Die zurückliegenden Hitzetage mit Temperaturen deutlich über 30 Grad und nur wenig Aussicht auf baldige ausgiebige Niederschläge, blieben nicht ohne Folgen. Im Wiestal-Stausee, dessen Wasserspiegel bereits 4 Meter unterhalb des normalen Juni-Standes liegt, ist deutlich weniger Wasser vorhanden, als dies normaler Weise im Juni der Fall ist. Zwei unmittelbare Folgen lassen sich daraus ableiten: Erstens: Der Kraftwerksbetrieb steht wegen Wassermangel still. Zweitens: Die Alm, die aus dem Wiestal-Stausee gespeist wird, weist immer weniger Wasser auf, welches für die Fische mit aktuellen Wasser-Temperaturen von 23 Grad, viel zu warm ist. Zu hohe Wassertemperatur bedeutet zu wenig Sauerstoffgehalt – die Fische sind gestresst. Achtung: Deshalb gilt auch ein totales Fischereiverbot in der Alm! Die Fische sollen nicht weiterem Stress ausgesetzt werden. Sollte die Hitzewelle anhalten, ersuchen die Fischer, das Baden in der Alm in den nächsten Tagen zu unterlassen. In Hallein erscheint von den Brücken aus, der Wasserstand der Alm nicht dramatisch – der Wasserrückstau aus der Salzach verfälscht komplett den Ernst der Situation. Das obenstehende Foto zeigt die dramatische Wassersituation an der Alm im Grenzbereich Hallein-Adnet etwa auf Höhe des Salz-Großhändlers List. Große Gesteinsbrocken, die normalerweise unsichtbar sind, weil sie vollständig vom Wasser der Alm überronnen werden, liegen komplett im Trockenen – die Alm zeigt in der Hitze ihre ,,Hungersteine‘‘. Der heute weitgehend unbekannte Begriff bringt es dramatisch zum Ausdruck: In früheren Zeiten führten Trocken-Perioden, welche die Ernte auf den Feldern vernichteten, immer wieder zu Hungerperioden.(Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit Hilfe des „LebensQualiMeters“ möchte die Stadt Hallein herausfinden, wie Hallein noch lebenswerter und attraktiver gestaltet werden könnte – sowohl für die Einheimischen als auch für die Gäste der Stadt Hallein. Die Ergebnisse sollen der weiteren Entwicklung der Stadt Hallein als touristische Destination, ein solides Fundament geben. Das ganze Land profitiert vom Tourismus, nur Hallein hinkt hinterher, wird dazu angemerkt. Gemeinsam mit dem Tourismus-Verband und dem Beratungs-Unternehmen Kohl & Partner, wird zwischen 17. Juni und 18. Juli 2021 eine flächendeckende Befragung der Halleiner Bevölkerung durchgeführt. Nehmen Sie die Chance wahr und sagen Sie Ihre Meinung!

 

Dazu wurde die Stadt Hallein in vier Bereiche unterteilt:
1. Raum Altstadt (Altstadt, Neustadt, Gamp)
2. Raum Neualm bis Burgfried (Neualm, Gries, Adneter Riedl, Burgfried Ost und Burgfried Süd)
3. Raum Rif (Rif, Rehhof, Taxach, Au, Kaltenhausen)
4. Raum Bad Dürrnberg

 

Die 13 Umfrage-Themen, mit jeweils mindestens 5 und höchstens 10 Fragen, bieten die Antwort-Möglichkeiten nein oder ja, aber auch sehr unzufrieden oder zufrieden. Die 13 Themen lauten: Materielle Lebens-Bedingungen – Wirtschaftliche Sicherheit – Arbeit – Bildung / Lebenslanges Lernen – Infrastruktur – Natürliche Umgebung und Wohnumfeld – Tourismus – Sicherheit, Rechts-Staatlichkeit und Grundrechte – Freizeit und Soziale Interaktion – Gesundheit – Generationen und Allgemeines Lebensgefühl – Demographische Angaben. Die Antworten erfolgen ganz modern jeweils mit einem Schieberegler, den das Umfrage-Formular enthält. Zudem wurde ein spezieller Fragebogen für Jugendliche zusammengestellt, um so repräsentative Ergebnisse wie möglich zu erhalten. Diese Ergebnisse dienen als Basis für die gemeinsame Weiterentwicklung des Erlebnisraums Hallein.

 

Beispielsweise lauten die 6 Fragen des 1. Umfrage-Formulars ,,Materielle Lebensbedingungen‘‘ folgendermaßen:
1. Frage:
Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Einkommen / Ihren Einkünften?‘
sehr unzufrieden                 sehr zufrieden
2. Frage:
Reicht Ihr Einkommen (bzw. Ihre Einkünfte) aus, um alle Grundbedürfnisse zu decken (Wohnung, Heizen, Lebensmittel, ...)?
nein               ja
3. Frage:
Können Sie sich über die Deckung der Grundbedürfnisse hinaus etwas leisten (Mode, Luxusartikel, Freizeit-Aktivitäten, Urlaub, ...)
nein               ja
4. Frage:
Sind Sie in der Lage, unerwartet anfallende Ausgaben zu bestreiten?
nein               ja
5. Frage:
Steht leistbarer Wohnraum in passender Qualität zur Verfügung?
nein               ja
6. Frage:
Wie zufrieden sind Sie mit Ihren derzeitigen Wohnverhältnissen?
sehr unzufrieden                 sehr zufrieden

 

Die Umfrage dient letztlich dazu, die Lebensqualität in der Stadt Hallein weiter zu erhöhen. Die Auswertung ihrer Ergebnisse versetzen den unermüdlichen Bürgermeister Alexander Stangassinger und seine großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage, Hallein in verschiedensten Bereichen noch attraktiver, noch anziehender, noch besser und noch lebenswerter zu gestalten. Absolut erfreulich! – (Presse-Aussendung Stadt Hallein, Ergänzungen: OST. Foto: Pilot Huber).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die B159 Salzachtal Straße wird über den Pass Lueg zwischen Golling und Stegenwald (dazu das 2. Foto oben), in den Sommermonaten und darauffolgend im Herbst an bestimmten Tagen (dazu das 1. Foto oben), vollständig gesperrt. Grund sind der Abbau der 110kV-Leitung und die Arbeiten zur neuen 380kV-Salzburgleitung in diesem Bereich. Umgeleitet wird über die A10 Tauernautobahn, für Radfahrer wird ein Transferdienst mit Bussen eingerichtet. Ab 17. Juni, in den Sommermonaten Juni, Juli, August und im Herbst im Oktober und November bis 18. November, gibt es an insgesamt 28 Tagen, tageweise Sperren der B159 beim Pass Lueg.

 

Die erste Totalsperre findet vom 17. bis 19. Juni jeweils von 7 bis 19 Uhr statt. Dabei wird ein neuer Mast errichtet. Vom 19. bis 22. Juli erfolgt eine Sperre zu denselben Uhrzeiten, um die bisherigen Stromleitungen und Masten abzubauen. Geplante Sperrzeiten im August wurden für 2. bis 6. und vom 16. bis 20. ebenfalls von 7 bis 19 Uhr festgelegt. In diesem Zeitraum werden zwei weitere Masten aufgerichtet. Seilarbeiten bedingen eine weitere geplante Sperre von 2. bis 8. Oktober und von 23. bis 29. Oktober, diesmal täglich von 7 bis 18 Uhr. Die letzten Sperren sind von 16. bis 18. November für Montagearbeiten vorgesehen. Bei Verzögerungen müssen Ersatztermine festgelegt werden.

 

Während der Sperrzeiten erfolgt die Umleitung über die A10 Tauernautobahn durch den Hiefler Tunnel und den Ofenauer Tunnel zwischen den Anschluss-Stellen Golling und Pass Lueg. Auf der Autobahn gilt Vignettenpflicht. Die Zufahrt zum Hotel Pass Lueg im Norden ist möglich, ebenso die Zufahrt zum Fahrsicherheits-Zentrum und zum Jagdzentrum im Süden. Für Benutzer des Tauernradwegs entlang der Salzach wird während der Sperren für die 380kV-Salzburgleitung ein kostenloser Fahrrad-Transfer eingerichtet. Im Juli und August wird ein Shuttlebus stündlich zwischen 7 und 19 Uhr, im September und Oktober zwischen 7 und 18.30 Uhr und im November von 8 bis 17 Uhr verkehren. Sammelstellen sind beim Hotel Pass Lueg und beim Gasthaus Stegenwald.
 

HIER DIE SPERREN
NOCHMALS IM ÜBERBLICK

IM JUNI
Donnerstag, 17., bis Freitag, 18. Juni, 7 bis 19 Uhr – 2 Tage
IM JULI
Montag, 19., bis Donnerstag, 22. Juli, 7 bis 19 Uhr – 4 Tage
Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Juli, 7 bis 19 Uhr – 4 Tage
IM AUGUST
Montag, 2., bis Freitag, 6. August, 7 bis 19 Uhr – 6 Tage
Montag, 16., bis Freitag, 20. August, 7 bis 19 Uhr – 5 Tage
IM  OKTOBER
Samstag, 2., bis Freitag, 8. Oktober, 7 bis 18 Uhr – 7 Tage
Samstag, 23., bis Freitag, 29. Oktober, 7 bis 18 Uhr – 7 Tage
IM NOVEMBER
Dienstag, 16., bis Donnerstag, 18. November, 7 bis 17 Uhr – 3 Tage
                             (Text und 2 Grafiken: Landes-Korrespondenz. Ergänzungen OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Eine verzweifelte Halleinerin vermisst schon seit Wochen ihren kastrierten, hellbraun getigerten Kater mit Namen Merlin. Er entwischte seiner Besitzerin auf dem Kornsteinplatz. Besonders auffällig: Er trug ein blaues Katzengeschirr mit Leine. Er ist 10 Monate alt, sehr scheu und findet von alleine nicht nach Hause. Am linken Ohr hat er ein Tattoo mit der Nummer IM881. Er könnte sich in einem Garten oder in einer Garage oder in einem Schuppen oder in einem Keller etc. versteckt haben. Mit dem blauen Katzengeschirr samt Leine ist der Kater doch sehr auffällig. Sollten Sie das Tier gesehen haben, so werden Sie herzlich gebeten, so bald wie möglich, zu jeder Uhrzeit Tag und Nacht, die folgende Nummer anzurufen: 0650/890 38 11. Der Kater wird schmerzlich vermisst. Die verzweifelte Besitzerin ersucht alle aus ganzem Herzen um Ihre Mit­hilfe. Natürlich gibt es auch einen Finderlohn! – (OST. Foto: Leider kein Originalfoto sondern nur ein Symbolfoto).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Bezirkshauptmannschaft Hallein hatte zu einem Gespräch eingeladen, um die nächsten Schritte nach dem Unfall bei AustroCel zu besprechen (dazu die beiden Fotos oben). Es waren von der Stadtgemeinde Hallein Bürgermeister Alexander Stangassinger und seitens der Stadtpolitik Vizebürgermeister Florian Scheicher und LAbg. Stadträtin Kimbie Humer-Vogl sowie als Repräsentant der Firma AustroCel Geschäftsführer Jörg Harbring, eingeladen. Bezirkshauptmann Helmut Fürst leitete das Gespräch, an dem auch Experten des Landes und der Bezirkshauptmannschaft sowie Vertreter der Einsatz-Organisationen teilnahmen.

 

BETRIEBS-FEUERWEHR INFORMIERTE
ANRAINER MIT LAUTSPRECHER-DURCHSAGEN

,,In einer derartigen Situation hat die Information der direkt betroffenen und gefährdeten Bevölkerung im Umkreis höchste Priorität. Die Anrainer sind umgehend informiert worden. Dazu war bereits kurz nach 6 Uhr die Betriebs-Feuerwehr in den angrenzenden Wohngebieten mit Lautsprecher-Durchsagen unterwegs. Die Gefährdungslage im unmittelbaren Nahbereich war rund 20 Minuten später nicht mehr gegeben‘‘, berichteten übereinstimmend Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bezirkshauptmann Helmut Fürst und Geschäftsführer Jörg Harbring nach der Besprechung. ,,Aus diesen Gründen wäre auch ein Zivilschutzalarm im Wege der Behörde nicht mehr zielführend gewesen‘‘, ergänzte Bezirkshauptmann Fürst.

 

AUSSERHALB DES NAHBEREICHS
GESUNDHEITLICH NICHT BEDENKLICH
Darüber hinaus berichteten zahlreiche Bürger, dass sie am Weg in die Arbeit, in Wohnräumen oder auch am Schulweg einen stechenden Geruch und Hustenreiz wahrgenommen haben. ,,Diese Reaktion ist bei Schwefeldioxid und bei solchen Konzentrationen absolut nachvollziehbar. Außerhalb des Nahbereichs schätzen Medi­ziner dies jedoch nicht mehr als gesundheitlich bedenklich ein‘‘, betonte Josef Hartl, Chemiker beim Land Salzburg. Er hatte am Unfalltag auch sofort vor Ort selbst Messungen durchgeführt, hatte mit Kollegen die Daten sofort ausgewertet und keine bedenklichen Ergebnisse mehr festgestellt.

 

LEHREN AUS DEM ZWISCHENFALL WERDEN
IM SONDER-ALARMPLAN EINGEARBEITET

In der Besprechungs-Runde waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass Unternehmen, Bezirkshauptmannschaft und Stadtgemeinde die Kommunikations-Abläufe weiter verbessern werden. Neben den direkten Anrainern wird der Fokus auch auf die schnellstmögliche Information der Bürgerinnen und Bürger gerichtet. „Ziel ist es, im Zuge der Aktualisierung des Sonder-Alarmplans auch die Lehren dieses dramatischen Ereignisses einfließen zu lassen“, so übereinstimmend die Verantwortungsträger von AustroCel, Bezirkshauptmannschaft und Stadt Hallein. – (Text und Fotos: Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die 2. Ausgabe der als Plakat gestalteten Wandzeitung ,,Klartext‘‘, tritt nun auch in Hallein in Erscheinung – dazu das obenstehende Foto. ,,Klartext‘‘ nimmt sich diesmal ein besonders heißes Thema vor. Es geht darum, dass man richtiger Weise bei den heimischen Geschäften seine Einkäufe erledigt und nicht, völlig absurd, nur die heimische Wirtschaft schädigend, beim Online-Riesen Milliardär Amazon und Konsorten. Denn: Die heimischen Geschäfte beschäftigen Mitbürger/innen aus Stadt und Bezirk Hallein. Milliardär Amazon beschäftigt keine einzige Person aus Stadt und Bezirk Hallein! Die heimischen Geschäfte erteilen Aufträge an die heimische Wirtschaft. Milliardär Amazon hat noch keinen einzigen Auftrag an die heimische Wirtschaft erteilt! Die heimischen Geschäfte sorgen durch attraktive Auslagen-Gestaltung für ein abwechslungsreiches Stadtbild. Milliardär Amazon hat bisher nicht das Geringste zum Halleiner Stadtbild beigetragen! (Oh doch! Durch die mit Amazon-Paketkartons überfüllten Altpapier-Container.) Die heimischen Geschäftsinhaber spenden bei Notfällen in Hallein. Milliardär Amazon hat bisher noch keinen einzigen Cent für einen Notfall in Hallein gespendet! Außerdem (extrem wichtig!): für alle Behinderten oder Erkrankten und alle die Anderen, die nicht persönlich einkaufen können, hat mittlerweile längst schon eine ganze Reihe von Halleiner Geschäften einen Zustelldienst organisiert!!

Noch einige wichtige Fakten zum heißen Thema. Aus den leeren Gehirnschalen der unbelehrbaren, also unverbesserlichen Amazon-Kunden, ist längst entschwunden, dass die Halleiner Geschäfte einen Haufen Steuern an die Stadt, an das Land und an den Staat entrichten, während Milliardär Amazon skandalöser Weise weder in Hallein noch in Österreich entsprechende Steuern zahlt. Deshalb müssten die Amazon-Produkte eigentlich um mindestens 40 Prozent billiger sein! Die erschreckend hohen Euro-Millionen, die Milliardär Amazon kaltblütig aus Österreich absaugt, ohne davon Steuern zu bezahlen, sie sind für immer für uns alle verloren. Während Milliardär Amazon maßlose Gewinne ohne Steuerzahlungen anhäuft (Motto: Wohin nur mit dem Haufen Geld?), sind es unsere heimischen Unternehmer und Geschäftsinhaber (und alle anderen Steuerzahler), die den Staat, das Land und die Stadt Hallein mit ihren Steuerleistungen am Laufen halten. Von den Steuern unserer heimischen Wirtschaft werden beispielsweise – wir führen nur 12 Beispiele an – Kindergärten, Schulen, Wohnungsbau, Krankenhäuser, Wasserversorgung, Stromversorgung, Polizei, Straßen, Brücken, Eisenbahnen, Kanalisation und Abfallentsorgung finanziert. Darunter befindet sich jedoch kein einziger Cent von Milliardär Amazon! Welcher vernünftig Denkende kann da noch mit gutem Gewissen seine Einkäufe bei Milliardär Amazon erledigen, nur um damit die heimische Wirtschaft, die Stadt Hallein, das Land Salzburg und damit auch Österreich zu schädigen? – (Odo Stierschneider, Foto: OST.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Ein markantes und äußerst erfreuliches Signal dafür, dass sich unsere Lebensverhältnisse wieder zu normalisieren beginnen, setzte der reichhaltige und sehenswerte Kunsthandwerks-Markt am Wochenende 5./6. Juni 2021 auf der Halleiner Pernerinsel. Die einzelnen Verkaufsstände waren rund um den südlichen Teil der Alten Saline aufgebaut worden. Die bunt gemischten, vielfältigen und sehenswerten Angebote, hielten wohl für jeden Geschmack ein passendes Angebot bereit. So war die allgemeine Stimmung unter den Besuchern – speziell am Samstag bei herrlichem Sonnenschein – vorzüglich und am Sonntag kam das trübe Wetter den Ausstellern besonders zugute, da sich zahlreiche Besucher, anstatt für einen Sonntags-Ausflug, für einen Besuch des Kunsthandwerks-Marktes entschieden hatten. Das 1. Foto oben zeigt den Kunsthandwerks-Markt entlang der großen Südfassade der Alten Saline in Richtung Salzach gesehen, das 2. Foto wurde in umgekehrter Richtung zur Kleinen Salzach hin aufgenommen. Die übrigen Fotos lassen die bunte Vielfalt des Gebotenen erkennen. Das letzte Foto zeigt, dass man auch heuer nicht auf die attraktive Dekoration der Grünfläche vor der Salinenkapelle vergessen hat. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Um das Halleiner Altstadtobjekt Oberhofgasse Nr. 3, gegenüber dem ehemaligen Gasthof Röck, ist nun eine heftige Diskussion entstanden. Die Stadtgemeinde Hallein will das baufällige Gebäude verkaufen, drei Interessenten meldeten sich und legten ein entsprechendes Nutzungskonzept vor. Der von ihnen angebotene Kaufpreis liegt in ähnlicher Höhe. Wie Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) dazu in der zurückliegenden Sitzung der Gemeindevertretung Hallein betonte, erfolgte ein transparentes Verfahren. Schließlich habe man sich auf die Firma Hallinum GmbH geeinigt, die dem Landtags-Abgeordneten Roland Meisl (SPÖ) und Baumeister Michael Eder gehört. Klare Kritik kommt von Gemeindevertreter Wilfried Vogl (Grüne), der darauf verwies, dass die Vergabe keineswegs so transparent erfolgt sei, wie dies Bürgermeister Stangassinger dargestellt habe: ,,Es ist bedauerlich, dass nicht alle Fraktionen eingebunden wurden.‘‘ Außerdem kritisierte GV Vogl die schiefe Optik, dass gerade einem SPÖ-Mandatar der Zuschlag erteilt wurde.

Wie Bürgermeister Stangassinger betonte, wurde bei der Ausschreibung klargestellt, dass das Gebäude keine Spielhalle werden dürfe, dass darin keine Veranstaltungsräume geschaffen und keine touristische Nutzung erfolgen dürfen. Die bestehende Freifläche darf nicht verbaut werden. Eine eventuelle Nachverdichtung ist bei deren baulicher Genehmigung möglich – dann wird freilich eine Nachzahlung fällig. Von der Firma Hallinum GmbH wurde als Bestbieter ein Kaufpreis von 521.000 Euro angeboten. Die Firma Hallinum GmbH plante, nach durchgeführter Generalsanierung des Gebäudes, unter anderem Startwohnungen für junge Leute und einen Tante-Emma-Laden. Außerdem soll der Garten entsprechend gestaltet werden. Der Erlös aus dem Verkauf wird für die Sanierung der stadteigenen Wohnungen verwendet.

Doch auch in der Gemeindevertretung der Stadt Hallein gibt es unerwartete Überraschungen. Nach den Ausführungen des Bürgermeisters, sollte der Gebäudeverkauf an die Firma Hallinum GmbH von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Bei der Abstimmung stimmten jedoch nur SPÖ und Basis für den Verkauf, ÖVP und Grüne waren dagegen. Anita Eisenmann (Neos), Sandra Lindtner (Parteifreie) und Brigitte Mooslechner (SPÖ), enthielten sich ihrer Stimme. Somit wurde der Verkaufsantrag bezüglich des Altstadtobjektes Oberhofgasse Nr. 3 abgelehnt! Wie es jetzt weitergeht, ist derzeit völlig offen. Auf alle Fälle heißt es jetzt wieder – zurück an den Start… – (Josef Wind, Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Beim Zellstoffhersteller AustroCel in Hallein explodierte in der Nacht von 1. auf 2. Juni 2021 ein Druckrohr. In weiterer Folge trat Schwefeldioxid aus. Der Zwi­schenfall forderte bedauerlicher Weise ein Todesopfer. Verletzt wurden drei Mitarbeiter des Unternehmens sowie zwei Mitarbeiter einer benachbarten Firma. Die fünf betroffenen Personen wurden mit Atembeschwerden ins Krankenhaus gebracht. Die Werksfeuerwehr stoppte den Austritt der gefährlichen Chemikalie. Anrainer wurden aufgefordert die Fenster zu schließen und ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Betriebsfeuerwehr und die Feuerwehr Hallein setzten zum Niederschlagen des Gases am Werksgelände Wasserfontänen aus Schlauch­leitungen ein und stationierten Posten in der Nachbarschaft. Mittlerweile kann Entwarnung gegeben werden und nur noch tieferliegende Geschosse und Keller im Umfeld des Werksgeländes sollten gemieden werden, teilte die Bezirkshauptmannschaft Hallein am 2. Juni mit. Laut aktuellem Luftgütebericht haben sich die Messwerte an der B 159 Salzachtalstraße und in Hallein-Winterstall bereits am 2. Juni wieder normalisiert. Um 6.30 Uhr wurden an der Messstation an der B 159 3.631 Mikrogramm Schwefeldioxid pro Kubikmeter gemessen, um 7.00 Uhr waren es 12.108 Mikrogramm, um 8.30 schließlich 17,8.

 

Der Grenzwert für Schwefeldioxid beträgt 200 Mikrogramm pro Kubikmeter und halber Stunde. Er darf bis zu drei Mal am Tag bis zu einem Maximalwert von 350 überschritten werden. „Im Raum Hallein waren die Werte in der Zeit von 6.30 bis 7.30 Uhr weit über diesen Grenzwerten. Bereits ab 8 Uhr waren diese wieder deutlich niedriger und somit handelte es sich um eine kurze aber heftige Belastung in der lokalen Umgebung“, so stuft Alexander Kranabetter vom Referat für Immissions­schutz den Chemieunfall ein. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Messungen aus den Kellern in umliegenden Gebäuden vor. Die Bezirkshauptmannschaft meldet, dass dabei keine gesundheitsgefährdenden Werte festgestellt wurden und auch die tieferliegenden Stockwerke wieder betreten werden können. Polizei und beeidete Sachverständige begannen mit Ermittlungen für die Staatsanwaltschaft.

 

NACHHALTIGES WIRTSCHAFTEN WIRD
VON AUSTROCEL WEITER AUSGEBAUT

Eine erfreuliche aktuelle Meldung von AustroCel vom 31. Mai 2021: Mit der Zertifizie­rung durch EcoVadis und der Kooperation mit BioBase setzt AustroCel Hallein weitere Schritte auf dem Weg zur Green Company. Seit kurzem ist die Halleiner BioRaffinerie beim international anerkannten Gütesiegel EcoVadis zertifiziert und Partner von BioBase, der neuen österreichischen Innovationsplattform für Bioökonomie und Kreislauf-Wirtschaft. Damit wurde das nachhaltige Wirtschaften weiter ausgebaut, schon bisher wurden die Leistungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit von BCorp und EMAS geprüft, das verwendete Holz ist nach PEFC zertifiziert. „Wir freuen uns über diese neuerlichen Bestätigungen, denn sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg verbinden und so den Green Spirit auf allen Ebenen leben“, unterstreicht dazu Jörg Harbring CEO AustroCel Hallein. EcoVadis ist ein international breit anerkanntes grünes Gütesiegel. Es arbeitet mit übersichtlichen Nachhaltigkeits-Bewertungen und stellt diese auf einer Plattform zur Verfügung. Weltweit sind rund 75.000 Unternehmen aus 200 Branchen nach den strengen Kriterien gelistet. EcoVadis legt das Augenmerk auf die Wertschöpfungs-Ketten. Die Auswahl nachhaltig agierender Lieferanten ist beispielsweise ein wichtiges Thema.

Seit Mai 2021 ist AustroCel auch Partner von BioBASE, der neuen Innovationsplattform für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Damit werden neue nationale und transnationale sowie auch branchenübergreifende Kooperationen zwischen und innerhalb Wirtschaft und Wissenschaft etabliert. BioBASE ist in ein starkes Netzwerk von rund 60 Partner-Organisationen und -Institutionen eingebettet, darunter einige wesentliche österreichische Unternehmen sowie Fachvertretungen aus der chemischen-, der Papier- und Zellstoff-, der Holz-, der Lebensmittel- und der Stein- und keramischen Industrie. Von wissenschaftlicher Seite wird BioBASE von den wichtigsten Universitäten und Forschungs-Einrichtungen aus diesem Bereich unterstützt. Darüber hinaus sind Landesregierungen der Bundesländer und Stand­ortagenturen bzw. Cluster ebenfalls Teil des BioBASE-Netzwerks. – (Presse-Meldungen von INFOZET Salzburg und Austrocel Hallein. Foto: AustroCel Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der derzeitige Müllplatz in Gamp ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Architekt Gerwin Kortschak von der Firma Planconsort aus Leibnitz, stellte letzte Woche der Gemeindevertretung die Pläne eines neuen Ressourcenparks vor. Dieser soll am derzeitigen Platz entstehen, ist überdacht und erhält getrennte Zufahrten für Lkw und Pkw. Im Inneren des Platzes sind Autoabstellplätze vorgesehen, wo die zahlreichen Müllinseln bzw. Container für alle nur möglichen Abfallstoffe auf kurzem Wege erreichbar sind. Außerdem entsteht ein Betriebsgebäude mit Büros, WC-Anlagen, Schulungsraum und Garagen, das Dach wird begrünt und erhält eine Photovoltaik-Anlage. Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) spricht von einem Meilenstein in der Müll- bzw. Wertstoff-Sammlung und einem Vorzeigeprojekt, das seinesgleichen sucht.

 

ANRAINER: LÄRM UND GESTANK UNERTRÄGLICH
PROJEKTLEITER: SITUATION WIRD SICH KÜNFTIG BESSERN

Massive Kritik zum Standort kommt von Erich Hölzl als Sprecher der unmittelbaren Anrainer. Schon jetzt seien Lärm, Gestank und Abgase unerträglich: „Wir können nicht mehr vor dem Haus sitzen und leiden unter dem Lärm und der Luftbelastung. Wir sind völlig am Ende.“ Laut Projektleiter Michael Stangassinger vom Wirtschaftshof wird sich die Situation künftig verbessern. Der Lkw-Verkehr wird sich an Spitzentagen auf fünf bis sechs Autos beschränken und über den Pingitzzerkai geführt. Ebenso werden die Container weiter entfernt als bisher aufgestellt. Die Überdachung sorgt für einen reduzierten Lärmpegel und durch ein Zutrittssystem, nur für die Halleiner Bevölkerung, wird auch der Mülltourismus unterbunden. Nachdem die Gemeindevertretung den Plänen einstimmig zustimmte, wird bis Herbst die Detailplanung erfolgen, dazu werden auch die Anrainer eingebunden. Im Frühjahr 2022 ist Baubeginn, die Fertigstellung ist ein Jahr später geplant. Die Kosten können nach der Detailplanung festgelegt werden, so Bürgermeister Stangassinger. – (Josef Wind, Fotos: Stangassinger)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Es gehört wohl zu den unangenehmsten und peinlichsten Erlebnissen im Leben eines zivilisierten Zweibeiners. Gerade hat man, von innerem Rumoren gequält, eilig über eine größere Wegstrecke hinweg, die Toilette auf der Pernerinsel angesteuert. Wie schön – endlich ist die Toilettentür zu sehen. Endlich haben die inneren Qualen ein Ende! Doch dann ein völlig unerwartetes Schockerlebnis. An der Toilettentür informiert ein Schild, (siehe Foto oben), dass die Toilette, völlig unerwartet, geschlossen ist! Jawohl geschlossen! Ortskundige Einheimische beißen die Zähne zusammen und hecheln mit zusammengepresstem Was-auch-immer über den Salinensteg und weiter zur Toilettenanlage neben dem Seniorenheim. Dort sollte möglich sein, was einem auf der Pernerinsel verwehrt wurde. Wenn man Glück hat. Denn es kam tatsächlich schon vor, dass in Hallein zwei öffentliche Toilettenanlagen gleichzeitig (!) geschlossen waren. Deshalb wäre es auch hilfreich, wenn auf dem Schreckens-Schild ein Hinweis auf die nächstgelegene, geöffnete Toilettenanlage angebracht wäre. – (Odo Stierschneider, Foto. OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Bürgermeister kommen, Bürgermeister gehen – nur der Amtsdirektor bleibt bestehen. Dieser Tatbestand gilt nicht mehr für die Stadt Hallein. Denn das für jahrelange Beobachter längst gewohnte Führungs-Duo bei den Sitzungen der Stadtgemeindevertretung Hallein – Bürgermeister Stangassinger und Stadtamtsdirektor Angerer – gibt es nicht mehr. Bei der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 27. Mai 2021, war der, mittlerweile dienstfrei gestellte Amtsdirektor Erich Angerer, nicht mehr anwesend. Ein neuer, auch nach außen hin erkennbarer Markstein im zerrütteten Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Persönlichkeiten.

Erich Angerer begann vor 39 Jahren, also 1982, mit seiner Tätigkeit im Dienst der Stadtgemeinde Hallein noch unter Bürgermeister Rudolf Müller. Nachdem er im Rathaus seine Lehre absolviert hatte, war er von 1985 bis 1991 als Buchhalter in der Finanzverwaltung tätig. Anschließend war Erich Angerer bis 2002 Leiter der Stadtbuchhaltung und stellvertretender Abteilungsleiter der Finanzverwaltung des Rathauses. In den Jahren 2003 und 2004 war er als Referent in der Rechtsabteilung tätig und fungierte anschließend bis 2009 als Abteilungsleiter der Rechtsabteilung.           

Erich Angerer hatte während seiner Laufbahn, nach Rudolf Müller, mit den Bürgermeistern Franz Kurz, Franz Zambelli, Ernst Scheichl, Christian Stöckl und Gerhard Anzengruber eng zusammengearbeitet, ohne dass persönliche Konflikte zwischen dem jeweiligen Bürgermeister und ihm publik geworden wären. Als Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, Erich Angerer das Dekret zu dessen Ernennung zum Hofrat überreichte, fand er freundliche Worte für den Geehrten: ,,Ich habe Stadtamts-Direktor Erich Angerer während meiner Tätigkeit als Stadtrat und anschließend als Bürgermeister der Stadt Hallein, sehr gut kennen und schätzen gelernt. Zahlreiche Großprojekte in der Stadt Hallein hat Stadtamtsdirektor Erich Angerer stets mit viel Engagement und großer Leidenschaft begleitet.‘‘

Unter Bürgermeister Alexander Stangassinger änderte sich das Verhältnis zwischen Bürgermeister und Stadtamtsdirektor jedoch deutlich. Stangassinger legte Erich Angerer nahe, die Positionen als Konsulent der Parkgaragen-Gesellschaft und als Geschäftsführer der Zinkenlifte, zurückzulegen. Der Bürgermeister begründete dies damit, dass der Amtsdirektor ein viel zu breit angelegtes Aufgabenfeld bearbeite, so dass die Effizienz der Abläufe darunter gelitten habe. Der Amtsdirektor solle entlastet werden, um mehr Zeit für seine Kernaufgaben zu haben. Es folgten weitere Reduzierungen des Aufgaben-Bereiches von Amtsdirektor Erich Angerer. Das zu­nehmend angespannte persönliche Verhältnis zwischen Bürgermeister und Amtsdirektor erreichte schließlich vor wenigen Wochen einen neuen Höhepunkt, als Erich Angerer in der zweiten Maiwoche vom Bürgermeister dienstfrei gestellt wurde. Der kolportierte Grund: Vertrauensverlust.

Eine Kündigung des Amtsdirektor Erich Angerer ist nicht möglich, da er pragmati­sierter Gemeinde-Beamter ist. Seine Abberufung wäre nur durch die Gemeindevertretung möglich. Um diese zu verhindern, soll der Stadtamtsdirektor nun von sich aus angeboten haben, in die zweite Reihe zurückzutreten. Der Amtsleiter soll einen Antrag auf Verwendungs-Änderung gestellt haben, dem die Gemeindevertreter am Donnerstagabend, in der vertraulichen, nicht öffentlichen Sitzung am 27. Mai, zustimmten. In der Stabsstelle Bürgermeister ist eine Planstelle für Organisations-Ent­wicklung frei. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine finanzielle Aufwertung des Postens, damit Erich Angerer keine finanzielle Schlechterstellung droht. Die Gemeindeaufsicht müsste dieser Aufwertung zustimmen. Offiziell wollte Bürgermeister Stangassinger die Sache nicht kommentieren, da es sich um eine Personal-Angelegenheit handelt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick in den Sitzungssaal, die Gemeindevertretung war nach Aufhebung der strengen Corona-Beschränkungen, in den angestammten Sitzungssaal am Schöndorfer-Platz zurückgekehrt. FOTO 2: An der Stirnseite des Sitzungssaals links im Bild mit Maske Bürgermeister Stangassinger. Neben ihm fehlt Amtsdirektor Erich Angerer. FOTO 3: Amtsdirektor Erich Angerer. FOTO 4: Auch der äußerst seltene Gast ORF hatte schweres Kamera-Geschütz in Stellung gebracht, in der vergeblichen Hoffnung, eine Konfrontation zwischen dem Bürgermeister und dem Amtsdirektor festhalten zu können. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die gesamte historische Salzburger Altstadt mitsamt ihrer mächtigen Festung Hohensalzburg baden auf dem obenstehenden Foto wollüstig in Salz aus Hall­ein, denn, so die ,,Salzburger Nachrichten‘‘: ,,Salzburg ist aus (Halleiner) Salz gebaut‘‘. Weiteres Zitat aus den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ vom Freitag, 28. Mai 2021, Seite 7: Das ,,weiße Gold‘‘ (aus Hallein), das einst Stadt, Land und den Fürsterzbischöfen zu Reichtum verholfen hat, überzieht ein neues Stadtmodell, überzogen mit weißer Farbe und winzigen Glassplittern (die wie kleinste Salzkristalle glänzen), das aus digitalen Luftaufnahmen und aus 3D-Druck entstanden ist. (Zitatende, die in Klammern geführten Ergänzungen fügte der SALZSCHREIBER hinzu). Es war eine über Jahrhunderte währende Provokat­ion gegenüber Hallein, wie die Fürst-Erzbischöfe ihre Residenzstadt Salzburg mit ihrer enormen Festung mit aller Pracht ausstatteten. Denn in Hallein, wo in den Salinen die vom Salzbergwerk herabgeleitete Sole zu Salz verdampft wurde, nahmen die kirchlichen Landesherren jahrhundertelang keinen einzigen Ziegel in die Hand, um auch wenigstens ein einziges schönes Bauwerk zu errichten. Entsprechend schockiert zeigten sich historische Reisende, die sich nach Hallein verirrt hatten. Die Rauchsäulen aus den Salinen verfinsterten die schmutzige Stadt, abgemagerte Frauen und Kinder bettelten aggressiv. Franz Schubert berichtete seinem Bruder in einem Brief über Hallein: ,,Wir gelangten in die äußerst schmutzige und grausliche Stadt Hallein. Die Einwohner sehen alle aus wie Gespenster, blaß, hohläugig und mager zum Anzünden. Es ist, als ob man vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, mit dem Namen Hallein fiele.‘‘

Die auch weltlich regierenden Fürsterzbischöfe hatten per Erlass – so einfach ging das damals – das Salzbergwerk und damit den Gewinn aus dem Salzverkauf, 
an sich gezogen. Sie bezahlten den im Salzbergwerk Schuftenden nur dürftige Schandlöhne, kassierten über Jahrhunderte hinweg erhebliche Summen aus dem Salzverkauf und statteten ihre Stadt Salzburg auf fürstliche Weise aus. So trägt             Salzburg heute berechtigter Weis den Ehrentitel ,,Kulturerbe der Menschheit‘‘. In der Salzstadt Hallein, die ihnen hätte besonders am Herzen liegen müssen, oder im übrigen Land – im Gegensatz zur SN-Darlegung siehe oben – wurde in die Lebensqualität praktisch nichts investiert. Die Fürsterzbischöfe finanzierten mit ihrem Reichtum in erster Linie die Stadt Salzburg mit ihrer riesigen Festung.

Ein letztes historisches Erinnerungsobjekt an die einstige, für die Stadt Salzburg so bedeutende und unverzichtbare Salzproduktion in Hallein, stellt die historische Salzsiedepfanne in der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel dar. Sie bildet den Mittelpunkt eines, auch von der Stadt Salzburg mitfinanzierten Salzmuseums, welches auf beeindruckende Weise das historische Salzwesen in Hallein nachbildet. Der letz­te Satz stellt allerdings eine faustdicke Lüge dar. Denn: die letzte noch erhaltene Salzsiedepfanne verkommt mittlerweile in einem einsturzgefährdeten (!) Gebäudesegment der Alten Saline. Um die große Katastrophe zu verhindern, wurden das Erdgeschoß und der erste Stock des Gebäudes mit der Salzsiedepfanne, durch einen Wald von Holzpfosten-Stützen abgesichert. Ein peinlicher, beschämender, jämmerlicher und deprimierender Zustand, rund um das letzte historische Symbol für die Jahrhunderte währende architektonische Aufrüstung der Landeshauptstadt durch das Salz aus Hallein.

Die Stadt Salzburg trat mittlerweile an die Stadt Hallein heran, um gemeinsam ein Konzept rund um die letzte noch bestehende historische Salzsiedepfanne, dem letzt­en historischen Symbolobjekt für die Jahrhunderte währende Aufrüstung der Landeshauptstadt durch das Halleiner Salz, zu entwickeln. Die Stimmung während der diesbezüglichen Gespräche wird von beiden Seiten als ausgezeichnet und erfolgsorientiert bezeichnet. Die museale Ausstattung rund um und in der einstigen Sudpfanne soll künftig höchsten Ansprüchen genügen – es entsteht eine, auch nach strengen internationalen Maßstäben gerechnet, anspruchsvolle und sensationelle Salzproduktions-Erlebniswelt nach historischem Vorbild. Doch zuvor muss die bauliche Sanierung des einsturzgefährdeten Gebäudes erfolgen. Angesichts des acht Jahrhunderte währenden Salzraubzuges der Salzburger Erzbischöfe in Hallein, hat sich die Stadt Salzburg bereit erklärt, die dafür erforderlichen Kosten in voller Höhe zu übernehmen. Das Verhältnis zwischen Salzburg und Hallein beginnt sich off­ensichtlich zu normalisieren. Wenn – ja wenn nur ein einziges Wort an dieser erfreulichen Meldung auch wirklich wahr wäre!
 

Die Stadt Salzburg präsentiert sich – national und international – zu Recht nach wie vor als sehens- und besuchenswerte Attraktion. Doch man vernimmt von dort kein Wort von den insgesamt acht Jahrhunderte währenden Salz-Raubzügen in Hallein, aus deren Erlösen die Stadt Hallein keinen Heller oder Pfennig erhielt während die Stadt Salzburg damit zur internationalen Attraktion hochgerüstet wurde. Vielleicht steht einst an der Spitze der Stadt Salzburg ein Bürgermeister, der nicht, so wie seine Amtskollegen zuvor, die Stadt Hallein wie die Pest meidet, der nicht, so wie seine Amtskollegen zuvor, so auftritt, als wäre die Stadt Hallein nicht vorhanden, der nicht, so wie seine Amtskollegen zuvor, mit dem Thema Hallein nichts zu tun haben will. Vielleicht ist der gegenwärtige Bürgermeister der Stadt Salzburg sogar bereit, von sich aus Kontakt mit seinem Halleiner Amtskollegen aufzunehmen, um die wichtigsten Themen freundschaftlich zu erörtern und (endlich) einer gemeinsamen und konstruktiven, beide Seiten zufriedenstellenden Lösung zuzuführen. – (Odo Stierschneider. Foto: Wolfgang Lienbacher).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der SALZSCHREIBER berichtete im Ressort AKTUELLES (einfach ein Stück hinunterscrollen) über das von Notar Dr. Claus Spruzina und Start-up-Spezialist Andreas Spechtler geplante Vorhaben ,,Culture Tech‘‘ auf der Halleiner Pernerinsel, welches von den Genannten auch der Halleiner Gemeindevertretung präsentiert wurde. Daraufhin wurde bekannt und im SALZSCHREIBER kritisiert, dass der Halleiner Bürgermeister, völlig unerwartet, dazu eine Bürgerbeteiligung und die erst im Jahr 2020 plant. Nun erschien am Donnerstag, 22. Mai, in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ ein Leserbrief der allseits bekannten Persönlichkeit Prof. Dipl.-Ing. Roman Anlanger aus Adnet, der sich ebenfalls kritisch mit der erst im nächsten Jahr geplanten Bürgerbefragung befasst und diese Hinauszögerung als große Gefahr für das wichtige ,,Culture Tech‘‘-Vorhaben sieht. Wir zitieren:

In einer früheren Ausgabe des SN-Lokalteils berichten die SN von einem Projekt ,,Culture Tech‘‘, das für Hallein einen Wandel von der Industriestadt zur Technologiestadt mit sich bringen sollte. Dieses Projekt würde laut Ausführung im SN-Lokalteil vom 22. Mai 2021, 1.000 Studenten und 1.000 hochwertige Arbeitsplätze nach Hallein bringen.

Es ist für mich völlig unverständlich, dass man dieses Projekt nicht sofort zumindest andiskutiert, sondern dass eine Bürgerbeteiligung im Frühjahr 2022 darüber entscheiden soll. Meines Erachtens wäre das Projekt eine einmalige Chance, tolles Leben mit jungen Menschen und neuen kreativen Betrieben in das vergraute Hallein zu bringen. Das genannte Projekt wäre eine enorme Bereicherung für die Wirtschaft von Hallein, die dahinsiechende Altstadt und das kulturelle Leben.

Ich denke in diesem Zusammenhang an Graz und an Leoben, die man auch als Studentenstädte bezeichnen kann. Sowohl aus Graz als auch aus Leoben wären die Studenten nicht wegzudenken. So nebenbei, es gibt in diesen Stadten auch tolle Studentenlokale, Kneipen, die es vielleicht in Hallein auch geben würde, wenn, ja wenn man bereit und offen für Nues wäre und zumindest bereit wäre, über das Angebot nachzudenken.

Die Bürgerbefragung soll im Frühjahr 2022 stattfinden. Bis dahin ist es fast ein Jahr. Dies ist ein langer Zeitraum in unserer schnelllebigen Zeit. Ich kann die Träger der Initiative ,,Culture Tech‘‘ verstehen, dass sie nicht si lange warten wollen, um dieses Projekt zu diskutieren, um es dann irgendwann starten zu können. Man muss aber verstehen, dass man derzeit in Hallein keine Zeit für neue Ideen wie ,,Culture Tech‘‘ hat, denn man hat über Nudistenverbote an der Königsseeache  und über Biber-Verkehrsschilder  zu befinden.

So wie ich die Situation derzeit, leider, sehe, wird dem Projekt von Notar Claus Spruzina und dem Start-up-Experten Andreas Spechtler dasselbe Schicksal beschieden sein wie dem Guggenheim Museum, das, von Salzburg verweigert, zu einem Besuchermagnaten in Bilbao geworden ist.

                                                                         Prof. Dipl.-Ing. Roman Anlanger, Adnet

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit 7 großen, teils verrotteten Hallen und Gebäuden total verbaut, (siehe dazu die Luftaufnahme auf dem 1. Foto oben) wird nun, ein gigantischer Schandfleck mitten in Hallein, neben der Wirtschaftskammer, endlich beseitigt. Und es soll hier erfreulicher Weise neues Leben einkehren. Die Firma Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger in Abtenau erwarben das gesamte Areal um 8 Millionen Euro und werden hier, nach Ende der umfangreichen Abrissarbeiten, 150 Wohnungen errichten. Besonders erfreulich und wichtig: Die erschreckend dichte Verbauung wird es hier künftig nicht mehr geben. Nach Abriss der bestehenden 7 Industriehallen und Gebäude, sollen etwa 30 Prozent des Areals in Grünanlagen für die Bewohner der 150 Wohnungen und für die Anrainer umgewandelt werden. Nicht umsonst trägt dieses anspruchsvolle Vorhaben den schönen Namen ,,Grüne Mitte Hallein‘‘.

 

Die Abbrucharbeiten sind bereits voll im Gange, wie unsere 11 Fotos oben es eindrucksvoll dokumentieren. Das Gesamtvolumen dieser Objekte beträgt rund 50.000 Kubikmeter. Die anfallenden etwa 700 Tonnen Ziegel, 300 Tonnen Holz und 3.000 Kubikmeter Altbeton, Stahl und Glas, werden soweit dies möglich ist, an Ort und Stelle wiederverwertet. So türmen sich nun gewaltige Berge an zerkleinertem Baumaterial überall auf dem Gelände in die Höhe. Dazu Roland Wernik, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau: ,,Beton soll wieder Beton werden. Unser Ziel ist die Kreislaufwirtschaft.‘‘ Nachdem alle Objekte beseitigt wurden, soll mit den Bauarbeiten für die 150 Wohnungen, die in unterschiedlichen Größen errichtet werden, im Jahr 2022 begonnen werden. Bereits ein Jahr später, im Jahr 2023, werden die ersten Wohnungen zu beziehen sein. Insgesamt eine massive Aufwertung dieses Areals, das seit Jahren unzugänglich war und unkontrolliert immer mehr verrottete.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Die Szenerie der großen Baustelle hat sich seit dem letzten Bericht des SALZSCHREIBER zum Thema ,,Grüne Mitte Hallein‘‘ ganz entscheidend verändert. Die Abrissarbeiten gehen zügig voran. Ältere Semester unter den SALZSCHREIBER-Leserinnen und Lesern werden beim Anblick unserer Fotos an die dramatischen Szenen nach den Bomben-Angriffen im 2. Weltkrieg erinnert. Abrißarbeiten in diesem Umfang hat es in Hallein bisher noch nicht gegeben. Ein Kompliment noch an alle, die mit den Abrissarbeiten beschäftigt sind: Zwischen dem aufgetürmten, teilweise bereits getrenntem Abrissmaterial, herrscht überall gut erkennbar Sauberkeit und Ordnung. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Für die Stadtgemeinde Hallein gilt es als Pflicht-Aufgabe, den Bewohnern der Stadt, ausreichend Testangebote für die aktuellen Covid-19-Lockerungen anzubieten. Deshalb veranlasste Bürgermeister Alexander Stangassinger (Foto oben), dass seit 17. Mai 2021 täglich (außer Sonn- und Feiertag) zwei zusätzliche Teststraßen in der Salzberghalle und in Rif angeboten werden – zusätzlich zu der bestehenden und etablierten Rot-Kreuz-Teststraße im Ziegelstadl. Nach einer ersten Auswertung ist die Nachfrage nach Corona-Selbsttests in den Teststraßen gesunken, sodass ab Montag, 31. Mai 2021, in der Stadt Hallein folgende Regelungen gelten: +++ Lediglich die Teststraße in Rif bleibt wie gewohnt geöffnet (Montag-Freitag 9-19 Uhr; Samstag 9-17 Uhr). +++ Die Teststraße in der Salzberghalle wird künftig nur mehr am Freitag von 9-19 Uhr und Samstag von 9-17 Uhr geöffnet. +++ Die vom Roten Kreuz betriebene Teststraße im Ziegelstadl wird weiterhin zu den gewohnten Zeiten betrieben (Montag, Mittwoch, Freitag von 7 bis 18 Uhr; Dienstag, Donnerstag von 9 bis 19 Uhr; Samstag von 9 bis 17 Uhr). +++ An Sonn- und Feiertagen sind die Teststraßen geschlossen.

 

STADTGEMEINDE STELLTE AUSREICHENDE
TESTKAPAZITÄTEN ZUR VERFÜGUNG

Die Anmeldung zu den assistierten Selbsttests, die für 48-Stunden gültig sind, läuft über die Gesundheitshotline 1450 oder über www.salzburg-testet.at. Für die Wohnzimmertests steht die App „Selbsttest RK Salzburg“ sowohl im Apple-Store für iPhones wie auch im Google Playstore für Android-Smartphones zum Download bereit. Bürgermeister Alexander Stangassinger betont: „Die Bevölkerung war zu Recht hinsichtlich der Frage verunsichert, ob tatsächlich ausreichend Testmöglichkeiten – etwa für Kulturveranstaltungen oder den Besuch der Gastronomie – zur Verfügung stehen würden. Vor allem die Akzeptanz der Wohnzimmertests per Smartphone-App hat zu lange gedauert. Darum war es mir wichtig, dass wir von Seiten der Gemeinde die Testkapazitäten so zur Verfügung stellen, dass jede und jeder rechtzeitig testen kann, um auf einen Kaffee, auf ein kühles Bier oder endlich mit der Familie oder Freunden essen gehen zu können.“

WOHNZIMMERTESTS IN RIF UND IM ZIEGELSTADL,
ZUSÄTZLICH AM WOCHENENDE IN DER SALZBERGHALLE

Seit Einführung der akzeptierten Wohnzimmertests ist die Nachfrage nach Tests gesunken, wodurch eine Weiterführung wie bisher nicht mehr notwendig ist. Darum werden Wohnzimmertests vorerst auf Rif und den Ziegelstadl reduziert, sowie das Angebot in der Salzberghalle auf das Wochenende hin optimiert. Bürgermeister Stangassinger unterstreicht: „Rif ist mir hier besonders wichtig, dort ist auch die Nachfrage nach wie vor höher. Und Rif ist eben etwas dezentralisiert, so dass ich das Angebot vor Ort vorerst beibehalten möchte, um längere Wege zu den Teststraßen zu vermeiden. Der Ziegelstadl reicht aus meiner Sicht für das restliche Stadtgebiet aus. Und die Salzberghalle ist ohnehin am Freitag und Samstag geöffnet, damit zu den wichtigsten Testzeiten, für das Wochenende, die Menschen noch mehr Test-Möglichkeiten im Zentrum haben.“ Die neuen Zeiten gelten vorerst für 14 Tage von Montag, 31. Mai 2021 bis 13. Juni 2021. „Auch diesmal wird nach einer Woche neu bewertet und gegebenenfalls das Angebot der Nachfrage entsprechend abgeändert“, so der Bürgermeister.

 

300 FREIWILLIGE BEWERBER
FÜR DIE TESTSTRASSEN IN HALLEIN

Die Teststraßen der Stadt Hallein werden von zahlreichen Freiwilligen betreut. Über 300 Bewerberinnen und Bewerber meldeten sich bei der Stadtgemeinde Hallein für diese freiwillige Tätigkeit. Für die Helferinnen und Helfer hat Bürgermeister Alexander Stangassinger großes Lob übrig: „Ich muss mich herzlich bei allen, die sich gemeldet haben, für ihren Einsatz bedanken. Mir war es wichtig, eine entsprechend gute Leistung für die Halleiner Bevölkerung anzubieten. Das geht nur, wenn man die Helferinnen und Helfer auch entsprechend entlohnt. Ich ersuche noch um Verständnis, dass meine Kolleginnen und Kollegen im Rathaus nicht jeder negativen Bewerbung eine persönliche Absage erteilen können, dafür fehlen uns die zeitlichen Ressourcen. Aber jede und jeder, der für die freiwillige Tätigkeit in Betracht gezogen wird, erhält rechtzeitig über die Einsatzzeiten Bescheid.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Hallein, die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes, sicherte sich jetzt, aufgrund einer Initiative von Bürgermeister Alexander Stangassinger, vorausblickend gegen einen durchaus möglichen, großflächigen Stromausfall ab und ließ bei einem Tankstellen-Betreiber tausende Liter Gasöl reservieren. Bei einem Blackout könnte die Infrastruktur der Stadt Hallein damit bis zu zwei Wochen aufrechterhalten werden. Mindestens 68.000 Liter Gasöl hat sich deshalb die Stadt Hallein bei einem Tankstellen-Betreiber gesichert. Das entspricht ungefähr drei großen Tankfahrzeugen. Gasöl kann erfreulicher Weise sowohl als Diesel als auch als Heizöl verwendet werden. Im Fall eines Blackouts kann in Hallein damit die kritische kommunale Infrastruktur für ein bis zwei Wochen aufrechterhalten werden, betont der Bürgermeister Alexander Stangassinger und ergänzt: „Darunter fallen zum Beispiel Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, der Stadtpolizei sowie Botenfahrzeuge. Wir können damit aber auch Notstrom-Aggregate betreiben sowie die Pumpen der Wasserversorgung.“ Außerdem will die Stadt Hallein Selbsthilfezentren einrichten, wo sich Bürgerinnen und Bürger bei einem Blackout informieren können. Der Vertrag zwischen der Stadtgemeinde Hallein und dem Tankstellen-Betreiber ist bereits unter­schrieben, ab 1. Juli 2021 tritt die Abmachung in Kraft. Die etwa 4 Wochen bis dahin, wird Hallein hoffentlich ohne Blackout überstehen. Auf unserem obenstehenden Foto ein Strommast, der vom Sturm übel zugerichtet wurde. Ein Glücksfall, wenn dann eine Gasöl-Reserve zur Verfügung steht… – (Odo Stierschneider. Foto: HZ-Archiv)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Es war ja schon ungewöhnlich, dass Bürgermeister Alexander Stangassinger nicht sofort selbst die Entscheidung für das die Stadt Hallein und speziell die Pernerinsel aufwertende Vorhaben ,,Culture Tech auf der Pernerinsel‘‘ traf, sondern dass die Projekt-Betreiber Claus Spruzina und Andreas Spechtler ihr Vorhaben im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung präsentierten. Sie taten dies auf beeindruckende Weise. Umso verblüffender, dass der Bürgermeister nun eine, das Projekt ,,Culture Tech‘‘ deutlich verzögernde Bürgerbefragung, erst im Frühjahr des nächsten Jahres (!) 2022 plant! Offensichtlich aufwendig, zeitraubend und teuer. Denn eine professionell durchgeführte Bürgerbeteiligung erfordere einen fünfstelligen Eurobetrag (also irgendwo zwischen 10.000 und 99.999 Euro), dies sei natürlich im laufenden Jahresbudget der Stadt nicht einkalkuliert. Der Bürgermeister dazu unheilverkündend: Es müsse für die Bürgerbeteiligung überhaupt erst ein passendes Institut oder eine geeignete Agentur gefunden werden. Zusätzlich müssten zahlreiche Informations-Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden. Die Bürgerbeteiligung führe auch noch dazu, dass das Projekt von Claus Spruzina und Andreas Spechtler bis auf weiteres nicht (!) weiterverfolgt werde! Ein reichlich seltsamer Umgang mit einem Vorhaben, das für Hallein eine unglaubliche Chance bedeutet hätte. So müssen alle Freunde der Stadt Hallein sich wohl damit abfinden, dass auf ein Investitions-Volumen von 150 Millionen Euro verzichtet (!) wird, dass Hallein keine Universitätsstadt wird und keine 1.000 hochwertigen Arbeitsplätze bekommt! Die mit aller Gewalt hochgehaltene Bürgerbeteiligung (bei wie vielen Projekten in Hallein gab es eigentlich bisher eine Bürgerbefragung?) kostet Hallein somit nicht einen fünfstelligen, sondern einen wesentlich höherstelligen Betrag. Die hier vielzitierte Bürgerbeteiligung ist nichts anderes als eine Bürgerbefragung. Also kurz, korrekt und objektiv das Vorhaben von Andreas Spechtler und Claus Spruzina darlegen, den Text mit Möglichkeit einer Ja/Nein-Beurteilung auf 22.000 Papierbögen drucken und an alle Halleiner Haushalte senden. Nach Ablauf der festgesetzten Antwortfrist wird das Ergebnis festgestellt, und Claus Spruzina und Andreas Spechtler könnten endlich ihr fantastisches Projekt starten. – (Odo Stierschneider. Bild: Airisterio-Photo).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Am Südost-Ende der Kleizergasse, dort wo sie aus Richtung Stadtkino in die nordwestliche Ecke des Bayrhamerplatzes mündet, wurden Rückseite an Rückseite, zwei Hinweistafeln montiert, die einige Rätsel aufgeben. Betritt man aus Richtung Stadtkino die kurze enge Gasse, so gibt es vorerst keine Hinweistafel. Erst an ihrem anderen Ende (!!) vor dem Bayrhamerplatz, anstatt an ihrem Beginn (!!) – also ein grandioser Schildbürgerstreich – erblickt man nun die Hinweistafel, die es Fußgängern (!!), Radfahrern und Pkw-Lenkern erlaubt, exakt mit 20 Stundenkilometern die Gasse Richtung Bayrhamerplatz zu benützen. Alle anderen Fahrzeuge, die nicht auf der Tafel aufscheinen, haben offenbar freie Fahrt. Das gilt also für Mopeds und Motorräder, für Lastkraftwagen, Autobusse, Schubraupen, Kran-Transportfahrzeuge und Kampfpanzer des Bundesheeres.

 

Will man jedoch die Kleizergasse vom Bayrhamerplatz aus in Richtung Stadtkino betreten oder befahren, gibt es erhebliche Probleme. Denn die zweite Hinweistafel, besser Verbotstafel, an der Rückseite der ersten Tafel montiert, verbietet alles das, was auf der ersten Hinweistafel erlaubt wird. Die zweite Tafel ist genauso wie die erste Hinweistafel gestaltet, nur eben mit einem roten Balken versehen, der von rechts oben nach links unten alles auf der Tafel durchstreicht, also außer Kraft setzt, also verbietet. Daher: Ab sofort ist das Betreten (!!!) der Kleizergasse vom Bayrhamerplatz aus in Richtung Stadtkino, für Fußgänger verboten!!! (Das füllt die Kasse der Stadtpolizei!) Auch Radfahrer dürfen die Kleizergasse in Richtung Stadtkino nicht mehr benützen!!! (Auch das füllt die Kasse der Stadtpolizei!) Aber Mopeds und Motorräder, da sie auf der Tafel nicht aufscheinen, haben offenbar freie Fahrt. Das Gleiche gilt für Lastkraftwagen, Autobusse, Schubraupen, Kran-Transportfahrzeuge und Kampfpanzer des Bundesheeres. Dafür sind die zahlreichen Pkw-Fahrer, die sich bisher vom Bayrhamerplatz Richtung Stadtkino durch die enge kurze Gasse in endlosen Kolonnen drängten, nun ausgesperrt. Eine Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern ist in Richtung Stadtkino nicht mehr gestattet. Korrekter Weise sind daher Geschwindigkeiten in der Kleizergasse Richtung Stadtkino nur noch von 1 bis 19 und von 21 bis 50 Stundenkilometern zulässig…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Diese Hinweistafel gehört nicht nur im Abstand von 11,5 Zentimetern entfernt an der Rückseite ihrer Schwesterntafel montiert, sie gehört vielmehr am Beginn der Kleizergasse aus Richtung Stadtkino angebracht. FOTO 2: Die beiden Verkehrstafeln von der Seite fotografiert. Anstatt an den beiden Enden der Kleizergasse, wurden die beiden Hinweistafeln nur im Abstand von 11,5 Zentimetern angebracht. FOTO 3: Die Verbotstafel am Beginn der Kleizergasse, aus Richtung Bayrhamerplatz gesehen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Eine großartige und dankenswerte soziale Initiative, entfaltete das Team des an der Gemeindegrenze Hallein-Oberalm gelegenen BILLA PLUS Einkaufsmarktes, unter dem Titel ,,Tennengauer für Tennengauer‘‘. In der Konditorei des Einkaufs­marktes, wurden während der vergangenen Wochen immer wieder fleißig Mini-Guglhupfe gebacken, die um jeweils 2 Euro verkauft wurden. Der Erlös wanderte zur Gänze in eine Spendenbox zugunsten der Hospiz-Bewegung Tennengau. Nachdem die BILLA-PLUS-Mitarbeiterinnen sehr fleißig waren und die Kunden immer wieder den Mini-Guglhupf kauften, kam schließlich ein respektabler Betrag zusammen. Am Donnerstag, 20. Mai 2021, war es soweit. An Frau Birgitt Rettenbacher, Leiterin der Hospiz-Bewegung Tennengau, konnten respektable 1.318 Euro übergeben werden! Die obenstehenden Foto zeigen die Spenden-Übergabe vor dem BILLA PLUS Einkaufs­zentrum. Auf dem 1. FOTO von links: Konditor Thomas Padinger-Staudinger, Bereichsleiterin Backshop Gedl Yvonne, Marktmanager Gregor Welser, Vertriebsmanager Peter Lederer und schließlich die Leiterin der wichtigen Hospiz-Bewegung Tennengau, Birgit Rettenbacher. 2. FOTO: Birgit Rettenbacher zeigte sich natürlich über die Spende sichtlich erfreut. Marktmanager Gregor Welser muss jedenfalls dafür gedankt werden, dass er trotz des noch immer nicht endgültig ausgestandenen Corona-Problems, diese erfreuliche und vorbildliche Initiative zugunsten der wichtigen Hospiz-Bewegung Tennengau ermöglichte. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Darauf haben wir ein g–a–a–a–nz l–a–a–a–nges, unerfreuliches Corona-Jahr sehnlichst gewartet. Von Montag, 17. Mai, 14,30 Uhr, auf Dienstag 18. Mai, 15 Uhr, wurde erstmal im Bezirk Hallein keine einzige zusätzliche Corona-Infektion registriert! 0 bzw. Null Infektionen! Ein wichtiges Signal in diese Richtung gab es bereits von Donnerstag, 13. Mai, auf Freitag, 14 Mai, mit nur 1 Corona-Infektion im Bezirk. Diese beiden wichtigen und erfreulichen Ereignisse sollten uns jedoch nicht leichtsinnig werden lassen, speziell angesichts der beginnenden Lockerungen und Erleichterungen. Denn noch immer legen Junge und Alte, Männlein ebenso wie Weiblein, immer wieder ein leichtsinniges Verhalten an den Tag. Die Jungen drängen sich in Gruppen eng beisammen auf den Gehsteigen, die Erwachsenen denken nicht daran auszuweichen, wenn sie zu zweit nebeneinander gehen und es kommt ihnen jemand entgegen. Na klar, sie haben ja noch nie etwas vom hintereinander gehen gehört. Und die Alten sind genau so stur und unverbesserlich. Abstand halten? Brauch man net! Ausweichen, wenn jemand entgegenkommt? Dös soin da ondare duan! Und gefeiert wird überall wild und eng umschlungen wie noch nie. Dennoch: Salzburg öffnet am 19. Mai voller Zuversicht, Optimismus und Vorsicht.

 

JEDER KANN DAZU BEITRAGEN, DASS WIR
IN UNSER NORMALES LEBEN ZURÜCKKEHREN


Salzburg impft, testet und öffnet. „Neben der fortschreitenden Durchimpfung der Bevölkerung stimmt mich vor allem die zunehmend entspannte Infektionslage zuversichtlich. In Kombination mit dem umfangreichen und kostenlosen Test-Angebot sind wir gut gerüstet für die ersten vorsichtigen Öffnungsschritte in Gastronomie, Tourismus, Kultur, Sport und mehr“, zeigt sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer optimistisch und er fügt wohlweislich hinzu: ,,Jede und jeder kann dazu beitragen, dass wir Schritt für Schritt in unser normales Leben zurückkehren können.‘‘ Seit 19. Mai, werden viele Bereiche in Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport wieder geöffnet. Begleitet werden diese Schritte mit umfangreichen Sicherheits-Maßnahmen nach dem Prinzip: Zutritt hat jeder, der geimpft, getestet oder genesen ist. Gleichzeitig gelten noch immer strenge Corona-Regeln. „Ich will keine böse Überraschung ähnlich wie im Herbst erleben, daher gehen wir sehr behutsam vor. Außerdem denke ich, dass bis Ende Juni alle, die geimpft werden möchten, zumindest die erste Dosis erhalten haben‘‘, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

DER LANDESHAUPTMANN: ,,BIN ZUVERSICHTLICH,
DASS WIR DAS SCHLIMMSTE HINTER UNS HABEN!‘‘


Salzburgs Gemeinden sowie das Rote Kreuz bieten Corona-Antigentests kostenlos und in der Nähe an. Die Öffnungszeiten und Standorte sind unter www.salzburg.gv.at/coronatests ersichtlich. Dazu betont der Landeshauptmann: ,,Das Schlimmste haben wir hinter uns. Durch die 7-Tage-Inzidenz von 53, dem jetzt gleichmäßigen Impffortschritt und dank der Mithilfe aller Salzburgerinnen und Salzburger, was die unbedingt notwendigen Hygienemaßnahmen betrifft, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Schlimmste in dieser Corona-Krise hinter uns haben‘‘, so der Landeshauptmann und fügt hinzu: ,,Nach der Öffnung werden zeitversetzt die Neuinfektionen wieder steigen, aber ich hoffe nicht zu stark. Dafür spricht: Die fortschreitende Impfung, die warme Jahreszeit und hoffentlich die Vernunft und die Eigenverantwortung der Bevölkerung.‘‘ Jedenfalls ging am 19. Mai eine sechsmonatige Phase der Corona-Lockdowns auch in Salzburg zu Ende, das Bundesland hat sich gut darauf vorbereitet. ,,Das umfangreiche, flächendeckende und kostenlose sowie ausgeklügelte Testangebot ist ein wichtiger Faktor. Ein zweiter ist die fortschreitende Impfung, außerdem ist weiter das intensive Contact Tracing ein effizientes Mittel, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Dazu kommt, dass die Bevölkerung inzwischen das Abstand halten und das Tragen der FFP2-Maske in den Alltag eingebaut hat. Ich appelliere dennoch an alle, wirklich vorsichtig zu sein, bis noch mehr Menschen im Land ihre Impfung erhalten haben. Ruinieren wir nicht den Erfolg der vergangenen Wochen‘‘, unterstreicht Haslauer.

 

PRO PERSON WERDEN MONATLICH
10 TESTKITS MIT QR-CODES GRATIS AUSGEGEBEN

 

Das Testangebot jedenfalls wurde und wird diese Woche durch Rotes Kreuz und die Gemeinden massiv ausgeweitet, bis zu 750.000 beaufsichtigte Corona-Antigen-Selbsttests sind möglich. Das Rote Kreuz bestätigte am Dienstag, dass noch genügend Kapazitäten vorhanden sind, für Dienstag waren rund 10.000 Personen angemeldet, für Mittwoch rund 12.000, am Donnerstag sind es rund 6.000. Zu den fast 100 offiziellen Teststandorten in ganz Salzburg sowie dem Angebot in den Apotheken kommen im Lauf der Woche die „Wohnzimmertests“ als wichtige Ergänzung. „Die Anerkennung als Eintrittstest für 24 Stunden war mir besonders wichtig, ich denke diese Möglichkeit wird sehr schnell und intensiv angenommen“, so Haslauer. Im Lauf dieser Woche sollen die „Wohnzimmertests“ - als offizieller Nachweis für 24 Stunden gültig – als Ergänzung möglich sein. Die Hardware dafür ist auf dem Weg in die Apotheken. Die Testkits mit aufklebbaren QR-Codes werden derzeit geliefert. „Pro Person über 16 Jahre und Kalendermonat geben wir kostenlos zehn Testkits und QR-Codes aus. Auch bereits abgeholte Tests aus den Vormonaten können einfach mit zusätzlichen Codes – zehn Stück pro Person gratis erhältlich – verwendet werden. Bei der Abholung bitte die E-Card nicht vergessen“, so Kornelia Seiwald, Präsidentin der Salzburger Apothekerkammer.

 

HAUPTURSACHE FÜR SINKENDE INFEKTIONSZAHLEN
IST DIE WEITER VORANSCHREITENDE IMPFAKTION

 

Das Herzstück der Wohnzimmertests ist die eigens vom Roten Kreuz programmierte Smartphone-App: „Die Freigabe der App ‚Selbsttest RK Salzburg’ erwarten wir im Lauf der Woche. Damit ermöglichen wir eine schnelle und unkomplizierte Testung zu Hause und gleichzeitig eine Entlastung der beaufsichtigten Teststationen“, ist Landesrettungskommandant Anton Holzer überzeugt. Nur im Zusammenhang mit der App ist das Ergebnis der „Wohnzimmertests“ 24 Stunden als offizieller Nachweis gültig. Hauptverantwortlich für die sinkenden Infektionszahlen ist die weiter voranschreitende Impfaktion. Mit Stichzeit 9 Uhr wurden bis heute 247.482 Impfdosen in Salzburg verabreicht. Insgesamt 274.968 Personen haben sich für die Impfung vormerken lassen. Annähernd ein Drittel der Gesamtbevölkerung ist bald erstgeimpft. In der laufenden Woche sind mehr als 30.000 „Stiche“ geplant und für Juni sind noch mehr Dosen angekündigt. ,,Aber so lange wir nicht für jeden und jede eine Impfung geliefert bekommen, brauchen wir parallel dazu eine leicht zugängliche und kostenlose Testinfrastruktur. Diese wird voraussichtlich im Juli zurückgefahren werden können‘‘, betont Landeshauptmann Haslauer. Intensiv wird derzeit an einer umfassenden Lösung für die Tourismusbetriebe gearbeitet, es soll bald ein zusätzliches Angebot für die Gäste der Branche geben. ,,Bis dahin stehen die Standorte des Roten Kreuzes und der Gemeinden auch den Gästen zur Verfügung. Eine Übergangslösung, die über die Pfingstfeiertage sicher ausreichend ist‘‘, so der Landeshauptmann abschließend. – (Odo Stierschneider, Landes-Korrespondenz. Foto: SLK).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit 12. Mai 2021 hat die Porr Bau GmbH, im Auftrag des Reinhalteverbands damit begonnen, die bestehenden Wasserleitungen im Bereich zwischen der Spar-Kreuzung und dem Kreuzungsbereich B159 / Kellnerstraße umfangreich um- oder neu zu bauen. Der Großteil der Arbeiten findet auf der Landesstraße statt, bei der keine größeren Verkehrs-Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Teilbereiche der Wasserleitungs-Arbeiten finden jedoch auch auf drei Halleiner Gemeindestraßen statt. Bereits seit 12. Mai und noch bis zum 09. Juni 2021, ist die Ausfahrt aus der Döttlstraße auf die B159 nicht möglich, weiters wird die Winklerstraße zwischen der Wüstenrotstraße und der Kreuzung Döttlstraße zur Einbahn umfunktioniert. Die Ausfahrt in diesem Zeitraum ist dann ausschließlich nur über die Kellnerstraße möglich. Der Busverkehr wird von diesen Arbeiten ebenfalls betroffen, aber Verzögerungen werden dadurch jedoch nicht erwartet. Im Anschluss daran, wird am Vogelwaidtweg weitergearbeitet, wobei hier die Verkehrsführung nahezu unbeeinträchtigt bleibt. Ab dem 12. 07. 2021 ist die Einfahrt aus der B159 in die Kellnerstraße nicht mehr möglich, ehe die Arbeiten mit 31. 07. 2021 abgeschlossen sein sollten.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Ausfahrt aus der Döttlstraße auf die B159 ist bis voraussichtlich 9. Juni 2021 nicht möglich. FOTO 2: Zwecks besserer Lesbarkeit ist die Hinweistafel vergrößert dargestellt. – (Presse-Aussendung mit Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


An die 20 leerstehende Geschäftslokale bilden einen unerfreulichen Tatbestand in der Bezirkshauptstadt Hallein. Der Leerstand grassiert nicht nur in den Außenbezirken der Stadt, er hat vor allem das Halleiner Altstadtzentrum mit seinen Bestlagen erreicht. Angesichts des Corona-Horrors – der nun seit Montag, 17. Mai 2021, mit Ende der Ausfahrtssperre aus Hallein, wieder deutlich gemildert wird – war das Leerstands-Thema in letzter Zeit in Hallein kein Thema. Das hat sich aber nun im höchsten politischen Gremium des Landes Salzburg, der Landesregierung, erfreulicher Weise geändert. So befasste sich der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Lebensgrundlagen mit einem ÖVP-Antrag, betreffend eine ,,Potenzialstudie zur nachhaltigen Umnutzung von Leerstand in Orts- und Stadtkernen in den Gemeinden außerhalb der Landeshauptstadt‘‘ und nahm dazu mehrheitlich mit Stimmen von ÖVP, Grüne und NEOS, gegen jene der SPÖ und FPÖ, folgenden Antrag an: Die Landesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit der Salzburger Wirtschaftskammer, eine Potenzialstudie zur nachhaltigen Umnutzung von Leerständen in den Gemeinden zu erarbeiten und gegebenenfalls darauf aufbauend, in Orts- und Stadtkernen in den interessierten Gemeinden, Pilotprojekte zu starten. Wie wichtig diese Initiative für Hallein ist, demonstrieren unsere obenstehenden Fotos. Die abgebildeten Leerstände – durchwegs großzügige Geschäftsräume – sie befinden sich alle entlang der attraktiven ,,Hauptschlagader‘‘ der Stadt Hallein, die von der Thunstraße über den Bayrhamerplatz, den Unteren Markt und die Fußgängerzone bis zum Oberen Markt reicht.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Fünf unerfreuliche Beispiele an schönen, leerstehenden Geschäftsräumen in der wichtigen ,,Hauptschlagader‘‘ der Stadt Hallein, von der Thunstraße bis zum Oberen Markt. FOTO 1: Ein Beispiel aus der Thunstraße. FOTO 2: Ein Beispiel vom Bayrhamerplatz. FOTOS 3 und 4: Zwei Beispiele aus der Fußgängerzone. FOTO 5: Ein Beispiel vom Oberen Markt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Angesichts des Verhaltens eines erheblichen Teiles der in Hallein unterwegs befindlichen Jung-, Frau-, Mann- und Alt-Zweibeiner, war die peinliche, über Hallein verhängte Ausgangs- und Ausfahrts-Sperre durchaus gerechtfertigt. Auf den viel zu engen Gehsteigen, den dringend erforderlichen Abstand zu fremden Personen halten? Bin i deppat? Zu Dritt Arm in Arm, einem Entgegenkommenden ausweichen? Mia spinnan do net! Mächtiger Fettleibiger stur in der Mitte des Gehsteiges: Wiaso miassn de grod do umanonda latschn, wo do i grod do bin?  Die erschütternde Erkenntnis: Auch nach über einem Jahr Corona-Horror sind in Hallein Zweibeinerinnen und Zweibeiner unterwegs, als ob für sie Corona eine unbekannte südländische Frucht, eine unbekannte seltsame Blume oder ein unbekannter bunter Schmetterling wäre. Umso mehr gilt der Dank allen, die als Vertreter der Politik oder des Gesundheitswesens, professionell und unbeirrt, den Kampf gegen das Virus und gegen die Unbelehrbarkeit der besserwissenden Zweibeiner aufnahmen. Ihnen und allen Vernünftigen, die sich korrekt und achtsam verhielten, ist zu danken, dass uns nun am Montag, 17. Mai, deutliche Erleichterungen ins Haus stehen.  

