In der Wetterküche dort ganz ganz oben über den Wolken, ist heuer, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER feststellen musste, leider einiges schiefgelaufen. Es begann damit, dass in Hallein der aktuelle Winter erst am 21. Jänner 2022, mit einigen Zentimetern Schnee begann. Ein Horror, wenn man bedenkt, dass noch vor wenigen Jahrzehnten der erste Schneefall schon Ende September / Anfang November einsetzte. Der aktuelle späte Schneefall, bereitete jedoch den Wetter-Spezialisten einiges Kopfzerbrechen. Denn der wenige Schnee kam nicht nur von oben, nein, er kam auch von unten! Und schneite somit alles von oben und auch von unten zu. Dazu unser obenstehendes Foto. Während die Wetterspezialisten noch rätseln, wie dieses Wetter-Phänomen in Hallein zustande kam, gibt es auch schon die ersten Erklärungsversuche. Der Glaubwürdigste lautet so: die Erde stand kurz auf dem Kopf, so dass es auch von unten schneite, womit beide Metallteile auf unserem Foto angeschneit wurden. – (Text und Foto: Odo Schneeschneider).

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Die regelmäßig zur Nachtzeit an den Ufern der Salzach im Stadtgebiet von Hallein stattfindenden Nackt-Partys, besitzen bekanntlich einen bereits über die Europäische Union weit hinaus reichenden, hervorragenden Ruf. Immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der einschlägigen Szene finden ihren Weg nach Hallein, um sich bei den wilden Sex-Veranstaltungen so richtig auszutoben. Im ungehemmten Gewoge der heißen Nächte sind längst schon Angehörige aller Rassen – weiß, schwarz, gelb, rot, braun, violett und grün – vertreten und begeistern durch ihren leidenschaftlichen Einsatz. Da werden natürlich die hinderlichen Kleidungsstücke abgeworfen und nach der Hitze der Nacht, oftmals nicht mehr gefunden – dazu das obenstehende Foto. Das Halleiner Fundamt quillt längst über durch die aufgefundenen Kleidungsstücke, welche mittlerweile die zusätzlich angemietete Salzberghalle bereits bis hinauf zum Plafond füllen. Wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ informiert wurde, werden angesichts dieser gravierenden Platznot schon seit geraumer Zeit an alle Interessierten die aufgefundenen Textilien – vom groben Herren-Wintermantel bis zur mit Edelsteinen geschmückten Damen-Unterwäsche – kostenlos abgegeben. Erforderlich dazu ist lediglich ein Einkommensnachweis, welcher bestätigt, dass die Interessentin / der Interessent, monatlich nicht mehr als Sextausend-sexhundert-sexundsexig (6.666) Euro netto verdient. Dazu passt noch eine eben über den Fernschreiber der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ hereingekommene Meldung. Die Halleiner Sex- und Sitten-Polizei hat angekündigt, dass sie ihre Amtsräume aus der Stadt auf die Uferböschung der Salzach verlegen wird, um dort künftig das erotische Geschehen sofort mit Fotoapparaten und Filmkameras dokumentieren zu können. Das Erotik-Material wird an das einschlägige Fachmagazin ,,Playgirl‘‘ verkauft. Seriöse Hochrechnungen ergaben, dass damit die Halleiner Sex- und Sittenpolizei zur finanziell wohlhabendsten Institution der Stadt Hallein, des Landes Salzburg, Österreichs und der Europäischen Union aufsteigen wird. – (Text und Foto: Odo Sittenschneider).

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Hallein suchte und fand nun völlig neue Wege, um der anhaltenden und unverständlichen Impfungs-Verweigerungs-Sturheit in der Bevölkerung, nun endgültig entgegen zu treten. Es werden daher im Stadtgebiet von Hallein dutzende Impfmöglichkeiten an allen möglichen und bisher unmöglichen Orten angeboten – die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ liefert einen ersten komprimierten Exklusiv-Überblick, den Sie in allen anderen Medien vergeblich suchen werden. So ist nun im Halleiner Rathaus der schöne Sitzungssaal für die Impfung geöffnet, Gläubige können sich ab sofort in der Stadtpfarrkirche impfen lassen und für die Freunde der Kultur werden das Keltenmuseum, das ,,Stille-Nacht‘‘-Museum sowie die Festspiel-Bühne auf der Pernerinsel für den Stich geöffnet. Jederzeit zugänglich sind die Freiluft-Impfstationen auf dem Schöndorferplatz, auf dem Bayrhamerplatz, auf dem Kornsteinplatz und die Impfstraße entlang der Fußgängerzone – allerdings nur bei Schönwetter. Auf den Sportanlagen und im Freibad werden sportliche Typen gestochen. Natürlich wird auch in allen Gaststätten der Stadt geimpft, ganz nach Wunsch vor oder nach der Konsumation. Für die Autofahrer halten Impf-Kommandos die Spritze auch in den Tiefgaragen – hier dürfen Ungeimpfte zwar einfahren, aber nicht mehr ungeimpft ausfahren – jederzeit bereit. Wer will und kälteunempfindlich ist, kann sich auch im Wasserbecken des Zeiserlbrunnens oder in den Schwimmbecken des Freibades impfen lassen. Für diejenigen, die in Hallein einkaufen gehen und angeblich keine Zeit für eine Impfung haben, wird ab sofort in jedem Geschäft der Stadt Hallein eine Impfmöglichkeit geboten. Für die Härtesten stehen die halbgefüllten Laderäume der Müllabfuhr oder die Impfstraßen in den öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt für eine Impfung zur Verfügung. Einen Impfungs-Sonderservice bietet auch die Stadtpolizei Hallein. Auf Wunsch kann man sich, mit Handschellen gefesselt, von der Polizei zur Impfung abführen lassen und wird nach der verabreichten Dosis auch wieder nach Hause gebracht. Allen abenteuerlich Veranlagten, denen das alles nicht genügt, können sich auch im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg bei der Rutschen-Impfstraße den wichtigen Stich verabreichen lassen. Romantiker und Verliebte werden während der romantischen Floßfahrt über den unterirdischen Salzsee geimpft. Für die Mutigsten jedoch steht, abgeseilt hinunter in die Mitte der Felswand des Kleinen Barmsteins, ein schwindelfreies Impfungs-Team bereit. Falls auch Sie noch immer ungeimpft sind, für welche dieser zahlreichen, attraktiven und bestechenden Impfungs-Möglichkeiten werden Sie sich wohl entscheiden? Das obenstehende Foto stellt eine absolute Weltsensation dar. Es zeigt nun endlich das wahre Gesicht der Corona-Viren. Erst nach 199,864.000facher Vergrößerung, konnte es weltweit erstmals in der Landesklinik Hallein, sichtbar gemacht und für die Viren-Redakteure der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ exakt fotografiert werden. (Odo Virenschneider, Foto: Fotografisches Bildlabor La-kr-an 5400).

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Natürlich ist alles noch streng geheim. Natürlich wird bei Nachfrage noch alles abgestritten und geleugnet. Spitzenbeamte des Halleiner Rathauses und Spitzenkräfte des Halleiner Salzbergwerkes wissen bei Anfragen natürlich offiziell nichts. Überhaupt nichts. Rein gar nichts. Doch den geheim installierten Überwachungs-Kameras und den ebenso geheim eingebauten Abhöranlagen der Satire-Redaktion des Salzschreiber entgeht eben gar nichts. Auch nicht, dass bereits angesichts der größten Sensation im Halleiner Salzbergwerk auf dem Dürrnberg, ein erbitterter, streng geheim geführter Machtkampf zwischen den Städten Hallein und Salzburg tobt. Neujahrsfriede? Ein unbekanntes Wort, wenn es um das bisher größte bekannte Goldvorkommen der Welt oben auf dem Dürrnberg geht. Welches im bisher tiefsten Punkt der Bergwerksstollen auf dem Halleiner Dürrnberg entdeckt wurde. Eine riesige Höhle, erfreulicher Weise noch auf österreichischem Staatsgebiet und auf dem Gemeindegebiet der Stadt Hallein, enthält ein gigantisches, massives, völlig reines Goldvorkommen mit dem Volumen eines fünfstöckigen Mehrfamilien-Wohnblocks – dazu das Exklusivfoto oben, welches von einer Geheimkamera in die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ übermittelt wurde.

Wieso kam es überhaupt zu dem – absolut geheim geführten – Goldkrieg mit der Stadt Salzburg? Schließlich liegt der unterirdische Goldschatz doch eindeutig auf Halleiner Gemeindegebiet. Nun, Schuld daran trägt die seit kurzem durch die Bergwerksbesitzer selbst leichtfertig eingeführte, völlig falsche, unrichtige und irreführende Bezeichnung ,,Salzwelten Salzburg‘‘. Der Begriff ,,Salzwelten Hallein‘‘ erschien ihnen zu armselig, zu wenig attraktiv, zu unbedeutend, zu wenig werbewirksam. Damit erhebt die Stadt Salzburg jetzt natürlich den Alleinanspruch auf den unfassbaren Rekord-Goldfund. Dies lässt sich aber die Stadt Hallein klarer Weise nicht bieten. Vorsorglich wurde das Bundesheer angefordert, um die Grenzen rund um die Stadt Hallein gegen mögliche Angriffe aus der Stadt Salzburg mit schweren Waffen abzuwehren. Die freiwillige Stadtfeuerwehr Hallein wurde bewaffnet und führt mit Begeisterung bereits militärische Manöver durch. Auch alle anderen Einrichtungen der Stadt wie Schulen und Kindergarten werden bereits vorbildlich militärisch ausgebildet. Auf Anordnung der Stadt Hallein wurden im Salzbergwerk bereits tausende Salzbomben hergestellt, die im Falle des Falles auf die Stadt Salzburg abgefeuert werden können. Doch soweit sollte es wohl nicht kommen – es sind bereits Sondierungs-Gespräche zwischen den Bürgermeistern von Hallein und Salzburg geplant – und jeder der beiden Herren hat vorsorglich eine riesengroße Friedenspfeife mit im Gepäck… – (Text und Foto: Odo Salzschneider).

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Dringend erforderlich: Die längst schon (seit der Keltenzeit) überfällige politische Teil- und Total-Neuordnung in der Bezirks-haupt-zentral-Metropole Hallein. Es sind, wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ durch Einbruch in den Geheim-Panzerschrank des Halleiner Geheimdienstes exklusiv in Erfahrung bringen konnte, einschneidende finanzielle Maßnahmen angesagt. Intensiv wird derzeit in der Rathaus-Wildgehege-Vertretung an den geplanten politischen Teil-Abschüssen von Rotwild (SPÖ), Schwarzwild (ÖVP), Blauwild (FPÖ), Grünwild (Grüne), Rosawild (Neos) und Violettwild (Basis) getüftelt. Ursprünglich sollten aus Kostengründen, die Mandatare jeder in der Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung vertretenen Partei, um 50 Prozent verringert werden.
Damit sollten die exorbitant hohen Speise- und Getränkekosten während der Sitzungen der Gemeinde-Zertretung deutlich reduziert werden.


Aber: In der brutalen, beinharten, in Parteien zerlegten politischen Realität, sieht die Sitze-Verteilung in der Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung derzeit folgendermaßen aus: Rotwild 9 (einschließlich Oberbefehlshaber der Stadt Hallein), Schwarzwild 9, Violettwild 3, Grünwild 3 und Rosawild 1. Da erkennen mathematisch Geschulte bereits auf den ersten Blick das unlösbare Problem: Wie will man den Rotwild-Bestand von 9 Exemplaren halbieren? Wie will man den Schwarzwild-Bestand von 9 Exemplaren halbieren? Wie will man den Violettwild-Bestand von 3 Exemplaren halbieren? Wie will man den Grünwild-Bestand von 3 Exemplaren halbieren? Wie will man den Rosawild-Bestand von 1 halbieren? Eine richtige Sensation also: Die Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung ist nicht halbierbar also unhalbierbar. Sie kann somit nicht in zwei Hälften geteilt werden. Was also tun? Mathematik-Genies heraus an die glühendheiße Front!

Rot, schwarz, violett, grün und rosa eingefärbte Star-Mathematiker setzten sich zusammen und begannen zu tüfteln. 9 SPÖ, 9 ÖVP, 3 Basis, 3 Grüne, 1 Neos – eine Halbierung war unmöglich. Daher einfach alle zusammenzählen und erst dann in zwei Hälften teilen: 9 + 9 + 3 + 3 + 1 = 25. Eine Halbierung ist wiederum unmöglich. Also dann zumindest eine Viertelung? Ebenso! Eine Fünftelung der Gesamtzahl der Gemeinde-Zertretung würde bei jeder der fünf Parteien nur noch einen Gemeinde-Zertreter oder eine Gemeinde-Zertreterin übriglassen. Da protestieren natürlich die Angehörigen der stärkeren Rotwild- und Schwarzwild-Fraktionen. Besser sieht es bei einer Drittelung aus, sie brächte eine kolossale Kostenersparnis: 3 SPÖ, 3 ÖVP, 1 Basis, 1 Grüne – doch was passiert mit der Neos-Lady? Soll die Bedauernswerte vielleicht gedrittelt werden? Also es liegt wieder einmal an einer Frau, dass große geniale politische Vorhaben, die Hallein entscheidend positiv verändern könnten, nicht zu realisieren sind. Die Stadt Hallein wird also weiterhin, so wie bisher, mit der Aufteilung 9 Stück Rotwild, 9 Stück Schwarzwild, 3 Stück Basiswild, 3 Stück Grünwild und 1 Stück Neoswild ihr Auslangen finden müssen.

Es sei denn, der Oberbefehlshaber im Halleiner Rathaus reißt einen Lotto-Millionengewinn auf und entschließt sich selbstverständlich, die Zahl der Gemeinde-Zertreter zu verdoppeln. Dann hätten wir also 18 Stück Rotwild, 18 Stück Schwarzwild, 6 Stück Basiswild, 6 Stück Grünwild und 2 Stück Neoswild – insgesamt also 50 Stück! Jetzt könnte die Stadtregierung ihre Einsparungs-Bemühungen überzeugend an den Tag legen. Denn die 50 Gemeinde-Zertreter lassen sich jetzt mühelos halbieren auf 9 Stück Rotwild, auf 9 Stück Schwarzwild, 3 Stück Basiswild, 3 Stück Grünwild und 1 Stück Neoswild. Die damit verbundene Einsparung von 25 hochbezahlten Gemeinde-Zertretern und Gemeinde-Zertreterinnen wären jedenfalls sensationell hoch und würden die Finanzkraft der Stadt Hallein – im Vergleich zu jetzt – in ungeahnte Höhen treiben! Heißer Tip: Dieses Rezept, um Millionen zu scheffeln, sollten auch die anderen Gemeinden im Bezirk Hallein schleunigst übernehmen! – (Odo Verschneider, Foto: EU-Bank).

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Wir zitieren aus einem Leserbrief: ,,Sehr geehrte Satire-Redaktion des Salzschreiber! Wir möchten Sie über ein ungewöhnliches Ereignis informieren: Im Advent, knapp vor Weihnachten, stellten wir geschockt fest, dass unser schöner Lichterbaum verschwunden war. Wir hielten in unserer Umgebung Nachschau, aber vergeblich. Er war und blieb verschwunden – bis dann unser Lichterbaum nach wenigen Tagen und Nächten wieder da war, am gewohnten Platz, so wie in den vergangenen Jahren. Er tat so, als ob nichts geschehen wäre und leuchtete so schön, wie wir es gewohnt waren – vielleicht sogar noch schöner als bisher. Doch als wir ihn alle voller Begeisterung und Wiedersehensfreude umrundeten, da bemerkten wir, dass unser Adventbaum nicht mehr alleine war, er hatte, vorerst von uns völlig unbemerkt, einen kleinen Adventbaum zur Welt gebracht! Der Kleine wurde natürlich sofort der Liebling aller. Aber es quälen uns auch insgeheim sehr dunkle, finstere und unmoralische Gedanken. Wann und wo hatte unser Adventbaum es mit einem anderen getrieben und den Adventbaum-Winzling zur Welt gebracht? Als wir im Haus der Adventbaum-Natur in Salzburg den Vorfall schilderten, da wollten die dort nur die Polizei verständigen, da sie annahmen, wir wären aus der Abteilung für Geisteskranke in der Nervenklinik entflohen. Es gelang uns aber doch, die Geschockten zu beruhigen, so dass wir unbehelligt das Haus der Adventbaum-Natur wieder verlassen konnten. Wir haben jedenfalls insgeheim und unauffällig eine Überwachungskamera installiert, um das nächste Liebes-Abenteuer unseres Adventbaumes für die Wissenschaft festzuhalten. Mit besten Grüßen Nadeline Fichtner.‘‘ – (Odo Baumschneider, Foto: Tannenberger).

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Erstmals gibt es heuer am Nikolaustag im Tennengau einen sensationellen Aufmarsch der Welt-Prominenz – und zwar oben auf der Gipfel-Wiese des Schlenken! Dort wird auf dem Gipfel ein riesiges höllisches Feuer entfacht und dort ist auch genug Platz für alle, um Hand in Hand, wie in der Hölle nackt und unbekleidet, aber unbedingt mit Atemschutzmaske angetan, rund um das Höllenfeuer wild umher zu tanzen. Dazu wird die obere Hälfte der Schlenken-Gipfel-Wiese reserviert. Auf der unteren Hälfte der Gipfel-Wiese werden insgesamt 100 Sitzreihen mit jeweils 100 Sitzen aufgestellt – das sind exakt 10.000 Sitze. Trotzdem – die Veranstaltung am Nikolaustag ist bereits ausverkauft und mehrfach überbucht! Denn es wird auch eine Filmleinwand aufgestellt, auf der – und das ist der absolute, unfassbare, noch nicht dagewesene Wahnsinns-Hammer – erstmals in der Menschheits-Geschichte werden sensationelle Live-Reportagen mit den Seligen im Himmel und mit den Unseligen in der Hölle geboten!

Diese einzigartige Welt-Sensation umrundete sofort den gesamten Erdball und so wird man auch die wichtigsten Staatschefs wie US-Präsident Biden oder Russland-Boss Putin auf dem Schlenken sehen können. Die exakte Einhaltung der 29548754376219467397595348-XY-Regel ist dabei auf dem Schlenken-Gipfel unbedingt erforderlich. Ein Großaufgebot von 100 Großraum-Hubschraubern, die jeweils 100 Personen aufnehmen können, sorgt für den reibungslosen Transport der 10.000 Personen hinauf auf den Schlenken und wieder hinunter. Die angekündigten Live-Reportagen vom Himmel und aus der Hölle bestätigen, was bisher nur vermutet werden konnte und bisher immer wieder in Zweifel gezogen wurde: Im beseligenden Himmel herrschen tatsächlich nur Pracht, Herrlichkeit und Seligkeit, in der fürchterlichen Hölle dagegen durchwegs nur Grauen, Angst und Schrecken!

