule Hallein. Dort sollen die anschaulichen und berührenden Schicksale den Heranwachsenden die Augen offen.

 

Landesrat Stefan Schnöll, Martina Schlegel-Lanz (ÖAMTC Salzburg) und Philipp Steiner (Fachlehrer LBS Hallein) haben sich über die Wirkung der Ausstellung ausgetauscht. „Die Zeit der Lehre ist für viele auch der Startpunkt für die aktive motorisierte Teilnahme am Straßenverkehr – sei es mit dem Moped oder etwas später mit dem Auto. Daher ist es besonders in dieser Lebensphase wichtig, dass man lernt, welche verheerende Folgen extreme Raserei haben kann“, betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und fügt hinzu: „Wir lassen uns die Chance nicht entgehen, wenn wir in Schulen mit der Ausstellung wachrütteln und so rechtzeitig sensibilisieren können.“ „Wir sind hier gerne Partner des Landes, denn die Ausstellung ist ein ganz wichtiger Bestandteil, damit sichtbar und spürbar wird, worum es in der Verkehrs-Kampagne geht. Und, dass das ankommt, sieht man auch, wenn man den Menschen zuschaut beim Lesen der Geschichten“, so ÖAMTC-Landesdirektorin Martina Schlegel-Lanz und fügt hinzu: „Erst wenn man emotional betroffen ist, dann überlegt man auch, das eigene Verhalten zu ändern.“ – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Die aktuell aufflammende Fußball-Weltmeisterschaft in dem arabischen Emirat Katar, dem reichsten Land Asiens, an der Ostküste der arabischen Halbinsel im Persischen Golf, mit der Hauptstadt Doha, dessen Haltung gegenüber vielen Bereichen und Vorkommnissen berechtigte internationale Kritik hervorruft, wurde zur meist kritisierten Fußball-WM bisher. Und das zurecht. So teilen sich die Fußball-Freunde in zwei Lager: Die einen, welche die WM boykottieren. Die anderen, die auf Siege Ihrer Teams hoffen und mitfiebern. Die Stadt Hallein hat sich erfreulicher Weise dennoch entschlossen, allen Fußballfreunden Gelegenheit zu bieten, die WM im Stadtkino mitzuverfolgen. Hier werden sämtliche Spiele bis zum Finale zu sehen sein. Halleins Bürgermeister dazu unter anderem im Internet: ,,Wir unterstützen nicht den Austragungsort. Wir stehen hinter den Vielen, die sich einfach für den Sport und das Spiel begeistern – mit Leidenschaft und mit Herzblut. Und wir verstehen alle, die das nicht möchten. Dass sich bei solchen Mega-Events in der Vergabe, in der Organisation und im globalen Kontext viel ändern muss, ist allen klar. Diese WM zeigt uns das. Aber diese WM findet statt. Ändern muss man das Ganze in der Zukunft. Ich wünsche allen, die sich die WM im Kino anschauen wollen, viel Spaß. Und ich verstehe auch alle, die sich das Event aus vielen Gründen nicht zu Gemüte führen wollen. Jeder und jede sollen sich so verhalten, was er oder sie für richtig halten.‘‘(Bgm. Stangassinger im Internet. Foto: Stadtgemeinde)

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An der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm bleibt fast kein Stein auf dem anderen. Der 1908 gegründete Standort wird umfassend modernisiert: Die Pferdewirtschaft am Wiesenhof wird aufgelassen und wandert auf das Schulgelände. Die Werkstätten im Bereich Holz-, Metall- und Landtechnik werden komplett erneuert. Dafür wird einiges abgerissen und neu gebaut, aber auch rekultiviert und rückgewidmet. Dazu unser obenstehendes Foto: Landesrat Josef Schwaiger und LH-Stellvertreter Christian Stöckl präsentierten mit Christoph Leitner (PLOV-Architekturbüro) sowie Direktor Georg Springl die Umbaupläne für die LFS Winklhof.

 

251 Schülerinnen und Schüler besuchen in diesem Semester die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof. Ausgebildet wird in drei Fachbereichen: Betriebs- und Haushaltswirtschaft, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur wird nicht hie und da „geflickt“ und modernisiert, die wichtige Ausbildungsstätte bekommt eine umfassende Verjüngungskur. „Wir wollen für die Jugend – und dazu gehören nicht nur jene mit landwirtschaftlichem Hintergrund - eine moderne und zukunftsfitte Ausbildungsstätte bieten. Daher ist es wichtig, dass wir nicht nur an Sanierungen denken, die kurzfristig Verbesserungen bringen. Auch die Investitionen, die den Standort längerfristig absichern und betriebswirtschaftlich stärken, sind wichtig – für die ganze Region“, so Agrar-Landesrat Josef Schwaiger.

 

Für den Umbau wurde die gesamte Liegenschaft hinsichtlich der Nutzungen und des Bauzustandes untersucht und im Anschluss des entstandenen Masterplans ein vollständiges Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. „Die Kosten belaufen sich auf rund 12,1 Millionen Euro. Dafür entsteht ein landwirtschaftlicher Ausbildungsstandort, der österreichweit einzigartig sein wird und auf wirtschaftlich noch effizienteren Beinen steht“, ist sich Landeshauptmann-Stellvertreter und Finanzreferent Christian Stöckl sicher.

 

DIE MODERNISIERUNGS-SCHRITTE
IM ÜBERBLICK

 

O  Absiedlung des Wiesenhofs in den Bereich der LFS Winklhof
O  Neubau von tiergerechten Stallungen für 30 Pferde
O  Eine angeschlossene Reithalle mit Reitplatz
O  Neubau der Werkstätten für den Bereich Holz-, Metall- und Landtechnik
O  Abbruch der im Schulbereich nicht mehr benötigten Gebäude
O  Abbruch der Liegenschaften am Wiesenhof
O  Rekultivierung von Springplatz und Dressurplatz als Grünland zur Schaffung von

     Futtergrundlagen im Ausmaß von zirka 3,6 Hektar für den Landwirtschaftsbetrieb
O  Umwidmung des Obstgartens in eine Sonderfläche Landwirtschaftsschule (9.000
     Quadratmeter), Rückwidmung des Wiesenhofes in Grünland (7.000
     Quadratmeter)
O  Betriebswirtschaftliche Redimensionierung des Reitbetriebes auf das für die

     Schule erforderliche Maß
O  Zusammenführung der beiden land- und pferdewirtschaftlichen Betriebsbereiche
     mit größtmöglichen Synergien
O  Alles an einem Platz

 

Der Masterplan für die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof hat ein großes Ziel: Die Infrastruktur zu zentralisieren und die damit gewonnenen Flächen der Natur beziehungsweise der Landwirtschaft zurück zu geben. „Das ist voll und ganz gelungen. Diese Ausbildung ist wesentlich für ein großes Einzugsgebiet und auch für die gesamte Region rund um den Winklhof, daher ist hier jeder Cent gut investiert“, so Landesrat Josef Schwaiger.

 

Für den Direktor der LFS Winklhof, Georg Springl, bringt die Modernisierung nicht nur, aber vor allem zwei Vorteile. „Die Distanz zum pferdewirtschaftlichen Lehrbetrieb fällt weg. Das erleichtert eine effizientere Unterrichtsgestaltung. Und die Erneuerung der Werkstätten mit einem gemeinsamen Werkhof bietet eine noch nie dagewesene Möglichkeiten für Synergien bei der Zusammenarbeit von Holz-, Metall- und Landtechnik“, so Springl. „Das Projekt ist auf alle Fälle ein Gewinn für jeden unserer drei Fachbereiche und für alle Schüler, da sie eine Ausbildung mit dem neusten Stand der Technik erhalten“, fügt der Direktor dazu.

 

Bis Dezember 2024 soll der Neubau abgeschlossen sein und an der LFS Winklhof ein neues Lern-Zeitalter anbrechen. Bis dorthin gibt es noch einiges zu tun. Hier der grobe zeitliche Überblick: Abbruch Bestandsgebäude Phase 1: März 2023 – Beginn Neubau: Mai 2023 – Fertigstellung: Dezember 2024 – Abbruch Phase 2 und Rekultivierung Winklhof und Wiesenhof: September 2026 bis April 2027. – (Text und Foto: Landes-Korrespondenz.)

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Nun können wir uns wieder am schönen und vielfältigen Adventmarkt im Zentrum der Halleiner Altstadt auf dem Bayrhamerplatz erfreuen. Ein Rundgang entlang der Verkaufshütten des Adventmarktes gestaltet sich stimmungsvoll und es gibt zahllose Angebote, die das Herz höherschlagen lassen. Wir erinnern uns, dass in den zurückliegenden Jahren – im Gegensatz zu heuer – immer schon Schnee lag, wenn der Adventmarkt seine Pforten öffnete, ein untrügliches Zeichen dafür, dass eine deutliche Klimaänderung sich ausbreitet. Natürlich hoffen wir alle, dass wenigstens zu Weihnachten Schnee liegt, die ersten Boten des Schneewinters sind ja bereits auf dem Dürrnberger Zinkenkogel, auf dem Schlenken und dem bis etwa zur halben Höhe verschneiten Untersberg unübersehbar zu erkennen. Wie auch immer, ein Besuch des Halleiner Adventmarktes macht jedenfalls viel Freude und stimmt uns ein auf das herrliche, strahlende Weihnachtsfest.  – Die ersten 7 Fotos oben zeigen Momentaufnahmen vom aktuellen Halleiner Weihnachtsmarkt 2022. Die Fotos 8, 9 und 10 stammen aus den vergangenen Jahrzehnten, als der Winter noch ein richtiger, schneereicher Winter auch in der Stadt Hallein war. Wir hoffen jedenfalls, dass sich der Winter an unseren Fotos ein Beispiel nimmt und dafür sorgt, dass zumindest rund um die immer näherkommende Weihnachtszeit eine weiße Schneedecke die Stadt Hallein verzaubert.– (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der kleine Halleiner Stadtpark, der zuletzt durch die Errichtung des großzügig dimensionierten Heimes für unsere Ältesten, erheblich an Substanz einbüßte, sollte eigentlich ein kleinräumiges, optisch erfreuliches Erholungs-Kleinod darstellen. Die Wirklichkeit sieht freilich ganz anders aus. Bis auf punktuell beschränkte Areale, die als zufriedenstellend bezeichnet werden können, ist im Stadtpark noch Erhebliches zu tun. Vorrangig geht es dabei um jenen kleinen Bereich, der auf unseren obenstehenden Fotos dargestellt ist. Sinnlos angelegte, kurze, absurde Abkürzungswege sowie rücksichtlos abgelagertes Erdmaterial, zerstören hier sinn- und zwecklos den optisch ohnehin angeschlagenen Stadtpark. Stadtpark? Dies ist wohl eine bewusste Irreführung. Denn unter einem, auch kleinen Stadtpark, erwartet man sich ganz andere optische Eindrücke, als sie im großzügig ,,Halleiner Stadtpark‘‘ bezeichneten Gelände zu finden sind. Es gehört endlich ein Sanierungsprogramm für den Stadtpark erstellt, damit dieser möglichst bald seinem Namen ,,Stadtpark‘‘ gerecht werden kann. Wie wäre es mit einer Besichtigungstour der Verantwortlichen von verschiedenen Stadtparkanlagen in gleich großen oder größeren Städten als Hallein? – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Im Halleiner Rathaus hängt ein historisches Gemälde der Pernerinsel – dazu das obenstehende Foto. Als einziges Bauwerk ist die Salinen-Kapelle zu erkennen, ansonsten bietet die Insel eine geschlossene Parklandschaft aus Bäumen und grünen Wiesen. Doch bei näherer Betrachtung erkennt man, dass dieses kleine Insel-Paradies von Mauern umgeben ist. Denn die Insel durfte nur eine einzige Person benützen: der Salzburger Erzbischof. Die Erzbischöfe hatten als Salzburger Landesherren einst ohne jede Hemmung und Rücksichtnahme das Salzbergwerk auf dem Dürrnberg an sich gerissen, die Stadt Hallein ging dabei völlig leer aus. Die Stadt wurde von damaligen Reisenden als ,,äußerst schmutzig und grauslich‘‘ bezeichnet. Die Erzbischöfe, wenn sie zur Kontrolle des Salzbergwerkes nach Hallein kamen, hatten sich eine repräsentative Unterkunft im Gebäude des heutigen Keltenmuseums eingerichtet. Ihrer Erholung diente die, gegenüber auf der anderen Seite der Salzach liegende, ummauerte Pernerinsel, auf der sie vor lästigen Besuchen der Halleiner sicher waren. Auf der Pernerinsel ist seither viel geschehen. Erfreulich, dass sich hier die Salzburger Festspiele mit einer Spielstätte in der ehemaligen Saline angesiedelt haben. Unerfreulich der riesige Parkplatz sowie die Präsenz eines Einkaufsmarktes, wodurch wertvoller Inselgrund blockiert und entwertet wird. Beiden Stör-Faktoren scheint jetzt ein schärferer Wind aus dem Halleiner Rathaus entgegen zu blasen, man wird sehen, ob sich hier die Dinge – einschließlich der noch immer bestehenden, entsetzlichen Mauer und Mauerreste entlang der Salzach, die längst schon entfernt hätten werden müssen – doch noch zugunsten der Pernerinsel ändern werden. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Gleich zu Beginn der ,,Stadtgespräche‘‘ im Stadtkino Hallein, wurde eine packende, optisch hinreißende Kurzfilm-Präsentation geboten. Sie zeigte, ungemein spannend, einen Flug vom Kleinen Bramstein aus bis vor das Halleiner Rathaus auf dem Schöndorferplatz. Vom Start weg ging es entlang der obersten Kante es Kleinen Barmsteins Richtung Hallein mit fesselnden und atemberaubenden Ausblicken aus der Vogelschau auf die Stadt Hallein. Der Flug setzte sich entlang des Bannwaldes fort, es ging ständig bergab und die reizvolle Stadt Hallein kam immer näher. Dann tauchte man schon zwischen die ersten Häuser der Stadt ein und auf begeisternde Art näherte man sich im Flug, nur wenige Meter über dem Boden, dem Schöndorferplatz. Vor dem Halleiner Rathaus fand dieses sensationelle Flugerlebnis sein Ende. Das alles war derart perfekt gemacht, so dass man dieses glänzende Filmwerk besonders vielen Bewohnern Halleins zugänglich machen sollte. Etwa dass es künftig im Parterre des Rathauses gezeigt wird oder im Keltenmuseum oder im Stadtkino am Beginn jeder Filmvorführung.

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger war natürlich die wichtigste Persönlichkeit auf dem Podium vor der Filmleinwand des Stadtkinos. Mit zahlreichen ausgewählten Fragen an ihn, gestaltete Sarah Untner den Ablauf dieses wichtigen Abends (dazu das 1. Foto oben) entscheidend mit. 192 Mitarbeiter und derzeit ein Jahresbudget von 81 Millionen Euro, helfen der Stadtgemeinde Hallein, eine enorme Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Dazu nur einige Beispiele: Der Kampf gegen das Corona-Virus, die Bewältigung der drohenden Energiekrise, die Verbesserung des Hochwasserschutzes, die Sanierung von Straßen und Brücken, die Erhaltung von Kindergärten und Schulen, die Finanzierung erforderlicher Investitionen. Zwischen diesen und weiteren Darlegungen, die mit informativem Bildmaterial auf der Filmleinwand ergänzt wurden (dazu das 2. Foto oben) konnten auch zahlreiche Fragen aus dem Publikum von Bürgermeister Stangassinger ausführlich beantwortet wurden. Dazu gab es auch einen Film über die Hochwasser-Schutzbauten auf dem Dürrnberg und im Raingraben. Aus der Vielfalt der gebotenen Themen, die durch Darstellungen auf der Filmleinwand ergänzt wurden, zum Abschluss noch wichtige Darlegungen zur Pernerinsel: Die Pernerinsel soll zu einer Kultur-Insel werden. Es soll auf der Insel mehr Bezug zum Wasser rundum geben, das bedeutet unter anderem, dass die schrecklichen Mauern entlang der Großen Salzach endlich beseitigt werden und durch blickdurchlässiges Gitter-Geländer ersetzt werden, so wie dies im Bereich gegenüber dem Keltenmuseum bereits vorbildlich vollzogen wurde. Es sollen mehr Begrünungen geschaffen werden, aber Wohnungen wird es auf der Pernerinsel richtiger Weise keine geben. Auch der riesige, entsetzliche Parkplatz, soll allmählich reduziert werden. Sehr erfreulich! Genauso wichtig für die Pernerinsel: Der Billa-Markt auf der Pernerinsel soll, eventuell in einem historischen Gebäude der Stadt, einen neuen Standort bekommen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auch heuer öffnete der großartige Weihnachtsmarkt in Hallein auf der Pernerinsel, als einer der Ersten im Lande, am Freitag, 11. November, seine Pforten in der alten Saline. Der überdachte und wetterunabhängige Weihnachtsmarkt bietet ein stimmungsvolles und reichhaltiges Erlebnis der besonderen Art. Schon das Betreten der alten Salzlagerstätte mit historischem Ambiente, aufwändiger Weihnachtsdekoration, Duft von den ersten Vanillekipferl, Riesenkerze, und der überdimensionalen Kopie der Originalpartitur des Stille Nacht-Liedes bieten ein ganz spezielles Erlebnis.

 

Über 60 Aussteller bieten heuer ein hinreißendes, vielfältiges und geschmackvolles Angebot an Advent- und Weihnachtsschmuck sowie an Geschenken aller Art. Aber auch wegen der „Publikumslieblinge“ wie die Alpakawanderung, die Führungen durch das Salinenareal und – heuer neu – anschließend zur Krippenausstellung ins Keltenmuseum, die vorweihnachtlichen Weisen, die Weihnachtsbläser, das Adventkranzbinden, der hl. Nikolaus mit dem Krampuslauf am 3. Dezember um 16:30 Uhr und natürlich die Kinderwelt: Ediths Wichtelstube mit Betreuung. Nicht zu vergessen ist das große Angebot an selbst zubereiteten und regionalen kulinarischen Schmankerln, die in den heimeligen Verkaufshütten angeboten werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.weihnachtsmarkt-hallein.at.  Der Eintritt ist frei! Heuer werden erstmalig an den sechs Wochenenden Schulen aus Hallein und aus Kuchl am Weihnachtsmarkt vertreten sein. Ausgestellt wird dabei von der HTL, vom Holztechnikum, der HAK/HAS, der HTL-Meisterklasse sowie der Modeschule Hallein Bilder, Skulpturen, Objekte bzw. Modelle Ihrer Werke in unterschiedlichen Stilrichtungen und Techniken. Mit diesem Schulprojekt ist es erstmalig gelungen, einen regionalen handwerklichen Schwerpunkt mit Schulen zu setzen. – (Text: Adventmarkt Hallein. Fotos: Odo Stierschneider).

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Bei einer Schulimpfaktion im Bezirk Hallein ist es zu einer Verwechslung zweier Impfstoffe gekommen, das melden die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Hallein. Statt Repevax gegen Polio-Diphterie-Tetanus-Pertussis wurde Gardasil9 gegen HPV verimpft. In der betroffenen Volksschule kam es bei der Impfaktion am Dienstag, 8. November, zu der Verwechslung. Die Erziehungsberechtigten aller 33 betroffenen Kinder wurden umgehend aktiv schriftlich und telefonisch informiert, eine Info-Hotline zur Impfärztin für alle betroffenen Eltern wurde eingerichtet und eine umfassende ärztliche Beratung über die weitere Vorgehensweise angeboten.

 

Der Gardasil9-Impfstoff gegen HPV ist grundsätzlich ab dem 9. Geburtstag empfohlen, wurde also in diesem Ausnahmefall zu früh und damit Off-Label verabreicht. „Die Eltern werden jetzt von uns beraten, auch wie die HPV-Impfung vervollständigt werden kann. Es gibt laut Experten keine Hinweise, dass in so einem Fall ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht. Jedenfalls steht die behandelnde Ärztin mit den Erziehungsberechtigten in Kontakt“, so Landessanitätsdirektorin Petra Gruber-Juhasz. „Wichtig ist mir darauf hinzuweisen, dass es sich hier um einen unerfreulichen Einzelfall handelt, den die Beteiligten sehr bedauern. Im Normalfall ist aufgrund der standardisierten Abläufe eine Verwechslung sehr unwahrscheinlich.“ Die Betroffenen wurden, wie in so einem Fall vorgesehen, sofort informiert und individuell sowie ärztlich beraten – diese Möglichkeit besteht auch in den kommenden Tagen, telefonisch oder in persönlichen Gesprächen.

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger reagierte prompt im Internet:
,,Kinder mit falschem Impfstoff impfen – das kann nicht sein! Gestern hat die Impfärztin des Landes an 33 Kinder der 2. Klasse in der VS Rif einen falschen Impfstoff gespritzt. Statt einer Vierfachimpfung (Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und Kinderlähmung) wurde letztlich ohne Einverständnis der Eltern, ein Wirkstoff gegen HPV (Humane Papillomaviren) verabreicht. Ärgerlich ist, dass ich nicht umgehend von der Tatsache in Kenntnis gesetzt wurde. Ich habe sofort bei der Landessanitätsdirektion und beim Bezirkshauptmann um Aufklärung angefragt. Die Schuldfrage stellt sich in erster Linie nicht, sondern nur die Frage, ob die Kinder soweit sicher sind. Laut der Sanitätsdirektorin ist der an die Zweitklässer (meist 7 Jahre alt) geimpfte Wirkstoff gegen HPV nur zugelassen für 9-Jährige. Sie beruhigt aber und geht davon aus, dass keine Schäden bleiben und es nur zu den üblichen, individuellen Begleiterscheinungen (Druckschmerz, Rötung, etc.) kommt. Ich hoffe, die Sanitätsdirektorin hat recht und vertraue ihr diesbezüglich auch. Trotzdem darf so etwas nicht passieren, egal wie selten so etwas laut den Verantwortlichen eintreten kann – gerade in einer Zeit, in der das Thema „Impfen“ zu verhärteten Fronten geführt hat. Zumindest wurden alle Eltern umgehend informiert und ihnen wurden auch Beratungsgespräche angeboten. Die Stadt Hallein hat mit der falsch gelaufenen Impfaktion des Landes nichts zu tun. Aber als Bürgermeister sorge ich mich natürlich um unsere Bürgerinnen und Bürger, vor allem um unsere Kinder. Ich hoffe, dass keine Schäden bleiben und ich fordere dringend, die Fehlerquelle ausfindig zu machen und für die Zukunft zu entschärfen.‘‘ – (Pressedienst Land Salzburg, Internet-Info Bürgermeister Stangassinger).