Jene Halleinerinnen und Halleiner, die durch stures, unbekümmertes und unverständliches Falschverhalten einen Rückgang der Cororona-Infektionen zu verhindern wussten, wurden erst durch die über Hallein verhängte Ausgangssperre entschärft. Dazu einige Zahlen. Am 15. April 2021 wurde im Bezirk Hallein die markante Grenze von 6.000 Corona-Infizierten überschritten. An diesem Tag wurden 15 Neuinfektionen registriert, dies ergab ein unerfreuliches Gesamtergebnis von 6.012 Infizierten. Damit waren bereits 10 Prozent (!) der Bewohner im Bezirk Hallein mit dem Corona-Virus infiziert! Die täglichen Infektionen bis zur nächsten markanten Infektionszahl lauteten für den Bezirk Hallein: +15, +15, +20, +18, +14, +19, +33, +29, +36, +12, +32, +18, +31, +45, +30, +18, +22, +18, +31, +45, +30, +18, +21, +31, +28, +19, +21. Daher wurde am 6. Mai im Bezirk Hallein eine weitere unerfreuliche Infektionszahl registriert. Mit einem Zuwachs von +24, wurde die Grenze von 6.500 Corona-Infizierten erreicht, exakt waren es 6.509 Infizierte. Die immer zahlreicheren Geimpften sowie die über die Halleiner Bevölkerung verhängte Ausgangssperre, blieben nicht ohne Folgen. Die Zahl der Corona-Infizierten ging nun doch zurück. Die täglichen Zahlen vom 7. bis zum 16. Mai: +17, +12, +11, +15, +13, +5, +20, +1 (!), +8, +8. Am 16. Mai lautete die Gesamtzahl der bisher im Bezirk Hallein mit Corona Infizierten 6.615. Damit wurde die 11-Prozent-Schwelle geknackt. Man wird sehen, wie sich die nun wieder ab Montag, 17. Mai, offenen Zugänge zu Geschäften und öffentlichen Einrichtungen, sowie die nun wieder stattfindenden Kultur- und Sport-Veranstaltungen, auswirken werden. Deshalb ist dringendst zu hoffen, dass bei Anwesenheit fremder Personen, die Atemschutzmasken und genügend Abstand, endlich allgemein akzeptierte Selbstverständlichkeit geworden sind. Wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt! – (Odo Stierschneider. Foto: Promedzina).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die aktuell gültigen Ausfahrts-Beschränkungen für die Gemeinden Hallein und Oberalm enden am Sonntag, 16. Mai, zu Mitternacht. Ausreisende Personen benötigen ab Montag keinen negativen Testbescheid mehr. „Die Testpflicht bei der Ausfahrt und die verschärften Kontrollen der Quarantäne haben in den beiden betroffenen Gemeinden gewirkt, die Zahlen sind klar rückläufig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der sich bei den Verantwortlichen und der Bevölkerung für das Verständnis und die Kooperationsbereitschaft bedankte.

 

AUSFAHRTS-TESTPFLICHT HALLEIN-OBERALM
ENDET SONNTAG, 16. MAI UM MITTERNACHT

Die Testkapazitäten wurden während der Ausfahrts-Beschränkungen deutlich ausgebaut. ,,Wir konnten dabei auch wertvolle Erfahrungen für die nun landesweit zum Einsatz kommenden beaufsichtigten Selbsttests sammeln. Das hat hervorragend geklappt‘‘, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Allerdings: Das Erreichte wird abgesichert. „Es wird auch weiterhin intensiv kontrolliert, ob die Quarantäne-Bestimmungen eingehalten werden“, so Haslauer.

 

IN HALLEIN WURDE DIE
SIEBEN-TAGE-INZIDENZ HALBIERT

In Hallein hat die Dynamik einige Tage nach Beginn der Ausfahrts-Beschränkung stark nachgelassen und die Sieben-Tage-Inzidenz geht seither kontinuierlich zurück. Sie liegt mit Stand 14. Mai, 8.30 Uhr, bei 178 und hat sich damit seit Anfang Mai mehr als halbiert. ,,Es deuten alle Anzeichen darauf hin, dass sich die Situation in den kommenden Tagen weiter beruhigt und die Inzidenz weiter sinkt. Dies gilt auch für die Zahl der aktiven Fälle, wobei hier der Rückgang etwas später begonnen hat, aber der Trend nun deutlich nach unten zeigt‘‘, erläutert Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik.

 

AUCH IN OBERALM ZEIGT
DER INFEKTIONSTREND NACH UNTEN

In Oberalm ist die Zahl der Neuinfektionen zunächst deutlich schneller zurückgegangen als erwartet. Vier Tage in Folge wurde kein einziger Fall registriert, sodass die Sieben-Tage-Inzidenz bis auf 135 gefallen ist. ,,Es gab danach zwar wieder einige Neuinfektionen, aber es ist nicht davon auszugehen, dass es wieder zu einer völligen Trendumkehr kommen wird‘‘, so Statistiker Filipp und erklärt: ,,Der Ausblick für Hallein und Oberalm stützt sich auf eine Analyse und Prognose der Neuinfektionen. Neben der Entwicklung der Vergangenheit in der jeweiligen Region wird auch die landesweite Entwicklung berücksichtigt.‘‘ – Die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz: 29. April: Hallein 506, Oberalm 448 / 6. Mai Hallein: 412, Oberalm 448 / 14. Mai: Hallein: 178, Oberalm 179. – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: SLK).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Kaum zu glauben – von den insgesamt 195 Staaten auf unserem Planeten, sind Angehörige aus 96 Staaten in der Stadt Hallein vertreten. Darunter die wichtigsten 5 Nationen: Österreich 17.537, Türkei 1.079, Bosnien-Herzegowina 1.066, Deutschland 975 und Kroatien 294. Ein Blick auf die personellen Daten der Stadt offenbart Interessantes. So hatte Hallein am letzten Tag des Jahres 2020, insgesamt 22.950 Einwohner. Diese teilten sich in 11.823 Frauen und nur in 11.127 Männer auf – es gibt in Hallein somit 127 mehr Frauen als Männer.  In den 9.673 Haushalten sind 3.287 Single-Haushalte, 2.905 Haushalte mit 2 Personen, 1.564 Haushalte mit 3 Personen und 1.276 Haushalte mit 4 Personen vorhanden. Im Jahr 2020 gab es in Hallein 82 Trauungen. Darunter waren 3 gleichgeschlechtlich, es wurden auch 4 Partnerschaften eingetragen. Unerfreulich: 156 (!) Ehen wurden geschieden. Es gab in der Landesklinik Hallein im vergangenen Jahr 896 Geburten, davon stammen 219 Neugeborene aus Hallein. Man erkennt, die Geburtenstation an der Landesklinik Hallein besitzt weitum einen erstklassigen Ruf. Übrigens: Die beliebtesten weiblichen Vornamen waren Marie und Anna. Bei den Buben dominierten Tobias und Felix. Leider hat im Jahr 2020 wieder eine ganze Reihe von Halleinerinnen und Halleinern das Erdendasein verlassen. So mussten insgesamt 141 Todesfälle betrauert werden. – (Stadtamt Hallein. Foto: OST)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nun hat die Bundesregierung die für 19. Mai 2021 geplanten Öffnungsschritte im Detail bekannt gegeben. Basis ist die sogenannte 3-G-Regel. Das heißt, der Zutritt zu den meisten dann geöffneten Einrichtungen ist nur für Personen erlaubt, die geimpft, genesen oder getestet sind. ,,Mit besonderer Vorsicht und gut vorbereitet werden wir die herausfordernde, lang ersehnte Öffnung positiv bewältigen. Ich freue mich sehr, dass unsere Verhandlungen mit dem Bund Früchte tragen und auch die heimischen Traditionsvereine wie die Musikkapellen jetzt wieder mehr Freiheiten erhalten“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Viele Bereiche des alltäglichen Lebens werden am 19. Mai 2021 wieder öffnen können. Mit Inzidenzzahlen deutlich unter 100, die auf dem erfreulichen Niveau von Anfang Oktober des Vorjahres liegen, sind die Voraussetzungen dafür derzeit gut. Begleitet wird die Öffnung von zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen. Salzburg setzt hier weiter auf die Säulen intensives Contact Tracing, Testen, Impfen und Hygienemaßnahmen wie Abstand halten und FFP2-Maske tragen. Das gemeinsame Ziel: Infektionsketten bestmöglich unterbrechen.

 

HERAUSFORDERUNG FÜR DIE BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT
,,Natürlich ist die neue Öffnungsverordnung sehr fordernd für die Bezirksverwaltungs-Behörden. Vor allem was Veranstaltungen betrifft. Das wird uns vor eine große, vor allem personelle Herausforderung stellen. Wir erwarten zahlreiche Anträge, da nicht nur klassische Veranstaltungen, sondern alle Zusammenkünfte von 11 bis 50 Personen einer Anzeigepflicht und ab 51 Personen einer Bewilligungspflicht unterliegen, werden das aber trotz allem bestmöglich für die Bevölkerung umsetzen‘‘, betont Bezirkshauptmann Hofrat Helmut Fürst und ergänzt: ,,Es gibt immer wieder Anfragen wegen der neuen Regeln für Zusammenkünfte. Derzeit herrscht ein wenig der Eindruck, dass Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern wieder ohne Einschränkungen erlaubt sind, das stimmt nicht. Die Regeln für Zusammenkünfte sind streng und im Sinne der Gesundheit aller genau einzuhalten.‘‘

 

WICHTIG: DIE REGELN AB 19. MAI 2021
Die aktuell positive Entwicklung bei den Covid-Zahlen ermöglicht eine vorsichtige Öffnung. Die Bundesregierung hat dafür ein umfassendes Sicherheitskonzept vorgelegt. Hier der detaillierte Überblick über die ab 19. Mai geltenden Regeln.

 

FÜR GEIMPFTE PERSONEN
Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem ersten Stich für maximal drei Monate.
Ab dem zweiten Stich verlängert sich die Gültigkeit um sechs Monate.
Impfstoffe mit nur einer vorgesehenen Impfdosis gelten ab dem 22. Tag für neun Monate. Bei bereits Genesenen die auch einmal geimpft wurden, gilt die Impfung neun Monate lang.

 

FÜR GENESENE PERSONEN
Diese sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten ein Absonderungs-Bescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für drei Monate.

 

GELTUNGSDAUER DER VERSCHIEDENEN TESTS
O  PCR-Tests 72 Stunden.
O  Antigen-Tests von befugten Stellen (Teststraße, Apotheke, Arzt) 48 Stunden.
O  Selbst-Tests, die in einem behördlichen Daten-Erfassungssystem erfasst werden: 24 Stunden (= Wohnzimmertests mit der „Selbsttest RK Salzburg“-App).
O  Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von bestimmten Einrichtungen

 

KEINE AUSGANGS-BESCHRÄNKUNGEN
ABER STRENGE SICHERHEITS-MASSNAHMEN

O  Zwei Meter Sicherheitsabstand gilt nahezu überall (ausgenommen an Tischen im Gasthaus oder bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen)
O  Covid-19-Präventions-Konzepte und –Beauftragte für alle neu geöffneten Bereiche
O  22.00 Uhr Sperrstunde für alle Betriebe, Veranstaltungen und Sportstätten
O  Von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur Zusammenkünfte von vier Personen mit maximal sechs Kindern erlaubt.
O  Tagsüber dürften sich in Innenbereichen maximal vier Personen mit sechs Kindern und im Freien höchstens zehn Personen mit 10 Kindern treffen.
O  Die bisherigen Regeln für FFP2-Masken gelten unverändert.
O  Registrierungspflicht für Gäste bei Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungen und Freizeitbetrieben innen und außen. (Ausnahme bei geringer Interaktion wie im Freibad).
O  3-G-Regel für fast alle Bereiche gültig. Genesen / Geimpft / oder Getestet – das gilt für ab 19. Mai als Eintrittsbedingung für alle Bereiche außer Handel und Museen. Hier die Regelungen im Überblick:

 

GASTRONOMIE
O  3-G-Regel: Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen.
O  Indoor pro Tisch maximal vier Personen mit höchstens sechs Kindern (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt).
O  Outdoor maximal zehn Personen plus zehn Kinder
Abholung zu den regulären Öffnungszeiten (05.00-22.00 Uhr) möglich.
O  Für Imbissstände und zur Abholung ist kein Test erforderlich.
O  FFP2 Maske bis man am Tisch sitzt.
O  FFP2 Maske für Mitarbeiter (Mund-Nasen-Schutz, wenn getestet, geimpft oder genesen).

 

HOTELLERIE UND BEHERBERGUNG
3-G-Regel beim Betreten und Einchecken (Getestet/Genesen/Geimpft)
Für die Inanspruchnahme von Gastronomie, Wellness und Fitnesseinrichtungen ist ein aktueller 3-G-Nachweis erforderlich, Tests müssen dafür erneuert werden.

 

GESCHÄFTE
Kein 3-G-Nachweis erforderlich, pro Kunde muss eine Fläche von 20 Quadratmetern zur Verfügung stehen.
Für körpernahe Dienstleistungen ist ein 3-G-Nachweis erforderlich, dafür sind pro Kunde nur zehn Quadratmeter nötig.
Sonstige Dienstleistungen (beispielsweise Beratung in der Bank) dürfen nur von so vielen Personen in Anspruch genommen werden, wie unbedingt nötig.

 

KULTUR
Für Museen gelten dieselben Regelungen wie im Handel: kein 3 G-Nachweis, 20-Quadratmeter-Regel

 

ZUSAMMENKÜNFTE
O  Unter zehn Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
O  Ab elf Personen gilt die 3-G-Regel, zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Zusätzlich ist sowohl indoor als auch outdoor eine FFP2-Maske zu tragen. Kein Ausschank von Getränken und Speisen. Diese Regel bezieht sich auf Hochzeiten, Gartenpartys und ähnliche Veranstaltungen.

O  Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen indoor und 3.000 outdoor. 50 Prozent der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.

 

VERANSTALTUNGEN – MESSEN – KONGRESSE – KINOBESUCH
O  Mit zugewiesenen Sitzplätzen: Indoor maximal 1.500 Personen, Outdoor maximal 3.000.
O  Ohne zugewiesene Sitzplätze: Indoor und outdoor maximal 50 Personen.
O  Maximalauslastung darf 50 Prozent nicht überschreiten.
O  Mindestabstand zwei Meter oder Sitzplatz dazwischen freilassen.
O  Registrierungspflicht bei Aufenthalt länger als 15 Minuten.
O  Eintrittstests verpflichtend.
O  Verköstigung nur sitzend (daher keine Hochzeiten).
O  Anzeigepflicht ab elf Personen, Bewilligung ab 51 Personen.
O  Ferienlager bis zu 20 Personen möglich.
O  Für Messen gelten die gleichen Regeln, allerdings ohne Obergrenze bei Teilnehmern, dafür mindestens 20 Quadratmetern pro Gast.

 

FREIZEITBETRIEBE
O  3-G-Regel: Genesen/Getestet/Geimpft
O  Indoor muss pro Gast eine Fläche von 20 Quadratmetern im jeweiligen geschlossenen Raum zur Verfügung stehen.
O  Jeder Freizeitbetrieb muss ein Präventions-Konzept erstellen und einen Covid-19-Beauftragten ernennen.
O  Für Fahrgeschäfte gilt, dass zwischen Besuchern ein leerer Sitzplatz sein muss.
O  Die Registrierung von Kunden ist indoor vorgeschrieben.

 

CHÖRE, BLASMUSIKKAPELLEN, ALLE ANDEREN MUSIKGRUPPEN
O  Proben ist erlaubt.
O  3-G-Regel, Pro Person müssen 20 Quadratmeter Platz sein und der Mindestabstands von 2 Metern muss eingehalten werden.
O  Eine FFP2-Maske muss nicht getragen werden (wird aber empfohlen, wenn es die entsprechende Musikausübung erlaubt.)

 

ALTEN- UND PFLEGEHEIME
O  3-G-Regel für Besucher.
O  Mitarbeiter einmal pro Woche testen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.O  O  Die Besuchs-Regelungen werden gelockert: Es dürfen nun täglich bis zu drei Personen zu Besuch kommen.

 

SPORT
O  Bei Sportanlagen gilt die 3-G-Regel.
O  Alle Sportarten sind zulässig, auch Kontakt-Sportarten.
O  Während der Sportausübung besteht keine Masken- und Abstandspflicht.
O  Sport im öffentlichen Raum darf von insgesamt zehn Personen ausgeübt werden, Maskenpflicht und Abstand gelten nicht.
                                       (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Viren-Colorateur)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


An den ersten beiden, richtig warmen, schönen Frühsommertagen, 9. und 10. Mai 2021, konnte man sich auf Halleiner Gemeindegebiet, je nach Lust und Laune, noch für zwei Extreme entscheiden: Entweder eine Schneeballschlacht auf den letzten weißen Resten oben auf dem Zinkenhang. Oder angesichts der Lufttemperatur bis zu 30 Grad, für einen Besuch des Freibades – zumindest was die wohlig-warmen Temperaturen betraf. Tatsächlich aber war das Freibad, angesichts der Präsenz der derzeit noch überall dominierenden, winzigen Viren-Scheusale, vorsichtshalber geschlossen. Für die Stadt Hallein an diesen, herrlichen Frühsommertagen, ein herber finanzieller Verlust, denn der Andrang der verhinderten Freibadbesucher war immer wieder beachtlich. So mussten sie ins geöffnete Waldbad Anif ausweichen. Erst ab 16. Mai steht die Badewelt des Freibades wieder allen offen. Inzwischen sind die weißen Flecken auf dem Zinkenhang unaufhaltsam immer kleiner und kleiner geworden. Das könnte sich jedoch schnell wieder ändern. Denn die in der Regel schlecht gelaunten, unterkühlten Eisheiligen drängen nun ins Land.

 

Wie kommt es zu den Eisheiligen? Meteorologisch betrachtet kann das Phänomen damit erklärt werden, dass ab Anfang Mai die Temperaturen am europäischen Festland meistens bereits recht hoch sind. Der Kontinent erwärmt sich zu diesem Zeitpunkt in der Regel sehr schnell. Da sich das Meer allgemein langsamer erwärmt als der Kontinent, kommt es zu Temperatur-Differenzen zwischen Festland und Ozean: Es entstehen Tiefdruckgebiete. Die Luftmassen verschieben sich und die warmen Luftströmungen des Festlands ziehen nach Norden. Dadurch werden wiederum eiskalte Luftströmungen aus den nördlichen Polargebieten auf das Festland gedrückt. Sind die Nächte sternenklar, können die Temperaturen vielerorts sogar unter die Null-Grad-Marke sinken. Wann also ziehen die Eisheiligen ins Land und wie heißen sie? Mamertus: Dienstag, 11. Mai 2021. Pankratius: Mittwoch, 12. Mai 2021. Servatius: Donnerstag, 13. Mai 2021. Bonifatius: Freitag, 14. Mai 2021. Kalte Sophie: Samstag, 15. Mai 2021. Die Temperaturen sinken, zwischendurch gibt es auch Hagel und Sturm. Schon am 12. Mai herrschen nur noch 12 Grad, am Donnerstag, 20. Mai nur noch 10 Grad und der prognostizierte absolute Tiefpunkt wird für Freitag, 21. Mai mit nur noch 6 Grad (!) vorausgesagt. Da könnte sich sogar noch eine kleine Schnee- oder Rauhreif-Haube für den Zinken ausgehen. Brrrrrrrrrr. – (Text und Foto: Odo Stierschneider)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Ehrenzeichen des Landes überreichte Landeshauptmann Wilfried Haslauer an seinen Stellvertreter Heinrich Schellhorn anlässlich dessen 60. Geburtstags. „Heinrich Schellhorn ist mittlerweile schon acht Jahre in durchwegs sehr fordernden Zeiten ein verlässlicher Partner in der Salzburger Landesregierung und hat sich in diesen Jahren große Verdienste um das Land erworben“, betonte Landeshauptmann Haslauer.

 

Seit 2018 ist Heinrich Schellhorn Landeshauptmann-Stellvertreter in der Landesregierung, von 2013 bis 2018 war er Landesrat. „Das Wichtigste für mich in den Jahren als Stadtrat der Stadtgemeinde Hallein und als Mitglied der Landesregierung war und ist die Möglichkeit, für die Menschen gestalterisch tätig zu sein. Besonders liegt es mir am Herzen, das Verbindende in der Gesellschaft zu stärken“, so der Geehrte.

 

Seine politische Laufbahn startete Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn 1992 als Gemeindevertreter der Stadt Hallein für die Aktion ,,Lebenswertes Hallein‘‘. Nach dem Wahlerfolg 1994 wurde er bis 1999 ressortführender Stadtrat der Stadtgemeinde Hallein für Raumordnung, von 1999 bis 2004 ressortführender Stadtrat für Kultur und Jugend. Seit 2005 ist er Vorstandsmitglied und seit 2018 Landessprecher der Grünen Salzburg. In der Landesregierung ist Heinrich Schellhorn für die Ressorts Soziales, Pflege, Kultur und Volkskultur, Energie, Umwelt- und Klimaschutz sowie Gewerbe-Angelegenheiten verantwortlich. – (Text und Foto: Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Um bei der Ausfahrt aus Hallein, während der Zeit der Ausfahrts-Beschränkungen, keine bösen Überraschungen zu erleben, so der Bürgermeister der Stadt Hallein Alexander Stangassinger, sei es wichtig, über seriöse Informationen zu verfügen. Hier vier Falsch-Aussagen, die immer wieder auftauchen, obwohl sie jeder Wahrheit entbehren.

 

Erstens: ,,Ich hatte in den letzten 6 Monaten Covid-19, mein Absonderungs-Bescheid gilt als Bescheinigung für die Ausreise.‘‘ Das ist völlig falsch! Für die Aufhebung der Testpflicht aufgrund einer Infektion mit Sars-Cov-2 gilt nur die ärztliche Bestätigung dieser Infektion in den vergangenen 6 Monaten. Zweitens: ,,Die betreuten Selbsttests in den Testlokalen gelten nur 24 Stunden.‘‘ Das ist völliger Blödsinn! Die Antigen-Tests des Roten Kreuzes, die aktuell im Ziegelstadl, auf der Pernerinsel, in der Salzberghalle und im Gemeindezentrum Rif angeboten werden gelten 48 Stunden. Drittens: ,,Die klassischen Wohnzimmertests gelten NICHT.‘‘ Führt das Rote Kreuz (oder eine andere, berechtigte Institution) die Testungen an Schulen oder in Betrieben durch, gelten auch diese Tests. Zur Vorlage bei der Ausfahrt gilt sowohl das Ergebnis in Papierform wie auch das digitale Ergebnis. Viertens: ,,Ich bin geimpft, ich muss mich für die Ausfahrt aus Hallein nicht testen lassen.‘‘ Das ist falsch! Eine Corona-Impfung befreit nicht von der Testpflicht. Es muss ein negativer Antigen-Test (48 Stunden) oder ein negativer PCR-Test (72 Stunden) vorgewiesen werden ODER ein entsprechender Antikörpertest (Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“ – beim Hausarzt oder Labor) vorgewiesen werden.

 

Bürgermeister Stangassinger ergänzt: Liebe Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam stehen wir das durch. Am besten? Mit Testen! Die Situation angesichts der derzeit geltenden Ausfahrts-Beschränkungen, ist für mich als Bürgermeister mehr als nur schwierig. Am Schwierigsten ist es aber für all jene, die täglich davon betroffen sind. Wir haben unser Möglichstes getan, um alle auftauchenden Fragen zu beantworten. Wir haben versucht, uns so gut es geht auf diese Ausnahmesituation vorzubereiten und vor allem haben wir versucht, niemanden im Regen stehen zu lassen. Neue Teststationen, längere Öffnungszeiten der Testlokale und Sonntags-Tests haben wir gefordert und bekommen. Damit jede und jeder einen Test für die Ausfahrt bekommt. Eine Test-Garantie können wir nicht abgeben – aber ich bin überzeugt, dass wir den größten Teil des Bedarfs decken können.

 

Mein Dank gilt hier den vielen Helfern vom Roten Kreuz Salzburg. Sie kommen aus dem Pongau, aus dem Lungau von überall her, um uns in dieser Situation zu unterstützen. Die neuen Teststraßen mit begleiteten Selbsttests sind bestens organisiert – ich war in allen neuen Lokalen: Soweit funktioniert alles. Natürlich können wir nicht jede und jeden zufriedenstellen - wie denn auch, in so einer undankbaren Situation. Aber was wir tun können, haben wir gemacht. Sogar für die SchülerInnen, die nicht aus Hallein kommen, aber in eine unserer Höheren Schulen gehen, haben wir mit der Anerkennung der schulischen Selbsttests, eine Erleichterung erwirkt.

 

Und ich rufe nochmal alle Betroffenen auf: Egal, ob Sie einen Absonderungs-Bescheid haben; egal ob Sie geimpft sind; egal welche Gründe Sie suchen, um keinen Test zu machen – tun Sie sich selbst einen Gefallen und lassen Sie sich testen. Mir gefällt es auch nicht, das Test-Staberl in der Nase zu haben. Ich bin die ganzen Corona-Maßnahmen auch leid. Aber die Situation ist wie sie ist: Und diese Situation wird sich nicht ändern, wenn wir versuchen, über Umwege die Tests zu verhindern oder versuchen, auf Schleichwegen aus Hallein zu kommen. Und noch viel weniger hilft es, Schuldige zu suchen, die Nachbarn zu denunzieren oder aus Prinzip Dinge zu verweigern. Ob wir wollen oder nicht – wir müssen da durch. Und wir werden da gemeinsam durchkommen. Egal wie Corona-müde wir sind. Es gilt jetzt einfach das Motto: ,,Am besten? Testen!‘‘

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund!
Ihr Bürgermeister Alexander Stangassinger

ZU UNSEREM OBEN
STEHENDEN FOTO

Nachdem nun bis 16. Mai 2021 Oberalm den gleichen Ausfahrts-Beschränkungen unterliegt wie Hallein, wurde die Polizei-Kontrollstation von der Gemeindegrenze Oberalm-Hallein vom Kreisverkehr an der Salzachtal-Bundesstraße neben dem Billa-Plus-Einkaufsmarkt, einfach zur Gemeindegrenze Oberalm-Puch, genau: auf Höhe des NORMA-Marktes verlegt. Über das Wochenende wurde allerdings nicht kontrolliert – es war am Samstag um 14.15 Uhr, als das obenstehende Foto entstand. Obwohl an der Kontroll-Station kein Polizist zu sehen war, blieben immer wieder Fahrzeuge vorsichtshalber stehen. Vielleicht ist es doch möglich, im Interesse des flüssigen Verkehrsablaufes, dass die nicht besetzte Kontroll-Station entsprechend gekennzeichnet wird. Etwa mit einer sichtbaren grünen Scheibe und darunter der sichtbare Text ,,Keine Kontrollen! Freie Fahrt!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Paukenschlag: Die geltenden Ausreise-Beschränkungen für die Stadt Hallein werden um eine Woche, vorerst bis zum 16. Mai, verlängert! Neu sind sie für das benachbarte Oberalm – hier gelten sie von Samstag, 8. Mai, bis vorerst Sonntag, 16. Mai! Die Ortsgebiete der beiden Gemeinden können nur mit einem negativen Test verlassen werden, die Einhaltung der Quarantäne wird auch weiterhin überwacht.

 

7-TAGES-INZIDENZ ÜBER LANDESSCHNITT
„Die Zahl der Neuinfektionen in Hallein und Oberalm ist eindeutig noch auf einem zu hohen Niveau“, erklärt Landeshauptmann Wilfried Haslauer den Grund für die Verlängerung in Hallein und die neuen Maßnahmen in Oberalm. Sie wurden am 6. Mai in Absprache mit den Gesundheitsbehörden beschlossen. „Die bisherigen lokalen Ausfahrts-Beschränkungen, wie unter anderen im Gasteinertal, oder in Straßwalchen, haben gewirkt. In Hallein und Oberalm wollen wir diesen Effekt auch erreichen und absichern“, so Landeshauptmann Haslauer, der am 6. Mai die Bürgermeister von Hallein und Oberalm über die Verlängerung und verschärften Maßnahmen informierte.

 

HOHE 7-TAGES-INZIDENZ
Auch wenn die Zahlen zuletzt leicht zurückgehen, die Sieben-Tages-Inzidenz ist in Hallein mit 412 und in Oberalm sogar mit 448 (Stand jeweils 6. Mai) überdurchschnittlich hoch. In Puch beträgt sie 233, in Kuchl 108. „Vor allem in Hinblick auf die bevorstehenden Öffnungsschritte ab 19. Mai müssen wir die Zahlen noch weiter senken“, betont Haslauer.

 

KUCHL, OBERALM, PUCH WEITER IM FOKUS
Die verpflichtenden Ausfahrtstests in Hallein und Oberalm enden aus derzeitiger Sicht am 16. Mai um Mitternacht. Weiter aufrecht bleiben die verschärften Corona-Maßnahmen in den vier Tennengauer Hochinzidenz-Gemeinden Hallein, Kuchl, Oberalm und Puch. Die Kontakt-Rückverfolgung von positiv Getesteten wird dabei auf 96 Stunden ausgedehnt, die Einhaltung von verhängten Quarantänen wird verstärkt kontrolliert und ein PCR-Test am Ende der 14-tägigen Absonderung von Infizierten ist Pflicht. Die Maßnahmen im Überblick:
Ausreise-Testpflicht Hallein weiter bis 16. Mai, 24 Uhr
Ausreise-Testpflicht Oberalm von 8. Mai, 7 Uhr bis 16. Mai, 24 Uhr
Weiter verschärfte Maßnahmen für Hallein, Kuchl, Oberalm, Puch:
Kontakt-Rückverfolgung bis 96 Stunden, Kontrollen Einhaltung Quarantäne, verpflichtender PCR-Test nach Absonderung

 

AUSNAHMEN VON DER TESTPFLICHT
O
  Durchreisende ohne Zwischenstopp
O  Güterverkehr
O  Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Infektion hatten und diese mittels ärztlicher Bestätigung nachweisen können.
O  Personen mit einem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist. Dieser wird von spezialisierten Laboren angeboten. Die Kosten dafür sind selber zu tragen. – (Text und Grafik: Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Stadt Hallein schockierte gegen Ende April mit den schlechtesten (!) Corona-Zahlen in unserem Bundesland. Die Folge: Über die Bewohner der Stadt wurde eine Ausgangssperre verhängt. Denn das Corona-Virus sollte von Hallein aus nicht in andere Ortschaften verschleppt werden. Der Halleiner Autoverkehr rollt stadtauswärts am intensivsten über Oberalm Richtung Stadt Salzburg. Folgerichtig wurden an der Salztachtal-Bundesstraße, an der Gemeindegrenze zu Oberalm, auf Höhe des Einkaufmarktes BILLA PLUS, knapp vor dem dort vorhandenen Kreisverkehr, tagsüber alle seit 30. April aus Hallein ausfahrenden Fahrzeuge kontrolliert. Aber auch Radfahrer und Fußgänger wurden unter die Lupe genommen. Nur wer einen gültigen, negativen Antigen-Test vorwies, konnte die Kontrollstelle passieren.

Der wenig ruhmreiche Corona-Landesmeistertitel für Hallein (7-Tage-Inzidenz schockierende 506), stellt natürlich den Halleiner Stadtbewohnern ein beschämendes Zeugnis aus. In Hallein dürften, wie sonst in keiner anderen Gemeinde unseres Bundeslandes, Corona-Leichtsinn, Corona-Lässigkeit, Corona-Unbekümmertheit, Corona-Schlamperei, Corona-Desinteresse und Corona-Blindheit in unerfreulicher Rekordhöhe wuchern. Das reichlich peinliche Ergebnis: Die 14 Tage lange Ausgangsperre für Hallein vom 30. April bis 9. Mai 2021.

Unter den Straßen, auf denen Kraftfahrzuge die Stadtgrenze von Hallein passieren können, wird nur an der mit Abstand am dichtesten befahrenen Salzachtalbundesstraße im Grenzbereich zu Oberalm kontrolliert. Am Abend und über Nacht, wenn die Verkehrsfrequenz deutlich nachlässt, werden auch hier die Kontrollen eingestellt. Damit ist hier für alle Verkehrsteilnehmer freie Fahrt gegeben. Wer tagsüber die Polizeikontrolle, aus welchen Gründen auch immer scheut, kann diese, auf der Salzachtalbundesstraße Richtung Oberalm, nach der Almbrücke rechts in die Hammerstraße einbiegend, umfahren. Bei der Bogenmühlstraße wird nach links wieder zur Salzachtalstraße abgebogen. Ganztägig freie Fahrt von Hallein nach Oberalm ist beispielsweise über Wiespachstraße und Schloßstraße möglich, die direkt in den Kreisverkehr vor dem BILLA-PLUS-Einkaufsmarkt mündet, von wo aus – nur wenige Meter neben der Straßenkontrolle – freie Fahrt Richtung Salzburg gegeben ist. Oder man fährt über Neualm und die Kastenhofstraße zum Kreisverkehr im Ortszentrum Oberalm. Auch die Ausfahrt aus Hallein in die entgegengesetzte Richtung nach Bad Vigaun (und weiter) ist entlang der Salzachtalbundesstraße jederzeit möglich.

 

Angesichts der schockierenden Corona-Situation in der Bezirkshauptstadt Hallein, sind einige dringende Fragen aktuell: Wieso wird in den Schulen offensichtlich zu wenig auf die wichtige Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Anders ist das krasse Fehlverhalten zahlreicher Jugendlicher auf den Plätzen, Wegen und Straßen der Stadt Hallein nicht zu erklären. Außerdem: Wieso kontrolliert nicht die Stadtpolizei in der Stadt die Einhaltung der Corona-Regeln durch die Erwachsenen, unter denen immer wieder Unbelehrbare stures Fehlverhalten demonstrieren? Ermahnungen seitens uniformierter Sicherheitskräfte wären da ganz besonders wichtig. Wieso wird in den Firmen in Hallein und Umgebung die Belegschaft nicht regelmäßig auf die Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Wie auch immer, wenn man in Hallein unterwegs ist, hat man viel zu oft den unerfreulichen Eindruck, dass die ganzen Warnungen und Verhaltens-Empfehlungen hinsichtlich Corona, bisher bei einem Teil der Stadtbewohner noch immer nicht angekommen sind.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick von der Ortsgrenze Oberalm zum Kreisverkehr neben dem Einkaufsmarkt BILLA PLUS. Im Hintergrund, etwa in der Mitte, der blaue Überwachungs-Kontainer der Polizei. FOTO 2: Wir sind nun auf der anderen Seite des Kreisverkehrs, wo alle, die aus Richtung Hallein kommen, durch die Polizei kontrolliert werden. Am Abend ist damit jedoch Schluss. Als der SALZSCHREIBER hier fotografierte, herrschte bereits um 19,15 Uhr freie Fahrt. Dies wusste der Lenker des roten Lastwagens nicht und blieb höflich, aber umsonst, neben dem Polizei-Kontainer stehen. FOTO 3: Auf der schmalen Wiespachstraße neben dem Halleiner Freibad, die eigentlich nur für die Anrainer gedacht ist, ginge es ebenfalls ohne Kontrolle nach Oberalm. FOTO 4: Auch durch Neualm gibt es entlang der Kastenhofstraße freie Fahrt bis unter die Bahnstation Oberalm hindurch und weiter zum Ortszentrum. FOTO 5: Auch in Richtung Süden, nach Bad Vigaun und weiter, herrscht auf der Salzachtalstraße freie Fahrt. – Wichtiger Hinweis: Natürlich ist es jederzeit möglich, dass die Polizei ihre Strategie ändert und auch andere Straßen in ihre wichtige Kontrolltätigkeit mit einbezieht. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Trotz der grassierenden Corona-Probleme – Hallein unterliegt bekanntlich zur Zeit einer Ausfahrtssperre – gibt es auch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried, südöstlich des Halleiner Friedhofes gelegen, der von den drei Nebenstraßen Neue-Heimat-Straße im Norden, Rudolf-Winkler-Straße im Osten, Kellner-Straße im Süden und von einem verbauten Areal im Westen umschlossen wird, geht nun in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Die Bauarbeiten begannen im vergangenen Jahr 2020. Der hier einst bestehende Althäuser-Bestand ist im Vorjahr der zurzeit größten Baustelle in Hallein gewichen. Im ersten Bericht, der zu diesem Thema im SALZSCHREIBER erschien (dazu hier etwa 80 Bild-Beiträge weit zurückscrollen), wurde folgende Aussage von Bürgermeister Alexander Stangassinger wiedergegeben: ,,Die bestehenden Häuser aus den 1940er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald wird es dort eine neue Lebensqualität geben!‘‘

Der Halleiner Stadtteil Burgfried erhält hier seit vergangenem Jahr, ein völlig neues, modernes Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und werden nun durch modern gestaltete, doppelt so große Bauwerke ersetzt. Geplant sind hier 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohn-Einheiten, entstehen damit auf dem gleichen Bauareal künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden nun durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig in den neuen Objekten auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen wird durch die Stadt Hallein erfolgen. – Die Fotos oben zeigen den Stand der umfangreichen Bauarbeiten Anfang Mai 2021. Teilweise wird noch an den Tiefgeschoßen gearbeitet, an anderen Stellen des Bauareals ragen bereits die ersten Baukörper in die Höhe. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Salinenkapelle auf der Pernerinsel – wie berichtet, zu Zeiten der das Halleiner Salz abräumenden Fürsterzbischöfe, das einzige Gebäude auf der Pernerinsel – wurde nun neu und stilgerecht, mit schönen Holz-Dachschindeln eingedeckt. An sie schließt sich die große Mauer an, die einst den Pfleggarten umgab. Der Pfleger war der höchste Beamte des Salzburger Fürsterzbischofs in Hallein und war Herr über dessen mit Abstand ergiebigste Einnahmequelle –  das Salz aus Hallein. Innen an der nördlichen und östlichen Mauer, hatten sich in den letzten Jahren regelmäßig die berüchtigten, sinn- und geistentleerten  Farbschmierer betätigt, deren zwecklose und blödsinnige Farbvernichtung die Mauer zum optischen Alptraum machten. Nun aber erfreuen der sanierte historische Mauerdurchgang sowie die Innenseiten der beiden Mauern das Auge – der bestehende Rest des einstigen Pfleggartens wirkt nun wesentlich heller und deutlich freundlicher. Damit ist die Pernerinsel wieder ein Stück attraktiver geworden für wichtige, ungewöhnliche und anspruchsvolle Vorhaben wie das von Claus Spruzina und Andreas Spechtler geplante ,,Kulturquartier Pernerinsel‘‘. Ein Entwicklungs-Zentrum für Technologie-Startups in den Bereichen Kultur, Kunst, digitale Medien, mit dem Herzstück Bildungseinrichtungen für den brandneuen Bereich ,,Culture Tech‘‘. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Aufgrund der stark steigenden Neuninfektionen in den vier landesweiten Tennengauer Hochinzidenz-Gemeinden Kuchl, Oberalm, Puch und Hallein, werden zusätzliche Corona-Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten umgesetzt. Die Kernpunkte: Die Kontakt-Rückverfolgung von positiv Getesteten wird auf 96 Stunden ausgedehnt, zusätzliche Kontrollen der Einhaltung von verhängten Quarantänen sowie ein verpflichtender PCR-Test am Ende der 14-tägigen Absonderung von Infizierten. Aufgrund der stark steigenden Neuinfektionen in Kuchl, Oberalm, Puch und Hallein, werden dort verstärkte Corona-Maßnahmen umgesetzt. Die dramatische Situation wird erkennbar an der 7-Tage-Inzidenz für die besonders betroffenen Gemeinden am 29. April, 8.30 Uhr:
Hallein 506
Kuchl 434
Oberalm 448
Puch 486
Bezirk Tennengau 384
Auch am Beispiel der täglichen Neuinfektionen im Bezirk Hallein lässt sich die Steigerung der Neuinfektionen ablesen. Die ersten 12 April-Tage: +10, +26, +19, +16, +10, +8, +17, +25, +14, +22, +3, +11. Dazu im Vergleich die letzten 12 April-Tage: +14, +19, +33, +29, +36, +12, +32, +18, +31, +45, +30, +18. Mit anderen Worten: Vom 1. bis 12. April 2021 gab es im Bezirk Hallein 196 Neuinfektionen, vom 19. bis 30. April 305 Neuinfektionen. Kommentar überflüssig.

 

Die verschärften Maßnahmen in den vier Hochinzidenz-Gemeinden haben zum Ziel, die Infektionsketten effektiv zu unterbrechen. Da Hallein eine Schulstadt ist, wird hier besonders Rücksicht genommen. „Mir war es wichtig, einen unkomplizierten Schulbesuch für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Durch die Anerkennung der Schultests konnte eine unbürokratische Lösung gefunden werden. Die Details werden aktuell zwischen den Bürgermeistern, der Bildungsdirektion und der Exekutive abgeklärt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Maßnahmen für Hochinzidenz-Gemeinden: Verdoppelung der Dauer der Kontaktrückverfolgung auf 96 Stunden / Gemeindemitarbeiter unterstützen das Contact Tracing / Polizei kontrolliert verhängte Quarantänen verstärkt. Die Teststation Hallein Zieglstadl ist zusätzlich am Sonntag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Bei Bedarf öffnet eine weitere Teststation am Sonntag, auch Kapazitäten der bestehenden können erweitert werden. Am zehnten Tag einer Quarantäne kann ein PCR-Test absolviert werden. Wenn dieser negativ ist, kann die Quarantäne am elften Tag vorzeitig beendet werden. Ist der Test positiv, findet am 14. Tag der Quarantäne ein verpflichtender Abschlusstest statt. Die Anterior-Nasal-Tests (Nasenbohrertests), die in Halleiner Schulen gemacht werden, gelten als Ausreisetest bei den Kontrollen im Ortsgebiet. – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: medreport)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Vor dem zurückliegenden Wochenende blickte der Leiter der Landesstatistik, Gernot Filipp, mit sehr gemischten Gefühlen auf die Corona-Lage im Bezirk Hallein: „Die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland sinkt deutlich auf 184. Das sind gute Nachrichten. Allerdings gibt es auch starke regionale Unterschiede. Zum Beispiel liegt der Tennengau mit 342,7 fast doppelt so hoch wie der Landeswert. Das sind schlechte Nachrichten“, so Filipp. Im Tennengau befinden sich die Hochinzidenz-Gemeinden des Bundeslandes (!) mit Hallein, Puch, Oberalm und Kuchl. Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den Salzburger Gauen zeigt deutlich, dass im Tennengau derzeit die Infektionszahlen nach oben gehen. Die Eckdaten unseres Bundeslandes zum letzten Tag im April 2021, 14 Monate nachdem am 29. Februar 2020 die erste Corona-Infektion in Salzburg offiziell nachgewiesen wurde: Bisher wurden in Salzburg 47.916 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 1.824 aktiv infizierte Personen halten sich im Bundesland auf. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter, liegt heute laut Landesstatistik bei 183,5. Derzeit werden 85 Covid-19-Patienten im Spital versorgt, 22 davon auf der Intensivstation, bisher sind 564 Personen verstorben.

 

BEZIRK HALLEIN IST PEINLICHER LANDESSIEGER
MIT UNERFREULICHER INZIDENZ VON 342,7
.
An diesem Tag betrug hier die 7-Tage-Inzidenz um 8,30 Uhr schockierende 426. In Hallein (506!), Kuchl (379), Oberalm (471) und Puch (402) mussten die Gesundheitsbehörden ebenfalls reagieren, unter anderem wurde das Contact Tracing auf 96 Stunden ausgeweitet, die Gemeinden unterstützen die Bezirkshauptmannschaft beim Rückverfolgen der Kontakte und die Quarantäne-Bestimmungen werden umfassend kontrolliert, um die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen. Das Corona-Virus beschäftigt zwar zurzeit den Tennengau am intensivsten, aber es ist nach wie vor weit verbreitet im Bundesland. „In rund 30 Prozent der Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz, die uns einen Vergleich ermöglicht, bei über 250“, so Filipp. In 21 Gemeinden liegt sie unter 50, in 40 unter 100.

 

LANDESWEIT 7-TAGE-INZIDENZ BEI
10- bis 20-JÄHRIGEN AM  HÖCHSTEN

Die Zahl der Covid-Patienten in den Spitälern geht leicht zurück, liegt heute bei 85. In den Intensivstationen sind in den vergangenen Wochen um die 20 Betten belegt, dieser Wert bleibt stabil, die Intensivpatienten sind durchschnittlich 59 Jahre alt. „Die stabile Lage in den Krankenhäusern ist eine Wirkung des Impfungs-Fortschrittes. So wie auch seit Jänner weitaus weniger Menschen sterben als noch im November und Dezember, obwohl wir uns bei den Infektionen nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau befinden“, erklärt Filipp. Und die infizierten Personen werden noch jünger. „Jetzt liegt die 7-Tage-Inzidenz auch bei den über 70-Jährigen unter 100, bei den 10- bis 20-Jährigen ist sie mit 290 am höchsten.

Angesichts der schockierenden Zahlen aus der Bezirkshauptstadt Hallein, werden einige dringende Fragen aktuell: Wieso wird in den Schulen offensichtlich zu wenig auf die wichtige Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Anders ist das krasse Fehlverhalten zahlreicher Jugendlicher auf den Plätzen, Wegen und Straßen der Stadt Hallein nicht zu erklären. Wieso kontrollieren nicht Stadtpolizei/Polizei in der Stadt die Einhaltung der Corona-Regeln auch durch die Erwachsenen? Ermahnungen seitens uniformierter Sicherheitskräfte wären hilfreich und wichtig. Wieso wird in den Firmen die Belegschaft nicht regelmäßig auf die Einhaltung der Corona-Regeln hingewiesen? Weil man dort – wie lange wohl noch – anderes zu tun hat? Wie auch immer, wenn man durch Hallein geht, hat man viel zu oft den unerfreulichen Eindruck, dass die ganzen Warnungen und Verhaltens-Empfehlungen hinsichtlich Corona bisher völlig umsonst waren.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Ausfahrts-Kontrollen in Hallein sind seit Freitag, 30. April, voll im Gange. Unser Foto entstand am Kontrollposten vor dem Kreisverkehr auf Höhe des Supermarktes BILLA PLUS an der Ortsgrenze Hallein-Oberalm. Ein kleiner blauer Container markiert den Kontrollpunkt für alle aus Hallein kommenden Fahrzeuge auf der Fahrspur Hallein-Salzburg. FOTO 2: Auf der Gegenspur von Oberalm nach Hallein wird nicht kontrolliert. FOTO 3: Auf schmalen Nebenstraßen wird nicht kontrolliert, wie auf der Wiespachstraße, die zum Halleiner Freibad führt. Die Gemeindegrenze zwischen Oberalm und Hallein wird mit dieser Hinweistafel an der Wiespachstraße deutlich gekennzeichnet. Sie stellt das überbordende Selbstbewusstsein Oberalms gegenüber Hallein unter Beweis. Denn auch auf der anderen Seite wurde eine gleichartige Hinweistafel mit der Aufschrift Oberalm angebracht! Das bedeutet: Von welcher Seite man auch kommt, man fährt immer nur von Oberalm hinaus und sofort wieder nach Oberalm hinein. Das ist einzigartig auf unserem Planeten! – (Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Fotos: OST.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Sabrina Rohrmoser (siehe Foto oben), wird neue Geschäftsführerin des Universitäts- und Landessportzentrums Rif. Sie folgt damit ab 1. September 2021 dem erfolgreichen Langzeit-Chef Wolfgang Becker nach. Dies beschloss der Rif-Ausschuss am 29. April 2021 einstimmig. Der Bestellung ging ein öffentliches Auswahlverfahren voraus. „Das ULSZ Rif ist, dank dessen langjährigem Leiter Wolfgang Becker, das Aushängeschild des Salzburger Sports. Mit Sabrina Rohrmoser bekommt das Sportzentrum eine fachkundige Frau als neue Geschäftsführerin. Mit ihr können wir die erfolgreiche Arbeit weiterführen. Wir wünschen ihr viel Erfolg für diese Tätigkeit“, betonen Sport-Landesrat und Ausschuss-Vorsitzender Stefan Schnöll sowie dessen Stellvertreterin Barbara Romauer, Vizerektorin der Universität Salzburg.

 

SABRINA ROHRMOSER WAR IM LANDES-SPORTBÜRO
FEDERFÜHREND FÜR DAS SPORTZENTRUM RIF ZUSTÄNDIG

Sabrina Rohrmoser wirkte mehr als zwei Jahre im Büro von Landesrätin Martina Berthold als Referentin im Salzburger Sport mit. Danach war sie im Landessportbüro federführend für das ULSZ Rif in Hallein zuständig. Seit Herbst 2019 ist Rohrmoser im Referat Beteiligungen der Finanzabteilung und arbeitete zwischendurch mehrere Monate als Teamleiterin im Covid-19-Board des Landes. Nach dem Abschluss eines Bachelor- und Masterstudiums absolviert die gebürtige Hüttschlagerin derzeit berufsbegleitend ein MBA-Studium. Ehrenamtlich engagierte sich Rohrmoser als Fußball-Sektionsleiterin beim USV Hüttschlag. „Ich freue mich auf diese neue anspruchsvolle Aufgabe und vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Team, den Kooperationspartnern und Nutzern im ULSZ. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich bei den Mitgliedern des Ausschusses“, so die neu bestelle Geschäftsführerin.

 

BECKER GEHT NACH 35 JAHREN IN PENSION – DURCH IHN WURDE
DAS ULSZ RIF ZUM ZENTRUM DES BREITEN- UND SPITZENSPORTS

Der langjährige, hoch engagierte Direktor des ULSZ Rif, der jahrzehntelange, leidenschaftliche Kämpfer für das Sportzentrum, Wolfgang Becker, geht mit September in den wohlverdienten Ruhestand. „Wolfgang Becker hat wahre Pionierarbeit geleistet und das längst schon hoch angesehene Sportzentrum mit großem Engagement aufgebaut. In diesen 35 Jahren wurde es Schritt für Schritt strategisch weiterentwickelt und zu dem gemacht, was es heute ist. Ich bedanke mich bei Wolfgang Becker für die von ihm geleistete, ausgezeichnete Arbeit“, so Sport-Landesrat Schnöll. Das ULSZ Rif besteht bereits seit 35 Jahren und beheimatet zahlreiche Institutionen für den Salzburger Sport. Pro Jahr nutzen mehr als 470.000 (!) Athletinnen und Athleten jeden Alters die Trainingsanlagen. Mehr als 840 Veranstaltungen finden alljährlich statt – von Fortbildung bis hin zu hochkarätig besetzten internationalen Sportveranstaltungen. – (Landes-Pressezentrum, OST. Foto: LPZ. 30-4-21).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Voluminöse Plakatschilder verschandeln auf einer Schotterinsel in der Königsseeache die Landschaft. Dort wo seit vielen Jahren ein FKK-Bereich genützt, gepflegt und in Ordnung gehalten wird, wie Anrainerin Mag. Lotte Riedlsperger freundlich bestätigt, weisen hier seit etwa 2 Wochen diese Plakatschilder (Foto oben) darauf hin, dass hier nach § 27 des Landes-Sicherheits(!)gesetzes, das Nacktbaden verboten ist. Es wird auf Plakatschildern auch darauf hingewiesen, dass Zuwiderhandelnde mit 500 (fünfhundert!) Euro zur Kasse gebeten werden. Im Falle der Uneinbringlichkeit dieser Summe droht eine Gefängnisstrafe von 1 Woche. Die genannte Anrainerin fragt sich zu Recht, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben und ob wir derzeit wirklich keine anderen Sorgen haben. Prof. MMag. Uwe Gutwirth bestätigt: ,,Dieser FKK-Platz ist  äußerst ruhig und absolut sauber. Die Leute dort sind extrem nett, offen und tolerant. Dieses FKK-Verbot ist eine Schande und würde eher ins Mittelalter passen als in ein modernes, aufgeklärtes Zeitalter.

Dazu Felix Steinlechner aus Rif: Mit einigem Befremden habe ich die aufgestellten Schilder bezüglich des "Nacktbadeverbots" an der Königsseeache gesehen. Mir erscheint es juristisch durchaus fragwürdig, wie aus einer seit mehr als drei Jahrzehnten an diesem Ort üblichen und in meiner Wahrnehmung problemlosen Nutzung plötzlich ein strafwürdiges Verhalten, wird, das nun mit den allgemeinen Grundsätzen der Schicklichkeit nicht mehr im Einklang steht und das angeblich einen groben Verstoß gegen die in der Öffentlichkeit zu beachtenden Pflichten darstellt. Ich persönlich finde, es steht der Salzburg AG schlicht nicht zu, über das Badeverhalten der Bevölkerung zu befinden oder es gar zu reglementieren.

Es ist jedenfalls unverständlich, wieso jetzt gegen den bisher tadellos gehandhabten Nacktbadebetrieb mit Verbot und Strafandrohung eingeschritten wird. Was drei Jahrzehnte lang tadellos funktionierte, soll nun abgewürgt werden. Auf der Schotterbank lagen auf der rechten Seite die unbekleideten Sonnenanbeter, auf der linken Seite die mit Bikini und Badehose Bekleideten. Natürlich gab es immer wieder Grantscherm und Grantdosen, die, nachdem sie mit dem Feldstecher Ausschau nach Aufregendem gehalten hatten, sich über das unbekleidete Treiben beschwerten. Doch die Freikörperkultur ist bereits rund um unseren Planeten verankert. Immer mehr Menschen verzichten unter Gleichgesinnten darauf, auch das letzte geschlechtsspezifische 10 x 10 Zentimeter große Areal ihres Körpers zu bedecken.

In Deutschland gibt es längst schon eigene FKK-Badestrände sowohl an der Nord- als auch an der Ostsee. Ebenso gibt es eigene Campingplätze für die Unbekleideten. Die Vereine für Freikörperkultur sind im Deutschen Verband für Freikörperkultur zusammengefasst. In Österreich besteht die Interessengemeinschaft des Österreichischen Freikörpersports und in der Schweiz besteht der Schweizer Lichtbund. Auf internationaler Ebene existiert die Internationale Naturisten-Förderation / Fédération Naturiste Internationale. Doch an der Königsseeache wird nun, nach 30 Jahren, Freikörperkultur mit 500 Euro bestraft. Oh Gott! – (Odo Stierschneider. Foto: OST. 29-4-21).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nun gelten auch, wie berichtet, für die Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein ab Freitag, 30. April, 6 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24 Uhr, verschärfte Maßnahmen, um die Ausbreitung von Corona-Infektionen einzudämmen. (Siehe dazu auch den 1. Bericht zu diesem Thema im SALZSCHREIBER hier im Ressort AKTUELLES). Das Gemeindegebiet kann nur noch mit einem negativen Test verlassen werden, die Einhaltung der Quarantäne wird intensiv überwacht. Zwischen 30. April und 9. Mai gilt in Hallein zur Eindämmung von Corona-Infektionen Testpflicht bei der Ausfahrt.

DIE ECKPUNKTE ZU DEN
VERSCHÄRFTEN MASSNAHMEN IN HALLEIN

O Verpflichtende Ausfahrtstests entweder mittels PCR- (nicht älter als 72 Stunden) oder mit Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden) für Personen ab 15 Jahren

O Gültig für das gesamte Gemeindegebiet von Hallein von 30. April, 6 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24 Uhr

O Kontrolle durch Polizei und Bundesheer (zirka 15 Soldaten, Assistenzeinsatz angefordert)

O  Verschärfte Kontrollen der Quarantäne und Hygienemaßnahmen

O  Testangebot wird erweitert

Aufgrund der neuen Situation und der verpflichtenden Ausfahrtstests werden in Hallein die Testkapazitäten aufgestockt und den Bedürfnissen angepasst. Auch beaufsichtigte Selbsttests sind in Vorbereitung. Die genauen Orte und Zeiten werden morgen bekanntgegeben.

FOLGENDE AUSNAHMEN
GIBT ES VON DER TESTPFLICHT

Durchreisende ohne Zwischenstopp

O Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben und diese mittels ärztlicher Bestätigung nachweisen können

O Personen mit einem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist. Dieser wird von spezialisierten Laboren angeboten. Die Kosten dafür sind selber zu tragen.

O  Güterverkehr
O  Impfung befreit nicht von Testpflicht

 

IN HALLEIN WERDEN AN 4 STATIONEN
KOSTENLOSE SCHNELLTESTS GEBOTEN

 

Hallein: Ziegelstadel, Pernerweg 1
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Gemeindezentrum Rif-Taxach, Rifer Hauptstraße 37
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Alte Saline Pernerinsel, Mauttorpromenade 7a
(Zugang über Pfannhauser-Steg)
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Hallein: Salzberghalle, Zatloukalstraße 1
Montag, Mittwoch, Freitag, 7 bis 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 9 bis 19 Uhr

 

Ausfahrtstests auch für Geimpfte verpflichtend
Derzeit liegen noch nicht ausreichend Studienergebnisse zur Corona-Schutzimpfung vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen. Daher sind die Ausfahrtstests auch für geimpfte Personen verpflichtend. Die Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Hallein zu den Ausfahrtsbeschränkungen ist unmittelbar nach Veröffentlichung auf www.salzburg.gv.at/corona-virus abrufbar. – (Informations-Zentrum Land Salzburg. Foto: Viren-News).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Jugendliche und Erwachsene drängen sich in Hallein unbelehrbar, sowohl bei den engen Altstadt-Durchgängen als auch auf den durchwegs viel zu schmalen Fußgängerwegen, eng aneinander vorbei. Leichtsinnig werden Parties gefeiert und immer wieder gibt es Umarmungen. So, als ob man im Laufe des vergangenen Jahres noch nie etwas über Corona gehört hätte. Dies blieb nicht ohne Folgen. Die Infektionen mit Corona nahmen in Hallein leicht, aber unaufhaltsam zu. Dazu die Zahlen aus dem Bezirk Hallein während der letzten drei Wochen, vom 6. bis 27. April 2021: +8, +17, +25, +14, +22, +3, +1, +11, +25, +15 (insgesamt 6.012 Infizierte), +15, +20, + 21, +14, +19, +33, +29, +36, +12, +32, +18, +31. Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen gelten für die Stadt Hallein nun erstmals Ausfahrts-Beschränkungen: Ab Freitag, 30. April bis vorerst Sonntag, 9. Mai 2021. Die wichtigsten Fragen dazu werden hier beantwortet.

Was regeln die Beschränkungs-Verordnungen?

Diese Verordnungen regeln die Voraussetzungen, unter denen es möglich ist, das Gebiet der Stadt Hallein zu verlassen.

Für wen gelten diese Bestimmungen?
Diese Bestimmungen gelten für alle Personen, die aus Hallein ausreisen.

Wann gilt die Beschränkung?
Für Hallein vom 30. April, 6.00 Uhr, bis vorerst 9. Mai, 24.00 Uhr.

Unter welchen Voraussetzungen darf Hallein verlassen werden?
Hallein darf nur verlassen werden, wenn ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
oder
ein Nachweis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR), dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
oder
eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion
oder
ein Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“, der nicht älter als drei Monate ist und mitgeführt wird.

Gilt auch ein Selbsttest?
Nein, die Tests müssen durch eine befugte Stelle erfolgt sein.
Gültig sind beaufsichtigte Selbsttests.

Wo und wann kann ich mich testen lassen?
Damit für die verpflichtenden Tests genügend Kapazitäten bereitstehen, wurde das Angebot an kostenlosen Tests mit Anmeldung erweitert. Alle Testmöglichkeiten unter www.salzburg.gv.at/corona-tets
Anmeldung unter www.salzburg-testet.at

Muss ich mich auch testen lassen, wenn ich geimpft bin?
Ja. Derzeit liegen noch nicht ausreichend Studienergebnisse zur Corona-Schutzimpfung vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen. Daher sind die Ausfahrtstests auch für geimpfte Personen verpflichtend.

Gibt es Ausnahmen von dieser Beschränkung?
Ja, diese Beschränkung gilt nicht:  für Personen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr,
bei der Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
für Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und der Gesundheitsbehörden sowie Angehörige von Rettungsorganisationen und der Feuerwehr im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder bei Einsätzen. Bei Durchfahrt ohne Zwischenstopp, die auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen vorliegt. Für Personen ohne Wohnsitz in Hallein, bei denen vor der Rückreise zum Wohnsitz ein positives Ergebnis durch einen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 festgestellt worden ist, dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sie sich so schnell wie möglich – entweder allein mit einem Kraftfahrzeug oder im Rahmen eines gesicherten Transports - zum Zweck der Absonderung zu einem Wohnsitz begeben. Bei Mitreisenden ist durch entsprechende Schutzvorkehrungen (Tragen einer FFP2-Maske durch die ausreisende positiv getestete Person, entsprechende Schutzausrüstung anderer mitfahrenden Personen) dafür zu sorgen, dass sich die daran Beteiligten nicht mit SARS-CoV-2 infizieren.
Ausnahmen gibt es weiters für den Güterverkehr, die Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen, einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden.

Wie wird das Vorliegen der Ausnahmen überprüft?
Im Fall einer behördlichen Überprüfung sind die Ausnahmegründe glaubhaft zu machen.

Brauche ich einen negativen Test, wenn ich durch die Stadt Hallein reise?
Nein. Für die Durchreise ohne Zwischenstopp durch Hallein braucht es kein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2. Unerlässliche Zwischenstopps (etwa der Aufenthalt von Zügen oder die Weiterfahrt verhindernde medizinische Notfälle) sind irrelevant und begründen nicht die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testergebnisses.

Brauche ich als Lieferant (z.B. von Lebensmitteln) auch einen negativen Test für die Ausreise?
​Nein, weil der gewerbliche Güterverkehr ausgenommen ist.

Brauche ich als Arbeitnehmer/in eines Unternehmens in Hallein einen negativen Test für die Ausreise?
​Ja.

Darf ich bei einem unvorhergesehenen Ereignis die Stadt Hallein verlassen?
Zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum kann die Stadt Hallein ohne negatives ärztliches Testergebnis verlassen werden. Der Sachverhalt ist glaubhaft zu machen.

Kann ich die Stadt Hallein für Versorgungspflichten, Besuche, Sport, Schifahren und dergleichen verlassen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis.

Darf mein Kind eine Schule außerhalb des Gemeindegebietes von Hallein besuchen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis. Dies gilt nicht für Kinder oder Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.

Werden Schülerbusse überprüft?
Ja, Schülerinnen und Schüler über dem vollendeten 15. Lebensjahr müssen ein negatives Testergebnis mitführen.

Darf ich mein Kind zu einer Schule außerhalb des Gemeindegebietes von Hallein bringen oder von der Schule abholen?
Ja, mit einem negativen Testergebnis. – (Pressedienst Land Salzburg. Grafik: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Ein gigantischer Schandfleck mitten in Hallein, immerhin 11.000 Quadratmeter groß und mit 7 großen, teils verrotteten Hallen und Gebäuden  total verbaut, wird nun, wie der SALZSCHREIBER in einem ausführlichen Bildbericht bereits informierte, endlich beseitigt. (Dazu einfach von hier 8 Beiträge weit zurückscrollen). Das Gelände war Tatort zuerst für die Firma Brötje und später für Helmut Reisinger, der hier seinen beliebten REI-Baumarkt führte. Seit dieser seine Tätigkeit einstellte, verrotteten in den vergangenen Jahren die ungenützten Hallen. Doch nun soll neues Leben hier einkehren. Die Firma Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger in Abtenau erwarben das gesamte Areal um 8 Millionen Euro und werden hier in weiterer Folge 150 Wohnungen errichten. Besonders erfreulich und wichtig: Die erschreckend dichte Verbauung wird es hier künftig nicht mehr geben. Nach Abriss der bestehenden 7 Industriehallen und Gebäude, sollen etwa 30 Prozent des Areals in Grünanlagen für die Bewohner der 150 Wohnungen und für die Anrainer umgewandelt werden. Nicht umsonst trägt dieses anspruchsvolle Vorhaben den schönen Namen ,,Grüne Mitte Hallein‘‘.

Die Abbrucharbeiten sind im Gange, der SALZSCHREIBER berichtete bereits darüber – den entsprechenden Beitrag mit 12 Fotos im konkurrenzlos großen SALZSCHREIBER-Format, finden Sie hier im Ressort AKTUELLES, wenn Sie 8 Beiträge weit zurück scrollen. Wenn an der Baustelle alles plangemäß verläuft, sollen die Abbrucharbeiten an den knapp nebeneinander errichteten 7 Hallen und Gebäuden, bis Ende Mai 2021 beendet sein. Das Gesamtvolumen dieser Objekte beträgt rund 50.000 Kubikmeter. Völlig neu: Die anfallenden etwa 700 Tonnen Ziegel, 300 Tonnen Holz und 3.000 Kubikmeter Altbeton, Stahl und Glas werden erfreulicher Weise, soweit dies möglich ist, aber doch beinahe zur Gänze an Ort und Stelle wiederverwertet. Dazu Roland Wernik, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau: ,,Beton soll wieder Beton werden. Unser Ziel ist die Kreislaufwirtschaft.‘‘ Nachdem alle Objekte beseitigt sein werden, soll mit den Bauarbeiten für die 150 Wohnungen, die in unterschiedlichen Größen errichtet werden, im Jahr 2022 begonnen werden. Ein Jahr später, im Jahr 2023, werden die ersten Wohnungen zu beziehen sein. – Wenn Sie hier anschließend 6 Beiträge weit zurückscrollen, finden Sie einen Beitrag, verfasst von Vizebürgermeister Florian Scheicher, der sich ebenfalls mit dem erfreulichen Bauvorhaben beschäftigt.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Im Vergleich zu den Fotos, die dem ersten SALZSCHREIBER-Beitrag über das Projekt ,,Grüne Mitte Hallein‘‘ angefügt wurden, hat sich die Szenerie der großen Baustelle deutlich verändert. Die Abrissarbeiten gehen zügig voran. FOTO 1: Von einem früheren Gebäude, ist nur noch die Tragekonstruktion mit Dach und ohne Mauern übrig. FOTO 2: Am linken Ende der Tragekonstruktion auf dem 1. Foto demonstrierte ein Bagger seine respektable Kraft und riss mühelos das 1. Segment der Konstruktion zu Boden. Deutlich erkennbar die geknickte Dachrinne. FOTO 3: Die rechte Hälfte dieser Hallen-Tragekonstruktion. FOTOS 4 bis 7: Verschiedene Ansichten aus dem Verlauf der Abrissarbeiten. FOTO 8: Auch ein Gebäude neben den Hallen wird abgerissen. Es begann ganz unspektakulär mit dem Aushängen der Fensterflügel. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Marco Riebler ist Autor des Buches ,,Gespräche im Kaffeehaus‘‘. Er lebt in Salzburg, ist Unternehmer, Journalist und Fotograf. Seiner Ansicht nach ist das Interview wohl die schönste, spannendste und intimste Form der journa­listischen Darstellung. Dem regelmäßigen Besucher des Café Bazar hat es dort ein Zitat von Thomas Bernhard besonders angetan: ,,Wie andere in den Park oder in den Wald, lief ich immer ins Caféhaus, um mich abzulenken und zu be­ruhigen, ein ganzes Leben‘‘. Marco Riebler hält für die Leserinnen und Leser seines Buches, in dessen Vorwort auch eine sehr persönliche, sehr sympathi­sche Definition des Caféhauses bereit. Zitat: ,,Caféhäuser sind besondere Orte, Gelassenheit und Gediegenheit finden ihren Platz. Wer das erkennen darf, startet zufrieden in den Tag, muss es schätzen und immer wieder besuchen. Besuchen wir es nicht, verlieren wir ein kulturelles Gut.‘‘ So war es stets ein Caféhaus, in dem Marco Riedler seine insgesamt 15 prominenten Gesprächspartner/innen zum Interview bat. Unter ihnen auch Halleins promi­nenter Konditormeister und Chocolatier Gerd Braun. Dessen Interview umfasst nahezu 10 Din A5 Seiten. Marco Riedler stellte 28 Fragen, die von Gerd Braun alle beantwortet wurden. Aus Platzgründen musste der SALZSCHREIBER eine Auswahl treffen.

Was müssen Sie Ihren Gästen bieten,
um als gutes Caféhaus zu gelten, Herr Braun?

Das Caféhaus ist für mich der klassische Ort, wo man unter vielen Leuten einsam ist. Diese wohltuende Anonymität, wenn man sie wünscht, erlebt man in einer Umgebung, die Vieles bereitstellt. Von Zeitungen über Literatur bis hin zu den kulinarischen Angeboten. Im Caféhaus hat man die Chance zu sich selbst zu finden. Wichtig ist, dass die Umgebung stimmig ist. Es kann das klassische Wiener Caféhaus sein, mit Thonetstühlen und Marmortischen, es kann aber auch ein stimmiges architekto­nisches Konzept sein. Die Einrichtung sollte für mich von kultivierter Qualität sein. Das Angebot für den Gast sollte die idente Qualität haben, vom Kaffee bis zum Gebäck.

 

Ist Ihnen ein privater Caféhausbesuch
in Erinnerung geblieben?

Es sind vor allem die Cafés in Paris am Boulevard Saint-Germain, die mich inspirie­ren und ein prickelndes Gefühl in mir auslösen. Die Straße ist sehr präsent und sorgt für ein besonderes Flair. In Wien bin ich leider selten, aber dann im Café Prückel, in Salzburg ist es das Café Tomaselli oder das Café Bazar. Es ist immer das Flair der Großstadt, das diese Cafés widerspiegeln. Ein Caféhaus kann ein persönlicher Ort sein, der nicht austauschbar ist.

Beim Betreten Ihres Caféhauses sieht man sofort den Bauhausstil,
der sich in der Einrichtung widerspiegelt.
Entspricht der Bauhausstil Ihrem Geschmack?

In meiner Lehrzeit, die ich in Bad Reichenhall absolviert habe, kam ich mit Meistern aus dem Norden in Berührung, durch diese bekam ich Kenntnis von der Lamprecht-Schule. Das war ein Glücksfall für mich. In Wolfenbüttel gab es die wohl bedeutendste Konditorei-Fachschule, mit ihrem Gründer und Direktor Bernhard Lambrecht. Er hat den Bauhausgedanken eins zu eins auf die Konditorei übertragen, was für die damalige Zeit fast exotisch war. Die Konditorei empfindet man gemeinhin als lieblich mit Blümchen und Verzierungen. Der Laie hat immer noch das Rokokobild vor sich. Für den Bauhausgedanken ist die Materialgerechtigkeit von grundlegender Bedeutung. Unnötiges wird weggelassen, dafür steht die reine Schönheit des Materials als Gestaltungselement im Vordergrund. Ich bin immer auf der Suche nach diesem Pu­rismus, dem Ausschöpfen des Bestehenden in formschöner, klarer Art. Der Bauhausgedanke ist mir über die Konditorei nähergebracht worden, später entwickelte sich das Interesse an der Architektur.

Kann man die Architektur wirklich eins zu eins
auf das Konditoren-Handwerk übertragen?