Die geflügelten Engel oben im Himmel sind tatsächlich so lieb und süß und die Teufelsbrut in der Hölle ist tatsächlich so abstoßend und widerwärtig, so wie dies begnadete und weitblickende Künstler bereits auf ihren Gemälden ahnungsvoll darstellten. Schon im Vorfeld der Veranstaltung auf dem Schlenken-Gipfel gab es deshalb einen beängstigenden Andrang beim Gottesdienst in der Halleiner Stadtpfarrkirche, zahlreiche bisher ungetaufte Erwachsene aus der Stadt Hallein meldeten sich inzwischen für die Taufe an. Angesichts dieser Ereignisse ist die Halleiner Stadtpfarrkirche nun viel zu klein geworden. Die Kirche soll nun auf der Fläche des Gruberplatzes und des Stille-Nacht-Museums (dieses wird in das Keltenmuseum eingegliedert) erweitert und damit doppelt so groß wie derzeit werden. Der Kirchturm befindet sich damit künftig in der Mitte des neuen gigantischen Gotteshauses und soll auf seine doppelte Höhe hochgezogen werden. werden.

Doch zurück hinauf auf den Schlenken. Nach Ende des Großereignisses auf dem Schlenken-Gipfel, zündet der Nikolaus seinen sechsstrahligen blendend-glänzenden Raketen-Liegestuhl und fährt elegant hinauf auf seine Wolke im siebenten Himmel. Der gehörnte Nikolaus-Begleiter zündet sein schäbiges, abgearbeitetes, sexstrahliges Sofa und fährt damit qualmend und lärmend hinunter in die Hölle bis zur Tief-Etage 6 (sex). Der amerikanische und russische Präsident werden vor der Rückkehr in ihre Heimat, noch gemeinsam im Halleiner Rathaus einen Besuch bei Bürgermeister Stangassinger absolvieren und gemeinsam mit ihm die politische Weltlage erörtern. Abschließend noch zu unserem obenstehenden Foto: Erste, streng geheime Erkundungs-Expeditionen im zeitlichen Vorfeld der oben geschilderten Veranstaltung auf dem Schlenken-Gipfel, führten den Nikolaus und seine höllischen Begleiter bereits hinauf auf den Schlenken – dabei entstand auch das obenstehende Exklusiv-Foto. – (Odo Schlenkenschneider, Foto: Grampei).

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Es herrscht erheblicher Aufruhr unter den Halleininnen. Die permanente diskriminierende Zurücksetzung hinter die Halleiner wird nicht mehr länger hingenommen. Das Problem: Da ist einmal die Stadt Hallein. Dann gibt es deren männliche Einwohner, logisch als Hallein-er bezeichnet. Doch bei den weiblichen Einwohnern gab es bisher eine skandalöse Diskriminierung. Sie wurden stets als weibliche Form der männlichen Einwohner abgewertet und beleidigt: Aus dem Hallein-er wurde die Hallein-er-in. Während die männliche Form Halleiner direkt von Hallein abgeleitet wird, mussten bisher die Hallein-er-innen die männliche Form ständig mit sich herumschleppen. Zweifellos eine eindeutige und schwere Diskriminierung der weiblichen (!) Bewohner (!) der Stadt Hallein. Daher soll es künftig nicht mehr Halleinerin sondern vielmehr Halleinin heißen.

Der neugegründete Halleininnen-Schutzverein hat deshalb bereits bei der Stadtgemeinde, bei der Landesregierung, bei der Bundesregierung und beim Bundespräsidenten scharfe Protestnoten hinterlegt, ebenso bei der EU (Europäische Union) und bei der UNO (Unites Nations Organisation). Erster Erfolg: Von den USA aus wird mit der nächsten Mondrakete eine für das gesamte Weltall gültige Botschaft auf den Mond geschossen. In dieser wird auf die bisherige Diskriminierung der Frauen am Beispiel der Halleininnen durch die beleidigende, zweigeschlechtliche Bezeichnung Hallein-er-innen mit allem Nachdruck hingewiesen. Grundsätzlich gilt in Österreich die Gleichberechtigung von Frau und Mann bzw. von Mann und Frau. Also heißt es ab sofort in unserem Land nicht mehr Österreicher und frauenbeleidigend Österreich-er-in, sondern nur noch richtig Österreichin. Dies lässt sich künftig in allen unzähligen Fällen realisieren, in denen die Frauen immer wieder die Männer sinnlos mit sich herumschleppen müssen.

Die bösartigen Frauenfeinde versuchten, mit verschiedenen unseriösen Winkelzügen, die unerträgliche männliche Vorherrschaft während der vergangenen Jahrhunderte, auch weiterhin einzuzementieren. Da gibt es etwa das obenstehende Sternchen *. Zum Beispiel im Wort Sprecher*in. Oder den Doppelpunkt: Sprecher:in. Auch der Schrägstrich wurde missbraucht, um die schriftliche Vorherrschaft der Männer abzusichern: Sprecher/in. Ach ja, dann wurde sogar das große Binnen-I erfunden, um mit allen Mitteln wenigstens schriftlich die ansonsten merklich angeschlagene Vorherrschaft der Männer zu erhalten. Also SprecherIn. Der männliche Sprecher bleibt also völlig frauenfeindlich in der weiblichen Form auch schriftlich in allen Versionen unverändert enthalten. Ein richtiger Geschlechter-Skandal also. Künftig heißt es jedoch nur noch richtig für alle Ewigkeit und darüber hinaus: Sprecher und Sprechin. Denn nur eine geschlechtergerechte Sprache drückt die auf Frau und Mann oder auf Mann und Frau in gleichem Maße zutreffende Wertschätzung aus! – (Odo Sprachenschneider. Grafik: OST).

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Es ist das längst international bekannte, das massivste, unerfreulichste und zäh-beständigste Problem der Festspielstadt Hallein – die permanente Ablehnung und Verhinderung des längst überfälligen Vorhabens, die deprimierende graue, größte und grässlichste Gebäudefassade in Hallein, die abschreckende Festspiel(!!)-Fassade auf der Pernerinsel, endlich(!), endlich(!), endlich(!) farblich zufriedenstellend zu gestalten. (Aus verlässlicher, geheimer Quelle erfuhr die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, dass diese entsetzliche Festspielfassade der einzige Grund für den vorzeitigen Rücktritt der großartigen Festspielpräsidentin war!!) Dieser unfassbare Wahnsinns-Albtraum mobilisierte nun endlich Halleins politische Parteien. Sie unterbreiteten erstmals Vorschläge dazu, wie die überdimensionale Schreckens-Grau-Fassade endlich farblich zufriedenstellend und begeisternd gestaltet werden könnte. Nur die in allen Partei-Zentralen installierten Abhörgeräte und Geheimkameras der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, ermöglichten die Weitergabe der nachfolgenden Informationenan die ,,Salzschreiber‘‘-Leserschaft.

Die SPÖ präsentierte die sensationelle und begeisternde Idee, die große Fassade sollte durch die Farbe SPÖ-Rot verschönert und aufgewertet werden. Die ÖVP servierte die epochale und fantastische Idee, die ausgedehnte Fassade sollte durch die Farbe ÖVP-Schwarz zu verschönert und aufgewertet werden. Und die Grünen präsentierten die hinreißende und aufregende Idee, die riesige Fassade sollte durch die Farbe Grünen-Grün zu verschönert und aufgewertet werden. (Nachtrag der Grünen: Dadurch würde man sich auch eine teure Begrünung der Fassade ersparen. Denn diese wäre natürlich sofort unbedingt notwendig, falls die Fassade in SPÖ-Rot oder ÖVP-Schwarz gestrichen würde). Auf diese für die Festspielstadt Hallein höchst erfreulichen Vorschläge hin, wurden jedoch sofort wieder Querschüsse abgefeuert. Die SPÖ war gegen die Fassadenfarben Schwarz und Grün, die ÖVP war gegen die Fassadenfarben Rot und Grün und die Grünen waren gegen die Fassadenfarben Rot und Schwarz. Von den Neos wurde schließlich ein Kompromiss vorgeschlagen, der auch auf den obenstehenden Fotos annähernd realistisch wiedergegeben ist: Die Fassade wird einfach in die Farben Rot, Schwarz und Grün dreigeteilt. Damit wurden die politischen Stimmungs-Anheizer zwar auf stumm geschaltet, doch aus der inzwischen höchst empörten Bevölkerung kommt nun ein völlig unerwarteter Vorschlag von geradezu historischer Dimension: Angesichts der drohenden farblichen Dreiteilung der Riesenfassade, wird nun angeregt, diese einfach in ihrem derzeitigen unerfreulichen, schrecklichen und furchtbaren Grau-Zustand zu belassen, exakt so, wie er auf dem 4. Foto oben dokumentiert ist.  

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS                                                                                                   
FOTO 1:
Das SPÖ-Rot als einzig richtige Fassadenfarbe für die gesamte langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Freunde der derzeit stärksten Partei in der Festspielstadt Hallein. FOTO 2: Das ÖVP-Schwarz als einzig richtige Fassadenfarbe für die gesamte langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Anhänger der ÖVP in Hallein. FOTO 3: Das Grünen-Grün als einzig richtige Fassadenfarbe für die langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Freunde der Grünen in Hallein. FOTO 4: Die für die Festspiele und für die Stadt Hallein gleichermaßen rufschädigende, schreckliche Festspiel-Graufassade. Nicht nur die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, sondern alle Freunde der Stadt Hallein und der Festspiele auf der Pernerinsel, hoffen seit Jahren vergeblich auf die längst überfällige Neugestaltung dieser schrecklichen und entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen Gebäudefassade! – (Text und Fotos: Odo Farbenschneider).

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Der in der Stadt Hallein schon vor Jahrzehnten gegründete und von hier aus international auf unserem gesamten Planeten verdienstvoll tätige Halleiner Insekten-Schutzverein (HISV), erhebt auch heuer wieder schärfsten Protest gegen die Namensgebung Nikolaus (Namenstag am 6. Dezember). Verständlich, denn dadurch werden die Läuse gegenüber den Flöhen und Wanzen auf völlig ungerechtfertigte Art und Weise extrem bevorzugt. Wenn man nämlich den Namen Nikolaus in seine beiden Bestandteile Niko und Laus aufteilt, erkennt man sofort, welch grandiose Bevorzugung hier den Läusen im Vergleich zu Flöhen und Wanzen zukommt. Seit Jahren schon fordert der Insekten-Schutzverein eine gerechte und gleichwertige Behandlung der drei prominenten Insektenarten Floh, Laus und Wanze. Bei der jüngsten Generalversammlung des internationalen Insekten-Schutzvereines im UNO-Hauptquartier, zu der auch Satire-Redakteure des ,,Salzschreiber‘‘ geladen waren, wurde nun eine zufriedenstellende Lösung gefunden, die Läuse, Flöhe und Wanzen gleichermaßen zufriedenstellt und auch volle Zustimmung durch den gütigen und heiligen Niko fand. Künftig soll jede der drei wundervollen Insektenarten auf gerechte Art und Weise mit dem heiligen Niko verbunden werden. Zuerst war man der Meinung, dass Niko künftig die Namen aller drei Arten in alphabetischer Reihenfolge in seinem Namen tragen sollte – also künftig Nikoflohlauswanze heißen sollte. Das erschien dann doch allen Delegierten als des Guten zu viel, deshalb wird Niko künftig abwechselnd immer, so wie bisher schon gewohnt, nur einen zweiten Namen tragen. In alphabetischer Reihenfolge: 2021 Nikofloh, 2022 Nikolaus, 2023 Nikowanze, 2024 wieder Nikofloh, 2025 Nikolaus, 2026 Nikowanze, 2027 wieder Nikofloh und so weiter. Diese Entscheidung besitzt bereits internationale Gültigkeit, denn sowohl die Flöhe und Läuse, als auch die Wanzen erteilten bereits, auch in schriftlicher Form, ihre volle Zustimmung. – (Odo Insektenschneider. Foto: OIS).

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Am 2. November-Wochenende konnten die Nichtgeimpften im Bezirk Hallein einen wichtigen Erfolg melden: Die respektable Marke von 10.000 Corona-Kranken wurde erreicht und auch sogleich überschritten: Am Montag, 15. November, gab es im Bezirk bereits 10.514 nicht geimpfte Corona-Patienten. Und die mehreren hundert Corona-Todesopfer im Bezirk Hallein, sie könnten alle noch leben, wenn sie geimpft gewesen wären. Nur die Impfung ist die Waffe, die den endgültigen Sieg über das Corona-Virus ermöglicht. Dass ausgerechnet im Bezirk Hallein, dem kleinsten Bezirk im Land Salzburg, die Wenigsten geimpft wurden und daher die meisten Coronafälle auftreten, stellt natürlich den Bewohnern nicht gerade das beste Zeugnis aus. Die zusätzlich verheerenden Auswirkungen des Corona-Horrors auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben, auf öffentliche Veranstaltungen vom Sportbereich bis zur Kultur, der erforderliche Maskenzwang und das Abstandhalten zu fremden Personen – Schuld daran sind nur die sturen, unbelehrbaren und geistig angeschlagenen Impfungs-Gegner. Wären sie, so wie die Mehrheit der Bevölkerung, ebenfalls zur Impfung gegangen, dann wäre das Corona-Virus schon längst kein Problem mehr. So aber sterben weiterhin Ungeimpfte in den Kliniken und alle, die ungeimpft (!) eine Corona-Infektion überstanden haben, sie sind gesellschaftlich ruiniert.

Verständlich, dass immer heftiger eine Impfpflicht gefordert wird, um die gefährlichen Ungeimpften endlich wirksam zu entschärfen. Bis dahin wird jedoch wohl noch ein längerer Zeitraum verstreichen. Deshalb fordern immer mehr Politiker, Wirtschaftstreibende und maßgebliche Persönlichkeiten, dass alle Ungeimpften, wenn sie ihre Wohnung verlassen, auf irgendeine Weise gekennzeichnet sein müssten, damit ihr höchst gefährlicher Status auf den ersten Blick erkennbar und somit rechtzeitiges Ausweichen möglich ist. Schließlich weiß keiner der Ungeimpften, ob er nicht schon mit dem Corona-Virus infiziert ist und damit eine ganz besondere Gefahrenquelle darstellt. Die wachsame Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER hat deshalb die wichtigsten, mittlerweile hinter verschlossenen Türen heiß diskutierten Vorschläge zum durchaus brisanten Thema zusammengetragen. Hier die Ergebnisse:  

Vorgeschlagen wurde bisher: Weithin sichtbare Tafeln in Alarmfarbe Rot gestaltet, die sowohl vorne auf der Brust, als auch auf dem Rücken getragen und die in der Nacht weithin sichtbar rot beleuchtet sein müssen. Oder grell alarmrote Kleidung, alles einfärbig in Alarmrot, von der Unterwäsche bis zum Wintermantel, sowohl für Frauen als auch für Männer. Die rote Kleidung ist mit zahllosen kleinen roten Lichtern versehen, die in der Dunkelheit automatisch zu leuchten beginnen, ohne dass sie eingeschaltet werden müssen – damit es nicht passiert, dass die geschätzten Ungeimpften einmal am Abend auf das Einschalten der roten Warnbeleuchtung vergessen. Auch daran ist gedacht, die Warnkleidung mit einer Kopfbedeckung für Sie und Ihn – etwa ein extrem hoher, knallrot gefärbter und ebenfalls rot beleuchteter Zylinderhut – sinnvoll und wirksam zu ergänzen.

Vorgeschlagen wurde weiters: Dass alle Ungeimpften auf der Schulter einen Doppel-Lautsprecher mit aufgesetzter und rotierender Warnlampe – ein Lautsprecher nach vorne und einer nach hinten ausgerichtet – tragen sollten, aus denen automatisch und ständig fortlaufend der Warntext ,,Achtung, halten Sie Abstand, ich bin nicht geimpft!‘‘ ertönen sollte. Der akustische Effekt wäre besonders dann besonders wirksam, sollten mehrere Ungeimpfte, etwa gemeinsam in einer Gruppe, unterwegs sein. Die einzelnen Durchsagen wären in dem akustischen Durcheinander zwar nicht mehr verständlich, da jeder Lautsprecher zu einem anderen Zeitpunkt gestartet wurde, aber der hörbare Gesamteffekt wäre enorm. Ebenso vorgeschlagen wurde die Anregung, die Ungeimpften müssten in der Öffentlichkeit einen an Schulter-Tragriemen befestigten Reifen mit 2 Meter Durchmesser rund um die Hüften tragen, um nach allen Seiten hin zumindest einen Abstand von 1 Meter zu garantieren. Der Reifen wäre selbstverständlich in der Dunkelheit mit roten Warnlichtern ausgestattet, die sich natürlich automatisch selbst einschalten. – Das obenstehende Foto zeigt erstmals das wahre, erschreckende Gesicht der Corona-Viren. Bisher veröffentlichte der SALZSCHREIBER immer nur Hinterkopf-Fotos der Viren, um zart besaitete Leserinnen zu schonen. Doch die Satire-Redaktion ist der Meinung, angesichts der zahlreichen Impfungs-Gegner, muss man der Corona-Gefahr auch einmal ins erschreckende Gesicht blicken. – (Text und Foto: Odo Virenschneider).

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Mit 210 Prozent Anteil an den Halleiner Stadtbewohnern, ist die Präsenz der nicht in Hallein geborenen Einwohner, so hoch wie noch nie zuvor. Das zeigt der brandaktuelle Migrationsbericht des Integrationsfonds der Stadtgemeinde Hallein (IFSH). Wenn Bürgermeister (SPÖ) oder Vizebürgermeister (ÖVP) von ,,Halleinerinnen und Halleinern‘‘ sprechen, dann zeigt der bisher streng geheim gehaltene Migrationsbericht, wer damit eigentlich gemeint ist. Mit einem Anteil von 210 (!) Prozent lebten noch nie so viele Menschen mit ausländischem Geburtsort in Hallein, wie im nun allmählich zu Ende gehenden Jahr 2021. Den höchsten Anteil unter den Ausländern in Hallein stellen die in Deutschland geborenen Mitbürger dar. Der geringste Anteil wird von in China Geborenen gehalten. Nur durch einen nächtlichen Einbruch in den Halleiner Bevölkerungs-Statistik-Tresor im Halleiner Rathaus, gelangte die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ an die brandheissen Zahlen. Hier nun das bisher streng unter Verschluss gehaltene Zahlenmaterial, betreffend die ausländischen Mitbewohner. Die Zahlen wurden, im Interesse einer besseren Lesbarkeit, vom ,,Salzschreiber‘‘ auf- bzw. abgerundet:  20 % der Halleiner Bevölkerung stammen aus Deutschland, 19 % aus Bosnien-Herzegowina, 18 % aus der Türkei, 17 % aus Serbien, 16 % aus Rumänien, 15 % aus Ungarn, 14 % aus Polen, 13 % aus Syrien, 12 % aus Kroatien, 11 % aus der Slowakei, 10 % aus Afghanistan, 9 % aus Italien, 8 % aus Russland, 7 % aus Tschechien, 6 % aus dem Kosovo, 5 % aus Bulgarien, 4 % aus Nordmazedonien, 3 % aus dem Iran, 2 % aus Slowenien und 1 % aus China. Damit liegt der Anteil der ausländischen Mitbewohner in Hallein bei rekordverdächtigen 210 Prozent! Einfach unglaublich! Bei diesem hohen Prozentsatz an Ausländerinnen und Ausländern in Hallein, stellt sich natürlich die heikle Frage, wie hoch der Anteil der in Hallein Geborenen noch ist. Das bisher streng geheim gehaltene Ergebnis: Nur noch 0,00000000000000000001 Prozent! – (Text und Foto: Odo Prozenteschneider).