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Die leichtfertig trockengelegte Salzachbucht (diese Bezeichnung bezieht sich auf die Anfangsphase, als hier noch Wasser bis nahezu an die Sitzstufen heranreichte), entfaltet sich allmählich zu einem Albtraum. Der gegenwärtige Zustand dieser einst stolzen Anlage, (in der sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant waren!) ist skandalös. Unsere Fotos oben zeigen, in welchem Zustand sich zahlreiche Sitzreihen derzeit befinden – eine grandiose Schande für die Stadt Hallein. Als geradezu rätselhaft erscheint der Glücksfall, dass sich bisher weder Rundfunk, Fernsehen oder Presse für den Horror-Zustand des einst sensationellen Bauwerkes interessierten. Dies tun offensichtlich auch alle Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter der Stadt Hallein, die wohl alle nicht wissen, dass ursprünglich in der Salzachbucht drei Sitzreihen mehr sowie ein zur Wasserfläche abschließender Gehweg rundum vorhanden waren. Damit hatte die Anlage wesentlich eindrucksvollerer Proportionen, als dies heute der Fall ist. Damals fanden Veranstaltungen in der Salzachbucht auf einer schwimmenden Plattform statt, die bereits von den Salzburger Festspielen finanziert worden war.

Die folgenschwere und völlig unverständliche Zuschüttung der Wasserfläche sowie die damit verbundene Trockenlegung der einstigen Salzachbucht, waren die Ursache für den nun beginnenden Verfall der Anlage. Dazu auch unsere obenstehenden Skandal-Fotos 1 bis 3: Wo einst Festspielbesucher Platz nehmen hätten sollen, liegen zertrümmerte Steine, ist großflächig alles auf widerwärtigste Art und Weise verschmutzt, volkstümlich ausgedrückt: verdreckt. Die größeren der zertrümmerten Steinbrocken (wie kommen die dort überhaupt hin?) sind so groß wie zwei Männerfäuste (Foto 4 oben). Dass aus unerfindlichen Gründen hier immer völlig unpassende Objekte landen, ist auf den Fotos 5 und 6 oben erkennbar. Foto 7: Verfugungen lösen sich auf, die Platten werden locker. Foto 8: Erste Platten sind zersprungen. Foto 9: Das unrühmliche Ende einer Sitzstufen-Platte. Seitens der hochgeschätzten Gemeindevertretung der Stadt Hallein müssten endlich Maßnahmen festgelegt werden, die eine umfassende Renovierung der Anlage zum Ziel haben. Dann könnte auch mit Entfernung der Zuschüttung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes begonnen werden. Wie soll es also weitergehen? Die Anlage weiterhin dem Verfall überlassen oder ihren ursprünglichen Glanz wieder herstellen? Diese Fragen sind in erster Linie natürlich an alle Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung gerichtet. Sie alle sind, nur mit ihrem politischen Titel und mit ihrer Parteizugehörigkeit, hier nachfolgend angeführt. Wir hoffen, dass doch einige Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung die Problematik rund um die trockengelegte Salzachbucht so ernst nehmen, dass sie sich der Mühe unterziehen, die vorhin in diesem Beitrag gestellten Fragen, aus ihrer Sicht zu beantworten. Der ,,Salzschreiber‘‘ bedankt sich schon jetzt dafür sehr herzlich! Hier nun die angesprochenen Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung Hallein:

 

BÜRGERMEISTER ALEXANDER STANGASSINGER (SPÖ)
1. VIZE-BÜRGERMEISTERIN KATHARINA SEYWALD (ÖVP)
2. VIZE-BÜRGERMEISTERIN ROSA BOCK (SPÖ)
STADTRAT FLORIAN KOCH (SPÖ)
STADTRAT JOSEF SAILER (SPÖ)
STADTRAT GOTTFRIED ASCHAUER (ÖVP)
STADTRAT HARALD WASSERBACHER (ÖVP)
MARKUS SCHÖRGHOFER (SPÖ)
SANDRA MAYER (SPÖ)
BRIGITTE MOOSLECHNER (SPÖ)
KRISTINA SPINDLER (SPÖ)
INGRID ZIMMERLING (SPÖ)
WERNER EIBENBERGER (ÖVP)
DANIELA GEHWOLF (ÖVP)
MARTIN LEITNER (ÖVP)
MONIKA NOPPINGER (ÖVP)
SANDRA LINDTNER (FMÖ – Freie Mandatare Österreichs)
CHRISTIAN RAINER (ÖVP)
KIMBIE HUMER-VOGL (GRÜNE)
CHRISTIAN BRÜCKMÜLLER (GRÜNE)
WILFRIED VOGL (GRÜNE)
OLIVER MITTERLECHNER (BASIS)
HERMANN KNAPP (BASIS)
PETER MITTERLECHNER (BASIS)
HEIDI SEIDL (NEOS)

 

Der allgemeine Zustand der bedauerlicher Weise trockengelegten Salzachbucht ist jedenfalls gegenwärtig so schlecht und unerfreulich wie nie zuvor. Wenn die Halleiner Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker weiter zuwarten, wenn hier weiterhin nichts geschieht, dann kommt das Salzachbucht-Ende infolge zu hoher Kosten einer Wiederherstellung jedenfalls schneller als von den an ihr nicht Interessierten erwartet wird. Das unrühmliche Ende der trockengelegten Salzachbucht wäre jedenfalls verheerend für den Ruf und das Ansehen der Kulturstadt Hallein – eine grandiose Blamage für Hallein im ganzen Land und weit darüber hinaus. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Energie ist angesichts der internationalen Lage knapp – und auch teuer. Um möglichst gut über die kalte Jahreszeit zu kommen (während der unser Salzträger auch noch Schnee mit sich herumschleppen muss, wie unser Foto oben dies dokumentiert), ist es nötig, jetzt schon freiwillig Energie einzusparen – um dann im Jänner und Februar noch Reserven zu haben. Das Land Salzburg hat mit Experten zehn Schritte und Tipps zusammengestellt, wie das ganz einfach und bequem gelingen kann. In 10 Schritten kann man unabhängiger werden. Energie sparen geht relativ einfach und ist ein wesentlicher Faktor, dass wir mit den Reserven über den Winter kommen. Reserven sind vorhanden, aber diese sollten möglichst für die wirklich kalten Monate behalten werden. Damit das gelingt, kann jeder und jede etwas beitragen – und damit auch das eigene Haushaltsbudget schonen.

 

Warum sollte man schon jetzt Energie sparen? Diese Frage beantwortete Siegfried Müllegger, Leiter der Energietechnik der Salzburg AG, bei einer Pressekonferenz ganz deutlich: „Alles, was wir jetzt einsparen können, hilft uns in den kalten Monaten. Das gilt sowohl für das Gas als auch für den Strom. Alle Spitzen, die wir jetzt nicht abdecken müssen, schonen unsere Speicher. Wir sind bei der Energieversorgung keine Insel, sehr viele nationale und internationale Faktoren spielen zusammen, aber wie sehr wir selber sparen, das haben wir in der Hand“. Den Verbrauch von Energie zu senken und damit das alltägliche Leben möglichst in gewohnter Weise aufrecht zu erhalten, wird je nach Lage und Dringlichkeit in drei Stufen erfolgen: 1. Freiwilliges Sparen: Dazu ist die Bevölkerung Salzburgs bereits jetzt aufgerufen. Wertvolle und praktische Energiespartipps für den Alltag: www.salzburg.gv.at/energiesparen. 2. Angeordnetes Sparen: öffentliche Gebäude, gewerbliche Betriebe, Industrie und so weiter. 3. Energielenkung durch abgestimmte Abschaltung von Großverbrauchern und dann gegebenenfalls gezielte und koordinierte Flächenabschaltung des Stroms als allerletzter Weg, wenn die Stufen 1 und 2 nicht ausreichen. Ziel: Die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung des Alltags soweit wie möglich zu gewährleisten.

 

In zehn Schritten unabhängiger werden:

 

Kühlschranktemperatur von 5 auf 7 Grad (Einsparung 15 Prozent)

 

Heizung herunterdrehen (Einsparung 12 Prozent)

 

Stoßlüften statt kippen (Einsparung 20 Prozent)

 

Waschmaschine mit Energiesparprogramm verwenden

 

LED-Produkte benutzen (Einsparung 90 Prozent)

 

Duschen statt baden (Einsparung 75 Prozent)

 

Beim Kochen Restwärme nutzen (Einsparung 50 Prozent)

 

Geschirrspüler vollständig befüllen

 

Verteilersteckdosen mit Kippschalter verwenden (Einsparung 10 Prozent)

 

Wasser-Boiler um 5 Grad weniger einstellen (Einsparung 10 Prozent) – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Josef Wind, einer der routiniertesten und schon seit Jahrzehnten aktiver Journalist im Tennengau, befasste sich in einem Kommentar für das ,,Bezirksblatt Tennengau‘‘, mit den wilden Auseinandersetzungen zwischen SPÖ und ÖVP, während der letzten öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung Hallein. Wir zitieren: ,,Simmering gegen Kapfenberg, das nenn i Brutalität‘‘, sagte einst Helmut Qualtinger. In Hallein bieten selbiges SPÖ und ÖVP. Was in der Halleiner Gemeindevertretung abgeht, ist an Härte und Schärfe, gepaart mit Verunglimpfungen, Unterstellungen, Drohungen, Anzeigen und Aussprüchen, nicht mehr zu überbieten. Die Sitzung der Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen am 20. Oktober, war ein bösartiges Kabarett mit gegenseitigen Beschuldigungen und Worten, wie man mit dem Gegenüber nicht spricht. Im MitteIpunkt stand der umstrittene Grundverkauf auf dem Dürrnberg. Die ÖVP fühlte sich nicht informiert, ortete Fristversäumnisse, sah einen Schaden für die Stadt und drohte mit dem Gang zum Staatsanwalt. Die SPÖ sah dies anders und versuchte sich in Erklärungen. Ein sichtlich genervter Bürgermeister Stangassinger – der im Zentrum der ÖVP-Angriffe stand – empfahl der ÖVP ,,noch einmal in die Schule zu gehen‘‘ und unterstellte der ÖVP-Fraktion ,,Leseschwäche‘‘. Außerdem ließ er noch vor der Abstimmung keine Wortmeldungen mehr in dieser leidigen Causa zu. Demokratie sieht anders aus. Und von einem Stadtoberhaupt darf man sich erwarten, sachlich zu argumentieren und sich nicht zu solchen Äußerungen hinreißen zu lassen. Die Worte ,,Zusammenarbeit‘‘ und ,,Gemeinsamkeit‘‘ scheint es nicht mehr zu geben. Kritik ist wichtig und Hinterfragen auch. Wenn es aber keinen Konsens gibt, wird es schwierig. Immerhin verkörpern SPÖ und ÖVP über 70 Prozent der Wählerstimmen. Das heißt auch, dass beide Parteien bei der Stadtgestaltung nicht nur mitreden dürfen – sondern mitreden müssen. – (Josef Wind. Foto: OSt.)

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Ein besonders wichtiger Beitrag in der jüngsten Ausgabe des von der Stadtgemeinde Hallein herausgegebenen ,,Stadtmagazin‘‘ befasst sich mit den insgesamt drei im November bevorstehenden ,,Halleiner Stadtgesprächen‘‘, welche die früheren, jährlich abgehaltenen Ortsversammlungen ablösen. Diese finden unter Mitwirkung von Bürgermeister Alexander Stangassinger und dem Team der Stadtgemeinde Hallein am Dienstag, 8. November 2022, um 18 Uhr in der Volkschule Dürrnberg, am Mittwoch, 9. November 2022, um 18 Uhr im Gemeindezentrum Rif und am Donnerstag, 10. November 2022 um 18 Uhr im Stadtkino Hallein statt. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,In den vergangenen zwei Jahren, konnten wir aufgrund von Corona keine Orts-Versammlungen durchführen. In diesem Zeitraum hat sich einiges getan. So hat sich die Stadt Hallein weiterentwickelt und ist in vielen Bereichen moderner geworden.‘‘

Die Stadtgespräche werden von Sarah Untner professionell begleitet. Die Leiterin des Pernerinsel-Bürgerbeteiligungsprozesses betont: ,,Wir haben gemeinsam an einem neuen, spannenden Format gearbeitet. Wir werden die anwesenden Bürgerinnen und Bürger nicht mit Monologen langweilen, sondern diese aktiv einbauen. Jede Frage an den Bürgermeister wird aufgenommen. Kann sie vom Bürgermeister nicht sofort beantwortet werden, dann wird die Antwort des Bürgermeisters nachgereicht. Die Stadtgespräche sollen eine schöne Mischung ausspannender Präsentation, regem Austausch und wissenswerter Information werden.‘‘ Bei den Stadtgesprächen wird über die größten Projekte der letzten Jahre in Hallein informiert, wichtige Personen stellen sich vor und es gibt einen Ausblick auf die künftigen Herausforderungen er Stadt Hallein. Außerdem werden die Ergebnisse des Pernerinsel-Beteiligungsprojektes präsentiert. Videos, neue Präsentations-Methoden und das Dialogformat machen die drei Veranstaltungen zu einem sowohl spannenden, als auch informativen Ivent.

Eingeladen zu den Stadtgesprächen sind alle Halleinerinnen und Halleiner. Bürgermeister Stangassinger ergänzt: ,,Über der Eingangsfassade des Halleiner Rathauses steht geschrieben: ,Was hier geschieht, jeden geht’s an – Gemeinsinn helfe mit daran‘. Und wir sehen die ganze Stadt als ein gemeinsames Ganzes. Wir haben zwar mehrere Ortsteile, ich bin aber überzeugt, dass es jede Halleinerin und jeden Halleiner etwas angeht, wann, wo und welche Projekte entwickelt oder welche Ideen umgesetzt werden – schließlich ist jedes Projekt für die gesamte Stadt von Bedeutung. Wir alle sind Hallein. Und nur gemeinsam sind wir eine Stadt!‘‘ Abgerundet wird jedes der Halleiner Stadtgespräche mit einem anschließenden kleinen Buffet sowie mit Getränken. Und auch hier gilt: Treten Sie in Dialog miteinander! – (Stadt-Magazin Hallein, OSt. Foto: OSt.)

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Vor Jahren war die von mächtigen Steinsitzreihen umrundete Salzachbuch tatsächlich eine Salzachbucht. Wo heute die teils durch Unkraut ,,verschönte‘‘ Schotterfläche liegt, befand sich einst eine Wasserfläche, gespeist durch die Salzach. Diese lag deutlich tiefer als die Schotterfläche – als sie trockengelegt wurde, verschwanden auch drei Sitzreihen und ein mit Steinplatten belegter Gehweg rund um die Wasserfläche. Was natürlich die Proportionen der gesamten Anlage zerstörte. Die Anlage besaß eine derart faszinierende Ausstrahlung, dass hier sogar die Salzburger Festspiele Aufführungen planten. So wurde auch die schwimmende Plattform auf der Wasserfläche, auf der die Aufführungen stattfinden sollten, von den Salzburger Festspielen finanziert. Doch dann kam alles anders. Halleiner Kleinkrämerei führte dazu, dass die Anlage trockengelegt wurde. Damit schwand auch das Interesse der Salzburger Festspiele, hier in Erscheinung zu treten. Es gab noch einige Veranstaltungen in der schwer misshandelten Salzachbucht, doch seit Jahren ist sie inzwischen sich selbst überlassen. Und sieht auch entsprechend schrecklich aus. Dazu unsere obenstehenden Fotos: Alle 6 Fotos dokumentieren, wie schrecklich, wie widerwärtig, wie abstoßend, wie unappetitlich, wie entsetzlich und wie grauenvoll es stellenweise auf den Sitzbänken der Salzachbucht aussieht. Tatsächlich müssten die zahlreichen Stein-Sitzbänke großflächig gereinigt werden. Und dann müsste die Stadt, die einst von ihr angeordnete Zuschüttung der Bucht, wieder rückgängig machen und den Urzustand der wassergefüllten Salzachbucht wieder herstellen. Dann könnte man auch wieder den Kontakt zu den Salzburger Festspielen suchen. Der gegenwärtige Zustand ist jedenfalls unhaltbar und trägt nur zu einer peinlichen Rufschädigung der Stadt Hallein bei. Wir verweisen unsere Leser noch auf einen zweiten Beitrag zum Thema Salzachbucht, der erst vor kurzem ebenfalls hier im Ressort ,,Aktuelles‘‘ unter dem Titel ,,Die einst beeindruckende Salzachbucht wird immer mehr zu einem Ort des Schreckens‘‘ erschien. Einfach hier ein Stück hinunter scrollen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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FOTO 1: Eine wahre ,,Triumph-Pforte‘‘ ziert den total verkommenen, teilweise verfallenen Teil der einstigen Einfassungsmauer auf der Halleiner Pernerinsel. Richtig schön! FOTOS 2 und 3: Die beiden Einfassungen der Schreckens-Pforte bieten einen schockierenden Anblick. Richtig herrlich! FOTOS 4 und 5: In teilweise grauenhaftem Zustand zeigt sich die Albtraum-Mauer entlang der Salzach. Richtig beeindruckend! FOTO 6: Zwischen der verfallenen Mauer und der Salzach sammeln sich die Mauern-Trümmer. Richtig begeisternd! FOTO 7: Die fachgerechte Schließung einer erheblichen Mauerlücke durch eine hölzerne Absperrung. Richtig hinreißend! FOTOS 8 bis 10: Die Enden der Mauerlücke  in Nahaufnahme. Richtig romantisch! FOTO 11: Es grünt sogar üppig auf der Schreckensmauer. Richtig schön!  FOTO 12: Na endlich – so soll es auf der ganzen Pernerinsel sein! Der gesamte Mauer-Horror, eine enorme Schande und Peinlichkeit für die Stadt Hallein, gehört endlich beseitigt und durch ein Schutzgitter ersetzt, so wie dies in ersten Anfängen bereits auf großartige und vorbildliche Art und Weise verwirklicht wurde!



Die einzige Insel entlang der Salzach ist ein Juwel und ein fürstliches Geschenk der Natur. Schon die Salzburger Erzbischöfe, die sich als allein regierende Landesherren das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg völlig gesetzwidrig aneigneten, schufen sich auf der Pernerinsel einen hoch ummauerten Privatpark, von dem die Halleiner natürlich ausgeschlossen waren. Sogar eine Spielstätte der weltberühmten Salzburger Festspiele finden mittlerweile die Freunde des herausragenden Schauspiels auf der Pernerinsel. Hinzuweisen ist noch auf die einstige,
historische Saline und auf die Peterskapelle sowie auf die grandiosen mächtigen Holzfiguren, zur Verfügung gestellt vom Besitzer des Schlosses Wiespach. Weniger erfreulich ein Supermarkt und schließlich noch ein entsetzlicher, unfassbarer Albtraum: Der riesige Parkplatz unmittelbar vor der Festspielstätte. Und das auf der einzigen Salzachinsel! Die Pernerinsel müsste schon längst eine vielfältig gestaltete Attraktion sein, eine einzigartige Sehenswürdigkeit, die man selbstverständlich auf der einzigen Salzachinsel erwartet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Wer noch keine Pläne für die letzten Herbstwochenenden hat, dem kann man getrost einen Abstecher in das nahe gelegene Adneter Moos in unmittelbarer Nähe des Zentrums der Halleiner Nachbargemeinde Adnet empfehlen. Gemeinsam mit der Gemeinde Adnet bemüht sich das Land seit Jahrzehnten um den Erhalt von Flora und Fauna des Moorgebietes. Zur Veranschaulichung der Artenvielfalt ist dort auch ein familienfreundlicher Themenweg eingerichtet. Landesrätin Daniela Gutschi besuchte mit Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitsamer und Bgm. Wolfgang Auer das Adneter Moos, um die Fortschritte bei der Renaturierung der Streuwiesen vor Ort zu besichtigen.

 

Das Adneter Moos ist seit 1983 ein Geschützter Landschaftsteil, das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von rund 40 Hektar. Entstanden ist das Niedermoor durch den großen See, der früher einmal das Salzachtal bedeckte. Um den Lebensraum in seiner natürlichen Vielfalt zu erhalten, bedarf es laufender Anstrengungen. ,,Als Land haben wir in den letzten Jahren rund 100.000 Euro investiert, um besondere Bereiche im Adneter Moos wieder zu dem zu machen, was sie schon einmal waren‘‘ so Naturschutz-Landesrätin Daniela Gutschi.

 

„Im Adneter Moos wurden über 400 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen. Auch eine der seltensten Pflanzenarten in Salzburg, eine Orchidee namens Moor-Glanzstendel, ist hier zu finden. Im Gebiet befindet sich auch das einzige bekannte Vorkommen des Lungen-Enzians im Tennengau, der ausschließlich an feuchten Standorten gedeiht“, informiert Gutschi. Aktuell werden die Streuwiesen im Adneter Moos renaturiert, bis Jahresbeginn 2023 sind die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen. Als Streuwiese bezeichnet man Grünland, das nur einmal jährlich im Spätsommer oder Herbst gemäht wird. Meist handelt es sich dabei um nasse Wiesen, auf denen Sauergräser, Pfeifengras oder Schilf dominieren.

 

„Die Streuwiesen sind Teil der alten Kulturlandschaften, die im Gegensatz zu Auwäldern oder Lebensräumen im Hochgebirge auf menschliches Zutun angewiesen sind. Ende der 1960er-Jahre wurde die Bewirtschaftung unattraktiv und die Wiesen sind entweder verwildert oder es wurden Fichten gepflanzt, die sich auf diesen Böden jedoch nicht bewähren. Im Naturschutz bemühen wir uns seit vielen Jahren, solche Fehlentwicklungen wieder gut zu machen und seltenen Tieren und Pflanzen wieder ihren Lebensraum zurück zu geben“, informiert Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitsamer.

 

„Für mich ist das Moos ein großes Juwel. Auf dem Wanderweg geht man rund eine Stunde durch diese einzigartige Landschaft und kann dabei Flora und Fauna entdecken. Mehr als 40 verschiedene Tagfalterarten wurden hier bei uns nachgewiesen, darunter einige in ganz Europa stark gefährdete Arten‘‘ – mit diesen Worten lädt Bürgermeister Wolfgang Auer nach Adnet ein. – Auf dem oben stehenden Foto Landesrätin Daniela Gutschi, die mit Schutzgebietsbetreuer Johannes Reitshamer und Bürgermeister Wolfgang Auer das Adneter Moos besichtigte, um sich über die Fortschritte bei der Renaturierung der Streuwiesen  informieren zu lassen. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst.)

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Die fantastische Salzachbucht in Hallein, die sich ursprünglich um eine Wasserfläche herumwölbte, damals noch drei Sitzreihen mehr als heute hatte und die einst Spielstätte auch der Salzburger Festspiele werden sollte, sie ist seit der verheerenden und unverständlichen Zuschüttung der Wasserfläche, immer mehr einer zunehmenden Zerstörung ausgeliefert. Intensiv wuchernder Pflanzenwuchs speziell an den Enden der Sitzreihen (dazu die Fotos 1 bis 3 oben), grauenvolle, unappetitliche und widerwärtige Verschmutzungen der Sitzreihen (Foto 4 oben), zersprungene Sitzplatten (Foto 5 oben) und immer mehr Sprünge rund um die Verkleidungsplatten der Sitzreihen dokumentieren, dass die einst stolze Anlage, um die sogar die Stadt Salzburg einst Hallein beneidet hatte, offenbar nur noch sich selbst überlassen bleibt – mit allen negativen Folgen eines offenbar unaufhaltsamen Verfalls. Dass auf dem letzten Foto oben auch 10 Zigarettenstummel zu sehen sind, zeigt wie negativ sich der Nikotin-Konsum auf das undiskutable Verhalten der Nikotin-Süchtigen auch in der Salzachbucht auswirkt. – (Odo Stierschneider. Fotos OSt.)