Wenn ein Prinzip stimmt, stimmt es wohl immer. Wenn es in der Architektur funktioniert, funktioniert es auch in der Konditorei. Der Betrachter, im Sinne des Bauhausgedankens, möchte von außen die Qualität erahnen können. Er möchte kein gequältes Produkt mit unnötigen, oberflächlichen Verzierungen.

Wenn Sie Kunst mit Handwerk vergleichen,
worin besteht der Unterschied?

Das Schaffen des Künstlers dreht sich um die Originalität seines Werkes. Der Weg hin zur Erlangung dieser Originalität ist meist ein einsamer. Wenn ich einem Werk begegne, muss es eindeutig und fesselnd sein, dann ist es für mich Kunst. Ich kann Kunst aber nicht definieren, das gehört für mich zu ihrem Wesen. Im Gegensatz dazu steht das Handwerk. Es geht um die verantwortungsvolle Weitergabe von Wissen mit der Ausbildung für die kollektive Praxis, den Anspruch auf Weiterbildung und das Aus-sich-selbst-Lernen.

 

Sehen Sie es als Geschenk an,
dass Ihre Söhne Ihre Tradition fortsetzen?

Eine Nachfolge ist ein Geschenk für jede Generation. Wer möchte schon gerne verschwinden sehen, was Generationen mit Herzblut aufgebaut haben. Ich bin sehr glücklich, dass meine Söhne unsere Tradition fortsetzen.

 

Wie viel Einsatz
muss man bereit sein zu leisten?

Es braucht ein enormes Engagement und eine gute Partnerschaft. Alleine schafft man es nicht. Ich ohne meine Frau, mein Vater ohne meine Mutter – undenkbar. Es wäre auch eine Illusion, nur mit Mitarbeitern ohne Familie zu arbeiten und derart aufwendige Produkte herzustellen.

 

Leben Sie ein Leben
für Ihr Unternehmen?

Es ist eine Symbiose. Ich bin glücklich mit meinem erfüllenden Werdegang. Meine Arbeit gibt mit viel zurück.

Sind Sie zufrieden, weil Sie am Ende des Tages
etwas Reales, etwas zum Angreifen geschaffen haben?

Das fertige Produkt, die edlen, kostbaren Materialien, die ich verwende und wie ich sie verwende, machen mich zufrieden. Mit den Fertigkeiten meiner Hände gestalte ich und lasse Dinge entstehen, die besonders sind. Ich sehe das Ergebnis und verspüre Genugtuung. Wenn dann Lob und Wertschätzung dazukommen, freut mich das.

 

Können Sie loslassen und Ihren Söhnen
absolute Handlungsfreiheit einräumen?

Nein, das muss ich mir ganz ehrlich eingestehen. Es ist mein wunder Punkt. Ich lasse unbewusst nicht los. Es ist wie ein Klotz am Bein. Mine Tätigkeit ist noch immer so inspirierend. Bei aller Bescheidenheit, es hat sich viel Wissen angesammelt und ich möchte tun. Wohin soll ich mit all meinem Wissen? Spazieren gehen? Es gibt auch keinen Ärger im Unternehmen, wir sind ein wunderbares Team, das erschwert das Loslassen. Mein ganzes Leben lang blickte ich stets vorwärts, versuchte Pro­bleme zu lösen und innerlich zu wachsen. Auf das Aufhören wird man nicht vorbereitet. Ich bin es auch nicht. Das Leben ist ein großes Abenteuer. – (Entnommen dem Buch ,,Gespräche im Kaffeehaus‘‘ mit Fotos von Marco Riebler. Erschienen im Verlag Marco Riebler, Salzburg.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der 18. April steht seit 1982 weltweit als `International Day of Monuments and Sites´ bzw. `World Heritage Day´ im Zeichen des UNESCO-Welterbes und soll auf die Besonderheiten und Einzigartigkeiten des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes der Welt aufmerksam machen. Österreich feierte heuer erstmals den `Welterbe-Tag´. Die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, hat das Welterbe als ‘Auszeichnung und Auftrag zugleich‘ bezeichnet. Die Salzburger Altstadt, die von den Salzburger Erzbischöfen durch den Verkauf von Halleiner Salz über sechs Jahrhunderte hinweg attraktiv ausgestaltet werden konnte, gehört seit 1996, also seit 25 Jahren, zum UNESCO-Weltkulturerbe.

600 JAHRE LANG DIENTE DAS SALZ AUS HALLEIN DEN ERZBISCHÖFEN
FÜR DIE GROSSZÜGIGE AUSGESTALTUNG DER STADT SALZBURG

Es ist nur den einst auch weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfen zu danken, dass die Stadt Salzburg, ihr Regierungs-Sitz, großzügig ausgestaltet wurde und heute Weltkulturerbe ist. Doch mit welchem Geld? Mit den bescheidenen kirchlichen Abgaben der Bevölkerung? Weit gefehlt! 600 Jahre lang, etwa von 1200 bis 1800, erwirtschafteten die kirchlichen Landesherren die für die großzügige Ausgestaltung der Stadt Salzburg notwendigen finanziellen Mittel, aus dem Verkauf von Salz aus Hallein, das als Sole vom Salzbergwerk Dürrnberg nach Hallein geleitet wurde. Dort wurde in mehreren Salinen die Sole zu Salz verdampft, in Dörranlagen getrocknet, in Holzfässer verladen und mit Schiffen auf der Salzach oder mit Fuhrwerken zu den jeweiligen Salz-Abnehmern gebracht. Per fürsterzbischöflichem Dekret (!) wurde verfügt, dass das Salzwesen der Stadt Hallein komplett entzogen (!) wurde. Damit erhielt die Stadt Hallein 600 Jahre lang nichts, keinen Heller und keinen Dukaten, aus dem glänzend verlaufenden Salzgeschäft!

,,ES KAM MIR VOR, ALS SEI ICH VOM HIMMEL, DER STADT SALZBURG,
AUF EINEN MISTHAUFEN, DIE STADT HALLEIN GEFALLEN!‘‘

Diese völlig unfassbare fürsterzbischöfliche Entscheidung gegen Hallein, machte die Salzstadt zu einem Ort des Schreckens. Reisende, die sich nichtsahnend nach Hallein verirrten, beklagten sich über aggressiv bettelnden Frauen und Kinder und zeigten sich angesichts der hohlwangigen Stadtbewohner und des Zustandes der Stadt entsetzt. Auch Komponist Franz Schubert geriet versehentlich nach Hallein und berichtete schockiert in einem Brief an seinen Bruder: ,,Es kam mir vor, als sei ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein gefallen!‘‘ Deutlicher geht es wohl nicht mehr. Die Salzburger Erzbischöfe nahmen 600 Jahre lang keinen einzigen Ziegel in die Hand, um an der Quelle ihres Reichtums, in Hallein, auch nur ein einziges repräsentatives Gebäude zu errichten. Dafür wurde ihre Residenzstadt Salzburg großzügig ausgestattet. Zahlreiche Kirchen mit dem Dom an der Spitze, die Festung Hohensalzburg, (eine der größten Festungs-Anlagen in Europa), die Residenz mit dem Residenzbrunnen und so weiter. Die Residenzstadt konnte aus Sicht der Fürsterzbischöfe einfach nicht genug bekommen.

 

DIE STADT SALZBURG HAT IHRE WELTBERÜHMTE SCHÖNHEIT DEN
SALZRAUBZÜGEN DER FÜRSTERZBISCHÖFE IN HALLEIN ZU VERDANKEN

Und heute? Es ist noch keinem einzigen Bürgermeister der Stadt Salzburg eingefallen, spätestens angesichts der Ernennung ihrer schönen Stadt zum Weltkulturerbe, einmal Kontakt mit Hallein zu suchen, um hier mit Anstand die allzu lange anstehenden offenen Probleme endlich in Ordnung zu bringen. Von irgendeinem anteilsmäßigen Werteausgleich zugunsten Halleins kann ohnehin keine Rede sein. Aber es wäre ein Zeichen des Anstandes, wenn die Stadt Salzburg das Angebot unterbreiten würde, sich in Hallein an der Finanzierung eines salzbezogenen Projektes zu beteiligen – schließlich hat die Landeshauptstadt den jahrhundertelangen Salzraubzügen der Salzburger Fürsterzbischöfe in Hallein, ihre weltberühmte Schönheit zu verdanken. Damit rückt sogleich ein brennheißes, salzbezogenes Problem in den Mittelpunkt. Die letzte noch erhaltene historische Salzsiedepfanne in Hallein, ein wertvolles Relikt vor allem für die Stadt Salzburg (!), steht auf der Pernerinsel – in einem einsturzgefährdeten Gebäudeteil der alten
historischen Saline.

SALZBURG SOLLTE SICH AN DER SANIERUNG DES HISTORISCHEN SUDPFANNEN-GEBÄUDES AUF DER PERNERINSELBETEILIGEN
So wie im Weltkrieg zahlreiche Holzstützen die Decken der Kellergeschoße als letzten Zufluchtsort bei Bombenangriffen vor dem Einsturz schützen mussten, so stützen nun zahllose Holzpfosten (siehe Fotos 2 bis 5) das 1. und 2. Geschoß der Alten Saline im Bereich einer der letzten historischen Salzsiedepfannen in ganz Europa: Gewissermaßen Salzburgs Denkmal bezüglich der sehr einseitigen Nutzung des Halleiner Salzes nur für die Stadt Salzburg über Jahrhunderte hinweg. Es wäre jedenfalls eine freundschaftliche und historisch gerechtfertigte, auch moralisch begründbare Geste der Landeshauptstadt gegenüber der 600 Jahre lang massiv benachteiligten Stadt Hallein, sich in irgendeiner Form an der Sanierung des Salzsiedepfannen-Gebäudes zu beteiligen. Es wäre natürlich äußerst erfreulich, wenn die Bürgermeister der Stadt Salzburg und der Stadt Hallein, freundschaftlich und gemeinsam, einst die sanierten Räumlichkeiten rund um die historische Salzsiedepfanne in Hallein, offiziell eröffnen würden!

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die Stadt Hallein sorgte in jüngster Vergangenheit für schöne Fassaden an der Alten Saline auf der Pernerinsel. Der Gebäudeteil in der Mitte des 2. Fotos ist einsturzgefährdet und enthält die historische Sudpfanne. FOTOS 3, 4 und 5: Innen sieht es schon ganz anders aus. Ein Wald von Holzpfosten im Erdgeschoß verhindert den Einsturz des Gebäudes. FOTO 6: Die Sudpfanne im 1. Stock des Gebäudes. Sie wurde vom Erdgeschoß aus beheizt. Auch hier gibt es zahlreiche Holzstützen, die den Gebäude-Einsturz verhindern sollen. FOTO 7: Wir stehen in der Sudpfanne. Links die salzachseitige Front der Sudpfanne. Diese Pfannenseite wurde schräg ausgebildet, so dass hier nach Verdampfung der Salzsole, das zurückgebliebene Salz aus der Sudpfanne herausgezogen werden konnte. FOTO 8: Der Durchgang zwischen Sudpfanne und Trocknungsfläche. Rechts die Sudpfanne, links die von unten beheizte Eisenfläche, auf der das Salz aus der Sudpfanne getrocknet wurde. FOTO 9: Das Ganze noch einmal im Überblick: Im Vordergrund die Eisenfläche für die Salztrocknung, in der Mitte der Durchgang und dahinter die Sudpfanne. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit Stand 16. April 2021, wurden im Bundesland Salzburg unter den 555.600 Einwohnern bisher 45.956 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Aktuell sind derzeit im Land Salzburg 1882 Personen mit Corona infiziert. Insgesamt waren im Bundesland bisher 551 Todesfälle zu beklagen. Unter den knapp 60.000 Einwohnern im Bezirk Hallein wurden bisher an die 5.600 Personen positiv auf Corona getestet. Derzeit sind hier 147 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Im Bezirk Hallein gab es bis jetzt 60 Todesfälle. – Im Gedenken an die bisher an den Folgen einer Corona-Infektion Verstorbenen, wurden am 16. April 2021 an öffentlichen Gebäuden, entweder die Fahnen auf Halbmast gesetzt oder eine Trauerfahne gehißt. Unsere Fotos zeigen, dass vor der Bezirkshauptmannschaft Tennengau die Fahnen auf Halbmast gesetzt wurden und dass vor dem Halleiner Rathaus eine Trauerfahne aufgezogen wurde. – Es muss mit allem Nachdruck darauf verwiesen werden, dass der Großteil der in Hallein unterwegs befindlichen Personen die geltenden Corona-Beschränkungen noch immer aufs Gröbste missachtet. Die vorgeschriebenen Abstände zu anderen Personen werden auf öffentlichen Gehwegen überhaupt nicht eingehalten (dort gilt: hintereinander im Abstand von 2 Metern gehen, da die Gehwege durchwegs viel zu schmal für das nebeneinander Gehen sind.) Wenn Gruppen unterwegs sind, gibt es immer wieder den verbotenen   Körperkontakt. Wenn zwei Personen miteinander verwandte Personen am Gehsteig nebeneinander gehen, denken sie nicht daran auszuweichen, wenn ihnen eine Person entgegenkommt. So viel Unbelehrbarkeit, so viel Sturheit sind die beste Voraussetzung dafür, dass uns das Corona-Virus noch lange erhalten bleibt. Die Stadtpolizei müsste längst schon in dieser Hinsicht Kontrollen durchführen und in der Stadt immer wieder präsent sein. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Die am 15. April 2021 dem Finanzausschuss vorgelegte Jahresrechnung 2020 ist erfreulich – stellt allerdings keine Jubelmeldung dar. Die Corona-Krise beschäftigt uns alle nach wie vor und hat vielen Familien, Unternehmern und Vereinen im vergangenen Jahr alles abverlangt und vor große Herausforderungen gestellt. Ein sparsamer Umgang mit dem Steuergeld ist absolut richtig und wichtig, allerdings darf es nicht – und schon gar nicht in Krisenzeiten – zum Sparen auf Kosten der Bevölkerung, der Vereine oder der städtischen Geschäftswelt kommen. Wir brauchen jetzt einen mutigen und visionären Blick in die Zukunft, sodass nicht nur die Stadtfinanzen, sondern auch das Leben und die Gemeinschaft in unserer Stadt gut und sicher aus der Krise kommen. Die jetzigen Zahlen geben uns unmittelbar dazu die Chance.“, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

„Das Jahr 2020 war alles andere als normal – Corona hat alles auf den Kopf gestellt und ließ Prioritäten und Pläne gänzlich anders bewerten. Das sieht man auch im Jahresabschluss der Stadt Hallein. Projekte wurden verschoben, Investitionen nicht getätigt und eine Ausgabensperre angeordnet. Hilfen des Bundes und des Landes in Millionenhöhe haben neben diesen Faktoren genau dazu beigetragen, dass die Zahlen mit Ende 2020 genauso ´schön` sind, wie sie eben am 15. April vorgelegt wurden. Doch diese Projekte werden irgendwann umgesetzt werden müssen, die Hilfen werden wegfallen und das gesellschaftliche Leben kommt wieder zur alten Stärke zurück. Spätestens dann holt uns die Realität ein und das jetzige Ergebnis wird als ´Corona-Bonus-Ergebnis` in die Geschichte eingehen.“, so Vizebürgermeister Scheicher und fügt abschließend hinzu:

 

„Bei all den vorerst positiven Nachrichten stört mich allerdings, dass unter der SPÖ-Führung nach Außen das Sparen verkündet wurde, tatsächlich dieser Kurs jedoch dann endet, wenn es um die Versorgung und Besserstellung von Günstlingen geht. Im Corona-Jahr 2020 wurden neue Jobs für SPÖ-Funktionäre geschaffen, Politiker-Gehälter neu erfunden und bei der eigenen PR keineswegs gespart. Wir wissen von Subventions-Empfängern, dass sie Gelder an die Stadt zurückbezahlen mussten – für diese Vereine und Institutionen sind solche Meldungen zur Finanzlage wie ein Schlag ins Gesicht. Gleichzeitig wird Eigentum der Stadt Hallein, bei einem zinsschwachen Plus am Sparbuch, leichtfertig verkauft. Vor einem Jahr hat der Bürgermeister gemeint, dass es einen Projekt-Stau in Hallein gibt – das jetzige zusätzliche Zurückreihen von Investitionen und Projekten wird hier nicht unbedingt positive Veränderungen bewirken. Sparen ist wichtig, umso wichtiger ist es aber auch, gerade jetzt zu investieren. Projekte weiterhin auf die lange Bank zu schieben hat nichts mit Sparen zu tun, sondern wird dem Standort mittel- und langfristig auf den Kopf fallen. Hallein hat aus Corona finanziell ein absolutes Plus erwirtschaftet – Hilfsgelder sind nicht für das Sparbuch da, sondern für Hilfen an Vereine, städtische Unternehmer und für die Bevölkerung.“

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Sparen wo es möglich ist, investieren wo es notwendig ist“ – der Kurs, den Bürgermeister Alexander Stangassinger im Jahr 2020 vorgegeben hat, macht sich bezahlt. Trotz Minder-Einnahmen bei den Ertragsanteilen und bei der Kommunalsteuer von zusammen 2,9 Millionen Euro, verzeichnet die Stadt Hallein ein positives Ergebnis. An liquiden Mitteln sind mit 31.12.2020 ganze 5,7 Millionen mehr am Konto der Gemeinde, nämlich 19,7 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Stadt hat sich um 531.000 Euro verringert. Zudem wurden die Haftungen um 341.000 Euro reduziert. Im Vermögenshaushalt hat die Stadt Hallein am Ende des Corona-Jahres ein Plus von 1,47 Millionen Euro zu Buche stehen – die gesamten Vermögenswerte der Stadt (Häuser, Grundstücke, Straßen, Brücken, Fahrzeuge etc.) belaufen sich auf knapp 201 Millionen Euro. Im Ergebnishaushalt steht mit 31.12.2020 ein Nettoergebnis von 3,82 Millionen Euro plus. Die Rücklagen – das Sparbuch der Gemeinde – wurden um 3,7 Millionen Euro aufgestockt. Somit ist die Stadt Hallein mit 19,47 Millionen Euro für die kommenden Auswirkungen der Krise vorerst gerüstet.

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,WIR STEHEN FINANZIELL GUT DA, DÜRFEN
UNS ABER VOM POSITIVEN ABSCHLUSS NICHT TÄUSCHEN LASSEN.‘‘

Bürgermeister Alexander Stangassinger fasst zusammen: „Wir haben gut budgetiert, jedoch hatten wir als Stadt keinen Einfluss darauf, dass die Pandemie einige Vorhaben verzögert oder gar verhindert hat. Das Ergebnis zeigt aber, dass unser Weg eindeutig der richtige ist. Jeder der mich kennt weiß, dass ich generell nicht mehr Geld ausgebe, als ich zur Verfügung habe und ein sparsamer Mensch bin – privat wie beruflich. Die Krise hat uns finanziell, aber auch hinsichtlich des Fortschritts bei unseren Modernisierungs-Arbeiten, hart getroffen. Wir stehen zwar finanziell gut da, dürfen uns aber von diesem positiven Rechnungsabschluss nicht täuschen lassen.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,DIE STARKEN FINANZZAHLEN ENTSTANDEN,
WEIL WICHTIGE PROJEKTE WEGEN CORONA VERSCHOBEN WURDEN.‘‘

Die starken Finanzzahlen der Stadtgemeinde Hallein stehen nämlich direkt im Zusammenhang damit, dass aufgrund von Corona weniger Arbeiten durchgeführt werden konnten. Einige Großprojekte, vor allem aber zahlreiche Standard-Arbeiten mussten verschoben werden. Der Reinhalteverband hat rund 850.000 Euro weniger für Projekte ausgegeben; die fischpassierbare Sohlrampe (750.000 Euro) war 2020 geplant und musste verschoben werden. Weiters konnten etwa Möblierungs-, Dachdecker- sowie Infrastruktur-Arbeiten an zahlreichen Gebäuden noch nicht erledigt werden.  Zudem erhielt die Gemeinde eine höhere Umweltförderung für den Ausbau der VS Rif und auch für das Stille Nacht Museum ging eine letzte Förderungszahlung von 316.000 Euro ein. Die Corona-Ersatzzahlungen und die verminderte Landesumlage wirken sich mit 1,4 Millionen Euro ebenfalls positiv auf den Rechnungsabschluss aus. 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,DIE NEUE FINANZIELLE DARSTELLUNG
NACH DER VRV 2015 WAR EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG.‘‘

Die Summe von 5,7 Millionen Euro an liquiden Mitteln ist auch deshalb so hoch, weil in der Darstellung nach der neuen VRV (Voranschlags-Rechnungsabschluss-Verordnung 2015) nur zwölf statt 13 Monate dargestellt werden. Bürgermeister Stangassinger erklärt: „Früher wurden Rechnungen im Jänner von Projekten aus dem Vorjahr noch ins vergangene Rechnungsjahr übernommen – das ist nun nicht mehr zulässig. Von den 5,7 Millionen Euro fallen daher schon 1,9 Millionen Euro an Forderungen für das Vorjahr weg. Diese neue Darstellung nach der VRV 2015 war für meine Mitarbeiterinnen eine große Herausforderung und Umstellung – jedoch werden wir uns in ein paar Jahren alle daran gewöhnt haben und das Ergebnis wird einfacher zu lesen sein.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ES WURDEN KEIN PERSONAL
SONDERN URLAUBE SOWIE ÜBERSTUNDEN ABGEBAUT.‘‘

Ein weiterer wichtiger Baustein der erfolgreichen Corona-Finanzpolitik des Bürgermeisters, war die 10-Prozent-Ausgabensperre, welche er am 3. Juni 2020 veranlasste. Stangassinger erklärt dazu: „Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, wie sich die Krise 2020 niederschlagen wird. Es war klar, dass wir Einnahmenausfälle aus Ertragsanteilen und Kommunalsteuer hinnehmen werden müssen – in welcher Höhe war nicht abzuschätzen. Zudem war es nicht klar, ob und wieviel die Gemeinden vom Bund erstattet bekommen. Ich habe daher alle meine Abteilungen aufgefordert, zehn Prozent der Ausgaben radikal einzusparen.“ Dieser Anweisung konnten die meisten Abteilungen Rechnung tragen – wie es sich in einer Krise gehört, wurde nur investiert, wo es dringend notwendig war. Zudem sorgte der Bürgermeister dafür, dass kein Personal, sondern Urlaube sowie Überstunden abgebaut wurden. Insgesamt wurde so mehr Personal eingestellt, jedoch konnten durch spätere Besetzungen und den Abbau von Überstunden ganze 747.000 Euro im Jahr 2020 eingespart werden. Die Rückstellungen für nicht konsumierte Urlaube reduzierten sich um immerhin 197.000 Euro.

 

DER BÜRGERMEISTER: ELTERN VON KINDERN
IN STÄDTISCHER BETREUUNG UM 140.000 EURO ENTLASTET

Ebenfalls positiv bilanziert die Modernisierung der Parkgebühren, zumindest in einer Hochrechnung aufs gesamte Jahr. Die 3-Stunden-Gratis-Parken-Regelung auf der Pernerinsel führte zwar zu einem Minus von 72.000 Euro gegenüber dem Jahr 2018. Das neue Bewirtschaftungs-Modell der Parkflächen in der Altstadt, seit September 2020 in Kraft, würde auf das Jahr hochgerechnet 94.000 Euro betragen und so zu einem Einnahmenplus von 22.000 Euro führen. Aufgrund der Pandemie wurde die Parkraum-Bewirtschaftung erst im letzten Jahresdrittel eingeführt und die Stadt konnte den finanziellen Rückgang bei den attraktiven Oberflächen-Parkplätzen zumindest minimieren. Durch die vorausschauende, soziale Finanzpolitik war es in den Krisenmonaten, wo Lockdowns an der Tagesordnung standen, sogar möglich, die Eltern von Kindern in städtischen Betreuungs-Einrichtungen um 140.000 Euro an Subventionen für Betreuungs-Gebühren zu entlasten. 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ICH GEHE AUCH IN KRISENZEITEN
SPARSAM UND ZWECKMÄSSIG MIT STEUERGELD UM‘‘.

Das positive Ergebnis im Rechnungs-Abschluss stimmt Bürgermeister Stangassinger zufrieden, dies sei jedoch kein Grund, vom Kurs abzuweichen: „Man sieht, allen Kritikern zum Trotz haben wir ein mehr als positives Ergebnis eingefahren. Die Halleinerinnen und Halleiner können sich sicher sein, dass ich als Bürgermeister auch in Krisenzeiten sparsam und zweckmäßig mit dem Steuergeld umgehe. Das ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen: Das Geld nicht zu verschwenden, sondern zielgerichtet und sinnvoll zu verwenden.“ Man dürfe in dieser Zeit nicht vergessen, dass sich die Krise wohl erst so richtig auswirken wird. Stangassinger führt aus: „Einige Projekte, die wir verschoben haben, werden irgendwann fällig. Wir wissen nicht, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Ein Ende der Krise ist nicht vorhersehbar. Und am Gravierendsten ist, dass wir die Auswirkungen nicht abschätzen können, denn die Einnahmen-Ausfälle werden nicht aufhören. Zeitgleich werden unsere Hausaufgaben nicht weniger und wir müssen und werden weiter in die Modernisierung investieren.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,HALLEIN IST GUT AUF DIE
ZUKUNFT UND DIE CORONA-AUSWIRKUNGEN VORBEREITET.‘‘

Der Neubau des Kindergartens, Modernisierung von Schulen, Brückensicherheit, eine zukunftsfähige Abfallwirtschaft – das alles steht der Stadt in den kommenden Jahren bevor. Stangassinger sagt: „Wir haben im Jahr 2020 viel erreicht und trotz Krise ein solides und positives Ergebnis eingefahren – das gibt uns einerseits Gewissheit, dass wir zukunftsweisende Arbeit leisten und es gibt uns andererseits die Zuversicht, dass wir in Hallein weiterhin diese Krise mit Bedacht meistern, sparsam wirtschaften und dank unserer jetzt höheren Rücklagen, sowie weniger Schulden, gut auf die Zukunft und die Corona-Auswirkungen vorbereitet sind.“ 

 

DER BÜRGERMEISTER: ,,ES IST FÜR MICH WICHTIG,
MIT DEN STEUERGELDERN SORGSAM UMZUGEHEN.‘‘

Abschließend gibt der Halleiner Bürgermeister zu bedenken: „Die Krise zeigt uns, wer die Leidtragenden sind. Große Konzerne haben weniger Probleme, die Krise zu bewältigen. Das größte Problem haben die kleinen und mittleren Betriebe, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach wie vor um ihre Zukunft bangen und die große Mehrheit derer darstellen, die diese Krise bezahlen. Diese Menschen haben berechtigte Sorgen und darum ist es mir besonders wichtig, auch in Zukunft mit deren Steuergeldern so sorgsam umzugehen, wie wir es bereits 2020 unter Beweis gestellt haben.“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Titelgestaltung und Foto 1: Odo Stierschneider. Foto 2: Mercanto-Press).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nun wurde also im Bezirk Hallein die 6000er-Marke der bisher mit Coronaviren infizierten Personen überschritten. Am Mittwoch, 14. April 2021, lag die Zahl der Infizierten noch bei 5.997. 15 weitere Infizierte am darauffolgenden Donnerstag, 15. April, sorgten für den neuen Stand: 6.012 Infizierte im Bezirk seit Beginn des Corona-Horrors vor über einem Jahr. Der tägliche Zuwachs an Infizierten lag in den zurückliegenden Wochen zwischen 0 am 17. Februar 2021 und 39 am 19. März. Die täglichen Zuwachszahlen im Bezirk Hallein während der letzten 4 Wochen vom 15. März bis 15. April: 27, 9, 46, 32, 39, 34, 18, 30, 22, 31, 26, 9, 11, 3, 33, 16, 25, 10, 26, 19, 16,10, 8, 25, 14, 22, 3, 1, 11, 25, 15. Man erkennt, dass sich die Situation allmählich doch ein wenig bessert.

 

 „Die Impfung wirkt, das sehen wir vor allem bei den älteren Salzburgerinnen und Salzburgern, die zu einem Großteil bereits immunisiert sind“, betont der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. Die Impfungen und das umfangreiche Testangebot haben dazu geführt, dass bisher keine Auswirkungen der Osterfeiertage zu spüren sind. Die Neuinfektionen haben sich bei etwa 160 pro Tag eingependelt. Die Eckdaten zum Tag (Stand 15. April 2021, 8.30 Uhr): Bisher wurden in Salzburg 45.842 positiv auf das Corona-Virus getestet, es gibt derzeit 1.904 aktiv infizierte Personen. Die Zahl der Todesfälle hat sich mittlerweile auf 548 erhöht. 91 Covid-Patienten werden in Spitälern behandelt, davon 20 auf der Intensivstation.

 

Das umfangreiche Testangebot und die Corona-Impfung der älteren Bevölkerung sieht Landesstatistiker Gernot Filipp als Grund, warum es bisher keinen Oster-Effekt gibt, wie es zum Beispiel nach Weihnachten der Fall war. „Die 7-Tages-Inzidenz ist leicht auf 214 gestiegen, aber sie liegt nun seit zehn Tagen im Bereich zwischen 200 und 215. Auch die Reproduktionszahl bleibt stabil unter 1“, so Filipp. Der große Anstieg der Neuinfektionen nach den Osterfeiertagen blieb also bisher aus. „Auch die Tests tragen da einen wesentlichen Teil bei. Jede entdeckte Infektion verhindert viele weitere, das wirkt sich natürlich positiv aus“, so Filipp.


Mit Argusaugen wird natürlich laufend die Lage in den Spitälern beobachtet, sie ist derzeit in Salzburg stabil. „Die Anzahl der stationären Fälle ist im März auf etwa 110 bis 120 angestiegen, sie ist jetzt wieder rückläufig. Auf den Intensivstationen bleibt das Niveau mit 20 bis 25 belegten Betten aber weiterhin hoch. Das Durchschnittsalter beträgt hier 62 Jahre, bei den Frauen ist sie sogar auf 58 gesunken“, erklärt Filipp.

 

War im ersten Jahr der Pandemie vor allem die ältere Bevölkerungsschicht stark betroffen, wirkt sich nun die Impfung auf diese positiv aus. Die Altersunterschiede sind deshalb gravierend. „Bei den über 80-Jährigen, von denen rund 80 Prozent zumindest die erste Teilimpfung bekommen haben, liegt die 7-Tage-Inzidenz nur mehr bei 50“, sagt Filipp. Zum Vergleich: Die Gruppe der 15- bis 19-Jährigen weist einen Wert von fast 400 auf. „Generell ist der Wert bei der erwerbsfähigen Bevölkerung mit 260 fast drei Mal so hoch wie jener der über 65-Jährigen, der bei rund 90 liegt“, erklärt der Landesstatistiker.

 

Die 7-Tage-Inzidenz der Bundesländer: Wien (278,7), Kärnten (226,3), Salzburg (214), Oberösterreich (210,8), Tirol (194,2), Niederösterreich (189,7), Vorarlberg (167,2), Steiermark (163,7), Burgenland (159,3) und Österreich (210,3). Salzburg liegt also noch immer an 3. Stelle. Die 7-Tage-Inzidenz der Bezirke: Flachgau (257,6), Stadt Salzburg (226,5), Lungau (213,7), Pinzgau (195,1), Tennengau (185,3) und Pongau (149,9) und Land Salzburg (214). Gernot Filipp abschließend: „In 18 Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 0, in 35 Gemeinden bei über 250.“ – (Odo Stierschneider, Info-Center Salzburg. Foto: Medgraphic).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Es freut mich, dass mit den nun begonnen Abbrucharbeiten auf dem einstigen ´Reisinger-Areal`, der Startschuss für die vertiefenden Planungen bezüglich des 11.000m2 großen Baufeldes gegeben wurde und somit einer Entwicklung der Markt-Ruine hin zu einem stadtnahen, modernen, grünen Wohn- und Lebensraum nichts mehr im Wege steht. Besonders begeistert bin ich von dem Vorhaben der Salzburg Wohnbau-Gruppe, alte, derzeit verbaute Baustoffe zu reinigen und schlussendlich in das neue Bauwerk zu integrieren. Für mich wird hier ein ´Grüner-Bogen` gespannt: Vom ursprünglichen Projektnamen ´Grüne Mitte Hallein`, über das Wiederaufbereiten von Abbruchmaterial bis hin zum späteren urbanen und zukunftsfitten  Leben am neu entwickelten Standort.“, sagt Vizebürgermeister Florian Scheicher anlässlich eines Medientermins zu den Abbrucharbeiten auf dem Reisinger-Areal und fügt abschließend hinzu:

 

„Um diesen Bogen auch tatsächlich spannen zu können, braucht es aber politischen Mut und Visionen in der Herangehensweise. Es freut mich, dass erste Beratungen in den Gremien gezeigt haben, dass die Stadt Hallein für solche Schritte bereit ist. Es muss – Hand in Hand mit dem Projektteam – gelingen, den Standort für die Herausforderungen der kommenden 15 bis 20 Jahre vorzubereiten und diese gleich mitzudenken. Was heute ´status quo` ist, wird in 15 Jahren womöglich veraltet und nicht mehr praxistauglich sein. Für die Politik bedeutet dies, Rahmenbedingungen vorzugeben, die der optimalen Nutzung der Lage dieses Areals – wie die fußläufige Erreichbarkeit der Altstadt, oder die gute öffentliche Verkehrsanbindung – in Zukunft gerecht werden. Ich denke hier beispielsweise an den Stellplatzschlüssel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass junge Menschen, bei gleichzeitig guter öffentlicher Erreichbarkeit, dort in Zukunft zwei Stellplätze für ihre Autos benötigen werden. Die Auswirkungen auf den monatlichen Mietzins oder den Kaufpreis dadurch wären allerdings enorm. Selbstverständlich wird es Übergangslösungen brauchen, wie etwa in diesem Fall ´Car-Sharing-Modelle`. Klar ist aber, dass sich die Verkehrswelt in Zukunft ändern wird – daher sind hier alle Beteiligten aufgefordert einer solchen Entwicklung auch gerecht zu werden.“ – Für Rückfragen: Vizebürgermeister Florian Scheicher, Tel. 0676/5601216.

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Es freut mich, dass wir am 13. April 2021 in der Sitzung des Bau- und Raumordnungs-Ausschusses, gute politische Gespräche führen und auch eine klare gemeinsame Linie festlegen konnten. Beispielsweise wurde festgehalten, dass wir auch weiterhin bei Zuschlägen zur Baudichte sehr genau hinschauen werden und die Nachverdichtungs-Potenziale für den Wohnraum von morgen nutzen möchten. In der Vergangenheit wurden vermehrt Ansinnen an die Gemeinde herangetragen, für den Bau von Garagen und Carports die bereits ausgeschöpfte Baudichte zu erhöhen. Nun wurde jedoch einstimmig klargestellt, dass eine nachträgliche Erhöhung der Baumassenzahl nur gewährt werden soll, wenn es um das klassische Nutzen von Nachverdichtungs-Potenzialen und die Schaffung von neuem Wohnraum geht. Unser gültiges Baudichte-Konzept gibt hier klare Linien für Zuschläge vor, wie beispielsweise die Anlage von Tiefgaragen-Plätzen, um so der Oberflächen-Versiegelung Einhalt zu gebieten. Darüber hinaus sieht der Landes-Gesetzgeber ohnedies einen Bonus für Carports vor, der nicht in die Baudichte einzurechnen ist. Diese Grenze muss für alle zählen. Wer damit nicht auskommt, darf jedoch keinen Vorteil daraus ableiten.“, stellt der zuständige Halleiner Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer klar.

 

„Leider wird es beim Thema des zukünftig zu verbauenden Stellplatzschlüssels, noch einiges an politischem Gesprächsstoff benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass sich die landes- und bundesweiten Anstrengungen im Bereich der Mobilitätswende auch auf das Nutzungsverhalten der Halleiner Bürgerinnen und Bürger in Zukunft auswirken werden. Wenn das Angebot und die Taktung des Öffi-Verkehrs preiswert und nutzergerecht sind, werden – gerade junge Familien – sich den Kauf des Zweitautos gut überlegen. Politisch haben wir nun genau darauf Acht zu nehmen, wie wir bei Neubauten diese Veränderung der Zukunft mitdenken und bestmöglich umsetzen können. Es kann nicht sein, dass jetzt Flächen versiegelt werden, die man in 10 Jahren nicht mehr benötigt. Klar ist: Jeder gebaute Stellplatz kostet Geld und erhöht somit die monatlichen Mietkosten.“, sagt Stadtrat Aschauer und fügt abschließend hinzu:

 

„Verwundert bin ich über die Aussagen der Kolleginnen und Kollegen der SPÖ, dass beispielsweise neben dem Bahnhof eine Wohnung von rund 40m² – als Starterwohnung – auch zukünftig 2,2 Stellplätze pro Wohneinheit haben muss. Das sind für mich keine Maßnahmen, mit denen man ´leistbaren Wohnraum` für junge Menschen schafft.“ – Für Rückfragen: Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Tel. 0664/4245990.

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Kürzlich ereignete sich in Hallein-Taxach im Bereich der Königsseeache ein Verkehrsunfall mit Sachschaden und Fahrerflucht. Der Lenker rutschte mit einem Mietauto ab und drohte in die Königsseeache zu stürzen. Statt Hilfe zu holen, verständigte er nur den Mietwagenverleih und verließ den Unfallort. Der Lenker, ein 37-jähriger Serbe, fuhr mit seinem Mietauto entlang des Gehweges neben der Königsseeache in Taxach. Dabei kam der Lenker von dem Weg ab und geriet auf die steile Uferböschung. Dabei hätte er beinahe den Pkw in der Königsseeache versenkt. Glücklicher Weise blieb der Wagen an der Uferböschung hängen. Daraufhin stieg der Serbe aus und verständigte den Mietwagenverleih. Statt von seiner brenzligen Situation zu berichten, gab er nur an, den Pkw nicht mehr zu benötigen und, dass der Wagen abgeholt werden könnte. Er ließ kaltblütig das Auto zurück und verschwand in Richtung Stadt Salzburg. Beim Versuch den abgerutschten Mietwagen abzuschleppen, geriet die Mietwagenfirma mit ihrem Pkw in die gleiche prekäre Situation. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Hallein konnte beide Pkw sichern und wieder auf den Gehweg hinaufziehen. Die Polizei spürte den Serben in der Stadt Salzburg auf. Ein Alkotest verlief negativ. Er bestritt, sich in Taxach aufgehalten und einen Mietwagen ausgeliehen zu haben. (Odo Stierschneider, Fotos: FFH).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Zwei Meter Mindestabstand zu anderen Personen im öffentlichen Raum – angesichts der zunehmend aggressiver und damit ständig gefährlicher werdenden Corona-Virenmutationen, das dringende Gebot der Stunde. Im Halleiner Stadtzentrum, wo neben den Fahrbahnen und auf den Brücken nur viel zu schmale Gehwege vorhanden sind, lässt sich diese Vorgabe für zwei nebeneinander gehende Personen nicht erfüllen – sie müssen demnach im Abstand von zwei Metern hintereinander (!) gehen. In der Praxis sieht das freilich ganz anders aus. Viel zu oft sind noch immer (nach über einem Jahr Corona-Horror!) in Hallein Personen ohne Abstand nebeneinander, auf den für Corona-Vorgaben viel zu schmalen Gehsteigen unterwegs. Sie weichen auch nicht zur Seite, wenn ihnen eine Person entgegenkommt. Noch brutaler: Man bewegt sich überhaupt in einer Gruppe, schön eng zusammengeballt. (Siehe Fotos oben). Wenn wir auch noch an das Gedränge bei diversen, alkoholbefeuerten Partys denken, dann ist es klar: Die Corona-Viren haben auch nach mehr als einem Jahr noch immer ein leichtes Spiel – es ist offensichtlich richtig schön, ein Corona-Virus zu sein.

Der SALZSCHREIBER schleppte im vergangenen Herbst eine zwei Meter lange Holzstange (= vorgeschriebener Personenabstand im öffentlichen Raum), durch das Halleiner Stadtzentrum und nahm Maß an den wichtigsten Gehwegen. Dazu das 1. Foto oben von der Neualmerbrücke. Ganz vorne im Bild die 2-Meter-Stange. Da bleibt kaum noch Platz für eine Person. Kommt jemand entgegen, muss eine Person unbedingt hinaus auf die Fahrbahn! (Dort auf den Verkehr achten!) Die Gehwege in der Stadt sind durchwegs viel zu schmal für zwei im Abstand von zwei Metern (!) nebeneinander gehende Personen. Lediglich der Salzach-Fußgängersteg zwischen Ziegelstadel und Pernerinsel weist die erforderliche Breite auf – aber nur, wenn zwei nebeneinander gehende Personen oder zwei im Gegenverkehr einander begegnende Personen, sich jeweils eng an das Brückengeländer auf ihrer Seite pressen. Auf den übrigen, zu schmalen Gehwegen, müssten zwei oder mehrere Personen jeweils im Abstand von zwei Metern hintereinander gehen. Kommt jemand entgegen, wird es im wahrsten Sinne des Wortes eng. Entweder flüchtet einer hinaus auf die Fahrbahn (Vorsicht auf den Verkehr!) oder geht zurück bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit. Und wie viele Personen halten dies tatsächlich ein?

Also: Der vorgeschriebene Abstand von zwei Metern kann im Halleiner Stadtzentrum oft nur unter erheblichen Schwierigkeiten eingehalten werden. In der Praxis heißt das freilich, der erforderliche Abstand wird eben nicht eingehalten. Dazu kommt noch, dass jede/jeder erst seit kurzem mit Corona infiziert sein kann, aber dies erst nach 14 Tagen erkennt. Dennoch werden bereits 48 Stunden nach der Infizierung Corona-Viren verbreitet! Die teuflische Konsequenz daraus: Jede Person, die uns in Hallein und überall sonst begegnet, könnte uns mit Corona anstecken! Deshalb wäre die korrekte Einhaltung des 2-Meter-Abstandes in der Öffentlichkeit so enorm wichtig. Deshalb ist es auch wichtig, so wenig wie möglich andere Leute zu treffen, da sie alle Virenträger sein können! Deshalb ist es so wichtig, in Räumen mit anderen Personen Atemschutzmasken zu tragen. Deshalb ist es so wichtig, die kostenlosen Testmöglichkeiten zu nützen. Deshalb ist es so wichtig, Schnelltests für zu Hause anzuschaffen. Deshalb ist es so wichtig, öfter die Hände zu waschen und Desinfektionsmittel zu verwenden. Auch wichtig: Der SALZSCHREIBER wünscht Ihnen jedenfalls aufrichtig, dass Sie gesund bleiben! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


In Hallein-Burgfried wird ab Anfang nächsten Jahres etappenweise ein Wohn- und Gewerbe-Komplex errichtet. Das Bauprojekt Grüne Mitte Hallein umfasst rund 150 neue Wohnungen auf einem 11.000 Quadratmeter großen ehemaligen Industriegelände. Hier waren einst die Firma Brötje und später der Baumarkt REI angesiedelt. Seit dessen Verlegung in die Europastraße neben Interspar im Jahr 2010, stand das Areal leer – also 11 Jahre lang. Abgeschottet durch Mauern und Außenfassaden von Gebäuden, entzog sich das große Areal der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dessen städtebauliches Potential blieb damit jahrelang verborgen. Doch jetzt wandelt sich das einstige, herabgekommene Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum. Die Stadt Hallein wird damit erkennbar aufgewertet.

 

DIE BESTEHENDEN INDUSTRIEHALLEN
WERDEN ZURZEIT ABGERISSEN

Aufwendige Abbrucharbeiten und Vorbereitungen zur Planung sind bereits im Gange. Noch bis Ende Mai sind die Bagger auf dem stillgelegten Industrieareal im Einsatz. Sieben alte Gebäude und Hallen mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Kubikmetern werden dem Boden gleichgemacht. Bemerkenswert: Der anfallende Altbeton wird fast zur Gänze recycelt und im Neubau wiederverwertet. Um rund acht Millionen Euro erwarben die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger aus Abtenau vor drei Jahren das stillgelegte Industrieareal. Wie auf den obenstehenden Fotos erkennbar, werden die alten Industriehallen derzeit abgerissen. Kein Zweifel – das Bauprojekt Grüne Mitte ist geeignet, die Bezirkshauptstadt Hallein ein Stück weiter attraktiv zu machen.

 

DAS PROJEKT GRÜNE MITTE HALLEIN WIRD DIE
BEZIRKSHAUPTSTADT HALLEIN WEITER AUFWERTEN

Sowohl Geschäftsflächen als auch rund 150 Wohnungen sollen auf dem Areal entstehen. Man sei bereits mit mehreren Architekten im Gespräch für die Realisation eines Wohn- und Gewerbe-Komplexes mit Tiefgarage, Besucher-Parkplätzen und Grünflächen, sagt Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber. Geplant sind rund 150 Wohnungen in allen Rechtsformen: Miete, Mietkauf und Eigentum. Erfreulich: Das Areal solle auch sehr grün werden, sagt Bauunternehmer Georg Russegger: „Wir versuchen die Dächer zu begrünen, und wollen auch Photovoltaik machen. Der Grünraum soll großzügig und offen werden, dafür soll eher in die Höhe gebaut werden.“ Ein neuer Fuß- und Radweg soll auch quer durch das Areal führen und so die Grüne Mitte Halleins und die Salzachtalstraße mit dem Salzachufer verbinden. Laut Christian Struber profitiere der Standort des Projektes von der Nähe zur Stadt Salzburg und von der guten Verkehrs-Erschließung. „Es gibt sehr gute Anbindungen auf der Schiene und auf der Straße, deshalb werden Wohnungen in Hallein auch für jene interessant, die ihren Bedarf an Wohnraum in der Stadt Salzburg nicht realisieren können, egal ob Eigentum oder Miete.“

 

DIE ERSTEN OBJEKTE VON GRÜNE MITTE HALLEIN WERDEN
ANFANG 2023 FERTIGGESTELLT UND BEZUGSREIF SEIN

In Hallein gibt es Bedarf an Wohnungen, es gehe aber auch um eine Verbesserung von Wohnsituationen, erklärt dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ): „Ich bekomme durch das Bauprojekt Grüne Mitte Hallein, vielleicht eine Wohnung mit mehr Räumen, möglicher Weise bekomme ich auch eine günstigere Wohnung oder ich bekomme vielleicht eine Wohnung mit einem Lift. Es ist jedenfalls wichtig, barrierefreien und auch leistbaren Wohnraum zu schaffen.“ 2022 soll mit dem Bauprojekt Grüne Mitte Hallein etappenweise gestartet werden. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass erste Objekte bereits Anfang 2023 fertiggestellt und bezugsfertig sind. Christian Struber, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau, könnte sich unter anderem auf den Dachflächen der neuen Gebäude von Grüne Mitte Hallein auch Spielplätze und Laufstrecken vorstellen. – Wenn Sie ein Stück hier zurückscrollen, finden Sie einen Beitrag des Halleiner Vizebürgermeisters Florian Scheicher, der sich ebenfalls mit dem Thema Grüne Mitte Hallein beschäftigt.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Salzburg Wohnbau Geschäftsführer Christian Struber. FOTO 2: Bau-Unternehmer Georg Russegger. FOTO 3: Das mit 7 Gebäuden dicht verbaute Gelände des Projektes Grüne Mitte Hallein aus der Vogelschau. Das rechte, langgezogene Gebäude unweit der Salzachtalstraße steht nicht mehr. FOTO 4: Blick in eine der einstigen Werkhallen. FOTOS 5 und 6: Die Reste des bereits abgetragenen Gebäudes. FOTOS 7 bis 13: Details von den umfangreichen Abrissarbeiten. FOTO 14: Das noch immer existierende Hinweisschild auf den Baumarkt REI wären schon längst vom Grün überwachsen, würde es nicht immer wieder von den REI-Baumarkt-Nostalgikern freigehalten. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der bei den Halleinern beliebte MERKUR-Markt in Oberalm (dazu das 1. Foto oben), an der Halleiner Landesstraße, in deren Mitte die Gemeindegrenze zwi­schen Hallein und Oberalm verläuft, bekam nun einen neuen Firmennamen. Am Dienstag, 6. April 2021, wurde über dem Eingang in das Markt-Gebäude das Firmenschild MERKUR abgebaut und durch den neuen Firmennamen BILLA PLUS ersetzt (dazu das 2. Foto oben). Bereits 2020 war durch den deutschen Eigentümer REWE die Verwaltung von BILLA und MERKUR zusammengelegt worden. Nun, ein Jahr später, wurde MERKUR zu BILLA PLUS und damit Teil der BILLA-Markenfamilie. Durchaus ein Paukenschlag in der Welt der Einkaufsmärkte. Alle Merkur-Märkte in Österreich wurden auf BILLA PLUS umgestellt.

DIE BISHER GETRENNT AGIERENDEN MÄRKTE
BILLA UND MERKUR WURDEN NUN ZU
BILLA UND BILLA PLUS ZUSAMMENGEFÜHRT

BILLA und BILLA PLUS gehören zum deutschen REWE-Konzern, der auch noch andere Lebensmittelketten betreibt. Gewissermaßen nach dem Vorbild des Hauptkonkurrenten SPAR, der stets nur mit der Dachmarke SPAR für alle seine Vertriebsschienen wirbt, wurden die bisher getrennt agierenden Märkte BILLA und MERKUR nun durch REWE-Chef Marcel Haraszti zu BILLA und BILLA PLUS zusammengeführt. Einkauf und Vertrieb liegen nun in einer Hand. Ein neues Management führt jetzt das Ruder. Damit soll REWE möglichst wieder Wachstumsführer und Nummer 1 im Lebensmittelhandel werden. Ein nicht ganz einfaches Unternehmen, denn Spar, Hofer und Lidl werden ihrerseits eine Werbekampagne starten, um BILLA PLUS das Leben schwer zu machen. Der nun einsetzende Wettbewerb wird auch einen Preiskampf verursachen, von dem die Konsumenten jedoch nur profi­tieren können.

 

BEREITS RUND 4 MILLIONEN
ÖSTERREICHER BESITZEN
DIE ,,JÖ-KUNDENKARTE‘‘

Über 140 Merkur-Supermärkte in Österreich tragen nun den neuen Namen BILLA PLUS. Unter dem Dach der gemeinsamen deutschen Konzernmutter REWE, soll „das Beste aus beiden Welten“ entstehen, rührte REWE-Österreich-Chef Marcel Haraszti die Werbetrommel. Bis zu 2.000 Artikel werden preisgesenkt und das Angebot deutlich erweitert. Den neuen Markenauftritt ließ sich der REWE-Konzern einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, ebenso viel soll nun in den Bereich Waren-Preissenkungen fließen! Die „Dauertiefpreise“ verschwinden, „Billa Extrem“ wird dafür ausgedehnt. Dabei soll es zehn bis zwölf vergünstigte Produkte pro Woche geben, eine „Jö-Karte“ ist dafür nicht erforderlich. Beeindruckend: Rund vier Millionen Österreicher besitzen bereits diese Kundenkarte! Deutlich erweitert werden sollen das Frischfleisch-Angebot und die Bio-Linie. „Wir sind der einzige Lebensmittelhändler in Österreich mit hundert Prozent Frischfleisch bei Schwein, Rind, Huhn und Pute. Jede zweite österreichische Pute wird künftig über BILLA und BILLA PLUS verkauft“, betont Haraszti. Eine Änderung gibt es auch in der Brot-Abteilung. BILLA und BILLA PLUS verkaufen rund 100 Millionen Kaisersemmeln pro Jahr. Diese werden nun erfreulicher Weise von konventionell auf „Bio“ umgestellt.

JETZT WIRD ES NOCH BESSER:
HIER SIND DIE HEISSEN EISEN
IM EINKAUFSMARKT BILLA PLUS IN OBERALM

In gewohnter Qualität gibt es bei BILLA PLUS: Fleisch in Bedienung / Fisch in Bedienung / Feinkost in Bedienung / Das Paradies für Weinkenner / Mehlspeisen-Träume aus der Marktkonditorei / Eine unendliche Auswahl / Bestechende Frische. Und jetzt wird es noch besser: Bis zu 2.000 Artikel preisgesenkt! / Extrem Woche & Extrem Wochenende: Jede Woche extreme Aktionen und zusätzliche Aktionen am Wochenende! / Rabatt-Pickerl gelten jetzt auch für Mehrfachgebinde im Getränkebereich (etwa Bierkisten oder Mineralwasser.Trays)! / 100 % Frischfleisch aus Österreich – auch Pute aus Österreich! / Neu: BILLA BIO. Kontrollierte Bio-Qualität zum überraschend günstigen Preis! / Neu: bi good: Breites Sortiment an zertifizierter Naturkosmetik, umweltfreundlichen Haushalts-Artikeln und nachhaltigen Damenhygiene-Produkten! / Neu: BI LIFE: Nahrungs-Ergänzungsmittel und Medizin-Produkte nach höchsten Standards produziert und zu einem überzeugenden Preis!

MARKTMANAGER GREGOR WELSER
LEITET AN DER SPITZE EINES TOLLES TEAMS
DEN EINKAUFSMARKT BILLA PLUS IN OBERALM

An der Spitze des bewährten und vertrauten Teams im Einkaufsmarkt BILLA PLUS an der Halleiner Landessstraße 10 in Oberalm, steht nach wie vor der langjährige, souveräne, großartige, allseits geschätzte und immer wieder freundliche und hilfsbereite Markmanager Gregor Welser. Er wird durch drei charmante, hinreißende und bewährte Damen bei der Führung des BILLA PLUS Marktes unterstützt: Natascha Mayr, Bereichsleitung Feinkost; Yvonne Gedl, Bereichsleitung Backshop; Stefanie Mayr, Bereichsleitung Fleischabteilung. – Erfreulichen Kundenkontakt haben immer wieder die tüchtigen Damen und Herren, die mit der Nachbefüllung der Warenregale wichtige Arbeit leisten und den Kunden/Kundinnen immer wieder freundlich zur Seite stehen, wenn ein bestimmter Artikel nach intensiver Suche nicht gefunden wurde. Schließlich wollen wir noch den wichtigen und tüchtigen Damen an den Kundenkassen Respekt und Anerkennung zollen, die trotz ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit, auch wenn sich eine lange Reihe an Marktbesuchern bildet, immer freundlich und entgegenkommend ihrer anspruchsvollen Aufgabe nachkommen. In diesem Sinne viel Erfolg für den Einkaufsmarkt BILLA PLUS! – (Odo Stierschneider, Fotos: O.St.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


An die Bevölkerung der Stadt Hallein ergeht die Einladung, an einem Gestaltungs-Wettbewerb für ihre Stadt teilzunehmen. Wer eine gute Idee zur Belebung und Weiter-Entwicklung Halleins hat, egal in welchem Bereich, egal in welche Richtung, egal auf welche Art und Weise, ist herzlich eingeladen, an diesem Bewerb teilzunehmen und seine Ideen bis zum 8. April einzureichen. Es ist nicht nur Sache unserer Stadt-Regierenden, neue Ideen für unsere Stadt zu entwickeln. Die professionellen Politiker werden oftmals durch verschiedenste Hindernisse und Erschwernisse, durch Sachzwänge und Vorschriften, durch Vorgaben und Rücksichtnahmen daran gehindert, neue Ideen für Hallein zu entwickeln. Hier setzt nun der Gestaltungs-Wettbewerb an, indem er sich an die Bevölkerung wendet, die durch derlei Hindernisse nicht darin gehindert wird, gute, ungewöhnliche, logische, fantastische und großartige Ideen zur Belebung für ihre Stadt zu präsentieren.

 

Guten Ideen für Hallein sollen keine Schranken gesetzt werden. Wer einen attraktiven Vorschlag für die Ausgestaltung der Stadt hat, kann ihn entweder an Open Innovation Salzburg - die Kompetenzplattform, oder an die Stadtgemeinde Hallein oder an die Fachhochschule Salzburg - Betriebswirtschaft, übermitteln. Vielleicht gibt es in Hallein jemanden, der die Führung der Salzachtalstraße über die Pernerinsel für eine verhängnisvolle Fehlentscheidung hält, weil sie eine umfassende Gestaltung der Pernerinsel verhindert und er deshalb eine neue Route über die zur Salzachtalstraße hin südwärts verlängerte Schwarzstraße vorschlägt? Vielleicht empört sich jemand darüber, dass ausgerechnet ein Kotbach sowohl den Kurort Bad Dürrnberg als auch die Halleiner Altstadt durchfließt und deshalb eine Umbenennung fordert? Vielleicht denkt jemand daran, dass ein Bootverleih am Stadtpark-Ufer der Kleinen Salzach, Halleins Freizeitwert heben würde? Vielleicht ist jemand der Meinung, dass die große, entsetzlich graue Festspiel-Fassade der Alten Saline endlich farblich den übrigen Salinenfassaden angeglichen werden müsste und dass die scheußliche Überdachung der Autoparkplätze entlang dieser Fassade endlich beseitigt gehört? Vielleicht findet es jemand unerhört, dass die Stadt Hallein es seit 60 Jahren unterlassen hat, ihrem Weltrekordhalter Waslberger im Handstandgehen, der 300 Kilometer von Salzburg auf den Händen (!) nach Wien ging, endlich in der Stadt ein würdiges Denkmal zu setzen? Vielleicht findet sich ein Architekt oder Baufachmann oder ein kritischer Halleiner, die den riesigen Autoparkplatz auf der Pernerinsel als entsetzlich empfinden und deshalb dessen Tieferlegung unter die Erde und darüber die Errichtung eines schön gestalteten Gebäudes als Zentrum für Kunst und Kultur vorschlagen? Vielleicht empfindet es jemand als unerträglich, dass die letzte historische Halleiner Sudpfanne in einem einsturzgefährdeten (!) Gebäude steht und deshalb nicht zugänglich ist? Vielleicht ist dieser weitblickende Jemand auch der Ansicht, dass dieser Gebäudeteil der Alten Saline längst saniert werden und rund um die Sudpfanne ein Salzmuseums errichtet werden müsste? – Wie auch immer, die Zeit drängt. Abgabeschluss der Ideen für den Gestaltungs-Wettbewerb ist bereits der 8. April 2021. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


,,Der Verkauf der gemeindeeigenen Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` läutet die Veräußerung des Gemeindesilbers ein. Für uns ist klar: Es darf nur verkauft werden, wenn die künftige Nutzung durch den Käufer einen Vorteil für Hallein aufweist – ansonsten muss die Stadt Hallein die Entwicklung dieser Liegenschaft selbst in die Hand nehmen. Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, im Rahmen der Bieter-Angebote, das Hauptaugenmerk auf die zukünftige Nutzung der Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` zu legen. Es wäre der absolut falsche Weg, Gemeinde-Eigentum nur des Verkaufes wegen, in Zeiten wie diesen zu veräußern. Für uns ist klar, wenn schon verkauft wird, dann nur, wenn das Nutzungs-Konzept des Käufers stimmt. Wenn nicht, muss die Stadt Hallein diese Liegenschaft behalten und entweder deren Nutzung selbst durchführen oder nur an Interessenten verkaufen, deren Nutzungs-Absichten auch im Interesse der Stadt Hallein liegen“, so ÖVP-Klubobmann-Stellvertreterin Katharina Seywald und fügt hinzu:

 

„Wir haben in der Gemeindevertretungs-Sitzung gegen den Verkauf gestimmt, denn aus unserer Sicht läutet der Bürgermeister zurzeit den Verkauf des Gemeindesilbers ein. Neben diesem Verkauf beabsichtigt er, große gemeindeeigene Bauten auf 100 Jahre im Baurecht zu vergeben. Wir hätten jedenfalls die Liegenschaft ´Oberhofgasse 3` im Gemeinde-Eigentum behalten und das erforderliche Entwicklungs-Konzept in Eigenregie entworfen. Sei es in Richtung der schon vor Jahren angestrebten Nutzung als ´Start-up-Center`, oder für die kurzfristige Beherbergung von Frauen beziehungsweise Familien in Not. Klar ist, dass die Stadt Hallein durch den beabsichtigten Verkauf, hauseigenes Entwicklungs-Potenzial aus den Händen gibt. In diesem Zusammenhang stößt uns außerdem sauer auf, dass der Bürgermeister in den Vorgesprächen betont hat, dass die Stadt ´das Geld aus dem Verkauf nicht dringend brauche`. Daher unsere Forderung: Wenn schon verkauft werden soll, dann tatsächlich nur, wenn das zukünftige Nutzungs-Konzept einen klaren Vorteil für die Stadt Hallein, beziehungsweise für deren Bürgerinnen und Bürger aufweist.“ Das obenstehende Foto zeigt das Objekt Oberhofgasse 3, mit den beiden von der Oberhofgasse aus sichtbaren Gebäudefassaden. Die Forderung, dass ein Verkauf nur dann erfolgen sollte, wenn die künftige Nutzung des Gebäudes durch den Käufer einen erkennbaren Vorteil für die Infrastruktur der Stadt Hallein darstellt, ist nachvollziehbar und völlig richtig. Dazu gehört jedenfalls auch die Bereitschaft des neuen Eigentümers, die Fassadenfarben mit einem attraktiveren Farbton zu erneuern.  – (Presse-Ausendung ÖVP Hallein. Foto und Fototext: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Wenn der Osterhase in der immer näherkommenden Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag durch Hallein hoppelt, um für alle kleinen und großen Halleinerinnen und Halleiner Osternester mit Ostergaben auszulegen, da könnte heuer einiges schief gehen. Denn Osterhasen legen Wert auf schön für Ostern geschmückte Geschäftsauslagen. Da sieht es in Hallein aber heuer traurig und deprimierend aus. Offenbar angesichts der vorherrschenden Probleme, verzichteten allzu viele Geschäftsinhaber auf bunten, fröhlichen Osterschmuck in ihren Geschäftsauslagen. In einem ersten Fotobericht veröffentlichte der SALZ­SCHREIBER bereits in der Vorwoche einen Bildbericht über österlich gestaltete Geschäftsauslagen in Hallein. In dieser Woche sollte der große 2. Teil zum gleichen Thema folgen. Doch es hat sich seither nichts mehr getan – Osterauslagen haben in Hallein heuer absoluten Seltenheitswert. So kann der SALZ­SCHREIBER zu Thema Osterauslagen nichts Zusätzliches bieten – mit einer großartigen, hinreißenden und fantastischen Ausnahme! Die schöne Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, ist heuer das große Vorbild unter den Geschäften in Hallein. Hier entstanden alle obenstehenden Fotos. Sowohl in den Auslagen als auch in einer Warenbox vor der Buchhandlung, waren der Osterhase und österliches Dekor präsent. Dafür gab es vom SALZ­SCHREIBER ein süßes Mitbringsel für die tüchtige und immer wieder besonders engagierte Inhaberin der Buchhandlung Leseträume. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Corona-Ur-Virus behielt nicht einmal ein knappes Jahr seine Alleinherrschaft. Danach, den Gesetzen der Viren-Entwicklung folgend, tauchte in England eine neue, deutlich aggressivere und damit gefährlichere Corona-Variante auf. Es folgten, verstreut über unseren Planeten, weitere, immer wieder neue und noch gefährlichere Virus-Varianten, immun gegen die bisherigen Impfungen. Der Bevölkerung wurde deshalb ein Mindest-Abstand von zwei Metern empfohlen. Woran sich, wie überall, auch in der Stadt Hallein, selbstzerstörerisch kaum jemand hält – siehe Foto oben. (Es wäre jedenfalls wichtig, dass auch in den Schulen immer wieder auf die richtigen Verhaltens-Weisen hingewiesen wird). Dramatische Aussichten also: Nachdem immer wieder ein neues, noch aggressiveres Virus auftauchen wird, sind auch in Hallein allein immer wieder neue Impfungen erforderlich. Der erforderliche Mindest-Abstand zu fremden Personen nimmt laufend zu, bis man sich auf Fußgängerwegen und auf den Plätzen der Stadt, nur noch durch gegenseitiges Anbrüllen verständigen kann. Schließlich nützt auch das nichts mehr. Die Kommunikation erfolgt deshalb künftig, so lange das Coronavirus uns beherrscht, nur noch über das Handy.

Und wer ist schuld an diesem Horror? Die leider realistische Antwort lautet: Alle Unvernünftigen, die sich, nach über einem Jahr (!), noch immer nicht an die Corona-Regeln halten. Und schwachsinnig gegen diese Regeln sogar auf der Straße demonstrieren. Alle, die dichtgedrängt ihre Partys abfeiern, die sich bei jeder Begrüßung umarmen, die Freundin oder Freund den Arm um Schultern oder Hüfte legen, die in dichtgedrängten Gruppen daherkommen, die auf Sitzbänken dicht nebeneinandersitzen. Alle, die ihre Geburtstage und Hochzeiten, ihre beruflichen oder geschäftlichen Erfolge stur und unbelehrbar, wild und ausgelassen gemeinsam mit viel zu vielen Anwesenden feiern. Sie alle sind die Wegbereiter für Corona.

 

Deshalb breitet der SALZSCHREIBER, angesichts der ungehindert zunehmenden Corona-Bedrohung, hier nochmals die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor den Viren-Attacken aus. Das Wichtigste zuerst: Jeder von uns kann bereits Viren-Träger und Viren-Verbreiter sein! Falls wir vor 48 Stunden infiziert wurden, merken wir noch gar nichts fdavon. Aber andere Personen werden dann bereits von uns angesteckt! Es ist auch möglich, dass man mit dem Coronavirus infiziert wurde, davon überhaupt nichts bemerkt, aber dennoch das Virus verbreitet! Die jüngsten Meldungen besagen, dass auch Geimpfte sich mit Corona infizieren können, ohne etwas davon zu bemerken. Und sie verbreiten dennoch das Virus in ihrer Umgebung! Solchem Horror stellen sich die seit einem Jahr unentwegt gepredigten Corona-Maßnahmen entgegen, die noch immer von viel zu vielen unter uns, stur und unbelehrbar, nicht eingehalten werden. Daher wohl zum hunderttausendsten, aber sicher nicht zum letzten Mal…

Erstens: Unbedingt 2 Meter Abstand halten, wegen der immer aggressiver werdenden Viren. Zweitens: Regelmäßig (bei Bedarf auch öfter) Hände waschen und desinfizieren. Drittens: Größere Gruppen unbedingt vermeiden (Partys oder ähnliche Veranstaltungen sind verboten!) Viertens: Überall wo fremde Menschen sind, die Atemschutz-Maske tragen! Logische Erkenntnis: Wenn sich alle nur an diese vier lebenswichtigen Regeln gehalten hätten, wäre das Coronavirus bereits gezähmt, besiegt und Geschichte!

 

„Wir befinden uns in Salzburg nach wie vor in einem sogenannten ,weichen‘ Lockdown, das sieht man unter anderem an der geschlossenen Gastronomie. Die Verordnungen sind aufrecht, ich sehe diese Maßnahmen in Kombination mit den kostenlosen Tests als bestes Mittel, um das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus bestmöglich zu minimieren und dennoch schöne Tage zu Ostern zu ermöglichen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Stöckl.

Hier die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
O  Ausgangs-Beschränkung von 20 bis 6 Uhr.
O  Weniger Leute treffen und auch im Freien Abstand halten und regelmäßig Hände      waschen.
O  FFP2-Maske in geschlossenen Räumen tragen.
O  Quarantäne-Termine korrekt einhalten.
O  Geschlossene Gastronomie- und Beherbergungs-Betriebe, keine Veranstaltungen.
O  Strenge Besuchsregeln in Krankenanstalten.
O  Mehr zu den Maßnahmen und Verordnungen unter www.salzburg.gv.at/corona-virus.
O  Testen vor den Feiertagen.
O  Um mehr Gewissheit vor dem Besuch bei Verwandten und Freunden zu haben, stehen in allen Regionen Salzburgs umfangreiche und kostenlose Testmöglichkeiten zur Verfügung.
O  Die Teststraßen des Landes: www.salzburg.gv.at/coronatests
O  Die Testmöglichkeiten in den Apotheken: www.apothekerkammer.at
O  Die Antigen-Schnelltests für zu Hause, kostenlos erhältlich in den Apotheken.

 

„Es gibt noch genügend Kapazitäten, aber an allen Standorten in Salzburg gibt es noch ausreichend weitere freie Möglichkeiten, die nach Bedarf auch ausgebaut werden können. 120.000 Abstriche pro Woche werden so möglich. Wie schon oft betont, sind die unkomplizierten Tests eine Zusatzoption, aber eben leider nur eine Moment-Aufnahme, daher bitte ich die Salzburgerinnen und Salzburger nicht auf die anderen Maßnahmen zu vergessen“, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und ergänzt: „Das Ziel all dieser Maßnahmen in Verbindung mit den kostenlosen Tests und natürlich dem Contact Tracing, das auch über die Osterfeiertage unvermindert weitergeht, ist nach wie vor, die Infektionsketten zu unterbrechen, um das Gesundheits-System zu entlasten und um nach Ostern keine böse Überraschung zu erleben“, betont LH-Stv. Stöckl abschließend. – (Presse-Aussendung Landes-Korrespondenz Salzburg. Ergänzungen: OST. Foto: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Rot gilt als politische Symbol- und Kampffarbe für die SPÖ. Schwarz und seit kurzer Zeit auch Türkis, gelten als politische Symbol- und Kampffarbe für die ÖVP. Das Gleiche gilt für die Grünen, die unter der Farbe Grün in Erscheinung treten. Die FPÖ präsentiert sich in Blau und die Neos haben Pink als ihre politische Symbolfarbe gewählt. So besitzt jede politische Partei in der Halleiner Gemeindevertretung ihre eigene Kennfarbe. In Zeiten der Atem-Schutzmasken tun sich da bei den Sitzungen der Halleiner Gemeindevertretung völlig neue Möglichkeiten auf – mit entsprechend gefärbten Masken. Bei der letzten Sitzung des Gremiums entdeckte der SALZSCHREIBER inmitten der SPÖ-Riege bereits die ersten roten Masken (siehe 1. Foto oben) und ebenso in der ÖVP-Riege die ersten schwarzen Masken (siehe 2. Foto oben). Diese ersten Beispiele sollten Vorbildwirkung haben. Für zumindest eine Sitzung der Gemeindevertretung im Jahr – etwa zu Beginn oder zum Ende eines Sitzungsjahres – zu der die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter geschlossen mit Atemschutz-Masken in der Farbe ihrer Gesinnungs-Gemeinschaft erscheinen sollten. Mit nur einem Blick wären dann die politischen Verhältnisse in der Stadt Hallein optisch erkennbar und die Presse-Fotografen hätten ein beeindruckendes Motiv vor ihrer Kamera. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die zweite Ausgabe der Salzburger Wandzeitung ,,Klartext‘‘ ist nun auch an öffentlich einsehbaren Wänden in Hallein präsent. Das Ganze ist nur ein Plakat in einfachster Gestaltung, dafür aber mit brennheißen Aussagen. ,,Klartext‘‘ kämpft völlig richtig dafür, dass die Konsumenten beim örtlichen Handel und nicht bei internationalen Internet-Riesen wie Amazon ihre Einkäufe tätigen. Diese erfreuliche und wichtige Initiative wird durch alltäglichen, realistischen Horror angetrieben. Denn: Die Internet-Giganten räumen jährlich hunderte Millionen Euro an Gewinnen aus Österreich ab und zahlen keine Steuern! Dieses Geld fließt ins Ausland und ist für Österreich für immer verloren!

Ganz anders bei einem Einkauf im Geschäft in Hallein. Man stärkt die lokale Halleiner Wirtschaft, die Menschen aus der Umgebung beschäftigt, die in Österreich ihre verschiedenen Steuern in Hallein, an das Land Salzburg und an den österreichischen Staat entrichtet. Die lokale Wirtschaft deckt außerdem ihre verschiedenen Bedürfnisse in Österreich und stärkt so die heimischen Betriebe. Der ausländische Internet-Riese Amazon jedoch, bezahlt keine Steuern in Österreich und deckt seine Bedürfnisse nicht in Österreich – der wirtschaftliche Todfeind also unseres Landes! Es mag in außergewöhnlichen Situationen vertretbar sein, sein Geld in den Rachen der Internet-Giganten zu werfen – wer jedoch ständig bei den Steuerverweigerern einkauft, schädigt ganz bewusst die lokale Wirtschaft, seine Heimatgemeinde Hallein, das Land Salzburg und die Republik Österreich.

Das obenstehende Foto, welches die Wandzeitung ,,Klartext‘‘ zeigt, entstand in Hallein am Kornsteinplatz. Die Aussagen sind eindeutig. ,,Kauf lokal‘‘ heißt es da völlig richtig. Wie soll die Stadtgemeinde Hallein ihre vielfältigen Ausgaben wie Altstadt-Straßenpflasterung, Trinkwasser-Versorgung, Erhaltung von Keltenmuseum und Stille-Nacht-Museum, Brückensanierungen usw. finanzieren, wenn die Halleiner nicht mehr in Hallein einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? Wie soll die Stadt Hallein ihre Sportplätze ausbauen, das Stadttheater/Stadtkino renovieren, die Tiefgaragen usw. modernisieren, wenn die Halleiner nicht mehr in Hallein einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? Wie soll die Stadtgemeinde Hallein ihre umfangreichen Ausgaben wie für Schulen, Kindergärten oder Stadtpolizei finanzieren, wenn die Halleiner nicht mehr in ihrer Stadt einkaufen, sondern ihr Geld dem Drachen Amazon in den Rachen werfen? – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


,,Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Bürgermeister in Hallein mit aller Gewalt und allen Bedenken zum Trotz, den Neubau des Kindergartens in der Almbacharena durchdrücken will. Obwohl er wissen müsste, dass ein solches Vorhaben bereits 2017 aufgrund der hohen Lärmbelastung und Untauglichkeit des Standortes gescheitert ist. Alle Fraktionen sind sich einig, dass wir in der Stadt Hallein einen weiteren Kindergarten benötigen, doch zusammenfassend muss man sagen, die Flächen bei der Almbacharena sind zum Wohnen und zum Leben zu laut. Nach Ansicht des Landes Salzburg sind sie rechtlich ungeeignet und nicht widmungsfähig. Aus unserer Sicht ist klar, wenn eine Fläche zum Wohnen nicht geeignet ist, dann ist dies keine Fläche für die gesunde und sichere Entwicklung unserer Jüngsten‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

,,Rechtlich mag vielleicht – mit dem letzten Strohhalm der Raumordnung, nämlich der Einzelbewilligung – durch Augenzudrücken eine Genehmigung in der Almbacharena möglich sein. Allerdings wird sie dadurch nicht zu einem geeigneteren Standort. Man wird die Auflagen und die Höhe der Lärmschutzwände bis aufs Maximum ausreizen, um eben gerade noch die Grenzwerte einzuhalten. Sauer stößt uns auch die Vorgehensweise auf, denn es wurden weder Alternativen noch Grundtäusche überhaupt angedacht. Die Flächen in Neualm, die ohnedies für den Bildungsstandort reserviert sind, könnten locker bebaut werden und sogar in Zukunft für den Schulbau erweitert werden. Ein Grundtausch mit der Eigentümerfamilie wäre zusätzlich ebenso denkbar.