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Es ist immer der gleiche unheimliche Vorgang: Mit Altkartons gefüllte Container entfalten in der Halleiner Altstadt ein erschreckendes Eigenleben. Jeweils in der Nacht, bezeichnender Weise zur Geisterstunde zwischen 24 und 1 Uhr, öffnen sich von unsichtbarer Hand, alle mit Altkartons gefüllten Container und heraus quellen Altkartons in beängstigendem Umfang. (Dazu unser Foto oben). Erst um 1 Uhr morgens endet dieses unheimliche Geschehen. Wissenschaftliche Untersuchungen jener Kartons, die sich zur Nachtzeit neu gebildet haben, ergaben ein dramatisches Ergebnis. Schuld an dem noch nie in der Menschheits-Geschichte zuvor eingetretenen Geschehen, ist die neue, weltweit erstmals nun in der Halleiner Altstadt entdeckte Mutation des Corona-Virus, das Akarona-Virus – eine Wortschöpfung aus Altkarton und Corona.

Wenn nicht kurzfristig eine wirksame Waffe gegen diese neueste Variante des Corona-Virus gefunden wird, droht die Halleiner Altstadt, die mittlerweile durch Absperrungen völlig von ihrer Umwelt isoliert wurde, unter einem immer höher werdenden Altkarton-Gebirge zu ersticken. Weltweit wird in den Labors fieberhaft nach einem Impfstoff gesucht, mit dem künftig weltweit Altkartons geimpft werden sollen. Eile tut not, wenn man unseren Planeten vor einer tödlichen Last von Altkartons bewahren will. Denn schon laufen auf den Fernschreibern Nachrichten aus aller Welt ein, wonach das rätselhafte nächtliche Altkarton-Wachstum mittlerweile auf allen Kontinenten festgestellt wurde – ein unerfreulicher Beweis dafür, dass mit dem Akarona-Virus verseuchte Halleiner, auf allen Kontinenten unseres Planeten unterwegs sind. Für morgen ist, wie die SATIRE-Redaktion des SALZSCHREIBER in Erfahrung bringen konnte, eine streng geheime Eil-Krisensitzung der UNO angesagt. Einziger Tagesordnungspunkt: Mit welchen Mitteln militärischen oder zivilen Zerstörungs-Methoden lässt sich die Halleiner Altstadt vernichten, ohne dass auch nur ein einziges Akarona-Virus entkommen kann? Zuvor soll jedoch die Halleiner Bevölkerung, unter allen denkbaren hygienischen Schutz-Maßnahmen, auf eine bisher unbewohnte Insel im Stillen Ozean evakuiert werden. – (Text und Foto: UNO-Pressedienst).

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Die reichlich unschöne grafische Gestaltung des Festspiel-Schriftzuges ,,100 Jahre‘‘ im vergangenen Jahr 2020 (Abbildung siehe oben), konnte nicht ohne verhängnisvolle Folgen bleiben – denn alle, denen die Festspiele am Herzen liegen, hätten sich eine wesentlich schönere, elegantere, beeindruckendere und den Festspielen voll und ganz entsprechende, grafische Lösung erwartet. Kaum war der optisch ziemlich verunglückte Jubiläums-Schriftzug allgemein präsent, da brach auch schon das Corona-Virus mit all seinen verheerenden Folgen über die Welt herein. Folgerichtig konnten die Salzburger Festspiele im vergangenen Jahr, angesichts der aggressiven Viren, nicht einmal mehr ihr 100-Jahre-Jubiläum feiern. Die 100-Jahre-Feier musste auf heuer, in das 101. Bestandsjahr der Festspiele verschoben werden – ein wohl beispielloser Vorgang. Der optisch missglückte Schriftzug zum 100-Jahre-Jubiläum der Festspiele, dürfte mittlerweile, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER vermutet, an allen wichtigen grafischen Lehranstalten, den Schülerinnen und Schülern als Beispiel für grobe grafische Fehlleistungen präsentiert worden sein. Wie auch immer, bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden. Also auch jene, die das brutal gestaltete Jubiläums-Symbol bei den Freunden der Festspiele, speziell bei optisch empfindsamen Festspiel-Besuchern, geschlagen hat… (Text und Foto: Odo Schriftzugschneider)

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Die Corona-Alarm-Ampel wird immer reichhaltiger. Abgleitet von der einprägsamen Verkehrsampel Rot-Orange-Grün, wurde die Corona-Ampel vorerst auf vier Farbtöne erweitert: Rot, Orange, Gelb und Grün. Das reichte schon bald nicht mehr und so stehen wir derzeit bei den fünf Farben Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün und Grün. (Siehe Fotos oben). Doch das wird bei weitem nicht reichen. Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER tat deshalb einen Blick in die farbenfrohe Zukunft der Corona-Ampel. Überzeugen Sie sich selbst davon, was uns allen noch bevorsteht:

Rot, Orange, Grün (3 Farben – Verkehrsampel).
Rot, Orange, Gelb, Grün (4 Farben – Corona-Ampel Version 1).
Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün ( 5 Farben – Corona-Ampel Version 2).
Weitere geplante Corona-Ampel-Versionen der Bundesregierung, derzeit noch in Ausarbeitung, sichergestellt durch einen nächtlichen Einbruch der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER im Corona-Ministerium:
1. Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
2. Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
3. Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
4. Rot, Rot-Orange, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
5. Rot, Rot-Orange, Orange-Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün , Grün-Gelb, Grün.

Doch die ministeriellen Überlegungen gehen noch weiter, wie hier am Beispiel der Farbe Rot schon jetzt dargelegt kann:
1. Rot.
2. Hellrot, Rot.
3. Rosa, Hellrot, Rot.
4. Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
5. Hellrosa, Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
6. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
7. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
8. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
9. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, helles Dunkelrosa, helles Hellrot, Hellrot, Rot.
10. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, helles Dunkelrosa, helles Hellrot, Hellrot, dunkles Hellrot, Rot.

Weitere Versionen der Farbe Rot sind durch Einführung der Farb-Varianten Dunkelrot, Leuchtrot, Signalrot, Alarmrot, Blutrot, Violettrot und Rotviolett geplant. Sie alle werden noch erweitert durch die zusätzlichen fünf Eigenschaften strahlend, drohend, blendend, leuchtend und erhellend sowie durch die mathematischen Begriffe Hälfte, Viertel, Achtel und Sechzehntel. Das alles befindet sich derzeit in ministerieller Ausarbeitung. Die Ergebnisse werden durch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER veröffentlicht, wobei damit zu rechnen ist, dass dazu wiederum der Geheim-Safe des Corona-Ministeriums zur Nachtzeit gewaltsam geöffnet werden muss. – (Odo Farbenschneider. Fotos: OST).

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Die in leicht angegrauter Vorzeit einst beindruckende Salzachbucht, in der einst sogar Festspiel-Aufführungen geplant waren, stellt nur noch ein immer mehr und mehr verkommendes Schreckens-Objekt dar. Einst war in glorreichen Zeiten, die derzeitig abstoßende Schlamm-Fläche mit Wasser bedeckt, auf der eine schwimmende Plattform (bereits von den Salzburger Festspielen finanziert!) Schauspiele und Konzerte ermöglicht hätte. Weil jedoch die Wasserfläche immer wieder versandete und diese Ablagerungen von der Feuerwehr mit Schlauch-Spritzen zurück in die Salzach befördert werden mussten, riss schließlich dem damaligen Halleiner Bürgermeister die Geduld und die wunderschöne Wasserfläche wurde einfach zugeschüttet und trockengelegt. Dieser Barbarenakt ruinierte natürlich das optische Erscheinungsbild dieser Anlage völlig. Hoffnungen unverbesserlicher Optimisten, man werde diesen Wahnsinn selbstverständlich wieder rückgängig machen und die einstige Wasserbucht in ihrer ganzen Schönheit wieder herstellen, wurden nun endgültig zerstört. Denn es liegt seit wenigen Tagen die Text-Passage aus einem durch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER im Halleiner Rathaus abgehörten Telefongespräches vor.

Zitat: ,,Die drei händisch durchgeführten Abtragungsversuche an den Sitzreihen der einstigen Wasser-Bucht, verliefen nicht zufriedenstellend. Das Ganze würde sieben bis acht Jahre lang dauern und damit viel zu teuer werden. Wir werden also doch sprengen müssen!‘‘ Die drei Fotos oben bestätigen das Abgehörte: An drei Stellen der Sitzreihen in der Salzachbucht wurden die erwähnten manuellen Abtragungs-Versuche auf unterschiedliche Art unternommen, wobei die Arbeitsdauer zeitlich festgehalten wurde. Die händische Abtragung wäre natürlich die umweltschonendste (und angenehmste für die Anrainer) Methode der Salzachbucht-Beseitigung gewesen, hätte jedoch zu viel Zeit und damit einen zu hohen finanziellen Betrag erfordert. (Zitat-Ende).

In einem anderen Raum des Halleiner Rathauses konnte die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER insgeheim noch folgende Aussage festhalten. Zitat: ,,Um den Protesten aus der Bevölkerung aus dem Weg zu gehen, muss das Ganze so schnell wie möglich, also auf einen Schlag erfolgen. Die Marmor-Sitzreihen müssen mit einer einzigen Sprengung beseitigt werden. Dann wird die riesige Gelände-Mulde mit Schotter aufgefüllt, so dass von dem ganzen Bauwerk nichts mehr zu sehen ist. Eile ist durchaus angesagt, denn die Stadt Salzburg plant inzwischen in ihrem Stadtgebiet an der Salzach die Anlage einer gestalteten Salzachbucht nach altgriechischem Vorbild und zwar auf genau die gleiche Art, wie die Salzachbucht in Hallein. Da könnten einige Wirrgeister auf die Idee kommen, die Salzachbucht in Hallein doch wieder in ihrem Urzustand, mitsamt der einstigen Wasserfläche herzustellen.‘‘ (Zitat-Ende). Um die nun geplante Sprengung durchzuführen gilt es noch ein kleines Hindernis zu beseitigen. Angesichts der Coronakrise fehlt der Stadt die nötige Summe von rund 347.000 Euro, um die benötigten 2.850 Tonnen Sprengstoff zu finanzieren. Deshalb startete die Stadt eine Spendenaktion, bei der Spenden ab 150 Euro angenommen werden. Bitte bei Herrn Bürgermeister persönlich abgeben, schließlich ist er der Finanzminister der Stadt und möchte versuchen, (bitte nicht weitersagen!) jeden Spender dazu zu überreden, seine Spende nach Möglichkeit doch noch zu verdoppeln... – (Text: Odo Buchtenschneider. Fotos: OST).

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Eine moderne Version des traditionsreichen ,,Fensterlns‘‘ war kürzlich mitten in der Halleiner Altstadt von interessierten Passanten zu verfolgen. Als das schwere Gerät einen Mann entlang einer Hausfassade auf dem Schöndorferplatz in die Höhe hievte, da gab es für die nichts ahnenden Zuschauer unten auf dem Boden, dafür vorerst nur zwei mögliche Begründungen. Entweder wollte der Mann dort oben in der Höhe angesichts der üppigen Sommer-Temperaturen die Blumen vor den Fenstern gießen oder es waren Schäden an der Fassade auszubessern. Doch schließlich offenbarte sich für die interessierten und schließlich verblüfften Zuschauer, doch noch eine dritte, völlig anders gelagerte Variante. Ein hübsches, nur leicht bekleidetes weibliches Wesen, öffnete das Fenster, der Mann stieg hinein und dann zog die Lady die Vorhänge zu. Besonders geduldige und hartnäckige Beobachter, die das ungewöhnliche Geschehen auch fotografiert hatten, berichteten später der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER, dass der Mann erst nach erheblicher Zeit danach, wieder in seine ,,Kanzel‘‘ geklettert war. Er senkte diese auf den Boden nieder und rumpelte schließlich mit seinem schweren Spezialgerät für erfolgreiches ,,Fensterln‘‘ auf und davon. ,,Wahrscheinlich zur nächsten Freundin‘‘, ätzte einer der Zeugen des ungewöhnlich-gewöhnlichen Geschehens. – (OST. Foto: Bernhard Palltring).

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Nicht nur die Politiker der Stadt Hallein, auch das bautechnische Personal im Halleiner Rathaus, haben sich zu einer Großtat zwecks Optimierung des Festspielbereiches auf der Pernerinsel entschlossen. Das laienhafte Gejammer über die scheußlichen, überdeckten Parkplätze entlang der Festspielfassade, die lächerliche Forderung nach deren sofortiger Beseitigung sowie der geistlose Vorschlag, endlich einmal die Festspielfassade entsprechend farblich zu gestalten, finden nun durch einen überaus genialen Vorschlag ihr Ende. Dazu die obenstehende Skizze – wie der SALZSCHREIBER in ihren Besitz gelangte, fällt allerdings beinahe unter das Redaktions-Geheimnis der Satire-Redaktion.

Deshalb dazu noch folgendes: Der SALZSCHREIBER wurde anonym kurz angerufen. Eine hörbar verstellte Stimme: ,,Im Halleiner Rathaus, 1. Stock, nur heute von 11 bis 11.15 Uhr, Zimmer XY, rechts im halb geöffneten Safe, 3. Fach, ganz oben, darin ein Foto. Mit Handskizze zum Thema überdachte Parkplätze auf der Pernerinsel. Zur weiteren Verwendung im SALZSCHREIBER. Ende.‘‘ Das Foto war der Beweis für die in der Stadt Hallein bereits kursierenden Gerüchte, wonach die schrecklichen, überdachten Parkplätze entlang der Festspiel-Fassade, durch eine gleichartig schreckliche, darüber angebrachte Konstruktion ergänzt werden sollen. Damit ist klar – ein Horror der Festspiel-Sonderklasse kommt auf uns zu.

Das Blechdach über den bestehenden, überdachten Parkplätzen entlang der Festspiel-Fassade wird entfernt, stattdessen wird eine tragfähige waagrechte Betonplatte eingezogen. Auf dieser neuen Parkfläche werden künftig die Autos auch im Obergeschoß parken können. Ein Geländer (im Foto nicht eingezeichnet), schützt die Aus- und Einsteigenden vor einem möglichen Absturz. Die Zufahrt erfolgt über eine Rampe, unter der man hindurch gehen oder fahren wird können. Die neue, obere Parkfläche erhält ebenfalls ein Blechdach, welches sich an das Dach des Festspiel-Eingangsgebäudes (ganz links im Bild) anschließt. Dieses Blechdach führt noch zu einem aparten optischen Effekt. Denn: So wie auf der Parkfläche darunter, so wird die Gebäudefassade auch unter dem neuen Blechdach in deutliches Dunkel getaucht. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Vor der Halleiner Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ am Bayrhamerplatz, deren umfangreiches Angebot natürlich auch zahlreiche spannungsgeladene Werke umfasst, gab es kürzlich eine ungewöhnliche Premiere. Der Verband Österreichischer Buchhandlungen hatte ein von der NASA in den USA völlig neu entwickeltes Bücher-Spannungs-Messgerät für Österreich geordert und dessen Einsatz nun auch in der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ veranlasst. (Dazu das obenstehende Foto). Das neuartige Gerät misst die jeweilige Spannung, die ein Buch auf die Leserin bzw. auf den Leser ausübt – ein wichtiges Qualitäts- und natürlich auch Verkaufs-Argument. Die vom jeweiligen Buch auf seine Leserschaft übertragene Spannung wird exakt gemessen, wobei natürlich auf den Inhalt des Buches Rücksicht genommen wird. Denn der Spannungsfaktor eines Buches über die Kunst ist völlig anders aufgebaut als der Spannungsfaktor eines Kriminalromanes – das Bücher-Spannungs-Meßgerät kann auf insgesamt 125 verschiedene Spannungsthemen einjustiert werden. Die Bedienungsmannschaft des Bücher-Spannungs-Meßgerätes, stellte der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ jedenfalls ein hervorragendes Zeugnis aus. In allen Segmenten der Halleiner Buchhandlung gab es nur höchste Spannungs-Ergebnisse, egal ob im Bereich von Kunstbüchern, von Liebesromanen, von Reiseschilderungen, von Kriminalromanen, von Geschichtsbüchern, von wissenschaftlichen Werken, von Unterhaltungs-Literatur u. s. w. Im Verlauf der Messungen bildete sich immer stärker ein sensationelles Ergebnis heraus und konnte schließlich fixiert werden: In der Buchhandlung ,,Leseträume‘‘ wurde das bisher beste Ergebnis in Österreich erzielt! Dazu gratuliert auch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER natürlich sehr herzlich! – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Nachdem man etwa ein Drittel der neuen, fantastischen Besucherstrecke des Halleiner Salzbergwerkes absolviert hat, ist auf der linken Seite die unscheinbare, kaum erkennbare Eingangsöffnung eines dunklen Ganges zu erkennen. Dieser dient lediglich betriebsintern als Abstellfläche für diverse Materialien und Gebrauchs-Gegenstände. Ausgerechnet dieser völlig unbedeutende, nicht beleuchtete Seitengang, sorgte nun für eine unfassbare Überraschung, für eine gewaltige Sensation. Als Mitte Juni am Ende des Seitenganges zwei Mitarbeiter damit begannen, hier für Ordnung zu sorgen, war der Geräuschpegel einer Befahrungs-Gruppe der neuen Besucherstrecke laut zu vernehmen. Die Bergwerksbesucher entfernten sich jedoch immer mehr und es wurde totenstill. Nur die Arbeitsgeräusche der beiden Männer waren zu vernehmen. Plötzlich hielt einer der Beiden inne und legte eine Hand ans Ohr.

