Das Brunnenbecken des mittelalterlichen Brunnens auf dem Bürgerspitalsplatz im Norden der Halleiner Altstadt, wird durchschnittlich alle fünf Jahre gereinigt. Dazu wird das Wasser abgelassen, dann werden die Innenwände des Brunnenbeckens von etwaigen Verunreinigungen befreit. So geschah es auch diesmal am Montag, 25. Juli 2022. Als das Wasser nur noch etwa einen halben Meter hoch im Brunnenbecken stand, entdeckte die Reinigungs-Mannschaft einen geheimnisvollen dunklen Gegenstand im Wasser.

Noch bevor das Brunnenbecken völlig leer war, wurde dieser aus dem Wasser geholt. Zuerst waren alle ratlos, was dieser seltsame Fund wohl bedeuten könnte, der rundum mit Muscheln bedeckt war. Doch bei genauer Kontrolle fiel eine von den Muscheln nicht befallene Seite mit einer Glasscheibe auf, dazu unser obenstehendes Foto auf. Schon kurz danach wurde dem Technikfreak Robert Ezzlavier in der Reinigungs-Mannschaft klar, dass es sich hier nur um eine relativ große Filmkamera handeln konnte.

Bevor man sie dem Fundamt übergeben konnte, musste sie jedenfalls noch von den zahlreichen Muscheln befreit werden. Der Technikfreak übernahm diese Aufgabe und je mehr er die eigenartige Filmkamera freigelegt hatte, umso mehr geriet er ins Staunen. Sie war an den beiden Seiten mit Bedienungs-Schaltknöpfen und Kontroll-Leuchten übersäht. Der Ratlose wandte sich schließlich nach Empfehlungen von technisch ausgebildeten Freunden, an das Museum für Zukunfts-Technologien in Wien, dem er die eigenartige Filmkamera zur weiteren Untersuchung überließ.

Nach Wochen intensiver Kontrollen, Tests und Untersuchungen, kamen die Zukunftstechniker in Wien aus dem Staunen nicht heraus. Das rätselhafte Objekt erwies sich schließlich als spezielle russische Filmkamera. Diese kann jedoch mit Hilfe von mehrfach gebündelten, radioaktiven UV-Strahlen, unauffällig von außen, auch durch die stärksten Mauern, aus einer Distanz von tausenden Kilometern, das Geschehen im Inneren von Gebäuden dokumentieren. Beispielsweise in Militär-Kasernen, Verteidigungs-Ministerien, Geheim-Labors oder bei Waffen-Produzenten, aber auch in jedem privaten Schlafzimmer!

Da hatte Technikfreak Robert Ezzlavier eine blendende Idee. Er informierte Russlands Kaiser Fladdhimirr Buthin, dass er im Besitz der speziellen Filmkamera sei. Er werde sie dem US-Präsidenten zum Nachbau übermitteln, es sei denn, Russland stelle seine militärischen Aktivitäten in der Ukraine ein, schließe Frieden und beteilige sich am Wiederaufbau der Ukraine und finanziell an der Beseitigung der enormen, von Russland in der Ukraine verursachten Schäden. Die Antwort Buthins wird in den kommenden Tagen erwartet – der ,,Salzschreiber‘‘ wird selbstverständlich darüber berichten. Die Halleiner Kriminalpolizei steht unterdessen vor einer heiklen Aufgabe. Im Auftrag des Staats-Sicherheitsdienstes soll sie klären, wer die russische Geheimkamera im Becken des historischen Brunnens auf dem Bürgerspitalsplatz in Hallein versenkt hat. – (Text und Foto: Odo Kameraschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die im ganzen Land bekannte und geschätzte Modeschule Hallein, hat nun, wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ in Erfahrung bringen konnte,  einen völlig neuartigen Mode-Service kreiert. Es geht dabei erstmals um die Möglichkeit, sich fachgerecht in seine Lieblings-Zeitungen, Lieblings-Magazine, Lieblings-Liebesromane, Lieblings-Wildwestromane, Lieblings-Rezeptbücher, Lieblings-Abenteuerromane, Lieblings-Broschüren oder Lieblings-Bücher einkleiden zu lassen. Das Angebot gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Aber: Wer nach einer gewissen Zeit sein in ein Mode-Utensil verwandeltes Druckwerk wieder unversehrt zurückhaben möchte, muss sich dies eben nochmals in einer Bücherei oder in einem Zeitschriften-Geschäft kaufen, denn die Modeschule lehnt verständlicher Weise den Rückbau ihrer Zeitungs-, Bücher,- Magazin- oder Broschüren-Kreationen ab. Es gab bisher schon einige recht originelle Einkleidungsaufträge – vorwiegend natürlich im Fasching. So ließ sich ein junger Mann in Hallein in vier Karl-May-Abenteuerromane einkleiden, ein Architekt aus Hallein orderte eine Bekleidung aus 45 Fotos der größten Gebäude der Welt, ein Bierbrauer aus Kaltenhausen ließ sich aus 192 Bierdeckel eine rüstungsartige Bekleidung zusammenbauen, ein Wild-West-Fan orderte eine passende Bekleidung mit 325 Revolverfotos, eine leidenschaftliche Köchin opferte ihre gesamte Rezept-Sammlung für eine standesmäßige Bekleidung, die Inhaberin einer Buchhandlung ließ sich mit ihrem Lieblingsbuch einkleiden und ein Mitglied der Stadtpolizei ließ sich aus einem Stapel Strafzettel das passende Gewand schneidern. Im nächsten Schuljahr soll die ungewöhnliche Einkleidungsaktion der Modeschule Hallein auf ganz Österreich ausgedehnt werden. – (Text und Foto: Odo Modeschneider)

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Im Rahmen der aktuellen, technisch bedingten Grabungsarbeiten in der Halleiner Altstadt, im Bereich von Thunstraße (dazu das 1. Foto oben) und Bayrhamerplatz (dazu das 2. Foto oben), stieß man völlig unerwartet, unmittelbar neben dem Zeiserlbrunnen, auf einen historischen männlichen Leichnam (dazu das 3. Foto oben). Wie die Archäologen im Keltenmuseum feststellten, stammte der Tote aus der älteren Keltenzeit um etwa 3500 vor unserer Zeitrechnung. Er lag damit seit rund 5500 Jahren unter der Erde. Der verhältnismäßig gute Zustand des Leichnams wird von den Archäologen damit erklärt, dass er in Blätter der legendären, leider längst schon ausgestorbenen keltischen Lebenspalme eingeschlagen war, die über Jahrtausende hinweg die Verwesung verhinderten und fressgierige Viren, Bazillen, Würmer und Raubtiere vor einem Zugriff abhielten. Die männliche Leiche muss noch mehrere Monate lang eingehend untersucht werden, doch schon jetzt liegen erstaunliche Ergebnisse vor.

So verfügten die beiden Hände jeweils über sechs Finger, die Fingernägel waren auch nach dem Tod noch weitergewachsen und wiesen bei Entdeckung der Leiche eine durchschnittliche Länge von 24,65 Zentimetern auf. Dafür hatten die beiden Beine jeweils nur vier Zehen, aber auch deren Nägel waren über 19 Zentimeter lang. Ebenfalls kräftiges Wachstum wiesen die Kopfhaare auf. Sie mussten radikal gekürzt werden, um überhaupt den Körper freizubekommen. Die Haut des Körpers war ungewöhnlich dick und widerstandsfähig, mikroskopische Untersuchungen zeigten, dass sie mit einer Substanz behandelt worden war, deren chemische Untersuchung sie in den Bereich von Haut-Gerbungsmitteln rückten. Damit erhielt die Haut des Toten die Widerstandskraft von Leder. – (Odo Keltenschneider. Foto: Internationale Keltenzentrale Hallein).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Alles noch streng geheim: Wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ durch intensives Durchwühlen der Planungs-Geheimtresore im Halleiner Rathaus in Erfahrung bringen konnte, wird durch streng vertrauliche internationale Zusammenarbeit, an einem sensationellen, völlig neuen, wasserlosen Grünanlagen-Konzept gearbeitet. Damit soll – angesichts der zunehmenden Erhitzung unseres Planeten – dem Weiterleben auf der Erde eine zuverlässige Chance gegeben werden. Dies brachte auch der russische Geheimdienst in Erfahrung. Nun droht Russlands Staatschef, wenn er nicht diese wasserlos existierenden Pflanzen erhält, in die Halleiner Salzachbucht einzumaschieren.  

Denn: Wüsten haben sich in den vergangenen Jahren auf erschreckende Weise vergrößert. Auf der bereits komplett eisfreien Landmasse des Südpols, wurden die ersten Palmen entdeckt. Der Meeresspiegel sinkt so rasch, dass es keine Flut mehr gibt, sondern nur noch permanent andauernde Ebbe – die Meeresbewohner am Rand des Wassers haben größte Mühe, den immer schneller zurückweichenden Wassermassen zu folgen. Die Menschen haben große Atemprobleme, da die erhitzte Luft in immer größere Höhen entweicht, sodass auf der Erdoberfläche bereits in zahlreichen südlichen Regionen in der immer dünner werdenden Luft permanente Atemnot herrscht. Millionen Menschen drängen nach Norden, der sich bereits hermetisch gegen den Süden verbarrikadiert hat. Etwa 80 Prozent der weltweiten Waldbestände fielen bereits dem Feuer zum Opfer. An sonnenseitigen Hausfassaden gibt es weltweit keine Glasfenster mehr – sie sind längst durch die Einwirkung der immer heißer werdenden Sonnenstrahlen zersprungen. Unser Foto oben zeigt erfolgreiche Versuche auf den ausgetrockneten steinernen Sitzreihen der Halleiner Salzachbucht, Pflanzen zu züchten, die sich völlig ohne Erde und Wasser entfalten und überleben können. Die ersten Ergebnisse sind jedenfalls vielversprechend und haben bereits zu weltweiter Anerkennung geführt. Deutlich weniger erfreulich: Russlands hitzegeschädigter, abnormal regierender Staatschef Nitup (als es noch kühler war, agierte er noch unter der umgekehrten Buchstaben-Reihenfolge als Putin), besteht auf Herausgabe der hitzebeständigen Pflanzen. Sonst droht er mit Einmarsch in die Halleiner Salzachbucht. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Egal, ob man aus Hallein oder aus Abtenau, aus Golling oder Puch nach St. Koloman unterwegs ist, überall irritieren seit wenigen Tagen mehrfach angebrachte Hinweistafeln, denn sie geben nicht nur der Satire-Redaktion des ,,Zuckerschreiber‘‘ auf den ersten Blick gleich mehrere Rätsel auf. Die untere, Richtung links zeigende Hinweistafel, ist ja noch ohne größere Probleme zu entschlüsseln: Kolom-bera ist ganz eindeutig die lateinische Bezeichnung natürlich für Kolom-an. Die darüber befindliche Tafel zeigt offensichtlich ins nahegelegene Nichts, in ungehemmt wuchernde, unberührte Natur. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der stößt schon nach einer kurzen Wegstrecke auf ein wildes, ausgelassenes und unmoralisches Corona-Happening. Eine Corona-Party in wildem Gelände zwischen spitzen Brombeer-Stacheln, zwischen unangenehm scharfen Brennesseln, auf scharfkantigen Steinen und verfaulenden Baumstümpfen, in Schlammlöchern – und das alles veredelt durch ungeheure Massen von Corona-Viren, die entweder als armdicke Stränge von den Bäumen hängen, wie Leintücher den Boden bedecken, als kürbisgroße Klumpen den Weg versperren oder massenhaft durch die Luft schweben und auf diese Art wie dichter Nebel die Sicht behindern. Eine Überwachungsaktion des ,,Zuckerschreiber‘‘ ergab, was ohnehin zu befürchten war: In dieser Corona-Herrlichkeit rundum, da feiern die Insider und Insiderinnen wild und ausgelassen, unbeherrscht und zügellos ihr skandalöses Miteinander, Nebeneinander, Durcheinander, Zwischeneinander, Aufeinander, Übereinander, Untereinander und Ineinander bis zum Höhepunkt in der Geisterstunde ab Mitternacht. Wenn die Kirchturmuhr von St. Koloman 1 Uhr schlägt, dann endet das wilde Beisammensein schlagartig und löst sich still und leise in alle Himmelsrichtungen wieder auf. Natürlich nur bis um 24 Uhr die nächste übermütige Corona-Herrlichkeit beginnt… – (Text: Corona-Schutzverein. Foto: Resom Retep).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Mehrmals pro Jahr werden Frauen, Männern und Kindern die Haare geschnitten. So fallen alleine in Hallein jährlich insgesamt rund 1,5 Tonnen Abfall-Haare an. Die Haare wurden bisher als Müll entsorgt. Umso spannender ist die Idee eines Halleiner Friseurmeisters. Er produziert seit kurzer Zeit erfolgreich Haarpellets als Düngemittel. So bekommen die Abfall-Haare einen neuen Sinn und Zweck – auch für alle seine Kollegen. „Regional und nachhaltig ist der ökologische Haar-Dünger aus Hallein“, bestätigte LR Josef Schwaiger bei einer Pressekonferenz. Menschenhaare in Form von Pellets: „Diese bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem wertvollen Faserprotein. Zusätzlich liefern Menschen-Haare den Pflanzen nicht nur Stickstoff, sondern auch Kalium, Phosphor und Magnesium.