Direkt in Stadtnähe gäbe es Flächen, an denen eine Entwicklung für die Kinderbetreuung möglich ist. Schließlich und endlich bleibt noch das stadteigene Areal der Salzberghalle, das mit einer klugen Verbauung und Verbindung zum Forstgarten, dennoch die Parkplätze behalten würde und somit dem Stadtteil eine ganz andere Entwicklung geben könnte – nicht nur im Bereich der Kinderbetreuung‘‘, sagt Florian Scheicher und fügt hinzu: ,,Das Argument mit der Zeitnot lasse ich nicht gelten. Denn in Neumarkt wurde beispielsweise eine Krabbelstube in weniger als einem Jahr mit Holzfertigteil-Bauweise errichtet. Dies hätte bei uns nicht nur den ökologischen Vorteil, sondern man könnte sogar mit einer Halleiner Firma, die solche Holzfertigteile produziert, zusammenarbeiten.

Insgesamt wird uns die Zeit es weisen, ob die Fläche in der Almbacharena bebaut wird. Aus heutiger Sicht wissen wir weder ob wir eine Genehmigung dort erhalten (aufgrund des Einzelbewilligungs-Verfahrens) noch ob und in welchem Umfang das Land Salzburg seine Meinung dazu geändert hat. Für uns ist klar, eine gesunde Entwicklung der Jüngsten und deren Sprachförderung muss oberste Priorität haben und dabei dürfen keine Abstriche gemacht werden. Dennoch sollte man parallel an einem Plan B arbeiten, denn in Stein gemeißelt ist eben hier aufgrund der speziellen Lage überhaupt nichts.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: ÖVP Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Sitzung der Halleiner Stadtgemeindevertretung am 25. März 2021, zeigte sich notwendiger Weise, der aktuellen Coronakrise angepasst. Bürgermeister Alexander Stangassinger (1. Foto oben) und Vizebürgermeisterin Rosa Bock (2. Foto oben) erschienen ebenso im Atemschutzmasken-Outfit wie alle anderen Gemeindevertreter/innen auch. Die unverzichtbaren Gesichtsmasken hatten aber einen großen Nachteil. Alle, die sich im Verlauf der Sitzung zu Wort meldeten, konnten dies nicht wie gewohnt von ihrem Sitzplatz aus tun, sondern mussten sich zum Sprechpult mit Mikrophon und Lautsprechern begeben, da sie mit der Maske vor dem Mund, in der großen Halle sonst nicht zu verstehen gewesen wären. Das störte natürlich den harmonischen Sitzungsablauf, der durch die oft zu langen Wegstrecken bis zum Sprecherpult empfindlich unterbrochen und damit deutlich verlängert wurde.

Dazu unser 3. Foto oben: der Standort des Fotografen liegt genau gegenüber dem Sprecherpult an der Diagonale des großen Quadrates, das durch die Sitzungstische gebildet wird. Man sieht die großen, Corona geschuldeten Abstände der Sitzplätze und man erkennt, welche Wegstrecken für alle diejenigen zurückzulegen waren, deren Sitzplatz sich nicht in der unmittelbaren Umgebung des Sprechpultes befand. Nicht zu vergessen: Alle Sprecher/innen musste ja auch wieder zurück zu ihrem Sitzplatz. Diejenigen, die das Pech hatten, gegenüber dem Sprechpult zu sitzen, sie mussten nahezu zwei Seiten des großen Sitzungs-Quadrates entlang gehen, bis sie am Ziel waren. Und wieder zurück. Eine deutliche Entschärfung der Situation würde ein zweites Sprechpult, genau gegenüber dem Bestehenden bringen. Damit wäre die größte Wegstrecke auf die Hälfte, nämlich höchstens auf eine Seite des großen Sitzungs-Quadrates reduziert. Damit wäre der Sitzungsablauf deutlich weniger gestört. Auf die eleganteste Lösung – ein Sprecher/innen-Mikrophon an jedem Sitzplatz – wird man wohl noch längere Zeit warten müssen. Über den Inhalt dieser wichtigen ersten Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung im heurigen Jahr 2021, wird der SALZSCHREIBER noch berichten.

 

Doch raus aus der Welt nüchtern-kühlen Welt der Atemschutzmasken, Mikrophone, Sprechpulte und Sitzungstische. Dafür mitten hinein in die glühende, begeisternde, faszinierende und aufregende Welt unserer großartigen Halleinerinnen. Sie lassen sich durch Virenkrisen nicht unterkriegen und begeistern immer wieder durch ihre wunderbare Ausstrahlung. So auch Gemeindevertreterin Anita Eisenmann, auf dem 4. Foto oben. Sie zeigte großzügig ihre hinreißende, in sanften Wellen gebändigte atemberaubende Haarflut, die in sensationeller Weise über ihren Rücken hinunter wogte. Die Zuhörer der Sitzung, welche hinter ihr saßen, brachten angesichts der überwältigenden Haarpracht immer wieder ihre Begeisterung zum Ausdruck. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Man muss sich das genau vor Augen führen – wir befinden uns in einer der größten Krisen unserer Zeit, Unternehmer bangen um ihre Existenz und warten auf Hilfen, Familien werden aufgrund von Kurzarbeit und anderen einschränkenden Maßnahmen oft vor eine finanzielle Mammutaufgabe gestellt. Gerade zu diesem Zeitpunkt, gönnt sich die SPÖ in Hallein mit den Stimmen der BASIS und der NEOS, eine Entschädigung für Fraktionsvorsitzende – 14 mal im Jahr, mehr als 800 Euro im Monat, einzigartig in Salzburgs Gemeinden! Dass sich dann der Bürgermeister schützend hinstellt und medial behauptet, für solche Ausgaben sei in Hallein Geld vorhanden, ist eine Sauerei. Dieses Körberlgeld wird aus Erspartem finanziert. Somit ist für uns jede zukünftige Argumentation der SPÖ, dass gespart werden muss, nicht mehr ehrlich“, so der Klubobmann der ÖVP, Mag. Gottfried Aschauer.

 

Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer fügt noch hinzu: „Die Argumentation, wofür diese neu geschaffene Entschädigung gezahlt wird, ist zudem einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Die neue Gemeindeordnung hat das Verteilen des Schriftverkehrs an den Fraktionsvorsitz delegiert. Also nur für das einfache E-mail-Weiterleiten mehr als 800 Euro monatlich zu bekommen, halte ich absolut als unerhört. Der SPÖ-Vergleich, dass ein Fraktions-Vorsitzender dieselbe Arbeit leistet wie ein Stadtrat, entbehrt jeder Grundlage. Ein Stadtrat wird wie ein Gemeindevertreter angelobt und gewählt, ein Fraktions-Vorsitzender wird nur von den Fraktions-Mitgliedern gewählt und leistet Arbeit im Sinne seiner wahlwerbenden Gruppe – so steht es auch im Gesetz. Diese neue Eigenfinanzierung ist ein weiterer Tiefpunkt und ein weiterer Akt der Steuerfinanzierung der Parteiarbeit. Für meine Arbeit als Klubobmann werde ich das Geld nicht annehmen. Sollte dies gesetzlich nicht möglich sein, wird es gespendet.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: ÖVP Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der vormalige, angesehene Bürgermeister von Hallein, der heute erfolgreich als Gesundheits-Landesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter tätige Christian Stöckl, erhielt nun mit der fantastischen Halleinerin Eveline Sampl-Schiestl eine neue Sprecherin. Die ehemalige Halleiner Kulturstadträtin folgt dem bisherigen Sprecher Harald Haidenberger nach, der mit 1. April 2021 als Konzernsprecher zur Salzburg AG wechselt. Eveline Sampl-Schiestl war unter Bürgermeister Gerhard Anzengruber auch Vizebürgermeisterin von Hallein. Die charmante, kluge und beeindruckende Eveline Sampl-Schiestl, bekleidete in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von wichtigen Positionen. An der Universität Salzburg erwarb sie in den Bereichen Politik-Wissenschaft und Geschichte den Titel Dr. phil. Sie war von 2005 bis 2009 engagierte Halleiner Gemeindevertreterin der ÖVP Hallein und von 2009 bis 2018 prominente Stadträtin für Kultur und Jugend. Im letzten Jahr 2019 bis zu ihrem Ausscheiden aus der Gemeindepolitik, bekleidete Eveline Sampl-Schiestl die respektable Position einer Vizebürgermeisterin der Stadt Hallein. Von 2009 bis 2019 übte Eveline Sampl-Schiestl auch die wichtige Funktion der Kuratoriums-Vorsitzenden für das Keltenmuseum und für das ,,Stille Nacht‘‘-Museum aus. Von 2011 bis 2019 war Eveline Sampl-Schiestl Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates im Keltenmuseum hinsichtlich der Dürrnberg-Forschung. Von 2011 bis heute gehört die tatkräftige Eveline Sampl-Schiestl den Salzburger ÖVP-Frauen an, ist deren Landes-Finanzreferentin und ist Mitglied des Bezirksvorstandes. Sie ist bis heute auch angesehenes und geschätztes Mitglied des Vereins der Freunde des Keltenmuseums ,,Celtic Heritage‘‘. Der SALZSCHREIBER wünscht jedenfalls den beiden Persönlichkeiten Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und dessen Sprecherin Eveline Sampl-Schiestl, ein erfolgreiches Wirken im Interesse unseres schönen Landes Salzburg. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Weiterentwicklung der Stadt Hallein ging auch im Jahr 2020, trotz aller Erschwernisse aufgrund der Corona-Krise, erfolgreich voran. In den unterschiedlichen Abteilungen des Rathauses und diversen Einrichtungen der Stadtgemeinde Hallein wurde, trotz zahlreicher Einschränkungen und Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie, ganze Arbeit geleistet. Dies geht überzeugend aus dem Jahresbericht über das Geschehen im zurückliegenden Jahr 2020 im Halleiner Rathaus hervor. Er enthält wichtige Informationen, Daten und Fakten zur Tätigkeit in den einzelnen Rathaus-Abteilungen. Damit werden auch zwei spezielle Besonderheiten geboten. Zum ersten Mal legte die Stadt Hallein einen Jahresbericht mit Informationen aus den Abteilungen des Rathauses vor und gleichzeitig wurde damit ein neuer Rekord aufgestellt: Zum 1. Mal in der Geschichte von Stadt und Bezirk Hallein (und weit über unser Bundesland hinaus) wurde damit eine Presse-Aussendung im Umfang von 8 (acht!) Seiten den Medien übermittelt! Der SALZSCHREIBER veröffentlichte den Inhalt dieser Rekord-Presseaussendung bereits von hier nach unten anschließend in acht Beiträgen. Beginnend mit dem Artikel ,,Rechtsabteilung des Rathauses auf vielfältige Weise gefordert‘‘. Der letzte Beitrag dieser Artikelserie aus dem Halleiner Rathaus trägt den Titel ,,Bürgermeister Stangassinger resümiert das Coronajahr.‘‘ Dazu kommt noch eine Ausnahme. Ein Beitrag in dieser Artikelreihe, der sich mit der Stadtbücherei befasst, wurde im Ressort KULTUR veröffentlicht. Es wäre durchaus erfreulich, sollte sich der Jahresbericht der Stadtgemeinde Hallein zur ständigen Einrichtung entfalten. – (Odo Stierschneider, Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Parkraum-Management der Stadt Hallein wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch eine Tatsache geprägt: Parken in der Altstadt war 90 Minuten lang kostenlos möglich, während auf den Oberflächen-Parkplätzen Pernerinsel und Salzberghalle ab der ersten Minute zu bezahlen war. Bürgermeister Alexander Stangassinger berief für eine Modernisierung dieses Systems zwei Verkehrsgipfel ein, um auch hier neue Wege zu gehen. Im Jahr 2020 wurde aufgrund der Übereinkunft in diesen beiden Gremien – die sich aus Bewohner/innen, Unternehmer/innen, Touristiker/innen und Politiker/innen zusammensetzen – das Parkraum-Management komplett erneuert. Die Vorgangsweise war für Bürgermeister Stangassinger schon von Beginn an klar: „Attraktive Parkgebühren außerhalb der Altstadt, wer jedoch bis vor das Geschäft vorfahren will, soll dafür auch ab der ersten Minute bezahlen.“ So können die Besucherinnen und Besucher der Stadt Hallein mittlerweile auf den großen Oberflächen-Parkplätzen drei Stunden gratis (!) parken, was auch zum Einkaufen und Flanieren einlädt. Die Corona-Pandemie hat dem geselligen Treiben zwar einen Riegel vorgeschoben, dennoch wurde das 3-Stunden-Gratis-Parken von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung auch im Corona-Jahr 2020 positiv angenommen.

 

DIE RECHTSABTEILUNG DES RATHAUSES
IST MIT VIELFÄLTIGEN AUFGABEN BEFASST

Im Zuge der Modernisierung der Parkgebühren, wurde die Kurzparkzone in der Halleiner Altstadt in eine Parkgebührenzone abgeändert. Die Rechtsabteilung der Stadtgemeinde, unter Leitung von Oliver Längauer, führte die Umsetzung durch, sie hatte aber noch eine Reihe weiterer Aufgaben zu erledigen, wie die vertragliche Abwicklung für die Fertigstellung des Geh- und Radweges an der Wiestal-Landesstraße, die straßenpolizeiliche Abwicklung der Baustelle auf der Heidebrücke, diverse Dienstbarkeitsverträge (wie z. B. die Sicherstellung Fernwärmeanbindung Volksschule Rif), Veranstaltungsstätten-Bescheide (etwa für die Dachterrasse Stadtkino) oder die Verlegung des Bio- und Wochenmarktes auf die Pernerinsel im Zuge der Corona-Pandemie. – Wie wirkte sich die Pandemie nun generell auf die Rechtabteilung aus? Die juristischen Herausforderungen waren erheblich, die ständig neuen und adaptierten Covid-Verordnungen sorgten sowohl in Kindergärten, Schulen, bei den Märkten oder in den Gastgärten für Verwirrung. So ist es der Rechtsabteilung der Stadt Hallein auch zu verdanken, dass die juristische Sicherheit, etwa für die Subventionierung der Kindergarten-Gebühren, für die Verlängerung der Gastgartensaison oder für die Abhaltung der Märkte mit stadtpolizeilicher Kontrolle, überhaupt gegeben war. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Foto: Paragraficus)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Bauabteilung der Stadt Hallein konzentriert sich nach wie vor in erster Linie auf die Überarbeitung des räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK). Das REK bietet die Grundlage dafür, wie sich die Stadt Hallein baulich weiterentwickeln soll. Hierfür fanden bereits fünf öffentliche Veranstaltungen statt, bei welchen zirka 550 Teilnehmer rund 1250 Anregungen eingebracht haben. Diese wurden zur ersten Begutachtung an das Land Salzburg weitergeleitet. Im heurigen Jahr 2021 geht die Überarbeitung in die nächste Runde. Das räumliche Entwicklungskonzept „Neu“ soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Die Kernthemen im Rahmen der REK-Überarbeitung sind: Nachverdichtung, Wohnraumschaffung sowie die Entwicklung von neuen Gewerbegebieten. Zudem langten rund 200 Baulandwünsche sowie 200 schriftliche Anregungen bei der Stadtgemeinde ein. Insgesamt wurden somit rund 1650 Anregungen an die Gemeinde herangetragen, die sorgfältig geprüft und nun weiterbearbeitet werden.

 

Einen Meilenstein für die Stadt Hallein, stellte im Jahr 2020 der Ausschluss von Zweitwohnsitzen im gesamten Gemeindegebiet dar. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ein wichtiger Schritt, um dem sogenannten „Betongold“ den Kampf anzusagen. Dazu der Bürgermeister: „Es darf nicht sein, dass sich Einzelne ihre Grundstücke vergolden lassen und die Allgemeinheit deshalb durch überhöhte Preise weniger Chance auf leistbaren Wohnraum hat. Das ist oft ein schmaler Grat, weil die Stadt Hallein nur wenige Hotelbetten in der Altstadt aufweist und damit touristisches Potenzial verloren geht. Hier ist sensibel vorzugehen und Hotels sowie Appartements sind in einem verträglichen Maß zu ermöglichen. Für mich sind derartige Projekte nur im Zuge einer Revitalisierung von ungenutzten, alten Gebäuden in der Altstadt möglich. Von Gebäuden, wie etwa in der Wichtlhuberstraße, die wegen ihres baufälligen Zustands derzeit für eine sinnvolle Wohnnutzung nicht brauchbar sind. Ich halte auch nichts davon, Grünland für derartige Zwecke zu verwenden und die Grundstücke zu ‚vergolden‘, weshalb mir die Ausweisung als Zweitwohnsitz-Beschränkungsgebiet für das gesamte Gemeindegebiet ein wichtiges Anliegen war.“ – Unser obenstehendes Foto zeigt eine der seltenen aber wichtigen Hausrenovierungen in der Wichtlhuberstraße. Dabei geht es nicht nur um die Wiederherstellung einer schönen Fassade, das ganze Objekt wird vielmehr auch innen umfassend renoviert. – (Presseaussendung Stadt Hallein. Ergänzungen. OST. Foto: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Ihrem gemeinsamen Ziel, Hallein auf umfassende Weise weiterzubringen, sind die Stadt Hallein und der Tourismus-Verband, im Coronajahr 2020 einen wichtigen Schritt nähergekommen. Die Basis dafür bildete die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe, so dass verschiedenste Projekte, trotz pandemiebedingter Einschränkungen, umgesetzt werden konnten. „Wir haben das herausfordernde Jahr 2020 gemeinsam gut gemeistert“, betont Bürgermeister Alexander Stangassinger und führt weiter aus: „Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband, ist von Anfang an geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Respekt. Das ist in diesen außergewöhnlichen Zeiten wichtiger denn je. Gemeinsam konnten wir viel bewegen und gestalten.“

 

AUCH TOURISMUS-CHEF RAINER CANDIDO
BESTÄTIGT DIE GUTE ZUSAMMENARBEIT

Von einer sehr guten Zusammenarbeit spricht auch der Chef des Halleiner Tourismusverbandes, Rainer Candido: „Der Mut und Wille zum Tun war im Coronajahr auf beiden Seiten da, so ließ sich vieles umsetzen.“ Auch der kurze, direkte Draht zwischen Bürgermeister und Tourismusverband habe dabei geholfen und vieles erleichtert, so Candido weiter. „2020 konnten wir Hallein als Städte-Geheimtipp neuen Zielgruppen näherbringen, unter anderem durch teils sehr unter-schiedliche Projekte.“ Zu diesen Projekten zählen unter anderem die im Zuge der Coronakrise gelaunchten Standortimpulse „Hallein kauft lokal“ oder „Miteinander. Füreinander.“ zur Unterstützung der heimischen Betriebe in Handel und Gastronomie. Aber auch Qualitäts-Veranstaltungen wie das FM4 Picknick im Forstgarten oder das Musikfestival „Take the A-Train“ trugen dazu bei, Hallein als Destination weithin bekannt zu machen.

 

PROJEKT ,,LUNCHBOXEN‘‘
SONDERAKTION ,,KELTEN-EURO‘‘
ADVENTGEWINNSPIEL
E-BIKE-VERLEIH BEI TVB

Mit dem bislang salzburgweit einzigartigen Nachhaltigkeits-Projekt „Lunchboxen“ konnten Bürgermeister Alexander Stangassinger und Tourismus-Chef Rainer Candido ein Projekt umsetzen, das medial für Aufsehen sorgte und auch bei Gastronomie, Unternehmen und Endkunden sehr gut ankommt. Gut angekommen sind auch die „Sonderaktion KeltenEuro“, bei der ein Fördertopf von 20.000 Euro durch die Stadt und den TVB bereitgestellt wurde, oder das Advent-Gewinnspiel, bei dem 5.000 Euro zu gewinnen waren. – Auch dem Trend zum E-Bike wurde in Hallein Rechnung getragen: Gäste wie Einheimische können sich seit Sommer 2020 direkt beim TVB E-Bikes ausleihen und damit die Umgebung von Hallein erkunden. Die Sanierung und Bewirtschaftung des Wanderweges Raingraben kommt wiederum den vielen Wanderern und Spaziergehern zugute.

 

SOMMERRODELBAHN ALS PUBLIKUMSHIT:
75 NEUE RODELN UM 284.250 EURO
STADTKINO: ÜBER 43.000 EURO INVESTIERT
20.000 EURO FÜR DIE PARKGARAGEN

Die Sommerrodelbahn am Dürrnberg entwickelte sich in den 20 Jahren ihres Bestehens zu einem echten Publikumsmagnet. Im Jubiläumsjahr war jedoch durch die Corona-Pandemie der Zulauf geringer – wie genau sich dies im Geschäftsjahr auswirkt, kann erst nach dem Rechnungsabschluss gesagt werden. Trotzdem hat die Stadtgemeinde in neue Rodeln investiert, um weiterhin die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. 75 neue Rodeln, mit moderneren Brems-Systemen wurden angekauft: Kostenpunkt: 284.250 Euro. – Auch im Stadtkino muss erst auf den Rechnungsabschluss gewartet werden. Aufgrund der monatelangen, pandemiebedingten Schließung, ist auch hier mit einem deutlichen Einnahmen-Minus zu rechnen. Dennoch wurden insgesamt 43.200 Euro in die Dachsanierung, Barrierefreiheit und weitere Sanierungs-Arbeiten investiert. – In den Parkgaragen flossen rund 20.000 Euro in diverse Instandhaltungs-Maßnahmen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS:

Die beiden Spitzen-Persönlichkeiten, Bürgermeister Alexander Stangassinger und der Chef des Tourismusverbandes Hallein Rainer Candido, sind gemeinsam erfolgreich bemüht, durch Bündelung ihrer Kräfte das Beste für Hallein zu bewirken. Auf unseren beiden Fotos sind am unteren Rand noch Kelteneuros zu erkennen, welch die beiden Herren in ihren Händen halten. Damit können wir noch auf die großartige Kelteneuro-Aktion zurückkommen: Die Kelteneuro-Aktion lief über den ganzen November 2020. Mit den Kelteneuros, ein beliebtes Geschenk, konnte auf elegante Art etwa zu Weihnachten oder zu einem anderen Anlass ,,Bargeld‘‘ verschenkt werden, welches in immerhin 140 Halleiner Betrieben einlösbar ist. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Ergänzungen OST. Fotos: Tourismusverband Hallein – Bad Dürrnberg).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Bauabteilung der Stadt Hallein konzentriert sich nach wie vor besonders auf die Überarbeitung des ,,Räumlichen Entwicklungskonzeptes‘‘ (REK). Das REK bietet die Grundlage dafür, wie sich die Stadt Hallein baulich weiterentwickeln soll. Hierfür fanden bereits fünf öffentliche Veranstaltungen statt, bei welchen etwa 550 Teilnehmer rund 1250 Anregungen eingebracht haben. Diese wurden zur ersten Begutachtung ans Land weitergeleitet. Im heurigen Jahr 2021 geht die Überarbeitung in die nächste Runde. Das REK „Neu“ soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein.

 

Die Kernthemen in der REK-Überarbeitung für Hallein sind: Nachverdichtung, Wohnraumschaffung bzw. die Entwicklung von neuen Gewerbegebieten. Zudem langten rund 200 Baulandwünsche sowie 200 schriftliche Anregungen bei der Stadtgemeinde ein. Insgesamt wurden somit rund 1650 Anregungen an die Gemeinde herangetragen, die sorgfältig geprüft und nun weiterbearbeitet werden. Ein Meilenstein für die Stadt Hallein war im Jahr 2020 der Ausschluss von Zweitwohnsitzen im gesamten Gemeindegebiet. Für Bürgermeister Alexander Stangassinger ein wichtiger Schritt, um dem sogenannten „Betongold“ den Kampf anzusagen.

Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es darf nicht sein, dass sich Einzelne ihre Grundstücke vergolden lassen und die Allgemeinheit damit durch überhöhte Preise, weniger Chance auf leistbaren Wohnraum hat. Das ist oft ein schmaler Grat, weil die Stadt Hallein beispielsweise wenige Gäste-Betten in unserer Altstadt aufweist und damit touristisches Potenzial verloren geht. Hier muss man sensibel vorgehen und Hotels sowie Apartments in einem verträglichen Maß ermöglichen. Für mich sind derartige Projekte nur im Zuge einer Revitalisierung von ungenutzten, alten Gebäuden in der Altstadt möglich – Gebäude wie etwa in der Wichtelhuberstraße, die wegen ihres baufälligen Zustands für eine leistbare Wohnnutzung nicht brauchbar sind. Andererseits halte ich nichts davon, Grünland für solche Zwecke zu verwenden und die Grundstücke zu ‚vergolden‘, weshalb mir die Ausweisung als Zweitwohnsitz-Beschränkungsgebiet für das gesamte Gemeindegebiet ein wichtiges Anliegen war.“ – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: Google)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Abstandsregeln, verminderte soziale Kontakte und Ausgehverbote – das Privatleben und die Arbeitswelt wurden auch in Hallein durch die Corona-Pandemie ,,auf den Kopf‘‘ gestellt. Die Stadtgemeinde Hallein hat darauf reagiert und neue Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. So wurde 2020 die Online-Anmeldung für die Kindergärten vorbereitet – diese war von 1.-31. Jänner 2021 erstmals in Betrieb. Ebenso wurde im Bereich der Videokonferenzen nachgerüstet, was es ermöglichte, wichtige Termine des Stadt-amtes auch ohne direkten, persönlichen Kontakt zu ermöglichen. „Eine neue Welt für die Stadtgemeinde Hallein“, wie Bürgermeister Stangassinger dazu erklärt.

Das Stadtoberhaupt führt weiter aus: „Wir haben Laptops, Headsets und Kameras einkaufen müssen, denn wir waren für diese neue Arbeitswelt schlichtweg nicht gerüstet. Die Pandemie hat uns auch hier Schwächen aufgezeigt, jedoch haben wir schnell und effizient reagiert, weshalb wir alle wesentlichen Arbeiten in gewohnter Manier und teilweise sogar schneller erledigen konnten.“ Home-Office war in der Stadtgemeinde Hallein in der Vergangenheit nur in Ausnahmen möglich. Bereits im ersten Lockdown ordnete der Bürgermeister an, so viele Arbeiten wie möglich, von zuhause aus zu erledigen und nur so wenig Kontakt wie nötig mit den Kundinnen und Kunden zu haben. Das Home-Office wurde Schritt für Schritt ausgebaut, was dazu führte, dass beeindruckende 15.500 Stunden in Heimarbeit am Ende des Jahres 2020 zu Buche stehen. Einen Vergleichswert zu den Vorjahren gibt es nicht, denn die Möglichkeit zum Home-Office war bis auf wenige Ausnahmen nicht gegeben. Bürgermeister Stangassinger betont: „Mir war es wichtig, meine Kolleginnen und Kollegen zu schützen, genauso wie die Kundinnen und Kunden. Natürlich sind solche Veränderungen am Anfang ungewohnt, doch ich bin überzeugt, dass die Möglichkeit zum Home-Office einerseits positiv angenommen wird und andererseits die Produktivität bei meinen Kolleginnen auf alle Fälle nicht gelitten hat, sondern dass im Gegenteil, sogar effizienter gearbeitet wurde.“ – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: SPÖ Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


13.613 Gesamtstunden leistete die Halleiner Feuerwehr im Jahr 2020. Aufgrund der Coronakrise, die sich auf die gemeinsamen Übungen und Einsätze auswirkt, liegen die geleisteten Gesamtstunden um zirka 14.000 Stunden unter dem Schnitt der Vorjahre. Die Gesamtstunden ergeben sich aus Stundenaufwand für Verwaltung und Dienstbetrieb (6528 Stunden), Einsatz-Stunden (2898) und Stundenaufwand für Schulungen und Ausbildung (4187). Die Zahl der Einsätze beläuft sich im Krisenjahr 2020 auf 287 Einsätze. Ortsfeuerwehr-Kommandant Josef Tschematschar resümiert im Jahresbericht der Firefighters: „Der Dienst und Ausbildungsbetrieb wurde aufgrund der Verordnungen des Bundes und Empfehlung des Landes stark eingeschränkt. Es wurden Maßnahmenkataloge erstellt, die uns vor großen Infektionsketten innerhalb der Feuerwehr schützen sollten. Das ist uns auch erfreulicher Weise gelungen. Trotz der verordneten Lockdowns hielten wir stets den Einsatzdienst aufrecht und waren zu jeder Zeit einsatzbereit.“ Die 287 Hilfsleistungen im Jahr 2020 teilen sich wie folgt auf: 30 Brandeinsätze, 199 technische Einsätze, 57 Fehlalarme und eine Brandsicherheitswache. Die Mehrheit der technischen Einsätze bilden Türöffnungen (36), Befreiung von Menschen aus Notlagen (34) sowie Befreiung von Tieren (18). Das Einsatzgebiet der Halleiner Firefighters erstreckt sich auf 27 Quadratkilometer aufgeteilt in neun Katastralgemeinden. Die Einsatz-Schwerpunkte liegen bei Großindustrie und Großgewerbe, Seniorenheime, Altstadtbereich, Chemiebetriebe, Schulen und Internate, Kirchen und Museen, Kranken- und Kuranstalten, Kindergärten, Öffentliche Gebäude, ÖBB Tauernbahnstrecke, Tauernautobahn und die Bundes- und Landesstraßen. Für die Löschwasser-Versorgung stehen 330 Hydranten, der Mühlbach, die Salzach, die Königsseeache, der Almfluss und der Kotbach in Hallein zur Verfügung. – (Presse-Aussendung Stadtamt Hallein. Foto: Firegraphics

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der Ausbau der Volksschule Rif ist mittlerweile abgeschlossen – fünf neue Klassenräume, ein erweiterter Turnsaal und modernste Ausstattung sind das Ergebnis der Erweiterung. Unter der Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger setzte die Stadt Hallein über die Anfangs-Planungen hinaus auf eine zukunftsorientierte Stromversorgung und Heizung. So wurde die Volksschule Rif mit einer hochmodernen Photovoltaik-Anlage ausgestattet und zudem an das Fernwärmesystem angeschlossen. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Natürlich schlägt sich diese Investition auf die Kosten nieder, wir liegen jetzt insgesamt bei Gesamt-Erweiterungskosten von 3,7 Millionen Euro. Doch jede Investition in nachhaltige Energien ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und die unserer Kinder.“

 

WARTELISTE FÜR KINDERGÄRTEN
WURDE UM ÜBER 30 PROZENT REDUZIERT

Ebenfalls im Jahr 2020 abgeschlossen wurde der Ausbau des Kindergartens Rif. Zwei neue Kindergarten-Gruppen und eine neue Krabbel-Gruppe bieten Platz für weitere 58 Kinder. Damit wurde das Angebot von öffentlichen Betreuungsplätzen gegenüber den Vorjahren erhöht und dadurch die Warteliste um zirka ein Drittel gekürzt. Bürgermister Stangassinger betont: „Bei meinem Amtsantritt waren auf der Warteliste für die öffentlichen Kindergärten zirka 130 Kinder gelistet, nun stehen wir zwischen 90 und 100 Kindern.“ Erschwerend kommt die aktuelle Schließung der Kindervilla durch das Hilfswerk hinzu. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Die Hilfswerk-Schließung wirkt sich massiv auf unsere Warteliste aus – wir werden aber diese Kinder nicht im Regen stehen lassen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Kindergarten in der Krautgasse als Gemeindekindergarten weiterführen zu können und wollen auch die Mitarbeiterinnen übernehmen. Parallel dazu arbeiten wir daran, einen neuen Kindergarten zu bauen, damit wir die Warteliste auch in Zukunft weiter verkleinern können und so viele Kinder wie möglich einen Platz in einer öffentlichen Einrichtung bekommen.“

KINDERGARTEN GAMP ERWEITERT
UND POLYTECHNIKUM MODERNISIERT

Von Beginn mit an Bord bei der Erweiterung in Gamp, war die Kindergarten-Aufsicht des Landes Salzburg, die eine Adaptierung auf die aktuellen Standards schon 2015 gefordert hatte und diese nun natürlich begrüßt. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Entgegen aller anfänglichen Kritik haben wir im Endeffekt einen neuen Kindergarten, der endlich allen Standards entspricht und eine entsprechend professionelle Elementarbildung für unsere Kinder ermöglicht. Gut für die Kinder, gut für die Eltern, gut für die Pädagoginnen und somit gut für unsere Stadt.“ Die Kindergarten-Aufsicht soll auch von Anfang an in den geplanten Neubau eines Kindergartens miteinbezogen werden. – Im Zuge des Ausbaus des Kindergartens Gamp wurde auch das Polytechnikum modernisiert. Hier findet sich Platz für vier Klassen, die Lehrräume wurden modernisiert, ein Lift sorgt für 100 Prozent Barrierefreiheit und die Schule wurde vollständig vom Kindergarten separiert. Einzig der Turnsaal wird gemeinsam benützt, wobei moderne Trennvorhänge dafür sorgen, dass jederzeit genügend Platz für alle Benützerinnen und Benützer vorhanden ist. Weiters wurden rund 327.000 Euro in Sanierungs-Maßnahmen und Modernisierungs-Maßnahmen in den übrigen städtischen Volksschulen und Kindergärten investiert. Immerhin zusätzliche 58.000 Euro flossen seitens der Stadtgemeinde Hallein in den Spielplatz Winklerstraße, einen Pumptrack und Skatepark sowie in das Jugendzentrum in Rif.

 

DIGITALISIERUNG DER SCHULEN
ERMÖGLICHT MODERNEN UNTERRICHT

Durch die Corona-Pandemie wurden die bisherigen Schwächen der Halleiner Schulen noch einmal verdeutlicht: Eine schwache digitale Infrastruktur, mangelhafte Installationen und überaltertes Equipment prägen die Volks- und Mittelschulen der Stadt. Zwischen 2009 und 2019 wurden rund 260.000 Euro in alle zehn Schulen investiert – das bedeutet im Schnitt nur 2600 Euro pro Jahr und pro Schule. Aufgrund der Defizite hat Bürgermeister Alexander Stangassinger im vergangenen Jahr einen neuen Mitarbeiter für die Digitalisierung der Schulen eingestellt, diesem eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben und nach der Inspektion die Modernisierung beauftragt. In einem ersten Schritt wurden bereits 2020 für rund 200.000 Euro Infrastrukturarbeiten ausgeführt. Im aktuellen Jahr sollen diese Arbeiten erweitert werden und die Basis für die Digitalisierung gelegt werden: Kostenpunkt erneut rund 250.000 Euro. Bis 2024 ist geplant, die Schulen auf den heutigen Stand der Technik anzupassen und so modernen Unterricht für die Kinder der Stadt Hallein ermöglichen. Bürgermeister Stangassinger dazu: „Mir ist wichtig, dass unsere Schulen endlich zeitgemäße Standards erfüllen und langfristig zukunftsfit gemacht werden. Dass wir der Zeit hinterherhinken haben wir geahnt, doch die Corona-Pandemie hat uns tatsächlich die Grenzen aufgezeigt, gerade was die digitalen Möglichkeiten betrifft. Das wirkt sich in den Volksschulen noch nicht so aus, aber in den Mittelschulen war Home-Schooling im Jahr 2020 durchwegs üblich, weshalb wir hier deutlich schneller zukunftsfit werden müssen.“ – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Brücken, Straßen, Wasserversorgung oder Kanalarbeiten – die Stadt Hallein hat unzählige Aufgaben zu erfüllen. Am Wichtigsten ist hierbei die Sicherheit auf Brücken und Straßen. 1,5 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in die Heidebrücke investiert. Die Verbindungsstrecke nach Neualm wurde im Zuge dieser Baustelle gesperrt, der Verkehr umgeleitet, die Brücke generalsaniert und zeigt sich nun in neuem Glanz. Bürgermeister Stangassinger: „Wir kennen alle noch die Bilder von Italien, wo in kürzester Zeit zahlreiche Brücken eingebrochen sind. Das passiert, wenn man sich zu lange nicht um die Erhaltungs-Maßnahmen kümmert. Ich würde dieses Geld gerne in Kinderbetreuung investieren oder in den Ausbau von betreutem Wohnen – wir mussten jedoch handeln und haben die Brücke saniert. Hätten wir dies nicht getan, hätten wir die Brücke etwa für Lkw sperren müssen oder in weiterer Folge vielleicht sogar für den gesamten Verkehr – die Kosten wären damit noch viel höher gewesen. So haben wir eine rundum sanierte Brücke, die Bauarbeiten wurden zügig und ohne Komplikationen durchgeführt und wir haben für mehrere Jahrzehnte bei laufender Wartung keine Sorgen mehr.“

 

Ein ähnliches Szenario spielte sich auf einer deutlich weniger befahrenen Straße ab: Auf der Riesenschmidstraße zum Knappensteig hinauf. Hier war aufgrund mangelnder Begutachtung und mangelnder Wartung der Hohen Brücke Gefahr im Verzug. Um weiterhin für die Anrainer und Gäste des Gasthaus Egglgut eine sichere Zu- und Abfahrt zu gewähren, investiert die Gemeinde insgesamt rund 800.000 Euro. Im Jahr 2020 kostete der erste Bauabschnitt immerhin 354.000 Euro. Ein Schock im ersten Bauabschnitt war eine plötzliche Hangrutschung, welche durch die ausführenden Arbeiter des Landes Salzburg entdeckt wurde, so dass rechtzeitig die erforderlichen Sicherungs-Maßnahmen vorgenommen werden konnten.

 

Für Straßenbaustellen gab die Stadt Hallein im Jahr 2020 ganze 716.000 Euro aus. Die kostenintensivste Baustelle bildete dabei die Revitalisierung des Pfannhauser-Platzes vor dem Keltenmuseum: Der nunmehr moderne Stadteingang aus Richtung Pernerinsel kostete insgesamt 110.000 Euro. Der Lettenbühel am Dürrnberg mit knapp 97.000 Euro war die zweitteuerste Baustelle des Jahres. Insgesamt weist die Stadt Hallein immerhin elf Straßenbaustellen auf – mit einem Gesamtvolumen von 716.000 Euro. Einen ebenso wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit stellten die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung dar. Diese ließ sich die Stadt Hallein ganze 330.000 Euro kosten. Der Löwenanteil dabei floss in die Wiestal-Landesstraße, im Zuge der schon lange erforderlichen Querungshilfen und des Lückenschlusses beim Geh- und Radweg. Kostenpunkt: 174.000 Euro. Um die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung in gewohnter Qualität beizubehalten, sind auch hier laufende Sanierungen vorzunehmen. 580.000 Euro flossen in Bauvorhaben zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung, 415.000 Euro dienten der Instandhaltung der Abwasserentsorgung, die Gesamtinvestitionen belaufen sich hier somit auf knapp eine Million Euro. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Niemand hätte es für möglich gehalten, dass uns ein Virus so viele Grenzen offenbart. Corona hat uns viele Schwächen aufgezeigt, auch in der Stadt Hallein. Unser Abfall-Wirtschaftssystem ist überholt. Unsere Schulen sind auf die digitalen Herausforderungen der heutigen Zeit nicht vorbereitet. Und auch die Ausstattung im Rathaus ist weit hinter dem, was heute als modern gilt. Dennoch haben wir in dieser Krise auch viel gelernt. Wir haben gesehen, dass wir als Gemeinde schnell und effizient in Krisenzeiten helfen können: Der Erlass der Kinder-Betreuungsgebühren, Verlängerungen von Gastgartenzeiten, rasche und unbürokratische Hilfe für gering verdienende Eltern zu Weihnachten, das kurzfristige Ausweichen der Märkte, das Adaptieren des Halleiner Rathauses auf einen corona-sicheren Kundinnen-/Kundenverkehr, eigenständige Unterstützung zur Virus-Eindämmung, rasches Etablieren von Testlokalen oder eine gute Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband, um die Stadt, auch in Zeiten von Lockdowns und unnötiger Panikmache, positiv in den Köpfen der Menschen zu bewahren. Und die Krise hat uns noch eines gezeigt: Dass wir gemeinsam noch immer am stärksten sind – unsere Einkaufshilfe ist nur eines dieser Beispiele, welches gezeigt hat, dass Zusammenhalt immer noch am stärksten ist.“

 

DIE STADT HALLEIN
IM JAHR 2020 IN KONKRETEN ZAHLEN

 

Mit Stichtag 31.12.2020 waren in Hallein 22.950 Personen gemeldet.

 

Die Frauen haben in der Bevölkerung die Nase vorne, mit 11.823 gegenüber 11.127 Männern.

 

23.116 Personen haben ihren Wohnsitz in Hallein gemeldet, wovon 21.390 Hauptwohnsitze verzeichnet sind.

 

In Hallein leben Personen aus 96 verschiedenen Staaten. Die Top-5 Nationen werden freilich von Österreich (17.537) angeführt, gefolgt von der Türkei (1079), Bosnien-Herzegowina (1066), Deutschland (975) und Kroatien (294).

 

In Hallein gibt es 9673 Haushalte mit Hauptwohnsitz und 328 Nebenwohnsitz-Haushalte. Auch in Hallein dominieren die Single-Haushalte (3287) gefolgt von 2-Personen-Haushalten (2905), 3-Personen-Haushalten (1564) und 4-Personen-Haushalten (1276). In den 641 restlichen Hauptwohnsitz-Haushalten leben über vier Personen.

 

Von 913 Geburten in der Stadt Hallein wurden 896 im Krankenhaus Hallein gemeldet, es gab zwei Hausgeburten und 15 im Jahr 2020 im Ausland geborene Kinder. 219 der Neugeborenen haben ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Hallein.

 

Die beliebtesten weiblichen Vornamen waren Marie und Anna. Bei den Burschen dominieren die Namen Tobias und Felix.

 

Insgesamt wurden in der Stadt Hallein 82 Ehen geschlossen und vier Partnerschaften eingetragen. Drei der 82 Ehen waren gleichgeschlechtlich weiblich. 156 Ehen wurden 2020 beendet.

 

Im Jahr 2020 wurden am Standesamt Hallein 141 Todesfälle beurkundet – 75 Frauen und 66 Männer. Die älteste verstorbene Frau war stolze 106 Jahre alt, der älteste Mann war 96.

 

In Hallein sind im Tourismusbereich derzeit 33 Betriebe registriert.

 

Der Salzburger Familienpass wurde 278mal neu ausgestellt und 95mal verlängert. – Anmerkung der Redaktion: Hinsichtlich des vergangenen Jahres 2020 in Hallein veröffentlicht der SALZSCHREIBER noch weitere Beiträge, welche vom Stadtamt Hallein übermittelt wurden. – (Presse-Aussendung der Stadtgemeinde Hallein, Foto: Arne Müseler).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die derzeit kargen Niederschläge reichen aus, um im kleinen Halleiner Stadtpark besonders große Wasserflächen (siehe Foto oben) entstehen zu lassen. Man wagt nicht daran zu denken, wie es hier aussieht, falls sich wieder einmal eine 14tägige Regenperiode über Hallein ausbreiten sollte. Jedenfalls gehören im Stadtpark die Begrenzungen zwischen den Asphaltflächen und dem Wiesengrün endlich exakt und deutlich sichtbar gemacht. Dann trampeln in Zukunft wohl auch deutlich weniger dickhäutige Stadtbewohner im Grenzbereich zwischen den asphaltierten Wegen und den Wiesenflächen umher. Derzeit wirkt der Mini-Stadtpark streckenweise reichlich ungepflegt – wie schön, dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen sich anbietet, um diesen unerfreulichen und für die Stadt Hallein doch recht peinlichen Zustand zu ändern. Der dafür erforderliche finanzielle Aufwand ist, trotz der massiven Mehrbelastung für die Stadt angesichts des Corona-Horrors zumutbar, wenn man die Sanierung der Grenze zwischen Wegen und Wiesen auf mehrere Jahres-Etappen aufteilt. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nachdem der SALZSCHREIBER sich erst kürzlich mit dem Farbensprayer-Hotspot, der Bahnunterführung in Hallein-Burgfried (von der Zellulosestraße hinüber zur Römerstraße) befasste, hier noch ein kleiner Nachschub von der Almbrücke an der Halleiner Landestraße. Auch hier toben sich die Farbsprayer ungehindert aus und entfalteten ihre illegale Tätigkeit sogar an beiden Ufern der Alm, wobei die nördlich gelegene Brücken-Betonbasis (letztes Foto oben), wohl nicht ganz einfach zu erreichen und zu beschmieren war. Jedenfalls ist die Stadt Hallein ganz offensichtlich ein bevorzugtes Betätigungsfeld der Schmierfinken. Denn: Wo immer die Sprayer losgeschlagen haben, hier besteht die Gewähr, dass über Jahre und Jahrzehnte die Schmierereien erhalten bleiben und nichts zu ihrer Beseitigung getan wird. Dass immer wieder neues Farbgeschmiere entstehen kann, ist dem Umstand zuzuschreiben, dass die Sprayer nach einiger Zeit die bestehenden ,,Kunstwerke‘‘ einfach wieder übermalen. Der ganze Wahnsinn gehört entweder mechanisch beseitigt oder überstrichen. An jenen Stellen, wo sich die Farbsprayer besonders austoben, gehören unsichtbar Geheimkameras postiert, damit die Täter endlich identifiziert werden können. Die Polizei könnte hier sicher sinnvoll und effizient mitwirken. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Auch der einstige Halleiner Bürgermeister Franz Kurz irrte, als er gutgläubig annahm, man könnte mit Farben-Sprayern wie mit normalen Menschen sprechen und Abmachungen treffen. Nachdem schon während seiner Jahrzehnte zurückliegenden Amtsperiode alle möglichen Mauern und Brücken-Konstruktionen in Hallein durch illegale Aktionen von Farben-Sprayern beschmiert worden waren, entschloss er sich, den Farb-Tätern folgendes Angebot zu machen: Sie könnten die beiden, jeweils insgesamt etwa 300 Meter langen Seitenmauern der Bahnunterführung in Hallein-Burgfried, von der Salzachtalstraße (Zellulosestraße) hinüber zur Römerstraße auf beliebige Art Art und Weise mit ihren Farben bearbeiten, wenn dafür die übrige Stadt Hallein von ihren Aktivitäten verschont bliebe. Das Angebot wurde wohl angenommen, doch schon nach kurzer Zeit verschandelten überall wilde Farben-Sprayer-Aktionen wiederum Mauern und Bauwerke in Hallein. Die langen Seitenmauern der Bahnunterführung sind längst zum landesweiten Hotspot der Farben-Sprayer geworden.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTOS 1 und 2:
Die nördliche Seitenmauer der Unterführung ist in zwei Fotos von der Salzachtalstraße hinunter bis zu den untertunnelten Geleisen dargestellt. FOTOS 3 und 4: Nach dem Geleise-Tunnel geht es wieder mit den beiden Fotos entlang der nördlichen Seitenmauer hinauf Richtung Römerstraße. (Auf der gegenüberliegenden südlichen Seitenmauer der Unterführung bietet sich ein ähnliches Bild). FOTOS 5 und 6: An der südlichen Seitenmauer zeigt uns die Natur, wie man dem Unfug der Farben-Sprayer still, leise und wirksam entgegentritt: Die sichtbaren langen Triebe bilden in der warmen Jahreszeit mit ihrer Belaubung eine zuverlässige Schutzschicht – an der Bemalung darunter hat sich seit vielen Jahren nichts mehr geändert. FOTO 7: Auch die fortschreitende Bemoosung schränkt die Tätigkeit der Farben-Sprayer immer weiter ein. FOTO 8: Da hilft auch nicht die störrische Aufschrift ,,Uns kann man nicht Anhalten‘‘, die natürlich korrekt ,,Uns kann man nicht aufhalten‘‘ heißen müsste. FOTOS 9, 10 und 11: Drei markante Details aus der schier unendlichen Farbenwüste, die sich nach jahrzehntelangem Treiben der verschiedenen Sprayer-Aktivitäten vor unseren Augen ausbreitet. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Hallein, waren in der Oberstufe seit Mitte Oktober 2020 zu Hause und wurden im Distance-Learning betreut. Die Handelsakademie hatte schon vor dem Ausbruch der Pandemie damit begonnen, die Digitalisierung voranzutreiben und arbeitete mit der Lernplattform Microsoft Teams. Zusätzlich sind alle Klassen ab dem 3. Jahrgang Laptop-Klassen und somit mit der IT vertraut. Um den Lernfortschritt zu erleichtern, wurden alle 14 Klassen mit Webcams inclusive Mikrofonen ausgestattet. ,,Wir hatten schon im Herbst 2019 an der gesamten Schule Microsoft-Teams eingeführt. Eine Umstellung auf Distance-Learning war sehr schnell möglich. Um den Jugendlichen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, haben wir nun auch die Möglichkeit eines Hybrid-Unterrichts geschaffen, führt dazu Direktor Werner Huber aus.

So werden in der Handelsakademie Hallein Unterlagen und selbst produzierte Lernvideos zur Verfügung gestellt, oder der Unterricht wird via Webcam nachhause übertragen. Die Handelsakademie Hallein steht nicht still und es werden auch Ausbildungs-Schwerpunkte wie Finanz- und Risikomanagement, Marketing und Multi-Media-Design oder der Schulzweig Industrial Business, welcher eine wirtschaftliche Ausbildung speziell für die Industrie-Unternehmen der Region umfasst, angeboten. Anmeldungen für das bevorstehende Schuljahr 2021/2022 in der Handelsakademie Hallein sind bereits von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 14 Uhr möglich. Weitere Informationen über die Handelsakademie Hallein erhalten Sie unter www.hakhallein.at – (Eine Information der HAK Hallein. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der einstige Pfleggarten auf der Pernerinsel muss ein kleines Juwel gewesen sein. Immerhin diente er, einst gegen normale Bürger durch eine hohe Mauer blickdicht abgeschottet, als exklusives Erholungs-Areal für den hochrangigen Pfleger. Dieser war für die das Land regierenden Salzburger Erzbischöfe, der wichtigste Spitzenbeamte im ganzen Land. Der Pfleger war behördlicher Chef und Stellvertreter des Erzbischofs in Hallein hinsichtlich des Halleiner Salzwesens und hatte seinen Sitz im heutigen Keltenmuseum. Das Halleiner Salz bildete für den Fürsterzbischof die mit Abstand größte Einnahmequelle. Der einst hohe Stellenwert des Pfleggartens lässt sich auch daran erkennen, dass der Weg über die Pernerinsel zwischen den beiden Salzachbrücken, den Namen Pfleggartenweg trägt. Doch längst schon ist vom einstigen Gartenjuwel Pfleggarten nur noch der Name übriggeblieben. Die Stadt Hallein müsste eine professionelle Gestaltung des peinlichen und beschämenden Pfleggarten-Restes sicherstellen. Damit das künftige Juwel auch sichtbar wird, müsste zumindest die östliche Umfassungsmauer, die ohnehin schon für den Billa-Parkplatz gekürzt wurde, total entfernt werden. Dann wäre das künftige Kleinod schon von der Bundesstraße 159 aus einsehbar, der Bereich würde seine Düsternis verlieren und wäre optisch deutlich attraktiver – genau das braucht die geschundene Pernerinsel!

Heute reicht der einstige stolze Pfleggarten nur noch von der Eingangsmauer bis zum Billa-Parkplatz und besteht hauptsächlich aus einer wildwachsenden Wiese. Diese wird nochmals in zwei Bereiche geteilt. Salzachseitig, hinter der Salinenkapelle, in deren Gebäudeanbau das Halleiner Bürgerkorps präsent ist, erstreckt sich ein schön gestaltetes Areal bis zum Billa-Parkplatz. Daneben breitet sich die größere, vernachlässigte Wiese aus, an die östlich auch noch ein reichlich deplatzierter Basketball-Platz grenzt. Die Wiese wird durch einen unschönen, neu aufgeschütteten Fußweg durchschnitten. Eine historische Mauer mit einem architektonisch gestalteten Ein/Ausgang aus der Pfleggartengasse, umschließt das Pfleggartenareal im Norden und im Osten. Im Westen verläuft die Mauer nur noch bis zum Billa-Parkplatz, um dort die Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen. Die südliche Begrenzung des Pfleggartens bildet der Billa-Parkplatz. Damit ist den offensichtlich geistig gestörten Farbsprayern, zumindest an der Südseite des Pfleggartens, jede Möglichkeit genommen, sich illegal und gesetzwidrig auszutoben – sie tun dies ohnehin bis zum Überdruss an den frei zugänglichen Innenseiten der Nord- und Ost-Mauer.  

Die Pernerinsel, einzige Flußinsel der Salzach im Land Salzburg, würde in jeder anderen Stadt, auch ohne Festspiele, als Kleinod gestaltet. In Hallein wird sie leichtfertig als Autoabstellfläche missbraucht. Autos stehen vor der südlich ausgerichteten Eingangsfassade des Billa-Kaufhauses, Autos stehen auf dem Kunden-Parkplatz nördlich anschließend an das Billa-Kaufhaus. Autos stehen entlang der Parkplätze neben dem Pfleggartenweg. Autos stehen neben der Bundesstraße 159 vom Salinensteg Richtung Nord bis zum Kreisverkehr vor der erst vor kurzem renovierten Heidebrücke. Autos stehen vor allem – zum Entsetzen zahlreicher Festspielgäste – auf dem riesigen Parkplatz direkt vor der Festspiel-Nordfassade der Alten Saline. Als einst die Freudenmeldung sich verbreitete, dass die Festspiele sich ab 1992 auf der Pernerinsel ansiedeln würden, da war es klar, dass der entsetzliche große Auto-Parkplatz in eine Tiefgarage verlegt werden müsse. An seiner statt war eine kleine Parkanlage mit Bäumen und Blumen geplant. Auch die künftige ,,Festspielfassade‘‘, das Grau-in-Grau-Fassadenmonster, sollte farblich aufgewertet werden. Nun – die Festspiele sind gekommen. Doch die deprimierende graue Salinenfassade ist geblieben. Und der entsetzliche oberirdische Auto-Parkplatz direkt vor dem Eingang zu den Festspielen, den gibt es natürlich auch noch immer. Ein unfassbares Wunder, dass die Festspiele nicht schon längst wieder aus Hallein geflüchtet sind.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Das historische Zugangstor an der nördlichen Einfassungsmauer. FOTO 2: Nicht nur an der Außenseite, auch an der Innenseite wurde das Zugangstor von Farbsprayern beschmiert. FOTOS 3 bis 5: An der Innenseite der Nordmauer toben die Farbsprayer ihren Wahnsinn aus. (Das sind nur einige Beispiele). FOTO 6: An der Ostmauer wurden die Schmierereien dankenswerter Weise durch die Stadt Hallein entfernt. FOTO 7: Doch die Sprayer haben im gereinigten Bereich schon wieder zugeschlagen. FOTO 8: Der unschöne Fußweg durch die Wiese glich, speziell bei Regen, immer wieder einem Schlammbad. Nun wurde er mit neuem Material aufgeschüttet. FOTO 9: Neben dem Weg Richtung Salzach ein einsamer Felsbrocken – vielleicht eine Kindesweglegung durch die beiden Barmsteine? FOTO 10: Es ist für Laien absolut unverständlich, welche Aufgabe auf der anderen Seite des Weges, diese bezaubernde, begeisternde, hinreißende, auf alle Fälle wertvolle und unbezahlbare künstlerische Creation, mitten in der Wiese eigentlich erfüllen soll. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Zum Weltfrauentag sammelte der SALZSCHREIBER Sprüche über unsere tüchtigen, herrlichen, betörenden, liebenswerten, fantastischen und einzigartigen Halleinerinnen. Aber auch die Halleiner kommen nicht ganz ungeschoren davon. Nachstehend 15 Zitate:

,,Viele Halleinerinnen wissen nicht, was sie tun sollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu tun.‘‘
,,Eine Halleinerin würde sofort ihre Fehler eingestehen, wenn sie denn welche hätte.‘‘
,,Die größte Klugheit einer klugen Halleinerin besteht darin, ihre Klugheit nicht zu zeigen.‘‘
,,Wenn eine Halleinerin einen klugen und stilvollen und sportlichen und liebenswerten und gutaussehenden Halleiner sucht, dann sucht sie nicht einen, sondern fünf Halleiner.‘‘
,,Halleinerinnen sind immer bereit, einem Halleiner zu vergeben und alles zu vergessen. Aber sie vergessen nie, was sie einem Halleiner vergeben haben.‘‘
,,Ein streng gehütetes Geheimnis: Auch Halleinerinnen verstehen die Halleinerinnen nicht.‘‘
,,Dünne Halleinerinnen denken, sie wären mollig. Mollige Halleinerinnen denken, sie wären dick. Und dicke Halleinerinnen denken, sie müssen enganliegende Hosen tragen.‘‘
,,Wir brauchen kein Google. Die Halleinerinnen wissen alles.‘‘
,,Halleinerinnen sind wie richtig tolle Autos – sie schlucken ordentlich.‘‘
,,Wenn Gott gewollt hätte, dass Halleinerinnen Pilotinnen werden, dann hätte er den Himmel rosa gefärbt‘‘.
,,Ein Halleiner tut alles, von dem er glaubt, dass er es tun muss.  Eine Halleinerin muß dann immer alles das tun, was der Halleiner eigentlich hätte tun sollen.‘‘
,,Die Halleiner sind genau so kompliziert wie die Halleinerinnen. Sie halten nur öfter den Mund, damit es nicht so auffällt.‘‘
,,Die Halleiner haben die Hose an. Doch die Halleinerinnen sagen ihnen, welche
Hose sie anziehen sollen.‘‘
,,Echte Halleiner stehen auf Kurven. Nur Hunde und Katzen freuen sich über Knochen.‘‘
,,Eine Halleinerin gehört nicht in die Küche. Sondern ins Bett eines Halleiners. Gefesselt und mit Nutella bestrichen.‘‘

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der ärgste Abfall-Horror im Bereich der völlig überflüssigen Parkplatz-Überdachung entlang der großen Festspiel-Fassade auf der Pernerinsel, wurde mittlerweile entfernt. Die erheblichen Schäden an der Gebäudemauer wurden beseitigt und die Mauer schließlich neu gestrichen. Die einsturzgefährdete Dachkonstruktion wurde durch helle, gut sichtbare, nicht gestrichene Holztrame vor dem Einsturz bewahrt. Das Ärgernis Parkplätze-Überdachung wird also aus der prall gefüllten Stadtkasse mit allen Mitteln weiter am Leben erhalten – auf so peinliche Art und Weise begrüßt nur eine Stadt Hallein ihre Festspielgäste. Ob sich der oder die Nachfolger/Nachfolgerin der großartigen Festspielpräsidentin dies sich weiterhin bieten lassen oder nicht doch entsetzt den Abzug der Festspiele von der Pernerinsel einleiten, ist derzeit noch offen.

Mittlerweile erhielt das ach so elitäre, ach so vornehm-feine Erscheinungsbild der Parkplatz-Überdachung die ersten Blessuren. Nachdem der zahlreiche Unrat entlang der Gebäudemauer unter der Überdachung entfernt worden war, entstehen nun doch wieder neue Ansätze der Ablagerung von diversen Gegenständen. Das Ganze ist ein einziger Albtraum. Daher: Die entsetzliche Parkplatz-Überdachung gehört endlich, endlich entfernt. Die danach in ihrer ganzen Größe erscheinende Gebäudewand der Alten Saline, gehört anstelle der fantasielosen, deprimierenden und abschreckenden Industrie-Graufärbelung, farblich endlich, endlich dem Anspruch der Festspiele und somit den schön renovierten salzachseitigen Salinen-Fassaden angepasst.

Dass hier nicht schon längst der Denkmalschutz eingeschritten ist, erscheint ohnehin unverständlich. Zeit genug dazu hätte er ja wohl gehabt. Denn am 19. November 1968 stand in der noch intakten Nord-Hälfte der Alten Saline, die dort tätige Skibobfabrik Brenter in Flammen. Dieser Teil der Saline wurde daraufhin abgerissen, seither verschandelt die entsetzliche riesige Grau-Gebäudewand, hinter der die Salzburger Festspiele ihre erfreuliche und dankenswerte Tätigkeit entfalten, die nördliche Pernerinsel. Der Denkmalschutz hätte also zumindest ein halbes Jahrhundert Zeit gehabt, um endlich eine zufriedenstellende Farbgestaltung für diese riesige Fassadenwand durchzusetzen.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
So werden die Festspielgäste auf der Pernerinsel empfangen. Der reine Albtraum. Die hässliche Überdachung der Parkplätze gehört beseitigt, die daraufhin zur Gänze freigelegte Salinen-Nordfassade, gehört farblich an die prächtige, zur Salzach weisenden Fassade angeglichen. So einfach wäre es, der Präsenz der Festspiele auf der Pernerinsel auch optisch zu entsprechen. FOTOS 2 bis 6: Was sich unter der Überdachung unmittelbar neben den Festspielen schon wieder alles angehäuft hat, dazu liefern unsere Fotos markante Beispiele. Schön, gell? FOTOS 7 und 8: Mitten drin in dem unerfreulichen Ganzen zwei Eingänge mit dem aufgeklebten Festspiel-Emblem. Nirgendwo sonst werden die Symbole der Salzburger Festspiele mit einer derart schäbigen Umgebung konfrontiert. Nur Hallein macht’s möglich! FOTO 9: Die künstlerisch wertvoll gestaltete, neue Abstütz-Konstruktion, die einen Zusammenbruch der Parkplatz-Überdachung (siehe 1. Foto oben) verhindern soll. – (Odo Stierschneider. Fotos OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Dach der Salinenkapelle auf der Pernerinsel wurde während der vergangenen Wochen mit Schindeln vollständig neu gedeckt. (Dazu unsere obenstehenden Fotos). Die Salinenkapelle – ehemalige Hof- oder Pflegkirche – war ursprünglich mit dem Pfleggebäude (heute Keltenmuseum) am gegenüber liegenden Salzachufer durch einen Steg verbunden. 1830 wurde dieser abgebrochen und durch den 50 Meter flußabwärts errichteten Pfannhauser- oder Salinensteg ersetzt. Die Kapelle blickt auf eine nahezu 700-jährige Geschichte zurück. Sie wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1355 erwähnt. Der heutige schlichte Bau wurde vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet. Auch die westseitig angebaute Vorhalle mit flachbogigen Arkaden entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert. Ursprünglich dienten die Räumlichkeiten über der Vorhalle als Mesner-Wohnung. Ursprünglich befand sich in der Salinenkapelle ein kostbarer Schnitzaltar aus dem alten Salzburger Dom, den Erzbischof Wolf Dietrich hatte abbrechen lassen. Doch etwa 300 Jahre später musste der Figurenschmuck des Altars an das Salzburg Museum ausgeliefert werden, wo er sich noch heute befindet. Als Ersatz wurde die Salinenkapelle mit dem barocken Altar aus der 1893 abgebrochenen Ursulakapelle ausgestattet. – (Text und Fotos: OST)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Schon seit längerer Zeit steht das Tracing-Team (siehe Foto oben) der Stadt Hallein unter der Leitung von Peter Reifberger bereit. Der neue Personalchef Reifberger ist die Koordinationsstelle zwischen der Behörde und der Stadt Hallein. Als Teamleiter in der operativen Telefonrecherche ist Michael Saller im Einsatz. Das siebenköpfige Gespann ist laut Peter Reifberger jederzeit voll einsatzfähig, sobald Daten der Behörden übermittelt werden. Um ein möglichst sicheres Umfeld für das Arbeiten im Team zu haben, wurden in der Salzberghalle Arbeitsstationen aufgebaut.

Peter Reifberger erklärt: ,,Das Team sollte sich möglichst gut untereinander austauschen können. Im Rathaus gibt es keine entsprechenden räumlichen Möglichkeiten, darum haben wir diese Herausforderung so gelöst. Die Kolleginnen und Kollegen können hier in aller Ruhe telefonieren und sich trotzdem austauschen. Und natürlich ist die Halle sicher, was die Sicherheitsabstände und Hygiene-Maßnahmen betrifft." Bürgermeister Alexander Stangassinger hat die Devise ausgegeben: ,,Wir sind jederzeit bereit, wenn wir gebraucht werden.‘‘ Und erklärt weiter: ,,Unser Team steht bereit, das war mir wichtig. Wir haben das Rathaus schon vor dem Lockdown in einen Not-Modus geschalten, wo Termine nur nach Termin-Vereinbarung möglich sind. Alle dringenden Anliegen werden natürlich behandelt. Damit das alles reibungslos abläuft, haben wir aus fast allen Abteilungen eine Kollegin oder einen Kollegen ins Team einberufen. Ich bin stolz, dass wir in dieser schwierigen Zeit, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohnehin ständig unter Druck sind, unseren Beitrag leisten können.‘‘

Das Tracing Team besteht aus den folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
Koordination: Peter Reifberger, Abteilungsleiter Personal und interne Dienstleistungen (3. Reihe rechts)
Teamleitung: Michael Saller, Rechtsabteilung (3. Reihe links)
Alexander Henke, Bauabteilung (2. Reihe l.)
Carola Tuma, Stadtkino (2. Reihe r.)
Dilara Günes, Zinkenlifte (1. Reihe l.)
Michelle Messner, Finanzverwaltung (1. Reihe r.)
Theresa Walkner, Wirtschaftshof (nicht im Bild, Home Office)
                                                                       (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Den korrekten, richtigen, präzisen und exakten 1. Jahrestag für die erste bestätigte Corona-Infektion im Bundesland Salzburg, den gibt es heuer gar nicht. Hat vielleicht das Coronavirus diesen markanten Jahrestag verschlungen? Des Rätsels Lösung: Heuer im Nicht-Schaltjahr 2021 gibt es keinen 29. Februar! Genau an diesem Tag im Jahr 2020, startete die verhängnisvolle Corona-Pandemie in Salzburg. Seitdem spielen Zahlen, als Grundlage für wichtige gesundheitspolitische Entscheidungen eine große Rolle. Gesammelt und aufbereitet werden sie von der Salzburger Landesstatistik. Unerfreuliches ist aus Hallein festzuhalten.

IM HALLEINER STADTZENTRUM WIRD DIE
2-METER-ABSTANDSREGEL KAUM BEACHTET

Aufgrund der in unserem Land immer aktiver werdenden, neuen, wesentlich ansteckenderen Virusmutationen, ist längst schon ein Abstand von mindestens 2 Metern (!) zwischen Personen, die sich auf öffentlichen Flächen nebeneinander oder hintereinander bewegen, behördlich vorgeschrieben. Doch im Halleiner Stadtzentrum zeigt der Großteil der Bevölkerung immer wieder, wie unbelehrbar sie auch noch nach dem 1. Coronajahr ist. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird der wichtige 2-Meter-Abstand tatsächlich eingehalten. Es dominiert das unbekümmerte, leichtsinnige, viel zu enge Nebeneinander und Hintereinander. Doch noch immer gilt der Horror: Jeder der/die uns begegnet, kann bereits mit Corona infiziert sein. Er/Sie merkt erst in 14 Tagen etwas davon, gibt aber bereits nach 48 Stunden Coronaviren ab! Hier nun ein wichtiger Rückblick auf das unerfreuliche erste Coronajahr in Zahlen.

 

DIE ÜBERSTERBLICHKEIT LAG IN DEN
VERGANGENEN 3 MONATEN BEI FAST 40 PROZENT

Am 29. Februar wurde die erste Infektion bestätigt, dann glich nicht nur die Kurve der Neuinfektionen einer Achterbahnfahrt. Das Virus kam in (bisher) zwei Wellen. Die zweite Infektionswelle im Herbst traf Salzburg weitaus härter als davor die erste Welle im Frühling. Die Statistik veranschaulicht dies wie gewohnt mit Zahlen. Im Frühling gab es bis Anfang Sommer zirka 1.200 Fälle. Vom 1. Oktober bis jetzt waren es mehr als 34.000! In den vergangenen zehn Tagen gab es mehr Neuinfektionen als in der ersten Welle während vier Monaten. Mitte November wurden in zwei Tagen 1.600 Neuinfektionen verzeichnet, das sind deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 unterstreicht dies. Im Frühling verstarben 39 Menschen, seit 1. Oktober mehr als 440, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling 2020. Die Übersterblichkeit lag in den vergangenen drei Monaten bei fast 40 Prozent!

 

HÖHEPUNKT DER 2. WELLE:
820 NEUINFEKTIONEN AN 1 TAG

Die „extremen“ Tage der Pandemie: Am 23. März 2020 gab es erstmals 100 Neuinfektionen in Salzburg an einem Tag, das gab es vor dem Herbst nur an einem weiteren Tag, dem 27. März. Am 16. November war der Höhepunkt der zweiten Welle mit 820 Neuinfektionen an einem Tag erreicht. Derzeit liegt das Bundesland wieder zirka bei 130 Neuinfektionen pro Tag. Umgekehrt gab es im Sommer eine Entspannung. Von Ende April bis Anfang Juni gab es rund 15 Fälle, eine Zahl, die wir uns heute wünschen würden. In der Kalenderwoche 23 gab es keinen neuen Fall. Die Lockdowns waren nicht umsonst, sie haben gewirkt. Es ist deutlich erkennbar, dass zehn bis 14 Tage nach dem Beginn der jeweiligen Lockdowns durch die Inkubationszeit eine Wirkung eingetreten ist, die Kurve zeigte wieder nach unten. Der Überblick rein statistisch gesehen: 1. Lockdown (Beginn 1. März 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 75 in 14 Tagen. 2. Lockdown (Beginn 2. beziehungsweise 17. November 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 380 in 14 Tagen. 3. Lockdown (Beginn 26. Dezember 2020): Rückgang der 7-Tage-Inzidenz um 100 in 14 Tagen

 

7-TAGE-INZIDENZ WICHTIG
FÜR EINSCHÄTZUNG DER INFEKTIONEN

Neue Begriffe wurden in der Corona-Pandemie Alltag, dazu gehört nicht nur das Contact Tracing und Social Distancing, auch die 7-Tage-Inzidenz ist in aller Munde. Sie macht Bezirke, Bundesländer und Staaten mit verschiedener Einwohnerzahl vergleichbar und drückt die Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner im 7-Tages-Schnitt aus. Im Frühling lag dieser Wert im Bundesland nur einen Tag über 100, nur zwei Wochen lang über 50. Seit 7. Oktober liegt er immer über 50, seit 13. Oktober über 100, Mitte November als Maximalwert bei 750 und jetzt bei zirka 155. Die 7-Tage-Inzidenz ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Einschätzung des Infektionsgeschehens.

 

DIE INFIZIERTEN
WERDEN WIEDER JÜNGER

Das Durchschnittsalter aller Infizierten im Bundesland Salzburg liegt bei rund 43 Jahren. Aber auch das hat sich im Verlauf dieses Corona-Jahres immer wieder geändert. Im Frühling traf es mehr die älteren, durchschnittlich waren sie 52 Jahre alt. Im Sommer sank der Wert auf 35, stieg im Dezember auf 45 und fällt nun wieder auf derzeit 41 Jahre. Eine Rolle spielt beim Sinken des Durchschnittsalters bereits die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenwohnhäusern. Die Infektionen bei den älteren Personen gehen seit ein paar Wochen stark zurück, es trifft wieder mehr die 15- bis 24-Jährigen und generell die erwerbsfähige Bevölkerung.

 

ABSTRICHSTÄBCHEN-REIHE
VON SALZBURG NACH LINZ

Seit Beginn der Pandemie in Salzburg wurden rund 272.000 behördlich angeordnete PCR-Tests durchgeführt, dazu kommen rund 528.000 öffentliche Schnelltests seit Anfang Dezember. Dies ergibt exakt 800.000 Testungen. Ein Abstrichstäbchen ist 15 Zentimeter lang, würde man alle 800.000 aneinanderreihen, ergäbe dies zirka 120 Kilometer, also fast die Wegstrecke von Salzburg nach Linz.

 

BIS ZU 30 PROZENT
DER PCR-TESTS WAREN POSITIV

Die Säulen der Pandemie-Bekämpfung seit der Lieferung der ersten Impfdosen heißen Impfen, Testen, Hygiene-Maßnahmen und intensives Contact Tracing. Mit einer Kombination aus diesen Elementen sollen die Infektionsketten unterbrochen und im Umkehrschluss dadurch Leben gerettet werden. Die Landesstatistik analysierte auch die Positivitäts-Rate der PCR-Tests. Sie lag während der ersten Welle am Höchststand bei 13 Prozent. Ab Mitte September stieg sie kontinuierlich an und lag Mitte November bei fast 30 Prozent. Das so genannte ,,Herbei-Testen der Pandemie‘‘ ist also eine Falschbehauptung.