Denn es war nicht mehr zu überhören. Im Inneren des Felsens, vermutlich in einem größeren Hohlraum, war das Geräusch von plätscherndem Wasser zu hören. So als ob ein kleines Gewässer aus geringer Höhe, in eine Wasserfläche strömen würde. Die beiden erfahrenen Bergwerksmitarbeiter zögerten nicht lange. Passendes Werkzeug war vorhanden und so machten sie sich daran, in das Tunnelende eine kleine Öffnung zu schlagen. Je tiefer sie vordrangen, umso lauter wurde das Wasserplätschern. Schließlich fielen die letzten Materialstücke aus der Wand nicht mehr auf den Boden vor den beiden Männern, sondern verschwanden in der durchgeschlagenen Öffnung. Einer der Beiden leuchtete in den bislang unbekannt gewesenen Hohlraum. Schon eine Sekunde später schrie er auf: ,,Ein richtiger Wahnsinn!‘‘

Sein Kollege leuchtete nun ebenfalls in den Hohlraum und sagte ganz andächtig und leise nur: ,,Ein Wunder! Ein richtiges Wunder! Ein unfassbares Wunder!‘‘ Dann fielen sich die Beiden in den Arm und begannen einen Freudentanz. Sie hatten ein einzigartiges Salzfarben-Weltwunder entdeckt: Die ersten, weltweit bisher völlig unbekannten Salzkristalle, die im Licht der Grubenlampen in verschiedenen Farben leuchteten! In der Mitte des Raumes eine ovale Wasserfläche von etwa 20 Metern Länge und 12 Metern Breite, in die der kleine Wasserfall sich ergoss. Rundum etwa 5 Meter hohe Wände sowie der Plafond über dem See, sie strahlten alle und glänzten, sie leuchteten und schimmerten tausendfach, nein millionenfach in allen Farben, wenn der Lichtstrahl der Grubenlampen auf sie fiel. Ein Farbenzauber der Superlative. Der noch dadurch verstärkt wurde, weil sich die ganze Salzkristall-Farbenpracht auch in dem kleinen See spiegelte.

Die Männer füllten einen kleinen Sack mit den herrlichen Wunder-Salzsteinen, dann kehrten sie zurück ans Tageslicht und suchten die Bergwerksleitung auf. Dort dachte man zuerst an einen Scherz und war der Meinung, die Salzkristalle seien eingefärbt worden. Doch als einer der Salzkristalle in kleine Stücke zerschlagen wurde, da leuchteten alle Bruchstücke und Splitter in der unverändert gleichen Farbe auf. Es gab keinen Zweifel mehr, das fantastische Halleiner Salzbergwerk ist um eine unfassbare Attraktion reicher geworden! Alle waren begeistert und schließlich hatte einer der Anwesenden eine glorreiche Idee: ,,Diese Salzkristalle wären doch etwas für unseren SALZSCHREIBER!‘‘ Dieser Meinung waren alle anderen auch. So wurden die Farb-Salzkristalle fotografiert und damit ist es möglich, dass die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER die obenstehenden Fotos von einigen der farbigen Wunder-Kristalle exklusiv präsentieren kann. Bereits am Sonntag, 31. September 2021, soll das entdeckte, hinreißende Salzkristall-Farbenwunderland eröffnet werden und herausragendes Erlebnis jeder Bergwerks-Führung bilden.. – (Text und Fotos: Odo Salzschneider.)

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Einigermaßen ordentliches, manierliches und artgerechtes Abstellen von Drahteseln, sieht wohl etwas anders aus, als auf den obenstehenden Fotos. Nachdem die abgebildeten Fahrräder alle nur jugendlichen Besitzer/innen zuzuordnen sind, ist da offensichtlich bei der Erziehungsarbeit einiges schiefgelaufen. Jedenfalls ist es erschreckend, wie lässig, lieblos und grob die jungen Besitzer/innen mit ihren schönen Fahrrädern umgehen. Von den Eigentümern war übrigens, während der SALZSCHREIBER fotografierte, weit und breit nichts zu sehen. Der ganze Horror spielte sich in (letztes Foto) und rund um (alle übrigen Fotos) das Schreckens-Objekt Salzachbucht ab. Mittlerweile wurde von der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER der weltweit aktiv tätige internationale Drahtesel-Schutzverein (IDRSV) in Paris alarmiert. Eine schwerbewaffnete Spezialeinheit des IDESV, ausgestattet mit Panzern und Hubschraubern, befindet sich bereits im Anmarsch auf Hallein. – (Text und Fotos: Odo Drahteselschneider).

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Die Nacht der dunklen Kirchtürme wurde weltweit zum ersten Mal in Hallein feierlich begangen. In allen Halleiner Stadtteilen von Rif bis Gamp wurden die zahlreichen Kathedralen, Dome und Kirchen ab Einbruch der totalen Finsternis mit leistungsstarken Schwarzlicht-Scheinwerferanlagen in strahlende dunkel-blendende Finsternis getaucht. Dazu unser obenstehendes Foto, welches mit einer hochmodernen Schwarzlicht-Kamera aufgenommen wurde. Es war ein zutiefst beeindruckendes Erlebnis, im Bereich der unsichtbaren, weil tiefschwarzen Gotteshäuser, nichts, aber absolut nichts, sehen zu können. Wer seine Taschenlampe eingeschaltet hatte und in die Reichweite der Schwarzlicht-Scheinwerfer geriet, bemerkte mit Bestürzung, dass die Taschenlampe nicht mehr funktionierte. Raucher, die ins Schwarzlicht gerieten, mussten feststellen, dass ihr Glimmstengel mit einem Schlag verlöschte. Feuerzeuge oder Zündhölzer, die man in der totalen Finsternis entzünden wollte, funktionierten nicht. In dem höllischen Schwarz trat jedoch automatisch das Innere menschliche Auge in Aktion, welches der / dem Betreffenden schonungslos ihr / sein Fehlverhalten während der vergangenen Wochen vor Augen führte. Angesichts dessen, was da alles zum Vorschein kam, erhob sich ein allgemeines Stöhnen und Ächzen, ein Wimmern und Wehklagen. Schließlich behielt aber doch noch die Vernunft die Oberhand. Kluge und besonnene Männer und Frauen riefen dazu auf, endlich die Schwarzlicht-Scheinwerferanlagen auszuschalten. Dies gelang schließlich, trotz der totalen Finsternis immer öfter, sodass der Dunkelheits-Horror endlich sein Ende fand. Und alle staunten, als sie, ganz unerwartet. die Sonne hoch oben am tiefblauen Himmel erblickten – das höllische Schwarz hatte, beginnend in den Abendstunden, die ganze Nacht lang bis zu den Mittagsstunden des nächsten Tages angedauert. Eine Nachwirkung hatte jedoch der schwarze Schrecken: Halleins Kathedralen, Dome und Kirchen waren in den nächsten Tagen vollbesetzt mit Beichtwilligen, denen ihre Verfehlungen in der schwärzesten Nacht aller schwarzen Nächte allzu eindringlich vor Augen geführt worden waren… – (Text und Foto: Odo Schwarzschneider).

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Dort, wo die kurze, enge Kleitzergasse in den Bayrhamerplatz mündet (siehe 1. Foto oben), gibt, wie sich die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER vor Ort überzeugen konnte, seit kurzer Zeit eine Verbotstafel (siehe 2. Foto oben) erhebliche Rätsel auf. Entsprechend dieser, darf man sich hier nicht mehr mit 20 Kilometern pro Stunde fortbewegen. Also nur noch schneller oder langsamer. Fußgänger, Radfahrer und vor allem die zahlreichen Autofahrer, die bisher in der Kleitzergasse für dichten Gegenverkehr verantwortlich waren, haben in dem engen Gassenstück laut Verbotstafel nun nichts mehr verloren. Da werden sich vor allem die zahllosen Autolenker ärgern, die bisher in schier endlosen Kolonnen hier ihre Karrossen, vom Bayrhamerplatz kommend, Richtung Stadtkino (oder umgekehrt) durchpeitschten. Dieses enge Gassenstück dürfen jedoch, nachdem sie nicht auf der Verbotstafel aufscheinen, sehr wohl schwere Lastkraftwagen, Autobusse, Schubraupen und Kampfpanzer des Bundesheeres befahren.

Besonders kurios stellt sich freilich die Tatsache dar, dass an der Rückseite dieser neuen Verbotstafel ein völlig gleichartig gestaltetes Exemplar montiert wurde. Es wird also offensichtlich von den Verantwortlichen angenommen, dass auch weiterhin aus Richtung Stadtkino/Stadttheater, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, schwere Lastkraftwagen, Autobusse und Kampfpanzer des Bundesheeres sich Richtung Bayrhamerplatz durch das enge Gassenstück drängen wollen. Das tun sie auch, bis sie angesichts der Verbotstafel am Ende der Kleitzergasse, mit Ausnahme der Lastkraftwagen, Autobusse, Schubraupen und Kampfpanzer, ein großräumiges Wendemanöver durchführen, um wieder Richtung Stadtkino zurückzufahren oder zurückzugehen. Damit machen sich jedoch alle Zurückfahrenden oder Zurückgehenden ohne Ausnahme strafbar – denn laut Rückseite der Verbotstafel darf die Kleitzergasse nicht mehr befahren oder begangen werden. Das Gehverbot wird, nur so nebenbei, vor allem die Bewohner der Kleitzergasse besonders erfreuen! Insgesamt also ein richtig fetter Happen für unsere tüchtige Stadtpolizei! Sie wird hier, bei täglicher Präsenz, viel dazu beitragen können, um die durch Corona geplünderte Halleiner Stadtkasse wieder aufzufüllen. – (Text und Fotos: Odo Kleitzerschneider).

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FOTO 1: Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER überwacht ständig mit umfangreich angelegten, geheimen Abhöranlagen und Fotokameras, die Bezirkshauptmannschaft, die Stadtgemeinde Hallein, das Salzbergwerk, das Keltenmuseum, das Stille-Nacht-Museum, die Stadtpfarrkirche und die 10 finanzstärksten Betriebe der Stadt Hallein. Nachdem das Salzbergwerk nach umfangreichen Umbauarbeiten am Freitag, 21. Mai 2021 wieder eröffnet wird, war diese neue großartige Attraktion natürlich das Ziel der streng geheimen SALZSCHREIBER-Ermittlungen. Daher können die Leserinnen und Leser des SALZSCHREIBER nun exklusiv über einige der zahlreichen Attraktionen im neu gestalteten Salzbergwerk informiert werden.

FOTO 2 und 3: Schon der Eingangsbereich in das Salzbergwerk ist nun deutlich repräsentativer gestaltet. Nach dem Vorbild der im nahe gelegenen Keltendorf Salina ausgegrabenen historischen Keltenburg (Foto 2), wurde das Eingangsgebäude für das neu gestaltete Salzbergwerk in repräsentativer Form errichtet (FOTO 3). Aus aktuellem Anlass: Wie steht es mit den Viren im Salzbergwerk? Die Antwort: Null. Absolut Null. Die salzhaltige Luft oder salzhaltige Feuchtigkeit sind tödlich für die ungeliebten Mini-Ungeheuer, erfuhr die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER, als sie die Fachliteratur durchforstete. Schutzmasken sollen die Bergwerks-Besucher nur vor Viren schützen, die die Besucher selbst einschleppen. Es gibt nur zwei mikroskopisch winzige Lebewesen, die in salzhältigem Milieu überleben können: Der Salz-Kugelmugel (FOTO 4) und der Salz-Rollimolli (FOTO 5). Beide besitzen starke Zähne, weil sie sich nur von Steinsalz ernähren. Sie konnten bisher nur im Salzgestein einer kleinen, hoch gelegenen Höhle an der Südspitze von Südamerika nachgewiesen werden. Im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg werden sie unter einem Mikroskop den Besuchern präsentiert.

Bewaffnet mit jenen Spezialfackeln (FOTO 6), die künftig alle Bergwerksbesucher erhalten, und deren Rauch nach herrlichem Parfum duftet, sowie verkleidet als Bergwerks-Personal, begab sich die SALZSCHREIBER-Truppe ins Innere des neugestalteten Salzbergwerks. Schon in der 1. Halle ließen die Spione aus Überraschung beinahe ihre Fackeln fallen: Der weltgrößte Steinsalzwürfel (FOTO 7), stilvoll in Blau beleuchtet, beeindruckt mit einer kaum fassbaren Kantenlänge von jeweils 12 (zwölf) Metern! Ein wahrlich begeisterndes Prachtstück! In einem anderen, aus massivem Steinsalz herausgeschlagenen Raum beeindrucken die Wände mit weltweit einzigartigem knallrotem Steinsalz (FOTO 8). Im nächsten Raum eine weitere Sensation: Hinter einer riesigen Vergrößerungsscheibe (FOTO 9) auf Menschengröße vergrößert, krabbelt der winzig kleine, nur 3,5 Millimeter messende, durchaus reizvolle Salzkäfer. Reizvoll ist auch das niedliche, schneeweiße, miteinander verwachsene Salzwürstchenpaar (FOTO 10), in Wirklichkeit nur 0,33 Millimeter lang, hier von Künstlerin Sabrina Salzaria überlebensgroß dargestellt. Eine weitere Überraschung stellen für die Besucher des neu gestalteten Salzbergwerkes die goldfarbenen Flossen-Pferdchen dar, die sich besonders wohl im der Salzsole des Salzsees fühlen (FOTO 11 – die Flossen sind ganz vorne auf dem Foto sichtbar). Besonders erfreulich ist, dass nun im neuen Salzbergwerk auch die großen, die Halleiner Salzgeschichte betreffenden Bilder von Künstler Wang Jixin, einst in der Alten Saline auf der Pernerinsel aufgestellt, nun in einer eigenen Bergwerks-Halle präsentiert werden (FOTO 12).

Bisher aus unverständlichen Gründen geheim gehalten: Ein bei den Umbauarbeiten für das neue Salzbergwerk angefahrenes, gigantisches Goldvorkommen! Ein etwa 30 x 40 Meter großer, in seiner Tiefe (bisher 238 Meter) noch immer nicht ausgeloteter Schacht, enthält tonnenweise massives Goldbruchmaterial (FOTO 13) – die einstige massive und mächtige Gold-Schlagader wurde durch tektonische Verwerfungen innerhalb der vergangenen Jahrtausende allmählich zu bis zu faustgroßen Bruchstücken zerrieben. Das Satire-Ressort des SALZSCHREIBER nahm auch Einsicht in den streng geheimen Nachrichten-Austausch zwischen Salzbergwerk und der Österreichischen Nationalbank. Daraus geht hervor, dass die künftige Unterbringung des Goldschatzes aus dem Salzbergwerk, in einem neuen, gerade in Bau befindlichen, unterirdischen Hochsicherheitstrakt der Nationalbank erfolgen wird. Dieser ist elektronisch gesichert und wird zusätzlich bewacht von einer Kompanie des Bundesheeres. Erste Schätzungen des in seinem wahren Ausmaß noch immer nicht, auch nur grob feststellbaren Goldvorkommens im Salzbergwerk, belaufen sich auf mindestens an die 1936529686587234899654276691827 Milliarden Euro. Österreich ist damit mit großem Abstand zur Nummer 2, das reichste Land der Erde.

Natürlich war zu erwarten, dass die geheimen Aktivitäten der Satire-Mannschaft des SALZSCHREIBER im Salzbergwerk, von dessen wachsamen Wache-Mannschaften früher oder später entdeckt würden. Damit musste man einfach rechnen. Auch mit wenig verständnisvollen, aggressiven Reaktionen. Dass aber deshalb gleich am Fahrzeug der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER Feuer gelegt wurde (FOTO 14), empfindet die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER doch als nur wenig witzig und als reichlich humorlos. Es ist übrigens heuer bereits das vierte Fahrzeug des SALZSCHREIBER, welches gezielt in Flammen aufging. – (Text und Fotos: Odo Salzschreiber).

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Seit 8 Monaten, wenn auch nur mit Murren und Knurren, also unfreiwillig, erledigt der Halleiner Finanzmechaniker H. H. seinen täglichen Dienst streng nach Vorschrift im harten und brutalen Homeoffice. In dieser Zeit hatte er viel damit zu tun, unerledigte Akten abzulegen und so stapeln sich mittlerweile die Aktenmappen in seinem Wohnzimmer (dazu unser Foto oben). Manchmal nimmt er den Arbeits-Laptop und das Telefon auch mit in die Badewanne – es ist eben für Vielbeschäftigte schwer, Berufliches und Privates in den eigenen vier Wänden immer korrekt zu trennen. Ein weiteres Problem: Durch die permanente Lockdown-Überforderung ist sein Geduldsfaden längst in viele Teile zerschnitten. Dazu H. H.: ,,Wenn ich nicht sofort die H-Taste finde, schlage ich mit der Axt auf die Tastatur ein!‘‘ – ein überraschendes Zeichen herzerwärmender Menschlichkeit. Endlich ist es 10.30 Uhr, endlich also Mittagspause bis 15.30 Uhr. Es klingelt auch schon an der Haustür. Das Mittagessen aus der Behördenkantine ist da. Für H. H. der einzige Lichtblick des Tages. Nun ja, also nicht ganz. Denn nun bezieht H. H. seine Beobachterstation. Pünktlich, nur mit einer halben Stunde Verspätung, öffnet sich die Haustür gegenüber und die junge Nachbarin tritt ins Freie. Lockig wallende Haare bis zur Taille, beängstigend enge Shorts, hochhackige Stöckelschuhe, großzügig geöffnete Bluse. ,,Ob ich sie nicht doch endlich einmal besuchen sollte?‘‘ sinniert H. H. frivol. Wie es nun aber weitergeht, wann das immer mehr und mehr Platz für Akten fordernde Homeoffice-Elend endlich sein Ende hat, steht noch in den Sternen. H. H. nickt ausgiebig ein, bis die Eieruhr zum Abendessen ruft. Vorher öffnet H. H. noch sein Kaltenhausener. Es ist heute immerhin bereits das dr--ölfte. – (Odo Stierschneider. Foto: Bundes-Pesseservice.)

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Die Pernerinsel erhält nun ein neues, repräsentatives Erscheinungsbild. Der große, optisch furchtbare und entsetzliche Parkplatz, wird nun zu einer architektonischen Attraktion, die der zweitgrößten Stadt des Landes voll entspricht. Der Parkplatz weicht dem Neubau des Halleiner Rathauses, dessen bisheriges historisches Gebäude verständlicher Weise schon längst nicht mehr den hohen Anforderungen einer zeitgemäßen Stadtverwaltung im Computer-Zeitalter entspricht. Unser Modell-Foto oben zeigt anschaulich, dass das neue Halleiner Rathaus auf der Pernerinsel großzügig, weitläufig und repräsentativ errichtet wird. Das sensationelle Gebäude wird auf vier unterirdischen Tiefgeschoßen stehen, die jeweils zur Hälfte als atombombensicherer Bunker (hellblau auf dem Modellfoto) für die Stadtbevölkerung und zur Hälfte als Tiefgaragen-Geschoße gestaltet werden.