Für eine Tomatenpflanze braucht man etwa 100 Gramm Menschenhaar-Pellets. Das reicht für eine Saison. Zudem können die Pellets viel Wasser speichern, bis zum Zweieinhalbfachen ihres Eigengewichts. Deshalb eignet sie sich auch besonders gut für wasserdurstige Kübel- und Balkonpflanzen“, erklärt der Landesrat. Er sieht im neuen Produkt einen Mehrfachnutzen. „Erstens werden die Abfall-Haare effizient verwertet, zweitens ist der Haare-Dünger nachhaltig sowie regional und drittens profitiert von dieser Idee nicht nur ein Friseurmeister, sondern alle, da wirtschaftlich gearbeitet und vermarktet werden kann“, so Landesrat Schwaiger. Die Idee für sein innovatives Produkt hatte der Halleiner Friseurmeister direkt bei der Arbeit, als eine Halleinerin mit dichten, wallenden, hüftlangen Haaren, auf einem Kurzhaarschnitt bestand. „Mir ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Ich habe nicht gewusst, was ich mit den Haaren machen soll und ich wollte Müll vermeiden. So entstand der Gedanke, sie zu Düngemittel zu verarbeiten“, sagt der einfallsreiche Friseurmeister. Er möchte seinen Namen der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ erst bekanntgeben, wenn er 1.000 Säckchen mit Menschenhaar-Pellets verkauft hat. Das dauert nicht mehr lange, denn 946 Säckchen wurden bereits, durchwegs im Bundesland Salzburg, an die Kunden versendet. – Das obenstehende Foto zeigt den Landesrat mit dem einfallsreichen Friseurmeister und dessen Gattin aus Hallein. Im Vordergrund jener Ballen abgeschnittener Haare, der zur Idee des Haare-Düngers führte. – (Odo Haareschneider, Landes-Korrespondenz, Foto: LK).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die Meldung der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ über die geplante Errichtung von insgesamt 108 Windrädern im Bereich der Stadt Hallein von Rif bis Gamp hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Die zahlreichsten Anfragen betrafen die Windräder-Standorte im Bereich der Stadt Hallein, in der, wie berichtet, insgesamt 13 Strom liefernde Windräder aufgestellt werden. Nun erreichte die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, aus zuverlässiger Quelle im Halleiner Rathaus, eine echte Sensationsmeldung. Erstmals sollen in Hallein an prominenten Positionen – eine Premiere für Österreich – Doppel-Windräder aufgestellt werden. Die Windräder werden auf einem Stützmast untereinander angeordnet, haben dadurch eine entsprechende Höhe und liefern die doppelte Strommenge. Die Bundesregierung und Landesregierung stimmten der probeweisen Aufstellung von Doppel-Windrädern vor der Bezirks-Hauptmannschaft Hallein, vor dem Halleiner Rathaus, vor dem Keltenmuseum, vor der Alten Saline auf der Pernerinsel, vor der Festspielstätte auf der Pernerinsel und vor dem Schaubergwerk auf dem Dürrnberg zu. Falls sich die Anlagen bewähren und tatsächlich die doppelte Menge Strom liefern, steht einer flächendeckenden Errichtung von Doppelwindrädern in ganz Österreich, in ganz Europa und in weiterer Folge auf der ganzen Welt nicht mehr im Wege.    Noch sind, wie auf unserem obenstehenden Foto, in unserer Gegend die einteiligen Windräder üblich, doch dies könnte sich schon bald ändern. – (Text und Foto: Odo Windradschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Windräder, die den immer dringender benötigten Strom erzeugen, wurden bisher durchwegs in freier und natürlicher Landschaft errichtet, was immer wieder den Vorwurf der Landschafts-Verschandelung mit sich brachte. Deshalb geht nun die Stadt Hallein einen völlig neuen Weg und errichtet Windräder nur noch in verbauten Bereichen des Stadtgebietes. Wälder und Wiesen bleiben unberührt. Bei den ersten, noch geheim durchgeführten Umfragen, war die Zustimmung einhellig. Im verbauten Gebiet stören die Windräder nicht und die unverbaute Landschaft bleibt von den riesigen, oft bis zu 250 Metern hohen Anlagen verschont. In einer seit sechs Monaten, von maßgeblichen Beamten der Stadtgemeinde Hallein intensiv geführten Gesprächsreihe, wurden in der Halleiner Altstadt, aber auch in allen anderen Halleiner Stadtteilen von Gamp bis Rif, zahlreiche geeignete Standorte für die großen Windräder festgelegt.

Die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ konnte bereits folgende fixierte Standort-Zahlen für Windräder ausfindig machen – sie alle wurden von den zuständigen Beamten im Halleiner Rathaus bereits bestätigt. 1. Stadtteil Rif: Zwischen Salzachtal-Bundestraße und Salzach insgesamt 22 Windräder. 2. In Gartenau: 6 Windräder. 3. In der Rehhofsiedlung: 9 Windräder. 4. In Kaltenhausen: 4 Windräder. 5. In Neualm: 18 Windräder. 6. Im Stadtzentrum Hallein:  linkes Salzachufer (Altstadt) 13 Windräder, rechtes Salzachufer 24 Windräder. 6. Gamp 4 Windräder (nur wenig verbaute Bereiche) und 7. Bad Dürrnberg 6 Windräder. Dies ergibt insgesamt 106 Windräder auf Halleiner Gemeindegebiet. Die Bundesregierung bezahlt für jedes Windrad eine Errichtungsprämie von 300.000 Euro, das bedeutet für Hallein eine Summe von insgesamt 31 Millionen und 800.000 Euro. Nachdem die Stadt Hallein den von ihren 106 Windrädern erzeugten Strom künftig auch verkaufen kann, ergibt sich langfristig eine deutliche finanzielle Verbesserung für die Stadtfinanzen. ,,Hallein steht künftig unter Strom,‘‘ scherzt der Bürgermeister, der auch Finanzreferent der Stadt ist. – (Text und Foto: Odo Stromschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Seit 1. April des heurigen Jahres verschandelten ausgedehnte erotische Malereien die große freie Fläche an der Felswand des Großen Barmsteins. Die fragwürdigen Darstellungen waren von der Halleiner Altstadt aus nicht einsehbar, dafür umso besser aus Neualm und Umgebung. Als dort der 11jährige Herbert mit seiner überschäumenden Begeisterung seinen Eltern immer mehr auf die Nerven ging, erstattete schließlich der Vater Anzeige bei der Stadtpolizei und verlangte die Beseitigung der Erotik-Darstellungen. Die Halleiner Stadtpolizei reagierte prompt und forderte die Unterstützung von Gendarmerie, Bundesheer und Alpenverein an. Gemeinsam kam man zu dem Ergebnis, dass es am besten wäre, den Erotik-Unrat einfach zu übermalen. In einer hellgrauen Farbe, die dem felsigen Untergrund ähnlich war. Schließlich stiegen zwei Bundesheer-Hubschrauber vom Flughafen Salzburg auf, beide jeweils bewaffnet mit einer Farbkanone und Dutzenden Farbkanistern. Sie nahmen Kurs auf die Wand des Großen Barmstein und dann setzte auch schon eine großzügige Übermalungsaktion ein. An Farbe wurde richtiger Weise nicht gespart, so dass sie großflächig sämtliche Ärgernis erregenden erotischen Darstellungen überdeckte. Der Farbverbrauch wurde auf Anfrage der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ mit knapp 2.000 Kilogramm beziffert. – (Text und Foto: Odo Farbenschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Entlang des letzten Kotbach-Teilstückes gilt es – wie lange werden wohl noch die Halleiner die Bezeichnung Kotbach akzeptieren? – eine erfreuliche Privat-Initiative in der Metzgergasse zu würdigen. Entlang des Kotbach-Geländers – wie lange wird wohl noch die Stadt Hallein durch die widerwärtige Bezeichnung Kotbach in Misskredit gebracht? – wurden insgesamt 6 Blumenbehälter mit schönen Blumen angebracht. Diese erfreuliche Privatinitiative entlang des Kotbaches – wie lange werden die Halleiner wohl noch einen Kotbach mitten in ihrer Stadt akzeptieren? – ist deshalb so positiv, weil hier Bewohner der Stadt demonstrieren, dass Blumenschmuck entlang des Kotbaches längst schon überfällig ist. Es ist ohnehin erstaunlich, wie demütig und untertänig es die Halleiner akzeptieren, dass mitten durch ihre Stadt ein Kotbach fließt. Und wenn dieser bei Hochwasser wieder Teile der Altstadt überschwemmt, dann ist in allen Medien zu lesen, zu hören und zu sehen, dass Hallein im Kotbach-Hochwasser untergeht – eine hinreißende, fantastische und großartige Werbung für die Kotbach-Stadt Hallein!
 

Hallein ist jedenfalls weltweit die einzige Stadt, die von einem Kotbach durchflossen wird. In ganz Amerika, in ganz Asien, in ganz Afrika sucht man vergeblich in den Städten nach einem Kotbach. Es ist doch erstaunlich, dass es in Hallein noch nie eine ernsthafte Initiative gab, die widerwärtige, unappetitliche, abstoßende, grauenhafte und ekelerregende Bezeichnung Kotbach endlich, endlich loszuwerden. Damit ist natürlich zu befürchten, dass in Zukunft die Bezeichnung Kot nicht nur in Hallein für einen Bach sondern auch für zahlreiche andere Bereiche Verwendung finden wird. Die Halleiner und Halleinerinnen werden sich demnach daran gewöhnen müssen, dass sie künftig ins Kotgasthaus essen gehen, dass sie am Kotsportplatz Kotfußballspiele miterleben, dass sie im Kotkino spannende Kotfilme sehen, dass sie in der Kotzeitung die neuesten Kotnachrichten lesen, dass sie entlang der Kotstraße mit ihrem Kotauto nach Kotdorf fahren, dass sie am Kotwochenende auf den Kotberg steigen oder im Kotsee schwimmen werden. Das alles klingt doch richtig wunderschön und so hofft auch die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘,  dass dies alles auch so bleibt. Denn es ist unvorstellbar, dass die Halleiner auf ihren heiß geliebten Kotbach verzichten, nur weil diese Bezeichnung grauenhaft und abstoßend, widerwärtig und ekelerregend, unappetitlich und entsetzlich ist. – (Kottext und Kotfoto: Halleiner Kotpressedienst)

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Über ein erstaunliches Lebewesen berichteten Kletterer aus Hallein dem ,,Salzschreiber‘‘, die erst kürzlich die Felswand des Kleinen Barmstein durchstiegen hatten. Sie entdeckten einen auffällig gefärbten Nasenwurm-Schlangenvogel, als er am frühen Nachmittag die warme Mai-Sonne genoss. Erst als sich die zwei Männer dem ungewöhnlichen Lebewesen bis auf etwa Armlänge genähert hatten, verschwand es langsam und lässig in einer etwa 20 Zentimeter großen, runden Öffnung der Barmsteinwand. Der ungewöhnliche Geselle hatte aber nicht damit gerechnet, dass die beiden Kletterer gut ausgerüstet waren. Einer von ihnen zog eine große Spule hervor, an deren Ende eine mit wohlriechender Flüssigkeit gefüllte Kunststoff-Kugel befestigt war. Sie schoben die Kugel in die Felsöffnung und ließen sie in die Tiefe gleiten. Nach etwa 30 Metern wurden Kunststoff-Kugel und Schnur deutlich schwerer. Die beiden Kletterer kombinierten richtig und rollten die Schnur langsam und vorsichtig wieder auf der Spule auf. Tatsächlich erschienen schließlich am Schnurende nicht nur die wohlriechende Kunststoff-Kugel sondern auch der Nasenwurm-Schlangenvogel, der die Kunststoff-Kugel immer wieder lebhaft ableckte. Er war damit so intensiv beschäftigt, dass er auch fotografiert werden konnte – siehe das obenstehende Foto. Darauf ist  leider nicht zu sehen, dass sein schlangenförmiger Leib über insgesamt drei Flügelpaare verfügt – ein weltweites Unikum! Inzwischen wurde der Kleine Barmstein auf Initiative des Hauses der Natur in Salzburg, zum Natur-Kulturerbe erklärt und ist damit künftig vor allen Eingriffen geschützt. – (Text und Foto: Odo Schlangenvogelschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die Exklusiv-Meldung der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ (siehe hier dazu auch vorhergehende Meldung), wonach die Halleiner Altstadt einst völlig unwissentlich auf einem riesigen Gold-Vorkommen errichtet wurde, hatte eine weltweite Medien-Resonanz zur Folge. Vor allem die Tatsache, dass noch immer nicht bekannt ist, wie mächtig dieses Goldvorkommen wirklich ist, ließ in manchen Medien die Spekulation entstehen, die Halleiner Altstadt stünde auf einem mächtigen Goldkegel, dessen Spitze bis in den Mittelpunkt des Planeten Erde reichen könnte. Bürgermeister Alexander Stangassinger jedenfalls fasste einen weisen Entschluss: Er ließ die Gold-Probebohrung, mit der die Mächtigkeit des Goldvorkommens festgestellt werden sollte, in einer Tiefe von 2022 Metern stoppen. (Eine spezielle Testbohrung reichte sogar bis auf 3033 Meter hinunter, ohne das Ende des Goldvorkommens zu erreichen). Dieses Goldvorkommen macht Hallein nicht nur zur reichsten Stadt der Welt, es reicht, um die Jahres-Budgets der Stadt Hallein schon jetzt bis ins Jahr 20,222.022 zu finanzieren. Damit stehen den künftigen Bürgermeistern der Stadt Hallein, die ja bekanntlich auch deren Finanzreferenten sind, höchst angenehme Zeiten bevor. Um an den unfassbaren Goldschatz heran zu kommen, wurde inzwischen, wie unsere obenstehenden Fotos dies belegen, im Zentrum der mittlerweile unbewohnten Halleiner Altstadt, mit umfangreichen Grabungen begonnen. – (Text und Fotos: Odo Goldschreiber).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Hallein gilt unter Insidern schon jetzt als die reichste Stadt der Welt. Den Grund dafür lieferten Tiefbohrungen, die schon seit Jahren routinemäßig in allen Städten Europas den geologischen Untergrund bis in Tiefen von 150 Metern erforschen sollen. In Hallein sollte nach einem planmäßigen Bohrungs-Tag der Bohrer vom Erdmaterial gereinigt werden und dabei ergab sich die Sensation. Der Bohrer war zur Gänze mit goldgelb strahlendem Sandmaterial bedeckt – alles reines Gold! Erste Ermittlungen ergaben, dass der Bohrer irrtümlich bis auf eine Tiefe von 155 Metern gebohrt hatte. Geheime Nachbohrungen in der gesamten Altstadt am linken Salzachufer erbrachten alle das gleiche Ergebnis: Massives Gold ab einer Tiefe von 154 Metern! Bohrungen im gesamten Stadtgebiet außerhalb der Altstadt von Rif über Rehhof, Hallein-Neustadt bis Gamp blieben hingegen ergebnislos. Nur das Gebiet der Halleiner Altstadt am linken Salzachufer liegt auf einer massiven Goldunterlage. Das längste bisher zur Verfügung stehende Bohrgestänge erreichte eine Tiefe von 234 Metern. Auch dort unten gab es vorerst kein Ende des Goldvorkommens.