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Wenn Autofahrer mutwillig mit ihren Karrossen Wiesenbereiche neben der Asphalt-Fahrbahn durchpflügen, dann sind sie entweder betrunken (volkstümlich: besoffen) oder geistesgestört (volkstümlich: vertrottelt). Kein nüchterner oder geistig normaler Autolenker käme auf die absurde Idee, sein Fahrzeug in eine grüne Wiese zu lenken. Aber Vorsicht! Auch hinter der größten Blödheit steckt ein winziger vernünftiger Kern – behaupten jedenfalls  Wissenschafter, die sich mit der manchmal irritierenden, menschlichen Denkmaschine Gehirn beschäftigen. Der Fotograf der 3 obenstehenden Fotos zerbrach sich lange Zeit darüber den Kopf, wo hinter der Blödheit auf seinen Fotos der vernünftige Kern verborgen sein könnte. Nach intensiver Betrachtung des ersten Fotos, stellte sich doch noch die Lösung ein: Der brutale Wiesen-Durchpflüger lenkte deshalb seine Karre vom richtigen, asphaltierten Weg in die Wiese, weil er damit die Kurve schneiden wollte, um auf der dadurch verkürzten Wegstrecke, den unverschämt teuren Kraftstoff einzusparen! Doch die Ersparnis lautet dennoch Null! Denn: Wenn das Auto den weichen Wiesengrund durchpflügt, sinken die Reifen ein, der Widerstand wird größer und es wird wesentlich mehr Kraftstoff verbraucht als auf Asphalt! Wenn dieses kriminelle Vorgehen dennoch Schule macht, dann werden künftig alle Wiesen neben kurvenreichen Straßen total ruiniert sein. Die Abhilfe? Die entsprechenden Wiesen einzäunen. Aber massiv mit Stacheldraht, damit auch allzu brutale Autolenker davon abgeschreckt werden, die Umzäunung der Wiesen einfach niederzufahren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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In Facebook nimmt der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger immer wieder zu den verschiedensten Ereignissen und Problemen in der Stadt Hallein Stellung. Meist sind es eher kurze Statements, stets mit Fotos bereichert. Nun aber attackiert er massiv die ÖVP Hallein und kritisiert auch gleich die ÖVP im Land und im Bund. Unter anderem kündigt der Bürgermeister an, ,,der Halleiner ÖVP-Sumpf wird weiter ausgehoben.‘‘ Nachstehend der volle Wortlaut der Darlegungen des Bürgermeisters.

 

,,Seit 3,5 Jahren ist die ÖVP in Hallein und im Land destruktiv gegen die Stadt Hallein unterwegs. Wie bei Schmid und Kurz ist auch in Hallein von Spitzenbeamten und Politikern gemeinsam gegen mich intrigiert worden. Das hat das echte Ziel der ÖVP offenbart: Vernichtungsschläge zu setzen, sonst nichts. Konstruktive Arbeit für die Bürger:innen dieser Stadt gibt es – wie in den Jahren davor – auch nicht.

 

Abgesehen davon, dass ich der Gemeinde in keinster Form jemals einen Schaden verursacht habe, möchte ich zu den haltlosen ÖVP-Vorwürfen des Amtsmissbrauches, folgendes festhalten.

 

1. Dass die ÖVP seit 3,5 Jahren mit allen Mitteln versucht, gegen meine erfolgreiche Arbeit für die Stadt vorzugehen, ist nichts Neues. Anpatzen, Torpedieren und Intrigieren – das ist der Stil der ÖVP Hallein.

 

2. Das ist aber nicht nur der Stil der Halleiner ÖVP. Sondern dieser Stil ist von Anfang an von der Landes ÖVP gegen die Stadt Hallein geführt worden. Vorwürfe, Schmutzkübel, Intrigen mit ehemaligen Spitzenbeamten und jetzt Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft – die traurige Geschichte der ÖVP erreicht damit den Gipfel.

 

3. Wie im Bund wäre die ÖVP im Land und auch in der Gemeinde gut beraten, sich auf die Arbeit für die Bürger:innen zu konzentrieren. Dass der Landeshauptmann so ein politisches Verhalten zulässt zeigt seine wahre Gesinnungshaltung. Wie es scheint ist das einzige Ziel, dieser auf allen Ebenen angeschlagenen ÖVP, ausschließlich die Ablenkung von eigenen Skandalen und von ihrer zutiefst korruptionsverdächtigen, machtbesessenen Haltung.

 

So sehr sich die ÖVP wünscht, dass sie Hallein 2019 nicht verloren hätte und so sehr sich die ÖVP wünscht, mich mit ihren konstruierten Vorwürfen aus dem Bürgermeistersessel zu heben, so sehr darf sich die ÖVP – in Hallein und im Land Salzburg – drei Dinge hinter die Ohren schreiben:

 

Ich werde den erfolgreichen Weg für unsere Stadt weiterbestreiten, mit konstruktiver Arbeit für die Menschen in dieser Stadt.

 

Ich werde mich von haltlosen Anschuldigungen nicht unterkriegen lassen.

 

Wir werden uns mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen und der Halleiner ÖVP-Sumpf wird weiter ausgehoben.

 

Die von mir seit 2019 angestrebte Zusammenarbeit mit der ÖVP-Hallein – die seit 3,5 Jahren meine ausgestreckte Hand zu einem gemeinsamen Weg ignoriert und zudem ständig versucht, mir „das Hackl ins Kreuz“ zu schlagen – erreicht ihren Tiefpunkt und es wird ohne eine gänzliche Reinigung von innen heraus bei der ÖVP auch keine weiteren Gespräche geben.‘‘ – (Bürgermeister Alexander Stangassinger).

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Was den Besuchern der Sitzung der Gemeindevertretung Hallein am Donnerstag, 20. 10. 2022 geboten wurde, war das Gegenteil von erstklassig. Die Sitzung wurde mit der bedenklichen Feststellung des Bürgermeisters eröffnet, dass in der Vergangenheit das Protokollieren der abgehaltenen GV-Sitzungen nicht ordnungsgemäß erfolgen konnte. Als Grund gab der Bürgermeister an, dass die Sitzungs-Aufnahmen sehr schwer zu verstehen wären durch die sich im Sitzungsaal ergebende Geräuschkulisse. Unklar blieb, wie viele Sitzungsprotokolle davon betroffen sind und wie andere Gemeinden dieses Problem lösen.

 

Als weiteren Punkt der GV-Sitzung, stellte eine Riferin im öffentlichen Teil, in dem alle Bürger Fragen stellen können, eine Frage an den Bürgermeister zu einem Neubau in Rif. Eine ordentliche Beantwortung erhielt sie nicht. Denn der Gatte der ,,wilden‘‘ GV-Vertreterin Sandra Lindtner, Christian Lindtner, sprang urplötzlich wie von einer Tarantel gestochen auf und unterbrach die Anfrage der Riferin, mit der Bitte, etwas sagen zu dürfen. Der Bürgermeister willigte ein, dass Lindtner sich zu Wort meldete und ließ die Riferin mehr oder weniger im Regen stehen. Da ging natürlich ein Raunen durch den Saal seitens der Besucher. Lindtners Wortmeldung: Er bedankte sich bei seiner Gattin für ihren Einsatz bezüglich Installierung eines Mobbing-Beraters in einer Halleiner Schule und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Nicht nur, dass dies völlig unpassend war, wurde auch die Frage der Halleiner Bürgerin komplett abgewürgt und nicht mehr beantwortet…

 

Ein Punkt im nicht öffentlichen Teil der Sitzung, betraf den Antrag des TVB-Hallein, die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes am Bayrhamerplatz, bis zum 29. Jänner zu erweitern – bewilligt wurden schließlich Öffnungszeiten bis zum 16. Jänner. Dies erfolgte jedoch nicht einstimmig, da die Grünen mit Kimbie Humer-Vogl vernünftigerweise zu Recht einwarfen, dass man hier aufgrund der Energieknappheit etc. darauf verzichten sollte. Die Beantwortung einer Anfrage der Vizebürgermeisterin an den Bürgermeister, ob denn die Arbeiten zum Hochwasserschutz am Dürrnberg abgeschlossen wären, lautete: ,,Das weiß ich jetzt nicht, da muss ich nachschauen!‘‘

 

Eine weitere Anfrage der ÖVP, betraf die Anfrage einer kranken Bürgerin aus Rif/Rehhof. Sie benötigt regelmäßig Medikamente und es ist ihr aufgrund ihrer Erkrankung nicht möglich, sich selbst ihre Medikamente zu holen. Da die nächste Apotheke sich in Hallein befindet, gibt es durch die Stadtgemeinde einen Zuschuss, um ein Taxiunternehmen mit der Besorgung der Medikamente zu betrauen. Der dafür vorgesehene Betrag ist jedoch angesichts der aktuellen Teuerungen zu niedrig angesetzt, also nicht ausreichend. Auch hier konnte der Bürgermeister keine Auskunft geben.

 

Das nächste Thema betraf einen Grundstücksverkauf auf dem Dürrnberg durch Bürgermeister Stangassinger an SPÖ-Bezirkschef Roland Meisl. Hier stellte die ÖVP mit Vizebürgermeisterin Katharina Seywald, die Anfrage, wie das Ganze durchgeführt wurde.

 

Zu den Fakten: OptimaMed kaufte 2007 ein Grundstück für die Erweiterung ihres Wirkungsbereichs auf dem Dürrnberg. – Es wurde unter dem damaligen Bürgermeister Christian Stöckl vertraglich eine 3jährige Frist vereinbart, um dies umzusetzen. Bei Nichtumsetzung müsste OptimaMed zum Ablauf der Frist das Grundstück zurückgeben oder € 200.000 als Kaufpreis zusätzlich bezahlen. – Der Ablauf der Frist wurde immer wieder, im Einverständnis mit der Stadtgemeinde, verlängert. – Im Jahr 2021 am 21. 12., teilte OptimaMed mit, die Erweiterungspläne aufzugeben und das Grundstück retournieren zu wollen. Man wolle auch nicht die € 200.000,- bezahlen, damit das Grundstück in ihrem Besitz verbleiben kann. – Die Stadtgemeindevertretung wurde durch den Bürgermeister darüber informiert und beschloss am 24. 3. 2022 einstimmig den vertraglich vereinbarten Rückkauf. Darüber wurde OptimaMed am 25. 3. 2022 seitens der Stadtgemeinde Hallein schriftlich informiert. – Am 19. 4. 2022 informierte die OptimaMed die Stadt darüber, nun doch die Kaufpreis-Aufzahlung leisten zu wollen. Sie berief sich dabei auf ihr 2007 eingeräumtes vertragliches Recht, die Rückabwicklung abwenden zu können, wenn die Kaufpreiszahlung in der Höhe von € 200.000 binnen 4 Wochen nach Bekanntgabe der Rückabwicklungsabsicht an die Stadtgemeinde Hallein bezahlt wird. – Erst am 26. 4. 22 erfolgte schließlich der Zahlungseingang auf dem Konto der Stadt. Da die schriftliche Benachrichtigung der Stadt über die beabsichtigte Rückabwicklung am Freitag, den 25. 3. 2022 erfolgte, hätte der Zahlungseingang am Konto der Stadt binnen vier Wochen und damit bereits am 22. 4. 2022 einlangen müssen. Die Abwendung des Rückkaufs durch die Kaufpreisaufzahlung ist somit rechtswidrig. – Damit ist die Zahlung um 4 Tage nachweislich zu spät erfolgt und damit rechtswidrig. – Der Bürgermeister hat darüber erst am 30. Juni 2022 informiert.

 

Das Grundstück wurde mittlerweile an Bürgermeister Stanggassingers Freund und Politberater, SPÖ-Bezirkschef Roland Meisl, verkauft. Damit nicht genug, musste sich Vizebürgermeisterin Katharina Seywald bei Darstellung und Befragung an den Bürgermeister zu dieser Causa, sich vor allen Anwesenden von GV-Vertreter Josef Sailer in aggressiver Art- und Weise anschreien lassen. (Dazu besteht eine Aufnahme.) Auf die Fragen die man hatte, ging man gar nicht erst ein, die Vizebürgermeisterin wurde auch in ihrer zustehenden Gesprächszeit vom Bürgermeister unterbrochen. Vizebürgermeisterin Katharina Seywald mehr als überrascht von dieser Art bzw. von diesem Geschrei, ließ sich nicht auf dasselbe Niveau hinunter und ließ alles in bewundernswerter Weise über sich ergehen.

 

Ausnahmslos alle Besucher der Sitzung zeigten sich mehr als entsetzt über deren Verlauf, vor allen aber über die Vorgangsweise und Behandlung gegenüber der Vizebürgermeisterin. Dies wurde ihr noch am nächsten Tag in unzähligen Anrufen die sie erhielt, bestätigt. Gemeindevertreter/Innen die an den Auseinandersetzungen nicht teilnahmen, entschuldigten sich nach Beendigung der Sitzung für den Ablauf und die Vorgangsweise bei dieser Sitzung.

 

Auch gab es nicht einen einzigen Punkt, geschweige denn eine Idee, wie man die Gemeinde Hallein und deren Bürger mit Maßnahmen zur jetzigen Krise entlasten könnte. Maßnahmen, die in anderen Gemeinden längst verfolgt und umgesetzt werden wie etwa die Vorsorge für ein Blackout; Solarversorgung, die nicht nur auf einem Dach erfolgen muss; die allgemeine Teuerung von Mieten und Energie; die Unterstützung der Halleiner Wirtschaft bzw. der Mittelstandsbetriebe. Diese Nöte wurden schon in der Pandemie ignoriert. – (H.C., OSt. Foto: OSt.)

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Der nördliche Teil der Wichtlhuberstraße in der Halleiner Altstadt, ist nun deutlich heller und freundlicher geworden. Schuld daran war die erfreuliche Initiative des neuen Hausbesitzers, dem oben im Bild links aufscheinenden Gebäude einen hellen Anstrich zu versehen. Allzu lange trug das Bauwerk eine abstoßende, dunkle und ungepflegte Fassade, die dem ganzen Bereich rundum eine düstere Atmosphäre bescherte. Damit ist es jetzt erfreulicher Weise vorbei. Doch die umfassenden Renovierungsarbeiten an dem Gebäude werden noch andauern. Denn es gibt noch viel zu tun, wie unser zweites Foto oben dokumentiert. Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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,,Heast, host scho gsegn, wia de Deppatn de Eisnbanbrukn in Hallein angschmiert ham?‘‘ Diese Frage stellte ein junger Mann während einer Autobusfahrt von Hallein nach Salzburg, an seinen neben ihm sitzenden Altersgenossen. Und tatsächlich: Der Durchgang unter der Eisenbahnbrücke, welche über die Alm führt, bietet einen skandalösen Anblick. Seit Jahren ist die Brückenkonstruktion durch wilde, völlig sinnlose Farbschmierereien in Mitleidenschaft gezogen, ohne dass irgendetwas dagegen unternommen wurde. Unsere obenstehenden Fotos zeigen dazu einige unerfreuliche Beispiele. Die Kritik richtet sich in diesem Fall in zwei Richtungen. Natürlich in erster Linie an die geistig offensichtlich auf ein Minimum reduzierten Täter, die fremdes Eigentum sinnlos beschädigen. Aber auch an die Eigentümer der Brücke, die überhaupt nicht daran denken, diesen Horror endlich zu beseitigen. Im Gegenteil: Einige Teile der beschmierten Brücke wurden mittlerweile vergittert, so dass das Geschmiere gar nicht mehr beseitigt werden kann! Üblicher Weise wird ein derartiges Vorgehen als Schildbürgerstreich bezeichnet. Richtig wäre es gewesen, zuerst die Farbschmierereien zu beseitigen und dann die Gitter zu montieren. Man erkennt: Den Eigentümern ist es offensichtlich völlig egal, welchen Anblick die Brückenkonstruktion bietet. Eigentlich sollte die Halleiner Stadtpolitik hier ein vernünftiges Machtwort sprechen. Jedenfalls erscheint dieser ganze Wahnsinn als ein einziger, unfassbarer Horror, als eine völlig überflüssige Rufschädigung für die Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Insgesamt 70 Salzburgerinnen und Salzburger im Alter zwischen 16 und 19 Jahren aus dem ganzen Land, werden beim Jugendlandtag am 8. November Politik „in Echt“ erleben und gestalten. An den Anträgen wird bereits intensiv gearbeitet – nämlich bei den Vorbereitungen in der Landesberufsschule in Hallein. Landtags-Präsidentin Brigitta Pallauf diskutierte mit Jugendlichen in Hallein ihre Anliegen an die Politik. Am 8. November werden sie im Landtag von den Jugendlichen abgestimmt. „Der Salzburger Jugendlandtag ist Lernen durch Tun und gleichzeitig politische Beteiligung. Das belegt auch eine Studie der Europäischen Union: Junge Menschen fühlen sich dadurch wahrgenommen. Für viele ist es der Zündfunke für eigenes Engagement“, ist Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf überzeugt.

 

Brigitta Pallauf hat die Jugendlichen beim Vorbereitungs-Wochenende in der Halleiner Landesberufsschule besucht. Und ihr Einsatz findet Gehör: „Mit insgesamt sieben Aufträgen an die Landesregierung hat der Landtag die Beschlüsse des Salzburger Jugendlandtags 2021 umgesetzt“, so die Landtagspräsidentin. Die Anträge, die jetzt vorbereitet werden, werden am 8. November von den Jugendlichen im Sitzungssaal des Salzburger Landtags debattiert und abgestimmt. Im Anschluss daran prüfen Landtag und Landesregierung die Anträge und suchen nach Umsetzungsmöglichkeiten. Das Salzburger Politikformat ist Teil des Europäischen Jugenddialogs. Die Kommission fördert es über Erasmus+. Dazu folgende Daten und Fakten: Der Jugendlandtag findet am Dienstag, 8. November, im Landtagssitzungssaal im Chiemseehof statt. – 70 Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren aus 34 Salzburger Gemeinden nehmen teil. – Einladung durch Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf aufgrund einer Zufallsziehung. – Beim Sitzungstag wird die Landesregierung Fragen der Jugendlichen beantworten. – Landtag und die Landesregierung prüfen die Anträge des Jugendlandtags und suchen nach Umsetzungsmöglichkeiten. – Mehr Infos gibt es dazu unter www.salzburg.gv.at/jugendlandtag. – (Landes-Korrespondenz. Foto: SLK).

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Tatort Altstadt Hallein. In der Ruprechtgasse, zwischen Robertgasse und Kornsteinplatz, findet man, die größte, überdachte Geschäfts-Auslagenfront der Halleiner Altstadt. Hier entdeckt man jedoch weder meisterhaft gefertigte Schmuckstücke noch anspruchsvoll gestaltete Bekleidung, weder eine Auswahl an wichtigen und wertvollen Büchern, noch faszinierende Antiquitäten. Hier wird vielmehr moderne ,,Kunst‘‘ präsentiert, im schlechtesten und miserabelsten Sinne des Wortes – eine grobe Beleidigung für die  Einkaufsstadt Hallein. Hingepfuschte Machwerke, fad, dilletantisch und einfallslos dahingeschmiert. Ein echter Albtraum und eine permanente Abwertung der schönen Altstadt von Hallein. Entweder bestehen die Eigentümer der Auslagenfront künftig darauf, dass hier endlich Kunst geboten wird, die den Namen Kunst auch verdient, oder sie beenden ihre Zusammenarbeit mit den ,,Künstlern‘‘, die offenbar alles, aber nur keine Künstler sind. Die schöne Auslagenfront verdient es nicht, dass sie auf derart brutale Art missbraucht wird. Die Halleiner Altstadt benötigt schöne, attraktive Auslagen mit attraktivem Inhalt, aber kein derartiges Brechmittel. – (Odo Stierschneider. Fotos OSt.)

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Die Zeiten ändern sich. Ende September wurde der Halleiner Dechant Hans Schreilechner nach 24 Jahren feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Der neue Dechant von Hallein, Markus Danner, wohnt bis auf weiteres im Pfarrhof Oberalm und wird hier auch ein Büro behalten. Darüber hinaus ist Markus Danner auch noch als Pfarrer in den Gemeinden Oberalm, in Puch und in St. Jakob tätig – auch die Kirche leidet ganz offensichtlich unter zu wenig Mitarbeitern. Der Vielbeschäftigte ist unter der Telefonnummer 0676/8746-5400 oder unter der Mailadresse markus.danner@pfarre.kirchen.net erreichbar. Martin Schiessel hat seine Stelle als Pastoralassistent im Krankenhaus Hallein und in Oberalm angetreten.

In einem Offenen Brief betont Markus Danner unter anderem: ,,Herzlich begrüße ich euch alle. Ich hoffe, dass die einen im Sommer Erholung gefunden haben und die anderen mit ihrer Arbeit Erfolg gehabt haben. Hoffentlich haben die, deren Leiden keine Pause gemacht hat, immer wieder aufbauende Erfahrungen mit lieben und hilfreichen Menschen machen dürfen. Wir wollen die Herausforderungen unserer Zeit erkennen und den Glauben in genau dieser Situation gut leben, verkünden und feiern. Ich bin zuversichtlich, dass Gutes gelingen wird, obwohl manches anders wird, als es uns bisher vertraut war. In den einzelnen Pfarrgemeinden wird die neue Situation vor allem in der Gottesdienstordnung spürbar. Mir ist bewusst, dass die Veränderungen durchaus weh tun können, ich bitte aber um Verständnis, dass die derzeit gültigen Regelungen mit allen Vor- und Nachteilen unverändert bis August 2023 beibehalten werden. Es wird im Mai wieder ein Treffen mit Vertretern aller Pfarren geben, wobei die Erfahrungen dieses Jahres besprochen und über Verbesserungen beraten und entschieden wird. Bis dahin werden wir alle Rückmeldungen sammeln, aber keine Änderungen an der Gottesdienstordnung vornehmen. Bei Fragen, Anliegen und Unsicherheiten wendet euch bitte an die Pfarrbüros. Wir sind nach wie vor auch für beratende Gespräche oder Krankenbesuche da. Ich freue mich auf gute Begegnungen!“ – (Text und Foto: Pfarrblatt ,,Vielstimmig‘‘.)