Damit erhöht sich das – endlich unsichtbare – Parkplatzangebot auf der Pernerinsel mit einem Schlag auf das Doppelte. Das sensationelle neue Halleiner Rathaus erstreckt sich künftig vom Salzachufer der Pernerinsel bis zum gegenüber liegenden Almufer der Pernerinsel. Die Bundesstraße über die Pernerinsel wird in die Schwarzstraße und Richtung Neualm zur Heidebrücke verlegt, von wo es wie bisher entlang der Firma Antosch über die Pernerinsel geht. Der Kreisverkehr auf der Pernerinsel wird rückgebaut, da die Durchfahrt über die Pernerinsel Richtung Stadtbrücke nicht mehr möglich sein wird. Zwei Gebäude, die dem Rathaus-Neubau auf der Pernerinsel im Wege stehen, werden abgerissen.

Das neue sensationelle Rathaus umfasst über der Bunkeranlage und über den Tiefgaragen noch weitere 13 Geschoße. Ganz oben befinden sich natürlich die Räumlichkeiten des Bürgermeisters und des hofrätlichen Amtsdirektors und deren Mitarbeiter/innen. Die darunterliegenden Geschoße werden auf die verschiedenen Abteilungen des Rathauses aufgeteilt. In den fensterlosen Rathaus-Geschoßen der im Bild oben rechten Rathaushälfte, werden künftig Stadtpolizei, ein kleines, modernes Hospital zur Abwehr der immer gefährlicher werdenden Virus-Mutationen und ein Kampf-Bataillon des Bundesheeres, vorwiegend für die Luft-Abwehr, untergebracht. Die großen, derzeit leeren Flächen über diesen Rathaus-Geschoßen, dienen vor allem der Abwehr feindlicher Flugzeuge. Deshalb werden hier ein halbes Dutzend Flugzeugabwehr-Kanonen aufgebaut sowie 15 Standplätze für schwere Kampfhubschrauber eingerichtet.

Die raffinierte Gestaltung dieses riesigen, nach oben sich verjüngenden Gebäudes, sowie die eleganten Arkadengänge rund um die einzelnen Geschoße, lassen das mächtige Gebäude leicht und duftig erscheinen. Die großzügigen Terrassen, welche jeweils an die Arkadengänge anschließen, ermöglichen den Mitarbeitern des Halleiner Rathauses künftig eine vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, beispielweise mit Tischtennis, Ballspiel, Sonnenbaden auf Luftmatratzen, Abkühlung in aufblasbaren Wasserbecken, Speisen an Grillstationen und dergleichen. Angesichts dieser großzügigen Planungen, wurde das künftige Halleiner Rathaus schon jetzt von der bundesweiten SPÖ-Chefin Rendi Wagner sowie vom Gewerkschaftsbund als Mitarbeiter-freundlichste Institution Österreichs ausgezeichnet. Die Nachfrage nach freien Arbeitsplätzen im Halleiner Rathaus aus allen österreichischen Bundesländern und aus dem benachbarten Bayern ist sprunghaft angestiegen und so groß wie noch nie. Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER wird ausführlich über die bevorstehende Spatenstichfeier berichten, an der zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus ganz Österreich, mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze, teilnehmen werden. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Kinder, Heim und Herd. Das waren über Jahrtausende hinweg jene drei Bereiche, die den Halleinerinnen zugeordnet waren. Besonders freche und aufsässige unter ihnen, gaben sich jedoch damit nicht zufrieden und versuchten immer wieder, in die klassischen Männerdomänen einzubrechen. Die verweichlichten Männer ließen es sich gefallen und so haben wir nun die Bescherung. Mittlerweile sind Fußballerinnnen, Polizistinnen, Doktorinnen, Pilotinnen, Firmeninhaberinnen, Bürgermeisterinnen, Bezirkshauptfrauen, Ministerinnen, Staatsregentinnen und sogar eine EU-Präsidentin anerkannte Säulen unserer einst nur von Männern getragenen Gesellschaft. Doch damit ist in Hallein nun Schluss. Endgültig. Nach einer fünfjährigen Umerziehungsphase, sollen ab dem Jahr 2025 die Halleinerinnen nur noch dort aktiv in Erscheinung treten, wo ihre ursprünglichen und historisch zurück bis zur Steinzeit begründbaren, angestammten Tätigkeitsbereiche zu finden sind – bei den Kindern, im Heim und am Herd. Erste, geheim durchgeführte Umerziehungsversuche ergaben indessen, dass mit erbittertem und womöglich erfolgreichem Widerstand der Halleinerinnen gerechnet werden muss. Deshalb wurde nun in Hallein eine, auch international von den Männern stark beachtete Vorrichtung geschaffen, die mithelfen soll, den Umerziehungsprozess auch widerborstiger und aufsässiger Halleinerinnen erfolgreich zu Ende zu führen. Dazu zeigen unsere obenstehenden Fotos drei Phasen des in Hallein entwickelten Weiblichkeits-Widerstandsbrechers, der aber auch als Männlichkeits-Widerstandsbrecher für alle jene Halleiner gedacht ist, die sich irregeleitet, geblendet und verräterisch, an die Seite der Halleinerinnen stellen wollen. – (Presse-Ausendung mit Fotos vom 1. April 2021: Männerschutzverein Hallein).

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Tatort Heidebrücke, die von der Pernerinsel über die Alm nach Neualm oder von Neualm über die Alm auf die Pernerinsel führt – los geht’s! Von der Pernerinsel kommend, betritt Bierbauch A.A. breitbeinig den aus seiner Sicht rechts gelegenen Gehsteig. Von der Neualmer Seite kommend, betritt Bierbauch B.B. breitbeinig den aus seiner Sicht links gelegenen Gehsteig. Bierbauch A.A. stampft exakt auf der Mittellinie des Gehsteiges voran, dem Bierbauch B.B. entgegen. Bierbauch B.B. stampft exakt auf der Mittellinie des Gehsteiges voran, dem Bierbauch A.A. entgegen. Bierbauch A.A. ist der festen Meinung, Bierbauch B.B. werde rechtzeitig auf die Fahrbahn hinaus ausweichen. Bierbauch B.B. ist der festen Meinung, Bierbauch A.A. werde rechtzeitig auf die Fahrbahn hinaus ausweichen. So kommen Bierbauch A.A. und Bierbauch B.B. einander immer näher und näher. Bis sie in der Mitte der Brücke auf dem Gehsteig einander gegenüberstehen. Bierbauch A.A.: ,,Schleich di auf d’Seitn!‘‘ Bierbauch B.B.: ,,Schleich do du di auf d’Seitn!‘‘

Bierbauch A.A.: ,,I geh net auf d’Seitn!‘‘ Bierbauch B.B.: ,,I geh eascht recht net auf d’Seitn!‘‘ Bierbauch A.A.: ,,Donn renn i di oafoch niada!‘‘ Bierbauch B.B.: ,,Do renn I di scho zeascht niada!‘‘ Bierbauch A.A. geht zwei Schritte zurück um Anlauf zu nehmen. Bierbauch B.B. geht ebenfalls zwei Schritte zurück um Anlauf zu nehmen. Dann startet Bierbauch A.A. los, um Bierbauch B.B. vom Gehsteig zu rammen. Und Bierbauch B.B. startet gleichfalls los, um Bierbauch A.A. vom Gehsteig zu rammen. Der Zusammenprall der beiden Kolosse ist fürchterlich. Bierbauch A.A. wird zurückgeschleudert und landet am Rücken auf dem Gehsteig. Bierbauch B.B. wird zurückgeschleudert und landet am Rücken auf dem Gehsteig. Bierbauch A.A dreht sich auf den Bauch, wuchtet sich auf die Knie und in die Höhe. Vor ihm der leere Gehsteig, von Bierbauch B.B. keine Spur, der Weg ist frei. Auch Bierbauch B.B. dreht sich auf den Bauch, wuchtet sich auf die Knie und in die Höhe. Vor ihm ebenfalls der leere Gehsteig, von Bierbauch A.A. keine Spur, der Weg ist frei. So stampft, noch recht sturzbenommen, Bierbauch A.A. breitbeinig seines Weges. Dorthin, von wo er vorhin hergekommen. Und so stampft, noch recht sturzbenommen, auch Bierbauch B.B. breitbeinig seines Weges. Dorthin, von wo er vorhin hergekommen.

Erst vor seiner Haustür angekommen, dämmert es A.A., dass er nach Zusammenprall und Sturz in die falsche Richtung losmarschiert war. Nämlich wieder zurück nach Hause. Erst vor seiner Haustür angekommen, dämmert es auch B.B., dass er nach Zusammenprall und Sturz in die falsche Richtung losmarschiert war. Nämlich wieder zurück nach Hause. A.A. steht vor der Haustür und kombiniert scharfsinnig, dass sein Kontrahent heute sicher nicht noch einmal über die Heidebrücke gehen werde. Auch B.B. steht vor der Haustür und kombiniert scharfsinnig, dass sein Kontrahent heute sicher nicht noch einmal über die Heidebrücke gehen werde. Also marschiert A.A. los in Richtung Heidebrücke. Also marschiert auch B.B. los in Richtung Heidebrücke. Von der Pernerinsel kommend, betritt Bierbauch A.A. breitbeinig den aus seiner Sicht rechts gelegenen Gehsteig. Von der Neualmer Seite kommend, betritt Bierbauch B.B. breitbeinig den aus seiner Sicht links gelegenen Gehsteig. Bierbauch A.A. stampft exakt auf der Mittellinie des Gehsteiges voran, dem Bierbauch B.B. entgegen. Bierbauch B.B. stampft exakt auf der Mittellinie des Gehsteiges voran, dem Bierbauch A.A. entgegen. Bierbauch A.A. ist der festen Meinung, dass Bierbauch B.B. diesmal rechtzeitig auf die Fahrbahn hinaus ausweichen werde. Und Bierbauch B.B. ist der festen Meinung, dass Bierbauch A.A. diesmal rechtzeitig auf die Fahrbahn hinaus ausweichen werde. So kommen Bierbauch A.A. und Bierbauch B.B. einander immer näher und näher. Bis sie in der Mitte der Brücke auf dem Gehsteig einander gegenüberstehen. Bierbauch A.A.: ,,Hiazt schleichst di owa auf d’Seitn!‘‘ Bierbauch B.B.: Hiazt schleichst owa du di do auf d’Seitn!‘‘

(Anmerkung der Satire-Redaktion: Wie die spannende Geschichte weitergeht, erfahren Sie, wenn Sie oben, mit dem 2. Absatz beginnend, einfach weiterlesen. Für Literatur-Spezialisten: Sie haben hier eines der äußerst seltenen Beispiele für unendliche Literatur vor sich. Ein Beitrag, den man unendlich oft lesen kann, ohne jemals zum Ende zu kommen…) – (Odo Stierschneider. Fotos: Senioren-Press)

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Alarm an der Halleiner Gesundheitsfront. Bei dem Halleiner H. H. (Name von der SALZSCHREIBER-Redaktion geändert – Foto siehe oben) wurden von geschockten Mitbewohnern eines Wohnblocks in Hallein-Süd schreckerregende, weil völlig ungewohnte Frühlings-Gefühle wie ,,extrem gute Laune und herzliches Lachen‘‘ diagnostiziert. Der Betroffene konnte, trotz intensivster Gegenwehr, von der Halleiner Stadtpolizei in Gewahrsam genommen und vom Notarzt mit Gegen-Kontra-Anti-Depressiva-Hämmern stabilisiert werden. Anschließend wurde Herr H. H. in die geschlossene Abteilung des Halleiner Landeskrankenhauses eingeliefert. Dort folgte die Schreckens-Diagnose ,,virus mulithumorensis‘‘, ein völlig neuer, schockierender Viren-Krankheitserreger, dessen Existenz bisher völlig unbekannt war. Die Mitbewohner des Wohnblocks befinden sich auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft Hallein in Quarantäne. Doch sie alle wurden bereits von Herrn H. H. angesteckt: Alle lachen unentwegt und sind bester Laune.

Dem SALZSCHREIBER gelang es, als Arzt verkleidet, zu den infizierten Opfern vorzudringen und Gesprächs-Kontakt aufzunehmen. ,,Herr H. H. hatte bisher völlig unauffällig seinen ständigen Grant vor sich hergetragen und hat noch nie einen Mitbewohner gegrüßt, eben ganz normal halt,‘‘ betonte eine Mitbewohnerin. Ungeklärt ist zur Stunde noch, wo sich Herr H. H. seine für das familiäre Umfeld natürlich extrem belastende Erkrankung geholt hat. Den behandelnden Ärzten zufolge, zeigt Herr H. H. bisher keine Anzeichen der Besserung. Er sagt noch immer, völlig unbelehrbar, erschreckende und schockierende Sätze wie ,,Ich fühle mich gut‘‘ oder ,,Das Leben ist schön!‘‘ Dennoch hofften die Mediziner bis vor kurzem, Herrn H.H. aus seiner glückseligen Parallelwelt zu retten und ihm wieder zu gesundem, abstoßendem Depressions-Grant verhelfen zu können. Doch seit gestern, seit es erstmals Fotos vom Virus Mulithumorensis gibt, geben sich die Weißkittel geschlagen: ,,Gegenüber einem derartigen Virus-Ungeheuer hat auch die moderne Medizin keine Chance. Wir können Herrn H. H. einfach nicht von seiner guten Laune befreien!‘‘ Bessert sich die störende und Ärgernis erregende, gute Laune von Herrn H. H. auch weiterhin nicht von selbst, werden im Krankenhaus Hallein auch brachiale Methoden angedacht: Der breit offene, lachende Mund des Herr H. H., könnte bis auf eine kleine, für einen Strohhalm passende Öffnung, einfach zugenäht werden. – (Odo Stierschneider, Foto: OST).

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Die drei Buchstaben in den Reihenfolgen O, T, K oder T, K, O oder O, K, T oder K, T, O oder T, O, K scheinen völlig bedeutungslos zu sein, da sie keinen Sinn ergeben. Nur in der Reihenfolge K, O, T, da ändert sich die Sachlage jedoch schlagartig. Denn jetzt geht es um Kot, also um Exkremente, also um Darm-Ausscheidungen, also um eher Unangenehmes. Damit möchte man – normalerweise – wohl nichts zu tun bekommen. Aber es gab Kot-Fetischisten, die gaben einem Bach, der sowohl durch den Kurort (!) Bad Dürrnberg als auch durch die Halleiner Altstadt fließt, den wohlklingenden Namen Kotbach. Angesichts des bedeutungsschweren Wortes Kot stellt sich natürlich die Frage, wieso die drei Buchstaben K, O, T nicht wesentlich öfter in unserem Alltag aufscheinen. Sie nur mit einem Bach in Verbindung zu bringen, ist eine völlig ungenügende und fantasielose Leistung. Denn da tun sich, wie intensive Recherchen der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER ergaben, in Hallein noch ganz andere Möglichkeiten auf.

Der Kotbach durchquert die Halleiner Altstadt entlang der Kotgasse (früher Augustinergasse), entlang des Kotplatzes (früher Florianiplatz) und entlang der Kotgasse (früher Metzgergasse), bevor er in die Kotach (früher Salzach) mündet. Die reizvolle Altstadt hat aber noch anderes zu bieten. Da sind die großen Stadtplätze Kothamerplatz (früher Bayrhamerplatz), dann der Kotsteinplatz (früher Kornsteinplatz) und schließlich der Kotdorferplatz (früher Schöndorferplatz. Die wichtigsten Straßen in der Altstadt sind Kotstraße (früher Thunstraße), Kothuberstraße (früher Wichtlhuberstraße) und die Kotgängerzone (früher Fußgängerzone). Auch die Kotbrücke (früher Stadtbrücke) und die Kotinsel (früher Pernerinsel) müssen natürlich erwähnt werden. Noch kurz ein Stück höher hinauf gelangen wir entweder zum großen und kleinen Kotstein (früher Barmstein) oder zum Kotkogel (früher Zinkenkogel). Das Wappentier der Stadt Hallein (früher der Salzträger) mutiert natürlich zum Kotträger. Bevor es jetzt aber brenzlig wird, verweisen wir auf die mittlerweile etwas altertümlich erscheinende Bezeichnung von Kot für breiige Erde – beispielsweise auf die Bezeichnung Straßenkot (siehe Foto oben), der im Zeitalter der heute nahezu durchgehend asphaltierten Straßen tatsächlich nur noch als altertümliches Relikt einzustufen ist. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

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Ein unfassbar kostbares Kunstwerk, welches den öffentlichen Raum in Hallein ungemein bereicherte, wurde skandalöser Weise das Opfer völlig falsch verstandener Ordnungsliebe und krankhafter Sauberkeitsmanie. Das Objekt des katastrophalen Geschehens bildet eine Plakatwand an der Wiespachstraße unmittelbar neben dem Halleiner Freibad. Diese Plakatwand wurde  bereits seit der Keltenzeit intensiv genützt: Neue Plakate anheften, alte Plakate abreißen, dass nur noch die vier Ecken mit den Heftklammern zurückbleiben,  neue Plakate darüber anheften, alte Plakate abreißen, dass nur noch die vier Ecken mit den Heftklammern übrigbleiben, neue Plakate anheften usw. usw. Schließlich, im Laufe der Jahrhunderte, wurde die Schicht, die aus festgehefteten Plakatecken bestand so mächtig, dass der Gehweg, der vor der Plakatwand vorbeiführte, nicht mehr passierbar war. Anstatt den Gehweg rund um das künstlerisch wertvolle Hindernis herum zu führen, kam es zu einem unvorstellbar grauenvollen Gewaltakt. Die mehrere Meter dicke, historisch und künstlerisch wertvolle und unersetzliche Schicht an festgehefteten Plakatecken (siehe 1. Foto oben), sie wurde im Verlaufe einer beispiellos kunstfeindlichen, brutalen und skandalösen Zerstörungs-Vernichtungs-Beseitigungs-Aktes entfernt und kaltblütig entsorgt. Die Plakatwand wurde völlig neu errichtet (siehe 2. Foto oben). Sie ist so absurd schön und so abschreckend sauber, dass es bisher niemand gewagt hat, diese beeindruckende Pracht und Herrlichkeit durch das Anheften eines hässlichen Plakates zu zerstören. – (Text und Fotos: Odo Plakatschneider).