Die Goldgewinnung erfolgt künftig in Hallein in großem Maßstab. Zunächst müssen die Bewohner der betroffenen Altstadt umgesiedelt werden. Dann werden alle Bauwerke der Altstadt – mit Ausnahme der Stadtpfarrkirche und jener Gebäude, die für die Bohrmannschaften und die Goldförderungs-Mannschaften vorerst noch stehen bleiben – abgerissen. Anschließend wird etappenweise das Erdreich bis auf eine Tiefe von 154 Metern abgetragen. Zunächst wird festgestellt, in welche Tiefe das Goldvorkommen reicht, dann beginnt der Goldabbau. Das gewonnene Edelmetall wird in neu errichteten, vielfach gesicherten, unterirdisch angelegten Räumlichkeiten gelagert. Ist der Goldabbau beendet, wird die einstige Halleiner Altstadt neu wiedererrichtet, die Bewohner kehren in ihre gewohnten, jetzt völlig neu und modern eingerichteten Wohnungen zurück. Das nach Abzug aller Kosten übrig gebliebene Gold, wird auf alle Bewohner der Stadt Hallein – auch in allen Stadtteilen außerhalb der Altstadt – zu gleichen Teilen aufgeteilt. Wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ in Erfahrung bringen konnte, werden ersten Schätzungen von Fachleuten zufolge, alle Halleinerinnen und Halleiner, vom Säugling bis zum greisen Großvater, Gold im Wert von mindestens 120 Millionen Euro erhalten. Wer jetzt noch schnell nach Hallein übersiedeln möchte, ist freilich zu spät dran. Gold gibt es nur für Halleiner, die bereits hier wohnten, als der Goldfund bekannt wurde. Neuankömmlinge, die sich erst nach Bekanntwerden des Goldfundes in Hallein anmeldeten, gehen leider leer aus. – (Text und Fotos: Odo Goldschneider).

 

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS

 

Fotos 1 bis 3: Wie unsere Fotos von der Halleiner Altstadt zeigen, ist bereits der Großteil der Altstadt-Bewohner in neue Unterkünfte umgezogen. Die Altstadt ist praktisch menschenleer. Foto 4: Auf abenteuerliche Weise konnte der Salzschreiber einen mehrere Tonnen schweren, bereits ausgegrabenen Goldfund fotografieren. – (Text und Fotos: Odo Goldschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Seit Jahren schon wird auf dem Kleinen Barmstein kein Maibaum mehr aufgestellt. Schuld daran tragen nicht etwa die Corona-Viren, sondern ein anderes, höchst seltsames und eigentümliches Lebewesen: Die bunte, vor allem aber smaragdfarbige Barmstein-Riesenschlange. Als sie vor drei Jahren zum ersten Mal während des Maibaum-Aufstellens von der schockierten Maibaum-Mannschaft entdeckt wurde, da ergriffen alle Anwesenden panikartig die Flucht. Wie sie anschließend in der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ übereinstimmend berichteten, sei die Schlange etwa so dick wie der Oberschenkel eines erwachsenen Mannes gewesen. Ihre genaue Länge, es waren nur etwa 5 Meter des Schlangenkörpers sichtbar, konnte nicht festgestellt werden, da der restliche Teil des Schlangenkörpers noch über die Barmstein-Felswand hinunterreichte.

Einer der Anwesenden, der gerade ein Foto von auffällig großen Ameisen machen wollte, fotografierte vor seiner Flucht noch geistesgegenwärtig den Kopf der Barmstein-Riesenschlange – siehe obenstehendes Foto. Nachfragen des ,,Salzschreiber‘‘ anhand des Riesenschlangen-Fotos im Salzburger Haus der Natur ergaben, dass es weltweit bisher 7 Sichtungen dieses eigentümlichen und räselhaften Lebenwesens gab. Vom Himalaya-Gebirge bis zur tibetanischen Hochebene, von der Südspitze Südafrikas bis zu den Hakosbergen in Namibia, von den zentralafrikanischen Urwäldern bis zu den Rocky Mountains in den USA und bis zum Kleinen Barmstein in Hallein wurden bisher Sichtungen der urtümlich erscheinenden Riesenschlange vom Haus der Natur dokumentiert. Mittlerweile liegen jeweils 8 perfekt getarnte Männer auf dem Kleinen Barmstein rund um die Uhr auf der Lauer – mit Hilfe eines Stahlnetzes, das zum Teil am Felsen des Kleinen Barmsteins verankert wurde, hofft man, die Riesenschlange oder zumindest einen oder eine ihrer Verwandten, die es ja geben muss, doch noch einfangen zu können. – (Odo Stierschneider. Foto: Richard G.)

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Im Rahmen einer Pressekonferenz im Großen Salzburger Festspielhaus, an der auch die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ teilnahm, präsentierte Halleins und Salzburgs neue fantastische Festspiel-Präsidentin, am 31. April 2022 ein aufregend-sensationelles Bauvorhaben auf der Halleiner Pernerinsel. Alle bestehenden Bauwerke auf der Pernerinsel, von der Südspitze bis zur Nordspitze der Insel, werden komplett finanziell abgelöst und vollkommen abgetragen, dafür entsteht auf der nun vollständig leeren Pernerinsel ein neues, sensationelles Festspielhaus. (Der große Parkplatz wird unter die Erde verlegt). Die streng gläubige Festspielpräsidentin: ,,Wir sollten uns dankbar dafür zeigen, dass die Salzburger Festspiele auf der Pernerinsel einen derart exklusiven Standort gefunden haben. Dies bezeugen wir, indem wir dem neuen Festspielhaus auf der Halleiner Pernerinsel eine Hauptfassade geben, die ein wenig auch an eine Kirche erinnert. (Dazu das 1. Foto oben.) Es ist alles noch streng geheim, doch so viel sei schon verraten: Im Inneren des neuen Festspielhauses wird es abenteuerliche architektonische Konstruktionen geben. (Dazu das 2. Foto oben.)

Das künftige neue Festspielhaus soll ein sensationeller Kultur-Tempel werden, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat. Das bedeutet auch, dass der künftige Hauptstandort der Salzburger Festspiele sich nicht mehr in der Stadt Salzburg sondern in Hallein auf der Pernerinsel befinden wird. Damit wird es auch zur Namensänderung in ,,Halleiner Festspiele‘‘ kommen. Im neuen Festspielhaus wird es eine riesige, halbkreisförmige Hauptbühne geben, weiters eine Bühne für Kinder-Vorstellungen, für Jugendliche-Vorstellungen, für Erwachsenen-Vorstellungen und für Senioren-Vorstellungen, sowie weitere Bühnen für den Probebetrieb. Das Festspielhaus in Salzburg ist künftig nur noch eine Filiale der Salzburger Festspiele auf der Pernerinsel. Für die Zuschauer aus der Stadt Salzburg und aus den Gebirgsgauen werden eigene Eisenbahn- und Autobuslinien auf die Pernerinsel geführt. Für besonders finanzstarke Festspielbesucher und Festspielbesucherinnen wird es auch einen Hubschrauber-Landeplatz in dem Bereich geben, wo sich bis vor kurzem noch die, inzwischen finanziell großzügig abgelöste Firma Antosch befand. Zur Eröffnungs-Vorstellung des neuen Festspielhauses auf der Pernerinsel haben sich bereits prominente Gäste angesagt, darunter die Staats-Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, der Europäischen Union, von Südamerika, von Asien, von Afrika, von Australien und aus der Ukraine. Der russische Kriegstreiber darf nur kommen, wenn der von ihm angezettelte Krieg beendet wurde und die geschädigte ukrainische Bevölkerung, von ihm ausreichende Schaden-Ersatzzahlungen und Wiedergutmachungs-Lieferungen erhalten hat. – (Odo Stierschneider. Fotos: World-Achitects)

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Unfassbar – noch immer werden die Kelten in Hallein und auf dem Dürrnberg          hinsichtlich ihrer technischen Errungenschaften auf geradezu beleidigende Art und Weise unterschätzt. Erst seit bei den archäologischen Ausgrabungen im Sommer des vergangenen Jahres, eine keltische Weltraumrakete, keltische Atom-Gefechtsgranaten und ein schweres, bis zum Mond hinauf feuerndes keltisches Geschütz ausgegraben wurden, wird in Fachkreisen den Kelten gegenüber deutlich mehr Respekt gezollt. Doch die bisher größte Sensation aus der Keltenzeit verbirgt sich in einer überdimensional riesigen Glühbirne, die eine respektable Länge von 25 Metern aufweist und pro Stunde 30 Millionen Watt Strom verbraucht! Das technische Wunderwerk wurde aus dem Erdreich unter einem kleinen See im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg geborgen – dazu das unmittelbar danach entstandene obenstehende Foto. Die riesige, weltgrößte Glühbirne ist völlig unversehrt. Sie kann aber erst in Betrieb genommen werden, wenn das bereits dafür in Bau befindliche Kraftwerk, den dazu benötigten Strom – ausreichend für die Bewohner einer großen Stadt – liefern kann.

Schon jetzt wimmelt es auf dem Dürrnberg von russischen Spionen und amerikanischen Geheimagenten, die alle die genauen Daten der riesigen Glühbirne auskundschaften wollen. Deshalb bleibt die riesige Glühbirne vorläufig im unterirdischen Bereich des Salzbergwerkes verwahrt. Der ,,Salzschreiber‘‘ konnte dennoch einige Details des Glühbirnen-Monsters in Erfahrung bringen. So gleichen die Glühdrähte jenen starken Kabeln, auf denen normaler Weise die Kabinen von Seilbahnen auf- und abwärts gleiten. Wenn die gigantische Glühbirne in Betrieb genommen wird, dann geschieht dies zu Beginn mit nur geringem Strom, dessen Stärke kontinuierlich hochgefahren wird. Denn das größte Problem bei Inbetriebnahme der überdimensionalen Glühbirne, wird deren enorme Hitzeabstrahlung sein. Deshalb befindet sich die Glühbirne – ihre Glashülle ist 75 Millimeter stark – auch in einem unterirdischen Raum, in dem auch übergroße Hitze nur wenig Schaden anrichten kann. Eines steht jedenfalls jetzt schon fest. Falls die übergroße Glühbirne ausreichend mit Strom versorgt und eingeschaltet wird, dann handelt es sich um das hellste jemals auf unserem Planeten, künstlich geschaffene Objekt. Wäre die in voller Stärke eingeschaltete Glühbirne auf der Erdoberfläche postiert, dann wäre sie, auch aus der Distanz des Planten Mars betrachtet, ein gleißend heller Punkt auf der Oberfläche unseres Planeten Erde. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Der kürzlich über halb Europa hinwegziehende Wüstenstaub machte sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Der Himmel und die Landschaft erschienen in gelblichem Licht, dazu unser 1. Foto oben. Die in der Luft verteilten Sandmassen waren teilweise so groß, dass sich oftmals erhebliche Sandmengen am Boden ablagerten, wie auf unserem 2. Foto erkennbar. Dieses wurde auf dem Bayrhamerplatz aufgenommen, man sieht, die darunter liegenden Marmorplatten waren nicht mehr zu erkennen. Doch die fleißigen und tüchtigen Halleinerinnen und Halleiner ließen sich nicht entmutigen und griffen voll Tatentrang zu Schaufel und Besen. Und schon bald war vom himmlischen Sand-Niederschlag nichts mehr zu erkennen. Wüstensand-Ablagerungen wiederholen sich im Jahresabstand, doch an derart erhebliche Sandmengen wie heuer, kann man sich weder in der Stadt Hallein noch in der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ erinnern. Wer weiß, vielleicht wird Hallein noch einst zur Wüstenstadt. Mit Palmen im Stadtpark und auf den Plätzen der Stadt und mit Kamelen als Reittiere, nachdem Personenautos in den immer größeren Sandmassen nicht mehr vorankommen, sondern hoffnungslos steckenbleiben… – (Text und Fotos: Odo Sandschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Entsetzt und schockiert ließen die ersten betroffenen Eltern kurz nach Ende des 2. Weltkrieges alle zusätzlichen Hände ihrer Kleinkinder bis auf zwei amputieren. Sie galten weltweit als erste Opfer der neu aufgetauchten Corona-Mehrhand-Viren. Doch mittlerweile setzte international das große Umdenken ein. Kinder, die mit mehreren Arm-Paaren zur Welt gekommen waren, durften ungeschoren heranwachsen und sich ihrer überzeugenden Geschicklichkeits-Überlegenheit gegenüber den ,,normalen‘‘ Zweihändigen erfreuen. Und die Mehrleistungen der Vielhändigen sind tatsächlich enorm beeindruckend, wie sich die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ mehrfach überzeugen konnte. Ein Vierhändiger leistet bereits das Doppelte eines Zweihändigen, dazu kommt die wesentlich verbesserte Gehirntätigkeit eines mehrhändigen Mannes oder einer mehrhändigen Frau. Inzwischen gibt es längst Mitbewohner unter uns, die über vier Handpaare, also über insgesamt acht Hände verfügen. Dazu das obenstehende Foto.

Neben einem Achthändigen kommt man sich als Zweihändiger tatsächlich schwer benachteiligt vor. Der Achthändige schreibt auf einer vergrößerten Computer-Tastatur leistungsstark mit vier Händen, während er mit dem Händepaar 5 plus 6 das Computer-Gehäuse reinigt und mit dem Händepaar 7 plus 8 den Schreibtisch rundum aufräumt. Oder er spielt mit zwei Händen Klavier, mit dem zweiten Händepaar Flöte, bedient mit dem dritten Händepaar eine Geige und mit dem vierten Händepaar eine Trommel. Große Vorteile ergeben sich auch im Sportbereich. Es ist faszinierend, wenn ein Schwimmer gleichseitig jeweils acht Hände einsetzt – er schießt mit atemberaubendem Tempo durch das Wasser. In Kinder-Krankenhäusern sind die Achthändigen besonders geachtet – sie können gleichzeitig vier Kinder versorgen. Nur beim Lesen von Büchern oder Broschüren hat der Achthändige keine Vorteile. Er könnte zwar mühelos in vier Druckwerken herumblättern, aber mit seinem Augenpaar immer nur in einem Werk gleichzeitig lesen. Aber in einem ist der Achthändige unschlagbar – wenn es darum geht, eine Frau zärtlich zu verwöhnen! – (Odo Stierschneider. Foto: Anthropologie Wien).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Nicht nur die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ erhält immer wieder Beschwerden: Der Hotspot der Stadt Hallein für Verwaltung, Rechnungswesen, Bildung, Bauwesen, Kultur, Finanzen, Liegenschaften, Personalwesen, Standesamt, Meldeamt, Wohnungs-Angelegenheiten, Wirtschaftshof und Bürgerservice, im Volksmund schlicht und einfach aber respektvoll als Rathaus bezeichnet, platzt aus allen Nähten. Das historische Rathausgebäude bietet schon längst nicht mehr den erforderlichen Platz, um allen verdienstvoll tätigen Abteilungen ein modernes und rationelles Arbeiten zu ermöglichen. Außerdem steht das bestehende Rathaus unter Denkmalschutz, damit sind die längst schon geplanten Erweiterungs- und Ausbau-Maßnahmen völlig unmöglich. Ein Rathaus-Neubau muss also her. In der denkmalgeschützten Altstadt? Keine Chance. Also draußen irgendwo auf der grünen Wiese? Deren Eigentümer wehren sich mit Händen und Füßen dagegen und sprechen von Existenz-Vernichtung, falls sie zwangsweise größere Areale abgeben müssten. In dieser Situation verweist die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ auf die großartige Halleiner Tradition rund um die unterirdische Salzgewinnung. Warum sollte nicht auch das neue Halleiner Rathaus unterirdisch errichtet werden?