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Die zwei mächtigsten und extrem wichtigen Gebäude der Stadt Hallein, am Salzachufer gegenüber der Halleiner Altstadt: Die auch international angesehene HTBLA sowie das schön eingerichtete Seniorenheim. Die Gebäude dieser wichtigen Halleiner Institutionen haben eines gemeinsam. Beide sind farblich unverständlich in deprimierendem Grau gehalten. Grau – diese nichtssagende, fade und langweilige Farbe für die Gebäude von zwei extrem wichtigen Institutionen zu verwenden, das ist Brutalität pur. Hinter den in armseligem Grau gehaltenen Fassaden wird ernsthafte und vorbildliche Arbeit geleistet. Deshalb ist es absolut unverständlich, dass hier die fade und uninteressante Tarnfarbe Grau verwendet wurde. Es gibt zahllose schöne, vornehme Farbvarianten, die alle wesentlich besser zu den beiden Gebäuden passen würden als das entsetzliche Grau. Die beiden mächtigen Fassadenblöcke könnten auch zweifarbig gestaltet werden, um dadurch weniger riesig, schwer und wuchtig zu wirken. Bei der HTBLA zeigen sich an der Grau-Fassade erste Schadstellen. Wenn diese beseitigt werden, dann ist der Zeitpunkt für einen Farbwechsel gekommen. Angesichts der Größe der beiden Gebäude wäre es eine erfreuliche Initiative, wenn im Vorfeld einer Farbänderung, also einer Farbverbesserung, dazu mehrere Vorschläge öffentlich präsentiert würden. (Fotos: Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Bekanntlich wurde – der Salzschreiber berichtete darüber in Wort und Bild – der sensationell schöne Regenbogen-Schutzweg bei der renovierten Neumayr-Brücke, von verblödeten und hirnlosen Tätern sinnlos zerstört. Der optisch durch seine Farbenvielfalt begeisternde Regenbogen-Schutzweg ist als Vorbild für weitere begeisternde Umwandlungen von bisher nur schwarz-weißen Fußgänger-Straßenübergängen gedacht und würde das Halleiner Stadtbild auf erfreuliche und positive Art aufwerten. Halleins Bürgermeister fand dazu auf Facebook klare Worte. Wir zitieren: ,,Wir sind eine offene Stadt! Und bei uns sind alle herzlich willkommen! Aber Null Toleranz haben wir gegenüber Vandalismus und gegenüber Menschen, die selbst keine Toleranz haben. Dieser Vandalenakt an unserem ersten Regenbogen-Schutzweg wird angezeigt. Die Kamera wird dazu gerade ausgewertet. Und ich empfehle diesen Idioten dringend, sich zu stellen. Und ja: Menschen die sowas machen, sind Idioten. Jeder Mensch soll leben können, wie er will. Man muss die Vorlieben des Anderen nicht mögen, man muss sie nicht gut heißen und man muss sie nicht nachmachen! Man muss nur die anderen so leben und lieben lassen, wie sie es wollen. Und gerade deshalb werden wir den Schutzweg bald erneut bunt anstreichen. Als starkes Zeichen dafür, dass hier in Hallein alle Platz haben. Und als kleines Zeichen auch deshalb, weil unserer Welt ein bisschen mehr Farbe nicht schadet!‘‘ Das erste Foto oben zeigt das erfreuliche Farbenbild, welches der großartige und fantastische Regenbogen-Schutzweg ursprünglich bot. Auf dem 2. Foto wurde das erschütternde Ergebnis des skandalösen Vandalenaktes festgehalten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Aus einem ganz besonders erfreulichen Anlass, fanden sich zahlreiche Bücherfreundinnen und Bücherfreunde am Mittwoch, 12. Oktober, nach Geschäftsschluss vor der Halleiner Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ auf dem Bayrhamerplatz ein. Denn es galt das zehnjährige Bestandsjubiläum des beliebten Bücherparadieses zu feiern. Vor 10 Jahren war Hallein noch deutlich stärker Salzburgs größte Industrie- und Arbeiterstadt, als dies heute der Fall ist. Es gehörte also eine kräftige Portion Mut dazu, in diesem Umfeld eine zweite Buchhandlung zu gründen. Doch deren junge Inhaberin, Jaqueline Brabec, fachlich perfekt ausgebildet, ging mit Zuversicht an die große Aufgabe heran, ihre Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ mit großem Einsatz zu einem erfolgreichen Unternehmen zu auszugestalten. Halleins immer zahlreicher werdende Bucherliebhaber registrierten die erfreuliche Gründung des neuen Halleiner Bücherfreunde-Zentrums jedenfalls mit Begeisterung. Darüber hinaus waren alle Halleinerinnen und Halleiner, die das Geschehen in ihrer Stadt mit Interesse verfolgen, nun noch mehr stolz auf ihre geliebte Stadt Hallein. Denn die Existenz von zwei Buchhandlungen signalisierte deutlich, dass der Anteil intelligenter, wissensdurstiger und lesefreudiger Halleinerinnen und Halleiner stetig zunimmt. Am 12. Oktober also, fanden sich um 18,30 Uhr zahlreiche Bücher-Begeisterte ein, um das stolze 10jährige Bestehen ihrer Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ entsprechend zu feiern. Die Inhaberin des Bücherparadiese schilderte in einem Rückblick das Entstehen ihrer schönen und reichhaltig sortierten Buchhandlung, bevor alle Anwesenden zu einem Imbiss geladen wurden. Auch der ,,Salzschreiber‘‘ schließt sich natürlich den zahlreichen Jubiläums-Gratulanten der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ voll Begeisterung an und wünscht nur das Allerbeste für die Zukunft dieses großartigen Bücherparadieses in der Stadt Hallein.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

FOTO 1: Links im Bild, die Inhaberin der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ Jaqueline Brabec, mit Mutter und Töchterchen. FOTO 2: Die Bücherfreunde füllten zum 10jährigen Bestehen der Buchhandlung deren Verkaufsräume. FOTO 3: Die prächtige Geburtstagstorte, stilgerecht gestaltet, durfte bei dem erfreulichen Jubliläum natürlich nicht fehlen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auch im Tennengau gab es bei der Wahl des Bundespräsidenten, eine solide Mehrheit für Stabilitätsanker und Amtsinhaber Van der Bellen. Nach Ende seiner ersten Amtsperiode, der Triumph: Er erhielt 56,7 % der abgegebenen Stimmen, obwohl ihm sechs andere Mitbewerber die Siegeskrone entreißen wollten. Nachstehend die Wahl-Ergebnisse aus Stadt und Bezirk Hallein.

HALLEIN

A. Van der Bellen 4209 (56,44 %). W. Rosenkranz 1474 (19,77 %). M. Brunner 158 (2,12%). G. Grosz 419 (5,62 %). H. Staudinger 107 (1,43 %). T. Wallentin 604 (8,10%). D. Wlazny 486 (6,52 %).

 

ABTENAU
A. Van der Bellen 1619 (59,11 %). W. Rosenkranz 542 (19,79 %). M. Brunner 64 (2,34 %). G. Grosz 112 (4,09 %). H. Staudinger 69 (2,52 %). T. Wallentin 213 (7,78 %). D. Wlazny 120 (4,38 %).

 

ADNET
A. Van der Bellen 1005 (56,59 %). W. Rosenkranz 329 (18,52 %). M. Brunner 43 (2,42 %). G. Grosz 73 (4,11 %). H. Staudinger 39 (2,20 %). T. Wallentin 157 (8,84 %). D. Wlazny 130 (7,32 %).

ANNABERG-LUNGÖTZ
A. Van der Bellen 636 (63,60 %). W. Rosenkranz 186 (18,60 %). M. Brunner 23 (2,30 %). G. Grosz 37 (3,70 %). H. Staudinger 10 (1,0 %). T. Wallentin 64 (6,40 %), D. Wlazny 44 (4,40 %).

BAD VIGAUN
A. Van der Bellen 522 (53,43 %). W. Rosenkranz 229 (23,40 %). M. Brunner 35 (3,58 %). G. Grosz 41 (4,20 %). H. Staudinger 17 (1,74 %). T. Wallentin 82 (8,39 %). D. Wlazny 51 (5,22 %).

GOLLING
Van der Bellen 1011 (56,42 %). W. Rosenkranz 319 (17,80 %). M. Brunner 59 (3,29 %). G. Grosz 80 (4,46 %). H. Staudinger 34 (1,90 %). T. Wallentin 169 (9,43 %). D. Wlazny 120 (6.70 %).

KRISPL
Van der Bellen 248 (52,21 %). W. Rosenkranz 109 (22,95 %). M. Brunner 22 (4,63 %). G. Grosz 18 (3,79 %). H. Staudinger 11 (2,32 %). T. Wallentin 35 (7,37 %). D. Wlazny 32 (6,74 %).

KUCHL
Van der Bellen 1699 (54,37 %). W. Rosenkranz 617 (19,74 %). M. Brunner 80 (2,56 %). G. Grosz 155 (4,96 %). H. Staudinger 94 (3,01 %). T. Wallentin 287 (9,18 %). D. Wlazny 193 (6,18 %).

OBERALM
Van der Bellen 1196 (61,59 %). W. Rosenkranz 333 (17,15 %). M. Brunner 33 (1,70 %). G. Grosz 56 (2,88 %). H. Staudinger 37 (1,91 %). T. Wallentin 161 (8,29%). D. Wlazny 126 (6,49 %).

PUCH
Van der Bellen 1112 (63,40 %). W. Rosenkranz 252 (14,37 %). M. Brunner 19 (1,08 %). G. Grosz 72 (4,10 %). H. Staudinger 43 (2,45 %). T.  Wallentin 147 (8,38 %). D. Wlazny 109 (6,21 %).

 

RUSSBACH
Van der Bellen 228 (56,30 %). W. Rosenkranz 71 (17,53 %). M. Brunner 8 (1,98 %). G. Grosz 24 (5,93 %). H. Staudinger 10 (2,47 %). T. Wallentin 39 (9,63 %). D. Wlazny 25 (6,17 %).

SCHEFFAU
Van der Bellen 327 (46,42 %). W. Rosenkranz 186 (26,35 %). M. Brunner 16 (2,27  %). G. Grosz 32 (4,53 %). H. Staudinger 23 (3,26 %). T. Wallentin 72 (10,20 %). D. Wlazny 50 (7,08 %). – (Text und Foto: Austria Presseagentur).

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Es war ein Glücksfall der besonderen Art. Auf der eben erst sanierten Neumayrbrücke in der Stadt Hallein ereignete sich ein bezauberndes Farbenwunder. Der Fußgängerstreifen am linken Salzachufer wurde nicht wie gewohnt, in den faden unbunten Farben schwarz-weiß, sondern auf großartige Weise in den begeisternden und eindrucksvollen Regenbogenfarben gestaltet. Der erste Regenbogen-Zebrastreifen in Hallein! Eine grandiose Idee! Ein bezauberndes Farbenwunder! Dazu erschien in den ,,SN‘‘ ein markantes Zitat von Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Hallein ist seit jeher eine Stadt der Vielfalt. Und wir leben in einer Zeit, in der man noch immer solche bunten Zeichen setzen muss, um die Vielfalt zu unterstreichen.‘‘ (Dazu unser erstes Foto oben). Es wäre jedenfalls zu begrüßen, wenn sich überall in Hallein dieses erfreuliche Farbenwunder durchsetzen würde. Doch leider gibt es auch in Hallein verblödete Zeitgenossen, die mit extrem reduziertem Denkvermögen durch die Stadt latschen und überall nur Schaden anrichten. So wurden auch die farbenfröhlichen Regenbogen-Zebrastreifen innerhalb kürzester Zeit das Opfer dieser unerfreulichen, geistesschwachen Typen. Sie übersprühten reichlich schlampig die schönen Farbstreifen mit schwarzer Farbe – übrig blieb ein unschöner, schiacha Extra-Pfusch. (Dazu unser zweites und drittes Foto oben). – (Odo Stierschneider. Foto 1: Salzburger Nachrichten, Fotos 2 und 3: OSt.)

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Ob bei den Uralten, die durch Hallein humpeln oder bei den Jungen, die in Scharen dichtgedrängt durch Hallein hopsen und trällern,, überall gibt es skandalöses Corona-Fehlverhalten. Abstände gibt es keine, man hustet dem Anderen ins Gesicht, es gibt Schulterklopfen und hautenges Gedränge vor und in den Geschäften. Corona? Offensichtlich noch nie gehört. Die Corona-Infektionszahlen steigen also weiter, das belegt der dramatische Anstieg der Zahl der Patientinnen und Patienten in den Spitälern. Unerfreuliche 1.133 Corona-Neuinfektionen waren es etwa am 7. Oktober.  Im Bundesland Salzburg erreicht die Sieben-Tages-Inzidenz den unerfreulichen Wert von 1.153,2. Die große Mehrheit in der Bevölkerung hat in den vergangenen Jahren noch immer nicht den korrekten Umgang mit der Corona-Epidemie realisiert. Die unerfreulichen Folgen: In Salzburg steigen wieder die Corona-Infektionszahlen. Sie erreichen das dramatische Niveau vom März, als die Omikronwelle ihren Höhepunkt hatte!

 

Angesichts dieser unerfreulichen Lage hat die bundesweite Ampel-Kommission Salzburg auf „orange – hohes Risiko“ eingestuft. „Seit fast vier Wochen steigt die Sieben-Tages-Inzidenz nunmehr kontinuierlich an. Es ist mit einem weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens zu rechnen. Derzeit ist der Zentralraum stärker betroffen. Das Niveau ist unter Einbeziehung der Dunkelziffer schon derzeit sehr hoch und entspricht etwa bereits dem Stand der Omikronwelle Anfang des Jahres“, sagt Gernot Filipp von der Landesstatistik. 96 Coronapatientinnen und -patienten sind im Krankenhaus, darunter zwei auf der Intensivstation. „Damit liegen die Belegungszahlen im Spitalsbereich schon fast auf dem Niveau vom März, als die Omikronwelle ihren Höhepunkt erreicht hat‘‘, so Landesstatistiker Filipp. Unverändert aufrecht bleibt das kostenlose Impfangebot mit hunderten Arztpraxen in allen Bezirken und in sieben Impfstraßen ohne Voranmeldung. (In Hallein im Keltenmuseum). „Die Auffrischungsimpfung ist für alle ab zwölf Jahre sinnvoll, wenn die letzte mehr als ein halbes Jahr zurückliegt. Wer 60 Jahre oder älter ist oder zu einer Risikogruppe gehört, soll sich die vierte Dosis schon ab vier Monaten nach der dritten Impfung holen“, empfiehlt Impfkoordinator Dr. Rainer Pusch. Bisher gab es Bundesland Salzburg insgesamt 346.544 Covid-Infektionen, derzeit sind 8.686 Personen aktiv infiziert, bis dato sind 1.186 Todesfälle zu beklagen. Und wenn man durch die Stadt Hallein geht? Man hat den Eindruck, hier hat es Covid-Infektionen nie gegeben und hier wird es Covid-Infektionen auch niemals geben… – (Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Die Stadtgemeinde Hallein investiert erfreulicher Weise immer wieder in die Verkehrssicherheit des Halleiner Straßennetzes. Nun wurde vom Land Salzburg der Stadt Hallein jedoch Unerfreuliches mitgeteilt. Der Gehwegstreifen entlang der B159 vom Stirneiskeller bis Kaltenhausen, den Spaziergänger, Wanderer oder Angestellte der Brauerei Kaltenhausen dringend benötigen, soll nun zu einer simplen Sickermulde rückgebaut werden.  Halleins Bürgermeister Stangassinger reagierte jedoch prompt: ,,Wir haben als Stadt festgestellt, dass wir diesen Rückbau so nicht akzeptieren können, weil Fußgänger aller Art, Spaziergänger, Wanderer oder Angestellte der Brauerei diesen Gehstreifen sehr wohl dringend benötigen. Nun investiert die Stadt Hallein demnächst 100.000 Euro und lässt auf dem Gehstreifen einen ordentlichen Gehweg errichten.‘‘ Das erhöht natürlich die Sicherheit für alle Fußgängerinnen und Fußgänger, die hier unterwegs sind und stellt eine deutliche qualitative Aufwertung dar. Der seitliche Markierungsstreifen wurde, speziell wenn einander zwei größere Fahrzeuge begegneten, immer wieder überfahren. Das ist bei Gehsteigen nicht mehr so einfach möglich, denn derartige Rücksichtslosigkeiten enden immer wieder mit Reifen-, Felgen- oder Fahrwerkschäden. – (Odo Stierschneider. Foto: Facebook).

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Vor Jahrzehnten führten die Halleiner noch mit berechtigtem Stolz ihre Besucher zur großartigen Salzachbucht. Auf der damaligen Wasserfläche schwamm eine – von der Salzburger Festspielen finanzierte – große Plattform, auf der es Konzerte und Schauspiel-Aufführungen und sogar Darbietungen der Salzburger Festspiele hätte geben sollen. Inzwischen nimmt das unfassbare Elend der einst prachtvollen und beeindruckenden Salzachbucht, unaufhaltsam immer schrecklichere Formen an. Die bezaubernde Wasserfläche wurde – ein unfassbarer Horror – stumpfsinnig zugeschüttet, gleichzeitig verschwanden dadurch vier (!) der umlaufenden Sitzreihen unter der Erde. Damit wurden die ausgeklügelten Proportionen der gesamten Anlage zerstört. Die schönen Porphyrplatten, mit denen die verbliebenen Sitzstufen verkleidet sind (dazu das 1. Foto oben), werden immer unansehnlicher. Immer widerwärtiger. Immer ekelerregender. Immer abstoßender. Immer grauenvoller. Denn was sich da so alles auf den Platten der Porphyrstufen dem Auge bietet, wird – offenbar unaufhaltsam – immer schrecklicher. (Dazu unsere Fotos 2 bis 5 oben). Ob da vor Beginn einer Regenperiode sich noch rasch jemand seines Darminhaltes entledigte oder ob sich hier jemand übergeben musste – beides dreht einem Normalbürger fast den Magen um. Die schöne Salzachbucht in Hallein? Nö. Vielmehr schlicht und einfach eine Klosettmuschel. Oder ebenso schlicht und einfach eine Brechschüssel. Die alarmierende, abschließende Zusammenfassung: Der Zustand der Salzachbucht ist nicht nur entsetzlich, grauenvoll und abstoßend, nicht nur unfassbar, widerwärtig und ekelerregend – er ist vor allem skandalös. Unser letztes Foto 6 oben zeigt, dass die Stufen der Salzachbucht immer dunkler und dunkler werden. Ob wohl irgendwann die Stadtgemeinde Hallein oder Mitglieder der Stadtgemeinde-Vertretung (egal welcher Partei-Zugehörigkeit), diesen ganzen Horror in der Salzachbucht endlich einmal aufgreifen und zur lösungsorientierten Diskussion mit den drauffolgenden notwendigen Maßnahmen führen werden? Die Hoffnung stirbt zuletzt.– (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auf seiner Reise mit der Postkutsche im Jahr 1825 nach Gastein, machte Franz Schubert auch in Hallein Station. Er berichtete darüber jedoch wenig Schmeichelhaftes: ,,Wir gelangten in die zwar merkwürdige, aber äußerst schmutzige und grausliche Stadt Hallein. Die Einwohner sehen alle wie Gespenster aus, blass, hohläugig und mager zum Anzünden. Dieser schreckliche Anblick des Ratzenstadls machte einen höchst fatalen Eindruck auf mich. Es ist, als ob man vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, fiele.‘‘ Dieses wenig schmeichelhafte Zitat stand am Anfang der ORF-Fernsehsendung ,,Österreich-Bild am Sonntag‘‘, (ORF II, 2. Oktober, 18.25 Uhr) aus dem Landesstudio Salzburg mit dem Titel ,,Kreatives Hallein – eine besondere Zeitreise mit Franz Schubert.‘‘ Nach mehr als 200 Jahren kehrte Franz Schubert nun in Form einer weißen Marmorbüste wieder nach Hallein zurück – unser 1. Foto zeigt ihn auf der Halleiner Stadtbrücke. Dass sich seit seiner negativen Äußerung über Hallein in der Stadt viel Positives getan hat, davon konnte sich Franz Schubert eingehend überzeugen. Prominente Persönlichkeiten wie etwa Salzburgs einstige Festspiel-Präsidentin Rabl-Stadler, Keltenmuseums-Direktor Knopp, HTL-Direktor Gutschi oder Prof. Wintersteller kamen ausführlich über Hallein zu Wort und konnten Franz Schubert nun eines Besseren über die Stadt Hallein belehren. Die Industrie-Stadt Hallein weist eine stimmungsvolle und gepflegte Altstadt auf, ist unter anderem Standort des international angesehenen Keltenmuseums und bietet auf der Pernerinsel alljährlich Aufführungen der Salzburger Festspiele. Also: Franz Schubert, der sich vor 200 Jahren so negativ über die Stadt geäußert hatte, er nahm nun gerne als Marmorbüsten-Schubert seine einstige Kritik zurück und zeigte sich begeistert von der nun sauberen und gepflegten Stadt Hallein. – (Odo Stierschneider. Fotos aus der ORF-Sendung: OSt.)

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Es ist völlig unterschiedlich, ob in der Halleiner Altstadt oder ob etwa in der Rehhofsiedlung Fotovoltaik-Anlagen auf den Hausdächern montiert werden. In der Rehhofsiedlung wären die Fotovoltaik-Anlagen bzw. Solarzellen auf den Dächern sichtbar. In der Halleiner Altstadt hingegen, wären sie durch die hochgezogenen Hausfassaden, hinter denen die Hausdächer nicht zu sehen sind, völlig unsichtbar. Also eignet sich die Halleiner Altstadt ausgezeichnet für die Montage von Fotovoltaik-Anlagen – ein großer Vorteil angesichts der massiven Preissteigerungen bei den Stromkosten. Deshalb hätten sich vernünftig denkende Bewohner der Halleiner Altstadt dazu entschlossen, auf ihren von den Straßen und Plätzen aus unsichtbaren Hausdächern, Solarzellen zu montieren. Eine vernünftige, stromsparende Maßnahme. Sollte man glauben. Aber: Die Ortsbildschutz-Kommission ist dagegen! Deshalb ist Fotovoltaik in der Halleiner Altstadt verboten!

Der verärgerte Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger findet dazu die richtigen Worte: ,,Widersinnig und irrsinnig!‘‘ Die unrichtige Begründung der Ortsbildschutz-Kommission: ,,Fotovoltaik würde aufgrund ihres Erscheinungsbildes die Wahrnehmung der Dachlandschaft wesentlich beeinträchtigen. Derartige Anlagen sind dem Stadtbild abträglich.‘‘ Nur für den Fall, dass wohlbetuchte Zeitgenossen per Hubschrauber stundenlang über den Dächern Halleins kreisen, mag dies zutreffen. Sonst jedoch bleiben die Dächer der Halleiner Altstadt, von allen Plätzen und Straßen aus betrachtet, völlig unsichtbar. Sie sind also ideal für die Aufnahme von Solarzellen geeignet. Völlig richtig, fordert deshalb der Halleiner Bürgermeister ein rasches Umdenken: ,,Es wird Zeit, dass die Ortsbildschutz-Kommission endlich im 21. Jahrhundert ankommt!‘‘ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Das oben abgebildete Foto zeigt anschaulich, dass die Hausdächer in der Halleiner Altstadt hinter den hochgezogenen Hausfassaden völlig unsichtbar sind. Und damit auch alle darauf montierten Fotovoltaik-Anlagen. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Die Salinenkapelle auf der Halleiner Pernerinsel war lange Zeit das einzige Bauwerk auf der Flussinsel. Die Salzburger Fürsterzbischöfe, welche auch die weltliche Macht innehatten, und das Salzvorkommen auf dem Dürrnberg brutal an sich gezogen hatten, ohne auch nur einen einzigen Kreuzer an die Stadt Hallein zu bezahlen, okkupierten die Insel – sie wurde zum Lustgarten der kirchlichen Landesregenten. Die Stadt Hallein indessen, optisch beherrscht durch die zahlreichen großen Salinen, war ein Ort des Schreckens, wie Zeitzeugen entsetzt berichteten, die sich nichtsahnend nach Hallein verirrt hatten.