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Die Farben-Begeisterung, die in der Stadt Hallein immer mehr um sich greift (dazu unser wunderschönes Foto oben), zieht ihre internationalen Kreise rund um den ganzen Erdball. Die künstlerische Farben-Gestaltung der Brücken-Konstruktionen von Eisenbahnbrücke und Almbrücke, im Bereich von Bahn-Stationen und an freien Betonwänden, sie hat längst ein internationales, weltumspannendes Echo gefunden. Der Ruhm der farbenfrohen Stadt Hallein, veranlasste ein 25köpfiges Team der UNO zum Besuch des Halleiner Rathauses, um sich hier wertvolle Anregungen zur farblichen Neugestaltung der Fassaden des UNO-Hauptquartiers zu holen.

 

Auch der neue US-Präsident Biden ließ sich mit einer Delegation nach Hallein einfliegen – sie kam per Schwimm-Hubschauber und landete auf der Salzach – um Ratschläge für ein ehrgeiziges Vorhaben des neuen Präsidenten zu erhalten. Denn dieser plant nun endgültig, mit Hilfe der Halleiner Farben-Spezialisten, das ,,White House‘‘ in Washington und alle Wolkenkratzer in New York in ,,Colour Houses‘‘ umzuwandeln. Als Gegenleistung schickt Biden ab 2023, sofern bis dahin das Coronavirus endgültig besiegt ist, fünf Jahre lang jährlich 1 Million US-Touristen nach Hallein.

Der Sowjetunion oberster Chef und Befehlshaber Putin ließ sich persönlich in einem neuartigen, mit atomarem Holz-Kohlen-Dampf-Antrieb ausgestatteten gepanzerten Überschall-U-Boot, vom Schwarzen Meer über Donau, Inn und Salzach in das Halleiner Stadtzentrum bringen. Nach Putins Vorstellung sollen der gesamte Kreml sowie der einfärbige Rote Platz, aber auch die riesige Tundra in ganz Sibirien, künftig nach Halleiner Vorbild richtig bunt gestaltet werden. Er zeigte sich äußerst zufrieden über die Farb-Informationen, die ihm in Hallein gegeben wurden. Als Dank dafür wird von ihm die Halleiner Stadtpolizei kostenlos mit modernem Waffengerät wie Raketenwerfer und atomarer Pistolenmunition hochgerüstet.

 

Doch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER verfügt noch über deutlich weiterreichende Informationen. Die revolutionäre Farben-Freudigkeit in Hallein, die überall mit Begeisterung aufgenommen wird, sprengt künftig sogar irdische Maßstäbe. NASA-Experten, nachdem sie die Spraydosen-Meisterwerke in Hallein besichtigten, voll Begeisterung: ,,Wir werden diese hinreißende und wegweisende Farb-Begeisterung hinaus ins Weltall tragen. Zuerst ist der Mond an der Reihe. Er wird sich künftig der Menschheit nicht mehr in seinem berüchtigten Depressions-Hellgelb zeigen, vielmehr wird er durch ein farbenprächtiges Outfit die Menschen begeistern. Als Nächster ist der einfärbige rote Planet, also der Mars an der Reihe. Und so färben sich die NASA-Mannschaften schließlich durch unser ganzes Planetensystem hindurch.

Und die Farb-Begeisterung feuert zu weiterem Tun an. Die 7 Sterne des Siebengestirns leuchten künftig in sieben bunten Farben, so wie die derzeit noch deprimierend-fade milchfarbige Milchstraße einst in den herrlichsten Farben erstrahlen wird. Nur der Polarstern wird, passend zu seinem Namen, künftig einfarbig in herrlich leuchtendem Blau oben an Himmel stehen. Die Arbeit wird den Farben-Rollkommandos nicht so schnell ausgehen, schließlich leuchten die Sterne des gesamten Weltalls alle noch immer in den gleichen, eintönigen Farben. Dann aber wird das ehrgeizigste Projekt verwirklicht: Auch unsere Sonne soll künftig in allen bunten Farben erstrahlen! – (Odo Farbenschneider. Fotos: OST).

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Da war einmal das Corona-Urvirus. Es behielt ein knappes Jahr seine Allein-Regentschaft, die Vernünftigen, also leider nur die Minderheit der Menschen, hielt einen Meter Abstand zu fremden Artgenossen und achtete darauf, auch alle anderen Corona-Regeln einzuhalten. Den Gesetzen der Viren-Entwicklung entsprechend, tauchte ein knappes Jahr später, in England ein neues, hochgerüstetes Corona-Virenmodell auf. Wichtigste Neuerung: Die mutierten Viren glänzen mit einer um 50 Prozent höheren Ansteckungs-Aggressivität, der Bevölkerung wurde deshalb jetzt ein Mindestabstand von zwei (!) Metern empfohlen. Dramatische Aussichten: Nachdem künftig in den nächsten 10 Jahren alljährlich ein neues, um 50 Prozent leistungsfähigeres Virus auftauchen wird – entsprechend der prognostizierten Reihenfolge zuerst in der Mongolei, dann in Bolivien, weiters in Alaska, Mauretanien und Sizilien, anschließend in Tansania, Neukaledonien Weißrussland und schließlich in Namibia – deshalb nimmt auch der erforderliche Mindestabstand zu fremden Personen jedes Jahr um einen Meter weiter zu. In fünf Jahren um fünf Meter, in zehn Jahren um 10 Meter. Und so weiter. Das sich gegenseitige Anbrüllen über die immer größer werdende Distanz hinweg, findet bald ein Ende. Eine Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ist nicht mehr möglich, sie erfolgt künftig nur noch über Handy und Computer, über Rauchzeichen und Lichtsignale.

 

Frage der Satire-Redaktion: Und wer ist schuld an diesem ganzen Horror? Die bissige Antwort der Satire-Redaktion: Alle Unvernünftigen, Irren und Verblödeten, die sich, nach fast einem Jahr (!), noch immer nicht an die Corona-Regeln halten. Und schwachsinnig gegen diese Regeln sogar auf der Straße demonstrieren. Alle, die dichtgedrängt ihre Partys abfeiern, die sich bei jeder Begrüßung umarmen, die Freundin oder Freund den Arm um Schultern oder Hüfte legen, die in dichtgedrängten Gruppen daherkommen, die auf Sitzbänken dicht nebeneinandersitzen. Alle, die ihre Geburtstage und Hochzeiten, ihre beruflichen oder geschäftlichen Erfolge stur und unbelehrbar, wild und ausgelassen gemeinsam mit viel zu vielen Anwesenden feiern.

Deshalb breitet die Satire-Redaktion – diesmal ganz ungewohnt von Ernst geprägt – angesichts der ungehindert zunehmenden Corona-Bedrohung, hier nochmals die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor den Viren-Attacken aus. Das Wichtigste zuerst: Jeder von uns kann bereits Viren-Träger und Viren-Verbreiter sein! Falls wir vor 48 Stunden infiziert wurden, merken wir noch überhaupt nichts davon. Aber andere Personen werden bereits von uns angesteckt! Es ist auch möglich, dass man das Coronavirus in sich trägt, davon nie etwas bemerkt, aber dennoch das Virus verbreitet! Solchem Horror stellen sich die seit nahezu einem Jahr unentwegt gepredigten Corona-Maßnahmen entgegen, die noch immer von viel zu vielen unter uns, stur und unbelehrbar, nicht eingehalten werden. Daher wohl zum hunderttausendsten, aber sicher nicht zum letzten Mal… Erstens: Unbedingt 2 Meter, wegen des nun auch bei uns immer aggressiver werdenden Coronavirus aus England, Abstand einhalten! Zweitens: Regelmäßig (bei Bedarf auch öfter) Hände waschen und desinfizieren! Drittens: Größere Gruppen unbedingt vermeiden (Partys und andere Gaudihämmer sind verboten!) Viertens: Überall wo fremde Menschen sind, die Atemschutz-Maske tragen! Schlußbemerkung: Wenn sich alle an diese lebenswichtigen Regeln gehalten hätten, wäre das Coronavirus bereits gezähmt, besiegt und Ge­schichte! – (Odo Coronaschneider, Foto: Pixabay).

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Auf Plakatwänden werden üblicher Weise nicht mehr aktuelle Plakate durch neue Ankündigungen einfach überdeckt. Das geht jahrelang so, bis der allzu gewaltige Altplakat-Polster endlich entfernt wird. Bis nur noch die nun völlig leere Plakatwand übrigbleibt. Das ist der normale Vorgang. Bequemere Typen reißen einfach nur die Plakate ab, die vier von Heftklammern festgehaltenen Plakatecken bleiben somit erhalten. Wohin das führen kann, zeigt unser obenstehendes Foto: Zahllose Heftklammen halten zahllose Plakatecken fest. Das Ganze erinnert an ein modernes Kunstwerk – eine derartige Ansammlung von Heftklammern und Plakatecken ist ja durchaus attraktiv und sehenswert. Deshalb stellt die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER an alle Feinde der modernen Kunst die logische Frage: Wer bietet für dieses Kunstwerk mehr? Die Plakatwand kann von Interessierten, im Bereich des Halleiner Freibades an der Wiespachstraße, jederzeit besichtigt werden. Wer innerhalb er nächsten Woche den höchsten Betrag bietet und an die Stadtgemeinde Hallein bezahlt, ist der neue Eigentümer des ungewöhnlichen Kunstobjektes. Die Plakatwand kann von ihrem neuen Besitzer abgebaut, mitgenommen, zerstört und verbrannt werden. – (Text und Foto: Odo Plakatschneider).

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Zentimeterbreite Papierstreifen in Rollenform werden dankenswerter Weise zur Faschingszeit als waffenscheinfreie Wurfgeschosse angeboten. Sie werden vor allem auf faschingstrunkene Menschenmassen abgefeuert, in deren dichtem Gedränge bedrohlich herumgeschoben, herumgezerrt, herumgedrückt und herumgeschmust wird. Angesichts der Corona-Krise fehlen heuer allerdings in der menschenleeren Halleiner Altstadt die vom Fasching Betäubten. Den Papierrollen-Schützen fehlt demnach ihr traditionelles Ziel. Also erwecken sie ihre positiven Gestaltungs-Eigenschaften und gehen daran, mit ihrem Papierrollen-Material die Halleiner Altstadt auf umfangreiche Art auszuschmücken. Die Generalprobe fand bereits in der Silvesternacht statt, unsere beiden Tatort-Fotos stammen vom Beginn der Eder-Strasse. Hier konnten künstlerisch begabte Papierstreifen-Fans ihren Schönheitssinn hemmungslos ausleben. Vor weiteren Verschönerungen der Halleiner Altstadt dieser Art muss gewarnt werden – denn das Ende der Faschingszeit ist noch weit, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER voll Entsetzen nach einem Blick auf den Faschingskalender feststellen muss. – (Text und Fotos: Odo Papierstreifenschneider)

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Jetzt geht’s erst richtig los: Nach der auch international beachteten Einigung von ÖVP, SPÖ und FPÖ in Hallein, auf eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent für Vorstandsposten, wollen jetzt plötzlich auch andere gesellschaftliche Bereiche in der Stadt Hallein unter allen Umständen die Geschlechter-Gerechtigkeit bzw. Geschlechter-Gleichheit verwirklichen. Nachstehend nur 4 Beispiele dafür, wie rasch sich die derzeitigen Verhältnisse zugunsten der Frauen verändern werden.

 

 Vorbildlich rasch nachziehen will der Spielzeughandel. Dazu der Inhaber des Halleiner Spielwaren-Paradieses Oedl: „Wir beginnen bei den Klassikern. Beim Schach etwa gibt es ganze zwei weibliche Figuren, nämlich die Königinnen-Damen einmal in Schwarz und einmal in Weiß – und ansonsten nur Männer wie die Könige, die Bauern, die Läufer, die Springer. Und die beiden Türme.“ Damit kommen die weiblichen Schachfiguren auf ganze 6,25 Prozent, empört sich Herr Oedl: „Damit ist jetzt endgültig Schluss! Bei uns gibt es künftig perfekt geschlechterneutrale Schachspiele. Mit Bäuerinnen und Läuferinnen, mit Springerinnen und Türmerinnen. Nur der übersatte und faule Mann-König bleibt ein König-Mann, der sich pro Zug maximal um ein Feld bewegt.“ Führende Pädagogen in den Halleiner Schulen versicherten den Satire-Redakteuren des SALZSCHREIBER, davon werde ein enormer Selbstbewusstseins-Schub auf alle Mädchen und Frauen in Hallein ausgehen: „Vielleicht fühlt sich dann die eine oder andere Schachspielerin gar motiviert, in die Stadtgemeindevertretung einzutreten.“

Im Personal der Halleiner Kindergärten war eine skandalöse Unterschreitung der Männer-Quote schon seit immer und ewig festgeschrieben. In diesen seit unendlichen Zeiten traditionell männerfeindlichen Kleinkinder-Institutionen, soll nun als Ausgleich bis zum Jahr 3020 nur noch der Kindergarten-Onkel mit harter Männerfaust das Sagen haben. Der Menschen-Nachwuchs kann auf die kommenden Corona-3-, Corona-4-, Corona-5-, Corona-6-, Corona-7-, Corona-8-, Corona-9- und Corona-10-Pandemien nur durch harte und brutale Erziehungs-Methoden vorbereitet werden. Kinderbücher in den Halleiner Kindergärten anschauen? Nicht mit dem Kindergarten-Onkel! Stattdessen stehen nur noch Exerzieren, Bajonett-Gefechte und Handgranatenwerfen auf dem Programm. Ein Getränk aus dem mitgebrachten Milchfläschchen? Nö. Aber dafür gibt es jetzt vom Kindergarten-Onkel reichlich Whisky pur, direkt aus der Flasche getrunken. Mit Spielzeug spielen? Das war einmal. Jetzt üben die Kleinen in den Kindergärten am Flammen-Werfer und am Maschinen-Gewehr. Dazu dokumentiert unser obenstehendes Foto das Ergebnis eines Flammenwerfer-Einsatzes. Er wurde von Kindergarten-Onkeln als Vorbereitung auf das Erwachsensein, mit den Kindergarten-Kindern als vorbildlich durchgeführtes Kriegsspiel-Manöver realisiert.

 

Ebenfalls Nachholbedarf sieht die Hallein-Filiale der Innung der Teer- und Straßen-Arbeiter. „Wir stoppen ab 1. Jänner 2021 sämtliche Arbeiten auf den Straßen und Autobahnen im Tennengau und machen erst weiter, wenn mindestens 50 Prozent unserer Beschäftigten Frauen sind“, verspricht der engagierte, frauenfeindliche Innungschef, der die Initiative „Frauen sollen ihr Geld auf der Straße verdienen“ gegründet hat. „Es kann doch nicht sein, verdammt noch mal, dass man immer nur Männer auf den Straßen-Baustellen, immer nur verschwitzte Kerle im weit offenen, dünnen, halbdurchsichtigen Unterhemd sieht. Da müssen endlich auch Frauen in verschwitzten, dünnen, weit offenen, halbdurchsichtigen Unterhemdchen her!“

 

Große Sorgen plagen indes den Verband der Halleiner Justizvollzugs-Anstalten. „2018 hatten wir 50.957 Strafgefangene“, erläutert der Verbands-Sprecher bei einem Besuch in der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER. „Und jetzt raten Sie mal, wie viele Frauen darunter waren? Ganze 1465, also gerade einmal 3,3 Prozent. Wie altmodisch männlich-verstockt muss unsere Justiz sein, dass sie Frauen so viel seltener hinter Schloss, und Riegel bringt?‘‘ Der Verbands-Sprecher räumt allerdings widerwillig ein, dass man jetzt nicht einfach beliebig viele Frauen ins Gefängnis schicken könne, bis die Parität erreicht sei. Obwohl ihm das schon sehr gefallen würde: ,,Stellen Sie sich vor, über 50.000 Frauen unter einem Gebäudedach! Aber wir müssen realistisch bleiben. Deshalb werden wir schon morgen einfach den Großteil der Männer 50.957 Männer in die Stadt Hallein bringen und dort vorzeitig entlassen. Wir geben nicht auf, bis wir auf die auch behördlich als sittlich einwandfrei eingestuften 50 Prozent Frau/Mann bzw. Mann/Frau kommen.“ – (Text und Foto: Odo Quotenschneider)

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Unserer großartigen, beliebten (siehe 1. Foto oben) Sitzscheibe auf der Pernerinsel unweit des Salinensteges, ist Grausames widerfahren. Ohne Betäubung wurde ihr Corpus geöffnet (das ergibt eine Anzeige beim Halleiner Sitzscheiben-Schutzverein!) und dann fiel ein 7-köpfiges Chirurgenteam über das wehrlose Opfer her. Im geöffneten Leib (siehe 2. und 3. Foto oben) wurde der Magen mit den Kniegelenken verschraubt, die Wirbelsäule wurde mit Dick- und Dünndarm zu den Schultergelenken verlängert, die Lunge wurde zu einem Blasbalg umkonstruiert, der künftig alle Rostspuren wegbläst, die Leber filtert künftig den Regen, der ins Innere der Sitzscheine eindringt, so dass er seine Rostwirkung verliert, die Galle kreist nun ständig in der Sitzscheibe und vertreibt Schädlinge mit ihrem bitteren Gallensaft. Schließlich wurde die Sitzscheibe doch wieder verschlossen (siehe 4. Foto oben) und jetzt freuen sich schon alle auf die wärmende Frühlingssonne. Selbstverständlich auch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER. – (Text und Tatort-Fotos: Odo Scheibenschneider).

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Jetzt im November herrscht zwar nicht gerade die optimale (Nackt)-Badezeit, dennoch wurde das FKK-Areal am Rifer Ufer der Königsseeache kürzlich in den ,,Salzburger Nachrichten‘‘ zum Thema hochstilisiert. Es ging in erster Linie um Beschwerden aus der umliegend angesiedelten Bevölkerung. Doch der Bereich der unbekleidet Badenden wird zunehmend blickdicht abgeschirmt, so dass die bislang angesichts von zu viel Nacktheit Verärgerten (siehe Foto oben), wohl bald ihren Seelenfrieden wieder finden werden. Die FKK-Oase in Rif besitzt in unserem Bereich ja durchaus Seltenheitswert, schließlich haben FKK-Fans rundum kaum die Gelegenheit, unter Gleichgesinnten die Hüllen fallen zu lassen. Normalerweise gelingt es nur Einzelgängerinnen oder Einzelgängern, an uneinsehbaren Stellen am Wiestal-Stausee, an der Alm, an der Lammer oder an der Taugl, unbeobachtet ihrem FKK-Hobby nachzugehen. Doch nun wurde in der Stadt Hallein der FKK-Verein ,,Zurück zur Natur‘‘ gegründet, der die Halleiner Stadtbrunnen zum unbekleideten Plätschern nutzen möchte. Die Idee dahinter: Die durchsichtigen Pyramiden, die im Winter über den städtischen Brunnen errichtet werden, um sie vor Schnee zu schützen, sollten im Sommer undurchsichtige und vor allem größere Gegenstücke erhalten, in denen die Nackedeis ungestört ein wenig plätschern können. Falls die erste FKK-Pyramide in Betrieb geht, dann wird die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER selbstverständlich für Fotos sorgen. Für Fotos wohlgemerkt, die nicht von außen, sondern im Inneren der FKK-Pyramide aufgenommen wurden! – (Text und Foto: Odo Pyramidenschneider).