Dort unten ist ja Platz genug. Der Zugang wird sowohl für die im Rathaus Beschäftigten als auch für die Besucher des unterirdischen Rathauses problemlos benützbar sein. Natürlich wird er auch, entsprechend der Bedeutung der Halleiner Kommando-Zentrale, einen repräsentativ gestalteten Eingangsbereich aufweisen. Somit wäre es ideal, wenn sich ein steiler Gelände-Abhang fände, der den Zugang zur unterirdischen Rathauswelt deutlich erleichtern würde. Und da bietet sich auch schon eine ideale Örtlichkeit an. Entlang des künftig auf mehrfache Breite gebrachten Antonius-Weges am Beginn der alten Dürrnbergstraße, der sich von der Halleiner Altstadt kommend, bis zur Dürrnbergstraße hinaufschlängelt, bieten sich genügend Möglichkeiten, um in den Bergabhang das neue unterirdische Rathaus hinein zu bauen. Die bestehende Kreuzigungsgruppe könnte, falls erforderlich, mühelos versetzt werden. Da wäre auch Platz genug für eine Tiefgarage im Berg, in der sowohl die Fahrzeuge aller im Rathaus Tätigen als auch jene der Rathaus-Besucher ausreichend Platz fänden. Und eine komfortable kurze Zufahrtsstraße ließe sich durch den Bannwald hinunter zur Bundesstraße anlegen.
Für alle, die es besonders eilig haben, gibt es eine Fußgänger-Verbindung mit Aufzug zur Stadt oder bergab wahlweise auch eine Bergwerksrutsche nach Dürrnberger Vorbild. 

Die unterirdische Errichtung des Halleiner Rathauses wäre an keinerlei Vorgaben gebunden. Man könnte zielgerichtet bauen, modern und zweckentsprechend. Keine knarrenden Holzstiegen mehr, keine Niveau-Unterschiede in den einzelnen Geschoßen und großzügige, moderne, helle, und hohe Arbeitsräume für alle, die hier ihre wichtigen Aufgaben erfüllen. Die einfachste und kostengünstigste Version des neuen unterlrdischen Halleiner Rathauses wäre ein riesiger zylindrischer Hohlraum, in dem die Arbeitsräume in idealer Form angeordnet werden könnten. Dazu unsere 5 obenstehenden Fotos, die am Modell des neuen, unterirdischen, zylindrischen Rathauses entstanden: Jedes der 5 Fotos zeigt (oben und unten angeschnitten) 10 Geschoßreihen mit jeweils 50 Fenstern, das ergibt insgesamt 500 Fenster. Auf den 5 Fotos sind somit 2500 Fenster des künftigen Halleiner Rathauses abgebildet. Da die Fotos jedoch immer nur einen Halbkreis zeigen, verfügt das künftige Halleiner Rathaus insgesamt über 5.000 (fünftausend) Fenster!   –   Eine recht unerfreuliche Nachwirkung für die Satire-Redaktion des ,,SALZSCHREIBER‘‘: Der Großteil der redaktionellen Mitarbeiter hat bereits gekündigt, weil man als Fensterputzer für die 5.000 Fenster des neuen Halleiner Rathauses anheuern will – man erhofft sich dadurch endlich einen ganz entscheidenden finanziellen Aufstieg… – (Text und Fotos: Odo Fensterschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Der militärische Wahnsinn, den Russlands Staatsregent Putin völlig grundlos durch seinen militärischen Überfall auf die Ukraine losgetreten hat, wurde mittlerweile zu einem Massenmord- und Sachschaden-Desaster, welches einzig und alleine seine Schuld ist. Es gibt nur wenige politische Schwerverbrecher auf dieser Welt, die solch eine Zahl von Todesopfern und einen derart enormen Sachschaden verschuldeten. Schon gibt es, wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ noch vor allen anderen Medien in Erfahrung bringen konnte,  auch in Hallein – in engem Kontakt mit der UNO – seriöse und ernsthafte Überlegungen, wie man rasch, wirksam und endgültig den Namen Putin aus dem Menschheits-Gedächtnis wieder löschen könnte. Die Mathematiker der Universität Hallein tun sich da am Leichtesten. Ihre Endlösung lautet: Putin minus Putin ergibt Null.

Komplizierter gestaltet sich da schon das Vorhaben des Halleiner Geheimbundes ,,Putin-nituP‘‘, der weltweit dafür sorgen will, dass der Name Putin aus allen Presse- und Fernseh-Archiven gelöscht wird und sein Name ab seinem Todestag in der aktuellen Berichterstattung nicht mehr originalgetreu genannt werden darf. So könnte etwa sein Name nur noch verkehrt gesprochen und gelesen werden. Das Ergebnis: Nitup. Vorschläge, die Buchstaben P, U, T, I und N künftig überhaupt aus dem Alphabet völlig zu verbannen und durch 5 Punkte . . . . . zu ersetzen, fanden breite Zustimmung. Das Alphabet lautet demnach künftig: A B C D E F G H . J K L M . O . Q R S . . V W X Y Z. Wie immer kommt es in solch einer Situation jedoch zu einem Kompromiss. Das P wird künftig überall zu B, das U wird zu Ü, das T zu D und das I zu J und das N zu M verfremdet. Dies wäre dann das neue Alphabet: A C E F G H J K L M O B Q R S D Ü V W X Y Z. Hallein heißt also demnach künftig Hallejm. Der ,,Salzschreiber‘‘ kommt noch besser weg und heisst in Zukunft ,,Salzschrejber‘‘. Also durchaus erträglich. Aber Putin wird zu Büdjm – der neue Name ist erfreulicher Weise genau so unerträglich wie sein umstrittener Träger. – Das obenstehende Foto zeigt Putins Palast am Schwarzen Meer. Der Prachtbau liegt unmittelbar an der hohen Küste. Natürlich verträgt sich der Besitz eines derart noblen Bauwerkes nur schwer mit dem Bild des Präsidenten der heutigen russisch dominierten ,,Gemeinschaft Unabhängiger Staaten – GUS‘‘. Deshalb, so wusste die internationale Presse zu berichten, wurde das Prachtstück, natürlich nur pro forma, an einen neuen Besitzer verkauft. – (Odo Stierschneider, Foto: Neue Zürcher Zeitung).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die im ganzen Land berühmte Geburtenstation der Halleiner Landesklinik konnte am 31. Februar 2021 (!) ein ganz besonderes Ereignis feiern – die erste Sechslinge-Geburt in der Geschichte des Hauses! Sechslinge kommen weltweit durchschnittlich nur alle 129,6 Jahre zur Welt. Da durch eine derartige Geburt die betroffenen Frauen zu sehr in Mitleidenschaft gezogen würden, hat die Natur einen, lange Zeit für unmöglich gehaltenen Ausweg beschritten. Ab 6 Kindern gleichzeitig übernimmt der Mann die Hälfte der Geburten und bringt damit, so wie die Frau, ebenfalls 3 Kinder zur Welt! So präsentierten sich Herbert und Hermine S. aus Hallein voll berechtigtem Stolz mit ihren jeweils drei rundum völlig gesunden Kindern dem Fotografen des ,,Salzschreiber‘‘ – siehe Foto oben. Wenn die 6 Kleinen einmal größer sind, werden sie alle die Mutter als Mutter und alle den Vater als Vater bezeichnen. Da spielt es dann keine Rolle mehr, wer von der Mutter und wer vom Vater auf die Welt gebracht wurde, es wird sogar ganz bewusst geheim gehalten. Das außergewöhnliche Ereignis der Sechslinge-Geburt, exakt der zweifachen Drillinge-Geburt, wurde strengstens verschwiegen, um einen Ansturm von Reportern zu verhindern – mit einer Ausnahme. Nur die Satire-Redakteure des ,,Salzschreiber‘‘ durften die überglücklichen Eltern vor einem Jahr (!) mit ihren rundum gesunden Sechslingen fotografieren, mit der Zusage, das Foto erst ein Jahr später (!) zu veröffentlichen. Was somit geschehen ist. Wie der ,,Salzschreiber‘‘ in Erfahrung bringen konnte, sind die Kleinen sowie ihre Vater-Mutter und ihr Mutter-Vater weiterhin glücklich und wohlauf. Für die weitere Zukunft wünscht die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ nur das Allerbeste!  – (Text und Foto: Odo Zwillingsschreiber).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Wer bislang – völlig unbegreiflich und unverständlich – nach zwei Jahren tagtäglichem Corona-Horror, noch immer nicht geimpft ist, von dem geht natürlich ein massives Gefahren-Potential aus. Um ihn scharen sich die durch die Impfungen verschreckten Viren, die hier endlich wieder ein ungefährliches Dasein und ein sicheres Opfer finden. Der ungeimpfte Viren-Infizierte merkt vorerst gar nichts von seinem Problem und steckt so erfolgreich seine geheime Liebes-Partnerin, seine Frau und Kinder, seine Eltern, seine Freunde, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen an. Die Ungeimpften sind damit die gefährlichsten Corona-Verbreiter – deshalb gehören sie, wie nicht nur die Stadtgemeinde Hallein mit Nachdruck verlangte, für alle gut sichtbar, gekennzeichnet. Wie dies geschehen soll, wurde nun von der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ aufwendig im Halleiner Rathaus recherchiert.

Die Kennzeichnung der für alle gefährlichen Ungeimpften, erfolgt auch in Hallein  nach den einschlägigen Vorgaben der EU und der Vereinten Nationen: Einfach mit einem Totenkopf auf der Stirn und einem zweiten außen an der Kleidung auf dem Rücken. Einschlägige Abzieh-Vorlagen gibt es im Fachhandel. Und in der Dunkelheit mit einem rotierenden Rotlicht auf dem Kopf. Die Ungeimpften dürfen nur Schuhe tragen, in deren Sohlen ein Totenschädel eingeschnitten ist – damit sind ihre auf weichem Untergrund oder im Schnee hinterlassenen Spuren eindeutig. Jedem mit einem Totenkopf auf der Stirn ist künftig das Einkaufen, sowie der Besuch von Gaststätten, von Sport-Veranstaltungen, von Kino, Theater und Museen, von Bekannten, Freunden und Verwandten untersagt. Das Radfahren, Motorradfahren, Autolenken, die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn, oder das Gehen auf öffentlichen Straßen und Gehwegen, sind künftig nicht nur in Hallein, für jeden mit einem Totenkopf auf der Stirn ebenfalls verboten.

Totenkopf-Träger dürfen sich nicht im Freien aufhalten und dürfen ihren Raum mit vergitterten Fenstern, in dem sie auch schlafen, grundsätzlich nicht verlassen. Einzige Ausnahme ist der Gang zur Toilette, deren Fenster ebenfalls vergittert sein muss. Die Toilette, sowie die Wegstrecke zwischen dem Zimmer des Totenkopf-Trägers und der Toilette, müssen nach jeder Entleerungs-Zeremonie desinfiziert werden. Radio- und Fernseh-Apparat im Zimmer des Totenkopfträgers wurden durch behördliche Maßnahmen in ihrer Funktion auf die Nachrichten-Sendungen beschränkt. Dieser ganze Horror findet erst dann ein Ende, wenn die Totenkopfträger bereit sind, sich endlich impfen zu lassen. Genau deshalb ist die Impfpflicht schon längst überfällig! – (Halleiner Totenkopfschreiber. Foto: HTKS).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Der Tennengau ist um eine ökologische Attraktion reicher. Ein Halleiner Biologe und Ökonom entdeckte – in schmalen Spalten der Felswand des Kleinen Barmsteins die ungewöhnlich rot-violett gefärbt sind – eine neue, kugelförmige Flechtenart: Dieser Fund ist sensationell. Denn im Inneren der etwa orangengroßen Kugelflechte finden sich zahlreiche und völlig unterschiedliche tierische Lebewesen, die nur im Inneren dieser Kugelflechte leben können. Dieses bisher unbekannte Naturjuwel ist somit das erste bekannte Lebewesen, welches sowohl aus pflanzlichen Elementen (Flora) als auch aus tierischen Elementen (Fauna) besteht. Beide Lebensformen sind aufeinander angewiesen und bilden in ihrer Gemeinschaft ein weltweit einzigartiges Ökosystem. Die Schocknachricht dazu: Die tierischen Elemente bestehen aus wahren Ungeheuern und Schreckensgestalten, die in dieser Form noch nie in freier Natur irgendwo auf unserer Erde oder auf einem anderen Planten entdeckt werden konnten. (Dazu das obenstehenden Exklusiv-Foto: Es zeigt das einzige Ungeheuer, dessen Anblick auch Jugendlichen zugemutet werden kann). Bis man über diese schockierenden Lebewesen mehr herausgefunden hat, ist die Felswand des Kleinen Barmsteins ausnahmslos für sämtliche Fußgänger, Kletterer, Rad- und Motorradfahrer, Personenautos, Lastkraftwagen, den Flugverkehr und UFOs gesperrt. Nur die Panzer des Bundesheeres haben noch freie Fahrt. Nun erreichte jedoch die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ vor wenigen Minuten eine neue Schreckensmeldung, deretwegen nun auch die Bundesheer-Panzer vom Kleinen Barmstein ausgesperrt wurden: In der Felswand des Kleinen Barmsteins wurden gestern auch Felsspalten entdeckt, die ungewöhnlich gelb-giftgrün und blau-orange gefärbt sind! Was wird uns da wohl noch alles bevorstehen?! (Odo Farbenschneider. Foto: OFS).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Es gibt noch Wunder in der Stadt Hallein, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER voll Begeisterung feststellt. Der SALZSCHREIBER berichtete wiederholt über den immer schlechter werdenden Zustand der einst sensationellen Salzachbucht. Mit Wasser gefüllt, auf der eine Plattform schwamm, sollten ursprünglich in der Salzachbucht sogar Aufführungen der Salzburger Festspiele stattfinden! Doch die schöne Wasserfläche wurde eines Tages durch die Stadt Hallein zugeschüttet und damit trockengelegt. Damit verschwanden sowohl der schöne Rundgang entlang der Wasserfläche als auch weitere vier Stufen der Anlage – die sorgfältig festgelegten Proportionen der Anlage wurden dadurch natürlich entscheidend ruiniert. Die nun sinn- und zwecklos gewordene Anlage verfällt immer mehr – die einst sensationelle Salzachbucht wird dadurch zu einem, den Ruf der Kulturstadt Hallein immer mehr schädigenden Schreckensort. Doch nun steht ein sensationelles, noch streng geheimes Vorhaben im Raum, welches die Salzachbucht auf völlig neue Art und Weise umgestalten wird.