Doch die Erzbischöfe wurden schließlich entmachtet und auf den kirchlichen Bereich zurückgedrängt. Damit wurde die Pernerinsel allgemein zugänglich. Wäre die Insel in Salzburg gelegen, sie wäre natürlich zu einer echten Attraktion ausgestaltet worden. In Hallein jedoch entstanden auf der Pernerinsel die große Saline und zusätzliche Betriebsbauten. Schließlich war die Insel vollkommen mit betrieblichen Anlagen dicht verbaut – aus heutiger Sicht ein unfassbarer und perfekter städtebauliche Wahnsinn. Ein Horror, der nur in der schrecklichen Industriestadt Hallein möglich war – in der Landeshauptstadt Salzburg, Sitz der das Land regierenden Erzbischöfe, wäre die Insel hingegen zu einem wahren Paradies, noch schöner als der Mirabellgarten, mit prachtvollen Bäumen, Ziersträuchern, Blumen und Springbrunnen ausgestaltet worden.

Mit dem Ende ihrer Salzproduktion in Hallein, ließ sich kein Erzbischof mehr in der Stadt blicken. Die wahnwitzig dichte Verbauung auf der Pernerinsel wurde zum größten Teil niedergerissen. Doch die Hälfte der einstigen Groß-Saline – die andere Hälfte musste nach einem Großbrand abgetragen werden – besaß noch immer eine spezielle Ausstrahlung. Kulturelle Veranstaltungen wurden hier nun geboten und als Höhepunkt wurde schließlich ein Teil der Alten Saline, nach Durchführung der erforderlichen Bauarbeiten, sogar zu einer Spielstätte der Salzburger Festspiele. Dafür muss noch heute der ehemaligen Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl Stadler gedankt werden. Auch die ,,Schmiede‘‘ und der einstige Verdampferturm bieten immer wieder anspruchsvolle Veranstaltungen.

Doch es gibt noch allzu viel zu tun, um die einzige Salzachinsel endlich zu einer Attraktion zu gestalten. Die Ufermauern entlang der Großen Salzach weisen speziell im nördlichen Teil verheerende Schäden auf – der ganze düstere und deprimierende Trümmerhaufen, höchst peinlich für die Stadt Hallein, gehört längst schon beseitigt und durch eine zeitgemäße, optisch freundliche Metallgitter-Konstruktion ersetzt. Die entsetzliche Salinen-Nordfassade gehört angesichts der dahinter stattfindenden Festspiel-Aufführungen endlich, endlich in einen anspruchsvollen optischen Zustand versetzt. Der große Parkplatz unmittelbar neben dem Festspiel-Salinenobjekt ist natürlich eine optische Katastrophe und entwertet die Insel massiv. Ebenso einen Fremdkörper auf der Insel bildet an ihrem südlichen Ende der Billa-Markt mit Parkplatz. Zwischen diesem und der Salinenkapelle gibt es einen schönen Baum und eine ungenützte Wiese, die durch einen lieblos angelegten Gehweg entwertet wird, der mitten durch das somit entwertete Grün führt. Die Fläche zwischen Billa-Markt und Salinenkapelle ist mit einer teilweise übermannshohen, schrecklichen Mauer umgeben, die längst schon niedergerissen und entlang der Salzach einer zeitgemäßen Metallgitter-Konstruktion hätte weichen müssen.

Eine verheerende Fehlentscheidung war auch, die Salzachtal-Bundesstraße über die kleine Insel zu führen. Ein echter Horror. Das intensive Verkehrsgeschehen gehört so rasch wie möglich von der Insel wieder verbannt. Und so geht es: Man fährt Richtung Salzburg nicht mehr über die Stadtbrücke, sondern biegt vor dieser in die Bahnhofstraße ab, biegt kurz darauf in die Schwarzstraße ein, es geht über die Neualmerbrücke und entlang der Neualmer Straße bis zur Heidebrücke. Diese wird passiert, es geht über den Kreisverkehr auf die Pernerinsel, die man aber schon nach einem kurzen Straßenstück, über die Colloredobrücke wieder verlässt. Jetzt geht es entweder nach links in die Halleiner Altstadt oder nach rechts über die B 159 Richtung Salzburg. Damit ist die Pernerinsel zwischen Stadtbrücke und dem Kreisverkehr vor der Firma Antosch endlich wieder vom extrem störenden Durchzugsverkehr befreit.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

 

FOTO 1: Das einst in Hallein den wirtschaftlichen Erfolgen alles geopfert wurde, zeigt die unfassbar brutale Total-Verbauung der Pernerinsel. Ein echter Horror! Absolut unfassbar, dass dieser Albtraum überhaupt genehmigt wurde. FOTO 2: Die Pernerinsel heute. Obwohl von Kleinen Barmstoein herab fotografiert wurde, zeigt sich der unfassbare Parkplatz als extrem störender Faktor. Man könnte auf dieser Fläche wesentlich intelligentere und kulturell wertvollere Initiativen entfalten. FOTO 3:  Die salzachseitige Fassade der Alten Saline auf der Pernerinsel wurde mustergültig renoviert. Die noch wichtigere Festspiel-Fassade verharrt dagegen in fadem, deprimierendem Grau. Ihre farbliche Gestaltung ist dringendst erforderlich. Außerdem wird diese wichtige Fassade noch immer – normaler Weise völlig unvorstellbar an dieser Stelle – durch eine überdachte Autoparkzone gründlich verschandelt! Dieser Krempel gehört endlich beseitigt und dann die ganze Fassade entsprechend gestaltet. FOTOS 4 bis 7: Entlang der Großen Salzach zeigt sich Unfassbares. Eingestürzte Mauern verschandeln mit ihren Trümmern auf skandalöse Weise die Pernerinsel.  FOTO 8: Auf diese vorbildliche Weise sollte die Absicherung der Pernerinsel rundum gegen die Salzach erfolgen. Weg mit den Mauer-Ruinen! FOTO 9: Nur ein einziges Beispiel aus den Verbesserungs-Erfordernissen auf der Pernerinsel: Dieser lieblos angelegte Fußgängerweg zerstört die Grünfläche zwischen Salinenkapelle und Billa-Parkplatz. FOTOS 10, 11 und 12: Auch die Stadtgemeinde Hallein forciert erfreulicher Weise neue Ideen und Initiativen für die Pernerinsel und veranstaltete eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hallein zum heißen Thema Pernerinsel. Dazu wurde eine ganze Anzahl wichtiger Ideen geliefert. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Sie ist mehr als 270 Jahre alt und das bedeutendste Kulturgut für die Bad Dürrnberger Knappen. Für ihre Fahne hat die Knappschaft nach zwei Jahrzehnten einen neuen Ausstellungsort in der örtlichen Volksschule gefunden und dies wurde am Rupertitag gebührend gefeiert. „Die Bad Dürrnberger Knappenfahne ist ein wichtiges Kulturgut und ein wertvolles Symbol für die gemeinsame Geschichte des Salzabbaus“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn anlässlich der Feierlichkeiten rund um die Rückkehr der Fahne in den historischen Bergbauort oberhalb von Hallein. „Es freut mich, dass mit der Präsentation in der Volksschule ein konservatorisch sicherer Ort gefunden wurde.“

 

„Für unsere Ortschaften, das salzburgische Bad Dürrnberg und die bayrische Oberau, für die Region und das Land Salzburg, besitzt die Fahne hohen kulturellen und identitätsstiftenden Wert“, freuen sich Alarich Gefahrt und Josef Brochenberger von der Knappschaft, angesichts des erfreulichen Umstandes, dass die Knappenfahne nach mehr als 20 Jahren wieder auf den Dürrnberg zurückgekehrt ist. Fürsterzbischof Andreas Jakob von Dietrichstein hat die Fahne 1750 wegen der wirtschaftlichen Bedeutung des Salzabbaus gestiftet. Ursprünglich in der Dürrnberger Marienkirche untergebracht, wurde sie zu Ausrückungen mitgeführt. 1997 wurde Schimmelbefall festgestellt und sie kam deshalb zur Behandlung in die Restaurierungs-Werkstatt des Bundesdenkmalamtes nach Wien. Als klimatechnisch passender Ausstellungsort wurde die Volksschule Dürrnberg gefunden. Neben der Knappschaft selbst unterstützten die Stadtgemeinde Hallein, das Land Salzburg, die Marktgemeinde Berchtesgaden, die EUREGIO Salzburg-Berchtesgadener Land und die Berchtesgadener Landesstiftung die Restaurierung der wertvollen Fahne finanziell. – Zu unserem Foto oben: Die Dürrnberger Knappenfahne erhielt eine neue Bleibe in der Volksschule Dürrnberg. Im Bild von links: Geschäftsführer Steffen Rubach (EUREGIO), Landrat Bernhard Kern (Berchtesgaden), Alarich Gefahrt (Knappenverein), Bürgermeister Alexander Stangassinger, LH-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Josef Brochenberger (Knappenverein). – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

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Im freundschaftlichen Wettkampf traten aktuell rund 230 Leichtathletinnen und Leichtathleten aus den zehn Regionen des Alpenbündnisses ARGE-ALP im ULSZ Rif gegeneinander an. „Auch Sport verbindet über die Grenzen hinaus, das zeigt sich einmal mehr an diesen beiden hochklassig besetzten Wettkampftagen“, so Landesrat Stefan Schnöll. Die ARGE-ALP arbeitet insbesondere auf ökologischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet zusammen. Am vergangenen Wochenende traten Spitzensportler der zehn Regionen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien in insgesamt 34 Stadion-Bewerben gegeneinander an. „Darunter finden sich nicht weniger als 13 EM- und fünf WM-Teilnehmer, ein Beweis für das sportliche Potenzial im Alpenraum“, so Landesrat Stefan Schnöll. Alle zehn Jahre finden in Salzburg die top besetzten Leichtathletikbewerbe im Rahmen von ARGE ALP statt. „Vom Stabhochsprung über die Hürdenläufe, vom Speerwurf über Weitsprung, es wird alles geboten – und das für Zuseher bei freiem Eintritt“, freut sich Schnöll über den grenzüberschreitenden sportlichen Austausch. Das obenstehende Foto zeigt Landesrat Stefan Schnöll mit Amira Simon (Sprinterin und Hürdenläuferin) sowie Präsident SLV Ferdinand Guggenberger. – (Text und Foto: Salzburger Landeskorrespondenz).

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Die ,,Schmiede‘‘ blieb auch in ihrem glorreichen 20. Bestandsjahr ihren Prinzipien treu. Das heurige Jahresthema stand unter dem Motto ,,Sündenbock‘‘. Und zahlreiche ,,Kunst-Schmiede‘‘ waren wieder auf der Pernerinsel in der Alten Saline auf vielfältige Art und Weise tätig. So wie jedes Jahr, wurde auch heuer wieder, als spezielle Abschluß-Attraktion, eine öffentlich zugängliche Werkschau veranstaltet, bei der ,,Schmiede-Treibsatz‘‘ Rüdiger Wassibauer wieder auf die respektable, erstaunliche und beeindruckende Kreativität der ,,Schmiede‘‘-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer verweisen konnte. Ein erster Bericht über die ,,Schmiede 2022‘‘ erschien bereits hier, im ,Salzschreiber‘‘, im Ressort ,,Aktuelles‘‘ – dort einfach etwa 10 Beiträge weit zurückscrollen. Wie unsere obenstehenden Fotos dokumentieren, ist der Kreativität der ,,Schmiede‘‘-Teilnehmer keine Grenze gesetzt. Gleich auf dem 1. Foto beeindruckt ein sensationeller Greifarm, die ,,Romantische Maschine‘‘, die mit einer Füllfeder Texte zu Papier bringt. Auf den Fotos 2 und 3 sind attraktive bunte Objekte zu sehen, geschriebene Fragen gibt es auf dem Foto 4 (z. B. ,,Was bzw. welche Situation bezeichnest Du als märchenhaft?‘‘ oder Welche Märchen begleiten Dich in Deinem Leben?) und auf dem Foto 5 wird gedichtet: ,,Da unten im Tal, läufts Wasser so trüab, und i kanns Dir nicht sagn, i hab Di so liab!‘‘ Auf dem 6. Foto wird man mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Beispiel: What kind of maker are you? Foto 7: War der Gekreuzigte ein Phantast? Die endgültige Antwort darauf gibt es wohl erst im Jenseits. Foto 8: Verschiedene geometrische Linien-Formen wurden durch Projektion auf einer Wand sichtbar. Foto 9: Dass dieses farbenfrohe Durcheinander dem Ausstellungsmotto ,,Sündenbock‘‘ durchaus entspricht, muss wohl nicht näher erklärt werden. Foto 10: Hier hat die Künstlerin oder der Künstler wie ein ,,Sündenbock‘‘, weibliche Merkmale lieblos dargestellt. – Nachdem im nächsten Jahr die ,,Alte Schmiede‘‘ umfassend renoviert wird, muss unter Umständen mit einem Ausfall der ,,Schmiede 2023‘‘ gerechnet werden.

Hochkarätige Vorträge der Teilnehmer:innen der Artist in Residence-Programme (AIR) demonstrierten an vier Abenden eindrucksvoll, dass die Schmiede sich immer mehr zum Fokus für enge Kooperationen zwischen MedienKunst und Wissenschaft entwickelt hat. Auch 2022 bildete die Frage „Was kann Kunst für die Wissenschaft, was kann die Wissenschaft für Kunst tun?“ ein zentrales Thema der Schmiede Hallein. Die Künstler*innen und Forscher*innen der „Artist in Residence“ Programme stellten sich und die Projekte vor, an denen in Hallein gearbeitet wurde. Zum Einstieg ging es am Freitag, 16.9. in zwei Künstler:innen-Gesprächen um Künstliche Intelligenz (KI): Die gebürtige Halleinerin Stephanie Meisl, alias s.myselle, stellte an Hand verschiedener Kunstprojekte ihren Zugang zur neuen Technologie vor. Gio Montez aka Giorgio Capogrossi, Künstler, umtriebiger Galerist und Unternehmer aus Rom beschäftigte mit der komplexen Frage, wie Kunst und der digitale Markt bzw. Urheberschaft funktionieren und wie der Handel auf diesem globalen und komplexen Kunstmarkt mit Hilfe von KI vernetzt und vereinfacht werden kann. Den Anfang der AIR machte am Samstag, 17.9. die Akademie Hallein mit Manuel Tozzi. Der bildende Künstler arbeitet an der ,,Romantischen Maschine‘‘, einer künstlichen Intelligenz, die aus literarischen Texten der Romantik neue Gedichte generiert, die wiederum von einem Roboterarm „handschriftlich“ niedergeschrieben werden. Die Summer Sessions AIR präsentierte Toni Mijac, Film- und New Media Künstler, der sich in „Catharsis“ mit Introspektion bei Männern befasst und die fotografisch festhält. Am Sonntag, 18.9. stellte subnet AIR Martina Fröschl vor, die in „Butterfly Pieris Effect“ mit tomographischen 3D Scans und volumetrischen Renderings der Entwicklungsstadien von Ei, Raupe, Puppe bis zum Falter arbeitet. Im Rahmen der „MediaART grant der Stadt Salzburg“ präsentierte Corrie Francis Parks ihre Stop-Motion-Animationen mit Sand und ihre atmende Sand- Videoinstallation „Embodied Ice“. Der Mittwoch, 21.9. stand im Zeichen von subnet und angewandter Biologie in Form von Bio-Art, der Schnittstelle zwischen Biologie und Technologie bzw. dem künstlerischen Dokumentarfilm. Der Wet-Lab Art Künstler Adam Zaretsky (aka Andi Wallwhore) nahm im Rahmen des ersten subnet Talks das Publikum mit zu einem Streifzug durch ein illustres, vielfältiges Schaffen zum Thema „Wo liegen die Grenzen und Schnittstellen zwischen Biologie und Kunst?“ bzw. welche Konsequenzen resultieren daraus. Aisen Caro Chacin stellte ihre Arbeiten zu Bio Art und Device Art vor: Was heißt es, mit der Zunge zu sehen, mit den Zähnen zu hören oder akustisch zu sehen? Den Abschluss bildete die Vorstellung der Feral Artist in Residency: Die Filmemacherin, bildende Künstlerin und Anthropologin María Contreras, setzt sich mit Rewilding Cultures und DIY communities auseinander und präsentierte zwei Dokumentarfilm-Projekte zu Bio-Art bzw. Architektur und das Konzept für ein Hybrid aus Dokumentation und Experimentalfilm zum brisanten Thema Abtreibung. – (Gabriele Krisch, Odo Stierschneider. Fotos: Gabriele Krisch, Ost.)

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Sie sind mitten unter uns, diese großartigen, beeindruckenden und sympathischen Persönlichkeiten, die im musikalischen Bereich der Stadt Hallein Markantes und Außerordentliches leisten. Die lebende Institution Hans Ebner, war nahezu 50 Jahre lang Kapellmeister der allseits bekannten und angesehenen Bergknappen-Musikkapelle – exakt sind es 46 Jahre – und außerdem war er 18 Jahre lang als Landeskapellmeister verdienstvoll tätig. Hans Ebner legt nun den Dirigentenstab zur Seite – ein Ereignis, welches auch der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger zu würdigen weiß. Wir zitieren nachstehend aus den Darlegungen des Stadtoberhauptes in Facebook: ,,Hans Ebner hat die Bergknappenkapelle dorthin geführt, wo sie jetzt steht: Hin zu einer bodenständigen, beliebten und professionell geführten Musikkapelle, die mit ihren Aufführungen stets für volle Häuser sorgt. Lieber Hans, danke für Deine Arbeit – ich denke, man kann durchaus von einer Ära sprechen, die nun leider endet. Aber ich bin sicher, die Bergknappenkapelle wird Dein ,,Erbe‘‘ in Ehren halten und die Musikkapelle mit Dir als Ehrenkapellmeister verantwortungsvoll in die Zukunft führen. Ganz nach dem Motto: Der Tradition verpflichtet, dem Fortschritt zugetan! Vielen Dank für 46 großartige Jahre!‘‘. – (Odo Stierschneider. Das Foto stammt aus dem Facebook-Beitrag des Bürgermeisters).

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Seit Freitag, 16. September 2022, zeigen sich die höchsten Bergipfel rund um den Tennengau bereits mit Schnee bedeckt. Sie waren allerdings ständig in dichtes Gewölk gehüllt, nur zwischendurch war ein kurzer Blick durch geringfügige Öffnungen in den Wolken auf kleine Ausschnitte der Schneeberge ringsum möglich. Doch der ,,Salzschreiber‘‘ blieb stur und behielt die wolkenverhangenen Berggipfel immer wieder im Auge. Und dann ergab sich schließlich das kurze, strahlende Wunder. Das zähe Gewölk öffnete sich am 21. September für wenige Augenblicke über dem höchsten Berg des Tennengaues, es erschien für wenige Momente ein blauer, klarer und wolkenloser Himmel, unter dem das Göllmassiv eindrucksvoll mit seiner herrlichen Schneepracht erstrahlte. Doch schon baute sich ringsum wieder mächtiges Gewölk auf, der blaue Himmel und der weiß verschneite Hohe Göll verschwanden nach viel zu kurzer Zeit wieder vollständig hinter den dichten Wolkentürmen. Angesichts der tagelang wolkenverhangenen Bergwelt, erschien der kurze klare Blick auf den winterlichen Göll beinahe wie ein kleines Wunder. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Vom 21. bis 25. September 2022, also an fünf Tagen, ist der öffentliche Verkehr im gesamten Bundesland kostenlos. Anlass dafür ist der Rupertikirtag rund um den Landesfeiertag am Samstag. Man kann aber auch nach Tamsweg, Zell am See oder nach Hallein (in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Salzburg locken unter anderem eine malerische Altstadt, das international geschätzte Keltenmuseum, das sehenswerte Stille-Nacht-Museum, die Alte Saline auf der Pernerinsel und eine ganze Reihe von Geschäften) kostenlos fahren. „Vielleicht ist gerade das eine gute Gelegenheit, das Auto einmal stehen zu lassen und nicht die Luft mit Abgasen und Reifenabrieb zu verpesten, sondern kostenlos Bus und Bahn auszuprobieren“, hofft Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. LR Stefan Schnöll, Ursula Maier (Altstadtverband) und Johannes Gfrerer (GF SVV): „Rund um den Rupertikirtag fahren heuer in Salzburg alle Öffis gratis.“ „Schon seit längerem setzen wir uns dafür ein, dass wir besonders bei Veranstaltungen zukünftig noch mehr solche Angebote haben. Die Anreise zum Rupertikirtag ist die perfekte Gelegenheit, um den öffentlichen Verkehr in unserem Bundesland auszuprobieren“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll zum gemeinsamen Angebot des Landes mit dem Salzburger Verkehrsverbund (SVV) rund um den Landesfeiertag. „Kostenlos mit Bus und Bahn, ohne Stau und Parkplatzsuche lässt sich der Salzburger Rupertikirtag bestens genießen. Wir bitten die Festbesucherinnen und Festbesucher von dieser tollen Aktion Gebrauch zu machen. Dem stressfreien Rupertikirtags-Erlebnis steht damit nichts mehr im Wege“, freut sich Ursula Maier vom Altstadtverband über das fünftägige Gratis-Angebot vom Salzburger Verkehrsverbund. „Mit dieser Aktion erreichen wir wieder ein anderes Publikum und erhoffen uns dadurch, noch mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr begeistern zu können“, erklärt Johannes Gfrerer, Geschäftsführer der SVV-GmbH. – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Es gibt nur wenige Objekte in der Halleiner Altstadt, die seit ihrer Errichtung immer wieder zu Meinungs-Verschiedenheiten führen. Das ,,Kornstein‘‘-Objekt auf dem Kornsteinplatz zählt zweifellos dazu. Grundsätzlich soll es einen historischen ,,Kornstein‘‘ darstellen, mit dessen Hilfe Getreide-Korn in verschiedene genormte Säcke oder Behälter abgefüllt werden konnte. Vor Jahrzehnten diente der schwere, eher grob geformte Marmorbehälter jedoch ursprünglich beim Griestor an dessen stadteinwärts gerichteter Seite als Pflanzenbehälter. Die Abflussöffnung diente dazu, um allzu heftig und allzu lang niederprasselnden Regen wieder nach außen abzuführen. Es gibt jedenfalls massive Zweifel an der erforderlichen Funktionsfähigkeit dieses ,,Kornsteins‘‘. Allzu grob geformt erscheint der Marmorbehälter, um daraus Getreide exakt abfüllen zu können,

Er hätte jedenfalls an der Innenseite einen geeichten Metallbehälter aufweisen müssen, der ,,gestrichen voll‘‘ einem bestimmten Volumen entsprochen hätte. Die Menge wäre nur für Großabnehmer in Frage gekommen. Welche Rolle die kleine eckige Rinne der Marmorplatte hatte – sie ist übrigens auf abstoßende Weise verschmutzt (siehe 1. Foto oben) – und ob sie ursprünglich überhaupt mit dem Kornstein in Verbindung stand, ist völlig unklar. Gesamteindruck: Das Ganze wäre viel zu grobschlächtig gestaltet, um hier für das wichtige Getreidekorn exakte Mengen-Ergebnisse zu erhalten. Bleibt nur die Erkenntnis: Die Marmorplatte mit dem Marmorbehälter sieht auf den ersten Blick ganz passabel aus, doch die beiden Objekte ergeben kein vernünftig funktionierendes Ganzes. Aber es gab sehr wohl wichtige, funktionierende und stark frequentierte historische Kornsteine – sicherlich einst auch auf dem Kornsteinplatz. So wie auf unserem 2. Foto oben. Der historische quadratische Kornstein enthält oben vier Öffnungen, die mit Metall ausgekleidet sind und ,,gestrichen voll‘‘ eine ganz bestimmte übliche Menge Korn enthielten. An den vier abgeschrägten Ecken des Kornsteins befinden sich die Korn-Auslassöffnungen. Hier konnte jedenfalls rasch Korn in vernünftigen Mengen an die Kunden abgegeben werden. – (Odo Stierschneider. Foto: OSt.)