 

KENNZAHLEN UND DATEN
AUS DEM BEZIRK HALLEIN
O
 Erstmals 100 aktiv infizierte Personen: 7. Oktober 2020
O  Maximum aktiv infizierter Personen: 627 am 25. November 2020
O  Maximum 7-Tage-Inzidenz: 859 am 17. November 2020
O  Erstmals 100 Neuinfektionen an einem Tag: 11. November 2020 (110)
O  7-Tage-Inzidenz am 30. März 2020: 41
O  7-Tage-Inzidenz am 30. August 2020: 3
O  7-Tage-Inzidenz am 30. November 2020: 467
O  7-Tage-Inzidenz am 30. Jänner 2021: 231
                  (Landeskorrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Virencenter Euromed.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der Horror rund um das Corona-Virus ist der Todfeind aller, die sich auch angesichts der lähmenden Corona-Beschränkungen bemühen, gutgemeinte Ideen für die Stadt Hallein auf den Tisch zu legen. Wir wollen es dennoch versuchen. Denn: der Slogan ,,Ostern in Hallein‘‘ sollte mit aller Macht forciert werden – die Stadt Hallein müsste endlich zu einer echten Oster-Attraktion werden.

Wie schön und bequem: Die Vorlage dazu liefert die Adventzeit. Der Tauchclub Hallein veranstaltet jährlich sein Advent-Anschwimmen in der Salzach. Wie wäre es künftig mit einem Frühlings-Anschwimmen zu Ostern, als erste Attraktion einer künftig attraktiven Osterzeit in Hallein? Wie wäre es künftig mit einem Oster-Markt in Hallein? Entweder auf der Pernerinsel oder in Form einzelner Hütten, verteilt im Stadtzentrum? (Der Bayrhamerplatz ist bekanntlich durch die Präsenz des Eisspezialisten Gelatok und des Stadtkruges ausgebucht.) Weiters müssten die Geschäftsinhaber mit schönen, österlich gestalteten Geschäftsauslagen, ein wichtiges und notwendiges Zeichen setzen. Wobei auch die Bankinstitute angesprochen sind, deren Auslagen ebenfalls mit Osterschmuck belebt werden müssten.

Weiters müssten Blumengirlanden rund um die Geschäfts-Eingänge angebracht werden. Mit den durch bunte Hobelscharten farbenfroh geschmückten Bäumen in der Halleiner Altstadt, könnte großflächig eine wohltuende Atmosphäre geschaffen werden. Weiters sollte die Oster-Stadt Hallein mit richtig großen Ostereiern punkten, die überall in der Stadt aufgestellt und von Künstlern, Hobbymalern, aber auch von Kindern(!) mit Motiven aus der Oster-Stadt Hallein oder mit attraktiven keltischen Schmuck-Motiven bemalt werden müssten. Wichtig wäre auf Hallein bezogenes Oster-Gebäck, welches etwa den Halleiner Salzträger oder keltische Schmuckelemente darstellen könnte. Weiters müssten in den beiden Buchhandlungen und im Papierfachhandel endlich Oster-Grußkarten mit Motiven aus der Osterstadt Hallein angeboten werden.

Im kulturellen Bereich müsste dafür gesorgt werden, dass in der Osterzeit ein speziell auf Ostern ausgerichtetes Veranstaltungs-Programm geboten wird. ,,Ostern in Hallein‘‘ muss jedenfalls zur echten Attraktion werden! Grundsätzlich gilt: Was zu Weihnachten möglich ist, muss auch zu Ostern möglich sein! Auf geht’s Leute, packen wir‘s an! Wobei die streng geheime Devise lauten müsste: Zur Osterzeit muss der Salzträger aus dem Stadtwappen raus, an seine Stelle muss der Osterhase rein! Nur noch 5 durch Corona einigermaßen schwierige Wochen trennen uns von Ostern. Folgerichtig kann sich das Halleiner Osterwunder heuer nur in ersten Ansätzen zeigen. Doch zu Ostern 2022 sollte sich Hallein – da bis dahin mit einer deutlichen Entschärfung des Corona-Horrors zu rechnen ist – als freundliche und sympathische Osterstadt präsentieren. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Eine erfreuliche Nachricht, auf die alle Freunde der Stadt Hallein schon ungeduldig gewartet haben: Das schrecklichste Gebäude der Halleiner Altstadt wird nun endlich renoviert. Nach Jahren des Leerstandes, wird das Objekt Wichtlhuberstraße 11 jetzt endlich grundlegend erneuert. Damit geht auch ein Aufatmen durch die Nachbarschaft, deren Wohnqualität durch dieses Objekt des Schreckens jahrelang in Mitleidenshaft gezogen worden war. Die Sanierungsarbeiten wurden umfassend angelegt. Das Gebäude wird total ausgeräumt, die Sanierung umfasst alle Bereiche. Nach Fertigstellung dieser wichtigen Sanierungs-Arbeiten wird wieder neuer Wohnraum zur Verfügung stehen und der gesamte Bereich rund um das nördliche Ende der Wichtlhuberstraße wird heller werden und auf erfreuliche Weise aufgewertet. Nun zu unseren obenstehenden Fotos. FOTO 1: Ein Ausschnitt aus der Fassade des Schreckens-Objektes Wichtlhuberstraße 11. Jahrelang wurde so das Image der Stadt Hallein beschädigt. FOTOS 2 und 3: Doch jetzt wird alles anders. Die Fassade des Schand-Objektes ist komplett eingerüstet. Einfach herrlich! FOTOS 4 und 5: Zwei abschreckende Details aus der Fassade des Gebäudes. FOTO 6: Rationell, per Plastikrohr, wird alles Überflüssige aus den Stockwerken des Gebäudes hinunter in bereitstehende Container (FOTO 7) befördert. – (Odo Stierschneider. Fotos OST.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Fachhochschule Salzburg, die bereits vor Jahren wichtige, unvergessliche, dankenswerte und sehr erfreuliche Initiativen in Hallein entfaltete, ruft nun gemeinsam mit der Stadtgemeinde Hallein zum Gestaltungs-Wettbewerb ,,Sei Du Hallein: Werde Gestalter einer Stadt‘‘ auf. Inmitten des Halleiner Stadtzentrums stehen attraktive Geschäfts-Räumlichkeiten leer, eine Reihe kleiner Stadtplätze und öffentlicher Flächen bedürfen dringend einer attraktiven Gestaltung. Die Studiengänge ,,Betriebswirtschaft‘‘, ,,Smart Buildings in Smart Cities‘‘ und ,,Soziale Innovation‘‘ bemühen sich, die Geschäfts-Leerstände mit neuen Ideen zu beleben und öffentliche Flächen attraktiver zu gestalten. Eine großartige Initiative, an der sich die Halleiner Bevölkerung im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes beteiligen kann und sollte – und eigentlich müsste.

Etwa 20 teilweise sehr schöne Geschäftsflächen stehen in Hallein leer – auch in attraktivster Lage, wie unsere obenstehenden 5 Fotos aus der Schlagader der Halleiner Altstadt zwischen Thunstraße und Oberem Markt es dokumentieren. Im Rahmen des Gestaltungs-Wettbewerbes geht es um die Suche nach innovativen, regionalen Lösungsansätzen, die für die belebende Nutzung der Geschäftsflächen im Erdgeschoß oder für die attraktive Gestaltung unschöner Plätze und öffentlicher Flächen geeignet sind. Wie kann man leerstehende Geschäftsflächen auf sinnvolle Weise wiederbeleben? Wie kann man unattraktive öffentliche Flächen der Stadt attraktiv gestalten? Was fehlt am Kornsteinplatz? Wie könnte man leerstehende Geschäftsflächen in tolle Anziehungspunkte verwandeln? Wie sollte man den Schöndorferplatz mit schönen Details eleganter gestalten?

Alle, die sich durch diese Fragen angesprochen und herausgefordert fühlen, können unter der Online-Adresse openinnovation-salzburg.at/sei-du-hallein an dem Gestaltungs-Wettbewerb zur sinnvollen Nutzung leerstehender Geschäfte und zur Aufwertung nicht attraktiver öffentlicher Stadtflächen teilnehmen. Eine rege Teilnahme der Halleinerinnen und Halleiner an diesem Ideen-Wettbewerb, der noch bis 8. April 2021 läuft, wäre sehr wünschenswert. Die Teilnehmer/innen können auch 13 attraktive Preise gewinnen, die von Stadtgemeinde Hallein und Tourismusverband Hallein gesponsert wurden:
  1. Preis: Gutschein für ein Möbelstück von Dreikant OG
  2. Preis: Alpakawanderung inkl. Jause plus Getränke, ca. 2,5 Stunden
  3. Preis: Baristakurs im Pan Café
  4. Preis: Volles Genussprogramm für 2 Personen in der Genusskrämerei
  5. Preis: Führung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei mit Schnapsverkostung
  6. Preis: Kulinarischer Stadtrundgang inkl. Verkostung für 2 Personen
  7. Preis: Fototour mit Leica-Fotografin Lisa Kutzelnig durch Hallein
  8. Preis: Abendessen (Menü) für 2 Personen in Halleiner Restaurant nach Wahl
  9. Preis: Kräuterwanderung für 2 Personen
10. Preis: Bierverkostung für 2 Personen in der Brauerei Kaltenhausen.
Für die 3 aktivsten Teilnehmer gibt es:
  1. Gutschein für Liquid-Verkostung für 2 Personen in der Guglhof-Brennerei
  2. Gutschein für Salzwelten Hallein
  3. Gutschein für Skipass ,,All inclusive am Dürrnberg‘‘
                                                 (Odo Stierschneider, Bild: Fachhochschule Salzburg).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Wie werden Gemeinden zu Orten der Zukunft? Dieser spannenden, ja existenziellen Frage ging eine private Veranstaltung auf den Grund, die sich maßgeschneidert für alle an Gemeinde-Entwicklung Interessierte präsentierte. Im Mittelpunkt stand der visionäre und fesselnde Vortrag zur Zukunft der Gemeinden, dargeboten von einem Wissenschaftler der Zukunftsakademie der EU. Im Anschluss an das Referat folgte eine Diskussionsrunde unter den Anwesenden. Alles natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Einschränkungen.

 

VISIONÄRE SCHRITTE
IN DIE RICHTIGE RICHTUNG

Der Vortragende stellte markante und visionäre Sätze in den Raum: ,,Eine Gemeinde, die keine Idee einer wünschenswerten Zukunft hat, lebt schon in der Vergangenheit!‘‘ Oder: ,,In Zukunfts-Gemeinden ist eine Kultur der Projekt-Entfaltung erlebbar.‘‘ Oder: ,,Im  Spannungsfeld zwischen Vision und Realität entsteht das Neue für eine Gemeinde.‘‘ Oder: ,,Zukunft wird in jener Gemeinde spürbar, in der es eine gemeinsame Vision gibt und gleichzeitig ständig Schritte in die richtige Richtung gesetzt werden.‘‘ Oder: ,,Menschen und Themen verbinden, um das Neue in die Gemeinden zu bringen und es begreifbar und gestaltbar zu machen.‘‘ Oder: ,,Megatrends warten auf unsere Gemeinde wie Demographischer Wandel, Mobilität, Klimawandel, Neue Arbeitsfelder, Globalisierung, Individualisierung und Urbanisierung.‘‘

 

JEDE SEKUNDE EINE NEUE
CHANCE FÜR DIE GEMEINDE

Wie sind unsere Träume und Bilder einer Gemeinde als Experimentierort für den Umgang mit dem Neuen gestaltet, wenn wir an ihrer Entwicklung mitwirken wollen? Da gilt es, sehr realistisch an den Start zu gehen: Ideensammlung – Sensibilisierung – Entscheiden – Öffnen – Einbinden – Lokale Beteiligungskultur – Visionen – Das neue Denken – Kreative Ideen – Prototypen – Innovation – Schließlich die konkreten Projekte. Und wie gehen wir mit dem Wandel der Zeit in unserer Gemeinde um? Stecken wir den Kopf in den Sand, weil wir immer schneller, immer mehr leisten sollen (Burnout) oder entscheiden wir uns für ein gemeinsames Vorgehen Schritt für Schritt (Kooperation)? Wie ermöglichen wir vor Ort in unserer Gemeinde eine Kultur der Potentialentfaltung? Mit den drei Faktoren der Potentialentfaltung in den Gemeinden: 1. Menschen (auch bei sich selbst!), 2. Themen und 3. Prozesse. Noch eine schöne Ansage: ,,Gemeinden können bekommen, was sie wollen. Wenn sie den Blick auf die Möglichkeiten richten, die ihnen jeder Augenblick bietet, finden sie in jeder Sekunde eine neue Chance!‘‘ Der Vortragende abschließend: ,,Zweifle nicht daran, dass bereits eine kleine Gruppe überzeugter Menschen die Welt verändern kann. In Wahrheit ist das die einzige Kraft, die Veränderungen bewirkt hat!‘‘ – (Odo Stierschneider. Foto: Huber).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Hier die aktuellen Corona-Zahlen vom 19. Februar 2021 um 8,30 Uhr, aus den Bezirken des Landes Salzburg: Bisher wurden in Salzburg 36.117 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Derzeit sind 1.166 Personen aktiv infiziert, davon 248 im Pongau, 167 im TENNENGAU, 38 im Lungau, 253 in der Stadt Salzburg, 331 im Flachgau und 129 im Pinzgau. 78 Covid-Patienten werden derzeit im Spital behandelt, davon neun auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus liegt bei 481. Die Bezirksaufteilung: Pongau 101, TENNENGAU 53, Lungau 34, Stadt Salzburg 121, Flachgau 86 und Pinzgau 86.

 

Die Altersverteilung der 7-Tage-Inzidenz weist zurzeit spürbare Unterschiede auf. Während die Kennzahl bei der Gruppe der über-85-jährigen in den letzten Wochen stark von knapp 400 auf aktuell 126 gesunken ist, liegt sie bei den 15- bis 19-jährigen mit über 200 sehr hoch. Auch der Großteil der erwerbsfähigen Bevölkerung, konkret der 20- bis 55-jährigen, liegt über dem Landesdurchschnitt. „Erst ab diesem Alter nehmen die Infektionszahlen wieder merklich ab. Hier kann man durchaus von einer Zweiteilung der Bevölkerung im Infektionsgeschehen sprechen. Die Inzidenzen der einzelnen Bezirke sind zum Teil sehr unterschiedlich. Die höchste Kennzahl gibt es im Pongau mit 233,4, die niedrigste mit 95,3 im Pinzgau. Dazwischen liegt der Lungau mit 149,1, der TENNENGAU mit 131,2, der Flachgau mit 117,8 und die Stadt Salzburg mit 107,4.

 

Vergleichsweise unverändert zeigt sich in letzter Zeit die Zahl der infektionsfreien Gemeinden. „Schon seit längerem pendeln diese rund um die 30, derzeit sind 26 Kommunen in Salzburg Covid-19-frei. Von der absoluten Fallzahl betrachtet gab es in der vergangenen Woche besonders viele Fälle in der Stadt Salzburg, HALLEIN, Bischofshofen, St. Johann, Straßwalchen, Oberndorf, Altenmarkt, Nußdorf und Saalfelden. Einen Überblick zum Thema Impfung bietet das Impfdashboard des Landes. Unter anderem lässt sich daraus entnehmen, dass sich zum heutigen Stand (11.45 Uhr) insgesamt 102.679 Personen in Salzburg für die Corona-Schutzimpfung vorgemerkt haben. – (Presse-Aussendung Info-Zentrum Salzburg, Foto: Medzet-Press).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Im Halleiner Kindergarten Gamp wurden sieben Pädagoginnen positiv auf das Corona-Virus getestet und befinden sich in Quarantäne. Auch zwei Kinder wurden positiv getestet. Zudem befinden sich zwei weitere Betreuerinnen mit Symptomen in betrieblicher Quarantäne, zwei Reinigungskräfte wurden abgesondert und ein weiteres Kind klagt über Symptome. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gesundheitsamt darüber informierte, dass es sich um die britische Variante des Corona-Virus (B117) handeln könnte – Gewissheit liefern erst weitere Tests, die Ergebnisse liegen demnächst vor.

Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sieht sich die Stadt Hallein gezwungen, den Kindergarten Gamp bis auf weiteres zu schließen. Die Eltern bekommen eine behördliche Bestätigung für den Arbeitgeber und erhalten dadurch das Recht auf zumindest 3 Wochen Sonderurlaub. Die Stadt Hallein kann derzeit kein seriöses Wiederöffnungs-Datum in Aussicht stellen. Aber sicher ist, dass die Wiederöffnung des Kindergartens Gamp erst dann erfolgt, wenn die Gesundheits-Gefährdung der Kindergarten-Kinder und der Mitarbeiterinnen des Kindergartens als möglichst risikofrei einzustufen ist. Die Kindergarten-Gebühren während der Schließzeiten werden selbstverständlich seitens der Stadtgemeinde NICHT vorgeschrieben. – (Presse-Aussendung Stadt Hallein. Foto: Adverta).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Angesichts der Diskussionen und Presse-Veröffentlichungen zum Thema Kindervilla Hallein, gibt es klare Aussagen und Informationen durch den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassiger. Wir zitieren:

 

,,Ich habe in einem Gespräch mit Hilfswerk-Präsident Christian Struber ganz klar gesagt, dass die Stadtgemeinde Hallein die Kindervilla vorübergehend übernehmen möchte. Das Hilfswerk wird sich aus den Verträgen zurückziehen und die Gemeinde kann übernehmen. Ich bedanke mich auch beim Hilfswerk, dass es sechs Jahre lang die Kindervilla geführt hat. Den Mitarbeiterinnen gilt mein besonderer Dank, denn wie von einem großen Teil der Eltern zu hören ist, kümmern sich die Pädagoginnen rührend um die Kinder.

 

Der künftige Eigentümer hat mir persönlich zugesagt, dass wir den Betrieb an diesem Standort für eine bestimmte Zeit weiterführen dürfen. Wie lange es dauert, bis der neue Kindergarten steht, können wir noch nicht sagen. Zudem stehen noch Adaptierungs-Arbeiten bevor, die seit 2009 nicht erledigt wurden. Für die temporäre Nutzung auf Zeit werden wir mit dem Sachverständigen die Lage begutachten und eine Lösung finden.

 

Inzwischen ist die Projektgruppe im Einsatz, die sich um die temporäre Weiterführung der Kindervilla und einen Kindergarten-Neubau kümmert. Ebenso müssen wir uns bemühen, dass wir das Personal stellen können, eine große Herausforderung in der heutigen Zeit. Ende Februar haben wir den Bedarf ermittelt, dann geht's Schritt für Schritt in die Umsetzung.

 

Vorweg: Natürlich entstehen für die Gemeinde gewisse Kosten durch die Übernahme. Doch eines ist klar: Es geht um unsere Kinder und der Blick darf hier nicht primär auf die Zahlen gerichtet sein, sondern auf die Zukunft. Und wer mich kennt, der weiß: Wir investieren, wo es dringend notwendig ist, wie bei der Kinderbetreuung. Und wir sparen, wo wir schon erfolgreich sind.‘‘ – (Text und Fotos: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Als Ergänzung des vorhergehenden Beitrages, finden Sie hier noch weitere 12 Fotos, die zeigen, dass die Einhaltung der aktuell geltenden Abstands-Regelung von 2 Metern, in der Stadt Hallein keineswegs einfach einzuhalten ist. Im vorderen Bereich unserer Fotos ist jeweils eine 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Links und rechts muss man sich noch jeweils eine Person vorstellen – so weit von einander sieht der perfekte Auftritt von 2 Personen im öffentlichen Raum aus. Die schmalen Durchgänge und Gehsteige in der Altstadt, ermöglichen in der Regel den Fußgängerverkehr im 2-Meter-Abstand nur hintereinander und natürlich immer nur in eine (!) Richtung. Bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf den zum größten Teil viel engen Gehwegen in der Stadt gibt es erhebliche Probleme: Dann kann die gültige 2-Meter-Abstandsregelung beim Gehen nebeneinander nicht eingehalten werden. Also wäre hintereinander gehen (ohne ,,Gegenverkehr‘‘!) im 2-Meter-Abstand wichtig. Darum scheren jedoch die Passanten in der Altstadt nicht – ein ergiebiges Jagdrevier für die unersättlichen Cononabiester. Nur eine erhebliche Wegbreite von 3 Metern (!) würde das korrekte Nebeneinandergehen von 2 Personen ermöglichen: 2 Meter in der Mitte, plus links und rechts pro Person nochmals 50 Zentimeter. 3 Meter stehen stellenweise auf den Plätzen der Altstadt, in der Thunstraße und durchgehend in eine (!) Richtung auf dem 3 Meter breiten Fußgängersteg über die Kleine Salzach zur Verfügung, der beim Senioren-Wohnhaus die Verbindung zur Pernerinsel herstellt.

FOTO 1:
Die Gehsteige der Neualmerbrücke bei der Bezirkshauptmannschaft sind 2 Meter breit. Also keineswegs ausreichend für 2 Personen, die unbedingt einen Abstand von 2 Metern zwischen sich einhalten müssten. Hier muss – aber nur in eine Richtung und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ – unbedingt hintereinander gegangen werden! Tatsächlich hält sich jedoch niemand daran, die Folge ist, dass sich das Coronavirus immer weiter ausbreitet – angesichts der deutlich ansteckenderen Corona-Mutationen aus England und Südafrika, die sich zunehmend auch bei uns ausbreiten, ist dies natürlich besonders verhängnisvoll. FOTO 2: Der Fußgänger-Durchgang neben dem einzigen historischen Stadttor in Hallein, dem Griestor, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes erkennbar viel zu schmal. Also: Warten, bis drinnen niemand unterwegs ist und dann mit voller Power durch die Engstelle! FOTO 3: Auch dieser Weg entlang des Kotbaches (eine richtig widerwärtige Bezeichnung und eine grandiose Schande für die Stadt Hallein), ist besonders schmal. Daher warten, bis niemand entgegenkommt und dann hintereinander, im Abstand von 2 Metern, so rasch wie möglich hindurch! FOTO 4: Auch der Arkaden-Durchgang entlang des großen Volksbank-Gebäudes am Beginn der Thunstraße, ist für die Einhaltung des 2-Meter-Abstandes nebeneinander zu schmal. FOTO 5: Nicht besser sieht es hinsichtlich des Gehsteiges an der Schiemerstraße gegenüber dem Keltenmuseum aus: Daher nur im Abstand von 2 Metern hintereinander gehen, bei ,,Gegenverkehr‘‘ auf die Straße ausweichen. Dabei aber auf den KFZ-Verkehr achten! Natürlich gibt es allzuviele Halleiner, denen das alles egal ist und die sich in den engen Gassen so bewegen, als ob sie noch nie die Bezeichnung Corona gehört hätten. Sie und ihre leichtsinnigen Genossen auf der ganzen Welt sorgen zuverlässig dafür, dass uns der Virushorror noch viel zu lange terrorisieren wird.

FOTO 6: Der schön mit Platten ausgelegte Fußgängerweg entlang der Grünfläche des Pflegerplatzes gegenüber dem Keltenmuseum ist, wie die 2-Meter-Messlatte zeigt, zu schmal für das Nebeneinandergehen im Abstand von 2 Metern. Allerdings ist hier das Ausweichen auf die Asphaltfläche weniger problematisch als bei den höher gelegten Gehsteigen. FOTO 7: Der Gehweg entlang der Neualmer-Straße im Bereich der Firma Erdal, liegt deutlich unter einer Breite von 2 Metern. Also kein nebeneinander, sondern in eine Richtung ohne ,,Gegenverkehr‘‘ und 2 Meter hintereinander. FOTOS 8, 9 und 10: Der Durchgang am Oberen Markt (Foto 8) führt wahlweise links entweder zur Augustinergasse den Kotbach entlang oder rechts hinauf zur Pfarrgasse. Wir wenden uns Richtung Pfarrgasse, wobei auch eine zu schmale Treppe (Foto 9) und ein zu enger Durchgang (Foto10) bis zur Pfarrgasse zu überwinden sind. Auch hier sind korrekte Abstände nur hintereinander und ohne ,,Gegenverkehr‘‘ möglich. FOTO 11: Der Gehweg gegenüber der Landes-Berufsschule entlang des Hofer-Marktes an der Neualmerstraße ist viel zu schmal. FOTO 12: Na endlich: Mit einer Breite von knapp 3 Metern ermöglicht der Fußgängersteg an der Kleinen Salzach das Nebeneinandergehen – aber nur wenn man sich knapp an den beiden Außenrändern der Gehfläche entlang bewegt. Und nur so lange es keinen ,,Gegenverkehr‘‘ gibt. Dann gilt es an den Rand der Gehfläche ausweichen und zu hoffen, dass die Entgegenkommenden auf der anderen Seite das Gleiche tun. Man erkennt zusammenfassend: In weiten Bereichen der Altstadt ist die gültige 2-Meter-Abstandsregel nur mit erheblichen Hindernissen zu realisieren. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Vom 20. auf 21. Jänner 2021, überstieg die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus infizierten Personen im Bezirk Hallein, die unerfreuliche 4.500er-Grenze. Und ungebremst holte sich das Virus seine weiteren Opfer. Seit 21. Jänner lauteten die täglichen Zahlen der Neuinfektionen im Bezirk Hallein bis 17. Februar 2021 folgendermaßen: +26, +23, +13, +18, +3, +19, +18, +22, +25, +27, +27, +3, +19, +48(!), +40, +13, +14, +14, +10, +9, +17, +22, +10, +13, +12, +0(!), +14, +0(!), +17. Damit war die höchst unerfreuliche Zahl von bisher 4.984 mit dem Coronavirus infizierten Personen im Bezirk Hallein erreicht. In 2 oder 3 Tagen ist damit die Horrorzahl von 5.000 Corona-Infizierten in unserem Bezirk komplett! Mittlerweile wurde auch das um 50 Prozent ansteckendere Virus aus England im Bezirk Hallein nachgewiesen. Daher wurde die Abstandsregel von 1 Meter, die allzu oft nicht eingehalten wurde, auf 2 Meter verdoppelt. Freilich beginnen in der Halleiner Altstadt damit auch für Gutwillige erhebliche Probleme. Diese wichtige 2-Meter-Abstandsregel stellt angesichts der oftmals zu schmalen Altstadt-Wegstrecken eine echte Herausforderung dar. Daher: Nebeneinander gehen ist zu vergessen, dafür ist jetzt das hintereinander Gehen im 2-Meter-Abstand angesagt. Allerdings nur solange, bis niemand entgegenkommt…

Der SALZSCHREIBER war mit einer 2 Meter langen Abstands-Holzstange in der Altstadt unterwegs. Auf den obenstehenden Fotos sind die Probleme deutlich sichtbar: Auch wenn die Wegbreite der 2 Meter langen Mess-Stange entspricht, so ist sie nicht ausreichend. Denn es fehlt der Platz für die beiden nebeneinander gehenden Personen – etwa 1 Meter. Zurzeit wären also enorme Gehwegbreiten von 3 Metern erforderlich, die es jedoch nirgendwo gibt. Also heißt es ab 2 Personen, nur noch hintereinander gehen! Im Abstand von 2 Metern! Für die Einhaltung des neuen 2-Meter-Abstands, sieht es in Hallein, mit Ausnahme in der Fußgängerzone, auf den Plätzen der Stadt, und auf dem Salinensteg, grundsätzlich schlecht aus. Nicht nur, weil die Disziplinlosigkeit viel zu Vieler nun noch extremer zu Buche schlagen wird. Denn der 2-Meter-Abstand kann beim Nebeneinander-Gehen, auch bei gutem Willen, allzu oft nicht eingehalten werden. Gehsteige und Durchgänge sind oftmals weniger als 2 Meter breit. Wer sich korrekt verhalten will, muss daher bei jeder Begegnung am Gehsteig, hinaus auf die Fahrbahn ausweichen – natürlich der reine Horror. In den zu schmalen Altstadt-Durchgängen gilt bei einer Begegnung nur noch: Flucht! Grundsätzlich gilt: Wenn 2 Personen in den Engbereichen in der gleichen Richtung unterwegs sind, dann muss im Abstand von 2 Metern hintereinander gegangen werden.

Das Ganze ist natürlich ein Problem höchst komplizierter Hochschul-Mathematik. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich, dort wo genügend Platz ist, wie auf den Plätzen der Stadt, in der Mitte eines menschenleeren Abstands-Kreises, mit einem Radius von 2 Metern bzw. einem Durchmesser von 4 Metern (!) bewegt. Das bedeutet also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen: Nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand. Gendarmerie und Stadtpolizei bekommen nun viel zu tun, um hochgerüstet mit Maßbändern, die korrekte Abstands-Einhaltung zu kontrollieren.
Der SALZSCHREIBER macht auf den obenstehenden Fotos deutlich, wie schwierig es ist, nebeneinander gehend, in Hallein den jetzt vorgeschriebenen Abstand von 2 Metern einzuhalten. Man erkennt: Das Hintereinandergehen (!) im Abstand von 2 Metern (ohne ,,Gegenverkehr‘‘) ist immer wieder das Gebot der Stunde! Ganz vorne auf den obenstehenden Fotos ist jeweils die 2 Meter lange Holzstange zu sehen. Damit kann sofort beurteilt werden, ob 2 Personen im Abstand von 2 Metern hier nebeneinander gehen können, oder ob nur Platz für hintereinander gehende Personen vorhanden ist. Begegnungen mit Entgegenkommenden sind dann natürlich verboten!

FOTO 1: Jener Teil der Stadtbrücke, der die Kleine Salzach überquert, weist Gehsteige auf, auf denen aufgrund der neuen Abstandsregel, nur 1 Person alleine gehen kann. 2 miteinander bekannte Personen müssen hintereinander, im Abstand von 2 Metern, diesen Brückenteil passieren. Würden sie nebeneinander gehen, müsste 1 Person hinaus auf die stark befahrene Fahrbahn ausweichen – eine höchst problematische Entscheidung! Dort wo die Stadtbrücke die große Salzach überquert, bestehen komfortable, genügend breite Gehsteige, die ein Nebeneinander im Abstand von 2 Metern problemlos (allerdings auch nur eine Richtung!) ermöglichen. FOTO 2: Der Weg von der Stadtbrücke, am Ufer entlang zur neuen Telefonzelle bzw. zum Stadtkino/Stadttheater, ist so schmal, dass er, egal in welche Richtung, immer nur von 1 Person oder von mehreren Personen hintereinander im Abstand von jeweils 2 Metern benützt werden kann – vorausgesetzt, es kommt keine andere Person entgegen. FOTO 3: Der schöne Arkadengang am Beginn der Ederstraße ist ebenfalls für die 2-Meter Abstandsregel zu schmal. Daher – siehe oben. FOTO 4: Das Gleiche gilt für den kurzen Arkadengang in der Ruprechtgasse. FOTO 5: Die besonders enge Schützinggasse im ältesten Teil der Halleiner Altstadt war nicht für eine Coronakrise geplant. Deshalb vorausschauend handeln – auch hier gilt die 2-Meter-Abstandsregel! 

FOTO 6: Auch der gern benützte Pangrazbogen, der die Fußgängerzone mit dem Florianiplatz verbindet, ist angesichts der aktuellen Abstandsregelung nur für 2 oder mehr Personen ohne ,,Gegenverkehr‘‘ hintereinander benützbar. FOTO 7: Auch in der Ederstraße können Personen nur ohne hintereinander gehen, da der Gehsteig nur 2 Meter breit ist. FOTO 8: Das Gleiche gilt für den Eck-Durchgang des Keltenmuseums am Beginn der Kuffergasse. Auch hier heißt es: Sich überzeugen, dass niemand entgegenkommt und dann nichts wie hindurch! FOTO 9: Auch die Stiege, die von der Ferchlstraße hinunter zum Gruber-Platz vor der Stadtpfarrkirche führt, ist deutlich schmäler als 2 Meter. Deshalb immer nur im Alleingang passieren! FOTO 10: Entlang des Kotbaches (ein widerwärtiger Name, eine Schande für Hallein!) gibt es eine besonders enge Passage, wie die weit in das Bachbett hineinragende Messlatte beweist. Auch hier muss vorausschauend gehandelt werden! FOTO 11: Der schmale Durchgang in der Stadtmauer verkürzt den Weg zur Tiefgarage, aber er ist natürlich viel zu eng. Hier kommt immer nur eine Person hindurch. FOTO 12: Die Wege durch den kleinen Stadtpark sind, deutlich erkennbar, viel zu schmal. Hier kann bei Begegnungen wenigstens in das angrenzende Grün ausgewichen werden. Weitere Fotos zum heißen Thema folgen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Seit Montag, 15. Februar 2021, können sich alle im Bundesland Salzburg online oder telefonisch für eine Corona-Impfung vormerken. Der Zeitpunkt der Anmeldung hat keinen Einfluss auf den Termin, hierbei folgt das Land Salzburg dem Impfplan. Sobald die Dosis zur Verfügung steht, wird die jeweils vorgemerkte Person aktiv informiert. Durch die derzeit nur sehr eingeschränkt verfügbaren Impfdosen kann dies einige Zeit dauern. „Wir bitten in dieser Hinsicht um Geduld, da die gefährdetsten Gruppen nach wie vor absolute Priorität haben. Eine Impfung schützt bestmöglich vor einem schweren Verlauf der Covid-Erkrankung, daher ist es unsere Pflicht als Mediziner, nach diesem Aspekt die Reihung vorzunehmen – also klar ausgedrückt, das Gesundheitssystem zu entlasten und Leben zu retten“, betont der Impfkoordinator des Landes, Dr. Robert Sollak.

 

Bisher sind die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Da jener von AstraZeneca derzeit für Personen unter 65 Jahre empfohlen wird, wurde der Impfplan in Salzburg nach den Vorgaben des Bundes in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer, den Salzburger Landeskliniken und dem Roten Kreuz sofort angepasst. Die Vormerkung ist nun seit Montag, 15. Februar, für alle über 16 Jahre möglich. Auch jene Personen mit Vorerkrankungen, die einer Risikogruppe angehören, können sich ab 15. Februar ebenfalls über die Gesundheitshotline 1450 und online unter www.salzburg-impft.at vormerken. Es wird dabei die jeweilige Krankheit angekreuzt oder genannt. Ein entsprechendes Attest muss danach beim impfenden Arzt vorgelegt werden. Ist der behandelnde Arzt die Impfordination, entfällt das Vorzeigen des Attestes.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG FÜR DIE IMPFUNG

O   Derzeit bis 14. Februar für alle Personen über 80 Jahre
O   Ab 15. Februar für alle Personen in Salzburg ab 16 Jahren
O   Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
O   Online unter www.salzburg-impft.at
O   Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
O   Keine doppelte Vormerkung notwendig
O   Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
O   Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
O   Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung bei Impfstoffverfügbarkeit

 

DIE ERSTEN ZAHLEN
ZUR CORONA-IMPFUNG IN SALZBURG

Neben den Dashboards zum Infektionsgeschehen gibt es auf der Landes-Website auch die Zahl der Personen mit der ersten Teilimpfung und all jener, die bereits beide Dosen erhalten haben. Zusätzlich kann auch die Anzahl der Vormerkungen abgelesen werden. Demnach sind mit Stand vom 14. Februar bereits mehr als 96.600 Personen für eine Corona-Impfung vorgemerkt. 14.816 Personen erhielten bereits die 1. Teilimpfung, bei 10.266 Personen ist die Impfung durch Verabreichung beider Teilimpfungen bereits abgeschlossen. – (Landes-Korrespondenz Salzburg. Foto: Virenjäger).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Dienstprüfung bestanden“! Mit diesen Worten auf dem Zeugnis, bereitete das Bundesministerium für Inneres, der 27-jährigen Pia Hofer natürlich eine große Freude. Am 27. Jänner 2021 wurde der gebürtigen Oberndorferin das Dienstzeugnis für die erfolgreiche Absolvierung der Grundausbildung bei der Stadtpolizei Hallein ausgestellt. Pia Hofer tritt damit in den exekutiven Außendienst für die Stadtgemeinde Hallein ein und verstärkt somit das Team des designierten Stadtpolizei-Chefs Dominik Anzengruber. Anzengruber dazu: „Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams. Ich bin davon überzeugt, dass Pia Hofer nach einer kurzen Einarbeitungsphase, einen wichtigen und wesentlichen Beitrag für die Stadtpolizei leisten wird.“ Aktuell zählt das Team der Stadtpolizei Hallein neun Mitglieder. Die Führung hat der derzeit noch stellvertretende Kommandant Dominik Anzengruber inne, der die Leitung von Alfred Hallinger übernehmen wird.

 

Auch Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßte die neue Polizistin in der Stadt Hallein: „Es ist mir besonders wichtig, dass unsere Stadtpolizei personell gut aufgestellt ist und dadurch viele wichtige Aufgaben für die Stadtgemeinde übernehmen kann.“ Die Hauptaufgaben der Stadtpolizei sind vielschichtig: Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs, Vollzug und Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen der Stadtgemeinde Hallein, das Sicherheitspolizei-Gesetz, das Fremdenpolizei-Gesetz und natürlich auch die Parkraum-Überwachung.

 

So wie in allen Bereichen, wurde im Jahr 2020 auch die Arbeit der Stadtpolizei Hallein erheblich von der Corona-Pandemie beeinflusst. Aufgrund der zahlreichen Lockdown-Wochen kam es zu knapp 3000 weniger Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung gegenüber 2019. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4338 Amtshandlungen bei der Verkehrsraum-Überwachung durchgeführt. Einen wichtigen Teil der stadtpolizeilichen Arbeit nimmt die Schulweg-Sicherung ein. An 150 Tagen wurden die Schulwege gesichert und überwacht. Neben der Volksschule Burgfried, die den Hauptteil der Schulweg-Sicherung ausmacht, wurde vor der VS Neualm, der VS Stadt und der VS Rif auf ein sicheres Verkehrsverhalten zum Schutz der Volksschulkinder geachtet.

 

Markante Zahlen aus der Arbeit der Stadtpolizei Hallein:
O  751 Übertretungen nach dem Parkgebührengesetz
O  Ausstellung von 630 Strafregister-Bescheinigungen
O  407 Fundgegenstände entgegengenommen, aufbewahrt und bearbeitet
O  83 Verlustanzeigen
O  628 Anzeigen wegen Verwaltungs-Übertretungen
                                                                         (Text und Foto: Stadtgemeinde Hallein)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Eine tragische Nachricht verbreitete sich am Sonntag, 31. Jänner 2020 in der Stadt Hallein. Der sympathische, allseits beliebte und geschätzte Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef ,,Joe‘‘ Schauer, der nicht nur als exzellenter Brillen-Spezialist und prominenter Inhaber des Sehzentrums Schauer am Kornsteinplatz, sondern auch als hervorragender Musiker zu beeindrucken wusste – er starb unerwartet nach einem Unfall im Alter von 62 Jahren. Die Einkaufsstadt Hallein verliert mit Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einen exzellenten Unternehmer, der sein schönes Optik-Fachgeschäft immer wieder den aktuellen Erfordernissen anzupassen wusste.

Schon mit 23 Jahren hatte es Josef Schauer zum Augenoptiker-Meister gebracht. 1984 machte er sich selbständig und eröffnete in der Halleiner Altstadt ein Optik-Fachgeschäft. Im Jahr 1999 absolvierte er postgraduelle Studien in den USA und in der Schweiz in den Disziplinen Optometrie und Wirtschaft. Seine Ernennung zum Kommerzialrat erfolgte im Jahr 2005. Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer war Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Salzburg und wurde als Funktionär in das Kuratorium des Wirtschafts-Förderungsinstitutes entsandt. Weiters wirkte er auch als beeideter Sachverständiger für Augenoptik. Josef Schauer war mit Gattin Petra, die ebenfalls am Kornsteinplatz ein schönes Modegeschäft führt, verheiratet und Vater von zwei Buben und zwei Mädchen. Als begeisterter und ausgezeichneter Musiker wirkte er bei zahlreichen Veranstaltungen in Hallein mit und produzierte als Studiomusiker an die 20 CD’s sowie Schallplatten.

Nach dem letzten Geschäfts-Umbau, präsentiert sich das Sehzentrum Schauer nun funktionell ausgereift und optisch besonders ansprechend. So konnte Augenoptik-Meister Kommerzialrat Josef Schauer mit berechtigtem Stolz immer wieder feststellen, dass dieser Geschäfts-Umbau eine wichtige Bereicherung für die Halleiner Altstadt darstellt und von den Kunden mit sichtlicher Freude akzeptiert wurde. Die wichtigsten Produkte sind Brillen, Sonnenbrillen und Contact-Linsen, dazu kommt die persönliche Anpassung der Brillen. Rechtzeitig zur Einweihung des neu gestalteten Sehzentrums Schauer, erhielt Inhaber Josef Schauer angesichts seiner herausragenden Leistungen im Bereich Augenoptik und Contact-Linsen, von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner das ,,Österreichische Staatswappen‘‘ verliehen. Noch eine weitere Ehrung wurde dem Sehzentrum Schauer zuteil: Die ,,Österreichische Gesellschaft für Verbraucherstudien‘‘ führt anonym regelmäßige und umfassende Kontrollen in der Geschäftswelt durch. Das Ergebnis ist für das Sehzentrum Schauer sehr erfreulich ausgefallen: Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer und seine engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durften sich seither mit berechtigtem Stolz über das verliehene Prüfsiegel ,,Herausragender Optiker‘‘ freuen.

 

Der Tod von Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer reißt eine schmerzliche Lücke in die Reihe der erfolgreichen Geschäftsinhaber in Hallein. Er zeigte sich stets interessiert an den Vorgängen, Ereignissen und Veränderungen in der Stadt Hallein und trat bei öffentlichen Veranstaltungen immer wieder mit fundierten Meinungsäußerungen in Erscheinung. Charmant und liebenswürdig in Gesellschaft, zielbewusst, fleißig, verantwortungsbewusst und allem Neuen gegenüber aufgeschlossen im harten Berufsalltag – das war Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer. Für alle, die ihn kannten, bleibt er für immer unvergessen. – Das 1. Foto oben zeigt Firmeninhaber Josef Schauer inmitten sechs seiner engagierten und tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt besteht das Schauer-Team aus 10 Personen. Die Fotos 2 und 3 zeigen Augenoptiker-Meister Kommerzialrat Josef Schauer einmal in Weiß und einmal in Schwarz. Auf dem 4. Foto der Eingangsbereich in das Sehzentrum Schauer. – (Odo Stierschneider. Fotos: Sehzentrum Schauer).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Natürlich die Boulevard-Blätter. Aber auch die seriösen Zeitungen. Und ebenso Rundfunk und Fernsehen. Sie alle haben in Zeiten des extremen, durch Corona bedingten Nachrichten-Mangels, Meldungen bezüglich ,,Bürgermeister lassen sich vorzeitig impfen‘‘, zur dominierenden Skandalmeldung in Fortsetzungen hochstilisiert. Ausführlich und auf eine Weise, welche die primitiven Instinkte des Volkes zum Glühen bringt. Volks-Verhetzungs-Zitat Nr. 1: ,,Eine beeindruckende Zahl gierig vordrängender Bürgermeister, hat sich in ihren jeweiligen Gemeinden vorzeitig eine Corona-Schutzimpfung gesichert.‘‘ Skandal? Wahnsinn? Horror? Da kochten natürlich im nicht geimpften Volk blanker Neid und Ärger hoch. In der Hauptausgabe der ,,SN‘‘ lautete am 3. Februar die dominierende Meldung auf der Titelseite ,,Es hagelt Anzeigen gegen Impfdrängler‘‘ und auf der halben Seite 17 ging es zum gleichen Thema weiter. In der kleinformatigen Lokalbeilage dieser Ausgabe waren die gesamte Titelseite und die gesamte Seite 4 dem heißen Thema gewidmet. Eine verhängnisvolle Unterlassung rächt sich jetzt. Denn die Spitzenpolitiker von Bundesregierung, der Landesregierungen, der Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister hätten längst schon, ganz offiziell, geimpft werden müssen.

BÜRGERMEISTER-BESCHIMPFUNG:
,,EINER OMI DIE LEBENSRETTENDE IMPFUNG ZU KLAUEN,
DAZU MUSS MAN ABENTEUERLICH VERANTWORTUNGSLOS SEIN!‘‘

Und es wurde noch deutlich zugelegt in Richtung der bereits geimpften Bürgermeister, bis hin zum Delikt der Rufschädigung und Beleidigung. Zitat Nr. 2: ,,Einer Omi oder einem Opa aus der Gemeinde, für deren Wohl man arbeiten sollte, die potenziell lebensrettende Impfung zu klauen, dazu muss man wirklich abenteuerlich verantwortungslos sein!‘‘ Eine durchaus beachtliche Frechheit. In einem ,,SN‘‘-Leserbrief formulierte Leser P. H. aus Hallein, des einfachen Volkes aufgeheizte Rachegelüste. Dazu Zitat Nr. 3: ,,Allen gewählten Volksvertretern, die sich vorzeitig impfen ließen, sollten ihre Verfehlungen an der Wahlurne in Rechnung gestellt werden.‘‘ Also abwählen – als wilde Rache des noch nicht geimpften Volkes?

 

GROBE FEHLER BEI DER IMPF-REIHENFOLGE:
ALLE SPITZENPOLITIKER HÄTTEN
LÄNGST SCHON GEIMPFT WERDEN MÜSSEN

Es war eine taktisch verhängnisvolle und grobe Unterlassung, welche die gehässigen Bürgermeister-Beschimpfungen auslöste. Denn bei Festlegung der Impfungs-Reihenfolge, hätten selbstverständlich die wichtigsten Mitglieder von Bundesregierung, Landesregierungen, Bezirkshauptmannschaften und alle Bürgermeister von vornherein bevorzugt geimpft werden müssen. Alle an der Spitze dieser vier genannten Gruppierungen, sind wichtige Träger unverzichtbarer Funktionen und werden in Zeiten wie diesen, besonders intensiv gefordert. Aufgrund ihres vielfältigen Wirkungsbereiches und ihrer zahlreichen persönlichen Kontakte, sind sie auf extreme Weise einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Daher nochmals: Diese wichtigsten Persönlichkeiten unseres Landes hätten längst schon geimpft werden müssen!

WÄREN AUCH SIE BEREIT,
ZUGUNSTEN EINES SPITZENPOLITIKERS,
AUF IHRE RESERVIERTE IMPFUNG ZU VERZICHTEN?

Natürlich ist es interessant, zu dieser heiklen Frage auch die Meinung der Halleinerinnen und Halleiner zu erfassen. Der SALZSCHREIBER startete also unter den bereits für eine Impfung vorgesehenen über Achtzigjährigen eine Umfrage, deren inhaltsreiche Frage folgendermaßen lautete: ,,Wären Sie bereit, auf eine für Sie bereits reservierte Impfung zugunsten eines späteren Impftermins zu verzichten, damit die wichtigsten Persönlichkeiten in der Bundesregierung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze, oder im Land Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, oder im Tennengau mit Bezirkshauptmann Helmut Fürst, oder in der Stadt Hallein mit Bürgermeister Alexander Stangassinger, schon jetzt geimpft werden könnten? Angesichts der Corona-Beschränkungen war es gar nicht so einfach, genügend über Achtzigjährige in unserer Stadt für eine Antwort zu finden. Aber schließlich stellten sich in der Umgebung des Senioren-Wohnhauses, auf den Plätzen der Stadt, im Kirchenbereich und in der Fußgängerzone innerhalb von 3 Wochen (an manchen Tagen fanden wir keinen einzigen betagten Gesprächspartner) doch insgesamt 23 Betagte unserer Frage. Gleich vorweg: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich!

 

,,WER DIE IMPFUNG VON BÜRGERMEISTERN KRITISIERT,
HAT KEINE AHNUNG VON DEN UMFANGREICHEN
AUFGABEN UNSERES ALEXANDER STANGASSINGER!‘‘

Vorweg: Alle Befragten nahmen sich, aufmerksam und konzentriert, genügend Zeit, um unsere Frage, die wir wegen ihrer Länge auch schriftlich vorbereitet hatten, wohlüberlegt zu beantworten. Es gab keine Gehässigkeiten oder Beschimpfungen in Richtung der wichtigsten Politiker. Dafür erstaunliches Verständnis angesichts der angespannten Corona-Situation. Die Sympathien unserer, an Lebenserfahrung reichen Oldies, verteilten sich angesichts der aus Presse und Fernsehen übermittelten Eindrücke, sehr ausgewogen auf die Spitzen-Persönlichkeiten unseres Landes. Am intensivsten beschäftigten sich unsere betagten Gesprächspartner natürlich mit Bürgermeister Alexander Stangassinger. Dazu vier Aussprüche, zuerst eine Antwort auf unsere überlange Frage: ,,Also meinen Impftermin würde ich dem Bürgermeister gerne überlassen. Ich bin erst 84 Jahre alt, habe also Zeit genug, um auf einen neuen Impftermin zu warten!‘‘ Weitere Zitate: ,,Der bedauernswerte Alexander Stangassinger ist gleich zu Beginn des 2. Jahres seiner Amtszeit als Bürgermeister, in die Corona-Krise hineingeschlittert!‘‘ ,,Wer die Impfung von Bürgermeistern kritisiert, hat keine Ahnung von den umfangreichen Aufgaben unseres Alexander Stangassinger. Angesichts meines Alters wäre es für mich kein Problem, zugunsten des Bürgermeisters auf eine Impfung zu verzichten!‘‘

,,WENN DER BUNDESKANZLER NACH HALLEIN KOMMT,
DANN BIN ICH AUCH DABEI UND ÜBERREICHE IHM
EINEN MEINER BERÜHMTEN MARILLENKNÖDEL!‘‘

Bei Bundeskanzler Sebastian Kurz gerieten natürlich die betagten Halleinerinnen ins Schwärmen: ,,Sooo ein lieber Kerl, sooo jung und gescheit, man muss ihn einfach gernhaben!‘‘ ,,Wenn es in Hallein einmal eine Veranstaltung mit ihm gibt, dann bin ich auch mit dabei!‘‘ ,,Moment, da bin nämlich auch ich mit dabei und dann überreiche ich ihm einen meiner berühmten Marillenknödel!‘‘ Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist die anerkannte Nr. 1 im Land Salzburg: ,,Unser Landeshauptmann ist ein richtiger Landeshauptmann, ein  lebendiges Stück Salzburg!‘‘ ,,Ich bewundere ihn, wie souverän er an der Spitze unseres Landes seine vielen großen Aufgaben meistert!‘‘ ,,Ich habe auch als SPÖ-Mitglied immer schon gesagt, dieser großartige Landeshauptmann ist ein Glücksfall für Salzburg. Er dürfte eigentlich gar keiner Partei angehören, denn er ist ja für uns alle da!‘‘ ,,Ich werde noch in dieser Woche 85 Jahre alt. Anlässlich der Feier meines Geburtstages, wohlgemerkt nur mit meiner Frau, verzichte ich gerne zugunsten des Landeshauptmannes auf meine Impfung!‘‘

,,AM 26. SEPTEMBER FEIERT DIE BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN
IHR 135-JÄHRIGES BESTEHEN. AN DIESEM TAG WERDE ICH MEIN GLAS
ZUM WOHLE DES HERRN BEZIRKSHAUPTMANNES ERHEBEN!‘‘

Auch Bezirkshauptmann Helmut Fürst, von den Befragten respektvoll ,,Mister Tennengau‘‘ oder ,,Die Nummer 1 im Tennengau‘‘ genannt, fand im Kreis der betagten Halleinerinnen und Halleiner spontanen Zuspruch: ,,Seine Tüchtigkeit wird für mich auch durch den Neubau der Bezirkshauptmannschaft untermauert!‘‘ ,,Heuer am 26. September feiert die BH Hallein ihr 135jähriges Bestehen. An diesem Tage werde ich zum Wohle des Herrn Bezirkshauptmannes mein Glas erheben!‘‘ ,,Ich habe die letzten fünf Bezirkshauptleute persönlich gekannt, der erste von ihnen war Bezirkshauptmann Weninger. Aber Bezirkshauptmann Helmut Fürst ist schon eine Klasse für sich! Ich würde für ihn gerne meine Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben!‘‘ – Und wo bleiben die aggressiven Äußerungen, die wilden Kritiken und Beschimpfungen? Unsere abgeklärten Oldies haben souverän und elegant darauf verzichtet. Deshalb heißt es bereits weiter oben völlig richtig: Unsere über Achtzigjährigen sind eine Klasse für sich! – (Odo Stierschneider. Karikatur: SN / Wizany).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Bereits acht Salzburger Schulen wurden seit 2016 in das europaweite Netzwerk der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments aufgenommen. Jetzt steht mit der Modeschule Hallein ein weiterer Anwärter aus dem Bundesland für das Schuljahr 2020/2021 in den Startlöchern. Europa wird in der Modeschule Hallein großgeschrieben. Jetzt soll sie zur Botschafterschule des Europäischen Parlaments werden. Kriterium für die Aufnahme in das Verzeichnis der Botschafterschulen sind die Europa-Aktivitäten einer Bildungseinrichtung. Das Europäische Parlament bietet österreichweit aktuell den Anwärtern dafür ein spezielles Programm an. So können Lehrkräfte an gezielten Aus- und Weiterbildungen im europapolitischen Bereich teilnehmen.

EUROPÄISCHER ,,SPIRIT‘‘ ZIEHT DURCH
DIE KLASSEN DER MODESCHULE HALLEIN

„Bei uns zieht sich das Europathema durch alle Fächer, vom Designprozess über die Fertigung in den Werkstätten bis hin zu fächerübergreifenden Praxisprojekten mit der Wirtschaft. Und das wird von der gesamten Schulgemeinschaft aktiv gelebt“, berichtet Elke Austerhuber, engagierte Leiterin der Modeschule Hallein. Neben dem Fremdsprachenerwerb gibt es Debattiertage, Gespräche mit EU-Parlamentariern sowie Aktionstage zum Austauschprogramm Erasmus+. Auch eine Feier rund um den Europatag am 9. Mai ist bereits in Planung. „Durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen EU-Institutionen und unserer Schule profitieren beide Seiten: Die Schülerinnen und Schüler erhalten interessante und wichtige Einblicke in die Aufgabenbereiche der EU und sammeln durch die intensive europäische Vernetzung internationale Erfahrungen. So verbreiten sie den europäischen Spirit innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft“, so Elke Austerhuber.

 

BOTSCHAFTERSCHULE-ZERTIFIKAT WIRD
IM HAUS DER EUROPÄISCHEN UNION ÜBERREICHT

Das Zertifikat „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ wird zum Abschluss des Schuljahrs vom Präsidenten des Europäischen Parlaments gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung im Haus der Europäischen Union in Wien überreicht, sofern dies die Covid-19-Maßnahmen erlauben. Schulen und Lehrkräfte, die sich über die Teilnahmechancen für künftige Schuljahre informieren möchten, können sich per E-Mail an die Stabsstelle in der Bildungsdirektion (claudia.baumann@bildung-sbg.gv.at) oder an die Vertretung des Europäischen Parlaments in Wien (manuela.weidinger@ep.europa.eu) wenden. – (Presse-Aussendung Landes-Korrespondenz)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Eine schöne, geschlossene Schneedecke, gab es in Hallein – mit Ausnahme des höher gelegenen Stadtteiles Bad Dürrnberg – im bisherigen Winter 2020/2021 nur wenige Tage. Zu hohe Temperaturen und Regen, setzten der weißen Pracht, die sich erheblich verspätet erst in der zweiten Jännerhälfte eingestellt hatte, viel zu früh deutlich merkbar zu. Eigentlich befinden wir uns jetzt im tiefsten und kältesten Abschnitt des Winters, doch allzu oft ist die Luft lau und mild und auch Regen macht dem Schnee zu schaffen. Schneeliebhaber können noch auf die erste Februarhälfte hoffen, in der unsere Leserinnen und Leser, die vor etwa 50 Jahren geboren wurden, heute längst unvorstellbare 20 Minusgrade und mehr hinzunehmen hatten.

Nun zu den obenstehenden Fotos. FOTO 1: In der zweiten Jännerhälfte 2021 gab es kurz eine schöne Schneedecke, welche die Halleiner Altstadt märchenhaft verzauberte. FOTO 2: Dabei erhielt auch Franz Xaver Gruber, der Komponist des Liedes ,,Stille Nacht‘‘, der nahezu 30 Jahre lang in der Halleiner Stadtpfarrkirche auch als Chorregent wirkte, eine kuschelige weiße Haube aufgesetzt. FOTO 3: Das Schaugrab Franz Xaver Grubers vor seinem einstigen Wohnhaus, gegenüber der Stadtpfarrkirche (heute Stille-Nacht-Museum), bringt Fantasiebegabte zu einem freundlichen Lächeln: Die im Schnee versunkenen Grablaternen bilden die Augen, der verschneite Blumenschmuck dazwischen wird zum kräftigen Schnurrbart und darunter der halbgeöffnete Mund… FOTO 4: Das ,,Halleiner Zeiserl‘‘ als Krönung des Zeiserlbrunnens auf dem Bayrhamerplatz, hatte eine schöne Portion Schnee abzuschütteln, bevor es sich in die Lüfte erhob. FOTOS 6 und 7: Die fleißigen Schneeräumer, hatten entlang der Stufen zum leicht erhöhten Plateau in der Mitte des Bayrhamerplatzes, erhebliche Schneemengen zusammengeschoben. In der warmen Jahreszeit sitzen hier sonnenhungrige Stadtbewohner und auswärtige Besucher. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Seit Montag, 1. Februar 2020, können sich auch alle Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und Bezirk Hallein, die älter als 80 Jahre sind oder zu einer definierten Hochrisikogruppe gehören, für die Corona-Impfung vormerken lassen. „Diese Personen gehören zu den gefährdetsten und müssen ehestmöglich vor schweren Verläufen der Covid-Erkrankung geschützt werden. Daher haben sie für mich bei der Vormerkung auch absoluten Vorrang“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Für die Vormerkung stehen drei Wege zur Verfügung:
1.)  Online unter www.salzburg-impft.at.
2.)  Telefonisch über die Hotline 1450.
3.)  Beim behandelnden Arzt (vor allem für die Risikogruppen)


Der Zeitpunkt der Vormerkung bestimmt dabei nicht den Termin der tatsächlichen Impfung. „Es zählt immer die Zuteilung zur jeweiligen Priorisierungs-Gruppe nach der jeweiligen Krankheitsgeschichte. Niemand muss am Montag um 0 Uhr am Telefon oder Computer sitzen und gestresst seine Daten eingeben. Jeder hat genug Zeit“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Wer sich zur Impfung vormerkt, bekommt eine Bestätigung dafür per SMS, E-Mail oder Brief. Über den tatsächlichen Impftermin wird, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, aktiv von der ausgewählten Impfpraxis benachrichtigt. Eine doppelte Vormerkung – zum Beispiel online und beim behandelnden Arzt – ist nicht notwendig.

 

DATEN UND FAKTEN
ZUR VORMERKUNG AB 1. FEBRUAR

Für über 80-Jährige und Hochrisikogruppen
Telefonisch über die Gesundheitshotline 1450
Online unter www.salzburg-impft.at
Bestätigung der Vormerkung per SMS, E-Mail oder Brief
Keine doppelte Vormerkung notwendig
Datum der Vormerkung beeinflusst nicht den Impftermin
Terminvergabe nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums
Aktive Benachrichtigung über Zeitpunkt der Impfung
bei Impfstoffverfügbarkeit – (Presse-Aussendung der Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: Virologia).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Am 29. Februar 2020 vor exakt elf Monaten, wurde im Bundesland Salzburg die erste Corona-Infektion bestätigt. Seither waren zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, in erster Linie die beiden Infektionswellen, die übers Land fegten – die zweite hält noch immer intensiv an. Damit gibt es noch viel zu bewältigen. Ein Überblick über die Daten und Fakten zum Virus vom Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. „Fast 34.000 Salzburgerinnen und Salzburger wurden bisher positiv getestet, darunter über 4700 Personen im Tennengau‘‘, so Gernot Filipp. Derzeit befinden sich 106 Covid-19-Patienten im Spital, 16 davon auf der Intensivstation, am 26. November waren es mit insgesamt 261 Patienten noch fast zweieinhalb Mal so viele. In Zusammenhang mit Covid-19 mussten bisher 429 Todesfälle hingenommen werden.

 

Salzburg liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 184,6 nach wie vor an der Spitze in Österreich (108,4). Dahinter kommen Vorarlberg (159,4) und Kärnten (141,3). In Bezug auf die Bezirke sieht die Reihung so aus: Lungau (459,4 das ist der höchste Wert in Österreich), Pongau (284,4), Tennengau (203,8), Stadt Salzburg (176,1), Flachgau (145,3) und Pinzgau (99,3). „Die erste Infektionswelle war weitaus nicht so heftig wie die zweite im Hebst“, so Filipp. Das zeigen einige Parameter eindrucksvoll. Zum Beispiel gab es bis Anfang Sommer insgesamt 1.200 Fälle, von 1. Oktober bis heute waren es über 31.000. „In der vergangenen Woche gab es so viele Neuinfektionen wie insgesamt bei der ersten Welle in vier Monaten“, so Filipp.

Am Höhepunkt der zweiten Welle Mitte November gab es an zwei Tagen mit zirka 1.600 Fällen deutlich mehr als in der gesamten ersten Welle. Gab es im Frühling 2020 39 Menschen, die im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion verstorben sind, waren es seit 1. Oktober 387 Personen, alleine in den vergangenen zwei Wochen so viele wie im gesamten Frühling. Auch, wenn eine Covid-Erkrankung meist bei älteren Personen schwerer verläuft, das Durchschnittsalter aller bestätigt infizierten Personen liegt bei 44,1 Jahren. Am meisten betroffen sind die Altersgruppen über 85 Jahre, auf Platz Zwei kommen aber schon die Jungen zwischen 15 und 24. – (Salzburger Landes.Korrespondenz, Foto: Virologia).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Die Impfstrategie des Landes wurde in enger Abstimmung mit den Expertengremien des Bundes getroffen und wir werden sie weiterhin konsequent umsetzen. Dazu  gehören ab 1. Februar drei Möglichkeiten der Impfungs-Anmeldung für Personen über 80 Jahre: Entweder über die Website www.salzburg-impft.at oder die Gesundheitsberatung 1450 sowie direkt beim jeweiligen niedergelassenen Arzt“, erklären Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl gemeinsam und betonen: „Nicht nur, aber speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu, sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung.“ Die oberste Priorität haben aktuell Alten- und Pflegeheime, covidnahes Gesundheits-Personal, niedergelassene Ärzte inklusive Zahnärzte, Apotheker und die dazugehörigen Mitarbeiter sowie Sanitäter der Rettungs-Organisationen, bei denen die Verabreichung der zweiten Teilimpfung schon begonnen hat. In einem nächsten Schritt werden Personen über 80 Jahre und Risikopatienten eine Impfung erhalten.

 

„Speziell in Bezug auf die Risikopatienten, kommt den niedergelassenen Ärzten eine besonders wichtige Rolle zu. Sie sind das Rückgrat für eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung. Schließlich kennen die Ärzte im ganzen Land ihre Patientinnen und Patienten am besten und können bei Anmeldung und Abwicklung hilfreich zur Seite stehen,“ so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und dessen Stellvertreter Christian Stöckl. Dazu Karl Forstner, Präsident der Salzburger Ärztekammer: „Die Corona-Krise fordert das Gesundheitssystem in einem bisher wohl kaum dagewesenen Ausmaß. Diese Situation erzwingt eine enge Kooperation aller Strukturen und Akteure, nur so können wir das alles bewältigen. Die wesentliche Rolle der niedergelassenen Ärzteschaft in der Impfstrategie des Bundeslandes ist allgemein anerkannt. Drei Möglichkeiten gibt es für die Anmeldungen ab 1. Februar für über 80-jährige Personen:
O  Die Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes
O  Online unter www.salzburg-impft.at
O  Über die niedergelassenen Ärzte.‘‘

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl betont dazu ergänzend: „Wann jemand seine Impfung erhält, hängt nicht mit dem Zeitpunkt der Anmeldung zusammen, sondern mit der individuellen Gesundheitsgeschichte des Einzelnen. Man muss also nicht am 1. Februar um Mitternacht am Telefon oder Computer sitzen, denn der Eingang der Anmeldungen spielt keine vordergründige Rolle. Wichtig ist, dass auch die Angehörigen oder Verwandten den über 80 Jahre alten Menschen behilflich sind.‘‘ – (Salzburger Landes-Korrespondenz. Foto: mediapicture).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die im Halleiner Stadtzentrum an den Bayrhamerplatz angrenzende Fassade des Frank-Gebäude-Anbaues, stellt ein besonders wichtiges Objekt für das Erscheinungsbild der Stadt Hallein dar. Ursprünglich war hier von einem begeisternden Vorhaben die Rede – entlang der Gebäudefassade sollte ein witterungssicherer Arkadendurchgang entstehen und dahinter waren Geschäftslokale vorgesehen. Doch bedauerlicher Weise wurde dieses stolze Belebungsprojekt für den Bayrhamerplatz, zugunsten des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ aufgegeben, dessen Inhaber den Gebäude-Anbau ankauften.

Der ,,Stadtkrug‘‘ sorgt in der warmen Jahreszeit im Freien auf dem Bayrhamerplatz, vor dem Gebäude-Anbau des Frank-Gebäudes, für großartige gastronomische Ereignisse, die immer wieder gerne angenommen werden. Damit ist auch eine sympathische Belebung des Bayrhamerplatzes sichergestellt. Doch im Vorjahr wurde von den Besitzern des Gasthofes ,,Stadtkrug‘‘ der für den Bayrhamerplatz optisch enorm wichtige Anbau des Frank-Gebäudes erworben. Keine Rede mehr von dem spannenden Arkaden-Projekt. Denn in dem Objekt soll ebenerdig eine Küche für den Stadtkrug eingerichtet werden. Von hier aus könnte man die Gäste auf dem Bayrhamerplatz besser mit Speisen versorgen als vom unweit bestehenden Küchen-Standort des ,,Stadtkruges‘‘ im 1. Stock. Für die attraktive optische und funktionelle Entwicklung des Bayrhamerplatzes ist das Ganze, im Vergleich zum vorhin geschilderten Arkaden-Vorhaben, natürlich ein unerfreulicher Rückschritt. Künftig werden die reizlosen Erdgeschoß-Fenster weiterhin verhängt sein, damit in der dahinter geplanten ,,Stadtkrug‘‘-Küche ungestört die Spezialitäten des Hauses zubereitet werden können. Diese Schreckens-Vision erschien auch den ,,Stadtkrug‘‘-Besitzern unerträglich, deshalb versuchten sie, die deprimierend verhängten Fenster – so etwas in einem Stadtzentrum! – mit Aufklebern zu beleben. Dieser Versuch ist grundsätzlich dankenswert, jedoch das Ergebnis in seiner jetzigen Form (siehe Foto oben) ist reichlich misslungen und ein Schock für das schöne Gebäude-Umfeld rund um den Bayrhamerplatz. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der schöne, mächtige Torbogen in der Siegmund-Thun-Straße, der jahrzehntelang eine repräsentative ,,Gafthof‘‘-Eingangspforte bildete, ist längst schon zum abschreckenden Albtraum geworden. Die schöne Frakturschrift mit dem Wort ,,Gafthof‘‘ als Blickfang, dokumentiert, dass der tüchtige Schriften-Malermeister offenbar zu jung war, um die ausgekochten Feinheiten der Frakturschrift zu beherrschen. Die weithin sichtbare Aufschrift ,,Gafthof‘‘ entstand dadurch, dass der Schriftenmaler beim langen Fraktur-s den gleichen Querstrich verwendete, wie ihn das Fraktur-f aufweist. Der Querstrich macht aus dem langen Fraktur-s ein f. Nur nebenbei: Die Frakturschrift kennt ein langes schlankes s (jeweils am Beginn einer Silbe) und das kleine runde s (jeweils am Ende einer Silbe). Der tadellose Zustand des oberen Torbogens mit dem Blickfang ,,Gafthof‘‘ (1. Foto oben) kann nicht über den verheerenden Zustand des darunter befindlichen Eingangs-Bereiches (2. bis 6. Foto oben) mit all seinen entsetzlichen Details hinwegtäuschen. Seit viel zu langer Zeit wurde hier alles abgewrackt und sich selbst, und damit einem permanenten Verfall überlassen. Dieser Albtraum in der Halleiner Altstadt an einer der wichtigsten Straßen des Stadtzentrums, beschädigt erheblich das Ansehen der zweitgrößten Stadt des Landes Salzburg. Es muss doch möglich sein, dass hier behördlicher Druck ausgeübt wird, um diesen entsetzlichen Zustand endlich zu beenden. In Hallein fehlt offensichtlich ein Verein, der solchen Zumutungen energisch entgegentreten kann und der dafür sorgt, dass derartig skandalöse Zustände innerhalb absehbarer Zeit beseitigt werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Von Mittwoch auf Donnerstag, 20./21. Jänner 2020, übersprang die Zahl der bisher mit dem Corona-Virus befallenen Personen im Bezirk Hallein die markante 4.500er-Grenze. Mit 26 neuen Corona-Fällen waren am 21. Jänner seit Beginn der Corona-Pandemie exakt 4.513 Personen im Bezirk positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mittlerweile wurde das um kolportierte 50 Prozent ansteckendere Virus aus England auch im Bezirk Hallein nachgewiesen. Die geltende Abstandsregel wurde deshalb von bisher 1 Meter auf 2 Meter verdoppelt. Der Abstand von 1 Meter wurde bislang von den zahlreichen Besserwissern, Übergescheiten und Intelligenzbestien nicht eingehalten. Jetzt, für den neuen 2-Meter-Abstand, sieht es natürlich noch wesentlich schlechter aus. Na klar. Schließlich hat man jetzt dafür zu sorgen, dass man sich in der Mitte eines Abstands-Kreises bewegt, der einen Radius von 2 Metern, also 2 Meter Abstand nach allen Richtungen, nach vorne 2 Meter Abstand, nach rückwärts 2 Meter Abstand, nach links 2 Meter Abstand und nach rechts 2 Meter Abstand aufweist. Damit weist der neue vorgeschriebene Abstands-Kreis einen Durchmesser von 4 Metern auf! Es wird absolut nötig sein, dass Gendarmerie und Stadtpolizei die korrekte Abstands-Einhaltung kontrollieren, und vorerst zwei Wochen lang nur abmahnen, bevor schließlich notwendige Strafen verhängt werden.
 

Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes regelmäßig ihre Hände gewaschen hätten, dann wären die vorhin genannten Infektionszahlen im Bezirk Hallein deutlich niedriger. Wenn sich alle Bewohner des Bezirkes zwischendurch immer wieder ihre Hände desinfiziert hätten, dann wären die oben genannten, aktuellen Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes bei Begegnungen mit fremden Personen korrekten Abstand gehalten hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes in den öffentlich zugänglichen Räumen wie z. B. in Ämtern oder im Bus, in Geschäften oder in der Bahn, eine Atemschutz-Maske getragen hätten, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn alle Bewohner des Bezirkes es kapiert hätten, dass man am Gehsteig nicht zu dritt stur Schulter an Schulter (!) nebeneinander dahinlatscht, wenn jemand entgegenkommt, sondern entsprechend ausweicht, dann wären die hier genannten Infektionszahlen deutlich niedriger. Wenn –  –  – ja wenn!

Ein einziger Horror: Seit 9 Monaten werden die hier genannten Feststellungen, in allen Medien wie Presse, Radio und Fernsehen, von allen Politikern, von wichtigen Persönlichkeiten und von weitsichtigen Entscheidungsträgern nachdrücklich und intensiv, bis zum Erbrechen verbreitet. Umsonst.  Völlig umsonst. Denn allzu viele unter uns können wegen intensiver Augen- und Ohrenleiden weder lesen noch hören. Mit diesen Bedauernswerten hat das Corona-Virus natürlich leichtes Spiel. Und noch eine gefährliche, geradezu tödliche Corona-Eigenschaft: Jeder/Jede unter uns kann sich vor kurzer Zeit mit dem Virus infiziert haben. Und bemerkt tagelang nichts davon. Aber spätestens nach 48 Stunden wird jeder/jede bereits zur gefährlichen Virenschleuder, ohne es zu wissen! Und steckt alle an, die nichtsahnend näher als 2 Meter kommen. Nun gilt es, der Vernunft mit dem 2-Meter-Abstand eine breite Bresche zu schlagen, mit der begründeten Hoffnung, dass letzten Endes doch sie die Oberhand behält und nicht das winzig kleine, für uns völlig unsichtbare Schreckens-Virus. – (Odo Stierschneider. Foto: Virendepot Bramberg).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Bezirkshauptmannschaft Hallein, seit 2010 geführt von Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst, besteht heuer seit 135 Jahren. Kaiser Franz Josef I. fasste 1885 den Entschluss, eine neue Bezirkshauptmannschaft für den Tennengau zu Entlastung des zu großen Bezirkes rund um die Stadt Salzburg zu genehmigen. Die neue Bezirksbehörde nahm ihren Betrieb nach einem Jahr in Hallein 1886 für die Gerichtsbezirke Hallein, Golling und Abtenau mit insgesamt 13 Gemeinden auf. Der Tennengau, südlich der Stadt Salzburg, gehört zu jener Landschaftskulisse, die der berühmte Humanist Alexander von Humboldt in seinen Reisebeschreibungen euphorisch als eine der drei schönsten Plätze auf der Welt bezeichnete. Obwohl in diesem kleinsten und jüngsten Bezirk Salzburgs mit gut 50.000 Einwohnern lediglich nur ein Zehntel der Landesbevölkerung lebt und seine Fläche ebenfalls nur etwa ein Zehntel des Landes beträgt, ist er ein bevorzugter Standort für zahlreiche Betriebe und eine wichtige Fremdenverkehrsregion. Sowohl das wirtschaftliche als auch politische Zentrum der Region ist die Bezirkshauptstadt Hallein.