 

Zu den heißen Informationen gelangte die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER durch einen kürzlich routinemäßig durchgeführten Einbruch in den Geheimtresor der Stadtgemeinde Hallein. Dieser steht tief unten im dritten Kellergeschoß des Rathauses, streng geschützt durch einen elektronischen Schutzschild sowie durch Fallgruben und selbstauslösende, sogar Schutzpanzer durchschlagende Geschoße.  Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER informiert sich hier bereits routinemäßig zumindest einmal wöchentlich über die aktuellen Geheimvorhaben der Stadt Hallein. Beim letzten Einbruch in den Geheimtresor der Stadt wurden die Satire-Journalisten des SALZSCHREIBER auf völlig unerwartete Art und Weise fündig.

Sie stießen auf eine auffällig kostbar gestaltete, mit Platinfolie und Edelsteinen geschmückte Arbeitsmappe. Darin befand sich nur ein einziges, großes, jedoch extrem sensationelles Foto. Es trug auf der Rückseite eine mit Goldtinte geschriebene Erklärung. Demnach soll künftig die Salzachbucht überdacht werden, um der Gemeindevertretung endlich einen zeitgemäßen, einen ihrer Bedeutung entsprechenden Sitzungsraum zukommen zu lassen. Wie das Ganze künftig im Innenbereich aussehen wird, darüber informiert das oben gezeigte Foto. Das Erscheinungsbild der Salzachbucht ändert sich künftig jedenfalls entscheidend.

Die halbkreisförmige Fläche unten in der Mitte der Salzachbucht wird deutlich verkleinert. Von hier aus wenden sich in Zukunft die Sprecher an die auf 375 Mitglieder angewachsene Gemeindevertretung, die in rundum angeordneten Sitzen, (eine Erinnerung an die derzeitigen Marmor-Sitzreihen in der Salzachbucht), Platz finden. Darüber gibt es, ebenfalls halbkreisförmig angeordnet, zwei Zuschauer- bzw. Zuhörer-Etagen. An der Rückseite hinter den Sitzen der Gemeindevertreter werden 12 Statuen mit austauschbaren Häuptern angebracht. Hier werden jeweils die aktuell gerade wichtigsten Mitglieder der Gemeindevertretung – beginnend mit dem Bürgermeister – dargestellt. Das Ganze wird mit einer mächtigen Glaskuppel überdacht, so dass bei Tageslicht, im Gegensatz zu den bisherigen Sitzungsräumen, die Kosten für die Beleuchtung eingespart werden können. Diese Ersparnis macht es nun erstmals möglich, den Gemeindevertretern endlich eine leistungsgerechte Entlohnung zukommen zu lassen. Die Salzachbucht verliert damit ihre bisherige Aufgabe und wird in ihrer neuen Form in ,,Intelligenzpool der Stadt Hallein‘‘ umbenannt. – (Text und Foto: Odo Stierschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


In der Wetterküche dort ganz ganz oben über den Wolken, ist heuer, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER feststellen musste, leider einiges schiefgelaufen. Es begann damit, dass in Hallein der aktuelle Winter erst am 21. Jänner 2022, mit einigen Zentimetern Schnee begann. Ein Horror, wenn man bedenkt, dass noch vor wenigen Jahrzehnten der erste Schneefall schon Ende September / Anfang November einsetzte. Der aktuelle späte Schneefall, bereitete jedoch den Wetter-Spezialisten einiges Kopfzerbrechen. Denn der wenige Schnee kam nicht nur von oben, nein, er kam auch von unten! Und schneite somit alles von oben und auch von unten zu. Dazu unser obenstehendes Foto. Während die Wetterspezialisten noch rätseln, wie dieses Wetter-Phänomen in Hallein zustande kam, gibt es auch schon die ersten Erklärungsversuche. Der Glaubwürdigste lautet so: die Erde stand kurz auf dem Kopf, so dass es auch von unten schneite, womit beide Metallteile auf unserem Foto angeschneit wurden. – (Text und Foto: Odo Schneeschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die regelmäßig zur Nachtzeit an den Ufern der Salzach im Stadtgebiet von Hallein stattfindenden Nackt-Partys, besitzen bekanntlich einen bereits über die Europäische Union weit hinaus reichenden, hervorragenden Ruf. Immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der einschlägigen Szene finden ihren Weg nach Hallein, um sich bei den wilden Sex-Veranstaltungen so richtig auszutoben. Im ungehemmten Gewoge der heißen Nächte sind längst schon Angehörige aller Rassen – weiß, schwarz, gelb, rot, braun, violett und grün – vertreten und begeistern durch ihren leidenschaftlichen Einsatz. Da werden natürlich die hinderlichen Kleidungsstücke abgeworfen und nach der Hitze der Nacht, oftmals nicht mehr gefunden – dazu das obenstehende Foto. Das Halleiner Fundamt quillt längst über durch die aufgefundenen Kleidungsstücke, welche mittlerweile die zusätzlich angemietete Salzberghalle bereits bis hinauf zum Plafond füllen. Wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ informiert wurde, werden angesichts dieser gravierenden Platznot schon seit geraumer Zeit an alle Interessierten die aufgefundenen Textilien – vom groben Herren-Wintermantel bis zur mit Edelsteinen geschmückten Damen-Unterwäsche – kostenlos abgegeben. Erforderlich dazu ist lediglich ein Einkommensnachweis, welcher bestätigt, dass die Interessentin / der Interessent, monatlich nicht mehr als Sextausend-sexhundert-sexundsexig (6.666) Euro netto verdient. Dazu passt noch eine eben über den Fernschreiber der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ hereingekommene Meldung. Die Halleiner Sex- und Sitten-Polizei hat angekündigt, dass sie ihre Amtsräume aus der Stadt auf die Uferböschung der Salzach verlegen wird, um dort künftig das erotische Geschehen sofort mit Fotoapparaten und Filmkameras dokumentieren zu können. Das Erotik-Material wird an das einschlägige Fachmagazin ,,Playgirl‘‘ verkauft. Seriöse Hochrechnungen ergaben, dass damit die Halleiner Sex- und Sittenpolizei zur finanziell wohlhabendsten Institution der Stadt Hallein, des Landes Salzburg, Österreichs und der Europäischen Union aufsteigen wird. – (Text und Foto: Odo Sittenschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Hallein suchte und fand nun völlig neue Wege, um der anhaltenden und unverständlichen Impfungs-Verweigerungs-Sturheit in der Bevölkerung, nun endgültig entgegen zu treten. Es werden daher im Stadtgebiet von Hallein dutzende Impfmöglichkeiten an allen möglichen und bisher unmöglichen Orten angeboten – die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ liefert einen ersten komprimierten Exklusiv-Überblick, den Sie in allen anderen Medien vergeblich suchen werden. So ist nun im Halleiner Rathaus der schöne Sitzungssaal für die Impfung geöffnet, Gläubige können sich ab sofort in der Stadtpfarrkirche impfen lassen und für die Freunde der Kultur werden das Keltenmuseum, das ,,Stille-Nacht‘‘-Museum sowie die Festspiel-Bühne auf der Pernerinsel für den Stich geöffnet. Jederzeit zugänglich sind die Freiluft-Impfstationen auf dem Schöndorferplatz, auf dem Bayrhamerplatz, auf dem Kornsteinplatz und die Impfstraße entlang der Fußgängerzone – allerdings nur bei Schönwetter. Auf den Sportanlagen und im Freibad werden sportliche Typen gestochen. Natürlich wird auch in allen Gaststätten der Stadt geimpft, ganz nach Wunsch vor oder nach der Konsumation. Für die Autofahrer halten Impf-Kommandos die Spritze auch in den Tiefgaragen – hier dürfen Ungeimpfte zwar einfahren, aber nicht mehr ungeimpft ausfahren – jederzeit bereit. Wer will und kälteunempfindlich ist, kann sich auch im Wasserbecken des Zeiserlbrunnens oder in den Schwimmbecken des Freibades impfen lassen. Für diejenigen, die in Hallein einkaufen gehen und angeblich keine Zeit für eine Impfung haben, wird ab sofort in jedem Geschäft der Stadt Hallein eine Impfmöglichkeit geboten. Für die Härtesten stehen die halbgefüllten Laderäume der Müllabfuhr oder die Impfstraßen in den öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt für eine Impfung zur Verfügung. Einen Impfungs-Sonderservice bietet auch die Stadtpolizei Hallein. Auf Wunsch kann man sich, mit Handschellen gefesselt, von der Polizei zur Impfung abführen lassen und wird nach der verabreichten Dosis auch wieder nach Hause gebracht. Allen abenteuerlich Veranlagten, denen das alles nicht genügt, können sich auch im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg bei der Rutschen-Impfstraße den wichtigen Stich verabreichen lassen. Romantiker und Verliebte werden während der romantischen Floßfahrt über den unterirdischen Salzsee geimpft. Für die Mutigsten jedoch steht, abgeseilt hinunter in die Mitte der Felswand des Kleinen Barmsteins, ein schwindelfreies Impfungs-Team bereit. Falls auch Sie noch immer ungeimpft sind, für welche dieser zahlreichen, attraktiven und bestechenden Impfungs-Möglichkeiten werden Sie sich wohl entscheiden? Das obenstehende Foto stellt eine absolute Weltsensation dar. Es zeigt nun endlich das wahre Gesicht der Corona-Viren. Erst nach 199,864.000facher Vergrößerung, konnte es weltweit erstmals in der Landesklinik Hallein, sichtbar gemacht und für die Viren-Redakteure der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ exakt fotografiert werden. (Odo Virenschneider, Foto: Fotografisches Bildlabor La-kr-an 5400).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Natürlich ist alles noch streng geheim. Natürlich wird bei Nachfrage noch alles abgestritten und geleugnet. Spitzenbeamte des Halleiner Rathauses und Spitzenkräfte des Halleiner Salzbergwerkes wissen bei Anfragen natürlich offiziell nichts. Überhaupt nichts. Rein gar nichts. Doch den geheim installierten Überwachungs-Kameras und den ebenso geheim eingebauten Abhöranlagen der Satire-Redaktion des Salzschreiber entgeht eben gar nichts. Auch nicht, dass bereits angesichts der größten Sensation im Halleiner Salzbergwerk auf dem Dürrnberg, ein erbitterter, streng geheim geführter Machtkampf zwischen den Städten Hallein und Salzburg tobt. Neujahrsfriede? Ein unbekanntes Wort, wenn es um das bisher größte bekannte Goldvorkommen der Welt oben auf dem Dürrnberg geht. Welches im bisher tiefsten Punkt der Bergwerksstollen auf dem Halleiner Dürrnberg entdeckt wurde. Eine riesige Höhle, erfreulicher Weise noch auf österreichischem Staatsgebiet und auf dem Gemeindegebiet der Stadt Hallein, enthält ein gigantisches, massives, völlig reines Goldvorkommen mit dem Volumen eines fünfstöckigen Mehrfamilien-Wohnblocks – dazu das Exklusivfoto oben, welches von einer Geheimkamera in die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ übermittelt wurde.

Wieso kam es überhaupt zu dem – absolut geheim geführten – Goldkrieg mit der Stadt Salzburg? Schließlich liegt der unterirdische Goldschatz doch eindeutig auf Halleiner Gemeindegebiet. Nun, Schuld daran trägt die seit kurzem durch die Bergwerksbesitzer selbst leichtfertig eingeführte, völlig falsche, unrichtige und irreführende Bezeichnung ,,Salzwelten Salzburg‘‘. Der Begriff ,,Salzwelten Hallein‘‘ erschien ihnen zu armselig, zu wenig attraktiv, zu unbedeutend, zu wenig werbewirksam. Damit erhebt die Stadt Salzburg jetzt natürlich den Alleinanspruch auf den unfassbaren Rekord-Goldfund. Dies lässt sich aber die Stadt Hallein klarer Weise nicht bieten. Vorsorglich wurde das Bundesheer angefordert, um die Grenzen rund um die Stadt Hallein gegen mögliche Angriffe aus der Stadt Salzburg mit schweren Waffen abzuwehren. Die freiwillige Stadtfeuerwehr Hallein wurde bewaffnet und führt mit Begeisterung bereits militärische Manöver durch. Auch alle anderen Einrichtungen der Stadt wie Schulen und Kindergarten werden bereits vorbildlich militärisch ausgebildet. Auf Anordnung der Stadt Hallein wurden im Salzbergwerk bereits tausende Salzbomben hergestellt, die im Falle des Falles auf die Stadt Salzburg abgefeuert werden können. Doch soweit sollte es wohl nicht kommen – es sind bereits Sondierungs-Gespräche zwischen den Bürgermeistern von Hallein und Salzburg geplant – und jeder der beiden Herren hat vorsorglich eine riesengroße Friedenspfeife mit im Gepäck… – (Text und Foto: Odo Salzschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Dringend erforderlich: Die längst schon (seit der Keltenzeit) überfällige politische Teil- und Total-Neuordnung in der Bezirks-haupt-zentral-Metropole Hallein. Es sind, wie die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ durch Einbruch in den Geheim-Panzerschrank des Halleiner Geheimdienstes exklusiv in Erfahrung bringen konnte, einschneidende finanzielle Maßnahmen angesagt. Intensiv wird derzeit in der Rathaus-Wildgehege-Vertretung an den geplanten politischen Teil-Abschüssen von Rotwild (SPÖ), Schwarzwild (ÖVP), Blauwild (FPÖ), Grünwild (Grüne), Rosawild (Neos) und Violettwild (Basis) getüftelt. Ursprünglich sollten aus Kostengründen, die Mandatare jeder in der Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung vertretenen Partei, um 50 Prozent verringert werden.
Damit sollten die exorbitant hohen Speise- und Getränkekosten während der Sitzungen der Gemeinde-Zertretung deutlich reduziert werden.