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Es ist ein Jammer mit der Salzachbucht. Zu Beginn das strahlende Erscheinungsbild mit der Wasserfläche, auf deren Bühne sogar die Salzburger Festspiele aktiv werden wollten. Doch die Salzachbucht versandete immer wieder. Ihre regelmäßige Freiräumung ging den damit Beschäftigten so sehr auf die Nerven, dass der damalige Bürgermeister die Zuschüttung der Wasserfläche anordnete. Damit ging nicht nur die Wasserfläche verloren, es wurden auch der Gehweg um diese herum und vier Sitzstufen zugeschüttet. Damit wurden die ausgeklügelten Proportionen der Anlage brutal zerstört. Die seit damals erkennbar ungepflegte Anlage (in jeder anderen Stadt wäre sie gehegt und gepflegt worden), bietet nur noch ein Bild des Jammers. Nun soll die Salzachbucht, letzten Informationen zufolge, unbedingt begrünt werden. Nachdem der natürliche grüne Nachschub sich allzu viel Zeit lässt (dazu unser 1. Foto oben), wurden nun die ersten gezielten gärtnerischen Maßnahmen eingeleitet. An der südlichen Betontreppe, deren letzte Stufen, ebenso wie jene der Nordtreppe – als weltweit einzigartiges Unikum – erst im Untergrund enden, hat man nun bereits auf den Stiegengeländer-Mauern die ersten Rasenziegel verlegt. (Dazu oben die Fotos 2 bis 5). Die Arbeiten sollen rasch weitergeführt werden, so dass alle Treppenstufen und alle Sitzstufen rundum bis zum Beginn der Frostperiode komplett mit Rasen bedeckt sind. Das Ganze erscheint so eigenartig und kurios, dass der SALZSCHREIBER diese Meldung eigentlich im Ressort ,,Satire‘‘ veröffentlichen wollte. Doch die Fotos dokumentieren eindeutig, dass es hier um beinharte Tatsachen geht. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Auch am Sonntag, 18. 9., lag der SALZSCHREIBER auf der Lauer, um endlich den ersten Schnee auf den Bergen ringsum fotografieren zu können. Diesmal (siehe dazu auch den entsprechenden Foto-Beitrag in der SALZSCHREIBER-Rubrik PLUS & MINUS) gab es den ganzen Tag über keine nennenswerte Chance, den Schnee auf den durch Wolken verhangenen Bergen zu fotografieren. Erst gegen Abend, als es eigentlich schon zu dunkel zum Fotografieren war, besserte sich die Situation doch etwas. Die markantesten Berge rund um den Tennengau, im zwei Tage jungen/alten oder alten/jungen Schneekleid, sind auf den obenstehenden Fotos festgehalten. Foto 1: Der Untersberg. Er war auf dem oberen Teil den ganzen Tag über von Wolken bedeckt. Foto 2: Der Hohe Göll zog die Wolken geradezu magnetisch an und war ganztägig verdeckt. Nur sein unterer Teil rechts neben dem Zinkenkogel war, freilich immer nur für kurze Zeit, sichtbar. Foto 3: Der Kleine Göll konnte ohne Wolken fotografiert werden. Im Osten und Süden war die Wetterlage deutlich besser. Foto 4: Sogar der Schlenken zeigte sich mit einer Schneehaube. Foto 5: Das mächtige Tennengebirge im Süden war selbstverständlich auch von Schnee bedeckt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OSt.)

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Am Sonntag, 9. Oktober 2022, findet die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten statt. Das Staatsoberhaupt wird für sechs Jahre gewählt. Unter www.salzburg.gv.at/bpw22 hat das Land eine Infoseite eingerichtet. 392.612 Salzburgerinnen und Salzburger können am 9. Oktober über den künftigen Bundespräsidenten entscheiden. Im Tennengau sind 43.442 Personen wahlberechtigt, davon haben 401 Personen ihren Wohnsitz außerhalb von Österreich. Wer am Wahltag keine Möglichkeit zur Stimmabgabe im Wahllokal hat, kann dies mit einer Wahlkarte bereits vorher erledigen. Diese kann online oder direkt in der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Schriftlich muss das bis zum 5. Oktober gemacht werden, persönlich ist es bis 7. Oktober, 12 Uhr, möglich. Um gezählt zu werden, müssen Wahlkarten bis 9. Oktober bei einer Bezirkswahlbehörde oder in einem Wahllokal während der Öffnungszeiten eingelangt sein. Wählen ist in Österreich ab 16 Jahren möglich. Die meisten Wahlberechtigten, 69 Prozent, stehen im Erwerbsalter (20 bis 64 Jahre), die Über-65-Jährigen machen 26,2 Prozent aus. Die Salzburgerinnen und Salzburger haben am 9. Oktober die Möglichkeit, in insgesamt 522 Wahllokalen ihre Stimme abzugeben. Zu Mittag schließen bereits einige Wahllokale im Lungau und im Pinzgau, um 16 Uhr haben dann landesweit alle Wahllokale geschlossen. Erste Ergebnisse wird es frühestens um 17 Uhr geben, nachdem alle Wahllokale in Österreich geschlossen haben. Dazu noch einige wichtige Termine: ​Bis spätestens 5. Oktober: Wahlkarten schriftlich bei der Wohnsitzgemeinde beantragen. Bis spätestens 7. Oktober, 12 Uhr: Wahlkarten persönlich bei der Wohnsitzgemeinde beantragen. 9. Oktober: Wahltag, Wahlkarten müssen bei Bezirkswahlbehörden oder in Wahllokalen während der Öffnungszeiten eingelangt sein, letzte Wahllokale schließen in Salzburg um 16 Uhr. Am 10. Oktober erfolgt die Auszählung der Wahlkarten. Um zur Bundespräsidentin oder zum Bundespräsidenten gewählt zu werden, ist das Erreichen von mehr als der Hälfte aller gültigen Stimmen erforderlich. Kandidieren mehr als zwei Wahlwerberinnen oder Wahlwerber und erlangt von diesen keine oder keiner eine solche Mehrheit, so findet vier Wochen nach dem ersten Wahlgang ein zweiter Wahlgang ("engere Wahl", "Stichwahl") statt, bei dem die beiden stimmenstärksten Wahlwerberinnen und (oder) Wahlwerber antreten. – (Landes-Korrespondenz. Foto: OSt.)

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Die fantastische, einzigartige und unverzichtbare ,,Schmiede‘‘ feiert heuer ihr glorreiches 20jähriges Bestehen in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel. Und noch immer ist ihr großartiger Gründer Rüdiger Wassibauer in führender Position mit dabei. Noch immer ist die Schmiede ein alljährlicher künstlerisch-kultureller bzw. kulturell-künstlerischer Glanzpunkt im Veranstaltungs-Geschehen der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg. Seit 20 Jahren treffen sich jedes Jahr Kreative aus allen Teilen der Welt in Hallein und verwandeln die Stadt für nahezu zwei Wochen in einen grandiosen Spielplatz der Ideen. In der alten Saline auf der Pernerinsel, wird alleine oder in Gruppen an Projekten gearbeitet, die am letzten Tag dann bei der großen, öffentlichen Werkschau, präsentiert werden. Auf den obenstehenden Fotos Rüdiger Wassibauer und Momentaufnahmen von Mitwirkenden an der 20. Schmiede auf der Pernerinsel.

Begonnen hat vor 20 Jahren alles wie so oft mit einer spannenden Idee. Die Brüder Rüdiger und Philipp Wassibauer sowie Paul Estrela, wollten eine Basis für Künstler schaffen, um sich zu treffen, auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Also eine fantastische Partnerbörse für kreative Köpfe. Seit der Premiere vor 20 Jahren ist wahrlich viel passiert. Jedes Jahr pilgern zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt nach Hallein und suchen sich ein Plätzchen in den historischen, äußerst inspirierenden Gemäuern der Saline, wo sie sich in den folgenden Tagen nach Lust und Laune entfalten können. Hier arbeiten Musiker neben Tänzern, Maler neben Videokünstlern, Produzenten von Visuals neben Programmierern von Computerspielen.

 

Manche in Hallein geschlossene Partnerschaften haben den Sprung in die reale Welt und aus der Schmiede hinausgeschafft und konnten sich oftmals auch international durchsetzen. „Der offene Charakter der Schmiede ist ein Grund dafür, warum das Festival ein guter Nährboden für Firmengründungen ist. Außerdem lernt man viele Leute kennen, mit denen man eine Firma aufbauen kann“, so Schmiede-Mitbegründer Philipp Wassibauer. Doch nicht nur Firmen sind hier entstanden, sondern auch der eine oder andere Musik-Akt hat hier in Hallein seinen Ursprung. 
Die Idee zum heurigen Jahresthema ,,Sündenbock‘‘ für die ,,Schmiede“ stammt aus den Pandemie-Jahren, denn als Gesellschaft waren wir sehr schnell mit Zuschreibungen wie etwa ,,richtig‘‘ und ,,falsch“, oder ,,Wer sind die Guten?“ und ,,Wer sind die Bösen?“ Daraufhin stand die Frage im Raum: Wie haben, historisch gesehen, Gesellschaften vergleichbare Brüche gekittet? Mit einem Sündenbock! Im Judentum etwa ist der ,,Sündenbock‘‘ Teil eines gemeinschaftlichen Rituals. Am ,,Tag der Reue und Sühne“ versöhnen sich gläubige Jüdinnen und Juden mit Gott und ihren Mitmenschen. In der Zeit des Zweiten Tempels (etwa 500 v. Chr.) wurden zu Jom Kippur symbolisch die Sünden des israelischen Volkes einem unschuldigen Ziegenbock aufgeladen – so einfach ging das damals – und dieser daraufhin dann noch hinaus in die unfruchtbare und vegetationslose Wüste getrieben, wo er ohne Wasser und Nahrung elend zugrunde ging. Keine Frage – zu Derartigem sind nur wir ach so intelligenten, so mitfühlenden und so großartigen Menschen fähig.

20 faszinierende Jahre der ,,Schmiede“ in Hallein – und wie geht es weiter? Der Blick auf die ,,Schmiede“ ist jedenfalls aus derzeitiger Sicht kurzfristig eingetrübt. Denn die Stadt Hallein wird im nächsten Jahr die Saline sanieren, daher ist zurzeit noch nicht klar, ob die ,,Schmiede 2023‘‘ in gewohnter Form stattfinden kann. Erfreulicher gestaltet sich hingegen der Blick auf die Beziehung zwischen ,,Schmiede‘‘ und diversen Bildungseinrichtungen. Die Schmiede wird künftig noch enger mit wichtigen Bildungs-Einrichtungen zusammenarbeiten. Sie kooperiert bereits mit der Uni Salzburg – mit der Abteilung Human Computer Interaction vom Techno-Z. Außerdem mit der Universität Mozarteum und der FH Salzburg und mit der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Natürlich gibt es spezielle Kooperationen im Jubiläumsjahr 2022. Die Universitäten unterstützen die ,,Schmiede“ mit Vortragenden in den verschiedenen Laboren bzw. Workshops: FH Salzburg – Labor zum Thema „Spiele“. / Uni für angewandte Kunst Wien – Labor Visualisierung von wissenschaftlichen Daten. / FH + Mozarteum – Labor zum Thema „Stoff und Klang“ (Klangfähigkeit von Materialien wie Plastik und Textil, sowie Entwicklung neuer digitaler Oberflächen aus Stoff – intelligent textile.

Auf die drei speziellen Highlights des ,,Schmiede‘‘-Festivals sei an dieser Stelle noch hingewiesen. Erstens ,,Romantische Maschine“. Ein Computerprogramm, welches deutsche Gedichte der Romantik lernt, und neuerdings auch selbst verfasst! Auf der Schmiede wird die Software mit einem Robo-Arm ausgestattet, damit man sogar den Prozess des Gedichteschreibens beobachten kann. Zweitens Labor der FH + Mozarteum – Labor zum Thema „Stoff und Klang“ (Klangfähigkeit von Materialien wie Plastik und Textil, sowie Entwicklung digitaler Oberflächen aus Stoff – intelligent textile. Bereits in den letzten beiden Jahren haben die FH Salzburg und die Uni Mozarteum daran geforscht; für ihre Forschungsarbeiten haben sie heuer 2022 einen der größten Wissenschafts-Fördertöpfe Österreichs erhalten (PEEK-Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste. Förderung von innovativer Arts-based Research von hoher Qualität). Fördergeld: 350.000 Euro für 3 Jahre. Drittens Feminist Hackerspace. Eine Ausstellung im kunstraum pro arte in Hallein. Eine Gemeinschaft von weiblichen Hackern arbeitet an nachhaltigen Technologien; zum Beispiel an Hardware-Elementen aus Porzellan, zum Aufbereiten von sauberem Wasser. – (Texte: Schmiede, Odo Stierschneider. Fotos: OSt.)

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Der nächste Vollmond findet, auch in Hallein, am Sonntag, den 9. Oktober 2022 statt. Dann steht die Erde wieder zwischen Mond und Sonne. Dabei wird der Mond vollständig von der Sonne beleuchtet und erscheint dadurch am Halleiner Nachthimmel besonders eindrucksvoll. Der Mond sorgt an den Meeresküsten für Ebbe und Flut. Er hat aber auch Einfluss auf die Drehung des Planeten Erde. Derzeit dreht sich unser Planet in 24 Stunden einmal um sich selbst. Der Mond bremst dabei die Erde mit der Schwerkraft seiner Masse. Würde der Mond nicht um die Erde kreisen, dann würde sich unser Planet bereits in acht Stunden um sich selbst drehen – also dreimal so schnell wie gegenwärtig! Dies bliebe nicht ohne Folgen. Gewaltige Stürme würden über die Erde und somit auch über Hallein hinwegfegen, mit der unvorstellbaren Geschwindigkeit von 600 (sechshundert) Kilometern pro Stunde! Kein einziges Gebäude oder Haus hätte errichtet werden können. Pflanzliches Leben würde entwurzelt und fortgerissen, ebenso würde jedes tierische Lebewesen in die Höhe gerissen und fortgeweht – bis schließlich die Oberfläche der Erde völlig kahl und ohne jedes Leben wäre. Eine weitere wichtige Funktion des Mondes: Er hält die Erdachse stabil. So ist die Erde immer gleich zur Sonne geneigt. Der Nordpol bleibt immer im Norden und der Südpol immer im Süden. Ohne Mond würde sich ständig die Erdachse verschieben, irgendwann würden sich die Polkappen sogar am Äquator befinden, was natürlich erhebliche Klimaänderungen für die einzelnen Teile der Erdoberfläche zur Folge hätte. Nun noch zur letzten wichtigen Frage. Wie ist die Erde überhaupt zu ihrem Mond gekommen? Als sie vor über drei Milliarden Jahren noch glühend-flüssig war, stürzte ein anderer Planet in sie hinein. Dadurch wurde aus der Erde Material herausgerissen, aus dem sich schließlich der Mond formte. Der Mond ist also ein Teil der Erde. Diese Feststellung wird auch dadurch bestätigt, weil es auf unserer Erde dasselbe Gestein gibt, welches während der Mond-Expeditionen auch auf dem Mond gefunden wurde. An all das sollten wir uns erinnern, wenn wir in der nächsten, hoffentlich schönen Vollmondnacht am 9. Oktober, durch die vom Vollmond in mildes Licht getauchte Stadt Hallein spazieren… – (Odo Stierschneider. Foto: OSt).

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Kurz nach dem Ende der Sommerferien nehmen, wie zu erwarten war, die statistisch erfassten Corona-Fälle wieder zu. Die aktuelle Lage: 2.077 aktiv infizierte Personen, 45 Covid-Patienten in den Spitälern und eine 7-Tage-Inzidenz von 278,3. Die Dunkelziffer ist aufgrund des geringen Testgeschehens aber laut Landesstatistik sicherlich deutlich höher. Die aktuellen Corona-Zahlen zeigen, dass mit dem Schulbeginn auch wieder mehr freiwillige Corona-Tests im Bundesland Salzburg durchgeführt werden. „Die Inzidenz bei den schulpflichtigen Kindern steigt wieder an, nachdem sie mangels Testaktivität im Sommer sehr niedrig war. Aber auch in den anderen Altersgruppen ist ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Dieser Effekt durch das Ende der Sommerferien, wird sich in den kommenden Tagen noch verstärken“, so Gernot Filipp von der Landesstatistik.

 

Die Kinder und Jugendlichen sind diesmal landesweit ohne verpflichtende Sicherheits-Maßnahmen in das neue Schuljahr gestartet. Bei den freiwilligen Covid-Tests meldet die Bildungsdirektion für gestern, 13. 9. 2022, landesweit 31 positiv getestete Personen, davon aber nur eine im Bezirk Hallein. Die Zahl der Patienten in den Spitälern mit Hauptdiagnose Covid-19 steigt, so wie schon in den vergangenen Jahren, seit einer Woche leicht an. Heute, 14. 9. 2022, sind es 45, davon wird eine Person auf der Intensivstation betreut. „Die Daten aus den Krankenhäusern sind derzeit der bedeutendste Indikator für das Pandemiegeschehen in Salzburg, wobei aktuell keine deutliche Verschlechterung der Lage zu erkennen ist“, so Gernot Filipp.

 

O Bestätigte Infektionen vom 13. auf 14. 9. 2022: 2.077 aktiv infizierte Personen (Infektionen gesamt: 332.475)

 

O 45 Covid-Patienten (Hauptdiagnose), einer davon auf der Intensivstation.

 

O Todesfälle bis dato: 1.180

 

O Reproduktionszahl: 0,97

 

O Die Dunkelziffer der derzeit aktiv infizierten Personen dürfte aufgrund der geringen Testaktivität hoch sein. Die Parameter Spitalsauslastung und Abwassermonitoring sind derzeit relativ stabil.

 

O Nach wie vor ist Covid-19 eine meldepflichtige Erkrankung und für positiv getestete Personen gilt automatisch eine Verkehrsbeschränkung. Hier die Eckpunkte im Überblick:

 

O Ein positiver Corona-Test bleibt nach wie vor meldepflichtig

 

O Bei positivem Test unverzüglich FFP2-Maske aufsetzen

 

O Bei Antigen-Wohnzimmertests: mit Hilfe eines QR-Codes (erhältlich in Apotheken) unter www.salzburg-testet.at hochladen; Termin für eine PCR-Nachtestung wird zugeschickt, ebenso SMS mit der Info zur ab sofort gültigen Verkehrsbeschränkung für zehn Tage und der späteren Freitestmöglichkeit (Link und TAN). Diese besteht frühestens am fünften Tag nach dem positiven Testergebnis. Wer keinen QR-Code hat, kann sich als Verdachtsfall registrieren und erhält so die PCR-Nachtestung.

 

O Bei PCR-Gurgeltests für zu Hause: kein Hochladen nötig, man ist für zehn Tage verkehrsbeschränkt und erhält eine SMS mit der Info zur ab sofort gültigen Verkehrsbeschränkung und der späteren Freitestmöglichkeit (Link und TAN).

 

O PCR-Tests erfolgen in den Apotheken: kein SMS-Versand. Es gilt ebenso die Verkehrsbeschränkung und man kann sich frühestens am fünften Tag nach dem positiven Ergebnis freitesten.

 

O Freitesten ohne SMS: Nicht nur bei Apotheken, sondern auch privaten Laboren, teilweise Arztpraxen oder anderen Test-Anbietern erhält man keine SMS bei einer nachgewiesenen Infektion. Oder die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren und bei Symptomen gegebenenfalls telefonisch ärztliche Hilfe anfordern. – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Bilder: SLK).

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Die YnselZeit geht in eine neue Runde. Ziel ist es, Impulse zu setzen und die ansässigen Vereine sowie Kunst- und Kulturschaffenden einzubinden und zu vernetzen. “Wir haben uns auf die Suche nach den Qualitäten – den offensichtlichen und den verborgenen – begeben und diese sichtbar gemacht.” so Kerstin Klimmer (künstlerische Leiterin). Seit dem ersten Lockdown war die Kunst- und Kulturszene zuerst zum absoluten Stillstand gekommen und dann stark eingebremst. Prozesse und Formate mussten völlig neu gedacht werden. Diese Zeit haben die beiden Kulturakteure Kerstin Klimmer und Rüdiger Wassibauer genutzt, um intensiv über die eigene Positionierung in der Kulturszene nachzudenken. Eine der zentralen Fragen war: “Was können wir tun um die Künstlerinnen und Künstler in unserem Netzwerk zu unterstützen?” so Rüdiger Wassibauer, Direktor der Schmiede Hallein. Herausgekommen ist ein vielschichtiges Kulturfestival. Die Räumlichkeiten der Saline auf der Pernerinsel bieten einerseits großzügig Platz, um die Vorsichtsmaßnahmen rund um Covid-19 zu berücksichtigen und andererseits bieten sie genügend Variationsmöglichkeiten, um auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Künstlerinnen und Künstler einzugehen. Nach einem erfolgreichen Probelauf im Jahr 2020 und einer Reprise 2021 wurde das Format wiederum adaptiert. Das spektakuläre Salinengebäude auf der Pernerinsel ist nun seit Anfang September wieder Austragungsort für Workshops, Konzerte, Theaterstücke, Kinderprogramm, Performances und Vorträge. Hier nun die noch bevorstehenden Veranstaltungen vom 16. September bis zum 1. Oktober 2022.