 

Das Salz aus Hallein, das "weiße Gold", wurde bereits in der vorgeschichtlichen Keltenzeit (ca. 500 bis Chr. Geb.) abgebaut. In der Epoche der Salzburger Erzbischöfe, die als weltliche Landesherren das Halleiner Salzvorkommen in Besitz nahmen, wurde aus dem Erlös des Salzverkaufes die Grundlage für den Reichtum und die Schönheit der Residenzstadt Salzburg gelegt. Hallein war mit mehreren Salinen die Salzproduktionsstätte, in der die Fürsterzbischöfe keinen einzigen Stein in die Hand nahmen, um hier irgendein schönes Gebäude zu errichten. Folgerichtig äußerte sich Franz Schubert entsetzt, als er nichts ahnend, die schreckliche Stadt Hallein besuchte: ,,Dies war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefalle wäre!‘‘ Dennoch beeindruckt heute ein Besuch der Halleiner Altstadt mit ihren vielen kleinen und kleinsten Gassen und Torbögen, den malerischen Plätzen und ihren Brunnen.

 

Am 1. September 1896 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein, unter dem ersten Bezirkshauptmann Rudolf Graf von Thun und Hohenstein, ihre Tätigkeit auf. Dieser trug noch einen langen Säbel an der Seite und einen Zweispitz als Kopfbedeckung. Sitz der Bezirkshauptmannschaft war zu Beginn das Augustiner-Eremiten-Kloster. Am Freitag, den 23. September 2016 war für die Bezirkshauptmannschaft Hallein im alten Amtsgebäude am Doktor-Adolf-Schärf-Platz 2 der letzte Arbeitstag. Über das Wochenende wurden die Arbeitsplätze der rund 85 Bediensteten in das neue, stattliche Amtsgebäude übersiedelt. Am Montag, 26. September 2016 nahm die Bezirkshauptmannschaft Hallein ihren Dienst im neuen Amtsgebäude in der Schwarzstraße 14 auf

 

16 PERSÖNLICHKEITEN
STANDEN BISHER AN DER SPITZE DER
BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT HALLEIN

1896–1900: Rudolf Graf von Thun und Hohenstein
1901–1911: Adalbert Proschko
1912–1922: Anton Herget
1915–1918: Dr. Hans von Rittinger
1922–1925: Dr. Karl Dirolt
1926–1934: Dr. Wilfried Watteck

1934–1938: Rudolf Dworzak
1938–1939: Dr. Viktor Renner
1939–1940: Dr. Anton Heiser
1941–1945: Dr. Walter Königsdorfer
1945–1953: Dr. Theodor Salzmann
1954–1959: Hubert Weninger
1959–1981: Hofrat Dr. Arno Reischenböck
1982–2000: Hofrat Dr. Alfred John
2000–2010: Hofrat Mag. Dr. Klaus Dieter Aigner
2010 bis jetzt Hofrat Mag. Helmut Fürst

 

Am Sonntag, 26. September 2021 ist es also gestattet, anlässlich des 135järigen Bestehens der Bezirkshauptmannschaft in Hallein, das Glas auf deren Wohlergehen, auf das Wohl des fantastischen Bezirkshautmannes und seiner großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erheben… – (Odo Stierschneider, Foto 1: OST, Foto 2: Therese Kaserer).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nach intensiven Beratungen zum aktuellen Corona-Geschehen zwischen Bundesregierung, Experten, Virologen und den Landeshauptleuten hat man sich am 17. Jänner 2020 auf verschärfende Maßnahmen und die damit verbundene Verlängerung des Lockdowns bis zum 8. Februar ausgesprochen. „Oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen stark zu reduzieren und die Ausbreitung der in Österreich bereits nachgewiesenen Virus-Mutation rasch einzudämmen. Daher sind die zusätzlichen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns zwar sehr schmerzlich aber leider notwendig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion.

 

,,Natürlich wären Öffnungen wünschenswert gewesen, die Abwägung zwischen Öffnungen und strengeren Maßnahmen ist ein äußerst schwieriger Balanceakt. Der schmale Grat zwischen gravierenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist dabei ein sehr schwieriger. Die Entscheidungen entsprechen dem dringenden Rat des Expertengremiums. Unsere ganze gemeinsame Anstrengung muss nun in das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen fließen‘‘, ist Haslauer überzeugt und betont: ,,Es geht jetzt vor allem darum, die Infektionszahlen möglichst weiter zu senken, Zeit zu gewinnen und so viele Menschen als möglich zu impfen. In diesem Zusammenhang besteht die Aussicht, dass der Impfstoff der Firma Astra Zeneca schon gegen Ende Jänner zugelassen wird und die Lieferung von erheblich mehr Dosen als ursprünglich angenommen in Aussicht gestellt wird‘‘.

Betreffend die Folgen für die Wirtschaft betont Haslauer: ,,Nachdem damit die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein, neben den Gastro- und Tourismus-Betrieben auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind. Damit sind diese Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig geschützt. Eine Ausdehnung der Hilfen, die die geforderte Ausdehnung der Unterstützungs-Maßnahmen notwendig macht, ist in den Gesprächen mit der Bundesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen, Details werden in Kürze vorgestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer abschließend. Dennoch bleibt es auch weiterhin unverständlich, dass ein großes Einkaufszentrum am Stadtrand von Hallein geöffnet bleibt, während das kleine Fachgeschäft in der Halleiner Altstadt geschlossen halten muss. Wo ist die Ansteckungsgefahr größer – in der anonymen Masse eines Großmarktes oder im kleinen Fachgeschäft, in dem der Eigentümer darauf achtet, dass die Coronaregeln eingehalten werden? – (Presse-Aussendung Salzburger Landes-Korrespondenz, Odo Stierschneider. Foto: Atelier 3000).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz weitet das Land Salzburg sein Angebot für gratis Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus aus. Für den Bezirk Hallein bedeutet dies, dass nun in drei Gemeinden die Corona-Schnelltests angeboten werden. Hallein: Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus bei der Brücke auf die Pernerinsel. Oberalm: Ehemalige Würth-Filiale, Halleiner Landesstraße 16. Kuchl: Sitzungssaal im Gemeindeamt, Markt 25. Die Öffnungszeiten wurden überall von 8 bis 18 Uhr ausgedehnt. Die Tests sind freiwillig und kostenlos. Neu: Es ist eine Anmeldung notwendig, entweder online unter www.salzburg-testet.at oder bei der Gesundheits-Hotline 1450 des Roten Kreuzes. Informationen zur Anmeldung: www.salzburg.gv.at/coronatests. Das Test-Ergebnis – positiv oder negativ – kommt direkt aufs Handy. ,,Mit dem massiv erweiterten Angebot decken wir den Abstrich-Bedarf für sämtliche Regionen Salzburgs umfassend und langfristig ab. Dazu kommen Testmöglichkeiten bei den Ärzten sowie in den Firmen, die wir ebenfalls miteinbeziehen. Damit kommen wir auf eine Kapazität von mehr als 100.000 Schnelltests pro Woche“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer setzt für die Bekämpfung von Covid-19 auf drei Säulen: ,,Nun bieten wir den Salzburgerinnen und Salzburgern ein dichtes Netz an kostenlosen Testmöglichkeiten an. Durch die digitale und telefonische Voranmeldung können wir zudem frühzeitig auf stärkeren Andrang reagieren und somit Staus und übermäßigen Wartezeiten entgegenwirken. Im Zusammenspiel mit erhöhten Hygienemaßnahmen und einer ausreichenden Durchimpfungsrate können wir der Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten so effektiv und aktiv entgegenwirken“, so Haslauer. Gestützt wird das stark erweiterte Testangebot in Salzburg neben dem Roten Kreuz auch von niedergelassenen Ärzten, die kostenlose Abstriche nehmen werden. Die Vorbereitungs-Arbeiten dafür sind bereits im Laufen. Sobald die Liste fertiggestellt wurde, wird sie auf der Internetseite des Landes veröffentlicht. Zusätzlich werden Firmen, in denen Tests der Mitarbeiter durchgeführt werden, in das System miteingebunden.

 

DAS  WICHTIGSTE
NOCHMALS ZUSAMMENGEFASST
O
  Corona-Tests kostenlos. Freiwillig. In der Nähe.
O  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder Gesundheitshotline 1450.
O  Getestet werden kann überall, nicht an den Wohnort gebunden.
O  E-Card und Ausweis bitte nicht vergessen.
Falls möglich, vorgefertigtes Formular ausgedruckt mitbringen.
O  Ergebnis und Bestätigung des Ergebnisses – positiv oder negativ – direkt aufs Handy.
O  Positive Schnelltests werden mit einem PCR-Test bestätigt. Die Zuteilung dazu erfolgt über die Gesundheitshotline 1450.
O  Die Hygiene-Maßnahmen wie Hände waschen, Abstand halten, weniger Leute treffen, Mund-Nasen-Maske tragen etc. unbedingt auch weiterhin einhalten! – (Landeskorrespondenz Salzburg, Foto: medworld)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Salzburger Lokalfernsehen RTS brachte kürzlich einen breit angelegten Rückblick auf das vergangene Jahr 2020, der, aufgeteilt in mehrere Schwerpunkte, über mehrere Tage hinweg geboten wurde. Rund um das Thema ,,Wirtschaft‘‘ wurden erfreulicher Weise auch Berichte aus drei Halleiner Betrieben präsentiert: Aus der Zellstoff-Fabrik AustroCel, welche die weltweit größte Bioethanol-Anlage auf Holzbasis errichtete, aus der Brauerei Kaltenhausen, in der ein neuer Braumeister tätig ist und aus dem Hühnerparadies ,,Sonnenhuhn‘‘.

AustroCel produziert jährlich an die 155.000 Zellstoff. Bei dessen Produktion entsteht als Nebenprodukt Holzzucker, die Grundlage für den umweltfreundlichen  Biokraftstoff Bioethanol. Mit einer jährlichen Kapazität von 35 Millionen Litern ist dies weltweit die größte Bioethanol-Anlage. Unsere ersten 4 Fotos oben zeigen Ausschnitte aus dem beeindruckenden Fabriksareal von AustoCel. Einen ausführlichen Bericht über die Bioethanol-Anlage veröffentlich der SALZSCHREIBER demnächst.  – Das traditionsreiche Hofbräu Kaltenhausen hat einen neuen Mann an der Spitze: Kreativ-Braumeister Martin Simion, der selbst Hand mit anlegt und auf die Qualität der Biersorten aus Kaltenhausen größten Wert legt. Unsere Fotos 5 bis 8 oben zeigen Braumeister Martin Simion bei unterschiedlichen Tätigkeiten. Auf dem letzten Foto gibt es die allerletzte Geschmackskontrolle. Wie immer, so zeigte sich der Braumeister auch diesmal in jeder Hinsicht zufriedengestellt. – Hühner begleiten den Menschen seit dessen Urzeit als getreue gefiederte Haustiere. Sowohl als Eier- als auch als Fleisch-Lieferanten. Auf unseren Fotos 9 bis 12 Rupert Höllbacher, Inhaber des Halleiner Unternehmens ,,Sonnenhuhn‘‘ sowie seine offensichtlich glücklichen und zufriedenen Hühner. – (Text OST, Fotos RTS-Fernsehen)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Halleins einstiger Bürgermeister Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, präsentierten gemeinsam mit Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und Ärztekammer-Präsident Karl Forstner, die Impf- und Test-Strategie für das Land Salzburg in den nächsten Monaten. „Im Schulterschluss mit dem Roten Kreuz, der Ärztekammer und allen Beteiligten werden wir mit den drei Säulen Hygiene-Maßnahmen, Testen sowie Impfen, effizient die Pandemie bekämpfen. Ab Anfang Februar werden Personen über 80, die zu Hause leben, geimpft“, betont Haslauer und verweist auf die 6 unbedingt erforderlichen Maßnahmen: Abstand halten / Hände waschen / Mund-Nasen-Maske tragen / Weniger Leute treffen / Stark ausgeweitete, kostenlose, flächendeckende Tests von Montag bis Samstag / Konsequente Verfolgung der Impfstrategie. Das sind die 6 Säulen, auf die der Kampf gegen die Corona-Pandemie des Landes Salzburg im Jahr 2021 aufbaut. Landeshauptmann Wilfried Haslauer stellt klar: „Für die über 80-Jährigen außerhalb der Senioren-Wohnheime werden ab Februar Impfungen durchgeführt werden können. Das ist der wissenschaftliche belegte Weg aus der Pandemie und führt uns zurück zur ersehnten Normalität.“

 

DIE ECKPUNKTE DER IMPF-STRATEGIE
IM ÜBERBLICK

Die erste Impfung für Bewohner und Mitarbeiter von Senioren-Wohnhäusern wird diese und nächste Woche durchgeführt. Alle Senioren-Wohnhäuser sind bereits registriert und eingeteilt. Ferner wird zurzeit das Gesundheits-Personal in risikoexponierten Bereichen der Spitäler und im niedergelassenen Bereich geimpft, beziehungsweise zur Impfung angemeldet. – Ab Anfang Februar beginnen die Impfungen für Personen über 80 Jahre, die zu Hause wohnen. Anmeldungen werden ab 1. Februar online unter www.salzburg-impft.at oder über die Hotline 1450 möglich sein. – Bis voraussichtlich Ende März werden die Personen der Priorität 1 (über 80-Jährige, spezifisches Gesundheitspersonal), also rund 30.000 Personen durchgeimpft sein. – Reservebildung für die zweite Teilimpfung: Das Land installiert einen Impfdisponenten, um die Planungs-Sicherheit zu gewährleisten. – Die Bestellung der Impfstoffe wickelt das Land Salzburg zentral ab. – Die über 80-jährigen werden von niedergelassenen Ärzten geimpft. Sollten diese Kapazitäten nicht reichen, werden in den größten Gemeinden und Städten umgehend Impfstraßen errichtet. Die Vorbereitungen sind getroffen. – Ab Anfang März können sich über 65-Jährige vormerken lassen. „Wir gehen davon aus, dass diese Personengruppe bis Ende Juni oder nach Maßgabe der verfügbaren Impfstoffe auch schon früher durchgeimpft werden kann. Danach können die Impfungen bei der Gruppe der unter 65-Jährigen beginnen.

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,EXPERTEN LEGTEN STRATEGIE FEST.‘‘

„Mir ist vor allem wichtig, dass die durch das Virus gefährdetsten und schwächsten Personen zuerst geimpft werden können. Somit kommt es zu einer echten Entlastung der Spitalskapazitäten. Ich bin sehr dankbar, dass hier alle zusammen helfen – die Einsatz-Organisationen, der Katastrophenschutz des Landes, die Landes-Sanitätsdirektion, die Ärzteschaft, die Apotheken, die Krankenhäuser und viele Freiwillige“, so Haslauer.

 

LH-STELLVERTRETER STÖCKL:
,,IMPFUNG ALLER WIRD MONATE DAUERN.‘‘

„Nachdem wir mit den Impfungen in den Seniorenwohnheimen und in den Spitälern bereits beginnen konnten, gehen wir Schritt für Schritt in die Breite. Dazu haben wir uns mit allen Beteiligten abgestimmt und einen guten Weg gewählt, um die festgelegte Reihenfolge der Personengruppen, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Lieferung der Impfstoffe, möglichst rasch impfen zu können. Fest steht aber auch, dass die Umsetzung des Plans jedenfalls mehrere Monate dauern wird. Hier müssen wir realistisch bleiben“, so Stöckl.

 

ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT FORSTNER:
,,NIEDERGELASSENE ÄRZTE BEI DER IMPFUNG EINGEBUNDEN.‘‘

„Die niedergelassenen Ärzte waren bereits in die Testungen eingebunden und das läuft weiter so lange wie notwendig. Viele Ordinationen werden diese weiterhin anbieten. Zusammen mit dem Angebot des Landes und des Roten Kreuzes ist dieses Segment hervorragend abgedeckt. Nun sind wir dabei Impf-Ordinationen zu definieren. Sobald dies erfolgt ist, arbeiten wir die Vormerkungen nach der empfohlenen Prioritäten-Reihung des Bundes ab“, sagt Ärztekammerpräsident Karl Forstner.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
IN JEDEM BEZIRK EINE IMPFSTRASSE:

„Das Rote Kreuz unterstützt die Impf-Strategie ab Anfang Februar mit einem Vormerksystem und mit Impf-Straßen. Die Vormerkung wird sowohl online, als auch telefonisch über die Hotline 1450 möglich sein“, so Landesrettungskommandant Anton Holzer und fährt fort: „Zusätzlich wird das Rote Kreuz in jedem Bezirk eine Impf-Straße einrichten, um die Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte, abzuwickeln,“ sagt Anton Holzer vom Roten Kreuz. 

 

LANDESHAUPTMANN HASLAUER:
,,KOSTENLOSE TESTS IN ALLEN BEZIRKEN UND REGIONEN.‘‘

Das Rote Kreuz wird im Auftrag des Landes die kostenlosen Schnelltests in allen Bezirken und Regionen noch weiter ausbauen. So können wir in der Woche zwischen 100.000 und 120.000 Testungen durchführen. Es wird ab 18. Jänner 14 permanente Teststationen geben. Zusätzlich haben wir die Aufstellung von acht mobilen Testteams in Angriff genommen. Dieses Mal wird es ein Anmeldesystem online unter www.salzburg-testet.at oder über die Gesundheitshotline 1450 geben. Das Ergebnis kommt dann direkt mit einem SMS auf das Handy. „Damit decken wir die Möglichkeit der kostenlosen Schnelltests längerfristig und in allen Regionen ab“, so Landeshauptmann Haslauer.

 

RETTUNGSKOMMANDANT HOLZER:
„WÖCHENTLICH ÜBER 100.000 SCHNELLTESTS‘‘

„Das Rote Kreuz wird ab 18. Jänner die Teststationen für die Schnelltestung nach Vorgabe des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen“, sagt Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und ergänzt: „Wir haben insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland und können damit wöchentlich über 100.000 Antigen-Schnelltests durchführen. Für diese hohe Anzahl an wöchentlichen Schnelltests werden wir täglich rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz haben“, so Rettungskommandant Anton Holzer.

 

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN
ZU DEN KOSTENLOSEN TESTS
X
  Kostenlos, freiwillig und in allen Regionen.
X  Unabhängig vom Wohnort.
X  Anmeldung unter www.salzburg-testet.at oder die Hotline 1450 ab 15. Jänner.
X  14 stationäre und weitere mobile Teststationen.
X  Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.
X  Zusätzlich in Hallein, Zell am See, Tamsweg, Schwarzach, Eugendorf und im     Messezentrum Salzburg jeweils Samstag, 9 bis 13 Uhr.
X  Alle Informationen, Teststationen und Öffnungszeiten immer aktuell: www.salzburg.gv.at/coronatests(Text und Foto: Landes-Pressezentrum)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Katastrophale Bilder aus dem durch die geschlossenen Geschäfte leergefegten Stadtzentrum der Einkaufsstadt Hallein. Foto 1 oben: Bestürzende Leere auf dem Bayrhamerplatz. Foto 2 oben: Der Robertplatz, nomalerweise Brennpunkt des geschäftigen Gedränges zwischen Bayrhamerplatz und Kornsteinplatz, ist leergefegt. Foto 3 oben: Deprimierende Leere auch auf dem Kornsteinplatz. Foto 4: Ein völlig anderes Bild bietet sich vor dem Eingang zum Billa-Großmarkt auf der Pernerinsel: Hier herrscht permanent ein Kommen und Gehen – so wie bei allen anderen Großmärkten rundum auch. Das Ganze zeigt die enorme Problematik, die durch die Sperre der (heimischen) Halleiner Geschäfte (mit Ausnahme Lebensmittelhandel) zugunsten der (auswärtigen) Großmärkte besteht, die ungehindert weiterhin ihr gesamtes Warenangebot verkaufen können. Die Bevölkerung füllt die großen Handelsmärkte, nur wegen Lebensmittel geht niemand im Stadtzentrum einkaufen. Die Vielfalt der schönen Geschäfte in Hallein wird damit in ihrer Existenz besorgniserregend gefährdet.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG NOTWENDIG FÜR DIE
ZWANGSWEISE GESCHLOSSENEN KLEINEN GESCHÄFTE
DURCH DIE WEITERHIN GEÖFFNETEN GROSSMÄRKTE

Schon aus taktischen Überlegungen gegenüber der Corona-Bedrohung, ist das derzeitige Modell falsch und unrichtig. Während sich normalerweise die Kunden in den kleinen Geschäften und in den Großmärkten aufteilen, konzentrieren sich jetzt alle Kunden, verstärkt Corona-gefährdet, in den Einkaufszentren. Es war ein verhängnisvoller Eingriff in das bestens funktionierende Handelssystem, als die Kleinen existenzgefährdend geschlossen wurden, während bei den Großen natürlich die Kassen klingeln. Diese fatale Situation, die die Kleinen umbringt, hätte längst schon in der Politik zu dringend erforderlichen Reaktionen führen müssen: Behördlich vorgeschriebene finanzielle Unterstützung der kleinen, zwangsweise geschlossenen Geschäfte durch die geöffneten großen Einkaufsmärkte. Alles andere wäre eine kriminelle Vernichtungspolitik gegenüber den kleinen, durch die Behörden geschlossenen Geschäfte ---- das Ende der Einkaufsstadt Hallein! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Ein letzter, wichtiger Meilenstein in einer wichtigen Halleiner Verbindungsstrecke auf den Dürrnberg ist getan: Die Winterstallstraße ist nun wieder gesichert und benützbar. Im vergangenen November wurde das Steinschlag-Schutznetz auf der Winterstallstraße ausgebaut. Rund 140.000 Euro investierte die Gemeinde, um die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor Steinschlägen oder sonstigen gefährlichen, abstürzenden Gegenständen zu schützen. Nach verheerenden Sturmschäden im Jahr 2017 war die Winterstallstraße sogar mehrere Monate gesperrt. Es kam zu Konflikten mit Anrainern und Grundbesitzern. Wer auf den Winterstall wollte, musste damals lange Umwege in Kauf nehmen.

 

Mittlerweile sind die Gefahren nach den Sturmschäden gebannt. Ein Waldstück wurde bereits 2018 gerodet. Auf diesem Waldstück entsteht auf natürliche Weise ohne künstliche Aufforstung ein neuer Schutzwald. Trotzdem kam es immer wieder zu Steinschlägen. Verletzt wurde dabei zum Glück über die Jahre niemand. Mit dem Bau des Steinschlag-Schutzes um 140.000 Euro ist nun allerdings das letzte Puzzlestück für eine sichere Winterstallstraße geschaffen. Bürgermeister Alexander Stangassinger (auf dem obenstehenden Foto vor dem neu errichteten Steinschlag-Schutz), fällt diesbezüglich ein Stein vom Herzen: ,,Es war ein langer und harter Weg, bis wir endlich alle Beteiligten an einen Tisch holen konnten. Wir haben mit dem Steinschlag-Schutz einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Anrainer und der täglichen Pendler auf der Straße geleistet. Es hat zwar länger gedauert, als mir lieb war, aber gut Ding braucht eben manchmal Weile.‘‘ Die Winterstallstraße ist bekanntlich eine der beiden Straßen, die von Hallein aus hinauf auf den Dürrnberg führen. Sie wird nicht nur von Anrainern viel genutzt, sondern ist auch ein beliebter Weg für Radsportler. Sie dient als Ausweichroute bei Sperren der Hauptverbindung und bildet zudem für den Stadtteil Gamp die kürzeste Route auf den Dürrnberg. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die kürzlich an alle Halleiner Haushalte versandten ABFUHR-PLÄNE für den RESTMÜLLABFALL, sind aufgrund des Schaltjahres 2020 teilweise FALSCH programmiert. Die Termine sind in Teilbereichen unbeabsichtigter Weise um EINE WOCHE VERSCHOBEN dargestellt. Betroffen von dieser Terminverschiebung sind 14tägige und 4wöchentliche Pläne. Dieses Problem wird in den nächsten Tagen programmtechnisch behoben. Die von der Korrektur betroffenen Abfuhrpläne 2021 werden daraufhin NOCHMALS an die Haushalte übermittelt. Bis dahin gelten die Jänner Termine laut den alten Abfuhrplänen 2020 / Jänner 2021. Die Müllabfuhr fährt nach wie vor routinemäßig laut Abfuhrplan 2020 / Jänner 2021. Die Termine für den Bioabfall sind von dieser Verschiebung NICHT betroffen. – (Stadtgemeinde Hlein. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Trotz der grassierenden Corona-Probleme, gibt es immer noch erfreuliche Nachrichten aus Hallein. Der Bereich des Halleiner Stadtteils Burgfried entlang der Neue-Heimat-Straße, südlich und südöstlich des Friedhofes, geht in mehreren Bauabschnitten einer neuen Qualität im Bereich des Wohnens entgegen. Dazu der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger: ,,Die bestehenden Häuser aus den 40er-Jahren entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Bald gibt es dort eine neue Lebensqualität!‘‘ Burgfried erhält hier ein völlig neues Gesicht. In die Jahre gekommene, nach heutigen Maßstäben auch zu kleine Häuser, wurden abgerissen und sollen durch neue, doppelt so große Bauwerke ersetzt werden. Geplant sind 13 neue Gebäude, davon werden 9 mit 3 Geschoßen und 4 aus optischen Gründen mit vier Geschoßen errichtet. Aus bisher 62 Wohneinheiten werden damit künftig 130. In den abgewohnten Objekten gab es jeweils vier Wohnungen, sie werden durch Neubauten mit acht barrierefreien Wohnungen ersetzt. Selbstverständlich gibt es künftig auch Liftanlagen und Tiefgaragen. Fachleute sprechen von einem Musterbeispiel an Nachverdichtung, dem keine grüne Wiese zum Opfer fiel. Gebaut wird in Etappen, die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für 2024 geplant. Die Vergabe der neuen Wohnungen erfolgt durch die Stadt Hallein. – FOTO 1 oben: Die Luftaufnahme zeigt noch den Altbestand der Häuser südöstlich des Friedhofes entlang der Neue-Heimat-Straße. FOTO 2 oben: In der Neue-Heimat-Straße lenken gleich mehrere Baukräne die Blicke auf sich. FOTO 3 oben: Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2020 begonnen. Der einstige Althausbestand ist bereits einer der größten Baustellen in der Stadt Hallein gewichen.  – (Text sowie Fotos 2 und 3: Odo Stierschneider. Foto 1: Google).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Im September 2020 lebten wir noch auf einem anderen Stern. Im gesamten Bezirk Hallein (!) gab es vom 15. auf 16. September 1 (eine!) neu an Corona erkrankte Person. Insgesamt wurden am 16. September, 8 Monate nach Beginn der Corona-Krise, im gesamten Bezirk nur 125 (einhundertfünfundzwanzig!) durch das Corona-Virus erkrankte Personen registriert. In weiterer Folge verschlechterte sich die Situation jedoch dramatisch. Immer mehr Corona-Betroffene mussten betreut werden. Ihre Zahl stieg unaufhaltsam und am 10. Dezember wurde mit exakt 3.001 Corona-Infizierten die 3.000er-Schwelle überschritten. Seither ging es ohne Unterbrechung weiter.

11. Dezember +44, 12. Dezember +43, 13. Dezember +38, 14. Dezember +21, 15. Dezember +72 (!), 16. Dezember +42, 17. Dezember +30, 18. Dezember +23, 19. September +20, 20. Dezember +23, 21. Dezember +7 (!), 22. Dezember +21, 23. Dezember + 49, 24. Dezember +57(!), 25. Dezember +36. Damit wurde im Bezirk Hallein auch die 3.500er Grenze mit insgesamt 3.527 positiven Corona-Fällen überschritten. 26. Dezember +28, 27. Dezember +21, 28. Dezember +32, 29. Dezember +51, 30. Dezember +48, 31.  Dezember +61 (!), 1. Jänner 2021 +86(!), 2. Jänner +10, 3. Jänner + 68 (!), 4. Jänner +48, Am 5. Jänner war es soweit: der Bezirk Hallein verzeichnet nun bereits mehr als 4.000 von Corona betroffene Personen!

Der dramatische Tatbestand: Jede Person im Bezirk kann mit dem Corona-Virus infiziert sein. Sie merkt tagelang nichts davon, aber nur 48 Stunden nach der unbemerkten Ansteckung, infiziert sie bereits weitere Personen! Dieser verhängnisvolle Umstand erfordert die exakte und intensive Befolgung der seit einem knappen Jahr ununterbrochen gepredigten Verhaltensmaßregeln. Erstens: Abstand halten und Entgegenkommenden ausweichen. Wird in erschreckendem Maße nicht eingehalten. Zweitens: Atemschutzmasken in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten wie Apotheken, Geschäfte oder Banken tragen. Wird immer wieder von den Besserwissern und Unbelehrbaren nicht beachtet. Drittens: Keine Partys oder wilde Feten. Die Exekutive muss immer wieder Derartiges unterbinden. Viertens: Öfters Hände waschen und desinfizieren, dies geschieht nachweislich in viel zu geringem Ausmaß. Die Rechnung für die Unbelehrbarkeit einer Minderheit in der Bevölkerung haben alle – und viel zu viele mit ihrem Leben – zu bezahlen.

Mittlerweile protestieren die Allergescheitesten, die Allerklügsten, die Allerintelligentesten mit schwachsinnigen Aufmärschen, dichtgedrängt und alle ohne Atemschutzmasken, gegen die vorhin aufgezählten, unbedingt notwendigen Corona-Gegenmaßnahmen. Diese Allerdümmsten-Aller-Aller-sten tragen erheblich Mitschuld daran, dass die Corona-Krise sich derart ausweiten konnte. Aktuell: Das Land Salzburg weist derzeit die höchsten Corona-Infektionen in ganz Österreich auf! Und in Hintersee, wo möglicherweise, so wie einst in Kuchl, eine komplette Quarantäne droht, machte der verärgerte Bürgermeister seinem Ärger Luft: ,,Corona-Infizierte sind bei uns nachweislich zur Arbeit gegangen. Infizierte wurden bei uns beim Einkaufen angetroffen. Die Cluster hier sind größtenteils durch die Ignoranz und die Dummheit einiger gewissenloser Besserwisser entstanden!‘‘    

Möglicherweise sehen diese Allergewissenlosesten-Aller-Aller-sten die Corona-Krise im Vergleich zu anderen großen Pandemien immer noch als vergleichsweise harmlos an. Im knappen ersten Jahr der Corona-Krise sehen die Zahlen auch durchaus danach aus. – Europaweit starben bisher innerhalb eines knappen Jahres über eine halbe Million, präziser 590.000 Personen, aufgrund einer Infektion mit Corona-Viren. – Die Spanische Grippe forderte nach dem Ersten Weltkrieg in Europa in den Jahren 1918 und 1919 über 2 Millionen Tote. – Innerhalb von 7 Jahren, von 1346 bis 1353, gab es in Europa 25 (!) Millionen Tote durch die Pest. Also etwa 3,6 Millionen Tote jährlich. Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas zählte damals zu den Opfern. – (Odo Stierschneider, Foto: Medmedia).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Durch das Klimaschutz-Ministerium, das Land Salzburg und die Stadt Salzburg wurden noch Ende des vergangenen Jahres Details zum Bau der Regionalstadtbahn von der Stadt Salzburg bis nach Hallein präsentiert. In Wien wurde dieses enorm wichtige Paket für den öffentlichen Verkehr in Salzburg besiegelt. Das obenstehende 1. Foto zeigt dazu von links die maßgeblichen Persönlichkeiten: LH-Stv. Heinrich Schellhorn, LR Stefan Schnöll, Barbara Unterkofler, Vizebürgermeisterin der Stadt Salzburg, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und LH Wilfried Haslauer. Auf dem 2. Foto Probebohrungen für die Regionalstadtbahn in der Salzburger Rainerstraße, denn im Stadtgebiet von Salzburg verläuft die Eisenbahntrasse unterirdisch. Bereits für 2023 ist der Baubeginn geplant, bis 2027 soll die Regionalstadtbahn mit den drei Bauetappen Bahnhof Salzburg – Schloss Mirabell, Schloss Mirabell – Salzburg Süd und Salzburg Süd – Hallein ihren Endpunkt erreichen.

 

Den zentralen Meilenstein des historischen Pakets für den öffentlichen Verkehr in Salzburg, bildet die Rahmen-Vereinbarung für die Regionalstadtbahn. 2023 soll Baubeginn für den ersten Abschnitt bis zum Schloss Mirabell sein. ,,Die klimafreundliche Mobilitäts-Wende spielt eine zentrale Rolle, um für nachfolgende Generationen einen bedeutsamen Mehrwert zu generieren. Die Realisierung der Regionalstadtbahn bis Hallein stellt für uns eines der größten Zukunftsprojekte im Verkehrsbereich dar“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der auch darauf verwies, dass die Regionalstadtbahn bis Hallein insgesamt 700 Millionen Euro kosten wird. Der Bund wird sich an den Kosten mit 50 Prozent beteiligen, den Rest teilen sich Land und Stadt Salzburg.

 

,,Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn ist nun endlich auf Schiene. Unsere intensiven Vorarbeiten machen sich jetzt bezahlt. Der Bund hat uns heute vertraglich eine Mitfinanzierung von jedenfalls 50 Prozent zugesagt. Wir rechnen mit einem Baubeginn 2023. Nach dem ersten Schritt bis zum Schloss Mirabell planen wir die Strecke durch die Stadt bis in den Süden nach Hallein. Damit schaffen wir eine attraktive Schienen-Verbindung zwischen Nord und Süd. Das bringt vor allem für die vielen Pendler enorm attraktive Anbindungen und eine Alternative für die Staugeplagten‘‘, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der sich ausdrücklich bei Bundesministerin Leonore Gewessler für das gute Miteinander bedankt. ,,Der Verkehr ist Klimasünder Nummer 1 in Österreich. Es freut mich, dass uns jetzt ein wichtiger Schritt im Ausbau des regionalen Schienenverkehrs von Salzburg bis nach Hallein gelungen ist,‘‘ betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. –

Durch Rif führt die Trasse der Regionalstadtbahn in einer großen S-Schleife, um die Höhendifferenz zwischen Rif und Rehhofsiedlung zu überwinden. Beim Brückenwirt besteht die Möglichkeit einer Abzweigung für eine Anschlussbahn zur Firma Leube in St.Leonhard. Die Salzach wird knapp nördlich der Rehhofsiedlung und dem ehemaligen Solvaygleis über eine Brücke überwunden, um in die bestehende Anschlussbahn in Neualm Richtung Bahnhof Hallein einzubinden. Auf der gesamten Strecke zwischen Stadtgrenze von Salzburg über Anif bis Hallein, werden drei Brücken (je ca. 20 Mio €) über die Königsseeache, die Salzach und die Alm beim Halleiner Bahnhof benötigt. Dieser Teil der „“Südlokalbahn“ wird einer der fahrgaststärksten Streckenteile, nach dem Innenstadttunnel in der Stadt Salzburg, im gesamten Regionalstadtbahn-Netz sein. In der ERB-Machbarkeitsstudie ist gar von einer Fahrgastfrequenz zwischen Anif und Hallein, im Binnenverkehr, von ca. 5.000 Fahrgästen pro Tag zu rechnen! – (Text und Fotos: Landes-Pressedienst Salzburg)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die große Informationstafel an der Ostgrenze des großen Areals rund um den einstigen Baumarkt Reisinger (siehe unser 1. Foto oben), vermittelt schon seit geraumer Zeit die wichtige Hoffnung, dass in dem inzwischen sichtlich verwahrlosten Areal (siehe 2. Foto oben), sich die Dinge deutlich zum Besseren wandeln. Vom Gewerbegebiet zum künftigen Wohn- und Lebensraum: Das Grundstück des ehemaligen Baumarktes REI liegt im Herzen des Halleiner Stadtteils Burgfried und zeichnet sich durch ein großes Entwicklungs-Potential aus. Auf dieser Liegenschaft sollen künftig öffentliche Einrichtungen, wie der Neubau einer Turnhalle, eines Labors und eines Bauhofes für die HTL Hallein entstehen. Ebenso sind hier Wohnungen geplant. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein soll sowohl ein Beitrag zur Optimierung der Verkehrs-Situation als auch die Neuanlage von Fußwegen und Radwegen erfolgen. Auch attraktive Freiräume sollten entstehen. Die Voraussetzungen dazu wurden noch unter Kurzzeit-Bürgermeister Maximilian Klappacher geschaffen.

 

Mit dem Ankauf der Reisinger-Gründe durch die Salzburg Wohnbau und die Baufirma Russegger, wurde für die Stadt Hallein die fortschrittliche Weiterentwicklung im Bereich der Neustadt gesichert. Im Rahmen der Nachnutzung der einstigen REI-Grundstücke, ist auch ein Ausbau der HTL geplant. Der Stadtgemeinde gelingt es auf diese Weise, den Schulstandort zeitgemäß zu sichern. Ein weiterer Schritt, weg vom Gewerbegebiet und hin zu einem lebenswerten Wohnraum für die Halleinerinnen und Halleiner, liegt in der Nachverdichtung. Zu den Maßnahmen zählen hier die Wohnraumschaffung in einer ausgesprochen attraktiven Lage sowie der Ausbau der Nahversorgung in diesem Stadtteil. Durch die Ansiedelung von Kleingeschäften soll die optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet werden. Als voraussichtlicher Baustart wurde noch unter Bürgermeister Klappacher das Jahr 2020 genannt. Doch es war wohl das mikroskopisch kleine, mit dem freien Auge unsichtbare Corona-Virus, das die ehrgeizigen Ausbaupläne bislang erfolgreich verhinderte. So hoffen wir, dass im vor uns liegenden Jahr 2021 sich hier die Dinge bessern – bevor noch die großen Hinweistafeln auf den einstigen Baumarkt REI (siehe unsere beiden Fotos 3 und 4 oben) endgültig vom wild wuchernden Grün verschlungen werden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Dichter zu bauen und vor allem weniger Boden zu verbrauchen, ist ein Gebot der Zeit‘‘, betont der zuständige Landesrat Josef Schwaiger nicht nur mit Blick auf den Salzburger Zentralraum und ergänzt: „Als Agrar-Landesrat ist mir besonders bewusst, dass verbauter Grund und Boden für die Produktions-Grundlage unserer Lebensmittel unwiederbringlich verloren sind. Dichteres Bauen schafft mehr Wohnraum. Ausschließlich einzelne Parzellen, auf denen Einfamilienhäuser entstehen, sind nicht mehr zeitgemäß!‘‘ Auch innerhalb von Baulandsicherungs-Modellen muss dichter gebaut werden, schon alleine aufgrund des steigenden Siedlungsdrucks. Um die verschiedenen Wohnbedürfnisse abzudecken, ist es an der Zeit, dass neben Einfamilienhäusern insbesondere Reihenhäuser und Geschoss-Wohnbauten mit Eigentums- und Mietwohnungen errichtet werden. „Für junge Menschen ist es heute nicht mehr so wichtig, ein eigenes Haus mit Garten zu besitzen. Verdichtete Wohnmodelle sind insbesondere in Hinblick auf die Leistbarkeit genauso attraktiv, und der Bodenverbrauch ist deutlich geringer. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist der Schlüssel dazu, um diesen eindeutigen Trend aufrecht zu erhalten. Höhere Bebauungsdichten und Nachverdichtung sind das Gebot der Stunde. Nur sie sichern für die heranwachsende und die nachkommenden Generationen den erforderlichen Wohnraum‘‘, so Landesrat Schwaiger abschließend. Dazu unsere beiden Fotos oben: Großmärkt wie Interspar (1. Foto) oder gleich daneben Mein Baumarkt.at (2. Foto) hätten mit mehreren Geschoßen errichtet werden müssen und entsprechen in dieser Form nicht mehr den erforderlichen höheren Baudichten, die den Bodenverbrauch deutlich einbremsen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer trafen nun in Salzburg ein. Damit wurden Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren-Wohnhauses Liefering sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Covid-19 geimpft. Ab sofort steht die Gesundheits-Beratung 1450 für Fragen zum Ablauf der Covid-19-Impfungen zur Verfügung. Für Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl gibt es nun „Hoffnung für das kommende Jahr, dass jetzt mit den Impfungen begonnen werden kann. Größere Mengen an Dosen erwarten wir Mitte Jänner. Sobald diese da sind, werden wir die Impfungen fortsetzen. Wir alle wollen so etwas wie Normalität erlangen. Das kann nur mit der Impfung erreicht werden.“ Die wichtigsten Fragen zum Biontech-Pfizer-Impfstoff beantwortet Impfkoordinator Robert Solla.

 

Wie wirkt der Impfstoff und was passiert im Körper?
Bei dem Biontech-Pfizer-Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff (messenger Ribonukleinsäure). Bei der Impfung werden keine abgeschwächten oder abgetöteten Erreger beziehungsweise einzelne Erregerbestandteile verabreicht, sondern nur der „Bauplan“ zur Bildung eines Proteins des Erregers. Dieses Protein wird dann von den Körperzellen selber gebildet und führt bei den Abwehrzellen zur Bildung entsprechender Antikörper. Diese bieten dann Schutz vor einer Erkrankung oder zumindest vor einem schweren Krankheitsverlauf.

 

Hat der Wirkstoff etwas mit Genmanipulation zu tun?
Nein. Die „messengerRNA“, die über den Impfstoff verabreicht wird, ist nach kurzer Zeit von den Zellen abgebaut. Sie wird nicht in die DNA (den Träger der Erbinformation) eingebaut und hat keinen Einfluss auf die menschliche Erbinformation, weder in Körperzellen noch in Fortpflanzungszellen.

 

Muss man sich aufgrund der relativ raschen Entwicklung
und Zulassung über die Sicherheit Sorgen machen?

Nein. Coronaviren gibt es schon länger, und darum waren den Forschern die Zielstrukturen für Antikörper bereits bekannt. Es wurde zudem der Zulassungsprozess dadurch beschleunigt, dass die Arzneimittelbehörden bereits während der noch laufenden Entwicklung die Begutachtung begonnen haben. Das passiert normalerweise alles nacheinander. Bei den Covid-19-Impfstoffen gibt es also in Qualität, Art und Umfang der behördlichen Begutachtung keine Abstriche und Unterschiede zum herkömmlichen Zulassungsprozess.

 

Wie sicher ist dieser Impfstoff?
Die Sicherheit steht bei der Entwicklung immer an erster Stelle. Dabei wird der Impfstoff an mindestens 10.000 Personen getestet. Die Studie zum Biontech-Pfizer-Impfstoff wurde sogar mit knapp 44.000 Probanden durchgeführt. Dabei bekamen rund 22.000 Personen den Impfstoff, und rund 22.000 waren in der Placebo-Kontrollgruppe. Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zur Erfassung von möglichen Nebenwirkungen und zur Überprüfung der Wirkung. Die laufenden Kontrollen werden für zumindest 24 Monate fortgesetzt.

 

Wer soll impfen gehen?
Der Impfstoff ist für Personen ab dem 16. Lebensjahr zugelassen. Es sollen sich daher alle Personen ab dem 16. Lebensjahr impfen lassen. Es wird am Beginn der Verfügbarkeit zu Engpässen kommen, sodass zuerst hochgradig gefährdete Personengruppen, zum Beispiel Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Alten- und Pflegeheimen, und danach weniger gefährdete Personen wie die gesunde Allgemeinbevölkerung geimpft werden.

 

Impfen und Allergien?
Allgemeine Allergien (zum Beispiel gegen Pollen oder Tierhaare) sind kein Hindernis für eine Impfung. Es sollte trotzdem dem Arzt mitgeteilt werden. Es kann in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion gegen einen bestimmten Inhaltsstoff kommen. Dies ist auch bei anderen Impfstoffen bekannt.


Impfen und Schwangerschaft?
Bezüglich Impfung von Schwangeren und Stillenden liegen derzeit keine Informationen vor. Deshalb wird von einer Impfung von Schwangeren und Stillenden derzeit abgeraten. Aus Vorsicht wird auch empfohlen, auf eine Schwangerschaft bis zwei Monate nach der Impfung zu verzichten.

 

Impfen und Immunschwäche?
Dazu liegen derzeit keine Erfahrungen vor. Bei immunsupprimierten Menschen (nach Organtransplantationen oder Krebserkrankungen) ist jedoch mit einer verminderten Immunantwort (Wirkung der Impfung, Bildung von schützenden Antikörpern) zu rechnen. Eine Rücksprache mit dem Arzt wird daher empfohlen.

 

Was ist eine Impfreaktion?
Unter einer Impfreaktion versteht man harmlose Beschwerden, die nach einer Impfung naturgemäß auftreten können. Dazu gehören lokale Reaktionen an der Einstichstelle wie Brennen, Schmerzen, Verhärtung und Rötung. Auch Allgemeinreaktionen wie (leichtes) Fieber, Abgeschlagenheit, grippeartige Beschwerden und ähnliches gelten als Impfreaktionen.

 

Was ist eine Impfnebenwirkung?
Im Gegensatz zu Impfreaktionen versteht man unter einer Impfnebenwirkung eine schädliche und unbeabsichtigte Reaktion auf eine Impfung. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind lebensbedrohlich oder tödlich und erfordern eine stationäre Behandlung oder die Verlängerung einer solchen. Dazu zählen auch bleibende oder schwerwiegende Behinderungen, Invalidität oder Fehlbildungen.

 

Wie kann man die Gefahr von Langzeitschäden ausschließen?
Zu erwartende Nebenwirkungen, aus denen Langzeitschäden entstehen könnten, werden bereits bei der Zulassung erfasst. In seltenen Fällen (seltener als ein Fall auf 10.000 Geimpfte) können auch nach der Zulassung noch neue Nebenwirkungen auftreten. Daher erfolgt eine ständige Kontrolle und Erfassung von möglichen Nebenwirkungen.

 

Welche Impfreaktionen sind bisher aufgetreten?
Die häufigsten Reaktionen sind lokal, wie Rötung, Schmerz, Schwellung, Verhärtung an der Impfstelle sowie systemisch, wie Abgeschlagenheit, (leichtes) Fieber, Kopfschmerzen. Die systemischen Reaktionen dauern in der Regel ein bis zwei Tage.

 

Wie lange hält der Schutz an?
Muss ich, wie bei der Grippe, jährlich impfen gehen?

Wie lange der Impfschutz hält und ob oder wie oft Auffrischungsimpfungen nötig sind, kann erst nach einer entsprechenden Beobachtungszeit festgestellt werden. Die aktuelle Impfung wird mit zwei Dosen im Abstand von mehreren Wochen durchgeführt. Danach liegt der Schutz durch den Impfstoff von Biontech/Pfizer bei knapp 95 Prozent. Das heißt, dass zirka 95 von 100 geimpften Personen einen Schutz gegen Covid-19 aufgebaut haben.

 

Kann man nach einer Impfung
immer noch Überträger des Coronavirus sein?

Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher beantwortet werden. Darum ist Maske tragen auch nach einer Impfung sinnvoll.

 

Sollen sich Personen,
die bereits eine SARS-CoV2-Infektion hatten, impfen lassen?

Momentan ist nicht ausreichend bekannt, ob und wie lange nach einer durchgemachten SARS-CoV2-Infektion eine Immunität und ein Schutz vor einer neuerlichen Erkrankung besteht. Es wird daher empfohlen, dass sich alle Personen in den entsprechenden Zielgruppen impfen lassen, auch wenn bereits eine Infektion durchgemacht wurde. – (Information des Landes-Pressezentrums. Foto: graphart)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Im Rahmen der bevorstehenden Impfaktion gegen Corona, kommt nun dem angesehenen pharmazeutischen Großhändler Jacoby GM Pharma in Hallein-Kaltenhausen, mit seiner sympathischen Geschäftsführerin Sonja Jacoby eine entscheidende Rolle zu. Bei Jacoby GM Pharma wurden bereits mehrere tausend Impfdosen eingelagert und wöchentlich kommen an die 4000 Dosen des Impfstoffes dazu. Im ORF-Fernsehen erklärte Geschäftsführerin Sonja Jacoby (auf dem 1. Foto oben), dass der Impfstoff gegen Corona in speziellen Transportbehältern unmittelbar von der belgischen Produktionsfirma angeliefert und bei Jacoby GM Pharma in speziellen Kühlbehältern eingelagert wurde (dazu die Fotos 2 bis 4 oben). Die Lagerung des Impfstoffes gegen Corona muss bei minus 75 Grad vorgenommen werden.

 

Die erste Phase der Covid-Impfstrategie wurde bereits eingeläutet, bis zum Sommer sollten laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober alle Impfwilligen ein Immunisierungs-Angebot erhalten. Es soll drei Phasen geben. Die erste hat am 27. Dezember begonnen, in dieser soll laut Covid-Impfstrategie in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden – dazu zählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in der Küche oder in der Reinigung, sowie Bewohnerinnen und Bewohner. Außerdem gilt Phase eins für Personen, die in Gesundheits-Einrichtungen arbeiten mit hohem Expositionsrisiko sowie Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten. In Phase zwei kommen ältere Personen und Personal in kritischer Infrastruktur, Phase drei ist für die gesamte Bevölkerung vorgesehen.

Phase eins läuft im Jänner und Februar, allerdings soll schon am 12. Jänner flächendeckend in allen Altenheimen eine Impfung angeboten werden, der Gesundheitsbereich soll Anfang Februar drankommen. Dann folgt Phase zwei, sie geht nach Einschätzung von Gesundheitsminister Anschober bis Anfang April, dann startet Phase drei. Diese Phasen können aber "noch in Bewegung kommen", sagt Anschober, abhängig sei man von Marktzulassungen und den Lieferungen der Hersteller.

 

Frage: Wer zählt zur Risikogruppe? Antwort: Hier wird jene Klassifizierung verwendet, die schon vor Monaten in der Risikogruppen-Verordnung festgeschrieben wurde. Dazu zählen etwa Personen mit fortgeschrittenen chronischen Lungenkrankheiten, chronischen Herzerkrankungen mit Endorgan-Schaden und bestimmte Krebs-Patientinnen und -Patienten. Frage: Bis wann werden alle geimpft sein? Antwort: Der Gesundheitsminister sagte, "bis Sommer" könne allen Impfwilligen im Land ein Immunisierungs-Angebot gemacht werden. Davor werde man (siehe oben) Menschen mit hohem Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko priorisieren – also Ältere, Vorerkrankte und Mitarbeiter von Pflegeheimen sowie von Spitälern.

 

Frage: Wie komme ich zu meinem Impfstoff, wenn es so weit ist? Antwort: Man wolle, sagt Anschober, mit dem Impfstoff nahe an die Leute heran. So soll direkt in den Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern geimpft werden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sollen aktiv Risikogruppen und Zielgruppen ansprechen und informieren, auch sie werden impfen. In Phase drei soll die Abwicklung zudem einerseits über Betriebs-Ärztinnen und -Ärzte in großen Unternehmen, andererseits auf Gemeinde- und Städteebene passieren. Dort soll es Impfzentren geben, auch in sehr kleinen Einheiten, etwa Turn- oder Pfarrsälen.

 

Frage: Warum wurden in den USA schon mehr als zwei Millionen Menschen geimpft, in Großbritannien mehr als 600.000, bei uns aber erst Einzelne? Antwort: Dass die Europäische Union später als etwa Großbritannien oder die USA in breite Impfaktionen einsteigt, hat vor allem mit den Vorsichts-Maßnahmen bei der Zulassung von Impfstoffen zu tun. In der EU sind die Zulassungs-Verfahren umfänglicher, weil jeder Impfstoff trotz des großen Drucks der Öffentlichkeit ein reguläres Verfahren bei der gemeinsamen Arzneimittel-Behörde (EMA) durchlaufen muss. Damit wollte man das Vertrauen der Bevölkerung, auch jenes der Impfgegner, stärken. – (Odo Stierschneider. Fotos: ORF Salzburg).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Universitäts- und Landessportzentrum Rif (ULSZ Rif) ist das sportliche Aushängeschild Salzburgs. Es beheimatet zahlreiche Athletinnen und Athleten vom Breiten- bis zum Spitzensport. Heuer konnte der zwölfmillionste Besucher begrüßt werden, und es wurde so viel wie nie zuvor investiert. „Mit den umfassenden Erneuerungen entwickeln wir den Standort laufend weiter und sorgen dafür, dass unsere Sportlerinnen und Sportler hier bestens aufgehoben sind“, so Landesrat Stefan Schnöll. (Dazu unser obenstehendes Foto). Allein in die Errichtung der neuen Tribünenanlage wurden 6,6 Millionen Euro investiert. Das multifunktionale Gebäude mit Büro- und Seminarräumlichkeiten konnte heuer im Sommer fertiggestellt werden. In den Büros fanden das Salzburger Schulsport-Modell und der Salzburger Fußballverband ihre Heimat. „Das ist sicherlich die größte Investition in den vergangenen 35 Jahren“, hält Rif-Direktor Wolfgang Becker fest.

 

Durch den Ausbau des Tribünengebäudes konnten auch für alle Hobbysportlerinnen und Hobbysportler weitere Angebote geschaffen werden. Mit dem Aushubmaterial vom Bau des Tribünengebäudes entstanden für alle Wintersportbegeisterten ein Rodelhügel und zwei kleine Sprungschanzen. Im Sommer kann man eine Pump-Track-Anlage sowie eine Overspeed-Laufstrecke nutzen. „Bei jeder Investition wird immer genau mitbedacht, was man für den Hobbysport zusätzlich machen kann. Das ULSZ Rif wird damit eine lebhafte Begegnungszone zwischen Spitzen- und Breitensportlern. Genau dieser pragmatische Zugang macht es zu etwas ganz Speziellem“, so Schnöll.

 

Heuer wurden neue Möglichkeiten für das Krafttraining im ULSZ Rif geschaffen. Das leistungsdiagnostische Labor der Universität wurde umgewandelt. Dort finden sowohl diagnostische Messungen des Fachbereichs für Sport- und Bewegungswissenschaften im Bereich Kraft als auch das Krafttraining der Athletinnen und Athleten des Olympiazentrums statt. Um den Engpass für leistungssportorientierte Kleingruppen zu beseitigen, wurde im Herbst 2020 die zweite Kraftkammer, mit neuen Geräten für modernes Training ausgestattet.

 

Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Tribüne und die im Herbst fertiggestellte neue Wärmeversorgung können in Zukunft 200 Megawattstunden an Energie einsparen. Dies entspricht einem Bedarf von rund 40 Haushalten. Mit der Errichtung einer neuen Bushaltestelle und einem neuen Parkleitsystem ist zukünftig die Anreise mit dem Bus attraktiver. Außerdem wurde eine Kiss-and-Go-Zone für alle Nachwuchssportler eingerichtet. „Seitdem das ULSZ Rif an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist, sind die Buslinien wirklich gut ausgelastet“, so Schnöll. – (Text und Foto: SLK bk/mw).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Bei der Stadtgemeinde Hallein gingen in letzter Zeit vermehrte Beschwerden durch die Bewohner der Altstadt ein. Kritisiert wurde dabei, die über mehrere Tage hinweg dauernde, an verschiedenen Stellen der Altstadt erfolgte Ablagerung von gewerblichen Papierabfällen, bevor schließlich deren Abtransport durchgeführt wurde. Derartige Abfälle dürfen jedoch frühestens am Vorabend des jeweiligen Abholtages für die Abholung bereitgehalten werden. Keinesfalls jedoch für einen längeren Zeitraum! Dies erklärt ausdrücklich der Leiter der Rechtsabteilung der Stadtgemeinde Hallein.

Längerfristige Abfall-Ablagerungen stellen nicht nur eine schwere Beeinträchtigung des Erscheinungs-Bildes der Halleiner Altstadt dar, sondern sogar eine Verwaltungs-Übertretung gemäß § 15 Abs. 3 iVm und § 79 Abs. 2 Z 3 des Abfallwirtschafts-Gesetzes dar. Der diesbezüglich vorgesehene Strafrahmen sieht Geldstrafen in Höhe von mindestens 450.– Euro bis zu respektablen 8.400.– Euro vor. Alle in Hallein ansässigen Firmen, die größere Papiermengen zu entsorgen haben, werden deshalb dringend aufgefordert, künftig längerfristige Papier-Ablagerungen im öffentlichen Raum der Stadt unbedingt zu unterlassen. Denn: Im Wiederholungsfall werden künftig die hier dargestellten Rechtsmittel angewendet. Im Interesse einer sauberen Halleiner Altstadt – die wohl ein Anliegen aller hier ansässigen Firmen sein müsste, auch wenn sie größere Papiermengen zu entsorgen haben – sei hier allen Firmen, die sich bei ihrer Abfall-Entsorgung korrekt verhalten, im Namen der Altstadt-Bewohner ein großer Dank ausgesprochen. – (Mag. O. L. / OST. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Bereits vor 60 Jahren (!) unternahm die ,,Halleiner Zeitung‘‘ erste Versuche, um den Kleinen Barmstein zu beleuchten. Damals waren die Autos noch mit freistehenden Scheinwerfern ausgestattet – mit freiwilligen Helfern wurden 6 dieser Scheinwerfer sowie drei Autobatterien bis unterhalb der Barmsteinwand geschleppt und jeweils zwei Scheinwerfer an eine Batterie angeschlossen. Das Ergebnis war so erfreulich, dass die ,,Halleiner Zeitung‘‘ einen leistungsstarken Scheinwerfer ankaufte, mit dem der Kleine Barmstein vom Salzachufer aus in Kaltenhausen, wirkungsvoll beleuchtet werden konnte. Dies geschah in weiterer Folge über Jahrzehnte hinweg anlässlich festlicher Anlässe wie Weihnachten, aber vor allem dann, wenn die Leser der ,,Halleiner Zeitung‘‘ für einen besonderen persönlichen Anlass, um eine Barmstein-Beleuchtung ersuchten. Diese erfolgte am gewünschten Tag kostenlos drei Stunden lang ab Einbruch der Dunkelheit. Es war dies ein exklusiver Leserservice, auch heute noch einzigartig in der Medienlandschaft.

Die 6 Autoscheinwerfer wurden noch über Jahre hinweg von der ,,Halleiner Zeitung‘‘ verwendet, um in der Halleiner Altstadt versuchsweise die verschiedensten Gebäude zu beleuchten. Das Ergebnis war eindeutig. Die beleuchteten Objekte beeindruckten durch ihre romantische und bezaubernde Ausstrahlung. Doch es dauerte noch viele Jahre, bis fallweise bei großen Veranstaltungen in der Stadt, am Abend verschiedene Gebäude, manchmal auch farbig, beleuchtet wurden. Bedauerlich, dass schon seit längerer Zeit diese optisch ungemein beeindruckenden Bilder in der Altstadt nicht mehr geboten werden. Die farbige oder neutrale Beleuchtung einzelner Gebäude sollte längst schon ein Merkmal der Stadt Hallein sein. Zurzeit wird nur ein einziges Gebäude farbig beleuchtet – das Stadtkino/Stadttheater. Bläulich an der Vorderfront und an der salzachseitigen Fassade, neutral ohne Farbton an der  Rückseite. Dazu unsere Fotos 1 und 2 oben. Die weiteren Fotos 3 bis 6 zeigen farbige Beleuchtungen des einzigen historischen Stadttores, einer Hausfassade am Bayrhamerplatz, eines Gebäudes am Beginn der Postgasse sowie der Eingangsfassade der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm – zweifellos eine reizvolle optische Aufwertung der Halleiner Altstadt. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


31 Personen testbereite Personen warteten geduldig in Hallein vor dem Ziegelstadel gegenüber dem Senioren-Wohnhaus, als der SALZSCHREIBER-Fotograf auf den Auslöser drückte. (Dazu das obenstehende Foto). Knapp vor Weihnachten waren es insgesamt 373 Personen, die sich hier einem Corona-Test unterzogen hatten. Dabei wurden 13 Personen als positiv mit dem Corona-Virus infiziert getestet. Diese wurden zur Kontrolle vom Roten Kreuz einem PCR-Test zugewiesen. Ab Dienstag, 22. Dezember 2020, wurde auch im Halleiner Ziegelstadel eine zweite Test-Spur installiert. Vom 24. bis 26. Dezember wird jeweils von 9 bis 13 Uhr getestet. Der Test ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Achtung! Ausweis und E-Card nicht vergessen! Die jeweilige Verständigung über das Test-Ergebnis erfolgt schriftlich nach etwa 15 Minuten. Noch ein Hinweis: Besuche in Seniorenheimen sind nur für Personen möglich, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch zwei Ärzte bieten im Bezirk Hallein jeweils vom 23 bis 25. Dezember 2020, von 9 bis 13 Uhr, kostenlose und unkomplizierte Corona-Testungen an. Frau Dr. Susanne Langer in Hallein, Salzgasse 2, Telefon 0664 8942421 und Herr Dr. Peter jun. Borchardt, Bahnhofstrasse 98, Telefon 0660 6122252. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die obenstehenden 14 Fotos sind das Resultat eines Foto-Streifzuges durch das weihnachtlich geprägte Zentrum der Halleiner Altstadt. FOTO 1: Die schöne Weihnachtskrippe im Eingangsbereich der Sparkasse. Sie ist Teil des aus 14 Stationen bestehenden Halleiner Krippenweges, über welchen der SALZSCHREIBER bereits berichtete (dazu einfach im Ressort KULTUR 4 Beiträge weit zurück scrollen) – ebenso wie über die großen Weihnachtsbäume auf den Plätzen der Stadt (dazu einfach hier 11 Beiträge weit hinunter scrollen). FOTO 2: In der Ruprecht-Gasse auf dem Weg zum Kornsteinplatz, sorgen die weihnachtlich gestalteten Auslagen des Büro- und Papier-Fachgeschäftes Kirschnek für weihnachtliche Stimmung. FOTO 3: Umrundet man den Kornsteinplatz, so gelangt man zu folgendem Ergebnis: Dieser Auslage des Fachgeschäftes Charlie gebührt der Spitzenplatz im weihnachtlichen Schaufenster-Reigen rundum. FOTO 4: Wir kehren zurück in die Fußgängerzone. Dort begeistert die fantastische Krippen-Auslage des Spielwaren-Geschäftes Oedl. Das Foto zeigt nur eine Hälfte (!) der gezeigten Pracht und Herrlichkeit in dieser Krippen-Auslage.


FOTO 5: Schräg gegenüber in der Fußgängerzone, entdeckten wir im Fachgeschäft Palmers diese Schaufensterpuppe, die sich in einer ganz besonders festlich gestalteten weihnachtlichen Robe präsentierte. FOTO 6: Die Auslage der Café-Konditorei Braun zieht mit ihren weihnachtlichen Köstlichkeiten natürlich alle Blicke auf sich. FOTO 7: Diese herrliche Amaryllis-Blütenpracht in der Auslage der Café-Konditorei Braun, stellt in der blütenlosen Jahreszeit eine besonders sehenswerte optische Attraktion dar.  FOTO 8: Dieser reizvolle Christbaum vor dem Eingang in das Kunst- und Deko-Geschäft von Christa Gareiner verleiht dem Oberen Markt eine berührende Weihnachtstimmung. FOTO 9: Alle drei ebenerdigen Torbögen des Halleiner Rathauses wurden vorbildlich mit weihnachtlichen Lichtergirlanden geschmückt. In der Altstadt finden sich mehrere Torbögen dieser Art – falls die Mehrzahl der Altstadt-Torbögen auf diese Art geschmückt wäre, entstünde eine echte optische Attraktion. FOTO 10: Kein Irrtum. Das Halleiner Rathaus stellt auch im Sommer mit seinem prächtigen Blumenschmuck ein echtes Vorbild für die Hausbesitzer in der Altstadt dar. Das sei hier nochmals dankend angemerkt. FOTO 11: Auf dem Franz-Xaver-Gruberplatz vor der Stadtpfarrkirche, bietet die Stadtkrippe mit den beiden Weihnachtsbäumen ein stimmungsvolles Ensemble.  FOTO 12: Ein Blick in die reizvolle Krippe mit dem Zinkenkogel und der Kirche von Bad Dürrnberg im Hintergrund. FOTO 13: Der verheißungsvolle Weihnachtsstern an der Stadtpfarrkirche leuchtet uns schon durch die Pfarrgasse entgegen. FOTO 14: In der Stadtpfarrkirche erfreut die schöne Krippe das Auge des Betrachters und vermittelt berührende Weihnachtsstimmung. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der Bereich zwischen der mittlerweile sanierten Gebäude-Rückseite des Stadtkino/Stadttheaters (dazu das 1. Foto oben) und dem nördlich anschließenden Gebäude, wurde nun mit einem grässlichen Schotter-Asphalt-Gemisch in einen optischen Albtraum verwandelt. (Dazu unser 2. Foto oben).  An dieser prominenten Stelle unweit des Keltenmuseums hätte man sich eine optisch weitaus anspruchsvollere Lösung in der Kuffergasse erwartet. Diese grauenvolle Mischung aus (viel zu wenig) Asphalt und Schotter (dazu unser 3. Foto), hätte in den optisch nicht einsehbaren Hinterhof einer Sperrmüll-Lagerstätte gepasst aber nicht mitten in die Altstadt von Hallein. Hier müsste unbedingt eine optisch zufriedenstellende Belags-Variante ganz anderer Art verwendet werden, denn derzeit wird mit diesem abschreckenden Bodenbelag nur Rufschädigung für die Stadt betrieben. Auch die schrägen und schiefen Stützen der unschönen Absperrkette müssten endlich in einen ordentlichen Zustand versetzt oder beseitigt werden. Klärender Nachsatz: Der Scheinwerfer auf dem 2. Foto oben dient nicht dazu, um diese entsetzliche Asphalt-Schotter-Fläche zu beleuchten. Wenn es dunkel wird, bietet die beleuchtete Rückseite des Stadtkino/Stadttheaters einen fantastischen Anblick. Zum Thema Beleuchtung von Gebäuden in der Halleiner Altstadt erscheint im SALZSCHREIBER demnächst ein Bildbericht. – (Odo Stierschneider, Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Schritt für Schritt mit einem Maßnahmenpaket zurück zu dem so oft zitierten normalen Leben, das wird unsere gemeinsame Aufgabe in den kommenden Wochen. Der von der Bundesregierung neuerlich verhängte harte Lockdown ist als letzte Konsequenz nötig, es gibt jedoch mit den ausgeweiteten Corona-Testungen und der baldigen Verfügbarkeit eines Impfstoffes große Hoffnung, eine möglichst gute Ausgangslage im neuen Jahr zu schaffen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer ersten Reaktion auf die verschärften Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.

 

Hier die vorläufigen Maßnahmen aus derzeitiger Sicht im Überblick. Natürlich abhängig vom jeweils aktuellen Infektionsgeschehen:

 

Lockdown vom 26. Dezember 2020 bis 24. Jänner 2021.
Der Handel schließt vom 26. Dezember bis 17. Jänner.
Geschäfte für den alltäglichen Bedarf wie Lebensmittel und Apotheken bleiben wie gewohnt offen.
Handel, Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Kulturbetriebe und Tourismusbetriebe öffnen am 18. Jänner.
Wer eine Bescheinigung an der Teilnahme am zweiten Massentest vorweisen kann, für den gelten die harten Lockdown-Bestimmungen ab dem 18. Jänner nicht mehr.
26. Dezember: Erster Impfstoff für Österreich, der nach und nach gemäß des Impfplanes zur Verfügung steht.
Kostenlose Corona-Schnelltests auch im Tennengau, im Ziegelstadl Hallein.

 

Gewissheit über den eigenen Corona-Status zu haben, um Freunde und Verwandte gerade zu den Weihnachts-Feiertagen vor Ansteckung schützen. Das ermöglichen Land Salzburg und Rotes Kreuz ab Montag, 21. Dezember. „Zu Weihnachten werden viele, wenn auch im engsten Kreis, ihre Liebsten treffen und gemeinsam Zeit verbringen. Damit das in möglichst sicherem Rahmen erfolgen kann, bieten wir jedem die Möglichkeit, sich kostenlos und rasch testen zu lassen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Alle Informationen auf einen Blick.

 

Das Ergebnis des Antigen-Schnelltests wird per SMS mitgeteilt. Diese Nachrichten aufs Handy enthalten einen Weblink, über den man sich eine Bestätigung des Ergebnisses herunterladen und ausdrucken kann. „Insbesondere haben Besucher von Senioren-Wohnhäusern nun die Möglichkeit, sich wohnortnah und gratis testen zu lassen. Ich bitte alle, die zu den Feiertagen ihre Verwandten dort besuchen wollen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen“, betont auch Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

 

Die zusätzlichen Testmöglichkeiten werden bis einschließlich 26. Dezember zur Verfügung stehen – ob darüber hinaus, das wird in der kommenden Woche entschieden.

 

Alle Details zu den Schnelltests auf einen Blick:
Kostenlos
Ohne Anmeldung
Ausweis und E-Card nicht vergessen
Verständigung und Bestätigung für das Ergebnis per SMS
21. bis 23. Dezember: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
24. bis 26. Dezember: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
TESTSTATION HALLEIN: Ziegelstadl, Pernerweg 1 – (Presse-Aussendung Landes-Pressedienst).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Offenbar sind einige politisch Zuständige der Meinung, sie wären auch politisch Verantwortliche. Diese Meinung ist falsch, zumal politisch Tätige keine monetäre Verantwortung übernehmen. Verantwortung übernehmen ausschließlich die Gemeindebürger und Unternehmer, mit dem vielfältigen Steueraufkommen, mit dem dann am Schöndorferplatz 14 gewirtschaftet werden kann. Dazu gehört selbstverständlich auch die Entlohnung der Beamtenschaft. Damit es in der Stadt nicht noch weiter bergab geht und zum Teil haarsträubende Entscheidungen getroffen werden, hatte ich vor mehreren Wochen ein rund einstündiges Gespräch mit dem Bürgermeister, dem ich nachstehende Anliegen mitteilte, die selbstverständlich teilweise Fehlentscheidungen aus früheren Epochen sind:

 

Flächenwidmung
Weshalb benötigt eine Stadt mit rund 21.000 Einwohnern sechs Einkaufszentren, die sich am Speckgürtel ansiedeln durften und die die Innenstadt leergefegt haben?

 

Raumordnung
Die sollte ausschließlich in Übereinstimmung mit dem Raumordnungs-Gesetz vorgenommen werden und nicht nach Befindlichkeiten der Politiker und Beamten. Ausgewiesenes Bauland muss nicht zwangsläufig bebaut werden. Je mehr Bauland gewidmet ist, desto mehr werden die Quadratmeterpreise nachgeben.

 

Ortsbildschutz
Das Gesetz ist sehr gut – die das Gesetz anwenden sollen, können diesen Anspruch nicht erfüllen. Das Bauamt versteckt sich hinter der Ortsbildschutz-Kommission, die ausschließlich eine beratende Funktion für das Bauamt hat und das Bauamt nicht in Geiselhaft nehmen kann (siehe OBSG). Beispiele gefällig? – Wir informieren Sie gerne.

 

Gewerbliche
Müllentsorgung

Es darf den gewerblich und freiberuflich Tätigen zugemutet werden, dass anfallende Verpackungsmaterialien nicht jeden Montag und Dienstag vor das Geschäft gestellt, sondern zerlegt, gefaltet, gesammelt werden und zwar nicht auf öffentlichen Flächen, sondern im Geschäft. Die Entsorgung muss jedem selbst zumutbar sein, wenn der tägliche Anfall in Eigenregie oder vom geschäftlichen Reinigungsdienst zur nächstgelegenen Sammelstelle mitgenommen wird. Können Sie sich vorstellen, dass in der Salzburger Getreidegasse/Judengasse/Alter Markt usw. hunderte Unternehmen die Emballagen auf die Straße stellen? Ich nicht – ich entsorge selbst.

 

Shuttlebus/Stadtbus
Das Thema habe ich vor vielen Jahren mit dem früheren Bürgermeister diskutiert. Aus der guten Idee ist ein Rohrkrepierer entstanden, der derzeit den Namen "Geisterbus" trägt. Wissen Sie, wann er fährt, wo er stehen bleibt, wann er wieder zur Ausstiegstelle kommt? – Ich nicht!

 

,,Ich fahre für euch zum Nulltarif und komme jede Stunde wieder vorbei, wo Sie "Stadtbus" lesen. Ich nehme auch Rollstuhlfahrer und Schüler mit.‘‘ Das wäre ein Logo für den Bus.

 

So war es vorgesehen. So soll es werden, damit tausende Menschen aus dem Stadtrand in das Stadtzentrum kommen und nicht nach Salzburg oder in einen anderen Ort zum Einkauf abwandern.

 

Bänke
Bäume

Wo sind die schattenspendenden Bäume und bequemen Bänke mit Lehnen auf denen Hallein-Besucher kostenlos und konsumationsfrei sitzen und rasten dürfen? Von der Stadtbrücke bis zum Schöndorferplatz ist eine Steinwüste, für Kinder und Kleinkinder ist kein Platz vorgesehen.

 

Durchfahrts-Sperre
Ab Samstagmittag bis Montag früh können die Geschäfte und Wohnungen am Bayrhamerplatz, Sigmund Thunstraße und Nebengassen und Nebenplätzen nicht mehr angefahren werden. Wie soll eine Übersiedlung stattfinden, Renovierungen, notwendige Reparaturen, die am Wochenende erforderlich sind? Wie sollen Handwerker und Versorgungsbetriebe zufahren?