Aber: In der brutalen, beinharten, in Parteien zerlegten politischen Realität, sieht die Sitze-Verteilung in der Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung derzeit folgendermaßen aus: Rotwild 9 (einschließlich Oberbefehlshaber der Stadt Hallein), Schwarzwild 9, Violettwild 3, Grünwild 3 und Rosawild 1. Da erkennen mathematisch Geschulte bereits auf den ersten Blick das unlösbare Problem: Wie will man den Rotwild-Bestand von 9 Exemplaren halbieren? Wie will man den Schwarzwild-Bestand von 9 Exemplaren halbieren? Wie will man den Violettwild-Bestand von 3 Exemplaren halbieren? Wie will man den Grünwild-Bestand von 3 Exemplaren halbieren? Wie will man den Rosawild-Bestand von 1 halbieren? Eine richtige Sensation also: Die Halleiner Stadtgemeinde-Zertretung ist nicht halbierbar also unhalbierbar. Sie kann somit nicht in zwei Hälften geteilt werden. Was also tun? Mathematik-Genies heraus an die glühendheiße Front!

Rot, schwarz, violett, grün und rosa eingefärbte Star-Mathematiker setzten sich zusammen und begannen zu tüfteln. 9 SPÖ, 9 ÖVP, 3 Basis, 3 Grüne, 1 Neos – eine Halbierung war unmöglich. Daher einfach alle zusammenzählen und erst dann in zwei Hälften teilen: 9 + 9 + 3 + 3 + 1 = 25. Eine Halbierung ist wiederum unmöglich. Also dann zumindest eine Viertelung? Ebenso! Eine Fünftelung der Gesamtzahl der Gemeinde-Zertretung würde bei jeder der fünf Parteien nur noch einen Gemeinde-Zertreter oder eine Gemeinde-Zertreterin übriglassen. Da protestieren natürlich die Angehörigen der stärkeren Rotwild- und Schwarzwild-Fraktionen. Besser sieht es bei einer Drittelung aus, sie brächte eine kolossale Kostenersparnis: 3 SPÖ, 3 ÖVP, 1 Basis, 1 Grüne – doch was passiert mit der Neos-Lady? Soll die Bedauernswerte vielleicht gedrittelt werden? Also es liegt wieder einmal an einer Frau, dass große geniale politische Vorhaben, die Hallein entscheidend positiv verändern könnten, nicht zu realisieren sind. Die Stadt Hallein wird also weiterhin, so wie bisher, mit der Aufteilung 9 Stück Rotwild, 9 Stück Schwarzwild, 3 Stück Basiswild, 3 Stück Grünwild und 1 Stück Neoswild ihr Auslangen finden müssen.

Es sei denn, der Oberbefehlshaber im Halleiner Rathaus reißt einen Lotto-Millionengewinn auf und entschließt sich selbstverständlich, die Zahl der Gemeinde-Zertreter zu verdoppeln. Dann hätten wir also 18 Stück Rotwild, 18 Stück Schwarzwild, 6 Stück Basiswild, 6 Stück Grünwild und 2 Stück Neoswild – insgesamt also 50 Stück! Jetzt könnte die Stadtregierung ihre Einsparungs-Bemühungen überzeugend an den Tag legen. Denn die 50 Gemeinde-Zertreter lassen sich jetzt mühelos halbieren auf 9 Stück Rotwild, auf 9 Stück Schwarzwild, 3 Stück Basiswild, 3 Stück Grünwild und 1 Stück Neoswild. Die damit verbundene Einsparung von 25 hochbezahlten Gemeinde-Zertretern und Gemeinde-Zertreterinnen wären jedenfalls sensationell hoch und würden die Finanzkraft der Stadt Hallein – im Vergleich zu jetzt – in ungeahnte Höhen treiben! Heißer Tip: Dieses Rezept, um Millionen zu scheffeln, sollten auch die anderen Gemeinden im Bezirk Hallein schleunigst übernehmen! – (Odo Verschneider, Foto: EU-Bank).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Wir zitieren aus einem Leserbrief: ,,Sehr geehrte Satire-Redaktion des Salzschreiber! Wir möchten Sie über ein ungewöhnliches Ereignis informieren: Im Advent, knapp vor Weihnachten, stellten wir geschockt fest, dass unser schöner Lichterbaum verschwunden war. Wir hielten in unserer Umgebung Nachschau, aber vergeblich. Er war und blieb verschwunden – bis dann unser Lichterbaum nach wenigen Tagen und Nächten wieder da war, am gewohnten Platz, so wie in den vergangenen Jahren. Er tat so, als ob nichts geschehen wäre und leuchtete so schön, wie wir es gewohnt waren – vielleicht sogar noch schöner als bisher. Doch als wir ihn alle voller Begeisterung und Wiedersehensfreude umrundeten, da bemerkten wir, dass unser Adventbaum nicht mehr alleine war, er hatte, vorerst von uns völlig unbemerkt, einen kleinen Adventbaum zur Welt gebracht! Der Kleine wurde natürlich sofort der Liebling aller. Aber es quälen uns auch insgeheim sehr dunkle, finstere und unmoralische Gedanken. Wann und wo hatte unser Adventbaum es mit einem anderen getrieben und den Adventbaum-Winzling zur Welt gebracht? Als wir im Haus der Adventbaum-Natur in Salzburg den Vorfall schilderten, da wollten die dort nur die Polizei verständigen, da sie annahmen, wir wären aus der Abteilung für Geisteskranke in der Nervenklinik entflohen. Es gelang uns aber doch, die Geschockten zu beruhigen, so dass wir unbehelligt das Haus der Adventbaum-Natur wieder verlassen konnten. Wir haben jedenfalls insgeheim und unauffällig eine Überwachungskamera installiert, um das nächste Liebes-Abenteuer unseres Adventbaumes für die Wissenschaft festzuhalten. Mit besten Grüßen Nadeline Fichtner.‘‘ – (Odo Baumschneider, Foto: Tannenberger).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Erstmals gibt es heuer am Nikolaustag im Tennengau einen sensationellen Aufmarsch der Welt-Prominenz – und zwar oben auf der Gipfel-Wiese des Schlenken! Dort wird auf dem Gipfel ein riesiges höllisches Feuer entfacht und dort ist auch genug Platz für alle, um Hand in Hand, wie in der Hölle nackt und unbekleidet, aber unbedingt mit Atemschutzmaske angetan, rund um das Höllenfeuer wild umher zu tanzen. Dazu wird die obere Hälfte der Schlenken-Gipfel-Wiese reserviert. Auf der unteren Hälfte der Gipfel-Wiese werden insgesamt 100 Sitzreihen mit jeweils 100 Sitzen aufgestellt – das sind exakt 10.000 Sitze. Trotzdem – die Veranstaltung am Nikolaustag ist bereits ausverkauft und mehrfach überbucht! Denn es wird auch eine Filmleinwand aufgestellt, auf der – und das ist der absolute, unfassbare, noch nicht dagewesene Wahnsinns-Hammer – erstmals in der Menschheits-Geschichte werden sensationelle Live-Reportagen mit den Seligen im Himmel und mit den Unseligen in der Hölle geboten!

Diese einzigartige Welt-Sensation umrundete sofort den gesamten Erdball und so wird man auch die wichtigsten Staatschefs wie US-Präsident Biden oder Russland-Boss Putin auf dem Schlenken sehen können. Die exakte Einhaltung der 29548754376219467397595348-XY-Regel ist dabei auf dem Schlenken-Gipfel unbedingt erforderlich. Ein Großaufgebot von 100 Großraum-Hubschraubern, die jeweils 100 Personen aufnehmen können, sorgt für den reibungslosen Transport der 10.000 Personen hinauf auf den Schlenken und wieder hinunter. Die angekündigten Live-Reportagen vom Himmel und aus der Hölle bestätigen, was bisher nur vermutet werden konnte und bisher immer wieder in Zweifel gezogen wurde: Im beseligenden Himmel herrschen tatsächlich nur Pracht, Herrlichkeit und Seligkeit, in der fürchterlichen Hölle dagegen durchwegs nur Grauen, Angst und Schrecken!

Die geflügelten Engel oben im Himmel sind tatsächlich so lieb und süß und die Teufelsbrut in der Hölle ist tatsächlich so abstoßend und widerwärtig, so wie dies begnadete und weitblickende Künstler bereits auf ihren Gemälden ahnungsvoll darstellten. Schon im Vorfeld der Veranstaltung auf dem Schlenken-Gipfel gab es deshalb einen beängstigenden Andrang beim Gottesdienst in der Halleiner Stadtpfarrkirche, zahlreiche bisher ungetaufte Erwachsene aus der Stadt Hallein meldeten sich inzwischen für die Taufe an. Angesichts dieser Ereignisse ist die Halleiner Stadtpfarrkirche nun viel zu klein geworden. Die Kirche soll nun auf der Fläche des Gruberplatzes und des Stille-Nacht-Museums (dieses wird in das Keltenmuseum eingegliedert) erweitert und damit doppelt so groß wie derzeit werden. Der Kirchturm befindet sich damit künftig in der Mitte des neuen gigantischen Gotteshauses und soll auf seine doppelte Höhe hochgezogen werden. werden.

Doch zurück hinauf auf den Schlenken. Nach Ende des Großereignisses auf dem Schlenken-Gipfel, zündet der Nikolaus seinen sechsstrahligen blendend-glänzenden Raketen-Liegestuhl und fährt elegant hinauf auf seine Wolke im siebenten Himmel. Der gehörnte Nikolaus-Begleiter zündet sein schäbiges, abgearbeitetes, sexstrahliges Sofa und fährt damit qualmend und lärmend hinunter in die Hölle bis zur Tief-Etage 6 (sex). Der amerikanische und russische Präsident werden vor der Rückkehr in ihre Heimat, noch gemeinsam im Halleiner Rathaus einen Besuch bei Bürgermeister Stangassinger absolvieren und gemeinsam mit ihm die politische Weltlage erörtern. Abschließend noch zu unserem obenstehenden Foto: Erste, streng geheime Erkundungs-Expeditionen im zeitlichen Vorfeld der oben geschilderten Veranstaltung auf dem Schlenken-Gipfel, führten den Nikolaus und seine höllischen Begleiter bereits hinauf auf den Schlenken – dabei entstand auch das obenstehende Exklusiv-Foto. – (Odo Schlenkenschneider, Foto: Grampei).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Es herrscht erheblicher Aufruhr unter den Halleininnen. Die permanente diskriminierende Zurücksetzung hinter die Halleiner wird nicht mehr länger hingenommen. Das Problem: Da ist einmal die Stadt Hallein. Dann gibt es deren männliche Einwohner, logisch als Hallein-er bezeichnet. Doch bei den weiblichen Einwohnern gab es bisher eine skandalöse Diskriminierung. Sie wurden stets als weibliche Form der männlichen Einwohner abgewertet und beleidigt: Aus dem Hallein-er wurde die Hallein-er-in. Während die männliche Form Halleiner direkt von Hallein abgeleitet wird, mussten bisher die Hallein-er-innen die männliche Form ständig mit sich herumschleppen. Zweifellos eine eindeutige und schwere Diskriminierung der weiblichen (!) Bewohner (!) der Stadt Hallein. Daher soll es künftig nicht mehr Halleinerin sondern vielmehr Halleinin heißen.

Der neugegründete Halleininnen-Schutzverein hat deshalb bereits bei der Stadtgemeinde, bei der Landesregierung, bei der Bundesregierung und beim Bundespräsidenten scharfe Protestnoten hinterlegt, ebenso bei der EU (Europäische Union) und bei der UNO (Unites Nations Organisation). Erster Erfolg: Von den USA aus wird mit der nächsten Mondrakete eine für das gesamte Weltall gültige Botschaft auf den Mond geschossen. In dieser wird auf die bisherige Diskriminierung der Frauen am Beispiel der Halleininnen durch die beleidigende, zweigeschlechtliche Bezeichnung Hallein-er-innen mit allem Nachdruck hingewiesen. Grundsätzlich gilt in Österreich die Gleichberechtigung von Frau und Mann bzw. von Mann und Frau. Also heißt es ab sofort in unserem Land nicht mehr Österreicher und frauenbeleidigend Österreich-er-in, sondern nur noch richtig Österreichin. Dies lässt sich künftig in allen unzähligen Fällen realisieren, in denen die Frauen immer wieder die Männer sinnlos mit sich herumschleppen müssen.

Die bösartigen Frauenfeinde versuchten, mit verschiedenen unseriösen Winkelzügen, die unerträgliche männliche Vorherrschaft während der vergangenen Jahrhunderte, auch weiterhin einzuzementieren. Da gibt es etwa das obenstehende Sternchen *. Zum Beispiel im Wort Sprecher*in. Oder den Doppelpunkt: Sprecher:in. Auch der Schrägstrich wurde missbraucht, um die schriftliche Vorherrschaft der Männer abzusichern: Sprecher/in. Ach ja, dann wurde sogar das große Binnen-I erfunden, um mit allen Mitteln wenigstens schriftlich die ansonsten merklich angeschlagene Vorherrschaft der Männer zu erhalten. Also SprecherIn. Der männliche Sprecher bleibt also völlig frauenfeindlich in der weiblichen Form auch schriftlich in allen Versionen unverändert enthalten. Ein richtiger Geschlechter-Skandal also. Künftig heißt es jedoch nur noch richtig für alle Ewigkeit und darüber hinaus: Sprecher und Sprechin. Denn nur eine geschlechtergerechte Sprache drückt die auf Frau und Mann oder auf Mann und Frau in gleichem Maße zutreffende Wertschätzung aus! – (Odo Sprachenschneider. Grafik: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Es ist das längst international bekannte, das massivste, unerfreulichste und zäh-beständigste Problem der Festspielstadt Hallein – die permanente Ablehnung und Verhinderung des längst überfälligen Vorhabens, die deprimierende graue, größte und grässlichste Gebäudefassade in Hallein, die abschreckende Festspiel(!!)-Fassade auf der Pernerinsel, endlich(!), endlich(!), endlich(!) farblich zufriedenstellend zu gestalten. (Aus verlässlicher, geheimer Quelle erfuhr die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, dass diese entsetzliche Festspielfassade der einzige Grund für den vorzeitigen Rücktritt der großartigen Festspielpräsidentin war!!) Dieser unfassbare Wahnsinns-Albtraum mobilisierte nun endlich Halleins politische Parteien. Sie unterbreiteten erstmals Vorschläge dazu, wie die überdimensionale Schreckens-Grau-Fassade endlich farblich zufriedenstellend und begeisternd gestaltet werden könnte. Nur die in allen Partei-Zentralen installierten Abhörgeräte und Geheimkameras der Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, ermöglichten die Weitergabe der nachfolgenden Informationenan die ,,Salzschreiber‘‘-Leserschaft.