Präsentation Elektronik-Land Preis, Land Salzburg 2021

 

Fr 16. Sept, 16:00 Uhr, Saline

 

Workshop Salon of open Secrets with MZ* BALTAZAR'S LAB

 

Fr 16. Sept, 18:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit s.myselle, Gio Montez

 

Sa 17. Sept, 11:00 Uhr, kunstraum pro arte

 

Führung durch die Ausstellung Salon of open Secrets with MZ* BALTAZAR'S LAB

 

Sa 17. Sept, 12:00 Uhr, Saline

 

Workshop mit Andi Wallwhore: Hybrid DNA Isolation

 

Sa 17. Sept, 17:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit Manuel Tozzi, Barbis Ruder und Team, Toni Mijač

 

So 18. Sept, 15:00 Uhr, Saline

 

Workshop mit s.myselle, Münz Dir Deinen Sündenbock

 

So 18. Sept, 18:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit Corrie Francis Parks, Scarlett Yang, Martina Fröschl

 

Mi 21. Sept, 10:00 Uhr, Ziegelstadel

 

JamIsland, dreitägiger GameJam

 

Mi 21. Sept, 17:00 Uhr, Saline

 

Künstler:innen Gespräche mit María Angélica Contreras, Andi Wallwhore, Aisen

 

Caro Chacin

 

Fr 23. Sept, 19:00 Uhr, Saline

 

Verleihung Jahresstipendium für Medienkunst 2022 des Landes Salzburg

 

Werkschau Schmiede Produzent:innenfestival

 

Do 29. Sept, 09:15 & 11:30 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

Fr 30. Sept, 09:15 & 11:30 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

Sa 01. Okt, 14:00 & 17:00 Uhr, Alte Schmiede

 

Theater für Kinder, weltRaum - wenn der Alltag zum ALLtag wird

 

(Schmiede Hallein. Foto: OSt).

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Dieser Ansturm hat das ganze Team überrascht: 7.444 Kinder und Jugendliche waren es letztendlich insgesamt, die heuer bei der Aktion „Jugend zum Sport“ teilnahmen. An sieben der zehn Tage tummelten sich mehr als 700 Sechs- bis 14-Jährige auf dem Gelände des ULSZ Rif. Landesrat Stefan Schnöll besuchte die Aktion Jugend zum Sport, im Foto oben mit ULSZ-Rif-Geschäftsführerin Sabrina Rohrmoser und Koordinator Karl Matzner. „Das ist eine erfreuliche und eindrucksvolle Rekordmarke und übertrifft nicht nur die vergangenen Jahre bei weitem, sondern auch den bisherigen Höchststand von 7.140 Kindern aus dem Jahr 2006, das damals aufgrund des 30-Jahr-Jubiläums besonders stark beworben worden war“, so der Landesrat.

 

Rekordtag war Mittwoch, 24. August, mit 817 Teilnehmenden – ebenfalls eine neue Bestmarke der vergangenen Jahre. Zu den beliebtesten der rund 30 angebotenen Sportarten zählten Turnen (804 Teilnehmende), Trampolinspringen (571), Rhönradturnen (505), Showdance (474) und Tischtennis (432). Von den insgesamt 7.444 waren 3.883 Mädchen (52,2 Prozent) und 3.561 Burschen (47,8 Prozent). Auch das neu angebotene Breaking (Breakdance) wurde begeistert angenommen. 121 Kinder übten alleine in der zweiten Woche diese Sportart aus.

 

„Salzburgs Kinder und Jugendliche wollen sporteln und sich bewegen. Das zeigt die Aktion des Landessportbüros gemeinsam mit dem Land Salzburg heuer ganz eindrucksvoll. Sie haben aber nicht nur in diesen zwei Wochen ein breites Angebot, sondern das ganze Jahr über im ganzen Land mit zahlreichen Vereinen und auch vielen Möglichkeiten, individuell Sport auszuüben“, zeigt sich Landesrat Stefan Schnöll seinerseits begeistert über die Begeisterung der Jugendlichen und bedankte sich „bei allen für den großartigen Einsatz, der allen mehr als gedacht abverlangte, allen voran den Trainerinnen und Trainern und dem Organisations-Team vom Landessportbüro“.

 

„Es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Freude so viele Sechs- bis 14-Jährige hier bei der Sache sind. Das ist ein großer Lohn für alle, die an diesem Erfolg beteiligt sind, eine Bestätigung unserer Arbeit und motiviert für die nächsten Aufgaben“, so Sabrina Rohrmoser, Geschäftsführerin des Universitäts- und Landessportzentrums Salzburg-Rif in Hallein, das seit vielen Jahren Heimstätte der beliebtesten Aktion des Landes ist. Der Ansturm war so groß, dass sich das Team des Landessportbüros rund um Leiterin Andrea Zarfl entschloss, kurzfristig noch zusätzliche Trainerinnen und Trainer zu rekrutieren. Insgesamt kümmerten sich 109 Betreuerinnen und Betreuer, davon 60 Frauen, um die Kinder und Jugendlichen. „Damit haben wir rasch sichergestellt, dass die Betreuung weiterhin auf höchstem Niveau funktioniert“, so Zarfl. – (Text und Foto: Landeskorrespondenz).

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Im ohnehin viel zu kleinen Mini-Stadtpark fallen unschöne Details doppelt ins Auge. So etwa diese blanke Erdfläche, die eine Wiese in dem kleinen Park schon seit geraumer Zeit verschandelt. Hier gehört Rasensamen angesäht, damit sich diese unschöne, hässliche Fläche an die umliegende Wiese endlich wieder anpasst. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Gleichgültigkeit die Parkbesucher und Parkbenützer diesen Schandfleck hinnehmen. Dies umso mehr, als sich dieser Schandfleck nicht in irgendeinem unzugänglichen Winkel des Stadtparks befindet, sondern direkt am wichtigsten Durchgangsweg des Parks liegt. Sollten bisher die durch die Beseitigung anfallenden Kosten die Stadt Hallein daran gehindert haben, hier aktiv zu werden, dann erklärt sich der ,,Salzschreiber‘‘ bereit, zumindest die Kosten für den Grassamen zu übernehmen. – (Odo Stierschneider. Foto: Ost.)

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Der Reinhalteverband Tennengau-Nord ist mit der laufenden Wartung und Überprüfung der Verbandssammler und aller Ortskanäle seiner neun Mitgliedsgemeinden beauftragt. Hierfür sind eine entsprechende Ausrüstung und Spezialfahrzeuge erforderlich. Mit dem neuen Hochdruck-Spülfahrzeug, kurz ,,Kanalwagen‘‘ genannt, können diese Aufträge von den Mitarbeitern des Verbandes fachgerecht durchgeführt werden. Nach einer umfangreichen öffentlichen Ausschreibung nach dem Bestbieterprinzip, konnte der Aufbau für 214.000 Euro an die Firma Jurop vergeben werden. Das Lastkraftfahrzeug wurde über die Bundes-Beschaffungsgesellschaft (BBG) beauftragt. Dadurch konnten 112.000 Euro zu einem Vergleichsangebot eingespart werden. Die gesamte Investitionssumme beträgt 345.000 Euro. Auf dem Foto oben von links nach rechts: Bereichsleiter der Abwasser-Entsorgung Mag. Wolfgang Haslauer, Obmann Bürgermeister Helmut Klose sowie die beiden Mitarbeiter Michael Vockenberger und Rainer Weinberger. – (Text und Foto: RV Tennengau Nord)

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In der Kulturhochburg Griechenland wurden schon vor Jahrhunderten im nur schwierig erreichbaren Bergland über 30 großzügig dimensionierte Sitzreihen halbkreisförmig aus dem Felsen geschlagen. Verblüffend: Diese groß dimensionierten Sitzbänke umgeben eine erstaunlich kleine Fläche, auf der Darsteller oder Musiker agieren können. (Dazu unsere ersten 4 Fotos oben). Vergleicht man dazu die Halleiner Salzachbucht, so ergeben sich folgende Unterschiede. In Griechenland wurden einst, eher schwierig erreichbar im Bergland, über 30 Sitzreihen angelegt, welche die kleine Spielfläche mehr als halbkreisförmig umschließen. Die Salzachbucht in Hallein (dazu die Fotos 5 und 6), im Stadtgebiet leicht erreichbar, bildet keinen perfekten Halbkreis, er ist etwas reduziert. Es wurden ursprünglich 15 Sitzreihen angelegt. Davon wurden, aufgrund einer bis heute unverständlichen Fehl-Entscheidung im Halleiner Rathaus, 4 Stufen unter Schottermaterial begraben. Mit diesem bis heute unverständlichen Brutalakt, verschwand die ursprüngliche, reizvolle Wasserfläche, auf der einst sogar die Salzburger Festspiele (!) in Erscheinung treten wollten! Auch das gesamte Erscheinungsbild der Salzachbucht wurde natürlich durch diesen Eingriff negativ in Mitleidenschaft gezogen. Die Anlage wird inzwischen weder genützt noch gepflegt, sie ist sich selbst überlassen, was man ihr auch ansieht. Eine derart sensationelle Anlage einfach dem Verfall preiszugeben, ist absolut unbegreiflich, unfassbar und durchaus skandalös. Jede andere Stadt mit einer derartigen Attraktion hätte diese natürlich nicht einfach teilweise zugeschüttet, sondern längst zu einem kulturellen Brennpunkt mit Veranstaltungen verschiedenster Art auf der sensationellen Wasserbühne gemacht. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Sie sind wohl überall bekannt und berüchtigt: Jene Autofahrer, die vermutlich den Schalldämpfer ihrer Karre schon längst entsorgt haben und unter lautem Lärm provokant über die Straßen dahinkrachen. Ein derartiges Verkehrs-Ärgernis von besonders aggressiver Lautstärke trat am Montag, 5. September in Hallein, am Ende der Thunstraße bei der Stadtbrücke in Erscheinung. Der Lenker gab offenbar noch im Leerlauf Vollgas, bevor sein Wagen laut aufbrüllend, über die Stadtbrücke dahindonnerte. Solch völlig überflüssige akustische Kraftakte lassen darauf schließen, dass der Lenker überhaupt nicht geeignet ist, ein Kraftfahrzeug ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen und ohne jede Rücksichtnahme auf seine Umgebung, den wilden und lauten Autohelden spielt. Eine derartige, ganz bewusste Lärmattacke, weist auf erhebliche Mängel des Fahrers hinsichtlich seiner Erziehung, seiner geistigen Verfassung und seines Benehmens hin. Falls alle Fahrzeuglenker sich solch rücksichtsloses Verhalten aneignen, dann würde unser Planet zum perfekten Narrenhaus. Der allzu lautstark dahinkrachende Wagen konnte – siehe die beiden Bilder oben – fotografiert werden. Bei der Polizei wurde dieses skandalöse Verhalten angezeigt. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Alle in der Stadt Hallein sind offenbar hingerissen und begeistert, weil ihre Stadt von einem Bach durchflossen wird, der den entsetzlichen und grauenhaften Namen Kotbach trägt. Deshalb regt sich dagegen auch nicht der geringste Widerstand. Dass der Name Kotbach leider durchaus berechtigt scheint, zeigen die obenstehenden Fotos von Abflussrohren an den seitlichen Mauern entlang des Kotbachgerinnes. Noch nie wurden sie auf so beeindruckende Weise dokumentiert. Wer genau die schockierenden Ableitungsrohre betrachtet, erkennt, dass nahezu alle eine mehr oder weniger verschmutzte Fracht im Kotbach abluden. Womit auch klar wird, dass er seinen scheußlichen und widerwärtigen Namen leider völlig zu Recht trägt. Zweifellos wird das Ansehen der Halleiner Altstadt durch den Kotbach massivst beschädigt. Gäste, die erstmals in Hallein sind und unglücklicher Weise erfahren, dass hier ein Kotbach fließt, reagieren ausnahmslos schockiert. Es wäre schon längst die Aufgabe von Stadtgemeinde und Tourismusverband gewesen, bei den zuständigen Behörden endlich, endlich eine vernünftige Namensänderung durchzusetzen. Dass man hinsichtlich des Kotbaches natürlich ein schlechtes Gewissen mit sich herumschleppt, ist klar. So versucht man es mit bescheidener Tarnung und Täuschung. Der Kotbach scheint deshalb offiziell noch immer in der Uralt-Schreibweise als Kothbach auf Papier oder Bildschirm auf. Das vormals überreich gebrauchte stumme h ist längst überall in der Mottenkiste verschwunden. Nur beim Kotbach glaubt man in Hallein, mit der beibehaltenen Schreibweise Kothbach dem Gewässer etwas Elegantes und Besonderes zu verleihen. Oh Gott! Oh Gott! – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost.)

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Gar nicht, überhaupt nicht, absolut nicht geschätzte Bewohner der Stadt Hallein, greifen in ihrer Einfalt, die auf galoppierende Gehirnfäulnis zurückzuführen ist, immer wieder zur Spraydose. Und verschandeln damit alles, woran sie vorbeikommen. In ihrer Spraywut weichen sie auch auf asphaltierte Fußgängerwege aus. Unser Foto oben zeigt allerdings ein unvollkommenes Sprayer-Werk. Wahrscheinlich wurde der Verursacher durch näherkommende Passanten verscheucht. Übrig blieb jedenfalls nur der Wortanfang SCH. Wobei sich natürlich sofort die Frage stellt, was das ganze Wort hätte bedeuten sollen. Zwischen dem alphabetisch ersten Wort mit SCH, dem Insekt SCHABE und dem letzten Wort mit SCH, dem Schweizer Kanton SCHWYZ, tun sich nämlich zahlreiche Möglichkeiten auf.

Wir führen, nur so rasch aus dem Gedächtnis heraus, einige wenige, aber mögliche Beispiele an: Schabe, Schabrake, Schach, Schachtel, Schaden, Schaffner, Schaf, Schakal, Schal, Schall, Schalter, Schande, Schanze, Scharfrichter, Scharlach, Scharnier, Schatten, Schatulle, Schatz, Schaufel, Schaukel, Schaum, Schauspiel, Scheck, Scheibe, Schein, Scheitel, Scheiterhaufen, Schelle, Schelm, Schema, Schenkel, Scherben, Scherz, Scheusal, Schiebung, Schieflage, Schiene, Schiff, Schlaf, Schlag, Schlange, Schleuder, Schlitten, Schlüssel, Scherz, Schmuck, Schmutz, Schnaps, Schnauze, Schnee, Schnellzug, Schnitt, Schnupfen, Schock, Schokolade, Schönheit, Schopf, Schoß, Schotte, Schranken, Schraube, Schrei, Schreiber, Schrift, Schritt, Schrott, Schuhe, Schuld, Schutz, Schwalben, Schwarm, Schwede, Schweiz, Schwelle, Schwerkraft, Schwert, Schwimmer, Schwur, Schwyz. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welchen der obenstehenden Begriffe der rücksichtslose Sprayer wohl gemeint haben dürfte. Vielleicht hat er sich aber auch nur über den wahrhaft blödsinnigen Namen ,,Kotbach“ geärgert. Dann freilich, wollte er zum SCH unbedingt noch weitere fünf scharfe, unaussprechliche Buchstaben hinzufügen, die wir im ,,Salzschreiber‘‘ aber vermutlich nie und niemals verwenden werden… – (Odo Stierschneider. Foto: OSt).

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Die zahlreichen, schier endlosen roten Teppiche in der Mitte der Fahrbahnen durch die Halleiner Altstadt, signalisierten am Freitag, 2. September, dass in der Einkaufsstadt Hallein ein besonderes Ereignis bevorstand – das allseits beliebte Moonlight-Shopping war angesagt! Der zunehmende Halbmond stand klar am noch hellen, blauen und wolkenlosen Himmel, als im Halleiner Stadtzentrum bereits zahlreiche Besucher anwesend waren, um nach allzu langer Corona-Pause, endlich wieder ein stimmungsvolles Moonlight-Shopping zu erleben. (Dazu unsere obenstehenden Fotos, die kurz nach 18 Uhr aufgenommen wurden). Musikalische Darbietungen sorgten für die gute Laune der Besucher, welche die seltene Gelegenheit nutzten, um auch nach dem gewohnten Geschäftsschluss, in aller Ruhe einkaufen zu können. Insgesamt jedenfalls eine erfreuliche, lobens- und dankenswerte Initiative, bei der man zusätzlich den Reiz der abendlichen Halleiner Altstadt bei angenehmen Temperaturen genießen konnte. – (Odo Stierschneider. Fotos: OSt).

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Beim Tag der offenen Tür von Novo Capoeira mit Valdo Silva, dem dreifachen Europameister und anerkannten Trainer am Donnerstag, 15. September 2022, kann man die Sportart nun erstmals auch in Hallein ausprobieren. Von 17 Uhr 30 bis 18 Uhr 30 sind dazu alle Kinder im Alter von 7+ eingeladen und von 19 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 sind alle Jugendlichen im Alter von 12+ sowie alle Erwachsenen willkommen. Das alles findet in der Turnhalle der neuen Mittelschule ,,Hallein-Stadt‘‘ am Lindorferplatz 7 in Hallein statt. Anmeldungen und Informationen dazu gibt es entweder per Email unter info@novocapoeira oder im Internet unter www.novocapoeira.at Valdo Silva und sein Team sind auch telefonisch unter +43 664 162 36 46 erreichbar. Das obenstehende Foto zeigt Valdo Silva in voller Aktion. – (Odo Stierschneider. Foto: Novo Capoeira.)

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In gut eineinhalb Wochen beginnt für 251 Schülerinnen und Schüler an der landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Winklhof in Oberalm wieder die Ausbildung. „95 davon besuchen die erste Klasse. Neben den zwei Fachbereichen Betriebs- und Haushaltswirtschaft sowie Landwirtschaft erfreut sich in Oberalm auch die Pferdewirtschaft großer Beliebtheit. 21 haben es dieses Jahr geschafft, und sie wurden aufgenommen“, sagt Landesrat Josef Schwaiger. 251 Schüler, davon 95 „neue“, besuchen ab Herbst die Schule. Die Ausbildungsstätte im Tennengau begeistert die Jugendlichen an der Schule, aber auch die Bevölkerung rund um Oberalm und Hallein. Der zweimal pro Woche, jeweils am Mittwoch und am Freitag, abgehaltene Bauernmarkt ist seit 35 Jahren eine echte Institution im Ort.

 

Das Besondere an der LFS Winklhof ist die Fachrichtung Pferdewirtschaft. „Sie ist einzigartig im Bundesland. Die überwiegend weiblichen Schülerinnen erhalten eine umfassende Berufsausbildung. Der Bogen wird vom Reiten, Kutschenfahren bis zur Haltung und Ausbildung der Tiere gespannt. Daher ist es bereits in der Bewerbungsphase wichtig, genau darauf zu achten, wer für diese anspruchsvolle Tätigkeit geeignet ist“, betont Landesrat Josef Schwaiger, und er fügt hinzu: „Derzeit befinden sich 30 Pferde an der Schule: Haflinger, Noriker und auch zwei Lipizzaner. Auch die Zucht der Tiere kommt nicht zu kurz. Pro Jahr kommen drei bis fünf Fohlen zur Welt.“

 

Ein Schwerpunkt des Fachbereiches Landwirtschaft der LFS Winklhof ist die Milchwirtschaft: „Sie ist sogar ausgezeichnet. Allein heuer konnten bei der Produkte-Bewertung an der Schule, die jährlich vom Salzburger Agrarmarketing durchgeführt wird, neun Medaillen gewonnen werden, davon sechs in Gold. Bei den Jugendlichen im Fachbereich ist das Modul Dienstleistungsprofi äußerst beliebt. Dort lernen die angehenden Landwirte, welche Zusatzleistungen – etwa Grünraumpflege, Winterdienst oder Reviereinrichtungen für die Jagd – sie anbieten können“, so der Landesrat.

 

Der Fachbereich Betriebs- und Haushaltsmanagement ist geprägt vom schulautonomen Schwerpunkt „natürlich Zukunft – aktiv, kreativ und lebendig“. „Während der Ausbildung stehen Naturkosmetik und Naturheilprodukte im Mittelpunkt. Daher werden die Absolventinnen anschließend auch besonders gerne als Lehrlinge in Apotheken genommen“, sagt Josef Schwaiger.

 

Wie innovativ die LFS Winklhof ist, zeigt das vor acht Jahren eröffnete Internat aus Vollholz. „Wer einmal erfahren und erlebt hat, wie angenehm und komfortabel es in einem Holzbau ist, der möchte dieses Gefühl wieder erleben. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von der angenehmen Atmosphäre und vom besseren Lernklima. Es ist uns wichtig, dass wir gerade bei den Jugendlichen das Interesse fürs Bauen mit Holz wecken. Denn dieser Rohstoff kann sehr viel“, so Josef Schwaiger.

 

Derzeit wohnen 200 Schülerinnen und Schüler im Internat. „Ihre Herkunft ist primär der Tennengau und der Pongau. Durch die Pferdewirtschaft haben wir aber ein größeres Einzugsgebiet, das geht über die Grenzen Salzburgs hinaus“, sagt Georg Springl, und er ergänzt: „Der Winklhof ist eine Schule fürs Leben, und die Jugendlichen identifizieren sich stark mit uns. Das betrifft auch die ,Ehemaligen‘ mit unserem sehr aktiven Absolventenverband. Vergangenes Jahr kam eine Frau, die vor 80 Jahren bei uns zur Schule gegangen ist. Sie war 97 und hat noch immer über ihre Ausbildung geschwärmt.“

 

Eckdaten zur Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof: 251 Schüler, davon 95 Erstklässler. – 72 Mitarbeiter, davon 45 Lehrkräfte. – Fachrichtungen: Betriebs- und Haushaltsmanagement, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft. – Seit 2010 wurden rund sechs Millionen Euro am Standort investiert. Aktuell werden weitere Investitionen an der Schule durchgeführt. Für neue Werkstätten und den Pferdebetrieb werden rund zwölf Millionen Euro in die Hand genommen. – Auf dem Bauernhof leben 50 Rinder, davon 25 Milchkühe, 30 Pferde, acht Schweine und eine Ziegenherde. – Die eigene Bio-Heumilch-Landwirtschaft verfügt über 21 Hektar Grünland, 15 Hektar Wald im Tal und vier Hektar Acker-Feldfutteranbau. Dort wird überwiegend Kleegras für die Tiere angebaut. – Im Sommer werden die Kühe auf die 85 Hektar große Sattelalm im Gemeindegebiet von St. Koloman aufgetrieben. Heuer befinden sich dort 87 Rinder, 22 Pferde und 15 Ziegen. – Auch in der Pferdezucht ist die Schule aktiv. Drei bis fünf Fohlen kommen jährlich zur Welt. Sie dienen der Nachzucht und werden vor Ort auch ausgebildet. – Die Produktveredelung nimmt an der Schule einen großen Stellenwert ein. Es gibt eine eigene Metzgerei und Käserei. Zusätzlich wird Obst zu Säften und Schnaps verarbeitet. Am 14. Oktober besteht für alle Interessierten die faszinierende Gelegenheit, die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof, im Rahmen eines ausführlichen Rundganges kennenzulernen.                                          – (Landes-Korrespondenz, Ost. Fotos: LFS Winklhof).