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Mit den Corona-Verschärfungen seit Dienstag, 17. November 2020, drängt sich die Pandemie wieder in besonderem Maße in unser Dasein. Der Tennengau nähert sich immer mehr der Zahl von insgesamt 2.000 positiven Corona-Infektionen. Doch nun erregt die Bundesregierung mit drei völlig neuen, noch nie gehörten, lebensrettenden, freilich völlig fremdartigen und ungewohnten Verhaltens-Maßregeln auch internationales Aufsehen. Atmen Sie durch und halten Sie sich fest. Der SALZSCHREIBER ist das erste Medium, welches Ihnen die drei in der Menschheits-Geschichte noch nie dagewesenen, Herausforderungen präsentiert.

Die Erste der bis heute noch als undenkbar angesehenen Vorschriften: Bei Kontakt mit allen Mitbürgern muss mindestens ein Abstand von 1.000 Millimetern (volkstümlich 1 Meter) eingehalten werden! Gilt nicht für Ehepartner, sonst wäre die Menschheit in spätestens 125 Jahren, also im Jahr 2045 ausgestorben. Die zweite der ungeheuerlichen gesetzlichen Vorschriften: Beide (!) Hände regelmäßig waschen und desinfizieren! Schließlich die Dritte, unter den in der Menschheits-Geschichte noch nie dagewesenen Herausforderungen:  In allen öffentlich zugänglichen Räumen Schutzmasken tragen!

Nachdem sich alle intelligenten und verantwortungsvollen Mitbürger und Mitbürgerinnen (das sind doch wohl so ziemlich alle!) selbstverständlich an diese völlig neuen und ungewohnten gesetzlichen Vorgaben halten werden, ist mit einem massiven Absturz der Corona-Infektionen schon in etwa 2 Wochen zu rechnen. Österreich könnte damit spätestens ab Jahresbeginn 2021 wieder frei von Corona sein! Damit ersparen wir uns alle weiteren künftigen Lockdown-Varianten und auch noch die irgendwann beginnenden Corona-Impfungen! Soweit die Theorie. Es ist freilich zu befürchten, dass diese drei entscheidenden Verhaltens-Maßregeln in der Bevölkerung von zwei oder gar drei Personen nicht beachtet werden. (Alles schon dagewesen!) Deshalb wird das Coronavirus wohl noch verdammt lange unser ungeliebter, sträflich unterschätzter und deshalb auch tödlicher Begleiter sein… Ändert sich die Situation, dann wird die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER wie immer unter den Ersten sein, die darüber berichten! – (Odo Coronaschneider. Foto: medpress).

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Die Redaktion des SALZSCHREIBER konnte schon wiederholt über historisch wichtige Ereignisse von der Atemschutzmasken-Front berichten. Nun ist die Satire-Redaktion in der Lage, exklusiv einen neuen Höhepunkt der Geschehnisse rund um die Atemschutzmasken zu dokumentieren. Denn nun hat sich auch die Mode-Industrie dieses reizvollen, überall gern gesehenen und beliebten Stoff-Stückes (der SALZSCHREIBER berichtete ausführlich) angenommen. Den bisher spektakulärsten Höhepunkt zeigt unser oben stehendes Foto. Diesen provokant-herausfordernden Tatbestand namens Atemschutzmasken-Bikini können jedoch die Nachkommen Adams im Zeitalter der Gleichberechtigung der Männer nicht länger auf sich sitzen lassen. Wie die Satire-Redaktion exklusiv in Erfahrung bringen konnte, wird bereits bei allen prominenten Modeschöpfern in Hallein intensiv mit Überstunden an der Entwicklung des männlichen Gegenstücks zum Atemschutzmasken-Bikini gearbeitet. Der Name dieser maskulinen modischen Neuschöpfung lautet, wie zu erwarten war, natürlich Atemschutzmasken-Monokini. Sobald dazu die ersten Fotos zur Verfügung stehen, wird der SALZSCHREIBER – bevorzugt seine Leserinnen – darüber ausführlich informieren. Steht das männliche Paradestück erst mal zur Verfügung, dann ist die Zeit für den endgültigen ultimativen weiblichen Gegenschlag gekommen. Die Ladies werden künftig nicht nur mit ihren Masken-Bikinis sondern gleichzeitig auch mit dem Masken-Monokini in Erscheinung treten. Der Name für diesen sensationellen weiblichen Mode-Gegenschlag lautet – natürlich Masken-Trikini! – (Text und Foto: Odo Kinischneider).

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Jetzt reicht es den kultivierten, nach Verschönerung des öffentlichen Raums lechzenden Halleinern endgültig. Daher ist nun Selbsthilfe angesagt. Leere Gitter-Abzäunungen, an denen eigentlich schön blühende Kletterpflanzen das Auge jedes Gebildeten erfreuen sollten, werden nun mit künstlerisch wertvollen, weil gebrauchten, Masken-Schmuckobjekten aufgewertet (dazu das 1. Foto oben). Aber auch das völlig leere, keinerlei optische Verschönerung zeigende Straßenpflaster in der Halleiner Altstadt wird nun von kunstsinnigen Schöngeistern künstlerisch gestaltet und mit wertvollen Masken-Schmuckstücken zur grandiosen und beeindruckenden Sehenswürdigkeit umgestaltet (dazu das 2. Foto oben). Doch das ist nur den Anfang, wie der neugegründete Verein ,,Masken-Schmuck für die Halleiner Altstadt‘‘ bei seiner Gründungs-Versammlung bekanntgab. Als erste Maßnahme werden große, farblich auffällige Sammel-Container für künstlerisch wertvolle, gebrauchte Atemschutzmasken, auf dem ohnehin leeren Gruber-Platz zwischen Stadtpfarrkirche und ,,Stille Nacht‘‘-Museum, sowie auf allen Plätzen und auf allen Brücken der Stadt Hallein aufgestellt.

Nach der ersten Container-Entleerung wird die Halleiner Altstadt optisch großzügig hochgerüstet. Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER hat dazu intensiv recherchiert. So werden alle Erdgeschoß-Fensterscheiben und Geschäfts-Auslagenscheiben mit Atemschutzmasken beklebt, dann folgt das Altstadtpflaster. Aber auch die historischen Marmorbrunnen auf den verschiedenen Plätzen sollen ausgiebig geschmückt werden. Anschließend geht es an die Verschönerung aller öffentlich zugänglichen Innenräume. An erster Stelle steht natürlich das Halleiner Rathaus. Dann folgen die Innenräume der Geschäfte und Banken. Aber auch die Bezirkshauptmannschaft soll wegen ihres hohen Stellenwertes in die Schmuckaktion mit einbezogen werden. Alle Schüler werden aufgerufen, ihre Klassenräume mit gebrauchten Atemschutzmasken zu schmücken. Bevor ein Masken-Überfall auf den Innenraum der Stadtpfarrkirche erfolgt, soll zuerst ein Gespräch mit dem Halleiner Dechant und dem Salzburger Erzbischof klären, wieviel Höllenjahre die Täter nach ihrem Ableben dafür aufgebrummt bekommen würden. Nach Redaktionsschluss wurde der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER noch bekannt, dass die Stadt Hallein ihr Wappen den aktuellen Gegebenheiten anpassen wird. Anstelle des Salzträgers soll künftig eine gebrauchte Atemschutzmaske das Halleiner Stadtwappen schmücken. Schließlich wird auf dem Kleinen Barmstein künftig kein Maibaum mehr aufgestellt, sondern eine riesige, in doppelter Maibaumghöhe angefertigte Atemschutzmaske gehisst. – (Odo Maskenschneider. Fotos: OST).

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Noch immer dominieren unglaublicher Leichtsinn, sträfliche Unbekümmertheit und die totale Verkennung der Corona-Gefahr den allgemeinen gesellschaftlichen Umgang mit- und unter-einander. Eines der größten Gefahren-Potentiale stellt immer wieder der bedrohliche Augenblick der Begrüßung dar. Im Überschwang einer unerwarteten Begegnung, kommt es dabei zu derzeit extrem gefährlichen körperlichen Begrüßungs-Kontakten wie Umarmungen oder Händeschütteln. Solche Zeremonien sind gegenwärtig infolge der Corona-Bedrohung absolut verboten. Auf der Suche nach Ersatz wurde nun gemeinsam vom Innen- und Außen-Ministerium das Zwischen-Ministerium beauftragt, eine für alle Bevölkerungs-Schichten passende und coronasichere Begrüßungsform zu finden. Die Suche wurde sofort eingeleitet und nach Überprüfung verschiedenster internationaler Begrüßungs-Zeremonien wurde schließlich eine völlig neue Art der Begrüßung entwickelt, ausgearbeitet und auch allseits für richtig und zeitgemäß empfunden.

Diese mittlerweile von allen politischen Parteien Österreichs, von der EU, von Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika einstimming als bindend akzeptierte Art der Begrüßung, besteht im Heben des rechten Armes, bis er ausgestreckt ist. Diese ungemein sympathische Begrüßungsform wird mittlerweile auch bereits in Asien und Afrika von der Bevölkerung gutgeheißen. Die korrekte Ausführung dieser völlig neuartigen Begrüßung erfolgt folgendermaßen: 1. Man steht der zu begrüßenden Person gegenüber und blickt ihr in die Augen. 2. Nun wird der rechte Arm nach unten in voller Länge ausgefahren. 3. Dann wird der vollständig ausgestreckte Arm vor dem Körper bis zur Begrüßungshöhe langsam emporgehoben. 4. Damit wird Der oder Die zu Begrüßende zumindest in Armlänge auf Abstand gehalten, ein wichtiges Manöver also, um lebensgefährlich engen Körperkontakt zu vermeiden. 5. Die ältesten unserer Leserinnen und Leser werden sich erinnern, dass es schon einmal eine ähnliche Begrüßungsform gab. Bei dieser fehlte jedoch die derzeit so extrem wichtige Phase der Arm-Abstandshaltung vor dem Körper, damals wurde der Arm auf völlig beliebige Art in die Höhe gerissen. Auch folgte damals regelmäßig immer die gleiche Grußformel, wem auch immer man gegenüberstand, die nur aus zwei klirrend scharfen Worten bestand. Sie wissen schon: H….. H……! – (Odo Armschneider. Foto: kathpress).

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Mit der Corona-Pandemie wurde auch ein zweites unangenehmes Krankheitsbild in Hallein eingeschleppt: Die zwanghafte, nicht geschlechtsspezifische, altersunabhängige WC-Rollenpapier-Abwicklungs-Sucht, abgekürzt WCRPAS. Die Bedauernswerten, von der WCRPAS Betroffenen, werden beim Anblick einer WC-Papierrolle vom unwiderstehlichen Drang getrieben, bei dieser sofort das gesamte Rollenpapier abzuwickeln. Mitarbeiter der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER entdeckten am 13. Oktober, in der weit offenstehenden Herrentoilette am Griestorplatz einen Mann, der bis zu seinen Knien in abgewickeltem Rollenpapier stand und sich gerade eine neue Papierrolle greifen wollte. Auf die Frage, was das Ganze zu bedeuten habe, antwortete der Rollenabwickler mit verklärtem Augenaufschlag: ,,Ich kann es Ihnen wirklich nicht sagen, ich muss es einfach tun!‘‘ Als der Vorfall der Stadtpolizei gemeldet wurde, gab es eine vielstimmige Reaktion: ,,Oh Gott – unser WC-Papier-Fetischist ist wieder an der Arbeit!‘‘ Offensichtlich wurde der WC-Rollenpapier-Abwickler in der Toilette zwischen Bezirkshauptmannschaft und Seniorenwohnhaus bei seinem rätselhaften Tun vorzeitig gestört, anders ist das Tatort-Foto oben wohl nicht zu interpretieren…(Odo Rollenschneider, Foto: OST).

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Bedauerlicher Weise wurden unschätzbare Kunstwerke so ungünstig neben der rückwärtigen Aufgangstreppe des Halleiner Stadtkino/Stadttheater-Gebäudes gelagert (1. Foto oben), dass sie nur für jene Fußgänger für kurze Zeit teilweise einsehbar sind, die vom Keltenmuseum zum Stadtkino/Stadtheater unterwegs sind. Die ganze Pracht dieser Kunstschätze wird erst auf unserem 2. Foto oben erkennbar. Es ist ein unverständlicher Frevel, dass diese Kostbarkeiten halb versteckt gelagert werden und nicht schon längst im Rahmen eines Skulpturenpfades in der gesamten Halleiner Altstadt präsentiert werden. Es handelt sich um künstlerisch besonders wertvolle Arbeiten, die mit erkennbar größtem Arbeits- und Zeitaufwand von ihren Schöpfern geschaffen wurden. Die Kunstwerke umfassen einen Zeitraum von 2500 Jahren, die ältesten stammen aus der Keltenzeit, die jüngste Arbeit entstand erst heuer im Sommer 2020.  Wie schön wäre es doch, wenn die derzeit lieblos hinter dem Stadtkino/Stadttheater gelagerten Kostbarkeiten vor dem Rathaus, auf dem Gruberplatz zwischen Stadtpfarrkirche und Stille-Nacht-Museum, in der Fußgängerzone, vor dem Keltenmuseum, auf der Pernerinsel, auf dem Kornsteinplatz und auf dem Bayrhamerplatz jeweils auf einem Podest gut sichtbar präsentiert und am Abend beleuchtet würden! Mit einem derartigen Skulpturenpfad in Hallein, wäre sogar die Stadt Salzburg, jahrhundertelang durch den Salz-Raubbau auf dem Dürrnberg hochgerüstet, vernichtend geschlagen und auf Platz 2 hinter Hallein zurückgedrängt. Wer in Hallein möchte sich diesen Triumph entgehen lassen? Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER jedenfalls auf gar keinen Fall! – (Odo Skulpturenschneider, Fotos: OST).

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Alarmmeldungen aus dem Bezirk Hallein: Der kleinste Bezirk im Bundesland Salzburg protzt mit den meisten Corona-Fällen, der kleinste Bezirk im Bundesland blendet uns als Einziger mit der Ampel-Alarmfarbe Orange. Zwei unmittelbare Folgen: Der Weihnachtsmarkt in der Alten Saline auf der Pernerinsel findet heuer nicht statt und die Sperrstunde in der Gastronomie ist auf 22 Uhr vorverlegt. Offensichtlich gibt es besonders krasses Fehlverhalten der Bewohner im Bezirk Hallein. Allzu viele wissen noch immer nicht, dass jeder Fremde, dem man begegnet, Coronaviren-Träger sein kann, ohne dass dieser selbst es weiß. Und sie wissen nicht, dass sie unter Umständen bereits selbst infiziert sein können und bereits nach 12 Stunden einer Infektion andere Personen anstecken. Während sie selbst verhängnisvoller Weise erst nach Tagen erstmals ihre Infektion wahrnehmen können. Doch nach so viel anstrengendem Corona-Ernst übernimmt nun die Satire-Redaktion das Kommando mit der Anregung, sich mit dem von ihr entwickelten Abstands-Reifen (Bild oben) einen zuverlässigen Sicherheits-Abstand zu verschaffen.

Die Idee ist einfach und deshalb unschlagbar: Ein Metallreifen mit Schulter-Tragegurten und einem Durchmesser von 2 Metern, sichert einfach, automatisch und zuverlässig nach allen Richtungen, jeweils einen Abstand von 1 Meter zum Nächsten. Wenn zwei Abstands-Reifen-Träger einander begegnen, bleibt sogar ein Abstand von 2 Metern zwischen ihnen gesichert. Wenn der Abstands-Reifen-Träger einem Nicht-Abstands-Reifen-Träger begegnet, dann ist bei einem Abstand von 1 Meter zuverlässig Schluss. Damit sind endlich die unausrottbaren, viel zu knappen Körperkontakte für immer ausgeschaltet. Besonders Intelligente glauben zu wissen, wie man die Abstands-Wirkung aufheben kann, wenn sich zwei Abstands-Reifen-Träger begegnen: Einer hebt einfach den Abstandsreifen in die Höhe, schon ist die leichtsinnige Annäherung perfekt. Irrtum. Damit verringert sich der Abstand nur um die Hälfte, er beträgt also noch immer 1 Meter. Um richtig zusammenzukommen, müssten beide Abstands-Reifen-Träger ihre Geräte von den Schultern nehmen. Was natürlich ein völlig undenkbares Beispiel für Leichtsinn, Geistesarmut, Dummheit, Blödheit, und Wahnsinn wäre… – (Odo Abstandsreifenschneider, Grafik: OST).

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Immer wieder erreichen die Satire-Chefredaktion des SALZSCHREIBER, Anfragen von Leserinnen und Lesern, die wissen wollen, aus welchen Informations-Quellen eigentlich die Satire-Meldungen stammen. Die Antwort ist ganz einfach. Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde, Parteizentralen, Polizei, Firmenbüros, Städtischer Bauhof etc. werden permanent durch installierte Geheim-Kameras und Geheim-Mikrophone der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER überwacht. So gelangt die Satire-Redaktion an Meldungen, die offiziell niemals an die Medien gelangen würden, die es somit streng offiziell überhaupt nicht gibt. Natürlich ist der technische Aufwand dieser permanenten Überwachung enorm. Um unseren Leserinnen und Lesern einen Begriff davon zu vermitteln, hat sich die Satire-Redaktion dazu entschlossen, das oben stehende, streng geheime Foto zu veröffentlichen. Es zeigt nur einen Bruchteil der Abhör- und Überwachungs-Installationen, die beispielsweise für die Beschaffung heißer und geheimer Informationen aus der offiziell gar nicht existierenden Stadthauptfrauenschaft in Hallein erforderlich sind. – (Text und Foto: Odo Stierschneider).