Die SPÖ präsentierte die sensationelle und begeisternde Idee, die große Fassade sollte durch die Farbe SPÖ-Rot verschönert und aufgewertet werden. Die ÖVP servierte die epochale und fantastische Idee, die ausgedehnte Fassade sollte durch die Farbe ÖVP-Schwarz zu verschönert und aufgewertet werden. Und die Grünen präsentierten die hinreißende und aufregende Idee, die riesige Fassade sollte durch die Farbe Grünen-Grün zu verschönert und aufgewertet werden. (Nachtrag der Grünen: Dadurch würde man sich auch eine teure Begrünung der Fassade ersparen. Denn diese wäre natürlich sofort unbedingt notwendig, falls die Fassade in SPÖ-Rot oder ÖVP-Schwarz gestrichen würde). Auf diese für die Festspielstadt Hallein höchst erfreulichen Vorschläge hin, wurden jedoch sofort wieder Querschüsse abgefeuert. Die SPÖ war gegen die Fassadenfarben Schwarz und Grün, die ÖVP war gegen die Fassadenfarben Rot und Grün und die Grünen waren gegen die Fassadenfarben Rot und Schwarz. Von den Neos wurde schließlich ein Kompromiss vorgeschlagen, der auch auf den obenstehenden Fotos annähernd realistisch wiedergegeben ist: Die Fassade wird einfach in die Farben Rot, Schwarz und Grün dreigeteilt. Damit wurden die politischen Stimmungs-Anheizer zwar auf stumm geschaltet, doch aus der inzwischen höchst empörten Bevölkerung kommt nun ein völlig unerwarteter Vorschlag von geradezu historischer Dimension: Angesichts der drohenden farblichen Dreiteilung der Riesenfassade, wird nun angeregt, diese einfach in ihrem derzeitigen unerfreulichen, schrecklichen und furchtbaren Grau-Zustand zu belassen, exakt so, wie er auf dem 4. Foto oben dokumentiert ist.  

ZU DEN OBEN
STEHENDEN FOTOS                                                                                                   
FOTO 1:
Das SPÖ-Rot als einzig richtige Fassadenfarbe für die gesamte langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Freunde der derzeit stärksten Partei in der Festspielstadt Hallein. FOTO 2: Das ÖVP-Schwarz als einzig richtige Fassadenfarbe für die gesamte langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Anhänger der ÖVP in Hallein. FOTO 3: Das Grünen-Grün als einzig richtige Fassadenfarbe für die langgestreckte Festspielfassade, begeistert natürlich alle Freunde der Grünen in Hallein. FOTO 4: Die für die Festspiele und für die Stadt Hallein gleichermaßen rufschädigende, schreckliche Festspiel-Graufassade. Nicht nur die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘, sondern alle Freunde der Stadt Hallein und der Festspiele auf der Pernerinsel, hoffen seit Jahren vergeblich auf die längst überfällige Neugestaltung dieser schrecklichen und entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen, entsetzlichen Gebäudefassade! – (Text und Fotos: Odo Farbenschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Der in der Stadt Hallein schon vor Jahrzehnten gegründete und von hier aus international auf unserem gesamten Planeten verdienstvoll tätige Halleiner Insekten-Schutzverein (HISV), erhebt auch heuer wieder schärfsten Protest gegen die Namensgebung Nikolaus (Namenstag am 6. Dezember). Verständlich, denn dadurch werden die Läuse gegenüber den Flöhen und Wanzen auf völlig ungerechtfertigte Art und Weise extrem bevorzugt. Wenn man nämlich den Namen Nikolaus in seine beiden Bestandteile Niko und Laus aufteilt, erkennt man sofort, welch grandiose Bevorzugung hier den Läusen im Vergleich zu Flöhen und Wanzen zukommt. Seit Jahren schon fordert der Insekten-Schutzverein eine gerechte und gleichwertige Behandlung der drei prominenten Insektenarten Floh, Laus und Wanze. Bei der jüngsten Generalversammlung des internationalen Insekten-Schutzvereines im UNO-Hauptquartier, zu der auch Satire-Redakteure des ,,Salzschreiber‘‘ geladen waren, wurde nun eine zufriedenstellende Lösung gefunden, die Läuse, Flöhe und Wanzen gleichermaßen zufriedenstellt und auch volle Zustimmung durch den gütigen und heiligen Niko fand. Künftig soll jede der drei wundervollen Insektenarten auf gerechte Art und Weise mit dem heiligen Niko verbunden werden. Zuerst war man der Meinung, dass Niko künftig die Namen aller drei Arten in alphabetischer Reihenfolge in seinem Namen tragen sollte – also künftig Nikoflohlauswanze heißen sollte. Das erschien dann doch allen Delegierten als des Guten zu viel, deshalb wird Niko künftig abwechselnd immer, so wie bisher schon gewohnt, nur einen zweiten Namen tragen. In alphabetischer Reihenfolge: 2021 Nikofloh, 2022 Nikolaus, 2023 Nikowanze, 2024 wieder Nikofloh, 2025 Nikolaus, 2026 Nikowanze, 2027 wieder Nikofloh und so weiter. Diese Entscheidung besitzt bereits internationale Gültigkeit, denn sowohl die Flöhe und Läuse, als auch die Wanzen erteilten bereits, auch in schriftlicher Form, ihre volle Zustimmung. – (Odo Insektenschneider. Foto: OIS).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Am 2. November-Wochenende konnten die Nichtgeimpften im Bezirk Hallein einen wichtigen Erfolg melden: Die respektable Marke von 10.000 Corona-Kranken wurde erreicht und auch sogleich überschritten: Am Montag, 15. November, gab es im Bezirk bereits 10.514 nicht geimpfte Corona-Patienten. Und die mehreren hundert Corona-Todesopfer im Bezirk Hallein, sie könnten alle noch leben, wenn sie geimpft gewesen wären. Nur die Impfung ist die Waffe, die den endgültigen Sieg über das Corona-Virus ermöglicht. Dass ausgerechnet im Bezirk Hallein, dem kleinsten Bezirk im Land Salzburg, die Wenigsten geimpft wurden und daher die meisten Coronafälle auftreten, stellt natürlich den Bewohnern nicht gerade das beste Zeugnis aus. Die zusätzlich verheerenden Auswirkungen des Corona-Horrors auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben, auf öffentliche Veranstaltungen vom Sportbereich bis zur Kultur, der erforderliche Maskenzwang und das Abstandhalten zu fremden Personen – Schuld daran sind nur die sturen, unbelehrbaren und geistig angeschlagenen Impfungs-Gegner. Wären sie, so wie die Mehrheit der Bevölkerung, ebenfalls zur Impfung gegangen, dann wäre das Corona-Virus schon längst kein Problem mehr. So aber sterben weiterhin Ungeimpfte in den Kliniken und alle, die ungeimpft (!) eine Corona-Infektion überstanden haben, sie sind gesellschaftlich ruiniert.

Verständlich, dass immer heftiger eine Impfpflicht gefordert wird, um die gefährlichen Ungeimpften endlich wirksam zu entschärfen. Bis dahin wird jedoch wohl noch ein längerer Zeitraum verstreichen. Deshalb fordern immer mehr Politiker, Wirtschaftstreibende und maßgebliche Persönlichkeiten, dass alle Ungeimpften, wenn sie ihre Wohnung verlassen, auf irgendeine Weise gekennzeichnet sein müssten, damit ihr höchst gefährlicher Status auf den ersten Blick erkennbar und somit rechtzeitiges Ausweichen möglich ist. Schließlich weiß keiner der Ungeimpften, ob er nicht schon mit dem Corona-Virus infiziert ist und damit eine ganz besondere Gefahrenquelle darstellt. Die wachsame Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER hat deshalb die wichtigsten, mittlerweile hinter verschlossenen Türen heiß diskutierten Vorschläge zum durchaus brisanten Thema zusammengetragen. Hier die Ergebnisse:  

Vorgeschlagen wurde bisher: Weithin sichtbare Tafeln in Alarmfarbe Rot gestaltet, die sowohl vorne auf der Brust, als auch auf dem Rücken getragen und die in der Nacht weithin sichtbar rot beleuchtet sein müssen. Oder grell alarmrote Kleidung, alles einfärbig in Alarmrot, von der Unterwäsche bis zum Wintermantel, sowohl für Frauen als auch für Männer. Die rote Kleidung ist mit zahllosen kleinen roten Lichtern versehen, die in der Dunkelheit automatisch zu leuchten beginnen, ohne dass sie eingeschaltet werden müssen – damit es nicht passiert, dass die geschätzten Ungeimpften einmal am Abend auf das Einschalten der roten Warnbeleuchtung vergessen. Auch daran ist gedacht, die Warnkleidung mit einer Kopfbedeckung für Sie und Ihn – etwa ein extrem hoher, knallrot gefärbter und ebenfalls rot beleuchteter Zylinderhut – sinnvoll und wirksam zu ergänzen.

Vorgeschlagen wurde weiters: Dass alle Ungeimpften auf der Schulter einen Doppel-Lautsprecher mit aufgesetzter und rotierender Warnlampe – ein Lautsprecher nach vorne und einer nach hinten ausgerichtet – tragen sollten, aus denen automatisch und ständig fortlaufend der Warntext ,,Achtung, halten Sie Abstand, ich bin nicht geimpft!‘‘ ertönen sollte. Der akustische Effekt wäre besonders dann besonders wirksam, sollten mehrere Ungeimpfte, etwa gemeinsam in einer Gruppe, unterwegs sein. Die einzelnen Durchsagen wären in dem akustischen Durcheinander zwar nicht mehr verständlich, da jeder Lautsprecher zu einem anderen Zeitpunkt gestartet wurde, aber der hörbare Gesamteffekt wäre enorm. Ebenso vorgeschlagen wurde die Anregung, die Ungeimpften müssten in der Öffentlichkeit einen an Schulter-Tragriemen befestigten Reifen mit 2 Meter Durchmesser rund um die Hüften tragen, um nach allen Seiten hin zumindest einen Abstand von 1 Meter zu garantieren. Der Reifen wäre selbstverständlich in der Dunkelheit mit roten Warnlichtern ausgestattet, die sich natürlich automatisch selbst einschalten. – Das obenstehende Foto zeigt erstmals das wahre, erschreckende Gesicht der Corona-Viren. Bisher veröffentlichte der SALZSCHREIBER immer nur Hinterkopf-Fotos der Viren, um zart besaitete Leserinnen zu schonen. Doch die Satire-Redaktion ist der Meinung, angesichts der zahlreichen Impfungs-Gegner, muss man der Corona-Gefahr auch einmal ins erschreckende Gesicht blicken. – (Text und Foto: Odo Virenschneider).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Mit 210 Prozent Anteil an den Halleiner Stadtbewohnern, ist die Präsenz der nicht in Hallein geborenen Einwohner, so hoch wie noch nie zuvor. Das zeigt der brandaktuelle Migrationsbericht des Integrationsfonds der Stadtgemeinde Hallein (IFSH). Wenn Bürgermeister (SPÖ) oder Vizebürgermeister (ÖVP) von ,,Halleinerinnen und Halleinern‘‘ sprechen, dann zeigt der bisher streng geheim gehaltene Migrationsbericht, wer damit eigentlich gemeint ist. Mit einem Anteil von 210 (!) Prozent lebten noch nie so viele Menschen mit ausländischem Geburtsort in Hallein, wie im nun allmählich zu Ende gehenden Jahr 2021. Den höchsten Anteil unter den Ausländern in Hallein stellen die in Deutschland geborenen Mitbürger dar. Der geringste Anteil wird von in China Geborenen gehalten. Nur durch einen nächtlichen Einbruch in den Halleiner Bevölkerungs-Statistik-Tresor im Halleiner Rathaus, gelangte die Satire-Redaktion des ,,Salzschreiber‘‘ an die brandheissen Zahlen. Hier nun das bisher streng unter Verschluss gehaltene Zahlenmaterial, betreffend die ausländischen Mitbewohner. Die Zahlen wurden, im Interesse einer besseren Lesbarkeit, vom ,,Salzschreiber‘‘ auf- bzw. abgerundet:  20 % der Halleiner Bevölkerung stammen aus Deutschland, 19 % aus Bosnien-Herzegowina, 18 % aus der Türkei, 17 % aus Serbien, 16 % aus Rumänien, 15 % aus Ungarn, 14 % aus Polen, 13 % aus Syrien, 12 % aus Kroatien, 11 % aus der Slowakei, 10 % aus Afghanistan, 9 % aus Italien, 8 % aus Russland, 7 % aus Tschechien, 6 % aus dem Kosovo, 5 % aus Bulgarien, 4 % aus Nordmazedonien, 3 % aus dem Iran, 2 % aus Slowenien und 1 % aus China. Damit liegt der Anteil der ausländischen Mitbewohner in Hallein bei rekordverdächtigen 210 Prozent! Einfach unglaublich! Bei diesem hohen Prozentsatz an Ausländerinnen und Ausländern in Hallein, stellt sich natürlich die heikle Frage, wie hoch der Anteil der in Hallein Geborenen noch ist. Das bisher streng geheim gehaltene Ergebnis: Nur noch 0,00000000000000000001 Prozent! – (Text und Foto: Odo Prozenteschneider).

                                <<zurück zum Ressortanfang AKTUELLES>>


Es ist immer der gleiche unheimliche Vorgang: Mit Altkartons gefüllte Container entfalten in der Halleiner Altstadt ein erschreckendes Eigenleben. Jeweils in der Nacht, bezeichnender Weise zur Geisterstunde zwischen 24 und 1 Uhr, öffnen sich von unsichtbarer Hand, alle mit Altkartons gefüllten Container und heraus quellen Altkartons in beängstigendem Umfang. (Dazu unser Foto oben). Erst um 1 Uhr morgens endet dieses unheimliche Geschehen. Wissenschaftliche Untersuchungen jener Kartons, die sich zur Nachtzeit neu gebildet haben, ergaben ein dramatisches Ergebnis. Schuld an dem noch nie in der Menschheits-Geschichte zuvor eingetretenen Geschehen, ist die neue, weltweit erstmals nun in der Halleiner Altstadt entdeckte Mutation des Corona-Virus, das Akarona-Virus – eine Wortschöpfung aus Altkarton und Corona.