 

Den Schöndorferplatz, Pfarrgasse, Stille Nacht Bezirk, Oberer Markt, Unterer Markt, Hoher Weg, Kuhenburggasse, Griestorgasse, Florianiplatz usw. können Sie aufgrund der montierten Poller nur erreichen, wenn Sie den langen Umweg über die Neumayerbrücke fahren und die dort wohnenden Menschen unnötig und zusätzlich mit Verkehr, Geruch und Lärm belasten. CO2 ist am Schöndorferplatz Nr. 14 offenbar ein Fremdwort.

 

Keltenmuseum
Dieses soll mit enormen Kosten ausgebaut werden, obwohl Reserveflächen verfügbar sind, wenn die Administration, Archiv, Verwaltung und Café vis-à-vis im Haus Schiemerstraße 2 ausgelagert werden.

 

Leerstehende
gemeindeeigene
Gebäude

Das Viererhaus in der Kuffergasse ist dafür nur ein Beispiel, das Eberlhaus ebenfalls. Dort gibt es nicht nur einen Leerstand, dort wurde wertvoller Wohnraum für Bürozwecke konfisziert, obwohl im Stadtzentrum zahlreiche Büroflächen leer stehen.

 

Stadtpolizei
am
Schöndorferplatz

Das war vor 30, 40 und 50 Jahren OK. Heute gehört die Stadtpolizei ins Zentrum der Stadt, dort wo die "Musik spielt". Dort wo die Stadtpolizei auf kurzen Wegen für die Bürger erreichbar ist.

 

Alte
Bezirkshauptmannschaft

Die alte Bezirkshauptmannshaft wurde kurzfristig vom Land verkauft – ohne die Auflage, kurzfristig darin Wohnungen zu bauen. Der Schöndorferplatz Nr. 14 hätte außerbücherlich mitbieten können und demjenigen den Zuschlag geben sollen, der in kürzester Zeit das beste Wohnprojekt realisiert. Jetzt wird die Innenstadt weiter ausgeräumt. Ein Betreiber aus der Wichtelhuberstraße hat sich bereits verabschiedet, vorerst, weitere kommen noch dazu.

 

Wir brauchen Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen in der Altstadt und zwar mit heute üblicher anspruchsvoller Qualität. Sonst werden zukünftig nicht rund 20 Geschäfte leerstehen, sondern in 30 bis 40 werden die Lichter ausgehen.

 

Die Gemeindevertretung ist die wichtigste Institution einer Gemeinde. Sie ist das Bindeglied zwischen der Bevölkerung und dem Schöndorferplatz Nr. 14. Bitte seien Sie sich der Wichtigkeit Ihres Mandates bewusst, die Stadt braucht Sie dringend, damit die Selbstherrlichkeit in einigen Abteilungen der Stadtgemeinde ein Ende nimmt. Der Schöndorferplatz Nr. 14 ist eine Service- und Verwaltungseinrichtung für die Bürger. Manche haben das bis heute nicht begriffen.

 

Was Sie auch noch wissen sollten: Unserem Kunden – der Oberbank Hallein – bzw. deren Geschäftsleitung wurde ein Schreiben übermittelt, in dem auf illegale Abfalllagerung hingewiesen wird. Der diesbezügliche Strafrahmen reicht bis 8.400.– Euro. Ob die Oberbank selbst den Abfall deponiert hat oder der dafür zuständige gewerbliche Hausbesorger-Dienst (für das Haus Robertplatz 4 und Salzgasse 2) – damit beschäftigt sich der Verfasser gleich gar nicht. Eine besondere Art der Schöndorfer-Willkommenskultur.

 

Und zum Schluss noch die beiden bemerkenswerten Worte des Bürgermeisters anlässlich des eingangs erwähnten Gesprächstermines: ,,Kemmans eina‘‘. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meiner zwischenzeitlich über 60-jährigen Berufstätigkeit so begrüßt worden zu sein. 

 

Mit freundlichen Grüßen
MST Markus Springer

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Schon die kleinsten Hürden können zu großen Hindernissen werden – speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen oder für Eltern mit Kinderwägen. So war der Gehsteig am Beginn der Kuffergasse zur Stadtbrücke gegenüber der Volksbank stets ein solches Hindernis. Für alle, die von der Brücke in die Kuffergasse oder in die Thunstraße wollten (oder umgekehrt), denn die Kante war für Kinderwägen oder Rollstühle schlichtweg zu hoch. Auf Initiative des ehemaligen Verkehrs-Stadtrates Peter Mitterlechner (er übergab am 10. Dezember 2020 den Titel Stadtrat an seinen Sohn Oliver Mitterlechner) wurde gemeinsam mit Bürgermeister Stangassinger der Auftrag erteilt, im Zuge der Straßen-Bauarbeiten in der Kuffergasse, die Gehsteig-Kante abzusenken.

Im Zuge dieser Straßen-Bauarbeiten, die Ende November durchgeführt wurden, (der SALZSCHEIBER berichtete darüber, dazu einfach 48 Beiträge weit im Ressort PLUS & MINUS hinunterscollen), wurden insgesamt rund 1000 Quadratmeter Asphaltdecke der Kuffergasse saniert. Vom Keltenmuseum bis zur Stadtbrücke zogen sich die Straßen-Bauarbeiten entlang der gesamten Kuffergasse. Der Gehsteig-Bereich vor der Volksbank war ebenfalls Teil der Sanierung und eben auch die Absenkung des Gehsteiges gegenüber bei der Stadtbrücke. Lediglich die Boden-Markierungen fehlen noch. Diese werden – sobald angemessene Temperaturen vorherrschen – umgehend nachgeholt. Kostenpunkt: 60.000 Euro.

 

Dazu Bürgermeister Alexander Stangassinger: „Es sind oft kleine Maßnahmen, die Großes bewirken können. Wir arbeiten uns Schritt für Schritt hin zu einer offeneren, bürgerfreundlicheren und moderneren Stadt. Wir setzen überall Akzente, so auch kleinere in puncto Barrierefreiheit.“

 

Für den ehemaligen Stadtrat Peter Mitterlechner ist dies ein würdiger Abschluss seiner Tätigkeit. Mitterlechner unterstreicht: „Ich habe mich stets für realistische und gezielte Verkehrspolitik in Hallein eingesetzt. Fußgänger-Übergänge, Roller-Parkplätze, Sichtspiegel, Verbesserungen bei der Barriere-Freiheit oder Parkplätze für Wohnmobile – das alles sind kleine, aber sinnvolle Maßnahmen, die gezielt vor Ort wirken. Ich bin stolz, dass ich als Stadtrat einiges für Hallein bewegen konnte und ich werde auch als Gemeindevertreter weiter für die Stadt arbeiten. Meine Agenden als Verkehrs-Stadtrat werden mit meinem Sohn Oliver mit Sicherheit in gleicher Qualität fortgeführt.‘‘ – Auf dem obenstehenden Foto freuen sich Bürgermeister Alexander Stangassinger und Peter Mitterlechner über die Absenkung des Gehsteigs und den damit erzielten, erfreulichen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein). – Anmerkung des SALZSCHEIBER: Die Damen in der SALZSCHREIBER-Redaktion zeigten sich bei Betrachtung des Fotos ganz begeistert angesichts der respektablen Beweglichkeit der beiden abgebildeten Herren!

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Vor 5 Jahren wurde das stolze Jubiläum „125 Jahre Cellulose Hallein“ gefeiert. Anlässlich dieses herausragenden Ereignisses wurde auch eine Sonder-Ausstellung eröffnet, in welcher gezeigt wurde, wie sehr die Zellulose- und Papierfabrik die Stadt-Entwicklung in Hallein einst prägte. Diese vielbeachtete Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Halleiner Historiker Professor Wolfgang Wintersteller, dem Leiter des Keltenmuseums Mag. Florian Knopp und dem CEO der AustroCel Hallein DI Jörg Harbring konzipiert. Aus Wien reisten auch eine Urenkelin und der Ur-Ur-Enkel des ehemaligen Firmengründers Dr. Carl Kellner an. Bei diesem Besuch wurde der Grundstein, für die faszinierende Idee gelegt, ein BUCH über die Kellner-Familie und ihr Umfeld zu verfassen.


Dr. Carl Kellner und sein Schwager Ing. Claudius Delorme waren bedeutende historische Persönlichkeiten der Halleiner Papierfabrik. Aber auch Kellners Gemahlin Marie Antoinette und die 4 Kinder Egla, Nora, Edi und Widi sowie die Komponistin Giovannina Rossi, der Schwergewichts-Athlet Georg Jagendorfer, der Arzt und Leiter des Halleiner Sanatoriums „Inhalatorium“ Franz Hartmann, der Chefchemiker und später Industrielle Hugo Koller und seine Gemahlin, die Künstlerin Broncia Koller-Pinell und die Schriftstellerin Lou Andreas-Salome, sie alle trugen zur schillernden Halleiner Stadtgeschichte ihrer Zeit bei.

Diese soll nun wiederentdeckt werden. In Hallein und Umgebung weist ein erheblicher Anteil der Bevölkerung entweder in der eigenen Familie oder unter Verwandten zumindest ein Familienmitglied auf, welches irgendwann bei der Halleiner Papierfabrik gearbeitet hat. Aus diesem Grund wird hier ein AUFRUF gestartet, um Geschichten, Anekdoten, Fotos oder Erinnerungs-Stücke aus der Anfangszeit von Kellner-Partington Paper Co. Ltd. und der Zeit Dr. Carl Kellners zur Jahrhundertwende für das geplante Buch zu erhalten.
 

Gehören Sie zu den Glücklichen, die noch alte Familienalben mit Photographien des Unternehmens, der Arbeiterhäuser, der roten Villa oder des Sanatoriums besitzen oder am Dachboden Erinnerungsstücke aus der Auktion vor dem Abriss haben, die Sie teilen könnten? Haben Sie interessante oder unterhaltsame Erzählungen über Vorfälle und Personen von Verwandten, Eltern oder Großeltern geschildert bekommen? Dann schreiben Sie dies bitte in einigen Sätzen auf und schicken Sie bitte alles an KEL@dragonscave.at – ein ganz großes Dankeschön für Ihre Mithilfe!
– Die obenstehende Abbildung dokumentiert, dass die Zellulose- und Papierfabrik einst auf der grünen Wiese errichtet wurde. Die Stadt umfasste damals nur die heutige Altstadt. Inzwischen ist das Fabriksareal längst schon von verbautem Stadtgebiet umgeben.

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Firma RWS – Innovative Sanierungssysteme, unter Führung von Karin Walkner, und die Firma Schrott- und Metallhandel Weiss, unter Führung von Günter Weiss, spenden seit Jahren zu Weihnachten für die Halleiner Kindergärten neue Spielzeuge. Im vergangenen Jahr wurden für den Kindergarten Rif neue Rikschas für die Kids angekauft. Heuer gibt es für die Kinder des Kindergartens Am Almbach Grund zur Freude. Die beiden Firmen spendeten Bobby-Cars, kleine Vespas sowie zahlreiche Verkehrszeichen und Ampeln. Sogar eine Tankstelle ist im Präsent enthalten. Bürgermeister Alexander Stangassinger war bei der Übergabe dabei. Diese fand – coronabedingt – natürlich im Freien unter Einhaltung aller Sicherheits-Vorschriften statt. Dazu Bürgermeister Alexander Stangassiger: „Es freut mich auch heuer wieder, dass erfolgreiche heimische Unternehmen mit einem freiwilligen Spenden-Beitrag in Erscheinung treten. Eine Gemeinde leistet viel für ihre Kinder, das meiste dabei sind die Pflichtausgaben. Natürlich gibt es immer mehr Wünsche, als wir erfüllen können. Da sind Spenden von Unternehmen willkommen, denn so gehen auch besondere Wünsche in Erfüllung‘‘. – Das obenstehende Foto, bei der Spielzeug-Spendenübergabe aufgenommen, zeigt von links Karin Walkner (Fa. RWS), Bürgermeister Alexander Stangassinger, Angelika Prömer (Leiterin Kindergarten Am Almbach), Günter Weiss (Fa. WEISS) und Verena Straßgschwandtner mit den Kindern der Frösche-Gruppe. – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Die Mitteilung des Pressereferenten von Bürgermeister Alexander Stangassinger zum Budgetwerk 2021, zeigt einmal mehr auf, wie sehr hier auf Steuerkosten parteipolitisch gearbeitet wird. Sie ist entweder der Beweis, dass unsere Kritik nicht verstanden wurde oder sie einfach über offizielle Kanäle der Stadt zensiert wird. Jede Fraktion der Halleiner Gemeindevertretung, ausgenommen die der Halleiner Volkspartei, hat die Möglichkeit erhalten, ein Zitat zum Budget 2021 abzugeben. Bei der Volkspartei Hallein wurde lediglich pauschal zusammengefasst und die wesentlichsten Dinge weggelassen. Wie man an meiner Punktation zur Budgetrede erkennen kann, liegt die Hauptkritik unserer Fraktion darin, dass schlichtweg mit falschen Daten die Zukunft geplant wurde. Jede mathematische Kritik können wir durch Zahlen belegen und jede inhaltliche mit sachlichen Argumenten untermauern“, so ÖVP-Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer und ergänzt abschließend:

 

„Was die Bürgermeisterfraktion leider nicht verstanden hat: konstruktive Kritik ist ein wichtiger Teil des demokratischen Prozesses. Mit richtigen Zugängen, hätte dieses Budget ein wichtiger Schritt in Richtung sicherer Zukunft unserer Stadt sein können. Aufgrund der falschen Zahlen geht die Reise wohl aber in Richtung Ruin. Als Halleiner Volkspartei hätten wir gerne die notwendigen Ideen und Ansätze für ein erfolgreiches Budget eingebracht. Zu einer gemeinsamen Budgeterstellung hat uns der Bürgermeister jedoch leider keine Gelegenheit gegeben. Bei Alexander Stangassinger gilt man offenbar nur als konstruktiv, wenn man bedingungslos seine Meinung teilt.“ – (Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer, Foto: monetaria).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Es war kein einfacher Weg, das Budget der Stadt Hallein für 2021 überhaupt ausgeglichen gestalten zu können. Doch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtgemeinde Hallein, unter der Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger, wurde trotz der vorherrschenden Corona-Krise ganze Arbeit geleistet. Dazu Bürgermeister Stangassinger: „Die Krise trifft nicht nur die Bevölkerung in Hallein und in ganz Österreich. Sie wirkt sich auch massiv auf die Gemeinde-Haushalte aus.“ 2,5 Millionen Euro fehlen der Stadt Hallein für das zu Ende gehende Jahr 2020. Vier Millionen Euro werden es im kommenden Jahr 2021 sein. „Trotz der Krise müssen wir unsere Projekte vorantreiben“, betont der Bürgermeister und gibt das Motto vor: „Wir werden sparen, wo wir gut sind, und investieren, wo es notwendig ist.“ 

 

Drei Projekte hob Bürgermeister Stangassinger in seiner Budgetrede in der letzten Gemeindevertretungs-Sitzung des heurigen Jahres am Donnerstag, 10. Dezember 2020, hervor:
X  Die Investition in einen neuen Ressourcenpark, um endlich über einen zeitgemäßen und würdigen Recyclinghof zu verfügen zu können.
X  Die Digitalisierung der Schulen – die Kinder sowie die Lehrerinnen und Lehrer verdienen es, auf eine entsprechende, digitale Infrastruktur zugreifen zu können.
X  Die Sanierung der Neumayrbrücke, denn die Sicherheit der Halleinerinnen und Halleiner ist vorrangig.

 

Neben diesen drei Projekten wird der Hochwasser-Schutz für die Innenstadt und für Rif vorangetrieben. Die Stadt baut gemeinsam mit dem Land Salzburg das Keltenmuseum aus. Viele weitere Akzente sollen beim Brandschutz, bei Straßen-Sanierungen oder bei der Modernisierung von Schulen gesetzt werden.

 

Bürgermeister Stangassinger betont: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Stadt sicher durch diese Krise zu führen, ohne dabei auf die notwendigen Modernisierungen zu vergessen. Unsere Subventionen für Vereine, für den Sport, für die Kultur, für das Brauchtum werden nicht gekürzt. Wir sparen im System, nicht bei den Menschen.“ Für die notwendigen Investitionen und Projekte wird in der Krise auch auf Rücklagen zurückgegriffen. Stangassinger erklärt: „Wir haben im heurigen Jahr so gut gewirtschaftet, dass wir trotz der massiven Einnahmen-Verluste nur wenig Erspartes aufgebraucht haben. Im kommenden Jahr werden wir auch auf unser Erspartes zurückgreifen. Dafür sind Rücklagen da: Man spart, um für Krisen gerüstet zu sein.“

 

Mitgetragen wird das Budget von der Fraktion der GRÜNEN, der BASIS, NEOS und der freien Mandatarin Sandra Lindtner. Lediglich die ÖVP stimmte als einzige Partei gegen den Voranschlag für das Jahr 2021.

 

Klubobmann Wilfried Vogl von den GRÜNEN Hallein, erklärt die Zustimmung wie folgt: „Covid-19-bedingt war heuer die Budgeterstellung eine besondere Herausforderung. Diese Situation ist uns GRÜNEN Hallein bewusst. Aufgrund dieser Situation und auch als Angebot für eine zukünftige bessere Zusammenarbeit aller Fraktionen haben wir uns entschlossen, dem Budget zuzustimmen.“

 

Die Fraktion der BASIS, mit dem neuen Stadtrat Oliver Mitterlechner (er tritt an die Stelle seines Vaters, Peter Mitterlechner, als Verkehrsstadtrat) steht ebenfalls hinter dem Budget 2021: „Wir übernehmen einmal mehr als kleine Fraktion Verantwortung für Hallein und werden im kommenden Jahr für unsere Stadt noch deutlich mehr als gestaltende Kraft auftreten als zuvor. Wir sind dem Ersuchen und der Einladung des Bürgermeisters gefolgt, gemeinsam ein für Hallein angemessenes Budget-Paket zu schnüren. Es ist uns gelungen. Das Krisenbudget beinhaltet nicht nur Entbehrungen, sondern Zukunftschancen. Neben zahlreichen Pflichtaufgaben wird in Hallein kräftig in die Verkehrs-Infrastruktur und in den Hochwasserschutz investiert. Bereits 2021 werden wir mit dem Ausbau der Halleiner Radwege im Rahmen des städtischen Radwege-Verkehrskonzeptes beginnen, um für den Wirtschafts-Standort Hallein neue Potenziale und Frequenzen zu erschließen.“

 

Anita Eisenmann von den Halleiner NEOS fasst sich bei der Zusammenfassung des Budgets kurz und legt ihr Argument für eine Zustimmung folgendermaßen dar: „Das Budget 2021 ist kein Budget der Visionen, sondern größtenteils ein Budget der Notwendigkeiten.“

 

Und auch die freie Mandatarin Sandra Lindter stimmte dem Voranschlag zu. Sie sagt: „Für mich und meine Person ist der Haushaltsplan 2021 nachhaltig als positiv für die Stadt Hallein zu betrachten. Es freut mich, dass mein Anliegen betreffend ‚Sichtschutz Parkplatz Zinkenlifte‘, zur Entlastung der Anrainer im Sommer und Winterbetrieb, beinhaltet ist. Ein Betrag von 100.000,00 wurde dazu veranschlagt. Ich freue mich, dass die Mehrheit der Fraktionen dies ebenfalls positiv betrachten und wünsche mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit.“

 

Die ÖVP sprach in ihrer Budgetrede unter anderem von fehlenden Visionen und mangelnden Zukunftsaussichten. Sie stimmte als einzige Fraktion gegen das Budget für das Jahr 2021.

 

Das Abstimmungsergebnis im Detail:
SPÖ – 9 Stimmen dafür
ÖVP – 7 Stimmen dagegen
GRÜNE – 3 Stimmen dafür
BASIS – 3 Stimmen dafür
NEOS – 1 Stimme dafür
Sandra Lindtner (freies Mandat) – 1 Stimme dafür

 

Bürgermeister Alexander Stangassinger abschließend: „Wir werden natürlich die Halleinerinnen und Halleiner gerade in einer Krise nicht im Stich lassen. Wir werden investieren, wo es notwendig ist und dort sparen, wo wir schon gut sind. Jetzt mehr denn je ist es an der Zeit, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen und gerade in dieser Krise die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen zu lassen. Es freut mich, dass eine große Mehrheit die kritische Situation erkannt hat und mit ihrer Zustimmung Verantwortung für unsere Stadt übernommen hat.“ – (Presse-Aussendung Stadtgemeinde Hallein, Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Zum zweiten Mal fand heuer eine Sitzung der Halleiner Gemeindevertretung in der Salzberghalle statt. Zum zweiten Mal hatte man den Eindruck, die repräsentative Salzberghalle sei eigentlich nur für die Abhaltung der Sitzungen der Gemeindevertretung errichtet worden, so beeindruckend gestaltete sich der Sitzungsablauf. Aufgrund der erheblichen Dimensionen der Salzberghalle ist auch der Corona-Sicherheitsabstand gewährleistet. Die Verständigung in dieser großen Sitzungshalle ist allerdings nur mit Hilfe eines Mikrophon-Sprechpultes möglich. Hier gilt es jedoch, noch einige Dinge zu verbessern.

ALLE SPRECHER HALTEN
VIEL ZU GROSSEN ABSTAND ZU DEN
MIKROPHONEN AUF DEM REDNERPULT

Wenn eine Gemeindevertreterin oder ein Gemeindevertreter sich im Laufe der Sitzung zu Wort melden, dann müssen sie zum einzigen vorhandenen Sprechpult gehen, um sich vor dort an die Gemeindevertretung im großen Saal zu wenden. Derzeit könnten sich die Mandatare den langen Weg bis zum Sprechpult sparen. Denn ihre Stimme wird nicht verstärkt, so wie es eigentlich sein sollte. Die Ursache ist bei den Rednerinnen und Rednern zu suchen – sie alle sprechen immer zu weit entfernt von den Pult-Mikrophonen. Die Damen und Herren der Gemeindevertretung müssten unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihre Stimmen erst bei einem Abstand von höchstens drei Zentimetern von den Mikrophonen verstärkt werden. Ansonsten könnten die Gemeindevertreter gleich von ihren Sitzen aus sprechen – ab 4 Zentimetern Abstand zu den Mikrophonen wird die natürliche Stimme nicht mehr verstärkt. Lässt sich der erforderliche knappe Abstand zwischen Sprechern und Mikrophon nicht realisieren, dann müsste die Anschaffung eines leistungsstärkeren Mikrophon-Pults ins Auge gefasst werden.

DAS BÜRGEREISTER-MIKRO UND
DIE BEIDEN (!) REDNERPULTE GEHÖREN
AN LAUTSPRECHER-TÜRME ANGESCHLOSSEN

Derzeit haben die Mandatare, speziell jene, die genau gegenüber dem Mikrophon-Pult sitzen, in der großen Halle einen viel zu langen, zeitraubenden Weg zurückzulegen. Deshalb wäre, um den Sitzungsablauf zu straffen, die Installation einer zweiten Mikrophon-Anlage unbedingt notwendig. Die längste Wegstrecke zu den beiden Mikrophon-Pulten wäre damit mit einem Schlag halbiert. Hat man also derzeit den Eindruck, dass die Sitzungs-Teilnehmer gleich von ihren Arbeitsplätzen aus, ohne Mikrophon sprechen könnten, weil sich an ihrer Lautstärke auch am Rednerpult nichts ändert, so sind Bürgermeister Alexander Stangassinger und Amtsdirektor Hofrat Erich Angerer vergleichsweise privilegiert: Jede der beiden Persönlichkeiten spricht, ohne sich vom Sitzplatz erheben zu müssen, in ein eigenes Hand-Mikrophon mit zufriedenstellender Tonqualität. Wobei Amtsdirektor Hofrat Angerer noch eine besondere Spezialität bietet. Im Sitzungssaal sind an den Wänden zwei Lautsprecher-Türme aufgestellt. Sie bleiben stumm, egal ob am Mikrophon-Pult gesprochen wird oder ob der Bürgermeister in sein Handmikro spricht. Nur wenn Hofrat Angerer zu seinem Handmikrophon greift, dann ist seine Stimme auch aus den Lautsprecher-Türmen zu hören. In Super-Qualität. Dies ist die Vorgabe für die künftige Nutzung des Mikrophonpultes, besser der künftig beiden (!) Mikrophonpulte: Sie müssen unbedingt an die beiden Lautsprecher-Türme angeschlossen werden!

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Blick über das bestehende Rednerpult auf das Sitzungs-Arrangement der Salzberghalle. Ein zweites Rednerpult an der gegenüberliegenden Ecke des großen Rechtecks, welches durch die Arbeitstische gebildet wird, hätte einen zügigeren Verlauf der Sitzungen zur Folge. FOTO 2: Wenn man sich beim Reden den beiden Mikrophonen nicht auf wenige Zentimeter nähert, bleiben die Mikros wirkungslos – so wie bei allen Rednerinnen und Rednern während der letzten Sitzung der Gemeindevertretung. FOTO 3: Links Bürgermeister Alexander Stangassinger, rechts Amtsdirektor Hofrat Erich Angerer. Beide Herren verfügen über ein Handmikrophon. Jenes von Hofrat Angerer zeichnet sich durch eine Verbindung zu den beiden Lautsprechertürmen aus. Das Ergebnis: eine brillante akustische Sprachqualität. Folgerichtig gehören auch das Mikrophon des Bürgermeisters sowie die künftig beiden (!) Sprechpulte für die Gemeindevertreter an die Lautsprechertürme angeschlossen! – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


„Wir haben in der Sitzung der Gemeindevertretung am 10. 12. 2020 dem vorgelegten Budget von Alexander Stangassinger die Zustimmung verweigert, weil wir uns als Halleiner ÖVP große Sorgen um die finanzielle Entwicklung unserer Stadt machen. Jetzt, wo noch ein ordentlicher Rücklagen-Bestand vorhanden ist, werden bereits alle Gebühren erhöht und neue Schulden gemacht. Hier stellt sich für mich schon die Frage, wie es wohl weitergehen soll, wenn alle Rücklagen aufgebraucht sind – dies ist laut vorgelegtem Finanzplan spätestens im Jahr 2023 der Fall. Die Personalkosten sind in Stein gemeißelt, ein deutlicher wirtschaftlicher Aufschwung wird ausbleiben und bei den klassischen Ausgaben kann man nur mit Augenmaß sparen. Die Antwort wird dann lauten: Viel höhere Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger und erst recht eine satte Schuldenaufnahme“, befürchtet Vizebürgermeister Florian Scheicher.

 

Der Vizebürgermeister ergänzt: „Wir kritisieren nicht die Auflösung von Rücklagen für den Ausgleich COVID-bedingter Einnahmen-Ausfälle. Auch nicht Investitionen in ein neues Abfallzentrum, genau für solche Projekte und Krisen spart man ja in besseren Zeiten. Was wir allerdings kritisieren, ist der fehlende Masterplan für die kommenden Jahre und die nicht ehrlich ausgewiesene Kosten-Entwicklung ausgabenseitig. Selbstverständlich setzt dem allen die Personalpolitik des Bürgermeisters – und hier sind ausschließlich parteipolitisch motivierte Besetzungen im absoluten Naheverhältnis zur Stadtführung gemeint, nicht beispielsweise neue Stellen in der Kinderbetreuung – das Sahnehäubchen auf. Die politischen Darstellungs-Tricks nehmen wir zur Kenntnis und speichern wir als mediale Profilierung ab, denn man vergisst doch gerne einmal die Förderungen und Zuschüsse bei Beträgen abzuziehen. Eine hohe Summe ist schlichtweg besser zu verkaufen.“ – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Wir brauchen sie. Die zahlreichen reizvollen, mit großem Einsatz und Fleiß, liebevoll geführten Geschäfte in der Halleiner Altstadt, die entscheidend zur
attraktiven Atmosphäre der Stadt beitragen. Deshalb ist es besonders dankenswert, dass auch die anspruchsvolle Tageszeitung ,,Salzburger Nachrichten‘‘ immer wieder über spezielle Geschäfte in Hallein Beiträge veröffentlicht. Wir zitieren den erfreulichen Bericht von SN-Mitarbeiterin Birgitta Schörghofer über den italienischen Genussladen Bottega Mattilia im Stadtzentrum auf dem Bayrhamerplatz Nr. 2:


Zwei Dinge fallen in der Bottega Mattilia in der Halleiner Altstadt als Erstes auf: die große Frischetheke und der lange Esstisch. Viel mehr hat in dem 55 Quadratmeter kleinen Laden von Sandra Zorn auch nicht Platz. Und das braucht es gar nicht. Auch so passt in den Mini-Lebensmittelladen – gefühlt ganz Italien. Statt Emmentaler und Tilsiter gibt es hier Asiago und Toma della Rocca. Statt Extra- und Kantwurst verführen Mortadella und Trüffelsalami. Dazu frische Pasta und cremige Burrata. Und in den Regalen rundum, da weiß man gar nicht, wohin man zuerst greifen soll: Zu den Gläsern mit dem eingelegten bunten Gemüse? Zur Orangen-Marmelade oder zum Grissini-Sackerl? Zum Olivenöl oder zur Flasche Barolo?

 

Vor zwei Jahren hat Sandra Zorn ihr italienisches Spezialitäten-Geschäft im Zentrum in Hallein eröffnet. Sie selbst bezeichnet es als "kleinen Lebensmittelladen, halt auf Italienisch". Und, so betont die Tirolerin: "Ich wurde hier sehr nett aufgenommen." Wohl auch deshalb, weil die Tochter einer Hoteliersfamilie weiß, wie das "gewisse Extra" funktioniert, mit dem kleine Nahversorger heute erfolgreich sein können – mit Frische, Kundennähe und einer Besonderheit, die andere nicht haben. So werden in der kleinen Küche im Hinterzimmer auch täglich ein frisches Tellergericht für den Mittagstisch und duftender Kuchen zubereitet - italienisch, versteht sich. Man kann die ganze Auswahl an Köstlichkeiten auch als Frühstück genießen oder ganz einfach im Stehen einen Espresso oder Prosecco trinken und mit den anderen Kunden plaudern. "Bei mir ist es immer abwechslungsreich", sagt Zorn und zählt auf, was ihr Freude bereitet: "Kochen, gute Produkte, nette Kunden." Sandra Zorn sagt auch, Milch und Eier, das sei das Einzige, das sie nicht im Sortiment habe: ,,Aber wenn ein Kunde es braucht, dann hol' ich es für ihn halt aus der Küche!‘‘ – Soweit der anregende Bericht von Birgitta Schörghofer.

 

Der SALZSCHREIBER stöberte noch ein wenig im Internet zum Thema Genussladen Bottega Mattilia. Da gibt es weiters frisch aufgeschnittene Salami und Prosciutti, Käse aus Italien von Asiago bis zu einer feinen Pecorino-Auswahl, frische Pasta, Sughi, Antipasti, Olivenöl, Risotti, Polenta, Weine, Trüffelprodukte, Kaffee, Italienische Schoko-Köstlichkeiten und vieles mehr… Gemischte Antipastiplatten für eine herrliche italienische Jause, Tramezzini, Piadina, Italienische Torten und Geschenkkörbe. Wenn Sie in Nach-Corona-Zeiten ein Lokal suchen, wo Sie mit Ihren Freunden in italienischer Umgebung feiern und sich mit italienischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen können? Dann können Sie die Bottega Mattilia abends buchen. Sie erhalten gerne ein speziell für Ihren Anlass zugeschnittenes Angebot! – (Odo Stierschneider. Foto: Bottega Mattilia).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Am Sonntag, 13. Dezember 2020, finden in Hallein von 8 bis 18 Uhr in insgesamt 10 Test-Stationen die freiwilligen und kostenlosen Corona-Tests statt. Die Testung erfolgt ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, auf Wunsch auch bei jüngeren Kindern. Es ist keine Anmeldung nötig, aber wenn möglich vorher die Datenschutzerklärung und die Zustimmungserklärung ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und mitnehmen. Bitte die E-Card und den Lichtbildausweis nicht vergessen! Die Helferinnen und Helfer bemühen sich, dass keine Wartezeiten entstehen, sie sind aber kurzfristig nicht auszuschließen. Nicht zum Test gehen sollen Personen, die innerhalb der vergangenen drei Monate positiv auf Corona getestet wurden, in Quarantäne sind oder sich krank fühlen. Bei einem positiven Schnelltest werden die Personen noch am selben Tag telefonisch kontaktiert und über die weitere Vorgehensweise informiert. Es folgt ein weiterer Test, um das Ergebnis abzusichern. Der genaue Zeitpunkt wird telefonisch mitgeteilt, die Behörden melden sich aktiv. Bis zu einem Ergebnis gilt: sich in Selbstisolation begeben. Wenn noch am selben Tag kein Anruf durch die Behörden erfolgt, ist das Test-Ergebnis negativ. Dennoch gelten die üblichen Hygieneregeln, um eine Ansteckung zu vermeiden. Alle Informationen, Dokumente, Downloads, Fragen und Antworten für Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden: www.salzburg.gv.at/coronatests.

 

IN DER STADT HALLEIN
STEHEN 10 TEST-STATIONEN BEREIT:
Volksschule Stadt, Ferchlstraße 30
Sonderschule, Griesmeisterstraße 1
Ziegelstadel, Pernerweg 1
Mittelschule Burgfried, Zwischentrakt, Davisstraße 17
Volksschule Burgfried, Döttlstraße 18
Straßenmeisterei, Wiestal-Landesstraße 31
Volksschule/Mittelschule Neualm, Sikorastraße 11
Volksschule Rif-Rehhof, Wiesenbrunnweg 7
Gemeindezentrum Rif-Taxach, Rifer Hauptstraße 37
Volksschule Bad Dürrnberg, Rupertusplatz 3
– (Presse-Aussendung des Landes Salzburg. Foto: medpress).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Am Sonntag, 13. Dezember 2020, von 8 bis 18 Uhr, werden freiwillige Corona-Massentests in der Stadt Hallein durchgeführt. Alle Personen mit Haupt- oder Neben-Wohnsitz in Hallein, können sich kostenlos testen lassen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Beim Betreten des Test-Lokals ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte E-Card und Lichtbild-Ausweis nicht vergessen. Nicht getestet werden folgende Personen: Die Sars-CoV-2-Symptome haben, sich in häuslichem Krankenstand befinden, in Quarantäne, Isolation oder häuslicher Absonderung sind, die in den letzten 3 Monaten wegen eines positiven SARS-CoV-2-Test bereits in behördlicher Absonderung waren, alle die berufsbedingt regelmäßig getestet werden, Kinder bis 10 Jahre. Vor und in den Testgebäuden ist auf Einhaltung der Corona-Regeln zu achten. Zustimmungserklärung zum Test und Datenschutzaufklärung zum Test bitte bereits ausgefüllt mitbringen.


An den folgenden 10 Standorten mit insgesamt 37 Teststraßen wird getestet:
Volksschule Hallein Stadt, Ferchlstraße 30
Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ), Grießmeisterstraße 1
Ziegelstadel, Pernerweg 1
Mittelschule Burgfried, Zwischentrakt, Döttlstraße 20
Volksschule Burgfried, Döttlstraße 18
Straßenmeisterei, Wiestal Landesstraße 31
Volksschule/Mittelschule Neualm, Sikorastraße 11 (zwei Test-Standorte)
Volksschule Rif-Rehhof, Wiesenbrunnweg 7 (zwei Test-Standorte)
Gemeindezentrum Rif, Rifer Hauptstraße 37
Volkschule Bad Dürrnberg, Rupertusplatz 3
(Presse-Ausendung der Stadtgemeinde Hallein. Foto: medpress).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Noch im Herbst entstand im Landes-Sportzentrum Rif ein topmodernes Wartehäuschen samt Fahrrad-Ladestation. ,,Beim Sportzentrum Rif steht jetzt die wahrscheinlich coolste Bushaltestelle des ganzen Landes. Als Landesrat, der sowohl für den Sport als auch für den Verkehr verantwortlich ist, freut mich das ganz besonders. Die Haltestelle besticht nicht nur durch das auffallend tolle Design, sondern verfügt zudem über einen überdachten Fahrradabstellbereich, an dem das E-Bike auch gleich geladen werden kann. Zudem ist über eine digitale Anzeige die nächste Busabfahrt in Echtzeit abzulesen‘‘, freute sich Landesrat Stefan Schnöll. Auch ULSZ-Direktor Wolfgang Becker war voll des Lobes. ,,Die Bushaltestelle mit vielen Fotos unserer zahlreichen Medaillengewinner stellt somit direkt den Kontakt zu unseren Athleten her. Halbjährlich können aktuelle Fotos hinzugefügt werden – für mich ein Hammer- Projekt‘‘.

 

Allegra Frommer, die Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. ,,Beim Sportzentrum Rif haben wir gemeinsam den öffentlichen Verkehr konsequent ausgebaut. Bis vor einem Jahr, war das Sportzentrum Rif so gut wie nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar, im Vorjahr wurde mit der neuen Linie 175 und der Halleiner Stadtbuslinie 45 diese fehlende Anbindung an das öffentliche Verkehrs-Netz geschaffen. Heuer wurde mit den neuen Jahreskarten ein weiterer entscheidender Schritt gemacht, denn das Rifer Sportzentrum liegt auch in der Verkehrsregion Salzburg Stadt, zudem ist mit dem neuen myRegio student-Ticket Rif auch immer dabei, weil ja das ganze Bundesland damit abgedeckt ist.‘‘

 

Die Gestaltung der einzigartigen Haltestelle wurde vom Architekturbüro Claudio Hatz durchgeführt. Zentrales Gestaltungselement neben der leicht korrodierten, kubischen Metallkonstruktion, bildet ein Fotomosaik, welches sich aus 4.000 (!) Sportlerfotos zusammensetzt. Alle abgebildeten Sportlerinnen und Sportler haben einen direkten Rif-Bezug. Die Anbringung der 4.000 Mosaik-Fotos wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschützten Werkstätten (GWS) durchgeführt. – (Landes-Pressedienst. Fotos: Salzburger Verkehrsverbund / Leo Neumayr).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Weihnachtsstadt Hallein entfaltete trotz des zweiten Corona-Lockdowns ein sympathisches und liebenswertes vorweihnachtliches Erscheinungsbild. Der SALZSCHREIBER berichtete bereits über die 14 Weihnachtskrippen-Schaufenster, die zwischen der Alten Saline auf der Pernerinsel und der Stadtpfarrkirche zu bewundern sind. Wir hoffen, dass diese stimmungsvolle Initiative in den nächsten Jahren noch zu weiteren Geschäftsauslagen mit schönen Weihnachtskrippen führen wird. Unverzichtbar in der Vorweihnachtszeit sind natürlich große Weihnachtsbäume auf den Plätzen und öffentlichen Freiflächen der Altstadt. Damit sind wir auch schon bei unseren obenstehenden Fotos.

Das 1. FOTO oben zeigt den Weihnachtsbaum auf der Pernerinsel vor der Alten Saline, in der normaler Weise um diese Zeit der schöne Christkindl-Markt stattfindet. Eine erfreuliche Geste des Veranstalters, dass er trotz des Corona-Horrors, der diesen Markt heuer verhindert, den prächtigen Weihnachtsbaum aufstellen ließ. Das 2. FOTO entstand auf dem Bayrhamerplatz. Hier musste heuer, ebenfalls  unter Rücksichtnahme auf die Corona-Pandemie, auf den Christkindlmarkt verzichtet werden, umso größer ist die Freude angesichts des schönen, stattlichen Lichterbaumes.  Zum 3. FOTO: Wir erreichen den Oberen Markt. Ziemlich versteckt, ganz am äußersten Rand der großen freien Fläche, leuchtet verschämt ein Weihnachtsbaum. Er käme deutlich besser zur Geltung, wenn er etwa in der Mitte der freien Fläche aufgestellt worden wäre. Der gesamte Obere Markt würde davon profitieren. 4. FOTO: Große Tradition hat der prächtige Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf dem Schöndorferplatz. 5. FOTO: Wir nähern uns der Stadtpfarrkirche entlang der Pfarrgasse. Am rechten Gebäudeeck, dort wo die Stufen von der Pfarrgasse hinauf zum Franz-Xaver-Gruber-Platz führen, steht bereits ein kleiner Lichterbaum.

6. FOTO: Ein Stück rechts entlang des Gruber-Platzes, dann stehen wir sogar vor zwei Lichterbäumen, zwischen denen uns eine gediegene Weihnachtskrippe erfreut. 7. FOTO: Es geht weiter über den Gruber-Platz. In der linken rückwärtigen Ecke leuchtet der traditionsreiche Weihnachtsbaum, der dem heutigen ,,Stille Nacht‘‘-Museum rechts daneben zugeordnet ist, in dem einst ,,Stille Nacht‘‘-Komponist Franz Xaver Gruber als geachteter Organist der Stadtpfarrkirche und als angesehener Halleiner Mitbürger, nahezu 30 Jahre lang mit seiner Familie wohnte. Gegenüber, auf der anderen Seite des Kirchengebäudes, muss auch noch auf den Lichterbaum vor der Krieger-Gedächtniskapelle verwiesen werden. FOTOS 8 und 9: In der Halleiner Altstadt verzaubern also insgesamt 9 Lichterbäume die Vorweihnachtszeit. Zwei unerfreuliche und schmerzliche Lücken klaffen jedoch noch immer in der stolzen Reihe der Weihnachtsbäume und können hoffentlich bald geschlossen werden. Sowohl der große repräsentative Kornsteinplatz als auch der Florianiplatz versinken, völlig unverständlich, in der immer früher einsetzenden Dunkelheit, ohne dass hier ein schöner Weihnachtsbaum seinen heimeligen und stimmungsvollen Lichterglanz verbreitet, Absolut unerfreulich und absolut unverständlich. – (Text und Fotos: Odo Stierschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die GRÜNEN Tennengau haben diese Woche bei ihrer online abgehaltenen Bezirksversammlung ihre neue Bezirks-Sprecherin gewählt: Claudia Bruckmüller, Pädagogin aus Hallein, (siehe 1. Foto oben), wird diese Funktion künftig ausüben, als Stellvertreterin wird ihr Kimbie Humer-Vogl (siehe 2. Foto oben) zur Seite stehen, ihres Zeichens Stadträtin in Hallein und Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. Beide Wahlen fielen einstimmig aus. Claudia Bruckmüller (GRÜNE Hallein) möchte als Bezirks-Sprecherin vor allem die Vernetzung unter den Tennengauer Gemeindegruppen und Mitgliedern stärken: „Überall gibt es gute Ideen und Projekte. Indem wir uns stärker austauschen, könnten wir diese Ideen besser in die Breite bringen.“ Unterstützt wird die frisch gewählte Bezirks-Sprecherin von ihrer Vorgängerin. Kimbie Humer-Vogl, die ihre Funktion der Bezirkssprecherin abgegeben hat, um sich stärker ihrer Tätigkeit als Stadträtin in Hallein und als Klubchefin im Salzburger Landtag widmen zu können, will ihre Nachfolgerin als Stellvertreterin bestmöglich unterstützen. „Mit Claudia Bruckmüller weiß ich die Tennengauer Grünen in höchst engagierten Händen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ – (Presse-Aussendung mit 2 Fotos: Die GRÜNEN).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Anstatt mit den Fraktionen der Gemeindevertretung Budget-Gestaltungs-Möglichkeiten zu besprechen, wurde diesen das bereits gedruckte Endexemplar für das Budgets 2021 vorgelegt. Inklusive neuer Schulden und einer Auflösung von knapp 10 Millionen Rücklagen.

 

Es ist einfach nicht hinzunehmen, wie Alexander Stangassinger die Bevölkerung und die Medien anlügt. Seine Pressemitteilung vom 2. 12. 2020 zum Budget 2021 ist nicht nur aus rein mathematischer Sicht falsch, sondern viel mehr auch aus inhaltlicher. Es ist schlichtweg eine Lüge, dass sich die Halleiner ÖVP nicht in den Budget-Erstellungsprozess einbinden wollte. Wir haben mehrmals urgiert, mittels E-Mail an Stangassinger nachweislich Einbindung und Unterlagen zur Vorbereitung verlangt. Leider kam niemals eine Antwort. Als Klubobmann der Halleiner Volkspartei, weise ich die Aussagen von Alexander Stangassinger als tatsachenwidrig aufs Schärfste zurück.

 

Die Linie der SPÖ ist entlarvend. Nach Außen wird das ´Gemeinsam` gepredigt, tatsächlich jedoch wird alles unterlassen, um effektive Einbindung und Zusammenarbeit zuzulassen. Es war und ist noch immer die Aufgabe eines Finanzreferenten, das Budget vorzulegen und Einbindung aller Fraktionen zu ermöglichen. Offensichtlich vergleicht der Bürgermeister die Budgeterstellung mit einem Bazar, bei dem derjenige, der am lautesten schreit, am meisten bekommt. Faktum ist, dass wir mit der Einladung zum Finanzausschuss, das erste Mal Budgetmaterial zur Verfügung bekommen haben und dieses der Endversion des Voranschlages 2021 entspricht. Wer das Gegenteil behauptet lügt. Ich finde es für einen ´Pressereferenten der Stadt Hallein` absolut unwürdig, eine solche Presseaussendung zu versenden – außer man sieht seine Aufgabe rein der Parteipolitik gewidmet oder sich selbst in der Funktion eines Schatten-Bürgermeisters. Alles zusammen belastet nicht die Krise des Budgets der Stadt Hallein, sondern die Untätigkeit und parteipolitischen Spielchen der SPÖ.

 

Wir werden uns als Halleiner Volkspartei über das Wochenende und Anfang kommender Woche beraten, uns mit dem vorgelegten Zahlenwerk im Detail beschäftigen und anschließend unseren Standpunkt zum Budget 2021 darlegen. Mit Blick auf das letzte Jahr ist zu sagen, dass sich absolut nichts in der Art der Herangehensweise, Probleme zu lösen und ein Budget zu erstellen geändert hat – alle anderen sind schuld, selber arbeitet man wenig.


Bereits vor einem Jahr kritisierte die ÖVP Hallein in einer Presse-Aussendung von Vizebürgermeister Florian Scheicher und Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer die Vorgangsweise des Halleiner Stadtoberhauptes unter dem Titel ,,Bürgermeister erfüllt seine Aufgabe als Finanzreferent nicht‘‘. Darin hieß es am 5. November 2019: ,,Anstatt mit den Fraktionen über Gestaltungs-Möglichkeiten, thematische Schwerpunkte und klar formulierte Ziele im Budget für 2020 zu sprechen, verlangte der Bürgermeister heute in einer Alibisitzung das reine Streichen von Budgetvoransätzen. Wir brauchen jedoch klare Visionen und eine Sicherung des IST-Standes. Wir sehen es als zentrale Aufgabe eines Finanzreferenten – so haben es unsere Bürgermeister Stöckl, Anzengruber und Klappacher vorgezeigt – dem Gemeinderat einen Budgetentwurf vorzustellen, der durch geschickte Budgetierung die Erledigung aller Pflichtaufgaben sicherstellt, keine neuen Schulden produziert und dennoch Spielraum für freiwillige Subventions- und Schwerpunkt-Finanzierungen ermöglicht. Der jetzige Bürgermeister geht nun den umgekehrten Weg, er legt den Fraktionen eine grobe Übersicht von 15 Seiten vor und fragt lediglich was man weglassen soll. Führungsstärke und Verantwortung als Finanzreferent sieht definitiv anders aus, zeigte sich Vizebürgermeister Florian Scheicher nach der fraktionellen Budgetberatung verwundert.

 

„Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt und das Land Salzburg das Budget bereits unter Dach und Fach haben und wir in Hallein erst heute eine grobe Übersicht bekommen. Bereits Anfang Oktober habe ich beim Bürgermeister schriftlich nachgefragt, wann wir mit einem Entwurf von ihm rechnen können. Für mich hat es den Anschein, dass der Bürgermeister schnell realisiert hat, dass seine Wahlversprechen unseriös waren und einfach nicht finanzierbar sind. Entweder man hat in der SPÖ nie ernsthaft damit gerechnet Bürgermeister zu werden oder man hat es unterschätzt, was es bedeutet Stadtoberhaupt der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes zu sein – ich kann mir ein solches Vorgehen nicht anders erklären. Der Bürgermeister hat nun offenbar bemerkt, wie teuer seine Versprechen tatsächlich sind und wollte heute von den Fraktionen einen Beschluss zum Streichen von Budgetansätzen haben. Damit er anschließend erneut behaupten kann es sei doch alles gemeinsam besprochen und beschlossen worden. Als Finanzreferent ist es seine klare Aufgabe, den Fraktionen einen Entwurf mit Gestaltungsmöglichkeiten zu präsentierten und sodann abzustimmen und nicht auf alle anderen Fraktionen die Anwendungsverpflichtung des Rotstiftes zu übertragen“, so Klubobmann Stadtrat Gottfried Aschauer bereits am 5. November 2019. – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Stadt Hallein hat aus den vergangenen Jahrzehnten Erhebliches aufzuholen. Investitionen in die digitale Schul-Infrastruktur, den Bau eines neuen Recyclinghofes, Ausbau des Hochwasser-Schutzes, den besonders unerfreulichen Bereich der sanierungsbedürftigen Brücken, Ausbau der Kindergartenplätze und Schulausbau. Drei Punkte hat die Stadt bereits mit ersten Maßnahmen erledigt: Die Volksschule in Rif wurde um mehr als 3,5 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert. Der Kindergarten in Gamp freut sich über 58 neue Plätze. Zudem wurde die Heidebrücke im aktuellen Jahr um 1,5 Millionen Euro saniert – all das in nur eineinhalb Jahren.

 

Das alles sind Aufgaben der Stadt, die auch ohne Corona-Krise das Budget erheblich belasten. Dass die Corona-Pandemie für heuer 2,5 Millionen weniger an Einnahmen für die Stadt bringt und im kommenden Jahr vier Millionen Euro fehlen werden, fordert Bürgermeister Alexander Stangassinger und die Stadt noch intensiver. Dazu der Bürgermeister: „Wir müssen investieren, auch wenn wir in einer Krise sind. Diese Herausforderung haben wir mit dem heurigen Budgetentwurf noch gemeistert. Fallen noch mehr Einnahmen weg, wird es in den kommenden Jahren noch schwieriger. Ich fordere nach wie vor vom Bund, dass uns die Einnahmen-Ausfälle zu hundert Prozent ersetzt werden, denn sonst stehen viele Gemeinden in Österreich vor dem Konkurs.“

 

Dennoch blickt Stangassinger positiv in die Zukunft. Im Budget wurde ein klarer Schwerpunkt auf die örtliche Infrastruktur gesetzt. Drei Großprojekte stechen dabei hervor: Der Bau eines neuen Recyclinghofes (zirka 3,9 Millionen Euro), der Hochwasserschutz in Hallein (gesamt rund 3,3 Millionen Euro) und die Sanierung der Neumayrbrücke (1,9 Millionen Euro). Stangassinger sagt: „Wir sparen sicher nicht bei den notwendigen Investitionen. Die Halleiner und Halleinerinnen haben sich endlich einen neuen Recyclinghof verdient, sie sollen sicher vor Hochwasser sein und die Neumayrbrücke ist eine der wichtigsten Brücken der Stadt, die unbedingt saniert werden muss.“

 

Doch neben den drei Großprojekten stehen noch weitere wichtige Investitionen bevor. Gemeinsam mit dem Land, wird in den nächsten Jahren das Keltenmuseum ausgebaut (Kostenpunkt 3,5 Millionen Euro, 50 Prozent davon trägt das Land). Im Jahr 2021 soll die Basis für die digitale Schul-Infrastruktur geschaffen werden. 2021 sind hier rund 260.000 Euro zu investieren, um in den Folgejahren auch die Endgeräte für die SchülerInnen und LehrerInnen auf einen modernen Stand bringen zu können. Für die Modernisierung diverser Gebäude fallen ebenfalls hohe Summen an: Der Brandschutz auf der Pernerinsel wird rund 200.000 Euro kosten, weitere Brandschutz-Maßnahmen in anderen Gebäuden erfordern nochmals 250.000 Euro. Eine neue Lüftung im Ziegelstadl verschlingt 250.000 Euro. Sanierung, Barrierefreiheit, Brandschutz und Terrassenausbau im Stadtkino, belaufen sich auf rund 350.000 Euro. In die Zinkenlifte sollen 465.000 Euro investiert werden. Zudem sind für den Ausbau der Radwege 100.000 Euro geplant und diverse Straßensanierungen werden rund 1.800.000 Euro kosten. Ausgaben für die öffentliche Beleuchtung und Gartenanlagen belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Zudem sind weitere 900.000 Euro für die Sanierung von Brücken budgetiert. Erhöht wurde unter anderem das Budget für die Ferienbetreuung – hier stehen nun 50.000 Euro für diese Maßnahme im Bereich der Kinderbetreuung bereit.

 

Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt im neuen Budget ist die Investition für Schulen und Kinderbetreuung. Brandschutz, Aufzug und WC in der MS Hallein-Stadt kosten rund 250.000 Euro, in die MS Burgfried, die MS Neualm und in den Kindergarten Burgfried werden insgesamt rund 150.000 Euro fließen.

 

Das Krisenbudget des kommenden Jahres erfordert Einsparungen. Dazu stellt Bürgermeister Stangassinger fest: „Wir sparen dort, wo wir schon erfolgreich sind. Wir haben weniger für Straßen-Sanierungen im Budget als in den vergangenen Jahren – unsere Straßen sind soweit in Schuss, wir erledigen das Dringendste. Wir rüsten zwar beim Personal leicht auf, versuchen aber mit internen Verschiebungen gut durchzukommen. Derzeit sind wir beim Personal auf einem guten Weg. Wir haben weniger Ausgaben für Privatkindergärten, weil wir mehr eigene Kindergartenplätze geschaffen haben. Grundsätzlich gilt: Viel sparen können wir aber nicht, denn wir haben viel zu tun.“

 

Insgesamt weist die Stadtgemeinde ein solides Krisenbudget auf. Der Schuldenstand ging gegenüber dem Vorjahr zurück und wird sich auch im kommenden Jahr senken, wenn die Krisen-Prognosen halten und nicht weitere Verluste entstehen. Derzeit rechnet die Stadt Hallein mit einem Verlust von vier Millionen Euro im kommenden Jahr. Bürgermeister Stangassinger betont abschließend: „Die Budgetlage ist wirklich angespannt. Ich danke den Fraktionen, die dieses Krisenbudget in dieser schwierigen Zeit mittragen. Wir haben versucht diverse Wünsche der Parteien zu berücksichtigen. Wir alle müssen aber angesichts der dringenden Hausaufgaben und der geringeren Einnahmen kleinere Brötchen backen. Konkrete Wünsche kamen von meiner SPÖ-Fraktion, von Sandra Lindtner (ÖVP) und von der BASIS-Fraktion. Von den anderen Parteien sind keine Vorschläge oder Ideen für das Budget 2021 gekommen.“ – (Presse-Aussendung mit Foto: Stadtgemeinde Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nur viel zu langsam und zäh, bahnt sich das spärliche Lichtlein der im Internet mit ihrem Angebot präsenten Halleiner Geschäfte, seinen Weg durch die Finsternis der übermächtigen Mehrheit der Internet-Verweigerer. In allzu breiten Kreisen der Halleiner Geschäfts-Eigentümer/innen wird stur und beharrlich noch immer darauf verzichtet, den zeitgemäßen Umsatzbringer Internet zu nützen. Wie verheerend die Nicht-Präsenz der Halleiner Geschäfte im Internet (ausgenommen die Info-Seiten des Tourismusverbandes Hallein), tatsächlich ist, lässt sich mühelos am Beispiel der auf das gesamte Bundesland Salzburg ausgerichteten Einkaufs-Internetseite www.salzburg.gv.at/onlineshops demonstrieren. Diese Seite gliedert sich in 13 verschiedene Branchengruppen. Man sollte meinen, dass Hallein als die zweitgrößte Stadt des Landes, hier mit einer beeindruckenden Auswahl an Online-Angeboten ihre Kunden und Kundinnen überzeugt. Absolute Fehlanzeige. In den 13 Branchengruppen ist Hallein überhaupt nur fünfmal (!) vertreten, in acht Branchengruppen tritt die Halleiner Geschäftswelt überhaupt nicht in Erscheinung. Die nachfolgende Auflistung zeigt, wie verheerend die Internet-Präsenz der Halleiner Geschäfte ausfällt.

1. AUTOS, KFZ-ZUBEHÖR:

Aus dem Bundesland sind 4 Firmen aufgelistet.
Aus der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
2. BEKLEIDUNG, SCHUHE:
Aus dem Bundesland sind 39 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Fadenkunst by Evelin Moltinger
3. BÜCHER + CO:
Aus dem Bundesland sind 15 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Buchhandlung LeseTräume
Keltenbuchhandlung
4. ELEKTRO:
Aus dem Bundesland sind 19 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
5. HEIMWERKZEUG, BASTELN, KOSMETIK, KUNSTHANDWERK:
Aus dem Bundesland sind 30 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Atelier Lacher-Bryk, Malerei, Karikatur, Cartoon
Michael Liebminger, Glass Art
6. KOSMETIK, DROGERIEN, APOTHEKEN, MEDIZINPRODUKTE
Aus dem Bundesland sind 21 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
7. LEBENSMITTEL, HAUSHALT:
Aus dem Bundesland sind 58 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
8. MÖBEL, TEXTILIEN:
Aus dem Bundesland sind 16 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
9. PFLANZEN UND TIERE:
Aus dem Bundesland sind 13 Firmen aufgelistet .
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.
10. SPIELWAREN:
Aus dem Bundesland sind 6 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt,
11. SPORT, OUTDOOR, FREIZEIT, MUSIK:
Aus dem Bundesland werden 23 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Fahrrad Grundtner
12. UHREN SCHMUCK, OPTIK:
Aus dem Bundesland werden 15 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Herz für Hallein.
13. WIRTE, RESTAURANTS, ESSEN, TRINKEN:
Aus dem Bundesland werden 9 Firmen aufgelistet.
Hallein:
Es wird keine Firma erwähnt.

Diese verheerende Bilanz für die ,,Einkaufsstadt‘‘ Hallein zeigt, wie weit der Großteil ihrer Geschäfte noch immer nicht im Internet-Zeitalter angekommen ist, geschweige denn dessen Vorteile nützt. Natürlich gibt es die rühmlichen Ausnahmen, doch die Mehrheit verweigert sich ganz offensichtlich dem Online-Handel. Dabei gilt es jede Chance zu nützen, die neue Kunden bringen könnte. Das demonstrieren die kleinen Orte im Bezirk Hallein wie Annaberg-Lungötz, Bad Vigaun oder Oberalm. Denn der große finanzielle Corona-Horror steht noch aus. Wenn die Kurzarbeit und die Entlassungen, die fehlenden Umsätze in den Firmen- und Geschäftsbilanzen wirksam werden, wenn der Staat seine horrenden Schulden durch Steuer-Erhöhungen und Pensionskürzungen in den Griff zu bekommen versucht, spätestens dann wird wohl jede Firma und jedes Geschäft in Hallein versuchen, die triste Situation durch einen Internet-Auftritt etwas abzumildern. Warum erst dann – weshalb nicht schon jetzt? – (Odo Stierschneider. Foto: mercator).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Am 1. und 2. Dezember 2020, findet im Bezirk Hallein, in der Gemeinde Annaberg-Lungötz, die Österreich-Premiere für Corona-Massentests statt. Im Ort sind die Vorbereitungen bereits voll angelaufen. „Hier helfen alle tatkräftig zusammen, dass am Dienstag und Mittwoch alles klappt“, berichtet Martin Promok, Bürgermeister der Tennengauer 2200-Einwohner-Gemeinde. Auch Feuerwehr und Rotes Kreuz haben mit Material und Personal vorgesorgt.

 

Am 1. Dezember sind die Annaberger aufgerufen, einen kostenlosen und freiwilligen Covid-19-Schnelltest zu machen, am 2. Dezember die Bewohner von Lungötz. Getestet wird von 8 bis 18 Uhr im jeweiligen Haus der freiwilligen Feuerwehr. „Die Räume passen gut, wir haben uns bewusst aus Platzgründen dafür entschieden, da wir dort die beste Infrastruktur haben“, berichtet Bürgermeister Promok. Alle Gemeindemitarbeiter stehen während der Testtage im Einsatz, für einen Notdienst ist aber gesorgt. Auch die Datenleitungen werden verstärkt überwacht, damit beim erwarteten Zustrom von Medienvertretern zu diesem ersten Testlaufs, alles funktioniert.

 

Fünf Mitglieder der örtlichen freiwilligen Feuerwehr leisten Ordnerdienst und unterstützen an den Teststationen. „In der Gemeinde Annaberg-Lungötz wird kommende Woche sozusagen ein Testlauf durchgeführt, dessen Erkenntnisse dann in den Massentest für das gesamte Land Salzburg einfließen sollen. Die Feuerwehr Annaberg und der Löschzug Lungötz werden die Gemeinde und die Behörden im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen und ihren Teil dazu beitragen, dass diese Aktion ein Erfolg wird“, ist Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker überzeugt.


Was Bürgermeister Promok in diesen Tagen besonders freut, ist die große Hilfsbereitschaft: „Spontan haben sich Gesundheitsmitarbeiter aus dem Ort und der Region bereiterklärt, bei den Tests mitzuarbeiten.“ Für die Massentestung in Annaberg-Lungötz stellt das Rote Kreuz drei Rettungssanitäter und das Testmaterial zur Verfügung. „Diese Aktion ist ein wichtiger Testlauf um nötigenfalls für die Massentestung am 12. und 13 Dezember die Strukturen anzupassen“, so Landes-Rettungskommandant Anton Holzer und fährt weiter fort „wir arbeiten alle auf Hochtouren, damit wir diese enorme Herausforderung bewältigen.“

 

Bürgermeister Promok rechnet mit einer großen Beteiligung in seiner Gemeinde: „Die Tests sind kostenlos und freiwillig, sie  helfen, die Infektionsketten zu durchbrechen.“ Gemeinsam mit Sprengelarzt Karl Stölzl appelliert der Bürgermeister an die Bevölkerung, in der aktuell die Infektionszahlen besonders hoch sind: „Bei vorgeschriebener Quarantäne durch die Gesundheitsbehörde ist diese einzuhalten. Falls vor der Massentestung Symptome auftreten, bitte unverzüglich mit 1450 oder dem Hausarzt Kontakt aufnehmen und bis zur Abklärung zu Hause bleiben.“

 

So läuft der Test ab:
7 Uhr: Das Screening-Team wird getestet
Ab 8 bis 18 Uhr wird getestet
Ab 19 Uhr: Start der PCR-Tests für die positiv Getesteten,
diese werden aktiv über ihr Testergebnis und das weitere Vorgehen informiert.

 

Ein Test-Team besteht aus 14 Personen:
1 Teamleiter
2 Mitglieder der Feuerwehr regeln den Zugang
2 Personen übernehmen die Registrierung und das Erstellen des Testverzeichnisses
3 Mitglieder des medizinischen Teams machen die Abstriche
3 Mitglieder der Feuerwehr unterstützen
2 Personen werten die Schnelltests aus
1 Contact-Tracer der Gemeinde informiert die positiv getesteten Personen und vereinbart mit ihnen einen Termin für den PCR-Test ab 19 Uhr. – (Salzburger Landeskorrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Falls in Hallein alle (verständlichen, vernünftigen und notwendigen) Ansuchen um Verbesserung der Wohnqualität im Altstadtzentrum abgelehnt worden wären, dann wäre die Stadt noch immer jener Ort des Grauens und des Schreckens, wie zu Zeiten der kirchlich-weltlichen Regentschaft der Fürsterzbischöfe. Dazu auf unserem 1. Foto oben eine historische Darstellung aus Hallein. Sie zeigt die einstigen salzachseitigen Hausfassaden aus der Kuffergasse mit all ihrer Widerwärtigkeit und Unappetitlichkeit. Doch auch heute noch harren zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Altstadt ihrer Beseitigung. So muss man als Altstadtbewohner und als Stadtpolitiker gleichermaßen dankbar sein, wenn sich weitsichtige Persönlichkeiten darum bemühen, mit unterschiedlichsten Maßnahmen die Wohnqualität in der Altstadt Stück um Stück weiter zu verbessern.

Im aktuellen Fall geht es um das Altstadt-Haus Ederstraße 8, speziell um dessen Nord-West-Fassade (dazu unser 2. Foto), der ein schmaler, bogenförmiger Asphaltstreifen, von der Fahrbahn durch Pflastersteine getrennt, vorgelagert ist. (Dazu unser 3.  und 4. Foto oben). Die viel zu niedrig platzierten Erdgeschoß-Fenster ermöglichen den Passanten ungewollte, lästige Einblicke, die für die Bewohner nicht zumutbar sind. Bei Dunkelheit leiden die Mieter extrem unter dem Lichteinfall jedes, der bis zur Kurve in die Kuffergasse direkt heranfahrenden Kraftfahrzeuge. Zur Wohnungs-Lüftung können die Erdgeschoß-Fenster nur geöffnet werden, wenn in der Wohnung jemand anwesend ist.

Um das Problem mit einfachen Mitteln zu beseitigen und gleichzeitig die Stadt zu verschönern, ist geplant, den schmalen, gebogenen, mit Pflastersteinen begrenzten, funktionslosen Asphaltstreifen (dazu unsere Fotos 3 und 4) zu begrünen und schön blühende Sträucher als Sichtschutz vor den zu niedrig positionierten Fenstern anzupflanzen. Mehrere Poller entlang der Steinreihe sollen alle hier Vorbeifahrenden auf die Verletzlichkeit der neu angepflanzten Sträucher aufmerksam machen. Damit wäre dieser Bereich der Altstadt optisch deutlich und sympathisch aufgewertet – kein Vergleich mit dem derzeitigen, unerfreulichen, optischen Erscheinungsbild dieses nichtssagenden Asphaltstreifens. Somit wären alle zufriedengestellt: Der Hauseigentümer und dessen Bewohner. Die Bewohner dieses Altstadt-Bereiches. Und natürlich in besonderem Maße die Stadtgemeinde Hallein. Dies sollte man zumindest annehmen, da ihr bei dieser Verschönerungs-Initiative keinerlei Kosten entstehen würden. Doch dies ist ein erheblicher Irrtum, denn die Stadt hält, zumindest derzeit noch, mit allen Mitteln an dem reichlich unschönen Asphaltstreifen fest.

Bislang trat die Stadt bei den erwähnten Verbesserungs-Ansuchen nur als Verhinderin in Erscheinung. Hauptargument dabei: Die schmale Verkehrsfläche werde als Schleppkurve für große, ausscherende LKW und Busse benötigt: ,,Damit überwiegt das öffentliche Interesse gegenüber privaten Interessen.‘‘ Dieser Stehsatz wurde in einem regen Mailverkehr etwa ein halbes Dutzend Mal wiederholt. Auf näheres Anfragen bezüglich der Schleppkurve und eines seriösen Nachweises, dass ein LKW-Fahrer die Kurve wegen der geplanten Poller nicht befahren kann – dazu gab es keine Antwort aus dem Rathaus.

Um hier endlich Klarheit zu schaffen,  ließ der Antragsteller schließlich auf seine Kosten von einem Fachmann die Konstruktion einer Schleppkurven-Simulation für monströse, 12 Meter lange und 2,5 Meter breite  LKWs, Sattelschlepper, Autobusse und Einsatzfahrzeuge unter Berücksichtigung des Lichtraum-Abstandes zwischen Schleppkurve und baulichen Hindernissen anfertigen. Das Ergebnis: Solche Monster-Fahrzeuge können die Kurve vom Pflegerplatz um das Keltenmuseum in die Kuffergasse anstandslos passieren, auch dann, wenn der geplante Sträucher-Sichtschutz mit den Pollern realisiert würde.

Den letzten, völlig unverständlichen Verhinderungs-Versuch unternahm die Stadt mit einem derart absurden ,,Argument‘‘, dass der Antragsteller dazu nur noch die folgenden Worte fand: ,,Was ein Lastwagen mit Anhänger in der Ederstraße und weiter an der Ecke Ederstraße zur Kuffergasse zu suchen hätte, das weiß außer dem Gemeindeamt nur noch der Heilige Geist.‘‘ Grundsätzliche Erkenntnis: Das Gemeindeamt müsste Aktivitäten, die eine Verbesserung bisher völlig unzumutbarer Wohnverhältnisse sowie die optische Verschönerung vor einem Gebäude der Altstadt bewirken, unter allen Umständen, im Interesse der Altstadt und ihrer Bewohner unterstützen – aber diese Verbesserungen nicht auf völlig unverständliche, unakzeptable und  einwohnerfeindliche Weise verhindern.

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Nur weitblickenden Politikern und Einzelkämpfern ist zu danken, dass sich die Halleiner Altstadt von einst (Franz Schubert bezeichnete sie schockiert und durchaus berechtigt als ,,Misthaufen‘‘), zu ihrem erfreulichen Aussehen wandeln konnte. So soll es auch in Zukunft bleiben, denn in der Altstadt ist noch Vieles zu verbessern und zu verschönern. Auch vor der Nord-West-Fassade des Hauses Ederstraße 8. FOTO 2: Die Nord-West-Front des Altstadthauses Ederstraße 8. Alle Autos, die aus Richtung Nord den Pflegerplatz passieren, fahren direkt auf diese Fassade zu und blenden in der Dunkelheit auf unerträgliche Weise die Bewohner hinter den Erdgeschoß-Fenstern. FOTO 3: Vor der Nord-West-Fassade des Hauses Ederstraße 8, der schmale, gebogene, funktionslose Asphaltstreifen aus Richtung Ederstraße gesehen. Er reduziert sich gegenüber der Museumsecke auf Null. FOTO 4: Dieser funktionslose, gebogene Asphaltstreifen von der Kuffergasse aus gesehen. Es wäre ein großer Gewinn, wenn diese Asphaltfläche begrünt und als Sichtschutz für die Erdgeschoß-Bewohner mit – natürlich schön blühenden – Sträuchern bepflanzt werden könnte. Auch die Stadtgemeinde müsste daran größtes Interesse haben. FOTO 5: Das Thema Schleppkurve, zu dem die Stadt die Auskunft verweigerte. Hier ist die fachgerechte Konstruktion der Schleppkurve, die vom Pflegerplatz (dessen Grünbewuchs links im Bild), um die Ecke des Keltenmuseums (dessen verschachtelte Dachkonstruktion oben und rechts im Bild) in die Kuffergasse führt. Sie beweist, dass hier auskragende Schwerfahrzeuge mit 12 Metern Länge die Kurve auch dann anstandslos bewältigen, wenn der gebogene Asphaltstreifen vor dem Gebäude Ederstraße 8 (im Foto rechts unten) begrünt und mit Sträuchern bepflanzt wird. Auch die Poller (oder der erhöhte Pflasterstein-Streifen) zum Schutz der Pflanzen würden genügend Platz finden. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Entwicklung der Corona-Pandemie in Salzburg bleibt dramatisch. In dieser so genannten zweiten Welle im Herbst waren am Donnerstag, 19. November 2020, 6.408 Personen aktiv infiziert. Das ist das Achtfache des Höchstwertes 807 am 2. April 2020. 220 Personen werden aktuell mit Covid-19 im Spital behandelt, 24 davon auf der Intensivstation. Wie von den Experten angekündigt, steigt mit den Infektionen auch die Todesrate. Zum Vergleich: Bis zu den ersten 40 Todesfällen vergingen 7,5 Monate. Weitere 52 sind in nur zwei Monaten zu beklagen. Heute stehen wir in Salzburg bei 92 Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19.

 

Die Eckdaten vom 19. November 2020, 8.30 Uhr: 6.408 aktiv infizierte Personen, 92 Todesfälle bis dato, 220 Personen mit Covid-19 im Spital, 24 davon auf der Intensivstation. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 722,3. Das ist nach wie vor der höchste Wert in Österreich! Alle 119 Gemeinden sind betroffen, in 82 Gemeinden liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei über 500. Der Wochenschnitt der Neuinfektionen pro Tag liegt bei 580. Der Vergleich zum Frühling, zur „ersten Welle“: Bei den aktiv infizierten Personen übertrifft der Herbst mit derzeit 6.408 Coronafällen am 19. November den Frühling mit 807 am 2. April um das Achtfache!

 

Alleine von Mittwoch auf Donnerstag sind im Bundesland Salzburg acht neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen, insgesamt sind es nun 92. In den ersten acht Monaten sind 46 Personen gestorben, alleine in den vergangenen nur vier Wochen hat sich diese Zahl verdoppelt. Das hängt auch mit der Altersstruktur zusammen. Während es im Sommer hauptsächlich eher jüngere getroffen hat, steigt das Alter der Infizierten seit Anfang September wieder an.

 

Das bisherige Jahr 2020 im Rückblick. Wie sich das Corona-Virus im Bundesland entwickelt hat, das Aufflammen im Frühling – die erste bestätigte Infektion war am 29. Februar – und die dramatische Situation jetzt im Herbst zeigen folgende Zahlen aus dem Jahr 2020.

 

Todesfälle gesamt:
1. April: 10, 1. Juni: 37, 1. August: 37, 1. November: 53, 19. November: 92

 

Personen im Spital:
1. April: 87, 1. Juni: 0, 1. August: 8, 1. November: 117, 19. November: 220

 

Infizierte Personen:
1. April: 789, 1. Juni: 6, 1. August: 73, 1. November: 2.878, 19. November: 6.407

 

Betroffene Gemeinden:
1. April: 95, 1. Juni: 9, 1. August: 23, 1. November: 112, 19. November: 119


Hier noch der tägliche Zuwachs an Corona-Infektionen aus dem Bezirk Hallein
von Montag, 16. November bis Sonntag, 22. November 2020:
Montag +56
Dienstag +100
Mittwoch +76
Donnerstag +42
Freitag +45
Samstag +69
Sonntag +59
Gesamtsumme: 447 neue Fälle innerhalb einer Woche. – (Landes-Pressedienst Salzburg, Foto: medpress).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die neu geschaffene Kulturstelle ist die bereits dritte SPÖ-Besetzung in Folge. Beratungen und Diskussionen über die Ausschreibungs-Details werden verheimlicht oder auf externe Dritte geschoben. Auch in der Vergangenheit wurde diese Kulturarbeit erledigt – nur eben von der zuständigen Stadträtin selbst, ganz ohne Mitarbeiter. Politik braucht Herzblut und setzt selbstständiges Arbeiten voraus.