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Dieses stattliche Gebäude am Bayrhamerplatz wird es nicht mehr lange an seinem derzeitigen Standort geben. Denn, wie unser Foto dokumentiert, beginnt das Gebäude bereits seine Schwingen zu entfalten, um schon demnächst zu einem anderen Standort davonzufliegen. So leid es uns auch grundsätzlich um das schöne Gebäude ist – einen Vorteil bringt dieser ungewöhnliche Gebäude-Umzug doch mit sich. Denn alle aufmerksamen Halleinerinnen und Halleiner, die sich bisher über das total vernachlässigte Giebel-Gemälde geärgert haben, sie alle werden sein Verschwinden mit Erleichterung registrieren…

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Die Stadt Hallein triftet wahrlich düsteren Zeiten entgegen. Denn Nacktbaden ist künftig im gesamten Stadtgebiet untersagt. Speziell die Nackedeis in Rif an der Königsseeache, verursachten Anzeigen durch Bewohner in Rif, die sich in ihrer ländlichen Idylle gestört fühlten. Die Folge waren im heurigen Sommer an die zwei Dutzend Alarm-Einsätze der Halleiner Stadtpolizei. (Dabei entstanden auch unsere beiden scharfen und herrlich unmoralischen, oben stehenden Nackedei-Fotos). Abgeschreckt werden nun aber auch jene Nacktbade-Fans, die bisher völlig ungestört und durchaus gern gesehen, im Zeiserlbrunnen auf dem Bayrhamerplatz oder in den historischen Marmor-Kastenbrunnen auf dem Kornsteinplatz und dem Molnarplatz oder sogar im Kotbach ihre nackte Haut zur Schau stellten. Besonders enthusiastische Nacktbader und Nacktbaderinnen gaben sich bisher sogar mit den kleinen Brunnen am Oberen Markt, am Beginn der Thunstraße oder an der Eingangsfassade des Keltenmuseums zufrieden. Damit soll aber jetzt, angesichts der prüden Rifer Nacktbade-Gegner, endgültig Schluss sein.

Damit das unerfreuliche, zweifellos den guten moralischen Ruf der Stadt Hallein schädigende Nacktbade-Verbot, auch tatsächlich durchgesetzt werden kann, wird wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER in Erfahrung bringen konnte,  ab Frühsommer nächsten Jahres die Belegschaft der Halleiner Stadtpolizei deutlich aufgestockt. Denn sämtliche Nacktbade-Möglichkeiten im gesamten Bereich der Stadt sollen, in der warmen Jahreszeit permanent durch Polizisten überwacht werden. Und zwar sowohl am Tag als auch in der Nacht. Bei allen vorhin genannten Nacktbade-Möglichkeiten werden deshalb für den jeweiligen Wachposten Tisch und Sessel aufgestellt, ebenso ein Zelt, damit die Bewachung rund um die Uhr möglich wird. Nach jeweils 24 Stunden durchgehender Bewachung, erfolgt die Ablöse. Nachdem es bisher – mit Ausnahme in Rif – noch keinerlei Beschwerden über das fröhliche Treiben der Nacktbade-Enthusiasten gegeben hat, wurde nun kurzfristig der Halleiner Nacktbade-Schutzverein gegründet. Er wird sowohl bei der EU als auch bei der UNO, Abteilung Menschenrechte, Protest gegen das Nacktbadeverbot in Hallein einlegen. – (Text und Fotos: Odo Badeschneider).

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Die Stadt Hallein macht nun kurzen Prozess und verschärft brutal die Corona-Maßnahmen: Das Virus muss künftig seine wöchentliche Arbeitszeit bereits am Dienstag, um 12 Uhr beenden. So soll künftig die Zahl der Neuansteckungen deutlich reduziert werden. Experten zeigen sich ausnahmslos begeistert. Dazu passt der Lokalaugenschein im Gasthaus „Zur gsundn Faustwatschn“ im vierzigsten Halleiner Gemeindebezirk. „Dienstagmittag is, du komischa Virulant, hau di über de Heisa, schleich di jetzt!‘‘ ermahnt Stadtrat Dir. Dr. Dipl.-Ing. C. V. (Name ist der Redaktion bekannt) ein besonders fettes Corona-Virus, das an seinem Bierdeckel baumelt. „Und nimm deine Hawara glei mit, de schiachen Kreaturen“, so der Stadtrat und zeigt auf ein Covid-19-Virus-Knäuel an einem Bierglas, das dreieinhalb Tage nach der offiziellen Sperrstunde noch immer die Gäste infiziert.

 

„Corona gibt es jetzt in Hallein nur noch von Montagfrüh bis Dienstagmittags”, zeigt sich auch Virologe Viktor Virrologer begeistert. „Warum sind wir da nicht früher draufgekommen?‘‘ Mehr als acht Milliarden Corona-Viren wurden bereits beim Arbeitsmark-Service in Hallein zur Kurzarbeit angemeldet. Da außerdem die derzeit vieldiskutierte Corona-Ampel nicht zu funktionieren scheint und weiterhin nicht auf die heiß ersehnte Farbe Rot umschaltet, überlegt die Stadt Hallein, entlang der Fußgängerzone, von der Thun-Straße bis hinauf zum Schöndorferplatz, eine Corona-Begegnungszone zu installieren. „Hier treffen gesunde Leute ohne Corona, auf mit dem Corona-Virus Infizierte!‘‘ so der Virenspezialist der Halleiner Viren-Partei.

 

Die Stadt Hallein zeigt sich angesichts der Corona-Krise, auch klug vorausblickend auf die bevorstehende Wintersaison. Die Pandemie-Regulierung in Hallein wird von weiteren Verschärfungen flankiert. Damit in den nächsten Monaten das Aprés-Ski-Treiben der Corona-Viren in Hallein und auf dem Dürrnberg nicht allzu sehr eskaliert, sollen den ganzen Winter lang alle Viren-Schneekanonen außer Betrieb gestellt werden. – (Wiener Tagespresse. Verfeinert und mit Lokal-Kolorit ergänzt durch Odo Virenschneider).

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Weil die von der traditionsreichen Halleiner Brauerei Kaltenhausen jetzt endlich gegründete Bierpartei immer mehr Zulauf erhält, reagieren die Repräsentanten der übrigen Parteien im Halleiner Rathaus immer nervöser und hektischer. Denn, so deren einhellige Meinung: ,,Die Bierpartei wird wahrlich kein leichter Gegner. Die haben sogar ihr hinterlistiges Programm im SALZSCHREIBER beworben – mit der Forderung nach Freibier für alle Halleiner! Damit ist der beinharte Wahlkampf, präziser das große Saufduell um die Stadt Hallein, eröffnet!‘‘ Gewinner sind schon jetzt die Halleinerinnen, deren Männer künftig ihre Freizeit im Wirtshaus beim Freibier verbringen werden. Die Ladies blicken jedenfalls fröhlich in ihre gemeinsame Zukunft (dazu unser Foto oben).

 

Der Bierpartei-Parteichef hat als Spitzenkandidat zum Wahlkampf-Auftakt geladen. In jedem Halleiner Stadtteil will er in allen vorhandenen Gasthäusern jeweils drei Bier bestellen. „Auch wenn uns das die linken Anti-Alko-Faschisten wieder falsch auslegen werden“, lacht er und bestellt sogar im Speiseeis-Paradies ,,Gelatok‘‘ auf dem Bayrhamerplatz drei Flaschen Craftbeer. Kurze Aufregung gab es dort, als er gleich mehrere Sporttaschen mit Bierdeckeln füllt: ,,Die sind nur privat für mich persönlich. Ich bau so gerne Luftschlösser – ich meine natürlich Kartenhäuser!‘‘

 

Doch die Tour geht weiter. „Einen Shot nehm ich noch dazu“, sagt der Spitzenkandidat der Bierpartei und lässt sich mit einem Paintballgewehr vier K.O.-Tropfen in den Gaumen schießen. „Ich muss fit sein für die TV-Konfrontation heute Abend. So werde ich mein Wahlziel erreichen, Würgermeister von Hallein zu werden, die 5-Promille-Hürde ist geschafft“, erklärt der künftige Würgermeister lachend.

 

Der Vorsitzende der Bierpartei, sieht die politische Konkurrenz im Wahlkampf nur noch skeptisch oder nur noch mitleidsvoll: „Auch satirischen Wahlveranstaltungen unserer Mitbewerber dürfen nicht alles! In meinen Augen sind unsere politischen Mitbewerber nur noch eine Verhöhnung der Halleiner Politlandschaft. Quo Vadis Demokratie – rülps!“ (Das kurze Gespräch mit dem SALZSCHREIBER fand während einer Parteisitzung der Bierpartei unter einer Wirtshausbank statt.)

 

Laut einer aktuellen Umfrage wird das heiße politische Rennen um Hallein bis zum Schluss spannend bleiben, wie auch die Halleiner Rathaus-Korrespondenz es weiß: „Derzeit kratzt die Bierpartei an der Absoluten, dann kommt mit Abstand erst die Vogelbeer-Partei, dahinter dann die Whiskypartei, deutliche Verluste gibt es wohl für die Kracherlpartei und es sieht nach Stillstand aus für die Obstlerpartei.“ – (Odo Politschreiber, Foto: OST).

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Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER ist schockiert: An der Colloredo-Brücke rosten die ohnehin nur spärlich angebrachten Liebes-Schlösser einsam und verlassen vor sich hin, ohne Aussicht auf neuen, strahlend-glänzenden Zuwachs. Die mikroskopisch winzigen Ungeheuer namens Corona, legen alle erotischen Annäherungs-Versuche lahm – wir werden es miterleben müssen, dass ab kommenden Spätherbst die Geburtenzahlen durch den Corona-Horror auch in Hallein rasant in die Tiefe stürzen. Die Bewohner von Hallein (und nicht nur sie) müssen sich damit abfinden, dass Unfassbares auf sie zukommt. Weil neueste Zahlen vom 20. August 2020 darauf verweisen, dass im Zentralraum Salzburg, zum dem auch der nördliche Tennengau mit Hallein zählt, das Scheusal Corona wieder deutlich ansteigende Patientenzahlen verursacht. Weil großmäulige Ankündigungen eines wirksamen Impfstoffes gegen Corona sich seit Monaten immer wieder in Luft auflösen. Und sich damit äußerst dramatische Zukunfts-Visionen eröffnen. 

Weil vor 9 Monaten das Corona-Virus in der aktuellen Form noch völlig unbekannt war, (mittlerweile terrorisiert das Biest unseren gesamten Planeten), muss damit gerechnet werden, dass bereits längst ein völlig neuartiges Virus auf der Lauer liegt, gegen welches Corona nur ein harmloses Nichts darstellt. Denn: Dieser neue Virus-Albtraum verbreitet sich mit atemberaubender Geschwindigkeit in der gesamten Atmosphäre, auf der Oberfläche und im Wasser unseres Planeten. Straßen, Wege, Plätze, Gebäude, Einrichtungs-Gegenstände, sämtliche Nahrungsmittel, Wiesen, Wälder, Seen, Gebirge und das Meer sind innerhalb kürzester Zeit hoffnungslos verseucht. Auch alles Lebendige wird von dem neuen Super-Virus befallen: Viren, Bazillen, Keime, Insekten, Würmer, Hasen, Rehe, Adler, Krokodile, Zebras, Nilpferde, Elefanten. Das gleiche Drama spielt sich in der  Pflanzenwelt ab. Vom Grashalm bis zum Gemüse im Schrebergarten, vom Getreide bis zum Obstbaum, von unseren Buchen- und Fichten-Wäldern bis zu den tropischen Urwäldern – alles wird von dem neuen Super-Virus-Albtraum befallen und zerstört. So auch die tote Materie: Die leblose Erde in den Tiefen unseres Planeten, Metalle, Kunststoffe, Schotter und Felsen.

Ist der Planet Erde schließlich zu einem einzigen riesigen Hyper-Super-Virus geworden, das auch das glühende Innere unseres Planeten eliminierte, dann geht es erst richtig los. Die Virus-Kugel Erde langt mal kurz hinauf, schon ist der Mond ein Virus-Gefangener. Ist dort alles Genießbare und Nichtgenießbare vertilgt, dann sind unsere Planeten mitsamt der Sonne an der Reihe. Und dann geht es erst richtig los. Hinaus zu den Sternen. Bis der unendlich große Weltraum zum unendlich großen Virenraum geworden ist. Ist rundum alles restlos vertilgt, dann geht es erst richtig los. Denn irgendwo da draußen im dunklen Virenraum, ist eines Hyper-Super-Viren mangels anderer Nahrung, auf die Idee gekommen, über ein anderes Hyper-Super-Virus herzufallen. Welch ein dramatisches Ereignis! Im Virenraum herrscht damit nun wilder und brutaler Kannibalismus, der schließlich bis zur völligen Leere im total finsteren Virenraum führen wird. Der totale Hyper-Super-Viren-Gau! Besserung ist erst in Sicht, wenn  schließlich der Eine kommt und sagt: ,,Last uns doch nochmals einen Weltraum erschaffen. Mit romantischen Sternen, der wärmenden Sonne, dem sanften Mond, und der belebten Erde mit all ihren Pflanzen, Tieren und Menschen. Aber diesmal total ohne Viren. Versprochen!‘‘ –  (Text und Foto: OST).

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Die Farbenfreudigkeit, die in der Stadt Hallein immer mehr um sich greift (dazu unsere wunderschönen Fotos oben) zieht immer weitere Kreise. Die künstlerische Farben-Gestaltung der Brücken-Konstruktionen von Eisenbahnbrücke und Almbrücke, im Bereich von Bahn-Stationen und an verschiedenen freien Betonwänden, hat längst ein internationales, weltumspannendes Echo gefunden. Der Ruhm der farbenfrohen Stadt Hallein, veranlasste ein 25köpfiges Team der UNO zum Besuch des Halleiner Rathauses, um sich hier wertvolle Anregungen zu holen.

Auch US-Präsident Trump ließ eine Delegation nach Hallein einfliegen – sie kam per Wasserflugzeug und landete auf der Salzach – um Ratschläge für ein ehrgeiziges Vorhaben des Präsidenten zu erhalten. Denn dieser plant nun endgültig, mit Hilfe der Halleiner Farben-Spezialisten, das White House in ein Colour House umzuwandeln. Als Gegenleistung schickt Trump ab 2021 fünf Jahre lang jährlich 1 Million US-Touristen nach Hallein. Der Sowjetunion oberster Chef und Befehlshaber Putin ließ sich persönlich in einem neuartigen, mit atomarem Holz-Kohlen-Dampf-Antrieb ausgestatteten Überschall-Freiluftballon nach Hallein bringen. Nach Putins Vorstellung sollen der gesamte Kreml sowie der einfärbige Rote Platz, aber auch die riesige Tundra in ganz Sibirien, künftig nach Halleiner Vorbild  richtig bunt gestaltet werden. Er zeigte sich äußerst zufrieden über die Farb-Informationen, die ihm in Hallein gegeben wurden und lud alle Halleiner Spitzen-Politiker zu einem ganzjährigen Aufenthalt auf seiner Datscha ein. Zusätzlich wird von ihm die Halleiner Stadtpolizei kostenlos mit modernem, schwerem Waffengerät ausgestattet.

Doch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER verfügt noch über deutlich weiterreichende Informationen. Die revolutionäre Farben-Freudigkeit in Hallein, die überall mit Begeisterung aufgenommen wird, sprengt künftig sogar irdische Maßstäbe. Die NASA-Experten, nachdem sie die Spraydosen-Meisterwerke in Hallein besichtigten: ,,Wir werden diese hinreißende und wegweisende Farb-Begeisterung hinaus ins Weltall tragen. Zuerst ist der Mond an der Reihe. Er wird sich künftig der Menschheit nicht mehr ins seinem berüchtigten Depressions-Hellgelb zeigen, vielmehr wird er durch ein farbenprächtiges Outfit die Menschen begeistern. Als Nächster ist der einfärbige rote Planet, also der Mars an der Reihe. Und so färben sich die NASA-Mannschaften schließlich durch unser ganzes Planetensystem. Und die Farb-Begeisterung feuert zu weiterem Tun an. Die 7 Sterne des Siebengestirns leuchten künftig ebenso in bunten Farben, wie die derzeit noch deprimierend milchfarbene Milchstraße einst in den herrlichsten Farben erstrahlen wird. Die Arbeit wird den Farben-Rollkommandos nicht so schnell ausgehen, schließlich leuchten die Sterne des gesamten Weltalls (noch) alle in der gleichen, faden Farbe… – (Odo Farbenschneider. Fotos: OST).

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Mit einem genialen Konzept will die Stadt Hallein künftig ihr Parkplatz-Problem in den Griff bekommen. ,,Übereinander Parken‘‘ lautet dazu das Schlagwort. Damit verfügt die Stadt mit einem Schlag über eine doppelt so große Parkfläche als bisher. Die bestechende Initiative hatte, wie alle großen Errungenschaften der Menschheit, mit auch für Laien erkennbaren Anfangs-Schwierigkeiten zu kämpfen. Unser Foto oben lässt sogar für technisch nicht geschulte Betrachter die anfangs aufgetretenen Probleme mühelos erkennen. Das einfache, unkomplizierte, ohne jedes Hilfsmittel praktizierte Übereinander-Parken, führte zu Kratzern an der Karosserie, zu verbogenen Außenspiegeln und zur Verschmutzung der jeweils unten befindlichen Autos durch eingerissene Ölwannen der darüber befindlichen Fahrzeuge. Mittlerweile werden die Fahrzeuge der ersten Ebene durch große und dicke, an Matratzen erinnernde Matten abgedeckt, so dass die bisher aufgetretenen Kleinschäden zuverlässig verhindert werden.

Lästige Probleme ergeben sich derzeit vor allem nur noch dadurch, dass immer wieder die Besitzer schwerer Limousinen auf einem deutlich kleineren Fahrzeug ihre Karre abstellen wollen. Der dabei entstehende Effekt ist ebenfalls auf unserem oben stehenden Foto abzulesen. Doch die Verantwortlichen sind guter Dinge. Sie erwarten sich, dass die Autofahrer schon in wenigen Jahren lernen werden, die Tragfähigkeit des Wagens, auf dem sie parken wollen, richtig abzuschätzen. Man überlegt, dass künftig kleinere Autos nur noch dann in Hallein parken dürfen, wenn auf ihrer Dachfläche in großen Ziffern deren Tragfähigkeit erkenntlich ist. Inzwischen sind die Betreiber dieser sensationellen Parkplatz-Verdoppelung einen wichtigen Schritt weiter. Auf ausgesuchten und entsprechend gekennzeichneten Plätzen, dürfen bereits auch drei Autos übereinander geparkt werden! Frage der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER an die Verantwortlichen: ,,Wie hoch wollen Sie denn in der Endphase die Autos noch übereinanderstapeln? Antwort: ,,Unendlich hoch!‘‘ – (Odo Autoschneider, Foto: Der Spiegel).

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