Wenn nicht kurzfristig eine wirksame Waffe gegen diese neueste Variante des Corona-Virus gefunden wird, droht die Halleiner Altstadt, die mittlerweile durch Absperrungen völlig von ihrer Umwelt isoliert wurde, unter einem immer höher werdenden Altkarton-Gebirge zu ersticken. Weltweit wird in den Labors fieberhaft nach einem Impfstoff gesucht, mit dem künftig weltweit Altkartons geimpft werden sollen. Eile tut not, wenn man unseren Planeten vor einer tödlichen Last von Altkartons bewahren will. Denn schon laufen auf den Fernschreibern Nachrichten aus aller Welt ein, wonach das rätselhafte nächtliche Altkarton-Wachstum mittlerweile auf allen Kontinenten festgestellt wurde – ein unerfreulicher Beweis dafür, dass mit dem Akarona-Virus verseuchte Halleiner, auf allen Kontinenten unseres Planeten unterwegs sind. Für morgen ist, wie die SATIRE-Redaktion des SALZSCHREIBER in Erfahrung bringen konnte, eine streng geheime Eil-Krisensitzung der UNO angesagt. Einziger Tagesordnungspunkt: Mit welchen Mitteln militärischen oder zivilen Zerstörungs-Methoden lässt sich die Halleiner Altstadt vernichten, ohne dass auch nur ein einziges Akarona-Virus entkommen kann? Zuvor soll jedoch die Halleiner Bevölkerung, unter allen denkbaren hygienischen Schutz-Maßnahmen, auf eine bisher unbewohnte Insel im Stillen Ozean evakuiert werden. – (Text und Foto: UNO-Pressedienst).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die reichlich unschöne grafische Gestaltung des Festspiel-Schriftzuges ,,100 Jahre‘‘ im vergangenen Jahr 2020 (Abbildung siehe oben), konnte nicht ohne verhängnisvolle Folgen bleiben – denn alle, denen die Festspiele am Herzen liegen, hätten sich eine wesentlich schönere, elegantere, beeindruckendere und den Festspielen voll und ganz entsprechende, grafische Lösung erwartet. Kaum war der optisch ziemlich verunglückte Jubiläums-Schriftzug allgemein präsent, da brach auch schon das Corona-Virus mit all seinen verheerenden Folgen über die Welt herein. Folgerichtig konnten die Salzburger Festspiele im vergangenen Jahr, angesichts der aggressiven Viren, nicht einmal mehr ihr 100-Jahre-Jubiläum feiern. Die 100-Jahre-Feier musste auf heuer, in das 101. Bestandsjahr der Festspiele verschoben werden – ein wohl beispielloser Vorgang. Der optisch missglückte Schriftzug zum 100-Jahre-Jubiläum der Festspiele, dürfte mittlerweile, wie die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER vermutet, an allen wichtigen grafischen Lehranstalten, den Schülerinnen und Schülern als Beispiel für grobe grafische Fehlleistungen präsentiert worden sein. Wie auch immer, bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden. Also auch jene, die das brutal gestaltete Jubiläums-Symbol bei den Freunden der Festspiele, speziell bei optisch empfindsamen Festspiel-Besuchern, geschlagen hat… (Text und Foto: Odo Schriftzugschneider)

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die Corona-Alarm-Ampel wird immer reichhaltiger. Abgleitet von der einprägsamen Verkehrsampel Rot-Orange-Grün, wurde die Corona-Ampel vorerst auf vier Farbtöne erweitert: Rot, Orange, Gelb und Grün. Das reichte schon bald nicht mehr und so stehen wir derzeit bei den fünf Farben Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün und Grün. (Siehe Fotos oben). Doch das wird bei weitem nicht reichen. Die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER tat deshalb einen Blick in die farbenfrohe Zukunft der Corona-Ampel. Überzeugen Sie sich selbst davon, was uns allen noch bevorsteht:

Rot, Orange, Grün (3 Farben – Verkehrsampel).
Rot, Orange, Gelb, Grün (4 Farben – Corona-Ampel Version 1).
Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün ( 5 Farben – Corona-Ampel Version 2).
Weitere geplante Corona-Ampel-Versionen der Bundesregierung, derzeit noch in Ausarbeitung, sichergestellt durch einen nächtlichen Einbruch der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER im Corona-Ministerium:
1. Rot, Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
2. Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
3. Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
4. Rot, Rot-Orange, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün, Grün-Gelb, Grün.
5. Rot, Rot-Orange, Orange-Rot, Orange, Orange-Gelb, Gelb-Orange, Gelb, Gelb-Grün , Grün-Gelb, Grün.

Doch die ministeriellen Überlegungen gehen noch weiter, wie hier am Beispiel der Farbe Rot schon jetzt dargelegt kann:
1. Rot.
2. Hellrot, Rot.
3. Rosa, Hellrot, Rot.
4. Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
5. Hellrosa, Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
6. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
7. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
8. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, Hellrot, Rot.
9. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, helles Dunkelrosa, helles Hellrot, Hellrot, Rot.
10. Helles Hellrosa, Hellrosa, Rosa, dunkles Hellrosa, Dunkelrosa, dunkles Dunkelrosa, helles Dunkelrosa, helles Hellrot, Hellrot, dunkles Hellrot, Rot.

Weitere Versionen der Farbe Rot sind durch Einführung der Farb-Varianten Dunkelrot, Leuchtrot, Signalrot, Alarmrot, Blutrot, Violettrot und Rotviolett geplant. Sie alle werden noch erweitert durch die zusätzlichen fünf Eigenschaften strahlend, drohend, blendend, leuchtend und erhellend sowie durch die mathematischen Begriffe Hälfte, Viertel, Achtel und Sechzehntel. Das alles befindet sich derzeit in ministerieller Ausarbeitung. Die Ergebnisse werden durch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER veröffentlicht, wobei damit zu rechnen ist, dass dazu wiederum der Geheim-Safe des Corona-Ministeriums zur Nachtzeit gewaltsam geöffnet werden muss. – (Odo Farbenschneider. Fotos: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Die in leicht angegrauter Vorzeit einst beindruckende Salzachbucht, in der einst sogar Festspiel-Aufführungen geplant waren, stellt nur noch ein immer mehr und mehr verkommendes Schreckens-Objekt dar. Einst war in glorreichen Zeiten, die derzeitig abstoßende Schlamm-Fläche mit Wasser bedeckt, auf der eine schwimmende Plattform (bereits von den Salzburger Festspielen finanziert!) Schauspiele und Konzerte ermöglicht hätte. Weil jedoch die Wasserfläche immer wieder versandete und diese Ablagerungen von der Feuerwehr mit Schlauch-Spritzen zurück in die Salzach befördert werden mussten, riss schließlich dem damaligen Halleiner Bürgermeister die Geduld und die wunderschöne Wasserfläche wurde einfach zugeschüttet und trockengelegt. Dieser Barbarenakt ruinierte natürlich das optische Erscheinungsbild dieser Anlage völlig. Hoffnungen unverbesserlicher Optimisten, man werde diesen Wahnsinn selbstverständlich wieder rückgängig machen und die einstige Wasserbucht in ihrer ganzen Schönheit wieder herstellen, wurden nun endgültig zerstört. Denn es liegt seit wenigen Tagen die Text-Passage aus einem durch die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER im Halleiner Rathaus abgehörten Telefongespräches vor.

Zitat: ,,Die drei händisch durchgeführten Abtragungsversuche an den Sitzreihen der einstigen Wasser-Bucht, verliefen nicht zufriedenstellend. Das Ganze würde sieben bis acht Jahre lang dauern und damit viel zu teuer werden. Wir werden also doch sprengen müssen!‘‘ Die drei Fotos oben bestätigen das Abgehörte: An drei Stellen der Sitzreihen in der Salzachbucht wurden die erwähnten manuellen Abtragungs-Versuche auf unterschiedliche Art unternommen, wobei die Arbeitsdauer zeitlich festgehalten wurde. Die händische Abtragung wäre natürlich die umweltschonendste (und angenehmste für die Anrainer) Methode der Salzachbucht-Beseitigung gewesen, hätte jedoch zu viel Zeit und damit einen zu hohen finanziellen Betrag erfordert. (Zitat-Ende).

In einem anderen Raum des Halleiner Rathauses konnte die Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER insgeheim noch folgende Aussage festhalten. Zitat: ,,Um den Protesten aus der Bevölkerung aus dem Weg zu gehen, muss das Ganze so schnell wie möglich, also auf einen Schlag erfolgen. Die Marmor-Sitzreihen müssen mit einer einzigen Sprengung beseitigt werden. Dann wird die riesige Gelände-Mulde mit Schotter aufgefüllt, so dass von dem ganzen Bauwerk nichts mehr zu sehen ist. Eile ist durchaus angesagt, denn die Stadt Salzburg plant inzwischen in ihrem Stadtgebiet an der Salzach die Anlage einer gestalteten Salzachbucht nach altgriechischem Vorbild und zwar auf genau die gleiche Art, wie die Salzachbucht in Hallein. Da könnten einige Wirrgeister auf die Idee kommen, die Salzachbucht in Hallein doch wieder in ihrem Urzustand, mitsamt der einstigen Wasserfläche herzustellen.‘‘ (Zitat-Ende). Um die nun geplante Sprengung durchzuführen gilt es noch ein kleines Hindernis zu beseitigen. Angesichts der Coronakrise fehlt der Stadt die nötige Summe von rund 347.000 Euro, um die benötigten 2.850 Tonnen Sprengstoff zu finanzieren. Deshalb startete die Stadt eine Spendenaktion, bei der Spenden ab 150 Euro angenommen werden. Bitte bei Herrn Bürgermeister persönlich abgeben, schließlich ist er der Finanzminister der Stadt und möchte versuchen, (bitte nicht weitersagen!) jeden Spender dazu zu überreden, seine Spende nach Möglichkeit doch noch zu verdoppeln... – (Text: Odo Buchtenschneider. Fotos: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Eine moderne Version des traditionsreichen ,,Fensterlns‘‘ war kürzlich mitten in der Halleiner Altstadt von interessierten Passanten zu verfolgen. Als das schwere Gerät einen Mann entlang einer Hausfassade auf dem Schöndorferplatz in die Höhe hievte, da gab es für die nichts ahnenden Zuschauer unten auf dem Boden, dafür vorerst nur zwei mögliche Begründungen. Entweder wollte der Mann dort oben in der Höhe angesichts der üppigen Sommer-Temperaturen die Blumen vor den Fenstern gießen oder es waren Schäden an der Fassade auszubessern. Doch schließlich offenbarte sich für die interessierten und schließlich verblüfften Zuschauer, doch noch eine dritte, völlig anders gelagerte Variante. Ein hübsches, nur leicht bekleidetes weibliches Wesen, öffnete das Fenster, der Mann stieg hinein und dann zog die Lady die Vorhänge zu. Besonders geduldige und hartnäckige Beobachter, die das ungewöhnliche Geschehen auch fotografiert hatten, berichteten später der Satire-Redaktion des SALZSCHREIBER, dass der Mann erst nach erheblicher Zeit danach, wieder in seine ,,Kanzel‘‘ geklettert war. Er senkte diese auf den Boden nieder und rumpelte schließlich mit seinem schweren Spezialgerät für erfolgreiches ,,Fensterln‘‘ auf und davon. ,,Wahrscheinlich zur nächsten Freundin‘‘, ätzte einer der Zeugen des ungewöhnlich-gewöhnlichen Geschehens. – (OST. Foto: Bernhard Palltring).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>


Nicht nur die Politiker der Stadt Hallein, auch das bautechnische Personal im Halleiner Rathaus, haben sich zu einer Großtat zwecks Optimierung des Festspielbereiches auf der Pernerinsel entschlossen. Das laienhafte Gejammer über die scheußlichen, überdeckten Parkplätze entlang der Festspielfassade, die lächerliche Forderung nach deren sofortiger Beseitigung sowie der geistlose Vorschlag, endlich einmal die Festspielfassade entsprechend farblich zu gestalten, finden nun durch einen überaus genialen Vorschlag ihr Ende. Dazu die obenstehende Skizze – wie der SALZSCHREIBER in ihren Besitz gelangte, fällt allerdings beinahe unter das Redaktions-Geheimnis der Satire-Redaktion.

Deshalb dazu noch folgendes: Der SALZSCHREIBER wurde anonym kurz angerufen. Eine hörbar verstellte Stimme: ,,Im Halleiner Rathaus, 1. Stock, nur heute von 11 bis 11.15 Uhr, Zimmer XY, rechts im halb geöffneten Safe, 3. Fach, ganz oben, darin ein Foto. Mit Handskizze zum Thema überdachte Parkplätze auf der Pernerinsel. Zur weiteren Verwendung im SALZSCHREIBER. Ende.‘‘ Das Foto war der Beweis für die in der Stadt Hallein bereits kursierenden Gerüchte, wonach die schrecklichen, überdachten Parkplätze entlang der Festspiel-Fassade, durch eine gleichartig schreckliche, darüber angebrachte Konstruktion ergänzt werden sollen. Damit ist klar – ein Horror der Festspiel-Sonderklasse kommt auf uns zu.

Das Blechdach über den bestehenden, überdachten Parkplätzen entlang der Festspiel-Fassade wird entfernt, stattdessen wird eine tragfähige waagrechte Betonplatte eingezogen. Auf dieser neuen Parkfläche werden künftig die Autos auch im Obergeschoß parken können. Ein Geländer (im Foto nicht eingezeichnet), schützt die Aus- und Einsteigenden vor einem möglichen Absturz. Die Zufahrt erfolgt über eine Rampe, unter der man hindurch gehen oder fahren wird können. Die neue, obere Parkfläche erhält ebenfalls ein Blechdach, welches sich an das Dach des Festspiel-Eingangsgebäudes (ganz links im Bild) anschließt. Dieses Blechdach führt noch zu einem aparten optischen Effekt. Denn: So wie auf der Parkfläche darunter, so wird die Gebäudefassade auch unter dem neuen Blechdach in deutliches Dunkel getaucht. – (Odo Stierschneider. Foto: OST).

                                   <<zurück zum Ressortanfang SATIRE>>

                                                   <<Weitere Beiträge>>

Impressum