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Wenn die drohend im Raum stehende Renovierung, des fälschlich und unverständlich als ,,Kunstwerke‘‘ bezeichneten Krempels vor dem Halleiner Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium tatsächlich realisiert wird, dann gibt es bereits in einigen Jahren wieder, mit dem sinnlosen Zeug, den gleichen Ärger, so wie gegenwärtig. Vor 40 Jahren, also 1992, wurden die beiden, bis heute nur als völlig unpassende und unverständliche Fremdkörper vor dem Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium errichteten Objekte, aufgebaut: Ein aus 7 senkrecht verlaufenen Streifen bestehender mannshoher Spiegel sowie ein ovales, etwa gleich hohes, rot gestrichenes Objekt von ovalem Querschnitt. Was die beiden Objekte darstellen oder symbolisieren sollen, konnte in den 40 Jahren des Bestehens nicht geklärt werden.

Was diese seltsamen Dinger zu bedeuten haben, welchen Bezug sie zum BG/BRG haben, weiß niemand in Hallein. Dass sie in Betoneinfassungen stehen, deren Boden einst mit kleinen Pflastersteinen ausgelegt war, die längst schon nur noch wild durcheinander herumliegen, macht den ganzen Krempel auch nicht verständlicher. Anstatt den ganzen Horror mit einer Schubraupe beiseite zu räumen, um den Platz vor dem BG/BRG endlich für etwas Vernünftiges freizubekommen, drohte und schockiert die Bundesimmobilien-Gesellschaft mit ihrer völlig überflüssigen und unverständlichen Absicht, den ganzen Albtraum wieder zu restaurieren. Damit in spätestens einigen Jahrzehnten wieder der ganze Ärger von vorne beginnt! Doch stattdessen wurde eine durchaus vernünftige Idee geboren: Weg mit diesem Horror, um an dessen Stelle einen schönen Baum zu pflanzen. Bravo!

Dass die zuständigen Stellen wie die Bundesimmobilien-Gesellschaft allen Ernstes eine Renovierung des entsorgungsreifen Krempels planen, zeigt, dass noch immer viel zu viel überflüssiges Geld vorhanden ist. Das entsetzliche Machwerk vor dem BG/BRG als ,,Kunstwerk‘‘ zu bezeichnen, ist schlicht und einfach falsch, unrichtig und unakzeptabel. Diese grandiose ,,Kunst‘‘-Fehlleistung wurde völlig unverständlich vor 40 Jahren im Rahmen der Initiative ,,Kunst am Bau‘‘ errichtet. Wo ist denn hier Kunst? Wo? Wo? Wo? Der ursprünglich einfarbig rot gestrichene Klotz, sollte sogar höheren Aufgaben dienen, in Form einer ungewöhnlichen Schülerzeitung. Sollten sich hier die Schüler über ihre Lehrer beschweren und sie beschimpfen? Sollten sie hier ihre Lehrer loben und in den Himmel heben? Sollten sie hier ihrer Freude über ein gutes Zeugnis oder ihrer Verärgerung über schlechte Noten Ausdruck verleihen? Sollten sie hier ihre Genugtuung über eine gute oder ihren Zorn über eine verhaute Schularbeit zeigen? Hätten sie hier ihre Lehrer loben oder kritisieren sollen? Und das alles unter ihrem vollen Namen?

Dass auch die Fehlarbeiten an anderen Orten des für dieses Machwerk vor dem BG/BRG Hallein verantwortlichen Täters (nicht Künstlers!) nur ein erbärmliches Schattendasein fristen, ist aufschlussreich, logisch und verständlich.
Prof. Edmund Stierschneiders intensivem Einsatz war einst die Errichtung des BG/BRG Hallein zu verdanken. Er hätte sich ganz entschieden gegen die Beleidigung des BG/BRG durch den unakzeptablen Spiegel-Rotklotz-Wahnsinn gestellt und würde heute erst recht auf Beseitigung dieses Machwerkes bestehen.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

 

FOTO 1: Welche Beziehung haben der 7-Streifen-Spiegel und der abgewitterte Rotklotz zum BR/BRG? Zur Schuljugend? Zu den Professoren? Zur Stadt Hallein?
FOTO 2: Der Streifen-Spiegel wurde mittlerweile erkennbar beschädigt. FOTOS 3, 4 und 5: Die kleinen Pflastersteine, die einst den Boden im Inneren der Betoneinfassung rund um den unverständlichen Streifenspielgel und den ebenso unverständlichen einstigen Rotklotz bedeckten, bilden seit Jahren nur noch ein wildes Durcheinander. FOTOS 6 und 7: Die letzten Farbreste des einstigen Rotklotzes, der seit 40 Jahren ungeschützt und ungepflegt der Verwitterung ausgesetzt ist. Je früher dieser ganze unfassbare, unglaubliche und völlig überflüssige Wahnsinn beseitigt ist, desto besser! – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Bei allen Konferenzen, Arbeitsterminen und Besprechungen bezüglich der künftigen Gestaltung und optischer Verbesserung der Pernerinsel, wird immer wieder der große Parkplatz vor dem Festspielbereich spontan als brutaler und gestaltungsfeindlicher Horror bezeichnet, der nicht nur den Festspielbereich, sondern die ganze Pernerinsel schändet, entwertet und verunstaltet. Nun liegen der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ Planungsunterlagen vor, denen zufolge der riesige und entsetzliche Parkplatz zumindest um ein Drittel verkleinert werden könnte. Die dadurch entstehende Leerfläche soll, direkt vor dem Festspielbereich, auf passende Weise anspruchsvoll gestaltet werden. Die auf der Pernerinsel damit fehlenden Parkplätze könnten bei der Salzachbucht geschaffen werden. Die Salzachbucht, einst sensationeller Aufführungsort, an dem auch die Salzburger Festspiele interessiert waren, verfällt immer mehr, wird immer schäbiger und ungepflegter. Nachdem es keine Anzeichen dafür gibt, dass sich dieser schandbare, peinliche und rufschädigende Albtraum ändern könnte, steht nur noch die brutale Endlösung in Form einer kompletten Zuschüttung der einst strahlenden Salzachbucht im Raum. Auf der so entstehenden Fläche könnten Parkplätze geschaffen werden – zur Entlastung der geschundenen Pernerinsel. Diese neuen Parkplätze hätten einen wichtigen Vorteil im Vergleich zu den Parkplätzen auf der Pernerinsel: sie liegen dem Stadtzentrum deutlich näher. Das obenstehende Foto zeigt die schwer vernachlässigte Salzachbucht, die heute nur noch ein riesiges und peinliches Schandobjekt darstellt. Durch Ihre Zuschüttung würde sich die große freie Fläche, künftig der Autoabstellplatz, im Vergleich zu dem abgebildeten Foto noch deutlich vergrößern, da die Sitzreihen sich nach oben trichterförmig erweitern. – (Odo Stierschneider. Foto: Ost.)

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Hat der Antlessbach schließlich den Halleiner Altstadtbereich erreicht, dann mündet in diesen der Kirchentalbach. Das gemeinsame Gewässer durchfließt die gesamte Halleiner Altstadt und mündet schließlich in die Salzach. Aber jetzt kommt’s gewaltig, denn dieser gemeinsame Halleiner Altstadtbach wurde selbstverständlich mit einem, zur historischen Kelten- und Salz-Stadt passenden, würdevollen Namen versehen: KOT-Bach! Das ist natürlich der perfekte Wahnsinn. Schließlich gibt es in ganz Österreich, in ganz Europa und auf der ganzen Welt keine einzige Stadt, die von einem KOT-Bach durchflossen wird. Es ist nicht nur beklemmend, sondern durchaus skandalös, dass noch kein Bürgermeister der Stadt Hallein, noch kein Gemeindevertreter und keine Gemeindevertreterin, noch keine Stadt-Bewohnerin und kein Stadt-Bewohner, noch kein KOT-Bach-Anrainer und keine KOT-Bach-Anrainerin, jemals etwas gegen diese widerwärtige und unappetitliche, grauenvolle und ekelerregende Bezeichnung KOT-Bach unternommen haben. Nur der ,,Salzschreiber‘‘ kritisierte bisher den die Stadt Hallein beleidigenden Namen KOT-Bach. Die Stadt Hallein suhlt sich offenbar voll Begeisterung in ihrem schrecklichen KOT-Bach, dabei muss zu dessen Ehrenrettung festgestellt werden, dass das KOT-Bach-Wasser weder verunreinigt oder verdreckt, sondern im Normalfall klar und sauber ist. Es muss doch möglich sein, bei der Gewässeraufsicht des Landes oder einer ähnlichen Institution zu erreichen, dass der KOT-Bach, (dazu das Foto oben), der als einziges Gewässer die Halleiner Altstadt durchfließt, endlich einen weniger abstoßenden Namen erhält. So könnte beispielsweise in Zukunft der Satz ,,Der KOT-Bach durchfließt die Halleiner Altstadt und mündet in die Salzach‘‘, künftig so lauten: ,,Der SALZ-Bach durchfließt die Halleiner Altstadt und mündet in die Salzach‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Einfach unglaublich und nicht zu fassen. Attraktive, fotografisch gelungene Ansichtskarten von der Stadt Hallein, immerhin die zweitgrößte Kommune des Landes Salzburg, gibt es nicht. Es gibt sie einfach nicht. Dieser dramatischen, kaum glaubhaften Aussage, ging der ,,Salzschreiber‘‘ nach. Die beiden Buchhandlungen ,,Leseträume‘‘ und ,,Tennengau Buchhandlung‘‘ führen überhaupt keine Ansichtskarten von Hallein. Das Papierwaren-Fachgeschäft Kirschnek bietet drei eher enttäuschende Postkarten-Motive an und die Zeitschriften- und Tabakwarenhandlung auf dem Kornsteinplatz zeigt sich nur noch schockiert angesichts ihrer erfolglosen Bemühungen, endlich irgendwo qualitätsvolle Postkarten von Hallein aufzutreiben. Schöne Ansichtskarten würden gerne von den Besuchern der Stadt Hallein versendet und wären ein wichtiger und sympathischer Werbeträger, der die Empfänger dazu veranlasst, auch einmal die Stadt Hallein zu besuchen. Das obenstehende Foto (besser: das obenstehende Lachobjekt), führt uns zurück in die unfassbare und grausame Wirklichkeit der mit Blumenkistchen und Blumenbehältern geschmückten Fenster. Durch (unscharfen) Grünwuchs im Vordergrund hindurch offenbar in Heiming, in Lurnfeld, in Metnitz, in Garsten oder in Krieglach fotografiert. Grandioser Irrtum! Diese Ansichtskarte wurde natürlich in Hallein aufgenommen! Und nennt sich frech ,,Impressionen aus Hallein‘‘. Ein grandioses Beispiel dafür, wie dramatisch und unfassbar die Situation im Bereich der Ansichtskarten mit Motiven aus der Stadt Hallein geworden ist. Daher: Ernsthafte Fotografen heraus! Der Tourismusverband Hallein wird für jedes schöne Foto aus der Stadt Hallein, das sich zur Herstellung einer qualitätsvollen Ansichtskarte eignet, dankbar sein! – (Odo Stierschneider, Foto: Unbekannt).

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Auch heuer startet wieder eine der erfolgreichsten und beliebtesten Aktionen des Landes: Bei „Jugend zum Sport“ gibt es von 22. bis 26. August und von 29. August bis 2. September, täglich von 9 bis 12 Uhr, zwei Wochen lang im Landessportzentrum Rif, Bewegung und Spaß für Kinder und Jugendliche. Unter der Anleitung von Profis und ausgebildeten Trainerinnen und Trainern können die Sechs- bis 14-Jährigen rund 30 Sportarten ausprobieren – und das vor der beeindruckenden Kulisse des Untersbergs auf einem international bewährten und topmodernen Gelände, dem ULSZ Rif, wo auch die Profis trainieren.

 

Landesrat Stefan Schnöll lädt ein, beim Fußball oder einer der 29 weiteren Sportarten bei der Aktion Jugend zum Sport mitzumachen. „Auch heuer ist bei dieser Aktion wieder viel geboten. Unter den rund 30 Sportarten, die zur Auswahl stehen, sind auch coole Trends wie Rope Skipping, Frisbee und Klettern mit dabei“, so der Landesrat. Zum Angebot zählen American Football, Badminton, Basketball, Behindertensport, Capoeira, Fechten, Ultimate Frisbee, Fußball, Handball, Judo, Karate, Klettern, Leichtathletik, Orientierungslauf, Radsport, Rhönradturnen, Rope Skipping, Rudern, Schwimmen, Showdance, Skispringen, Sportschießen, Squash, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Trampolinspringen, Turnen, Volleyball und Wasserball. Auch Interessierte mit Behinderungen sind zur Teilnahme eingeladen.

 

Die Aktion wird vom Landessportbüro veranstaltet und findet von Montag bis Freitag täglich von 9 bis 12 Uhr bei jedem Wetter im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg-Rif, Hartmannweg 4-6, 5400 Hallein statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen Turnschuhe, entsprechende Bekleidung und Getränke mitbringen. Treffpunkt ist jeweils um 8.45 Uhr auf der großen Tribüne der Leichtathletik-Anlage. Die Tagespauschale für die Teilnahme beträgt fünf Euro. Um 20 Euro ist eine Punktekarte erhältlich, die zu fünf Teilnahmen berechtigt und die auch übertragbar ist. Sozialeinrichtungen wie Pro Juventute, SOS Kinderdorf und andere erhalten Freikarten. Das ULSZ Rif ist im Halbstundentakt direkt mit dem Bus erreichbar. Von Hallein aus führt die städtische Buslinie 45 nach Rif. – (Text und Foto: Landes-Pressedienst).

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Knapp bevor der Halleiner Kotbach – ein widerwärtiger und grauenvoller, ein entsetzlicher und unappetitlicher Name – in die Salzach mündet, tut sich ein beachtliches und erfreuliches Blumenwunder auf. Entlang des Bachgeländers wurden von idealistisch und positiv denkenden Halleiner Blumenfreundinnen und Blumenfreunden, in Behältern verschiedenfarbige Blumen entlang des Kotbachgeländers gepflanzt. (Siehe Fotos 1 bis 6 oben). Eine völlig unerwartete, großartige und begeisternde Privat-Initiative! Auch vor dem Haus gleich daneben, beeindruckt und erfreut eine großartige Reihe von beachtlichen Blumenbehältern. (Siehe letztes Foto oben). Respekt vor der beispielgebenden Gesinnung dieser Blumenfreunde! So ist zu hoffen, dass diese erfreulichen Initiativen auch seitens unserer Stadtpolitiker und Stadtpolitikerinnen entsprechend gewürdigt werden. Und vielleicht überlegen diese auch gleich, wie der scheußliche und ekelerregende Kotbach, auf schnellstem Wege, endlich einen neuen und weniger schockierenden Namen bekommen könnte. Keine andere Stadt auf unserem Planeten, wird von einem offen liegenden Bach mit dem abstoßenden und widerwärtigen Namen Kotbach durchflossen! (Natürlich gibt es in jeder Stadt zahllose Kotbäche. Doch die fließen alle in unterirdisch verlegten Kanalrohren). Der Halleiner Kotbach könnte beispielsweise in Salzbach umbenannt werden. Er fließt schließlich herunter vom Dürrnberg, auf dem Jahrhunderte lang Salz gewonnen wurde. Und Hallein hätte eine neue Attraktion: die Stadt, in welcher der Salzbach in die Salzach mündet. (Odo Stierschneider. Fotos: Ost).

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Der Griesplatz führt zur Tiefgarage und am anderen Ende zur immer ungepflegter werdenden Salzachbucht, in der, nur so nebenbei, ursprünglich sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele geplant gewesen wären! Den Griesplatz selbst ziert eine vorbildlich angelegte, großzügige Grünfläche, die das Auge eigentlich erfreuen sollte. Davon ist freilich nur noch wenig zu bemerken. Speziell im nördlichen Bereich dominiert lediglich wirres, teilweise abgestorbenes Grünzeug. In der übrigen großen Grünfläche herrscht niedriges Strauchwerk vor, das durchaus einen gepflegten Eindruck hinterlässt, aber den Eindruck von wirrem und planlosem Durcheinander macht. Die große schöne Grünfläche gehört endlich fachmännisch gestaltet, damit sie ihrer Aufgabe, den Griesplatz zu verschönern, auch tatsächlich gerecht werden kann. Sollte dies einst tatsächlich der Fall sein, dann wandelt sich der Griesplatz zu einer liebenswerten und sehenswerten Attraktion. Dazu auch unsere obenstehenden Fotos: Das 1. und 2. Foto zeigen die gesamte Anlage, auf der niedriges Strauchwerk offenbar völlig planlos gepflanzt wurde. Die Fotos 3, 4 und 5 zeigen kümmerliches und armseliges Strauchwerk, welches am nördlichen Ende der Grünanlage vorherrscht. Jedenfalls ein reichlich unerfreulicher Anblick. Bei fachmännischer Betreuung der Anlage hätte die Stadt Hallein hier eine echte sympathische Sehenswürdigkeit. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Das "Untere Griestor" ist die Verbindung von der Altstadt Richtung Dorrekstraße und neben dem Fuchsturm das einzig erhalten gebliebene Tor der ehemaligen Stadtbefestigungen der Stadt Hallein. Im 16. Jahrhundert wurde das Bauwerk auch "Saigertor", nach dem Bürgergeschlecht der Saiger, und später "Heigerertor", nach dem Stadtboten Heigerer, benannt. Somit ist dieses Tor ein historisches Baudenkmal, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Wir wiederholen: ein historisches Bauwerk, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Leider ist das Tor an beiden Seiten der Tordurchfahrt von Vandalen beschmiert worden und der Verputz bröckelt von den Wänden. Dadurch leidet seit Jahren auch das optische Erscheinungsbild des von beiden Seiten schön anzuschauenden Tores durch den zunehmenden Verfall im Innenbereich. Wo bleibt denn da eigentlich die Ortsbildschutz-Kommission? – Dieser zitierte Text aus der Feder von Josef Wind, erschien allerdings bereits vor vier Jahren (!), im Jänner 2018 (!) in den Bezirksblättern. Und ist jetzt im Juli 2022 noch immer genau so brandaktuell (!) wie im Juli 2022. Ob er in weiteren vier Jahren noch immer brandaktuell ist? Ganz sicher – es sei denn, die Einstellung der Stadt Hallein ändert sich positiv zu ihren historischen Baudenkmälern und setzt künftig alles daran, damit ihre historischen Bauwerke einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Beim historischen Ziegelstadel hat dies, wie der ,,Salzschreiber‘‘ bereits berichtete, mittlerweile großartig und vorbildlich funktioniert! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

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Zwei prominente und strahlende Gesichter auf dem obenstehenden Foto. Bürgermeister Alexander Stangassinger und der Veranstalter der Italienischen Tage Alois Frauenhuber konnten ihr Glas Wein bei bester Laune voll und ganz genießen, denn der dreitägige italienische Veranstaltungsreigen in der Halleiner Altstadt nahm auch heuer wieder einen gelungenen Verlauf. Bereits vor langen 28 Jahren, gründete Alois Frauenhuber in Hallein den mehrtägigen Veranstaltungsreigen ,,Italienische Tage‘‘, der seither jährlich die Halleiner Altstadt in italienisches Feeling taucht. Dass während der ,,Italienischen Tage‘‘ mit ihrem Höhepunkt ,,Italienische Nacht‘‘ die Alpen eingeebnet werden, so dass Hallein zur nördlichsten Stadt Italiens wird, ist seit 28 Jahren eine feststehende Tatsache. Seit 28 Jahren? Sehr geschätzter und erfolgreicher Herr Frauenhuber! In nur zwei Jahren steht das großartige, hinreißende und alle begeisternde 30jährige Jubiläum Ihrer erfolgreichen ,,Italienischen Tage‘‘ in Hallein bevor! Das wird sicher ein Veranstaltungs-Hammer erster Klasse, ganz im Zeichen seines 30jährigen Bestehens und der italienischen Nationalfarben Grün-Weiss-Rot. Es wird gewissermaßen die Generalprobe, das ,,Einwärmen‘‘ für das 50jährige Jubiläum der ,,Italienischen Tage“, welches unbarmherzig Jahr für Jahr näher rückt. Es sind bis dahin ja nur noch 22 mickrige Jahre. Auf alle Fälle eine Vorab-Gratulation an Alois Frauenhuber. Er brachte es 28mal zustande, dass trotz der unterschiedlichsten Probleme, die eine derart aufwendige und  reichhaltige  Veranstaltung mit sich bringt, diese jedes Jahr von Neuem ihre zahlreichen Besucher erfreuen und begeistern konnte. Das 100jährige Jubiläum der ,,Italienischen Tage‘‘ thematisiert der ,,Salzschreiber‘‘, wenn er triumphierend über die ,,Hundertsten Italienischen Tage‘‘ im Jahre 2094 berichten wird. Ein aufregendes, sensationelles und geradezu unfassbares Ereignis! – (Odo Stierschneider. Foto: Facebook-Seite Bgm. Stangassinger).

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Auch heuer wieder legte Alois Frauenhuber die Grundlagen für den grandiosen Erfolg seines fantastischen Italienischen Marktes. Der in Hallein längst schon traditionelle Italienische Markt ,,Bella Italia‘‘, verwandelte am Freitag 5. August (10 – 23 Uhr), am Samstag, 6. August (10 – 24 Uhr) und am Sonntag 7. August (10 – 17 Uhr), die Stadt Hallein wieder in die nördlichste Stadt Italiens. Es herrschte an diesen drei Tagen, in Hallein fröhliche italienische Stimmung pur angesichts der zahlreichen italienischen Angebote und der begeisternden Köstlichkeiten, nicht nur aus Küche und Keller. Denn es wurde, so wie gewohnt, ein reichhaltiges und verführerisches Angebot auch aus den Bereichen Mode, Schmuck, Taschen, Lederbekleidung, Keramik und sonst noch Allerlei geboten. Der Samstag stand im Zeichen einer ganz speziellen und begeisternden Attraktion. 18 Fahnenschwinger unter dem Namen ,,Sbandieratori‘‘ aus der süditalienischen Stadt Foligno, in malerischen historischen Kostümen, zogen um 16 Uhr entlang der Thunstraße in Hallein ein und traten auf dem Bayrhamerplatz eindrucksvoll mit ihren prächtigen Fahnen- Schwüngen in Erscheinung. Anschließend ging der Abend in die mittlerweile berühmte ,,Italienische Nacht‘‘ über. Wie unsere obenstehenden Fotos dokumentieren, herrschte ein buntes, reges Treiben in der Halleiner Altstadt, in der verschiedene Musikgruppen auf dem Bayrhamerplatz, in der Kuffergasse und auf dem Pflegerplatz die Stimmungs-Temperaturen entsprechend anheizten. – (Odo Stierschneider. Fotos: hallo-hallein).

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