 

„Das aktuelle Vorgehen von Alexander Stangassinger kommt mir wie ein Déjà-vu vor. War es vor einem Jahr die neue Anstellung eines für die Öffentlichkeit zuständigen Mitarbeiters im Büro des Bürgermeisters, vor kurzem die Besetzung einer neu geschaffenen Stelle auf Abteilungsleiterebene durch einen ehemaligen SPÖ-Bürgermeister-Kandidaten, so ist es jetzt die Schaffung einer Kulturstelle im absoluten Naheverhältnis zur SPÖ-Vizebürgermeistern Rosa Bock im Kulturbereich. Alle drei Postenvergaben haben eines gemeinsam: Weder der Ausschreibungstext noch die Stellenbeschreibung wurden trotz Nachfrage ausgehändigt und somit verheimlicht“, zeigt sich Klubobmann Stadtrat Aschauer verärgert.

 

„Bei dieser Kulturstelle wurde die Ausschreibung sogar regelrecht durchgedrückt. Da es sich um eine neue und vor allem nicht um eine klassische hoheitliche Verwaltungsstelle handelt, haben wir angeregt, dass die Ausschreibungsdetails vorab im Kulturausschuss behandelt und diskutiert werden sollen. Wenn die Verbindungstätigkeit zwischen Gemeinde und Kulturvereinen tatsächlich ernst gemeint ist, dann wäre eine gemeinsame Beratung aller Mandatare im Kulturausschuss Gebot der Stunde gewesen. Die Antwort des Alexander Stangassingers war unmissverständlich: Wir wollen keine Zeit mehr verlieren und es wurde schon ausreichend diskutiert – die Ausschreibung mögen wir doch dann dem Protokoll entnehmen. Mit Blick auf die Ausschreibungs-Unterlagen kann man unschwer erkennen, dass keine tatsächliche Verwaltungsstelle geschaffen werden soll, sondern eine weitere Stelle im politischen Beraterstab – dieses Mal eben für Rosa Bock. Der Umstand, dass der Arbeitsplatz dieses Kulturbüros – laut der vielzitierten Kulturanalyse – sogar in den Räumlichkeiten der Kulturstadträtin selbst sein soll, zeichnet selbst sein Bild. Wir werden es auch weiterhin klar ablehnen, dass im Gegenzug für die Bereitstellung eines politischen Beraterstabes auf Kosten der Steuerzahler im Rathaus, ehrenamtliche Kulturinitiativen ausgehungert werden und zusperren müssen“, so der Klubobmann und fügt abschließend hinzu:

 

„Die Prioritäten des Alexander Stangassingers sind glasklar erkennbar. Medienwirksame, inhaltsleere Ansagen und planloses reagieren statt agieren. Das zeigt sich auch beim Budget 2021. Bis dato haben wir noch keine Unterlagen – trotz Urgenz – zum Budget bekommen, obwohl am Dienstag die Einladung zum Finanzausschuss versendet werden muss. Da wir vermutlich die bereits gedruckte Endversion erhalten werden, ist davon auszugehen, dass die inhaltliche Diskussion und die Bereitschaft Änderungen vorzunehmen überschaubar sein wird beziehungsweise unmöglich ist. Politische Sacharbeit und das viel zitierte ´Gemeinsam` sieht anders aus.“ – (Presse-Aussendung ÖVP Hallein.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Edel-Unternehmen EMCO mit seinen rund 400 Mitarbeitern in Hallein-Taxach, zählt zu den führenden Werkzeugmaschinen-Herstellern in Europa. Gegründet 1947, exportiert Emco heute 85 Prozent seiner Maschinen. Nach 177 Millionen Euro Umsatz im Vorjahr, wird das Unternehmen heuer an die 200 Umsatz-Millionen verzeichnen. Vor der Corona-Krise hatte man sogar geplant, bis zum Jahr 2023 an die 300 Millionen Euro Umsatz jährlich zu erreichen. Doch dann kam alles anders. Bis zu 100 Mitarbeiter wollte EMCO noch Ende September wegen rückläufiger Auftragslage zur Kündigung anmelden. Doch jetzt, Ende November, sieht es schon wieder deutlich besser aus. Mit Unterstützung der Gewerkschaft und angesichts einer sich im Herbst markant verbesserten Auftragslage, konnte nun doch eine Massen-Entlassung verhindert werden. Das Unternehmen ist wieder mit Aufträgen ausgelastet. Am europäischen Markt entwickelt sich die Auftragslage zwar derzeit noch unbefriedigend, doch erfreuliche Auftragseingänge aus Südost-Asien und Russland sichern die Auslastung der EMCO-Produktion. Beim Umsatzergebnis des heurigen Jahres liegt EMCO derzeit bei noch etwa 30 Prozent unter dem Vorjahr – die Geschäftsführung hofft auf ein Endergebnis um plus/minus Null. – (Odo Stierschneider. Foto: FMT-Pictures).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘ stellt eine erfreuliche und liebenswürdige Initiative dar, welche acht Halleiner Geschäfts-Inhaber und Geschäfts-Inhaberinnen zusammenführt und diese als unsere heimischen Anbieter mit ihren Angeboten in den Vordergrund stellt. Auf Initiative von Caroline Hubble, Inhaberin der Halleiner Spezialitäten-Manufaktur, beteiligten sich der Dorfladen (mit Schweinsbraten-Gewürz), Ta Leme (Olivenöl und Tee), Guglhof (Gin), Salzzart (Spezialsalz aus der Schausaline Dürrnberg), Halleiner Spezialitäten-Manufaktur (Verhackertes), La Moda (10-Euro-Gutschein), Parfümerie Charlie (10-Euro-Gutschein) und Waltraud Haas (Gin-Gelee). Ergänzt wird diese Produktpalette noch durch zwei weitere Kelten-Euro-Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro. Das alles ist attraktiv verpackt in einem Holzkistchen, dessen Deckel mit einem Porträt von Franz Xaver Gruber bedruckt ist. Durch diese Vielfalt wird das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘ zum idealen Geschenk zu jeder Zeit und für jeden Anlass.

Ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag, ob zu Ostern, ob zur Hochzeit oder zum Namenstag, ob als freundschaftliche Geste oder als Mitbringsel zu einer Einladung – das Halleiner Geschenk-Kisterl macht überall einen vorzüglichen Eindruck und ist überall willkommen! Außerdem stellt es die freundliche Empfehlung dar, wo immer es möglich ist, den jeweiligen Bedarf in unseren ortsansässigen Geschäften zu decken und nicht bei den großen internationalen Einkaufsriesen wie Amazon, die nach wie vor – im Gegensatz zu unseren heimischen Firmen – skandalöser Weise in Österreich noch immer keine Steuern zahlen. Auf unserem 1. Fotos oben, präsentieren sich die großartigen Teilnehmer an der Geschenk-Kisterl-Aktion, sichtlich gut gelaunt auf dem Bayrhamerplatz: Christoph Vogl (Guglhof), Martin Schiefer (La Moda), Jaqueline Brabec (Buchhandlung Leseträume), Caroline Hubble (Halleiner Spezialitäten-Manufaktur), Thorsten Maas und Fanny (Ta Leme), Fabian Steinhofer (Dorfladen) und Michaela Loipold-Sieber (Parfümerie Charlie). Das 2. Foto oben zeigt einen vielversprechenden Blick in das ,,Halleiner Geschenk-Kisterl‘‘. Dieses ist entweder in der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz oder bei der Halleiner Spezialitäten-Manufaktur von Caroline Hubble, (Mail: office@halleiner-spezialitaetenmanufaktur.com oder Mobile: +43 664 13 45 052) zum Preis von 99,90 Euro erhältlich. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Der aktuelle ärztliche Befund des Stadtkino/Stadttheater-Gebäudes unter Bruch der ärztlichen Schweigepflicht lautet: ,,Die Eingangs- und die beiden Seiten- Fassaden: Huuuiiihh! Die rückseitige Fassade mit der funktionslosen Treppe, die einzige Fassade, für die kurioser Weise sogar extra ein Beleuchtungs-Scheinwerfer montiert wurde: Pffffffuuuuiiiiiiii!!‘‘ Der Bereich zwischen der grauslichen Treppe, neben der zu allem Überfluss diverser Krempel gelagert ist und dem Nachbargebäude, fällt durch eine Ketten-Absperrung ins Auge, deren Metallstützen schief und wackelig dahingranteln. Also ein recht unerfreulicher Anblick, eine Schande für die schöne Halleiner Altstadt. Eine Sanierung dieses vergammelten Bereiches ist jedenfalls mehr als überfällig! Dazu unsere Schand-Fotos oben. FOTO 1: Die schiefen, wackeligen, reparaturbedürftigen Metallstützen der unverständlichen Kettenabsperrung. FOTO 2: Der längst überflüssig gewordene Scheinwerfer. FOTOS 3, 4 und 5: Details aus der immer mehr der Zerstörung ausgelieferten Treppe. (Der Scheinwerfer erinnert übrigens daran, dass vor Jahrzehnten bereits die ,,Halleiner Zeitung‘‘ mit mehreren Scheinwerfern in Hallein unterwegs war, um Probe-Beleuchtungen schöner Hausfassaden durchzuführen und für die Zukunft anzuregen. In weiterer Folge gab es fallweise bei festlichen Anlässen verschiedene Beleuchtungs-Initiativen, aber eine ständige Beleuchtung schöner Objekte in der Halleiner Altstadt wurde bisher nicht realisiert. Nachdem wir beim Thema Beleuchtung sind: Die ,,Halleiner Zeitung‘‘ führte auch jahrelang die Beleuchtung des Kleinen Barmsteins durch. HZ-Leser hatten die Möglichkeit, eine Beleuchtung aus besonderem Anlass wie Hochzeit, Geburtstag, Firmenjubiläum etc. zu bestellen. Eine regelmäßige Beleuchtung des Kleinen Barmsteins wurde bisher nicht realisiert.) – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Pünktlich seit 6. November 2020, kann die Heidebrücke aufgrund der umfassenden Sanierungs-Arbeiten seit Ende Juni 2020, wieder befahren werden. Unter anderem wurden der Fahrbahnbelag, die Gehsteige, die Geländer, die Fahrbahnübergänge, die Beleuchtung sowie der Korrosionsschutz erneuert. Damit ist die wichtige Verkehrs-Verbindung von Neualm über die Pernerinsel – an die 8.000 Fahrzeuge täglich befahren die Heidebrücke – sowohl Richtung Süd als auch Richtung Nord, etwa in die Landeshauptstadt Salzburg, wieder hergestellt. Im ,,Untergeschoß‘‘ der Heidebrücke laufen indessen die letzten Arbeiten noch weiter. Es geht dabei um die Verlegung wichtiger Kabel- und Rohrleitungen. Mit der Fertigstellung der Brücke gestaltet sich das Verkehrs-Geschehen in Hallein wieder deutlich flüssiger und entkrampfter – die Verkehrs-Situation in Hallein zeigt sich deutlich entschärft.

Die Endabrechnung für die Generalsanierung der Heidebrücke steht noch aus, sie dürfte die Halleiner Stadtkasse mit etwa 1,4 Millionen Euro belasten. Im kommenden Jahr steht die Sanierung der Neumayrbrücke ins Haus – Bürgermeister und Finanzreferent der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, steht damit vor der unerfreulichen Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit – er ist erst seit März 2019 Bürgermeister der Stadt Hallein – die Finanzierung von drei Brücken-Sanierungen sicherstellen zu müssen. Besonders mit Blick auf die vorherrschende Corona-Krise eine wahrlich herausfordernde Aufgabe. Dass die Amtsvorgänger im Rathaus von Bürgermeister Stangassinger, sich bezüglich Brücken-Instandhaltung deutlich zurückhielten, obwohl sie selbstverständlich über deren Zustand informiert waren und nur die Neuerrichtung des Salinensteges zur Pernerinsel einleiteten – auch dessen Fertigstellung erfolgte erst unter Bürgermeister Stangassinger – ist ein spezielles Kapitel für sich.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

Das Erscheinungsbild der Stadt Hallein wurde durch die sanierte Heidebrücke weiter aufgewertet. Dazu unsere beiden ersten Fotos. FOTO 1: Blick auf die neue Brücke von der Pernerinsel aus Richtung Neualm. FOTO 2: Blick auf die neue Brücke von Neualm aus Richtung Pernerinsel. FOTOS 3 und 4: Seitlicher Blick auf die Heidebrücke jeweils von Neualm aus. FOTO 5: Die Nahaufnahmen in das ,,Untergeschoß‘‘ der Brücke zeigen, dass hier noch gearbeitet wird. – Nach der endgültigen Fertigstellung der Heidebrücke werden natürlich auch die weißen ,,Leintuch‘‘-Verkleidungen und das Baugerüst entfernt. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Stadt Hallein verfügt ganz überraschend über einen neuen repräsentativen, ungemein beeindruckenden Sitzungssaal für die Stadtgemeindevertretung. Die gelungene Premiere mit souverän bewältigter Bewährungs-Probe fand am Donnerstag, 5. November 2020 um 17 Uhr statt. Im optisch angenehmen Ambiente des neuen, groß dimensionierten Sitzungssaales mit holzvertäfelten Wänden, war mit großen Arbeitstischen ein beeindruckend großes Quadrat gebildet worden, an dem die Gemeindevertreter, mit genügend Corona-Abstand, Platz gefunden hatten. Der Anblick des neuen Sitzungssaales machte total vergessen, dass es sich um die altbewährte Salzberghalle handelte, in der die Gemeindevertretung mit gutem Gewissen ihre Sitzung abhalten konnte. Das neue räumliche Umfeld spornte die fleißigen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter unter Führung von Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Hofrat Erich Angerer dazu an, ein umfangreiches Programm zu bewältigen, welches aus 46 verschiedenen Sitzungs-Arbeitspunkten bestand. Dies betraf aber nur den öffentlichen Teil der Sitzung, dem noch, nachdem die Zuhörer den Sitzungssaal verlassen hatten, der vertrauliche Teil der Sitzung folgte.

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die Gesamtansicht des neuen, repräsentativen Sitzungssaales in der Salzberghalle. FOTO 2: Die Stirnseite des beeindruckenden Sitzungs-Quadrates mit Bürgermeister Alexander Stangassinger und Stadtamtsdirektor Hofrat Erich Angerer in der Mitte. FOTOS 2 und 3: Die linke und rechte Seite des großen Sitzungs-Quadrates. FOTO 4: Angesichts des verheerenden Terroranschlages in Wien mit vier Todesopfern und 23 Verletzten, hatte Bürgermeister Alexander Stangassinger zu Beginn der Sitzung der Gemeindevertretung, alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Gedenken aufgerufen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Den Menschen vorzumachen, Halleins Rathaus sei im ,,Notmodus‘‘, sorgt für Panik und Unverständnis. Tatsächlich muss man sich nur registrieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – gibt es irgendwo Engpässe, dann muss dem entgegengewirkt werden. Allerdings mit Arbeitskräften und nicht mit einer Aufstockung des parteipolitischen Bürgermeister-Beraterstabes.

,,Für die gestrigen Aussagen von Bürgermeister Alexander Stangassinger, habe ich absolut kein Verständnis. Ihm ist nicht bewusst, welche Panik und Sorgen er mit der Verkündigung eines ,,Notmodus im Rathaus‘‘ bei der Bevölkerung auslöst. Es zeigt sich schlichtweg, dass Alexander Stangassinger einen täglichen Wettlauf um die erste und beste Schlagzeile bestreitet. Für Hallein und die Bevölkerung wäre es jedoch besser und zielführender, er würde arbeiten, Probleme lösen und handeln‘‘, so Klubobmann Stadtrat Mag. Gottfried Aschauer.

,,Landesweit gibt es einen Schulterschluss – die Gemeinden helfen wo sie können, um das so wichtige Contact-tracing aufrecht erhalten zu können. Die Menschen rücken zusammen, helfen sich gegenseitig und die Bürgermeister haben sich miteinander abgestimmt. Nur bei uns in Hallein funktioniert das nicht. Das liegt wohl darin, dass die Sozialdemokratie nicht geeint ist und unterschiedliche Kurse auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene fährt. Insgesamt braucht es jetzt aber Klarheit, Hilfe und Lösungen – das alles neben  dem Tagesgeschäft. Angst und Panik zu verbreiten, was dazu führt, dass die Bürgerinnen und Bürger anfragen, ob das Rathaus überhaupt noch offen ist, ist nicht zielführend, macht die aktuelle Situation noch undurchsichtiger und verunsichert die Menschen. Mit dem Wort `Notmodus´ agiert man, wenn tatsächlich große Teile der Belegschaft ausfallen und erkranken – also dann, wenn es dazu keine Alternative gibt. Bei uns im Rathaus muss man sich lediglich registrieren und die Mitarbeiter befinden sich im Team-Splitting. Nur – so etwas führt eben zu keiner SPÖ-Schlagzeile‘‘, zeigt sich Klubobmann Aschauer verärgert und betont abschließend:

,,Wenn wir durch die Bereitstellung von Personal für das Contact-tracing, tatsächlich aus dem personellen `letzten Loch pfeifen´ und der laufende Betrieb nicht mehr sichergestellt werden kann, dann müssen wir durch Anstellungen entgegenwirken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie mit Krisen und Arbeitsspitzen gut umgehen und vor allem zum Wohle der Halleiner Bevölkerung gerne zusammenrücken und ihre Arbeit leisten. Falls zur Zeit Arbeitskräfte fehlen, dann muss man für Entlastung sorgen. Allerdings nicht durch gut bezahlte Freunde im parteipolitischen Beraterstab des Herrn Bürgermeisters, sondern in den Abteilungen, dort wo es brennt.‘‘ – (Presse-Aussendung der Halleiner Volkspartei.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Vor dem Halleiner Rathaus weht eine Trauerfahne. (1. Foto oben). Im Gedenken an die Opfer des sinnlosen Terroranschlages im Zentrum von Wien. (2. Foto oben). Auch die Halleiner Gemeindevertretung widmete bei ihrer Sitzung in der Salzberghalle am Donnerstag, 5. November, stehend mehrere Gedenkminuten der Anteilnahme an die Hinterbliebenen der Terror-Opfer. (3. und 4. Foto oben). – Massiv bewaffnet mit einem Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow, einer Faustfeuerwaffe und einer Machete, sowie ausgerüstet mit zahlreichen Munitions-Schachteln, zog ein 20jähriger Österreicher, mit nordmazedonischer Staatsbürgerschaft, eine Blutspur durch die Wiener Innenstadt. Sein Terroranschlag forderte vier Todesopfer und 23 Verletzte. 9 Minuten nach dem ersten Notruf war er bereits tot – erschossen von Polizisten der Wiener Spezialeinheit WEGA. Wie das Innenministerium erklärte, hatte der Täter keine Komplizen an seiner Seite. Laut Polizei war der Täter ein völlig ungeübter Schütze, der chaotisch und planlos wild um sich schoss. Aufgrund der Wahnsinnstat erfolgten in Wien 18 Hausdurchsuchungen, wobei 14 Personen, die mit dem Attentäter in Verbindung standen, festgenommen wurden. Unter den Festgenommenen stehen mehrerer unter dem Verdacht, Mitglied einer terroristischen Verbindung zu sein. Es handelt sich durchwegs um Personen im Alter von unter 30 Jahren – zwischen 18 und 28 Jahre jung.  – (Odo Stierschneider. Fotos 1, 3 und 4: OST, Foto 2: ORF)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit markanten Worten kommentiert der Haleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger unter ,,Facebook‘‘ die aktuelle Corona-Situation. Der SALZSCHREIBER zitiert die Ausführungen des Stadtoberhauptes und ergänzt sie mit aktuellen Corona-Zahlen aus Hallein, wie sie von der Stadtgemeinde bekannt gegeben wurden.

 

Zitat: ,,Wir stehen nach wie vor im Regen. So wie der Mechaniker, der nicht weiß, ob er nächste Woche aufsperren darf. So wie der Tischlerlehrling, der nicht weiß ob er in seine Tischlerei noch arbeiten gehen darf. So wie die Gastronomin, die nicht weiß, ob sie für Montag noch einkaufen soll. So wie der alte Ehemann, der nicht weiß, wie lange er seine Frau im Seniorenheim noch besuchen darf. So wie die vielen Menschen in Österreich die nicht wissen, was auf sie zukommt. Die Menschen haben aber ein Recht darauf, dass sich die Verantwortlichen auf eine vor acht Monaten (!) vorhergesagte Krise entsprechend vorbereiten und besser früh als spät mit den Menschen Klartext reden.

 

Ja, es ist keine einfache Situation, das hat jede und jeder mittlerweile kapiert. Aber anzukündigen, dass etwas angekündigt wird, dass etwas angekündigt wird, da ist die Lage zu ernst, um die Öffentlichkeit mit sinnlosen Pressekonferenzen zu verunsichern und hinzuhalten.‘‘ (Zitat-Ende).

Die aktuellen Infos zur Corona-Lage in Hallein vom 5. November 2020
(in Klammer der Wert des Vortages 4. 11.):

 

Stadt Hallein: aktuell 153 positiv Getestete (126)
7-Tages-Inzidenz Stadt Hallein: 507 (422)
Aktuell sechstschlechtester Wert im Tennengau.
Tennengau: aktuell 490 positiv Getestete (423).
7-Tages-Inzidenz Tennengau: 567 (gestern 465).
Corona-Ampel Tennengau: "ROT"
Bildungsampel Tennengau: "ORANGE".
Risikostufe für die STADT Hallein: "ROT"
(Gemeindeampel, keine Auswirkungen)
Weitere Gemeinden mit "ROT": Kuchl, Abtenau, Puch

Gsund Bleim!
Euer
Alexander Stangassinger
Bürgermeister der Stadt Hallein

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Auf dem Gehsteig entlang des südlichen Gebäudetrakts der einstigen Bezirkshauptmannschaft Hallein, entfaltete sich einst ein Vegetations-Wunder. Ein prachtvoller Blauglockenbaum begann damit, hier seine riesigen (essbaren) Blätter zu entfalten. Eine wahre Augenweide im Umfeld der grauen Gebäudewüste, die immer wieder von Passanten bewundert wurde. (Dazu das 1. Foto oben). Dieses kostenlose Geschenk der Natur hatte jedoch in dieser Stadt keine Überlebens-Chance. Ob ihm ein Sandsack auf den Kopf gefallen war, oder ob er mit dem Schädel gegen einen Lampenmast geprallt war – wie auch immer, ein geistig Angeschlagener griff eines Tages zur Säge und ging widerrechtlich auf den Blauglockenbaum los. Das Ergebnis zeigt das 2. Foto oben. Der Blauglockenbaum sammelte alle seine Kräfte und entfaltete sich ein zweites Mal auf erfreuliche Weise, dazu das 3. Foto oben. Doch unser geistig Gestörter griff wiederum zur Säge, das Ergebnis zeigen unsere Fotos 4 und 5. Welche künftige Attraktion für die Stadt Hallein hier völlig sinnlos zerstört wurde, zeigt unser prächtiges 6. Foto. Dass hier ein Geistesgestörter am Werk war, dokumentieren auch unsere Fotos 7 bis 10. Denn unmittelbar neben dem Standort des kleinen Blauglockenbaumes wuchert ungehindert wildes Grünzeug aus dem Asphalt. Der Killer des Blauglockenbaumes hätte, falls er einigermaßen bei Verstand wäre, diese Wildnis – eine Schande für Hallein – schon längst beseitigen müssen. – (Odo Stierschneider. Fotos: OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Seit dem Jahr 2009 ist Erich Angerer Leiter des Stadtamtes Hallein, bereits 1982 begann er als Lehrling im Dienste der Stadtgemeinde. Am Freitag, 30. Oktober 2020, verlieh Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl das Dekret zur Verleihung des Berufstitels an Erich Angerer. „In meiner Zeit zunächst als Stadtrat und dann als Bürgermeister der Stadt Hallein habe ich Stadtamts-Direktor Angerer sehr gut kennen und schätzen gelernt. Er hat viele Großprojekte in der Stadt Hallein mit viel Engagement und großer Leidenschaft begleitet“, so Christian Stöckl.

 

Erich Angerer trat 1982 in den Dienst der Stadtgemeinde Hallein ein. Nachdem er dort seine Lehre absolviert hatte, war er von 1985 bis 1991 Buchhalter in der Finanzverwaltung, danach bis 2002 Leiter der Stadtbuchhaltung und stellvertretender Abteilungsleiter der Finanzverwaltung. In den Jahren 2003 und 2004 war er Referent in der Rechtsabteilung und dann bis 2009 Abteilungsleiter der Rechtsabteilung. Erich Angerer ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Auf dem Foto oben erhält Stadtamtsdirektor Erich Angerer das Dekret zur Verleihung des Berufstitels Hofrat von Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl überreicht. – (Text und Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Es geht nun darum, die Ausbreitung des Virus und die damit verbundene dramatische Entwicklung zu stoppen. Daher ist es richtig, einen konsequenten und dafür zeitlich kürzeren Lockdown zu setzen. Damit wir möglichst rasch eine starke Reduzierung der Infektions-Zahlen erreichen. Und unser Gesundheits-System sowie die Betten-Kapazitäten in den Spitälern nicht überlastet werden“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer im Rahmen einer Pressekonferenz (siehe Foto oben), in deren Rahmen die nachfolgend aufgelisteten Beschränkungen bekannt gegeben wurden.

 

NÄCHTLICHE
AUSGANGS-BESCHRÄNKUNG
Das Verlassen des privaten Wohnbereichs zwischen 20 und 6 Uhr ist nur unter folgenden Bedingungen erlaubt:
O Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.
O Betreuung und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten.
O Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens.
O Berufliche Zwecke und Ausbildungs-Zwecke, sofern erforderlich.
O Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (zum Beispiel Spazieren gehen, Joggen, Gassi gehen).
Diese Beschränkungen zum Verlassen des privaten Wohnbereichs gelten vorerst von 3. November 00.00 Uhr bis 12. November, 24 Uhr.

 

MINDEST-ABSTAND IM GESCHLOSSENEN
UND ÖFFENTLICHEN RÄUMEN

An öffentlichen Orten gilt ein Mindest-Abstand von einem Meter gegenüber haushaltsfremden Personen. In öffentlichen, geschlossenen Räumen ist zudem ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) vorgeschrieben. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Mindest-Abstand einzuhalten, wenn dies möglich ist. Mund-Nasen-Schutz ist dort verpflichtend.

 

HANDEL UND GESCHÄFTE
BLEIBEN OFFEN

Der Handel wird weiter offenbleiben, allerdings wieder mit einer Obergrenze der Kundinnen und Kunden, die sich nach der Größe des Geschäftes richtet. Pro Kunde müssen 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

 

HOME OFFICE
WIRD EMPFOHLEN

Auch am Arbeitsplatz müssen Maßnahmen ergriffen werden, Home Office wird dringend empfohlen, wo immer es möglich ist. Ist dies nicht möglich, müssen am Arbeitsplatz der Abstand eingehalten und weitere Hygiene-Maßnahmen umgesetzt werden.

 

SCHULEN UND KINDERGÄRTEN
BLEIBEN GRÖSSTENTEILS OFFEN

Kindergärten, Volksschulen und Unterstufen sowie Polytechnische Schulen und Sonderschulen bleiben offen. Die Oberstufen, Fachhochschulen und Unis stellen aus derzeitiger Sicht auf Distance-Learning um. Hier werden die Details mit dem Bildungs-Ministerium noch ausgearbeitet.

 

GASTRONOMIE
UND BEHERBERGUNG

Gastronomie-Betriebe dürfen zwischen 6 und 20 Uhr nur Speisen und Getränke zur Abholung anbieten. Beherbergung ist nicht möglich, außer für berufliche Zwecke.

FREIZEIT,
SPORT UND KULTUR

Freizeit- und Kulturbetriebe bleiben geschlossen, ausgenommen sind Bibliotheken. Veranstaltungen sind untersagt, davon ausgenommen sind berufliche Zusammenkünfte und Demonstrationen wenn die Hygiene-Maßnahmen eingehalten werden. Profi-Sportveranstaltungen können ohne Publikum stattfinden. – (Text und Foto: Landes-Pressezentrum).

WEITERHIN GROSSE
DISZIPLIN ERFORDERLICH

Die bis zum Erbrechen permanent wiederholten, dringend erforderlichen Maßnahmen wie genügend Abstand halten, Atemschutz-Masken tragen, Hände waschen, Desinfektionsmittel benützen, keine privaten Veranstaltungen feiern, wurden von einem unbelehrbaren und sturen Teil der Bevölkerung nicht eingehalten. Das Ergebnis ist der permanent ansteigende, alarmierende Stand an Corona-Infizierten. Ein Team von britischen und US-Wissenschaftlern hat schon Anfang September, unter Annahme immer wiederkehrender und stetig ansteigender Infektionswellen errechnet, dass die Menschheit in 5.135 Jahren ausgestorben sein wird. Nachsatz: Dieser Zeitraum könnte sich jederzeit verkürzen, wenn es zu den schon lange befürchteten Corona-Mutationen kommt, die zu wesentlich aggressiveren, sich deutlich schneller ausbreitenden und gefährlicheren Corona-Viren führen. Bleibt vorläufig nur die Hoffnung, daß irgendwo auf unserem Planeten schon bald ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht… – (OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Nun ist genau das eingetreten, was ursprünglich der Bezirk Hallein im peinlichen Alleingang vorexerzierte und aufgrund der steigenden Corona-Zahlen für das ganze Land Salzburg zu befürchten war. Neben anderen Gebieten in Österreich auch, wird nun das gesamte Land Salzburg in das grellrote Licht der Corona-Ampel getaucht. Markante Zahlen aus dem Oktober 2020 für den Bezirk Hallein: 1. Oktober 71 aktiv Infizierte, 15. Oktober 286, 19. Oktober 312, 29. Oktober 348. Am 1. Oktober gab es im Land Salzburg 285 Corona-Infizierte, am 29. Oktober waren es bereits 2.076. Das waren halt noch Zeiten, als das gesamte Bundesland Salzburg in der wunder-wunderschönen Ampelfarbe Grün (siehe erste Abbildung oben) erstrahlte! Doch der Großteil der nachfolgenden Infektions-Lawine war von den Betroffenen selbst verschuldet. Sie hielten den erforderlichen Abstand nicht ein, begrüßten sich mit Händedruck und Umarmungen und hatten ihre körperenge Gaudi bei unzähligen privaten Veranstaltungen. Wären die Corona-Verhaltensmaßregeln gewissenhafter eingehalten worden, dann wäre das Virus längst eingebremst und wir hätten deutlich weniger Todesopfer zu beklagen.

Doch Leichtsinn, Rücksichtslosigkeit und Dummheit viel zu Vieler unserer unbelehrbaren Mitbürger, sorgen nach wie vor für ansteigende Infektions-Zahlen. (Mit einer Ausnahme: die nach der Quarantäne in Kuchl eingebremsten Corona-Fälle. Man wird sehen, wie sich hier die Dinge weiterentwickeln.) Die immer strenger werdenden Maßnahmen der Politiker sind das Ergebnis einer sturen Vernunft-Verweigerung erheblicher Teile der Bevölkerung. Offensichtlich kann der Corona-Horror nur noch dadurch eingebremst werden, dass über alle Gemeinden nach dem Vorbild der Gemeinde Kuchl die Quarantäne verhängt wird. – Die oben stehenden Abbildungen zeigen den unfassbaren Wandel unseres Bundeslandes. Am Beginn die traumhafte Ampelfarbe Grün, an dritter Position wird der Tennengau mit Abstand als erster Bezirk Rot eingefärbt, dieses verbreitet sich immer mehr bis hin zum komplett Rot eingefärbten Bundesland.(Odo Stierschneider. Abbildungen Medienzentrum Salzburg).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Quarantäne für die Gemeinde Kuchl, bislang österreichweiter Corona-Hotspot, läuft erfreulicher Weise wie geplant, am Sonntag, 1. November, um 24 Uhr aus. Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: ,,Die Entwicklung in Kuchl zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen gewirkt haben und die Infektionszahlen reduziert werden konnten. Aufgrund der Empfehlungen der Gesundheits-Behörde wird die Quarantäne planmäßig auslaufen. Allerdings kann im gesamten Land Salzburg keine Rede von Entwarnung sein, alle Bezirke sind sehr stark betroffen. Ich schließe daher weitere Maßnahmen, auch bundesweit nicht aus‘‘.

 

„Die Corona-Situation ist und bleibt in Salzburg sehr angespannt, die Corona-Ampel des Bundes steht in den Bezirken Tennengau, Flachgau, Pongau und Pinzgau weiterhin auf Rot, in der Stadt Salzburg und im Lungau auf Orange. Eine Rot-Schaltung dieser beiden Bezirke ist zu erwarten. In diesem Fall würden wir die getroffenen Maßnahmen der bereits auf Rot gestellten Bezirke mit Wirksamkeit 2. November auch auf den Lungau und die Stadt Salzburg ausdehnen. Das bedeutet insbesondere auch ein umfassendes Veranstaltungs-Verbot“, ergänzt der Landeshauptmann.

 

Zurzeit gibt es im Bundesland 2.027 aktiv infizierte Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 263,6 (in Österreich bei 225,6). Derzeit (Stand 29. Oktober 2020, 8.30 Uhr) sind 104 Patienten mit Covid-19 im Spital, 13 davon werden auf der Intensivstation betreut. Zum Vergleich: Am 1. Oktober waren es 12, davon 1 Person auf der Intensivstation. Auch die Zahl der in Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Personen ist im Laufe des Oktobers gestiegen, derzeit sind es 49, am 1. Oktober waren es 41. Und das Virus breitet sich in Salzburg weiter aus, was die Reproduktionszahl von rund 1,3 am besten zeigt. Das heißt: Zehn infizierte Personen stecken durchschnittlich 13 weitere an. Inzwischen sind 103 von 119 Gemeinden betroffen.

 

Dafür gibt es aus Kuchl, bisher die einzige Gemeinde, die unserem Bundesland unter Quarantäne stand, Erfreuliches zu berichten. Die Zahl der aktiv Infizierten in der Gemeinde Kuchl gehen jedenfalls derzeit zurück, das ist nach fast zwei Wochen Quarantäne ein Erfolgserlebnis. Hier die Entwicklung im Überblick:
1. Oktober 2020: 14 aktiv infizierte Personen
15. Oktober 2020: 88 aktiv infizierte Personen (kurz vor in Kraft treten der Quarantäne)
19. Oktober 2020: 131 aktiv infizierte Personen, der bisherige Höchststand.
29. Oktober 2020: 80 aktiv infizierte Personen. – (Text mit Grafik: Salzburger Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Nachverfolgen von Kontakten von mit Covid-19 infizierten Personen, Contact Tracing genannt, ist der Schlüssel zur Eindämmung des Corona-Virus. Mit steigenden Infektions-Zahlen wird die „Spurensuche“ aber immer aufwändiger. In den Bezirkshauptmannschaften arbeiten Dutzende Personen mit Hochdruck daran, die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen, indem Infizierte und Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne geschickt werden. Dabei helfen sie nicht nur hausintern zusammen, auch das Bundesheer und Personen vermittelt vom Arbeitsmarktservice helfen mit. Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirkshauptmannschaften leisten Großartiges, um die bestmögliche Erfassung der Kontaktpersonen sicherzustellen. Die Unterstützung der derzeit 35 Bundesheersoldaten und von 23 Personen, die vom Arbeitsmarktservice vermittelt wurden, ist dabei eine wichtige Hilfe. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Am 1. Oktober waren es noch 285 aktiv infizierte Personen im Land Salzburg, heute, 28. Oktober, 8.30 Uhr, sind es bereits 1.873. Allein diese massive Steigerung zeigt, dass das Contact Tracing in Salzburg an seine Grenzen stößt“.

Der Bezirkshauptmann des Tennengaues Helmut Fürst, sieht sein Team ,,derzeit relativ gut aufgestellt. Wir halten schon noch durch, allerdings nur unter allergrößten Kraftanstrengungen und bei gleichzeitiger Einschränkung des Regelbetriebes.“ Derzeit gibt es im Tennengau 328 aktiv infizierte Personen, Kuchl steht noch immer unter Quarantäne. Drei Faktoren waren als schnelle Reaktion beim raschen Anstieg der Neuinfektionen im Bezirk laut Fürst entscheidend: interne Umschichtungen auf 30 Bedienstete für das Contact Tracing, die Aufstockung von Bundesheersoldaten von drei auf acht und von Assistenzkräften des AMS von drei auf sieben sowie die Unterstützung durch das Covid-Board mit der kurzfristig verfügbaren „Eingreif-Truppe“.

Mittlerweile wurde im Tennengau die 1000er-Grenze an bisher insgesamt registrieren Corona-Infektionen überschritten: am 28. Oktober waren es bereits 1.023 Fälle. Erstmals wurden nun auch Zahlen aus den einzelnen Gemeinden bekannt gegeben. Demnach bieten die Gemeinden des Tennengaues am 28. Oktober folgendes aktuelles Bild an aktiven Fällen:
ABTENAU 33
ADNET 20
ANNABERG-LUNGÖTZ 5
GOLLING 23
HALLEIN 70
KRISPL 11
KUCHL 82
OBERALM 16
PUCH 37
RUSSBACH 0
ST. KOLOMAN 9
SCHEFFAU 4
BAD VIGAUN 14

Kuchl hat seine schockierende Spitzenposition im Land Salzburg mit 82 aktuellen Corona-Fällen (vergleichsweise noch immer 60 Infektionen zu viel) erfreulicher Weise schon seit einiger Zeit verloren, liegt aber im Tennengau noch immer an der Spitze. Es folgt die Bezirkshauptstadt Hallein mit 70 aktuellen Fällen, die etwa drei Mal so groß wie Kuchl ist. Rußbach hält mit nach wie vor 0 Fällen die Siegespalme in der Hand, gefolgt von drei Gemeinden mit einstelligen Corona-Zahlen: Scheffau mit 4, Annaberg-Lungötz mit 5 und St. Koloman mit 9 Fällen. In den Salzburger Gauen leuchtet die Corona-Ampel überwiegend in der Alarmfarbe Rot, nur die Stadt Salzburg (Kompliment!) und der Lungau leuchten in Orange. – (Odo Stierschneider. Foto: pharmpress).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


,,Ich wollte immer schon international Karriere im Modebereich machen und plane deshalb gerade meine erste Berufserfahrung im Ausland‘‘, berichtet Felix, Schüler der internationalen Modeklasse an der Modeschule Hallein. Leonie möchte einen Praktikumsplatz, ,,wo es im Sommer schön warm ist und eine spannende Modeszene gibt. Ich denke an Barcelona oder Madrid, dort könnte ich mir gut vorstellen, den Sommer zu verbringen‘‘. ,,Ich möchte mein Praktikum in Mailand machen – der wohl schönsten und inspirierendsten unter den Modestädten Europas. Ich glaube, dass ich dort mein Interesse an Mode noch mehr vertiefen kann‘‘, erläutert Emily ihre Pläne für das bevorstehende Auslands-Praktikum. Die Erwartungen der Schüler*innen der internationalen Modeklasse im kommenden Jahr bezüglich ihrer Berufserfahrung im Ausland sind vielfältig. Gemeinsam verbindet sie, dass neben dem Vertiefen der praktischen Fähigkeiten in verschiedensten Fashion-Unternehmen in ganz Europa, es auch gilt, in diesen Wochen die Sprachkenntnisse zu verbessern, neue Kulturen kennenzulernen, Eindrücke zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen.

Anlässlich eines gemeinsamen Projekttages rund um den europaweit gefeierten ,,Erasmus Day‘‘, erstellten die Schüler*innen des 3. Jahrgangs der internationalen Modeklasse vorab Moodboards, die zeigen sollen, wohin die Reise geht und welche Interessen bestehen. Neben Modedesign, Einkauf und Sales, standen auch Marketing, Storedesign und Visual Merchandising hoch im Kurs. ,,Ich war selbst lange Zeit in England für die Auswahl von Praktikanten und Praktikantinnen im Fashionbusiness zuständig. Ich weiß daher, worauf es ankommt und was gefragt ist und gebe deshalb auch gerne diese Erfahrungen an unsere Jungdesigner weiter‘‘, betont Fachvorstand Michael Sellinger. Direktorin Elke Austerhuber erläutert die vielseitigen Förderungs-Möglichkeiten von Aufenthalten im europäischen Ausland durch das Erasmus-Plus-Programm der Europäischen Union, damit die Finanzierung des Auslands-Aufenthaltes gesichert ist. ,,Da unsere Schüler*innen der internationalen Modeklasse bereits ab dem ersten Jahrgang in der Arbeitssprache Englisch unterrichtet werden, sind sie optimal für den internationalen Modebereich vorbereitet. Ergänzt wird dies durch spannende Praxisprojekte, die stets auch einen Blick in die internationale Fashionszene erlauben‘‘, erläutert die Direktorin die Besonderheiten der internationalen Modeklasse in Hallein.

,,Da ich selbst bereits als Schülerin die vielseitigen Ausbildungs- und Finanzierungs-Möglichkeiten der Europäischen Union kennenlernen durfte, ist es mir ein Anliegen, den ´European Spirit` noch intensiver an der Modeschule Hallein zu leben. Wie vielseitig und international die Karriereverläufe der Absolvent*innen der Modeschule Hallein sich entfalten, zeigt sich auf der Weltkarte, die im Schulgebäude angebracht wurde. An jedem Standort, wo ein Schüler oder eine Schülerin, bzw. ein Absolvent oder eine Absolventin tätig ist, wird ein Fähnchen stecken. Wir freuen uns, dass sich die Karte bereits nach kurzer Zeit gefüllt hat. Damit wird wieder einmal bewiesen, dass die Modeschule Hallein auch in Europa als DAS Kompetenz-Zentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling wahrgenommen wird‘‘ unterstreicht Direktorin Elke Austerhuber. Der Europäische Geist rund um Erasmus Plus wurde damit in der Modeschule Hallein verankert und die Vorfreude auf das internationale Praktikum im Ausland ist bei sämtlichen Schüler*innen bereits entsprechend groß. – (MMag E.A.)

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Die internationale Modeklasse startet schon in Kürze ihre Praxis in ganz Europa. FOTO 2: Masken mal anders: Vorfreude auf das Auslands-Praktikum dank Erasmus Plus, einer Initiative der Europäischen Union. FOTO 3: Der Europäische Erasmus-Plus-Day wurde auch an der Modeschule Hallein gefeiert. – (Fotos: Modeschule Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Einer der bedeutendsten, kirchlich und weltlich regierenden Salzburger Fürsterzbischöfe war Paris Graf von Lodron. Geboren am 13. Februar 1586 in Rovereto im Trentino, starb er am 15. Dezember 1653 in Salzburg. Vor 401 Jahren, im November 1619, wurde er zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Unter seiner Regentschaft wurde unter anderem die Salzburger Universität gegründet, und mit einem Stiftungskapital von 70.000 Gulden ausgestattet. (Nebenbei: Amts-Vorgänger Markus Sittikus gab in 7 Jahren 70.000 Gulden für Damenschmuck aus!) Der Dom mit der bis dahin größten existierenden Marmorfassade, wurde fertiggestellt sowie künstlerisch ausgestaltet und Salzburg wurde aus den Wirren des 30jährigen Krieges herausgehalten. Weniger beeindruckend: Gegen ihren Willen, zwang Paris Lodron seine verwitwete Schwester, ins Kloster Nonnberg einzutreten, wo sie bis zu ihrem Tod festgehalten wurde. Wie bei seinen Amtsvorgängern und Amtsnachfolgern üblich, ließ auch Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron das Salzvorkommen des Dürrnberges plündern, in den Halleiner Salinen die Salzsole verdampfen und das Salz vorwiegend mit Schiffen auf der Salzach, aber auch mit Fuhrwerken auf dem Landweg, aus Hallein abtransportieren. Nur der Erlös aus dem Jahrhunderte währenden Salzverkauf ermöglichte es den Fürsterzbischöfen, ihre Residenz-Stadt Salzburg ungemein beeindruckend und prachtvoll, zum heutigen Welt-Kulturerbe auszugestalten.

So wie alle Fürsterzbischöfe vor und nach ihm, so nahm ebenso Paris Lodron in Hallein keinen einzigen Ziegel in die Hand, um hier irgendein repräsentatives Gebäude zu errichten. Dies geschah umso großzügiger in der Stadt Salzburg und auf der Festung Hohensalzburg. Die vernachlässigte Salinenstadt Hallein war und blieb immer ein Ort des Schreckens. So schrieb Franz Schubert in einem Brief, nachdem er Hallein besucht hatte: ,,Es war, als ob ich vom Himmel, der Stadt Salzburg, auf einen Misthaufen, die Stadt Hallein, gefallen wäre.‘‘ Während im vom Rauch und Dampf der Salinen zugedeckten Hallein blaßgesichtige, hohlwangige Frauen und Kinder aggressiv jeden Fremden in der Stadt anbettelten, verbrachte Fürsterzbischof Paris Lodron erholsame Tage in seiner Sommerresidenz (!), dem Palazzo Lodron in Nogaredo in der Nähe des Gardasees. Das imposante Palazzo-Gebäude, von Paris Lodron fürstlich ausgestaltet (!), ist noch heute im Besitz der Nachkommen Paris Lodrons. Hätte nicht der Verkauf des Halleiner Salzes ein Vermögen eingebracht, so hätte der Fürsterzbischof seine großen Vorhaben in Salzburg und seine Sommerresidenz-Träume niemals so großzügig verwirklichen können. Bis heute hat die Stadt Salzburg nichts unternommen, um ihre historische Schuld gegenüber Hallein, zumindest mit einer symbolischen Geste, ein wenig abzumildern…

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS
FOTO 1:
Der kirchlich und weltlich regierende Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron in Amt und Würden. FOTO 2: Die beeindruckend – auch mit dem Erlös aus dem Halleiner Salz – gestaltete, mittlerweile zum Weltkulturerbe erkorene Salzburger Altstadt in ihrer Pracht und Herrlichkeit. FOTO 3: Dazu der krasse Gegensatz: Die total vernachlässigte Halleiner Altstadt im Bereich der Kuffergasse – Schuberts ,,Misthaufen‘‘ (siehe oben). Nur wenn ein barmherziges Hochwasser herrschte, wurde der grauenvolle Exkremente-Unrat hinweggeschwemmt. FOTOS 4 und 5: Zwei Ansichten des Palazzo Lodron in Nogardo, umgeben von Weingärten. Das weitläufige Bauwerk diente Fürsterzbischof Paris Lodron als Sommerresidenz. – (Odo Stierschneider. Fotos: Tripadvisor).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


,,Es ist bedauerlich, dass sich im Halleiner Rathaus die dafür Zuständigen keine Gedanken darüber machten, wie man politische Ausschüsse – speziell jetzt in COVID-Zeiten – ins digitale Zeitalter transferieren kann. Die neue Salzburger Gemeindeordnung macht es möglich, jedoch in Hallein wurde dies, mit mehr als 10 Gründen dagegen, nun abgelehnt. Zumindest freut es mich, dass man jetzt den Ernst der Lage erkennt und Lösungen – als ´Brainstorming` beschrieben – erarbeiten will. Dies besonders, da unser entsprechender Antrag in der Gemeindevertretung im Mai dieses Jahres als widerrechtlich abgewiesen wurde‘‘, so Vizebürgermeister Florian Scheicher zur aktuellen Entscheidung des Bürgermeisters.


,,Ausschlaggebend war eine Sitzung des Bau- und Raumordnungs-Ausschusses Anfang November. Die Sitzung abzusetzen, wie beispielsweise den Kulturausschuss, kommt für mich nicht infrage. In der Bau- und Raumordnung dauern Widmungs-Verfahren und speziell der Kontakt mit der Aufsichts-Behörde ohnehin schon lange genug, hier möchte ich nicht aktiv mit einer Zeitverschiebung weiter dazu beitragen. Mein Zugang war klar: Wenn man der Bevölkerung rät, sich nicht in größeren Gruppen zu treffen, sollte die Politik – auch auf Gemeindeebene – Vorbild sein und ebenfalls auf Distanz setzen. Hier wäre eine Ausschuss-Sitzung – ohne nichtöffentlichen Teil auf der Tagesordnung – per Videokonferenz das Gebot der Stunde. Meines Erachtens hat der Landes-Gesetzgeber genau dafür die Rahmen-Bedingungen abgeändert. Eine Ablehnung wegen ´mangelnder Erfahrung im Bereich der Videokonferenz-Kultur` unter den Teilnehmern oder deshalb, weil die Gesetzesnovelle des Landtages nur als ´legistisch rasch behandelt, aber auf den normalen Legistikprozess verzichtet` beschrieben wird, lässt für mich keine Zuversicht erkennen, dass in Hallein die digitale Politik in naher Zukunft Einzug halten wird‘‘, erklärt der für Bau- und Raumordnung zuständige Ausschuss-Vorsitzende Gottfried Aschauer und fügt abschließend hinzu:

 

,,Die Ironie an der Sache ist ja, dass man im Halleiner Rathaus nicht davor zurückschreckt, anderen die Schuld zu geben und konkret auf COVID bezogen, anderen vorwirft, sich über den Sommer keine Gedanken gemacht zu haben, um Entwicklungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus scheint es für den Bürgermeister bei der Frage der digitalen Kommunikation via Facebook keine Hürden der Umsetzung zu geben. Ein Schelm der Böses denkt – geht es hier doch um die persönliche Schlagzeile des Bürgermeisters. Unser Vizebürgermeister Florian Scheicher hat bereits dem Bürgermeister mitgeteilt, dass es für die erste Novemberhälfte zu einem fraktionellen Austausch kommen muss, um hier endlich aufzuholen. Den diesbezüglichen Bau- und Raumordnungs-Ausschuss habe ich jetzt in der Salzberghalle anberaumt, um so für eine rasche politische Beratung, im Sinne der Projektbetreiber und Bauwerber, zu sorgen.‘‘ – (Presse-Aussendung der ÖVP Hallein).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Mit dem Zusammenschluss von Raiffeisenbank Hallein und Raiffeisenbank Oberalm zur Raiffeisenbank Hallein-Oberalm sowie mit Blick auf die derzeit laufenden Umbauarbeiten am Standort Hallein, wird das Jahr 2020 im Tennengau zu einem historisch herausragenden Raiffeisen-Jahr. Diese weitgreifenden Maßnahmen stehen unter dem wichtigen Motto: ,,Gemeinsam stark in die Zukunft: Zum Wohl unserer Kunden und unserer Region‘‘. Die Raiffeisenbank Hallein ist seit 14. September 2020 eine markante Baustelle. Künftig wird man hier im Erdgeschoß die Kunden mit 2-Berater-Teams noch besser und intensiver bedienen können. Einerseits durch die neuen, allen zeitgemäßen Ansprüchen entsprechenden Räumlichkeiten, andererseits durch erweiterte Beratungszeiten (nach Terminvereinbarung) von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 bis 19.00 Uhr. Im 2. Obergeschoß der Raiffeisenbank in Hallein entsteht ein Veranstaltungsraum für bis zu 60 Kunden – der moderne Weg, um wichtige Informationen kurzfristig einem breiten Kundenkreis persönlich zugänglich zu machen. Bis Mitte 2021 sollen die Bauarbeiten beendet sein.

Der ständig steigende Verwaltungsaufwand und die aktuellen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen, stellen Regionalbanken vor neue Herausforderungen. Darauf reagierten die Raiffeisenbank Hallein und die Raiffeisenbank Oberalm vorausblickend mit der Verschmelzung zur größeren und noch leistungsstärkeren Raiffeisenbank Hallein-Oberalm. Damit werden Verwaltungs-Aufgaben gebündelt und Zeit gewonnen, um die entscheidende und immer wichtiger werdende persönliche Beratung weiter auszubauen. Mit dem Zusammenschluss zur neuen Raiffeisenbank Hallein-Oberalm war klar: Ein gemeinsames Leitbild soll richtungsweisend für die Zukunft und die Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen sein. – Die oben stehenden Fotos dokumentieren verschiedene Bauphasen im Erdgeschoß der Raiffeisenkasse in Hallein.

1. VISION:
DANACH STREBT DIE
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM

o Gemeinsam stark
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm arbeitet gemeinsam mit Kunden, Funktionären, Mitgliedern und Mitarbeitern hervorragend zusammen. Sie entwickelt sich stetig weiter und wird dabei kompetenter, wettbewerbsfähiger, wirtschaftlich erfolgreicher, einflussreicher und bleibt dabei dennoch traditionsbewusst.
o Zum Wohle der Bankkunden
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm achtet auf hohe Beratungsqualität und bietet flächendeckende finanzielle Nahversorgung. Rasche, flexible Lösungen und Entscheidungen vor Ort werden für die Kunden der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm gewährleistet. Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm beobachtet Markt-Veränderungen und -Trends, agiert auch hier flexibel und rasch – und achtet darauf, Risiken zu minimieren.
o Zum Wohle unserer Region
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm vergibt Kredite für Wachstum in der Region und unterstützt regionale Wirtschaftstreibende/Betriebe sowie örtliche Vereine. Beiträge und Abgaben werden in der Region geleistet.

2. MISSION:
DAS IST DER AUFTRAG DER
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM
o
Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist eigenständig und unabhängig in ihren Entscheidungen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet ihren Mitgliedern Möglichkeiten mitzugestalten und mitzuentscheiden.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
steht für Stabilität und stärkt die Wirtschaft in der Region seit mehr als 100 Jahren.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist in ihren Bankstellen Hallein und Oberalm persönlicher Ansprechpartner
und legt großen Wert auf individuelle Lösungen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm  
bietet Beratungsqualität auf hohem Niveau – bedarfsgerecht und verlässlich.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet gesicherte und attraktive Arbeitsplätze.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
ist ein wichtiger regionaler Sponsor von örtlichen Vereinen und Schulen.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bezahlt ihre Abgaben und Steuern in ihren Standortgemeinden.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
bietet Kontinuität in Zeiten der Digitalisierung.
o Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
fühlt sich der Tradition verpflichtet.

3. WERTE:
DAFÜR STEHT DIE
RAIFFEISENBANK HALLEIN-OBERALM
o Wirtschaftlichkeit

Die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm ist ein verlässlicher Partner
für ein gesundes Wachstum.
o Vertrauen
Vertrauen ist der ständige Begleiter der Raiffeisenbank Hallein-Oberalm.
o Kundenorientierung
Kundenzufriedenheit steht für die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm
an oberster Stelle.
o Zusammenhalt
Gemeinsam mit Kunden, Funktionären, Mitgliedern und Mitarbeitern stellt die Raiffeisenbank Hallein-Oberalm die Weichen für morgen.
o Leidenschaft
Mit Freude und Begeisterung leben alle in der
Raiffeisenbank Hallein-Oberalm ihre genossenschaftliche Tradition.
                                                                                  (Odo Stierschneider. Fotos: OST)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Das Corona-Virus breitet sich in Salzburg wieder weiter aus, inzwischen sind 95 von 119 Gemeinden betroffen, das entspricht dem Höchststand im vergangenen März. Übertroffen wurde dieser allerdings in Bezug auf die bestätigt aktiv infizierten Personen im Bundesland, hier wurde erstmals die 1000er-Marke überschritten. Die gute Nachricht: Die Hospitalisierung bleibt seit einigen Tagen stabil, allerdings rechnet die Landes-Sanitätsdirektion hier mit einer Verzögerung der Steigerung von ein paar Wochen. Die Tennengauer Gemeinde Kuchl steht, wie berichtet, seit Samstag Mitternacht unter Quarantäne, der Zugang zur Gemeinde wird, wie unser Foto dokumentiert, streng kontrolliert. Auch der gesamte Tennengau ist stark betroffen. Aber: Das Corona-Virus breitet sich nun auch im Pongau und Flachgau wieder stark aus.

 

Hier die Zahlen vom Sonntag, 18. Oktober 2020, Stand 11 Uhr: Im Bundesland Salzburg wurden 3.574 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, es gibt 1.020 aktiv infizierte Personen im Land. Die Bezirksaufteilung: Knapp an der Spitze derzeit noch der kleinste Bezirk Tennengau mit 288, gefolgt vom Flachgau, der mit 287 nur noch eine (!) Stimme dahinter liegt, Pongau 215, Stadt Salzburg 151, Pinzgau 54 und Lungau 25. Derzeit sind 31 Covid-19-Patienten im Spital, weitere 5 werden auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 ist auf 46 gestiegen. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,35, das bedeutet, die Verdoppelungszeit liegt bei 15 Tagen.

 

Die Zahl der aktiv infizierten Personen, hochgerechnet jeweils auf 100.000 Einwohner: Es führt nach wie vor der Tennengau mit 471,8, es folgen Pongau 262,3, Flachgau 186,3, Lungau 123,5, Stadt Salzburg 97,4 und Pinzgau 61,6. ,,Derzeit nimmt hier der Tennengau noch deutlich den ersten Platz ein, allerdings ist die Entwicklung im Pongau und Flachgau sehr dynamisch“, so Gernot Filipp, der Leiter der Salzburger Landesstatistik. Die 7-Tage-Inzidenz nach Bezirken: Tennengau 361,6, Pongau 224,1, Flachgau 150,5, Lungau 79, Stadt Salzburg 58,1 und Pinzgau 50,2. Landesweit beträgt der Wert 140,2, das bedeutet nach Tirol im Vergleich mit den Bundesländern den zweithöchsten Wert. Um die Gemeinden, die verschiedene Einwohnerzahlen haben, vergleichen zu können, nimmt man die aktiven Fälle pro 100.000 Einwohner. Hier die vier am meisten belasteten Gemeinden im Bezirk Hallein: Kuchl 1.641, Krispl 1.373, Adnet 745, und Scheffau 566. Die absoluten Zahlen der 5 derzeit vom Covidvirus am stärksten betroffenen Gemeinden im Land Salzburg: Kuchl 121 aktiv infizierte Personen, Großarl und St. Martin am Tennengebirge je 42, Adnet 27, Koppl 23. – (OST, Presse-Ausendung mit Foto: Salzburger Landes-Korrespondenz).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Zahlreiche Corona-Neuinfektionen haben dem Tennengau in den vergangenen Tagen einen unerfreulichen Spitzenplatz in Österreich eingebracht, die „Corona-Ampel“ leuchtet nun rot. Ein positives Testergebnis – das bedeutet teilweise Dutzende zusätzliche enge Kontaktpersonen und jede Menge Arbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Hallein. „Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, wir sind Montag bis Sonntag beinahe rund um die Uhr im Einsatz“, so Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

 

„Guten Tag, Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Sie sind leider positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Darf ich kurz mit Ihnen einen Fragebogen durchgehen?“ Diesen Anruf will wohl niemand erhalten, aber schnelles und effizientes Erheben der Kontaktpersonen sowie diese rasch in häusliche Quarantäne zu schicken, das ist der Schlüssel, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu unterbinden.

 

GROSSTEIL DER BEVÖLKERUNG
IST HILFSBEREIT UND VERSTÄNDNISVOLL

„Der Großteil der Bevölkerung macht mit, hat teilweise die Listen schon parat. Leider kommt es aber auch vor, dass aus verschiedenen Gründen bewusst Kontaktpersonen verschwiegen werden. Dabei geht es uns niemals darum, Schuldige zu suchen, sondern einfach nur darum, effektiv die Infektionskette zu unterbrechen. Es kann ja niemand etwas dafür“, betont Julian Engel. Er leitet die Gruppe Öffentliche Gesundheit, Verkehr und Sicherheits-Verwaltung in der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Hauptmission seit sieben Monaten: Organisation, Schulung und Kontakt-Erhebungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei wird derzeit in Hallein nicht nur jede Hand, sondern jedes Ohr am Headset gebraucht. „Das ganze Haus hilft zusammen, Unterstützung kommt auch vom Bundesheer, dem Arbeitsmarktservice und seit einigen Tagen auch von Kollegen der Bezirkshauptmannschaft Zell am See“, so Engel. Das Bundesheer stockt hier die Unterstützung von drei auf acht Soldaten auf. Mit im Team ist auch Anna Aschauer, die sich aus Überzeugung oft Tag und Nacht für die Gesundheit anderer einsetzt. „Wir sind sehr nett, das kann ich garantieren. Und ich weiß einfach, dass es nichts nützt, Kontakte zu verschweigen, nur weil man niemanden reinreiten möchte. Ganz im Gegenteil. Falls dadurch noch mehr Infektionen passieren, weil jemand unwissend unter Leute geht, so ist das doch weitaus schlimmer“, ist Anna Aschauer überzeugt.

 

BEZIRKSHAUPTMANN LOBT GROSSARTIGE LEISTUNG
SEINER MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN

Der Tennengauer Bezirkshauptmann Helmut Fürst spricht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großes Kompliment aus. „Mittlerweile sind mehr als die Hälfte mit dem Thema Corona befasst, die meisten davon im Contact Tracing. Hier wird detektivische Arbeit geleistet, einfühlsam und gleichzeitig professionell. Und nicht nur das. Jedes positive Testergebnis muss genau eingetragen und in speziellen Programmen abgearbeitet werden“, erklärt der Bezirkshauptmann. Gleichzeitig müssen in Hallein wesentliche Aufgaben der Bezirkshauptmannschaft parallel dazu weiter erledigt werden, vom Ausstellen eines Führerscheins für Lastkraftfahrer über Maßnahmen bei Gefahr im Verzug, bis hin zu Betriebsanlagen- und Bauverhandlungen. „Es heißt, dass sich in einer Krise die besten und die schlechtesten Eigenschaften von Menschen zeigen. Ich bin einfach nur stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gerade jetzt von ihrer besten Seite zeigen. Allein aus diesem Grunde konnten wir in dieser herausfordernden Zeit unsere Aufgaben bis dato bewältigen“, betont Bezirkshauptmann Fürst. – Auf den
obenstehenden Fotos der Gruppenleiter für den Bereich Öffentliche Gesundheit, Verkehr und Sicherheitsverwaltung Julian Engel der Bezirkshauptmannschaft Hallein und Anna Aschauer vom Contact Tracing Team. – (Presseaussendung mit Fotos: BH Hallein.)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


,,Eine dramatische Entwicklung,‘‘ ,,Die Situation läuft hier völlig aus dem Ruder,‘‘ mit diesen Feststellungen des Landeshauptmannes im Vorfeld, wurde im Bezirk Hallein die bisher weiträumig einzigartige Quarantäne der Gemeinde Kuchl von Samstag, 17. Oktober 2020 Null Uhr, bis Sonntag, 1. November 2020 angeordnet. Die kleine Gemeinde Kuchl riss aufgrund ausufernder Corona-Infektionen den gesamten Tennengau mit in die Stufe Rot (,,Sehr hohes Risiko‘‘) der Corona-Ampel. Die Neu-Ansteckungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner sowie die Veränderung zur Vorwoche zeigen schonungslos die erschreckende Situation im Tennengau. Die Poleposition besetzt landesweit unangefochten (Werte vom Samstag, 17. Oktober) der Tennengau mit 397,4 Corona-Infizierten und 185,8 Neu-Ansteckungen während der vergangenen 7 Tage. Daher Ampelfarbe Rot. Dahinter folgen (Werte vom Freitag, 16. Oktober) der Pongau mit 152,7 /+103,4 sowie der Flachgau mit 65,1/+22,8, dies bescherte beiden Gauen die Ampelfarbe Orange. In Stadt Salzburg, Pinzgau und Lungau herrscht die Ampelfarbe Gelb – die Bestfarbe Grün hat sich aus dem gesamten Bundesland verabschiedet. In ganz Österreich gibt es derzeit 4 Regionen, in denen die Corona-Ampelfarbe Rot leuchtet: Von West nach Ost sind dies Innsbruck/Stadt, Innsbruck/Land, der Tennengau und Wels/Stadt.

KUCHL IN QUARANTÄNE VON
17. Oktober bis 1. NOVEMBER 2020

Am Donnerstag, 15. Oktober, um 10,15 Uhr, kündigte Landeshauptmann
Wilfried Haslauer an, dass über die Gemeinde Kuchl angesichts deren alarmierender Corona-Rekordwerte, die Quarantäne verhängt wird. Ab Samstag, 17. Oktober Null Uhr, ist damit Kuchl einschneidenden Maßnahmen unterworfen. Dann gilt in Kuchl ein allgemeines Einreise- und Ausreiseverbot, das von der Exekutive überwacht wird. Besonders unangenehm: Auch Pendler sind von dem Verbot betroffen. Natürlich gibt es notwendige Ausnahmen für lebenswichtige Bereiche wie etwa Einsatz-Fahrzeuge von Rotem Kreuz und Feuerwehr, Arzt-Besuche, Transporte im Lebensmittel-Bereich, Warenzulieferung oder Müllabfuhr. Eltern dürfen den Kindergarten nicht mehr betreten. Kuchler, die sich auswärts der Gemeinde eine selbständige Existenz aufgebaut haben, privat aber in Kuchl leben, müssen sich nun außerhalb von Kuchl für die Zeit der Quarantäne eine Unterkunft besorgen. Ab Montag müssen die Oberstufen-Schüler im Bezirk Hallein wieder von zu Hause aus, ihren Lernstoff bearbeiten. Dieses Distance-Learning gilt auch im Pongau und Flachgau. Betroffen sind Schüler ab der 9. Schulstufe an Gymnasien, Berufsschulen und berufsbildende mittlere und höhere Schulen. Nachdem es in den Volksschulen kaum Corona-Infektionen gibt, wird der Schulbetrieb wie gewohnt weitergeführt.

EIN HORROR: AUFRUFE ZUM BOYKOTT DER
BEHÖRDLICH VERFÜGTEN MASSNAHMEN

Die Gastronomie muss nun in den Lokalen eine Gäste-Registrierung vornehmen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Lokale bis 22 Uhr geöffnet bleiben können. Weigert sich ein Lokalbesitzer, die Registrierung vorzunehmen, dann bleibt sein Lokal geschlossen. Für die Landes-Sanitätsdirektorin Petra Juhasz besteht kein Zweifel daran, dass die Quarantäne-Maßnahmen gegenüber Kuchl gerechtfertigt sind. Auch sie bezeichnet die Situation im Tennengau als dramatisch. Sie verweist darauf, dass trotz der extremen Infektionszahlen im Bezirk Hallein, die Maßnahmen dagegen, völlig unverständlich, von Teilen der Bevölkerung nicht mitgetragen werden. Im Gegenteil: Es gibt in den sozialen Netzwerken Aufrufe zum Boykott der behördlich verfügten Maßnahmen. Während man noch über den Geisteszustand der Verweigerer spekuliert, ergänzt die Landes-Sanitätsdirektorin: ,,Wir gehen davon aus, dass Menschen, obwohl sie aufgrund der bekannten Merkmale wissen, dass sie positiv sind, dennoch keinen Test machen lassen! Wenn dadurch beispielsweise das Virus auf ein Seniorenheim übertragen wird, so wie bereits in Kuchl, dann ist dies fatal.‘‘ Auch die Kontakt-Nachverfolgung bei infizierten Personen, das sogenannte Contact Tracing, erweist sich als erhebliches Problem. Derzeit konzentrieren sich die Gesundheits-Behörden darauf, Personen nach positiven Tests und deren unmittelbare Kontakt-Personen in Quarantäne zu schicken. Wobei auch das Bundesheer, im Rahmen eines Assistenz-Einsatzes im Bereich der Kontakt-Nachverfolgung, die Bezirkshauptmannschaft Hallein unterstützt. Dazu Markus Bender, Sprecher des Militärkommandos: ,,Ich gehe davon aus, dass Hallein von drei auf acht Soldaten verstärkt wird!‘‘ Wieso es jedoch ausgerechnet in Kuchl zu einer derart extremen Ausweitung der Coronafälle kommen konnte, darüber rätselt auch Bürgermeister Thomas Freylinger: ,,Das kam sehr überraschend, da sind noch immer viele Fragen offen‘‘. – (Odo Stierschneider, Fotos: Panomedia, verfremdet durch OST).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen ist im Bundesland Salzburg besorgniserregend, aber besonders im Tennengau dramatisch. Die Eckdaten zum Vergleich: Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit im Bezirk Hallein bei 284,4, in Salzburg bei 93,1, in Wien bei 150,3, in Österreich bei 84,4 und in Deutschland bei 29,6. Für diese Tendenz steil nach oben (!) ist noch kein Ende in Sicht, weder für den Tennengau, noch speziell in Kuchl, wo nun auch im Seniorenwohnhaus mehr als 15 Bewohner und Mitglieder des Personals positiv getestet wurden. Der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp liefert einen dramatischen Überblick.

 

Die salzburgweiten Zahlen mit Stand 15. Oktober 2020, 7.20 Uhr: In Salzburg wurden bisher 3.064 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Neuinfektionen sind in den vergangenen Tagen teils auf mehr als 130 pro Tag hinaufgeschnellt. Aktuell gib es im Bundesland 670 bestätigt aktiv infizierte Personen. Die Bezirksaufteilung: Tennengau 211, Pongau 142, Flachgau 127, Stadt Salzburg 125, Pinzgau 44 und Lungau 21. 44 Personen sind bis dato in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 31 befinden sich im Krankenhaus, zusätzlich vier auf der Intensivstation. Bisher wurden fast 98.000 Tests durchgeführt, es sind derzeit zirka 900 pro Tag. Ende März 2020, also in der bisherigen Corona-Hochphase in Salzburg, gab es in der Spitzenzeit 120 Neuinfektionen. Nun, Mitte Oktober, wurde an einzelnen Tagen die 130er-Marke überschritten, aber auch der Durchschnitt steigt markant.

 

Um die Lage und Entwicklung in Ländern und Regionen vergleichen zu können, nehmen die Experten die so genannte 7-Tages-Inzidenz. Das sind die durchschnittlichen Neuinfektionen pro Tag der vergangenen sieben Tage. Der Bezirk Hallein liegt hier bei 284,4. Zum Vergleich: Salzburg 93,1, Österreich 84,4 und Deutschland 29,6. Von den aktuell 670 aktiv infizierten Personen in Salzburg entfallen 211 auf den Tennengau (am 1. Oktober 71). Und davon wiederum 87 auf Kuchl. Insgesamt sind in Salzburg knapp 2.600 Personen als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne oder verkehrsbeschränkt, davon mehr als 500 in Kuchl. Diese Gemeinde ist nach wie vor der Hotspot im Bezirk Hallein. In Kuchl sind inzwischen 87 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert, es gab insgesamt bis dato 146 positive Tests. Die Gemeinde mit ihren 6.700 Einwohnern ist aber nicht mehr allein der ,„Hotspot“. Weitere stark betroffenen Gemeinden im Bezirk Hallein sind inzwischen auch Golling, Scheffau, St. Koloman, Krispl, Adnet und Hallein. – (Landes-Korrespondenz Salzburg, Foto: Landes-Korrespondenz Salzburg)

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Drohend schwebt eine Warnung Deutschlands vor Reisen nach Österreich im Raum. Diese wird schlagend, wenn in einer Region innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern 50 Corona-Neuinfektionen auftreten. Österreichweit betrug die Zahl am 13. Oktober 80,6. Im Land Salzburg lag der Wert bereits bei 68,9. Der Tennengau mit dem Corona-Hotspot Kuchl verzeichnete unfassbare 202,2 Neuinfektionen! Der Dank gilt Deutschland, dass es bis jetzt stillgehalten hat. Der Vorwurf trifft alle, die sich trotz unzähliger Aufrufe weiterhin so leichtsinnig und verantwortungslos verhalten, als ob es das Coronavirus überhaupt nicht gebe. Die Tageszeitungen ,,Salzburger Nachrichten‘‘ und ,,Salzburg Krone‘‘ räumten am Dienstag, 13. Oktober ihre Titelseiten leer, um Platz zu schaffen für Fotos und Text betreffend den immer heißer aufflammenden Corona-Brandherd Kuchl im Bezirk Hallein. Die ,,Salzburger Nachrichten‘‘ präsentierten auf der Frontseite ihrer täglichen Lokalbeilage die Schlagzeile ,,17-Uhr-Sperrstunde regt in Kuchl auf‘‘, die ,,Salzburg-Krone‘‘ veröffentlichte auf der ersten Seite unter dem Titel ,,Das letzte Bier ist gezapft‘‘ ein Foto des Kuchlers Michael Fallnhauser, Inhaber der Bar ,,Leichtsinn‘‘ und dessen Aussage, dass er sein Lokal (aufgrund der über Kuchl verhängten Sperrstunde bereits ab 17 Uhr) vorerst schließen werde.

Im Kultur-Teil der großformatigen ,,SN‘‘ lautete am 13. Oktober die Hauptmeldung: ,,Kulturherbst zwischen Sorge und Zuversicht – wie reagieren große Kultur-Institutionen auf das Veranstaltungsverbot im Salzburger Tennengau?‘‘ Und Kultur-Chefin Hedwig Kainberger leitete in der Kolumne ,,Strandpunkt‘‘ ihre Darlegungen mit folgender Passage ein: ,,Alles absagen! Das Veranstaltungs-Verbot wie jetzt im Tennengau könnte ein Testballon dafür sein, wie wir in den nächsten Monaten auf zunehmende Corona-Infektionszahlen reagieren können und sollen. Die Lokalbeilage der ,,SN‘‘ am 13. Oktober hätte eigentlich den Zeitungstitel ,,Tennengauer Corona-Nachrichten‘‘ tragen müsse